Gemeindebrief 3-2023
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schlimmsten Fall Entpersönlichung.
Am Ende ist der „User“ hörig und
eingekauft. Es sind fein geschliffene
Verführer, die am meisten ihre
urpersönlichen Interessen im Blick
haben.
Demgegenüber stehe ich in meiner
pastoralen Existenz dafür ein, Menschen
den menschenfreundlichen
Gott vorzustellen, der mich und sie
in die Freiheit zur Selbstentfaltung
führt. Die Kirchen bieten dafür einen
größtmöglichen Raum an.
Mein Glaube ist nicht nur Gefühl,
sondern braucht Erkenntnis und
Verstand, ehrliche Rechenschaft
über das Werden der Testamente,
die Glaubensentwicklung in den
Kirchen, dialogische Prozesse und
die Einübung in Partizipation, sodass
es nicht nur eine Richtung des
Denkens gibt, sondern viele.
Der Einzelne ist wichtig, aber nicht
alles. Und auch wenn wir um den
besten oder nur um einen guten Weg
streiten, ist dies aller Mühe wert. Es
gibt nicht nur den einen Weg, und
Christus vereint die vielen, die sich
auf den Weg zu ihm machen. So
entsteht nach meiner Überzeugung
Glaubwürdigkeit, nicht in immer
neuen Formen von „Rattenfängerei“.
Glauben und Verstehen, Verstehen
und Glauben bedingen sich. Diese
Mühen um Erkenntnis braucht es.
Frank Drensler, Pfr.
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