INVEST

originalmycom

1ROKjas

Datum: 11.12.2015

INVEST

NIKLAS NIKOLAJSEN

Der Schweizer Bitmin-Pionier

erzielt

mittlerweile einen

Umsatz von zehn

Millionen Franken.

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE Im Kanton Zug sind Firmen daran,

nicht nur Papiergeld überflüssig zu machen, sondern auch Banken,

Buchhalter und Notariate. BILANZ hat drei Firmen besucht.

von HARRY BÜSSER, Text, und KELLENBERGER KAMINSKI, Fotos

-

Bitcoin Suisse, Baar

Hier werden Banken überflüssig gemacht:

In diesem unscheinbaren Gewerbehaus logiert

der grösste europäische Bitcoin-Händler.

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

Tiklas Nikolajsen

fällt auf. Es sind

nicht nur die langen

Haare, die er

zum Rossschwanz

gebunden trägt,

der Schnauz und

das Kinnbärtchen, sondern es ist auch

seine Kleidung. «Ich habe mir nie etwas

aus Mode gemacht», erklärt er. Deswegen

habe er sich vor 20 Jahren entschieden,

seine Garderobe an einem täglich gleichen

Konzept auszurichten. «Das vereinfacht

mein Leben, und ich habe mehr Zeit

für meine Arbeit», sagt er. Sein Stil ist an

die Mode aus den Anfängen des vergangenen

Jahrhunderts angelehnt: schwarze

Lederschuhe, schwarze Wollhosen, weisses

Hemd, ein Gilet und dazu ein Admiral's

Frock Coat, ein Mantel im Stil der Royal

Navy. Er selbst nennt es einen klassischen

Look und ist sich bewusst, dass sein anachronistisches

Outfit im Gegensatz zur

revolutionären Technologie steht, mit der

er arbeitet und die das Finanzsystem umkrempeln

könnte.

Don Quijote

Es ist 8 Uhr 30, wir sind bei der Firma

Bitcoin Suisse AG, und Niklas Nikolajsen

ist deren Chef. «Don Quijote von Bitcoin»

nennt ihn wohlwollend Daniel Diemers,

Partner bei der Strategieberatung Strategy&

von PwC und Mitbegründer der

Swiss Finance + Technology Association.

Der Beiname passe zu Nikolajsen, weil er

als einer der Ersten der Branche in der

Schweiz gegen viele Mühlen habe kämpfen

müssen.

Diemers wandert diesen Morgen

durch das Crypto Valley, das sich zwischen

Baar und Zug erstreckt. Dort hat

sich ein gutes Dutzend Firmen angesiedelt,

die mit der Blockchain-Technologie

arbeiten. Diese kann dafür sorgen, dass es

den Banken ergeht wie der «Brockhaus»-

Enzyklopädie mit Wikipedia, der Musikindustrie

mit Spotify, dem Taxigewerbe

mit Uber und den Medienunternehmen

mit Google und Facebook: Es entwickeln

sich ganz neue Geschäftsmodelle, Traditionsfirmen

gehen unter, neue Grosskonzerne

entstehen.

An der Lättichstrasse 1 in Baar, dem

Sitz von Bitcoin Suisse, ist vom Umsturz

der Bankenwelt aber nichts zu sehen. Die

Firma befindet sich in einem Areal, das

vor allem Kleingewerbe beheimatet.

Das Revolutionäre an der Blockchain

ist, dass damit zwei Parteien einander

vertrauen können, auch wenn zwischen

ihnen kein Vertrauensverhältnis besteht

und sie vielleicht sogar weit voneinander

entfernt sind. Normalerweise ist

in solchen Situationen eine Drittpartei

nötig, der die beiden vertrauen. Etwa ein

Notar bei Grundstücksübertragungen,

eine Bank bei Geldgeschäften oder eine

Revisionsgesellschaft bei Firmenabschlüssen.

Mit der Blockchain sind solche

Drittparteien überflüssig. Die Vertrauensposition

ist mittels mathematischer Methoden

und eines dezentralen Konsensprinzips

in die Blockchain eingebaut.

Im Grundsatz ist die Blockchain ein

öffentliches Register, das dezentral, auf

den Computern aller Teilnehmer, alle

Transaktionen speichert, die jemals stattgefunden

haben. Die Transaktionen werden

verschlüsselt, in Blöcken gegliedert

und miteinander verkettet, woraus sich

der Name Blockchain ableitet.

Bitcoin ist eine Blockchain

Bitcoin ist die erste bei einem breiteren

Publikum funktionierende Applikation

der Blockchain-Technologie. Dank Bitcoin

kann sich ein Verkäufer darauf

verlassen, dass der Käufer wirklich die

benötigten Bitcoins besitzt und den Bitcoin-Betrag,

der dem Verkäufer versprochen

wurde, nicht gleichzeitig noch jemand

anderem versprechen kann.

Wer mit dem Exportgeschäft vertraut

ist, mag sich an Akkreditive erinnern, wo

zwei Banken jeweils für das Vertrauen

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

zwischen Importeur und Exporteur sorgen.

Die eine Bank versichert der anderen,

dass die Güter geliefert wurden, und

jene, dass der Betrag auf dem Konto ist.

Jetzt kommen Exporteur und Importeur

ins Geschäft. Auch bei gewöhnlichen

Kreditkartenzahlungen ist es eine zentrale

Institution, eine Kreditkartenfirma,

die Vertrauen zwischen Käufer und Verkäufer

schafft. Sie stellt sicher, dass der

Käufer das Geld hat, denn sonst lehnt die

Kreditkartenfirma die Transaktion ab.

Mit Bitcoins ist eine solche Institution,

eine Bank oder eine Kreditkartenfirma,

nicht mehr notwendig. Der Käufer kann

schlicht nicht kaufen, wenn er den Betrag

nicht besitzt. Dazu braucht es keine Bank,

die das kontrolliert.

Die Banken haben das Potenzial der

Blockchain-Technologie erkannt und sind

selber daran, deren Möglichkeiten auszuloten.

Die UBS etwa hat in London, an

bester Lage im Büroviertel Canary Wharf,

ein Blockchain-Lab aufgebaut.

Während die UBS noch experimentiert,

handelt Nikolajsen schon mit Bitcoins.

Im Idealfall kauft er an einer

Börse zu tiefen Preisen und verkauft an

einer anderen zu leicht höheren. Mit seinem

Geschäft verbessert er die Handelbarkeit

von Bitcoins, denn er erhöht die

Liquidität. Ein Bitcoin kostet derzeit

rund 350 Franken.

Kein Konto in der Schweiz

Niklas Nikolajsens Firma beschäftigt

sieben Mitarbeiter und macht rund zehn

Millionen Franken Umsatz pro Jahr.

«Damit sind wir die grössten Händler

für Bitcoins in Europa», sagt er. Die

Margen in dem Geschäft seien aber sehr

gering. «Ein Friseurgeschäft würde mit

einem Umsatz von zehn Millionen Franken

deutlich mehr Gewinn erwirtschaften

als wir.»

Im Gegensatz zum Friseurgeschäft

wird der Handel mit Bitcoins oft als gefährlich

eingestuft, weil damit Geld gewaschen

und illegale Geschäfte getätigt

werden könnten. «In den Anfängen einer

neuen Technologie ist es schwierig, diese

einzuschätzen», so Nikolajsen. Er erinnert

an die Anfänge des Automobils, an

den Red Flag Act, der in Grossbritannien

im Jahr 1865 eingeführt und erst 1896

wieder abgeschafft wurde. Das Gesetz

verlangte, dass vor jedem fahrenden Automobil

ein Mann mit roter Flagge laufen

müsse, um die Bevölkerung zu warnen.

«Natürlich muss das Geschäft reguliert

werden», sagt Nikolajsen. Das bringe

Rechtssicherheit. Dass er aber kein Konto

bei einer Schweizer Bank eröffnen könne,

sei ein Geschäftsnachteil. Er habe 53

Schweizer Banken gefragt. Schliesslich

sei er nach Liechtenstein ausgewichen.

Es seien solche Hindernisse, die dazu

führten, dass die Branche in der Schweiz

ihrem Potenzial hinterherhinke. Nur 100

Beschäftigte habe die Industrie hierzulande,

während es weltweit 15 000 seien.

Auf dem Weg von Baar nach Zug zum

nächsten Termin im Crypto Valley erklärt

Diemers: «Die Blockchain-Branche

könnte in einigen Jahren einen erheblichen

Beitrag zur Schweizer Wirtschaftskraft

leisten.» Allerdings müsse jetzt gehandelt

werden. Es brauche klare Regeln

für die Firmen: «Brauchen sie eine volle

Banklizenz, eine Lizenz light oder etwas

ganz anderes?» Die Politik sollte sich

zudem dafür einsetzen, dass Blockchain-

Firmen ein Konto bei einer Schweizer

Bank eröffnen könnten. «Die Zuger Kantonalbank

zum Beispiel hat auch den Auftrag,

die lokale Wirtschaft zu fördern,

sollte hier also enger mit den Firmen zusammenarbeiten.»

Es ist 10 Uhr 30, Olga Feldmeier, Managing

Partner bei der Firma Xapo, empfängt

Diemers im Zentrum von Zug,

unweit des Bahnhofs, in einem Büro im

Focus Business Center. Xapo beschäftigt

insgesamt 30 Mitarbeiter, die meisten

davon im Silicon Valley. Feldmeier ist bisher

als Einzige in der Schweiz. Sie soll die

Beziehungen zu den Behörden in der

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

Schweiz ausloten. «Derzeit treffe ich viele

Anwälte», sagt die ehemalige Beraterin

der Boston Consulting Group.

Xapo bewahrt Bitcoins offline in einem

digitalen Portemonnaie auf. «Das sicherste

überhaupt», ist Feldmeier überzeugt.

Jedenfalls sei die Firma der weltweit

grösste Aufbewahrer von Bitcoins.

Die Schweiz sei als Standort wegen der politischen

Stabilität, der Sicherheit und des

Datenschutzes interessant. Viele Xapo-

Kunden lagerten wegen fehlenden Datenschutzes

ihre Bitcoins nicht in den USA.

Xapo ist ein Schwergewicht in der

Blockchain-Branche. Der Verwaltungsrat

ist prominent bestückt: mit Lawrence H.

Summers, ehemals Präsident der Harvard

University und Finanzminister der

USA, Dee Hock, Gründer der Kreditkartenfirma

Visa, sowie John Reed, dem

ehemaligen Chef der Citibank. Alle drei

glauben an das Potenzial der Bitcoin-

Technologie.

Feldmeier selber sieht das differenziert:

«Ich bezweifle, dass Bitcoin jemals

weite Verbreitung in der Schweiz findet.»

Das grosse Potenzial liege in den Entwicklungsländern,

wo noch keine flächendeckende

Finanzinfrastruktur vorhanden

sei. In einem optimistischen

Szenario stellt sie sich vor, dass sich Bitcoin

dort in drei bis fünf Jahren auf breiter

Basis durchgesetzt haben wird.

Mit diesem optimistischen Szenario

geht es weiter auf die andere Seite des

Bahnhofs, zur Firma Monetas. Sie ist in

einem sehr noblen Gebäude einquartiert,

direkt unter der Finanzdirektion des

Kantons Zug. Die Büros sind hochmodern.

Diemers begrüsst Johann Gevers,

den südafrikanischen Gründer der Firma,

und Vitus Ammann, den Marketingchef

von Monetas. Zehn Personen arbeiten in

den Büros in Zug, weitere fünfzehn über

den Erdball verteilt, in Holland, Italien,

den USA, Rumänien, Polen und auf den

Kanarischen Inseln.

Sparpotenzial

Die Firma hat «eine extrem effiziente

Krypto-Transaktionsplattform entwickelt»,

so Gevers. Alles, was es braucht,

sind zwei Smartphones und die Gratis-

App von Monetas. Auf dem Verkäufer-

Handy wird ein QR-Code erzeugt. Diesen

fotografiert der Käufer, bestätigt den

Betrag - fertig.

Die Software will Monetas vor allem

in Entwicklungsländern anbieten, wo die

Mehrheit der Menschen von Bankdienstleistungen

abgeschnitten ist, aber über

ein Smartphone verfügt. In Tunesien hat

die Post die Software von Monetas kürzlich

lanciert. Ein Geldtransfer sei damit

fast gratis und sehr schnell. In den nächsten

Monaten will Monetas die eigene

Technologie so integrieren, dass auch Bitcoins

damit handelbar werden.

In einer Studie der spanischen Grossbank

Santander wurde berechnet, dass

Banken weltweit mit der Blockchain-

Technologie 20 Milliarden Franken pro

Jahr einsparen könnten. Der britische

Premier hat das Potenzial der Blockchain

erkannt und sich einen Experten dafür in

seine Entourage geholt.

Im letzten Papier zum Thema aus

dem Schweizer Finanzdepartement wird

Bitcoin als Randphänomen bezeichnet,

das keiner Regulierung bedürfe. Das

Papier ist zwar schon über ein Jahr alt,

aber auf Nachfrage ist zu erfahren, dass

sich an dieser Meinung bisher nichts

geändert hat.

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

Crypto Valley Zug

Bitcoin Suisse und Monetas

waren unter den ersten Firmen Finnen

der Branche, die sich im Kanton

Zug ansiedelten. Das hat weitere

Firmen angezogen. Derzeit

überlegt sich Xapo, den

Hauptsitz vom Silicon Valley

'nach Zug zu verlegen.

Steinhausen inlausen

NetMon

Produkte und

Dienstleistungen zur

Bekämpfung/Abwehr

von Cyberkriminalität

A

1

Zürich

.

Cryptocatsh Cryptocash

Dienstleistungen

im Bereich von Cryptowährungen

(z.B. KYC-Support)

A3aar Baar

InfoGuard

Anbieter von sicherhcits- sicherheits- und innovativen

Lösungen für dir

Netzwerklösungen

Informations-

Crvpto Crypto

Informationssicherheit

und Crypto-Sicherheitsarchitektur

Xapo

Bitcoin Wallet,

Speicherverwaltung und

Bitcoin Debit Debil Card

Longen

Monetas Munetas

Transaktionsplattform

für Vermögenswerte

von Smartphone zu

Smartphone

ShapeShift

Bahnhof

Instant-Transaktionsplattform

für

Bitcoin und andere

Cryptowährungen

Sapphire Innovation

Cloud-basierte

/ Lösungen zur zur Worlcing- Working-

Capital-Optimierung

und Cashflow-Prognose

Patria Digitalis

,

C]oud Services mit

Fokus auf digitaler Selbstbestimmung,

offenen

Internetstandards /

Cloud Services mit / / /

Fokus auf digitaler Selbst- /7, ' Zeigersee

'/

s

Bitcoin Biteoin Suisse

Finanzdienstleister

für Bitcoin und Cryptowährungen

(inkl.

t

Handelsplattform, ATIvIs) ATMs)

Bahnhof

Alte Spinnerei

Hochsichere Aufbewahrung

von physischen sowie

elektronischen Informationen

111'i

1 I

Ethereum Et1 ereuni Switzerland

Blockchain-Anbieter,

insbesondere dezentralisierte

Plattform Für für Smart

Contracts

Bitlinitunt 13itfinitum

Firma für Blockchain- -

Technologie

5

Blockchain Source

Recruiting- Retzuiting- und Veranstaltungsorganisation

für Crypto Finance

(Bitcoin, Blockchain)

Crypto Crvpto Valley

Firmenhülle (Shell)

mit Thema «Crypto aCrypto

Valley Zug»;

wunurryptovallepzug.net

www.cryptovalleyzugnet

' IPI iProtus

Entwicklung von

/ Software, Bitcoin- -und

Blockchain-Losungen

Lösungen

,

'

/ "

Kartengrundlage. Kartengrundlage: Swisstopo. Sxisstopo.

© BILANZ-Grafik

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

OLGA FELDMEIER Sie trifft derzeit viele Anwälte

und lotet für die Firma Xapo die Beziehungen

zu den Schweizer Regulatoren aus.

Xapo, Zug

Die r- US-Firma - . betreibt - einen

Bitcoin-Bunker und denkt

darüber nach, den Hauptsitz

in die Schweiz zu verlegen.

Bitcoms

kaufen

Die Blockchain-Branche

ist in der Eldorado-Phase

und bietet

Chancen für Anleger.

Begrenzte Menge Grossanleger

haben weltweit bereits eine Milliarde

Franken in Jungunternehmen aus

der Blockchain-Branche investiert.

Das meiste Geld floss in Start-ups,

die sich mit Bitcoin beschäftigen,

der ersten weit verbreiteten Anwendung

von Blockchain. Mit ihren Investitionen

setzen Grossanleger

darauf, dass sich Blockchain und

Bitcoin durchsetzen werden. Für

Kleinanleger sind solche Start-up-

Finanzierungen jedoch kaum zugänglich.

Aber sie können Bitcoins

kaufen. Olga Feldmeier von der

Firma Xapo sieht im Kauf von Bitcoins

die Möglichkeit, «sich an der

grössten Innovation in der Finanzbranche

zu beteiligen, die wir in unserem

Leben sehen werden». Vor

allem in den Entwicklungsländern

hat Bitcoin Chancen, sich durchzusetzen.

Wenn sie anfangen, Bitcoins

zu verwenden, wird deren Wert in

die Höhe schnellen. Denn die maximale

Anzahl von Bitcoins ist auf 21

Millionen Stück begrenzt. Anleger

können Bitcoins online kaufen, etwa

über Localbitcoins.com. Dort

werden nicht nur Online-Anbieter

gelistet, sondern auch solche, die

gegen Bargeld in Kaffees oder

Restaurants Bitcoins verkaufen.

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447


Datum: 11.12.2015

Kleinstbeträge lassen sich an den

Bankomaten beziehen, die von

Niklas Nikolajsens Firma Bitcoin

Suisse betrieben werden. Sie sind in

Zürich, Basel, Bern und St. Gallen zu

finden und werden immer beliebter:

«Noch im Jahr 2014 setzten wir

damit nur 120 000 Franken um,

jetzt sind es bereits 300000 Franken

pro Quartal», so Nikolajsen.

JOHANN GEVERS Der Monetas-Gründer

hat mit seiner Software bereits die Post

von Tunesien als Kunde gewonnen.

111

Monetas, Zug

Die Software von Monetas

ermöglicht die Abwicklung

von Finanztransaktionen

via App von Handy zu

Handy - ganz ohne Bank.

Themen-Nr.: 660.003 Abo-Nr.: 660003 Auflage: 42'599 Argus Ref.: 60011447

More magazines by this user
Similar magazines