atw 2018-03v6

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atw Vol. 63 (2018) | Issue 3 ı March

Inside

187

Sicherheit, Kompetenz und

unsere Jahrestagung (AMNT)

Liebe KTGler, liebe atw-Leser, für den zuverlässigen Betrieb eines Kernkraftwerks sind die technische

Kompetenz und das Sicherheitsbewusstsein der Betriebsmannschaft sowie die Sicherheit der Anlage wesentliche

Voraussetzungen. In Deutschland ist nun das Ende des Betriebs von Leistungsreaktoren beschlossen, nicht so bei vielen

unserer europäischen Nachbarn. Sollen und können wir die kerntechnische Kompetenz in Deutschland weiterhin

erhalten?

Im Rahmen der Energievorsorgeforschung liegt es zur

Sicherheit der Bevölkerung und der Umwelt nahe, das

Know-how, die Kompetenz in der Kerntechnik zu erhalten

und noch weiter auszubauen. Kurzfristig zur Gewährleistung

des sicheren Restbetriebs in Deutschland sowie

langfristig zur Bewertung der Sicherheit benachbarter

Anlagen und vor allem, um einen Beitrag zur Erhöhung

der Sicherheit geplanter Neubauten im internationalen

Umfeld leisten zu können.

Zu der nachgewiesenen, hohen Zuverlässigkeit der

deutschen Anlagen tragen sehr viele bei, vor allem

die Betreiber selbst, aber auch, um hier nur einige zu

nennen, technische Sicherheitsorganisationen, Gutachter,

Genehmigungsbehörden, die Reaktor-Sicherheitskommission,

der Kerntechnische Ausschuss sowie Forschungszentren

und Hochschulen mit den die (Sicherheits-)

Forschung fördernden Ministerien und Projektträgern.

Diese Situation erfordert die Aufstellung eines sorgfältigen

Konzeptes zum perspektivischen Erhalt der Kompetenz,

was angesichts der vielfältigen und verschiedenartigen

Know-how-Träger eine anspruchsvolle Aufgabe ist.

Der Kompetenzerhalt/-ausbau braucht dabei zwingend

die Einbeziehung und Motivation junger Menschen.

Hierzu bietet sich als ein Instrument die Reaktorsicherheitsforschung,

als eine Säule des Kompetenzerhalts in der

Kerntechnik, an.

Erste Anlaufstellen wären hier die Universitäten mit

ihren Studierenden und geförderten nationalen kerntechnischen

Forschungsprojekten und internationalen

Forschungskooperationen, die ihren Doktoranden eine

vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglichen.

Wichtig ist aber auch die Zusammenführung von

Nachwuchswissenschaftlern (m/w) mit Spezialisten aus

relevanten beteiligten Institutionen. Dies umso mehr, da

die Kerntechnik ein hochgradig multidisziplinäres Arbeitsgebiet

ist.

Für den Kompetenzerhalt kommt der KTG und ihrer

Jahrestagung (AMNT) eine besondere Rolle zu, da sie die

verschiedenen Disziplinen sowie die nationalen und

internationalen Experten in einem Netzwerk verknüpfen

kann. Von Bedeutung ist dabei auch der Einfluss, den die

Mitglieder direkt oder durch Ansprache der Vertreter in

den Gremien auf die Gestaltung und Schwerpunktsetzung

der Jahrestagung nehmen können und sollten.

Bringen Sie sich ein, um unser Know-how zu erhalten!

| | Prof. Dr.-Ing.

Marco K. Koch

(54), Bochum

Stellvertretender

Vorsitzender

der KTG

KTG Inside

Verantwortlich

für den Inhalt:

Die Autoren.

Lektorat:

Sibille Wingens,

Kerntechnische

Gesellschaft e. V.

(KTG)

Robert-Koch-Platz 4

10115 Berlin

T: +49 30 498555-50

F: +49 30 498555-51

E-Mail: s.wingens@

ktg.org

KTG INSIDE

Ihr Marco K. Koch

www.ktg.org

77 Jahre werden

4. Ing. Ulrich Ristow, Neu-Isenburg

8. Dr. Frank Steinbrunn, Fröndenberg

14. Dipl.-Ing. Bernd Jürgens, Hirschberg

22. Dipl.-Phys. Gerhard Jourdan, Landau

76 Jahre wird

10. Dipl.-Phys. Alfons Scholz, Brühl

75 Jahre werden

7. Dr. Peter Royl, Stutensee

16. Dipl.-Ing. Jochen Heinecke, Kürten

20. Dipl.-Ing. Jörg Brauns, Hanau

26. Dr. Jürgen P. Lempert, Hannover

26. Graeme William Catto,

Buch a. Erlbach

70 Jahre werden

5. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bernd Pontani,

Alzenau

13. Dipl.-Kfm. Jochen Bläsing,

Mörlenbach

22. Dr. Volker Mirschinka, Essen

65 Jahre wird

21. Dr. Ulrich Rohde, Dresden

60 Jahre wird

26. Dr. Sheikh Shahee, Leinburg

50 Jahre werden

20. Thomas Wiese, Ebermannstadt

30. Dipl.-Ing. Heiko Ringel, Offingen

April 2018

97 Jahre wird

2. Prof. Dr. Albert Ziegler, Karlsbad

87 Jahre werden

9. Dr. Klaus Penndorf, Geesthacht

11. Hubert Bairiot, Mol/B

19. Dr. Klaus Einfeld, Murnau

28. Dipl.-Ing. Rudolf Eberhart,

Burgdorf

85 Jahre wird

6. Ing. Reinhard Faulhaber, Köln

84 Jahre wird

22. Dipl.-Ing. Gert Slopianka,

Gorxheimeral

83 Jahre werden

3. Dipl.-Psych. Georg Sieber, München

5. Prof. Dr. Hans-Henning Hennies,

Karlsruhe

19. Dr. Ernst Müller, Rösrath

19. Dr. Gottfried Class,

Eggenstein-Leopoldshafen

21. Dipl.-Ing. Walter Jansing,

Bergisch Gladbach

30. Dr. Friedrich-Wilhelm Heuser,

Overath

82 Jahre werden

4. Helmut Kuhne, Neunkirchen

6. Dipl.-Ing. Hans Pirk, Rottach-Egern

10. Dipl.-Ing. Franz Stockschläder,

Bad Bentheim

11. Dipl.-Ing. Bernhard-F. Roth,

Eggenstein-Leopoldshafen

24. Dipl.-Ing. Horst Schott, Overath

81 Jahre werden

7. Dipl.-Ing. Helmut Adam,

Neuenhagen

13. Dr. Martin Peehs, Bubenreuth

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