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blu November I Dezember 2025

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NOVEMBER / DEZEMBER 2025 I HEFT 162

BERLIN

NACHGEFRAGT

SOPHIE AND

THE GIANTS

im Interview

BILDBAND

SCHWULE

LIEBE

von 1850

bis 1950

EROTIK

ZANDER WOODZ

Der neue Star bei CARNAL+

Riccardo Simonetti I Austra I Dirk Lehr I Johannes Höfinger

SchwuZ I Ringo Sommerfeld


NACKT 21.11.2025 – 14.02.2026

30 Jahre Galerie Deschler

Galerie

Deschler

Berlin

Rainer Fetting, The Wall, 1987. Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm.


Intro 3

INHALT

Stadt

Stadtgespräch

Riccardo Simonetti: „Mein

Mann hat am 1. Weihnachtsfeiertag

Geburtstag …“

Wohnen / Design

Termine

Austra zwischen Trennung,

Imposter-Syndrom und

ewigem Coming-out

Musik

Buch

Kunst

IMPRESSUM

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

KONTAKT:

Frankfurt: T: 069 83044510 F: 069 83040990,

redaktion@gab-magazin.de

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77, F: 040 28008178,

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Berlin: Degnerstr. 9b, 13053 Berlin, T: 030 4431980,

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Köln: T: 0221 29497538, c.lohrum@rik-magazin.de

München: redaktion@leo-magazin.de

REDAKTION:

Mitarbeiter*innen: Thomas Wassermann,

Michael Krawczyk (mk), Patrick Heidmann,

Christian Knuth (ck), Dirk Baumgartl (dax),

Christian K. L. Fischer, Katja Schwemmers

Wir nutzen redaktionelle KI-Tools. Vollständig durch KI

generierte Inhalte, kennzeichnen wir mit dem Hinweis

„KI erstellt“.

Lektorat (ausgewählte Texte): Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

GRAFIK: Janis Cimbulis

COVER: CARNAL+ / Darsteller: Zander Woodz

ANZEIGEN:

Berlin: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blumediengruppe.de

Köln: Charles Lohrum (cl): c.lohrum@rik-magazin.de

München: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blumediengruppe.de

Hamburg: Jimmy Blum (jb): jimmy.blum@hinnerk.de

Frankfurt: Sabine Lux: sabine.lux@gab-magazin.de

Christian Fischer (cf): christian.fischer@blumediengruppe.de

Gigi aus dem KitKatClub

Klubwelt

Kultur

Nachgefragt bei

Joy Gharoro-Akpojotor

Film

Reise

VERLAG:

blu media network GmbH, Degnerstr. 9b, 13053 Berlin

Verwaltung: Sonja Ohnesorge

Geschäftsführer: Hendrik Techel, Christian Fischer (cf)

Vertrieb: Eigenvertireb

Druck: PerCom Druck- und Vertriebsgesellschaft mbH

Am Busbahnhof 1, 24784 Westerrönfeld

Abonnentenservice: Möller Medien Versand GmbH,

Tel. 030-4 190 93 31, Zeppelinstr. 6, 16356 Ahrensfelde,

Gläubiger-ID DE06 ZZZ 000 000 793 04

Schwule Kunst

für deine Wand

Bangkok

Trend & Tradition

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du alle zwei Monate dein blu Magazin bekommst. Bitte

unterstütze beim Ausgehen oder Einkaufen unsere

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Es gilt die blu Anzeigenpreisliste (gültig seit

01. Juli 2025). Namentlich gekennzeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer Person

ist kein Hinweis auf deren sexuelle Identität. Wir

freuen uns über eingesandte Beiträge, behalten

uns aber eine Veröffentlichung oder Kürzung vor.

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Auslandspreis 50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften wird

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4 STADT

NACHGEFRAGT

RICCARDO SIMONETTI:

„Mein Mann hat am 1. Weihnachtsfeiertag

Geburtstag …“

Viel beschäftigt ist Riccardo, eines DER Gesichter der LGBTIQ*-Community und queerer Aktivist.

Und dann noch der Weihnachtstrubel – wir waren früh dran und sprachen mit Riccardo über

sein Weihnachten.

Ab wann bekommst du Lust,

Verbindest du mit Weihnachten auch

Also mein Problem ist eher, dass ich

Weihnachten zu feiern, Geschenke zu

Religiöses, Christliches?

das ganze Jahr über gerne nasche!

kaufen, etwas zu dekorieren?

Also, ich liebe Kinderkrippenspiele und

An den Weihnachtstagen und im

Ganz ehrlich: Schon im August (lacht).

gehe auch jedes Jahr in eins hinein.

Advent nehme ich gar nicht so zu … So

Ich bin einfach jemand, der gerne

Ich würde jetzt aber, obwohl ich aus

nach dem 2. Weihnachtsfeiertag zieht

alles früh plant und auch für alle ein

einem katholischen Haus komme,

es mich dann aber ins Fitnessstudio,

Geschenk hat – und da ich immer

nicht sagen, dass ich besonders reli-

einfach, weil ich so viel Energie habe,

wenig Zeit habe, kaufe ich dann

giös bin. Weihnachten ist für mich eine

die einfach raus muss.

Geschenke, wenn ich die Möglichkeit

besonders schöne Zeit mit der Familie

und die Lust dazu habe. Das hat

und meinen Freund*innen – und mein

Stichwort süß: Welches ist dein

sich auch in meinem Freundeskreis

Mann hat am 1. Weihnachtsfeiertag

ultimatives Weihnachtslied oder

rumgesprochen und es kommt immer

Geburtstag, es gibt also viel zu feiern.

-album?

häufiger vor, dass sich – wenn es um

Also meine Klassiker sind eben Mariah

Geburtstage geht – Freund*innen bei

Worauf freust du dich immer

Careys „All I Want for Christmas“

mir melden, da ich ja schon sicher ein

besonders?

und von WHAM! „Last Christmas“,

Geschenk habe, ob sie sich beteiligen

Auf die Zeit mit der Familie und dass

aber auch Alicia Keys hat ein tolles

können. (lächelt) Dieses Jahr hatte

ich, wie viele in meiner Branche, mal

Weihnachtsalbum gemacht.

ich bereits im August ein Shooting für

ein paar Tage Zeit habe, wo nichts

Weihnachten, da lief dann die ganze

getan werden muss, außer Zeit mit

Streamst du oder zelebrierst du

Zeit „All I Want for Christmas Is You“

den Lieben zu verbringen.

das dann mit Vinyls?

von Mariah Carey …

Aber nicht alle haben ein gutes

Oh, eine gute Anregung! Von

Dekoriert wird meine Wohnung aber

Verhältnis zur Familie, gerade bei

Mariah habe ich noch gar keine

erst ab dem 1. November, direkt nach

Queers sind die Weihnachtstage auch

Platte. Wäre eine Idee.

Halloween!

oft emotional belastend, weil diese

familienintensive Zeit nicht immer nur

*Interview: Michael Rädel

Wie lange bleibt deine Deko denn

schön ist. Deswegen ist es wichtig, sich

dann?

dann umeinander zu kümmern, sich

www.instagram.com/

So nach Silvester – ich habe das

eine schöne Zeit zu machen!

riccardosimonetti

ja dann schon alles zwei Monate

– beginne ich damit, alles abzude-

Du bist superfit, isst du im Advent

korieren und mich mental auf den

und an den Weihnachtstagen

Sommer einzustellen. (grinst)

trotzdem auch mal Süßes?

„BERLIN B-DAY BABY“ IM

eskalieren, alles geben“, so die

COLUMBIA THEATER

Sängerin schriftlich über „Berlin

Am 30. Dezember, an ihrem

B-Day Baby“ im COLUMBIA Theater

Geburtstag, lädt die Singer-

am Flughafen Tempelhof (U Platz

Songwriter*in und Produzentin

der Luftbrücke). Denn sonst steht

Alexa Feser zu einem ganz

sie anlässlich ihres Wiegenfests

COMMUNITY

besonderen Ereignis ein: ihrem

persönlichen Geburtstagskonzert

„Berlin B-Day Baby“. „Wenn schon

feiern, dann mit euch. Und mit

dem, was ich am meisten liebe:

Songs spielen, mit euch singen,

nicht so gerne im Mittelpunkt:

„Ich habe meinen Geburtstag

eigentlich nie gefeiert“, schreibt

sie dazu. „Zu viel Tamtam, zu viel

Erwartung, zu wenig Ich.“ Los geht

es am 30.12. um 19 Uhr. *rä

FOTO: M. RÄDEL


FOTO: KATHLEEN SPRINGER


6 STADTGESPRÄCH

FOTO: ANATOLY BELOV, SCREENSHOT AUS „SEX,

MEDICATED, ROCK’N’ROLL“, VIDEO (2013), © THE ARTIST

AUSSTELLUNG

Queere ukrainische Kunst im Fokus

Die Ausstellung „A HEART THAT BEATS“

im Schwulen Museum erzählt die vielschichtige

Geschichte der Beziehungen

zwischen queerer Community, Kunst

und Geschichte in der Ukraine in drei

Kapiteln.

Das erste Kapitel beleuchtet queere

Wahlverwandtschaften in der ukrainischen

Geschichte bis zum Jahr 1991. In

dieser Zeit war die LGBTIQ*-Community

weitgehend unsichtbar, queere Kunst

fand kaum öffentliche Anerkennung, und

der Zugang zu queeren Netzwerken war

stark eingeschränkt.

Im zweiten Kapitel geht es um die Jahre

von der ukrainischen Unabhängigkeit

1991 bis 2014. In dieser Phase beginnt sich

eine queere Infrastruktur zu entwickeln.

Künstler*innen brechen gesellschaftliche

Tabus und kämpfen – oft gegen starken

Widerstand konservativer, religiöser und

rechtsextremer Kräfte – für Sichtbarkeit

und kreative Freiheit.

Das dritte Kapitel umfasst die Zeit von der

russischen Annexion der Krim 2014 bis zur

großflächigen Invasion 2022 und reicht

bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt

steht eine neue Generation ukrainischer

Künstler*innen, die trotz Krieg, Zerstörung

und persönlichem Verlust Wege finden,

mit Traumata umzugehen, Erinnerungen

wachzuhalten und queeres Leben in der

Ukraine sichtbar zu machen. *rä

Bis 26. Januar 2026, „A HEART THAT

BEATS – Queere ukrainische Kunst im

Fokus“, Schwules Museum, Lützowstr. 73,

www.schwulesmuseum.de

ABSCHIED

Das SchwuZ schließt!

Ein Stück queere Berliner Geschichte

geht im Herbst zu Ende. Nach fast fünf

Jahrzehnten queerer Klubkultur steht

ein Kapitel Berliner Nachtleben vor dem

Aus: Das SchwuZ in Neukölln schließt

seine Türen.

FOTO: M. RÄDEL

Auf den Social Media teilte das Team des

Klubs mit, dass am 1. November die letzte

Party gefeiert werden soll – als „Abschied,

aber auch als großes Dankeschön“. In

dem Statement heißt es: „Leider müssen

wir euch mitteilen, dass das SchwuZ

schließen wird. (…) Unsere letzte Party

findet am 1. November statt, und wir

möchten sie gemeinsam mit euch

feiern – als das, was sie ist: ein Abschied,

aber auch ein großes Dankeschön. Ein

Dankeschön an euch, die mit so viel

Herzblut, Kreativität und Ausdauer dieses

Abenteuer namens SchwuZ seit 1977

möglich gemacht haben.“

Ein Blick zurück: Das traditionsreiche

SchwuZ gilt als Urgestein des queeren

Berliner Nachtlebens. Seit 1977 sorgen hier

jedes Wochenende DJs und Dragqueens

für volle Tanzflächen. Die Anfänge des

Klubs gehen auf eine Initiative von

Rosa von Praunheim zurück, der dem

damaligen „SchwulenZentrum“ erste

Räumlichkeiten vermittelte. Seitdem

hat der Klub mehrfach den Standort

gewechselt. Seine Blütezeit erlebte das

SchwuZ um die Jahrtausendwende

am Mehringdamm, bevor es 2013 nach

Neukölln umzog.

Der Klub, der in den 1970er-Jahren aus der

Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW)

hervorging, prägte über Jahrzehnte das

kulturelle Leben der Stadt. Zahlreiche

prominente Gäste und Künstler*innen wie

Blondie, Jean Paul Gaultier, Wolfgang Joop,

Erasure oder Rick Astley waren bereits zu

Gast oder traten dort auf.

2017 sah sich das SchwuZ mit Rassismusvorwürfen

konfrontiert, aus denen nach

eigener Aussage „ein konstruktiver und

bereichernder Diskurs mit allen Beteiligten“

entstand. 2020 wurde der Klub dann mit

dem Respektpreis ausgezeichnet. Im

Jahr 2025 musste schließlich Insolvenz

angemeldet werden, nun, im November

2025 ist alles vorbei. Berlin verliert einen

wichtigen Safe Space! Schade, dass das

SchwuZ nicht am Leben gehalten werden

konnte. *rä

www.schwuz.de


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Freiheit leben,

einfach den Moment genießen –

ohne Sorgen im Hinterkopf

HIV

Flexibel im Alltag,

KONSEQUENT GEGEN

RESISTENZEN

Wie robuste HIV-Therapien vor gefährlichen

Medikamenten-Resistenzen schützen, damit sich

Menschen mit HIV weniger Gedanken machen müssen

Die Entstehung

von Resistenzen

1. Ist ausreichend viel

antiretroviraler Wirkstoff

im Körper, ist die

Vermehrung von

HIV UNTER KONTROLLE.

2. Ist weniger Wirkstoff im Körper

(z. B. durch unabsichtliches

Vergessen der Tablette), ist

HIV nicht mehr unter Kontrolle

und kann sich VERMEHREN.

3. Bei dieser Vermehrung kann

es zu Mutationen kommen.

Manche Mutationen können

das Virus resistent gegen einen

Wirkstoff machen. Dadurch

kann die derzeitige Therapie

zukünftig nicht mehr eingesetzt

werden und die Behandlungsoptionen

reduzieren sich.

Das ist das problematische

an RESISTENZEN.

Stark vereinfachte schematische Darstellung

Das Leben kann manchmal chaotisch

sein. Reisen, Feiern oder einfach der

alltägliche Wahnsinn – es gibt immer so

viel zu tun, dass man schnell mal den

Überblick verlieren kann. Für Menschen mit

HIV kommt im Alltag noch die Therapie

hinzu. Dabei ist es wichtig, die Tabletten

regelmäßig und wie vorgeschrieben

einzunehmen. Aber manchmal passiert,

was nicht passieren darf: Eine Tablette wird

vergessen.

Wenn das passiert, sinkt der Wirkstoffspiegel

im Körper, und die Therapie könnte

ihre Wirksamkeit verlieren. Das bedeutet,

dass HI-Viren sich wieder vermehren

können und das Risiko für Resistenzen

steigt. Denn wenn HIV gegen einen

bestimmten Wirkstoff resistent wird, hat

es „gelernt“, diesen zu umgehen – was die

Therapie weniger effektiv machen kann.

KEINE SORGE! Wahrscheinlich nimmst du

deine Medikamente sowieso korrekt ein.

Wenn dich jedoch Bedenken plagen, ob

du bei der Medikamenteneinnahme alles

richtig machst, solltest du dich an den Arzt

oder die Ärztin wenden. Diese können

robuste Therapien und das Konzept der

„Forgiveness“ erläutern – was den Stress

reduzieren kann.

MEHR INFOS

Menschen mit HIV verdienen

Sicherheit und eine Therapie, die

ihnen Rückendeckung gibt, auch

wenn das Leben mal hektisch wird!

Die Initiative #NOCHVIELVOR hat

auf ihrer Website dazu viele nützliche

Informationen zusammengestellt.

www.nochvielvor.de

Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b.

München, info.germany@gilead.com DE-ADM-0045


8 STADTGESPRÄCH

GALA

Gesellschaftliches Engagement,

queere Kultur und gelebte Solidarität

FOTO: BERLINER AIDS-HILFE / O. WALTERSCHEID

Am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag,

lädt die Berliner Aids-Hilfe zur großen

Benefiz-Gala „Künstler gegen Aids“ ins

Stage Theater des Westens ein. Auch

ein Geburtstag wird begangen!

In diesem Jahr feiert #mensch ein

besonderes Jubiläum: 40 Jahre Berliner

Aids-Hilfe! Wir gratulieren von Herzen!

Anlass genug, um gemeinsam mit

Künstler*innen, Unterstützer*innen,

Freund*innen und Partner*innen ein

kraftvolles Zeichen für Solidarität, Vielfalt

und gesellschaftlichen Zusammenhalt

zu setzen. Die Gala „Künstler gegen Aids“

zählt jedes Jahr zu den wichtigsten

Community-Events Berlins und steht

FOTO: SVEN DARMER, RAINER SCHADOW, BRIGITTE DUMMER

auch 2025 wieder unter der Schirmherrschaft

von Klaus Wowereit, Regierender

Bürgermeister a.D., und der Schauspielerin

Judy Winter.

Freuen kann #mensch sich am

1.12. auf einen festlichen Abend mit

beeindruckenden Bühnenmomenten,

prominenten Gästen und einer großen

Portion Herzblut – für den guten Zweck.

Der Erlös des Abends kommt direkt der

Arbeit der Berliner Aids-Hilfe zugute. Wir

wünschen viel Spaß und Erfolg! *rä

www.kuenstlergegenaids.de

JUBILÄUM

40 Jahre Berliner Aids-Hilfe e.V.

Die Berliner Aids-Hilfe e.V. feiert in diesem

Jahr ihr 40-jähriges Bestehen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 setzt

sich die Organisation unermüdlich

dafür ein, Menschen mit HIV und Aids zu

unterstützen, Aufklärung zu fördern und

gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken.

Ihr Einsatz gegen Diskriminierung und

für eine offene, solidarische Gesellschaft

hat Berlin nachhaltig geprägt.

Das Jubiläum wird im Rahmen der

Benefizveranstaltung „Künstler gegen

Aids – Die Gala 2025“ am 1. Dezember

im Stage Theater des Westens gewürdigt.

Ob in der psychosozialen Beratung,

der anonymen Teststelle, in Projekten

für queere Communities, in der aufsuchenden

Arbeit oder der politischen

Interessenvertretung – die Berliner Aids-

Hilfe ist seit vier Jahrzehnten eine feste

Stütze im Gesundheits- und Sozialwesen

der Hauptstadt. Im Mittelpunkt steht

dabei die Menschenwürdigkeit all jener,

deren Lebenswege von HIV betroffen

sind. Die tägliche Arbeit wird von Hauptund

Ehrenamtlichen gleichermaßen

geleistet, die Beratung, Prävention

und Begleitung möglich machen. Die

Jubiläumsfeier bietet Anlass, auf vier

Jahrzehnte Engagement zurückzublicken

und gleichzeitig den Blick nach

vorn zu richten – hin zu einer Zukunft

ohne Stigmatisierung und mit echter

Chancengleichheit für alle Menschen

mit HIV.


ZUGENOMMEN?

Mehr zum

Thema Gewicht

bei HIV

https://go.msd.com/hiv-gewicht

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MSD ist eines der ersten Unternehmen, das sich im Kampf gegen HIV engagiert hat.

Seit fast 40 Jahren machen wir es uns zur Aufgabe Menschen mit HIV ein längeres und

gesünderes Leben zu ermöglichen.

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10 STADTGESPRÄCH

NACHGEFRAGT

JOHANNES HÖFINGER

„Klar, ich hatte einige freizügige Posts …“

Plötzlich war die Community weg. So erging und ergeht es immer wieder Content-

Creator*innen, wenn Facebook oder Instagram plötzlich „den Stecker ziehen“. Der Account ist

wieder da, Fragen bleiben. Wir fragten bei Bauer, Model und Blogger Johannes Höfinger nach.

Dein Instagram-Account war gesperrt,

nun hast du zusätzlich einen neuen.

Warum war er weg?

Leider wurde mein alter Account

gesperrt. Das war ein riesiger Schock

für mich, denn ich hatte mir diese

Community über Jahre aufgebaut – und

fast 24.000 Follower verloren. Viele

Menschen haben mich dort begleitet:

von meinem Alltag am Hof über meine

Reisen bis hin zu meinem Leben in der

Öffentlichkeit. Aber ich habe beschlossen,

nicht aufzugeben, sondern neu zu

starten. Inzwischen sehe ich das Ganze

sogar als Chance: Auf meinem neuen

Account möchte ich noch ehrlicher,

authentischer und persönlicher mit

meiner Community sein.

Kam das Insta-Aus überraschend?

Ja, das kam schon sehr überraschend für

mich. Klar, ich hatte einige freizügige Posts

und Reels – aber meiner Meinung nach

gibt es weitaus „Schlimmeres“ im Internet,

gerade auf Instagram! Noch dazu ist es

für mich völlig unverständlich, dass ich

trotz verifiziertem Account bis heute keine

klare Antwort von Instagram erhalten

habe.

Welche Lehren ziehst du daraus?

Ich werde in Zukunft einfach auf vieles

mehr achten. Es gab wirklich unnötige

Meldungen – zum Beispiel eine Verwarnung

wegen Mobbing für ein Foto, auf

dem ich in Mykonos auf einem Stein sitze.

Völlig unbegründet! Es ist schade, dass

es Menschen gibt, die so etwas melden.

Wie sexy präsentierst du dich jetzt?

Keine Sorge – es bleibt sexy! Vielleicht

nicht mehr so sehr in den Posts, aber

dafür umso mehr in den Storys.

Worauf freust du dich im Herbst?

Ehrlich gesagt freue ich mich nicht

besonders auf den Herbst, weil ich eher

ein Sommermensch bin. Aber es stehen

tolle Veranstaltungen und Urlaube an –

und auf die freue ich mich sehr!

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/johannes_hofing,

www.instagram.com/johannes.hofing,

www.facebook.com/johannes.hofinger


01. DEZEMBER 2025 | STAGE THEATER DES WESTENS

ZUGUNSTEN DER HILFSANGEBOTE DER BERLINER AIDS-HILFE e.V.

SCHIRMHERRSCHAFT JUDY WINTER UND KLAUS WOWEREIT

MODERATION KIM FISHER UND KLAUS WOWEREIT

MIT MAX RAABE | TIM FISCHER | KATHARINE MEHRLING

KATY KARRENBAUER | ANNETT LOUISAN | LAING

WERONIKA FRODYMA & COHEN AITCHISON-DUGAS

MARIANNE ROSENBERG | ENSEMBLE AUS ROMEO & JULIA

NADJA BENAISSA & MARCELLA ROCKEFELLER U.V.M.

AFTER-SHOW-PARTY MIT DJ ADES ZABEL & JACKY OH-WEINHAUS

PIANO-LOUNGE MIT MEGY B & FRIENDS U. A. MIT LINDA JO RIZZO, MARTINA RÜPING,

DUO SCHWARZBLOND, LUKAS NATSCHINSKI, PIERRE SANOUSSI-BLISS U.V.M.

AM PIANO HARRY ERMER

KARTEN 50 € | 75 € | 100 € KARTENTELEFON 030 . 479 974 74 ODER WWW.PAPAGENA.DE

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12 STADTGESPRÄCH

SO/ BERLIN DAS STUE

Carte Blanche x KPM

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) und

das Designhotel SO/ Berlin Das Stue feiern diesen Herbst

eine besondere Liaison von Handwerkskunst und Haute

Cuisine. Im hoteleigenen Restaurant Carte Blanche wird ab

sofort auf der ikonischen KPM-Serie KURLAND serviert – ein

Porzellan-Klassiker von 1790, der in Museen weltweit steht

und jetzt zurück an seinen Ursprung findet: nach Berlin.

Das Besondere in diesem Herbst: eine limitierte Sonderedition,

die exklusiv für Das Stue entstanden ist. Die Kollektion

interpretiert das historische KURLAND-Design neu – jedes

Stück von Hand gefertigt. Serviert werden darauf französische

Klassiker mit zeitgemäßem Twist: Foie Gras Terrine mit

Feigen, butterzartes Entrecôte, aromatische Jus und feine

Gemüsebeilagen. *mk

Carte Blanche im SO/ Berlin Das Stue, Drakestraße 1, 10787

Berlin, so-hotels.com, kpm-berlin.com

MIDTOWN GRILL

New York meets Berlin

Im neu gestalteten Midtown Grill im Berlin Marriott Hotel trifft

amerikanisches Steakhouse-Flair auf Berliner Charakter.

Nach umfassender Renovierung zeigt sich das Restaurant

in neuem Look: Bauhaus-inspiriertes Design, Showküche,

Sharing-Gerichte – und regionale Zutaten wie Fleisch aus

Brandenburg, Wagyu aus Bayern oder Hummer von der

Nordsee. Die Karte kombiniert Klassiker wie Filet Mignon

und Cheesecake mit Neuheiten wie Pistazien-Risotto oder

Süßkartoffel mit Avocado-Püree. Gegart wird im innovativen

X-Oven über Holzkohle, was Steaks und Seafood ein intensives

BBQ-Aroma verleiht. Ob Business Lunch, Sunday Roast oder

Dinner mit Freunden: Der Midtown Grill verbindet New Yorker

Geschmack mit Berliner Seele. Nachhaltig gestaltet – vom

regionalen Einkauf bis zum Food-Waste-Management. *mk

Midtown Grill im Berlin Marriott Hotel, Ebertstraße 3, 10117

Berlin, midtown-grill.de

BEEF GRILL CLUB BY HASIR

Alexander Koppes neue Bühne

Der Berliner Spitzenkoch Alexander Koppe kehrt an den Herd der

Hauptstadt zurück – als neuer Executive Chef im TITANIC Gendarmenmarkt

Berlin. Nach seiner gefeierten Zeit in der Skykitchen, wo

er sich 2014 einen Michelin-Stern erkochte, verleiht er nun dem

Beef Grill Club by Hasir seine unverwechselbare Handschrift.

Der Beef Grill Club gilt längst als Adresse für exklusive Premium-

Cuts, die auf dem 800-Grad-Southbend-Grill in der offenen

Showküche zubereitet werden. Die Herbstkarte zeigt, wohin die

Reise nun unter Koppes Leitung geht – mit Dry Aged Rinderfilet in

Kräuterkruste mit Grillgemüse, Auberginenpüree und Madeira-

Rosmarin-Jus oder Havelzander mit Burgunder-Schalotten,

geröstetem Spitzkohl und Kartoffel-Trüffelcrème. „Ich möchte

den Gästen des Beef Grill Clubs ein Erlebnis bieten, das weit

über gutes Essen hinausgeht – ehrlich, raffiniert und mit klarer

Handschrift“, erklärt Koppe. *mk

Beef Grill Club by Hasir im TITANIC Gendarmenmarkt Berlin,

Französische Str. 30, titanic.com.tr


Tickets

sichern!

HERZKLOPFEN

INKLUSIVE

08. November − 08. März: www.palazzo.org


14 STADTGESPRÄCH

FOTOGRAFIE

Kunst, die mitten ins Herz trifft!

Ringo Sommerfeld machte schon mit

bei „Mein schwules Auge“ und ist regelmäßig

bei prideART dabei. Hier haben

wir ein neues Feature mit ihm.

„Meine Fotografie lebt von der Balance

zwischen Planung und Loslassen.

Auch wenn ich oft mit einer Idee in ein

Shooting starte, lasse ich immer Raum

für Spontanität“, so der Künstler aus

Sachsen über seine Kunst. „Genauso

gerne beginne ich ganz ohne Konzept,

um mich einzig von der Energie des

Ortes und der Person inspirieren zu

lassen – denn oft entstehen gerade in

diesen Momenten die magischsten Bilder“,

fährt der Leipziger fort. „Gleichzeitig

liebe ich es, auf der Straße unterwegs zu

sein, von Fremden inspiriert zu werden

und sie spontan zu fragen, ob sie Lust

auf ein kurzes Shooting haben, um ihnen

ein einzigartiges Bild zu schenken.“ *rä

www.instagram.com/ringo.photography24,

www.facebook.com/ringo.

sommerfeld.1

KALENDER

Der „Schweizer Bauernkalender“

für 2026

Unlängst erschien endlich der

brandneue „Schweizer Bauernkalender“

für das nächste

Jahr. Und er versammelt

einmal mehr eine ganze Reihe

stattlicher Burschen aus der

Landwirtschaft oder mit einem

Bezug dazu.

Wenn Muskelkraft auf Alpenidylle

trifft: Der Schweizer Bauernkalender

ist längst mehr als nur

ein praktisches Jahreswerk für

den Stall oder die Küche. Er hat

sich zu einem echten Hingucker

und Kultobjekt entwickelt, vor

allem in seiner erotischen Männerausgabe.

In kunstvoll inszenierten

Fotos zeigen sich junge

Landwirte und Naturburschen

von ihrer sinnlichen Seite – halb

nackt, aber nie billig. Kraftvoll,

authentisch und verbunden

mit der Natur. Burschen mit

Charakter in einem Kalender mit

Charakter! Die Erotik in diesem

Kalender ist stets stilvoll – verspielt,

augenzwinkernd, aber nie

vulgär. Es geht um das sinnliche

Erleben des Landlebens, um die

Schönheit männlicher Körper,

eingebettet in die malerische

Kulisse der Schweizer Alpen.

Die Fotografien setzen auf

natürliche Lichtstimmungen,

rustikale Requisiten und jede

Menge Charme. Mal rustikal,

mal verträumt, aber immer mit

einem Augenzwinkern.

Der Schweizer Bauernkalender ist

weit mehr als ein Gag oder

ein reines Erotikprodukt. Er ist

ein kreatives Statement für

eine moderne, selbstbewusste

Landbevölkerung und zeigt,

dass auch Mistgabel, Stall und

Scheune Platz für Sinnlichkeit

haben können. Authentisch. Rustikal.

Und ein klasse Geschenk!

*rä

calendaria.ch


STADTGESPRÄCH 15

COMEBACK

Calum Scott ist zurück!

Der queere Musiker ist Coach bei „The

Voice: Comeback Stage by SEAT“ in der

aktuellen Staffel von „The Voice

of Germany“ 2025. Dort gibt er

Talenten eine zweite Chance, die

von den Haupt-Coaches Shirin

David, Smudo & Michi Beck,

Rea Garvey und Nico Santos

nicht gebuzzert wurden. Zudem

erschien sein neues Album

„Avenoir“ am 12. September.

„Ich gebe Talenten eine verdiente

zweite Chance in meinem

Comeback-Stage-Team, wenn

ich bemerke, dass den anderen

#TVOG-Coaches bei ihrem Auftritt

etwas entgangen ist. Wenn ich

etwas in diesen Talenten sehe,

das die anderen Coaches nicht

entdeckt haben, hole ich sie

in #TeamCalum. Zusammen

arbeiten wir dann ihre Stärken so

heraus, dass Shirin, Nico, Michi & Smudo

und Rea es hoffentlich bereuen werden,

sie nicht selbst in ihrem Team zu haben.“

Calum Scotts Musikkarriere begann

2015 mit seinem Auftritt bei „Britain’s

Got Talent“, wo er mit einer

gefühlvollen Interpretation von

Robyns „Dancing on My Own“

begeisterte. Obwohl er in der

Show den sechsten Platz belegte,

legte das den Grundstein für

seinen Durchbruch. 2018 veröffentlichte

der am 12. Oktober 1988

geborene Brite sein Debütalbum

„Only Human“, gefolgt von der

erfolgreichen Zusammenarbeit

mit dem queeren DJ und Produzenten

Felix Jaehn auf der Single

„Love on Myself“ (2019). Mitte

September veröffentlichte er nun

sein drittes Album „Avenoir“. Im

November kommt er auf Tour! *rä

„The Avenoir Tour 2025“ in

Deutschland: 4.11. – Tempodrom

– Berlin, 6.11. – Barclays

Arena – Hamburg, 9.11. – Rudolf Weber

Arena – Oberhausen, 11.11. – Olympiahalle

– München

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16 STADTGESPRÄCH

MALEREI

Gonzalo Orquín – 20 Jahre Kunst

Die grandiosen – auch erotischen

– Gemälde von Gonzalo Orquín

erinnern an die Kunst der Neuen

Sachlichkeit **, die vor allem im

frühen 20. Jahrhundert populär war.

Seine Kunst geht aber einen Schritt

weiter und ist durchaus sexuell

aufgeladen.

Aber nicht nur! Schon seit zwei

Jahrzehnten erfreut der Künstler des

Spanischen Realismus mit seinen

Werken, und das wird nun mit dem

Bildband „20 YEARS OF PAINTING“

(ISBN: 978-87-7620-469-3) gefeiert.

Schriftlich wird über das Buch

Folgendes verraten: Gonzalo Orquíns

Output „dient auch als Plattform

für gesellschaftliche Kommentare

und thematisiert die Rechte von

LGBTIQ*, die Migrationskämpfe

und anhaltendes Kriegsdrama. Die

Sammlung ist ein lebendiges Zeugnis

seiner unermüdlichen Erforschung

von Schönheit, Verletzlichkeit und den

Geschichten, die uns alle verbinden.“

Herausgekommen ist ein ganz wunderbarer

Bildband, der ohne Scham

im Wohnzimmer präsentiert werden

kann und immer wieder genossen

werden sollte. Hervorragende Malerei,

sinnlich, ernst und auch mal verträumt.

Kunst-Eskapismus in seiner

schönsten Form, der dann doch zum

Nachdenken anregt. *rä

www.snap-collective.com, www.

instagram.com/gonzalo_orquin_

painter, www.gonzaloorquin.com

** Eine europäische Kunstströmung zwischen

dem Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) und dem

Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945)

MALEREI

Die Vielfalt queerer

Menschen – Proxodus

Der Künstler Proxodus aus Leipzig verrät uns etwas über

sein aktuelles Kunstprojekt „Studies“. Und warum er nun

ein neues Profil bei Instagram hat.

„Meine Posts auf meinem alten Account wurden zu oft

gemeldet und er wurde letztlich gelöscht. Momentan ein

Trend bei queeren Künstler-Accounts auf Insta“, erklärt

der Kreative gleich zu Beginn des Chats. Und leider hat er

damit recht. Auch Größen wie Nina Queer wurden plötzlich

ihrer Profile beraubt. Aber er lässt sich nicht entmutigen!

„Was immer sehr gut ankam, sind meine Studies.

Dabei erstelle ich Tafelbilder mit Merkmalen, die typisch

sind für bestimmte Typen in der queeren Community.

Alles mit einem zwinkernden Auge zu sehen. Damit will

ich die Vielfalt von queeren Menschen aufzeigen. Ob

Twink, Otter, Bär, Bondage, Drag und mehr. Es werden

noch viele weitere folgen ...“, verrät der queere Sachse.

„Darüber hinaus versuche ich mit meinen anderen Posts

die Brücke zu schlagen zwischen ästhetischen Körpern

und politischen Statements. Ich setze mich für queere

Rechte, Body Positivity und einen offenen Dialog von Kinks

ein.“ Hier haben wir eine Auswahl seiner Bilder für dich. *rä

linktr.ee/proxodus


STADTGESPRÄCH 17

FRIEDRICHSTADTPALAST

Die Welt des Glücks –

„BLINDED by DELIGHT“

Verzaubert vor Glück! Seit Ende September begeistert der

Friedrichstadt-Palast mit der Grand Show „BLINDED by

DELIGHT“. Die opulente Inszenierung mit 500 spektakulären

Kostümen von Stardesigner Jeremy Scott entführt das

Publikum in faszinierende Traumwelten – ein rauschender

Tanz voller Emotionen, der einfach glücklich macht.

Über seine Arbeit verrät der

Designer: „Für BLINDED by

DELIGHT habe ich Kostüme

entworfen, die hoffentlich

eine Tür zu einer Traumwelt

öffnen werden. Mode ist

für mich eine Form des

Eskapismus in eine andere

Welt – ein Ort, an dem man

seine Ängste und Sorgen

zumindest für die Dauer der

Show vergessen kann! Ich

möchte das Publikum einladen,

diesen magischen Ort

während der Vorstellung mit

mir zu teilen. Meine Entwürfe

sind voller Träume, Inspiration

und ganz viel Liebe, die

hoffentlich die Fantasien der

Gäste beflügeln, erfreuen

und verzaubern werden.“

Die Handlung: Wie würde es

sich anfühlen, in einer Welt

voller Glück zu erwachen?

Als Luci die Augen öffnet,

findet sie sich inmitten

ihrer schönsten, bislang

unerfüllten Träume wieder.

Die Pracht dieser Traumwelt

raubt den Atem, während

ihr früheres Leben in weite

Ferne rückt. Jeder neue

Raum, den sie betritt, entfaltet

sich wie eine Symphonie

grenzenloser Möglichkeiten.

*rä

www.palast.berlin.


18 STADTGESPRÄCH

FOTO: M. RÄDEL

WELLNESS

Moose und Moorpflanzen – Serum für die Haut

Wir haben für dich das „Humic Serum“

von Trawenmoor getestet. So soll es

gehen: Einfach nach der Gesichtsreinigung

auftragen und wirken lassen. Und

ja, so einfach war es – und so angenehm

auch!

Die Inhaltsstoffe sind unter anderem

Mooszell-Extrakt, Moorpflanzen-Trio,

Birkenpilz, Sonnentau, Lindenblütenwasser,

Schmetterlingsflieder, Moosbeere,

Zinnkraut, Hyaluronsäure, Arnika, Beinwell,

Augentrost und Mäusedorn. „Die Kombination

hochwirksamer, biozertifizierter

Naturstoffe reduziert oxidativen Stress,

steigert das Feuchtigkeitsniveau in der

Haut, unterstützt die Regeneration, wirkt

chronischen Entzündungen effektiv

entgegen und hält die Zellaktivität auf

einem optimalen, konstanten Level. Das

rgebnis: Die Haut bleibt jung und schön

auf natürliche Art und Weise“, so das

Kosmetikunternehmen aus Siegsdorf in

Bayern.

99,99 % des Gesamtprodukts seien

natürlichen Ursprungs, hergestellt wurde

es auch aus Bio-Rohstoffen und auch

mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem

Anbau. Wir waren – sind – sehr

zufrieden mit dem „Humic Serum“ und

können es nur empfehlen. Es ist extrem

leicht zu verwenden, es klebt nicht,

#mensch glänzt nicht eingefettet und

fühlt sich frisch und gepflegt. *rä

trawenmoor.com

SPASS

„MILF CHRISTMAS“ – ein wilder Ritt

Im Oktober veröffentlichte Dragqueen

Nina Queer ihr erstes Weihnachtsalbum

mit dem provokanten Titel: „MILF

CHRISTMAS“. La Queer zeichnet für das

gesamte Werk selbst verantwortlich –

sie hat „MILF CHRISTMAS“ komponiert,

getextet und produziert. Bei vier der

insgesamt 13 Lieder übernimmt sie

auch den Gesang. Doch selbst bei den

Titeln, die von anderen interpretiert

werden, bleibt ihre kreative Handschrift

klar erkennbar – teils sogar noch

deutlicher als bei ihren eigenen

Gesangsbeiträgen. Musikalisch sei das

Album eine „spannende Reise durch

rund 40 Jahre Musikgeschichte – von

klassischen Pop-Elementen bis hin zu

überraschend unkonventionellen Stilbrüchen“.

Und wer Nina kennt, der / die

weiß, was das heißt ... Dabei entsteht

ein eigenwilliger, origineller Mix, der

bewusst mit Erwartungen spielt: mal

feierlich, mal derb, mal verstörend –

aber stets atmosphärisch. Trotz seines

spaßigen Charakters handelt es sich

um ein durchdachtes Konzeptalbum.

Wie Nina Queer betont, ist „MILF CHRIST-

MAS“ für sie „das erste bewusst provokante

Weihnachtsalbum der Welt“. Ein

Geschenk nur für Erwachsene! *rä

ninaqueer.com

Savignyplatz 07-08 | 10623 Berlin

030-318.64.711 | www.habitare.de

Mo. bis Fr. 10 - 19 Uhr | Sa. 10 - 18 Uhr

AUSZIEHTISCH #26

Tisch aus massivem Eichenholz. Durch drei

innenliegende, furnierte Einlegeplatten à 51 cm

von 155 bis zu 308 cm verlängerbar. Bietet für

sechs bis zu zwölf Personen Platz.

In verschiedenen Materialkombinationen so z.B.

auch mit Nanolaminat beschichtet bestellbar.

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*Abholpreise ohne Dekoration


STADTGESPRÄCH 19

TIPP

Wie Man(n) gut duftet

Längst ist klar: Männerdüfte funktionieren nicht

(mehr) über starre Rollenklischees, sondern über

Persönlichkeit. Es darf vielfältiger sein als nur „herb“

und „sportlich“ – entscheidend ist, welche Stimmung

ein Duft unterstreicht. Hier setzen die Mustang SIGNA-

TURE Düfte an – drei markante Notenwelten, jede mit

eigenem Charakter, alle elegant im ikonischen Flakon.

Es gibt „Blue“ – frisch und dynamisch, perfekt für

den Alltag, „Amber“ – warm und sinnlich, für Abende,

in denen Nähe zählt, und „Black“ – eher würzig

und ausdrucksstark, für Situationen, in denen man

besonderen Eindruck hinterlassen möchte. Alle drei

sind stilvoll verpackt, machen sich gut im Badezimmer

und noch besser unterm Weihnachtsbaum. *mk

Advertorial

WELLNESS

Gesundheit schenken - das schönste Weihnachtsgeschenk

Es gibt kaum etwas Wertvolleres, als

Gesundheit. Und kaum ein Geschenk,

das so persönlich und nachhaltig wirkt

wie eine Auszeit für Körper, Geist und

Seele.

Mit einem Gutschein für die Saarow-

Therme schenken Sie nicht nur ein

Erlebnis – Sie schenken Wohlgefühl,

Regeneration und neue Energie. Ob

entspannter Thermentag, wohltuende

Massage, regenerierendes Floating oder

gesundheitsfördernde Anwendung – der

oder die Beschenkte entscheidet selbst,

was dem Körper guttut.

Zur Leistungssteigerung und Linderung

von Schmerzen bieten wir ein umfangreiches

Angebot an physiotherapeutische

Leistungen sowie alternative

Heilmethoden an. Unser Ziel, die Beweglichkeit

zu optimieren, Schmerzen und

Beschwerden zu lindern und dadurch

FOTO: © DURCH DIE STADT GMBH

Lebensqualität und Lebensfreude im

Alltag zu steigern. Warum nicht Vitalität

und Wohlbefinden mit einem Gutschein

schenken und Ihren Liebsten zu helfen,

den Körper von Ballast zu befreien und

neue Kraft für Alltagsherausforderungen

zu finden.

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und verschenken Sie Gesundheit zu

Weihnachten. Die Gutscheine der

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Am Kurpark 1, 15526 Bad Saarow,

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Mit Nanolaminat belegte Tischplatte, die von 123 cm

auf 149 cm vergrößert werden kann. Dann bietet der

Tisch Platz für neun Stühle anstelle von sechs.

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W O H N E N + W O H N E N G M B H


20 STADTGESPRÄCH

AUTO

Advertorial

Vollelektrische Fahrkultur

DER NEUE LEXUS RZ

Mit dem Vollhybridantrieb hat Lexus vor 20 Jahren die Elektrifizierung des Premium-Segments

angestoßen, jetzt drückt die japanische Luxusmarke der Fahrzeugklasse erneut ihren Stempel

auf: Der neue Lexus RZ verbindet auf eindrucksvolle Weise die markentypische Fahrkultur mit

den Vorzügen der Elektromobilität.

Fahrqualität, Fahrvergnügen und

Umwelteffizienz in Einklang zu bringen, ist

seit jeher ein Antrieb der Marke Lexus –

seit ihrer Gründung im Jahr 1989 und erst

recht seit der Einführung des RX 400h im

Jahr 2005, dem ersten Hybridfahrzeug

im globalen Premiumsegment. Mit

einer breitgefächerten Palette elektrifizierter

Antriebstechnologien, darunter

batterieelektrische, Hybrid- und Plug-in-

Hybrid-Fahrzeuge, will Lexus immer eine

passende Lösung anbieten, egal welche

Infrastruktur die Kunden vor Ort vorfinden

oder wie sie ihr Fahrzeug im Alltag nutzen.

Mit dem RZ hat Lexus ein neues Kapitel

dieser Strategie aufgeschlagen: Das

stylische SUV war bei seiner Einführung

2023 das erste Modell der Marke, das auf

einer neuen, exklusiv für Elektrofahrzeuge

entwickelten Plattform

basiert – mit entsprechenden

Vorzügen bei Platzangebot

und Fahrverhalten. Zum

Modelljahr 2025 präsentiert

sich der RZ nun umfassend

weiterentwickelt und nochmals

verbessert.

Besonderes Augenmerk wurde

auf das Fahrgefühl gelegt,

das so nur Lexus bieten kann:

die Lexus Driving Signature.

Gemeint ist ein Fahrerlebnis

voller Komfort, Kontrolle und

Vertrauen, zu dem eine Vielzahl von

Einzelmaßnahmen beitragen: etwa

Verstärkungen für eine höhere Steifigkeit

und Modifikationen am Fahrwerk. Maßgeblichen

Einfluss haben darüber hinaus

die tief in der Struktur platzierte Batterie

und eines der zentralen Highlights zum

neuen Modelljahr: das Lexus Steerby-Wire-System,

das im RZ zum ersten

Mal überhaupt zum Einsatz kommt. Das

Lenksystem, das mit elektronischen

Signalen anstelle einer mechanischen

Verbindung arbeitet, sorgt für eine

sanfte, einfache und intuitive Steuerung,

insbesondere auf kurvenreichen Straßen.

In der Summe verbessern die Neuerungen

Dynamik, Präzision und Komfort

– Eigenschaften, die man künftig auch

noch länger am Stück genießen kann.

Denn die Reichweite pro Batterieladung

steigt im Zuge der Modellüberarbeitung

um bis zu 100 Kilometer. Gleichzeitig

reduzieren sich die Ladezeiten dank

einer neuen Vorkonditionierung, die die

Batterie vor dem Ladevorgang auf die

optimale Temperatur bringt, und eines

22-kW-Onboard-Ladegeräts für flottes

Wechselstromladen.

Den dynamischen Charakter des RZ

treibt die neue Performance-orientierte

F SPORT Version auf die Spitze. Der 408

PS starke RZ 550e verfügt nicht nur über

Allradantrieb und die blitzschnell agierende

DIRECT4 Allradsteuerung, sondern

ist auch mit dem neuen Lexus Interactive

Manual Drive ausgerüstet: Das elektronische

System ermöglicht simulierte

manuelle Schaltvorgänge – inklusive

Gaspedal-Feedback und

akustischer Rückmeldung

– und bietet damit ein noch

aktiveres vollelektrisches

Fahrerlebnis.

LEXUS FORUM BERLIN,

M.C.F. Motor Company

Fahrzeugvertriebsgesellschaft

mbH,

Ollenhauerstr. 9-13,

13403 Berlin,

Tel. : 030 498808 7000,

www. lexusforum-berlin.de


Wohnen / Design 21

TIPP

Musik nicht nur hören,

sondern erleben

Advertorial

In Berlin Charlottenburg gibt

es ein Geschäft, in dem man

nicht nur als Käufer gern gesehen

ist, sondern auch als Erlebnissuchender

auf der Suche

nach bewegender Musik.

Du möchtest erleben, was das

Faszinierende an der Musik von

Ton Steine Scherben war (und

ist)? ‚Halt dich an deiner Liebe

fest…!‘ Du willst erleben, wie

Leonard Bernstein ein Orchester

zur Perfektion zusammenführen

konnte? Möchtest du Bob Dylan

verstehen oder Jimi Hendrix

live-haftig hören? Willst du

verstehen, warum Italiener ihren

Fabrizio de Andre lieben? Du

kennst Robbie Robertson nicht?

Du möchtest Musik besser

verstehen, möchtest dich vom

Klang verzaubern lassen? Dann

komm zu ‚Max Schlundt – Kultur

Technik‘ im LIVING Berlin. Du bist

herzlich willkommen und vielleicht

findest du sogar das, was

den Luxus des Musikerlebens

für dich zuhause Wirklichkeit

werden lässt!

maxschlundt.de

MÖBEL

Erstklassige Wohnkultur im Rolf Benz Haus

Das Rolf Benz Haus ist seit 1999 ein fester Bestandteil des Designcenters LIVING BERLIN und begeistert

seine Kunden mit Leidenschaft, Kreativität und innenarchitektonischem Know-How.

Advertorial

Neben hochwertigen Marken wie

Interlübke, Schramm und Kettnaker

findet man natürlich auch die Hausmarke

ROLF BENZ, die seit Jahrzehnten

außergewöhnlich gute Qualität „Made

in Germany“ liefert. Der Anspruch,

langlebige Produkte zu schaffen, war

hier schon immer selbstverständlich

und passt damit perfekt in die heutige

Zeit und den wachsenden Wunsch nach

Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund

ist auch das zeitlose ROLF BENZ Design

ein entscheidender Erfolgsaspekt.

Nicht zu vergessen ist die erstklassige

Funktionalität. Dabei sind Sofas von ROLF

BENZ niemals „Sitzmaschinen“, sondern

immer zeitlos elegant.

Das Sortiment bietet eine riesige

Produkt-auswahl für unterschiedlichste

Wohnstile: loungige Wohnlandschaften

zum Relaxen, kubische Sofa-Klassiker,

flexible Multifunktionsmöbel – sowie

Stühle, Esstische, Betten und Accessoires.

Der moderne und klare Wohnstil von

ROLF BENZ orientiert sich an den Kundenbedürfnissen

und berücksichtigt aktuelle

Wohntrends, ohne die klar erkennbare

Handschrift zu verlieren.

Die Loft-Architektur im ROLF BENZ

HAUS schafft die perfekte Szenerie für

die Polstermöbel, Tische, Stühle und

Teppiche der ROLF BENZ-Wohnwelten. Die

eingespielten Experten um Alexandros

Chomatopoulos realisieren einzelne

Räume, Wohnungen und Häuser, aber

auch ganze Objekte und freuen sich auf

Ihren Besuch.

ROLF BENZ MERA

Das Einzel- oder Anreihsofa Rolf Benz

MERA ist Liebe auf den ersten Blick – und

auf den zweiten auch, denn hinter dem

zierlichen Erscheinungsbild versteckt sich

maximale Funktionalität. Damit verspricht

das Sofa höchste Individualität, sowohl in

Sachen Design als auch beim Komfort.

STOFF-VORTEIL

Sichern Sie sich Ihren Preisvorteil bei Rolf

Benz MERA und wählen Sie aus über 200

Stoffen der Rolf Benz Stoffkollektion Ihren

favorisierten Stoffbezug aus. Nur bis zum

31.03.2026 zum Preis des günstigsten

Stoffes.

Rolf Benz Haus Berlin im

LIVING BERLIN, Kantstraße 17,

www.rolf-benz-haus-berlin.de


22 TERMINE

TERMINE

NOVEMBER

Alle Termine auf

männer.media/termine

Szene

DO 6.11.

20:00 Segunda Casa, Blf -

Beer & Gear, Stammtisch

für Member

und Interessierte,

Eisenacherstr. 3

FR 7.11.

11:00 Brunos Store Berlin

Schöneberg, BLACK-

WEEKEND Shopping

Special, bis 20 Uhr,

Maaßenstr. 14

SA 8.11.

11:00 Brunos Store Berlin

Schöneberg, BLACK-

WEEKEND Shopping

Special, bis 20 Uhr,

Maaßenstr. 14

13:00 TYSK Berlin, Cold

bear & Hot Leather,

bis 17 Uhr, Eisenacherstr.

101

19:00 Sissy, The Leatherdinner,

Info und

Reservierung unter

www.male.space,

Motzstrasse 38

SO 9.11.

12:00 Segunda Casa,

LEDERLUST - Leder &

Fetish Flohmarkt, Bis

17 Uhr, Eisenacherstr. 3

DI 11.11.

17:30 Der Boiler, Schaumparty,

bis 21 Uhr wir

der Duschbereich

der Dampfsauna mit

fluffigem Schaum

geflutet, Mehringdamm

34

MI 12.11.

18:30 Sonntags-Club e.V.,

Linke.Queer, Greifenhagener

Straße 28

DO 27.11.

18:00 Deutscher Bundestag,

Das Ende des

Kampfes gegen Aids?

Linke Perspektiven für

Globale Gesundheit,

2025 setzten die USA

ihre Finanzierung globaler

Gesundheitsprogramme

aus. Die

Bundesregierung

plant weitere Kürzungen

beim Kampf

gegen Aids. Die Linke

lädt zur Diskussion

mit Betroffenen über

Gegenstrategien.

Infos & Anmeldung:

www.dielinkebt.de/

service/termine/,

Platz der Republik 1

SO 30.11.

16:00 Das Hoven, Advents

Café, & Weihnachtsbaum

Schmücken

gemeinsam mit dem

Das Hoven Team,

bringt Ornamente

und Schmuck mit,

Pflügerstraße 19

Kultur

SA 1.11.

18:00 Buchhandlung Eisenherz,

Vernissage:

Menno van der Meulen:

MY PERVERTED

LEGACY, bis 20 Uhr,

Motzstr. 23

18:30 Colosseum Berlin,

Musik von Sting &

Sade bei Kerzenlicht,

Klassische Musik

trifft Pop Konzert,

Gleimstraße 33

19:30 Renaissance

Theater, Oleanna

von David Mamet,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, The

Cast: VIVA! 400

Jahre Oper in 90

Minuten, Opernshow,

Mehringdamm 34

20:00 Forum Factory,

Trash Deluxe - Sinners

Deluxe, Queere

Burlesque Open Stage

Show. Einlass ab

19 Uhr. Anschließend

After-Show-Party,

Besselstraße 13-14

20:00 Neuköllner Oper,

1000 Airplanes on

the Roof, Karl-Marx-

Str. 131 – 133

20:00 Theater am Frankfurter

Tor, Macbeth,

von Shakespeare

/ von Duftel mit

mit Johanna Marie

Bourgeois und Tibor

Locher, Karl-Marx-

Allee 133

21:00 Rauschgold, Kaiser

& Plain: Nichts wie

früher – nur besser,

Tickets: rauschgold.

berlin, Mehringdamm

62

SO 2.11.

10:30 Das Hoven, Drag

Brunch, Drag Show

mit Keay und Harpy

Fatale, 2 Showblöcke

um 11 Uhr & 14 Uhr,

Pflügerstraße 19

13:30 Museum für Kommunikation

Berlin,

Führung: APROPOS

SEXNews“, Leipziger

Straße 16

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

MO 3.11.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Atrin Madani: Welcome

To My World,

Am Flügel: Paul

Hankinson, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: Wer stiehlt

mir die Improshow?,

Mehringdamm 34

DI 4.11.

19:00 Wabe, Pierre

Sanoussi-Bliss:

Den Rest hab ich

verdrängt, Danzigerstr.

101

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik, Zeitgenössisches

Konzert,

Mehringdamm 34

20:00 Neuköllner Oper,

1000 Airplanes on

the Roof, Karl-Marx-

Str. 131 – 133

MI 5.11.

20:00 AHA, AHAoke,

Queer Karaoke

Night – Come And

Sing! Einlass ab 19

Uhr, Monumentenstraße

13

20:00 BKA Theater, Pink

Grimm: The sleeping

Beauties, Märchen-

Theater-Show,

Mehringdamm 34

DO 6.11.

20:00 BKA Theater, Pink

Grimm: The sleeping

Beauties, Märchen-

Theater-Show,

Mehringdamm 34

20:00 Neuköllner Oper,

1000 Airplanes on

the Roof, Karl-Marx-

Str. 131 – 133

FR 7.11.

19:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

20:00 BKA Theater,

Rachel Intervention:

Rachel hat

Talent, Drag-Show &

Comedy, Mehringdamm

34

20:00 Theater am Frankfurter

Tor, Musik war

meine erste Liebe

- Eine Hommage

an Udo Jürgens, mit

Heidrun von Goessel

und Eric Paisley, Karl-

Marx-Allee 133

SA 8.11.

10:00 Buchhandlung

Eisenherz, Ausstellung:

Menno van

der Meulen: MY

PERVERTED LEGACY,

bis zum Monatsende,

während der

Ladenöffnungszeiten.,

Motzstr. 23

18:00 Chamäleon, Wolf

by C!RCA, weitere

Vorstellung um 21:30

Uhr, Rosenthaler

Straße 40

18:00 Renaissance

Theater, Oleanna

von David Mamet,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, Rachel

Intervention: Rachel

hat Talent, Drag-

Show & Comedy,

Mehringdamm 34

20:00 Deutsches Theater,

Die drei Leben der

Hannah Arendt,

nach der Graphic

Novel von Ken

Krimstein aus dem

Englischen von

Hanns Zischler, Schumannstr.

13a

20:00 Neuköllner Oper,

1000 Airplanes on the

Roof, Karl-Marx-Str.

131 – 133

20:00 Theater am

Frankfurter Tor, Für

mich soll’s rote Rosen

regnen, Musikalische

Show über Hildegard

Knef, Karl-Marx-

Allee 133

20:00 Tipi, Maren Kroymann

& Band: In

my Sixties, Große

Querallee

SO 9.11.

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

19:00 BKA Theater, Rachel

Intervention: Rachel

hat Talent, Drag-

Show & Comedy,

Mehringdamm 34

MO 10.11.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

The Happy Disharmonists:

40 JAHRE! –

The Happy BIRTHDAY

Disharmonists,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

DI 11.11.

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik, Zeitgenössisches

Konzert,

Mehringdamm 34

20:00 Theater am

Frankfurter Tor, Für

mich soll’s rote Rosen

regnen, Musikalische

Show über Hildegard

Knef, Karl-Marx-

Allee 133

20:00 Tipi, The Capital

Dance Orchestra:

Berlin, Du coole Sau!,

feat. Sharon Brauner

& Meta Hüper/Susi

Wiemer. Mit Ralph

Morgenstern oder

Ades Zabel, Große

Querallee

13.—16.11.

DESIGN

HANDWERK

KUNST

IM KÜHLHAUS

BERLIN

ZEUGHAUSMESSE.DE

MI 12.11.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Sven Ratzke & Band:

We could be heroes,

Schaperstraße 24

DO 13.11.

14:00 Kühlhaus Berlin,

Zeughausmesse für

Kunst und Design

2025, Künstler und

Designer präsentieren

und verkaufen

bei der Zeughausmesse

Arbeiten aus

ihren Werkstätten

und Ateliers, Luckenwalder

Straße 3

18:00 Theater am Frankfurter

Tor, Für mich

soll’s rote Rosen

regnen, Musikalische

Show über Hildegard

Knef, Karl-Marx-

Allee 133

19:30 Deutsches Theater,

Die Insel der Perversen,

Ein deutsches

Singspiel von Rosa

von Praunheim. Regie:

Heiner Bomhard,

Schumannstr. 13a

20:00 BKA Theater, Elke

Winter: ALLEINE DAS

JETZT!, Mehringdamm

34

20:00 Tipi, The Capital

Dance Orchestra:

Berlin, Du coole Sau!,

feat. Sharon Brauner

& Meta Hüper/Susi

Wiemer. Mit Ralph

Morgenstern oder

Ades Zabel, Große

Querallee

FR 14.11.

17:00 Tipsy Bear, St. Rip-

It-Off: Queer Neo-

Burlesque, Show at

19:30, DJ from 22:00,

Eberswalder Str. 21

19:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Carmen darf nicht

platzen, (Komödie

am Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Sven Ratzke & Band:

We could be heroes,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater,

Intervention Berlin:

Rachel Intervention &

Friends, Drag Variety

Show, Mehringdamm

34

SA 15.11.

10:00 Buchhandlung

Eisenherz, Ausstellung:

Menno van

der Meulen: MY

PERVERTED LEGACY,

bis zum Monatsende,

während der Ladenöffnungszeiten.,

Motzstr. 23

20:00 BKA Theater,

Henning Schmidtke:

Es ist nicht alles

so scheiße, wie du

denkst!, Mehringdamm

34

20:00 Theater am

Frankfurter Tor,

Für mich soll’s rote

Rosen regnen,

Musikalische Show

über Hildegard Knef,

Karl-Marx-Allee 133

20:00 Tipi, The Capital

Dance Orchestra:

Berlin, Du coole Sau!,

feat. Sharon Brauner

& Meta Hüper/Susi

Wiemer. Mit Ralph

Morgenstern oder

Ades Zabel, Große

Querallee

SO 16.11.

13:30 Museum für Kommunikation

Berlin,

Führung: APROPOS

SEXNews“, Leipziger

Straße 16

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

16:00 Das Hoven,

Drag Story Hour,

Kinderbuch-Lesung

mit Antina Christ,

Pflügerstraße 19

18:00 Komische Oper

im Schiller Theater,

Wunderkammer,

Staatsballett Berlin,

Bismarckstr. 110

19:30 Tipsy Bear, König,

Drag King Show.

Show at 19:30 Uhr,

Eberswalder Str. 21

20:00 BKA Theater,

Die große BKA

Spendengala, u.a.

mit Die Ades Zabel

Company, Chaos

Royal, Sigrid Grajek,

Rachel Intervention,

Der Tod, Jan der

Märchenzauberer,

Mehringdamm 34

20:00 Schlosspark

Theater, Gregor Gysi

& Peter-Michael

Diestel: Zwein unbelehrbare

reden

über Deutschland,

Schlossstr. 48

MO 17.11.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Irmgard Knef: Noch

da! 100 Jahr, blondes

Haar, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

21:30 Babylon Kreuzberg,

MonGay: High Tide,

OmU, Dresdener

Straße 126

DI 18.11.


TERMINE 23

Casual Concerts

Casual Concert

Ives ›A Symphony: New England Holidays‹

Ingo Metzmacher Dirigent und Moderator

Olicía Live Act

dso-berlin.de @dsoberlin

18:30 Das Hoven, Bingo

Salon, mit Edeltraut

P. und Kaey, Pflügerstraße

19

19:30 Deutsches Theater,

Die Insel der Perversen,

Ein deutsches

Singspiel von Rosa

von Praunheim. Regie:

Heiner Bomhard,

Schumannstr. 13a

20:00 Berghain, Pa Salieu,

deed0t LIVE, Pa

Salieu LIVE, Am Wriezener

Bahnhof

20:00 Theater am Frankfurter

Tor, Miss Daisy

und ihr Chauffeur,

mit Ute Lubosch,

Matthias Freihof und

Pierre Sanoussi-

Bliss, Karl-Marx-Allee

133

MI 19.11.

19:30 Showbühne, Die

Melli & Mataina

Show „Voll auf die

Nüsse“, Drag Queen

Comedy, Köthener

Straße 44

20:00 Buchhandlung

Eisenherz, Queeres

literarisches

Quartett 2.0, mit

Paul Schulz, Tatjana

Berlin. Als Gäste:

Maren Kroymann

& Matthias Frings,

Motzstr. 23

20:15 Kino Union, Queerfilmnacht:

Sauna,

Dänemarkt 2025,

OmU, Bölschestraße

69

20:30 Hackesche Höfe

Kino, Cabaret Total,

Eröffnung Seret Film

Festival, Rosenthalerstr.

40

DO 20.11.

18:00 theKnast, Burlesque

& Kink Comedy by

L‘aDios, Verführung,

Sinnlichkeit,

Dominanz & Comedy

- anregende

Burlesque-Performances

auf der

Bühne - begleitet

von betörenden

Cocktails. Tickets:

www.kinkyevents.

berlin, Söhtstraße 7

19:00 SchwuZ, Trinity

Music: MECHATOK,

Rollbergstraße 26

19:30 Renaissance

Theater, Nebenan,

Knesebeckstr. 100

FR 21.11.

20:00 Philharmonie Berlin,

Casual Concert

with Ingo Metzmacher,

Charles Ives

– A Symphony: New

England Holidays,

Olicía - Live Act,

Deutsches Symphonie-Orchester

Berlin,

Im Anschluss Casual

Concert Lounge

mit Live Act und

DJ Herbert-von-

Karajan-Straße 1

19:30 Deutsches Theater,

Das Weisse Buch,

nach der gleichnamigen

Biografie von

Rafael Horzon. Regie

Jan Jordan, Schumannstr.

13a

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Gayle Tufts: Please

Don‘t Stop the Music,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Matthias

Egersdörfer:

langsam, Mehringdamm

34

SA 22.11.

10:00 Buchhandlung Eisenherz,

Ausstellung:

Menno van der Meulen:

MY PERVERTED

LEGACY, bis zum Monatsende,

während

der Ladenöffnungszeiten.,

Motzstr. 23

18:00 Renaissance

Theater, Nebenan,

Knesebeckstr. 100

19:00 SchwuZ, Trinity

Music: Fcukers, Rollbergstraße

26

19:30 Deutsche Oper, Minus

16, Staatsballetts

Berlin, Bismarckstr.

35

20:00 Berghain Kantine,

Anthony Hüseyin

represents COMMU-

NITY IMMUNITY, Anthony

Hüseyin LIVE,

Emrah Gökmen LIVE,

Heschek Beschek

LIVE, Hassandra, Am

Wriezener Bhf

20:00 BKA Theater, Stefan

Danziger: MITTEL UND

WEGE, Mehringdamm

34

20:00 Theater am Frankfurter

Tor, Miss Daisy

und ihr Chauffeur,

mit Ute Lubosch,

Matthias Freihof und

Pierre Sanoussi-Bliss,

Karl-Marx-Allee 133

20:00 Tipi, The Capital

Dance Orchestra:

Berlin, Du coole Sau!,

feat. Sharon Brauner

& Meta Hüper/Susi

Wiemer. Mit Ralph

Morgenstern oder

Ades Zabel, Große

Querallee

21:15 Fotografiska Berlin,

Hadag Nachash -

Abschlusskonzert,

Oranienburger

Str. 54

SO 23.11.

11:00 Renaissance Theater,

Der geschenkte

Gaul - 99 Jahre

Hildegard Knef, Texte

von Hildegard Knef

gelesen von Adelheid

Kleineidam,

Knesebeckstr. 100

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EINE BARAUSZAHLUNG AUF DIE RABATTSUMME IST NICHT MÖGLICH


24 TERMINE

13:30 Museum für Kommunikation

Berlin,

Führung: APROPOS

SEXNews“, Leipziger

Straße 16

15:00 BKA Theater,

Jacky-Oh Weinhaus

& Diskojutta: Die

Moderne Hausfrau,

Mehringdamm 34

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

18:00 Komische Oper im

Schiller Theater, La

Cage aux Folles, Jerry

Herman, Harvey Fierstein,

Bismarckstr. 110

18:15 Kino Casablanca,

Queerfilmnacht:

Sauna, Dänemark

2025, OmU, Friedenstraße

12

MO 24.11.

18:00 Theater am

Frankfurter Tor,

MEGY Christmas,

Die glamouröse

Weihnachts-Show

mit Travestie-Star

MEGY B., Karl-Marx-

Allee 133

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Sebastian Krämer:

Liebeslieder an Deine

Tante, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: Impro à la

carte, Mehringdamm

34

21:30 Babylon Kreuzberg,

MonGay Preview:

Satanische Sau,

Dresdener Straße 126

DI 25.11.

19:00 Das Hoven, Drag

Dinner, Drag Show

mit Nikita Vegaz,

Pflügerstraße 19

19:30 Renaissance

Theater, Ewig Jung,

Knesebeckstr. 100

20:00 Chamäleon, Wolf by

C!RCA, Rosenthaler

Straße 40

20:00 KLICK Kino, Queer

Media Society:

Westler, BRD 1985.

Jubiläumsvorführung

mit Regisseur

Wieland Speck und

Gästen, Windscheidstraße

19

20:00 Theater am Frankfurter

Tor, Miss Daisy

und ihr Chauffeur,

mit Ute Lubosch,

Matthias Freihof und

Pierre Sanoussi-Bliss,

Karl-Marx-Allee 133

MI 26.11.

19:30 Showbühne, Die Melli

& Mataina Show „Voll

auf die Nüsse“, Drag

Queen Comedy,

Köthener Straße 44

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

DO 27.11.

19:00 fire of love, Queerfilm-Abend:

LasVegas,

in Anwesenheit

des Regisseurs Kolja

Malik. Eintritt frei!,

Degnerstraße 9b

20:00 AHA, AHAoke, Queer

Karaoke Night –

Come And Sing!

Einlass ab 19 Uhr, Monumentenstraße

13

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:00 Chamäleon, Wolf by

C!RCA, Rosenthaler

Straße 40

20:00 Neuköllner Oper,

Crime of Passion,

Karl-Marx-Str. 131 – 133

20:00 Theater am Frankfurter

Tor, Miss Daisy

und ihr Chauffeur,

mit Ute Lubosch,

Matthias Freihof und

Pierre Sanoussi-Bliss,

Karl-Marx-Allee 133

NUR

14

AUCH MOBIL

Cent/ Min.

20:00 Ufa-Fabrik, Prunk

& Prosa, Leseshow,

Viktoriastraße 10

FR 28.11.

19:00 SchwuZ, Queer Slam

Berlin, Rollbergstraße

26

19:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

20:00 Ballhaus Ost, Richard

Wagner – The

Drag Queen!, Shlomi

Moto Wagner and

the House of Mazeltov,

Pappelallee 15

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Gayle Tufts: Please

Don‘t Stop the Music,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:00 Theater am

Frankfurter Tor,

Weihnachten

kommt... eher als du

denkst, Weihnachtsprogramm

mit Pierre

Sanoussi-Bliss, Karl-

Marx-Allee 133

LERNE HEISSE

MÄNNER KENNEN

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GAYBOYS

LIVE AM

TELEFON

RUF AN!

SA 29.11.

10:00 Leo Spik, Auktion 696,

Vorbesichtigung,

Kurfürstendamm 66

19:30 Renaissance

Theater, Nebenan,

Knesebeckstr. 100

20:00 Ballhaus Ost, Richard

Wagner – The

Drag Queen!, Shlomi

Moto Wagner and

the House of Mazeltov,

Pappelallee 15

20:30 Zum Schmutzigen

Hobby, Christmas

- Baby, one more

Time!, Weihnachtsshow

mit Marcella

Midnight , Brigitte

Skrothum, Olga

Wodka, Fitim Qenaj &

Ludwig Uebe, Revaler

Straße 99

SO 30.11.

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

18:00 Das Hoven, Konzert

Strawberry KaeyK,

Pflügerstraße 19

19:00 Deutsches Theater,

Eine Minute der

Menschheit, Schumannstr.

13a

Party

SA 1.11.

23:00 SchwuZ, Abschied,

große Closing-Party

mit div. DJs, Rollbergstraße

26

23:30 Astra Kulturhaus,

Lady Gaga Party -

After Halloween Special,

Revaler Str. 99

23:59 GRETCHEN,

Halloween - The

Fame Clinic of

Terror, düsteres Pop-

Universum zwischen

Schönheitswahn,

Glamour-Wahnsinn

und elektronischem

Breakdown by

Hollywood Tramp,

Obentrautstr. 19

SO 2.11.

17:00 Gaywiesn

(Spreewiesn

Berlin), Gaywiesn -

Abschlussfest, mit

Anna Klatsche. Live:

Die Banausen Mit

Leadsänger Ronny.

Moderateuse &

Hostesse: Brigitte

Skrothum & Bork,

Straße der Pariser

Kommune 2

18:00 Tipsy Bear, Queer

Games Night, Hosted

by our resident

gaming geek RockisSponge

or ‚Rocks‘,

Eberswalder Str. 21

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

DI 4.11.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

23:00 GRETCHEN, GAGA

AFTER PARTY (Tag 1),

by Hollywood Tramp,

Obentrautstr. 19

MI 5.11.

23:00 GRETCHEN, GAGA

AFTER PARTY, by

Hollywood Tramp,

Obentrautstr. 19

FR 7.11.

21:00 Pussycat Bar,

BERLINCIGARMEN

XXL Lounge, Berlins

only Gay Cigar

Salon für Zigarren

oder Pfeifenraucher

& deren Freunde,

Kalckreuthstr. 7

22:00 Berghain, Panorama

Bar - Your Love, Am

Wriezener Bahnhof

22:00 Club OST, REVOLVER

XXL - SPORTS FETISH

WEEKEND BERLIN, Alt-

Stralau 1-2

SA 8.11.

22:00 BEATE UWE, ROSE

KENNEDY, Pop, Retro,

80s and 90s by Nina

Queer, Schillingstr. 31

SO 9.11.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

DI 11.11.

18:00 Boyberry Berlin,

Lights out & Youngster

Day, 2 for 1, U30

Jahre alt. Men only,

Motzstraße 19

19:00 SO36, Kiezbingo, präsentiert

von Gisela

Sommer & Inge Borg.

Live: Wild Flamingo

Band, Oranienstraße

190

19:30 Tipsy Bear, The Tipsy

Bear Quiz, Trivia from

19:30h, Eberswalder

Str. 21

20:00 Große Freiheit

114, Disco Tuesday,

Barabend mit DJ

LCavaliero, Boxhagener

Str. 114

MI 12.11.

20:00 Große Freiheit 114,

Estelle’s KNEIPENQUIZ,

Drag-Host: Estelle

van der Rhône, Boxhagener

Str. 114

DO 13.11.

18:00 theKnast, Shibari

Performance, Fesselnder

Genuss mit

Rope Art und Cocktails.

ü18. Everybody‘s

welcome... Bis 23 Uhr.

www.kinkyevents.

berlin, Söhtstraße 7

FR 14.11.

21:00 Hafen, Hafengeburtstag,

Pop mit

den Direktoren

Happy & Birthday,

Motzstraße 19

SA 15.11.

22:00 Cassiopeia, Nina

Queers IRRENHOUSE,

Pop, Retro, House,

Party mit Darkroom,

DRAG SHOW hosted

by Nina Queer, Revaler

Str. 99

22:00 SO36, Dancing with

Tears in your Eyes, die

80er Party, Oranienstraße

190

DI 18.11.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

DO 20.11.

18:00 Boyberry Berlin,

20x20, 3or1 Ü20cm.

Man only, Motzstraße

19

19:30 BLOND, Sing your

song - Wunschmusik

der 80er & more,

Motzstraße 28

19:30 Tipsy Bear, Diva

Karaoke, Eberswalder

Str. 21

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide Club),

Chantals House of

Shame, Super Disco,

Show, Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 21.11.

22:00 Das Hoven, Queer &

Friends, Fi**en für den

Weltfrieden, Danjel

Zarte veranstaltet

seine erste Partyreihe.

Die Grosse Freiheit

114, Das Hoven,

Kleine Freiheit feiern

gemeinsam, Konzert

von Mariybu, Drag

Show: Nikita Vegaz,

Kaey, Harpy Fatale.

Dj Merean, Jordan

Snapper, Tiasz, Fixie

Fate, TrustTheGirl u.a.,

Pflügerstraße 19

SA 22.11.

22:00 Große Freiheit 114,

Disco Nights, Barabend

mit DJ Daddy

Disco, Boxhagener

Str. 114

22:00 SO36, Girlstown -

Last Dance of the

Year!, DJane Mala

– Afrobeat & Hip Hop,

Ployceebell – Pop

& Electronic, Sony

Straight – Hip Hop

& Pop, Oranienstraße

190

SO 23.11.

06:00 Micropol Berlin,

Schön Kaputt – Afterhour

im Micropol, mit

Jaycap, Rubi, Marc

Lange, Fixie, Lale Born,

Diana May uvm.,

Nollendorfplatz 5

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

MI 26.11.

20:00 Große Freiheit

114, Nikita’s Salon,

Barabend mit DJ

Estelle van der Rhône,

Boxhagener Str. 114

21:00 Boyberry Berlin,

Latin Nacht, Live Dj,

Men only, Motzstraße

19

DO 27.11.

19:30 Tipsy Bear, Holy Karaoke,

with Karaoke

Jesus, Eberswalder

Str. 21

FR 28.11.

21:00 Hafen, Ein Schiff wird

kommen, Schlager

mit DJ derMicha,

Motzstraße 19



26 TERMINE

TERMINE

DEZEMBER

Alle Termine auf

männer.media/termine

Szene

DI 9.12.

17:30 Der Boiler, Schaumparty,

bis 21 Uhr wir

der Duschbereich

der Dampfsauna mit

fluffigem Schaum

geflutet, Mehringdamm

34

MO 29.12.

20:00 Club Sauna, Bear

goes Naughty (BE-

ARSpectacle Winter

Days 25), Schaum,

Musik, Elektronische

Sounds, 90°C Trockensauna,

Leckere

Drinks und Snacks,

Mehringdamm 32

Kultur

MO 1.12.

19:30 Zwölf-Apostel-

Kirche, Welt Aids

Tags-Konzert „Die

Goldvögel“: Gemeinsam,

nicht einsam!,

An der Apostelkirche 1

DI 2.12.

19:30 Renaissance

Theater, Tanz auf

dem Vulkan, Sven

Ratzke und Matangi,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik, Zeitgenössisches

Konzert,

Mehringdamm 34

MI 3.12.

18:00 Theater am

Frankfurter Tor,

MEGY Christmas,

Die glamouröse

Weihnachts-Show

mit Travestie-Star

MEGY B., Karl-Marx-

Allee 133

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Gayle Tufts: Please

Don‘t Stop the Music,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

DO 4.12.

10:00 Leo Spik, Auktion 696,

Neue Gemälde, Alte

Gemälde, Aquarelle,

Zeichnunge, Graphik,

Bücher, Schnitzereien,

Skulpturen,

Kurfürstendamm 66

19:30 Orangerie im

Schlosspark, Megy

Christmas, Die glamouröse

Comedy-

Weihnachts-Show

mit Megy B.,

Kanalstraße 26 a

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:00 Chamäleon, Wolf by

C!RCA, Rosenthaler

Straße 40

20:00 Ufa-Fabrik, Lauscherlounge:

Charles

Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“,

Live Hörspiel, Viktoriastraße

10

FR 5.12.

10:00 Leo Spik, Auktion 696,

Porzellan, Fayence,

Silber, Glas, Dosen,

Miniaturen, aschenuhren,

Schmuck,

Kurfürstendamm 66

19:30 Orangerie im

Schlosspark,

Dinner for One - Was

geschah wirklich?,

Eine musikalische

Comedy-Krimi-Show

mit Megy B. & Henry

Nandzik, Kanalstraße

26 a

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Schwanensee,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 Schlosspark Theater,

Der Neurosen-

Kavalier, Schlossstr.

48

20:00 Ufa-Fabrik, Lennart

Schilgen: Abwesenheitsnotizen,

Viktoriastraße 10

21:00 Wintergarten, Flying

Lights, Potsdamer

Str. 96

SA 6.12.

10:00 Leo Spik, Auktion 696,

Möbel, Uhren, Spiege,

Beleuchtungen,

Kunstgewerbe-Varia,

Asiatica Tapisserien,

Teppiche, Textilien,

Kurfürstendamm 66

19:30 Renaissance

Theater, Tanz auf

dem Vulkan, Sven

Ratzke und Matangi,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:00 Neuköllner Oper,

Crime of Passion,

Karl-Marx-Str. 131 – 133

20:00 Tipi, Georgette

Dee & Terry Truck:

Georgette Dee singt

…, Große Querallee

20:30 Zum Schmutzigen

Hobby, Christmas

- Baby, one more

Time!, Weihnachtsshow

mit Marcella

Midnight , Brigitte

Skrothum, Olga

Wodka, Fitim Qenaj &

Ludwig Uebe, Revaler

Straße 99

SO 7.12.

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, weitere Vorstellung

um 19:30 Uhr,

Friedrichstraße 107

18:00 Wintergarten, Flying

Lights, Potsdamer

Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Gayle Tufts: Please

Don‘t Stop the Music,

Schaperstraße 24

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

19:00 Tipi, Georgette

Dee & Terry Truck:

Georgette Dee singt

…, Große Querallee

20:00 Wabe, Tilly

Creutzfeldt-Jakob &

Margot Schlönzke:

OH! – Du Fröhliche!,

von Jazz bis Schlager,

von Pop bis Swing:

Margot & Tilly schenken

ihrem Publikum

einen Abend voller

Charme, Spielfreude

& musikalischer

Raffinesse, Danzigerstr.

101

MO 8.12.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Sago Song Salon:

Weltstars privat, Mit

Sebastian Krämer &

Matthias Binner und

Gästen, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

DI 9.12.

19:30 Renaissance Theater,

Die Weihnachtsfeier

- In der Filiale

brennt noch Licht,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik, Zeitgenössisches

Konzert,

Mehringdamm 34

MI 10.12.

19:30 Showbühne, Die Melli

& Mataina Show „Voll

auf die Nüsse“, Drag

Queen Comedy,

Köthener Straße 44

DO 11.12.

19:30 Renaissance Theater,

Die Weihnachtsfeier

- In der Filiale

brennt noch Licht,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:00 Chamäleon, Wolf by

C!RCA, Rosenthaler

Straße 40

20:00 Tipi, Ass Dur: Süßer

die Brüder nie klingen,

Große Querallee

20:30 Zum Schmutzigen

Hobby, Christmas

- Baby, one more

Time!, Weihnachtsshow

mit Marcella

Midnight , Brigitte

Skrothum, Olga

Wodka, Fitim Qenaj &

Ludwig Uebe, Revaler

Straße 99

FR 12.12.

20:00 INCOGNITO, Weihnachten

und andere

Katastrophen, Drag-

Travestie-Show-

Weihnachtsspektakel,

Hohenstaufenstr.

53

21:00 Wintergarten, Flying

Lights, Potsdamer

Str. 96

SA 13.12.

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:00 Galerie Studio St. St.,

Show, Kunst & Puffi-

Puffi Lounge, von

& mit Juwelia StSt,

Sanderstr. 26

20:00 Tipi, Ass Dur: Süßer

die Brüder nie klingen,

Große Querallee

20:00 Ufa-Fabrik, Schwarze

Grütze: Endstation

Pfanne - was bleibt

ist eine Gänsehaut,

Viktoriastraße 10

23:59 BKA Theater, Rachel

Intervention: Die

Eiersalat-Show,

Mehringdamm 34

SO 14.12.

13:30 Museum für Kommunikation

Berlin,

Führung: APROPOS

SEXNews“, Leipziger

Straße 16

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten

Vol. 22,

DI 16.12.

19:30 Deutsche Oper, Minus

16, Staatsballetts

Berlin, Bismarckstr. 35

19:30 Renaissance Theater,

Die Weihnachtsfeier

- In der Filiale

brennt noch Licht,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, The

Cast – die Opernband:

THE WINTER

SHOW – Classical

Christmas Edition,

Mehringdamm 34

20:00 Chamäleon, Wolf by

C!RCA, Rosenthaler

Straße 40

20:30 Kino Casablanca,

Queerfilmnacht:

Dreamers, OmU,

Friedenstraße 12

MI 17.12.

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

19:00 SO36, Queer Slam

Berlin, Berlins queerster

Poetry Slam,

Oranienstraße 190

19:00 Ufa-Fabrik, Berliner

Ukulele Sing ‚n

Strum - Ukulele Slam,

Viktoriastraße 10

19:30 Showbühne, Die Melli

& Mataina Show „Voll

auf die Nüsse“, Drag

Queen Comedy,

Köthener Straße 44

DO 18.12.

18:00 theKnast, Burlesque

& Kink Comedy by

L‘aDios, Verführung,

Sinnlichkeit,

Dominanz & Comedy

- anregende

Burlesque-Performances

auf der

Bühne - begleitet von

betörenden Cocktails.

Tickets: www.

kinkyevents.berlin,

Söhtstraße 7

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

19:30 Renaissance Theater,

Die Weihnachtsfeier

- In der Filiale

brennt noch Licht,

Knesebeckstr. 100

20:00 Theater am

Frankfurter Tor,

MEGY Christmas,

Die glamouröse

Weihnachts-Show

mit Travestie-Star

MEGY B., Karl-Marx-

Allee 133

20:00 Ufa-Fabrik, Prunk

& Prosa, Leseshow,

Viktoriastraße 10

FR 19.12.

17:00 Tipsy Bear, Slaysians:

K-Pop Edition, Hosted

by Vivienne Lovecraft

and featuring an

all-Asian drag lineup!

Showtime: 19:30 Uhr,

Eberswalder Str. 21

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

20:30 Zum Schmutzigen

Hobby, Judy LaDivina

- Tell Mama - 8

YEARS ANNIVERSARY

CELEBRATION, Revaler

Straße 99

SA 20.12.

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Wenn Ediths

Glocken läuten Vol.

22, Mehringdamm 34

19:30 Renaissance Theater,

Die Weihnachtsfeier

- In der Filiale

brennt noch Licht,

Knesebeckstr. 100

20:00 INCOGNITO, A very

Skinny Christmas,

Christmas Show mit

Skinny Marie, Hohenstaufenstr.

53

20:30 Zum Schmutzigen

Hobby, Christmas

- Baby, one more

Time!, Weihnachtsshow

mit Marcella

Midnight , Brigitte

Skrothum, Olga

Wodka, Fitim Qenaj &

Ludwig Uebe, Revaler

Straße 99

SO 21.12.

13:30 Museum für Kommunikation

Berlin,

Führung: APROPOS

SEXNews“, Leipziger

Straße 16

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, Friedrichstraße

107

19:30 Tipsy Bear, König,

Drag King Show.

Show at 19:30 Uhr,

Eberswalder Str. 21

20:00 Schlosspark

Theater, Die Kunst

der weihnachtlichen

UnFuge, Mit Dieter

Hallervorden & dem

Ensemble „Yellow

Cello“, Schlossstr. 48

MO 22.12.

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Bidla Buh – „Advent,

Advent, der Kaktus

brennt ...“, (Komödie

am Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Tim Fischer: Tim

Fischer singt Hildegard

Knef – Na und,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: Weihnachtsspecial,

Mehringdamm

34

20:30 Kino Casablanca,

Queerfilmnacht:

Dreamers, OmU,

Friedenstraße 12

DI 23.12.

19:30 Komische Oper im

Schiller Theater, Eine

Frau, die weiss, was

sie will, Oscar Straus,

Bismarckstr. 110

20:00 Chamäleon, Wolf by

C!RCA, Rosenthaler

Straße 40

DO 25.12.

16:00 Renaissance Theater,

Ein Weihnachtslied

in Prosa, Charles

Dickens gelesen von

Hans-Jürgen Schatz,

Knesebeckstr. 100

20:00 Wühlmäuse,

Emmi & Willnowsky:

Weihnachts Special,

Pommernallee 2-4

21:00 Deutsches Theater,

WeihnachtsSpezial:

Nichtseattle, Katharina

Kollmann / Solo,

Schumannstr. 13a

FR 26.12.

15:30 Friedrichstadt-

Palast, BLINDED by

DELIGHT, weitere Vorstellung

um 19:30 Uhr,

Friedrichstraße 107

18:00 Deutsche Oper, Minus

16, Staatsballetts

Berlin, Bismarckstr. 35

19:30 Komische Oper im

Schiller Theater, La

Cage aux Folles, Jerry

Herman, Harvey Fierstein,

Bismarckstr. 110

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Ursli & Toni Pfister &

Das Jo Roloff Trio:

Servus Peter – Oh là

là Mireille, Schaperstraße

24

20:00 Ufa-Fabrik, Brauseboys:

Auf Nimmerwiedersehen

2025,

Viktoriastraße 10

SA 27.12.

15:00 Wintergarten, Flying

Lights, Potsdamer

Str. 96

19:00 SO36, Rummelsnuff

& Der Seeadler -

...treffen den Berliner

Bären, Oranienstraße

190

19:30 Renaissance

Theater, Berlin is ja so

gross ..., Ein Berlinical,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Hallo 2026 – mit

Edith ins neue Jahr!,

Mehringdamm 34

SO 28.12.

13:30 Museum für Kommunikation

Berlin,

Führung: APROPOS

SEXNews“, Leipziger

Straße 16

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Irmgard Knef:

Geburtstags-Special

zum 100. Geburtstag

der „Knefs“: HAPPY

BIRTHDAY HILDE!,

Schaperstraße 24

19:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Hallo 2026 – mit

Edith ins neue Jahr!,

Mehringdamm 34

DI 30.12.

20:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Hallo 2026 – mit

Edith ins neue Jahr!,

Mehringdamm 34

MI 31.12.

18:00 BKA Theater, Die

Ades Zabel Company:

Silvester 2025

– mit Edith ins neue

Jahr, weitere Vorstellung

um 22 Uhr,

Mehringdamm 34

18:00 Wintergarten, Silvestershow

Flying Lights,

Potsdamer Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Ursli & Toni Pfister &

Das Jo Roloff Trio:

Servus Peter – Oh là

là Mireille, Schaperstraße

24

19:30 Komische Oper im

Schiller Theater, La

Cage aux Folles, Jerry

Herman, Harvey Fierstein,

Bismarckstr. 110

20:30 Theater am Frankfurter

Tor, Dinner for

One... und das grausame

Geheimnis!,

Eine musikalische

Comedy-Krimi-Show

mit Marc Rudolf alias

MEGY B. Weitere Vorstellung

um 23 Uhr,

Karl-Marx-Allee 133

Party

DI 2.12.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

DO 4.12.

19:30 Tipsy Bear, Diva

Karaoke, Eberswalder

Str. 21

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide Club),

Chantals House of

Shame, Super Disco,

Show, Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 5.12.

21:00 Pussycat Bar,

BERLINCIGARMEN

XXL Lounge, Berlins

only Gay Cigar

Salon für Zigarren

oder Pfeifenraucher

& deren Freunde,

Kalckreuthstr. 7

22:00 KitKat, Four Play,

Techno, House, Soft

Tech, Köpenicker

Str. 76


TERMINE 27

Boxhagener Str. 114

10245 Berlin

Neu: Täglich

ab 19 Uhr

Boxenstop –

Musik tanken

MI 24.12.

21:00 Boyberry Berlin,

Latin Spezial Nacht,

Live Dj, Men only,

Motzstraße 19

22:00 Club OST, REVOLVER

- END OF YEAR 25/26

BLOW OUT, Alt-

Stralau 1-2

22:00 Weekend Club,

Propaganda Party

- Holiday Special,

Pop & Charts, House

& Electro. 2 Floors ,

4 DJs , Drag Shows,

Good Vibes Only,

Alexanderstr. 7

MO 8.12.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 9.12.

QUEER & FRIENDS

All Gender • Darkroom • Bingo • Kneipenquiz • DJ‘s: Fr - Sa

www.grosse-freiheit-114.de

18:00 Boyberry Berlin,

Lights out & Youngster

Day, 2 for 1, U30

Jahre alt. Men only,

Motzstraße 19

19:00 SO36, Kiezbingo, präsentiert

von Gisela

Sommer & Inge Borg,

Oranienstraße 190

19:30 Tipsy Bear, The Tipsy

Bear Quiz, Trivia from

19:30h, Eberswalder

Str. 21

DO 11.12.

18:00 theKnast, Shibari

Performance, Intim

und sinnlich: ein

fesselnder Genuss.

ü18. Tickets: www.

kinkyevents.berlin,

Söhtstraße 7

22:00 RSO Berlin, Heelix,

Trance, Schnellerstraße

137

FR 12.12.

20:00 KitKat, REVOLVER

PARTY - XXXMAS

MIRACLE, mit Moussa,

Tony Bruno, Yannick

Weineck, Federico

Maniscalco, Jaycap,

Tante Renate, Köpenicker

Str. 76

SA 13.12.

22:00 BEATE UWE, ROSE

KENNEDY, Pop, Retro,

80s and 90s by Nina

Queer, Schillingstr. 31

im LIVING Berlin · Kantstrasse 17 · 10623 Berlin

www.maxschlundt.de

23:59 RSO Berlin, Hot Meal

x Stützpunkt - 2 Year

Anniversary, Schnellerstraße

137

SO 14.12.

06:00 Micropol Berlin,

Schön Kaputt – Afterhour

im Micropol,

mit Secret Artist,

Nollendorfplatz 5

DI 16.12.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

SA 20.12.

18:00 Boyberry Berlin,

20x20, 3or1 Ü20cm.

Man only, Motzstraße

22:00 Cassiopeia,

Weihnachten im

IRRENHOUSE, Pop,

Retro, House, Party

mit Darkroom, DRAG

SHOW hosted by Nina

Queer, Revaler Str. 99

22:00 SO36, Dancing with

Tears in your Eyes, die

80er Party, Oranienstraße

190

SO 21.12.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

DI 23.12.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

DO 8.12.

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide Club),

Chantals House of

Shame, Super Disco,

Show, Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 26.12.

22:00 KitKat, PiepShow -

DecemberPiep, Your

queer Techno Rave,

Köpenicker Str. 76

SA 27.12.

22:00 SO36, Gayhane

- House of

Halay, QueerOriental

Dancefloor, Oranienstraße

190

MO 29.12.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 30.12.

22:00 Cassiopeia, Silvester

im IRRENHOUSE, Pop,

Retro, House, Party

mit Darkroom, DRAG

SHOW hosted by

Nina Queer. Sekt um

Mitternacht for Free,

Revaler Str. 99

MI 31.12.

22:00 SO36, Kreuzberg

Calling - Silvester

Sause, Alltime Favs:

80 s / 90 s und

Perlen von heute,

Oranienstraße 190

23:59 RSO Berlin, GEGEN

- PRNCPTL - RSO,

Dresscode: Theme

Related Outfit Latex,

Leather, Lace Underwear/Half-Naked/

Naked Erotic/Fetish

Outerwear. Use

your imagination or

simply enjoy your

body. No streetwear.,

Schnellerstraße 137


28 KLUBWELT

ELEKTRO

Stachelbeerspanner, Tagpfauenauge & Dominik Eulberg

Der gefeierte Musikproduzent, DJ,

Bestseller-Autor und studierte Biologe

Dominik Eulberg bringt mit „Lepidoptera“

sein bisher ambitioniertestes Album

raus: eine Hommage an die faszinierende

Welt der Schmetterlinge, die

gerade erschienen ist.

„Musik ist ein niederschwelliges und

lustvolles Werkzeug zur Sensibilisierung,

um wissenschaftliche Fakten emotional

zu verknüpfen. Weil wir nur das schützen,

was wir lieben, und nur das wahrnehmen,

was wir kennen. Wissenschaft

liefert die Fakten, aber sie erreicht oft

nur den Verstand. Emotionen hingegen

berühren die Seele. Sie wecken Neugier,

Begeisterung und Mitgefühl – die wahren

Motoren für Veränderung“, sagt er, „und

gerade bei der überbordenden Formenund

Farbenvielfalt der Schmetterlinge

zeigt sich die Schönheit der Künstlerin

Natur besonders prachtvoll“, verrät der

gebürtige Westerwälder dazu.

Der Albumname: ungewöhnlich.

Lepidoptera ist der wissenschaftliche

Ordnungsname der Schmetterlinge und

bedeutet „Schuppenflügler“. Deswegen

sind alle Lieder, die Überschrift hat es

schon verraten, nach zwölf heimischen

Schmetterlingsarten benannt, die die

Inspiration für die zwölf Tracks des

Albums gegeben haben sollen – das

letzte Stück etwa nach dem Tagpfauenauge

(großes Bild ganz oben).

„Musikmachen ist im Grunde nichts

anderes als die Selektion aus unendlichen

Möglichkeiten. Man kann in diesem

Meer ertrinken. Deshalb stecke ich mir

vorher ein klares Konzept fest“, erklärt er

die ungewöhnliche Herangehensweise.

Trotzdem, oder gerade deswegen, klingt

sein neues Elektro-Album herrlich leicht

und chillig. *rä

Am 31.12. ist er im Ritter Butzke in Berlin

zu erleben, alle Tourdaten findest du

hier: dominik-eulberg.de

EURO

Dance-Klassiker auf Vinyl

Ende der 1980er-Jahre landete das Projekt

erste Erfolge in den britischen Charts,

etwa mit Tracks wie „Helyom Halib“ und

„Bauhaus“. Im deutschsprachigen Raum

startete die Erfolgsgeschichte allerdings

erst 1993 richtig durch: Die mittlerweile

legendäre Nummer „U Got 2 Know“ entwickelte

sich zunächst zum Klubhit – und

stieg dann auch in die Charts ein.

Es folgte ein Hit nach dem anderen: Mit

raffinierten Dance-Produktionen wie

„Move On Baby“, „U & Me“, „Be My Baby“

und „Tell Me the Way“ war Cappella aus

der europäischen Dance-Szene nicht

mehr wegzudenken. Dabei spielte es für

viele kaum eine Rolle, dass die Gesichter

in den Musikvideos nicht immer identisch

mit den Stimmen hinter den Songs waren.

Und es wird noch kurioser: Der Refrain von

„U Got 2 Let the Music“ stammt ursprünglich

aus einem Sample, gesungen von

einem Cis-Mann, obwohl er im Track

deutlich femininer klingt. Bis 1998 waren

Cappella mit diesem Konzept erfolgreich,

dann wurde das Projekt von Gianfranco

Bortolotti erst mal auf Eis gelegt, hin und

wieder gibt es Remixe und auch mal

neue Lieder, die es dann in diverse Charts

schaffen. Wer den klassischen Sound von

Cappella hören will, der/die ist mit der

„Best of“-Vinyl bestens beraten. Unsere

Anspieltipps sind „Helyom Halib“ und

„Move It Up“. *rä

NEU

Afterhour-Partys im Böse Buben

Per E-Mail meldete sich das

Team von Böse Buben bei

uns – mit guten Neuigkeiten für

alle Fans von Fetisch und SM:

„Wir starten ein neues Konzept

im Böse Buben – eine Mischung

aus Afterhour, Sex-Club, Chill-out

und Party: SlayDay. Dabei sind

wir ausdrücklich offen für alle

Fetische und Geschlechter und

verstehen das Event als ein echtes

Community-Projekt“, so Kai Münch

über die Partys, die am 29.11. und

13.12. von 8 Uhr bis 17 Uhr erfreuen

sollen. „Bei uns sind alle Körper, alle

Geschlechter und alle Altersgruppen

(21+) willkommen. Wir feiern

Vielfalt, Lust und Selbstbestimmung

– als Akt des Widerstands

und der Selbstermächtigung.“

Angekündigt wird das Event als

eine „sexy Afterhour for Girls, Dolls,

Gays and Theys. Dresscode: kinky,

naked, fetish, sexy – no FF.“ *rä

www.boese-buben-berlin.de,

www.instagram.com/slay_

day_030/

FOTOS: KAI MÜNCH/ LUIS MARTINS


TOM

ALLEIN ZU

HAUS.


30 KLUBWELT

HOUSE

„One Look“ – Inner City melden sich zurück

Als es 1987 mit den ersten Veröffentlichungen

für DJs, zum Beispiel „Big Fun“

und „Good Life“, mit Inner City losging,

war nicht davon auszugehen, dass es

diese Truppe 2025 noch geben wird.

Und dass deren Musik immer noch in

den Klubs relevant ist.

Die erste Version von „One Look“ ist

unlängst erschienen – und sorgt

einmal mehr für volle Dancefloors. Der

kraftvolle Track wurde von DJ-Legende

Kevin Saunderson gemeinsam mit

seinem Sohn Dantiez produziert. Die

soulige Stimme dazu stammt von der

talentierten Sängerin Steffanie Christi‘an.

Wenn es um die Wurzeln und die Seele

des Detroit Techno und House geht, fällt

unweigerlich ein Name: Kevin Saunderson.

Der legendäre Produzent und DJ ist

nicht nur einer der stilprägenden Köpfe

der elektronischen Musikszene, sondern

auch ein echtes Urgestein der Klubkultur.

Bereits in den späten 1980er-Jahren

sorgte er – zunächst gemeinsam mit

seinen Freunden Juan Atkins und Derrick

May, die gemeinsam als The Belleville

Three bekannt wurden – für weltweite

Furore. Mit „Big Fun“, ein echter Meilenstein

der Dance-Music-Geschichte,

katapultierte sich Saunderson und sein

Projekt Inner City auf die internationalen

Dancefloors. Der Song war nicht nur

ein Hit, sondern markierte den Beginn

einer neuen Ära: House aus Detroit

eroberte die Welt. Es folgten Klassiker wie

„Good Life“, „Hallelujah“, „Pennies from

Heaven“, „Ain’t Nobody Better“, „Praise“

oder auch „Do Ya“ – Songs, die bis heute

auf keiner House-Party fehlen dürfen

und Generationen von Musikliebhabern

beeinflusst haben. Auch die späteren

Produktionen nach jahrelanger Pause

erreichten höchste Dance-Charts-

Positionen, etwa „No More Looking Back“

und „Reach“. *rä

innercitydetroit.com

HOUSE

„Déepalma Ibiza 2025“ –

Bass, Beats & Melody

Déepalma Records veröffentlichte vor

einigen Wochen eine neue 3CD aus

ihrer bei Sammler*innen so begehrten

„Déepalma Ibiza“-Reihe. Drei Tonträger

voller Klubhits mit Ibiza-Bezug. Unterteilt

wurde die 2025er-Ausgabe wieder

in drei musikalische Bereiche: „Sunset

Moods“, „Pool Party Grooves“ und

„Beach Feelings“. Eine schöne Erinnerung

an die Sommertage und -nächte!

Sonnenuntergang an der Playa d’en

Bossa, feiner Sand unter den Füßen, das

Rauschen des Meeres im Hintergrund

– und dann beginnt der Beat. Sanfte

House-Klänge bauen sich langsam

auf, die Bass Drum pulsiert, die Crowd

beginnt zu tanzen. Willkommen auf

Ibiza, der Insel, auf der Musik, Freiheit

und Lebenslust zu einem einzigartigen

Gefühl verschmelzen. Hier ist Musik

mehr als nur Beschallung – sie ist

Lebensstil. Und kein Genre verkörpert

die Insel-Atmosphäre so sehr wie

House.

Von entspannten Deep-House-Grooves

am Strand bis zu euphorischen

Peak-Time-Momenten in legendären

Klubs wie dem Ushuaïa, Amnesia

oder Pacha – Ibiza ist ein Paradies für

Musikliebhaber*innen und DJs gleichermaßen.

Die Szene lebt von den DJ-Sets,

die oft direkt am Meer gespielt werden.

In Beachbars wie Blue Marlin oder Café

Mambo treffen internationale Acts auf

entspannte Strand-Vibes, während die

Sonne langsam im Meer versinkt. Die

typischen Ibiza-Mixe sind mehr als nur

Playlists, sie sind kunstvoll arrangierte

musikalische Reisen, oft mit überraschenden

Remixen, emotionalen Vocals

und hypnotischen Beats. Und „Déepalma

Ibiza 2025“ bringt dir den Sound

der Insel direkt nach Hause! *rä

deepalma.com

FOTO: FREEPIK / WAVEBREAKMEDIA_MICRO / CC0



32 KLUBWELT

GIGI AUS DEM KITKATCLUB

NACHGEFRAGT

Der österreichische Fotograf P.C.P Fotografie schafft mit seiner

Kamera und seinem künstlerischen Blick eine besondere Nähe

zu den Menschen vor seiner Linse. Und so bekommen wir die

Möglichkeit, Gigi aus dem international berühmten Berliner Klub

sinnlich-verträumt zu erleben.

Wie kam es zu dem Shooting? eines verwaschenen Fensters,

Berlin pulsiert. Kaum eine werden sie zu einem Hautarchiv

der Verletzlichkeit.

andere Stadt in Europa lebt so

kompromisslos im Rhythmus

der Nacht – im Beat der Klubs, Verrate uns, wie du das

im unaufhörlichen Dröhnen der umsetzt.

Freiheit. Und doch: Hinter den Fotografie ist für mich immer

Fassaden aus Glanz, Exzess auch ein Dialog. Mit Gigi

und schillernden Projektionen entstand ein stilles Gespräch

existiert auch eine andere über Identität, Masken – und

Seite – eine zarte, verletzliche, darüber, was bleibt, wenn alle

intime Realität. Mit Gigi, Kellner Lichter erloschen sind.

im legendären KitKatClub,

wollte ich genau diese Seite Irgendwie romantisch.

sichtbar machen. Nicht den Das ist Berlin, wie ich es sehe:

Mann, der sich Nacht für

ein Ort, an dem sich Exzess und

Nacht im Neonlicht bewegt, Intimität nicht ausschließen,

sondern den Menschen, der sondern ineinander übergehen.

dahintersteht. Seine Tattoos

erzählen Geschichten – rau *Interview: Michael Rädel

und ungezähmt. Doch in der

Stille des Morgens, im Licht https://linktr.ee/pcpfotografie


KLUBWELT 33

TIPP

Afterhour im Mikropol

Woohoo! Mit „Schön Kaputt“ startete im Oktober

am Nollendorfplatz eine neue Afterhour-Reihe.

„Uns ist wichtig, mit Schön Kaputt einen echten Ort

für Berliner DJs zu schaffen – ein bisschen roh, ein

bisschen verrückt, aber immer mit Herz. Für alle, die

früh anfangen wollen oder kein Ende finden: von

House bis Techno, mitten im Kiez“, verrät DJ RUBI

dazu per E-Mail. Für den 23.11. werden DJ Jaycap,

RUBI, Marc Lange, Fixie Fate, Lale Born, Diana May

und viele mehr angekündigt.

23.11. und 14.12., „Schön Kaputt“, 6 Uhr bis in

den Nachmittag. Mikropol, Nollendorfplatz 5,

U Nollendorfplatz, @schoenkaputtberlin


34 KLUBWELT

FOTOS: @AUGUSTE_FRIEDRICH

SHIBARI

GEFESSELT UND BEFREIT

Der Berliner Künstler Auguste Friedrich traf sich mit der queeren Kunstschaffenden

Pepe zu einem Gespräch über Schmerz, Selbstfindung und Shibari.

Shibari ist eine japanische Kunstform, bei

der eine Person aus ästhetischen Gründen

mit Seilen gefesselt wird. Vielen Menschen

tut diese Erfahrung auch mental gut.

„Japan-Bondage“ ist für viele weit mehr

als nur eine körperliche Bindung – sie

beinhaltet oft eine tiefere Verbindung und

Kommunikation zwischen der fesselnden

Person (Nawashi oder Kinbakushi) und der

gefesselten. *rä

Wir haben kürzlich eine Fotoserie

aufgenommen, die sich auch mit Shibari

beschäftigt. Fast hättest du abgesagt.

Wie kam es dazu?

Es war ein ziemlich herausfordernder Tag.

Erst vor Kurzem wurde bei mir ADHS und

BPD (Borderline-Persönlichkeitsstörung)

diagnostiziert. Fünf Minuten vor unserem

Fotoshooting hat mein damaliger Partner

mit mir Schluss gemacht. Er meinte, er

hätte irgendwo gelesen, dass Menschen

mit BPD manipulativ seien – und daraus

seine Schlüsse gezogen. Ich war völlig

aufgelöst, als du an meiner Tür geklingelt

hast. Eigentlich wollte ich das Shooting

absagen, aber ich habe mich nicht

getraut.

Ich hätte Verständnis dafür gehabt. Umso

großartiger, dass wir dennoch fotografiert

haben. Ja. Und es wurde etwas ganz

anderes als geplant. Ich war emotional

überfordert, und während mich mein bester

Freund in die Shibari-Seile fesselte, ist

alles aus mir herausgebrochen. Ich habe

geweint. Die Seile haben mich gehalten,

als ich selbst es nicht mehr konnte. Es

war schmerzhaft, aber ehrlich. Auch

wenn wir beim Shibari nicht in die „Vollen“

gegangen sind. Die Bilder zeigen für mich

nicht Schönheit im klassischen Sinn – sie

zeigen Wahrheit.

Was bedeutet Shibari für dich?

Es ist für mich kein Fetisch, sondern eine

Form von Kommunikation. In dem Moment,

in dem ich gefesselt bin, kann ich nichts

mehr verstecken. Ich kann nicht fliehen,

nicht wegrennen, nicht so tun als ob. Und

das bringt mich zu mir selbst. Manchmal

ist das schmerzhaft. Aber auch heilsam.

Du hast eingangs Borderline angesprochen.

Magst du mir mehr dazu erzählen?

Ich wurde erst kürzlich damit diagnostiziert.

Ich bin trans, queer, neurodivergent

– und hab viel durchgemacht. Gewalt,

Mobbing, you name it... Lange dachte

ich, mit mir sei einfach „etwas falsch“. Erst

ein TikTok-Video über Borderline hat mir

gezeigt: Das, was ich fühle, ist erklärbar.

Ich bin nicht allein. Das war wie ein

Schlüsselmoment.

Denkst du, dass queere Menschen

anders von psychischen Störungen

betroffen sind?

Ja, leider. Wir sind oft mehrfach traumatisiert.

Traumata wie Diskriminierung,

Ablehnung, Gewalt – viele queere Menschen

erleben das. Und das alles prägt.

Diagnosen wie meine erhalten viele oft

erst sehr spät – wenn überhaupt. Zu lange

wird Betroffenen von der Gesellschaft und

selbst von manchen Ärzt*innen eingeredet,

sie seien einfach nur „zu sensibel“ oder

„zu dramatisch“.

Du sagst, Shibari hilft dir, mit deiner

Diagnose umzugehen. Was würdest du

Menschen sagen, die noch nie mit Shibari

in Berührung gekommen sind?

Es ist viel mehr als Erotik. Es kann Kunst

sein, Heilung, Verbindung. Wenn es

respektvoll und achtsam gemacht wird,

ist es ein Geschenk – ein Raum, in dem

du fallen darfst, ohne zu zerbrechen. Die

Gesellschaft bietet diesen Raum nicht.

Das ganze Feature findest du hier:

maenner.media


Ein Herz für

PARTY

Berlins wildester

Donnerstag

KLUBWELT 35

Der Donnerstag ist kein Tag für Ruhe – zumindest nicht,

wenn Chantal ruft. Ihr „House of Shame“ ist eine der

schrägsten, lautesten und ehrlich gesagt geilsten Partys

der Stadt. Was dich erwartet? Eine wilde Mischung

aus Alleinunterhaltern, dröhnenden House-Beats, Kerlen,

die auf der Bar tanzen, und Influencer*innen, die in

den Beats der DJs versinken.

FOTO: M. RÄDEL

Los ging’s 1999 im Klub Goldmine in der Dircksenstraße –

eine schicke Location im Retro-1960s-Look (gibt es nicht

mehr). Längst Vergangenheit. Aber Chantal? Die blieb.

2001 zog die Party ins legendäre Ostgut (den Vorgänger

des Berghains), in die Panorama Bar. Leider ein Flop –

viele der „verrückten“ Mitte-Klubkids kamen nicht mit.

Dafür standen plötzlich Techno-Skins und House-Dudes

auf der Matte. Die meisten von ihnen sind bis heute

dabei. Ist also dann doch gut gewesen, mal dort gewesen

zu sein ... Schon 2002 ging’s weiter, runter in die Cantina

Barcelona unter dem Sage Club (heute: KitKatClub).

Auch der ist heute nur noch Erinnerung. Richtig los ging’s

dann 2004: Mit dem Umzug ins Kinzo (am Alexanderplatz,

gibt es nicht mehr) kam der Erfolg zurück: volle Bude,

internationales Publikum, Dragqueens inklusive. 2008

dann der große Sprung ins Bassy, irgendwo zwischen

Mitte und Prenzlauer Berg (gibt es auch nicht mehr!).

Damals wurde alles noch ein bisschen mehr over the

top: burlesk, puffig, einfach extravagant. Mit echter Bühne,

fetter Show und mindestens genauso viel Action neben,

hinter und unter dem Rampenlicht. Seit 2018 residiert

„Chantals House of Shame“ nun im Lokschuppen auf

dem RAW-Gelände (S-Bahnhof Warschauer Straße). Und

dieser Klub ist die perfekte Mischung aus allen Adressen

zuvor! Los geht es hier immer um 23 Uhr, die Show steigt

um ca. 2 Uhr morgens. *rä

Immer donnerstags: „Chantals House of Shame“,

Lokschuppen, RAW-Gelände, Revaler Str. 99,

S+U Warschauer Straße, 23 Uhr

17. - 18.01.26 Berlin

Uber Arena

www.cavalluna.com


36 KULTUR

AUSSTELLUNG

HELMUT NEWTON:

Faszination französische Riviera

Seit Anfang September zeigt die Helmut Newton Stiftung in Berlin ihre neue Doppelausstellung

„Newton, Riviera | Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton“.

Helmut Newton: Jude Law, Monaco 2001,

© Helmut Newton Foundation

Bereits im Sommer 2022 kuratierten

Stiftungsdirektor Matthias Harder und

Guillaume de Sardes die Ausstellung

„Newton, Riviera“ in der Villa Sauber in

Monte-Carlo – ein Ort, der Helmut Newton

in seinen späten Jahren besonders

prägte. Zum ersten Mal stand die Riviera,

Newtons Wohnort ab den 1980er-Jahren,

im Fokus einer Ausstellung. Viele seiner

ikonischen Bilder sind genau dort entstanden.

Teile dieser Schau werden nun

auch in Berlin gezeigt, als spannender

Gegenpol zur parallelen Präsentation

„Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut

Newton“. Damit setzt die Stiftung die

Beschäftigung mit Newtons wichtigsten

Lebensstationen nach den erfolgreichen

Ausstellungen „Hollywood“ (2022) und

„Berlin, Berlin“ (2024/25) fort.

Hintergrundwissen: Ende 1981 zog der

als Sohn einer jüdischen Familie in Berlin

geborene Helmut Newton mit seiner Frau

June von Paris nach Monte Carlo. Damit

änderte sich nicht nur sein Lebensmittelpunkt,

sondern auch sein fotografischer

Stil. Statt des eleganten Pariser Flairs

prägten nun die mondäne Gesellschaft

Monacos und die rohe Kulisse von Betonbaustellen

seine Bilder. Doch Helmut

Newtons Faszination für die französische

Riviera begann lange vor seinem Umzug

nach Monaco. Schon 1964 kauften er und

seine Frau June ein kleines Steinhaus in

der Nähe von Ramatuelle, nicht weit von

Saint-Tropez. Dort verbrachten sie nicht

nur viele Sommer, sondern arbeiteten

auch intensiv – Newton fotografierte

unter anderem für die Vogue und den

legendären Pentax-Kalender. In der am

4.9. eröffneten Ausstellung sind viele

dieser frühen, teils einzigartigen Vintage-

Prints zu sehen – echte Schätze aus

seinem Archiv.

In den 1980er- und 1990er-Jahren fotografierte

Helmut Newton gern in Cannes,

Nizza und anderen Orten an der Riviera,

immer auf der Suche nach besonderen

Motiven für seine Mode-Shootings. Auch

nachts ließ er sich inspirieren und hielt

Helmut Newton: Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972,

© Helmut Newton Foundation

vom Balkon in Monaco das stille Meer

fest. Mitte der 1990er entstanden ähnliche

stimmungsvolle Landschaftsbilder in

Berlin. Diese Arbeiten zeigte er 2001 in seiner

letzten großen Ausstellung „Sex and

Landscapes“. Zur Eröffnung der Helmut

Newton Stiftung 2004 waren sie wieder

zu sehen – und jetzt, über zwanzig Jahre

später, kehren viele dieser Originale in

großem Format zurück. Der Kreis schließt

sich in Newtons Heimatstadt Berlin. *rä

4.9.2025 – 15.2.2026, „Newton, Riviera“,

Helmut Newton Foundation, Museum

für Fotografie, Jebensstr. 2, Berlin, S+U

Zoologischer Garten, www.smb.muse-

um/museen-einrichtungen/museum-

fuer-fotografie/home


NEW BERLIN KONZERTE PRÄSENTIERT

VIKTORIA

TOLSTOY

STEALING MOMENTS 2025

BEASTO

BLANCO

SUPPORT: I YA TOYA & DÄTCHA MANDALA

MEMENTO

ODESA

DIRK

MICHAELIS

WEIHNACHTSTOURNEE 2025

DO

13.11

20:00

HEIMATHAFEN

NEUKÖLLN

FR

14.11

20:00

HEIMATHAFEN

NEUKÖLLN

DI

25.11

20:00

KAMMERMUSIKSAAL

PHILHARMONIE

SA

29.11

ADMIRALSPALAST

HERMAN

VAN VEEN

04-06.12

ACHTZIG

20:00 ADMIRALSPALAST

STAHLZEIT

WISCHMEYERS

STUNDENHOTEL

NILS

LANDGREN

ZEITLOS 20 - JUBILÄUMSTOUR MACH’S MIR VON HINTEN - CHRISTMAS WITH MY FRIENDS

DER JAHRESRÜCKBLICK 2025

GROßER

FR

20:00 TEMPODROM DI

20:00 SENDESAAL DES RBB DO 20:00 ADMIRALSPALAST

05.12

09.12

11.12

LINA MALY &

ENNO BUNGER

DO

11.12

HÖR AUF DIE LIEBE TOUR

20:00

KAMMERMUSIKSAAL

PHILHARMONIE

FR

19.12

KARAT

50 JAHRE

MAX-SCHMELING-HALLE

DO

TORTOISE

29.01.26

20:00

GROßER

SENDESAAL DES RBB

AVATAR

HERR DER ELEMENTE IN CONCERT

THE 20TH ANNIVERSARY TOUR

UBER EATS

SA14.03.26

20:00 MUSIC HALL

YOUN SUN NAH

MI

18.03.26

GERMANY 2026

20:00

KAMMERMUSIKSAAL

PHILHARMONIE

KLAUS

HOFFMANN

FRANCIS

ROSSI

KONZERT ZUM 75. GEBURTSTAG SONGBOOK TOUR 2026

FR

PHILHARMONIE

27.03.26 MO11.05.26

20:00 BERLIN

19:30

GROßER

SENDESAAL DES RBB

KONSTANTIN

WECKER

MO

DER LIEBE ZULIEBE

25.05.26

20:00

ERNST-REUTER-SAAL

CHRISTONE

“KINGFISH” INGRAM

THE HARD ROAD TOUR

FR07.11

MATT

ANDERSEN

THE HAMMER & THE ROSE 2025

24.11

JAMES

YORKSTON

SUPPORT: VIKING MOSES

20.01.26

PASSIONSKIRCHE

20:00 COLUMBIA THEATER MO 20:00

KREUZBERG DI

22:00

QUASIMODO

DANNY

BRYANT

ALBUM RELEASE TOUR 2026

SO25.01.26

20:00

FRANNZ CLUB

PIPPO POLLINA

LA VITA E BELLA COSI COM’E

SO 25.01.26

20:00

PASSIONSKIRCHE

KREUZBERG

ROLAND

CRISTAL

DEUTSCHLAND TOUR 2026

WOLFGANG

HAFFNER TRIO

THE JUBILEE CONCERT

KMFDM

EUROPE 2026

MITCH RYDER

SONGS FROM THE ROAD TOUR 2026

SAMANTHA

FISH

PAPER DOLL WORLD TOUR

MI28.01.26

20:00

FRANNZ CLUB

DI

24.02.26

20:00 COLUMBIA THEATER

FR

06.03.26

20:00

GRETCHEN

FR

13.03.26

22:30

QUASIMODO

SA

14.03.26

20:00

COLUMBIA THEATER

CHRIS THILE

A SOLO EVENING OF MUSIC

WITH CHRIS THILE

HEIMATHAFEN

SO 15.03.26 20:00 NEUKÖLLN SA

SIMON

GROSSMANN

EMPEZAR GANANDO TOUR

21.03.26

20:00

HOLE 44

THE ARISTOCRATS

SA

THE DUCK TOUR 2026

11.04.26

20:00

COLUMBIA THEATER

NILS WÜLKER

QUARTET

28.04.26

ROBERT JON &

THE WRECK

HEARTBREAKS AND LAST GOODBYES TOUR

05.05.26

KARTEN AN ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN EVENTIM, TEL.: 01806 / 57 00 00, WWW.EVENTIM.DE KOKA 36, TEL.: 030 / 61 10 13 13, WWW.KOKA36.DE

DI

20:00

KAMMERMUSIKSAAL

PHILHARMONIE

DI

20:00 COLUMBIA THEATER


38 KULTUR

Luciano Castelli, „Two coloured boys“, 1983. Öl auf Leinwand,

240 x 200 cm, Courtesy Galerie Deschler, Berlin

„NACKT“ –

30 Jahre Galerie Deschler Berlin

Zum 30-jährigen Bestehen zeigt

die Galerie Deschler Berlin ab dem

21. November 2025 die Ausstellung

„NACKT“ mit Werken von Rainer

Fetting, Elvira Bach, Luciano Castelli

und Salomé – zentrale Figuren

der „Jungen Wilden“ und Umkreis.

Im Fokus stehen frühe erotische Akte

aus den 1970er- und 1980er-Jahren,

Sinnbilder für sexuelle Selbstbestimmung

und künstlerische Freiheit. Ein

besonderes Highlight der Ausstellung

ist die Gegenüberstellung von

Fettings „Figur an der Mauer“ (1987)

JUBILÄUM

mit seiner Skulptur „Die Drehung“,

welche die Körperhaltung der Figur

im Gemälde aufgreift.

Parallel erinnert die „Blaue Serie“

des 2024 verstorbenen Gerhard

Kehl im Basement an die Galerie-

eröffnung am 16. Dezember

1995 – eine Hommage an drei

Jahrzehnte mutiger und innovativer

Galeriearbeit.

Galerie Deschler, Auguststraße 61,

10117 Berlin, Di – Sa, 12 – 18 Uhr

und nach Vereinbarung,

www.deschler-berlin.de

AUSSTELLUNG

Einhorn. Das Fabeltier in

der Kunst

Wie kein anderes Tier hat das Einhorn die Fantasie angeregt. Seit

Jahrhunderten ist es in vielen Kulturen belegt. Seine Faszination

hält bis heute an. Das mythische Tier ist ein vielschichtiges

Zeichen, von dem eine assoziative Energie ausgeht. Die Spur des

Einhorns zeigt sich in der christlichen und außereuropäischen

Kunst, in Naturwissenschaft und Medizin und einer vielfältigen

Symbolik. Die Beschäftigung mit der Ikonographie des Einhorns

lädt ein zu Reflexionen über Fantasie, Weltwissen, Ambivalenzen

und Projektionen. Die Ausstellung „Einhorn. Das Fabeltier in der

Kunst“ im Museum Barberini in Potsdam lädt vom 25. Oktober

2025 – 1. Februar 2026 ein, mehr zu erfahren.

www.museum-barberini.de

Foto: Marie Cécile Thijs, Einhorn, 2012, Detail © Marie Cécile Thijs,

courtesy SmithDavidson Gallery

AUSSTELLUNG

„Plattenbau“ – unterschiedliche Perspektiven

Die Ausstellung „Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau“ ist noch

bis zum 8. Februar 2026 in DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam zu sehen.

In der von Gastkurator Kito Nedo konzipierten

Gruppenausstellung geht es um die Frage, wie

ostdeutsche Plattenbausiedlungen in der Kunst

dargestellt und interpretiert werden. Gezeigt

werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen,

Fotografien und Filme aus verschiedenen Jahrzehnten

seit den 1970er-Jahren. Die ausgestellten

Werke nähern sich dem Thema Plattenbau aus

unterschiedlichen Perspektiven – als alltäglicher

Wohnraum, als Sinnbild gesellschaftlicher Utopien

oder als Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche.

Im Mittelpunkt steht der Plattenbau nicht nur als

architektonisches Relikt, sondern als kultureller

Resonanzraum, der zentrale Fragen nach Zugehörigkeit,

Gemeinschaft und Erinnerung aufwirft. Die

Ausstellung verbindet künstlerische Positionen mit

gesellschaftspolitischen Themen und untersucht,

wie urbane Lebensräume individuelle Lebensweisen

und soziale Strukturen beeinflussen. *rä

Christian Thoelke, Kaufhalle, 2020. Sammlung Hasso Plattner, Foto: Xuan Nguyen Huy

dasminsk.de


FOTO: J. RYAN

tanZ aUf

deM VUlKan

sVen ratZKe Und Matangi

mit Sven Ratzke und dem

Streich-Quartett Matangi

© Alek Bruessing

„Sven Ratzke is a Must-See!”

New York Press

2. – 6. dezember

TRAVESTIE

„Prinzessin Eisenherz –

A Drag Christmas“

Die neue Dinnershow im Erlebnisrestaurant Prinz Eisenherz

im Filmpark Babelsberg! In den alten Hallen einer Burg

lebte Prinz Eisenherz. Eines Morgens stand der Prinz

vor seinem Spiegelbild und sah sein wahres Ich und

beschloss, die alte Rüstung abzulegen und gegen eine

Abendrobe zu tauschen. So wurde aus dem Prinzen eine

Prinzessin. Nun öffnet sie die Tore ihrer Burg, um all jene

willkommen zu heißen, die sich selbst entfalten wollen.

Denn sie hat erkannt: Wahre Größe liegt nicht in der Stärke,

sich zu verstecken – sondern im Mut, sich zu zeigen.

27. – 29. November, 4. – 6. Dezember, 11. – 13. Dezember,

www.filmpark-babelsberg.de

BAR JEDER VERNUNFT

Atrin Madani:

„Welcome to

My World“

Der gefeierte Chanson- und

Jazzsänger mit unverwechselbarem

Stimmenschmelz trifft

auf den australischen Pianisten

Paul Hankinson, dessen virtuoses

Spiel und feiner musikalischer

Humor ihn kongenial am

Flügel begleiten.

Mit ihrem aktuellen Programm „Welcome to My World“

begeben sich die beiden Künstler erneut auf eine leidenschaftliche

Entdeckungsreise durch die weite Welt der

Musik – neugierig, detailverliebt und stilübergreifend.

Am 2. und 3. November erwartet dich ein Bühnenabend

wie eine Schatzkammer: funkelnde Perlen aus verschiedenen

Genres, liebevoll arrangiert und überraschend

neu interpretiert. Da erklingt ein Take-That-Hit in ganz

ungewohntem Licht, trifft eine respektvolle Verbeugung

vor Hildegard Knef auf frische Farben der Filmmusik

– Jazzklassiker werden ebenso veredelt wie eigene,

hochmelodische Kompositionen mit Hitpotenzial. *rä

www.bar-jeder-vernunft.de

FOTO: ANNA PERMESANG

die weihnachtsfeier

– in der filiale

brennt noch licht (Ua)

Von Peter Jordan Und

leonhard KoPPelMann

mit Gesine Cukrowski,

Heikko Deutschmann,

Harald Schrott, Inka Friedrich u.a.

Die Komödie zum Fest

9. – 21. dezember – letzte Vorstellungen!

berlin is Ja so gross… (Ua)

ein berlinical

mit Ivy Quianoo,

Jacqueline Macaulay,

Hans-Werner Meyer,

Jonathan Walz,

Jakob Wenig, Harry Ermer

aUch an silVester

PlUs coUntdown

Und oPen-bar

27. – 30. und 31. dez., 20.30 Uhr

silVester-sPecial

Mit robert Kreis

ZUr feier des letZten tages iM Jahr!

Runden Sie das alte Jahr lachend ab

mit Robert Kreis – oft kopiert,

doch nie erreicht!

31. dezember, 16.00 Uhr

www.renaissance-theater.de

KnesebecKstrasse 100 • 10623 berlin • Kartentelefon 030 / 312 42 02

© Ann-Marie Schwanke / Siegersbusch

© Ann-Marie Schwanke / Siegersbusch

© Agentur Bubikopf


40 KULTUR

FOTO: J. LEON

TIPI

IN MEINEN 60ERN …

Maren Kroymann sorgte schon für

LGBTIQ*-Sichtbarkeit, als es andere

Künstler*innen noch nicht wagten.

Und dank YouTube können wir sogar

sehen, wie das so war, als Biolek einst

im TV mit schwulen Künstlern talkte

und Queerness elegant ausgeklammert

wurde. Maren war da anders, sie

hatte ihr öffentliches Coming-out im

Jahr 1993 in eine Titelgeschichte des

Magazins „Stern“. Danke dafür.

Vor allem ist Maren Kroymann aber

Schauspielerin und Sängerin. Und eine

klasse Entertainerin!

In ihrem Programm „In My Sixties“ taucht

Maren Kroymann vom 5. - 8. November

mit klarem Blick, ungebremster Energie

und jeder Menge Neugier in die Musik

der 1960er-Jahre ein – aus Anlass ihres

ganz persönlichen Jubiläums: 50 Jahre

Pubertät. Diese Lieder lösten damals

etwas aus – völlig neue Gefühle: erste

Sehnsüchte, sexuelles Erwachen, der

Wunsch nach Freiheit, Leichtigkeit und

Selbstbestimmung. Sie klangen nach

einem Leben, das wilder, bunter und

viel aufregender war als das streng

getaktete Dasein der Elterngeneration

mit ihren starren Moralvorstellungen. „In

My Sixties“ ist eine musikalische Zeitreise

– frech, ehrlich, berührend – und ein Fest

für alle, die die 1960er lieben oder gerade

erst entdecken. Wunderbar. *rä

www.tipi-am-kanzleramt.de

TRAVESTIE

Kecke Kunst von und mit

Juwelia Soraya

FOTOS: M. RÄDEL

Friedlich, bunt, frech und fröhlich, das ist der Kosmos

DER Berliner Underground-Königin, das ist die kunterbunte

Welt der Dragqueen Juwelia, die seit etwas über

zwanzig Jahren regelmäßig in ihrer Galerie Studio St.

St. Hof hält und auch Talenten wie Tatjana Berlin eine

Bühne bietet (wir berichteten).

Mitten in Neukölln, im Erdgeschoss eines Altbaus

(Sanderstraße 26) hat Juwelia ihren Safe Space für alle

kunst- und musikinteressierten Queers erschaffen. Der

Eintritt ist zwar frei, aber eine Spende erwünscht, dafür

kann man sich auch ein oder zwei Getränke gönnen –

und hält mit wenig Aufwand Neuköllns Underground am

Leben. Gutes tun und dabei viel Spaß haben, das kannst

du hier ganz problemlos! Die Kunst an den Wänden

kannst du übrigens auch kaufen, die aktuellen Preise hat

die Gastgeberin im Kopf. Und dir wird die „Lady-Lyrikerin“,

Künstlerin, Sängerin, Schauspielerin und Punk-Dragqueen

auch nicht mehr aus dem Kopf gehen. Dit is Berlin! *rä

www.instagram.com/juweliasoraya,

www.facebook.com/juwelia.stst


KULTUR 41

FOTO: ANN-MARIE SCHWANKE

RENAISSANCE THEATER

Berlin is ja so groß

Eine Liebeserklärung an Berlin! Eine Revue, eine musikalische,

tiefgründig-komische und unterhaltende Hommage

an unsere Stadt. Jeder Song eine überraschende

Geschichte: Von neu-ausgegrabenen musikalischen

Schätzen (Reutter, Neumann, Spoliansky & Co.) bis zur

taufrischen Ballade für den Augenblick. Was macht

diese Stadt so erstaunlich, anziehend, verführerisch,

vertraut, herausfordernd und manchmal faszinierend

fremd? Was bedeutet dieser sprichwörtliche Schmelztiegel,

dieser facettenreiche Kosmos der Gefühle und

Stimmungen für uns und was macht er mit uns?

renaissance-theater.de

DISCO

FOTO: BEKKY CALVER

„PERIMENOPOP“ –

Sophie Ellis-Bextor

Mit Erfolgen wie „Get over You“, „Take Me Home (A Girl

Like Me)“, „Mixed Up World“, „Groovejet (If This Ain‘t

Love)“ und „Heartbreak (Make Me a Dancer)“ feierte

Sophie Ellis-Bextor internationale Hits – auch wenn sie

in Deutschland vor allem für ihren Klassiker „Murder on

the Dancefloor“ bekannt ist.

Sogar ihr letztes Album „Hana“ von 2023 war in Großbritannien

ein Top-10-Erfolg – bei uns wurde es allerdings

kaum beachtet. Dabei verpassen wir wirklich gute Musik!

Vielleicht ändert sich das ja mit Sophie Ellis-Bextors achtem

Studioalbum „Perimenopop“ (Was für ein Titel!) **.

Die neue Platte der britischen Sängerin sei ein „positives,

spielerisches Werk, das ihren aktuellen Lebensabschnitt

würdige“, wie sie vorab verrät. Sophie Ellis-Bextor ist nun

in ihren 40ern und weiß genau, wer sie ist – und genießt

die damit verbundene Stärke und Lebensfreude. Disco

für Erwachsene, da machen auch oft die Texte Sinn und

nicht nur Spaß. Unsere Anspieltipps sind „Freedom of the

Night“, „Relentless Love“ und „Stay on Me“. *rä

** Die Perimenopause ist bei Frauen die Übergangsphase von der

fruchtbaren Lebensphase zur Menopause.


42 KULTUR

DREI FRAGEN

TORRO OSTEN –

Queerer Flüchtling aus Russland: „…“

15 Künstler*innen aus Spanien, den USA,

Österreich, Portugal, Russland, Argentinien

und Venezuela haben sich in Madrid

zu einer Gruppe zusammengeschlossen,

in der sie sich gegenseitig helfen und

gemeinsam ausstellen Torro Osten, einer

von ihnen, hatte für uns etwas Zeit.

Erzähle mir etwas von der Gruppe.

Wir wurden ursprünglich als eine Gruppe

von Flüchtlingskünstlern gegründet. Wir

hatten ein großes Problem, einen Ort zu

finden, an dem wir unsere Werke ausstellen

und unsere Erfahrungen und Kunst

zeigen können. Eine LGBTIQ*-Organisation

aus Valencia hat uns dann versprochen,

einen Raum zu geben, wenn ich für sie

Fotos machen würde. Wir haben uns mit

einem schwulen Flüchtling aus Venezuela

zusammengetan und eine Ausstellung

über die dortige Gemeinschaft und

den Kampf um Freiheit in Venezuela

gemacht – und wie es sich auf Queers

dort auswirkt.

Aber die Organisation hat in letzter

Minute einen Rückzieher gemacht und

einem ihrer Gründungsmitglieder eine

Ausstellung gegeben …

Nach dieser Art von Rückschlägen haben

wir beschlossen, dass wir mit anderen

Flüchtlingskünstlern zusammenarbeiten

müssen! Zumindest, um uns gegenseitig

zu unterstützen. So sind wir von einer

Ausstellung zur nächsten gekommen

und veranstalten jetzt eine Ausstellung

in Chueca. Unser Team setzt sich dabei

nicht nur aus russischen Flüchtlingen

zusammen, sondern ist mit Geflüchteten

aus der ganzen Welt entstanden. Unser

Hauptziel ist es, Kunst zu fördern und sie

zu unterstützen.

Ich vermute, dass die Mehrheit unseres

Teams aus der queeren Community ist.

Aber ich war immer dagegen, jemanden

aufgrund seiner sexuellen Orientierung

nicht aufzunehmen. Wir hatten eine

heterosexuelle Cis-Person, die unserer

Organisation beigetreten ist. Das stieß auf

einigen Widerstand, aber ich denke, dass

wir von der Liebe erzählen sollten! Mein

FOTO: GABRIEL ASENSIO / @GABRIELASENSIOCASTANEDA / @ARTPHOTO_DANCER_MODELS_ASENSIO

eisenherz.berlin


KULTUR 43

ganzes Leben lang wurde ich von

Projekten ausgeschlossen, weil ich

schwul bin. Ich werde das jetzt nicht

mit anderen machen.

Foto: Nadine Dinter – „Letting go -

TransMuted“, Paris 2015 / 2024,

© Nadine Dinter Photography

Du warst als Model bekannt.

Ja, ich war ursprünglich nur zehn

Jahre lang Pornodarsteller und

bekam sogar Auszeichnungen. Ich

habe das Modeln geliebt, auch weil

es jetzt als Fotograf interessant ist

zu sehen, wie Leute arbeiten, und

man kann sich in die Situation des

Models versetzen.

Wann hast du dich entschieden,

Russland zu verlassen?

Nun, ich hatte Bedenken, dass die

Polizei nach Informationen über

meine Freunde und sogar einige

Pornodarsteller, die ich nicht privat

kannte, herumschnüffeln würde.

Also musste ich die schwere

Entscheidung treffen zu gehen.

Das war vor drei Jahren. Aber ich

konnte zuerst nicht gehen, da es

keine Möglichkeit gab, es legal zu

tun. Also musste ich einen Regisseur

von GAYSIGHT um Hilfe bitten. Und

er rettete mein Leben, indem er

mir half, ein Visum zu bekommen.

Pornos retten Leben!

Traurigerweise tut Europa so,

als gäbe es in Russland keine

Diskriminierung und Zerstörung von

LGBTIQ*-Leben. Es ist kompliziert

zu flüchten – selbst wenn man

bedroht wird.

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/torroosten

FOTOGRAFIE

„TransMutations“ –Nadine Dinter stellt aus

Seit 1991 widmet sich Nadine Dinter der Mit der Ausstellung „TransMutations“

Fotografie. Ausgehend von der Porträtfotografie

entwickelte sich ihr künstleririerten

Einblick in diesen facettenreichen

gewährt Dinter erstmals einen konzentscher

Fokus rasch hin zu einer intensiven

Auseinandersetzung mit Skulpturen poetische und zugleich kontemplative

Werkkomplex – eine visuell kraftvolle,

und Friedhofsanlagen – Orten, an Annäherung an die Beziehung zwischen

denen sich kulturelle, historische und Mensch und Erinnerung, Körper und

emotionale Dimensionen auf besondere Skulptur, Vergänglichkeit und Dauer.

Weise verdichten.

Zentraler Bestandteil der Ausstellung

ist eine sakrale Installation mit sechs

Am 31. Oktober eröffnet die Berliner großformatigen Arbeiten, die als Auftakt

Fotografin nun ihre neueste Ausstellung eines langfristig angelegten Projekts zu

„TransMutations“ im renommierten verstehen ist. Die Werke thematisieren

Atelier Yves Sucksdorff. Die Werkschau nicht nur den künstlerischen Blick auf

sei eine visuelle Hommage an die

Skulptur, sondern auch die spirituelle

Skulpturen, die Dinter seit den späten Dimension der menschlichen Existenz im

1990er-Jahren weltweit fotografisch Spiegelbild des Unvergänglichen. *rä

dokumentiert hat. In einem spannungsreichen

Dialog zwischen Vergänglichkeit 31.10. – 20.12., Nadine Dinter: „TransMutations

- the Alchemy of the Self“, Ateli-

und Ewigkeit, Körperlichkeit und Stein,

schafft sie eine meditative Bildsprache, er Yves Sucksdorff, Meineckestraße 6,

die über das rein Visuelle hinausgeht. U Kurfürstendamm

Das Fabeltier in der Kunst

25.10.2025 – 1.2.2026

Marie Cécile Thijs: Einhorn (Detail), 2012 © Marie Cecile Thijs, courtesy SmithDavidson Gallery

Einhorn


44 KULTUR

MENTALE GESUNDHEIT

MUTTER NATUR

STÄRKT UNS!

FOTO: M. RÄDEL

In einer von Smartphones dominierten Zeit, in der ständige Erreichbarkeit, Termindruck und digitale

Reizüberflutung unseren Alltag prägen, wächst bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Entschleunigung

und innerer Balance. Ein einfacher, oft unterschätzter Weg zur mentalen Erholung liegt direkt

vor unserer Tür: der Garten, der Balkon, der Park nebenan.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien

belegen, dass der Aufenthalt im Grünen

das psychische Wohlbefinden nachweislich

verbessert. Schon ein kurzer

Spaziergang durch den Garten, das

bewusste Wahrnehmen von Pflanzen,

Farben und natürlichen Geräuschen

wie Vogelgezwitscher können dazu

beitragen, Stress abzubauen, die

Stimmung zu heben und Symptome

von Angst oder Depression zu lindern.

Die Natur wirkt dabei wie eine sanfte,

ganzheitliche Therapie – ganz ohne

Nebenwirkungen. Doch nicht nur der

passive Aufenthalt im Garten tut gut.

Auch Gartenarbeit – ob Pflanzen, Gießen,

Ernten oder einfach Barfußgehen

im Gras – hat eine tief entspannende

Wirkung. Viele Menschen erleben

dabei einen meditativen Zustand, in

dem Gedanken zur Ruhe kommen und

ein Gefühl der Achtsamkeit entsteht.

Gerade in stressreichen Lebensphasen

kann diese Tätigkeit helfen, sich wieder

geerdet, fokussiert und sinnerfüllt zu

fühlen. Die Verbindung zur Natur stärkt

das Gefühl von Kontrolle, Selbstwirksamkeit

und innerer Stabilität. Dabei ist

es nicht entscheidend, wie groß oder

perfekt der Garten ist. Schon kleine

grüne Oasen – ein Balkon mit Kräutern,

ein Innenhof mit Pflanzen oder ein

selbst gestaltetes Beet – können zu

wertvollen Rückzugsorten werden. Orte,

an denen wir tief durchatmen, abschalten

und uns wieder

mit uns selbst verbinden

können.

Das „Green Care“-

Konzept – also die

gezielte Förderung

von Gesundheit

durch Naturkontakt

– wird weltweit

zunehmend in Kliniken,

Reha-Zentren,

Schulen und Pflegeeinrichtungen

eingesetzt.

Grüne Räume

fördern dort nicht

nur die körperliche

Genesung, sondern

auch die emotionale Stabilität und

Lebensfreude der Menschen. Fazit: Ein

Garten, ein grüner Balkon ist mehr als

nur ein schöner Ort. Er ist ein natürlicher

Rückzugsraum, ein therapeutisches

Umfeld und eine Quelle innerer Kraft.

Wer regelmäßig Zeit in der Natur

verbringt, stärkt nachweislich seine

Resilienz, reduziert Stresshormone wie

Cortisol und erlebt mehr Zufriedenheit,

Ruhe und Ausgeglichenheit. Also

Schuhe aus, Handy weg, tief durchatmen

– und einfach die

Erde unter den Füßen

spüren. Deine Psyche

wird es dir danken. *rä

BUCHTIPP

„A Garden Eden.

Masterpieces of

Botanical Illustration“

Dieser ganz passende

Bildband versammelt

wunderbare Bilder

aus den Archiven

der Österreichischen

Nationalbibliothek,

Kunstwerke vom 6. bis

zum 19. Jahrhundert, die

dir die Schönheit der Pflanzenwelt

nochmals vor Augen führen. Zudem ein

sehr schönes Zeitdokument und ebenso

ein klasse Geschenk. *rä

www.taschen.com


KULTUR 45

Diane Arbus

Konstellationen

JUBILÄUM

Ein Jahrzehnt „ELSKA“

Wir gratulieren Liam und seinem Team zu zehn

Jahren medialer Sichtbarmachung schwuler Männer

und queerer Kunst.

16.10.2025

18.1.2026

Diane Arbus, Lady bartender at home with a

souvenir dog, New Orleans, La. 1964

© The Estate of Diane Arbus, Collection Maja

Hoffmann/LUMA Foundation

Liams Ansatz ist

konsequent dokumentarisch

– er porträtiert

Männer, wie sie sind:

ganz normale Menschen

von der Straße,

eingebettet in ihre

Lebensrealität, Teil der

LGBTIQ*-Community

vor Ort. Es geht nicht

um Inszenierung, sondern

um Authentizität.

Dabei lässt Liam die

Porträtierten selbst

sprechen: über ihre

Erfahrungen, Herausforderungen,

Wünsche

und Hoffnungen. Das

unabhängige schwule

Fotomagazin, das alle zwei Monate erscheint, bietet Fotoserien

echter Menschen und Texte von den Porträtierten

selbst: ihre Gedanken, Erfahrungen und ihr Leben. Jede

Ausgabe widmet sich einer Stadt irgendwo auf der Erde,

mit echten Porträts und persönlichen Geschichten von

LGBTIQ*-Männern. Es geht nicht um Models, sondern um

Diversität, Authentizität und Selbstakzeptanz. Gerade ist

zum Jubiläum „Ten Years of Elska: Special Retrospective“

erschienen. *rä

www.elskamagazine.com


46 KULTUR

KINO

DANN PASSIERT

DAS LEBEN …

Hans (Ulrich Tukur) steht kurz vor der Rente – doch

in der Ehe mit Rita (Anke Engelke) fühlt er sich schon

lange wie ein Besucher.

Der Sohn ist längst ausgezogen, der Alltag läuft in festen

Bahnen – und den Takt gibt Rita vor. Für sie gibt es keinen

Grund, irgendetwas zu verändern. Veränderungen? Mag

sie nicht. Selbst die neuen Fliesen im Bad machen ihr

irgendwie Angst. Und plötzlich ist da ein Riss in der Fassade:

Vergessen geglaubte Themen brechen wieder auf.

Beiden wird klar, wie wenig sie eigentlich über das Leben

ihres Sohnes wissen. Und vor allem: wie leer es geworden

ist – zwischen ihnen, um sie herum. Sind sie noch ein „Wir“

– oder längst nur noch zwei „Ichs“ nebeneinander? Und

dann, ganz unverhofft, mischt sich das Leben ein – mit

aller (tödlichen) Tragik.

Hot museums in your area!

AlliiertenMuseum

Computerspielemuseum

@ AlliiertenMuseum

Clayallee 135

14195 Berlin

Eintritt frei/Free entry

Der Film „Dann passiert das Leben“ von Regisseurin Neele

Leana Vollmar erzählt anhand zweier Senior*innen von

einer Beziehung, die scheinbar am Ende ist. Es ist ein

Film über verpasste Chancen, über Nähe und Distanz,

über Alltagsroutine – und über die Kraft, sich selbst und

den anderen neu kennenzulernen. Mit warmem Humor,

viel Herz und einem ehrlichen Blick auf das, was bleibt,

wenn plötzlich nichts mehr so ist wie gewohnt, zeigt uns

die Regisseurin, was für ein Geschenk eine Beziehung

eigentlich ist – mit feinem Gespür für Zwischentöne und

poetischer Leichtigkeit von den Momenten, in denen das

Leben leise, aber bestimmt die Richtung ändert. Und wie

#mensch lernt, loszulassen. *rä


„Entertainment

von Weltformat.“

Berliner Zeitung

GRAND SHOW

Verschenke Vorfreude auf ein traumhaftes Showerlebnis

mit unseren Geschenkpaketen und Gutscheinen.


48 KULTUR

KALENDER

Schwule Kunst

für deine Wand

Auch für 2026 hat die Münchner Kunstbehandlung

wieder großartige Kalender

im Programm – und wir dürfen

einige davon verlosen! Und zwar die

von Robert C. Rore, Luke Carter und Kurt

Walters.

„Robert C. Rore Kalender 2026“: Der

Künstler zeigt mit seinen Bildern einen

besonderen Blick auf Männlichkeit, Natur

und Vergänglichkeit. Statt klassischer

Romantik gibt es Alpenglühen und

schwule Erotik. Seine Werke zeigen

männliche Körper zwischen Kraft und

Verletzlichkeit, Dynamik und Stille.

Schönheit, die nicht erklärt werden muss

– sie ist einfach da. Für einen Moment.

Und vergeht. Trotz cooler Ästhetik steckt

Tiefe drin: In einer Welt voller „Bros“ zeigt

Rore eine andere Art von Männlichkeit

– entspannt, reflektiert, echt. Format DIN

A5, 21x14,8 cm, 14 Blatt, durchg. 4-farbig,

Spiralbindung, 10 Euro

„Kurt Walters Kalender 2026“: Der USamerikanische

Maler Kurt Walters bringt

kalifornisches Licht, urbane Szenerien

und queere Bildwelten zusammen.

Seine Werke spielen mit Retro-Ästhetik,

Popkultur und der Leichtigkeit des

Seins – immer mit einem Hauch

Melancholie. Ob Männer am

Pool, einsame Straßen bei

Sonnenuntergang oder intime

Momente im Alltag: Walters

fängt flüchtige Stimmungen

in leuchtenden Farben und

klaren Kompositionen ein.

Dabei trifft Vintage-Flair auf

zeitgenössische Männlichkeit

und Bayern-Impressionen. Format

DIN A5, 14,8x21 cm, 14 Blatt,

durchg. 4-farbig, doppelseitig

bedruckt, 28 Abbildungen,

Spiralbindung, 14 Euro

„Luke Carter Kalender

2026“: Kubismus, Queerness,

knallige Farben. Luke Carter

– ursprünglich aus England,

heute in Leipzig – verbindet

queere Themen, Männlichkeit

und Alltagsszenen mit einer eigenen,

kraftvollen Bildsprache. Seine Arbeiten

wirken wie visuelle Statements:

plakativ, farbstark, abstrakt. Ob Malerei,

Linolschnitt oder Wandbild – Carters

Werke erzählen Geschichten. Mal direkt

und laut, mal subtil versteckt zwischen

geometrischen Formen und Farbflächen.

Seine Linolschnitte in Schwarz-Weiß fangen

flüchtige Momente ein – reduziert,

aber voller Bedeutung. Alles zusammen

ergibt eine Kunst, die Haltung zeigt. Und

hängen bleibt. Format DIN A5, 21x14,8 cm,

14 Blatt, durchg. 4-farbig, Spiralbindung,

10 Euro

Tolle Geschenke, nützliche Begleiter

durchs Jahr und einfach grandiose

Kunst! *rä

kunstbehandlung.com


FOTO: FREEPIK

Do., 13.11. 2025

20.00 Uhr

Philharmonie Berlin

Werke von

Akimenko Beethoven, Staud

und Skrjabin

Jérémie Moreau Klavier

Valerie Fritz Violoncello

Vitali Alekseenok Dirigent

Rohe Essenz und

tiefste Emotionen

Das Münchner DJ-Projekt Milk & Sugar präsentiert erneut eine fette Doppel-

CD voller Klubkracher und House-Tracks, die den Bogen von den legendären

(queeren!) Anfängen von House in den 1980er-Jahren bis hin zu den

aktuellen Sounds von 2025 spannt: „Summer Sessions 2025“.

Mit viel Gespür für Groove und

Atmosphäre wurde hier eine sorgfältig

kuratierte Auswahl an Tracks

zusammengestellt, die sowohl nostalgische

Vibes als auch moderne

Klub-Energie vereint. Ob unter freiem

Himmel auf sommerlichen Rooftop-

Partys oder in dunklen Klubs während

der kalten Jahreszeit – die kraftvollen

House-Beats und deepen Rhythmen

dieser Compilation bringen jeden

Dancefloor zum Beben. Milk & Sugar

aus Bayern beweisen einmal mehr

ein feines Gespür für zeitlose Dance

Music und liefern einen Soundtrack,

der Generationen von Klubgängern

miteinander verbindet. Ein absolutes

Must-have für alle Liebhaber*innen

elektronischer Musik und ein

musikalischer Rückblick auf über

vier Jahrzehnte House-Kultur – voller

Emotion, Energie und Ekstase. Unsere

Anspieltipps sind „Hideaway (Classic

Piano Revibe)“ (Kieszas Klassiker in

KLUBMUSIK

der Version von Mattei & Omich) und

„Nobody Else“ von Tommy Gustav.

Etwas Hintergrundwissen: In den

1980ern fing es in den Klubs richtig

an zu brodeln: Stampfende High-

Energy-Beats trafen auf Gospel- und

Soul-Samples sowie coole Elektro-

Vibes – und plötzlich befruchteten

sich die Sounds gegenseitig. Auch

Disco, mit seinen üppigen Streichern

und funky Grooves, mischte kräftig

mit. In Städten wie Detroit und Chicago

schraubten DJs wie Frankie

Knuckles oder Steve „Silk“ Hurley an

neuen Tracks – roh, tanzbar und

komplett neu. Das war die Geburtsstunde

von House. Und warum heißt

das Ganze überhaupt „House“? Ganz

einfach: Der legendäre US-Klub

Warehouse in Chicago war der erste

Spot, der sich voll und ganz diesem

neuen Sound verschrieben hatte. Der

Rest ist Klubgeschichte. *rä

Sa 29.11.25

Philharmonie 20 Uhr

Bologne Symphonie Nr. 1

Hummel Mandolinenkonzert

Bach Doppelkonzert

BWV 1060

Mozart Symphonie Nr. 41

›Jupiter‹

Giovanni Antonini Dirigent

Avi Avital Mandoline

Giovanni Antonini Blockflöte

So 07.12.25

Philharmonie 20 Uhr

Ravel ›Boléro‹

Clyne ›Glasslands‹ für

Sopransaxophon und Orchester

Dawson ›Negro Folk

Symphony‹ *

Dalia Stasevska Dirigentin

Jess Gillam Sopransaxophon

* Der Titel stammt vom Schwarzen Komponisten

Dawson und wird aus Respekt vor dem historischen

Werk beibehalten, obwohl er als veraltet und

diskriminierend gelten kann.

dso-berlin.de

@dsoberlin

Illustration: Sarah Böttcher, Muster: Hannah Göppel


50 KULTUR

TIPP

Voller Überraschungen:

das Tacheles

Von 1990 bis 2012 war das Tacheles einer der zentralen Orte der

queeren Kunstszene in Berlin-Mitte. 2020 kehrte neues Leben

zurück in das legendäre Gebäude, das ursprünglich 1907 als

Friedrichstraßenpassage erbaut wurde.

Und beinahe wäre es für

immer weg gewesen! Denn

„ein DDR-Abrissbetrieb

hatte die Ruine bereits für

die Sprengung vorbereitet,

doch der Abriss konnte

aufgeschoben werden, die

Künstlergruppe Tacheles

besetzte das Haus. Die Idee

eines rund um die Uhr offenen

Kunsthauses setzte sich durch,

das ‚Kunsthaus Tacheles‘ war

geboren und es entwickelte

sich in den folgenden Jahren

zu einem einmaligen Kunst-,

Aktions- und Veranstaltungszentrum.“

– Ein Auszug aus

„TACHELES – Die Geschichte

des Kunsthauses in Fotografien

von Stefan Schilling“

(www.stefanschilling.de).

Und hier passierte einiges ...

Wir befinden uns im Jahr 2012:

In einem halb verfallenen,

teilsanierten Prachtbau im

Herzen Berlins tobt eine wilde

Party. An der Tür steht Maria

Psycho, drinnen pulsieren

die Beats – fast wie in den

Jahren nach der Wende, als

die Techno- und House-Szene

leerstehende Gebäude und

Spekulationsruinen in kreative

Freiräume verwandelte.

Techno war der neue Punk.

Doch 2012 neigte sich die

Geschichte des Tacheles, dem

Schauplatz dieses Abends,

dem Ende zu. Im Herbst wurde

es geräumt – und stand bis

2020 still, bevor es neu belebt

wurde und seit 2023 die neue

Heimat von Fotografiska Berlin

ist. Schau mal rein! *rä

amtacheles.de

FOTO: M. RÄDEL

Kunst – Nur für

Erwachsene!

Der Kölner TASCHEN Verlag veröffentlichte unlängst

einen prächtigen, 480 Seiten starken Bildband über

Hokusais sexuell aufgeladene Kunst: „Hokusai. Shunga“

(ISBN 978-3-8365-9628-2) von Andreas Marks.

Katsushika Hokusai (1760 – 1849) ist weltweit als

Meister des japanischen Holzschnitts bekannt – allen

voran durch sein ikonisches Werk „Die große Welle

vor Kanagawa“, das bis heute zu den berühmtesten

Kunstwerken der Welt zählt. Doch abseits dieser majestätischen

Naturdarstellungen zeigt sich in seinem Werk

eine überraschend verspielte, intime Seite, die vielen

unbekannt ist: Hokusais Beiträge zur Shunga-Kunst, den

sogenannten „Frühlingsbildern“ – ein verschlüsselter

Begriff für erotische Darstellungen, wie sie im Japan der

Edo-Zeit (1603 – 1868) florierten. Diese kunstvollen Erotika

waren weit mehr als bloße Darstellungen körperlicher

Nähe. In ihnen verband Hokusai auf meisterhafte Weise

Sinnlichkeit mit feinem, oft schalkhaftem Humor und

schuf Werke, die sowohl ästhetisch als auch erzählerisch

höchst raffiniert sind. Häufig verfasste er sogar die zugehörigen

Geschichten selbst – kurze, literarische Erzählungen

voller Anspielungen, Witz und überraschender

Wendungen. Dabei thematisierte er nicht nur klassische

Liebesszenen, sondern spielte auch mit Tabus, Fantasien

und gesellschaftlichen Normen, was seinen Shunga

eine besondere Tiefe und Vielschichtigkeit verleiht. In

der städtischen Kultur des Edo-Zeitalters waren Shunga

insbesondere unter Kaufleuten, Künstlern und Intellektuellen

nicht nur akzeptiert, sondern regelrecht beliebt.

Sie wurden gesammelt, verschenkt und geschätzt

wie andere Formen der Kunst auch. Hokusais Werke in

diesem Genre zeigen, wie sehr er sich der menschlichen

Natur in all ihren Facetten widmete, und das mit einem

Blick, der sowohl liebevoll als auch augenzwinkernd war.

Dieser neue Blick auf Hokusais Shunga eröffnet somit

nicht nur eine neue Perspektive auf sein künstlerisches

Schaffen, sondern auch auf die freigeistige, komplexe

Kultur des vorindustriellen Japans. *rä

www.taschen.com

EROTIK


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MUSIK

INTERVIEW

SOPHIE AND THE GIANTS:

„Noch nie so sicher gefühlt“

Hinter der Hitmaschine Sophie And The Giants (u. a. „Hypnotized“, „A Little Bit Wild“) verbirgt sich die queere

englische Singer-Songwriterin Sophie Louise Scott, die erst auf der Bühne zu gigantischer Größe wächst. Das

wird die 29-Jährige mit dem roten Haarschopf auch im November in Deutschland zeigen, wenn sie ihr gerade

veröffentlichtes Debüt-Mini-Album „00:00“ (ausgesprochen: „Midnight“) live vorstellen wird. Wir sprachen

mit ihr über die LGBTIQ*-Community und das Daten in einer offenen Beziehung.

Sophie, deinen Durchbruch hattest du

2020 mit „Hypnotized“, aufgenommen

mit dem deutschen DJ und Produzenten

Purple Disco Machine aka Tino Piontek.

Wo habt ihr euch kennengelernt?

Erst mal gar nicht. Tino hatte mir das

Demo zum Song via E-Mail geschickt,

also richtig oldschool. In der E-Mail

stand, dass er meine Stimme liebt, und

ob ich eine Melodie und einen Text über

das Demo singen könnte. Das erledigte

ich sofort in meinem Schlafzimmer. Ich

hatte nicht viel erwartet, aber alle liebten

den Song. Getroffen haben wir uns dann

erst sechs Monate, nachdem wir „Hypnotized“

herausgebracht hatten und

die Single längst mit Gold zertifiziert

war. Wir waren beide fasziniert

voneinander. Dennoch war es

ein bittersüßer Tag: Wir sollten

den Erfolg der Single

mit einem Auftritt in

einer großen Arena in

Italien feiern, gingen

auf die Bühne und

niemand war da.

Es war ja kein

Publikum zugelassen

am Anfang der

Pandemie. Das war die

schlechteste Party der Welt.

Merkst du, dass du zunehmend auch

Fans aus der queeren Community

hast?

In diesem Jahr habe ich es definitiv

gemerkt. Ich bin bei einem Pride-Event

in Stockholm aufgetreten und beim

„Drag Brunch“ in Berlin. Da waren

etliche Drags, Macher und Performer,

die queer oder gay waren. Es war

wunderschön. Ich habe mich in

einem Raum noch nie so sicher

gefühlt wie dort, denn ich bin

eine bisexuelle Frau. Es ist ja

nicht so, dass man überall seine

Queerness feiern kann, aber

wenn du dann bei solchen

Events bist, fühlst du dich gesehen

und wertgeschätzt.

Purple Disco Machine herausgebracht

habe, kommt immer gut. Es geht in

dem Song darum, sein Paradies zu

finden. Für mich war das Paradies, die

Queer-Community und meinen Platz

der Akzeptanz zu finden. Wir mussten

alle durch dasselbe durch, wir verstehen

einander.

Wann wusstest du, dass du auf Frauen

und Männer stehst?

Ich hatte Freundinnen, bevor ich

Boyfriends hatte. Und das ging früh los.

Wenn ich von der Grundschule nach

Hause kam, sagte ich zu meinen Eltern:

„Oh, ich habe drei neue Freundinnen

und vier neue Boyfriends.“ Ich habe alles

gedatet, ich konnte mich einfach nicht

entscheiden. Ich habe nie verstanden,

warum Leute eine Präferenz haben, für

mich war es dann umso irritierender,

dass ich keine hatte. Ich habe das nie

am Gender festgemacht, ich habe mich

einfach in den jeweiligen Menschen verliebt.

Ich wusste nicht mal, dass ich mich

dafür schämen musste. Also erzählte ich

meinen Eltern immer alles ganz offen.

Ich hatte mindestens immer drei Lieben

zur selben Zeit.

Wie viele datest du im Moment?

Hauptsächlich eine Person, ich bin

tatsächlich verlobt, Dana ist der

Keyboarder in meiner Band und

genderfluid. Wenn ich mir einen

männlichen oder maskulinen

Menschen aussuche, ist der

immer sehr feminin: langes

Haar oder schöne Augen

inklusive. Ich kann

mich mit einem Mann,

der eher feminin ist oder

sich mit seiner Femininität

wohlfühlt, eher connecten.

Dana und ich sind beide queer,

und wir daten beide sehr offen.

Das macht Spaß, denn wir sind

ja beide noch jung.

Du wirst im November dein

erstes Mini-Album „00:00“

u. a. in Hamburg, Köln, Berlin,

München und Zürich auf Tour

vorstellen. Was können wir

da erwarten?

Ich will, dass es sich wie eine

Party in meinem Schlafzimmer

anfühlt. Mit netter

Dekoration und jeder Menge

Hits. Es wird aber auch

einige emotionale Momente

FOTO: SIMON EMMETT

geben, die transportieren,

wie sich eine Party um

Mitternacht anfühlt.

Ist da ein bestimmter Song von dir, auf

den die LGBTIQ*-Community abfährt?

„Paradise“, den ich im letzten Jahr mit

*Interview: Katja

Schwemmers


DISCO

So klang das im Studio 54!

Kein „Hands Up“, „Queen of China-Town“ oder auch „Trojan Horse“: Der legendäre Klub in den USA setzte nicht auf

poppige Hits (die konnten auch mal vorkommen), sondern auf den Disco-Underground oder die Hits von Gloria

Gaynor, Donna Summer und Cerrone in speziellen Maxiversionen. Eine klasse Kompilation kannst du jetzt kaufen.

Auch auf goldenem Vinyl!

MUSIK

Am 26. April 1977 öffnete in der West

54th Street in Manhattan ein Nachtklub

seine Türen, der schon bald zu einem der

legendärsten Schauplätze der Popkultur

des 20. Jahrhunderts werden sollte: Studio

54. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte

sich der Klub zu einem internationalen

Symbol für Disco, Exzess, Hedonismus und

die grenzenlose Feierlust des Jetsets.

Die Gästeliste war so schillernd wie elitär.

Künstlerinnen und Ikonen wie Andy Warhol,

Grace Jones, Mick Jagger, Cher, Divine,

Madonna oder Diana Ross zählten zu den

Stammgästen. Sie feierten Seite an Seite

mit Modedesignern, Models, Schauspielerinnen

und Wirtschaftsbossen – vereint

durch das Versprechen einer Nacht ohne

Regeln, in der alles möglich schien. Studio

54 war mehr als nur ein Klub: Es war eine

Bühne, ein Experiment, ein Mythos.

Das Interieur war spektakulär, die Lichtshows

revolutionär, das Publikum extravagant

– und der Zugang streng limitiert.

Wer es an den Türstehern vorbeischaffte,

trat in eine Parallelwelt ein, in der Glamour,

Musik und Dekadenz regierten.

Doch der Höhenflug hatte seine Schattenseiten.

1980 wurde Studio 54 aufgrund

von Steuerhinterziehung geschlossen,

die beiden Gründer Steve Rubell und Ian

Schrager mussten ins Gefängnis. Trotz des

Skandals blieb der Name legendär.

Nach einer kurzen Pause wurde der

Klub 1981 unter neuer Leitung erfolgreich

wiedereröffnet. In den folgenden

Jahren – bis 1986 – versuchte er, an alte

Erfolge anzuknüpfen. Zwar blieb Studio 54

weiterhin ein Hotspot für Nachtschwärmer

und Tanzwütige, doch der Zauber der

Anfangsjahre ließ sich nicht ganz wiederbeleben

– und mehr und mehr kamen

House-Klubs auf, die rauer und weniger

glamourös waren.

Die 2CD und 2LP „Studio 54 – Music

Inspired By Iconic ’70 New York Club Studio

54“ feiert den Sound der ersten Phase des

Klubs, wir finden daher Lieder von 1976

bis 1980 darauf. Unsere Anspieltipps sind

„Devil’s Gun“ von C.J. & Co., „I Feel Love“ von

Donna Summer, „Here Comes That Sound“

von Love De Luxe und „Yo vivire“ von Gloria

Gaynor. *rä

LIMELIGHT LIVE ENTERTAINMENT UND ATG ENTERTAINMENT PRÄSENTIEREN EINE ROYO PRODUKTION

28.10. – 09.11.25

DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN

17.12.25 – 17.01.26

ADMIRALSPALAST BERLIN

20.01. – 01.02.26

METRONOM THEATER OBERHAUSEN

BOOK BY

MUSIC AND LYRICS BY

HARVEY FIERSTEIN

DIRECTED BY

SET & COSTUMES BY

CHOREOGRAPHY BY

NIKOLAI FOSTER

ORIGINAL BROADWAY PRODUCTION

DIRECTED & CHOREOGRAPHED BY

JERRY MITCHELL

ROBERT JONES

CYNDI LAUPER

BASED ON THE MIRAMAX MOTION

PICTURE KINKY BOOTS WRITTEN BY

LEAH HILL

PRESENTED BY ARRANGEMENT WITH MUSIC THEATRE INTERNATIONAL WWW.MTISHOWS.CO.UK

GEOFF DEANE & TIM FIRTH

KINKYBOOTS-MUSICAL.COM


MUSIK

FOTO: LAMIA KARIC

NACHGEFRAGT

AUSTRA

zwischen Trennung, Imposter-Syndrom und

ewigem Coming-out

„Ich bin an einem Punkt angekommen,

an dem ich glaube, dass ich eine wertvolle

Künstlerin bin – etwas, das ich vor

fünf Jahren noch nicht hätte sagen können.“

Solch ein Satz, ausgerechnet von

Austra, die schon vor fast zehn Jahren

mit „Future Politics” ein so selbstsicheres

Werk abgeliefert hat.

Litt sie all die Zeit an einem Imposter-

Syndrom? „Oh ja, ganz sicher!“, lacht sie

und erklärt: „Es ist immer schwierig, etwas

in die Welt zu geben, weil man nie die

Reaktion bekommt, die man erwartet.“

Das gilt auch für das neue Album „Chin

Up Buttercup“: Sie weiß, was es bedeutet,

„aber für alle anderen wird es sich anders

anfühlen – und das für jeden auf eine

einzigartige Art. Damit umzugehen, ist

komisch für mich.“ Früher war sie besessen

von den Reaktionen, „aber in den letzten

fünf Jahren habe ich Stolz darin gefunden,

eine Art ,working class‘-Künstlerin zu sein.

Viele der wirklich erfolgreichen Musiker

müssen gar keine glückliche Menschen

sein, der Erfolg ist letztlich bedeutungslos.

Er macht dich nicht glücklich, er macht

dein Leben nicht komplett. Wenn man

das verstanden hat, ist der eigene Erfolg

und die Reaktion der Welt nicht mehr

wichtig. Das ist sehr befreiend.“ Mit welcher

Einstellung entsteht Musik dann bei ihr

stattdessen? „Da denke ich viel drüber

nach. Denn wenn Erfolg keine Rolle spielt,

was ist die Motivation? Wenn ich überlege,

wie ich leben will, ist die Antwort für mich:

von Tag zu Tag. Was macht mich heute

zufrieden? Das kann Gartenarbeit sein

oder Essen zubereiten.

Oder manchmal für

Stunden Musik machen.

Das alles kann glücklich

machen.“

Und über Fragen des

Glücklich- und Unglücklichseins

hat sie viel

nachgedacht, handelt

das neue Album doch

von einer Trennung, die

eine brutale Erfahrung

war: Ihre Partnerin

verließ sie von einem

Tag auf den anderen. Es ist die Geschichte

einer Trennung, die sie komplett aus

der Bahn geworfen hat, gepackt in eine

musikalische Sprache der Synthesizer,

des Klubs mit Techno und viel Pop. Emotionaler,

gern auch sperriger Eskapismus,

aber kein Selbstbetrug. Ein Versuch, mit

Stil durch den Schmerz zu navigieren. „Ich

habe das Ende nicht erwartet, darum war

es so traumatisierend. Ich versuchte herauszufinden,

wie lang so ein Herzschmerz

anhalten wird, denn es scheint, dass es

nur für eine gewisse Zeit erlaubt ist, sich

so zu fühlen, bevor die Leute fragen, was

denn mit einem nicht stimmt.“ Das ging

ihr selbst kaum anders: „Ich war so instabil

und verwirrt. Warum bin ich nicht endlich

wieder normal?“

Dabei hat sie beim letzten Album „HiRU-

DiN“ noch voller Kraft von Veränderung

gesprochen. Sie meinte gar abgeklärt:

Es wird immer

wieder enden und

neu anfangen. „Ich

erinnere mich kaum

noch an das Album.

Es gehört zu einem

anderen Leben. Es war

zwar auch ein Breakup-Album,

doch eine

von beiden Seiten

gewollte Trennung –

das war diese nicht!“

Andere Dinge

scheinen sich derweil

nie zu ändern: Austra hat schon lange

festgestellt, dass man nie nur einmal

sein Coming-out hat, da man bei jedem

neuen Menschen wieder darüber reden

muss. Daran hat sich weiterhin nichts

geändert. „Wenn du auch nur mit deiner

Partnerin in ein Hotel auf dem Land

eincheckst, dann ist das wieder ein

weiteres öffentliches Coming-out. Es ist

eine Konstante. Aber es ist auch eine

Normalität, wie Hallo sagen. Selbst wenn

man nie weiß, ob es nicht eigenartig

werden wird. Wenn man zum Beispiel in

einer konservativen Gegend ist. Oder gar

in den USA!“ Aber das Fass machen wir

jetzt nicht auch noch auf.

*Interview: Christian K. L. Fischer


EUROPAS GRÖSSTE BEE GEES – TRIBUTE SHOW LIVE

FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND

DAS

ORIGINAL!

GEWÄHLT ZU

EUROPAS TRIBUTE

BAND DES

JAHRES

Vom 06.04. bis

31.05.2026

auf großer Tournee unter anderem

in Hamburg, Köln, Oberhausen,

Wien, Stuttgart, Berlin und in vielen

weiteren Städten.

ABBAMANIA – THE SHOW –

„Dancing Queen Tour 2026“

Die erfolgreichste Popband aller Zeiten feiert ein

Vermächtnis, das seit über 50 Jahren Menschen rund

um den Globus begeistert, berührt und vereint.

„Waterloo“, „Voulez-vous“, „Dancing Queen“, „The Day Before

You Came“, „Super Trouper“ oder „Don’t Shut Me Down“

– ABBAs Lieder sind mehr als nur Hits. Sie sind musikalische

Meilensteine, emotionale Begleiter.

Hinter diesem beispiellosen Erfolg stehen vier Künstler*innen,

deren Namen längst Musikgeschichte geschrieben haben:

Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson, Björn Ulvaeus und

Agnetha Fältskog. Zwischen 1972 und 1982 prägte ABBA den

Sound einer ganzen Generation – und weit darüber hinaus.

Mit ABBAMANIA – THE SHOW wurde eine Live-ABBA-Tribute-

Show geschaffen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das

musikalische Erbe ABBAs mit all seiner Leidenschaft, Energie

und dem unverwechselbaren Glanz auf beeindruckende

Weise zu zelebrieren. Es ist nicht nur eine Hommage – es ist

ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Vom 7. bis zum 27. April

2026 ist ABBAMANIA – THE SHOW im Rahmen der „Dancing

Queen Tour 2026“ unterwegs und macht unter anderem in

Lüneburg, Münster, Köln, Hannover, Berlin, Nürnberg, Mannheim

und Leipzig Station. *rä

SHOW

®, & © 2025 Lions Gate Entertainment Inc. All Rights Reserved.

GEA LIVE AND KARL SYDOW IN ASSOCIATION WITH LIONSGATE PRESENTS

Vom 11.04. bis

28.04.2026

Vom 11.04. bis

22.05.2026

MIT MEGA

AFTERSHOW

PARTY

BECAUSE

SOME DANCES

LAST

FOREVER.

auf großer Tournee unter anderem

in Stuttgart, Dortmund, München,

Hamburg, Chemnitz, Frankfurt a.M.

und in vielen weiteren Städten.

auf großer Tournee unter anderem

in Bremen, Frankfurt a.M., Dortmund,

Hannover, München, Magdeburg und

in vielen weiteren Städten.

www.semmel.de

SOUL

Was für eine Stimme!

Was für eine Frau!

Die französische Erfolgssängerin

und Ex-Model Imany sorgte

vor fast zehn Jahren erstmals

für Furore: Ihr Song „Don't Be

So Shy“ wurde in der House-

Remix-Version zum internationalen

Megahit. Seither folgten

mehrere erfolgreiche Alben. Im

Oktober erschien ihr neuestes

Werk: „Women Deserve Rage“.

Es ist, wie verraten wurde (und

wie es zu hören ist!), „ein feministisches

Statement-Album,

ein Manifest der Emanzipation

und Wiedergeburt“, das mit Rollenbildern spielt und Erwartungen

bricht. Und vor allem: Soul der Extraklasse! Das Album erzählt

von Wunden und von Heilung als Vermächtnis – mit stark

biografischem Hintergrund: Die Künstlerin ließ sich scheiden und

verarbeitet diese Trennung auch in ihrer Musik. *rä

FOTO: L. BODY

Vom 12.05. bis

21.05.2026

auf großer Tournee unter anderem

in München, Wien, Köln, Leipzig,

Hamburg, Berlin und in vielen

weiteren Städten.

HANS ZIMMER PRESENTS

A NEW DIMENSION

Vom 15.10. bis

12.11.2026

PRESENTED & CURATED BY

auf großer Tournee unter anderem

in Düsseldorf, Frankfurt a.M.,

Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Berlin

und in vielen weiteren Städten.


MUSIK

FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND

FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND

FOTO: 360GRADDESDESIGN.COM

INTERVIEW

PRINCE DAMIEN:

„Ich kann mich wieder ein bisschen in andere

Richtungen entwickeln …“

Nach dem großen Erfolg der vergangenen

Jahre kehrt „This is THE GREATEST

SHOW!“ 2026 mit einer aufwendig inszenierten

Produktion zurück auf die Bühne.

Die Show vereint beliebte Musical-Hits

mit eindrucksvollen Choreografien und

einer hochwertigen Bühnentechnik zu

einem mitreißenden Gesamterlebnis.

Wie kam es dazu, dass du Teil von „This

is THE GREATEST SHOW! 2026“ geworden

bist?

Mir war „This is THE GREATEST SHOW!“ schon

immer ein Begriff, weil ich oft Plakate mit

dem Hinweis gesehen habe, dass es mal

wieder eine neue Tour gibt. Da war ich richtig

glücklich, als dann die Anfrage kam, ob ich

als Special Guest dabei sein möchte. Also ich

freue mich auf jeden Fall total und bin Feuer

und Flamme für das Projekt.

Auf was darf sich das Publikum freuen?

Das Publikum kann sich auf jeden Fall auf

eine energiegeladene Show freuen. Ich werde

natürlich in verschiedenen Blöcken bei „This is

THE GREATEST SHOW!“ dabei sein. Einerseits

darf ich als MJ auf der Bühne stehen, aber bei

„The Choir of Man“ bin ich zum Beispiel auch

mit dabei. Es wird also laute, aber auch leise

Töne von mir geben.

Was hat sich musikalisch bei dir seit der

Teilnahme von DSDS geändert?

Musikalisch hat sich bei mir nicht so viel

verändert. Ich bin immer noch dem Pop

oder auch Popschlager treu geblieben.

Was sich aber verändert hat, ist natürlich

die Bühne. Ich bin jetzt nicht mehr nur auf

TV-Show-Bühnen zu sehen, sondern auch auf

Theaterbühnen und finde es einfach mega toll,

wie abwechslungsreich mein Alltag geworden

ist. Einerseits, dass ich bei „MJ – Das Michael

Jackson Musical“ in Hamburg spielen kann,

andererseits jetzt die „This THE GREATEST

SHOW!“-Tour und dann natürlich auch andere

FOTO: KEVIN LAUDERLEIN

kleine Projekte, wenn ich zum Beispiel mal

wieder einen Song release. Also es ist wirklich

so abwechslungsreich wie nie zuvor.

Was ist dein persönliches Highlight

bei der Inszenierung von „This is THE

GREATEST SHOW!“?

Mein persönliches Highlight ist natürlich die

MJ-Performance – aber auch der große Block

am Ende mit allen Hits aus „The Greatest

Showman“, denn der kracht noch mal so

richtig.

Wie bereitest du dich auf die Tour vor?

„Also so einen Vorbereitungsplan für die

„This is THE GREATEST SHOW!“-Tour habe

ich eigentlich nicht. Hauptsache genug

Unterhosen mitnehmen und genug

Wechselklamotten, denn schwitzen werde

ich definitiv. (lacht) Aber für mich ist es

irgendwie auch toll, jetzt mal so eine Art

Urlaub von MJ zu haben, denn so lerne ich

wieder neue Sachen kennen und kann mich

wieder ein bisschen in andere Richtungen

entwickeln und entfalten.

*Interview: Christian Fischer

Tickets gibt bei eventim.de und an allen

bekannten Vorverkaufsstellen, sowie in

Österreich unter oeticket.com und unter

semmel.de. Weitere Informationen auf

www.greatest-show.de.


FOTO: NIKOLAS HAGELE

EINE ANTHOLOGIE

DER BESTEN SONGS

VON HOT CHIP

KLASSIK

Richard Reschs

Weihnachtsalbum

„Die Nacht ist vorgedrungen“, ein Album, das in den besinnlichen Advent

passt, aber auch zur fröhlichen Weihnachtszeit. Es muss eben nicht immer „All

I Want for Christmas Is You“ sein!

DAS NEUE ALBUM

AB 14.11.2025

„Weihnachten ist voller kleiner,

wundervoller Unnötigkeiten – aber

auch voller Tiefe,“ so der Tenor dazu

schriftlich. „Ich wollte ein Album

aufnehmen, das diese Dualität

ernst nimmt.“ Mit seinem neuen

Weihnachtsalbum „Die Nacht ist vorgedrungen“

zeigt Richard Resch, dass

die Adventszeit auch anders klingen

kann. Statt der ewig gleichen Klassiker

bringt er Stücke aus Frühbarock,

Romantik und Moderne mit – Musik,

die berührt, überrascht und tiefgeht.

Im Mittelpunkt stehen Licht, Hoffnung

und Menschlichkeit – Themen, die

in einer Zeit, in der Weihnachten oft

im Konsumrausch untergeht, umso

wichtiger sind. Aufgenommen in

der besonderen Atmosphäre der

Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche

in Berlin, hat das Album einen ganz

eigenen, persönlichen Vibe. Mit einem

kleinen, eingespielten Team aus

Musiker*innen, Sänger*innen und

Tonprofis ist etwas entstanden, das

echt klingt – ehrlich, nah und mit viel

Herz für Musik. „Für mich sind spannende

Aufnahmen nicht unbedingt

makellos, aber voller Leben. Dieses

Album ist genau das – ein lebendiger,

zutiefst persönlicher Advents- und

Weihnachtszyklus.“ *rä

www.richardresch.eu

08.03.2026 HAMBURG MOJO

12.03.2026 BERLIN KESSELHAUS

17.03.2026 MÜNCHEN TECHNIKUM

18.03.2026 KÖLN CLUB BAHNHOF


BUCH

FOTOS: KILIAN SCHÖNBERGER

BILDBAND

Eine visuelle und poetische Reise:

„The Woods“

Dieses Buch will nicht nur gelesen,

sondern gespürt werden – denn es fühlt

sich an wie ein Baum. Das außergewöhnliche

Covermaterial ahmt die

Struktur von Holz nach und macht die

Natur haptisch erlebbar.

Nachhaltiges Naturpapier und eine

ausgestanzte Astloch-Optik mit

überraschendem Einblick verstärken

diesen Eindruck. „The Woods“ (ISBN 978-

3-911408-01-1) entführt seine Leser*innen

tief hinein in die geheimnisvolle Welt

des Waldes – ein sinnliches Erlebnis, das

Sehen, Fühlen und Staunen verbindet.

Die Deutschen und der Wald: eine intensive

Beziehung seit Menschengedenken.

Mal wirkt er düster und gefährlich, mal

licht und märchenhaft. Immer aber

gibt er Ruhe, Sauerstoff und kühlt die

Atmosphäre. Rund um den Globus

beschäftigen sich Menschen mit dem

Wald. Mit IHREN Wäldern. Und auch

der Fotograf Kilian Schönberger tat dies.

Er veröffentlichte im Spätsommer den

Bildband „The Woods“ – eine Einladung

zum Staunen, Entdecken und Innehalten,

ein berauschender Bildkosmos. Ganz wie

ein verzweigtes Wurzelwerk entfaltet sich

„The Woods“ entlang von vier zentralen

Themensträngen und lädt dazu ein, die

vielschichtigen Kreisläufe des Waldes

neu zu entdecken:

Mensch und Mythos Wald: In einem

kulturhistorischen Streifzug zeigt das Buch,

wie sich das Verhältnis zwischen Mensch

und Wald über Jahrhunderte gewandelt

hat – vom mystischen Ort der Verehrung

über die Ausbeutung als wirtschaftliche

Ressource bis hin zum heutigen Bewusstsein

für den Wald als schützenswerten

Lebensraum.

Das Herz des Waldes: Ein Blick unter

das grüne Dach. „The Woods“ macht

die unsichtbaren ökologischen Prozesse

sichtbar, die das Leben im Wald

zusammenhalten: Wasser, Nährstoffe,

Kohlenstoff. Alles ist miteinander verwoben

in einem fein abgestimmten Kreislauf des

Gebens und Nehmens.

Der Wald als Kraftquelle: Inmitten der

rastlosen Gegenwart wird der Wald zum

Ort der Stille und Regeneration. „The

Woods“ lädt dazu ein, die heilsame Energie

der Natur neu zu entdecken – als Quelle für

Achtsamkeit, Entschleunigung und innere

Balance. Stichwort Waldbaden, auf Japanisch

森 林 浴 – Shinrin Yoku: Das bedeutet

so viel wie „Eintauchen in die Atmosphäre

des Waldes“. Die Praxis stammt aus Japan

und wurde in den 1980er-Jahren als Antwort

auf Stress und Zivilisationskrankheiten

entwickelt. Beim Waldbaden geht es nicht

ums Wandern oder Sport, sondern darum,

achtsam und mit allen Sinnen im Wald zu

verweilen: das Rauschen der Blätter hören,

den Duft von Moos wahrnehmen, das

Lichtspiel zwischen den Ästen beobachten.

Studien belegen, dass Waldbaden Stress

reduziert, das Immunsystem stärkt und das

Wohlbefinden fördert.

Der Wald als Symbol des Lebens: Philosophisch

betrachtet wird der Wald

zum Spiegel des Daseins. Der Bildband

reflektiert über Werden, Wachsen und

Vergehen – und erinnert uns daran, dass

alles Leben Teil eines großen Ganzen ist.

„The Woods“ ist ein ganz wunderbares

und über 300 Seiten starkes Geschenk für

alle, die die Natur lieben! Ein poetisches

Kunstwerk. *rä


BUCH

BILDBAND

Vater der Moderne und letzter der alten Meister:

Francisco de Goya

Francisco de Goya (1746 – 1828) war mehr

als nur ein Künstler. Er war ein radikaler

Beobachter seiner Zeit. Mit einem Blick, der

schärfer kaum sein könnte, hielt er in 287

Radierungen und Lithografien die dunklen

Seiten der menschlichen Natur fest – und

das mit einer Tiefe, die auch heute noch

unter die Haut geht.

Zwischen bitterböser Gesellschaftskritik,

surrealen Albträumen und leiser Hoffnung

erzählt Goya von Macht und Wahnsinn,

Gewalt und Sehnsucht, von Menschlichkeit

im Chaos. Der Kölner TASCHEN Verlag veröffentlichte

unlängst „Goya. The Complete

Prints“ (ISBN 978-3-8365-8151-6).

Diese komplette Sammlung seiner

grafischen Werke ist das Ergebnis von über

200 Jahren Forschung und zeigt Goya als

einen der wichtigsten Bild-Erzähler Europas

– kompromisslos, mutig und seiner Zeit weit

voraus. Seine Werke sind nicht nur künstlerische

Meisterleistungen, sondern sprechen

Themen an, die bis heute nichts an Relevanz

verloren haben. Wer Goya anschaut, blickt

tief in die Abgründe der Geschichte. Und

vielleicht auch ein Stück in sich selbst.

Vater der Moderne und letzter der alten

Meister: Francisco de Goya – der Künstler,

der schon vor über 200 Jahren sah, was

viele bis heute nicht wahrhaben wollen. Er

lebte in einer Zeit voller Umbrüche: Spanien

im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert war

geprägt von politischer Instabilität, Krieg,

Armut und einem tiefen gesellschaftlichen

Wandel. Doch anstatt sich dem schönen

Schein der höfischen Malerei hinzugeben,

entschied sich Goya für einen anderen Weg:

Er blickte dorthin, wo andere wegsahen.

Seine Radierungen und Lithografien sind wie

ein visuelles Tagebuch der menschlichen

Abgründe – direkt, ungeschönt und oft

erschütternd aktuell. *rä

www.taschen.com

DIE SCHÖNSTEN

MUSICALS

IM THEATER

DES WESTENS

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SHOW DER STADT!

IMMER FREITAGS - JETZT MIT ZUSATZTERMINEN!

WELTPREMIERE AM 21.03.2026

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BUCH

BILDBAND

Schwule Liebe

von 1850 bis 1950

Egal, was die Hater sagen, es ist nichts Neues, sondern

einfach etwas Wunderschönes. Wenn zwei Menschen

sich lieben, dann ist das immer richtig – und da sie damit

keinem/keiner schaden, ist auch alles sehr gut. Und auch

schön anzusehen!

FOTOS: © NINI-TREADWELL INC.

Das beweisen die beiden US-Herausgeber Hugh Nini und Neal

Treadwell mit der lang erwarteten Fortsetzung ihres Bildbandes

„LOVING“ aus dem Jahr 2020. Jetzt erscheint endlich „MORE

LOVING“ im Elisabeth Sandmann Verlag und feiert die Liebe!

Erneut haben die Sammler in ihren Archiven gestöbert und

historische schwule Liebesbilder herausgesucht, die berühren.

Die beiden Queers haben über viele Jahre hinweg eine

beeindruckende Sammlung seltener Vintage-Fotografien aufgebaut

und präsentieren nun erneut eine Auswahl besonders

sinnlicher Zeitzeugnisse.

Das am 13. Oktober erschienene Buch „MORE LOVING“ (ISBN

978-3-949582-43-1) präsentiert daraus über 300 bisher

unveröffentlichte Bilder von romantischen Männerpaaren aus

der Zeit zwischen 1850 und 1950.

Liebe, die Zeit und Grenzen überwindet: Wie bereits im

ersten Band erzählen auch diese Aufnahmen stille, intime

Geschichten – oft berührend und dokumentarisch – und

stammen aus einer Epoche, in der queere Liebe noch gänzlich

im Verborgenen stattfand. Von frühen Daguerreotypien über

Silbergelatineabzüge bis hin zu privaten Schnappschüssen

zeigt das wunderbare Buch eine große Bandbreite menschlicher

Zuneigung, unabhängig von Herkunft oder sozialem

Status. Die ehemals verborgenen Fotografien sind heute ein

kraftvolles Zeugnis der Liebe zwischen Männern – und zugleich

ein bedeutender Beitrag zur queeren Erinnerungskultur. *rä

www.suhrkamp.de


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70 Ländern erwarten dich!

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KUNST

AUSSTELLUNG

„I’ve never been afraid of beauty!“ –

Die Sammlung Dirk Lehr

Ende November eröffnet die Ausstellung. Und wir bekommen die Gelegenheit, uns an Werken von

Künstlern wie Max Diel, Andy Warhol und Christopher Winter zu erfreuen.

Max Diel – „o.T. (Umbrella)“, 2018, Mischtechnik/Papier, 40,3 x 26 cm

Alles begann vor über 35 Jahren, als Dirk Lehr – damals noch

Schüler in Heidelberg – sein erstes Kunstwerk kaufte. Was als

jugendlicher Impuls begann, wurde zur Leidenschaft, die ihn bis

heute begleitet. Für Lehr war schnell klar: Ein starrer Plan oder

der nächste Hype interessieren ihn nicht. Vielmehr folgt er seiner

Neugier und lässt sich überraschen, welche Menschen, Werke

oder Geschichten ihm begegnen. Genau diese Offenheit prägt

seine Sammlung bis heute.

Ob weltbekannte Namen wie Warhol, Robert Rauschenberg oder

junge, noch unbekannte Talente – für Lehr zählt, was ihn berührt.

Seine Sammlung schlägt einen weiten Bogen von den 1960ern

bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen immer die Geschichten

hinter der Kunst und die Haltung der Künstlerinnen und Künstler.

Der Titel der Ausstellung – und auch der begleitenden Publikation

– bringt seine Sichtweise klar auf den Punkt: Für ihn muss Kunst

nicht kompliziert, sperrig oder radikal sein, um ernst genommen

zu werden. Schönheit hat in der Kunst ebenso ihren Platz. Dass

gerade diese oft abgewertet wird, hält er für einen fragwürdigen

Trend. Dekoration interessiert ihn dabei nicht, aber warum sollte

Kunst nicht auch einfach schön sein dürfen? Lehr ist aber nicht

nur Sammler. Als Rechtsanwalt für Urheberrecht ist er tief in die

Kunstwelt eingebunden und kennt ihre Mechanismen. Er hat über

viele Jahre für die Financial Times Deutschland geschrieben,

Podcasts produziert und Bücher veröffentlicht, etwa zu Themen

wie Urheberrecht, Kunstmarkt oder Cancel-Culture. Darin gibt

er auch praktische Tipps: für Sammler, Kunstschaffende oder

alle, die sich im komplexen Kunstbetrieb zurechtfinden wollen.

Nach Stationen in Düsseldorf, Mailand und Köln lebt er heute in

Berlin. Dass gerade der Mannheimer Kunstverein ihm nun eine

Ausstellung widmet, ist für Lehr etwas Besonderes, denn hier, in

der Rhein-Neckar-Region, nahm 1988 alles seinen Anfang.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Außerdem

begleitet Dirk Lehr das Programm mit Vorträgen und

Veranstaltungen rund um die Themen Kunst sammeln und

verkaufen, Einstieg in den Kunstmarkt, Selbstvermarktung für

Kunstschaffende sowie die aktuellen Herausforderungen durch

Cancel-Culture. *rä

23.11.2025 – 22.2.2026, „I’ve never been afraid of beauty!

Die Sammlung Dirk Lehr“, Mannheimer Kunstverein,

mannheimer-kunstverein.de

Christopher Winter – „Against Nature“ 2005, Acryl/Leinwand, 190 x 190 cm

Andy Warhol – „Electric Chair“, 1971, Siebdruck, 90,2 x 121,9 cm


KUNST

FOTO: INTERCITY_ART_

NACHGEFRAGT

intercity_art_ – Zucker fürs Auge

Seine Fotos sind provokant, erotisch

und einfach gut. Was dieser Content

Creator aus Wien allein oder gemeinsam

mit anderen Künstler*innen

erschafft, begeistert. Wir haben einmal

nachgefragt.

Wann hat deine künstlerische Reise

begonnen?

Als Model stand ich vor drei Jahren zum

ersten Mal vor der Kamera. Künstlerisch

tätig bin ich allerdings schon, seit ich

neun Jahre alt bin. Damals habe ich

meinen ersten Zeichentrickfilm gemacht.

Mit 22 kam ich zum Spielfilm, weil ich sehr

gerne mit Menschen arbeite. Vor allem

habe ich Regie geführt und Filme mit

queeren Themen realisiert. 2023 habe

ich dann meine erste queere Webserie

veröffentlicht. Erst danach stand ich

häufiger selbst vor der Kamera.

Vor eineinhalb Jahren habe ich meine

Leidenschaft für Live Posing entdeckt –

seitdem liebe ich es, mit verschiedenen

Künstler*innen an neuen Bildern zu

arbeiten. Damit kehre ich auch ein Stück

weit zu meinen Wurzeln zurück, denn ich

zeichne selbst sehr gerne.

Deine Bilder sind ziemlich erotisch

– gab es da nie Probleme mit den

Social-Media-Plattformen?

Ja, natürlich gab es da manchmal

Schwierigkeiten. Erst gestern wurde ein

Bild von mir auf Instagram gelöscht. Das

FOTO: @SUPERCHARGEDGUYS

ist bei mir leider nicht anders als bei

vielen anderen. Ich versuche aber, mich

darüber nicht aufzuregen.

Was ist dir bei einem Bild wichtig?

Wenn ich mit einem Fotografen

zusammenarbeite, schaue ich mir zuerst

sein Portfolio an, um zu sehen, ob mir

sein Stil gefällt. Vertrauen ist mir dabei

besonders wichtig – ohne Vertrauen

können keine guten Bilder entstehen.

Mir ist es wichtig, dass ein Bild eine

besondere, einzigartige Ästhetik hat. Am

liebsten mag ich es, wenn es auch etwas

Magisches ausstrahlt. Außerdem bringe

ich gerne meine Emotionen mit ein,

damit das fertige Bild eine Geschichte

erzählt.

Und was vermeidest du? Wie bereits

erwähnt: Ich arbeite nur mit Menschen,

denen ich vertraue. Vertrauen hat für

mich oberste Priorität.

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/intercity_art_/,

linktr.ee/intercityart,

www.youtube.com/@intercity_art2


FILM

INTERVIEW

NACHGEFRAGT BEI

JOY GHARORO-AKPOJOTOR

Schon seit einigen Jahren gilt Joy Gharoro-Akpojotor,

geboren in Nigeria und seit

Jahren in Großbritannien lebend, zu den

vielversprechendsten und umtriebigsten

jungen Produzentinnen in der britischen

Filmbranche. Nun legt die queere Filmemacherin

ihren ersten langen Spielfilm

als Regisseurin vor. „Dreamers“ (Kinostart:

8. Dezember 2025) erzählt die Geschichte

von Isio (Ronkę Adékoluęjoe), die

nach zwei Jahren illegalen Aufenthalts

in England auf eine Bewilligung ihres

Asylantrags hofft, um nicht in ihre Heimat

zurückkehren zu müssen, und sich im Abschiebezentrum

in ihre Zimmergenossin

Farah (Ann Akinjirin) verliebt. Wir trafen

Gharoro-Akpojotor auf der Berlinale zum

Interview.

Joy, Sie haben sich vor Jahren selbst

um Asyl in Großbritannien bemüht

und mussten dafür beweisen, dass Sie

lesbisch sind. Wann kam Ihnen erstmals

die Idee, diese Erfahrungen in einem Film

zu verarbeiten?

Darüber dachte ich schon ein paar

Monate, nachdem ich es erlebt hatte,

nach. Bereits in dem Moment, in dem

ich damals zu meinem entscheidenden

Gespräch antrat, nahm ich all die anderen

Asylsuchenden wahr, die vor irgendwelchen

Sachbearbeiter*innen in diesen

Großraum-Bürozellen Platz nahmen. Hier

und da konnte ich die Gespräche mithören,

und mir wurde überdeutlich, wie viele

unterschiedliche, individuelle Schicksale

und Geschichten in diesem trostlosen

Raum versammelt waren. Mir kam schnell

der Gedanke, dass ich einen Weg finden

musste, um nicht nur über meine, sondern

auch diese anderen Geschichten zu

sprechen. Denn auch wenn ich all diese

Menschen gar nicht kannte, wusste ich,

dass sie sehr gute Gründe hatten, warum

sie nun dort an diesen Tischen saßen.

Denn der Weg dorthin und auch die

Situationen rund um den Asylantrag sind

so hart und bergen so viele Risiken, dass

niemand das leichtfertig auf sich nimmt.

Über diese Thematik könnte man

problemlos einen tragischen, bitteren

Film drehen. Warum haben Sie sich dazu

entschlossen, stattdessen in „Dreamers“

nicht zuletzt auch auf Hoffnung und

Humor zu setzen?

Das hatte letztlich zweierlei Gründe.

Zum einen ist meine Produzentin Emily

Morgan dafür verantwortlich, denn als

sie meine erste Drehbuchfassung las, in

der humorvolle Momente noch eher rar

waren, meinte sie zu mir: „Joy, du bist ein so

positiver Mensch mit so viel Lebensfreude.

Davon muss mehr in deine Geschichte!“

Das leuchtete mir ein, denn tatsächlich

bin ich jemand, der auch in schwierigen

Zeiten wie eben meinem Asylverfahren

immer Wege findet, auch glücklich zu sein.

Und die Hoffnung ist es ja, die einen solche

Krisensituationen überstehen lässt. Also

erschien es mir nur stimmig, dass ich in

meinem Film nicht nur die Verzweiflung

dieser Frauen zeige, sondern eben auch,

wie sie tanzen, lachen und lieben.

Sie selbst saßen damals nicht in einem

solchen Auffang- oder Abschiebelager,

richtig?

Das stimmt. Deswegen habe ich für „Dreamers“

viel recherchiert, was den Alltag an

diesen Orten angeht. Auch da erstaunte

mich, dass ich nicht nur mit Leuten sprach,

die diese Zeit als die schlimmste ihres

Lebens in Erinnerung hatten. Sondern eben

auch welche, die mir berichteten, was sie

aus diesen Erfahrungen Gutes mitgenommen

haben. Eine Frau erzählte mir sogar,

dass sie in diesem Lager ihre Partnerin

kennengelernt hat, die im gleichen Zimmer

untergebracht war wie sie. Die beiden

verliebten sich, erhielten gleichzeitig ihre

Aufenthaltsgenehmigungen und leben bis

heute zusammen. Solche Geschichten sind

natürlich nicht die Regel, aber es gibt sie.

Und deswegen sollte man sie auch mal

erzählen.

Wie genau sah Ihre Recherche denn aus?

Ich wandte mich an ein paar wohltätige

Hilfsorganisationen, die sich um Asylbewerbende

kümmern, darunter auch eine

mit Fokus auf die LGBTIQ*-Community.

Die vermittelten mich an queere Frauen

und Männer aus den unterschiedlichsten

Ländern, die bereit waren, mit mir ihre

Erfahrungen zu teilen. Wir sprachen

über die unterschiedlichsten Aspekte,

den Umgang der Insass*innen solcher

Lager untereinander, die Wächter*innen,

die Räumlichkeiten, die Angst und die

Einsamkeit, die Hoffnung und kleinen

Gesten der Menschlichkeit. Außerdem


FILM

habe ich alle gefragt, ob sie mal versucht

haben auszubrechen, denn auch das ist ja

Teil meiner Geschichte. Ein Mann erzählte,

dass in seinem Abschiebelager einige

Männer tatsächlich nur mit Löffeln einen

Tunnel gruben und zumindest kurzzeitig

fliehen konnten, bevor sie gefasst wurden!

Bei all dem war mir allerdings immer klar,

dass der Asyl- und Einwanderungsaspekt

bei „Dreamers“ nur den Kontext und die

Umgebung liefern würde. Denn mir ging es

nicht um ein Geflüchtetendrama, sondern

um einen Liebesfilm.

Ein Asylbewerbungsverfahren zu durchlaufen,

ist sicherlich immer eine enorm

schwierige, kräftezehrende Erfahrung.

Aber als queerer Mensch wird es einem

vermutlich oft doppelt schwer gemacht,

oder?

In vieler Hinsicht sicherlich. „Wie kann ich

denn sichergehen, dass Sie homosexuell

sind?“ Diese Frage, die auch im Film fällt,

wurde mir damals wortwörtlich gestellt. Ich

musste plötzlich beweisen, dass ich lesbisch

bin, dabei bin ich mir ziemlich sicher,

dass heterosexuelle Asylsuchende selten

beweisen müssen, dass sie hetero sind.

Das war eine ziemlich irre Situation. Denn

wie beweise ich meine sexuelle Identität,

zumal in einer solchen Befragung, in der

FOTOS: ROB BAKER ASHTON / DREAMERS PRODUCTION

das Gegenüber einem auch noch ständig

unterstellt, man würde lügen?

Wie laufen solche Befragungen ab?

Ich wurde damals nach den Gay Bars in

Nigeria gefragt und sollte Auskunft geben

über die LGBTIQ*-Community. Worauf ich

immer nur antworten konnte: Die gibt es

nicht wirklich, denn Homosexualität ist bei

uns verboten. Deswegen sitze ich doch

hier! Außerdem versuchen die Beamten

oft, einen aus der Reserve zu locken, indem

sie sehr offenherzige Fragen zum Thema

Sex und Sexualität stellen. Der Gedanke

ist wohl, dass darüber nur tatsächlich

queere Menschen offen und schamlos

sprechen können. Dabei fällt ja gerade das

vielen schwer, wenn sie aus konservativen

Ländern kommen, wo sie ihre Identität

nie frei ausleben konnten und sich immer

verstecken mussten. Umso mehr, wenn

man – wie in meinem Fall damals – als

Frau von einem Mann befragt wird. Das

ganze System macht also eigentlich

keinen Sinn. Wer aufgrund seiner sexuellen

Identität Asyl sucht, muss letztlich idealerweise

von Gewalterfahrungen berichten

können, damit ihm oder ihr geglaubt wird.

Und schon darin steckt ja letztlich massive

Homophobie.

*Interview: Patrick Heidmann

ich weiß, wo

ich mich über

hiv-therapien

informiere.

NX-DE-HVU-ADVT-230001 – April 2024

wissen fürs leben

findest du hier!

Mach dich schlau - mit

der digitalen HIV-Broschüre


FILM

NACHGEFRAGT

ZANDER WOODZ –

Der neue Star bei CARNAL+

Das erfolgreiche US-Studio CARNAL+ hat einen neuen Kerl am Start. Und wir

durften dem Hingucker ein paar Fragen stellen.

Du bist bekannt als Pup Zander. Was

gefällt dir an Masken?

Ich habe Masken schon immer optisch

sehr gemocht. Sie können geheimnisvoll,

verspielt oder geradezu heiß sein. Was

ich an Masken liebe, ist, dass sie ein

hilfreiches Mittel sein können, um uns

selbst zu erkunden. In vielerlei Hinsicht

hat mir das Tragen von Masken insbesondere

dabei geholfen, extrovertierter

zu werden.

In Berlin hast du bereits im Berghain

aufgelegt, ein Traum für viele. Welche

Art von Musik hörst du privat?

Eine breite Palette von Ambient bis

House. Lustige Tatsache: Bevor ich mit

dem DJing angefangen habe, habe ich

in einigen Rockbands als Schlagzeuger

gespielt. Es war ein natürlicher Übergang.

Und beim Sex?

Melodischer Techno, etwas, in dem man

sich verlieren kann, während man sich

mit seinen Spielgefährten beschäftigt.

Wie oft trainierst du pro Woche?

Ziemlich regelmäßig, durchschnittlich

vier bis fünf Mal pro Woche. Ich mache

eher Krafttraining und überlasse das

Kardiotraining meist der Tanzfläche oder

dem Darkroom.

Wie bist du zur Pornoindustrie

gekommen?

Das war ein schrittweiser Prozess. Ich

wollte mehr Inhalte zum Thema „Pup“

erstellen, weil ich mir damals so viel

davon angesehen hatte, dass es für

mich nichts wirklich Neues mehr gab.

Das war zu der Zeit, als ich regelmäßig

im Fitnessstudio trainierte. Also habe

ich mir eine Pup-Kapuze zugelegt und

angefangen, meine eigenen Inhalte zu

erstellen, um sie in den sozialen Medien

zu teilen. Dann habe ich mir OnlyFans

zugelegt und später, nach einigen

Anfragen, Just for Fans. Durch meine

Zusammenarbeit mit anderen Creators

bin ich zu Veranstaltungen gekommen,

bei denen auch Studios vertreten waren.

Eins führte zum anderen, und jetzt bin ich

stolz darauf, ein Carnal Exclusive zu sein!

Stichwort Ernährung.

Ich versuche, mich auf Lebensmittel zu

konzentrieren, die mir Nährstoffe und

Energie liefern, anstatt nur den Heißhunger

zu stillen, der manchmal vielleicht

etwas zu groß ist. Iss leichte Sachen

wie Gemüse, ballaststoffreiche Kost

und vergiss nicht: immer ausreichend

trinken!

Mit wem würdest du gerne noch

drehen?

Bastian Gate.

Und mit wem hat die Zusammenarbeit

bisher besonders gut geklappt?

Ehrlich gesagt war die Zusammenarbeit

mit Adam Snow großartig. Seine

entspannte Art und seine Bereitschaft,

neue Dinge auszuprobieren, haben

die Dreharbeiten sehr einfach

gemacht. Ich würde ihn auf jeden Fall

weiterempfehlen.

*Interview: Michael Rädel


Genießen | Feiern | Schenken

So schmeckt Die schönste Zeit des Jahres im Frischeparadies!

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REISE

BOOKING.COM

Neuer Suchfilter

Mit 100.000 Mitgliedern hat das Travel-Proud-

Programm von Booking.com einen Meilenstein

erreicht. Ab sofort können die LGBTIQ*-freundlichen

Hotels in der Suchfunktion auch gefiltert

werden.

Das Herzstück der Travel-Proud-Initiative und der

erste Schritt, um eine Proud-Certified-Unterkunft

auf der Booking.com-Plattform zu werden, ist

ein Online-Training für Beschäftigte der Hotels.

Das Training befasst sich mit den besonderen

Herausforderungen und Hindernissen, mit denen

die LGBTIQ*-Community auf Reisen konfrontiert

ist. Ziel ist es, den Fachleuten des Gastgewerbes zu

helfen, die Dinge aus einer möglicherweise anderen

Perspektive zu sehen und einige praktische Fähigkeiten

und Techniken zu vermitteln, die sie sofort in

die Praxis umsetzen können. Nachdem das Training

absolviert wurde und die Partnerunterkünfte

sich verpflichten, ihren Gästen einen inklusiveren

Aufenthalt zu bieten, erhalten sie eine „Travel

Proud“-Kennzeichnung auf ihrer Unterkunftsseite,

um so potenziellen Gästen zu zeigen, dass sie sich

auf ein gastfreundliches Erlebnis freuen können.

Auf der deutschen Booking.com-Website findet

sich der „Travel Proud“-Filter unter der Kategorie

„Reisegruppe“. *dax

www.booking.com

TUI

Queeres Travel-Ranking

Im TUI LGBTQIA+ Travel-Ranking – sowie Anti-Hassrede-Gesetze eine

2025 listet der Reiseveranstalter

fünfzig europäische Städte, ebenso die Anerkennung non-binärer

zentrale Rolle. Zur Bewertung zählen

die sowohl für Spaß als auch für Geschlechtsidentitäten sowie der

Sicherheit und Akzeptanz der globale und lokale Sicherheitsindex.

queeren Community stehen. Besonderes Augenmerk liegt auf

Anpassungsfähigkeit: Für jede Stadt

Bewertet wurden Merkmale wie können Kategorien wie Bar-Dichte,

gesetzliche Rahmenbedingungen, Pride-Besucherzahlen oder Prosecco-

Sicherheit, gesellschaftliche Offenheit, Preise individuell kombiniert werden,

Pride-Veranstaltungen, Dichte von um auf persönliche Bedürfnisse

LGBTIQ*-freundlichen Lokalen und einzugehen. Damit wird das Ranking

sogar der Durchschnittspreis für ein nicht nur zur Orientierung, sondern

Glas Prosecco. Angeführt wird das zum maßgeschneiderten Reiseführer

Ranking von Barcelona, dicht gefolgt für queere Urlauber*innen. TUI

von Berlin und Ibiza. Auch Porto, Madrid,

Köln, Amsterdam, Lissabon, Wien subjektiven Aspekten – ein Mix, der

kombiniert konkrete Kennzahlen mit

und Hamburg gehören zu den Top 10. hilft, die ideale Balance aus Offenheit,

Neben Event-Standorten und Pride- Erlebnis und Sicherheit zu finden. *dax

Größe spielen auch rechtlicher Schutz

– beispielsweise für Transpersonen www.tui.com

FOTO: DORIAN D1/ UNSPLASH.COM

KLM

Offizielle Airline zum

WorldPride 2026

KLM wird offizieller Airline-Partner des

WorldPride 2026 – des bislang größten

Pride-Events in Amsterdam. Das machte

die Airline in der August-Ausgabe

ihres Bordmagazins „Holland Herald“

bekannt.

Das Motto des WorldPride, „Unity“ (Einheit),

passt perfekt zu KLMs Vision. Bereits vor

über 100 Jahren sagte KLM-Gründer Albert

Plesman: „Der Ozean der Luft verbindet alle

Menschen.“ KLM glaubt an die Kraft von

Vielfalt und Inklusion und verbindet seit über

einem Jahrhundert Menschen auf der ganzen

Welt. Die Passagiere und Mitarbeitenden

von KLM stammen aus unterschiedlichen

Kulturen und Hintergründen. KLMs Ziel ist

es, dass sich alle akzeptiert, wertgeschätzt

und respektiert fühlen. Diese Partnerschaft

ist eine logische Fortsetzung dieses

Engagements und eine Gelegenheit, die

Unterstützung der LGBTIQ*-Community

weiter zu stärken. Bei der diesjährigen

Canal-Parade in Amsterdam war KLM

gemeinsam mit dem SkyTeam-Partner Delta

mit einem Boot vertreten. *dax

www.klm.de

FOTO: KLM / MARK WAGTENDONK


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FOTO: FREEPIK

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REISE

FOTOS: AVANI HOTELS AND RESORTS

FRANKFURT

Das Avani rockt

die Main-Metropole

Frankfurt, du graue Maus? Von wegen! Wer die pulsierende

Bankenstadt von ihrer stylischsten Seite erleben will, checkt am

besten im Avani Frankfurt City Hotel ein. Mitten im Herzen der

Stadt gelegen, ist das Hotel der perfekte Hub, um Mainhattan

zu erobern – die nächste U-Bahn-Station ist nur einen Katzensprung

entfernt.

Die Zimmer? Angenehm geräumig und modern designt,

perfekt zum Chillen nach einem langen Tag. Und das Frühstück

erst! Neben allen Klassikern, die das Herz begehrt, wartet hier

eine süße Sünde: Original Frankfurter Kranz. Wer braucht da

noch ein Katerfrühstück? Die Minibar ist prall gefüllt und für

die sportliche Routine steht ein Gym bereit. Ein rundum gelungener

Aufenthalt – hier kommen wir gerne wieder her! *cf

www.avanihotels.com

FOTOS: STEPHAN LEMKE

DÄNEMARK

25hours Hotel Indre By: Hier trifft

dänischer Chic auf queeres Glück!

Kopenhagen kann sich auf etwas gefasst

machen, denn das 25hours Hotel Indre

By in der dänischen Hauptstadt mischt

die Hotel-Szene ordentlich auf! Das

Haus, zentral in der Innenstadt gelegen,

ist mehr als nur eine Übernachtungsmöglichkeit

– es ist ein Erlebnis für

sich und ein perfekter Anlaufpunkt für

Reisende, die das Besondere suchen.

Die Lage in Kopenhagens Zentrum

ist ideal, um die Stadt zu erkunden.

Ob Sightseeing, Shopping oder das

Eintauchen ins quirlige Stadtleben – alles

ist fußläufig oder mit dem Rad schnell

erreichbar. Apropos Rad: Das 25hours

Hotel Indre By bietet selbstverständlich

einen Fahrradverleih an. Schließlich

ist Kopenhagen die Fahrradstadt

schlechthin!

Das Hotel selbst ist in einem

ehemaligen Universitätsgebäude

untergebracht, was ihm einen ganz

besonderen Charme verleiht. Hier trifft

historische Substanz auf modernen,

skandinavischen Chic. Die Zimmer sind

dementsprechend stylish eingerichtet

und bieten allen Komfort, den man sich

wünschen kann. Und für alle Musikliebhaber

gibt es einen Plattenraum

– perfekt zum Chillen mit Freunden und

um neue Sounds zu entdecken.

Kulinarisch verwöhnt das Hotel seine

Gäste im NENI Restaurant. Wer die

NENIs kennt, weiß, dass hier levantinische

Küche auf höchstem Niveau

geboten wird. Ein Fest für die Sinne und

ein Garant für unvergessliche Abende.

Für den Durst danach oder einfach nur,

um den Tag entspannt ausklingen zu

lassen, stehen eine schicke Cocktailbar

„rendezvous“ und die gemütliche

„Assembly Bar“ bereit.

Zwei echte Highlights sind der „Secret

Garden“ und die Sauna. Nach einem

langen Tag in der Stadt kann man hier

wunderbar entspannen und neue Energie

tanken. Das 25hours Hotel Indre

By schafft es, eine Balance zwischen

urbanem Hotspot und Rückzugsort zu

finden.

Ob Business-Trip oder Städtetrip, das

25hours Hotel Indre By ist die perfekte

Wahl für alle, die Design, Genuss und

ein bisschen "Sexiness" auch auf Reisen

nicht missen wollen. Ein Hotel, das man

definitiv auf dem Radar haben sollte! *cf

www.25hours-hotels.com


REISE

HAMBURG

Ankern mit Aussicht

Wenn du überlegst, wo du bei einer Entdeckungsreise

durch die selbsternannte schönste Stadt

der Welt am besten dein Lager aufschlägst, der

besondere Tipp für dich: das 25hours Hotel in der

HafenCity.

FOTOS: STEPHAN LEMKE

Das Hotel selbst ist eine kleine Erlebniswelt, in der

Seemannsgarn auf Popkultur trifft – schwere Teppiche,

entspannte Lounges, ganz viele Hafen-Anleihen,

wie Container und Strickleiter, bester individueller

Service und ein Motto, das Queers lieben: Come as

you ar! Ein Hotel, immer haarscharf auf der Grenze

von super wohlig zu mega chic. Der Höhepunkt

im wahrsten Sinne: die Hafensauna. Der Blick von

hier oben über die Lichter der Stadt ist, besonders

bei Sonnenuntergang, einfach unvergesslich. Und

das Beste: Die Sauna ist bis Mitternacht geöffnet

und mehr als nur ein Ort zum Entspannen. Sie ist

ein kleiner, ungezwungener Treffpunkt. Es ist genau

die Art von Ort, an dem du zufällig mit anderen

(queeren) Menschen ins Gespräch kommst und der

Sauna-Besuch vielleicht der Anfang eines neuen

Abenteuers wird. Auch Kulinarisch der perfekte Heimathafen:

Die Restaurants heimat und NENI sowie

die Boilerman Bar im noch ganz neuen und sehr

exklusiven 25hours Hafenamt sind Hotspots für sich

und stehen auch Nicht-Hotelgästen offen. *ck

www.25hours-hotels.com

FRISCHEPARADIES

Proud to enjoy – stressfrei durch die Feiertage

Weihnachten ohne Einkaufschaos?

Geht – im Frischeparadies. Hier triffst

du auf feinste Delikatessen, entspannten

Service und ein Bistro, das dich

mit einem Glas Champagner für den

Geschenkestress draußen entschädigt.

Statt Hektik und Menschenmassen:

Atmosphäre, Auswahl und Qualität, die

einfach Spaß machen.

Ob edles Rinderfilet, fangfrischer

Fisch, Austern oder feine Weine – im

Frischeparadies findest du alles für

dein festliches Dinner oder das perfekte

Geschenk für Genießer:innen. Und wer

sich selbst etwas Gutes tun will, gönnt

sich einfach eine kleine Auszeit im

Bistro – zwischen Austern, Lächeln und

Lichterglanz.

Mit acht Standorten in Deutschland –

zweimal in Berlin, dazu München, Leipzig,

Stuttgart, Frankfurt, Hürth, Essen und

Hamburg – bist du nie weit entfernt vom

guten Geschmack.

Frische. Vielfalt. Feiertagsfeeling.

Geht auch von der Couch aus:

www.frischeparadies-shop.de


REISE

FOTOS: CONSTANCE HOTELS / MOOFUSHI

MALEDIVEN

Malediven-Traum auf Moofushi:

Wo Luxus auf Lagune trifft

Gerade noch im grauen Alltag, landet

man nur wenige Stunden später mit

dem Wasserflugzeug im türkisen Nirgendwo

des Ari-Atolls. Genauer gesagt:

auf Moofushi Island, dem jüngsten

Luxus-Juwel der Malediven. Und was

soll man sagen? Es ist einfach paradiesisch!

Schon bei der Ankunft wird klar, hier wird

All-Inclusive großgeschrieben – aber nicht

irgendein All-Inclusive, sondern eines, das

keine Wünsche offenlässt. Ob entspannt in

der Beachvilla mit direktem Zugang zum

feinen Sand oder schwebend über dem

Wasser in einer der Over-Water-Villen –

Privatsphäre und Luxus sind garantiert.

Die Tage auf Moofushi sind gefüllt mit

dem, wofür die Malediven bekannt sind:

Schnorcheln in einer Unterwasserwelt, die

bunter nicht sein könnte. Zwischen farbenprächtigen

Korallen und schillernden Fischschwärmen

vergisst man schnell die Zeit.

Und wer danach Abkühlung sucht, taucht

einfach in den glitzernden Infinitypool.

Auch kulinarisch wird man auf Moofushi

verwöhnt. Im Manta Restaurant locken

wechselnde Themen-Buffets und

fangfrisches Seafood, während das Alizee

Restaurant mit Fine Dining unter Sternen

glänzt. Für den perfekten Ausklang des

Tages sorgt die Totem Bar, wo man bei Sunset

& Cocktails den Blick über den Indischen

Ozean schweifen lassen kann – natürlich

immer mit einer frischen Kokosnuss zur

Erfrischung in Reichweite.

A propos Erfrischung: Die Crew vor Ort

ist einfach fantastisch. Immer ein Lächeln

auf den Lippen, immer hilfsbereit und

aufmerksam – sie machen den Aufenthalt

zu einem rundum unvergesslichen Erlebnis.

Und für die ultimative Entspannung bietet

das Spa wohltuende Treatments, die Körper

und Seele in Einklang bringen.

Moofushi Island ist mehr als nur ein

Urlaubsziel; es ist eine Lebenseinstellung.

Ein Ort, an dem man den Alltag hinter sich

lässt und in eine Welt aus Luxus, Natur

und purem Genuss eintaucht. Absolut

empfehlenswert! *cf

www.constancehotels.com


Männer

und Meer.

mit der VASCO DA GAMA

Shows

Games

Weiße Nächte auf der Ostsee

vom 09. bis 14. Juni 2026.

Spezielles Bordprogramm mit

Community Künstlern und queeren

Gästen aus der ganzen Welt.

Buchungen nur über

spartacus.cruises


REISE

MIAMI

ALLES QUEER!

Hôtel Gaythering

Miami Beach Pride

R House

Miami Beach Pride

Palace

FOTOS: DAX

Seit Jahrzehnten gelten Miami und Miami

Beach als beliebte LGBTIQ*-Reiseziele

innerhalb der USA. Gerade weil Floridas

Gouverneur Ron DeSantis und

Ex-Präsident Donald Trump der queeren

Community vor Ort das Leben schwer

machen, ist es gut zu wissen, wo man als

Tourist sein Geld bedenkenlos ausgeben

kann. Hier unsere Tipps:

ESSEN

Nach dem Verkauf ihres Restaurants

auf Mykonos brachten Nikos Nanou und

Egidio Guerreri – Partner im Leben und

im Beruf – ihr ägäisches Bistro Bakalò

Mykonos nach South Beach. Als Hommage

an sonnenverwöhnte Küstenorte serviert

Bakalò Mykonos mediterrane Küche. Zu

den Spezialitäten gehören Wolfsbarsch,

gegrillter Oktopus, klassische Moussaka

und andere authentische Gerichte, begleitet

von einer großen Auswahl an warmen

und kalten Mezze.

Jaffa, das Restaurant des israelischnordafrikanischen

Kochs Yaniv Cohen alias

„The Spice Detective“, bringt die Aromen

Israels nach Miami. Als Teil der LGBTIQ*-

Community kombiniert Cohen seine

Wurzeln mit Gewürzexpertise zu modernen

Wohlfühlgerichten. Auf der Karte stehen

Hummus, israelischer Salat mit Sumach-

Dressing, Kurkuma-Blumenkohl mit Zaatar

und Tahini sowie zahlreiche vegane, vegetarische

und Fleischoptionen – serviert in

entspanntem, einladendem Ambiente.

Das in Downtown Miami gelegene Tâm

Tâm, geführt vom Koch Tam Pham und

seinem Ehemann, Sommelier Harrison

Ramhofer, ist ein lebendiges vietnamesisches

Restaurant mit funky Atmosphäre

und kreativer Küche. Serviert werden zum

Beispiel karamellisierte Tâm Tâm Wings

mit Fischsauce, Tamarindenrippchen mit

Erdnüssen und Frühlingszwiebeln, würziges

Ziegencurry mit Kokos und Zitronengras

sowie brutzelnder Schweinebauch mit

Banh-Hoi-Nudeln und Spargel – ein

kulinarischer Mix aus Tradition und

Überraschung.

SCHLAFEN

Seit mehr als zehn Jahren ist das Hôtel

Gaythering fester Bestandteil von Miamis

schwuler Szene. Mit viel Kunst, Humor und

einer offenen Atmosphäre gibt es hier keinen

Grund, sich nicht wohlzufühlen. Neben

großen Zimmern mit Kühlschrank und teils

kleiner Kochzeile bietet das Hotel kostenloses

Frühstück, günstige Parkmöglichkeiten

sowie kostenfrei Fahrräder, Liegestühle und

Sonnenschirme. Gäste erhalten zudem

freien Eintritt in die zum Hotel gehörende,

gut frequentierte Sauna. Die Bar des Hotels

ist ein beliebter Treffpunkt der queeren

Community und bietet je nach Wochentag

Bingo, Karaoke oder Dragshows.

FEIERN

Zu den Klassikern gehören der an der

Washington Avenue gelegene Club Twist

mit mehreren Tanzflächen, Stripper-Bar

und starken Drinks. Ebenfalls beliebt ist

das Palace South Beach mit seinen fulminanten

Dragshows und dem fast immer

ausverkauften Dragbrunch am Sonntag.

Eine Alternative dazu ist das im Wynwood

Art District gelegene R House, das auch

für sein leckeres Essen bekannt ist. Zu den

weiteren aktuellen Hotspots gehören die

Bar Kill Your Idol, Dienstagabende im Blackbird

Ordinary, die Party Double Stubble

im Gramps am Donnerstag sowie der

Latino-Klub Azucar. Zu den Highlights des

Jahres zählen das Winter Party Festival im

März und der Miami Beach Pride im April.

ERLEBEN

Wer mehr über die queere Geschichte

von Miami Beach erfahren will, bucht am

besten eine Tour mit George Neary und

seiner Firma Tours “R” Us. Seit Jahrzehnten

ist der – vor seiner Verrentung für das Tourismusbüro

arbeitende – Neary ein Kenner

der Szene sowie Experte für die Architektur

des Art déco. Naturliebhaber*innen

können im nahen Key Biscayne während

einer Kajaktour mit Miami EcoAdventure

die Mangroven oder Korallenbänke

erkunden. Für Nervenkitzel sorgt ein Besuch

des Hochseilgartens auf Jungle Island.

Kunstliebhaber*innen können dagegen

eine Pride-Tour im Pérez Art Museum Miami

buchen, und für viele lustige Instagram-

Fotos sorgt ein Besuch im neuen Museum

of Ice Cream – ein bunter Spaß mit

garantiertem Zuckerschock. *dax

www.visitmiamilgbtq.com


REISE

WYNDHAM HOTELS & RESORTS

GASTFREUNDSCHAFT FÜR ALLE

Mit rund 8.300 Hotels in fast 100 Ländern gilt Wyndham als einer der Vorreiter für inklusive Gastfreundschaft und

heißt Gäste wie Mitarbeitende aus allen Lebensbereichen herzlich willkommen. Bei Wyndham Hotels & Resorts

sind Inklusion und Freude wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur. Mitarbeitenden werden ermutigt, sich

in ihrer Persönlichkeit frei zu entfalten und mit Engagement und Stolz ihrer Arbeit nachzugehen.

Dieses Engagement zeigte

sich auch beim diesjährigen

CSD in München, der

über 200.000 Menschen

zusammenbrachte: Mit einem

bunten Truck, energiegeladenen

Drag-Performances

und zahlreichen Influencern

war Wyndham prominent

vertreten und setzte ein

starkes Zeichen für Vielfalt,

Respekt und Zugehörigkeit.

Der mit den Worten „Space for

Everyone. Always.“ gebrandete

Truck war nicht nur ein Blickfang,

sondern Ausdruck einer tief verankerten

Unternehmenshaltung.

EINSATZ FÜR VIELFALT

„Gastfreundschaft beginnt bei den

Menschen. Für uns bedeutet das, Orte

zu schaffen, an denen sich Gäste und

Mitarbeitende wohlfühlen und entfalten

können“, sagt Mike Reilly, Chief People and

Operations Officer EMEA bei Wyndham

Hotels & Resorts. „Unser Einsatz für Vielfalt,

Gleichberechtigung und Inklusion wurde

weltweit mehrfach ausgezeichnet,

unter anderem von Ethisphere als eine

der ‚World’s Most Ethical Companies‘.

Wichtiger ist uns aber, wie wir das im

Alltag umsetzen. Wir wollen Umgebungen

schaffen, in denen sich alle sicher,

respektiert und willkommen fühlen, egal

woher sie kommen, welche Identität sie

haben oder wie sie leben.“

FÖRDERUNG VON TALENTEN

Das DEI-Programm (Diversity, Equity &

Inclusion) von Wyndham legt den Fokus

auf Inklusion, Wissen und Engagement.

Es bietet verschiedene interne Netzwerke,

um Talente zu fördern und Menschen

miteinander zu verbinden, zum Beispiel

die Wyndham Pride Group, die die

LGBTIQ*-Community unterstützt. Mit dem

Partner-Diversity-Programm spricht

Wyndham gezielt unterrepräsentierte

Gruppen an, wie queere Unternehmer,

Frauen und ethnische Minderheiten,

und unterstützt sie bei der Gründung

und Führung von Hotels. So stärkt das

Unternehmen Vielfalt, sowohl im Team

als auch in der Eigentümerstruktur seiner

rund 8.300 Hotels weltweit.

BODENSTÄNDIGE GASTFREUNDSCHAFT

Dieses Versprechen gilt auch für die

Marke Vienna House by Wyndham, die

FOTOS: WYNDHAM HOTELS / ADOBE STOCK

in der Tradition österreichischer

Gastfreundschaft verwurzelt

ist und bei der wirklich alle

willkommen sind. Mit 50 Hotels

in queerfreundlichen Städten

wie Berlin, Amsterdam, Krakau

und Prag ist Vienna House auf

LGBTIQ*-Plattformen wie World

Rainbow Hotels, TravelGay und

The Gay Passport vertreten.

Inspiriert vom Gedanken

des „Zuhause auf Reisen“

lädt Vienna House Gäste

ein, hereinzukommen, sich

wohlzufühlen und einfach sie selbst zu

sein – ob auf Geschäftsreise, im Urlaub

oder beim Feiern.

„In unseren Häusern können Gäste

Wärme, Offenheit und bodenständige

Gastfreundschaft erwarten, gelebt

durch unser Markenversprechen

‚Endless Exploration‘. Wir möchten, dass

alle sich bei uns wirklich wie zu Hause

fühlen“, erklärt Sieglinde Willig, Director

Brand Management & Brand Performance

für Vienna House bei Wyndham

Hotels & Resorts.

Auch wenn sich die Reisebranche ständig

verändert, hält Wyndham an seinem

Ziel fest: eine Zukunft zu schaffen, in der

sich auf Reisen alle einbezogen und

willkommen fühlen, jeder Aufenthalt

Freude macht und alle Gäste herzlich

empfangen werden.

www.wyndhamhotels.com


REISE

BANGKOK

FOTO: GOTHAIBEFREE.COM

TREND & TRADITION

Veränderungen sind in Thailands Hauptstadt an der Tagesordnung. Ob neue Hotels, neue Bars

oder neue Trendviertel – wer denkt, dass er in Bangkok schon alles gesehen hat, der irrt gewaltig.

Wer das erste Mal nach Bangkok reist, im Iconsiam bestens aufgehoben. Der

sollte sich die Highlights der Stadt natürlich

nicht entgehen lassen. Dazu gehört 2018 eröffnet und vereint Luxus, Kultur und

Komplex am Ufer des Chao Phraya wurde

ein Besuch des mit seinen zahlreichen Unterhaltung auf rund 525.000 Quadratmetern.

Internationale Top-Marken wie

Pagoden, Tempeln und Repräsentationsbauten

beeindruckenden Königspalastes Louis Vuitton oder Hermès reihen sich

ebenso wie der Tempel Wat Pho mit einer an die Geschäfte lokaler Designer. Der

46 Meter langen und 15 Meter hohen überdachte Floating Market Sooksiam

vergoldeten Statue eines liegenden verbindet thailändische Tradition mit der

Buddhas. Nicht weniger sehenswert ist Gegenwart. Ein Apple Store, das Kaufhaus

die am Fluss Chao Phraya gelegene Siam Takashimaya und spektakuläre

Tempelanlage Wat Arun mit ihrem weithin Wasserspiele ergänzen das Angebot.

sichtbaren Tempelturm. Shopping-Fans

sollten den Chatuchak-Markt besuchen. TRADITION & URBAN ART

Der größte Open-Air-Markt der Welt Nur wenige Kilometer vom Iconsiam

erstreckt sich auf einer Fläche von über flussaufwärts entfernt, hat sich der

einem Quadratkilometer, auf der

sich mehr als 10.000 Stände und

kleine Geschäfte befinden, die zum

größten Teil nur samstags und

sonntags geöffnet haben. Dann

strömen bis zu 300.000 Menschen

auf den Markt, auf dem man

neben Nahrungsmitteln auch

Kleidung, Haushaltswaren, Möbel,

Bücher, thailändisches Kunsthandwerk

und Tiere findet. Wer lieber in

einem luxuriösen Einkaufszentrum

Chinesischer Tempel in Song Wat

sein Geld ausgeben möchte, ist

Stadtteil Song Wat in neues Trendviertel

gewandelt. Zwischen dampfenden

Garküchen und bröckelnden Kolonialfassaden

ziehen sich die Straßen von

Song Wat durch Bangkoks Altstadt. Wer

hier entlangläuft, fühlt das Flair vergangener

Jahrhunderte – und spürt den

Pulsschlag einer neuen Generation. Wo

früher Reissäcke gestapelt und Gewürze

verladen wurden, rösten heute Baristas

Pandan-Kaffee. Song Wat, das einstige

Handelsviertel am Chao Phraya, erfindet

sich gerade neu, ohne seine Geschichte

zu verleugnen. Die Song Wat Road wurde

unter König Rama V. höchstpersönlich

geplant. Der Name „Song Wat“ bedeutet

sinngemäß „von oben gezeichnet“

– und tatsächlich wirkt sie wie eine

historische Linie, die Vergangenheit

und Gegenwart verbindet. Reich

verzierte Holztüren, verfallene

Lagerhäuser und chinesische

Teehändler prägen das Bild. Doch

zwischen Tempeln, Moscheen

und Schreinen hat sich eine neue

Generation von Unternehmern

eingerichtet: Kreative, Köche und

Künstler haben das Viertel für sich

entdeckt. In kleinen Cafés stehen


REISE

Street Art in Talat Noi

Trendviertel Son Wat

FOTOS: DAX

Tische neben Nähmaschinen aus den

1920er-Jahren, Bao Buns werden in

denkmalgeschützten Gebäuden serviert,

und Galerien laden dazu ein, zeitgenössische

Kunst aus Thailand kennenzulernen.

Graffitis mit Elefanten, Füchsen und

Lotusblüten erzählen von thailändischen

Mythen. Die Straße ist heute ein Laufsteg

für ein neues, hippes und authentisches

Bangkok. Der Besuch in Song Wat lässt

sich zudem ideal mit einem Spaziergang

durch das sich anschließende Viertel

Talat Noi verbinden. Wie in einer Galerie

unter freiem Himmel gibt es zwischen

alten Werkstätten, verfallenen Häusern

und engen Gassen jede Menge Streetart

zu entdecken. Große Wandgemälde

erzählen vom kulturellen Erbe, vom

Wandel des Viertels und vom Alltag der

Menschen. Tradition trifft auf Urban Art –

und das fast ganz ohne Touristenkitsch.

NEUES AUS DER SZENE

Bei Touristen wie Einheimischen noch

stets beliebt ist der Besuch der Silom

Soi 4, die als Zentrum von Bangkoks

LGBTIQ*-Szene gilt. Seit dem Ende der

Pandemie hat sich in der schmalen

Seitengasse an der Silom Road einiges

getan. Die wohl markanteste Änderung

ist die Umbenennung von Bangkoks

ältester queeren Bar Telephone Pub.

Seit 1987 gehörte die Bar, in der es zu

Beginn tatsächlich ein Telefon auf jedem

Tisch gab, um mit anderen Gästen zu

kommunizieren, zum festen Anlaufpunkt

Dragshow in der Stranger Bar

der schwulen Szene. Seit 2021 unter

neuem Besitzer, wurde die Bar in Circus

Soi 4 umbenannt und renoviert, wobei

viel vom Charme des Telephone Pub

verloren ging. Seit 2024 findet sich die

legendäre Stranger Bar zwar noch

immer in der Soi 4, nun aber am Ende

auf der rechten Seite und in einer

wesentlich größeren Location. Hier

treten ab 23 Uhr einige von Thailands

bekanntesten Dragqueens auf, die beim

Publikum stets für Begeisterung sorgen.

In Konkurrenz steht die Stranger Bar mit

dem House of Heels von „Drag Race

Thailand“-Gewinnerin Pangina Heels, das

seine Heimat im Renaissance Bangkok

Ratchaprasong Hotel gefunden hat.

Von Mittwoch bis Montag findet sich

hier das Who’s who der thailändischen

Dragqueens für eine mitreißende Show

ein. Da Bangkoks berühmtester Cruising-

Spot, die Babylon Sauna, der Pandemie

zum Opfer gefallen ist und der Besitzer

das Grundstück verkauft hat, ist der in

der Silom Soi 2/1 beheimatete Club Back

Door mit der darüberliegenden Rush

Bar zumindest eine kleine Alternative.

Während K-Pop-Kids in dem noch

stets beliebten Klub DJ Station und das

Circuit-Publikum im benachbarten

G Bangkok (ehemals God) tanzen,

versteht sich der Club Back Door als

Heimat für Raver und Liebhaber von

Techno. Auf mehreren Etagen kann hier

bis in den frühen Morgen getanzt und

gecruist werden.

Nach vielen gescheiterten Versuchen

scheint sich in Bangkok auch eine große

Pride-Veranstaltung zu etablieren.

In diesem Jahr wurde am 1. Juni ein

Demonstrationszug mit über 300.000 Teilnehmenden

von Thailands inzwischen

abgesetzter Ministerpräsidentin Paetongtarn

Shinawatra angeführt. Die drei

Kilometer lange Strecke führte dabei vom

Nationalstadion über die Rama I. Road

bis zum Kaufhaus Central World. „Jeder

Mensch verdient die gleiche Anerkennung

seiner Rechte, seiner Freiheit und seiner

Identität“, sagte die Regierungschefin

in einer Rede. Zu den Forderungen des

Bangkok Pride gehörten unter anderem

ein Selbstbestimmungsgesetz für trans,

inter und nicht binäre Menschen sowie

die Aufnahme von Hormontherapien als

Grundrecht in das nationale Gesundheitssystem.

*dax

www.thailandtourismus.de

www.gothaibefree.com


REISE

AROSA

QUEERES

ALPENPARADIES

FOTOS: AARON COBBETT / AROSA GAY SKI WEEK

Die Arosa Gay Ski Week ist längst mehr

als ein Geheimtipp: Sie zählt zu den

größten queeren Winterevents Europas

und zieht jedes Jahr Hunderte Teilnehmende

aus aller Welt an. Auch 2026 verwandelt

sich das malerische Schweizer

Bergdorf Arosa vom 17. bis 24. Januar

wieder in ein buntes Winterwunderland

– mit einem abwechslungsreichen

Rahmenprogramm, schier endlosen

Pisten und einem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl.

Das charmante und im Winter stets

verschneite Bergdorf Arosa liegt auf

1. 775 Metern über dem Meeresspiegel.

Inmitten der eindrucksvollen Bündner

Alpen treffen sich zur Arosa Gay Ski Week

Menschen aus über dreißig Nationen,

um gemeinsam den Winter zu feiern:

ob sportlich auf der Piste, feierwütig auf

der Tanzfläche oder bunt kostümiert

beim Drag Race. Wer zur Arosa Gay Ski

Week kommt, gehört dazu – ganz egal

ob allein reisend, als Paar oder in einer

queeren Clique.

SPASS IM VORDERGRUND

Das zusammenhängende Skigebiet

Arosa-Lenzerheide bietet satte 225 Kilometer

Piste, moderne Liftanlagen und

ideale Bedingungen für jedes Level. Von

der Panorama-Abfahrt mit Instagram-

Potenzial bis zum Snowpark für Adrenalinjunkies:

Hier kommen alle auf ihre Kosten.

Wer sich auf Ski oder Snowboard noch

unsicher fühlt, kann an Gruppenkursen

oder gemeinsamen Ausfahrten teilnehmen

– Spaß steht immer im Vordergrund.

Und für alle, die lieber abseits der Piste

genießen, gibt es Winterwanderwege,

Schneeschuhtrails, Langlaufloipen oder

gemütliche Kutschenfahrten durch die

verschneite Bergwelt.

LEGENDÄRE PARTYS

Was die Arosa Gay Ski Week besonders

macht, ist das vielseitige Rahmenprogramm:

Schon am Anreisetag beginnt die

Woche mit einem Welcome Apéro, später

folgen Themenabende, Kabarettshows,

Livekonzerte und Partys, die bis tief in

die Nacht dauern. Legendär sind das

Drag Race auf Skiern, eine Poolparty, die

tägliche Après-Ski-Gaudi und natürlich

der glamouröse White Snow Ball am

Ende der Woche. Wer möchte, kann an

gemeinsamen Abendessen teilnehmen,

neue Leute kennenlernen oder einfach mit

einem Glühwein in der Hand die Aussicht

genießen. Die Atmosphäre ist dabei

immer herzlich, locker und ganz klar queer.

KOMFORTABEL & QUEER-FRIENDLY

Ob stylishes Designhotel, gemütliche

Pension oder modernes Appartement:

In Arosa stehen viele Unterkünfte zur

Auswahl, die perfekt auf queere Gäste

abgestimmt sind. Auf der Website der

Gay Ski Week findet man eine große

Auswahl an Unterkünften mit speziellen

Eventpaketen inklusive Skipass und

Zugang zu den Veranstaltungen. Wer

sich für ein Partnerhotel der Arosa Gay Ski

Week entscheidet, profitiert zudem von

kurzen Wegen, einem hohen Service-Level

und garantiert queerer Atmosphäre.

SAFE SPACE AM BERG

Hinter dem Event steht ein gemeinnütziger

Verein, der mit einem Teil der Einnahmen

LGBTIQ*-Projekte unterstützt. Diese Haltung

prägt die gesamte Woche: Offenheit,

Respekt und Community stehen an erster

Stelle. Die Arosa Gay Ski Week ist somit ein

Safe Space inmitten der Berge, ein Ort,

an dem man ganz man selbst sein kann.

Neben dem sportlichen und kulturellen

Programm hat Arosa auch abseits der

Veranstaltungen viel zu bieten: Bergrestaurants

mit regionaler Küche, entspannte

Wellnessoasen wie der Spa im Tschuggen

Grand Hotel, romantische Spazierwege

und atemberaubende Ausblicke vom

Weisshorn oder Rothorn. Hier verbindet

sich alpine Schönheit mit urbanem

Lebensgefühl – ein Ort zum Durchatmen,

Genießen und Loslassen. *dax

www.ski.lgbt


REISE

Blick auf das Stadtpanorama von Nürnberg

NÜRNBERG

FOTO: TOURISMUS.NUERNBERG.DE/KRISTOF GÖTTLING

STADT MIT HERZ

Als zweitgrößte Stadt Bayerns gerät die

fränkische Metropole, die oft auf Bratwurst

und Christkindlesmarkt reduziert

wird, gegenüber München oft ins Hintertreffen.

Völlig zu Unrecht.

Der Duft, die Farben, das Ambiente –

wenn man das in der Nürnberger

Fußgängerzone gelegene Ladengeschäft

Rosegardens betritt, fühlt man sich wie

in einer anderen Welt. Stolz nennen die

Inhaber Michael Heidrich und Oliver

Spiller ihr Refugium „Nürnbergs schönsten

Laden“. Seit fast dreißig Jahren führt das

Paar sein Geschäft, das ursprünglich

tierversuchsfreie

Kosmetik anbot.

Heute findet man im

Rosegardens ein ganz

besonderes Sortiment

mit Dekoartikeln im

britischen Landhausstil,

feinen Düften,

Pflegeprodukten,

Schokolade und Rosen-

Spezialitäten. „Unser

Laden ist ein Unikat in

Deutschland, komplett

in Eigenregie und mit

viel Herzblut aufgebaut“,

erzählt Michael. Er und sein Ehemann

bezeichnen sich selbst als „waschechte

Nürnberger“, die beide hier geboren und

aufgewachsen sind. „Nürnberg ist unsere

Heimat, unser Zuhause“, so Oliver. Neben

ihrem Arbeitsalltag engagieren sich

Ladeninhaber

Oliver Spiller und

Michael Heidrich

die beiden Mittfünfziger

zudem für die Community,

sind unter anderen beim

CSD Nürnberg aktiv.

„Außerdem organisiere

ich kulturelle Veranstaltungen

im Literaturhaus

und helfe bei Aktionen

wie ‚Haare schneiden

für die Aidshilfe‘.

Das ist uns wichtig:

Sichtbarkeit schaffen,

unterstützen, wo es gebraucht

wird“, so Michael. Fragt man die beiden

FOTO: DAX

danach, was das Besondere an

Nürnberg ausmacht, müssen

TRAVESTIE-TRADITION

sie nicht lange nachdenken.

„Nürnberg hat genau die richtige

Größe. Alles ist da, was

man braucht – Lokale, Szene,

Kultur. Es ist übersichtlich, hat

eine tolle Altstadt mit Burg

und Museen und trotzdem

das Flair einer Großstadt.

Und der CSD ist zwar kleiner

als in München, aber gut

organisiert und herzlich –

wie Nürnberg eben.“

Fragt man die Rosegardens-Inhaber

Michael und Oliver nach dem schwulen

Nachtleben, geben sich die beiden eher

zurückhaltend. „Es ist durchmischt. Echte

rein schwule Lokale gibt es nur noch

Revuetheater

Paradies

wenige“, so Michael. Zu diesen gehört

FOTO: FRANKEN TOURISMUS/PARADIES NÜRNBERG

zum Beispiel die Pigalle

Schlagerbar, die Bar 59

oder das Savoy. Die

größte queere Party, der

„Rosa Hirsch“, findet seit

26 Jahren regelmäßig, mit

Ausnahme einer Sommerpause,

einmal im Monat

statt. Eine ganz besondere

Stellung in Nürnbergs queerem

Kulturleben nimmt das

Paradies Revue Theater ein.

Das Haus in der Bogenstraße

wurde 1978 eröffnet und gilt damit als

Deutschlands zweitälteste Travestiebühne.

In dem plüschigen Theater geben sich

bis heute Stars der Travestie-Szene die

Ehre, darunter Elke Winter, Vicky Brown

und France Delon. Geboten wird dabei

klassische Travestie mit Livegesang,

locker-frivoler Moderation und glamourösen

Kostümen. Neben einem monatlich

wechselnden Showprogramm gibt es

zusätzlich Sondergastspiele bekannter

Künstlerinnen und Künstler. „Für uns ist

das Paradies unser zweites Wohnzimmer“,

erzählen Oliver und Michael, die so gut

wie keine neue Show verpassen. Und

dann verbindet die beiden auch noch

ein ganz persönlicher Moment mit dem

Theater, in dem Michael seinem Partner

den Heiratsantrag machte. Und er hat Ja

gesagt. *dax

www.tourismus.nuernberg.de

www.frankentourismus.de


REISE

OSTSEE

GAY CRUISE: WEISSE NÄCHTE

FOTO: VISIT DENMARK BY WORLD MAPPERS

Während die Tage wieder kürzer werden, heißt es jetzt schon, den nächsten Sommer zu planen! Die meisten

hellen Stunden bieten bekanntlich die Weißen Nächte – und die nächste Spartacus Cruise wird genau zur

richtigen Zeit am richtigen Ort sein: in der Ostsee im Juni 2026.

Als Schiff steht die VASCO DA GAMA zur

Verfügung. Weniger als tausend Gäste

können die entspannte Atmosphäre

auf zwölf Decks genießen – und das zu

einem Preis ab 899 Euro für fünf Tage mit

Vollpension. Vom schnell erreichbaren

Kiel geht die Reise nach Kopenhagen, das

jüngst vom Economist unter 173 Städten

zur lebenswertesten der Welt gewählt

wurde. Anlass, mit der Themenparty

VALHALLA den ersten Stopp der Reise zu

feiern – dank des verschließbaren Pools

bei jedem Wetter. Danach ist Zeit für

einen Strandtag auf Bornholm. Die Insel,

auch „Sonneninsel“ genannt, bietet ein

Mosaik aus unberührter Natur, dramatischen

Klippen und sanften Sandstränden.

Raue Küstenlandschaften mit bis zu

vierzig Meter hohen Schluchten, von

Gletschern geformte Täler und mystische

Waldweiden – Wanderer und Naturfreunde

kommen in Bornholm voll auf

ihre Kosten. Kulturhistorische Höhepunkte

warten in Danzig: Die historische Altstadt

ist das Herz der Stadt und besticht durch

malerische Gassen, prachtvolle Gebäude

und eine lebendige Atmosphäre.

Aber auch an Bord kommt die Unterhaltung

nicht zu kurz. Die täglichen

Themenpartys geben Möglichkeit zu

fantasievollen Outfits, während am

Pool ein unterhaltsames Programm mit

brasilianischen Tänzern, internationalen

Porn Stars und Games wie der Mr.-Cruise-

Wahl wartet. Im Hollywood Theater treten

Bühnenkünstler der Community auf,

während im DOME Club durchgetanzt

werden kann.

Auf der VASCO DA GAMA wird Genuss

großgeschrieben: Fünf Restaurants

sowie mehrere Bars und Lounges

spannen einen kulinarischen Bogen

von locker bis luxuriös. Im Waterfront

Restaurant beginnt für viele der Tag

– mit Service am Platz und einer Karte,

die internationale Klassiker elegant

verbindet. Den Übergang vom Dinner

in den Abend gestalten die Bars. Die

Ocean Bar verbindet Kolonial-Chic mit

Wintergarten-Leichtigkeit – ideal für

Aperitif und Gespräche. Im Blue Room

klingen Nächte mit Livemusik und Signature

Drinks aus. Nachtschwärmer finden

hier ihr Wohnzimmer.

www.spartacus.cruises

FOTO: LUKE MISCHE


.com


ADVERTORIAL

GESUND ALT WERDEN MIT HIV

Wie HIV-positive Menschen die Herausforderungen

des Älterwerdens meistern können

Menschen mit HIV werden glücklicherweise immer äl ter. Zurückzuführen ist das vor allem auf

die Fortschritte in der HIV-Therapie: Dank der modernen Therapien kön nen Menschen mit HIV

ein gesundes und langes Leben führen. So erreichen sie auch mit dem Virus in der Regel ein

ähnliches Alter wie Menschen, die nicht HIV-positiv sind 1 .

Auch wenn die weitgehend normale

Lebenserwartung eine überaus positive

Entwicklung ist, so steigt damit auch die

Wahrscheinlichkeit, mit dem Älterwerden

weitere Medikamente neben der HIV-

Therapie zu benötigen. In einer Befragung

von mehr als 2.300 Menschen mit HIV –

der Studie „Positive Perspektiven 2“ – war

fast die Hälfte aller Teilnehmenden

in Deutschland besorgt darüber, mit

steigendem Alter eventuell noch mehr

Medikamente einnehmen zu müssen 2 .

WECHSELWIRKUNGEN MIT DER HIV-

THERAPIE IM BLICK BEHALTEN

Für HIV-positive Menschen ist die Therapie

ein Leben lang ständiger Begleiter.

Um dabei eine hohe Lebensqualität

sicherzustellen, gilt es, mögli che Wechselwirkungen

der HIV-Medikamente mit

anderen Substanzen zu beachten: Denn

verschie dene Substanzen können sich

ge genseitig in ihrer Wirkung beein flussen,

beispielsweise sich gegenseitig verstärken,

ab schwächen oder sogar aufhe ben.

Um zudem die Wahrscheinlichkeit

für Langzeit-Nebenwirkungen der

HIV-Medikamente möglichst gering zu

halten, ist es als HIV-positiver Mensch

wichtig, selbst ein Bewusstsein dafür

zu entwickeln, was man seinem Körper

zuführt. Ein einzelnes Medikament kann

beispielsweise auch mehrere Wirkstoffe

enthalten – und jeder dieser Wirkstoffe

birgt grundsätzlich das Potential, für eine

mögliche Nebenwirkung verantwortlich

zu sein. Hier besteht die Möglichkeit,

die Lebensqualität durch einen

Wechsel der HIV-Medikamente positiv zu

beeinflussen. Gemeinsam mit dem/der

Schwerpunktärzt*in lässt sich womöglich

eine Therapie finden, die langfristig das

Risiko für gesundheitliche Probleme verringern

und so den Erhalt der Langzeit-

Lebensqualität sicherstellen kann.

MODERNE HIV-THERAPIEN KÖNNEN

DAS RISIKO FÜR WECHSELWIRKUNGEN

REDUZIEREN

Bei der HIV-Therapie besteht eine Tablette

aus mehreren Wirkstoffen. Diese werden

miteinander kombiniert und blockieren die

Vermehrung des Virus an verschiedenen

Punkten. Dank ihrer hohen Wirksamkeit

wurde in den letzten Jahren die Anzahl

der notwendigen Wirkstoffe in der HIV-

Therapie weiter reduziert, was vor allem

das Risiko für Wechselwirkungen der HIV-

Medikamente mit anderen Substanzen

und Medikamenten sowie auch für mögliche

Nebenwirkungen verringern kann.

Hat man für die HIV-Therapie ab Mitte

der 1990er-Jahre mindestens drei oder

vier Wirkstoffe miteinander kombiniert, so

empfehlen heute die deutschen Leitlinien

zur HIV-Therapie – an denen sich die

Ärzt*innen bei der Auswahl der Medikamente

orientieren – zudem auch moderne

Kombinationen mit zwei Wirkstoffen. 3

In der „Positive Perspektiven 2“-Studie

gaben beispielsweise nur 69 % aller

befragten HIV-positiven Menschen in

Deutschland an, zu wissen, wie viele

Substanzen ihre eigene HIV-Therapie

enthält 4 . Wenn man sich als HIV-positiver

Mensch bewusst mit der eigenen Therapie

auseinandersetzt und proaktiv mit

seinem/-r Ärzt*in darüber spricht, kann

das dazu beitragen, unnötige Belastungen

des eigenen Körpers zu vermeiden

und die Lebensqualität zu verbessern.

DIE EIGENE LEBENSQUALITÄT

VERBESSERN

Damit Wechselwirkungen der HIV-

Therapie mit anderen Substanzen

vermieden werden können, ist Offenheit

im Arztgespräch besonders wichtig: Für

den/die Ärzt*in ist es sinnvoll zu wissen,

was man neben den HIV-Medikamenten

noch einnimmt. So kann man gemeinsam

eine Therapie wählen, die das

Risiko für Wechselwirkungen möglichst

niedrig hält.

Während einige dabei mit einer

täglichen Pille bestens klarkommen,

kann für andere eine Therapie mit einer

regelmäßigen Spritze die bessere Lösung

sein. Ein Wissen um die verschiedenen

Therapieoptionen ist von großer

Bedeutung, denn so kann man unter

den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten

gemeinsam mit dem/der Ärzt*in

diejenige auswählen, die am besten zum

eigenen Leben passt und HIV dadurch zu

kleinerem Teil im Alltag macht.

Weitere Informationen

zum Leben mit HIV sowie

persönliche Geschichten

von HIV-positiven

Menschen findest du

unter www.livlife.de

Unterstützt von ViiV Healthcare

Quellen:

1 Trickey et al., Lancet HIV 2017; 4: e349–356

2 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten

und Tropenmedizin 2020. Abstract A-301.

3 Deutsch-Österreichische Leitlinien für Diagnostik

und Therapie der HIV-Infektion, Version 9 vom

03.09.2020.

4 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten

und Tropenmedizin 2021. Poster P-037.

NP-DE-HVU-ADVR-230019


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