SIEBEN: Juni 2020

godewo

Nehmen Sie sich eine Auszeit. Machen Sie Urlaub zu Hause!

4 Wanderbares Leinebergland

1000 Kilometer Wanderwege warten darauf, entdeckt zu werden

Wanderbares Leinebergland: Urlaubsregion

für Touristen und Daheimgebliebene

Die Region Leinebergland gründete sich 2015 mit dem Ziel, die Lebensbedingungen im Leinebergland

durch die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern. Gründungsmitglieder

sind die Kommunen Alfeld (Leine), Duingen, Elze, Freden (Leine), Gronau (Leine), Lamspringe

und Sibbesse im Landkreis Hildesheim sowie Delligsen im Landkreis Holzminden.

2017 öffnete sich der Verein Pro Leinebergland e. V. auch für Wirtschafts- und Sozialpartner, sodass

inzwischen rund 40 Mitglieder, darunter neben den Kommunen, Wirtschaftsunternehmen und

Vereinen auch Privatpersonen, die Vereinsziele unterstützen. Die Attraktivität der Region durch die

Modernisierung der Infrastruktur und durch das Entdecken der oftmals verborgenen Besonderheiten

steigern: So der Antritt der Akteure.

Und davon soll nicht nur der Tourismus profitieren, sondern auch Unternehmen sollen dadurch

leichter Fachkräfte für die Region begeistern. Da das Leinebergland allein als Urlaubsregion zu klein

ist, steht es unter dem Dach des Weserberglandes und profitiert so neben eigenen Marketingmaßnahmen

von einer größeren touristischen Reichweite.

als Bestandserfasser haben schulen lassen und mit

ihrer Ortskenntnis und ihrer Naturverbundenheit

die umfangreiche Arbeit erst möglich gemacht

haben.

SIEBEN: Wie geht es nach der Erfassung der Wanderwege

weiter?

Kirsten Greten freut sich über das bisher erreichte Ergebnis, sieht

aber noch viel Potenzial, um das Leinebergland zu einer touristisch

bedeutsamen Region im Weserbergland zu machen.

Kirsten Greten ist seit 2017 Vorsitzende des Vereins

Pro Leinebergland e.V. Als selbstständige

Unternehmensberaterin beschreibt sie sich

selbst in diesem Zusammenhang als aufmerksame

Entdeckerin, flexible Mitdenkerin, empathische

Vermittlerin, lösungsorientiere Querdenkerin

und kritische Impulsgeberin. SIEBEN:regional

hat mit ihr über die touristischen Möglichkeiten

im Leinebergland gesprochen.

SIEBEN:regional: Frau Greten, was waren für Sie

besonders wichtige Erkenntnisse während der bisherigen

Arbeit als Vereinsvorsitzende und der Vielzahl

von Kontakten, die Sie im Laufe der letzten drei

Jahre hatten?

Kirsten Greten: Bereits 2016 kam der Kontakt zur

Regionalmanagerin und Geschäftsführerin des

Vereins Pro Leinebergland, Marlies Bahrenberg,

zustande. Es macht mich einfach stolz, dass wir

es geschafft haben, die Kompetenzen der hiesigen

Kommunen, der Wirtschafts- und Sozialpartner

und vor allem der vielen ehrenamtlichen Helfer

zu bündeln, um beispielsweise ein Gastgeberverzeichnis

mit Ausflugszielen zu erstellen und insgesamt

rund 1000 Kilometer Wanderwege erfasst zu

haben. Mein besonderer Dank geht an alle, die sich

KG: Wir wollen in der Region rund 30 Wandertouren

anbieten und diese in einem gemeinsamen Außenauftritt

vermarkten. Die fünf Hödeken-Wanderwege

sind hier ein schönes Beispiel. Um als Qualitätsregion

im „wanderbaren Deutschland“ anerkannt

zu werden, sind eine Vielzahl von Anforderungen

zu erfüllen. Es reicht nicht, einen schönen Weg zu

beschildern. Wander- und auch Fahrradtouristen

erwarten einen gewissen Komfort und wollen die

regionalen Besonderheiten erleben.

Ein Premiumwanderweg muss beispielsweise in

einem festgelegten Umkreis eine Einkehrmöglichkeit

bieten, idealerweise bietet er neben verschlungenen

Pfaden auch Aussichtsmöglichkeiten, historische

Stätten mit Erklärungen, Schutzhütten oder

Ähnliches und liegt abseits von Straßen.

Eine einheitliche Beschilderung ist für den Wiedererkennungswert

unerlässlich, gepflegte Sitzgruppen

laden zum Picknick ein und auch gute Erreichbarkeit

mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Parkmöglichkeiten

sind wichtige Kriterien.

Hinweise auf weitere Ausflugsmöglichkeiten wie

das Besichtigen von Museen oder themenbezogene

Stadtführungen, kulturelle Veranstaltungen,

die Zusammenarbeit mit Gastronomen, Hoteliers,

Vermietern von Ferienwohnungen und der

Heimatpflege sollen weiter intensiviert werden,

um bis 2030 eine touristisch bedeutsame Region

im Weserbergland zu werden. Daran arbeiten wir,

beraten Anbieter und hoffen weiter auf das Know-

How und die Unterstützung der Menschen vor Ort.

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