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Frozen Moments 87_89

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Spieltag 1 – Erster Kontakt<br />

Der erste Spieltag nach der langen Pause ist<br />

in der AVL vorbei und man kann sagen, dass<br />

sich die Teams noch vorsichtig abtasten.<br />

Kein Trainer ging unnötige Risiken ein und<br />

versuchte möglichst Fehler seiner<br />

Mannschaft durch taktische Tiefe zu<br />

vermeiden. Natürlich gab es hier und da ein<br />

paar Kunststücke, doch alles in allem kam<br />

es an diesem Tag eher auf die Verteidigung<br />

als auf den Sturm an.<br />

Whitehorse Ice Wolves vs Hoesch<br />

Firefighters<br />

Auf dem Papier schienen die Ice Wolves<br />

leichter Favorit zu sein, auf dem Eis sah es<br />

aber zunächst anders aus. Die Firefighters<br />

erspielten sich ein Chancenplus und<br />

erzielten folgerichtig auch den<br />

Führungstreffer. Mit Beginn des dritten<br />

Drittels schien sich aber die mangelnde<br />

Verwertung ihrer Tormöglichkeiten zu<br />

rächen: Die Ice Wolves nutzen brutal<br />

effizient die sich bietenden Chancen und<br />

drehten die Partie. (Endstand 4:2)<br />

San Albert Victorias vs San Francisco<br />

Aliens<br />

Es sollte das Spitzenduell der Golden<br />

Division sein, doch schon nach den ersten<br />

20 Minuten war jegliche Spannung aus<br />

dem Spiel. San Franciscos Keeper Reuben<br />

Taylor erwischte einen rabenschwarzen<br />

Tag – jeder 5 Schuss der Victorias landete<br />

in seinem Tor. Saint Albert spielte über die<br />

gesamte Spielzeit klug und geduldig,<br />

während die Aliens viele Möglichkeiten<br />

überhastet verschenkten. (Endstand 7:1)<br />

San Francisco Spiders vs Seattle Eagles<br />

Fast tausend mitgereiste Fans der Eagles<br />

verwandelten das Auswärtsspiel bei den<br />

Spiders beinahe zu einem Heimspiel, und<br />

davon ließ sich auch das Team anstecken.<br />

Seattle hatte die Partie zu jeder Zeit im<br />

Griff und gab San Francisco kaum Zeit zum<br />

Durchatmen. Das Team schien perfekt<br />

aufeinander abgestimmt und machte noch<br />

einmal deutlich, wieso sie zum erweiterten<br />

Kreis der Titelanwärter zählen. (Endstand<br />

1:4)<br />

Vancouver Ice Wolves vs Vancouver<br />

Panthers<br />

Das ungleiche Stadtderby an der<br />

kanadischen Westküste war lange Zeit<br />

spannend, bevor die Panthers ihrer<br />

Favoritenrolle gerecht wurden und gegen<br />

Ende des zweiten Drittels mit einem<br />

Doppelschlag den Endstand besiegelten.<br />

Die Ice Wolves konnten durch ihre faire<br />

Spielweise die Strafbank vermeiden und so<br />

ihrem Stadtrivalen keine Möglichkeit zu<br />

ihrem gefürchteten Überzahlspiel geben.<br />

(Endstand 3:5)<br />

Devils Rejets vs Charlestown Chiefs<br />

Die Taktik der Devils Rejects, den Gegner<br />

mit mutigem Offensivspiel zu überraschen,<br />

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ging auf. Als die Chiefs endlich aufwachten<br />

und ins Spiel fanden, stand es bereits 0:3<br />

für das Auswärtsteam. Erst in den<br />

Schlussminuten der Partie fand<br />

Charlestown zu alter Stärke, für die<br />

Aufholjagd blieb jedoch nicht mehr<br />

genügend Zeit und musste sich vor<br />

heimischem Publikum dem Außenseiter<br />

geschlagen geben. (Endstand 3:4)<br />

EV Bruins vs Pikes<br />

Im Duell der beiden kanadischen Teams<br />

hatten vor allem die Schiedsrichter jede<br />

Menge zu tun: Zwölf mal musste ein Spieler<br />

auf die Strafbank geschickt werden.<br />

Dennoch war es eine höhepunktarme<br />

Partie, in welcher drei der vier Tore durch<br />

die Mannschaft in Überzahl erzielt wurden.<br />

Am Ende konnte das Heimteam etwas<br />

glücklich den Sieg einfahren. (Endstand<br />

3:1)<br />

Seester Maple Leafs vs Tingwick<br />

Gladiators<br />

Ein Shutout am ersten Spieltag gelang den<br />

Gladiators, welche beim krassen<br />

Außenseiter antreten durften. Tingwick<br />

dominierte die Maple Leafs von der ersten<br />

Minute an und ließ ihnen zu keiner Zeit<br />

Zugriff auf Puck und Partie. Dennoch<br />

schaffte es der Favorit erst im letzten<br />

Drittel seine Chancen konsequenter zu<br />

nutzen und einen standesgemäßen<br />

Spielstand herzustellen. Jungstar Jeff<br />

Roussy ließ heute zudem mit zwei Toren<br />

sein Talent aufblitzen. (Endstand 0:5)<br />

Toronto Ice Bears vs Cape Breton Inuit<br />

Dass es für Cape Breton nicht leicht würde,<br />

war allen von Beginn an klar. In ihrem<br />

ersten Auftritt im Cup mussten sie<br />

allerdings noch viel Lehrgeld bezahlen.<br />

Toronto spielte mit den Inuits über 60<br />

Minuten lang Katz und Maus und trafen<br />

nach Belieben. So ist es auch nicht<br />

verwunderlich, dass mit Vincent Roger und<br />

Henry Létourneau (je vier Tore und 3<br />

Vorlagen) zwei Spieler der Ice Bears die<br />

Leader in der Scorerliste nach dem ersten<br />

Spieltag sind. (Enstand 21:0)<br />

Zusammenfassung:<br />

Wie schon erwähnt wollten sich die<br />

meisten Mannschaften zu Beginn des<br />

Durchlaufs erst einmal abtasten. Einige der<br />

Partien plätscherten deswegen nur so<br />

dahin. Dennoch war es alles in allem ein<br />

erfolgreicher erster Tag nach dem großen<br />

Neuanfang für die AVL. Weiterhin warten<br />

viele spannende Spiele und ein harter<br />

Kampf um die besten Plätze auf alle<br />

Teilnehmer und Fans des Stars&Stripes<br />

Cup.<br />

3


Spieltag 2 – Kalt wie Eis<br />

Und schneller als ein Puck fliegen kann,<br />

war der zweite Spieltag auch schon da.<br />

Und mit ihm acht neue Partien. Das erste<br />

Abtasten ist vorbei, die Teams sind warm<br />

gespielt und wollen ihr ganzes Können<br />

abrufen. Einigen scheint dies auch<br />

gelungen zu sein, während andere ihr<br />

Talent daheim ließen.<br />

San Francisco Aliens vs Whitehorse Ice<br />

Wolves<br />

Nach dem guten Anfang im ersten Spiel<br />

zeigten die Ice Wolves deart große<br />

Schwächen in ihrer Verteidiung, welche die<br />

Aliens eiskalt ausnutzten. Auch wenn das<br />

Gastteam vorlegte, so fingen die US –<br />

Amerikaner danach erst richtig an zu<br />

spielen und ließen den Wölfen keine<br />

Chance auf Erholung. Mit jedem Tor der<br />

Heimmannschaft wuchs die Verzweiflung<br />

in Whitehorse und die Fehler wurden<br />

zahlreicher. Während also ein Trainer<br />

feiern konnte, tobte der andere hinter<br />

seiner Bande. (Endstand 5:2)<br />

Hoesch Firefighters vs Saint Albert<br />

Victorias<br />

Alles Feuer half den US-Amerikanern nichts<br />

gegen die gnadenlose Kälte aus dem hohen<br />

Norden. Ein um das andere Mal rannten sie<br />

gegen das Bollwerk des Alberta. Mehr Zeit<br />

in der Offensive und – wenn auch knapp –<br />

mehr Schüsse und Bullygewinne reichten<br />

dem Team einfach nicht für die Umsetzung<br />

zu Toren. Lediglich ein Treffer gelang ihnen.<br />

Das Team aus St. Albert konnte dagegen<br />

deutlich effizienter verwandeln. Schnell<br />

Konter waren ihr Erfolgsrezept zum<br />

souveränen Sieg gegen die Firefighters.<br />

(Endstand 1:5)<br />

Vancouver Panthers vs San Francisco<br />

Spiders<br />

Erneut haben wir hier eine glasklare Partie.<br />

Die Panthers gaben von Anfang an den Ton<br />

an und machten es den Spinnen schwer im<br />

Kesseln von Vancouver zu überleben. Ihr<br />

Widerstand brach schon nach knapp 10<br />

Minuten und Bedrich Rusnak musste das<br />

erste Mal hinter sich greifen. Nur in<br />

Unterzahl war das Team aus San Francisco<br />

schwer zu überwinden. Dort standen sie<br />

wie eine eins und die Panthers bissen sich<br />

fast die Zähne aus. (Endstand 7:1)<br />

Seattle Eagles vs Vancouver Ice Wolves<br />

In einer sehr fairen Partie hatten die Eagles<br />

meistens das Zepter in der Hand und gaben<br />

sich nur ein paar Mal die Blöße. Jedoch<br />

konnte Ian Le May immer Schlimmeres<br />

verhindern. Ebenfalls wie immer verließ<br />

sich das Team aus Seattle auf seine<br />

Torjäger und gute Verteidigung. Allerdings<br />

konnten die Ice Wolves – wie schon<br />

erwähnt – einige Male gute Angriffe<br />

starten und wurden den Eagles durchaus<br />

gefährlich. (Endstand 3:0)<br />

4


Pikes vs Charlestown Chiefs<br />

Einem durchaus ausgeglichenen ersten<br />

Drittel mit leichtem Vorsprung für die Pikes<br />

folgte ein gnadenloses Überzahlspiel der<br />

Heimmannschaft. Keine Unterzahl der<br />

Chiefs blieb unbestraft. Alle vier Chancen<br />

wurden eiskalt ausgenützt und die Gäste<br />

konnten dem kaum etwas entgegensetzen.<br />

Völlig aus dem Konzept gebracht gingen sie<br />

ins letzte Drittel und wurden den Pikes<br />

nicht mehr wirklich gefährlich. (Endstand<br />

5:2)<br />

Devils Rejects vs EV Bruins<br />

Das spannendste Spiel an diesem Tag,<br />

welches bis zur letzten Minute<br />

ausgeglichen und unsicher war, welches<br />

Team denn nun den Sieg davonträgt. Beide<br />

Mannschaften verbrachten ungefähr die<br />

gleiche Zeit in der Offensive und konnten<br />

sich in ihrem Unterzahlspiel bewähren.<br />

Allerdings schleppte sich das zweite Drittel<br />

etwas dahin. Lediglich der Kampf zwischen<br />

zwei Spielern, die dafür in der Kühlbox<br />

runterkommen durften, sorgte für<br />

Abwechslung. Obwohl die Devils in den<br />

letzten 20 Minuten alles nach vorne<br />

warfen, konnten sie nichts mehr an dem<br />

Spielstand ändern. Sie gingen aber als<br />

würdiger Verlierer vom Eis. (Endstand 2:1)<br />

Tingwick Gladiators vs Toronto Ice Bears<br />

Ein weiteres ausgeglichenes Spiel, welches<br />

aber im Gegensatz zu vorherigem<br />

deutlicher ausging, als es das Heimteam<br />

eigentlich verdient hätte. Allerdings ließen<br />

die Gladiators zu viele Überzahlchancen<br />

liegen und leisteten sich im Gegensatz zu<br />

den Bears immer wieder grobe Patzer. Erst<br />

im dritten Drittel konnten sie sich wirklich<br />

fangen, allerdings reichte es dann nicht<br />

mehr für den Anschlusstreffer, geschweige<br />

denn den Ausgleich. (Endstand 1:4)<br />

Cape Breton Inuit vs Seester Maple Leafs<br />

Wieder konnten die Inuit einfach nicht mit<br />

der Klasse des anderen Teams mithalten<br />

und man sah, dass sie noch einiges zu<br />

lernen hatten. Allerdings kann man ihnen<br />

keinen Vorwurf machen, denn sie<br />

kämpften zumindest und konnten ihr<br />

erstes Tor in der AVL erzielen. Zudem<br />

mussten sie diesmal deutlich weniger<br />

Treffer hinnehmen, als gegen Toronto.<br />

Einzig Schade war, dass nur wenige Fans<br />

ihre Mannschaft unterstützten und die<br />

Arena so gut wie leer war. (Endstand 1:9)<br />

Zusammenfassung:<br />

Ein weiterer erfolgreicher Spieltag für die<br />

AVL. Kein Spiel musste aus irgendwelchen<br />

Gründen ausfallen und es gab keine<br />

negativen Entwicklungen oder<br />

Ausschreitungen. Alle Teams wollen<br />

zeigen, was sie können und kämpfen um<br />

jeden Zentimeter Eis. So kann es<br />

weitergehen.<br />

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