Zur Gesundheit 02_2019 Frankfurt

MJAMJOOM

Ausgabe Frankfurt 2/2019

LEOPOLDINA-KRANKENHAUS SCHWEINFURT

NEUROCHIRURGIE MIT ENGAGEMENT UND EMPATHIE

Erfahren Sie mehr von

Dr. med. Jérôme Manville ab Seite 16

14

Neurochirurgie

19

Neurochirurgie

20

Chirurgie

22

Chirurgie

Faszination

Neurochirurgie

Chefärztin

Dr. Elke Januschek

Da-Vinci-

Operationssystem

Dr. Ishak Yusuf

25

Psychische

Gesundheit

30

Besser Hören

33

Adipositas

37

Onkologie

Sigma-Zentrum

Prof. Dr. C. Bielitz

myWORLDofHEARING

Prof. Dr. med. Dr. hc.

Norbert Runkel

IOZK – Dr. Stücker


Die Nähe

der Familie

hilft

RONALD McDONALD HAUS UND

OASE KÖLN

Schwer kranke Kinder brauchen die Nähe ihrer

Familien ganz besonders. Im Ronald McDonald

Haus Köln finden diese Familien ein Zuhause auf

Zeit, während ihre Schützlinge in der Kinderklinik

Amsterdamer Straße behandelt werden. In

der Ronald McDonald Oase finden ambulante

Patienten und ihre Familien einen wohligen

Rückzugsort. Die McDonald‘s Kinderhilfe betreibt

deutschlandweit 22 Ronald Häuser und 6

Ronald McDonald Oasen.

Schenken auch Sie Nähe – eine Medizin, die kein Arzt

verschreiben kann.

RONALD McDONALD HAUS UND OASE KÖLN

Amsterdamer Straße 59, 50735 Köln

Telefon 0221 88 82 77-0, Telefax 0221 88 82 77-14

haus.koeln@mdk.org

www.mcdonalds-kinderhilfe.org

www.facebook.de/mcdonalds.kinderhilfe

SPENDENKONTO:

Sparkasse KölnBonn

IBAN DE57 3705 0198 1900 6685 08

BIC COLSDE33

www.mcdonalds-kinderhilfe.org


Ausgabe Frankfurt 2/2019

NEUROCHIRURGIE MIT ENGAGEMENT UND EMPATHIE

Erfahren Sie mehr von

Dr. med. Jérôme Manville ab Seite 16

Neurochirurgie

Faszination

Neurochirurgie

Psychische

Gesundheit

Sigma-Zentrum

Prof. Dr. C. Bielitz

Neurochirurgie

Chefärztin

Dr. Elke Januschek

Besser Hören

myWORLDofHEARING

Chirurgie

Da-Vinci-

Operationssystem

Adipositas

Prof. Dr. med. Dr. hc.

Norbert Runkel

Chirurgie

Dr. Ishak Yusuf

Onkologie

IOZK – Dr. Stücker

EDITORIAL

Zur Gesundheit

Neue Perspektiven

für Gesundheit und

Wohlbefinden

Vertrieb:

Lesezirkel West

(1.000.000 Leserkontakte)

Eigenvertrieb

Auflage:

10.000 Exemplare

Verlag:

S & A Verlag e.K. – Miriam Jamjoom

Hugo-Eckener-Str. 29

50829 Köln

Tel.: 0221 - 801 330 22

Fax: 0221 - 801 330 21

info@zurgesundheit.press

www.zurgesundheit.press

www.sunda.press

Aydin Aroma, Chefredakteur

Philipp Jamjoom, Geschäftsleitung

Sebastian Kleinsorge, Redaktion

Bernd Ferber, Redaktion / Office

Grafik / Design:

Heike Rödder, Rödderdesign, Köln

Verlegerin:

Miriam Jamjoom

Copyright:

Nachdrucke und Vervielfältigungen jedweder Art sind auch lediglich

auszugsweise nur mit Genehmigung gestattet und gegebenfalls

honorarpflichtig. Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind,

stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für

unverlangt eingesandte Manuskripte und Bildmaterial wird keine

Haftung übernommen.

Bildnachweise:

Titelseite, 16, 17: Dr. Manville: Foto vm-photodesign“

(Volker Martin)

Bilder von Fotolia auf folgenen Seiten: 8, 9, 13, 14, 15, 20, 21, 28,

29, 32, 34, 40, 41, 42, 43, 46, 47, 48, 49

LEOPOLDINA-KRANKENHAUS SCHWEINFURT

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33

22

37

Liebe Leserinnen

und Leser,

Sommerzeit ist Urlaubszeit.

Wir fiebern auf den Urlaub

hin und projizieren riesige

Erwartungen hinein in diese

zwei bis drei Wochen am

Strand oder in den Bergen.

Im Urlaub wollen wir entspannen

und Kraft tanken.

Die Urlaubsreise soll uns für

den ganzen Stress und alle

Entbehrungen in unserem

grauen Alltag entschädigen.

Und oft kann ein toller Urlaub mit unseren Liebsten

auch ein riesiger Gewinn und eine wunderschöne Erfahrung

für uns sein.

Trotzdem stelle ich mir die Frage: Warum fühlen wir

uns eigentlich so urlaubsreif? Ist es wirklich richtig,

dass wir nach ein paar Monaten in unserem Alltag nur

noch an den nächsten Urlaub denken und mit letzter

Energie die Koffer packen, um eine bitter nötige

Auszeit von unserem Leben zu erhalten? Könnte es

nicht sein, dass wir vielleicht irgendetwas in unserem

Alltag falsch machen? Ich glaube, dass wir uns einfach

gewohnheitsmäßig viel zu viel Stress aufbürden.

Wäre es nicht besser, häufiger mal ein oder zwei

Gänge herunterzuschalten und sich kleine Atempausen

zu gönnen, anstatt sich ständig neue Dinge

aufzuladen? Die ganze Rastlosigkeit und der häufig

von uns selbst aufgebaute Druck greifen uns doch viel

härter an, als wir uns das gerne eingestehen möchten.

Dabei müssen wir gar nicht immer nur Vollgas geben,

um ein erfülltes Leben zu haben. Ganz im Gegenteil:

Wenn wir es schaffen, unseren Alltag ein wenig zu

entschleunigen und auch mal Fünfe gerade sein zu

lassen, dann fühlt sich das schon fast wie Urlaub an.

Ihre Miriam Jamjoom

3


INHALT XXX

ANZEIGE

Orthopädie

06 Frankfurter Rotreuz-Klinik, Dr. med. Aristotelis Kaisidis Hochspezialisiert:

Die Klinik für Schulterchirurgie

08 Gelenkersatz – Früher oder später wird das ein Thema für uns alle

10 ATOS – Orthopädische Klinik Braunfels, Dr. Luis Ferraris Volkskrankheit: „Kreuzschmerzen“

13 INOVAMED – Spezialist für Kompressionstherapie

Neurochirurgie

14 Faszination Neurochirurgie

16 Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, Dr. med. Jérôme Manville

Mit Kompetenz, Engagement und einer ruhigen Hand

18 INOVAMED – Partner der Medizin

19 Sana Klinikum Offenbach GmbH, Dr. Elke Januschek Mit einem Höchstmaß an Präzision

Chirurgie

20 Ein Blick in den Operationssaal der Zukunft

22 Interdisziplinäres Chirurgisches Zentrum - Neurochirurgie - Wirbelsäulenzentrum, Dr. Ishak Yusuf

Wirbelsäulenspezialist mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen

Psychische Gesundheit

25 Vorwort Prof. Dr. C. Bielitz

26 SIGMA-Zentrum, Prof. Dr. C. Bielitz Erfolgreiches Therapiekonzept – Pferdegestützte

Therapie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

28 Angststörungen – Ein Leben wie im Würgegriff

Besser Hören

30 myWORLDofHEARING e.K., Heinz Spitzmüller Mehr als nur Hörgeräte

Adipositas

32 Adipositas – Ein Problem von globalem Ausmaß

33 Sana Klinikum Offenbach Gmb, Prof. Dr. med. Dr. hc. Norbert Runkel

Adipositas-Therapie auf höchstem Niveau

4


ANZEIGE

INHALT XXX

Reha

34 Schnell und sicher zurück in den Alltag

Onkologie

36 Dendritische Zellen Die heimlichen Hauptdarsteller

37 Vorwort Dr. Wilfried Stücker

38 IOZK Immun-Onkologisches Zentrum Köln, Dr. Wilfried Stücker

So individuell wie jeder Patient – Die IOZK Immuntherapie zur Krebsbehandlung

Gefäßmedizin

40 Das Aortenaneurysma –Eine tickende Zeitbombe

42 Die Reisethrombose – Hier liegt Gefahr in der Luft

Allgemein Medizin

44 Der Allgemeinmediziner – Ihr erster Ansprechpartner bei allen Leiden

Wellness

46 Es liegt alles in der Kraft des Wassers!

Dermatologie

48 Gebündelte Effizienz – Moderne Lasertherapie in der Dermatologie

Gesunder Rücken

49 Rückentraining ist das beste Schmerzmittel

Unterhaltung

12 Kreuzworträtsel

35 Suchworträtsel

45 Kreuzworträtsel

50 Teilnahmebedingungen Rätsel

5


ORTHOPÄDIE

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Hochspezialisiert:

Die Klinik für Schulterchirurgie

Die Klinik für Schulterchirurgie in der Klinik Maingau vom Frankfurter Roten Kreuz ist eine Klinik welche

hochspezialisiert ist auf alle Krankheiten und Verletzungen der Schulter. Es werden alle modernen Therapiemöglichkeiten

für die Schulter angewendet: sowohl konservativ (d.h. nicht operativ) als auch operativ.

Besonders zu erwähnen: durch moderne und komplexe

High-End-Geräte können nach entsprechender apparativer

Diagnostik, unter medizinischer Anweisung und

unter Anleitung eines Sportwissenschaftlers, sehr individuell

angepasste und spezialisierte orthopädische

neuromuskuläre Therapieprogramme für die Patienten

durchgeführt werden. Somit wird ein schneller Wiedereintritt

in die beruflichen und sportlichen Aktivitäten

forciert. Diese Therapieprogramme können auch bei

operierten Patienten angewendet werden, mittels speziell

dafür entwickelten postoperativen orthopädischen

neuromuskulären Programmen.

Chefarzt Dr. med. Aristotelis Kaisidis

In der Klinik werden jährlich ca. 5.000 ambulante Schulterpatienten

behandelt und ca. 700 Schulteroperationen

aller Schwierigkeitsgrade durchgeführt.

Konservative Therapie

Mit den aktuellsten medizinischen Geräten werden

alle konservative Therapien an der Schulter durchgeführt

(Hochenergie-Lasertherapien mit entsprechenden

spezifischen Programmen für die jeweiligen Schulterpathologien,

Ultraschalltherapien, Stoßwellen, Vibrationstherapien,

TENS, EMG). Es werden alle effektiven

Injektionstherapien angewendet (Depot-Kortison, ACP,

Hyaluronsäure 1% und 2%) und entsprechende Infusionstherapien.

Es werden auch Nahrungsergänzungsmittel

in der Therapie mit eingebunden.

Arthroskopische Operationen (Schlüssellochtechnik)

In der Klinik werden alle arthroskopischen Schultereingriffe

durchgeführt, d.h. alle schonenden minimal

invasiven Schulteroperationen mittels der sogenannten

Schlüssellochtechnik. Die Mediziner entwickelten

auch eine spezielle arthroskopische „2-Portal-Technik“,

die auch international publiziert und vorgestellt wurde

(gelistete englischsprachige Fachzeitschrift: Acta Orthopaedica

Belgica). Kurios und innovativ: Die Schulterspezialisten

können arthroskopisch auch ein künstliches

Schultergelenk implantieren (Oberarmkopfprothese)!

Der Chefarzt der Klinik Dr. Aristotelis Kaisidis ist offizieller

Experte und Wissenschaftlicher Beirat im Gebiet der

„Schulter-Arthroskopie und Schulter-Orthopädie.“

Künstliche Schultergelenke

In der Klinik werden jährlich 120-150 künstliche Schulter-Gelenke

implantiert (bundesweit eine enorm hohe

Anzahl und somit auch hohe Expertise). Der Chefarzt der

Klinik, Dr. Aristotelis Kaisidis ist offizieller Experte und

Wissenschaftlicher Berater im Bereich der „ Entwicklung

von Schulterendoprothesen“ und der Weiterbildung von

internationalen Ärzten auf dem Gebiet der „Schulterendoprothetik“.

Die Klinik für Schulterchirurgie wurde

im Januar 2016 ausgezeichnet als „internationales Referenzzentrum

für Schulterendoprothetik“. Dr. Aristotelis

Kaisidis wurde am 06.12.2018 offiziell von der Stadt

6


ORTHOPÄDIE

Frankfurt als „Herausragende Persönlichkeit“ geehrt. In

der Klinik werden alle Typen von künstlichen Schultergelenken

implantiert: Anatomische knochensparende

schaftlose Kopfprothesen und Totalendoprothesen,

inverse Schulterprothesen, Kappenprothesen, Traumaprothesen,

Prothesen mit Pfannenaufbau, Revisionsprothesen

und Prothesenwechsel, bipolare Prothesen, Tumorprothesen.

Besonders kurios/innovativ/attraktiv: die

arthroskopische Implantation von Schulterendoprothesen

(Oberarmkopfprothese)!

Innovation „Kaisidis-Platte“: Der Chefarzt der Klinik

Dr. Aristotelis Kaisidis hat nach jahrelanger Entwicklungsarbeit

eine spezielle patentierte Titan-Platte erfunden,

welche mit Vorteilen bei Oberarmkopfbrüchen eingesetzt

und angepassten Form auch für die Schulter-Pathologien

und Schulter-Erkrankungen: Mithilfe modernster

High-Tech gestützten Untersuchungen ist es nun mehr

möglich, eine Schulter-Vorsorge und somit eine Früherkennung

von Schulter-Pathologien und -Erkrankungen

durchzuführen. Durch diese individuelle und spezielle

High-Tech gestützte Schulterfunktions-Analyse des Patienten

wird ein Muskelprofil jedes Menschen erstellt,

welches relativ aufwendig die bestehende Muskelkraft

aller Muskelgruppen aufzeigt und gleichzeitig, wie deren

momentaner Leistungszustand ist. Diese spezielle

Schulteranalyse wird sowohl quantitativ als auch qualitativ

durchgeführt. Somit wird das jeweilige Muskelprofil

der Schulter eines jeden Menschen erstellt, wie der

jeweilige Fingerabdruck, quasi einzigartig. Somit kann

man bereits vor der eigentlichen Behandlung eines Patienten

ansetzen, weil bereits frühzeitig erkannt wird,

welche Schulterstrukturen und Muskelpartien betroffen

sind oder zukünftig besonders gefährdet sind. Entsprechende

Maßnahmen, speziell abgestimmt auf die jeweilige

Schulterfunktions-Analyse, werden eingeleitet.

Somit wird sehr gezielt behandelt, bzw. trainiert, sodass

man beispielsweise Schulter-Arthrosen, Sehnenrissen,

chron. oder akuten Entzündungen und Schulterinstabilitäten

entsprechend vorbeugt. Der Fokus der zukünftigen

Schulterbehandlung liegt somit in der gezielten

Vorsorge und Früherkennung der entsprechenden

Schulterpathologien.

wird. Diese Platte trägt sogar den Namen des Chefarztes

und heißt „Kaisidis-Platte“! Diese spezielle „Kaisidis-

Platte“ mit ihren Eigenschaften wurde sogar in einer renommierten

gelisteten US-Fachzeitschrift 2018 publiziert:

The Open Orthopaedics Journal, 2018,12, 218-

228. Es ist sehr unüblich, dass ein Implantat den Namen

des Erfinders trägt und passiert in besonderen und

wichtigen Fällen.

Schulter-Vorsorge

In vielen Bereichen der Medizin gibt es schon seit längerer

Zeit Vorsorgeuntersuchungen: Krebsvorsorge für z.B.

den Darm, die Prostata, den Brustkrebs, als auch Vorsorgeuntersuchungen

für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

(Stress-Test). Seit neuestem gibt es diese Art von Vorsorgeuntersuchungen,

in einer abgeänderten, modernen

Kontakt

Klinik für Schulterchirurgie an der

Klinik Maingau vom Frankfurter Roten Kreuz

Scheffelstraße 2-14, 60318 Frankfurt am Main

Tel.: 069 4033-890

Fax: 069 4033-892

E-Mail: schulterchirurgie@rotkreuzkliniken.de

Internet: www.rotkreuzkliniken.de

7


ORTHOPÄDIE

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Gelenkersatz – Früher oder später

wird das ein Thema für uns alle

Kaum ein medizinisches Verfahren hat in den letzten

Jahrzehnten einen derart prägenden Eindruck auf

unsere Lebensumstände im Alter sowie nach schweren

Unfällen oder Verletzungen hinterlassen wie die

Endoprothetik. Der künstliche Gelenkersatz ist in

Deutschland mittlerweile zur medizinischen Routine

geworden. Tatsächlich werden in Relation zur Bevölkerungszahl

in keinem anderen Land der Welt mehr

künstliche Gelenke implantiert als hierzulande. Insgesamt

werden in Deutschland jährlich etwa 400.000

Endoprothesen eingesetzt, die meisten davon sind

Hüftprothesen. Wenn man diese erstaunlich hohe

Zahl an Eingriffen betrachtet und dabei sein eigenes

fortschreitendes Lebensalter bedenkt, ist es gewiss

perspektivisch ratsam, einmal genauer hinzuschauen,

was bei der Endoprothetik eigentlich im Speziellen

passiert.

8


ORTHOPÄDIE

Ein in der Fachsprache als Endoprothese

bezeichneter, künstlicher

Gelenkersatz kann an

verschiedenen Körperstellen Verwendung

finden. Die Implantate

können die Gelenke der Hüfte, des Knies, der Schulter,

des Sprunggelenks sowie des Ellenbogens ganz oder

teilweise ersetzen, wenn diese ihre Funktionalität und

Beweglichkeit irreparabel eingebüßt haben. Außerdem

kommt die Endoprothetik zunehmend in der Wirbelsäulenchirurgie

zum Einsatz, wenngleich hier der Fokus

natürlich nur auf dem Ersatz einzelner Wirbel liegt und

keinesfalls die gesamte Wirbelsäule ausgetauscht wird.

Die häufigste Ursache für die Entscheidung zum Einsatz

einer Endoprothese ist Arthrose, also der zumeist

altersbedingte Verschleiß des Gelenkknorpels. Auch

die chronische Entzündung der Gelenke bei rheumatoider

Arthritis (Rheuma) kann zu schweren Schäden

des Gelenkapparates führen. Seltenere Ursachen sind

Knochenfehlbildungen, Brüche, Versteifungen oder Nekrosen.

Aufgrund der hohen Lebenserwartung der Patienten

und der starken Beanspruchung des Implantats

kann auch der Ersatz einer abgenutzten älteren Endoprothese

durch ein neues Modell notwendig werden.

Die Endoprothese wird in verschiedenen Operationsverfahren

in den Körper implantiert und ersetzt entweder

Teile eines kranken Gelenks oder das gesamte Gelenk.

Man unterscheidet dabei in erster Linie zwischen

einer Totalendoprothese (TEP) und einer sogenannten

Hemiprothese. Während bei der TEP das komplette

Gelenk ersetzt wird, werden bei der Verwendung einer

Hemiprothese nur die erkrankten Teile Gelenks ausgewechselt.

Für gewöhnlich bestehen Endoprothesen aus

Metall, Kunststoff oder Keramik, häufig auch aus einer

Kombination dieser Materialien. Von Fall zu Fall muss

hier die optimale Beschaffenheit des Implantats unter

den Gesichtspunkten von Verträglichkeit, Funktionalität

und Langlebigkeit der verwendeten Materialien ausgewählt

werden.

Ein entscheidender Aspekt des Operationsverfahrens

ist die sogenannte Verankerung, womit die Verbindung

von Knochen und Endoprothese bezeichnet wird.

Hierbei kommt häufig die Methode der zementierten

Endoprothese, bei der das Implantat mittels eines speziellen

Knochenzements mit dem Knochen verbunden

wird, zum Einsatz. Es gibt allerdings auch eine zementfreie

Methode, bei der die

Endoprothese in den Knochen

gepresst und durch

Einwachsen verankert wird.

Darüber hinaus gibt es noch

die hybride Endoprothese, bei der ein Teil der Endoprothese

zementiert und ein anderer Teil zementfrei befestigt

wird.

Nach eingehenden Voruntersuchungen mit gründlicher

Diagnostik wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt.

Der Operateur gelangt über einen Hautschnitt an

das betroffene Gelenk. Dabei wird die Muskulatur nach

Möglichkeit bloß beiseite geschoben und nicht durchtrennt.

Dann wird die Gelenkkapsel geöffnet und der

Chirurg entfernt die erkrankten Teile des Gelenks und

bereitet die verbleibenden Knochenpartien mit seinen

speziellen Operationswerkzeugen auf den Einsatz der

Endoprothese vor.

Anhand eines Probeimplantates werden Größe, Beweglichkeit

und Stabilität der eigentlichen Endoprothese

festgelegt. Das endgültig ausgewählte Implantat wird

nun durch Knochenzement mit dem Knochen verbunden

oder durch die sogenannte Press-fit-Fixation in den

Knochen geschlagen. Manchmal wird auch eine Verschraubung

zwischen Endoprothese und Knochen als

Befestigung gewählt. Zementfreie Verfahren werden zumeist

bei jüngeren Patienten mit vergleichsweise kräftiger

und stabiler Knochensubstanz in Betracht gezogen.

Nachdem der korrekte Sitz und die Beweglichkeit der

Endoprothese sichergestellt und gegebenenfalls durch

ein zusätzliches Röntgenbild bestätigt wurden, kann die

Wunde vernäht und verbunden werden.

Im Anschluss an den Eingriff bleiben Sie für Gewöhnlich

ein bis zwei Wochen im Krankenhaus und beginnen dort

direkt mit der physiotherapeutischen Nachbehandlung.

Danach steht eine drei- bis vierwöchige Reha an, die

entweder ambulant oder in einer speziellen Rehabilitations-Klinik

stattfinden kann. Unter fachkundiger Anleitung

wird somit in der Folgezeit die Beweglichkeit des

Gelenks wieder hergestellt und die Muskulatur wieder

aufgebaut. Während der Reha lernen Sie auch, sich gelenkschonend

zu bewegen und werden darüber informiert,

welche Sportarten und Aktivitäten Sie zukünftig

in welchem Umfang ausüben können.

9


ORTHOPÄDIE

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Volkskrankheit: „Kreuzschmerzen“

Rückenschmerzen können viele Ursachen haben und

müssen ihren Ursprung nicht unbedingt im Bereich des

Rückens haben. Sie können unterschiedlichster Herkunft

sein, und ihnen liegen häufig andere körperliche oder

sogar psychische Ursachen zu Grunde, die im Rahmen

einer Untersuchung abgeklärt werden müssen.

Das soziale Umfeld muss bei der Schmerztherapie

eine wichtige Rolle spielen.

Die geistige Verfassung spielt bei der modernen

Schmerztherapie eine große Rolle, da Schmerzen nicht

nur unangenehm, sondern vor allem auch beunruhigend

sein können. Moderne Schmerztherapie berücksichtigt

die Erkenntnisse über den Zusammenhang von

Körper und Geist und versucht die Psyche, genauso wie

den Körper, in eine Behandlung miteinzubeziehen. Diese

Multimodale Schmerzbehandlung wird von einem

Team aus Mitgliedern verschiedener Fachrichtungen

durchgeführt. Bei dieser interdisziplinären Arbeit sollen

Körper und Geist gleichermaßen bei der Therapie

positiv beeinflusst werden, so wird dem Patienten zu

einer wieder aktiven Teilnahme am Leben und so mehr

Lebensqualität verholfen.

Dr. Luis Ferraris

Die Seele im Rücken

Körper und Geist sind eine Einheit, die nur schwer

voneinander zu trennen ist. Der Volksmund sagt seit

jeher, dass insbesondere der Rücken einen wichtigen

Anteil des seelischen Gleichgewichts ausmacht: Wir

sollen Rückgrat beweisen, uns nicht hängen lassen

und aufrecht durchs Leben gehen. Allerdings fällt es

schwer Haltung zu bewahren, wenn seelische Belastungen,

wie Stress und Leistungsdruck, nicht nur aufs

Gemüt schlagen, sondern sich auch auf die Wirbelsäule

auswirken. Seele und Rücken gehören zusammen.

Eine ständig angespannte Rückenmuskulatur

ermüdet schneller und führt dadurch zu Muskelverhärtungen,

Verspannungen und Schmerzen im Rückgrat.

Bei dieser fachübergreifenden Schmerzbehandlung

werden spezielle schmerztherapeutische Verfahren zur

Körperwahrnehmung und Schmerzverarbeitung mit

Entspannungs- und Trainingstherapien kombiniert, wie

beispielsweise physiotherapeutische Anwendungen,

Krankengymnastik und Ergotherapie. Außerdem unterstützt

der soziale Dienst, in beratender Funktion, einen

fließenden Übergang in das Alltags- und Arbeitsleben.

Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass Rückenschmerz

nicht gleich Rückenschaden bedeutet. Oft

kann der Schmerz durch kleinere, aber regelmäßige

Maßnahmen beeinflusst werden. Vertrauen Sie darauf,

dass Ihr Rücken wieder fit werden kann und beherzigen

sie die Regel, so aktiv wie möglich zu werden! Natürlich

darf man nichts erzwingen, aber Bewegung stärkt Ihren

Rücken, verkürzt die Schmerzattacken und verringert

das Risiko für ein Wiederauftreten der Beschwerden.

10


ORTHOPÄDIE

Red Flags

Wann wird es ernst?

Bei 90% der Betroffenen halten Rückenschmerzen weniger

als sechs Wochen an, und nur bei unter 1% entwickeln

Patienten Dauerschmerz oder eine neurologische

Symptomatik.

Um bestimmen zu können, ob bei Rückenbeschwerden

schwerwiegendere Maßnahmen ergriffen werden müssen,

muss man auf bestimmte Symptome achten.

Diese Symptome sind die sogenannten „Red Flags“,

Warnhinweise, die anzeigen, dass die Schmerzen eine

Ursache haben könnten, die eine erweiterte diagnostische

Abklärung durch einen Spezialisten unumgänglich

machen. Die häufigsten Warnhinweise bei Rückenbeschwerden

sind: Schmerzen, die mehr als sechs Wochen

andauern, Schwäche, Taubheitsgefühle, Kribbeln

oder sogar Lähmungserscheinungen der Beine sowie

Urin- oder Stuhlentleerungsstörungen. Treten die oben

genannten Symptome auf, kann der spezialisierte Arzt

die Ursachen der Rückenschmerzen abklären und entsprechend

behandeln.

Rückenspezialist gesucht?

Beschwerden an der Wirbelsäule werden In der Orthopädischen

Klinik Braunfels, von einem interdisziplinären

Behandlungsteam aus 25 Mitarbeitern behandelt.

Unser Team setzt sich aus Fachärzten für Orthopädie,

Unfallchirurgie und Neurochirurgie, mit langjähriger

Erfahrung und Zusatzbezeichnungen in spezieller

Schmerztherapie, manueller und physikalischer Therapie,

sowie spezialisierten Physiotherapeuten und Pflegepersonal,

zusammen. Das Team von Chefarzt Dr. Luis

Ferraris und der leitenden Oberärztin Susanne Markgraf

wird unterstützt durch die Oberärztin Frau Stojanowitsch

(Ärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie) sowie

Herrn Dr.med. Gesser (Arzt für Neurochirurgie). „Die

interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Orthopäden

und Neurochirurgen ist die Grundlage für moderne Wirbelsäulenchirurgie“,

so Chefarzt Dr. Ferraris.

Literatur

1.Casser, Hans-Raimund; Seddigh, Susann; Rauschmann, Michael

Acute lumbar back pain—investigation, differential diagnosis and treatment

Dtsch Arztebl Int 2016; 113(13): 223-34; DOI: 10.3238/arztebl.2016.0223

2.Nationale Versorgungs-Leitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz

2. Auflage, 2017

Kontakt

Dr. Luis Ferraris

Chefarzt ATOS

Orthopädische Klinik Braunfels

Kontakt über Sekretariat

Frau Carina Joppich:

Tel.: 06442-939-602

E-Mail: carina.joppich@atos.de

11


UNTERHALTUNG

Kreuzworträtsel

Lassen Sie sich verwöhnen! Gewinnen

Sie 2 x 1 Präsentkorb im Wert von

50 Euro von Stortz. Viel Spaß und viel

Erfolg beim Rätseln, wünscht Ihnen Ihr

Team zur Gesundheit.

Torheit

Bruder

des Romulus

Reitstock

wiederholt

Schilf,

Röhricht

roter

Edelstein

Eiter

(Med.)

Auswuchs

an der

Ferse

(Med.)

Abk.: koronare

Herzkrankheit

Maßeinheit

für Gold

von geringer

Größe

Signal

der

Sirene

4

rattern

Tatsache,

Sachverhalt

Sumpfgelände

5

spanisch:

Mutter

Abk.: Europarecht

japanischer

Kaisertitel

Teil vom

Stoßdämpfer

Krankheitserreger

(Mz.)

Musik:

mäßig

langsam

(ital.)

zu den

Ohren

gehörend

(Med.)

altes

Holzraummaß

Hohlorgan

Heilgehilfe

(Mittelalter)

Wasseransammlung

im

Gewebe

Ort der

Winterspiele

2006

1

künstl.

Haarteil

Show

10

Abk.:

Acetylsalicylsäure

Unfähigkeit

zu

gehen

(Med.)

stärkster

Sturm

bewegl.

Verbindungen

indischer

Gaukler

6

Faltenstoff

Scheitelpunkt

des

Himmels

Kinderkrankheit

Heilgetränk

örtlicher

Gewebstod

(Med.)

Südfrucht

Verwandter

Knochen

des

Brustkorbes

Krankentransportgerät

Großlandschaft

Asiens

Hauptstadt

von

Kroatien

Windschattenseite

eintreffen

Wachslicht

Seltenheit;

Kostbarkeit

Vorsilbe:

Nerven...

Prüfung

im Motorradsport

Bauchorgan

Extremität

äußerst

schöpferischer

Mensch

schmalste

Stelle des

Rumpfes

innerer

Körperteil

Fragewort

(3. Fall)

Spielkartenfarbe

Bundesland

Österreichs

engl.:

Hitze,

Wärme

Blutwäsche

Seeräuber

8

Alkaloid

in Teeblättern,

9 Koffein

Trinkgefäß

e. Inseleuropäer

Leber

(Med.)

kostspielig

Weltraum,

Kosmos

ungefähr

Geld

zurücklegen

2

investieren

großer

Tanzraum

zeitnah;

zeitgemäß

flacher

Strandsee

Zitterpappel

empfehlenswert

Heidekrautgewächs

7

Glück

bringender

Gegenstand

Hauptstadt

Italiens

(Ldsspr.)

drast.

Heilbehandlung

Körperextremität

Halsschmuck

Stadt

in Oberitalien

unterhaltsamer

Zeitvertreib

lebenskräftig

ein

Balte

®

3

s1720-4

1

2

3

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5

6

7

8

9

10

Teilnahmebedingungen

finden Sie auf Seite 50

12


ORTHOPÄDIE

WIR SIND IHR SPEZIALIST FÜR

KOMPRESSIONSTHERAPIE

Die Verordnung von Kompressionsstrümpfen ist ein

wichtiger Bestandteil bei der Behandlung von venösen und

lymphatischen Erkrankungen.

Beschwerden sollen verbessert und eine Verschlechterung

verhindert werden.

Wir von INOVAMED sind spezialisiert auf die

venöse und lymphatische Kompressionstherapie.

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Umfassende

Beratung

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Individuelle

Anpassung von

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Lymphödem

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mit Ihrem

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lymphatische

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Wir sind Ihr Ansprechpartner vor Ort und freuen uns

darauf, Sie persönlich zu beraten.

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0221 - 29 99 78 68 hilfsmittel@inovamed.org

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Tivolistraße 22, 52349 Düren

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Katschhof 3, 52062 Aachen

0241 - 51 57 77 37 hilfsmittel@inovamed.org

13


NEUROCHIRURGIE

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Faszination

Neurochirurgie

Viele Leute betrachten die Neurochirurgie als die

Königsdisziplin der ärztlichen Kunst. Ob das nun besonders

fair gegenüber den anderen medizinischen

Fachrichtungen ist, in denen auch täglich mit fantastischen

Leistungen und großartigen Innovationen Leben

gerettet werden, sei dahingestellt. Gerade vor

dem Hintergrund modernster Hightech-Operationsverfahren

ist die Faszination für diese hochkomplexe

chirurgische Disziplin allerdings absolut nachvollziehbar.

Der Bereich der Neurochirurgie ist ein weites

Feld, in dem sich ständig neue und überraschende

Wege auftun. Neurochirurgen behandeln sämtliche

operationsbedürftige Erkrankungen, Fehlbildungen

und Verletzungen des menschlichen Nervensystems.

Unser zentrales Nervensystem besteht aus Gehirn

und Rückenmark, während die Nervenbahnen, die

vom Rückenmark aus in alle Körperregionen ziehen,

als peripheres Nervensystem bezeichnet werden. Zu

den bekannteren Erkrankungen des Nervensystems,

die in den Aufgabenbereich der Neurochirurgie fallen,

zählen beispielsweise Gefäßverschlüsse oder

Blutungen im Gehirn, Schädel-Hirn-Verletzungen,

Quetschungen des Rückenmarks, Tumore im Hirn

oder Rückenmark sowie Fehlbildungen des Nervensystems.

Eine bemerkenswerte Entwicklung der letzten

Jahre ist die Erweiterung des neurochirurgischen

Arbeitsspektrums in Richtung der Therapie degenerativer

Nervenerkrankungen, Schmerzen, Bewegungsstörungen

sowie psychischer Erkrankungen. So

behandeln Neurochirurgen mittlerweile etwa auch

funktionelle Störungen im Bereich des Nervensystems

wie Epilepsie, Cluster-Kopfschmerzen und Bewegungsstörungen

mit dem zukunftsweisenden Verfahren

der Neurostimulation.

Ein Neurostimulator oder Hirnschrittmacher ist ein

technisches Gerät, das bestimmte Hirnregionen

durch die Abgabe hochfrequenter elektrischer Impulse

entweder stimuliert oder hemmt. Das Verfahren

wird auch als tiefe Hirnstimulation oder Deep Brain

Stimulation bezeichnet. Bisher wurden die größten

Erfolge des Verfahrens im Kampf gegen die Parkinson-Krankheit

erzielt, auch bei Formen der Dystonie

und bei essentiellem Tremor lassen sich oft Verbesserungen

feststellen. Außerdem kommen Hirnschrittmacher

zunehmend auf dem Feld der sogenannten

Psychochirurgie bei der Behandlung von schweren

Depressionen und Zwangsstörungen zum Zug. In einem

hochpräzisen, minimalinvasiven Operationsverfahren

werden spezielle Elektroden in die betroffenen

Hirnareale eingesetzt, die in der Folge die von

der (für gewöhnlich im Oberkörper implantierten)

Steuereinheit vorgegebenen Impulse exakt an der

gewünschten Stelle freisetzen. Obgleich der exakte

Wirkmechanismus des Verfahrens noch nicht vollständig

erforscht ist, steht fest, dass die elektrischen

14


NEUROCHIRURGIE

Impulse offenbar einige Symptome unterschiedlicher

neurologischer Erkrankungen lindern können. Bei der

sogenannten stereotaktischen Hirnoperation werden

sowohl der Kopf des Patienten als auch die medizinischen

Instrumente in einem fest verschraubten

Rahmen fixiert, um höchste Präzision beim minimalinvasiv

durchgeführten Eingriff zu erreichen. Dabei

kommen routinemäßig Echtzeitbildgebung mittels

Computertomographie und Kernspintomographie

sowie computergestützte Instrumentenführung zum

Einsatz. Durch die bildgesteuerte, computerassistierte

Berechnung der Wege und Abstände innerhalb

des Gehirns ist bei einem erfahrenen Operateur ein

nahezu verletzungsfreies Arbeiten bei maximaler Gewebeschonung

und niedrigem Komplikationsrisiko

zu erwarten.

Eine andere Variante der stereotaktischen Chirurgie

kommt bei einer Sonderform der Strahlentherapie,

der sogenannten Radiochirurgie, zum Einsatz. Diese

Hightech-Therapie kommt insbesondere bei der Behandlung

von verschiedenen Gehirntumoren zur Anwendung.

Die Entscheidung, ob eine stereotaktische

Bestrahlung einer konventionellen Strahlentherapie

oder einer klassischen neurochirurgischen Operation

vorzuziehen ist, muss anhand verschiedener Faktoren

wie der Art, Größe und Lage der zu behandelnden

Tumore getroffen werden. Geeignete Bestrahlungsgeräte

für radiochirurgische Eingriffe sind das

Gamma-Knife, das Cyberknife und andere speziell

modifizierte Linearbeschleuniger, die eine gründliche

Fixierung des Kopfes erlauben. Nur so kann der, zuvor

durch bildgebende Verfahren dargestellte Tumor,

punktgenau von der hochdosierten ionisierenden

Strahlung getroffen werden. Die stereotaktische Bestrahlung

verfügt genauso wie die minimalinvasive

Gehirnchirurgie über eine hochexakte bildgestützte

Instrumentenführung und auch hier ist der Kopf

des Patienten fest in einem Fixierrahmen verankert.

Dabei wird eine sehr hohe Strahlendosis mit mehreren

nicht-parallel verlaufenden Strahlengängen auf

einen vorab genau definierten Punkt konzentriert,

sodass das Gewebe an dieser Stelle vernichtet wird.

Das Resultat ist vergleichbar mit dem Ergebnis einer

klassischen Operation. Ein großer Vorteil der Radiochirurgie

ist der Umstand, dass mit dem Verfahren

auch Tumore erreicht werden können, die einer

klassischen neurochirurgischen Operation nicht zugänglich

sind. Ein wichtiger Unterschied zur konventionellen

Strahlentherapie ist, dass die Behandlung

normalerweise in einer einzigen Sitzung erfolgt und

sich nicht über Wochen hinzieht. Dadurch treten für

gewöhnlich auch deutlich weniger unerwünschte Nebenwirkungen

auf.

15


NEUROCHIRURGIE

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Mit Kompetenz, Engagement

und einer ruhigen Hand

Der renommierte Neurochirurg Dr.

med. Jérôme Manville arbeitet als

leitender Oberarzt in der Neurochirurgischen

Klinik im Leopoldina-

Krankenhaus Schweinfurt und dem

angegliederten MVZ Leopoldina.

An beiden Standorten behandelt

er mit großem Erfolg Erkrankungen

des Gehirns, der Wirbelsäule, des

Rückenmarks und der Nerven.

Das Medizinische Versorgungszentrum

(MVZ) Leopoldina ist eine

fachübergreifende Einrichtung, in

der Ärzte mit verschiedenen medizinischen

Schwerpunkten tätig sind.

Die Bündelung verschiedenster

Fachbereiche unter einem Dach, sowie

eine hervorragende technische

Ausstattung, eröffnen umfassende

Diagnostik – und Therapiemöglichkeiten.

Im Bereich der Neurochirurgie leistet

das MVZ eine individuelle Beratung

zu neurochirurgischen Therapiemöglichkeiten.

Darüber hinaus

werden verschiedene neurologische

Untersuchungen als ambulante Leistungen

angeboten. Im ambulanten

OP-Zentrum des MVZ Leopoldina

führt Dr. Manville auch regelmäßig

mikrochirurgische Operationen

durch. Das MVZ arbeitet eng und

vertrauensvoll mit dem Leopoldina-Krankenhaus

sowie niedergelassenen

Ärzten und anderen Partnern

zusammen. So funktioniert die

Überweisung vom Hausarzt ebenso

reibungslos wie die Nachsorge der

Patienten nach einem stationären

Aufenthalt. Durch dieses Versorgungskonzept

ist eine kontinuierliche

stationäre und auch ambulante

Patientenversorgung möglich.

Dr. med. Jérôme Manville

In den hochmodernen Operationssälen

der Neurochirurgischen Klinik

im Leopoldina-Krankenhaus

Schweinfurt können komplexe Eingriffe

mikrochirurgisch und minimalinvasiv

mit hoher Präzision und Sicherheit

durchgeführt werden. Etwa

900 Patienten mit Hirntumoren,

Hirngefäßerkrankungen, Verletzungen

des Nervensystems, Schmerz-

16


NEUROCHIRURGIE

syndromen und Wirbelsäulenerkrankungen

werden jährlich von Dr.

Manville und seinen Kollegen betreut.

Durch die sehr enge Zusammenarbeit

mit den benachbarten

Kliniken und Instituten werden integrierte

Behandlungskonzepte ermöglicht,

vor allem bei der Therapie

von Hirntumoren, der Wirbelsäulenbehandlung,

der Kinderheilkunde

und der Schmerztherapie. Dabei

werden in regelmäßigen interdisziplinären

Konferenzen (z.B. in der

wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz)

für jeden Patienten maßgeschneiderte

Lösungen erarbeitet.

Die Behandlungsschwerpunkte von

Dr. Manville in der Neurochirurgischen

Klinik sind vaskuläre Operationen,

mikrochirurgische spinale

Operationen und Tumoreingriffe des

gesamten Zentralnervensystems.

Vaskuläre Neurochirurgie erfolgt

bei Hirngefäßerkrankungen.

Missbildungen der Blutgefäße im

Kopf stellen durch ihre erhebliche

spontane Blutungsgefahr eine große

Bedrohung für das Gehirn dar.

Die akute Blutung aus einer Gehirnarterie

ist prinzipiell immer lebensbedrohlich.

Deshalb besteht

rund um die Uhr die Notwendigkeit

einer lückenlosen Versorgung

von Patienten mit Aneurysma- und

Angiom-Blutungen. Die Intensivmedizin

sorgt hier mit speziellen

Röntgenuntersuchungen und letztlich

durch die operative Intervention

für die Ausschaltung von Gefäßmissbildungen.

Mikrochirurgische spinale Operationen

erfolgen bei chronischen

Rückenschmerzen und Nervenkompressionssyndromen.

Neben dem

allseits bekannten Bandscheibenvorfall

kann oft auch eine Spinalkanalstenose

oder an eine Gelenkzyste

den Schmerz verursachen. Ist

die operative Behandlung aufgrund

von anhaltenden Schmerzen oder

Nervenausfällen nicht zu umgehen,

kommen individuell angepasst die

gesamten Möglichkeiten der spinalen

Neurochirurgie zum Einsatz.

Hierbei stützen Dr. Manville und

seine Kollegen sich auf spezielle

mikro-neurochirurgische Erfahrung,

auf verschiedene CT- und röntgengesteuerte

Nerven- und Gelenksinjektionsverfahren,

aber auch auf die

ausgezeichnete technische Ausstattung

(beispielweise intraoperatives

Röntgen oder elektrophysiologische

Nervenüberwachung), die zu hoher

intraoperativer Präzision und Sicherheit

beiträgt.

Neuroonkologie - Die Behandlung

von Tumorerkrankungen des Gehirns

und Rückenmarks stellt einen zentralen

Aufgabenbereich in der Neurochirurgie

dar. Da alle Regionen des

Gehirns von Tumoren betroffen sein

können, ist insbesondere bei einer

neurochirurgischen Gehirnoperation

eine genaue Zuordnung der anatomischen

Region und ihrer spezifischern

neurologischen Funktion

sehr wichtig. Jede Operation wird

deshalb sorgfältig mit Hilfe moderner

Untersuchungsmethoden und

Computertechnik vorbereitet. Bei

Durchführung der Operation kommt

ausschließlich modernste Medizintechnik

zur Anwendung, z.B. die Anwendung

der Neuronavigation, des

Ultraschalls und intraoperativer Kontrastmittelverfahren

zur Tumordarstellung.

Das Ziel der Operation ist

stets die vollständige weitestgehende

Abtragung von Tumorgewebe bei

gleichzeitiger Schonung der Gehirnfunktionen.

Kontakt

Leopoldina-Krankenhaus

der Stadt Schweinfurt GmbH

Klinik für Neurochirurgie

Gustav-Adolf-Str. 8, 97422 Schweinfurt

Tel.: 09721 720-2626

Fax: 09721 720-2992

E-Mail: jmanville@leopoldina.de

www.leopoldina-krankenhaus.com

17


NEUROCHIRURGIE

INOVAMED – PARTNER DER MEDIZIN

INNOVATIVE VERSORGUNGSKONZEPTE FÜR PRAXEN, KLINIKEN & MVZS

Im Jahr 1989 gegründet, hat sich

die Inovamed GmbH als ein leistungsstarker

Anbieter von Logistik-Dienstleistungen

für Arztpraxen,

Kliniken und medizinischen Einrichtungen

erfolgreich am Markt etabliert. Höchst

individuelle Lösungen und ein außergewöhnlicher

Service, der weit über die normale Belieferung

von Arztpraxen und Kliniken hinausgeht,

bilden dabei die Strategie des inhabergeführten

Unternehmens.

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Tel.: 0241-95 51 5-0

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18


ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

NEUROCHIRURGIE

Mit einem Höchstmaß

an Präzision

Das Spektrum der Neurochirurgischen

Abteilung im Sana Klinikum

Offenbach unter der Leitung der

erfahrenen Chefärztin Dr. Elke Januschek

umfasst alle operativ behandelbaren

Erkrankungen des Gehirns,

des Rückenmarks, der Wirbelsäule

und der peripheren Nerven.

Im Jahr werden hier rund 1.000

operative Eingriffe vom akut lebensbedrohlichen

Hirngefäß-Aneurysma

bis zum Carpaltunnelsyndrom ausgeführt

und über 2.000 Patienten

ambulant untersucht und beraten.

In vielen Fällen findet auf dem Weg

zum optimalen Therapieerfolg auch

eine gut erprobte Zusammenarbeit

mit angrenzenden Fachabteilungen

oder externen Kooperationspartnern

statt. Jede neurochirurgische

Operation erfordert eine sorgfältige

Planung mithilfe moderner bildgebender

Verfahren und höchste

Präzision bei der Ausführung, da es

sich bei Gehirn, Rückenmark und

peripheren Nerven um überaus

komplexe Organe handelt. Um das

Gewebe selbst und die umgebenden

Strukturen zu schonen, kommen

fast ausschließlich minimalinvasive

Therapieverfahren unter dem

Operationsmikroskop zum Einsatz.

Bei besonders heiklen Operationen

werden die Leitungsbahnen

des Gehirns, der Hirnnerven oder

des Rückenmarks ständig mittels

Neuromonitoring auf ihre Funktionsfähigkeit

hin überwacht. Mit der

operativen Behandlung der Trigeminus-Neuralgie,

der Hirntumor-Chirurgie,

der Behandlung von Hirnund

Subarachnoidalblutungen bei

zerebralen Aneurysmen und Arteriovenösen

Malformationen (AVM),

den Hirnbypass-Operationen, auch

bei Kindern und Jugendlichen mit

dem Moyamoya-Syndrom sowie der

operativen Therapie von Tumoren

und degenerativen Leiden der Wirbelsäule

mit minimalinvasiven Stabilisierungen,

haben Dr. Januschek

und ihr Team besondere Schwerpunkte

gesetzt.

Im Bereich der Hirnbypass-Chirurgie

beim Moyamoya-Syndrom und bei

der mikrovaskulären Dekompressions-Operation

der Trigeminus-Wurzel,

betreuen sie Patienten aus

ganz Deutschland. In den Spezial-Sprechstunden

für pädiatrische

Neurochirurgie und Liquorzirkulationsstörungen

im Kindes- und

Erwachsenenalter (Hydrozephalus),

sowie für Tumorpatienten in der

Nachsorge, bietet die Klinik ihren

Patienten eine fürsorgliche Betreuung

und den zuweisenden Ärzten

kompetente Beratung an.

Kontakt

Sana Klinikum Offenbach GmbH

Starkenburgring 66

63069 Offenbach

Telefon: 069 8405-3881

E-Mail: Info-SOF@Sana.de

Internet: www.klinikum-offenbach.de/

neurochirurgie

19


CHIRURGIE

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Ein Blick in den

Operationssaal

der Zukunft

Wie fast alles auf unserem Planeten ist auch die ärztliche Kunst einem

evolutionären Prozess unterworfen. Immer wieder stellen bahnbrechende

wissenschaftliche und technologische Fortschritte ganze Fachbereiche

der Medizin buchstäblich auf den Kopf. Derzeit ist beispielsweise

die Chirurgie mit Innovationen konfrontiert, die das Potential besitzen,

das Gesicht der gesamten Disziplin dauerhaft zu verändern. Minimalinvasive

Operationsverfahren haben bereits viele ältere OP-Techniken

flächendeckend verdrängt und der Tag, an dem autonome Operationssysteme

den menschlichen Arzt mit Skalpell und OP-Maske überflüssig

machen, scheint in gar nicht allzu ferner Zukunft zu liegen. Was beispielweise

schon seit einigen Jahren zur Realität in deutschen Operationssälen

geworden ist, sind roboterassistierte Chirurgiesysteme wie das

Da-Vinci-Operationssystem,

das insbesondere im urologischen

und gynäkologischen

Bereich vermehrt zum Einsatz

kommt. Ursprünglich von

amerikanischen Experten entwickelt,

um ferngesteuerte

Operationen in militärischen

Krisengebieten zu ermöglichen,

findet diese zukunftsweisende

Operationstechnologie

heutzutage in vielen großen Kliniken routinemäßig Anwendung.

Insgesamt werden weltweit etwa 800.000 Eingriffe im Jahr mit Hilfe des

nach dem legendären Unierversalgenie Leonardo da Vinci benannten

Operationssystems durchgeführt.

Das Operationssystem setzt sich aus dem hochpräzisen Zusammenspiel

mehrerer Komponenten zusammen. Der operierende Chirurg sitzt an

einer Steuerkonsole, mit der er die vier Arme der patientenseitigen Robotikeinheit

kontrolliert. Hinzu kommt ein Videoturm für die Steuerung

der dreidimensionalen Kamera sowie der Lichttechnik. Hierdurch wird

der Operateur mit einem vergrößerten 3D-Bild des Operationsbereichs,

auf dem auch feine Strukturen wie Nerven und Gefäße gut zu erkennen

sind, versorgt. Die Roboterarme mit ihren speziellen mikrochirurgischen

Endowrist-Instrumenten werden in Echtzeit durch die Handbewegungen

des Operateurs gesteuert. Sieben Freiheitsgrade der Beweglichkeit

übersteigen hierbei die durch unsere Anatomie vorgegeben Möglichkeiten

der menschlichen Hand. Das Da-Vinci-System ist darüber hinaus in

der Lage, unwillkürliche Bewegungen wie beispielsweise Händezittern

zu erkennen und auszugleichen. Trotzdem funktioniert das Operationssystem

gewissermaßen als technische Verlängerung des menschlichen

Operateurs, da es weder programmiert werden noch eigenständige Bewegungen

ausführen kann.

20


CHIRURGIE

Der Einsatz eines derartigen Operationssystems

bringt verschiedene Vorteile für den Patienten und

den Operateur mit sich. Für den Patienten sind das in

erster Linie die bekannten Vorteile der minimalinvasiven

Chirurgie. Es entstehen kaum äußerliche Schnittwunden,

es ist mit einem geringeren Blutverlust und

Komplikationsrisiko zu rechnen und es ist eine baldige

Genesung mit schneller Wundheilung nach der Operation

zu erwarten. Der Operateur profitiert von der

entspannten Sitz-, Kopf- und Armhaltung während

der komplexen Operation, die sich über mehrere

Stunden hinziehen kann. So hat er weniger körperliche

Erschöpfung bzw. Nacken- und Rückenschmerzen

während des Eingriffs oder danach zu befürchten.

Außerdem erleichtert die hochmoderne bildliche Darstellung

des Operationsfeldes seine Arbeit und trägt

damit entscheidend zum Erreichen des Operationserfolgs

bei. Der einzige Grund, warum diese wahrhaft

zukunftsweisende Technologie noch nicht überall zum

Einsatz kommt, liegt bei den immer noch vergleichsweise

hohen Anschaffungs- und Wartungskosten des

Operationssystems.

21


CHIRURGIE

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Wirbelsäulenspezialist mit Kompetenz

und Einfühlungsvermögen

jedoch durch Verletzungen, Unfälle oder Krankheit geschädigt

wird, kann dies unangenehme Folgen nach

sich ziehen. Infolge der Nervenschäden wird eventuell

eine defekte Information gesendet, welche vom Gehirn

nicht richtig bearbeitet werden kann oder als Schmerz

übersetzt wird. Im Resultat können beispielsweise chronische

Rückenschmerzen, Bewegungsstörungen oder

Lähmungserscheinungen auftreten. Unter Umständen

ist bei anhaltenden Schmerzen oder anderen neurologischen

Beschwerden eine operative Therapie unumgänglich.

Für die entsprechende Diagnostik sowie

die Festlegung und Durchführung eines individuellen

Therapieplans bedarf es der Expertise eines erfahrenen

Neurochirurgen wie Ishak Yusuf.

Dr. Ishak Yusuf

Neurochirurg Ishak Yusuf hat sich in den vergangenen

Jahren einen Ruf als hervorragender Wirbelsäulenspezialist

erarbeitet. Fast alle Kommunikationsvorgänge

innerhalb unseres Körpers werden durch das zentrale

Nervensystem (ZNS) bewältigt, das aus unserem Gehirn

und dem durch die Wirbelsäule verlaufenden Rückenmark

besteht. Das ZNS übermittelt Information in Form

von bestimmten elektrischen Impulsen, die über die

peripheren Nerven und das Rückenmark an das Gehirn

weitergegeben werden. Vom Gehirn werden diese Impulse

dann empfangen und verarbeitet. Wenn das empfindliche

Nervengewebe innerhalb des Rückenmarks

Der Chefarzt des ICZ Wirbelsäulen-Zentrums im Gesundheitszentrum

VITANUM in Bodenheim verfügt über

die speziellen Fachkenntnisse sowie eine langjährige

Operationserfahrung auf dem anspruchsvollen Gebiet

der Wirbelsäulenchirurgie. Besondere Schwerpunkte

der Arbeit des renommierten Facharztes für Neurochirurgie

sind die mikrochirurgische und endoskopische

operative Therapie der gesamten Wirbelsäule und des

Rückenmarks. Mit sicherer Hand führt er Operationen

bei einer Spinalkanalverengung, einem Bandscheibenvorfall,

einem Wirbelbruch oder einem Gleitwirbel

durch. Natürlich bietet er in weniger gravierenden

Fällen auch die konservative Therapie von Erkrankungen

der Wirbelsäule und Wirbelgelenke durch Infiltration

an. Dabei wird eine hochwirksame Mischung aus

Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten

direkt in die betroffenen Stellen injiziert. Außerdem

führt der versierte Neurochirurg kleinere mikrochirurgische

Eingriffe am Kopf aus, wie beispielweise

22


CHIRURGIE

Shuntoperationen bei einem Hydrocephalus (umgangssprachlich

auch Wasserkopf genannt) oder die Beseitigung

von Subduralhämatomen (Gehirnblutungen) und

Hygromen (Wasssergeschwülsten). Auch Operationen

der peripheren Nerven, wie beispielweise die Behandlung

von Kompressionssyndromen wie dem Sulcus-

Ulnaris-Syndrom oder dem Karpaltunnelsyndrom an

Ellenbogen und Unterarm bzw. der Handwurzel, werden

von Ishak Yusuf routiniert und erfolgreich gestaltet.

Beim unabhängigen Informationsportal jameda.de erhält

der Wirbelsäulenspezialist durchgehend ausgezeichnete

Patientenbewertungen und die Bestnote 1.0

als Gesamtbewertung. So wird er von seinen Patienten

als „wunderbarer und einfühlsamer Arzt“ gelobt, der

sich durch eine „hohe Fachkompetenz in Verbindung

mit Empathie und Menschlichkeit“ auszeichnet. In vielen

Einträgen spiegelt sich auch die hohe Zufriedenheit

und Dankbarkeit seiner Patienten aufgrund sehr guter

Operationsergebnisse und das damit verbundene „Gefühl,

in den richtigen Händen zu sein“, wieder. Oder etwas

einfacher gesagt: „Der OP-Erfolg spricht für sich!“

Beispielhaft für viele vergleichbare Einträge stehen diese

beiden aktuellen Bewertungen:

„Sehr kompetenter und netter Arzt - Im November

2018 an der Bandscheibe operiert worden. Behandlungszeitraum

Juni 2018 bis heute. Kein Arzt, der seine

Patienten zu einer Operation drängt. Es werden verschiedene

Behandlungsschritte ausführlich durchgesprochen

und ich fühlte mich während meiner gesamten

Behandlung sehr gut aufgehoben. Dr. Yusuf nahm sich

außerordentlich viel Zeit, um mir meine bevorstehende

Behandlung ausführlich zu erklären (was so nicht mehr

üblich ist). Ich kann das gesamte Team um Dr. Yusuf zu

100% empfehlen. Vielen Dank für alles!“

„Herr Dr. Yusuf hat meinen Spinalkanal operiert, sehr

gute Beratung, sehr gute OP - Nach der OP keine

Schmerzen mehr, OP ist sehr gut verlaufen habe keine

Ausfallerscheinungen, mir geht es sehr gut. Ich kann es

jedem nur empfehlen, sich Herrn Yusuf anzuvertrauen.

Er ist ein super Arzt und menschlich spitze. Nochmals

vielen, vielen Dank für alles, auch einen besonderen

Dank an das Klinikum Vitanum. Die Pflege der Krankenschwestern,

die Freundlichkeit und Betreuung kann

man einfach nur weiterempfehlen.“

Kontakt

Interdisziplinäres Chirurgisches Zentrum

Neurochirurgie - Wirbelsäulenzentrum

Im VITANUM

Hilgestraße 24

55294 Bodenheim

Tel. 06135 700 90 30

Fax 06135 700 90 32

E-Mail icz@vitanum.de

Internet: www.ic-zentrum.de

23


CHIRURGIE

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24


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

VORWORT

Achtsamkeit und

Entschleunigung

sind wichtiger denn je

Prof. Dr. C. Bielitz,

Sigma-Zentrum

Bad Säckingen

Unser beruflicher Kontext ist heute geprägt durch

eine nie dagewesene Informations-Verfügbarkeit. Ich

spreche ganz bewusst nicht von Informationsflut, weil

ich doch oft selbst entscheide, was mich an Information

erreicht. Im Supermarkt oder in der S-Bahn kann

ich mich der Werbung, der Musik, den Geräuschen

natürlich nicht entziehen, die Reize sind einfach da.

Aber ich kann sehr wohl entscheiden, ob ich Informationen

über das Smartphone, Tablet und dergleichen

auf mich wirken lasse oder eben nicht. Ich bin derjenige,

der die Hoheit darüber hat, ob ich während

des Fernsehens zusätzlich noch surfe oder nicht. Ich

bin derjenige, der entscheidet, ob ich während des

Telefonates parallel noch E-Mails schreibe oder nicht.

Das muss reflektiert werden. Hier ist es ein Irrglaube

zu meinen, die „böse“ digitale Welt und die Informations“überflutung“

seien schuldig am Krankwerden

und der Häufigkeit der Überforderungs-Syndrome

und Depressionen. Es geht meist um mehrere Verursacher,

die in eine psychische Krankheit führen können.

Hier sollten wir zunächst bei dem Betroffenen

selbst ansetzen und sein Verhalten hinterfragen. Sehr

schnell werden wir feststellen, dass sein Umgang mit

sich selbst mehr Achtsamkeit bedarf. Und auch die

Interaktion mit anderen, sei es im beruflichen oder

privaten Kontext, ist unter Umständen ebenfalls nicht

ausreichend achtsam.

Ein achtsamer Mensch kann innehalten. Während des

Innehaltens kann er reflektieren, was gerade in einer

Situation geschehen ist und was auf ihn eingewirkt

hat. Somit hat er eine Chance, zu relativieren und –

nachdem er das in aller Ruhe getan hat – eine Bewertung

der Informationen, die auf ihn eingeströmt

sind, vorzunehmen. Wenn er das aber nicht tut, wird

er reflexartig eine Antwort geben, nur um das Tempo

des Interaktionspartners aufrecht zu erhalten – und

ihm im vorauseilenden Gehorsam eine gut verdauliche

Antwort zu geben. Das geht auf Dauer nicht gut!

Der Irrtum liegt darin zu glauben, nur weil Medien

schnell und die Informationen leicht verfügbar sind,

selbst schnell eine Antwort parat haben zu müssen.

Genau da passieren die Fehler, da man zu voreilig

eine Frage bejaht oder verneint, zu schnell eine Zustimmung

bei hochkomplexen Vorgängen erteilt

oder eine hochintelligente Intervention eines Interaktionspartners

möglicherweise verwirft. Die digitale

Welt verführt, Entscheidungen zu früh zu fällen. Digital

Detox ist eine wunderbare Methode der Achtsamkeit

und sollte – da wo es möglich ist – ritualisiert

verordnet werden.

Das Burnout-Risiko ist nicht beschränkt auf Manager,

die diesen Titel führen; Manager ist eigentlich jeder

Mensch, der Managementaufgaben hat. Insbesondere

Frauen, die Haus, Beruf und Kinder organisieren

müssen. Die völlig überblähte und oft auf Manager

fokussierte Anwendung der Thematik des Überforderungssyndroms

und des Stresses wird also ganz

vielen Akteuren in der Gesellschaft nicht gerecht. Es

wird ebenfalls gern vergessen, dass die Akteure, die

sich um die Stressopfer kümmern, in der Diskussion

oft nichtberücksichtigt werden. Wer kümmert sich

um die psychische Gesundheit der Akteure im Gesundheitswesen?

Wer beleuchtet hier das Phänomen,

dass auch hier diese Menschen überfordert sein können

und Gefahr laufen, auszubrennen? Hier müssen

wir genau hinschauen und sensibilisieren.

Zum Therapieerfolg führt die Beziehung, die die Therapeuten

zum Patienten aufbauen und eine kybernetische

Herangehensweise. Das heißt: die Patienten

brauchen ein angst- und wertungsfreies Klima. Es

braucht ein Grundverständnis, dass der Patient von

sich aus ein Konzept mitbringt, welches wir Therapeuten

doch erst verstehen müssen, um danach gemeinsam

mit dem Patienten zu überlegen, was ggf.

zu ändern ist.

25


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Erfolgreiches Therapiekonzept –

Pferdegestützte Therapie im

Sigma-Zentrum Bad Säckingen

Als eines der deutschlandweit führenden privaten

Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatische Medizin hat das

Sigma-Zentrum Bad Säckingen Mitte 2018 sein Therapiekonzept

um die pferdegestützte Therapie erweitert.

Schon heute hat das in dieser Form seltene Therapieangebot

eine sehr hohe Anziehungskraft: Immer mehr

Patienten aus ganz Deutschland nehmen unter fachtherapeutischer

Leitung, im Stall und auf der Koppel unweit

der Klinik, diese Zusatzleistung der Privatklinik in

Anspruch. Indem Patienten dem Pferd Orientierung geben,

erfahren gerade sie Selbstwirksamkeit und bauen

Sicherheit, innere Klarheit und Selbstbewusstsein auf.

„Die speziell auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete

Stute Amy wird zum Beispiel bei Patienten mit Burnout,

Depression, Traumafolgestörungen oder Angststörungen

eingesetzt“, erläutert der ärztliche Direktor

Professor Dr. Christoph Bielitz und ergänzt: „Da die in

der Natur stattfindende pferdegestützte Therapie den

Menschen in seiner momentanen Situation abholt und

ganzheitlich auf emotionaler, körperlicher und kognitiver

Ebene fordert, ist sie schon heute ein wichtiges

Zusatzangebot in unserem höchst individualisierten

Therapierepertoire mit dem Patienten als Partner im

Behandlungsprozess.“

Über den begrenzten Rahmen der Angebote gesetzlicher

Krankenversicherungen hinaus, nimmt sich im

Sigma-Zentrum Bad Säckingen ein persönlicher Ansprechpartner

(Bezugs-Psychologen-System) die erforderliche

Zeit, um über die Aktivierung vorhandener Ressourcen

des Patienten und die Integration aller patien-

tenwirksamen Modelle und Methoden den nachhaltigen

Therapieerfolg abzusichern. „Zu den Therapiezielen

im Umgang und in der Kommunikation mit dem

Pferd gehört das Erfahren von sozialen Kompetenzen

und Handlungskompetenzen; aber auch Beziehungsarbeit,

Erlernen von Entspannung und Selbstwirksamkeitserfahrungen

zur Persönlichkeitsentwicklung und

Stärkung des Selbstvertrauens gehören zum Therapieansatz

bei der Arbeit mit Pferden“, betont Fachtherapeutin

Dorothea Kundel. Waren es zum Start des Therapieangebotes

überwiegend weibliche Patienten, sind

heute über die Hälfte der Patienten männlich. Auch der

Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener ist überproportional

hoch.

Hintergrundinformationen zur Pferdetherapie

Von den eleganten und gutmütigen Tieren geht für

den Menschen eine unmittelbare Wirkung aus. Mensch

und Pferd sind schon seit Tausenden von Jahren eng

verbunden. Bereits der Arzt Hippokrates berichtete

im 4. Jahrhundert vor Christus „über den heilsamen

Rhythmus des Reitens und die Stärkung des Menschen

beim Umgang mit Pferden“. Pferde werden auch mit

Gefühlen wie Freiheit, Stärke, Unabhängigkeit, Sanftmut,

Schönheit, Treue und Freundschaft assoziiert. Als

Herdentiere leben sie in festen Familienstrukturen und

sind an Kontakten interessiert. Sie sind äußerst soziale

Tiere und gehen wertfrei auf jeden Menschen zu, unabhängig

von Bildungsstand, Lebenssituation, Aussehen

oder sozialem Status. Darin liegt der therapeutische

Ansatz für das Erfahren von Sozialkompetenzen, Interaktionen,

Kommunikation und Beziehungsarbeit. Weil

sie über Körpersprache kommunizieren, reagieren sie

26


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

nonverbal auch beim Menschen äußerst fein und direkt.

Sie nehmen „versteckte“ oder unterdrückte Emotionen

wahr und spiegeln diese über ihr eigenes Verhalten

und ihre Reaktion. Der Therapeut fungiert dabei

anfangs als „Übersetzer“ zwischen Pferd und Patient,

die eine zunehmend direktere Beziehung miteinander

aufbauen. Dies ermöglicht so ein direktes Reflektieren

ohne Fremdbewertung, das auch „therapiemüde“ Patienten

sehr gut auffängt. Unter www.sigma-zentrum.de

ist ein aktuelles Erklärvideo abrufbar.

Hintergrundinformationen zum Sigma-Zentrum

Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen ist eines der

deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser

für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und

Psychosomatische Medizin. Weiterführende Informationen:

www.sigma-zentrum.de

Sigma-Zentrum Privatklinikum Bad Säckingen

Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Weihermatten 1, 79713 Bad Säckingen

Telefon: +49 (0) 77 61 / 55 66-0 Für einweisende Ärzte: +49 (0) 77 61 / 55 66-300

Früherkennungszentrum: +49 (0) 77 61 / 55 64 555

E-Mail: info@SIGMA-Zentrum.de, Internet: www.sigma-zentrum.de, Facebook: www.facebook.de/SigmaZentrum

27


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Angststörungen –

Ein Leben wie im Würgegriff

Nach unzähligen Jahren des Wegschauens und Verschweigens

entwickelt sich in letzter Zeit glücklicherweise

eine Art gesellschaftliches Problembewusstsein

für depressive Erkrankungen und das

sogenannte Burnout-Syndrom. Dagegen ist der Bereich

der Angststörungen, die ebenfalls zu den am

häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen

zählen, leider immer noch mit großen Berührungsängsten

und weitgehender Unwissenheit behaftet.

Unter dem Sammelbegriff der Angststörungen werden

verschiedene seelische Erkrankungen zusammengefasst,

deren gemeinsamer Kernpunkt eine

übertriebene Angstreaktion ist, die trotz Abwesenheit

einer tatsächlichen Bedrohungsquelle stattfindet.

Die Angst an sich ist eine evolutionär notwendige

Gemütsregung, die uns seit jeher vor riskanten

Verhaltensweisen im Angesicht gefährlicher Umstände

schützt. Es besteht also kein Krankheitswert im

gelegentlichen Aufflammen der Angst als solchen,

sondern vielmehr in der Unangemessenheit ihrer

Ausprägung im Verhältnis zum realen Bedrohungspotential.

28


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

Typischerweise ist bei einer Angsterkrankung die Angstreaktion,

obwohl erkennbar unbegründet, ausgesprochen

stark in der körperlichen Symptomatik, überaus

plötzlich und unberechenbar in ihrem Auftreten und

mitunter auch recht lange anhaltend. Die krankhafte

Angst ist durch die Betroffenen meist weder zu erklären

noch zu beeinflussen und erst recht nicht in der Situation

alleine zu bewältigen. Als körperliche Symptome

treten meist Herzklopfen, beschleunigter Puls, Schwindel,

Schwitzen, Zittern, Mundtrockenheit und Hitzewallungen

auf. Außerdem kann es zu Übelkeit, Erbrechen

und Durchfall sowie zu Atembeschwerden oder

Beklemmungen und Schmerzen im Brustbereich kommen.

Häufig sind auch vorübergehende Sprach- und

Artikulationsstörungen zu beobachten. Darüber hinaus

wird die Angststörung zumeist von einem starken Unwirklichkeitsempfinden,

negativen Gedanken und dem

Gefühl eines allgemeinen Kontrollverlusts begleitet.

Deshalb führt eine Angststörung auch abseits der akuten

Angstzustände zu deutlichen Beeinträchtigungen in

der Lebensqualität der Betroffenen, weil die Patienten

zu Vermeidungsstrategien neigen, die ihr Sozial- Familien-

und Berufsleben schwer in Mitleidenschaft ziehen

können.

Die verschiedenen Angststörungen lassen sich grob in

den Bereich der Phobien und den Bereich der allgemeineren,

unspezifischen Angststörungen einteilen. Phobien

sind dabei auf konkrete Dinge ausgerichtet und an

bestimmte auslösende Objekte, Situationen oder Räumlichkeiten

gebunden. Das kann etwa die Flugangst sein,

die Höhenangst, die Angst vor Menschenmengen, die

Angst vor öffentlichen Plätzen, die Angst vor Spinnen

oder die Angst vor Spritzen. Bei unspezifischen Angststörungen

treten die Angstreaktionen dagegen spontan

und ohne speziellen Anlass auf. Es können zumeist keine

bestimmten Situationen oder Objekte als unmittelbare

Auslöser festgemacht werden, wenngleich natürlich

externe Faktoren wie beruflicher Stress oder Streit

in der Familie prinzipiell zur Verschlimmerung der Problematik

beitragen können. In vielen Fällen gesellt sich

zu der Angst auch eine Depression – oder umgekehrt.

Eine sogenannte Generalisierte Angststörung liegt vor,

wenn Angstsymptome, die sich nicht auf bestimmte

Situationen beschränken, den Patienten dauerhaft begleiten.

Dabei steht eine diffuse Angst im Vordergrund,

die mit starker nervlicher Anspannung und ständigen

Sorgen und Befürchtungen einhergeht. Betroffene befürchten

beispielsweise beruflichen oder finanziellen

Misserfolg oder dass sie selbst oder Angehörige schwer

erkranken oder Unfälle erleiden könnten. Hinzu kommt

das ganze Spektrum der oben genannten körperlichen

Symptomatik. Besonders extrem in ihrer Ausprägung

sind Panikstörungen, also spontan und ohne erkennbaren

Anlass auftretende, schwere Angstattacken, die den

Betroffenen für einige Minuten massiv körperlich angreifen.

Panikattacken äußern sich typischerweise durch

plötzliches Herzklopfen, Herzrasen, Brustschmerzen,

Erstickungsgefühle, Zittern, Schwitzen und Schwindel.

Währenddessen leiden die Betroffenen oft unter Todesangst,

da sie die Symptome fehlinterpretieren und

beispielsweise einen Herzinfarkt vermuten. In der Folge

entsteht aufgrund der Unberechenbarkeit von Panikattacken

auch oft eine ständige Angst vor der Angst.

Bei sämtlichen Angststörungen steht das ärztliche oder

psychotherapeutische Gespräch im Mittelpunkt der

Diagnostik. Ein Arzt stellt aufgrund der im Patientengespräch

geschilderten Symptome eine Verdachtsdiagnose

und veranlasst eine gründliche körperliche Untersuchung,

um organische Ursachen für die Beschwerden,

beispielsweise eine Herzerkrankung oder eine Hormonstörung,

ausschließen zu können. Wenn keine organische

Erkrankung vorliegt, erfolgt eine psychiatrische

oder psychotherapeutische Behandlung. Wie bei den

meisten anderen psychischen Erkrankungen kommt

auch bei der Therapie von Angststörungen zumeist

eine Kombination verschiedener psychotherapeutischer

und medikamentöser Behandlungsverfahren zum

Einsatz. Insbesondere zu Beginn der Behandlung helfen

verschiedene gut erprobte Mittel aus der Gruppe

der angstlösend und antidepressiv wirkenden Medikamente

gegen die schlimmsten akuten Beschwerden.

In der begeleitenden Psychotherapie kommen verhaltenstherapeutische

sowie psychoanalytische und tiefenpsychologische

Therapieformen zum Einsatz. Bei

der Verhaltenstherapie werden vor allem Strategien der

Alltagbewältigung trainiert, während die psychoanalytischen

Verfahren darauf abzielen, die tiefer liegenden

Ursachen der seelischen Erkrankung aufzudecken und

aufzuarbeiten. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen

in Selbsthilfegruppen und verstärkte sportliche

Betätigung können wichtige Ergänzungen zu diesem

therapeutischen Angebot darstellen. Als punktuell hilfreich

haben sich auch verschiedene Entspannungsverfahren

wie autogenes Training, Meditation und Hypnose

erwiesen. Diese ergänzenden Maßnahmen sollten

allerdings keineswegs als gleichwertiger Ersatz für eine

ärztliche Behandlung missverstanden werden.

29


BESSER HÖREN

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Mehr als nur Hörgeräte

Seit 2016 können die Dienste von myWORLDofHEARING

auch in der verkehrsgünstig am Flughafen Frankfurt

gelegenen Filiale im FAC gegenüber Terminal 1

in Anspruch genommen werden.

Und wer öfters auf Mallorca ist, dürfte es schätzen,

dass myWORLDofHEARING für seine Kunden viele

Serviceleistungen auch auf der Baleareninsel anbietet.

Heinz Spitzmüller

Aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen hat Heinz

Spitzmüller, der viele Jahre in leitender Stellung im

SAP Konzern tätig war, 2007 das Unternehmen „my

World of Hearing“ gegründet. Neben seinen eigenen

Erfahrungen, Spitzmüllers Hörvermögen ist zu 85%

eingeschränkt, basierte die Gründungsidee auch auf

konkreten Zahlen. Allein in Deutschland sind danach

geschätzte 16 Millionen Bundesbürger von einer Hörminderung

betroffen. Allein dieser Faktor war für den

Existenzgründer jedoch nicht so sehr entscheidend

wie die Individualität des einzelnen Betroffenen: „Die

Hörwelt mit ihren vielen Facetten ist für einen Hörgeschädigten

ein ständiger Kampf um Missverständnisse.

Hören ist eine Schlüsselqualifikation für beruflichen Erfolg,

und optimal eingestellte Hörgeräte erhöhen die

Lebensqualität. Das Klischeebild vom hochbetagten,

schwerhörigen Großvater ist nicht mehr zeitgemäß.

Viele meiner Kunden sind jünger als 60.“

Nicht weit von Heidelberg, in dem Ort Wiesenbach,

bietet myWORLDofHEARING seit mehr als 10 Jahren

alles zum Thema Audiotherapie und Hörakustik.

Spitzmüller, Audiotherapeut und Audiologe aus

Leidenschaft berücksichtigt besonders die Anforderungen

von aktiven Menschen in gehobener beruflicher

oder gesellschaftlicher Stellung und Personen,

die in kommunikationsintensiven Berufen speziell gefordert

sind. Er versteht sich nicht als reiner „Hörgeräteanpasser“,

sondern insbesondere auch als Coach,

der den Kunden auf dem Weg zum besseren Hören

und Verstehen partnerschaftlich begleitet und vertrauensvoll

berät. Passend für Berufstätige bietet

myWORLDofHEARING auch Termine am Abend.

Außerdem nutzt Spitzmüller die neuesten Möglichkeiten

zur „remote“ Feineinstellung der Geräte

und kann damit die Anzahl erforderlicher Termine

des Kunden in den myWORLDofHEARING Räumen auf

ein absolutes Minimum reduzieren.

Hörgeräte bieten immer Funktionen und Anbindungen,

die zunächst nur in smart headphones, wie z.B. den Airpods

von Apple angeboten wurden. Hörgeräte, wie die

seit Januar 2019 auch aus der TV Werbung bekannten

Phonak Audéo Marvel, werden damit immer mehr auch

zu „hearables“ und sind sogar kleiner und leichter als

bisherige Ohrhörer. Dies ermöglicht nicht nur handsfree

Telefonieren, Skypen etc. mit einem sehr leichten

Hörgerät am Ohr und sehr gutem Verstehen des vom

Telefongesprächspartner Gesagten, sondern auch weitere

Vorteile aus der Interaktion mit Smartphones und

beim Hören von Musik, Videos, E-Books, Podcasts un

vielem mehr. Heinz Spitzmüller trägt selbst seit November

2018 Phonak Audéo Marvel Högeräte und lässt

seine Erfahrung mit diesen „multifunktionalen Wundern“

ebenso in die Beratung und Hörgeräteanpassung einfließen,

wie seine Kenntnis von künftigen Entwicklungen.

30


BESSER HÖREN

Neben unauffällig hinter dem Ohr getragenen Hörgeräten

bietet myWORLDofHEARING auch komplett

unsichtbar oder kaum sichtbar in die Gehörgänge

einsetzbare Geräte. Mit dem von außen völlig unsichtbaren

Hörgerät Lyric eröffnen sich interessante

Möglichkeiten bei der Hörgeräteversorgung für

leicht- und mittelgradige Hörverluste. Man könnte Lyric

als eine Art Kontaktlinse für das Ohr bezeichnen.

myWORLDofHEARING ist seit 2011 einer der weniger

als hundert autorisierten Lyric Partner in Deutschland.

Heinz Spitzmüller berät Sie gerne zu Lyric, das

übrigens dank vieler Produktweiterentwicklungen der

letzten Jahren inzwischen auch für Personen geeignet

sein kann, bei denen noch bis Ende 2016 Lyric nicht

anwendbar gewesen wäre. Das winzige Gerät wird

vom hierfür speziell geschulten Audiologen ca. 4 Millimeter

vor dem Trommelfell – im knöchernen Teil des

Gehörgangs – appliziert und ist von außen nicht zu sehen.Der

audiologische Ansatz der trommelfellnahen

Versorgung ermöglicht eine okklusionsfreie, natürliche

Klangqualität. Durch diese einzigartige Positionierung

werden auch die natürlichen akustischen Effekte der

Ohrmuschel und des Gehörgangs bestmöglich für das

Richtungshören und die Unterstützung des selektiven

Hörens genutzt. Dank einer innovativen Batterie und

einer digital programmierbaren analogen Hörgerätetechnik

mit minimalem Energiebedarf kann das äußerst

kleine Gerät über zwei Monate ohne Unterbrechung im

Ohr bleiben. Lyric macht rund um die Uhr Alltagsaktivitäten

wie Sport, Duschen oder Telefonieren mit und

kann sogar nachts beim Schlafen getragen werden.

Das Gerät besteht aus biokompatiblem Weichschaum-

Material, was einen angenehmen und zugleich sicheren

Sitz im Gehörgang gewährleistet.

Insbesondere bei hochgradig schwerhörigen Hörgerätenutzern

und Cochlea-Implantat-Nutzer kann in

bestimmten Situationen, wie beispielsweise bei Besprechungen

am Arbeitsplatz oder auch bei einem

Restaurantbesuch eine zusätzliche technische Unterstützung

sinnvoll sein, um in lauten Umgebungen

oder über Distanz noch besser mit den Hörsystemen

kommunizieren zu können. Roger, der neue digitale

Standard für drahtlose Kommunikationsanlagen des

Schweizer Herstellers Phonak, überbrückt Sprachbarrieren

im Lärm und auf Entfernungen, indem er die Stimme

der Sprecher direkt drahtlos an den Zuhörer sendet.

Roger besteht aus einem oder mehreren Mikrofonen –

inklusive der Option von Konferenztischmikrofonen mit

einem größeren Aufnahmebereich – und einem Empfänger

am Hörgerät bzw. Sprachprozessor des Cochlea-

Implantats. Bei Phonak Marvel wird ab dem zweiten

Halbjahr 2019 der Empfänger sogar firmware-technisch

im Hörgerät integrierbar sein. Roger kann statt

an den Funkempfänger am Hörgerät auch an einen

sehr kleinen am Ohr getragenen „reinen“ Empfänger

mit integrierter Schallausgabe senden – dies ist eine

interessante Variante für Nicht-Hörgeräteträger, die

nur in speziellen Situationen besonders gut verstehen

müssen. Die Audiologen von myWORLDofHEARING

haben umfangreiche Erfahrung mit der Roger Technik,

beraten gerne hierzu und bieten auch die Möglichkeit,

Roger gratis zu testen.

Auch wenn es um ästhetischen Gehörschutz ohne Einschränkung

der Kommunikation an Bord von Flugzeugen

geht, vertrauen immer mehr Piloten, Purser, Flugbegleiter

und Vielreisende auf myWORLDofHEARING

am Flughafen Frankfurt.

Kontakt

myWORLDofHEARING e.K.

FAC am Terminal 1, Turm B, Ebene 8

60549 Frankfurt Flughafen

Fon 069-2648-9999

E-Mail: info@mywh.de

Internet: www.hoerakustik-fra.de

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ADIPOSITAS

Adipositas –

Ein Problem von

globalem Ausmaß

Gerade in der sonnigen Jahreszeit wünschen sich die

meisten von uns schon aus Gründen der Ästhetik, vielleicht

ein paar Kilo weniger mit sich herumzuschleppen,

um am Strand oder im Schwimmbad eine gute Figur

abzugeben. Wenn der Badeanzug nicht mehr gut passt

oder der Hosenbund unserer Lieblingsjeans bedenklich

zwickt, fragen wir uns auch häufig, ob wir mit dem zusätzlichen

Gewicht nicht auch unserer Gesundheit schaden?

Ein kleines Wohlstandbäuchlein ist zum Glück gesundheitlich

völlig unbedenklich, während bei einem Übergewicht

mit einem Body Mass Index (BMI) ab 30 dringender

Handlungsbedarf in Sachen Gewichtsabnahme besteht.

Spätestens ab einem BMI von 40 liegt ein behandlungsbedürftiger

Krankheitszustand mit potentiell lebensbedrohlichen

Folgen vor. Die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) betrachtet Fettleibigkeit oder Adipositas heutzutage

als ernsthaftes, global auftretendes Gesundheitsproblem

mit hohem Krankheits- und Sterberisiko. Die ungebremst

voranschreitende Verfettung nimmt vor allem in

wirtschaftlich gut entwickelten Industrienationen kapitale

Ausmaße an. Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen,

also die typischen Begleit- und Folgeerkrankungen der

Adipositas, machen mittlerweile den Großteil aller natürlichen

Todesursachen in Westeuropa und Nordamerika

aus, Tendenz steigend. Deutschland bildet bei dieser

bedrohlichen Entwicklung leider keine Ausnahme, auch

hierzulande gelten jeder zweite Mann und jede dritte Frau

als übergewichtig, knapp 20 Prozent der Bevölkerung sogar

als krankhaft fettleibig. Eine Umkehr des Trends zum

flächendeckenden Übergewicht ist nicht abzusehen, vielmehr

scheinen verschiedene gesellschaftliche Faktoren

die allgemeine Verfettung dauerhaft zu begünstigen. So

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

ist die Adipositas tatsächlich in den meisten Fällen ein

selbstverschuldetes Problem, das auf unvorteilhafte Ernähungs-

und Lebensgewohnheiten zurückzuführen ist. Vieles

deutet darauf hin, dass die Ursachen des krankhaften

Übergewichts in der ebenso weitverbreiteten wie tödlichen

Kombination aus viel zu reichhaltiger Ernährung und

mangelnder Bewegung liegen. Durch den massiven Anstieg

sitzender Tätigkeiten im Arbeitsalltag sowie eine zunehmend

passive Freizeitgestaltung schlaffen unsere Körper

immer mehr ab und unser Stoffwechsel kommt nicht

mehr richtig in Schwung. Hinzu kommt der Umstand, dass

unsere überwiegend industriell gefertigte Nahrung fast

immer unnötig viel Fett, Zucker und Salz enthält. Auf lange

Sicht begünstigt Adipositas unter anderem das Risiko,

Bluthochdruck, Diabetes und schwere Erkrankungen

des Herz-Kreislauf-Systems zu entwickeln. Darüber hinaus

drohen schmerzhafte Schäden des Bewegungsapparates,

da Knochen und Gelenke die Über- und Fehlbelastungen

durch sehr hohes Körpergewicht nicht dauerhaft vertragen.

Übrigens leidet auch das Selbstwertgefühl vieler

Menschen unter dem chronischen Übergewicht und die

Anfälligkeit für Depressionen, Angst- oder Essstörungen

steigt somit massiv an. Ab einem gewissen Punk ist eine

nachhaltige Gewichtsreduktion in Eigenregie auch kaum

noch umzusetzen. Deshalb sollten stark übergewichtige

Menschen unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen,

um gemeinsam mit einem erfahrenen Adipositasspezialisten

einen individuell angepassten Therapieplan zur dauerhaften

Gewichtsabnahme zu erarbeiten.

32


ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

ADIPOSITAS

Adipositas-Therapie

auf höchstem Niveau

Die Klinik für Adipositas Chirurgie

und Metabolische Chirurgie des

Sana Klinikums Offenbach mit ihrem

angegliederten zertifizierten

DAGV-Exzellenzzentrum für Adipositaschirurgie

deckt das gesamte

medizinische Behandlungsspektrum

etablierter adipositaschirurgischer

Eingriffe und interventioneller Behandlungsmethoden

bei Übergewicht

und Stoffwechselerkrankungen

ab.

Unter der Leitung von Prof. Dr.

med. Dr. hc. Norbert Runkel führt

das chirurgische Expertenteam

der Klinik international anerkannte

Verfahren – wie das Setzen von

Magenbändern, Roux Y-Magenbypässen,

Omega loop-Magenbypässen,

Schlauchmägen, Biliopankreatischen

Diversionen, Magenschrittmachern

und Magenballons –

routiniert und erfolgreich durch.

Die FOCUS-Ärzteliste 2019 zeichnete

Chefarzt Runkel erneut als

TOP-Mediziner für den Fachbereich

Adipositas Chirurgie aus. Mit mehr

als 1000 Eingriffen im Jahr nimmt

das Adipositaszentrum Offenbach

zudem die Spitzenposition bei der

operativen Behandlung von Adipositas

in Deutschland ein. Das

chirurgische Expertenteam wird

unterstützt von den engagierten

Mitarbeitern in der Ambulanz, der

Endoskopie, im OP und auf Stationen.

Alle Abläufe sind strukturiert

und patientenorientiert. Außerdem

sind die Patienten auf Stationen

untergebracht, deren Ausstattung

an die speziellen Bedürfnisse von

Adipositas-Patienten angepasst ist.

Zusätzlich werden dort auch Physiotherapie,

Schmerz-Management

und Fachberatung für Ernährung

angeboten.

Darüber hinaus hat das Adipositaszentrum

Offenbach ein gut funktionierendes

Netzwerk mit kooperierenden

Einrichtungen zur Vor- und

Nachbehandlung seiner zahlreichen

Patienten entwickelt, die aus allen

Teilen Deutschlands und mehr als 35

weiteren Ländern kommen. Neben

den endoskopischen und operativen

Interventionsmethoden gehören

natürlich auch (gegebenenfalls

in Kooperation mit niedergelassenen

Kollegen) sogenannte konservative

Programme zur Lebensstilintervention

mit den Kernelementen

Ernährung, Bewegung, Verhaltenstherapie

und Medikamenten zum

Behandlungsspektrum. All dies ist

Ausdruck des Anspruchs von Prof.

Runkel, seinen Patienten in jeder

Hinsicht auf höchstem Niveau gerecht

zu werden und ihnen stets die

modernste „State-of-the-Art“- Therapie

zu garantieren.

Kontakt

Sana Klinikum Offenbach GmbH

Starkenburgring 66, 63069 Offenbach

Telefon: 069 8405-1718

E-Mail: adipositas-sof@sana.de

Internet: www.klinikum-offenbach.de/

adipositas-chirurgie

33


REHA

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Schnell und sicher zurück in den Alltag

Man hört heutzutage sehr oft, dass sich jemand aus

dem Freundes- oder Familienkreis für eine gewisse Zeit

in die „Reha“ verabschiedet. Und häufig bleibt für Außenstehende

unklar, was damit überhaupt gemeint ist.

Unter dem Begriff der medizinischen Rehabilitation versteht

man eine von verschiedenen Trägern erbrachte

Leistung nach dem Sozialgesetzbuch mit dem Zweck der

Wiedereingliederung einer kranken, behinderten oder

von Behinderung bedrohten Person in das berufliche

und gesellschaftliche Leben. Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen

finden in Reha-Kliniken oder ambulanten

Reha-Einrichtungen statt und dienen beispielsweise

dazu, anerkannte Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

zu behandeln oder den Genesungsprozess nach einer

schweren Operation zu unterstützen. Erklärtes Ziel der

Maßnahmen ist, einen dauerhaften Gesundheitsschaden,

der andernfalls in die Erwerbslosigkeit oder die

Pflegebedürftigkeit führen könnte, mit allen Mitteln zu

verhindern oder den Gesamtzustand wenigstens dahingehend

entscheidend zu verbessern, dass dem Patienten

ein Anschluss an sein früheres Leben möglich ist.

Das breite Spektrum der Leistungen zur medizinischen

Rehabilitation beinhaltet vor allem die Behandlung bzw.

Weiterbehandlung des Patienten durch Ärzte verschiedener

Fachrichtungen sowie anderer Heilberufe. Denn

oft erfordert die Wiederherstellung der Gesundheit und

Arbeitsfähigkeit einen mittel- oder langfristigen mehrdimensionalen

und interdisziplinären Behandlungsansatz.

Dementsprechend vielseitig fällt das therapeutische

Angebot professioneller Reha-Einrichtungen aus, das

individuell auf die spezielle Rehabilitationsindikation

des Patienten zugeschnitten wird. So stehen neben der

ärztlichen Versorgung beispielweise auch Krankengymnastik

und Physiotherapie, Prothesenversorgung, Diätberatung,

Psychotherapie sowie eine gründliche Sozialberatung

zur Verfügung.

Eine bewährte und häufig genutzte Form der medizinischen

Rehabilitation ist die Anschlussrehabilitation

direkt nach einem Krankenhausaufenthalt, die auf eine

schnelle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit abzielt

und das Risiko der Pflegebedürftigkeit minimieren soll.

Da bei dieser sinnvollen und empfehlenswerten Maßnahme

allerdings ein gewisser bürokratischer Aufwand

anfällt, sollten Patienten und Angehörige sich frühzeitig

mit dem Sozialdienst der behandelnden Einrichtung in

Verbindung setzen, um einen reibungslosen Ablauf zu

ermöglichen.

Insgesamt ist die Liste der möglichen Indikationen für

die Verordnung einer medizinischen Rehabilitationsmaßnahme

bzw. Anschlussrehabilitation ausgesprochen

lang und vielfältig, da sehr viele Unfälle oder schwere

Erkrankungen zur Folge haben, dass Patienten auch

nach der Akutversorgung noch einen hohen Nachsorge-

und Betreuungsbedarf haben. Dies trifft zum Beispiel

oft zu bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei

Schädel-Hirn-Traumata oder Polytraumata nach Verkehrsunfällen,

Wirbelsäulensäulenverletzungen, Krebserkrankungen

sowie einer Reihe psychischer oder psychosomatischer

Leiden. Eine spezielle Form der medizinischen

Rehabilitation, die aufgrund demografischer

Faktoren immer stärkeren Zulauf erhält, ist die gereatrische

Rehabilitation, die Senioren hilft, nach oder während

alterstypischen Erkrankungen ihre Unabhängigkeit

zu wahren und ein Abrutschen in die Pflegebedürftigkeit

abzuwenden. Wegen des sehr hohen Durchschnittsalters

der Patienten müssen bei der gereatrischen Rehabilitation

allerdings neben der Haupterkrankung in fast

allen Fällen noch weitere Einschränkungen oder behandlungsbedürftige

Erkrankungen bei der Festlegung

des individuellen Reha-Ziels bedacht werden.

34


UNTERHALTUNG

Suchworträtsel

Wir verlosen 1 x 500 € in bar. Viel Spaß

und viel Erfolg beim Rätseln, wünscht Ihnen

Ihr Team zur Gesundheit.

Suchworträtsel

Um sämtliche Begriffe im Buchstabenfeld zu finden, muss in alle Richtungen, auch rückwärts, gesucht

werden. Die übrig bleibenden Buchstaben ergeben, der Reihe nach gelesen, die Lösung.

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T N

S E

F R

A T

R E

M E

Wortliste

Akne – aktiv – Alant – Aloe –

Alurad – Athlet – atmen – autogen –

Bad – Baldrian – BBP –

Biokosmetik – BMI – Brot – Die

fuenf Tibeter – Dusche –

Energieverbrauch – Extrakte –

Fangokur – Farbbestrahlung –

Fatburner – fit – Fitnesstraining –

Freie Radikale – Fun –

Fussreflexzonen – geschmeidig –

gruener Tee – Herz – Hydrojetmassage

– Immunmodulatoren –

Infrarotstrahlen – kalorienarm –

Kapstachelbeere – Kiwi – Koerperpflege

– Kraxenofen – Kur –

Kurkapellmeister – Kurzprogramm –

Laermbekaempfung – LSF –

Melatonin – Muesli –

Nagelbuerste – Nichtraucherzone –

Permanent Make-up – Personal

Training – Piercing – Plaque –

Proteine – Quellenpavillon –

Radfahren – Regenerierung –

Schlankheitsplan – Schoenheitsfarm

– Schoenheitsideal –

Schonkost – Selbstmeditation –

Solbad – Sole – Sonnengruss –

sonnenverbrannt – Spa –

Spagyrik – Staebchenmassage –

Tatami – tauchen – Thalassotherapie

– Thermalbad – Typ –

Ueberanstrengung – Vitamine –

Vollkorngetreide – Waesche –

Wasseranwendung – Wellnessbereich

– Wohlergehen – Zen

sw2132 2

Teilnahmebedingungen finden Sie auf Seite 50

35


ONKOLOGIE

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

Dendritische Zellen

Die heimlichen Hauptdarsteller

Dendritische Zellen (DC) sind auf die Erkennung von Krankheitserregern oder

bösartigen Zellen spezialisiert. Ebenso leiten sie die Immunreaktion gegen diese

ein. Damit werden sie in der modernen Immunonkologie zu den Hauptdarstellern

im Verborgenen.

36


VORWORT

ONKOLOGIE

Onkologische Therapien –

Alles was wir brauchen,

tragen wir schon in uns.

Dr. Wilfried Stücker

Geschäftsführer und Leiter des

Immun-Onkologisches Zentrum

Köln (IOZK)

Die moderne Krebsforschung erkennt

zunehmend die körpereigenen

Abwehrkräfte als vielversprechende

Waffe gegen onkologische Erkrankungen.

Das klingt bei genauerer

Betrachtung naheliegend, denn genauso

wie unser Immunsystem täglich

körperfremde Viren und Bakterien bekämpft,

werden in unserem Organismus

auch krankhaft veränderte Zellen

vom Immunsystem erkannt und zerstört.

Auf diese Weise verteidigt sich

unser Körper ständig gegen die Krebsentstehung.

In Ausnahmefällen jedoch

kann die Verteidigung aber auch einmal

versagen, da veränderte Zellen

verschiedene Strategien entwickeln,

um der Bekämpfung durch das Immunsystem

zu entgehen. An dieser Stelle

können die Immuntherapien zum Einsatz

kommen, um das Abwehrsystem

bei der Beseitigung von Krebszellen

zu unterstützen. Für die Entwicklung

einer dieser unterstützenden Mechanismen,

den sogenannten Check-

Point-Blockern, wurde 2018 der Nobelpreis

für Medizin verliehen. In

den letzten Jahren hat die moderne

Immuntherapie noch entscheidend

dazugelernt. Wir wissen heute, wie wir

mit zellulären Immuntherapien (Vakzinationsstrategien)

Immunzellen informieren

müssen und wie wir sie sogar

verändern können (Car-T-Zell-Therapien),

um eine gezielte Immunreaktion

gegen das Tumorwachstum zu stimulieren.

„Da jedes Tumorgeschehen

einmalig ist, können diese Verfahren

immer nur im Rahmen einer personalisierten

Medizin bei einem Patienten

zur Anwendung kommen. Die Immunreaktion

muss genau auf den individuellen

Tumor gerichtet sein“, sagt

Dr. Wilfried Stücker vom Immun-

Onkologischen Zentrum Köln. Hier

sieht er die logistische Herausforderung,

die es für die nahe Zukunft zu

lösen gilt, um mehr Patienten eine

spezifische immun-onkologische Therapie

anbieten zu können.

37


ONKOLOGIE

ZUR GESUNDHEIT | ADVERTORIAL

So individuell wie jeder Patient –

Die IOZK Immuntherapie zur Krebsbehandlung

Die ursprüngliche Idee klingt so simpel wie genial:

Wir nutzen die körpereigenen Abwehrkräfte im Kampf

gegen den Krebs. Aus diesem Gedanken heraus entwickelten

Wissenschaftler schon vor vielen Jahrzehnten

erste Therapieverfahren, um das Immunsystem

als stärksten Helfer im Kampf gegen den Krebs zu

aktivierten. Besonders in den letzten Jahren wurden

außerordentliche Fortschritte erzielt. Heute kann man

schon zweifelsfrei sagen, dass die immunonkologische

Therapie die Behandlung von Tumorerkrankungen

revolutioniert hat. Sie hat sich neben der Chirurgie,

Strahlen- und Chemotherapie als zusätzliche Säule

etabliert. Immuntherapeutische Wirkstoffe schlagen

nicht in allen Fällen an. Aber den Patienten, die auf die

Therapie gut ansprechen, ermöglichen sie ein längeres

Überleben bei oftmals guter Lebensqualität.

IOZK – ein Behandlungszentrum im Herzen Köln

Das Immun-Onkologische Zentrum Köln hat sich dieser

Aufgabe verschrieben. „Das Leben unserer Krebspatienten

zu verlängern und Ihnen eine schonende aber Erfolg

versprechende Therapie anzubieten, das ist unser

starker gemeinsamer Antrieb am IOZK“, sagt der Geschäftsführer

Dr. rer. nat. Wilfried Stücker, der 1985 die

Einrichtung initiiert hat. Das IOZK ist ein gewachsenes,

60-köpfiges Team, bestehend aus Ärzten, Naturwissenschaftlern,

Krankenpflegern und Labormitarbeitern, das

auf dem Gebiet der immunologischen Behandlung

von Krebserkrankungen Außergewöhnliches leistet. Es

besteht aus einem Behandlungszentrum mit eigenem

GMP-Reinraumlabor im Zentrum Kölns. Auf 2.300 Quadratmetern

finden sich neben den Untersuchungs- und

Behandlungsräumen Konferenzsäle, Verwaltung und

moderne Laboratorien der höchsten Qualitätsklasse.

Die spezialisierten Mitarbeiter betreuen jedes Jahr

etwa 500 Patienten aus der ganzen Welt.

Die IOZK Immuntherapie –

individuell, wie jeder Patient

Das IOZK bietet eine einzigartige Konstellation für eine

optimale Immuntherapie. Hier wirkt zusammen was

die größten Erfolgschancen verspricht: ein Team herausragender

Experten und eine speziell entwickelte

Therapieform, die individuell für jeden Patienten geplant

wird: die IOZK Immuntherapie. Denn jede Krebserkrankung

ist individuell und sollte dementsprechend

auch individuell betrachtet und behandelt werden.

Die IOZK Immuntherapie funktioniert, indem sie das

körpereigene Immunsystem mit einem speziell hergestellten

Impfstoff aktiviert, damit dieses von sich aus

gegen das Tumorwachstum vorgehen kann. Die Therapie

bekämpft zielgerichtet und personalisiert den

Tumor des Patienten ohne gesunde Zellen zu zerstören.

Die Basis bildet eine umfassende Laboranalyse

38


ONKOLOGIE

des Immunsystems. Auf dieser Grundlage entscheidet

das Ärzteteam mit Beratung der Wissenschaftler, welche

Behandlungsmethode und Folgebetreuung am

besten geeignet ist. Bei der Betrachtung werden alle

verfügbaren Methoden der Krebsbehandlung mit einbezogen.

Von der immunologischen Behandlung bis zur

klassischen Chemotherapie. Die Bestandteile der IOZK

Immuntherapie sind die Virotherapie, immunologisch

wirksame Hyperthermieverfahren, die Tumorimpftherapie

– mit dem patienteneigenen Impfstoff IO-VAC ® ,

die Beeinflussung des Tumormikromilieus, die Therapie

mit Checkpoint Inhibitoren und die Optimierung des

Mikronährstoff-Vitaminhaushalts des Patienten. „Mit

der IOZK-Immuntherapie bieten wir eine hoch individuelle

und schlussendlich hochgradig personalisierte

Krebstherapie an. So kann die Behandlung jedem Patienten

den größtmöglichen Erfolg bringen“, berichtet

Prof. Dr. Volker Schirrmacher, der die wissenschaftliche

Leitung am IOZK inne hat. Er forschte über 30 Jahre am

deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und

leitete dort die Abteilung für „Zelluläre Immunologie“.

Nach diesem Prinzip können grundsätzlich alle soliden

Krebsarten therapiert werden, beispielsweise Gehirntumore,

Brust-, Darm-, Lungen-, Haut- oder Prostatakrebs.

Der patienteneigene Impfstoff „IO-VAC ® “

Grundlage und entscheidende Komponente der speziellen

Immuntherapie ist, der im IOZK-Labor entwickelte,

patienteneigene Impfstoff „IO-VAC ® “. Europaweit hat

das IOZK, als einzige Einrichtung, eine Herstellungserlaubnis

erhalten, diesen patienteneigenen Impfstoff

zu produzieren. Dabei werden, vereinfacht gesagt,

onkolytische Viren und patienteneigene Tumorantigene

mit patienteneigenen dendritischen Zellen zu

dem persönlich abgestimmten Wirkstoff IO-VAC ®

kombiniert. Dieser aktiviert in der Folge das Immunsystem

zur Bekämpfung des Tumors. „Da jeder Tumor anders

ist, erzielt man die besten Ergebnisse, wenn man

mit patienteneigenen dendritischen Zellen gegen den

einzigartigen Satz von Tumorzellen vorgeht“, berichtet

Stefaan Van Gool MD. PhD., medizinischer Leiter der

Translationalen Onkologie am IOZK. Als Facharzt für

pädiatrische Hämato-Onkologie hat er jahrelang die

Anwendung von Impfungen gegen Krebs wissenschaftlich

erforscht.

Zielgerichtet gegen den Tumor –

nahezu nebenwirkungsfrei

Im Unterschied zur Chemotherapie, bei der großflächig

kranke und gesunde Zellen zerstört werden,

und unter dem der gesamte Organismus leidet,

werden im Rahmen dieser Immuntherapie, gezielt nur

die Krebszellen durch das eigene Immunsystem bekämpft.

Die Therapie ist somit für den Patienten

gut verträglich und bietet eine nachhaltige Schutzfunktion.

Heute schon nutzen, was morgen erst kommt

„Die moderne Krebsforschung bestätigt immer häufiger,

dass unser Weg der richtige ist“, so Dr. Wilfried

Stücker. Als Translationseinrichtung arbeitet das IOZK

kontinuierlich daran, aussichtsreiche neuartige Behandlungsmethoden

zur klinischen Anwendung zu bringen.

Dadurch werden den Patienten bereits heute wissenschaftlich

fundierte Therapieoptionen zugänglich, deren

allgemeine Zulassung erst in vielen Jahren zu erwarten

ist.

Kontakt

IOZK Immun-Onkologisches Zentrum Köln

Hohenstaufenring 30-32, 50674 Köln

Tel.: +49 (0)221- 42 03 99 25

E-Mail: info@iozk.de

Internet: www.iozk.de

39


GEFÄßMEDIZIN

Das Aortenaneurysma –

Eine tickende Zeitbombe

Unter einem Aortenaneurysma versteht man eine spindel-

oder sackförmige Erweiterung der Hauptschlagader

(Aorta). Eine derartige Ausbuchtung kann sich in

allen Bereichen der Aorta bilden. Die große Gefahr bei

einem Aortenaneurysma liegt darin, dass es plötzlich

reißen kann. Bei einer solchen Ruptur droht höchste Lebensgefahr,

denn der Betroffene kann innerhalb kurzer

Zeit innerlich verbluten. Als besonders heimtückische

Erkrankung gilt das Aortenaneurysma, da es häufig sehr

lange unentdeckt bleibt und der lebensbedrohlichen

Aortenruptur in vielen Fällen kaum Beschwerden als

Warnsignal vorangehen. Diffuse Beschwerden in Bauch,

Brust oder Rücken, die vom Druck des umliegenden

Gewebes herrühren können, werden leider auch oft zu

lange ignoriert.

Meistens wird ein Aortenaneurysma zufällig im Rahmen

einer ärztlichen Routineuntersuchung erkannt. Beispielweise

bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches

oder einer Röntgenaufnahme der Lunge, werden Ärzte

häufig auf die Erkrankung aufmerksam. Leider steigt

das Risiko, an einem Aortenaneurysma zu erkranken, im

40


ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

GEFÄßMEDIZIN

fortgerückten Lebensalter deutlich an. Tatsächlich sind

die meisten Patienten über 65 Jahre alt, wobei Männer

deutlich öfter betroffen sind als Frauen. In etwa drei

von vier Fällen entsteht das Aneurysma im Bereich der

Bauchaorta, doch auch die Aorta im Brustbereich kann

erkranken.

Die Ursachen für die Ausbildung des Aortenaneurysmas

liegen zumeist in einem altersbedingten Elastizitätsverlust

der Gefäßwände in Verbindung mit Arteriosklerose

(Gefäßverkalkung) und Bluthochdruck. Bei kleineren

Aortenaneurysmen reicht meistens schon die Gabe

blutdrucksenkender Medikamente mit gleichzeitiger

Verringerung von Risikofaktoren als Behandlung aus.

Ab einer gewissen, kritischen Größe muss allerdings

eine operative Therapie erfolgen, da nun jederzeit die

Gefahr einer Ruptur besteht. Hierbei kommen je nach

Diagnose verschiedene minimalinvasive und offene

Operationsmethoden in Betracht.

Aortenaneurysma – Präventionsmaßnahmen

Bei einem bereits bestehenden, unbehandelten Aneurysma

kann es bei plötzlichen Blutdruckspitzen zur

lebensbedrohlichen Ruptur kommen. Hier können

blutdrucksenkende Medikamente präventiv helfen. Außerdem

muss unbedingt auf eine ruhige Atmung und

eine schnelle Behandlung von Atemwegserkrankungen

geachtet werden, weil auch starkes Husten bei Asthma

oder Bronchitis den Blutdruck gefährlich in die Höhe

treiben kann. Darüber hinaus sollte heftiges Drücken,

Pressen oder Heben aller Art vermieden werden.

gesunde, cholesterinarme Ernährung und sportliche

Betätigung achten. Übergewicht und Bewegungsarmut

sind die Hauptursachen für fast alle Erkrankungen des

Herz-Kreislaufsystems und der Gefäße!

Da ein Aortenaneurysma oft sehr lange unerkannt

bleibt und in den meisten Fällen nur bei ärztlichen Routineuntersuchungen

entdeckt wird, sind - besonders für

ältere Menschen - regelmäßige Gesundheitschecks die

wichtigste Vorsorgemaßnahme. Halten Sie ihren Blutdruck

niedrig und verzichten Sie auf Nikotin und übermäßigen

Alkoholkonsum. Zudem sollten Sie auf eine

Aortenaneurysma – Die Risiko-Checkliste

Die Beantwortung der folgenden

Fragen hilft Ihnen bei der Einschätzung

Ihres persönlichen Risikos, an

einem Aortenaneurysma zu erkranken

bzw. bereits unerkannt daran

erkrankt zu sein.

• Leiden Sie unter ungeklärten

Bauch- oder Rückenschmerzen?

• Treten bei Ihnen in letzter Zeit

unerklärliche Druckgefühle oder

Verdauungsbeschwerden auf?

• Haben Sie ungeklärte Beschwerden

der Brustregion wie Schmerzen,

Husten, Heiserkeit, Schluckstörungen

oder Atemnot?

• Wurde bei Ihnen bereits eine

Arteriosklerose (Arterienverkalkung)

diagnostiziert?

• Haben Sie einen erhöhten

Blutdruck?

• Leiden Sie unter Diabetes mellitus

oder einer Fettstoffwechselstörung?

• Sind Sie älter als 65 Jahre?

• Leiden Sie unter Übergewicht

oder Bewegungsmangel?

• Nehmen Sie viele tierische

Fette (z.B. Wurst, Käse, Butter)

zu sich?

• Konsumieren Sie regelmäßig

Nikotin oder Alkohol?

Wenn Sie eine oder mehrere dieser

Fragen mit „Ja“ beantwortet haben,

empfehlen wir Ihnen, sich in nächster

Zeit vorsorglich vom Arzt Ihres

Vertrauens untersuchen zu lassen.

Normal

Aneurysma

41


GEFÄßMEDIZIN

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Die Reisethrombose –

Hier liegt Gefahr in der Luft

42

Eine Reisethrombose oder Flugthrombose ist der Begriff für eine Unterschenkelthrombose,

die bei Fluggästen oder Passagieren längerer Busreisen auftreten

kann. Bei Langstreckenflügen von mindestens vier Stunden erleidet aktuellen

Schätzungen zufolge etwa jeder 5000. Fluggast eine Reisethrombose. Eine

Thrombose bezeichnet eine krankhafte Störung des Kreislaufsystems, bei der

sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß bildet. In den meisten Fällen sind die

Beinvenen betroffen. Ein Blutgerinnsel oder Thrombus entsteht durch den körpereigenen

Schutzmechanismus der Blutgerinnung. Dies bedeutet, dass nach

einer Verletzung der Gefäße das Blut verklumpt und somit die Wunde schließt.

In unverletzten Blutgefäßen muss das Blut allerdings ungehindert fließen und

ein Gerinnsel kann eine lebensbedrohliche Verstopfung der Gefäße bis hin zur

gefürchteten Lungenembolie bewirken.

Besonders heimtückisch ist der Umstand, dass selbst schwere Thrombosen im

Anfangsstadium fast symptomfrei verlaufen können und demzufolge erst sehr

spät diagnostiziert werden. Typische Symptome und Warnsignale bei ausgeprägten

Venenthrombosen sind Schmerzen, Schwellungen, Spannungsgefühle,

Wärmegefühle und Verfärbungen im Beinbereich und den Fußknöcheln.

Hauptursache für die sogenannte Reisethrombose ist die Bewegungslosigkeit

beim eingeengten Sitzen, da durch die dauerhaft angewinkelten Knie ein Blutstau

im Unterschenkel entstehen kann. Wenn Sie länger als fünf Stunden still

sitzen, erhöht sich das Risiko einer Thrombose bereits um das Vierfache. Hinzu

kommt die drohende Dehydration durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme und

trockene Luft an Bord. Möglicherweise spielt auch der verringerte Luftdruck

beim Fliegen eine Rolle.


GEFÄßMEDIZIN

Das Reise-Programm

für Ihre Venen

Wenn Sie diese Tipps beachten, können Sie Ihr

persönliches Risiko, an einer Reisethrombose zu

erkranken, deutlich verringern.

• Nutzen Sie bei langen Flügen oder Busfahrten

jede Möglichkeit, aufzustehen und Ihre Beine zu

bewegen. Größere Passagierwanderungen sollten

natürlich vermieden werden.

• Machen Sie kleine Beinübungen im Sitzen. Man

wippt etwa mit beiden Beinen oder streckt die

Füße möglichst weit nach vorne bzw. führt damit

kreisende Bewegungen aus.

• Buchen Sie nach Möglichkeit gegen einen kleinen

Aufpreis einen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit.

• Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme

und tragen Sie bequeme Kleidung.

• Der Konsum von Alkohol und Schlaf- oder Beruhigungsmittel

sollte vermieden werden.

• Es ist ratsam, möglichst lange vor und nach dem

Flug auf das Rauchen zu verzichten.

• Das Tragen von Stützstrümpfen kann das Thromboserisiko

auf einem Langstreckenflug senken. Ihr

Sanitätshaus hilft Ihnen bei der Auswahl des geeigneten

Modells.

• Nach ärztlicher Konsultation kann gegebenenfalls

eine Prophylaxe durch Verabreichung blutverdünnender

Medikamente in niedriger Dosis erfolgen.

43


ALLGEMEIN MEDIZIN

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Der Allgemeinmediziner –

Ihr erster Ansprechpartner bei allen Leiden

Bei aller verständlichen Bewunderung für hoch technisierte

Operationsverfahren aus den chirurgischen Disziplinen

oder für die atemberaubenden Möglichkeiten

der Gentherapie bei der Bekämpfung tödlicher Erkrankungen

und Defekte gerät der unschätzbare Wert der

Allgemeinmedizin für uns als Patienten - und als Gesellschaft

– zuweilen etwas in Vergessenheit. Dabei bilden

die Allgemeinmediziner und Hausärzte doch das

Fundament unserer Gesundheitsversorgung und ohne

ihren täglichen Einsatz würde in kürzester Zeit das Chaos

regieren. Kaum jemand käme etwa in den Genuss

einer spektakulären Operationsmethode, wenn nicht

der Hausarzt die Erkrankung vorher zuverlässig erkannt

und den Patienten dem entsprechenden Spezialisten

zugewiesen hätte. Außerdem gilt natürlich zu bedenken,

dass die überwältigende Mehrheit der medizinischen

Leistungen, die täglich in Deutschland erbracht

werden, nicht aus Herztransplantationen oder Gehirnoperationen

besteht. Der mit Abstand größte medizinische

Bedarf liegt vielmehr bei der Diagnostik und

Therapie sehr häufig auftretender Erkrankungen. Das

können akute Erkrankungen wie grippale Infekte oder

Verdauungsbeschwerden sein, aber auch chronische

Leiden wie Herz-Kreislauf- bzw. Gefäßerkrankungen,

Bluthochdruck oder Diabetes. Der Allgemeinmediziner

ist darauf spezialisiert, seine Patienten als erster ärztlicher

Ansprechpartner bei sämtlichen Gesundheitsproblemen

zu beraten und zu versorgen. Bei gefährlichen

Krankheitsverläufen oder einer Behandlungsindikation

bzw. der Notwendigkeit weiterführender Diagnostik,

die seine eigenen Möglichkeiten übersteigt, weist er

den Patienten einer weiterführenden fachärztlichen Behandlung

zu. Das kann beispielsweise dann sein, wenn

er bei einem Patienten ein Aneurysma, eine Krebserkrankung

oder eine Depression vermutet.

Bei der Erstellung der ersten Diagnose profitiert der

„Facharzt für Allgemeinmedizin“ von der umfassenden

Weiterbildung in mehreren Fächern, die sein Berufsweg

zwingend vorschreibt. Die Allgemeinmedizin gewährleistet

damit eine qualitativ hochstehende medizinische

Grundversorgung verschiedenster Patienten mit allen

möglichen Erkrankungen. Wichtige Arbeitsbereiche der

Allgemeinmedizin sind auch die Gesundheitsbildung

und Prävention sowie die soziale Integration der Patienten.

Der Hausarzt erkennt beispielweise psychosoziale

Konflikte im familiären Umfeld seiner Patienten und

lässt die Betrachtung ihrer gesamten Lebensumstände

in seine Bewertung mit einfließen. Gegebenenfalls

spielt er auch eine tragende Rolle bei verschiednen

Aspekten der medizinischen Rehabilitation. Schließlich

ist der Hausarzt auch federführend bei der Dokumentation

der Krankheitsgeschichten seiner meist langjährigen

Patienten, der Koordination der verschiednen

Versorgungsebenen und der Zusammenführung und

Bewertung aller Untersuchungsergebnisse. Diese besondere

Koordinations- und Steuerungsfunktion macht

den Allgemeinarzt zur unverzichtbaren Schnittstelle in

der Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen

Fachbereiche zum Wohle seiner Patienten.

44


UNTERHALTUNG

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viel Erfolg beim Rätseln, wünscht Ihnen

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Erkältungserscheinung

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Ichmensch

oberhalb

von

österr.

Begründer

d. Psychoanalyse


7

nur, ausschließlich,

speziell

veraltet:

ständig

Heilverfahren

Spielleitung

bei Film

und TV

6

Pflanzenkreuzung,

Hybride

mischen

schott.

Stammesverband

den Inhalt

entnehmen

zittern

Niederschlag

bekanntes

Musical

dreist,

schneidig,

flott

9

Almhirt

Satz zusammengehör.

Dinge

Stadt

in Südfrankreich

arabisches

Grußwort

in einer

best.

Gangart

reiten

Abk.:

abnorme

Erlebnisreaktion

Folge v.

Stockungen

schlechte

Gegenleistung

Teil des

Kopfes

Schonkost

Getriebe,

Triebwerk

Fett

(griech.)

hegen

Beruhigungs-,

Schmerzmittel

Meerenge

der

Ostsee

Körperpartie

Geschwulst

(Med.)

Halbton

unter g

früherer

österr.

Fürstentitel

gleichgültig

(das ist

mir ...)

ungezwungen,

lässig

„Mutter

der

Armen“

† 1997

dt. Sprachforscher

(Konrad)

† 1911

Geschwür

(Med.)

Laut der

Katze

fertig

gekocht

Schenkung

geringe

Länge

Segelstange

angekeimtes

Getreide

Vogelbrutplatz

besonders

herausgehoben

2. Flugzeugführer

3

Netzhaut

des

Auges

eher,

früher

als

2

Knocheninneres

Backenzahn

(Med.)

Küchengerät

zur Zukunft

negativ

eingestellte

Person

Arznei-,

Gewürzpflanze

übermäßig,

überzogen

Bühnenaufzug

herbeischaffen

nahelegen,

empfehlen

weibl.

Kosename

Marktbude

altgriech.

Philosoph

Stange,

Stecken

8

Geheimdienstmitarbeiter

naut. Geschwindigkeitsmesser

griechischer

Buchstabe

lauter

Anruf

1

Haut

glätten

(chirurgisch)

Gegenteil

von

dort

männl.

Vorname

Gebiet

südlich

der

Sahara

5

kurz für

Rehabilitation

bunter

Papagei

Arzneirohstoff

4

in den

Boden

ableiten

belg.

Heilbad

in d. Ardennen

Zeiteinheit

®

Mediziner

Seifenlösung

Feuerteilchen

s1720-3

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Teilnahmebedingungen

finden Sie auf Seite 50

45


WELLNESS

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Es liegt alles in der

Kraft des Wassers!

Entspannung, Erfrischung und Wohlbefinden

Die Kräfte des Wassers sind vielfältig und schon seit

Jahrtausenden suchen Menschen Erfrischung, Entspannung

und Heilung durch unterschiedliche Anwendungen

mit diesem geheimnisvollen und kostbaren

Element. Verschiedene Formen der Wassertherapie

sind seit der Antike ein wichtiger Bestandteil der klassischen

Naturheilkunde und wurden schon von den

alten Römern praktiziert. Sogar der legendäre Kaiser

Augustus soll bei der Pflege verschiedener Leiden bereits

auf die wohltuende Wirkung unterschiedlicher

Bäder vertraut haben. Darüber hinaus entstanden im

Rom der Kaiserzeit an natürlichen Thermalquellen

große Badeanlagen, die intensiv von breiten Bevölkerungsschichten

zu Entspannungs- und Heilungszwecken

genutzt wurden.

Die Idee einer umfassenden Wassertherapie wurde

in Deutschland erstmals vom schlesischen Arzt und

Wissenschaftspionier Siegmund Hahn (1664-1742)

erdacht, der berühmte Naturheilkundler Sebastian

Kneipp (1821–1897) entwickelte daraus später das

Fundament seiner ganzheitlichen Kneipp-Methode.

Auch die moderne Hydrotherapie nutzt vor allem den

Temperaturreiz des Wassers und wird von Ärzten, Heilpraktikern

und Physiotherapeuten zu verschiedenen

Zwecken eingesetzt. Durch heiße oder kalte Bäder,

Güsse und Wechselbäder wird gezielt die wohltuende

Wirkung des Wassers zur Behandlung akuter oder

chronischer Beschwerden sowie zur Regeneration und

Stabilisierung von Körperfunktionen genutzt. Besonders

bewährt hat sich die Hydrotherapie vor allem zur

Schmerzlinderung bei Rheuma und bei der Behandlung

von Verbrennungen. Außerdem kann sie den Kreislauf

anregen, zur Muskelentspannung beitragen und sich

positiv auf den Blutdruck, die Pulsfrequenz und die

körperlichen Abwehrkräfte auswirken.

Das Konzept der modernen Thermalbäder knüpft dagegen

stark an das römische Vorbild mit seinen warmen

Quellen an. Als Thermalwasser wird heutzutage

46


WELLNESS

natürliches Grundwasser mit einer Austrittstemperatur

von über 20 °C bezeichnet. Viele Thermalwässer enthalten

verschiedene gelöste Salze, Mineralstoffe und

Kohlensäure. Dem Thermalwasser wird eine entspannende

Wirkung auf die Muskulatur, ein anregender

Effekt auf den Kreislauf und eine Linderung verschiedener

Erkrankungen nachgesagt. Die therapeutische

Wirksamkeit des Thermalwassers beruht vor allem auf

den veränderten Druckverhältnissen im Wasser und

der angenehmen Temperatur. Doch auch die mineralischen

Bestandteile des Thermalwassers können bei

chronischen Gelenkerkrankungen, Rheuma oder Allergien

eine Reihe von Beschwerden lindern.

Eine moderne Therme oder auch das Thermalbad ist

eine Badeanlage, in der Grundwasser aus einer natürlichen

Quelle oder einer Tiefbohrung mit einer Austrittstemperatur

von über 20 °C zum Einsatz kommt.

Bevor das Wasser in öffentliche Badebereiche eingeleitet

werden kann, wird es nach strengen Vorschriften

geprüft und aufbereitet. Obgleich Thermalbäder natürlich

in erster Linie therapeutischen Zwecken dienen und

oftmals an medizinische Kureinrichtungen angegliedert

sind, geht in modernen Thermalbädern der Trend zur

Verschränkung von therapeutischen Anwendungen mit

vielseitigen Wellness- und Erlebnismöglichkeiten. Viele

Thermalbäder verfügen mittlerweile über großzügige

Schwimmbecken mit verschiedenen Temperaturstufen,

Solebädern, Saunalandschaften mit mehreren Saunen

und Dampfbädern sowie ein breites Massageangebot.

Besonders entspannend wirken auf viele Menschen

die sogenannten Solebäder, also Bäder in warmem

Salzwasser. Ein Besuch im Solebad kann außerdem den

Kreislauf anregen, Gelenke entlasten oder bei Hautproblemen

helfen. Für therapeutische Zwecke muss der

Salzgehalt im Wasser bei mindestens 1,5 Prozent liegen,

in speziellen Becken kann er aber auch bis zu 30

Prozent betragen. Ab einem Wert von etwa zehn Prozent

verspüren wir den für Salzwasser typischen Auftrieb,

recht deutlich. In der therapeutischen Anwendung

erfreuen sich Natursole oder auch warme Thermalsole

aus offenen Quellen großer Beliebtheit. Solebäder können

allerdings auch unabhängig von natürlichen Salzvorkommen

in unmittelbarer Nähe gebaut werden. Die

wertvollen Salze und Mineralstoffe werden dann an

anderer Stelle erworben und vor Ort im richtigen Verhältnis

in das Wasser gemischt. Eine Sonderform des

Solebads ist das Floating, ein Entspannungsverfahren,

das in hochmodernen Einzelbädern stattfindet. Abgeschottet

von allen Außenreizen treiben die Badenden

in einem speziellen Floatingtank quasi schwerelos auf

hochkonzentrierter Sole mit rund 30% Salzgehalt. Die

angestrebte körperliche und seelische Tiefenentspannung

kann im Wellnessbereich auch durch ausgewählte

Licht- und Toneffekte unterstützt werden.

47


DERMATOLOGIE

ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Gebündelte Effizienz – Moderne

Lasertherapie in der Dermatologie

Heutzutage ist die moderne Lasertherapie mit ihren vielfältigen

Anwendungsmöglichkeiten nicht mehr aus dem

Behandlungsspektrum der Dermatologie wegzudenken.

Als vergleichsweise schmerzarme, sichere und risikoarme

Behandlungsmethode ist die Lasertherapie sowohl

im ästhetischen als auch im medizinischen Bereich gut

etabliert und wird mittlerweile in vielen Fällen chirurgischen

Eingriffen vorgezogen. Als Lasertherapie werden

verschiedene nicht-invasive Anwendungen gebündelter

Lichtstrahlung zu medizinischen oder kosmetischen

Zwecken bezeichnet. Die überaus energiereichen Strahlenbündel

werden gezielt auf eine exakt festgelegte

Körperstelle gerichtet, um dort einen speziellen Effekt

zu erzielen. Da die verschiedenen Formen von Laserstrahlung

unterschiedliche biologische Wirkungen auf

Körpergewebe haben, muss der Arzt in Abhängigkeit

von der zu behandelnden Hauterkrankung bzw. der erwünschten

kosmetischen Wirkung unbedingt die richtige

Methode und Instrumenteneinstellung finden. Zu beachten

sind hierbei die Wellenlänge, die Intensität, die

Pulsdauer und die Pulsfrequenz der Laserbestrahlung.

Es gibt also eine ganze Reihe an erprobten und effektiven

Verfahren mit unterschiedlichen Zielsetzungen und

Abläufen innerhalb des Bereichs der Lasertherapie. Als

Laserablation wird die Gewebeabtragung mit Hilfe von

Laserstrahlen bezeichnet. Hierbei benutzt der Arzt eine

spezielle Lasertechnologie, bei der die obersten Zellschichten

das energiereiche Licht aufnehmen und das

Gewebe in der Folge verdampft. Die Ablation wird beispielsweise

bei der Entfernung von Warzen oder Narben

eingesetzt. Die Laserepilation ist hingegen eine

Methode der Haarentfernung mittels Laser. Durch den

Beschuss mit einem Infrarotlaser werden die Haarwurzel

und die Stammzelle des Haarwulstes stark erhitzt. Das

führt zur dauerhaften Verödung der haarbildenden Zellen

und deshalb können keine Haare mehr nachwachsen.

Die sogenannte Laserphototherapie kommt oft bei

der Behandlung der Schuppenflechte und bei Pigmentstörungen

zum Einsatz. Hierbei führt eine Laserbestrahlung

der erkrankten Hautbereiche mit hochdosierten

UVB-Wellen meist zum gewünschten Therapieerfolg.

Die verschiedenen Methoden der Lasertherapie sind

höchst präzise und die gesunden Hautareale in direkter

Nachbarschaft zum behandelten Bereich werden in

der Regel geschont. Insgesamt ist bei der Lasertherapie

mit vergleichweise wenigen Risiken, Komplikationen

oder Nebenwirkungen zu rechnen. Trotzdem ist natürlich

auch bei einem Lasereingriff die Nachbehandlung

sehr wichtig. Schließlich wird die Haut durch eine Laserbehandlung

prinzipiell auch in einem gewissen Umfang

verletzt oder gestresst. Bei der Nachsorge gilt es zu

verhindern, dass die Operationswunde sich entzündet

oder sich Narben bilden. Mit einer richtigen Pflege der

behandelten Hautstelle, bei der Ihnen der Hautarzt Ihres

Vertrauens mit Rat und Tat zur Seite steht, werden jedoch

in der Regel sehr schöne Ergebnisse erzielt.

48


ZUR GESUNDHEIT | REDAKTION

Rückentraining ist das

beste Schmerzmittel

Schmerzhafte Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems

sind der häufigste Grund für krankheitsbedingte

Fehltage in Deutschland. Und innerhalb dieser Sparte

stehen wenig überraschend die Rückenschmerzen

Doch sehr viele Rückenbeschwerden sind auch direkt auf ein Übermaß an sitzender

Tätigkeit bei mangelnder Bewegung zurückzuführen. Diese Art von Rückenleiden

lässt sich durch ein regelmäßiges Rückentraining weitestgehend

vermeiden oder zurückdrängen. Mit einer systematischen Ertüchtigung der

Rückenmuskulatur können Kraft und Beweglichkeit des Rückens

erhalten oder wiederhergestellt werden, sodass die quälenden

Schmerzen entweder vermieden oder deutlich gelindert werden

können. Verschiedene Übungen aus dem Kraftsport und

der Wirbelsäulengymnastik tragen unter anderem dazu

bei, dass die stützende Muskulatur gestärkt wird und

somit die Wirbelsäule und die Bandscheiben entlastet

werden. Als Resultat kann wieder eine

aufrechte Körperhaltung eingenommen und

Fehlstellungen können vermieden werden.

Es empfiehlt sich, ein möglichst komplexes

und vielseitiges Trainingsprogramm durchzuführen,

um den gesamten Muskelapparat

gleichmäßig zu stimulieren. Einen individuell

auf Ihre körperlichen Anforderungen und

Besonderheiten abgestimmten Trainingsplan

erstellen Sie am besten in enger Absprache mit

einem Sportmediziner, einem Physiotherapeuten

oder einem speziell qualifizierten Fitnesstrainer. Gerade

beim Einstieg ins Rückentraining ist eine fachkundige

Anleitung absolut unverzichtbar, denn neben der regelmäßigen

Trainingsbelastung, ist eine saubere Ausführung der

Übungen das A und O beim Kraftsport. Im ungünstigsten

Fall kann es sonst zu ernsthaften Verletzungen oder einer Verschlimmerung

der bestehenden Symptomatik kommen.

Normalerweise sind die Übungen beim Rückentraining jedoch

völlig unbedenklich und nur mit sehr geringem Verletzungsrisiko

verbunden, wenn sie korrekt ausgeführt und Fehlbelastungen vermieden

werden. Darum ist es unabdingbar, wenigstens bei den

ersten Einheiten einen Spezialisten zur Seite zu haben, der gegebenenfalls

sofort einschreiten kann, wenn Sie eine Übung nicht

richtig ausführen oder die Belastung zu hoch bzw. aus anatomischen

Gründen unvorteilhaft ist. Wenn Sie sich dann sicher genug

fühlen, können Sie mit Ihrem individuellen Plan später auch verschiedene

Übungen zuhause oder im Fitness-Studio ausführen.

Ein Planwechsel in Eigenregie ist jedoch zu vermeiden, insbesondere

bei bestehenden Vorerkrankungen ist höchste Vorsicht

geboten. Ebenso sollten Sie bei plötzlich auftretenden Schmerzen

oder akuten Erkrankungen sicherheitshalber mit dem Fachmann

Ihres Vertrauens Rücksprache halten, bevor Sie das Training

fortsetzen.

GESUNDER RÜCKEN

ganz oben auf der Liste. Der schmerzende Rücken

kann natürlich viele Ursachen haben, und manchmal

verstecken sich dahinter schwere Erkrankungen, die

einer operativen Therapie bedürfen.

49


Lösungswort

Kreuzworträtsel Nr. 1

Beruhigungs-,

R

Schmerzmittel

Meerenge

B

der

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(Med.)

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österr.

Lösungswort

lässig

titel

Feuerteilchen

Nr. Kreuzworträtsel Mediziner

2

3

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Bühnenaufzug

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UNTERHALTUNG

Bauchorgan

Schonkost

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spanisch: D A R

belg.

dt. Sprach-

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in d. Ardennen

† 1911

(Konrad)

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Kinderkrankheit

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(Med.)

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Prüfung

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9 Koffein

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des

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(chirurgisch)


O N A E R L N F N L S A Nagelbuerste – Nichtraucherzone

Trinkgefäß

Arznei-, Extremität

Philosoph

altgriech.

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Permanent Make-up – Personal

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Stange,

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früher gehen negativ

Proteine – Quellenpavillon –

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(Med.)

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ableiten –

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8

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(griech.) A C M R(Med.)

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Schonkost – Selbstmeditation –

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übermäßig,

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Sahara

Wasseranwendung – Wellnessbereich

– Wohlergehen – Zen

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bunter

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4

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Buchstabe

Marktbude

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Segelstange

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Getreide

Arzneirohstoff

®

s1720-3

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Bitte senden Sie uns die jeweiligen Lösungswörter

bis zum 29. Dezember 2019 per E-Mail mit dem

Betreff „Rätsel“ und mit Ihren Kontaktdaten an

folgende E-Mail-Adresse: info@zurgesundheit.press.

Oder auf dem Postweg an:

S&A Verlag e.K.

Hugo-Eckener-Str. 29

50829 Köln

Name, Vorname

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

E-Mail

Telefonnummer

Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Eine

Mehrfachteilnahme ist nicht möglich. Zusendungen von gewerblichen Gewinnspielteilnehmern-Dienstleistern werden ausgeschlossen. Der S&A Verlag e.K.

behält sich vor, bei Verdacht der Übersendung über gewerbliche Gewinnspielteilnahme den/die Teilnehmer/in bei der Verlosung nicht zu berücksichtigen.

Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen. Die Gewinner werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Kein Preis wird in bar ausgezahlt.

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