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Global Player

Denkfabrik für die

Mobilität von morgen

Automobilindustrie I Mit dem gerade in Bau befindlichen Leichtbauzentrum in

Landshut/Ergolding schlägt die BMW Group wieder ein neues innovatives Kapitel

auf. Rund 160 Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen sollen ab Ende 2016 an

innovativen Werkstoffen, Mischbaukonzepten und Fertigungsverfahren für künftige

Fahrzeuggenerationen forschen.

Drei Hammerschläge markierten das offizielle Signal:

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und

Unternehmen gaben Bayerns Wirtschaftsministerin

Ilse Aigner und BMW Group

Produktionsvorstand Oliver Zipse am 10.

September den Startschuss für den Bau

des neuen Vorzeigeobjekts am Standort

Landshut/Ergolding. Ende 2016 soll das

Leichtbauzentrum fertiggestellt sein. Der

Auftrag für die Denkfabrik in unmittelbarer

Produktionsnähe lautet: Synergien schaffen

und die Technologieführerschaft der

BMW Group im Bereich Leichtbau weiter

festigen. Kostenpunkt: rund 20 Millionen

Euro.

Landshuter Innovationsschmiede

Das Landshuter Werk gilt in Branchenkreisen

schon lange als Innovationsschmiede

und Vorreiter in der Königsdisziplin

Leichtbau. Nirgendwo sonst ist derart

viel Leichtmetall-, Guss-, Kunststoff- und

Faserverbundkompetenz an einem einzigen

Ort gebündelt. So leistet der Standort

nicht nur einen wesentlichen Beitrag

zu den wegweisenden BMW i Modellen.

Auch im Flaggschiff der Marke BMW,

dem neuen BMW 7er, steckt eine Menge

Landshuter Innovationskraft – wie etwa

Karosserieteile aus Carbon und Aluminium,

Stoßfänger aus Kunststoff, Cockpits

oder Gelenkwellen.

Paradebeispiel für erfolgreichen

Technologiewandel

Dafür wurde in den vergangenen

Jahren umfassend in den Standort investiert.

In Strukturen ebenso wie in Köpfe.

Ausbildungsberufe wurden an veränderte

technologische Anforderungen angepasst,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

fit gemacht für den Umgang mit neuen

Werkstoffen und Antrieben. Für Standortleiter

Ralf Hattler ist das Landshuter Werk

damit ein Paradebeispiel für strategischen

Kompetenzumbau und erfolgreichen Technologiewandel.

Der Fokussierung auf Innovationen

sei Dank. So seien nicht nur

bestehende Arbeitsplätze sicherer geworden,

sondern auch mehrere Hundert neue

Jobs entstanden.

Vernetzte Entwicklung und Produktion

in offener Gebäudearchitektur

Jetzt folgt der nächste Schritt: Das

Leichtbauzentrum soll das vorhandene

Know-how künftig unter einem Dach bündeln.

Der Standort erhält optisch wie inhaltlich

eine „neue Mitte“. Schließlich soll

sich der Innovationsanspruch der Denkfabrik

auch im Gebäude widerspiegeln:

mit einer offenen, modernen Gestaltung

und dem Einsatz innovativer Materialien.

Der Bürotrakt wird darüber hinaus den

Projektflächen-Gedanken aufgreifen, der

sich im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum

seit Jahrzehnten bewährt.

Das bedeutet: flexibel gestaltete Arbeitsplätze,

offene Kommunikation und kurze

Entscheidungswege.

Das Silicon Valley für automobilen

Leichtbau

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

sieht im neuen BMW Group Leichtbauzentrum

daher ein starkes Signal für

Gruppenbild mit Dame Bayerns Wirtschaftsministerin

Ilse Aigner bei der Grundsteinlegung zum

neuen Leichtbauzentrum der BMW Group am Standort

Landshut/Ergolding

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 2 l Landkreis Landshut l Dezember 2015

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