Pfarrblatt Dezember 2015

pagatrufer

Liebe Pfarrbewohner!

Advent ist die Zeit der Ankunft,

so haben wir es gelernt und meinen

damit die Ankunft von Jesus

Christus in unserer Welt. Die

Weihnachtserzählung ist auch

eine Geschichte der Flucht von

Josef und Maria und der Suche

nach einer Herberge. In unserer

Zeit sind wir betroffen von den

Menschen, die auf der Flucht

sind und bei uns in Österreich

Herberge suchen. Niemand von

uns hat sich eine solche Bewegung

der Menschen, die in unser

Land kommen, vorstellen können.

Die ORF-Korrespondentin

Barbara Coudenhove-Kalergi hat

in ihrem Buch „Zuhause ist überall“

ein Kapitel über Österreich

geschrieben mit dem Titel “Land

der Menschen“, worin sie unsere

Heimat nicht nur als Land der

Berge, sondern auch als Land

beschreibt, wo immer Menschen

aus vielen Nationen ein neues

Zuhause gefunden haben.

Papst Franziskus sagte heuer

bei seinen Besuch in Sarajewo:

„ Es ist eine Art dritter Weltkrieg,

der geführt wird…“. Der Papst ruft

aber auch umgehend zum Gebet

für Frieden und Versöhnung in

der Welt auf. Ich denke, wir alle

leben in diesen Tagen zwischen

Empathie, d.h. einem echten

Mitgefühl mit den Menschen, die

auf der Flucht sind und zugleich

der Machtlosigkeit, dieses Phänomen

der Bewegung so vieler

Menschen in den Griff zu bekommen.

Unsere christliche Aufgabe

in dieser Zeit ist es, für den Frieden

in der Welt zu beten und das

Wort Jesu ernst zu nehmen: „Ich

war fremd und obdachlos und ihr

habt mich aufgenommen.“ Mt 25,

35.

Im Gebet verbunden grüßt Sie

Pfarrer

Einladung zur

Rorate-Andacht

in der Pfarrkirche

Die Katholische Frauenbewegung

gestaltet am 12.12. um

6.00 Uhr einen Rorate-Gottesdienst.

Anschließend sind

alle Mitfeiernden zum Frühstück

in das Pfarrzentrum

eingeladen. Die Katholische

Frauenbewegung freut sich

auf Ihr Kommen und bittet um

Mithilfe.

Für das kommende Jahr

sind im Rahmen der Frauenrunden

mit unserem Pfarrer,

dem Pastoralassistenten

und anderen kompetenten

Personen Vorträge über die

„sieben Sakramente“ geplant.

Die Termine werden rechtzeitig

bekanntgegeben.

Wir wünschen Ihnen gute Adventtage, in denen Sie Zeit zum Ankommen

bei sich selber finden.

Wir wünschen Ihnen eine frohe, gesegnete Weihnachtszeit sowie Frieden

und Freude in Ihren Herzen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes, gesundes Neues Jahr 2016 und das Vertrauen

darauf, dass Gott uns alle Tage begleitet.

Das Redaktionsteam des Pfarrblattes

Foto Titelseite: Sepp Prödl

BEGEGNUNG

2


Mitten im Leben

„Menschlichkeit im Vordergrund“

Seit Wochen sind die vielen

durchreisenden Flüchtlinge und

Asylsuchenden Thema in den

Medien, in der Politik, in unserer

Gesellschaft und in unseren Familien.

Die große Anzahl an zu

versorgenden Personen - viele

haben nichts außer der Kleider

am Leib - stellt für die Exekutive,

für die Hilfsorganisationen

und die freiwilligen Helfer eine

große Herausforderung dar. Es

wird Großartiges geleistet. Stellvertretend

möchte ich die Caritas

als Hilfsorganisation der katholischen

Kirche hervorheben. Danken

möchte ich auch für das Engagement

in unserer Pfarre z.B.

für das Sammeln von Jacken und

Decken. Ungeachtet der Herkunft

und ob Asylrecht besteht,

steht die Menschlichkeit im Vordergrund,

und oberste Prämisse

ist die Versorgung der Grundbedürfnisse

der Asylsuchenden an

den Grenzen und in den Unterkünften.

Ob der großen Anzahl der Asylsuchenden

stellen sich viele die

Frage, wie es weitergeht. In dieser

schwierigen Zeit kommen

auch Zweifel über Werte unserer

Gesellschaft und unseres Landes

auf und es wird über Grundsätze

wie Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit,

Reisefreiheit oder

der gewaltfreie Einsatz unserer

Exekutive etc. diskutiert. Das offizielle

Europa steht ohnmächtig

der Situation gegenüber, weil die

Interessen einzelner Länder oft

über dem Wohl der gesamten EU

stehen. Solidarität wird vermisst.

Dabei müssen wir auch eingestehen,

dass auch bei uns niemand

den Finger gerührt hat, als längst

schon Griechenland und Italien

mit vielen Asylsuchenden konfrontiert

waren. Aus meiner Sicht

kann die Bewältigung der herausfordernden

Flüchtlingsströme

politisch nur gemeinsam in Europa

erfolgen und wird wohl viele

Ansätze benötigen: Sei es in

der solidarischen Aufnahme aller

Länder der EU, aber insbesondere,

dass für Hilfe und Ordnung

in den betroffenen Flüchtlingsländern

gesorgt wird, damit den

Menschen dort nicht der menschliche

Lebensraum genommen

wird. Was unsere Grundwerte

betrifft, dürfen diese nicht zur Diskussion

stehen. Da sind sowohl

wir als auch die Asylsuchenden

– wohlgemerkt aus unterschiedlichsten

Regionen, Volksgruppen

und auch Religionen – gefordert,

in unserem Denken und Handeln

Kompromisse einzugehen, damit

Integration gelingt. Engagement

ist aber auch von uns als Pfarrgemeinschaft

gefragt, sei es in

der Unterbringung von Asylsuchenden

zu unterstützen, sich in

der Integration einzubringen oder

durch einen finanziellen Beitrag

Hilfe zu leisten.

Tragen wir, gerade in der vorweihnachtlichen

Zeit, dazu bei,

dass die Welt menschlicher wird,

nehmen wir unseren christlichen

Auftrag ernst und helfen den vielen

Menschen in Not und stellen

wir die Nächstenliebe und Herzlichkeit

über unsere materiellen

Interessen. Das Symbol der „Herbergsuche“

soll nicht nur einfach

eine Show darstellen, sondern

öffne unsere Herzen. Ich wünsche

Ihnen allen ein frohes und

besinnliches Weihnachtsfest.

Michael Löffler, Geschäftsführender

Vorsitzender des PGR

Dreikönigsaktion

Das Sternsingen ist die größte

Sammelaktion für Entwicklungsländer.

Es werden an die 500

Projekte weltweit unterstützt.

Unsere Partner der Dreikönigsaktion

in Nordostindien setzen

sich besonders für die Rechte

der Kinder ein, damit diese eine

gute Schulbildung erhalten, medizinisch

versorgt werden und so

zu einer besseren Zukunft gelangen.

Der Bevölkerung mangelt

es an Sicherheit, Nahrung und

medizinischer Versorgung. Um

diese Situation zu lindern, bitten

wir Sie, diese Aktion zu unterstützen

und die Sternsinger wohlwollend

aufzunehmen.

Die Gruppen werden vom 28.12.

bis 30.12. in unserem Pfarrgebiet

unterwegs sein.

Die Proben finden jeweils an

Sonntagen nach dem Gottesdienst

in der Pfarrkirche statt.

So, 29.11. um 11:00 Uhr

So, 06.12. um 09:30 Uhr

So, 13.12. um 09:30 Uhr

So, 20.12. um 11:00 Uhr

3 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Das Team Hirschmanngraben stellt sich vor:

Die Kapelle im „kleinen“ Pfarrsprengl Hirschmanngraben

ist Ausgangspunkt einiger christlicher

Traditionen. Sie wurde 1959 erbaut, ist

dem Hl. Johannes geweiht und wird von Frau

Mabler betreut.

Obwohl wir durch die Hauptverkehrsstraße

bei den religiösen Aktivitäten etwas eingeschränkt

sind, findet das Felderbeten statt. Es

führt uns zu Frau Trummerhans, wo wir eine

Andacht mit Verpflegung abhalten dürfen.

Im Mai findet das Maibeten statt und in der

(bevorstehenden) Adventzeit organisiert Familie

Obendrauf die Herbergsuche. Diese wird

von Jung und Alt gut besucht und jedes Jahr

von einer anderen Familie aufgenommen.

Beim Pfarrfest, Erntedankfest sowie während

des Kirchenjahres über sind wir bemüht, die

Pfarre bei verschiedenen Veranstaltungen zu

unterstützen bzw. mitzuarbeiten.

Teammitglieder v.l.n.r.: Anna Platzer, Christian

Platzer, Maria Hirschmann, Alois Hirschmann

Ausstellung

Alle Jahre wieder ... Krippen aus der Sammlung des

Diözesanmuseum Graz

Ausstellung: 18. November 2015 bis 10. Jänner 2016

Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr • Samstag,

Sonntag 11 bis 17 Uhr

und für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung

Pfarrkegeln

Am Freitag, 7. Jänner 2016 ab 18

Uhr findet wieder das Pfarrkegeln

im Gasthaus Valec in Paldau

statt. Die Pfarrbevölkerung ist dazu

herzlich eingeladen.

Krippenverkaufsausstellung

Das Grazer Krippenhaus im Felix-Eck des Diözesanmuseum

Graz

Geöffnet: 2. November 2015 bis 10. Jänner 2016

Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr • Samstag 11

bis 17 Uhr

BEGEGNUNG

4


Öffentliche Bücherei feierte 40-jähriges Jubiläum

Die „Sternsänger“ umrahmten den Gottesdienst musikalisch

Dr. Moser vom Lesezentrum Steiermark

überreicht Therese Friedl eine Urkunde

Besuch in der Öffentlichen Bücherei

Schüler der MS - unter der Leitung von Karl Pfeiler

umrahmten den Festakt musikalisch

Die strahlenden Gewinnerinnen und Gewinner des Zeichenwettbewerbs

5 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


In dieser Ausgabe bringen wir Gedanken zum Weihnachtsfest von Erzbischof em. Dr.

Alois Kothgasser SDB.

Was geschah damals in Bethlehem?

Das Weihnachtsevangelium nach Lukas beginnt mit

den Worten: „Es geschah aber in jenen Tagen, dass

von Kaiser Augustus ein Befehl ausging, den ganzen

Erdkreis aufzuschreiben“ (Lk 2,1). Eine Volkszählung

zum Zweck der Steuerveranlagung und Steuererhebung

ist der Grund, weshalb Josef mit seiner

ihm angetrauten Frau Maria, die in Erwartung ihres

Kindes ist, von Nazareth nach Bethlehem zieht. Die

Geburt Jesu in der Stadt Davids steht im Rahmen der

großen Weltgeschichte, auch wenn Kaiser Augustus

nichts davon weiß, dass diese kleinen Leute seinetwegen

in einer schwierigen Situation unterwegs sind

und so scheinbar zufällig das Kind Jesus am Ort der

Verheißung geboren wird.

Die Geburt Jesu selbst

BEGEGNUNG

„Als sie dort (in Bethlehem) waren,

kam für Maria die Zeit ihrer

Niederkunft, und sie gebar einen

Sohn, den Erstgeborenen.

Sie wickelte ihn in Windeln und

legte ihn in eine Krippe, weil in

der Herberge kein Platz für sie

war“ (Lk 2,6f).

„In der Herberge war kein Platz

für sie.“ Im Johannes-Prolog

finden wir das Wort: „er kam

in sein Eigentum, aber die Seinen

nahmen ihn nicht auf“ (Joh

1,11). Für den Retter der Welt,

für den, auf den hin alles geschaffen

ist (vgl. Kol 1,16), ist

kein Platz da. „Die Füchse haben

ihre Höhlen und die Vögel

ihre Nester; der Menschensohn

aber hat keinen Ort, wo er sein

Haupt hinlegen kann“ (Mt 8,20).

Außerhalb der Stadt ist er zur

Welt gekommen, außerhalb der

Stadt wurde er gekreuzigt (vgl. Hebr 13,12). Das

mag hinweisen auf die Umkehrung der Werte, die

in der Gestalt Jesu Christi, in seiner Botschaft, liegt.

Von Geburt an gehört er nicht dem Bereich dessen

zu, was weltlich wichtig und mächtig ist. Aber gerade

dieser Unwichtige und Ohnmächtige erweist

sich als der wahrhaft Mächtige, als der, auf den

letztlich alles ankommt. So gehört zur Christwerdung

das Hinausgehen aus dem, was alle denken

und wollen, aus den herrschenden Maßstäben, um

ins Licht der Wahrheit unseres Seins zu finden und

mit ihm auf den rechten Weg zu kommen.

„Maria legte ihr neugeborenes Kind in eine Futterkrippe“

(vgl. Lk 2,7). Dem hat man mit Recht entnommen,

dass Jesus in einem Stall geboren worden ist,

in einem unwirtlichen – man möchte sagen: unwürdigen

– Raum, der immerhin die nötige Verhaltenheit

für das heilige Geschehen bot. In der Gegend

um Bethlehem werden seit alters Felsengrotten als

Stallungen benutzt. Schon bei Justin dem Märtyrer

(+ 165) und bei Origenes (+ um 254) finden wir die

Überlieferung, dass der Ort der Geburt Jesu eine

Grotte gewesen sei, die von den Christen in Palästina

vorgezeigt wurde. Lokaltraditionen sind häufig

eine verlässlichere Quelle als schriftliche Aufzeichnungen.

So darf man der bethlehemitischen Ortsüberlieferung,

auf die auch die

Geburtskirche zurückgeht, ein

beträchtliches Maß an Glaubwürdigkeit

zuerkennen.

„Maria wickelte das Kind in Windeln.“

Man kann sich gut vorstellen,

mit welcher Liebe Maria ihrer

Stunde entgegengegangen

ist, die Geburt ihres Kindes vorbereitet

hat.

Die Futterkrippe verweist auf

Tiere, für die sie Nahrungsstätte

ist. Im Evangelium ist hier von

Tieren nicht die Rede, aber die

gläubige Meditation hat in ihrem

Zusammenlesen von Altem und

Neuem Testament sehr früh diese

Lücke ausgefüllt, in dem sie

auf Jes 1,3 verwies: „Der Ochse

kennt seinen Besitzer und der

Esel die Krippe seines Herrn;

Israel aber hat keine Erkenntnis,

mein Volk hat keine Einsicht.“

Beim Propheten Hab 3,2 heißt es: „Inmitten zweier

Lebewesen wirst du erkannt werden… wenn die

Zeit gekommen ist, wirst du erscheinen (vgl. auch

Ex 25,18.20).

In der merkwürdigen Verbindung der genannten

Schriftstellen mit der Futterkrippe erscheinen nun

die beiden Tiere als Darstellung der an sich ein-

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sichtslosen Menschheit, die vor dem Kind, vor dem

demütigen Erscheinen Gottes im Stall zur Erkenntnis

kommt, und in der Armseligkeit dieser Geburt

die Erscheinung dessen empfängt, der nun alles

sehen lehrt. Die christliche Ikonographie hat schon

früh dieses Motiv aufgegriffen. Keine Krippendarstellung

wird auf Ochs und Esel verzichten.

Der Erstgeborene

„Maria gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen“,

heißt es weiter bei Lk 2,7. Was bedeutet das? Der

Erstgeborene ist nicht notwendig der Erste in einer

nachfolgenden Reihe. Das Wort „Erstgeborener“

verweist nicht auf eine weitergehende Zahl, sondern

gibt eine theologische Qualität an, die in den

ältesten Gesetzessammlungen Israels zum Ausdruck

kommt. Innerhalb der Pascha-Vorschriften

steht der Satz: „Der Herr sprach zu Mose: Erkläre

alle Erstgeburt als mir geheiligt! Alles, was bei den

Israeliten den Mutterschoß durchbricht, bei Mensch

und Vieh, gehört mir“ (Ex 13,1f). „Jeden Erstgeborenen

deiner Söhne musst du auslösen“ (Ex 13,13).

So ist das Wort vom Erstgeborenen auch schon ein

Vorverweis auf die folgende Erzählung von der Darstellung

Jesu im Tempel. Jedenfalls wird mit diesem

Wort eine besondere Gottzugehörigkeit Jesu angedeutet.

Die paulinische Theologie hat den Gedanken Jesu,

des Erstgeborenen, weiter entfaltet, im Römer-Brief

und im Kolosser-Brief.

Die ersten Zeugen, die Hirten

„In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld

und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der

Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn

umstrahlte sie“ (Lk 2,8f). Die ersten Zeugen des

großen Ereignisses sind wachende Hirten. Warum

wohl gerade Hirten als Erste die Botschaft empfingen?

Jesus ist außerhalb der Stadt in einem Bereich

geboren, in dem rundum Weidegebiete

von Hirten mit ihren Herden waren.

So lag es nahe, dass sie als dem Ereignis

am nächsten Lebende, als Erste zur

Krippe gerufen wurden. Sie haben vielleicht

nicht nur äußerlich, sondern auch

innerlich näher an dem Ereignis gelebt,

als die zufrieden schlafenden Bürger.

Sie hatten es auch innerlich nicht weit

zum Kind gewordenen Gott. Damit fügt

sich zusammen, dass sie zu den Armen

gehörten, zu den einfachen Menschen,

die Jesus selig gepriesen hat, weil vor

allem ihnen der Zugang zum Gottesgeheimnis

gegeben ist (vgl. Lk 10,21f). Sie

vertreten die „Armen Israels“, die Armen

überhaupt: Gottes erste und vorrangige Liebe. Die

Hirten sind auch die Wachenden, offen für den Zuruf

Gottes durch die Zeichen seiner Gegenwart.

Schließlich kann man noch an die Geschichte der

Erwählung Davids zum König denken (vgl. 1 Sam

16,1-13). David kommt von den Schafen, die er hütet,

und wird nun zum Hirten Israels bestellt (vgl.

2 Sam 5,2). Der Prophet Micha schaut eine ferne

Zukunft und verkündet, aus Bethlehem werde der

hervorgehen, der einst das Volk Israels weiden

werde (vgl. Mi 5,1-3 – Mt 2,6). – Jesus wird unter

Hirten geboren. Er ist der große, der gute Hirt der

Menschen (vgl. 1 Petr 2,25 – Hebr 13,20).

Die Botschaft der Engel

Der Engel des Herrn tritt unter die Hirten, und der

Glanz des Herrn umstrahlt sie. „Sie fürchten sich

sehr“ (Lk 2,9). Der Engel aber vertreibt ihre Furcht

und verkündet ihnen „eine große Freude, die dem

ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der

Stadt Davids der Retter geboren – er ist der Messias

(Christus), der Herr“ (Lk 2,10f). Ihnen wird gesagt,

dass sie als Zeichen ein Kind finden werden, in Windeln

gewickelt und in einer Krippe liegend.

„Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches

Heer, das Gott lobte und sprach: Herrlichkeit

Gott in der Höhe und auf Erden Friede den

Menschen des Wohlgefallens“ (Lk 2,12-14). Der

Evangelist sagt, dass die Engel „sprechen“. Aber

der Christenheit war von Anfang an klar, dass das

Sprechen der Engel ein Singen ist, in dem der ganze

Glanz der Freude, die von ihnen verkündet wurde,

spürbar Gegenwart wird. Und so ist der Lobgesang

der Engel von jener Stunde an nicht mehr

verstummt. Er geht die Jahrhunderte hindurch in

immer neuen Formen weiter und ertönt in der Feier

der Geburt Jesu immer neu.

Aber was haben die Engel gesungen? Sie ver-

Bethlehem; Foto: Herbert Keimel

7 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


knüpfen Gottes Herrlichkeit „in der Höhe“ mit dem

Frieden der Menschen „auf Erden“. Die Kirche

hat diese Worte aufgenommen und einen ganzen

Hymnus daraus gestaltet (Gloria in excelsis

Deo…). Die bisherige Übersetzung lautet: „Ehre

sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen

auf Erden, die eines guten Willens sind“. Der letzte

Teil wird auch übersetzt mit „den Menschen seiner

Gnade“, oder auch: „Menschen, die Gott liebt“. Die

wörtliche Übersetzung aus dem griechischen Urtext

lautet: „Friede den Menschen des oder seines

Wohlgefallens“ (vgl. Lk 3,22). („Du bist mein Sohn,

der geliebte… an dir habe ich Wohlgefallen“).

„Als die Engel sie verlassen hatten…., sagten die

Hirten zueinander: Kommt, lasst uns nach Bethlehem

gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns

der Herr verkündet hat. So eilten sie hin und fanden

Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe

lag“ (Lk 2,15f). Die Hirten eilten. In ähnlicher Weise

hatte der Evangelist berichtet, dass Maria nach

dem Hinweis des Engels auf die Schwangerschaft

ihrer Verwandten Elisabeth „mit Eile“ in die Stadt in

Judäa reiste, in der Zacharias und Elisabeth lebten

(vgl. Lk 1,39). Die Hirten eilten, gewiss auch aus

menschlicher Neugier, um das Große zu sehen,

das ihnen verkündet war. Aber sicher waren sie

auch beschwingt von der Freude darüber, dass nun

wirklich der Heiland, der Messias, der Herr geboren

war, auf den alles wartete und den sie als Erste

sehen durften. Welche Christen eilen heute, wenn

es um die Dinge Gottes geht? Wenn etwas Eile verdient,

dann sind es die Dinge Gottes.

(Vgl. Josef Ratzinger – Benedikt XVI. „Jesus von

Nazareth“. Prolog. Die Kindheitsgeschichten, S. 69

– 88; Freiburg – Basel – Wien 2012, Herder-Verlag).

Firmvorbereitung

Jugendliche werden gemeinsam mit FirmbegleiterInnen

unterwegs sein und sich „Auf den Weg“

machen. Dies ist das Motto der kommenden Firmvorbereitung.

In Gruppenstunden und diversen Aktionen

soll den Jugendlichen Kirche und Glaube erfahrbar

gemacht werden. Durch einige „Bausteine“,

die das Pfarrleben wiederspiegeln, bekommen sie

die Möglichkeit, in einige Arbeitskreise hineinzuschnuppern.

Mit dem Vorstellungsgottesdienst am

22. November beginnt unser gemeinsamer „Weg“.

Das Sakrament der Firmung spendet am Sonntag,

29. Mai 2016 Generalvikar Dr. Erich

Lienhard.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

PA Christian Schenk, Tel.Nr.: 0676/87426672

Sebastian Treicher,

4b

Ich sitze beim Adventkranz

und lese

Geschichten. Das

mag ich gerne.

Gedanken

Matthias Decker,

2a

Da kann ich jeden

Tag ein Adventkalender-Türchen

aufmachen.

Jennifer Konrad, 3a

Wir flechten den

Adventkranz selber

und schmücken

alles.

David Schröttner,

4b

Vorfreude auf den

Schnee und ich

mach den Adventkranz

selber.

Amelie Solar, 3a

Die ganze Familie sitzt

beim Adventkranz und wir

haben Abendessen.

BEGEGNUNG

8


von Schülerinnen und Schülern zum Advent

Niklas Zach, 2a

Advent ist für

mich dann,

wenn wir mit den

Verwandten zusammensitzen,

Lieder singen

und die Kerzen

am Adventkranz

anzünden.

Leon

Schneider,

2.a

Mit der Mama

tua i Kekse

backen.

Enie Krautwaschl,

Marco

Frießner, 2a

Das ist die Wartezeit

auf das

Christkind.

Lara Platzer,

2a

Gitarre üben

für das Weihnachtsfest.

Michael Halbedl,

4b

Advent ist wunderschön.

Das

ist die Vorfreude,

bis Jesus geboren

wird, und das

jedes Jahr.

Julian Eder,

4b

Wir backen

mit der

Oma Weihnachtskekse

und naschen

viel.

Jakob Kurzweil, 4b

Advent ist die Vorfreude

auf Weihnachten. Die

Familie wächst noch mehr

zusammen, wir reden und

singen Lieder.

Tobias Nagl, 4b

Wir backen mit

Oma Lebkuchen,

den wir dann am

Christbaum hängen

haben, und

kosten auch.

Sebastian Strajnsak, 3a

Wir gehen gemeinsam

in den Wald und holden

Sachen für den Adventkranz.

9 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


P fa r r k a l e n d e r Kirchba c h

Gottesdienstzeiten: Jeden Freitag um 19.00 Uhr Gottesdienst, jeden 1. Donnerstag

im Monat um 19:00 Uhr Gebet und Meditation.

Seniorengebet: Jeden Mittwoch 9:30 Uhr in der Pfarrkirche

Kanzleistunden: Mittwoch 8:00 - 12:00 Uhr und Freitag 16:00 - 18:30 Uhr

Sprechstunden: Pfarrer Mag. Christian Grabner: Donnerstag 9:00 - 12:00 Uhr

Sa, 05.12.

So, 06.12.

Di, 08.12.

BEGEGNUNG

Dezember

6:00 Uhr Rorate

2. Adventsonntag

Aktion „Sei so frei - Bruder in Not“

9:30 Uhr Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

Maria Empfängnis

10:00 Uhr Heilige Messe

Sa, 12.12. 19:00 Uhr Wortgottesfeier -

Versöhnungsfest

So, 13.12. 3. Adventsonntag

9:30 Uhr Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

Sa, 19.12. 6:00 Uhr Rorate

So, 20.12. 4. Adventsonntag

8:00 Uhr Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

Do, 24.12. Heiliger abend

15:00 Uhr Kinderkrippenfeier

22:00 Uhr Christmette

Fr, 25.12. christtag

8:30 Uhr Heilige Messe

Sa, 26.12. stefanitag

8:30 Uhr Heilige Messe

So, 27.12. fest der heiligen familie

8:30 Uhr Heilige Messe

Do, 31.12. silvester

17:00 Uhr Jahresschlussgottesdienst

Fr, 01.01.

Sa, 02.01.

So, 03.01.

Mi, 06.01.

Sa, 09.01.

So, 10.01.

Jänner

neujahr

10:00 Uhr Heilige Messe

Dreikönigsaktion

10:00 Uhr Heilige Messe

erscheinung des herrn

10:00 Uhr Sternsingergottesdienst

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

taufe des herrn

10:00 Uhr Heilige Messe mit

Kindersegnung

Sa, 16.01.

So, 17.01.

Sa, 23.01.

So, 24.01.

Sa, 30.01.

So, 31.01.

Sa, 06.02.

So, 07.02.

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe mit Vorstellung

der Erstkommunionkinder

Februar

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

Mi, 10.02. Aschermittwoch

19:00 Uhr Heilige Messe mit

Aschenkreuzspendung

Sa, 13.02. 19:00 Uhr Wortgottesfeier -

Versöhnungsfest

So, 14.02. 1. fastensonntag

10:00 Uhr Heilige Messe

Unkostenbeitrag für das Pfarrblatt St.

Stefan i. R.

Mit dieser Ausgabe des Pfarrblattes werden Sie

wieder um einen Unkostenbeitrag von fünf Euro

gebeten. Mit Ihrer Hilfe ist es uns möglich, die

Druckkosten des Pfarrblattes zu finanzieren. Wir

danken für Ihr Verständnis.

Spenden für das Pfarrzentrum

Begräbnis Schadler 583,80 €

Begräbnis Macher 340,65 €

Impressum:

Medieninhaber, Redaktion und Hersteller:

Röm. kath. Pfarramt, 8083 St. Stefan im Rosental, Parkring 7

Redaktion und Layout:

Mag. Bernadette Nagl, Mag. Dr. Therese Friedl

Herstellungsort: Scharmer Druck, Feldbach

Redaktionsschluss: Freitag, 15. Jänner 2016

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P fa r r k a l e n d e r St. Stefa n i. R.

Gottesdienstzeiten: Jeden Mittwoch und Donnerstag ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Kanzleistunden: Mittwoch und Freitag 8:00 - 12:00 Uhr

Sprechstunden: Pfarrer Mag. Christian Grabner: Mittwoch 8:30 - 12:00 Uhr

Dipl. PAss Christian Schenk: Mittwoch 9:00 - 12:00 Uhr

Sa, 05.12.

So, 06.12.

Di, 08.12

Fr, 11.12.

Sa, 12.12.

So, 13.12.

Sa, 19.12.

So, 20.12.

Do, 24.12.

Fr, 25.12.

Sa, 26.12

So, 27.12.

Do, 31.12.

Fr, 01.01.

Sa, 02.01.

Dezember

19:00 Uhr Heilige Messe

2. Adventsonntag

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

Maria Empfängnis

8:30 Uhr Heilige Messe

9:30 Uhr Seniorengebet

6:00 Uhr Rorate

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

3. Adventsonntag

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Hleilige Messe St. Michaelskirche

19:00 Uhr Heilige Messe mit Vorstellung

der Erstkommunionkinder

4. Adventsonntag

Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

Heiliger abend

14:30 Uhr Kinderkrippenfeier

21:00 Uhr Mette St. Michaelskirche

22:00 Uhr Mette Pfarrkirche

christtag

8:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

stefanitag

10:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe St. Michaelskirche

fest der heiligen familie

10:00 Uhr Heilige Messe, anschließend

Kindersegnung

19:00 Uhr Heilige Messe

Jänner

neujahr

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

So, 03.01

Mi, 06.01.

Fr, 08.01.

Sa, 09.01.

So, 10.01.

Sa, 16.01.

So, 17.01.

Sa, 23.01.

So, 24.01.

Sa, 30.01.

So, 31.01.

Sa, 06.02.

So, 07.02.

Mo, 08.02.

Di, 09.02.

Mi, 10.02.

Fr, 12.02.

Sa, 13.02.

So, 14.02.

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

erscheinung des herrn

8:30 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Seniorengebet

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe St. Michaelskirche

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe St. Michaelskirche

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

Februar

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 bis 15:00 Uhr Anbetung

8:00 bis 9:00 Uhr Anbetung

8:00 bis 9:00 Uhr Anbetung

Aschermittwoch

19:00 Uhr Heilige Messe mit

Aschenkreuzauflegung

9:30 Uhr Seniorengebet

Beichtgelegenheit

19:00 Uhr Heilige Messe

1. fastensonntag

Beichtgelegenehit

8:30 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe St. Michaelskirche

11 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Gedankensplitter

Peter Seewald

Ein Jahr neigt sich wieder dem Ende zu.

Die Tage werden kürzer, nebelverhangen

präsentiert sich oft die Welt. Unwillkürlich

kommt mir da das Lied „Wir sind nur Gast

auf Erden“ in den Sinn. Ich schlage nach,

lese den gesamten Text und spüre, wie

sehr er unsere Situation von heute trifft.

In der 1. Strophe heißt es weiter: „…

und wandern ohne Ruh mit mancherlei

Beschwerden der ewigen Heimat zu.“

Ja, unsere Zeit ist ruhelos, einfach sehr

schnelllebig. Ereignisse von gestern verkommen

beinahe zur Bedeutungslosigkeit,

verdrängt vom Heute. Ein Blick in

die Medienlandschaft untermauert dies.

Die moderne Konsumwirtschaft trägt

auch ihren Teil bei. Mit Oktober beginnt

vielerorts schon das „Weihnachtsgeschäft“.

Und kaum ist das große Fest

gefeiert, drängen Fasching und Ostern

in den Vordergrund; eine Welt ohne Rast

und Ruh.

Man muss schon bewusst dagegen

steuern, um nicht im Fahrwasser unserer

unruhigen Zeit von sich auszuwandern,

die innere Heimat, die eigene Mitte zu

verlieren.

Die nächsten Wochen eröffnen uns eine

Möglichkeit, aus dem Alltagsgetriebe ein

wenig auszubrechen und Ruhe in uns

einkehren zu lassen. Die Botschaften der

Wegbereiter im Advent helfen uns, den

Blick auf das Beständige zu richten. Mit

ihnen können wir den Weg zu Gott, zum

Mitmenschen wie auch zu uns finden.

Ich wünsche einen besinnlichen Advent,

gesegnete Weihnachten und alles Gute

im neuen Jahr.

ÜBRIGENS

Maria, Josef und das Jesuskind waren

damals politische Flüchtlinge, ähnlich

wie viele von heute.

BEGEGNUNG

Fotos: Herbert Keimel

der advent ist ein weg nach bethlehem.

lassen wir uns vom licht

des mensch gewordenen gottes anziehen.

Papst Franziskus

12


Pappbecher-Schneemänner

Material:

Pappbecher in Weiß (0,2 l), Papier-Muffin-Förmchen,

Pompons in Orange und

Weiß, Knöpfe, Alleskleber, Wackelaugen

Aus: Basteln mit Kindern Nr. 64

So wird‘s gemacht:

1. Papier-Muffin-Förmchen als Hut auf

die Unterseite des Bechers kleben.

2. Mit Stifen lustige Schneemanngesichter

aufmalen.

3. Pompons als Arme und Nase ankleben.

Knöpfe am Hut und Bauch ankleben.

Schneemann aus Wattekugeln

Material:

Wattekugeln ca. 2cm und 2,5 cm Durchmesser, Filzstifte

, Tonpapier, Krepppapier, Uhu

So wird‘s gemacht:

Zwei verschieden große Wattekugeln aufeinanderkleben.

Auf die kleinere Kugel ein Gesicht mit Augen und Mund

malen und auf die größere schwarze Knöpfe.

Aus Tonpapier zwei Kreise ausschneiden; einen unter die

große Kugel kleben, den anderen als Hut oben auf die

kleine Kugel kleben. Aus verschieden farbigem Krepppapier

Kügelchen formen und auf die schwarze Hutscheibe

aufkleben.

Aus: www.wunderbare-enkel.de

Kinderfasching mit

dem Familienkreis

Samstag, 30. Jänner,

15 - 18 Uhr

im Pfarrzentrum

Musik & Tanz, Spiele, basteln ...

Unkostenbeitrag: 5 Euro (für Jause,

Getränk ...)

13 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Das Oberuferer Weihnachtsspiel

Das Oberuferer Weihnachtsspiel

ist als Vorbereitung auf das weihnachtliche

Geschehen aus unserer

Gemeinschaft nicht mehr

wegzudenken und lebt das ganze

Jahr in uns. Im Oktober, wenn

die Rollenwünsche gesammelt

werden, webt bereits die Vorfreude

spürbar bei vielen mit. Unsere

betreuten Mitarbeiter sind in

manchen Rollen schon zu souveränen

Schauspielern mit langjähriger

Erfahrung geworden,

die sich sehr bewusst entweder

ihre feste Rolle oder einen neuen

Charakter auswählen.

Die verschiedenen Rollen haben

auch ganz unterschiedliche

Herausforderungen, so müssen

die Engel sich während des

ganzen Spiels immer wieder zügig

über die gesamte Spielfläche

bewegen und sollten ihre häufigen

Einsätze nicht verpassen.

Die Wirte dagegen haben nur

einen kurzen Auftritt, sind aber

gefordert, mit großer Präsenz

und Stärke unfreundlich zu sein.

Josef und Maria wiederum brauchen

ein großes Durchhaltevermögen,

um die Andacht und den

würdigen Ausdruck ihrer Rolle

durch das gesamte Spiel tragen

zu können.

Die betreuten Mitarbeiter

sprechen ihre Texte teilweise

selbst oder werden begleitet, je

nach ihren Fähigkeiten. Die Präsenz

und die Hingabe, mit der

jeder Einzelne in seine Rolle eintaucht

und sie ausfüllt, ist beeindruckend

und meiner Meinung

nach gegenwärtiger und erfüllter

als mit sogenannten gesunden

Menschen.

Das Oberuferer Christgeburtsspiel

ist unbestritten ein

Höhepunkt im Jahreskreis der

Tageswerkstätte Stephanus und

wird von drei Spielleitern begleitet.

Hedda Heilburg, Gerhard

Roßmann und Otto Wirtl teilen

sich die Arbeit von Organisation,

Vorbereitung, Proben- und Rollenbegleitung

und „Regie“.

Text: Hedda Heilburg

Foto: Maria Roßmann

Der Gemischte Chor St. Stefan i. R.

lädt Sie herzlich zum

Adventkonzert

am 8. Dezember um 18.00 Uhr

in die Pfarrkirche ein.

Mitwirkende:

Gemischter Chor unter der Leitung von Karl Fauland

Chor der NMS unter der Leitung von Gerhard Obendrauf

Elementares Trompetenensemble der MS unter der Leitung von

Dir. Mag. Dr. Karl Pfeiler

Streicherensemble der MS unter der Leitung von Mag. Eva Moser

Die teilnehmenden SängerInnen und MusikerInnen freuen sich,

Sie mit ihren Darbietungen auf eine besinnliche Weihnachtszeit

einzustimmen.

BEGEGNUNG

14


Das Sakrament der Taufe haben empfangen

Anja Riedl

Maiersdorf

Nico Daniel Suppan

Sonnensiedlung

Lia Promitzer

Trössengraben

Severin Franz Löffler

Lichendorf

TAUFTERMINE

21.11., 05.12., 16.01., 30.01., 13.02.

jeweils um 11.00 Uhr

Simon Krautwaschl

Parkring

Marie Reicht

Höllgrund

ohne Foto:

Simon Falchner, Kirchberg

Den Bund der Ehe schlossen

Karin Hütter und

Johann Hirschmann,

Paldau

Kindersegnung

Herzliche Einladung an alle getauften Kinder

dieses Jahres zur Kindersegnung am 27. Dezember

in der Pfarrkirche.

Das Fest der Heiligen Familie gibt Anlass, noch

einmal an die Heilige Taufe Ihres Kindes zu

denken. Gemeinsam wollen wir um den Segen

Gottes bitten, der Ihr Kind auf dem weiteren Lebensweg

begleiten soll.

Beginn der Feier ist um 11:00 Uhr nach dem

Gottesdienst der Pfarrgemeide.

Wir gedenken unserer Verstorbenen

September

Karl Knittelfelder (71), Höhenstraße

Oktober

Johanna Macher (84), Frauenbach

Rosa Nickl (76), Maiersdorf

Theresia Neuwirth (84), Höllgrund

15 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Wir gratulieren zum Geburtstag

Dezember

Kniebeiß Renate (75), Greith

Platzer Rosa (70), Höhenstraße

Neuwirth Rudolf (75), Hütteregg

Krisper Gabriela (85), Feldbacherstraße

Weixler Josef (80), Alteggerstraße

Kern Herbert (70), Hirschmanngraben

Jänner

Kaufmann Maria (80), Grazerstraße

Kopriva Rosa (75), Pölzengraben

Hirschmann Gottfried (75), Krottendorf

Schweitzer Werner (75), Hütteregg

Seidl Gertrud (70), Saßbachweg

Trummer Aloisia (90), Rehbach

Kaufmann Franz (75), Dollrath

Februar

Wallner Karl, (85), Trössengraben

Harrach Hildegard (80), Trössengraben

Riedl Josefa (90), Edelhof

Schantl Elfriede (75), Lichendorf

Leitgeb Maria (85), Trössengraben

Weixler Rosa (85), Tagensdorf

DI Anninger Peter (90), Trössengraben

Monschein Schadler Maria (70), Hütteregg

Satzer Josef (70), Höhenstraße

Hohl Alois (70), Lichteneggerstraße

Baumann Sieghilde (75), Greith

Schanner Josef (80), Höllgrund

Wer nicht möchte, dass sein Name im

Pfarrblatt genannt wird, möge sich bitte in

der Pfarrkanzlei (03116/8329) melden.

Elisabethladen

Wir wollen an unseren Laden erinnern bzw. ihn denen

vorstellen, die ihn noch nicht kennen. Fernab jedweder

politischer Richtung sind wir seit zwei Jahren ein

gemeinnütziger und unabhängiger Verein mit 16 ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen.

Das Helfen und für den Nächsten Dasein ist uns ein

Herzensbedürfnis. Durch über 1100 geleistete Arbeitsstunden

jährlich ist es uns möglich, tausende Euro für

Sozialbedürftige zu erwirtschaften.

In unserer Gesellschaft zählt meist nur der Erfolgreiche.

Wir legen da andere Maßstäbe an. armut ist

leise - und so bemühen wir uns auch zu helfen: unbürokratisch,

diskret, rasch und vertrauensvoll.

Unsere Hilfen sind: Beihilfen zu Schüler- und Lehrlingsfahrten,

Heizkostenzuschüsse, Übernahme offener

Strom- und Reparaturrechnungen, Lebensmittelgutscheine,

Kaution für Wohnungsanmietung u.v. m.

Wir helfen, ohne Ansehen der Person, dann, wenn

Menschen, durch wie immer gelagerte Umstände, in

finanzielle, aber auch ideelle Schwierigkeiten geraten.

Wir danken der Bevölkerung ganz herzlich für die

stete Unterstützung mit den vielen Sachspenden und

unseren Kunden für ihre wiederkehrenden Besuche.

So wird jeder ganz bewusst ein Glied in der großen

sozialen Kette.

Die Hl. Elisabeth ist Namensgeberin unseres Ladens

und wir wünschen uns sehr, dass wir durch unser

Tun und Handeln ihrem Vorbild gerecht werden.

Bedanken möchten wir uns noch ganz herzlich biei

der Tischlerei Franz Ladenstein, die uns großzügigst

bei der Adaptierung eines Lagerraumes unterstützt

hat.

Obfrau Gertrud Seidl

„Not kennt keine Grenzen“.

DANKE an alle Kinder und Eltern der Volksschule

St. Stefan i. R. für die zahlreichen Sachspenden

für Flüchtlinge in Notquartieren.

Maria Mayer-Reicht

Weihnachtskommunion

Am 9. Dezember besteht die Möglichkeit, die Hl. Kommunion zu empfangen.

Für alle Menschen, welche die Verbundenheit mit Jesus und der Pfarrgemeinschaft erleben wollen,

bringen wir die Weihnachtskommunion nachhause.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, 4. Dezember, in der Pfarrkanzlei an (03116/8329).

BEGEGNUNG

16


R ü c k b l i c k - e rntedank

17 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


R ü c k b l i c k - e rntedank

Fotos: Josef Prödl

Fotos Erntedank:

Sepp Prödl und Michael Löffler

„Stern der Hoffnung“

Bischof Erwin Kräutler setzt

sich für die Menschen im brasilianischen

Amazonien ein. Im „Haus

für Mutter und Kind“ finden

Schwangere rund um die Geburt

eine Bleibe. SEI SO FREI bittet im

Rahmen der Adventsammlung um

Unterstützung für dieses Haus der

Nächstenliebe.

Mit Ihrer Spende schenken Sie

Schwangeren, Mamas und Babys

eine Herberge:

• Schon 15 Euro sichern die

Versorgung mit wichtigen Medikamenten.

• Mit 50 Euro schenken Sie einer

Mutter und ihrem Neugeborenen

Herberge, Essen und Betreuung.

• Mit 800 Euro ermöglichen Sie

die Betreuung durch eine Sozialarbeiterin

und Hebamme für

einen Monat

Am 5. und 6.12. werden bei uns

in der Kirche die Sackerl für die

Aktion „sei so frei“ ausgeteilt.

BEGEGNUNG

18


Erntedankfest im Kindergarten

Im heurigen Jahr war der Schwerpunkt

unseres Erntedankfestes

„Die Schöpfung - Gott hat uns

die Welt geschenkt“

Gemeinsam sagten wir „DANKE“

für alles, was Gott geschaffen

hat. Jedes Kind hat dazu etwas

mitgebracht und wir haben gemeinsam

ein Mandala gelegt. So

wurde unsere Erde mit Früchten,

Blumen, Tieren, Naturmaterialien

und Bildern von der eigenen Familie

geschmückt. Zum Thema

passend wurden Lieder und Fingersprüche

erlernt und vorgetragen.

Ein herzliches Danke an unseren

Herrn Pfarrer Christian Grabner,

der kindgerecht und liebevoll das

Fest mit uns gefeiert hat.

Erika Krobath

Erntedankfest in Trössengraben

Der langjährige Brauch, aus

Getreideähren eine Krone zu

binden, erinnert daran, dass es

nicht allein in der Hand des Menschen

liegt, über ausreichend

Nahrung zu verfügen, denn ohne

die letztlich von Gott gegebene

Natur wäre keine Ernte möglich.

In diesem Sinne wurde auch in

Trössengraben im Rahmen des

gemeinsamen Erntedankgottesdienstes

mit Prof. Dr. Drögsler -

welcher von der Gesangsgruppe

Manfred Frank musikalisch umrahmt

wurde - für die reichlichen

Früchte der Erde gedankt.

Bei einem gemütlichen Zusammensein

im Hofe Rossmann ließ

man das diesjährige Erntedankfest

bei Sturm und Würstel ausklingen.

Elfi Gasper

19 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


R ü c k b l i c k - e hejubilare

Fotos: Sepp Prödl

Martina und Hans Zirkl, Dollrath, 25 Jahre

Hilde und Helmut Strohmaier, 25 Jahre

Heidi und Karl Niederl, Lichtenegg, 25 Jahre

Christine und Wilhelm Rothschedl, Schulstraße, 40 Jahre

Gertrude und Erwin Schadler, Stefansberg, 40 Jahre

Johann und Irmgard Platzer, Lichendorf, 40 Jahre

Gabriela und Josef Pferschi, Trössengraben, 40 Jahre

Maria und Gerhard Laller, Lichendorf, 50 Jahre

Grete und Adolf Puntigam, Reichersdorf, 50 Jahre

Elfriede und Johann Schantl, Lichendorf, 50 Jahre

Elfriede und Johann Uller, Dollrath, 50 Jahre

Emilie und Heinrich Roßmann, Trössengraben, 60 Jahre

BEGEGNUNG

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