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Alster Magazin 08-2024

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ALSTER<br />

LOCAL | PEOPLE | LIFESTYLE | <strong>08</strong> <strong>2024</strong><br />

MAGAZIN<br />

WEITE<br />

KANADA-IMPRESSIONEN<br />

im Planetarium in Winterhude<br />

HOMMAGE<br />

AN EINEN HAMBURGER JUNG:<br />

Internationales Musikfestival zu Ehren<br />

von Felix Mendelssohn Bartholdy


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Ausstellung:<br />

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KOLUMNE<br />

LIEBE LESERINNEN & LIEBE LESER<br />

In dieser Ausgabe haben wir viele spannende Kulturtipps versammelt.<br />

Eines der vielen Highlights, die Hamburg in naher Zukunft zu bieten hat,<br />

ist beispielsweise das 10. Internationale Mendelssohn Festival - unter<br />

anderem in der Kirche St. Johannis Harvestehude, die ein wundervolles<br />

Ambiente für Konzerte bietet. Es ist Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet,<br />

der am 03. Februar 1809 in Hamburg geboren wurde. Zum zehnjährigen<br />

Jubiläum gibt es 10 Konzerte mit herausragenden Musikerinnen und<br />

Musikern, die zum Teil in Hamburg an der HfMT lehren. Es lohnt sich also<br />

und mit Glück können Sie ein Konzert des Festivals for free erleben, denn<br />

wir verlosen Tickets. (S. 8)<br />

Um Kunst (und Natur) geht es auch bei zwei weiteren, spannenden<br />

Themen, zu denen wir mit den Protagonisten gesprochen haben. Der<br />

Künstler Joschua Gumpert zeigt gerade an der <strong>Alster</strong> aktuelle Werke in der<br />

Ausstellung „We Need Moor“. Dabei geht es dem 28-Jährigen nicht nur um<br />

Kunst, sondern auch um Umweltschutz. Das klappe gut, so der Hamburger,<br />

denn „Kunst kann unheimlich guter emotionaler Träger sein, um einen<br />

Lösungsansatz oder eine Idee zu forcieren“. (S. 16) Kunstvoll sind auch die<br />

Landschaftsaufnahmen von Aaron und Achill Moser. Die aktuelle Reise der<br />

beiden Weltenbummler führte sie nach Kanada. Was sie dort gesehen und<br />

erlebt haben, zeigen sie in einer aktuellen Ausstellung und bald in einer<br />

Multivisionsshow im Planetarium in Winterhude. (S. 22)<br />

Dazu gibt es wieder viele weitere Tipps und Wissenswertes. Etwa, dass die<br />

Hamburger Schauspielerin Marion Elskis das Theaterstück „Der Prozess des<br />

Hans Litten“ in die Stadt geholt hat. Es erinnert und ehrt einen Mann, der<br />

Hitler im Kampf um Recht und Demokratie die Stirn geboten hat. (S. 14)<br />

Lassen Sie sich inspirieren und viel Spaß beim Lesen!<br />

WIEDERAUFNAHME<br />

WEGEN DES GROSSEN ERFOLGS<br />

Kai Wehl, Chefredakteur<br />

Joschua Gumpert<br />

möchte mit seinen<br />

Werken Menschen<br />

zu mehr Umweltschutz<br />

anregen.<br />

Seite 16<br />

© Luca Credo<br />

© Manuel Opttz


INHALT<br />

24<br />

IN WINTERHUDE ZU<br />

SEHEN: KANADA-<br />

IMPRESSIONEN<br />

© Aaron & Achill Moser<br />

INHALT<br />

3 EDITORIAL<br />

6 NEWS<br />

Weinfest, Hamburger Stiftungstage,<br />

Charity-Abend und über Beethoven<br />

8 NEWS<br />

Internationales Mendelssohn Festival, Kicken<br />

mit Herz und Ausstellungstipp<br />

10 MUSEUMSHIGHLIGHTS<br />

Zwei spannende Ausstellungen<br />

12 NEWS<br />

Nacht der Kirchen, Hamburg zeigt Kunst,<br />

spannende Ölmalerei zusehen und neuer<br />

4 | ALSTER<br />

Linearbeschleuniger im<br />

Strahlenzentrum<br />

13 FOOD<br />

Neues aus der Europa Passage<br />

14 HAMBURG<br />

Theater „Der Prozess des<br />

Hans Litten“<br />

und Kinder-Hospiz<br />

Sternenbrücke Förderung<br />

16 KUNST<br />

Spendenevent für das<br />

Umweltschutzprojekt<br />

„We Need Moor“<br />

18 LOCAL PEOPLE<br />

2.000 km für den guten Zweck und<br />

Charity-Kamelrennen<br />

20 HAMBURG<br />

Jetzt auch in hamburg: Route der Industriekultur<br />

22 AUSSTELLUNG<br />

Aaron und Achill Moser zeigen Kanada-<br />

Impressionen im Planetarium<br />

32 IMMOBILIEN<br />

Balkone ändern den Kaufpreis<br />

34 WHATS UP IN TOWN<br />

Sommer-Essen und -Fest


INHALT<br />

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Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 9-14 Uhr<br />

20<br />

PLANETARIUM UND DIE<br />

ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR<br />

TIPPS & TRENDS<br />

26 TRAUMBÄDER<br />

Modernes Baddesign<br />

SERVICE<br />

32 Impressum / Kleinanzeigen<br />

Wir lassen Sie nicht im Regen<br />

stehen und bieten Ihnen die WEG-,<br />

Sondereigentums- oder Mietverwaltung<br />

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(040) 529 600 48 oder info@<br />

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27 BAUEN & RENOVIEREN<br />

Sanierung von Hausfassaden,<br />

Messe und Farblehre für Wände<br />

8© @Ville Hautakangas<br />

TICKETS FÜR MEN-<br />

DELSSOHN FESTIVAL<br />

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Mo.-Fr. 8.00-19.00 Uhr,<br />

Sa. 8.00-15.00 Uhr<br />

Sierichstraße 30<br />

22301 Hamburg<br />

Tel. 040-279 42 48<br />

ALSTER | 5


NEWS<br />

Das Weinfest „Vive le Vin“ ist ein Fest<br />

für alle Sinne und die Lebensfreude!<br />

© Stadthöfe<br />

SOMMER-HIGHLIGHT:<br />

„VIVE LE VIN“ <strong>2024</strong><br />

ADVERTORIALS<br />

Die Stadthöfe Hamburg, Große Bleichen 35, laden vom 22. bis 25. August zum<br />

Sommer-Highlight des Jahres ein: dem Weinfest „Vive le Vin“. Zwischen malerischen<br />

Fleeten und der geschäftigen Innenstadt gelegen, bieten die denkmalgeschützten<br />

Stadthöfe ein einzigartiges Erlebnis unter freiem Himmel. Präsentiert wird eine<br />

Auswahl bester Weine von der Pfalz bis zur Mosel. Ob Schoppen oder Champagner,<br />

Weißwein oder Rosé – für jeden Gaumen ist etwas dabei. Insgesamt werden<br />

50 verschiedene Weine von verschiedenen Winzern angeboten, die persönlich vor<br />

Ort sind. Insgesamt sind bis zu 8 Weingüter vertreten. Neben den erlesenen Weinen<br />

und acht verschiedenen Champagnersorten von Moët & Chandon, Ruinart und Dom<br />

Pérignon, gibt es auch ausgewählte Portweine. Ein Glas Champagner beginnt bei<br />

15 EUR, während ein Glas Wein (0,1l) ab 4,50 EUR erhältlich ist. Zusätzlich werden<br />

Bier, Softgetränke und Kaffeespezialitäten angeboten. Die Gastronomie der Stadthöfe<br />

bietet begleitende Gerichte. Musikalisch wird das Fest von Live-Musik und DJs untermalt.<br />

Zum Opening am Donnerstag spielt die Band Jazz Appeal, während am Freitag<br />

und Samstag die Grammophon Jazzband für Stimmung sorgt. Täglich legt ein DJ<br />

auf und begleitet das Fest mit passenden Klängen. Die Eröffnung und das Rahmenprogramm<br />

des Weinfests werden von der taff-Moderatorin Neda Peemüller begleitet.<br />

Öffnungszeiten: 22.<strong>08</strong>. 16-22 Uhr, 23.<strong>08</strong>. 14-22 Uhr, 24.<strong>08</strong>. 12-22 Uhr und<br />

25.<strong>08</strong>. 12-18 Uhr. Der Eintritt zum Weinfest „Vive le Vin“ ist kostenlos.<br />

Mehr Infos auf www.stadthoefe.de<br />

VIEL LOS BEI DEN HAMBURGER STIFTUNGSTAGEN <strong>2024</strong><br />

© Stiftungsbüro Hamburg/Sven Wied<br />

Die Stiftungstage laden dazu ein, verschiedene<br />

Institutionen und Projekte für das Gemeinwohl<br />

und ihre Arbeit kennen zu lernen. Tipp: das große<br />

Abschluss-Event am 14.09 auf dem<br />

Rathausmarkt, u.a. mit Showbühne und Hamburgs<br />

längster Tafel für Demokratie.<br />

„Vielfalt vereint“ ist das Motto der diesjährigen Hamburger Stiftungstage,<br />

die vom 6. bis 14. September in ganz Hamburg stattfinden. Viele Hamburger<br />

Stiftungen - mehr als 1.500 gibt es in der Stadt! - öffnen ihre Türen und laden<br />

zu über 120 Veranstaltungen ein. Das Angebot ist vielfältig: Ausstellungen,<br />

öffentliche Workshops, Erlebnisspaziergänge für alle Altersgruppen, Theatervorstellungen,<br />

Konzerte, Baum-Pflanzaktionen, Vorträge, Debatten und vieles<br />

mehr: Für (fast) jedes Themenfeld und Interesse findet sich ein spannendes, meist<br />

kostenloses Event in der Stadt. Dabei können Hamburger:innen Neues entdecken,<br />

aktiv sein, mitgestalten, staunen, feiern, genießen, ins Gespräch kommen und<br />

selbst erleben, warum sich Engagement für das Gemeinwohl lohnt! Neben zahlreichen<br />

staatlichen Institutionen und politischen Bildungs-programmen fördern auch<br />

unzählige zivilgesellschaftliche Akteure wie Stiftungen die Vielfalt in und konstruktive<br />

Auseinandersetzung mit der Demokratie. Ihre unterschiedlichen Projekte,<br />

Initiativen und Angebote tragen mittelbar oder unmittelbar zu Zusammenhalt,<br />

gesellschaftlichen Dialog und demokratischen Miteinander bei.<br />

Das ganze Programm gibt es auf www.hamburger-stiftungstage.de<br />

Viele Veranstaltungen sind kostenfrei, bei Veranstaltungen mit begrenzten<br />

Kapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich.<br />

6 | ALSTER


NEWS<br />

Kiki Fehlauer (links) und Nele G. Philipp (rechts) mit Künstlerin<br />

Yuliya Savytska (Mitte)<br />

CHARITY-ABEND<br />

Kiki Fehlauer von der Hamburger Sternschnuppe e.V. und Nele G.<br />

Philipp vom Studio 28 Milchstrasse präsentierten anlässlich des 49. Geburtstag<br />

der Ersten UN-Weltfrauenkonferenz einen chilligen Abend mit exklusiven<br />

Unikaten von Yuliya Savystka zu Gunsten der Sternschnuppe. Die gutgelaunten<br />

(primär weiblichen) Gäste ließen sich von der Magie ihrer Juwelier-Handstickerei<br />

verzaubern und verschickten zudem eine Sternschnuppe aus der Milchstraße.<br />

„Untermalt“ wurde diese exklusive Veranstaltung von den sonnigen Werken von<br />

Künstlerin Sarah Jastram, die an diesem Abend der Hamburger Sternschnuppe<br />

gewidmet waren. Ein Teilbetrag des Verkaufserlös dieses Abends geht an die<br />

Institution, die hat sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche in Not<br />

zu unterstützen. Mehr Infos gibt es auf www.hamburger-sternschnuppe.de<br />

© Beate Zoellner<br />

@ Evelyna Kislych<br />

Fabian Gehring absolvierte<br />

sein Konzertexamen an der<br />

HfMT Hamburg und ist seit<br />

2023 bei TONALi.<br />

SPANNENDES VON<br />

LUDWIG VAN BEETHOVEN<br />

Der Kulturkreis Torhaus präsentiert in Wellingsbüttel am 07.09. um 18 Uhr den<br />

Theaterabend „Frau Schnaps – Beethovens Haushälterin packt aus!“<br />

mit Chris Pichler und Fabian Gehring. Die Zuschauenden erleben, wie Beethovens<br />

Haushälterin, die er scherzhaft „Frau Schnaps“ nannte, mit dem völlig unberechenbaren<br />

Genius Ludwig van Beethoven fertig wird. Basierend auf historischen<br />

Fakten und Aussagen, bietet sie überraschende und auch ungewöhnliche Einblicke<br />

in sein Leben. Alles wahr, doch pointiert verpackt! Die pfiffige ‚Bedienstete‘ räumt<br />

seine leeren Bouteillen weg und flickt seine Unterhosen. Sie plaudert über Konzerterfolge<br />

und Misserfolge, Liebes- und Heiratssachen und Streitigkeiten im Hause<br />

Beethoven in Wien. Begleitet wird sie von der Musik ihres „Chefs.“<br />

Infos und Tickets (10-25€) auf www.kulturkreis-torhaus.de<br />

ALSTER | 7


LOCAL PEOPLE<br />

ADVERTORIAL<br />

Ist am 13.09. im Rahmen des<br />

Mendelssohn-Festivals in Harvestehude<br />

zu hören: die klassische Bratschistin<br />

Anna Kreetta Gribajcevic.<br />

© @Ville Hautakangas<br />

10 x MENDELSSOHN<br />

Vom 11. bis zum 22. September läuft das 10. „International Mendelssohn<br />

Festival“ in der Stadt, das dem 1809 in Hamburg geborenen Felix Mendelssohn<br />

Bartholdy gewidmet ist. Für zehn Konzerte zum zehnjährigen Jubiläum des<br />

Festivals in Elbphilharmonie, der Kirche St. Johannis Harvestehude und dem Forum<br />

der HfMT hat Initiator Niklas Schmidt wieder tief in die Schatztruhe erlesener<br />

Kammermusik gegriffen und ein Programm mit bekannten und weniger bekannten<br />

Werken zusammengestellt, die nicht nur von Felix Mendelssohn-Bartholdy stammen,<br />

sondern auch von Komponisten, die dessen Weg begleitet haben, die er inspiriert<br />

hat, von denen er inspiriert wurde. Eines der vielen Highlights - für das wir<br />

Karten verlosen - gibt es am 13.09. um 19.30 Uhr in St. Johannis-Harvestehude:<br />

Das Konzert umfasst u.a. die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester<br />

Es-Dur KV 364 von Wolfgang Amadeus Mozart mit der Bratschistin und Professorin<br />

an der HfMT Anna-Kreetta Gribajcevic, Sophia Jaffé (Violine) und den Mendelssohn<br />

Festival Strings sowie das Streichquartett D-Dur op. 44.1 von Felix Mendelssohn<br />

Bartholdy, gespielt vom Fine Arts Quartet.<br />

Mehr Infos und Tickets von 11-55€ (Einzelkarten) und 82,50-350€ (Abo für<br />

10 Konzerte, 25% Rabatt) auf www.mendelssohn-festival.com/konzerte/<br />

KARTEN ZU GEWINNEN<br />

Wir verlosen 5x2 Karten für das Konzert am 13.09. um 19:30 Uhr in<br />

St. Johannis Harvestehude, u.a. mit Anna Kreetta Gribajcevic (l.).<br />

Wer 2 Karten gewinnen möchte, der sendet bis zum 09.09. eine Mail an<br />

k.wehl@alster-net.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Eine Institution bei Kicken<br />

mit Herz: der Eppendorfer<br />

Jorge Gonzalez.<br />

ES GIBT NOCH RESTKARTEN<br />

Reminder: Das legendäre Benefiz-Fußballspiel „Kicken mit Herz“ startet in<br />

diesem Jahr am 8. September um 14 Uhr im Stadion Hoheluft. In Sichtweite des<br />

UKE treten zahlreiche Promis wie Tim Mälzer, Bosse oder Holger Stanislawski<br />

gegen die Ärzte und medizinisches Personal des UKE an, um Spenden für dessen<br />

Kinder Herz Medizin zu sammeln und die Herzen der Fußballfans höher schlagen<br />

zu lassen. Der Erlös, einschließlich der Einnahmen aus dem Ticketverkauf und<br />

einer lohnenswerten Tombola, fließt direkt in wohltätige Projekte, die die Versorgung<br />

herzkranker Kinder und ihrer Familien unterstützt. Eintritt: Haupttribüne<br />

25 Euro, Erw. 12 Euro, Kinder 6 Euro, unter 8 Jahren frei. Keine Zeit, aber Lust<br />

trotzdem zu helfen? Kein Problem. Das Spendenticket kostet 7,77 Euro. Das,<br />

Tickets und Infos gibt es über www.kickenmitherz.de<br />

© Kai Wehl<br />

ÜBER FLUCHT UND NEUANFANG<br />

Die Kunstklinik Eppendorf, Martinistraße 44a, präsentiert vom 2. bis zum<br />

30. September die Ausstellung. „Nichts. Nur Fort!“ - Flucht und Neuanfang<br />

in Buenos Aires, Montevideo und Sao Paulo. Die Ausstellung zeigt am Beispiel<br />

der drei südamerikanischen Metropolen und verschiedener Biografien den<br />

schwierigen Weg deutschsprachiger Jüdinnen und Juden ins Exil und die langandauernden<br />

Nachwirkungen der nationalsozialistischen Vertreibungspolitik.<br />

Auf Plakaten, mit einer Audiostation und einem Katalog mit weiteren<br />

Materialien werden verschiedene Schlaglichter auf diese komplexe Geschichte<br />

geworfen.<br />

Veranstalter:<br />

Geschichtswerkstatt<br />

Eppendorf.<br />

Vernissage:<br />

3. September<br />

um 18:00 Uhr.<br />

Eintritt frei<br />

Foto: Coverbild<br />

Ausstellungskatalog,<br />

Design:<br />

Franziska<br />

Häuser<br />

8 | ALSTER


WEISS IMMOBILIEN<br />

Wohnen wo andere Urlaub machen<br />

Modernes Landhaus mit Parkgrundstück und unverbaubarem Ostseeblick<br />

DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK:<br />

• Einzigartige Lage in Hohwacht – wenige Meter zur Ostsee<br />

• 2009 erbautes Landhaus mit Reetdach<br />

• 157 m² Wohnfläche, aufgeteilt auf 5 Zimmer<br />

• 2.476 m² großes Grundstück direkt am Naturschutzgebiet<br />

• Parkähnlicher Garten mit verschiedenen Terrassenbereichen<br />

• Bodentiefe Holzfenster, Fußbodenheizung, Kamin,<br />

Eichenparkett, wertiger Naturstein und Maßeinbauten<br />

• Elegantes Bad mit Whirlpoolbadewanne und Sauna<br />

• EA: V, 24,33 kWh, Erdwärme, A+<br />

• Kaufpreis: 2.650.000 €<br />

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder einen persönlichen Besichtigungstermin.<br />

Interessieren Sie sich für den aktuellen Wert Ihrer Immobilie oder<br />

denken Sie darüber nach, Ihre Immobilie zu verkaufen? Wir beraten<br />

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Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.<br />

Ihr Weiss Immobilien Team<br />

040 53 88 88 88 info@weissimmobilien.com www.weissimmobilien.com


LOCAL PEOPLE<br />

SEHENSWERT<br />

Hamburger Museen und Galerien haben<br />

zum Glück immer viel zu bieten. Wir präsentieren<br />

zwei spannende Ausstellungen,<br />

die sich lohnen.<br />

Riesige Verdunstungsbecken<br />

zur<br />

Lithiumgewinnung,<br />

Lithium Series I,<br />

Tom Hegen, Salar<br />

de Atacama, Chile, 2021<br />

Henry B. Sloman Archiv<br />

Ostfassade des Chilehauses im Kontorhausviertel, Fotograf*in undokumentiert,<br />

Hamburg, vermutlich späte 1920er Jahre<br />

© Henry B. Sloman Archiv<br />

© Tom Hegen<br />

WEISSES WÜSTENGOLD: CHILE-SALPETER UND HAMBURG<br />

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Chilehauses in Hamburg rückt<br />

die Ausstellung „Weißes Wüstengold – Chile-Salpeter und Hamburg“ im<br />

Museum am Rothenbaum (MARKK) bis zum 3. März 2025 die Arbeits- und Lebensbedingungen<br />

der Salpeterarbeiter*innen in der Atacama-Wüste in Chile in den<br />

Vordergrund. Deren Ausbeutung und Schwerstarbeit in der trockensten Wüste der<br />

Welt sowie die hohe Nachfrage nach dem „weißen Gold“ als Grundlage für Dünger<br />

und Sprengstoff begründeten Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts den<br />

10 | ALSTER<br />

Reichtum europäischer „Salpeterbarone“, wie der Hamburger Hermann C. J. Fölsch<br />

und Henry B. Sloman, dem Erbauer des Chilehauses. Auch die archäologischen und<br />

ethnografischen Chile-Sammlungen des MARKK wurden vielfach von im Rohstoffhandel<br />

aktiven deutschen Geschäftsleuten ausgegraben oder erworben.<br />

MARKK<br />

Rothenbaumchaussee 64, www.markk-hamburg.de


LOCAL PEOPLE<br />

ANNA HAIFISCH –<br />

ohne Titel (Dior),<br />

2021, Museum für<br />

Kunst und Gewerbe<br />

Hamburg<br />

BIS HIERHIN<br />

LIEF’S NOCH GUT<br />

Unter dem obigen Titel ist noch bis zum 20. Oktober eine Einzelausstellung<br />

der international bekannten Illustratorin und Comiczeichnerin Anna Haifisch<br />

im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) zu sehen. Mit rund<br />

300 Werken gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in das vielfältige<br />

kreative Schaffen der 1986 geborenen Künstlerin. Gezeigt werden Illustrationen,<br />

Drucke, Comics und Zeichnungen sowie von ihr gestaltete Designprodukte.<br />

Im Fokus der Zusammenschau von freien und angewandten Arbeiten stehen<br />

der künstlerische Entstehungsprozess und die Präsentation neuer Werke wie die<br />

Serie „Ready America“ sowie eine zur Ausstellung entstandene Neuproduktion.<br />

Charakteristisch für Anna Haifischs Gestaltung ist das Zusammenspiel von<br />

expressiver Farbgebung und fragilem Strich. Ihre Erzählungen zeichnen sich<br />

durch den humorvollen wie virtuosen Umgang mit popkulturellen Versatzstücken<br />

aus, wobei Anna Haifisch mit visuellen und narrativen Codes aus<br />

Design, Comic- und Kunstgeschichte spielt und somit eine eigenständige<br />

Gestaltungssprache erschafft.<br />

MKG<br />

Steintorplatz, www.mkg-hamburg.de<br />

ANNA HAIFISCH – LAB Bowls – Friedrichs Hunde,<br />

2023 (Schalen für KPM Königliche<br />

Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH Porzellan)<br />

© Anna Haifisch<br />

• Reparaturarbeiten<br />

jeglicher Art<br />

• Dachrinnen und<br />

Erneuerungen<br />

• Dachflächenreinigung<br />

• Dachbeschichtung<br />

(in allen Farben)<br />

• Dachfirstsanierung<br />

• Flachdachsanierungen<br />

(Dämmung)<br />

• Schornsteinverkleidung<br />

• Schieferarbeiten<br />

jeglicher Art<br />

Dachdecker Voß 0171 / 510 28 83<br />

Rothenbaumchaussee 78<br />

20148 Hamburg<br />

Tel.: 040 - 450 6<strong>08</strong> 23<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo., Do., Fr.: 8.00 - 19.00 Uhr<br />

Di., Mi.: 8.00 - 18.00 Uhr<br />

Sa:<br />

9.00 - 16.00 Uhr<br />

ALSTER | 11


LOCAL PEOPLE<br />

© D. Wagner<br />

Singen um 18 Uhr auf der NDR Bühne, Spitaler Straße -<br />

Am Mönckebergbrunnen: die Gospel Ambassadors<br />

NACHT DER KIRCHEN HAMBURG<br />

Am 21. September laden mehr als 80 Kirchengemeinden in und um<br />

Hamburg zu einem vielfältigen Kultur- und Musikprogramm ein. Mit über 250<br />

Veranstaltungen bietet das stadtweite Event musikalische und spirituelle Highlights,<br />

und das zum 21. Mal. Wie immer sind alle Veranstaltungen an diesem<br />

Abend kostenfrei. Vor allem musikalisch ist bei der Nacht der Kirchen wieder<br />

viel dabei: Es gibt Konzerte mit Pop- und Rockmusik, Schlager, Gospelchöre<br />

und Rap und eine Lasershow mit Elektrobeats. Orgelmusik trifft auf Techno<br />

und auch klassische Vorführungen erklingen in Hamburgs Kirchen. Weitere<br />

Kulturveranstaltungen bieten Kabarett, Theater, Literatur sowie Stadt- und<br />

Kirchenführungen.<br />

Das ganze Programm und weitere Infos gibt es auf www.ndkh.de.<br />

Manfred Winkler,<br />

Schwanenwikbrücke, <strong>2024</strong>,<br />

Öl auf Lwd., 80x60 cm<br />

HH UND MEER IN ÖL<br />

Die Galerie Kunst und Rahmen, Eppendorfer Weg 77, eröffnet am<br />

30. August um 18 Uhr die Ausstellung „Öl-Malerei“ von Manfred Winkler.<br />

Viele aufwendige Farbschichten und Details verleihen seinen Werken - meist<br />

die See und verschiedene Hamburg-Motive - „lebendige“ Lichtreflexe und einen<br />

besonderen Charakter. Das passt perfekt zu der individuellen und charmanten<br />

Architektur der Filiale, in der werktags Bilder gerahmt, aufgehangen und<br />

verkauft werden. „Wir legen viel Wert auf eine große Auswahl an qualitativ<br />

hochwertigen Bilderrahmen sowie eine individuelle Kundenberatung. Zusammen<br />

mit unseren Filialen in Volksdorf, Winterhude und Poppenbüttel, ergänzen sich<br />

unsere Zuständigkeitsbereiche, wir schneiden unter anderem Passepartouts,<br />

drucken Fotografien, kaschieren Bilder, spannen Bilder auf Keilrahmen und<br />

organisieren kleine Ausstellungen“, erklärt Inhaberin Luba Strelow. Mehr Infos<br />

gibt es unter Tel. 040 490 43 89 auf www.kunst-und-rahmen.de<br />

© HZK<br />

„HAMBURG ZEIGT KUNST“<br />

Am 8. September wird zum elften Mal das Festival „Hamburg zeigt<br />

Kunst“ die Flaniermeile des nördlichen Überseequartiers von 10 bis 18 Uhr<br />

als Austragungsort nutzen. Über 80 Kunstschaffende aus allen Bereichen<br />

präsentieren hier ihre Kunst - etablierte Künstlerinnen und Künstler als auch an<br />

Newcomer der Kunstszene.<br />

Diese jährlich stattfindende Veranstaltung wurde als Plattform für die Arbeit<br />

von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Städten ins Leben gerufen,<br />

um Kontakte und Verbindungen zwischen Kunstbegeisterten und Kunstschaffenden<br />

herzustellen. An diesem kunstvollen Sonntag im Überseequartier<br />

werden verschiedene Kunstschöpfungen zu sehen sein: klassische Malerei,<br />

Bildhauerei, Design und Fotografie. Auch Mode und Musik sind vertreten. Dazu<br />

gibt es ein buntes Rahmenprogramm Kunst-Workshops für Kinder und Live-<br />

Performances sowie Street-Food, der Eintritt ist kostenfrei.<br />

12 | ALSTER<br />

CDU-MdB Dr. Christoph Ploß weiht mit Dr. Sebastian Exner, Dr. Felix Behrens<br />

und PD Dr. Fabian Fehlauer (v.l.) den neuen „LINAC“ im SZHH ein.<br />

LINEARBESCHLEUNIGER DER NEUESTEN<br />

GENERATION EINGEWEIHT<br />

MdB Dr. Christoph Ploß hat im Strahlenzentrum Hamburg (SZHH) einen<br />

neuen Linearbeschleuniger der neusten Generation eingeweiht, der ab sofort eine<br />

qualitative Verbesserung der ambulanten Versorgung der Patienten im Kampf<br />

gegen den Krebs ermöglichen kann. Die Strahlentherapie ist eine der zentralen<br />

Säulen der Therapie. „Mit einer Präzision von unter einem Millimeter lassen sich<br />

einige Tumoren und Metastasen heutzutage, ohne Operation, alleinig durch die<br />

Strahlentherapie, behandeln“, erklärt Privatdozent Dr. med. Fabian Fehlauer,<br />

Gründer des SZHH – eines der führenden Versorgungszentren für Strahlenmedizin,<br />

Radiochirurgie und Schmerztherapie in Deutschland.<br />

Mehr Infos auf www.strahlenzentrum-hamburg.de<br />

© Beate Zoellner


ADVERTORIALS<br />

LOCAL PEOPLE<br />

© Kai Wehl<br />

TRENDIGES AN DER ALSTER<br />

Die Europa Passage wird von Hamburgerinnen und Hamburgern neben den vielfältigen<br />

Shoppingmöglichkeiten vor allem für ihre umfangreichen kulinarischen Angebote geschätzt. Es ist ein<br />

weiteres dazugekommen: My Bread bietet feines Gebäck, Brötchen, Kuchen und Brot.<br />

„Ein belegtes Brot mit Schinken – Schinken! Ein belegtes Brot mit Ei – Ei!“<br />

Wer kennt nicht diesen Textklassiker der Toten Hosen. Beides gibt es jetzt<br />

neu in der Europa Passage, bei My Bread im Erdgeschoss der beliebten<br />

Shoppingmall. Das Eibrot, in diesem Fall nicht einfach nur ein Brot, sondern<br />

ein kunstvoll mit Rührei gefülltes und knusprig getoastetes Briochebrot, ist<br />

eines der Highlights im umfangreichen Sortiment und derzeit Trend in Korea.<br />

Kann es an der <strong>Alster</strong> auch werden finden wir, denn wir haben das „EEG DROP<br />

SAND WICH“ probiert. Zu dem aromatischen Ei kommt zart schmelzender<br />

Cheddar und ein Mayodressing, das perfekt mit beidem harmoniert. Für Frische<br />

sorgen ein kleiner Salat und Avocado. Wir geben dafür 10 von 10 Punkten! Wer<br />

möchte, kann das Ganze auch mit crispy fried korean chicken oder Räucherlachs<br />

wählen. Ein weiteres Highlight ist täglich frisch gebackenes Sauerteigbrot, das<br />

in fünf Varianten angeboten wird, z.B. vegan und mit selbstgemachtem Humus.<br />

Das Schöne, das breit gefächerte Angebot macht von morgens bis abends<br />

glücklich: Vom Croissant über diverse frisch belegte Brötchen sowie Kuchen, drei<br />

verschiedene Reisbowls und besagtes Sauerteigbrot. Wer möchte kann das alles<br />

entspannt zwischen kleinen Kirschbäumen mit Kunstblüten genießen - einem<br />

wunderschönen, farbigen Eyecatcher in der Europa Passage.<br />

EUROPA PASSAGE<br />

Ballindamm 40,<br />

www.europa-passage.de<br />

ALSTER | 13


LOCAL PEOPLE<br />

Marion Elskis als Irmgard Litten im Gespräch mit ihrem Sohn<br />

Hans (Philip Heimke). Der wird von 1933 bis 1938 von den<br />

Nazis gefoltert und gedemütigt - bis er sich das Leben nimmt.<br />

© privat<br />

ÜBER EINEN MANN,<br />

DER HITLER DIE STIRN BOT<br />

© Jan Stapelfeldt<br />

Die Schauspielerin Marion Elskis spielt vom 07.-12. Oktober im Rudolf Steiner Haus in Harvestehude<br />

eine Mutter, die um das Leben ihres Sohnes kämpft: Hans Litten. Der berühmte Anwalt, den viele Zuschauer<br />

aus der Serie „Babylon Berlin“ kennen, bezahlte seinen unermüdlichen Einsatz für die Demokratie mit seinem<br />

Leben. Das Theaterstück „Der Prozess des Hans Litten“ erinnert an einen mutigen Mann.<br />

Im Jahr 1931 geht es vor dem Schwurgericht Berlin-Moabit um<br />

einen Überfall der SA auf den Arbeiter- und Geselligkeitsverein<br />

Wanderfalke im Edenpalast. Im Prozess ist als Armenanwalt und<br />

Nebenklägervertreter auch Hans Litten dabei. Obwohl erst 28<br />

Jahre alt, war er laut SZ „sehr brillant und ein Mann von nicht einzuschüchterndem<br />

Gerechtigkeitssinn.“ Er ließ Adolf Hitler als Zeugen<br />

vorladen, um zu beweisen, dass die NSDAP den SA-Terror billigt und<br />

sogar ausdrücklich anordnet. In der Befragung deckte Litten laut SZ<br />

„Widerspruch um Widerspruch der Aussagen auf, trieb den Zeugen<br />

mit seinen eigenen Aussagen in die Enge. Hitler geriet in Bedrängnis,<br />

verlor seine Selbstsicherheit, wurde nervös, die Staatsmann-Attitüde<br />

zerbrach. Litten bohrte nach, Hitler begann mit hochrotem Kopf zu<br />

brüllen“. Diese Demütigung verzieh Hitler Hans Litten nie. Gleich<br />

nach der Machtübernahme 1933 ließ Hitler den jungen Anwalt ohne<br />

Prozess in Schutzhaft nehmen. Er wird gefoltert und gedemütigt. Es<br />

geht um Leben und Tod. Das weiß auch seine Mutter Irmgard Litten.<br />

Sie kämpft energisch um seine Freilassung. Ohne Erfolg. Hans Litten<br />

stirbt 1938 im KZ Dachau. Diese Leidensgeschichte hat Irmgard Litten<br />

in dem Buch „Eine Mutter kämpft gegen Hitler“ aufgeschrieben.<br />

Der Brite Mark Hayhurst hat auf dieser Grundlage das preisgekrönte<br />

Theaterstück „Der Prozess des Hans Litten“ geschrieben, das 2014<br />

in England uraufgeführt und später in Nürnberg gespielt wurde. Es<br />

geriet aber in Vergessenheit, bis Marion Elskis es vor gut acht Jahren<br />

las. „Ich musste die ganze Zeit schlucken und weinen und hatte<br />

Gänsehaut. Dieses Stück muss unbedingt wieder auf die Bühne“,<br />

14 | ALSTER<br />

fand die Poppenbüttlerin damals und wollte es sofort umsetzen. Es<br />

klappte aber nicht. „Dabei ist die Geschichte von Hans Litten aktueller<br />

denn je. Es geht darum, an diesen mutigen Anwalt, der im Kampf für<br />

Demokratie und Meinungsfreiheit starb, zu erinnern, um zu zeigen,<br />

was passiert, wenn man sich nicht gegen rechtes Gedankengut oder<br />

korrupte Regierungen wehrt. Der Rechtspopulismus wird in Europa<br />

immer stärker und wir müssen für die Demokratie kämpfen und Gewalt,<br />

Hass, Antisemitismus und undemokratische Strömungen stoppen.“<br />

Marion Elskis gelingt es dann später doch, das Stück „Der Prozess des<br />

Hans Litten“ gemeinsam mit dem preisgekrönten Regisseur Marcus<br />

Kaloff zu produzieren und es seitdem in diversen Gedenkstätten<br />

aufzuführen. So fand die Premiere in der Schlosskirche St. Anna des<br />

KZs Lichtenburg statt. „Nur gut 300 Meter von der Zelle entfernt in<br />

der Litten von den Nazis gefoltert wurde. Das war krass, aber ich hatte<br />

das Gefühl, dass er zuguckt und sagt, Es ist gut, dass ihr das spielt und<br />

so meine und die Geschichte meiner Mutter erzählt“. Zuletzt wurde<br />

das Stück am Todestag von Hans Litten im KZ Dachau aufgeführt.<br />

Anfang Oktober kommt die Inszenierung nach Hamburg. Unterstützt<br />

u.a. von der Hamburger Kulturbehörde, der Landeszentrale für politische<br />

Bildung, der Körber-Stiftung, der Alfred Toepfer Stiftung und<br />

dem Ida Ehre Kulturverein gibt es diverse Schulaufführungen und<br />

Abendvorstellungen.<br />

kw<br />

„Der Prozess des Hans Litten“, 07.-12. Oktober, Großer Theatersaal<br />

im Rudolf Steiner Haus, Infos & Tickets: www.hanslitten.de


ADVERTORIAL<br />

DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN.<br />

DER MITMACHZINS FÜR DAS KINDER-<br />

HOSPIZ STERNENBRÜCKE.<br />

Die Hamburger Volksbank hat erstmals ein karitatives Zertifikat aufgelegt, dass eine Geldanlage mit der<br />

direkten Unterstützung einer gemeinnützigen Institution vor Ort verbindet. Für je 1.000 Euro Anlagesumme in den<br />

MitmachZins erhält das Kinder-Hospiz Sternenbrücke eine Förderung in Höhe von 5 Euro.<br />

„Wir erleben bei unseren Kundinnen und Kunden ein wachsendes Bewusstsein<br />

für karitative Anlageformen. Diesen Impuls haben wir gern aufgegriffen und<br />

dabei eine Möglichkeit geschaffen, in und für Hamburg Gutes zu tun“, sagt<br />

Sven Schlautmann, Leiter Private Banking bei der Hamburger Volksbank. „Mit<br />

der Sternenbrücke verbindet uns eine lange Förderfreundschaft. Bei einem<br />

vollständigen Absatz des Zertifikats fließen 5.000 Euro direkt an das Kinder-<br />

Hospiz.“<br />

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg-Rissen ist zum großen Teil<br />

spendenfinanziert und hilft seit mehr als 20 Jahren unheilbar erkrankten<br />

Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen würdevollen Weg bis zu<br />

ihrem Tod gehen zu können. Dabei werden die erkrankten jungen Menschen<br />

und ihre Angehörigen im Rahmen der Entlastungspflege auf dem oft über viele<br />

Jahre andauernden Krankheitsweg bis zur letzten Lebensphase begleitet. Auch<br />

Sven Schlautmann,<br />

Leiter Private Banking<br />

über den Verlust hinaus steht die Sternenbrücke den betroffenen Familien zur<br />

Seite.<br />

„Wir freuen uns sehr, das Kinder-Hospiz mit unserem MitmachZins jetzt noch<br />

zusätzlich unterstützen zu können.“ Das karitative Zertifikat ist zeitlich<br />

begrenzt verfügbar und kann noch bis zum 27. September <strong>2024</strong> gezeichnet<br />

werden. „Wenn auch Sie Ihren persönlichen Beitrag für die Sternenbrücke<br />

leisten und gleichzeitig Geld anlegen möchten, kommen Sie vorbei. Wir beraten<br />

Sie gern“, so Sven Schlautmann. www.hamburger-volksbank.de<br />

Kostenlose<br />

Eignungschecks<br />

Moin Hamburg.<br />

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LOCAL PEOPLE<br />

© Luca Credo<br />

Joschua Gumpert vor einem von ihm<br />

gemalten Torfboden-Querschnitt. Mit<br />

seinen Werken und seinem Umweltschutzengagement<br />

möchte er aufzeigen,<br />

„wie unsere Zukunft ganz konkret<br />

aussehen kann“.<br />

16 | ALSTER


LOCAL PEOPLE<br />

UMWELTSCHUTZ TRIFFT KUNST<br />

Der Hamburger Joschua Gumpert hat sich nicht nur der Kunst, sondern auch dem Umweltschutz verschrieben.<br />

Aus diesem Grund hat der 28-Jährige, der sich als Statement Art Künstler bezeichnet, gerade in<br />

seiner Galerie an der <strong>Alster</strong> die Vernissage zur Ausstellung seiner Werke zum Spendenevent für<br />

das Umweltschutzprojekt „We Need Moor“ werden lassen.<br />

ALSTER MAGAZIN: Sie bezeichnen sich als politischen Künstler<br />

und möchten mit Ihrer Kunst „Visionen und Lösungsansätze<br />

eröffnen, wie wir die Vielfalt und die Schönheit dieses Planeten<br />

bewahren“ {…} können. Finde ich gut, allerdings frage ich<br />

mich, wie Kunst Lösungsansätze eröffnen kann. Wie gelingt<br />

Ihnen das, bzw. mit welchen Mitteln setzen Sie es um?<br />

Joschua Gumpert: Ich bin seit 10 Jahren im Bereich der Kunst tätig und seit<br />

vielen Jahren befasse ich mich intensiver mit Visionen und Lösungsansätzen. Meine<br />

Arbeit beginnt zunächst mit einer Recherchephase von bis zu einem Jahr, in der ich<br />

mich intensiv mit einer Thematik beschäftige.<br />

Beim Thema Moor habe ich vor genau einem Jahr mit der Recherche begonnen.<br />

Dabei versuche ich wirklich, in die Thematik einzudringen und führe beispielsweise<br />

Experteninterviews, um wissenschaftlich fundiert ein künstlerisches Konzept aufzubauen.<br />

Ich persönlich finde, dass Kunst ein unheimlich guter emotionaler Träger sein<br />

kann, um einen Lösungsansatz oder eine Idee zu forcieren. Die Malerei bietet genau<br />

diesen Träger: Menschen, die von einem gesprochenen Wort nicht überzeugt werden,<br />

können vielleicht durch die ästhetische Umsetzung einer Idee inspiriert oder fasziniert<br />

werden.<br />

Die Kunstaktion läuft zugunsten Ihrer gemeinnützigen Umweltschutzorganisation<br />

ONE PLANET Organization, die Sie 2020 im<br />

Alter von 24 Jahren gegründet haben. Respekt. Was war Anlass<br />

der Gründung?<br />

Ich befasse mich seit meinem 18. Lebensjahr mit der Klima- und Ökologiekrise und<br />

habe mehrere Praktika in Umweltschutzorganisationen und gemeinnützigen Vereinen<br />

gemacht. Ich hatte schon lange den Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen. Durch<br />

meine Erfahrungen, sowohl mit positiven als auch negativen Beispielen, wurde mir<br />

bewusst, wie wichtig es ist, den Verwaltungsaufwand bei einer Umweltschutzorganisation<br />

so gering wie möglich zu halten. Wenn man etwas Eigenes aufbaut, hat<br />

man die Möglichkeit, diese Kosten auf null zu setzen. Bei ONE PLANET kann ich bei<br />

jedem Cent überprüfen, wofür er verwendet wird. Das bietet uns als Organisation die<br />

Möglichkeit, möglichst effektiv an unseren Projekten zu arbeiten. Hinzu kommt, dass<br />

ich wirklich großartige Geschäftspartner habe. Das hat uns die Gründung erleichtert.<br />

Diesmal ging es um die Renaturierung eines Moores in Brandenburg.<br />

Motto der Vernissage war entsprechend „We Need Moor“.<br />

Es gibt – leider – unzählige Umweltprobleme – warum gerade<br />

Moore, und warum gerade dieses?<br />

Ja, es gibt sehr viele Umweltprobleme. Mit der Renaturierung der Moore können wir<br />

aber gleich zwei Probleme angehen. Zum einen den Umweltschutz: Indem wir Moore<br />

renaturieren, sorgen wir dafür, dass Ökosysteme wieder aufgebaut werden und die<br />

Artenvielfalt in den Mooren wieder größer wird. Dadurch hat das Moor selbst als<br />

Ökosystem einen enormen Wert für unseren Planeten.<br />

Zum anderen geht es auch um den klimatischen Aspekt: Die Trockenlegung von<br />

Mooren ist für sieben Prozent der deutschen Treibhausgase verantwortlich. Das<br />

entspricht ungefähr 53 Millionen Tonnen CO2 im Jahr und damit dem gesamten<br />

innerdeutschen Flugverkehr oder der Hälfte des deutschen PKW-Verkehrs. Im<br />

Vergleich zu anderen Klimaschutzmaßnahmen wie etwa dem Tempolimit haben die<br />

Moore das 20-fache an Potenzial. Durch die Wiedervernässung der Moore können<br />

wir daher einen erheblich direkteren Einfluss auf den Klimaschutz ausüben.<br />

Das Projekt ist aus mehreren Gründen optimal für mich: Wir arbeiten zum einen mit<br />

zwei renommierten Instituten zusammen, die uns im gesamten Projektverlauf sehr<br />

helfen. Dabei handelt es sich um die Michael Succow Stiftung und das Greifswald<br />

Moorzentrum. Zum anderen ist das Projekt sehr konkret. Es gibt klar definierte<br />

Flächen und formulierte Ziele, die wir gemeinsam festgelegt haben. Auf diese Weise<br />

können wir unseren Impact genau nachverfolgen.<br />

Lassen sich Gemälde, die Zerstörung zeigen und uns Menschen<br />

daran erinnern, was wir falsch machen, gut verkaufen? Wie schwer<br />

ist der Spagat zwischen Kommerz und Kritik – Sie müssen davon ja<br />

auch leben…<br />

Natürlich ist das ein schmaler Grat. Viele Menschen kaufen gern Kunstwerke, die<br />

vor allem einen ästhetischen Anspruch haben und in erster Linie schön sein sollen.<br />

Das ist auch vollkommen in Ordnung. Mich persönlich allerdings faszinieren am<br />

meisten solche Gemälde, die einen kunsthistorischen Überbau haben oder aus einer<br />

gewissen Intention heraus gemalt wurden. Daher finde ich es schön, wenn Kunst eine<br />

Geschichte erzählen kann. Ursprünglich habe ich künstlerisch gern das dargestellt,<br />

was verloren gegangen ist. Dazu gehörte das Spielen mit den Emotionen Wut und<br />

Trauer in meinen Kunstwerken. In den letzten Jahren ist mir aber klar geworden, dass<br />

ich meine Energie viel lieber dafür nutzen möchte, ein Teil der Lösung zu sein. Ich<br />

möchte aufzeigen, wie unsere Zukunft ganz konkret aussehen kann.<br />

Gibt es schon eine Summe, die zusammengekommen ist,<br />

oder läuft die Spendenaktion noch?<br />

Die Spendenaktion läuft noch bis Ende Oktober. Aktuell liegt die gesammelte Spendensumme<br />

im niedrigen fünfstelligen Bereich. Wir führen weiterhin Gespräche mit<br />

Unternehmen und auch privaten Förderern, die dieses Projekt unterstützen möchten.<br />

Wir hoffen, dass wir noch viele weitere großartige Unterstützer finden.<br />

Wie lange läuft die Ausstellung noch und werden die Bilder auch<br />

noch anderswo zu sehen sein?<br />

Bis zum 31. Oktober. Ursprünglich war der Plan, die Ausstellung auch noch an andere<br />

Orte in Deutschland wie Berlin oder Köln zu bringen. Wir haben uns nun aber als<br />

Team vorerst dagegen entschieden, weil wir die Bilder zum einen in der VISION<br />

GALLERY, in Hamburgs bester Lage, dauerhaft im Galerie Surrounding ausstellen<br />

wollen. Zum anderen möchte ich den Ort vor allem im Oktober als Plattform nutzen,<br />

um Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu involvieren und vor Ort Vorträge zu<br />

diesem Thema zu halten. Mein Ziel ist es eine Symbiose aus Wissenschaft und Kunst<br />

zu schaffen und ich freue mich darauf, viele weitere Besucher begrüßen zu dürfen. kw<br />

VISION GALLERY<br />

Große Theaterstraße 43, 20354 Hamburg, www.joschuagumpert.de<br />

ALSTER | 17


LOCAL PEOPLE<br />

CHARITY: VON DER ALSTER<br />

ANS MITTELMEER – ZU FUSS !<br />

Wandern ist in, aber jetzt wird es krass: Der Hamburger Unternehmer<br />

Thorsten Kirschke (60) ist am 18. August mit Rucksack und Zelt am Cliff an<br />

der <strong>Alster</strong> gestartet, um zur französischen Mittelmeerküste zu laufen. Das macht<br />

rund schlappe 2.000 Kilometer! Seine Mission: Spenden von 10.000 €<br />

für das Mentoringprogramm Zeit für Zukunft zu sammeln – und damit<br />

Hamburger Kinder mit schwierigen Startbedingungen bessere Chancen im Leben<br />

zu schenken. Die Idee zu dieser Benefiz-Aktion kam Thorsten Kirschke auf einem<br />

seiner ausgedehnten Spaziergänge. Ende 2023 hatte er sich gemeinsam mit<br />

seiner Frau Petra als Mentor bei Zeit für Zukunft beworben. Beide haben das<br />

Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen. Inzwischen betreut seine Frau ein<br />

junges Mädchen aus Rahlstedt. Die beiden treffen sich regelmäßig; gemeinsam<br />

erkunden sie die Stadt und das Leben. „Ich bin begeistert von Zeit für Zukunft –<br />

ein Zusammenschluss engagierter Menschen, die Hamburger Kindern den Start ins<br />

Leben erleichtern. Mit meiner Langwanderung möchte ich andere ermutigen, groß<br />

zu denken, gewohnte Pfade zu verlassen und ihre Leidenschaft zu leben. Und ich<br />

möchte das Mentoringprogramm im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen“,<br />

erklärt Thorsten Kirschke. Spenden kann jeder über www.betterplace.org.<br />

Infos zum Verein gibt es auf www.zeitfuerzukunft.org<br />

© privat<br />

Läuft rund 2.000 km zugunsten<br />

eines Mentoringprogramms.<br />

KAMELRENNEN<br />

FÜR DEN GUTEN ZWECK<br />

Der Verein MenscHHamburg hatte am 17. August zum<br />

7. Hamburger Kamelrennderby auf den Dom geladen. Ein<br />

einzigartiges Event, das zum wiederholten Mal nicht nur jede<br />

Menge Spaß und Spannung bot, sondern dank Antrittsgeldern<br />

auch wohltätige Projekte in der Hansestadt unterstützt. 12<br />

Spielende aus 3er-Teams verschiedener Kategorien wie Firmen,<br />

Medien, Promis und Vereine/Stiftungen sind pro Runde gegeneinander<br />

angetreten, um mit Kugeln, die in Löchern versenkt<br />

werden mussten, kleine Kamele anzutreiben. Ein Domklassiker,<br />

den wohl die meisten HamburgerInnen schon mindestens<br />

einmal gespielt haben. Das <strong>Alster</strong> <strong>Magazin</strong> war durch seinen<br />

Geschäftsführer Benjamin Haben vertreten und landete im<br />

guten Mittelfeld. Sieger gab es natürlich auch. Während die<br />

meisten Kategorien jeweils um einen fantastischen Pokal<br />

spielten, gab es für Vereine und Stiftungen zusätzlich einen<br />

2.222 Euro-Scheck. Der ging diesmal an die St. Pauli Kirche/<br />

Elbdiakonie. Dafür von der Redaktion: Daumen hoch!<br />

Der Verein: MenscHHamburg e.V. ist ein kleiner gemeinnütziger,<br />

2011 gegründeter Verein. Im Mittelpunkt stehen die<br />

Menschen der Stadt. Durch die gute Vernetzung der Aktiven des<br />

Vereins eröffnen sich interessante Möglichkeiten, Projekte und<br />

Aktionen ins Leben zu rufen, die den Menschen in Hamburg<br />

zugute kommen. Infos: www.mensch.hamburg<br />

18 | ALSTER<br />

Siegten bei den Promis: Politiker Arne<br />

Platzbecker (SPD) und Moderator Arnd Zeigler.<br />

MenscHHamburg-Vorstand Lars Meier feierte mit (v.l.).


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LOCAL PEOPLE<br />

Station <strong>08</strong> – Der Wasserturm im Stadtpark: Anfang<br />

des 20. Jahrhunderts entstanden auf dem heutigen<br />

Stadtgebiet mehrere monumentale Wassertürme. Einer<br />

davon steht seit 1916 in der Mitte des Stadtparks.<br />

5. ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR<br />

In der Metropolregion Hamburg entsteht ein Netz von Routen der Industriekultur.<br />

Nach Neumünster, Schwerin, Lauenburg und Geesthacht hat nun auch Hamburg eine erste Route entwickelt.<br />

Auf dieser kann die lokale Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte des Industriezeitalters<br />

in Barmbek und Winterhude erkundet werden.<br />

Industriedenkmale begegnen uns überall. Die Metropolregion Hamburg bringt<br />

„ihre“ Industriedenkmale ins Bewusstsein und erzählt ihre Geschichte. Mit<br />

Führungen und Veranstaltungen rund um die Industriedenkmale ziehen die<br />

„Tage der Industriekultur“ seit 2011 jeweils bis zu 18.000 Besucher an.<br />

Diese gute Resonanz hat die Stiftung Historischer Museen Hamburg und das<br />

Museum der Arbeit motiviert, diese Orte der Industriegeschichte auch dauerhaft<br />

als Ausflugsziele zusammen zu fassen. Entstanden ist in Zusammenarbeit mit der<br />

Metropolregion Hamburg die Routen der Industriekultur Barmbek-Winterhude.<br />

Anhand von 20 Stationen können wichtige Meilensteine der industriegeschichtlichen<br />

Entwicklung erlebt werden.<br />

Die Tour startet an den Gebäuden der ehemaligen New-York Hamburger<br />

Gummi-Waaren Compagnie - mit über 1.000 Beschäftigten einst Barmbeks<br />

größte Arbeitgeberin. In ihr befindet sich heute das Museum der Arbeit. Über den<br />

angrenzenden Osterbekkanal ließen sich Rohstoffe und Kohle zu den Fabriken und<br />

zu den Kraftwerken bringen. Hier lag auch die <strong>Alster</strong>schifffahrtswerft zur Instandhaltung<br />

der <strong>Alster</strong>flotte. Noch heute fährt die „St. Georg“ vom Jungfernstieg bis<br />

zum Museum der Arbeit.<br />

An der unteren Osterbek errichteten die Ingenieure und Mühlenbauer Nagel und<br />

Kaemp eine Produktionsanlage, aus der sich eine der bedeutendsten Fabriken<br />

Hamburgs entwickeln sollte. Sie stellte Kräne her, darunter den ersten elektrischen<br />

Kaikran der Welt. Heute ist hier die Kulturfabrik Kampnagel. Vom Erfolg der<br />

Margarine als günstigem Butterersatz zeugt die Margarinefabrik Hinrich Voss mit<br />

ihrem imposantes Eingangsgebäude in der Bramfelder Straße. Heute ist hier die<br />

Hauptverwaltung einer Krankenkasse.<br />

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand in der Mitte des Stadtparks der imposante<br />

Winterhuder Wasserturm mit einer Höhe von fast 65 Metern. Was nur wenige<br />

wissen: Auch das Barmbeker Krankenhaus erhielt damals einen eigenen Wasserturm,<br />

um diese Stadt in der Stadt zu versorgen.<br />

Unmittelbar an Hamburgs ältester U-Bahnlinie westlich des Barmbeker Bahnhofs<br />

liegt die Hauptwerkstatt der Hamburger Hochbahn. Neben großen Reparaturhallen<br />

befand sich dort auch ein Kraftwerk, mit dem die Hochbahn ihren Betriebsstrom<br />

deckte.<br />

Alle bisher erschienenen Routen sind online hier verfügbar:<br />

metropolregion.hamburg.de/industriekultur/routen<br />

Station 05 –Der <strong>Alster</strong>dampfer „St. Georg“:<br />

Vor dem Bau der U-Bahnen zählten die <strong>Alster</strong>schiffe zu<br />

den günstigsten Verbindungen in den Hamburger Norden.<br />

20 | ALSTER


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LOCAL PEOPLE<br />

IN WINTERHUDE KANADA ERLEBEN<br />

Seit Jahrzehnten bereist Achill Moser die ganze Welt, seit einigen Jahren auch mit seinem Sohn Aaron.<br />

Aktuell waren die beiden in Kanada. Was sie dort erlebt haben, zeigen sie demnächst im Planetarium in der<br />

Sternenkuppel. Schon jetzt sind dort einige Bilder als Dauerausstellung zu sehen.<br />

ALSTER MAGAZIN: Warum diesmal Kanada?<br />

Achill Moser: Wir wollten in Kanada ursprüngliche Natur und Wildnis hautnah<br />

erleben und vor allem Nunavik, das Land der Inuit, eines der letzten großen<br />

Natur- und Tierparadies unseres Planeten, mit der Kamera dokumentieren;<br />

wollten First Nations, Inuit, Trapper, Fallensteller und Auswanderer treffen. Wir<br />

waren insgesamt 3 Monate unterwegs - vom Osten zum Westen, vom Atlantik<br />

zum Pazifik. Highlights: NUNAVIK, das Land der Inuit, im Norden der kanadischen<br />

Provinz Québec. Und der Westen Kanadas, wo wir im Faltkajak auf dem Bow<br />

River und den Nation Lakes unterwegs waren – durch die Rocky Mountains und<br />

schier endlose Wälder.<br />

Ihr habt euch sogar mit dem Hubschrauber im Nichts absetzen<br />

lassen - beschreibe doch bitte deine Gefühle nach dem er wieder<br />

weggeflogen war.<br />

Es war ein seltsames Gefühl, als uns der Hubschrauber in der Wildnis von Nunavik<br />

absetzte. Irgendwie fühlten wir uns ausgesetzt und verloren. In hunderten von<br />

Kilometern kein Ort, keine Straße, keine Menschenseele – aber eine grandiose<br />

Natur. Schon aus dem Hubschrauber sahen wir unter uns ein Land, das sich aus<br />

Millionen von Seen und Flüssen zusammensetzt, unterbrochen von Wäldern,<br />

Bergen und leuchtenden Moos- und Flechtenteppichen. Ein Meisterwerk der Natur,<br />

in dem mehr Tiere als Menschen leben.<br />

Die beiden<br />

Fotografen Achill<br />

und Aaron (r.)<br />

Moser nehmen<br />

Zuschauende in<br />

Winterhude mit<br />

auf ihre Kanada-<br />

Expedition.<br />

22 | ALSTER


LOCAL PEOPLE<br />

Stundenlanges Warten auf<br />

die schönsten Tierfototos<br />

wurde häufig belohnt.<br />

Teile Kandas „setzen sich aus<br />

Millionen von Seen und Flüssen<br />

zusammen“, da hilft ein Kajak.<br />

Fotos: © Aaron & Achill Moser<br />

Gibt es auch dort in der von uns weit entfernten Wildnis sichtbare<br />

Zeichen des Klimawandels?<br />

Besonders im Norden Kanadas, im Land der Inuit, sind die Zeichen des Klimawandel<br />

sichtbar. Die Inuit klagen über extreme Waldbrände, ausgelöst durch große<br />

Trockenheit, sodass die Tiere immer weniger Nahrung finden. Als Gäste der Inuit<br />

haben wir erfahren, das Nunavik, eines der letzten großen Wildnisse unserer Erde,<br />

durch die Erkundung neuer Erzvorkommen und den Bau von Staudämmen bedroht<br />

ist, sodass die Inuit um die Erhaltung ihrer angestammten Heimat sowie die Weidegründe<br />

und Wanderrouten der Tiere fürchten. So ist in den vergangenen Jahren<br />

eine der größten wildlebenden Karibuherden der Erde dramatisch geschrumpft.<br />

Von einst 800.000 Tieren gibt es heute nur noch 8.000.<br />

NUNAVIK liegt im hohen Norden der kanadischen Provinz Québec und erstreckt<br />

sich über eine Fläche von 510.000 Quadratkilometer – so groß wie Deutschland,<br />

Dänemark, Niederlande, Belgien und die Schweiz. Aber nur 11.000 Menschen sind<br />

in diesem riesigen Naturraum beheimatet; 90% der Bewohner sind Inuit.<br />

Was war für euch das Beeindruckendste?<br />

Aaron: Mich begeisterten die intensiven Tierbegegnungen; oft lag ich stundenlang<br />

in feuchten Wiesen oder hockte im Gebüsch, um mit der Kamera Wölfe,<br />

Schwarzbären, Elche oder Wapitihirsche zu beobachten. Es war, als würden mir die<br />

Tiere ein Stück von sich selbst schenken.<br />

Achill: Mich berührten die Begegnungen mit den Menschen, die wir auf unserer<br />

Reise trafen: First Nations, Inuit, Trapper, Fallensteller und Auswanderer, die uns<br />

von ihrem Leben in der Natur erzählten; eine überwältigende Natur: Wir sahen<br />

spektakuläre Bergketten, gewaltige Gletscher, endlose Wälder, rauschende Flüsse,<br />

türkisfarbene Seen.<br />

Achill – du bist schon mehrfach um die Welt gereist, was nimmst du<br />

mit von dieser Reise?<br />

Das Erleben eines einzigartigen Natur- und Tierparadieses im Norden Kanadas war<br />

grandios, kaum in Worte zu fassen. Andererseits war es die anstrengendste Reise<br />

meines Lebens: Wir erlebten sintflutartige Regengüsse, schwere Gewitterfronten,<br />

Stürme, eisige Stromschnellen, dichte Nebelbänke, Waldbrände – dann die<br />

Blackflies, kleine Mücken, die mit ihrem zangenförmigen Beißwerkzeug, winzige<br />

Stücke aus der Haut herausbeißen und das Blut aufsaugen; jeder von uns hatte<br />

mehr als 500 Bisswunden im Gesicht und am Körper. Und schließlich die nicht<br />

ungefährlichen Begegnungen mit Schwarzbären und Wölfen, sodass wir am Tag<br />

und auch nachts äußerst wachsam sein mussten. Ein Schwarzbär richtete sich nur<br />

sechs Meter vor mir auf … zum Glück ging alles gut. Ein anderer Schwarzbär<br />

kletterte am Ufer auf unser Kajak, schnappte sich einen Lebensmittelbeutel und<br />

verschwand damit im Wald.<br />

Die Reise wird euch erst einmal noch extrem präsent bleiben, denn<br />

ihr geht bis März des kommenden Jahres auf Deutschland-Tournee<br />

– und das sogar erstmals als 360° Animation – worauf freut ihr euch<br />

am meisten?<br />

Wir freuen uns darauf, die Zuschauer auf unsere Kanadareise mitzunehmen;<br />

freuen uns auf die Reaktionen und Gespräche, wenn die Besucher unsere Fotound<br />

Filmaufnahmen von den faszinierenden Natur- und Tierparadiesen gesehen<br />

haben, die auch weiterhin geschützt werden müssen. Denn wir brauchen die Natur<br />

mit ihrer fantastischen Vielfalt nicht als ökonomischen Faktor, wir brauchen die<br />

Natur für unsere Seele.<br />

kw<br />

AKTUELLES<br />

Ab 29.09. präsentieren Achill Moser und Aaron Moser 10x ihre neue<br />

Live-Multivisionsshow „Kanada – Durch Weite und Wildnis“ im<br />

Planetarium Hamburg und berichten mit beeindruckenden Foto- und<br />

Filmaufnahmen an der Sternenkuppel (erstmals mit 360°-Aufnahmen)<br />

von ihrer abenteuerlichen Kanada-Expedition. Zudem zeigen die<br />

Fotografen im Planetarium (bis Ende Januar 2025) eine faszinierende<br />

Kanada-Fotoausstellung. Mehr dazu: www.planetarium-hamburg.de<br />

ALSTER | 23


VERANSTALTUNGSTIPPS<br />

© Michael Petersohn<br />

EIN STÜCK VOLL FANTASIE<br />

Die Komödie Winterthuder Fährhaus zeigt ab dem 20. September das Stück<br />

„MÜNCHHAUSEN – ODER: FREUDS LETZTE REISE”. Inhaltlich dreht es sich um<br />

den Vorabend des zweiten Weltkrieges, an dem ein merkwürdiger Mann landet. Er<br />

behauptet, er käme vom Erdbeerpflücken auf dem Mond, in einem Ballon auf dem<br />

Dach des Buckingham Palastes. Als sich der englische Geheimdienst an dem Mann<br />

die Zähne ausbeißt, wird der Psychologe Sigmund Freud zu Rate gezogen. Am Anfang<br />

kann auch er keine Analyse stellen, doch dann erkennt er Fakten und Tatsachen<br />

in den Erzählungen. Die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere beginnen, sich<br />

näher zu kommen, während Realität und Fiktion verschwimmen. Basierend auf dem<br />

Comic von Flix/Kissel hat Sönke Andresen ein Theaterstück voller Fantasie und Magie<br />

geschrieben, in dem es darum geht, was Wahrheit und was Lüge ist.<br />

KOMÖDIE WINTERTHUDER FÄHRHAUS<br />

Weitere Informationen unter www.komoedie-hamburg.de<br />

BENEFIZKONZERT IN DER ELPHI<br />

Die in Hamburg ansässige Deutsche Stiftung Musikleben lädt am 14. Oktober zum<br />

Benefizkonzert „So klingt Zukunft!“ in die Elbphilharmonie ein und präsentiert ausgewählte<br />

Stipendiatinnen und Stipendiaten. 26 junge MusikerInnen werden dabei sein<br />

und eine ehemalige Stipendiatin, die gerade als Pianistin ihre Solokarriere durchstartet:<br />

Mariam Batsashvili. Die musikalische Leitung des Kammerorchesters übernimmt der<br />

Nachwuchsstar Nicolò Foron. Die eingeladenen jungen KünstlerInnen zeigen stilistische<br />

Vielfalt und großes Können in verschiedenen Kammermusikensembles. Der Erlös des<br />

Benefizkonzerts kommt der Stiftungsarbeit und damit den jungen MusikerInnen zugute.<br />

ELBPHILHARMONIE<br />

Weitere Informationen unter www.elbphilharmonie.de<br />

MEGATALENT MIT<br />

FINGERSTYLE-GITARRE<br />

Die Kunstklinik Eppendorf präsentiert am 13. September um 19 Uhr im Rahmen der Hamburger Gitarrentage Jiazhao<br />

Liu „Jaco“. Einen der aufgehenden Sterne am internationalen „Fingerstyle-Gitarrenhimmel“. In seiner Heimat<br />

China genießt er schon jetzt große Popularität, was sich in mehr als einer Millionen Followern im chinesischen<br />

Internet niederschlägt. 2017 gewann er mit dem „WAGF Fingerstyle Competition“, den wohl prestigeträchtigsten<br />

Gitarrenwettbewerb in China. Seitdem teilt er sich die Bühne mit renommierten GitarristInnen wie Vitaly Makukin,<br />

Petteri Sariola, Sönke Meinen u.v.a. Sein erstes Album „A brand new day“ veröffentlichte Jaco 2019. Schon zwei<br />

Jahre später folgte das zweite Album unter dem schlichten Titel „17“. Sein persönlicher Gitarrenstil ist von ganz<br />

unterschiedlichen Genres wie Rock, Pop, Funk, Jazz aber auch ostasiatischen Elementen beeinflusst und<br />

verblüfft gleichermaßen durch Virtuosität, Intensität und atemberaubende perkussive Effekte. Um seine<br />

Kompositions- und Spieltechnik zu verfeinern, studiert er derzeit im renommierten Weltmusikstudiengang der<br />

Musikhochschule Dresden. Während er insbesondere in China und Vietnam regelmäßig auf der Bühne steht,<br />

dort von Publikum und Presse gefeiert wird und in seiner Heimat viele Kinder und Jugendliche für das<br />

Gitarrespielen begeistern konnte, ist Jaco in Europa noch relativ unbekannt. Das Konzert im Rahmen der<br />

„Neuen Szene“ der Hamburger Gitarrentage in der Kunstklinik trägt dazu bei, dies zu ändern.<br />

KUNSTKLINIK<br />

Weitere Infos unter www.kunstklinik.hamburg<br />

© Ovidiu Matiu<br />

© privat<br />

24 | ALSTER


VERANSTALTUNGSTIPPS<br />

© Perez Fajardo<br />

MUSIK AUS LATEINAMERIKA<br />

Gitarre und Gesang kann man am 07. September um 20<br />

Uhr auf Kampnagel hören, denn der uruguayische Singer-<br />

Songwriter Jorge Drexler kommt nach seinen Welttourneen mit<br />

größerem Ensemble nun mit seinen Songs nach Hamburg. Auf<br />

vierzehn Studioalben in 30 Jahren hat Drexler epochale Songs<br />

geschaffen, deren Texte von Literatur und Wissenschaft gleichermaßen<br />

inspiriert sind und die traditionelle uruguayische<br />

Musik mit Bossa Nova, Pop, Jazz und elektronischer Musik<br />

verbinden. Als einer der erfolgreichsten Musiker Lateinamerikas<br />

reduziert er in seinen Liedern spanischsprachige Musikgeschichte<br />

auf das Wesentliche.<br />

KAMPNAGEL<br />

Weitere Informationen auf www.kampnagel.de<br />

ERINNERN UND VERGESSEN<br />

Am 16. September wird um 19:30 Uhr auf Kampnagel das Projekt: „Kofflers<br />

Schicksal: Die Goldberg-Variationen” gezeigt. Mit einer musikalischen Untermauerung<br />

des Jewish Chamber Orchestra Munich entsteht ein Porträt des polnischen<br />

Komponisten Józef Koffler, das sich mit persönlichem und gesellschaftlichem Erinnern<br />

und Vergessen beschäftigt und die deutsche Erinnerungskultur hinterfragt.<br />

Der Musiker steht exemplarisch für viele jüdische KünstlerInnen seiner Generation:<br />

Seine vielversprechende Karriere wurde durch den aufkommenden Nationalsozialismus<br />

jäh unterbrochen, sein Name und sein bedeutendes musikalisches Werk<br />

sind heute nahezu vergessen. Die deutsch-jüdische Dramatikerin Stella Leder<br />

hat für dieses Projekt einen Text geschrieben, der Biografie Kofflers und seine<br />

wichtigsten Werke zu zeitgemäßer Erinnerungsarbeit verwebt.<br />

KAMPNAGEL<br />

Weitere Infos gibt es unter www.kampnagel.de<br />

© G2 Baraniak<br />

DER KUSS<br />

Ab dem 06. September um 20 Uhr kann man das Theaterstück „Der Kuss” im<br />

Sprechwerk sehen. Es handelt von zwei älteren Personen, die sich auf einer Wanderung<br />

mehrmals begegnen. Bei jedem Treffen erfahren sie mehr voneinander,<br />

streiten, flirten und nähern sich an. Es geht um Einsamkeit, geplatzte Träume und<br />

einen Blick in die Vergangenheit. Dabei wird es nicht zu einem deprimierenden<br />

Stück, sondern überzeugt mit witzigen Charakteren und intelligenten Dialogen.<br />

Am Ende stellt sich die Frage: „Können sie sich gegenseitig retten oder haben sie<br />

sich nur einen unerwarteten Tag Aufschub verschafft auf ihrem Weg?”.<br />

SPRECHWERK<br />

Mehr unter sprechwerk.hamburg<br />

© Thomas Dashuber<br />

ALSTER | 25


| TRAUMBÄDER<br />

LOCAL PEOPLE<br />

© HLC/Kinedo<br />

ADVERTORIAL<br />

Eine Duschabtrennung ist als Ecken- oder Nischeneinbau bzw.<br />

an einer geraden Wand installierbar und eignet sich für<br />

jede Badgröße.<br />

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für ein neues Badezimmer!<br />

BADEZIMMERSANIERUNG VOM PROFI<br />

Schon lange dient das Badezimmer nicht mehr nur zum einfachen Duschen - es<br />

ist längst ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen geworden. Das wissen auch<br />

die Profis von Sanitärtechnik Lind, die in Hamburg und Umgebung persönliche<br />

Traumbadezimmer erschaffen. „Ob Komplettbad- oder Teilbadsanierung, wir<br />

verhelfen Ihnen mit unseren professionellen Leistungen aus einer Hand zu einem<br />

neuen Komfort nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Zu unserem umfangreichen<br />

Leistungsangebot gehört die Komplettbadsanierung um einen alten<br />

schmucklosen Raum in Ihr persönliches Traumbad zu verwandeln. Dabei ist es<br />

unerheblich, ob es sich um ein geräumiges Familienbadezimmer oder ein kleines<br />

Gäste-WC handelt“, sagt Geschäftsführer Alexander Lind. Mehr Infos unter<br />

Tel. 040 611 820 78 und auf www.sanitaertechnik-lind.de<br />

MODERNES BADDESIGN<br />

FÜR AVANTGARDISTEN<br />

Gehen im Badezimmer Optik und Funktionalität Hand in Hand, spricht man<br />

oft von einer Wellness-Oase. Einzigartige Akzente setzt hierbei bspw.<br />

eine Walk-in Duschabtrennung mit edlen Profilfarben. In Sonderfarben<br />

gestaltete Profile in Kobaltblau gebürstet oder Kupfer machen den schlichten<br />

Auftritt der Glasabtrennung zu einem Eyecatcher. Dezenter kommt die<br />

Ausführung in Edelstahl gebürstet daher.<br />

Durch die offene Gestaltung entsteht eine Bewegungsfreiheit ohnegleichen.<br />

Zudem zeichnet sich eine solche Duschabtrennung durch ihren<br />

barrierefreien, komfortablen Einstieg aus. Die dabei verwendeten hohen<br />

Glaswände erleichtern die Reinigung und schaffen Transparenz, während<br />

die Glasabtrennung kalkschutzbehandelt ist und für die nötige Alterungsbeständigkeit<br />

sorgt. Ergänzt werden kann die Duschabtrennung – übrigens in<br />

einer Nische, Ecke oder an einer geraden Wand installierbar –<br />

um einen um 180 Grad schwenkbaren Flügel für noch mehr Spritzschutz.<br />

Ein erweitertes Programm beinhaltet eine feste Seitenwand für die Eck-<br />

Installation, als Türoption eine Schiebe- oder Schwenktür mit Festelement<br />

und weitere praktische Features. In verschiedenen Abmessungen von<br />

70 bis 180 cm erhältlich, eignet sie sich selbst für kleine Bäder.<br />

Alter Teichweg 63 • 22049 Hamburg<br />

Tel.: 040 - 611 820 78 • Mobil: 0171 / 20 24 670<br />

www.sanitaertechnik-lind.de • info@sanitaertechnik-lind.de<br />

Übrigens: Im Internet gibt es praktische Konfiguratoren für Duschabtrennungen<br />

und -wannen, sodass jeder sein persönliches Traumbad bequem<br />

von zu Hause aus realisieren kann. HLC<br />

26 | ALSTER


BAUEN & LOCAL RENOVIEREN PEOPLE|<br />

NACHHALTIG VERPACKT<br />

In Zeiten steigender Energiepreise und wachsenden Umwelbewusstseins<br />

wird die energetische Sanierung von Hausfassaden zu einer<br />

immer wichtigeren Maßnahme für Hausbesitzer. Die vorgehängte,<br />

hinterlüftete Fassade erfreut sich dabei immer größerer Beliebtheit.<br />

Umweltbewusst und designstark zeigen sich innovative Fassadensysteme.<br />

Premium-Hersteller verwenden schlag- und bruchfestes Polyester<br />

Fiberglas – voll recyclebar, frei von Schadstoffen wie Asbest, Halogen<br />

und Cadmium. Zudem überzeugt ihr Fassadenprogramm durch eine<br />

große Farbauswahl, verschiedene Oberflächenstrukturen und Formate,<br />

die Hausbesitzer individuell kombinieren können. Die hinterlüftete<br />

Konstruktion sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch, der<br />

Schimmelbildung vorbeugt und die Lebensdauer der Fassade verlängert.<br />

Neben den offensichtlichen ökologischen Vorteilen bietet die Regierung<br />

ebenso wie einige Energieversorger attraktive Förderprogramme für<br />

energetische Sanierungsmaßnahmen an. Dadurch werden Investitionen<br />

in die Zukunftsfähigkeit von Immobilien zusätzlich attraktiv. HLC<br />

Designstark und kreativ präsentieren sich innovative Fassadensysteme.<br />

Die Fassadenbekleidung wird auf Unterkonstruktionen<br />

angebracht und schützt das Mauerwerk zuverlässig<br />

vor Witterungseinflüssen.<br />

© HLC/Zierer Fassaden<br />

Garagentore und Haustüren nach Maß<br />

• Die meistgekauuen Garagentore<br />

Europas<br />

• Vielfalt in Funkkon und Design<br />

• Individuelle Beratung<br />

• Kompleee Montage, Demontage<br />

und Wartung<br />

• HÖRMANN Stützpunkt-Lieferant<br />

Seit über 50 Jahren<br />

Porgesring 12 | 22113 Hamburg<br />

Telefon: 040/733 607-0 | E-Mail: info@hansabaustahl.de<br />

www.hansabaustahl.de<br />

ALSTER | 27


BAUEN & RENOVIEREN<br />

Fotos: Holstenhallen Neumünster – Messe NordBau – SixConcept<br />

NORDBAU UND CONBAU NORD <strong>2024</strong>:<br />

ALTBAU, NEUBAU - HIER GEHT‘S LANG!<br />

Wer bauen, sanieren oder renovieren möchte, kommt an der Nordbau <strong>2024</strong> vom<br />

4. bis 8. September auf dem Messegelände Holstenhallen Neumünster nicht vorbei.<br />

Gerade jetzt suchen Bauwillige und vor allem „Umbau-Willige“ nach guten (Heiz-)Lösungen für ihr Zuhause.<br />

Als interessantes neues Format lockt außerdem die CONBAU Nord.<br />

Wärmepumpe mit oder lieber ohne PV-Anlage auf dem Dach? Infrarotheizung<br />

als Alternative? Oder vielleicht doch eine Kombinationslösung<br />

mit Gas? Viele Hausbesitzer*innen befinden sich im freien Fall und<br />

suchen nach Lösungen. Aber auch auf der anderen Seite, bei den Betrieben der<br />

Baubranche, ist nicht alles rosig. Viele suchen nach neuen Mitarbeiter*innen. Wie<br />

gut, dass es die NordBau gibt!<br />

GUTER TREFFPUNKT<br />

Neue Produkte und Trends entdecken, Aussteller*innen und Expert*innen persönlich<br />

treffen, Beratung erhalten, Geschäfte machen, sich weiterbilden, netzwerken<br />

– dafür steht die Fachmesse, die vom 4. bis 8. September auf dem Gelände der<br />

Holstenhallen Neumünster stattfindet. Und sie wird wieder in Ausmaßen daherkommen,<br />

wie es vor der Corona-Pandemie der Fall gewesen ist, denn die Themen<br />

Bauen und Sanieren könnten aktueller nicht sein.<br />

LÖSUNGSANSÄTZE ERNEUERN<br />

„Die Herausforderungen zur Erreichung der Klimaneutralität im Wohngebäudesektor<br />

sind gigantisch“, betont Kongress-Mitorganisator Prof. Dietmar Walberg. Als<br />

Geschäftsführer der ARGE e.V. und Honorarprofessor im Fachbereich Bau der<br />

TH Lübeck berät Prof. Walberg die Landes- und Bundesregierung im Bereich<br />

Wohnungsbau und hat mit seinem Institut zwei Machbarkeitsstudien herausgegeben,<br />

die aufhorchen lassen. Sie zeigen: Viele vermeintliche Lösungsansätze<br />

der Vergangenheit können und müssen über Bord geworfen werden, sonst wird<br />

das Ziel, die Klimaneutralität<br />

im Jahr 2045 zu erreichen,<br />

gefährdet. „Effiziente Strategien<br />

und Lösungsansätze sind<br />

stark von den regionalen Gegebenheiten<br />

abhängig“, ergänzt<br />

Prof. Walberg. Er wird als<br />

einer von 40 Referent*innen<br />

seine Expertise mit den<br />

Teilnehmer*innen der CONBAU<br />

Nord teilen – eine Premiere.<br />

28 | ALSTER


ADVERTORIAL<br />

BAUEN & RENOVIEREN<br />

PREMIERE CONBAU NORD<br />

Neben dem ausgebuchten Freigelände mit den Baumaschinen, Baugeräten<br />

und Nutzfahrzeugen für die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen, liegt<br />

der Fokus auf der Premiere der CONBAU Nord. Der Baukongress widmet sich<br />

den zentralen Themen Wohnungsbau und Wärmewende. 40 Expert*innen<br />

aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Politik sowie Finanzindustrie<br />

informieren und diskutieren, wie zukünftig effizienter Wohnungsbau gelingen<br />

kann. Die CONBAU Nord bietet vom 4. bis 5. September die Möglichkeit für<br />

Austausch und Anstoß, um im Hochbau dringende Entwicklungen voranzutreiben.<br />

Schließlich spielt neben dem Klima-Aspekt auch die Anzahl der in<br />

Zukunft benötigten Wohnungen eine entscheidende Rolle.<br />

NEUE ARBEITSKRÄFTE<br />

Zügig machbare Lösungen zu entwickeln, ist für die Baubranche sehr wichtig,<br />

denn Perspektiven für zukünftige Bautätigkeiten können auch wieder<br />

Arbeitskräfte in die Bau- und Handwerksfirmen locken. Auf der eigens angelegten<br />

Recruiting-Fläche in Halle 1 präsentieren sich Firmen an allen fünf<br />

Messetagen. Hier finden sie statt, die Gespräche zwischen Arbeitgeber*in und<br />

Arbeitnehmer*in; hier lernen sich beide Seiten kennen. Das Angebot findet<br />

in Ergänzung zum traditionellen nordjob Bau-Tag am 5. September statt, der<br />

jungen Menschen Jobmöglichkeiten in und um die Baubranche aufzeigt.<br />

VON BAUMASCHINEN BIS ENERGIETECHNIK<br />

Fachbesucher*innen und private Bauinteressierte finden in thematisch<br />

besetzten Hallen und auf dem Freigelände Aussteller*innen aus der kompletten<br />

Bandbreite des Baugeschehens. Präsentiert werden moderne Baustoffe<br />

und Bauelemente, leistungsstarke Baumaschinen, Kommunalgeräte und<br />

Nutzfahrzeuge sowie die neueste Energietechnik.<br />

EINE HALLE FÜR DIE ENERGIE<br />

Für die Energietechnik stehen besonders in Halle 7 eine Vielzahl namhafter<br />

Hersteller*innen und Dienstleister*innen der Energie-, Klima- und Heiztechnik<br />

Rede und Antwort. Hier befinden sich auch die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale<br />

Schleswig-Holstein und Haus & Grund, die Informationen<br />

zur Sanierung oder Gebäudeertüchtigung geben können.<br />

© Germania-Luxaaex<br />

Lichtsteuerung mit Jalousien Rollos<br />

Plissees<br />

Lamellen<br />

Jalousien<br />

Vorhänge<br />

Insektenschutz<br />

Hoheluftchaussee 30 Mundsburger Damm 54<br />

20253 Hamburg 22<strong>08</strong>7 Hamburg<br />

Tel.: 040 / 42 32 32 15 • post@aktuellrollo.de<br />

Mo.-Fr. 10-18 Uhr, jeden 1.+3. Sa. im Monat 10-14 Uhr<br />

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Fax: 54 57 51• www.ff-metallbau.de • info@ff-metallbau.de<br />

Die Nordbau bietet<br />

nicht nur Theorie,<br />

sondern auch jede<br />

Menge Praxis.<br />

Ministerpräsident<br />

Daniel Günther wird<br />

die Messe eröffnen.<br />

Justus-von-Liebig-Straße 2<br />

24537 Neumünster<br />

ALSTER | 29


BAUEN & RENOVIEREN<br />

EINE KLEINE FARBLEHRE<br />

Wer seine vier Wände neugestalten möchte, kann das vor allem schnell mit einer neuen Farbe realisieren.<br />

Dabei sollte niemand vergessen, dass das Einfluss auf die Stimmung haben kann – positiv, wie negativ.<br />

Wir nennen die Wirkung der beliebtesten 5 Farben.<br />

GELB<br />

Gelb ist eine der lebendigsten und auffälligsten Farben im Farbspektrum und wird<br />

oft mit Sonne, Wärme und Glück assoziiert. Psychologisch gesehen wirkt Gelb<br />

erhellend und fördert Optimismus und Kreativität. Es ist eine stimulierende Farbe,<br />

die das Nervensystem anregt, was zu erhöhter Wachsamkeit und geistiger Aktivität<br />

führen kann. Gelb kann das Denkvermögen unterstützen und die Konzentration<br />

steigern, weshalb es häufig in Lernumgebungen oder Kreativräumen eingesetzt<br />

wird. Allerdings sollte Gelb mit Vorsicht verwendet werden, da es in zu intensiven<br />

oder großen Mengen auch eine gegenteilige Wirkung haben kann. Es kann Unruhe<br />

und Nervosität hervorrufen und in manchen Fällen sogar Aggressionen verstärken.<br />

Ein blasses Gelb kann hingegen beruhigend wirken und wird oft in Wohnräumen<br />

verwendet, um eine freundliche und einladende Atmosphäre zu schaffen. In der<br />

Farbpsychologie wird Gelb oft als Farbe der Kommunikation und des Austauschs<br />

gesehen, da es Offenheit und Freude symbolisiert.<br />

BLAU<br />

Blau ist eine Farbe, die häufig mit Ruhe, Gelassenheit und Vertrauen in Verbindung<br />

gebracht wird. In der Psychologie gilt Blau als beruhigend und ausgleichend.<br />

Es kann den Blutdruck senken und eine entspannende Wirkung auf den Körper<br />

haben, was es zu einer idealen Farbe für Schlafzimmer oder Entspannungsbereiche<br />

macht. Blau wird oft als Farbe der Intelligenz und Effizienz betrachtet, da es klares<br />

Denken und Konzentration fördert. In Geschäftsumgebungen oder Arbeitsräumen<br />

kann Blau das Gefühl von Professionalität und Zuverlässigkeit stärken. Dunklere<br />

Blautöne können jedoch eine gewisse Distanz oder Kühle vermitteln, weshalb es<br />

wichtig ist, sie mit wärmeren Akzenten zu kombinieren, um eine einladendere<br />

Atmosphäre zu schaffen. Insgesamt ist Blau eine Farbe, die Sicherheit und<br />

Stabilität ausstrahlt, weshalb sie auch in vielen Unternehmenslogos und offiziellen<br />

Dokumenten Verwendung findet.<br />

ROT<br />

Rot ist die Farbe der Leidenschaft, Energie und Macht. In der Psychologie wird Rot<br />

oft mit starken Emotionen wie Liebe, Wut und Aufregung assoziiert. Es ist eine<br />

stimulierende Farbe, die den Herzschlag und den Blutdruck erhöhen kann, was sie<br />

zu einer dynamischen und intensiven Farbe macht. Rot kann in Umgebungen, in<br />

denen Energie und Aktivität gefördert werden sollen, wie in Fitnessstudios oder bei<br />

Sportveranstaltungen, sehr effektiv sein. Gleichzeitig kann Rot jedoch auch Aggressionen<br />

und Stress verstärken, weshalb es mit Bedacht eingesetzt werden sollte. In<br />

der Farbpsychologie steht Rot auch für Selbstbewusstsein und Entschlossenheit,<br />

weshalb es häufig in Marketing und Werbung verwendet wird, um Aufmerksamkeit<br />

zu erregen und eine starke emotionale Reaktion hervorzurufen. Rottöne können<br />

30 | ALSTER


BAUEN & RENOVIEREN<br />

auch ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermitteln, besonders in dunkleren<br />

Nuancen wie Weinrot, die oft in Wohnräumen oder Restaurants verwendet<br />

werden.<br />

BEIGE<br />

Beige ist eine neutrale und warme Farbe, die häufig mit Schlichtheit und Bodenständigkeit<br />

in Verbindung gebracht wird. Psychologisch gesehen wirkt Beige beruhigend<br />

und ausgleichend, da es weder zu stimulierend noch zu entspannend ist.<br />

Diese Farbe schafft eine unaufdringliche, aber dennoch einladende Atmosphäre,<br />

weshalb sie in vielen Wohnräumen, Büros und öffentlichen Räumen bevorzugt<br />

wird. Beige kann als Hintergrundfarbe dienen, die andere Farben unterstützt,<br />

ohne selbst zu stark in den Vordergrund zu treten. Es vermittelt ein Gefühl von<br />

Stabilität und Natürlichkeit und wird oft in Kombination mit anderen Erdtönen<br />

verwendet, um eine harmonische und gemütliche Umgebung zu schaffen. Beige<br />

kann jedoch auch als langweilig oder emotionslos empfunden werden, wenn es<br />

ohne Kontraste eingesetzt wird. Daher ist es wichtig, es mit lebendigeren Farben<br />

oder Texturen zu kombinieren, um den Raum lebendiger und interessanter zu<br />

gestalten.<br />

WEISS<br />

Weiß steht in der Farbpsychologie für Reinheit, Unschuld und Klarheit. Es ist eine<br />

Farbe, die mit Sauberkeit und Einfachheit assoziiert wird und in vielen Kulturen<br />

als Symbol für Frieden und Neuanfang gilt. Weiß kann Räume heller und größer<br />

wirken lassen, weshalb es häufig in kleinen oder dunklen Räumen verwendet<br />

wird. Psychologisch wirkt Weiß beruhigend und kann eine klare, ordentliche<br />

Atmosphäre schaffen, die Konzentration und Produktivität fördert. In medizinischen<br />

oder klinischen Umgebungen wird Weiß oft verwendet, um Sauberkeit und<br />

Hygiene zu signalisieren. Allerdings kann Weiß in zu großen Mengen auch steril<br />

oder kalt wirken, was zu einem unpersönlichen oder ungemütlichen Gefühl führen<br />

kann. Daher wird es oft mit warmen Farben oder natürlichen Materialien kombiniert,<br />

um die Kälte zu mildern und eine freundlichere Umgebung zu schaffen.<br />

Weiß bietet eine neutrale Basis, die es ermöglicht, Akzentfarben hervorzuheben<br />

und den Raum individuell zu gestalten.<br />

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ALSTER | 31


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Verlagszentrale: 040 / 538 9 30-0 | Mo.-Fr.: 9.00 bis 17.00 Uhr<br />

Buchhaltung: 040 / 538 9 30-13<br />

Redaktion: 040 / 538 9 30-40<br />

Verteilung/Vertrieb: 040 / 538 9 30 27<br />

Sandra Schmelter-Haun, vertrieb@alster-net.de<br />

E-Mail: info@alster-net.de, redaktion@alster-net.de, anzeigen@alster-net.de<br />

Fax: 040 / 538 9 30 11 Internet: www.magazine.hamburg<br />

Unser kompetentes ANZEIGEN-VERMARKTUNGS-TEAM berät Sie gerne:<br />

Gabriele Bergerhausen, Tel. 040 / 538 930-55 g.bergerhausen@alster-net.de<br />

Jutta Brandes, Tel. 040 / 538 930-50 j.brandes@alster-net.de<br />

Sabine Meyerrose, Tel. 040 / 538 930-52 s.meyerrose@alster-net.de<br />

Ann-Katrin Nittscher, Tel. 040 / 538 930-17 a.nittscher@alster-net.de<br />

Luka Plepp, Tel. 040 / 538 930-62 l.plepp@alster-net.de<br />

Andreas Rohloff, (Autowelt), Tel. 040 / 538 930-51 a.rohloff@alster-net.de<br />

Helmuth Wegner, Tel. 040 / 538 930-12 h.wegner@alster-net.de<br />

Verlagsanschrift: <strong>Magazin</strong> Verlag Hamburg HMV GmbH, Barkhausenweg 11,<br />

22339 Hamburg | Geschäftsführer: Benjamin Haben (v.i.S.d.P.)<br />

Chefredakteur: Kai Wehl | Redaktion: Dr. Heiko Buhr, Luca Mohr,<br />

Hanna Odenwald | Produktionsleitung: Birgit Schümann-Nickelsen<br />

Grafik: Juliane Duczmal, Susanne Kaps, Sandra Schorr<br />

Titelgestaltung: Sandra Schorr | Fotos: u. a. Adobe Stock | EDV- und DTP-<br />

Beratung: Shared IT | Druck: PerCom Druck und Vertriebsgesellschaft mbH<br />

Vertrieb: Sandra Schmelter-Haun, <strong>Magazin</strong> Verlag Hamburg, Eigenvertrieb -<br />

© <strong>2024</strong> <strong>Magazin</strong> Verlag Hamburg<br />

Das <strong>Alster</strong> <strong>Magazin</strong> liegt in ausgewählten Unternehmen (in Eppendorf, Winterhude,<br />

Harvestehude, Uhlenhorst, Pöseldorf, Rotherbaum, St. Georg, Hafencity)<br />

für Sie bereit und ist kostenlos: magazine.hamburg/sharepoints<br />

Das nächste <strong>Alster</strong> <strong>Magazin</strong> erscheint am 13. September <strong>2024</strong><br />

Ob Sonnenbaden, Grillen oder Sternegucken – auf<br />

dem eigenen Balkon lässt sich der Sommer in<br />

vollen Zügen genießen. Das hat jedoch seinen Preis:<br />

Deutschlandweit treibt ein Balkon den<br />

Angebotspreis einer Eigentumswohnung<br />

um durchschnittlich 6,1 Prozent in die Höhe.<br />

In der Spitze müssen Käufer in deutschen Großstädten sogar fast 19<br />

Prozent mehr bezahlen. Doch es gibt auch Städte, in denen ein Balkon nur<br />

wenig am Kaufpreis ändert. Das zeigt eine aktuelle immowelt Analyse über<br />

die Preisaufschläge für Eigentumswohnungen mit Balkon in 42 ausgewählten<br />

deutschen Großstädten. Im Rahmen der Untersuchung wurde der durchschnittliche<br />

prozentuale Einfluss eines Balkons, einer Terrasse oder einer Loggia auf<br />

den Angebotspreis ermittelt, wobei alle anderen Wohnungsmerkmale konstant<br />

gehalten wurden.<br />

In den beliebten Metropolen fallen die prozentualen Aufschläge für einen<br />

Balkon vergleichsweise gering aus. Die starke Nachfrage in diesen Städten<br />

sorgt dafür, dass auch Wohnungen ohne Balkon oftmals zu hohen Preisen<br />

verkauft werden. Ein Balkon hat somit tendenziell weniger Einfluss auf den<br />

Gesamtpreis. Am deutlichsten zeigt sich das in München, der mit Abstand<br />

teuersten deutschen Großstadt. Dort erhöht ein Balkon den Angebotspreis<br />

einer Eigentumswohnung im Mittel um lediglich 2,0 Prozent – der niedrigste<br />

Wert der Analyse.<br />

32 | ALSTER


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E PREISE NACH OBEN<br />

In den anderen populären Hotspots müssen Immobilienkäufer ebenfalls nur mit<br />

moderaten Aufpreisen rechnen. In Köln liegt der durchschnittliche Aufschlag für<br />

eine Eigentumswohnung mit Balkon bei 2,9 Prozent. Vergleichsweise gering fallen<br />

die Mehrkosten auch in Frankfurt (+3,5 Prozent) und Hamburg (+4,0 Prozent)<br />

aus. Etwas größer ist das Preis-Plus in Berlin: Wer einen Balkon für unverzichtbar<br />

hält, muss in der deutschen Hauptstadt mit einem Aufschlag von 5,6 Prozent<br />

rechnen.<br />

Am deutlichsten ist der Einfluss von Balkonen auf die Angebotspreise hingegen<br />

abseits der beliebten Metropolen. Die höchsten prozentualen Mehrkosten der Analyse<br />

verzeichnet das nordrhein-westfälische Solingen. Dort verteuert ein Balkon den<br />

Preis einer Eigentumswohnung um durchschnittlich 18,8 Prozent. Mit zweistelligen<br />

prozentualen Aufschlägen müssen Käufer auch in mehreren anderen Großstädten<br />

Nordrhein-Westfalens rechnen, etwa in Mönchengladbach (+14,0 Prozent),<br />

Oberhausen (+12,9 Prozent) oder Mülheim an der Ruhr (+12,0 Prozent). Gerade<br />

die Ruhrgebietsstädte sind durch Arbeitersiedlungen geprägt, in denen ein Balkon<br />

oftmals nicht zur Ausstattung gehört. Eigentumswohnungen mit Balkon sind<br />

folglich begehrt und werden daher möglicherweise zu höheren Preisen angeboten.<br />

Auch in mehreren ostdeutschen Großstädten müssen sich balkonaffine Käufer auf<br />

ein spürbares Preis-Plus einstellen. Den zweitstärksten Aufschlag der Analyse gibt<br />

es in Halle (Saale) mit 15,4 Prozent. In Leipzig (+12,9 Prozent) und Magdeburg<br />

(+12,0 Prozent) fallen die Mehrkosten für einen Balkon ebenfalls vergleichsweise<br />

deutlich aus. Die ostdeutschen Städte verfügen über viel alte Bausubstanz, in<br />

der ein Balkon im Gegensatz zu Neubauten nicht als Standard gilt. Das könnte<br />

dafür sorgen, dass Eigentumswohnungen mit Balkon in diesen Städten zum Teil<br />

deutliche höhere Preise am Markt erzielen.<br />

Lennard Andreä,<br />

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WHAT‘S UP IN<br />

TOWN?<br />

TV-Moderatorin Sabrina Staubitz und<br />

Zeitgeistforscherin Kirstine Fratz<br />

Mona und Martina Buckenmaier, RIANI<br />

Ex-Fußballer Florian Mohr (u.a. Werder<br />

und Pauli) und der Unternehmer Andreas Mohr (r.)<br />

Die Radio Hamburg Moderatorinnnen Alicia Alvarez und Lea Kruse (r.)<br />

und Gastgeber Sharam Honarbakhsh.<br />

Gastrednerin Judith Rakers, Tagesschau-Legende Dagmar Berghoff und Gastgeberin Kristina Tröger<br />

SOMMER-ESSEN<br />

Das traditionelle CeU-Sommeressen fand in<br />

diesem Jahr wieder im Portolino am <strong>Alster</strong>ufer<br />

statt. Der Einladung von Kristina Tröger,<br />

Initiatorin und Präsidentin des Clubs europäischer<br />

Unternehmerinnen e. V. (CeU), folgten über 160<br />

CeU Unternehmerinnen - um zu feiern und der<br />

Rednerin des Abends zu lauschen: Judith Rakers.<br />

Thema war, wie es die Sprecherin der Tagesschau<br />

und Moderatorin geschafft hat, sich zur erfolgreichen<br />

Unternehmerin im Bereich „Homefarming“<br />

zu wandeln. Ihren Weg dorthin, der sie Anfang des<br />

Jahres auch raus aus ihrer Rolle als Tagesschau<br />

Sprecherin führte, beschrieb sie als „innere Evolution“.<br />

Mehr Infos: www.ceu-hamburg.eu<br />

Andrés Ebhardt (UBS Hamburg) Geva Johänntgen u.<br />

Christian Jendreczek (GF Infopulse Germany, v.l.)<br />

.<br />

Natascha und Jil von Allwörden,<br />

von Allwörden Gruppe<br />

Anne Alewell u. Christian Schmidt<br />

(GF CS Businesscenter)<br />

SOMMER-FEST<br />

Memberslounge-Gründer Sharam Honarbakhsh hatte zu seinem traditionellen<br />

Sommerfest geladen und mehr als 120 Personen trafen sich auf dem<br />

Rooftop der EXPORO AG in der HafenCity, mit Blick auf die Elphi. Die Gäste genossen<br />

bei sommerlichem Wetter nicht nur Kulinarisches und Musik, sondern engagierten<br />

sich durch Spenden auch für Kinder. Und so konnten sich die Radio Hamburg<br />

Moderatorinnen Alicia Alvarez und Lea Kruse über einen symbolischen Scheck von<br />

7.000 Euro für ihr Projekt Hörer helfen Kindern e.V. freuen. Die Summe wurde<br />

im Laufe des Abends noch auf 9.000 Euro erhöht. „Wir möchten anderen Menschen,<br />

die in unserer Stadt Hamburg Hilfe benötigen, unter die Arme greifen“, erklärt ein<br />

zufriedener Sharam Honarbakhsh. Mehr Infos auf www.memberslounge.com<br />

© Claudia Tejeda<br />

© Ulrich Tröger<br />

34 | ALSTER


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ALSTER | 35


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