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Wirtschaftsorganisationen

„Wissen, Service, Netzwerk“

Wirtschaftsorganisationen l Seit 1874 vertritt der Bund der Selbständigen (BDS) Bayern die Interessen des Mittelstandes. Parteineutral,

branchenübergreifend und unabhängig, mit 16.000 Mitgliedern. Überregional und vor Ort. Mit einem lebendigen Netzwerk

und einem effektiven Dienstleistungsangebot will der Verband darüber hinaus einen Beitrag für den unternehmerischen Erfolg der

Mitglieder leisten. Der Präsident des BDS Bayern, Marco Altinger, erzählt von seiner Arbeit und den Zielen der Organisation.

Herr Altinger, warum brauchen wir einen

BDS?

Unsere Stärke ist das Netzwerken: Selbstständige

in Kontakt bringen, Erfahrungen

und sogar Aufträge austauschen. Wir reden

von 540 Ortsverbänden in Bayern.

Da entstehen konkrete Geschäftsverbindungen.

Unser zweites Standbein ist die

Wissensvermittlung. Wir haben z. B. zweimal

im Jahr ein Unternehmerfrühstück

mit hilfreichen Informationsangeboten,

ebenfalls zweimal im Jahr gibt es einen

Businesslunch mit einem Fachvortrag, in

dem ein Mitglied sich und seine individuelle

Fachkompetenz präsentiert. Hier in Landshut

haben wir z. B. auch jährlich einen

Sommerempfang, der inzwischen zur Insti-

tution geworden ist, zuletzt mit über 300

Teilnehmern. Und natürlich sind wir auch

eine starke Interessenvertretung für den

kleinen Mittelstand. Das ist dann Lobbyarbeit

auf Landes- und Bundesebene und

eine meiner Hauptaufgaben als Präsident

des BDS Bayern.

Da gibt es aber doch schon einige andere.

Unser Durchschnittsbetrieb hat 13 Mitarbeiter,

und Betriebe dieser Größenordnung

brauchen eine eigene Interessenvertretung.

Dieser sogenannte kleine Mittelstand

– bis etwa 50 Mitarbeiter – steht für rund

60 % der deutschen Wirtschaftskraft und

für rund 80 % der Azubis. Da geht es um

Themen wie Entbürokratisierung, aktuell

z. B. gerade um die Aufzeichnungspflichten

zum Mindestlohn. Für familiengeführte Unternehmen

unserer Größenordnung fordern

wir z. B. die Abschaffung der Erbschaftssteuer.

So etwas ist doch Aufgabe der Kammern.

Wir arbeiten mit IHK und HWK gut zusammen

und teilen uns die Arbeit bei gemeinsamen

Zielen.

Sie haben in den letzten Jahren ein

kleines Karate-Imperium aufgebaut.

Genauer: Kinder- und Jugend-Karateschulen.

Wie kommt man auf so eine

Idee?

Ich habe während eines Urlaubs die Methode

„erfolgreich durch Spezialisierung“

Ideen sind Ihr Kapital?

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für Ihre Ideen.

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0 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015

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