blu November I Dezember 2025
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NOVEMBER / DEZEMBER 2025 I HEFT 162
BERLIN
NACHGEFRAGT
SOPHIE AND
THE GIANTS
im Interview
BILDBAND
SCHWULE
LIEBE
von 1850
bis 1950
EROTIK
ZANDER WOODZ
Der neue Star bei CARNAL+
Riccardo Simonetti I Austra I Dirk Lehr I Johannes Höfinger
SchwuZ I Ringo Sommerfeld
NACKT 21.11.2025 – 14.02.2026
30 Jahre Galerie Deschler
Galerie
Deschler
Berlin
Rainer Fetting, The Wall, 1987. Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm.
Intro 3
INHALT
Stadt
Stadtgespräch
Riccardo Simonetti: „Mein
Mann hat am 1. Weihnachtsfeiertag
Geburtstag …“
Wohnen / Design
Termine
Austra zwischen Trennung,
Imposter-Syndrom und
ewigem Coming-out
Musik
Buch
Kunst
IMPRESSUM
Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)
Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)
KONTAKT:
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GRAFIK: Janis Cimbulis
COVER: CARNAL+ / Darsteller: Zander Woodz
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Gigi aus dem KitKatClub
Klubwelt
Kultur
Nachgefragt bei
Joy Gharoro-Akpojotor
Film
Reise
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Schwule Kunst
für deine Wand
Bangkok
Trend & Tradition
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01. Juli 2025). Namentlich gekennzeichnete Artikel
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4 STADT
NACHGEFRAGT
RICCARDO SIMONETTI:
„Mein Mann hat am 1. Weihnachtsfeiertag
Geburtstag …“
Viel beschäftigt ist Riccardo, eines DER Gesichter der LGBTIQ*-Community und queerer Aktivist.
Und dann noch der Weihnachtstrubel – wir waren früh dran und sprachen mit Riccardo über
sein Weihnachten.
Ab wann bekommst du Lust,
Verbindest du mit Weihnachten auch
Also mein Problem ist eher, dass ich
Weihnachten zu feiern, Geschenke zu
Religiöses, Christliches?
das ganze Jahr über gerne nasche!
kaufen, etwas zu dekorieren?
Also, ich liebe Kinderkrippenspiele und
An den Weihnachtstagen und im
Ganz ehrlich: Schon im August (lacht).
gehe auch jedes Jahr in eins hinein.
Advent nehme ich gar nicht so zu … So
Ich bin einfach jemand, der gerne
Ich würde jetzt aber, obwohl ich aus
nach dem 2. Weihnachtsfeiertag zieht
alles früh plant und auch für alle ein
einem katholischen Haus komme,
es mich dann aber ins Fitnessstudio,
Geschenk hat – und da ich immer
nicht sagen, dass ich besonders reli-
einfach, weil ich so viel Energie habe,
wenig Zeit habe, kaufe ich dann
giös bin. Weihnachten ist für mich eine
die einfach raus muss.
Geschenke, wenn ich die Möglichkeit
besonders schöne Zeit mit der Familie
und die Lust dazu habe. Das hat
und meinen Freund*innen – und mein
Stichwort süß: Welches ist dein
sich auch in meinem Freundeskreis
Mann hat am 1. Weihnachtsfeiertag
ultimatives Weihnachtslied oder
rumgesprochen und es kommt immer
Geburtstag, es gibt also viel zu feiern.
-album?
häufiger vor, dass sich – wenn es um
Also meine Klassiker sind eben Mariah
Geburtstage geht – Freund*innen bei
Worauf freust du dich immer
Careys „All I Want for Christmas“
mir melden, da ich ja schon sicher ein
besonders?
und von WHAM! „Last Christmas“,
Geschenk habe, ob sie sich beteiligen
Auf die Zeit mit der Familie und dass
aber auch Alicia Keys hat ein tolles
können. (lächelt) Dieses Jahr hatte
ich, wie viele in meiner Branche, mal
Weihnachtsalbum gemacht.
ich bereits im August ein Shooting für
ein paar Tage Zeit habe, wo nichts
Weihnachten, da lief dann die ganze
getan werden muss, außer Zeit mit
Streamst du oder zelebrierst du
Zeit „All I Want for Christmas Is You“
den Lieben zu verbringen.
das dann mit Vinyls?
von Mariah Carey …
Aber nicht alle haben ein gutes
Oh, eine gute Anregung! Von
Dekoriert wird meine Wohnung aber
Verhältnis zur Familie, gerade bei
Mariah habe ich noch gar keine
erst ab dem 1. November, direkt nach
Queers sind die Weihnachtstage auch
Platte. Wäre eine Idee.
Halloween!
oft emotional belastend, weil diese
familienintensive Zeit nicht immer nur
*Interview: Michael Rädel
Wie lange bleibt deine Deko denn
schön ist. Deswegen ist es wichtig, sich
dann?
dann umeinander zu kümmern, sich
www.instagram.com/
So nach Silvester – ich habe das
eine schöne Zeit zu machen!
riccardosimonetti
ja dann schon alles zwei Monate
– beginne ich damit, alles abzude-
Du bist superfit, isst du im Advent
korieren und mich mental auf den
und an den Weihnachtstagen
Sommer einzustellen. (grinst)
trotzdem auch mal Süßes?
„BERLIN B-DAY BABY“ IM
eskalieren, alles geben“, so die
COLUMBIA THEATER
Sängerin schriftlich über „Berlin
Am 30. Dezember, an ihrem
B-Day Baby“ im COLUMBIA Theater
Geburtstag, lädt die Singer-
am Flughafen Tempelhof (U Platz
Songwriter*in und Produzentin
der Luftbrücke). Denn sonst steht
Alexa Feser zu einem ganz
sie anlässlich ihres Wiegenfests
COMMUNITY
besonderen Ereignis ein: ihrem
persönlichen Geburtstagskonzert
„Berlin B-Day Baby“. „Wenn schon
feiern, dann mit euch. Und mit
dem, was ich am meisten liebe:
Songs spielen, mit euch singen,
nicht so gerne im Mittelpunkt:
„Ich habe meinen Geburtstag
eigentlich nie gefeiert“, schreibt
sie dazu. „Zu viel Tamtam, zu viel
Erwartung, zu wenig Ich.“ Los geht
es am 30.12. um 19 Uhr. *rä
FOTO: M. RÄDEL
FOTO: KATHLEEN SPRINGER
6 STADTGESPRÄCH
FOTO: ANATOLY BELOV, SCREENSHOT AUS „SEX,
MEDICATED, ROCK’N’ROLL“, VIDEO (2013), © THE ARTIST
AUSSTELLUNG
Queere ukrainische Kunst im Fokus
Die Ausstellung „A HEART THAT BEATS“
im Schwulen Museum erzählt die vielschichtige
Geschichte der Beziehungen
zwischen queerer Community, Kunst
und Geschichte in der Ukraine in drei
Kapiteln.
Das erste Kapitel beleuchtet queere
Wahlverwandtschaften in der ukrainischen
Geschichte bis zum Jahr 1991. In
dieser Zeit war die LGBTIQ*-Community
weitgehend unsichtbar, queere Kunst
fand kaum öffentliche Anerkennung, und
der Zugang zu queeren Netzwerken war
stark eingeschränkt.
Im zweiten Kapitel geht es um die Jahre
von der ukrainischen Unabhängigkeit
1991 bis 2014. In dieser Phase beginnt sich
eine queere Infrastruktur zu entwickeln.
Künstler*innen brechen gesellschaftliche
Tabus und kämpfen – oft gegen starken
Widerstand konservativer, religiöser und
rechtsextremer Kräfte – für Sichtbarkeit
und kreative Freiheit.
Das dritte Kapitel umfasst die Zeit von der
russischen Annexion der Krim 2014 bis zur
großflächigen Invasion 2022 und reicht
bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt
steht eine neue Generation ukrainischer
Künstler*innen, die trotz Krieg, Zerstörung
und persönlichem Verlust Wege finden,
mit Traumata umzugehen, Erinnerungen
wachzuhalten und queeres Leben in der
Ukraine sichtbar zu machen. *rä
Bis 26. Januar 2026, „A HEART THAT
BEATS – Queere ukrainische Kunst im
Fokus“, Schwules Museum, Lützowstr. 73,
www.schwulesmuseum.de
ABSCHIED
Das SchwuZ schließt!
Ein Stück queere Berliner Geschichte
geht im Herbst zu Ende. Nach fast fünf
Jahrzehnten queerer Klubkultur steht
ein Kapitel Berliner Nachtleben vor dem
Aus: Das SchwuZ in Neukölln schließt
seine Türen.
FOTO: M. RÄDEL
Auf den Social Media teilte das Team des
Klubs mit, dass am 1. November die letzte
Party gefeiert werden soll – als „Abschied,
aber auch als großes Dankeschön“. In
dem Statement heißt es: „Leider müssen
wir euch mitteilen, dass das SchwuZ
schließen wird. (…) Unsere letzte Party
findet am 1. November statt, und wir
möchten sie gemeinsam mit euch
feiern – als das, was sie ist: ein Abschied,
aber auch ein großes Dankeschön. Ein
Dankeschön an euch, die mit so viel
Herzblut, Kreativität und Ausdauer dieses
Abenteuer namens SchwuZ seit 1977
möglich gemacht haben.“
Ein Blick zurück: Das traditionsreiche
SchwuZ gilt als Urgestein des queeren
Berliner Nachtlebens. Seit 1977 sorgen hier
jedes Wochenende DJs und Dragqueens
für volle Tanzflächen. Die Anfänge des
Klubs gehen auf eine Initiative von
Rosa von Praunheim zurück, der dem
damaligen „SchwulenZentrum“ erste
Räumlichkeiten vermittelte. Seitdem
hat der Klub mehrfach den Standort
gewechselt. Seine Blütezeit erlebte das
SchwuZ um die Jahrtausendwende
am Mehringdamm, bevor es 2013 nach
Neukölln umzog.
Der Klub, der in den 1970er-Jahren aus der
Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW)
hervorging, prägte über Jahrzehnte das
kulturelle Leben der Stadt. Zahlreiche
prominente Gäste und Künstler*innen wie
Blondie, Jean Paul Gaultier, Wolfgang Joop,
Erasure oder Rick Astley waren bereits zu
Gast oder traten dort auf.
2017 sah sich das SchwuZ mit Rassismusvorwürfen
konfrontiert, aus denen nach
eigener Aussage „ein konstruktiver und
bereichernder Diskurs mit allen Beteiligten“
entstand. 2020 wurde der Klub dann mit
dem Respektpreis ausgezeichnet. Im
Jahr 2025 musste schließlich Insolvenz
angemeldet werden, nun, im November
2025 ist alles vorbei. Berlin verliert einen
wichtigen Safe Space! Schade, dass das
SchwuZ nicht am Leben gehalten werden
konnte. *rä
www.schwuz.de
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Freiheit leben,
einfach den Moment genießen –
ohne Sorgen im Hinterkopf
HIV
Flexibel im Alltag,
KONSEQUENT GEGEN
RESISTENZEN
Wie robuste HIV-Therapien vor gefährlichen
Medikamenten-Resistenzen schützen, damit sich
Menschen mit HIV weniger Gedanken machen müssen
Die Entstehung
von Resistenzen
1. Ist ausreichend viel
antiretroviraler Wirkstoff
im Körper, ist die
Vermehrung von
HIV UNTER KONTROLLE.
2. Ist weniger Wirkstoff im Körper
(z. B. durch unabsichtliches
Vergessen der Tablette), ist
HIV nicht mehr unter Kontrolle
und kann sich VERMEHREN.
3. Bei dieser Vermehrung kann
es zu Mutationen kommen.
Manche Mutationen können
das Virus resistent gegen einen
Wirkstoff machen. Dadurch
kann die derzeitige Therapie
zukünftig nicht mehr eingesetzt
werden und die Behandlungsoptionen
reduzieren sich.
Das ist das problematische
an RESISTENZEN.
Stark vereinfachte schematische Darstellung
Das Leben kann manchmal chaotisch
sein. Reisen, Feiern oder einfach der
alltägliche Wahnsinn – es gibt immer so
viel zu tun, dass man schnell mal den
Überblick verlieren kann. Für Menschen mit
HIV kommt im Alltag noch die Therapie
hinzu. Dabei ist es wichtig, die Tabletten
regelmäßig und wie vorgeschrieben
einzunehmen. Aber manchmal passiert,
was nicht passieren darf: Eine Tablette wird
vergessen.
Wenn das passiert, sinkt der Wirkstoffspiegel
im Körper, und die Therapie könnte
ihre Wirksamkeit verlieren. Das bedeutet,
dass HI-Viren sich wieder vermehren
können und das Risiko für Resistenzen
steigt. Denn wenn HIV gegen einen
bestimmten Wirkstoff resistent wird, hat
es „gelernt“, diesen zu umgehen – was die
Therapie weniger effektiv machen kann.
KEINE SORGE! Wahrscheinlich nimmst du
deine Medikamente sowieso korrekt ein.
Wenn dich jedoch Bedenken plagen, ob
du bei der Medikamenteneinnahme alles
richtig machst, solltest du dich an den Arzt
oder die Ärztin wenden. Diese können
robuste Therapien und das Konzept der
„Forgiveness“ erläutern – was den Stress
reduzieren kann.
MEHR INFOS
Menschen mit HIV verdienen
Sicherheit und eine Therapie, die
ihnen Rückendeckung gibt, auch
wenn das Leben mal hektisch wird!
Die Initiative #NOCHVIELVOR hat
auf ihrer Website dazu viele nützliche
Informationen zusammengestellt.
www.nochvielvor.de
Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b.
München, info.germany@gilead.com DE-ADM-0045
8 STADTGESPRÄCH
GALA
Gesellschaftliches Engagement,
queere Kultur und gelebte Solidarität
FOTO: BERLINER AIDS-HILFE / O. WALTERSCHEID
Am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag,
lädt die Berliner Aids-Hilfe zur großen
Benefiz-Gala „Künstler gegen Aids“ ins
Stage Theater des Westens ein. Auch
ein Geburtstag wird begangen!
In diesem Jahr feiert #mensch ein
besonderes Jubiläum: 40 Jahre Berliner
Aids-Hilfe! Wir gratulieren von Herzen!
Anlass genug, um gemeinsam mit
Künstler*innen, Unterstützer*innen,
Freund*innen und Partner*innen ein
kraftvolles Zeichen für Solidarität, Vielfalt
und gesellschaftlichen Zusammenhalt
zu setzen. Die Gala „Künstler gegen Aids“
zählt jedes Jahr zu den wichtigsten
Community-Events Berlins und steht
FOTO: SVEN DARMER, RAINER SCHADOW, BRIGITTE DUMMER
auch 2025 wieder unter der Schirmherrschaft
von Klaus Wowereit, Regierender
Bürgermeister a.D., und der Schauspielerin
Judy Winter.
Freuen kann #mensch sich am
1.12. auf einen festlichen Abend mit
beeindruckenden Bühnenmomenten,
prominenten Gästen und einer großen
Portion Herzblut – für den guten Zweck.
Der Erlös des Abends kommt direkt der
Arbeit der Berliner Aids-Hilfe zugute. Wir
wünschen viel Spaß und Erfolg! *rä
www.kuenstlergegenaids.de
JUBILÄUM
40 Jahre Berliner Aids-Hilfe e.V.
Die Berliner Aids-Hilfe e.V. feiert in diesem
Jahr ihr 40-jähriges Bestehen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 setzt
sich die Organisation unermüdlich
dafür ein, Menschen mit HIV und Aids zu
unterstützen, Aufklärung zu fördern und
gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken.
Ihr Einsatz gegen Diskriminierung und
für eine offene, solidarische Gesellschaft
hat Berlin nachhaltig geprägt.
Das Jubiläum wird im Rahmen der
Benefizveranstaltung „Künstler gegen
Aids – Die Gala 2025“ am 1. Dezember
im Stage Theater des Westens gewürdigt.
Ob in der psychosozialen Beratung,
der anonymen Teststelle, in Projekten
für queere Communities, in der aufsuchenden
Arbeit oder der politischen
Interessenvertretung – die Berliner Aids-
Hilfe ist seit vier Jahrzehnten eine feste
Stütze im Gesundheits- und Sozialwesen
der Hauptstadt. Im Mittelpunkt steht
dabei die Menschenwürdigkeit all jener,
deren Lebenswege von HIV betroffen
sind. Die tägliche Arbeit wird von Hauptund
Ehrenamtlichen gleichermaßen
geleistet, die Beratung, Prävention
und Begleitung möglich machen. Die
Jubiläumsfeier bietet Anlass, auf vier
Jahrzehnte Engagement zurückzublicken
und gleichzeitig den Blick nach
vorn zu richten – hin zu einer Zukunft
ohne Stigmatisierung und mit echter
Chancengleichheit für alle Menschen
mit HIV.
ZUGENOMMEN?
Mehr zum
Thema Gewicht
bei HIV
https://go.msd.com/hiv-gewicht
DE-NON-05320
MSD ist eines der ersten Unternehmen, das sich im Kampf gegen HIV engagiert hat.
Seit fast 40 Jahren machen wir es uns zur Aufgabe Menschen mit HIV ein längeres und
gesünderes Leben zu ermöglichen.
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10 STADTGESPRÄCH
NACHGEFRAGT
JOHANNES HÖFINGER
„Klar, ich hatte einige freizügige Posts …“
Plötzlich war die Community weg. So erging und ergeht es immer wieder Content-
Creator*innen, wenn Facebook oder Instagram plötzlich „den Stecker ziehen“. Der Account ist
wieder da, Fragen bleiben. Wir fragten bei Bauer, Model und Blogger Johannes Höfinger nach.
Dein Instagram-Account war gesperrt,
nun hast du zusätzlich einen neuen.
Warum war er weg?
Leider wurde mein alter Account
gesperrt. Das war ein riesiger Schock
für mich, denn ich hatte mir diese
Community über Jahre aufgebaut – und
fast 24.000 Follower verloren. Viele
Menschen haben mich dort begleitet:
von meinem Alltag am Hof über meine
Reisen bis hin zu meinem Leben in der
Öffentlichkeit. Aber ich habe beschlossen,
nicht aufzugeben, sondern neu zu
starten. Inzwischen sehe ich das Ganze
sogar als Chance: Auf meinem neuen
Account möchte ich noch ehrlicher,
authentischer und persönlicher mit
meiner Community sein.
Kam das Insta-Aus überraschend?
Ja, das kam schon sehr überraschend für
mich. Klar, ich hatte einige freizügige Posts
und Reels – aber meiner Meinung nach
gibt es weitaus „Schlimmeres“ im Internet,
gerade auf Instagram! Noch dazu ist es
für mich völlig unverständlich, dass ich
trotz verifiziertem Account bis heute keine
klare Antwort von Instagram erhalten
habe.
Welche Lehren ziehst du daraus?
Ich werde in Zukunft einfach auf vieles
mehr achten. Es gab wirklich unnötige
Meldungen – zum Beispiel eine Verwarnung
wegen Mobbing für ein Foto, auf
dem ich in Mykonos auf einem Stein sitze.
Völlig unbegründet! Es ist schade, dass
es Menschen gibt, die so etwas melden.
Wie sexy präsentierst du dich jetzt?
Keine Sorge – es bleibt sexy! Vielleicht
nicht mehr so sehr in den Posts, aber
dafür umso mehr in den Storys.
Worauf freust du dich im Herbst?
Ehrlich gesagt freue ich mich nicht
besonders auf den Herbst, weil ich eher
ein Sommermensch bin. Aber es stehen
tolle Veranstaltungen und Urlaube an –
und auf die freue ich mich sehr!
*Interview: Michael Rädel
www.instagram.com/johannes_hofing,
www.instagram.com/johannes.hofing,
www.facebook.com/johannes.hofinger
01. DEZEMBER 2025 | STAGE THEATER DES WESTENS
ZUGUNSTEN DER HILFSANGEBOTE DER BERLINER AIDS-HILFE e.V.
SCHIRMHERRSCHAFT JUDY WINTER UND KLAUS WOWEREIT
MODERATION KIM FISHER UND KLAUS WOWEREIT
MIT MAX RAABE | TIM FISCHER | KATHARINE MEHRLING
KATY KARRENBAUER | ANNETT LOUISAN | LAING
WERONIKA FRODYMA & COHEN AITCHISON-DUGAS
MARIANNE ROSENBERG | ENSEMBLE AUS ROMEO & JULIA
NADJA BENAISSA & MARCELLA ROCKEFELLER U.V.M.
AFTER-SHOW-PARTY MIT DJ ADES ZABEL & JACKY OH-WEINHAUS
PIANO-LOUNGE MIT MEGY B & FRIENDS U. A. MIT LINDA JO RIZZO, MARTINA RÜPING,
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12 STADTGESPRÄCH
SO/ BERLIN DAS STUE
Carte Blanche x KPM
Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) und
das Designhotel SO/ Berlin Das Stue feiern diesen Herbst
eine besondere Liaison von Handwerkskunst und Haute
Cuisine. Im hoteleigenen Restaurant Carte Blanche wird ab
sofort auf der ikonischen KPM-Serie KURLAND serviert – ein
Porzellan-Klassiker von 1790, der in Museen weltweit steht
und jetzt zurück an seinen Ursprung findet: nach Berlin.
Das Besondere in diesem Herbst: eine limitierte Sonderedition,
die exklusiv für Das Stue entstanden ist. Die Kollektion
interpretiert das historische KURLAND-Design neu – jedes
Stück von Hand gefertigt. Serviert werden darauf französische
Klassiker mit zeitgemäßem Twist: Foie Gras Terrine mit
Feigen, butterzartes Entrecôte, aromatische Jus und feine
Gemüsebeilagen. *mk
Carte Blanche im SO/ Berlin Das Stue, Drakestraße 1, 10787
Berlin, so-hotels.com, kpm-berlin.com
MIDTOWN GRILL
New York meets Berlin
Im neu gestalteten Midtown Grill im Berlin Marriott Hotel trifft
amerikanisches Steakhouse-Flair auf Berliner Charakter.
Nach umfassender Renovierung zeigt sich das Restaurant
in neuem Look: Bauhaus-inspiriertes Design, Showküche,
Sharing-Gerichte – und regionale Zutaten wie Fleisch aus
Brandenburg, Wagyu aus Bayern oder Hummer von der
Nordsee. Die Karte kombiniert Klassiker wie Filet Mignon
und Cheesecake mit Neuheiten wie Pistazien-Risotto oder
Süßkartoffel mit Avocado-Püree. Gegart wird im innovativen
X-Oven über Holzkohle, was Steaks und Seafood ein intensives
BBQ-Aroma verleiht. Ob Business Lunch, Sunday Roast oder
Dinner mit Freunden: Der Midtown Grill verbindet New Yorker
Geschmack mit Berliner Seele. Nachhaltig gestaltet – vom
regionalen Einkauf bis zum Food-Waste-Management. *mk
Midtown Grill im Berlin Marriott Hotel, Ebertstraße 3, 10117
Berlin, midtown-grill.de
BEEF GRILL CLUB BY HASIR
Alexander Koppes neue Bühne
Der Berliner Spitzenkoch Alexander Koppe kehrt an den Herd der
Hauptstadt zurück – als neuer Executive Chef im TITANIC Gendarmenmarkt
Berlin. Nach seiner gefeierten Zeit in der Skykitchen, wo
er sich 2014 einen Michelin-Stern erkochte, verleiht er nun dem
Beef Grill Club by Hasir seine unverwechselbare Handschrift.
Der Beef Grill Club gilt längst als Adresse für exklusive Premium-
Cuts, die auf dem 800-Grad-Southbend-Grill in der offenen
Showküche zubereitet werden. Die Herbstkarte zeigt, wohin die
Reise nun unter Koppes Leitung geht – mit Dry Aged Rinderfilet in
Kräuterkruste mit Grillgemüse, Auberginenpüree und Madeira-
Rosmarin-Jus oder Havelzander mit Burgunder-Schalotten,
geröstetem Spitzkohl und Kartoffel-Trüffelcrème. „Ich möchte
den Gästen des Beef Grill Clubs ein Erlebnis bieten, das weit
über gutes Essen hinausgeht – ehrlich, raffiniert und mit klarer
Handschrift“, erklärt Koppe. *mk
Beef Grill Club by Hasir im TITANIC Gendarmenmarkt Berlin,
Französische Str. 30, titanic.com.tr
Tickets
sichern!
HERZKLOPFEN
INKLUSIVE
08. November − 08. März: www.palazzo.org
14 STADTGESPRÄCH
FOTOGRAFIE
Kunst, die mitten ins Herz trifft!
Ringo Sommerfeld machte schon mit
bei „Mein schwules Auge“ und ist regelmäßig
bei prideART dabei. Hier haben
wir ein neues Feature mit ihm.
„Meine Fotografie lebt von der Balance
zwischen Planung und Loslassen.
Auch wenn ich oft mit einer Idee in ein
Shooting starte, lasse ich immer Raum
für Spontanität“, so der Künstler aus
Sachsen über seine Kunst. „Genauso
gerne beginne ich ganz ohne Konzept,
um mich einzig von der Energie des
Ortes und der Person inspirieren zu
lassen – denn oft entstehen gerade in
diesen Momenten die magischsten Bilder“,
fährt der Leipziger fort. „Gleichzeitig
liebe ich es, auf der Straße unterwegs zu
sein, von Fremden inspiriert zu werden
und sie spontan zu fragen, ob sie Lust
auf ein kurzes Shooting haben, um ihnen
ein einzigartiges Bild zu schenken.“ *rä
www.instagram.com/ringo.photography24,
www.facebook.com/ringo.
sommerfeld.1
KALENDER
Der „Schweizer Bauernkalender“
für 2026
Unlängst erschien endlich der
brandneue „Schweizer Bauernkalender“
für das nächste
Jahr. Und er versammelt
einmal mehr eine ganze Reihe
stattlicher Burschen aus der
Landwirtschaft oder mit einem
Bezug dazu.
Wenn Muskelkraft auf Alpenidylle
trifft: Der Schweizer Bauernkalender
ist längst mehr als nur
ein praktisches Jahreswerk für
den Stall oder die Küche. Er hat
sich zu einem echten Hingucker
und Kultobjekt entwickelt, vor
allem in seiner erotischen Männerausgabe.
In kunstvoll inszenierten
Fotos zeigen sich junge
Landwirte und Naturburschen
von ihrer sinnlichen Seite – halb
nackt, aber nie billig. Kraftvoll,
authentisch und verbunden
mit der Natur. Burschen mit
Charakter in einem Kalender mit
Charakter! Die Erotik in diesem
Kalender ist stets stilvoll – verspielt,
augenzwinkernd, aber nie
vulgär. Es geht um das sinnliche
Erleben des Landlebens, um die
Schönheit männlicher Körper,
eingebettet in die malerische
Kulisse der Schweizer Alpen.
Die Fotografien setzen auf
natürliche Lichtstimmungen,
rustikale Requisiten und jede
Menge Charme. Mal rustikal,
mal verträumt, aber immer mit
einem Augenzwinkern.
Der Schweizer Bauernkalender ist
weit mehr als ein Gag oder
ein reines Erotikprodukt. Er ist
ein kreatives Statement für
eine moderne, selbstbewusste
Landbevölkerung und zeigt,
dass auch Mistgabel, Stall und
Scheune Platz für Sinnlichkeit
haben können. Authentisch. Rustikal.
Und ein klasse Geschenk!
*rä
calendaria.ch
STADTGESPRÄCH 15
COMEBACK
Calum Scott ist zurück!
Der queere Musiker ist Coach bei „The
Voice: Comeback Stage by SEAT“ in der
aktuellen Staffel von „The Voice
of Germany“ 2025. Dort gibt er
Talenten eine zweite Chance, die
von den Haupt-Coaches Shirin
David, Smudo & Michi Beck,
Rea Garvey und Nico Santos
nicht gebuzzert wurden. Zudem
erschien sein neues Album
„Avenoir“ am 12. September.
„Ich gebe Talenten eine verdiente
zweite Chance in meinem
Comeback-Stage-Team, wenn
ich bemerke, dass den anderen
#TVOG-Coaches bei ihrem Auftritt
etwas entgangen ist. Wenn ich
etwas in diesen Talenten sehe,
das die anderen Coaches nicht
entdeckt haben, hole ich sie
in #TeamCalum. Zusammen
arbeiten wir dann ihre Stärken so
heraus, dass Shirin, Nico, Michi & Smudo
und Rea es hoffentlich bereuen werden,
sie nicht selbst in ihrem Team zu haben.“
Calum Scotts Musikkarriere begann
2015 mit seinem Auftritt bei „Britain’s
Got Talent“, wo er mit einer
gefühlvollen Interpretation von
Robyns „Dancing on My Own“
begeisterte. Obwohl er in der
Show den sechsten Platz belegte,
legte das den Grundstein für
seinen Durchbruch. 2018 veröffentlichte
der am 12. Oktober 1988
geborene Brite sein Debütalbum
„Only Human“, gefolgt von der
erfolgreichen Zusammenarbeit
mit dem queeren DJ und Produzenten
Felix Jaehn auf der Single
„Love on Myself“ (2019). Mitte
September veröffentlichte er nun
sein drittes Album „Avenoir“. Im
November kommt er auf Tour! *rä
„The Avenoir Tour 2025“ in
Deutschland: 4.11. – Tempodrom
– Berlin, 6.11. – Barclays
Arena – Hamburg, 9.11. – Rudolf Weber
Arena – Oberhausen, 11.11. – Olympiahalle
– München
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16 STADTGESPRÄCH
MALEREI
Gonzalo Orquín – 20 Jahre Kunst
Die grandiosen – auch erotischen
– Gemälde von Gonzalo Orquín
erinnern an die Kunst der Neuen
Sachlichkeit **, die vor allem im
frühen 20. Jahrhundert populär war.
Seine Kunst geht aber einen Schritt
weiter und ist durchaus sexuell
aufgeladen.
Aber nicht nur! Schon seit zwei
Jahrzehnten erfreut der Künstler des
Spanischen Realismus mit seinen
Werken, und das wird nun mit dem
Bildband „20 YEARS OF PAINTING“
(ISBN: 978-87-7620-469-3) gefeiert.
Schriftlich wird über das Buch
Folgendes verraten: Gonzalo Orquíns
Output „dient auch als Plattform
für gesellschaftliche Kommentare
und thematisiert die Rechte von
LGBTIQ*, die Migrationskämpfe
und anhaltendes Kriegsdrama. Die
Sammlung ist ein lebendiges Zeugnis
seiner unermüdlichen Erforschung
von Schönheit, Verletzlichkeit und den
Geschichten, die uns alle verbinden.“
Herausgekommen ist ein ganz wunderbarer
Bildband, der ohne Scham
im Wohnzimmer präsentiert werden
kann und immer wieder genossen
werden sollte. Hervorragende Malerei,
sinnlich, ernst und auch mal verträumt.
Kunst-Eskapismus in seiner
schönsten Form, der dann doch zum
Nachdenken anregt. *rä
www.snap-collective.com, www.
instagram.com/gonzalo_orquin_
painter, www.gonzaloorquin.com
** Eine europäische Kunstströmung zwischen
dem Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) und dem
Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945)
MALEREI
Die Vielfalt queerer
Menschen – Proxodus
Der Künstler Proxodus aus Leipzig verrät uns etwas über
sein aktuelles Kunstprojekt „Studies“. Und warum er nun
ein neues Profil bei Instagram hat.
„Meine Posts auf meinem alten Account wurden zu oft
gemeldet und er wurde letztlich gelöscht. Momentan ein
Trend bei queeren Künstler-Accounts auf Insta“, erklärt
der Kreative gleich zu Beginn des Chats. Und leider hat er
damit recht. Auch Größen wie Nina Queer wurden plötzlich
ihrer Profile beraubt. Aber er lässt sich nicht entmutigen!
„Was immer sehr gut ankam, sind meine Studies.
Dabei erstelle ich Tafelbilder mit Merkmalen, die typisch
sind für bestimmte Typen in der queeren Community.
Alles mit einem zwinkernden Auge zu sehen. Damit will
ich die Vielfalt von queeren Menschen aufzeigen. Ob
Twink, Otter, Bär, Bondage, Drag und mehr. Es werden
noch viele weitere folgen ...“, verrät der queere Sachse.
„Darüber hinaus versuche ich mit meinen anderen Posts
die Brücke zu schlagen zwischen ästhetischen Körpern
und politischen Statements. Ich setze mich für queere
Rechte, Body Positivity und einen offenen Dialog von Kinks
ein.“ Hier haben wir eine Auswahl seiner Bilder für dich. *rä
linktr.ee/proxodus
STADTGESPRÄCH 17
FRIEDRICHSTADTPALAST
Die Welt des Glücks –
„BLINDED by DELIGHT“
Verzaubert vor Glück! Seit Ende September begeistert der
Friedrichstadt-Palast mit der Grand Show „BLINDED by
DELIGHT“. Die opulente Inszenierung mit 500 spektakulären
Kostümen von Stardesigner Jeremy Scott entführt das
Publikum in faszinierende Traumwelten – ein rauschender
Tanz voller Emotionen, der einfach glücklich macht.
Über seine Arbeit verrät der
Designer: „Für BLINDED by
DELIGHT habe ich Kostüme
entworfen, die hoffentlich
eine Tür zu einer Traumwelt
öffnen werden. Mode ist
für mich eine Form des
Eskapismus in eine andere
Welt – ein Ort, an dem man
seine Ängste und Sorgen
zumindest für die Dauer der
Show vergessen kann! Ich
möchte das Publikum einladen,
diesen magischen Ort
während der Vorstellung mit
mir zu teilen. Meine Entwürfe
sind voller Träume, Inspiration
und ganz viel Liebe, die
hoffentlich die Fantasien der
Gäste beflügeln, erfreuen
und verzaubern werden.“
Die Handlung: Wie würde es
sich anfühlen, in einer Welt
voller Glück zu erwachen?
Als Luci die Augen öffnet,
findet sie sich inmitten
ihrer schönsten, bislang
unerfüllten Träume wieder.
Die Pracht dieser Traumwelt
raubt den Atem, während
ihr früheres Leben in weite
Ferne rückt. Jeder neue
Raum, den sie betritt, entfaltet
sich wie eine Symphonie
grenzenloser Möglichkeiten.
*rä
www.palast.berlin.
18 STADTGESPRÄCH
FOTO: M. RÄDEL
WELLNESS
Moose und Moorpflanzen – Serum für die Haut
Wir haben für dich das „Humic Serum“
von Trawenmoor getestet. So soll es
gehen: Einfach nach der Gesichtsreinigung
auftragen und wirken lassen. Und
ja, so einfach war es – und so angenehm
auch!
Die Inhaltsstoffe sind unter anderem
Mooszell-Extrakt, Moorpflanzen-Trio,
Birkenpilz, Sonnentau, Lindenblütenwasser,
Schmetterlingsflieder, Moosbeere,
Zinnkraut, Hyaluronsäure, Arnika, Beinwell,
Augentrost und Mäusedorn. „Die Kombination
hochwirksamer, biozertifizierter
Naturstoffe reduziert oxidativen Stress,
steigert das Feuchtigkeitsniveau in der
Haut, unterstützt die Regeneration, wirkt
chronischen Entzündungen effektiv
entgegen und hält die Zellaktivität auf
einem optimalen, konstanten Level. Das
rgebnis: Die Haut bleibt jung und schön
auf natürliche Art und Weise“, so das
Kosmetikunternehmen aus Siegsdorf in
Bayern.
99,99 % des Gesamtprodukts seien
natürlichen Ursprungs, hergestellt wurde
es auch aus Bio-Rohstoffen und auch
mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem
Anbau. Wir waren – sind – sehr
zufrieden mit dem „Humic Serum“ und
können es nur empfehlen. Es ist extrem
leicht zu verwenden, es klebt nicht,
#mensch glänzt nicht eingefettet und
fühlt sich frisch und gepflegt. *rä
trawenmoor.com
SPASS
„MILF CHRISTMAS“ – ein wilder Ritt
Im Oktober veröffentlichte Dragqueen
Nina Queer ihr erstes Weihnachtsalbum
mit dem provokanten Titel: „MILF
CHRISTMAS“. La Queer zeichnet für das
gesamte Werk selbst verantwortlich –
sie hat „MILF CHRISTMAS“ komponiert,
getextet und produziert. Bei vier der
insgesamt 13 Lieder übernimmt sie
auch den Gesang. Doch selbst bei den
Titeln, die von anderen interpretiert
werden, bleibt ihre kreative Handschrift
klar erkennbar – teils sogar noch
deutlicher als bei ihren eigenen
Gesangsbeiträgen. Musikalisch sei das
Album eine „spannende Reise durch
rund 40 Jahre Musikgeschichte – von
klassischen Pop-Elementen bis hin zu
überraschend unkonventionellen Stilbrüchen“.
Und wer Nina kennt, der / die
weiß, was das heißt ... Dabei entsteht
ein eigenwilliger, origineller Mix, der
bewusst mit Erwartungen spielt: mal
feierlich, mal derb, mal verstörend –
aber stets atmosphärisch. Trotz seines
spaßigen Charakters handelt es sich
um ein durchdachtes Konzeptalbum.
Wie Nina Queer betont, ist „MILF CHRIST-
MAS“ für sie „das erste bewusst provokante
Weihnachtsalbum der Welt“. Ein
Geschenk nur für Erwachsene! *rä
ninaqueer.com
Savignyplatz 07-08 | 10623 Berlin
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STADTGESPRÄCH 19
TIPP
Wie Man(n) gut duftet
Längst ist klar: Männerdüfte funktionieren nicht
(mehr) über starre Rollenklischees, sondern über
Persönlichkeit. Es darf vielfältiger sein als nur „herb“
und „sportlich“ – entscheidend ist, welche Stimmung
ein Duft unterstreicht. Hier setzen die Mustang SIGNA-
TURE Düfte an – drei markante Notenwelten, jede mit
eigenem Charakter, alle elegant im ikonischen Flakon.
Es gibt „Blue“ – frisch und dynamisch, perfekt für
den Alltag, „Amber“ – warm und sinnlich, für Abende,
in denen Nähe zählt, und „Black“ – eher würzig
und ausdrucksstark, für Situationen, in denen man
besonderen Eindruck hinterlassen möchte. Alle drei
sind stilvoll verpackt, machen sich gut im Badezimmer
und noch besser unterm Weihnachtsbaum. *mk
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WELLNESS
Gesundheit schenken - das schönste Weihnachtsgeschenk
Es gibt kaum etwas Wertvolleres, als
Gesundheit. Und kaum ein Geschenk,
das so persönlich und nachhaltig wirkt
wie eine Auszeit für Körper, Geist und
Seele.
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Erlebnis – Sie schenken Wohlgefühl,
Regeneration und neue Energie. Ob
entspannter Thermentag, wohltuende
Massage, regenerierendes Floating oder
gesundheitsfördernde Anwendung – der
oder die Beschenkte entscheidet selbst,
was dem Körper guttut.
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von Schmerzen bieten wir ein umfangreiches
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Heilmethoden an. Unser Ziel, die Beweglichkeit
zu optimieren, Schmerzen und
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20 STADTGESPRÄCH
AUTO
Advertorial
Vollelektrische Fahrkultur
DER NEUE LEXUS RZ
Mit dem Vollhybridantrieb hat Lexus vor 20 Jahren die Elektrifizierung des Premium-Segments
angestoßen, jetzt drückt die japanische Luxusmarke der Fahrzeugklasse erneut ihren Stempel
auf: Der neue Lexus RZ verbindet auf eindrucksvolle Weise die markentypische Fahrkultur mit
den Vorzügen der Elektromobilität.
Fahrqualität, Fahrvergnügen und
Umwelteffizienz in Einklang zu bringen, ist
seit jeher ein Antrieb der Marke Lexus –
seit ihrer Gründung im Jahr 1989 und erst
recht seit der Einführung des RX 400h im
Jahr 2005, dem ersten Hybridfahrzeug
im globalen Premiumsegment. Mit
einer breitgefächerten Palette elektrifizierter
Antriebstechnologien, darunter
batterieelektrische, Hybrid- und Plug-in-
Hybrid-Fahrzeuge, will Lexus immer eine
passende Lösung anbieten, egal welche
Infrastruktur die Kunden vor Ort vorfinden
oder wie sie ihr Fahrzeug im Alltag nutzen.
Mit dem RZ hat Lexus ein neues Kapitel
dieser Strategie aufgeschlagen: Das
stylische SUV war bei seiner Einführung
2023 das erste Modell der Marke, das auf
einer neuen, exklusiv für Elektrofahrzeuge
entwickelten Plattform
basiert – mit entsprechenden
Vorzügen bei Platzangebot
und Fahrverhalten. Zum
Modelljahr 2025 präsentiert
sich der RZ nun umfassend
weiterentwickelt und nochmals
verbessert.
Besonderes Augenmerk wurde
auf das Fahrgefühl gelegt,
das so nur Lexus bieten kann:
die Lexus Driving Signature.
Gemeint ist ein Fahrerlebnis
voller Komfort, Kontrolle und
Vertrauen, zu dem eine Vielzahl von
Einzelmaßnahmen beitragen: etwa
Verstärkungen für eine höhere Steifigkeit
und Modifikationen am Fahrwerk. Maßgeblichen
Einfluss haben darüber hinaus
die tief in der Struktur platzierte Batterie
und eines der zentralen Highlights zum
neuen Modelljahr: das Lexus Steerby-Wire-System,
das im RZ zum ersten
Mal überhaupt zum Einsatz kommt. Das
Lenksystem, das mit elektronischen
Signalen anstelle einer mechanischen
Verbindung arbeitet, sorgt für eine
sanfte, einfache und intuitive Steuerung,
insbesondere auf kurvenreichen Straßen.
In der Summe verbessern die Neuerungen
Dynamik, Präzision und Komfort
– Eigenschaften, die man künftig auch
noch länger am Stück genießen kann.
Denn die Reichweite pro Batterieladung
steigt im Zuge der Modellüberarbeitung
um bis zu 100 Kilometer. Gleichzeitig
reduzieren sich die Ladezeiten dank
einer neuen Vorkonditionierung, die die
Batterie vor dem Ladevorgang auf die
optimale Temperatur bringt, und eines
22-kW-Onboard-Ladegeräts für flottes
Wechselstromladen.
Den dynamischen Charakter des RZ
treibt die neue Performance-orientierte
F SPORT Version auf die Spitze. Der 408
PS starke RZ 550e verfügt nicht nur über
Allradantrieb und die blitzschnell agierende
DIRECT4 Allradsteuerung, sondern
ist auch mit dem neuen Lexus Interactive
Manual Drive ausgerüstet: Das elektronische
System ermöglicht simulierte
manuelle Schaltvorgänge – inklusive
Gaspedal-Feedback und
akustischer Rückmeldung
– und bietet damit ein noch
aktiveres vollelektrisches
Fahrerlebnis.
LEXUS FORUM BERLIN,
M.C.F. Motor Company
Fahrzeugvertriebsgesellschaft
mbH,
Ollenhauerstr. 9-13,
13403 Berlin,
Tel. : 030 498808 7000,
www. lexusforum-berlin.de
Wohnen / Design 21
TIPP
Musik nicht nur hören,
sondern erleben
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In Berlin Charlottenburg gibt
es ein Geschäft, in dem man
nicht nur als Käufer gern gesehen
ist, sondern auch als Erlebnissuchender
auf der Suche
nach bewegender Musik.
Du möchtest erleben, was das
Faszinierende an der Musik von
Ton Steine Scherben war (und
ist)? ‚Halt dich an deiner Liebe
fest…!‘ Du willst erleben, wie
Leonard Bernstein ein Orchester
zur Perfektion zusammenführen
konnte? Möchtest du Bob Dylan
verstehen oder Jimi Hendrix
live-haftig hören? Willst du
verstehen, warum Italiener ihren
Fabrizio de Andre lieben? Du
kennst Robbie Robertson nicht?
Du möchtest Musik besser
verstehen, möchtest dich vom
Klang verzaubern lassen? Dann
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MÖBEL
Erstklassige Wohnkultur im Rolf Benz Haus
Das Rolf Benz Haus ist seit 1999 ein fester Bestandteil des Designcenters LIVING BERLIN und begeistert
seine Kunden mit Leidenschaft, Kreativität und innenarchitektonischem Know-How.
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Neben hochwertigen Marken wie
Interlübke, Schramm und Kettnaker
findet man natürlich auch die Hausmarke
ROLF BENZ, die seit Jahrzehnten
außergewöhnlich gute Qualität „Made
in Germany“ liefert. Der Anspruch,
langlebige Produkte zu schaffen, war
hier schon immer selbstverständlich
und passt damit perfekt in die heutige
Zeit und den wachsenden Wunsch nach
Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund
ist auch das zeitlose ROLF BENZ Design
ein entscheidender Erfolgsaspekt.
Nicht zu vergessen ist die erstklassige
Funktionalität. Dabei sind Sofas von ROLF
BENZ niemals „Sitzmaschinen“, sondern
immer zeitlos elegant.
Das Sortiment bietet eine riesige
Produkt-auswahl für unterschiedlichste
Wohnstile: loungige Wohnlandschaften
zum Relaxen, kubische Sofa-Klassiker,
flexible Multifunktionsmöbel – sowie
Stühle, Esstische, Betten und Accessoires.
Der moderne und klare Wohnstil von
ROLF BENZ orientiert sich an den Kundenbedürfnissen
und berücksichtigt aktuelle
Wohntrends, ohne die klar erkennbare
Handschrift zu verlieren.
Die Loft-Architektur im ROLF BENZ
HAUS schafft die perfekte Szenerie für
die Polstermöbel, Tische, Stühle und
Teppiche der ROLF BENZ-Wohnwelten. Die
eingespielten Experten um Alexandros
Chomatopoulos realisieren einzelne
Räume, Wohnungen und Häuser, aber
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auf den zweiten auch, denn hinter dem
zierlichen Erscheinungsbild versteckt sich
maximale Funktionalität. Damit verspricht
das Sofa höchste Individualität, sowohl in
Sachen Design als auch beim Komfort.
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Rolf Benz Haus Berlin im
LIVING BERLIN, Kantstraße 17,
www.rolf-benz-haus-berlin.de
22 TERMINE
TERMINE
NOVEMBER
Alle Termine auf
männer.media/termine
Szene
DO 6.11.
20:00 Segunda Casa, Blf -
Beer & Gear, Stammtisch
für Member
und Interessierte,
Eisenacherstr. 3
FR 7.11.
11:00 Brunos Store Berlin
Schöneberg, BLACK-
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Special, bis 20 Uhr,
Maaßenstr. 14
SA 8.11.
11:00 Brunos Store Berlin
Schöneberg, BLACK-
WEEKEND Shopping
Special, bis 20 Uhr,
Maaßenstr. 14
13:00 TYSK Berlin, Cold
bear & Hot Leather,
bis 17 Uhr, Eisenacherstr.
101
19:00 Sissy, The Leatherdinner,
Info und
Reservierung unter
www.male.space,
Motzstrasse 38
SO 9.11.
12:00 Segunda Casa,
LEDERLUST - Leder &
Fetish Flohmarkt, Bis
17 Uhr, Eisenacherstr. 3
DI 11.11.
17:30 Der Boiler, Schaumparty,
bis 21 Uhr wir
der Duschbereich
der Dampfsauna mit
fluffigem Schaum
geflutet, Mehringdamm
34
MI 12.11.
18:30 Sonntags-Club e.V.,
Linke.Queer, Greifenhagener
Straße 28
DO 27.11.
18:00 Deutscher Bundestag,
Das Ende des
Kampfes gegen Aids?
Linke Perspektiven für
Globale Gesundheit,
2025 setzten die USA
ihre Finanzierung globaler
Gesundheitsprogramme
aus. Die
Bundesregierung
plant weitere Kürzungen
beim Kampf
gegen Aids. Die Linke
lädt zur Diskussion
mit Betroffenen über
Gegenstrategien.
Infos & Anmeldung:
www.dielinkebt.de/
service/termine/,
Platz der Republik 1
SO 30.11.
16:00 Das Hoven, Advents
Café, & Weihnachtsbaum
Schmücken
gemeinsam mit dem
Das Hoven Team,
bringt Ornamente
und Schmuck mit,
Pflügerstraße 19
Kultur
SA 1.11.
18:00 Buchhandlung Eisenherz,
Vernissage:
Menno van der Meulen:
MY PERVERTED
LEGACY, bis 20 Uhr,
Motzstr. 23
18:30 Colosseum Berlin,
Musik von Sting &
Sade bei Kerzenlicht,
Klassische Musik
trifft Pop Konzert,
Gleimstraße 33
19:30 Renaissance
Theater, Oleanna
von David Mamet,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, The
Cast: VIVA! 400
Jahre Oper in 90
Minuten, Opernshow,
Mehringdamm 34
20:00 Forum Factory,
Trash Deluxe - Sinners
Deluxe, Queere
Burlesque Open Stage
Show. Einlass ab
19 Uhr. Anschließend
After-Show-Party,
Besselstraße 13-14
20:00 Neuköllner Oper,
1000 Airplanes on
the Roof, Karl-Marx-
Str. 131 – 133
20:00 Theater am Frankfurter
Tor, Macbeth,
von Shakespeare
/ von Duftel mit
mit Johanna Marie
Bourgeois und Tibor
Locher, Karl-Marx-
Allee 133
21:00 Rauschgold, Kaiser
& Plain: Nichts wie
früher – nur besser,
Tickets: rauschgold.
berlin, Mehringdamm
62
SO 2.11.
10:30 Das Hoven, Drag
Brunch, Drag Show
mit Keay und Harpy
Fatale, 2 Showblöcke
um 11 Uhr & 14 Uhr,
Pflügerstraße 19
13:30 Museum für Kommunikation
Berlin,
Führung: APROPOS
SEXNews“, Leipziger
Straße 16
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
MO 3.11.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Atrin Madani: Welcome
To My World,
Am Flügel: Paul
Hankinson, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: Wer stiehlt
mir die Improshow?,
Mehringdamm 34
DI 4.11.
19:00 Wabe, Pierre
Sanoussi-Bliss:
Den Rest hab ich
verdrängt, Danzigerstr.
101
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik, Zeitgenössisches
Konzert,
Mehringdamm 34
20:00 Neuköllner Oper,
1000 Airplanes on
the Roof, Karl-Marx-
Str. 131 – 133
MI 5.11.
20:00 AHA, AHAoke,
Queer Karaoke
Night – Come And
Sing! Einlass ab 19
Uhr, Monumentenstraße
13
20:00 BKA Theater, Pink
Grimm: The sleeping
Beauties, Märchen-
Theater-Show,
Mehringdamm 34
DO 6.11.
20:00 BKA Theater, Pink
Grimm: The sleeping
Beauties, Märchen-
Theater-Show,
Mehringdamm 34
20:00 Neuköllner Oper,
1000 Airplanes on
the Roof, Karl-Marx-
Str. 131 – 133
FR 7.11.
19:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
20:00 BKA Theater,
Rachel Intervention:
Rachel hat
Talent, Drag-Show &
Comedy, Mehringdamm
34
20:00 Theater am Frankfurter
Tor, Musik war
meine erste Liebe
- Eine Hommage
an Udo Jürgens, mit
Heidrun von Goessel
und Eric Paisley, Karl-
Marx-Allee 133
SA 8.11.
10:00 Buchhandlung
Eisenherz, Ausstellung:
Menno van
der Meulen: MY
PERVERTED LEGACY,
bis zum Monatsende,
während der
Ladenöffnungszeiten.,
Motzstr. 23
18:00 Chamäleon, Wolf
by C!RCA, weitere
Vorstellung um 21:30
Uhr, Rosenthaler
Straße 40
18:00 Renaissance
Theater, Oleanna
von David Mamet,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, Rachel
Intervention: Rachel
hat Talent, Drag-
Show & Comedy,
Mehringdamm 34
20:00 Deutsches Theater,
Die drei Leben der
Hannah Arendt,
nach der Graphic
Novel von Ken
Krimstein aus dem
Englischen von
Hanns Zischler, Schumannstr.
13a
20:00 Neuköllner Oper,
1000 Airplanes on the
Roof, Karl-Marx-Str.
131 – 133
20:00 Theater am
Frankfurter Tor, Für
mich soll’s rote Rosen
regnen, Musikalische
Show über Hildegard
Knef, Karl-Marx-
Allee 133
20:00 Tipi, Maren Kroymann
& Band: In
my Sixties, Große
Querallee
SO 9.11.
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
19:00 BKA Theater, Rachel
Intervention: Rachel
hat Talent, Drag-
Show & Comedy,
Mehringdamm 34
MO 10.11.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
The Happy Disharmonists:
40 JAHRE! –
The Happy BIRTHDAY
Disharmonists,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
DI 11.11.
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik, Zeitgenössisches
Konzert,
Mehringdamm 34
20:00 Theater am
Frankfurter Tor, Für
mich soll’s rote Rosen
regnen, Musikalische
Show über Hildegard
Knef, Karl-Marx-
Allee 133
20:00 Tipi, The Capital
Dance Orchestra:
Berlin, Du coole Sau!,
feat. Sharon Brauner
& Meta Hüper/Susi
Wiemer. Mit Ralph
Morgenstern oder
Ades Zabel, Große
Querallee
13.—16.11.
DESIGN
HANDWERK
KUNST
IM KÜHLHAUS
BERLIN
ZEUGHAUSMESSE.DE
MI 12.11.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Sven Ratzke & Band:
We could be heroes,
Schaperstraße 24
DO 13.11.
14:00 Kühlhaus Berlin,
Zeughausmesse für
Kunst und Design
2025, Künstler und
Designer präsentieren
und verkaufen
bei der Zeughausmesse
Arbeiten aus
ihren Werkstätten
und Ateliers, Luckenwalder
Straße 3
18:00 Theater am Frankfurter
Tor, Für mich
soll’s rote Rosen
regnen, Musikalische
Show über Hildegard
Knef, Karl-Marx-
Allee 133
19:30 Deutsches Theater,
Die Insel der Perversen,
Ein deutsches
Singspiel von Rosa
von Praunheim. Regie:
Heiner Bomhard,
Schumannstr. 13a
20:00 BKA Theater, Elke
Winter: ALLEINE DAS
JETZT!, Mehringdamm
34
20:00 Tipi, The Capital
Dance Orchestra:
Berlin, Du coole Sau!,
feat. Sharon Brauner
& Meta Hüper/Susi
Wiemer. Mit Ralph
Morgenstern oder
Ades Zabel, Große
Querallee
FR 14.11.
17:00 Tipsy Bear, St. Rip-
It-Off: Queer Neo-
Burlesque, Show at
19:30, DJ from 22:00,
Eberswalder Str. 21
19:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Carmen darf nicht
platzen, (Komödie
am Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Sven Ratzke & Band:
We could be heroes,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater,
Intervention Berlin:
Rachel Intervention &
Friends, Drag Variety
Show, Mehringdamm
34
SA 15.11.
10:00 Buchhandlung
Eisenherz, Ausstellung:
Menno van
der Meulen: MY
PERVERTED LEGACY,
bis zum Monatsende,
während der Ladenöffnungszeiten.,
Motzstr. 23
20:00 BKA Theater,
Henning Schmidtke:
Es ist nicht alles
so scheiße, wie du
denkst!, Mehringdamm
34
20:00 Theater am
Frankfurter Tor,
Für mich soll’s rote
Rosen regnen,
Musikalische Show
über Hildegard Knef,
Karl-Marx-Allee 133
20:00 Tipi, The Capital
Dance Orchestra:
Berlin, Du coole Sau!,
feat. Sharon Brauner
& Meta Hüper/Susi
Wiemer. Mit Ralph
Morgenstern oder
Ades Zabel, Große
Querallee
SO 16.11.
13:30 Museum für Kommunikation
Berlin,
Führung: APROPOS
SEXNews“, Leipziger
Straße 16
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
16:00 Das Hoven,
Drag Story Hour,
Kinderbuch-Lesung
mit Antina Christ,
Pflügerstraße 19
18:00 Komische Oper
im Schiller Theater,
Wunderkammer,
Staatsballett Berlin,
Bismarckstr. 110
19:30 Tipsy Bear, König,
Drag King Show.
Show at 19:30 Uhr,
Eberswalder Str. 21
20:00 BKA Theater,
Die große BKA
Spendengala, u.a.
mit Die Ades Zabel
Company, Chaos
Royal, Sigrid Grajek,
Rachel Intervention,
Der Tod, Jan der
Märchenzauberer,
Mehringdamm 34
20:00 Schlosspark
Theater, Gregor Gysi
& Peter-Michael
Diestel: Zwein unbelehrbare
reden
über Deutschland,
Schlossstr. 48
MO 17.11.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Irmgard Knef: Noch
da! 100 Jahr, blondes
Haar, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
21:30 Babylon Kreuzberg,
MonGay: High Tide,
OmU, Dresdener
Straße 126
DI 18.11.
TERMINE 23
Casual Concerts
Casual Concert
Ives ›A Symphony: New England Holidays‹
Ingo Metzmacher Dirigent und Moderator
Olicía Live Act
dso-berlin.de @dsoberlin
18:30 Das Hoven, Bingo
Salon, mit Edeltraut
P. und Kaey, Pflügerstraße
19
19:30 Deutsches Theater,
Die Insel der Perversen,
Ein deutsches
Singspiel von Rosa
von Praunheim. Regie:
Heiner Bomhard,
Schumannstr. 13a
20:00 Berghain, Pa Salieu,
deed0t LIVE, Pa
Salieu LIVE, Am Wriezener
Bahnhof
20:00 Theater am Frankfurter
Tor, Miss Daisy
und ihr Chauffeur,
mit Ute Lubosch,
Matthias Freihof und
Pierre Sanoussi-
Bliss, Karl-Marx-Allee
133
MI 19.11.
19:30 Showbühne, Die
Melli & Mataina
Show „Voll auf die
Nüsse“, Drag Queen
Comedy, Köthener
Straße 44
20:00 Buchhandlung
Eisenherz, Queeres
literarisches
Quartett 2.0, mit
Paul Schulz, Tatjana
Berlin. Als Gäste:
Maren Kroymann
& Matthias Frings,
Motzstr. 23
20:15 Kino Union, Queerfilmnacht:
Sauna,
Dänemarkt 2025,
OmU, Bölschestraße
69
20:30 Hackesche Höfe
Kino, Cabaret Total,
Eröffnung Seret Film
Festival, Rosenthalerstr.
40
DO 20.11.
18:00 theKnast, Burlesque
& Kink Comedy by
L‘aDios, Verführung,
Sinnlichkeit,
Dominanz & Comedy
- anregende
Burlesque-Performances
auf der
Bühne - begleitet
von betörenden
Cocktails. Tickets:
www.kinkyevents.
berlin, Söhtstraße 7
19:00 SchwuZ, Trinity
Music: MECHATOK,
Rollbergstraße 26
19:30 Renaissance
Theater, Nebenan,
Knesebeckstr. 100
FR 21.11.
20:00 Philharmonie Berlin,
Casual Concert
with Ingo Metzmacher,
Charles Ives
– A Symphony: New
England Holidays,
Olicía - Live Act,
Deutsches Symphonie-Orchester
Berlin,
Im Anschluss Casual
Concert Lounge
mit Live Act und
DJ Herbert-von-
Karajan-Straße 1
19:30 Deutsches Theater,
Das Weisse Buch,
nach der gleichnamigen
Biografie von
Rafael Horzon. Regie
Jan Jordan, Schumannstr.
13a
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Gayle Tufts: Please
Don‘t Stop the Music,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Matthias
Egersdörfer:
langsam, Mehringdamm
34
SA 22.11.
10:00 Buchhandlung Eisenherz,
Ausstellung:
Menno van der Meulen:
MY PERVERTED
LEGACY, bis zum Monatsende,
während
der Ladenöffnungszeiten.,
Motzstr. 23
18:00 Renaissance
Theater, Nebenan,
Knesebeckstr. 100
19:00 SchwuZ, Trinity
Music: Fcukers, Rollbergstraße
26
19:30 Deutsche Oper, Minus
16, Staatsballetts
Berlin, Bismarckstr.
35
20:00 Berghain Kantine,
Anthony Hüseyin
represents COMMU-
NITY IMMUNITY, Anthony
Hüseyin LIVE,
Emrah Gökmen LIVE,
Heschek Beschek
LIVE, Hassandra, Am
Wriezener Bhf
20:00 BKA Theater, Stefan
Danziger: MITTEL UND
WEGE, Mehringdamm
34
20:00 Theater am Frankfurter
Tor, Miss Daisy
und ihr Chauffeur,
mit Ute Lubosch,
Matthias Freihof und
Pierre Sanoussi-Bliss,
Karl-Marx-Allee 133
20:00 Tipi, The Capital
Dance Orchestra:
Berlin, Du coole Sau!,
feat. Sharon Brauner
& Meta Hüper/Susi
Wiemer. Mit Ralph
Morgenstern oder
Ades Zabel, Große
Querallee
21:15 Fotografiska Berlin,
Hadag Nachash -
Abschlusskonzert,
Oranienburger
Str. 54
SO 23.11.
11:00 Renaissance Theater,
Der geschenkte
Gaul - 99 Jahre
Hildegard Knef, Texte
von Hildegard Knef
gelesen von Adelheid
Kleineidam,
Knesebeckstr. 100
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QUEER
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EINE BARAUSZAHLUNG AUF DIE RABATTSUMME IST NICHT MÖGLICH
24 TERMINE
13:30 Museum für Kommunikation
Berlin,
Führung: APROPOS
SEXNews“, Leipziger
Straße 16
15:00 BKA Theater,
Jacky-Oh Weinhaus
& Diskojutta: Die
Moderne Hausfrau,
Mehringdamm 34
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
18:00 Komische Oper im
Schiller Theater, La
Cage aux Folles, Jerry
Herman, Harvey Fierstein,
Bismarckstr. 110
18:15 Kino Casablanca,
Queerfilmnacht:
Sauna, Dänemark
2025, OmU, Friedenstraße
12
MO 24.11.
18:00 Theater am
Frankfurter Tor,
MEGY Christmas,
Die glamouröse
Weihnachts-Show
mit Travestie-Star
MEGY B., Karl-Marx-
Allee 133
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Sebastian Krämer:
Liebeslieder an Deine
Tante, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: Impro à la
carte, Mehringdamm
34
21:30 Babylon Kreuzberg,
MonGay Preview:
Satanische Sau,
Dresdener Straße 126
DI 25.11.
19:00 Das Hoven, Drag
Dinner, Drag Show
mit Nikita Vegaz,
Pflügerstraße 19
19:30 Renaissance
Theater, Ewig Jung,
Knesebeckstr. 100
20:00 Chamäleon, Wolf by
C!RCA, Rosenthaler
Straße 40
20:00 KLICK Kino, Queer
Media Society:
Westler, BRD 1985.
Jubiläumsvorführung
mit Regisseur
Wieland Speck und
Gästen, Windscheidstraße
19
20:00 Theater am Frankfurter
Tor, Miss Daisy
und ihr Chauffeur,
mit Ute Lubosch,
Matthias Freihof und
Pierre Sanoussi-Bliss,
Karl-Marx-Allee 133
MI 26.11.
19:30 Showbühne, Die Melli
& Mataina Show „Voll
auf die Nüsse“, Drag
Queen Comedy,
Köthener Straße 44
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
DO 27.11.
19:00 fire of love, Queerfilm-Abend:
LasVegas,
in Anwesenheit
des Regisseurs Kolja
Malik. Eintritt frei!,
Degnerstraße 9b
20:00 AHA, AHAoke, Queer
Karaoke Night –
Come And Sing!
Einlass ab 19 Uhr, Monumentenstraße
13
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:00 Chamäleon, Wolf by
C!RCA, Rosenthaler
Straße 40
20:00 Neuköllner Oper,
Crime of Passion,
Karl-Marx-Str. 131 – 133
20:00 Theater am Frankfurter
Tor, Miss Daisy
und ihr Chauffeur,
mit Ute Lubosch,
Matthias Freihof und
Pierre Sanoussi-Bliss,
Karl-Marx-Allee 133
NUR
14
AUCH MOBIL
Cent/ Min.
20:00 Ufa-Fabrik, Prunk
& Prosa, Leseshow,
Viktoriastraße 10
FR 28.11.
19:00 SchwuZ, Queer Slam
Berlin, Rollbergstraße
26
19:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
20:00 Ballhaus Ost, Richard
Wagner – The
Drag Queen!, Shlomi
Moto Wagner and
the House of Mazeltov,
Pappelallee 15
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Gayle Tufts: Please
Don‘t Stop the Music,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:00 Theater am
Frankfurter Tor,
Weihnachten
kommt... eher als du
denkst, Weihnachtsprogramm
mit Pierre
Sanoussi-Bliss, Karl-
Marx-Allee 133
LERNE HEISSE
MÄNNER KENNEN
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LIVE AM
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RUF AN!
SA 29.11.
10:00 Leo Spik, Auktion 696,
Vorbesichtigung,
Kurfürstendamm 66
19:30 Renaissance
Theater, Nebenan,
Knesebeckstr. 100
20:00 Ballhaus Ost, Richard
Wagner – The
Drag Queen!, Shlomi
Moto Wagner and
the House of Mazeltov,
Pappelallee 15
20:30 Zum Schmutzigen
Hobby, Christmas
- Baby, one more
Time!, Weihnachtsshow
mit Marcella
Midnight , Brigitte
Skrothum, Olga
Wodka, Fitim Qenaj &
Ludwig Uebe, Revaler
Straße 99
SO 30.11.
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
18:00 Das Hoven, Konzert
Strawberry KaeyK,
Pflügerstraße 19
19:00 Deutsches Theater,
Eine Minute der
Menschheit, Schumannstr.
13a
Party
SA 1.11.
23:00 SchwuZ, Abschied,
große Closing-Party
mit div. DJs, Rollbergstraße
26
23:30 Astra Kulturhaus,
Lady Gaga Party -
After Halloween Special,
Revaler Str. 99
23:59 GRETCHEN,
Halloween - The
Fame Clinic of
Terror, düsteres Pop-
Universum zwischen
Schönheitswahn,
Glamour-Wahnsinn
und elektronischem
Breakdown by
Hollywood Tramp,
Obentrautstr. 19
SO 2.11.
17:00 Gaywiesn
(Spreewiesn
Berlin), Gaywiesn -
Abschlussfest, mit
Anna Klatsche. Live:
Die Banausen Mit
Leadsänger Ronny.
Moderateuse &
Hostesse: Brigitte
Skrothum & Bork,
Straße der Pariser
Kommune 2
18:00 Tipsy Bear, Queer
Games Night, Hosted
by our resident
gaming geek RockisSponge
or ‚Rocks‘,
Eberswalder Str. 21
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
DI 4.11.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
23:00 GRETCHEN, GAGA
AFTER PARTY (Tag 1),
by Hollywood Tramp,
Obentrautstr. 19
MI 5.11.
23:00 GRETCHEN, GAGA
AFTER PARTY, by
Hollywood Tramp,
Obentrautstr. 19
FR 7.11.
21:00 Pussycat Bar,
BERLINCIGARMEN
XXL Lounge, Berlins
only Gay Cigar
Salon für Zigarren
oder Pfeifenraucher
& deren Freunde,
Kalckreuthstr. 7
22:00 Berghain, Panorama
Bar - Your Love, Am
Wriezener Bahnhof
22:00 Club OST, REVOLVER
XXL - SPORTS FETISH
WEEKEND BERLIN, Alt-
Stralau 1-2
SA 8.11.
22:00 BEATE UWE, ROSE
KENNEDY, Pop, Retro,
80s and 90s by Nina
Queer, Schillingstr. 31
SO 9.11.
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
DI 11.11.
18:00 Boyberry Berlin,
Lights out & Youngster
Day, 2 for 1, U30
Jahre alt. Men only,
Motzstraße 19
19:00 SO36, Kiezbingo, präsentiert
von Gisela
Sommer & Inge Borg.
Live: Wild Flamingo
Band, Oranienstraße
190
19:30 Tipsy Bear, The Tipsy
Bear Quiz, Trivia from
19:30h, Eberswalder
Str. 21
20:00 Große Freiheit
114, Disco Tuesday,
Barabend mit DJ
LCavaliero, Boxhagener
Str. 114
MI 12.11.
20:00 Große Freiheit 114,
Estelle’s KNEIPENQUIZ,
Drag-Host: Estelle
van der Rhône, Boxhagener
Str. 114
DO 13.11.
18:00 theKnast, Shibari
Performance, Fesselnder
Genuss mit
Rope Art und Cocktails.
ü18. Everybody‘s
welcome... Bis 23 Uhr.
www.kinkyevents.
berlin, Söhtstraße 7
FR 14.11.
21:00 Hafen, Hafengeburtstag,
Pop mit
den Direktoren
Happy & Birthday,
Motzstraße 19
SA 15.11.
22:00 Cassiopeia, Nina
Queers IRRENHOUSE,
Pop, Retro, House,
Party mit Darkroom,
DRAG SHOW hosted
by Nina Queer, Revaler
Str. 99
22:00 SO36, Dancing with
Tears in your Eyes, die
80er Party, Oranienstraße
190
DI 18.11.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
DO 20.11.
18:00 Boyberry Berlin,
20x20, 3or1 Ü20cm.
Man only, Motzstraße
19
19:30 BLOND, Sing your
song - Wunschmusik
der 80er & more,
Motzstraße 28
19:30 Tipsy Bear, Diva
Karaoke, Eberswalder
Str. 21
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide Club),
Chantals House of
Shame, Super Disco,
Show, Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 21.11.
22:00 Das Hoven, Queer &
Friends, Fi**en für den
Weltfrieden, Danjel
Zarte veranstaltet
seine erste Partyreihe.
Die Grosse Freiheit
114, Das Hoven,
Kleine Freiheit feiern
gemeinsam, Konzert
von Mariybu, Drag
Show: Nikita Vegaz,
Kaey, Harpy Fatale.
Dj Merean, Jordan
Snapper, Tiasz, Fixie
Fate, TrustTheGirl u.a.,
Pflügerstraße 19
SA 22.11.
22:00 Große Freiheit 114,
Disco Nights, Barabend
mit DJ Daddy
Disco, Boxhagener
Str. 114
22:00 SO36, Girlstown -
Last Dance of the
Year!, DJane Mala
– Afrobeat & Hip Hop,
Ployceebell – Pop
& Electronic, Sony
Straight – Hip Hop
& Pop, Oranienstraße
190
SO 23.11.
06:00 Micropol Berlin,
Schön Kaputt – Afterhour
im Micropol, mit
Jaycap, Rubi, Marc
Lange, Fixie, Lale Born,
Diana May uvm.,
Nollendorfplatz 5
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
MI 26.11.
20:00 Große Freiheit
114, Nikita’s Salon,
Barabend mit DJ
Estelle van der Rhône,
Boxhagener Str. 114
21:00 Boyberry Berlin,
Latin Nacht, Live Dj,
Men only, Motzstraße
19
DO 27.11.
19:30 Tipsy Bear, Holy Karaoke,
with Karaoke
Jesus, Eberswalder
Str. 21
FR 28.11.
21:00 Hafen, Ein Schiff wird
kommen, Schlager
mit DJ derMicha,
Motzstraße 19
26 TERMINE
TERMINE
DEZEMBER
Alle Termine auf
männer.media/termine
Szene
DI 9.12.
17:30 Der Boiler, Schaumparty,
bis 21 Uhr wir
der Duschbereich
der Dampfsauna mit
fluffigem Schaum
geflutet, Mehringdamm
34
MO 29.12.
20:00 Club Sauna, Bear
goes Naughty (BE-
ARSpectacle Winter
Days 25), Schaum,
Musik, Elektronische
Sounds, 90°C Trockensauna,
Leckere
Drinks und Snacks,
Mehringdamm 32
Kultur
MO 1.12.
19:30 Zwölf-Apostel-
Kirche, Welt Aids
Tags-Konzert „Die
Goldvögel“: Gemeinsam,
nicht einsam!,
An der Apostelkirche 1
DI 2.12.
19:30 Renaissance
Theater, Tanz auf
dem Vulkan, Sven
Ratzke und Matangi,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik, Zeitgenössisches
Konzert,
Mehringdamm 34
MI 3.12.
18:00 Theater am
Frankfurter Tor,
MEGY Christmas,
Die glamouröse
Weihnachts-Show
mit Travestie-Star
MEGY B., Karl-Marx-
Allee 133
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Gayle Tufts: Please
Don‘t Stop the Music,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
DO 4.12.
10:00 Leo Spik, Auktion 696,
Neue Gemälde, Alte
Gemälde, Aquarelle,
Zeichnunge, Graphik,
Bücher, Schnitzereien,
Skulpturen,
Kurfürstendamm 66
19:30 Orangerie im
Schlosspark, Megy
Christmas, Die glamouröse
Comedy-
Weihnachts-Show
mit Megy B.,
Kanalstraße 26 a
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:00 Chamäleon, Wolf by
C!RCA, Rosenthaler
Straße 40
20:00 Ufa-Fabrik, Lauscherlounge:
Charles
Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“,
Live Hörspiel, Viktoriastraße
10
FR 5.12.
10:00 Leo Spik, Auktion 696,
Porzellan, Fayence,
Silber, Glas, Dosen,
Miniaturen, aschenuhren,
Schmuck,
Kurfürstendamm 66
19:30 Orangerie im
Schlosspark,
Dinner for One - Was
geschah wirklich?,
Eine musikalische
Comedy-Krimi-Show
mit Megy B. & Henry
Nandzik, Kanalstraße
26 a
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Schwanensee,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 Schlosspark Theater,
Der Neurosen-
Kavalier, Schlossstr.
48
20:00 Ufa-Fabrik, Lennart
Schilgen: Abwesenheitsnotizen,
Viktoriastraße 10
21:00 Wintergarten, Flying
Lights, Potsdamer
Str. 96
SA 6.12.
10:00 Leo Spik, Auktion 696,
Möbel, Uhren, Spiege,
Beleuchtungen,
Kunstgewerbe-Varia,
Asiatica Tapisserien,
Teppiche, Textilien,
Kurfürstendamm 66
19:30 Renaissance
Theater, Tanz auf
dem Vulkan, Sven
Ratzke und Matangi,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:00 Neuköllner Oper,
Crime of Passion,
Karl-Marx-Str. 131 – 133
20:00 Tipi, Georgette
Dee & Terry Truck:
Georgette Dee singt
…, Große Querallee
20:30 Zum Schmutzigen
Hobby, Christmas
- Baby, one more
Time!, Weihnachtsshow
mit Marcella
Midnight , Brigitte
Skrothum, Olga
Wodka, Fitim Qenaj &
Ludwig Uebe, Revaler
Straße 99
SO 7.12.
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, weitere Vorstellung
um 19:30 Uhr,
Friedrichstraße 107
18:00 Wintergarten, Flying
Lights, Potsdamer
Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Gayle Tufts: Please
Don‘t Stop the Music,
Schaperstraße 24
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
19:00 Tipi, Georgette
Dee & Terry Truck:
Georgette Dee singt
…, Große Querallee
20:00 Wabe, Tilly
Creutzfeldt-Jakob &
Margot Schlönzke:
OH! – Du Fröhliche!,
von Jazz bis Schlager,
von Pop bis Swing:
Margot & Tilly schenken
ihrem Publikum
einen Abend voller
Charme, Spielfreude
& musikalischer
Raffinesse, Danzigerstr.
101
MO 8.12.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Sago Song Salon:
Weltstars privat, Mit
Sebastian Krämer &
Matthias Binner und
Gästen, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
DI 9.12.
19:30 Renaissance Theater,
Die Weihnachtsfeier
- In der Filiale
brennt noch Licht,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik, Zeitgenössisches
Konzert,
Mehringdamm 34
MI 10.12.
19:30 Showbühne, Die Melli
& Mataina Show „Voll
auf die Nüsse“, Drag
Queen Comedy,
Köthener Straße 44
DO 11.12.
19:30 Renaissance Theater,
Die Weihnachtsfeier
- In der Filiale
brennt noch Licht,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:00 Chamäleon, Wolf by
C!RCA, Rosenthaler
Straße 40
20:00 Tipi, Ass Dur: Süßer
die Brüder nie klingen,
Große Querallee
20:30 Zum Schmutzigen
Hobby, Christmas
- Baby, one more
Time!, Weihnachtsshow
mit Marcella
Midnight , Brigitte
Skrothum, Olga
Wodka, Fitim Qenaj &
Ludwig Uebe, Revaler
Straße 99
FR 12.12.
20:00 INCOGNITO, Weihnachten
und andere
Katastrophen, Drag-
Travestie-Show-
Weihnachtsspektakel,
Hohenstaufenstr.
53
21:00 Wintergarten, Flying
Lights, Potsdamer
Str. 96
SA 13.12.
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:00 Galerie Studio St. St.,
Show, Kunst & Puffi-
Puffi Lounge, von
& mit Juwelia StSt,
Sanderstr. 26
20:00 Tipi, Ass Dur: Süßer
die Brüder nie klingen,
Große Querallee
20:00 Ufa-Fabrik, Schwarze
Grütze: Endstation
Pfanne - was bleibt
ist eine Gänsehaut,
Viktoriastraße 10
23:59 BKA Theater, Rachel
Intervention: Die
Eiersalat-Show,
Mehringdamm 34
SO 14.12.
13:30 Museum für Kommunikation
Berlin,
Führung: APROPOS
SEXNews“, Leipziger
Straße 16
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten
Vol. 22,
DI 16.12.
19:30 Deutsche Oper, Minus
16, Staatsballetts
Berlin, Bismarckstr. 35
19:30 Renaissance Theater,
Die Weihnachtsfeier
- In der Filiale
brennt noch Licht,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, The
Cast – die Opernband:
THE WINTER
SHOW – Classical
Christmas Edition,
Mehringdamm 34
20:00 Chamäleon, Wolf by
C!RCA, Rosenthaler
Straße 40
20:30 Kino Casablanca,
Queerfilmnacht:
Dreamers, OmU,
Friedenstraße 12
MI 17.12.
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
19:00 SO36, Queer Slam
Berlin, Berlins queerster
Poetry Slam,
Oranienstraße 190
19:00 Ufa-Fabrik, Berliner
Ukulele Sing ‚n
Strum - Ukulele Slam,
Viktoriastraße 10
19:30 Showbühne, Die Melli
& Mataina Show „Voll
auf die Nüsse“, Drag
Queen Comedy,
Köthener Straße 44
DO 18.12.
18:00 theKnast, Burlesque
& Kink Comedy by
L‘aDios, Verführung,
Sinnlichkeit,
Dominanz & Comedy
- anregende
Burlesque-Performances
auf der
Bühne - begleitet von
betörenden Cocktails.
Tickets: www.
kinkyevents.berlin,
Söhtstraße 7
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
19:30 Renaissance Theater,
Die Weihnachtsfeier
- In der Filiale
brennt noch Licht,
Knesebeckstr. 100
20:00 Theater am
Frankfurter Tor,
MEGY Christmas,
Die glamouröse
Weihnachts-Show
mit Travestie-Star
MEGY B., Karl-Marx-
Allee 133
20:00 Ufa-Fabrik, Prunk
& Prosa, Leseshow,
Viktoriastraße 10
FR 19.12.
17:00 Tipsy Bear, Slaysians:
K-Pop Edition, Hosted
by Vivienne Lovecraft
and featuring an
all-Asian drag lineup!
Showtime: 19:30 Uhr,
Eberswalder Str. 21
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
20:30 Zum Schmutzigen
Hobby, Judy LaDivina
- Tell Mama - 8
YEARS ANNIVERSARY
CELEBRATION, Revaler
Straße 99
SA 20.12.
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Wenn Ediths
Glocken läuten Vol.
22, Mehringdamm 34
19:30 Renaissance Theater,
Die Weihnachtsfeier
- In der Filiale
brennt noch Licht,
Knesebeckstr. 100
20:00 INCOGNITO, A very
Skinny Christmas,
Christmas Show mit
Skinny Marie, Hohenstaufenstr.
53
20:30 Zum Schmutzigen
Hobby, Christmas
- Baby, one more
Time!, Weihnachtsshow
mit Marcella
Midnight , Brigitte
Skrothum, Olga
Wodka, Fitim Qenaj &
Ludwig Uebe, Revaler
Straße 99
SO 21.12.
13:30 Museum für Kommunikation
Berlin,
Führung: APROPOS
SEXNews“, Leipziger
Straße 16
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, Friedrichstraße
107
19:30 Tipsy Bear, König,
Drag King Show.
Show at 19:30 Uhr,
Eberswalder Str. 21
20:00 Schlosspark
Theater, Die Kunst
der weihnachtlichen
UnFuge, Mit Dieter
Hallervorden & dem
Ensemble „Yellow
Cello“, Schlossstr. 48
MO 22.12.
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Bidla Buh – „Advent,
Advent, der Kaktus
brennt ...“, (Komödie
am Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Tim Fischer: Tim
Fischer singt Hildegard
Knef – Na und,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: Weihnachtsspecial,
Mehringdamm
34
20:30 Kino Casablanca,
Queerfilmnacht:
Dreamers, OmU,
Friedenstraße 12
DI 23.12.
19:30 Komische Oper im
Schiller Theater, Eine
Frau, die weiss, was
sie will, Oscar Straus,
Bismarckstr. 110
20:00 Chamäleon, Wolf by
C!RCA, Rosenthaler
Straße 40
DO 25.12.
16:00 Renaissance Theater,
Ein Weihnachtslied
in Prosa, Charles
Dickens gelesen von
Hans-Jürgen Schatz,
Knesebeckstr. 100
20:00 Wühlmäuse,
Emmi & Willnowsky:
Weihnachts Special,
Pommernallee 2-4
21:00 Deutsches Theater,
WeihnachtsSpezial:
Nichtseattle, Katharina
Kollmann / Solo,
Schumannstr. 13a
FR 26.12.
15:30 Friedrichstadt-
Palast, BLINDED by
DELIGHT, weitere Vorstellung
um 19:30 Uhr,
Friedrichstraße 107
18:00 Deutsche Oper, Minus
16, Staatsballetts
Berlin, Bismarckstr. 35
19:30 Komische Oper im
Schiller Theater, La
Cage aux Folles, Jerry
Herman, Harvey Fierstein,
Bismarckstr. 110
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Ursli & Toni Pfister &
Das Jo Roloff Trio:
Servus Peter – Oh là
là Mireille, Schaperstraße
24
20:00 Ufa-Fabrik, Brauseboys:
Auf Nimmerwiedersehen
2025,
Viktoriastraße 10
SA 27.12.
15:00 Wintergarten, Flying
Lights, Potsdamer
Str. 96
19:00 SO36, Rummelsnuff
& Der Seeadler -
...treffen den Berliner
Bären, Oranienstraße
190
19:30 Renaissance
Theater, Berlin is ja so
gross ..., Ein Berlinical,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Hallo 2026 – mit
Edith ins neue Jahr!,
Mehringdamm 34
SO 28.12.
13:30 Museum für Kommunikation
Berlin,
Führung: APROPOS
SEXNews“, Leipziger
Straße 16
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Irmgard Knef:
Geburtstags-Special
zum 100. Geburtstag
der „Knefs“: HAPPY
BIRTHDAY HILDE!,
Schaperstraße 24
19:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Hallo 2026 – mit
Edith ins neue Jahr!,
Mehringdamm 34
DI 30.12.
20:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Hallo 2026 – mit
Edith ins neue Jahr!,
Mehringdamm 34
MI 31.12.
18:00 BKA Theater, Die
Ades Zabel Company:
Silvester 2025
– mit Edith ins neue
Jahr, weitere Vorstellung
um 22 Uhr,
Mehringdamm 34
18:00 Wintergarten, Silvestershow
Flying Lights,
Potsdamer Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Ursli & Toni Pfister &
Das Jo Roloff Trio:
Servus Peter – Oh là
là Mireille, Schaperstraße
24
19:30 Komische Oper im
Schiller Theater, La
Cage aux Folles, Jerry
Herman, Harvey Fierstein,
Bismarckstr. 110
20:30 Theater am Frankfurter
Tor, Dinner for
One... und das grausame
Geheimnis!,
Eine musikalische
Comedy-Krimi-Show
mit Marc Rudolf alias
MEGY B. Weitere Vorstellung
um 23 Uhr,
Karl-Marx-Allee 133
Party
DI 2.12.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
DO 4.12.
19:30 Tipsy Bear, Diva
Karaoke, Eberswalder
Str. 21
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide Club),
Chantals House of
Shame, Super Disco,
Show, Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 5.12.
21:00 Pussycat Bar,
BERLINCIGARMEN
XXL Lounge, Berlins
only Gay Cigar
Salon für Zigarren
oder Pfeifenraucher
& deren Freunde,
Kalckreuthstr. 7
22:00 KitKat, Four Play,
Techno, House, Soft
Tech, Köpenicker
Str. 76
TERMINE 27
Boxhagener Str. 114
10245 Berlin
Neu: Täglich
ab 19 Uhr
Boxenstop –
Musik tanken
MI 24.12.
21:00 Boyberry Berlin,
Latin Spezial Nacht,
Live Dj, Men only,
Motzstraße 19
22:00 Club OST, REVOLVER
- END OF YEAR 25/26
BLOW OUT, Alt-
Stralau 1-2
22:00 Weekend Club,
Propaganda Party
- Holiday Special,
Pop & Charts, House
& Electro. 2 Floors ,
4 DJs , Drag Shows,
Good Vibes Only,
Alexanderstr. 7
MO 8.12.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
DI 9.12.
QUEER & FRIENDS
All Gender • Darkroom • Bingo • Kneipenquiz • DJ‘s: Fr - Sa
www.grosse-freiheit-114.de
18:00 Boyberry Berlin,
Lights out & Youngster
Day, 2 for 1, U30
Jahre alt. Men only,
Motzstraße 19
19:00 SO36, Kiezbingo, präsentiert
von Gisela
Sommer & Inge Borg,
Oranienstraße 190
19:30 Tipsy Bear, The Tipsy
Bear Quiz, Trivia from
19:30h, Eberswalder
Str. 21
DO 11.12.
18:00 theKnast, Shibari
Performance, Intim
und sinnlich: ein
fesselnder Genuss.
ü18. Tickets: www.
kinkyevents.berlin,
Söhtstraße 7
22:00 RSO Berlin, Heelix,
Trance, Schnellerstraße
137
FR 12.12.
20:00 KitKat, REVOLVER
PARTY - XXXMAS
MIRACLE, mit Moussa,
Tony Bruno, Yannick
Weineck, Federico
Maniscalco, Jaycap,
Tante Renate, Köpenicker
Str. 76
SA 13.12.
22:00 BEATE UWE, ROSE
KENNEDY, Pop, Retro,
80s and 90s by Nina
Queer, Schillingstr. 31
im LIVING Berlin · Kantstrasse 17 · 10623 Berlin
www.maxschlundt.de
23:59 RSO Berlin, Hot Meal
x Stützpunkt - 2 Year
Anniversary, Schnellerstraße
137
SO 14.12.
06:00 Micropol Berlin,
Schön Kaputt – Afterhour
im Micropol,
mit Secret Artist,
Nollendorfplatz 5
DI 16.12.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
SA 20.12.
18:00 Boyberry Berlin,
20x20, 3or1 Ü20cm.
Man only, Motzstraße
22:00 Cassiopeia,
Weihnachten im
IRRENHOUSE, Pop,
Retro, House, Party
mit Darkroom, DRAG
SHOW hosted by Nina
Queer, Revaler Str. 99
22:00 SO36, Dancing with
Tears in your Eyes, die
80er Party, Oranienstraße
190
SO 21.12.
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
DI 23.12.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
DO 8.12.
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide Club),
Chantals House of
Shame, Super Disco,
Show, Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 26.12.
22:00 KitKat, PiepShow -
DecemberPiep, Your
queer Techno Rave,
Köpenicker Str. 76
SA 27.12.
22:00 SO36, Gayhane
- House of
Halay, QueerOriental
Dancefloor, Oranienstraße
190
MO 29.12.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
DI 30.12.
22:00 Cassiopeia, Silvester
im IRRENHOUSE, Pop,
Retro, House, Party
mit Darkroom, DRAG
SHOW hosted by
Nina Queer. Sekt um
Mitternacht for Free,
Revaler Str. 99
MI 31.12.
22:00 SO36, Kreuzberg
Calling - Silvester
Sause, Alltime Favs:
80 s / 90 s und
Perlen von heute,
Oranienstraße 190
23:59 RSO Berlin, GEGEN
- PRNCPTL - RSO,
Dresscode: Theme
Related Outfit Latex,
Leather, Lace Underwear/Half-Naked/
Naked Erotic/Fetish
Outerwear. Use
your imagination or
simply enjoy your
body. No streetwear.,
Schnellerstraße 137
28 KLUBWELT
ELEKTRO
Stachelbeerspanner, Tagpfauenauge & Dominik Eulberg
Der gefeierte Musikproduzent, DJ,
Bestseller-Autor und studierte Biologe
Dominik Eulberg bringt mit „Lepidoptera“
sein bisher ambitioniertestes Album
raus: eine Hommage an die faszinierende
Welt der Schmetterlinge, die
gerade erschienen ist.
„Musik ist ein niederschwelliges und
lustvolles Werkzeug zur Sensibilisierung,
um wissenschaftliche Fakten emotional
zu verknüpfen. Weil wir nur das schützen,
was wir lieben, und nur das wahrnehmen,
was wir kennen. Wissenschaft
liefert die Fakten, aber sie erreicht oft
nur den Verstand. Emotionen hingegen
berühren die Seele. Sie wecken Neugier,
Begeisterung und Mitgefühl – die wahren
Motoren für Veränderung“, sagt er, „und
gerade bei der überbordenden Formenund
Farbenvielfalt der Schmetterlinge
zeigt sich die Schönheit der Künstlerin
Natur besonders prachtvoll“, verrät der
gebürtige Westerwälder dazu.
Der Albumname: ungewöhnlich.
Lepidoptera ist der wissenschaftliche
Ordnungsname der Schmetterlinge und
bedeutet „Schuppenflügler“. Deswegen
sind alle Lieder, die Überschrift hat es
schon verraten, nach zwölf heimischen
Schmetterlingsarten benannt, die die
Inspiration für die zwölf Tracks des
Albums gegeben haben sollen – das
letzte Stück etwa nach dem Tagpfauenauge
(großes Bild ganz oben).
„Musikmachen ist im Grunde nichts
anderes als die Selektion aus unendlichen
Möglichkeiten. Man kann in diesem
Meer ertrinken. Deshalb stecke ich mir
vorher ein klares Konzept fest“, erklärt er
die ungewöhnliche Herangehensweise.
Trotzdem, oder gerade deswegen, klingt
sein neues Elektro-Album herrlich leicht
und chillig. *rä
Am 31.12. ist er im Ritter Butzke in Berlin
zu erleben, alle Tourdaten findest du
hier: dominik-eulberg.de
EURO
Dance-Klassiker auf Vinyl
Ende der 1980er-Jahre landete das Projekt
erste Erfolge in den britischen Charts,
etwa mit Tracks wie „Helyom Halib“ und
„Bauhaus“. Im deutschsprachigen Raum
startete die Erfolgsgeschichte allerdings
erst 1993 richtig durch: Die mittlerweile
legendäre Nummer „U Got 2 Know“ entwickelte
sich zunächst zum Klubhit – und
stieg dann auch in die Charts ein.
Es folgte ein Hit nach dem anderen: Mit
raffinierten Dance-Produktionen wie
„Move On Baby“, „U & Me“, „Be My Baby“
und „Tell Me the Way“ war Cappella aus
der europäischen Dance-Szene nicht
mehr wegzudenken. Dabei spielte es für
viele kaum eine Rolle, dass die Gesichter
in den Musikvideos nicht immer identisch
mit den Stimmen hinter den Songs waren.
Und es wird noch kurioser: Der Refrain von
„U Got 2 Let the Music“ stammt ursprünglich
aus einem Sample, gesungen von
einem Cis-Mann, obwohl er im Track
deutlich femininer klingt. Bis 1998 waren
Cappella mit diesem Konzept erfolgreich,
dann wurde das Projekt von Gianfranco
Bortolotti erst mal auf Eis gelegt, hin und
wieder gibt es Remixe und auch mal
neue Lieder, die es dann in diverse Charts
schaffen. Wer den klassischen Sound von
Cappella hören will, der/die ist mit der
„Best of“-Vinyl bestens beraten. Unsere
Anspieltipps sind „Helyom Halib“ und
„Move It Up“. *rä
NEU
Afterhour-Partys im Böse Buben
Per E-Mail meldete sich das
Team von Böse Buben bei
uns – mit guten Neuigkeiten für
alle Fans von Fetisch und SM:
„Wir starten ein neues Konzept
im Böse Buben – eine Mischung
aus Afterhour, Sex-Club, Chill-out
und Party: SlayDay. Dabei sind
wir ausdrücklich offen für alle
Fetische und Geschlechter und
verstehen das Event als ein echtes
Community-Projekt“, so Kai Münch
über die Partys, die am 29.11. und
13.12. von 8 Uhr bis 17 Uhr erfreuen
sollen. „Bei uns sind alle Körper, alle
Geschlechter und alle Altersgruppen
(21+) willkommen. Wir feiern
Vielfalt, Lust und Selbstbestimmung
– als Akt des Widerstands
und der Selbstermächtigung.“
Angekündigt wird das Event als
eine „sexy Afterhour for Girls, Dolls,
Gays and Theys. Dresscode: kinky,
naked, fetish, sexy – no FF.“ *rä
www.boese-buben-berlin.de,
www.instagram.com/slay_
day_030/
FOTOS: KAI MÜNCH/ LUIS MARTINS
TOM
ALLEIN ZU
HAUS.
30 KLUBWELT
HOUSE
„One Look“ – Inner City melden sich zurück
Als es 1987 mit den ersten Veröffentlichungen
für DJs, zum Beispiel „Big Fun“
und „Good Life“, mit Inner City losging,
war nicht davon auszugehen, dass es
diese Truppe 2025 noch geben wird.
Und dass deren Musik immer noch in
den Klubs relevant ist.
Die erste Version von „One Look“ ist
unlängst erschienen – und sorgt
einmal mehr für volle Dancefloors. Der
kraftvolle Track wurde von DJ-Legende
Kevin Saunderson gemeinsam mit
seinem Sohn Dantiez produziert. Die
soulige Stimme dazu stammt von der
talentierten Sängerin Steffanie Christi‘an.
Wenn es um die Wurzeln und die Seele
des Detroit Techno und House geht, fällt
unweigerlich ein Name: Kevin Saunderson.
Der legendäre Produzent und DJ ist
nicht nur einer der stilprägenden Köpfe
der elektronischen Musikszene, sondern
auch ein echtes Urgestein der Klubkultur.
Bereits in den späten 1980er-Jahren
sorgte er – zunächst gemeinsam mit
seinen Freunden Juan Atkins und Derrick
May, die gemeinsam als The Belleville
Three bekannt wurden – für weltweite
Furore. Mit „Big Fun“, ein echter Meilenstein
der Dance-Music-Geschichte,
katapultierte sich Saunderson und sein
Projekt Inner City auf die internationalen
Dancefloors. Der Song war nicht nur
ein Hit, sondern markierte den Beginn
einer neuen Ära: House aus Detroit
eroberte die Welt. Es folgten Klassiker wie
„Good Life“, „Hallelujah“, „Pennies from
Heaven“, „Ain’t Nobody Better“, „Praise“
oder auch „Do Ya“ – Songs, die bis heute
auf keiner House-Party fehlen dürfen
und Generationen von Musikliebhabern
beeinflusst haben. Auch die späteren
Produktionen nach jahrelanger Pause
erreichten höchste Dance-Charts-
Positionen, etwa „No More Looking Back“
und „Reach“. *rä
innercitydetroit.com
HOUSE
„Déepalma Ibiza 2025“ –
Bass, Beats & Melody
Déepalma Records veröffentlichte vor
einigen Wochen eine neue 3CD aus
ihrer bei Sammler*innen so begehrten
„Déepalma Ibiza“-Reihe. Drei Tonträger
voller Klubhits mit Ibiza-Bezug. Unterteilt
wurde die 2025er-Ausgabe wieder
in drei musikalische Bereiche: „Sunset
Moods“, „Pool Party Grooves“ und
„Beach Feelings“. Eine schöne Erinnerung
an die Sommertage und -nächte!
Sonnenuntergang an der Playa d’en
Bossa, feiner Sand unter den Füßen, das
Rauschen des Meeres im Hintergrund
– und dann beginnt der Beat. Sanfte
House-Klänge bauen sich langsam
auf, die Bass Drum pulsiert, die Crowd
beginnt zu tanzen. Willkommen auf
Ibiza, der Insel, auf der Musik, Freiheit
und Lebenslust zu einem einzigartigen
Gefühl verschmelzen. Hier ist Musik
mehr als nur Beschallung – sie ist
Lebensstil. Und kein Genre verkörpert
die Insel-Atmosphäre so sehr wie
House.
Von entspannten Deep-House-Grooves
am Strand bis zu euphorischen
Peak-Time-Momenten in legendären
Klubs wie dem Ushuaïa, Amnesia
oder Pacha – Ibiza ist ein Paradies für
Musikliebhaber*innen und DJs gleichermaßen.
Die Szene lebt von den DJ-Sets,
die oft direkt am Meer gespielt werden.
In Beachbars wie Blue Marlin oder Café
Mambo treffen internationale Acts auf
entspannte Strand-Vibes, während die
Sonne langsam im Meer versinkt. Die
typischen Ibiza-Mixe sind mehr als nur
Playlists, sie sind kunstvoll arrangierte
musikalische Reisen, oft mit überraschenden
Remixen, emotionalen Vocals
und hypnotischen Beats. Und „Déepalma
Ibiza 2025“ bringt dir den Sound
der Insel direkt nach Hause! *rä
deepalma.com
FOTO: FREEPIK / WAVEBREAKMEDIA_MICRO / CC0
32 KLUBWELT
GIGI AUS DEM KITKATCLUB
NACHGEFRAGT
Der österreichische Fotograf P.C.P Fotografie schafft mit seiner
Kamera und seinem künstlerischen Blick eine besondere Nähe
zu den Menschen vor seiner Linse. Und so bekommen wir die
Möglichkeit, Gigi aus dem international berühmten Berliner Klub
sinnlich-verträumt zu erleben.
Wie kam es zu dem Shooting? eines verwaschenen Fensters,
Berlin pulsiert. Kaum eine werden sie zu einem Hautarchiv
der Verletzlichkeit.
andere Stadt in Europa lebt so
kompromisslos im Rhythmus
der Nacht – im Beat der Klubs, Verrate uns, wie du das
im unaufhörlichen Dröhnen der umsetzt.
Freiheit. Und doch: Hinter den Fotografie ist für mich immer
Fassaden aus Glanz, Exzess auch ein Dialog. Mit Gigi
und schillernden Projektionen entstand ein stilles Gespräch
existiert auch eine andere über Identität, Masken – und
Seite – eine zarte, verletzliche, darüber, was bleibt, wenn alle
intime Realität. Mit Gigi, Kellner Lichter erloschen sind.
im legendären KitKatClub,
wollte ich genau diese Seite Irgendwie romantisch.
sichtbar machen. Nicht den Das ist Berlin, wie ich es sehe:
Mann, der sich Nacht für
ein Ort, an dem sich Exzess und
Nacht im Neonlicht bewegt, Intimität nicht ausschließen,
sondern den Menschen, der sondern ineinander übergehen.
dahintersteht. Seine Tattoos
erzählen Geschichten – rau *Interview: Michael Rädel
und ungezähmt. Doch in der
Stille des Morgens, im Licht https://linktr.ee/pcpfotografie
KLUBWELT 33
TIPP
Afterhour im Mikropol
Woohoo! Mit „Schön Kaputt“ startete im Oktober
am Nollendorfplatz eine neue Afterhour-Reihe.
„Uns ist wichtig, mit Schön Kaputt einen echten Ort
für Berliner DJs zu schaffen – ein bisschen roh, ein
bisschen verrückt, aber immer mit Herz. Für alle, die
früh anfangen wollen oder kein Ende finden: von
House bis Techno, mitten im Kiez“, verrät DJ RUBI
dazu per E-Mail. Für den 23.11. werden DJ Jaycap,
RUBI, Marc Lange, Fixie Fate, Lale Born, Diana May
und viele mehr angekündigt.
23.11. und 14.12., „Schön Kaputt“, 6 Uhr bis in
den Nachmittag. Mikropol, Nollendorfplatz 5,
U Nollendorfplatz, @schoenkaputtberlin
34 KLUBWELT
FOTOS: @AUGUSTE_FRIEDRICH
SHIBARI
GEFESSELT UND BEFREIT
Der Berliner Künstler Auguste Friedrich traf sich mit der queeren Kunstschaffenden
Pepe zu einem Gespräch über Schmerz, Selbstfindung und Shibari.
Shibari ist eine japanische Kunstform, bei
der eine Person aus ästhetischen Gründen
mit Seilen gefesselt wird. Vielen Menschen
tut diese Erfahrung auch mental gut.
„Japan-Bondage“ ist für viele weit mehr
als nur eine körperliche Bindung – sie
beinhaltet oft eine tiefere Verbindung und
Kommunikation zwischen der fesselnden
Person (Nawashi oder Kinbakushi) und der
gefesselten. *rä
Wir haben kürzlich eine Fotoserie
aufgenommen, die sich auch mit Shibari
beschäftigt. Fast hättest du abgesagt.
Wie kam es dazu?
Es war ein ziemlich herausfordernder Tag.
Erst vor Kurzem wurde bei mir ADHS und
BPD (Borderline-Persönlichkeitsstörung)
diagnostiziert. Fünf Minuten vor unserem
Fotoshooting hat mein damaliger Partner
mit mir Schluss gemacht. Er meinte, er
hätte irgendwo gelesen, dass Menschen
mit BPD manipulativ seien – und daraus
seine Schlüsse gezogen. Ich war völlig
aufgelöst, als du an meiner Tür geklingelt
hast. Eigentlich wollte ich das Shooting
absagen, aber ich habe mich nicht
getraut.
Ich hätte Verständnis dafür gehabt. Umso
großartiger, dass wir dennoch fotografiert
haben. Ja. Und es wurde etwas ganz
anderes als geplant. Ich war emotional
überfordert, und während mich mein bester
Freund in die Shibari-Seile fesselte, ist
alles aus mir herausgebrochen. Ich habe
geweint. Die Seile haben mich gehalten,
als ich selbst es nicht mehr konnte. Es
war schmerzhaft, aber ehrlich. Auch
wenn wir beim Shibari nicht in die „Vollen“
gegangen sind. Die Bilder zeigen für mich
nicht Schönheit im klassischen Sinn – sie
zeigen Wahrheit.
Was bedeutet Shibari für dich?
Es ist für mich kein Fetisch, sondern eine
Form von Kommunikation. In dem Moment,
in dem ich gefesselt bin, kann ich nichts
mehr verstecken. Ich kann nicht fliehen,
nicht wegrennen, nicht so tun als ob. Und
das bringt mich zu mir selbst. Manchmal
ist das schmerzhaft. Aber auch heilsam.
Du hast eingangs Borderline angesprochen.
Magst du mir mehr dazu erzählen?
Ich wurde erst kürzlich damit diagnostiziert.
Ich bin trans, queer, neurodivergent
– und hab viel durchgemacht. Gewalt,
Mobbing, you name it... Lange dachte
ich, mit mir sei einfach „etwas falsch“. Erst
ein TikTok-Video über Borderline hat mir
gezeigt: Das, was ich fühle, ist erklärbar.
Ich bin nicht allein. Das war wie ein
Schlüsselmoment.
Denkst du, dass queere Menschen
anders von psychischen Störungen
betroffen sind?
Ja, leider. Wir sind oft mehrfach traumatisiert.
Traumata wie Diskriminierung,
Ablehnung, Gewalt – viele queere Menschen
erleben das. Und das alles prägt.
Diagnosen wie meine erhalten viele oft
erst sehr spät – wenn überhaupt. Zu lange
wird Betroffenen von der Gesellschaft und
selbst von manchen Ärzt*innen eingeredet,
sie seien einfach nur „zu sensibel“ oder
„zu dramatisch“.
Du sagst, Shibari hilft dir, mit deiner
Diagnose umzugehen. Was würdest du
Menschen sagen, die noch nie mit Shibari
in Berührung gekommen sind?
Es ist viel mehr als Erotik. Es kann Kunst
sein, Heilung, Verbindung. Wenn es
respektvoll und achtsam gemacht wird,
ist es ein Geschenk – ein Raum, in dem
du fallen darfst, ohne zu zerbrechen. Die
Gesellschaft bietet diesen Raum nicht.
Das ganze Feature findest du hier:
maenner.media
Ein Herz für
PARTY
Berlins wildester
Donnerstag
KLUBWELT 35
Der Donnerstag ist kein Tag für Ruhe – zumindest nicht,
wenn Chantal ruft. Ihr „House of Shame“ ist eine der
schrägsten, lautesten und ehrlich gesagt geilsten Partys
der Stadt. Was dich erwartet? Eine wilde Mischung
aus Alleinunterhaltern, dröhnenden House-Beats, Kerlen,
die auf der Bar tanzen, und Influencer*innen, die in
den Beats der DJs versinken.
FOTO: M. RÄDEL
Los ging’s 1999 im Klub Goldmine in der Dircksenstraße –
eine schicke Location im Retro-1960s-Look (gibt es nicht
mehr). Längst Vergangenheit. Aber Chantal? Die blieb.
2001 zog die Party ins legendäre Ostgut (den Vorgänger
des Berghains), in die Panorama Bar. Leider ein Flop –
viele der „verrückten“ Mitte-Klubkids kamen nicht mit.
Dafür standen plötzlich Techno-Skins und House-Dudes
auf der Matte. Die meisten von ihnen sind bis heute
dabei. Ist also dann doch gut gewesen, mal dort gewesen
zu sein ... Schon 2002 ging’s weiter, runter in die Cantina
Barcelona unter dem Sage Club (heute: KitKatClub).
Auch der ist heute nur noch Erinnerung. Richtig los ging’s
dann 2004: Mit dem Umzug ins Kinzo (am Alexanderplatz,
gibt es nicht mehr) kam der Erfolg zurück: volle Bude,
internationales Publikum, Dragqueens inklusive. 2008
dann der große Sprung ins Bassy, irgendwo zwischen
Mitte und Prenzlauer Berg (gibt es auch nicht mehr!).
Damals wurde alles noch ein bisschen mehr over the
top: burlesk, puffig, einfach extravagant. Mit echter Bühne,
fetter Show und mindestens genauso viel Action neben,
hinter und unter dem Rampenlicht. Seit 2018 residiert
„Chantals House of Shame“ nun im Lokschuppen auf
dem RAW-Gelände (S-Bahnhof Warschauer Straße). Und
dieser Klub ist die perfekte Mischung aus allen Adressen
zuvor! Los geht es hier immer um 23 Uhr, die Show steigt
um ca. 2 Uhr morgens. *rä
Immer donnerstags: „Chantals House of Shame“,
Lokschuppen, RAW-Gelände, Revaler Str. 99,
S+U Warschauer Straße, 23 Uhr
17. - 18.01.26 Berlin
Uber Arena
www.cavalluna.com
36 KULTUR
AUSSTELLUNG
HELMUT NEWTON:
Faszination französische Riviera
Seit Anfang September zeigt die Helmut Newton Stiftung in Berlin ihre neue Doppelausstellung
„Newton, Riviera | Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton“.
Helmut Newton: Jude Law, Monaco 2001,
© Helmut Newton Foundation
Bereits im Sommer 2022 kuratierten
Stiftungsdirektor Matthias Harder und
Guillaume de Sardes die Ausstellung
„Newton, Riviera“ in der Villa Sauber in
Monte-Carlo – ein Ort, der Helmut Newton
in seinen späten Jahren besonders
prägte. Zum ersten Mal stand die Riviera,
Newtons Wohnort ab den 1980er-Jahren,
im Fokus einer Ausstellung. Viele seiner
ikonischen Bilder sind genau dort entstanden.
Teile dieser Schau werden nun
auch in Berlin gezeigt, als spannender
Gegenpol zur parallelen Präsentation
„Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut
Newton“. Damit setzt die Stiftung die
Beschäftigung mit Newtons wichtigsten
Lebensstationen nach den erfolgreichen
Ausstellungen „Hollywood“ (2022) und
„Berlin, Berlin“ (2024/25) fort.
Hintergrundwissen: Ende 1981 zog der
als Sohn einer jüdischen Familie in Berlin
geborene Helmut Newton mit seiner Frau
June von Paris nach Monte Carlo. Damit
änderte sich nicht nur sein Lebensmittelpunkt,
sondern auch sein fotografischer
Stil. Statt des eleganten Pariser Flairs
prägten nun die mondäne Gesellschaft
Monacos und die rohe Kulisse von Betonbaustellen
seine Bilder. Doch Helmut
Newtons Faszination für die französische
Riviera begann lange vor seinem Umzug
nach Monaco. Schon 1964 kauften er und
seine Frau June ein kleines Steinhaus in
der Nähe von Ramatuelle, nicht weit von
Saint-Tropez. Dort verbrachten sie nicht
nur viele Sommer, sondern arbeiteten
auch intensiv – Newton fotografierte
unter anderem für die Vogue und den
legendären Pentax-Kalender. In der am
4.9. eröffneten Ausstellung sind viele
dieser frühen, teils einzigartigen Vintage-
Prints zu sehen – echte Schätze aus
seinem Archiv.
In den 1980er- und 1990er-Jahren fotografierte
Helmut Newton gern in Cannes,
Nizza und anderen Orten an der Riviera,
immer auf der Suche nach besonderen
Motiven für seine Mode-Shootings. Auch
nachts ließ er sich inspirieren und hielt
Helmut Newton: Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972,
© Helmut Newton Foundation
vom Balkon in Monaco das stille Meer
fest. Mitte der 1990er entstanden ähnliche
stimmungsvolle Landschaftsbilder in
Berlin. Diese Arbeiten zeigte er 2001 in seiner
letzten großen Ausstellung „Sex and
Landscapes“. Zur Eröffnung der Helmut
Newton Stiftung 2004 waren sie wieder
zu sehen – und jetzt, über zwanzig Jahre
später, kehren viele dieser Originale in
großem Format zurück. Der Kreis schließt
sich in Newtons Heimatstadt Berlin. *rä
4.9.2025 – 15.2.2026, „Newton, Riviera“,
Helmut Newton Foundation, Museum
für Fotografie, Jebensstr. 2, Berlin, S+U
Zoologischer Garten, www.smb.muse-
um/museen-einrichtungen/museum-
fuer-fotografie/home
NEW BERLIN KONZERTE PRÄSENTIERT
VIKTORIA
TOLSTOY
STEALING MOMENTS 2025
BEASTO
BLANCO
SUPPORT: I YA TOYA & DÄTCHA MANDALA
MEMENTO
ODESA
DIRK
MICHAELIS
WEIHNACHTSTOURNEE 2025
DO
13.11
20:00
HEIMATHAFEN
NEUKÖLLN
FR
14.11
20:00
HEIMATHAFEN
NEUKÖLLN
DI
25.11
20:00
KAMMERMUSIKSAAL
PHILHARMONIE
SA
29.11
ADMIRALSPALAST
HERMAN
VAN VEEN
04-06.12
ACHTZIG
20:00 ADMIRALSPALAST
STAHLZEIT
WISCHMEYERS
STUNDENHOTEL
NILS
LANDGREN
ZEITLOS 20 - JUBILÄUMSTOUR MACH’S MIR VON HINTEN - CHRISTMAS WITH MY FRIENDS
DER JAHRESRÜCKBLICK 2025
GROßER
FR
20:00 TEMPODROM DI
20:00 SENDESAAL DES RBB DO 20:00 ADMIRALSPALAST
05.12
09.12
11.12
LINA MALY &
ENNO BUNGER
DO
11.12
HÖR AUF DIE LIEBE TOUR
20:00
KAMMERMUSIKSAAL
PHILHARMONIE
FR
19.12
KARAT
50 JAHRE
MAX-SCHMELING-HALLE
DO
TORTOISE
29.01.26
20:00
GROßER
SENDESAAL DES RBB
AVATAR
HERR DER ELEMENTE IN CONCERT
THE 20TH ANNIVERSARY TOUR
UBER EATS
SA14.03.26
20:00 MUSIC HALL
YOUN SUN NAH
MI
18.03.26
GERMANY 2026
20:00
KAMMERMUSIKSAAL
PHILHARMONIE
KLAUS
HOFFMANN
FRANCIS
ROSSI
KONZERT ZUM 75. GEBURTSTAG SONGBOOK TOUR 2026
FR
PHILHARMONIE
27.03.26 MO11.05.26
20:00 BERLIN
19:30
GROßER
SENDESAAL DES RBB
KONSTANTIN
WECKER
MO
DER LIEBE ZULIEBE
25.05.26
20:00
ERNST-REUTER-SAAL
CHRISTONE
“KINGFISH” INGRAM
THE HARD ROAD TOUR
FR07.11
MATT
ANDERSEN
THE HAMMER & THE ROSE 2025
24.11
JAMES
YORKSTON
SUPPORT: VIKING MOSES
20.01.26
PASSIONSKIRCHE
20:00 COLUMBIA THEATER MO 20:00
KREUZBERG DI
22:00
QUASIMODO
DANNY
BRYANT
ALBUM RELEASE TOUR 2026
SO25.01.26
20:00
FRANNZ CLUB
PIPPO POLLINA
LA VITA E BELLA COSI COM’E
SO 25.01.26
20:00
PASSIONSKIRCHE
KREUZBERG
ROLAND
CRISTAL
DEUTSCHLAND TOUR 2026
WOLFGANG
HAFFNER TRIO
THE JUBILEE CONCERT
KMFDM
EUROPE 2026
MITCH RYDER
SONGS FROM THE ROAD TOUR 2026
SAMANTHA
FISH
PAPER DOLL WORLD TOUR
MI28.01.26
20:00
FRANNZ CLUB
DI
24.02.26
20:00 COLUMBIA THEATER
FR
06.03.26
20:00
GRETCHEN
FR
13.03.26
22:30
QUASIMODO
SA
14.03.26
20:00
COLUMBIA THEATER
CHRIS THILE
A SOLO EVENING OF MUSIC
WITH CHRIS THILE
HEIMATHAFEN
SO 15.03.26 20:00 NEUKÖLLN SA
SIMON
GROSSMANN
EMPEZAR GANANDO TOUR
21.03.26
20:00
HOLE 44
THE ARISTOCRATS
SA
THE DUCK TOUR 2026
11.04.26
20:00
COLUMBIA THEATER
NILS WÜLKER
QUARTET
28.04.26
ROBERT JON &
THE WRECK
HEARTBREAKS AND LAST GOODBYES TOUR
05.05.26
KARTEN AN ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN EVENTIM, TEL.: 01806 / 57 00 00, WWW.EVENTIM.DE KOKA 36, TEL.: 030 / 61 10 13 13, WWW.KOKA36.DE
DI
20:00
KAMMERMUSIKSAAL
PHILHARMONIE
DI
20:00 COLUMBIA THEATER
38 KULTUR
Luciano Castelli, „Two coloured boys“, 1983. Öl auf Leinwand,
240 x 200 cm, Courtesy Galerie Deschler, Berlin
„NACKT“ –
30 Jahre Galerie Deschler Berlin
Zum 30-jährigen Bestehen zeigt
die Galerie Deschler Berlin ab dem
21. November 2025 die Ausstellung
„NACKT“ mit Werken von Rainer
Fetting, Elvira Bach, Luciano Castelli
und Salomé – zentrale Figuren
der „Jungen Wilden“ und Umkreis.
Im Fokus stehen frühe erotische Akte
aus den 1970er- und 1980er-Jahren,
Sinnbilder für sexuelle Selbstbestimmung
und künstlerische Freiheit. Ein
besonderes Highlight der Ausstellung
ist die Gegenüberstellung von
Fettings „Figur an der Mauer“ (1987)
JUBILÄUM
mit seiner Skulptur „Die Drehung“,
welche die Körperhaltung der Figur
im Gemälde aufgreift.
Parallel erinnert die „Blaue Serie“
des 2024 verstorbenen Gerhard
Kehl im Basement an die Galerie-
eröffnung am 16. Dezember
1995 – eine Hommage an drei
Jahrzehnte mutiger und innovativer
Galeriearbeit.
Galerie Deschler, Auguststraße 61,
10117 Berlin, Di – Sa, 12 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung,
www.deschler-berlin.de
AUSSTELLUNG
Einhorn. Das Fabeltier in
der Kunst
Wie kein anderes Tier hat das Einhorn die Fantasie angeregt. Seit
Jahrhunderten ist es in vielen Kulturen belegt. Seine Faszination
hält bis heute an. Das mythische Tier ist ein vielschichtiges
Zeichen, von dem eine assoziative Energie ausgeht. Die Spur des
Einhorns zeigt sich in der christlichen und außereuropäischen
Kunst, in Naturwissenschaft und Medizin und einer vielfältigen
Symbolik. Die Beschäftigung mit der Ikonographie des Einhorns
lädt ein zu Reflexionen über Fantasie, Weltwissen, Ambivalenzen
und Projektionen. Die Ausstellung „Einhorn. Das Fabeltier in der
Kunst“ im Museum Barberini in Potsdam lädt vom 25. Oktober
2025 – 1. Februar 2026 ein, mehr zu erfahren.
www.museum-barberini.de
Foto: Marie Cécile Thijs, Einhorn, 2012, Detail © Marie Cécile Thijs,
courtesy SmithDavidson Gallery
AUSSTELLUNG
„Plattenbau“ – unterschiedliche Perspektiven
Die Ausstellung „Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau“ ist noch
bis zum 8. Februar 2026 in DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam zu sehen.
In der von Gastkurator Kito Nedo konzipierten
Gruppenausstellung geht es um die Frage, wie
ostdeutsche Plattenbausiedlungen in der Kunst
dargestellt und interpretiert werden. Gezeigt
werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen,
Fotografien und Filme aus verschiedenen Jahrzehnten
seit den 1970er-Jahren. Die ausgestellten
Werke nähern sich dem Thema Plattenbau aus
unterschiedlichen Perspektiven – als alltäglicher
Wohnraum, als Sinnbild gesellschaftlicher Utopien
oder als Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche.
Im Mittelpunkt steht der Plattenbau nicht nur als
architektonisches Relikt, sondern als kultureller
Resonanzraum, der zentrale Fragen nach Zugehörigkeit,
Gemeinschaft und Erinnerung aufwirft. Die
Ausstellung verbindet künstlerische Positionen mit
gesellschaftspolitischen Themen und untersucht,
wie urbane Lebensräume individuelle Lebensweisen
und soziale Strukturen beeinflussen. *rä
Christian Thoelke, Kaufhalle, 2020. Sammlung Hasso Plattner, Foto: Xuan Nguyen Huy
dasminsk.de
FOTO: J. RYAN
tanZ aUf
deM VUlKan
sVen ratZKe Und Matangi
mit Sven Ratzke und dem
Streich-Quartett Matangi
© Alek Bruessing
„Sven Ratzke is a Must-See!”
New York Press
2. – 6. dezember
TRAVESTIE
„Prinzessin Eisenherz –
A Drag Christmas“
Die neue Dinnershow im Erlebnisrestaurant Prinz Eisenherz
im Filmpark Babelsberg! In den alten Hallen einer Burg
lebte Prinz Eisenherz. Eines Morgens stand der Prinz
vor seinem Spiegelbild und sah sein wahres Ich und
beschloss, die alte Rüstung abzulegen und gegen eine
Abendrobe zu tauschen. So wurde aus dem Prinzen eine
Prinzessin. Nun öffnet sie die Tore ihrer Burg, um all jene
willkommen zu heißen, die sich selbst entfalten wollen.
Denn sie hat erkannt: Wahre Größe liegt nicht in der Stärke,
sich zu verstecken – sondern im Mut, sich zu zeigen.
27. – 29. November, 4. – 6. Dezember, 11. – 13. Dezember,
www.filmpark-babelsberg.de
BAR JEDER VERNUNFT
Atrin Madani:
„Welcome to
My World“
Der gefeierte Chanson- und
Jazzsänger mit unverwechselbarem
Stimmenschmelz trifft
auf den australischen Pianisten
Paul Hankinson, dessen virtuoses
Spiel und feiner musikalischer
Humor ihn kongenial am
Flügel begleiten.
Mit ihrem aktuellen Programm „Welcome to My World“
begeben sich die beiden Künstler erneut auf eine leidenschaftliche
Entdeckungsreise durch die weite Welt der
Musik – neugierig, detailverliebt und stilübergreifend.
Am 2. und 3. November erwartet dich ein Bühnenabend
wie eine Schatzkammer: funkelnde Perlen aus verschiedenen
Genres, liebevoll arrangiert und überraschend
neu interpretiert. Da erklingt ein Take-That-Hit in ganz
ungewohntem Licht, trifft eine respektvolle Verbeugung
vor Hildegard Knef auf frische Farben der Filmmusik
– Jazzklassiker werden ebenso veredelt wie eigene,
hochmelodische Kompositionen mit Hitpotenzial. *rä
www.bar-jeder-vernunft.de
FOTO: ANNA PERMESANG
die weihnachtsfeier
– in der filiale
brennt noch licht (Ua)
Von Peter Jordan Und
leonhard KoPPelMann
mit Gesine Cukrowski,
Heikko Deutschmann,
Harald Schrott, Inka Friedrich u.a.
Die Komödie zum Fest
9. – 21. dezember – letzte Vorstellungen!
berlin is Ja so gross… (Ua)
ein berlinical
mit Ivy Quianoo,
Jacqueline Macaulay,
Hans-Werner Meyer,
Jonathan Walz,
Jakob Wenig, Harry Ermer
aUch an silVester
PlUs coUntdown
Und oPen-bar
27. – 30. und 31. dez., 20.30 Uhr
silVester-sPecial
Mit robert Kreis
ZUr feier des letZten tages iM Jahr!
Runden Sie das alte Jahr lachend ab
mit Robert Kreis – oft kopiert,
doch nie erreicht!
31. dezember, 16.00 Uhr
www.renaissance-theater.de
KnesebecKstrasse 100 • 10623 berlin • Kartentelefon 030 / 312 42 02
© Ann-Marie Schwanke / Siegersbusch
© Ann-Marie Schwanke / Siegersbusch
© Agentur Bubikopf
40 KULTUR
FOTO: J. LEON
TIPI
IN MEINEN 60ERN …
Maren Kroymann sorgte schon für
LGBTIQ*-Sichtbarkeit, als es andere
Künstler*innen noch nicht wagten.
Und dank YouTube können wir sogar
sehen, wie das so war, als Biolek einst
im TV mit schwulen Künstlern talkte
und Queerness elegant ausgeklammert
wurde. Maren war da anders, sie
hatte ihr öffentliches Coming-out im
Jahr 1993 in eine Titelgeschichte des
Magazins „Stern“. Danke dafür.
Vor allem ist Maren Kroymann aber
Schauspielerin und Sängerin. Und eine
klasse Entertainerin!
In ihrem Programm „In My Sixties“ taucht
Maren Kroymann vom 5. - 8. November
mit klarem Blick, ungebremster Energie
und jeder Menge Neugier in die Musik
der 1960er-Jahre ein – aus Anlass ihres
ganz persönlichen Jubiläums: 50 Jahre
Pubertät. Diese Lieder lösten damals
etwas aus – völlig neue Gefühle: erste
Sehnsüchte, sexuelles Erwachen, der
Wunsch nach Freiheit, Leichtigkeit und
Selbstbestimmung. Sie klangen nach
einem Leben, das wilder, bunter und
viel aufregender war als das streng
getaktete Dasein der Elterngeneration
mit ihren starren Moralvorstellungen. „In
My Sixties“ ist eine musikalische Zeitreise
– frech, ehrlich, berührend – und ein Fest
für alle, die die 1960er lieben oder gerade
erst entdecken. Wunderbar. *rä
www.tipi-am-kanzleramt.de
TRAVESTIE
Kecke Kunst von und mit
Juwelia Soraya
FOTOS: M. RÄDEL
Friedlich, bunt, frech und fröhlich, das ist der Kosmos
DER Berliner Underground-Königin, das ist die kunterbunte
Welt der Dragqueen Juwelia, die seit etwas über
zwanzig Jahren regelmäßig in ihrer Galerie Studio St.
St. Hof hält und auch Talenten wie Tatjana Berlin eine
Bühne bietet (wir berichteten).
Mitten in Neukölln, im Erdgeschoss eines Altbaus
(Sanderstraße 26) hat Juwelia ihren Safe Space für alle
kunst- und musikinteressierten Queers erschaffen. Der
Eintritt ist zwar frei, aber eine Spende erwünscht, dafür
kann man sich auch ein oder zwei Getränke gönnen –
und hält mit wenig Aufwand Neuköllns Underground am
Leben. Gutes tun und dabei viel Spaß haben, das kannst
du hier ganz problemlos! Die Kunst an den Wänden
kannst du übrigens auch kaufen, die aktuellen Preise hat
die Gastgeberin im Kopf. Und dir wird die „Lady-Lyrikerin“,
Künstlerin, Sängerin, Schauspielerin und Punk-Dragqueen
auch nicht mehr aus dem Kopf gehen. Dit is Berlin! *rä
www.instagram.com/juweliasoraya,
www.facebook.com/juwelia.stst
KULTUR 41
FOTO: ANN-MARIE SCHWANKE
RENAISSANCE THEATER
Berlin is ja so groß
Eine Liebeserklärung an Berlin! Eine Revue, eine musikalische,
tiefgründig-komische und unterhaltende Hommage
an unsere Stadt. Jeder Song eine überraschende
Geschichte: Von neu-ausgegrabenen musikalischen
Schätzen (Reutter, Neumann, Spoliansky & Co.) bis zur
taufrischen Ballade für den Augenblick. Was macht
diese Stadt so erstaunlich, anziehend, verführerisch,
vertraut, herausfordernd und manchmal faszinierend
fremd? Was bedeutet dieser sprichwörtliche Schmelztiegel,
dieser facettenreiche Kosmos der Gefühle und
Stimmungen für uns und was macht er mit uns?
renaissance-theater.de
DISCO
FOTO: BEKKY CALVER
„PERIMENOPOP“ –
Sophie Ellis-Bextor
Mit Erfolgen wie „Get over You“, „Take Me Home (A Girl
Like Me)“, „Mixed Up World“, „Groovejet (If This Ain‘t
Love)“ und „Heartbreak (Make Me a Dancer)“ feierte
Sophie Ellis-Bextor internationale Hits – auch wenn sie
in Deutschland vor allem für ihren Klassiker „Murder on
the Dancefloor“ bekannt ist.
Sogar ihr letztes Album „Hana“ von 2023 war in Großbritannien
ein Top-10-Erfolg – bei uns wurde es allerdings
kaum beachtet. Dabei verpassen wir wirklich gute Musik!
Vielleicht ändert sich das ja mit Sophie Ellis-Bextors achtem
Studioalbum „Perimenopop“ (Was für ein Titel!) **.
Die neue Platte der britischen Sängerin sei ein „positives,
spielerisches Werk, das ihren aktuellen Lebensabschnitt
würdige“, wie sie vorab verrät. Sophie Ellis-Bextor ist nun
in ihren 40ern und weiß genau, wer sie ist – und genießt
die damit verbundene Stärke und Lebensfreude. Disco
für Erwachsene, da machen auch oft die Texte Sinn und
nicht nur Spaß. Unsere Anspieltipps sind „Freedom of the
Night“, „Relentless Love“ und „Stay on Me“. *rä
** Die Perimenopause ist bei Frauen die Übergangsphase von der
fruchtbaren Lebensphase zur Menopause.
42 KULTUR
DREI FRAGEN
TORRO OSTEN –
Queerer Flüchtling aus Russland: „…“
15 Künstler*innen aus Spanien, den USA,
Österreich, Portugal, Russland, Argentinien
und Venezuela haben sich in Madrid
zu einer Gruppe zusammengeschlossen,
in der sie sich gegenseitig helfen und
gemeinsam ausstellen Torro Osten, einer
von ihnen, hatte für uns etwas Zeit.
Erzähle mir etwas von der Gruppe.
Wir wurden ursprünglich als eine Gruppe
von Flüchtlingskünstlern gegründet. Wir
hatten ein großes Problem, einen Ort zu
finden, an dem wir unsere Werke ausstellen
und unsere Erfahrungen und Kunst
zeigen können. Eine LGBTIQ*-Organisation
aus Valencia hat uns dann versprochen,
einen Raum zu geben, wenn ich für sie
Fotos machen würde. Wir haben uns mit
einem schwulen Flüchtling aus Venezuela
zusammengetan und eine Ausstellung
über die dortige Gemeinschaft und
den Kampf um Freiheit in Venezuela
gemacht – und wie es sich auf Queers
dort auswirkt.
Aber die Organisation hat in letzter
Minute einen Rückzieher gemacht und
einem ihrer Gründungsmitglieder eine
Ausstellung gegeben …
Nach dieser Art von Rückschlägen haben
wir beschlossen, dass wir mit anderen
Flüchtlingskünstlern zusammenarbeiten
müssen! Zumindest, um uns gegenseitig
zu unterstützen. So sind wir von einer
Ausstellung zur nächsten gekommen
und veranstalten jetzt eine Ausstellung
in Chueca. Unser Team setzt sich dabei
nicht nur aus russischen Flüchtlingen
zusammen, sondern ist mit Geflüchteten
aus der ganzen Welt entstanden. Unser
Hauptziel ist es, Kunst zu fördern und sie
zu unterstützen.
Ich vermute, dass die Mehrheit unseres
Teams aus der queeren Community ist.
Aber ich war immer dagegen, jemanden
aufgrund seiner sexuellen Orientierung
nicht aufzunehmen. Wir hatten eine
heterosexuelle Cis-Person, die unserer
Organisation beigetreten ist. Das stieß auf
einigen Widerstand, aber ich denke, dass
wir von der Liebe erzählen sollten! Mein
FOTO: GABRIEL ASENSIO / @GABRIELASENSIOCASTANEDA / @ARTPHOTO_DANCER_MODELS_ASENSIO
eisenherz.berlin
KULTUR 43
ganzes Leben lang wurde ich von
Projekten ausgeschlossen, weil ich
schwul bin. Ich werde das jetzt nicht
mit anderen machen.
Foto: Nadine Dinter – „Letting go -
TransMuted“, Paris 2015 / 2024,
© Nadine Dinter Photography
Du warst als Model bekannt.
Ja, ich war ursprünglich nur zehn
Jahre lang Pornodarsteller und
bekam sogar Auszeichnungen. Ich
habe das Modeln geliebt, auch weil
es jetzt als Fotograf interessant ist
zu sehen, wie Leute arbeiten, und
man kann sich in die Situation des
Models versetzen.
Wann hast du dich entschieden,
Russland zu verlassen?
Nun, ich hatte Bedenken, dass die
Polizei nach Informationen über
meine Freunde und sogar einige
Pornodarsteller, die ich nicht privat
kannte, herumschnüffeln würde.
Also musste ich die schwere
Entscheidung treffen zu gehen.
Das war vor drei Jahren. Aber ich
konnte zuerst nicht gehen, da es
keine Möglichkeit gab, es legal zu
tun. Also musste ich einen Regisseur
von GAYSIGHT um Hilfe bitten. Und
er rettete mein Leben, indem er
mir half, ein Visum zu bekommen.
Pornos retten Leben!
Traurigerweise tut Europa so,
als gäbe es in Russland keine
Diskriminierung und Zerstörung von
LGBTIQ*-Leben. Es ist kompliziert
zu flüchten – selbst wenn man
bedroht wird.
*Interview: Michael Rädel
www.instagram.com/torroosten
FOTOGRAFIE
„TransMutations“ –Nadine Dinter stellt aus
Seit 1991 widmet sich Nadine Dinter der Mit der Ausstellung „TransMutations“
Fotografie. Ausgehend von der Porträtfotografie
entwickelte sich ihr künstleririerten
Einblick in diesen facettenreichen
gewährt Dinter erstmals einen konzentscher
Fokus rasch hin zu einer intensiven
Auseinandersetzung mit Skulpturen poetische und zugleich kontemplative
Werkkomplex – eine visuell kraftvolle,
und Friedhofsanlagen – Orten, an Annäherung an die Beziehung zwischen
denen sich kulturelle, historische und Mensch und Erinnerung, Körper und
emotionale Dimensionen auf besondere Skulptur, Vergänglichkeit und Dauer.
Weise verdichten.
Zentraler Bestandteil der Ausstellung
ist eine sakrale Installation mit sechs
Am 31. Oktober eröffnet die Berliner großformatigen Arbeiten, die als Auftakt
Fotografin nun ihre neueste Ausstellung eines langfristig angelegten Projekts zu
„TransMutations“ im renommierten verstehen ist. Die Werke thematisieren
Atelier Yves Sucksdorff. Die Werkschau nicht nur den künstlerischen Blick auf
sei eine visuelle Hommage an die
Skulptur, sondern auch die spirituelle
Skulpturen, die Dinter seit den späten Dimension der menschlichen Existenz im
1990er-Jahren weltweit fotografisch Spiegelbild des Unvergänglichen. *rä
dokumentiert hat. In einem spannungsreichen
Dialog zwischen Vergänglichkeit 31.10. – 20.12., Nadine Dinter: „TransMutations
- the Alchemy of the Self“, Ateli-
und Ewigkeit, Körperlichkeit und Stein,
schafft sie eine meditative Bildsprache, er Yves Sucksdorff, Meineckestraße 6,
die über das rein Visuelle hinausgeht. U Kurfürstendamm
Das Fabeltier in der Kunst
25.10.2025 – 1.2.2026
Marie Cécile Thijs: Einhorn (Detail), 2012 © Marie Cecile Thijs, courtesy SmithDavidson Gallery
Einhorn
44 KULTUR
MENTALE GESUNDHEIT
MUTTER NATUR
STÄRKT UNS!
FOTO: M. RÄDEL
In einer von Smartphones dominierten Zeit, in der ständige Erreichbarkeit, Termindruck und digitale
Reizüberflutung unseren Alltag prägen, wächst bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Entschleunigung
und innerer Balance. Ein einfacher, oft unterschätzter Weg zur mentalen Erholung liegt direkt
vor unserer Tür: der Garten, der Balkon, der Park nebenan.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien
belegen, dass der Aufenthalt im Grünen
das psychische Wohlbefinden nachweislich
verbessert. Schon ein kurzer
Spaziergang durch den Garten, das
bewusste Wahrnehmen von Pflanzen,
Farben und natürlichen Geräuschen
wie Vogelgezwitscher können dazu
beitragen, Stress abzubauen, die
Stimmung zu heben und Symptome
von Angst oder Depression zu lindern.
Die Natur wirkt dabei wie eine sanfte,
ganzheitliche Therapie – ganz ohne
Nebenwirkungen. Doch nicht nur der
passive Aufenthalt im Garten tut gut.
Auch Gartenarbeit – ob Pflanzen, Gießen,
Ernten oder einfach Barfußgehen
im Gras – hat eine tief entspannende
Wirkung. Viele Menschen erleben
dabei einen meditativen Zustand, in
dem Gedanken zur Ruhe kommen und
ein Gefühl der Achtsamkeit entsteht.
Gerade in stressreichen Lebensphasen
kann diese Tätigkeit helfen, sich wieder
geerdet, fokussiert und sinnerfüllt zu
fühlen. Die Verbindung zur Natur stärkt
das Gefühl von Kontrolle, Selbstwirksamkeit
und innerer Stabilität. Dabei ist
es nicht entscheidend, wie groß oder
perfekt der Garten ist. Schon kleine
grüne Oasen – ein Balkon mit Kräutern,
ein Innenhof mit Pflanzen oder ein
selbst gestaltetes Beet – können zu
wertvollen Rückzugsorten werden. Orte,
an denen wir tief durchatmen, abschalten
und uns wieder
mit uns selbst verbinden
können.
Das „Green Care“-
Konzept – also die
gezielte Förderung
von Gesundheit
durch Naturkontakt
– wird weltweit
zunehmend in Kliniken,
Reha-Zentren,
Schulen und Pflegeeinrichtungen
eingesetzt.
Grüne Räume
fördern dort nicht
nur die körperliche
Genesung, sondern
auch die emotionale Stabilität und
Lebensfreude der Menschen. Fazit: Ein
Garten, ein grüner Balkon ist mehr als
nur ein schöner Ort. Er ist ein natürlicher
Rückzugsraum, ein therapeutisches
Umfeld und eine Quelle innerer Kraft.
Wer regelmäßig Zeit in der Natur
verbringt, stärkt nachweislich seine
Resilienz, reduziert Stresshormone wie
Cortisol und erlebt mehr Zufriedenheit,
Ruhe und Ausgeglichenheit. Also
Schuhe aus, Handy weg, tief durchatmen
– und einfach die
Erde unter den Füßen
spüren. Deine Psyche
wird es dir danken. *rä
BUCHTIPP
„A Garden Eden.
Masterpieces of
Botanical Illustration“
Dieser ganz passende
Bildband versammelt
wunderbare Bilder
aus den Archiven
der Österreichischen
Nationalbibliothek,
Kunstwerke vom 6. bis
zum 19. Jahrhundert, die
dir die Schönheit der Pflanzenwelt
nochmals vor Augen führen. Zudem ein
sehr schönes Zeitdokument und ebenso
ein klasse Geschenk. *rä
www.taschen.com
KULTUR 45
Diane Arbus
Konstellationen
JUBILÄUM
Ein Jahrzehnt „ELSKA“
Wir gratulieren Liam und seinem Team zu zehn
Jahren medialer Sichtbarmachung schwuler Männer
und queerer Kunst.
16.10.2025
18.1.2026
Diane Arbus, Lady bartender at home with a
souvenir dog, New Orleans, La. 1964
© The Estate of Diane Arbus, Collection Maja
Hoffmann/LUMA Foundation
Liams Ansatz ist
konsequent dokumentarisch
– er porträtiert
Männer, wie sie sind:
ganz normale Menschen
von der Straße,
eingebettet in ihre
Lebensrealität, Teil der
LGBTIQ*-Community
vor Ort. Es geht nicht
um Inszenierung, sondern
um Authentizität.
Dabei lässt Liam die
Porträtierten selbst
sprechen: über ihre
Erfahrungen, Herausforderungen,
Wünsche
und Hoffnungen. Das
unabhängige schwule
Fotomagazin, das alle zwei Monate erscheint, bietet Fotoserien
echter Menschen und Texte von den Porträtierten
selbst: ihre Gedanken, Erfahrungen und ihr Leben. Jede
Ausgabe widmet sich einer Stadt irgendwo auf der Erde,
mit echten Porträts und persönlichen Geschichten von
LGBTIQ*-Männern. Es geht nicht um Models, sondern um
Diversität, Authentizität und Selbstakzeptanz. Gerade ist
zum Jubiläum „Ten Years of Elska: Special Retrospective“
erschienen. *rä
www.elskamagazine.com
46 KULTUR
KINO
DANN PASSIERT
DAS LEBEN …
Hans (Ulrich Tukur) steht kurz vor der Rente – doch
in der Ehe mit Rita (Anke Engelke) fühlt er sich schon
lange wie ein Besucher.
Der Sohn ist längst ausgezogen, der Alltag läuft in festen
Bahnen – und den Takt gibt Rita vor. Für sie gibt es keinen
Grund, irgendetwas zu verändern. Veränderungen? Mag
sie nicht. Selbst die neuen Fliesen im Bad machen ihr
irgendwie Angst. Und plötzlich ist da ein Riss in der Fassade:
Vergessen geglaubte Themen brechen wieder auf.
Beiden wird klar, wie wenig sie eigentlich über das Leben
ihres Sohnes wissen. Und vor allem: wie leer es geworden
ist – zwischen ihnen, um sie herum. Sind sie noch ein „Wir“
– oder längst nur noch zwei „Ichs“ nebeneinander? Und
dann, ganz unverhofft, mischt sich das Leben ein – mit
aller (tödlichen) Tragik.
Hot museums in your area!
AlliiertenMuseum
Computerspielemuseum
@ AlliiertenMuseum
Clayallee 135
14195 Berlin
Eintritt frei/Free entry
Der Film „Dann passiert das Leben“ von Regisseurin Neele
Leana Vollmar erzählt anhand zweier Senior*innen von
einer Beziehung, die scheinbar am Ende ist. Es ist ein
Film über verpasste Chancen, über Nähe und Distanz,
über Alltagsroutine – und über die Kraft, sich selbst und
den anderen neu kennenzulernen. Mit warmem Humor,
viel Herz und einem ehrlichen Blick auf das, was bleibt,
wenn plötzlich nichts mehr so ist wie gewohnt, zeigt uns
die Regisseurin, was für ein Geschenk eine Beziehung
eigentlich ist – mit feinem Gespür für Zwischentöne und
poetischer Leichtigkeit von den Momenten, in denen das
Leben leise, aber bestimmt die Richtung ändert. Und wie
#mensch lernt, loszulassen. *rä
„Entertainment
von Weltformat.“
Berliner Zeitung
GRAND SHOW
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mit unseren Geschenkpaketen und Gutscheinen.
48 KULTUR
KALENDER
Schwule Kunst
für deine Wand
Auch für 2026 hat die Münchner Kunstbehandlung
wieder großartige Kalender
im Programm – und wir dürfen
einige davon verlosen! Und zwar die
von Robert C. Rore, Luke Carter und Kurt
Walters.
„Robert C. Rore Kalender 2026“: Der
Künstler zeigt mit seinen Bildern einen
besonderen Blick auf Männlichkeit, Natur
und Vergänglichkeit. Statt klassischer
Romantik gibt es Alpenglühen und
schwule Erotik. Seine Werke zeigen
männliche Körper zwischen Kraft und
Verletzlichkeit, Dynamik und Stille.
Schönheit, die nicht erklärt werden muss
– sie ist einfach da. Für einen Moment.
Und vergeht. Trotz cooler Ästhetik steckt
Tiefe drin: In einer Welt voller „Bros“ zeigt
Rore eine andere Art von Männlichkeit
– entspannt, reflektiert, echt. Format DIN
A5, 21x14,8 cm, 14 Blatt, durchg. 4-farbig,
Spiralbindung, 10 Euro
„Kurt Walters Kalender 2026“: Der USamerikanische
Maler Kurt Walters bringt
kalifornisches Licht, urbane Szenerien
und queere Bildwelten zusammen.
Seine Werke spielen mit Retro-Ästhetik,
Popkultur und der Leichtigkeit des
Seins – immer mit einem Hauch
Melancholie. Ob Männer am
Pool, einsame Straßen bei
Sonnenuntergang oder intime
Momente im Alltag: Walters
fängt flüchtige Stimmungen
in leuchtenden Farben und
klaren Kompositionen ein.
Dabei trifft Vintage-Flair auf
zeitgenössische Männlichkeit
und Bayern-Impressionen. Format
DIN A5, 14,8x21 cm, 14 Blatt,
durchg. 4-farbig, doppelseitig
bedruckt, 28 Abbildungen,
Spiralbindung, 14 Euro
„Luke Carter Kalender
2026“: Kubismus, Queerness,
knallige Farben. Luke Carter
– ursprünglich aus England,
heute in Leipzig – verbindet
queere Themen, Männlichkeit
und Alltagsszenen mit einer eigenen,
kraftvollen Bildsprache. Seine Arbeiten
wirken wie visuelle Statements:
plakativ, farbstark, abstrakt. Ob Malerei,
Linolschnitt oder Wandbild – Carters
Werke erzählen Geschichten. Mal direkt
und laut, mal subtil versteckt zwischen
geometrischen Formen und Farbflächen.
Seine Linolschnitte in Schwarz-Weiß fangen
flüchtige Momente ein – reduziert,
aber voller Bedeutung. Alles zusammen
ergibt eine Kunst, die Haltung zeigt. Und
hängen bleibt. Format DIN A5, 21x14,8 cm,
14 Blatt, durchg. 4-farbig, Spiralbindung,
10 Euro
Tolle Geschenke, nützliche Begleiter
durchs Jahr und einfach grandiose
Kunst! *rä
kunstbehandlung.com
FOTO: FREEPIK
Do., 13.11. 2025
20.00 Uhr
Philharmonie Berlin
Werke von
Akimenko Beethoven, Staud
und Skrjabin
Jérémie Moreau Klavier
Valerie Fritz Violoncello
Vitali Alekseenok Dirigent
Rohe Essenz und
tiefste Emotionen
Das Münchner DJ-Projekt Milk & Sugar präsentiert erneut eine fette Doppel-
CD voller Klubkracher und House-Tracks, die den Bogen von den legendären
(queeren!) Anfängen von House in den 1980er-Jahren bis hin zu den
aktuellen Sounds von 2025 spannt: „Summer Sessions 2025“.
Mit viel Gespür für Groove und
Atmosphäre wurde hier eine sorgfältig
kuratierte Auswahl an Tracks
zusammengestellt, die sowohl nostalgische
Vibes als auch moderne
Klub-Energie vereint. Ob unter freiem
Himmel auf sommerlichen Rooftop-
Partys oder in dunklen Klubs während
der kalten Jahreszeit – die kraftvollen
House-Beats und deepen Rhythmen
dieser Compilation bringen jeden
Dancefloor zum Beben. Milk & Sugar
aus Bayern beweisen einmal mehr
ein feines Gespür für zeitlose Dance
Music und liefern einen Soundtrack,
der Generationen von Klubgängern
miteinander verbindet. Ein absolutes
Must-have für alle Liebhaber*innen
elektronischer Musik und ein
musikalischer Rückblick auf über
vier Jahrzehnte House-Kultur – voller
Emotion, Energie und Ekstase. Unsere
Anspieltipps sind „Hideaway (Classic
Piano Revibe)“ (Kieszas Klassiker in
KLUBMUSIK
der Version von Mattei & Omich) und
„Nobody Else“ von Tommy Gustav.
Etwas Hintergrundwissen: In den
1980ern fing es in den Klubs richtig
an zu brodeln: Stampfende High-
Energy-Beats trafen auf Gospel- und
Soul-Samples sowie coole Elektro-
Vibes – und plötzlich befruchteten
sich die Sounds gegenseitig. Auch
Disco, mit seinen üppigen Streichern
und funky Grooves, mischte kräftig
mit. In Städten wie Detroit und Chicago
schraubten DJs wie Frankie
Knuckles oder Steve „Silk“ Hurley an
neuen Tracks – roh, tanzbar und
komplett neu. Das war die Geburtsstunde
von House. Und warum heißt
das Ganze überhaupt „House“? Ganz
einfach: Der legendäre US-Klub
Warehouse in Chicago war der erste
Spot, der sich voll und ganz diesem
neuen Sound verschrieben hatte. Der
Rest ist Klubgeschichte. *rä
Sa 29.11.25
Philharmonie 20 Uhr
Bologne Symphonie Nr. 1
Hummel Mandolinenkonzert
Bach Doppelkonzert
BWV 1060
Mozart Symphonie Nr. 41
›Jupiter‹
Giovanni Antonini Dirigent
Avi Avital Mandoline
Giovanni Antonini Blockflöte
So 07.12.25
Philharmonie 20 Uhr
Ravel ›Boléro‹
Clyne ›Glasslands‹ für
Sopransaxophon und Orchester
Dawson ›Negro Folk
Symphony‹ *
Dalia Stasevska Dirigentin
Jess Gillam Sopransaxophon
* Der Titel stammt vom Schwarzen Komponisten
Dawson und wird aus Respekt vor dem historischen
Werk beibehalten, obwohl er als veraltet und
diskriminierend gelten kann.
dso-berlin.de
@dsoberlin
Illustration: Sarah Böttcher, Muster: Hannah Göppel
50 KULTUR
TIPP
Voller Überraschungen:
das Tacheles
Von 1990 bis 2012 war das Tacheles einer der zentralen Orte der
queeren Kunstszene in Berlin-Mitte. 2020 kehrte neues Leben
zurück in das legendäre Gebäude, das ursprünglich 1907 als
Friedrichstraßenpassage erbaut wurde.
Und beinahe wäre es für
immer weg gewesen! Denn
„ein DDR-Abrissbetrieb
hatte die Ruine bereits für
die Sprengung vorbereitet,
doch der Abriss konnte
aufgeschoben werden, die
Künstlergruppe Tacheles
besetzte das Haus. Die Idee
eines rund um die Uhr offenen
Kunsthauses setzte sich durch,
das ‚Kunsthaus Tacheles‘ war
geboren und es entwickelte
sich in den folgenden Jahren
zu einem einmaligen Kunst-,
Aktions- und Veranstaltungszentrum.“
– Ein Auszug aus
„TACHELES – Die Geschichte
des Kunsthauses in Fotografien
von Stefan Schilling“
(www.stefanschilling.de).
Und hier passierte einiges ...
Wir befinden uns im Jahr 2012:
In einem halb verfallenen,
teilsanierten Prachtbau im
Herzen Berlins tobt eine wilde
Party. An der Tür steht Maria
Psycho, drinnen pulsieren
die Beats – fast wie in den
Jahren nach der Wende, als
die Techno- und House-Szene
leerstehende Gebäude und
Spekulationsruinen in kreative
Freiräume verwandelte.
Techno war der neue Punk.
Doch 2012 neigte sich die
Geschichte des Tacheles, dem
Schauplatz dieses Abends,
dem Ende zu. Im Herbst wurde
es geräumt – und stand bis
2020 still, bevor es neu belebt
wurde und seit 2023 die neue
Heimat von Fotografiska Berlin
ist. Schau mal rein! *rä
amtacheles.de
FOTO: M. RÄDEL
Kunst – Nur für
Erwachsene!
Der Kölner TASCHEN Verlag veröffentlichte unlängst
einen prächtigen, 480 Seiten starken Bildband über
Hokusais sexuell aufgeladene Kunst: „Hokusai. Shunga“
(ISBN 978-3-8365-9628-2) von Andreas Marks.
Katsushika Hokusai (1760 – 1849) ist weltweit als
Meister des japanischen Holzschnitts bekannt – allen
voran durch sein ikonisches Werk „Die große Welle
vor Kanagawa“, das bis heute zu den berühmtesten
Kunstwerken der Welt zählt. Doch abseits dieser majestätischen
Naturdarstellungen zeigt sich in seinem Werk
eine überraschend verspielte, intime Seite, die vielen
unbekannt ist: Hokusais Beiträge zur Shunga-Kunst, den
sogenannten „Frühlingsbildern“ – ein verschlüsselter
Begriff für erotische Darstellungen, wie sie im Japan der
Edo-Zeit (1603 – 1868) florierten. Diese kunstvollen Erotika
waren weit mehr als bloße Darstellungen körperlicher
Nähe. In ihnen verband Hokusai auf meisterhafte Weise
Sinnlichkeit mit feinem, oft schalkhaftem Humor und
schuf Werke, die sowohl ästhetisch als auch erzählerisch
höchst raffiniert sind. Häufig verfasste er sogar die zugehörigen
Geschichten selbst – kurze, literarische Erzählungen
voller Anspielungen, Witz und überraschender
Wendungen. Dabei thematisierte er nicht nur klassische
Liebesszenen, sondern spielte auch mit Tabus, Fantasien
und gesellschaftlichen Normen, was seinen Shunga
eine besondere Tiefe und Vielschichtigkeit verleiht. In
der städtischen Kultur des Edo-Zeitalters waren Shunga
insbesondere unter Kaufleuten, Künstlern und Intellektuellen
nicht nur akzeptiert, sondern regelrecht beliebt.
Sie wurden gesammelt, verschenkt und geschätzt
wie andere Formen der Kunst auch. Hokusais Werke in
diesem Genre zeigen, wie sehr er sich der menschlichen
Natur in all ihren Facetten widmete, und das mit einem
Blick, der sowohl liebevoll als auch augenzwinkernd war.
Dieser neue Blick auf Hokusais Shunga eröffnet somit
nicht nur eine neue Perspektive auf sein künstlerisches
Schaffen, sondern auch auf die freigeistige, komplexe
Kultur des vorindustriellen Japans. *rä
www.taschen.com
EROTIK
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MUSIK
INTERVIEW
SOPHIE AND THE GIANTS:
„Noch nie so sicher gefühlt“
Hinter der Hitmaschine Sophie And The Giants (u. a. „Hypnotized“, „A Little Bit Wild“) verbirgt sich die queere
englische Singer-Songwriterin Sophie Louise Scott, die erst auf der Bühne zu gigantischer Größe wächst. Das
wird die 29-Jährige mit dem roten Haarschopf auch im November in Deutschland zeigen, wenn sie ihr gerade
veröffentlichtes Debüt-Mini-Album „00:00“ (ausgesprochen: „Midnight“) live vorstellen wird. Wir sprachen
mit ihr über die LGBTIQ*-Community und das Daten in einer offenen Beziehung.
Sophie, deinen Durchbruch hattest du
2020 mit „Hypnotized“, aufgenommen
mit dem deutschen DJ und Produzenten
Purple Disco Machine aka Tino Piontek.
Wo habt ihr euch kennengelernt?
Erst mal gar nicht. Tino hatte mir das
Demo zum Song via E-Mail geschickt,
also richtig oldschool. In der E-Mail
stand, dass er meine Stimme liebt, und
ob ich eine Melodie und einen Text über
das Demo singen könnte. Das erledigte
ich sofort in meinem Schlafzimmer. Ich
hatte nicht viel erwartet, aber alle liebten
den Song. Getroffen haben wir uns dann
erst sechs Monate, nachdem wir „Hypnotized“
herausgebracht hatten und
die Single längst mit Gold zertifiziert
war. Wir waren beide fasziniert
voneinander. Dennoch war es
ein bittersüßer Tag: Wir sollten
den Erfolg der Single
mit einem Auftritt in
einer großen Arena in
Italien feiern, gingen
auf die Bühne und
niemand war da.
Es war ja kein
Publikum zugelassen
am Anfang der
Pandemie. Das war die
schlechteste Party der Welt.
Merkst du, dass du zunehmend auch
Fans aus der queeren Community
hast?
In diesem Jahr habe ich es definitiv
gemerkt. Ich bin bei einem Pride-Event
in Stockholm aufgetreten und beim
„Drag Brunch“ in Berlin. Da waren
etliche Drags, Macher und Performer,
die queer oder gay waren. Es war
wunderschön. Ich habe mich in
einem Raum noch nie so sicher
gefühlt wie dort, denn ich bin
eine bisexuelle Frau. Es ist ja
nicht so, dass man überall seine
Queerness feiern kann, aber
wenn du dann bei solchen
Events bist, fühlst du dich gesehen
und wertgeschätzt.
Purple Disco Machine herausgebracht
habe, kommt immer gut. Es geht in
dem Song darum, sein Paradies zu
finden. Für mich war das Paradies, die
Queer-Community und meinen Platz
der Akzeptanz zu finden. Wir mussten
alle durch dasselbe durch, wir verstehen
einander.
Wann wusstest du, dass du auf Frauen
und Männer stehst?
Ich hatte Freundinnen, bevor ich
Boyfriends hatte. Und das ging früh los.
Wenn ich von der Grundschule nach
Hause kam, sagte ich zu meinen Eltern:
„Oh, ich habe drei neue Freundinnen
und vier neue Boyfriends.“ Ich habe alles
gedatet, ich konnte mich einfach nicht
entscheiden. Ich habe nie verstanden,
warum Leute eine Präferenz haben, für
mich war es dann umso irritierender,
dass ich keine hatte. Ich habe das nie
am Gender festgemacht, ich habe mich
einfach in den jeweiligen Menschen verliebt.
Ich wusste nicht mal, dass ich mich
dafür schämen musste. Also erzählte ich
meinen Eltern immer alles ganz offen.
Ich hatte mindestens immer drei Lieben
zur selben Zeit.
Wie viele datest du im Moment?
Hauptsächlich eine Person, ich bin
tatsächlich verlobt, Dana ist der
Keyboarder in meiner Band und
genderfluid. Wenn ich mir einen
männlichen oder maskulinen
Menschen aussuche, ist der
immer sehr feminin: langes
Haar oder schöne Augen
inklusive. Ich kann
mich mit einem Mann,
der eher feminin ist oder
sich mit seiner Femininität
wohlfühlt, eher connecten.
Dana und ich sind beide queer,
und wir daten beide sehr offen.
Das macht Spaß, denn wir sind
ja beide noch jung.
Du wirst im November dein
erstes Mini-Album „00:00“
u. a. in Hamburg, Köln, Berlin,
München und Zürich auf Tour
vorstellen. Was können wir
da erwarten?
Ich will, dass es sich wie eine
Party in meinem Schlafzimmer
anfühlt. Mit netter
Dekoration und jeder Menge
Hits. Es wird aber auch
einige emotionale Momente
FOTO: SIMON EMMETT
geben, die transportieren,
wie sich eine Party um
Mitternacht anfühlt.
Ist da ein bestimmter Song von dir, auf
den die LGBTIQ*-Community abfährt?
„Paradise“, den ich im letzten Jahr mit
*Interview: Katja
Schwemmers
DISCO
So klang das im Studio 54!
Kein „Hands Up“, „Queen of China-Town“ oder auch „Trojan Horse“: Der legendäre Klub in den USA setzte nicht auf
poppige Hits (die konnten auch mal vorkommen), sondern auf den Disco-Underground oder die Hits von Gloria
Gaynor, Donna Summer und Cerrone in speziellen Maxiversionen. Eine klasse Kompilation kannst du jetzt kaufen.
Auch auf goldenem Vinyl!
MUSIK
Am 26. April 1977 öffnete in der West
54th Street in Manhattan ein Nachtklub
seine Türen, der schon bald zu einem der
legendärsten Schauplätze der Popkultur
des 20. Jahrhunderts werden sollte: Studio
54. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte
sich der Klub zu einem internationalen
Symbol für Disco, Exzess, Hedonismus und
die grenzenlose Feierlust des Jetsets.
Die Gästeliste war so schillernd wie elitär.
Künstlerinnen und Ikonen wie Andy Warhol,
Grace Jones, Mick Jagger, Cher, Divine,
Madonna oder Diana Ross zählten zu den
Stammgästen. Sie feierten Seite an Seite
mit Modedesignern, Models, Schauspielerinnen
und Wirtschaftsbossen – vereint
durch das Versprechen einer Nacht ohne
Regeln, in der alles möglich schien. Studio
54 war mehr als nur ein Klub: Es war eine
Bühne, ein Experiment, ein Mythos.
Das Interieur war spektakulär, die Lichtshows
revolutionär, das Publikum extravagant
– und der Zugang streng limitiert.
Wer es an den Türstehern vorbeischaffte,
trat in eine Parallelwelt ein, in der Glamour,
Musik und Dekadenz regierten.
Doch der Höhenflug hatte seine Schattenseiten.
1980 wurde Studio 54 aufgrund
von Steuerhinterziehung geschlossen,
die beiden Gründer Steve Rubell und Ian
Schrager mussten ins Gefängnis. Trotz des
Skandals blieb der Name legendär.
Nach einer kurzen Pause wurde der
Klub 1981 unter neuer Leitung erfolgreich
wiedereröffnet. In den folgenden
Jahren – bis 1986 – versuchte er, an alte
Erfolge anzuknüpfen. Zwar blieb Studio 54
weiterhin ein Hotspot für Nachtschwärmer
und Tanzwütige, doch der Zauber der
Anfangsjahre ließ sich nicht ganz wiederbeleben
– und mehr und mehr kamen
House-Klubs auf, die rauer und weniger
glamourös waren.
Die 2CD und 2LP „Studio 54 – Music
Inspired By Iconic ’70 New York Club Studio
54“ feiert den Sound der ersten Phase des
Klubs, wir finden daher Lieder von 1976
bis 1980 darauf. Unsere Anspieltipps sind
„Devil’s Gun“ von C.J. & Co., „I Feel Love“ von
Donna Summer, „Here Comes That Sound“
von Love De Luxe und „Yo vivire“ von Gloria
Gaynor. *rä
LIMELIGHT LIVE ENTERTAINMENT UND ATG ENTERTAINMENT PRÄSENTIEREN EINE ROYO PRODUKTION
28.10. – 09.11.25
DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN
17.12.25 – 17.01.26
ADMIRALSPALAST BERLIN
20.01. – 01.02.26
METRONOM THEATER OBERHAUSEN
BOOK BY
MUSIC AND LYRICS BY
HARVEY FIERSTEIN
DIRECTED BY
SET & COSTUMES BY
CHOREOGRAPHY BY
NIKOLAI FOSTER
ORIGINAL BROADWAY PRODUCTION
DIRECTED & CHOREOGRAPHED BY
JERRY MITCHELL
ROBERT JONES
CYNDI LAUPER
BASED ON THE MIRAMAX MOTION
PICTURE KINKY BOOTS WRITTEN BY
LEAH HILL
PRESENTED BY ARRANGEMENT WITH MUSIC THEATRE INTERNATIONAL WWW.MTISHOWS.CO.UK
GEOFF DEANE & TIM FIRTH
KINKYBOOTS-MUSICAL.COM
MUSIK
FOTO: LAMIA KARIC
NACHGEFRAGT
AUSTRA
zwischen Trennung, Imposter-Syndrom und
ewigem Coming-out
„Ich bin an einem Punkt angekommen,
an dem ich glaube, dass ich eine wertvolle
Künstlerin bin – etwas, das ich vor
fünf Jahren noch nicht hätte sagen können.“
Solch ein Satz, ausgerechnet von
Austra, die schon vor fast zehn Jahren
mit „Future Politics” ein so selbstsicheres
Werk abgeliefert hat.
Litt sie all die Zeit an einem Imposter-
Syndrom? „Oh ja, ganz sicher!“, lacht sie
und erklärt: „Es ist immer schwierig, etwas
in die Welt zu geben, weil man nie die
Reaktion bekommt, die man erwartet.“
Das gilt auch für das neue Album „Chin
Up Buttercup“: Sie weiß, was es bedeutet,
„aber für alle anderen wird es sich anders
anfühlen – und das für jeden auf eine
einzigartige Art. Damit umzugehen, ist
komisch für mich.“ Früher war sie besessen
von den Reaktionen, „aber in den letzten
fünf Jahren habe ich Stolz darin gefunden,
eine Art ,working class‘-Künstlerin zu sein.
Viele der wirklich erfolgreichen Musiker
müssen gar keine glückliche Menschen
sein, der Erfolg ist letztlich bedeutungslos.
Er macht dich nicht glücklich, er macht
dein Leben nicht komplett. Wenn man
das verstanden hat, ist der eigene Erfolg
und die Reaktion der Welt nicht mehr
wichtig. Das ist sehr befreiend.“ Mit welcher
Einstellung entsteht Musik dann bei ihr
stattdessen? „Da denke ich viel drüber
nach. Denn wenn Erfolg keine Rolle spielt,
was ist die Motivation? Wenn ich überlege,
wie ich leben will, ist die Antwort für mich:
von Tag zu Tag. Was macht mich heute
zufrieden? Das kann Gartenarbeit sein
oder Essen zubereiten.
Oder manchmal für
Stunden Musik machen.
Das alles kann glücklich
machen.“
Und über Fragen des
Glücklich- und Unglücklichseins
hat sie viel
nachgedacht, handelt
das neue Album doch
von einer Trennung, die
eine brutale Erfahrung
war: Ihre Partnerin
verließ sie von einem
Tag auf den anderen. Es ist die Geschichte
einer Trennung, die sie komplett aus
der Bahn geworfen hat, gepackt in eine
musikalische Sprache der Synthesizer,
des Klubs mit Techno und viel Pop. Emotionaler,
gern auch sperriger Eskapismus,
aber kein Selbstbetrug. Ein Versuch, mit
Stil durch den Schmerz zu navigieren. „Ich
habe das Ende nicht erwartet, darum war
es so traumatisierend. Ich versuchte herauszufinden,
wie lang so ein Herzschmerz
anhalten wird, denn es scheint, dass es
nur für eine gewisse Zeit erlaubt ist, sich
so zu fühlen, bevor die Leute fragen, was
denn mit einem nicht stimmt.“ Das ging
ihr selbst kaum anders: „Ich war so instabil
und verwirrt. Warum bin ich nicht endlich
wieder normal?“
Dabei hat sie beim letzten Album „HiRU-
DiN“ noch voller Kraft von Veränderung
gesprochen. Sie meinte gar abgeklärt:
Es wird immer
wieder enden und
neu anfangen. „Ich
erinnere mich kaum
noch an das Album.
Es gehört zu einem
anderen Leben. Es war
zwar auch ein Breakup-Album,
doch eine
von beiden Seiten
gewollte Trennung –
das war diese nicht!“
Andere Dinge
scheinen sich derweil
nie zu ändern: Austra hat schon lange
festgestellt, dass man nie nur einmal
sein Coming-out hat, da man bei jedem
neuen Menschen wieder darüber reden
muss. Daran hat sich weiterhin nichts
geändert. „Wenn du auch nur mit deiner
Partnerin in ein Hotel auf dem Land
eincheckst, dann ist das wieder ein
weiteres öffentliches Coming-out. Es ist
eine Konstante. Aber es ist auch eine
Normalität, wie Hallo sagen. Selbst wenn
man nie weiß, ob es nicht eigenartig
werden wird. Wenn man zum Beispiel in
einer konservativen Gegend ist. Oder gar
in den USA!“ Aber das Fass machen wir
jetzt nicht auch noch auf.
*Interview: Christian K. L. Fischer
EUROPAS GRÖSSTE BEE GEES – TRIBUTE SHOW LIVE
FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND
DAS
ORIGINAL!
GEWÄHLT ZU
EUROPAS TRIBUTE
BAND DES
JAHRES
Vom 06.04. bis
31.05.2026
auf großer Tournee unter anderem
in Hamburg, Köln, Oberhausen,
Wien, Stuttgart, Berlin und in vielen
weiteren Städten.
ABBAMANIA – THE SHOW –
„Dancing Queen Tour 2026“
Die erfolgreichste Popband aller Zeiten feiert ein
Vermächtnis, das seit über 50 Jahren Menschen rund
um den Globus begeistert, berührt und vereint.
„Waterloo“, „Voulez-vous“, „Dancing Queen“, „The Day Before
You Came“, „Super Trouper“ oder „Don’t Shut Me Down“
– ABBAs Lieder sind mehr als nur Hits. Sie sind musikalische
Meilensteine, emotionale Begleiter.
Hinter diesem beispiellosen Erfolg stehen vier Künstler*innen,
deren Namen längst Musikgeschichte geschrieben haben:
Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson, Björn Ulvaeus und
Agnetha Fältskog. Zwischen 1972 und 1982 prägte ABBA den
Sound einer ganzen Generation – und weit darüber hinaus.
Mit ABBAMANIA – THE SHOW wurde eine Live-ABBA-Tribute-
Show geschaffen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das
musikalische Erbe ABBAs mit all seiner Leidenschaft, Energie
und dem unverwechselbaren Glanz auf beeindruckende
Weise zu zelebrieren. Es ist nicht nur eine Hommage – es ist
ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Vom 7. bis zum 27. April
2026 ist ABBAMANIA – THE SHOW im Rahmen der „Dancing
Queen Tour 2026“ unterwegs und macht unter anderem in
Lüneburg, Münster, Köln, Hannover, Berlin, Nürnberg, Mannheim
und Leipzig Station. *rä
SHOW
®, & © 2025 Lions Gate Entertainment Inc. All Rights Reserved.
GEA LIVE AND KARL SYDOW IN ASSOCIATION WITH LIONSGATE PRESENTS
Vom 11.04. bis
28.04.2026
Vom 11.04. bis
22.05.2026
MIT MEGA
AFTERSHOW
PARTY
BECAUSE
SOME DANCES
LAST
FOREVER.
auf großer Tournee unter anderem
in Stuttgart, Dortmund, München,
Hamburg, Chemnitz, Frankfurt a.M.
und in vielen weiteren Städten.
auf großer Tournee unter anderem
in Bremen, Frankfurt a.M., Dortmund,
Hannover, München, Magdeburg und
in vielen weiteren Städten.
www.semmel.de
SOUL
Was für eine Stimme!
Was für eine Frau!
Die französische Erfolgssängerin
und Ex-Model Imany sorgte
vor fast zehn Jahren erstmals
für Furore: Ihr Song „Don't Be
So Shy“ wurde in der House-
Remix-Version zum internationalen
Megahit. Seither folgten
mehrere erfolgreiche Alben. Im
Oktober erschien ihr neuestes
Werk: „Women Deserve Rage“.
Es ist, wie verraten wurde (und
wie es zu hören ist!), „ein feministisches
Statement-Album,
ein Manifest der Emanzipation
und Wiedergeburt“, das mit Rollenbildern spielt und Erwartungen
bricht. Und vor allem: Soul der Extraklasse! Das Album erzählt
von Wunden und von Heilung als Vermächtnis – mit stark
biografischem Hintergrund: Die Künstlerin ließ sich scheiden und
verarbeitet diese Trennung auch in ihrer Musik. *rä
FOTO: L. BODY
Vom 12.05. bis
21.05.2026
auf großer Tournee unter anderem
in München, Wien, Köln, Leipzig,
Hamburg, Berlin und in vielen
weiteren Städten.
HANS ZIMMER PRESENTS
A NEW DIMENSION
Vom 15.10. bis
12.11.2026
PRESENTED & CURATED BY
auf großer Tournee unter anderem
in Düsseldorf, Frankfurt a.M.,
Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Berlin
und in vielen weiteren Städten.
MUSIK
FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND
FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND
FOTO: 360GRADDESDESIGN.COM
INTERVIEW
PRINCE DAMIEN:
„Ich kann mich wieder ein bisschen in andere
Richtungen entwickeln …“
Nach dem großen Erfolg der vergangenen
Jahre kehrt „This is THE GREATEST
SHOW!“ 2026 mit einer aufwendig inszenierten
Produktion zurück auf die Bühne.
Die Show vereint beliebte Musical-Hits
mit eindrucksvollen Choreografien und
einer hochwertigen Bühnentechnik zu
einem mitreißenden Gesamterlebnis.
Wie kam es dazu, dass du Teil von „This
is THE GREATEST SHOW! 2026“ geworden
bist?
Mir war „This is THE GREATEST SHOW!“ schon
immer ein Begriff, weil ich oft Plakate mit
dem Hinweis gesehen habe, dass es mal
wieder eine neue Tour gibt. Da war ich richtig
glücklich, als dann die Anfrage kam, ob ich
als Special Guest dabei sein möchte. Also ich
freue mich auf jeden Fall total und bin Feuer
und Flamme für das Projekt.
Auf was darf sich das Publikum freuen?
Das Publikum kann sich auf jeden Fall auf
eine energiegeladene Show freuen. Ich werde
natürlich in verschiedenen Blöcken bei „This is
THE GREATEST SHOW!“ dabei sein. Einerseits
darf ich als MJ auf der Bühne stehen, aber bei
„The Choir of Man“ bin ich zum Beispiel auch
mit dabei. Es wird also laute, aber auch leise
Töne von mir geben.
Was hat sich musikalisch bei dir seit der
Teilnahme von DSDS geändert?
Musikalisch hat sich bei mir nicht so viel
verändert. Ich bin immer noch dem Pop
oder auch Popschlager treu geblieben.
Was sich aber verändert hat, ist natürlich
die Bühne. Ich bin jetzt nicht mehr nur auf
TV-Show-Bühnen zu sehen, sondern auch auf
Theaterbühnen und finde es einfach mega toll,
wie abwechslungsreich mein Alltag geworden
ist. Einerseits, dass ich bei „MJ – Das Michael
Jackson Musical“ in Hamburg spielen kann,
andererseits jetzt die „This THE GREATEST
SHOW!“-Tour und dann natürlich auch andere
FOTO: KEVIN LAUDERLEIN
kleine Projekte, wenn ich zum Beispiel mal
wieder einen Song release. Also es ist wirklich
so abwechslungsreich wie nie zuvor.
Was ist dein persönliches Highlight
bei der Inszenierung von „This is THE
GREATEST SHOW!“?
Mein persönliches Highlight ist natürlich die
MJ-Performance – aber auch der große Block
am Ende mit allen Hits aus „The Greatest
Showman“, denn der kracht noch mal so
richtig.
Wie bereitest du dich auf die Tour vor?
„Also so einen Vorbereitungsplan für die
„This is THE GREATEST SHOW!“-Tour habe
ich eigentlich nicht. Hauptsache genug
Unterhosen mitnehmen und genug
Wechselklamotten, denn schwitzen werde
ich definitiv. (lacht) Aber für mich ist es
irgendwie auch toll, jetzt mal so eine Art
Urlaub von MJ zu haben, denn so lerne ich
wieder neue Sachen kennen und kann mich
wieder ein bisschen in andere Richtungen
entwickeln und entfalten.
*Interview: Christian Fischer
Tickets gibt bei eventim.de und an allen
bekannten Vorverkaufsstellen, sowie in
Österreich unter oeticket.com und unter
semmel.de. Weitere Informationen auf
www.greatest-show.de.
FOTO: NIKOLAS HAGELE
EINE ANTHOLOGIE
DER BESTEN SONGS
VON HOT CHIP
KLASSIK
Richard Reschs
Weihnachtsalbum
„Die Nacht ist vorgedrungen“, ein Album, das in den besinnlichen Advent
passt, aber auch zur fröhlichen Weihnachtszeit. Es muss eben nicht immer „All
I Want for Christmas Is You“ sein!
DAS NEUE ALBUM
AB 14.11.2025
„Weihnachten ist voller kleiner,
wundervoller Unnötigkeiten – aber
auch voller Tiefe,“ so der Tenor dazu
schriftlich. „Ich wollte ein Album
aufnehmen, das diese Dualität
ernst nimmt.“ Mit seinem neuen
Weihnachtsalbum „Die Nacht ist vorgedrungen“
zeigt Richard Resch, dass
die Adventszeit auch anders klingen
kann. Statt der ewig gleichen Klassiker
bringt er Stücke aus Frühbarock,
Romantik und Moderne mit – Musik,
die berührt, überrascht und tiefgeht.
Im Mittelpunkt stehen Licht, Hoffnung
und Menschlichkeit – Themen, die
in einer Zeit, in der Weihnachten oft
im Konsumrausch untergeht, umso
wichtiger sind. Aufgenommen in
der besonderen Atmosphäre der
Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche
in Berlin, hat das Album einen ganz
eigenen, persönlichen Vibe. Mit einem
kleinen, eingespielten Team aus
Musiker*innen, Sänger*innen und
Tonprofis ist etwas entstanden, das
echt klingt – ehrlich, nah und mit viel
Herz für Musik. „Für mich sind spannende
Aufnahmen nicht unbedingt
makellos, aber voller Leben. Dieses
Album ist genau das – ein lebendiger,
zutiefst persönlicher Advents- und
Weihnachtszyklus.“ *rä
www.richardresch.eu
08.03.2026 HAMBURG MOJO
12.03.2026 BERLIN KESSELHAUS
17.03.2026 MÜNCHEN TECHNIKUM
18.03.2026 KÖLN CLUB BAHNHOF
BUCH
FOTOS: KILIAN SCHÖNBERGER
BILDBAND
Eine visuelle und poetische Reise:
„The Woods“
Dieses Buch will nicht nur gelesen,
sondern gespürt werden – denn es fühlt
sich an wie ein Baum. Das außergewöhnliche
Covermaterial ahmt die
Struktur von Holz nach und macht die
Natur haptisch erlebbar.
Nachhaltiges Naturpapier und eine
ausgestanzte Astloch-Optik mit
überraschendem Einblick verstärken
diesen Eindruck. „The Woods“ (ISBN 978-
3-911408-01-1) entführt seine Leser*innen
tief hinein in die geheimnisvolle Welt
des Waldes – ein sinnliches Erlebnis, das
Sehen, Fühlen und Staunen verbindet.
Die Deutschen und der Wald: eine intensive
Beziehung seit Menschengedenken.
Mal wirkt er düster und gefährlich, mal
licht und märchenhaft. Immer aber
gibt er Ruhe, Sauerstoff und kühlt die
Atmosphäre. Rund um den Globus
beschäftigen sich Menschen mit dem
Wald. Mit IHREN Wäldern. Und auch
der Fotograf Kilian Schönberger tat dies.
Er veröffentlichte im Spätsommer den
Bildband „The Woods“ – eine Einladung
zum Staunen, Entdecken und Innehalten,
ein berauschender Bildkosmos. Ganz wie
ein verzweigtes Wurzelwerk entfaltet sich
„The Woods“ entlang von vier zentralen
Themensträngen und lädt dazu ein, die
vielschichtigen Kreisläufe des Waldes
neu zu entdecken:
Mensch und Mythos Wald: In einem
kulturhistorischen Streifzug zeigt das Buch,
wie sich das Verhältnis zwischen Mensch
und Wald über Jahrhunderte gewandelt
hat – vom mystischen Ort der Verehrung
über die Ausbeutung als wirtschaftliche
Ressource bis hin zum heutigen Bewusstsein
für den Wald als schützenswerten
Lebensraum.
Das Herz des Waldes: Ein Blick unter
das grüne Dach. „The Woods“ macht
die unsichtbaren ökologischen Prozesse
sichtbar, die das Leben im Wald
zusammenhalten: Wasser, Nährstoffe,
Kohlenstoff. Alles ist miteinander verwoben
in einem fein abgestimmten Kreislauf des
Gebens und Nehmens.
Der Wald als Kraftquelle: Inmitten der
rastlosen Gegenwart wird der Wald zum
Ort der Stille und Regeneration. „The
Woods“ lädt dazu ein, die heilsame Energie
der Natur neu zu entdecken – als Quelle für
Achtsamkeit, Entschleunigung und innere
Balance. Stichwort Waldbaden, auf Japanisch
森 林 浴 – Shinrin Yoku: Das bedeutet
so viel wie „Eintauchen in die Atmosphäre
des Waldes“. Die Praxis stammt aus Japan
und wurde in den 1980er-Jahren als Antwort
auf Stress und Zivilisationskrankheiten
entwickelt. Beim Waldbaden geht es nicht
ums Wandern oder Sport, sondern darum,
achtsam und mit allen Sinnen im Wald zu
verweilen: das Rauschen der Blätter hören,
den Duft von Moos wahrnehmen, das
Lichtspiel zwischen den Ästen beobachten.
Studien belegen, dass Waldbaden Stress
reduziert, das Immunsystem stärkt und das
Wohlbefinden fördert.
Der Wald als Symbol des Lebens: Philosophisch
betrachtet wird der Wald
zum Spiegel des Daseins. Der Bildband
reflektiert über Werden, Wachsen und
Vergehen – und erinnert uns daran, dass
alles Leben Teil eines großen Ganzen ist.
„The Woods“ ist ein ganz wunderbares
und über 300 Seiten starkes Geschenk für
alle, die die Natur lieben! Ein poetisches
Kunstwerk. *rä
BUCH
BILDBAND
Vater der Moderne und letzter der alten Meister:
Francisco de Goya
Francisco de Goya (1746 – 1828) war mehr
als nur ein Künstler. Er war ein radikaler
Beobachter seiner Zeit. Mit einem Blick, der
schärfer kaum sein könnte, hielt er in 287
Radierungen und Lithografien die dunklen
Seiten der menschlichen Natur fest – und
das mit einer Tiefe, die auch heute noch
unter die Haut geht.
Zwischen bitterböser Gesellschaftskritik,
surrealen Albträumen und leiser Hoffnung
erzählt Goya von Macht und Wahnsinn,
Gewalt und Sehnsucht, von Menschlichkeit
im Chaos. Der Kölner TASCHEN Verlag veröffentlichte
unlängst „Goya. The Complete
Prints“ (ISBN 978-3-8365-8151-6).
Diese komplette Sammlung seiner
grafischen Werke ist das Ergebnis von über
200 Jahren Forschung und zeigt Goya als
einen der wichtigsten Bild-Erzähler Europas
– kompromisslos, mutig und seiner Zeit weit
voraus. Seine Werke sind nicht nur künstlerische
Meisterleistungen, sondern sprechen
Themen an, die bis heute nichts an Relevanz
verloren haben. Wer Goya anschaut, blickt
tief in die Abgründe der Geschichte. Und
vielleicht auch ein Stück in sich selbst.
Vater der Moderne und letzter der alten
Meister: Francisco de Goya – der Künstler,
der schon vor über 200 Jahren sah, was
viele bis heute nicht wahrhaben wollen. Er
lebte in einer Zeit voller Umbrüche: Spanien
im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert war
geprägt von politischer Instabilität, Krieg,
Armut und einem tiefen gesellschaftlichen
Wandel. Doch anstatt sich dem schönen
Schein der höfischen Malerei hinzugeben,
entschied sich Goya für einen anderen Weg:
Er blickte dorthin, wo andere wegsahen.
Seine Radierungen und Lithografien sind wie
ein visuelles Tagebuch der menschlichen
Abgründe – direkt, ungeschönt und oft
erschütternd aktuell. *rä
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BILDBAND
Schwule Liebe
von 1850 bis 1950
Egal, was die Hater sagen, es ist nichts Neues, sondern
einfach etwas Wunderschönes. Wenn zwei Menschen
sich lieben, dann ist das immer richtig – und da sie damit
keinem/keiner schaden, ist auch alles sehr gut. Und auch
schön anzusehen!
FOTOS: © NINI-TREADWELL INC.
Das beweisen die beiden US-Herausgeber Hugh Nini und Neal
Treadwell mit der lang erwarteten Fortsetzung ihres Bildbandes
„LOVING“ aus dem Jahr 2020. Jetzt erscheint endlich „MORE
LOVING“ im Elisabeth Sandmann Verlag und feiert die Liebe!
Erneut haben die Sammler in ihren Archiven gestöbert und
historische schwule Liebesbilder herausgesucht, die berühren.
Die beiden Queers haben über viele Jahre hinweg eine
beeindruckende Sammlung seltener Vintage-Fotografien aufgebaut
und präsentieren nun erneut eine Auswahl besonders
sinnlicher Zeitzeugnisse.
Das am 13. Oktober erschienene Buch „MORE LOVING“ (ISBN
978-3-949582-43-1) präsentiert daraus über 300 bisher
unveröffentlichte Bilder von romantischen Männerpaaren aus
der Zeit zwischen 1850 und 1950.
Liebe, die Zeit und Grenzen überwindet: Wie bereits im
ersten Band erzählen auch diese Aufnahmen stille, intime
Geschichten – oft berührend und dokumentarisch – und
stammen aus einer Epoche, in der queere Liebe noch gänzlich
im Verborgenen stattfand. Von frühen Daguerreotypien über
Silbergelatineabzüge bis hin zu privaten Schnappschüssen
zeigt das wunderbare Buch eine große Bandbreite menschlicher
Zuneigung, unabhängig von Herkunft oder sozialem
Status. Die ehemals verborgenen Fotografien sind heute ein
kraftvolles Zeugnis der Liebe zwischen Männern – und zugleich
ein bedeutender Beitrag zur queeren Erinnerungskultur. *rä
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KUNST
AUSSTELLUNG
„I’ve never been afraid of beauty!“ –
Die Sammlung Dirk Lehr
Ende November eröffnet die Ausstellung. Und wir bekommen die Gelegenheit, uns an Werken von
Künstlern wie Max Diel, Andy Warhol und Christopher Winter zu erfreuen.
Max Diel – „o.T. (Umbrella)“, 2018, Mischtechnik/Papier, 40,3 x 26 cm
Alles begann vor über 35 Jahren, als Dirk Lehr – damals noch
Schüler in Heidelberg – sein erstes Kunstwerk kaufte. Was als
jugendlicher Impuls begann, wurde zur Leidenschaft, die ihn bis
heute begleitet. Für Lehr war schnell klar: Ein starrer Plan oder
der nächste Hype interessieren ihn nicht. Vielmehr folgt er seiner
Neugier und lässt sich überraschen, welche Menschen, Werke
oder Geschichten ihm begegnen. Genau diese Offenheit prägt
seine Sammlung bis heute.
Ob weltbekannte Namen wie Warhol, Robert Rauschenberg oder
junge, noch unbekannte Talente – für Lehr zählt, was ihn berührt.
Seine Sammlung schlägt einen weiten Bogen von den 1960ern
bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen immer die Geschichten
hinter der Kunst und die Haltung der Künstlerinnen und Künstler.
Der Titel der Ausstellung – und auch der begleitenden Publikation
– bringt seine Sichtweise klar auf den Punkt: Für ihn muss Kunst
nicht kompliziert, sperrig oder radikal sein, um ernst genommen
zu werden. Schönheit hat in der Kunst ebenso ihren Platz. Dass
gerade diese oft abgewertet wird, hält er für einen fragwürdigen
Trend. Dekoration interessiert ihn dabei nicht, aber warum sollte
Kunst nicht auch einfach schön sein dürfen? Lehr ist aber nicht
nur Sammler. Als Rechtsanwalt für Urheberrecht ist er tief in die
Kunstwelt eingebunden und kennt ihre Mechanismen. Er hat über
viele Jahre für die Financial Times Deutschland geschrieben,
Podcasts produziert und Bücher veröffentlicht, etwa zu Themen
wie Urheberrecht, Kunstmarkt oder Cancel-Culture. Darin gibt
er auch praktische Tipps: für Sammler, Kunstschaffende oder
alle, die sich im komplexen Kunstbetrieb zurechtfinden wollen.
Nach Stationen in Düsseldorf, Mailand und Köln lebt er heute in
Berlin. Dass gerade der Mannheimer Kunstverein ihm nun eine
Ausstellung widmet, ist für Lehr etwas Besonderes, denn hier, in
der Rhein-Neckar-Region, nahm 1988 alles seinen Anfang.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Außerdem
begleitet Dirk Lehr das Programm mit Vorträgen und
Veranstaltungen rund um die Themen Kunst sammeln und
verkaufen, Einstieg in den Kunstmarkt, Selbstvermarktung für
Kunstschaffende sowie die aktuellen Herausforderungen durch
Cancel-Culture. *rä
23.11.2025 – 22.2.2026, „I’ve never been afraid of beauty!
Die Sammlung Dirk Lehr“, Mannheimer Kunstverein,
mannheimer-kunstverein.de
Christopher Winter – „Against Nature“ 2005, Acryl/Leinwand, 190 x 190 cm
Andy Warhol – „Electric Chair“, 1971, Siebdruck, 90,2 x 121,9 cm
KUNST
FOTO: INTERCITY_ART_
NACHGEFRAGT
intercity_art_ – Zucker fürs Auge
Seine Fotos sind provokant, erotisch
und einfach gut. Was dieser Content
Creator aus Wien allein oder gemeinsam
mit anderen Künstler*innen
erschafft, begeistert. Wir haben einmal
nachgefragt.
Wann hat deine künstlerische Reise
begonnen?
Als Model stand ich vor drei Jahren zum
ersten Mal vor der Kamera. Künstlerisch
tätig bin ich allerdings schon, seit ich
neun Jahre alt bin. Damals habe ich
meinen ersten Zeichentrickfilm gemacht.
Mit 22 kam ich zum Spielfilm, weil ich sehr
gerne mit Menschen arbeite. Vor allem
habe ich Regie geführt und Filme mit
queeren Themen realisiert. 2023 habe
ich dann meine erste queere Webserie
veröffentlicht. Erst danach stand ich
häufiger selbst vor der Kamera.
Vor eineinhalb Jahren habe ich meine
Leidenschaft für Live Posing entdeckt –
seitdem liebe ich es, mit verschiedenen
Künstler*innen an neuen Bildern zu
arbeiten. Damit kehre ich auch ein Stück
weit zu meinen Wurzeln zurück, denn ich
zeichne selbst sehr gerne.
Deine Bilder sind ziemlich erotisch
– gab es da nie Probleme mit den
Social-Media-Plattformen?
Ja, natürlich gab es da manchmal
Schwierigkeiten. Erst gestern wurde ein
Bild von mir auf Instagram gelöscht. Das
FOTO: @SUPERCHARGEDGUYS
ist bei mir leider nicht anders als bei
vielen anderen. Ich versuche aber, mich
darüber nicht aufzuregen.
Was ist dir bei einem Bild wichtig?
Wenn ich mit einem Fotografen
zusammenarbeite, schaue ich mir zuerst
sein Portfolio an, um zu sehen, ob mir
sein Stil gefällt. Vertrauen ist mir dabei
besonders wichtig – ohne Vertrauen
können keine guten Bilder entstehen.
Mir ist es wichtig, dass ein Bild eine
besondere, einzigartige Ästhetik hat. Am
liebsten mag ich es, wenn es auch etwas
Magisches ausstrahlt. Außerdem bringe
ich gerne meine Emotionen mit ein,
damit das fertige Bild eine Geschichte
erzählt.
Und was vermeidest du? Wie bereits
erwähnt: Ich arbeite nur mit Menschen,
denen ich vertraue. Vertrauen hat für
mich oberste Priorität.
*Interview: Michael Rädel
www.instagram.com/intercity_art_/,
linktr.ee/intercityart,
www.youtube.com/@intercity_art2
FILM
INTERVIEW
NACHGEFRAGT BEI
JOY GHARORO-AKPOJOTOR
Schon seit einigen Jahren gilt Joy Gharoro-Akpojotor,
geboren in Nigeria und seit
Jahren in Großbritannien lebend, zu den
vielversprechendsten und umtriebigsten
jungen Produzentinnen in der britischen
Filmbranche. Nun legt die queere Filmemacherin
ihren ersten langen Spielfilm
als Regisseurin vor. „Dreamers“ (Kinostart:
8. Dezember 2025) erzählt die Geschichte
von Isio (Ronkę Adékoluęjoe), die
nach zwei Jahren illegalen Aufenthalts
in England auf eine Bewilligung ihres
Asylantrags hofft, um nicht in ihre Heimat
zurückkehren zu müssen, und sich im Abschiebezentrum
in ihre Zimmergenossin
Farah (Ann Akinjirin) verliebt. Wir trafen
Gharoro-Akpojotor auf der Berlinale zum
Interview.
Joy, Sie haben sich vor Jahren selbst
um Asyl in Großbritannien bemüht
und mussten dafür beweisen, dass Sie
lesbisch sind. Wann kam Ihnen erstmals
die Idee, diese Erfahrungen in einem Film
zu verarbeiten?
Darüber dachte ich schon ein paar
Monate, nachdem ich es erlebt hatte,
nach. Bereits in dem Moment, in dem
ich damals zu meinem entscheidenden
Gespräch antrat, nahm ich all die anderen
Asylsuchenden wahr, die vor irgendwelchen
Sachbearbeiter*innen in diesen
Großraum-Bürozellen Platz nahmen. Hier
und da konnte ich die Gespräche mithören,
und mir wurde überdeutlich, wie viele
unterschiedliche, individuelle Schicksale
und Geschichten in diesem trostlosen
Raum versammelt waren. Mir kam schnell
der Gedanke, dass ich einen Weg finden
musste, um nicht nur über meine, sondern
auch diese anderen Geschichten zu
sprechen. Denn auch wenn ich all diese
Menschen gar nicht kannte, wusste ich,
dass sie sehr gute Gründe hatten, warum
sie nun dort an diesen Tischen saßen.
Denn der Weg dorthin und auch die
Situationen rund um den Asylantrag sind
so hart und bergen so viele Risiken, dass
niemand das leichtfertig auf sich nimmt.
Über diese Thematik könnte man
problemlos einen tragischen, bitteren
Film drehen. Warum haben Sie sich dazu
entschlossen, stattdessen in „Dreamers“
nicht zuletzt auch auf Hoffnung und
Humor zu setzen?
Das hatte letztlich zweierlei Gründe.
Zum einen ist meine Produzentin Emily
Morgan dafür verantwortlich, denn als
sie meine erste Drehbuchfassung las, in
der humorvolle Momente noch eher rar
waren, meinte sie zu mir: „Joy, du bist ein so
positiver Mensch mit so viel Lebensfreude.
Davon muss mehr in deine Geschichte!“
Das leuchtete mir ein, denn tatsächlich
bin ich jemand, der auch in schwierigen
Zeiten wie eben meinem Asylverfahren
immer Wege findet, auch glücklich zu sein.
Und die Hoffnung ist es ja, die einen solche
Krisensituationen überstehen lässt. Also
erschien es mir nur stimmig, dass ich in
meinem Film nicht nur die Verzweiflung
dieser Frauen zeige, sondern eben auch,
wie sie tanzen, lachen und lieben.
Sie selbst saßen damals nicht in einem
solchen Auffang- oder Abschiebelager,
richtig?
Das stimmt. Deswegen habe ich für „Dreamers“
viel recherchiert, was den Alltag an
diesen Orten angeht. Auch da erstaunte
mich, dass ich nicht nur mit Leuten sprach,
die diese Zeit als die schlimmste ihres
Lebens in Erinnerung hatten. Sondern eben
auch welche, die mir berichteten, was sie
aus diesen Erfahrungen Gutes mitgenommen
haben. Eine Frau erzählte mir sogar,
dass sie in diesem Lager ihre Partnerin
kennengelernt hat, die im gleichen Zimmer
untergebracht war wie sie. Die beiden
verliebten sich, erhielten gleichzeitig ihre
Aufenthaltsgenehmigungen und leben bis
heute zusammen. Solche Geschichten sind
natürlich nicht die Regel, aber es gibt sie.
Und deswegen sollte man sie auch mal
erzählen.
Wie genau sah Ihre Recherche denn aus?
Ich wandte mich an ein paar wohltätige
Hilfsorganisationen, die sich um Asylbewerbende
kümmern, darunter auch eine
mit Fokus auf die LGBTIQ*-Community.
Die vermittelten mich an queere Frauen
und Männer aus den unterschiedlichsten
Ländern, die bereit waren, mit mir ihre
Erfahrungen zu teilen. Wir sprachen
über die unterschiedlichsten Aspekte,
den Umgang der Insass*innen solcher
Lager untereinander, die Wächter*innen,
die Räumlichkeiten, die Angst und die
Einsamkeit, die Hoffnung und kleinen
Gesten der Menschlichkeit. Außerdem
FILM
habe ich alle gefragt, ob sie mal versucht
haben auszubrechen, denn auch das ist ja
Teil meiner Geschichte. Ein Mann erzählte,
dass in seinem Abschiebelager einige
Männer tatsächlich nur mit Löffeln einen
Tunnel gruben und zumindest kurzzeitig
fliehen konnten, bevor sie gefasst wurden!
Bei all dem war mir allerdings immer klar,
dass der Asyl- und Einwanderungsaspekt
bei „Dreamers“ nur den Kontext und die
Umgebung liefern würde. Denn mir ging es
nicht um ein Geflüchtetendrama, sondern
um einen Liebesfilm.
Ein Asylbewerbungsverfahren zu durchlaufen,
ist sicherlich immer eine enorm
schwierige, kräftezehrende Erfahrung.
Aber als queerer Mensch wird es einem
vermutlich oft doppelt schwer gemacht,
oder?
In vieler Hinsicht sicherlich. „Wie kann ich
denn sichergehen, dass Sie homosexuell
sind?“ Diese Frage, die auch im Film fällt,
wurde mir damals wortwörtlich gestellt. Ich
musste plötzlich beweisen, dass ich lesbisch
bin, dabei bin ich mir ziemlich sicher,
dass heterosexuelle Asylsuchende selten
beweisen müssen, dass sie hetero sind.
Das war eine ziemlich irre Situation. Denn
wie beweise ich meine sexuelle Identität,
zumal in einer solchen Befragung, in der
FOTOS: ROB BAKER ASHTON / DREAMERS PRODUCTION
das Gegenüber einem auch noch ständig
unterstellt, man würde lügen?
Wie laufen solche Befragungen ab?
Ich wurde damals nach den Gay Bars in
Nigeria gefragt und sollte Auskunft geben
über die LGBTIQ*-Community. Worauf ich
immer nur antworten konnte: Die gibt es
nicht wirklich, denn Homosexualität ist bei
uns verboten. Deswegen sitze ich doch
hier! Außerdem versuchen die Beamten
oft, einen aus der Reserve zu locken, indem
sie sehr offenherzige Fragen zum Thema
Sex und Sexualität stellen. Der Gedanke
ist wohl, dass darüber nur tatsächlich
queere Menschen offen und schamlos
sprechen können. Dabei fällt ja gerade das
vielen schwer, wenn sie aus konservativen
Ländern kommen, wo sie ihre Identität
nie frei ausleben konnten und sich immer
verstecken mussten. Umso mehr, wenn
man – wie in meinem Fall damals – als
Frau von einem Mann befragt wird. Das
ganze System macht also eigentlich
keinen Sinn. Wer aufgrund seiner sexuellen
Identität Asyl sucht, muss letztlich idealerweise
von Gewalterfahrungen berichten
können, damit ihm oder ihr geglaubt wird.
Und schon darin steckt ja letztlich massive
Homophobie.
*Interview: Patrick Heidmann
ich weiß, wo
ich mich über
hiv-therapien
informiere.
NX-DE-HVU-ADVT-230001 – April 2024
wissen fürs leben
findest du hier!
Mach dich schlau - mit
der digitalen HIV-Broschüre
FILM
NACHGEFRAGT
ZANDER WOODZ –
Der neue Star bei CARNAL+
Das erfolgreiche US-Studio CARNAL+ hat einen neuen Kerl am Start. Und wir
durften dem Hingucker ein paar Fragen stellen.
Du bist bekannt als Pup Zander. Was
gefällt dir an Masken?
Ich habe Masken schon immer optisch
sehr gemocht. Sie können geheimnisvoll,
verspielt oder geradezu heiß sein. Was
ich an Masken liebe, ist, dass sie ein
hilfreiches Mittel sein können, um uns
selbst zu erkunden. In vielerlei Hinsicht
hat mir das Tragen von Masken insbesondere
dabei geholfen, extrovertierter
zu werden.
In Berlin hast du bereits im Berghain
aufgelegt, ein Traum für viele. Welche
Art von Musik hörst du privat?
Eine breite Palette von Ambient bis
House. Lustige Tatsache: Bevor ich mit
dem DJing angefangen habe, habe ich
in einigen Rockbands als Schlagzeuger
gespielt. Es war ein natürlicher Übergang.
Und beim Sex?
Melodischer Techno, etwas, in dem man
sich verlieren kann, während man sich
mit seinen Spielgefährten beschäftigt.
Wie oft trainierst du pro Woche?
Ziemlich regelmäßig, durchschnittlich
vier bis fünf Mal pro Woche. Ich mache
eher Krafttraining und überlasse das
Kardiotraining meist der Tanzfläche oder
dem Darkroom.
Wie bist du zur Pornoindustrie
gekommen?
Das war ein schrittweiser Prozess. Ich
wollte mehr Inhalte zum Thema „Pup“
erstellen, weil ich mir damals so viel
davon angesehen hatte, dass es für
mich nichts wirklich Neues mehr gab.
Das war zu der Zeit, als ich regelmäßig
im Fitnessstudio trainierte. Also habe
ich mir eine Pup-Kapuze zugelegt und
angefangen, meine eigenen Inhalte zu
erstellen, um sie in den sozialen Medien
zu teilen. Dann habe ich mir OnlyFans
zugelegt und später, nach einigen
Anfragen, Just for Fans. Durch meine
Zusammenarbeit mit anderen Creators
bin ich zu Veranstaltungen gekommen,
bei denen auch Studios vertreten waren.
Eins führte zum anderen, und jetzt bin ich
stolz darauf, ein Carnal Exclusive zu sein!
Stichwort Ernährung.
Ich versuche, mich auf Lebensmittel zu
konzentrieren, die mir Nährstoffe und
Energie liefern, anstatt nur den Heißhunger
zu stillen, der manchmal vielleicht
etwas zu groß ist. Iss leichte Sachen
wie Gemüse, ballaststoffreiche Kost
und vergiss nicht: immer ausreichend
trinken!
Mit wem würdest du gerne noch
drehen?
Bastian Gate.
Und mit wem hat die Zusammenarbeit
bisher besonders gut geklappt?
Ehrlich gesagt war die Zusammenarbeit
mit Adam Snow großartig. Seine
entspannte Art und seine Bereitschaft,
neue Dinge auszuprobieren, haben
die Dreharbeiten sehr einfach
gemacht. Ich würde ihn auf jeden Fall
weiterempfehlen.
*Interview: Michael Rädel
Genießen | Feiern | Schenken
So schmeckt Die schönste Zeit des Jahres im Frischeparadies!
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Mit 100.000 Mitgliedern hat das Travel-Proud-
Programm von Booking.com einen Meilenstein
erreicht. Ab sofort können die LGBTIQ*-freundlichen
Hotels in der Suchfunktion auch gefiltert
werden.
Das Herzstück der Travel-Proud-Initiative und der
erste Schritt, um eine Proud-Certified-Unterkunft
auf der Booking.com-Plattform zu werden, ist
ein Online-Training für Beschäftigte der Hotels.
Das Training befasst sich mit den besonderen
Herausforderungen und Hindernissen, mit denen
die LGBTIQ*-Community auf Reisen konfrontiert
ist. Ziel ist es, den Fachleuten des Gastgewerbes zu
helfen, die Dinge aus einer möglicherweise anderen
Perspektive zu sehen und einige praktische Fähigkeiten
und Techniken zu vermitteln, die sie sofort in
die Praxis umsetzen können. Nachdem das Training
absolviert wurde und die Partnerunterkünfte
sich verpflichten, ihren Gästen einen inklusiveren
Aufenthalt zu bieten, erhalten sie eine „Travel
Proud“-Kennzeichnung auf ihrer Unterkunftsseite,
um so potenziellen Gästen zu zeigen, dass sie sich
auf ein gastfreundliches Erlebnis freuen können.
Auf der deutschen Booking.com-Website findet
sich der „Travel Proud“-Filter unter der Kategorie
„Reisegruppe“. *dax
www.booking.com
TUI
Queeres Travel-Ranking
Im TUI LGBTQIA+ Travel-Ranking – sowie Anti-Hassrede-Gesetze eine
2025 listet der Reiseveranstalter
fünfzig europäische Städte, ebenso die Anerkennung non-binärer
zentrale Rolle. Zur Bewertung zählen
die sowohl für Spaß als auch für Geschlechtsidentitäten sowie der
Sicherheit und Akzeptanz der globale und lokale Sicherheitsindex.
queeren Community stehen. Besonderes Augenmerk liegt auf
Anpassungsfähigkeit: Für jede Stadt
Bewertet wurden Merkmale wie können Kategorien wie Bar-Dichte,
gesetzliche Rahmenbedingungen, Pride-Besucherzahlen oder Prosecco-
Sicherheit, gesellschaftliche Offenheit, Preise individuell kombiniert werden,
Pride-Veranstaltungen, Dichte von um auf persönliche Bedürfnisse
LGBTIQ*-freundlichen Lokalen und einzugehen. Damit wird das Ranking
sogar der Durchschnittspreis für ein nicht nur zur Orientierung, sondern
Glas Prosecco. Angeführt wird das zum maßgeschneiderten Reiseführer
Ranking von Barcelona, dicht gefolgt für queere Urlauber*innen. TUI
von Berlin und Ibiza. Auch Porto, Madrid,
Köln, Amsterdam, Lissabon, Wien subjektiven Aspekten – ein Mix, der
kombiniert konkrete Kennzahlen mit
und Hamburg gehören zu den Top 10. hilft, die ideale Balance aus Offenheit,
Neben Event-Standorten und Pride- Erlebnis und Sicherheit zu finden. *dax
Größe spielen auch rechtlicher Schutz
– beispielsweise für Transpersonen www.tui.com
FOTO: DORIAN D1/ UNSPLASH.COM
KLM
Offizielle Airline zum
WorldPride 2026
KLM wird offizieller Airline-Partner des
WorldPride 2026 – des bislang größten
Pride-Events in Amsterdam. Das machte
die Airline in der August-Ausgabe
ihres Bordmagazins „Holland Herald“
bekannt.
Das Motto des WorldPride, „Unity“ (Einheit),
passt perfekt zu KLMs Vision. Bereits vor
über 100 Jahren sagte KLM-Gründer Albert
Plesman: „Der Ozean der Luft verbindet alle
Menschen.“ KLM glaubt an die Kraft von
Vielfalt und Inklusion und verbindet seit über
einem Jahrhundert Menschen auf der ganzen
Welt. Die Passagiere und Mitarbeitenden
von KLM stammen aus unterschiedlichen
Kulturen und Hintergründen. KLMs Ziel ist
es, dass sich alle akzeptiert, wertgeschätzt
und respektiert fühlen. Diese Partnerschaft
ist eine logische Fortsetzung dieses
Engagements und eine Gelegenheit, die
Unterstützung der LGBTIQ*-Community
weiter zu stärken. Bei der diesjährigen
Canal-Parade in Amsterdam war KLM
gemeinsam mit dem SkyTeam-Partner Delta
mit einem Boot vertreten. *dax
www.klm.de
FOTO: KLM / MARK WAGTENDONK
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FOTO: FREEPIK
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REISE
FOTOS: AVANI HOTELS AND RESORTS
FRANKFURT
Das Avani rockt
die Main-Metropole
Frankfurt, du graue Maus? Von wegen! Wer die pulsierende
Bankenstadt von ihrer stylischsten Seite erleben will, checkt am
besten im Avani Frankfurt City Hotel ein. Mitten im Herzen der
Stadt gelegen, ist das Hotel der perfekte Hub, um Mainhattan
zu erobern – die nächste U-Bahn-Station ist nur einen Katzensprung
entfernt.
Die Zimmer? Angenehm geräumig und modern designt,
perfekt zum Chillen nach einem langen Tag. Und das Frühstück
erst! Neben allen Klassikern, die das Herz begehrt, wartet hier
eine süße Sünde: Original Frankfurter Kranz. Wer braucht da
noch ein Katerfrühstück? Die Minibar ist prall gefüllt und für
die sportliche Routine steht ein Gym bereit. Ein rundum gelungener
Aufenthalt – hier kommen wir gerne wieder her! *cf
www.avanihotels.com
FOTOS: STEPHAN LEMKE
DÄNEMARK
25hours Hotel Indre By: Hier trifft
dänischer Chic auf queeres Glück!
Kopenhagen kann sich auf etwas gefasst
machen, denn das 25hours Hotel Indre
By in der dänischen Hauptstadt mischt
die Hotel-Szene ordentlich auf! Das
Haus, zentral in der Innenstadt gelegen,
ist mehr als nur eine Übernachtungsmöglichkeit
– es ist ein Erlebnis für
sich und ein perfekter Anlaufpunkt für
Reisende, die das Besondere suchen.
Die Lage in Kopenhagens Zentrum
ist ideal, um die Stadt zu erkunden.
Ob Sightseeing, Shopping oder das
Eintauchen ins quirlige Stadtleben – alles
ist fußläufig oder mit dem Rad schnell
erreichbar. Apropos Rad: Das 25hours
Hotel Indre By bietet selbstverständlich
einen Fahrradverleih an. Schließlich
ist Kopenhagen die Fahrradstadt
schlechthin!
Das Hotel selbst ist in einem
ehemaligen Universitätsgebäude
untergebracht, was ihm einen ganz
besonderen Charme verleiht. Hier trifft
historische Substanz auf modernen,
skandinavischen Chic. Die Zimmer sind
dementsprechend stylish eingerichtet
und bieten allen Komfort, den man sich
wünschen kann. Und für alle Musikliebhaber
gibt es einen Plattenraum
– perfekt zum Chillen mit Freunden und
um neue Sounds zu entdecken.
Kulinarisch verwöhnt das Hotel seine
Gäste im NENI Restaurant. Wer die
NENIs kennt, weiß, dass hier levantinische
Küche auf höchstem Niveau
geboten wird. Ein Fest für die Sinne und
ein Garant für unvergessliche Abende.
Für den Durst danach oder einfach nur,
um den Tag entspannt ausklingen zu
lassen, stehen eine schicke Cocktailbar
„rendezvous“ und die gemütliche
„Assembly Bar“ bereit.
Zwei echte Highlights sind der „Secret
Garden“ und die Sauna. Nach einem
langen Tag in der Stadt kann man hier
wunderbar entspannen und neue Energie
tanken. Das 25hours Hotel Indre
By schafft es, eine Balance zwischen
urbanem Hotspot und Rückzugsort zu
finden.
Ob Business-Trip oder Städtetrip, das
25hours Hotel Indre By ist die perfekte
Wahl für alle, die Design, Genuss und
ein bisschen "Sexiness" auch auf Reisen
nicht missen wollen. Ein Hotel, das man
definitiv auf dem Radar haben sollte! *cf
www.25hours-hotels.com
REISE
HAMBURG
Ankern mit Aussicht
Wenn du überlegst, wo du bei einer Entdeckungsreise
durch die selbsternannte schönste Stadt
der Welt am besten dein Lager aufschlägst, der
besondere Tipp für dich: das 25hours Hotel in der
HafenCity.
FOTOS: STEPHAN LEMKE
Das Hotel selbst ist eine kleine Erlebniswelt, in der
Seemannsgarn auf Popkultur trifft – schwere Teppiche,
entspannte Lounges, ganz viele Hafen-Anleihen,
wie Container und Strickleiter, bester individueller
Service und ein Motto, das Queers lieben: Come as
you ar! Ein Hotel, immer haarscharf auf der Grenze
von super wohlig zu mega chic. Der Höhepunkt
im wahrsten Sinne: die Hafensauna. Der Blick von
hier oben über die Lichter der Stadt ist, besonders
bei Sonnenuntergang, einfach unvergesslich. Und
das Beste: Die Sauna ist bis Mitternacht geöffnet
und mehr als nur ein Ort zum Entspannen. Sie ist
ein kleiner, ungezwungener Treffpunkt. Es ist genau
die Art von Ort, an dem du zufällig mit anderen
(queeren) Menschen ins Gespräch kommst und der
Sauna-Besuch vielleicht der Anfang eines neuen
Abenteuers wird. Auch Kulinarisch der perfekte Heimathafen:
Die Restaurants heimat und NENI sowie
die Boilerman Bar im noch ganz neuen und sehr
exklusiven 25hours Hafenamt sind Hotspots für sich
und stehen auch Nicht-Hotelgästen offen. *ck
www.25hours-hotels.com
FRISCHEPARADIES
Proud to enjoy – stressfrei durch die Feiertage
Weihnachten ohne Einkaufschaos?
Geht – im Frischeparadies. Hier triffst
du auf feinste Delikatessen, entspannten
Service und ein Bistro, das dich
mit einem Glas Champagner für den
Geschenkestress draußen entschädigt.
Statt Hektik und Menschenmassen:
Atmosphäre, Auswahl und Qualität, die
einfach Spaß machen.
Ob edles Rinderfilet, fangfrischer
Fisch, Austern oder feine Weine – im
Frischeparadies findest du alles für
dein festliches Dinner oder das perfekte
Geschenk für Genießer:innen. Und wer
sich selbst etwas Gutes tun will, gönnt
sich einfach eine kleine Auszeit im
Bistro – zwischen Austern, Lächeln und
Lichterglanz.
Mit acht Standorten in Deutschland –
zweimal in Berlin, dazu München, Leipzig,
Stuttgart, Frankfurt, Hürth, Essen und
Hamburg – bist du nie weit entfernt vom
guten Geschmack.
Frische. Vielfalt. Feiertagsfeeling.
Geht auch von der Couch aus:
www.frischeparadies-shop.de
REISE
FOTOS: CONSTANCE HOTELS / MOOFUSHI
MALEDIVEN
Malediven-Traum auf Moofushi:
Wo Luxus auf Lagune trifft
Gerade noch im grauen Alltag, landet
man nur wenige Stunden später mit
dem Wasserflugzeug im türkisen Nirgendwo
des Ari-Atolls. Genauer gesagt:
auf Moofushi Island, dem jüngsten
Luxus-Juwel der Malediven. Und was
soll man sagen? Es ist einfach paradiesisch!
Schon bei der Ankunft wird klar, hier wird
All-Inclusive großgeschrieben – aber nicht
irgendein All-Inclusive, sondern eines, das
keine Wünsche offenlässt. Ob entspannt in
der Beachvilla mit direktem Zugang zum
feinen Sand oder schwebend über dem
Wasser in einer der Over-Water-Villen –
Privatsphäre und Luxus sind garantiert.
Die Tage auf Moofushi sind gefüllt mit
dem, wofür die Malediven bekannt sind:
Schnorcheln in einer Unterwasserwelt, die
bunter nicht sein könnte. Zwischen farbenprächtigen
Korallen und schillernden Fischschwärmen
vergisst man schnell die Zeit.
Und wer danach Abkühlung sucht, taucht
einfach in den glitzernden Infinitypool.
Auch kulinarisch wird man auf Moofushi
verwöhnt. Im Manta Restaurant locken
wechselnde Themen-Buffets und
fangfrisches Seafood, während das Alizee
Restaurant mit Fine Dining unter Sternen
glänzt. Für den perfekten Ausklang des
Tages sorgt die Totem Bar, wo man bei Sunset
& Cocktails den Blick über den Indischen
Ozean schweifen lassen kann – natürlich
immer mit einer frischen Kokosnuss zur
Erfrischung in Reichweite.
A propos Erfrischung: Die Crew vor Ort
ist einfach fantastisch. Immer ein Lächeln
auf den Lippen, immer hilfsbereit und
aufmerksam – sie machen den Aufenthalt
zu einem rundum unvergesslichen Erlebnis.
Und für die ultimative Entspannung bietet
das Spa wohltuende Treatments, die Körper
und Seele in Einklang bringen.
Moofushi Island ist mehr als nur ein
Urlaubsziel; es ist eine Lebenseinstellung.
Ein Ort, an dem man den Alltag hinter sich
lässt und in eine Welt aus Luxus, Natur
und purem Genuss eintaucht. Absolut
empfehlenswert! *cf
www.constancehotels.com
Männer
und Meer.
mit der VASCO DA GAMA
Shows
Games
Weiße Nächte auf der Ostsee
vom 09. bis 14. Juni 2026.
Spezielles Bordprogramm mit
Community Künstlern und queeren
Gästen aus der ganzen Welt.
Buchungen nur über
spartacus.cruises
REISE
MIAMI
ALLES QUEER!
Hôtel Gaythering
Miami Beach Pride
R House
Miami Beach Pride
Palace
FOTOS: DAX
Seit Jahrzehnten gelten Miami und Miami
Beach als beliebte LGBTIQ*-Reiseziele
innerhalb der USA. Gerade weil Floridas
Gouverneur Ron DeSantis und
Ex-Präsident Donald Trump der queeren
Community vor Ort das Leben schwer
machen, ist es gut zu wissen, wo man als
Tourist sein Geld bedenkenlos ausgeben
kann. Hier unsere Tipps:
ESSEN
Nach dem Verkauf ihres Restaurants
auf Mykonos brachten Nikos Nanou und
Egidio Guerreri – Partner im Leben und
im Beruf – ihr ägäisches Bistro Bakalò
Mykonos nach South Beach. Als Hommage
an sonnenverwöhnte Küstenorte serviert
Bakalò Mykonos mediterrane Küche. Zu
den Spezialitäten gehören Wolfsbarsch,
gegrillter Oktopus, klassische Moussaka
und andere authentische Gerichte, begleitet
von einer großen Auswahl an warmen
und kalten Mezze.
Jaffa, das Restaurant des israelischnordafrikanischen
Kochs Yaniv Cohen alias
„The Spice Detective“, bringt die Aromen
Israels nach Miami. Als Teil der LGBTIQ*-
Community kombiniert Cohen seine
Wurzeln mit Gewürzexpertise zu modernen
Wohlfühlgerichten. Auf der Karte stehen
Hummus, israelischer Salat mit Sumach-
Dressing, Kurkuma-Blumenkohl mit Zaatar
und Tahini sowie zahlreiche vegane, vegetarische
und Fleischoptionen – serviert in
entspanntem, einladendem Ambiente.
Das in Downtown Miami gelegene Tâm
Tâm, geführt vom Koch Tam Pham und
seinem Ehemann, Sommelier Harrison
Ramhofer, ist ein lebendiges vietnamesisches
Restaurant mit funky Atmosphäre
und kreativer Küche. Serviert werden zum
Beispiel karamellisierte Tâm Tâm Wings
mit Fischsauce, Tamarindenrippchen mit
Erdnüssen und Frühlingszwiebeln, würziges
Ziegencurry mit Kokos und Zitronengras
sowie brutzelnder Schweinebauch mit
Banh-Hoi-Nudeln und Spargel – ein
kulinarischer Mix aus Tradition und
Überraschung.
SCHLAFEN
Seit mehr als zehn Jahren ist das Hôtel
Gaythering fester Bestandteil von Miamis
schwuler Szene. Mit viel Kunst, Humor und
einer offenen Atmosphäre gibt es hier keinen
Grund, sich nicht wohlzufühlen. Neben
großen Zimmern mit Kühlschrank und teils
kleiner Kochzeile bietet das Hotel kostenloses
Frühstück, günstige Parkmöglichkeiten
sowie kostenfrei Fahrräder, Liegestühle und
Sonnenschirme. Gäste erhalten zudem
freien Eintritt in die zum Hotel gehörende,
gut frequentierte Sauna. Die Bar des Hotels
ist ein beliebter Treffpunkt der queeren
Community und bietet je nach Wochentag
Bingo, Karaoke oder Dragshows.
FEIERN
Zu den Klassikern gehören der an der
Washington Avenue gelegene Club Twist
mit mehreren Tanzflächen, Stripper-Bar
und starken Drinks. Ebenfalls beliebt ist
das Palace South Beach mit seinen fulminanten
Dragshows und dem fast immer
ausverkauften Dragbrunch am Sonntag.
Eine Alternative dazu ist das im Wynwood
Art District gelegene R House, das auch
für sein leckeres Essen bekannt ist. Zu den
weiteren aktuellen Hotspots gehören die
Bar Kill Your Idol, Dienstagabende im Blackbird
Ordinary, die Party Double Stubble
im Gramps am Donnerstag sowie der
Latino-Klub Azucar. Zu den Highlights des
Jahres zählen das Winter Party Festival im
März und der Miami Beach Pride im April.
ERLEBEN
Wer mehr über die queere Geschichte
von Miami Beach erfahren will, bucht am
besten eine Tour mit George Neary und
seiner Firma Tours “R” Us. Seit Jahrzehnten
ist der – vor seiner Verrentung für das Tourismusbüro
arbeitende – Neary ein Kenner
der Szene sowie Experte für die Architektur
des Art déco. Naturliebhaber*innen
können im nahen Key Biscayne während
einer Kajaktour mit Miami EcoAdventure
die Mangroven oder Korallenbänke
erkunden. Für Nervenkitzel sorgt ein Besuch
des Hochseilgartens auf Jungle Island.
Kunstliebhaber*innen können dagegen
eine Pride-Tour im Pérez Art Museum Miami
buchen, und für viele lustige Instagram-
Fotos sorgt ein Besuch im neuen Museum
of Ice Cream – ein bunter Spaß mit
garantiertem Zuckerschock. *dax
www.visitmiamilgbtq.com
REISE
WYNDHAM HOTELS & RESORTS
GASTFREUNDSCHAFT FÜR ALLE
Mit rund 8.300 Hotels in fast 100 Ländern gilt Wyndham als einer der Vorreiter für inklusive Gastfreundschaft und
heißt Gäste wie Mitarbeitende aus allen Lebensbereichen herzlich willkommen. Bei Wyndham Hotels & Resorts
sind Inklusion und Freude wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur. Mitarbeitenden werden ermutigt, sich
in ihrer Persönlichkeit frei zu entfalten und mit Engagement und Stolz ihrer Arbeit nachzugehen.
Dieses Engagement zeigte
sich auch beim diesjährigen
CSD in München, der
über 200.000 Menschen
zusammenbrachte: Mit einem
bunten Truck, energiegeladenen
Drag-Performances
und zahlreichen Influencern
war Wyndham prominent
vertreten und setzte ein
starkes Zeichen für Vielfalt,
Respekt und Zugehörigkeit.
Der mit den Worten „Space for
Everyone. Always.“ gebrandete
Truck war nicht nur ein Blickfang,
sondern Ausdruck einer tief verankerten
Unternehmenshaltung.
EINSATZ FÜR VIELFALT
„Gastfreundschaft beginnt bei den
Menschen. Für uns bedeutet das, Orte
zu schaffen, an denen sich Gäste und
Mitarbeitende wohlfühlen und entfalten
können“, sagt Mike Reilly, Chief People and
Operations Officer EMEA bei Wyndham
Hotels & Resorts. „Unser Einsatz für Vielfalt,
Gleichberechtigung und Inklusion wurde
weltweit mehrfach ausgezeichnet,
unter anderem von Ethisphere als eine
der ‚World’s Most Ethical Companies‘.
Wichtiger ist uns aber, wie wir das im
Alltag umsetzen. Wir wollen Umgebungen
schaffen, in denen sich alle sicher,
respektiert und willkommen fühlen, egal
woher sie kommen, welche Identität sie
haben oder wie sie leben.“
FÖRDERUNG VON TALENTEN
Das DEI-Programm (Diversity, Equity &
Inclusion) von Wyndham legt den Fokus
auf Inklusion, Wissen und Engagement.
Es bietet verschiedene interne Netzwerke,
um Talente zu fördern und Menschen
miteinander zu verbinden, zum Beispiel
die Wyndham Pride Group, die die
LGBTIQ*-Community unterstützt. Mit dem
Partner-Diversity-Programm spricht
Wyndham gezielt unterrepräsentierte
Gruppen an, wie queere Unternehmer,
Frauen und ethnische Minderheiten,
und unterstützt sie bei der Gründung
und Führung von Hotels. So stärkt das
Unternehmen Vielfalt, sowohl im Team
als auch in der Eigentümerstruktur seiner
rund 8.300 Hotels weltweit.
BODENSTÄNDIGE GASTFREUNDSCHAFT
Dieses Versprechen gilt auch für die
Marke Vienna House by Wyndham, die
FOTOS: WYNDHAM HOTELS / ADOBE STOCK
in der Tradition österreichischer
Gastfreundschaft verwurzelt
ist und bei der wirklich alle
willkommen sind. Mit 50 Hotels
in queerfreundlichen Städten
wie Berlin, Amsterdam, Krakau
und Prag ist Vienna House auf
LGBTIQ*-Plattformen wie World
Rainbow Hotels, TravelGay und
The Gay Passport vertreten.
Inspiriert vom Gedanken
des „Zuhause auf Reisen“
lädt Vienna House Gäste
ein, hereinzukommen, sich
wohlzufühlen und einfach sie selbst zu
sein – ob auf Geschäftsreise, im Urlaub
oder beim Feiern.
„In unseren Häusern können Gäste
Wärme, Offenheit und bodenständige
Gastfreundschaft erwarten, gelebt
durch unser Markenversprechen
‚Endless Exploration‘. Wir möchten, dass
alle sich bei uns wirklich wie zu Hause
fühlen“, erklärt Sieglinde Willig, Director
Brand Management & Brand Performance
für Vienna House bei Wyndham
Hotels & Resorts.
Auch wenn sich die Reisebranche ständig
verändert, hält Wyndham an seinem
Ziel fest: eine Zukunft zu schaffen, in der
sich auf Reisen alle einbezogen und
willkommen fühlen, jeder Aufenthalt
Freude macht und alle Gäste herzlich
empfangen werden.
www.wyndhamhotels.com
REISE
BANGKOK
FOTO: GOTHAIBEFREE.COM
TREND & TRADITION
Veränderungen sind in Thailands Hauptstadt an der Tagesordnung. Ob neue Hotels, neue Bars
oder neue Trendviertel – wer denkt, dass er in Bangkok schon alles gesehen hat, der irrt gewaltig.
Wer das erste Mal nach Bangkok reist, im Iconsiam bestens aufgehoben. Der
sollte sich die Highlights der Stadt natürlich
nicht entgehen lassen. Dazu gehört 2018 eröffnet und vereint Luxus, Kultur und
Komplex am Ufer des Chao Phraya wurde
ein Besuch des mit seinen zahlreichen Unterhaltung auf rund 525.000 Quadratmetern.
Internationale Top-Marken wie
Pagoden, Tempeln und Repräsentationsbauten
beeindruckenden Königspalastes Louis Vuitton oder Hermès reihen sich
ebenso wie der Tempel Wat Pho mit einer an die Geschäfte lokaler Designer. Der
46 Meter langen und 15 Meter hohen überdachte Floating Market Sooksiam
vergoldeten Statue eines liegenden verbindet thailändische Tradition mit der
Buddhas. Nicht weniger sehenswert ist Gegenwart. Ein Apple Store, das Kaufhaus
die am Fluss Chao Phraya gelegene Siam Takashimaya und spektakuläre
Tempelanlage Wat Arun mit ihrem weithin Wasserspiele ergänzen das Angebot.
sichtbaren Tempelturm. Shopping-Fans
sollten den Chatuchak-Markt besuchen. TRADITION & URBAN ART
Der größte Open-Air-Markt der Welt Nur wenige Kilometer vom Iconsiam
erstreckt sich auf einer Fläche von über flussaufwärts entfernt, hat sich der
einem Quadratkilometer, auf der
sich mehr als 10.000 Stände und
kleine Geschäfte befinden, die zum
größten Teil nur samstags und
sonntags geöffnet haben. Dann
strömen bis zu 300.000 Menschen
auf den Markt, auf dem man
neben Nahrungsmitteln auch
Kleidung, Haushaltswaren, Möbel,
Bücher, thailändisches Kunsthandwerk
und Tiere findet. Wer lieber in
einem luxuriösen Einkaufszentrum
Chinesischer Tempel in Song Wat
sein Geld ausgeben möchte, ist
Stadtteil Song Wat in neues Trendviertel
gewandelt. Zwischen dampfenden
Garküchen und bröckelnden Kolonialfassaden
ziehen sich die Straßen von
Song Wat durch Bangkoks Altstadt. Wer
hier entlangläuft, fühlt das Flair vergangener
Jahrhunderte – und spürt den
Pulsschlag einer neuen Generation. Wo
früher Reissäcke gestapelt und Gewürze
verladen wurden, rösten heute Baristas
Pandan-Kaffee. Song Wat, das einstige
Handelsviertel am Chao Phraya, erfindet
sich gerade neu, ohne seine Geschichte
zu verleugnen. Die Song Wat Road wurde
unter König Rama V. höchstpersönlich
geplant. Der Name „Song Wat“ bedeutet
sinngemäß „von oben gezeichnet“
– und tatsächlich wirkt sie wie eine
historische Linie, die Vergangenheit
und Gegenwart verbindet. Reich
verzierte Holztüren, verfallene
Lagerhäuser und chinesische
Teehändler prägen das Bild. Doch
zwischen Tempeln, Moscheen
und Schreinen hat sich eine neue
Generation von Unternehmern
eingerichtet: Kreative, Köche und
Künstler haben das Viertel für sich
entdeckt. In kleinen Cafés stehen
REISE
Street Art in Talat Noi
Trendviertel Son Wat
FOTOS: DAX
Tische neben Nähmaschinen aus den
1920er-Jahren, Bao Buns werden in
denkmalgeschützten Gebäuden serviert,
und Galerien laden dazu ein, zeitgenössische
Kunst aus Thailand kennenzulernen.
Graffitis mit Elefanten, Füchsen und
Lotusblüten erzählen von thailändischen
Mythen. Die Straße ist heute ein Laufsteg
für ein neues, hippes und authentisches
Bangkok. Der Besuch in Song Wat lässt
sich zudem ideal mit einem Spaziergang
durch das sich anschließende Viertel
Talat Noi verbinden. Wie in einer Galerie
unter freiem Himmel gibt es zwischen
alten Werkstätten, verfallenen Häusern
und engen Gassen jede Menge Streetart
zu entdecken. Große Wandgemälde
erzählen vom kulturellen Erbe, vom
Wandel des Viertels und vom Alltag der
Menschen. Tradition trifft auf Urban Art –
und das fast ganz ohne Touristenkitsch.
NEUES AUS DER SZENE
Bei Touristen wie Einheimischen noch
stets beliebt ist der Besuch der Silom
Soi 4, die als Zentrum von Bangkoks
LGBTIQ*-Szene gilt. Seit dem Ende der
Pandemie hat sich in der schmalen
Seitengasse an der Silom Road einiges
getan. Die wohl markanteste Änderung
ist die Umbenennung von Bangkoks
ältester queeren Bar Telephone Pub.
Seit 1987 gehörte die Bar, in der es zu
Beginn tatsächlich ein Telefon auf jedem
Tisch gab, um mit anderen Gästen zu
kommunizieren, zum festen Anlaufpunkt
Dragshow in der Stranger Bar
der schwulen Szene. Seit 2021 unter
neuem Besitzer, wurde die Bar in Circus
Soi 4 umbenannt und renoviert, wobei
viel vom Charme des Telephone Pub
verloren ging. Seit 2024 findet sich die
legendäre Stranger Bar zwar noch
immer in der Soi 4, nun aber am Ende
auf der rechten Seite und in einer
wesentlich größeren Location. Hier
treten ab 23 Uhr einige von Thailands
bekanntesten Dragqueens auf, die beim
Publikum stets für Begeisterung sorgen.
In Konkurrenz steht die Stranger Bar mit
dem House of Heels von „Drag Race
Thailand“-Gewinnerin Pangina Heels, das
seine Heimat im Renaissance Bangkok
Ratchaprasong Hotel gefunden hat.
Von Mittwoch bis Montag findet sich
hier das Who’s who der thailändischen
Dragqueens für eine mitreißende Show
ein. Da Bangkoks berühmtester Cruising-
Spot, die Babylon Sauna, der Pandemie
zum Opfer gefallen ist und der Besitzer
das Grundstück verkauft hat, ist der in
der Silom Soi 2/1 beheimatete Club Back
Door mit der darüberliegenden Rush
Bar zumindest eine kleine Alternative.
Während K-Pop-Kids in dem noch
stets beliebten Klub DJ Station und das
Circuit-Publikum im benachbarten
G Bangkok (ehemals God) tanzen,
versteht sich der Club Back Door als
Heimat für Raver und Liebhaber von
Techno. Auf mehreren Etagen kann hier
bis in den frühen Morgen getanzt und
gecruist werden.
Nach vielen gescheiterten Versuchen
scheint sich in Bangkok auch eine große
Pride-Veranstaltung zu etablieren.
In diesem Jahr wurde am 1. Juni ein
Demonstrationszug mit über 300.000 Teilnehmenden
von Thailands inzwischen
abgesetzter Ministerpräsidentin Paetongtarn
Shinawatra angeführt. Die drei
Kilometer lange Strecke führte dabei vom
Nationalstadion über die Rama I. Road
bis zum Kaufhaus Central World. „Jeder
Mensch verdient die gleiche Anerkennung
seiner Rechte, seiner Freiheit und seiner
Identität“, sagte die Regierungschefin
in einer Rede. Zu den Forderungen des
Bangkok Pride gehörten unter anderem
ein Selbstbestimmungsgesetz für trans,
inter und nicht binäre Menschen sowie
die Aufnahme von Hormontherapien als
Grundrecht in das nationale Gesundheitssystem.
*dax
www.thailandtourismus.de
www.gothaibefree.com
REISE
AROSA
QUEERES
ALPENPARADIES
FOTOS: AARON COBBETT / AROSA GAY SKI WEEK
Die Arosa Gay Ski Week ist längst mehr
als ein Geheimtipp: Sie zählt zu den
größten queeren Winterevents Europas
und zieht jedes Jahr Hunderte Teilnehmende
aus aller Welt an. Auch 2026 verwandelt
sich das malerische Schweizer
Bergdorf Arosa vom 17. bis 24. Januar
wieder in ein buntes Winterwunderland
– mit einem abwechslungsreichen
Rahmenprogramm, schier endlosen
Pisten und einem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl.
Das charmante und im Winter stets
verschneite Bergdorf Arosa liegt auf
1. 775 Metern über dem Meeresspiegel.
Inmitten der eindrucksvollen Bündner
Alpen treffen sich zur Arosa Gay Ski Week
Menschen aus über dreißig Nationen,
um gemeinsam den Winter zu feiern:
ob sportlich auf der Piste, feierwütig auf
der Tanzfläche oder bunt kostümiert
beim Drag Race. Wer zur Arosa Gay Ski
Week kommt, gehört dazu – ganz egal
ob allein reisend, als Paar oder in einer
queeren Clique.
SPASS IM VORDERGRUND
Das zusammenhängende Skigebiet
Arosa-Lenzerheide bietet satte 225 Kilometer
Piste, moderne Liftanlagen und
ideale Bedingungen für jedes Level. Von
der Panorama-Abfahrt mit Instagram-
Potenzial bis zum Snowpark für Adrenalinjunkies:
Hier kommen alle auf ihre Kosten.
Wer sich auf Ski oder Snowboard noch
unsicher fühlt, kann an Gruppenkursen
oder gemeinsamen Ausfahrten teilnehmen
– Spaß steht immer im Vordergrund.
Und für alle, die lieber abseits der Piste
genießen, gibt es Winterwanderwege,
Schneeschuhtrails, Langlaufloipen oder
gemütliche Kutschenfahrten durch die
verschneite Bergwelt.
LEGENDÄRE PARTYS
Was die Arosa Gay Ski Week besonders
macht, ist das vielseitige Rahmenprogramm:
Schon am Anreisetag beginnt die
Woche mit einem Welcome Apéro, später
folgen Themenabende, Kabarettshows,
Livekonzerte und Partys, die bis tief in
die Nacht dauern. Legendär sind das
Drag Race auf Skiern, eine Poolparty, die
tägliche Après-Ski-Gaudi und natürlich
der glamouröse White Snow Ball am
Ende der Woche. Wer möchte, kann an
gemeinsamen Abendessen teilnehmen,
neue Leute kennenlernen oder einfach mit
einem Glühwein in der Hand die Aussicht
genießen. Die Atmosphäre ist dabei
immer herzlich, locker und ganz klar queer.
KOMFORTABEL & QUEER-FRIENDLY
Ob stylishes Designhotel, gemütliche
Pension oder modernes Appartement:
In Arosa stehen viele Unterkünfte zur
Auswahl, die perfekt auf queere Gäste
abgestimmt sind. Auf der Website der
Gay Ski Week findet man eine große
Auswahl an Unterkünften mit speziellen
Eventpaketen inklusive Skipass und
Zugang zu den Veranstaltungen. Wer
sich für ein Partnerhotel der Arosa Gay Ski
Week entscheidet, profitiert zudem von
kurzen Wegen, einem hohen Service-Level
und garantiert queerer Atmosphäre.
SAFE SPACE AM BERG
Hinter dem Event steht ein gemeinnütziger
Verein, der mit einem Teil der Einnahmen
LGBTIQ*-Projekte unterstützt. Diese Haltung
prägt die gesamte Woche: Offenheit,
Respekt und Community stehen an erster
Stelle. Die Arosa Gay Ski Week ist somit ein
Safe Space inmitten der Berge, ein Ort,
an dem man ganz man selbst sein kann.
Neben dem sportlichen und kulturellen
Programm hat Arosa auch abseits der
Veranstaltungen viel zu bieten: Bergrestaurants
mit regionaler Küche, entspannte
Wellnessoasen wie der Spa im Tschuggen
Grand Hotel, romantische Spazierwege
und atemberaubende Ausblicke vom
Weisshorn oder Rothorn. Hier verbindet
sich alpine Schönheit mit urbanem
Lebensgefühl – ein Ort zum Durchatmen,
Genießen und Loslassen. *dax
www.ski.lgbt
REISE
Blick auf das Stadtpanorama von Nürnberg
NÜRNBERG
FOTO: TOURISMUS.NUERNBERG.DE/KRISTOF GÖTTLING
STADT MIT HERZ
Als zweitgrößte Stadt Bayerns gerät die
fränkische Metropole, die oft auf Bratwurst
und Christkindlesmarkt reduziert
wird, gegenüber München oft ins Hintertreffen.
Völlig zu Unrecht.
Der Duft, die Farben, das Ambiente –
wenn man das in der Nürnberger
Fußgängerzone gelegene Ladengeschäft
Rosegardens betritt, fühlt man sich wie
in einer anderen Welt. Stolz nennen die
Inhaber Michael Heidrich und Oliver
Spiller ihr Refugium „Nürnbergs schönsten
Laden“. Seit fast dreißig Jahren führt das
Paar sein Geschäft, das ursprünglich
tierversuchsfreie
Kosmetik anbot.
Heute findet man im
Rosegardens ein ganz
besonderes Sortiment
mit Dekoartikeln im
britischen Landhausstil,
feinen Düften,
Pflegeprodukten,
Schokolade und Rosen-
Spezialitäten. „Unser
Laden ist ein Unikat in
Deutschland, komplett
in Eigenregie und mit
viel Herzblut aufgebaut“,
erzählt Michael. Er und sein Ehemann
bezeichnen sich selbst als „waschechte
Nürnberger“, die beide hier geboren und
aufgewachsen sind. „Nürnberg ist unsere
Heimat, unser Zuhause“, so Oliver. Neben
ihrem Arbeitsalltag engagieren sich
Ladeninhaber
Oliver Spiller und
Michael Heidrich
die beiden Mittfünfziger
zudem für die Community,
sind unter anderen beim
CSD Nürnberg aktiv.
„Außerdem organisiere
ich kulturelle Veranstaltungen
im Literaturhaus
und helfe bei Aktionen
wie ‚Haare schneiden
für die Aidshilfe‘.
Das ist uns wichtig:
Sichtbarkeit schaffen,
unterstützen, wo es gebraucht
wird“, so Michael. Fragt man die beiden
FOTO: DAX
danach, was das Besondere an
Nürnberg ausmacht, müssen
TRAVESTIE-TRADITION
sie nicht lange nachdenken.
„Nürnberg hat genau die richtige
Größe. Alles ist da, was
man braucht – Lokale, Szene,
Kultur. Es ist übersichtlich, hat
eine tolle Altstadt mit Burg
und Museen und trotzdem
das Flair einer Großstadt.
Und der CSD ist zwar kleiner
als in München, aber gut
organisiert und herzlich –
wie Nürnberg eben.“
Fragt man die Rosegardens-Inhaber
Michael und Oliver nach dem schwulen
Nachtleben, geben sich die beiden eher
zurückhaltend. „Es ist durchmischt. Echte
rein schwule Lokale gibt es nur noch
Revuetheater
Paradies
wenige“, so Michael. Zu diesen gehört
FOTO: FRANKEN TOURISMUS/PARADIES NÜRNBERG
zum Beispiel die Pigalle
Schlagerbar, die Bar 59
oder das Savoy. Die
größte queere Party, der
„Rosa Hirsch“, findet seit
26 Jahren regelmäßig, mit
Ausnahme einer Sommerpause,
einmal im Monat
statt. Eine ganz besondere
Stellung in Nürnbergs queerem
Kulturleben nimmt das
Paradies Revue Theater ein.
Das Haus in der Bogenstraße
wurde 1978 eröffnet und gilt damit als
Deutschlands zweitälteste Travestiebühne.
In dem plüschigen Theater geben sich
bis heute Stars der Travestie-Szene die
Ehre, darunter Elke Winter, Vicky Brown
und France Delon. Geboten wird dabei
klassische Travestie mit Livegesang,
locker-frivoler Moderation und glamourösen
Kostümen. Neben einem monatlich
wechselnden Showprogramm gibt es
zusätzlich Sondergastspiele bekannter
Künstlerinnen und Künstler. „Für uns ist
das Paradies unser zweites Wohnzimmer“,
erzählen Oliver und Michael, die so gut
wie keine neue Show verpassen. Und
dann verbindet die beiden auch noch
ein ganz persönlicher Moment mit dem
Theater, in dem Michael seinem Partner
den Heiratsantrag machte. Und er hat Ja
gesagt. *dax
www.tourismus.nuernberg.de
www.frankentourismus.de
REISE
OSTSEE
GAY CRUISE: WEISSE NÄCHTE
FOTO: VISIT DENMARK BY WORLD MAPPERS
Während die Tage wieder kürzer werden, heißt es jetzt schon, den nächsten Sommer zu planen! Die meisten
hellen Stunden bieten bekanntlich die Weißen Nächte – und die nächste Spartacus Cruise wird genau zur
richtigen Zeit am richtigen Ort sein: in der Ostsee im Juni 2026.
Als Schiff steht die VASCO DA GAMA zur
Verfügung. Weniger als tausend Gäste
können die entspannte Atmosphäre
auf zwölf Decks genießen – und das zu
einem Preis ab 899 Euro für fünf Tage mit
Vollpension. Vom schnell erreichbaren
Kiel geht die Reise nach Kopenhagen, das
jüngst vom Economist unter 173 Städten
zur lebenswertesten der Welt gewählt
wurde. Anlass, mit der Themenparty
VALHALLA den ersten Stopp der Reise zu
feiern – dank des verschließbaren Pools
bei jedem Wetter. Danach ist Zeit für
einen Strandtag auf Bornholm. Die Insel,
auch „Sonneninsel“ genannt, bietet ein
Mosaik aus unberührter Natur, dramatischen
Klippen und sanften Sandstränden.
Raue Küstenlandschaften mit bis zu
vierzig Meter hohen Schluchten, von
Gletschern geformte Täler und mystische
Waldweiden – Wanderer und Naturfreunde
kommen in Bornholm voll auf
ihre Kosten. Kulturhistorische Höhepunkte
warten in Danzig: Die historische Altstadt
ist das Herz der Stadt und besticht durch
malerische Gassen, prachtvolle Gebäude
und eine lebendige Atmosphäre.
Aber auch an Bord kommt die Unterhaltung
nicht zu kurz. Die täglichen
Themenpartys geben Möglichkeit zu
fantasievollen Outfits, während am
Pool ein unterhaltsames Programm mit
brasilianischen Tänzern, internationalen
Porn Stars und Games wie der Mr.-Cruise-
Wahl wartet. Im Hollywood Theater treten
Bühnenkünstler der Community auf,
während im DOME Club durchgetanzt
werden kann.
Auf der VASCO DA GAMA wird Genuss
großgeschrieben: Fünf Restaurants
sowie mehrere Bars und Lounges
spannen einen kulinarischen Bogen
von locker bis luxuriös. Im Waterfront
Restaurant beginnt für viele der Tag
– mit Service am Platz und einer Karte,
die internationale Klassiker elegant
verbindet. Den Übergang vom Dinner
in den Abend gestalten die Bars. Die
Ocean Bar verbindet Kolonial-Chic mit
Wintergarten-Leichtigkeit – ideal für
Aperitif und Gespräche. Im Blue Room
klingen Nächte mit Livemusik und Signature
Drinks aus. Nachtschwärmer finden
hier ihr Wohnzimmer.
www.spartacus.cruises
FOTO: LUKE MISCHE
.com
ADVERTORIAL
GESUND ALT WERDEN MIT HIV
Wie HIV-positive Menschen die Herausforderungen
des Älterwerdens meistern können
Menschen mit HIV werden glücklicherweise immer äl ter. Zurückzuführen ist das vor allem auf
die Fortschritte in der HIV-Therapie: Dank der modernen Therapien kön nen Menschen mit HIV
ein gesundes und langes Leben führen. So erreichen sie auch mit dem Virus in der Regel ein
ähnliches Alter wie Menschen, die nicht HIV-positiv sind 1 .
Auch wenn die weitgehend normale
Lebenserwartung eine überaus positive
Entwicklung ist, so steigt damit auch die
Wahrscheinlichkeit, mit dem Älterwerden
weitere Medikamente neben der HIV-
Therapie zu benötigen. In einer Befragung
von mehr als 2.300 Menschen mit HIV –
der Studie „Positive Perspektiven 2“ – war
fast die Hälfte aller Teilnehmenden
in Deutschland besorgt darüber, mit
steigendem Alter eventuell noch mehr
Medikamente einnehmen zu müssen 2 .
WECHSELWIRKUNGEN MIT DER HIV-
THERAPIE IM BLICK BEHALTEN
Für HIV-positive Menschen ist die Therapie
ein Leben lang ständiger Begleiter.
Um dabei eine hohe Lebensqualität
sicherzustellen, gilt es, mögli che Wechselwirkungen
der HIV-Medikamente mit
anderen Substanzen zu beachten: Denn
verschie dene Substanzen können sich
ge genseitig in ihrer Wirkung beein flussen,
beispielsweise sich gegenseitig verstärken,
ab schwächen oder sogar aufhe ben.
Um zudem die Wahrscheinlichkeit
für Langzeit-Nebenwirkungen der
HIV-Medikamente möglichst gering zu
halten, ist es als HIV-positiver Mensch
wichtig, selbst ein Bewusstsein dafür
zu entwickeln, was man seinem Körper
zuführt. Ein einzelnes Medikament kann
beispielsweise auch mehrere Wirkstoffe
enthalten – und jeder dieser Wirkstoffe
birgt grundsätzlich das Potential, für eine
mögliche Nebenwirkung verantwortlich
zu sein. Hier besteht die Möglichkeit,
die Lebensqualität durch einen
Wechsel der HIV-Medikamente positiv zu
beeinflussen. Gemeinsam mit dem/der
Schwerpunktärzt*in lässt sich womöglich
eine Therapie finden, die langfristig das
Risiko für gesundheitliche Probleme verringern
und so den Erhalt der Langzeit-
Lebensqualität sicherstellen kann.
MODERNE HIV-THERAPIEN KÖNNEN
DAS RISIKO FÜR WECHSELWIRKUNGEN
REDUZIEREN
Bei der HIV-Therapie besteht eine Tablette
aus mehreren Wirkstoffen. Diese werden
miteinander kombiniert und blockieren die
Vermehrung des Virus an verschiedenen
Punkten. Dank ihrer hohen Wirksamkeit
wurde in den letzten Jahren die Anzahl
der notwendigen Wirkstoffe in der HIV-
Therapie weiter reduziert, was vor allem
das Risiko für Wechselwirkungen der HIV-
Medikamente mit anderen Substanzen
und Medikamenten sowie auch für mögliche
Nebenwirkungen verringern kann.
Hat man für die HIV-Therapie ab Mitte
der 1990er-Jahre mindestens drei oder
vier Wirkstoffe miteinander kombiniert, so
empfehlen heute die deutschen Leitlinien
zur HIV-Therapie – an denen sich die
Ärzt*innen bei der Auswahl der Medikamente
orientieren – zudem auch moderne
Kombinationen mit zwei Wirkstoffen. 3
In der „Positive Perspektiven 2“-Studie
gaben beispielsweise nur 69 % aller
befragten HIV-positiven Menschen in
Deutschland an, zu wissen, wie viele
Substanzen ihre eigene HIV-Therapie
enthält 4 . Wenn man sich als HIV-positiver
Mensch bewusst mit der eigenen Therapie
auseinandersetzt und proaktiv mit
seinem/-r Ärzt*in darüber spricht, kann
das dazu beitragen, unnötige Belastungen
des eigenen Körpers zu vermeiden
und die Lebensqualität zu verbessern.
DIE EIGENE LEBENSQUALITÄT
VERBESSERN
Damit Wechselwirkungen der HIV-
Therapie mit anderen Substanzen
vermieden werden können, ist Offenheit
im Arztgespräch besonders wichtig: Für
den/die Ärzt*in ist es sinnvoll zu wissen,
was man neben den HIV-Medikamenten
noch einnimmt. So kann man gemeinsam
eine Therapie wählen, die das
Risiko für Wechselwirkungen möglichst
niedrig hält.
Während einige dabei mit einer
täglichen Pille bestens klarkommen,
kann für andere eine Therapie mit einer
regelmäßigen Spritze die bessere Lösung
sein. Ein Wissen um die verschiedenen
Therapieoptionen ist von großer
Bedeutung, denn so kann man unter
den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten
gemeinsam mit dem/der Ärzt*in
diejenige auswählen, die am besten zum
eigenen Leben passt und HIV dadurch zu
kleinerem Teil im Alltag macht.
Weitere Informationen
zum Leben mit HIV sowie
persönliche Geschichten
von HIV-positiven
Menschen findest du
unter www.livlife.de
Unterstützt von ViiV Healthcare
Quellen:
1 Trickey et al., Lancet HIV 2017; 4: e349–356
2 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten
und Tropenmedizin 2020. Abstract A-301.
3 Deutsch-Österreichische Leitlinien für Diagnostik
und Therapie der HIV-Infektion, Version 9 vom
03.09.2020.
4 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten
und Tropenmedizin 2021. Poster P-037.
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