f+h fördern und heben 1/2025
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2884
01
Februar 2025
€ 20,00
TITEL
Mit neuem Skypod-System
34 die Zukunft gestalten
An der Schwelle zu einem
08 neuen Intralogistik-Zeitalter
EXTRA
Logimat 2025: Entdecken
16 Sie die Neuheiten der Messe
Neue Linde-Stapler zeigen,
70 was in ihnen steckt
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Wir sehen uns hier!
11.-13. März 2025
Halle 9 | Stand B05
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EDITORIAL
NACH VORNE BLICKEN
Auch und vor allem in Zeiten wie diesen bieten sich
Unternehmen Chancen zur Realisierung ihrer Marktziele –
wohlwissend, dass die aktuelle Wirtschaftslage ein ernst zu
nehmender Risikofaktor ist. Aber jammern und in Selbstmitleid
versinken war noch nie ein guter Ratgeber. Anpacken heißt
vielmehr die Devise. Und dass sie das können, haben deutsche
Unternehmen in der Vergangenheit oftmals zur Genüge
bewiesen. Dazu gehört sicherlich auch die Entwicklung marktgerechter
Produkte und Lösungen. Bloß jetzt nicht an der falschen
Stelle sparen! Denn eines ist sicher – und auch das zeigte sich in
der Vergangenheit immer wieder aufs Neue: Nach den mageren
kommen auch wieder bessere Zeiten. Und da ist derjenige gut
DIE ENTWICKLUNG MARKT-
GERECHTER PRODUKTE SOLLTE
NIEMALS ZU KURZ KOMMEN
beraten, der die Zeit
genutzt hat beziehungsweise
nutzen konnte.
Selbstredend müssen im
Mittelpunkt der Aktivitäten Produkte und Dienstleistungen
stehen, die der Markt auch wirklich haben will und die dem
Anwender den versprochenen Nutzen bringen. Dem verständlichen
Streben der Entwickler nach optimaler Technik sollte aus
diesem Grund das Gespräch mit dem Kunden beziehungsweise
den Anwendern vorangehen, denn jeder Markt – unter
Umständen sogar jede Branche – stellt unterschiedliche Anforderungen
an Produkte sowie Service und Dienstleistungen.
Winfried Bauer
– Chefredakteur –
w.bauer@vfmz.de
INHALT
EDITORIAL
03 Nach vorne blicken
PERSPEKTIVEN
08 Zukunft der Intralogistik
An der Schwelle zu einem neuen Zeitalter
F+H EXTRA
LOGIMAT-VORSCHAU
16 Internationale Fachmesse für
Intralogistiklösungen und
Prozessmanagement
Zentraler Branchentreff
18 Produkt- und Systeminnovationen zur Logimat 2025
PRODUKTE UND SYSTEME
12 F+H NACHGEFRAGT bei Klaus Hoffmann
„Wir haben eine erfolgreiche Transformation
durchlaufen“
34 TITELSTORY Skypod-System 2025
Die Zukunft der Intralogistik gestalten
39 BIG PICTURE La Provençale: doppelt so schnell mit
FSP Shuttle-Lager
40 Lebensmittelhändler automatisiert Kühllager mit
Shuttle-Technik
Qualität und Kapazität erhöht – Verladezeit halbiert
42 Power-and-Energy-Solutions im höchsten
Shuttle-Lager der Niederlande
Energiesparen im Behälterlager
46 Mila – Bergmilch Südtirol erweitert mit Westfalia
Lagerkapazität und Materialfluss
Lagerlogistik der größten Molkereigenossenschaft
Südtirols wächst mit
49 Innovativer Retrofit-Ansatz für Softwareumstellung
bei Cargologic
Risikofreie Modernisierung des Materialflussrechners
per Deep-Twin-Emulation
12
52
50
4 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
50 F+H VOR ORT Trends, Best Practice und Demosysteme
Robotics-Tag zeigt Zukunft automatisierter
Lagerlogistik
54 Automatisiertes Testen im WMS
Schlüsselfunktion bei selbstständiger Konfiguration
des Anwenders
56 Mit Nord Eco-Service die effizienteste
Antriebslösung finden
Hilfe beim Energiesparen
58 Hochgeschwindigkeits-Zähl- und Sortiersystem mit
Barcode-Erkennung und Kunststoffmodulbändern
Keine alltägliche Anwendung
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Internationale Fachmesse für
Intralogistik-Lösungen und
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LogiMAT
11.–13. März 2025
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INHALT
60
PRODUKTE UND SYSTEME
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Sofortvorlage zu erstellen, mit der präzise Schnitte
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(Die Farbe der Konturenlehre ist variabel)
60 Wie Ellerhold gemeinsam mit Krifft & Zipsner
als Partner auf innovative Technik setzt
An der Automatisierungsschraube gedreht
62 Automatisierung in der Nahrungsmittelproduktion
Neustrukturierung des Materialflusses steigert
Produktivität
64
Sichern Sie sich den lückenlosen
Bezug wertvoller Informationen!
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64 Roboter zum Mieten
Automatisierung macht den Mittelstand
wettbewerbsfähig
68 Nachschubversorgung per Funknetz
Bis zum letzten Meter
70 F+H STAPLERTEST Xi-Duo von Linde
80 Digitale Highlights
IMPULSE
70
52 F+H NACHGEFRAGT bei Christopher Kirsch
„Wer die digitale Transformation meistern möchte,
braucht eine klare Strategie“
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PERSPEKTIVEN
ZUKUNFT DER INTRALOGISTIK
AN DER SCHWELLE ZU EINEM
NEUEN ZEITALTER
01
Logistik im Wandel
Grad der
Digitalisierung
Logistik im Wandel von der
reaktiven zur aktiven Logistik
Reaktive Logistik
Zentrale
Steuerung
Automatisierung
heute
Transparenz in
der Lieferkette
Digitaler Zwilling
der Lieferkette
Intelligente Logistiksysteme
und Behälter
Dezentrale
Steuerung
Flexibilität und
Wandlungsfähigkeit
autonom und
selbstorganisiert
mittelfristig
cyberphysische
Systeme
Zusätzliche technische
Komponenten:
Kameras, Detektoren, Sensoren,
mobile Endgeräte
plug & supply
Logistik 4.0
vollständige
Vernetzung mit
der Produktion
Produktion und Logistik
Wertschöpfung aus einer Hand
langfristig
Aktive mitgestaltende Logistik
Die Intralogistik erlebt derzeit einen
tiefgreifenden Wandel. Getrieben von
Megatrends wie der Digitalisierung und der
Forderung nach flexiblen Produktionsprozessen,
entwickelt sie sich von einer reaktiven zu einer
proaktiven, intelligenten Disziplin.
Unsere Gesellschaft steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen.
Klimawandel und Umweltkatastrophen,
Kriege und Energiekrisen sowie politische Veränderungen
beeinflussen Handel und Wirtschaft stärker denn je.
Neben diesen globalen Einflüssen sieht sich Deutschland mit
den Auswirkungen des demographischen Wandels, hohen Arbeitslöhnen
sowie immer kürzer werdenden Innovations- und
Produktionszyklen konfrontiert. Langfristige Planungssicherheit,
Stabilität und Sicherheit sind Wunschgedanken aus vergangenen
Jahren. Nicht zuletzt haben uns dies die Corona-Pandemie, die
Energiekrise durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine
und die Blockade des Suez-Kanals durch das Container-Schiff
Ever Given eindrücklich gezeigt. Flexibilität und Agilität sind die
neuen Motoren einer wachsenden und „stabilen“ Wirtschaft und
stärken damit den Wohlstand in Deutschland und Europa. Doch
welche Rolle spielt dabei die Logistik und vor allem die Intralogistik?
Wie sieht die Zukunft der Intralogistik aus?
INTRALOGISTIK 4.0: DIE NEUE
FLEXIBILITÄT IN PRODUKTION
UND LOGISTIK
Die Logistik befindet sich ebenso in einem Wandel von einer reaktiven
hin zu einer aktiven, agilen Logistik. Begonnen mit der
Automatisierung verhilft die Digitalisierung zu neuer Transparenz
in der Lieferkette mit intelligenten Logistiksystemen und Ladungsträgern,
integriert in einem Digitalen Zwilling, und ermöglicht
eine aktive Mitgestaltung der Logistik per „Plug & Supply“
und selbstorganisierten Systemen. Die Entwicklung der Intralogistik
lässt sich dem Trendradar aus Bild 01 entnehmen. Die klassische
Trennung in wertschöpfende und nicht wertschöpfende
Prozesse wird durch die vollständige Vernetzung von Produktion
und Logistik aufgebrochen. Wie bei der industriellen Revolution
spricht man hier von der „Logistik 4.0“.
Erste Ansätze dieser wertschöpfenden (Intra-)Logistik finden
im Forschungscampus Arena2036 (Active Research Environment
for the Next Generation of Automobiles) statt. Bild 02 zeigt
einen Einblick in das Forschungsfeld Arena2036 der Universität
Stuttgart.
AUF DEM WEG ZUR FLUIDEN PRODUKTION
Ursprünglich mit der Idee gestartet, die zukünftige Automobilproduktion
ohne Band und Takt flexibler und wandlungsfähiger
8 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
02 Forschungsfeld der Arena2036
zu gestalten, sind zunehmend auch andere Branchen in den Forschungsfokus gerückt.
Primär die Intralogistik erweist sich als enormer Potenzialträger zur Lösung
dieser neuen Herausforderungen von wandlungsfähigen und flexiblen Produktionen.
Die Fließbandproduktion mit ihrer charakteristischen starren Verkettung verliert
an Bedeutung. Die neuen Freiheitsgrade – gekennzeichnet durch keine festen
Taktzeiten und Reihenfolgen sowie die Möglichkeit, verschiedene Montageumfänge
pro Montagestation temporär zu variieren – bringen erhebliche Vorteile für den Produktionsprozess
in der Fluiden Produktion. Das Ziel, unterschiedliche Produkte oder
im Fall der Automobilfertigung unterschiedliche Fahrzeugmodelle in einer Produktionsumgebung
zu fertigen, wird dadurch vereinfacht und erstmals Realität.
Die Herausforderungen für die Intralogistik in einer Fluiden Produktion werden
damit komplexer. Die Transportaufträge erfahren eine deutlich höhere Dynamik,
Quelle-Senke-Beziehungen unterliegen einem stetigen Wechsel. Zusätzlich führen
kleine Losgrößen dazu, dass zum Beispiel Routenzüge durch Einzeltransporte mit
fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) ersetzt werden. Damit steigt die Anzahl der
Flurförderzeuge in einer fluiden Produktionsumgebung erheblich an. Unterschiedliche
Geschwindigkeiten der Flurförderzeuge und FTF, die Vermeidung von Kollisionen
untereinander und mit dem Menschen sowie schwer prognostizierbare Transport-
und Wartezeiten aufgrund volatiler Montageprozesse sind nur ein Teil der neuen
Anforderungen an die Intralogistik. Diese lassen sich nur bewältigen, wenn so-
Fachboden-, Paletten- und
Kragarmregale
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03 FTF Scooty und der intelligente Hallenboden
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PERSPEKTIVEN
04
Mobile Robotik für die Intralogistik vom FTF/AGV zum AMR
Flexibler Transport
Dynamische Quelle/Senke
Vordefinierte Transportwege
Kundenspezifische Fahrzeuge
je nach Use Case und
Transportaufgabe
Zusätzliche Automatisierung
für Handling an der Schnittstelle
erforderlich
FTF / AGV
. . .
AMR
Flexibler Transport
Dynamische Quelle/Senke
Offene Transportwege
Optional: Handling an der
Schnittstelle
Kooperierende Systeme
für Handlings- und
Wertschöpfungsprozesse
Kooperative Transporte
Modulare Systeme
für Transporte mit variierenden
Lasten und Geometrien
wohl die Hardware als auch die notwendige IT-Infrastruktur
diese flexiblen Freiheitsgrade bedienen können. Die klassische
Automatisierungspyramide ist für derart hochdynamische Prozesse
an vielen Stellen nicht mehr geeignet. Gefragt sind Fleet
Management Systeme, die unterschiedliche proprietäre Lösungen
integrieren und auf Level Manufacturing Execution System
(MES) und Material Flow Controller (MFC) unterstützen. Die
Standardisierung der Kommunikation vereinfacht zusätzlich die
Integration und den Betrieb von fahrerlosen Transportsystemen
(Beispiel VDA 5050).
Ein mögliches flexibles FTF für die fluide Produktionslogistik
ist das am Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Universität
Stuttgart entwickelte Low-cost-FTF Scooty. Dieses flächenbewegliche,
modulare FTF wurde für den Transport von
Kleinladungsträgern der Automobilindustrie konzipiert und soll
05
Klassifikation der KI – Einordung von
Deep Reinforcement Learning DRL
Künstliche
Intelligenz
Maschinelles
Lernen
DRL
Deep Learning
zukünftig auch Verbundfahrten von mehreren FTF erlauben. In
Verbindung mit dem intelligenten Hallenboden, der die dynamische
Pfadplanung, die Energieversorgung sowie die Kollisionsvermeidung
übernimmt, lassen sich viele solcher FTF gleichzeitig
steuern und kontrollieren, wobei das einzelne FTF weniger
Sensorik benötigt und damit preiswerter ist. Ein monetärer
Mehrwert entsteht dann, wenn durch Skalierung des Preisvorteils
vieler Low-cost-FTF sich die Investition in den intelligenten
Hallenboden egalisiert. Bild 03 zeigt die Kombination aus Scooty
und intelligentem Hallenboden.
Fahrerlose Transportfahrzeuge oder englischsprachig Automated
Guided Vehicles (AGV) ermöglichen einen flexiblen Transport
zwischen zwei Standorten (Quelle/Senke). Bei diesen Fahrzeugen
sind die Transportwege im Wesentlichen vordefiniert.
Auch das Ausweichen und Überholen untereinander ist im Allgemeinen
nicht möglich. Die Weiterentwicklung und Erweiterung
der Funktionalität dieser Fahrzeuge wird als autonome mobile
Roboter (AMR) bezeichnet. AMR haben die Fähigkeit, selbstständig
Hindernissen auszuweichen oder auch nach Fahrtantritt die
Route zur Senke aufgrund neuer produktionslogistischer Bedingungen
zu verändern. Entweder geschieht dies dezentral in einem
lokalen Optimierungsraum (Hindernis erkannt, Ausweichmanöver
einleiten) oder zentral über ein Fleet Management System.
Des Weiteren lassen sich ergänzende Funktionen an oder mit
der Peripherie (Produktionsinfrastruktur) ableiten. An der
Schnittstelle zur Fördertechnik, also der Aufnahme oder Abgabe
des zu befördernden Guts, wird kein spezifischer Handlingprozess
mehr notwendig. AMR wären in der Lage, diesen Handlingprozess
selbstständig auszuführen. Kooperationen von modularen
AMR beim Transport oder bei der Ausführung wertschöpfender
Tätigkeit während der Fahrt sind ebenso denkbar.
Bild 04 stellt die Funktionsunterschiede zwischen FTF/AGV
und AMR gegenüber.
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ ERSCHLIESST
UNGEAHNTE MÖGLICHKEITEN
Neben Hardware-Lösungen für eine zukunftsfähige Intralogistik
sind softwaretechnische Lösungen vonnöten. In erster Linie die
künstliche Intelligenz (KI) bietet hier neue ungeahnte Möglichkeiten.
ChatGPT ist zum Beispiel im privaten und beruflichen
Umfeld angekommen, in der Intralogistik hält die KI ebenfalls
10 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
Einzug. Das Maschinelle Lernen zum Beispiel ist ein Teilgebiet
der KI, welches sich mit der Entwicklung von Algorithmen befasst,
die es Computern ermöglichen, aus Daten zu lernen und
Muster zu erkennen, ohne explizit von Menschenhand programmiert
zu werden. Das Reinforcement Learning ist Teil des
überwachten Maschinellen Lernens. Ein Software-Agent lernt
durch Interaktionen mit der Umgebung, indem er Aktionen ausführt
und dafür Feedback in Form von Belohnungen oder Bestrafungen
erhält. Sein Ziel ist dabei, die Belohnungen zu maximieren
und die Strafen zu minimieren. Das Deep Learning wiederum
ist eine Teilmenge des Maschinellen Lernens, in dem
mehrschichtige künstliche neuronale Netzwerke mithilfe riesiger
Datenmengen lernen, um komplexe Muster zu lernen. Eine
Kombination aus Reinforcement Learning und Deep Learning
ist das Deep Reinforcement Learning (DRL), bei dem tiefe neuronale
Netzwerke verwendet werden, das Problem komplex ist
und große Datenmengen vorhanden sind. Einen Überblick über
die Klassifikation der KI zeigt Bild 05.
Der Einsatz von Deep Reinforcement Learning in der Intralogistik
wurde am IFT im Rahmen eines Forschungsprojekts mit
einem Hersteller von Shuttle-Systemen erprobt. Ziel war die Optimierung
des Durchsatzes eines Shuttle-Lagers durch eine auf
INTRALOGISTIKSYSTEME WERDEN
NUR SO INTELLIGENT SEIN, WIE
DER MENSCH ES VORGIBT
Basis der KI trainierten Steuerung. Die richtige Auswahl der geeigneten
Shuttles und Ladungsträger sowie die Reduzierung von
Umlagerungen führten im Projekt zu kürzeren Spielzeiten im
Shuttle-System und erhöhten damit den Durchsatz gegenüber
konventionell programmierten Steuerungen. Dies beweist einmal
mehr, dass KI vor allem auch in der Intralogistik vielfältige
Einsatzgebiete findet. Der Mensch wird die Intralogistik, unterstützt
von künstlicher Intelligenz, modifizieren und optimieren.
Die Intralogistiksysteme werden jedoch nur so intelligent sein,
wie der Mensch es vorgibt.
UND WO BLEIBT DER MENSCH?
Bei aller Digitalisierung und Automatisierung darf der Mensch
natürlich nicht vernachlässigt werden. Dieser wird nach wie vor
zentraler Bestandteil der Intralogistik sein. Die manuelle Kommissionierung
wird beispielsweise durch Hard- und Software
von Maschinen unterstützt und verdeutlicht die positive Verknüpfung
sowie Ergänzung von Mensch und Maschine. Dabei
werden die kognitiven Fähigkeiten und die Flexibilität des Menschen
mit der Effizienz von (teil-)automatisierten Lösungen verknüpft.
Hauptsächlich bei schweren körperlichen Arbeiten oder
durch den Fachkräftemangel und den damit einhergehenden
Automatisierungszwang sind solche Verknüpfungen unabdingbar.
Maschinen unterstützen, ersetzen den Menschen aber
(noch) nicht.
Die vor uns liegende Zukunft bietet neue Chancen. Dabei
kann uns die Intralogistik vielseitig unterstützen. Nutzen wir
diese Chance und gestalten wir die Zukunft mit.
Autoren: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Robert Schulz, Leiter des Instituts für Fördertechnik
und Logistik, Universität Stuttgart. Daniel Mezger, M.Sc., stellvertretender
Institutsleiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik, Universität
Stuttgart
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PRODUKTE UND SYSTEME
F+H NACHGEFRAGT
„WIR HABEN EINE ERFOLGREICHE
TRANSFORMATION DURCHLAUFEN“
„Die Zukunft ist nicht etwas, worauf man wartet,
sondern etwas, das man schafft“, sagte Peter
Drucker* einmal. Die Demag Cranes &
Components GmbH, Wetter/Ruhr, lebt diesen
Leitgedanken. Im Interview hat uns Klaus
Hoffmann (l. im Bild), Geschäftsführer von
Demag Cranes & Components und Vice
President von Demag Distribution, einen Einblick
in die aktuelle Lage des Unternehmens und die
Zukunftspläne gegeben. Dabei hat er nicht nur
die Umstrukturierungsmaßnahmen im Werk
Wetter vorgestellt, sondern auch einen Ausblick
auf die neuesten Produktinnovationen gegeben.
In jüngster Vergangenheit hat der Standort Deutschland fast
nur negative Schlagzeilen gemacht. Genannt seien an dieser
Stelle zum Beispiel die Energiekosten und der Bürokratismus.
Herr Hoffmann, als Geschäftsführer von Demag Cranes &
Components, und damit einem Unternehmen mit mehreren
Produktionswerken in Deutschland: Welche Note geben Sie
dem Standort Deutschland?
Klaus Hoffmann: Dem Industriestandort Deutschland gebe ich
eine solide „drei“.
Eine salomonische Antwort.
Klaus Hoffmann: (schmunzelt) Diese Bewertung reflektiert eine
differenzierte Sichtweise: Zweifelsohne bleiben Energie kosten,
trotz leichtem Rückgang der Strompreise, ein zentrales Problem.
*Peter Drucker war ein einflussreicher österreichisch-amerikanischer Ökonom
und Managementberater, der als einer der Väter der modernen Managementlehre
gilt. Seine Werke und Ideen haben die Art und Weise, wie wir über
Unternehmen, Führung und Organisation denken, nachhaltig geprägt.
12 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
Die von Ihnen genannte Bürokratie wird vielfach kritisiert. Fakt ist jedoch auch:
Statistisch gesehen ist der öffentliche Sektor in Deutschland im Verhältnis kleiner
als in vielen OECD-Ländern. Dennoch gibt es Fälle, die Kopfschütteln auslösen,
wie überregulierte Alltagssituationen. Das Problem liegt weniger in der Vielzahl an
Regeln als in ihrer Handhabung. Wichtig ist, dass Regeln auch Rechtssicherheit
und Fairness schaffen, ein entscheidender Vorteil des deutschen Systems.
Wir haben in Deutschland ohnehin die Tendenz, das Negative über Gebühr
zu betonen.
Klaus Hoffmann: Das sehe ich auch so. Für mich ist einer der herausragenden
Standortvorteile das duale Ausbildungssystem, das weltweit als Benchmark gilt.
Qualifizierte Fachkräfte bilden das Fundament für Innovation und Effizienz. Diese
Stärken machen Deutschland auch in einem globalen Wettbewerb relevant. Das
kommt in der öffentlichen Diskussion zu kurz.
Statt zu jammern, wäre mehr Eigeninitiative und eine positive Grundeinstellung
wünschenswert. Deutschland muss sich seiner Stärken bewusst sein und diese
aktiv nutzen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, um noch einmal das
Thema Bürokratismus aufzugreifen, läuft im Allgemeinen problemloser als vermutet
– ein Beispiel dafür, dass Tonalität und gegenseitiges Verständnis entscheidend
sind.
Basiert die Aussage der problemlosen Zusammenarbeit mit lokalen Behörden auf
den Erfahrungen, die Sie im Rahmen der Reorganisation und den damit verbundenen
Baumaßnahmen des Standorts Wetter gemacht haben?
Klaus Hoffmann: So ist es. In den vergangenen fünf Jahren haben wir mehr als 30
Millionen Euro in den Standort Wetter investiert. Wir haben zum Beispiel eine 100
Meter lange und 20 Meter breite Halle für die Outbound-Logistik vornehmlich von
Langgut errichtet. Des Weiteren haben wir die Produktionslogistik neu geplant, in
vorhandenen Hallen zum Teil die Montagelinien – dem Lean-Gedanken entsprechend
– um 180 Grad gedreht beziehungsweise neu positioniert. Hinzu kommt die
Integration von automatischen Kleinteilelagern in den Materialfluss.
FLEXIBILITÄT
AUF ALLEN
EBENEN
Vor welchem Hintergrund sind diese Investitionen geschehen?
Klaus Hoffmann: Der Standort Wetter, eng verknüpft mit dem Werk in Uslar, spielt
eine zentrale Rolle im globalen Produktionsnetzwerk unseres Mutterkonzerns
Konecranes. Während das Werk Uslar mit rund 230 Beschäftigten vor allem auf die
Produktion von Elektromotoren und Komponenten, zum Beispiel Kettenzugbremsen,
Taschenkettenräder und Radblockgehäuse sowie die Herstellung von Ersatzteilen
ausgerichtet ist, zeichnet sich Wetter durch seine Führungsrolle in der Produktion
von Light Lifting-Equipment aus. Dieses umfasst Leichtkransysteme die
für alle Marken innerhalb der Konecranes-Gruppe gefertigt werden – ein Beweis
für die hohe Kompetenz und strategische Bedeutung des Standorts mit seinen
rund 1.200 Mitarbeitern.
Ein weiteres Schlüsselprodukt aus Wetter ist die neue Kettenzuggeneration DC-II,
die zukünftig konzernweit als Dual-Brand-Produkt eingesetzt wird. Vorangegangen
ist der Gewinn eines internen Wettbewerbs, bei dem sich das Werk Wetter mit
dem besten Konzept für die Montage eines Multibrand-Kettenzuges durchsetzen
konnte. Der Zuschlag für dieses Projekt unterstreicht nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit
des Standorts, sondern sichert auch langfristig eine stabile Auslastung.
Ein weiteres Schwergewicht für den Standort bildet die Produktion von Komponenten
der Antriebstechnik. Dazu gehören komplette Getriebe wie auch das umfangreiche
Räder- und Radblockprogramm für Traglasten von bis zu 60 Tonnen
pro Rad.
Die Rolle von Wetter geht jedoch über die reine Produktion hinaus. In der integrierten
Supply-Chain-Struktur des Mutterkonzerns ist der Standort ein zentraler
Baustein, auf den andere Werke und der Konzern angewiesen sind. Diese enge
Vernetzung innerhalb der Fertigungsorganisation stellt sicher, dass Wetter essenzielle
Bauteile liefert, die unabhängig von der Markenidentität produziert werden.
Diese Fähigkeit, für verschiedene Konzernmarken gleichzeitig zu fertigen, ist ein
entscheidender Vorteil im globalen Wettbewerb.
Die Übernahme der zuvor genannten Produktverantwortung machte umfangreiche
Veränderungen an der Infrastruktur des Werks Wetter und der Organisation
erforderlich. So läuft seit Mitte des vergangenen Jahres der Versand wieder komplett
in Eigenregie.
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PRODUKTE UND SYSTEME
F+H NACHGEFRAGT
Sie bearbeiten den Markt für Demag Produkte über ein
globales Partnernetzwerk. Welche Strategie steht dahinter?
Klaus Hoffmann: Als Konecranes im Jahr 2017 das Unternehmen
Terex MHPS mit Demag übernommen hat, haben wir eine
zweigleisige Marktstrategie verfolgt. Wir bedienten Endkunden
direkt und verfügten parallel über ein solides und langjährig
aufgebautes Partnernetzwerk. Der Mutterkonzern hingegen
verfolgt eine andere Philosophie: Die Marke Konecranes ist im
Konzern diejenige, die das direkte Endkundengeschäft übernimmt,
während andere Konzernmarken vollständig auf den
indirekten Vertrieb über Partnernetzwerke setzen.
Nach der Übernahme haben wir erkannt, dass diese parallelen
Demag Vertriebswege zu Überschneidungen führten. Daher
haben wir im Jahr 2022 eine neue Strategie eingeführt: Das Endkundengeschäft
läuft nun ausschließlich über Konecranes, während
Demag sich auf den indirekten Vertrieb fokussiert hat und
hier mit einem großen Netzwerk an Partnern und Distributoren
zusammenarbeitet.
Wie wurde diese Umstrukturierung umgesetzt?
Klaus Hoffmann: Zunächst haben wir die komplette Organisation
gestrafft und die Vertriebsstrukturen vereinheitlicht.
Gleichzeitig haben wir uns entschieden, die Produktion von
Demag Kranen einzustellen und die Seilzüge auf konzernweite
Plattformprodukte wie den Seilzug DHR umzustellen. So können
wir optimal im Alpha-Geschäft – dem indirekten Vertrieb
– operieren.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Die Entwicklung der
zweiten Generation
des Kettenzugs DC-II
berücksichtigt
Entwicklungstrends
der vergangenen Jahre
Klaus Hoffmann: Wir haben eine eigenständige Frontline-Organisation
aufgebaut, die nur für das Partnergeschäft zuständig ist.
Diese Trennung ist auch aus Compliance-Gründen wichtig, um
Kundeninteressen zu schützen. Seit dem 1. Januar 2024 arbeitet
dieses Team vollkommen eigenständig. Wir betreuen und beliefern
nun auch Demag Partner in weiteren Märkten direkt aus
Deutschland, beispielsweise Frankreich, Spanien und UK. Das
brachte neue Herausforderungen – etwa beim Aufbau von
Sprachkompetenzen.
Wie wichtig sind Ihre Partner?
Klaus Hoffmann: Enorm wichtig! Wir arbeiten mit mehr als
1.000 Partnern weltweit, viele davon sind seit Jahrzehnten für
uns tätig. Unlängst erst haben wir etwa in Finnland und Kolumbien
65-jährige Partnerschaft geehrt. Solche engen und von
Vertrauen geprägten Verbindungen sind ein zentraler Bestandteil
unserer Strategie und helfen uns, in vielen Regionen tief
verwurzelt zu sein.
Das deutet auf eine große Transformation hin.
Klaus Hoffmann: Absolut, aber auch nach einer spannenden
Phase. Wir positionieren uns als Start-up-Unternehmen mit 205
Jahren Erfahrung. Das zeigt: Tradition und Innovation können
Hand in Hand gehen.
Innovation ist ein gutes Stichwort. Welche Neuheiten können
wir auf der Logimat 2025 erwarten?
Klaus Hoffmann: Lassen Sie mich Ihnen zunächst einen Überblick
über die Produktoffensive 2024 geben. Das Jahr 2024 war
für uns ein Jahr mit vielen spannenden Produktneuheiten. Einer
der größten Schritte war die Einführung der neuen Seilzugreihe
DHR. Zunächst haben wir drei Baugrößen für Tragfähigkeiten
bis zehn Tonnen auf den Markt gebracht. Für das Jahr 2025 ist
die Erweiterung der Reihe geplant, um größere Tragfähigkeiten
abzudecken. Da solche Produkte komplex sind, starten wir mit
den gängigsten Varianten, wie der kurzen Katze oder der Zwei-
Schienen-Katze, und bauen das Portfolio schrittweise aus.
Ein weiteres Highlight war die Einführung des Kettenzugs DC-II,
der den erfolgreichen DC ersetzt. Dieses Produkt bringt nicht
nur technische Verbesserungen, sondern auch Neuerungen, die
über ein einfaches Facelift hinausgehen. Stolz sind wir außerdem
auf die Erweiterung unserer Aluminiumprofilreihe für das
Leichtkransystem durch die A-28-Schiene. Diese wurde für größere
Spannweiten entwickelt.
Aber auch im Bereich der Antriebstechnik haben wir Weiterentwicklungen
zu melden. Ein Highlight hier ist ein neues bandagiertes
Laufrad, das höhere Geschwindigkeiten bei höheren
Tragzahlen ermöglicht. Dieses Produkt erfüllt steigende Anforderungen
im Bereich Regalbediengeräte, wo Geschwindigkeit
entscheidend ist.
Das klingt nach einem regelrechten Feuerwerk an Neuheiten!
Klaus Hoffmann: Genau, und das wird sich 2025 fortsetzen.
Neben der Erweiterung des DHR und des DC-II arbeiten wir an
weiteren Innovationen. Beim DHR profitiert der Anwender vom
Besten aus zwei Seilzug-Welten, denn die neue Serie vereint die
Eigenschaften der beiden Baureihen DMR und DVR. Was mich
freut, ist die gelungene Integration der Engineering-Teams aus
unterschiedlichen Standorten.
Was sind die Alleinstellungsmerkmale der neuen Produkte?
Entwickelt für Standard-
Anwendungen in der
Krantechnik, zeichnet
sich der Seilzug DHR
durch kompakte
Abmessungen aus
Klaus Hoffmann: Da gibt es einige spannende Punkte. Ein
Highlight ist, dass wir mit unserem neuen Seilzug die Möglichkeit
bieten, mit synthetischen und auch mit Stahlseilen zu arbeiten.
Das ist eine Premiere in der Kranindustrie. Interessant ist,
dass die Geometrie der Seiltrommel identisch bleibt. Ein Wechsel
von einem synthetischen Seil zu einem Stahlseil ist daher
14 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
In den vergangenen fünf
Jahren haben wir mehr als
30 Millionen Euro in den
Standort Wetter investiert
und das Werk damit zukunftssicher
gemacht
Klaus Hoffmann, Geschäftsführer
Demag Cranes & Components
problemlos möglich. Dieses hochfeste Seil hat ein rund 85 Prozent geringeres Eigengewicht
als ein Stahlseil und verursacht keinen Verschleiß an Seiltrommel und Umlenkrollen.
Und mit unserem bewährten Seilzug DH, den wir für spezielle Einsatzfälle
auch in hoch anspruchsvollen Umgebungsbedingungen anbieten, runden wir das
Demag Seilzugportfolio ab.
Die vor 20 Jahren erstmals vorgestellte Baureihe DC hat sich als Industriestandard für
Kettenzüge etabliert. Die Entwicklung der zweiten Generation berücksichtigt Entwicklungstrends.
Die neue Baureihe zeichnet sich in der reichhaltig ausgestatteten
Grundvariante DC-Com II durch zwei Hubgeschwindigkeiten aus. Die High-End-
Variante DC-Pro II bietet nochmals mehr Optionen, vor allem bei den Geschwindigkeiten.
Zum umfangreichen Sicherheitspaket gehören eine Rutschkupplung mit automatischer
Abschaltung durch Drehzahlüberwachung, Betriebsendschalter und Betriebsstundenzähler.
Bauteile wie Getriebe und Bremse sind weitgehend wartungsfrei. Möglich wird das
durch eine Demag typische durchdachte Konstruktion, die Verwendung hochwertiger
Komponenten und die Produktion nach dem Grundsatz „Made in Wetter“. Das gilt
nicht nur für den Kettenzug selbst, sondern auch für das Getriebe des DC-II.
SICHERER UMGANG
MIT LITHIUM-AKKUS
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W
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Lagerschränke mit beidseitigem
90-minütigem Brandschutz
Ladeschränke für brandgeschützte
und überwachte Ladevorgänge
Lagerboxen zur Quarantäne von
beschädigten Lithium-Akkus
Transportboxen mit UN-Zulassung für
unbeschädigte und defekte Lithium-Akkus
G R AT I S
W I S S E N S P O S T E R !
J E T Z T Q R - C O D E
S C A N N E N
Wie sieht es mit Digitalisierung und Konnektivität bei Ihren Produkten aus?
Klaus Hoffmann: Das ist ein großes Thema. Unsere neuen Produkte sind von Anfang
an auf Konnektivität ausgelegt. Sie bieten Remote-Funktionen, Datenerfassung und
Analysen für präventive Wartung und Fehlerdiagnose. Diese Features sind direkt integriert
und nicht nachträglich hinzugefügt. Das ist eine klare Antwort auf die steigende
Nachfrage nach smarter, digitaler Technik. Der Anwender kann aus diversen Smart
Features auswählen und damit zum Beispiel den Seilzug auf seinen individuellen
Anwendungsfall anpassen. Zu diesen Features gehören unter anderem Lastpendeldämpfung,
Tandembetrieb, Umfahrsteuerungen und Hakenzentrierung. Somit können
auch anspruchsvolle Aufgaben der Hebe- und Handhabungstechnik mit einem
Standardseilzug gelöst werden.
Lassen Sie uns zum Abschluss unseres Gesprächs den Blick über die Logimat hinaus
noch weiter in die Zukunft richten: wo sehen Sie Demag in den nächsten Jahren?
Klaus Hoffmann: Wir befinden uns in einer Wachstumsphase. Besonders spannend
ist für uns der indische Markt. Hier arbeiten wir jetzt mit einem eigenen Team, das
sich ausschließlich auf das Geschäft mit unseren Partnern konzentriert. Indien bietet
aktuell mehr Wachstumsdynamik als China, auch wenn wir in China bereits auf einem
hohen Niveau operieren. Langfristig sehe ich großes Potenzial. Mit unseren innovativen
Produkten und einem starken Partnernetzwerk werden wir dort eine zentrale
Rolle spielen.
Besuchen Sie uns!
LogiMat | 11.-13.03.25 | Stuttgart
Halle 7 | Stand 7D21
Vielen Dank für das Gespräch.
Das Interview mit Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Demag Cranes & Components GmbH, Wetter/
Ruhr, führte Winfried Bauer, Chefredakteur f+h
Fotos: Demag Cranes & Components
www.demagcranes.com
www.denios.de/defekte-akkus
F+H EXTRA LOGIMAT-VORSCHAU
INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR INTRALOGISTIKLÖSUNGEN
UND PROZESSMANAGEMENT
ZENTRALER BRANCHENTREFF
Die Logimat 2025 belegt mit
mehr als 120.000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche alle zehn Hallen
des Stuttgarter Messegeländes.
Vom 11. bis 13. März geben
Global Player, mittelständische
Unternehmen sowie Start-ups
einen Überblick über Produkte
und Systeme der Intralogistik und
bieten Lösungen für die aktuellen
Herausforderungen.
F+H EXTRA
Unter dem Motto „Passion for Solutions“ eröffnet die
Logimat, internationale Fachmesse für Intralogistiklösungen
und Prozessmanagement, das Messejahr für
Logistiker, Systementwickler und Maschinenbauer. In
den zehn Hallen des Messegeländes sowie dem Eingangsbereich
Ost trifft sich die Intralogistikwelt aus mehr als 80 Nationen.
Mehr als 1.500 internationale Aussteller, davon rund 200
erstmals auf der Messe vertreten, präsentieren den Besuchern
ihre Produkte, Lösungen und Innovationen für eine effiziente
Intralogistik. „Vor allem die Themen künstliche Intelligenz,
Nachhaltigkeit sowie der Arbeits- und Fachkräftemangel kennzeichnen
als übergreifende Megatrends und Treiber vielfältige
Herausforderungen“, so Logimat-Messeleiter Michael Ruchty
vom Veranstalter Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, München.
„Auf der Logimat zeigen die Aussteller Problemlösungen
und Entwicklungen, um den Herausforderungen wirksam zu
begegnen.“
UNTERSCHIEDLICHE ASPEKTE VERKNÜPFT
So stellen etwa die Regal- und Maschinenbauer, Systemintegratoren
und Fördertechnikanbieter in der Halle 1 inklusive Galerie
sowie den Hallen 3, 5 und 7 beispielsweise neue Kompaktlagersysteme
für Paletten und Behälterlagerung, neue Taschensorter
und Systemshuttles vor. Neben auf künstlicher Intelligenz (KI)
gestützter Automatisierung und Digitalisierung wird dabei die
Anlagenleistung mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpft. Flexible
Systemlösungen mit hoher Energieeffizienz sollen mit wie-
derverwendbaren Komponenten die Langlebigkeit von Anlagen
und Zukunftsfähigkeit von Investitionen unterstützen. Entwicklungen
im Bereich Pick-Roboter lassen sich unter anderem auf
der Galerie in Halle 1 in Augenschein nehmen.
Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF), autonome mobile Roboter
(AMR) und Carrybots sind weitgehend in der Halle 8 konzentriert.
Dort präsentieren die Hersteller Neuentwicklungen, die
den Arbeitskräftemangel entschärfen sollen. Überdies wird das
Anwenderforum mobile Robotik auf der Galerie in Halle 6 FTS-
Anwendern und potenziellen Interessenten der mobilen Robotik
neutrale Beratung durch Mitglieder des Forum-FTS anbieten.
NEUHEITEN IM BEREICH FLURFÖRDERZEUGE
Weiterentwicklungen bestimmen die Auftritte der Staplerhersteller
in den Hallen 9 und 10. Die Hersteller haben unter anderem
die Vorstellung neuer Gegengewichtsstapler für das Segment
bis zwei Tonnen und die Marktpremiere des weltweit ersten automatisierten
Cobots für Palettentransporte angekündigt. Daneben
wollen die Aussteller Einblicke in die Zukunft der Intralogistik
durch Roboter, Drohnen und autonome Fahrzeuge gewähren. In
den Hallen 9 und 7 sind Anbieter von Kranen, Hallentoren und
Verladetechnik sowie Brandschutz zu finden.
Direkt neben der Halle 8 präsentieren die Aussteller der Verpackungstechnik
und Anbieter von Behälter- und Lagerlösungen in
Halle 6 ihr Produktspektrum. Vor dem Hintergrund der neuen
EU-Verpackungsverordnung steht in diesen Produktsegmenten
der Nachhaltigkeitsaspekt hoch im Kurs.
16 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
LOGIMAT-VORSCHAU
F+H EXTRA
KI-BASIERTE FUNKTIONEN UND ALGORITHMEN
Die Basis für den vernetzten Informationsaustausch in der Intralogistik
und der Supply Chain bildet neben den Auto-ID-
Technologien zur Codierung und Erfassung, eine gente IT-Infrastruktur. IT-Lösungsansätze für zukunftsfä-
intellihiges
Lager-, Transport- und Supply Chain Management
mit durchgängig vernetztem Datenaustausch stellen die
Software-Unternehmen in Halle 4 vor. Neben der koordinierten
Steuerung effizienter Prozesse und Cloud-Lösungen
stehen in diesem Jahr die Modularisierung der
Systeme sowie KI-basierte Funktionen und Algorithmen
für intelligente Filterung und Analyse von Daten im Vordergrund.
Den Hallenrundgang komplettieren die Aussteller der
Auto-ID-Branche in Halle 2. Neben dem Live-Event Tracking
& Tracing Theatre (T&TT) des AIM-D können die Besucher
dort Applikatoren sowie teil- und automatische Etikettier-
und Etikettendrucksysteme für Kennzeichnungen direkt im terialfluss in Augenschein nehmen.
Ma-
„Die Logimat vermittelt umfassend Wissen sowie zukunftsfähi-
ge Produkte und Lösungen für die Praxis“, resümiert Ruchty. „Daher
erwarten wir angesichts der anhaltenden Herausforderungen
durch Digitalisierung, Automatisierung sowie durch die geopolitischen
Verwerfungen erneut steigende Besucherzahlen und
freuen uns auf drei spannende Messetage in Stuttgart.“
Fotos: Euroexpo
www.logimat-messe.de
MICHAEL RUCHTY,
MESSE LEITER, EUROEXPO
MESSE- UND KONGRESS-GMBH
Die Logimat vermittelt umfassend
Wissen sowie zukunftsfähige Produkte
und Lösungen für die Praxis
LIVE ERLEBEN
LOGIMAT 2025
Halle 8, Stand 8B65
Die kompaktesten FTS in ihrer Klasse –
mit elektrischem Freihub von 1 Tonne bis 1,1 Meter
A-MATE ® FreeLift
• Extrem schlankes Design
• Omnidirektionaler Antrieb
A-MATE ® Counter
• Freitragende Gabeln und
Gegengewicht
• Bidirektionaler Antrieb
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F+H EXTRA
LOGIMAT-VORSCHAU
LASTEN LEICHTER
MACHEN
WENN GÜTER NICHT AUF EINE STANDARD
PALETTE PASSEN
F+H EXTRA
An einem neuen Standort,
aber wie gewohnt mit
Intralogistiklösungen im
Gepäck, präsentiert sich der Transportgerätehersteller fetra
auch in diesem Jahr wieder auf der Logimat. In Halle 3, Stand
3B61 präsentiert das Unternehmen ein vielseitiges Produktspektrum
– von Kommissionierwagen über Tischwagen bis
hin zu Paletten-Fahrgestellen. Das Highlight des diesjährigen
Programms ist der Materialwagen, der für den effizienten
Transport von Langmaterialien entwickelt wurde. Mit ihm
können beispielsweise Holzlatten oder Rohre am Arbeitsplatz
gelagert und bereitgestellt werden. Eine weitere
Neuheit auf der Messe ist das stilvolle Paletten-
Fahrgestell in der Grey Edition, das mit einem
Hauch von Industrie-Chic jede Lagerhalle
aufwertet.
www.fetra.de
VOLLSORTIMENTER FÜR INTRALOGISTIK
STELLT GANZE BANDBREITE VOR
Für die AMI Förder- und Lagertechnik
GmbH ist die Logimat ein Fixpunkt im
Terminkalender, denn das Unternehmen
stellt in Stuttgart regelmäßig
seine vielfältigen Produkte und
Neuerungen aus. So wird in diesem
Jahr noch mehr Bewegung am
AMI-Stand zu sehen sein, wie Stefan
Brenner, geschäftsführender Gesellschafter,
verspricht: „Wir haben unsere
eigens für die Messe konzipierte Förderstrecke modifiziert und
zeigen nun noch mehr Abläufe der Intralogistik.“ Dazu habe
man das High-Speed Depot per Hublift in die Anlage integriert.
Das High-Speed Depot ist ein kompaktes modulares System zur
Kommissionierung von Faltschachteln und anderen rechteckigen
unterschiedlich großen Gebinden. Theoretisch lässt sich
der Kommissionierer auf unendlich lange Strecken bauen und
passgenau in bestehende Systeme integrieren. Brenner: „Ideal
ist diese Lösung für Branchen, die ein hohes Auftragsvolumen
verzeichnen und wobei die einzelnen Aufträge aus vielen,
kleinen, schnell zu kommissionierenden quaderförmigen
Artikeln bestehen. Ferner haben wir den Premium-Kommissionier-Automaten,
das Smart-Flexdepot, dabei und demonstrieren
im Live-Betrieb das Konzept und die Funktion.“ Zum Einsatz
komme der Automat in Industrie, Dienstleistung und Handel.
Zu den Anwender zählten unter anderem Online-Versandhändler.
Auf der Messe wird das Smart-Flexdepot also
gut gefüllt sein, um den interessierten Messebesuchern
dessen Merkmale vorführen zu können.
www.ami-foerdertechnik.de
Mit dem Kommissionier-Automat
High-Speed Depot lassen sich
komplexe Aufträge schnell abwickeln
Stefan Brenner, geschäftsführender
Gesellschafter, AMI Förder- und
Lagertechnik
Halle 3,
Stand
3B61
Halle 1,
Stand
1C03
Auf der Logimat stellt das Familienunternehmen Remmert
Langgutwabenlager in den Mittelpunkt. Mit den Lagersystemen
lassen sich Stangen, Rohre oder Profile auf kompakter
Grundfläche mit schnellen
Zugriffszeiten und
maximalem Schutz für
Material und Mensch
lagern. Für Flachgüter und
großvolumige Objekte wie
Schweißbaugruppen hat
der Hersteller Lagersysteme
mit variablen Lagerebenen
im Portfolio. Ebenfalls
in Stuttgart zu sehen sein werden 3D-Layout-Tools, mit
deren Hilfe sich Lagersysteme sowie Materialflüsse in frühen
Entwicklungsphasen detailliert simulieren lassen.
Ein Highlight sind energieeffiziente Regalbediengeräte, die
durch Rekuperation (Energierückgewinnung) den Gesamtenergieverbrauch
reduzieren. Ein Berechnungstool zeigt, wie viel
kWh, Energiekosten und CO 2
-Äquivalente Anwender pro Jahr
einsparen können.
Mit myRemmert steht ein Service-Tool in den Startlöchern, das
den proaktiven Anlagenservice unterstützt. Aus Performance-
Daten wird der Zustand der Anlagen visualisiert. Sicherer
Fernwartungszugang, individuelle Ersatzteillisten und
Dokumentationen sowie der priorisierte Zugriff
auf den Remmert-Service mit Übersicht aller
Service-Tickets unterstützen den Betrieb der
Anlagen.
www.remmert.de
Halle 3,
Stand
3C14
CLARK TREIBT ELEKTRIFIZIERUNG MIT NEUEN
CROSSOVER-STAPLERN VORAN
Die Crossover- Elektro-Staplerbaureihen
L25-35XE und S25-35XE mit
Tragfähigkeiten von 2,5 bis 3,5
Tonnen markieren den weiteren
Schritt in der Elektrifizierung der
Produktpalette des Unternehmens
Clark. Die Flurförderzeuge kombinieren
die Vorzüge von Elektro-Staplern
mit der Robustheit und
Vielseitigkeit verbrennungsmotorischer
Geräte. Ausgestattet mit
Lithium-Ionen-Batterietechnologie erreichen die Geräte lange
Betriebszeiten und die Betreiber profitieren von kurzen
Ladezeiten. Die Crossover-Baureihen tragen erstmals wieder
Produktnamen: Der L25-35XE wird als Raider eingeführt,
während der S25-35XE den Namen Renegade trägt. Die
Raider-Baureihe (L25-35XE) bietet eine Alternative zu Staplern
mit Verbrennungsmotor. Dank guter Rundumsicht, eines
vorhersehbaren Fahrverhaltens und der erprobten Clark-Hubgerüste
zeichnet sich die Serie durch Umweltfreundlichkeit,
Kosteneffizienz und Langlebigkeit aus. Basierend auf dem
Chassis der verbrennungsmotorischen S-Series
vereint die Renegade-Baureihe (S25-35XE) moderne
Technologie mit einem emissionsfreien
Antrieb. Individuell anpassbare Optionen bieten
Flexibilität für verschiedene Anwendungen.
www.clarkmheu.com
Halle 10,
Stand
10B78
18 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
LOGIMAT-VORSCHAU F+H EXTRA
FORTSCHRITTLICHE TECHNOLOGIEN ÜBERZEUGEN
Die Elektro-Seilzüge der Baureihe Nova² rope der SWF Krantechnik GmbH bieten flexible Anpassungsmöglichkeiten
in Leistung und Funktion. Basierend auf einer einheitlichen Grundstruktur
lassen sich alle Baugrößen individuell konfigurieren. Zur Ausstattung zählen eine ergonomische
Hakenflasche mit Fingerschutz und ein doppelter Radantrieb mit Keilrippenriemen für bessere
Traktion. Eine Katzelektrik in vier Basismodellen erleichtert die Konfiguration. Die Betreiber können
zwischen einem robusten Stahlseil und einem synthetischen Lastseil wählen. Die Seilführung
verbessert Sicherheit, Effizienz und Langlebigkeit. Drei Seilwinkelmessfunktionen unterstützen den
Betrieb automatisch. Die neue Rahmenstruktur erleichtert Wartungen. Die CAN-Bus-Steuerung
sorgt für zuverlässige Kransteuerung. Über eine App lassen sich Statusmeldungen abfragen. Die
Nova²-rope-Serie ist zunächst für Traglasten bis zehn Tonnen verfügbar.
www.swfkrantechnik.com
Halle 7,
Stand
7F31
DIGITALE PRÄSENTATION DES KOMPLETTEN PRODUKT- UND
LEISTUNGSSPEKTRUMS
Mit einer digitalen Präsentation zeigt der Systemintegrator Element Logic das komplette
Produkt- und Leistungsspektrum als Intralogistik-Generalunternehmer. An vier Meter hohen
LED-Wänden werden mit wechselnden Einspielungen Projektrealisierungen und das Lösungsspektrum
bei Unternehmen aus verschiedenen Branchen vorgestellt. Zu den Highlights für eine
Nutzung und Einbindung des Behälterlager- und Bereitstellungssystems AutoStore in den
innerbetrieblichen Materialfluss zählen unter anderem Transferzellen für die Übergabe der Ein- und Auslagerungen aus dem
Lagerkubus an Fördertechnik und die Robot-Picking-Lösung eOperator. Ein „Pick & Place“ von Produkten aus den AutoStore-Arbeitsplätzen,
mit selbstlernenden Prozessen, kennzeichnet die Robot-Picking-Lösung. Ferner wird die Standard-
Software-Suite für den Betrieb von AutoStore-Anlagen und den kontrollierten Materialfluss über das Behälterlagerund
Bereitstellungssystem hinaus vorgestellt. Als Lagersteuerungs-, Management- und Kontrollsystem ermöglicht
etwa der eManager die intuitive Mitarbeiterunterstützung bei der Ausführung von AutoStore-Tasks.
www.elementlogic.de
Halle 1,
Stand
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Der neue Linde Xi10 – Xi20.
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THE NEXT CHAMP steigt in den Ring. Er setzt den Maßstab in Leistung und Ergonomie, gepaart mit Sicherheitsassistenzsystemen
für hervorragenden Schutz. So gewinnen Sie jede Runde Ihrer logistischen Herausforderungen.
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F+H EXTRA
LOGIMAT-VORSCHAU
PORTFOLIO IN VIELERLEI HINSICHT
ABGERUNDET
AGILES FTF OPTIMIERT REGALTRANSPORT IN
FULFILLMENT-ZENTREN
F+H EXTRA
Der zunehmende
Fokus des Unternehmens
AutoStore auf
softwaregestützte
Lösungen wird ein
Highlight des Logimat-
Auftritts sein. Interessierte
Messebesucher
können die Designund
Simulationswerkzeuge
erkunden, die jetzt in einem webbasierten Format
verfügbar sind und eine schnelle Planung und Erweiterung des
automatisierten Lager- und Bereitstellungssystems sicherstellen.
Ferner tragen die monatlichen Software-Updates den sich
schnell entwickelnden Anforderungen der Logistik Rechnung.
Unify Analytics, die Cloud-basierte Datenplattform, bietet
Echtzeit- und historische Einblicke in die Systemleistung über
mehrere Standorte hinweg und schafft die Voraussetzungen
dafür, dass der Betreiber datengesteuerte Entscheidungen
treffen kann.
Auf die Belange der Lebensmittellogistik abgestimmt, ist die
Multi-Temperature-Solution. Diese Weiterentwicklung ermöglicht
die Lagerung von gefrorenen und gekühlten Produkten in
einem AutoStore-Raster und rationalisiert das Handling von
Artikeln in einem Temperaturbereich von -25 bis +6 °C.
Ebenfalls während der Messe zu sehen sein wird die kompakte
„Plug & Play“-Lösung für kleinere Unternehmen namens Pio.
Das P100-System ist auf enge Räume zugeschnitten und
umfasst ein Rastersystem (Grid) mit 1.000 Behältern und zwei
Zugangspunkten, die auf eine Durchsatzrate von 120 bis 360
Behältern pro Stunde ausgelegt sind. Pio ist zu
erschwinglichen Einstiegskosten erhältlich und
stellt sicher, dass Unternehmen jeder Größe ihre
Auftragsabwicklung automatisieren können.
www.autostoresystem.com
ZEIT UND GELD IM LAGER SPAREN
Das Kommissioniersystem
GenesysLine Compact der
Premium Robotics GmbH
ersetzt körperlich belastende
Handarbeit und ermöglicht
Automatisierung auch
bei kleineren Volumina. Der
Hersteller kombiniert auf
künstlicher Intelligenz
basierende Bildverarbeitung
mit Greiftechnik, um
Waren sicher zu handhaben,
zu transportieren und auf der Zielpalette präzise auszurichten
und zu stapeln. Mithilfe der am Kommissionierroboter
stirnseitig angepressten Gummirollen gelingt dies auch bei
schweren, mitunter händisch kaum greifbaren oder instabilen
Gebinden, von Weinkartons bis hin zu Trays mit Joghurt. Die
skalierbare Leistung des Systems beträgt bis zu 300 Kartons pro
Stunde. Mit dem modular erweiterbaren System
können Gebinde mit Abmessungen von bis zu
600 × 1.200 mm und einem maximalen Gewicht
von 55 kg bei Stapelhöhen bis 2,40 m gehandhabt
werden.
www.premium-robotics.com
Halle 1,
Stand
1J61
Halle 5,
Stand
5D44
Das fahrerlose Transportfahrzeug GT1 spin der Safelog GmbH
wurde für den Transport von Regalen in Fulfillment-Zentren
konzipiert. Aufgrund der kompakten Bauweise (L × B × H:
1.200 × 830 × 275 mm) und hohen Agilität meistert das
Flurförderzeug enge Räume und dynamische Arbeitsabläufe.
Mit einer Hubhöhe von bis zu 70 mm und einer Traglast von
1.200 kg bewegt die Neuentwicklung Regale präzise und mit
einer Geschwindigkeit
von bis zu 2,2 m/s zu
ihrem Ziel. Die Fahrgeschwindigkeit
ohne Last
beläuft sich auf 3 m/s. Ein
integrierter Drehteller
ermöglicht eine flexible
Positionierung der Last.
Der GT1 spin lässt sich
problemlos in bestehende
Anlagen integrieren. Die dezentrale Steuerung des Flurförderzeugs
sorgt für eine hohe Ausfallsicherheit. Die Fahrzeuge
kommunizieren untereinander und passen sich
flexibel an veränderte Bedingungen an. Durch
diesen dezentralen Schwarmansatz bleibt das
System auch bei einer Störung leistungsfähig,
da nurdas betroffene Fahrzeug ausfällt.
www.safelog.de
ABGESTIMMT AUF AUTOMATISIERTEN
TRANSPORT VON BODENROLLERN UND
ROLLBEHÄLTERN
Mit dem fahrerlosen Transportfahrzeug (FTF) A-Mate Lite
ergänzt das Unternehmen K. Hartwall die A-Mate-Produktfamilie.
Das neue Gegengewichtsfahrzeug wurde für den Transport
von Bodenrollern, Rollbehältern und Düsseldorfer Paletten
(800 × 600 mm) konzipiert und mit einem flexiblen Gabelkonzept
ausgestattet, sodass sich auch applikationsspezifische
Ladungsträger bewegen lassen. Die maximale Traglast liegt bei
600 kg und die maximale Hubhöhe bei 300 mm. Mit dem
elektrischen Freihub realisiert das FTF A-Mate Lite die Floor-to-
Floor-Handhabung sowie „Pick & Drop“-Aufgaben in und aus
zum Beispiel Führungsschienen für Bodenroller. Das schlanke
Design in Kombination
mit dem
omnidirektionalen
Antriebssystem
sorgt dafür, dass
sich das FTF in
engen Umgebungen
in alle Richtungen
bewegen kann.
Das A-Mate Lite ist
das Bindeglied
zwischen dem Transport von Großladungsträgern mit den
Fahrzeugen A-Mate FreeLift und A-Mate Counter und dem
Transport von Kleinladungsträgern über die Kooperation mit
dem Active Shuttle aus dem Hause Bosch Rexroth.
Interessierte Messebesucher können sich davon
überzeugen, denn K. Hartwall präsentiert nicht
nur das neue FTF, sondern auch das A Mate
FreeLift und das Active Shuttle.
k-hartwall.de
Halle 5,
Stand
5C29
Halle 8,
Stand
8B65
20 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
LOGIMAT-VORSCHAU F+H EXTRA
NACHHALTIGE MEHRWEGBEHÄLTER GESTALTEN
LOGISTIK NEU
Die Mehrwegbehälterlösungen aus dem Hause Bito reduzieren den
CO 2
-Fußabdruck eines Unternehmens und machen es fit für die kommende
EU-Verpackungsordnung. Auf die Ladung optimiert sparen die
Behälter langfristig Kosten für Einwegverpackungen, Beschaffungsvorgänge,
Umpackarbeiten und Lagerplatz.
Die Regalkasten-Serie RK sorgt für platzsparende Ordnung im Kleinteilelager.
Gefertigt werden die Behälter jetzt standardmäßig aus
hochwertigem postconsumer Recyclat, das nach strengen
Prüfkriterien produziert wird. Das verwendete Material
„Bito circular compound BIC2“ wird mithilfe moderner Sortier-, Trenn- und Reinigungsverfahren hergestellt. Dadurch
erreichen die Behälter dieselbe Qualität und Stabilität wie Produkte aus Neuware. Neu ist zudem, dass die Behälter
trotz Rezyklat-Einsatz in genau definierten Farben – zum Beispiel Taubenblau – gefertigt werden können.
www.bito.com
Halle 3,
Stand
3C49
EFFIZIENZ UND
ERGONOMIE VEREINT
Driving the world
Vorsprung durch Innovation.
Zu den neuen Gerätebaureihen
des Unternehmens Bobcat
gehören die Hochhubwagen
mit Plattform BSR12/16N-7 mit
einer Tragfähigkeit von 1,2 und
1,6 Tonnen. Für Effizienz auf
langen Wegstrecken sorgt die
ergonomische, gefederte,
klappbare Plattform in Kombination
mit den Schutzarmen.
Die Flurförderzeuge erreichen
eine maximale Hubhöhe von
5,5 m. Eine robuste 8-mm-
Metallschürze, das stabile
Fahrgestell und die Batterieabdeckung
aus Metall – kombiniert
mit hochwertigen
Komponenten – kommen den
Wartungskosten und der
Einsatzbereitschaft zugute. Die
elektrische Servolenkung (EPS)
in Kombination mit der
proportionalen
Hubfunktion sorgt
für problemlose
Umschlagspiele.
www.bobcat.com
Halle 9,
Stand
9B57
Mobile Systeme für Ihre Produktion und Logistik
Unsere innovativen MAXOLUTION® Systemlösungen stehen für maximale Flexibilität
und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten – modular und skalierbar:
• smarte, kontaktlose Energieübertragung MOVITRANS®
• MAXOLUTION® connected Fleetmanager mit VDA 5050
• freie Konturnavigation mit Parking-Funktion für präzise Positionierung
• omni- und bidirektionale Antriebsmodule sowie kundenspezifische Lastaufnahmemittel
• Reinraumdesign gemäß ISO-6-Anforderungen (optional)
www.sew-eurodrive.de/maxolution
F+H EXTRA LOGIMAT-VORSCHAU
F+H EXTRA
AMR PASSEN SICH FLEXIBEL AN
Während der
Messe können
interessierte
Besucher am
Stand des Unternehmens
Prime
Vision eine
Live-Demonstration
der autonomen
mobilen Roboter
(AMR) Robin
erleben. Dabei
wird gezeigt, wie die AMR nahtlos mit verschiedenen Systemen
interagieren. Die Flurförderzeuge erledigen ihre Aufgaben
mithilfe von Computer-Vision-Technologie auf einer für alle
zugänglichen Standfläche, ohne dass Schutzzäune erforderlich
sind. Dies gilt auch bei realen Anlagen. Ein weiteres
Merkmal der Lösung ist die Skalierbarkeit. Der
Betreiber kann die AMR-Flotte an seine Geschäftsanforderungen
anpassen.
www.primevision.com
KLEINE LASTEN, EFFIZIENT
GESTAPELT
Mit hochverfügbaren fahrerlosen
Transportfahrzeugen (FTF) ermöglicht
das Unternehmen Melkus Mechatronic
unterbrechungsfreie innerbetriebliche
Transporte mit maximaler
Flexibilität. Auf der Logimat präsentiert
der Hersteller das jüngste
Mitglied seiner FTF-Flotte: den
Melkus Rack Stacker BLS4060. Das
Fahrzeug wurde für den Transport von
Leiterplatten zu und von manuellen
Bestückungsplätzen, SMD-Automaten,
Lötstationen sowie Regalen in der Elektronikfertigung
entwickelt. Es ist ausgelegt für Leiterplattenmagazine und
Euroboxen bis 600 × 400 mm.
Basis des Fahrzeugs ist der kompakte autonome Transportroboter
Melkus C4060. Mit seiner kompakten Bauform von
719 × 670 mm und der Fähigkeit, auf der Stelle zu wenden,
navigiert das Fahrzeug auch auf engem Raum. Die Lastübergabe
geschieht über ein Förderband, unterstützt durch einen
integrierten RFID-Leser zur Identifikation der Ladungsträger.
Der schlanke Lift-Aufsatz ermöglicht Übergabehöhen von 320
bis 1.800 mm. Trotz einer Höhe von 1.950 mm passt das
Flurförderzeug durch normal große Türen. Die
Fahrzeugsoftware stellt die effiziente Umsetzung
der Transportaufträge sicher.
www.melkus-mechatronic.com
Halle 8,
Stand
8D20
Halle 8,
Stand
8C05
Der Melkus Rack Stacker BLS4060 ist
unser Beitrag zur Steigerung der
Flexibilität und gleichzeitiger Senkung
des Platzbedarfs in der Elektronikund
Feinmechanikproduktion
Martin Lindner, Chief Executive Officer
(CEO), Melkus Mechatronic
EFFIZIENZ UND SICHERHEIT IN EINER
LÖSUNG VEREINT
Das Unternehmen Hawe Hydraulik präsentiert mit dem elektrohydraulischen
Hubsystem Logar eine wartungsfreie Systemlösung
für fahrerlose Transportfahrzeuge. Die patentierte
Technologie basiert auf vier Differenzialzylindern, die in
Reihenschaltung
einen präzisen
Gleichlauf und eine
Selbstsynchronisation
ermöglichen.
Zeitaufwendige
Programmierungen
entfallen dadurch
vollständig. Das
anschlussfertige System lässt sich per „Plug & Play“ installieren,
ohne dass hydraulische Vorkenntnisse erforderlich sind.
Das Hubsystem überzeugt mit einer dreimal höheren Lebensdauer
im Vergleich zu elektromechanischen Lösungen. Mit
1.000.000 wartungsfreien Zyklen und einem Wirkungsgrad von
85 bis 90 Prozent des integrierten BLDC-Motors wird eine
maximale Effizienz sichergestellt. Die vorgesteuerten Rückschlagventile
halten Lasten bis zu 1.500 kg sicher in Position
und verhindern ein unbeabsichtigtes Absenken. Das System ist
zudem aufgrund der geschlossenen Bauweise vollständig
leckagefrei.
Das kompakte Design von Logar ermöglicht den
Einbau zusätzlicher Komponenten. Der modulare
Aufbau schafft die Voraussetzungen dafür, dass
sich das System an die spezifischen Anforderungen
von FTS-Plattformen anpassen lässt.
www.hawe.com
INTELLIGENTE LÖSUNGEN TREIBEN DIE
INTRALOGISTIK VORAN
Die Stöcklin Logistik AG präsentiert in Halle 3, Stand 3C30, ihr
umfassendes Portfolio an Intralogistiklösungen. Von der
Planung über die Projektierung bis zur Lieferung schlüsselfertiger
Systeme bietet das Unternehmen maßgeschneiderte
Konzepte inklusive
langlebiger Services.
Das Team aus Robotikund
IT-Experten sorgt
für die nahtlose
Integration operativer
und digitaler Technologien.
Intuitive Mensch-
Maschine-Schnittstellen
fördern effiziente
Interaktionen.
Ein Schwerpunkt liegt
auf erprobtem Kreislaufmanagement für Flurförderzeuge und
Anlagen, kombiniert mit innovativen Systemlösungen. Diese
senken Energieverbrauch und Emissionen, was zur Erreichung
unternehmerischer Nachhaltigkeitsziele beiträgt.
Aufgrund zentralisierter Entwicklung und Produktion im
Technologie-Center Laufen kann der Hersteller
flexibel auf individuelle Anforderungen reagieren.
In erster Linie bei Modernisierungen und
Erweiterungen bestehender Systeme zeigt sich
diese Anpassungsfähigkeit.
www.stoecklin.com
Halle 10,
Stand
10A45
Halle 3,
Stand
3C30
22 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
LOGIMAT-VORSCHAU
F+H EXTRA
TECHNOLOGIE UND GENUSS VERBINDEN
Das Warehouse
Execution System (WES)
der IdentPro GmbH
vereint Echtzeit-Transparenz,
künstliche
Intelligenz (KI) sowie
Lidar- und Internet-of-
Things-(IoT)-Technologie,
um Lagerprozesse
effizienter, nachhaltiger
und präziser zu
gestalten. Diese Lösung richtet sich an Unternehmen aller
Branchen, die ihre Intralogistik optimieren möchten.
Das WES kombiniert einen digitalen Zwilling, Lasersensoren
und KI, um Lagerprozesse ressourcenschonend zu steuern. Eine
Nachrüstung bestehender Flurförderzeuge (autonom oder
bemannt) ist ohne bauliche Veränderungen möglich. Zudem
lässt sich das System nahtlos unter anderem in vorhandene
Warehouse Management Systeme integrieren.
Ein Highlight des Messeauftritts ist ein Networking-Event.
Gemeinsam mit seinen „hopfigen Kunden“ lädt das Unternehmen
zu einem Blind Tasting ein, bei dem interessierte Messebesucher
nicht nur verschiedene Biersorten probieren,
sondern auch mehr über deren zugehörige
Intralogistiklösungen erfahren können. Ein
Besuch bei IdentPro bietet also nicht nur
Innovation, sondern auch Genuss.
www.identpro.de
Halle 4,
Stand
4F07
INTELLIGENTE STEUERUNG FÜR
LOGISTIKHÖFE
Das Yard ist in vielen Unternehmen ein Bereich mit großem
Potenzial für die Digitalisierung. Die Abfertigung von Lkw und
anderen Verkehrsträgern geschieht in der Regel noch manuell
und ist oft durch Improvisation und Ineffizienz geprägt. Die
Softwarelösung leogistics Yard Management ermöglicht eine
automatisierte Planung und Optimierung aller Transportbewegungen
in Produktionswerken, Distributionslagern, Multimodalterminals
oder Hafenstandorten. Eine flexible Prozess-Engine
ermöglicht die Abbildung aller kundenindividuellen Prozesse
für alle Verkehrsträger in Werksgeländen – ohne Anpassungen
in der Implementierung. Damit bietet die Software für jedes
Yard die passende
Lösung.
Das eigentliche
Yard Management
ist dabei nur ein
Bestandteil einer
Lösung, die
mittlerweile mit
Fug und Recht als
eine holistische
Logistics-Operations-Software bezeichnet werden
kann. Die modular aufgebaute Lösung leogistics
Yard Management schließt damit die Lücke
zwischen Lager und Transport im SAP-Bereich.
www.leogistics.com
Halle 4,
Stand
4C17
Smart from the start.
STILL iGo Automatisierung
Gemeinsam finden wir den für Sie passenden
Weg in die Automatisierung.
Für eine erfolgreiche, automatisierte Zukunft benötigen Sie
einen Partner, der nicht nur über umfassende Erfahrung
verfügt, sondern auch smarte Lösungen und einen
schnellen, kompetenten Kundenservice bietet.
STILL kann Ihnen für alle wichtigen Prozesse in Ihrem Lager
Automatisierungslösung anbieten: vom einfachen Transport
bis hin zu vollständig automatisierten Materialflüssen!
still.de/igo
Besuchen Sie uns auf der LogiMAT
Highlights: Skalierbare STILL iGo Automatisierung
mit zwei Live-Szenarien, passgenaue Fahrzeuglösungen
mit zwei Produktlinien
ZEITRAUM: 11.03 bis 13.03
HALLE 10 | STAND B 40 & 41
F+H EXTRA LOGIMAT-VORSCHAU
SEIT 30 JAHREN IM DIENST DER KUNDEN
Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat sich das niederländische
Unternehmen Qimarox zu einem weltweit agierenden Anbieter
von Produktliften, Vertikalförderern und Palettierern entwickelt.
Das Jubiläum ist nicht
der einzige Meilenstein, den
man in diesem Jahr feiert. In
unmittelbarer Nachbarschaft
zum Hauptsitz hat der Hersteller
zwei neue Produktions- und
Montagehallen mit einer
Grundfläche von 6.400 m²
gebaut. Das Gelände bietet
Platz für weitere sieben Hallen.
Die vorhandenen Produktions- und Montageflächen werden in
ein Demonstrations- und Testzentrum umgewandelt.
Blickfang am Stand 1D12 in Halle 1 ist der Vertikalförderer
Prorunner mk5, der für aufsteigende und absteigende Produktströme
gleichzeitig genutzt werden kann. Durch die
Anordnung mehrerer beweglicher Eingangs- und
Ausgangsförderer übereinander kann der
Vertikalförderern zum Sortieren oder Sequenzieren
von Produkten verwendet werden.
www.qimarox.com
Halle 1,
Stand
1D12
PRODUKTIDENTIFIZIERUNG UND
RÜCKVERFOLGBARKEIT EINFACH GEMACHT
Das Packaging Execution System
(PES) ZetesAtlas des Unternehmens
Zetes ermöglicht die präzise und
vollständige Identifikation von
Produkten entlang der Verpackungslinie.
In Kombination mit dem neu
entwickelten elektrischen Etikettierer
MD4000 wird auf der Messe
gezeigt, wie sich mehr als 1.000
Produkte pro Stunde etikettieren
lassen. Der Hochleistungsapplikator
überzeugt mit seiner Anpassungsfähigkeit
an unterschiedliche
Verpackungsarten und den Verzicht
auf Druckluft, wodurch er umweltfreundlich und kostengünstig
ist. Geeignet ist der Etikettierer für empfindliche Oberflächen
und unregelmäßig geformte Verpackungen. Um
Etiketten präzise und effizient aufzubringen,
lässt sich das Gerät mit verschiedenen Applikator-Armen
ausstatten.
www.zetes.com/de
Halle 4,
Stand
4D77
FÜR ALLE EIN GEWINN: KI-BASIERTE PLANUNGSUNTERSTÜTZUNG
Welche Merkmale zeichnen Lagertechnologien
aus? Mit welchen Technologien
lassen sich die Anforderungen des
potenziellen Betreibers erfüllen? Um
unter anderem die damit verbundenen
Analysen zu verkürzen, engagiert sich
das Unternehmen Klinkhammer
Intralogistics in angewandter Forschung
mit KI-basierten Large Language Models
(LLM) für die Systemplanung von
Intralogistik-Anlagen. Ziel ist es, mithilfe
einer KI-gestützten Software auf Basis von LLM die herstellerneutrale
Planung von Logistiksystemen zu unterstützen. Dieser
Ansatz umfasst einen Dialog, der Planungsschritte und Berechnungen
durchführt und zur Auswahl des Systems führt. Somit
lassen sich zum Beispiel Spielzeitberechnungen automatisieren.
Auch wirtschaftliche Betrachtungen sind effizient möglich. Die
gewonnene Zeit kann in eine differenzierte Betrachtung von
Detailaspekten oder in Variantenvergleiche
investiert werden. Denn im Ablauf
einer Planung können sich neue
Erkenntnisse ergeben, die zu einer
Umplanung führen können. KI erhöht
die Flexibilität hierauf zu reagieren.
Allerdings ist der Aufwand für die
Implementierung eines KI-basierten Systems
nicht zu unterschätzen. Es müssen
digitalisierte Beschreibungen aller
technischen Systeme verschiedener
Hersteller hinterlegt sein. Die Sprachmodelle müssen regelmäßig
mit diesen Informationen gefüttert werden. Der Nutzer
erhält dann eine Text- oder Sprachschnittstelle zur
Eingabe seiner Anforderungen. Ähnliche KI-Methoden
werden von Klinkhammer auch für den
Service von Logistikanlagen getestet.
www.klinkhammer.com
Halle 1,
Stand
1D50
MIT LEIDENSCHAFT
FÜR IHR PROJEKT
Systemintegration
Fördersysteme
Komponenten
Service
www.heber-foerdertechnik.de
Lösungen
Versandhandel
e-Commerce
Fulfillment
HEBER Fördertechnik GmbH ▪ Ramstal 6 ▪ 88436 Oberessendorf ▪ Tel. 07355 93 05 - 0 ▪ info@heber-foerdertechnik.de
LOGIMAT-VORSCHAU
F+H EXTRA
EINTAUCHEN IN DIE WELT DER LAGER- UND FÖRDERTECHNIK
Nachdem das Unternehmen Meta-Regalbau auf der letztjährigen Logimat das neue
Markenlayout präsentieren und im Markt einführen konnte, stehen in diesem Jahr
neue und erprobte Lagertechniklösungen im Rampenlicht. Die entsprechenden
Informationen kann sich der Messebesucher auch mit nach Hause nehmen: Denn der
Startschuss für den neuen Hauptkatalog fällt am 11. März und damit am ersten Tag
der Messe. Der Katalog, in den das Feedback der Anlagenbetreiber eingeflossen ist,
ist Nachschlagewerk, Handbuch und Arbeitsmittel zugleich.
Ebenfalls thematisiert werden auf dem Messestand mit einer Fläche von 130 m²
Lösungen für komplexe Aufgaben im Bereich der Lagerautomatisierung mit Fördertechnik.
Die Bearbeitung derartiger Anfragen übernimmt die Einheit Meta-ILS; wobei
das Kürzel ILS für Innovative Logistic Solutions steht. Den Betreibern kommt dabei
die Verbindung von Fördertechnik mit Lagertechnik zugute. Auf der Logimat können die Besucher per
360°-Brille durch Referenzenaufnahmen fahren und so die Dimensionen der komplexen internationalen
Projekte umfassend erleben.
www.meta-online.com
Halle 1,
Stand 1H01
und 1H05
EINFACH VERNETZT
Um Prozesse in Produktion
und Intralogistik automatisiert
in Bewegung zu setzen,
entwickelte das Unternehmen
Knoll das digitale
Informationssystem Click.it.
Die Click.it-Hard- und
-Software ist in drei Varianten
verfügbar, die sich individuell
auf einfache oder komplexe
Anforderungen anpassen
lassen. Click.it Pro (Bild)
bietet ein gut lesbares
Display mit einer intuitiven
Benutzeroberfläche sowie
fünf programmierbare Tasten.
Click.it One ist für Aufgaben
in Bereichen mit begrenztem
Platzangebot geeignet. Mit
clever – creative – sustainable – smart
ReUse
ReCycle
einem Klick erzeugt der
Anwender zum Beispiel einen
Fahrauftrag für ein fahrerloses
Transportsystem. Die
dritte Click.it-Version ist der
Click.it Connect, der eine
nahtlose Integration in
andere Kommunikationssysteme
ermöglicht. Das
Schaltschrank-Einbaugerät ist
für Anwendungen konzipiert,
bei denen erweiterte Möglichkeiten
der Ein- und
Ausgangsfunktionen
benötigt
werden.
www.knoll-mb.de
Halle 5,
Stand
5D29
Utz infinity.
Die GS1 SMART-Box – Effizient, nachhaltig und zukunftsweisend.
Die GS1 SMART-Box revolutioniert die Logistik mit modernster Technologie,
Standardisierung und Nachhaltigkeit. Dank RFID-Tracking, optimierter Designs
und Recyclingfähigkeit wird nicht nur die Supply Chain effizienter, sondern auch
die Umwelt geschont. #keineKiste
LogiMAT Stuttgart (11. bis 13.03.2025), Halle 6, Stand F41.
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F+H EXTRA
LOGIMAT-VORSCHAU
ZUKUNFTSWEISENDES KI-ROBOT-PICKING
Auf seinem
Messestand zeigt
das Unternehmen
Nomagic in einer
Live-Demonstration
die vollständig
integrierte Roboterlösung
justPick. Die
mithilfe von
künstlicher
Intelligenz (KI)
gesteuerte Kommissionierroboter-Lösung
mit einem Roboterarm und einem
Nomagic-Port ist ein „Plug & Play“-System für die Kommissionierung
von Behälter zu Behälter. Konzipiert ist die Lösung so,
dass sie sich nahtlos in ein Behälterlager- und Bereitstellungssystem
AutoStore und in Shuttle-Systeme integrieren lässt.
Damit deckt die Roboterlösung von Lebensmitteln über
Pharmazeutika und Mode bis hin zu allgemeinen Handelswaren
die Anforderungen zahlreicher Branchen ab. Das spiegelt
sich im Kundenstamm wider: In den vergangenen zwölf
Monaten hat das Unternehmen zum Beispiel Fiege, Arvato,
Komplett.no und Vetlog.one als Kunden gewonnen.
Professor Marek Cygan, Chief AI-Officer und Mitbegründer von
Nomagic, geht in einem Vortrag („Exhibitor Insights“ Forum
Nord, Halle 7) auf die Merkmale der Technologie ein. Sein
Referat am Donnerstag, den 13. März, um 12:00 Uhr,
bietet Einblicke in die Zukunft des maschinellen
Lernens sowie der KI in der Automatisierung und
beschreibt ihre transformativen Auswirkungen
auf die Intralogistik.
www.nomagic.ai
Halle 1,
Stand
1GA57
MEHR ÜBERBLICK, WENIGER KOSTEN
Das Unternehmen Mobile
Easykey stellt auf der
Logimat 2025 die neue
Produktgeneration
modular pro vor. Die
Lösung zur Zugangssteuerung
und zum Flottenmanagement,
die für den
Einsatz in der Intralogistik
entwickelt wurde, überzeugt
durch kompakte
Bauweise, vielfältige
Funktionen und einfache Installation am Flurförderzeug. Das
System wird platzsparend anstelle des Schaltschlosses verbaut.
Ein optional anschließbares 7-Zoll-Display im Industriestandard
ermöglicht die Abfahrtskontrolle in der Muttersprache des
Bedieners. Wechselnde Fragen erhöhen dabei die Sicherheit. Mit
WLAN, Bluetooth und Mobilfunk ausgestattet, ist modular pro
flexibel einsetzbar. Der integrierte Universalleser unterstützt
nahezu alle RFID-Karten, während NFC-Technologie die Nutzung
von aktivem RFID ermöglicht. Standardmäßig eingebautes GPS
sorgt für optimale Outdoor-Ortung und Wegeanalyse.
Alle erfassten Daten verbleiben ausschließlich beim Flurförderzeugbetreiber.
Die Installation wird durch die VDI-Schnittstelle
vereinfacht, ein konventioneller Einbau bleibt ebenfalls
möglich.
Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen mit der
Lösung Kosten, zum Beispiel bei Gewaltschäden,
um bis zu 50 Prozent senken konnten. Die
Investition beginnt bei 15 Euro pro Monat und
Flurförderzeug.
www.mobileeasykey.de
Halle 10,
Stand
10C04
IMPRESSUM
F+H EXTRA
erscheint 2025 im 75. Jahrgang,
ISSN 0341-2636 / ISSN E-Paper: 2747-8130
REDAKTION
Chefredakteur: Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer (WB)
Tel.: 06131/992-321, E-Mail: w.bauer@vfmz.de
(verantwortlich i.S.d. $ 18 Abs. 2 MStV / i.S.d. Presserechts)
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Redaktionsassistenz:
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(Redaktionsadresse siehe Verlag)
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Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige
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weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens vier Wochen vor
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VERLAG
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zur Veröffentlichung in Printmedien aller Art sowie
entsprechender Vervielfältigung und Verbreitung, das
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und Bearbeitung in elektronischen Systemen,
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und DVD und der Datenbanknutzung und das Recht, die
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26 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
LOGIMAT-VORSCHAU F+H EXTRA
NEUER BEHÄLTER MIT DURCHDACHTEN DETAILS
Der Intralogistikbehälter aus
dem Hause bekuplast verfügt,
als Lösung für eine effiziente
Kommissionierung von
Kleinstartikeln, über durchdachte
Details. Zur Warenentnahme
hat der Behälter zwei
transparente Entnahmeklappen,
deren Entriegelungsmechanismus sich einhändig betätigen
lässt. Je nach Füllhöhe der Waren im Behälter kann die
Klappe in drei verschiedenen Höhen einrasten.
Auf dem Behälterrahmen lässt sich ein zweiteiliges Gitter
fixieren, um zu verhindern, dass Waren in der Fördertechnik
und bei der Kommissionierung aus dem Behälter fallen.
Zudem verfügt der Kommissionierbehälter über
vergitterte Handgriffe, In-Mould-Label, Öffnungen
für Automationsgreifer und Noppenfelder
für Klebe-Label.
www.bekuplast.com
SAUBERKEIT OHNE KOMPROMISSE
Ride-on-Kehrsaugmaschinen
wie der Sweepmaster 1200 RH
aus dem Hause Hako eignen
sich mit einer Flächenleistung
von bis zu 13.200 m 2 /h für das
schnelle und wirtschaftliche
Kehrsaugen von Innen- sowie
befestigten Außenanlagen in
der Logistik. Mit wahlweise
Benzin-, Diesel- oder Batterieantrieb, effizienten Filtersystemen
und großen Behältern ermöglicht der Sweepmaster 1200
RH lange und unterbrechungsfreie Reinigungseinsätze. Der
solide Stahlrahmen macht die Maschine robust für Heavy-
Duty-Einsätze. Aufgrund ihrer Steigfähigkeit hat die Maschine
jederzeit ausreichend Kraftreserven für die Reinigung von
Rampen. Mit dem optionalen Seitenbesenmantel Dust Stop
wird die Staub- und Feinstaubentwicklung beim trockenen
Kehrvorgang um bis zu 90 Prozent verringert. Dies
verbessert nicht nur die Luftqualität und schont
die Atemwege der Beschäftigten, sondern
verhindert auch das Einstauben der Maschinen
und Lagerwaren.
www.hako.com
Halle 6,
Stand
6C05
Halle 10,
Stand
10A05
TRADITION UND INNOVATION IN DER
TRANSPORTROBOTIK
Die ek robotics GmbH präsentiert sich auf der Logimat als
etablierter FTS-Hersteller mit jahrzehntelanger Expertise in der
Transportrobotik. Interessierte Messebesucher erwarten auf
der 200 m² großen Standfläche praxisnahe Automatisierungslösungen
und ein Stück
Geschichte: Ein Original
aus den Anfängen der
fahrerlosen Transportfahrzeuge
wird ausgestellt
und verdeutlicht,
wie Tradition und
Fortschritt Hand in
Hand gehen.
Seit den 1960er-Jahren
wächst die Expertise
und Beständigkeit des Unternehmens in der Herstellung und
Integration fahrerloser Transportsysteme (FTS). Auf der Messe
zeigt der Hersteller praxisorientierte Lösungen. Die Ausstellung
umfasst standardisierte Fahrzeuge mit individuellen Anpassungen
und maßangefertigte Transportroboter. Die ausgestellten
Modelle stammen zum Teil aus realen Projekten
und verdeutlichen die Vielseitigkeit der eingesetzten
Technologien – von einfachen Transportaufgaben
bis hin zu komplexen Automatisierungslösungen.
www.ek-robotics.com
Mit PSIwms AI Effizienz
der Auftragsabwicklung
um mehr als 20 % steigern
Halle 8,
Stand
8B05
SCHWERKRAFT-HÄNGEFÖRDERSYSTEM FÜR
FLEXIBLE MATERIALBEREITSTELLUNG
Das neue Hängefördersystem aus dem Hause item ist für den
manuellen oder teilautomatisierten Transport ausgelegt. Die
ESD-sicheren Laufwagen bewegen sich auf Laufschienenprofilen
mit einer Neigung von 3°
durch die Schwerkraft bis zum
Entnahmepunkt. Konzipiert ist
das System für Lasten bis zu
5 kg. Ergänzt wird das System
durch 45- und 90°-Kurven,
Halle 5,
Stand
5B21
die eine flexiblere
Führung der Fahrspur
ermöglichen.
www.item24.com
www.psi.de/loesungen/produkte/psiwms
Halle 4 | Stand D41
Software for Logistics Industry Leaders
INNOVATION UND ANWENDERFOKUS
GEHEN HAND IN HAND
Besuchen Sie uns auf der
LOGIMAT 2025:
Halle 7, Stand C05
Einfach ergonomisch.
Fördern, sortieren, verteilen - mit Vakuumhebern
von Schmalz ist der innerbetriebliche Materialfluss
ergonomisch, einfach und effizient.
WWW.SCHMALZ.COM/JUMBO
J. Schmalz GmbH · +49 7443-2403-301 · handhabungssysteme@schmalz.de
Das Highlight am SSI-Schäfer-Messestand
ist die
umfassende Präsentation
einer Automatisierungslösung,
die durch Schnelligkeit,
Flexibilität und
Skalierbarkeit überzeugt.
Der Hersteller bezeichnet
sie als Gamechanger für
die Branche. Darüber hinaus werden Robotik-Applikationen,
Shuttle- und Hängefördertechnik sowie nachhaltige Lösungen
für die Produktions- und Tiefkühllogistik vorgestellt.
SSI Schäfer versteht die Anforderungen kleiner und mittlerer
Unternehmen (KMU) an skalierbare Investitionen und eine
stufenweise Digitalisierung und Automatisierung, die mit
ihrem Geschäft wachsen – von manuellen Lösungen über eine
schrittweise Digitalisierung bis hin zur vollständigen Automatisierung.
Beispiele sind die Implementierung eines Lagerverwaltungssystems,
die Warenbewegung durch fahrerlose Transportsysteme
bei Verschieberegalen und die Kommissionierung
durch RackBots aus den Regalsystemen. Ein weiteres Exponat
ist der Lagerlift SSI Logimat, der mit verschiedenen Merkmalen
eine effiziente und ergonomische Lagerung und Kommissionierung
von Kleinteilen bietet und interessierten
Besuchern vor Ort erlebbar gemacht wird. Das Bild
zeigt eine Applikation beim Unternehmen WFL
Millturn Technologies, Hersteller multifunktionaler
Dreh-Bohr-Fräszentren.
www.ssi-schaefer.com
Halle 1,
Stand
1D21
F+H EXTRA
INTELLIGENCE THAT MOVES
SMART INTEGRATED BRUSHLESS MOTORS
WWW.ROTEK-MOTOREN.DE
200
UP TO
WAT T
MASSGESCHNEIDERTE SERVICE- UND
FLOTTENMANAGEMENTLÖSUNGEN
Interessierte Besucher
erhalten am Still-Messestand
– im Bild eine
Impression von der
letztjährigen Logimat –
Einblicke in das modulare
Servicekonzept des
Unternehmens, exemplarisch
veranschaulicht
durch das „Full Service
Smart“-Paket: Es ermöglicht Nutzern, eine Servicevereinbarung
flexibel und individuell auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.
Dies gibt ihnen die Sicherheit, genau die Serviceleistungen zu
erhalten, die sie brauchen, ohne für nicht benötigte Leistungen
zahlen zu müssen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf Softwareprodukten
für intelligentes Flottenmanagement. Hier
präsentiert der Hersteller erstmals die neue Self-Service-Applikation
„Still Smart Portal“, mit der Flurförderzeugbetreiber
jederzeit und ortsunabhängig ihre Flotten managen und
optimieren können. Das neue Portal ist Teil eines modularen
Flottenmanagementportfolios, das alle Supportlevel von Self
Service bis Full Service umfasst. Während der
Messetage präsentieren Mitarbeiter in individuellen
Live-Demos das neue Portal mit seinen
Funktionen, seiner intuitiven Bedienung und
den flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten.
www.still.de
Halle 10,
Stand 10B40
und 10B41
28 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
LOGIMAT-VORSCHAU F+H EXTRA
HYBRIDES FTF
Bei der hybriden Lösung der
Auteko GmbH & Co. KG handelt
es sich um einen Transportwagen,
der manuell (mit motorischer
Unterstützung) geführt
und automatisiert eingesetzt
werden kann. In komplexen
Lagerbereichen (Lagervorzone,
Positionierung an Übergabestellen zu Maschinen etc.) kann der
Transportwagen manuell bewegt werden. Längere Transportwege,
zum Beispiel vom Wareneingang ins Lager, lassen sich
automatisiert durchführen.
Der Transportwagen ist als Baukastensystem aufgebaut. Der
Standardwagen ist für den Transport von Europaletten mit
einer Nutzlast von 1.000 kg konzipiert. Der Fahrzeugrahmen
kann in Stahlbauweise oder Holzbauweise realisiert werden.
Optional lässt sich der Wagen auf verschiedene Ladungsgrößen
und Lastklassen anpassen. Die Energieversorgung kann durch
tauschbare Akkus geschehen, mit denen sich ein Mehrschichtbetrieb
realisieren lässt. Alternativ sind größere Akkusysteme
möglich, die auch induktiv an Übergabestationen
automatisch nachgeladen werden können.
Das System lässt sich ohne Planungsaufwand
und ohne Leitsteuerung realisieren. Ein Betrieb
ohne geschultes Personal ist möglich.
www.auteko.de
Halle 8,
Stand
8G01
RFID-GATE MIT KI FÜR VERLADEKONTROLLE
IM WARENAUSGANG
Das RF KonSys KI-Gate der RFID
Konsortium GmbH ist eine
RFID-Torlösung, die Machine-Learning-Technologie
einsetzt.
Mithilfe künstlicher Intelligenz
(KI) wird in Echtzeit differenziert,
ob ein Artikel physisch das Tor
passiert hat oder dahinter
bereitgestellt wurde. Artikel, die
zum Lesezeitpunkt zum Beispiel auf einem Gabelstapler am
Gate vorbeifahren, werden nicht versehentlich erfasst. Streulesungen
lassen sich so vermeiden. Zudem müssen Artikel nicht
zeitaufwendig eingemessen werden, um ein exaktes Leseergebnis
zu erhalten. Dies ermöglicht, dass das Gate schnell und
flexibel an anderen Verlade- und Lagerstandorten und ohne
eigene RFID-Expertise, aufgestellt werden kann. Zu den
Zielanwendern zählen Unternehmen mit vielen Verladetoren
sowie einem hohen Artikelaufkommen in den Bereitstellungsund
Verladezonen, vor allem mit Mischpaletten.
Auch für KEP-Dienstleister mit internationaler
Präsenz eignet sich die Warenausgangslösung für
eine 100-prozentige Verladekontrolle aufgrund
ihrer Remote-Inbetriebnahme.
www.rfid-konsortium.de
Halle 4,
Stand
4D09
INTELLIGENTE FRACHTVERMESSUNG WEITERGEDACHT
Mit dem CubiScan s9 präsentiert die AKL-tec GmbH eine Lösung, die mehrere Prozessschritte in der
Frachtvermessung vereint. Mithilfe von künstlicher Intelligenz ist die Frachtvermessung von Objekten
nahezu jeder Größe und Form möglich. Die erhobenen Daten lassen sich in die Systeme des Anwenders
(WMS, TMS, ERP) integrieren. Zudem erfasst eine Kameratechnologie Codes und Logos, wodurch
eine lückenlose Dokumentation sichergestellt wird. Hervorzuheben ist die Integration von
CubiScan s9 mit einer Wickelmaschine und einem Drehteller, wodurch die Vermessung der
Fracht während des Wickelprozesses geschieht. Durch die Integration in bestehende
Logistiksysteme optimiert das System Abläufe, ohne den Materialfluss zu unterbrechen.
www.akl-tec.de
Halle 6,
Stand
6C71
F+H EXTRA
LOGIMAT-VORSCHAU
F+H EXTRA
DURCHDACHT BIS INS DETAIL
Unter dem
Motto „Living
Progress
– Transforming
Intralogistics
with Passion
and Innovation“
präsentiert die
Ferag AG
Technologien für
hängende
Förder- und
Sortiersysteme sowie maßgeschneiderte Serviceangebote. Im
Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Produkte und Services,
die die Bandbreite der Leistungsfähigkeit umfassend widerspiegeln.
Dazu zählen:
n ferag.skyfall als Sortierlösung, die sich mithilfe modularer
Bauweise flexibel an neue Anforderungen oder veränderte
Prozesse der Intralogistik anpassen lässt.
n Der Spiralförderer ferag.spiral kann auf bis zu zwölf Wendeln
erweitert werden und damit Höhen von mehr als 12 m überwinden.
Die Fördertechniklösung ist das erste Produkt im
neuen Portfolio „ferag.modules“, das schnell verfügbare
Standardkomponenten für den innerbetrieblichen
Materialfluss enthält.
n „Customer Service & Support“: Zuverlässige
und maßgeschneiderte Servicekonzepte zur
Sicherung der Langlebigkeit von intralogistischen
Systemen unterschiedlicher Art und Größe.
www.ferag.com
MIT NEUHEITEN UND ERPROBTEN
LÖSUNGEN VOR ORT
Bei ihrer 16. Teilnahme auf
der Logimat stellt die Bauer
GmbH wieder eine Auswahl
ihrer breit gefächerten
Produktpalette aus. Neben
Kippbehältern, Arbeitsbühnen
und Auffangwannen
werden auch einige Neuheiten
präsentiert.
Die Balken-Traverse Typ BT
zeichnet sich durch die
mögliche Aufnahme per
Gabelstapler und Kran aus.
Bei einer Standardbreite von
3.000 mm sind verschiedene
Ausführungen mit Tragfähigkeiten
von einer bis zu fünf Tonnen verfügbar. Dabei sind die
Aufnahmepunkte, in diesem Fall Wirbellasthaken, werkzeuglos
in sechs verschiedenen Positionen je Seite verstellbar.
Bei den Umweltregalen Typ UR handelt es sich um komplette
Sets von Grund- und Anbauregalen für die Lagerung wassergefährdender
Stoffe. Durch den Einsatz von Regalwannen oder
Einhängewannen werden die gesetzlichen Anforderungen
erfüllt. Auch für diese Regale eignet sich eine weitere Neuheit:
der IBC-Restentleerer Typ IR-3. Neben den bereits
im Markt befindlichen IR-1 und IR-2, ist der IR-3
für den Einsatz in Palettenregalen konzipiert
worden.
www.bauer-suedlohn.com
Halle 3,
Stand
3C03
Halle 9,
Stand
9B31
ALLES AUS EINER HAND
Das Unternehmen Conductix-Wampfler nutzt die Messe zur
Präsentation eines umfassenden Lösungspakets für fahrerlose
Transportsysteme (FTS), bestehend aus Systemen zur Batterieladung,
Energiespeichern und Kommunikationslösungen,
inklusive eines Not-Halt-Systems. Der WirelessCharger 3.0
ermöglicht eine induktive Energieübertragung und somit eine
berührungslose,
automatisierte
Gelegenheitsladung.
Auch über Ladekontakte
der Serien
Nano+ oder Enduro+
kann die Energieversorgung
der Energiespeicher
sichergestellt
werden. Das
konduktive Ladegerät,
der KontaktCharger
mit skalierbaren
Spannungen und
Leistungsstufen,
ergänzt die Ladekontakte
und Ladesegmente ChargeLine 0865 auf Basis einer
zweipoligen Schleifleitung. Mit BatteryBlock SB ist ein dazu
passender, skalierbarer Energiespeicher für mobile Roboter
verfügbar, der auf die berührungslose oder konduktive Ladetechnik
abgestimmt ist. Darüber hinaus erfahren interessierte
Besucher, wie man mit dem Kommunikationsgerät
Robin‘6 für FTS eine leistungsfähige
Datenübertragung auf WiFi-6-Basis mit zusätzlichen
Funktionen wie Energiemanagement
kombinieren kann.
www.conductix.com
WENN STANDARDGERÄTE AN IHRE
GRENZEN STOSSEN
Coils bis zu 30 Tonnen, Fahrzeugmotoren
und Spritzgusswerkzeuge
– diese Lasten
werden mit Sondergeräten
transportiert, die das Unternehmen
Genkinger auf der Logimat
präsentiert. Zu den Exponaten
gehört ein Elektro-Sitz-Muldenwagen,
der für den Dreischichtbetrieb
eines Automobilherstellers
konzipiert wurde. Die
Prismen des Flurförderzeugs sind hydraulisch verstellbar. So
lassen sich Coils unterschiedlicher Durchmesser aufnehmen.
Darüber hinaus können sich interessierte Besucher über einen
Elektro-Deichsel-Gabelstapler (Bild) informieren, der nicht nur
als Transportgerät, sondern in diesem Fall auch als eine
Arbeitshilfe für die Montage von Motoren dient. Der Stapler
fährt zwangsgeführt in die Fügestation einer Montagelinie.
Dort findet nach dem manuellen Zusammenfahren der beiden
Lastaufnahmearme über ein Handrad schließlich die finale
Fixierung mithilfe von vier Aufnahme-Pins statt. Anschließend
kann der Werker den zu montierenden Motor
über zwei Bedienpulte in die für ihn günstigste
Position heben, senken und in einem Winkel
von 45° drehen.
www.genkinger.de
Halle 1,
Stand
1F25
Halle 10,
Stand
10C31
30 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
GRUNDLEGENDES FACELIFT
FÜR ERFOLGSMODELL
Bei seinen drei zurückliegenden Logimat-Messeauftritten
legte das Unternehmen Kaup den
Fokus auf neue Antriebe und smarte Systeme.
Im Gegensatz dazu stehen diesmal wieder
hydraulische Antriebe im Mittelpunkt. Allerdings
ohne aktuelle Entwicklungen in der
Branche aus den Augen zu verlieren.
Das Zinkenverstellgerät T466 ist laut Geschäftsführer Holger Kaup „eines unserer Erfolgsmodelle
und damit das so bleibt, war es Zeit für ein grundlegendes Facelift.“
Die Konstrukteure des Herstellers arbeiteten daher an entscheidenden Details.
Das offensichtlichste Ergebnis: Bessere Sicht durch das Zinkenverstellgerät. Zudem
wurden der Gleichlauf und die Gleiteigenschaften optimiert. Mit dem Facelift
halten auch nachhaltige Komponenten Einzug und die Montage am Gabelstapler
ist zukünftig einfacher. Die technischen Daten wie Baubreiten und Öffnungsbereiche
bleiben unverändert.
www.kaup.de
KOMPAKTE SKALIERBARKEIT UND ZUGÄNGLICHE
LAGERAUTOMATISIERUNG
Halle 10,
Stand
10F07
Connect
your
movement
100mm/s
24V / 48V
bis zu 600kg
Der Live-Showcase des Unternehmens Movu Robotics präsentiert, wie sich mit dem Ansatz
„Compact Scalability“ progressive Robotik, intelligente Software und moderne Hardware nahtlos
kombinieren lassen und so Unternehmen dabei unterstützt, ihre Fulfillment-Anforderungen zu
erfüllen. Die skalierbaren Lösungen des Herstellers
passen sich vertikal und horizontal an die Anforderungen
des Betreibers an. Dies ermöglicht Unternehmen,
ihre Lager- und Durchsatzkapazitäten zu
erweitern, ohne ihre vorhandene Infrastruktur
grundlegend überarbeiten zu müssen.
Auf der Messe präsentiert der Hersteller das Paletten-Shuttle-System
Movu atlas mit integriertem Lift
und Picking-Tunnel. Der platzoptimierte Tunnel wird
in das Erdgeschoss eines Systems eingebaut, um eine
optimierte Kommissionierung zu
ermöglichen. Der Tunnel sorgt für eine nahtlose Interaktion zwischen automatisierten
Shuttles, vertikalen Liften sowie manuellen oder robotergestützten
Kommissionierprozessen mit autonomen mobilen Robotern wie Movu ifollow.
www.movu-robotics.com
Halle 3,
Stand
3B67
FOKUS AUF SMART AUTOMATION
Das traditionelle Bild eines Lagers entwickelt sich weiter, unter anderem da digitale Kontrollsysteme
und Automatisierung zur Norm werden. Dieser Wandel hin zu intelligenteren Lösungen
verbessert die Effizienz, Sicherheit und Kosteneffektivität bei der Lagerung, dem Kommissionieren
und dem innerbetrieblichen Transport von Waren.
Was moderne Automatisierung ausmacht, können interessierte Besucher im Zentrum des
Messestands von Toyota Material Handling erleben. Neben einem Shuttle-Regalsystem zeigen
verschiedene automatisierte Lagertechnikgeräte ihr orchestriertes Zusammenspiel bei der
Warenein- und -auslagerung.
Mit Swarm Automation Go und Swarm Automation
Storage stellt das Unternehmen zudem zwei neue
Automatisierungsangebote vor: Als Mietlösung
erleichtert Swarm Automation Go den Einstieg in
die Automatisierung. Das für palettierte Waren
konzipierte System kombiniert drei
Komponenten des Lösungsanbieters.
Das automatische Lager- und
Abrufsystem kommt ohne Gänge
zwischen den Palettenregalen aus.
www.toyota-forklifts.de
Halle 10,
Stand 10G41
und 10H48
Halle 8, Stand D61
Eingang Ost, Stand ES70
www.linak.de/techline
F+H EXTRA LOGIMAT-VORSCHAU
SYSTEME MIT NATÜRLICHER SPRACHE STEUERN
Das Lagerverwaltungssystem UniWare des Systemintegrators Unitechnik stellt
Informationen wie den aktuellen Anlagenzustand, die Störmeldehistorie oder
den Auftragsfortschritt zur Verfügung. Über Dashboards und Grafiken bereitet
die Software Informationen für den Nutzer visuell auf. Zukünftig erhalten alle
berechtigten Mitarbeiter einen einfacheren Zugang zu diesen Daten, indem sie
mit der Software natürlichsprachlich kommunizieren.
„Zeige mir die fünf häufigsten Störungen der Gasse 1 im letzten Monat.“ „Wie
viele Auftragspositionen haben wir vorgestern versendet?“ So könnten künftig
Anfragen an das Lagerverwaltungssystem lauten, die der Mitarbeiter über ein
Headset an sein Smartphone richtet. Auf dem Display erscheinen die Informationen
in Form von Text, Sprache, Grafiken oder Tabellen. Durch die Kommunikation
in natürlicher Sprache ermöglicht die Software individuelle Auskünfte
über den operativen Betrieb des Lagers, ohne dass die Software per
Hand bedient werden muss. Auf der Logimat 2025 stellt der Generalunternehmer
eine entsprechende Version vor.
www.unitechnik.com
Halle 1,
Stand
1J21
Anfragen in natürlicher Sprache an das
Lagerverwaltungssystem UniWare über
das Headset des Mitarbeiters
EFFIZIENTE HANDHABUNGSLÖSUNGEN
Der Matrix-Flächengreifer
FMG (Bild)
aus dem Hause
Schmalz ist
kompakt und
modular aufgebaut.
Konzipiert ist die
Einheit für das
Handling ebener
und überwiegend
saugdichter
Werkstücke in
unterschiedlichen
Formen und Abmessungen. Dabei kann der zu Greifer auch
komplette Produktlagen sowie sehr dünne Bauteile sicher
aufnehmen und ablegen. Anwender können dadurch High-Mix-
Low-Volume-Prozesse einfach automatisieren. Bei Bedarf
lassen sich zusätzliche Module ergänzen.
Der Sackgreifer PSSG ist ein Leichtgewicht mit einer Besonderheit:
Die robuste Dichtlippe schafft die Voraussetzungen
für eine lange Standzeit. Die Kombination aus
Vakuumtechnik und einem intelligenten Greifmechanismus
macht den PSSG zu einer Lösung
für Logistikzentren und Produktionsstätten.
www.schmalz.com
Halle 7,
Stand
7C05
MOBILE PLATTFORMEN SICHER GESTALTEN
Die Norm ISO 3691-4
„Fahrerlose Flurförderzeuge
und ihre Systeme“
definiert die Anforderungen
für zum Beispiel
Sicherheitsfunktionen
wie Personenerkennung.
Ergänzt wird
diese durch Anforderungen
der ab dem Jahr
2027 gültigen Maschinenverordnung zum Thema Security für
mobile Plattformen. Interessierten Messebesuchern stellen die
Experten des Unternehmens Pilz das hierfür passende Dienstleistungspaket
vor. Dieses unterstützt Betreiber, die mobile
Plattformen in ihrer Produktionsumgebung einsetzen wollen.
Zu dem Dienstleistungspaket gehören die Entwicklung von
Sicherheitskonzepten in der Designphase bis hin zu Abnahme
und Inbetriebnahme. Der normenkonforme Einsatz ermöglicht
so den störungsfreien und sicheren Betrieb mobiler Plattformen.
Das sichert die Produktivität des Logistikbereichs.
Die hierzu passende Schulung „Sicherer
Einsatz von fahrerlosen Transportfahrzeugen und
-systemen“ vermittelt darüber hinaus Fachwissen
zur Risikominimierung.
www.pilz.com/logimat
Halle 8,
Stand
8B41
Visit us at LogiMAT
Stand 3C09
We design, integrate and connect
intralogistics solutions that optimize your
flows and improve your productivity,
whatever your business.
www.transitic.com
#connectedintralogistics
LOGIMAT-VORSCHAU
F+H EXTRA
HOCHINTEGRIERTER, APPLIKATIONSSPEZIFISCHER FAHRANTRIEB
Das Doppelkufensystem des Unternehmens Filics wurde für kompakte und effiziente innerbetriebliche Transporte von Europaletten
konzipiert und überzeugt durch Flexibilität auf geringstmöglichem Bauraum. Langfristig will der Hersteller mit dem System
auch die autonome Lkw-Be- und -Entladung realisieren. Die Filics Unit verschwindet fast vollständig unter einer Europalette oder
unter Ladungsträgern mit gleichen Abmessungen. Aufgrund des omnidirektionalen Antriebs und eines Wenderadius von 0° wird
für den Transport nur so viel Platz benötigt, wie für das Bewegen der Palette selbst. Darüber hinaus kann das System Ladungsträger
durchfahren. Das bedeutet, dass die Einheit die Palette in jede Richtung ein- und
ausfahren kann. Dies eliminiert Rangier- und Wendemanöver und steigert die Prozesseffizienz.
Außerdem ermöglicht die Fähigkeit, Paletten zu durchfahren, die Automatisierung von
Bodenblocklagern und FiFo-Puffern bei gleichzeitiger Erhöhung der Stellplatzkapazität.
Die individuell für diesen Einsatzfall entwickelten, leistungsstarken
und gleichzeitig ultrakompakten Fahrantriebe aus dem Hause Framo Morat
schaffen in der ersten Generation die Voraussetzungen für ein Hubgewicht
von 800 kg und eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 1,2 m/s.
www.franz-morat.com
Halle 8,
Stand
8C01
FÜR JEDES SHUTTLE
DEN RICHTIGEN
ANTRIEB
Der BLDC-Antrieb ECI 80 des
Unternehmens ebm-papst ist
ein Antrieb, der in Kombination
mit robusten Optimax-Planetengetrieben
vor allem bei
Shuttle-Anwendungen, aber
auch in Förder-, Lager- und
Sortiersystemen zum Einsatz
kommt. Der Antrieb hat eine
Nennleistung von bis zu 750 W,
ein robustes Aluminiumgehäuse
und erfüllt standardmäßig
die Anforderungen der Schutzart
IP54. Zum modularen
Antriebssystem gehören auch
verschiedene Planetengetriebe
mit unterschiedlichen Untersetzungen
sowie Encoder- und
Bremsmodule. Allerdings stellt
jede Shuttle-Anwendung
individuelle Anforderungen an
die eingesetzte Antriebstechnik.
Aus diesem Grund beraten
die Antriebsexperten, welche
Komponenten aus dem stetig
wachsenden modularen
Antriebssortiment im jeweiligen
Einsatzfall am besten
passen. Auch hierzu
werden während
der Messe
verschiedene
Varianten
präsentiert.
www.ebmpapst.com
Halle 8,
Stand
8B58
UNSERE LOGISTIK
DER ZUKUNFT
Nachhaltig, digital und innovativ - wir
schaffen Lösungen für die Kontraktlogistik
von morgen.
11. - 13. MÄRZ 2025
MESSE STUTTGART
Halle 8, Stand D04
www.blg-logistics.com
SKYPOD-SYSTEM 2025
DIE ZUKUNFT DER INTRALOGISTIK
GESTALTEN
Als erstes Robotikunternehmen hat Exotec sein
Skypod-System um Funktionen erweitert, die
bisher nur als Subsysteme verfügbar waren. Das
weltweit etwa 100-mal installierte Lager- und
Kommissioniersystem hat sich in seiner „Next
Generation“ zu einer All-in-One-Lösung
weiterentwickelt. Der Hersteller zielt darauf ab,
die Lagerdichte, die Kommissioniereffizienz und
die Gesamtleistung des Lagers signifikant zu
verbessern. Auf der Logimat 2025 wird die
nächste Skypod-Generation erstmals präsentiert.
Im Bereich der Kleinteile-Automatisierung geizen die Entwickler
nicht mit innovativen Funktionen. Aber bislang musste
man sie als Subsysteme in seine bestehende Lösung integrieren.
Nun hat Exotec als erstes Robotikunternehmen einen
neuen Weg eingeschlagen und baut sein Skypod-System zu einem
kompakten All-in-one-System aus. Es bietet eine Zwischenpufferung
von Aufträgen, eine strikte Sequenzierung sowie Full
Case und Each Picking – alles in einem einzigen System ohne Extra-Installation.
„Mit diesen zusätzlichen Funktionen erfüllt die
nächste Skypod-Generation zentrale Anforderungen der Logistik“,
so Markus Schlotter, Managing Director Central Europe.
JUST IN SEQUENCE JETZT IM STANDARD
Jeder weiß: Wenn die gusseisernen Bratpfannen erst nach den filigranen
Rotweingläsern bei der Kommissionierung aufschlagen,
darf man sich über das Klirren nicht wundern. Daher ist die strikte
Sequenzierung so gefragt. Die neue Generation des Skypod-
Systems besitzt eine entsprechende Funktion, ein Subsystem ist
nicht nötig. Aufträge werden auf Zeilenebene sequenziert, damit
alle Artikel in der vorgegebenen Reihenfolge in die Behälter gelangen.
Die Sortierung geschieht etwa nach Gewicht, Größe oder
nach anderen Kriterien, die der Empfänger vorgibt.
34 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
01
TITELSTORY PRODUKTE UND SYSTEME
02
Aller
Anfang
ist die
Ordnung.
01 Mehr Verkehrsfläche. Die Skypod-Roboter fahren auch unter den Regalen
02 Sequenzierte Kommissionierung direkt in die Versandkartons
PROZESSE VERSCHLANKEN UND BESCHLEUNIGEN
Die lästige Frage nach dem richtigen Auftragskarton (und ihre zeitraubende Beantwortung)
entfällt. Die neuen Skypod-Roboter bringen zusammen mit den georderten
Waren das für den jeweiligen Auftrag passende Versandgebinde zur Kommissionierstation.
Das reduziert Warte- und Suchzeiten. Die Kommissionierer legen die Artikel
gleich in den Karton, in dem sie am nächsten Tag beim Empfänger eintreffen. Sobald
der Auftrag abgearbeitet ist, wird der Karton verschlossen – und ab damit zum Versand.
Der Umpackprozess entfällt. Das Lager spart sich ein Subsystem und platzraubende,
komplexe Fördertechnik.
Die Sequenzierungsfunktion ermöglicht es, den Batch-Faktor an den Stationen zu
maximieren. Das System bildet Auftragsstapel („Batches“), damit die Picker gleiche
Produkte, die die Skypod-Roboter zur Kommissionierstation befördern, sofort in
mehrere Zielbehälter füllen können. Dabei wird die 1:1-Kommissionierung nicht
eingeschränkt und es bleibt an jedem Kommissionierplatz bei bis zu 600 Präsentationen
pro Stunde.
PUFFERUNG FÜR OPTIMALE AUSLASTUNG DER KAPAZITÄTEN
Neu ist auch die integrierte Funktion für die Pufferung. Beim Kommissionieren ist
eine Zwischenlagerung von fertigen oder halbfertigen Aufträgen oft hilfreich und
notwendig. Wenn zum Beispiel ein Auftrag nicht vollständig ausgeführt werden kann,
weil einzelne Waren fehlen, organisiert das Skypod-System die Pufferung – einer
Sublösung bedarf es nicht. Die Versandkartons werden so weit gefüllt, wie es möglich
ist. Dann wird das Gebinde vorübergehend aus dem Verkehr gezogen und an einem
definierten Lagerplatz geparkt, bis die vermissten Artikel verfügbar sind. Das hat den
NÄCHSTE SKYPOD-GENERATION ERFÜLLT
ZENTRALE ANFORDERUNGEN DER LOGISTIK
Vorteil, dass Lücken im Bestand die Auslastung der Kommissionierstationen und ihres
Personals nicht beeinträchtigen. Wenn sich der Auftrag nur unvollständig ausführen
lässt, kann man dennoch anfangen und schon mal einen großen Teil erledigen.
Durch die Kombination von Pufferung und Sequenzierung erschließt sich eine
neue Option: das Skypod System als Full-Case-Lösung für den Nachschub in Filialen.
Artikelreine Paletten erreichen den Wareneingang, werden depalettiert und eingelagert.
Auf Abruf gelangen verschiedene Artikel über die Skypod-Roboter schnell, effizient
und in korrekter Sequenz zur teil- oder automatischen Palettierung. „Schon immer
haben die Betreiber nach einem kompakten, performanten und flexiblen System
gefragt, das 100 Prozent sequenzieren kann“, erklärt Schlotter. „Die nächste Generation
des Skypod-Systems kann es.“
Besuchen Sie uns
auf der LogiMAT
in Stuttgart
11. – 13. März 2025
Halle 1 | D66
schulte-lagertechnik.de
PRODUKTE UND SYSTEME
TITELSTORY
03 Kein späteres Umpacken. Skypod-Roboter bringen die
passenden Versandkartons zum Kommissionierplatz
04 Bessere Regalnutzung. Die Skypod-Roboter kraxeln jetzt bis
zu 14 m in die Höhe
03
PLATZ FÜR MEHR ALS DOPPELT SO VIELE
AUTONOME ROBOTER
Darüber hinaus hat der Hersteller seine Skypod-Roboter technisch
verbessert, was jeden einzelnen, aber auch die komplette
Flotte flexibler macht. Markantes Beispiel: Die Roboter klettern
jetzt auch nebeneinander die Regale hoch. Und das bis zu 14 m,
bislang waren es maximal zwölf.
Um zusätzlich zu den üblichen Wegen den Hallenboden unter
den Regalen zu nutzen, sind die neuen Skypod-Roboter kompakter
konzipiert. Diese Maßnahme erhöht die Verkehrsfläche deutlich.
Dadurch können bis zu zweieinhalb Mal so viele Roboter wie
bisher im Lager navigieren, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Außerdem hat sich der Hersteller etwas getraut: Das bisherige
System arbeitet mit Lasernavigation. Und jetzt die Reanimation
der Spurführung mithilfe von Bodenmarkierungen und kamerabasierter
Positionsbestimmung. Da fragt man sich doch, ob die
neue Generation einen Schritt zurückgeht. „Mitnichten“, entgegnet
Schlotter und erklärt die anwenderfreundliche Entscheidung
der Entwickler: „Die Betreiber wünschen sich zuverlässige und
wenig aufwendige Lösungen. Daher die Wahl dieser erprobten
Navigation.“
Nach Exotec-Berechnungen lässt sich durch die bessere Nutzung
von Fläche und Höhe die Lagerdichte um 30 Prozent steigern.
Bei der Kommissioniereffizienz geht das Robotikunternehmen
von einem 50-prozentigen Plus aus.
LOGIMAT HALLE 5, STAND 5F71
Die ersten Pilotinstallationen beweisen seit einigen Monaten die
Praxistauglichkeit des neuen Lager- und Kommissioniersystems.
In Stuttgart folgt die offizielle Weltpremiere. „Wie die Funktionen
unserer Innovation ineinandergreifen, zeigen wir auf unserem
zweigeschossigen Stand“, so Sabrina Seubert, Marketing Manager
Central Europe. Exotec lädt alle Interessierten ein, sich das Ganze
von unten und von oben anzusehen. Das schon zur Tradition gewordene
„Exo-Bier“ wird es an allen drei Logimat-Tagen geben –
an den ersten zwei in der Extension-Version bis 22:00 Uhr.
Fotos: Exotec
www.exotec.com/de
04
AUF EINEN BLICK
Skypod-System 2025: Zu den Merkmalen
der roboterbasierten All-in-One-
Lösung gehören:
n Sequenzierung für effizientes
Kommissionieren,
n Sequenzierung der Pakete für
optimales Beladen der Paletten,
n Kommissionierung direkt in die
Versandbehälter,
n Pufferung von unvollständig
kommissionierten Sendungen,
n mehr als doppelt so viele autonome
Roboter im Einsatz,
n Nutzung der Verkehrsfläche unter
den Regalen sowie
n Regalbauhöhe bis zu 14 m und
n keine Fördertechnik erforderlich.
36 f+h 2025/01
GROSSES LAGERPROJEKT IN
ENGLAND ABGESCHLOSSEN
AR Racking hat in Rekordzeit von 16 Wochen ein
Lagersystem mit 52.000 Stellplätzen für Boughey
Distribution in deren neuem Lager in Newcastle
Under Lyme installiert. Das Projekt umfasste die
Implementierung des Palettenregalsystems AR
PAL, das darauf ausgelegt ist, Raum, Funktionalität
und Sicherheit zu maximieren. Es verfügt über
Merkmale wie eine Höhe von 14,7 m und breite Gänge. Dieses Lager, das für nicht gekühlte
Produkte bestimmt ist, ist mit integrierten Sprinkleranlagen und energieeffizienten Systemen
ausgestattet. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen war entscheidend,
um die Erwartungen zu übertreffen und optimale Ergebnisse zu erzielen. Danny Earp von
Boughey Distribution hob die Effizienz von AR Racking als Partner hervor, während Mike
Smyth, Projektleiter, die Bedeutung dieser Installation als Fortschritt für die Kapazität und
logistische Effizienz von Boughey betonte.
www.ar-racking.com
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1
ELEKTRO-SCHLEPPER-BAUREIHE ERWEITERT
Das Unternehmen MasterMover hat die Elektro-Schlepper-Baureihe PowerSteered um sechs
neue Modelle ergänzt. Zu den Merkmalen der neuen Modelle gehören verschiedene neue
Steuerungsoptionen. So ermöglicht zum Beispiel Remote Control dem Bediener das Bewegen
schwerer Lasten aus jeder Position heraus, was der Sicherheit zugutekommt. Darüber hinaus
ist ein TillerLink verfügbar. Darunter versteht der Hersteller eine Einheit, mit der sich zwei
Schlepper gleichzeitig als eine Einheit nutzen lassen. Konzipiert ist diese Lösung für die
Bewegung großer Bauteile.
www.mastermover.com
SCHLÜSSELFERTIGE UHF-RFID-GATES
Mit den Komplettlösungen für den Aufbau von RFID-Gates des
Unternehmens Turck lassen sich Identifikationsaufgaben in
Logistik- und Intralogistikprozessen unterstützen. Die Gates
ermöglichen eine zuverlässige Erfassung von Warenein- und
-ausgängen. Alle Komponenten, inklusive passender Middleware
und Software, sind aufeinander abgestimmt. Dies
erlaubt die Montage und Inbetriebnahme ohne zusätzliche
Programmierung.
Das Komplettpaket
umfasst einen
UHF-Reader Q180 mit
vier Antennen, vier
Koaxialkabeln, einer
Ethernet-Leitung
sowie Traverse und
Seitenwangen zur
Montage. Aufgrund
der Schutzart IP67
sind weder Schutzgehäuse
noch Schaltschränke
erforderlich.
Der UHF-Reader Q180 ist mit einem vorinstallierten Software-
Interface ausgestattet, das standardisierte RFID-Funktionen
und eine Rest API enthält. Anwender und Systemintegratoren
sparen durch das Paket Beratungs- und Programmieraufwand.
Die aufeinander abgestimmten Komponenten reduzieren das
Risiko von Fehlinvestitionen und erhöhen die Erfassungssicherheit.
Standardisierte Schnittstellen und eine programmierfreie
Installation erleichtern zudem die zeitgerechte
Inbetriebnahme.
www.turck.com
MARKTPLATZ
ECHTZEIT OHNE
SCHNICKSCHNACK
Die neue Funklösung
BlitzFunk der fünfeinhalb
Funksysteme GmbH
wurde auf die Anforderungen
fahrerloser
Transportsysteme und mobiler Roboter optimiert. Anders als
klassische Systeme liefert BlitzFunk eine deterministische
Latenz, die in der Planungsphase mit einfacher Schulmathematik
kalkuliert werden kann. Sein Zero-Latency-Roaming ermöglicht
den nahtlosen Übergang von einem Access Point zum
nächsten – ohne jegliche Ausfallzeit. Damit macht die Neuentwicklung
den Weg frei für eine zentrale Steuerung und Überwachung,
bei der viele bislang in den Fahrzeugen verbaute
Sicherheits- und Regelungskomponenten entfallen. Das
Ergebnis: Höhere Geschwindigkeiten, mehr Präzision, geringere
Hardwarekosten und weniger Wartungsaufwand.
www.fuenfeinhalb.de
AUS FLURFÖRDERZEUGEN WERDEN WAAGEN
Die Wägelösungen für Gabelstapler
und elektrische Gabelhubwagen
des italienischen
Unternehmens Dini Argeo
umfassen hydraulische Drucksensoren,
Wiegegabeln und
Wägemodule. Entsprechend
ausgerüstet, werden aus den
Flurförderzeugen somit mobile
Waagen. Die Twin-Forks-Wiegegabeln ersetzen die traditionellen
Gabeln. Aufgrund der Lithium-Ionen-Batterie ist eine lange
Einsatzdauer gegeben. Die Wiegeplatte ist mit einer kompakten
Gewichtsanzeige oder einem Touchscreen verfügbar.
www.diniargeo.com
VORHANG AUF FÜR
MEHR LAGERKAPAZITÄT
Die Städtischen Bühnen Frankfurt
haben die bisher zur
Lagerung von Repertoirekostümen
verwendeten fahrbaren
Kleiderständer durch eine
Regallösung aus dem Hause
Ohra ersetzt. Sie besteht aus neun rund acht Meter langen
Palettenregalen, an deren Auflagen mit einer Länge von 3,9 m
Kleiderstangen montiert sind. Jede Auflage lässt sich so
unabhängig von den anderen Auflagen individuell in der Höhe
verstellen. Bei einer Gesamthöhe von 2,88 m können jetzt die
Kostüme hängend auf zwei Ebenen aufbewahrt werden. Das
entspricht einer Erhöhung der Lagerkapazität um 50 Prozent
bei gleicher Lagerfläche.
www.ohra.de
SCHUTZPROFILE: JETZT AUCH MAGNETISCH
Zu den Neuheiten des Unternehmens Durable zählt eine
magnetische Variante der in der Praxis erprobten Schutzprofile.
Diese magnetische Variante ermöglicht eine schnelle und
flexible Befestigung an Metalloberflächen und bieten zuverlässigen
Schutz vor Verletzungen und Beschädigungen.
Ebenfalls neu im Sortiment sind robuste Gangbeschilderungen
zur Kennzeichnung von
Regalplätzen, Übergängen
oder Hallentoren. Als selbstklebende
oder magnetische
Variante bieten sie eine klare
Orientierung und unterstützen
die Organisation in
Lager- und Produktionsumgebungen.
www.durable.de
TECHNISCH-WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT
Dr.-Ing. Chr. Beumer, Beckum;
Prof. Dr.-Ing. J. Fottner, München;
Prof.-Dr.-Ing. K. Furmans, Karlsruhe;
Prof. Dr. M. ten Hompel, Dortmund;
Prof. Dr.-Ing. R. Jansen, Dortmund;
Prof. Dr. K.-O. Schocke, Frankfurt;
Prof. Dr.-Ing. habil. L. Schulze, Hannover;
Prof. Dr.-Ing. R. Schulz, Stuttgart
BIG PICTURE
LA PROVENÇALE:
DOPPELT SO SCHNELL MIT
FSP SHUTTLE-LAGER
Ausgeklügelt ist vor allem die
intelligente Anbindung des siebengassigen
AKL FSP Shuttle-Lagers an
eine automatische Endkommissionierung.
Neben Boxen mit Frischwaren
können so auch Behälter,
die bereits mit unterschiedlichen
Waren für den gleichen Kundenauftrag
vorkonfektioniert wurden,
bei 2 °C kurzfristig zwischengelagert
werden – bevor sie genau
dann in optimaler Reihenfolge
zur Palettierung an eine der
21 Verladerampen fahren, wenn
der Auftrag, zu dem sie gehören,
versandfertig gemacht wird.
Foto: Stöcklin Logistik
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 39
LEBENSMITTELHÄNDLER AUTOMATISIERT KÜHLLAGER MIT SHUTTLE-TECHNIK
QUALITÄT UND KAPAZITÄT ERHÖHT –
VERLADEZEIT HALBIERT
Das Lebensmittelgeschäft gilt als die
Königsdisziplin der Intralogistik. Nichts
bleibt lange liegen. Der Warenumschlag
bei Frischeprodukten ist enorm und die
Qualitätsansprüche kennen keine Abstriche.
Dem ist sich auch ein Lebensmittelgroßhändler
aus Luxemburg bewusst. Um 5.000 der besten
Hotels, Restaurants und Caterer der Benelux-
Region auch in Zukunft wettbewerbsfähig
beliefern zu können, investierte der Händler in
eine Shuttle-Lösung für sein Kühllager, die für
Temperaturen von 2 °C ausgelegt ist.
Die Gemeinde Leudelange ist die Adresse für Spitzengastronomie
und Gourmets in Luxemburg und den drei
Nachbarländern. Hier ist mit La Provençale der größte
Lebensmittelhändler Luxemburgs zu Hause. Im Sortiment:
mehr als 45.000 Frische-, Tiefkühl- sowie Feinkost-, Getränke-
und Non-Food-Produkte (einige davon aus eigener Produktion).
Die Ware wird bei Bestellung bis 24.00 Uhr bereits am folgen-
den Vormittag in unterschiedlicher Zusammenstellung ausgeliefert.
Etwa 2.500 bis 3.000 Over-Night-Lieferungen werden pro Tag
kommissioniert und über 21 Rampen in 200 firmeneigene Lkw
verladen. Möglich machen das ein im Jahr 2016 vom Intralogistikspezialisten
Stöcklin Logistik AG errichtetes Boxer-RBG
Tiefkühl-Hochregallager und eine neue, siebengassige, automatische
FSP-Shuttle-Lagerlösung, die für das Handling von Fleischund
Molkereiprodukten, Obst, Gemüse und weiteren Frisch- und
Trockenwaren bei einer Umgebungstemperatur von 2 °C ausgelegt
ist. Die Lagersysteme sind an eine intelligente Sortier- und
Palettierinfrastruktur angeschlossen. Darüber hinaus betreibt
der Händler auf dem 70.000 m² Fläche umfassenden Standort
einen Selbstbedienungsgroßhandel (Cash & Carry-Markt).
„Die zweite Automatisierungsstufe musste kommen“, so Georges
Eischen, Co-Geschäftsführer, La Provençale. „Das automatisierte
Tiefkühllager hatten wir bereits, aber in der Kühlhalle waren
wir mit unserer herkömmlichen, personalintensiven Ein- und
Auslagerung an der Kapazitätsgrenze. Gut, dass wir das Gebäude
Jahre zuvor mit ´Luft nach oben´ dimensioniert haben. Das bot
uns die Möglichkeit für ein zweites Automatisierungsprojekt.“
FLEXIBILITÄT BEI VOLLER TRANSPARENZ
UND KONTROLLE
In den Jahren 2022 bis 2024 entstand in Zusammenarbeit mit der
Stöcklin Logistik AG ein FSP-Shuttle-Lager mit Platz für
25.000 Behälter für die ein- und zweifachtiefe Zwischenlagerung
des Tagesumschlags aus verschiedenen Frischeabteilungen.
40 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
01 02
01 Der Lebensmittelgroßhändler La Provençale betreibt
am Standort Leudelange ein Logistikzentrum für mehr als
45.000 Produkte
02 Über eine an die Lager gekoppelte Sortierinfrastruktur
werden die Lebensmittelbehälter für den
Abtransport per Lkw geschleust
Herzstück der Anlage, zu der auch ein Regalsystem, Heber sowie
Regalförderer und Steuerungssoftware gehören, sind die dynamischen
Shuttle: In sieben Gassen operieren 69 FSP-Shuttle,
die zusammen etwa 5.000 Behälter pro Stunde ein- und auslagern
können. So werden 500 bis 600 Tonnen Ware pro Tag bewegt
– bei voller Transparenz und Kontrolle. Die Shuttles verfahren jeweils
nur auf einer Ebene. Sie verrichten ihre Arbeit parallel und
unabhängig voneinander auf der ganzen Anlage und lassen sich
bei Bedarf im laufenden Betrieb austauschen.
HALBE LADEZEIT BEDEUTET DOPPELTE
KAPAZITÄT
„Wir versenden jeden Tag um die 40.000 Boxen. Wenn man diese
hohe Zahl an Behältern mehrmals in die Hand nehmen muss, bis
sie auf der vorgesehenen Palette im richtigen Lkw stehen, muss
man jeden Handgriff kontrollieren. Dafür benötigten wir noch bis
vor kurzem unnötig viel Zeit“, so Eischen. Das geschehe jetzt automatisch
– und sorge für einen enormen Leistungssprung: „Wir
haben bisher im Schnitt eine Stunde gebraucht, um einen Lkw zu
beladen. Jetzt werden wir das auf 30 Minuten pro Lkw runterbringen.
Das Tiefkühl-Hochregallager verschaffte uns schon etwa
30 Prozent Leistungssteigerung – im FSP-Shuttle-Lager sehen wir
schon jetzt: Da ist mehr drin.“ Halbe Ladezeit bedeute doppelte
Kapazität – ohne zusätzliches Personal. Die Waren würden weniger
oft in die Hand genommen, was gut für die Qualität sei. Eischen
sieht noch weitere positive Auswirkungen und zusätzliches
Potenzial: „Die Anlage ist jetzt etwa drei Monate in Betrieb. Die
Fehlerraten sinken schnell. Wir haben vor, in Zukunft Behälter
beim Eingang zu wiegen und den Bestand fotografisch festzuhalten
– das wird die Fehlerquoten in den nächsten ein bis zwei Jahren
noch einmal halbieren. Bisher mussten wir 30 Personalabgänge
nicht nachbesetzen – dieser Trend ist noch nicht zu Ende.
Wenn alles eingeschliffen ist, sollten trotz Wachstum Fachkräfte
frei werden, die wir mit ihrer Erfahrung für wertschöpfende Tätigkeiten
dringend brauchen.“
Alles in allem geht Eischen davon aus, dass die Anlage ihren
Return on Investment in weniger als fünf Jahren erreicht.
REALISIERT IM LAUFENDEN BETRIEB
Große innovative Projekte sind keine Schnellschüsse, findet Eischen.
Auch die Intralogistik-Automation erfordere einen langen
Atem. Wenn es an die Bauphase geht, seien genaue Planung und
Verlässlichkeit Trumpf. „Meine Logistik muss funktionieren –
egal was geschieht. Sechs Tage die Woche, 300 Tage im Jahr. Dass
wir im laufenden Betrieb umbauen mussten, war für mich die
größte Herausforderung.“
In der Stöcklin Logistik AG habe man aber einen erfahrenen
und vor allem verlässlichen Partner gefunden. „In jedem Projekt
gibt es Schwierigkeiten. Das passiert, wenn man etwas Neues
macht. Beim Tiefkühllager zum Beispiel sprangen unvorhergesehen
Riemen von den Lastaufnahmegeräten, sie arbeitete erstmals
bei -23 °C. Das FSP-Shuttle-Lager hat für unsere Maßstäbe
nie dagewesene Dimensionen. Wir werden noch Zeit brauchen,
die Möglichkeiten auszuschöpfen. Die Partnerschaft mit Stöcklin
ist davon geprägt, dass sie uns zur Seite stehen, bis alles läuft, wie
geplant.“ Eine Partnerschaft mit dieser DNA wolle er auf jeden
Fall weiter pflegen.
Fotos: Stöcklin Logistik, La Provençale
www.stoecklin.com
GEORGES EISCHEN,
CO-GESCHÄFTSFÜHRER,
LA PROVENÇALE
Kunden sind unzufrieden, wenn die Ware
nicht pünktlich geliefert wird. Wir bewältigen
3.000 Lieferungen am Tag
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 41
POWER-AND-ENERGY-SOLUTIONS IM
HÖCHSTEN SHUTTLE-LAGER DER NIEDERLANDE
ENERGIESPAREN IM BEHÄLTERLAGER
Der niederländische Logistikdienstleister CB
errichtete ein Lager für den Buchhandel mit einer
Kapazität von 150.000 Behältern. Den Zuschlag
für den Bau des Shuttle-Lagers erhielt die psb
intralogistics GmbH aus Pirmasens. Der
Intralogistik-Systemanbieter erarbeitete
gemeinsam mit SEW-Eurodrive, Bruchsal, ein
Antriebs- und Automatisierungskonzept. Dabei
kamen auch Power-and-Energy-Solutions zum
Einsatz, die die Spitzenleistung der Anlage um
90 Prozent reduzieren konnten.
Mit 800 Mitarbeitern ist die Firma CB, die früher Centraal
Boekhuis B. V. („Zentrale Buchhandlung“) hieß,
der größte Logistikdienstleister im Bereich Bücher
und E-Books im niederländischen Sprachraum. Vom
Zentrallager in Culemborg aus – eine Autostunde südlich von
Amsterdam – werden zahlreiche Buchläden in den Niederlanden
sowie in der nordbelgischen Region Flandern beliefert.
VERÄNDERTER BÜCHERMARKT
CB hat ein Sortiment von mehr als 120.000 niederländischen und
ausländischen Titeln aus mehr als 1.000 Verlagen. Der Logistikdienstleister
liefert jährlich rund 60 Millionen Bücher aus, seit
zehn Jahren auch Gesundheitsprodukte. Jedes Jahr werden mehr
als zehn Millionen Bücher per E-Commerce versandt. Im Jahr
2020 wickelte das Unternehmen 6,5 Millionen Bestellungen im
B2B-Bereich ab.
Die Logistikmanagerin Miriam van Knippenberg arbeitet seit
mehr als 25 Jahren in verschiedenen Funktionen bei CB und war
zur Zeit des Baus und der Umsetzung unter anderem für das
INNOVATIVE TECHNIK
REDUZIERT ENERGIEBEDARF
neue Behälterlager verantwortlich. Sie erläutert: „In den vergangenen
Jahren haben wir es mit einer Ausweitung der Produktpalette
sowie der Zunahme von kleineren Online-Bestellungen
über Webshops zu tun. Im lokalen Buchhandel gingen die Umsätze
zurück, auch aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen.
Zudem sinken die Auflagen und die Kunden wünschen sich eine
schnelle Lieferung. All das erforderte Investitionen in die bestehenden
Infrastrukturen, weil die Lager häufiger aufgefüllt werden
müssen.“
42 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
01
02
01 Servomotoren der Baureihe CMP treiben die Behälterlifte an
02 Das Umrichtersystem Movi-C Movidrive modular
speist die Servomotoren der Behälterlifte. Im Bild: das
Versorgungsmodul MDP92A (grau) und Einachsmodule MDA90A
Aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren beschlossen, in ein
neues Behälterlager zu investieren. Mit dem Bau des automatischen
Shuttle-Lagers wurde die psb intralogistics GmbH beauftragt.
Der Intralogistik-Systemanbieter erarbeitete gemeinsam
mit SEW-Eurodrive ein Antriebs- und Automatisierungskonzept.
Baustart war im Jahr 2019. Nutzen kann der Betreiber die Anlage
seit 2021. Das Lager (L ´ B ´ H: 100 ´ 30 ´ 30 m), das an eine Außenseite
eines Bestandsgebäudes andockt, ist das höchste Shuttle-Lager
in den Niederlanden. Auf 66 Ebenen verfügt das dreigassige
Lager über eine Kapazität von 150.000 Behältern. Pro
Gasse übernehmen 15 Shuttles das Handling der Ladungsträger.
VERRINGERTE ENERGIEKOSTEN
Während der Projektierungsphase stellte sich heraus, dass die
Anlage das Stromnetz zu stark belasten würde. Die Spitzenanschlussleistung
von circa 240 kVA pro Shuttle-Gasse war für den
Netzbetreiber zu hoch. Die Installation eines neuen Transformators
erwies sich kurzfristig als unmöglich. psb fand eine geeignete
technische Lösung mit den Power-and-Energy-Solutions von
SEW-Eurodrive. Der Antriebsautomatisierer entwickelte dieses
System, um die Voraussetzungen für die Energieversorgung von
Anlagen auch bei begrenzter Anschlussleistung zu schaffen. Dadurch
lassen sich auch netzseitige Stromspitzen vermeiden, die
Logistikprozesse mit der erforderlichen Flexibilität sicherstellen
sowie ein intelligenter Umgang mit der verfügbaren Energie realisieren.
Die generatorische Energie in der Anwendung, zum Beispiel
beim Absenken der Behälter- und Shuttle-Lifte, wird im System
gespeichert und bei der nächsten Bewegung wiederverwendet.
Das senkt die Energiekosten. Als potenzielle Erweiterung
könnte man mit der gespeicherten Energie bei einem Stromausfall
auch Fahrbewegungen vollständig ausführen. Hubbewegungen
werden gegebenenfalls kontrolliert gestoppt. In diesem Fall
wird die mechanische Haltebremse aktiviert.
PRODUKTE UND SYSTEME
03 Mithilfe von Doppelschichtkondensatoren im Zwischenkreis
lässt sich der Energiebedarf in den Leistungsspitzen abdecken
MIRIAM VAN KNIPPENBERG,
LOGISTIKMANAGERIN, CB
Kunden wünschen mehr Auswahl und
schnellere Lieferung. Wir reagieren
mit innovativen Lösungen
VORBEUGENDE INSTANDHALTUNG
Die Controller sammeln Leistungsdaten und Energiebedarfswerte,
die Aufschluss über den Bedarf der Subsysteme geben. Sie bieten
auch die Möglichkeit, Abweichungen von Referenzzyklen zu
erkennen. Diese Abweichungen können auf Verschleiß oder Defekte
im System hinweisen. Die Firma CB möchte auch der vorbeugenden
Instandhaltung mehr Aufmerksamkeit widmen. Bert
Snijders, Koordinator für technische Systeme, arbeitet bei der
Wartung mit einem zehnköpfigen technischen Team zusammen.
Diese Mitarbeiter haben jeweils ihr Fachgebiet: Mechanik und
Elektrik, Scanner, „Pick to Light“ usw. „Unser Ziel ist es, mehr Informationen
über potenzielle Störungen zu erhalten, damit wir
die Wartung in immer kürzerer Zeit durchführen können, wenn
der Betrieb stillsteht.“
Die 45 Shuttles transportieren die Behälter, die dann über Aufzüge
zu vier Arbeitsstationen gelangen, wo Mitarbeiter die Produkte
in die Behälter kommissionieren und dem Logistikprozess
zuführen. Jeder Arbeitsplatz hat eine Kapazität von 500 Picks pro
Stunde. Zur Optimierung der Abläufe befinden sich die Arbeitsplätze
in einer Höhe von 15 m. Die Shuttles können zwei Behälter
gleichzeitig transportieren und 700 Bewegungen pro Gang und
Stunde ausführen. Pro Schnelldreher befindet sich von dieser Kategorie
jeweils ein Buch in einem Behälter. Somit stehen diese
Bücher rasch zur Auslieferung bereit. Bücher, die nicht so häufig
nachgefragt werden, teilen sich einen Behälter.
MODERNE ANTRIEBSTECHNIK
Die Behälterlifte, mit deren Hilfe die Bücherbehälter die Lagerebenen
wechseln, sind mit SEW-Servomotoren des Typs
CMP112M ausgestattet, die von einem Umrichtersystem Movi-C
Movidrive modular gespeist werden. In einem Schacht sind zwei
Behälterlifte installiert. Neben dem Versorgungsnetz ist das
Movi-C Movidrive modular an einen Energiespeicher bestehend
aus Doppelschichtkondensatoren angeschlossen. Die einzelnen
Kondensatormodule haben eine Kapazität von 83 F und eine
Nennspannung von DC 108 V. Die Reihenschaltung von acht Mo-
dulen ergibt einen Kondensatorspeicher mit einer Gesamtkapazität
von 10 F, der für die Systemspannung bis DC 800 V geeignet
ist. Ab einer Mindestspannung von 450 V können hier etwa
2.200 kWs Energie gespeichert werden. Vier Behälterlifte mit je
zwei Lastaufnahmemitteln und zwei Shuttle-Lifte mit niedriger
Geschwindigkeit sowie einige Hilfsachsen haben im Fall der zeitgleichen
Beschleunigung zusammen eine Spitzenleistung von
circa 230 kW (in der Endausbaustufe). Power-and-Energy-Solutions
von SEW reduzieren diese Leistung auf eine netzseitige
Leistung von 17 kW. Sie bestehen aus verschiedenen Komponenten,
mit denen sich je nach Anforderung unterschiedliche Lösungen
realisieren lassen. Dazu gehören Kondensatormodule auf
Basis von Elektrolyt- oder Doppelschichtkondensatoren, DC-DC-
Wandler mit einer Spitzenleistung von 75 kW, ein AC-DC-Stromversorgungsmodul
mit einstellbarer Gleichspannung sowie Software
für das Energiemanagement.
GESICHERTE BUCHVERSORGUNG
Bei der Umsetzung des Projekts wurde der Blick auch in die Zukunft
gerichtet. So lässt sich das Lager mit zusätzlichen Liften
ausstatten. Die Infrastruktur in Culemborg bietet außerdem
Raum für eine Erweiterung des Lagers um 150.000 Behälter und
4.000 zusätzliche Behälter-Bewegungen pro Stunde. Van Knippenberg:
„Wir beschäftigen uns mit einem logistischen Masterplan,
weil der Verkauf über das Internet immer mehr zunimmt.
Außerdem werden wir die Distributionszentren überarbeiten.
Und es kommt ein Gebäude für Schulbücher hinzu. Denn das Bestellverhalten
bei Schulbüchern ist anders als bei sonstiger Literatur.
Die Technik in dem neuen Gebäude wird uns während der
jährlichen Schulbuchbestellphasen in die Lage versetzen, einen
besseren Service zu bieten.“ Die Buchversorgung in den Niederlanden
und in Flandern sei also für die Zukunft bestens gesichert.
Autor: Gunthart Mau, Referent Fachpresse, SEW-Eurodrive, Bruchsal
Fotos: CB, SEW
www.sew-eurodrive.de/power-energy-solutions
44 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
MARKTPLATZ
INFRAROTHEIZUNG STATT KALTER HALLENLUFT
In Zeiten hoher Energiekosten stellen sich viele Unternehmen die Frage: Warum die ganze Lager- oder
Produktionshalle beheizen, wenn die Wärme nur an bestimmten Stellen benötigt wird, zum Beispiel in
der Verladezone oder an den Kommissionierarbeitsplätzen? Mithilfe von Infrarotheizungen lässt sich
das realisieren: Tansun-Apollo-Infrarotheizungen erwärmen gezielt die Personen und Oberflächen im
Lichtkegel an den jeweiligen Arbeitsplätzen, anstatt die komplette Raumluft zu beheizen. So kann die
Energie effizient genutzt und ein angenehmer Arbeitsplatz geschaffen werden. Das kann dazu beitragen,
krankheitsbedingte Fehlzeiten zu reduzieren und die Motivation des Personals zu steigern.
Im Portfolio der TEL GmbH, exklusiver Vertriebspartner der britischen Firma Tansun für die DACH-Region,
befinden sich neben Heizungslösungen auf Infrarotbasis unter anderem Dimmer, Zeitschaltuhren
und Temperaturregelungen, die es Mitarbeitern ermöglichen, den Komfort an ihrem Arbeitsplatz selbst
zu steuern.
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PORTALSYSTEM MIT
HOHER
VIELSEITIGKEIT
Das neue H-Bot-System der
Rollon GmbH wurde für
Anwendungen entwickelt, die
Präzision und Zuverlässigkeit
auf engem Raum erfordern. Zu
den Merkmalen gehören ferner
das Einzelriemenkonzept und
Doppelmotor auf der x-Achse,
was die Voraussetzungen für
präzise Bewegungen bei
kompakter Bauweise schafft.
Durch den Verzicht auf einen
Motor an der y-Achse werden
die bewegten Massen reduziert.
Die Linearachsen mit
Zahnriemenantrieb und
Kugelumlaufführungen
erreichen einen Hub von
2.500 mm auf der x-Achse und
von 1.500 mm auf der y-Achse.
Geschwindigkeiten bis zu
5 m/s und Beschleunigungen
bis zu 50 m/s² bei einer
Wiederholgenauigkeit von
±0,1 mm sind in beiden
Achsrichtungen möglich. Der
H-Bot eignet sich in erster Linie
für die Handhabung von
Lasten mit einem Gewicht von
bis zu 10 kg, zum Beispiel in
der Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie
und bei
Montage-, Sortier- und
Transferprozessen.
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Ladesysteme und mobile
Sicherheit für FTS/AGV/AMR
Kompakt-Schleifleitungen für
Shuttle-Systeme
Schleifleitungen und mobile
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PRODUKTE UND SYSTEME
MILA – BERGMILCH SÜDTIROL ERWEITERT MIT WESTFALIA
LAGERKAPAZITÄT UND MATERIALFLUSS
LAGERLOGISTIK DER GRÖSSTEN MOLKEREI-
GENOSSENSCHAFT SÜDTIROLS WÄCHST MIT
Auf der Kundenliste der Westfalia Technologies,
Borgholzhausen, ist seit Jahrzehnten das
Unternehmen Mila – Bergmilch Südtirol zu
finden. In jüngster Vergangenheit haben die
beiden Unternehmen im Rahmen eines
Modernisierungs- und Erweiterungsprojekts den
Standort Bozen intralogistisch fit für die Zukunft
gemacht – weitere Maßnahmen sind nicht
ausgeschlossen.
Aus den im Jahr 1962 gegründeten Vereinigten Sennereien
Vinschgau wurde die größte Molkereigenossenschaft
Südtirols. Im Jahr 2013 entstand aus der Fusion der beiden
Basis-Genossenschaften Mila und Senni die „Bergmilch
Südtirol“ mit 470 Mitarbeitern und 2.200 Bergbauern, die
zugleich Lieferanten und Eigentümer sind: eine Erfolgsgeschichte,
die weitergeschrieben wird.
In den Werken Bozen und Bruneck entstehen heute rund 140
Produkte für Trentino-Südtirol, Italien und weltweit. Am Standort
Bozen werden sie seit 1992 in einem automatischen Lagersystem
der Westfalia Technologies GmbH & Co. KG bevorratet. Die
seit 2022 geplante und ab Dezember 2023 umgesetzte Modernisierung
ist die größte der Westfalia-Geschichte. Der aktuellen
Modernisierung und Erweiterung könnten weitere Maßnahmen
folgen. Am Standort Bozen erweiterte die Molkereigenossenschaft
2020 die Produktion, 2023 und 2024 dann die Kommissionierung
und den Versand um zwei Gebäude. Westfalia hat seine
kompakten automatischen Satellitenlager an die Verarbeitung
von mehr als 200.000 Tonnen Milch pro Jahr angebunden. Mithilfe
der Modernisierung und Erweiterung wurde die Leistung und
Betriebssicherheit erhöht. Das alles „unter beengten Platzverhältnissen
und inklusive der Integration in die Bestandsanlage.
Die Realisierung fand über mehrere Bauabschnitte im laufenden
Betrieb statt“, erklärt René Findling, Vertriebsleiter Modernisierung
bei Westfalia. Das Lagersystem laufe fünfeinhalb Tage pro
Woche rund um die Uhr, entlaste das Personal und gleiche einen
potenziellen Fachkräftemangel aus.
ERDBEBENSICHERE REGALANLAGEN FÜR
HÖHERE MAXIMALLAST
Im Frischelager steigt nun die nötige Maximallast von 800 auf
1.000 kg pro Ladeeinheit. Dazu wurde die Regalanlage mit neuen
Stützen verstärkt und die Anlage mit stirnseitigen Jochen erdbebensicher
gemacht. Die bisherigen Gefälle-Pickbahnen in der
unteren Ebene wurden zu mehrfachtiefen Lagerkanälen für circa
240 zusätzliche Stellplätze.
Dort installierte das Team Satelliten-Schienen und Reflektoren
für die Fachfeinpositionierung. Damit erhöht sich die Lagerkapazität
im Frischelager auf rund 4.140 Stellplätze. Die Ladeeinheiten
im System sind 35 bis circa 1.000 kg schwer und 1,60 m hoch.
Die Dreifachunterstützung aller Schienenprofile senkt den Palettenverschleiß.
Bislang waren drei rund 16 m hohe Zweimast-Regalbediengeräte
mit Lastaufnahmemittel vom Typ Ketten-Satellit im Einsatz:
zwei im bei 2 °C betriebenen Kühllager mit zuvor circa 3.900 Stellplätzen
für Euro-, Kunststoff- und Einwegpaletten, eines im auf
einer Zwischenebene angrenzenden Normaltemperaturlager für
H-Milch mit 1.056 Palettenstellplätzen. Das Frischelager, auf dem
der Schwerpunkt der aktuellen Modernisierung und Erweiterung
liegt, ist rund 44 m lang, circa 23 m breit und beherbergt bei einer
Höhe von circa 17 m jeweils acht Ebenen mit bis zu vierfachtiefen
Lagerkanälen.
01 Ein- und Ausschleusstränge sind per Drehtisch an den zentralen
Rollenförderer angebunden
46 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
Findling: „Eine Modernisierung der beiden rund 30 Jahre alten
Regalbediengeräte im Kühllager war für die neuen Anforderungen
nicht wirtschaftlich und zeitgemäß. Daher haben wir sie gegen
zwei Einmast-Regalbediengeräte ersetzt.“ Diese zeichneten
sich durch ein geringes Eigengewicht und einen geringeren Energieverbrauch
aus und seien für geringe Bodenlasten in Bestandshallen
geeignet. Ihr neues Zuhause in Bozen hätten die Regalbediengeräte
ohne Schwerlasttransporte erreicht.
Ein kompaktes Fahrwerk mit reduzierten Überfahrwegen und
mit einem unteren Anfahrmaß von 1.000 mm sowie eine seitlich
versetzte obere Führungsschiene für ein optimales oberes Anfahrmaß
und Überhub maximieren den Lagerplatz. Das untere
Anfahrmaß ist bedingt durch das Bestandslager: Möglich ist bei
den Einmast-Regalbediengeräten aber ein minimales Anfahrmaß
von 450 mm.
Die Regalbediengeräte lassen sich modular ausrüsten. Bei Mila
sind schnelle, geteilte Ketten-Satelliten für die Dreifach-Schienen
im Einsatz. Sie bewegen materialschonend stündlich 65 Paletten
im Doppelspiel und 62 Paletten im Einzelspiel. Ware und Paletten
bleiben unbeschädigt, was der Systemverfügbarkeit zugutekommt.
Für Streckeneffizienz der Regalbediengeräte sind die neuen
Ein- und Ausschleusstellen mittig in den Lagergassen angeordnet.
Die Regalbediengeräte lagern auf einzelnen Fahrten zugleich
ein, um und aus. Mithilfe der Fördertechnik lassen sich Waren
nun zwischen den Regalbediengeräten umlagern.
FÖRDERTECHNIK BINDET REGALBEDIENGERÄTE
UND KOMMISSIONIERUNG AN
„Vor der Modernisierung haben Mitarbeiter Konfektionierung,
Lager und Kommissionierung manuell verbunden. Für diese Aufgaben
fehlt nun zum Teil Personal. Außerdem ist die Arbeitssicherheit
in dem verwinkelten Lager nur schwierig umzusetzen“,
erklärt Elina Stansky, Projekt- und Inbetriebsetzungsmanagerin
bei Westfalia.
Ein Rollenförderer mit einer Länge von 45,6 m wurde in der
ersten Ebene zwischen den beiden Lagergassen des Frischelagers
durch den Mittelblock gezogen. Mithilfe des Rollenförderers gelangen
Ladeeinheiten von der per manueller Aufgabe angebundenen
Produktion ins Lager und in die neuen Versandhallen.
Ebenfalls in Betrieb genommen wurden zwei neue, seitliche Aus-
lagerbahnen mit einer Gesamtlänge von 20 m zwischen Kühllager
und neuen Kommissionierhallen. Weitere Auslagerbahnen in
die Versandzone sind geplant.
Stansky: „Die Mila-Produktionsstätte ist durch den begrenzten
Platz historisch in die Höhe gewachsen. Wir müssen also verschiedene
Ebenen anbinden – ein logischer Schritt ist daher, mit
zusätzlichen Vertikalumsetzern zu arbeiten.“ Mindestens ein
neuer Vertikalumsetzer solle die Kommissionierung auf eine
Zwischenebene erweitern. Außerdem werde der in die Jahre gekommene
Vertikalumsetzer zum H-Milch-Lager gegen einen
neuen ausgetauscht. Dieser werde außerdem um Fördertechnik
IM RAHMEN DES RETROFIT-
PROJEKTS LIESSEN SICH
MEHRERE AUF GABEN MEISTERN
ergänzt: die Anbindung an das H-Milch-Lager, einen neuen Aufgabeförderer
und Staubahnen für mehr Streckeneffizienz in der
Versandzone.
Bereits im Jahr 2015 fand die Modernisierung des Regalbediengeräts
und der Materialflusssteuerung im H-Milch-Lager statt.
Perspektivisch ist auch die Erweiterung des aktuellen H-Milch-
Lagers (L × B × H: 20 × 16 × 10 m) sowie die Automatisierung der
Produktionsanbindung durch zusätzliche Fördertechnik geplant.
Die jetzt erneuerte Konturen- und Gewichtserfassung an allen
Wareneingangsschnittstellen zu den Hochregallagern schafft die
Voraussetzungen für den störungsfreien und sicheren Betrieb des
per Siemens-SPS gesteuerten Systems.
NEUE IT-LANDSCHAFT
„Mila – Bergmilch Südtirol hatte als langjähriger Westfalia-Kunde
seit dem Jahr 1994 alle vier Generationen unserer Software im
Einsatz, angefangen mit einem einfachen Lagerverwaltungssystem“,
erklärt Christian Goltermann, Vertriebsleiter Software & IT.
„Heute ist Savanna.NET zum Warehouse Execution System gewachsen,
das Lagerverwaltung und Materialflusssteuerung vereint.
Nach den Savanna-Upgrades auf die Version 2.15 haben wir
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PRODUKTE UND SYSTEME
02 Der geteilte Ketten-Satellit und die Dreifachunterstützung
in den Lagerkanälen schonen Waren und Paletten und sorgen für
Systemverfügbarkeit
LOGISTIKPLANUNG MIT TEILABSCHNITTEN
parallel zu den Bauabschnitten funktionale Erweiterungen implementiert.“
Dazu gehören die Verwaltung von Stellplätzen, Bestand und
Lager, die Materialflusssteuerung, die Kopplung mit dem ERP-
System SAP und die Bestandsbuchung über mobile Datenendgeräte
(MDE) auf der responsiven Savanna-Bedienoberfläche
Savanna CrossClient. Goltermann: „Wir haben den Funktionsumfang
um manuelle Lagerplätze in der neuen Kommissionierung,
um die automatische Nachversorgung aus dem Hochregallager
und um die Stellplatzverwaltung der beiden Kommissionierzonen
mithilfe von mobilen Terminals erweitert.“ Einlagerund
Auslagerlogik würden Umlagerungen reduzieren und die
Lagerkapazität ausschöpfen.
Die Scanner-Kommunikation hat das IT-Team von einer seriellen
Verbindung auf eine TCP-/IP-Netzwerkverbindung umgestellt,
die Schnittstellen zu den neuen Regalbediengeräten und
die ausgebaute Fördertechnik softwareseitig implementiert. Ein
Microsoft-SQL-Server ist als zentrale Datenbank eingerichtet. Die
Hardware stellte der Betreiber.
Antriebs-, Steuerungs- und Sicherheitstechnik wurden innerhalb
kurzer Zeit ausgetauscht und umgebaut: Umrichter der
Marke SEW Movi C, aktuelle Steuerungstechnik von Siemens im
Totally-Integrated-Automation(TIA)-Portal inklusive Safety-Integrated-Laser-Entfernungsmessung
und Kamerasystem für die
Fachfeinpositionierung sowie Bedienpanels für eine verbesserte
manuelle Bedienung des Systems auch außerhalb des Sicherheitsbereichs.
„Mithilfe der neuen Antriebstechnik lassen sich die zulässigen
Geschwindigkeiten und Endlagen sicher und wartungsfrei per
Safety-SPS überwachen“, erläutert Martin Hessler, Bereichsleiter
Automatisierungstechnik bei Westfalia. „Die Daten werden per
Ethernet und Profinet über Datenlichtschranken an die Regalbediengeräte
übermittelt. Nun sind Ferndiagnose und Fernwartung
möglich. Die weitere Anbindung der Produktion ist schon
vorbereitet.“
Die Produktion lief ununterbrochen, indem einzelne Lagerblöcke
außer Betrieb gesetzt und ein Regalbediengerät ausgetauscht
wurde, während das zweite Regalbediengerät übernahm. Noch
während der ersten Bauabschnitte wurden weitere geplant und
Materialflüsse planerisch angepasst. Findling: „Wir haben die
Produktionsanbindung anfangs aus dem Pflichtenheft herausgenommen,
um dem Betreiber mehr Bedenkzeit zur verschaffen.
Basierend auf unserem breiten Portfolio und der individualisierbaren
Lösung können wir unsere Intralogistik diesem historisch
gewachsenen Lager perfekt anpassen.“ Aktuelle Komponenten
kämen der Ersatzteilbeschaffung zugute.
Ziel war es, die Erweiterung der Produktion auch aufseiten der
Intralogistik abzubilden. Das Lager hat mehr Kapazität und eine
höhere Maximallast. Ladeeinheiten müssen in der Verladezone
nicht mehr per Flurförderzeug bewegt werden. Die neue Fördertechnik
transportiert die Waren automatisch zwischen Produktion,
Lager, den neuen Kommissionierhallen und der Versandzone.
„Mithilfe von Savanna kommissionieren wir in den neuen
Kommissionierzonen per Handheld und geben dezentral Anweisungen
an das System“, so Thomas Bernhart, technischer Direktor
von Mila – Bergmilch Südtirol. „Durch die aktuellen Komponenten
haben wir Ersatzteilsicherheit für die nächsten 15 Jahre.“
Der erste wichtige Modernisierungs- und Erweiterungsschritt
ist damit geschafft, weitere sollen folgen: Perspektivisch soll die
Produktion automatisch angebunden, mithilfe von Vertikalumsetzern
die ganze Hallenhöhe genutzt und auch das H-Milch-Lager
erweitert und modernisiert werden.
Fotos: Westfalia Technologies
www.westfaliaeurope.com
AUF EINEN BLICK
n Modernisierung des Kanallagers für höhere Maximallast,
Kapazität und Leistung sowie höhere Betriebssicherheit
auf einer stark zugeschnittenen Grundfläche
n Erweiterung der Fördertechnik und Anbindung des
Lagersystems an die Versandzone, zwei neue
Kommissionierhallen und mehrerer Produktions- und
Lagerebenen durch zusätzliche Vertikalumsetzer
n Sicherer, zuverlässiger und effizienter Weiterbetrieb
und Wachstum des Produktions- und Logistikstandorts
Bozen
n Höherer Instandhaltungskomfort und Anlagenverfügbarkeit
durch Safety-SPS, bessere Ferndiagnose und
Fernwartung
n Bestandsbuchung per mobiler Datenerfassung
n Neuer technologischer Stand der Lagertechnik, Fördertechnik,
des Warehouse Execution Systems, der
Sensorik, Antriebe und Steuerung
n Anlagenverfügbarkeit für weitere 15 Jahre
sichergestellt
Quelle: Westfalia Technologies
48 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
INNOVATIVER RETROFIT-ANSATZ FÜR SOFTWAREUMSTELLUNG BEI CARGOLOGIC
RISIKOFREIE MODERNISIERUNG DES MATERIAL-
FLUSSRECHNERS PER DEEP-TWIN-EMULATION
ERP
(Test)
WMS / MFC
(Test)
SPS
(virtuell oder Test)
Bots
Testsystem
Die Cargologic AG modernisiert
ihren Materialflussrechner (MFR)
am Standort Zürich. Um die
Voraussetzungen für einen
problemlosen Übergang der rund
um die Uhr im Dreischichtmodell
genutzten Anlage zu schaffen, setzt
der Anbieter von Luftfrachtabfertigung
auf die Deep-Twin-
Emulation (DTE) der LplusR GmbH.
Die Cargologic AG ist seit mehr als 70 Jahren auf die Abfertigung
von Luftfracht spezialisiert und gilt in der Schweiz
als führende Anbieterin auf dem Gebiet. Am Züricher
Flughafen betreibt das Unternehmen ein automatisiertes
Paletten-Hochregallager, das über 8.500 Stellplätze verfügt.
Im vergangenen Jahr wurden die IT-Spezialisten der LplusR
GmbH aus dem bayerischen Parkstein damit beauftragt, den Materialflussrechner
des Paletten-Hochregallagers zu modernisieren.
Da dieses rund um die Uhr im Dreischichtmodell betrieben
wird und eine längere Abschaltung für Testzwecke unmöglich ist,
muss parallel ein zuverlässiges Testsystem errichtet werden. Nur
so lassen sich die Voraussetzungen für eine problemlose und unmittelbare
Softwareumstellung schaffen.
Dieses Testsystem wurde jüngst implementiert und von Cargologic
abgenommen. Reto Nüesch Erismann, Executive Vice President
Technics & Applications, stellt zufrieden fest: „Dieser erfolgreiche
Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein im Projektverlauf.
Durch den innovativen Ansatz der LplusR ist eine ‚Operation
am offenen Herzen‘ zu einem überschaubaren Risiko und
vor allem zu einer beherrschbaren Inbetriebnahme geworden.“
DAS ERFOLGSGEHEIMNIS HINTER DEM ANSATZ
Deep-Twin-Emulation (DTE), also die Anlagen-Emulation mit einem
digitalen Zwilling, nennen die Experten der LplusR GmbH
ihr Erfolgsrezept: „Unser digitaler Zwilling setzt nicht, wie aus
klassischen Emulationsmodellen bekannt, über der SPS-Ebene
an. Es handelt sich vielmehr um ein digitales Abbild der physischen
Realität unterhalb der Steuerungsebene. Im Verbund mit
der virtualisierten Original-SPS-Software lassen sich die Zustände
der Sensorik und Aktorik in Echtzeit emulieren“, erklärt Gunther
Lukas, LplusR-Geschäftsführer und Projektverantwortlicher.
Somit hänge der Projekterfolg nicht mehr von der Vollständigkeit
und der Güte einer historisch gewachsenen Anlagendokumenta-
tion im heterogenen IT-Umfeld ab. Norbert Rieger, ebenfalls Geschäftsführer
der LplusR GmbH, ergänzt: „Die Deep-Twin-Emulation
arbeitet mit der Original-SPS-Software jeder Steuerung.
Während dem Anlagenbetrieb können also keine unerwarteten
Fehler auftreten, die in den Software-Tests vor dem Go-Live nicht
aufgefallen und längst beseitigt worden wären.“
Die Tests mit dem neuen Materialflussrechner haben bereits
begonnen. Dabei sind auch teilweie kleinere Abweichungen zwischen
der Anlage und der zurgörigen Dokumentation zutage getreten.
Dies stellt auch Wolfgang Freitag, Manager Applications
am Standort Zürich, fest: „Während der jahrzehntelangen Lebensdauer
der Anlage wurden sehr viele Änderungen an der SPS-
Software vorgenommen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Retrofit-Konzept
unser Paletten-Hochregallager auf den neuesten
Stand der Dinge bringen können.“
Die Inbetriebnahme des neuen Materialflussrechners ist für
Mitte dieses Jahres geplant.
Die LplusR GmbH ist in diesem Jahr auf der Logimat vertreten.
Interessierte Leser finden den Messestand des Unternehmens auf
der Galerie in Halle 1, GA22.
Grafik: LplusR
www.lplusr.de
INKONSISTENZEN ZWISCHEN
REALER ANLAGE UND DOKU-
MENTATION WIRKEN SICH NICHT
NEGATIV AUF DAS PROJEKT AUS
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 49
TRENDS, BEST PRACTICE UND DEMOSYSTEME
ROBOTICS-TAG ZEIGT ZUKUNFT
AUTOMATISIERTER LAGERLOGISTIK
Eingebettet in eine intelligente Logistikplanung
eröffnen Roboter neue Möglichkeiten Prozesse
nachhaltig und effizient zu automatisieren. Auf
dem zweiten Robotics-Tag des Systemintegrators
Klinkhammer Intralogistics drehte sich deshalb
alles um Trends, Chancen und Hürden einer
Automation mit Robotertechnologien.
150 Teilnehmer trafen sich zum Gedanken- und
Erfahrungsaustausch. Live-Demos, und
Ausstellungen ergänzten das Vortragsprogramm.
Wer seine Lagerlogistik optimieren will, kommt nicht
umhin, auch über Robotik-Lösungen nachzudenken.
Vor diesem Hintergrund verwandelte das Unternehmen
Klinkhammer die VIP-Centerlounge im
Max-Morlock-Stadion in Nürnberg in eine „Robotics-Area“. Im
Rahmen der Fachveranstaltung zeigten lösungsorientierte Fach-
vorträge respektive Best-Practice-Beispiele innovative und zukunftsweisende
Möglichkeiten auf, wie sich Lagerlogistik mithilfe
von Robotik effizienter gestalten lässt. Darüber hinaus gab es die
Gelegenheit, an Demoständen verschiedene Roboterlösungen
live zu erleben, wie das Piece-Picking-System von Nomagic oder
mobile Robotersysteme von Exotec, Gridstore und Safelog. „Wir
setzen auf Erfahrungen aus der Praxis, zeigen realisierte Lösungen
und Systeme in unterschiedlichen Branchen“, so Frank Klinkhammer,
Geschäftsführer, Klinkhammer Intralogistics, in seiner
Einführungsrede. „Theoretisch ist vieles machbar, wie aber kann
es erfolgreich in die Realität umgesetzt werden. Aus der Praxis,
für die Praxis, darum geht es.“
HUMANOIDE ROBOTIK
Die Vortragsreihe startete mit einer spannenden Keynote: „Verkörperung
humanoider Roboter mittels Innovation in der Mechatronik“
von Prof. Dr.-Ing. Jörg Franke, Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung
und Produktionssystematik an der FAU Erlangen-
Nürnberg. Anhand verblüffender Beispiele zeigte Prof. Franke,
wie weit entwickelt humanoide Roboter bereits sind. Ziel dieser
Entwicklungen seien Automatisierungsaufgaben in menschlicher
Umgebung mit menschenähnlichem Habitus von Robotern
durchführen zu lassen. Dabei stützen sich humanoide Roboter
50 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
MANFRED WEBER,
REDAKTEUR F+H
In naher Zukunft wird auch humanoide
Robotik den Alltag im Lager und
››Produktion prägen
01
auf fortschrittliche KI-Systeme, darunter maschinelle Lernalgorithmen
für Echtzeit-Vision, Objekterkennung und Navigation.
Als Beispiel führte Prof. Franke unter anderem den „Figure 02“
von BMW an. Der Autobauer setzt in seinem Werk in den USA
erstmals diesen menschenähnlichen Roboter in der Produktion
ein. Figure 02 ist dabei in der Lage, autonom menschenähnliche
Aufgaben zu bewältigen, wie komplexes Greifen, das die Koordination
beider Hände im Einklang erfordert. Im Werk kann er so in
der Karosserieabteilung verschiedene komplexe Teile millimetergenau
platzieren und sich selbstständig bewegen. Ein weiteres
Beispiel gibt Prof. Franke mit dem „Apollo“ von Mercedes Benz.
Dieser humanoide Roboter soll perspektivisch die Fachkräfte in
der Fertigung unterstützen. Zunächst soll der Humanoid bei
Mercedes-Benz in der Intralogistik helfen.
AUS DER PRAXIS
Nach dem visionären Vortrag von Prof. Franke ging es zurück „auf
den Boden der Tatsachen“ – in die Best-Practice-Beispiele.
Christian Thoma, Head of Logistics Operations bei Kaeser Kompressoren,
zeigte, wie man mit einer Logistikplanung im Vorfeld
„mehr herausholen“ kann. Beschrieben wurde der Weg zur optimalen
Intralogistik mithilfe von Shuttle- und Robotik-Lösungen.
Dr. Dirk Liekenbrock, Leiter Planung bei Klinkhammer Intralogistics,
erläuterte in seinem Vortrag, wie das Unternehmen
Kühne+Nagel mithilfe von Lagerrobotern seine Effizienz im Lager
steigert. Für Kühne+Nagel sei dabei die Flexibilität des
Systems maßgeblich, um auch bei auftragsabhängigen Schwankungen
und Wachstumsphasen eine nahezu unterbrechungsfreie
Intralogistik sicherzustellen. Anschließend gab Peter Berlik, Geschäftsführer
bei Gridstore Robotics, einen kleinen Einblick in
die Möglichkeiten von innovativen und effizienten Roboterlagern
für die Bedruckung von Fußball-Trikots.
INTELLIGENTE ROBOTIK
Martin Schmitz, Director of Business Development bei Nomagic,
eröffnete mit seinem Vortrag „Automatisiertes Piece Picking
durch intelligente Roboter“ den zweiten Teil der Veranstaltung.
Intelligente Roboter, so Schmitz, verfügen über Deep-Learning-
Algorithmen, die extra für den skalierbaren Einsatz in einem industriellen
Umfeld konzipiert werden. Diese Algorithmen können
Szenen mit unbekannten Objekten analysieren, ihre Position
und Abmaße bestimmen und festlegen, wie mit ihnen zu verfahren
ist. Wie eine leistungsstarke Roboterflotte die Lager- und
01 + 02: Mobile Roboterlösungen waren Teil der begleitenden
Ausstellung mit Live-Demonstrationen
Kommissionierleistung der Renault Group optimierte, erläuterte
Andreas Stöckl von Exotec im Anschluss.
ENTSCHEIDEND SIND INTEGRATION
UND AUSWAHL
„Roboter unterscheiden sich von fahrerlosen Transportsystemen
oder klassischen Förderanlagen dadurch, dass sie nicht nur Güter
transportieren, sondern auch Sortier-, Lager- und Kommissionieraufgaben
übernehmen können. Für eine optimale Roboterleistung
sind aber die Integration in das Gesamtsystem und eine
auf die jeweilige Anforderung zugeschnittene Softwarearchitektur
entscheidend,“ unterstreicht Tom Preller, Vertriebsleiter der
Klinkhammer Intralogistics GmbH. So gehe es auf dem Robotics-
Tag nicht nur um die Vorstellung einzelner Systeme und Lösungen,
vielmehr um die Einbindung und die Auswahl des passenden
Konzepts für die spezifische Anforderung.
„Bei unseren Robotics-Tagen geht es um praktische Anwendungen
für unsere Branche. Das betrachten wir aus den unterschiedlichen
Blickwinkeln,“ so Geschäftsführer Frank Klinkhammer
abschließend. „Aber auch die Kommunikation kommt nicht zu
kurz. Denn der Austausch von Anwendern und Praktikern ist ein
weiterer Schwerpunkt unserer Veranstaltung. So gibt es nach den
Vorträgen immer genügend Raum sich auszutauschen, mit Referenten,
aber auch mit anderen Anwendern ins Gespräch zu kommen.“
MW
Fotos: Klinkhammer, f+h, Karte auf S. 51: Stepmap, 123map. Daten: Openstreetmap,
Lizenz: ODbL 1.0
www.klinkhammer.com
02
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 51
IMPULSE
F+H NACHGEFRAGT
„WER DIE DIGITALE TRANSFORMATION MEISTERN
MÖCHTE, BRAUCHT EINE KLARE STRATEGIE“
Die Digitalisierung verändert alle Branchen tiefgreifend. Mit einem ganzheitlichen
Ansatz, dem Einsatz moderner Technologien und einer starken Mitarbeiterorientierung
stellt sich die Beumer Group, Beckum, den damit verbundenen Herausforderungen. Im
Gespräch mit Christopher Kirsch, Divisional Director Global Innovation and Digital
Transformation bei dem Intralogistik-Systemanbieter, wird deutlich, dass dies kein
Mittel zum Selbstzweck ist.
Herr Kirsch, die digitale Transformation ist ein weit gefasster
Begriff. Wie verstehen Sie diesen innerhalb der Beumer Group?
Christopher Kirsch: Die digitale Transformation ist seit
2016/2017 ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie.
Sie umfasst mehrere Ebenen. Einerseits arbeiten wir auf der
globalen Beumer-Group-Ebene an neuen Lösungen, etwa durch
die Einführung innovativer Produkte und Services, die neue
Branchenkreise erschließen und unser Portfolio erweitern. Andererseits
transformieren wir bestehende Produkte und Dienstleistungen.
Dabei stehen datenbasierte Ansätze und neue Nutzer-Interfaces
im Fokus, um Mehrwerte für die Anlagenbetreiber
zu schaffen.
Intern konzentrieren wir uns darauf, Arbeitsprozesse zu verändern
und die Entscheidungsfindung zu verbessern. Hierbei setzen
wir auf datenbasierte Ansätze und Automatisierung, um
Mitarbeiter bei wertschöpfenden Tätigkeiten zu unterstützen.
Gleichzeitig fördern wir die Kreativität und eine gute Nutzung
des Erfahrungswissens unserer Mitarbeiter.
Sie erwähnten, dass Sie sich seit dem Jahr 2016 mit digitaler
Transformation beschäftigen. Wo steht die Beumer Group
heute, und welche Ziele verfolgen Sie kurzfristig und
mittelfristig?
Christopher Kirsch: Wir können feststellen, dass unsere Strategie
erfolgreich ist. Die Gründung mehrerer Start-ups hat unser
Produktportfolio erweitert und, wie ich eingangs bereits sagte,
neue Industrien erschlossen. Einige der dort entwickelten Lösungen
nutzen wir intern, zum Beispiel zur Optimierung der
Supply-Chain. Parallel dazu hat sich unsere Arbeitsweise verän-
Wird die Transformation mehr durch interne Prozesse
getrieben, oder stehen die Anforderungen Ihrer Kunden im
Vordergrund?
Christopher Kirsch: Es hält sich die Waage. Unsere Kunden
durchlaufen ebenfalls eine digitale Transformation und bringen
Anforderungen mit, die wir durch neue Produkte adressieren.
Gleichzeitig treibt uns die interne Entwicklung voran.
Vor allem in den vergangenen beiden Jahren hat die breitere
Verfügbarkeit von Technologien wie der künstlichen Intelligenz
dazu geführt, dass unsere Mitarbeiter offener für digitale
Veränderungen sind. Diese Dynamik wollen wir nutzen,
um Transformationsprozesse schneller voranzutreiben.
F+H NACHGEFRAGT IMPULSE
dert. Nutzerzentrierung ist ein fester Bestandteil unserer Produktentwicklung
geworden. Das gilt für klassische Intralogistiksysteme
ebenso wie für digitale Lösungen. Hervorzuheben sind
die Akzeptanz und das Interesse unserer Mitarbeiter an künstlicher
Intelligenz. Ende des vergangenen Jahres hatten wir ein
globales Learning-Event mit 250 Teilnehmern, bei dem interne
Teams Use-Cases für den Einsatz von KI präsentierten. Dies
zeigt den Fortschritt in unserer digitalen Lernkultur.
Können Sie konkrete Beispiele für KI-Anwendungen innerhalb
der Beumer Group nennen?
DIE CHANCEN DER DIGITALEN
TRANSFORMATION SOLLTEN
WIR AKTIV ANGEHEN
Christopher Kirsch: Ein Beispiel ist der Einsatz von Microsoft-
Copilot und GitHub-Copilot, um Mitarbeiter in verschiedenen
Bereichen zu unterstützen, von der Softwareentwicklung bis hin
zu administrativen Aufgaben. Ein weiteres Projekt betrifft unsere
Dokumentationsbasis: Wir haben Prototypen entwickelt, die
Mitarbeitern in der Wartung oder Inbetriebnahme gezielte Fragen
zu Maschinen und Anlagen beantworten, etwa zu Wartungsintervallen
oder spezifischen Bauteilen. Zudem verfolgen wir im
Customer-Support die Strategie, proaktiv zu agieren. Die kontinuierliche
Überwachung und Analyse von Daten in Echtzeit
verbessert die Effizienz und Leistungsfähigkeit von Anlagen.
Dazu überprüfen entsprechende Diagnosemodelle kontinuierlich
den Betriebszustand der Anlagen und weisen frühzeitig auf
mögliche Probleme hin. Die Datenmodelle der Kunden werden
rund um die Uhr aktualisiert, um negative Trends zu erkennen
und durch gezielte Gegenmaßnahmen Stillständen vorzubeugen.
Unsere On-Site-Mitarbeiter sind dabei wichtige Partner, um
diese Lösungen zu testen und zu verbessern.
Zu den Diagnose-Dienstleistungen gehören auch Maßnahmen,
die ungeplante Ausfallzeiten verhindern. Mit mehr als 20 Spezialisten
für maschinelles Lernen, neuronale Netze und künstliche
Intelligenz treibt das Customer Diagnostic Center, so heißt der
Bereich der datenbasierten Kundenbetreuung, Innovationen
voran und unterstützt Anlagenbetreiber bei der kontinuierlichen
Optimierung ihrer Intralogistiksysteme.
Ihre Mitarbeiter spielen also eine großr Rolle bei der digitalen
Transformation?
Christopher Kirsch: Absolut. Unsere Mitarbeiter bringen ihr
Wissen und ihre Erfahrung ein, um innovative Lösungen zu
entwickeln. Wir verfolgen einen AI-First-Ansatz, bei dem wir
unsere Mitarbeiter ermutigen, eigene Anwendungsfälle einzubringen.
Dadurch schaffen wir eine Kultur der Eigeninitiative
und der Offenheit für neue Technologien. Gleichzeitig stellen
wir fest, dass die Akzeptanz für digitale Tools in den vergangenen
Jahren spürbar gestiegen ist. Dies liegt unter anderem an
der wachsenden Verbreitung von Anwendungen wie der künstlichen
Intelligenz im privaten Bereich.
Wie binden Sie Mitarbeiter in die interne digitale
Trans formation ein, um Akzeptanz und Verständnis zu fördern?
Christopher Kirsch: Wir legen großen Wert darauf, unsere Mitarbeiter
frühzeitig in Veränderungen einzubinden. In der Praxis
bedeutet das, dass wir die jeweiligen Kollegen in die Problemanalyse
und Lösungsentwicklung einbeziehen. So verstehen sie,
warum Änderungen notwendig sind, und können die neuen
Prozesse aktiv mitgestalten.
Ein Beispiel ist die Entwicklung mobiler Anwendungen für unsere
Servicetechniker. Hier arbeiten unsere Entwickler direkt mit
den Technikern vor Ort zusammen, um ihre täglichen Herausforderungen
besser zu verstehen. Dieses Vorgehen fördert nicht
nur die Akzeptanz der Lösungen, sondern steigert auch deren
Qualität und Praxistauglichkeit.
Wie priorisieren Sie digitale Lösungen, die sowohl intern als
auch bei Kunden einen Mehrwert schaffen?
Christopher Kirsch: Die Priorisierung findet auf Basis eines
klaren Bewertungsmodells statt. Wir analysieren Use-Cases hinsichtlich
ihres internen Effizienzpotenzials und ihres direkten
Nutzens für den Anwender. Lösungen, die eine bessere Servicequalität,
schnellere Antwortzeiten oder neue Dienstleistungen
ermöglichen, haben für uns oberste Priorität.
Ein Beispiel ist die Entwicklung neuer Tools, die interne Prozesse
optimieren und auch Betreiber bei der Nutzung der Anlagen
unterstützen. Dadurch realisieren wir Synergieeffekte und stärken
unsere Position als Partner of Choice.
Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Implementierung
digitaler Lösungen bei Anlagenbetreibern?
Christopher Kirsch: Eine zentrale Herausforderung ist die Akzeptanz
von Vernetzung und Datenaustausch. Manche Kunden
sind offen, während andere Bedenken haben. Oft liegt dies daran,
dass der konkrete Mehrwert noch nicht ausreichend verstanden
wird. Diese Bedenken können wir schon seit einiger Zeit
durch gute Fallstudien sehr gut adressieren und unsere Kunden
vom Mehrwert überzeugen.
Des Weiteren ist die genaue Anpassung der Lösungen an die
Nutzerbedürfnisse zu nennen. Unterschiedliche Anwender wie
Servicetechniker oder Lagerleiter benötigen spezifische Informationen
und Funktionen. Deshalb analysieren wir intensiv,
wer die Lösung nutzt und welche Ansprüche dieser Personenkreis
hat.
Welche Bedenken haben Betreiber von Intralogistiksystemen
hinsichtlich der Speicherung von Daten in der Cloud, und wie
begegnen Sie diesen Herausforderungen?
Christopher Kirsch: Betreiber äußern durchaus Bedenken,
wenn es um die Speicherung von Daten in der Cloud geht – in
erster Linie im Hinblick auf Datensicherheit und Zugriffsmöglichkeiten.
Vor allem in Industrien, die zu kritischen Infrastrukturen
gehören, stehen regulatorische Anforderungen
im Vordergrund. Diese können je nach Region oder EU-Land
variieren.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir bei
Beumer ein eigenes Data-Center eingerichtet. Dort bleiben alle
Maschinendaten, die wir beispielsweise für den proaktiven Customer-Support
verwenden, unter unserer Kontrolle. Dies umfasst
sowohl die Zugriffskontrolle als auch die Softwareverwaltung.
So stellen wir sicher, dass sensible Daten geschützt bleiben
und den Kunden ein hohes Maß an Sicherheit geboten wird.
Vielen Dank für das Gespräch.
Das Interview mit Christopher Kirsch, Divisional Director Global Innovation
and Digital Transformation der Beumer Group, Beckum, führte Winfried
Bauer, Chefredakteur f+h
Foto: Beumer
www.beumer.com
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 53
PRODUKTE UND SYSTEME
AUTOMATISIERTES TESTEN IM WMS
SCHLÜSSELFUNKTION BEI SELBSTSTÄNDIGER
KONFIGURATION DES ANWENDERS
Ein Warehouse Management System (WMS)
trägt entscheidend dazu bei, Lagerabläufe
effizient, fehlerfrei und kosteneffektiv zu
gestalten. Damit das langfristig funktioniert, sind
regelmäßige Software-Tests unerlässlich. Vor
allem wenn der Anwender Veränderungen an
seiner Intralogistik vorgenommen hat oder ein
neues Release erhält, sollte er in der Lage sein,
sein System zu testen. Automatisierte Tests sind
der Schlüssel zu mehr Effizienz und weniger
Fehler im Lagerbetrieb.
Automatisierte Tests helfen dabei, Änderungen im WMS
schnell und gründlich zu überprüfen, ohne dass jedes
Mal aufwändige manuelle Tests durchgeführt werden
müssen. Der Trend geht hin zum automatisierten und
weg vom manuellen Testen als dominierendes Konzept. Hauptsächlich
Testfälle, die einem einheitlichen Muster folgen, lassen
sich mithilfe von automatisierten Verfahren in kurzer Zeit durchlaufen.
Dadurch kann der Benutzer den kompletten Lagerzyklus
eines Tages virtuell simulieren.
MERKMALE DES AUTOMATISIERTEN TESTENS
Beim automatisierten Testen in einem WMS werden konfigurierte,
physische oder softwarebasierte Prozesse auf ihre Funktionstüchtigkeit
und Genauigkeit geprüft. Testfälle, auch Testsuits genannt,
decken unterschiedliche Szenarien wie Wareneingang,
Warenausgang und Kommissionierung inklusive Zusammenführung,
Packplatz und Versandprozesse ab. So lassen sich große
Datenmengen schnell und wiederholt testen. Ziel ist es, sicherzustellen,
dass alle Abläufe korrekt funktionieren, indem die Software
diese Prozesse durchläuft, ohne dass jemand physisch vor
Ort eingreifen muss.
54 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
Die Testskripte laufen automatisch ab und schaffen die Voraussetzungen
für reproduzierbare und vollständige Testabläufe, ohne
dass umfangreiche Programmierkenntnisse erforderlich sind. Dies
spart nicht nur Zeit und Geld, sondern trägt auch dazu bei, Fehler
zu vermeiden. Durch die kontinuierliche Dokumentation der Ergebnisse
wird zudem die Softwarequalität verbessert und der Projektstand
bleibt transparent. In erster Linie bei Updates produktiver
Systeme sorgt die hohe Testsicherheit dafür, dass keine unerwarteten
Probleme auftreten. Testprotokolle dienen als Nachweis
für Abnahmen und ermöglichen eine klare Bewertung des Projektfortschritts,
sobald Tests erfolgreich bestanden wurden.
AUTOMATISIERTES TESTEN BEI PSI
Allerdings wird das manuelle Testverfahren nicht vollständig obsolet,
da es nach wie vor seine Daseinsberechtigung hat – vor allem
bei spezialisierten Anpassungen am System. Dennoch lässt
sich davon ausgehen, dass manuelles Testen in den kommenden
Jahren zunehmend an Bedeutung verlieren wird. Das sieht auch
WMS-Spezialist PSI aus Dortmund so und hat daher ein Testframework
in die Software PSIwms integriert. Konzipiert ist das
Framework für die Simulation von Lagerprozessen und gestattet
ein automatisiertes Testen, ohne dass Programmierkenntnisse
vorausgesetzt sind.
Das Testverfahren stellt sicher, dass alle relevanten Prozesse
(physisch und softwareseitig) weiterhin in konstanter Qualität
funktionieren, nachdem Änderungen im Lager oder in der Software
vorgenommen wurden. Zudem werden die Voraussetzungen
dafür geschaffen, dass Sonderprozesse, die aktuell nicht im
Fokus stehen, funktionsfähig bleiben und in Zukunft genutzt werden
können. Auf Basis einer Testdatenbank, die das Lager repräsentiert,
simuliert das Programm regelmäßig vordefinierte Testfälle
und deckt Unregelmäßigkeiten auf, denen die Entwickler
dann nachgehen können. So lassen sich ohne manuellen Eingriff
des Nutzers und ohne Auswirkungen auf das physische Lager in
wenigen Minuten hunderte Anlieferungen mit verschiedenen
Steuerparametern virtuell vereinnahmen, umlagern, kommissionieren
und versenden.
AUTOMATISIERTES TESTEN IM EINSATZ
Zu den Nutzern der Software PSIwms und der integrierten Testsuit
gehören unter anderem Kontraktlogistikdienstleister. In Multimandantenlagern
hilft das automatisierte Testtool, Wechselwirkungen
zwischen Neukunden- und Bestandskundenstrategien
frühzeitig zu erkennen und somit Fehler von Beginn an zu vermeiden.
Das Tool erlaubt zudem, gezielt und isoliert einzelne
Prozessabschnitte wie Kommissionierung oder Wareneingang zu
testen. So hat zum Beispiel die Nosta Group, ein familiengeführter
Logistikdienstleister mit 800 Mitarbeitern, PSIwms seit dem
Jahr 2008 an seinen Lagerstandorten im Einsatz. Vor dem Umstieg
auf die Software wurden Wareneingänge und Tests hauptsächlich
manuell durchgeführt, was zu Fehlern und intransparenten
Beständen führte. Heute ermöglicht das automatisierte
Testen dem Unternehmen, nichtinvasiv zu prüfen, ob neue Mandanten
bestehende Prozesse beeinflussen. Darüber hinaus lassen
sich Fehler frühzeitig erkennen und beheben. „Das automatisierte
Testen ist für uns mittlerweile unerlässlich. Es hat uns dabei
unterstützt, unsere Effizienz zu steigern. Manuelles Testen
kommt bei der heutigen Menge an Daten für uns nicht mehr in
Frage“, berichtet Rainer Mönnig, IT-Prozessmanager bei Nosta.
FAZIT
Automatisiertes Testen ist ein unverzichtbarer Bestandteil moderner
Warehouse Management Systeme, da es eine effiziente,
fehlerfreie und kosteneffektive Überprüfung von Lagerprozessen
ermöglicht. Die Vorteile des automatisierten Testens – von der
Zeit- und Kostenersparnis bis hin zur kontinuierlichen Dokumentation
und Verbesserung der Softwarequalität – sind erheblich.
Vor allem in dynamischen Logistikumgebungen, in denen
häufig Anpassungen und Updates erforderlich sind, bietet die
Automatisierung eine zuverlässige Lösung, um die Integrität aller
Abläufe sicherzustellen.
Bei spezifischen Anpassungen wird das manuelle Testen aber
auch in Zukunft seine Daseinsberechtigung behalten. Der Trend
deutet jedoch in Richtung Automatisierung. Unternehmen, die in
automatisierte Testverfahren investieren, werden in der Lage
sein, ihre Logistikprozesse effektiver zu steuern und sich zukünftigen
Herausforderungen erfolgreich stellen können.
Foto: PSI Software
www.psi.de
AUTOMATISIERTE SOFTWARE-TESTS
STEHEN EIN STÜCK WEIT AUCH
FÜR ZUKUNFTS SICHERHEIT
HUBTEX.COM / PHOENIX
LANGE, SCHWERE UND
SPERRIGE LASTEN
ZUVERLÄSSIG BEWEGEN.
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PRODUKTE UND SYSTEME
MIT NORD ECO-SERVICE DIE EFFIZIENTESTE
ANTRIEBSLÖSUNG FINDEN
HILFE BEIM
ENERGIESPAREN
Die elektrischen Antriebe in Produktion und Logistik bergen hohe
Einsparpotenziale. Mit dem Nord Eco-Service unterstützt das
Unternehmen Nord Drivesystems aus Bargteheide Anlagenbetreiber
dabei, diese Potenziale zu realisieren und die energieeffizienteste
Antriebslösung zu finden.
70
Prozent! So groß ist Expertenschätzungen
zufolge der Anteil am Gesamtenergie-
Aufwand aller Industrien, der für elektrische
Antriebe aufgewendet wird. Das ist
nicht nur ein erheblicher Kostenfaktor – dahinter stehen
gleichzeitig große Optimierungs- und Einsparpotenziale.
Mithilfe der Dienstleitung Nord Eco-Service lassen sich
diese Potenziale ausschöpfen.
Im Portfolio des Unternehmens Nord Drivesystems befinden
sich Elektromotoren, Getriebe und elektronische
Antriebstechnik, das an die Aufgaben einzelner Branchen
angepasst ist. Kontinuierlich wird daran gearbeitet,
die Energieeffizienz der Komponenten zu verbessern, um
dem Anlagenbetreiber damit leistungsstarke und gleichzeitig
verbrauchsgünstige Produkte anbieten zu können.
MESSUNG DER LEISTUNGSDATEN
Der Nord Eco-Service hilft, die energieeffizienteste Antriebslösung
für einen konkreten Anwendungsfall zu finden.
Der erste Schritt dabei besteht in der umfassenden
Erhebung von Messwerten. Um eine Antriebslösung in Bezug
auf Energieeffizienz optimieren zu können, sind zuerst
die Daten der Anwendung erforderlich. Dazu wird die
Nord Eco-Box, ein mobiler Schaltschrank, zwischen den
Motor und die Stromversorgung geschaltet. Die Eco-Box
besteht aus einem Energiemessgerät mit Datenlogger-
Funktion, Stromwandler und Kabelanschlüssen. Welche
Anwendung der Motor antreibt, ob ein Förderband oder
das Hubwerk eines Krans, ist für die Messung unerheblich.
Über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen zeichnet
die Box in Echtzeit Daten über dauerhafte Belastungen,
Lastspitzen und unregelmäßige Zustände auf. Der lange
Zeitraum und damit eine größere Datendichte hilft dabei,
Muster zu erkennen und zufällige Ausreißer eliminieren
zu können.
AUSWERTUNG DER DATEN
Ist die Erhebung abgeschlossen, werden die Daten in eine
eigens von Nord entwickelte Software hochgeladen
und automatisch ausgewertet. Der Kunde erhält die Auswertung
in Form eines PDF-Dokuments, in dem die
56 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
01 Aus dem
Baukasten lassen sich
Getriebe, Motor und
Frequenzumrichter für
unterschiedliche
Anwendungen in
energieeffizienter
Konfiguration
zusammenstellen
wichtigsten Eckdaten enthalten sind. Bei der Interpretation der
Daten unterstützt der Hersteller den Anlagenbetreiber.
In der Nord Eco-Box arbeitet ein Energiemessgerät, das Stromstärke
und -spannung misst. Daraus bestimmt es die Wirk- bzw.
die Blindleistung, also die tatsächlich genutzte bzw. nicht genutzte
Energie und ermittelt als Verhältnis daraus den Leistungsfaktor.
Diese Messung im Zeitverlauf ermöglicht es, einen Lastzyklus
der Anlage zu erstellen. Daran ist dann abzulesen, ob eine Anlage
in der Dimensionierung den Anforderungen der jeweiligen Anwendung
entspricht.
ALTERNATIVE KOMPONENTEN
Ein Beispiel aus der Praxis: Nord untersucht ein Antriebssystem
und stellt eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 1,1 kW
fest, in der Spitze sind es 1,9 kW. Angetrieben wird das System
von einem 4-kW-Motor, der damit im Schnitt um weniger als
30 Prozent ausgelastet und damit überdimensioniert ist. Nord
empfiehlt daraufhin einen Motor mit einer Leistung von 2,2 kW,
02 In der
patentierten
Getriebemotoreinheit
DuoDrive ist ein
IE5+ Motor in ein
Stirnradgetriebe
integriert
DIE SERVICEBAUSTEINE
ANALYSE, BERATUNG UND
OPTIMIERUNG TRAGEN ZU
EINER ENERGIEEFFIZIENTEN
ANLAGENAUSLEGUNG BEI
der im Schnitt zu etwa 50 Prozent ausgelastet ist und damit effizienter
arbeitet. Es gibt auch Fälle, in denen der Austausch eines
IE3- oder IE4-Motors gegen einen IE5+ Antrieb vorschlagen wird.
Und wenn ein Standardantrieb die Anforderungen nicht abdeckt,
kreiert der Hersteller eine individuelle Lösung.
Wird nach einer Messung ein anderer Antrieb vorgeschlagen,
bietet das Unternehmen zugleich einen weiteren Service an. Der
Hersteller ermöglicht es, die Anlage mit dem empfohlenen Antrieb
zu fahren und eine erneute Messung im gleichen Zeitraum
durchzuführen. Somit lassen sich die Auswertungen in einer Total
Cost of Ownership (TCO)-Analyse vergleichen und die kostenund
energieeffizienteste Lösung kann ermittelt werden.
REDUZIERUNG DER VARIANTEN
So signifikant die Ergebnisse einer Messung für ein einzelnes Antriebssystem
sind, über eine ganze Anlage gesehen potenzieren
sie sich noch. Bei weitläufigen Intralogistik-Anlagen mit zahlreichen
Antrieben kann der Eco-Service dazu führen, die Anzahl
unterschiedlicher Antriebssysteme zu verkleinern. Eine solche
Variantenreduzierung hilft, Verwaltungskosten zu minimieren
und Produktions-, Logistik-, Lager- und Serviceprozesse zu straffen.
Die effizienten Motoren des Herstellers, die ein konstantes
Drehmoment über einen großen Drehzahlbereich leisten, eignen
sich für eine Variantenreduzierung.
In zahlreichen Messungen hat Nord Drivesystems bisher die
Lastprofile von Antriebssystemen erstellt. Verfügbar ist der Service
für Anlagen mit eigenen und Fremdkomponenten. Die Vertraulichkeit
der erhobenen Daten wird sichergestellt.
Fotos: Nord Drivesystems
www.nord.com
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 57
HOCHGESCHWINDIGKEITS-ZÄHL- UND SORTIERSYSTEM MIT
BARCODE-ERKENNUNG UND KUNSTSTOFFMODULBÄNDERN
KEINE ALLTÄGLICHE ANWENDUNG
In den Hochgeschwindigkeits-Zähl- und
Sortiersystemen des Unternehmens
Anker Andersen kommen Prolink-
Kunststoffmodulbänder der Forbo Siegling
GmbH, Hannover, zum Einsatz. Die
Kunststoffmodulbänder trotzen dabei
auch harten Bedingungen.
Das Unternehmen Anker Andersen A/S, Tørring/Dänemark,
Hersteller von Hochleistungszähl- und Sortiersystemen,
bietet ein umfassendes Produktportfolio für
Pfandrücknahmesysteme (DRS) auf den weltweiten
Märkten an. Seit der Gründung im Jahr 1945 hat sich das Unternehmen
von der Fertigung von Anlagen für Brauereien und Softdrink-Herstellung
hin zu Lösungen für den Einzelhandel entwickelt.
In den Jahren 2002/2003 erhielt Anker Andersen bedeutende
Aufträge von Dansk Retursystem A/S zur Lieferung von Sor-
tieranlagen und Kompaktoren. Gleichzeitig entwickelte das
Unternehmen seine ersten Hochgeschwindigkeits-Zähl- und Sortiersysteme
für gebrauchte Getränkebehälter in Dänemark. Mittlerweile
gehört Anker Andersen vollständig zu RVM Systems AB,
einem global aktiven Anbieter von Leergutrücknahmesystemen
mit Stammsitz in Schweden.
DIE ANWENDUNG
Für die Verarbeitung von wiederbefüllbaren und nicht wiederbefüllbaren
Getränkebehältern hat der Hersteller die Zähl- und
Sortiermaschine HLZ MD Ultra im Programm. Diese Maschine
aus rostfreiem Stahl (AISI304) ist in der Lage, eine Vielzahl von
Materialien, darunter PET-Flaschen (Behälter aus Polyethylenterephthalat),
Dosen und Glasflaschen, zu verarbeiten. Mit einer
integrierten Scannereinheit registriert sie Barcodes, Matrixcodes
und Sicherheitsmerkmale der durchlaufenden Behälter, was die
Sortierung nach Materialart oder Marke ermöglicht.
Aufgrund der flexiblen Konfiguration der Stationen lässt sich
die Maschine an spezifische Sortieranforderungen anpassen. Die
Modularität des HLZ-Systems schafft die Voraussetzungen zur
Realisierung maßgeschneiderter Lösungen.
58 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
01 Mit einer integrierten Scannereinheit registriert die Maschine
HLZ MD Ultra Barcodes, Matrixcodes und Sicherheitsmerkmale der
durchlaufenden Getränkebehälter
02 Die optimierte Modul- und Scharnierform der Serie 8.1
ermöglicht einen ruhigen Übergang zwischen den Gleitleisten
DIE LÖSUNG
In der HLZ MD Ultra werden hauptsächlich Siegling-Prolink-
Kunststoff-Modulbänder der Serien 8.1 und 4.1 in Polyoxymethylen
(POM) verwendet. Die Modul- und Scharnierform der Serie
8.1 ermöglicht einen sanften Übergang zwischen den Gleitleisten
sowie beim Ein- und Ausfahren aus dem Gleitbett. Die Serie 4.1
hingegen eignet sich für Anwendungen, die kleine Übergabespalten
erfordern. Aufgrund der kleinen Teilung und der breiten
Zahnräder werden ein guter Zahnradeingriff und eine hohe Festigkeit
sichergestellt.
01
DAS ERGEBNIS
Anker Andersen hat seinen Absatz von jährlich zehn bis 15 Einheiten
in den Jahren 2017/2018 auf mehr als 500 verkaufte Zählund
Sortiereinheiten im Jahr 2024 gesteigert. Dieses Wachstum
erfordert von den Lieferanten eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit.
Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, hat Forbo in enger Zusammenarbeit
mit dem Maschinenbauer neue Spritzgusswerkzeuge
entwickelt und die Abmessungen der Prolink-Module optimiert.
Diese Anpassungen sorgen für eine bessere Passgenauigkeit
der Kunststoff-Modulbänder und reduzieren die Herstellungszeit
und den Abfall, der durch das Zuschneiden der Module
auf die erforderliche Breite entsteht. Diese Maßnahmen unterstützen
die Nachhaltigkeitsziele der beiden Unternehmen und
kommen einer umweltfreundlichen Produktion zugute.
Fotos: Forbo Siegling
www.forbo-siegling.com
02
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WIE ELLERHOLD GEMEINSAM MIT KRIFFT & ZIPSNER
ALS PARTNER AUF INNOVATIVE TECHNIK SETZT
AN DER AUTOMATISIERUNGSSCHRAUBE GEDREHT
Am Standort Radebeul hat die Ellerhold
Aktiengesellschaft 20 Millionen Euro investiert.
Auf einer Grundfläche von 12.000 m² ist eine
Kartonfabrik entstanden, die Raum für die
komplette Produktionsstrecke bietet: von der
Wellpappen- und Kaschieranlage über die
Stanzen bis hin zu Falt- und Klebemaschinen,
außerdem die manuelle Weiterverarbeitung. Der
Transport der Fertigware findet hauptsächlich
automatisch über Flurfördersysteme der Krifft &
Zipsner GmbH, Steinebach, statt.
Die Planung des Gebäudes für die Kartonfabrik in Radebeul
begann Anfang des Jahres 2020 und war Ende 2020
abgeschlossen. Anschließend folgte die theoretische Implementierung
der Maschinen. Verzögert durch Corona
und Übernahme einer Oldenburger Druckerei in die Ellerhold
Aktiengesellschaft wurde der Spatenstich im Oktober 2021 vollzogen.
Die ersten Maschinen wurden im März 2023 eingebracht.
Mittlerweile läuft die Produktion über neun verschiedene Anlagenteile
der Krifft & Zipsner GmbH.
KARTONSTAPEL PRÄZISE STEUERN UND
EFFIZIENT ANS ZIEL BRINGEN
Im ersten Schritt wird der Kartonstapel nach der Kaschieranlage,
entsprechend den Vorgaben die über das PPS/ERP-System an die
Anlagensteuerung von Krifft & Zipsner übergeben werden, vorbereitet.
Der Stapel lässt sich um bis zu 360° drehen und durch
KUNSTSTOFFBANDFÖRDERER
ZIEHEN SICH WIE EIN BLAUES
BAND DURCH DIE HALLE
den Stapelwender und, wenn erforderlich, auf einer Palette platzieren.
Mithilfe eines Transferwagens findet die Übergabe falls
auf Palette an eine Ausschleusebahn oder ins Lager palettenlos
statt. Eine effiziente Nutzung des Lagers stellt das PC-basierte Lagerverwaltungssystem
KriziTransDesk sicher. Sobald die Kartonstapel
von der jeweiligen Stanze abgerufen werden, gelangen die
Stapel über ebenerdige Transportbänder in den Anleger des
Stanzautomaten.
60 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
01 02 03
01 Transportstrecke aus der Kaschieranlage in Richtung Stapelwender
02 Auslagelogistik inklusive Palettenspender und Ausrichtstation
03 Staulager inklusive Transferwagen zum Bestücken der Maschinen
AUCH AN DIE MITARBEITER GEDACHT
„In unserer alten Kartonfabrik kreuzte sich der Materialfluss immer
wieder. Aufgrund der beengten Raumverhältnisse mussten
die Kartonstapel mehrfach manuell auch mit Flurförderzeugen
bewegt werden, was einen hohen Aufwand pro Stapel verursachte“,
blickt Maximilian Ellerhold, wie sein Bruder Stephan Vorstand
der Ellerhold Aktiengesellschaft, auf die Zeit vor der Inbetriebnahme
der neuen Kartonfabrik zurück. „Ebenso bestand das Risiko,
der Beschädigung der Ware oder der Betriebsmittel durch die
Flurförderzeuge. Und nicht zu guter Letzt: Die Themen Personensicherheit
und Ergonomie genießen bei uns einen hohen Stellenwert.
Auch vor dem Hintergrund ist die Investition geschehen.“
An der Auslagelogistik der beiden Bobst-Stanzen werden die
Paletten entsprechend der Anforderung durch die Maschine über
ein ebenerdiges Logistiksystem ausgerichtet in die Maschine gefahren.
Nachdem der Kartonstapel auf der Palette platziert wurde,
findet erneut mithilfe eines ebenerdigen Logistiksystems der
Abtransport zur Abnahmebahn statt. Dort kann ein Mitarbeiter
den Stapel für die entsprechende Weiterverarbeitung abholen.
WB
Fotos: Krifft & Zipsner
www.krifft-zipsner.de
PROJEKTECKDATEN
Investitionssumme: 20 Millionen Euro
Fläche: 12.000 m²
1 Wellpappen- und Kaschieranlage von Quantum Stock
2 Stanzautomaten von Bobst
1 Stanzautomat von YoungShin + Minda Advector
prefeeder
Etwa 220 m Fördertechnik
Circa 150 m Fahrstrecke der Transferwagen
Etwa 280 m² Lagerfläche verteilt auf 33 Kunststoffbandförderer
Neu entwickeltes Lagerverwaltungssystem KriziTrans-
Desk von Krifft & Zipsner mit automatischer Übernahme
der PPS/ERP-Daten des jeweiligen Kartonstapels
Flurfördertechnik
Die Anlagentechnik aus dem Hause Krifft & Zipsner
besteht aus neun Teilsystemen. Dazu gehören unter
anderem:
3 Transferwagen mit Induktionsspeisung
1 Stapelvorbereitung für palettenlosen und -integrierten
Transport
1 Staulager für Bobst-Stanzen
1 Staulager für YoungShin-Stanze
3 Zuführungen zu den Stanzen (ebenerdig)
2 Abtransporte von den Stanzen (ebenerdig)
Quelle: Krifft & Zipsner
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25
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PRODUKTE UND SYSTEME
AUTOMATISIERUNG IN DER NAHRUNGSMITTELPRODUKTION
NEUSTRUKTURIERUNG DES MATERIAL-
FLUSSES STEIGERT PRODUKTIVITÄT
Ein nahrungsmittelverarbeitender Betrieb stand
vor der Herausforderung, seine
Materialflussprozesse zu optimieren, um so die
Produktionsrate zu steigern. Vor diesem
Hintergrund wurden im Rahmen einer
umfassenden Retrofit-Maßnahme die
voneinander getrennten Produktionsbereiche
sowie der Versand automatisiert und
materialflusstechnisch miteinander verbunden.
Lionor ist ein in Nordfrankreich ansässiges Unternehmen,
das sich auf die Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung
von Geflügel spezialisiert hat. Das vor mehr als 100 Jahren
gegründete Unternehmen, das mittlerweile zur LDC-Gruppe
gehört, beschäftigt 235 Mitarbeiter und zeichnet sich durch
kurze Vertriebswege und eine enge Zusammenarbeit mit seinen
Partnerzüchtern aus. Die Effizienz in der Zusammenarbeit mit
den Partnerunternehmen spiegelte sich allerdings nicht in den
internen Produktionsprozessen wider. Denn der Produktionsbereich
zur Geflügelverarbeitung umfasste bis dato vier voneinander
getrennte Sektoren:
Ein Vorbereitungsbereich für verarbeitete Produkte,
der Verpackungsbereich für ganze Hähnchen,
der Zerlege- und Verpackungsbereich für zerlegte Hähnchen
sowie
der Versandbereich.
Die versandfertigen Produkte werden in Kartons oder Kunststoffbehältern
mit einer Breite von 300 bis 600 mm transportiert. Die
Kennzeichnungsetiketten werden manuell angebracht.
62 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
Um die inhomogenen Abläufe im Produktionsprozess zu optimieren,
beauftragte Lionor den französischen Intralogistikspezialisten
Transitic. Dieser entwickelte ein maßgeschneidertes Retrofit-Konzept,
vor allem auf Basis von Fördertechnikvarianten,
die in die bestehende Anlage integriert werden sollten.
BESSERE KOORDINATION, HÖHERE
PRODUKTIVITÄT
Die Installations- und Inbetriebnahmearbeiten fanden an den
Wochenenden und nachts statt, sodass der laufende Betrieb nur
minimal gestört wurde. Die Transitic-Teams installierten ein Fördersystem,
um die Ware aus den drei getrennten Produktionsbereichen
am Versandbereich zusammenzuführen, der mit einem
Sortierkamm ausgestattet ist. Dieser ist in der Lage, die Kartons
in einem 90°-Winkel mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit
zu sortieren. Sobald die Kartons von einer Kamera identifiziert
worden sind, werden sie je nach ihrem endgültigen Bestimmungsort
an eine der 4-Kamm-Endstellen verteilt. Das System
verarbeitet 2.500 Pakete pro Stunde und erfüllt so die gesetzten
Produktivitätsziele.
„Wir haben eine Produktivitätssteigerung von etwa 15 Prozent
und eine Senkung unserer Betriebskosten erreicht. Aufgrund des
optimierten Materialflusses und der kontinuierlichen Versorgung
haben wir jetzt eine bessere Kontrolle über die Produktionsspitzen“,
so Dominique Dezitter, Produktionsleiter des Standorts.
EFFIZIENZ AUF MEHREREN EBENEN GESTEIGERT
Zum neu installierten Fördertechniksystem zählen auch Spiralförderer,
die die Nutzung verschiedener Ebenen ermöglichen.
Aufgrund dieser „Architektur“ wird zusätzliche Verkehrsfläche
für Transportwagen freigegeben. Darüber hinaus wurden entlang
des Fördersystems höhenverstellbare Arbeitstische installiert.
Die Mitarbeiter können so die Kartons ohne übermäßige körperliche
Belastung auf die Förderbänder heben. Zum Abschluss der
Maßnahmen ersetzten die Automatisierungsspezialisten von
Transitic die vorhandene Anlagensteuerung (SPS) durch eine
neuere Version.
Neu installierte Spiralförderer verbinden
verschiedene Ebenen
„Unsere Förderbänder sind aus Edelstahl gefertigt und für den
Betrieb in einer gekühlten Umgebung unter Einhaltung der Normen
der Lebensmittelindustrie ausgelegt. Unsere Priorität ist es,
eine unterbrechungsfreie Kühlkette und so die Qualität der Waren
entlang der Materialflusskette sicherzustellen“, so Dezitter.
Fotos: Transitic
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ROBOTER ZUM MIETEN
AUTOMATISIERUNG MACHT DEN
MITTELSTAND WETTBEWERBSFÄHIG
Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen, mit denen kleine und
mittlere Unternehmen aktuell zu kämpfen haben. Vor allem in der Produktion und Logistik
fehlt es an qualifizierten Arbeitskräften. Eine Lösung für dieses Problem könnte in der
Automatisierung liegen. Doch hohe Anschaffungskosten und komplexe Implementierungen
schrecken viele Unternehmen ab. Die coboworx GmbH aus Salmtal bei Trier bietet mit einem
Mietmodell eine Alternative: Roboter als Service. Wir stellen Ihnen zwei
Anwendungsbeispiele vor und gehen zudem auf die Merkmale des Mietmodells ein.
Automatisierung ist für kleine und mittlere Unternehmen
(KMU) eine Chance, langfristig die Folgen des demografischen
Wandels abzufedern. Dieser macht sich bereits
jetzt bemerkbar. Gefragt nach der momentan größten
Herausforderung für ihr Unternehmen nennen Entscheider laut
einer Studie, die das F.A.Z.-Institut für die Heidelberger Druckmaschinen
AG, Mitglied im Bundeswirtschafssenat, im vergangenen
Jahr durchgeführt hat, am häufigsten den Arbeits- und Fachkräftemangel
(50 Prozent). Erst danach kommen mit 37 Prozent
die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie mit 31 Prozent die
bürokratische Belastung in Deutschland.
Die Lösung des Fachkräftemangels ist daher die Basis für die Zukunftsfähigkeit
des Mittelstands. Genau hier setzt das Unternehmen
coboworx mit schnell verfügbaren und sicheren Produktionskapazitäten
an.
MUT ZAHLT SICH AUS
Nach dem Hochwasser im Jahr 2021 stand die Pro Pet Koller
GmbH, Tierfutterhersteller aus Kall, vor der Herausforderung, die
zerstörte Verpackungsanlage wieder aufzubauen. Dabei wagten
die Geschäftsführer Markus und Michael Koller einen entschei-
64 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
denden Schritt: Sie automatisierten die bis dahin manuelle Palettierung.
Um flexibel und kostengünstig zu bleiben, entschieden
sie sich für eine gemietete Palettieranlage im „Robotics as a
Service“-Modell des Anbieters coboworx.
Pro Pet Koller bedient eine breit gefächerte Kundschaft, vom
Onlineshop bis hin zum Großhändler, der häufig sortenreine Paletten
benötigt. 400 verschiedene Produkte, kurze Lieferzeiten
und geringe Mindestbestellmengen machen die Logistik anspruchsvoll.
Hinzu kommt der Export in 18 außereuropäische
ZEITGEMÄSSE AUTOMATISIE-
RUNG MACHT PRODUKTIVITÄT
UND FLEXIBILITÄT VEREINBAR
Länder. Angesichts der steigenden Nachfrage und des Fachkräftemangels
war eine Automatisierungslösung gefragt, die nicht nur
effizient, sondern auch platzsparend und schnell umsetzbar ist.
„Täglich werden mindestens zweimal Waren ausgeliefert, und
ich muss häufig zwischen 60 und 100 Paletten vorpuffern. Ein riesiger
Roboter würde dabei nur Platzprobleme verursachen.
coboworx bietet eine kompakte Anlage an, die überschaubar
bleibt und nicht von einem spezialisierten Mechatroniker bedient
werden muss“, erklärt Markus Koller.
KOMPAKTE ROBOTERZELLE ZUR MIETE
Mit einer modularen Roboterzelle (Grundfläche: 9 m²) hat der
Tierfutterhersteller eine Lösung gefunden, die auch für kleinere
Produktionsflächen geeignet ist. Die gewählte Zelle „Basic Plus“
verarbeitet bis zu 800 Verpackungseinheiten pro Stunde – das
entspricht etwa sechs Tonnen pro Stunde.
Das „Robotics as a Service“-Modell überzeugte durch seine
Flexibilität: Feste, absetzbare Mietraten sowie die Möglichkeit,
die Anlage bei Bedarf zu erweitern oder auszutauschen. „Die
Mietkosten entsprechen etwa dem Gehalt eines Mitarbeiters, den
wir momentan nicht finden können. Der Roboter arbeitet aber
16 Stunden pro Tag und entlastet unser Team enorm. Gleichzeitig
01 Über eine intuitive Bedienleiste können Mitarbeiter mit der
Anlage kommunizieren
können wir unsere Mitarbeiter für andere Aufgaben einsetzen“,
so Markus Koller.
Die Entscheidung für Automatisierung und ein flexibles Mietmodell
zeigt, wie mittelständische Unternehmen Herausforderungen
wie Fachkräftemangel und steigende Komplexität bewältigen
können. Der Tierfutterhersteller hat damit die Produktionsprozesse
optimiert und die Grundlage für Wachstum geschaffen.
STECKDOSEN „MADE IN GERMANY“
Eine zukunftsweisende Investition tätigte auch die Albrecht Jung
GmbH & Co. KG. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Steckdosen
entschied sich der Hersteller von Gebäudetechnik Mitte
2023, die Produktionskapazitäten am Standort Schalksmühle zu
erweitern. Um die Mitarbeiter zu entlasten, beschloss das Unternehmen,
am Ende der Produktionslinie eine automatisierte „Basic
Plus“-Zelle zu integrieren.
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Vom Pionier zum Komplettlösungsanbieter
Seit 40 Jahren an der Spitze der Lagerautomatisierung — Element Logic
war einer der ersten Anbieter, der das Potenzial auto matisierter Lagerlösungen
erkannt hat. Mit AutoStore legten wir den Grundstein für effiziente
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PRODUKTE UND SYSTEME
UNSERE ROBOTICS-PLATTFORM REVOLUTIONIERT
DEN ZUGANG ZUR AUTOMATISIERUNG
Welche Vorteile bieten Mietroboter gegenüber dem Kauf von
Robotern aus Sicht der Intralogistik?
Olaf Gehrels: Kleine und mittlere Unternehmen stehen heute
vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie können sie
wettbewerbsfähig bleiben, wenn Fachkräfte knapp sind und die
technologische Entwicklung immer schneller voranschreitet?
Die Lösung liegt in der Robotik. Doch der Einstieg war bislang
für viele KMU mit hohen Hürden verbunden – zu teuer, zu komplex
und riskant. Wir brechen diese Barrieren auf. Unsere Robotics-Plattform
revolutioniert den Zugang zur Automatisierung.
Mit nur wenigen Klicks konfigurieren KMU ihre individuelle
Roboterlösung, flexibel zur Miete und ohne Risiko. Vom
ersten Tag an sind unsere Roboter profitabel und schaffen Raum
für Wachstum. Für die Mehrheit unserer Kunden ist es der erste
Roboter in der Produktion – und zugleich der Startschuss in eine
digitalisierte und automatisierte Zukunft.
Welche technischen Innovationen haben Ihrer Meinung nach
die größten Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit von
Palettierrobotern?
Olaf Gehrels: Früher war die Programmierung von Robotern ein
Job für Experten, was die Anwendung oft starr und unflexibel
machte – vor allem in KMU, wo sich Produktionsanforderungen
fast täglich ändern. Doch diese Zeiten sind vorbei. Unsere Roboterlösungen
kommen mit intelligenter Software, die es auch
ungelerntem Personal ermöglicht, Roboter einfach zu bedienen.
So werden Produktionsanpassungen jetzt in Minuten statt in
Tagen erledigt. Das Ergebnis: Hohe Flexibilität bei maximaler
Produktivität. Unsere Roboter sind aber mehr als nur Maschinen;
sie werden zu echten Kollegen. Viele unserer Kunden geben
ihren Robotern Namen wie „Tom & Jerry“ oder „Paul“ – ein
Zeichen für die gelungene Integration und Zufriedenheit im
Team.
Welche Rolle spielen künstliche Intelligenz in Ihren
Überlegungen?
Olaf Gehrels: Künstliche Intelligenz wird das Herzstück jeder
zukünftigen Roboterlösung sein – das „Gehirn“, das die Roboter
intelligenter macht. Daher integrieren wir laufend innovative
Softwarelösungen. Dies tun wir vor dem Hintergrund einen
Wettbewerbsvorteil für den Anlagenbetreiber zu schaffen.
Wie kalkulieren sich die Kosten für Mietroboter im Vergleich zu
gekauften Lösungen über den Lebenszyklus?
Olaf Gehrels: Mit unserem flexiblen Mietmodell „Robotics as a
Service“ bieten wir eine neue Art der Robotik: keine langfristigen
Verträge, keine versteckten Kosten. Unsere Kunden mieten
die komplette Roboterlösung – inklusive Software, 24/7-Support,
Wartung und Garantie – ganz nach Bedarf und ohne Risiko. Bereits
für 2.000 Euro pro Monat bieten wir eine kompakte Cobot-
Lösung zum Palettieren, die sofort einsatzbereit ist und für Effizienz
sorgt. Für KMU bedeutet das: Kein großes Investitionsrisiko
und sofortiger Return on Investment. Unsere Lösung schafft
die Voraussetzungen für eine schnelle Automatisierung der Produktion
ohne finanzielle Belastung oder lange Planungszeiten.
Mit unserem Modell wird Zukunftssicherung zum „No-Brainer“
– einfach mieten und loslegen.
Wie sorgen Sie im Mietmodell für eine hohe Verfügbarkeit und
Zuverlässigkeit der Roboter?
Olaf Gehrels: Jede Roboterlösung kommt mit unserer smarten
my.coboworx Software, die nicht nur 24/7-Support bietet, sondern
auch geplante Wartungen und eine Garantie über die Mietlaufzeit
abdeckt. So bleibt die Produktion in Bewegung, während
sich die Mitarbeiter auf anspruchsvollere, wertschöpfende Aufgaben
konzentrieren können – ohne sich mit repetitiven, kör-
Der Roboter der Zelle übernimmt die Palettierung der Kartons
mit einem Gewicht von 25 kg. Diese Tätigkeit wurde früher
manuell ausgeführt und war für die Mitarbeiter körperlich anstrengend.
Mithilfe der automatisierten Lösung ließen sich ergonomische
Verbesserungen realisieren und die Effizienz der Produktionskette
steigern.
SIMULATION UND SCHNELLE VERFÜGBARKEIT
ALS ENTSCHEIDENDE KRITERIEN
Über den Online-Konfigurator und die Webseite des Anbieters
wurde Jung auf die Lösung aufmerksam. Innerhalb weniger Tage
präsentierte coboworx eine Simulation, die zeigte, wie sich die
Zelle in die bestehende Produktionsumgebung integrieren lässt.
Die Zelle war innerhalb weniger Wochen verfügbar. Aufgrund der
kurzen Lieferzeit ließ sich die Produktionslinie schnell in Betrieb
nehmen.
Der Roboter übernimmt die körperlich anstrengende Arbeit,
sodass sich das Personam auf andere Aufgaben konzentrieren
02 Aufgrund der platzsparenden Konzeption eignen sich die Zellen
für die nachträgliche Automatisierung einer Produktionslinie oder
Palettierstation
66 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
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perlich anstrengenden Tätigkeiten aufzuhalten. Falls doch
mal etwas hakt, können wir per Remote-Access direkt in das
System eingreifen und im Allgemeinen sofort eine Lösung
bieten. Das sorgt für schnellen Support und einen persönlichen
Ansprechpartner, damit der Produktionsprozess
nicht ins Stocken gerät. Zudem haben die Betreiber über
my.coboworx jederzeit Zugriff auf ihre Produktionsdaten
und können ihre Roboterflotte effizient verwalten und
überwachen – alles auf einer einzigen, benutzerfreundlichen
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steuern und anpassen.
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Die Fragen stellte Winfried Bauer, Chefredakteur f+h
kann. Zudem zeichnet sich die Palettierlösung durch eine intuitive
Bedienung aus: Nach einer kurzen Einweisung können
Mitarbeiter die Anlage eigenständig bedienen.
Die Palettierstation ist nicht taktgebend für die komplette
Produktionslinie, sodass mit einer nicht ausgereizten Taktzeit
gefahren werden kann und eine Kapazitätssteigerung problemlos
ermöglicht wird. Sollte in Zukunft ein höheres Produktionsvolumen
erforderlich sein, lässt sich die Anlage entsprechend
anpassen.
AUTOMATISIERUNG ALS WACHSTUMSMOTOR
Mit der Integration der Palettierzelle hat der Gebäudetechnikhersteller
eine zukunftsorientierte Entscheidung getroffen. Aufgrund
der schnellen Verfügbarkeit und der Flexibilität des Systems
kann das Unternehmen auf zukünftige Anforderungen reagieren
– ein wichtiger Schritt, um in einem dynamischen Markt
wettbewerbsfähig zu bleiben und ein inspirierendes Beispiel für
alle Unternehmen, die noch zögern zu automatisieren.
Fotos: coboworx
spin
www.coboworx.com
PRODUKTE UND SYSTEME
Blick von oben:
Long-Range-Sensoren
erkennen unter anderem
freie Stellplätze in
Materialsupermärkten
NACHSCHUBVERSORGUNG
PER FUNKNETZ
BIS ZUM LETZTEN METER
Wie lassen sich fahrerlose Transportsysteme
(FTS) in das digitale Abbild des Materialflusses
einbinden – auch bei nicht bestandsgeführten
Bauteilen und bei FTS verschiedener Hersteller?
Die Antwort gibt ein funkgestütztes
automatisches Material-Abrufsystem (AMS).
Wer fahrerlose Transportsysteme (FTS) herstellt oder
Komponenten dafür fertigt, kann optimistisch in
die Zukunft schauen. Im Jahr 2023 ist der weltweite
Markt um circa zehn Prozent auf 2,3 Milliarden US-
Dollar gewachsen. Bis 2030 soll sich das Umsatzvolumen auf 4,43
Milliarden US-Dollar steigern. Das entspricht einer durchschnittlichen
Wachstumsrate von 9,8 Prozent pro Jahr.
Der aktuelle und prognostizierte Markterfolg hat seinen Grund
in hohem Maße in der Architektur und dem Eigenschaftsprofil
der neuesten FTS-Generationen. Die fahrerlosen Transportfahrzeuge
(FTF) navigieren heute frei im Raum. Sie lassen sich einfacher
an ihre individuelle Aufgabe anpassen und können zum Beispiel
„im Vorbeifahren“, das heißt spontan, Aufträge erledigen.
Ein weiterer Grund für das Marktwachstum ist die Vielfalt der
angebotenen Systeme – vom Mini-FTF bis zum Schwerlastfahrzeug
für eine Traglast von 500 Tonnen. Außerdem ist mit den autonomen
mobilen Robotern (AMR) eine FTS-Klasse entstanden,
die sich durch zusätzliche Freiheitsgrade (konkret: durch einen
Roboterarm) unterscheidet und zum Beispiel selbsttätig Greifund
Kommissionieraufgaben übernehmen kann. Hier sind die
Wachstumsperspektiven noch größer als bei den „reinen“ FTS.
Die Marktforschung rechnet bis zum Jahr 2028 mit durchschnittlichen
Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent per anno.
NEUE IT-ARCHITEKTUR: HERSTELLER-
UNABHÄNGIGE FLOTTENMANAGEMENTSYSTEME
Zusätzlicher Schub für den Einsatz von FTS- und AMR-Anwendungen
entsteht durch die veränderte Steuerungsarchitektur. Als
Alternative zu den FTS-herstellerspezifischen Flottenmanagementsystemen
haben sich übergeordnete Systeme zum Beispiel
von Agilox, Idelworks, MHP und Navitec etabliert, die FTS-Flotten
mehrerer Hersteller steuern und auch Schnittstellen zu anderen
Steuerungen bereitstellen – zum Beispiel für die stationäre
Fördertechnik oder die Kommissionierung. Eine zentrale Voraussetzung
dafür schafft der (neue) Kommunikationsstandard VDA
5050. Er ermöglicht die Verwaltung größerer FTS-Flotten von
mehreren Herstellern oder unterschiedlichen Baureihen über eine
gemeinsame Software-Plattform.
Die Standardisierung des Flottenmanagements erleichtert den
Betrieb von heterogenen FTS-Flotten. Damit ein strukturierter und
optimierter Materialfluss sichergestellt ist, braucht der Anwender
beziehungsweise braucht jedes FTF aber noch zusätzliche Informationen.
Zum Beispiel müssen Lagerplätze in den Materialbahn-
68 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
höfen identifiziert oder vorgegeben werden. Und es müssen Füllstände in Großbehältern
erfasst oder Fahraufträge angestoßen werden, wenn Nachschub benötigt wird.
Diese Aufgabe kann das automatische Material-Abrufsystem (AMS) nexy übernehmen,
und diese Möglichkeit wird unter anderem von Automobilzulieferern genutzt.
Die vom steute-Geschäftsbereich Leantec entwickelte Plattform spannt ein Funknetz
in der Produktion/Montage oder in Kommissionierzonen. Sensoren erfassen die Materialvorräte
zum Beispiel in eKanban-Regalen oder auf Bereitstellungsflächen. Wenn
Mindestbestände erreicht sind, geben die Sensoren über die Schnittstelle der Sensor
Bridge ein entsprechendes Signal an die IT-Infrastruktur des Anwenders. So wird eine
lückenlose und funkgestützte Materialflussüberwachung realisiert – mit dem Ergebnis,
dass einerseits Engpässe in der Versorgung vermieden und anderseits keine Überbestände
aufgebaut werden.
ZIEL: DER AKTUELLE „DIGITALE ZWILLING“
DES MATERIALBESTANDS
Das „Gehirn“ dieses Kommunikationsnetzwerks ist die Sensor Bridge. Sie wertet die
Signale der Funksensoren im Feld aus, die über Access Points gebündelt werden. Zugleich
übernimmt sie die Funktion der Schnittstelle zur IT-Infrastruktur des Anwenders.
Die Funksensoren wurden dezidiert für ihre Aufgabe in der Materialflusssteuerung
entwickelt. Zum Einsatz kommen unter anderem Short-Distance-Lasersensoren,
die den Füllstand von Schüttware detektieren, oder Long-Distance-Lasersensoren,
die freie Palettenstellplätze in Materialbahnhöfen identifizieren. Für die Belegungserkennung
in den Fächern von (mobilen) Bereitstellungsregalen steht ein Sensor zur
Verfügung, der ein Signal gibt, wenn der Bediener einen Behälter entnimmt.
Auf diese Weise entsteht ein „digitaler Zwilling“ des Materialbestands auch von
nicht bestandsgeführten Artikeln. Die vor Ort generierten Daten werden über die Sensor
Bridge zum Beispiel an das ERP des Anwenders weitergegeben und dort verarbeitet.
So ist die kontinuierliche und automatisierte Nachschubversorgung sichergestellt.
Alternativ kann das nexy-System auch über verschiedene Schnittstellen direkt mit
den Flottenmanagern der FTS kommunizieren. In dieser Anwendung kann die Kombination
von Funksensorik und „Andocken“ ans Flottenmanagement und an die Materialflusssteuerung
ihre Vorteile ausspielen. Weil das System per Funk kommuniziert,
wird die mobile Welt auf dem Shopfloor zeitgenau abgebildet. Und bei den häufig
stattfindenden Umbauten oder Änderungen im Materialfluss oder beim Stellplatz-
Layout lässt sich die kabellose Hardware schnell anpassen.
NEU: ON-PREMISE-LÖSUNG OHNE EIGENE HARDWARE
Die Sensor Bridge ist das Herzstück des Systems. Hier laufen alle Signale der Funksensoren
zusammen und werden dem Zielsystem oder dem Flottenmanager bereitgestellt.
Die neue Version, die steute Leantec auf der Logimat (Halle 5, Stand 5D61) zeigen
wird, ist einfacher zu installieren und zu betreiben. Statt des bislang für den Betrieb
erforderlichen Industrie-PC gibt es nun auch eine hardwareunabhängige Version,
denn der Anwender kann die vorhandene IT-Infrastruktur nutzen.
Diese neue Option der hardwareunabhängigen Sensor Bridge ist für Unternehmen
interessant, die eine schlanke IT-Hardware mit möglichst wenigen Edge Devices und
entsprechend geringem Administrationsaufwand wünschen. Sie können die Funktionalitäten
von nexy in vollem Umfang nutzen – ohne einen zusätzlichen Hardware-
Baustein installieren und administrieren zu müssen.
EINE WICHTIGE FTS-APPLIKATION – ABER NICHT DIE EINZIGE
Viele Betreiber von FTS-Flotten nutzen nexy für die hier beschriebene Aufgabe der
Nachschubversorgung von nicht bestandsgeführten Teilen, für die es eine eigene Applikation
gibt. Das gilt aber auch für andere Aufgaben zur Steuerung des Materialflusses
– nexy lässt sich vielfältig verwenden. Darüber hinaus ist unter anderem auch die
Verbindung von FTS mit mobiler und stationärer Fördertechnik interessant. Hier kann
das funkgestützte automatische Material-Abrufsystem die relevanten Daten parallel
zur Übergabe des entsprechenden Behälters auf das FTF oder auf die Förderstrecke
übergeben und somit einen lückenlosen Informationsfluss sicherstellen. Eine weitere
häufig genutzte Applikation ist das Monitoring von Dollys (Bodenrollern), die auf diese
Weise ebenfalls in die Steuerung des Nachschubs integriert werden.
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Autor: Andreas Schenk, Division Manager Leantec, steute Technologies GmbH & Co. KG, Löhne
Fotos: steute Technologies
www.steute-leantec.com
11. - 13. März 2025
Halle 07, Stand F31
GERÄUMIGE KRAFTPAKETE FÜR DEN INTENSIVEN EINSATZ
STARKE LEISTUNG: XI-SERIE VON LINDE
Das Unternehmen Linde Material Handling (MH)
bringt mit der Xi-Serie neue Vertreter im
Segment kompakte Elektro-
Gegengewichtsstapler auf den Markt. Die
Hubleistungen der Drei- und Vierradstapler sind
mit 1 bis 2 Tonnen beziffert. Noch vor der
offiziellen Markteinführung konnten wir zwei
Geräte aus der Vorserie testen: den Xi16 und den
Xi20 P. Bei den Xi-Modellen ist die Batterie
integriert (i), was laut Hersteller einen hohen
Komfort verspricht. Das „X“ im Namen stehe für
hohe Leistungsfähigkeit. Erfüllen unsere
Testkandidaten, die Versprechen des Herstellers?
Aufgrund der fest integrierten Lithium-Ionen-Batterie
entfällt bei den Xi-Modellen der platzraubende Batterietrog.
Diese Maßnahme hat laut Linde Material Handling
das Ziel, Komfort, Sicherheit, Leistungsfähigkeit und
Energieeffizienz zu optimieren – verbunden mit mehr Kompakt-
heit. Wir überprüfen die Auswirkungen der Maßnahmen am
Xi16, einem Dreirad-Stapler mit einer Tragfähigkeit von 1,6 Tonnen,
sowie an einem Vierrad-Modell vom Typ Xi20 P mit zwei
Tonnen Tragfähigkeit und kompakter Kombi-Lenkachse. Neben
der Ausführung mit Kombi-Lenkachse sind auch Geräte mit herkömmlicher
Pendelachse und leicht erhöhtem Fahrersitz verfügbar.
Diese Stapler richten sich vor allem an Betreiber, die einen Xi
als Ersatz für einen verbrennungsmotorischen Stapler mit Pendelachse
in Betracht ziehen.
KOMPAKT UND DENNOCH GERÄUMIG
Beim ersten Blick auf unser Test-Duo präsentieren sich zwei sehr
kompakte, aber dennoch zugängliche Stapler. Die zusätzliche
Trittstufe ist großzügig bemessen und erleichtert das Ein- und
Aussteigen. Groß dimensioniert ist auch die Bodenplatte, was
uns eine außergewöhnliche Fuß- und Beinfreiheit beschert. Die
Batteriefachabdeckung ist sauber abgerundet und verhindert,
dass unsere Unterschenkel bei Fahrmanövern unangenehm berührt
werden.
Die Rundumsicht wird durch ein abgesenktes Stirnblech und
den schlanken A-Säulen der Fahrerkabine optimiert. Eine freie
Sicht nach oben erlaubt die Dachkonstruktion der Fahrerkabine
aus schmalen Querstreben. Auch in der optionalen Version als
Panoramadach mit Panzerglas bleibt beim Ein- und Auslagern
am Regal alles gut im Blick. Zudem verbessert die Dachkonstruktion
die Kopffreiheit.
70 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
Hubgeschwindigkeit
mit 1.000 kg Last
[cm/s]
Fahrgeschwindigkeit
mit 1.000 kg Last
[km/h]
Sprint über
27,2 m
[in s]
Praktische
Einsatzdauer
max. Bat. [ss:mm]
Linde Xi 16 Performance
73,17
20
6,7
08:53
Linde Xi 16 Efficiency
73,17
17,78
7,6
09:38
Linde Xi 16 Economy
56,6
15,16
9,0
10:57
Linde Xi 20 P Performance
66,18
19,73
7,2
07:34
Linde Xi 20 P Efficiency
66,18
17,56
7,5
08:00
50,56
15,48
ø = Durchschnitt der von uns getesteten 2,5 bis 3 t 80-V-Elektrogegengewichtstapler (2023)
Linde Xi 20 P Economy
8,8
08:45
ø
47,3
15,2 8,4 08:15
ø = Durchschnitt der von uns getesteten 48-V-Elektro-Dreiradstapler (2022)
Eine strukturierte Verlegung von Kabeln, Schläuchen und Ketten
erspart uns ein hinderliches Leitungs-Chaos im Bereich des Hubmasts.
Dies verhindert vor allem beim Xi16 mit seinem standardmäßigen
3.000-mm-Zwillings-Hubmast ohne Freihub die Sicht
auf die Last. Beim Triplex-Hubmast des Xi20 P wirkt sich dieser
Vorteil aufgrund der zusätzlichen Gabelverstellung weniger aus.
Der direkte Vergleich ist jedoch nicht ganz gerecht. Denn im Gegensatz
zum Xi16 ist der Xi20 P mit einer Komfort-Fahrerkabine
(Vollkabine) ausgestattet.
LEISTUNG UND PRODUKTIVITÄT
Das „X“ in der Typenbezeichnung steht für zusätzliche Leistung.
Gespeist wird diese bei beiden Modellen von der 90-V-Bordspannung
– der Standard beträgt 48 V. In Kombination mit den
Synchron-Reluktanzmotoren (SRM) sorgt dies für eine hohe
Energieeffizienz. Darüber hinaus wurde der Hubmotor optimiert,
wodurch höhere Hubgeschwindigkeiten realisiert und die Geräuschemissionen
verringert werden. Auf unserer Teststrecke ist
dieser Unterschied deutlich spürbar.
01
Die großzügig gestaltete Trittstufe sorgt für einen komfortablen
Einstieg in die Fahrerkabine
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 71
Umgeschlagene Paletten in 8 Stunden
02
Linde Xi 16 Performance 444
Linde Xi 16 Efficiency 434
02 In puncto Fuß- und Beinfreiheit ist alles prima ‒ die abgerundete
Batteriefachabdeckung stört nicht
Linde Xi 16 Economy 407
Linde Xi 20 P Performance 425
Linde Xi 20 P Efficiency 411
Linde Xi 20 P
Economy 385
ø 381
ø = Durchschnitt der von uns getesteten
48-V-Elektro-Dreiradstapler (2022)
Beide Stapler lassen sich mit den Einstellungen Performance, Efficiency
und Economy betreiben. Im Performance-Modus erzielen
wir im Vergleich zu den von uns getesteten Staplern aus dem
Segment höchste Fahr-, Sprint- und Hubgeschwindigkeiten und
somit Rekordergebnisse in puncto Produktivität. Dies gilt vor allem
für unseren Dreirad-Testkandidat, den Xi16. Der Vierrad-
03 Kein Leitungschaos am Hubmast – die Sicht auf die Gabel
ist einwandfrei
stapler Xi20 P bleibt aufgrund seines höheren Eigengewichts und
der schweren Last, die wir während des Tests verwendeten, im
Vergleich etwas zurück. Dennoch schneiden beide Stapler selbst
im Economy-Modus überdurchschnittlich gut ab. Bezüglich der
Einstellungen bevorzugen wir den Efficiency-Modus, der Performance-Modus
ist uns auf dem Testparcours etwas zu flott.
ENERGIEVERBRAUCH, BATTERIE,
LADEINFRASTRUKTUR
In Sachen Energieverbrauch schneidet vor allem der Xi16 in allen
Betriebsmodi besser ab als der von uns gemessene Durchschnitt
vergleichbarer Geräte. Der Xi20 P bewegt sich im Performance-
Modus eher im Durchschnitt. In den gemäßigteren Einstellungen
glänzt aber auch er mit geringerem Energieverbrauch im Vergleich
zu unseren anderen Testkandidaten in dieser Klasse.
Ein hoher Energieverbrauch ist ein täglicher Begleiter im intensiven
Einsatz, allerdings für Lithium-Ionen-Stapler wie die Xi-
Serie nicht problematisch, da man die Batterien zwischendurch
aufladen kann. Mithilfe der standardmäßigen Lithium-Ionen-Ladegeräte
des Herstellers und einer Auswahl an Batteriekapazitäten
von 17, 25,6 sowie 34,1 kW stehen umfassende Optionen für
eine lange Einsatzdauer bereit. Unsere Messergebnisse zeigen,
dass beide Teststapler mit der höchsten Batteriekapazität mühelos
eine Einsatzdauer von acht Stunden bewältigen. Die optional
integrierten 3,5- oder 10-kW-Ladegeräte bieten dabei zusätzlichen
Komfort und Flexibilität beim Laden.
KOMFORT IN DER FAHRERKABINE
Unsere Teststapler verfügen über eine Armlehne mit Load-Control-Bedienung.
Die Position der Armlehne lässt sich über eine
zentrale Steuerung einstellen. Rechts unterhalb der Armauflage
befindet sich viel praktischer Stauraum. Eine Papierablage im
DIN-A4-Format als Standard wäre jedoch wünschenswert.
Das verlängerte Schloss des Beckengurts lässt sich problemlos
greifen. Der Hubmast und die Vorderachse sind vibrationsdämpfend
am Fahrgestell aufgehängt.
Beim Xi16 nehmen wir auf einem mechanisch gefederten Fahrersitz
Platz, der unserer Meinung nach etwas höher hätte montiert
sein können. Dadurch sitzen wir mit leicht angewinkelten
Knien hinter der mehrfach und stufenlos verstellbaren Lenksäu-
72 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
03
Verbrauch pro
100 Paletten in kWh
Verbrauch während
des Tests in kWh
Linde Xi 16
Performance
7,88
Linde Xi 16
Performance
4,38
le. Der Xi20 Pi hingegen ist mit einem hochwertigen, luftgefederten
Active-Fahrersitz ausgestattet, der die für uns passende Höhenposition
bietet, was spürbar angenehmer ist.
Die Fahrerkabine des Xi20 P ist mit einer Heizung/Lüftung ausgestattet,
die gut in die Armaturen integriert ist, mehr Auslassöffnungen
bietet und eine höhere Leistung erbringt als die Add-on-
Version. Die automatische Kühlung des Antriebs erzeugt beim
hochdrehen viel Lärm. Laut Hersteller sei das ein Problem, dass
der Vorserie geschuldet sei und bei den Serienmodellen behoben
sein wird.
Unser Xi16 ist mit einem standardmäßigen 3,5-Zoll-Display
ausgestattet, der Xi20 P verfügt über das größere, optionale
7-Zoll-Modell. Das Standard-Display zeigt übersichtlich alle
maßgeblichen Betriebsinformationen an wie den Batteriestatus,
das Lastgewicht, den Neigungswinkel des Hubmasts, den Stand
der Lenkachse und die Fahrgeschwindigkeit. Das 7-Zoll-Display
bietet zusätzliche Features wie ein integriertes Kamerabild mit
Personenerkennung, eine Rückwärtsfahrhilfe sowie den Safety
Pilot (automatisches Lastendiagramm). Die verschiedenen Wiedergabemöglichkeiten
lassen sich nach eigenem Bedarf auf dem
Display anordnen.
Linde Xi 16
Efficiency
Linde Xi 16
Economy
Linde Xi 20 P
Performance
Linde Xi 20 P
Efficiency
Linde Xi 20 P
Economy
ø
7,43
6,98
9,68
9,45
9,23
9,98
ø = Durchschnitt der von uns getesteten
48-V-Elektro-Dreiradstapler (2022)
Linde Xi 16
Efficiency
Linde Xi 16
Economy
Linde Xi 20 P
Performance
Linde Xi 20 P
Efficiency
Linde Xi 20 P
Economy
ø
4,03
3,55
5,14
4,86
4,44
4,65
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WERTUNG
+ Ergonomie
+ Leistung
+ Energieverbrauch
– Ablesbarkeit des Lastendiagramms
– Position des Standardfahrersitzes
– Geräuschpegel der Antriebskühlung
04 05
Zu den Teststaplern
Abmessungen und technische Daten
Xi16
Xi20P
Länge bis zur Vorderseite des Gabelrückens 1.922 mm 2.115 mm
Gerätebreite 1.086 mm 1.162 mm
Hubmasthöhe (eingezogen) 2.145 mm 2.028 mm
Rahmenhöhe 2.054 mm 2.054 mm
Gabeln (L × B × T) 1.200 × 80 × 40 mm 1.200 × 100 × 45 mm
Radstand 1.371 mm 1.502 mm
Bodenfreiheit 91 mm 97 mm
Überhang Vorderachse bis zur
Vorderseite des Gabelrückens
369,9 mm 378,9 mm
Überhang Rückseite 181,1 mm 234,1 mm
Arbeitsgangbreite 3.372 mm 3.565 mm
Maximal zulässige Traglast des
Teststaplers (gemäß Lastendiagramm)
1.600 kg 1.820 kg
Lastschwerpunkt 500 mm 500 mm
Maximale Hubhöhe 3.000 mm 4.500 mm
Freihub 150 mm 1.418 mm
Neigungswinkel Hubmast vorwärts/
rückwärts
Antriebstechnik
5° / 7° 5° / 7°
Fahrmotor 6,5 kW 6,5 kW
Hubmotor 13 kW 13 kW
Batteriekapazität 90 V, 320 Ah 90 V, 320 Ah
Stabilität
Eigengewicht/Prozentsatz Hinterachse 2.923 kg/54,91 % 3.405 kg/55,65 %
Gewicht bei max. Last/Prozentsatz
Hinterachse
Reifen
4.523 kg/13,04 % 5.405 kg/13,41 %
Maß vorne 180/70-8 200/50-10
Maß hinten 125/75-8 150/75-8
Hersteller Continental CS20 Continental CS20
Alle Angaben basieren auf Recherchen und Messungen des Testteams und können Abweichungen zu den
Herstellerangaben aufweisen
04 Blick auf die Armlehne mit integrierter
Steuerung
05 Das Kernstück der Xi-Serie: die
integrierte Lithium-Ionen-Batterie
KLEINE MÄNGEL DER VORSERIE
Während unserer Tests sind uns auch einige
Mängel aufgefallen, die der Hersteller
korrigieren sollte: Das Lastendiagramm,
ein schwarzer Aufkleber mit vielen recht
kleinen Zahlen, die bei Gegenlicht nur
schwer zu entziffern sind. Die Geschwindigkeitsregulierung
bei Kurvenfahrten per
Curve-Assist-Funktion könnte etwas direkter
ansprechen. Dies ist jedoch eine
Frage der Einstellung. Torsion und Swing,
die wir manchmal beim schnellen Absenken
des Triplex-Hubmasts des Xi20 P registrieren,
werden durch die Gummiaufhängung
der Hubmast-Achskombination
verstärkt. Eine Enddämpfung bei maximaler
Hubhöhe wäre bei beiden Hubmasttypen
wünschenswert. Ein Haltegriff an der
B-Säule für zusätzlichen Halt beim Rückwärtsfahren
sollte unserer Auffassung
nach immer Standard und keine Option
sein. Die Position des Fahrersitzes im Xi16
könnte etwas höher sein.
Aus unserer Sicht sind die genannten
Mängel vergleichsweise leicht zu beheben.
Sie beeinträchtigen jedoch nicht die
Vorzüge, die die neue Xi-Serie überwiegend
bietet. Unser Fazit: Die neue Xi-Serie
von Linde MH setzt Maßstäbe in der Kompakt-Klasse
bis 2 Tonnen Tragfähigkeit.
Text und Fotos: Andersom Testing, Mark Dohmen
und Theo Egberts
Grafiken: VFV, Sonja Daniel
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von fünf bis 14 mm wieder instand setzen. Der
Anwender wählt zwischen den beiden verfügbaren
Größen und erhält einen Kunststoffbehälter, der die
Verbindungselemente, einen Schraubenbrecher,
einen Steckschlüssel sowie einen Stanzaufsatz für die
Erstellung der erforderlichen Bohrungen enthält. Ebenfalls im Set enthalten sind
die zum Verbindungssystem gehörenden „LOK-Tapes“, die Bandwellen oder die
Welligkeit bei Bändern mit Gummibelag verhindern. Zur vollständigen Montage
ist ein Schlagschrauber mit einer Schlüsselweite von 13 mm erforderlich.
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Depalettierung. Das Greifelemenet in Servo-Vakuum-Technik
ermöglicht es ein und demselben
Roboter, ohne Umbau oder Modifikation
Kleinladungsträger, EPP-Behälter, Kartons und
Palettendeckel zu handhaben. Bei einer
Maximaltraglast von 25 kg bei Kleinladungsträgern
und 20 kg bei EPP-Behältern und Kartons, einer Greifermasse von etwa 95 kg
sowie entsprechenden Sicherheitsreserven eignet sich der Multifunktionsgreifer
für Roboter mit Traglasten zwischen 150 und 210 kg. Trotz der Multifunktionalität
bleibt die Geschwindigkeit der robotergeführten Depalettieranlagen des Herstellers
erhalten: Die Zykluszeit beläuft sich auf weniger als zehn Sekunden pro
Gebinde.
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25-TONNEN-E-STAPLER MIT LITHIUM-IONEN-BATTERIE
Reichte das Programm der
G3-Serie des chinesischen Flurförderzeugherstellers
Heli bisher bis
zehn Tonnen Traglast, so setzt der
CPD 250 mit einer Hubleistung
von 25 Tonnen bei einem Lastschwerpunkt
von 1.200 mm noch
einen drauf. Der einsatzfertig 37,5
Tonnen wiegende, CE-zertifizierte
Stapler hat einen Radstand von 4.250 mm und wird von einer Lithium-Ionen-
Hochvoltbatterie (608 V, 210/315 kWh) mit Energie versorgt. Mit dem optionalen
Triplex-Hubmast wird eine maximale Hubhöhe von 8.000 mm erreicht.
Für Wartungsarbeiten kann die Kabine des 25-Tonners seitlich gekippt werden.
Farbdisplays mit Anzeige aller Betriebszustände in Echtzeit, Minitipps, Rückfahrkamera,
Schutzart IP 67 und programmierbare Sicherheitseinrichtungen gehören
zu den weiteren Merkmalen des Schwerlaststaplers. Im Vergleich zu gleichstarken
Dieselgeräten punktet der E-Stapler laut Hersteller mit rund 30 bis 40 Prozent
niedrigeren Wartungskosten.
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MENSCHEN UND MÄRKTE
FAMILIENUNTERNEHMEN MUNK STARTETE IN JUBILÄUMSJAHR
SEIT 125 JAHREN AUF
DER ERFOLGSLEITER
Einst als Wagnerei gegründet und bald auf die
Fertigung von Feuerwehr- und Gartenleitern
spezialisiert, hat sich die Munk Group mit Sitz in
Günzburg und Leipheim über Generationen
hinweg zum Technologie- und Innovationsführer
in der Steigtechnik und für Rollcontainerlösungen
entwickelt. Heute gehören zum
Seriensortiment mehr als 2.500 Produkte. In
vierter Generation leitet Inhaber und Geschäftsführer
Ferdinand Munk das Familienunternehmen,
das außerdem für individuelle
Steig- und Rettungstechniklösungen steht.
Gefertigt wird seit jeher ausschließlich im
Heimatlandkreis.
01
Den Anwendern genau zuhören und bei der Produktentwicklung
auch auf kleine Details achten: das sind laut
Ferdinand Munk Erfolgsgeheimnisse der Firmengruppe.
„So haben wir uns über die Generationen hinweg einen
Ruf als Partner für die Anwender erarbeitet. Darauf bin ich sehr
stolz.“ Der Inhaber und Geschäftsführer der Munk Group hat
gleich doppelt Grund zur Freude: Ferdinand Munk wurde unlängst
gemeinsam mit Ehefrau Ruth Munk – ebenfalls langjährige
Geschäftsführerin – beim Großen Preis des Mittelstands mit dem
Sonderpreis für das Lebenswerk ausgezeichnet.
DEM STANDORT DEUTSCHLAND STETS DIE
TREUE GEHALTEN
Eine zentrale Säule der Erfolgsgeschichte ist das Leitmotiv „Sicherheit.
Made in Germany“: Die Produktion findet seit Firmengründung
ausschließlich im Heimatlandkreis statt. So lassen sich
die Lieferketten stabil halten und zudem schnell auf Kundenanfragen
und -anforderungen reagieren. Die hohe Wertschöpfungstiefe
vor Ort ermöglicht zudem ein Garantieversprechen von
15 Jahren auf das komplette Seriensortiment.
Seit Ferdinand und Ruth Munk 1982 am Standort in Günzburg
in vierter Familiengeneration begonnen haben, ist die Betriebsfläche
von 7.000 auf 200.000 m 2 angewachsen. Der Jahresumsatz
ist in 43 Jahren von 250.000 DM auf nun circa 85 Millionen Euro
angestiegen.
01 Die Geschäftsführer Ferdinand Munk (l.) und Alexander Werdich
leiten gemeinsam die Geschicke des Familienunternehmens
02
02 Ferdinand Munk wurde beim Großen Preis des Mittelstands 2024
gemeinsam mit Ehefrau Ruth Munk mit dem Sonderpreis für das
Lebenswerk ausgezeichnet
76 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
MENSCHEN UND MÄRKTE
Leopold Munk gründet
im Alter von 23 Jahren
eine Wagnerei in
Reisensburg
Ferdinand Munk gründet mit
seiner Ehefrau Ruth die Firma
Günzburger Leiternbau
1899
1982
1948
Ludwig Munk übernimmt
den Betrieb von seinem Vater.
Er spezialisiert sich auf die
Fertigung von Feuerwehr-,
Haus- und Gartenleitern
1899 1993
Mit der Zusammenlegung der Leopold Munk KG und der
Günzburger Leiternbau entsteht die Günzburger Steigtechnik
Die Produktinnovation
nivello-Leiterschuh
kommt auf den Markt
2005
1948 2010
Neues Standbein Transportlogistik:
Rollcontainer für den Brand-, Rettungsund
Katastropheneinsatz präsentiert
Willkommen Munk-Kids: die erste Ferienbetreuung
startet. Heute haben die Munk-Kids ihr eigenes
Club-Haus, einen Spielplatz und mobile Spielzimmer
bei Betreuungsengpässen
2013
1948 2021
Gründung der Munk Group. Geschäftsbereich
Rettungstechnik bekommt am Standort
Leipheim seine neue Heimat
Neue Produktions- und Logistikflächen am
Standort Günzburg eröffnet. Munk-Klimawald,
Blühflächen und Bienenvölker mit Imkerstand
2022
bis heute
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 77
MENSCHEN UND MÄRKTE
03 04
03 Überstiege bauen Brücken und verkürzen die Wege in
der Fertigung, im Lager und in der Logistik
04 Neben dem Seriensortiment werden auch individuelle
Sonderlösungen gefertigt
„Ich kann nur allen von Herzen danken, die den Weg gemeinsam
mit unserer Familie mitgegangen sind und so einen großen Anteil
zu unserem Erfolg beigetragen haben – allen voran unserem Team
in Günzburg und Leipheim.“ Mit diesen Worten bezog Ferdinand
Munk am Munk-Tag im Legoland Deutschland Resort das Personal
in sein Begrüßungsstatement ein. Bei der exklusiven Parköffnung
für die Firmengruppe waren alle 450 Mitarbeiter mit ihren
Familien eingeladen, das WinterWonder Legoland mit allen Attraktionen
zu erleben. „Wir wollen auch weiterhin als Unternehmen
präsent sein, das Verantwortung übernimmt.“ Das betreffe
die soziale Verantwortung genauso wie die Verantwortung gegenüber
der Natur. Darum habe man die Standorte in den vergangenen
Jahren mit Investitionen in Höhe von mehr als 30 Millionen
Euro ausgebaut, die auch dem Thema Nachhaltigkeit in all seinen
Facetten Rechnung tragen, und werde auch in den kommenden
Jahren Investitionen im zweistelligen Millionenbereich tätigen.
CO 2
-NEUTRALITÄT „AUS EIGENER KRAFT“
Die Investitionen fließen unter anderem in ein Transformationskonzept
für die Energieversorgung, mit dem man sich mehr und
mehr energieautark aufstellt und CO 2
-Neutralität ohne Kompensationsmaßnahmen
anstrebt. Mittlerweile deckt Munk an den
Standorten in Günzburg und Leipheim 40 Prozent des Strombedarfs
aus eigenen Photovoltaik-Anlagen und ist an sonnigen
Tagen komplett energieautark. Mit einer neuen Hackschnitzel-
Anlage ließ sich der Erdgasverbrauch für Heizenergie um 40 Prozent
reduzieren. „Bereits jetzt sparen wir mehr als 540 Tonnen
CO 2
pro Jahr ein“, so Alexander Werdich, ebenfalls Geschäftsführer.
Der firmeneigene Klimawald am Standort in Leipheim binde
zudem langfristig CO 2
.
Als familiengeführtes Unternehmen achtet die Munk Group
auf die Vereinbarkeit von Familie und Job und entwickelt ihr familien-
und arbeitnehmerfreundliches Führungskonzept stetig
INNOVATIONEN, SOZIALES
ENGAGEMENT UND NACHHAL-
TIGKEIT GEHEN HAND IN HAND
weiter. Mitarbeiter und ihre Familien profitieren unter anderem
von Kinderbetreuungsprogrammen im Munk Kids Club während
der Ferien sowie von Fort- und Weiterbildungen, die auch ihre
Familienmitglieder nutzen können. Für das Engagement erhielt
das Unternehmen das Zertifikat zum Audit „Beruf und Familie“:
Munk wurde im Jahr 2022 als erstes Unternehmen im Landkreis
Günzburg mit dem Qualitätssiegel der berufundfamilie Service
GmbH ausgezeichnet.
78 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
MENSCHEN UND MÄRKTE
MIT MACHER-MENTALITÄT NACH OBEN
Das Macher-Gen scheint der Familie im Blut zu liegen: Ferdinand
Munks Urgroßvater Leopold gründete das Unternehmen im Jahr
1899, damals noch als Wagnerei. Schon bald setzte er auch auf
die Fertigung von Holzleitern und wurde im Jahr 1925 auf der
Handwerksmesse in München mit der Goldmedaille für die Erfindung
einer Gartenleiter prämiert. Großvater Ludwig Munk fokussierte
den Betrieb ab 1948 auf die Fertigung von Feuerwehr-,
Haus- und Gartenleitern. Ludwig Munk fuhr mit seinem Motorrad
von Ort zu Ort und stellte den örtlichen Feuerwehren seine
neu entwickelte ausfahrbare Feuerwehrleiter vor. Mit seinen mobilen
Präsentationen hat er quasi den Grundstein für die heutigen
Roadshow-Produktvorführungen gelegt.
Ab dem Jahr 1974 baute Ferdinand Munks Vater Leopold den
Maschinenpark und die Produktpalette aus; unter ihm wurde das
Unternehmen zum führenden Feuerwehrausstatter in der Region.
Ferdinand und Ruth Munk gründeten 1982 gemeinsam das
Unternehmen Günzburger Leiternbau und spezialisierten sich
auf Leitern aus Aluminium, Stahl und Edelstahl sowie auf Rollund
Klappgerüste.
EINE FAMILIE, EIN NAME, EINE MISSION
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters im Jahr 1991 übernahm
Ferdinand Munk auch dessen Unternehmen und gründete bald
darauf die Abteilung Sonderbau für individuelle Steigtechnik-
Sonderlösungen. 1993 entstand aus beiden Firmen die „Günzburger
Steigtechnik“. Der Auftrag: Dem Kunden hochwertige und
ausgeklügelte Produkte mit Mehrwert bereitzustellen. Zum Beispiel
2005 mit dem beweglichen nivello-Leiterschuh oder ab
2010 mit Rollcontainern für den Brand-, Rettungs- und Katastropheneinsatz.
Fortan expandierte das Unternehmen und stellte
sich im Jahr 2021 unter dem Dach der Munk Group neu auf. Mit
diesem Schritt, so die Überzeugung, ließ sich in allen Geschäftsbereichen
das vorhandene Potenzial nutzen. Zeitgleich bezog der
Geschäftsbereich Munk Rettungstechnik seinen eigenen Standort
im neuen Werk in Leipheim.
Mit dem Familiennamen im Firmentitel setzt das Unternehmen
seitdem ein klares Zeichen. Ferdinand Munk: „Ob Munk
Günzburger Steigtechnik, Munk Rettungstechnik, Munk Service
oder die Munk Profiltechnik – jeder soll sehen, dass wir, die Familie
Munk, Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter
übernehmen. Nicht umsonst heißt es bei uns Munks: Eine
Familie, ein Name, eine Mission.“
Alle Töchter und auch alle Schwiegersöhne von Ferdinand und
Ruth Munk sind in der Firmengruppe aktiv. Durch die Doppelspitze
in der Geschäftsführung aus Ferdinand Munk und Schwiegersohn
Alexander Werdich wird das Unternehmen in vierter und
fünfter Generation durch die Gründerfamilie geleitet. WB
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Mit der Beamer-App für Apple iOS-Geräte präsentiert die
Prologistik GmbH aus Dortmund eine leistungsstarke
Enterprise-Browser-App für die Automatisierung und
Optimierung webbasierter mobiler Scanning-Prozesse zum
Beispiel in der Intralogistik. Die Anwendung präsentiert
Webseiten auf jeglichen Apple iPhone im Fullscreen-Modus,
bietet komfortable und intelligente Scanning-Funktionen für
alle Auto-ID-Formate sowie eine hohe Benutzerakzeptanz.
Der Industrie-Browser ermöglicht ein multiprozessfähiges
Arbeiten in mehreren browserbasierenden Systemen, wie ein
beliebiges ERP, SAP, MES oder LVS gleichzeitig. Die App lässt
sich ohne ERP- oder System-Anpassungen innerhalb weniger
Minuten über den Apple Business Manager auf iOS-Geräten
einrichten.
WWW.PROLOGISTIK.COM
MYROLLON MIT NEUEM
DOWNLOADCENTER
Das Unternehmen Rollon erweitert seine digitale
Plattform myRollon. Zusätzlich zum bestehenden
Auswahlwerkzeug, mit dem die Benutzer auf
Grundlage der eingegebenen Anwendungsdaten
Lösungen für Linearbewegungen ermitteln können,
verfügt die Plattform nun über ein umfassendes
Produkt- und Downloadcenter. Diese neue Funktion
bietet einen Überblick über das komplette
Rollon-Produktportfolio – einschließlich Linearkomponenten,
Linearachsen und -systemen,
Kugelgewindetrieben und Rotationskomponenten
– und ermöglicht das Herunterladen von Datenblättern,
CAD-Dateien und Katalogen.
WWW.ROLLON.DE
80 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
PRODUKTE UND SYSTEME
GRÖSSTE AUTOSTORE-ANLAGE
DEUTSCHLANDS ENTSTEHT
Omni-Channel-Buchhändler beauftragt Element
Logic mit Automatisierungsprojekt
bit.ly/elementlogic-fuh-25
DIE TOP
ONLINE-ARTIKEL
DER F+H WEBSITE
An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen die
fünf meist gelesenen Artikel des Monats
auf unserer Internetpräsenz
Das Ranking umfasst alle Seitenaufrufe im 2-Monats-Zeitraum
bis ca. 2-3 Wochen vor Erscheinungstermin dieser Ausgabe. Die
Berechnungsbasis von 100% entspricht der Summe der fünf Plätze.
DEUTSCHER MASCHINENBAU 2025
Stimmung ist auf einem historischen Tiefpunkt
bit.ly/pwc-fuh-25
LOGISTICS HALL OF FAME
Internationale Persönlichkeiten in Berlin geehrt
bit.ly/lhf-fuh-25
GROSSINVESTITION
Teamsport-Spezialist Jako verwendet 60 Millionen
Euro für Neubau eines Logistikzentrums
bit.ly/jako-fuh-25
NORDWEST BAUT ZENTRALLAGER
MIT KNAPP-TECHNOLOGIE
Konzept setzt auf skalierbare Systeme
bit.ly/knapp-fuh-25
EXCLUSIVE
CONTENT
nur online
www.bit.ly/interpal-fuh-25
Wir schaffen logistische Verbindungen.
Individuelle Planung und Konstruktion
direkt vom Hersteller – Made in Germany
www.butt.de
FMCG-HERSTELLER SETZT AUF
DIGITALEN PALETTENTAUSCH
Das Unternehmen Dr. Miele Cosmed, Hersteller von
Fast Moving Consumer Goods (FMCG), setzt am
Standort Hamburg auf das Digital Pooling mit Interpal.
Das System löst das Führen der Palettenkonten
mit Excel ab. Beim Pooling werden ein- und ausgehende Paletten
im Online-Portal digital erfasst und transparent in den entsprechenden
Konten (Versender/Empfänger) gebucht. Die Datenerfassung
kann manuell oder durch die Übertragung der eigenen
Sendungsdaten oder via Schnittstelle vonstattengehen.
Typ BK - Mittelachsrampe
BUTT GmbH Tel.: +49(0)4435 9618-0
Zum Kuhberg 6–12 Fax: +49(0)4435 9618-15
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MENSCHEN UND MÄRKTE
FÖRDERTECHNIK
MATERIALFLUSS
LOGISTIK
CHRISTIAN HEID
Können Sie über sich selbst lachen?
Selbstverständlich! Der Alltag ist zu
ernst, um nicht über sich selbst zu
lachen. Ein Lächeln macht vieles
einfacher.
Was können Sie nur mit Humor
ertragen?
Wenn mein Computer während der
Arbeit ein Update macht und die
Warteschlange im Supermarkt mal
wieder die falsche ist.
Ihr Arbeitsalltag in drei
Schlagworten?
Planung, Kommunikation, Deadlines.
Wie können Sie am besten vom
Arbeitsalltag entspannen?
Ein Spaziergang in der Natur,
Klettern in den Bergen oder bei
der Gartenarbeit.
Wo verbringen Sie am liebsten Ihren
Urlaub?
In den Bergen, wo die Luft frisch und
klar ist oder bei Entdeckungsreisen.
Gibt es ein Leben nach dem Job?
Natürlich! Das Leben gibt es nicht
nur nach dem Job, sondern auch
währenddessen – und danach mit
Hobbys und Freizeit.
››
ZUR PERSON
Start bei Bilfinger + Berger
als Bauzeichner. Studium
Wirtschaftsingenieurwesen &
Management in Mannheim
und Karlsruhe. Seit dem Jahr
2007 bei SWF Krantechnik in
verschiedenen Positionen mit
China-Aufenthalt und Aufbau
der Niederlassung. Seit 2016
globale Verantwortung für
das Unternehmen. Heid ist
verheiratet, kocht gerne, liebt
die Natur und das Klettern.
Auf welche Frage haben Sie in letzter
Zeit keine Antwort finden können?
Wie kann ich mehr Stunden in meinen
Tag einbauen?
Was hat Sie dazu bewegt das zu tun,
was Sie heute tun?
Der Wunsch, einen positiven Unterschied
zu machen: Personen fördern,
Mentor sein und meine Fähigkeiten
ausschöpfen.
82 f+h 2025/01 www.foerdern-und-heben.de
IM NÄCHSTEN HEFT: 02/2025
ERSCHEINUNGSTERMIN: 21. 03. 2025
ANZEIGENSCHLUSS: 06. 03. 2025
01
02 03
VERNETZEN
SIE SICH MIT
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bit.ly/fuh-linkedin
bit.ly/fuh-xing
bit.ly/fuh-instagram
bit.ly/fuh-youtube
DEM CHEFREDAKTEUR:
Winfried Bauer
w.bauer@vfmz.de
bit.ly/fuh-wb-linkedin
bit.ly/fuh-wb-xing
01 Eine staplerfreie Fertigung und schlanke Intralogistikprozesse
hat das Unternehmen Vibracoustic, Anbieter von Noise-,
Vibration- und Harshness-(NVH)-Systemen für die Automobilindustrie,
mit dem LiftLiner-Routenzug realisiert
Foto: K. Hartwall
02 Auf welche Aspekte Sie beim Retrofit von automatisierten
Lagersystemen achten sollten, verraten wir Ihnen in der nächsten
Ausgabe
Foto: Klinkhammer
03 Eine clevere Intralogistiklösung ermöglicht beim finnischen
Traktorenhersteller Valtra die fortlaufende Produktion im
automobilen Achtminutentakt
Foto: Vollert
(Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten)
www.foerdern-und-heben.de f+h 2025/01 83
LOUNCH
AutoStore - Die schnellste
AS/RS-Lösung der Welt!
Besuchen Sie uns auf der LogiMAT 2025
in Halle 1 an Stand J61
Erfahren Sie, wie Ihre Logistik von AutoStore profitieren kann und
wie Sie gleichzeitig Platz, Zeit und Energie sparen. Unsere Lösungen
machen Ihre Abläufe schneller, effizienter und flexibler. Sie ermöglichen
es Ihnen, die Anforderungen Ihrer Kunden konsequent zu erfüllen.
Jetzt einen
Termin buchen!
autostoresystem.com
Besucher Information
Internationale Fachmesse für
Intralogistik-Lösungen und
Prozessmanagement
11. – 13. März 2025
Messe Stuttgart
PASSION
FOR SOLUTIONS
AI
Specialists
Sustainability
Follow us on ®
logimat-messe.de
Grußwort und Rahmenprogramm
Liebe Besucher und Besucherinnen,
unter dem Dach der Messe Stuttgart trifft sich vom
11. bis 13. März 2025 in zehn prall gefüllten Hallen erneut die
Intralogistikwelt aus über 80 Nationen.
Über 1.500 internationale Aussteller haben die neuesten
Trends und Produkte dabei, die Sie inspirieren und Ihnen
maßgeschneiderte Lösungen aufzeigen. Sie können vor Ort
mit den Experten über neue Projekte sprechen, Investitionen
planen und sich zu den verschiedensten Themen einen
Informationsvorsprung sichern.
In der LogiMAT Arena | Atrium Eingang Ost erwartet Sie an
allen drei Messetagen ein einzigartiges Vortragsprogramm
auf Kongressniveau: die Expert Forums – wie immer ohne
Zusatzkosten. In den Hallen 4 und 7 sind außerdem an zentraler
Stelle Forenflächen zu finden, auf denen Aussteller in
Exhibitor Insights exklusiv zu Wort kommen und Ihnen
spannende Produkte und Lösungen präsentieren.
Alle Informationen halten Sie hier in der Hand, kompakt und
übersichtlich. Unsere Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch!
Kommen auch Sie nach Stuttgart!
LogiMAT-Arena | Atrium Eingang Ost
Eröffnung der LogiMAT
und Preisverleihung –
Best Product 2025
10:00 – 11:00 Uhr
Offizielle Eröffnung durch
Michael Ruchty,
Messeleitung LogiMAT Stuttgart,
EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Preisverleihung mit Laudatio von
Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner,
Ordinarius am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss
Logistik (fml), Technische Universität München (TUM)
Expert Forums
Dienstag, 11. März
Simultanübersetzung
Humanoide Roboter 11:00 – 11:50 Uhr
im Lager – Hype oder Realität?
Moderation: Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim,
Institutsleiterin, Fraunhofer-Institut für Materialfluss
und Logistik IML
Die Automatisierung der Intralogistik ist allgegenwärtig.
Wieviel Automatisierung ist heute in der
Logistik sinnvoll? Werden humanoide Roboter bald
kollaborativ mit Menschen in der Logistik arbeiten?
Verpackung:
13:00 – 13:50 Uhr
Automatisierung clever umsetzen
Moderation: Sandra Lehmann, Redakteurin,
LOGISTIK HEUTE, HUSS-VERLAG GmbH
Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel und Transparenz:
In Verpackung und der Logistik gehören diese Themen
zu den größten aktuellen Herausforderungen. Diesen
mithilfe von Automatisierungslösungen und digitalen
Tools zu begegnen, ist Thema des Fachforums.
KI in der Intralogistik –
Beyond the Buzzword
14:00 – 14:50 Uhr
Moderation: Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner,
Ordinarius am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss
Logistik (fml), Technische Universität München (TUM)
Der Hype um KI und die inzwischen einsetzende Ernüchterung
verunsichert Entscheider über Branchen hinweg. Das
Fachforum beleuchtet Nutzen und Grenzen des Einsatzes
von KI in der Intralogistik und erörtert die Herausforderungen
der Umsetzung.
KI-basierte
15:00 – 15:50 Uhr
Bildverarbeitung verändert die Logistik
Moderation: Arndt Bake,
General Manager GTM EMEA, Basler AG
Die Logistikbranche erlebt eine Revolution, bei der
KIgesteuerte Bildverarbeitungstechnologien den
Weg weisen! Erfahren Sie, wie die Bildverarbeitung
die Logistik transformiert, die Effizienz steigert und
Prozesse optimiert.
Macher treffen sich
jährlich in Stuttgart
Mittwoch, 12. März
Simulation und KI
10:00 – 10:50 Uhr
in der Intralogistik – Chancen und Risiken
beim Einsatz von KI-Methoden
Moderation: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Robert Schulz,
Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT),
Universität Stuttgart
Simulation und KI gewinnen in der Intralogistik an Bedeutung.
KI bietet Chancen und Risiken zugleich. Wie kann KI
Prozesse optimieren und Automatisierung fördern?
Welche Herausforderungen bestehen? Worauf muss bei
der Implementierung geachtet werden?
Dark Warehouse:
11:00 – 11:50 Uhr
der Letzte macht das Licht aus! Nur ein
neues Buzz-Wort oder fundierte Vision?
Moderation: Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Schmidt,
VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL) und Inhaber
der Professur für Technische Logistik an der TU Dresden,
Präsident WGTL e. V.
Ein neuer Begriff macht die Runde – was aber genau ist ein
Dark Warehouse? Nur ein automatisiertes Lager oder viel
mehr? Aktuelle Technologien sollen dazu hinterfragt werden.
Was ist bereits in heutigen Projekten zu berücksichtigen?
Better safe than sorry – 13:00 – 13:50 Uhr
sicher und gesund arbeiten
Moderation: Dr. Veronika Kretschmer,
Senior Scientist, Scientific Board Member,
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Wie kann die Logistikarbeit sicher und gesund
gestaltet werden? Welche Best Practices gibt es im
Bereich gängiger Arbeitsschutzmaßnahmen? Seien Sie gespannt
auf die neuesten Forschungsergebnisse und Praxiseinblicke.
Maschinenrichtlinie 14:00 – 14:50 Uhr
wird zur Maschinenverordnung –
Was heißt das für die Mobile Robotik?
Moderation: Dr. Günter Ullrich, Leiter des VDI Fachausschusses
FTS und Forum-FTS, Geschäftsführender
Gesellschafter, Forum-FTS GmbH
Ab 2027 gilt die Maschinenverordnung, motiviert durch
neue Gefährdungen, die durch CyberAngriffe und den
Einsatz von KI entstehen. Wir diskutieren die Konsequenzen
für die Mobile Robotik, und zwar sowohl für Hersteller
wie auch für die Betreiber.
Expert Forums
Simultanübersetzung
15:00 – 15:50 Uhr
Automatisierung und Digitalisierung
der Supply Chain – AIDC- & AutoID-
Technologien als Enabling Technologies
Moderation: Thorsten Aha, Chefredakteur ident,
Ident Verlag & Service GmbH und
Peter Altes, Geschäfts führer, AIM-D e. V.
AutoID (RFID, NFC, Barcode, 2D Code, RTLS,
SensorTags etc.) sind Enabling Technologies für die
Digitale Transformation der Supply Chain & Logistik –
und somit für die Steuerung & Optimierung von
Unternehmensprozessen auf dem Weg
zur Smart Factory.
LogiMAT-Gipfeltreffen 2025:
Intralogistik im Fokus
16:00 – 16:50 Uhr
Moderation: Matthias Pieringer, Chefredakteur,
LOGISTIK HEUTE, HUSS-VERLAG GmbH
Welche Entwicklungen prägen die Intralogistik? Vor
welchen Chancen und Herausforderungen steht sie
aktuell? Diese und weitere Fragen diskutieren Top
Manager aus der Intralogistik sowie Experten aus der
Wissenschaft auf dem LogiMATGipfeltreffen 2025.
Die LogiMAT
Messe-App
• Bereiten Sie Ihren Messebesuch
optimal vor
• Bleiben Sie auf dem aktuellen
Stand und verschaffen Sie sich
einen Überblick
• Finden Sie vor Ort gezielt,
was Sie suchen
• Das komplette Rahmenprogramm
auf einen Blick
Die LogiMAT App ist
ab Mitte Februar 2025 zum
Download verfügbar!
Donnerstag, 13. März
10:00 – 10:50 Uhr
Effiziente Zollprozesse – lean und digital
Moderation: Prof. Dr. Michael Krupp, Professor
für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Logistik und
Supply Chain Management (SCM), Mitglied der Leitung der
Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung –
THA_ops, Technische Hochschule Augsburg (THA)
Zoll und Außenwirtschaftsprozesse sind oft ineffizient und risikobehaftet.
Veränderliche Bestimmungen im aktuellen politischen
Umfeld, wie z.B. CBAM oder Sanktionen erschweren stabile
Abläufe. Im Forum werden Optimierungspotenziale diskutiert.
Logistik auf dem Holzweg?
11:00 – 11:50 Uhr
Moderation: Jan Kaulfuhs-Berger, Chefredakteur,
Technische Logistik, HUSS-Medien GmbH
Wie können wir uns in der Logistikbranche die positiven
Eigenschaften des Werkstoffs Holz zunutze machen? Bei
welchen Produkten ist es denkbar bzw. gängige Praxis,
Stahl durch den Werkstoff Holz zu ersetzen? Wo lohnt sich
eine Hybridbauweise?
Asiatischer Markt – 13:00 – 13:50 Uhr
Einblick und Geschäftschancen
Moderation: Hans Stoter, Geschäftsführer für China
und Asien bei der Messe Stuttgart
In der postpandemischen Ära schaffen erhebliche
Veränderungen in der globalen Lieferkette neue
Kooperationsmodelle. Wo liegen potenzielle Märkte
und zukünftige Chancen? Wie können Unternehmen
zusammenarbeiten, um die Globalisierung neu zu
gestalten?
(englischsprachiges Forum)
Flexibel
14:00 – 14:50 Uhr
automatisierte Produktionslogistik
Moderation: Dr.-Ing. Roman Ungern-Sternberg,
Geschäftsbereichsleiter Operations, Fraunhofer- Institut
für Produktionstechnik und Automati sierung IPA
Wo lohnt sich welche Automatisierung in einer
bestehenden Fabrik? Ein wertstrombasierter
Ansatz vom Bin Picking bis zum automatisierten FTS.
Wir erweitern den klassischen Ansatz für die Logistik: Mit
Engpassanalysen und Richtlinien für schlanke Logistik.
Expert Forums
Simultanübersetzung
KI in der Intralogistik – 15:00 – 15:50 Uhr
Chancen, Risiken und Grenzen
Moderation: Dr. Jörg Pirron, Vorstandsvorsitzender,
Intralogistik-Netzwerk in Baden-Wü rttemberg e. V. und
Geschäftsführer, PROTEMA Unternehmensberatung GmbH
Der Trendradar des IntralogistikNetzwerkes skizziert
die Intralogistik der Zukunft. Was für eine Rolle spielt
die KI bei technologischen Innovationen? Wie können
Künstliche und Natürliche Intelligenz als Dream Team
die Intralogistik revolutionieren?
Preisverleihung Best Product 2025
Best Product award ceremony 2025
Dienstag, 11. März | 10:00 – 11:00 Uhr
Tuesday, March 11 | 10:00 – 11:00 AM
Seien Sie live dabei, wenn der renommierte
Preis in drei Kategorien im Rahmen der
Eröffnungsveranstaltung vergeben wird.
Be there when the prestigious award is
presented in three categories during the
opening ceremony.
Exhibitor Insights
Aussteller präsentieren neue Produkte und Konzepte (Dauer: 20 Min.)
Dienstag, 11. März
Forum Nord, Halle 7
10:00 OTTO by Rockwell Automation Boosting manufacturing productivity with
autonomous mobile robots
10:30 FORTNA Germany GmbH
11:00 KNAPP AG Rise to new dimensions – mastering logistics challenges with
robotics
11:30 Flowing Business GmbH Mit viel Geld 1000mal das ERP optimiert, mit
Flowing Business hat Selbststeuerung funktioniert!
12:00 ARCURE S.A. Revolutionizing Driver Safety and Productivity with AI
12:30 viastore GROUP
13:00 Beckhoff Automation GmbH & Co. KG Cabinetless automation: Unlocking
efficiency in warehouse and distribution logistics
13:30 Mecalux GmbH
14:00 RoyPow Technology Co., Ltd. VP of ROYPOW eDrive System
14:30 Exotec Deutschland GmbH
15:00 Servus Intralogistics GmbH Lean, keen, automated machines. Vollautomatisierung
der Wertschöpfungskette durch Servus bei Hirschmann Automotive.
15:30 BOX ID Systems GmbH Addressing Returnable Packaging Management
for very large fleets in Automotive and Machinery
16:00 Stöcklin Logistik AG Mit intelligenter IntralogistikModernisierung:
nachhaltig, zukunftssicher und leistungsstark in die Zukunft
16:30 Ranpak BV
Forum Süd, Halle 4
10:00 AKL-tec GmbH Geometrie & Bilddaten logistischer Objekte – Ungenutztes
Potential für Stabilisierung & Optimierung
10:30 PLANCISE GmbH Effizienzsteigerung im Lager: Erfolgsstory mit PLANCISE
11:00 IdentPro GmbH Digitale Intralogistik: Scanfrei, papierlos, effizient – Wie
RTLS & KI das gemischte Lager managen
11:30 IGZ Ingenieurges. für logistische Informationssysteme mbH
12:00 PSI Software SE Warehouse 4.0: Optimierung durch KI und digitale Zwillinge
12:30 INFORM GmbH Smart Decisions. Big Impact: wie KI den Weg zu
nach haltigem Erfolg ebnet
13:00 HPC AG Globaler Neustart: Herausforderungen der EWMLager bei der
Greenfield Einführung von S/4
13:30 triron AG Reduzieren Sie die Fehlerrate im Versand in nur 1 Tag
14:00 Photoneo s.r.o.
14:30 Powerfleet GmbH Optimizing Warehouse Operations with AIoT: RealTime
Insights That Drive Efficiency
15:00 io-consultants GmbH & Co. KG
15:30 COGLAS GmbH
16:00 iFD GmbH Vom Lager zum Smart Hub: 2DShuttleSysteme im modernen
Palettenlager
16:30 io-DigitalSolutions GmbH Digitale Verzahnung der Produktion und Logistik
– Integration von SAP DM und SAP EWM
Mittwoch, 12. März
Forum Nord, Halle 7
10:00 Konecranes GmbH Wie sicher ist Ihre Kranbahn?
10:30 Gebrüder Weiss GmbH Der Wandel hin zu einer interaktiven Visibility
Plattform – Digitale Produktentwicklung von myGW
11:00 Vanderlande Industries GmbH & Co. KG Getting warehouse automation
right: key insights for success
11:30 Stow International NV
12:00 Planiform Maximizing Efficiency: Hanging Garments for the
Fashion Industry
12:30 PATLITE Europe GmbH Innovative NetzwerkKonnektivität: Lösungen in
der Signalisierung
13:00 Swisslog GmbH
13:30 advastore SE
14:00 DistriSort Projects BV Boost your pickperformance, Witra Logistics
macht es vor
14:30 Kardex Holding AG
15:00 Libiao Robotics GmbH
Vortrag in englischer Sprache
15:30 KNAPP Industry Solutions GmbH Tearing down the walls – connect
every step with endtoend software
16:00 Locus Robotics
16:30 Intralox L.L.C. Europe
Forum Süd, Halle 4
10:00 FIS Informationssysteme und Consulting GmbH
Finding a better way: Wie Rösler Oberflächentechnik mit SAP EWM in die
Zukunft geht (AutoStore/HRL)
10:30 Still GmbH Automatisierung funktioniert nicht automatisch:
Eine SchrittfürSchritt Anleitung
11:00 Heureka Business Solutions GmbH
11:30 mobisys GmbH Mobile SAP to go: Prozesse optimiert an einem Tag
12:00 SWAN GmbH Shopfloor Usability im Fokus: Mit SAP EWM und UI5 zu
smarter Logistik
12:30 Toyota Material Handling Deutschland GmbH
13:00 ICS Group KI WarehouseAgenten: Effiziente digitale Prozesse mit der
smarten LogistikPlattform Stradivari ®
13:30 LogiPlus Consulting GmbH Rock Your Automation! Zukunftssichere
EndtoEnd Lagerprozesse mit AutoStore und SAP EWM
14:00 Flexus AG SAP Customer Success Story: Wie die FLEXUS AG das SWISS
KRONO Yardmanagement erfolgreich digitalisiert hat
14:30 Deloitte Consulting GmbH Unlocking Competitive Advantage:
Integrating Logistics and Customs for Global Success
15:00 IGZ Automation GmbH
15:30 engomo GmbH Maßgeschneidert, KIgestützt, integriert: LowCode Apps
für optimierte Prozesse im Warehouse
16:00 MotionMiners GmbH
16:30 ProGlove Was passiert in meinem Lager? Effizienzsteigerungen mit
intelligenten Wearables.
Donnerstag, 13. März
Forum Nord, Halle 7
10:00 Lippert Sortation Technology by GEBHARDT Low Cost –
High Performance: Sortierlösungen von LIPPERT by GEBHARDT
10:30 CeiliX Technology GmbH How CeiliX redefines overhead mobility and
enables space and cost savings in logistics
11:00 GEBHARDT Fördertechnik GmbH Warehouse Robotics:
NextLevel Fulfillment für moderne Logistikherausforderungen
11:30 PH facility srl StartUp, Commissioning and Mantaining: enabling the link
between technology and operations
12:00 Nomagic AI & Robotics: Will LLMs & Humanoids revolutionize the
warehouse?
12:30 Logistics Publishing Limited The Warehouse Automation Buyer’s Guide
with its SALT approach as a turning point for intralogistics
Forum Süd, Halle 4
Exhibitor Insights
10:00 CCL Faubel GmbH Logistik der Zukunft: batterielose EPaperLabel mit
IPZertifizierung per Druckauftrag bespielen
10:30 Covity GmbH Mobile SAPApps im Praxiseinsatz: KI & Supply Chain –
Sinn oder Unsinn?
11:00 AEB SE Reibungsloser MultiCarrierVersand per CloudAddon:
Plug & play für SAP ® EWM, SAP S/4HANA ® & Co
11:30 ExB Labs GmbH
12:00 ASPION GmbH Chancen und Herausforderungen weltweiter
IoTKommunikation am Beispiel von Multisensor TrackingDevices
12:30 Else AB Automatisierte Stapler intelligent integrieren
13:00 Mitsubishi Forklift Trucks – Logisnext Germany GmbH Anwendungsbeispiele
für KI in der Intralogistik
13:30 Mobile Easykey GmbH Mobile Easykey: CO 2 Einsparung in der Intralogistik
14:00 SAP Deutschland SE & Co. KG Effizienzsteigerung durch Integration
schon heute – mit Künstlicher Intelligenz in die Zukunft!
14:30 Westernacher Consulting GmbH
Weitere Forenankündigungen lagen zum Redaktionsschluss
nicht vor. Sie finden ein Update unter dem Menüpunkt
„Rahmenprogramm“ auf der Website der LogiMAT.
Tägliche Live-Events
Eventfläche Ladungssicherung
Transportschäden vermeiden – aber wie?
Sie sichern ab und kämpfen trotzdem mit
Transportschäden?
Was ist Ihr Verantwortungsbereich als Verlader?
Wie können Sie sich vor Risiken schützen?
Ein herstellerunabhängiges Expertenteam informiert über die
Möglichkeiten der Ladeeinheitensicherung und der Ladungssicherung
im innerbetrieblichen Transport.
10:00 Uhr: Führungskräfte-Workshop
Vorführungen mit praktischen Beispielen finden täglich um
11:00, 13:00 und 15:00 Uhr statt.
Halle 9
Stand 9B71
Tracking & Tracing Theatre (T&TT)
AutoID-Live-Szenario zur Digitalisierung der Supply Chain
Wie lassen sich Materialflüsse in (Intra) Logistik und
Produktion effizient gestalten, automatisieren und
digitalisieren?
Das Tracking & Tracing Theatre (T&TT) zeigt als Auto
IDLiveSzenario, wie dies auch in Ihrer Praxis aussehen könnte.
Erleben Sie ORM (Optical Readable Media), RFID, NFC, Sensorik
und RTLS (Realtime Locating Systems) im Zusammenspiel beim
Kennzeichnen, Identifizieren, Tracking & Tracing, Kommissionieren
und Lokalisieren – kurz: AutoID at work.
Die Führungen finden dreimal täglich um 10:30, 12:30 und
14:30 Uhr statt und dauern 30 Minuten.
Halle 2
Stand 2B07
Anwenderforum Mobile Robotik
Erlangen Sie Sicherheit bei Entscheidungen
für erfolgreiche FTS-Projekte
FTSAnwender und potenzielle Interessenten
der mobilen Robotik erhalten hier eine kompetente
und vor allem neutrale Beratung bei den
Mitgliedern des ForumFTS sowie weiteren
Firmen, Instituten und Gremien.
Im Fokus stehen folgende Themen: Technik, Planung,
Proof Of Concept, Safety und Cybersecurity!
Führen Sie individuelle Gespräche mit Fachexperten, um
sich gezielt auf die Vielfalt in der Halle 8 vorzubereiten.
Interessenten können sich
in den Wochen vor der
LogiMAT zu einem der 5
Themenblöcke anmelden.
Halle 6, Galerie
Stand 6H01
Für mehr
Infos vorab
einfach
scannen!
Das Karriere- und
Networking-Event für
alle, die in der Logistik
durchstarten wollen
Was bietet der LogiMAT Campus?
• Direkter Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern aus der
Logistik mit ihren Stellen und Weiterbildungsmöglichkeiten.
• Campus Sessions on Stage mit hilfreichen Tipps zum
Berufsein und umstieg sowie Erfahrungsberichten zu
Karrierechancen und weiteren Aktionen den ganzen Tag!
• Save the Date: Donnerstag, 13. März, ICS Foyer
Partner:
Besucherinformationen / Visitor information
Die Ausstellungsbereiche in den Hallen
The exhibition areas in
Fördertechnik, Regalbau, Lager und Betriebseinrichtungen,
System anbieter, Hallenbau / Materials handling and storage
technology, Warehousing and operational equipment,
System provider, Hall and marquee construction
Handling, Krane, Brandschutz und Sicherheit,
Verladetechnik, Tore / Handling, Cranes, Fire protection and
security, Loading technologies and Door systems
Ladungssicherung /
Load security
Flurförderzeuge, Batterie und EnergieManagement,
Stapleranbaugeräte, Reinigung / Ground conveyors,
Batteries, Battery management, Ancillary epuipment for
stackers, Cleaning
Live-Event | Stand 9B71
Ladungssicherung
täglich 11:00, 13:00, 15:00 Uhr
Load securing
daily 11:00 AM, 1:00 PM, 3:00 PM
Exhibitor Insights
P
26
P
BUS
Bus
& Ta
xi
9
7
5
Kongress West
Congress West
Eingang West
Entrance West
10
8
6
Messe West
Flughafenstraße
Anwenderforum Mobile Robotik /
Mobile robotics user forum
Galerie, Stand 6H01
sbereiche in den Hallen
The exhibition areas in the halls
Software für Lagerverwaltung und Transport, Simulation,
Komissio niersysteme, Flottenmanagement /
Storage and Transport management software, Simulation,
Order-Picking systems, Fleet management
Fahrerlose Transportsysteme, Robotics /
Automated Guided Vehicles, Robotics
Verpackungen, VerpackungsSysteme und maschinen /
Packaging, Packaging materials and machinery
Kennzeichnung, Identifikation – RFID/AUTOID /
Labeling and printing, Identification – RFID/AUTO-ID
Intelligente Behälter und Lagerlösungen /
Intelligent Pack & Store solutions
Atrium Eingang Ost
Zentraler Veranstaltungsort für Eröffnung,
Preisverleihung und Expert forums.
Atrium Entrance East
Central event venue for opening,
awards ceremony, and expert forums.
L1192
Galerie/
e/ /G
allery
Karls
lsruhe
Frankfurt
Basel
3 1
München
Messepark
Teinache
r
Kaskaden
P
20
4
2 C2
C2
C1
ICS
Eingang Ost
Entrance East
P
Schnellzugang ICS
ICS fast lane
Ta
xi
P
P
BUS
21
Exhibitor Insights
ICS, Foyer
Do., 13. März
Thu., March 13
Live-Event | Stand 2B07
Tracking & Tracing Theatre
täglich 10:30, 12:30, 14:30 Uhr /
daily 10:30 AM, 12:30 PM, 2:30 PM
Wyndham Stuttgart
Besucherinformationen / Visitor information
Dauer und Öffnungszeiten / Dates and times
11. – 13. März 2025 (Dienstag bis Donnerstag)
9:00 bis 17:00 Uhr
March 11 – 13, 2025 (Tuesday to Thursday)
9 AM to 5 PM
Ort / Location
Messe Stuttgart, Flughafenstraße, 70629 Stuttgart
Eintrittspreise für Fachbesucher mit Vorregistrierung
Ticket prices for pre-registered industry professionals
Tageskarte / Day pass € 28
Dauerkarte / Event pass € 50
(inkl. Teilnahme am Rahmenprogramm
includes accompanying program events)
Die Eintrittskarten sind nur im Internet mit Vorregistrierung unter
www.logimatmesse.de erhältlich. Gutscheine selbst sind keine
Eintrittskarten und müssen online vorregistriert werden!
Tickets must be purchased in advance at
www.logimat-messe.de/en. Vouchers are not valid as tickets
until they have been redeemed online!
Veranstalter / Organizer
EUROEXPO Messe und KongressGmbH
JosephDollingerBogen 7
80807 München, Germany
Tel. +49 89 32391259
www.logimatmesse.de www.logimatmesse.de/en
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der LUFTHANSA GROUP AIRLINES und mit der
Deutschen Bahn.
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special fares with the Lufthansa Group and for rail
travel with Deutsche Bahn.
In Kooperation mit / In cooperation with
Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern /
A big thanks to our partners in the media
ERP
M A N A G E M E N T
LOGISTICSBUSINESS
LOGISTIK
NACHRICHTEN
Stand/Status 122024
Visitor information
International Trade Show for
Intralogistics Solutions and
Process Management
March 11 – 13, 2025
Messe Stuttgart, Germany
PASSION
FOR SOLUTIONS
AI
Specialists
Sustainability
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logimat-messe.de/en
Welcome Message | Accompanying Program
Dear LogiMAT visitors,
The global intralogistics industry, with attendees from over 80
countries, will once again gather in ten packed exhibit halls at the
Messe Stuttgart convention center from March 11 to 13, 2025.
Over 1,500 exhibitors from around the world will present an
inspiring lineup of the latest products and solutions that illustrate
current industry trends and can be customized to your unique
needs. Join us live in Stuttgart to talk with the experts about your
projects, plan your next investments, and gain an information
advantage on a broad range of industry topics.
A unique program of conferencelevel presentations is taking
place on all three days in the LogiMAT Arena | Atrium Entrance
East. These Expert Forums can be visited with no additional
cost! In the center of Halls 4 and 7 are featuring exclusive
Exhibitor Insights presentations in which exhibitors share their
exciting products and solutions with you.
All the information is right here in your hand for easy reference.
Our exhibitors look forward to your visit!
Meet us in Stuttgart!
LogiMAT Arena | Atrium Entrance East
Official opening
of LogiMAT trade show &
Best Product Award 2025
Official opening of LogiMAT trade show by
Michael Ruchty, Exhibition Director,
LogiMAT Stuttgart, EUROEXPO Messe- und
Kongress-GmbH, München
10:00 – 11:00 AM
Award ceremony with laudation by
Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Chair in
Materials Handling, Material Flow, Logistics at the Dept.
of Mechanical Engineering, Technical University of Munich
Expert Forums
Tuesday, March 11
Simultaneous translation
Humanoid robots in 11:00 – 11:50 AM
the warehouse – hype or reality?
Moderated by: Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim,
Institute Director, Fraunhofer Institute for
Material Flow and Logistics IML
The automation of intralogistics is all around us.
How much automation makes sense in today’s
logistics? Will humanoid robots soon work side by
side with humans in the logistics industry?
Packaging:
1:00 – 1:50 PM
a smart approach to automation
Moderated by: Sandra Lehmann, Editor,
LOGISTIK HEUTE, HUSS-VERLAG GmbH
Sustainability, transparency, and the shortage of
skilled workers: These topics are among the biggest
challenges in packaging and logistics today. Join us in
examining how these challenges can be overcome with
the help of automation solutions and software.
AI in intralogistics –
beyond the buzzword
2:00 – 2:50 PM
Moderated by: Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner,
Chair of the Institute for Materials Handling, Material Flow,
Logistics (fml) at the Technical University of Munich (TUM)
The hype surrounding AI, coupled with the disillusionment
now emerging, is creating uncertainty among business
leaders across the market. We’ll highlight the benefits
and limitations of AI in intralogistics and the challenges
associated with its implementation.
AI-based
3:00 – 3:50 PM
machine vision is transforming logistics
Moderated by: Arndt Bake,
General Manager GTM EMEA, Basler AG
The logistics industry is witnessing a revolution, and
AI-driven machine vision technologies are leading the
way! Learn how machine vision is transforming logistics,
boosting efficiency, and optimizing processes.
Decision makers meet
annually in Stuttgart
Wednesday, March 12
Simulation and AI
10:00 – 10:50 AM
in intralogistics – opportunities and
risks in approaches to AI
Moderated by: Prof. Dr.-Ing. Robert Schulz,
Director of the Institute of Mechanical Handling and
Logistics (IFT), University of Stuttgart
Simulation and AI are playing an increasingly important
role in intralogistics. AI offers both opportunities and
risks. How can AI optimize processes and promote
automation? What are the challenges? What are the key
points to consider when implementing AI?
Dark warehouse:
11:00 – 11:50 AM
Last one out, turn out the lights!
A viable vision – or just another buzzword?
Moderated by: Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Schmidt,
Association of German Engineers (VDI), Society for
Production and Logistics (GPL), Professor of Technical
Logistics at TU Dresden, President of WGTL e. V.
The term “dark warehouse” is making the rounds – but what
exactly is it? Just an automated storage facility, or much
more? It’s always a good idea to critically examine emerging
technologies. What should we already be doing in projects today?
Better safe than sorry: 1:00 – 1:50 PM
toward a safe and healthy workplace
Moderated by: Dr. Veronika Kretschmer,
Senior Scientist, Scientific Board Member,
Fraunhofer Institute for Material Flow and Logistics IML
How can we make logistics jobs both safe and
healthy? What are the best practices in common
occupational safety measures? Come discover the
latest research findings and realworld insights.
The Machinery Directive 2:00 – 2:50 PM
is becoming the Machinery Regulation:
What does this mean for mobile robotics?
Moderated by: Dr. Günter Ullrich, Head of VDI
Technical Committee for AGVs; Managing Partner,
Forum FTS GmbH
The EU’s Machinery Regulation, a response to the
emerging threats posed by cyberattacks and the
use of AI, will come into force in 2027. We’ll discuss
the consequences for mobile robotics, both for
manufacturers and for operators.
Expert Forums
Simultaneous translation
Automation and
3:00 – 3:50 PM
digitization of the supply chain – AIDC
and auto ID as enabling technologies
Moderated by: Thorsten Aha, Editor-in-Chief, ident,
Ident Verlag & Service GmbH and
Peter Altes, Managing Director, AIM-D e. V.
AIDC technology (RFID, NFC, barcode, 2D code,
RTLS, sensor tags, etc.) makes it possible to
digitally transform supply chains and logistics so
that businesses can manage and optimize their
processes on the road to the smart factory.
LogiMAT Summit 2025:
a focus on intralogistics
4:00 – 4:50 PM
Moderated by: Matthias Pieringer, Editor-in-Chief,
LOGISTIK HEUTE, HUSS-VERLAG GmbH
What are the developments that define intralogistics?
What are the opportunities and challenges of today?
Join top intralogistics industry executives and experts
from the scientific community to discuss these
questions and more at the LogiMAT Summit 2025.
LogiMAT app
• Plan and make the most of
your visit
• Get the big picture and all the
latest updates
• Find exactly what you’re
looking for on site
• See the complete
accompanying program at a
glance
The LogiMAT App is in the
middle of February 2025
available for download!
Thursday, March 13
Efficient customs 10:00 – 10:50 AM
processes – lean and digital
Moderated by: Prof. Dr. Michael Krupp, Professor of
Business Administration, Logistics, and Supply Chain
Management (SCM), Head of THA_ops Research Group
for Optimized Value Chains, Technical University of
Applied Sciences Augsburg (THA)
Customs and foreign trade processes are often inefficient
and fraught with risk. Everchanging regulations in the current
political environment such as CBAM or sanctions make it
difficult to maintain stable processes. Join us for a discussion
of potential optimizations.
11:00 – 11:50 AM
Is logistics barking up the wrong tree?
Moderated by: Jan Kaulfuhs-Berger, Editor-in-Chief,
Technische Logistik, HUSS-Medien GmbH
How can we in the logistics industry make use of the
positive properties of wood as a material? For which
products is it conceivable or already common practice to
replace steel with wood? Where does a hybrid construction
model make sense?
Asian markets –
1:00 – 1:50 PM
insights and business opportunities
Moderated by: Hans Stoter, Managing Director for
China and Asia, Messe Stuttgart
In the postpandemic era, significant changes in
the global supply chain are creating new models of
collaboration. Where are the potential markets and
opportunities of tomorrow? How can companies
work together to redefine globalization.
Flexible automation
in production logistics
2:00 – 2:50 PM
Moderated by: Dr.-Ing. Roman Ungern-Sternberg,
Head of Operations, Fraunhofer Institute for
Manufacturing Engineering and Automation IPA
Where and how is it worth automating in
an existing factory? A value streambased
approach, from bin picking to AGV systems. We’ll extend
the traditional approach to logistics with an analysis of
bottlenecks and tips for lean logistics.
Expert Forums
Simultaneous translation
AI in intralogistics –
3:00 – 3:50 PM
opportunities, risks, limitations
Moderated by: Dr. Jörg Pirron, Chair of the
Intralogistics Network in BW e.V. and Managing Director
of PROTEMA Unternehmensberatung GmbH
The intralogistics network trend radar points toward
the intralogistics of the future. What is the role of AI
amid technological innovations? How can artificial
and natural intelligence work together as a dream
team to revolutionize intralogistics?
Exhibitor Insights
Exhibitor presentations in English Language will also take
place in Hall 7 (Forum North) and Hall 4 (Forum South).
For the latest updates, please visit our website at and click
on Accompanying Program in the top navigation.
Tuesday, March 11
Forum North, Hall 7
10:00 OTTO by Rockwell Automation Boosting manufacturing productivity
with autonomous mobile robots
11:00 KNAPP AG Rise to new dimensions – mastering logistics challenges
with robotics
12:00 ARCURE S.A. Revolutionizing Driver Safety and Productivity with AI
12:30 viastore GROUP
13:00 Beckhoff Automation GmbH & Co. KG Cabinetless automation: Unlocking
efficiency in warehouse and distribution logistics
14:00 RoyPow Technology Co., Ltd. VP of ROYPOW eDrive System
15:30 BOX ID Systems GmbH Addressing Returnable Packaging Management
for very large fleets in Automotive and Machinery
Forum South, Hall 4
14:30 Powerfleet GmbH Optimizing Warehouse Operations with AIoT:
RealTime Insights That Drive Efficiency
Wednesday, March 12
Forum North, Hall 7
11:00 Vanderlande Industries GmbH & Co. KG Getting warehouse automation
right: key insights for success
12:00 Planiform Maximizing Efficiency: Hanging Garments for the Fashion Industry
15:30 KNAPP Industry Solutions GmbH Tearing down the walls – connect
every step with endtoend software
Forum South, Hall 4
12:30 Toyota Material Handling Deutschland GmbH
Thursday, March 13
Forum North, Hall 7
10:30 CeiliX Technology GmbH How CeiliX redefines overhead mobility and
enables space and cost savings in logistics
11:30 PH facility srl StartUp, Commissioning and Mantaining: enabling the link
between technology and operations
12:00 Nomagic AI & Robotics: Will LLMs & Humanoids revolutionize the warehouse?
12:30 Logistics Publishing Limited The Warehouse Automation Buyer’s Guide
with its SALT approach as a turning point for intralogistics
Daily live Events
Cargo Securement Event Space
Avoid transport damage – but how?
Are you taking precautions but still dealing with
transport damage?
What is your responsibility as a shipper?
How can you protect yourself against risks?
A vendorneutral team of experts will be on hand at the Cargo
Securement Event Space to show you how you can secure your
unit loads and cargo in intralogistics operations.
10:00 AM: Management workshop
11:00 AM, 1:00 PM, 3:00 PM daily: Demonstrations with
realworld examples of cargo securement
Hall 9
Stand 9B71
Tracking & Tracing Theatre (T&TT)
AutoID live scenario to digitalize the supply chain
How can you streamline, automate, and modernize
material flows in logistics, intralogistics, and
production?
With the right process design and AIDC as an enabling
technology! The Tracking & Tracing Theatre presents a live
scenario of how AIDC might look in practice.
Experience ORM, RFID, NFC, sensor technology, and RTLS
in combination with identification, labeling, tracking, tracing,
picking, and localization. In short: AIDC at work!
Halfhour demonstrations are offered three times daily at
10:30 AM, 12:30 PM, and 2:30 PM
Hall 2
Stand 2B07
Mobile robotics user forum
Make the right decision for a successful AGV project
AGV users and anyone interested in mobile
robotics can get expert, unbiased advice from
Forum AGV members and representatives
from companies, institutes, and committees.
The focus is on topics such as technology,
planning, proof of concept, safety and
cybersecurity!
Enjoy the unique opportunity for oneonone conversations to
prepare specifically for the diversity in Hall 8.
Ayone interested in
attending is asked to
preregister for one
of these five themed
categories.
Hall 6, Galery
Stand 6H01
Simply scan
for more
information!
Career and networking
event for anyone seeking
to launch a career
in logistics
What does LogiMAT Campus offer?
• Direct contact: Potential employers from the logistics
industry will be on site with training and job opportunities.
• Campus sessions: Industry insiders will take the stage to share
helpful tips for starting and changing careers, report on career
opportunities, and lead other activities throughout the day.
• Save the Date: Thursday, March 13, ICS Foyer
Partner: