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TAK Theater Liechtenstein | Spielzeitbroschüre 2024/25

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SPIEL<br />

ZEIT<br />

24/<strong>25</strong>


SCHAUSPIEL<br />

Wissen<br />

<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

KABARETT & COMEDY<br />

JUNGES PUBLIKUM<br />

<strong>Theater</strong> und Schule<br />

After Work<br />

ENSEMBLE<br />

Team<br />

TICKETS, ABOS, INFOS<br />

6<br />

19<br />

20<br />

32<br />

49<br />

57<br />

65<br />

67<br />

68<br />

73<br />

74


Editorial<br />

Liebe Freundinnen und<br />

Freunde des <strong>TAK</strong><br />

Verehrtes Publikum<br />

«Der bestirnte Himmel über mir<br />

und das moralische Gesetz in mir»<br />

Als die Menschen begannen, sesshaft zu werden, Landwirtschaft<br />

zu betreiben und ihre ersten Städte im Goldenen Halbmond zu bauen,<br />

begannen sie auch damit, ihre Welt zu vermessen. Sie wollten<br />

die Natur besser verstehen, ihren Platz in der Welt. So entstanden<br />

die Mathematik und die Astronomie und mit diesen Disziplinen die<br />

ersten Kalender und die ersten grossen Bauwerke dieser Welt.<br />

Der Kalender der Maya wird bis heute ob seiner Präzision<br />

bewundert – er entstand vor über 2.000 Jahren.<br />

Und die Pyramiden von Gizeh, in denen<br />

eine perfekte Mathematik in Stein gehauen<br />

wurde, schauen seit rund 4.500 Jahren auf<br />

uns hinab.<br />

Die Existenz des amerikanischen Kontinents<br />

– lange nach seiner ersten Besiedlung<br />

durch Menschen, auch lange<br />

nach seiner ersten «Entdeckung» durch<br />

Leif Erikson und baskische Fischer – vergrösserte<br />

die Wahrnehmung der Welt in<br />

Europa ebenso wie die ersten Weltumsegelungen<br />

des 16. Jahrhunderts. Europäische<br />

Gedanken wurden nun zum ersten Male weitflächig<br />

exportiert, was meistens bedeutete, neu entdeckte<br />

Länder den Europäern wirtschaftlich nutzbar zu machen. Das<br />

spanische Weltreich exportierte dabei auch gleich die Idee der Reconquista<br />

nach Amerika und eliminierte so weitgehend die dort lebende<br />

indigene Bevölkerung.<br />

In der Aufklärung erschien die Welt dann zum ersten Male in Gänze<br />

beschreibbar. Die Wissenschaften erblühten, kaum ein Jahrzehnt<br />

verging ohne eine bahnbrechende Entdeckung. Doch dabei kamen<br />

die exakten Wissenschaften auch zum ersten Male nachhaltig in<br />

Konflikt mit den Religionen. Als mit Kopernikus, Bruno und Galilei<br />

die Erde aus dem kosmologischen Zentrum des Universums weichen<br />

musste, begann auch der schleichende Niedergang des Glaubens,<br />

dass der Mensch das Zentrum der Schöpfung und der Welt<br />

sei. Die Katholische Kirche kämpfte dagegen mit Verbrennungen,<br />

Folterwerkzeugen und Zensur. Und erst vor dreissig Jahren erklärte<br />

der Vatikan, die Evolutionstheorie sei «mehr als eine Hypothese».<br />

Doch die Erkenntnisse der Aufklärung waren nicht<br />

aufzuhalten. Bald konnte man Sonnenfinsternisse<br />

exakt voraussagen, man betrachtete die<br />

Milchstrasse mit einem Teleskop und löste<br />

ihren Nebel in einzelne Sterne auf, die<br />

Geologie wurde eingeführt, der Vulkanismus<br />

erforscht und Alexander von Humboldt<br />

war der Erfinder der Biodiversität,<br />

der erste, der Flora und Fauna als<br />

einen lebenden Organismus, der sich<br />

im ökologischen Gleichgewicht befindet,<br />

begriff. Als ihn Farmer in Südamerika<br />

fragten, warum ihre Ernte so schlecht<br />

ausfiele, erläuterte er ihnen den Zusammenhang<br />

von Monokulturen, Bewässerung, Erosion<br />

und Klimaveränderung. Humboldt war seiner<br />

Zeit weit voraus. Und mit Carl Friedrich Gauß kam auch<br />

die klassische Mathematik und Astronomie zu einem vorläufigen<br />

Entwicklungsendpunkt.<br />

Zu dieser Zeit glaubte man, die Welt in allen ihren Facetten vermessen<br />

und berechnen zu können. Die letzten weissen Flecken auf der<br />

Landkarte waren dabei kartografiert, die Biologie der entferntesten<br />

Winkel der Welt beschrieben zu werden. Man glaubte, diese Phase<br />

bald abgeschlossen zu haben. Die Zukunft würde dann eine perfekte<br />

Utopie werden, eine Welt, in der Entdeckungen und Entwicklungen<br />

die Menschheit voranbringen, in denen die Unbill des Menschseins<br />

überwunden werden würden.<br />

1


EDITORIAL<br />

Mit den Verheerungen durch die Napoleonischen Kriege, der Restauration<br />

und der Unterdrückung des Freiheitsstrebens in den deutschen<br />

Ländern brach der utopische Glaube an eine glückliche Zukunft<br />

im beginnenden 19. Jahrhundert weitgehend zusammen. Man<br />

stellte fest, dass die Errungenschaft der Naturwissenschaften nur<br />

durch den Menschen in die Realität eingeführt werden können, und<br />

dass der Mensch sich in seinem Denken und Empfinden – seiner<br />

psychischen Disposition – leider nicht im selben Tempo weiterentwickelt<br />

wie seine rationalen Erkenntnisse. Philosophen und Soziologen<br />

des 19. und 20. Jahrhunderts erkannten im Menschen ihrer<br />

Zeit dasselbe Wesen, das vor 200.000 Jahren in der Eiszeit lebte:<br />

Sein Gehirn, sein Empfinden, seine Emotionen, seine Instinkte und<br />

Grundbedürfnisse haben sich über Jahrhunderttausende hinweg<br />

nicht verändert. «Ungeheuer ist viel, doch nichts ist ungeheurer als<br />

der Mensch» schrieb Sophokles vor 2.000 Jahren.<br />

Immanuel Kant versuchte diese Diskrepanz vor<br />

<strong>25</strong>0 Jahren fassbar zu machen. «Der bestirnte<br />

Himmel über mir», das ist die Welt mit<br />

allen ihren Eigenschaften und Erscheinungen,<br />

in der die Menschen existieren. Ein<br />

Wunder, das betrachtet, begriffen, entdeckt<br />

werden will.<br />

Aber «das moralische Gesetz in mir»<br />

ist sein Counterpart: Die Frage nach der<br />

Ethik und der Relevanz allen Tuns für alle<br />

Menschen. Ein Miteinander auf der Basis<br />

von Akzeptanz, Freiheit und Empathie, ein<br />

Streben für die Gemeinschaft, für alle Menschen,<br />

nicht für das Wohle von Einzelnen. Das ist<br />

der kategorische Imperativ: «Handle nur nach derjenigen<br />

Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines<br />

Gesetz werde.»<br />

Wie weit sind wir in unserer Gegenwart davon entfernt? Es scheinen<br />

Lichtjahre zu sein. Während wir wissen, wie grundsätzlich bedeutend<br />

die Biodiversität für die Menschheit ist, drängen wir Lebensräume<br />

weltweit immer weiter zurück. Während die Technologie für<br />

grünen Strom zur Verfügung steht und die Forschung die wirtschaftliche<br />

Nutzung der Kernfusion bis zum Ende des Jahrhunderts realistisch<br />

in Aussicht stellt, fehlt es an Umsetzungsmöglichkeiten und<br />

politischem Willen für notwendige Transformationen. An ein Erreichen<br />

der Klimaziele der grössten Emittenten der Welt ist gar nicht<br />

ansatzweise zu denken. Und über diese Probleme hinaus eröffnen<br />

KI, Quantencomputer und Gentechnik neue Gestaltungsmöglichkeiten,<br />

aber auch Ängste. Wie damit umgehen? Wie ihre theoretischen<br />

Gefahren begrenzen?<br />

eindrücklich auf: So wie Homo Sapiens seine Siedlungs- und Jagdgebiete<br />

gegen andere Gruppen verteidigen musste, so glauben einige<br />

Mächtige unserer Welt, Territorien in Kriegen erobern und Menschen,<br />

die nicht zu ihrer Gruppendefinition gehören, vertreiben zu<br />

müssen. Und diese Zahl nimmt letzthin zu statt ab.<br />

Humboldt und Gauß hatten in hohem Alter das Gefühl, nicht mehr<br />

in ihre Welt zu gehören, ein Überbleibsel zu sein aus einer anderen<br />

Zeit – zumindest, wenn man den Figuren von Daniel Kehlmann Glauben<br />

schenkt. Galileo Galilei, dessen Fakten über den Aufbau des<br />

heliozentrischen Universums der Katholischen Kirche nicht genehm<br />

waren und die ihn mit lebenslangem Hausarrest belegte, wurde erst<br />

1992 vom Vatikan rehabilitiert, 350 Jahre nach seinem einsamen<br />

Tod bei Florenz.<br />

Sie alle drei waren Verfechter von Disputen und Diskussionen,<br />

von Neugierde und Offenheit, von der Begierde<br />

zu lernen und zu wissen, von dem Mut<br />

gegen Widerstände zu kämpfen und sind<br />

uns darin Vorbilder bis heute.<br />

Wir laden Sie in dieser Spielzeit ein, den<br />

Forschern Alexander von Humboldt und<br />

Galileo Galilei ebenso zu begegnen, wie<br />

dem historischen Mathematiker Carl<br />

Friedrich Gauß und dem lebenden Mathematikprofessor<br />

Timm Sigg oder dem<br />

Wissenschaftshistoriker Hans-Jörg Rheinberger.<br />

Hinterfragen Sie mit Arthur Schnitzlers<br />

«Traumnovelle» die Ungeheurlichkeit der<br />

menschlichen Träume, versuchen Sie mit Wolfgang<br />

Beltracchi, den Unterschied zwischen Original,<br />

Fälschung und Fake zweifelsfrei zu erkennen. Begeben Sie sich<br />

mit Annie Ernaux auf eine kulturwissenschaftliche Reise durch die<br />

sozialen Veränderungen der letzten 70 Jahre oder wagen Sie das<br />

sozialwissenschaftliche Experiment, gemeinsam mit den Performancekünstlern<br />

von trickster_p eine neue Gesellschaft zu gestalten.<br />

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf die Erforschung unserer neuen<br />

Spielzeit mit uns einzulassen und die Freude am Fragen, am Zweifeln<br />

und am Schönen mit uns zu teilen. Und wir freuen uns, Sie<br />

auch in der neuen Saison als unsere Besucherinnen und Besucher<br />

begrüssen zu dürfen.<br />

Doch statt sich mit diesen wichtigen Diskussionen fruchtbar auseinanderzusetzen,<br />

zeigen die neu aufgebrochenen Kriege der Gegenwart<br />

mit Macht die prähistorische Disposition des Menschen erneut<br />

Thomas Spieckermann


GRUSSWORTE<br />

Manuel Frick<br />

Minister für Gesellschaft und Kultur<br />

Daniel Hilti<br />

Vorsteher der Gemeinde Schaan<br />

Werner Bachmann<br />

Präsident des Aufsichtsrates des <strong>TAK</strong><br />

© Eddy Risch<br />

«Das Drama auf der Bühne ist<br />

erschöpfender als der Roman,<br />

weil wir alles sehn,<br />

wovon wir sonst nur lesen.»<br />

Liebe Kulturbegeisterte<br />

Mit diesem Zitat des vor 100 Jahren verstorbenen<br />

Franz Kafka, dem meist gelesenen<br />

Autor der deutschen Sprache, begrüsse ich<br />

Sie zur neuen Spielzeit! Eine Spielzeit, in der<br />

wir das <strong>Theater</strong> als zentralen Ort des Austauschs<br />

und der Reflexion feiern. Auf der<br />

Bühne erleben wir Geschichten in ihrer intensivsten<br />

Form – wir sehen und hören sie,<br />

es gibt kein Entkommen. Live, unmittelbar,<br />

gemeinsam.<br />

Das <strong>Theater</strong> bringt Menschen zusammen<br />

und bietet einen einzigartigen Raum, in dem<br />

Emotionen und Gedanken geteilt werden.<br />

Es ist diese kollektive Erfahrung, die uns<br />

nicht nur unterhält, sondern auch herausfordert,<br />

unsere Perspektiven zu überdenken<br />

und gesellschaftliche Themen kritisch zu beleuchten.<br />

Das <strong>Theater</strong> stellt Verbindungen<br />

her und erinnert uns daran, wie essenziell es<br />

ist, sich zu versammeln und gemeinsam zu<br />

reflektieren.<br />

Lassen Sie uns diese Spielzeit und die unmittelbare<br />

Kraft des <strong>Theater</strong>s gemeinsam<br />

erleben. Ich wünsche allen Beteiligten gutes<br />

Gelingen und ein ausverkauftes Haus.<br />

Und sie bewegen sich<br />

Wenn ein <strong>Theater</strong> sich mit Wissenschaft beschäftigt,<br />

denkt man in der Regel zunächst<br />

an <strong>Theater</strong>wissenschaften. Dass Mitarbeitende<br />

und Schauspieler des <strong>TAK</strong> auf diesem<br />

Gebiet zu Hause sind, bedarf keiner weiteren<br />

Erklärung. Dass das Thema Wissenschaft<br />

der Schwerpunkt der neuen Spielzeit<br />

ist, hat mich aber bewogen, etwas genauer<br />

hinzusehen.<br />

Mit dem Stück «Leben des Galilei» steht ein<br />

Stoff auf dem Plan, der mich schon immer<br />

begeistert hat. Der standhafte Universalgelehrte,<br />

der seiner Zeit voraus war und dennoch<br />

im richtigen Moment wusste, dass<br />

Schweigen die bessere Wahl ist, war eine<br />

ganz spezielle Mischung aus Geist und Vernunft.<br />

Besonders fasziniert mich sein berühmtestes<br />

Zitat: «Und sie bewegt sich<br />

doch.» Obwohl es strittig ist, ob Galilei diesen<br />

Satz tatsächlich gesagt hat, kann er uns<br />

in vielfältiger Weise als Beispiel dienen. Dazu<br />

gehört im übertragenen Sinn die Tatsache,<br />

dass wir nicht stehenbleiben sollten, da Stillstand<br />

bekanntlich Rückschritt ist.<br />

Es freut mich, dass das <strong>TAK</strong> dieser Maxime<br />

auch in der neuen Spielzeit folgt und stets<br />

neue Wege geht. Einer davon ist jener zu<br />

immer neuen <strong>Theater</strong>erlebnissen. Dem <strong>TAK</strong><br />

und seinen Gästen wünsche ich auf diesem<br />

Weg nur das Beste für die Spielzeit <strong>2024</strong>/<strong>25</strong><br />

und «toi, toi, toi».<br />

Mit grosser Freude und auch mit einem gewissen<br />

Stolz darf ich mein Grusswort für die<br />

neue Spielzeit <strong>2024</strong>/<strong>25</strong> beginnen. Der Stolz<br />

rührt daher, dass das <strong>TAK</strong> die vergangene<br />

Spielzeit wiederum sehr erfolgreich abschliessen<br />

konnte. Die Zuschauerzahlen<br />

sind auf einem sehr hohen Niveau und auch<br />

finanziell konnte die letzte Saison wiederum<br />

solide abgeschlossen werden.<br />

Gefreut habe ich mich über die grossen<br />

künstlerischen Erfolge der letzten Spielzeit,<br />

insbesondere über die Produktionen des<br />

<strong>TAK</strong>-Ensembles: «Hamlet» wie auch «Effi<br />

Briest/Der junge Mann» waren herausragend<br />

und wurden frenetisch gefeiert. Grosse<br />

Freude hatten wir auch mit Sarah Viktoria<br />

Frick, die mit «Adern» und dem Burgtheater<br />

endlich wieder im Land auftreten konnte.<br />

Das Motto der Spielzeit <strong>2024</strong>/<strong>25</strong> verweist<br />

auf den grossen Aufklärer Immanuel Kant,<br />

dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum<br />

300. Mal jährt. Es verweist darüber hinaus<br />

auf grosse Erkenntnisse der Wissenschaft,<br />

aber auch auf die Konflikte, die Wissenschaft<br />

mit Politik und Gesellschaft seit jeher<br />

ausficht. Man denke zum Beispiel an Galileo<br />

Galilei und seine Verurteilung zu lebenslangem<br />

Hausarrest durch die Inquisition, weil er<br />

das neue kopernikanische Weltbild beweisen<br />

konnte.<br />

Vor diesem Hintergrund wünsche ich Ihnen<br />

einen spannenden Diskurs und viel Vergnügen<br />

im <strong>TAK</strong>.<br />

3


«So viele Sterne. Jeder eine sterbende<br />

Sonne. Jeder vergeht, und alle folgen ihren<br />

Bahnen. Und wie es Formeln gibt für jeden<br />

Planeten, der um eine Sonne kreist, gibt<br />

es auch eine Formel, unendlich kompliziert<br />

wohl, aber vielleicht auch nicht, die all diese<br />

Bewegungen beschreibt. Jede Drehung jedes<br />

einzelnen um jeden; vielleicht muss ich nur<br />

lange genug schauen.»<br />

«Vermessung der Welt», Daniel Kehlmann


SCHAU<br />

SPIEL


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Die Vermessung<br />

der Welt<br />

von Daniel Kehlmann<br />

Dramatisierung von Thomas Spieckermann<br />

Uraufführung der Neudramatisierung<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

Regie Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung Alexander Grüner<br />

Mit Thomas Beck, Dan Glazer,<br />

Andy Konrad, Oliver Reinhard,<br />

Nicole Spiekermann<br />

Alexander von Humboldt liebt die Forschung<br />

und hasst die Langeweile. Schon als Kind<br />

beschliesst er, die Neue Welt zu erkunden.<br />

Als er tatsächlich nach Amerika aufbricht,<br />

hat er die besten Messgeräte dabei, um die<br />

Welt neu zu vermessen. Er ist ein Pionier des<br />

ökologischen und biologischen Denkens,<br />

erfindet quasi nebenbei die Geographie und<br />

katapultiert die Welt in die Zeiten der modernen<br />

Wissenschaft. Seine Begleiter führt er<br />

zur Verzweiflung, gehen doch seine Erkundungen<br />

über die Grenzen des Menschenmöglichen<br />

– sei es am Amazonas oder auf<br />

dem Chimborazo.<br />

bald ganz begriffen, beschrieben, vermessen<br />

und dank der Wissenschaft eine bessere,<br />

verlockende Zukunft vor sich zu haben,<br />

beflügelt eine Generation, die zuletzt abgelöst<br />

wird von einer neuen Zeit, deren Menschen<br />

politisch motiviert, nach Freiheit, Einheit<br />

und nationaler Souveränität streben. Die<br />

Grenzenlosigkeit der alten Welt weicht neuen,<br />

auch geistigen Grenzen.<br />

Das <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> bringt den<br />

Roman zum ersten Mal seit 15 Jahren in einer<br />

vom Autor autorisierten Neudramatisierung<br />

auf die Bühne.<br />

6<br />

Daniel Kehlmann wurde 1975 in München<br />

geboren. Sein 2005 erschienener<br />

Roman «Die Vermessung der Welt»<br />

wurde mit rund 2,3 Millionen verkauften<br />

Exemplaren zu einem der grössten<br />

Erfolge der deutschen Nachkriegsliteratur.<br />

Auf der Liste der bestverkauften<br />

internationalen Bücher der New<br />

York Times stand der Roman 2006 auf<br />

Platz zwei. Kehlmann hat bislang neun<br />

Romane und mehrere Erzählungen,<br />

Reden und Sachtexte veröffentlicht.<br />

Der Misanthrop und Mathematiker Carl<br />

Friedrich Gauss hingegen würde seine Wohnung<br />

am liebsten gar nicht verlassen. Ihm<br />

ist unbegreiflich, warum man nach Amerika<br />

reisen sollte, die grössten Entdeckungen<br />

kann man auch zuhause am Küchentisch<br />

machen. Er verfasst die Grundlagen der<br />

Arithmetik und der Astrophysik und dringt in<br />

geistige Welten vor, die nie ein Mensch zuvor<br />

gesehen hat. Dabei ist er der unangenehmste<br />

Zeitgenosse, den man sich überhaupt<br />

vorstellen kann: miesepetrig und schlecht<br />

gelaunt eckt er bei jeder und jedem an.<br />

Daniel Kehlmann verbindet diese beiden<br />

Charaktere in einem Text, der die Zeitenwende<br />

um das frühe 19. Jahrhundert brillant<br />

auferstehen lässt. Die Vorstellung, die Welt<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 21.09.24, 19.30 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Do 03.10.24, 19.30 Uhr<br />

Do 07.11.24, 19.30 Uhr<br />

Fr 22.11.24, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: jeweils 18.50 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

Gastspiel<br />

Di 22.10.24, Bühne Aarau<br />

ABO


SCHAUSPIEL-ABO<br />

© Candy Welz<br />

Die Jahre<br />

nach Annie Ernaux<br />

Deutsches Nationaltheater Weimar<br />

Regie Jan Neumann<br />

Bühne und Kostüme Matthias Werner<br />

Musik Johannes Winde<br />

Dramaturgie Eva Bormann<br />

Mit Rosa Falkenhagen, Nadja Robiné,<br />

Dascha Trautwein, Elke Wieditz, Anna<br />

Windmüller, Johannes Winde (Musiker)<br />

«Die fünf Frauen und ihre<br />

Annäherung an das Thema<br />

machen aus diesem Abend<br />

ein Kulturgeschichts-Erlebnis.<br />

Dieses raffiniert aus Zeitgeschichte<br />

und Persönlichem<br />

zusammengesetzte<br />

Szenen-Kaleidoskop weckt<br />

die eigenen Erinnerungen in<br />

jedem einzelnen Zuschauer.<br />

Ein grandioser Abend!»<br />

nachtkritik.de,<br />

Matthias Schmidt<br />

«Alle Bilder werden verschwinden.» Mit diesem<br />

Satz eröffnet die Autorin Annie Ernaux<br />

ihr autobiografisches Portrait «Die Jahre»,<br />

das 2008 in Frankreich erschien. Was wiegt<br />

die Erinnerung und wie lange können wir sie<br />

bewahren? Und wo verbleiben die Erfahrungen,<br />

die wir gesammelt haben? Ernaux<br />

schlägt in ihrem Werk einen zeitlichen Bogen,<br />

der vor ihrer eigenen Geburt im Jahr<br />

1940 einsetzt und über ihre Kindheit in Yvetot,<br />

die Jugend und das Erwachsenwerden<br />

bis in die Gegenwart einer mittlerweile<br />

zweifachen Mutter und erfolgreichen Schriftstellerin<br />

hineinreicht. Dabei schaut sie sich<br />

selbst und ihrer Generation kompromisslos<br />

über die Schulter und macht explizite Doppelbödigkeiten<br />

aus: Politisches Interesse<br />

entlarvt sich schon bald als Verdrossenheit<br />

und wird aus dem privaten Alltag verdrängt.<br />

Ernaux hat mit ihrer literarischen Stimme<br />

weibliche Wahrnehmung und Lebensrealität<br />

im Verhältnis zu den jeweiligen politischen<br />

und sozialen Entwicklungen präzise ausformuliert.<br />

Während sich europäische Welt- und<br />

Konsumgeschichte vollziehen, nimmt die<br />

Rolle der Frau neue Gestalt an: «Zum ersten<br />

Mal stellte man sich das Leben als Marsch<br />

in Richtung Freiheit vor. Ein typisches Frauengefühl<br />

war im Begriff zu verschwinden –<br />

das einer naturgegebenen Unterlegenheit.»<br />

Wirklich restlos? Wie sehr werden wir über<br />

Geschlecht und Herkunft beurteilt? Welche<br />

Charakteristika des eigenen Milieus machen<br />

wir geltend und welche lassen wir unter den<br />

Tisch fallen? Welche Luxusartikel und Produkte<br />

halten wir für unentbehrlich, da sie<br />

unserer Identität Ausdruck verleihen? Und<br />

woran bemisst sich, ob und wie eine Frau<br />

gesellschaftliche Anerkennung erhält? Mit<br />

der Beschreibung ihrer eigenen Biografie<br />

stellt Annie Ernaux ihren Leserinnen und Lesern<br />

eine universelle Chronik der letzten 70<br />

Jahre zur Verfügung, um sie mit dem eigenen<br />

Leben abzugleichen.<br />

Jan Neumann, seit 2013 Hausregisseur am<br />

Deutschen Nationaltheater Weimar, gelingt<br />

in seiner Inszenierung ein ebenso einfühlsamer<br />

wie humorvoller Zugang: Leichtfüssig<br />

portraitiert das Ensemble ein ganzes Leben<br />

über Jahrzehnte hinweg und nimmt das Publikum<br />

mit auf eine Reise durch die Liebe,<br />

die Enttäuschungen, die Erfolge, durch Ehe,<br />

Kinder, Glück und Unglück und schliesslich<br />

durch das Altern. Ein grosser mitreissender<br />

Bogen über ein Jahrhundert und ein Leben.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 10.12.24, 19.30 Uhr<br />

Mi 11.12.24, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

DAUER: 1 h 50 m<br />

ABO<br />

7


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Leben des Galilei<br />

Text von Bertolt Brecht<br />

Musik von Hanns Eisler<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> und<br />

Théâtre National du Luxembourg<br />

Regie Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung Alexander Grüner<br />

Musikalische Leitung Karin Ospelt<br />

Mit Stefan Gebelhoff, Antonia<br />

Jungwirth, Rosalie Maes, Georg Melich,<br />

Karin Ospelt, Christiani Wetter<br />

Manche Menschen verändern die Welt. Galileo<br />

Galilei gehört zu diesem besonderen<br />

Kreis. Als genialer Wissenschaftler erkundet<br />

er Welt und Himmel und findet Belege für<br />

das heliozentrische Weltbild des Kopernikus.<br />

Im Italien seiner Zeit ist das eine gefährliche<br />

Entdeckung. Die katholische Kirche beharrt<br />

darauf, dass die Erde im Zentrum des<br />

Universums und der Mensch im Zentrum<br />

der Schöpfung steht. Als Galilei dem Papst<br />

seine Erkenntnisse voller Stolz präsentieren<br />

will, bevorzugt die Kurie, lieber auf den Blick<br />

durch das Teleskop zu verzichten. Stattdessen<br />

zeigt der Vatikan Galilei die Folterinstrumente,<br />

die zum Einsatz bereitstehen. Nur<br />

zehn Jahre zuvor ist der Astronom Giordano<br />

Bruno wegen ähnlicher Erkenntnisse von<br />

der Inquisition öffentlich verbrannt worden.<br />

Aus Angst um Leib und Leben widerruft Galilei<br />

seine Forschungsergebnisse und darf so<br />

unter Hausarrest bis an sein Lebensende<br />

weiterleben. Doch heimlich forscht er weiter<br />

und schreibt an seinem Lebenswerk.<br />

Der Fall des Galileo Galilei ist ein Paradebeispiel<br />

für den Konflikt zwischen wissenschaftlichen<br />

Erkenntnissen und gesellschaftlicher<br />

Umstände. Welchen Einfluss übten Moral,<br />

Politik und Öffentlichkeit damals und auch<br />

heute auf die Wissenschaft aus? Fake News<br />

relativieren heute vielfach klare Fakten, ganze<br />

Industrien beschäftigen sich damit, ungeliebte<br />

Tatsachen und wissenschaftliche<br />

Erkenntnisse zu relativieren. Auf der anderen<br />

Seite wären manche Entdeckungen vielleicht<br />

besser nie gemacht worden. Hat die<br />

Atombombe einen Krieg beendet oder Hundertausende<br />

Leben ausgelöscht? Sollten<br />

der KI oder der Genforschung im Sinne aller<br />

Menschen Grenzen gesetzt werden?<br />

8<br />

In dem aus der Antike stammenden geozentrischen Weltbild steht die<br />

Erde im Zentrum der Welt. Mond, Sonne und Planeten drehen sich auf<br />

Kreisbahnen um die Erde. Hinter der letzten Planetenbahn bildet der<br />

Fixsternhimmel das Ende der sichtbaren Welt. Die Sterne sind in diesem<br />

Modell auf einer Kugelsphäre fix angebracht. Das Universum hat<br />

daher keine Tiefe, keinen Raum. Hinter der Fixsternsphäre existiert das<br />

Reich Gottes, einschliesslich des Paradieses. In der Renaissance begannen<br />

Astronomen die Bewegungen der Planeten genauer zu untersuchen:<br />

Manche von ihnen durchliefen merkwürdige Bahnen, die nicht<br />

erklärlich waren (Epizykeltheorie). Aber erst Nikolaus Kopernikus arbeitete<br />

1543 zum ersten Mal ein heliozentrisches Weltbild aus; Galileo Galilei<br />

fand 1610 mit der Entdeckung der Phasen der Venus und von Monden,<br />

die um den Jupiter kreisen, klare Belege für das heliozentrische Weltbild.<br />

Der Vatikan rehabilitierte Galileo Galilei erst im Jahr 1992.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 18.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Fr 24.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Mi 05.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Do 20.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: jeweils 18.50 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

ABO<br />

Gastspiele<br />

Di 18.03.<strong>25</strong>, Teatro Sociale,<br />

Bellinzona<br />

Fr <strong>25</strong>. bis Mi 30.04.<strong>25</strong>, Théâtre<br />

National du Luxembourg


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Erstarrt vom Himmel<br />

ihrer Augen<br />

Gedichte und Lieder über die Liebe<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

Regie Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung Alexander Grüner<br />

Mit Oliver Reinhard, André<br />

Rohde, Nicole Spiekermann<br />

Die Liebe. Unendliche Weiten. Befragt man<br />

Wissenschaftler nach ihr, so erfährt man von<br />

Pheromonen und Botenstoffen, von Bindungskräften<br />

und Evolution. Befragt man<br />

Liebende, so erfährt man von Schmetterlingen,<br />

von Sehnsucht und Geborgenheit, von<br />

Absolutheit und Dauer. Kaum ein anderes<br />

Thema hat die Künste so beschäftigt wie die<br />

Liebe – die unerfüllte, die übermächtige Liebe,<br />

jene auf den ersten Blick.<br />

Inmitten unruhiger Zeiten konzentrieren wir<br />

uns auf die Schönheit der Liebe, auf die Absolutheit<br />

des Gefühls, die betörende Anziehung,<br />

das ohnmächtige Sehnen – kredenzt<br />

mit sanften Gitarrenklängen und der Macht<br />

der schönen Sprache.<br />

Im Foyer des <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>, bei<br />

Wein oder Wasser, wollen wir Ihnen eine Mélange<br />

offerieren, zubereitet aus den schönsten<br />

Liedern und der ergreifendsten Lyrik der<br />

letzten zwanzig Jahrhunderte.<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Do 13.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

PREMIERE A<br />

Fr 14.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

PREMIERE B<br />

Do 20.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Do 27.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

So 13.04.<strong>25</strong>, 17 Uhr<br />

Fr 09.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Sa 24.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 40 | erm. 10<br />

ABO<br />

Charles Baudelaire<br />

An eine, die vorüberging<br />

Der Strassenlärm betäubend zu mir drang.<br />

In grosser Trauer, schlank, von Schmerz gestrafft,<br />

Schritt eine Frau vorbei, die mit der Hand gerafft<br />

Den Saum des Kleides hob, der glockig schwang;<br />

Anmutig, wie gemeisselt war das Bein.<br />

Und ich, erstarrt, wie ausser mich gebracht,<br />

Vom Himmel ihrer Augen, wo ein Sturm erwacht,<br />

Sog Süsse, die betört, und Lust, die tötet, ein.<br />

Ein Blitz … dann Nacht! – Du Schöne, mir verloren,<br />

Durch deren Blick ich jählings neu geboren,<br />

Werd in der Ewigkeit ich dich erst wiedersehen?<br />

Woanders, weit von hier! zu spät!<br />

soll’s nie geschehn?<br />

Dein Ziel ist mir und dir das meine unbekannt,<br />

Dich hätte ich geliebt, und du hast es geahnt!<br />

9


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Traumnovelle<br />

Arthur Schnitzler<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> und<br />

Théâtre National du Luxembourg<br />

Regie Frank Hoffmann<br />

Mit Luc Feit, Christian Klaus,<br />

Nora König, Christiani Wetter<br />

Vor genau 100 Jahren erschien die «Traumnovelle»<br />

von Arthur Schnitzler, ein Skandalwerk<br />

seiner Zeit, das durch die Verfilmung<br />

von Stanley Kubrick mit Tom Cruise und Nicole<br />

Kidman («Eyes wide shut», 1999) auch<br />

zu einem Klassiker der Filmkunst wurde.<br />

Meisterhaft decouvriert Schnitzler in seinem<br />

Roman eine scheinbar harmonische<br />

Ehe zwischen dem Arzt Fridolin und seiner<br />

Frau Albertine. Ihre Ehe wird erschüttert<br />

durch Begierden und Träume, die sie sich<br />

versagen und voreinander verheimlichen. Innerhalb<br />

einer Nacht an einem Tag ihres Lebens<br />

brechen sich diese Kräfte Bahn. Fridolin<br />

lässt sich auf einen geheimen Maskenball<br />

ein. Unerkannt taucht er in eine ihm unbekannte<br />

Welt ein. Albertine erfährt ähnliche<br />

Abgründe in ihren Träumen.<br />

Im Wien Sigmund Freuds im beginnenden<br />

20. Jahrhundert sind Träume und Phantasien<br />

nicht irrealer als die Realität. Was der<br />

rational denkende Mensch nicht zulassen<br />

will, bricht sich im Unbewussten Bahn. Das<br />

Zusammenleben zwischen Menschen, die<br />

sich bestens zu kennen glauben, wird dadurch<br />

auf die Probe gestellt. Arthur Schnitzler,<br />

selbst studierter Mediziner und praktizierender<br />

Arzt, beschäftigte sich intensiv<br />

mit der Psychoanalyse. Ein zeitloses Thema<br />

und eine brillante Analyse menschlicher Abgründe.<br />

Die Welt der Gefühle, der unausgesprochenen<br />

Sehnsüchte, der Liebe der<br />

Träume ist ebenso faszinierend wie beängstigend.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 11.04.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Sa 12.04.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

ABO<br />

Die Premiere findet im<br />

September <strong>2024</strong> imThéâtre<br />

National du Luxembourg statt.<br />

Das Théâtre National du Luxembourg ist seit dieser<br />

Spielzeit ein Koproduktionspartner des <strong>TAK</strong><br />

<strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>. Das TNL wurde 1996 gegründet<br />

und arbeitet mit einem Netzwerk internationaler<br />

Partner aus ganz Europa zusammen und<br />

bringt auf diese Weise Eigen- und Koproduktionen<br />

auf die Bühne. Die luxemburgische <strong>Theater</strong>landschaft<br />

ist stark von ihrer Multikulturalität und Vielsprachigkeit<br />

geprägt, so zeigt das TNL Produktionen<br />

auf Französisch, Deutsch, Luxemburgisch,<br />

Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Italienisch.<br />

In dieser Spielzeit tauschen das <strong>TAK</strong> und das TNL<br />

in zwei Inszenierungen Ensemblemitglieder aus<br />

und spielen die Produktionen an beiden Orten.<br />

10 10


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Beltracchi – UNVERFÄLSCHT<br />

Wie Helene und Wolfgang Beltracchi die Kunstwelt narrten – eine kriminell schöne Liebesgeschichte<br />

Wort- & Bildspektakel mit Stefan Gubser & Mona Petri<br />

Buch Domenico Blass, Regula<br />

Grauwiller, Stefan Gubser<br />

Regie Michael Steiner<br />

Mit Stefan Gubser, Mona Petri<br />

Wolfgang Beltracchi gilt als einer der schillerndsten<br />

Kunstfälscher in der Geschichte<br />

des modernen Kunsthandels. Gemeinsam<br />

mit seiner Frau hat er nicht nur jahrelang die<br />

gesamte Kunstwelt erfolgreich hinters Licht<br />

geführt und um Millionen geprellt. Die beiden<br />

sind in jeder Hinsicht aussergewöhnlich<br />

– angefangen bei der besonderen Gabe, die<br />

Wolfgang Beltracchi befähigt, in die Zeitepoche<br />

und Art eines jeden beliebigen Künstlers<br />

einzutauchen. Nach eigener Aussage hat er<br />

nie bestehende Werke kopiert, sondern immer<br />

«neue» Werke im Stil berühmter Meister<br />

gemalt.<br />

Einzigartig ist auch die Liebesgeschichte<br />

des Künstler- und Fälscherpaars, ihr gegenseitiges,<br />

bedingungsloses Engagement, das<br />

Täuschen und Entlarven eines selbstgefälligen<br />

Kunstmarktes, ihre dramatische Verhaftung<br />

und anschliessende Inhaftierung.<br />

Der Briefwechsel des Ehepaares von einer<br />

Gefängniszelle zur anderen beschreibt die<br />

Selbstreflexion und Läuterung der beiden<br />

und war die Grundlage für den Bühnentext<br />

von Domenico Blass.<br />

Stefan Gubser und Mona Petri dokumentieren<br />

das wahnwitzige Leben und die kriminell<br />

schöne Liebesgeschichte, untermalt mit<br />

Bildern der Beltracchis. Heute noch hängen<br />

gefälschte Bilder von Wolfgang Beltracchi<br />

unerkannt in internationalen Kunstmuseen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 08.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

ABO<br />

Im Anschluss Publikumsgespräch<br />

mit Helene und Wolfgang Beltracchi<br />

Auch nach Meinung<br />

bekannter<br />

Kunstexperten<br />

zeichnet Wolfgang<br />

Beltracchi<br />

nicht nur ein aussergewöhnliches<br />

Einfühlungsvermögen<br />

aus,<br />

sondern auch<br />

eine einzigartige<br />

Kunstfertigkeit.<br />

Ausgehend<br />

von der Überlegung, welche Motive ein berühmter<br />

Maler eigentlich noch hätte malen müssen, fertigte<br />

er neue Werke «im Stile von» an. Linkshänder<br />

malte er mit links, Rechtshänder mit rechts. Helene<br />

und Wolfgang Beltracchi verdienten Millionen.<br />

Zahlreiche Zwischenhändler, Galerien, Sammler,<br />

Auktionshäuser verdienten allerdings weit mehr<br />

an der Fälschergeschichte als sie. 2010 flog der<br />

Betrug auf. Wolfgang Beltracchi führt nach Verbüssen<br />

seiner Gefängnisstrafe heute ein zweites<br />

Leben als Künstler mit seinen eigenen Werken.<br />

11


SCHAUSPIEL-ABO<br />

«Grossartig. […] Parizek<br />

beginnt sein Stück als<br />

Spass, als aberwitzige<br />

Haupt- und Staatsaktion,<br />

entwickelt das Geschehen<br />

zur Clownerie, die<br />

jedes absurde <strong>Theater</strong><br />

zieren würde, und<br />

endet in der Tiefe.»<br />

Norbert Mayer, Neue Presse<br />

© Roland Koberg<br />

Alte Meister<br />

nach Thomas Bernhard<br />

Bühnenfassung von Dušan David Pařízek<br />

Volkstheater Wien<br />

Eine Weiterspielen-Neuproduktion<br />

Regie und Bühne Dušan David Pařízek<br />

Kostüme Kamila Polívková<br />

Dramaturgie Roland Koberg<br />

Licht Krisha Piplits<br />

Mit Lukas Holzhausen (Reger),<br />

Rainer Galke (Irrsigler)<br />

Seit mehr als dreissig Jahren besucht der sogenannte Musikphilosoph Reger<br />

das Kunsthistorische Museum. An jedem zweiten Tag lässt er sich vormittags<br />

für zwei Stunden auf einer Sitzbank im «Bordone-Saal» in der Gemäldegalerie<br />

nieder, um Tintorettos Bildnis eines weissbärtigen Mannes in den Blick<br />

zu nehmen. Reger, der als Kritiker für die «Times» über das Wiener Musikleben<br />

schreibt, verfolgt die Absicht, in den ausgestellten Kunstwerken der Alten<br />

Meister jeweils einen «gravierenden Fehler» zu entdecken – am perfekt erscheinenden<br />

«Weissbärtigen Mann» sucht er diesen schon besonders lange.<br />

Alle Alten Meister und grossen Geister sind unvollkommen, so sein Grundsatz:<br />

«Erst wenn wir immer wieder darauf gekommen sind, dass es das Ganze und<br />

das Vollkommene nicht gibt, haben wir die Möglichkeit des Weiterlebens. Wir<br />

halten das Ganze und das Vollkommene nicht aus.» Davon ausgehend, entwirft<br />

er gleichsam einen kompletten Katalog von abgewerteter Kunst und Kultur<br />

und ihrer Schöpfer, unter ständiger Betonung politischer Zusammenhänge<br />

zu Staat und Kirche.<br />

12<br />

«Alte Meister» ist der letzte Roman<br />

Thomas Bernhards, er wurde 1985<br />

geschrieben und im darauffolgenden<br />

Herbst veröffentlicht. Unverkennbar<br />

verarbeitet Bernhard den Abschied von<br />

seinem «Lebensmenschen» Hedwig<br />

Stavianicek, die am 28. April 1984 im<br />

Alter von 89 Jahren gestorben war.<br />

© Josef Dreissinger.<br />

Der Museumswärter Jenö Irrsigler steht Reger dabei seit mehr als dreissig Jahren<br />

zur Seite, hält die Bordone-Sitzbank für ihn frei und störende Besuchergruppen<br />

von ihm fern. Im Laufe der Zeit ist Irrsigler gar zum «Sprachrohr» des<br />

Musikphilosophen geworden und kann Regers Ansichten zu Kunst und Gesellschaft<br />

nicht nur wörtlich wiedergeben, sondern auch glaubhaft empfinden. Zudem<br />

hat Irrsigler als Ehestifter Bedeutung für Regers Leben erlangt: durch sein<br />

Zutun hat vor wiederum dreissig Jahren eine Frau auf der Bordone-Sitzbank<br />

Platz genommen, die Regers Gemahlin werden sollte.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Mi 28.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

DAUER: ca. 2 h, keine Pause


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Die Welt, wie wir sie erschaffen haben, ist ein<br />

Produkt unseres Denkens. Sie kann nicht geändert<br />

werden, ausser durch das Ändern unseres Denkens.<br />

The game<br />

Trickster-p und LAC Lugano Arte e Cultura<br />

In Koproduktion mit <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> u. a.<br />

Konzept und Regie<br />

Cristina Galbiati, Ilija Luginbühl<br />

Artistic collaboration<br />

Maria Da Silva, Yves Regenass<br />

Associated game designer<br />

Pietro Polsinelli<br />

Original sound space<br />

Zeno Gabaglio<br />

External eye<br />

Martina Mutzner<br />

Lange Zeit wurden Spiele als trivial und bedeutungslos angesehen und lange hat<br />

das Spiel darum gekämpft, den gleichen kulturellen Status wie «legitime» Kunstformen<br />

zu erreichen. Erst in jüngster Zeit ist es zum Gegenstand ernsthafter Debatten<br />

unter Philosoph:innen, Soziolog:innen und Anthropolog:innen geworden, die seinen<br />

Wert und seine Auswirkungen auch in künstlerischer Hinsicht neu bewerten. Ausgehend<br />

von diesen Überlegungen schafft Trickster-p einen privilegierten Raum, in dem<br />

die Zuschauer und Zuschauerinnen die Dynamik der Komplexität «spielen» und<br />

gleichzeitig kollektive Werkzeuge für mögliche Veränderungen aufbauen können.<br />

Das Spielfeld, mit dem wir durch «The game» interagieren können, ist die zeitgenössische<br />

Gesellschaft selbst und insbesondere ihre Beziehung zum Geld und zu<br />

den Wirtschafts- und Marktdynamiken, auf denen sie basiert. Geld tritt täglich in<br />

unser Leben, bestimmt Ängste, Entscheidungen und Sorgen, Geld ist ein Tauschelement,<br />

ein Mittel der persönlichen Bestätigung, eine Ressource und gleichzeitig<br />

ein Tabu. «The game» versucht auch der Frage auf den Grund zu gehen, ob es<br />

nicht auch möglich sein könnte, Kollektivität als Bestandteil individueller Wünsche<br />

zu sehen und nicht als Begrenzung derselben?<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 31.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

So 01.06.<strong>25</strong>, 17 Uhr<br />

Mo 02.06.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Di 03.06.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Mi 04.06.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

Do 05.06.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10<br />

ABO<br />

DAUER: 1 h 40 min, keine Pause<br />

So wie konventionelle <strong>Theater</strong>aufführungen es uns ermöglichen, Leben zu erleben,<br />

die wir nicht gelebt haben, ermöglicht uns das Spiel, Handlungsformen zu erleben,<br />

die wir allein nie entdeckt hätten. «The game» unterstützt nicht nur bestehende soziale<br />

und kulturelle Positionen, es eröffnet die Möglichkeit, sie zu stören und zu modifizieren,<br />

und zeigt, wie fliessend unsere Macht sein kann und wie Spielen (auch)<br />

bedeutet, unsere Identität durch unser Handeln in Frage zu stellen.<br />

«The game» ist ein partizipatives und generationenübergreifendes Projekt, das uns<br />

einlädt, zusammenzukommen und gemeinsam zu bauen: Kinder ab 9 Jahren, Erwachsene<br />

und Senioren, jeder Herkunft und jeden Horizonts sind willkommen.<br />

© Giulia Lenzi<br />

Die Performancegruppe Trickster-p lotet in ihren<br />

Projekten die Grenzen verschiedener Kunstformen<br />

aus. Im Laufe der Zeit hat sich ihr Fokus<br />

von einer engeren Definition des <strong>Theater</strong>s hin zu<br />

Ausdrucksformen verlagert, die Genregrenzen<br />

überschreiten und die aus der Mischung äusserst<br />

heterogener künstlerischer Medien resultieren.<br />

Zu ihren Werken zählen Performances und Installationen,<br />

die in viele Sprachen übersetzt und<br />

in mehr als 30 Ländern in Europa, Asien, Australien,<br />

Nord- und Südamerika aufgeführt wurden.<br />

Im Jahr 2017 wurde Trickster-p mit dem renommierten<br />

Schweizer <strong>Theater</strong>preis ausgezeichnet.<br />

13


SCHAUSPIEL<br />

I AM WAITING<br />

FOR YOU<br />

Tanztheaterproduktion von Jacqueline Beck und<br />

Jochen Heckmann | 13+<br />

Jacqueline Beck &<br />

Jochen Heckmann<br />

Koproduktion mit dem <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

Konzeption, Choreografie, Regie Jacqueline Beck,<br />

Jochen Heckmann, Kostüme Jacqueline Beck, Texte<br />

und Licht Jochen Heckmann, Bühne Claudia Tolusso,<br />

Animation, Grafik und Video Nicola Beck<br />

Mit Sina Friedli, Luca Frighetto, Ado Hasler, Katharina<br />

Korner, Nina Ritter, Laura Saiz, Robin Wadburger,<br />

Leonie Wanger, José Zanila, Eria Ziegler<br />

Stella ist weg! Daraufhin treffen sich ihre Freunde, knüpfen<br />

an gemeinsame Erinnerungen an, reden, streiten und<br />

vertragen sich, tauchen ab und wieder auf, tanzen und<br />

schweigen. Mit «I AM WAITING FOR YOU» entwickeln<br />

Jacqueline Beck und Jochen Heckmann ein spannendes<br />

Tanztheater, geprägt von ihren ganz eigenen und wiedererkennbaren<br />

Handschriften, mit Bildern und Szenen über<br />

Verlust, Liebe, Freundschaft und Loyalität.<br />

SAL, Schaan<br />

Do 14.11.24, 10 + 19.30 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Fr 15.11.24, 10 + 19.30 Uhr<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10<br />

IT DEPENDS<br />

Schauspiel | 13+<br />

Weltalm <strong>Theater</strong>, Bern<br />

Regie/Text/Konzept Carol Blanc, Künstlerische Leitung/Konzept<br />

Doro Müggler, Ausstattung/Konzept/Fotos Sibylla Walpen,<br />

Dramaturgie/Konzept Urs Bräm, Spiel Luzius Engel, Mia Engel,<br />

Corinne Kneubühler, Doro Müggler, Cristian Pennata, Musik Christine<br />

Hasler, Choreografie Karin Minger Licht/Technik David Schwander<br />

Mit Luzius Engel, Mia Engel, Corinne Kneubühler, Doro Müggler,<br />

Cristian Pennata<br />

«… Meine Eltern sind von ihrem Chef abhängig, dass er sie zahlt und<br />

ich bin von ihnen abhängig, weil ich noch bei ihnen wohne und sie<br />

wollen, dass ich die Lehre fertig mache …»<br />

© Jacqueline Beck.<br />

Ale zittert um seine Lehrstelle, Céline will die Schule abbrechen, Leonie<br />

möchte eigentlich vor allem dazugehören. Gleichzeitig dreht sich<br />

die Welt ihrer Eltern um Gartencenter, Putzinstitute, Forschungsreisen,<br />

kleine Vergehen und grosse Sünden. Bald wird klar, dass die<br />

Leben von allen mit allem zusammenhängen – auch wenn Unabhängigsein<br />

viel schöner klingt.<br />

Gespräche mit Schulklassen haben Weltalm angeregt, im Ensemble<br />

mit jungen Erwachsenen eine Kette von Abhängigkeiten und Beziehungen,<br />

Einfluss und Verletzlichkeit, Zwang und Ausbrüchen auf die<br />

Bühne zu bringen.<br />

Wir alle sind voneinander abhängig, persönlich, gesellschaftlich,<br />

wirtschaftlich. Gibt’s keinen Ort, wo man abhängen kann, ohne abhängig<br />

zu sein? It depends.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di <strong>25</strong>.02.<strong>25</strong>, 10 + 19.30 Uhr<br />

Mi 26.02.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

14<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10


SCHAUSPIEL<br />

Ill sOlo Ill Abeitstitel<br />

Vom Rauschen und von der Stille in einer überfüllten Welt | 12+<br />

Performing Group<br />

Regie Julia Mota Carvalho, Musik, Dramaturgie und<br />

Produktion Martin Rascher, Ausstattung Andrea Barba,<br />

Dramaturgische Mitarbeit Daniel Mathéus<br />

Mit Francesco D’Amelio<br />

Die Inszenierung von Julia Mota Carvalho zeigt jemanden, der nicht<br />

richtig will, aber muss. Eigentlich möchte er etwas anderes. Woanders<br />

sein. Für sich sein. Aber als Performer muss er dem Publikum<br />

etwas zeigen, es im besten Fall unterhalten. Und wo er gerade sowieso<br />

schon mal da ist, kann er es eigentlich auch genauso gut geniessen.<br />

Wenn da nicht diese Stimme wäre, die ihm immer wieder<br />

sagt, was als Nächstes zu tun ist. Eine Stimme aus dem Off, die anweist,<br />

unterbricht, fordert, anleitet und irgendwie auf Dauer keinen<br />

Sinn ergibt. Ständig wird er unterbrochen, verliert den Faden, folgt<br />

den Anweisungen der Stimme, nur um sich ihr wieder zu entziehen.<br />

Die Performing Group widmet sich in ihrer neuesten Produktion den<br />

Themen Selbstoptimierung, Informationsüberfluss und Ablenkung<br />

und der daraus folgenden Überlastung und Erschöpfung. Die Performance,<br />

bei der sich ruhige und spektakuläre Momente abwechseln,<br />

bewegt sich zwischen Tanz, explosiver Artistik und absoluter Stille.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di <strong>25</strong>.03.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

Mi 26.03.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10<br />

Um Kopf und<br />

Kragen<br />

Schauspiel | 14+<br />

junges theater basel<br />

Regie Hannah Biedermann, Ausstattung Brigit Kofmel,<br />

Sound León Cremonini<br />

Mit Carina Steinmetz, Julie Ilunga, Meret Jelena Yuki Schöpfer,<br />

Paulina Grupp, Salome Immoos<br />

Wir leben hier und heute und sind doch verbunden mit der ganzen<br />

Welt und der langen Geschichte des Kampfes um Gerechtigkeit. Wir<br />

erheben unsere Stimmen für die vielen und kämpfen mit unvergesslichen<br />

Reden und erhobenen Fäusten. Wir werden Parolen ausprobieren,<br />

um Worte ringen und mit Blicken sprechen. Und wir werden<br />

es riskieren, uns um Kopf und Kragen zu reden. Versprochen!<br />

Die deutsche Regisseurin Hannah Biedermann hat sich mit fünf jungen<br />

Frauen durch aktuelle und historische Reden hindurchgearbeitet<br />

und geschaut, was es mit ihnen macht, wenn sie sich fremder<br />

Worte bedienen. Sind sie zu gross; wie ein Kostüm, das man sich<br />

überstülpt, um auf der Bühne für einen Moment eine andere Rolle<br />

einzunehmen? Oder passen sie irgendwann und schon das Aussprechen<br />

mindert das Gefühl von Ohnmacht?<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 08.04.<strong>25</strong>, 14 Uhr<br />

Mi 09.04.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10<br />

«Mir hand uns<br />

entschlosse, uns<br />

uff e Dialog mit<br />

de Zit i’zloh.»<br />

15


SCHAUSPIEL<br />

Die letzte Show<br />

Dokumentarisches Tanztheater von Hannah Biedermann,<br />

Ives Thuwis und Nora Vonder Mühll | 12+<br />

<strong>Theater</strong> Sgaramusch, Schaffhausen<br />

Koproduktion mit dem <strong>TAK</strong> u. a.<br />

Regie Hannah Biedermann, Choreografie Ives Thuwis,<br />

Sound Design und Musik Johannes Birlinger, Ausstattung<br />

Regina Rösinger, Chroreografische Mitarbeit Tabea Martin,<br />

Mitarbeit Konzept und Technik Stefan Colombo<br />

Mit Ives Thuwis, Nora Vondermühll<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 06.05.<strong>25</strong>, 10 + 19.30 Uhr<br />

LIECHTENSTEIN-PREMIERE<br />

Mi 07.05.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10<br />

«Liebes Publikum.<br />

Schluss, aus, das war’s.<br />

Unsere letzte Show.<br />

Was bleibt - das Echo<br />

des Applauses, das in die<br />

Nacht hinaus verhallt»<br />

Nach ihren vielbeachteten und international gefeierten Inszenierungen<br />

«Liebe üben» und «dÄmonen» machen sich Nora Vonder Mühll<br />

und Ives Thuwis in der Regie von Hannah Biedermann nun auf, um<br />

ihren Abschied von der Bühne zu wagen. Denn auch der will geübt<br />

sein. Abschied nehmen fällt schwer und manchmal leicht. Abschied<br />

heisst loslassen. Von etwas Liebgewonnenem oder Verhasstem. Von<br />

einer Macke, von einem Ort, einem Menschen, einem Beruf, von<br />

Fähigkeiten… Abschied schafft Platz für Neues. Unbekanntes. Abschied<br />

gehört zum Leben.<br />

Wie schon die beiden vorherigen Stücke, basiert «Die letzte Show»<br />

auf Material aus Recherchen mit Jugendlichen aus <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

Luxemburg, Wien und Zürich und so überschneiden sich auch hier<br />

persönliche Geschichten und Fragen der Darsteller:innen mit der Lebensrealität<br />

von jungen Menschen.<br />

THEATER REGIONAL<br />

Der letzte<br />

Gutenberger<br />

Verein «Festspiele Burg Gutenberg»<br />

Regie Nikolaus Büchel<br />

<strong>Theater</strong> Karussell<br />

«Der letzte Gutenberger» von Karl Josef Minst spielt zur Zeit der Belagerung Gutenbergs<br />

im Schwabenkrieg 1499 und wurde im Jahre 19<strong>25</strong> unter Einbezug der<br />

heimischen Bevölkerung mit grossem Erfolg auf der Burg Gutenberg aufgeführt.<br />

16<br />

Das <strong>Theater</strong> Karussell begeistert seit vielen<br />

Jahren das regionale Publikum. Zuletzt sorgte<br />

die Produktion «Volpone» für ein gut besuchtes<br />

<strong>Theater</strong> und ein bestens unterhaltenes Publikum.<br />

Auch im Frühjahr 20<strong>25</strong> wird eine neue<br />

Karussell-Premiere zu feiern sein, das Programm<br />

stand bei Drucklegung noch nicht fest.<br />

Nach den Inszenierungen «Die Päpstin», «Das Käthchen von Heilbronn» und<br />

«Was ihr wollt» kommt das Freilichtspiel zum 100-jährigen Jubiläum am Original-<br />

Schauplatz auf Burg Gutenberg zur Aufführung. Viele Bewohner:innen von Balzers<br />

haben Vorfahren, die bei diesem Schauspiel 19<strong>25</strong> mitgewirkt haben.<br />

Burg Gutenberg, Balzers<br />

13. bis 16. Juni, 20. bis 23. Juni, 27. bis 30. Juni 20<strong>25</strong>, jeweils 20.00 Uhr


<strong>TAK</strong>_WISSEN<br />

Mark Benecke<br />

Prof. Dr.<br />

Timm Sigg<br />

«Mathe braucht kein Mensch»<br />

Der Mathematiker Prof. Dr. Timm Sigg versteht es wie kein anderer,<br />

die Faszination für Mathematik zu vermitteln. Der schalkhafte Mathe-Botschafter<br />

(der auch mit seinem Klavierkabarettprogramm «Der<br />

Professor und das liebe Pi» im <strong>TAK</strong> zu Gast ist, siehe Seite 50), geht<br />

dem schlechten Ruf der Mathematik nach, erklärt welche Bedeutung<br />

die «reine Mathematik» für die moderne Technik und den Alltag<br />

hat. Er legt den Unterschied zwischen rechnenden Ingenieuren und<br />

Mathematikern dar und zeigt sein Herz für Nerds. Ein unterhaltsamer<br />

und lehrreicher Mathe-Abend.<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Mi 02.10.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 15 | erm. 10<br />

Thomas Huber<br />

In den Bergen ist Freiheit<br />

Thomas Huber ist Extremkletterer,<br />

Bergsteiger und Bergführer,<br />

er und sein Bruder Alexander<br />

sind das erfolgreiche<br />

Kletterduo «Huberbuam». Mit<br />

seinem Bruder und anderen<br />

Alpinisten gelangen ihm spektakuläre<br />

Erstbegehungen, u. a.<br />

im Karakorum, in Patagonien und in der Antarktis.<br />

Sein Vortrag ist eine wilde, rockige Reise durch die Welt der «Huberbuam»,<br />

vom Fusse der Alpen, nach Yosemite, in die Kälte der Arktis<br />

und Antarktis, in das stürmische Patagonien bis hin zu Siebentausendern<br />

des Himalayas. Authentisch erzählt er von Mut und Zweifel,<br />

von Aufstieg und Fall, von Scheitern und Erfolg.<br />

«Mord im geschlossenen Raum»<br />

Mark Benecke ist Deutschlands berühmtester<br />

Kriminalbiologie, als öffentlich bestellter<br />

und vereidigter Sachverständiger für kriminaltechnische<br />

Spuren konnte er schon viele<br />

Straftäter überführen und ist immer wieder<br />

an spektakulären Fällen beteiligt. In seinen<br />

Vorträgen zeigt er, wie er Spuren analysiert,<br />

den Tatvorgang rekonstruiert, Beweise sichert<br />

und Unschuldige ausschliesst.<br />

Im <strong>TAK</strong> berichtet der Spezialist von einem besonders seltsamen Fall:<br />

Jahre nach einem Mord in einem komplett geschlossenen Raum<br />

stellt sich bei der Wohnungsdurchsuchung heraus, dass alles sehr<br />

anders gewesen sein dürfte. Marks Student:innen staunen, als sie<br />

das Haus auseinander nehmen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 13.11.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Hans-Jörg<br />

Rheinberger<br />

«Und sie bewegt sich doch»<br />

Vortrag und Gespräch zur Wissenschaft damals und heute<br />

Hans Jörg Rheinberger ist Naturwissenschaftler,<br />

Wissenschaftshistoriker<br />

und Poet<br />

aus Vaduz/<strong>Liechtenstein</strong>. Von<br />

1997 bis 2014 war er Direktor<br />

am Max-Planck-Institut für<br />

Wissenschaftsgeschichte<br />

in<br />

Berlin. Er lebt und arbeitet heute<br />

in Berlin.<br />

In seinem Buch «Spalt und Fuge» untersucht er die unglaubliche<br />

Vielgestaltigkeit des wissenschaftlichen Experimentierens in all ihren<br />

Facetten. Er zeigt, wie stark Wissenschaft vom Prinzip des praktischen<br />

Erprobens und Tüftelns geprägt ist.<br />

© Thorsten Froehlich<br />

© Roland Popp<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 08.11.<strong>2024</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40 | erm. 15<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Mi 19.02.20<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 15 | erm. 10<br />

17


«Man muss offen sein für alles und<br />

damit spielen wie in einem offenen<br />

Kinderzimmer, da gibt es genug Material,<br />

und damit neue Geschichten erfinden,<br />

Konstrukte, Gebilde. Darin wohnen, sich<br />

Neues überlegen, neue Fenster öffnen, weit<br />

schauen, sich etwas vorstellen, fantasieren.<br />

Da gibt es so viel, was uns Menschen<br />

weiterbringt, in der Wissenschaft, in der<br />

Kunst, in allem.»<br />

Patricia Kopatchinskaja


<strong>TAK</strong><br />

VADUZER<br />

WELTKLASSIK


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Raphaela Gromes<br />

Volodymyr Sirenko<br />

Ukrainisches<br />

Nationalorchester<br />

Raphaela Gromes Violoncello<br />

Volodymyr Sirenko Leitung<br />

Ukrainisches Nationalorchester<br />

Yevhen Stankovych<br />

Alte Bergtänze von Werkhowyna<br />

Antonín Dvořák<br />

Cellokonzert in h-Moll op. 104<br />

Jean Sibelius<br />

Sinfonie Nr. 3 in C-Dur op. 52<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Do 21.11.24, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)<br />

Mit der jungen deutschen Cellistin Raphaela<br />

Gromes konnte eine der pointiertesten Musikerinnen<br />

der jüngeren Generation als Solistin<br />

gewonnen werden. Gromes vermag mit<br />

ihrem mitreissenden Spiel auch die jüngere<br />

Generation zu begeistern und erklomm mit<br />

ihrer Aufnahme «Femmes» in kürzester Zeit<br />

die Spitze der deutschen Klassik-Charts.<br />

Raphaela Gromes spielt einerseits das traditionelle<br />

Repertoire wie Dvořáks Cellokonzert<br />

mit Hingabe, Raffinesse und technischer<br />

Perfektion, wobei auch ihr Charisma<br />

auf der Bühne eine wichtige Rolle einnimmt.<br />

Anderseits bricht sie zu neuen Ufern auf<br />

und entdeckt unbekannte Meisterwerke von<br />

Komponistinnen, die zu ihrer Zeit bewundert<br />

wurden, inzwischen aber wieder vergessen<br />

© wildundleise<br />

worden sind – zu Unrecht, wie die Einspielungen<br />

von Raphaela Gromes eindrücklich<br />

beweisen.<br />

Das Ukrainische Nationalorchester als einer<br />

der renommiertesten Klangkörper Osteuropas<br />

repräsentiert die jahrhundertelange kulturelle<br />

Tradition der Ukraine und begeistert<br />

auch mit Einblicken in das ukrainische Konzertrepertoire<br />

mit Komponisten, die bedauerlicherweise<br />

in Westeuropa wenig bekannt<br />

sind.<br />

Zu Beginn des Konzertes erklingen die «Alten<br />

Bergtänze von Werkhowyna» von Yevhen<br />

Stankovych. Der 1942 geborene Musiker<br />

leitet die Nationale Musikakademie des<br />

Landes und hat mit Balletten, Oratorien,<br />

zwölf Sinfonien sowie vielen Filmmusiken ein<br />

äusserst breites kompositorisches Schaffen<br />

vorzuweisen. Seine in den 70er Jahren<br />

komponierte Oper «Wenn der Farn blüht»<br />

war seitens der damaligen Sowjetunion mit<br />

einem Aufführungsverbot belegt, erst 2011<br />

konnte ihre Premiere stattfinden.<br />

Unter Leitung des renommierten Dirigenten<br />

Volodymyr Sirenko erklingt schliesslich Jean<br />

Sibelius’ Dritte Sinfonie, ein Werk voller berührender<br />

melodischer Themen und subtiler<br />

Harmonik, mit dem Sibelius die landschaftliche<br />

Schönheit der finnischen Natur reflektiert.<br />

20<br />

Der russische «Nationalkomponist»<br />

Peter Tschaikowsky entstammt einer<br />

ukrainischen Familie, die ursprünglich<br />

den Namen Tschajka trug. Der finnische<br />

«Nationalkomponist» Jean Sibelius<br />

hatte Schwedisch als Muttersprache<br />

und lernte erst relativ spät finnisch.


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Lars Danielsson<br />

Peter Nordahl<br />

Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong><br />

Lars Danielsson Kontrabass<br />

Grégory Privat Piano<br />

John Parricelli Gitarre<br />

Magnus Öström Schlagzeug<br />

Carolina Grinne Englischhorn<br />

Peter Nordahl Leitung<br />

Sinfonieorchester <strong>Liechtenstein</strong><br />

Lars Danielsson<br />

Concerto für Englischhorn und Kontrabass<br />

Lars Danielsson<br />

Liberetto Symphonized<br />

Der schwedische Jazz-Bassist, Bandleader<br />

und Komponist Lars Danielsson ist eine<br />

führende Persönlichkeit der internationalen<br />

Jazz-Szene. Danielsson studierte zuerst<br />

klassisches Violoncello in seiner Heimatstadt<br />

Göteborg, inspiriert vom Spiel der dänischen<br />

Basslegende Nils-Henning Ørsted<br />

Pedersen wandte er sich schliesslich dem<br />

Mit England hat das Englischhorn<br />

wenig zu tun – vermutet wird eine<br />

Sprachmutation von «cor anglé» (gebogenes<br />

Horn) zu «core anglais» oder,<br />

da auf religiösen Bilddarstellungen<br />

Engel oft Hörnern ähnliche Instrumente<br />

spielen, von «Engels Horn».<br />

Bass zu. In seinem Bassspiel ist unverkennbar<br />

auch der klassische Cellist spürbar, verfügt<br />

Danielsson doch über einen melodischen,<br />

schwebenden und lyrischen Sound,<br />

der ihn von anderen Jazz-Bassisten abhebt.<br />

Er gilt als Meister des Wohlklangs, für den<br />

die Kraft der Musik in der Melodie liegt.<br />

Schon früh war er daher gefragter Mitmusiker<br />

von Grössen wie Trilok Gurtu, Charles<br />

Lloyd, John Scofield und John Abercrombie.<br />

Mit seinem All-Star-Quartett kreierte er den<br />

«Nordic Sound», welcher klassischen Jazz<br />

mit skandinavischer Lyrik verbindet.<br />

Mit seinem «Liberetto»-Projekt schuf er eine<br />

viel beachtete neuartige Balance zwischen<br />

Jazz, Klassik, Pop und europäischer Volksmusik.<br />

Im Wortspiel «Liberetto» steht «Libretto»<br />

für das Komponierte seiner Stücke,<br />

während das lateinische «Liber» auf die Freiheiten<br />

während der Interpretationen verweist,<br />

auf das Prinzip Jazz also. Einzelne<br />

Titel aus «Liberetto» entwickelt er weiter zu<br />

Orchesterstücken, die nun unter der Leitung<br />

des schwedischen Dirigenten Peter Nordahl<br />

mit dem Sinfonieorchester <strong>Liechtenstein</strong> erklingen<br />

werden.<br />

Einen Höhepunkt seines kompositorischen<br />

Schaffens bildet das «Konzert für Englisch-<br />

horn und Kontrabass», das Danielsson als<br />

Auftragswerk für das Sinfonieorchester Göteborg<br />

komponierte. Das Englischhorn, eine<br />

«grössere Schwester» der Oboe, das nach<br />

dem Barock nur noch selten als Soloinstrument<br />

erscheint, steht hier herrlich prägnant<br />

im organischen Klangraum des Orchesters.<br />

Das Konzert besteht aus einer Suite in fünf<br />

Sätzen, deren Teile thematisch aufeinander<br />

Bezug nehmen. Mit den Melodien, die Danielsson<br />

in den ersten Sätzen entwickelt,<br />

entstehen Assoziationen zu Motiven von<br />

Rachmaninoff, Elgar oder Copland. Ihre betörende<br />

Melodik entführt das Publikum dabei<br />

in die weiten Landschaften des Nordens,<br />

ohne ihre Verortung im Jazz jemals zu negieren.<br />

Ein kurzes Interludium im zentralen<br />

Mittelsatz führt in das grosse Finale – ein gigantisches<br />

Scherzo greift die harmonischen<br />

Themen der Suite wieder auf und führt sie in<br />

einer wahren Tour de Force in einen grandiosen<br />

Schluss.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Mi 18.12.24, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 50, 65, 75 | erm. 20 (*10)<br />

21


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

© Geri Born<br />

Ursus & Nadeschkin<br />

Graziella Contratto<br />

Sinfonieorchester<br />

Camerata Schweiz<br />

im Orchester graben<br />

22<br />

Beethovens berühmte Fünfte Sinfonie steht<br />

an diesem Abend auf dem Programm, das<br />

Sinfonieorchester Camerata Schweiz spielt<br />

unter der Leitung der Dirigentin Graziella<br />

Contratto. Ein ganz normaler Konzertabend<br />

also, wären da nicht zwei, die normalerweise<br />

gar nicht da hingehören: Ursus & Nadeschkin.<br />

Mit ihren Fragen verwandeln sie die<br />

Konzertbühne in ein Tummelfeld der wahnwitzigsten<br />

Experimente:<br />

Ursus & Nadeschkin<br />

Graziella Contratto Leitung<br />

Sinfonieorchester Camerata Schweiz<br />

Tom Ryser Regie<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Sinfonie Nr. 5 in c-Moll op. 67<br />

Was fehlt, wenn die Dirigentin fehlt? Kann<br />

ein Orchester improvisieren? Wann wird eine<br />

Partitur zur Choreografie? Was ist Taktgefühl?<br />

Und wer ist eigentlich dieser Beethoven?<br />

Die Antworten sind alles andere als<br />

beruhigend… Eines aber ist sicher: Das<br />

Publikum erlebt einen Abend, an dem das<br />

Sinfonieorchester mit Beethovens musikalischem<br />

Meisterwerk über sich hinauswächst.<br />

Und es erlebt, wie Klassik und Komik auf<br />

der grossen Konzertbühne aufeinandertreffen<br />

und mit geistreichem Witz vermitteln,<br />

wie viel Freude und Begeisterung klassische<br />

Musik entfachen kann.<br />

Die Camerata Schweiz, gegründet 1999, gilt<br />

heute als eines der wichtigsten professionellen,<br />

projektorientierten Orchester im Schweizer<br />

Konzertbetrieb. Gerne initiiert das Orchester<br />

Sparten übergreifende Projekte, bei<br />

welchen klassische Musik auf Tanz, <strong>Theater</strong><br />

oder Literatur trifft. Das Orchester ist regelmässiger<br />

Gast an internationalen Festivals<br />

wie dem Beethovenfest Bonn, dem Opernfestival<br />

Avenches, den Murten Classics oder<br />

dem Davos Festival.<br />

Ursus & Nadeschkin sind leidenschaftliche<br />

Grenzgänger zwischen Slapstick, Zirkus,<br />

<strong>Theater</strong>, Clownerie und Musik und gehören<br />

zu den international bekanntesten Schweizer<br />

Künstlern. Ihre temporeiche Hochpräzisionskomik<br />

ist bis in jede Silbe, jede kleinste<br />

Bewegung und auf genauestes Timing<br />

abgestimmt – ganz wie in einer Orchesterpartitur.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Do 16.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Xavier de Maistre<br />

Daniel Dodds<br />

Festival Strings Lucerne<br />

Xavier de Maistre Harfe<br />

Daniel Dodds Konzertmeister<br />

Festival Strings Lucerne<br />

Robert Schumann<br />

Bilder aus Osten op. 66<br />

Georg Friedrich Händel<br />

Orgelkonzert (arr. für Harfe und Orchester) HWV 293<br />

Harfenkonzert HWV 294<br />

Orgelkonzert (arr. für Harfe<br />

und Orchester) HWV 309<br />

Antonín Dvořák<br />

Streicherserenade E-Dur op. 22<br />

© DGG<br />

Wenn Xavier de Maistre die Bühne betritt,<br />

sind die Erwartungen hoch. Mit vollendeter<br />

Leichtigkeit vermag er der Konzertharfe<br />

Klänge zu entlocken, die in ihrer Feinheit und<br />

Klarheit das Publikum in eine andere Welt<br />

entführen. De Maistre ist es zu verdanken,<br />

dass die Harfe nicht nur im grossen Orchester,<br />

sondern auch auf dem Solopodest ihren<br />

festen Platz gefunden hat.<br />

Im südfranzösischen Toulon geboren, wurde<br />

de Maistre als Kind an die örtliche Musikschule<br />

geschickt. Offenbar war es Liebe auf<br />

den ersten Blick: Die Harfenlehrerin zog den<br />

jungen Xavier derart in ihren Bann, dass er<br />

beschloss, Harfe zu lernen. Bald zeigte sich,<br />

dass er über ein ausserordentliches Talent<br />

verfügte, aber auf Wunsch seiner Eltern studierte<br />

er neben der Musik auch Politikwissenschaften<br />

in London und Paris.<br />

Mit gut zwanzig Jahren wurde de Maistre<br />

bereits Soloharfenist beim Symphonieorchester<br />

des Bayerischen Rundfunks, gewann<br />

Wettbewerbe und erhielt 1999 die Solostelle<br />

bei den Wiener Philharmonikern. Da<br />

sich seine Solokarriere rasant entwickelte,<br />

kündigte er 2010 diese Stelle und konzertiert<br />

seither weltweit als gefeierter Solist.<br />

Im Mittelpunkt des Programms stehen die<br />

Konzerte Georg Friedrich Händels, die<br />

auch nach 300 Jahren frischen Glanz und<br />

Noblesse ausstrahlen. Umrahmt werden<br />

diese Werke von Antonín Dvořáks berühmte<br />

Streicherserenade und Robert Schumanns<br />

«Bilder aus Osten». Dieses in romantische<br />

Fernen schweifende Poem wurde durch die<br />

Festival Strings Lucerne unter der Leitung<br />

von Daniel Dodds in einer arrangierten Fassung<br />

wieder entdeckt. Das international gefeierte<br />

Orchester spielt es auf seinen zahlreichen<br />

Tourneen und produzierte jüngst damit<br />

die CD «Eastbound», welche hervorragende<br />

Rezensionen erhielt.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

So 19.01.<strong>25</strong>, 17 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 16.20 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)<br />

23


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

© Ashley Krassen<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Fr 21.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)<br />

Julian Rachlin<br />

Jerusalem Symphony<br />

Orchestra<br />

Julian Rachlin hat litauische Wurzeln und<br />

wuchs in Österreich auf. In den 1980er Jahren<br />

machte er als Wunderkind Furore, spielte<br />

als jüngster Solist mit den Wiener Philharmonikern<br />

unter Ricardo Muti und begann<br />

eine atemberaubende Karriere zu entfalten.<br />

Julian Rachlin entstammt der russischen Violinschule<br />

und wurde von Pinchas Zukerman<br />

massgeblich beeinflusst.<br />

Julian Rachlin Leitung und Violine<br />

Jerusalem Symphony Orchestra<br />

Othmar Schoeck Sommernacht op. 58<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert<br />

Gioachino Rossini Ouvertüre «Die diebische Elster»<br />

Peter Tschaikowsky Fünfte Sinfonie in e-Moll op. 64 MWV 014<br />

Sein Violinspiel wird wegen seiner Vollkommenheit,<br />

seiner Intensität und poetischen<br />

Tiefsinnigkeit weltweit restlos bewundert. Er<br />

musiziert mit Künstlern wie Martha Argerich,<br />

Gidon Kremer, sowie Mischa Maisky und<br />

war Kammermusikpartner des legendären<br />

russischen Meistercellisten Mstislaw Rostropowitsch.<br />

24<br />

Gioachino Rossini war zu Lebzeiten der berühmteste und erfolgreichste<br />

Komponist der Welt. Stets unter Zeitdruck, entstand auch die Ouvertüre<br />

zu seiner Oper «Die diebische Elster» in Rekordzeit; der Komponist schildert<br />

die Entstehung mit seinem unvergleichlichen Humor gleich selbst:<br />

«Das Vorspiel zur «Diebischen Elster» habe ich am Tag der Uraufführung<br />

in der Scala geschrieben, wo mich der Direktor gefangengesetzt hatte.<br />

Ich wurde von vier Maschinisten bewacht, die die Anweisung hatten,<br />

meinen Originaltext Blatt für Blatt den Kopisten aus dem Fenster zuzuwerfen,<br />

die ihn unten zur Abschrift erwarteten. Falls das Notenpapier<br />

ausbleiben sollte, hatten sie die Anweisung, mich selbst aus dem Fenster<br />

zu werfen.»<br />

Schon früh studierte er bei den Stardirigenten<br />

Mariss Jansons und Daniele Gatti die<br />

Kunst der Orchesterleitung. Stand das Dirigieren<br />

anfangs noch im Hintergrund seiner<br />

solistischen Tätigkeit, nimmt es in den letzten<br />

Jahren stets mehr Raum im vollen Terminkalender<br />

des Klassik-Stars ein. Seit Herbst<br />

2023 nimmt Julian Rachlin die Chefposition<br />

des Jerusalem Symphony Orchestra ein.<br />

Julian Rachlin wird in Mendelssohns romantischen<br />

Violinkonzert sein ganzes Können<br />

als Violinist entfalten. Mit Witz und Elan<br />

wird Rachlin Rossinis geniale Ouvertüre «Die<br />

diebische Elster» dirigieren und in Tschaikowskys<br />

persönlichster Sinfonie in f-Moll die<br />

ganze Tragik des Lebens dieses Ausnahmekomponisten<br />

musikalisch ergründen.


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Bruce Liu<br />

Candida Thompson<br />

Amsterdam Sinfonietta<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Mi 02.04.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)<br />

Bruce Liu Klavier<br />

Candida Thompson Leitung und Violine<br />

Amsterdam Sinfonietta<br />

Frédéric Chopin Grande Polonaise brillante<br />

Peter Tschaikowsky Souvenir de Florence op. 70<br />

Mieczyslaw Weinberg Aria für Streicher op. 9<br />

Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21<br />

Es ist der Ritterschlag jedes jungen Konzertpianisten:<br />

Im Oktober 2021 gewann der Pianist<br />

Bruce Liu den legendären Chopin-Klavierwettbewerb<br />

in Warschau. Bereits vor den<br />

Schlussakkorden liess sich das sonst diskrete<br />

Publikum zu rauschenden Standing Ovations<br />

hinreissen. Die makellose Technik, die<br />

Frische und Dynamik des Kanadiers liessen<br />

die anderen sieben Final-Aufführungen des<br />

Klavierkonzertes in den Hintergrund treten.<br />

1997 kam Liu als Sohn chinesischer Eltern<br />

in Paris zur Welt, zog im Alter von sechs<br />

Jahren mit seinem Vater nach Montreal, besuchte<br />

regelmässig China und lernte wie nebenbei<br />

fliessend Mandarin. Dieser Werdegang<br />

prägte sein künstlerisches Schaffen: In<br />

ihm verschmelzen europäische Raffinesse,<br />

nordamerikanischer Elan und die lange Tradition<br />

der chinesischen Kultur zu einer einzigartigen<br />

Kunst.<br />

Seit seinem Triumph in Warschau verfolgt<br />

Bruce Liu eine intensive Konzerttätigkeit und<br />

ist sehr oft auf Tournee. Obwohl er sich bereits<br />

ein umfangreiches Repertoire aus allen<br />

Epochen aufgebaut hat, ist Liu besonders<br />

als Chopin-Interpret gefragt. «Chopin und<br />

ich werden jetzt eine ganze Weile zusammengehören.<br />

Es gibt endlose Möglichkeiten,<br />

seine Musik zu spielen, sie ist nie ein<br />

verschlossenes Buch», meint der Pianist,<br />

der seine ganze Kraft aus der Musik schöpft.<br />

Nebst der hochvirtuosen «Grande Polonaise<br />

brillante» und dem zweiten Klavierkonzert<br />

von Chopin erklingen Tschaikowskys<br />

© Christopher Koestlin<br />

« Souvenir de Florence», eines seiner lebensbejahenden<br />

Werke, das er bei einem Aufenthalt<br />

in Florenz ersann. Chopins Landsmann<br />

Mieczyslaw Weinberg war ebenfalls ein herausragender<br />

Pianist und wurde von Dmitri<br />

Schostakowitsch massgeblich gefördert.<br />

Die Amsterdam Sinfonietta unter der Leitung<br />

von Candida Thompson verkörpert das Ensemblespiel<br />

auf höchstem Niveau und gilt<br />

als das beste Streichorchester der Niederlande.<br />

Es vertritt und erneuert sein eigenes<br />

Genre und fesselt das Publikum mit seinem<br />

innovativen und erfrischenden Ansatz.<br />

Bruce Liu über Chopin: «Er ist der<br />

Dichter unseres Instruments. Er ist<br />

einer der Wenigen, die nur für ein<br />

Instrument geschrieben haben. Es<br />

gibt endlose Möglichkeiten, seine<br />

Musik zu spielen. Wenn man sich<br />

all die verschiedenen Versionen der<br />

grossen Interpreten anhört, sind<br />

sie so verschieden, aber zugleich<br />

auch so überzeugend. Die Musik ist<br />

nie ein verschlossenes Buch. Und<br />

das fasziniert mich an Chopin.»<br />

<strong>25</strong>


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Patricia Kopatchinskaja<br />

Camerata Bern<br />

Patricia Kopatchinskaj<br />

Konzept, Leitung und Violine<br />

Camerata Bern<br />

Werke von Johann Sebastian Bach,<br />

Frank Martin, Karl Amadeus Hartmann,<br />

John Zorn, Guillaume de Machaut,<br />

Luboš Fišer und orthodoxe liturgische Musik<br />

Die Spitzenviolinistin Patricia Kopatchinskaja<br />

wirkt oft wie frischer Wind, der die Klassik-Szene<br />

aber auch die klassische Musik<br />

im Allgemeinen ergreift. Statt makellosem<br />

Hochglanz steht sie für Natürlichkeit und<br />

Unkonventionalität. So spielt sie zumeist<br />

barfuss, um eine direkte Verbindung zur<br />

Erde zu fühlen, und ihr Violinspiel ist von<br />

grosser körperlicher Intensität. Kopatchinskaja<br />

sprengt die Konventionen und vermittelt<br />

mit ihrem berührenden Geigenspiel und<br />

ihren innovativen Konzepten eine zutiefst<br />

menschliche Botschaft, die über die Musik<br />

hinausgeht und weltweit Diskussionen anregt.<br />

Kopatchinskaja musiziert nicht nur auf<br />

höchstem internationalen Spitzenniveau,<br />

sondern hat auch einen unverwechselbaren<br />

Charakter mit Ecken und Kanten. Wohl deshalb<br />

wird sie regelmässig als Artist in Residence<br />

an internationale Festivals, wie beispielsweise<br />

das Menuhin Festival Gstaad,<br />

eingeladen. Mit dem hervorragend aufge-<br />

stellten Kammerorchester Camerata Bern<br />

verbindet sie eine langjährige, überaus<br />

fruchtbare Zusammenarbeit.<br />

Das aktuelle Konzept «Time and Eternity»<br />

spiegelt das Entsetzen über den Krieg wider.<br />

Die in Moldawien geborene Patricia Kopatchinskaja<br />

beschreibt ihre Gedanken wie<br />

folgt: «Diese Musik ist aus dem Blut und<br />

den Tränen gequälter Seelen entstanden.<br />

Sie handelt von uns, unserer Vergangenheit<br />

und unserer Zukunft.»<br />

Im Zentrum steht Karl Amadeus Hartmanns<br />

«Concerto funebre». Ihm ist Frank Martins<br />

«Polyptyque» gegenübergestellt, ein Werk<br />

über die Passion Christi und das Leid, das<br />

er ertragen musste, um die ewige Erlösung<br />

für die Menschheit zu erlangen. Das «Concerto<br />

funebre», das auch als eine Passion<br />

betrachtet werden kann, ist ein Zeugnis für<br />

das Unrecht, das begangen wurde – und<br />

noch immer begangen wird – an den Menschen,<br />

der Schöpfung und dem Schöpfer.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Di 13.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)<br />

26<br />

Die Beliebtheit klassischer Musik auf<br />

dem gesamten Globus führt leider<br />

auch dazu, dass viele Musiker und<br />

Musikerinnen das gesamte Jahr über<br />

alle Kontinente bereisen, oft mit dem<br />

Flugzeug. Patricia Kopatchinskaja<br />

gehört zu den Künstlerinnen, die sich<br />

stark dafür einsetzen, Tourneepläne<br />

und Konzertreisen nachhaltiger und<br />

CO2-neutraler zu planen. Sie fordert<br />

Veranstalter und Manager dazu auf,<br />

mehr miteinander zu kooperieren und<br />

gemeinsame Projekte zu entwickeln.


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

© Simon Fowler / Patrice Schreyer<br />

Renaud Capuçon<br />

Guillaume Bellom<br />

Renaud Capuçon Violine<br />

Guillaume Bellom Klavier<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Violinsonate in Es-Dur op. 12/3<br />

Johannes Brahms<br />

Violinsonate in d-Moll op. 108<br />

Richard Strauss<br />

Violinsonate in Es-Dur op. 18<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

So 01.06.<strong>25</strong>, 17 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 16.20 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 60, 75, 90 | erm. 20 (*10)<br />

Renaud Capuçon, geboren im französischen<br />

Chambéry, gilt nicht nur als einer der<br />

profiliertesten Geiger und Kammermusiker<br />

unserer Zeit mit einem ausgesprochen weitgespannten<br />

Repertoire, sondern ist auch als<br />

Festivalleiter und Pädagoge aktiv. Im Alter<br />

von 14 Jahren wurde er am Pariser Konservatorium<br />

aufgenommen, wo er noch während<br />

seines Studiums zahlreiche Preise gewann.<br />

Danach studierte er in Berlin bei der Violinlegende<br />

Isaac Stern, dessen Instrument,<br />

die Guarneri-Violine «Panette» von 1737, er<br />

heute spielt. Capuçon tritt nicht nur als Solist<br />

mit den Berliner Philharmonikern, den<br />

Wiener Philharmonikern oder dem New York<br />

Philharmonic Orchestra auf, sondern pflegt<br />

kammermusikalische Freundschaften zu<br />

Martha Argerich, Yefim Bronfman oder zu<br />

seinem Bruder Gautier Capuçon.<br />

Mit dem französischen Pianisten Guillaume<br />

Bellom verbindet ihn eine langjährige fruchtbare<br />

Zusammenarbeit. Belloms Biographie<br />

ist sehr untypisch für einen Pianisten seiner<br />

Generation, studierte er doch gleichzeitig<br />

Klavier und Violine, zunächst am Konservatorium<br />

in Besançon und anschliessend in<br />

Paris<br />

Es erwartet uns ein Kammermusik-Konzert<br />

der Extraklasse mit Kompositionen von besonderer<br />

Bedeutung: Ludwig van Beethovens<br />

dritte Violinsonate, seinem Mentor<br />

Antonio Salieri gewidmet, emanzipierte die<br />

Violine vom blossen Begleitinstrument des<br />

Pianisten zum ebenbürtigen Partner. Mit<br />

wilden Passagen und rhythmischer Energie<br />

schockierte die Musik damals die Zuhörerschaft.<br />

Die letzte Violinsonate von Johannes<br />

Brahms in d-Moll pendelt zwischen traumverlorener<br />

Melancholie und vulkanischem<br />

Feuer mit ungarischen Einflüssen, ein monumentales<br />

Meisterwerk, das heute noch<br />

Violinisten und Pianisten alles an Virtuosität<br />

und Ausdruckswillen abverlangt. Der junge<br />

Tausendsassa Richard Strauss schrieb seine<br />

einzige Violinsonate ein Jahr vor Brahms’<br />

Sonate und lässt mit überbordender Phantasie<br />

und geisterhaften Passagen die Belle<br />

Époque in ihrem Glanz erstrahlen.<br />

27


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Damit die<br />

Gesellschaft<br />

aufblüht<br />

braucht es die lebendige<br />

Vielfalt der Kultur<br />

Wir unterstützen regionale Kulturinstitutionen, da ihr Engagement<br />

ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft ist. lgt.com/li<br />

Die Gemeinde Vaduz freut sich<br />

auf die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik<br />

Konzerte im Vaduzer-Saal.<br />

VADUZ.LI


Blauer<br />

Schmetterling<br />

KONZERT REGIONAL<br />

Romantische Liedersoiree mit Karl Jerolitsch und<br />

Jürg Hanselmann – Koproduktion mit der Internationalen<br />

Rheinberger Gesellschaft<br />

Der österreichische Tenor Karl Jerolitsch und der liechtensteinischschweizerische<br />

Pianist und Komponist Jürg Hanselmann bringen<br />

den Liederzyklus «Blauer Schmetterling» zur Uraufführung, komponiert<br />

von Jürg Hanselmann nach Gedichten von Hermann Hesse.<br />

Bereits Hanselmanns Hesse-Vertonungen «In Sand geschrieben»<br />

und «Der stille Hain» fanden grossen Anklang. Auf dem Programm<br />

stehen auch Lieder Franz Schuberts und die «Sieben Lieder» op. 26<br />

von Josef Gabriel Rheinberger.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 10.11.24, 17 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40<br />

erm. 20<br />

Chorseminar<br />

<strong>Liechtenstein</strong><br />

William Maxfield Musikalische Leitung<br />

Sinfonieorchester <strong>Liechtenstein</strong><br />

Johann Sebastian Bach Johannes-Passion BWV 245<br />

PODIUM<br />

Konzerte 20<strong>25</strong><br />

Die PODIUM Konzerte sind eine Wettbewerbsreihe zur<br />

Förderung junger Musikerinnen und Musiker aus <strong>Liechtenstein</strong><br />

und der Region. Sie stehen auch in ihrem 22. Jahr<br />

unter der Schirmherrschaft I.K.H. Erbprinzessin Sophie<br />

von und zu <strong>Liechtenstein</strong>.<br />

Initiiert wurden die PODIUM Konzerte von der Musikmäzenin<br />

Lotte Schwarz und dem künstlerischen Leiter Maestro<br />

Graziano Mandozzi. Nach dem Tod von Frau Schwarz<br />

wurde die Finanzierung von der Hans-Gröber-Stiftung<br />

übernommen.<br />

In diesem Jahr werden u.a. ein Blechbläser-Quintett, eine<br />

Klarinettistin und ein Geiger am Wettbewerb teilnehmen.<br />

Die genaue Besetzung wird später bekanntgegeben.<br />

© Paul Trummer<br />

Die Johannespassion, eine der bekanntesten Passionsmusiken<br />

des Barockzeitalters, wurde erstmals im Jahr<br />

1724 in Leipzig uraufgeführt und besteht aus zwei Teilen,<br />

die die Leidensgeschichte Jesu Christi nach dem Evangelium<br />

des Johannes darstellen. Die Musik ist geprägt von<br />

tiefen Emotionen, dramatischen Chören und Arien sowie<br />

virtuosen Instrumentalpassagen. Bach gelingt es meisterhaft,<br />

die spirituelle Tiefe der Passionsgeschichte musikalisch<br />

zu interpretieren und den Zuhörer auf eine wunderbare<br />

Reise mitzunehmen. Die Johannespassion zählt zu den<br />

bedeutendsten Werken Bachs und wird bis heute weltweit<br />

in Konzerten und Gottesdiensten aufgeführt. Das Chorseminar<br />

<strong>Liechtenstein</strong> wird begleitet vom Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong>.<br />

SAL, Schaan<br />

So 06.04.<strong>25</strong>, 17 Uhr<br />

CHF 45 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 02.02.<strong>25</strong>, So 23.03.<strong>25</strong>, So 27.04.<strong>25</strong>, So 18.05.<strong>25</strong>,<br />

So 15.06.<strong>25</strong>, So 29.06.<strong>25</strong>, jeweils 11 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

29


«Wichtig ist, den Menschen klarzumachen, dass<br />

die eigene Fantasie einen gewaltigen Raum eröffnet,<br />

der nur dir gehört, der autonom ist und in keiner<br />

Abhängigkeit von irgendwelchen industriellen<br />

Versuchen steht, deine Seele zu kapern. Aber es<br />

ist eben mit einer kleinen Anstrengung verbunden.<br />

Wer nur Brei zum Fressen kriegt, verliert schnell<br />

seine Zähne. Der Mensch braucht eine Aufgabe<br />

und möchte natürlich gefordert werden.»<br />

Ulrich Tukur


<strong>TAK</strong>_<br />

MUSIC


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Lakecia Benjamin<br />

Jazz<br />

Lakecia Benjamin Saxophon<br />

Oscar Perez Klavier<br />

Elias Bailey Bass<br />

EJ Strickland Schlagzeug<br />

Lakecia Benjamin, Jahrgang 1982, gehört<br />

in den USA zu den führenden Figuren einer<br />

neuen Generation starker Instrumentalistinnen<br />

im Jazz. Die New Yorkerin vereint Jazz,<br />

R&B, Hip-Hop und Soul. Seit 2012 legte sie<br />

sechs Alben vor und wurde dafür drei Mal<br />

für den GRAMMY nominiert. In ihrem Saxophon-Spiel<br />

hört man die Geschichte dieses<br />

Instrumentes heraus, hört Anklänge an<br />

John Coltrane oder Sonny Rollins. Benjamin<br />

bringt diesen Sound aber in die Gegenwart<br />

und in eine Melange verschiedener Stile unserer<br />

Zeit. Anders als im Jazz skandinavischer<br />

Prägung leitet sie den Klang ihrer Musik<br />

sowohl in Richtung von Hard-Bop und<br />

Fusion als auch in die wohlfühlenden Sphären<br />

ruhiger Balladen.<br />

Mit ihrer elektrisierenden Bühnenpräsenz<br />

begeistert die preisgekrönte Altsaxophonistin<br />

mit ihrer Band weltweit. Für ihr jüngstes<br />

Album «Phoenix» spielte sie Stücke mit<br />

Dianne Reeves oder Wayne Shorter ein.<br />

Auch in ihren Konzerten spielte sie bereits<br />

mit legendären Stars wie Stevie Wonder,<br />

Harry Belafonte, Alicia Keys oder Gregory<br />

Porter. Eine enge Zusammenarbeit verbindet<br />

sie mit Reggie Workman und Rashied<br />

Ali, die in der legendären Band von John<br />

Coltrane spielten.<br />

© Elizabeth Leitzell<br />

Mit ihrer Band präsentiert sie anrührende<br />

Balladen und muskulösen Post-Bop und<br />

vereint Modal Jazz mit musikalischem Geschichtsbewusstsein<br />

und politischem Engagement.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 14.11.24, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

32<br />

CHF 30, 48, 55 | erm. 20<br />

HÖREN


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

© Griet De Cort<br />

Sonico Octet<br />

«Piazzolla – Rovira:<br />

The edge of Tango»<br />

Tango Nuevo<br />

Aus dem traditionellen Tango entwickelt<br />

sich im Argentinien der 50er Jahre der Tango<br />

Nuevo – mit den beiden Pionieren dieser<br />

Erneuerung, Astor Piazzolla und Eduardo<br />

Rovira. Beide empfanden den traditionellen<br />

Tango als musikalisch überholt und entwickelten<br />

zeitlich parallel, aber mit eigenen<br />

revolutionären konzeptionellen Idee eine<br />

grundlegende Modernisierung des Tango.<br />

Den Grundstein für die Entstehung des modernen<br />

Tangos legte Piazzolla 1955 mit dem<br />

Octeto Buenos Aires, mit dem er zwei LPs<br />

aufnahm. Im folgenden Jahr schloss sich<br />

Rovira dem Octeto La Plata an. Das Konzert<br />

im <strong>TAK</strong> basiert auf der Wiederherstellung<br />

der Partituren des Octeto Buenos Aires, die<br />

von Piazzolla selbst verbrannt wurden, sowie<br />

der Partituren des Octeto La Plata, die<br />

bei einer Überschwemmung teilweise verloren<br />

gingen.<br />

Sonico ist das weltweit einzige Musikensemble,<br />

das sich der Wiederentdeckung<br />

und Aufführung der Musik von Eduardo Rovira<br />

widmet. Das multinationale Ensemble<br />

beeindruckt nicht nur durch seinen Ansatz<br />

der historisch informierten Aufführung von<br />

Tangomusik, sondern auch durch seine archivarische<br />

Forschungsarbeit: Dank der Recherche<br />

von Sonico in Argentinischen Archiven<br />

und Nachlässen von Musikern gelang<br />

es, verloren geglaubte Partituren wiederzufinden<br />

oder zu rekonstruieren.<br />

Ein Abend mit Piazzolla und Rovira, die den<br />

Volkstanz Tango zu funkelnder Konzertmusik<br />

verfeinert haben – brillant und verführerisch.<br />

Lysandre Donoso Bandoneon<br />

Carmela Delgado Bandoneón<br />

Stephen Meyer Violine<br />

Daniel Hurtado Jimenez Violine<br />

Bartosz Korus Viola<br />

Guillaume Lagravière Violoncello<br />

Alejandro Schwarz E-Gitarre<br />

Ariel Eberstein Kontrabass<br />

Ivo De Greef Klavier<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 23.11.24, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

HÖREN<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20<br />

33


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Ulrich Tukur &<br />

Die Rhythmus Boys<br />

Swing / Jazz<br />

Ulrich Tukur Gesang, Klavier, Akkordeon<br />

Ulrich Mayer Gitarre, Gesang<br />

Günter Märtens Kontrabass, Gesang<br />

Kalle Mews Schlagzeug, Gesang<br />

«Wer nach solchem<br />

Konzert keine gute Laune<br />

hat, hat wahrscheinlich<br />

gar keine Launen.»<br />

Süddeutsche Zeitung<br />

Online<br />

Bereits 1995 gründete der renommierte<br />

Filmschauspieler und Musiker Ulrich Tukur<br />

die Tanzkapelle Ulrich Tukur & Die Rhythmus<br />

Boys. Die Band interpretiert mit grosser<br />

Leidenschaft für Entertainment und Gesang<br />

neben Eigenkompositionen vor allem<br />

Evergreens. Durch zahlreiche Tourneen, fünf<br />

Studioalben und ein Livealbum hat sich das<br />

Quartett einen exzellenten Ruf erspielt.<br />

Fraglos besticht die Combo auch durch gut<br />

aussehende Interpreten in vornehm-stilvoller<br />

Kleidung, aber ihre grosse Fan-Gemeinde<br />

hat sich die Band durch erstklassigen<br />

Refrain gesang und rassige Rhythmen, unvergleichliche<br />

Interpretationen und begnadete<br />

Unterhaltung erarbeitet.<br />

Vor Publikum spielen die Musiker ihr ganzes<br />

Talent aus und baden in vollendeter Ironie<br />

und einem Faible für nostalgische Un-<br />

terhaltungsmusik der Goldenen Zwanziger<br />

und Vorkriegsjahre in gut gelaunten Melodien.<br />

Vorneweg Ulrich Tukur, der sich im Rampenlicht<br />

als wahres Zirkuspferd zeigt und der<br />

schwärmt: «Ich liebe die Eleganz, die Leichtigkeit,<br />

die Gekonntheit der Musik und den<br />

Witz der Texte von Liedern aus dieser Zeit.<br />

Die gesamte Unterhaltungsbranche hatte in<br />

den 20er und 30er Jahren ein enorm hohes<br />

Niveau.»<br />

Vom Mambo bis zum Foxtrott zelebrieren<br />

die vier galanten Gentlemen Leichtigkeit bis<br />

hin zur Überflüssigkeit und Melancholie mit<br />

Schmiss und Pep. Kurz: perfekte Tanzpalast-<br />

Atmosphäre.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Mi 04.12.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 48, 55 | erm. 20<br />

© Elena Zaucke<br />

34


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

© Gregor Hohenberg<br />

Rebekka Bakken<br />

«Winter Nights» – Jazz / Pop – Piano Solo<br />

Bekannt ist Rebekka Bakken für persönliche,<br />

unter die Haut gehende Lieder, die sie<br />

in immer wieder neue stilistische Gewänder<br />

zu kleiden versteht. Mal eher jazzig oder folkig,<br />

dann wieder poppig oder sogar countryesk.<br />

Ihre über mehr als drei Oktaven reichende<br />

Stimme bewegt sich mühelos von<br />

rauen, rauchigen Klängen bis zu klaren,<br />

hellen Tönen. Ihre Coverversionen von Tom<br />

Waits und Ludwig Hirsch sind tief gefühlvolle<br />

Neuinterpretationen und ihre eigenen Kompositionen<br />

vermitteln das Bild einer Künstlerin,<br />

die in der Lage ist, all die Facetten ihrer<br />

Seele in höchster Gesangskunst ins Publikum<br />

zu verströmen.<br />

Ihr Solo-Programm «Winter Nights» zelebriert<br />

eine Musik, so zauberhaft wie die Winterlandschaft<br />

Norwegens. Sie übersetzt die<br />

archaische Ruhe tiefblauer Fjorde, die meditative<br />

Einsamkeit verschneiter Fichtenwälder<br />

und das traumhaft erhabene Leuchten der<br />

Nordlichter mit eigenen Liedern und ausgesuchten<br />

Cover-Songs in einen Winterabend<br />

voll tiefer Emotionen. Mit dem typischen Rebekka<br />

Bakken Sound zwischen norwegisch<br />

malerischen Singer-Songwriter Anleihen<br />

und Modern European Jazz gestaltet sie ein<br />

Konzertprogramm, das seine Kraft aus der<br />

Reduktion entfaltet.<br />

Mit dem <strong>TAK</strong> verbindet Rebekka eine besondere Geschichte.<br />

Da ihre Band 2020 aufgrund der Corona-<br />

Beschränkungen nicht nach Schaan anreisen konnte,<br />

entschloss sie sich, das Konzert dennoch nicht zu<br />

verschieben, sondern nach langer Zeit wieder ein<br />

Solo-Konzert zu versuchen. Der Abend im <strong>TAK</strong> war<br />

ein so bezauberndes Erlebnis für das Publikum und<br />

die Künstlerin, dass Sie seitdem neben ihren Band-<br />

Projekten auch regelmässig Solo tourt.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 07.12.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 48, 55 | erm. 20<br />

HÖREN<br />

ABO<br />

35


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<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

© Gregor Hohenberg<br />

Alba Carmona<br />

Flamenco / Jazz / Pop<br />

Alba Carmona Gesang<br />

Jesús Guerrero Gitarre<br />

Roser Loscos Violine<br />

Josep Cordobés Percussion<br />

HÖREN<br />

Alba Carmona begann ihre künstlerische<br />

Laufbahn als Flamenco-Tänzerin. Von 2011<br />

bis 2018 tourte sie mit dem herausragenden<br />

Flamenco-Quartett Las Migas weltweit<br />

- auch im <strong>TAK</strong> in Schaan. Nach dieser<br />

Zeit hat sie ihre Solokarriere eingeschlagen<br />

und arbeitete mit angesehenen Künstlern<br />

wie Miguel Poveda, Perico Sambeat, Chano<br />

Domínguez und dem Regisseur Carlos<br />

Saura.<br />

Jetzt hat sie ihr zweites Band-Projekt unter<br />

dem Titel «Cantora» ( «Sängerin») vorgestellt.<br />

«Cantora» ist eine Hommage an traditionelle<br />

Lieder und schöpft aus dem Reichtum und<br />

der Einzigartigkeit mündlich überlieferter<br />

Musik in Spanien und Lateinamerika. Menschen<br />

singen und tanzen aus Freude, als<br />

Teil ritueller Praktiken, ideologischen Überzeugungen,<br />

Verbitterung oder Liebeserklärungen.<br />

Das Herzstück dieses Genres ist die<br />

Vokalmusik. Mit ihrer zeitgenössischen Interpretation<br />

sephardischer, andiner, lateinamerikanischer<br />

und spanischer Lieder vermittelt<br />

Carmona den Reichtum und die Persönlichkeit<br />

traditioneller mündlicher Musik. Auch<br />

wenn sie sich teils uralter Melodien und Motive<br />

bedient, gerät ihre Musik nie volkstümlich<br />

– ihre ganz persönliche Melange aus<br />

Flamenco, Pop und Jazzelementen klingt<br />

ganz gegenwärtig, leicht und gefühlvoll.<br />

Alba Carmona wurde 2022 bei den «Odeón<br />

Awards of Spanish Music» als «Flamenco<br />

Entdeckung des Jahres» nominiert. Derzeit<br />

ist «Cantora» von der Musikakademie Spaniens<br />

für das beste Folk-Album nominiert.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Sa 15.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20<br />

37


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Thomas Quasthoff<br />

meets Rüdiger Baldauf<br />

Jazz / Swing<br />

Thomas Quasthoff Stimme<br />

Rüdiger Baldauf Trompete, Flügelhorn<br />

Wolfgang Meyer Gitarre<br />

Thomas Quasthoff blickt auf eine beeindruckende<br />

Weltkarriere als klassisch ausgebildeter<br />

Bassbariton und als weltweit gefeierter<br />

Opern- und Liedsänger zurück. Er galt<br />

als «der Mann mit der schönsten Stimme<br />

der Welt» (STERN), bevor er 2012 seine beispiellose<br />

Karriere nach drei Grammys und<br />

sieben ECHOs beendete. Doch die Bühne<br />

liess ihn nicht los, und er entdeckte viele<br />

neue Talente an sich. Seitdem stand er als<br />

Rezitator, Kabarettist, Moderator und sogar<br />

als Schauspieler auf der Bühne.<br />

Ihm zur Seite stehen zwei exzellente Jazz-<br />

Musiker: Rüdiger Baldauf ist vielen als Trompeter<br />

der «RTL-Samstag Nacht Show» und<br />

«TV Total» bekannt. Er tourte mit dem «United<br />

Jazz and Rock Ensemble», Shirley Bassey,<br />

Joe Zawinul, Maceo Parker und spielte<br />

in Produktionen mit Jamie Cullum, George<br />

Duke, Michael Bublé, Ray Charles, James<br />

Brown oder Liza Minelli. Im <strong>TAK</strong> beeindruckte<br />

die Rüdiger Baldauf Band in der letzten<br />

Saison mit einem fulminanten Konzert mit<br />

Max Mutzke.<br />

Quasthoff hat ein schlafwanderlisch sicheres<br />

Gespür für die angemessene Stilistik<br />

dessen, was er singt. Dies gilt für Opernarien,<br />

Kunst- und Volkslieder ebenso wie für<br />

Jazz, Pop und Soul. Und er pflegt seit seiner<br />

frühesten Jugend eine starke Affinität zum<br />

Jazz. Sein unglaubliches Gespür für Rhythmus<br />

und Stil kommen seiner Leidenschaft<br />

entgegen: Er skattet und zischt, groovt und<br />

croont und begeistert das Publikum mit seiner<br />

Ausnahmestimme.<br />

Wolfgang Meyer konzertiert als Jazzgitarrist<br />

und als Begleiter von Thomas Quasthoff und<br />

trat unter anderem bei Jazzfestivals in Kanada<br />

und Brasilien auf, beim renommierten<br />

Verbier Festival und auf Schloss Elmau.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Sa 22.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 48, 55 | erm. 20<br />

© Simon Engelbert<br />

38


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 28.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

HÖREN<br />

Andrew McCormack Trio<br />

Jazz<br />

Andrew McCormack Piano<br />

Joe Downard Bass<br />

Rod Youngs Schlagzeug<br />

Das Andrew McCormack Trio präsentiert seine brandneue Aufnahme<br />

im <strong>TAK</strong>. Dem Publikum ist der britische Pianist längst kein Unbekannter<br />

mehr, spielt er doch seit über 15 Jahren mit Kyle Eastwood<br />

zusammen und trat mit dem legendären Bassisten bereits zwei Mal<br />

im <strong>TAK</strong> auf.<br />

In der Arbeit mit seinem eigenen Jazz-Trio beweist McCormack die<br />

vielfältige Dimensionen seines Spiels. Seine Kompositionen basieren<br />

oft auf seiner Auseinandersetzung mit der motivischen Architektur<br />

und Sprache klassischer Musik. Doch auch den warmen, entspannten<br />

klassischen Swing beherrscht das Trio. Die britische Jazz-Presse<br />

lobt das Ensemble als «Super-Trio», das sich klanglich erfolgreich im<br />

Feld des Klaviertrio-Jazz im Stil von Keith Jarrett und Brad Mehldau<br />

bewegt.<br />

Nach dem riesigen internationalen Erfolg seiner Aufnahme «Terra<br />

Firma» 2022, ging er unlängst mit seiner Band erneut ins Studio –<br />

und die Erwartungen sind hoch. Das bedeutendste US-Jazzmagazin<br />

«Downbeat» schrieb über McCormacks Trio: «melodisch reichhaltig<br />

– von ätherischer harmonischer Tiefe à la Keith Jarrett bis zu rhythmisch<br />

dynamischen Tänzen. Beeindruckend.»<br />

Sowohl Joe Downard als auch Rod Youngs gehören nach wie vor zu<br />

den gefragtesten Musikern der Londoner und internationalen Jazzszene.<br />

39


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

HÖREN<br />

© Steven Haberland<br />

Mare Nostrum<br />

Jazz<br />

«Alle drei sind sie Poeten des Klangs,<br />

die sich in der Liebe zur Melodie<br />

verbunden fühlen - hier finden<br />

stets drei Ausnahmemusiker zu einer<br />

perfekten Symbiose zusammen.»<br />

jazz-fun<br />

Paolo Fresu Trompete, Flügelhorn<br />

Richard Galliano Akkordeon<br />

Jan Lundgren Piano<br />

«Mare Nostrum» nannten die Römer einst das Mittelmeer.<br />

Der Name des pan-europäischen Trios verweist<br />

auf die Grundhaltung der drei Musiker aus Italien, Frankreich<br />

und Schweden: Eine gleichsam südländische,<br />

heiter-melancholische Gelassenheit. Jan Lundgren,<br />

Richard Galliano und Paolo Fresu sind Meister darin,<br />

Elemente aus Klassik, Volksmusik und Jazz in frei fliessender<br />

Kommunikation zu verknüpfen.<br />

Die Kunst von Mare Nostrum liegt dabei auch in der Zurückhaltung,<br />

in den leisen Tönen, den feinen Rhythmen.<br />

Ungewöhnlich ist die Instrumentierung ihres Trios: ohne<br />

Rhythmusgruppe treffen hier mit Klavier und Akkordeon<br />

gleich zwei Instrumente aufeinander, die volltönend sowohl<br />

rhythmische Impulse wie solistische Linien beitragen<br />

können.<br />

© Vincent Catala<br />

Die jazzigen Musiksprachen der drei Bandmitglieder sind<br />

jeweils von den Klängen ihrer Heimat beeinflusst: Gallianos<br />

Akkordeon atmet die französische Musette, Fresus<br />

Trompetenlinien sind geprägt von den Weisen Sardiniens,<br />

Lundgrens Harmonik fusst in nordischer Folklore.<br />

So wachsen Elemente aus Jazz, Klassik und Liedtraditionen<br />

vom nördlichsten zum südlichsten Ende des Kontinents<br />

zum Sound Europas zusammen.<br />

Bei diesem rein akustischen Zusammentreffen dreier<br />

heraus ragender Filigrankünstler im <strong>TAK</strong> ist höchste audiophile<br />

Klangpracht vorgezeichnet.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 23.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

40<br />

CHF 30, 50, 60 | erm. 20


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

Goitse<br />

Irish Folk<br />

HÖREN<br />

Áine McGeeney Fiddle, Gesang<br />

Danny Collins Klavier, Keys<br />

Colm Phelan Bodhran<br />

Alan Reid Banjo<br />

Conal O’Kane Gitarre<br />

2009 entstand im Schmelztiegel der Irish World Academy in Limerick aus fünf herausragenden<br />

musikalischen Talenten die Band Goitse (gesprochen go-wit-cha,<br />

gälisch für «komm her»). Seitdem tourt die Band erfolgreich weltweit – auch im<br />

<strong>TAK</strong> spielten sie bereits zwei ausverkaufte Konzerte.<br />

Das Geheimnis ihres Erfolges liegt in der Verbindung der herausragenden solistischen<br />

Qualität aller Bandmitglieder und ihrem Ensemblespiel. Die charismatische<br />

Sopranstimme der Fiddlerin Áine McGeeney und die Percussion des Bodhran-<br />

Weltmeisters Colm Phelan sind der Rahmen für Alan Reid (Banjo), Danny Collins<br />

(Klavier, Akkordeon) und Conal O’Kane (Gitarre), die allesamt sowohl als Rhythmusgruppe<br />

wie als Melodieträger agieren. Mit Eigenkompositionen und traditionellen<br />

Melodien verbinden die fünf die Tradition des Irish Folk mit modernen Elementen<br />

und begeistern ihr Publikum auf ganzer Linie.<br />

«Music that’s brimming with<br />

energy and creative zeal.»<br />

Irish Music Magazine<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr. <strong>25</strong>.10.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

© Eddie Kavanagh<br />

Los Aurora<br />

Flamenco / Jazz<br />

Pere Martínez Gesang<br />

Max Villavecchia Klavier<br />

Javier Garrabella Bass<br />

Joan Carles Marí Schlagzeug<br />

Pol Jiménez Tanz<br />

HÖREN<br />

Die Mitglieder von Los Aurora fanden in der vibrierenden Musikszene<br />

Barcelonas zueinander und sorgten bereits mit ihrem ersten Album<br />

2017 für Wirbel in der Flamenco-Szene. Seitdem haben sie mit Konzerten<br />

auf allen Kontinenten für neue Flamenco-Begeisterung gesorgt.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 09.11.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Erfrischend und explosiv kombinieren Los Aurora traditionelle Elemente<br />

dieser Jahrhunderte alten Musik mit zeitgenössischen Elementen<br />

aus Jazz, Pop, Elektro und Rock. Der Sänger Pere Martínez verleiht<br />

dem «cante» die urwüchsige Kraft einer rauen, wehmütigen Klage mit<br />

orientalisch anmutenden Harmonien. Klavier, Bass und Schlagzeug<br />

verschmelzen die traditionellen Flamenco-Stile wie Bulerías, Soleá und<br />

Tangos mit mal sanften, mal pulsierenden Jazz-Elementen. Und der<br />

«Bailaor» Pol Jiménez hypnotisiert das Publikum mit seinem kraftvollen<br />

Tanzstil und stupender Fusstechnik. Los Aurora führen auf eine zeitgemässe<br />

und faszinierende Weise vor, dass dem Flamenco auch heute<br />

noch ekstatische und tranceartige Wirkung innewohnt.<br />

41


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

The Magnets<br />

A Cappella Pop<br />

Nick Gerard Tenor<br />

Michael Welton Bariton<br />

Duncan Sandilands Bass<br />

Callum McIntosh Bariton<br />

Nic Doodson Tenor<br />

Michael Conway Tenor<br />

Patrick Hirst Beatboxing<br />

Angefangen haben die Magnets tatsächlich als studentische<br />

Strassenkünstler in Covent Garden – doch schnell<br />

ging es aufwärts mit einem Plattenvertrag mit EMI sowie<br />

Radio- und TV-Auftritten. Mittlerweile touren sie weltweit<br />

und haben neben Musiklegenden wie Bryan Adams,<br />

Tom Jones, Gregory Porter, Blondie, Rick Astley und<br />

The Kaiser Chiefs auf der Bühne gestanden.<br />

Ihr Erfolg beruht auf der faszinierenden Mischung von<br />

mehrstimmigem Vokalgesang mit Beatboxing, der rein<br />

stimmlichen Imitation von (Perkussions-) Instrumenten.<br />

In ihrem Programm «Legends» präsentieren sie absolute<br />

Feelgood-Songs unter anderem von Queen, Stevie<br />

Wonder, The Beatles, Ray Charles, Prince, Chaka Khan<br />

– Musik, die beim Publikum persönliche Erinnerungen<br />

und wohlige Gänsehaut auslöst.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 28.11.24, 19.30 Uhr<br />

HÖREN<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

«A Sonic Phenomenon» The Guardian<br />

NAH STUDIEREN.<br />

WEIT KOMMEN.<br />

42<br />

www.uni.li


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

The Outside Track<br />

Scottish Folk<br />

HÖREN<br />

Mairi Rankin Fiddle<br />

Ailie Robertson Harfe<br />

Fiona Black Akkordeon<br />

Teresa Horgan Flöten<br />

Michael Ferrie Gitarre<br />

Die Bandmitglieder entstammen gleich drei keltischen Kulturen: Irland, Schottland<br />

und Cape Breton in der kanadischen Provinz Novia Scotia, wo von Nachfahren<br />

schottischer Einwanderer vereinzelt noch kanadisches Gälisch gesprochen<br />

wird. Entsprechend lässt sich der Klang der Band als transatlantisch bzw. pankeltisch<br />

bezeichnen, ihre Musik verbindet die unterschiedlichen Strömungen der<br />

keltischen Kulturen auf beiden Seiten des Nordatlantiks.<br />

Alle fünf sind begnadet virtuos und mit Fiddle (Mairi Rankin), Akkordeon (Fiona<br />

Black), Flöten (Teresa Horgan) und Gitarre (Michael Ferrie) reichhaltig instrumentiert<br />

– ein aussergewöhnliches Highlight ist die Clarsach, die gälische Harfe, die<br />

von Ailie Robertson gespielt wird. Wunderschöne Balladen, mehrstimmiger Gesang<br />

und Stepptanzeinlagen zeigen die grosse Klasse dieser Formation.<br />

«They are an act brim full of<br />

energy and sparks and their live<br />

thing is a total wow.»<br />

FolkNotes<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr. 06.12.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

© Archie MacFarlane<br />

© Schnigg Design<br />

A Big Band<br />

Christmas<br />

<strong>2024</strong><br />

Big Band <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

feat. Olivia Chindamo<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 14.12.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

HÖREN<br />

Zu Weihnachten gehören nicht nur Kaminfeuer, Geschenke<br />

und Lebkuchen, auch das Christmas-Special der Big<br />

Band <strong>Liechtenstein</strong> ist mittlerweile Tradition! Groovige<br />

Big-Band-Arrangements von US-Christmas-Klassikern<br />

werden mit swingenden, funkigen, feurigen, atemberaubenden,<br />

aber auch besinnlich-zartschmelzenden Klängen<br />

nicht nur Jazzfreunde begeistern. Auch in diesem Jahr<br />

hat die Big Band <strong>Liechtenstein</strong> wieder einen besonderen<br />

Gast im Weihnachts gepäck. Die australische Sängerin Olivia<br />

Chindamo wird dem Abend mit ihrer geschmeidigen<br />

Stimme einen besonders adventlichen Glanz verleihen.<br />

Schon beim Christmas-Special vor zwei Jahren hat sie für<br />

Standing Ovations gesorgt. Wenn sie lasziv «Santa Baby»<br />

umgarnt, kraftvoll dem Grinch die Meinung geigt oder gefühlvoll<br />

zur Überraschung aller auf Deutsch «Stille Nacht»<br />

intoniert, wird kein Auge trocken bleiben.<br />

43


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa <strong>25</strong>.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Max Lässer und das<br />

Überlandorchester<br />

Neue Schweizer Volksmusik<br />

Max Lässer Gitarre, Lap Steel<br />

Markus Flückiger Schwyzerörgeli<br />

Töbi Tobler Hackbrett,<br />

Anton Bruhin Trümpi<br />

Mathias Hecklen Geige, Mandoline, Gitarre<br />

Philipp Küng Bass<br />

Kaspar Rast & Bernd Bechtloff<br />

Drums, Perkussion<br />

Max Lässer ist einer der feinsten und vielfältigsten Gitarristen der Schweiz und einer der<br />

wichtigsten Köpfe der «neuen Volksmusik». Er hat den Schweizer Folk hinausgetragen in die<br />

weite Welt und spielte mit Hubert von Goisern, Andreas Vollenweider, Stephan Eicher, Büne<br />

Huber und vielen mehr.<br />

2002 gründete Max das Überlandorchester, mit dem er die verschiedenen Aspekte der<br />

Schweizer Volksmusik und deren Instrumente in Kombination mit einem zeitgenössischen<br />

Sound auslotete. Mit der Verbindung von traditioneller Schweizer Tanzmusik mit den mannigfaltigen<br />

harmonischen und rhythmischen Einflüssen der letzten sechzig Jahre Populärmusik<br />

ist es Max Lässer und dem Überlandorchester gelungen, musikalisch Neuland zu betreten<br />

und ein Musikerlebnis erster Güte zu bieten.<br />

Führungen in Vaduz<br />

vom 08. Mai–30. Oktober<br />

Besuchen Sie Vaduz und entdecken Sie Kunstwerke hautnah.<br />

Lassen Sie sich von unseren Guides auf einer öffentlichen<br />

Führung, einer Vollmond-Tour oder einer privaten Führung inspirieren.<br />

Informationen und Beratung zur Bad Ragartz in Vaduz<br />

erhalten Sie im <strong>Liechtenstein</strong> Center (Städtle 39).<br />

Führungen buchen<br />

tourismus.li / badragartzinvaduz


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

Heidi Happy Stimme, Gitarre, Keys<br />

Ephrem Lüchinger Keys<br />

Baptiste Germser Bass, Flügelhorn,<br />

Domi Huber Drums, Mandoline, E-Gitarre<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 01.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Heidi Happy<br />

Folk-Pop<br />

Die Luzerner Songwriterin ist nach Solo- und Duo-Projekten wieder mit ihrer eigenen Band unterwegs. Bekannt wurde<br />

sie mit ihrem vielfältigen Musikstil, der Elemente von Pop, Folk, Jazz und Electro kombiniert. Mit ihrer warmen,<br />

facettenreichen Stimme, emotionaler Tiefe und poetischen Texten hat sie sich in der Schweiz und international viele<br />

Fans gemacht, auch spielte sie bereits mit Stephan Eicher, Yello und komponierte für die SRF-Serie «Wilder».<br />

HÖREN<br />

Ihre neuestes Band-Projekt «Nid für ewig», das sie grösstenteils mit Ephrem Lüchinger komponiert hat, überzeugt mit<br />

folkigen Singer-Songwriter-Balladen und französischem Charme, mal ganz ruhig und unaufgeregt, mal so bewegend,<br />

dass es schwierig ist, nicht mitzutanzen oder tief berührt loszuheulen. Ein Abend voller Liebe, Wärme, Freude, Gemütlichkeit<br />

und ein bisschen Herzschmerz.<br />

Carsten Dahl Golden Ratio Trio<br />

Jazz<br />

Carsten Dahl Klavier<br />

Daniel Franck Bass<br />

Jakob Høyer Schlagzeug<br />

Carsten Dahl ist fraglos eine Ausnahmeerscheinung in der mit Talenten reich gesegneten<br />

skandinavischen Jazz-Szene. Mit 9 Jahren lernte er Schlagzeug spielen,<br />

mit zwölf Jahren war er professionell als Studio-Schlagzeuger tätig, mit 18<br />

besuchte er das Musik-Konservatorium. Dort tauschte er nach zwei Jahren das<br />

Schlagzeug gegen das Klavier, ohne je auf diesem Instrument unterrichtet worden<br />

zu sein. Seitdem hat er in unzähligen Trios mit von der Kritik gefeierten CD-<br />

Veröffentlichungen und Tourneen rund um die Welt gespielt. Dahl, der auch als<br />

bildender Künstler tätig ist, hat sein neues Trio-Projekt mit den renommierten dänischen<br />

Musikern Daniel Franck und Jakob Høyer nach dem Goldenen Schnitt<br />

(Golden Ratio) benannt. Ihre Musik ist poetisch, berührend, energetisch, musikalisch<br />

vielschichtig und aus der Tradition der Jazzmusik heraus schöpfend.<br />

HÖREN<br />

Carsten Dahl ist auch Botschafter des dänischen Mental-Health-Funds für Menschen<br />

mit Asperger-Syndrom, Depression und Angststörungen und setzt sich für<br />

den Einsatz von künstlerischen Techniken in der Therapie ein.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 08.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

45


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

<strong>TAK</strong>-Club-Nacht!<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Di 01.04.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 20<br />

© Martin Venherm<br />

Young Scots Trad<br />

Award Winners 20<strong>25</strong><br />

Scottish Folk<br />

Eryn Rae Fiddle<br />

Mairi McGillivray Gesang<br />

Ailish Sutherland Dudelsack, Whistles<br />

Pablo Lafuente Gitarre<br />

Der Nachwuchs in der schottischen Musikszene ist reichlich vorhanden. Viele junge Musikerinnen<br />

und Musiker beleben die Szene und verleihen dem traditionellen Folk ihre eigene Note.<br />

Prestigeträchtige Wettbewerbe unter anderem der BBC befeuern die Musikszene zusätzlich.<br />

Das <strong>TAK</strong> präsentiert einige der neuesten Preisträgerinnen und Finalistinnen. Eryn Rae an der<br />

Geige, Mairi McGillivray am Gesang und Ailish Sutherland an Dudelsack und Whistles stellen<br />

ihre Musik in der ersten Programmhälfte zunächst einzeln vor, begleitet vom Gitarristen Pablo<br />

Lafuente, der selbst 2017 den BBC Young Folk Award gewann. Im zweiten Teil des Abends<br />

spielen alle fünf Musikerinnen und Musiker als Band zusammen – ein Feuerwerk schottischer<br />

Virtuosität.<br />

Für Klassisches<br />

Für Komplementäres<br />

Für Sie<br />

46


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

triosence<br />

Jazz<br />

Bernhard Schüler Piano<br />

Omar Rodríguez Calvo Bass<br />

Tobias Schulte Drums<br />

«Herrlich eingängige Musik! Man<br />

muss kein Experte sein, um die<br />

Schönheit der Melodien von<br />

triosence zu erkennen..»<br />

STERN<br />

Triosence ist eines der erfolgreichsten deutschen Jazz-Trios der letzten zehn Jahre<br />

und dem <strong>TAK</strong>-Publikum gut bekannt: Schon mehrmals begeisterte der feinsinnige<br />

und melodiebetonte «Song-Jazz» des Trios und die sympathischen Moderationen<br />

Bernhard Schülers. Auf ihrer Jubiläumstour feiern die drei Musiker <strong>25</strong><br />

Jahre Bandgeschichte, mit neu arrangierten «triosence Klassikern» und einem<br />

Ausblick auf die brandneuen Songs des zehnten Albums.<br />

Die Musik von triosence zeichnet sich neben der Gleichberechtigung der Instrumente<br />

vor allem durch die optimistische Grundfärbung ihrer Melodien aus.<br />

Eingängig, aber nie banal, kommt diese Musik daher und lädt den Hörer dazu<br />

ein, Emotionen, Gedanken und Geschichten Raum zu geben. Gepaart mit der<br />

stilistischen Bandbreite von Jazz, Fusion, Folk, Pop und Worldmusic überzeugt<br />

dies nicht nur eingefleischte Jazzkenner, sondern auch jene, die den Jazz neu<br />

für sich entdecken.<br />

HÖREN<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 26.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Eddie Kavanagh<br />

Pippo Pollina<br />

und das Schweizer Jugend-Sinfonieorchester<br />

Der grosse sizilianische Cantautore Pippo Pollina, der seit vielen Jahren<br />

in der Schweiz lebt, hat sich seinen Traum verwirklicht: Begleitet<br />

vom Schweizer Jugend-Sinfonieorchester wird Pippo Pollina nur ausgewählte<br />

renommierte Konzertsäle in Europa bespielen, neben der Laeiszhalle<br />

in Hamburg, dem Konzerthaus in Wien, der Isarphilharmonie<br />

in München auch den Vaduzer-Saal, den das <strong>TAK</strong> seit vielen Jahrzehnten<br />

mit hochkarätiger Klassik bespielt.<br />

Bei diesem Projekt sollen verschiedene Stile des 20. Jahrhunderts<br />

miteinander verschmelzen. Neben Einflüssen Béla Bartóks, Piazzollas<br />

oder Ennio Morricones erklingen Pollinas abwechslungsreiche Lieder<br />

– für den grossen Orchesterklang teilweise neu arrangiert und interpretiert.<br />

Bei diesem Programm wird man den kreativen Geist in Pippo<br />

Pollinas Musik spüren, aber auch dessen sozialkritischen Texte, bei<br />

denen der Musiker immer das Hauptaugenmerk auf den Menschen<br />

selbst legt, geniessen können.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Fr 16.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 80, 90, 110, 120<br />

47


Foto: Barbara Bühler<br />

JEDEN<br />

MITTWOCH<br />

FREIER<br />

EINTRITT!<br />

17.11.2023<br />

– 27.10.<strong>2024</strong><br />

01.03.<strong>2024</strong><br />

– 01.09.<strong>2024</strong><br />

DIE GANZE PALETTE<br />

WERKE AUS DER<br />

HILTI ART FOUNDATION<br />

ARTIST’S CHOICE:<br />

BETHAN HUWS<br />

26.04.<strong>2024</strong><br />

– 20.09.<strong>2024</strong><br />

BARRY LE VA<br />

IN A STATE OF FLUX<br />

<strong>25</strong>.08.<strong>2024</strong><br />

– 06.10.<strong>2024</strong><br />

VISARTE LIECHTENSTEIN:<br />

TRIENNALE <strong>2024</strong><br />

2050: CHANGING VIEW<br />

20.09.<strong>2024</strong><br />

– 09.02.20<strong>25</strong><br />

IM KONTEXT DER SAMMLUNG:<br />

GEORGIA SAGRI<br />

CASE_O. BETWEEN WARS<br />

01.11.<strong>2024</strong><br />

– 16.03.20<strong>25</strong><br />

ANA LUPAS<br />

INTIMATE SPACE – OPEN GAZE<br />

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«Kunst geht immer darum, mit der Realität fertig zu werden. Wenn man<br />

glücklich ist, macht man nichts. Glück ist ja ein unnatürlicher Zustand, den<br />

gibt es ja nicht lang.» Josef Hader<br />

KABARETT<br />

& COMEDY


KABARETT & COMEDY<br />

Poetry Slam<br />

<strong>TAK</strong> in Kooperation mit Ländle Slam<br />

Lyrik und Prosa, Emotionales, Unterhaltsames und Nachdenkliches:<br />

Poetry Slam ist das schnellste, vielseitigste, lebendigste<br />

Literatur-Format überhaupt! Der <strong>TAK</strong>-Slam mit<br />

Poetinnen und Poeten aus Deutschland, Österreich, der<br />

Schweiz und <strong>Liechtenstein</strong> und ist gleichzeitig der Qualifikationsentscheid<br />

zur deutschsprachigen Meisterschaft<br />

<strong>2024</strong>, dem grössten Slam Event der Welt.<br />

© Matthias Rhomberg<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Fr 27.09.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Timm Sigg hält am Mi<br />

02.10.24 einen Vortrag<br />

über die Rolle der Mathematik<br />

in unserer Gesellschaft<br />

> siehe Seite 19<br />

Timm Sigg<br />

«Der Professor und das liebe Pi»<br />

Klavierkabarett<br />

Timm Sigg ist tatsächlich Professor für<br />

Mathematik – doch wenn er gerade keine<br />

Gleichung an der Tafel löst, zeigt er als<br />

Klavierkabarettist wie unterhaltsam Mathe<br />

sein kann. Selbstironisch und wortwitzig<br />

beleuchtet er die Beziehung zwischen<br />

Mathematikern und Ingenieuren, beweist,<br />

warum man höhere Mathematik an der Supermarktkasse<br />

braucht, oder dichtet Hymnen<br />

auf die Super-Nerds. Er singt so leidenschaftlich<br />

von Zahlen, wie andere über<br />

Liebesbeziehungen. Ein Wissenschafts-<br />

Kabarett, bei dem für Mathe-Fans und für<br />

Mathe-Hasser wortwörtlich die Rechnung<br />

aufgeht.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 04.10.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 15<br />

© Christian Stummer<br />

Stefan Waghubinger<br />

«Hab’ ich euch das schon erzählt?»<br />

Wenn jemand in Gedanken, Worten und<br />

Werken so grandios und komisch scheitert<br />

wie Waghubinger, bleibt ihm nur, immer<br />

wieder aufzustehen, sich einen Ruck zu<br />

geben und sich auf den Barhocker zu setzen.<br />

Waghubinger denkt und redet dabei so<br />

knapp an der Wirklichkeit vorbei, dass man<br />

sie manchmal klarer zu sehen glaubt als im<br />

<strong>Theater</strong> der eigenen Welt.<br />

LaLeLu – a cappella comedy<br />

«Alles richtig gemahct»<br />

Mit: Frank Valet, Sanna Nyman, Jan Melzer, Tobias Hanf<br />

Wunderschöne A-Cappella-Songs, festliche Satire-Choräle<br />

und eine fast perfekte Hammondorgelparodie – das<br />

alles verspricht das Programm von LaLeLu – a cappella<br />

comedy. Das norddeutsche Vokal-Quartett gehört ohne<br />

Frage zu den witzigsten Gesangsformationen auf deutschsprachigen<br />

Bühnen mit einem einzigartigen Mix aus Gesang<br />

und Komik, Show und Parodie, Pop und Klassik –<br />

und das nun schon mit dem 17. (!) Live-Programm. Da<br />

muss das Motto ihrer neuen Show ja zutreffen: Alles richtig<br />

gemacht!<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 30.10.24, 19.30 Uhr<br />

© Mathias Knoppe<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 24.10.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

50<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20


KABARETT & COMEDY<br />

Michael Elsener<br />

«Alles wird gut» – Die Polit-Comedy-Show<br />

© Philippe Hubler<br />

Michael Elsener hat Politikwissenschaften studiert – doch bekannt ist<br />

er als Comedian und für seine Parodien prominenter Schweizer wie<br />

Roger Federer. In seiner Polit-Comedy-Show «Alles wird gut» widmet<br />

er sich der Demokratie in der Schweiz und anderswo. Er zeigt, was<br />

das Problem mit der Wahlbeteiligung ist, dass das politische System<br />

gar nicht so schwer verständlich ist und tritt dem simplen Politiker-<br />

Bashing entgegen – um sie dann gleich wieder charmant durch den<br />

demokratischen Kakao zu ziehen. Der Volkswille wird jeden Abend<br />

aufs Neue respektiert.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 20.11.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 27.11.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Simon Enzler<br />

»brenzlig»<br />

Simon Enzler ist ein feinsinniger<br />

Beobachter des täglichen<br />

Wahnsinns. Mit seinem markanten<br />

Innerrhoder Dialekt gibt er<br />

den knorrigen und konservativen<br />

Appenzeller, der sich deftig<br />

fluchend und zuweilen bitterböse<br />

in seinen eigenen Widersprüchen<br />

verheddert. Aufgrund der<br />

riesigen Nachfrage erneut im<br />

<strong>TAK</strong>!<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 30.11.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Oliver Rust<br />

Barbara Hutzenlaub<br />

«Sprechstunde»<br />

Nach einem Abend mit der Musikkabarettistin Barbara<br />

Hutzenlaub fühlt man sich wie nach einer Woche Wellnesshotel<br />

– nur mit Muskelkater in den Lachmuskeln. Ihr<br />

neues Programm handelt daher nahe liegend auch vom<br />

Gesundheitswesen, das sie mit Tatendrang und fantastischen<br />

Ideen kuriert.<br />

Guter Rat ist teuer? Nicht bei Barbara! Nach zwei Stunden<br />

ohne Risiken und Nebenwirkungen sind sie therapiert.<br />

Jess Jochimsen<br />

«Vier Kerzen für ein Hallelujah»<br />

Jess Jochimsen präsentiert zwerchfellerschütternde Geschichten,<br />

schlimme Dias und sterbensschöne Songs – staubtrocken, liebevoll<br />

und sehr sehr komisch. Jochimsen tourt seit über <strong>25</strong> Jahren auf allen<br />

bekannten Kabarettbühnen, durch Hörfunk und Fernsehen und<br />

hat sich auch als Autor einen Namen gemacht – 2017 erschien sein<br />

hochgelobter zweiter Roman «Abschlussball».<br />

In seinem Jahresendzeitprogramm glitzert sein schon legendäres<br />

«Krippenspiel», sowie brandneue Lieder, notwendige Wutausbrüche<br />

und schlimme Urlaubsbilder.<br />

© Britt Schilling<br />

«Jochimsens Bühnenprogramme sind weit mehr als Kabarett:<br />

es sind tragikomische Roadmovies, sehr anrührend, sehr schlau<br />

und wunderbar lachen-machend.» (Abendzeitung München)<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 12.12.<strong>2024</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

51


KABARETT & COMEDY<br />

Oropax<br />

«Eilig Abend»<br />

Breaking News: Weihnachten könnte wegen post-rheumatischer<br />

Überlieferung stressig werden! Rettung: Die brüderlichen<br />

OROPAX Engel retten das Fest! Sie liefern ab,<br />

teilen aus und stecken ein. Wenn das Chaos ein Zuhause<br />

hätte, so wohnte es bei Oropax mitten auf der Bühne. Das<br />

Brüderpaar Volker und Thomas Martins entführt das Publikum<br />

in die Welt des vollkommen absurden Humors, auf<br />

den Olymp der Kalauer und in die Hölle des Wortspiels.<br />

Übersät von Phantasie, gepflastert mit Lachtränen, bleiben<br />

sämtliche Regeln des Alltags auf der Strecke.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 22.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

3. <strong>Liechtenstein</strong>er Lachnacht<br />

Comedy Show mit Joel von Mutzenbecher,<br />

Michel Gammenthaler, Lara Ermer,<br />

Matthias Brodowy und Roger Stein<br />

Die schon dritte Ausgabe der Lachnacht bringt Comedians<br />

aus der Schweiz und Deutschland nach <strong>Liechtenstein</strong>:<br />

Der magische Michel Gammenthaler ist dem Schaaner<br />

Publikum wohlbekannt, Joël von Mutzenbecher steht<br />

für Schweizer Stand-Up im amerikanischen Stil, der kluge<br />

und poetische Vollblut-Musik-Kabarettist Matthias<br />

Brodowy ist eine Institution in der norddeutschen Kabarett-<br />

und Varieté-Szene und Lara Ermer beleuchtet gesellschaftlich<br />

relevante Themen gleichzeitig charmant, frech<br />

und unverschämt und dabei immer sachlich fundiert. Es<br />

moderiert der Poet und Liedermacher Roger Stein.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 13.12.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 48, 55 | erm. 20<br />

Ass Dur<br />

«Celebration» – Musik-Kabarett<br />

Zwei Männer. Gute Pianisten, gute Sänger. Und seriös. Der eine. Der andere nicht.<br />

Zusammen herrlich unseriös und komisch. Wenn das Duo Ass-Dur die Bühne betritt,<br />

darf sich das Publikum auf erstklassiges Musik-Kabarett freuen. Hier treffen<br />

humorvolle Pointen auf pianistische Virtuosität.<br />

In «Celebration» feiern die Brüder Dominik und Florian Wagner die Rückkehr der<br />

Live-Show-Magie. Lauschen Sie unnachahmlichen Melodien und schlechten Witzen<br />

und erleben Sie, was es heisst Geschwister zu sein. Ein Abend, der beides ist:<br />

unterhaltsames Konzert und musikalisches Kabarett.<br />

© Eva Orthuber<br />

Bänz Friedli<br />

«räumt auf»<br />

20<strong>25</strong> präsentiert der mit dem Schweizer Kabarettpreis<br />

«Cornichon» gekürte Dialektvirtuose<br />

sein sechstes Soloprogramm. Mehr<br />

denn je wird er darin den Augenblick spiegeln<br />

und die Gegenwart deuten – indem er<br />

in alten Geschichten wühlt, in Erinnerungen<br />

kramt und auf Fundstücke stösst, mit denen<br />

er selbst nicht mehr gerechnet hat.<br />

52<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 31.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 06.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20


KABARETT & COMEDY<br />

Comedy Sisters<br />

Comedy Show mit Patrizia Moresco, Sandra da Vina,<br />

Kristina Kruttke, Kirsten Fuchs und Rosemie Warth<br />

Die Comedy Sisters sind bereits Kult in <strong>Liechtenstein</strong>. Exklusiv für<br />

das <strong>TAK</strong> kuratiert die Godmother of Comedy Patrizia Moresco diese<br />

furios-feminine Mixed Show. In der neuen Ausgabe mit dabei:<br />

Wortgewaltig die Slammerin Sandra da Vina, exaltiert die glamouröse<br />

Diva La Kruttke. Kirsten Fuchs ist ein Star der Lesebühnen-Szene<br />

und Rosemie Warth sprengt als Clownin und Tänzerin mit ihrer Mischung<br />

aus Begriffsstutzigkeit und Lebensphilosophie alle Schubladen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 21.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Robert Maschke<br />

Mirja Regensburg<br />

«HAPPY.»<br />

Feel-Good-Botschaften gibt es unzählige, aber wie fühlt<br />

man sich wirklich wohl? Mirja Regensburg verspricht: Gemeinsam<br />

schaffen wir’s – und es wird ein Riesenspass! In<br />

ihrer Show lernen wir die merkwürdigsten Menschen der<br />

Welt kennen: Uns selbst! Dabei werden wir herausfinden,<br />

wer uns das Glücklichsein am schwersten macht. (Spoiler:<br />

Es sind meist nicht «die Anderen».)<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 27.02.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Florian Wagner<br />

«Funk you» – Musikkabarett<br />

Florian Wagner kann viel, er macht viel und er will viel. Hauptsache,<br />

irgendwas mit Musik. Sein Klavierspiel erinnert an eine «Mischung<br />

aus Billy Joel und Keith Jarrett» (Münchner Merkur), seine Texte verursachen<br />

unvermittelte Lachanfälle beim Publikum» (Sächsische Zeitung)<br />

und «er singt so schön wie Michael Bublé» (seine Mama). In<br />

FUNK YOU zeigt der Pianist und Sänger, wie Mozart «Atemlos» geschrieben<br />

hätte und ob Beethoven wirklich taub war.<br />

Der Pianist, Sänger, Arrangeur und Komponist ist diese Saison sowohl<br />

solo im <strong>TAK</strong> zu sehen, als auch zusammen mit seinem Bruder:<br />

siehe ASS-Dur am 31.01.<strong>25</strong> im <strong>TAK</strong><br />

Christoph Reuter<br />

«Alle sind musikalisch! (außer manche)» –<br />

Musikkabarett<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 29.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Regie: Dominik Wagner und Dr. Eckart von Hirschhausen<br />

Der Pianist Christoph Reuter, der auch regelmässig mit<br />

Eckhard von Hirschhausen tourt, präsentiert musikalische<br />

Grundbildung: Mit diesem Programm versteht endlich jeder<br />

den Unterschied zwischen Klassik, Jazz und Popmusik<br />

und lernt in zwei Minuten das Klavierspielen. Reuter<br />

verrät die Geheimnisse der Tonleiter und die Zutaten für<br />

einen Hit. Und er beweist jeder und jedem im Publikum:<br />

Sie sind viel musikalischer als Sie denken!<br />

Erleben Sie die unterhaltsamste und kurzweiligste Doppelstunde<br />

Musik Ihres Lebens.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 22.03.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

© Eva Orthuber<br />

53


KABARETT & COMEDY<br />

Bernhard Hoëcker und<br />

Wigald Boning<br />

«Gute Frage»<br />

Wigald & Bernhard gehen auf die Bühne und – warten neugierig auf<br />

die guten Fragen des Publikums. Die zwei leidenschaftlichen Schlaufüchse<br />

erklären alles – egal, ob sie es wirklich wissen oder nicht.<br />

Denn natürlich können sie mit ihrer Mischung aus Geistesblitzen, Bildung<br />

und völligem Blödsinn zu echt jedem Thema etwas sagen. Improcomedy<br />

par excellence.<br />

Wissenschaft und Wahnsinn, absurde Assoziationsketten, abstruse<br />

Gedankenspiele, witziger Schlagabtausch ganz nah beieinander. Da<br />

staunt das Duo schon mal über sich selbst.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 17.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Science Busters<br />

«Planet B» – Wissenschaftskabarett<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 15.05.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Unzählige Male schon hat die Kult-Truppe aus Wien die<br />

<strong>TAK</strong>-Bühne fast in die Luft gesprengt, abgefackelt oder<br />

mit flüssigem Stickstoff auf minus 200 Grad abgekühlt. Die<br />

Science Busters sind das sicher bekannteste und meistprämierte<br />

Wissenschaft-Kabarett-Format überhaupt.<br />

Master of Ceremony Martin Puntigam, Dr. Florian Freistetter<br />

(Astronomie) und Dr. Martin Moder (Molekularbiologie)<br />

zeigen und erklären uns die Welt, das Universum und<br />

noch viel mehr. Mit DIY-Sauerstoffkatastrophe, Flammenhölle<br />

für Anfänger, on stage Vulkanausbruch und einem<br />

homöopathischen Vollrausch!<br />

Denn Wissenschaft ist das, was auch dann gilt, wenn man<br />

nicht dran glaubt.<br />

54<br />

© Lukas Beck<br />

Josef Hader<br />

«Hader on Ice»<br />

Aufgrund der riesigen Nachfrage im April <strong>2024</strong> freuen<br />

wir uns, Josef Hader gleich wieder als Gast in Schaan<br />

begrüssen zu dürfen. «Hader on Ice» ist das erste Soloprogramm<br />

nach 17 Jahren Pause – und was für eins! Ein<br />

Hader-Programm ist nie nur Kabarett, sonder immer auch<br />

Schauspiel, und dieses ist grosses <strong>Theater</strong>, Las-Vegas-<br />

Bühne inklusive. In virtuosen Stichwortwechseln geht es<br />

von den banalen Zeiterscheinungen zu den gravierenden<br />

– Verschwörungsglaube, schwindendes Mitgefühl, Armut,<br />

Klima – und zum Menschsein an sich.<br />

«Hader war nie besser,<br />

böser, trauriger, zärtlicher,<br />

verzweifelter.»<br />

Tagesspiegel Berlin<br />

SAL, Schaan<br />

Do 05.12.24, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20


ZIRKUS<br />

Artistika<br />

meets friends<br />

Das internationale Akrobatik-Festival erstmals zu<br />

Gast in <strong>Liechtenstein</strong><br />

Die «Artistika» ist ein internationales Zirkusfestival, das<br />

viele Jahre lang im Wallis stattfand und in der internationalen<br />

Zirkuswelt grosses Ansehen geniesst. Nach der<br />

Corona-Pause ist es dem <strong>TAK</strong> in Kooperation mit dem<br />

Gründer und künstlerischen Leiter Karim Habli gelungen,<br />

das Festival erstmals nach <strong>Liechtenstein</strong> zu bringen.<br />

Alle Künstler, die an der «Artistika» teilnehmen, sind preisgekrönte<br />

und renommierte Künstler ihrer Disziplinen.<br />

Clowns wie Peter Shub, die uns in ihrer liebenswürdigen<br />

Tolpatschigkeit alle Mühe des Alltags nehmen. Und Mu-<br />

© Klaus Polkowsk<br />

Unter anderem mit:<br />

Kris Kremo<br />

Jonglage<br />

Rob Alton<br />

BMX-Akrobatik<br />

Peter Shub<br />

Clownerie<br />

Alexandre Lane<br />

Cyr-Wheel<br />

Sophie Alton<br />

Handstand-Equilibristik<br />

Linda Sander<br />

Vertikaltuch<br />

Pepe & Tommy<br />

Clownerie<br />

Yamil Borges und Tal Balshai<br />

Live-Musik<br />

77 Bombay Street<br />

Live-Musik, Duo unplugged<br />

und vielen anderen mehr.<br />

© Klaus Polkowsk<br />

siker, wie die berühmte Jazzsängerin Yamil Borges oder<br />

die Publikumslieblinge «77 Bombay Street».<br />

Und natürlich die Akrobaten, die mit grosser Virtuosität<br />

die physikalischen Gesetze überwinden und dem Publikum<br />

den Atem stocken lassen und die zu den Stars der<br />

grossen Zirkusshows weltweit gehören, beispielsweise<br />

dem «cirque-de-Soleil»-Star Rob Alton, der mit Tricks<br />

auf dem BMX-Bike verblüfft. Mit dem Gentleman-Jongleur<br />

Kris Kremo steht zudem eine wahre Legende der<br />

Zirkuswelt auf der SAL-Bühne. Der Schweizer Nachfahre<br />

einer berühmten Artistendynastie ist mehrfacher Sonderpreisträger<br />

des Circusfestivals Monte Carlo und wird<br />

von Las Vegas über Paris weltweit gefeiert.<br />

SAL, Schaan<br />

Sa 05.04.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 40, 55, 65, 75, erm. 40<br />

Die Artistika wird gefördert von<br />

DAS BESONDERE KONZERT<br />

© Geri Born<br />

Ursus & Nadeschkin<br />

Graziella Contratto und die<br />

Camerata Schweiz<br />

«Im Orchester graben»<br />

Beethovens berühmte 5. Sinfonie soll an diesem<br />

Abend gespielt werden, doch da haben<br />

sich zwei auf die Bühne verirrt, die mit einigem<br />

Chaos und vielen klugen Fragen einige<br />

Verwirrung stiften.<br />

Das Konzerttheater der beiden berühmten<br />

Schweizer Clowns begeistert alle über Generationen<br />

hinweg und vereint Klassik und<br />

Komik.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Do 16.01.<strong>25</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 40, 55, 65, 75, erm. 40<br />

55


KATEGORIE<br />

Kultur trifft<br />

Engagement.<br />

Wir sind davon überzeugt: Die bildende und darstellende Kunst gehört<br />

gefördert, immerhin ist sie Teil unserer Identität. Deshalb unterstützen wir<br />

eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen.<br />

Wir sind stolz, einen Beitrag zum <strong>Liechtenstein</strong>er Kulturleben zu leisten.<br />

llb.li/kulturleben<br />

56


«Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.» Michael Ender<br />

JUNGES<br />

PUBLIKUM<br />

57


JUNGES PUBLIKUM 1.5+ 3+<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 17.11.24, 10.15 + 11 + 14 + 14.45 + 15.30 + 16.15 + 17 Uhr<br />

Mo 18.11.24, 9 + 9.45 + 10.30 + 14 + 14.45 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Unter dem Tisch<br />

Bespielte Installation für die Allerjüngsten | 1.5+<br />

Les Zerkiens, Belgien<br />

Wir laden die Kleinsten und ihre begleitenden Ewachsenen<br />

dazu ein, unter dem Tisch Platz zu nehmen, um an<br />

einem Festmahl der Poesie und Absurdität teilzunehmen.<br />

Wenn sich der überdimensionale Tisch in eine Leinwand<br />

verwandelt, tanzen die Schatten über den Köpfen des Publikums.<br />

Bald wird der Tisch gedeckt und alle sind willkommen.<br />

Nach diesem Abenteuer können die Kinder in<br />

einem Nachspiel all die Zutaten entdecken, die ein Schatten-Mahl<br />

so schmackhaft machen und sogar für ihre eigenen<br />

Geschichten verwenden.<br />

Wie spannend der Alltag plötzlich sein kann, wenn man<br />

ihn einmal von unten betrachtet!<br />

MUSA!<br />

Circle Concerts, Deutschland / Österreich<br />

58<br />

MUSA! Konzerte bestehen aus Lauschen, Singen und Bewegen.<br />

Ohne Animation, ohne Geschichte zeigt MUSA!,<br />

dass Musik allein ein künstlerisches Erlebnis ist, dass Kinder<br />

und Erwachsene gleichermassen unmittelbar berührt.<br />

Zwischen den Musiker:innen und dem Publikum entsteht<br />

eine Beziehung, bei der der Mensch und sein persönliches<br />

Musikerleben im Mittelpunkt stehen. Die Kinder können<br />

beim Zuhören ihren Gefühlen freien Lauf lassen, sie dürfen<br />

sich bewegen, tanzen und singen. Das Programm setzt<br />

sich aus Instrumental- und Gesangsstücken der Klassik,<br />

des Jazz, der traditionellen Musik und der Weltmusik zusammen.<br />

Circle-Songs lassen die Musiker:innen und das<br />

Publikum gemeinsam musizieren.<br />

Das Publikum sitzt in der Mitte und ist von den<br />

Musiker:innen umgeben: Eine intensive Atmosphäre. Ein<br />

einzigartiges Erlebnis.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So <strong>25</strong>.05.<strong>25</strong>, 14.30 Uhr, Krabbelkonzert für Babys und<br />

Kinder bis 2 Jahren in Begleitung<br />

So <strong>25</strong>.05.<strong>25</strong>, 16.30 Uhr, Konzert für Familien<br />

mit Kindern ab 4 Jahren<br />

Mo 26.05.<strong>25</strong>, 8.45 + 10.30 Uhr, Kindergärten/Schulen<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 27.10.24, 16 Uhr (<strong>Liechtenstein</strong>-Premiere)<br />

Mo 28.10.24, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

© Joachim Fleischer<br />

Viertel vor Nacht<br />

Eine magische Reise zwischen Tag und Nacht | 3+<br />

florschütz & döhnert, Berlin<br />

Koproduktion mit dem <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> u.a.<br />

Im Dämmerlicht lässt die Fantasie alles lebendig werden. Tanzt der<br />

bunte Teppich? Schwebt da was lautlos im Zimmer… was huscht<br />

dort herum … wundersam, schüchtern, verwirrt, komisch, lustig und<br />

übermütig? Zwischen Tag und Nacht entstehen fantastische Momente<br />

zwischen Wirklichkeit und Traum.<br />

Melanie Florschütz und Michael Döhnert erschaffen absurde und erstaunliche<br />

Fantasien: seltsame Zwischenwesen machen sich auf der<br />

Bühne breit, unvermutet eigenständig und eigenwillig. Zusammen<br />

mit live erzeugter Musik, Sounds und Licht entsteht ein zauberhafter<br />

Zwischenraum: zwischen Tag und Nacht und zwischen Wirklichkeit<br />

und Traum.


JUNGES PUBLIKUM 3+ 4+<br />

Du ich wir<br />

Kinokonzert | 3+<br />

Label Caravan, Frankreich<br />

«Du ich wir» präsentiert fünf Animationsfilme von grossem<br />

bildlichem und erzählerischem Reichtum. Ganz<br />

ohne Worte werden zauberhafte Geschichten erzählt,<br />

die von Ausdauer, Träumen, gegenseitiger Hilfe, Freundschaft<br />

und vom Teilen handeln. Die musikalische Partitur<br />

von Pierre Payan und Éric Philippon spiegelt die Themen<br />

durch eine Vielfalt an Stilen und Klängen wider, die<br />

Melodien und Geräusche miteinander verbinden. Mit unterschiedlichen<br />

Instrumenten und geräuscherzeugenden<br />

Gegenständen, wie Plastiktüten, Bechern, Lockvögeln,<br />

Schiebepfeifen sowie einer grossen Portion Sympathie<br />

und Humor sorgen sie, wie schon in der vergangenen<br />

Spielzeit, für ein Aufsehen erregendes Kinokonzert.<br />

© Rachel Paty.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 30.03.<strong>25</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 31.03.<strong>25</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Olaf, der Elch<br />

Weihnachtsgeschichte nach dem Kinderbuch<br />

von Volker Kriegel | 4+<br />

Zitadelle Puppet Company, Berlin<br />

Als Olaf, der Elch, noch sein übergrosses Geweih hatte,<br />

machte ihn das zum Gespött im ganzen Wald. Die Bäume<br />

stehen für ihn viel zu dicht, so dass er nur schräg hindurchlaufen<br />

kann. Doch dann prallt er gegen einen Baum, eine<br />

Schaufel bricht ab und Olaf ist verzweifelt. Denn nun ist er<br />

nicht einmal mehr als Weihnachtselch zu gebrauchen. Bis<br />

er den einäugigen Weihnachtsmann trifft und die beiden zu<br />

einem unschlagbaren Gespann werden.<br />

Die Puppenspieler:innen der Zitadelle Puppet Company erzählen<br />

mit vollem Körpereinsatz und einer grossen Portion<br />

Witz und Humor von einem optimistischen Elch und einem<br />

launischen Weihnachtsmann, die beide ein kleines Handicap<br />

haben, doch gemeinsam zu einem grossartigen Team<br />

werden und sorgen für reichlich gute Stimmung bei Jung<br />

und Alt.<br />

© Klaus Zinnecker<br />

© Viktoria Kuehne<br />

Der Wolf, der aus dem Buch fiel<br />

Von Thierry Robberecht und Grégoire Mabire,<br />

Deutsch von Ilse Rothfuss, in einer Bühnenbearbeitung<br />

des Ensembles | 4+<br />

Puppentheater Magdeburg<br />

Rumms! Ein Bilderbuch fällt im Kinderzimmer vom Regal<br />

und heraus purzelt ein verdutzter Wolf! Gerne würde<br />

er zurück zwischen die Seiten klettern, aber mal ist er zu<br />

früh, mal zu spät dran in der Geschichte. Im Kinderzimmer<br />

schleicht auch eine Katze herum und der Wolf flüchtet<br />

sich quer durch die Bibliothek von Märchenbuch über Dinosaurier-Geschichte<br />

bis zum Naturkundebuch und entdeckt<br />

jedes Mal ganz unterschiedliche Welten. Wird er seinen<br />

Platz finden können?<br />

Eine wilde Reise inmitten einer riesigen Buchlandschaft,<br />

erzählt mit allem, was Spass macht: Puppen, pompösen<br />

Kostümen, buntem Schattenspiel und noch vielem mehr.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 15.12.24, 16 Uhr, Mo 16.12.24, 10 + 14 Uhr<br />

Di 17.12.24, 10 + 14 Uhr, Mi 18.12.24, 10 Uhr<br />

Do 19.12.24, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 11.05.<strong>25</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 12.05.<strong>25</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Muttertags-Special ab 15 Uhr<br />

59


JUNGES PUBLIKUM 6+<br />

Ophelias Schattentheater<br />

Eine Geschichte von Michael Ende, neu<br />

erzählt mit wenigen Worten und vielen<br />

Figuren | 6+<br />

<strong>Theater</strong>haus Ensemble,<br />

Frankfurt am Main<br />

Das kleine <strong>Theater</strong>, in dem Fräulein<br />

Ophelia ihr ganzes Leben lang den<br />

Schauspieler:innen die richtigen Worte zuflüsterte,<br />

wird geschlossen. Wohin nun mit<br />

all den vielen Worten und mit dem Fräulein?<br />

Da plötzlich tauchen Schatten auf, die nach<br />

einem neuen Zuhause suchen. Ophelia<br />

hat natürlich Platz für sie in ihrem kleinen<br />

Handtäschchen und gemeinsam begeben<br />

sie sich auf eine abenteuerliche Reise zu<br />

neuen <strong>Theater</strong>welten und sogar bis an den<br />

Rand der Welt. Eine poetische Geschichte<br />

über die Kraft, immer neu anzufangen und<br />

über die Zuversicht in das Leben.<br />

© Katrin Schander<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 29.09.24, 16 Uhr<br />

Mo 30.09.24, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 01.12.24, 16 Uhr<br />

Mo 02.12.24, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

60<br />

© Jacqueline Beck<br />

Der Nussknacker<br />

Eine weihnachtliche Lesung mit Musik aus der «Nussknacker-Suite» von Peter<br />

Tschaikowsky arrangiert für zwei Klaviere zu vier Händen von Nicolas Economou | 6+<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

Kooperation mit der <strong>Liechtenstein</strong>ischen Musikschule<br />

Evgenia Fölsche, Julia Okruashvili (Klavier), Katja Langenbahn (Erzählerin)<br />

Endlich Weihnachten! Im Hause Stahlbaum ist Bescherung: Fritz freut sich über eine Armee<br />

Zinnsoldaten, während es für Marie nichts Schöneres gibt als den wehmütig dreinblickenden<br />

Nussknacker, mit dem sie bis tief in die Nacht hinein spielt.<br />

Doch Schlag zwölf kommt Leben in die eben noch unbeweglichen Dinge: Der Nussknacker<br />

erwacht und kämpft mit den Zinnsoldaten gegen den Mäusekönig und seine Armee. Marie<br />

hilft ihm, die Mäuse zu vertreiben, und der Nussknacker verwandelt sich in einen Prinzen, der<br />

sie in den Palast der Zuckerfee führt.


JUNGES PUBLIKUM 6+ 7+<br />

Runners<br />

Neuer Zirkus - mit jeder Menge Bewegung, Spass und<br />

Rhythmus | 6+<br />

Hippana Maleta, Deutschland/Irland<br />

In «Runners» zeigen zwei Jongleure auf dem Laufband und ein Musiker,<br />

der mit Tönen und Klängen jongliert, wie ähnlich sich Laufen<br />

und Jonglieren sind. Automatismus und Reaktionsvermögen, Adrenalin<br />

und Stress, Lust und Angst sind beiden Tätigkeiten eigen.<br />

Die Kompanie Hippana Maleta nutzt Jonglage, Manipulation und<br />

den Körper als Basis, um Aspekte der menschlichen Kondition erforschen<br />

zu können. Die Artisten setzen sich mit der realen und der<br />

gefühlten Geschwindigkeit der Zeit auseinander. Dabei beschäftigen<br />

sie sich mit der Evolution des menschlichen Ganges sowie<br />

mit der Fähigkeit zum Wurf in einer zunehmend unbewegten Kultur.<br />

Laufmaschinen auf der Bühne erweitern die Wahrnehmung und Erfahrung<br />

von Geschwindigkeit, sowohl beim Laufen als auch beim<br />

Jonglieren.<br />

«Runners» ist eine Zirkusshow, die exzellente Jonglage, verblüffende<br />

Objekte und unglaubliche Klänge miteinander kombiniert.<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 14.05.<strong>25</strong>, 10 + 19 Uhr<br />

Do 15.05.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10<br />

© Bernadette Fink<br />

© Oliver Moor<br />

Lenchens Geheimnis<br />

Ein quietschblubberndes Hör-<strong>Theater</strong><br />

nach Michael Ende | 7+<br />

Irene Müller & Ruth Huber, Bern<br />

Lena muss dringend zu einer Fee! Das mit ihren Eltern, das geht so<br />

nicht weiter. Die Fee Franziska Fragezeichen kann zum Glück helfen.<br />

Lena erhält zwei verzauberte Zuckerwürfel, die sie Mama und Papa<br />

zuhause in den Tee schmuggelt. Von nun an, wenn ihre Eltern Ärger<br />

machen, passiert ihnen etwas ganz Ungeheuerliches …<br />

Mit Mikrofonen, Stimmen und allerlei Zaubermitteln wird Michael Endes<br />

freche Kindergeschichte «Lenchens Geheimnis» als quietschblubberndes<br />

Live-Hörspiel aufgeführt und regt an zu spannenden<br />

Diskussionen über geheime Wünsche von grossen und kleinen<br />

Menschen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 26.01.<strong>25</strong> 16 Uhr<br />

Mo 27.01.<strong>25</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

«Da machte es plötzlich «pffffft!»,<br />

als ob aus einem Fahrradschlauch<br />

die Luft zischt, und der Vater<br />

schrumpfte zusammen…»<br />

61


JUNGES PUBLIKUM 8+ 9+<br />

© Nathan Dreesen/Christian Hermann<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 19.11.24, 14 Uhr<br />

Mi 20.11.24, 10 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Robin und die Hoods<br />

Schauspiel | 8+<br />

pulk fiktion, Köln<br />

Wie sehr sind wir Robin Hood und möchten es sein? Welche Waffen sind für eine<br />

gerechte Sache erlaubt? Und was ist überhaupt gerecht?<br />

«Robin und die Hoods» stellt sich mit dem allseits bekannten König der Diebe<br />

Robin Hood im Rücken den Fragen nach Geburtsrecht, Verteilung und Gerechtigkeit.<br />

Spielerisch, mit Elektropunkmusik und in Strumpfhosen tanzend, erproben<br />

pulk fiktion für Menschen den Aufstand. Detektivisch gehen sie einer historischen<br />

Wirklichkeit auf die Spur und verhandeln ohne moralischen Zeigefinger<br />

die heute umso brennendere Frage, wie ein gerechtes Leben für alle zu erreichen<br />

ist bzw. mit wie viel Nachdruck (ganz gleich in welcher Form) Menschen für ihre<br />

Ideen und Überzeugungen einstehen können, müssen, sollen, dürfen, wollen,<br />

damit sie gehört werden.<br />

Ausgezeichnet mit dem<br />

Kölner Kinder- und<br />

Jugendtheaterpreis<br />

2022<br />

AMAZONEN<br />

Eine Performance über Superheld:innen und ihren Mut | 8+<br />

Agrupación Señor Serrano, Spanien<br />

Koproduktion von Wiener Festwochen, <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>, Dschungel Wien, SCHÄXPIR<br />

<strong>Theater</strong>festival für junges Publikum (Linz), Euro-Szene Leibzig und Schlachthaus <strong>Theater</strong> Bern<br />

Einst lebte, arbeitete und kämpfte eine Gruppe von freien Frauen an den Ufern des Schwarzen<br />

Meeres. Sie gründeten eine Gemeinschaft ohne Männer und nannten sich Amazonen.<br />

Wie kam es dazu? Und warum reagierten die männlichen Helden der Antike so aggressiv?<br />

Ausgestattet mit Lego-Figuren, Landschaftsmodellen, Live-Video und Protestbildern aus<br />

dem Internet begibt sich eine Geschichtenerzählerin auf die Spuren des Mythos und inszeniert<br />

eine zeitgenössische Version für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Ohne Begleitung<br />

durch Erwachsene initiiert «AMAZONEN» ein offenes Gespräch unter Gleichaltrigen zu<br />

zentralen Themen unserer Zeit: Ist es gerechtfertigt, Gewalt anzuwenden, um sich gegen<br />

Angriffe von aussen zu wehren? Wie weit dürfen oder sollen wir für die Verteidigung der eigenen<br />

Meinung und den Protest gegen (Geschlechter-)Ungerechtigkeiten gehen? Wer sind die<br />

Amazonen unserer Zeit? Und was hat das alles mit dem Amazonas zu tun?<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mo 07.04.<strong>25</strong>, 10 Uhr<br />

<strong>Liechtenstein</strong>-Premiere + 14 Uhr<br />

erm. 10<br />

© Lars-K. Olesen<br />

Ich mag es am meisten, wenn du hier bist<br />

Schauspiel in deutscher Sprache | 9+<br />

Teatret Gruppe 38, Dänemark<br />

Ist Liebe ein soziales Konstrukt, eine spirituelle Erfahrung, eine biochemische<br />

Realität oder ein romantisches Ideal? Bei Gruppe 38 wird die Liebe einfach und<br />

poetisch beschrieben als ein Erdbeertag und eine Katze auf der Fensterbank in<br />

einem Haus, das so schön ist, dass einem ganz warm ums Herz wird.<br />

«Ich mag es meisten, wenn du hier bist» ist der dritte Teil der Trilogie über die<br />

grossen Gefühle wie Angst, Wut und Liebe. In der Saison 2015/16 zeigte das<br />

<strong>TAK</strong> mit grossem Erfolg den ersten Teil «Ich habe vor nichts Angst».<br />

«Sehr zu empfehlen. Eine Performance, die auf poetische Weise<br />

lebensspendende Emotionen freilegt, ohne sie zu sentimentalisieren,<br />

was heute eine Seltenheit ist.» Aarhus Stiftstidende<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 30.01.<strong>25</strong>, 10 + 19.30 Uhr<br />

62<br />

CHF <strong>25</strong> | erm. 10


JUNGES PUBLIKUM REGIONAL<br />

Schaaner<br />

Familienfest<br />

<strong>Theater</strong>, Kinderateliers und<br />

Konzert mit The Lamperts<br />

Zum Saisonabschluss lädt das<br />

<strong>TAK</strong> in Zusammenarbeit mit der<br />

Gemeinde Schaan Gross und<br />

Klein wieder zu einem Familienfest<br />

ein.<br />

<strong>TAK</strong>-Vorplatz<br />

Sa 14.06.<strong>25</strong>, ab 15 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

<strong>TAK</strong>-<strong>Theater</strong>labor<br />

<strong>Theater</strong> schauen – <strong>Theater</strong> spielen<br />

Für Kinder von 8 bis 11 Jahren<br />

Junge <strong>Theater</strong>begeisterte können ab Februar 20<strong>25</strong><br />

unter der Leitung einer <strong>Theater</strong>pädagogin bzw.<br />

eines <strong>Theater</strong>pädagogen gemeinsam und mit viel<br />

Spass improvisieren, entdecken, sich selber auf der<br />

Bühne ausprobieren und neue Welten kreieren.<br />

Darüber hinaus entwerfen und bauen sie ihr eigenes<br />

Bühnenbild. Zusätzlich sehen sie von März bis<br />

Mai unterschiedliche professionelle <strong>Theater</strong>vorstellungen.<br />

Sie erhalten Gelegenheit, Künstler:innen<br />

zu treffen und hinter die Kulissen zu schauen.<br />

Zum Spielzeitende zeigen sie das aus den eigenen<br />

Interessen, Themen und Talenten entwickelte<br />

Stück in einer Abschlussaufführung.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Abgabe der Geschichten bis Fr 28.02.<strong>25</strong><br />

an: soraperra@tak.li<br />

Lesung und Buchpräsentation am Mi 18.06.<strong>25</strong><br />

Eintritt frei<br />

Kinder schreiben Natur-Geschichten<br />

<strong>TAK</strong>-Schreibprojekt für Kinder von 7 bis 12 Jahren<br />

Die Natur ist unsere Lebensgrundlage, ohne die wir Menschen als<br />

Teil der Natur nicht leben können. In der Natur hängt alles miteinander<br />

zusammen, und deshalb ist es besonders wichtig, dass wir<br />

behutsam mit ihr umgehen. Nur wenn wir die Artenvielfalt erhalten,<br />

können wir überleben.<br />

Das diesjährige Schreibprojekt widmet sich der Fauna und Flora.<br />

Was heisst Natur für Dich und was macht sie mit Dir? Entdecke<br />

die verschiedensten Tier- und Pflanzenarten in deiner Umgebung<br />

und widme ihnen eine Geschichte. Vielleicht dem kleinen Käfer, der<br />

in einem Insektenhotel Ferien macht, oder der Hummel, die sich<br />

nicht entscheiden kann, welcher Nektar besser schmeckt … Lass<br />

ein Natur konzert vor deinen Augen entstehen und bringe deine Gedanken<br />

zu Papier. Oder werde zu einem Gärtner und verwandle einen<br />

naturarmen Raum, der Pflanzen und Tieren das Leben schwer<br />

macht, in eine Naturraum – eine vielfältige Oase ganz nach deiner<br />

Vorstellung. Wir freuen uns auf deine persönliche Natur-Geschichte,<br />

gerne mit einem gemalten Bild dazu.<br />

Das erste Treffen ist ein<br />

kostenloser Schnuppertermin:<br />

Mi 19.02.<strong>25</strong>, 14 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

(Weitere Infos www.tak.li)<br />

Premiere Sa 28.06.<strong>25</strong><br />

63


Erlebnispass<br />

<strong>Liechtenstein</strong> all inclusive<br />

30 Abenteuer<br />

im Wert von CHF 300.-<br />

für nur CHF <strong>25</strong>.-<br />

64<br />

erlebnispass.li<br />

Erhältlich im <strong>Liechtenstein</strong><br />

Center im Städtle von Vaduz


THEATER UND SCHULE<br />

«In allem, was Verstand leistet, darf<br />

man sich auf ein Kinderpublikum<br />

verlassen. Es besitzt die Kraft,<br />

seine Gedanken zur Aufnahme<br />

einer durchgehenden dramatischen<br />

Handlung zu versammeln. Es kann<br />

sich eine Vorgeschichte merken.<br />

Es wird schwierige philosophische<br />

Schlussfolgerungen mit vollziehen.<br />

Es hat einen ungeheuren Sinn für<br />

sprachliche Schönheit und sprachlichen<br />

Witz, und es würdigt das<br />

Geistreiche mit viel weniger Mühe<br />

als die Alten …» Peter Hacks<br />

Gespräch mit Schüler:innen nach der Vorstellung von «Forever Yours<br />

oder Die Leiden des jungen Werther».<br />

<strong>Theater</strong> –<br />

ein Türöffner<br />

zur Kreativität<br />

Jede:r hat das Recht, an Kultur teilzuhaben! Wir wollen möglichst<br />

vielen Kindern und Jugendlichen Zugang zu unserem <strong>Theater</strong> öffnen,<br />

denn sie profitieren in hohem Mass von der Auseinandersetzung<br />

mit zeitgenössischer Kunst. Hier gibt es weder ein Falsch noch<br />

ein Richtig. In der Kunst finden junge Menschen unbeschwert Antwort<br />

auf offene Fragen. Werden sie in ihrer Kreativität gestärkt, entfacht<br />

es wiederum auch ihre Motivation.<br />

Wir laden Sie und ihre Schüler:innen ein, das <strong>Theater</strong> als Lern- und<br />

Erfahrungslandschaft zu erleben und unser vielfältiges Vermittlungsangebot<br />

mit einem breiten Beteiligungsfeld an Möglichkeiten kennenzulernen.<br />

Gespräche mit <strong>Theater</strong>schaffenden über das Erlebte bieten ein ideales<br />

Übungsfeld, um sachlich argumentieren und klare Meinungen<br />

formulieren zu können. Workshops und stückbegleitende <strong>Theater</strong>projekte<br />

lassen das Schulzimmer zum Erfahrungs- und Aktionsraum<br />

werden, der zur aktiven und kreativen Auseinandersetzung mit kulturellen,<br />

gesellschaftspolitischen spielerischen und historischen Themen<br />

sowie mit der eigenen und der Lebenssituation anderer anregen<br />

wird.<br />

Die Auseinandersetzung mit Kunst fördert Wahrnehmung und Gestaltung,<br />

Sinnlichkeit und Fantasie und bietet sich förmlich an, um<br />

einzelne Schulfächer zu vernetzen und fächerübergreifendes Lernen<br />

zu ermöglichen.<br />

Kon<strong>TAK</strong>tpersonen-Treffen<br />

Do 12.09.24, 18.30 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Präsentation Spielplan 1. Semester<br />

Do 16.01.<strong>25</strong>, 18.30 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Präsentation Spielplan 2. Semester<br />

Für Kindergärten, Primarschulen und<br />

weiterführende Schulen<br />

65


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Kultur bewegt.<br />

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zur Kultur.<br />

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66


AFTERWORK<br />

Firmenfeiern im <strong>TAK</strong><br />

Das <strong>Theater</strong> als Partner für unvergessliche Erlebnisse<br />

Das <strong>TAK</strong> ist der perfekte Partner für Ihre Firmenfeier, sei es eine kleine Veranstaltung<br />

mit persönlichem Flair oder ein grosses Firmenevent. Ob für Mitarbeiter<br />

oder Kunden, ob Firmenanlass, Generalversammlung, Produktlancierung<br />

oder Weihnachtsfeier – erleben Sie unvergessliche Momente in der einzigartigen<br />

Atmosphäre des <strong>TAK</strong>, die lange im Gedächtnis bleiben.<br />

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Das <strong>TAK</strong> bietet Platz und kreative Ideen für Veranstaltungen von 2 bis <strong>25</strong>0 Personen.<br />

Die technische Ausstattung eines professionellen <strong>Theater</strong>s und unser<br />

Netzwerk an Künstlern und Künstlerinnen unterschiedlichster Sparten eröffnen<br />

besondere Möglichkeiten, gemeinsam mit Ihnen eine Veranstaltung nach Ihren<br />

Vorstellungen zu gestalten, sei es auf der <strong>TAK</strong>-Bühne oder im Foyer.<br />

Für kleinere Gruppen bietet es sich auch an, Vorstellungen des <strong>TAK</strong>-Spielplans<br />

als Anlass zu nutzen, den wir gern mit individuellem Apéro, <strong>Theater</strong>führung<br />

oder Künstlerbegegnungen erweitern.<br />

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Veranstaltungen in allen Spielstätten. Die Karte kann von allen Teammitgliedern<br />

genutzt werden und gilt für alle Vorstellungen. Platzreservierungen sind per<br />

Mail oder Telefon beim <strong>TAK</strong>-Vorverkauf möglich (solange der Vorrat reicht). Der<br />

Preis pro Saison beträgt CHF 1750 – eine Investition in gemeinsame Erlebnisse<br />

und Teamgeist.<br />

67


ENSEMBLE<br />

© IIlja Mess<br />

«Hamlet» – 2023/24<br />

68<br />

Das <strong>TAK</strong>-<br />

Ensemble<br />

Dan Glazer<br />

Der gebürtige Wiener<br />

studierte bis 2013<br />

Schauspiel an der<br />

Otto-Falckenberg<br />

Schule in München.<br />

Seither arbeitete er<br />

freischaffend als Gast<br />

und auch im Ensemble u. a. an der Bayerischen<br />

Staatsoper, am <strong>Theater</strong> Ulm und<br />

am <strong>Theater</strong> Konstanz. Dort lernte er Regisseur<br />

Oliver Vorwerk kennen. In der Saison<br />

23/24 war Dan Glazer in der <strong>TAK</strong>-Produktion<br />

«Hamlet» in der Titelrolle zu erleben.<br />

Thomas Beck<br />

aus <strong>Liechtenstein</strong><br />

ist freischaffender<br />

Schauspieler und<br />

<strong>Theater</strong>macher, der<br />

nach seiner Ausbildung<br />

an der Scuola<br />

Dimitri im Zirkus,<br />

Varieté und Improtheater zu erleben war<br />

und danach in Salzburg im Toihaus <strong>Theater</strong><br />

fest engagiert war. In Salzburg gründete<br />

er auch das Netzwerk für <strong>Theater</strong>- und<br />

Kunstprojekte «ohnetitel» und ist damit bis<br />

heute aktiv. Beck versteht sich als <strong>Theater</strong>macher,<br />

der die ganze Bandbreite von <strong>Theater</strong>formen<br />

auslotet und sich von anderen<br />

Kunstformen inspirieren lässt.<br />

Antonia Jungwirth<br />

ist Schauspielerin,<br />

Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin.<br />

Bereits während des<br />

Studiums spielte sie<br />

u. a. am Deutschen<br />

Schauspielhaus, auf<br />

Kampnagel sowie am Thalia-<strong>Theater</strong> Hamburg.<br />

Ab der Spielzeit 2018/19 war sie festes<br />

Ensemblemitglied am <strong>Theater</strong> Konstanz. Seit<br />

2020 ist sie als freie Schauspielerin für Film,<br />

Fernsehen und <strong>Theater</strong> (u. a. Staatstheater<br />

Mainz, Thalia <strong>Theater</strong> Hamburg) tätig und ist<br />

Teil des Künstlerinnenkollektivs hanginginthere,<br />

das <strong>2024</strong> in der Brotfabrik Berlin seine<br />

erste Soloausstellung präsentierte. «Leben<br />

des Galilei» ist ihre erste Arbeit am <strong>TAK</strong>.<br />

© Katja Feldmeier<br />

Stefan Gebelhoff<br />

lebt als freischaffender<br />

Schauspieler<br />

in der Nähe von<br />

Köln und war u. a.<br />

am Schauspielhaus<br />

Bochum und dem<br />

Schauspiel Frankfurt<br />

engagiert. 2022 gründete er das Kölner<br />

<strong>Theater</strong>kollektiv «Wir wollen nur spielen». Für<br />

das Kino hat er mit RegisseurInnen wie Fatih<br />

Akin, Doris Dörrie, Sönke Wortmann oder<br />

der Oskar-Preisträgerin Marleen Gorris zusammengearbeitet.<br />

International stand er<br />

mit SchauspielkollegInnen wie Emily Watson<br />

oder Mads Mikkelsen vor der Kamera. In der<br />

Saison 23/24 war Gebelhoff in der <strong>TAK</strong>-Produktion<br />

«Hamlet» als Polonius zu sehen.<br />

Andy Konrad<br />

Der gebürtige <strong>Liechtenstein</strong>er<br />

Andy<br />

Konrad absolvierte<br />

seine Schauspielausbildung<br />

in München.<br />

Er arbeitet als freischaffender<br />

Schauspieler<br />

und war bei diversen <strong>Theater</strong>n sowie<br />

bei Fernsehproduktionen im In- und Ausland<br />

tätig. 2013 gründete Andy Konrad seine eigene<br />

Produktionsfirma «Showtime Establishment»<br />

und arbeitet seitdem auch als Regisseur<br />

und Produzent. Im Dezember 2015<br />

eröffnete er das Kleintheater K-Bum im<br />

<strong>Liechtenstein</strong>er Feriengebiet Malbun. Zuletzt<br />

spielte Konrad in «Dantons Tod/Der Auftrag»<br />

in der Spielzeit 22/23 im <strong>TAK</strong> mit.<br />

© Dennis König © Kerim Perk


ENSEMBLE<br />

Rosalie Maes<br />

Nach ihrem Studium<br />

an der Schauspielschule<br />

Mainz arbeitet<br />

sie als freiberufliche<br />

Schauspielerin am<br />

ETA Hoffmann <strong>Theater</strong><br />

Bamberg, Staatsheater<br />

Mainz und an sämtlichen <strong>Theater</strong>n<br />

in Luxemburg, u. a. am Théâtre National du<br />

Luxembourg, Théâtres de la Ville de Luxembourg<br />

und Théâtre municipal d’Esch, wo sie<br />

auf Deutsch, Französisch und Luxemburgisch<br />

spielt. 2021 und 2023 war sie für den<br />

luxemburgischen <strong>Theater</strong>preis in der Kategorie<br />

Schauspiel nominiert. Zudem wirkt sie<br />

in verschiedenen Kinofilmen Luxemburgs<br />

mit.<br />

© Antoine de St. Phalle<br />

Georg Melich<br />

war nach der Schauspielausbildung<br />

von<br />

2005 bis 2010 festes<br />

Ensemblemitglied am<br />

<strong>Theater</strong> Konstanz.<br />

Danach als freischaffender<br />

Schauspieler<br />

u. a. weiter am <strong>Theater</strong><br />

Konstanz sowie am <strong>Theater</strong> Gruppe 80<br />

Wien, am theater der keller Köln, am Schauspielhaus<br />

Düsseldorf, der Komödie Kassel<br />

und dem Wallgraben <strong>Theater</strong> in Freiburg.<br />

Von 2014 bis 2020 war er wieder festes Ensemblemitglied<br />

des Stadttheater Konstanz<br />

und arbeitete er u. a. mit Mark Zurmühle,<br />

Johanna Wehner, Dietrich Hilsdorf und Oliver<br />

Vorwerk.<br />

Oliver Reinhard<br />

Nach seiner Ausbildung<br />

an der Schauspielschule<br />

Bochum<br />

war er u. a. im Ensemble<br />

des Schillertheater<br />

Berlin und des<br />

Staatstheater Stuttgart.<br />

Er gastierte u. a. in Hamburg und Basel.<br />

Von 1997 bis 2005 spielte er eine der<br />

durchgehenden Hauptrollen in der preisgekrönten<br />

TV-Serie «Nikola». Reinhard spielte<br />

im Kinofilm «Fabian» von Dominik Graf, und<br />

für seine Rolle in der TV-Produktion «Ramstein»<br />

wurde er für den Darstellerpreis der<br />

DAfF nominiert. Am <strong>TAK</strong> war u.a. als Danto»<br />

zu sehen (Shortlist des Schweizer <strong>Theater</strong>treffens)<br />

sowie als Claudius in «Hamlet».<br />

André Rohde<br />

Studierte Schauspiel<br />

an der Folkwang<br />

Universität der<br />

Künste in Essen und<br />

Bochum. Sein erstes<br />

Festengagement<br />

führte ihn von 2013<br />

bis 2020 ans <strong>Theater</strong> Konstanz, woraufhin<br />

Gastengagements am <strong>Theater</strong> Heidelberg,<br />

am <strong>Theater</strong> Gütersloh sowie am Seeburgtheater<br />

in Kreuzlingen folgten. Nebst seiner<br />

<strong>Theater</strong>tätigkeit ist André Rohde in zahlreichen<br />

Film- und TV Produktionen (u. a. «Tatort<br />

München», ARD und «Die Toten vom Bodensee»,<br />

ZDF) zu sehen.<br />

© IljaMess<br />

Nicole<br />

Spiekermann<br />

Noch während des<br />

Studiums an der<br />

Schauspielschule Bochum<br />

holte sie Hans<br />

Hollmann an das<br />

Düsseldorfer Schauspielhaus.<br />

Dort war Spiekermann viele Jahre<br />

im Ensemble, Engagements an den Bühnen<br />

der Stadt Bonn und dem Schauspiel Frankfurt<br />

folgten. Die Hauptrolle in der Fernsehserie<br />

«Kriminaltango» brachte Spiekermann nach<br />

München und dort spielte sie in der Folge am<br />

Volkstheater München. Zuletzt gab sie in «Effi<br />

Briest / Der junge Mann» die Mutter Briest und<br />

verlieh der Nobelpreisträgerin Annie Ernaux<br />

ihre Stimme – mit Haut und Haaren!<br />

Christiani Wetter<br />

geboren in Vaduz,<br />

studierte Schauspiel<br />

an der HMT Hannover<br />

und Drehbuchschreiben<br />

am CSM<br />

College of Art and<br />

Design. Neben Engagements<br />

an <strong>Theater</strong>n wie dem HAU Berlin<br />

oder dem Salzburger Landestheater, ist sie<br />

als Kolumnistin und TED Speakerin aktiv. Ihr<br />

Kurzgeschichtenband «Unvermeidbare Dinge»<br />

wurde 2023 auf Griechisch übersetzt.<br />

Wetter erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a.<br />

den «Prix-Kujulie 2019». 2020 gründete sie<br />

das «Fiese Matenten Kollektiv» in Wien und<br />

arbeitet seit 2022 mit dem portugiesischen<br />

Kollektiv «Mala Voadora» zusammen.<br />

© Jeanne Degraa<br />

Oliver Vorwerk<br />

war zunächst als<br />

Schauspieler am<br />

Schauspielhaus Bochum,<br />

dem <strong>Theater</strong><br />

des Westens in Berlin<br />

und dem Bremer<br />

<strong>Theater</strong>. Ab Anfang<br />

der 90er Jahre als Regisseur am Staatstheater<br />

Würzburg, es folgten Stationen in<br />

Mainz, Frankfurt, Mannheim, Nordhausen,<br />

Memmingen, Bamberg, Cottbus und von<br />

2010 bis 2020 am Stadttheater Konstanz.<br />

Seit 2020/21 ist Vorwerk Oberspielleiter am<br />

<strong>TAK</strong>. Seine Inszenierung «Dantons Tod / Der<br />

Auftrag» wurde für die Shortlist des Schweizer<br />

<strong>Theater</strong>treffens ausgewählt.<br />

© Ilja Mess<br />

Alexander Grüner<br />

studierte Medienkunst<br />

an der Bauhaus-Universität<br />

Weimar.<br />

Von 2017 bis<br />

2020 war Alexander<br />

Grüner als Ausstattungsassistent<br />

am<br />

Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert.<br />

Als freischaffender Künstler erarbeitet<br />

Alexander Grüner konzeptkünstlerische und<br />

installative Werke im Bereich des Objekttheaters.<br />

Seit 2020 arbeitet er als freischaffender<br />

Szenograf an verschiedenen <strong>Theater</strong>n<br />

im gesamten deutschsprachigen Raum. Am<br />

<strong>TAK</strong> entstanden zuletzt die Produktionen<br />

«Hamlet», «Effi Briest / Der junge Mann».<br />

© Elisabeth Savarsina Langer<br />

Karin Ospelt<br />

wuchs in <strong>Liechtenstein</strong><br />

auf und studierte<br />

anschliessend Kunst<br />

und Jazzgesang an<br />

der Hochschule der<br />

Künste in Bern, der<br />

Musikhochschule in<br />

Basel und am Conservatorio G. B. Martini<br />

in Bologna. Seither ist Ospelt Sängerin und<br />

Songwriterin u. a. mit der Synthie-Pop Band<br />

AEIOU, im Jazz Duo mit Dani McAlavey und<br />

als Solosängerin unterwegs. Ausserdem ist<br />

sie freischaffend als visuelle Künstlerin tätig.<br />

Derzeit vertritt sie <strong>Liechtenstein</strong> an der 60.<br />

Kunst-Biennale in Venedig. «Leben des Galilei»<br />

ist ihre sechste Arbeit am <strong>TAK</strong>.<br />

© Dovile Sermokas<br />

69


GENOSSENSCHAFT<br />

Mich interessiert vor allem<br />

die Zukunft, denn das ist die Zeit,<br />

in der ich leben werde.<br />

Albert Schweitzer (1875 – 1965)<br />

Landstrasse 153, 9494 Schaan<br />

BVD Werbetechnik<br />

Im alten Riet 23, 9494 Schaan<br />

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SPORTARTIKEL AB AUFLAGE 1<br />

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SPONSOREN + PARTNER<br />

Das <strong>TAK</strong> ist Mitglied in folgenden Berufsverbänden<br />

und Vereinigungen<br />

Schweizerischer Bühnenverband<br />

t. <strong>Theater</strong>schaffende Schweiz<br />

Swiss ITI – Internationales <strong>Theater</strong>institut<br />

ASSITEJ <strong>Liechtenstein</strong> – Kunst und Kultur für junges Publikum<br />

Kinderlobby <strong>Liechtenstein</strong><br />

IG Kunst & Kultur <strong>Liechtenstein</strong><br />

Wirtschaftskammer <strong>Liechtenstein</strong> Sektion Kunst + Kultur<br />

Unsere Kooperationspartner<br />

<strong>Theater</strong> Karussell, aha – Tipps & Infos für junge Leute,<br />

Camäleon Vaduz, Podium Konzerte, Festspiele Burg Gutenberg,<br />

Chorseminar <strong>Liechtenstein</strong>, junges <strong>Theater</strong> liechtenstein,<br />

Tangente Eschen, Schlösslekeller Vaduz, Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong>, Literaturhaus <strong>Liechtenstein</strong>, LIFE Festival Schaan,<br />

Universität <strong>Liechtenstein</strong>, <strong>Liechtenstein</strong>ischer Entwicklungsdienst,<br />

Kunstmuseum <strong>Liechtenstein</strong>, IG Wort, ASSITEJ <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

Erwachsenenbildung Stein Egerta, Kinderlobby <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

Kreativ Akademie <strong>Liechtenstein</strong>, <strong>Liechtenstein</strong>er Seniorenbund,<br />

Partnerschulen, PRIMA-Netzwerk, Demenz <strong>Liechtenstein</strong>, Jazz<br />

Chur, Junges Literaturhaus, Amnesty International, NetzWerk,<br />

<strong>Liechtenstein</strong>ische Musikschule<br />

71


20 Jahre<br />

ASSITEJ <strong>Liechtenstein</strong><br />

2005 – 20<strong>25</strong><br />

• Nationale und internationale<br />

Vernetzung<br />

• Kultuelle Bildung<br />

• Frühkindliche Förderung<br />

• Symposien, Fach- und<br />

Dialogveranstaltungen,<br />

Weiterbildungsangebote<br />

• Kinderkulturkalender<br />

«WUNDERTÜTA»<br />

• Artist in Residence<br />

• Koordination<br />

MUS-E <strong>Liechtenstein</strong><br />

Weitere Infos: www.assitej.li<br />

© Marek Cina<br />

Das <strong>TAK</strong> ist<br />

Mitglied in der<br />

IG Schaan und<br />

nimmt gerne<br />

Gutscheine an.<br />

www.auhof.li<br />

IG Schaan | Postfach 453 | 9494 Schaan<br />

+423 791 16 91 | info@igschaan.li<br />

www.igschaan.li<br />

<strong>Theater</strong> oder<br />

Konzert verpasst?<br />

Nicht mit uns!<br />

Jetzt<br />

abonnieren:<br />

nur CHF<br />

39.–/Jahr<br />

Tel +423 236 16 16 oder<br />

kul@medienhaus.li


Das<br />

<strong>TAK</strong><br />

Team<br />

Aufsichtsrat der<br />

Genossenschaft<br />

<strong>Theater</strong> am Kirchplatz eG<br />

Werner Bachmann Präsident<br />

Kerstin Appel Vizepräsidentin<br />

Sonja Näscher Delegierte<br />

der Landesregierung<br />

Gabriela Hilti-Saleem Delegierte<br />

der Gemeinde Schaan<br />

Christine Rhomberg<br />

Margrit Wyss<br />

Janine Köpfli<br />

Nikolaus Frick<br />

Dr. Thomas Spieckermann Intendanz<br />

Jean-Pierre Sorichilli<br />

Kaufmännische Leitung<br />

Jan Sellke Leitung Dramaturgie<br />

und Kommunikation<br />

Martin Hilti Technische Leitung<br />

Gabriele Villbrandt Leitung<br />

Kinder- und Jugendtheater<br />

Brigitta Soraperra Kinder- und<br />

Jugendtheater<br />

Edith Zwygart <strong>Theater</strong>pädagogik<br />

Patricia Lenherr Künstlerisches<br />

Betriebsbüro<br />

Martin Wettstein Konzertdramaturgie<br />

Marie Ruback Presse<br />

Helena Ponier Marketing<br />

Päsc Vögeli Grafik<br />

Tamara Frick Leitung Vorverkauf<br />

Sarah Planchet Vorverkauf / Buchhaltung<br />

Jan Senteler Vorverkauf / Buchhaltung<br />

Evi Vallone Vorverkauf / Kasse<br />

Yves Hüsler Stv. Technische<br />

Leitung / Tontechnik / Bühne<br />

Albi Büchel Requisite / Bühne<br />

Fenna von Hirschheydt Lichttechnik / Bühne<br />

Peter Mentzel Lichttechnik / Bühne<br />

Simon Reuteler Tontechnik / Bühne<br />

Johanna Schunko Gastronomie<br />

Brigitte Schwarz Reinigung / Gastronomie<br />

Freie Mitarbeit:<br />

Ursi Wachter Gastronomie<br />

Steffi Nachbaur Gastronomie<br />

Robert Jungi Umgebungspflege<br />

Kurt Bislin Grafik<br />

Peter Ott Technik<br />

73


TICKETS + INFOS<br />

Tickets<br />

Alles auf einen Blick<br />

Der Vorverkauf beginnt am 26. August<br />

<strong>2024</strong> für alle Veranstaltungen der<br />

Saison – mit wenigen Ausnahmen.<br />

Im Vorverkauf gekaufte Tickets können<br />

nicht zurückgegeben werden.<br />

Online Tickets<br />

Unter www.tak.li können Sie Onlinetickets<br />

direkt kaufen. Online gekaufte Tickets<br />

können nicht zurückgegeben werden.<br />

Ermässigte Tickets können in der Regel<br />

online nicht bestellt werden.<br />

Reservierungen<br />

Tickets können telefonisch oder per<br />

Email reserviert werden. Reservierte Tickets<br />

müssen bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn<br />

abgeholt werden.<br />

Bitte beachten Sie:<br />

Reservierte Karten, die weder abgeholt<br />

noch rechtzeitig storniert wurden,<br />

müssen wir in Rechnung stellen.<br />

Abendkasse<br />

Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde<br />

vor Veranstaltungsbeginn. Sie erreichen die<br />

Abendkasse unter Tel. +423 237 59 69<br />

Einführungen<br />

Für die Veranstaltungen im Schauspiel-<br />

Abo und zu den <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik<br />

Konzerten finden kostenlose<br />

Einführungen statt.<br />

Gutscheine<br />

Bei allen Veranstaltungen können Sie<br />

folgende Gutscheine einlösen:<br />

— <strong>TAK</strong>-Geschenkgutscheine<br />

— Erlebnispass <strong>Liechtenstein</strong><br />

— Gutscheine von «Erlebe Vaduz»<br />

— und IG Schaan<br />

Ermässigungen<br />

Karten zum ermässigten Preis gibt es für<br />

Schüler:innen, Berufslernende, Studierende<br />

bis 26. Jahre und IV-Bezüger:innen<br />

gegen Nachweis. Mit der «Kultur Legi»<br />

gilt der ermässigte Eintrittspreis.<br />

<strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik<br />

Ermässigungsberechtigte erhalten<br />

ab 30 Minuten vor Konzertbeginn<br />

Restkarten als Last-Minute-<br />

Tickets zum Preis von CHF 10.<br />

Familiennachmittag<br />

Eine Stunde vor den Vorstellungen für<br />

junges Publikum am Sonntagnachmittag<br />

können sich Kinder und ihre Begleiter:innen<br />

bei Kaffee und Kuchen mit Spielen,<br />

Basteln und Malen einstimmen.<br />

<strong>Theater</strong>spass zum Sammeln<br />

Auch für das junge Publikum gibt es<br />

ein Abo. Auf dem Abo-Pass, den jedes<br />

Kind mit dem Kauf einer Eintrittskarte<br />

erhält, bekommt es bei jedem Besuch<br />

einen Stempel. Beim Besuch von 5<br />

Vorstellungen ist die 6. Vorstellung gratis.<br />

Die Spielstätten<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>, Reberastrasse<br />

12, 9494 Schaan Gratis-Parken<br />

ab 17 Uhr direkt beim <strong>Theater</strong><br />

SAL Saal am Lindaplatz, Landstrasse<br />

19, 9494 Schaan Gratis-Parken<br />

ab 17 Uhr im Parkhaus Lindaplatz / SAL<br />

Vaduzer-Saal, Dr. Grass-Strasse 3,<br />

9490 Vaduz Gratis-Parken ab 17 Uhr in<br />

der Marktplatz-Garage.<br />

Adresse zur Anfahrt mit Navigationsgerät:<br />

Giessenstrasse 7, 9490 Vaduz<br />

Anreise mit dem ÖV<br />

<strong>TAK</strong> Tickets, Abos und Online-<br />

Tickets gelten auch als Busticket für<br />

alle Busse von LIEmobil, Ostwind<br />

und VMOBIL ab 3 Stunden vor und<br />

3 Stunden nach der Vorstellung.<br />

Zuspätkommen<br />

Nach Vorstellungsbeginn besteht kein<br />

Anspruch auf Einlass mehr. Unter<br />

Umständen können verspätet erscheinende<br />

Besucher gegebenenfalls zu einem von<br />

der künstlerischen Leitung festgelegten<br />

Zeitpunkt eingelassen werden.<br />

Barrierefrei in die Vorstellung<br />

In all unseren Spielstätten können<br />

Rollstuhlplätze gebucht werden. Trägern<br />

von Hörgeräten können tragbare<br />

Empfänger geliehen werden, die Ihnen<br />

ein optimales Hörerlebnis ermöglichen.<br />

Für besondere Bedürfnisse wenden<br />

Sie sich gerne an unser Personal.<br />

Änderungen<br />

Wir behalten uns Änderungen von Daten,<br />

Preisen und Veranstaltungen vor.<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber<br />

<strong>Theater</strong> am Kirchplatz eG<br />

Reberastrasse 10<br />

9494 Schaan, <strong>Liechtenstein</strong><br />

Intendant:<br />

Dr. Thomas Spieckermann<br />

theater@tak.li<br />

+423 237 59 60<br />

Redaktion<br />

Marie Ruback<br />

Jan Sellke<br />

Helena Ponier<br />

Thomas Spieckermann<br />

Gabriele Villbrandt<br />

Martin Wettstein<br />

Design<br />

Leone Ming Est.<br />

Intensive Brand, Schaan<br />

Refresh Design<br />

Verena Haumer<br />

Design und Kommunikation<br />

Layout<br />

bimedia, Buchs<br />

Druck<br />

BVD Druck + Verlag AG, Schaan<br />

Titelbild<br />

© Verena Haumer<br />

Vorverkauf / Informationen<br />

Vorverkaufsbüro<br />

Reberastrasse 10, 9494 Schaan<br />

T +423 237 59 69, vorverkauf@tak.li, www.tak.li<br />

Öffnungszeiten<br />

Telefonisch: Mo – Do 10 – 12 Uhr + 14 – 17 Uhr, Fr 10 – 14 Uhr<br />

Persönlich: Mi + Do 14 – 17 Uhr, Fr 10 – 14 Uhr<br />

74


Jetzt<br />

abonnieren!<br />

Die Abo-Vorteile<br />

= jede 4. Vorstellung gratis!<br />

– Zwischen 20 und 30% Rabatt je nach Abo-Wahl:<br />

– 6 Veranstaltungen = 20%<br />

– 7 Veranstaltungen = <strong>25</strong>%<br />

– ab 8 Veranstaltungen = 30%<br />

Geniessen<br />

und sparen!<br />

– Reservierter Sitzplatz für Ihre Abonnement-Vorstellungen.<br />

– Die <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen sind fix in Ihrem Kultur-Termin -<br />

– kalender. So verpassen Sie bestimmt kein Highlight.<br />

– Die einzelnen Abo-Vorstellungen sind übertragbar,<br />

– d. h. sie können von anderen Personen genutzt werden.<br />

– Abonnenten erhalten vor Beginn der neuen Spielzeit eine<br />

– exklusive Vorab-Information über das neue Abo-Programm.<br />

Abonnement<br />

Vorteilskarten<br />

Das grosse Abonnement<br />

Der Passepartout<br />

Mit dem grossen Abonnement erleben Sie alle Veranstaltungen<br />

in einer der drei Abo-Reihen.<br />

In der Spielzeit <strong>2024</strong>/<strong>25</strong> sind dies je 8 Schauspiele, 8 <strong>TAK</strong> Vaduzer<br />

Weltklassik Konzerte oder 8 <strong>TAK</strong>_MUSIC Konzerte.<br />

Sie haben freien Eintritt zu sämtlichen <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen<br />

in allen Spielstätten.<br />

Ihr Sitzplatz ist immer für Sie reserviert, Sie müssen ihn nur<br />

spätestens 5 Tage vor der Vorstellung bestätigen.<br />

Das Wahl-Abonnement<br />

Die <strong>TAK</strong>-Karte<br />

Bei allen anderen <strong>TAK</strong>-Abos wählen Sie ganz nach Ihren<br />

Vorlieben und Ihrem Zeitplan mindestens 6 Veranstaltungen<br />

aus Schauspiel, <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte oder<br />

<strong>TAK</strong>_MUSIC.<br />

Sie haben freien Eintritt zu allen <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen,<br />

ausgenommen sind nur die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte.<br />

Ihr Sitzplatz ist für Sie immer reserviert, Sie müssen ihn nur<br />

spätestens 5 Tage vor der Vorstellung bestätigen.<br />

Das Gönner-Abonnement<br />

Die Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte<br />

Sie wollen die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte fördern?<br />

Das Gönner-Abo beinhaltet alle Abo-Konzerte jedoch ohne<br />

Rabatt. Dafür ist Ihr Platz im Vaduzer-Saal in der ersten Reihe<br />

der Galerie reserviert.<br />

Das Sammel-Abo<br />

Sie sammeln Besuche wären der Spielzeit bei allen Veranstaltungen<br />

des <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>, SAL Schaan und Vaduzer-Saal.<br />

Am 30.06.<strong>25</strong> wird abgerechnet … Sie erhalten einen Gutschein als<br />

Dank für die besuchten Vorstellungen.<br />

Bei 6 besuchten Vorstellungen: 10%<br />

Bei 7 Vorstellungen: 15%<br />

Bei 8 Vorstellungen: 20%<br />

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übertragbar und gilt ab Ausstellungsdatum für 1 Jahr.<br />

Die <strong>TAK</strong>-Flatrate bis und mit 26<br />

Für nur CHF 77 können Schüler:innen, Student:innen und<br />

Auszubildende bis und mit 26 Jahre eine Spielzeit lang alle<br />

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Passepartout, <strong>TAK</strong>-Karte, Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte und Flatrate<br />

gelten nicht bei Sonderveranstaltungen.<br />

75


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19.30<br />

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und Konzert beginnen um<br />

18.50<br />

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Jedes <strong>TAK</strong>-Ticket<br />

gilt als Ticket für den<br />

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