Kinderzeitung

HRickert

TIERISCHE SONDERAUSGABE

AUS DEM

INHALT

Buschis

Geschichte

Gestatten, Buschmann!

Orang-Utan ist der Star des Osnabrücker Zoos

Buschi und

seine Hobbys

Seite 2

Seite 4

Die Spendenaktion

„Wir für Buschi“

Seite 5–7

Noch mehr Infos

im Internet:

www.noz.de/buschi

Orang-Utan Buschi: ein berühmtes Gesicht in der Region.

Foto: Zoo Osnabrück

Menschenaffen

Malen nach

Zahlen

Seite 9

Seite 11

Neue Osnabrücker Zeitung

Telefon: 05 41/310-0

Abo-Service: 05 41/310-320

Anzeigen: 05 41/310-310

Eine Sonderausgabe der

SSeit über 40 Jahren lebt

im Zoo Osnabrück ein

ganz besonderer Affe: Er

ist ein Orang-Utan und heißt

Buschmann, aber er wird von

allen nur Buschi genannt. Buschi

wurde 1971 im Zoo geboren

– damit ist er heute wahrscheinlich

ungefähr so alt wie

Eure Eltern! Als Menschenaffe

gehört er zu unseren nächsten

Verwandten im Tierreich.

Weil der Orang-Utan schon so

lange im Osnabrücker Zoo lebt,

ist er auch sein berühmtestes

Gesicht. Bestimmt habt Ihr

diesen orange-braunen Affen

mit dem zottigen Fell und den

wulstigen Backen schon auf

vielen Fotos oder im Fernsehen

gesehen. Im Zoo findet Ihr

ihn neben den Elefanten und

Tigern, die wie Orang-Utans

aus Asien stammen. Doch Buschis

Haus ist alt und nicht

mehr schön. Deshalb wird

im Moment viel Geld gesammelt,

um es für ihn und seine

Orang-Utan-Freundin Astrid

umzubauen.

Buschi ist superstark. Man

sagt, noch stärker als Schimpansen

– und die sind schon

vier- bis sechsmal so stark wie

ein Mensch. Aber Buschi ist

auch superschlau. Er kann

zum Beispiel rasend schnell

knifflige Geschicklichkeitsspiele

lösen. Einmal, als er noch

ein Baby war, hat Buschi sich

sogar mit selbst gebautem

Werkzeug den Türschlüssel

geangelt und ist unbemerkt

nach draußen spaziert. Wie

diese Geschichte ausging und

was Ihr sonst noch über Buschi

wissen müsst, lest Ihr in

dieser Kinderzeitung.


2

Ein selbstbewusster Bursche

Von seiner Mutter verstoßen, hängt Buschi heute auch an Menschen

damit in die Sonne! „So ist

er eben: ein selbstbewusster

Bursche und ganz schön

cool“, sagt Detlef Niebler.

In den 1980er-Jahren schaffte

es der Zoo, Buschi und seine

Mutter wieder zu vereinen.

Bis 1991 blieben die beiden

unzertrennlich. Dann starb

Buschis Mutter.

Buschi als Baby: er brauchte so viel Fürsorge wie ein Menschenbaby.

B

Buschi wurde 1971,

drei Tage vor Weihnachten,

in Osnabrück

geboren. Er war der

erste Menschenaffe, der am

Schölerberg zur Welt kam.

Leider nahm ihn seine Mutter

Suma nicht an. Deswegen verbrachte

Buschi die ersten Monate

seines Lebens im Osnabrücker

Kinderhospital. Dort

wurde er von den Ärzten und

Krankenschwestern gepflegt,

aufgezogen und verwöhnt. In

einem Krankenhaus war Buschi

danach aber nie mehr.

„Überhaupt war er nie ernsthaft

krank“, staunt Tierpfleger

Detlef Niebler, der Buschi

fast seit Anfang an kennt.

Nach seiner Rückkehr in

den Zoo lebte Buschi mit

Foto: Hartwig Fender

zwei Gorillababys zusammen.

Mit seinen Tierpflegern unternahm

der Orang-Utan viele

Ausflüge auf die Zoowiese,

die damals dort lag, wo sich

heute die Tigeranlage und

der Affentempel befinden.

Als er einmal den Türschlüssel

mopste und heimlich ausbüxte,

schnappte Buschi sich

einen Jutesack und legte sich

Ein Jahr später zog deshalb

ein anderes Weibchen

bei ihm ein: Es hieß zufällig

auch Suma und blieb bis

2006. Dann starb auch sie –

mit 53. Ihr seht: Auch Buschi

ist mit seinen bald 43 Jahren

schon ganz schön alt für einen

Orang-Utan. „Verglichen mit

einem Menschen wäre er um

die 70“, erklärt Menschenaffen-Kenner

Niebler. Seit 2007

lebt Buschi mit der Orang-

Utan-Dame Astrid zusammen.

Die beiden verstehen

sich gut. Aber noch lieber als

seine Artgenossin mag Buschi

das Gibbonäffchen Lenchen.

„Die darf ihn sogar füttern

und auch mal necken“, sagt

der Tierpfleger.


3

Buschis Alltag

Ein affenstarker Tag

DDer Tag von Orang-

Utan Buschi beginnt

recht früh – er muss

zwar nicht in die Schule, steht

meistens aber trotzdem gegen

7 Uhr auf. Nachdem er

sich ausgiebig gestreckt und

das Heu aus dem Fell geschüttelt

hat, kommen um 7.30 Uhr

auch schon seine Tierpfleger.

Zur Begrüßung gibt es erstmal

eine kleine Nascherei:

ein Stückchen Zwieback zum

Beispiel. Während Buschi

seine morgendliche Körperpflege

macht, bereiten ihm

die Pfleger in seinem Außengehege

das Frühstück vor. Buschi

ernährt sich sehr gesund:

Für ihn und seine Gefährtin

Astrid gibt es Obst und Gemüse,

zum Beispiel Paprika,

Äpfel oder Rote Bete. Dazu

trinken sie zwei bis drei Liter

Früchte-Tee oder Kräuter-Tee

– am liebsten mit ein wenig

Honig gesüßt. Nach dem

Frühstück statten die Gibbons,

die nebenan wohnen,

den Orangs einen Besuch ab.

Buschi versteht sich besonders

gut mit Gibbonweibchen

Lenchen. Sie darf ihm sogar

sein Essen stibitzen. Tagsüber

sitzt Buschi auf seiner Aussichtsplattform

und beobachtet

die Zoobesucher oder auch

die Zoomitarbeiter – das ist

sozusagen sein Hobby. Für ein

Mittagsschläfchen verkriecht

er sich zwischendurch unter

seiner Decke. Über den Tag

verteilt gibt es für die Kletterkünstler

immer wieder kleine

Leckereien, die sie sich aber

selbst suchen müssen – auch

im Regenwald sind die Baumbewohner

tagsüber mit der

Futtersuche beschäftigt.

Manchmal malt Buschi auch

mit seinen Tierpflegern oder

zeigt bei Geschicklichkeits-

Buschi liebt Kräuter- und Früchte-Tee.

Foto: Jörn Martens

spielen, wie intelligent er ist.

Gegen 18.30 Uhr endet der

Orang-Tag: Nach dem Abendessen

bauen sich Buschi und

Astrid ein Schlafnest aus Heu

und schließen ihre Augen.

Übrigens: Buschi

schläft am

liebsten auf

dem

Bauch –

Ihr auch?

Bananen zählen!

Sind Dir schon die Bananen aufgefallen,

die in der Zeitung überall verstreut sind?

Buschi hat sie unterwegs zum neuen

Menschenaffenhaus verloren. Damit

er sie alle wieder einsammeln kann,

musst Du sie zählen. Vergiss dabei nicht,

die Banane mitzuzählen, die links neben

diesem Text abgebildet ist.

Ich habe

Bananen gezählt!

Buschi beobachtet seine Umwelt genau.

Foto: David Ebener


4

Buschi, die Intelligenzbestie

Mit Malen beschäftigt sich der Orang-Utan am liebsten

MMalt Ihr auch gerne?

Buschi liebt

es geradezu. Seine

Bilder aus Fingerfarbe haben

ihn in ganz Deutschland berühmt

gemacht und wurden

für viel Geld versteigert, um

damit bedrohten Tierarten zu

helfen. „Er hat einen ganz eigenen

Mal-Stil“, sagt Buschi-Experte

Detlef Niebler

über den talentierten Orang-

Utan. An den gewählten Farben

kann man die Stimmung

des Affen beim Malen erkennen:

mal hell und freundlich,

mal traurig und düster.

Noch beeindruckender ist für

den Tierpfleger im Zoo Osnabrück

aber Buschis „wahnsinnige

Auffassungsgabe. Da

reicht ein Blick, um Dinge zu

verstehen.“ Nicht umsonst

galt der Orang-Utan schon im

Babyalter als „Professor unter

den Menschenaffen“, wie es in

alten Zeitungsartikeln steht.

Tatsächlich zeigte er in vielen

wissenschaftlichen Experimenten,

wie gut er Rätsel knacken

und aus verschiedenen

Buschi sucht immer neue Aufgaben.

Gegenständen ein dafür benötigtes

Werkzeug basteln kann.

„Buschi ist eine Intelligenzbestie“,

sagt Detlef Niebler

ehrfurchtsvoll.

Auch Buschis Gedächntnis ist

enorm. Was er einmal begriffen

hat, vergisst er nicht mehr.

Als ihm kürzlich ein Fernsehteam

eine Tüftelaufgabe stellte,

die Buschi einst als Kind

gemeistert hatte, erinnerte

sich der Orang-Utan sofort

Foto: Zoo Osnabrück

und schaffte sie auch diesmal

binnen Sekunden.

Weil Buschi so schlau ist, will

er auch jeden Tag herausgefordert

werden. Für die Pfleger

im Menschenaffen-Haus

ist es inzwischen ein ganz eigener

Denksport, immer neue

Rätsel für ihren tierischen

Einstein auszuhecken. „Es

darf auch nicht zu einfach

sein, sonst ist er beleidigt.“

Buschi hat ein sehr gutes Gedächtnis.

Foto: David Ebener


5

Das zukünftige Zuhause

Neue vier Wände für Buschi

Orang-Utan Buschi

wohnt im

Menschenaffenhaus

im Herzen des Zoos. Das

wurde vor über 50 Jahren gebaut

und ist inzwischen nicht

mehr so schön, auch wenn

zwischendurch das Innengehege

und das Außengehege

erneuert wurden. Deshalb

will der Zoo Buschis Zuhause

umbauen und modernisieren.

Die Bauarbeiten sollen

schon in diesem Herbst starten.

Buschis neues Zuhause

wird dann so ähnlich aussehen

wie der Affentempel

und der Tigertempelgarten

nebenan, also wie eine ganz

alte Tempelruine. Aber nur

scheinbar, denn in Wirklichkeit

ist ja alles ganz neu!

Buschi wird dann fast doppelt

so viel Platz haben wie

früher und viel mehr Platz

zum Klettern. Das Dach wird

Ein Modell des neuen Menschenaffenhauses. Foto: Zoo Osnabrück

Buschi ist gespannt auf sein neues Zuhause.

Foto: Jörn Martens

zum Teil aus Glas sein, damit

ganz viel Tageslicht hineinscheint.

Und in seinem neuen

Zuhause bekommt Buschi sogar

eine Fußbodenheizung,

sodass Buschi es immer schön

warm hat. Im Besucherbereich

des Hauses werden viele

verschiedene Pflanzen wachsen,

dann sieht es dort fast so

aus wie in Buschis Heimat,

dem Regenwald. In zwei Jahren

soll alles fertig sein. Allerdings

kostet der Umbau 1,6

Millionen Euro. Ganz schön

viel Geld. Weil der Zoo nicht

so viel Geld hat, können alle

Buschi- Freunde Geld für den

Umbau spenden. Bei der Aktion

„Wir für Buschi“ kann je-

der helfen – auch Ihr! Ein

paar Ideen, wie Ihr Geld für

Orang-Utan Buschi sammeln

könnt, findet Ihr in der Mitte

dieser Zeitung. Aber vielleicht

habt Ihr auch eigene Ideen?

Macht doch eine Aktion mit

Eurer Klasse oder Sportgruppe.

Unter allen teilnehmenden

Kindergruppen verlosen

wir spannende Preise,

zum Beispiel einen Ausflug in

den Zoo mit Tierkontakten

und Blicken hinter die Kulissen!

Gemeinsam seid Ihr bestimmt

affenstark für Buschi

und knackt die 100-Euro-

Grenze. Dann werdet Ihr auf

der Spendentafel bei Buschis

Gehege verewigt.


8

Wo leben Orang-Utans?

Borneo und Sumatra: Heimat der Menschenaffen

OOrang-Utan Buschi

wurde im Zoo Osnabrück

geboren.

Doch seine Artgenossen in

der Natur leben im Regenwald,

und zwar auf den Inseln

Borneo und Sumatra. Diese

zwei Inseln befinden sich in

Südostasien – das ist auf der

anderen Seite der Erde. Weil

die Inseln weiter im Süden

liegen, ist es dort viel wärmer

als bei uns: Du könntest das

ganze Jahr in Deinen Sommersachen

herumlaufen und

würdest nicht frieren. Im Regenwald

ist der Name Programm:

Hier regnet es jeden

Tag für mehrere Stunden –

viel mehr als bei uns in

Deutschland. Weil es so viel

feuchter und so viel wärmer

Manchmal suchen Orang-Utans die Nähe zu Artgenossen.

Foto: Colourbox

Orang-Utans leben auf Bäumen.

Foto: Colourbox

ist, wachsen dort ganz andere

Pflanzen als bei uns. Es gibt

auch keine Jahreszeiten, deswegen

verlieren die Bäume

nie ihre Blätter. Dort leben

auch ganz andere Tiere – zum

Beispiel Orang-Utans. Sie leben

hauptsächlich in den

Bäumen. Diese sind ihr Zuhause,

dort finden sie das

ganze Jahr über genügend zu

fressen, nämlich Blätter,

Früchte oder Rinde. Sie schlafen

sogar in den Bäumen und

bauen sich aus Zweigen und

Blättern ein Nest. Übersetzt

heißt Orang-Utan „Waldmensch“.

Das passt doch sehr

gut, oder? Die Orang-Utans,

die auf Sumatra leben, sehen

übrigens etwas anders aus als

die Artgenossen, die auf Bor-

neo zu Hause sind: Die Sumatra-Bewohner

haben ein längeres

und rötlicheres Fell als

ihre Verwandten auf Borneo.

Aber egal ob Sumatra oder

Borneo – beide Orang-Utan-

Arten haben sich perfekt an

den Regenwald angepasst:

Das Fell ist Wasser abweisend,

und nicht zu warm. Mit den

langen Armen können sie

die Äste von anderen Bäumen

erreichen. Und die Hände haben

lange Finger und verkürzte

Sehnen, sodass sie

beim Klettern gut zufassen

können. Wirklich

beeindruckend,

diese rothaarigen

Waldmenschen.


9

Menschenaffen

Wusstest Du, dass Du mit Buschi verwandt bist?

D

Der Orang-Utan ist

ein Menschenaffe. Das

bedeutet, er ist uns

Menschen in vielen Dingen

sehr ähnlich.

gerichtet und sitzen nicht wie

bei anderen Tieren, zum Beispiel

bei Pferden, an der Seite

des Kopfes. Er hat auch keinen

Schwanz und darf fast alles

essen, was Du isst.

Natürlich gibt es auch Unterschiede

zwischen einem Orang-

Utan und Dir. Er hat viel mehr

Haare als ein Mensch. Seine

Hände sind größer, und er hat

längere Arme als Du. Die

braucht der Orang-Utan, um

sich von Ast zu Ast zu hangeln.

Bäumen gemacht. Deswegen

kann er aber auch nicht richtig

stehen und auf dem Boden laufen,

wie wir Menschen.

Und natürlich kann ein

Orang-Utan

Er hat wie wir Hände und

Füße, an denen sogar Nägel

wachsen. Mit seinen beweglichen

Fingern kann er Dinge

greifen und geschickt Werkzeuge

nutzen, wie zum Beispiel

Äste, um an Futter zu kommen.

Seine Augen sind wie bei

einem Menschen nach vorne

Er kann alle Krankheiten bekommen,

die wir Menschen

haben können, und wir können

uns gegenseitig anstecken. Und

wie Menschen kann Buschi

sich langweilen. Deswegen beschäftigen

ihn im Zoo die Tierpfleger

und malen gemeinsam

mit ihm oder verstecken für

ihn Futter.

Dabei helfen ihm auch seine

Füße, die sehen den Händen

sehr ähnlich und sind deswegen

beweglicher als die eines

Menschen. Während Du nur

mit den Zehen wackeln kannst,

kann Buschi sich mit seinen

Füßen sogar an einem Baum

festhalten. Seine Füße und

Beine sind für das Leben in den

nicht reden – er

hat aber seine eigene

Sprache und verständigt

sich über Rufe mit

seinen Artgenossen.

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G. Brands GmbH

Wasserwerkstraße 102

49086 Osnabrück

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10

Hallo, Nachbar!

Wer lebt bei Buschi nebenan?

O

Orang-Utan Buschi

hat viele tierische

Nachbarn im Zoo

Osnabrück: Gibbons, Schweinsaffen,

Elefanten und Tiger.

Diese Tierarten haben eines

gemeinsam: In der Natur leben

sie in Asien.

Die Weißwangenschopfgibbons

wohnen mit Buschi

in einem Haus. Insgesamt leben

vier Gibbons im Zoo Osnabrück.

Sind Dir schon ihre

langen Arme aufgefallen? Damit

können sie bis zu zehn

Meter weit schwingen. Bemerkenswert

ist auch ihr Ruf: Laut

wie eine Alarmanlage schallt

dieser über den Zoo – so verständigen

sie sich im Regenwald

über Kilometer hinweg.

Gegenüber den Gibbons leben

die Asiatischen Schweinsaffen.

Ihre Arme sind genauso

lang wie ihre Beine. Deswegen

können sie nicht so gut in den

Bäumen klettern und hangeln

wie Gibbons. Sie bewegen sich

stattdessen auch viel auf dem

Boden fort. Schweinsaffen verdanken

ihren Namen ihrem

geringelten Schwanz, der dem

eines Schweins ähnelt.

Weißwangenschopfgibbons

Sie leben in großen Gruppen

mit einem Chef. Auf dem

Osnabrücker Affentempel ist

das Hubert.

Im Tigertempelgarten neben

dem Affentempel wohnen zwei

Sumatra-Tiger. Das ist eine

sehr seltene Tierart, denn ihr

Lebensraum in freier Wildbahn

wird zerstört. Deswegen sind

sie vom Aussterben bedroht.

Die beiden Tiger im Zoo Osnabrück

heißen Diana und Argo.

Mit ein bisschen Glück kannst

Du die beiden beim Baden

beobachten. Sumatra-Tiger

schwimmen nämlich sehr

gerne.

Asiatische Schweinsaffen

Foto: Michael Hehmann

Sumatra-Tiger Diana und Argo (oben) und Asiatische

Elefanten (unten)

Fotos: Zoo Osnabrück

Die Asiatischen Elefanten

findest Du gegenüber vom

Tigertempelgarten oder direkt

neben Buschi. Insgesamt leben

hier fünf männliche Elefanten.

Den 43-jährigen Luca siehst Du

schon von Weitem, denn er ist

mit seinen 3,15 Metern einer

der größten Asiatischen Elefantenbullen

in Deutschland.

Männliche Elefanten nennt

man übrigens Bullen, weibliche

Kühe. Wusstest Du, dass Elefanten

Töne hören, die wir

Menschen nicht wahrnehmen

können, weil sie sehr tief sind?

So können sich Elefanten über

eine große Entfernung verständigen,

ohne dass Du etwas davon

mitbekommst.

Impressum:

Herausgeber:

Verlag Neue Osnabrücker Zeitung

Internet: www.noz.de

Redaktionsleitung:

Dr. Berthold Hamelmann (verantwortlich)

Redaktion: Martina Hümmer, Lisa Josef,

Jennifer Konermann, Sebastian Stricker

Fotos: Colourbox, Hartwig Fender, Fotolia,

Michael Hehmann, Jörn Martens, Stephan

Schute, Zoo Osnabrück

Gestaltung: Silke Kötters, Reiner Stroeve

Anzeigen-/Werbeverkauf:

MSO Medien-Service GmbH & Co. KG,

Große Straße 17–19, 49074 Osnabrück

Postfach 29 80, 49019 Osnabrück,

Geschäftsführer: Sven Balzer,

Sebastian Kmoch (V.i.S.d.P.)

Verantw. für Anzeigen-/Werbeverkauf:

Sven Balzer, Wilfried Tillmanns

Verlag:

Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG,

Postfach 42 60, 49032 Osnabrück,

Telefon 05 41/310-0.

Technische Herstellung:

NOZ Druckzentrum, Weiße Breite 4,

49084 Osnabrück


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Malen nach Zahlen

Welches Tier ist hier abgebildet?

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Er ist groß, er ist klug, und er ist der Osnabrücker Liebling.

Verbinde einfach die Zahlen von 1 bis 207.

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