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Wirtschafts

LEBEN

Ausgabe 1 l Stadt Landshut l Verbreitungsgebiet: Niederbayern l Oktober 2015

Landshuter

Landshuter

Wirtschaftsstandort Landshut.

Die Faktoren für den Erfolg.

Leistungsstark

BMW Group Werk Ergolding/Landshut

Schott Electronic Packaging

Lebenswert

ebm-papst

LandshutPark

Retzer Holzverarbeitung


Inhalt

3 6

BMW Group Werk Landshut: in jedem Fahrzeug

des Unternehmens steckt mindestens

eine innovative Komponente aus Landshut

B/E Aerospace Fischer GmbH baut crashsichere

Hubschrauber- und Flugzeugsitze für

führende Hersteller weltweit

7 10

SCHOTT fertigt in Landshut High-Tech-

Komponenten aus Glas und Metall, die

empfi ndliche Elektronik schützen

Manfred Gebel, Obermeister der

Landshuter Bäckerinnung vor seiner

„Zentrale“ in der Schirmgasse

2 Der Standort Landshut rockt

3 Interview mit BMW-Standort-Leiter Ralf Hattler

4 Global Player I: ebm-Papst, ASIS, B/E Aerospace

Fischer GmbH, Klann Packaging GmbH

7 Global Player II: Schott Electronic Packaging – High

Tech in Glas

8 Pöschl TOBACCO GROUP

9 BMW Hubauer: „Das Autohaus der Zukunft“

10 Landshuter Handwerk I: Bäckerei Gebel, Metzgerei Axthaler,

Retzer Holzverarbeitung, Elektrotherm

10 Landshuter Handwerk II: Kreishandwerksmeister Alfred

Kuttenlochner im Interview

12 Energie I: WEDIS Group

13 Energie II: BAUER Elektroanlagen

14 Hans Eller im Interview

15 Architekt Stefan Feigel über „Bauen in der Altstadt“

16 SEHLHOFF GMBH: Mehrwert durch Generalplanerleistungen

17 Prof. Dr. Ernst Fricke über „Medienrecht schützt Unternehmer“

18 Rechtsanwalt Dr. Michael Lingenberg (BBT) zur wachsenden

Bedeutung von Tax Compliance

19 persona service ist marktführender Personaldienstleister in

Deutschland und 3-mal in Niederbayern vertreten;

Steuerberaterin Helga Brandstetter über „Auto und Steuern“


Landshuter WirtschaftsLEBEN

Werte Leserinnen und Leser,

Foto: Verkehrsverein Landshut e.V.

32

Die Landshuter Gastronomie hat

entscheidenden Anteil an der Aufenthaltsqualität

der Stadt

20 Frank Thierauf (HypoVereinsbank):

Förderung für (fast) alle Fälle

21 Ecovis: vor Ort und überall auf der Welt

22 Günther Landesberger (Sparkasse Landshut) im Interview

zum Thema „Investitionsdarlehen für den Mittelstand“

23 TEBA bundesweit erfolgreich mit Factoring

24 „Büro Optimal“ positioniert sich seit Jahren erfolgreich als

Büro- und Objekteinrichter

25 Urzinger Textilmanagement: Kosten reduzieren und Zeit sparen

26 Lotus Personalservice: Spezialist für Arbeitskräfte aus Osteuropa

27 Peter Heß (gss) im Interview: „Qualität allein setzt sich durch.“

28 Messestandort Landshut: Nach der Niederbayernschau ist die

Umweltmesse das nächste Highlight

30 Gut. Schön. Geht doch: Darlapp Küchenhaus,

Pointner Einrichtungshaus, we lite Lichtstudio, galleria N o 2

32 Essen & Trinken: Brauerei Wittmann – Biergenuss mit besonderer

(Umwelt-)Note

32 Landshuter Gastlichkeit: Hotel Tafernwirtschaft Schönbrunn,

35 milli(m)eter im CCL, Hotel Park Café, „das Himmel“

34 I.L.I.-Vorsitzender Christoph Jeschke im Interview

34 CityCenterLandshut: Ein Bekenntnis zur Innenstadt

36 Schöne Altstadt. Schöne Läden.

37 LandshutPark – das Einkaufserlebnis für die ganze Familie

Impressum: S. 23

34

Besucher der Innenstadt gehen ins CityCenter

und Besucher des Centers auch in die Altstadt.

Synergien also für beide Seiten

der Wirtschaftsstandort Landshut ist ein leistungsfähiger,

aufstrebender und zukunftsorientierter Investitionsraum mit

Dynamik und innovativem Klima: eine Alternative zu den nahe

gelegenen Ballungsgebieten. Nahe der Landeshauptstadt und

nahe am Flughafen fi ndet man hier

günstige und verkehrsmäßig bestens

angebundene Gewerbe- und Industriefl

ächen.

Bei allen Untersuchungen im Hinblick

auf die wirtschaftliche und allgemeine

zukünftige Entwicklung bekommt

Landshut Bestnoten. Stadt und

Stadtverwaltung stehen für ein gutes

Investitionsklima. Landshut hat erstklassige

Bildungseinrichtungen, an der

Spitze die Hochschule mit den Fachbereichen

Elektrotechnik, Maschinenbau,

Informatik, Sozialwesen und Betriebswirtschaft.

Sie unterhält synergiereiche

Beziehungen zu ansässigen Unternehmen.

Bei Neuansiedlungen werden

die Wege kurz gehalten, um schnell

und unbürokratisch zu konstruktiven

Lösungen zu kommen und dann auch

nach der Ansiedlung Unterstützung anzubieten.

Zu den sehr günstigen harten

Standortfaktoren kommen die weichen.

Als Oberzentrum verfügt die Stadt über

ein umfangreiches Kulturleben sowie

vielfältige Sport- und sonstige Freizeitangebote.

Es lebt sich gut in Landshut. Die stetig steigende Einwohnerzahl

spricht für sich. So bleibt Landshut jung und kann

gleichzeitig Tradition pfl egen.

Mit dem Projekt „Landshuter WirtschaftsLEBEN“ werden

all diese Aspekte für regionale und überregionale Leser eingehend

vorgestellt – mit einem besonderen Blick auf die Hauptdarsteller,

die das Ganze ökonomisch tragen: unsere Unternehmen

und UnternehmerInnen.

Hans Rampf

Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Hans Rampf

Foto: Verkehrsverein Landshut e.V.

Im Interview

Wenn Sie schon immer

wissen wollten, was

genau im BMW Group Werk

Landshut produziert wird:

Hier erfahren Sie es aus

erster Hand von Standortleiter

Ralf Hattler

„Wir müssen mehr für

den Nachwuchs tun“ –

Kreishandwerksmeister

Alfred Kuttenlochner über

Perspektiven des Handwerks

und die Bedeutung des

Werkunterrichts

Hans Eller über die Rendite

im Wohnungsbau,

die steigende Nachfrage auf

dem Wohnungsmarkt, den

Reiz einer Altbausanierung

und sein Engagement beim

„Moserbräu“

3 10 14

34

Christoph Jeschke

über die Vorzüge der

Innenstadt und das Zukunftspotenzial

von Landshut.

Jeschke ist 1. Vorsitzender

der Interessengemeinschaft

Landshuter Innenstadt (I.L.I.)

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 1


Standort

Der Standort rockt

Landshut I Der Zukunftsatlas des Forschungsinstituts Prognos bescheinigt

Landshut hervorragende Zukunftsperspektiven mit wirtschaftlichem Wachstum,

maßvoll zunehmender Bevölkerung und hoher Lebensqualität.

akademie sowie die Staatliche Führungsakademie

für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten. Die Hochschule liegt in den

Rankings bei der Lehre und Studentenzufriedenheit

vorne.

Landshut ist ein Standort mit Hochtechnologie-Unternehmen.

Die Bandbreite

reicht von innovativer Aluminiumverarbeitung

über neueste Kältetechnik und Helicoptersitze

bis hin zu Messtechnik und sicherheitsrelevanten

Hightech-Komponenten.

Die Mobilität von morgen hat in Landshut

auch ein Zuhause; genauer gesagt im weltweit

größten Komponentenwerk der BMW-

Group. Rund 3.500 Mitarbeiter sorgen Tag

für Tag dafür, dass in jedem BMW, MINI oder

Rolls-Royce ein Stück Landshuter Innovationskraft

steckt. (siehe Interview rechts)

„ ... ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur

und unbürokratische

Verwaltung“

Landshuter Altstadt an einem der letzten sonnigen Herbsttage 2015: Shoppingmeile und Stadtzentrum, Schauplatz

diverser Feste und Events. Ein Straßencafé neben dem anderen. Hier wird gelebt, gefeiert und gearbeitet

Im Auftrag des Handelsblatts bewertet

das Forschungsinstitut Prognos

in einem „Zukunftsatlas“ Gegenwart

und Zukunftsperspektiven der 402 deutschen

Städte und Landkreise. Grundlage

der Studie sind 29 Indikatoren zu Konjunktur,

Arbeitsmarktlage, zur Wettbewerbsfähigkeit

und Innovationskraft sowie zur demografischen

und sozialen Situation.

Landshut steht demnach glänzend da:

günstige Standortbedingungen, verlässliche

kommunale Rahmenbedingungen, steigende

Erwerbstätigkeit, ein hoher Ausbildungsund

Qualifizierungsgrad der Arbeitnehmer,

hohe Arbeitsplatzdichte, boomende Kaufkraft

sowie gute Wohnqualität und Stadtökologie.

Die Hochschulstadt Landshut ist mit

45 weiteren Bildungseinrichtungen von

regionaler und überregionaler Bedeutung.

Von ausreichend Kita-Plätzen bis zur

Hochschule ist alles da. Besonderheiten

sind die Bayerische Fleischerschule, die

Keramikschule oder auch die Sparkassen-

Aber die ganze wirtschaftliche Power

dieser Stadt steckt auch in den Hunderten

kleiner und mittlerer Unternehmen. Viele

davon erst in jüngerer Vergangenheit gegründet,

ein Großteil aber seit Generationen

Familienunternehmen, ob in Handwerk,

Handel, Dienstleistung oder Gastronomie

und Hotellerie.

Auch die Premium-Verkehrsanbindung

an die deutschen und internationalen Wirtschaftszentren

spricht für Landshut: Autobahnen,

Bundesstraßen, Bahn, Flughafen

München und Verkehrslandeplatz Ellermühle.

Schnelles Internet ist überall im Stadtgebiet

selbstverständlich.

Buchen Sie eine Werkführung unter

www.bmw-besuchen.com oder Tel.

089/382-15750. Wir freuen uns auf Sie!

INNOVATION HAUTNAH.

ERLEBEN SIE LIVE DIE FASZINATION PRODUKTION IM BMW GROUP WERK LANDSHUT.

Werk Landshut

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Standort / BMW

Mit Messe- und Veranstaltungshallen

positioniert sich Landshut sowohl als Messestandort

wie auch als Erlebnisstadt.

Nicht hoch genug einzuschätzen sind

die Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack

und Anspruch. Da sind das Landestheater

Niederbayern und das kleine

Theater im Rottenkolberstadel, aber

auch viele Laienspielgruppen. Da sind die

Landshuter Hofmusiktage, aber auch unterschiedlichste

Konzertangebote anderer

Stilrichtungen und sonstige Musik-Events.

Kabarett und Kleinkunst runden das Angebot

ab. Alle vier Jahre ist die Welt zu Gast

bei der „Landshuter Hochzeit“.

Einrichtungen wie Stadtbücherei, Musikschule,

Volkshochschule und Jugendkulturzentrum

ergänzen das Angebot. All das

umrahmt von der historischen Stadtkulisse

mit vielen Sehenswürdigkeiten.

„Ein guter Platz zum Investieren –

aber auch zum Leben und Arbeiten“

Ebenso üppig zeigt sich der sportliche

Bereich. Herausragend das Sportzentrum

West und das Landesleistungszentrum für

Eishockey, dazu viele Stadtteilsportanlagen.

70 Sportvereine bieten 72 verschiedene

Sportarten an.

Dann sind da noch das Frei- und Hallenbad,

der Sport- und Erholungspark Mitterwöhr,

das Naherholungsgebiet Gretlmühle

und das Naturschutzgebiet auf dem

früheren Truppenübungsplatz.

Mit vielen Investoren entdecken daher

auch immer mehr Menschen Landshut als

Heimat. In den letzten 14 Jahren ist die

Stadt von gut 59.000 Einwohnern auf jetzt

67.000 gewachsen.

Die Prognose sieht Landshut in der

kleinen Gruppe von Städten, die bis 2030

weiter wachsen, und zwar um durchschnittlich

fünf Prozent. Landshut geht also auf

die 70.000 Einwohner zu.

n

„Werk Landshut absoluter Innovationstreiber“

BMW GROUP l Wenn Sie schon immer wissen wollten, was genau im BMW Group Werk Landshut produziert wird:

Hier erfahren Sie es aus erster Hand von Standortleiter Ralf Hattler.

Herr Hattler, in Landshut laufen keine

fertigen Fahrzeuge vom Band …

Hattler: Unser Standort ist eine Besonderheit

im Produktionsnetzwerk der BMW

Group. Hier läuft zwar kein fertiger BMW,

MINI oder Rolls Royce vom Band. Gleichwohl

steckt aber in jedem Fahrzeug des

Unternehmens mindestens eine innovative

Komponente aus Landshut. Beispielsweise

Motor- und Fahrwerkskomponenten sowie

Strukturbauteile aus Leichtmetallguss,

Gelenkwellen, Sondermotoren, Cockpits

und Kunststoff Außenhaut-Umfänge wie

Stoßfänger oder Seitenwände.

Man hat jetzt viel von BMW i gehört.

Was hat Landshut damit zu tun?

Hattler: Hier ist die Keimzelle für die Produktion

von Carbonbauteilen (CFK) für den

BMW i3 und i8. Bereits vor mehr als zehn

Jahren haben unsere Spezialisten begonnen,

hier die Carbon-Dächer für unsere

Sportmodelle BMW M3 und M6 zu produzieren.

Für die Fertigung von Karosseriekomponenten

des i3 und i8 haben sie den

Fertigungsprozess weiterentwickelt und

industrialisiert, sodass heute eine automobile

Großserienfertigung von Carbonbauteilen

wirtschaftlich möglich ist.

Außerdem fertigen unsere Motorenspezialisten

die Elektromotoren für den

BMW i3 und i8. Dabei konnten wir auf das

fundierte Motoren-Know-how unserer Mitarbeiter

aus der Sondermotorenfertigung

zurückgreifen.

Das Cockpit für den BMW i3 aus

Ralf Hattler. Leiter

Einkauf- und Lieferantennetzwerk

Antrieb der

BMW Group und als

solcher seit Januar

2013 auch Standortleiter

Landshut. Der studierte

Betriebswirtschaftler

ist seit 1994 bei BMW

in diversen leitenden

Funktionen, insbesondere

im Bereich Logistik,

sowohl im In- als auch im

Ausland tätig

nachhaltigen Naturfasern und Leder wird

hier ebenfalls produziert. Und schließlich

kommt die komplette Kunststoff-Verkleidung

für den BMW i8 aus Landshut. Man

kann damit getrost sagen: Wir geben dem

BMW i8 sein Gesicht. Der Standort gilt im

Unternehmen als absoluter Innovationstreiber.

Innovationstreiber ist ein hohes Level.

Wie wird man das ...

Hattler: Wir bleiben nie stehen, entwickeln

uns ständig weiter und forschen an innovativen

Verfahren und neuen Technologien.

Für die Einführung der BMW i Modelle

haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

qualifiziert und sie fit gemacht für

die Technologien der Zukunft. Wir haben

neue Ausbildungsberufe geschaffen und

gezielt in unsere Strukturen investiert. Der

Erfolg der BMW i Modelle ist eine schöne

Bestätigung für den strategischen Umbau

unseres Standortes zu einem Kompetenzzentrum

für Leichtbau und Elektromobilität.

... und vor allem: wie bleibt man das?

Hattler: Unser klares Ziel lautet, den

Standort auch in den nächsten Jahren und

Jahrzehnten wettbewerbsfähig zu halten

und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Heißt konkret?

Hattler: Das neue Leichtbauzentrum der

BMW Group wird hier gebaut. Ab 2016

werden etwa 160 Ingenieure verschiedenster

Fachrichtungen in einer „automobilen

Denkfabrik“ gemeinsam an innovativen

Werkstoffen, Mischbaukonzepten

und Produktionsverfahren für künftige

Fahrzeuggenerationen forschen. Das Unternehmen

investiert dafür bis Ende 2016

rund 20 Millionen Euro. Darüber hinaus soll

das Werk im Nordosten um eine Fläche

von rund 92.000 Quadratmetern erweitert

werden. An der Ergoldinger Mattarello-Allee

soll ein Versorgungszentrum entstehen,

das direkt an das bestehende Werksgelände

angebunden ist und die Fertigungstechnologien

ab 2017 hoch effizient mit Material

beliefert. Damit werden die Logistikströme

innerhalb und außerhalb des Werks nachhaltig

optimiert. Das Produktionsmaterial

wird an einem Standort konsolidiert und

das Lkw-Aufkommen spürbar gesenkt. n

BMW hat ein Besucherzentrum und

bietet regelmäßig Werkführungen an.

Infos unter:

www.bmw-besuchen.com

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Global Player

Global Player

Industrie I Landshut hat Industriebetriebe unterschiedlichster Ausrichtung. Einige

davon sind echte Global Player und technologisch in Alleinstellung.

Das Unternehmen ebm-papst Landshut hat eine

lange Tradition und Verbundenheit mit der

Stadt Landshut. Es geht ursprünglich auf

die C.Lorenz AG – ein deutsches Rundfunk-

und Telekommunikationsunternehmen

mit Sitz in Berlin – zurück. Durch die

Zerstörung des Berliner Werkes während

des Zweiten Weltkrieges wurden 1944 die

Fertigungsstätten verlegt, u. a. auch nach

Landshut. 1951 wurde das erste Fabrikgebäude

auf dem 46.000 m 2 großen Gelände

in der Hofmark-Aich-Straße erbaut. Danach

wurde das Werk einige Male gekauft

und wieder verkauft.

Seit 1997 ist der Standort Landshut

Teil der Unternehmensgruppe, die 2003 zur

ebm-papst Gruppe umfirmiert wurde und

mittlerweile als weltweit führender Hersteller

von Ventilatoren und Motoren gilt. Seit Gründung

setzt das Technologieunternehmen

kontinuierlich weltweite Marktstandards: von

der Entwicklung der ersten Kompaktlüfter

in EC-Technik über GreenTech – die Unternehmensphilosophie

rund um Ressourceneffizienz

und Nachhaltigkeit – bis hin zum

Einzug effizienter Lüfter in die Formel 1.

Heute ist ebm-papst Landshut mit über

1.100 Mitarbeitern Spezialist und Marktführer

bei der Entwicklung und Herstellung

von Ventilatoren, Kleinmotoren und Pum-

pen für energieeffiziente Heiz- und Hausgerätetechnik.

Das Unternehmen hat sich

in den letzten Jahren vom Komponentenlieferant

zum Lieferanten kompletter Systeme

entwickelt.

Produkte von ebm-papst Landshut

stehen für wegweisende und höchst zuverlässige

Lösungen, zum Beispiel als

Gebläse in Brennwertheizungen, Heißluftventilatoren

für Herde oder Kondensatpumpen

für Wäschetrockner.

Im Geschäftsjahr 2014/15 erzielte

das Unternehmen einen Umsatz von

280 Millionen Euro. Neue, umfangreiche

Verordnungen auf europäischer Ebene

sorgen für eine verstärkte Nachfrage an

energieeffizienten Heiztechnikprodukten.

ebm-papst Landshut erwartet daher eine

Mengensteigerung von mehr als 30 % in

den kommenden fünf Jahren.

Nachdem der Standort bereits 2013

um ein neues Logistikzentrum in der Müller-Armack-Straße

erweitert wurde, wird

derzeit direkt daneben ein neues Produktionswerk

für den Heiztechnikbereich fertiggestellt.

ebm-papst stärkt damit erneut

den Standort Landshut und die Beschäftigung

vor Ort. Der 14 Millionen teure

Neubau bietet auf einer Grundfläche von

5.000 m 2 Produktionsflächen für Systeme

Obere Reihe (v.l.): Gasventilproduktion, Produktionsraum

bei ebm-papst, daneben Firmenansicht. Dann

und Gasventile, Reinräume sowie Räume

für Verwaltung, Forschung und Technik.

Durch die direkte Anbindung an das Logistikzentrum

wird ein effizienter Material- und

Produktaustausch sichergestellt.

Als zweitgrößter Arbeitgeber in Landshut

ist sich das Unternehmen auch seiner

sozialen Verantwortung gegenüber

der Region bewusst. Seit über 30 Jahren

unterstützt ebm-papst beispielsweise die

Landshuter Werkstätten mit Montage-,

Demontage- und Verpackungsaufträgen.

Auch im Bildungsbereich ist der Motoren-

und Ventilatorenhersteller sehr aktiv

und unterstützt z. B. das Projekt „Schüler

entdecken Technik“ des Vereins Technik

für Kinder e. V. Dabei wird Kindern

an über 180 Schulen bayernweit Technik

spielerisch nähergebracht. Sportlich ist



®




mit begeisterten Mitarbeitern entstehen können. www.ebmpapst.com

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Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


weiter mit Produktionssituationen bei B/E Aerospace Fischer GmbH. Untere Reihe (v.l.): ASIS-Boss Jürgen Multhammer und Detail-Ansichten vom automatisierten Schleifen.

Unten rechts: Eingangsbereich von B/E Aerospace Fischer GmbH

ebm-papst ebenfalls vielseitig unterwegs.

Seit Jahren unterstützt das Unternehmen

Sportler und Vereine in der Region. So

trägt das Fußballstadion mit Leichtathletikanlage

seit einem Jahr den Namen „ebmpapst

Stadion am Hammerbach“.

Im Geschäftsjahr 2013/14 erzielte die

ebm-papst Gruppe einen Umsatz von 1,5

Mrd. Euro. Sie beschäftigt rund 11.500

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 18

Produktionsstätten (neben Deutschland, z.

B. in China und in den USA) sowie 57 Vertriebsstandorten

weltweit. Ventilatoren und

Motoren des Weltmarktführers sind in vielen

Branchen zu finden, wie zum Beispiel

in den Bereichen Lüftungs-, Klima- und

Kältetechnik, Haushaltsgeräte, Heiztechnik,

IT und Telekommunikation, Pkw-Applikationen

und Nutzfahrzeugtechnik.

ASIS GmbH: Schleifroboter für den

Porsche Panamera

Der Schwerpunkt der ASIS GmbH liegt im Anlagenbau

sowie in der Automation. Unter den

Kunden sind viele regional ansässige

Unternehmen, aber auch international ist

ASIS stark vertreten. ASIS-Produkte und

-Konstruktionen werden im Bereich der

Oberflächentechnik eingesetzt, etwa automatisierte

Messzellen, Farbversorgungen,

Beflammtechnik oder diverse kundenspezifische

Anlagen für den Farbauftrag. Der

Schwerpunkt liegt im Anlagenbau sowie in

der Automation.

Die neueste Innovation der ASIS GmbH

ist das automatisierte Schleifen. Schleifen

und Polieren gehören immer noch zu den

arbeits- und personalintensiven Bereichen

innerhalb der Oberflächenbehandlung.

ASIS hat jetzt ein vollautomatisches Gesamtsystem

entwickelt, um diesen Prozess

zu optimieren und dabei sogar die

Qualität der bearbeiteten Oberflächen zu

steigern. Das Pilotprojekt läuft bereits seit

einem Jahr im Serienbetrieb. Hierbei werden

Porsche Panameras vor der Decklackierung

ganzflächig von vier Robotern

geschliffen – das Ergebnis kommt einer

Hochglanzoberfläche nahe.

Am Roboter ist ein handelsüblicher

Schleifer mit einer von ASIS entwickelten

Halterung an den Kontaktflansch der Firma

FerRobotics montiert. Dadurch kann

die Oberflächenkontur in gleichmäßigen

Bahnen mit konstantem Druck optimal

geschliffen werden. Ein Knackpunkt der

c




















Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 5


Global Player

Vollautomatisierung war und ist der automatische

Tausch des Schleifmittels

(Schleifpapier) nach jedem Fahrzeug. Dabei

muss das gebrauchte Schleifpapier

entfernt und das neue Schleifpapier wieder

so aufgenommen werden, dass die Absaugung

des Schleifstaubes über das Schleifpapier

und damit das optimale Schleifergebnis

reproduzierbar gewährleistet ist. Um

die Schleifmittel zu wechseln, wurde eine –

mittlerweile patentierte – voll automatisierte

Schleifmittelwechselstation entwickelt, die

alle gängigen Schleifmittel in weniger als

15 Sekunden wechseln kann.

Die ASIS GmbH beschäftigt zum

heutigen Zeitpunkt an den Standorten

Landshut, Oldenburg und Shanghai

121 qualifi zierte Mitarbeiter, darunter

vor allem Meister und Techniker sowie

Hochschulabsolventen. Das junge Team

– Durchschnittsalter 31 Jahre – setzt sich

größtenteils aus Absolventen regionaler

Bildungseinrichtungen zusammen. Mechatroniker,

Industriemechaniker und seit

neuestem auch Technischer Produktdesigner

werden bei der ASIS GmbH als

Ausbildungsberufe angeboten.

B/E Aerospace Fischer GmbH: Flugzeugsitze

aus Landshut für die Welt

Das Unternehmen B/E Aerospace Fischer GmbH

kennt man weltweit bisher unter dem Namen

Fischer+Entwicklungen. Fischer ist aber

seit Kurzem eine 100 %-Tochter von B/E

Aerospace, Miami, und daher der neue

Name. Geblieben ist der technologisch

führende Hersteller von crashsicheren Sitzen

für Flugzeuge und Hubschrauber. Die

Sitze werden Stück für Stück von Hand

montiert, „Qualität ohne Kompromisse“

lautet der Anspruch. Sobald ein neues

Modell in die Serienfertigung geht, sind

die Arbeitsabläufe exakt defi niert, denn

im Alltag geht es um ein Höchstmaß an

Sicherheit. Über 120 Mitarbeiter sind bei

Fischer beschäftigt. Die Passagier- und

Pilotensitze von Fischer stehen weltweit

für geringes Gewicht, Komfort und hohe

Modularität.

Dank der Verwendung kohlenstofffaser-verstärkter

Kunststoffe hat Fischer

neue Dimensionen der Leichtbauweise

erreicht. Insgesamt 45 Typenzulassungen,

darunter allein 29 Zertifi zierungen für zivile

Hubschrauber, von LBA und EASA,

sind die Basis für den Erfolg und weiteres

Wachstum. Zusätzlich zu den Projekten

KLANN-Firmengebäude in Landshut: Verkaufsfördernde

Verpackungsdosen „Made in Germany“

im Helikoptermarkt mit OEMs wie Eurocopter,

AgustaWestland oder Sikorsky

realisiert Fischer immer mehr Projekte im

Fixed-Wing-Bereich mit OEMs wie Bombardier,

Embraer oder MJet. Die neue

Technologie von Fischer gewährt einen

außergewöhnlich hohen Sitzkomfort. Als

Besonderheit gelten auch die Executive-

Sitze für VIP-Hubschrauber in feinster Lederausführung.

Mit dem Passenger- und

Business-VIP gibt es zwei weitere Varianten

im Produktportfolio dieser Sparte.

Für Flächenfl ugzeuge stellt Fischer nebst

Pilotensitzen auch klappbare Cabin Attendant

Seats und Flight Observer Seats her.

Kurze Wege gelten bei Fischer als

Schlüssel zum Erfolg. Deshalb sind alle

wichtigen Abteilungen – von der Entwicklung

bis hin zum Support für den Kunden –

unter einem Dach vereinigt. Außerdem

werden alle erforderlichen Komponenten

für die Fertigung in der Region gekauft.

Rund um Landshut ist so ein kleines Kompetenzzentrum

für den richtigen Sitz in der

Luftfahrt entstanden.

EXKLUSIVE Verpackungen aus edlem

Weißblech – Made in Germany!

Die KLANN Packaging GmbH prägt den Markt

der dekorativen und exklusiven Dosen aus

edlem Weißblech. Genauer gesagt handelt

es sich um individuell gestaltete, verkaufsfördernde

Verpackungsdosen. Dabei bietet

KLANN mit derzeit ca. 110 Mitarbeitern

ein einzigartiges Full-Service-Portfolio

nach dem Prinzip „Alles aus

einer Hand“. Aus einer

Vielzahl von Verpackungslieferanten

ist KLANN

als Premium-Lieferant

des internationalen

Markenartiklers

Marks

& Spencer ausgezeichnet

worden.

Geschäftspartner

schätzen neben

der bald 70-jährigen

Erfahrung und Beratungskompetenz

insbesondere die Innovationsfreudigkeit,

Flexibilität, Schnelligkeit sowie die professionellen

Logistikdienstleis tungen, inklusive

der damit verbundenen Liefersicherheit.

In Sachen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

ist die Metalldose im Bereich

der Verpackungen einzigartig und zugleich

ein langlebiger Markenbotschafter. Aktuell

hat KLANN über 500 existierende Dosenformate

im Sortiment.

Auch im Bereich des Metallveredelungsprozesses

hebt KLANN sich von den

Marktbegleitern ab, nicht nur mit einzigartigem

Maschinenpark und einem hohen

Automatisierungsgrad. Neben den Standardveredelungsformen,

wie hochwertigem

Druck und exzellenten Prägungen,

realisiert KLANN auch innovative Veredelungsprozesse

mit dem textilen LEXTRA

oder dem metallisch anmutenden PRIST.

Das Leistungsspektrum umfasst Premium-Produkte

für die Bereiche Süßwaren,

Werkzeuge, Kosmetik, Kaffee und

Tee, Getränke (Spirituosen, Sekt, Bier)

sowie für den Handel allgemein. Darüber

hinaus führt KLANN auch weitere

innovative Metallprodukte wie den exklusiven

runden Adventskalender, DIN A4-

Klemmbrett, dekorativer

Weihnachtsmetallschmuck

sowie

Blechschilder

in unterschiedlichen

Größen und vieles

mehr …

Auf www.klann.de fi n-

det man weitere Informationen

und auch

einen Online-Shop. n

6 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Global Player

Die weltweit kleinste Mini-LED, die sich vollständig sterilisieren lässt, kommt von Schott Landshut

High Tech in Glas

Industrie I SCHOTT Electronic Packaging in Landshut schafft Innovationen und

Karrieren. Aus Landshut kommt z. B. die weltweit kleinste Mini-LED, die sich

vollständig sterilisieren lässt.

Die knapp zwei Millimeter große

Leuchtdiode eignet sich zur direkten Beleuchtung

insbesondere in der Medizin.

Sie ist hermetisch dicht verkapselt durch

Verschmelzung von Keramik, Metall und

Glas – eine Kernkompetenz von SCHOTT

Electronic Packaging.

Der Geschäftsbereich des Techno logiekonzerns

und Glasspezialisten SCHOTT

entwickelt und produziert in seinen zwei

Landshuter Werken hermetische Gehäuse

und andere Komponenten für den zuverlässigen

und langfristigen Schutz von

empfi ndlicher Elektronik. Das Unternehmen

ist darin ein führender Hersteller. Die

internationalen Kunden stammen aus vielen

Branchen, von der Automobilindus trie

über die Medizintechnik bis zur Telekommunikation.

Seinen Geschäftserfolg baut Schott vor

allem auf qualifi zierte und motivierte Mitarbeiter

– und investiert deshalb nachhaltig

in deren Förderung. Daraus entstanden

schon langjährige Karrieren. So begann

Entwicklungsleiter Robert Hettler, der die

Entwicklung der Mini-LED steuerte, schon

1986 bei SCHOTT Electronic Packaging

eine Ausbildung als Physiklaborant. Nach

Schott Landshut wurde als erstes niederbayerisches Unternehmen

als „familienfreundlicher Betrieb“ zertifi ziert

deren Abschluss absolvierte er ein Hochschulstudium

und kehrte anschließend in

das Landshuter Unternehmen zurück, wo

er bis heute arbeitet. Der Ingenieur begrüßt

besonders die fl achen Hierarchien

und die Kultur des Miteinanders unter den

rund 500 Mitarbeitern.

SCHOTT Electronic Packaging ließ

sich als erstes Wirtschaftsunternehmen

in Niederbayern als „familienfreundlicher

Betrieb“ zertifi zieren. Dazu verhalfen Maßnahmen

wie etwa fl exible Arbeitszeiten,

reservierte Kinderbetreuungsplätze, ein

Leitfaden für Führungskräfte zur familienbewussten

Mitarbeiterführung, die Nutzung

einer unabhängigen externen Mitarbeiter-Beratung

bei besonderen Anliegen.

Zur Mitarbeiterentwicklung gibt es

vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote.

Außerdem können Beschäftigte in

Zusammenarbeit mit Hochschulen bestimmte

duale Studiengänge absolvieren.

Auch die Qualität der Berufsausbildung

bei SCHOTT Electronic Packaging wurde

bereits durch mehrfache Auszeichnungen

der Absolventen als Bundes- und Landesbeste

bestätigt. Die Ausbilder haben selbst

eine Ausbildung bei SCHOTT absolviert

und achten nicht nur auf die fachliche

Entwicklung der Auszubildenden, sondern

auch auf die Förderung der sozialen Kompetenzen.

Bei der Nachwuchsrekrutierung

setzt Schott früh an; etwa durch die

Teilnahme an berufl ichen Orientierungsveranstaltungen

wie „Girls‘ Day“ sowie

Praktikumsangebote für Schüler und Vorschulkinder.

n

British Cars Landshut GmbH & Co. KG

Liebigstraße 8, 84030 Landshut

Tel. 0871 709-700, britishcars@eichbichler.com

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Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 7


Global Player

Qualität – Tradition – Zukunft

Industrie l Die PÖSCHL TOBACCO GROUP ist der weltweit größte Produzent von Schnupftabak und einer der führenden

Hersteller und Distributeure von Tabakprodukten in Europa.

Zu den bekanntesten Produkten aus dem Hause

PÖSCHL zählen mit Sicherheit die weltweit meistverkaufte

Schnupftabakmarke „GLETSCHERPRISE“

sowie im Feinschnittbereich (Tabak zum

Selbstdrehen & -Stopfen von Zigaretten)

die Markenfamilien „RED BULL“ und

„PUEBLO“ (Deutschlands meist verkaufter

Drehtabak und Europas Marktführer im

Segment Feinschnitt ohne Zusatzstoffe).

Darüber hinaus ist Pöschl die Nr. 3

auf dem deutschen Pfeifentabakmarkt

und bietet ein breites Sortiment an Pfeifentabaken.

Seit 2008 hat sich das Unternehmen

mit dem Aufbau einer eigenen

Zigarettenfertigung ein weiteres Standbein

geschaffen. Die bekannteste Marke ist hier

ebenfalls die zusatzstofffreie „PUEBLO“.

Tradition, Qualität und Zukunftsvisionen

sind für das Familienunternehmen

seit über 113 Jahren gelebte Praxis. Die

PÖSCHL-Gruppe, zu der neben dem

Stammhaus PÖSCHL Tabak auch 15

internationale Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

gehören, generierte 2014

einen konsolidierten Umsatz von ca. 512

Pöschl-Mitarbeiter bei der Arbeit: Initiativbewerbungen

sind willkommen

Millionen Euro. Rund 800 Mitarbeiter weltweit,

davon alleine 383 am Hauptfirmensitz

im niederbayerischen Geisenhausen,

wohin das Unternehmen 1995 aus Platzgründen

umgezogen ist, sowie Exportaktivitäten

in ca. 100 Länder, machen Pöschl

zu einer global denkenden und handelnden

Unternehmensgruppe mit festen Wurzeln

in der Region.

Trotz einer verschärften Wettbewerbssituation

konnte Pöschl seine Marktposition

in den vergangenen Jahren stetig

ausbauen und liegt, inzwischen von der 4.

Familiengeneration geleitet, weiterhin auf

Erfolgskurs. Ausschlaggebend dafür, so

geschäftsführender Gesellschafter Patrick

Engels, seien nicht nur die hervorragende

Qualität der Produkte oder die internationale

Ausrichtung, sondern vor allem auch

die Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund ist

Pöschl auch immer auf der Suche nach

qualifiziertem Personal und motivierten

Auszubildenden.

Informationen über das umfangreiche

Ausbildungsangebot oder die offenen Stellen

für alle Bereiche – von der Verwaltung

über den Vertrieb bis hin zur Produktion

– gibt es auf: www.poeschl-tobacco.com/

karriere.html. Auch Initiativbewerbungen

sind willkommen.

n

Geschäftsführung in 4. Generation:

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Katharina Pöschl und

Dipl.-Kfm. Patrick Engels mit Belegschaft vor einem

der Firmengebäude in Geisenhausen

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Automotive

Raum für mehr Erlebnis.

Autohaus l BMW Hubauer präsentiert nach einem umfangreichen Umbau beide Landshuter Standorte neu.

Das Haupthaus BMW ist bereits fertig. Das MINI-Gebäude Ende Oktober. „Freuen Sie sich auf das Autohaus der Zukunft“,

kündigt Geschäftsführer Robert Hubauer an.

BMW, Hubauer und Landshut, das sind drei

Wörter, die in fünf Jahrzehnten Firmengeschichte

zusammengewachsen sind. Das

Autohaus Hubauer gehört zu den traditionsreichsten

in Landshut. Von Konrad Hubauer

1965 gegründet, präsentiert Hubauer

heute an beiden Landshuter Standorten

die ganze Bandbreite der faszinierenden

BMW- und MINI-Welt mit Fahrzeugen, die

durch zukunftsweisende Technologie und

revolutionäres Design begeistern.

Viel Neues bei Hubauer und doch das

Bewährte behalten

Seit Anfang September präsentiert

sich das BMW-Autohaus in einer neuen,

modernen Gestaltung. Das MINI-Gebäude

folgt Ende Oktober. Hubauer möchte

künftig von Allem noch ein bisschen mehr

bieten: mehr Platz, mehr Informationen,

mehr Auswahl und Freude.

Von einem BMW Autohaus verspricht

man sich eben mehr als nur hervorragende

Automobile, kompetente Beratung und perfekten

Kundendienst. Man erwartet auch

eine individuelle Beratung und das Gefühl,

dass man sich persönlich seiner Wünsche

„Wir begleiten Sie

von der intensiven

Beratung über alle

Modalitäten des Kaufs

bis hin zum perfekten

Rundum-Service – ein

ganzes Autoleben

lang.“

Geschäftsführer

Robert Hubauer

annimmt. Genau diese Philosophie beansprucht

Hubauer für sich: „Hier ist jeder

Kunde eine Hauptperson, für die das ganze

Team sein Bestes gibt.“

Die Serviceannahme verfügt über drei

Annahmeplätze, teilweise mit Achsmessanalyse

und Bremsenprüfstand ausgerüstet.

Hier werden die Fahrzeuge zum

Termin einer gründlichen Untersuchung unterzogen,

um mögliche Mängel bzw. Wartungs-

und Reparaturumfänge im Beisein

des Kunden abzuklären und festzulegen.

Die Spenglerei verfügt über drei Karosserie-

und vier Montagearbeitsplätze,

wo die komplette Karosserie-Instandsetzung

durchgeführt wird. Die Verbindung

verschiedenster Materialien, wie z. B. Metall,

Alu und Kunststoff wird hier mit inno-

vativen Techniken wie Kleben und Nieten

sowie Schweißen ausgeführt.

In der Lackierei ermöglichen modernste

Spritz- und Trocknungskabinen sowie vier

Vorbereitungsplätze, teilweise mit Hebebühne,

ein Höchstmaß an qualitativ hochwertiger

Lackverarbeitung. Umweltfreundliche

Wasserbasislacke werden hier in

einer speziellen Farbmischanlage gemischt

und verarbeitet.

Dellenentfernung ohne Lackbeschädigung

sowie qualitativ hochwertige Schleifund

Polierarbeiten werden an drei zusätzlichen

Lackfinishbereichen ausgeführt. Um

weiterhin diesen hohen Standard halten zu

können, gehen die Mitarbeiter regelmäßig

auf qualifizierende Fortbildungsmaßnahmen.

Als zertifizierter BMW-, BMW M-,

BMW i- und MINI-Vertragshändler begleitet

Hubauer die Kunden von der intensiven

Beratung über alle Modalitäten des Kaufs

bis hin zum perfekten Rundum-Service –

ein ganzes Autoleben lang. „Das wissen

und schätzen unsere treuen Kunden,

die uns vielfach bereits generationenübergreifend

ihr Vertrauen schenken,“ so

Hubauer.

n

Bild ganz oben: Blick in den neuen Show-Room; unten: Beratung & Besucherservice, Hubauer-Team: „Von Allem noch ein bisschen mehr“

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Handwerk

Sie werken und werken

Handwerk I Rund 850 Handwerksbetriebe im Stadtgebiet bilden immer noch den

„goldenen Boden“ der Wirtschaft. Bei ihnen lernt knapp ein Drittel aller Azubis.

Schlaglichter auf einen Wirtschaftszweig, der an Vielfalt nicht zu überbieten ist.

Handwerk in Landshut hat heute

eine Vielfalt, die mancher wohl

auf den ersten Blick gar nicht

vermuten würde. Das gilt allein schon für

den Lebensmittelbereich. Und, man glaubt

es kaum, da gibt es Betriebe, die ihre Tradition

bis zu Zeiten der Landshuter Hochzeit

und weiter zurück verfolgen.

Z. B. das Bäckerhandwerk. Einer der

sich mit Historie richtig gut auskennt, ist

Manfred Gebel, Obermeister der Bäckerinnung

Landshut und stv. Landesinnungsmeister.

Viermal ist die Bäckerei Gebel in

Landshut vertreten. Die „Zentrale“ liegt in

der Schirmgasse Nummer 278: die wohl

kleinste Backstube der Stadt. Schon zu

Zeiten der Landshuter Hochzeit wurde in

diesem Haus gebacken.

Schwein gehabt: Fleisch aus regionaler

Erzeugung

Obermeister der Landshuter Metzgerinnung

ist Jakob Axthaler: fünf Standorte

samt Imbiss mit Mittagsgerichten und auch

Partyservice. Vor bald 60 Jahren hat sein

Vater angefangen, als Pächter in der Seligenthaler

Straße. Heute sind zwei seiner

drei Söhne auch schon Metzgermeister und

im Unternehmen, das über 50 Mitarbeiter

beschäftigt und zu den größten Handwerksbetrieben

der Stadt im Nahrungsmittelbereich

zählt.

Stolz ist die Inhaberfamilie auf zahlreiche

höchste Prämierungen, mit denen ihr

Betrieb immer wieder ausgezeichnet wird.

Einer der Gründe: die Axthalers beziehen ihr

Drei Generationen Metzgermeister in Landshut (von

links): Jakob Axthaler, Inhaber, Sohn Thomas und

Gründer Jakob Axthaler sen.

Schweinefleisch von der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft

Schwäbisch Hall.

Lebensader Kfz-Gewerbe

Die Vielfalt des Handwerks reicht natürlich

weit über den Lebensmittelbereich

hinaus. Dabei dreht sich das Meiste um

Mobilität und Immobilien.

Die höchste Zahl an Betrieben und

auch die meisten Mitarbeiter hat wohl das

Kfz-Handwerk, organisiert einerseits in der

Kfz-Innung Niederbayern mit Sitz in Dingol-

„Wir müssen mehr für den Nachwuchs tun“

Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner über Perspektiven des Handwerks,

die Rolle der Frauen dabei und die Bedeutung des Werkunterrichts.

Alfred Kuttenlochner, könnte man sagen,

ist einer vom alten Schlag; er legt

Wert auf gute Handwerksqualität und

wäre wohl nicht beleidigt, würde man

ihn konservativ nennen. Und doch ist

er irgendwie anders. Ein gemütlicher

Mensch eigentlich und doch immer

unter Strom; durchaus mit Sturschädelqualitäten.

Und er tanzt auf mehr Hochzeiten

gleichzeitig als andere im ganzen

Leben. Er zählt nebenher chinesische

Städte auf, deren Name der durchschnittliche

Landshuter noch nie gehört

hat, geschweige denn aussprechen

kann. Kuttenlochner hat dort Aufträge

u. a. in BMW-Werken erledigt. Aus diesem

Holz sind Originale geschnitzt.

Die Kreishandwerkerschaft Landshut

hat 706 Betriebe in Stadt und Landkreis

als Vollmitglieder, plus 121 Gastmitglieder.

Die sind auf elf Innungen verteilt.

Metzger-, Maurer- und Kfz-Innung

sind jeweils eigenständig organisiert.

Alle Innungen zusammen bilden in rund

350 (!) Berufen aus.

Herr Kuttenlochner, was haben die

Betriebe eigentlich von einer Mitgliedschaft

bei Ihnen?

10 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015

Kuttenlochner: Wir sind eine Solidargemeinschaft.

Eine Interessenvertretung.

Z. B. schaun wir, dass die Mitglieder vom

Know-how her auf dem neuesten Stand

sind. Nehmen Sie nur die neue EnEV, die

nächstes Jahr kommen soll. Die hat für

alle am Bau ein enomes Risikopotenzial.

Da ist von Strafen von bis zu 50 Tausend

Euro die Rede. Wir müssen den Leuten

helfen, damit klarzukommen und so etwas

zu vermeiden. Oft geht es auch um Fragen

der Ausbildung.

Alle klagen über Nachwuchsmangel.

Landshuter Handwerker auch?

Kuttenlochner: Ja, viele haben da schon

Schwierigkeiten. Bäcker und Metzger vor

allem. Wir versuchen, dem gegenzusteuern.

Unser Stand auf der Niederbayernschau

hatte u. a. auch den Zweck der

Nachwuchswerbung. Leider haben nicht

alle Innungen mitgemacht. Es laufen auch

verschiedene andere Aktionen. Aber allem

Anschein nach investiert die Industrie da

mehr. Die holen sich die mit der besseren

Schulbildung.

Braucht es eine gute Schulbildung

fürs Handwerk überhaupt?

Kuttenlochner: Das wird unterschätzt. Ein

guter Handwerker muss denken und das

Denken in die Hand umsetzen können.

Letzteres funktioniert leider immer weniger.

Ich habe schon einen Lehrbuben

gehabt, der hat nicht kehren können. Der

hat nicht gewusst, wie man einen Besen

handhabt. Die haben das oft von klein auf

nicht mehr zu Hause gelernt.

Aber ein Handwerker muss heute beides

können: die nicht so saubere Arbeit machen

und technisches Gerät beherrschen.

Ein Elektriker z. B. muss sich komplexe

Schaltungen ausdenken, aber er muss sie

auch umsetzen können. Hand- und Kopfarbeit.

Die Kopfarbeit wird immer wichtiger.

Ein Lehrling verbringt heute je nach

Berufsfeld zwischen zehn und 32 Wochen

mit überbetrieblicher Unterweisung, also

mit Theorie. Plus Berufsschule. Das ist

praktisch ein ganzes Jahr ..., bis zu einem

Drittel der Lehrzeit.

Kann man heute noch klare Grenzen

zwischen Handwerk und Industrie ziehen?

Kuttenlochner: Oftmals nicht. HighTech

zieht immer mehr im Handwerk ein, und

immer mehr Handwerker arbeiten im industriellen

Bereich. In meinem Betrieb

z. B. machen wir auch Industrieelektrik.

Scheibenklebeanlage z. B., bis nach China.

Oder auch Schaltschränkebau.

Solche Tendenzen müssen sich doch

eigentlich ständig in neuen Aubildungsberufen

niederschlagen.

Kuttenlochner: Tun sie auch. So einer ist


Handwerk

Retzer Holzverarbeitung: Der Familienbetrieb hat sich

unter vielem Anderen mit der Erneuerung des Dachstuhls

der Burg Trausnitz einen Namen gemacht

fi ng, andererseits in der Karrosserie- und

Fahrzeubau-Innung mit dem Landshuter

Wolfgang Ziegler als Obermeister, der was

„gegen Falten im Auto“ hat: Er betreibt die

Autospenglerei Ziegler, die sich seit fast 50

Jahren auf Unfallinstandsetzung, Scheiben-

und Lackreparaturen sowie komplette

Oldtimer-Restauration spezialisiert hat.

Retzer: Stark in der Holzverarbeitung

Zu den renommierten Holzhandwerksbetrieben

gehört die Firma Retzer Holzverarbeitung,

die prestigeträchtige Großprojekte in

ihrer Referenzliste aufführen kann. Firmeninhaber

seit 1986 ist Bernhard Retzer, Zimmerermeister

in dritter Generation, staatlich

vereidigter Gutachter und Hochbautechniker.

Retzer: „Als Inhaber ist es mir wichtig,

stets ein ebenso gutes wie professionelles

Verhältnis zu den Mitarbeitern zu haben. Wir

sind ein Team – dadurch sind wir stark.“

Das 20-köpfi ge Team besteht aus

ausnahmslos innerbetrieblich ausgebildeten

und fest angestellten Handwerksmeistern,

qualifi zierten Facharbeitern und

engagierten Lehrlingen. Ergänzt wird es

durch erfahrene Wirtschaftsingenieure und

Verwaltungsfachkräfte. Je nach Bedarf

und Projektausgestaltung ergänzt Retzer

einzelne Projektgruppen mit bewährten

freien Mitarbeitern und Kollegen aus Meisterbetrieben

anderer Gewerke.

Unter den zufriiedenen Kunden sind z.

B. die Bayerische Verwaltung der staatlichen

Schlösser, Gärten und Seen (Dachstuhl

Burg Trausnitz), die Stadt Landshut

(Schallschutzdecken Sportzentrum West),

die Förderer e. V. (Dachstuhl Zeughaus),

die Landesversicherungsanstalt Landshut

(Gesamtausbau Zentrale) und die Sparkasse

Landshut (Gesamtausbau Filiale

Bischof-Sailer-Platz). Es muss aber nicht

immer so groß sein. Dachstühle und Gauben

aller Art, gemütliche Balkone, urige

Gartenlauben, handwerkliche Holztreppen

c

z. B. in meinem Bereich der Automatisierungstechniker.

Der baut eben Schaltschränke.

In meinem Betrieb brauche ich

die auch für die Scheibenklebeanlagen in

der Autoproduktion. Die Elektrik in dem

Roboter, der die Scheiben einklebt, wird

von einem Automatisierungsstechniker

gebaut.

Das geht doch Richtung Hochtechnologie?

Kuttenlochner: Das ist Ablaufsteuerung,

Informatik und Elektrotechnik.

In welchen Bereichen sehen Sie für

das Handwerk eine besonders rosige

Zukunft?

Kuttenlochner: Bei der Mobilität bestimmt.

Und mit Sicherheit in den ganzen Bauhandwerken.

Wie schaut es eigentlich da mit der

Automatisierung aus? Wann werden

Häuser von Maschinen gebaut?

Kuttenlochner: Das passiert ja schon in

Teilbereichen. An manchen Baustellen

werden schon automatisch vormontierte

Teile zusammengefügt. Aber bis zur vollautomatischen

Baustelle ... Das wird noch

eine Weile dauern. Und die Leute wollen

eher sehen, wie ein Haus gebaut wird.

Ist eigentlich ein Handwerksbetrieb

naturgemäß eher klein?

Bei uns haben 85 % Prozent der Betriebe

fünf Leute oder weniger. Ich selbst bin mit

acht Leuten „mittelgroß“. Über zehn haben

ganze wenige.

Ist Handwerk immer noch durchgängig

Männersache?

Kuttenlochner: Außer bei den Friseuren:

so ziemlich. Bei den Bäckern ist es gemischt.

Bei den Elektrikern hatten wir

letztes Mal ein Mädchen bei der Prüfung

dabei. In den typischen Bauhandwerksberufen

liegt der Anteil bei etwa 0,5 %.

Die deutsche Wirtschaft brummt. Die

Auftragsbücher im Handwerk sind

voll. Geht es allen Branchen gut,

oder gibt es auch Sorgenkinder?

Kuttenlochner: Also Arbeit hat ein jeder

grad genug. Wir müssen keine Werbung

machen, damit wir Arbeit kriegen, aber es

werden auch wieder schlechtere Zeiten

kommen.

Augenzwinkerfrage: Was würden Sie

ändern, wenn Sie Bundeskanzler wären?

Kuttenlochner: Ich würde z. B. dafür sorgen,

dass die Öffentliche Hand bei Auftragsvergaben

auch berücksichtigt, ob

ein Betrieb ausbildet. Rechtlich wäre das

möglich. Und der Werkunterricht an den

Hauptschulen müsste wieder verstärkt

werden. Dem Nachwuchse fehlt es an

einfachsten Fähigkeiten im Umgang mit

Gerät und Werkzeug.

n

Alfred Kuttenlochner

Im Hauptberuf:

Inhaber Elektrotechnik Alfred Kuttenlochner

Jahrgang 1953

Meisterprüfung 1977

Eintragung in die Handwerksrolle: 1979

Im „Hauptehrenamt“:

Kreishandwerksmeister

Weitere Ehrenämter (Auszug):

• stv. Obermeister

von 1990 – 1999

und seither Obermeister

der Innung

• Kreishandwerksmeister

• lange Jahre im Meisterprüfungsausschuss

• Vorsitzender des

Gesellenprüfungsausschusses

(im Gesellenprüfungsausschuss

seit 1984)

• Aufgabenerstellungsausschuss

des FEG

• Auszeichnung durch

das Bayerische Wirtschaftsministerium

für

Verdienste um die Lehrlingsausbildung

• Mitglied des Gemeinderates

• Ortsvorsitzender des CSU Eching

• Vorstand der Naturfreunde

Eching

• Zunftgruppenführer der Zunftgruppe

„Landshuter Hochzeit“

• Inhaber des

„Goldenen Meisterbriefes“

• Träger des Lobsiegels der Landshuter

Handwerker in Silber

• Inhaber der Ehrennadel in Gold des

Fachverbandes

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 11


Handwerk / Energie

oder auch edle Parkettböden gehören

zur Kernkompetenz. Ebenso werden umfangreiche

Dach- und Innenausbauten als

Komplettleistung übernommen – inklusive

sämtlicher Maler-, Glaser-, Fliesenleger-,

Sanitär-, Heizungs- und Elektroarbeiten.

DS elektrotherm GmbH

Da die moderne Gebäudetechnik

immer anspruchsvoller wird und die Anforderungen

in den Bereichen Heizung,

Lüftung, Sanitär, Kälte und Klima immer

kompetentere Lösungen erfordern, haben

sich die Fachleute der DS elektrotherm GmbH

eine exzellente Fachkompetenz in den einzelnen

Sparten erworben und stellen als

Spezialisten für Komplettlösungen auch bei

großen Immobilienprojekten ihre besonde-

Elektrotherm-Projekt Skygarden in München: hochkomplexe

Technologie in einem funktionierenden Bauwerk

re Leistungsfähigkeit in allen Bauphasen

immer wieder unter Beweis. Das 1980 als

Handwerksbetrieb gegründete Landshuter

Familienunternehmen zählt mit seinen

inzwischen 200 hochqualifizierten Mitarbeitern

in Nieder- und Oberbayern sowie

der Oberpfalz zu den führenden Anbietern

im Bereich gebäudetechnischer Konzepte,

deren termingerechter Realisierung und der

anschließenden Rundum-Betreuung durch

die firmeneigene Service-Mannschaft.

Dabei ist es Ziel und Zweck eines

jeden Projekts, das Gebäude für die Bewohner

und Nutzer zuverlässig „nutzbar“ zu

machen und zugleich höchste ökologische,

ressourcenschonende und energetische

Anforderungen zu erfüllen. So realisierte die

DS elektrotherm GmbH innovative gebäudetechnische

Konzepte bei so anspruchsvollen

Projekten wie dem Auditorium des

Allianz-Konzerns oder der Konzernzentrale

von MAN in München sowie dem CityCenter

Landshut und dem Einkaufszentrum

LandshutPark. Besonders stolz ist Geschäftsführer

Christian Stürzer auch auf das

erste DGNB-zertifizierte Wohngebäude der

Donnersberger Höfe sowie das ebenfalls mit

dem DGNB-Siegel für nachhaltiges Bauen

ausgezeichnete Bürogebäude Atmos oder

das Leed-zertifizierte Bürogebäude Skygarden,

beide im Münchener Arnulfpark. n

















WEDIS Group: Zehn Jahre Erfolg mit Regenerativer Energie

Energie l Die WEDIS Group macht nicht nur in Energie, sondern international auch in Systemgastronomie.

Seit der Firmengründung im Jahr

2005 ist das Unternehmen stetig gewachsen

und konnte seine Geschäftsbereiche

laufend ausbauen. Inzwischen hat die

WEDIS Group 30 Mitarbeiter an den

Standorten Landshut und Stuttgart sowie

weitere 350 in Österreich, USA und Polen.

In diesen Ländern betreibt die Unternehmensgruppe

mit ihrem Geschäftsbereich

„Systemgastronomie“ insgesamt sieben

Restaurants der Marke Vapiano

Am Standort Landshut liegt der

Schwerpunkt auf dem Geschäftsbereich

„Regenerative Energien“, der Onshore-

Windkraftanlagen in Deutschland realisiert.

Nach dem Bau und der Inbetriebnahme

der Windräder betreibt das Unternehmen

diese entweder gemeinsam mit oder für

seine Investoren. Die WEDIS Group konnte

bisher mehr als 50 Windkraftanlagen

mit einer Gesamtleistung von ca. 100 MW

realisieren. Damit können derzeit über

70.000 Haushalte in Deutschland mit

umweltfreundlichem und klimaneutralem

Strom versorgt werden.

Gründungsmitglieder der WEDIS Group (von links):

Jochen Wejnar, York Schulze (heute Vorstandsvorsitzender),

Frank Dirksen

„Wir stehen für die Tatsache, dass

sich Umweltschutz in jeder Hinsicht lohnt

– auch finanziell. Im Rahmen unseres ehrenamtlichen

Engagements für die Bürgerenergie

Isar eG fördern wir auch die

regionale Bürgerbeteiligung an der Energiewende.“

erläutert der Gründer und

heutige Vorstandsvorsitzende der WEDIS

Group, York Schulze.

Die Genossenschaft „Bürgerenergie

Isar“ eröffnet den Bürgern aus der Region

Landshut die Möglichkeit, sich aktiv für eine

nachhaltige und dezentrale Energieversorgung

einzusetzen. Eine Beteiligung an der

Genossenschaft ist für alle Bürger schon ab

einem Betrag von 500 Euro möglich. n

Weitere Informationen zur WEDIS Group und zur

Energiegenossenschaft:

www.wedis-group.com; www.buergerenergie-isar.de

1 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Handwerk / Energie

BAUER ergänzt Portfolio um Energietechnik

Energietechnik / Elektroanlagen l Seit dem Frühjahr 2015 wurde das Leistungsspektrum des Landshuter BAUER-Standortes um

den Bereich der Mittelspannungstechnik und Energieverteilung erweitert.

Elektro- und Energietechnik in höchster Qualität,

perfekte Leistung in der Ausführung, innovatives

Know-how, ein transparentes

Projekt-Management, optimale Flexibilität

und Kundennähe – dafür steht der Name

BAUER seit vier Generationen.

Das Leistungsspektrum umfasst die

Projektierung, Installation und Wartung

in der Elektrotechnik, Gebäudetechnik,

Energieversorgungsanlagen, Datennetze,

sicherheitstechnische Anlagen, Schalt-,

Steuer- und Regeleinrichtungen sowie u.

a. das Programmieren intelligenter Gebäudesteuerungen.

Errichtet und betreut mit

dem breiten Spektrum der Elektrotechnik

werden u. a. mittlere und große Bauprojekte

wie Einkaufszentren, Büro- und

Geschäftshäuser, Hotels, medizinische

Einrichtungen, Flughäfen, Bahnhöfe und

Industrieanlagen. Ebenso werden an bestehenden

Anlagen Wartungs-, Änderungs-

und Servicearbeiten durchgeführt.

Seit dem Frühjahr 2015 wurde das

Leistungsspektrum des Landshuter Standortes

um den Bereich der Mittelspannungstechnik

und der Energieverteilung

erweitert. Ein versiertes Team von zehn

Mitarbeitern um den erfahrenen Abteilungsleiter

Georg Baumann, ausgestattet

mit spezialisiertem technischem Wissen,

jahrelanger Erfahrung und neuestem technischen

Equipment, stehen in der Region

und im bayerischen Raum für alle Themen

rund um Mittelspannung und Energietechnik

zur Verfügung.

Auch die Räumlichkeiten in dem 2009

erbauten Betriebsgebäude in der Ottostraße

in Landshut wurden erweitert und neu

strukturiert. Dem Team stehen nun moderne

Lagerflächen sowie eine eigene Werkstatt

für Umbauten, Ergänzungen und

Anpassungen von kunden- und anlagenspezifischen

Anlagenteilen zur Verfügung.

Das Landshuter BAUER-Team: Seit dem Frühjahr 2015 ist auch Energietechnik im Leistungsangebot

BAUER arbeitet überwiegend für Kunden

aus dem Mittelstand: große Handwerksbetriebe

mit intensivem Energiebedarf,

Industriekunden sowie Kliniken und

Kraftwerksbetreiber.

Bundesweit tätig und regional

verwurzelt

Im Vordergrund des Leistungsgebietes

„Energietechnik“ steht dabei die

Erarbeitung von passgenauen Konzepten

für die Energieeinspeisung, das Errichten

von Mittelspannungsanlagen bis 36 kV,

Niederspannungshauptverteilungen sowie

Trafostationen und der Anschluss elektrotechnischer

Anlagen ans Stromnetz.

Auch Umbau- und Servicearbeiten an

Umspannwerken, VLF-Kabelprüfungen,

Mantelprüfungen, Schutzeinstellungen am

Mittelspannungsschutz, am UMZ (unabhängigen

Maximalstromzeitschutz) und am

Differenzialschutz werden fachmännisch

und zuverlässig ausgeführt.

„Bundesweit tätig und regional verwurzelt“

beschreibt Geschäftsführer Franz Bauer

die Firmenphilosphie. Regional und autark

aufgestellte Standorte bieten die bestmögliche

Flexibilität für eine kunden- und

marktorientierte Projektabwicklung direkt

vor Ort. Neben Buchbach und Landshut ist

BAUER in München, Frankfurt, Düsseldorf,

Halle, Leipzig, Berlin und Hamburg vertreten.

Rund 200 Bauprojekte, verteilt auf

ganz Deutschland, werden derzeit pro Jahr

von den insgesamt neun Standorten aus

bearbeitet und betreut. BAUER legt großen

Wert auf ein partnerschaftlich menschliches

Miteinander und eine auf Nachhaltigkeit orientierte

Zusammenarbeit.

n

BAUER Elektroanlagen Süd GmbH & Co. KG

Standort Landshut l Ottostraße 16 l 84030 Landshut

Tel. 0871 92332-0 l E-Mail: landshut@bauer-netz.de

www.bauer-netz.de

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 1


Unterschiedliche architektonische Herausforderungen und ihre Realisierungen durch die Eller-Gruppe (v.l.): Eckhaus Theaterstraße/Altstadt, Fassade des Hauses Dreifaltigkeitsplatz

12, darin auch die historische Holzdecke in moderner Umgebung, Neubau Bäckerei Frühmorgen in der Niedermayerstraße

„Es gibt keine Blase“

Immobilien I Viele meinen, Landshut habe ihm sehr viel zu verdanken. Andere sehen in ihm die Immobilienkrake. Sicher ist:

Der Name Hans Eller ist fast ein Synonym für einige Jahrzehnte Landshuter Immobilienbranche. Und nicht nur das. Was er

bewegen kann, zeigte zuletzt u. a. seine Rolle bei der Ansiedlung der Belte AG in der Hitachi-Immobilie. Hier im Interview mit

„Landshuter WirtschaftsLEBEN“.

Herr Eller, mit welcher Rendite kann

ein Investor mittelfristig kalkulieren,

wenn er in Landshuter Wohnungsbau

investiert?

Eller: Aktuell liegt die Rendite für Neubauwohnungen

bei ca. 2 bis 3 % bzw. bei

gebrauchten Wohnungen bei ca. 4 %, wobei

die Preise für Eigentumswohnungen

weiter steigen werden. Deshalb bieten

Eigentumswohnungen eine sichere und

werthaltige Geldanlage.

Kann Altbau-Sanierung für Investoren

interessant sein oder gehört das mehr

in den Bereich Liebhaberei?

Eller: Altbausanierung ist eine wichtige Aufgabe

und mehr als interessant. Die Art und

Weise hängt aber stark vom jeweiligen Zustand

des Gebäudes ab. Unser Ziel dabei

ist es, Altbauten so zu sanieren, dass sie

auch über mehrere Generationen hinweg

nachhaltig genutzt werden können. Oft ist

hier nur eine Kernsanierung möglich, bei

der weitgehend die Bausubstanz eines

bestehenden Gebäudes wiederhergestellt

und in einen Zustand versetzt wird, der

den modernen Anforderungen an Lebensqualität

einer Wohn- und Gewerbenutzung

entspricht. Reizvoll ist es, ursprüngliche

Elemente wie z. B. alte Holzdecken, Trägerbalken

oder historische Böden zu sanieren

und wieder zu integrieren.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist

Firmengründer Johann Eller

Die Eller-Gruppe mit Stammsitz in Landshut zählt

zu den namhaften bayerischen Immobilienunternehmen.

Seit die Firma 1970 von Johann Eller

gegründet wurde, hat sie sich konstant weiterentwickelt.

So verfügt sie heute über mehr als

40 Jahre Erfahrung, die in allen Bereichen des Bauwesens

sowie im Immobilienmarkt eingebracht wird

in Landshut seit Jahren sehr hoch.

Sehen Sie ein Ende der steigenden

Nachfrage? Oder gar die Möglichkeit

einer platzenden Blase?

Eller: Die Nachfrage im Wohnungsbau

wird weiter anhalten, auch die Quadratmeterpreise

werden nachhaltig steigen. Gründe

hierfür sind die zu geringe kommunale

Baulandausweisung sowie das Bremsen

einer städtebaulich vertretbaren innerstädtischen

Nachverdichtung.

Wie kann Ihre Branche dazu beitragen,

dass mehr günstiger Wohnraum

für weniger Begüterte auf den Markt

kommt?

Eller: Hier sehen wir nicht die Bauträger

in der Verantwortung, sondern Bund und

Länder. Die Fördermaßnahmen sind viel

zu gering bemessen. Es müsste günstiges

kommunales Bauland für den sozialen

Wohnungsbau angeboten werden.

Ihr Unternehmen wirbt mit dem Slogan

„Kompetenz am Bau“. Was bedeutet

das heute, welche Kriterien

machen Kompetenz aus?

Eller: Erfahrung, Engagement, Sachverstand,

Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit,

Qualität, Projektmanagement und wirtschaftliches

Stehvermögen. Diese Punkte

bilden die Kompetenz am Bau.

Wie könnte angesichts des hohen

Flächenverbrauchs bzw. knapp werdender

Flächen ökologisch sinnvoller

und zukunftsorientierter Wohnbau

aussehen?

Eller: Durch das Bevölkerungswachstum in

der Region ist der Flächenverbrauch unabdingbar.

Es müssen Wohnbauflächen mit

einer dichteren Bebaubarkeit ausgewiesen

werden um dem Flächenverbrauch zukunftsorientiert

entgegenwirken zu können.

Können sie eigentlich das Wort „Moserbräu“

noch hören?

1 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


tenswert ist und ob dies auch wirtschaftlich

einem Privatunternehmen zuzumuten

ist. Nebenbei bemerkt, haben wir allein in

den letzten sechs Jahren vier denkmalgeschützte

Hauser in Abstimmung mit den

Fachbehörden saniert, ich will damit sagen,

dass wir denkmalgeschützte Häuser

leidenschaftlich gerne sanieren, wenn eine

substanzielle und zukunftsorientierte Sa-

Eller: Sie meinen das Haus Altstadt

178/179, oder? Natürlich können wir von

diesem Objekt noch hören, da wir in intensivem

Dialog mit den beteiligten Fachbehörden

stehen. Außerdem arbeiten wir

mit externen, fachlich anerkannten Architekten

und Ingenieuren zusammen, um

zu klären, ob eine Sanierung möglich ist,

ohne Substanz zu zerstören, die erhalnierung

wirtschaftlich möglich ist.

Wohin steuert die Ellergruppe?

Eller: Entwicklung, Aufbereitung und Erschließung

von Bauland, Ankauf und Vermietung

im Wohnungs- und Gewerbebau,

Sanierung und Neubau sowie Beteiligungen

an Unternehmen mit Zukunftsperspektive

werden auch zukünftig die

Tätigkeitsfelder der Eller-Gruppe bilden. n

Schützengräben in der Altstadt

In kaum einer Stadt wird zwischen Denkmalschützern, Stadtbildbewahrern und

Befürwortern moderner Architektur mit so harten Bandagen über Bauen in der

Altstadt gestritten wie in Landshut. Man kann es auch gelassener sehen.

Landshuts zentrale Hauptstraßenzüge Altstadt und

Neustadt – leiterförmig mit verbindenden

Gassen angelegt – bilden in Verbindung mit

den im Laufe der einzelnen baugeschichtlichen

Perioden aneinandergereihten Bürgerhäusern

ein einzigartiges harmonisches

Gesamtensemble, das Seinesgleichen

sucht. Trotz gesellschaftlichen Wandels,

verbunden mit dem immerwährenden wirtschaftlichen

Druck, hat Landshut sein einzigartiges

Stadtbild dank Denkmalschutz

und weitsichtiger Stadtentwicklung bis

heute erhalten. Wesentlich dazu beigetragen

hat eine sich des kulturellen Erbes bewusste

Stadtgemeinschaft und intensive

Stadtbildpfl ege.

Gerade bei zwei jüngst diskutierten

Neubauvorhaben, in denen man sich im

Sinne des Gesamtensembles für eine dem

Vorgängerbau angelehnte Gestaltung entschieden

hat, wirft man den Entscheidern

irrtümlich teilweise Mutlosigkeit vor. Unbestritten

ist der denkmalpfl egerisch richtige

Standpunkt, dass der Erhalt historischer

Bausubstanz grundsätzlich Vorrang vor

einem Neubau haben muss, geht letzterer

doch stets einher mit dem Verlust historischer

Bausubstanz. Aber hat es im Laufe

der Stadtgeschichte nicht immer wieder

Neubauten gegeben?

Landshuter Altstadt: einzigartiges Stadtbild dank

Denkmalschutz und weitsichtiger Stadtentwicklung

Tatsache ist, dass diese stets im Sinne

des Gesamtensembles errichtet wurden.

Warum? Zur Verdeutlichung dieses Umstandes

wird kurz auf drei wesentliche

mögliche Ansätze des neuen Bauens im

historischen Kontext eingegangen. Methodik

eins, negativ besetzt, zielt auf ein

Vorgehen, in der Zeugnisse der Vergangenheit

durch Neues, Zeitgemäßes ersetzt

werden. Man glaubt, die alte Geschichte

durch Neues, vermeintlich modernes und

besseres ersetzen zu können bzw. bisweilen

zu müssen. Ein Blick auf die Fassade

eines Bekleidungshauses in der Theaterstraße

verdeutlicht, wohin das führt, und

welch negativen Einfl uss das auf die Stimmigkeit

eines Gesamtensembles nimmt.

Foto: Verkehrsverein Landshut e.V.

Methodik zwei ist die Ausformulierung

als Fuge, architektonisch meist in Ordnung.

Hier geht es darum, den vorhandenen geschichtlichen

Repräsentationen weitere

gegenüber zu stellen – mit dem Ziel durch

den Kontrast eine neue Gesamtheit zu formen.

Entscheidend dabei ist der Kontrast,

der oft nahezu religiös-moralisch überhöht

wird. Vordergründig geht es um die Unterscheidbarkeit

der Geschichten, tatsächlich

aber eher um die sicherzustellende Identifi

zierbarkeit des Autors.

Der Widerspruch zur proklamierten

Ehrfurcht vor der alten Substanz liegt auf

der Hand. Beispiele hierfür fi ndet man in

Landshut am Ende der Freyung oder in

der Maximilianstraße am Rand der historischen

Innenstadt.

Als dem Gesamtensemble und der

Würdigkeit der historischen Substanz

Rechnung tragende Methodik darf die

des Weiterbauens als dritte genannt werden.

Das Weiterschreiben verzichtet auf

die offenkundige Erkennbarkeit der Zeitschichten,

es praktiziert eine Art von Überblendung.

Nicht die Leugnung der alten

Geschichte, sondern deren Integrieren in

etwas Neues steht im Vordergrund.

Transformiert man diesen Ansatz auf

das Bauen in der historischen Innenstadt,

erkennt man hier anstelle von Mutlosigkeit

vielmehr das Bewusstsein und die Sensibilität

des Architekten im Umgang mit dem

historisch einzigartigen Erbe.

Stefan Feigel Architekt

BDA Feigel-Huber-Dumps Architekten, Landshut

www.architekten-fhd.e

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 15


Bauen und Planen

Strategischer Mehrwert durch Generalplanerleistungen

Bau /Planung l Das von Axel und Karsten Sehlhoff geführte Familienunternehmen realisiert seit fast 50 Jahren komplexe

Planungsleistungen für öffentliche und industrielle Auftraggeber im In- und Ausland.

Zu Beginn in den Geschäftsbereichen Infrastruktur

und Umwelt aktiv, erweiterte die SEHLHOFF

GMBH aufgrund der sich verändernden

Marktsituation Ende der 1990er-Jahre das

Leistungsspektrum konsequent auf Planungsleistungen

im Industrie- und Hochbau.

Hier wurden bereits die Weichen auf

dem Weg zum Generalplaner gestellt.

Bauen im Bestand hat zugenommen

Außerdem haben sich die Aufgabenschwerpunkte

zugunsten des Bauens im

Bestand verschoben. Maßnahmen zur

energetischen Sanierung haben stark an

Bedeutung gewonnen. „Wir stellen uns

den Herausforderungen der Zukunft“, betont

Karsten Sehlhoff. Deshalb entschloss

sich das Unternehmen vor einigen Jahren

dazu, zusätzlich die Ingenieurleistung

Technische Ausrüstung mit den Gewerken

Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär

aufzunehmen. „Das Unternehmen bietet

heute mit seinen ingesamt vier Geschäftsbereichen

einen strategischen Mehrwert

in seiner Leistungspalette und damit eine

noch breitere und kompetentere Kundenunterstützung“,

so die beiden Firmenchefs.

„Wir halten es für unsere zentrale Aufgabe,

unseren Kunden die Kompetenz als Generalplaner

zur Verfügung zu stellen“. Dabei

spiele die Lebenszyklusbetrachtung von

Bauwerken eine zentrale Rolle.

Standort Landshut der SEHLHOFF GMBH

Karsten Sehlhoff (links) und Axel Sehlhoff (Geschäftsführende

Gesellschafter)

Mehr als 200 Mitarbeiter bilden das

Kompetenzteam der SEHLHOFF GMBH,

das an mehreren Standorten in Deutschland

sowohl den Inlands- als auch den

Auslandsmarkt betreut. In Landshut besitzt

das Unternehmen eine Niederlassung unter

der Leitung von Geschäftsführer Stefan

Sabukosek mit derzeit 50 Mitarbeitern.

Hier werden Generalplanungsprojekte im

Hochbau vollständig mit den Bereichen

Architektur, Tragwerksplanung und Technische

Ausrüstung für unterschiedliche

Auftraggeber abgewickelt. Zum Kundenkreis

der SEHLHOFF GMBH gehören

Global Player wie BMW, Audi oder Wacker

Chemie genauso wie mittelständische Unternehmen

sowie kommunale Auftraggeber,

z. B. die Stadt Landshut.

Die Arbeit der versierten Ingenieure und

Architekten orientiert sich vorrangig an den

Bedürfnissen der Menschen in ihrem Lebensumfeld

sowie am „meisterhaften Vorbild

der Natur“, erläutert Axel Sehlhoff. Die

Projektbetreuung erfolgt in der Regel von

der Planung bis zur Bauüberwachung vor

Ort. Die Bündelung bereichsübergreifender

Architektur- und Ingenieurleistungen

ermöglicht die Realisierung komplexer

Bauvorhaben aus einer Hand.

Ausbildung wird bei SEHLHOFF

großgeschrieben. „Denn gute Ausbildung

sichert die qualifi zierten Fachkräfte von

morgen“, so Stefan Sabukosek. Allein

in Landshut werden derzeit sieben junge

Menschen ausgebildet.

Neben der kundenorientierten Umsetzung

seiner Aufgaben pfl egt das Unternehmen

Kooperationen mit Hochschulen

und begleitet diverse wissenschaftliche

Projekte. So befi ndet sich die SEHL-

HOFF-Niederlassung in Landshut in der

vom Unternehmen selbst geplanten InnovationsFabric,

in der auch Hörsäle und

Kompetenzzentren der Hochschule Landshut

angesiedelt sind.

n

Lotus Personalservice GmbH

begrüßt Sie als Kunde und Partner

Wir verstehen unter Zeitarbeit mehr als nur Arbeitnehmerüberlassung.

LOTUS Personalservice GmbH

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Tel.: 0871 966 88 45-10

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16 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Das Medienrecht schützt auch den Unternehmer

„Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt

es sich ganz ungeniert“, wird als Zitat neben

Wilhelm Busch auch dem Dramatiker

Bert Brecht zugeschrieben. Für Unternehmen

ist ein „ruinierter Ruf“ allerdings nicht

selten existenzgefährdend.

Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch

existiert aber ein „Recht am eingerichteten

und ausgeübten Gewerbebetrieb“,

das auch als „Recht am Unternehmen“

bezeichnet wird. Wenn dieses Recht am

Unternehmen schuldhaft von dritter Seite

verletzt wird, kann sich der Unternehmer

bzw. das Unternehmen – z. B. gegen

schädigende Werturteile und unrichtige

Tatsachenbehauptungen – gerichtlich und

außergerichtlich zur Wehr setzen.

Das Hauptanwendungsgebiet dieses

„Rechts am Unternehmen“ sind Warentests,

Boykott- und Protestaufrufe sowie

Verleumdungskampagnen, die auch

strafrechtliche Relevanz haben können und

Recht l Steuern l Finanzen

Medienrecht l Das „Recht am Unternehmen“ ist eine verlässliche Basis, um sich gegen schädigende Werturteile und unrichtige

Tatsachenbehauptungen in Medien zur Wehr zu setzen.

die „Beeinträchtigungen des wirtschaftlichen

Rufs“ (Kreditgefährdung) nach

sich ziehen. Das Strafgesetzbuch schützt

jedermann, auch Unternehmer, gegen

das Behaupten und Verbreiten unwahrer

ehrenrühriger Tatsachen wider besseren

Wissens (Verleumdung) und gegen das

Behaupten und Verbreiten unwahrer ehrenrühriger

Tatsachen durch Dritte.

Die Ansprüche können nicht nur natürliche

Personen, sondern auch juristische

Personen, nicht nur rechtsfähige Vereine,

OHG und KG geltend machen. Andere

Personengemeinschaften sind auch geschützt,

soweit die Kritik geeignet ist, ihre

wirtschaftliche Tätigkeit zu beeinträchtigen.

Der Berechtigte (der gegen diese Verletzungen

von dritter Seite vorgeht) muss von

der Kritik individuell betroffen sein (können).

Eine namentliche Erwähnung ist nicht

gefordert, wohl aber die Identifizierbarkeit.

Unterlassungsansprüche und Schadensersatz

können beim Zivilgericht geltend

gemacht werden, über Strafanzeigen

verhandelt dann die Strafjustiz, wenn die

Anklage der Staatsanwaltschaft zugelassen

wurde.

Die Verletzung dieses zivilrechtlichen

Persönlichkeitsrechts/Rechts am Unternehmen

kann mit den Medienfreiheiten des

Grundgesetzes kollidieren. Schmähkritik ist

in jedem Fall unzulässig und die Rechtsprechung

hat bei der Güterabwägung viele

einzelne Fallbeispiele entschieden.

Insoweit empfiehlt es sich in jedem Fall

einen auf dieses Rechtsgebiet spezialisierten

Anwalt aufzusuchen. Ihr Unternehmen

sollte Ihnen das wert sein!

n

Prof. Dr. Ernst Fricke, Mag. rer. publ.

Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter

für Medienrecht an der Katholischen

Universität Eichstätt-Ingolstadt

Rechtsanwälte Prof. Dr. Fricke & Coll.

www.kanzlei-fricke.de

info@kanzlei-fricke.de

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 17


Recht l Steuern l Finanzen

Reine „Bp-Themen“ landen immer öfter bei der Straf- und Bußgeldsachenstelle

Steuervorschriften l Der Schutz von Unternehmen und Führungskräften vor Strafverfolgung in Steuersachen wird zu einer

wichtigen Unternehmensaufgabe, die nur mit Expertenhilfe in den Griff zu kriegen ist: Tax Compliance ist angesagt.

In den letzten Jahren hat sich das Klima im

Steuerstrafrecht merklich verschärft. So landen

Sachverhalte, die noch vor einigen Jahren

reine Betriebsprüfungs-Themen gewesen

wären, heute nicht selten bei der Strafund

Bußgeldsachenstelle. Vorstand/Geschäftsführung

als originär Verantwortliche

geraten da schnell in den Fokus strafrechtlicher

Ermittlungen.

Dies kann für die Betroffenen gravierende

Folgen haben, wie unbeschränkte

persönliche Haftung für Steuerschulden

der Gesellschaft, Freiheits- oder Geldstrafen

wegen (vorsätzlicher) Steuerhinterziehung

oder Geldbußen bis zu 10 Mio. Euro

wegen Verletzung der Aufsichtspflicht,

wenn Mitarbeiter Steuerhinterziehungen

begehen. Auch das Unternehmen selbst

kann mit Geldbußen bis zu 10 Mio. Euro

belegt werden, wenn Leitungsorgane

Steuerstraftaten begehen.

In diesem Umfeld kommt Tax Compliance

zur Risikoreduzierung entscheidende

Bedeutung zu. Ein Geschäftsverteilungsplan

kann grundsätzlich zur Entlastung derjenigen

Vorstände/Geschäftsführer führen,

in deren Aufgabengebiet nicht die Einhaltung

steuerlicher Aufgaben fällt (horizontale

Delegation). Bei vertikaler Delegation auf

Mitarbeiter (z. B. Leiter Steuer) ist eine Entlastung

demgegenüber nur möglich, wenn

die Auswahl-, Instruktions- und Überwachungspflichten

wahrgenommen werden.

Hier ist ein systematisches Tax Compliance

System unerlässlich, dessen Implementierung

Folgendes beinhaltet:

• Bestandsaufnahme: Welches sind die

steuerlichen Pflichten des Unternehmens?

Wie werden diese Pflichten aktuell

erfüllt? Sind evtl. Selbstanzeigen/

Berichtigungen erforderlich? Wie ist die

Organisationsstruktur (Aufgabenverteilung,

Berichtswege etc.)?

• Organisation und Kontrolle: Eindeutige

schriftliche Fixierung der Aufgabenverteilung;

Festlegung von Berichtswegen

und -terminen bzgl. steuererheblicher

Informationen; hinreichende personelle

Ausstattung der Steuerabteilung; Fristenkontrolle

und klare Vertretungsregelungen

etc.;

• Dokumentation der getroffenen Tax

Compliance Maßnahmen und interne

Veröffentlichung der Organisationsstruktur/Verfahrensabläufen

(z. B. Intranet).

Zur Identifikation steuerlicher Risiken,

der Beseitigung bestehender Steuerprobleme

(z. B. mittels Selbstanzeigen oder

Berichtigung) und der Einführung geeigneter

organisatorischer Tax Compliance-

Maßnahmen ist Hilfe von spezialisierten

Fachleuten zu empfehlen.

Dr. Michael Lingenberg LL.M. oec.

Rechtsanwalt/Fachanwalt f. Steuerrecht

m.lingenberg@bbt-partner.de

Kanzlei BBT, Landshut/München

0871 66063481

www.sparkasse-landshut.de

1 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Recht l Steuern l Finanzen

Marktführender Personaldienstleister in Deutschland

Zeitarbeit l persona service ist mit bundesweit über 190 Standorten auch 3-mal in Niederbayern vertreten:

Landshut, Straubing und Passau.

Vor bald 50 Jahren gehörte persona

service zu den Pionieren

der Personaldienstleistungsbranche.

Heute ist das Unternehmen

ein marktführender

Anbieter mit bundesweit über

190 Standorten und Niederlassungen

in der Schweiz.

Viele Tausend Menschen aller

Berufe schätzen persona service

als sicheren Arbeitgeber

und ungezählte Unternehmen

vertrauen branchenübergreifend

auf persona service als

Personalpartner.

An den jeweiligen Standorten

kümmert sich ein spezialisiertes

Niederlassungsteam

um Personalanfragen

von Unternehmen,

betreut

kaufmännische

sowie gewerbliche

Mit-

persona-Mitarbeiter:

„flexible Konzepte

zur strategischen

Personalplanung“

arbeiter aller Fachrichtungen

und führt Gespräche mit Bewerbern.

Alle persona service-

Mitarbeiter sind über einen

festen Arbeitsvertrag sozial

und rechtlich abgesichert. Sie

erhalten eine qualifikationsund

leistungsangemessene

Entlohnung gemäß DGB/iGZ

e.V.-Tarifvertrag sowie Branchenzuschläge

im Rahmen der

tarifvertraglichen Regelungen.

persona service garantiert eine

persönliche Betreuung, faire

Bezahlung und kurze Arbeitswege.

Unternehmen aller Branchen

profitieren bei persona

service von einer engagierten

Kunden- und Mitarbeiterbetreuung,

kurzer Reaktionszeit

und passgenauer Stellenbesetzung.

Befristete Personalengpässe

werden kurzfristig,

zuverlässig und wirtschaftlich

überbrückt. Für Unternehmen,

die dauerhaft Zeitarbeitnehmer

einsetzen, hat persona service

flexible Konzepte zur strategischen

Personalplanung entwickelt.

Das Landshuter Team und

die Kollegen in Straubing und

Passau freuen sich auf die

Fortsetzung der erfolgreichen

Arbeit mit Mitarbeitern und

Kunden. Bewerber sind in

den Niederlassungen jederzeit

herzlich willkommen. n

www.persona.de/ueber-personaservice/niederlassungen

Auch alte Hasen kennen beim Thema Auto und Steuern nicht alle Sparpotenziale

Helga Brandstetter, Mitinhaberin

der Steuerberatungsgesellschaft

Brenner & Brandstetter

in Landshut, gab im

örtlichen Landratsamt im

Rahmen einer Veranstaltung

der Wirtschaftsjunioren einen

Einblick in das breite Feld

„Kfz aus steuerlicher Sicht“.

Fahrtkosten betreffen (fast)

jeden und das täglich, egal ob

Unternehmer oder Arbeitnehmer.

Es geht immer um hohe

Beträge, ist doch die Pkw-Anschaffung

im privaten Bereich

oft die zweithöchste Geldausgabe.

Neben der emotionalen

Bedeutung des Autos berührt

dessen Gebrauch meist die

berufliche wie auch die private

Sphäre. Aufgrund der gemischt

veranlassten Nutzung sind für

die steuerliche Berücksichtigung

hohe Nachweispflichten

zu beachten. In diesem Zusammenhang

beleuchtete

Brandstetter die genauen Anforderungen

und Besonderheiten

der 1%-Regelung und

des Fahrtenbuchs.

Leasing oder Kauf? Die

Referentin ließ keinen Zweifel

daran, dass dies vorrangig eine

wirtschaftliche Abwägung ist

und zudem von der geplanten

Nutzungsdauer abhängt. Sehr

detailliert ging sie ein auf die

jeweiligen Vorteile einer Zuordnung

des Pkw zum Betriebs-

bzw. Privatvermögen

und räumte mit der landläufigen

Meinung auf, dass der

Pkw des Unternehmers grundsätzlich

ins Betriebsvermögen

gehört. Die Zuordnung des

Kfz zum Privatvermögen des

Unternehmers kann in vielen

Fällen zu höheren steuerlichen

Vorteilen führen.

Bei einer

Pkw-Überlassung

an Arbeitnehmer

ergeben

sich Besonderheiten

durch Zuzahlungen

des

Arbeitnehmers.

Den roten Faden

des Vortrages StBin Helga Brandstetter:

„Pkw gehört

bildete Brandstetter

durch jeweils

ein Beispiel

nicht per se ins Betriebsvermögen“

für den Unternehmer wie auch

für den Arbeitnehmer. n

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 1


Recht l Steuern l Finanzen

Förderung für (fast) alle Fälle

HypoVereinsbank l Es stehen rund 1.700 Programmvarianten im gewerblichen Bereich zur Verfügung – Tendenz steigend.

Doch wie kommt man als Unternehmer an die günstigen Gelder?

„Fördermittel sind und waren

seit jeher fester Bestandteil

unserer Kreditberatung.

Wir erarbeiten für jeden

Kunden einen individuellen

Finanzierungsmix.“

Frank Thierauf,

HypoVereinsbank,

Landshut

Wichtig ist vor allem, dass die Vorhaben

frühzeitig und vor Investitionsstart mit der

Hausbank besprochen werden. Die Beantragung

und Zusage eines Förderkredits

erfolgt in aller Regel über die Bank, die alle

Formalien mit dem Förderinstitut abwickelt.

Die Herausforderung für Selbstständige

besteht darin, das passende Förderprogramm

aus dem umfangreichen Angebot

der KfW-Bankengruppe und der

Landesförderinstitute herauszufinden.

Denn die Wahl des richtigen Programms

hängt von vielen Kriterien ab, insbesondere

von Zweck und Inhalt des geplanten

Vorhabens, vom Standort und von

der Höhe der Investition. So ist es auch

nicht verwunderlich, dass viele Unternehmer

und Selbstständige attraktive Fördermöglichkeiten

häufig außer Acht lassen

und über 60 % aller Investitionen derzeit

mit eigenen Mitteln bestritten werden.

Dabei können fast alle gewerblichen Vorhaben

in Deutschland mit Förderkrediten

finanziert werden und das mit vielfältigen

Vorteilen.

Es gibt z. B. viele Möglichkeiten, energiesparende

Maßnahmen zinsgünstig über

Förderprogramme zu finanzieren. Hierfür

bieten die KfW-Bankengruppe oder einige

Landesförderinstitute besonders zinsgünstige

Förderprogramme an.

In Bayern wird häufig der Ökokredit

der LfA Förderbank eingesetzt, denn

dafür sind in der Regel keine Mindestenergieeinsparungen

und keine Gutachterbestätigungen

notwendig. Weitere Finanzierungsbeispiele

sind Erweiterungsinvestitionen

in gewerbliche Immobilien,

Optimierung bestehender Finanzierungen

oder aber Gründungsvorhaben. Die wichtigsten

bundesweiten Programme für

Gründer sind der ERP-Gründerkredit universell,

das ERP-Kapital für Gründung und

das ERP-Gründerkredit Startgeld (alles

Programme der KfW-Mittelstandsbank).

Daneben lohnt es sich immer, die Fördermittel

des jeweiligen Bundeslandes zu prüfen.

Vorteil hier: Einige Förderkredite sind

mit einer Haftungsfreistellung versehen;

teilweise sind sie noch mal günstiger als

die Programme der KfW.

n

Frank Thierauf, Leiter Unternehmer Bank Landshut

UniCredit Bank AG, Neustadt 515, 84028 Landshut,

Telefon 0871 293200

Weitere Informationen:

www.hvb.de/foerderprogramme

https://blog.hypovereinsbank.de/unternehmerund-gruender

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unter einem Dach

Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen für Ihren Erfolg:

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0 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Recht l Steuern l Finanzen

Ecovis Landshut – persönliche Steuer- und

Rechtsberatung für den Mittelstand

Ecovis berät seit mehr als 70 Jahren in Landshut inhaber-

und familiengeführte Unternehmen sowie

Privatpersonen. l Da weiß man, worauf es bei

Steuern, Recht und wirtschaftlicher Betriebsführung

ankommt: das persönliche

Gespräch, das Eingehen auf die individuelle

Situation sowie Vertrauen. Jeder Mandant

hat bei Ecovis seinen persönlichen

Ansprechpartner.

Ihre Anprechpartner:

Mathias Paintner,

Steuerberater

Tel.: 0871 96216-0

landshut@ecovis.com

Alexander Littich LL.M.,

Rechtsanwalt

Tel.: 0871 96216-25

landshut-ra@ecovis.com

Ecovis ist in Deutschland an rund 130

Standorten vertreten. In Bayern gibt es über

40 Niederlassungen, darunter Deggendorf,

Dingolfi ng, Landau, Landshut, Passau,

Regensburg, Straubing, Waldkirchen und

Vilshofen.

Vor Ort und überall auf der Welt

Räumliche Nähe erleichtert die direkte

Kommunikation und ermöglicht ein tieferes

Verständnis der Mandantensituation.

Gleichzeitig kann jeder Ecovis-Berater

auf die Expertise aller Ecovis-Fachabteilungen

sowie die Branchen- und Landeskenntnisse

seiner KollegInnen in den

Bereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung,

Rechts- und Unternehmensberatung

im In- und Ausland zugreifen. Selbstverständlich

kümmert sich Ecovis um die klassischen

Aufgaben wie Buchführung und Bilanzierung,

Optimierung der Steuerlast oder

Vertretung in Rechtsangelegenheiten. Das

Beratungsangebot reicht aber weit darüber

hinaus. Als vielseitiger Partner unterstützt

Ecovis seine Mandanten, die Weichen für

die Zukunft ihrer Unternehmen richtig zu

alles für Schule und Büro

• Bürobedarf

• Schulbedarf

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• EDV-Systeme

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• Kopiertechnik

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Tel. 0871/97563-0 • Fax 97563-99

stellen, Finanzierungsfragen zu lösen und ihr

Vermögen zu erhalten. Der Anspruch: Gemeinsam

kreative Lösungen entwickeln und

genau auf die individuellen Ziele und Situationen

zuschneiden.

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Persönlich

gut beraten

Ecovis Landshut:

ECOVIS BLB Steuerberatungsgesellschaft mbH · Mathias Paintner, Steuerberater, Landwirtschaftl. Buchstelle,

Tel.: +49 871-96 216 0 · E-Mail: landshut@ecovis.com

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Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 1


Recht l Steuern l Finanzen

Investitionsdarlehen für den Mittelstand

Sparkasse Landshut l „Das Wort ,Kreditklemme‘ kennen wir nicht“, sagt Günther Landesberger, der Leiter des Vertriebsbereichs

Firmen- und Gewerbekunden bei der Sparkasse Landshut. Er will es Unternehmen einfacher machen, ihren Erfolg zu gestalten.

Herr Landesberger, man liest häufig

von einem „Investitionsstau“ bei Unternehmen.

Können Sie das bestätigen?

Das ist eine sehr pauschale Aussage. Ab

und zu mag das zutreffen, aber unsere

Kreditvergaben an Unternehmen sprechen

hier eine ganz andere Sprache. Wir freuen

uns über eine gute

Entwicklung im

Kreditgeschäft.

Und die Klagen,

dass Banken bei

neuen Krediten

zögerlich sind?

Das kann ich

für die Sparkasse

Landshut deutlich

verneinen. Was u.

a. die Steigerung

unseres Kreditvolumens

belegt. Wir

kennen das Wort

„Kreditklemme“

zum Glück nicht

und sind auch

gerne bereit hier

noch expansiver

zu sein.

Und wie sieht es

mit dem Prozess der Kreditvergabe

aus?

„Wir lassen uns

gerne auf den Prüfstand

stellen und freuen uns

über jede Anfrage. Anruf

genügt.“

Günther Landesberger,

Leiter Vertriebsbereich

Firmen- und

Gewerbekunden

Unsere Philosophie lautet: Wir machen

es den Unternehmen einfacher, ihren Erfolg

besser zu gestalten. Dazu gehört eine

schnelle und unbürokratische Kreditzusage.

Diese ist stark vereinfacht und auch

über das Internet möglich. Wir haben uns

dazu etwas einfallen lassen – das Investitionsdarlehen

für den Mittelstand.

Können Sie noch etwas konkreter

werden?

Es handelt sich um ein hauseigenes Darlehen

für neue Wirtschaftsgüter von 25.000

bis zu 200.000 Euro, mit sehr guten Rahmenbedingungen.

Unsere Kreditzusage

erfolgt sehr schnell nach Einreichung der

erforderlichen Unterlagen. Unbürokratisch

ist, dass wir beispielsweise die erforderliche

Bonitätsprüfung auf ein unabdingbares

Mindestmaß reduzieren und die individuelle

gute Bonität entsprechend berücksichtigen.

Unter Individualität verstehen wir u.

a., dass wir die Finanzierungsdauer an

der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer

ausrichten. Die Sicherstellung richtet sich

nach der Marktgängigkeit des Finanzierungsgegenstandes.

Die Konditionen ergeben

sich aus der individuellen Bonität.

Wie sind Sie denn im Mittelstandsgeschäft

aufgestellt und welche Unterschiede

sehen Sie hier zu anderen

Banken?

Der Unterschied beginnt schon beim Namen.

Wir sind die Sparkasse. Wir sind hier

zu Hause – genauso wie unsere Kunden.

Neben Krediten, Zahlungsverkehr, gewerblichen

Versicherungen, Anlagen usw.

bieten wir vor allem eine umfassende, individuelle

Beratung mit dem Finanzkonzept.

Das ist der Kern unserer Kundenbeziehungen.

Die Sparkasse Landshut bietet Beratung

in unserer gesamten Region – persönlich

und vor Ort. Dazu stehen 16 kompetente

und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

speziell für Firmen- und Gewerbekunden

nebst Spezialisten sehr gerne zur

Verfügung.

n

Telefon für Anfragen: 0871 825-537.

Oder: www.sparkasse-landshut.de/investitionsdarlehen

(zur Eingabe von Eckdaten)

Innere Regensburger Str. 11

84034 Landshut

08 71 - 925 98 0

info@kanzlei-fricke.de

www.kanzlei-fricke.de

facebook.com/Prof.Dr.Fricke

»Wir sind immer für Sie da –

mit Erfahrung und Kompetenz«

Prof.

Jede Mandantin und jeder Mandant unserer Kanzlei steht mit seinen Zielen

und Wünschen stets im Mielpunkt unserer Arbeit. Seinen Sorgen und

Rechtsproblemen nehmen wir uns an und suchen gemeinsam nach zukunsorientierten

Lösungen. Seit über 35 Jahren setzen wir uns so für Ihr Recht ein.

Wir beraten vor allem private Personen, auch öffentliche Einrichtungen sowie

mielständische Unternehmen, ebenso Vereine, Freiberufler, Künstler

und auch Sportler. Wir kooperieren mit Wirtschasprüfern, Steuerberatern

und anderen Anwaltskanzleien. Durch Mediation werden auch außergerichtliche

Lösungen fachkundig angestrebt.

Die Devise des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, „Das

Recht ist der Schutz der Schwachen“, ist auch das Credo unseres Handelns.

Dr. Ernst Fricke, Mag. rer. publ.

Wirtschasrecht

Gesellschasrecht

Verwaltungsrecht

Arbeitsrecht

IT- u. Medienrecht

Strafrecht

Erb- u. Familienrecht

Verkehrsrecht

Sozialrecht

Mietrecht

Versicherungsrecht

Sportrecht

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Recht l Steuern l Finanzen

TEBA deutschlandweit erfolgreich

im Spezialgebiet Factoring

TEBA Kreditbank l Wenn es um Factoring für den Mittelstand

geht, ist eine Spezialbank in Landau die erste Adresse in

Deutschland. Die TEBA Kreditbank GmbH & Co. KG hat sich auf

die noch wenig bekannte Finanzdienstleistung spezialisiert.

Factoring, so heißt der laufende Ankauf von Forderungen aus Lieferung und Leistung,

unterstützt Unternehmen in der Liquiditätsversorgung. Gleichzeitig wird

das Risiko evtl. entstehender Zahlungsausfälle infolge Zahlungsunfähigkeit

der Kunden der Betriebe übernommen. Zudem kümmert

sich die TEBA um die Zahlungseingangsverbuchung

sowie die evtl.

Beitreibung ausständiger Zahlungen.

Die Landauer konnten nicht nur

über die letzten Jahre diesen Bereich

erfolgreich auf- und ausbauen sondern

auch glänzende Zahlen vorweisen.

TEBA-Geschäftsführung: So wuchs der Umsatz in diesem Geschäftsbereich

kontinuierlich auf rund

Dipl.-Kff. Christina Fleischmann

und Dr. Werner Leis

735 Mio. Euro im vergangenen Jahr.

Der Geschäftsführer Dr. Werner Leis benennt als Erfolgsfaktoren

dieses sehr soliden Ergebnisses die steigende Kundenzahl

und die sehr gute Differenzierung hinsichtlich Unternehmensgröße

und Branche der Factoring-Partner.

Anhaltender Erfolg, starkes Wachstum und steigende

Mitarbeiterzahlen über Jahre hinweg

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber den meisten Mitbewerbern

im Markt sind: Der Ankauf von Rechnungen an Privatkunden,

der Ankauf von Abschlagsrechnungen (auch VOB) sowie

die 100 % Auszahlung abzüglich einer All-Inclusive-Gebühr im

Skontobereich.

Das starke Wachstum und der anhaltende Erfolg spiegeln

sich auch in der Mitarbeiterzahl des Unternehmens, 152 Mitarbeiter,

darunter 7 Auszubildende, sind bei der TEBA beschäftigt.

Allein seit 2003 wurden 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Am

Hauptsitz der Bank, in der Lindenstraße in Landau, entstand in

den letzten Jahren ein stattlicher Gebäudekomplex, der den Angestellten

moderne, helle und freundliche Arbeitsplätze bietet. n

Unser Ziel:

Für jeden Mitarbeiter den richtigen Arbeitsplatz zu finden –

das stellen wir als einer der erfahrensten Personaldienstleister

in Deutschland und der Schweiz in über 190 Niederlassungen

Tag für Tag unter Beweis, seit 1967! Vertrauen auch Sie

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Wir suchen für unsere Auftraggeber aus der Region

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Hinweis: Ausschließlich aus Gründen

der besseren Lesbarkeit wird auf die

Verwendung der weiblichen und

männlichen Form verzichtet.

persona service AG & Co. KG

Niederlassung Landshut

Seligenthaler Straße 17

84034 Landshut

Tel.: 0871 962770

E-Mail: landshut@persona.de

Impressum

WirtschaftsLEBEN

Herausgeber und v.i.S.d.P:

Wolfgang Asenhuber, Kommunikationsfachmann,

Freischaffender Publizist

Florastraße 13

84036 Landshut

0871 14277222

asenhuber@wirtschaftsleben.com

www. wirtschaftsleben.com

Über 150 Mitarbeiter hat die TEBA-Bank mittlerweile. Sie haben ihre Arbeitsplätze in

einem modernen Gebäudekomplex mit hellen und freundlichen Arbeitsplätzen

Erscheinungsweise 2-mal jährlich

Verbreitungsgebiet: siehe Mediadaten

Anzeigenberatung: Wolfgang Asenhuber

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Geschäftsleben

Trend zur Flächenoptimierung im Büro

Büroeinrichtung l „Büro Optimal“ positioniert sich seit Jahren erfolgreich als kompetenter Büro- und Objekteinrichter.

Geschäftsführer Josef Überreiter hat fast 40 Jahre Erfahrung und ist mit den neuesten Entwicklungen vertraut.

Das Team von Büro Optimal: (vorne von li.) Maximilian Schmid, Reinhard Flügel,

Geschäftsführer Josef Überreiter, Christine Hofbauer; stehend von li.: Tabea Heuser,

Thomas Schaumeier, Rainer Wenzke

„Unser Hauptgeschäftsfeld ist die

professionelle Büro- und Objekteinrichtung“,

erklärt Josef Überreiter,

geschäftsführender Gesellschafter

der „Büro Optimal –

Sneganas Büroeinrichtungshandels

GmbH“, wie das

Unternehmen korrekt heißt.

• Finanzbuchhaltung / digitale Buchführung

• Lohn- und Gehaltsbuchhaltung / Baulohnabrechnung

• Unternehmenssteuern / Jahresabschluss / Private Steuern

• Internationale Steuern / Doppelbesteuerungssachverhalte

• Beratung in den Bereichen:

Überreiter ist ein ausgewiesener

Fachmann. Nach mehr

als 15 Jahren Erfahrung bei

Herstellern und im Fachhandelsvertrieb

gründete er 1997

zusammen mit Anton Sneganas,

dem Inhaber der Anton

Sneganas GmbH in Ergolding,

- Arbeits- und Sozialrecht (in Kooperation)

- Existenzgründung, Rechtsformwahl

- Unternehmensnachfolge, Erbschaftsteuer

- Sanierung, Investition & Finanzierung

- Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsbesteuerung

• Testamentsvollstreckung

• Steuerliche Vertretung ggü. Finanzbehörden und -gerichten

• Aktive Unterstützung Ihrer Büroorganisation

das Unternehmen Büro Optimal.

Das konzentriert sich auf

Kunden aus Industrie, Behörden,

öffentlicher Verwaltung,

Kliniken sowie Handwerk und

sonstiges Gewerbe. Von der

herstellerunabhängigen Beratung

im Vorfeld über die

individuelle Planung und das

verbindliche Angebot bis zur

Lieferung und Montage bietet

Büro Optimal alles aus einer

Hand. „Wir setzen dabei auf

eine umfassende Produktpalette

ergonomischer Büromöbel

und ein breites Spektrum

an zuverlässigen und geprüften

Markenherstellern.“

So erklärt sich der Anspruch

des Unternehmens,

Arbeitswelten mit dem Besten

auszustatten, was der Markt

zu bieten hat. Dafür stehen

heute Josef Überreiter und

mittlerweile ein Stab von zehn

Mitarbeitern. Die vier Vertriebsmitarbeiter

werden dabei unter

anderem von einem kompetenten

Team im Innendienst

– darunter zwei Einrichtungsplaner

– und einem geschulten

Montageteam unterstützt.

Seit ein paar Jahren beobachtet

Überreiter den Trend

zur Flächenoptimierung. Steigende

Raumkosten, aber

auch ein verminderter Platzbedarf

dank flacher PC-Monitore

haben dazu geführt, dass

Arbeitsplätze wieder kleiner

werden.

Kunden wollen und können

den Platz also effizienter

nutzen. Im Beratungsgespräch

werden dazu konkrete Lösungsansätze

besprochen und

mit Hilfe der CAD-Planung die

Entwürfe visualisiert, sodass

sich der Kunde in jeder Phase

der Planung ein Bild machen

kann.

Ziel ist, so Überreiter, mit

neuen Ideen Büroräume für

mehr Freude und mehr Effizienz

zu kreieren. Dabei dürfe

auch die Ergonomie nicht zu

kurz kommen.

Hier zeichnen sich auch

neue Trends hinsichtlich der

Büroformen ab: Abgetrennte

Einzelarbeitsplätze sind Überreiters

Erfahrung zufolge genauso

out wie riesige Großraumbüros.

Der Mittelweg: diverse

Elemente zur Raumgliederung

schaffen abgetrennte Arbeitsbereiche

in unterschiedlichen

Größen und spezielle Kommunikationsbereiche

bei Wahrung

der Privatsphäre des einzelnen

Mitarbeiters.

n

Oberndorferstraße 2 | 84032 Landshut

Tel. 0871 / 953538 – 00

Fax 0871 / 953538 – 38

info@guelec-gschwendtner.de

www.guelec-gschwendtner.de


Dipl. Betriebswirt (FH)

Steuerberater

Walter Gschwendtner

Steuerberater

Rechtsbeistand

In Kooperation mit TRIBULEGIS Partnerschaft mbB Rechtsanwalt - Steuerberater sowie Wirtschaftsprüfer Peter Merk

Motivierende Arbeitsplätze von Büro Optimal – mit dem neuen Bürodrehstuhl

„Think2“ von Steelcase

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Dienstleistungen

Kosten reduzieren und Zeit sparen – Textilien leasen statt kaufen

Urzinger Textilmanagement l Der Landshuter Hightech-Textilversorger mit 440 Mitarbeitern steht seit mehr als 115 Jahren für

die professionelle Versorgung mit Miettextilien.

Mehr als 2.000 Kunden nehmen die komplexen

Urzinger-Dienstleistungen in Anspruch,

die von der Mietberufsbekleidung

über das Textilleasing bis hin zur textilen

Vollversorgung reichen. Das in vierter Generation

geführte Familienunternehmen

bietet maßgeschneiderte Lösungen für

Hotel und Gastronomie, Industrie

und Handwerk sowie

für das Gesundheitswesen.

In Europas modernster

Hightech-Produktion werden

täglich etwa 100 Tonnen

Wäsche gewaschen

und aufbereitet. Das Unternehmen

zählt damit zu den

größten seiner Branche und

ist immer wieder Vorreiter,

wenn es um Innovationen

geht. Auch das Einzugsgebiet

hat sich kontinuierlich

ausgeweitet auf aktuell

einen Radius von ca. 150

Kilometern.

Dass alle Hygiene-, Umwelt- und Logistikstandards

erfüllt werden, versteht

sich ebenso von selbst wie der sparsame

Umgang mit Energie und Ressourcen.

Basis für den Unternehmenserfolg sind

die 440 exzellenten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, eine klare Kundenorientierung

sowie die konsequente Weiterentwicklung

des Produkt- und Leistungsspektrums.

Im Gegensatz zum Kauf bietet Mietwäsche

schon für Unternehmen ab fünf Mit-

„Wir verstehen uns als Full-Service-Dienstleister“, beschreibt Claudia Urzinger-Woon (links)

die Philosophie des Unternehmens. Gemeinsam mit ihren Schwestern Annette Urzinger-

Judenhofer (Mitte) und Dagmar Urzinger leitet sie die Geschicke der Firma

arbeitern deutliche Vorteile: „Das Mieten

von Wäsche ist steuerlich absetzbar. Zudem

wird die Liquidität des Betriebes verbessert,

da keine Investitionen in die textile

Ausstattung anfallen und folglich kein Kapital

gebunden wird“, sagt Claudia Urzinger-Woon.

„Des Weiteren bleibt unseren

Kunden einfach mehr Zeit, sich auf die

Kernaufgaben zu konzentrieren – während

wir das Textilmanagement übernehmen.“

Als Profis im Bereich Miettextilien bietet

das Unternehmen regelmäßig

neue Kollektionen.

Mit zahlreichen Zertifizierungen

in den Bereichen

Umwelt, Hygiene und Qualität

wird bei Urzinger Textilmanagement

die Einhaltung

der strengen Vorgaben auch

von unabhängigen Textilforschungszentren

und Zertifizierungs-Instituten

regelmäßig

überwacht.

Besonders stolz sind die

drei Geschäftsführerinnen,

dass 70 Prozent des Umsatzes

mit Stammkunden

erwirtschaftet werden, die dem Unternehmen

seit mehr als fünf Jahren die Treue

halten. „Das zeigt, unser Familienunternehmen

ist auch in der vierten Generation

auf dem besten Weg.“

n

WERNER companies

Objekte: schützen, pflegen, erhalten

Foto: zdera.de, shutterstock.com

www.BAYER.LA

Saubere Leistung:

Gebäude-Reinigung und Gebäude-Management

■ Gebäude-Innenreinigung

■ Gebäude-Außenreinigung

■ Glas- und Fassadenreinigung

■ Bauschlussreinigung

■ Industrie-Reinigung

■ Krankenhaus-Reinigung

■ Hygiene- und Sonderdienste

■ Sicherheits-Dienste

■ Gebäude-Management

■ Partnerschaften

WERNER companies GmbH

Keplerring 1 | 84030 Ergolding

Tel.: 0871 97 34 50

info@werner-companies.de

www.werner-companies.de

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 5


Dienstleistungen

IHK_59x128_Drachen_4c_Layout 1 13.01.12 09:25 Seite 1

Spezialisiert auf Arbeitskräfte aus Osteuropa

Die junge Lotus Personalservice GmbH rekrutiert qualifizierte Arbeitskräfte aus

Polen, Tschechien und Litauen.

Seit April 2013 hat die Firma Lotus

Personalservice GmbH ihren Hauptsitz

in Landshut. Die Geschäftsführer Larissa

Siemens und Witalis Szyszkowski haben

sich darauf spezialisiert, internationale

Fachkräfte aus Osteuropäischen Ländern

wie Polen, Tschechische Republik und

Litauen nach Deutschland zu rekrutieren

und hier zu beschäftigen.

„Wir organisieren unseren Partnerunternehmen

die Fachkräfte, die sie brauchen“,

sagt Larissa Siemens „und zwar mit

qualifizierten und motivierten Mitarbeitern.“

Darüber hinaus, so Siemens, ergäben sich

aus der Zusammenarbeit mit Lotus Personalservice

oft neue Impulse durch länderspezifische

Markt- und Produktkenntnisse.

„Dafür steht ein engagiertes, gut organisiertes

Team von Experten, das auf

die Rekrutierung von qualifizierten, geprüften

Fachkräften achtet“, ergänzt Witalis

Szyszkowski. Der Kundenbedarf wird

sorgsam analysiert, um dann entsprechende

Konzepte zu erarbeiten.

www.lotus-personalservice.de

Helfen Sie!

www.

SOS-Kinderdorf.de

Beim Lotuspersonalservice erwartet Sie ein engagiertes, gut organisiertes Team von Experten

-


Sicherheitslösungen sind

so individuell wie unsere

Kunden. Wir entwickeln

das passende Werkzeug

für jedes Unternehmen.

Peter Heß, Inhaber gss-group

Die gss Gerl-Schindler Wachund

Sicherheitsdienste GmbH &

Co. KG ist ein inhabergeführtes,

mittelständisches Dienstleistungsunternehmen,

das personelle,

technische und konzeptionelle

Sicherheitsdienstleistungen für

Industrie, Handel, öffentliche Auftraggeber

und Privathaushalte erbringt.

Wir sind ein Synonym für

Kompetenz, Verlässlichkeit und

Qualität in den Bereichen consulting,

security, service und safety.

Bundesweit kümmert sich gss erfolgreich

seit über 34 Jahren nicht

nur um die Sicherheit und den

Schutz von Personen und Gebäuden.

Das geschulte Fachpersonal

übernimmt auch administrative Aufgaben.

Ein Mehrwert, der keine Zusatzkosten

bedeutet!

gss bildet zur IHK-geprüften

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

(m/w) aus.

Übrigens kann bei gss auch die

dreijährige Ausbildung zur IHK-geprüften

Fachkraft für Schutz und

Sicherheit m/w absolviert werden.

Wegen der gesteigerten Nachfrage

nach qualifiziertem Sicherheitspersonal

und gemäß der Philosophie,

das Führungspersonal von morgen

selbst auszubilden, bietet Gerl-

Schindler aktuell 14 Auszubildenden

eine fundierte Ausbildung und

darüber hinaus die Möglichkeit, sich

langfristig an das Unternehmen zu

binden.

Überregional ist gss das Synonym

für Kompetenz, Verlässlichkeit und

Qualität im Bereich personeller, organisatorischer

und technischer Sicherheitsdienstleistungen.


Gerl-Schindler Wach- und

Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG

Ottostr. 16

84030 Landshut

Tel. 0871–974824-0

info@gss-group.eu

www.gss-group.eu

6 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Dienstleistungen

„Qualität allein setzt sich durch.“

Sicherheit l Die inhabergeführte gss Gerl-Schindler GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Landshut erbringt als mittelständisches

Unternehmen seit mehr als 34 Jahren Sicherheitsdienstleistungen weit über das Bewachen von Gebäuden und Personen hinaus.

Die gss Gerl-Schindler GmbH & Co.

KG mit Stammsitz in Landshut ist ein

Inhaber geführtes, mittelständisches

Dienstleistungsunternehmen, das seit

mehr als 34 Jahren Sicherheitsdienstleistungen

für Industrie, Handel und

öffentliche Auftraggeber in den Bereichen

Consulting, Security, Service

und Safety erbringt. Für Firmeninhaber

Peter Heß steht dabei vor allem

die Qualität im Vordergrund. Hier ist

Peter Heß im Gespräch mit Volker

Waschk:

Herr Heß, warum gewinnt das Thema

„Sicherheit“ für die Wirtschaft zusehends

an Bedeutung?

Heß: Die Internationalisierung veranlasst

die Unternehmen, verstärkt Wert auf Aspekte

der Sicherheit zu legen. Im Zollverfahren

spielt der so genannte „bekannte

Versender“ eine Rolle, um als „zugelassener

Wirtschaftsbeteiligter“ bestimmte Vorteile

ausschöpfen zu können. Viele Firmeninhaber

unterschätzen zudem die Organisationshaftung

des Geschäftsführers: Er

haftet immer für alles! Wir analysieren die

jeweilige Sicherheitsorganisation in einem

Unternehmen und zeigen praktikable Lösungen

auf.

Wie gehen Sie dabei vor, wenn Sie neu

Für Firmeninhaber Peter

Heß steht die Qualität im

Vordergrund. Sicherheit

und Service gehören bei

gss fest zusammen. Dafür

stehen 450 Mitarbeiter in

Bayern und weitere 100

am Standort in Rumänien

Vom Wach- und Schließdienst zum kompetenten Sicherheitsunternehmen: Firmensitz der gss-group in Landshut

zu einem potenziellen Kunden kommen?

Heß: Gerade Consulting ist Auftragsfindung.

Sicherheitslösungen sind so individuell

wie unsere Kunden. Dabei wollen

wir auch das Bewusstsein für praktische

Anwendungsmöglichkeiten schärfen. Zum

Beispiel unser Programm „Vision: Check-

In“ für eine rechtssichere Standorteinweisung.

Mit Hilfe von Icons navigiert der

Besucher einer Firma intuitiv in seiner

Sprache durch das System, kann beispielsweise

einen Lageplan ausdrucken

und muss am Ende der Unterweisung auf

dem Touchscreen unterschreiben.

Dienstleistungen und Service spielen

also eine große Rolle in Ihrem Unternehmen

...

Heß: Ganz genau. Im Mittelpunkt unserer

Arbeit steht weit mehr als die Überwachung

von Personen und Gebäuden. Unsere Mitarbeiter

achten darauf, dass es dem Unternehmen,

in dem sie eingesetzt sind, gut

geht. Nebenbei werden von ihnen Briefe

kuvertiert, Frachtpapiere und Belege eingescannt

und weiter geleitet und vielleicht

sogar der Schulungsraum vorbereitet. Das

ist ein Mehrwert, der für unsere Auftraggeber

keine zusätzlichen Kosten verursacht.

und der Mitarbeiter fühlt sich auf Grund

dieser Aufgaben wichtig und gebraucht.

Und trotzdem versuchen Sie gar nicht

erst, Kunden über den Preis zu gewinnen,

oder?

Heß: Nein. Wir setzen auf Qualität. Sie

allein wird sich durchsetzen. Durch einen

Auftraggeber, den ich natürlich nicht

nennen darf, wurde gss beim Bundeswirtschaftsministerium

ins amtliche Geheimschutzverfahren

aufgenommen. Auch

das erreicht man nur durch konsequente

Qualität. Geheimschutz bedeutet, dass in

Unternehmen Projekte bearbeitet werden,

deren Informationen besonders schützenswert

sind, weil sie die Sicherheit der

Bundesrepublik Deutschland betreffen

können. Solche Aufträge gibt es zum

Beispiel im Umfeld der Rüstungsindustrie

oder Telekommunikation.

Auch bei der Auswahl der Mitarbeiter

achten Sie auf Qualität. Wie funktioniert

das?

Heß: Unsere Fachkräfte sind alle IHKgeprüft,

nehmen regelmäßig an Aus- und

Weiterbildungsprogrammen teil und werden

zusätzlich kundenspezifisch geschult.

Außerdem lassen wir unser Unternehmen

regelmäßig durch unabhängige Institute

zertifizieren.

Bildet die gss-group auch aus?

Heß: Bei uns kann die dreijährige Ausbildung

zur IHK-geprüften Fachkraft für Schutz und

Sicherheit absolviert werden. Unsere Führungskräfte

von morgen sollen aus dem

eigenen Unternehmen kommen. Unseren

Mitarbeitern gegenüber wollen wir als attraktiver

Arbeitgeber auftreten. Bei uns gibt es

nur unbefristete Arbeitsverträge; Löhne und

Gehälter überweisen wir fünf Tage vor den

tariflich festgelegten Zahlungsterminen. Ich

bin der Überzeugung, dass nur zufriedene

Mitarbeiter die qualitative Leistung erbringen

können, die wir für unser Unternehmen erwarten

und brauchen.

n

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 7


Messen und Events

Messenkonzert

Messen l Landshut profi liert sich jedes Jahr mehr als Messestandort, und die

Sparkassenarena macht mit gut besuchten Events von sich reden. Ein Überblick.

gibt es ebenso wie Infos für Beruf und Bildung.

Kostenlos Parken und kostenlose

Pendelbusse gehören zum Service. Mit

dem Kombi-Ticket der Stadtwerke und der

Messe kann man mit allen Linienbussen

kostenlos zur Messe fahren und natürlich

auch wieder zurück.

11. Landshuter Umweltmesse

Messegelände während der Niederbayernschau. Mit über 100.000 Besuchern eine der größten Regionalmessen

Bayerns. Dieses Jahr wurden auch die Messe Jagd, Fisch & Natur sowie die Int. Bogen-Messe integriert

Das können Sie alles haben

Sparkassenarena: Fläche: 2.000 qm

Höhe 10 m, Kapazität: 3.500 unbestuhlt,

3.000 bestuhlt

liveBOX: Fläche: 234 qm, Höhe 4,80 m,

Kapazität: 350 unbestuhlt, 300 bestuhlt

Messehalle: Fläche: 2.200 qm,

Höhe 5,30 m, Maße: 68 m x 32 m

Freigelände: 60.000 qm

Kontakt: Landshuter Messe- und

Veranstaltungs GmbH,

Niedermayerstr. 100, 84036 Landshut

T 0871 430988-0

Mail: info.messe@landshut.de

www.messe.la

Auf dem ehemaligen Areal der Schochkaserne im

Osten der Stadt stehen 60.000 Quadratmeter

bestens erschlossene Freifl äche für

Messen zur Verfügung. Das Areal ist in

neun große Felder gegliedert, die jeweils

separat an die Infrastruktur angeschlossen

sind. Die auf dem Gelände stehenden

Hallengebäude (S-Arena, liveBOX und

Messehalle) können selbstverständlich mit

einbezogen werden.

Die Sparkassen-Arena als Multifunktionshalle

kann dank der mobilen Tribüne sowie

der säulenfreien Architektur jedes Ereignis,

ob Messe, Tagung, Konzert oder Comedy-

Abend zu einem Top-Erfolg werden lassen.

Sowohl Bühne als auch Bestuhlung

sind fl exibel konzipiert.

Der seit März 2010 bestehende neue

Gebäudetrakt liveBOX befi ndet sich direkt

zwischen Sparkassen-Arena und Messehalle.

Sie ist eigenständig nutzbar und für

kleinere Konzerte, Events, Firmen- und Privatveranstaltungen

konzipiert. Die liveBOX

verfügt über eigene Cateringräume, eine

mobile Bühne und Bestuhlung sowie eine

moderne Ton-, Video- und Lichttechnik.

Mit Inbetriebnahme der Messehalle im

März 2011 wurden weitere Kapazitäten zur

Durchführung von Großveranstaltungen

geschaffen. Ob Messe, Ausstellung oder

Catering – für jeden Anlass ist die Messehalle

fl exibel nutzbar. In Kombination mit

S-Arena, liveBOX und Messepark entsteht

ein erstklassiges, multifunktionales und

großzügiges Messe-Areal, das auch gehobenen

Ansprüchen genügt.

Publikumsmagnet Niederbayernschau

Alle zwei Jahre ist die Niederbayern-

Schau auf dem Landshuter Messegelände

der Publikumsmagnet und das weit über

die Region hinaus. Sie zählt mit weit über

100.000 Besuchern zu den fünf größten

Regional-Messen in Bayern und überzeugte

2015 zusammen mit der Int. Messe

für Jagd, Fisch & Natur und der Int.

Bogen-Messe Bayern-Bow mit über 650

Ausstellern. Trends, Lifestyle und Tradition

verschmelzen hier zu einem informativen

und erlebnisreichen Gesamtkonzept. Eine

Präsentation des Handwerks sowie alles

rund um das Thema Bauen und Wohnen

zeigte heuer Neuheiten und Informationen

für ein schönes, edles und energieeffi zientes

Heim.

Medienpräsentationen, Sportevents

und ein pralles Rahmenprogramm zum

Mitmachen sorgen jedes Mal für Spaß und

Action. Angebote für Kinder und Familien

Erster Höhepunkt des kommenden

Jahres wird wieder die Landshuter Umweltmesse

vom 11. bis 13. März 2016 sein.

Zum 10. Mal hatten dieses Jahr die Besucher

– es waren wieder um die 40.000 –

die Gelegenheit innovative Produkte und

Dienstleistungen rund um die komplexe

Umweltthematik zu bestaunen: Natur und

Technik, Bauen & Wohnen, Energie und

Mobilität, Gesundheit und Ernährung

Ausgabe Nummer 11 im Jahr 2016 ist

in trockenen Tüchern. An drei Tagen wird

wieder bei freiem Eintritt präsentiert, was

Industrie, Handwerk, Forschung, Handel

und Dienstleistung an umwelt-, klima- und

gesundheitsfreundlichen Leistungen bieten.

Dieses Angebot hat der ganzheitlichen

Betrachtungsweise von der Herkunft der

Rohstoffe über deren Verarbeitung bis hin

zur Entsorgung standzuhalten.

Neben Ausstellung, Vorträgen im

Stundentakt und Vorführungen bietet Niederbayerns

größte Umweltbildungsmaßnahme

ebenso Gaumenfreuden aus der

Region und eine unentgeltliche umweltpädagogische

Kinderbetreuung.

Noch ist Gelegenheit als Aussteller auf

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Messen und Events

eigenem Stand Ihre Produkte und Dienstleistungen

kauforientierten Besuchern,

aufgeschlossenen Planern und interessierten

Entscheidungsträgern erfolgreich

vorzustellen.

Aussteller-Infos unter www.umweltmesse.LA

Events auf der Burg: Weihnachtsmarkt

und Gartenfestival

Vom 14. bis 17. Mai 2016 dreht sich auf der

Burg Trausnitz zum 14. Mal beim Gartenfestival

alles um das Thema Garten. Ein großartiger

Erfolg für ein Konzept, das mit großem

persönlichen Einsatz von Familie Englhardt

entwickelt und von Familie Ostermeier (Limone

Veranstaltungs GmbH) fortgeführt

wurde. Die hohe Angebotsqualität spiegelt

sich auch entsprechenden Besucherzahlen

wider. Über 20.000 Gäste nahmen in den

letzten Jahren teils eine weite Anreise auf

die Burg Trausnitz in Kauf, um sich über

Neuheiten und Besonderheiten im Bereich

von Pflanzen, Gartenaccessoires sowie

Kunst und Kunsthandwerk zu informieren.

Zum Erfolg trägt auch das umfangreiche

Rahmenprogramm mit Live-Musik,

Fachvorträgen und Kinderbetreuung bei.

Kulinarische Spezialitäten runden das attraktive

Angebot ab. Der Einkauf wird

durch einen umfangreichen Service mit

kostenlosem Busshuttle und der Pflanzengarderobe

erleichtert.

Alle Besucher können wieder die

Burgräume und die Kunst- und Wunderkammer

kostenlos besichtigen.

Christkindlmarkt und Burgweihnacht:

so lang ist gar nicht mehr hin

Der Weihnachtszauber auf dem Landshuter

Christkindlmarkt fängt (fast) jeden ein.

Schon die Kulisse ist einzigartig – inmitten

gotischer Bürgerhäuser, zu Füßen der Kirche

St. Jodok spielt sich auch dieses Jahr

wieder vom 25. November bis 23. Dezem-

ber ein ganz besonderes Wintermärchen

ab. Romantisch und stimmungsvoll lockt

der glitzernde Weihnachtsmarkt mit seiner

Atmosphäre. Vor allem in den Abendstunden

ist der Landshuter Christkindlmarkt

nicht nur durch seine traumhafte Lage mit

Blick auf die Burg Trausnitz ein Erlebnis.

Die Burgweihnacht ist eine kleinere, stimmungsvolle

Verkaufsausstellung, dieses

Jahr vom 4. bis 6. Dezember 2015. Der Eingang

erfolgt über den Wehrgang, ab der Ahornallee

stehen dann die Stände über den

Burgvorplatz bis hinein in den ganzen Hof

und alle Innenräume sind belegt.

Das gesamte Gelände wird aufwendig

und schön illuminiert, Hunderte von Kerzen

markieren die Wege und viel stimmungsvolles

Licht brennt im Burghof und sowie

an den Gebäuden. Offene Feuerstellen

schaffen im Burggelände mit Blick auf die

Altstadt eine besondere Atmosphäre.

Die Stände bieten viel Schönes zum

Kaufen, aber auch Anregungen für Dekorationen.

Die Gastrostände bieten hohe

Qualität. Im Rahmenprogramm wird neben

Live-Musik vor allem ein großes Kinderprogramm

in warmen Räumen geboten.

Große und kleine Kinder können dort bei

schönen Holzspielen länger verweilen und

Neues und Interessantes lernen. An allen

drei Tagen gibt es teils mehrmals, eine

Feuershow, und am Samstag und Sonntag

kommt der Nikolaus.

n

Obere Reihe von links: Die Landshuter Umweltmesse steigert Besucherzahlen und Angebot kontinuierlich; im ersten Bild das Geschäftsführungsteam Andrea Lapper und

Rudolf Schnur (LA-umwelt gemeinnützige GmbH), daneben eine Besucher-Impression – rund 85 % sind Stammgäste. Rechts davon: Besucherandrang auf der Niederbayernschau

und ein Bild von der Eröffnung mit Regierungspräsident Heinz Grunwald (Mitte) und Staatsminister Helmut Brunner (rechts). Ganz rechts: La Brass Banda auf

der Bühne vor ausverkauftem Haus. Untere Reihe von links: Impressionen vom Landshuter Christkindlmarkt, der Burgweihnacht und dem Gartenfestival

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Eine bulthaup kann alles ...

... wenn die richtigen Leute zusammenkommen.

Darlapp Küchenhaus

Bischof-Sailer-Platz 421

84028 Landshut

Tel. 0871 92546-0

Fax 0871 92546 29

info@darlappkuechenhaus.de

www.darlapp.bulthaup.de

Gut.

„Zeigen Sie mir Ihr Haus und Ihre Küche wird einzigartig

sein“, sagt Richard Priller. bulthaup ist die Marke, die zweifellos

zum Besten fähig ist – wo wird Kreativität in solcher

Präzision ausgeübt? Das ist Stoff für Leute, denen am

Leben liegt: Das Darlapp Küchenhaus begeistert sich

für Menschen. Schöne Beziehungen entstehen daraus.

Sehr unterschiedliche Menschen leben mit einer

bulthaup aus dem Darlapp Küchenhaus. Gemeinsam

besitzen sie die Wertschätzung für eine Leistung,

die in jeder Größenordnung mit außerordentlichem

Einsatz entsteht. Da sind zuerst die Planer beteiligt.

Aber dann auch eine Handwerkstruppe, die schon

ein wenig berühmt geworden ist für Präzision, Zuverlässigkeit,

und auch für ihre Unerschrockenheit: Eine

bulthaup wurde schon auf Händen zur Baustelle getragen und

durchs Dach eingeflogen, wenn es nicht anders ging. Leidenschaft

bringt die Leute zusammen.

Schön.

Lebens(t)räume aus einer Hand.

Im Pointner Designhaus finden Sie eine inspirierende und

umfassende Auswahl an Produkten des gesamten Wohn- und

Einrichtungsbereiches: Komplettleistung aus einer Hand.

Die diplomierten Innenarchitekten Katharina Möller und

Jens Flurschütz entwickelten für Landshut das neuartige Konzept

eines integrierten Designhauses für Küche, Bad, Inneneinrichtung,

TV, HiFi, Licht, Heimtextil und Boden. Hier konnten

innovative Fachbetriebe der Bereiche Planen, Bauen und

Wohnen ihre Kompetenzen bündeln. Unter dem Motto „Wir

gestalten Ihre Lebens(t)räume“ unterstützen wir Sie bei Ihrer

Raumgestaltung. Erleben Sie die Fülle unserer

Licht- und Wohnwelten.

Schönbrunner Straße 20

84036 Landshut

Telefon: 0871 21091

info@pointner-design.de

www.pointner-design.de

0 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Gut. Schön. Geht doch.

we lite Lichtstudio

Herrngasse 383

84028 Landshut

Tel. 0871 97497356,

e-mail: info@welite.de

www.welite.de

Ins rechte Licht gerückt

Ob in Fertigung, Praxis, Kanzlei, in der

Gastronomie, im öffentlichen Bereich oder im Verkauf:

gutes Licht macht den Unterschied.

Wir vom Team des we lite Lichtstudios helfen Ihnen gerne mit

unserer langjährigen Erfahrung bei sämtlichen Fragen zum

Thema Licht und führen Produkte, die allen Anforderungen

gerecht werden. Ein Besuch lohnt sich!

galleria N°2 – eine Auswahl unserer Partner:

Alessi | Remember Products | Kartell | vipp | Artemide

Leitner Leinen | Cedon | Haslinger | Pieper Concept | Side by Side

iittala | Konstantin Slawinski | Skagerak | sonoro | HeySign | eva solo

Weishäupl | Klein & More | Authentics | stelton | Raumgestalt

Flötotto | Sitting Bull | mono | Pott | Occhio | Ingo Maurer

Geht doch.

Was braucht der Mensch?

Ganz ehrlich? Es ist gar nicht so viel. Was wirklich zählt, ist nicht die Menge

der Gegenstände (der Durchschnittseuropäer besitzt 10.000!), sondern die

Zuneigung zu ihnen. „Hab, aber Gut?“, besser kann man nicht fragen. Wir

alle brauchen Dinge, die nützlich, schön, möglichst klug und jedenfalls

gültig über den Moment hinaus sind und unser Leben

damit wirklich verbessern. Diese Dinge versuchen wir,

für Sie zu fi nden.

galleria N o 2 Landshut l Neustadt 471

0871 9746238 l www.galleria2.de

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 1


ESSEN & TRINKEN / Landshuter Gastlichkeit

Biergenuss mit besonderer (Umwelt-)Note

Brauerei l Eine Liebeserklärung an die Natur? Heutzutage nichts ungewöhnliches. Aber von einer Brauerei hört man sie nicht alle

Tage: Für die Landshuter Brauerei Wittmann gehören ökonomisches sowie ökologisches Handeln und Biergenuss zusammen.

„Eine Liebeserklärung an die Natur“

nennt die Brauerei Wittmann ihre Umwelterklärung

2014.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung

– für die

Brauerei Wittmann gehören

ökonomisches sowie ökologisches

Handeln und Biergenuss

zusammen. In der

aktuellen Aufl age der Umwelterklärung

zeigt sich konkret,

in welchem Umfang

bei der Brauerei Wittmann

ernsthafter Umweltschutz

betrieben wird:

Vor allem der Rohstoff

Wasser ist bei der Biererzeugung

nicht nur eine

wesentliche Komponente,

sondern die Seele des

Biers und mitverantwortlich

für den späteren Geschmack

und die Eigenschaften der Biere.

Die Brauerei Wittmann ist in der glücklichen

Lage, ihr Brauwasser aus einem

ca. 65 Meter tiefen, artesischen

Brunnen zu fördern, der reinstes

Mineralwasser führt.

Die Ressourcenschonung und

die Reduzierung der Abfälle sowie

der Luft-, Lärm- und Geruchs -

emissionen sind ständige Ziele

des Wittmann Umweltmanagements.

Bei den indirekten Umwelteinwirkungen

wie Rohstoffbeschaffung

und Transport legt

die Brauerei Wittmann höchsten

Wert auf regionalen Anbau und

kurze Lieferwege.

Durch all diese Bemühungen

gelingt es Jahr für Jahr die Kernindikatoren

der Umwelterklärung

zu erfüllen, und sie tüftelt ständig

an weiteren Verbesserungen.

Das alles bekommt der Verbraucher

nicht zu spüren, aber die hochgesteckten

Umweltziele geben je dem Konsumenten

das gute Gefühl, an der Wittmann Umweltpolitik

teilzuhaben.

Das gibt dem Biergenuss

noch eine ganz

besondere Note.

Die Brauerei C.

Wittmann oHG ist eine

mittelständische Privatbrauerei,

die sich

seit fünf Generationen

in Familienbesitz befi

ndet.

Als Spezialitätenbrauerei

beliefert sie

ihre Kunden im Umkreis

von ca. 50-70 km

um Landshut. Diese

kurzen Lieferwege und

ein prompter Service

garantieren den Kunden

stets frisches Bier.

n

Tafeln, Tanzen, Tagen und Träumen in der Tafernwirtschaft

Gastronomie l Seit den letzten umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten zeigt die Tafernwirtschaft Schönbrunn wieder

ihren ganzen Reiz für Gäste, die eine Verbindung von historischem Gemäuer und moderner Gastronomie zu schätzen wissen.

Dabei überzeugt die Liegenschaft

mit vier Trümpfen, die in dieser

Kombination und Qualität

ihresgleichen in der Region

suchen: Gastronomie, Hotel,

Biergarten und Säle für Veranstaltungen.

Die Gaststube mit insgesamt

120 Sitzplätzen wurde urig rustikal

gestaltet und verkörpert

die typisch bayerische Gemütlichkeit.

So ist sie bes tens

geeignet für zünftige Veranstaltungen

mit mehreren Personen,

aber auch für eine deftige

Brotzeit im kleinen Kreis.

Für Flexibilität sorgt dabei

der Nebenraum „Hofmark“ (40

Plätze). Das Küchenteam verwöhnt

mit einer Vielfalt von

Menüvorschlägen, die von

bayerischen Schmankerln bis

hin zur internationalen Küche

reichen.

Das Hotel bietet 34 Zimmer,

und spiegelt das Flair

des Hauses

wider, das in

der Verbindung

des

historischen

Landgutes

mit modernem Zeitgefühl

steckt. „Ob als Geschäftsreisender,

als Gast einer Tagung

oder Veranstaltung, aber auch

für schöne Stunden zu zweit in

Landshut – wir garantieren Ihnen

absoluten Wohlfühlfaktor“,

verspricht Pächter Peter Stix.

Die beiden

Säle „Theresia“

und der

„Reichsgraf“

können für diverse

Feiern

und Veranstaltungen,

von der Hochzeit über

Geburtstagsparty und

Weihnachtsfeier bis

hin zu Firmenjubiläen

oder Tagungen und

Meetings genutzt

werden.

Mit zusammen 150 Sitzplätzen

oder einzeln mit 60

im „Reichsgraf“ und 90 in der

„Theresia“ ist eine sehr fl exible

Belegung mit verschiedenen

Sitzformationen möglich.

Und für den nächsten

Sommer vormerken: Mit 400

Sitzplätzen im Schatten alter

Kastanienbäume oder direkt

in der Sonne gehört der

Biergarten zu den schönsten

und größten in Landshut. Der

richtige Platz für eine deftige

Brotzeit, einen Steckerlfi sch,

eine knusprige Hax´n oder ein

saftiges Hendl.

Auch nicht schlecht: Parkplätze

direkt am Haus, Busse

inklusive.

n

www.hotel-schoenbrunn.de

info@hotel-schoenbrunn.de

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Landshuter Gastlichkeit

„Da werden Sie Augen machen!“

Im KINOPOLIS weht ein frischer Wind durch Landshuts

große Indoor-Gastronomie. Unter neuer Führung hat hier

das 35 milli(m)eter neu eröffnet.

Mittagskarte. Da ist in der „Mittagspause“

montags bis freitags

von 11 bis 14.30 Uhr für

jeden Geschmack garantiert

etwas dabei. Darüber hinaus

bietet die Speisekarte des 35

milli(m)eter einen Mix aus internationaler

Küche und bayerischen

Schmankerln.

Langschläfer sollten sich

ab sofort die Sonntage dick

im Kalender anstreichen –

denn da wird von 10 bis 13.30

Uhr groß gebruncht.

Und ja, natürlich gibt’s im 35

mi auch kostenlos W-LAN. n

www.facebook.com/35mmlandshut

Landshuts neue große Indoor-Gastronomie „35 milli(m)eter“: jeden Sonntag von

10–13.30 Uhr großer Brunch

Alexander Tiefenbacher und Stefan

Mayrhofer haben es sich zur

Aufgabe gemacht, das Gute

fortzuführen und ihre Gäste mit

neuen Ideen zu begeistern.

Zu bieten hat das 35

milli(m)eter einige leckere

Highlights: Schon einmal einen

Terminator-Burger gegessen?

Oder ein Minions Bannnaaaannna

Eis? Nein? Dann wird’s aber

höchste Zeit, denn solche

fi lmbezogenen Köstlichkeiten

gibt’s eben nur im 35

milli(m)eter.

Für weitere kulinarische

Genüsse – es werden natürlich

regionale Produkte verwendet

– ist selbstverständlich

auch gesorgt: Optimal in den

Tag startet man mit dem reichhaltigen

Frühstücksbuffet: Für nur

9,90 Euro kann man täglich

von 9 bis 11 Uhr kalte und

warme Frühstücks-Leckereien

genießen inklusive einem

Heißgetränk.

Neben hausgemachten

180-Gramm-Burgern auch im Programm:

eine preisgünstige

Wer kann bei so einer Dachterrasse Nein sagen ...

Hotel Park Café

Nur 10 Gehminuten von historischer

Altstadt und vom Bahnhof entfernt.

Preisgünstige Übernachtungen mit

Dusche/WC, Flat-screen- TV und

Telefon im Zimmer. Die Isar mit dem

Isarradweg ist nur 800 m entfernt.

Unsere frühen Frühstückszeiten (ab

6.30 Uhr) kommen besonders geschäftsreisenden

Gästen entgegen.

Kostenlose KFZ-Parkplätze und Fahrradeinstellplätze

sowie Free W-LAN.

Wir freuen uns auf Sie.

www.hotel-park-cafe.de

info@hotel-park-cafe.de

Himmel Landshut – Tausend Landshut ...

... Das war der Gruß der Landsknechte

in der „guten alten Zeit“,

verbunden mit dem Wunsch

nach Behaglichkeit, Wohlbefi n-

den, Gemütlichkeit und einem

Lobpreis der Stadt. Heute lebt

der Gruß vor alllem alle vier

Jahre wieder verschärft auf,

wenn ganz Landshut im Hochzeitsrausch

ist.

Aber am Isargestade hält

er zu jeder Zeit die Stellung:

im Hotel & Café Himmel. Die

Inhaber-Familie Riederer &

Team wollen im Sinne des

his torischen Grußes ein

Stück Behaglichkeit und Zufriedenheit

vermittteln. Die

Einrichtung, die in liebevoller

Handarbeit geschaffen wurde,

strahlt genau das aus.

Mitten in Landshut in ruhiger

Lage direkt an der Isar

gelegen, ist „das Himmel“

ein schöner Ausgangspunkt

für

Unterneh-

mungen in und um Landshut.

In nur wenigen Gehminuten

erreicht man die Altstadt und

all die anderen Sehenswürdigkeiten

der Stadt.

Das gemütliche Café mit Garten

und eigener Konditorei

bietet Frühstück, Kuchen

und herzhafte Kleinigkeiten

an.

Für die Mittagspause

gibt es

wechselnde Tagesgerichte.

Den Nachmittag

kann man

hier mit Kaffee

& Kuchen genießen,

letztere

nach „himmlischen“

alten Rezepten aus

reinen Zutaten ohne Backmischungen

hergestellt.

Wer einen guten Platz erwischt,

hat dazu noch – wie

übrigens auch von den meisten

Zimmern aus – einen sehr

schönen Ausblick über die Isar

Richtung Altstadt. Zur warmen

Jahreszeit lieben die Gäste

den kleinen, romantischen

Garten im Hof.

Und wer mal schnell ein charmantes

Geschenk braucht:

Für das „Himmlische Frühstück“

gibt es entsprechende

Gutscheine.

n

Himmel Landshut

Hotel & Pension – Restaurant – Café

www.cafe-himmel.de

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Einkaufen

Foto:s I.L.I.

Eindrücke vom Verkaufsoffenen Sonntag in der Landshuter Innenstadt (von links): Altstadt, Neustadt, Theaterstraße. Termin 2015: 11. Oktober.

Auf Augenhöhe mit Regensburg

Einkaufen l Christoph Jeschke über die Vorzüge der Landshuter Innenstadt und das Zukunftspotenzial der Stadt Landshut

als Oberzentrum. Jeschke ist 1. Vorsitzender der I.L.I. (Interessengemeinschaft Landshuter Innenstadt) und Inhaber des

alteingesessenen Lederwaren-Spezialhauses Dörfl er.

Herr Jeschke: Die Neustadt ist im

Kommen, die Altstadt sieht nicht aus,

als wäre sie notleidend. Täuscht der

Eindruck?

Jeschke: Landshut muss sich natürlich wie

jede Stadt in der Bundesrepublik derzeit

den Herausforderungen des veränderten

Kundenverhaltens stellen. Internet und die

Ausweitungen auf der Grünen Wiese beschäftigen

uns alle. Als Oberzentrum der

Region stehen wir nach wie vor auf der

Pole-Position. Gerade die Entwicklungen

in der unteren Neustadt zeigen, dass intelligente

und ambitionierte Einzelhandelskonzepte

daher in Landshut auch außerhalb

der 1A-Lagen funktionieren können.

Also täuscht der Eindruck nicht, dass

es ganz gut läuft?

Jeschke: Natürlich sucht

der eine oder andere Laden

noch die richtigen

Mieter. Aber insgesamt

sind wir ein sehr attraktiver

Einzelhandelsstandort.

Dabei helfen die Zentralität,

hohe Kaufkraft und

ein gelungener Dreiklang

aus Arbeiten, Wohnen

und Aufenthaltsqualität.

Wo sind die „Problemzonen“

in der Innenstadt aus der Sicht

des Einzelhandels?

I.L.I.-Vorsitzender und Einzelhändler

Christoph Jeschke

Jeschke: Problemzonen in dem Sinn haben

wir nicht. Unser großes Plus ist unser historisches

Innenstadtensemble mit

zwei großen Einkaufsstraßen und

vielen kleinen verbindenden Gassen;

dies in allen Teilen für unsere

Kunden gleichermaßen spannend

zu bespielen, wird immer eine

große Aufgabe sein. Nur dann

konzentriert sich das Geschehen

nicht nur auf die 1A-Lagen. Auch

bei der fußläufi gen und motorisierten

Erreichbarkeit sind noch

einige Lösungen offen.

Was kann die I.L.I. wirklich bewegen?

Jeschke: Das sind vor allem zwei Dinge.

Das CityCenterLandshut, ein Bekenntnis zur Innenstadt

Einkaufen l Untersuchungen belegen: Besucher der Innenstadt gehen ins CityCenter und Besucher des Centers auch in die

Altstadt. Synergien also für beide Seiten.

Die Aktionsfl ächen im EG und 1. OG sind regelmäßig

Veranstaltungsort vom Center initiierter Aktionen, sie

dienen aber auch städtischen Großveranstaltungen als

zusätzliche Bühne

Insbesondere Familien genießen den Charme,

stressfrei bummeln und einkaufen zu können. Auf

einem Areal von 21.000 m² ergänzen sich

ca. 50 Shops, Erlebnisgastronomie für

jeden Geschmack und Geldbeutel sowie

das größte und modernste Multiplexkino

im Umkreis von 70 km zu einem gelungenen

Branchenmix in bester Lage, der

kaum Wünsche offen lässt: Vielfältige

Gastronomie, diverse Serviceangebote

und unterschiedliche Angebote für die tagtäglichen

Bedürfnisse bis hin zur Aldi-Filiale

laden zum Bummeln und genießen ein.

Besonders attraktiv macht das CCL seine

große Auswahl an Bekleidungsgeschäften

starker Marken.

Allein das Kino übt eine starke Zugkraft

auf den gesam ten Einzugsbereich

der Stadt aus. Der 455 m² große Eventsaal

des sogenannten Citydome bietet sich

als Veranstaltungsort mit einmaligem Panoramablick

über die Altstadt an.

Die jährlich in einer repräsentativen

Marktforschung erhobenen Fakten zeigen:

Der Bekanntheitsgrad des CityCenters im

Einzugsgebiet liegt bei durchschnittlich

95 %. Die Bewertung des Centers nach

Noten liegt zu 80 % bei „gut bis sehr

gut“.

Das besondere Plus ist die hauseigene

Tiefgarage mit 800 Stellplätzen in bester

Citylage. Das Einstellen des Fahrzeugs ist

während der handelsüblichen Öffnungszeiten

in der ersten Stunde kostenlos.

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Einkaufen

Die Landshuter Gassen mit ihren vielen kleinen Geschäften haben entscheidenden Anteil am Charme der Innenstadt (von links): Grasgasse, Schirmgasse, Rosengasse

Wir vertreten mit der I.L.I. nicht nur Einzelhändler,

sondern auch Gastronomen

und Hausbesitzer. Gemeinsam engagieren

wir uns daher für einen gesunden Mix aus

Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Leben.

Das geschieht vor allem in Gesprächen auf

der kommunalpolitischen Ebene, mit Interessenverbänden,

Vereinen, Kirchen, Kultur

usw. – also mit allen, die wie wir an einer

lebendigen Innenstadt interessiert sind.

Natürlich möchten wir uns auch als interessante

Einkaufs- und Erlebnisstadt über

die Stadtgrenzen hinaus präsentieren. Das

machen wir durch verschiedene Veranstaltungen

wie die verkaufsoffenen Sonntage,

Late-Night-Shopping in Zusammenhang

mit der Kunstnacht oder dem Kindertag.

Zudem arbeiten wir bei vielen Veranstaltungen

in der Stadt mit, wie Spektakel

Landshut, Fahrradaktionstag usw.

Was müsste geschehen, damit die

Innenstadt gegenüber den Centern

draußen noch mehr punkten kann und

die kleinen Läden eine gute Zukunft

haben?

Jeschke: Unsere Gäste von auswärts sind

immer begeistert vom schönen Stadtbild,

der vielseitigen Gastronomie und dem

aktiven Einzelhandel. Wo alles ein bisserl

gemütlicher ist und Auswahl wie Beratung

gut sind. Das sind die Kriterien, mit denen

wir wirklich punkten können. Und entsprechend

müssen wir das erhalten bzw. weiter

verbessern.

„Center draußen“ im klassischen Sinn gibt

es ja wenig, der sogenannte „Landshut-

Park“ und kleinere Fachmarkt-Zentren, wie

in Altdorf oder am Kaserneneck. Die stetig

wachsende Ansammlung von Einzelhandelsfl

ächen im Norden um XXL herum spüren

wir Innenstädter leider schon deutlich.

Die Gassen zwischen Neustadt und

Altstadt rüsten auch auf. Ist die „neue

Rosengasse“ ein Vorzeige-Projekt?

Jeschke: Nicht nur die Rosengasse, auch

die Herrngasse. Und nehmen Sie die

Schirmgasse, die seit Jahren gut aufgestellt

und in der Eigenvermarktung sehr

aktiv ist. Der Zweiklang aus großen Filialisten

in Altstadt und Theaterstraße und

den vielen kleinen, oft inhabergeführten

Geschäften in den Seitengassen, das ist

das, was die Einkaufsstadt Landshut attraktiv

macht.

Schauen Sie doch mal in die Zukunft.

Jeschke: Da sehe ich viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

Wir sollten uns

als expandierendes Oberzentrum der Region

an einer Stadt wie Regensburg orientieren.

Wobei Regensburg aber doch um

schlappe 65.000 Einwohner mehr hat,

das ist fast doppelt so groß.

Jeschke: Zusammen mit unseren starken

Nachbargemeinden wie Ergolding, Altdorf,

Kumhausen kommen wir leicht auf hunderttausend

Einwohner – wir sind also wie

eine große Stadt und dies in einer starken

Region!

n

Das trägt MANN diesen Winter

Oberpaur l Durch den Umbau letztes Jahr präsentiert sich das Modehaus Oberpaur vor allem im Bereich der Herrenmode

größer, schöner und moderner als jemals zuvor. 300 zusätzliche Quadratmeter Fläche erhielt die Herrenabteilung.

Erweiterung des BOSS-

Shops, Neuaufnahme von

HUGO, DRYKORN und SIR

OLIVER, damit präsentiert

sich Oberpaur besonders

für jüngere Zielgruppen

deutlich attraktiver. Auch

die Herrenabteilung im Erdgeschoss

wurde erneuert.

Die Strellson Sportswear

Kollektion präsentiert

sich zum kommenden

Winter „maskulin, clean,

urban, geradlinig, wertig

und dadurch vor allem

modern“. Auch die Farbigkeit

ist entsprechend:

Kühle, winterliche Farben

getrieben von nebligen Grundfarben bringen

Klarheit und Ruhe. Tiefe,

kräftige Farben setzen Akzente:

Rosewood Red, Rooibos Orange,

Plum, Magenta, Ice Blue und

Blue Moon brechen bewusst den

monochromen Look.

Die Silhouette ist immer

noch körpernah, wirkt aber

weich, rund und natürlich.

Die schlanke Passform

wird durch X-Long und

Oversize gebrochen.

Längere und lange Modelle

gewinnen gegenüber

kurzen Optiken an Bedeutung.

Newcomer sind

Overjackets, Anoraks, Parkas,

Paletos, Peacoats, X-Long Pullover

und Shirts, Oversize Sweats und lässige

Strickjacken. Bei Hosen ergänzen

gemäßigte tapered Modelle mit leicht

karottiger Shilhouette sowie loose fi t

Formen die Kollektion.

Man(n) muss natürlich

auch im kommenden Winter

nicht frieren: Eine Light-

Weight Daunenjacke oder

auch Weste gehört in der

nächsten Winter-Saison

in den Kleiderschrank des

modebewussten Mannes.

Und: der Trendsetter hat

den Mantel wieder für

sich entdeckt. n

Fotos: Strellson

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015 5


Schöne Altstadt. Schöne Läden.

Weinmayr – Uhren. Schmuck.

Seit 1768 ist Juwelier Weinmayr stark

verwurzelt in Niederbayern. Die regionale

Bindung ist seine Stärke – dennoch bietet

Weinmayr seinen Kunden Globales: Mit

einem Sortiment international renommierter

Uhrenmarken wie Rolex, Omega oder Breitling

und klassisch-schönen Schmuckstücken

von Niessing, Gianfranco Bigli, Gellner

und vielen anderen bringt Weinmayr ein

Stück Welt in die Altstadt der niederbayerischen

Regierungshauptstadt. Auch nach

dem Kauf ist Juwelier Weinmayr kompetenter

Ansprechpartner für seine Kunden.

In der hauseigenen Goldschmiede- und

Uhrmacherwerkstatt verbinden hoch qualifizierte

Mitarbeiter klassisches Handwerk

mit moderner Präzisionstechnik.

Schöne Altstadt. Schöne Läden.

Grimm – Kochen, Tafeln, Schenken und Grillen.

Direkt neben der Martinskirche findet

man „den Grimm“ – ein inhabergeführtes

Fachgeschäft mit den liebevoll

präsentierten Sortimenten Kochen,

Tafeln, Schenken und Grillen.

Grimm gibt es auch online:

www.derhobbykoch.de – ein Online-

Shop für den ambitionierten Hobbykoch.

In Zusammenarbeit mit

André Greul vom Romantik-Hotel

Fürstenhof in Landshut werden

Kochkurse, Küchenworkshops und

Grillkurse angeboten. Grimm ist einer

der größten Partner von Weber Grill

(Weber-World Händler) und führt als

Weber-Premium-Servicepartner auch

Reparaturen und Garantien durch.

Private Kunden schätzen das ausge-

wählte, umfangreiche

Sortiment und die

persönliche Beratung.

Firmenkunden und

Freiberufler nutzen

gerne den Geschenkeservice,

inklusive Verpackung

und Versand.

Auch sehr geschätzt:

das Sortiment für die

Ausstattung von Teeküchen.

Schöne Altstadt. Schöne Läden.

Dörfler – Leder und mehr.

Die Anton Dörfler Lederwaren GmbH ist das führende

Fachgeschäft für Lederwaren in Landshut – ein

alteingesessener Familienbetrieb und eines der erfolgreichsten

Geschäfte der Branche in Deutschland.

Wer eine große Auswahl namhafter Marken schätzt

– wie etwa Longchamp, Furla DKNY, Bree Samsonite

oder Rimowa –, der wird sich bei Dörfler sehr wohl

fühlen. Zumal, wenn alles „zum Anfassen“ vorrätig

ist, wie derzeit alle Serien von Rimova.

Geschäftsführer Christoph Jeschke

(Mitte) mit seiner Frau Angelika und

den drei Töchtern sowie den

Senior-Chefs Paul und Maria Jeschke

Schöne Altstadt. Schöne Läden.

6 Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 015


Einkaufen

Landshut Park – Das Einkaufserlebnis für die ganze Familie

Einkaufen l „Hier ist Leben drin!“ Unter diesem Motto laden im Landshut Park eine freundliche Atmosphäre, ein

bunter Branchenmix an Fachgeschäften und ein umfangreiches Angebot die ganze Familie zum Einkaufen, Bummeln,

Stöbern und Verweilen ein.

Auf einer Handelsfläche von ca. 19.650

Quadratmetern bietet der Landshut Park

mit über 30 Fachgeschäften einfach für

jedes Familienmitglied das Passende. Man

findet von Montag bis Samstag alles für

den täglichen Bedarf oder den besonderen

Anlass: Von 7 bis 20 Uhr steht ein großes

Angebot von Lebensmittel, Elektronik &

Technik, Blumen, Friseur, Nageldesign,

Mode und Schuhe, bis hin zu Schmuck,

Uhren und vielem mehr zur Auswahl. Ein

Reisebüro hilft bei der Urlaubsplanung und

abwechslungsreiche Angebote der Gastronomie

laden zum Verweilen und Genießen

ein.

Mit bunten und ideenreichen Aktionen

und Veranstaltungen wird das familienfreundliche

Einkaufserlebnis für die Besucher

immer lebendig gestaltet.

Für den täglichen Besuch stehen über

Landshut Park: Bei dieser Vielfalt an Fachgeschäften kann man sich schon mal „verbummeln“

700 Parkplätze – selbstverständlich kostenlos

– zur Verfügung. Wer mit seinem

umweltschonenden Elektro­Auto kommt,

kann dort bequem die Stromtankstelle

nutzen und seine Einkäufe erledigen. Wer

auf der Suche nach dem besonderen Geschenk

für eine lieben Menschen ist, der

liegt mit dem Centergutschein in jedem

Fall richtig. Denn einen Einkaufsbummel

im Landshut Park kann man bei jedem

Wetter und bei jeder Jahreszeit gemeinsam

genießen.

SHOPPEN IN LANDSHUT.

BESUCHEN SIE UNS AUCH AUF FACEBOOK.

LANDSHUT PARK LUDWIGGERHARDGSTRASSE 9 84034 LANDSHUTGMÜNCHNERAU

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 1 l Oktober 2015 37


Gemeinsam denken

wir Glas neu.

Seit über 130 Jahren haben wir eine Leidenschaft: Glas mit all seinen

faszinierenden und vielfältigen Eigenschaften. Wir haben nie aufgehört,

weiter zu forschen und voraus zu denken. Gemeinsam mit unseren

Kunden entwickeln wir Ideen und Lösungen, die in den verschiedensten

Branchen immer wieder Maßstäbe setzen.

Kommen Sie zu uns und unterstützen Sie 15.400 Kollegen in 35 Ländern

mit Ihrem Know-how in den Bereichen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen,

Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik

oder Materialwissenschaften.

Was ist Ihr nächster

Meilenstein?

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SCHOTT AG

Christoph-Dorner-Straße 29

84028 Landshut

Telefon +49 (0) 871/826-0

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