04.12.2024 Views

SOCIETY 386

The latest SOCIETY issue focuses on the countries Belgium and Poland as well as the new Austrian EU Commissioner Magnus Brunner. Interviews with the new Ambassadors to Austria (France, Jordan, Kenya, Pakistan and Spain).

The latest SOCIETY issue focuses on the countries Belgium and Poland as well as the new Austrian EU Commissioner Magnus Brunner. Interviews with the new Ambassadors to Austria (France, Jordan, Kenya, Pakistan and Spain).

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FA MILY O W N ED FO R 35 Y EA RS

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

December 2024 – March 2025

386

Österreichische Post AG — MZ 24Z044661 M — Tauchhammer KG Hüttelbergstraße 23A, 1140 Wien — Price €10

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

FOUNDED 79 YEARS AGO

Magnus Brunner

Austria’s EU Commissioner

FOCUS BELGIUM

POLITICS ∙ ARTS ∙ CULTURE

AMBASSADORS

FRANCE, JORDAN, KENYA,

PAKISTAN, SPAIN

FOCUS POLAND

EU PRESIDENCY 2025



DIE DIPLOMATISCHE NOTE

EDITORIAL

SOCIETY-Chefredakteurin

Tanja Tauchhammer

SOCIETY-Herausgeberin

Gertrud Tauchhammer

Nichts ist so stetig

wie der Wandel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Was für ein Jahr! Gefühlt jagt eine Krise die

nächste, Ukrainekrieg, Klimawandel und jetzt

wurde Donald Trump erneut zum Präsident der

Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Welchen

Einfluss das auf das Weltgeschehen haben

wird, kann noch nicht genau abgeschätzt werden,

sicher ist jedoch, dass sich einiges in Zukunft

ändern wird. Umso wichtiger ist die Rolle der Diplomatie

als Vermittlerin, denn nur durch Kommunikation

können Lösungen gefunden werden.

Genau aus diesem Grund veranstalten wir unsere

Networking-Events als kulturelle Brücke zwischen

den Nationen.

Erfahren Sie mehr über unsere Veranstaltungen

mit u.a. den BotschafterInnen von Ungarn,

Marokko und der Liga der Arabischen Staaten,

dem kulturellen Fest der Farsi-sprechenden Länder

im Garten der Villa Flora und der Buchpräsentation

von Franz Fischler.

Lernen Sie die neuen BotschafterInnen von

Frankreich, S.E. Matthieu Peyraud, Jordanien, S.E.

Mohammed Hindawi, Kenia, S.E. Maurice Makoloo,

Pakistan, S.E. Mohammad Malik und Spanien,

I.E. Maria Mejia Errasquin, in unserer Interviewserie

kennen.

Entdecken Sie unser Fokusland Belgien im

Inneren dieser SOCIETY-Ausgabe. Wir haben die

kulturellen Facetten des dreisprachigen Staates

erkundet. Wussten Sie, dass Teile der Einrichtung

der Albertina ursprünglich im belgischen Schloss

Laeken waren oder dass die Wiege des Art Nouveau

in Brüssel liegt? Botschafterin I.E Caroline

Vermeulen geht im SOCIETY-Interview näher auf

die österreichisch-belgischen Beziehungen ein.

Unser zweites Fokusland Polen steht ganz im

Zeichen der EU-Ratspräsidentschaft, Chargé d’Affaires

Zenon Kosiniak Kamysz spricht über die

Herausforderungen und Chancen, die dies mit sich

bringt. Zusätzlich sind wir den polnischen Spuren

in Wien gefolgt und zeigen in unserer Homestory

die Pracht der polnischen Botschaft.

Mit diesem vielseitigen Themenmix laden wir

Sie ein, die Welt ein Stück näher zusammenzubringen

– durch Austausch, Verständnis und den

Blick über den Tellerrand hinaus. Viel Freude beim

Lesen wünschen Ihnen

3

Herzlichst, Ihr Society Magazin Team

Foto/s © SOCIETY/Karakan

Mag. Gertrud Tauchhammer – Herausgeberin und

Mag. Tanja Tauchhammer – Chefredakteurin

Issue

N 386


CONTENT

INHALT

Inhalt

No 386

Coverstory: Magnus Bruner

10 Auf leisen Sohlen nach Brüssel

SOCIETY-Events

14 SOCIETY-Präsentation in der

Ungarischen Botschaft

18 SOCIETY-Präsentation im Grand

Hotel mit S.E. Azzeddine Farhane

20 Farewell für S.E. Samir Koubaa

22 Cultural Event Farsi Speaking

Countries

26 WA-Event im Ernst Fuchs Museum

28 Buchpräsentation mit Franz Fischler

Bildung

72 International Schools in Austria

74 Lycée Français de Vienne

Wirtschaft und Diversity

78 Simon Inou: Afrodeutsche

Olympiasieger

79 Afrikanische Gipfelstürmer

80 Künstliche Intelligenz bietet

Chancen

81 Vienna Economic Forum

82 Sanktionen: Mittel und Symptom

von Außenpolitik

4

SOCIETY aktuell

30 Kurt Seinitz: Kommentar

31 Christian Wehrschütz:

Interview mit Michael Kofman

32 Hermine Schreiberhuber

Kasachstan: Brücke zwischen

Europa und Asien

Ambassadors

34 Frankreich: S.E. Matthieu Peyraud

36 Jordanien: S.E. Mohammed Hindawi

38 Kenia: S.E. Maurice Odhiambo

Makoloo

40 Pakistan: S.E. Kamran Akhtar Malik

42 Spanien: I.E. Maria Aurora Mejia

Errasquin

SOCIETY Car Special

44 Future on four Wheels

46 Innovative Electric Mobility

48 Sustainable Hybrid Power

from Sweden

Länder im Fokus: Belgien

52 Länderporträt

56 Interview: I.E. Caroline Vermeulen

60 Wallonia, a land of color

62 Flanders: An active diplomatic player

64 Ein Stück Belgien in Wien: Interview

mit Klaus Albrecht Schröder

66 Brussels, the cradle of Art Nouveau

68 Palais Stoclet

70 Belgium: A Pioneer in Green Energy

Länder im Fokus: Polen

84 Länderporträt

88 Interview: Chargé d’Affaires Zenon

Kosiniak Kamysz

92 Wien: Eine Stadt voller

polnischer Andenken

94 Homestory

96 50 Jahre Polnisches Kulturinstitut

Life & Style

98 Beautynews

102 Transformation von „Dritten Orten“

104 Herbstliche Auszeit in der Provence

106 Primarius Dr. Ludwig Cik

109 Die Macht der Architekten

111 Lobmeyr in Japan

114 Ex Libris

118 Weinritter

119 St. Georgs-Orden

120 Erfolg aus Tradition

Diplomatie

124 Akkreditierungen bilateral

130 Ambassadors A-Z

137 PaN-Events

138 Österreichische Dienststellenleiter

146 Events Diplomatie

150 ÖGAVN

160 Toleranzpreis für Harald

Wögerbauer

Standards

03 Editorial

08 Gastautoren

161 Impressum

162 Emil Brix

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


52

28

48

5

Foto/s © SOCIETY/Pobaschnig, Kevin Faignaert, pexels, BKA/Christopher Dunker, C. Mavric

10

84

64

Issue

N 386


Freude am Fahren

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Nutzung und kostenloses Service mit dem „BMW Paket Care“ für 4 Jahre/100.000 km, sowie Versicherung für die Mängelbeseitigung in Österreich für das

3. und 4. Jahr ab Erstzulassung bis zum Erreichen einer Fahrleistung von 120.000 Kilometer, es gilt der jeweils zuerst erreichte Grenzwert ab Erstzulassung. BMW

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und Irrtümer vorbehalten. Nicht kombinierbar mit anderen Leasing-Angeboten und Aktionen der BMW Austria Leasing GmbH. Angebot gültig bei allen teilnehmenden

BMW Partnern. Für Konditionen für Gewerbetreibende stehen Ihnen die teilnehmenden BMW Partner zur Verfügung.


Symbolfoto


CONTRIBUTORS /// GASTAUTOREN

Emil Brix ist Diplomat und Historiker und momentan als Direktor der

Diplomatischen Akademie Wien – Vienna School of International Studies tätig.

Er trat 1982 in den Diplomatischen Dienst ein, seine letzten Stationen als

Botschafter führten ihn nach Großbritannien (2010-2015) und in die Russische

Föderation (2015-2017). Außerdem ist er Mitglied des Präsidiums der Österreichischen

Forschungsgemeinschaft. In seinem aktuellsten Beitrag für SOCIETY

schreibt er über die Geschichte der Diplomatischen Akademie Wien welche

einst von Maria Theresia gegründet wurde und nach wie vor eine bedeutende

Bildungseinrichtung darstellt. Aber auch mit der Gegenwart setzt er sich

auseinander und stellt sich dabei die Frage: Metternich oder Trump?

Hermine Schreiberhuber ist freie Journalistin in Wien. Sie

studierte an den Universitäten Wien und Paris Sprachen und Kommunikationswissenschaft,

war Redakteurin bei der APA – Austria Presse Agentur und

langjährige Vizeressortleiterin in der Außenpolitik. Für die SOCIETY-Länderschwerpunkte

verfasst sie regelmäßig politische Analysen und Hintergrundberichte.

Dieses Mal schreibt sie über Kasachstan, welches eine Brücke zwischen

Europa und Asien bildet – mit der Hauptstadt Astana als „Herz Eurasiens“.

8

Christian Wehrschütz ist Korrespondent des ORF für den Balkan und

die Ukraine und war zuvor als Redakteur in der Außenpolitischen Redaktion des

Aktuellen Dienstes des Fernsehens, als dritter Korrespondent des ORF in

Brüssel und im Aktuellen Dienst des Hörfunks (ORF) in der Nachrichtenredaktion

tätig. In dieser Ausgabe spricht er in einem Interview mit dem amerikanischen

Militäranalytiker Michael Kofman über Entwicklungen im Krieg zwischen

der Ukraine und Russland.

Partner

von

SOCIETY präsentiert in jeder Ausgabe zahlreiche

Gastautoren, die sich mit aktuellen Themen aus Politik,

Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur befassen.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Simon Inou ist Soziologe und Journalist, z. B. bei Radio Africa International.

Er engagiert sich außerdem beim Verein M-Media, der journalistische

Talente mit Migrationshintergrund fördert. Für seine Arbeit hat er zahlreiche

Auszeichnungen bekommen, u. a. von der EU. Er ist Herausgeber und Redaktionsleiter

des „fresh“ Magazins der schwarzen Bevölkerung Österreichs. Im

aktuellen Beitrag für das SOCIETY Magazin berichtet er über die Teilnahme

Afrodeutscher Athlet:innen bei den Olympischen Sommerspielen 2024.

CONTRIBUTORS /// GASTAUTOREN

Stefan Liebing ist Unternehmer und Geschäftsführer der Conjuncta GmbH.

Er ist Honorarprofessor an der Hochschule Flensburg und Honorarkonsul der

Republik Kamerun. Als Beiratsvorsitzender der ReThinking Africa Foundation

GmbH engagiert er sich für die Ermöglichung von Investitionen in Afrika. Der Past

Chairman des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft e.V. (2012-2023) wird im

Sommersemester 2025 die Hiob-Ludolf-Gastprofessur an der Universität Hamburg

übernehmen. In seinem neuesten Beitrag für SOCIETY plädiert er für mehr

Grundlagenarbeit im Hinblick auf die europäische Entwicklungspolitik in Afrika.

Kurt Seinitz ist seit 1974 Ressortleiter der Außenpolitik der Kronen Zeitung

und hat in dieser Funktion bereits den chinesischen Ministerpräsidenten Zhou

Enlai interviewt und sämtliche Nahostreisen des damaligen Bundeskanzlers Bruno

Kreisky begleitet. Er berichtete außerdem über den Vietnamkrieg, die iranische

Revolution und viele weitere historische Ereignisse. In der aktuellen Ausgabe des

SOCIETY Magazins blickt er auf das vergangene Jahr zurück und geht dabei unter

anderem auf die Klimakrise und aktuelle Konflikte, wie den Nahostkrieg, ein.

9

Foto/s © Foto Nelson, SOCIETY/Pobaschnig, Diplomatische Akademie. Philipp Horak, privat, Lansky Ganzger, Goeth+partner

Stephan Klinger ist Senior Expert Counsel bei LANSKY, GANZGER,

GOETH + partner (LGP) und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der

Banken- und Finanzbranche. In seiner letzten Position bei der Österreichischen

Nationalbank leitete er die Rechtsabteilung sowie die nationale Behörde für die

Durchsetzung von EU-Finanzsanktionen. Er berät in den Bereichen Nachhaltigkeitsberichterstattung,

Compliance und Regulatorik. Für die aktuelle SOCIETY-

Ausgabe setzt er sich mit Sanktionen als „Mittel und Symptom“ westlicher

Außenpolitik auseinander.

Rudolf Thaler war viele Jahre lang für die Wirtschaftskammer Österreich

tätig, etwa als Wirtschaftsdelegierter im AußenwirtschaftsCenter Almaty mit

Betreuungsbereich Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und

Usbekistan und zuvor in Los Angeles, Kiew, Warschau, Abu Dhabi und Stockholm.

In Wien war er Regionalmanager für Afrika & Naher Osten und Süd- &

Südostasien. Im aktuellen Heft beschäftigt er sich mit Künstlicher Intelligenz

und den Möglichkeiten und Herausforderungen, die diese mit sich bringt.

Issue

N 386


10

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Auf leisen

Sohlen nach

Brüssel

COVERSTORY

MAGNUS BRUNNER

Fast unbemerkt avancierte der gebürtige Vorarlberger Magnus

Brunner zum EU-Kommissar. Zumindest bis zur nächsten

Europawahl in fünf Jahren wird er nun für die Agenden Migration

und Inneres zuständig sein – er steht damit vor einer historischen

Herausforderung und gleichzeitig vor seinem vorläufigen

Karrierehöhepunkt.

VON MAG. SARAH HEFTBERGER

Ich

bin kein Showman, sondern ich bin

Jurist“, stellte sich der 52-jährige,

nunmehr ehemalige österreichische

Finanzminister, den EU-Abgeordneten bei seiner

Anhörung im Europaparlament Anfang November

2024 vor. Nur wenige Stunden später wurde er

vom zuständigen Ausschuss als EU-Kommissar

bestätigt, Ende November stimmte schließlich

auch das Parlament seiner

zukünftigen Rolle zu.

Der ihm zugeteilte Themenbereich

– Migration und

Inneres – kam für Viele überraschend,

war Brunner doch

eigentlich für eines der Wirtschaftsressorts

gehandelt

worden. Er selbst betonte in

einer Aussendung, dass es ihm

eine Ehre sei, von Präsidentin

Ursula von der Leyen das Portfolio für innere

Angelegenheiten und Migration in der EU-Kommission

übertragen bekommen zu haben. Dieser

Bereich sei zentral für die Zukunft und das Funktionieren

der Europäischen Union.

Brunner war am 31. Juli 2024 durch die österreichische

Bundesregierung – nach langem

Widerstand der Grünen, die sich für den ehemaligen

Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments,

Othmar Karas, ausgesprochen hatten –

als Kandidat für den Posten des EU-Kommissars

nominiert worden. Überreden musste man ihn

selbst laut eigenen Aussagen nicht: „Ich habe

sofort mit ganzer Überzeugung ,Ja’ gesagt“.

Er sei schließlich schon immer ein glühender

Europäer gewesen.

Während seiner Amtszeit als Staatssekretär

und auch als Finanzminister war Brunner über

„Ich habe sofort

mit ganzer

Überzeugung

,Ja’ gesagt“

weite Strecken für Viele unter dem Radar geblieben

– sein Aufstieg zum EU-Kommissar kommt

angesichts seines tadellosen Lebenslaufes aber

dennoch nicht gänzlich überraschend.

Frühe Jahre und Privatleben

Der aus einer Unternehmerfamilie stammende

Vorarlberger – seinen Eltern gehörte eine Buchhandlung,

sein Vater stieg

später in die Textilindustrie

ein – absolvierte seine Matura

am Collegium Bernardi,

einem exklusiven katholischen

Privatgymnasium in

Bregenz, das auch schon sein

Partei-Kollege Karlheinz Kopf

besucht hatte, dessen rechte

Hand er später im Wirtschafts -

bund werden sollte.

Davor begann Brunner aber noch ein Studium

der Rechtswissenschaften an den Universitäten

Innsbruck und Wien, 1996 promovierte er – Thema

seiner Dissertation: „Die Reichweite der ärztlichen

Schweigepflicht“. Zwischen 1997-1998 durchlief

er ein Postgraduate Studium am renommierten

King’s College London, von 2004 bis 2005 war er

außerdem an der Fernuniversität Hagen (Betriebswirtschaft)

eingeschrieben.

Seit 1990 ist Brunner Mitglied der Akademischen

Verbindung Austria Innsbruck, einer konservativen

katholische Studentenverbindung

im ÖVP-nahen Österreichischen Cartellverband

– ihre Prinzipien: Religio, Patria, Scientia und

Amicitia. Brunner wählte als Verbindungsname

„Hamlet“, in Erinnerung an sein Auslandsjahr am

angesehenen Eton College in England, wo er das

Shakespeare-Drama auswendig lernte.

11

Issue

N 386


COVERSTORY

MAGNUS BRUNNER

PhD-Studierende des ISTA stellen Ursula von

der Leyen und Magnus Brunner ihre

Forschung vor

12

„Eher Thomas Muster

als Boris Becker.“

Privat ist der ÖVP-Politiker mit Eva

Brunner, Leiterin der Abteilung Soziales

und Integration der Regionalplanungsgemeinschaft

Bregenzerwald,

verheiratet und hat drei Söhne. Während

seiner Amtszeit als Finanzminister

blieb seine Familie in Vorarlberg

wohnhaft, Brunner pendelte regelmäßig

zwischen Wien und Bregenz. Auch

als EU-Kommissar wird er – zumindest

vorerst – zwischen seiner Heimat und

dem neuen Arbeitsort Brüssel hin- und

herfahren. Die Distanz mache aber keinen

großen Unterschied – Brüssel sei

nicht sehr viel weiter von Bregenz entfernt

als Wien.

An beiden Orten wird der 52-jährige

als Ausgleich zum herausfordernden

Job vermutlich seiner großen Leidenschaft,

dem Tennis, nachgehen. Seit

seiner Kindheit ist er Mitglied beim TC

Bregenz, schaffte es bis in die Bundesliga.

Zwischen 2020 und 2022 fungierte

er als Präsident des Österreichischen

Tennisverbandes (ÖTV), gab

dieses Ehrenamt aber vorzeitig aus

Zeit- und Compliance-Gründen ab.

Auf die Frage, ob sich vom Tennis auf

seinen politischen Stil schließen ließe,

antwortete er in einem Interview mit

dem Standard (12.12.2021): „Ja, durchaus.

Ich war immer mehr der Kämpfer,

der ausdauernde Grundlinienspieler,

und nicht der angriffslustige Serve-

Volley-Spezialist. Also eher Thomas

Muster als Boris Becker.“

Politische Sozialisierung und

Karrierestationen

Als Schlüsselerlebnis im Hinblick auf

seinen beruflichen Werdegang nennt

Brunner immer wieder ein zufälliges

Treffen mit dem damaligen Landeshauptmann

Vorarlbergs, Herbert Sausgruber,

in einer Kaffeebar in Brüssel,

wo Brunner gerade ein Praktikum

im Ausschuss der Regionen absolvierte.

„Ohne diese Begegnung wäre

mein Weg womöglich ein ganz anderer

gewesen“, so Brunner in einem

Interview mit dem Standard. Denn

als Sausgruber 1999 einen Büroleiter

suchte, erinnerte er sich an seinen

Landsmann und engagierte ihn.

2002 wechselte Magnus Brunner

zum Österreichischen Wirtschaftsbund,

fungierte dort bis 2005 als politischer

Direktor, ehe er 2006 Leiter

der Unternehmensentwicklung und

Konzernkommunikation bei der Bregenzer

Illwerke/VKW-Gruppe wurde.

Den Posten als Vorstand der OeMAG

– Abwicklungsstelle für Ökostrom

bekleidete er schließlich von 2007 bis

2020. Parallel dazu forcierte er aber

auch seine politische Karriere als Mitglied

des Bundesrates, ab 2018 sogar

als Vizepräsident desselben.

2020 holte ihn Sebastian Kurz

schließlich als Staatssekretär ins

Bundesministerium für Klimaschutz,

Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation

und Technologie unter Leonore

Gewessler in die Regierung. Mit der

grünen Ministerin war er nicht immer

auf einer Linie. Sie kritisierte seine

Flüge nach Bregenz, er ihre „Alleingänge“.

Brunner bezeichnete das einmal

so: „Das Ziel eint uns, der beste

Weg dorthin – noch – nicht“.

Schritt zum Finanzminister

Nach dem Rücktritt von Sebastian Kurz

und der darauffolgenden Regierungsumbildung

wurde Brunner schließlich

2021 auf Vorschlag des neuen Bundeskanzlers

Karl Nehammer zum Bundesminister

für Finanzen ernannt.

Im Antrittsinterview mit dem Kurier,

dem Standard und der Wiener Zeitung

betonte er: „Was mich vielleicht unterscheidet,

ist der Stil. Die persönliche

Foto/s ©Institute of Science and Technology Austria (ISTA) | Anna Stöcher, Alexander Zillbauer/BKA, European Union 2024 - Source : EP

Treffen der deutschsprachigen

Finanzminister

am Bodensee

(Vorarlberg)

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


COVERSTORY

MAGNUS BRUNNER

EU-Abgeordnete bei der Befragung des designierten Kommissars

für Migration, Magnus Brunner (oben und unten)

Leonore Gewessler und Magnus Brunner nach einem Ministerrat

Art ist – no na – eine andere. Ich bin

kein Showman, sondern Sachpolitiker,

der den Ausgleich sucht: mit dem

Parlament, der Opposition, den Sozialpartnern.

Weniger wichtig ist mir, dass

mich bisher nicht ganz so viele Menschen

gekannt haben.“

Wegbegleiter bestätigen das:

Magnus Brunner sei jemand, mit dem

man sprechen könne, weder abgehoben

noch kompliziert, freundlich und

angenehm und „kein Partei-Apparatschik“,

zudem ein guter Verhandler. Er

ist selten angriffig, gilt als umgänglich,

eloquent und in Sachfragen stets bestens

vorbereitet.

Als „Hüter des österreichischen Budgets“

erlebte Brunner jedenfalls eine

durchwachsene und – durch Pandemie

und Krieg – durchaus herausfordernde

Amtszeit: Kernerfolge seiner Arbeit als

Finanzminister waren die Beseitigung

der „Kalten Progression“ und die ökosoziale

Steuerreform. Brunner selbst

sprach von wirtschaftspolitischen Meilensteinen.

Zudem wurde in Gesundheit,

Pflege und Kinderbetreuung investiert,

ein Gemeindepaket in Höhe von

1,3 Milliarden Euro geschnürt und ein

kommunales Investitionsprogramm

geschaffen. Seine „Herzensangelegenheit“

– das private Vorsorgekonto

– konnte er aber auch nach 2,5 Jahren

Verhandlungen mit dem grünen Koalitionspartner

nicht umsetzen.

Auf breite Kritik stieß die verspätete

Veröffentlichung angepasster Budgetdefizitzahlen

nur wenige Tage nach der

Nationalratswahl.

Die österreichischen Finanzen lässt

Brunner aber nun ohnehin hinter sich.

Sein Nachfolger im Finanzministerium,

der bisherige Sektionschef für „Steuerpolitik

und Steuerrecht“ Gunter Mayr

wurde bereits am 20. November 2024

angelobt. Mit Dezember betritt Magnus

Brunner die europäische Politbühne

und muss sich einer Herkulesaufgabe

– eine gemeinsame EU-Linie in Sachen

Migration zu finden – stellen.

13

Magnus Brunner mit

Gunter Mayr

Magnus Brunner begrüßt

Gäste beim Tag der offenen

Tür im Winterpalais 2024

Foto/s © Xxxxx

„Brunner wählte als

Verbindungsname ,Hamlet‘,

in Erinnerung an sein

Auslandsjahr am

angesehenen Eton College

in England.“

Issue

N 386


Excerpt of the guest list:

Ernst Bachner, Nikolaus Berlakovich, Nikolai de

Arnoldi, Harvey Dzodin, H.E. Magdi Ahmed Mofadal

Elnour (Sudan), Martina Fasslabend, Christine

Figueiredo, Peter and Michaela Frigo, Gerald Ganzger,

Alfred Hackl, Gunnar Heinrich, H.E. Bakhtiyor

Ibragimov (Uzbekistan), Rauf Kamill, H.E. Maurice

Makoloo (Kenya), Sigurd Pacher, Rahemee Pawjak,

Maria Rauch-Kallat, Richard Rella, Thomas Resch,

Gerhard Sailler, Nirmal Singh, Janusz Styczek

(Poland), Rolf Thaler, Sanela Thun-Hohenstein,

Christa Troger, Kavita Verma, Tudor Vladacenco,

Manfred Weinschenk, Ron Willis, Hans-Martin

Windisch-Graetz, Helene von Damm, Harald und

Talieh Wögerbauer, ...

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


SOCIETY Presentation

@Hungary

EVENTS

SOCIETY PRESENTATION

image/s by SOCIETY/Pobaschnig/Karakan

SOCIETY Publisher Gertrud Tauchhammer and the

Ambassador of Hungary to Austria, H.E. Edit Szilágyiné

Bátorfi, invited to a summer party on the occasion of the

presentation of the new SOCIETY issue with a special

focus on Hungary, who took over the EU council presidency

on July 1, 2024.

In the beautiful courtyard of the historic Hungarian

Palais, the Ambassador welcomed the many guests and

thanked SOCIETY for „bringing her country closer to the

people here“, afterwards, Ms. Tauchhammer addressed

the guests and emphasized what a great honour it was to

celebrate the presentation of the latest SOCIETY issue in

the beautiful Hungarian Embassy. The Chief of Protocol

of the Austrian Ministry for European and International

Affairs, Ambassador Maximilian Hennig, pointed out what

excellent work both, the Hungarian Ambassador H.E. Edit

Szilágyiné Bátorfi and SOCIETY Magazine with Publisher

Gertrud Tauchhammer, are doing in the field of diplomacy.

After the speeches, Ms. Tauchhammer called the

present Ambassadors featured in the magazine—H.E.

Azzeddine Farhane, Ambassador of the Kingdom of

Morocco and H.E. Li Song, Ambassador and Permanent

Representative of China to the UN and other International

Organizations—and the SOCIETY guest authors, former

Trade Delegate Rudolf Thaler and former Ambassador

Klaus Wölfer—to come on stage to reveal the SOCIETY

issue together.

The many guests enjoyed the summer evening surrounded

by the historic walls of one of the most beautiful

Embassy buildings in Vienna.

15

Issue

N 386


EVENTS

SOCIETY PRESENTATION

SOCIETY @ Hungarian Embassy

16

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY



SOCIETY & Embassy of Morocco

Presentation of the

new issue

At the beautiful rooftop terrace of Grand Hotel Wien,

SOCIETY publisher Gertrud Tauchhammer and the

Ambassador of the Kingdom of Morocco to Austria, H.E.

Azzeddine Farhane, welcomed numerous international

guests to present the newest issue of SOCIETY, partly

dedicated to beautiful Morocco. In his speech, H.E.

Azzeddine Farhane pointed out the great cooperation

between SOCIETY and the Embassy. Furthermore, he

highlighted the long-lasting relation between Austria

and Morocco, which dates back to the year 1783. Last

but not least, Ambassador Maximilian Hennig, Chief of

Protocol of the Austrian Ministry for European and International

Affairs, addressed the guests and also emphasized

the excellent Moroccan-Austrian ties that were

strengthened once more through several high-level

visits in 2023 and 2024.

The beautiful rooftop terrace of Grand Hotel Wien was

the perfect backdrop for this special reception. The tea

corner that was provided by the Moroccan Embassy gave

the guests the chance to get a glimpse of the Moroccan

tea culture.

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


EVENTS

GRAND HOTEL

19

Excerpt of the guest list:

H.E. Salah Abdalshafi (Palestine), Dagmar Aigner,

Taner Ayhan, Anna Convalexius, H.E. Miguel de

Almeida e Sousa (Portugal), Rudolf Doppelbauer,

H.E. Magdi Ahmed Mofadal Elnour (Sudan), Werner

Fasslabend, Michael Habel, Walter Hell-Höflinger,

Gudrun Henn, Romana Heuberger, Gabriele Hurt, H.E.

Baker Fattah Hussen Hussen (Iraq), H.E. Bakhtiyor

Ibragimov (Uzbekistan), H.E. Samir Koubaa (League

of Arab States), Titus Leber, Jeannette Nissel,

Rahemee Pajwak, H.E. Peter Potman (Netherlands),

Richard Rella, Thomas Resch, Robert Scharinger,

Kurt Seinitz, H.E. Haytham Shoja’aadin (Yemen),

Nirmal Singh, H.E. Nelson Tabajara de Oliveira

(Brazil), Rudolf Thaler, Christine Trubert, H.E.

Caroline Vermeulen (Belgium), Helene von Damm,

Ernst Woller, Harald und Talieh Wögerbauer, Klaus

Wölfer, Ernst Wunderbaldinger,…

Issue

N 386


EVENTS

FAREWELL RECEPTION

Farewell Reception for

H.E. Ambassador

Mohamed Samir Koubaa

To bid farewell, Mag. Gertrud Tauchhammer,

Publisher of SOCIETY Magazine, invited to a

reception for H.E. Ambassador Mohamed Samir

Koubaa, Head of Mission of the League of Arab

States in Vienna, at Hostel Bristol, a Luxury

Collection Hotel, Wien. Numerous friends

and colleagues followed the invitation and

said goodbye to the Ambassador, who looked

back at an impressive career as diplomat and

thanked his companions for their support.

20

image/s by SOCIETY/Sora

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


EVENTS

FAREWELL RECEPTION

Excerpt of the guest list:

Rana Anwar Musa Abida, H.E. Talal Sulaiman

Alfassam (Kuwait), H.E. Hemra Amannazarov

(Turkmenistan), H.E. Pablo Berti Oliva (Cuba),

Reinald Brezovsky, Agnès Chanut, H.E. Ozan Ceyhun

(Türkiye), Adrian Cyrus, H.E. Miguel de Almeida e

Sousa (Portugal), Helga Gfatter, Michael Habel, Felix

Haspel, Ryan Heinser, Gabriele Hurt, H.E. Bakhtiyor

Ibragimov (Uzbekistan), Rauf Kamill, Florian Macho,

Jeannette Nissel, H.E. Peter Potman (Netherlands),

Thomas Resch, Detlev Rünger, Claudia Salerno

Caldera, Hermine Schreiberhuber, Nirmal Singh,

Rudolf Thaler, Arthur Winkler-Hermaden, ...

21

Issue

N 386


EVENTS

CULTURAL HERITAGE

22

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Celebrating the

Cultural Heritage of

Farsi-Speaking Countries

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

SOCIETY publisher Gertrud Tauchhammer, together

with H.E. Manizha Bakhtari, Ambassador of Afghanistan,

H.E. Abbas Bagherpour Ardekani, Ambassador of Iran,

represented by Reza Gholami, Cultural Attaché, and H.E.

Idibek Kalandar, Ambassador of Tajikistan, invited to an

evening under the motto “Illuminating Legacies: Celebrating

the Cultural Heritage of Farsi-Speaking Countries”

at the wonderful garden of Villa Flora. After the

welcoming words by Gertrud Tauchhammer, H.E. Manizha

Bakhtari, Dr. Reza Gholami, and H.E. Idibek Kalandar and

Deputy Chief of Protocol of the Austrian Foreign Ministry,

Christoph Meyenburg, musicians from Afghanistan,

Iran and Tajikistan enchanted the guests with wonderful

traditional music and dances. After the official part, the

buffet with delicious typical food from the participating

countries was opened. While enjoying the beautiful

garden of Villa Flora, the guests also had the chance to

discover the rich and unparalleled cultural heritage of

Afghanistan, Iran and Tajikistan.

23

Issue

N 386


EVENTS

CULTURAL HERITAGE

24

Excerpt of the guest list:

Johannes Ausserladscheiter, Bernhard Barta,

Chiara Bertoli, Agnès Chanut, Adrian Cyrus, Peter

und Michaela Frigo, Patrice Gruber, Sunil Gupta,

Bernd Hermann, H.E. Baker Fattah Hussen Hussen

(Iraq), Amb. Elena Kirtcheva, Daniel Kleinfercher,

Eva Kukuruz-Mittermann, Walther Lichem, Daniela

Lieberwirth, H.E. Dmitrii Liubinskii (Russia) Moheb

Mobarez, Irena Pall, Gottfried Rieck, H.E. Stefan

Scholz (Ambassador of Austria in Brazil), Ron Willis,

Hans Martin Windisch-Graetz, Besim Yildiz, ...

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


leading you

to a healthier

lifestyle

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EVENTS

WELCOME TO AUSTRIA

SOCIETY & Welcome to Austria

Welcome Get-Together

26

Special thanks to our cooperation partners

Schlumberger, Teekanne & Lux Spirits

image/s by SOCIETY/pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


In the name of the Board of Welcome to Austria, SOCIETY

publisher and founding member of Welcome to Austria,

Gertrud Tauchhammer, and vice-president of Welcome to

Austria, Maria Kuglitsch, invited the spouses of Ambassadors

and Diplomats to a Welcome Get-together at the

beautiful garden of Gertrud Tauchhammer’s Villa Flora.

The gathering was preceeded by an exclusive visit of the

beautiful Otto Wagner Villa of famous fantastic realist

painter Ernst Fuchs, who bought the architectural pearl

in 1972 and with that, saved it from destruction.

27

Excerpt of the guest list:

Dagmar Aigner, Pierre Bienvenu, Elisabeth

Brix, Susanna Chakoian, Martina Corrado

Jäger, H.E. Daniel Glunčić (Croatia),

Sebastian Heckl-Steinböck, Andreas

Herdina, Malgorzata Kosmalska Bylica,

Akemi Mizuuchi and H.E. Ryuta Mizuuchi

(Ambassador of Japan), Yoko Nakamura,

Anette Nordenson, Lika Nusbaum, Marina

Perez de Arcos, Cristina Rinaldi, Catherine

Rodrigues, Monika Schneider-Gerwautz,

Stefanie Winkelbauer, Elisabeth Wolff, ...

Issue

N 386


EVENTS

BOOK PRESENTATION

28

SOCIETY

Franz Fischler

presents his

new book

Excerpt of the guest list:

Johannes Abentung, Ioana Catalina Barbu, Stefan

Bauer, Timna Brauer-Meiri, Hildegard Depine,

Gabriele Ebner, Margit Exel, Lydia Goutas, H.E.

Jean Graff (Luxembourg), Ginette Griesbach-

Frosio, Beransch Hartunian-Tahmasians, Elisabeth

Himmer-Hirnigl, Johannes Linhart, Andrea Kdolsky,

Thomas Kendöl, Klaus Koegeler, Wolfgang Lusak,

Leopold-Michael Marzi, Galina Ninova, Hermine

Schreiberhuber, Christa Troger, Walter Trpisovsky,

Sylvia Unterdorfer, Ron Willis, Hans-Martin

Windisch-Graetz, Gökhan Yildrim, ...

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


EVENTS

BOOK PRESENTATION

29

SOCIETY publisher Gertrud Tauchhammer invited to

a presentation of the book “Die Kraft der Mitte” (“The

Power of the Center”) by Franz Fischler, former Federal

Minister for Agriculture and Forestry, European Union’s

Commissioner for Agriculture, Rural Development

and Fisheries and President of the European Forum

Alpbach. At the Club Rooms of ÖGAVN (Österreichische

Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten

Nationen) at Stallburg/Hofburg, Gertrud Tauchhammer

and moderator of the evening, Adrian Hollaender, welcomed

the guests before Franz Fischler gave a short

introduction of his book. Then, Bettina Stimeder, Chief

Executive Editor at Red Bull Media House, lead an interesting

and informative conversation with the author,

who emphasized that “a functioning democracy can only

exist if it is supported by the centre”. Furthermore, he

highlighted the importance of compromise in politics:

“Being able to reach compromises is the highest art of

exercising democracy”. He also gave interesting insights

into his career path, which—in 1995, when Austria

became a member of the EU—led him to Brussels, where

he worked as EU Commissioner. He remembered the ten

years he spent working for the EU as the “most exciting

years of my life”.

After a round of audience questions, the guests

had the chance to let their copies be signed personally

by Franz Fischler.

Special thanks to ÖGAVN for providing

the rooms and drinks and to R Express for

the delicious petits fours

Issue

N 386


INTERVIEW

SOCIETY

“It remains to be seen how

this winter will unfold”

Christian Wehrschütz spoke with Michael Kofman, senior

fellow in the Russia and Eurasia Program at the Carnegie

Endowment for International Peace, about events concerning

the war between Ukraine and Russia. *

* The interview was conducted on

October 17, 2024. A German short

version was published by Kleine

Zeitung on October 31, 2024. The

full interview can be read on

wehrschuetz.at

30

With Ukraine approaching winter, how do you assess

the current military situation at the front line?

Much is going to be determined by this fall and

winter. The question is: Can Ukraine stabilize the

front and exhaust Russian forces at the peak of

Russia’s material advantage this year? An increasingly

significant aspect of the war is a strike campaign

being conducted by both sides. It remains

to be seen how this winter will unfold. Whatever

happens to the front line, I

suspect that these respective

strike campaigns are going

to grow more signi ficant over

time. Lastly, there’s the question

of Kursk: it was tactically

successful as an offensive

for Ukraine, but has not produced

the operational results

they’d hoped for, yet. Also, I

think Ukraine hoped that Kursk

would bring political benefits and change the discourse

on the war. It may have done that temporarily,

but I think it’s fair to say that so far, those

benefits haven’t really materialized.

“It’s good to talk

about strategy,

but you also need

means.”

In 2023 you mentioned in an FA article with Robert

Lee, that beyond the Ukrainian offensive the West

will need a long-term strategy for Ukraine. Is the

Western preparedness for a long-term strategy

now better than a year ago?

There was a reasonable strategy

looking out 12 months that was

being pursued early this year. I

think the challenge is that the

West is not a unitary actor, but a

political community—there isn’t

a sole center of decision-making.

Also, the strategy that existed has

been adrift: there hasn’t been a

great alignment in Western strategy

with Ukraine. I think one of

the potential outcomes of the

Kursk Offensive is that it’ll prompt

Christian Wehrschütz talking to Michael Kofman a series of conversations leading

towards a new approach on how

to end the war on terms favorable

to Ukraine. Last year’s strategy simply wasn’t

resourced. One of the biggest challenges was the

congressional roadblock on passing the supplemental

until late spring. It’s good to talk about

strategy, but you also need means. Since then, we

have been pursuing a general plan: Hold Russia to

incremental gains, stabilize the front, rebuild the

offensive potential of the Ukrainian military and

expand the strike campaign against Russia, which

would, I think, require greater support and assistance

for long-range strikes being conducted by

Ukraine in order to dramatically raise the cost for

Russia and impair the sustainment

of Russia’s war effort. That

campaign has actually expanded

and started to show results over

the course of this year.

How much do you think Ukraine

can compensate for the lack

of sustained Western support

by developing its own defense

industry?

In terms of achieving power parity, Ukraine stands

to gain significantly from investing in its defense

sector, particularly in areas where it holds a comparative

advantage—for example in drone or drone

munition production. Ukraine is capable of producing

certain types of artillery and is steadily ramping

up its own artillery shells. However, Ukraine

is limited by the fact that it can’t produce entire

weapons platforms or systems in most categories.

On the munitions side, one of the biggest deficits

is that it can’t produce artillery rounds domestically.

The truth is that Ukraine’s defense industry is

undercapitalized. Ukraine is now openly discussing

exporting drones to generate foreign exchange

revenue for its defense sector amid this war. Most

Western money has been directed towards the

purchase of Western equipment and production

rather than towards Ukraine. But on the other

hand, Ukraine has inherited a diverse array of Western

military equipment, and it’s clear that the West

will continue to be heavily involved in supporting

the Ukrainian military for the foreseeable future —

in terms of providing equipment and munitions, but

also maintenance and repair. That’s why Western

companies like Rheinmetall open local offices in

Ukraine. The Western presence is likely to expand,

focusing on servicing the equipment provided to

Ukraine. So, I don’t see Ukraine’s capacity being

significantly altered in the future.

image/s by Micha Vasilijevic, pexels

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


KOMMENTAR

SOCIETY AKTUELL

Was für ein Jahr!

SOCIETY-Autor Kurt Seinitz blickt in seinem Gastbeitrag auf ein von Kriegen,

Konflikten und der Klimakrise geprägtes (Arbeits-)Jahr zurück.

Foto/s © unspalsh/Berd Dittrich

Mein Arbeitstag war dieses Jahr

großteils in zwei Halbzeiten

geteilt: Die eine Hälfte Nahostkrieg, die

andere Hälfte

Ukrainekrieg. Da

„Die Klimakrise ist

die Mutter aller

Probleme, die das

Leben der Menschheit

bedrohen.“

blieb praktisch

kaum noch Zeit

für den Krieg im

Sudan, das Elend

im Ostkongo und

vor allem für

die Klimakrise.

Sie ist die Mutter

aller Probleme, die das Leben der

Menschheit bedrohen.

Extremwetter hat praktisch alle

Winkel des Erdballs erreicht. Eine

Alarmmeldung jagt die andere: Die

schwerste Hurricane-Kette seit Menschengedenken

in den

„Ganze Landstriche werden

unbewohnbar, weil

die Lebensgrundlage

verloren geht.“

Anrainerstaaten des Golfs

von Mexiko; eine extreme

Dürre im Amazonasbecken;

der Regenwald – die

Sauerstoff-Lunge der Welt

– ist nicht mehr regenerationsfähig;

das Mittelmeer

war noch nie so warm;

und wenn auch noch der Golfstrom

– ein Geschenk der Natur an Europa –

einmal kippt, wird es auf unserem Kontinent

(trotz Erderwärmung!) so kalt

wie in den gleichen Breitengraden auf

der Südhalbkugel.

Ich war vor zwei Jahrzehnten 1000

Kilometer quer durch den Amazonas

gereist, darunter den mächtigen

Zufluss Rio Negro per Boot aufwärts.

Nie hätte ich mir damals vorstellen

können, dass dieser breite Fluss mit

seinem üppigen Grün einmal austrocknen

würde, so wie

es in diesem Jahr

geschehen ist. Für

die dort lebenden

Fischer geht es ums

Überleben. Nicht zu

übersehen waren schon damals die

Wunden im Regenwald durch Brandrodungen,

etwa für den Ananas anbau.

Das große Missverständnis: Wo der

Amazonas-Regenwald einmal zerstört

ist, wächst er nicht wieder nach. Der

Boden ist nach zwei, drei Jahren durch

die Sonne für die Landwirtschaft ausgelaugt

und ausgetrocknet. Zurück

bleibt eine Einöde. (Im Regenwald

selbst hat es angenehme 25 Grad).

Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung

hat errechnet: Wenn

sich die Erde um 2

Grad erwärmt – derzeit

stehen wir bei

1,3 Grad – droht die

Gefahr, dass 189

Millionen Menschen

in eine Fluchtbewegung

geraten, weil

sie sonst hungern

müssten. Wenn sich die Erde um 4 Grad

erwärmt, wären es schon 1,8 Milliarden

Menschen, also jeder

Fünfte. Außerdem würde

„Wo der Amazonas-

Regenwald einmal

zerstört ist,

wächst er nicht

wieder nach.“

„Wir haben die Grenzen

der Belastbarkeit

der Erde schon überschritten.“

Die Menschheit

zurück

in Höhlen…

die Erdoberfläche etwa

im Jahre 2100 praktisch

unbewohnbar sein:

Überleben nur darunter

– technisch – machbar,

aber ein Albtraum. Die

Menschheit zurück in Höhlen…

Den höchsten Ausstoß an Treibhausgasen

hatte die „alte Welt“ seit

Beginn der industriellen Revolution

erzeugt. Inzwischen sind Süd- und

Südostasien der Hauptverursacher. An

der Spitze steht China auf Grund des

Energiebedarfs, der sich aus seinem

rasanten industriellen Aufstieg ergibt.

Es wird oft als „Umweltsünder“ kritisiert.

Darin liegt aber

ein Missverständnis.

China hat die meisten

E-Autos sowie die

größten Windparks, die

größten Solarkraftanlagen

und die größten Wasserkraftwerke

der Welt, aber dennoch läuft die Nachfrage

nach Energie immer dem Angebot

davon.

Nur langsam wachen wir alle auf. Als

hätten wir nicht schon genug Kriege,

führt der Klimawandel zu dem letzten

aller Konflikte: zum

„Nur langsam

wachen wir

alle auf.“

Krieg ums Essen. Die

deutsche Außenministerin

Baerbock

fordert deshalb ein

radikales Umdenken

in Politik und Diplomatie,

denn, so betont sie: „Die Klimakrise

verschärft bestehende Konflikte

und schafft neue. Flucht und Vertreibung

befeuern die Instabilität der

Weltordnung.“

Ob Wüstenbildungen, Überflutungen,

Anhebung des Meeresspiegels

durch Gletscherschmelze oder Feuersbrünste:

Ganze Landstriche werden

unbewohnbar, weil die Lebensgrundlage

verloren geht.

Wenn sich ganze Völkerschaften

auf den Weg

machen, können noch

so hohe Grenzzäune in

Europa oder den USA

diese Umweltmigration

nicht aufhalten.

Der Ökologe William Ripple von der

Oregon State University warnt: „Wir

haben die Grenzen der Belastbarkeit

der Erde schon überschritten. Die Erde

erlebt einen abrupten Klimawandel. Sie

droht zu kippen. Wir haben auf unserem

Heimatplaneten klimatische Bedingungen

verursacht, die bedrohlicher sind

als alles, was selbst unsere prähistorischen

Vorfahren erlebt hatten.“

31

Issue

N 386


SOCIETY AKTUELL

GASTBEITRAG

Kasachstan – Brücke

zwischen Europa und Asien

Kasachstan, der größte Binnenstaat der Welt, sieht sich im globalen Gefüge

als Brücke zwischen Europa und Asien. Die Hauptstadt Astana nennt sich

„Herz Eurasiens“. Als Schauplatz für internationale Events in Politik, Wirtschaft,

Religion und Sport ist die kasachische Metropole sehr gefragt.

VON MAG. HERMINE SCHREIBERHUBER

32

A

stana ist eine der jüngsten Hauptstädte

der Welt. 1997 löste sie die

historische Stadt Almaty ab. Heute ist

das supermoderne Astana das politische,

kulturelle, wirtschaftliche und

wissenschaftliche Zentrum Kasachstans.

Ihre Geschichte geht auf die mittelalterliche

Stadt Bozok zurück, die in

Zeiten der historischen Seidenstraße

als Kreuzungspunkt zwischen Europa,

China und den arabischen Staaten galt.

Mit der Unabhängigkeit

Kasachstans 1992 von

der Sowjetunion erhielt die

Stadt ihren Namen Akmola

zurück, als Hauptstadt des

Staates wurde sie 1998

zu Astana. Ein Jahr später

würdigte die UNESCO die

zukunftsorientierte Metropole

für ihre gesellschaftlichen

Verdienste als „Stadt

des Friedens“. Kurze Zeit,

2019-22, hieß Astana Nur-

Sultan.

In knapp drei Jahrzehnten

hat Astana als begehrte

Kongressstadt eine stolze

Bilanz aufzuweisen. Wichtige

Treffen internationaler Organisationen

wurden dort abgehalten.

Regelmäßig finden Konferenzen der

Weltreligionsführer und Wirtschaftsforen

statt. Astana war Austragungsort

eines OSZE-Gipfeltreffens, von Konferenzen

der Organisation für Islamische

Zusammenarbeit (OIC), der EXPO-2017,

eines regionalen WHO-Treffens und

großer medizinischer Kongresse.

Die Architektur Astanas zeichnet

sich durch attraktive Bauten aus, in

denen sich Geschichte und Modernität

spiegeln. Das Wahrzeichen, der Turm

Astana-Baiterek, bietet einen grandiosen

Blick auf die Stadt. Kunst und

Kultur präsentieren sich im Nationalmuseum,

in der Oper, in Theatern, in

Moscheen und Kirchen. Der hochmoderne

Komplex des Kongresszentrums

bietet großzügige Räumlichkeiten und

Der Astana-Baiterek-Turm ist das Wahrzeichen der neuen Stadt

Top-Technologie. Alle großen internationalen

Hotelketten sind präsent.

Kasachstan-Besucher, die touristisch

orientiert sind, reisen in die historische

Stadt Almaty, Hauptstadt

zu Zeiten der Sowjetrepublik und im

unabhängigen Kasachstan bis 1997.

Almaty, ein wahres Juwel, beherbergt

vor einer eindrucksvollen landschaftlichen

Kulisse wichtige Baudenkmäler,

eine große Kathedrale und ein einzigartiges

Museum für Volksinstrumente. Im

Umfeld der Stadt lädt ein Nationalpark

zu erholsamen Touren in der Natur ein.

Vizeminister Vassilenko:

Gute Beziehungen zu

großen Nachbarn

In jüngerer Zeit war Astana wieder

Schauplatz der traditionellen Konferenz

der Religionsführer. Im Fokus stand

die Rolle der Religion in der Politik, ein

hochaktuelles Thema angesichts der

Konflikte im Nahen Osten. Die Religionsführer

warnten vor Auswüchsen

von Aktionismus und Künstlicher Intelligenz.

Junge Menschen diskutierten

über die Gefahren von religiösem Extremismus.

Einige Redner erinnerten

an den historischen Besuch von Papst

Franziskus bei der Konferenz 2022.

Vizeaußenminister Roman Vassilenko

erklärte vor den Medien: „Die geopolitische

Landschaft verändert sich.“

Die geostrategische Position Kasachstans

bringe es mit sich, dass Astana

gute Beziehungen zu den großen Nachbarn

Russland und China pflege. Auch

die EU habe die Bedeutung Kasachstans

erkannt. Bei offiziellen Besuchen europäischer

Politiker sei es nicht nur um

kritische Rohmaterialien, sondern auch

um weltpolitische Belange gegangen.

Laut Vassilenko kommen

45 Prozent der weltweiten

Vorkommen an Uranium

aus Kasachstan. Die

Präsenz von ausländischen

Unternehmen bezifferte er

auf rund 3.000 aus über 80

Staaten. Neben Investoren

aus den USA und China

seien Firmen aus wichtigen

Staaten Europas sehr

interessiert. Seit dem Ukraine-Krieg

Russlands würden

auch alternative Transportrouten

geprüft.

Vassilenko erinnerte

auch an die ethnische und

religiöse Vielfalt in seinem

Land. Kasachstan beherberge 130 ethnische

Gruppen. Die Sowjet-Ära habe

dunkle Spuren hinterlassen – siehe

Internierung von Minderheiten und

Krebsfolgen der Atompolitik. Heute

kooperierten die Staaten der Region in

Institutionen, die alle ethnischen Gruppen

umfassen.

Votum für Bau eines AKW

Im September stimmte das kasachische

Volk in einem Referendum mit

70 Prozent für den Bau des ersten

Atomkraftwerks. Vassilenko erklärte,

Kasachstan wolle weg von Kohlekraftwerken

und auf den eigenen Uranium-Schatz

zurückgreifen. Staatspräsident

Kassym-Schomart Tokajew

nannte das Referendum laut staatlichen

Medien einen „Meilenstein für

die direkte Demokratie“.

Foto/s © unsplash

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AMBASSADORS

FRANCE

“France and Austria

are partners in Europe”

SOCIETY Magazine asked the new Ambassador of France to Austria, H.E. Matthieu

Peyraud, about the main objectives for his term, the current state of Franco-

Austrian relations and about his experience as an exchange student at WU in

the mid-1990s.

34

What will be the focal points of your term as

Ambassador of France to Austria?

I am very honoured and very happy to have been

appointed Ambassador of France to Austria. I

arrived in Vienna at the beginning of September.

I am a career diplomat and this position is a new

decisive step that I approach with great motivation

and humility.

Franco-Austrian relations

are old, dense and diversified,

covering all fields of

activity. My general objective

is first of all not to neglect

any aspect and to make

known the richness and

depth of Franco-Austrian

bilateral relations.

An important first focal

point will be to deepen the

political dialogue between these two Member

States of the European Union. France and Austria

are partners in Europe and share a common interest

in subjects such as European economic competitiveness,

industrial policy,

migration policy, but also

issues such as the enlargement

of the European Union and the

war in Ukraine.

I will be involved in economic

diplomacy issues to promote

French companies on the Austrian

market and attract Austrian

investments in France,

as our economic ties are deep

and both countries are in

strong convergence on European

trade policy and industrial

sovereignty.

Tanja Tauchhammer met with H.E. Matthieu Peyraud I also attach great importance

to cultural diplomacy, for

at the Embassy of France

which I was responsible in Paris

as Director of Cultural, Educational, Academic and

Scientific Diplomacy at the French Ministry for

Europe and Foreign Affairs, before being appointed

to Vienna. Indeed, Vienna and Austria are major

centres of European culture and in France and

Austria we share a love of heritage, music, visual

and plastic arts among many other art forms.

Thus, our major cultural institutions are linked and

develop projects together. Their support is one of

the many tasks of a bilateral embassy.

How would you describe the relations between

France and Austria today?

The Franco-Austrian relationship is a comprehensive

bilateral relationship, covering all sectors, and

the priorities are therefore

numerous and need to be

accompanied by strong

political investment to support

these deep ties.

I would like to highlight

our cooperation in the

fields of education, higher

education and research.

France is fortunate to have

a French high school in

Vienna and, in general, the French language continues

to be taught and practiced in Austria, which

is an asset.

This facilitates university exchanges, which

are paramount. Each year, 500 to 600 Austrian

students come to study in France and approximately

the same number of French students are

welcomed in Austria for their higher education.

It is important to highlight that we also work to

promote scientific exchanges between France

and Austria, for example in environmental policy,

energy transition or health research.

The Franco-Austrian relationship is also marked

by its economic ties. Indeed, diplomacy plays an

important role in the development of economic

relations and contributes to consolidating trade

and investments between France and Austria.

My role, with my team, is in particular to support

French companies that are present on the Austrian

market or wish to go there as well as to facilitate

Austrian investments in France.

Today, France is one of Austria’s largest suppliers

with a stock of around 5.36 billion euros per

year, especially in transport equipment, chemicals

and perfumes, cosmetics and pharmaceuticals.

The Austrian economic presence in France also

represents a stock of 3.6 billion euros, or more

than 180 subsidiaries of Austrian companies present

on French territory, where they employ more

“I was lucky to be in

the right place at the

right time on several

occasions.”

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


AMBASSADORS

FRANCE

“Each year, 500 to 600

Austrian students come to

study in France and

approxi mately the same

number of French students

are welcomed in Austria

for their higher education.”

image/s by SOCIETY/Sora

H.E. Matthieu Peyraud

than 13,000 employees. The Austrian furniture

retailer XXXLutz or the world’s largest brick manufacturer,

Wienerberger, are just some of the many

examples of Austrian companies present today on

French territory.

Another important element of the manifold

relations between Austria and France is tourism.

Indeed, in 2023, France was the 6 th most popular

destination for Austrian tourists, who particularly

appreciate French heritage and its art of living,

such as gastronomy, and who generated 2.37 million

overnight stays in France, for example.

You studied at the University of Economics and

Business in Vienna. How did this experience shape

your view of Austria?

I was indeed fortunate enough to be an exchange

student at the Wirtschaftsuniversität (WU) in

Vienna in the mid-1990s as part of my studies. It is

an experience that transforms all the young people

who get to be part of it and teaches you a lot

about yourself as well as the country that hosts

you. I was able to discover Vienna, Austria and the

neighbouring countries at a time when Europe

was once again becoming a place of exchange and

freedom. The WU was already at that time a university

of excellence and a place of

welcome for international students,

and I learned a lot there.

I noticed when I arrived in September

of this year that Vienna has

changed a lot for the better compared

to that time in the 90s. The city

is more beautiful than ever and has

regained its full cosmopolitan character

and regional and international

influence. In 2025, we will celebrate

the 70 th anniversary of the Austrian

State Treaty and 30 years of Austria’s

membership in the European Union.

I am convinced that Austria has benefited

enormously from the entry into the European

family through its accession in 1995 and the

enlargement of 2004 for neighbouring countries.

You have received an impressive number of decorations.

How did you achieve these accomplishments

at such a young age?

I was lucky to be in the right place at the right

time on several occasions. I was a reserve officer,

by choice, when military service was no longer

compulsory. This may explain why I was awarded

the National Defense Medal. As mentioned, I was

also Director of Cultural, Educational, Academic

and Scientific Diplomacy at the French Ministry

of Foreign Affairs. I was therefore in charge of

French Institutes and French schools around the

world as well as major cultural projects, such as

the Louvre Museum in Abu Dhabi or the restoration

of the archaeological site of Angkor in Cambodia.

This perhaps explains why the Ministers of

Culture and Education chose to award me decorations.

I feel very honoured and encouraged to

continue to serve France, my fellow citizens and

France’s relationship with its partner countries

to the best of my ability. This is what I hope to do

here in Austria.

35

Issue

N 386


AMBASSADORS

JORDAN

“Security will not come

through war, but through

peace and justice”

In an interview with SOCIETY, the Ambassador of Jordan to Austria, H.E. Mohammed

Sameer Hindawi, spoke about the bilateral relations between Jordan and Austria,

the ongoing war in the Middle East and its impact on his country and Jordan’s role

as one of the largest host countries for refugees.

In August 2024, you have arrived to Austria and

are now serving as Jordan’s Ambassador here.

Can you tell us a bit about your main objectives

for your term? What makes the bilateral relations

between Jordan and Austria special and how

could they be further improved?

We have a lot in common. Last year, Jordan and

Austria celebrated 70 years of diplomatic relations,

a milestone that reflects

the long-standing and solid ties

between our two countries.

Over the years, our cooperation

36

has made significant strides in

areas such as security, science,

and technology. However, there

is still untapped potential, and

during my tenure, I will prioritize

strengthening our relationship

further, particularly in the fields

of economy and tourism.

A key focus will be deepening

collaboration in green technology

and renewable energy, considering

the Jordan's growing

Gertrud Tauchhammer was welcomed by

demand for sustainable energy

H.E. Mohammed Sameer Hindawi

solutions, and how Austrian

providers are well-positioned to partner with Jordan

as their advanced solutions align with Jordan’s

renewable energy goals. This, in addition

to capitalizing on the fact of Jordan becoming a

highly desirable destination to Austrian tourists.

Jordan is known for its archaeological wonders

and is an earmarked destination to those who

admire food and culture. I will work jointly with

Austrian colleagues to further enhance the cooperation

in areas of common interest. We have

“Jordan has an enchanting story, from

the Golden Triangle to the lowest point

on earth and to the cities of Philadelphia,

Gerasa, Gadara, and Pella and

Arbila, which were part of the Roman

Decapolis League.”

many successful stories, the Ajloun Cable Car

project, the first of its kind in Jordan, was done by

an Austrian Company. The project played a role in

increasing local tourism. More than 60,000 persons

visited the Cable Car in its first month. I am

confident that more projects could be done in

this spirit.

Now to current affairs: The Middle East finds itself

in an extremely volatile and difficult situation—in

which ways is the ongoing war influencing your

country? Jordan is generally considered to be a

fundamental element for stability in the region.

The ongoing war is not having its toll on Jordan

only. No country in the region is spared from its

repercussions. One year ago, and before October

7, His Majesty King Abdullah II warned at the

September Plenary Session of the 78 th General

Assembly of the United Nations that “our region

will continue to suffer until the world helps lift the

shadow of the Palestinian-Israeli conflict—the

central issue in the Middle East. No architecture

for regional security and development can stand

over the burning ashes of this conflict.” This was

proven to be correct and Jordan has been sounding

the alarm for decades now.

A year into this war and the situation is untenable.

The humanitarian situation, whether in

Gaza or Lebanon, is catastrophic. We need a new

approach that would end the occupation and bring

about peace for Palestinians and Israelis, and this

is not possible without establishing an independent

Palestinian State, based on the lines of June 4,

1967, with East Jerusalem as its capital, living side

by side with Israel in security, peace and mutual

recognition.

Security will not come through war, but through

peace and justice. Without this, the vicious cycle

of conflict and violence will persist.

Jordan has taken in an incredible number of refugees—which

challenges is your country facing

due to the enormous influx of people and how are

the EU or Austria as a single country supporting

Jordan in this context?

Jordan is one of the largest host countries for

refugees. On November 12, 2024, His Royal High-

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


AMBASSADORS

JORDAN

H.E. Mohammed Sameer Hindawi

image/s by SOCIETY/Sora

ness Crown Prince Al Hussein delivered Jordan’s

address at COP29 and said that “one in every three

people living in Jordan is a refugee.”

What does this mean? We are stretching our

limited resources to meet their basic needs so

they can have a dignified life. However, we are at

capacity, and the responsibility should be a shared

one. Jordan should not shoulder the burdens of

hosting large numbers of refugees on behalf of the

international community alone.

Jordan greatly values the ongoing support from

the European Union and its Member States. We

are grateful for Austria’s continued assistance,

and the most recent announcement in October

2024, where the Austrian Government decided to

allocate an additional six million Euros from the

Foreign Ministry’s Foreign Disaster Relief Fund

(FDF) to international aid organizations in the

Middle East.

H.E. Mohammed Sameer Hindawi at the Embassy of the

Hashemite Kingdom of Jordan

Issue

N 386

However, more efforts are needed, as donor

fatigue could have a detrimental impact on all

parties involved. And, if we look at Syrian refugees

as an example, Jordan is hosting 1.3 million

Syrians, 9% of them live in refugee camps. Only

11.4% of the total funding needed for the Jordan

Response Plan was achieved. The future of Syrian

refugees lies in their homeland, not in host countries.

But until they can return, we all have a duty

to support them.

Tourism is an essential pillar of Jordan’s economy—what

has been the impact of the Middle

Eastern conflict on Jordan’s tourism and can you

tell our readers if it is safe to go to Jordan?

Despite regional turmoil, Jordan received more

than 4.7 million tourists in the first nine months

of 2024. Tourists from European countries made

10.9% of the total visitors.

Yet, one cannot deny that the ongoing war

had its impacts on the tourism sector, but must

acknowledge at the same time that “Jordan

ranked among the 15 countries worldwide with the

highest increase in international tourist arrivals in

2023 compared to 2019” as mentioned by the UN

Tourism Report.

I would seize this opportunity to encourage the

readers of SOCIETY to visit Jordan and feel the

beauty of it. Jordan has an enchan ting story, from

the Golden Triangle (Aqaba, Petra, Wadi Rum), to

the lowest point on earth (the Dead Sea) and to

the cities of Philadelphia (in modern day, the Capital

Amman), Gerasa (Jerash), Gadara (Umm Qais),

and Pella and Arbila (Irbid), which were part of the

Roman Decapolis League.

37


AMBASSADORS

KENYA

Connecting Continents:

Kenya in Austria and the EU

In an interview with SOCIETY Magazine, the Ambassador of Kenya, H.E. Maurice

Odhiambo Makoloo, gives insights into the bilateral ties between Kenya and Austria,

talks about tourism as a key driver for Kenya’s economy and the consistent cooperation

between his country and the EU.

As diplomatic representative of Kenya in Austria,

what are the primary goals for your term here?

My main priority is to articulately promote Kenya’s

interests in Austria and other accredited countries,

as well as within the UN Office in Vienna.

Given the special shared experiences of Vienna

and Nairobi as hosts of two of the four offices of

the United Nations in the world, I am committed

to ensuring that rules-based multilateralism is

reinvigorated and strengthened. If there was ever

a time when the world must come together to

co-create solutions to complex world problems,

that time is now.

At the bilateral levels, my goal is to strengthen,

deepen and expand the historically strong and

cordial relations between our countries, and the

38

people of our respective countries. Although Kenya

and Austria enjoy a healthy trade balance averaging

USD 65 million, there is much room for growth.

Austrian companies are global leaders in the

sectors of hospitality, machinery, healthcare,

agribusiness, education, vocational

training, and information technology,

among others. I am following up

on the engagements already started

to ensure Austrian companies are

fully facilitated to make use of Kenya’s

business-friendly environment

and the ongoing enabling regulatory

reforms. In this regard, I am keen to

oversee the conclusion of the “Memorandum

on Economic Cooperation”

given the importance of the priority

areas identified for enhanced cooperation—which

include: ICT; Green Tech-

Valerie Rugene, Gertrud Tauchhammer and

H.E. Maurice Odhiambo Makoloo

nology; Infrastructure Development,

especially healthcare infrastructure;

Agricultural and Food Processing Industry.

On a different note, Kenya and Austria have

the opportunity to strengthen the connection

between our peoples through cultural exchanges.

Every year, many Kenyan athletes participate in

the annual Vienna City Marathon. I personally had

the pleasure of being the first Kenyan Ambassador

to run in this famous marathon in April this year.

I have already registered to run again next year.

You may also recall that five years ago, in October

2019, a renowned Kenyan athlete, Eliud Kipchoge,

became the first human to run a full marathon in

an unofficial time of under two hours, famously

called the INEOS 1:59 challenge. To honour the

athlete and mark a special chapter of Kenya-Austria

cultural relations, we shall be engaging the

Mayor of the City of Vienna to honour this special

relationship through a symbolic and permanent

act, such as naming a street after him in Vienna.

We hope to be able to count on your support.

Last but not least, Kenya boasts of a youthful,

creative and professionally skilled workforce.

We are keen to make these skillsets, especially

in the healthcare, hospitality and information

technology sectors available to Austria as may

be needed under a legally managed mechanism

and process.

Kenya stands out as an iconic tourism destination

in Africa—how important is tourism for your

country’s economy?

In Kenya, tourism is a major economic sector. The

sector accounts for 10.4% of the country’s GDP,

5.5% of Kenya’s formal employment and contributes

to 4.2% of National Gross Fixed Capital Formation

(new investments) (Kenya Tourism Satellite

Account, 2019). The sector is also instrumental in

the social-economic wellbeing of the country’s

citizens, with multiplier effects in trade, agriculture,

construction, manufacturing, and transport

among others.

In 2023, The Travel and Tourism sector contributed

Sh1 trillion to Kenya’s economy as shown

by the latest report by the World Travel & Tourism

Council (WTTC). This performance has been

termed as a record-breaking year for Travel &

Tourism in Kenya by the 2024 Economic Impact

Research (EIR).

Despite these bright lights, we are still exploring

many ways to enlarge this performance. This

is one area where we hope to benefit from cooperation

with Austria, itself being a very important

tourist destination. Our records show that the

numbers of Austrian citizens visiting Kenya are still

low. In 2023, Austrians undertook a total of 285,100

holiday trips to Africa. This accounted for approximately

2% of all outbound trips by Austrians that

year. This is something I hope to improve on.

How is Kenya dealing with the current main topics

in the tourism sector, like digitalization, overtourism

and sustainability?

Kenya continues to adjust, innovate and improve

to keep with the times including on digitization.

For example, in January 2024, Kenya launched the

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


AMBASSADORS

KENYA

H.E. Maurice Odhiambo Makoloo

“Kenya is positioned to

leap past the heavily

polluting industrial

stage of growth,

shifting to a more

sustainable society.”

image/s by SOCIETY/Sora

online visa application system to streamline and

simplify the visa application process for visitors.

Furthermore, Kenya is proactively tackling overtourism

by implementing measures to preserve

its natural and cultural assets. The government,

in collaboration with stakeholders, has developed

the “New Tourism Strategy for Kenya 2021-2025”,

which emphasizes sustainable

tourism practices and the

equitable distribution of tourism

benefits across regions.

Environmental conservation

remains central to Kenya’s

tourism strategy. The country

is committed to protecting its

rich biodiversity through various

conservation programs

and community-based initiatives.

For instance, regenerative

tourism practices are

being adopted, combining

adventure with conservation to support local

communities and protect endangered species.

In response to the evolving dynamics of work

and travel, Kenya is exploring the concept of “workation”

programs, which allow individuals to work

remotely while enjoying the country’s diverse

attractions.

Kenya represents a major partner for the European

Union in Africa—can you tell us a bit about

the main areas of cooperation between the EU

and your country? Where do you see potential for

improvement?

Kenya and the EU have sustained a consistent

and long-term partnership over many years, and

share multilateral and global objectives such as

combating climate change, and fostering peace

and security.

In June 2021, the former President of Kenya H.E.

Uhuru Kenyatta and H.E. Charles Michel, President

of the European Council launched the Strategic

Dialogue between Kenya and the EU designed to

elevate the existing relations to higher levels.

Building on the past achievements and joint

priorities, Kenya and the EU seek to strengthen

cooperation through the Strategic Dialogue,

on numerous issues of domestic, regional and

global interest.

One of the thematic pillars of the Strategic Dialogue

concerns economy, trade and investment.

The Economic Partnership Agreement (EPA) concluded

in June 2023 was a key priority under this

cluster and was the first major tangible outcome.

Kenya is an economic hub in the region, a market

with growing potential for investment for European

companies, and a strong partner in the pursuit

of universal values and multilateralism. The

EU is a significant trading partner to Kenya, representing

Kenya’s biggest export market with 21.1%,

of Kenya’s total exports to the world.

The Agreement entered into force on 1 st July 2024,

representing a key milestone in the EU-Kenya

Strategic Partnership. It is worth noting that this is

the most ambitious economic partnership agreement

the EU has signed with a developing country

when it comes to sustainability provisions.

Another notable milestone is the Green Deal

Kenya. Kenya is positioned to leap past the heavily

polluting industrial stage of growth, shifting to

a more sustainable society. In 2008, the country

created the Vision 2030 development programme,

aiming to use 100% renewable energy by 2030.

Renewable sources already supply more than 90%

of Kenya’s electricity. Through the Strategic Dialogue,

Kenya and EU are working together towards

the common goal of a global green transition for a

sustainable economy.

39

Issue

N 386


AMBASSADORS

PAKISTAN

“Pakistan and Austria are

natural partners”

SOCIETY sat down with the new Ambassador of Pakistan to Austria, H.E. Mohammad

Kamran Akhtar Malik, to speak about his career, Austrian-Pakistani relations and

his country’s stance on arms control, disarmament and nuclear safety.

Since September 2024, you are accredited

Ambassador of Pakistan to Austria as well as Permanent

Representative of Pakistan to the United

Nations and other International Organizations in

Vienna. Which diplomatic issues are important to

you at the moment?

I am very much focused on enhancing economic,

trade, tourism, educational and technological

linkages between Pakistan and Austria. There is a

huge potential in this regard.

Austrian companies like OMV, Andritz and Voith,

Plasser & Theurer and Doppelmayr, have experience

of working in Pakistan. Their areas of expertise,

i.e. hydroelectric power generation, mineral

exploration, railways and tourism infrastructure,

are priority areas for

investment in Pakistan.

40

I would like to capitalize

on these complementarities

to inject more

depth and substance in

Pakistan-Austria bilateral

relationship.

Furthermore, Pak-Austria

Fachhochshule Institute

of Applied Sciences

and Technology (PAF-

IAST) in Haripur, Pakistan,

is a good example of

Pakistan-Austria partnership

in the field of human

H.E. Mohammad Kamran Akhtar Malik welcomed

resource/skill development

and higher edu-

Gertrud Tauchhammer at his Embassy

cation. It provides an opportunity for world class

technical training for Pakistani youth to enable

them to seek gainful employment and meaningfully

contribute to the socio-economic development

of Pakistan. More over, the institute serves as

a public diplomacy outpost for Austria.

Do you have a specific vision concerning the relation

between Pakistan and Austria? What did the

Austrian-Pakistani ties look like in the past?

Both share interest in a strong

rule-based and non-discriminatory

global order. Both have

a history of active participation

in the UN and multilateral

norm-setting processes at

establishing an environment

conducive to international

peace and stability.

Both Pakistan and Austria share the view that a

strong rule-based system, anchored in the principles

and purposes of the UN Charter, is in the

interest of small and medium powers. Such a

system provides a degree of level playing field for

small and medium powers vis-a-vis the bigger

players. As such, Pakistan and Austria are natural

partners.

Pakistan has therefore backed several initiatives

by Austria, including the recent proposal for regulating

the military uses of artificial intelligence

through legally binding international instruments.

It is my intention to make a common cause with

Austria on such issues.

A more personal question: How did you decide

to become an Ambassador after studying

nuclear physics?

I always had an interest in international relations

and global politics. My work as a student of

nuclear physics also sensitized me to the political

and strategic aspects of nuclear technology,

and indeed, any scientific endeavor. The peculiar

geo-political circumstances of Pakistan added to

my interest in international relations. To be honest,

my nuclear physics background has proved to

be an asset in my diplomatic career in which my

area of specialization has been arms control, disarmament,

and nuclear non-proliferation issues.

How would you describe the role that Pakistan

plays in international relations concerning arms

control and disarmament and nuclear safety?

Pakistan has been a strong proponent of arms

control and disarmament. In this regard, Pakistan’s

efforts are well known for a long time.

Pakistan’s proposals at the UN General Assembly

to keep South Asia free of nuclear weapons

enjoyed international support. However, our

specific security compulsions forced us to opt

for nuclear deterrence for self-defense. Notwithstanding

this fact, we continue to advocate

the cause of arms control and disarmament

since we believe that

strong international

“I am passionate

about continuing

to pursue

science diplomacy

in Vienna.”

rules for arms control

act as a security guarantee

for small and

medium states in that

they limit the freedom of

arbitrary actions by bigger

military powers.

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


AMBASSADORS

PAKISTAN

H.E. Mohammad Kamran Akhtar Malik

Pakistan is also committed to the objectives

of nuclear safety and security. This responsibility

comes with the right to benefit from the application

of nuclear technology for peaceful uses.

Pakistan’s National Institute of Safety and Security

(NISAS) is an IAEA Collaborating Center for

Nuclear Security, including education, training

and technical support. Similarly, Pakistan’s Center

for Excellence on Nuclear Security (PCENS) has a

practical arrangement with the IAEA whereby we

provide international trainings under the IAEA in

nuclear security. This is a due recognition of Pakistan’s

expertise in nuclear safety and security and

its adherence to the relevant international standards

in nuclear safety and security.

Which personal or educational experiences did

you make that helped you the most in your professional

career as an Ambassador?

As I mentioned earlier, my background in nuclear

physics has not only helped me in advancing my

diplomatic career as an expert in issues of arms

control, disarmament and international security,

but also to actively promote science diplomacy.

Scientific and technological cooperation between

states helps bringing them together and bridging

differences. Such cooperation is also required

because of the globally shared challenges of climate

change, public health, pandemics, water,

energy and food security.

From 2010 until 2015, I was on secondment to the

Organization of Islamic Corporation (OIC) in Jeddah as

Director General for Science and Technology, where

my mandate was to promote scientific and technological

cooperation between OIC Member States

for facilitating the achievement of UN Sustainable

Development Goals (SDGs). I am passionate about

continuing to pursue science diplomacy in Vienna.

41

“Pakistan has therefore

backed several initiatives

by Austria, including

the recent proposal for regulating

the military uses of

artificial intelligence

through legally

binding international

instruments.”

Issue

N 386


AMBASSADORS

SPAIN

EU, gender equality

and life as a diplomat

SOCIETY spoke with the new Ambassador of Spain to Austria, H.E. Maria Aurora

Mejía Errasquin, about Austrian-Spanish relations, the importance of Gender

Equality for her government, Spain’s EU Presidency in the second half of 2023 and

her work as diplomat.

You have been accredited as Ambassador of Spain

to Austria in June 2024, how would you describe

the current status of relations between the two

countries?

Bilateral relations between Spain and Austria are

excellent. We have a common history and culture.

Since Emperor Charles V, the Habsburg monarchy

symbolized the united Europe of those years; this

is also the reason why we have very similar collections

in our main museums, such as the Kunsthistorische

Museum in Vienna, the Museo del

Prado or the Galería de las Colecciones Reales in

Madrid. Today, we also share

our membership of the European

Union and we are both

42

defending a system of values

that makes us proud.

Their Majesties King Felipe

and Queen Letizia visited

Vienna in January 2022,

to inaugurate the exhibition

“Dalí and Freud: an

obsession” at the Belvedere

museum; and President

Sánchez chose Austria as the

first country he visited on his

H.E. Maria Aurora Mejía Errasquin met Gertrud

preparatory tour of the Presidency

of the Council of the

Tauchhammer at Villa Flora

European Union last year. Our trade and tourism

relations are growing in both ways, and there are

more and more students in Austria interested in

learning Spanish.

On the other hand, the community of Spanish

residents in Austria has doubled in recent years,

especially with young artists and scientists, who

I believe are bringing a great added value to Austrian

society.

You have been Ambassador at large for the Promotion

of Gender Equality Policies in the cabinet

of the President, how is the situation in Spain in

regard to women’s rights and equality today?

Spain is, globally, at the head of the protection

of women’s rights. Back in 2007, Spain already

approved the Organic

Law for Effective Equality

between Women and

Men, the most advanced

law in the world at that

“The job of a diplomat

is wonderful.”

time. Today, we have a government with more

women than men; and its three vice presidents

are women.

Spain obtained a score of 76.4 points out of 100

in the latest European Gender Equality Index of

the European Institute for Gender Equality (EIGE),

for the year 2021. The increase of 1.8 compared to

2020 not only places the country 6.2 points above

the EU average (70.2 points), but has also brought

Spain to fourth place, behind Sweden, the Netherlands

and Denmark.

The study also shows the data for 2021 c ompared

to 2010. A period in which Spain has

increased by 10 points, progressing towards

gender equality at a faster rate than the European

average.

And the Spanish foreign policy is a “feminist

foreign policy”: Spain has integrated the objective

of gender equality as a distinctive element in its

foreign policy.

You also served as Head of the Coordination Office

of the Spanish Presidency of the European Union.

What, in your opinion, is Spain’s role within the EU?

Spain is the fourth largest economy in the

European Union and Spanish society is highly

pro-European.

Since its accession, Spain has actively participated

in the development and deepening of the

most important European policies: the Common

Agricultural Policy, the Common Fisheries Policy,

the Internal Market, the energy and transport

policy, the industrial policy and the educational,

cultural and social policy. In recent years, Spain

has also supported a reorientation of these policies

to respond to the major challenges of the

21 st century: a health policy capable of responding

to cross-border health crises; a fair ecological

transition for a sustainable and circular economy;

environmentally responsible agricultural and fisheries

policies; a strong social policy that promotes

decent living conditions for all; a gender equality

policy that serves as a real global benchmark; a

safe digital transition that leaves no one behind;

and an inclusive industrial

policy that fosters innovation,

competitiveness and

the strategic autonomy of

the EU.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


H.E. Maria Aurora Mejía Errasquin

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

Spain has played an active role in the construction

of the European project, being involved

in the negotiation of the Treaties of Amsterdam

(1997), Nice (2001), the failed Constitutional

Treaty (2004) and Lisbon (2009). In the same way,

it has very much contributed to the development

of policies in diverse areas, such as the European

citizenship, the cohesion policy, the cultural and

linguistic diversity, the judicial cooperation or

the fight against terrorism, as well as making its

mark on foreign relations, especially with regard

to the EU relations with Latin America and the

southern shore of the

Mediterranean.

The European Union is

the natural framework for

political and economic

development of our country.

For this reason, Spain

assumes its responsibilities

by currently promoting

a more effective, more

democratic Union, closer

to citizens, and capable

of responding to the challenges and needs of the

new century.

Spain supports the reinforcement of the Economic

and Monetary Union (EMU) in the coming

years, through greater financial, budgetary and

economic integration, and with greater democratic

legitimacy.

Spain held the Presidency of the Council of the

European Union, for the fifth time, in the second

half of 2023, with very important achievements,

such as the reform of the electricity market, the

Critical Raw Materials Act, the Media Freedom

Act, or the final agreement on the Migration and

Asylum Pact.

You are an experienced diplomat, having served

in Romania, Denmark and Brazil, as well as at the

Permanent Representation of Spain to NATO, and

as Ambassador to Bosnia and Herzegovina, what

are the advantages and disadvantages of working

in this field?

The job of a diplomat is wonderful. It allows

you to represent your country in very diverse

places and circumstances, which is a source of

pride, and it offers very

enriching experiences.

“Spain is the fourth

largest economy in the

European Union and

Spanish society is highly

pro-European.”

To be a diplomat, you

have to have a vocation,

not only to serve your

country and defend its

interests, but also to be

open-minded, to work

for the understanding

between different peoples,

societies and cultures

and, ultimately, to

work for peace in the world.

But, although it is a fantastic job, perhaps the

most complicated thing is to maintain a nomadic

life and combine it with personal and family

relationships. For example, children are greatly

enriched by living in different countries, which

makes them more open and tolerant, in addition

to having the opportunity to learn other languages,

but at the same time it can be difficult for them

to develop personally with so many changes. They

need a very strong and serene personality to adapt

to the different circumstances every time.

43

Issue

N 386


NEWS

CAR SPECIAL

On

Four

into theFU

44

Volvo XC60 Recharge

Goal oriented performance

As a Recharge model, the Volvo XC60

showcases its dynamic and efficient side.

This successful SUV from the Swedish

premium manufacturer is available as the

Volvo XC60 Recharge with two state-ofthe-art

plug-in hybrid drives. These combine

superior driving performance with high

electric driving shares and pioneering safety

and technology features.

Audi Q6 e-tron

Electric and full of details

The Audi Q6 e-tron⁵ takes electromobility

at Audi to the next level. This premium

SUV impresses with outstanding electric

performance, progressive design, and a

digital interior. It features a cutting-edge

800-volt charging system, enabling ultrafast

charging, and offers a range of up to 600

km, making it ideal for both daily commutes

and long-distance travel.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


CAR SPECIAL

NEWS

Wheels

TURE

45

The trend in the automotive industry is clearly heading

towards electromobility—the new models offer improved

range and modern features, ensuring that driving pleasure

and safety are no longer compromised.

image/s by Lukas Tobeler, Volvo Trademark Holding AB, Volvo Trademark Holding AB

Peugeot E-5008

The grand electric premium SUV

This premium SUV stands out with up to

seven seats, elegant yet robust design

lines, and the new PEUGEOT Panoramic

i-Cockpit®. The new E-5008 is based

on the STLA Medium platform, which is

revolutionizing electromobility. It is now

available as a fully electric vehicle (with a

range of up to 502 km) and will later also

be offered with an all-electric dual-motor

all-wheel drive system (up to 502 km range)

and an all-electric long-range drivetrain

(up to 664 km range).

Issue

N 386


CAR SPECIAL

PEUGEOT TESTDRIVE

Innovative

Electric Mobility

During a test drive in the centre of Vienna, the Ambassador of North Macedonia

to Austria, H.E. Osvit Rosoklija, was able to experience the advantages of the

new Peugeot E-5008 first-hand.

46

he E-5008 model—a high-end SUV

T with elegant yet robust design

lines and the new Peugeot Panoramic

i-Cockpit®—combines advanced technology

with exceptional comfort, making

it the ideal vehicle for both families

and business travellers. Ambassador

Rosoklija was certainly impressed by

the new E-5008 and its features during

his test drive.

The seven-seater is fully electric,

but also available as a hybrid version.

The electric model already offers a

range of 502 km, with future versions

expected to feature an all-electric

dual-motor all-wheel drive (up to 502

km) and an all-electric long-range drive

(up to 664 km). The SUV also impresses

with its precise steering and excellent

driving stability, making it well-suited

for both city traffic and longer journeys.

The automatic distance control

systems and lane-keeping assistant

ensure a relaxed driving experience.

Like the E-3008, the E-5008 is

based on the STLA Medium platform,

which revolutionizes electric mobility

with its low energy consumption.

The interior of the Peugeot E-5008

is also a masterpiece of French automotive

engineering, combining functionality,

comfort, and design in an

impressive way: The iconic Panoramic

i-Cockpit®, which unites the digital

and physical driving worlds, can be

individually customized and allows for

intuitive control of vehicle functions.

The interior is also equipped with a

state-of-the-art infotainment system,

meeting the demands for a premium

driving experience.

With the E-5008, the French car

manufacturer demonstrates that electric

mobility in the SUV segment is not

only possible but also attractive and

functional. The E-5008 sets new standards

in terms of sustainability as well

as in driving pleasure and safety.

MVC MOTORS

H.E. OSVIT ROSOKLIJA WITH GERALD HAVLIK AND

THE NEW PEUGEOT E-5008

Gerald Havlik, Neuwagenverkauf

M: +43 676 847272 863, g.havlik@mvcmotors.at

mvcmotors.at

With a total of four locations (3 in

Vienna and 1 in Brunn/Geb.), MVC

MOTORS is the largest Ford dealer in

Austria.

The four MVC locations—MVC Wien-

Simmering, MVC Wien-West, MVC

Wien-Nord, and MVC Brunn—form

a group under the MVC MOTORS brand.

This group has been managed since

2008 by the Austrian parent company

MVC Automotive Austria GmbH.

The Ford brand is sold at all MVC locations.

In addition, the MVC Wien-Nord

location offers Peugeot, Alfa Romeo,

Fiat, Fiat Professional, Abarth, Jeep,

Nissan, and Volvo services, while the

Brunn/Geb. location offers services

for Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional,

Abarth, Jeep, Peugeot, and Citroën.

At the MVC Wien-Simmering location,

Peugeot, Nissan, and Citroën are also

offered, and the MVC Wien-West location

provides Peugeot, Fiat, Fiat Professional,

Abarth, Jeep services, and

Citroën services.

Our goal is to offer our customers a

unique experience in a car dealership

of the future at the FordStore. Welcome

to the exciting Ford world!

Marcus Shamsaei

Managing Director

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


A NEW ERA FOR A BESTSELLER

The new BMW X3 is a versatile all-rounder for everyday life.

With a fresh design language, the fourth-generation Sports

Activity Vehicle (SAV) showcases enhanced presence and

dynamic elegance. Inside, a premium atmosphere is created

by high-quality materials, expanded standard features, and

advanced digitalization, including the new BMW iDrive with

QuickSelect, based on BMW Operating System 9. Driving pleasure,

safety, and long-distance comfort are enhanced through

precise vehicle tuning and a range of systems for semi-automated

driving and parking.

Powertrain and Performance

The new X3 offers efficient gasoline and diesel engines, alongside

a next-generation plug-in hybrid. The BMW X3 30e xDrive

features a combined electric range of 81 to 90 kilometers

(WLTP) and achieves a system output of 220 kW/299 hp. The M

Performance model, BMW X3 M50 xDrive, delivers 293 kW/398

hp and outstanding dynamic capabilities.

Design and Versatility

The 2024 X3 features a bold design with clear lines. It has

grown to 4,755 mm in length and 1,920 mm in width. The prominent

kidney grille and new lighting elements add to its modern

appeal. Interior space is generous, with a cargo volume that

expands from 570 to 1,700 liters.

THE DIPLOMATIC SALES TEAM WITH THE

BMW XM HIGH PERFORMANCE HYBRID

Conclusion

The 2024 BMW X3 represents a significant step forward in the

compact luxury SUV segment, blending performance, comfort,

and advanced technology. With its versatile design and cuttingedge

features, it is set to continue the success story of the X3.

Sales have started in November.

Branch Manager Thomas Schwarz

Diplomatic Sales Manager Nirmal Singh: +43 664 80741-3037

Diplomatic Sales Team Ashraf Boutros: +43 664 80741-3022

Freude am Fahren

X3

T H E

NEW

DENZEL Erdberg

Erdbergstraße 189-193, 1030 Wien

Tel.: +43 1 740 20-3338, verkauf10@denzel.at

www.denzel.at

BMW X3 M50 xDrive: Kraftstoffverbrauch, kombiniert WLTP in l/100 km: 8,4 – 7,7; CO2-Emissionen, kombiniert WLTP in g/km: 190 – 175.

Symbolfoto


CAR SPECIAL

VOLVO TEST DRIVE

Sustainable

Hybrid Power

from Sweden

In the heart of Vienna, the picturesque Strudlhofstiege served as

the perfect backdrop for a special event: the test drive of the latest

Volvo XC60 T6 AWD Plug-in Hybrid, a vehicle that epitomizes modern

automotive engineering and sustainable mobility. The distinguished

Swedish Ambassador to Austria, H.E. Annika Markovic, took the

wheel, demonstrating both the car’s capabilities and the commitment

of Sweden to sustainable transport solutions.

48

The Venue: Strudlhofstiege

Strudlhofstiege, a historic staircase

located in the 9 th district of Vienna,

is renowned for its beautiful architecture

and significance in Austrian

cultural history. As a site often visited

by locals and tourists alike, it provided

an intriguing setting for showcasing a

vehicle that symbolizes innovation and

eco-consciousness. With its lush surroundings

and elegant steps, Strudlhofstiege

is a fusion of tradition and

modernity—much like the Volvo XC60.

The Vehicle: Volvo XC60 T6

AWD Plug-in Hybrid

The Volvo XC60 T6 AWD Plug-in Hybrid

is a marvel of modern engineering.

Equipped with a 2.0-liter turbocharged

and supercharged four-cylinder

engine, it delivers an

impressive power output

of 350 horsepower and 659

lb-ft of torque. This powertrain

is complemented by

an electric motor, which not

only boosts performance

but also enhances fuel

efficiency. The combination

allows the XC60 to accelerate

from 0 to 100 km in just

5.7 seconds, demonstrating

that hybrids can offer both

speed and sustainability.

One of the standout features of

the XC60 is its all-wheel-drive system

(AWD), which provides excellent traction

and stability, making it a suitable

choice for various driving conditions.

During her test drive, Ambassador

Markovic appreciated the vehicle’s

responsiveness and handling, particularly

in navigating the winding streets

around the Strudlhofstiege.

Sustainable Driving

Experience

The plug-in hybrid system of the XC60

allows drivers to operate the vehicle

in five different modes: Hybrid, Pure,

Power, Constant AWD and Off-Road.

In Pure mode, the car can travel up to

81 kilometers on electric power alone,

making it an ideal option for short

urban commutes without producing

any tailpipe emissions. This feature

aligns perfectly with global efforts to

“As countries like Sweden

lead the way, the collaboration

between technology, policy,

and public awareness will be

essential to making

electric mobility a standard

rather than a luxury.”

reduce carbon footprints and promotes

a cleaner environment.

Ambassador Markovic highlighted

the importance of embracing electric

mobility as part of

Sweden’s broader

environmental

goals. “This vehicle

represents not just

advanced technology

but also our

commitment to a

sustainable future,”

she stated. “Driving

electric is not only

beneficial for the planet; it’s also

a delight in terms of performance

and comfort.”

Interior Comfort and

Technology

Inside the XC60, the attention to detail

and premium materials are immediately

evident. The spacious

cabin features high-quality

leather upholstery,

ergonomic seating, and a

minimalist Scandinavian

design that reflects Volvo’s

heritage. The advanced infotainment

system, powered

by Google, offers seamless

connectivity and voice-activated

controls, enhancing

the driving experience while

ensuring safety.

During the test drive,

Ambassador Markovic was

particularly impressed by the car’s

safety features, which include Volvo’s

renowned IntelliSafe technology. This

system encompasses a range of driver

image/s by SOCIETY/Pobaschig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


CAR SPECIAL

VOLVO TEST DRIVE

49

H.E. Annika Markovic with the new Volvo XC 60 T6

in front of Strudlhofstiege

assistance features, such as adaptive

cruise control, lane-keeping assist,

and collision avoidance systems, all

designed to provide a safer driving

experience.

A Commitment to

Sustainability

The event was not only a showcase of

automotive technology but also a platform

to discuss Sweden’s leadership in

sustainability and innovation. Ambassador

Markovic emphasized the need

for collaboration between countries to

foster green technologies and reduce

dependency on fossil fuels. “Sweden

has set ambitious goals for

climate neutrality, and vehicles

like the XC60 play a crucial

role in achieving these

objectives,” she noted.

The Ambassador also

discussed the importance

of public awareness and

education regarding electric

Nirmal Singh, H.E. Annika Markovic

and Gertrud Tauchhammer in front

of the Swedish Embassy

vehicles. “We must engage with our

communities and inform them about

the benefits of electric mobility,” she

said. “Every small step counts in the

fight against climate change.”

Conclusion

As the test drive concluded, it was

clear that the Volvo XC60 T6 AWD

Plug-in Hybrid is not just a vehicle; it

is a symbol of a sustainable future in

automotive design. Ambassador H.E.

Annika Markovic’s experience behind

the wheel highlighted the potential of

hybrid technology to deliver both performance

and environmental benefits.

Issue

N 386

The Strudlhofstiege, with its blend

of historical significance and modern

elegance, served as an apt metaphor

for the transition towards a more sustainable

transportation landscape. As

countries like Sweden lead the way,

the collaboration between technology,

policy, and public awareness will be

essential to making electric mobility a

standard rather than a luxury.

In a world increasingly focused on

sustainability, the Volvo XC60 stands

out as a vehicle that marries performance

with environmental responsibility—a

testament to what the future of

driving can and should look like.

Contact

Nirmal Singh

Diplomatic Sales Manager

Fleet & International Sales

Wolfgang Denzel Auto AG / Erdbergstraße

1030 Wien, Erdbergstraße 191

E-Mail: nirmal.singh@denzel.at

Phone: +43 1 74020 3037

Mobile: +43 66480741 3037

denzel.at


Unsere Sprache: Design.

A5

Die neuen Audi A5 Modelle

This is Audi

Audi Vorsprung durch Technik

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,8-8,4 l/100 km. CO₂-Emissionen kombiniert: 126-191 g/km. Angaben zu

Kraftstoffverbrauch und CO₂- Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.

Symbolfoto. Stand 11/2024.



FOKUS

BELGIEN

Charmante Städte, vielseitige Kulinarik, ein

großartiges Kulturangebot und wunderschöne

Landschaften und Naturschauplätze – den

Facettenreichtum des Landes im Herzen Europas

lohnt es sich jedenfalls zu entdecken.

52

Belg

wo das Herz

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


53

ien

Europas schlägt

Issue

N 386


FOKUS

LÄNDERPORTRÄT

54

Geschichte

Das heutige Gebiet Belgiens war einst

von Kelten besiedelt und gehörte zu

Gallien. Zwischen 58 und 51/50 v. Chr.

eroberte Iulius Caesar den Raum. Im

Zuge der Aufteilung dieses Gebietes

durch Kaiser Augustus um 16 v. Chr. entstanden

drei römische Provinzen, darunter

„Gallia Belgica“, deren Name sich

vom dort ansässigen keltischen Stamm

der Belger ableitete.

Nach dem Untergang des Römischen

Reiches wurde das heutige Belgien

Teil des Fränkischen Reiches.

Im 15. Jahrhundert gehörte Belgien

zum Burgundischen Reich und war eine

der reichsten Regionen der damaligen

Zeit. Gemeinsam mit den Gebieten der

heutigen Niederlande, Luxemburgs und

Frankreichs (Départements Nord) konstituierte

Belgien im darauffolgenden

Jahrhundert die „Spanischen Niederlande“,

die wiederum Teil des Habsburgerreiches

(spanische Krone) waren.

1648 wurde der nördliche Teil (Niederlande)

nach vielen Jahren des Konflikts

unabhängig, Belgien blieb unter der

spanischen Krone.

1713 gab König Philippe V. von Spanien

am Ende des Spanischen Erbfolgekrieges

die verbliebenen Gebiete

an die Österreicher ab, von da an trugen

sie den Namen Österreichische

Niederlande – bis 1795. Danach war

Belgien 20 Jahre Teil Frankreichs, ehe

Napoleon 1815 südlich von Brüssel

(Waterloo) geschlagen wurde und sein

Reich zerfiel.

Noch im selben Jahr fand der Wiener

Kongress statt, im Rahmen dessen

die europäischen Großmächte das

Vereinigte Königreich der Niederlande

begründeten (Niederlande, Belgien,

Luxemburg und ein kleiner Teil Nordfrankreichs).

1830 erklärte Belgien

dann seine Unabhängigkeit vom Rest

der Niederlande und wurde zu einer

parlamentarischen Monarchie unter

König Leopold I. 1865 wurde Leopold

II. König und Belgien entwickelte sich

zur fünftgrößten Wirtschaft der Welt.

Die kolonialen Ambitionen Leopolds II.

verhalfen Belgien zu großem Reichtum,

doch seine Herrschaft hatte auch eine

Kehrseite, denn er machte den Kongo

zu seiner Privatkolonie, die er brutal

ausbeutete.

Im 1. WK marschierten im August

1914 deutsche Truppen in Belgien ein.

Vier Jahre erbitterter Stellungskrieg

folgten. Im Zuge des 2. WK besetzten

deutsche Truppen ab Mai 1940 abermals

das bis dahin neutrale Belgien.

Ende 1944 wurde es durch die Alliierten,

die zuvor in der Normandie gelandet

waren, befreit.

Der innerbelgische Sprachenstreit

zwischen Wallonen und Flamen führte

nach dem 2. WK immer wieder zu Verfassungsreformen,

durch die Belgien

seine einzigartige föderale Struktur

erhielt. Diese besteht aus drei Regionen:

Flandern, Wallonien und Brüssel,

die seither eigene Kompetenzen und

Administrationen in gebietsgebundenen

Bereichen wie ländliche Entwicklung,

Umwelt, Tourismus usw. haben.

Daneben gibt es drei Gemeinschaften:

die flämische (niederländischsprachige),

die wallonische (französischsprachige)

und die deutschsprachige,

die allesamt mit auf Personen bezogenen

Kompetenzen (zB. Kultur, Bildung,…)

ausgestattet sind.

Belgien gründete 1944 mit den Niederlanden

und Luxemburg die Zollunion

Benelux, 1951 war Belgien eines

der 6 Gründungsmitglieder der EGKS,

1957 auch von Euratom und der Europäischen

Wirtschaftsgemeinschaft –

dem Vorläufer der EU – wovon sich die

Institutionen in Brüssel etablierten.

Belgien war zudem 1949 ein Gründungsmitglied

der NATO. Seit 1967

befindet sich das NATO-Hauptquartier

in Brüssel.

Sehenswürdigkeiten

In der Brüsseler Altstadt trifft man

auf einen der wohl berühmtesten

Einwohner des Landes: der Manneken

Pis, eine kleine Brunnenfigur aus

dem Jahr 1619, zählt unbestritten zu

den beliebtesten Fotomotiven. Ähnlich

ikonisch ist das Atomium, das

1958 anlässlich der Weltausstellung

errichtet wurde. Heute befinden sich

in den Kugeln Museen, vom Aussichtspunkt

aus hat man einen wunderbaren

Blick auf die Stadt. „Must-Sees“ sind

auch der „Grand Place“, der als einer

der schönsten Plätze der Welt gilt, der

Königliche Palast, die Kathedrale St.

Michel et Gudule, die Galeries Royales

Saint-Hubert, das Europaviertel oder

der Mont des Arts (Kunstberg).

In Brügge beeindruckt das gesamte

Stadtbild mit charmanten Kanälen,

kopfsteingepflasterten Straßen, mittelalterlichen

Gebäuden und dem

Marktplatz mit dem berühmten Glockenturm

Belfried.

In Antwerpen gibt es einen der

größten Häfen Europas. Im „Museum

aan de Stroom“ kann man mehr über

dessen Geschichte und über die Schifffahrt

generell erfahren. Ein Spaziergang

im umliegenden Viertel Eilandje

ist ebenso empfehlenswert wie ein

Besuch des Rubenshauses, in dem

Peter Paul Rubens einst lebte und

arbeitete.

Auch landschaftlich hat Belgien einiges

zu bieten: so befindet sich z.B. das

größte Hochmoor Europas, das Hohe

Venn, in der belgischen Eifel. In den

Ardennen erstrecken sich waldbedeckte

Hügellandschaften, durch die sich die

Semois schlängelt. Ebenfalls sehenswert

ist das kleine Städtchen Dinant,

das direkt am Ufer der Maas liegt.

Im Frühjahr zahlt sich eine Reise in

den Wald Hallerbos aus, denn dann

sprießen abertausende Hasenglöckchen

aus dem Waldboden und verwandeln

das Gebiet in einen wahren

Märchenwald.

Kulinarik

Belgien ist nicht nur sprachlich sondern

auch kulinarisch äußerst divers:

eine gute Mischung aus flämisch-niederländischer

Deftigkeit und französischer

Raffinesse laden so zu einer

abwechslungsreichen Entdeckungsreise

ein.

Im Zentrum des belgischen Kulinarik-Universums

stehen jedenfalls

Pommes Frites – am besten zwei Mal

frittiert, damit sie innen schön weich

und außen knusprig sind. Dazu gibt

es eine beachtliche Auswahl an verschiedenen

Soßen – oder Miesmuscheln.

Die „Moules-Frites“ gelten

als Nationalgericht und werden gerne

in geschmacksintensivem Weißwein-

Gemüsesud serviert.

In Flandern außerdem typisch sind

„Waterzooi“, ein Eintopf mit Huhn,

Fisch oder Kalbshaxe sowie Gemüse

und Gewürzen und einem kräftigen

Schuss Sahne oder „Stoemp“, ein Kartoffelbrei,

der mit Wurzelgemüse zubereitet

wird.

Auch Brüssel hat seine ganz eigenen

Spezialitäten, so etwa das besonders

zarte „Brüsseler Hähnchen“, „Chicons“

(Brüsseler Endivie) oder „Witlof“ (Chicorée

mit Schinken und Käsesoße).

Als Nachtisch oder Zwischendurch

sollte man unbedingt belgische Waffeln,

Reiskuchen oder „Smoutebollen“

(Krapfen).

Getränketechnisch darf natürlich

die große Auswahl an Bieren nicht

unerwähnt bleiben, denn Belgisches

Bier gehört zu den sortenreichsten der

Welt. Ein besonderer Schatz sind hier

die Trappistenbiere, die bis heute von

Mönchen in Trappistenklöstern nach

teils Jahrhunderte alten Rezepten

gebraut werden.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Das größte Hochmoor Europas:

Hohes Venn

FOKUS

LÄNDERPORTRÄT

Steckbrief

LÄNDERNAME

Königreich Belgien

HAUPTSTADT

Brüssel

Das Hafenhaus Antwerpen mit einem

Neubau von Zaha Hadid

FLÄCHE

ca. 30.700 km²

EINWOHNER

ca. 11,7 Millionen

AMTSSPRACHE

Niederländisch, Französisch, Deutsch

WÄHRUNG

Euro

NATIONALFEIERTAG

21. Juli (Vereidigung des ersten

Königs Leopold I.)

55

STAATSOBERHAUPT

König Philippe

PREMIERMINISTER

Alexander De Croo

Stand 27.11.2024

Brügge in Westflandern zählt zu den

schönsten Städten Europas

oben Belgien gilt als Hochburg

und Erfinderland der

Pralinenkunst

Foto/s © pixabay/unsplahs/pexels

Im Frühjahr verwandelt sich der

Wald Hallerbos in eine wahre

Märchenkulisse

Issue

N 386

Die Galeries Royales Saint-Hubert gilt als eine der

ältesten überdachten Einkaufsgalerien Europas


FOCUS

BELGIUM

56

H.E. Caroline Vermeulen

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


FOCUS

BELGIUM

Much more than

beer and chocolate

SOCIETY met with H.E. Ambassador Caroline Vermeulen to discover interesting

unknown facts about the trilingual country in the heart of Europe.

image/s by SOCIETY/Pobaschngi

“Belgium is the 7 th largest

economy within the

European Union and the

23 rd largest economy

in the world. ”

Belgium and Austria are connected by a long-lasting

and shared history—what were, in your opinion,

the highlights of these relations? Where do

you see the strongest/closest connecting lines?

There are a lot of historical facts that can be seen

as highlights through our shared history: The Belgian

provinces were part of the Habsburg Empire

during the period known as the Austrian Netherlands,

which lasted from 1713 to 1794. Even before

the Austrian rule, there were multiple connections,

among others through the wedding of Mary

of Burgundy with Maximilian of Austria, whose

grandson Charles V—born in Gent—ruled over

“a kingdom in which the sun never sets”, including

the Low countries, the Austrian Empire, Spain

and the New territories in the Americas. Also after

the Belgian independence in 1830, there were

numerous marriages

between our monarchies,

famous ones

like between Princess

Charlotte of Belgium

and the Archduke

(and later Emperor of

Mexico) Maximilian of

Habsburg, unhappy

ones like between Princess

Louise of Belgium

and Archduke Rudolf who committed suicide in

Mayerling, up to very recent and very happy ones

like the wedding between the sister of our present

King Philippe, Princess Astrid, with Archduke

Lorenz of Habsburg.

Besides our shared history, Austria and

Belgium share a rich cultural connection, particularly

through the realms of art and architecture.

This reality is very visible in the Kunsthistorisches

Museum or in the Albertina, but goes on

well into contemporary times. One of the most

significant works of Gustav Klimt, “The tree of

life” was commissioned for the Palais Stoclet in

Brussels, an architectural masterpiece designed

by Josef Hoffmann and listed as UNESCO World

Heritage. The Art Nouveau movement saw significant

contributions from both Austrian and Belgian

artists, with the Wiener Werkstätte in Austria

and architects like Victor Horta and Henry van de

Velde in Belgium leading the way. These cultural

connections highlight the mutual influences and

shared artistic heritage between Austria and Belgium,

particularly in the realms of Art Nouveau

and Art Deco.

But to me, the closest connecting lines are the

similarities between our societies. Geographically

we are located in different parts of Europe, however,

both Austria and Belgium find themselves at

the crossroads of different European cultures, the

Latin and the Germanic for Belgium, the Germanic

and the Slavic for Austria, and as a consequence,

we are both good examples of the unity in diversity

that characterizes Europe. Both our countries

also host various International Organizations such

as the European institutions and NATO in Brussels,

and the OSCE and the UN in Vienna.

For around two years now, you are Ambassador

of Belgium to Austria—what were the biggest

challenges you faced during this time, what the

greatest successes?

One of the biggest challenges I had to face since

my arrival was the Belgian Presidency of the

Council of the European Union, which started on

January 1 st and ended on June 30 st 2024, not just

because of my agenda as Ambassador to Austria,

but because I combine this function with an

accreditation to the UN Organisations in Vienna,

as well as with being a non-residing Ambassador

in Slovakia and Slovenia. All these different

responsibilities resulted in a very challenging,

but interesting six months during which I gained

many insights on how this region works inside of

the European Union, and was able to contribute

to our Presidency’s motto to “strengthen, protect

and prepare” the European Union for the

future. At the same time on the multilateral side,

the proliferation of conflicts around the world is

of deep concern and affects the famous “Spirit

of Vienna” in which we try to work through consensus.

Together with the other EU member

states, we did our utmost best to preserve this

"Vienna Spirit" and to protect a rules-based multilateralism,

with the UN Charter at its core.

As for the successes I encountered, I would just

refer to all the great people I met and keep meeting,

from all over Austria and from all over the world,

within the Embassy, through official functions,

informal encounters, travels, art performances and

sport activities, who broaden my horizon and make

my stay in Austria a very happy one.

57

Issue

N 386


FOCUS

BELGIUM

“The proliferation of conflicts

around the world is of deep

concern and affects the famous

“Spirit of Vienna” in which we try

to work through consensus.”

58

Brussels is considered to be the “heart

of Europe”—how did the establishment

of EU institutions change the city

and the whole country?

The presence of the EU institutions has

definitely left its mark on the city. Over

40.000 EU functionaries work in Brussels,

which contributes to a great connectivity

and highlights the multicultural

aspect of Brussels and Belgium. Besides the

EU, we are also home to the NATO headquarters,

and to one of the largest diplomatic communities

in the world.

At the same time, it would be a shame to reduce

Belgium and Brussels to only being the headquarters

of Europe, when there is so much more to our

country. Belgium is the 7 th largest economy within

the European Union and the 23 rd largest economy

in the world. We are a leading power in the

pharmaceutical and chemical

industry, and home to the

second biggest port of Europe,

thus playing a crucial role in

European and global trade.

Belgium has three official

languages—what kind of challenges

arise from this trilingualism?

Belgium’s trilingualism, encompassing

Dutch, French, and

German, is a significant asset

rather than a challenge. It

H.E. Caroline Vermeulen spoke with

enriches the country’s cultural

diversity, fostering a deep

Tanja Tauchhammer

appreciation and understanding

among its citizens. This linguistic variety also

opens up numerous economic opportunities,

making Belgium an attractive hub for multinational

companies, but also making Belgians attractive

employees all over the world. Additionally,

our knowledge of English is also widespread, and

enhanced by the fact that most audiovisual content

is proposed in original version, with subtitles

rather than dubbing. I wish all my compatriots

would realize the benefits of multilingualism.

Belgium is especially famous for chocolate, beer

and fries—what aspects of your country deserve

far more attention, in your opinion?

In reference to what I said earlier about Brussels

and Belgium not being reduced to the EU institutions,

and as delicious as Belgian fries, chocolate

and beer are, we have much more up our sleeve!

Belgian tech-company IMEC is the world’s leader

in microchip research. Thanks to innovative centres

like IMEC of SCK-CEN in the nuclear field, as

well as strong university research centers, Belgium

ranks 23 rd on the global innovation index of 2023.

Belgians are also passionate for sports. We won

ten medals at the latest Olympic Games in Paris,

but our true national passion is cycling, with historical

winners like Eddy Merckx, and current

Olympic gold and bronze cycling medalists, Wout

van Aert and Remco Evenepoel.

Furthermore, Belgium has many beautiful natural

reserves, from the Zwin at the North Sea to the

Ardennes in the south; we have important historical

cities such as Bruges, Antwerp, Tournai, Liège

and Gent. Some of these cities are home to world

renowned artists and architects such as René

Magritte, James Ensor, and Victor Horta, not to

cite more ancient artists such as Rubens, Breugel

or Van Eyck. For a few years, Belgium has been the

host of the largest Electronic Dance Music festival

in the world, "Tomorrowland". Each year, over the

span of two weekends, more than 400.000 attendees

come to the small town of Boom, between

Brussels and Antwerp.

I could go on about music, both classical with

the Queen Elisabeth music competition and modern

with Stromae, about the modern dance performances

of Anna-Teresa De Keersmaeker or Sidi

Larbi Cherkaoui that are regularly performed in

Austria too, about famous writers like Georges

Simenon and Hergé, or even our complicated

political system which guarantees to each or our

communities their rights of representation and

initiative, just to invite everyone to go beyond clichés

and first impressions, since there is so much

more to discover.

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

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FOCUS

BELGIUM

Wallonia,

a land of color

What if one day you decided to discover Wallonia? Find out

more about the French speaking part of Belgium in a contribution

provided by the Belgian Embassy in Vienna.

Surrealist painter René Magritte in front

of one of his works in 1961

60

W

allonia is a welcoming place.

The kindness and hospitality of

the Walloons have something to do

with that. Considered to be one of the

smallest regions of Europe, it is also

a land of contrasts, with many different

landscapes. Thanks to its very

dense road and rail network, as well as

two airports that are currently being

enlarged, Wallonia is a European melting

pot that is conducive to many commercial

exchanges.

A land that has been inhabited for

thousands of years, Wallonia has preserved

many remarkable traces of

human occupation. A true crossroads

of Europe, Wallonia boasts a heritage

dating back to prehistoric times, with

traces that are still clearly visible, illustrating

the activities that have shaped

the Walloon region through the ages.

There are so many things to do,

discover and visit in our region. From

museums, castles and natural spaces

to varied landscapes and well-known

folklore, delicious gastronomy and

cultural activities to music festivals

and sports competitions. You can’t get

bored in Wallonia; in fact, there’s not

enough time to see it all...

Wallonia's remarkable archaeological

sites include the Neanderthal caves

of Sclayn and Spy, the Neolithic flint

mines of Spiennes, the megalithic site

of the Wéris dolmen and the Gallo-Roman

sites of Basse-Wavre, Liberchies,

Brunehaut, Rochefort and Furfooz.

The castles and patrician mansions

are legendary, from the fortified castle

of Bouillon, from which Godefroid set

off at the head of the First Crusade, to

the citadels of Dinant, Namur and Huy,

not to forget the ruins of the Mosan

castles of Montaigle and Poilvache.

The Walloon region is also dotted

with countless churches. Some are

well worth a visit, such as Notre-Dame

Cathedral in Tournai, the cathedrals of

Saint-Aubain in Namur and Saint-Paul

in Liège, and the collegiate churches of

Sainte-Gertrude in Nivelles and Sainte-

Waudru in Mons.

Wallonia also bears witness to the

power of its abbeys, with the ruins of

the abbeys of Aulne and Villers-la-Ville

and the ancient abbeys of Floreffe,

Gembloux and Val-Saint-Lambert in

Seraing.

Culture

As a Romanesque land open to the

Germanic world, Wallonia has always

been an area of particularly fertile

artistic expression. Shaped by various

influences, its inhabitants have produced

masterpieces in a wide range of

fields such as music, cinema, architecture,

jewelry, sculpture, painting, literature

and comics, where Walloons

have excelled over the centuries, and

have spread their renown far and wide.

Famous Walloons

A land of talent at the crossroads of

the Latin and Germanic worlds, Wallonia

has produced many personalities

who have left their mark on history and

on their era (see infobox).

Facts & Figures: Wallonia

Wallonia is a triangular-shaped area of 16,901.4 km², measuring

almost 200 km from west to east and 140 km from

north to south. It is bordered by France (West and South), the

Grand Duchy of Luxembourg (East), Germany (East), the

Netherlands (North) and Flanders (North). As of Walstat,

Wallonia counted 3.681.575 inhabitants in 2023.

Wallonia has 5 provinces: Brabant Walloon (Wavre), Namur

(Namur), Hainaut (Mons), Liège (Liège), Luxembourg (Arlon).

The capital of Wallonia is Namur with 113.286 inhabitants. Namur is 56 km

from Brussels, 131 km from Luxembourg, 212 km from Amsterdam, 255 km

from Paris, 368 km from London and 634 km from Berlin.

Other main towns in Wallonia are Charleroi, Liège, Mons, La Louvière,

Tournai, Seraing, Mouscron and Verviers.

The Walloon backbone runs from Mouscron-Tournai via Mons to

the Sambre-et-Meuse corridor, Liège and Vrviers, bringing together

the main Walloon towns.

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FOCUS

BELGIUM

above The skyline of Namur

image/s by J.P. Remy Marcinelle, unsplash/Alex Vasey

left The town of Dinant features

a lovely scenery

61

above The Ardennes

right The crime writer

Georges Simenon

left The Finance Tower in Liège

Famous Walloons

The musician and inventor Adolphe Sax, who created

the first saxophone in the early 1840s (born in Dinant).

The chemist, industrialist, philanthropist and inventor

of the ammonia-soda process in the beginning of the

20th century, Ernest Solvay (born in Rebecq-Rognon,

province of Walloon Brabant).

The painter René Magritte (born in Lessines, province

of Hainaut).

The Nobel prize winner in Medicine Jules Bordet

(born in Soignies).

The writer and creator of Detective Maigret, Georges

Simenon (born in Liège).

The famous film directors and brothers Jean-Luc et

Pierre Dardennes (both born in Liège).

The actor Benoît Poelvoorde (born in Namur).

left Bois du Cazier was a

famous coal mine

Issue

N 386


FOCUS

BELGIUM

Flanders:

An active

diplomatic

player

Koenraad Van de Borne

As an open economy and society, Flanders is highly dependent on geopolitical and

other international events. To respond to this, Flanders is actively investing in its

foreign policy. This is done in different ways and in multiple domains in order to

look after their own interests, but without losing sight of global interests.

TEXT BY THE DELEGATION OF FLANDERS IN AUSTRIA

62

B

ased on this international connection,

Flanders has its own global

diplomatic network and international

powers. This unique role is not only

important for Flanders, but also for

international partners, eg. in Austria

and Central Europe.

Flanders within the Belgian

federal system: the internationalization

of competences

The Belgian federal structure divides

powers between the federal level and

the federated entities, including Flanders.

The basis of the powers of the

“Regionen” has been laid down in successive

state reforms.

The fourth state reform of 1993,

in which Belgium officially became

a federal state, also gave the federated

entities international competences

in the areas for which they

have competence at the domestic

level (in foro interno, in foro externo

rule). This principle means that the

Communities and Regions can conclude

international treaties and conduct

international policy in all areas

for which they are competent at the

domestic level, without the intervention

of the federal level. Communities

are responsible for personal matters

(such as culture and education), while

regions manage matters relating to

their territory (such as spatial planning

and the economy).

This autonomy makes Flanders a

unique player in the Belgian diplomatic

architecture, and it enables the

region to determine its own international

priorities.

Flemish diplomacy in practice

The Flanders Chancellery and Foreign

Office and the Government of Flanders

coordinate the foreign policy of Flanders

on behalf of the Minister-President

of Flanders and cooperates with

foreign and international partners.

One of the most visible examples

of Flemish diplomatic activity are the

delegations of Flanders, which act as

the representation of the Flemish Government

abroad. For example, Flanders

has twelve delegations in various

Facts & Figures: Flanders

(neighboring) countries, one delegation

to the European Union and it works

closely with International Organizations,

including UN organizations (eg.

UNESCO, World Food Programme, Food

and Agricultural Organization,...) and

the Council of Europe.

One of the 13 delegations of Flanders

is located in Vienna, with satellite

offices in Prague and Budapest. The

area of jurisdiction of this post includes

Austria, the Czech Republic, Hungary,

Slovenia and Slovakia. In 2024, they

will celebrate their thirty-year presence

in Central Europe. All these years,

there has been intensive cooperation

between Flanders and the countries of

Flanders is the region that constitutes the northern half of

Belgium. It has around 6,8 million inhabitants referred to as

“Flemings”, who mainly speak Flemish, which is a variant of

Dutch. It stretches over an area of 13,522 km 2 and is one of

the most densely populated regions of Europe. Along with the

Walloon Region and the Brussels-Capital Region, the now selfgoverning

Flemish Region was created in the framework of the federalization

of Belgium that mainly happened in the 1980s and 90s along

ethnolinguistic lines. Flanders includes the provinces of Antwerp, East

Flanders, Limburg, Flemish Brabant and West Flanders, its largest cities

are Brussels, Antwerp, Ghent and Brugge. The Brussels-Capital Region also

lies within Flanders but it has an independent regional government. However,

the city of Brussels also serves as the capital of the Flemish Region.

Furthermore, Flanders is an important logistics center for Western Europe

with 4 ports, 3 airports, 916 km of motorway and around 1600 km of railway.

60% of the European consumer market lies within a radius of 500 km of the

Flemish Region. The five most important Flemish export products in 2023

were oil and natural gas, pharmaceuticals, vehicles and parts, machinery

and tools, and plastic products and applications. Flemish exports accounted

for 82 % of Belgian exports and 84% of imports in the same year.

image/s by Julia Rammerstorfer, Papageno, Majda Slamova, Zsuzsanna Lenart

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


FOCUS

BELGIUM

Ferdinand Vouk, mayor of Velden am Wörthersee with

Koenraad Van de Borne and Margit Heissenberger

Event taking place at Kuppelsaal of TU Vienna

Flemish representation in AT, CZ, HU, SK, SI - Andrea

Bednarova, Zsuzsanna Lenart, Julia Rammerstorfer and

Koenraad Van de Borne

the jurisdiction, including in the political,

academic and cultural fields. The

economic relations between Flanders

and the jurisdiction are looked after

by Flanders Investment & Trade, and

VISITFLANDERS is responsible for the

cooperation in the field of tourism.

The team of Vlaams Huis

In addition, Flanders is active in

the field of international and development

cooperation in the partner countries

Malawi, Mozambique and, more

recently, Morocco. This cooperation

focuses on specific themes per country,

respectively agriculture, health

care and green economy.

Flanders and the

European Union

A special aspect of Flemish diplomacy

is its role within the European Union.

Since many of Flanders' competences

have a European dimension—such

as agriculture, the environment and

mobility—the European Union is an

important arena for Flemish diplomatic

efforts. The delegation of Flanders to

the EU in Brussels ensures that Flemish

interests receive sufficient attention

within European policy. In cases

where the EU has shared competence

with the member states, the positions

of the federated entities such as Flanders

are taken into account in the Belgian

position.

The European Union also offers

Flanders a platform to participate in

European networks and partnerships.

This allows Flanders to further expand

its influence at the European level.

Conclusion

Within the Belgian federal system,

Flanders has developed into an active

diplomatic player with considerable

powers on the international stage. The

in foro interno, in foro externo principle

allows Flanders to conclude

treaties on its own initiative and to

cooperate with international actors

in areas for which it is competent

within Belgium. In practice, thanks to

its strong diplomatic presence in the

EU, in strategically

chosen countries

and among International

Organizations,

Flanders

has a growing

influence, which

contributes to

strengthening its

position within and

outside Belgium.

Flanders is

therefore more

than just a regional

player; it is a fully-fledged

actor in

international diplomacy,

with its own

vision and strategy Koenraad Van de Borne

speaks at an event

that enriches and

complements the

federal system. With its diplomatic

presence and targeted international

cooperation, Flanders strengthens its

ties with Austria and other countries

in Central Europe.

63

Liesbet Vandebroek, director of Visit

Flanders and Koenraad Van de Borne

The Huelgas Ensemble

Issue

N 386

Willem Bongers-Dek de Buren and

Koenraad Van de Borne


FOKUS

BELGIEN

Ein Stück Belgien

in Wien

Belgien und Österreich verbindet eine gemeinsame Geschichte, das heutige Königsschloss

Laeken wurde von dem Begründer der Albertina erbaut. SOCIETY hat mit

Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina, über die Hintergründe gesprochen.

64

„Unsere großartige

Aus stattung aus 1780

wurde zum größten Teil

in den Werkstätten von

Versailles hergestellt.“

Schloss Laeken

bei Brüssel

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Belgien

und Österreich und welchen Einfluss hatte

dieser auf die Albertina?

Österreich hat eine weit zurückreichende Beziehung

zu den Habsburgischen Niederlanden,

welche damals auch das Gebiet des heutigen

Belgiens beinhalteten. Sie galten damals als die

Goldgrube der Habsburger. Der Generalgouverneur

der Habsburgischen Niederlande war eine

der höchsten Positionen, die das Heilige Römische

Reich zu vergeben hatte. Kaiserin Maria Theresia

gab ihrem Schwiegersohn, Herzog Albert von

Sachsen-Teschen, dem Gründer der Albertina,

diesen Posten im Jahr 1780. Im Norden Brüssels

errichtete sich Herzog Albert eines der prächtigsten

Schlösser über die Belgien heute verfügt,

das Königsschloss Laeken. Geplant wurde es

vom französischen Architekten Charles de Wailly

und erbaut vom Bauherren-Architekten Louis

Montoyer. Zusätzlich ließ

er riesige Gartenanlagen

vom britischen Landschaftsarchitekten

Lancelot

„Capability“ Brown anlegen

– Wasserfälle, Flüsse und

Tempelanlagen – welche

klar zeigten, dass Herzog

Albert den Freimaurern

angehörte. In seiner Zeit

als Generalgouverneur trug

er auch einen wesentlichen

Kern seiner berühmten grafischen Sammlung

zusammen. London und Paris waren nahe,

Brüssel war ein wichtiger Markt für Zeichnungen

und in Wahrheit wäre diese Sammlung immer

noch in Belgien, wenn nicht in den 90er Jahren

des 18. Jahrhunderts, zwei Jahre nach der französischen

Revolution, die Franzosen die Habsburgischen

Niederlande besiegt hätten. Herzog

Albert verlor in der Schlacht von Jemappes – er

war damals Generalissimus des Heiligen Römischen

Reiches Deutscher Nation – und musste

das Land verlassen. Er floh mit all seinen Sammlungen

(Musikinstrumente, Bibliothek, grafische

Sammlung) und – das ist besonders wichtig für die

Albertina – mit allen Einrichtungsgegenständen

aus Schloss Laeken und brachte diese Möbel,

Kandelaber, Teppiche, Fensterläden und Türen

nach Wien. Dort beauftragte er denselben Architekten,

der Schloss Laeken für ihn errichtet hatte,

Louis Montoyer, und ließ das gesamte Interieur

hier wieder einbauen. Das heißt, unsere großartige

Ausstattung aus 1780 wurde zum größten Teil in

den Werkstätten von Versailles hergestellt, da

Albert gleichzeitig der Schwager von Ludwig XVI

war. Die heutige Albertina bestand nur aus dem

Kopfgebäude des Palais von Graf Emanuel Teles da

Silva de Tarouca, einem portugiesischen Berater

Maria Theresias. Das Palais Tarucca gehörte

zuerst Karl von Lothringen, dessen Nachfolger

Herzog von Sachsen-Teschen war. Dieser beauftragte

1801-1805 Louis Montoyer, in einem Zubau

weitere Räume zu errichten, in diese wurden die

Türen und Supraporten, die aus Laeken stammten,

wieder eingebaut. Einige Male wurde hier ungenau

vermessen, was man daran erkennt, dass bei

einer Tür die rechte Türwange nicht ganz passt.

Die Fenster und Fensterläden, die Nischen, die

wundervoll vergoldeten Schnitzereien unserer

Prunkräume sind älter als die Ziegelmauern, die

sie umgeben. Diese sind von 1795-1800, aber

die Ausstattung, die Lamperien und Fußböden

stammen aus Laeken und sind 15 Jahre älter.

Aufgrund Herzog Alberts Flucht befindet sich

das gesamte Interieur in der Albertina, was ein

besonderer Glücksfall ist, denn im 19. Jahrhundert

brannte Schloss Laeken

innen komplett aus, alles wäre

vernichtet worden. So konnte

das prunkvolle Interieur in den

Räumen der Albertina weiter

existieren. Das Schloss Laeken

erhielt im letzten Viertel des 19.

Jahrhunderts eine historische

Einrichtung. Ich selbst hatte die

große Ehre, dass ich Schloss

Laeken besichtigen durfte,

auch dessen Nebenräume.

Wir wollten prüfen, ob von der

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Klaus Albrecht Schröder

ersten Ausstattungsschicht von Herzog Albert

etwas erhalten wurde, aber der Brand hatte

alles vernichtet.

Bestehen aufgrund dieser Geschichte heute noch

enge Beziehungen zu Belgien?

Wann immer wir einen flämischen Künstler wie Peter

Paul Rubens zeigen, nützt Belgien den Anlass, nicht

nur sich selbst zu präsentieren, sondern auch auf

diese Geschichte hinzuweisen, die damals im 18.

Jahrhundert stattfand. Als Direktor eines internationalen

Museums kenne ich die Botschafter der

großen Länder Europas und auch jene der USA, Russlands

und Japans. Zu Belgien aber, so wie zu Spanien,

sind die Verbindungen besonders eng, da wir hier

ebenfalls eine Beziehung zum Königshaus haben.

65

Die Prunkräume der Albertina

wurden mit den Interieurs von

Schloss Laeken ausgestattet

Foto/s © Georg Molterer, C. Mavric, CC BY-SA 3.0

Issue

N 386


FOCUS

BELGIUM

Brussels — the Cradle

of Art Nouveau

1

In 1893, when 32-year old architect Victor Horta completed the town house he

designed for his friend, scientist and professor Émile Tassel not far away from

Brussel’s city centre, a new architectural style that came to be one of the defining

art movements of the 20 th century was born.

66

U

p until today, the mansion—known

as Hôtel Tassel—is considered to be

the landmark building of Art Nouveau,

a style of art that flourished in the late

19 th and early 20 th century in Europe

and developed from a desire to revolt

against rigid and academic styles that

were dominant at the time.

Horta himself took inspiration

from nature, one example being the

flower stems that he translated into

the “ligne coup de fouet” or “whiplash

line”, a dynamic and sinuous line

that ends with an S shape and which

later became one of the most iconic

motifs of Art Nouveau.

Furthermore, Horta felt drawn to

new building materials such as iron

and glass, which he used in ways

never seen before. For the Hôtel

Tassel, he created an outstanding

composition of light and space

with these materials, for example

combining a luminous set of stained

glass windows with riveted green

iron columns in the grandiose central

stair hall.

Horta designed every single detail

of the mansion himself, from door

handles and the house bell to the

mosaic flooring and furnishings,

which took him several years to

finish. With that, he created a true

“Gesamtkunstwerk”, a “complete

work of art”, harmonious in every

aspect. The concept of imposing a

unifying design on the totality of a

building was to be a central idea of

Art Nouveau.

2

3

4

Between 1895 and 1900, on the

prestigious Avenue Louise, Victor

Horta created another building at the

core of the style movement. The Hôtel

Solvay—added to the list of UNESCO

World Heritage in 2000 alongside his

Hôtel Tassel, Hôtel van Eetvelde and

Maison & Atelier Horta—was designed

as a private residence for Armand Solvay,

the son of chemist, industrialist

and philanthropist Ernest Solvay. Horta

was given absolute financial freedom,

which shows in the materials used

and the outstanding richness of

details. Everything in the mansion—

once again—bears Horta’s stamp.

Belgian architects at the

core of Art Nouveau

However, Victor Horta was not

the only Belgian that coined this

architectural style. In the 1890s,

many other Art Nouveau buildings

appeared in Brussels—amongst them

the English cottage style-inspired

Bloemenwerf House of painter, architect,

interior designer and art theorist

Henry van de Velde or the famous

town houses by Frameries-born

architect Paul Hankar.

His historic Maison Hankar is

considered to be one of the first Art

Nouveau buildings, along with Horta’s

Hôtel Tassel. Its design shows

an influence of the Neo Renaissance

style, but at the same time its

departure from traditional historical

approaches. Like Horta, Hankar used

wrought iron railings with decoration

and curling lines in stylized floral

patterns—a recurrent feature of Art

Nouveau.

In 1897, Hankar then designed the

Hôtel Albert Ciamberlani, located

just a few steps away from Maison

image/s by M. Vanhulst, A. de Ville de Goyet, Séverin Malaud @urban.brussels, zweite Zeile und wenn notwendig geht auch noch ne dritte

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


5

1 Staircase of Maison Hannon

2 Villa Bloemenwerf

3 Maison Cauchie

4 Maison Hannon

5 Art Noveau lamp in Hotel Tassel

6 Maison Hankar

7 Intricate staircase at Hotel Tassel

8 The front of Hotel Albert Ciamberlani

Hankar. It was built as the private

residence of the symbolist painter

Albert Ciamberlani and commissioned

by his mother. Ciamberlani

himself provided the designs for the

magnificent allegorical frescos on

the façade. They were created using

the “sgraffito” technique of scratching

designs into wet plaster—a

popular procedure during the Art

Nouveau period.

Another pearl of Art Nouveau

in Brussels—even though the only

house in this style by architect Jules

Brunfaut—is the Maison Hannon,

constructed for the couple Marie

Debard and Édouard Hannon. In

this building, Brunfaut united Belgian

Art Nouveau with French Art

Nouveau in a dreamlike way. It was

furnished entirely by the French

artist and designer Émile Gallé—a

real exception. The vast frescoes by

Paul Baudouin are spreading along

the stairwell and the reception room

like tapestries, giving the space a

unique sense of dynamism. Probably

the most eye-catching room on the

6

7

ground floor is the “greenhouse” or

winter garden, reflecting the owner’s

love of botany.

Art Nouveau’s capital

Around ten years before the international

decline of Art Nouveau with the

outbreak of the First World War, Belgian

architect Paul Cauchie together

with his artist-wife Lina built one

of the most beautiful examples of

“Jugendstil” architecture—as it is

referred to in German—in Brussels.

Right next to the Parc du Cinquantenaire/Jubelpark,

on a six metres wide

plot of land and well visible from all

neighbouring streets, they designed

their private home, La Maison Cauchie,

with a façade resembling a giant

advertising billboard, drawing attention

of bypassers who might be interested

in their work. They created a

perfect “blueprint” of a unified work,

a “Gesamtkunstwerk” with self-designed

wall coverings, paintings and

furniture.

Today, there are still almost a

thousand Art Nouveau buildings to

be found in Brussels, making it the

undisputed capital of this style. In

2023, exactly 130 years after the

opening of Victor Horta’s Hôtel Tassel,

the city celebrated the “Brussels

Art Nouveau Year” with more than

140 activities including updated and

enhanced museum programmes,

large-scale exhibitions, festive

events, lectures and publications.

More than one million visitors from

all over the world used the chance

to explore the immense architectural

heritage once created by Horta,

Hanka, Cauchie and colleagues,

cementing Brussel’s rank as the

world’s Art Nouveau capital.

8

brusselsmuseums.be

67

Issue

N 386


FOCUS

BELGIUM

Palais Stoclet—

A Total Work of Art

At the turning point from Art Nouveau to Art Déco, Austrian-Moravian architect

and designer Josef Hoffmann created one of the most accomplished and

homogenous buildings of the “Wiener Werkstätte” in the Woluwe-Saint-Pierre

municipality of Brussels. BY SARAH HEFTBERGER

68

W

hen in 1905 Belgian banker and

art collector Adolphe Stoclet

commissioned Hoffmann to design a

private mansion for him, he imposed

no financial restrictions on the project—giving

the Austrian architect

free rein to create a building that

today is referred to as one of the

most lavish private mansions of the

20 th century.

Hoffmann—co-establisher of the

Wiener Werkstätte and one of the

founders of Vienna Secession—brought

together some of his most renown

artistic colleagues to furnish and think

up the composition of this project.

Gustav Klimt for example created

a series of three mosaics depicting

swirling trees of life, a female dancer

and an embracing couple. The “Stoclet

Frieze” runs around three sides of the

Palais’ dining room and is one of only a

few works Klimt did at a monumental

scale. As the budget for the frieze was

virtually unlimited, Klimt used jewels,

gold, marble and pearls for its creation.

One of the foremost artists of Vienna

Secession, Koloman Moser, designed

pieces of furniture, Vienna-born Richard

Luksch two female larger than life

faience figures, Michael Powolny, one

of the best-known ceramic artists of

the Viennese Art Nouveau, contributed

large sculptural works and sculptor

Franz Metzner manufactured four figures

which were mounted on the tower

on top of the mansion.

Under the guidance of Hoffmann,

they created a “total work of art”

together, a building that today is considered

to be the most prominent and

prodigious project undertaken by the

Wiener Werkstätte, and back then,

exemplified a wonderland of grandeur

and luxury. Moreover, with its austere

geometry, it marked a turning point in

Art Nouveau, ushering in Art Déco and

the Modern Movement.

The creation of a

masterpiece

Its owners, Adolphe and Suzanne

Stoclet, were living in Vienna when—

during one of their long walks to

explore the city’s architecture—they

discovered a villa on the Hohe Warte,

designed by Josef Hoffmann for the

painter and Secession member Carl

Moll. The Stoclets were intrigued

by its British influenced design and

soon, Moll introduced the couple to

the architect. A fateful encounter, as

it was long clear to the Wiener Werkstätte

that they would need a wealthy

figure to ever be able to realise their

ideal of a “Gesamtkunstwerk” and

proof their design acumen. In Adolphe

and Suzanne Stoclet, they had found

uncompromising patrons who were

willing to unconditionally support the

ideas and visions of the Wiener Werkstätte

artists.

Initially, the Stoclet Palace was

meant to be built on the Hohe Warte,

however, when Adolphe Stoclet’s

father died in 1904, the family had

to return to Brussels. In 1905, they

bought a parcel of land on the Avenue

de Tervuren and construction began

the same year. It was to last several

years and numerous complications

and delays devoured enormous sums

of money. The outcome, however, was

well worth it for the Stoclets: they were

to live in a mansion like no other, with

a façade extensively clad in white Norwegian

marble, windows contoured by

oxidized copper mouldings with gilded

ornaments, sprawling gardens and

furnishings exclusively made for them

by some of the most renown artists of

their time.

image/s by M. Vanhulst © urban.brussels, MAK

left Sketch of the Klimt frieze

far left Dining room with the famous Klimt frieze


The preferred

Belgian Chocolates

since 1913

Leonidas, Domenikanerbastei 19, 1010 Wien

Mo-Fr: 08:00 – 20:00 ; Sa-So: 10:00 – 20:00

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FOCUS

BELGIUM

Belgium: A Pioneer

in Green Energy

Belgium has emerged as a significant player in the global green energy landscape.

Despite its relatively modest size, Belgium’s commitment to sustainable energy

practices and innovative technologies has positioned it as a pioneer in the transition

towards a greener future.

TEXT PROVIDED BY THE EMBASSY OF BELGIUM IN AUSTRIA

70

B

elgium’s journey towards green

energy began with a strong commitment

to reducing its carbon footprint

and reliance on fossil fuels. The

country has set ambitious targets for

renewable energy production, aiming

to achieve a significant share of its

energy from renewable sources by

2030. This commitment is reflected

in various initiatives designed to promote

the use of wind, solar, and biomass

energy.

Wind Energy: Harnessing the

Power of the North Sea

One of Belgium’s most notable

achievements in green energy is its

extensive use of wind power. The country

has capitalized on its geographical

advantage by developing offshore wind

farms in the North Sea. These wind

farms have become a cornerstone of

Belgium’s renewable energy strategy,

providing a substantial portion of the

nation’s electricity needs. Belgium’s

offshore wind farms, such as the

Thornton Bank and Northwester 2, are

among the largest and most efficient in

the world. These projects not only contribute

to the country’s energy security

but also create jobs and stimulate economic

growth in the region.

Flanders has been at the forefront

of Belgium’s green energy revolution,

with several high-impact projects.

One of the most significant is the

construction of West Flanders’ largest

solar park at Ostend-Bruges Airport.

This project, set to install 60,000 solar

panels, will provide green electricity to

the airport and 10,000 local families.

Additionally, Flanders is home to the

Green Energy Park, which hosts various

Wind, Biomass,

Solar, Geothermal,

Hydrogen

innovative projects aimed at promoting

circularity and reducing environmental

impact. Flanders currently counts 694

Wind Turbine Generators with a total

installed capacity of 1.8GW. Wallonia

has been developing its own wind

energy projects, hosting several windmill

parks in the Ardennes and Hainaut

Province. As of 2023, the total wind

power capacity of Wallonia reached

1,422MW, which is enough to generate

electricity for more than 750.000

households annually.

Solar Energy: Tapping into

the Sun’s Potential

Belgium has made significant strides

in harnessing solar power. The country

has invested heavily in solar photovoltaic

(PV) technology, encouraging

both residential and commercial

installations. Belgium has seen a

record-breaking surge in solar panel

installations, with Wallonia holding 22%

of solar panel installations. Flanders

has over 5GW of installed PV capacity,

spread over more than 830.000 installations.

With 826W per capita, Flanders

is in the top three of installed capacity

per inhabitant in the EU.

Pioneering Geothermal and

Hydrogen Energy

Wallonia is making strides with its first

geothermal energy network in the Belle

Vallée residential project in Jodoigne.

This network will provide sustainable

heating and cooling solutions to 140

dwellings, significantly reducing carbon

emissions. Furthermore, Wallonia

is developing a hydrogen industry with

support from the European Investment

Bank (EIB).

Biomass Energy: Utilizing

Organic Resources

Belgium’s green energy portfolio also

includes biomass energy, which involves

converting organic materials, such as

agricultural residues, into renewable

energy. In Wallonia, Ochain in the Condroz

region of Liège, there is an innovative

facility where farm waste and

by-products are transformed into gas,

electricity, heat and digestate, which is

used to fertilise the soil. No less than

20,000 tonnes are brought there each

year by the region's farmers before being

transformed. In Flanders, the prominent

POPFULL project in Lochristi has established

a highly efficient bioenergy plantation,

yielding eight times more energy

than was put in and providing enough

renewable electricity to supply 50 average

households for a year.

image/s by Hans Hillewaert

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


EDUCATION

AMADEUS INTERNATIONAL SCHOOL

image/s by AMADEUS International School Vienna

AMADEUS BOARDING

— A “HAPPY SCHOOL”

AMADEUS Vienna is a unique day

and boarding IB World School with

an integrated Music & Arts Academy.

We offer a first-class boarding

house and place of education whilst

accompanying young people as they

fulfil their highest potential.

At AMADEUS International School Vienna, we

believe that Boarding is more than just a place to

live; it is a community where students can grow

and nurture their education, dreams and aspirations.

AMADEUS’ Boarding philosophy centres

around the UNESCO Happy Schools that foster a

balanced and supportive environment for all students.

We are proud to be the only International

school in Austria with a Boarding House.

Notably, AMADEUS Vienna is currently ranked

among the world’s best in the Spear's School

Index, with the following honours:

› Named among the Top 100 Best Schools

in the World.

› Ranked as one of the Top 15 Best Schools

in Europe.

› Recognised as one of the Top 60

Best Boarding Schools in the World.

INCLUSION IN A DIVERSE COMMUNITY

One of the core elements of AMADEUS Boarding

is the emphasis on building a strong and inclusive

community. Students from different backgrounds

and countries come together, making deep connections

and lasting friendships. By living and

studying together, students feel a strong sense of

belonging and respect for each other. For many

students and alumni, AMADEUS Boarding feels

like a second home.

PASTORAL CARE

Another vital element of AMADEUS Boarding is

helping students grow both academically and personally.

This has been made possible by the hard

work and dedication of the House Parents and

boarding staff. They offer students the support and

motivation they need to set and achieve their goals.

AMADEUS’ boarders are provided with structured

daily routines that balance academic commitments

with leisure activities and personal time.

This schedule helps students develop good study

habits while allowing them to relax, hang out with

friends, practice or engage in their preferred recreational

activities. In addition, living on campus

gives students easy access to resources such as

libraries, study spaces, practice rooms and more.

AMADEUS NUTRITION

At AMADEUS, the well-being of our students

is fundamental to our entire School structure,

extending beyond the Boarding Programme. We

ensure that nutritious snacks and meals are provided

to all of our students. Our in-house chefs

take pride in crafting dishes that reflect the

diversity of our student body. Each meal is prepared

with a variety of options, including soup,

meat, vegetarian or vegan options, all accompanied

by a fresh salad bar and seasonal fruits.

‘Happy School’ [is]a space that

support the learning, health,

well-being and daily joy of the

entire school communit”—

UNESCO, 2024

STATE-OF-THE-ART FACILITIES

The Boarding facilities at AMADEUS International

School Vienna are designed to provide comfort

and convenience while giving students a feeling

of independence. Students live in modern, wellequipped

rooms that help them study, relax, and

unwind. The building is split into two parts on

each floor: one for girls and one for boys. There

are also student kitchens in each of the six sections.

On the third floor, there is a community

space designed for students to come together

for socialising, studying, and playing. The room

has cosy couches, chairs, bookshelves, a pool

table and more. Furthermore, the location within

Vienna offers the perfect blend of a peaceful

learning environment and access to a vibrant cultural

scene.

AMADEUS BOARDING STUDENT

LEADERSHIP TEAM – AMADEUS

BOARDING PREFECTS

As we strive to cultivate a nurturing environment,

having student body representatives is

crucial for connecting students and boarding

staff. Each academic year, a selection of prefects

is held to seek the most dedicated, enthusiastic,

and talented individuals to lead our activities

and projects. As part of the student leadership

team, the prefects will mentor younger boarders,

organise engaging initiatives, and support

their peers. Their efforts ensure that the Boarding

House remains a safe, welcoming, and enjoyable

environment.

AMADEUS Vienna is extremely proud of the supportive

and caring environment we have developed.

Our Boarding House is a place where students

can be happy, safe, and become their best

selves. By focusing on the overall well-being of

each student, AMADEUS Vienna creates a positive,

nurturing space that truly sets it apart.

UPCOMING EVENTS

AMADEUS Festival Vienna 2025

26 - 29 JUNE 2025

“WOMEN&CULTURE”

Stay tuned for more information

in the next issue.

+info: www.amadeusfestival.com

Issue

N 386


EDUCATION

INTERNATIONAL SCHOOLS

International Schools in Austria

There are more than thirty schools in Austria with an international curriculum.

Find out about them in the list below:

72

Vienna

Lycée français

de Vienne

Liechtensteinstraße 37A,

1090 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree:

French high school

diploma

School fee: medium

Vienna

International School

Straße der Menschenrechte

1, 1220 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree: IB

School fee: high

Amadeus

International School

Vienna

Bastiengasse 36-38,

1180 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree: IB

School fee: high

The American

International School

Vienna

Salmannsdorferstraße 47,

1190 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree:

APID, IB

School fee: high

Danube

International School

Josef-Gall-Gasse 2,

1020 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree: IB

School fee: high

International Christian

School of Vienna

Panethgasse 6A, Wagramer

Straße 175, 1220 Vienna

School board: private

ISCED: 1,2,3

International degree: APID

School fee: high

Vienna Japanese

International School

Prandaugasse 2,

1220 Vienna

School board: private

ISCED: 1,2

International degree: no

School fee: medium

AMAVIDA International

Montessori School

Dornbacherstraße 139,

1170 Vienna

School board: private

ISCED: 1,2

International degree: no

School fee: high

Schwedische Schule

in Wien

Scheibelreitergasse 15,

1190 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1

International degree: no

School fee: high

Heureka! Montessori

Schule Mauer

Valentingasse 20,

1230 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree: no

School fee: medium

Stella

International School

Lassallestraße 7a,

1020 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1,2,3

International degree: no

School fee: medium

Meridian Bilingual

Primary School

Himmelstraße 11,

1190 Vienna

School board: private

ISCED: 1

International degree: no

School fee: high

Mayflower

Christian Academy

Fontanastraße 8,

1100 Vienna

School board: private

ISCED: 1,2

International degree: no

School fee: medium

Campus Wien West

Linzer Straße 430,

1140 Vienna

School board: private

ISCED: 3

International degree: IB

School fee: medium

Vienna Elementary

School

Lacknergasse 75,

1180 Vienna

School board: private

ISCED: 0,1

International degree: no

School fee: medium

Lower Austria

Lower Austria

International School

Bimbo-Binder-Promenade 7,

3100 St. Pölten

School board: public

ISCED: 3

International degree: IB

School fee: high

BG/BRG

Klosterneuburg

Buchberggasse 31,

3400 Klosterneuburg

School board: public

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: low

International

Highschool Herzogberg

Herzogbergstraße 230,

2380 Perchtoldsdorf

School board: private

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: medium

Schloss Krumbach

International School

Schloss 1, 2851 Krumbach

School board: private

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: high

International School

St. Pölten

Schloss: Linzer Straße 37,

3100 St. Pölten

School board: private

ISCED: 1

International degree: no

School fee: medium

Styria

Graz International

Bilingual School

Georgigasse 85, 8020 Graz

School board: public

ISCED: 2,3

International degree: no

School fee: low

BIPS-Krones

Münzgrabenstraße 18,

8010 Graz

School board: public

ISCED: 1

International degree: no

School fee: none

Upper Austria

Anton Bruckner

International School

Wildbergstraße 18,

4040 Linz

School board: private

ISCED: 0,1,2

International degree: IB

School fee: medium

Linz International

School Auhof

Aubrunnerweg 4,

4040 Linz

School board: public

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: low

Tyrol

ISCED (International Standard Classification

of Education:

0…KINDERGARTEN

1…PRIMARY SCHOOL

2…SECONDARY EDUCATION I

3…SECONDARY EDUCATION II

International Degrees:

IB DEGREE OF THE INTERNATIONAL

BACCALAUREATE ORGANISATION

APID ADVANCED PLACEMENT

INTERNATIONAL DIPLOMA

School fees (per Year):

HIGH € 8.000,— (UP TO MAX. 25.000,-)

MEDIUM € 1.000,— TO €8.000,—

LOW UNDER EUR 1.000,—

International School

Innsbruck

Angerzellgasse 14,

6020 Innsbruck

School board: public

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: none

International School

Kufstein Tirol

Andreas Hofer-Straße 7,

6330 Kufstein

School board: private

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: medium

Innsbruck Elementary

School

Siebererstraße 7,

6020 Innsbruck

School board: private

ISCED: 1

International degree: no

School fee: none

Salzburg

St. Gilgen

International School

Ischlerstraße 13,

5340 St. Gilgen

School board: private

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: high

The American

International School

Salzburg

Moosstraße 106,

5020 Salzburg

School board: private

ISCED: 2,3

International degree: APID

School fee: high

SALIS – Salzburg

International School

Zaunergasse 3,

5020 Salzburg

School board: public

ISCED: 2,3

International degree: IB

School fee: low

Carinthia

International School

Carinthia

Rosenthaler Straße 15,

9220 Velden/Wörthersee

School board: private

ISCED: 1,2,3

International degree: IB

School fee: medium

Junior High School

Carlbergergasse

Carlbergergasse 72,

1230 Vienna

School board: public

ISCED: 2

International degree: no

School fee: none

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


GLOBAL EDUCATION

RIGHT HERE IN VIENNA

www.modul.ac.at

MASTER PROGRAMS

Master of Business Administration (MBA)

MSc in Management, MSc in International Tourism

Management, MSc in Sustainable Development,

Management and Policy

NEW PROGRAM FROM FALL 2025

MSc in Data Science for Sustainability *

GET WORLD-CLASS ENGLISH

EDUCATION THAT LEADS TO

PRESTIGIOUS DEGREES IN

VIENNA AND HONG KONG

DEGREE PROGRAMS FOR PROFESSIONALS

BA in Business Informatics, BA in Marketing and New Media

Technologies, BA in Entrepreneurship, Innovation and

Sustainability, BA in Smart Service and Experience Design

PHD PROGRAMS

Doctor of Philosophy in Business and Socioeconomic

Sciences

* Accreditation in progress.


Magali

Durand-Assouly

Director of

Lycée français de

Vienne (LFV)

What makes the LFV different in the Viennese educational landscape?

The Lycée français de Vienne is part of the international network of Enseignement français à l'Étranger, comprising 580 schools in 139 countries. It

is a worldwide unique network. Concretely, for example, a child can start with the École Maternelle (kindergarten) in Vienna, continue in New York,

and complete the Bac in Shanghai, all in one unified school system without interruption. This is very interesting for expat families.

For families permanently living in Vienna

The LFV provides continuous education from the kindergarten to the Baccalauréat with the Austrian Supplementary Matura (High School Diploma).

Our students grow up together in the atmosphere of an extended family. They build strong friendships for life and become part of a very large

alumni network after graduation.

The admission of children who do not speak French

All children, regardless of their mother tongue(s), nationality(ies), or religion, are welcome at our school. For non-French speaking children in the

École Élémentaire (Primary School) or even in the Collège (Middle School), we have a support program which enables them to join in our curriculum

successfully.

F R E N C H & I N T E R N AT I O N A L S C H O O L

PLURILINGUISM & CULTURAL DIVERSITY

5 taught languages & more than 80 nationalities

AEFE, A UNIQUE GLOBAL NETWORK

580 Schools in 139 countries

an impressive alumni network

EDUCATIONAL CONTINUITY & CONSISTENCY

from kindergarten to high school

within the french official educational curriculum

ÉCOLE MATERNELLE DE GRINZING

Kindergarten

Grinzingerstraße 95

1190 Vienne

contact.grinzing@lyceefrancais.at

+43 (0) 1 370 12 17

LYCÉE FRANÇAIS DE VIENNE

Primary, Middle & High School

Liechtensteinstraße 37ª

1090 WIEN

messagerie@lyceefrancais.at

+43 (0) 1 317 22 41

A GRADUATION WITH 2 DIPLOMAS,

BACCALAURÉAT & MATURA

giving access to the best French, Austrian and

international universities

lyceefrancais.at


Student-Centered. Innovative. Adaptive.

The American International School Vienna empowers

each student with the skills and character strengths

necessary to be positively impactful global citizens

who strive for personal growth and excellence in an

ever-changing world.

Set within the rich cultural context of Austria and the

beauty of the Vienna Woods, the American International

School Vienna is one of the top international schools in

the country. Founded in 1959, AIS Vienna today proudly

serves 800 students, representing 80 nationalities,

from Pre-Kindergarten through Grade 12 (IB Diploma

or American Diploma). By living our core values --

respect, aspire, and achieve -- we ensure that students

develop the intellectual and emotional skills to think

critically and succeed as globally-minded citizens.

Teachers at AIS Vienna are dedicated educators who

take a deeply personal interest in their students. Given

the globally mobile nature of our community, we pride

ourselves on successfully guiding our students as they

transition into and out of our program to a variety of

schools and curricula worldwide.

At AIS Vienna students benefit from an adapted

American curriculum through Grade 10 and the IB

Diploma Programme (IBDP) in Grades 11 and 12. Built

on the foundation of the US Common Core Standards

and holistic American-style education, we integrate

best practice curricula and teaching methods from the

IB and other respected educational programs to deliver

a child-centered, internationally-minded program that

is both flexible and rigorous.

Our Elementary School program (Pre-Kindergarten

to Grade 5) focuses on inquiry-based, transdisciplinary

learning, and international mindedness while

maintaining the flexibility to offer unique opportunities

to our learners, such as our strings program introduced

in Grade 3, hands-on science and innovation program,

and best practice math and reading curricula aligned

with the US Common Core Standards.

Our Middle School (Grade 6 to 8) builds on these

learning principles offering a program specific to this

developmental stage in our students’ lives. Middle

School teachers specialize in working with young

adolescents and understand the specific physical,

emotional, and social changes experienced by this age

group. We have crafted a program that allows students

to explore their interests and develop their talents

through a wide range of elective offerings, preparing

them for the academic rigor of High School at AISV or

any international or IB school.

In High School (Grade 9-12) students are supported

academically and emotionally as they prepare for life

beyond school. All students graduate with a US high

school diploma with the majority also completing the

requirements of the full IB Diploma. We are particularly

proud of having some of the highest average IB scores

in Austria, evidencing our strength in preparing our

students for this challenging program. In addition, our

college counseling team works with students and their

families actively guiding and advising them through

the college application in America, Europe, and the

rest of the world.

Find out more at ais.at


DPU DENTAL CLINIC IN KREMS:

YOUR DENTAL HEALTH EXPERTS

“The simplest things are sometimes

the most difficult.”

In an interview with SOCIETY Magazine, Professor Dr.

med. univ. Dritan Turhani, a specialist in oral, maxillofacial,

and facial surgery at Danube Private University

(DPU), explains why he doesn’t use pliers to extract

teeth and how he lays the groundwork for stable dental

implants before surgery.

Dritan Turhani, Director of the Center for Oral and

Maxillofacial Surgery at DPU in Krems, Austria, performs

the procedure about 1,500 times a year. He anchors

a titanium or zirconium screw in the jaw to which

the teeth are later attached. This allows the patient to

bite with strength - almost like in a commercial. This

is essential in advanced, minimally invasive implantology

and provides an invaluable advantage in terms

of precision. Modern digital technology can also be

used to model and manufacture a precisely matching

implant prosthesis. Our dental specialists offer

orthodontic treatments using transparent, removable

devices called aligners, which have become a popular,

contemporary alternative to conventional fixed

braces.

Virtual information and explanatory services tailored

to our patients’ needs help to provide a better understanding

of planned treatments, create trust in treatment

concepts and offer patients both confidence

and security.

At the DPU Dental Clinic in Krems, patients are at the

heart of everything we do. Seize this opportunity to

improve your quality of life. We’re committed to keeping

your smile bright and radiant.

recommend consultation with a specialist at the DPU

Dental Outpatient Clinic in Krems. The success of a

dental implant treatment begins with the careful and

foresighted extraction of the tooth.

SOCIETY Magazine: What led you to your current

profession?

Dritan Turhani: After graduating from medical school,

I worked at the University Clinic for Pediatrics and Adolescent

Medicine in Vienna, specializing in pediatric

cardiology - a field that, like oral and maxillofacial surgery,

requires precision and manual dexterity. I completed

my specialist training in oral, maxillofacial, and

facial surgery at the AKH Vienna, where my habilitation

focused on cellular bone regeneration. After serving

as deputy head of the Department of Oral, Maxillofacial,

and Facial Surgery at the University Hospital St.

Pölten, I was given my current appointment at DPU

over ten years ago. The field has come a long way

since then: When I was in training, implants were rarely

used - often a last resort associated with pain and

complications. Now, thanks to advances in diagnostic

technology and improved materials, dental implants

are often the first choice and can be placed with ease.

SOCIETY Magazine: Who can benefit from dental

implants?

Dritan Turhani: Primarily older patients whose second

set of teeth is no longer functional. But implants

are also important for younger patients with congenital

agenesis, severe neglect of dental care, or those

who need rehabilitation after an accident. Together

with the patient, we decide whether a tooth can be

saved or not. If extraction is necessary, we always

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Dritan Turhani

Director of the Center for Oral and Maxillofacial Surgery


Anticipatory work: Digitally planned and precisely prefabricated bone

blocks (in green) for rehabilitation in cases of bone loss in the upper jaw

prior to planned implantation

Various treatment options:

Above: Screw-shaped implant

Below: Root-shaped implant

SOCIETY Magazine: What is your procedure for

dental implant surgery?

Dritan Turhani: I do not use pliers to extract a tooth.

Instead, I gently split the tooth and individually

loosen the roots from the jawbone. The resulting

cavity is then filled with bone replacement material,

allowing the incoming blood cells to optimally support

the bone’s regeneration. The simplest things

are sometimes the most difficult. A careful tooth extraction

can take up to an hour, while placing the implant

itself often takes only about ten minutes.

SOCIETY Magazine: Does your work ever become

routine?

Dritan Turhani: Quite the opposite. Right now, my

team and I are treating a young man who has only four

natural teeth and we are giving him a fully functional

set of teeth with implants. Every day is exciting in this

profession, and we experience it together with our

patients.

SOCIETY Magazine: How do patients find out about

you?

Dritan Turhani: About 95% of my patients are from

personal referrals - an indicator of the trust they place

in my holistic approach as a doctor and in my team.

I take into account all relevant factors, from medications

and age to material preferences, budget, and

psychological aspects. I have truly found my dream

job and look forward to inspiring future students in the

field of oral surgery.

Biography:

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Dritan Turhani

Since 2012: Director of the Centre for Oral and

Maxillofacial Surgery at the Danube Private University

(DPU) Krems

2008-2012: Senior Physician and Deputy Head of

the Department of Oral and Maxillofacial Surgery,

University Hospital St. Pölten

2006: Habilitation in Oral and Maxillofacial Surgery at

the Medical University of Vienna (“Relevance of the

ETS-2 Transcription Factor in Down Syndrome and in

Bone Tissue Engineering”)

2000-2008: Head of the research groups “Bone

Tissue Engineering” and “Genetics of CLP” at the AKH

Vienna

1995-1997: Research and teaching at the University

Clinic for Pediatrics and Adolescent Medicine,

Vienna, Department of Pediatric Cardiology

The DPU Dental Clinic in Krems has around 50

modern dental chairs, a surgical suite and a futuristic

digital practice. Patients can access private treatment

from our professorial staff in all specialist fields of

dentistry, such as aesthetic-reconstructive dentistry,

implantology and orthodontics. We have a multilingual

team of practitioners for the benefit of our international

patients.

DPU Dental Clinic - surgical suite

In the spring of 2024, the DPU Dental Clinic in

Krems was named the “Top Healthcare Institution in

Lower Austria” by the Institute for Management and

Economic Research (Institut für Management und

Wirtschaftsforschung – IMWF).

Danube Private University GmbH (DPU)

Dental Clinic

Steiner Landstraße 124

3500 Krems an der Donau

AUSTRIA

Contact:

Monday - Friday

07:30 am - 06:00 pm

+43 (0) 2732 70 47 87 01

zahnambulatorium-krems@dp-uni.ac.at

www.dp-uni.ac.at


DIVERSITY

KOMMENTAR

Afrodeutsche bei den

Olympischen Sommerspielen

von Paris

Am 11. August gingen bei den Olympischen Sommerspielen in Paris die

Laternen aus. Deutschland wurde zur zehnten Sportnation der Welt mit vielen

Afrodeutschen Medaillengewinner:innen gekürt.

TEXT VON SIMON INOU

78

Athlet:innen trugen die deutsche

Farben in 32 Sportarten und

152

haben 33 Medaillen gewonnen: 12 Gold / 13

Silber / 8 Bronze. Besonders sichtbar war die

Leistung der Afrodeutschen Sportler:innen.

Sechzehn Afrodeutsche Sportler:innen nahmen

in Paris an den Olympischen Spielen

teil. Ein Rekord? Vier von sechzehn haben

Medaillen gewonnen:

Am 3. August gewann Leo Neugebauer

Bronze im Zehnkampf. Am 7. August gewann

Nelvie Tiafack in Boxen (über 92 kg) Bronze.

Am 8. August stand Malaika Mihambo in der

Kategorie Weitsprung zum zweiten Mal in acht

Jahren auf dem Podest. 2020 war sie in Tokio

Gold-Olympiasiegerin und in Paris gewann sie

Silber. Eine große Sensation für das deutsche

olympische Team lieferte Yemisi Ogunleye am

9. August 2024. Sie gewann Gold im Kugelstoßen

der Frauen mit ihrem letzten Wurf auf 20

Meter (persönliche Bestleistung).

Afrodeutsche Teilnehmer:innen sind nicht

nur Role Models für Millionen von jungen

Deutschen, sondern spielen eine besondere

Rolle in der Ermächtigung der jungen Afrodeutschen

in diesem Bereich.

Afrodeutsche Athlet:innen, die bei den Olympischen

Sommerspielen 2024 in Paris waren:

Marvin Faly Dogue

Claudia Vita

Bo Kanda Lita Baehre

Owen Ansah

Joshua Hartmann

Manuel Mordi

Joshua Abuaku

Nelvie Tiafack

Emil Agyekum

Laura Raquel Müller

Mikaelle Assani

Lisa Marie Kwayie

Amanal Petros

Yemisi Ogunleye

Malaika Mihambo

Leo Neugebauer

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Afrikanische

Gipfelstürmer

WIRTSCHAFT

GASTBEITRAG

Der Honorarkonsul von Kamerun in Hamburg und Beiratsvorsitzender der ReThinking

Africa Foundation, Stefan Liebing, plädiert in seinem Gastbeitrag für mehr

Grundlagenarbeit im Hinblick auf die europäische Entwicklungspolitik in Afrika.

Foto/s © Hamburg Sustainability Conference

W

er in den vergangenen Wochen

die Medien im Hinblick auf Afrika

verfolgt hat, konnte fast im Wochenrhythmus

Berichte über neue Gipfeltreffen

verfolgen: Im August hatte

Japan die Vertreter:innen afrikanischer

Regierungen zu einem Austausch geladen.

Kurz darauf reisten die Staatsund

Regierungschef:innen erneut nach

Asien, diesmal nach China.

Kaum zurück, bat Frankreich

zum Gipfel der Frankophonie.

Direkt im Anschluss

tagte die neu erfundene

„Hamburg Sustainability

Conference“ – wiederum

mit zahlreichen Gästen aus

unserem südlichen Nachbarkontinent.

Auch ein Gipfel

zwischen der Europäischen

und der Afrikanischen Union

soll dem Vernehmen nach

in Planung sein – sobald die

neue Kommission in Brüssel

sich darüber verständigt hat.

Die Vielzahl dieser Treffen

hat zunächst einmal gemeinsam,

dass fast immer die „Nehmerländer“,

also die Partner aus Afrika,

reisen und die „Geber“ besuchen

müssen. Es scheint, dass das dazu

führt, dass der/die eine oder andere

afrikanische Regierungschef:in inzwischen

kritisch hinterfragt, ob sich die

Reisen von einem Gipfel zum anderen

– häufig mit Minister:innen, Mitarbeiter:innen,

Presse und Unternehmensvertreter:innen

– in dieser Häufigkeit

mit den vollen Arbeitsprogrammen vertragen,

die die Anwesenheit zu Hause

erfordern würden. Denn schließlich

sind eine ganze Reihe von Entwicklungsländern

durch die wirtschaftlichen

und politischen Krisen der vergangenen

Jahre in große Schwierigkeiten gekommen.

Umstürze etwa in Guinea, Mali,

Burkina Faso, Niger und Gabun zeugen

ebenso davon wie Proteste in Nigeria

und Kenia, massive Wirtschaftskrisen

in Ghana und Staatsbankrotte etwa in

Sambia. Und auch wenn im Hintergrund

zunehmend Fragen aus Afrika laut werden,

ob all die Konferenzen wirklich

Nutzen stiften, so erhoffen sich viele

eingeladene afrikanische Staatenlenker:innen

doch vage irgendeine Art von

Unterstützung bei ihren dringenden

Problemen und sagen häufig zu.

Betrachtet man die Rückmeldequote,

so ist schnell zu sehen, dass vor

allem der Austausch mit China hohe

“When we talk to China,

we get an airport; when

we talk to Germany, we

get a lecture.”

WTO-Generaldirektorin

Ngozi Okonjo-Iweala

Priorität genießt. Kaum ein Präsident

hat seine Teilnahme an diesem Gipfel

abgesagt. Offenbar, weil die Hoffnung

größer ist, dort konkrete Unterstützung

zu bekommen, sprich: Investitionen,

die Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum

schaffen. WTO-Generaldirektorin

Ngozi Okonjo-Iweala hat die

Erwartungshaltung der Afrikaner bei

einer Konferenz der deutschen Botschafter:innen

auf den Punkt gebracht:

„When we talk to China, we get an airport;

when we talk to Germany, we

get a lecture.“ Die beim Gipfel in China

zugesagten 50 Milliarden für Afrika

über drei Jahre klingen gut. Allerdings

sind darin 30 Milliarden rückzahlbare

Kredite enthalten, 10 Milliarden Entwicklungshilfe

und lediglich 10 Milliarden

für Investitionen. Also weniger

als 3,5 Milliarden Investitionen pro

Jahr. Zum Vergleich: In starken Jahren

investierte allein Deutschland rund

1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Dennoch

scheint die Erzählung von der starken

wirtschaftlichen Unterstützung

China weiterhin zu

einem gesuchten Partner

zu machen.

Bei der Hamburger Konferenz

dagegen wurde mitgeteilt,

dass eine umfassende

Batterieallianz nun

erstmals unter Beteiligung

der Regierungen von

Deutschland, Serbien und

Sambia globale Nachhaltigkeitsstandards

setzen

wolle. Serbien mit seinen

Lithiumvorkommen und

Sambia etwa als Kupferproduzent

wollten Teil

der Lieferketten für europäische

Produkte werden. Daneben

wurden MoUs zur Dekarbonisierung

der Schifffahrt, zu nachhaltiger Textilproduktion

oder zur Hilfe beim Ausbau

des Kaffeeanbaus unterzeichnet.

Kein Wunder, dass die meisten Länder

Minister:innen aus der zweiten und

dritten Reihe entsandt haben.

Vielleicht sollten die europäischen

Regierungen etwas vorsichtiger damit

sein, weitere Konferenz- und Gipfelformate

zu erfinden und zunächst einmal

sicherstellen, dass Entwicklungspolitik

so gestaltet wird, dass sie den wirklichen

Bedürfnissen in Afrika und den

europäischen Interessen gerecht wird.

Gesprächskanäle finden sich schnell,

wenn wichtiges zu besprechen ist. Mir

scheint, bevor wir uns aufmachen zu

neuen Gipfeln, sollten wir erst einmal

die zähe, aber wichtige Grundlagenarbeit

im Tal erledigen. Auf dieser

Basis können wir gemeinsam zwischen

Europa und Afrika dann neue Höhen

erreichen. Nicht umgekehrt.

79

Issue

N 386


WIRTSCHAFT

KOMMENTAR

Künstliche Intelligenz:

Die neue Revolution

bietet Chancen

Künstliche Intelligenz (KI) ist keine Fiktion in einem Hollywood Blockbuster mehr,

sondern inzwischen Realität. Unternehmen, die keine KI einsetzen, verlieren

relative Wettbewerbsvorteile und vergeben Wachstumschancen. Es ist nicht die

Frage, „ob“ KI Unternehmen nützt, sondern „wie“ und „wo“. Die Karten im internationalen

Wettbewerb werden mit künstlicher Intelligenz neu gemischt.

VON DR. RUDOLF THALER

80

KI bietet große Chancen für

die österreichische Wirtschaft

Google räumt KI eine besondere Rolle

bei der wirtschaftlichen Entwicklung

Österreichs ein. Durch ihren Einsatz

könnte das österreichische Bruttoinlandsprodukt

um 35 bis 40 Milliarden

Euro gesteigert werden, so die Kernaussage

der in Auftrag gegebenen

Studie. 2023 haben elf Prozent der

Unternehmen zumindest ein KI-Tool

eingesetzt, wobei es einen großen

Unterschied zwischen Großunternehmen

und KMU gibt. Das Regierungsziel

für 2030 lautet 75%.

„Zwar sind die USA im B2C-Bereich

führend, Europa gibt aber den Takt bei

KI für den industriellen Bereich vor. Wir

haben die Chance und arbeiten intensiv

daran, uns bei der KI-Revolution in

den Fabriken als weltweit führender

Anbieter zu etablieren”, so die Siemens

Österreich Vorsitzende Patricia

Neumann in der Wirtschaftskammer

Österreich (WKÖ)- Aussendung vom

Oktober 2024 zum Thema „Aufholjagd

bei Künstlicher Intelligenz“. Heimische

Betriebe sind laut einer Studie aber

noch wenig mit KI vertraut. Nur 14% der

Befragten meinen, dass ihr Unternehmen

ausreichend vorbereitet ist.

KI-Boom

ChatGPT von OpenAI hat im November

2022 einen KI-Boom ausgelöst. Das

McKinsey Global Institute schätzt, dass

genAI bis 2030 eine jährliche Produktivitätswachstumsrate

von bis zu 3 Prozent

bewirken könnte. Dies allerdings

unter der Voraussetzung eines Fokus

auf Human Capital und rascher Technologieeinführung.

Der Markt für KI-

Technologien soll von etwa 200 Milliarden

USD im Jahr 2023 auf schätzungsweise

über 1,8 Billionen USD steigen.

Der dominante Lieferant von KI-Chips,

Nvidia, steigerte seinen Marktwert von

300 Mrd. USD im Jahr 2022 auf heuer

über zwei Billionen USD.

KI ist ein Energiemonster

GenAI benötigt Unmengen an Energie,

da die Werte von Millionen und auch

Milliarden von Parametern genau aufeinander

abgestimmt werden müssen,

was Monate an Computereinsatz in

Anspruch nehmen kann. Die Leistung

von Datenzentren verschiebt sich durch

künstliche Intelligenz von früher 100

Megawatt in Gigawatt Dimensionen.

Den Stromverbrauch der weltweiten

KI-Anwendungen schätzt die International

Energy Agency auf 500 Terawattstunden,

was in etwa dem jährlichen

Stromverbrauch Deutschlands

entspricht: 2023 waren es 467 Twh. Bis

2026 soll sich der KI-Energieverbrauch

verdoppeln. Branchengiganten diskutieren

den Einsatz von Nuklearenergie,

um ihre Klimaziele zu erreichen.

USA und China sind

KI-Spitzenreiter

Wird Europa im KI-Konzert mit USA

und China ein hörbarer Player? Zu

beobachten ist eine Verlagerung der

Innovationsaktivität vom Westen nach

Fernost. Chinesische Unternehmen

melden immer mehr Patente an. US-

Unternehmen konzentrieren sich zu

85% auf Hochtechnologie-Industrien,

während sich in Europa die Ausgaben

für Forschung und Entwicklung zu je

45% auf Hightech- und Midtech Industrien

verteilen. China möchte bis 2030

die global führende KI-Macht sein.

Europa läuft Gefahr, bei KI-Modellen in

die Abhängigkeit amerikanischer Tech-

Giganten zu geraten. Die Politik auf

nationaler und EU-Ebene ist gefordert,

Rahmenbedingungen zu schaffen, die

es europäischen Unternehmen ermöglichen,

bei dieser technologischen

Revolution global mitzumischen.

KI – Quo vadis?

In Zukunft wird KI in allen Lebens- und

Unternehmensbereichen zum Einsatz

kommen. Das ideale Szenario geht

davon aus, dass Maschinen den Menschen

bei seinen Aufgaben unterstützen.

KI wird neue Jobs schaffen, aber

auch eine Vielzahl überflüssig machen.

Mit der Entwicklung von hyperschnellen

Quantencomputern gehen Sicherheitsfragen

einher und die Frage, wie

viel Autonomie der KI und den KIgesteuerten

Maschinen eingeräumt

wird. Neue, verkürzte Verfahren zum

Training von Modellen könnten den

exorbitanten KI-Energiekonsum senken.

In einem großen Kontext gedacht,

hat KI hat das Potenzial, vieles auf den

Kopf zu stellen: Es könnte beispielsweise

durch „leapfrogging“ die Entwicklungslücke

am afrikanischen Kontinent

schließen. Lösungen für den globalen

Klimawandel erarbeiten. Globale

Lieferketten für Unternehmen effizienter

und resilienter gestalten, u.v.m.

Foto/s © pexels

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


ECONOMY

VEF EVENT

Vienna Economic Forum—

Vienna Future Dialogue 2024

The Board of Vienna Economic Forum invited to the 21 st

Vienna Economic Forum—Vienna Future Dialogue 2024 at

Haus der Ingenieure. The Welcome Cocktail on Sunday at

Hotel Imperial Vienna, to which the Board of VEF and the

Board of Vienna Insurance Group invited, was followed

by a full-day programme with four sessions on Monday,

dedicated to the topics “Regional Economy as Part of the

European and Global Economy” with the main statement

by H.E. Karoline Edtstadler, Austrian Federal Minister for

the EU and Constitution, “Developing the Economy in the

Region from the Adriatic to the Black Sea as Part of the

European and Global Economy” with the main statement by

H.E. Martin Kocher, Austrian Federal Minister of Labour and

Economy, “Shared Responsibility of Economy and Politics

for a Secure European Future” and “Economic Cooperation

is more important than ever” with an impulse statement by

H.E. Albin Kurti, Prime Minister of the Republic of Kosovo and

Patron of Vienna Economic Forum.

The programme concluded with words by Ambassador

Elena Kirtcheva, Founder and Secretary General of Vienna

Economic Forum, the announcement of new partnerships and

the annual award ceremony, with the award for “Media Partner

of the Year 2024” going to SOCIETY Magazine with publisher

and owner Gertrud Tauchhammer for the valuable contribution

to the realization of the VEF mission of fostering common

understanding at the regional, European and global level.

81

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

Issue

N 386


WIRTSCHAFT

RECHT

Sanktionen –

Mittel und Symptom

von Außenpolitik

Im Februar und März 2022 verabschiedete die Europäische Union in nur wenigen

Tagen eine Reihe von Sanktionspaketen gegen Russland und Belarus – das

umfangreichste in ihrer Geschichte. Neben militärischen Interventionen und diplomatischen

Maßnahmen sind Sanktionen ein zentrales Mittel der Außenpolitik,

um politische Ziele durchzusetzen. Ein Blick auf die EU und Österreich zeigt, wie

Sanktionen zur Wahrung internationaler Interessen eingesetzt werden und welche

geopolitischen Lehren uns deren Wirksamkeit aufzeigen kann.

VON MMMAG. DR. STEPHAN KLINGER, LANSKY, GANZGER, GOETH + PARTNER (LGP)

82

I

m Februar und März 2022 wurden

im Abstand von nur wenigen Tagen

Sanktionen gegen Russland und Belarus

verabschiedet, die sich bis heute

zum umfangreichsten Sanktionspaket

in der Geschichte der Europäischen

Union aufgetürmt haben. Auf europäischer

Ebene entstand in den Anfangstagen

der Eindruck, dass EU-Staaten

und deren Regierungen in einen öffentlichen

Wettbewerb getreten sind, wer

mehr Yachten, Fußballklubs, Weinberge

und Seegrundstücke von Russinnen

und Russen beschlagnahmt.

Diese Aktivitäten wurden mittlerweile,

wie oft in Krisenzeiten,

in geordnete Strukturen überführt.

Sie folgen ihren jeweils

„Eine bemerkenswerte

semantische Bandbreite —

von der Normalität entrückter

Heiligkeit bis hin zur

maßnahmenhaften Adressierung

devianten Verhaltens —

die hier gespannt wird.“

nationalen Routinen und werden

entsprechend administrativ

abgearbeitet.

Sanktionen sind, neben

Krieg, niederschwelliger militärischer

Intervention und

diplomatischen Verhandlungen,

ein wesentliches Instrument

der Außenpolitik

westlicher Staaten um ihre

Interessen durchzusetzen.

Am Beispiel Österreichs können

Sanktionen, oder restriktive Maßnahmen,

auf Ebene der UNO, der EU und

auf nationaler Ebene verhängt werden.

Für Österreich am praktisch bedeutendsten

sind die Sanktionen auf EU-

Ebene. Hier weist der „EU Sanctions

Tracker“ für 2024 36 Sanktionsregime

aus (wovon die umfangreichen Sanktionen

gegen Russland und Belarus ein

einziges Sanktionsregime davon darstellen),

fast 5.000 sanktionierte natürliche

und juristische Personen aus

etwa 80 Ländern (das sind mehr als

40% aller Länder der Welt).

Im Bereich der Finanzsanktionen

ist vor allem die Einfrierung von Vermögenswerten

(der sogenannte „asset

freeze“) hervorzuheben. Hierbei werden

alle Unionsbürger angehalten, Vermögenswerte

und Gelder von sanktionierten

Personen einzufrieren. Dieser

„administrative freeze“ (im Gegensatz

zu einem „freeze“ welcher durch ein

Gericht verhängt wird) bedarf zu seiner

Gültigkeit keiner weiteren Aktion sondern

gilt am Tag nach der Publikation

der jeweils neuen Sanktionsverordnung.

In dieser wird bei jeder einzelnen

sanktionierten Person die Begründung

für die Listung festgehalten. Praktisch

wird dieser „asset freeze“ durch die

Europäischen Banken effektuiert, die

jede neue Sanktionsliste im Kernbankensystem

gegen ihren identifizierten

Kundenbestand laufen lassen und

die anschlagenden Konten mit einer

Sperre versehen. Damit können keine

Vermögenstransfers mehr durchgeführt

werden, das Eigentum an den

solcherart eingefrorenen Vermögenswerten

ändert sich jedoch nicht.

Derartige eingefrorene Vermögenswerte

können durch eine Ausnahmeregelung

wieder fungibel gemacht

werden, wenn den Aufsichtsbehörden

durch strukturelle Maßnahmen

(die eine sogenannte „firewall“ bilden)

nachgewiesen werden kann, dass die

sanktionierten Eigentümer eines Unternehmens

keine Kontrolle über die Vermögenswerte

ihres (selbst nicht gelisteten)

EU-Unternehmens

haben. Dies soll sicherstellen,

dass diese Organisationen

ihre Geschäftstätigkeit fortführen

können. Gleichzeitig

entsteht den sanktionierten

russischen (natürlichen

oder juristischen) Personen

kein Vorteil daraus. Die Kanzlei

Lansky, Ganzger, Goeth

+ partner Rechtsanwälte

konnte für einen Mandanten

die erste Anerkennung

in Österreich für deren „firewall“

erreichen. So ist das nicht-sanktionierte

Unternehmen weiterhin in

der Lage, seine Geschäfte in Europa

aufrechtzuerhalten und gleichzeitig im

Einklang mit allen EU-Sanktionsbestimmungen

zu handeln.

Wesen und Herkunft

von Sanktionen

Die etymologische Herkunft des Wortes

„Sanktionen“ ist im Französischen

Foto/s @ Lansky, Ganzger, Goeth + partner, unsplash

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


WIRTSCHAFT

RECHT

„Am Ende dieser

Bewegung steht vielleicht

keine unipolare

Welt mehr, sondern

eine duopolare,

oder gar multipolare

Erde.“

beziehungsweise Lateinischen zu

finden: sanctio, sancio oder sancire

bedeuten „heiligen, Heilung, weihen“,

„unverbrüchlich machen“, aber auch

„festsetzen, bestimmen“ sowie

„strafen“. Eine bemerkenswerte

semantische Bandbreite – von der

Normalität entrückter Heiligkeit bis

hin zur maßnahmenhaften Adressierung

devianten Verhaltens – die

hier gespannt wird. Rechtlich haben

Sanktionen keinen strafenden Charakter,

sondern sollen eine Änderung

in der Politik oder der Handlungen

derjenigen bewirken, gegen die

sich die Maßnahmen richten, und so

– am Beispiel der EU – die Ziele der

gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik

fördern.

In der Praxis hält etwa die Publikation

„Foreign Affairs“ 2021 in ihrer

September/Oktober-Ausgabe fest,

dass selbst die optimistischste Studie

über die Effektivität von Wirtschaftssanktionen

meint, dass lediglich 1/3 bis

die Hälfte der erlassenen Sanktionen

tatsächlich zu ihrem deklarierten Ziel

der Verhaltensänderung eines anderen

internationalen Akteurs beitragen. In

dieser Studie der University of North

Carolina wird einschränkend festgehalten,

dass die Zahlen nicht sehr belastbar

seien, da selbst jene US-Ministerien,

die Sanktionen vorschlagen und

deren Einhaltung überwachen, keine

genauen Statistiken über deren Wirksamkeit

führen. Dennoch scheinen

Regierungen westlicher Staaten in

immer größerer Schlagzahl auf Sanktionen

als Instrument der Außenpolitik

zurückzugreifen, was deren stark

steigende Anzahl nahelegt. Der Foreign

Affairs-Autor konkludiert in seiner Analyse

damit, dass der verzweifelte Versuch

der Machtausübung mittels Sanktionen

sich vor allem im Machtverlust

der USA sowie ihrer westlichen Bündnispartner

erklären lässt.

Die außenpolitischen Alternativen

zur Herbeiführung der Verhaltensänderung

eines anderen Staates, militärische

Intervention bzw. die Drohung

damit, oder diplomatischer Einfluss

zeigen nicht mehr jene Wirkung, an die

sich die USA über weite Teile des 20.

Jahrhunderts gewöhnt hat. Man kann

daher die verstärkte Verhängung von

Wirtschaftssanktionen als Zeichen des

Niedergangs der USA und gleichzeitig

als dessen Brandbeschleuniger verstehen,

da sie auch für den eigenen Staat

mit signifikanten Kosten verbunden

sind, so der Autor Drezner. Für die EU

werden sich wohl ähnliche Überlegungen

anstellen lassen.

Zum Schluss soll noch auf die Perspektive

der restlichen Welt eingegangen

werden – die sich, mit ganz

wenigen Ausnahmen, den US/UK/

EU-Sanktionen gegen Russland nicht

angeschlossen hat. Aus einer Perspektive

macht dieses Verhalten der

restlichen, nicht-westlichen Welt

jedenfalls einen Sinn: in der Finanzbranche

nennt man es „hedging“

(oder Absicherung). Diese Länder

haben möglicherweise ein Gespür

dafür entwickelt, dass die Welt und

ihre Machtblöcke gerade in Bewegung

sind. Am Ende dieser Bewegung

steht vielleicht keine unipolare

Welt mehr, sondern eine duopolare,

oder gar multipolare Erde. Und in

so einem Szenario macht es wenig

Sinn, alle Einsätze auf eine Karte zu

setzen – niemand möchte in solch turbulenten

Zeiten plötzlich auf der falschen

Seite aufwachen.

Prof(FH) MMMag. Dr. Stephan Klinger

ist Senior Expert Counsel bei LANSKY,

GANZGER, GOETH + partner (LGP) und

verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung

in der Banken- und Finanzbranche.

In seiner letzten Position bei der

Österreichischen Nationalbank leitete

er die Rechtsabteilung sowie die nationale

Behörde für

die Durchsetzung

von EU-Finanzsanktionen.

Er

berät in den Bereichen

Nachhaltigkeitsberichterstattung,

Compliance

und Regulatorik.

83

Issue

N 386


FOKUS

POLEN

84

Unterschätztes

Pole

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


FOKUS

POLEN

Das sechstgrößte Land der EU beeindruckt mit bezaubernden

Städten, uralten Wäldern, weitläufigen Stränden, traumhaften

Seen und der größten Sandwüste Mitteleuropas.

85

n

Issue

N 386


FOKUS

POLEN

86

Geschichte

Die (geschriebene) Geschichte Polens

beginnt mit Herzog Mieszko, der erstmals

im Jahr 963 in einer lateinischen

Chronik als „fähiger Herrscher“

erwähnt wird. 996 lässt er sich taufen

und läutet damit die Christianisierung

Polens ein. Unter Boleslav I. wird Polen

1025 – unter Billigung des Papstes –

ein Königreich, dessen Territorium in

den darauffolgenden Jahrhunderten

stetig weiter wächst. 1386 geht man

eine Personalunion mit dem Großfürstentum

Litauen ein, die 1569 in eine

Realunion umgewandelt wird. Ab dem

17. Jahrhundert kommt es immer wieder

zu Kriegen und inneren Konflikten,

die die Nachbarmächte schließlich für

sich nutzen. Schrittweise (1772, 1793

und 1795) wird das polnisch-litauische

Staatsgebiet zwischen Russland, Preußen

und Österreich aufgeteilt. Auf dem

Wiener Kongress 1815 wird das konstitutionelle

Königreich „Kongresspolen“

geschaffen, welches in enger Personalunion

mit Russland verbunden ist. Die

repressive Politik des russischen Zaren

führt zu Aufständen der polnischen

Bevölkerung, die jedoch rigoros niedergeschlagen

werden. Bis Ende des 19.

Jahrhunderts wird die Sonderstellung

des polnischen Königreichs schließlich

fast gänzlich aufgehoben, Polen verschwindet

als souveräner Staat von der

Landkarte Europas.

Erst 1918 gibt es eine „Wiedergeburt“

Polens als Zweite Polnische Republik.

1921 nimmt der Sejm die neue Verfassung

Polens an. 1926 kommt es – nach

Jahren instabiler innenpolitischer Verhältnisse

– zum Putsch, angeführt von

Marschall Pilsudski, der Polen bis zu

seinem Tod im Jahr 1935 regiert. 1939

überfällt das nationalsozialistische

Deutschland das Land, der Zweite

Weltkrieg beginnt. Er kostet fast sechs

Millionen Polen das Leben, darunter

rund drei Millionen polnische Juden.

Nach dem Ende des Krieges kommt es

zur Westverschiebung des Landes, die

bereits im Jahr 1943 im Rahmen der

Teheran-Konferenz von den Alliierten

beschlossen worden war. Millionen

Deutsche müssen die nun zu Polen

gehörenden Gebiete verlassen, rund

1,5 Millionen Polen werden zudem aus

den sowjetisch gewordenen polnischen

Ostgebieten vertrieben. Unzählige

Menschen (Schätzungen gehen

von rund 1,5 Millionen aus) lassen ihr

Leben. Polen steht ab 1945 unter massivem

sowjetischen Einfluss und wird

Teil des Ostblocks. Arbeiterproteste

gegen das herrschende kommunistische

Regime (zB. 1956) werden immer

wieder gewaltsam niedergeschlagen.

1980 entsteht aus der Streikbewegung

die Gewerkschaft „Solidarnosc“ mit

dem Vorsitzenden und späteren Präsidenten

Lech Walesa. 1882 wird sie

verboten und erst 1989 – nach Gesprächen

mit der Staatsführung am „Runden

Tisch“ – wieder zugelassen. Im

gleichen Jahr finden erstmals wieder

(fast gänzlich) freie Wahlen statt, die

„Solidarnosc“ überraschend gewinnt.

Die Zeit der „Dritten Polnischen Republik“

beginnt. 1999 wird Polen in die

NATO aufgenommen, 2004 in die Europäische

Union.

Sehenswürdigkeiten

Warschau – die Geburtsstadt Marie

Curies – könnte man an manchen

Orten mit New York verwechseln. Die

Warschauer Skyline wächst stetig,

die Metropole gehört sogar zu Europas

Top 10 was die Wolkenkratzerdichte

betrifft. Besonders ikonisch

und gleichzeitig umstritten ist der 230

Meter hohe Kulturpalast, der einst ein

Geschenk Stalins an Polen war.

Im Kontrast dazu steht die historische

Altstadt Warschaus. Hier reihen

sich bunte Häuser an gepflasterten

Gassen aneinander, im Zentrum

herrscht am wunderschönen Marktplatz

Sommer wie Winter geschäftiges

Treiben. An die fast ganzheitliche Zerstörung

der Altstadt im Jahr 1944 erinnert

hier kaum noch etwas. Zahlreiche

Museen klären über die bewegte Vergangenheit

der Stadt auf. Entlang des

Königsweges kann man die unzähligen

Schlösser, Paläste und Gärten entdecken

oder in einer der vielen Parkanlagen

entspannen.

Die zweitgrößte Stadt Polens, Krakau,

zählt mit ihrer malerischen Altstadt

und dem Hauptmarktplatz, der

beeindruckenden Wawel-Burg, dem

jüdischen Viertel Kazimierz und den

unzähligen Märkten zu den schönsten

Städten des Landes. Südöstlich von

Krakau beeindruckt ein monumentales

Salzbergwerk: lebensgroße Salzskulpturen

und eine fast 1000 Quadratmeter

große unterirdische Kirche (Kinga-

Kapelle) bringen wirklich jeden zum

Staunen.

In Breslau verzaubert vor allem der

mittelalterliche Marktplatz, auch „Großer

Ring“ genannt. Am besten erkundet

man die Stadt vom Wasser aus, denn

Breslau liegt auf insgesamt 12 Inseln,

die über mehr als 100 Brücken miteinander

verbunden sind. Jedenfalls eine

Reise wert sind zudem Posen, eine der

ältesten Städte des Landes, das an

der Ostsee gelegene Danzig mit toller

Hafenpromenade oder die Filmhauptstadt

Łódź mit dem Prachtboulevard

„Piotrkowska“.

Polen hat aber auch unzählige wunderschöne

Naturräume zu bieten: Entlang

der rund 500 Kilometer langen

Küstenlinie der polnischen Ostsee verbergen

sich feinste Sandstrände, verträumte

Buchten, Wanderdünen und

entspannte Kurorte mit Solequellen.

Polen ist außerdem eines der seenreichsten

Länder der Welt. 9.300

sind über die Jahrtausende entstanden.

Besonders lohnenswert ist eine

Wanderung zum „Meerauge“, einem

wunderschönen Bergsee am Fuße

des Massivs der Mięguszowieckie

Szczyty. Zudem gibt es in Polen mit der

Błędów-Wüste das größte Vorkommen

von Sand in Mitteleuropa.

Im äußersten Osten des Landes

erstreckt sich in einem der ältesten

Nationalparks Europas der letzte

Flachland-Urwald des Kontinents. Hier

lebt das größte Landsäugetier Europas,

der Wisent.

Kulinarik

Die heute bekannte polnische Küche

ist ein Produkt der wechselvollen

Geschichte des Landes. Ein wesentlicher

Bestandteil ist jedenfalls Fleisch,

welches natürlich auch im Nationalgericht

der Polen nicht fehlen darf: Der

Sauerkrauteintopf „Bigos“ wird aus

verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten,

Weißkraut und Gewürzen gemacht

und blickt auf eine jahrhundertealte

Tradition zurück.

Nicht weniger beliebt sind „Pierogi“,

die z.B. mit Sauerkraut, Käse,

Erdäpfel, Fleisch oder Schwammerl

gefüllten Teigtaschen haben ihren Weg

von China nach Polen bereits im 13.

Jahrhundert gefunden und sind heute

nicht mehr aus der polnischen Küche

wegzudenken.

Sauerkraut spielt eine wesentliche

Rolle in der polnischen Kochtradition,

ebenso Rote Rüben, die als kalter

Salat, Beilage oder natürlich als Suppe

(„Borschtsch“) serviert werden, oder

auch Pilze aus den Wäldern.

Im Norden, an der Küste, wird gerne

Zander gegessen, in Masuren Fisch

(Hecht, Karausche, Barsch oder Stint),

Wild, Pilze und Kartoffelgerichte.

Die polnische Variante der Kohlroulade,

„Gołąbki“, wird meist mit gehacktem

Schweinefleisch gefüllt, im Topf

geschmort und danach mit Tomatenoder

Pilzsoße serviert.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


FOKUS

POLEN

oben Die Weichsel

mit Blick auf

Warschau

rechts Das sogenannte

Meerauge ist

ein Gebirgssee

Der Kultur- und Wissenschaftspalast ist ein

bekanntes Wahrzeichen von Warschau

Die Kapelle der Heiligen Kinga in

der Salzmine von Wieliczka

Pierogi sind ein beliebtes Gericht der Polen

Die Altstadt von Breslau

87

Foto/s © unsplash, pixabay, pexels, Aneta Pawska/wikicommons

Die moderne Skyline von Warschau

Steckbrief

LÄNDERNAME

Republik Polen

HAUPTSTADT

Warschau

FLÄCHE

rund 312.000 km 2

EINWOHNER

ca. 38,5 Millionen

AMTSSPRACHE

Polnisch

WÄHRUNG

PLN

NATIONALFEIERTAG

3. Mai (Tag der Verfassung),

11. November (Unabhängigkeitstag)

STAATSOBERHAUPT

Andrzej Duda

Issue

N 386

MINISTERPRÄSIDENT

Donald Tusk


FOCUS

POLAND

88

Zenon Henryk Kosiniak Kamysz

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


FOCUS

POLAND

On bilateral relations,

EU and war

In a conversation with SOCIETY, the Chargé d’Affaires of Poland in Austria, Zenon

Henryk Kosiniak Kamysz, spoke about Polish-Austrian relations, Poland’s presidency

of the Council of the EU in the first half of 2025, the war in Ukraine and the

secret to his country’s economic success.

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

“It’s crucial for us, that

Ukraine’s success is seen

as a success for Europe

as a whole.”

Since October 2024, you are in charge of the

Embassy of Poland in Austria—can you tell us a bit

about the current state of Polish-Austrian relations?

What do you consider to be the highlights

of the relationship throughout history?

Poland and Austria have a long history of shared

experiences, and today our relationship is stronger

than ever. We work together across many areas—

economics, culture,

and politics—within

the framework of the

European Union. On the

economic front, we have

solid trade and investment

ties, while our

cultural connections are

also rich, particularly

through the large Polish

diaspora in Austria, which continues to play an

important role in fostering our relations.

One of the most significant aspects of our history,

which still resonates today, is the memory

of WWII, especially regarding the experiences of

Polish prisoners in places like KZ Mauthausen

and Gusen. Poland and Austria are both deeply

committed to remembering the victims of these

camps, and this memory remains a key part of our

diplomatic efforts. In fact, the ongoing work to

expand the Gusen Memorial, where progress can

be noticed—and which we sincerely appreciate, is

something I closely follow, as it’s vital that we continue

to honor those who suffered.

In this context, it is particularly significant for

me to keep an eye on the status of work on the

expansion of the Gusen Memorial and to cooperate

in this regard with the Austrian government,

countries whose citizens also were victims of

being held in these camps, and organizations such

as the Gusen Memorial Committee, the International

Mauthausen Committee, the Mauthausen

Memorial or Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.

Georgen.

But lest we focus solely on history, it is also

worth highlighting the issues that unite us in the

present. Poland and Austria are countries that

share similar views on many dimensions. For

instance, both countries recognize the problem of

migration and are taking active steps at the European

Union level to address it. We are also similarly

operating in the area of regional policy—both

countries are involved in regional formats, in our

case, for example, the Visegrád Group, while for

Austria it is the Slavkov Format, where we have

practically the same partners—the Czech Republic,

Slovakia or Hungary.

In the first half of 2025, Poland will hold the

presidency of the Council of the EU. The EU

currently finds itself in an era of unprecedented

challenges—what will be the main focal points

of the Polish Presidency in order to address

these problems?

Poland is honored to take on the presidency of

the Council of the EU at such a crucial time. The

challenges facing Europe are immense, from the

ongoing war in Ukraine to economic instability,

migration pressures, and climate change. During

our presidency, we plan to focus on several key

areas where we believe Europe can make significant

progress.

First, in terms of Ukraine, Poland remains one of

the strongest supporters of Ukraine’s sovereignty

and its path toward EU integration. We will continue

to push for robust EU support, both militarily

and humanitarian, and work toward proceeding

the 15 th sanctions package against Russia as well

as opening the first thematic cluster of accession

talks with Ukraine. It’s crucial for us that Ukraine’s

success is seen as a success for Europe as a whole.

A key message of ours is security in seven pillars:

military, energy, food, economic, health,

information and civilian. Poland also wants to put

issues of softening climate ambitions in this broad

category. This falls under the name of food and

energy security. The government will argue that

it is necessary to take into account the concerns

of farmers opposed to various initiatives aimed at

lowering CO 2 emissions or increasing biodiversity.

On the other hand, in energy security we want to

include our call to redefine green energy sources

and include atomic energy among them.

Poland also wants a serious discussion on economic

security, and this is to include a call for

significant financial resources in the new EU longterm

budget for 2028-2034. From the Polish point

of view, the key is to guarantee the continua-

89

Issue

N 386


FOCUS

POLAND

Zenon Henryk Kamysz Kosiniak with Tanja Tauchhammer

“In short, Poland’s growth

is driven by smart reforms,

EU integration, a diverse

economy, and a skilled,

hardworking population.”

90

tion of the cohesion policy. We want it to remain

unchanged, with a role for the regions.

Poland points out that the fortifications on the

eastern border will be an effective barrier to illegal

migration. Poland stresses that it is in a peculiar

situation, because on its eastern border Russia

and Belarus are using migrants as weapons against

Poland and the EU as a whole. What we are dealing

with on the Polish-Belarusian border is part of a

hybrid war. A clearly controlled operation by Minsk

and Moscow, to which we, as Poland, are subjected.

Therefore, we are calling for more EU support for

initiatives like the East Shield, which aims to fortify

our eastern borders against illegal migration.

We are also of the opinion that the solution to

the problem is not the migration pact, which was

adopted a few months ago. It presupposes compulsory

solidarity—either accepting migrants or

paying fees of around 20,000 euros for each person

not accepted.

As you already stated, Poland is one of the fiercest

supporters of Ukraine and it has taken in a

large number of Ukrainian refugees—how is the

EU supporting Poland in this regard and how is

this topic influencing the political landscape of

your country?

Poland’s support for Ukraine, both in terms of

humanitarian aid and military assistance, has been

unwavering since the invasion in February 2022. In

2022, Poland took in almost 1.5 million Ukrainian

refugees. These have been people fleeing war and

seeking safety, and Poland has opened its doors to

them, offering housing, healthcare, education, and

access to the labor market.

The European Union has supported Poland in

this endeavor through financial assistance, particularly

through the EU’s Asylum, Migration and

Integration Fund (AMIF), Financial Support for Border

Management and Visa Policy and emergency

measures. Also, there have been efforts to coordinate

border controls and migration policies.

Noteworthy, given that this phenomenon

was quite admirable, is the response of Polish

society at the outbreak of war in Ukraine. People's

grassroots initiatives provided vital aid to

Ukrainians, with individuals personally guiding

them to safety in Poland and offering them a

warm welcome in their homes. These actions

were then carried over to the institutional level,

where refugees from Ukraine were provided with

social support, access to health care, education,

etc. In the early days of the war, all of this was

done without help from the European Union, but

solely out of the goodwill of Poland and Poles.

In July 2024, Poland’s army chief said that the country

“must prepare the army for full-scale conflict”—

how realistic is the threat of the war expanding to

other European countries, in your opinion?

For the first time since the World War II, there is

a regular war in a country next to Poland. Some

missiles even violated our borders; our military

airplanes are on alert scrutinizing the sky over our

country. The chief of staff delivered his speech

to the students of the Polish Defence Academy

in order to make them aware that they should be

prepared for the worst scenario. The purpose of

the statement was not to scare the civilian population

but to make the military aware of how serious

the situation was.

Back to a more positive topic: Poland is amongst

the EU countries with the highest GDP growth—

what is the secret of Poland’s economic success?

Poland’s strong economic growth over the past

two decades can be attributed to a mix of reforms,

strategic investments, and a resilient workforce.

After the fall of communism in 1989, Poland implemented

key market reforms that opened up the

economy, attracted foreign investment, and built

a strong private sector. Joining the EU in 2004

boosted our growth further by providing access to

a larger market and EU funding for infrastructure,

innovation, and education.

Poland has successfully diversified its economy,

moving away from heavy industry into manufacturing,

services, and technology. Sectors like

automotive, machinery, and IT, especially in cities

like Kraków and Warsaw, are now major contributors

to our exports. This diversification has helped

Poland weather global crises like the financial

downturn, the pandemic, and the war in Ukraine.

A young, educated, and entrepreneurial workforce

is another key asset. While we face demographic

challenges, Poland’s work ethic and

adaptability continue to drive economic success.

Our strategic location in the heart of Europe also

helps strengthen trade and investment, making

Poland an important player in both Eastern and

Western European markets.

In short, Poland’s growth is driven by smart

reforms, EU integration, a diverse economy, and a

skilled, hardworking population.

image/s by SOCIETY/Pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Mit neuen Ideen

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Foto: Getty Images

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einem führenden Standort

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Fachhochschulen.

Erfahre mehr über die Innovationen

und Leitprojekte

der Stadt Wien:

wien.gv.at/wien2030

QR-Code

scannen

für weitere

Informationen

DIE MINT-BEAUFTRAGTE DER STADT WIEN,

SABINE SEIDLER IM INTERVIEW:

Was sind Ihre Aufgaben als MINT-Beauftragte der Stadt Wien?

Es gibt in Wien über 200 tolle Projekte, die das

Interesse an MINT-Ausbildungen und -Berufen

fördern – vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung.

Als MINT-Beauftragte der Stadt

Wien erarbeite ich gemeinsam mit den Projektleiter*innen

Konzepte, um die Wirksamkeit

dieser vielfältigen Angebote noch besser zu

bündeln.

Welche Herausforderungen sehen Sie?

Wir beobachten, dass viele Jugendliche, besonders Mädchen, in

der Pubertät ihr ursprüngliches Interesse an naturwissenschaftlichen

und technischen Themen verlieren. Die Gründe dafür sind

komplex. Umso wichtiger ist es, die vielfältigen Berufschancen

und Gestaltungsmöglichkeiten in den MINT-Bereichen aufzuzeigen,

es kann für jede und jeden etwas dabei sein.

Welche Zukunft gibt es in MINT-Berufen, vor allem für Frauen?

Durch den Klimaschutz entstehen viele wichtige Berufe, und

auch an der Schnittstelle zwischen Technik und Soziologie gibt

es großes Potenzial. Wien ist beispielsweise Vorreiterin im Digitalen

Humanismus, wo technische Innovation und menschenzentrierte

Ansätze zusammenfließen. Ich bin davon überzeugt,

dass mehr Frauen diese Entwicklungen aktiv mit gestalten sollen

und ihre vielfältigen Kompetenzen wichtige Impulse setzen.

Foto: Stadt Wien/Martin Votava

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FOKUS

POLEN

Gemälde von Johann Sobieski

III von Jerzy Siemiginowski-

Eleuter (Die Schlacht um Wien)

Wien: Eine Stadt

voller polnischer

Andenken

Vielerorts in Wien erinnern Gebäude, Gedenktafeln und Statuen an die gemeinsame

wechselvolle und komplexe Vergangenheit Polens und Österreichs und

erzählen Geschichten von Krieg und Tapferkeit, von Voraussicht und Austausch,

kulinarischem Pioniergeist und vom vermeintlich ersten Kaffeehaus der Stadt.

92

D

irekt im Zentrum Wiens, im historischen

Gebäude des Haus-,

Hof- und Staatsarchivs am Minoritenplatz

1, lässt sich die Spur des

polnisch-österreichischen Politikers

Agenor Gołuchowski verfolgen. Der

galizische Graf und „Minister des Äußeren

und des kaiserlichen Hauses“ der

österreichisch-ungarischen Monarchie

setzte sich seinerzeit mit Nachdruck

für den Bau einer zeitgemäßen Institution

zur Aufbewahrung der Sammlungen

des Haus-, Hof- und Staatsarchivs

ein – so entstand zwischen 1899

und 1902 eines der

damals modernsten

Archivgebäude

der Welt. Im Inneren

des Bauwerks

ist Gołuchowski auf

einem Wandgemälde

verewigt, auf dem er

neben Kaiser Franz

Joseph und dem

Direktor des Archivs,

Gustav Winter, abgebildet

ist.

Nur etwa zehn

Gehminuten entfernt,

in der Kirche Maria

am Gestade, erinnert

eine Statue sowie ein Reliquienaltar an

den Heiligen Clemens Maria Hofbauer.

Seit 1862 befinden sich dort auch die

sterblichen Überreste des Redemptoristen

und „Apostels von Wien und

Warschau“, für den diese beiden Städte

besondere Orte waren: in Wien begann

der aus dem südmährischen Taßwitz

stammende Hofbauer einst sein Theologie-Studium,

nachdem er zum Priester

geweiht wurde, wirkte er über viele

Jahre als Seelsorger und Wohltäter in

Warschau. Nach einem Befehl Napoleons,

„die Redemptoristenpriester ohne

Verzug aus den Grenzen des Herzogtums

Warschau zu entfernen“, kehrte

er nach Wien zurück. Sein geliebtes

Polen vergaß er Überlieferungen

zufolge jedoch nie.

Ebenfalls im Zentrum Wiens, in der

Mitte der Freyung, begegnet man der

Weichsel, der „Lebensader Polens“, die

in Form einer langhaarigen Göttin mit

drei weiteren allegorischen Figuren die

Säule im Zentrum des Austriabrunnens

schmückt. Der Brunnen aus dem Jahr

1846, auf dem eine Bronzestatue der

Austria im Krönungsmantel mit Lanze

und Schild thront, wurde einst als

Heiliger Clemens Maria Hofbauer (links) Austriabrunnen mit Weichsel-Allegorie (mitte),

Georg Franz-Kolschitzky-Denkmal in der Kolschitzkygasse (rechts)

Symbol für den großen Machtbereich

der Habsburger, in dem sowohl die

Weichsel als auch die Donau, die Elbe

und der Po lagen, errichtet. Die vier

Flüsse symbolisierten außerdem die

vier großen Sprachgruppen – Germanen

und Slawen, Ungarn und Italiener

– des Reiches.

Mythos Sobieski und Legende

Kolschitzky

Eine weitere zentrale Figur der gemeinsamen

polnisch-österreichischen

Geschichtsschreibung ist unbestritten

Johann III. Sobieski. Im 9. Bezirk erinnern

zum Beispiel die Sobieskigasse

und der Sobieskiplatz an den einstigen

König Polens, der zur Zeit der osmanischen

Belagerung Wiens Oberbefehlshaber

jenes Entsatzheeres war,

das 1683 die „Schlacht am Kahlenberg“

gegen die Osmanen gewann und diese

damit zum Rückzug zwang.

Im südlichen Teil der Josefskirche

auf dem Kahlenberg befindet

sich in Gedenken an den Aristokraten

die Sobieski-Gedächtniskapelle, die

1929/30 von Jan Henryk Rosen künstlerisch

ausgestaltet wurde. Noch heute

wird die Kirche

von polnischen

Priestern (Resurrektionisten)

betreut und regelmäßig

von polnischen

Wallfahrern

besucht. An der

Wand neben dem

Eingang wurde

zudem anlässlich

des 300. Jahrestages

der Schlacht

1983 eine von polnischen

Priestern

gestiftete Gedenktafel

angebracht.

2013 errichtete man – ebenfalls

am Kahlenberg – als Erinnerungszeichen

an die historische Schlacht am

12. September 1683 außerdem einen

Sockel, der 2018 mit einer Inschrift im

Sinne der Völkerverständigung ergänzt

wurde.

Sobieski ist aber nicht der einzige

Pole, der es zur Zeit der Zweiten

Türkenbelagerung zu beachtlicher

Berühmtheit brachte: Georg Franz Kolschitzky,

1640 in Sambor in der Oblast

Lwiw (Lemberg) geboren, welche

damals noch zu Polen gehörte, kam

1656 nach Wien, wo er als „Dolmetsch“

Foto/s © Dorotheum, Österreichisches Staatsarchiv

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

Malerei aus dem Kaffeehaus

„Zur blauen Flasche“


FOKUS

POLEN

Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv am Minoritenplatz wurde auf Initiative von Agenor Gołuchowski erbaut

arbeitete und 1667 in die Orientalische

Handelskompagnie übernommen

wurde. Zwischen dem 13. und 17. August

1683 fungierte er als essenzieller Bote

zwischen dem belagerten Wien und der

kaiserlichen Hauptarmee. Ein Flugblatt,

welches über seinen mutigen Kurierdienst,

im Zuge dessen er sich als Türke

verkleidet hatte, berichtete, machte

ihn schließlich zu einer überregional

populären Figur. Das Kolschitzkydenkmal

an der Hausecke der ebenfalls

nach ihm benannten Kolschitzkygasse

2-4 im 4. Bezirk stellt den berühmten

Boten in türkischer Tracht gekleidet

und mit einem Kaffeeservice und

einer Kaffeekanne in Händen dar. Diese

Gestaltung basiert auf einer (umstrittenen)

Legende, die sich seit Jahrhunderten

um Koltschitzky rankt: so soll

er es gewesen sein, der einst das allererste

Kaffeehaus Wiens, „Zur blauen

Flasche“, eröffnete. Zuvor hatte er als

Belohnung für seine wertvollen Dienste

von Hofkriegs-Präsident Feldmarschall

Ernst Graf Rüdiger von Starhemberg die

von den Türken zurückgelassenen Kaffeebohnen

erhalten.

Auch der Kolschitzkyhof in Wieden,

eine Tafel an der Domgasse 8 in der

Inneren Stadt, wo er einst gewohnt

haben soll, und ein Sgraffito von Karl

Langer aus dem Jahr 1972, welches

Kolschitzky ebenfalls in türkischer

Tracht und mit Kaffeeservice zeigt,

gedenken dem einstigen Vermittler.

Ein anderer Pole hat im Bereich der

Kulinarik eine Spur mit unbestrittenem

Kult-Charakter hinterlassen: die

„unaussprechlich guten“ Brötchen von

Trześniewski gehen nämlich auf den

um die Jahrhundertwende von Krakau

nach Wien emigrierten Franciszek

Trześniewski zurück. 1902 eröffnete

dieser ein kleines Brötchen-Buffet

am Tiefen Graben – heute umfasst

Trześniewski 14 Filialen, davon befinden

sich 13 in Wien und eine in Linz.

Aus dem Wiener Kulinarikuniversum

sind die kleinen Brötchen jedenfalls

nicht mehr wegzudenken.

So wie Trześniewski sind auch die

vielen anderen „polnischen Andenken“,

die man bis heute in Wien findet, Ausdruck

eines regen Austausches und

langjähriger enger Verbindungen zwischen

Polen und Österreich, die sich

besonders in den letzten Jahren intensiviert

haben und eine ideale Grundlage

für zahlreiche weitere „Spuren“

und polnisch-österreichische Erfolgsgeschichten

bilden.

Weitere Spuren

An einen dunklen Abschnitt der Geschichte

erinnert das (Grab-)Denkmal

für polnische Soldaten und Opfer des

Faschismus am Wiener Zentralfriedhof,

welches 1979 aus Stein mit einer Tafel

aus rötlichem Metall errichtet und von

der Volksrepublik Polen gestiftet wurde.

Die Gardekirche am Rennweg hat

bereits seit dem Jahr 1782 einen Polen-

Bezug, denn damals quartierte

Joseph II. im mit der Kirche

verbundenen Kaiserspital die

Polnische (Galizische) Leibgarde

ein, 1897 wurde die Kirche

schließlich den polnischen

Resurrektionisten übergeben,

die hier bis heute polnische

Messen abhalten.

Das Polnische Institut in Wien

wurde am 5. Juni 1974 eröffnet

und hat seinen Sitz am Fuße der Kirche

Maria am Gestade im Ersten Wiener

Gemeindebezirk. Es erfüllt die Aufgaben

der polnischen öffentlichen und

kulturellen Diplomatie in Österreich.

instytutpolski.pl/wien

Die Polnische Akademie der Wissenschaften

wurde 1986 zur Förderung

und Bekanntmachung der polnischen

Wissenschaften in Österreich gegründet.

vienna.pan.pl

Der Chopin-Hof in 1020 wurde nach

dem weltberühmten polnischen Komponisten

Frédéric François Chopin bzw.

Fryderyk Franciszek Chopin benannt,

der einige Monate seines Lebens in

Wien verbrachte.

Die Leschetitzky-Bank im Türkenschanzpark

erinnert an den in Galizien

geborenen und teilweise in Wien

lebenden Pianisten und Komponisten

Theodor Leschetitzky.

Das Restaurant Bacówka im 15. Bezirk

bietet polnische Spezialitäten – von

Krautroulade über Bigos bis hin zu den

beliebten Pierogi – in authentischer

Atmosphäre. Märzstraße 86, 1150 Wien

Im Café Vitrine erwartet die Gäste seit

2015 eine außergewöhnliche Kombination

aus Kaffee, hausgemachten

Kuchen und Pierogi. Johann-Strauss-

Gasse 10-14, 1040 Wien

Im Piotrowski werden feinste Brötchen

und hausgemachte Pierogi serviert

oder zum Mitnehmen für verschiedenste

Anlässe vorbereitet. Schwertgasse

2, 1010 Wien

Das Tachles gilt seit vielen Jahren als

Szenebeisl, in dem sowohl die Bierund

Weinkultur als auch die polnische

Küche gepflegt werden. Karmeliterplatz

1, 1020 Wien

93

Issue

N 386


FOKUS

POLEN

94

Architekturjuwel mit

adliger Vergangenheit

Als eine der letzten herrschaftlichen Villen, die für eine Adelsfamilie im prunkvollen

Stil des Neoklassizismus in Hietzing errichtet wurde, ist das heutige polnische

Botschaftsgebäude ein herausragendes Denkmal der altösterreichischen

Kulturgeschichte, das den Reichtum der einstigen Besitzer-Familie in eindrucksvoller

Weise widerspiegelt.

S

chon kurz nach der Übertragung

des Freiherrenstandes seines

Schwiegervaters auf ihn, erwarb der

1864 im böhmischen Komorau geborene

Großindustrielle Vinzent Freiherr

von Geckmen-Waldek ein Haus in der

Hietzinger Hauptstraße 42c. Es war

dies die Villa des einstigen Seidenzeugfabrikanten

Franz Zweig, eines Verwandten

des berühmten österreichischen

Schriftstellers Stefan Zweig.

Errichtet wurde sie zwischen 1902

und 1903 vom Wiener Architekten

und Schüler von Eduard van der Nüll,

Joseph Hudetz, der sich zuvor bereits

einen Ruf als erfahrener Villenarchitekt

und Stadtplaner erarbeitet hatte.

Er gestaltete einen prachtvollen,

dreigeschossigen Bau mit Türmchen,

Giebelaufsätzen und einer aufwändigen

Fassadengliederung mit Erkern

im Sinne des Späthistorismus. Zweig

lebte in der eigens für ihn erbauten

Villa aber nur etwa ein Jahr – schon

1904 verkaufte er sie an Heinrich Beer,

der sie wiederum ein Jahr später an

Emilie Kriser veräußerte. Kriser beauftragte

abermals Josef Hudetz mit dem

Umbau des Gebäudes – so wurde es

an der Nordseite um einen Zubau mit

sechs Zimmern vergrößert, an der

Westseite wurden ein Treppenturm

und weitere vier Zimmer hinzugefügt.

Von nun an diente die herrschaftliche

Villa als Zuhause für mehrere Familienmitglieder,

darunter der akademische

Maler Rudolf Krisper, der sich im

Dachgeschoss ein Maleratelier eingerichtet

hatte.

Nach einem weiteren Besitzerwechsel

im Jahr 1908 gelangte die Liegenschaft

schließlich 1912 in den Besitz

von Vinzent Freiherr von Geckmen-

Waldek, der dem Gebäude schließlich

seinen außergewöhnlichen, bis

heute bestehenden, Charakter verlieh.

Als Neu-Adeliger strebte er nach

einem Domizil, welches seiner Familie

„den Anschein einer altehrwürdigen

Geschichte verleihen sollte“, so Gerd

Pichler in seinem Buch „Die Polnische

Botschaft in Wien“. Diese Vision sollte

der Wiener Architekt Ludwig Schmidl

für ihn umsetzen und die bestehende

Villa in ein repräsentatives Adelspalais

verwandeln.

Dem Zeitgeist entsprechend orientierte

sich Schmidl an den für den Neoklassizismus

typischen Designformen –

so wurde etwa die Ästhetik der Fassade

deutlich schlichter und reduzierter.

Ein 488 m² großer Zubau vergrößerte

das Gebäude auf drei Ebenen um eine

Foto/s © Bettina Sidonie Neubauer

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


FOKUS

POLEN

„Schmidl vereinte in diesem

Palais gekonnt den für den

Späthistorismus typischen

prunkvollen Gestaltungs stil

mit typischen Elementen

des industriellen Zeitalters.“

Fläche von fast 1500 m². Die Innenraumgestaltung

wurde sorgfältig auf

die jeweilige Nutzung der Räumlichkeiten

abgestimmt. Besonders wichtig

war den Gestaltern die Verwendung

edler Materialien: verschiedenfarbige

Marmorarten, Kalkstein, edle Hölzer,

poliertes Messing, Spiegel und Glas,

reich verzierte Holz- und Stuckdecken,

Skulpturen und intarsierte Fußböden

sollten dem Reichtum des Besitzers

abermals Ausdruck verleihen.

Prunkvolle Ausstattung

Vorderansicht der prachtvollen Villa

Ein besonderes Schmuckstück des Palais

wurde in Form der mittelalterlichen

Hauskapelle errichtet: Zarte Steinsäulen

mit Rippengewölbe treffen hier auf

eine rückwärtige Empore, die über eine

Wendeltreppe betreten werden kann.

Einst verliehen mit ornamentalen Glasmalereien

verzierte Fenster der Kapelle

einen ganz besonderen Schein. Gleich

darunter im Souterrain erbaute man

ein außergewöhnliches Schwimmbad

mit Carraramarmor verkleideten Wänden

und einem steinernen Wandbrunnen

aus vier Muschelbecken, das bis

heute besteht.

Schmidl vereinte in diesem Palais

jedenfalls gekonnt den für den Späthistorismus

typischen prunkvollen

Gestaltungsstil mit typischen Elementen

des industriellen Zeitalters. Die raffinierten

Lösungen, etwa im Schwimmbad

oder den Badezimmern, stammten

vorrangig aus dem Geschäftsumfeld

des Bauherrn selbst, dem aber nur

wenige Jahre in seinem Prunkpalais

vergönnt waren. Er verstarb bereits

1918. Nach der Beschlagnahmung des

in der Tschechoslowakei gelegenen

Betriebsvermögens musste die verbliebene

Familie die Liegenschaft verkaufen.

So kam sie 1952 in den Besitz der

polnischen Volksrepublik.

Heute findet man die Repräsentationsräumlichkeiten

weitestgehend in

unveränderter Form vor – abgesehen

vom Mobiliar, das nur noch vereinzelt

besteht. Das imposante Palais ist

nunmehr ein lebendiger Zeuge diplomatischer

Verbindungen zwischen

Österreich und Polen und erzählt

zugleich die Geschichte einer der

letzten, in der Zeit der Donaumonarchie

geadelten, Familien.

95

Die Bibliothek der polnischen Botschaft

Feudaler Stiegenaufgang

Issue

N 386


FOKUS

POLEN

Ein Ort des Austausches

und der Vernetzung

Seit mittlerweile 50 Jahren befindet sich das

Polnische Institut im Ersten Wiener Gemeindebezirk.

Seitdem steht es für interessierte Besucher:innen

nahe der Kirche Maria am Gestade offen und bietet

neben zahlreichen Veranstaltungen Raum für den

österreichisch-polnischen Dialog.

96

as Polnische Institut Wien wurde

D 1974 gegründet, wofür das zwei

Jahre zuvor geschlossene „Abkommen

zwischen der Republik Österreich

und der Volksrepublik Polen über die

Zusammenarbeit auf den Gebieten

der Kultur und Wissenschaft“ einen

wichtigen Grundpfeiler legte. Weltweit

gibt es derzeit 25 Polnische Institute –

unter anderem in Tokio und New York,

aber auch in deutschsprachigen Städten

wie Berlin, Düsseldorf und Leipzig.

In deren Fokusbereich stehen sowohl

internationale Kooperationen als auch

Kommunikation und der kulturelle

Austausch. Unter der Leitung von Mag.

Janusz Styczek, dem Gesandten und

Abteilungsleiter der Polnischen Botschaft

in Österreich, werden vom

Polnischen Institut Wien landesweit

unterschiedlichste Projekte zu Themen

wie Geschichte, Bildung und Wissenschaft

gestaltet. Zusätzlich zur oder

auch im Rahmen der Projektgestaltung

finden immer wieder Pressereisen

nach Polen statt, an welchen Journalist:innen,

aber auch Künstler:innen

teilnehmen.

deentwürfe, präsentiert wurden.

Für Fans der Handwerkskunst

fand 2020 eine Ausstellung

weihnachtlich gestalteter, bunt

verzierter Krippen aus Krakau

statt. Die Mitgliedschaft des

Polnischen Instituts in Wien im

Verband EUNIC, den European

Union National Institutes for

Culture, trägt außerdem zur internationalen

Zusammenarbeit im Bereich

der Kultur bei.

Galerie und Bibliothek

Teil des Polnischen Instituts ist seit

2016 auch eine eigene Galerie, in der

Werke polnischer Künstler:innen ausgestellt

werden. Um polnische Kunst

besonders österreichischen Gästen

näher zu bringen, hat die Galerie montags

bis freitags geöffnet. Auch eine

öffentliche Bibliothek ist Teil des Instituts

– diese umfasst eine Sammlung

von mehr als 16.000 Büchern, vorranging

Belletristik, die sowohl in Deutsch

als auch in Polnisch verfügbar ist.

Kommunikation und

Vernetzung

Da Vernetzung im Zentrum des Polnischen

Instituts Wien steht, dürfen

auch Möglichkeiten zum kommunikativen

Austausch nicht fehlen - diverse

Social Media Kanäle bieten einen Überblick

über aktuelle Events und tragen

zur Interaktion mit Interessierten bei.

Außerdem sind auf der Website des

Instituts zahlreiche Informationen über

das Land Polen, aber auch die polnische

Sprache – welche weltweit die

am zweithäufigsten gesprochene slawische

Sprache darstellt – zu finden.

Möchte man also eine Veranstaltung

besuchen oder sich einfach über Polen

informieren und neue Facetten des

Landes kennenlernen, ist man im Polnischen

Institut Wien genau richtig.

Polnisches Institut Wien

Am Gestade 7, 1010 Wien

01 5338961

sekretariat.wien@instytutpolski.pl

instytutpolski.pl/wien

Kunst und Kultur

Auch Filmvorführungen, Kunstausstellungen,

sowie musikalische und

literarische Veranstaltungen kommen

im Polnischen Institut in Wien nicht

zu kurz. So gab es 2017 beispielsweise

einen Beitrag zur Vienna-Design-Week,

in dessen Rahmen unterschiedliche

Designs aus Polen, darunter auch Mo-

Das Polnische Institut ist seit fünfzig Jahren Ort für kulturellen Austausch

Foto/s © Polnisches Institut Wien

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


LIFE & STYLE

ZEPTER

Fostering Cultural Heritage

and Artistic Innovation

The Swiss company Zepter International, founded in 1986 by Philip Zepter, has

become a global brand operating in 56 countries, offering high-quality products. Its

success is built on a mission to promote harmony, health, sustainability, and a global

outlook. At the heart of the company´s philosophy lie core values such as humanism,

philanthropy, and an emphasis on living mindfully in the present.

image/s by Zepter

A

rt, defined by harmony and beauty

and sustained through love and

care, holds a special place for the

Zepter couple. As Madlena Zepter

explains: "Primarily, it is the inner

beauty, harmony, character, intellect

– these are the solid foundations for

further development as either an artist

or an art lover." She also highlights

the couple’s decades-long leadership

of various cultural institutions, which

in her opinion shows that love and a

sense of responsibility must be built on

the foundation of passion.

Madlena Art Palace

Madlena and Philip Zepter

Established in 2022 in Belgrade, the

Madlena Art Palace has become an

integral part of Serbian culture, providing

a space for artists to showcase

their work. The Palace features not

only a permanent exhibition of various

antiquities, but also a gallery with

ever-changing displays. Both Oriental

and European art are well represented

in the museum, while the architectural

design of the museum itself reflects

different periods of history. Whether

one’s interest lies in Baroque, Rococo,

Empire, Neoclassicism or Modern Art,

the Madlena Art Palace delivers a rich

and multifaceted artistic experience,

blending together historical and contemporary

elements.

Madlena Zepter Fund

The Madlena Zepter Fund operated

between 1995 and 2005, dedicated

to helping young talents pursue their

goals and dreams. In total, the fund

allocated over €4,052,295 with significant

amounts directed towards

healthcare institutions, culture and

science, among many other areas.

Madl’Art Auction House

Since its founding in 2001, the

Madl’Art Auction House has served

as a meeting point, bringing together

individuals with diverse interests in

art, while also connecting visitors

with historical masterpieces. Therefore,

it made a valuable contribution

to Serbia´s cultural and intellectual

growth. Madlena Zepter’s deep belief

that beauty leads to a flourishing

spirit, and that true freedom of the

individual cannot be attained without

that beauty, can be experienced at

the Auction House.

Madlenianum Opera

and Theatre

In 1998, Madlena Zepter publicly

demonstrated her passion for performing

arts by opening the Madlenianum in

the former National Theatre in Belgrade.

In the midst of economic turmoil and

war conflicts, which were commonplace

in Serbia in the 1990s, the Madlenianum

provided a sense of stability for

the culturally interested population.

Nowadays, the building has a capacity

of approximately 650 visitors and is

especially known for its performance of

“Les Misérables” which has been featured

in the program since 2007.

Private Collection and

Interior Design

Madlena Zepter has a particular interest

in interior design and hosts an

extensive collection of antiques that

she has carefully curated over the

years. Since 1995, Madlena Zepter

has lived with her husband in Villa

Emma in Belgrad, where they showcase

antiques not exhibited at the Art

Palace. All background information

about the individual collector’s items

is known to Madlena Zepter, as she has

thoroughly studied them. In addition to

Villa Emma, she has also designed two

other private residences, namely Villa

Trianon on the Côte d’Azur and Villa

Madlena in Paris.

zepter.at

97

Issue

N 386


WINTER 2024/25

ESSENTIAL ESSENCES

Burberry Goddess Intense von Burberry

Die neue Version von Burberry Goddess ist ein aromatischer, holziger, gourmandiger

Duft. Das Trio der Vanille-Duftnoten, die das Goddess Eau de

Parfum so charakteristisch macht, wird durch eine vierte Note aus

Vanilleholz mit rauchigem Charakter noch verstärkt. In Kombination

mit leuchtender Lavendelessenz intensiviert sie den Duft mit einem

lebendigen, holzigen Aroma. Inspiriert von den Farben des Sonnenuntergangs,

ist das Burberry Goddess Eau de Parfum Intense in einem

quadratischen, mit einem goldenen Medaillon verzierten Flakon

verpackt, der mit dem bernsteinfarbenen Parfüm gefüllt ist.

100ML EAU DE PARFUM / 169 €

ERHÄLTLICH IM GUT SORTIERTEN FACHHANDEL

Schön durch

98

Tubéreuse Astrale von Maison Crivelli

Für dieses neue Werk ließ sich Thibaud Crivelli von einem persönlichen

Abenteuer inspirieren, bei dem er den Duft von Tuberosen unter der Milchstraße

gerochen hat. Eine Wolke aus funkelnden Tuberosen beleuchtet einen

Akkord aus samtigem Leder und Moschus. Würziger Zimt, fruchtiger

Osmanthus und herbes Labdanum runden das Parfum ab. Der Duft ist unisex

und passt besonders gut zu selbstbewussten Menschen, denn er hat eine

ausgezeichnete Strahlkraft und Präsenz.

50ML EXTRAIT DE PARFUM / 200 € — ERHÄLTLICH Z.B. BEI NÄGELE UND STRUBELL ODER

AUF MAISONCRIVELLI.COM

Cristallo Bianco von Fabbrica della Musa

Inspiriert von der Klarheit der Sonne auf ihrem Zenit im Südtiroler Monte

Cristallo, zeichnet sich dieser fein abgestimmte floral-fruchtige Duft durch

Noten von Birne und Orange aus, die Herznote wird bestimmt von cremiger

Feige, indischem Jasmin Absolue und Magnolie, in der Basis verleihen

Patschuli, Kaschmir-, und Sandelholz, gemeinsam mit Vanille, Tiefe. Eine sehr

elegante Komposition, die vor allem Liebhaberinnen von süß-blumigen

Düften erfreuen wird.

100ML EAU DE PARFUM / 195 € — ERHÄLTLICH BEI FABBRICADELLAMUSA.COM

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Eau d’Ombré Leather von Tom Ford

WINTER 2024/25

ESSENTIAL ESSENCES

Den ikonischen Lederduft von Tom Ford gibt es jetzt auch in der leichteren

Eau de Toilette Version. Die Kopfnoten mit prickelndem Ingwer, Koriander

und Kardamom beleben den Geist, im Herz verleihen Ledernoten und Safran

Tiefe, die Basis wird von Zedernholz, Patschuli, Sandelholz und Cyriol

gebildet, abgerundet von Amber und einem süßen Tonkabohnen-Akkord.

Für Cowboys und Cowgirls geeignet.

100 ML EAU DE TOILETTE / 116 € — ERHÄLTLICH IM GUT SORTIERTEN FACHHANDEL

Wenn es draußen kalt und dunkel wird, erhellen

köstliche Düfte und verwöhnende Pflegerituale die

Stimmung. Auch wer noch um ein Geschenk verlegen

ist, könnte hier fündig werden.

den Frost

99

Feige 44 von Frau Tonis

Wer im tiefen Winter für einige Augenblicke in den Sommer reisen

möchte, dem sei Feige 44 von Frau Tonis ans Herz gelegt. Ein unbeschwerter,

unvergesslicher Sommer an der Côte d’Azur war die Inspiration

zu dem Duft aus der Berliner Parfummanufaktur. Ein Sprüher und

man steht unter einem Feigenbaum voll mit grünen und violetten Feigen

und jungem Blattwerk. Abgerundet wird Feige 44 durch Zedernholz und

Tonkabohne. Ein wunderschön frischer Unisex-Duft.

100ML EAU DE PARFUM / 120 € — ERHÄLTLICH BEI FRAU-TONIS-PARFUM.COM

Palatine von Parfums de Marly

Foto/s © Hersteller

Der neue Damenduft aus dem Hause Parfums de Marly rückt das zarte Veilchen

in den Vordergrund, umspielt wird dieses von Birne und Bergamotte

sowie von floralen Noten von Magnolie, Jasmin und Rose. Der Fond der frischfruchtigen

Komposition wird von Sandelholz, Patschuli, Moschus und Vanille

geprägt. Inspiration für den Duft war die Princess Palatine (Prinzessin von der

Pfalz).

75ML EAU DE PARFUM / 260 € — ERHÄLTLICH Z.B. BEI NÄGELE UND STRUBELL

ODER UNTER PARFUMS-DE-MARLY.COM

Issue

N 386


WINTER 2024/25

ESSENTIAL ESSENCES

No Illusion Mascara von Luis Huber

Die Wimperntusche zaubert Volumen und Länge, ohne dabei zu beschweren

oder zu verkleben. Sie pflegt ab dem ersten Auftragen: Provitamin B5 schenkt

den Wimpern Feuchtigkeit, stärkt und repariert sie. Biotinoyl-GHK stimuliert die

Haarwurzeln und regt so das Wimpernwachstum an. Nach 15 Tagen wirken die

Wimpern bereits voller, länger und kräftiger. In der Farbe Unseen Purple lassen

die Farbpigmente die Mascara im Kunstlicht samtschwarz wirken, im Tageslicht

überwiegt der Purple-Anteil, der die Augen strahlen lässt. Die Mascara ist frei

von tierischen Inhaltsstoffen, Parabenen, Mineralölen, Silikonen und Alkohol.

12 ML / 39€ — ERHÄLTLICH BEI LUISHUBER.COM

Timeless Concealer von Luis Huber

Die luxuriöse Textur des Concealers deckt und pflegt gleichermaßen und setzt

sich auch über den Tag hinweg nicht ab. Dank der enthaltenen Hyaluronsäuren

in drei verschiedenen Größen, wird die feine Hautpartie um die Augen mit

intensiver Feuchtigkeit versorgt. Mit der extrabreiten Pinselform, die ein

direktes Verblenden ermöglicht, ist der Concealer auch ideal für unterwegs

oder auf Reisen. In drei Farbnuancen erhältlich.

6ML / 44,50€ — ERHÄLTLICH BEI LUISHUBER.COM

100

Candy Rain Conditioner von Lush

Von der Winterluft trockenes Haar freut sich über diesen Conditioner.

Er duftet nach Tonka und Kakao und zaubert unvergleichlich geschmeidiges

Haar. Feuchtigkeit spendende Kokoscreme, Cashewcreme und

Macadamiamilch verleihen ihm intensive Pflegekraft und kombinieren

sich zu einem einzigartigen Conditioner. Die Nussöle aus Macadamia

und Paranuss sind stärkend. Dieser Haarbalsam hinterlässt eine glatte,

geschmeidige und süß duftende Mähne.

220 ML / 22,95 €

Face Care Rich von Dr. Steinkraus

Bei niedrigen Temperaturen braucht die Haut mehr Pflege. Bei der Face Care Rich ist

der Lipidgehalt deutlich erhöht, so dass eine Wasser-in-Öl-Emulsion entsteht. Sie ist

hervorragend geeignet für die trockene und empfindliche sowie auch für die Mischhaut

und besonders für die reife Haut. Auch bei Kälte oder Trockenheit eine effektiv

wirksame Wohltat. Ihre reichhaltige Formel enthält alle Säulen des TetCode4, die eine

rundum schützende und nährende Pflege hervorbringt, die keine Wünsche offenlässt.

50ML / 62 € — ERHÄLTLICH BEI STEINKRAUS.COM ODER BEI KUSSMUND WIEN

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Runway Lip Color von Tom Ford

WINTER 2024/25

ESSENTIAL ESSENCES

Für Lippen wie Angelina Jolie sorgt die Runway Lip Color in der

Farbe Scarlet Red, der Lieblingsfarbe der Schauspielerin. Die

Formel wurde überarbeitet und ist jetzt dank eines Pflegekomplexes

noch farbintensiver, reichhaltiger und langanhaltender

auf den Lippen.

3,5G / 60 € — ERHÄLTLICH BEI DOUGLAS HOUSE OF BEAUTY

ODER BEI MÜLLER

Geschenkset Verwöhnzeit von Weleda

Im limitierten Geschenkset verwöhnen die intensive Handcreme und die

feuchtigkeitsspendende Cremedusche Haut und Seele gleichermaßen.

Die Aroma Spa Verwöhnende Cremedusche ist die ideale Hautpflege für die

kalte Jahreszeit. Dank der milden Rezeptur aus waschaktiven Zuckertensiden

und Aminosäuren, kombiniert mit 100 % pflanzlichen Ölen, reinigt sie den

Körper sanft und bewahrt die natürliche Feuchtigkeit der Haut. Die Aroma Spa

Intensive Handcreme mit Bio-Sheabutter und ätherischen Ölen pflegt sanft

und unterstützt das natürliche Gleichgewicht der Haut. Dank ihrer reichhaltigen

Formel schützt die Intensivpflege vor Feuchtigkeitsverlust und macht

winterstrapazierte Hände wieder zart und geschmeidig

10,95 € — ERHÄLTLICH IN AUSGEWÄHLTEN APOTHEKEN UND IM REFORMFACHHANDEL

101

Rich Mask von The good Conscious

Trockene Winterhaut freut sich über eine extra Portion Pflege. Die sahnige

Crememaske setzt auf die klärende sowie beruhigende Wirkung des Bergpfeffers.

Dieser wirkt zusätzlich stark antioxidativ und schützt die Haut daher vor

schädlichen Umwelteinflüssen. Reichhaltige Sheabutter spendet intensive

Feuchtigkeit, wirkt rückfettend und hautglättend.

50 ML / 135,00 € — ERHÄLTLICH BEI SHOP.STANGLWIRT.COM

Yog Nog Shower Gel von Lush

Für Gold unter der Dusche sorgt das limitierte Duschgel von Lush. Es

enthält plastikfreien Glitzer, sein Karamellduft verwöhnt die Sinne,

während Glycerin und Ahornsirupwasser die Haut unterstützen, ihre

Feuchtigkeit zu bewahren – in einer Zeit des Jahres, in der

sie ein wenig Extrapflege braucht.

100ML / 10,95 € — ERHÄLTLICH IN DEN LUSH STORES UND

UNTER LUSH.COM/AT

Foto/s © Hersteller

Issue

N 386


KULTUR

KOMMENTAR

Transformation von

„Dritten Orten“

Professor Ing. Mag. Ernst Hoffmann, MBA – Informationsmathematiker – zur

spezifischen Entwicklung von internationalen Dialogmöglichkeiten in den

Bereichen Kultur, Medien, Freizeit und Bildung.

102

A

us der Betrachtungsweise eines

Außenstehenden kann das Veränderungspotenzial

als ein kreativer Vorgang

betrachtet werden, der an vielen

Orten und zu verschiedenen Zeiten

stattfindet. Durch die Vernetzung von

Domänen und Feldern wird diese Entwicklung

darauf ausgerichtet, neue

Kulturprozesse zu initiieren bzw. in

Gang zu setzen. Diese Veränderungen

lösen nicht nur bei den BewohnerInnen,

sondern auch bei Unternehmen

und Politikern einer Stadt eine emotionalisierte

Renaissance der Beziehungen

aus.

Die historische Perspektive von

Städten verweist auf den großen und

mittlerweile mehrfachen Wandel der

wirtschaftlichen und gesellschaftlichen

Gegebenheiten, in denen die

Stadtregierungen darauf bedacht sind,

die Lebensqualität und das Miteinander

der BewohnerInnen zu erhalten

bzw. zu stärken. Dritte Orte respektive

„Great Good Places“ spielen in

Professor Ing. Mag. Ernst Hoffmann, MBA, ist für

das Unternehmen „department of communication

vienna“ als COO tätig.

ernst.hoffmann@docv.at

demokratisch geführten Städten von

Beginn an eine Hauptrolle, sowohl in

städtebaulicher Hinsicht als auch im

Sinne des Gehörfindens von Anliegen

aus Teilen der Bevölkerung oder großer

Organisationen wie Kammern und

Gewerkschaften.

„Darstellung ihrer

Entwicklung,

Relevanz und

Potenziale als soziale

urbane Räume.“

Im Selbstverständnis der einzelnen

Städte zeigt sich zunehmend

das Bestreben, ihre städtischen Einrichtungen

unter ihrem eigenen Markenzeichen

von Anfang an bürgernah

und gesellschaftlich attraktiv zu präsentieren.

Bezüglich der Great Good Places ist

festzuhalten, dass sie einerseits zur

Lebenserfahrung und Teil der Lebenskultur

der BewohnerInnen einer Stadt

geworden sind und auch in diesem

Sinne weit mehr betreffen als Business-Unternehmen,

wenn auch diese

einen Teil der unverzichtbaren Lebensentfaltung

darstellen. Andererseits

spielen sie eine wichtige Rolle bei der

Förderung von sozialen Interaktionen

und dem Gemeinschaftsgefühl, da sie

Orte des Austauschs, der Kreativität

und des sozialen Zusammenhalts bieten.

Zudem tragen sie erheblich zur

Attraktivität und Lebensqualität der

Städte bei, indem sie Raum für vielfältige

kulturelle und gesellschaftliche

Aktivitäten schaffen.

Eine bedeutende wirtschaftliche

Herausforderung, die fortbesteht,

ist der Erhalt urbaner Dienstleistungen

und Infrastrukturen im Sinne der

Bevölkerung. Diese wird durch Abgaben,

Nutzungsentgelte und Steuergelder

daran beteiligt und trägt somit

wesentlich zum Fortbestehen, zur

Erneuerung und Erhaltung sowie zur

Schaffung neuer dritter Orte bzw. zu

den Great Good Places bei.

Ein weiteres wesentliches Anliegen

der BewohnerInnen ist es, die Vielfalt

der menschlichen Kultur als Reflexion

des Alltags aufzuzeigen und dies

einer breiteren Öffentlichkeit erfahrbar

zu machen. Vonseiten der politischen

Vertreter will man das Image

einer Stadt, in der kreative Kultur eine

Hauptrolle spielte, stärken. Vonseiten

der BewohnerInnen steht man vor zwei

Herausforderungen, die mit flankierendem

Kommunikationsbedarf verbunden

sind.

Dies ist zum einen die Bekanntmachung

und Vertrauensbildung hinsichtlich

der Aufgabenverteilung neue

Plätze zu schaffen, zum anderen den

Kommunikations- und Informationsbedarf

in den bestehenden dritten Orten

und Great Good Places zu stärken.

Am Beispiel von europäischen Städten

ist es mir gelungen, von Beginn an

dritte Orte im Rahmen der unabdingbaren

Lebensqualität nicht nur städtebaulich,

sondern auch administrativ

im Finanzhaushalt strukturell festzuschreiben.

Dritte Orte – wie jene in der

Antike – sind kulturprägend und an

unsere kulturelle Gesellschaft anzupassen.

Es bleibt die Hoffnung, dass der

kommunikative Kanal zwischen BürgerInnen

– Gesellschaft – Politik –

Wirtschaft – Administration auch in

Zukunft frei und fruchtbar bleibt und

die Rolle des künstlerischen Schaffens

nicht aus den Augen verloren geht.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


HEREND

N O E L

T O U C H O F C H R I S T M A S

Noel is the French word for Christmas. Herend has created this décor specifically for the Christmas table,

transforming any dining setting into an elegant festive experience. Sharing a cup of coffee with family and

friends during the holiday season is truly priceless.

Choose from our selection of tea, coffee, or dinner services, all hand-painted with the luxurious Noel decor

from the Manufactory of Herend. We are happy to assist you at Herend Austria, located in the Marriott

Hotel Lobby.

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LIFE & STYLE

REISE

Herbstliche Auszeit

in der Provence

01

Wenn die Sommerhitze nachgelassen hat, dann ist die Zeit

gekommen, eine andere Facette der Region Provence-Alpes-Côte

d’Azur kennenzulernen.

104

n der Provence Verte, der grünen

IProvence, zeigt sich diese südfranzösische

Region von einer ganz anderen

Seite. Nur etwa neunzig Autominuten

von Nizza entfernt liegt im Departement

Var, umgeben von Eichenwäldern

und Weinbergen, das romantische Dorf

Cotignac. Dem 2500-Seelen-Ort wurde

erst 2022 die kulturtouristische Auszeichnung

„Village de caractère du Var“

(Les plus beaux villages de France)

verliehen. Aus gutem Grund – der von

Platanen gesäumte Hauptplatz lädt

mit zahlreichen charmanten Cafés und

Bistros zum Verweilen ein. Zu empfehlen

sind hier besonders das Le Bistro

Cotignac, wo der deutschsprachige

Küchenchef Sébastien herrliches Beef

Tartar vor den Augen der Gäste zubereitet.

Im Picotte Provence genießt man

provenzalische Spezialitäten, die an den

modernen Gaumen angepasst wurden,

wie etwa mit Blutwurst gefüllter French

Toast oder gebackenes Ei mit Trüffel.

Bei einem

02

Verdauungsspaziergang

durch die

engen Gassen

entdeckt man die Sehenswürdigkeiten

von Cotignac, wie etwa eine 400

Meter lange Felswand aus Tuffstein, in

der früher Höhlenbewohner mit ihren

Schafen lebten. Die wildromantischen

Höhlenbehausungen kann man heutzutage

bei einem Rundgang besichtigen,

wo man auch auf zwei verfallene

Türme, genannt Tours Sarrasins

sowie die mittelalterliche Chapelle

Saint-Martin trifft. Cotignac ist ebenfalls

sehr berühmt für das Gotteshaus

Notre Dame de Graces, welches nach

einer Marienerscheinung im Jahr 1590

gebaut wurde und vor allem von Paaren

mit unerfülltem Kinderwunsch

besucht wird. Es heißt, dass Anna von

Österreich nach langen Jahren der Kinderlosigkeit

nach einem Besuch der

Kirche ihren Sohn, den Sonnenkönig

Ludwig XVI empfing. Im Jahr 1667 ließ

König Ludwig XVI deshalb eine Plakette

in der Kapelle anbringen, um an seine

Mutter zu gedenken.

Hotel Lou Calen

Unter den Stars bekannt wurde Cotignac

durch die Initiative von Huguette

Caren. Die junge Frau kaufte im Jahr

1971 ein Landgut, welches im frühen 19.

Jahrhundert vom Duc de Condé erbaut

worden war, und machte es zu einem

16- Zimmer Hotel namens Lou Calen

(auf okzitanisch Öllampe). Ihre provenzalische

Küche erfreute Gäste aus

Politik und Entertainment, wie etwa die

Frau von Charles de Gaulle, Yvonne de

Gaulle und Brigitte Bardot. Auch die Rolling

Stones, The Cure und AC/DC waren

schon zu Gast im Lou Calen, denn in

den benachbarten Miraval-Tonstudios

(deren Inhaber jetzt Brad Pitt ist) nahmen

schon Pink Floyd Teile von „The

Wall“ auf. 1999 schloss Huguette Caren

Lou Calen um sich mehr dem Malen

und Schreiben zu widmen. Ihr neuestes

Buch widmet sich der provenzalischen

Küche. Nach Jahren des Leerstands

wurde das Hotel von Graham Porter aus

seinem Dornröschenschlaf erweckt. Im

Jahr 2015 entstand gleich nebenan das

dazugehörige Centre d’Art La Falaise,

wo zeitgenössische Kunst aus den

Sparten Bildhauerei, Malerei und Fotografie

zu sehen ist, es wird aber auch

als Veranstaltungsort genutzt.

Nicht nur der Kulturhunger, auch

kulinarische Gelüste werden im Lou

03 04 05

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


06

Foto/s © Tanja Tauchhammer, Victor Garnier, Allyson, Melanir Retamar, Charles Goussard

01 Das Restaurant Le Jardin Secret

02 Der Manager von Peyrassol, Alban Cacaret

überprüft die Qualität des Weins

03 Der Weinkeller der Commanderie Peyrassol

04 Der Fels aus Tuffstein von Cotignac

05 Die Ausstellung von Nunan &Cartwright im

Centre d'Art La Falaise

06 Benoit Witz und Huguette Calen

07 Das Gourmetmenü im Chez Jeanette

lässt keine Wünsche offen

08 Moderne Kunst trifft auf Wein in Peyrassol

09 Die schmalen Gassen von Cotignac

Calen befriedigt. Grüner-Michelin-

Stern-Träger Chefkoch Benoit Witz,

der das Handwerk bei Paul Bocuse und

Alain Ducasse erlernen dufte, erfreut

im intimen Rahmen des Jardin Secret

Restaurants die Gäste mit gehobener

Küche basierend auf regionalen Produkten,

die Kräuter züchtet er selbst

im großzügigen Garten der Anlage.

Wer sich noch näher mit der Materie

befassen möchte, dem sei die Chef-

Masterclass mit dem sympathischen

Elsässer empfohlen, gemeinsam mit

der kompetenten Wildkräuterexpertin

Vera Schultz werden die Kräuter auf

dem Areal des nachhaltig geführten

Hotels gesammelt und danach mit

dem Chefkoch zu einem Gourmet-

Menü verarbeitet.

Trinken wie die Tempelritter

Wein, Kunst und Kulinarik findet man

auch in der etwa 45 Minuten von

Cotignac gelegenen Commanderie

de Peyrassol, einem Weingut, das von

den Tempelrittern im 13. Jahrhundert

gegründet wurde. Am Fuße des Massif

des Maures, zwischen dem Mittelmeer

und der Verdon Schlucht, wachsen

wilde Eichenwälder, die das alte Château

Peyrassol und dessen Weingärten

von der Außenwelt abschirmen. Über

Forstwege kommt man ins Herz des

850 Hektar großen Anwesens, wo sich

das wildromantische Chateau,

ein moderner Weinkeller,

die Philippe Austruy

Contemporary Art Collection

und das Restaurant

Chez Jeanette verstecken.

Seit einigen Jahren wird

der gesamte Wein der

Commanderie Peyrassol in

biologischem Anbau hergestellt.

Auf dem Terrain des Anwesens

gedeihen die Trauben für den in der

Provence populären Rosé besonders

gut, aber auch Rot- und Weißwein werden

hier produziert.

Kunst und Weinkultur

In der Commanderie de Peyrassol trifft

traditionelle provenzalische Weinkultur

auf kontemporäre Kunst, der

leidenschaftliche Kunstsammler Philippe

Austruy realisierte hier seinen

Traum eine der größten Open-Air-

Kunstsammlungen Europas zu schaffen.

Inmitten der Weinberge können

die BesucherInnen des Anwesens

Kunstwerke von Daniel Buren, Nicky

de Phalle, Ugo Rondinone und vielen

anderen entdecken, welche sich

nahtlos in die Umgebung einfügen.

Seit 2021 können auch Wechselausstellungen

bekannter kontemporärer

KünstlerInnen entweder im Kunstzentrum

oder in den Weingärten bestaunt

werden. In der permanenten Ausstellung

finden sich Werke von namhaften

Künstlern wie Daniel Spoerri oder

Robert Rauschenberg.

Über Nacht zu bleiben zahlt sich

aus, entweder in den historischen Zimmern

gleich neben dem Kunstzentrum

oder im früheren Jagdschlösschen La

Hotel Lou Calen

1 Cours Gambetta, 83570 Cotignac

+33 498 14 15 29

bonjour@loucalen.com

Le Bistro Cotignac

10 cours Gambetta, 83570 Cotignac

bienvenue@lebistrocotignac.fr

Issue

N 386

07

08

09

Rouvière, welches circa einen Kilometer

von der Commanderie entfernt

liegt. Hier nächtigt man im

provenzalischen Flair, im Winter kann

man am offenen Kamin entspannen

und die Ruhe genießen, im Sommer

sorgt ein Outdoorpool für Erfrischung.

Für die Verköstigung bieten sich

zwei Optionen an, im Le Bistro de Lou

kann man nach einer Führung durch

den Weingarten authentische südfranzösische

Gerichte kennenlernen,

die Commanderie betreibt ihren eigenen

Biobauernhof, wo das Fleisch und

Gemüse für den Großteil der Gerichte

produziert wird. Ein Highlight für jeden

Gourmet ist das Restaurant Chez Jeanette,

welches unter der Ägide vom

Zwei-Sterne-Koch Michel Portos steht.

Wahre Gaumenfreuden zaubern hier

Chefkoch Vivien Rouleaud und sein

Küchenteam aus regionalen und saisonalen

Produkten. Das Menü wird

von den ausgezeichneten Weinen der

Commanderie de Peyrassol perfekt

begleitet.

Abseits der Touristenströme wartet

die Provence Verte mit kulturellen

und kulinarischen Schätzen darauf,

entdeckt zu werden. Vor allem LiebhaberInnen

von Rosé und exzellenter

regionaler Küche werden hier fündig

– auch nach dem Sommer. Denn seien

wir ehrlich, die Provence ist immer eine

Reise wert!

Information

Restaurant Picotte Provence

8 rue Saint Jean, 83570 Cotignac

09-85-06-09-21

provence@picotte.fr

Kräuterführungen von Vera Schultz

+33 603978611

veradentrecasteaux@gmail.com

Commanderie de Peyrassol

1204 chemin de la Commanderie de

Peyrassol, RN7, 83340 Flassans-sur-Issole

+33 (0) 4 94 69 71 02

contact@peyrassol.com

peyrassol.com

105


GESUNDHEIT

INTERVIEW

„Für mich gehört

der Tod wie die Geburt

zum Leben“

Primarius Prof. Dr. Ludwig A. Cik erzählt von seinem Werdegang als Allgemeinchirurg

und spricht über das österreichische Gesundheitssystem, medizinische

Herausforderungen sowie seinen persönlichen Umgang mit dem Tod.

106

„Ich bin nicht dafür

konstruiert, am Schreibtisch

zu sitzen und

Manager zu spielen“

Können Sie uns ein wenig von Ihrer beruflichen

Laufbahn erzählen?

Nach dem Studienabschluss der Allgemeinmedizin

begann ich als junger Arzt an der Universitätsklinik

im Bereich der Traumatologie, also der

Unfallchirurgie. Danach sattelte ich auf Allgemeinchirurgie

um und schloss die Ausbildung dazu im

Krankenhaus „Göttlicher Heiland“ ab. Der damalige

Leiter der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie,

Professor Dr. Arnulf Fritsch, und ich hatten immer

eine gute Zusammenarbeit. Mit dem anerkannten

Chirurgen und Medizinalrat Dr. Josef Kühschelm

habe ich mich auch immer gut verstanden,

weshalb er mich damals fragte, ob ich später

einmal seine Praxis übernehmen möchte.

Ich plante zu dieser Zeit eigentlich, nach Los

Angeles zu ziehen, doch als er mich eines Tages

tatsächlich anrief und mir sagte, dass es nun so

weit wäre und ich seine Ordination in der Billrothstraße

im 19. Bezirk übernehmen könne, tat ich

dies auch. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits

als erster Oberarzt im Krankenhaus Göttlicher

Heiland tätig. Zudem bat

mich Professor Dr. Andras

Dezsi, im Rudolfinerhaus

zu arbeiten. Als junger

Chirurg konnte ich so

neben bereits etablierten

Kolleginnen und Kollegen

im Rudolfinerhaus Fuß

fassen und viele Patienten

operieren und behandeln.

Später übernahm ich dann

die Leitung der Chirurgie im Göttlichen Heiland.

In dieser Zeit arbeitete ich auch immer wieder

mit Professor Dr. Peter Hernuss – dem Gründer

und Leiter der Privatklinik Döbling – zusammen,

der mich regelmäßig fragte, ob ich nicht dort die

chirurgische Abteilung leiten wollen würde. Zu

Beginn traute ich mir das aber nicht zu, weil ich

dachte, dass das Operieren von Privatpatientinnen

und -patienten doch eher riskanter wäre. Schließlich

konnte er mich aber dennoch überzeugen und

seither bin ich dort leitender Chirurg und operiere

sehr viele Patientinnen und Patienten aus ganz

Österreich, zunehmend auch aus dem Ausland.

Aufgrund meiner Sprachkenntnisse habe ich

generell immer viele internationale Patientinnen

und Patienten behandelt und operiert. Zudem war

ich etwa 15 Jahre bei der österreichischen Ärzte-

Flugambulanz tätig und habe dort viel Erfahrung

im Ausland gesammelt.

Um auf Ihre Sprachkenntnisse zurückzukommen

– welche und wie viele Sprachen beherrschen

Sie denn?

Meine Muttersprache ist Slowakisch, Tschechisch

und Russisch mussten wir damals ebenfalls

lernen, außerdem spreche ich Serbokroatisch und

Rumänisch und natürlich Deutsch und Englisch.

Warum haben Sie sich für die Allgemeinchirurgie

entschieden? War für Sie immer schon klar, dass

Sie in diesem Bereich arbeiten möchten?

Ich habe, wie gesagt, mit Traumatologie bzw.

Unfallchirurgie begonnen und dann aber festgestellt,

dass mir die Allgemeinchirurgie eigentlich

mehr zusagt, vor allem, weil man hierbei

Menschen nicht nur bei „dramatischen“ Ereignissen

helfen kann – man spezialisiert sich in der

Allgemeinchirurgie auf etwas und das kommt

wiederum den Patientinnen und Patienten zugute.

Was macht, Ihrer Meinung nach, einen guten

Chirurgen aus?

Es ist alles eine Sache der Routine, die natürlich

entsteht, wenn man schon viele Jahre in dem

Beruf tätig ist und ihn gerne ausübt, was bei mir

der Fall ist. Ich rate auch meinen jungen Kolleginnen

und Kollegen immer: „Mach nur das, wofür

dein Herz brennt und nichts Anderes. Wenn du

dich wohlfühlst und das Gefühl hast, dass es

passt und du dich verwirklichen und Menschen

helfen kannst, dann bleib dabei.“ Deshalb bin ich

auch ein Leben lang dabeigeblieben – trotz Angeboten

aus Moskau oder Bukarest, dort eine Klinik

zu leiten. Aber das wäre nichts für mich gewesen,

ich bin nicht dafür konstruiert, am Schreibtisch zu

sitzen und Manager zu spielen, denn viel lieber bin

ich bei meinen Patientinnen und Patienten.

Haben Sie das Gefühl, Menschen retten zu können?

Ja, absolut. Man sieht bedauerlicherweise weltweit

viele Fälle, in denen man das Leben vielleicht

noch hätte retten können, wenn Engagement

und wirkliches Knowhow sowie Interesse von

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Primarius Prof. Dr. Ludwig A. Cik

Ärztinnen und Ärzten oder Schwestern vorhanden

gewesen wären. So etwas tut mir im Herzen weh.

Wieviel Zeit nehmen Sie sich für Ihre Patientinnen

und Patienten, für Gespräche mit ihnen, bevor Sie

sie behandeln?

Es ist extrem wichtig, sich Zeit für Gespräche

zu nehmen. Das habe ich von meinem Mentor,

Herrn Professor Dr. Franz Gerstenbrand, gelernt,

der immer betont hat, wie wichtig es sei, sich mit

den Patientinnen und Patienten wirklich auseinanderzusetzen

und ihnen zuzuhören, weil in den

Gesprächen schon oft die Diagnose bzw. wichtige

Inputs für die Diagnose übermittelt werden.

Wie gehen Sie persönlich mit dem Tod um?

Für mich gehört der Tod so wie die Geburt zum

Leben. Ich bin ein wirklich gläubiger Mensch und

wenn mich Leute fragen, ob ich an Gott glaube,

sage ich: „Ich glaube nicht an Gott, sondern ich

weiß, dass es ihn gibt, weil ich das schon so oft in

meinem Leben erfahren hab dürfen.“

Wenn man zum Beispiel sieht, dass man einem

Patienten im fortgeschrittenen Krebsstadium

nicht mehr helfen kann, dann sollte man auch das

Leben nicht unnötig verlängern. Jeder hat sein

Schicksal und seinen Weg, deswegen erschreckt

mich der Tod in diesen Fällen auch nicht. Vielmehr

beunruhigt mich der unnötige Tod – wenn etwa

Medizinerinnen und Mediziner versagen. Das trifft

und beschäftigt mich immer sehr.

Wie bewerten Sie das österreichische

Gesundheitssystem?

Durch die enormen finanziellen Zuwendungen

würde ich sagen, dass es, verglichen mit anderen

Ländern, gut funktioniert. Aber es herrscht natürlich

auch bei uns Optimierungsbedarf. Es gibt ja

die Tendenz – zum Beispiel in Niederösterreich

– einige Spitäler zu schließen und das ist meiner

Meinung nach etwas, das man österreichweit

überdenken sollte. Man sollte Zentren für Spitzenmedizin

gründen und parallel dazu Regionalversorgungen

für Patientinnen und Patienten

anbieten, damit niemand durch den Rost fällt.

Zudem gehört die Zusammenarbeit zwischen

praktischen Ärztinnen und Ärzten und den Spitälern

forciert, dahingehend gibt es noch viel Raum

für Verbesserung.

Angenommen, ein hochrangiger internationaler

Akteur oder Diplomat braucht Ihre medizinische

Hilfe, wie geht er oder sie dann am besten vor?

Einfach anrufen und ich kümmere mich von A bis

Z um ihn oder sie. Ich kann ein Flugzeug organisieren,

den Transport vom Flieger ins Krankenhaus

oder ein Hotel im Zusammenhang mit einer ambulanten

Betreuung – dahingehend bin ich bestens

vorbereitet. Diskretion wird bei uns natürlich

ebenfalls groß geschrieben.

Warum zahlt es sich aus, zu Ihnen in die Privatklinik

Döbling zu kommen?

Weil die Patientinnen und Patienten die Möglichkeit

haben, bei mir zu landen. Was das Gesamtkonzept

der Behandlung betrifft, ist es mir

gelun gen, mich in den letzten Jahrzehnten mit

Topmedizinerinnen und -medizinern aus sämtlichen

Fachrichtungen zu umgeben. Das sind aber

nicht nur Spitzenmedizinerinnen und -mediziner,

sondern auch Menschen, bei denen man sich

wohlfühlt und mit denen man gut zusammenarbeiten

kann.

107

Foto/s © SOCIETY/Pobaschnig

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

„Quidquid agis, prudenter agas et respice finem:“

Was immer du tust, tu es umsichtig und überlege

dir das Ende.

Prim. Prof. Dr. Ludwig A. Cik

Facharzt für Chirurgie

Ambulanz für Allgemein- und Endoskopische Chirurgie

+43 1 360 66-7722 und +43 664 262-1100

cik.vienna@gmx.at

Issue

N 386


LIFE & STYLE

HOTEL

Entschleunigen im

winterlichen Seewinkel

108

Harmonisch schmiegt sich das VILA VITA Pannonia**** S in die idyllische Winterlandschaft

des burgenländischen Seewinkels. Gemütliche Spaziergänge, wohltuende

Wellness und kulinarische Köstlichkeiten verwöhnen hier Genießer, die in

aller Ruhe Kraft tanken und sich etwas Gutes tun wollen.

A

uf dem über 200 Hektar großen

Naturareal eröffnet sich ein beeindruckendes

Potpourri exklusiver

Erholung. Nur 80 Kilometer von Wien

entfernt bietet das großzügige Resort

Erholung im Einklang mit der Natur und

unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung

von Wintertagen abseits der Berge.

Winterzeit ist Wellnesszeit

im VILA VITA

Wenn es draußen kalt ist, ziehen sich

Gäste des Resorts in den schönen

Wellnessbereich zurück,

der mit zwei Relax Guide Lilien

ausgezeichnet wurde. Großzügige

Pools in- und outdoor

sowie das Saunadorf laden zur

Entspannung ein. Saunafreunde lieben

die Panorama-Selbstaufguss-Sauna

und den Ruheraum mit Lehmwänden.

Highlight on Top: Der entspannende

Outdoor-Relax-Pool. Ein außergewöhnliches

Massageangebot, professionelle

Beautytreatments und wohltuende

Körperanwendungen revitalisieren von

Kopf bis Fuß.

Gemütliche Tage in völliger

Privatsphäre

Wer sich nach gemütlichen Tagen in

völliger Privatsphäre sehnt, der kommt

in eine der luxuriösen Residenzen.

Die höchsten ökologischen

Standards entsprechenden,

luxuriösen

Residenzen am See-lakeside

liegen in einer idyllischen Privat-Bucht

direkt am Wasser. Traumhaftes

Wohnambiente und die umliegende

Naturlandschaft fließen dank großer

Panoramafenster ineinander. Das

Private-Living-Highlight für jede Residenz-lakeside:

Eine finnische Sauna,

die mit hochwertigen ätherischen Ölen

die Sinne umschmeichelt. Die Residenzen

am See-parkside erweitern

das Private Living Angebot des Naturresorts.

Mit einem beeindruckenden

Blick auf den Ökopark „Pannonia Hills“

genießen Gäste Ruhe und Privatsphäre.

Puren Genuss erleben: Im VILA VITA

Pannonia erwarten Feinschmecker in

drei Restaurants und drei Bars kulinarische

Highlights – von regionalen

burgenländischen Spezialitäten bis

hin zu exquisiter Gourmetküche im

Seerestaurant „Die Möwe“ – ein Rückzugsort

für alle, die dem Alltag entfliehen

möchten.

Foto/s © Vila Vita

VILA VITA Pannonia**** SUPERIOR

Storchengasse 1, 7152 Pamhagen

Tel.: +43 (0) 2175 - 21800

info@vilavitapannonia.at

vilavitapannonia.at

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


KULTUR

ARCHITEKTUR

Der Visionär der urbanen

Lebensräume: Die Macht

des Architekten und seine

Rolle als Lebensbegleiter

Eine große Anzahl von modernen Bauten weltweit haben in den letzten Jahren

die Aufmerksamkeit der internationalen Architektengilde gelenkt. Innovative

Kreationen – verbunden mit ausgewogenen Konzepten – zeigen, dass der Schritt

in das 21. Jahrhundert gelungen ist.

TEXT VON DIPL.-ING. JÖRG STADLBAUER

Foto/s © privat

S

ehen das die BewohnerInnen solcher

modernen Bauwerke auch

so? Ja, die BewohnerInnen dieser

Bauwerke erkennen und schätzen,

wenn sie besonders gut durchdacht

sind. Architektur ist mehr als nur Baukunst,

es ist das Entwerfen von Bauwerken,

die sich in den Lebensrhythmus

der Menschen einfügen müssen.

So schaffen sie eine lebenswerte und

funktionale Wohnpsychologie. Durch

eine wohldurchdachte Architektur und

Stadtplanung entsteht ein einzigartiges

Erscheinungsbild und der Charakter

unserer Städte, welche die Interaktionen

der BewohnerInnen und deren

Wahrnehmung ihrer Umgebung maßgeblich

beeinflussen.

Die ArchitektInnen und die politischen

VertreterInnen einer Stadt formen

das Gesicht unserer Städte und

räumen den BewohnerInnen ein Mitgestaltungsrecht

ein. Das Ergebnis lässt

sich als eine Symbiose aus Kreativität,

Kunst und Architektur bezeichnen, bei

der alle drei Disziplinen ineinandergreifen

und sich gegenseitig befruchten.

Auf diese Weise können Architekturbüros

Projekte umsetzen, die sowohl den

praktischen Bedürfnissen als auch den

künstlerischen Visionen der Bewohner-

Innen gerecht werden. Eine Bereicherung,

die nicht nur die Gestaltung der

Projekte, sondern auch die der ArchitektInnen

nachhaltig beeinflusst. Ein

Architekturbüro hat die Aufgabe und

die Pflicht, eine Vielzahl von ExpertInnen,

die in den Bereichen Architektur,

Ingenieurwesen, Konstruktionsmethoden,

Landschaftsplanung und Stadtsoziologie

tätig sind, bei der Umsetzung

von Projekten miteinzubeziehen. Diese

interdisziplinäre Zusammenarbeit

ermöglicht es, komplexe städtische

Probleme aus verschiedenen Perspektiven

zu betrachten und ganzheitliche

Lösungen zu erarbeiten. Durch die

Zusammenarbeit wird sichergestellt,

dass die zu entwickelnden Stadtteile

den Bedürfnissen der BewohnerInnen

gerecht werden und gleichzeitig das

Potenzial haben, zukünftigen Herausforderungen

standzuhalten. Durch die

genannten Maßnahmen tragen Architekturbüros

maßgeblich zur modernen

Stadtentwicklung bei.

Dieser Ansatz fördert neue Projekte

und gewährleistet, dass sie den Anforderungen

der EinwohnerInnen entsprechen.

Die Gestaltung von öffentlichen

Räumen, die mit Hilfe von speziell

durchgeführten Workshops und Bürgerbeteiligungen

entwickelt wurden,

stellen sicher, dass sie funktional und

ansprechend für die Gemeinschaft

sind. Dabei spielen fokussierte Architekturbüros

eine zentrale Rolle, da sie

gemeinsame kreative und innovative

Lösungen entwickeln, die das städtische

Leben jedes einzelnen Bürgers

bereichern.

In den letzten Jahren hat die Einbeziehung

von neuen Technologien in den

Entwurfsprozess für die ArchitektInnen

neue Möglichkeiten eröffnet. Projekte

können mit diesen Instrumenten

präzise geplant und somit potenzielle

Probleme frühzeitig erkannt werden.

Diese Technologien tragen nicht nur

zur Effizienz bei, sondern ermöglichen

auch die Realisierung komplexer und

innovativer Designs, die die bereits

bestehenden traditionellen Methoden

einer Planung übertreffen.

Architekturbüros spielen eine entscheidende

Rolle in der Gestaltung

unserer Städte. Sie sind die kreativen

Zentren, in denen Ideen für die urbane

Entwicklung geboren und weiterentwickelt

werden. Diese Büros sind nicht

nur Orte des Designs, sondern auch

der Innovation, wo ArchitektInnen und

StadtplanerInnen zusammenarbeiten,

um nachhaltige, funktionale und

ästhetisch ansprechende Lösungen für

die Herausforderungen des urbanen

Raums zu entwickeln.

109

Architekt Dipl.-Ing. Jörg Stadlbauer,

Geschäftsführender Gesellschafter der planraum ZT GmbH

joerg.stadlbauer@planraum.com

Issue

N 386


LIFE & STYLE

HOTEL

Kostbares

Kleinod

110

In St. Anton am Arlberg schafft das ARPURIA ein bemerkenswertes Gesamtkunstwerk

des dezenten Luxus. Hidden Luxury, der es jede Minute wert ist, entdeckt

und genossen zu werden.

K

ostbar – das ist wohl eines der

treffendsten Wörter, um das ARPU-

RIA in der Winterwelt des Arlbergs zu

beschreiben. Kostbar – im Sinne eines

Zuhauses, das versteht, was für viele

Menschen heute echter Luxus ist:

Leise, sanft, zur Ruhe kommen, sich

fallen lassen und entspannen, Zeit für

Geselligkeit finden und für sich selbst.

Die Gastgeber treibt ein zentraler

Gedanke an: Einen Ort zu pflegen, der

exklusiv ist, aber nicht pompös. Der

jede Annehmlichkeit bietet, aber nicht

aufdringlich ist. Die Liebe steckt im

Detail: In den edlen Materialien des

Interieurs, in Zimmern, die wahre Meisterwerke

der Gastfreundschaft sind, in

hochwertiger Bettwäsche und vielen

vermeintlichen „Kleinigkeiten“ mehr.

Ein Ambiente zum Wohlfühlen für

anspruchsvolle Genießer.

Frische Spuren im Schnee

360 Pistenkilometer, von einfach bis

schwierig, von kinderfreundlich bis

weltmeisterlich, jeden Tag perfekt präpariert,

schneesicher zwischen 1.200

und 2.800 Metern Höhe. Der Winterspaß

reicht von Snow- und Funparks

über Carving Areas, von Rennpisten

Im ARPURIA verschmelzen Exklusivität und familiäre Wärme zu etwas ganz Besonderem

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

über Rodelstrecken, von Schneeschuh-

Wanderwegen über Tourenstrecken

bis hin zu Langlaufloipen. ARPURIA

perfektioniert das Erlebnis in einer

der renommiertesten Winterregionen

Österreichs mit einem kostenlosen

Hotelshuttle ins Ortszentrum, mit Concierge-Service

und beheiztem Skiraum

sowie einem modernen Skidepot direkt

an der Piste.

Genuss auf der ganzen Linie

Die kulinarischen Köstlichkeiten im

ARPURIA sind ein Genuss. Produkte

von höchster Qualität und größtenteils

regionaler Herkunft sind für die

Küchenchefs eine Selbstverständlichkeit.

Eine abwechslungsreiche kulinarische

Reise führt durch drei einzigartige

Restaurants: Im PURA Casual

Fine Dining genießen Gäste kreative

Gourmetküche, ZENZIS Stube verwöhnt

mit traditionellen Fondue-Spezialitäten

und im Q Dinner Club erleben

Gourmets asiatische Fusionsküche, die

exotische Aromen mit modernen Einflüssen

verbindet.

Weitere Informationen

ARPURIA hidden luxury mountain home

Gastigweg 37, 6580 St. Anton am Arlberg

Tel.: +43 (0) 5446 2236 0

info@arpuria.com

arpuria.com

Foto/s © Hotel Arpuria


Lobmeyr

in Japan

LIFE & STYLE

KUNST

Von 13. April bis 13. Oktober 2025 findet die nächste Weltausstellung, die EXPO 2025,

in Osaka-Kansai in Japan statt. Die Traditionsunternehmen Lobmeyr und Bösendorfer

stellen Leihgaben für den Österreich-Pavillon bereit, die bereits für eine Vorpräsentation

in der österreichischen Botschaft in Tokio verschifft wurden.

Foto/s © Golden Hour Pictures, Expo Austria/BWM Designers & Architects

Ü

ber 28 Millionen Besucher, 161 teilnehmende

Länder und 9 internationale

Organisationen werden bei der

EXPO 2025 in Osaka erwartet. Unter

dem EXPO-Thema „Designing Future

Society for Our Lives“ liefert Österreich

Ideen zur Gestaltung einer prosperierenden

Zukunft in den Bereichen Natur,

Tradition und Innovation.

Traditionshandwerksbetriebe

präsentieren ihr Können

Zahlreiche heimische Manufaktur- und

Kunsthandwerksbetriebe präsentieren

bei der EXPO 2025 ihre Leistungsfähigkeit

und Innovationskraft. Am 17.

Oktober 2024 wurden bereits einige

Ausstellungsstücke, wie ein barocker

Maria Theresien Luster sowie eine von

Eva Petrič für Lobmeyr entworfene

Stehlampe, auf dem Betriebsgelände

von Pawel Packaging verabschiedet.

Anwesend waren dabei u.a. der Wiener

Bürgermeister

Michael Ludwig,

die japanische Botschaftssekretärin

Kotoe Otsuk, Lobmeyr

Geschäftsführer

Johannes Rath,

Lobmeyr Vertriebsleiter

Stefan Rastl

und der Projektleiter

des EXPO-Büros der

Wirtschaftskammer

Alf Netek.

Die filigrane Handwerkskunst

von Lobmeyr

„Dass Innovation und Traditionsbewusstsein

Hand in Hand gehen, ist eine

Philosophie, die wir mit Japan teilen.

Zudem sind wir von der Bedeutung

von zeitlosem, regional hergestellten

Kunsthandwerk in einer nachhaltig

gestalteten Zukunft überzeugt und

freuen uns, dieses bei der EXPO 2025

zu präsentieren,“ so Mag. Johannes

Rath, Geschäftsführer J. & L. Lobmeyr.

Auch Bürgermeister Ludwig zeigte

sich über die Präsenz von Wiener Traditionsunternehmen

bei der EXPO 2025

begeistert: „Für lokale Unternehmen

bietet die EXPO 2025 eine wertvolle

Gelegenheit, neue Partnerschaften auf

globaler Ebene zu knüpfen und bestehende

Wirtschafts- und Handelsbeziehungen

weiter auszubauen. Ich freue

mich außerdem, dass ein historisch

bedeutendes Wiener Unternehmen wie

Lobmeyr auch bei der Weltausstellung

ein internationales Aushängeschild

für unsere Kulturweltstadt ist“, so der

Wiener Bürgermeister.

Glas- und Lustermanufaktur

Lobmeyr

Nicht nur kulturell hat die Wiener Glasund

Lustermanufaktur Lobmeyr als

Botschafter österreichischer Handwerkskunst

Bedeutung, sondern auch

wirtschaftlich als wichtiger Akteur im

globalen Luxus- und Designmarkt mit

einer Exportquote von rund 80 Prozent.

Lobmeyr gilt seit über 200 Jahren

als führende Kraft in der Verbindung

von traditioneller Handwerkskunst

und zukunftsorientiertem Design. Mit

Klassikern wie den von Josef Hoffmann

entworfenen Gläsern oder modern

interpretierten Lichtobjekten wie die

Metropolitan Luster setzt die Marke

seit 1823 Maßstäbe im zeitlosen Design.

In Japan kann Lobmeyr zudem auf

eine Geschichte herausragender Projekte

verweisen. So zieren Werke des

Wiener Familienunternehmens große

Konzerthäuser und Hotels wie zum Beispiel

die Harmony Hall in Fukui oder das

Hotel Kokusai 21 in Nagano. In Tokyo

befindet sich darüber hinaus der Lobmeyr-Salon

im Omote Sando Viertel.

lobmeyr.at

unten Die österreichische Delegation verabschiedet

den ikonischen Met-Luster; darunter Bösendorfer steuert

ebenfalls einen Flügel bei

111

Issue

N 386


LIFE & STYLE

HOTEL

Quellenhof Luxury Resort Passeier

Das Quellenhof Luxury Resort Passeier, idyllisch

gelegen und nur 15 Minuten von Meran entfernt,

zählt zu den exklusivsten sowie vielseitigsten

Ferienresorts der Alpen. Der Wellness- und

SPA-Bereich beeindruckt Genießer mit 25 Saunen

und einer einzigartigen Wasserlandschaft

(12 beheizte Pools). Kinder haben in dem Acqua

Family Parc mit Indoor-Pool und 102-Meter-

Rutsche jede Menge Spaß. Mit kulinarischem

Verwöhnprogramm, vielfältigen Freizeitangeboten

(Golf, Tennis, Reitanlage und Kid-Action-

Park) ist das Quellenhof Luxury Resort Passeier

ein Traumziel für Familien und Erholungssuchende

jeden Alters.

Alpines Flair, Malediven-

Feeling oder Olivenhaine

Weitere Informationen

QUELLENHOF LUXURY RESORTS

Südtirol | Gardasee

www.quellenhof-resorts.it

Im Quellenhof Luxury Resort Passeier, in der Quellenhof See

Lodge und im Quellen hof Luxury Resort Lazise am Gardasee

lässt es sich wunderbar entspan nen. Die drei exklusiven

Refugien in traumhafter Lage laden zu Wellness, Sport

und exquisiter Kulinarik.

Quellenhof See Lodge im Passeiertal

112

Als ein Wohlfühlort nur für Erwachsene ab 14

Jahren ist die Quellenhof See Lodge der Inbegriff

purer Entspannung. Nur 26 Wohneinheiten

machen das Luxusdomizil zu einem der kleinsten

5-Sterne-Hotels in Südtirol – was dem

Urlaub Exklusivität verleiht. Das Wohn-Repertoire

reicht von chicen Suiten bis zu noblen See-

Suiten mit direktem Einstieg in den Badesee und

vier extra-luxuriösen See-Villen, deren Highlight

die großzügige Wohlfühl-Terrasse mit Privatpool

und Sauna sowie der Hängematte über dem

Wasser ist. Das BalanceSPA sorgt für absolute

Entspannung, das BalanceSPORT-Programm hält

fit, während die BalanceCUISINE im Panoramarestaurant

und dem exklusiven „underwater restaurant“

kulinarische Höhepunkte setzt.

Quellenhof Luxury Resort Lazise

Umgeben von Olivenbäumen und Pinien

begrüßt das Quellenhof Luxury Resort Lazise

Genießer und Kinder ab vier Jahren. Das Resort

verwöhnt seine Gäste mit außergewöhnlicher

Kulinarik und einem großzügigen Wellnessund

Spa-Angebot (2.000m²). Der Sky- und der

Sportpool (beheizt), das Kinderbecken mit

Rutschen und der Naturbadesee mit direktem

Zugang zur traumhaften Gartenanlage lassen

keine Wünsche offen. Mit dem täglichen „Feel

Moved“-Programm, den Sportplätzen und

einem Fahrrad-, E-Bike- und Mountainbikeverleih

steht dem Bewegungsdrang nichts mehr

im Wege. Auf Wunsch steht ein Personal Trainer

zur Verfügung und Golfer erwartet eine große

Vielfalt an Golfplätzen.

Foto/s © Quellenhof Luxury Resorts - A. Haiden, S. Schwabl, G&D Staschitz

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


WIRTSCHAFT

ANLAGE

Gold – eine traditionell

sichere Geldanlage

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Inflationsraten suchen

immer mehr Menschen nach Möglichkeiten, ihr Vermögen langfristig zu sichern. Gold

gilt seit Jahrhunderten als stabile Wertanlage und hat in den letzten Jahren erneut

an Bedeutung gewonnen. Es bietet Sicherheit und Werterhalt, die viele moderne und

riskante Finanzprodukte nicht garantieren können.

Warum in Gold investieren?

Gold ist ein begrenzter Rohstoff, dessen

Wert nicht durch Maßnahmen wie den

Nachdruck von Banknoten beeinflusst

werden kann. Obwohl der Goldpreis

Schwankungen unterliegt, zeigt der

langfristige Trend über Jahrzehnte und

„Sichern Sie Ihre Zu kunft

mit einer Investition in

Gold — einer bewährten

und verlässlichen

Geldanlage.“

Risiko und Sicherheit herzustellen.

In welche Formen von Gold investieren?

Gold kann in verschiedenen Formen

erworben werden. Besonders

beliebt sind:

▪ Goldbarren Sie sind in verschiedenen

Größen erhältlich, von kleinen

1-Gramm-Barren bis hin zu größeren

1-Kilogramm-Barren.

▪ Bullion-Goldmünzen Diese Münzen

bestehen aus reinem Feingold

(999/1000) oder hochwertigen Legierungen.

Beliebte Beispiele sind die

Wiener Philharmoniker, Dukaten,

Maple Leaf und Krugerrand.

Investoren jederzeit einen Überblick

über den Stand ihrer Anlage haben.

Wichtig ist der Kauf von tatsächlichem

Anlagegold, das von hoher Qualität

und international anerkannt ist.

Gold&Co. bietet Ihnen eine sichere und

unkomplizierte Möglichkeit, in Gold zu

investieren. Die Experten vor Ort beraten

Sie umfassend und unterstützen

Sie bei der Auswahl der passenden

Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse.

Ob für den privaten Besitz oder

die Lagerung bei einer vertrauenswürdigen

Stelle – wir helfen Ihnen, eine

sichere Entscheidung zu treffen.

Langfristige Stabilität

für Ihr Vermögen

113

Foto/s © Gold & Co

Jahrhunderte hinweg einen stetigen

Wertzuwachs. Damit ist Gold besonders

für eine langfristige Vermögenssicherung

geeignet.

Das Edelmetall wird

häufig als „sicherer Hafen“

bezeichnet und dient als

Schutz vor Inflation und

wirtschaftlichen Krisen.

Experten empfehlen, 10-20

Prozent des Vermögens in

Gold anzulegen, um das

eigene Portfolio intelligent

zu diversifizieren und ein

Gleichgewicht zwischen

Beide Varianten haben den Vorteil,

dass sie stets nah am Goldkurs gehandelt

werden. Der aktuelle Wert lässt

sich einfach recherchieren, wodurch

Gold ist nicht nur eine Investition in

Sicherheit, sondern auch eine Möglichkeit,

den Wert Ihres Vermögens

über Jahre und Jahrzehnte hinweg

zu erhalten. Ob als Schutz vor

Inflation oder als Baustein eines

ausgewogenen Portfolios – mit

Gold schaffen Sie sich eine

solide Grundlage für Ihre finanzielle

Zukunft.

Mehr Informationen und

aktuelle Preise finden Sie auf

goldundco.at.

Issue

N 386


FÜR SIE GELESEN

EXLIBRIS

Exlibris

Von faszinierenden Pflanzenwelten über die letzten Jahre

der Zweiten Republik bis hin zu den großen Geheimnissen

historischer Wiener Hotels – auch für diese Ausgabe haben

wir uns für Sie wieder durch unterschiedlichste Genres

gelesen und eine bunte Bücherauswahl zusammengestellt.

114

Eine halbe Ewigkeit

Ildikó von Kürthy

Rowohlt Verlag

Eines Tages entdeckt Cora Hübsch ein

Tagebuch, das sie vor 25 Jahren selbst

geschrieben hat – eine halbe Ewigkeit

ist seither vergangen: das letzte Kind

ist außer Haus, die Ehe ist öde und

etliche Fragen stehen offen. Als Fortsetzung

ihres Erfolgsromans „Mondscheintarif“,

der ebenfalls vor 25 Jahren

erschienen ist, erzählt Ildikó von

Kürthy die Geschichte der zwei Protagonist:innen

– Cora Hübsch und

Dr. Daniel Hofmann – weiter. Was ist

nach dem glücklichen Ende des ersten

Buches passiert?

Die Achse der Autokraten

Anne Applebaum

Siedler Verlag

Autokratische Regierungen der heutigen

Zeit zeichnen sich unter anderem

durch ihre gute Vernetzung untereinander

aus. Welche Gefahren dies

für die Demokratie mit sich bringt, wie

unterschiedliche autokratische Regime

zusammenarbeiten und wie sich diese

mit aggressiven Taktiken gegenseitig

Sicherheit und Straffreiheit verschaffen,

erklärt Anne Applebaum in ihrem

Buch. Dabei wirft sie unter anderem

einen Blick auf Russland, China und

den Iran.

Ein Steinpilz für die Ewigkeit

Hannes Ringlstetter

dtv Verlag

In seinem Buch berichtet Hannes

Ringlstetter von der Beziehung zu seinem

Vater. Dabei setzt er sich tiefgehend

mit Themen wie dem Tod und

der Endlichkeit auseinander. Er gibt

einen Einblick in sein persönliches

Leben sowie die Höhen und Tiefen, die

er mit seinem Vater erlebt hat. Was

genau ein Steinpilz mit dieser berührenden

Geschichte zu tun hat und

was man aus ihr für das eigene, zwischenmenschliche

Miteinander lernen

kann, müssen Sie jedoch selbst herausfinden!

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Die letzten Jahre der Zweiten Republik

Georg Renner

ecowing

FÜR SIE GELESEN

EXLIBRIS

Der niederösterreichische Politik-Journalist Georg Renner analysiert,

wie Skandale und Krisen das Land und seine Demokratie tiefgreifend

verändert haben. Misstrauen und Populismus sind heute wesentliche

Bestandteile der österreichischen Politlandschaft – doch wie konnte es

dazu kommen? Renner zeichnet ein Bild einer Nation im Umbruch, deren

Parteilandschaft sich heute unversöhnlicher und polarisierter darstellt,

als je zuvor.

Wiener Hotels und ihre Geheimnisse

Johannes Sachslehner

Styria Verlag

Die Mauern der legendärsten Hotels Wiens halten unzählige spannende

Geschichten bereit – Bestsellerautor Johannes Sachslehner hat sie gesammelt

und zu einer fesselnden Zeitreise verknüpft. In seinem Buch schildert er die

dunkle Geschichte des Luxushotels Métropole, die Wiener Hotel-Abenteuer Casanovas

und er erzählt, wo einst der Zar von Russland, der Schah von Persien oder

die Nazibonzen Heydrich und Himmler abstiegen. Außerdem verrät er die nervigen

Capricen von berühmten Gästen wie Wallis Simpson oder John Lennon.

Ohne Mücken keine

Schokolade

Sarah M. Schmidt

leykam:

Auf 208 Seiten beleuchtet die promovierte

Biologin Sarah M. Schmidt

den Einfluss von Pflanzen auf unser

gesamtes Zusammenleben. In launigen

Pflanzenporträts präsentiert sie

erstaunliches Wissen über Äpfel, Zitronen

oder Kakaopflanzen, die übrigens

eine spezielle Mücke zur Bestäubung

brauchen, bis hin zur Geschichte der

Banane, die eigene Klone bildet und

früher einmal Kerne hatte – eine spannende

Reise in die Welt der Pflanzen.

Unterwegs in Polen –

Das große Reisebuch

Kunth Verlag

In diesem Reisebuch wird der Facettenreichtum

Polens aufgezeigt: neben

spannenden Einblicken in die Kultur

und Kulinarik des Landes bietet es

eine praktische Übersicht über verschiedene

Reiserouten. Jede Seite

wird von beeindruckenden Bildern

geziert, wodurch man bereits einen

kleinen Vorgeschmack auf die Vielfalt

und atemberaubende Natur Polens

bekommt. Auch diverse Karten sind

im Buch enthalten – der Reiseplanung

steht damit nichts mehr im Weg.

Reiseführer Belgien

Reinhard Tiburzy

Dumont Verlag

Dieser Reiseführer ist genau die richtige

Wahl, wenn man Belgien aus einem neuen

Blickwinkel heraus entdecken möchte.

Egal ob Städtetrip oder doch lieber

Strandurlaub: der Reiseführer bietet

neben Informativem auch zahlreiche

Insider-Tipps. Natürlich kommen dabei

auch Kultur und Kulinarik nicht zu kurz:

der Autor verrät, wo man die köstlichsten

belgischen Waffeln und die knusprigsten

Pommes findet und wo man – gut

gestärkt – am besten in die belgische

Kultur eintaucht.

115

Issue

N 386


FÜR SIE GELESEN

EXLIBRIS

116

Altern

Elke Heidenreich

Hanser Berlin

Elke Heidenreich hat ein Buch über

das Altern geschaffen, das Mut macht.

Wie lernen wir, so gut wie möglich mit

dem Altwerden zurechtzukommen?

Wie kann man alt werden und dabei

ein erfülltes Leben führen? Persönlich,

ehrlich und lebensklug: Heidenreich

reflektiert auch über ihr eigenes

Leben und über Beziehungen zu anderen

Menschen. Ein unterhaltsames

Plädoyer für einen positiven Umgang

mit dem Alter.

Kapitalismus am Limit

Ulrich Brand und Markus

Wissen

oekom Verlag

Der Kapitalismus gerät mehr und

mehr an seine Grenzen – Ulrich Brand

und Markus Wissen setzen sich in

ihrem Buch mit den negativen Effekten,

die die „imperiale Lebensweise“

mit sich bringt, auseinander und zeigen

auf, weshalb diese immer mehr in

den Fokus von Debatten gerät. Dabei

machen sie nicht nur auf die Klimakrise

sondern auch auf die Problematiken,

die aktuelle Lösungsansätze

mit sich bringen, aufmerksam – und

erläutern, welche Rolle der Kapitalismus

hierbei spielt.

Lichtungen

Iris Wolff

Klett-Cotta Verlag

Obwohl Lev und Kato sehr unterschiedlich

sind, entsteht zwischen

ihnen eine enge Freundschaft. Die Öffnung

der europäischen Grenzen verändert

ihre Beziehung allerdings für

immer, denn Kato beschließt, das

kommunistische Rumänien gen Westen

zu verlassen. Lev bleiben nur die

gezeichneten Postkarten Katos aus

ganz Europa. Bis ihn eines Tages eine

Karte aus Zürich erreicht, mit den

Worten: „Wann kommst du?“. Ein wunderbares

Porträt einer berührenden

Freundschaft.

Was ist los in unseren Schulen? Ein Schulreport

Christian Klar

Seifert Verlag

Ein langjähriger Mittelschullehrer zeigt mit schonungsloser Offenheit,

auf welche Herausforderungen unsere Lehrer:innen tagtäglich

stoßen: er warnt vor aktuellen Entwicklungen und zeigt anhand zahlreicher

„Schulgeschichten“, warum diese Warnung legitim ist. Dabei

erzählt er unter anderem die Geschichte von Ramazan, der unbedingt

einen Schulabschluss machen wollte, dann jedoch bei Nacht und

Nebel nach Syrien aufgebrochen ist, um für den Islamischen Staat zu

kämpfen. Kann Integration hier noch gelingen? Wie verändert sich die

Gesellschaft und wie beeinflusst dies die Schule?

Österreicher im Exil – Belgien 1938-1945

Hrsg: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes,

bearbeitet von Ulrich Weinzierl

ÖBV, Jugend und Volk Wien 1987

Diese Dokumentation liefert umfassende Einblicke in das Leben im belgischen Exil:

von der Asylpraxis der Behörden, den Internierungen, kulturellen Aktivitäten über das

Leben als „U-Boot“ bis hin zum Einsatz junger Österreicher:innen in der Résistance.

Auch die Widerstandskämpferin Gundl Herrnstadt-Steinmetz berichtet in dem Werk

von ihren eigenen Erfahrungen aus dieser Geschichtsperiode.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Anti-Aging und Anti-Stress - Stressabbau und

Gesundheitserhaltung im Luxus in Ungarn

Alltägliche geistige und körperliche

Herausforderungen und Stress

beeinträchtigen nicht nur unsere

geistige, sondern auch unsere körperliche

Gesundheit. Um ein ausgeglichenes und

nicht zuletzt gesundes Leben zu führen, ist

es daher wichtig, dass wir Veränderungen

in uns selbst vornehmen, um diese negativen

Auswirkungen zu reduzieren. Hier kann

Melea - Das Gesundheitskonzept, in

dem geistige Aufladung und körperliche

Erneuerung gleichzeitig möglich sind, mit

Rat und Tat zur Seite stehen.

Ein Ort für eine ganzheitliche

Gesundheitsvorsorge

Das Melea - The Health Concept liegt an

einem See in der malerischen Umgebung

von Sárvár, Ungarn. Das Fünf-Sterne-

Hotel bietet 83 Zimmer und Suiten mit

Balkon, in denen sich die Gäste mit allen

Annehmlichkeiten entspannen können,

die sie benötigen. Die Besonderheit des

Hotels liegt in seinem ganzheitlichen

Konzept. Das Team des Hotels hat es

sich zum Ziel gesetzt, den Gästen mit

individuellen, auf sie zugeschnittenen

Programmen zu helfen, um das wichtigste

Ziel - ein langes und gesundes Leben -

zu erreichen.

Nach dem Ausfüllen eines Gesund-

heitsfragebogens können die Gäste

individuelle Beratungsgespräche mit

den Experten von Melea führen, die in einen

persönlichen Plan münden. Ergänzt wird

dies durch medizinische Untersuchungen

wie Blutdruckmessung, EKG, Arteriographie

und biologische Altersbestimmung.

Zusätzlich zu den Gesundheitslösungen

hebt das Hotel das Wellness-Erlebnis auf

ein neues Niveau. Das Angebot umfasst

eine Vielzahl von Massagen, energetischen

Behandlungen und exklusiven Spa-Ritualen,

bei denen hochwertige, zum Teil biologische

oder vegane Schönheitsprodukte zum

Einsatz kommen..

Stressfrei leben: Ganzheitlich denken

Stress abbauen und neue Energie

tanken steht im Mittelpunkt des Anti-

Stress-Pakets. Melea hilft, dieses Ziel

zu erreichen, indem Körper und Geist in

Einklang gebracht werden.

Entspannende Behandlungen wie die

Welnamis Stress Relief-Behandlung,

das Nuvola-Behandlungserlebnis mit

echtem Floating oder das Alqvimia

Oasis Of Serenity-Ritual mit Peeling

und Ganzkörpermassage sind wichtige

Bestandteile des Pakets.. Neben den

körperlichen Behandlungen ist auch

die Beruhigung von Geist und Seele ein

wichtiger Teil des Erlebnisses, das die

Gäste bei Achtsamkeitsmeditationen

unter Anleitung des Psychologen des

Hotels erlernen können.

Natürliche Junglichkeit in jedem Alter.

Das Anti-Aging-Paket konzentriert sich

auf die Erhaltung der Jugend und die

Unterstützung der Regeneration. Ein

vier Nächte Aufenthalt in luxuriöser

Umgebung trägt nicht nur zur

körperlichen Verjüngung bei, sondern

auch zur geistigen Erfrischung, die

ebenfalls wichtig ist, um jung zu bleiben.

Entspannung und Regeneration gehören

ebenfalls zum Programm.

Das Anti-Aging-Programm umfasst

eine Reihe von Behandlungen wie das

90-minütige Melea Signature Ritual, das ein

ganzheitliches Hautpflegeerlebnis bietet,

eine 60-minütige Gesichtsbehandlung

von Biologique Recherche und eine

straffende Körpermassage von Alqvimia

Silhouette. Die Behandlungen verbessern

nicht nur die Festigkeit der Haut,

sondern nähren sie auch nachhaltig.

Achtsamkeitsmeditationen, antioxidative

Booster-Drinks, eine vegane Diät und

eine Wasserstoff-Inhalationstherapie

verhelfen den Gästen zu natürlicher

Jugendlichkeit und runden das Erlebnis ab.


KULTUR

WEINRITTER

118

Europäischer Weinritterorden:

40. Jubiläumsstiftungsfest

Unter der Schirmherrschaft von Ordensprotektor Karl Habsburg, Generalconsul

Alfred R. Tombor Tintera und Generalkapitän Alois Paul feierte der Europäische

Weinritterorden am 19. Oktober 2024 sein 40. Jubiläumsstiftungsfest samt dem

Europa-Friedensfestzug.

Tiroler und Eisenstädter Schützen

begleiteten den Festzug

Stjepan Safran überreichte eine Metall-

Replika an Karl Habsburg und Alfred Tombor

Bürgermeister Thomas Steiner mit dem

Generalconsul und Karl Habsburg

Friederike Schmitl mit

Marianne Berlakovich

um Auftakt wurde am Tag davor

Z zum traditionellen Ordenstag in die

Freistadt Rust eingeladen. Nach der

Agape bei Hammer Wein Rust, feierte

man in der Evangelischen Kirche mit

über 300 Festteilnehmer:innen die

Ordensandacht samt Ritterfestakt.

Mehr als 80 Ritterliche Eidgenossen

wurden in einem feierlichen Zeremoniell

mit neuen Aufgaben betraut oder

links Christine Esterhazy-

Galantha, Karl Habsburg,

Günter Kovacs, Alfred

R. Tombor Tintera mit

Margarete Tombor,

Alois Paul, Josef

Derhaschnig und

Franc Dreu

unten links Europa-

Friedensfestzug

aufgrund ihrer Verdienste in einen

höheren Ordensgrad befördert. Mit dem

Empfang beim Bürgermeister und Ritterlichen

Eidgenossen Mag. Gerald Stagl

ließ man den Tag feierlich ausklingen.

Am 19. Oktober, zum Internationalen

Stiftungsfest in Eisenstadt, fanden

sich zu den umfangreichen Festlichkeiten

Gäste aus über 15 europäischen

Ländern ein. Neben dem Ritterpriester-

Convent in der Franziskanerkirche,

fand auch zum

ersten Mal ein Convent

für die Damen im Europäischen

Weinritterorden

statt. Das Netzwerktreffen

diente als Auftakt für eine

Plattform zur Weiterentwicklung

der Positionierung

der Frauen im Orden.

Derzeit beträgt der Frauenanteil rund

ein Drittel. Ein weiterer Höhepunkt des

Festtages war der Festgottesdienst im

Dom zu St. Martin, bei dem rund 40

Kandidaten aus verschiedenen europäischen

Ländern zum Eques de Vino,

sprich Ritter, geschlagen wurden. Bürgermeister

Mag. Thomas Steiner hieß

im Vorfeld die Senatsdelegation herzlich

willkommen. Nach der Zeremonie

wurde der Europa-Friedensfestzug aus

über 1000 Teilnehmer:innen vom Dom

durch die Altstadt geführt. Die bunten

Banner aus den zahlreichen europäischen

Ritterordensteilen, Musikkapellen

und diverse Brauchtumsgruppen,

darunter auch die Königliche Eisenstädter

Schützengesellschaft, boten

ein imposantes Bild, das viele Zuseher:innen

in die Landeshauptstadt

lockte. Bei der abschließenden Festtafel

in der Csello-Mühle in Oslip wurde

stellvertretend für unzählige Ritterliche

Projekte der edle „Illustribus“ zur

Verkostung gereicht und ein Tanz der

berühmten Prima Ballerina Fanny Essler

präsentiert.

Foto/s © Weinritterorden

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

Alfred R. Tombor Tintera und Alois Paul luden

zum Ritterordenspriester-Convent in die

Franziskanerkirche ein


KULTUR

ST. GEORGS-ORDEN

Ritter,

Rückgrat,

Resilienz

Wir haben zugelassen, dass zentrale Werte und tragende Säulen der Gesellschaft

von Ideologien und dem Zeitgeist zersetzt werden. Gedanken zu einer Wende.

VON BARON VINZENZ VON STIMPFL-ABELE

Foto/s © pexels

I

n Politik und Gesellschaft hören

wir aus gänzlich unterschiedlichen

Positionen und Perspektiven viel

über Rechte, die den Menschen und

bestimmten Gruppen zustehen, aber

wenig bis gar nichts über Pflichten.

Der österreichische Schriftsteller Hans

Lohberger hat eingeräumte Rechte mit

auferlegten Pflichten gleichgesetzt.

Gerade in einer Zeit, in der Polarisierung

und Hysterie unsere Gesellschaft

zunehmend spalten, in der Egoismus,

Selbstbezogenheit und Intoleranz den

Zusammenhalt unseres Gemeinwesens

in Österreich und Europa, ja den sozialen

Frieden bedrohen, gerade in einer

solchen Zeit braucht es ein Bekenntnis

zur Pflicht. Denn der Mut zur Pflicht ist

untrennbar mit dem Mut zur Verantwortung

verbunden.

Mehr ritterliche

Tugenden wagen

In dieser stürmischen Zeit voller Veränderungen

und wachsender Bedrohungen

brauchen wir eine Rückbesinnung

auf bewährte Tugenden,

zeitlos-substanzielle Werte und persönliche

Verantwortung. Kurz gesagt,

auf das, was das abendländische

Rittertum auszeichnet: den mutigen

und demütigen Dienst an Gott, Familie

und Vaterland. Drei Begriffe, die viele

Menschen vom Bauchgefühl her gleich

einmal als retro und verstaubt einstufen

dürften. Wahrscheinlich gibt

es nicht wenige, die jemanden, der

diese Begrifflichkeiten verwendet und

sich dafür einsetzt, sogar einer extremen

oder sektenhaften Gruppierung

zuordnen würden. Aber so ist es nicht,

beziehungsweise so dürfte es eigentlich

nicht sein, ja soweit hätten wir es

nicht kommen lassen dürfen.

Wenn wir von Resilienz, Verteidigungswillen,

ja der Bereitschaft im

äußersten Fall sogar das eigene Leben

einzusetzen sprechen, müssen wir

uns fragen, woran es liegt, dass wir

in Deutschland und Österreich eine

Wehrbereitschaft haben, die weltweit

zu den niedrigsten gehört. Warum laut

einer Umfrage des „Austrian Foreign

Policy Panel Project“ nur 14 Prozent

der Bevölkerung bereit wären, Österreich

mit der Waffe zu verteidigen.

Warum nur jeder Siebte in meiner Heimat

Österreich der Meinung ist, unser

Land sollte im Fall eines bewaffneten

Angriffs auf einen anderen EU-Staat

diesem mit bewaffneten Truppen zur

Hilfe kommen. Ganz im Sinne des Floriani-Prinzips

sind übrigens satte 72

Prozent der Meinung, dass andere Mitgliedsstaaten

der EU uns militärisch

sehr wohl unterstützen sollten, falls

wir angegriffen würden.

Die Antwort ist einfach: Wir haben

zentrale Werte, tragende Säulen unserer

Gesellschaft von Familie über Heimat

bis zum öffentlich sichtbaren

christlichen Glauben über Jahrzehnte

unterminiert und zugelassen, dass

diese von Ideologien und dem Zeitgeist

zersetzt werden. Genau diese Werte

machen uns jedoch aus, halten unsere

Gesellschaft zusammen. Genau diese

gemeinsamen Werte stiften Identität.

Man kämpft nicht aus voller Überzeugung

für ein Abstraktum, das man nicht

wirklich fassen kann, das nicht wirklich

Teil von einem selbst ist. Sehr wohl

aber kämpft man für das, womit man

sich identifiziert, das einen ausmacht,

das einem wirklich etwas bedeutet

oder das man vorbehaltlos liebt. Etwas

das man erhalten, schützen und verteidigen

will, weil es eine übergeordnete,

zeitlose Bedeutung hat: eben Werte.

Dafür und für die Menschen, die man

liebt, ist man im Ernstfall sogar bereit,

sein Leben zu geben. […]

Sich erneut zur Pflicht

verpflichten

Pflicht ist ein alter Begriff, der das Rittertum

von Anfang an mitprägte und

der heute wohl wichtiger ist denn je.

Pflicht bedeutete ursprünglich so viel

wie für etwas einzustehen. Damit war

der Dienst an der Gemeinschaft, der

Einsatz für die gemeinsame Sache

gemeint, also die Übernahme von Verantwortung.

[…]

Mut zur Verantwortung ist nicht nur

eine übergeordnete gemeinschaftliche

Aufgabe, sondern vor allem eine ganz

konkrete, individuelle Herausforderung.

Nämlich aktives und verantwortungsbewusstes

Vorbild im persönlichen

Umfeld zu sein. Aktives Vorbild

deshalb, weil es in der Gesellschaft

mehr als genug passive Bedenkenträger

gibt, diese aber aktive Hoffnungsträger

braucht. Verantwortungsbewusstes

Vorbild, weil es in unserer Zeit

wahrlich nicht an Hetzern, Polarisierern

und Panikmachern mangelt, sehr

wohl aber an Mutmachern, die durch

ihre Haltung Orientierung geben. Mut

machen kann man aber nur, wenn man

selbst Mut hat: Mut zur Verantwortung

und Mut zur Pflicht.

Der Autor ist Prokurator des „St. Georgs-

Ordens. Ein europäischer Orden des Hauses

Habsburg-Lothringen“

119

Erstmals erschienen am 31. Oktober 2024 in „DIE TAGESPOST“ –

die-tagespost.de

Issue

N 386


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Erfolg aus Tradition

SOCIETY hat mit Nikolai de Arnoldi, Komtur der Komturei Wien-Schloss Belvedere,

über seine Mitgliedschaft beim St. Georgs-Orden, seinen beruflichen Werdegang

und seine Zukunftsvisionen gesprochen.

„Als wichtigste Ziele

sehe ich die Vernetzung

und Zu sammenführung

von Menschen und

Unternehmen“

120

Können Sie uns ein wenig über Ihre berufliche

Laufbahn erzählen?

Meine berufliche Laufbahn begann schon während

meiner Studienzeit, als ich als geschäftsführender

Vorsitzender der ÖH-WU und zugleich im Vertrieb

von Computern tätig war. Mein berufliches Rüstzeug

als Führungsperson habe ich schließlich

beim Militär in der Offiziersausbildung erhalten.

1990 trat ich in die Creditanstalt-Bankverein

ein und schon

bald leitete ich ein Team im

internationalen Risikomanagement.

Dies brachte viele

Auslandsaufenthalte mit sich,

da damals in allen internationalen

Filialen und Tochterbanken

das Risk Management

neu eingeführt wurde. Nach

der Übernahme der Bank Austria-Creditanstalt

wechselte ich zum Mutterkonzern HypoVereinsbank

nach München. Nach fünf Jahren verlagerte

sich meine „Base“ wieder nach Wien. Dann begann

ich bei der BAWAG als Direktor für Industriekundenvertrieb,

wo ich innerhalb eines Jahres

den Ertrag des Kreditgeschäftes um 35% heben

konnte. Kurz danach wurde ich in den Vorstand

der Hypo Niederösterreich Investment Bank AG

berufen und war Konzernvorstand für die gesamte

Marktfolge vom Risiko bis Konzernrechnungswesen

und IT. Meine größte Herausforderung

damals war die Zusammenlegung der Investmentund

der Landesbank zu einer einheitlichen und

strikt geführten Kommerzbank.

Mitte 2017 machte ich mich dann selbständig.

Neben diverser Investments im Beratungs- und

Immobiliengeschäft engagierte ich mich insbesondere

in der Zusammenführung und organisatorischen

und strategischen Weiterentwicklung von

Unternehmen.

Meine Verbindungen reichen über alle Kontinente

und meine globale und insbesondere europäische

Ausrichtung wurde mir schon von meiner Familie in

die Wiege gelegt, denn sie stammt aus unterschiedlichen

Teilen Europas aber auch aus Brasilien: mein

Ururgroßvater wanderte Mitte des

19. Jahrhunderts nach Brasilien

aus, mein Urgroßvater kam dann

wieder nach Europa zurück. Mein

Vorname geht auf meine russische

(Ur)Großmutter zurück, die mit

ihrer Familie 1917 aus St. Petersburg

nach Wien geflüchtet war.

Aber auch Afrika interessiert

mich, deshalb wurde ich Honorarkonsul

der Côte d’Ivoire in

Niederösterreich – um Europa

und insbesondere die Firmen in meinem Netzwerk

auf die Möglichkeiten in Westafrika und speziell in

der Elfenbeinküste aufmerksam zu machen.

Seit vielen Jahren sind Sie Mitglied des St. Georgs-

Ordens. Welches Amt bzw. welchen Rang haben

Sie hier inne und wie ist die Verbindung zu diesem

Orden entstanden?

Ich gehöre seit 2014 dem St. Georgs-Orden –

einem europäischen Orden des Hauses Habsburg-

Lothringen – an. Ich fühle mich Seiner Kaiserlichen

Hoheit schon seit meiner Universitätszeit

nahe, während derer ich auch Mitglied der Jungen

Europäischen Studenteninitiative war. Meine

Familie ist mit dem Kaiserhaus bereits seit dem

Jahr 1268 verbunden (erste urkundliche Erwähnung

in Florenz).

Dennoch kann man mich nicht als Monarchist

bezeichnen, denn ich bin durch und durch

ein Demokrat. Das hat vielmehr mit der Würdigung

des österreichischen Erzhauses und seiner

Verdienste gegenüber Europa zu tun.

Im April 2015 wurde ich zum Vizekomtur und im

April 2017 zum Komtur der neu gegründeten Kom -

turei Wien-Schloss Belvedere erhoben. Die Hauptaufgabe

des Komturs ist die Weiterentwicklung

des Ordens und die Heranerziehung neuer Mitglieder

zum Ritterstand. Natürlich gehört dazu auch,

die Damen der Ritter in den Orden einzuführen.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Für meine selbständige Arbeit ist mir mein breites

Netzwerk wichtig. Zudem widme ich mich der

kulturellen Entwicklung, insbesondere jener eines

Kleinods im südlichen Niederösterreich, in Stuppach

bei Gloggnitz: Hier steht nämlich „Mozarts

letztes Schloss“, das die Familie Zellinger wieder

zum Leben erweckt und in liebevoller Kleinarbeit

zu einem Schmuckstück gemacht hat. Der

Schlossverein „StarCross World“, dessen Obmann

ich bin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die langfristige

Erhaltung des Schlosses zu sichern.

Als wichtigste Ziele in meinem Leben sehe

ich die Vernetzung und Zusammenführung von

Menschen und Unternehmen. Meine

diplomatische Ader gilt der Friedensfindung

und Weiterentwicklung von

Kultur und Verständnis zwischen

Völkern, Staaten und Menschen.

Schließlich waren alle Freunde

auch einmal Fremde, die zusammen

gefunden haben.

Mehr über das Schloss:

mozart-schloss.com

de-arnoldi.eu

Foto/s © privat

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

Nikolai de Arnoldi mit S.E.

Cisse Yacouba (Cote d'Ivoire)


Unvergesslicher

Winterurlaub

in den Dolomiten

LIFE & STYLE

HOTEL

Skifahren – und das am liebsten jeden

Tag? Das Alpinhotel Keil ist ein spezialisiertes

Ski- und Genusshotel in

bester Lage am Südtiroler Kronplatz.

er Kronplatz ist im Winter ein Paradies

für Skifahrer und Wintersport-

D

ler. Mit über 100 Kilometern perfekt

präparierter Pisten, modernen Liftanlagen

und atemberaubenden Ausblicken

auf die Dolomiten bietet er ideale

Bedingungen für Anfänger und Profis.

Schneesicherheit und eine Vielzahl

gemütlicher Skihütten machen den

Kronplatz zu einem der beliebtesten

Skigebiete Südtirols.

Der komfortable Skibus bringt die

Gäste in nur fünf Minuten zur Talstation.

Die Skiausrüstung ist im modernen Skidepot

im Hotel gut verstaut. Dank des

hoteleigenen Skiservices erhalten die

Gäste ihre Skipässe direkt im Hotel. Auf

Wunsch organisiert das Alpinhotel Keil

auch Skiverleih und -kurse.

So gut versorgt verbringt man die

Wintertage gerne beim Carven, Wedeln

und Freeriden. Auch abseits der Pisten

verspricht der Winter im Alpinhotel Keil

jede Menge Spaß und Abenteuer. Ein

abwechslungsreiches Aktivprogramm,

das in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein

Olang organisiert wird,

bietet viele kostenlose Aktivitäten und

attraktive Ermäßigungen für die ganze

Familie. Ob Eislaufen, Fackelwanderungen,

Schneeschuh- und Winterwanderungen,

geführte Skitouren,

Das Alpinhotel Keil

bietet als spezialisiertes

Skihotel

ideale Voraussetzungen

für einen

unvergesslichen

Winterurlaub in

den Dolomiten.

Snowtubing oder Skisafaris – für Groß

und Klein gibt es unzählige Möglichkeiten,

den Winter in den Dolomiten in

vollen Zügen zu genießen.

Wohltuendes Wellness-

Programm

Traumhaft schön ist der Indoor-Outdoor-Rooftop-Panoramapool,

der auch

im Winter mit 33 Grad angenehm warm

ist. Die frische Winterluft spüren, den

herrlichen Ausblick auf die Pustertaler

Bergwelt genießen, den Alltag vergessen.

Von Saunen über (Heil)Massagen

bis hin zu Anwendungen – der stilvolle

Wellnessbereich animAlpina Spa bietet

Entspannung pur. Für Sportbegeisterte

steht ein hochmodernes Fitnessstudio

zur Verfügung.

Kulinarische Köstlichkeiten

„just alpine“

Aus besten, vorwiegend heimischen

Zutaten zaubert das Küchenteam kulinarische

Köstlichkeiten. Und weil Wein

eine Leidenschaft ist, berät der Hausherr

als Sommelier die Feinschmecker

beim Abendessen persönlich. Im neuen

Raritätenweinkeller lagern Weine aus

dem gesamten Alpenraum – von Burgund

über Piemont bis zum Burgenland

und Venetien. So lässt sich ein gemütlicher

Winterabend wunderbar mit

einem edlen Tropfen krönen.

121

Foto/s © Xxxxx

Alpinhotel Keil

Hans v. Perthalerstr. 20

39030 Olang

Tel.: +39 0474 496716

info@alpinhotel.it

Issue

N 386

alpinhotel.it


LIFE & STYLE

HOTEL

An Alpine

Legend

Das 5*s Grand Resort Zürserhof am Arlberg in Österreich bringt

Skivergnügen auf ein ganz neues Level.

follow us on Instagram

122

D

irekt an der Piste gelegen, erleben

die Gäste unvergleichliche Quality

Time, begleitet von einem Service,

der sich durch Aufmerksamkeit und

Perfektion auszeichnet: Ein top

ausgestatteter Sportshop

mit Skiverleih im Haus,

persönliche Ski-Guides,

die Skifahrer zu den beeindruckenden

Spots im Skigebiet begleiten und ein

Team, das Wünsche oft schon erfüllt,

bevor sie überhaupt ausgesprochen

sind. Die legendäre Zürserhof-Gastfreundschaft

steht seit fast einem

Jahrhundert für „Quiet Luxury“

in jeder Hinsicht. Direkt vor der

Haustür liegt eine schneesichere

Bergwelt – eines der fünf größten

Skigebiete der Welt und das

größte Österreichs.

Und es geht nicht „nur“

um Skifahren

Das Aureus SPA widmet dem Wohlbefinden

den Raum, die Zeit und die

Exzellenz, die Körper und Geist verdienen.

Ein edler Rückzugsort, an dem

die persönlichen Bedürfnisse im Mittelpunkt

stehen. Familien finden grenzenlosen

Spaß – vom spritzigen Family

Spa bis hin zu den trendigen Soccer

Bubbles. Und wenn die Skier mal Pause

haben, locken Tennis, Fitness oder

Basketball im Zürserhof.

Alpine Gemütlichkeit trifft

auf Fine Dining

Kulinarisch verwöhnt das Restaurant

mit raffinierter Küche in einem Ambiente,

das alpine Gemütlichkeit und Fine

Dining perfekt verbindet. Nach einem

gelungenen Skitag laden die heimelige

Bar & stylische Lounge zum Ausklang

ein, veredelt durch erlesene Drinks

und musikalische Untermalung: Pianist

Eddie füllt die Abende mit Jazz, Blues

und Klassikern, begleitet von seiner

einzigartigen rauchigen Stimme.

Seit fast 70 Jahren ist das Grand Resort

im Besitz der Familie Skardarasy – tief in

der Tradition verwurzelt und gleichzeitig

inspiriert vom Geist der Zeit. Kenner

aus aller Welt schwärmen davon, wie die

beiden jungen Gastgeber Laura und Hannes

diese alpine Legende gekonnt mit

modernem Esprit bereichern.

Foto/s © Marcel A. Mayer, Dominik Cini, Hotel Zürserhof, Lech Zürs Tourismus, Sepp Mallaun

5* Grand Resort Zürserhof

Herr Hannes Skardarasy

A-6763 Zürs am Arlberg

Tel.: +43/(0)5583/2513-0

hotel@zuerserhof.at

zuerserhof.at

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Quality Time

für Groß und Klein

direkt an

den Pisten

LIFE & STYLE

HOTEL

Das Dachsteinkönig – Familux Resort

zählt zu den besten Familienhotels in

Europa. Da liegt es auf der Hand, dass

Eltern und Kinder im siebten Himmel

schweben, sobald sie die Schwelle des

unvergleichlichen Erholungsresorts am

Fuße des Dachsteins überschreiten.

A

m schönsten ist der Familien-Skiurlaub

dort, wo alle von Kopf bis

Fuß auf Familien eingestellt sind. Der

Dachsteinkönig liegt direkt an den Pisten

der Skiregion Dachstein West, dem

größten Skigebiet Oberösterreichs. Mit

den Dachstein West Skipässen ab 1,5

Tagen sind Skifahrer vom Salzkammergut

bis in den Tennengau im Salzburger

Land unterwegs.

Der Skiurlaub wird im exklusiven

Familienhotel zum Kinderspiel: Die

kleinen Skihasen werden vom Hotelteam

zur Skischule gebracht und wieder

abgeholt. Die Skikurse – von der

Windelskischule ab 2,5 Jahren bis zu

den Kinderskikursen – können bequem

im Hotel gebucht werden. Der Skiverleih

befindet sich direkt im Haus. Der

Skihang für die Kleinsten wurde im

Hotelgarten angelegt. 50 Kilometer

Langlaufloipen umgeben den Dachsteinkönig.

Der Loipeneinstieg befindet

sich gleich hinter dem Hotel. Naturrodelbahnen,

Schneeschuhwanderungen

und Pferdeschlittenfahrten stehen auf

dem Programm.

Das Dachsteinkönig –

Familux Resort und das

Skigebiet Dachstein

West sind die perfekte

Kombination für

Familien, die gerne

auf den Pisten unterwegs

sind.

Hotels, bei einem grandiosen Angebot

an Freizeit- und Entspannungsmöglichkeiten,

erleben auch die Eltern eine

Auszeit vom Feinsten. 25 ausgebildete

Kids-Coaches sind im Dachsteinkönig

mit Herz und Seele für die Kinder

da. Eine 1.000 m² große Wellness- und

Saunalandschaft mit einem Luxus-SPA

ist den Erwachsenen und der Regeneration

in aller Ruhe vorbehalten.

Beinahe rund um die Uhr verwöhnt

die Gourmetküche die Feinschmecker.

Die Suiten für Familien mit ein bis zwei

Kindern und die Chalets ab fünf Personen

bieten alles, was für den entspannten

Familienurlaub notwendig ist.

123

Foto/s © Daniela Jakob/Dachsteinkönig

Nichts, was es nicht gibt

2.000 m² Spiel- und Abenteuerfläche

in- und outdoor bieten alles erdenklich

Mögliche für die kleinen Gäste.

Die Wasserlandschaft mit In- und

Outdoorpool, Riesen-Reifen-Wasserrutsche,

Kinderhallenbad und Familien-Wasserspielbereich

steht ebenfalls

bereit.

„Bring your kids, find yourself“ ist

das Motto des Familux Resorts. In dem

luxuriösen Ambiente des Lifestyle-

Weitere Informationen

Dachsteinkönig – Familux Resort

Am Hornspitz 1

4824 Gosau

Tel.: +43 (0)6136 8888

info@dachsteinkoenig.at

dachsteinkoenig.at

Issue

N 386


AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

NEW ACCREDITATIONS

Ambassadors’

Caleidoscope

New Accreditations

Ambassadors resident in Vienna.

Last update November 2024

124

Albania

H.E. Fate Velaj

Born on July 31, 1963

EDUCATION

Degree in Art and Cultural Management,

University of Applied Arts, Vienna

CAREER

2001-2013: CEO, “FORUM WELTOFFEN INTERNATIONAL”,

Vienna-Austria

2013-2017: Diplomatic and Cultural Advisor of Albanian

Prime Minister H.E. Edi Rama, Prime Minister’s Office –

Tirana, Albania

2017-2021: Member of the Albanian Parliament (Secretary of

the European Integration Commission, Member and Relator

of the Foreign Affairs Commission, Member and Relator of

the Commission of Policies on Education, Media, Youth,

Sports and Culture, Member and Relator of the COSAC,

Chairman of the Parliamentary Friendship Group to the

Austrian Parliament)

2021-2023: Freelance Artist and Writer

Since June 2024: Ambassador of Albania to Austria

Egypt

H.E. Mohamed Ibrahim Nasr

Born on April 4, 1972

EDUCATION

Master’s Degree in International Business Administration

(MIBA) from ESLSCA

Bachelor’s Degree in Engineering, Cairo University

CAREER

1999-2000: Desk Officer, Department of Japan and

Koreas Affairs

2000-2004: First Officer, Embassy of Egypt in Lome, Togo

2004-2005: Desk Officer, Office of Deputy Assistant Minister

for South Asian Affairs

2005-2008: Vice Consul, Consulate General of Egypt,

Sydney, Australia

2008-2012: First Secretary, Office of Deputy Assistant

Minister of Environment

2012-2016: Counsellor, Mission of Egypt to the UN and other

International Organizations in Geneva

2016-2019: Office of Deputy Assistant Minister of

Environment and Sustainable Development

2019-2021: Ambassador of Egypt to Somalia

2021-2024: Director of Department of Climate, Environment

and Sustainable Development

Since September 2024: Ambassador of Egypt to Austria

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


SOCIETY presents the newly accredited Ambassadors to Austria

with name, photo and CV.

AMBASSADORS' CALEIDOSCOPE

NEW ACCREDITATIONS

India

H.E. Shambhu S. Kumaran

Born on May 18, 1971

EDUCATION

Bachelor’s Degree in English Literature, Kerala University

Master’s Degree in International Studies

Master’s Degree in Diplomatic Studies, Jawaharlal Nehru

University, New Delhi

CAREER

1995: joined the Indian Foreign Service

1997-2002: Posting in Frankfurt and Berlin

2002-2004: Deputy Secretary (West Europe Division),

handling relations with the UK, Germany, Spain,

Commonwealth, Headquarters

2004-2007: Officer on Special Duty (Press Relations),

External Publicity Division, MFA

2007-2009: Political Counsellor, Kathmandu

2009-2012: Deputy High Commissioner to South Africa

2012-2016: Director (East Asia/China), Joint Secretary

(Establishment) and Joint Secretary (Eurasia) in MEA

2016-2019: on deputation to the Ministry of Defence as Joint

Secretary (Planning and International Cooperation)

2019-2020: Ambassador of India to the Kingdom of Morocco

2020-2024: Ambassador of India to the Philippines, Republic

of Palau and Federated States of Micronesia

Since June 2024: Ambassador of India to Austria

Ireland

H.E. Barbara Cullinane

Born on February 20

EDUCATION

Master’s Degree in Business Studies, UCD Michael Smurfit

Graduate Business School (Deans List)

LLB, Trinity College, Dublin

CAREER

1997-1999: Third Secretary, Human Rights Unit, Political

Division, HQ

1999-2002: First Secretary, UN Security Council Team,

PMUN New York, Second Secretary (Fifth Committee and

Peacekeeping), PMUN, New York

2003: Deputy Director, Africa Unit, Political Division, HQ

2006-2007: Deputy Director, International Financial

Institutions Unit, Ministry of Finance, Dublin

2007-2009: Deputy Director of Conflict Resolution Unit,

Political Division, HQ

2009: European Correspondent, Political Division, HQ

2009-2012: Director of Thematic Sectors and Special

Programmes, Development Cooperation Division, HQ

2012-2017: Deputy Head of Mission, Embassy of Ireland,

London

2017-2018: Director of Strategy, Governance and Change, HQ

2019-2021: Director of Policy, Cabinet of the Deputy Prime

Minister, Minister for Foreign Affairs, HQ

2021-2024: Ambassador, Deputy Permanent Representative

of Ireland to the EU, Brussels

Since September 2024: Ambassador of Ireland to Austria

125

Issue

N 386


AMBASSADORS' CALEIDOSCOPE

NEW ACCREDITATIONS

Jordan

H.E. Mohammed Hindawi

Born on November 17, 1978

Moldova

H.E. Victoria Roșa

Born on April 20, 1983

126

EDUCATION

Master’s Degree in Economics-International Trade,

Al-Yarmouk University

Bachelor’s Degree in Applied Mathematics, Jordan University

for Sciences and Technology

EDUCATION

Master’s Degree in International Relations,

Moldova State University, Chisinau

Bachelor’s Degree in International Relations,

Moldova State University, Chisinau

CAREER

2004-2006: Third Secretary and Political Affairs Officer, Arab

and Middle Eastern Department, Ministry of Foreign Affairs

and Expatriates of Jordan

2006-2010: Third Secretary and Political Affairs Officer,

Permanent Delegation of Jordan to the UN Office, Geneva

2010-2011: Assistant Director, Human Rights Department,

Ministry of Foreign Affairs and Expatriates of Jordan

2011-2015: First Secretary, Embassy of Jordan to Austria,

Permanent Delegation of Jordan to the UN-Office, Vienna

2015-2016: Jordan’s Sous-Sherpa, Nuclear Security Summit

2015-2016: Section Head, Humanitarian Affairs, International

Organizations Department, MFA

2016-2017: Deputy Chief of Staff, Office of Deputy Prime

Minister and Minister of Foreign Affairs and Expatriates of

Jordan

April 2017-August 2017: Chief of Staff, Office of Deputy Prime

Minister and Minister of Foreign Affairs and Expatriates of

Jordan

2017-2021: Alternate Permanent Representative of Jordan,

UNESCO Representative of Jordan to UNESCO Executive

Board Sessions 205, 207, 208. Delegation of Jordan,

UNESCO; Deputy Head of Mission, Embassy of Jordan to

France

2021-2024: Director of Negotiations Coordination Bureau,

Ministry of Foreign Affairs and Expatriates of Jordan

2022-2024: Chief of Staff, Office of Deputy Prime Minister

and Minister of Foreign Affairs and Expatriates of Jordan

2023: Representative of Jordan, UNESCO Executive Board

Session 217

Since September 2024: Ambassador of Jordan to Austria

CAREER

2007-2009: Program director, Information and

Documentation Center on NATO-Moldova

2005-2010: Lecturer, Faculty of International Relations,

Moldova State University

2008-2013: Program Coordinator, European Institute for

Political Studies from Moldova

2018-2019: Television presenter/anchor, Current Affairs

& Political Program “Punctul pe azi”, Romanian National

Broadcaster, TVR Moldova

2009-2019: Executive Director, The Foreign Policy

Association of Moldova

2019: Security & Defence Adviser of the Prime Minister,

Government of the Republic of Moldova

2020: Consultant on Media Literacy & Fighting

Disinformation, Institute for War and Peace Reporting

2016-2022: Consultant on Media Literacy & Fighting

Disinformation, Strategic Communication & Media

Development, Freedom House

2022-2023: Senior Associated Expert, Platform for Security

and Defence Initiatives, Moldova

2023: Subject Matter Expert (USAID on the EE/MELDS

Moldova Media M Performance Evaluation), Integra

Government Services International

2020-2024: National Consultant (WPS, Gender

Mainstreaming, Gender and Humanitarian Action), UN

Women Moldova

Since September 2024: Ambassador of Moldova to Austria

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


AMBASSADORS' CALEIDOSCOPE

NEW ACCREDITATIONS

Pakistan

H.E. Mohammad Kamran Akhtar

Born on January 4, 1969

Spain

H.E. Aurora Mejía

Born on July 4, 1960

EDUCATION

Master’s Degree in Nuclear Physics

EDUCATION

Degree in Law, Complutense University of Madrid

CAREER

1995: Joined Ministry of Foreign Affairs of Pakistan, South

Asia Division and Russia Desk

2000-2005: Pakistan’s Alternative Permanent

Representative to the IAEA (Vienna), UNODC, UNCOPOUS

2005-2010: Director (Disarmament), Ministry of Foreign

Affairs

2010-2015: Director General, Department of Science and

Technology, OIC Jeddah

2016-2022: Director General Arms Control & Disarmament

and Science Diplomacy

2022-2024: Additional Secretary Arms Control and

Disarmament Policy Planning and Public Diplomacy, Ministry

of Foreign Affairs, Islamabad

Since September 2024: Ambassador of Pakistan to Austria

CAREER

1995-1996: Advisor, International Department,

Cabinet of the President

2005-2007: Advisor, International Department,

Cabinet of the President

2007-2008: Ambassador at large for the Promotion

of Gender Equality Policies

2008-2010: Director General for International Legal

Cooperation

2010-2012: Director General for International Legal

Cooperation and Relations with Confessions,

Ministry of Justice

2012-2015: Ambassador of Spain to Bosnia and Herzegovina

2015-2016: Ambassador at large for Afghanistan and

Pakistan

2016-2018: Deputy Director General for Security

2018-2020: Director General for Western, Central and

Southeast Europe, Ministry of Foreign Affairs, European

Union and Cooperation

2020: Director General of the European Union Department,

Cabinet of the President of the Government

2021 until 2024: Head (Secretary General) of the

Coordination Office of the Spanish Presidency of the

European Union, Cabinet of the President of the Government

Since June 2024: Ambassador of Spain to Austria

127

Issue

N 386


AMBASSADORS' CALEIDOSCOPE

NEW ACCREDITATIONS

New Accreditations

Non-Resident

Mauritania

H.E. Boubacar Kane

Since September 2024

Suriname

H.E. Gilbêrt Antoine van Lierop

Since June 2024

image/s (p. 124–128) by Carina Karlovits/HBF and Paul Kulec/HBF, Daniel Trippolt/HBF

128

Federal Minister Susanne Raab with

H.E. Pablo Berti Oliva (Cuba)

Diplomat’s Excursion

to Upper Austria

image/s by BMEIA/Auer-Grumbach

The international representatives

had the chance to visit the

exhibition in Bad Ischl and the

Gmundner ceramics factory

The Austrian Federal Ministry for European and International

Affairs invited the resident bilateral Ambassadors accredited

to the Republic of Austria, the Heads of International Organizations

and the OSCE as well as the Heads of the resident Permanent

Missions to a “diplomatic trip” to Upper Austria. The

diplomats first stopped at TGW Logistics in Marchtrenk before

heading to Gmunden to the famous Gmundner ceramics factory.

In the late afternoon, they visited the “Art with Salt and

Water” exhibition in Bad Ischl, which, together with the entire

Salzkammergut region, held the title of European Capital of

Culture in 2024. The first day ended with a joint dinner with

the Upper Austrian Chamber of Commerce. The next day, the

participants visited the Ars Electronica Center and attended a

reception with State Governor Thomas Stelzer, at which Federal

Minister Susanne Raab (representing Foreign Minister Alexander

Schallenberg) was also present. Last but not least, a visit

to Rosenbauer and a tour through the exhibition “200 Years of

Anton Bruckner” was organized.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


E I N H A U C H V E R F Ü H R U N G

„Spitzenköche

aus aller Welt

schwören auf

meinen Caviar.“

Romeo Schermann

Foto: © Hermann Gohl

Fotos (3): © ROLLING PIN / Gabauer

IMPERIAL CAVIAR | IMPERIAL SUPREME | OSSIETRA CAVIAR | ALMAS CAVIAR | STÖRFILETS

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AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

Ambassadors’

Caleidoscope

Ambassadors resident in Vienna.

Last update: November 2024

Foreign representatives in Austria

122 bilateral Ambassadors are representing their countries in Austria. SOCIETY presents them with

name, picture and day of accreditation.

Afghanistan

Argentina

Belarus

H.E Ms. Manizha

Bakhtari

since 07.01.2021

Huttengasse 24-26, 1160 Vienna

Tel. +43 1 402 10 06

embassy@afghanistan-vienna.com

afghanistan-vienna.org

H.E. Mr. Holger Federico

Martinsen

since 09.03.2023

Lugeck 1-2/7/44A

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 84 63

embajada@embargviena.at

H.E. Mr. Andrei Dapkiunas

since 30.09.2020

Hüttelbergstraße 6, 1140 Vienna

Tel. +43 1 419 96 30

austria@mfa.gov.by

austria.mfa.gov.by

Albania

Armenia

Belgium

130

H.E. Mr. Fatmir Velaj

since 26.06.2024

Prinz-Eugen-Straße 18/1/5

1040 Vienna

Tel. +43 1 328 86 56

embassy.vienna@mfa.gov.al

H.E. Mr. Andranik

Hovhannisyan

since 18.11.2024 (designated)

Hadikgasse 28,

1140 Vienna

Tel. +43 1 522 74 79

officearmaustria@mfa.am

H.E. Ms. Caroline

Vermeulen

since 16.09.2022

Schönburgstraße 10

1040 Vienna

Tel. +43 1 502 07 0

vienna@diplobel.fed.be

Algeria

Australia

Bolivia

H.E. Mr. Larbi Latroch

since 20.06.2023

Rudolfinergasse 18

1190 Vienna

Tel. +43 1 369 88 53-55

algerianembassy.vienna@algerische-botschaft.at

algerische-botschaft.at

H.E. Mr. Ian David

Grainge Biggs

since 20.06.2023

Gertrude-Fröhlich-Sandener-

Straße 2, 1100 Vienna

Tel. +43 1 506 74 0

vienna.Embassy@dfat.gov.au

austria.embassy.gov.au

Ms. Maria Jolanta

Materna Gorna

Chargé d’Affaires

since 05.04.2023

Prinz-Eugen-Strasse 18/1/10A

1040 Vienna

Tel. +43 1 587 46 75

embolaustria@embajada-bolivia.at

embajada-bolivia.at

Andorra

Azerbaijan

Bosnia and Herzegovina

H.E. Mr. Jaume Serra Serra

since 13.01.2020

Kärntner Ring 2A/13

1010 Vienna

Tel. +43 1 961 09 09 20

ambaixada_austria@govern.ad

H.E. Mr. Rovshan

Sadigbayli

since 12.09.2021

Hügelgasse 2

1130 Vienna

Tel. +43 1 403 13 22

vienna@mission.mfa.gov.az

H.E. Mr. Sinisa Bencun

since 29.09.2023

Tivoligasse 54

1120 Vienna

Tel. +43 1 811 85 55

bhbotschaft@bhbotschaft.at

bh-botschaft.at

Angola

Bangladesh

Brazil

H.E. Ms. Isabel de Jesus

da Costa Godinho

since 20.06.2023

Leonard-Bernstein-Str. 10,

1220 Vienna

Tel. +43 1 718 74 88

embangola-viena@embangola.at

embangola.at

H.E. Mr. Asad Alam Siam

since 21.11.2023

Peter-Jordanstraße 50

1190 Vienna

Tel. +43 1368 1111

mission.vienna@mofa.gov.bd

bangladootvienna.gov.bd

H.E. Mr. Nelson Antonio

Tabajara de Oliveira

since 05.05.2022

Pestalozzigasse 4/2

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 06 31

brasemb.viena@itamaraty.gov.br

viena@itamaraty.gov.br

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Bulgaria

H.E. Ms. Desislava

Naydenova-Gospodinova

since 09.03.2023

Costa Rica

H.E. Ms. Olga Marta

Sauma Uribe

since 16.11.2024 (designated)

Denmark

H.E. Mr. Christian

Gronbech-Jensen

since 03.11.2022

AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

Schwindgasse 8

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 31 13

amboffice@embassybulgaria.at

Floßgasse 7/1/3-4,

1020 Vienna

Tel. +43 1 263 38 24

embcr-at@rree.go.cr

Führichgasse 6, 1010 Vienna

Tel. +43 1 512 79 04

vieamb@um.dk

oestrig.um.dk

Burkina Faso

Côte d’Ivoire

Dominican Republic

H.E. Ms. Maimounata

Ouattara

since 20.06.2023

Strohgasse 14c/5

1030 Vienna

Tel. +43 1 503 82 64

s.r@abfvienne.at

abfvienne.at

H.E. Mr. Cisse Yacouba

since 20.06.2023

Leopold-Ungar Platz 2-3-32+333

1190 Vienna

Tel. +43 1 581 00 76

secretariat.autriche@diplomatie.

gouv.ci

ambaciaut.org

H.E. Ms. Angela Marianna

Vigliotta Mella

since 20.02.2024

Prinz-Eugen-Straße 18

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 85 55

embadomaustria@mirex.gob.do

Canada

Croatia

DPR Korea

H.E. Mr. Troy Lulashnyk

since 12.01.2022

H.E. Mr. Daniel Glunčić

since 13.01.2020

H.E. Mr. Kang Il Choe

since 14.03.2020

Laurenzerberg 2/III

1010 Vienna

Tel. +43 1531 38 30 00

vienn.g@international.gc.ca

Rennweg 3

1030 Vienna

Tel. +43 1 485 95 24

croemb.bec@mvep.hr

Beckmanngasse 10-12,

1140 Wien

Tel. +43 1 894 23 13

d.v.r.korea.botschaft@chello.at

kanada.at

at.mvep.hr

131

Chile

Cuba

Ecuador

H.E. Mr. Alex Wetzig Abdale

since 15.01.2024

Lugeck 1/III/10

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 92 08

echile.austria@minrel.gob.cl

H.E. Mr. Pablo Berti Oliva

since 09.03.2023

Kaiserstraße 84/1/1

1070 Vienna

Tel. +43 1 877 81 98

secembajador@ecuaustria.at

misiones.minrex.gob.cu/Austria

H.E. Ms. Mireya del Carmen

Muñoz Mera

since 12.01.2022

Goldschmiedgasse 10/205,

1010 Wien

Tel. +43 535 32 08

eecuaustria@cancilleria.gob.ec

China

Cyprus

Egypt

H.E. Ms. Mei Qi

since 09.03.2023

Metternichgasse 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 714 3149

chinaemb_at@mfa.gov.cn

chinaembassy.at

H.E. Mr. Andreas Ignatiou

since 20.02.2024

Lothringerstraße 4/3/MZ

1040 Vienna

Tel. +43 1 513 06 30

viennaembassy@mfa.gov.cy

H.E. Mr. Mohamed Ibrahim

Nasr Salem

since 10.09.2024

Hohe Warte 50-54

1190 Vienna

Tel. +43 1 370 81 04

egyptembassyvienna@

egyptembassyvienna.at

egyptembassyvienna.at

Colombia

Czech Republic

El Salvador

H.E. Ms. Laura Gabriela

Gil Savastano

since 29.09.2023

Stadiongasse 6-8/15

1010 Vienna

Tel. +43 1 405 42 49

eaustria@cancilleria.gov.co

H.E. Mr. Jiří Šitler

since 16.09.2022

Penzinger Straße 11-13

1140 Vienna

Tel. +43 1 899 58 111

vienna@mzv.gov.cz

mzv.gov.cz/vienna

H.E. Ms. Julia Emma

Villatoro Tario

since 13.01.2020

Prinz-Eugen-Straße 72/2/1

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 38 74

elsalvador@embasal.at

rree.gob.sv

Issue

N 386


AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

132

Estonia

Finland

France

Georgia

Germany

Ghana

H.E. Ms. Merle Pajula

since 16.09.2022

Wohllebengasse 9/12

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 77 61 11

embassy.vienna@mfa.ee

vienna.mfa.ee

H.E. Ms. Nina Irmeli

Vaskunlahti

since 21.11.2023

Opernring 3-5/6

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 03 65

sanomat.wie@formin.fi

finnland.at

H.E. Mr. Matthieu Peyraud

(designated)

since 03.09.2024

Technikerstraße 2,

1040 Vienna

Tel. +43 1 502 75 0

secretariat.vienne-amba@

diplomatie.gouv.fr

at.ambafrance,org

Mr. Alexander Maisuradze

Chargé d’Affaires

since 17.10.2024

Rudolfsplatz 2/1/8

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 98 48

vienna.emb@mfa.gov.ge

H.E. Mr. Vito

Dietrich Cecere

since 29.09.2023

Gauermanngasse 2-4

1010 Vienna

Tel. +43 1 711 54 0

info@wien.diplo.de

wien.diplo.de

H.E. Mr. Philbert Abaka

Johnson

since 03.03.2021

Donau-City-Straße 11/11/1

1220 Vienna

Tel. +43 1 2632988

vienna@mfa.gov.gh

ghanaembassy.at

Greece

Guatemala

Honduras

Holy See

Hungary

Iceland

H.E. Mr. Georgios Iliopoulos

since 15.01.2024

Argentinierstraße 14,

1040 Vienna

Tel. +43 1 506 15 33

gremb@griechischebotschaft.at

mfa.gr/missionsabroad/austria

H.E. Mr. Jorge Skinner

Klee Arenales

since 09.03.2023

Prinz Eugen Straße 18/2,

Top 23-24B

1040 Vienna

Tel. +43 1 714 35 70

embajada@embaguate.co.at

H.E. Ms. Elena María Freije

Murillo

since 09.03.2023

since 01.10.2018

Schwindgasse 5/1/5,

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 21 30

embajada@hondurasviena.at

H.E. Mr. Archbishop Pedro

López Quintana

since 14.06.2019

Theresianumgasse 31,

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 13 27

napaustria@nuntiatur.at

nuntiatur.at

H.E. Ms. Edit Szilagyine

Batorfi

since 29.09.2023

Bankgasse 4-6,

1010 Vienna

Tel. +43 1 537 80 300

mission.vie@mfa.gov.hu

becs.mfa.gov.hu/deu

H.E. Ms. Helga Hauksdottir

since 29.09.2023

Naglergasse 2/3/8

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 2771

vienna@mfa.is

India

Indonesia

Iran

Iraq

Ireland

Israel

H.E. Mr. Shambhu Santha

Kumaran

since 26.06.2024

Kärntner Ring 2,

1015 Vienna

Tel. +43 1 505 86 66

emb.vienna@mea.gov.in

eoivienna.gov.in

H.E. Mr. Damos Dumoli

Agusman

since 16.03.2022

Gustav-Tschermak-Gasse 5-7

1180 Vienna

Tel. +43 1 476 23 0

wina.kbri@kemlu.go.id

Mr. Mahmoud Rezvani

Chargé d’Affaires

since 27.09.2024

Jauresgasse 9,

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 26 50

public@iranembassy.at

austria.mfa.gov.ir/de

H.E. Mr. Baker Fattah

Hussen Hussen

since 14.06.2019

Johannesgasse 26 (P.O.Box 322),

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 81 95

office@iraqembassy.at

H.E. Ms. Barbara Cullinane

since 10.09.2024

Rotenturmstraße 16-18/5

1010 Vienna

Tel. +43 1 715 42 46 10

vienna@dfa.ie

H.E. Mr. David Yitshak Roet

since 21.11.2023

Anton-Frank-Gasse 20, 1180 Vienna

Tel. +43 1 476 46 0

ambassador-assistant@

vienna.mfa.gov.il

vienna.mfa.gov.il

image/s by Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs,, Fotostudio Floyd,, Bmeia/mahmoud, Bmeia/mahmoud, SOCIETY/Pobaschnig, Clemens Schwarz

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Italy

H.E. Mr. Giovanni Pugliese

since 20.02.2024

Rennweg 27,

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 51 21

ambasciata.vienna@esteri.it

ambvienna.esteri.it

Kuwait

H.E. Mr. Talal Sulaiman

Alfassam

since 16.09.2022

Strassergasse 32

1190 Vienna

Tel. +43 1 405 56 46

embassy@kuwaitembassy.at

kuwaitembassy.at

Liechtenstein

H.H. Ms. Maria-Pia

Kothbauer Prinzessin

v.u.z.L.

since 11.12.1997

Löwelstraße 8/7

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 92 11

vienna@llv.li

AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

Japan

Kyrgyzstan

Lithuania

H.E. Mr. Ryuta Mizuuchi

since 11.01.2023

H.E. Mr. Tolendy Makeyev

since 12.09.2021

H.E. Ms. Lina Ruksteliene

since 11.01.2023

Heßgasse 6,

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 92 0

info@wi.mofa.go.jp

Invalidenstraße 3/8

1030 Vienna

Tel. +43 1 535 03 79

kgembassy.at@mfa.gov.kg

Löwengasse 47/4

1030 Vienna

Tel. +43 1 718 54 67

amb.at@urm.lt

at.emb-japan.go.jp

at.mfa.lt

Jordan

Laos

Luxembourg

H.E. Mr. Mohammed

Sameer Hindawi

since 10.09.2024

Rennweg 17/4,

1030 Vienna

Tel. +43 1 405 10 25/26

info@jordanembassy.at

jordanembassy.at

H.E. Mr. Khonepheng

Thammavong

since 16.03.2022

Sommerhaidenweg 43

1180 Vienna

Tel. +43 1 890 2319 11

laoembassyinvienna@

hotmail.com

laoembassyvienna.gov.la

H.E. Mr. Jean Graff

03.11.2022

Sternwartestraße 81

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 21 42

vienne.amb@mae.etat.lu

vienne.mae.lu/ge

133

Kazakhstan

Latvia

Malaysia

H.E. Mr. Mukhtar Tileuberdi

since 29.09.2023

Prinz Eugenstr. 32

1040 Vienna

Tel. +43 1 890 800 810

vienna@mfa.kz

H.E. Ms. Guna Japiņa

since 12.09.2021

Stefan-Esders-Platz 4

1190 Vienna

Tel. +43 1 403 31 12

embassy.austria@mfa.gov.lv

mk.gov.lv/en

H.E. Mr. Ikram

bin Mohd Ibrahim

since 12.01.2022

Floridsdorfer Hauptstraße 1-7,

PeakVienna 24. Floor

1210 Vienna

Tel. +43 1 505 10 42

embassy@embassymalaysia.at

Kenya

Lebanon

Malta

H.E. Mr. Maurice Makoloo

since 20.02.2024

Andromeda Tower,

Donau-City-Straße 6/16

1220 Vienna,

Tel. +43 1 712 39 19

office@kenyaembassyvienna.at

H.E. Mr. Ibrahim Assaf

since 5.12.2017

Oppolzergasse 6/3

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 88 21/22

embassy.lebanon@inode.at

H.E. Ms. Natasha Meli

Daudey

since 06.11.2018

Opernring 5/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 586 50 10

maltaembassy.vienna@gov.mt

kenyaembassyvienna.at

Kosovo

Libya

Mexico

Mr. Albinot Bimbashi

Chargé d’Affaires

since 07.12.2022

H.E. Mr. Osama Abduljalil

Ahmed Abdulhadi

since 16.03.2022

H.E. Mr. Jose Antonio

Zabalgoitia Trejo

since 20.02.2024

Goldeggasse 2/15

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 11 77

embassy.austria@rks-gov.net

ambasada-ks.net/at/

Blaasstraße 33

1190 Vienna

Tel. +43 1 367 76 39

ambassadorsoffice@libyanembassyvienna.at

Renngasse 5, 1. OG, Tür 5 + 6

1010 Vienna

Tel. +43 1 310 73 83

embaustria@sre.gob.mx

embamex.sre.gob.mx/austria/

Issue

N 386


AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

Moldova

H.E. Ms. Victoria Rosa

since 10.09.2024

Löwengasse 47/10, 1030 Vienna

Tel. +43 1 961 10 30

embassy.austria@mfa.gov.md

austria.mfa.md

Netherlands

H.E. Mr. Peter Christiaan

Potman

since 29.09.2023

Opernring 5/7

1010 Vienna

Tel. +43 1 589 39

wen@minbuza.nl

nederlandwereldwijd.nl/landen/

oostenrijk

Norway

H.E. Ms. Susan Eckey

since 03.11.2022

The ICON Vienna, Wiedner Gürtel 13,

Turm 24, 1100 Vienna

Tel. +43 1 71 660

emb.vienna@mfa.no

norwegen.no/de/austria

134

Mongolia

Montenegro

Morocco

Myanmar

Namibia

H.E. Mr. Tsengeg Mijiddorj

since 12.01.2022

Fasangartengasse 45

1130 Vienna

Tel. +43 1 535 28 07/12

vienna@mfa.gov.mn

embassymon.at

Ms. Stanica Andic

Chargé d’Affaires

since 20.04.2024

Lothringerstraße 14-16/11/3

1030 Vienna

Tel. +43 1 512 08 99

austria@mfa.gov.me

gov.me/naslovna

H.E. Mr. Azzeddine Farhane

since 10.07.2019

Hasenauerstraße 57

1180 Vienna

Tel. +43 1 586 66 51

emb-pmissionvienna@

morocco.at

H.E. Mr. Min Thein

since 07.12.2020

(designated)

Donau-City-Straße 6,

Andromeda Tower Top 9.OG/1

1220 Vienna

Tel. +43 1 26 69 105

office@myanmarembvienna.at

myanmarembvienna.at

H.E. Mr. Vasco Mushe

Samupofu

since 20.06.2023

Zuckerkandlgasse 2

1190 Vienna

Tel. +43 1 402 93 71

nam.emb.vienna@speed.at

embnamibia.at

Nepal

New Zealand

Nicaragua

Nigeria

North Macedonia

H.E. Mr. Bharat Kumar

Regmi

since 16.09.2022

Schwindgasse 5/1/6,

1040 Vienna

Tel. +43 235 02 75 01

mission@nepalmission.at

Mr. David James Lilly

Chargé d’Affaires

The ICON Vienna, Tower 24,

Level 15.02

Wiedner Gürtel 13, 1110 Vienna

Tel. +43 1 505 3021

nzemb-vienna@mfat.net

nzembassy.com/austria

H.E. Ms. Sabra Amari

Murillo Centeno

since 05.07.2021

Prinz-Eugen-Straße 18, Stiege 1,

Top 34, 1040 Vienna

+43 1 802 24 02

embanicaustria@gmail.com

Mr. Dogon Daji Haliru Bello

Chargé d’Affaires

since 25.11.2023

Rennweg 25, Postfach 183,

1030 Wien

Tel. +43 1 712 66 86

info@nigeriaembassyvienna.com

nigeriaembassyvienna.com

H.E. Mr. Osvit Rosoklija

since 16.03.2022

Kinderspitalgasse 5/2

1090 Wien

Tel. +43 1 524 87 56

vienna@mfa.gov.mk

mfa.gov.mk

Oman

Order of Malta

Pakistan

Palestine

Panama

H.E. Mr. Yousuf Ahmed

Hamed Al Jabri

since 07.01.2019

Währinger Straße 2 / Top 24-25

1090 Wien

Tel. +43 1 310 86 434

vienna@omanembassy.at

H.E. Mr. Sebastian Prinz

von Schoenaich-Carolath

since 16.04.2018

Johannesgasse 2, 1010 Vienna

Tel. +43 1 512 13 47

austriaembassy@orderofmalta.int

orderofmalta.int

H.E. Mr. Mohammad

Kamran Akhtar Malik

since 10.09.2024

Hofzeile 13

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 73 81

parepvienna1@mofa.gov.pk

mofa.gov.pk/austria

H.E. Mr. Salahaldin

Abdalshafi

since 22.10.2013

Josefsgasse 5

1080 Vienna

Tel. +43 1 408 82 02

office@palestinemission.at

palestinemission.at

Mr. Natanael Pineda

Rodriguez

Chargé d’Affaires,

since 03.07.2023

Goldschmiedgasse 10/403

1010 Vienna

Tel. +43 1 587 23 47

embpanamaaustria@mire.gob.pa

image/s by Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs,, Fotostudio Floyd, SOCIETY/Salas -Torrero, Clemens Schwarz

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Paraguay

H.E Mr. Juan Francisco

Facetti Fernandez

since 14.06.2019

Prinz-Eugen-Straße 18/1/3A

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 46 74

embaparviena@gmail.com

Republic of Korea

H.E. Mr. Sang Wook Ham

since 11.01.2023

Gregor-Mendel-Straße 25

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 19 91

rokemb.austria@mofa.or.kr

overseas.mofa.go.kr/at-en/

index.do

Slovakia

H.E. Mr. Jozef Polakovic

since 29.09.2023

Armbrustergasse 24

1190 Vienna

Tel. +43 1 318 90 55/200

emb.vienna@mzv.sk

mzv.sk/vieden

AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

Peru

Romania

Slovenia

Ms. Claudia Elizabeth

Guevara de la Jara

Chargée d’Affaires

since 11.06.2024

Mahlerstraße 7/22

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 43 77

embajada@embaperu.at

H.E. Mr. Emilian Horațiu

Hurezeanu

since 05.07.2021

Prinz-Eugen-Straße 60

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 32 27

viena@mae.ro

viena.mae.ro

H.E. Mr. Aleksander

Geržina

since 05.07.2021

Kolingasse 12

1090 Vienna

Tel. +43 1 319 11 60

sloembassy.vienna@gov.si

dunaj.veleposlanistvo.si

Philippines

Russian Federation

South Africa

H.E. Ms. Evangelina

Lourdes Bernas

since 20.06.2023

Donau-City-Straße 11, (ARES Tower

20/21. Etage), 1220 Wien

Tel. +43 1 533 24 01

office@philippine-embassy.at

viennape.dfa.gov.ph

H.E. Mr. Dmitrii Liubinskii

since 07.10.2015

Reisnerstraße 45-47

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 12 29

info.austria@mid.ru

rusemb.at

H.E. Mr. Rapulane Sydney

Molekane

since 10.07.2019

Sandgasse 33

1190 Vienna

Tel. +43 1 320 64 93

vienna.bilateral@dirco.gov.za

suedafrika-botschaft.at

135

Poland

San Marino

Spain

Mr. Zenon Henryk Kosiniak

Kamysz

Chargé d’Affaires

since 11.10.2024

Hietzinger Hauptstraße 42c

1130 Vienna

Tel. +43 1 870 15 100

wieden.amb.sekretariat@

msz.gov.pl

gov.pl/web/austria

H.E. Ms. Elena Molaroni

since 17.09.2008

Prinz Eugen Strasse 16/2/31,

1040 Vienna

Tel. +43 1 941 59 69

rsmvienna@gmail.com

H.E. Ms. Maria Aurora Mejia

Errasquin

since26.06.2024

Argentinierstraße 34

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 57 88

emb.viena@maec.es

exteriores.gob.es/Embajadas/

VIENA

Portugal

Saudi Arabia

Sri Lanka

H.E. Mr. Miguel Maria

Simoes Coelho de Almeida

e Sousa

since 05.07.2022

Opernring 3/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 586 75 36

viena@mne.pt

H.E. Mr. Abdullah Khalid

O Tawlah

since 21.11.2023

Schottenring 21, 1010 Vienna

Tel. +43 1 367 25 31

saudiembassy@saudiembassy.at

H.E. Mr. Matota Rallage

Kulatilaka Lenagala

since 21.11.2023

Weyringergasse 33-35 (4. Stock)

1040 Wien

Tel. +43 1 503 79 88

slemb.vienna@mfa.gov.lk

srilankaembassy.at

Qatar

Serbia

Sudan

H.E. Mr. Jassim Yaaqob

Y.I. Al-Hamadi

since 15.01.2024

Schottenring 10 (Top 7a,b,c)

1010 Vienna

Tel. +43 1 310 49 50

katar.botschaft@mofa.gov.qa

H.E. Mr. Marko Blagojevic

since 20.02.2024

Ölzeltgasse 3/7

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 25 95

embassy.vienna@mfa.rs

vienna.mfa.gov.rs

H.E. Mr. Magdi Ahmed

Mofadal Elnour

since 28.07.2022

Reisnerstraße 29/5, 1030 Wien

Tel. +43 1 710 23 43 – 45

sudanivienna@prioritytelecom.biz

sudanivienna.at

Issue

N 386


AMBASSADORS’ CALEIDOSCOPE

IN AUSTRIA

Sweden

H.E. Ms. Annika Lisa

Markovic

since 12.09.2021

Tunisia

H.E. Ms. Samia Ilhem

Ammar

since 20.02.2024

United States

H.E. Ms. Victoria

Reggie Kennedy

since 12.01.2022

Liechtensteinstraße 51

1090 Vienna

Tel. +43 1 217 53 0

ambassaden.wien@gov.se

Sieveringerstraße 187

1190 Vienna

Tel. +43 1 44 02 144/148

at.vienne@aon.at

Boltzmanngasse 16

1090 Vienna

Tel. +43 1 313 39

ViennaUSEmbassy@state.gov

swedenabroad.com/wien

at.usembassy.gov/de

Switzerland

Türkiye

Uruguay

136

Syria

Tajikistan

Tanzania

Thailand

H.E. Ms. Salome Meyer

since 11.01.2023

Prinz Eugen-Strasse 9a

1030 Vienna

Tel. +43 1 795 05

vie.vertretung@eda.admin.ch

eda.admin.ch/wien

Mr. Hasan Khaddour

Chargé d’Affaires a.i.

since 26.04.2021

Daffingerstraße 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 533 46 33

syrianembassyvienna@utanet.at

H.E. Mr. Idibek Kalandar

since 5.12.2017

Hutweidengasse 47

1190 Vienna

Tel. +43 1 409 82 66

info@tajikembassy.at

tajikembassy.at

H.E. Ms. Naimi Sweetie Aziz

since 21.11.2023

Leopold-Ungar-Platz 2, 1190 Vienna

Tel: +43 1 589 47 50 11

office@tanzaniaembassyvienna.at

www.at.tzembassy.go.tz

Mr. Cheevindh Nathalang

Minister Plenipotentiary

since 4.10.2022

Cottagegasse 48

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 33 35

embassy@thaivienna.at

thaiembassy.at

Turkmenistan

Ukraine

United Arab Emirates

United Kingdom

H.E. Mr. Ozan Ceyhun

since 25.02.2020

Prinz-Eugen-Straße 40

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 73 38/0

botschaft.wien@mfa.gov.tr

vienna.emb.mfa.gov.tr

H.E. Mr. Hemra

Amannazarov

since 16.09.2022

Argentinierstraße 22/II/EG

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 64 70/72

info@turkmenistan.at

austria.tmembassy.gov.tm/en/

contacts

H.E. Mr. Vasyl Khymynets

since 12.01.2022

Naaffgasse 23

1180 Vienna

Tel. +43 1 479 71 72 11

emb_at@mfa.gov.ua

austria.mfa.gov.ua/

H.E. Mr. Hamad Ali

Mohammed Subaih Alkaabi

since 16.03.2022

Chimanistraße 36

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 14 55

ViennaEMB@mofa.gov.ae

mofaic.gov.ae/en/missions/vienna

H.E. Ms. Lindsay Skoll

since 12.01.2022

Jauresgasse 12

1030 Vienna

Tel. +43 1 716 13 0

press@britishembassy.at

gov.uk/world/organisations/

british-embassy-vienna

Uzbekistan

Venezuela

Vietnam

Yemen

H.E. Mr. Alejandro Garofali

Acosta

since 04.10.2024

Mahlerstrasse 11/2/2

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 66 36

uruaustria@mrree.gub.uy

H.E. Mr. Bakhtiyor

Ibragimov

since 21.11.2023

Pötzleinsdorferstraße 49

1180 Vienna

Tel. +43 1 315 39 94

embassy@usbekistan.at

usbekistan.at

H.E. Ms. Claudia Salerno

Caldera

since 20.05.2024

Prinz-Eugen-Straße 72/1

1040 Vienna

Tel. +43 1 712 26 38

embajada@austria.gob.ve

austria.gob.ve

Mr. Duc Linh Nguyen

Chargé d’Affaires

since 31.08.2024

Felix-Mottl-Straße 20

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 07 55

office@vietnamembassy.at

H.E. Mr. Haytham

Abdulmomen Hassan

Shoja’aadin

since 31.01.2017

Reisnerstraße 18-20/3-4

1030 Vienna

Tel. +43 1 503 29 30

embassy@yemenembassy.at

image/s by Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs, Fotostudio Floyd, Bmeia/mahmoud, Clemens Schwarz

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Neues von PaN

DIPLOMATIE

PAN

Der Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften – PaN

blickt auf ereignisreiche Monate zurück. Stets mit dem Ziel, Beziehungen

zwischen fremden Staaten und Österreich zu stärken, wurden wieder zahlreiche

Veranstaltungen und Treffen organisiert.

Sommerkonzert 2024

des Dachverbands-PaN

Am 25. August 2024 lud der Dachverband aller

österreichisch-ausländischen Gesellschaften

– PaN zum traditionellen Sommerkonzert unter

der Patronanz der Wiener Philharmoniker in die

Albert Hall im VIII. Wiener Gemeindebezirk. Harald

Krumpöck dirigierte die Camerata Prima Wien, ein

Orchester hochbegabter Nachwuchsmusiker:innen,

die im Förderprogramm der Wiener Philharmoniker

ausgebildet werden.

In Vertretung des PaN-Präsidenten Univ.-Prof.

Dr. Hermann Mückler eröffnete PaN-Generalsekretär

Senator h.c. Walter J. Gerbautz mit Dank an

die zahlreich erschienenen Vorstände der bilateralen

PaN-Gesellschaften, insbesondere an den

Vizepräsidenten der Österreichisch-Serbischen

Gesellschaft, Mag. Mladen Filipovic, für die Veranstaltungslocation.

Es folgten Grußworte von

DI Regina Wiala-Zimm seitens der Stadt Wien,

Europa und Internationales, und einleitende Worte

der Geschäftsführerin der Camerata Prima Wien,

Angelika Persterer-Ornig.

137

PaN-Preis des

BMEIA 2024

Der PaN-Preis 2024 des BMEIA wurde am 29. Oktober

2024 in einer feierlichen Zeremonie im historischen

Alois Mock Saal des BMEIA an die Präsidentin der Österreichisch-Indischen

Gesellschaft-PaN Radha Anjali von Sektionsleiter

Botschafter Christoph Thun-Hohenstein und PaN-

Präsident Hermann Mückler überreicht.

Besuch der ÖVAEG

am Flughafen Wien

Foto/s © Sebastian Kocon

A

m 22. Oktober 2024 besuchte eine Delegation

der Österreichisch Vereinigten Arabischen

Emirate Gesellschaft (ÖVAEG) den Flughafen Wien,

wo sie von Günther Ofner, Vorstandsdirektor der

Flughafen Wien AG, persönlich empfangen wurde.

Im Rahmen des Besuchs erhielten die Vorstandsmitglieder

die Möglichkeit, den imposanten Airbus

A380 der Fluglinie Emirates zu besichtigen, begleitet

von der Emirates-Österreich-Managerin Elisabeth

Zauner.

Issue

N 386


ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

Ambassadors’

Caleidoscope

Austrian representatives

Österreich hat mit 196 Staaten diplomatische Beziehungen. In 94 Ländern unterhält der Staat

Botschaften, Kulturforen und Generalkonsulate. SOCIETY zeigt alle auf einen Blick.

Stand November 2024

Ägypten, Botschaft

Armenien, BMEIA

Belgien, Botschaft

Georg Pöstinger

Ägypten, Eritrea, Sudan

Robert Gerschner

Georgien, Armenien

Jürgen Meindl

Belgien

3 Abu El Feda Straße, 15. Stock,

Zamalek, 11211 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/kairo

Inoffice Business Centre, 5th floor,

Chovelidze Street 4, 0108 Tbilisi

Tel. (+995/32) 243 44 02

tiflis-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/armenien

Avenue de Cortenbergh 52,

B-1000 Brüssel

Tel. (+32 / 2) 2890-700

bruessel-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/bruessel

138

Ägypten, Kulturforum

Albanien, Botschaft

Algerien, Botschaft

Daniela Herta

Ägypten

3 Abu El Feda Straße, 15. Stock,

Zamalek, 11211 Kairo

Tel. (+20 / 2) 3570 29 75

kairo-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-kairo

Monika Zach

Albanien

Argentinien, Botschaft

Rruga Xibrakeve 4,Tirana

Tel. (+355 / 4) 22 74 855, (+355 / 4)

22 74 856

tirana-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/tirana

Christine Moser

Algerien, Niger

17, Chemin Abdelkader Gadouche,

16035 Hydra

Tel. (+213 / 23) 47 28 15

algier-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/algier

Andreas Melán

Argentinien, Paraguay, Uruguay

Calle French 3671,

1425 Buenos Aires

Tel. (+54 / 11) 4809 5800

buenos-aires-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-buenos-aires

Aserbaidschan, Botschaft

Äthiopien, Botschaft

Australien, Botschaft

Belarus, Botschaft

Thomas Schuller-Götzburg

Aserbaidschan, Turkmenistan

Landmark III, 7. Stock, Nizami Str.

90A, AZ-1010 Baku

Tel. (+994) 12 465 99 33

baku-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/baku

Simone Knapp

Äthiopien, Dschibuti, Kongo,

Uganda, Südsudan

Nifas Silk Lafto, Woreda 03, H.No.

535, Addis Abeba

Tel: (+251 / 11) 371 25 80

addis-abeba-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

addisabeba

Elisabeth Kögler

Australien, Fidschi, Kiribati,

Marshallinseln, Mikronesien -

Föderierte Staaten von, Nauru,

Neuseeland, Papua-Neuguinea,

Salomonen, Samoa, Tuvalu,

Tonga, Vanuatu

12 Talbot Street, Forrest, ACT 2603,

Tel. (+61 / 2) 6295 1533 (Amt)

canberra-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/canberra

Ronald Sturm

Chargé d‘Affaires

Belarus

Belinskogo Str. 23-329a,

220113 Minsk

Tel. (+375 / 17) 319 05 41

minsk-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/oeb-minsk

Belgien, Kulturforum

Waltraud Strommer

Botschaftsrätin, Direktorin

Avenue de Cortenbergh 52,

B-1000 Brüssel

Tel. (+32 / 2) 2890-700

bruessel-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-bruessel

Bosnien und Herzegowina, Botschaft

Brasilien, Botschaft

Bulgarien, Botschaft

Georg Diwald

Bosnien und Herzegowina

Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo

Tel. (+387 / 33) 279 400

sarajewo-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/sarajewo

austrijska-ambasada.ba

Stefan Scholz

Brasilien, Suriname

SES (Setor de Embaixadas Sul),

Av. das Nacoes, Quadra 811 - Lote

40, 70426-900 Brasilia DF

Tel. (+55/61) 3443 3421

brasilia-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/brasilia

Andrea Ikic-Böhm

Bulgarien

Boulevard Zar Oswoboditel 13/Ulica

Schipka 4, BG-1000 Sofia

Tel. (+359 / 2) 932 90 32

sofia-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/sofia

Foto/s © Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs, Fotostudio Floyd

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Chile, Botschaft

Werner Senfter

Chile

Barros Errazuriz 1968, 3 piso,

Santiago de Chile

Tel. (+56 / 2) 2223 47 74

santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

santiagodechile,

chile-embajadadeaustria.at

Dänemark, Botschaft

Alice Irvin

Dänemark, Island

Sölundsvej 1,

DK-2100 Kopenhagen

Tel. (+45) 39 29 41 41

kopenhagen-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

kopenhagen

Frankreich, Botschaft

Barbara Kaudel-Jensen

Frankreich, Monaco

6, Rue Fabert, F-75007 Paris

Tel. (+33 / 1) 40 63 30 - 63

paris-ob@bmeia.gv.at

amb-autriche.fr,

aussenministerium.at/paris

ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

China, Botschaft

Deutschland, Botschaft

Frankreich, Generalkonsulat

Andreas Riecken

China, Mongolei

Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5,

100600 Peking

Tel. (+86) 108 531 1700

peking-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/peking

Michael Linhart

Deutschland

Stauffenbergstraße 1,

D-10785 Berlin

Tel. (+49 / 30) 202 87-0

berlin-ob@bmeia.gv.at

oesterreichische-botschaft.de,

aussenministerium.at/berlin

Andreas Lins

29, Avenue de la Paix,

F-67000 Straßburg

Tel. (+33) 388 35 13 94

strassburg-gk@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

strassburggk

China, Generalkonsulat

Deutschland, Generalkonsulat

Frankreich, Kulturforum

Gerhard Zettl

2201 Chinachem Tower, 34-37

Connaught Road,

Central Hongkong

Tel. (+852) 2522 80 86

hongkong-gk@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/hongkong

Eva Maria Ziegler

Ismaninger Straße 136, D-81675

München

Tel. (+49 / 89) 99 815-0

muenchen-gk@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/muenchen,

oegkmuenchen.de

Julia Thallinger

Gesandte (kulturelle Angelegenheiten),

Direktorin

17, avenue de Villars,

F-75007 Paris

Tel. (+33 / 1) 47 05 27 10

paris-kf@bmeia.gv.at

austrocult.fr

139

China, Generalkonsulat

Deutschland, Kulturforum

Georgien, Botschaft

Helmut Rakowitsch

Qi Hua Tower, 3rd floor No. 3A, 1375

Huai Hai Road,

Shanghai 200031

Tel. (+86 / 21) 647 40 268

shanghai-gk@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/shanghaigk

Johanna Rohland-Lindner

Botschaftsrätin, Direktorin

Stauffenbergstraße 1,

D-10785 Berlin

Tel. (+49 / 30) 202 87-0

berlin-kf@bmeia.gv.at

kulturforumberlin.at

Robert Gerschner

Georgien, Armenien

Inoffice Business Centre, 5th floor,

Chovelidze Street 4, 0108 Tbilisi

Tel. (+995 / 32) 243 44 02

tiflis-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/oeb-tiflis

China, Generalkonsulat

Estland, Botschaft

Griechenland, Botschaft

N.N.

Unit 1202, Teem Tower, Teemall,

208 Tianhe Road, Guangzhou

510620 Guangdong

Tel: (+86/20) 85160047

guangzhou@wko.at

wko.at/department/1862 wko.at/

aussenwirtschaft/china

Peter Mikl

Estland

Vambola 6, 5. Stock,

EE-10114 Tallinn

Tel. (+372) 627 87 40

tallinn-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/tallinn

Gerda Vogl

Griechenland

4, Vass. Sofias, GR-10674 Athen

Tel. (+30 / 210) 725 72 – 70

athen-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/athen

China, Generalkonsulat

Finnland, Botschaft

Heiliger Stuhl, Botschaft

Günther Lazelsberger

27 F, Yanlord Landmark Office

Tower, No. 1, Section 2, Renmin

South Road, 610016 Chengdu

Tel. (+86 / 28) 632 44 301

bmeia.gv.at/gk-chengdu

Herbert Pichler

Finnland

Unioninkatu 22,

00130 Helsinki

Tel. (+358 / 9) 68 18 60-0

helsinki-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/helsinki

Marcus Bergmann

Heiliger Stuhl, San Marino

Via Reno 9, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 853 725

heiliger-stuhl-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-heiligen-stuhl

Issue

N 386


ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

140

Indien, Botschaft

Indonesien, Botschaft

Irak, Botschaft

Iran, Botschaft

Iran, Kulturforum

Irland, Botschaft

Katharina Wieser

Bangladesch, Bhutan, Indien,

Malediven, Nepal, Sri Lanka

Ep-13, Chandragupta Marg,

Chanakyapuri, New Delhi 110 021,

Tel. (+91 / 11) 24 19 27-00

new-delhi-ob@bmeia.gv.at, newdelhi-ka@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/newdelhi

Thomas Loidl

Indonesien, Timor-Leste

Jalan Diponegoro 44,

Menteng Jakarta Pusat 10310

Tel. (+62 / 21) 23 55 40 05

jakarta-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/jakarta,

austrian-embassy.or.id

Andrea Nasi

Irak

Babylon Rotana, Karrada Street,

Al-Jadria, Unit 727, Baghdad

Tel. (+43) 676 89 99 5115

Wolf Dietrich Heim

Iran

Bahonarstr., Moghaddasi Str.,

Zamani Str., Mirvali, Nr. 6 und 8,

Teheran, Niavaran, 19796-33755

Tel. (+98 / 21) 22 75 00 40

teheran-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-teheran

Michaela Pacher

Gesandte-Botschaftsrätin

Khorramshahr Ave., Arabali Street,

6th Alley, Nr. 1,

15548-17413 Teheran

Tel. (+98 / 21) 88 76 48 23

teheran-kf@bmeia.gv.at,

kultur@dpimail.net

bmeia.gv.at/kf-teheran

Melitta Schubert

Irland

6 Ailesbury Road, Dublin 4

Tel. (+353 / 1) 269 45 77

dublin-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-dublin

Israel, Botschaft

Israel, Kulturforum

Italien, Botschaft

Italien, Kulturforum

Italien, Kulturforum

Japan, Botschaft

Nikolaus Lutterotti

Israel

Sason Hogi Tower, Abba Hillel Silver

Street 12, 4. Stock, Ramat Gan

5250606

Tel. (+972) 3 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/telaviv

Lara Stock

Leitung

Sason Hogi Tower, Abba Hillel Silver

Street 12, 4. Stock,

Ramat Gan 5250606

Tel. (+972 / 3) 612 0924

tel-aviv-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-tel-aviv

Martin Eichtinger

Italien

Via Pergolesi 3,

I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 844 014-1

rom-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/rom

Teresa Indjein

Direktorin

Viale Bruno Buozzi 113,

I-00197 Rom

Tel. (+39) 06 360837-1

rom-kf@bmeia.gv.at

austriacult.roma.it

Susanne Ranetzky

Konsulin

Piazza del Liberty 8/4,

I-20121 Mailand

Tel. (+39) 02 77 80 78 03

mailand-kf@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/mailandkf,

austriacult.milano.it

Michael Rendi

Geschäftsträger

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku,

Tokyo 106-0046

Tel. (+81 / 3) 34 51 82 81

tokio-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/tokio

Jordanien, Botschaft

Kanada, Botschaft

Kanada, Kulturforum

Kasachstan, Botschaft

Katar, Botschaft

Kenia, Botschaft

Marieke Zimburg

Jordanien

Mithqal Al-Fayez Street 36,

Jabal Amman

P.O.B. 830795, Amman 11183

Tel. (+962 / 6) 460 11 01

amman-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/amman

Andreas Rendl

Kanada, Jamaika

445 Wilbrod Street, Ottawa,

Ontario K1N 6M7

Tel. (+1 / 613) 789 14 44

ottawa-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-ottawa

Lisa Butzenlechner

Gesandte-Botschaftsrätin

445 Wilbrod Street,

Ottawa, Ontario K1N 6M7

Tel. (+1 / 613) 789 14 44

ottawa-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-ottawa/

oesterreich-in-kanada/kultur

N. N.

Kasachstan, Kirgisistan,

Tadschikistan

Kosmonavtov Straße 62, 9. Stock,

Mikrodistrikt Chubary, 010000

Astana

Tel. (+7 / 7172) 97 78 69

astana-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-astana

Erika Bernhard

Katar

Palm Tower B, level 33,

West Bay, DohaPO Box 12011

Tel. (+974) 403 373 00

doha-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-doha

Christian Fellner

Kenia, Burundi, Komoren, Kongo

- Demokratische Republik,

Ruanda, Seychellen, Tansania

- Vereinigte Republik, Somalia,

Sambia, Malawi

Limuru Road 536, Muthaiga, Nairobi,

Tel. (+254 / 20) 406 00 22,

nairobi-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/nairobi

Foto/s © Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs, Fotostudio Floyd, Fotostudio R.Michael Schuster, ÖB Ottawa/Eva Fuchs-Rendl

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Kolumbien, Botschaft

Gerhard Doujak

Kolumbien, Barbados, Ecuador,

Guyana, Panama,

Trinidad und Tobago

Cra. 9 No. 73-44, Of. 402,

Bogotá D.C. CO-110221

Tel. (+57 / 1) 745 2086

bogota-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-bogota

Kuwait, Botschaft

Ulrich Frank

Bahrain, Kuwait

Kuwait City, Daiya Block 3, Ahmed

Shawki Street / Corner of 32nd

Street, House 10

Tel. (+965) 225 52 532

kuwait-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/kuwai

Luxemburg, Botschaft

Karin Proidl

Luxemburg

3, rue des bains,

1212 Luxemburg

Tel. (+352) 47 11 88

luxemburg-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/luxemburg

ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

Korea – Republik, Botschaft

Lettland, BMEIA

Malaysia, Botschaft

Wolfgang Angerholzer

Korea - Republik, Korea - Demokratische

Volksrepublik

Kyobo Bldg., 21 Floor, 1, Jong-ro,

Jongno-gu, Seoul 03154

Tel. (+82 / 2) 73 29 071

seoul-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/seoul

Bernadette Klösch

Lettland

c/o BMEIA Minoritenplatz 8,

1010 Wien

Tel. (+371) 672 161 25

lettland-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-riga

Andreas Launer

Malaysia, Brunei Darussalam

Suite 10.1-2, Level 10, Wisma

Goldhill, 67, Jalan Raja Chulan,

50200 Kuala Lumpur

Tel. (+60 / 3) 203 004 00

kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

kualalumpur

Kosovo, Botschaft

Libanon, Botschaft

Malta, BMEIA

Georg Schnetzer

Kosovo

Ahmet Krasniqi 94, 10000 Pristina

Tel. (+383 / 38) 24 92 84

pristina-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/pristina

Franziska Honsowitz-

Friessnigg

Libanon

Tabaris 812 Bldg., 8 th floor, Avenue

Charles Malek, Tabaris - Achrafieh,

Beirut 2071-1606

Tel. (+961 / 1) 21 30 17

beirut-ob@bmeia.gv.at

Martin Hermges

Malta (designiert)

c/o BMEIA, Minoritenplatz 8,

A-1010 Wien

Tel. (+43) 501150-0

malta-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-malta

141

aussenministerium.at/beirut

Kroatien, Botschaft

Libyen, Botschaft

Marokko, Botschaft

Josef Markus Wuketich

Kroatien

Barbara Grosse

Libyen

Anna Jankovic

Marokko, Mauretanien

Radnicka cesta 80, 9. Stock, (Zagreb-Tower),

HR-10000 Zagreb

Tel. (+385 / 1) 488 10 50

agram-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/agram,

aussenministerium.at/zagreb

dzt. disloziert an der ÖB Tunis, 16

rue Ibn Hamndiss, El Menzah I, 1004

Tunis, Tunesien

Tel. (+216) 71 239 038

tripolis-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/tripolis

2, rue Tiddas, BP135,

MA-10010 Rabat

Tel. (+212 / 537) 76 16 98

rabat-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/rabat

Kroatien, Kulturforum

Liechtenstein, BMEIA

Mexiko, Botschaft

Marina Chrystoph

Direktorin/Botschaftsrätin

Gunduliceva 3, HR-10000 Zagreb,

Tel. (+385/1) 488 12 50

agram-kf@bmeia.gv.at

kulturforum-zagreb.org

Katharina Kastner

Liechtenstein

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8,

A-1010 Wien

Tel. (+43) 501150-0

liechtenstein-ob@bmeia.gv.at

Elisabeth Kehrer

Mexiko, Belize, Costa Rica,

El Salvador, Guatemala,

Honduras, Nicaragua

Sierra Tarahumara 420,

Colonia Lomas de Chapultepec,

11000 Mexico D.F.

Tel. (+52 / 55) 52 51 08 06,

mexiko-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-mexiko

Kuba, Botschaft

Litauen, BMEIA

Mexiko, Kulturforum

Gabriele Meon-Tschürtz

Antigua und Barbuda, Dominica,

Grenada, St. Kitts und Nevis,

St. Lucia, St. Vincent und die

Grenadinen, Venezuela, Kuba,

Dominikanische Republik, Haiti

Avenida 5ta A No. 6617, esq. a calle

70, Miramar, Havanna

Tel. (+53) 7204 28 25

havanna-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-havanna

Yvonne Toncic-Sorinj

Litauen

c/o BMEIA, Minoritenplatz 8,

1010 Wien

(+43/0) 501150-4600

litauen-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-litauen

Lorenz Brunner

Direktor

Sierra Tarahumara 420, Colonia

Lomas de Chapultepec, 11000

Mexico D.F.

Tel. (+52 / 55) 52 51 08 06

mexiko-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-mexiko

Issue

N 386


ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

Moldau, Botschaft

Stella Avallone

Moldau – Republik

Strada Alexei Mateevici 23A,

2009 Chisinau

Tel.(+373 / 22) 208 333

chisinau-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

oeb-chisinau

Oman, Botschaft

Christophe Ceska

Oman, Jemen

Shati Al Qurum, Way 3019,

Villa 1605

Tel. (+968) 240 91 600

maskat-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-maskat

Portugal, Botschaft

Christoph Meran

Portugal, Cabo Verde

Avenida Infante Santo, Nr. 43/4.

Stock, 1399-046 Lissabon

Tel. (+351 / 21) 394 39-00

lissabon-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/lissabon,

embaixadadaaustria.pt

Montenegro, Botschaft

Pakistan, Botschaft

Rumänien, Botschaft

Christian Steiner

Montenegro

Andrea Wicke

Pakistan, Afghanistan

Ulla Krauss-Nussbaumer

Rumänien

Ulica Svetlane Kane Radevic br 3,

MNE-81000 Podgorica

Tel. (+382 / 20) 201135

podgorica-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/podgorica

Haus 7A, Straße 21,

F 8/2 Islamabad

Tel. (+92 / 51) 877 07 00

islamabad-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/islamabad

Dumbrava Rosie 7, RO-020461

Bukarest

Tel. (+40 / 21) 201 56 12

bukarest-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/bukarest

142

Niederlande, Botschaft

Nigeria, Botschaft

Nordmazedonien, Botschaft

Norwegen, Botschaft

Engelbert Theuermann

Niederlande

van Alkemadelaan 342,

2597 AS Den Haag

Tel. (+31 / 70) 324 54 70

den-haag-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/denhaag

Thomas Schlesinger

Nigeria, Äquatorialguinea, Benin,

Gabun, Ghana, Kamerun, São

Tomé und Príncipe, Togo, Tschad,

Zentralafrikanische Republik

Plot 9, Usuma Street, Maitama -

Abuja. Tel. (+234) 929 15 465

abuja-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/abuja

Martin Pammer

Nordmazedonien

Mile Popjordanov 8,

MK-1000 Skopje

Tel. (+389 / 2) 3083 400

skopje-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/skopje

Stefan Pehringer

Norwegen

Thomas Heftyes Gate 19 - 21,

N-0264 Oslo

Postadresse: PO Box 4014 AMB,

0244 Oslo

Tel. (+47) 22 54 02-00

oslo-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/oslo

Peru, Botschaft

Philippinen, Botschaft

Polen, Botschaft

Polen, Kulturforum

Renate Kobler

Peru, Bolivien

Av República de Colombia 717, piso

13, Lima 15046, Peru

Tel. (+51 / 1) 442 05 03

lima-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/lima

Johann Brieger

Philippinen, Palau

8th floor, One Orion building,

11th Avenue corner 38th Street,

Bonifacio Global City, Taguig

Tel. (+63/2) 8817 91 91

manila-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/manila

Andreas Stadler

Polen

Ul. Gagarina 34,

00-748 Warschau

Tel. (+48 / 22) 841 00 81

warschau-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/warschau

Arnold Obermayr

Polen

Ul. Prozna 7-9,

00-107 Warschau

Tel. (+48 / 22) 526 88-00

warschau-kf@bmeia.gv.at

austria.org.pl

Russische Föderation, Botschaft

Russische Föderation, Kulturforum

Saudi Arabien, Botschaft

Schweden, Botschaft

Werner Almhofer

Russische Föderation

Starokonjuschennyi Per 1, 115127

Moskau

Tel. (+7 / 495) 780 60 66

moskau-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/moskau

N.N.

Starokonjuschennyi Per 1,

115127 Moskau

Tel. (+7 / 495) 780 60 66

moskau-kf@bmeia.gv.at

akfmo.org

Oskar Wüstinger

Saudi Arabien

Diplomatic Quarter Riyadh

Tel. (+966 / 11) 480 12 17

riyadh-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/riyadh

Doris Danler

Schweden

Banérgatan 10, 115 23 Stockholm

Tel. (+46 / 8) 665 17 70

stockholm-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/stockholm

Foto/s © Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs, Fotostudio Floyd

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


Schweiz, Botschaft

Maria Rotheiser-Scotti

Schweiz

Kirchenfeldstrasse 77/79,

CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 356 52-52

bern-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/bern

Slowakei, Botschaft

Johannes Wimmer

Slowakei

Hodzovo námestie 1/A,

81106 Bratislava

Tel. (+421 / 2) 59 30 15-00

pressburg-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/pressburg

Südafrika, Botschaft

Romana Königsbrun

Angola, Botsuana, Eswatini,

Lesotho, Madagaskar, Mauritius,

Mosambik, Namibia, Simbabwe,

Südafrika

454A Fehrsen Street, Brooklyn,

Pretoria 0181. Tel. (+27 / 12) 45 29

155. pretoria-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/pretoria,

austrianembassy.co.za

ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

Schweiz, Kulturforum

Slowakei, Kulturforum

Syrien, Botschaft

Franziska Pfeiffer

Schweiz

Kirchenfeldstrasse 77/79,

CH-3005 Bern

Tel. (+41 / 31) 3565 - 253

bern-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-bern

Sandra Diepenseifen

Botschaftsrätin (kulturelle Angelegenheiten)/Direktorin

Hodzovo námestie 1/A,

81106 Bratislava

Tel. (+421 / 2) 59 30 15-00

pressburg-kf@bmeia.gv.at

rakuskekulturneforum.sk

Isabel Rauscher

Botschafterin

Farabi Street 7, Mezzeh, East Villas,

Damascus

Tel. (+961 / 1) 213 011

damaskus-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/damaskus

Senegal, Botschaft

Slowenien, Botschaft

Thailand, Botschaft

Ursula Fahringer

Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-

Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte

d‘Ivoire, Liberia, Sierra Leone

18, rue Emile Zola, Dakar

Tel. (+221) 33 849 40 00

dakar-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/dakar

Konrad Bühler

Slowenien

Presernova cesta 23,

SI-1000 Ljubljana

Tel. (+386 / 1) 479 07 00

laibach-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/laibach

Wilhelm Donko

Kambodscha, Laos - Demokratische

Volksrepublik, Myanmar,

Thailand

14, Soi Nantha-Mozart, Soi 1,

Sathorn Tai Road, Thungmahamek,

Sathorn, Bangkok 10120

Tel. (+66 / 2) 105 67 00

bangkok-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/Bangkok

143

Serbien, Botschaft

Slowenien, Kulturforum

Tschechien, Botschaft

Christian Ebner

Serbien

Sonja Reiser-Weinzettl

Botschaftsrätin, Direktorin

Bettina Kirnbauer

Tschechien

Kneza Sime Markovica 2,

SRB-11000 Belgrad

Tel. (+381 / 11) 333 65-00

belgrad-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/belgrad

Presernova cesta 23, SI-1000

Ljubljana,

Tel. (+386/1) 479 07 41,

laibach-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-laibach

Viktora Huga 10, CZ-151 15 Prag

5 - Smíchov

Tel. (+420) 257 09 05 - 11

prag-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/prag

Serbien, Kulturforum

Spanien, Botschaft

Tschechien, Kulturforum

Amadeus Faltheiner

Direktor

Enno Drofenik

Spanien, Andorra

Denise Quistorp

Direktorin/Botschaftsrätin

Kneza Sime Markovica 2,

SRB-11000 Belgrad

Tel. (+381 / 11) 333 65-00

belgrad-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-belgrad

Paseo de la Castellana 91,

28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/madrid,

foroculturaldeaustria.org

Viktora Huga 10,

CZ-15115 Prag 5

Tel. (+420) 257 090 589

prag-kf@bmeia.gv.at,

info@oekfprag.at

oekfprag.at,

rkfpraha.cz

Singapur, Botschaft

Spanien, Kulturforum

Tunesien, Botschaft

Peter Guschelbauer

Singapur

Kristian Henk

Botschaftsrat, Direktor

Stephan Vavrik

Tunesien

600 North Bridge Road, #24-06/07

Parkview Square, Singapore 188778

Tel. (+65 ) 62 29 01 90

singapur-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/

oeb-singapur

Paseo de la Castellana 91,

28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-madrid

16, Rue Ibn Hamdiss El Menzah I,

1004 Tunis

Tel. (+216 / 71) 23 90 38

tunis-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/tunis

Issue

N 386


ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFTER

IN DER WELT

Türkiye, Botschaft

Gabriele Juen

Türkiye

Atatürk Bulvari 189, 06680 Ankara

Tel. (+90 / 312) 405 51 90

ankara-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/ankara

Ungarn, Kulturforum

Christian Autengruber

Gesandter/Direktor

Benczúr utca 16,

1068 Budapest

Tel. (+36 / 1) 413 35 - 90

budapest-kf@bmeia.gv.at

okfbudapest.hu

Vereinigte Staaten von Amerika,

Kulturforum

Susanne Keppler-

Schlesinger

Direktorin

11 East 52nd Street,

New York, N.Y. 10022

Tel. (+1 / 212) 319 5300

new-york-kf@bmeia.gv.at

acfny.org

Türkiye, Generalkonsulat

Usbekistan, BMEIA

Vereinigte Staaten von Amerika,

Generalkonsulat

144

Türkiye, Kulturforum

Ukraine, Botschaft

Ukraine, Kulturforum

Ungarn, Botschaft

Josef Saiger

Köybasi cad. No. 46, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90 / 212) 363 84 10

istanbul-gk@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/istanbulgk

Silvia Neureiter

Direktorin

Köybasi cad. No. 44, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90 / 212) 363 84 15

istanbul-kf@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/kf-istanbul

Arad Benkö

Ukraine

Ivana Franka 33, 01054 Kyjiw

Tel. (+380 / 44) 277 27 90

kyjiw-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-kyjiw

Andreas Wenninger

Direktor

Ivana Franka 33, 01054 Kyjiw

Tel. (+380 / 44) 277 27 90

kyjiw-kf@bmeia.gv.at

austriaukraine.com

Astrid Harz

Ungarn

Benczúr utca 16,

1068 Budapest

Tel. (+36 / 1) 479 70 – 10

budapest-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/budapest

Matthias Radoszitcs

Usbekistan

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8,

A-1010 Wien

Tel. (+43) 501150 - 3263

usbekistan-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/usbekistan

Vereinigte Arabische Emirate, Botschaft

Etienne Berchtold

Vereinigte Arabische Emirate

Sky Tower, 5. Stock, Büro Nr. 504,

Reem Island, Abu Dhabi

Tel. (+971 / 2) 69 44 999

abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-abu-dhabi

Vereinigte Staaten von Amerika,

Botschaft

Petra Schneebauer

Bahamas, Vereinigte Staaten

3524 International Court N.W.,

Washington D.C. 20008

Tel. (+1 / 202) 895 67 00

washington-ob@bmeia.gv.at

austria.org

Vereinigte Staaten von Amerika,

Kulturforum

Sarah Bamberger

Vereinigte Staaten

3524 International Court N.W.,

Washington D.C. 20008

Tel. (+1 / 202) 895 67 00

washington-kf@bmeia.gv.at,

culture@austria.org

acfdc.org

Vereinigte Staaten von Amerika,

Generalkonsulat

Helene Steinhäusl

31 East 69th Street,

New York, N.Y. 10021

Tel. (+1 / 212) 737 6400

new-york-gk@bmeia.gv.at,

info@austria-ny.org

aussenministerium.at/newyorkgk

Vereinigtes Königreich, Botschaft

Vereinigtes Königreich, Kulturforum

Vietnam, Botschaft

Zypern, Botschaft

Michael Postl

11859 Wilshire Boulevard,

Suite 501, Los Angeles,

California 90025

Tel. (+1 / 310) 44 49 310

los-angeles-gk@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/losangeles

Bernhard Wrabetz

Vereinigtes Königreich

18, Belgrave Mews West, London

SW1X 8HU

Tel. (+44 / 20) 7344 3250

london-ob@bmeia.gv.at

bmeia.gv.at/oeb-london

Waltraud

Dennhardt-Herzog

Gesandte/Direktorin

28, Rutland Gate,

London SW7 1PQ

Tel. (+44/20) 7225 73-00

london-kf@bmeia.gv.at,

office@acflondon.org

acflondon.org

Philipp Agathonos

Vietnam

c/o „Prime Center“,

53, Quang Trung, 8. Stock,

Hai Ba Trung District, Hanoi, VN

Tel. (+84 / 24) 3943 3050-3

hanoi-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/hanoi,

daisuquanao.org.vn

Susanne Bachfischer

Zypern

34, Dimosthenous Severi Avenue,

1st Floor, Office 101, 1080 Nikosia

Tel. (+357) 22 41 01 51

nikosia-ob@bmeia.gv.at

aussenministerium.at/nikosia

Foto/s © Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs, Fotostudio Floyd, CorD magazine (KF Belgrad)

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


EXPERIENCE

VIENNESE CHARM

TODAY

EMBARK ON AN IMMERSIVE JOURNEY

© JAKOB TROST


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

Luxembourg:

National Day

On the occasion of the National Day of Luxembourg, the Ambassador

H.E. Jean Graff invited to a garden reception at Luxembourg’s residence

in Vienna. Since 1961, the country’s National Day is being celebrated

on June 23 in order to take advantage of the warm summer

weather, before that, it was tradition to celebrate the reigning monarch’s

birthday.

146

The Ambassador of the Sovereign Military Order of Malta to Austria, H.E.

Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath, invited to the premises of St.

Johann Club for a festive reception on the occasion of the “Ordensfeiertag“.

The Order—even though it does not possess any territory—maintains diplomatic

relations with more than 110 states as well as with the EU. It is

a subject of international law that exercises functions of sovereignty.

Sovereign Military

Order of Malta:

“Ordensfeiertag“

Colombia:

G77

60 th Anniversary

The Colombian Ambassador to Austria, H.E. Laura Gil, invited to a reception

on the occasion of the 60 th Anniversary of the G77 followed by a

concert of Ana María Orduz at RadioKulturhaus. The Group of 77 is a coalition

of developing countries which was established on June 15, 1964 in

order to provide, amongst others, the means for countries of the South to

articulate and promote their collective economic interests within the

United Nations System. Today, it consists of 134 member states.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

The Ambassador of Israel to Austria and Permanent Representative to the UN, the

OSCE and International Organizations in Vienna, H.E. David Roet and Mrs. Gemma

Manalese together with the Ambassador and Permanent Representative of Israel to

the IAEA and the CTBTO PrepCom, H.E. David Nusbaum and Dr. Lidia Lika Nusbaum,

invited to a reception on the occasion of the 76 th Independence Day of the State of

Israel and to the 3rd annual ceremony of the Israel Friendship Award

Israel:

76 th Independence

Day

147

Georgia:

National Day

On the occasion of the National Day of Georgia, the Georgian Ambassador

to Austria, H.E. Ketevan Tsikhelashvili, invited to a cultural evening

at MuTh where the newly founded children´s dance group “Gelati“

from Vienna was introduced. In the second part of the evening, the

Georgian musician David Kenchiashvili and his band “Experiment“

enchanted the guests with their musical skills.

H.E. Troy Lulashnyk, Ambassador of Canada to Austria and Permanent

Representative to the International Organizations in Vienna, and H.E.

Jocelyn Kinnear, Ambassador and Permanent Representative of Canada to

the OSCE, invited to the Canada Day Reception at the beautiful garden of

the official residence.

Canada

Day

Issue

N 386


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

USA:

248 th Independence

Day

The Ambassador of the United States of America to Austria, H.E. Victoria

Reggie Kennedy, hosted a traditional garden reception celebrating

the 248th Independence Day at her residence under the motto “A little

bit of country, a whole lot of fun“. Each year on July 4, the USA commemorates

the ratification of the Declaration of Independence, establishing

the United States of America in 1776.

148

The Ambassador of Japan to Austria, H.E. Ryuta Mizuuchi, and the

Defence Attaché, Colonel Tom Saito, invited to a festive reception in the

garden of the Ambassador’s residence on the occasion of the 70th Foundation

Day of the Japanese Self-Defence Forces. Established in 1954, the

JSDF comprises the Japan Ground Self-Defence Force, the Japan Maritime

Self- Defence Force and the Japan Air Self-Defence Force.

70 th Foundation

Day of the Japanese

Self-Defence

Forces

Argentina:

Independence

Day

The Ambassador of Argentina to Austria, H.E. Holger Federico

Martinsen, together with his spouse Ms. María de la Paz

García Calvo, invited to a festive reception on the occasion of

the Independence Day. At the official residence, the guests

celebrated Argentina’s independence with traditional music

and delicious Argentine food.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

On the occasion of the National Day of Egypt, the Ambassador and Permanent

Representative H.E. Mohamed Elmolla and his spouse Ms. Dina

Selim, invited to a reception at the Embassy of Egypt. The event

brought together diplomats, dignitaries and members of the Egyptian

community who enjoyed Egyptian music, dance and delicacies.

Egypt:

National Day

149

Nepal:

National Day

The Ambassador and Permanent Representative, H.E. Bharat Kumar

Regmi, hosted a reception at Marriott Hotel on the occasion of the

National Day of Nepal, which dates back to 2008, when the newly

elected Constituent Assembly declared Nepal a Federal Democratic

Republic, abolishing the 240 year-old monarchy.

The Ambassador of Uzbekistan to Austria and Permanent Representative

to the UN, OSCE and other International Organizations in Vienna, H.E.

Bakhtiyor Ibragimov and the Honorary Consul of Uzbekistan to Austria, Mr.

Boris Kandow, invited to a festive reception on the occasion of the 33 rd

Anniversary of the Independence of Uzbekistan at Palais Ferstel.

Uzbekistan:

33 rd Anniversary of

Independence

Issue

N 386


ÖGAVN

POLITIK

Wissen für Alle

Die Österreichische Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten

Nationen (ÖGAVN) ist eine unabhängige, überparteiliche und ge meinnützige

Vereinigung. Hauptaufgabe der ÖGAVN ist die Infor mation der österreichischen

Bevölkerung und Personen, die in Österreich leben, über Fragen

der Österreichischen Außenpolitik, der Vereinten Nationen sowie zu europäischen

und internationalen Themen.

Die ÖGAVN möchte damit das Interesse für

zwischenstaatliche Beziehungen und das

Verständnis für aktuelle internationale Vorgänge

in Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und

Gesellschaft fördern und möglichst breiten Kreisen

der Bevölkerung zugänglich machen.

150

Botschafter Dr. Nikolaus Marschik (BMEIA) umringt von Dr. Benita Ferrero-Waldner,

Dr. Ursula Plassnik, Dr. Wolfgang Schüssel und Dr. Peter Jankowitsch

Bindeglied für die Zivilgesellschaft

Die ÖGAVN versteht sich auch als Schnittstelle

zum Außenministerium, den Diplomatischen Vertretungen

und den in Österreich ansässigen Internationalen

Organisationen und Einrichtungen.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Information

über die Tätigkeit der Vereinten Nationen

und ihrer Institutionen. Die ÖGAVN fungiert daher

als “United Nations Association of Austria“ auch

als Bindeglied zur UNO.

Veranstaltungen

Die ÖGAVN organisiert regelmäßig Vorträge und

Diskussionen mit Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten

Bereichen im Rahmen der Veranstaltungsreihe

“Internationaler Club (IC)“. Dieser

findet in der Regel Mittwoch Mittag in informeller

Atmosphäre im ÖGAVN-Clubraum in der Stallburg

der Wiener Hofburg statt.

In den Veranstaltungen präsentiert die ÖGAVN

Fakten, Hintergründe oder Meinungen, die in dieser

Form nicht so einfach über andere Kanäle verfügbar

sind. Die ÖGAVN nimmt dabei aber als

Organisation keinen eigenen Standpunkt ein, sondern

möchte vielmehr zum Nachdenken anregen.

H.E. José Manuel Durão Barroso, ehem.

Präsident der Europäischen Kommission,

ehem. Ministerpräsident Portugals

H.E. Nadezhda Neynsky, ehem. Außen ministerin

Bulgariens

Jugend

Um einen besonderen Schwerpunkt auf die

Jugend zu setzen, unterstützt die ÖGAVN die

unabhängige Jugendorganisation “Young United

Nations Association - Austria (YUNA-Austria)“.

Foto/s © ÖGAVN

Prof. Dr. Franz Baumann

Dr. Helga Rabl-Stadler

Brigadier i.R. Walter

Feichtinger

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

On the occasion of the National Day of Slovakia, H.E. Ambassador

Jozef Polakovic and his wife Petra Polakovic as well as H.E. Peter

Burian, Ambassador and Permanent Representative of Slovakia

to the UN, OSCE and other International Organizations in Vienna

and his wife Nina Burianová invited to a festive reception at the

Slovakian residence.

Slovakia:

National Day

151

China:

75 Years

People’s Republic

To celebrate the 75 th Founding Day of the People’s Republic of China,

H.E. Ambassador QI Mei, together with the Chinese Representative to

the International Organizations in Vienna, Mr. LI Song, invited to a

reception at Hotel Savoyen. The Day of the People´s Republic is celebrated

annually on October 1 as one of the National Days. The following

six days are also known as the “Golden Week“.

The Embassy and Permanent Mission of the Kingdom of Saudi Arabia in

Austria with Ambassador H.E. Abdullah Khalid O Tawlah invited to a

reception on the occasion of the 94 th National Day at Palais Liechtenstein.

Saudi Arabia celebrates National Day on September 23 each year, commemorating

the founding of the modern Kingdom of Saudi Arabia.

Saudi Arabia:

94 th National Day

Issue

N 386


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

Malaysia:

67 Years of

Independence

To honour the occasion of the 67 th Anniversary of Independence of

Malaysia – dating back to the Malayan Declaration of Independence on

August 31, 1957 – the Ambassador of Malaysia to Austria, H.E. Ikram Bin

Mohammad Ibrahim and Ms. Noor Azida Binti Azmi invited to a festive

reception at Peak Lounge with a beautiful view of Vienna.

152

H.E. Jiří Šitler, Ambassador of the Czech Republic and Miroslav Zbanek,

Lord Mayor of Olomouc, invited to the Czech Embassy for the traditional

“Wenzelskirtag“, which was dedicated to the Olomouc region. The guests

had the chance to get to know this specific part of the Czech Republic via

a photo exhibition, an interactive exhibition by the Olomouc Art Museum

and delicious regional delicacies.

Czech Republic:

“Wenzelskirtag“

Malta:

60 th Anniversary

of Independence

On the occasion of the 60 th Anniversary of Independence of

Malta, H.E. Natasha Meli Daudey, Ambassador of Malta to

Austria, Permanent Representative to the UN, International

Organizations in Vienna and Chair of the Permanent Council

of the OSCE, invited to a concert followed by a reception at

the Austrian Academy of Sciences.

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DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

The French Ambassador to Austria (designated), H.E. Matthieu

Peyraud, invited to a festive reception at the French Embassy to

honour the Austrian athletes and security forces who participated at

the Olympic and Paralympic Games 2024 in Paris.

France:

Festive Reception

153

Jubilees and

Inauguration of

the Academic Year

2024-25

The Vienna School of International Studies invited to the festive reception

“Jubilees and Inauguration of the Academic Year 2024-25“ at Vienna

City Hall. Besides a keynote address delivered by the United Nations

High Commissioner for Human Rights, Volker Türk, speakers included

Vienna’s Mayor Michael Ludwig, the Austrian Foreign Ministry’s Secretary

General, Nikolaus Marschik, Visual Artist Lisl Ponger and the DA’s

Director, Emil Brix.

On the occasion of the National Day of the Republic of Korea, the Ambassador

and Permanent Representative, H.E. Sang Wook Ham, invited to a

festive reception at the Atrium of Leopold Museum with official speeches,

traditional delicacies and an enchanting music programme.

Republic of Korea:

National Day

Issue

N 386


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

Germany:

Unity Day

On the occasion of German Unity Day, the National Day of Germany,

H.E. Ambassador Vito Cecere and Bettina Bundzus-Cecere, H.E.

Ambassador Susanne Schütz (OSCE) and Alfred Diebold and H.E.

Ambassador Rüdiger Bohn (UN) and Corina Bohn invited to a festive

reception at Kursalon Hübner.

154

The Ambassador and Permanent Representative of Australia

to Austria, H.E. Ian Biggs and Dr. Christine Biggs OAM, invited to

an enchanting Australian evening at Palmenhaus Augarten

with delicious Australian cuisine, directly from Australian suppliers

and featuring Australian ingredients.

Australia:

An Evening at

Augarten

Spain:

National Day

The Ambassador of Spain to Austria, H.E. Aurora Mejía and

the Permanent Representative of Spain to the International

Organizations in Vienna, H.E. Maria Sebastián de Erice, hosted

a celebratory reception at the Embassy on the occasion of

Spain’s National Day, annually celebrated on October 12.

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DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

Under the auspices of the President of Slovakia, H.E. Peter Pellegrini

and the Austrian President, H.E. Alexander Van der Bellen and on the

occasion of the celebration of the 20th Anniversary of the Slovak

Republic’s accession to the European Union, the Ambassador of Slovakia

to Austria, H.E. Josef Polakovic and the Director of the Slovak Institute

in Vienna, Jana Tomková, invited to an extraordinary concert at

St. Stephen’s Cathedral.

Slovakia:

Gala Concert at

St. Stephen’s

Cathedral

155

35 th Anniversary Celebration

of AACC & 14 th

Arab-Austrian Economic

Forum & Exhibition

In celebration of the 35 th founding anniversary of the Austro-Arab

Chamber of Commerce (AACC), the Chamber invited to a full-day event

supported by the Mayor of the City of Vienna, Michael Ludwig at the

beautiful Festsaal of the Vienna City Hall. As part of the day’s program,

the 14 th Austro-Arab Economic Forum with a focus on “Fossil Energy,

Renewable Energy and Energy Efficiency“ took place.

On the occasion of the Republic Day of Kazakhstan, the Ambassador of

Kazakhstan and Permanent Representative to the International Organizations

in Vienna, H.E. Mukhtar Tileuberdi and Mrs. Zhanna Rakhmanberdiyeva,

invited to a concert and a reception at the Crystal Ballroom of the

Ritz-Carlton Vienna.

Kazakhstan:

Republic Day

Issue

N 386


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

Czech Republic:

National Day

The Ambassador of the Czech Republic to Austria, H.E. Jiří Šitler, and

the Permanent Representative of the Czech Republic to the UN, OSCE

and other International Organizations, H.E. Ivo Šrámek, invited to a

reception on the occasion of the National Day of the Czech Republic,

which commemorates the establishment of the independent Czechoslovak

State on October 28, 1918.

156

To commemorate the 33 rd Anniversary of the Independence Day of

Armenia, H.E. Armen Papikyan, Ambassador of Armenia to Austria

and Permanent Representative to the OSCE, UN and International

Organizations in Vienna, invited to a reception at the beautiful Palais

Niederösterreich.

Armenia:

Independence Day

Türkiye:

National Day

The Ambassador of Türkiye in Austria, H.E. Ozan Ceyhun and

Ms. Azize Ceyhun hosted a festive reception at the beautiful

premises of the Embassy on the occasion of the National Day of

Türkiye, which commemorates the proclamation of the Republic

of Türkiye on October 29, 1923 by Mustafa Kemal Atatürk.

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DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

On the occasion of the 106 th Anniversary of the Proclamation of the

Republic of Latvia, the Ambassador of the Republic of Latvia to Austria,

H.E. Guna Japina, and the Ambassador and Permanent Representative

of Latvia to the UN, OSCE and other International Organizations in

Vienna, H.E. Raimonds Oskalns, invited to a reception with a musical

performance of Kaspars Zemitis at Wien Museum.

Latvia: Anniversary

of the Proclamation

of the Republic

157

Algeria:

Anniversary of

the Revolution

The Algerian Ambassador to Austria, H.E. Larbi Latroch, and his

spouse invited to a reception at Grand Hotel Wien on the occasion of

the 70 th anniversary of the onset of the Algerian Revolution. The celebratory

highlight of the evening was the cutting of a cake with – among

others – the Chief of Protocol of the Austrian Foreign Ministry, H.E.

Maximilian Hennig.

The Ambassador of the Kingdom of Belgium to Austria and Permanent

Representative to the International Organizations in Vienna, H.E. Caroline

Vermeulen, the Permanent Representative of Belgium to the OSCE,

H.E. Thomas Lambert and Colonel Benny Vos invited to a reception in the

Belgian Residence on the occasion of King’s Day.

Belgium:

King's Day

Issue

N 386


DIPLOMATIC EVENTS

AROUND THE WORLD

Annual Reception:

Birthday of

Cav. Marco Mercuri

The chairman of the National Defense Committee and Member of the National

Council, Volker Reifenberger, invited to the annual reception for diplomats

and military personnel on the occasion of Cavaliere Marco Mercuri’s birthday.

Numerous guests followed the invitation and got together at the beautiful

Ruhmeshalle of Heeresgeschichtliches Museum.

158

On the occasion of the 54 th Anniversary of the National Day of the Sultanate

of Oman, the Ambassador and Permanent Representative to the International

Organizations in Vienna, H.E. Yousuf Ahmed Aljabri, invited to a

festive reception at Grand Hotel Wien.

Oman:

National Day

Romania:

National Day

To celebrate the Romanian National Day, the Ambassador of

Romania, H.E. Emil Hurezeanu and the Ambassador and Permanent

Representative of Romania to the International

Organizations based in Vienna, H.E. Stelian Stoian invited to

a reception at Palais Niederösterreich.

image/s (p. 146–158) by SOCIETY/Karakan, SOCIETY/Pobaschnig, SOCIETY/Sora, SOCIETY/Ertugral

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LIFE & STYLE

RESTAURANT

Ristorante Sole:

Authentische

italienische Kulinarik

im Herzen Wiens

Das weit über die Grenzen Wiens hinaus bekannte Ristorante Sole, das

Aki Nuredini bereits im Jahr 1983 – ursprünglich als Frullateria – gegründet

hat, steht heute für Beständigkeit, höchste Qualität und Dolce Vita inmitten

der Wiener Innenstadt.

159

Foto/s © Brianna Pfaffel

Übrigens

-

Der Küchenchef empfiehlt

Antipasti

Zuppa die Zucca – Kürbissuppe

Polipetti alla Luciana — Baby-Oktopus sautiert

mit einer würzigen Tomaten-und Olivensauce

Carpaccio di tonno con riduzione di soia e wasabi —

Thunfischcarpaccio mit einer Soja-Wasabi-Reduktion

Primi Piatti

Fettucce al pesto di basilico e tartare di gambero rosso —

Fettucce mit Basilikum Pesto und Garnelentartar

Risotto con zucca e salsiccia —

Risotto mit Kürbis und Salsiccia-Wurst

Tagliatelle con tartufo nero

Carne

Bistecca Fiorentina per due persone —

T-Bone-Steak nach Firenzer Art für Zwei

Scaloppina al vino bianco —

Kalbsschnitzel mit einer Weisswein Sauce

Pesce

Branzino in crosta di patate —

Wolfsbarschfilet in einer Kartoffelkruste

Grigliata mista di pesce – Gegrillte Fischplatte

i

Mit frischen Zutaten und saisonalen

Gerichten, feinsten Antipasti, handgemachter

Pasta und Pizzen aus dem

Steinofen, begleitet von einer erlesenen

Auswahl an italienischen, österreichischen

und internationalen Weinen,

kreiert das Ristorante Sole, das

Aki Nuredini heute mit seinem Sohn

Agron führt, ein kulinarisches Erlebnis,

das namhafte Künstler:innen,

Sportler:innen und Komponist:innen

und alle Liebhaber:innen frischer italienischer

Küche seit Jahrzehnten zu

schätzen wissen.

Gleich neben dem Restaurant befindet

sich die Bar Sole, die mit besten

Weinen, Hausbrandt Kaffee, Stuzzichini,

Antipasti, Panini oder hausgemachter

Pizza aufwartet und ein idealer Ort

für Afterwork Drinks, einen Aperitiv vor

dem Essen oder einen gemütlichen

Abend mit Freunden ist.

Ristorante Sole

Annagasse 8-10, 1010 Wien

Mo – So 11:30 bis 23:30 Uhr

Tel.: +43-(0)-1-513 40 77

office@ristorante-sole.at

Issue

N 386


KULTUR

EVENT

160

Verleihung des

Toleranzpreises 2024 an

Dr. Harald Wögerbauer

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste verlieh am 14.11.2024 den Toleranzpreis an den österreichischen Juristen, Volkswirt und

Politiker der ÖVP, ehemaliges Mitglied des Präsidiums des Europäischen Rechnungshofes in Luxemburg und Präsident des bilateralen Österreichisch–

Deutschen Länderforums, Mag. Dr. Harald Wögerbauer.

D

ie Europäische Akademie der Wissenschaften

und Künste (EASA)

hat sich seit ihrer Gründung im Jahr

1990 stets für eine Kultur der Toleranz

eingesetzt. Die Gründerväter Professor

Felix Unger, Franz Kardinal König und

Nikolaus Prinz von Lobkowicz begannen

interreligiöse Dialoge mit Vertretern

der Weltreligionen einzuberufen,

um den Austausch zwischen verschiedenen

religiösen Gruppen zu fördern.

S.E. Tolendy Makeyev (Kirgistan) mit Gattin sowie Martina und Werner

Fasslabend gehörten zu den Gästen

Diese Dialoge bildeten die Grundlage

für die Charta der Toleranz, die 2002

in New York an die Vereinten Nationen

übergeben wurde. Seit 1997 verleiht

die Europäische Akademie der

Wissenschaften und Künste den Preis

der Toleranz an Personen oder Institutionen,

die sich für Menschlichkeit und

den Dialog zwischen Religionen und

Ländern einsetzen.

Unter den bisherigen Preisträgern

finden sich unter anderem namhafte

Persönlichkeiten und Institutionen wie

Teddy Kollek, Franz Kardinal König, das

Internationale Rote Kreuz, Giandomenico

Picco, Eugen Biser, Karl Kardinal

Lehmann, Hans-Dietrich Genscher,

Klaus Töpfer, Flavio Cotti, Daniel Barenboim,

das Internationale Olympische

Komitee, Marko Feingold sowie Hans

Peter Haselsteiner und Prof. Dr. Dr.h.c.

Felix Unger.

Der Toleranzpreis der Akademie

ehrte nun Dr. Harald Wögerbauer für

sein Engagement und seinen langjährigen

Einsatz für ein gerechtes Handeln,

wie auch seine Inititativen für die interkulturelle

und interreligiöse Verständigung,

die er besonders während seiner

Tätigkeit als Mitglied des Kunstrückgabebeirats

gefördert hat.

Diese vom Bundeskanzleramt

1998 gegründete

juristische Kommission

zur Restitution von während

der NS-Zeit geraubten

Kunstgegenständen

setzt sich fortwährend für

die Rückgabe und Entschädigung

an die ehemaligen

jüdischen Eigentümer oder

deren Erben ein.

Dr. Wögerbauer engagiert

sich darüber hinaus umfangreich

in österreichisch-ausländischen

Gesellschaften. So war er unter anderem

von 1984 bis 2011 Generalsekretär

der Österreichisch-Koreanischen

Gesellschaft und ist seit 2011 deren

Ehrenvorstand. Gemeinsam mit dem

damaligen Präsidenten der Gesellschaft,

Univ. Prof. Dr.

Heinrich Neisser und

dem damaligen koreanischen

Botschafter

in Wien, Ban Ki-

Moon, gründete er

außerdem 1999 die

Österreichisch-Koreanische

Philharmonie.

Dieses bilaterale

Orchester soll jungen

koreanischen und österreichischen

Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen

eines gemeinsamen Zusammenwirkens

die Möglichkeit bieten, deren

Können einem interessierten Publikum

öffentlich zu präsentieren. Das seitdem

einmal jährlich stattfindende Konzert

der Österreichisch-Koreanischen

Philharmonie ist von einer enormen

Qualität und Professionalität geprägt.

Mittlerweile wirkt Dr. Wögerbauer als

Präsident dieses bilateralen Orchesters.

Zudem fungiert Dr. Wögerbauer

derzeit als Präsident des von ihm, Dr.

Franz Fiedler sowie Dr. Ewald Wetscherek

gegründeten bilateralen

Österreichisch-Deutschen Länderforums,

das zum Ziel hat, die österreichisch-deutschen

Beziehungen auf

zivilgesellschaftlicher Ebene zu fördern

und zu stärken. Zahlreiche Veranstaltungen

bieten Raum für Diskussion

und Begegnungen zu Themen politischer,

wirtschaftlicher, gesellschaftlicher

oder künstlerischer Natur.

Die Laudatio auf den Preisträger

hielt Prof. Dr. Günther Ofner, Vorstand

der Flughafen AG, den Festvortrag Botschafter

Mag. Maximilian Hennig, Leiter

der Protokollabteilung im Bundesministerium

für Europäische und Internationale

Angelegenheiten.

Die Vizepräsidentin der

Akademie, Prof. Dr. Harreß,

überreichte im Springer

Schlössl in Wien, im

Beisein vieler Diplomaten

und Vertreter von Politik,

Wirtschaft, Wissenschaft

und Kunst diese große

Auszeichnung. Wir gratulieren

ganz herzlich!

Foto/s ©SOCIETY/Pobaschnig

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

Mag. Dr. Harald Wögerbauer


IMPRINT

IMPRESSUM

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

Impressum

Imprint

(Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz)

Medieninhaber & Eigentümer:

Tauchhammer KG 100% (Komplementär:

KR Mag. Gertrud Tauchhammer,

Kommanditist: Mag. Tanja Tauchhammer)

Unternehmensgegenstand:

Herausgabe von Druckwerken

Firmenbuchnummer: FN 235924y

Firmensitz: Hüttelbergstraße 23A, 1140 Wien

Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien

UID-Nummer: ATU57082123

Herausgeberin: Prof. KR Mag. Gertrud Tauchhammer,

in Kooperation mit der Österreichischen

Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten

Nationen (ÖGAVN), www.oegavn.org.

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY

SOCIETY (vormals UNO Magazin)

ist seit 80 Jahren das offizielle

Organ der Österreichischen Gesellschaft

für Außenpolitik und die

Vereinten Nationen.

Chefredaktion: Mag. Tanja Tauchhammer

Redaktion: Mag. Sarah Heftberger, Vanessa

Reichenauer BA

Mag. Hermine Schreiberhuber

Sekretariat: Thomas Streicher

Gastautoren: Dr. Emil Brix, Simon Inou, Prof. Dr.

Stefan Liebing, Dr. Stephan Klinger, Kurt Seinitz, Dr.

Rudolf Thaler, Mag. Christian Wehrschütz

Anzeigenverkauf: Mag. Gertrud Tauchhammer

Art Direction & Layout:

Harry Weber — since-1973.com

Redaktionsadresse:

Villa Flora, Hüttelbergstraße 23A, 1140 Wien

Telefon +43-(0)1-914 77 44-0

E-Mail: mail@society.at

www.society.at

Fotos: Heeresbild- und Filmstelle, Mustafa Ertugral,

Richard Pobaschnig, Ugur Karakan, Anca Sora

Coverfoto: BKA

Druck: Druckerei Berger, www.berger.at

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Preis pro Ausgabe: EUR 10,— zuzügl. Versandkosten

Bankverbindung:

Unicredit AG Bank Austria

IBAN: AT35 1200 0515 7811 1601

BIC/Swift: BKAUATWW

Präsidium:

Dr. Wolfgang Schüssel (Präsident)

Dr. Peter Jankowitsch (Vizepräsident)

Dr. Gregor Woschnagg (Vizepräsident)

Herbert Scheibner (Vizepräsident)

Dr. Ursula Plassnik (Vizepräsidentin)

Univ.-Prof. Dr. Alexander Van der Bellen (Vizepräsident)

Dr. Willibald Pahr (Ehrenpräsident)

Bernd Hermann (Generalsekretär)

Dr. Hans Dietmar Schweisgut (Vizepräsident)

Weitere Vorstandsmitglieder:

Dr. Alexander Christiani, Dr. Angela Kane,

Dr. Friedhelm Frischenschlager,

Mag. Peter Launsky-Tieffenthal,

Dr. Michael Linhart,

Dr. Eva Nowotny,

Dkfm. Dr. Karl Peterlik,

Dr. Gerhard Pfanzelter,

Dr. Nikolaus Marschik

161

Blattlinie: SOCIETY berichtet über Top-Ereignisse

aus Wirtschaft, Politik, Diplomatie, Immobilien,

Medizin, Gesellschaft, Lifestyle und Nachhaltigkeit.

Jede Ausgabe widmet sich ein bis zwei Fokusländern.

Durch die Zusammenarbeit mit der

jeweiligen Botschaft trägt SOCIETY wesentlich

zur Kommunikation zwischen Österreich und

dem Fokusland bei. Es ist dadurch ein medialer

Multiplikator der Spitzenklasse in Österreich und

der ganzen Welt.

FOUNDED 80 YEARS AGO

FA MILY O W N ED FO R 35 Y EA RS

Issue

N 386


GASTBEITRAG

EMIL BRIX

METTERNICH

ODER

TRUMP?

Der Direktor der Diplomatischen Akademie Wien, Emil Brix, blickt in seinem

Gastbeitrag auf die lange Geschichte der von Kaiserin Maria Theresia gegründeten

„Orientalischen Akademie“ zurück, betont die Wichtigkeit einer solchen

Ausbildungsstätte und fragt sich angesichts der aktuellen Weltordnung:

Metternich oder Trump?

162

nfang Oktober 2024 fand im Wiener

Rathaus in Anwesenheit des

A

Wiener Bürgermeisters und des UN-

Hochkommissars für Menschenrechte

eine Feier anlässlich 270 Jahre diplomatischer

Ausbildung in Wien

statt. Die Diplomatische Akademie

Wien wurde als weltweit

älteste staatliche Ausbildungsstätte

mit dem Namen „Orientalische

Akademie“ 1754 gegründet,

weil man nach den Türkenkriegen

nach Wegen für eine bessere

Diplomatie in den damals politisch

vorrangigen Beziehungen

mit dem Osmanischen Reich

suchte. Junge Männer sollten

zu Diplomaten mit Kenntnissen

über den „Orient“ und seinen Sprachen

ausgebildet werden. Österreich hat

damals in den „Dialog“ investiert, um

seine imperialen nationalen Interessen

dort besser vertreten zu können,

wo es seine Geltung als Großmacht in

Europa für durchsetzbar hielt. Von der

Tradition, eine Großmacht zu sein, hat

sich Österreich nach 270 Jahren längst

verabschiedet. Aber die Überzeugung,

ein Ort des Dialogs sein zu können, ist

auch heute noch ein kulturelles Erbe,

das die Arbeit der Diplomatischen Akademie

bestimmt.

Der Bedarf an exzellenter Ausbildung

für internationale Berufe wächst

derzeit mit jeder Krise

und mit jedem aufgeschobenen

Reformversuch internationaler Organisationen.

1000 junge Menschen aus

allen Kontinenten bewerben sich aktuell

für jährlich ca. 120 neue Studienplätze

an unserer Akademie. Internationaler

Dialog muss gelernt werden,

nicht alles wird oder soll durch „deals“

„Wenn die alte Ordnung

stirbt, aber die neue

noch nicht geboren wurde,

dann leben wir in unsicheren

Zeiten.“

oder „Völkerrechtsbrüche“ gelöst werden.

Klemens Metternich hat den Wiener

Kongress fast neun Monate lang

tagen lassen. Donald Trump verspricht

eine Lösung des russischen Krieges in

der Ukraine in 24 Stunden.

Wenn die alte Ordnung stirbt, aber

die neue noch nicht geboren wurde,

dann leben wir in unsicheren Zeiten.

Wir müssen in Diplomatie investieren,

um die künftige Ordnung mit weltweit

allen Partnern gemeinsam und friedlich

zu entwickeln. Weder in der Ukraine

noch in Gaza ist dies bisher gelungen.

Aber möglich ist es! Moderne diplomatische

Ausbildung darf nicht naiv sein.

Sie muss die Interessen wirtschaftlicher

und politischer Eliten, autokratischer

Führer, Extremisten von rechts

und links, und von Plattformen wie

TikTok, Facebook oder X analysieren.

Aber sie muss auch Haltung vermitteln.

Ohne eine ambitionierte Klimapolitik,

ohne mehr Gestaltungsmacht für

die Länder des „globalen Südens“ und

ohne zumindest das Bemühen, die

Orte des „Gemeinwohls“ größer

zu machen, wird die Welt keine

Zukunft haben. Zumindest halten

wir dies im neutralen und demokratischen

Österreich für wichtig

und richtig.

Vermutlich ist „Metternich oder

Trump“ eine dumme Frage. Aber

sie beschäftigt mich eben. Und ich

habe den Verdacht, dass ich dabei

nicht der Einzige bin. Schließlich

braucht die Weltordnung beides,

Stabilität und Disruption, weil sie aus

den Fugen geraten ist. Vielleicht heute

Trump, und morgen hoffen wir auf

einen neuen Metternich, diesmal am

besten aufgeklärt und liberal.

Foto/s ©SOCIETY/Karakan

THE LEADING MAGAZINE OF MODERN DIPLOMACY


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