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Aluminium_Lieferverzeichnis_2026LP

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Messe-Special: Leitthemen, Ha lenplan

und Ausste lerverzeichnis

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Im Interview: Michael Ruchty

Der Messeleiter der LogiMAT erläutert,

was Besucher erwartet

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Verzug beim Lichtbogenschweißen vermeiden

Schweißverzug entsteht zumeist durch ungleichmäßige

Wärmeverteilung während des minimieren.

Kennzeichnung von Stabelektroden

lediglich durch verschiedene Maßnahmen ❯ Lichtbogenhandschweißen – Teil 7:

Schweißens. Er ste lt eine ernstzunehmende

nach internationaler Norm

Herausforderung dar, lässt sich mit sorgfältiger

Planung und der richtigen Technik aber

❯ Was ist das denn? (63)

❯ Testen Sie Ihr Schweiß-Knowhow!

deutlich reduzieren. Im Folgenden erfahren

❯ HF-Zündung beim Wolfram-Schutzgasschweißen

Sie, worauf diesbezüglich zu achten ist. ❯ Thermische Ausdehnung und Schrumpfung:

Beim Schweißen wird das Material in ❯ Bezeichnung von Stählen nach DIN

der Schweißnahtzone erhitzt, wodurch es EN 10027-1

sich ausdehnt. Beim Abkühlen schrumpft ❯ Wie lang muss eine Heftste le sein?

Schweißverformungen können unter anderem

als Schrumpfung, Winkel- oder Biegever-

❯ Ungleichmäßige Wärmeverteilung: Da

das Material, was zu Verformungen führt.

formung auftreten. Bei Längsschrumpfung die Hitze nur auf einen begrenzten Bereich

des Materials einwirkt, kann sich

dehnt sich das Material in Schweißrichtung

aus und schrumpft beim Abkühlen. Bei Quer- das erwärmte Material nicht frei ausdehnen,

es entstehen Spannungen, die das keit von Bauteilen stören und Nachbear-

❯ Verformungen können die Passgenauig-

oder Seitenschrumpfung verzieht sich das

Material quer zur Schweißnaht, der vorgegebene

Stegabstand, auch Luftspalt, wird weni-

Material verziehen.

beitungen erfordern.

ger. Die Folge kann sein, dass der Schweißer

die Wurzel nicht mehr richtig erfasst, also

nicht durchschweißt. Die Kombination von

Schrumpfungen in verschiedenen Richtungen

kann zudem zu Verdrehungen oder Biegungen

führen.

Hauptursache für die Verformungen sind

Spannungen, die während des Schweißens

aufgrund einer ungleichmäßigen Erwärmung

und Abkühlung der Teile entstehen. Diese lassen

sich nicht vo lständig vermeiden, sondern meistens vernachlässigbar klein. (Que le: DVS-Lehrunterlage

Eine Schweißnaht schrumpft grundsätzlich in allen Richtungen. Die Dickenschrumpfung ist

Blechschweißer)

Schrumpfarten

Informationen für den Praktiker

Zentrale Ursachen von Schweißverformungen

Aus dem Inhalt:

Frontstapler im Fokus

Neue Stapler und Produktpremieren

im Überblick

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JOINING PLASTICS - FÜGEN VON KUNSTSTOFFEN 1/25

Themen der Fachbeiträge

Topics of the Peer-reviewed Papers

• Laserstrahlschweißen von Folien mit ortsangepassten

Intensitätsverteilungen

adapted intensity distributions

• Laser welding of polymer foils with spatially-

• Entwicklung einer Methode zur Prognose des • Development of a method for the prediction of

Anziehdrehmoments von Kunststoffmuttern the tightening torques of plastic nuts

• Untersuchung von Kleb- und Schweißverfahren • Investigation into adhesive bonding and

zur Anwendung an beschichteten Kunststoffmedienleitungen

in Elektrolyseuren

plastic media lines in

welding procedures for application to coated

electrolysers

Laserstrahl schweißen

im Vakuum

Seite 20

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DUZIERBAR SPANNEN

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Seite 40

Additiv gefertigte Nanoverbundwerkstoffe

Seite 60

Special: Wasserstoff

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Seite 80

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Wie sich Ressourcen schonen

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Seite 20

Unangenehm – aber notwendig:

Das Spannen von Dünnblech im

Schienenfahrzeugbau

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Inhaltsübersicht

Contents

Aluminium 2026: Zwischen Handelskrieg und guten Zukunftschancen 04

Aluminum 2026: Between Trade War and promising future Prospects

Alphabetisches Firmenverzeichnis 26

Alphabetical register of companies

Nomenklatur 32

Nomenclature

Teil A / Part A 94

Rohstoffe, Hüttenerzeugnisse, Halbzeuge, Halbfabrikate

Raw Materials, Primary metal products,Semifinished products

Teil B / Part B 106

Leichtmetallhandel

Light metals trade, general

Teil C / Part C 110

Fertigerzeugnisse aus Aluminium

Finished aluminium products

Teil D / Part D 128

Anlagen, Maschinen und Hilfsmittel für die Aluminiumgewinnung,

-verarbeitung und -veredelung, Lohnarbeiten

Plant, machines and auxiliaryequipment for extracting,

forming and finishing aluminium, tolling jobs

Teil E / Part E 176

Beratung, Gutachten, Information

Consultancy, expert opinion, information

Stichwortverzeichnis 180

Keyword index

Veranstaltungskalender | Inserentenverzeichnis | Impressum 192

Meeting Diary | List of advertisers | Imprint

Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 01


Redaktioneller Teil

Editorial Section

02 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 03


Redaktioneller Teil

Editorial Section

Aluminium 2026: Zwischen Handelskrieg und guten

Zukunftschancen

Die erste Jahreshälfte 2025 war neben der Fortsetzung

des Russland-Ukraine-Krieges sowie dem

Krisenherd im Nahen Osten – welcher nach den

Bombardements im Iran zeitweise erheblich zu

eskalieren drohte – vor allem von den durch den

US-amerikanischen Präsidenten Trump ausgelösten

Handelskrieg geprägt. Zolldrohungen, kurzfristige

Aussetzung von Zöllen, Zurücknahmen und wieder

neue Androhungen sorgten für erhebliche Unruhen

auf den internationalen Finanzmärkten und drückten

zudem auf den Dollarkurs.

Für die geopolitischen Krisenherde zeichnet sich

aktuell noch keine nachhaltige Beruhigung bzw.

Lösung ab. Zwar gibt es etliche Bemühungen, doch

bis jetzt waren diese nicht von nachhaltigem Erfolg

gekrönt. Vorschläge seitens Präsident Trump mit einer

Umsiedlung der Palästinenser würden unseres

Erachtens ebenfalls keine langfristige Ruhe in die

Region bringen.

Andererseits ist mittel- und langfristig von einer

Wirtschaftserholung und damit einem weiteren

anziehenden Bedarf an Aluminium auszugehen.

Neben den guten technologischen Eigenschaften

inklusive seinem vergleichsweise geringen spezifischen

Gewichts sprechen vor allen Dingen auch

erhebliche demografische Einflussfaktoren für eine

steigende Aluminiumnachfrage.

Weltbevölkerung wächst weiter stark

Das globale Wachstum der Erdbevölkerung war in

den letzten zwei Dekaden nicht nur von den beiden

Schwergewichten China und Indien geprägt,

welche mittlerweile fast 3 Mrd. Menschen auf sich

vereinen, sondern auch von einer dynamischen

Entwicklung in vielen anderen Schwellen- und Entwicklungsländern.

Wurden im Jahr 2020 noch 7,99 Mrd. Menschen

auf diesem Planeten gezählt, so wurde die ma-

12

UN Bevölkerungsprognose in Mrd.

10

8

6

4

2

0

2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090 2100

Quelle: UN Population Forecast

Schaubild 1

04 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Redaktioneller Teil

Editorial Section

BIP Wachstum in %

2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026

USA -2,8 6,6 1,9 2,9 2,8 1,9 2,0

China 2,2 8,4 3,0 5,2 5,0 4,8 4,2

Indien -5,9 8,8 7,0 8,2 6,5 6,4 6,4

Japan -4,3 2,1 1,0 1,7 0,2 0,7 0,5

Eurozone -6,2 5,3 3,4 0,4 0,9 1,0 1,2

Deutschl. -4,1 2,6 1,8 -0,3 -0,2 0,1 0,9

UK -11 7,6 4,3 0,3 1,1 1,2 1,4

Russland -2,6 4,7 -1,2 3,6 4,3 0,9 1,0

Welt -3,1 6,1 3,5 3,3 3,3 3,0 3,1

Quelle: IMF Forecast July 2025

Schaubild 2

gische Schranke von 8 Mrd. Bevölkerung sehr

schnell danach überschritten. Für 2030 erwartet

die UN in ihrer letzten Prognose schon 8,57

Mrd. Erdbewohner (s. Schaubild 1). Bis 2050

geht die Prognose von dann 9,66 Mrd. Menschen

aus. Der Höhepunkt der Bevölkerungszahl wird in

den 80iger Jahren dieses Jahrhunderts gesehen,

um danach wieder leicht auf 10,16 Mrd. im Jahr

2100 abzuschmelzen. Ursachen des leichten Bevölkerungsrückgangs

sind u.a. eine verbesserte

Empfängnisverhütung sowie der Trend zu kleineren

Familiengrößen vor allem in den hoch entwickelten

Volkswirtschaften. Eine weiter wachsende Weltbevölkerung

induziert aber auch einen höheren Aluminiumbedarf!

IMF sieht leicht bessere Aussichten für der

Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds IMF erwartet

in seiner Ende Juli 2025 aktualisierten Prognose

gegenüber seinem Ausblick vom April 2025 für

das Jahr 2025 ein leicht höheres Wachstum der

Weltwirtschaft (+0,2 %) von nun 3,0 %. Auch für

das Jahr 2026 sind die Prognosen des IMF nicht

viel optimistischer, denn der Anstieg der globalen

Wirtschaftsleistung soll dann 3,1 % betragen (s.

Schaubild 2).

Hauptgrund für die geringfügig verbesserten Aussichten

sind vor allem etwas niedrigere Handelszölle

der USA gegenüber ihren wichtigsten Lieferländern,

aber auch Maßnahmen zur Ankurbelung

der Wirtschaftsleistung vor allem in den westlichen

Industriestaaten. Diese greifen allerdings vielfach

erst ab 2026 richtig.

Unter den größeren Wirtschaftsnationen ist wiederum

Indien die Wachstumslokomotive. Nach den

aktuellen Prognosen für das bevölkerungsreichste

Land der Erde werden zwischen 2024 und 2026

Zuwachsraten des Bruttoinlandsproduktes gesehen,

die jeweils um 6,5 % oszillieren. China dagegen

entwickelt sich als reifere Volkswirtschaft nun

immer mehr in den Bereich sinkender Wachstumsraten:

Für 2026 wird lediglich noch ein Anstieg

von 4,2 % prognostiziert. Zudem bestehen immer

noch Risiken in dem zurückhaltenden privaten Konsum,

dem angeschlagenen Immobiliensektor sowie

Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 05


Redaktioneller Teil

Editorial Section

1,9

2,2

4,4

2,3

8

6

Bauleistung nach Regionen in %

4

2

3

0

-2

-4

-6

Schaubild 3

2021 2022 2023 2024 2025p 2026p 2027p

Deutschland Westeuropa Osteuropa Euroconstruct

Quelle: Euroconstruct June 2025

noch nicht klaren Auswirkungen der handelspolitischen

Auseinandersetzungen mit den USA.

Die US-amerikanische Wirtschaft dürfte 2025

eine Wachstumsabschwächung auf unter 2 % verzeichnen.

Sollte es infolge der hohen Importzölle

zu einem noch kräftigeren Ansteigen der Inflation

kommen, tangiert dies auch den privaten Konsum

negativ. Dann ist aber eine weitere Abschwächung

des Wachstums im Jahr 2026 möglich. Die japanische

Wirtschaft bewegt sich in diesen Jahren

jeweils um 0,5 bis 0,7 % Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes.

Die Wirtschaft in der Europäischen Union schwankt

im Betrachtungszeitraum um 1 %. Die Wachstumsprogramme

der EU greifen erst mittelfristig. Für Deutschland

sind die Belastungen durch den Handelskonflikt

mit den USA besonders hoch: Es kommt lediglich zu

einer Stagnation mit 0,1 % Wachstum (im Jahr 2025)

und 2026 zu einem Zuwachs von 0,9 %.

Nachdem in Russland die Rüstungsindustrie der

Wirtschaft in den letzten beiden Jahre Impulse gegeben

hat, kommt es für 2025 und 2026 zu einer

deutlichen Abschwächung auf Zuwachsraten von

um 1 %. Die ukrainische Wirtschaft wird sich erneut

schwächer entwickeln. Sollte es in den nächsten

12 Monaten zu einer Beendigung des Krieges

kommen, sind erhebliche Aufbauinvestitionen erforderlich.

Ungeachtet der leicht verbesserten Prognose des

IMF existieren Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft

nicht nur in etlichen Schwellenländern.

In einigen Ländern in Afrika besteht die Gefahr von

Hungersnöten, da ukrainische Getreidetransporte

bis heute nicht normal ablaufen. Die Gefahr einer

Hungersnot ist weiterhin im Gazastreifen hochaktuell.

Es ist mehr als zweifelhaft, dass es innerhalb

der nächsten 12 Monate zu einer nachhaltigen

friedlichen Lösung in der Region kommt.

06 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Redaktioneller Teil

Editorial Section

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Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 07


Redaktioneller Teil

Editorial Section

1000000

026 2027 2028 2029 2030 2031 2032

e 2027e 2028e 2029e 2030e 2031e 2032e CAGR 2016-21 CAGR 2021-25 CAGR 2025-28 CAGR 2022-26

095 31,52 31,355 31,56 32,03 32,55 32,95 -1,9% 5,7% 0,3% 5,6%

741 17,25 17,562 17,9 17,81 17,92 18,025 -5,9% 1,2% 1,8% 2,0%

542 15,68 15,216 15,55 15,68 15,75 15,84 -6,1% 2,9% 1,4% 0,7%

308 10,94 10,824 11,1 10,77 10,71 10,77 -3,4% 2,1% -2,9% 2,0%

289 10,9 11,531 12,02 12,61 13,16 13,587 -1,3% 5,7% 5,4% 1,3%

255 3,447 3,559 3,809 3,948 4,06 4,254 -1,0% 4,5% 4,5% 3,3%

287 2,451 2,605 2,656 2,6 2,486 2,504 -2,2% 0,5% 7,6% -2,3%

517 92,19 92,652 94,58 95,44 96,642 97,930 -3,7% 3,7% 1,3% 2,8%

9,5 92,2 92,7 94,6 95,4 96,6

120

Globale Produktion von Light Vehicles

in Mio. Stück

100

80

60

40

94

3

9

13

17

22

89

2

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13

16

21

82

75

77

2

3

2

2

3 9

6 8

11 11

11

13 13

14

17 16 16

90 89 89 90

92 93

95 95 97 98

3 3 3 3

3 4

4 4 4 4

2 2 2 2

2 3

3 3 2 3

10 10 10 10

11 12 12 13 13 14

13 12 12 11

11 11 11 11 11 11

16 15 15 15 16 15 16 16 16 16

18 17 17 17 17 18 18 18 18 18

20

0

27 25 24 25 26 29 30 31 31 32 31 32 32 33 33

2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025e 2026e 2027e 2028e 2029e 2030e 2031e 2032e

China Europa Nordamerika Japan/Korea Südostasien Südamerika Mittlerer Osten

Quelle: HIS

Schaubild 4

Bauindustrie: Mittelfristig positiver Ausblick

Ein wichtiger Abnehmer von Aluminium ist weiterhin

die globale Bauindustrie. Für diese gibt es

mittelfristig wieder positive Aussichten. Dies geht

auch aus einer Pressemitteilung der Consulting Firma

NMSC zu ihrer im Juni 2025 veröffentlichten

Prognose zum globalen Baumarkt hervor. Dessen

Volumen beziffert sie für 2024 auf rund 11,4 Bill.

US-$. Bis 2030 erwartet sie einen Anstieg auf

dann gut 16,1 Bill. US-$, was zu einer durchschnittlichen

jährlichen Wachstumsrate von 5,5 % zwischen

2025 und 2030 korrespondiert. Neben dem

allgemeinen Bevölkerungswachstum sind vor allem

Infrastrukturmaßnahmen wichtige Impulsgeber

wie z.B. der Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Überproportionale Anstiege werden u.a. in Saudi-

Arabien und in anderen Golfstaaten und Schwellenländern

gesehen.

Allerdings schwächelt derzeit die europäische und

insbesondere die deutsche Bauwirtschaft als Folge

der starken gestiegen Baukosten sowie den Wirkungen

des Russland-Ukraine-Krieges. Auch in Europa

dreht sich das Wachstum des Bauvolumens

im Jahr 2025 in eine positive Richtung, um dann

in den Folgejahren wieder deutlich Fahrt aufzunehmen

(s. Schaubild 3). Jedoch existieren große

regionale Unterschiede: So fallen die Zuwächse in

Osteuropa stärker als in Westeuropa aus. Nach

Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges muss

hier eine erhebliche Wiederaufbauarbeit geleistet

werden. Nicht überraschend ist, dass eine Reihe

Schwellenländern den größten Nachholbedarf

aufweisen. Gleiches gilt natürlich auch für den

Gaza-Streifen. In beiden Regionen wird Aluminium

allerdings weniger stark im Vergleich zu westlichen

Ländern profitieren.

Wesentlich stärkere Impulse für den Aluminiumeinsatz

sehen wir auch in asiatischen Schwellenländern

sowie in Nordamerika. Auf Sicht der Jahre

2026 bis 2028 wird der chinesische Baumarkt je-

08 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Redaktioneller Teil

Editorial Section

Verkäufe von BEV's 2024 in 1.000 Stück

D F I UK CN JP Ind USA

Quelle: VDA, PWC

Schaubild 5

doch deutlich schwächer im Vergleich zur ersten

Hälfte der laufenden Dekade profitieren. Hier sind

hohe Leerstände im Wohnraum in großen Städten

noch nicht abgebaut.

In Deutschland ist ein erheblicher Bedarf an neuen

Wohnungen aufgelaufen. Dies erfordert dringend

höhere Investitionen in den Wohnungsbau. Die

weiter anziehenden Mieten in Ballungszentren stimulieren

die Investitionstätigkeit.

Automobilindustrie: Absatz schwächer, doch

mehr Aluminiumeinsatz zu erwarten

Da sich gegen Jahresende 2024 die Erholung der

globalen Automobilindustrie deutlich abschwächte,

musste im Gesamtjahr ein leichter Absatzrückgang

auf 89,5 Mio. Light Vehicles hingenommen

werden. Zunächst war man jedoch optimistisch die

Delle 2025 wieder ausgleichen zu können und auf

den Wachstumspfad zurückzukehren. In der ersten

Jahreshälfte 2025 zeigte sich jedoch, dass die

Erwartungen deutlich zurückgenommen werden

mussten. Nicht nur der Fortbestand der globalen

Krisenherde insbesondere im Nahen Osten und

in Russland und der Ukraine wiesen einen negativen

Effekt auf die Nachfragebelebung auf. Insbesondre

irritierte die amerikanische Handelspolitik

sehr stark. Immer neue Zollandrohungen und ein

vollkommen unberechenbares Verhalten des USamerikanischen

Präsidenten führten nicht nur zu

Preissteigerungen auf dem amerikanischen Markt,

sondern verdarben auch den Kunden die Kauflaune,

nicht zuletzt wegen starker Inflationsbefürchtungen.

Die Ende Juli 2025 vereinbarten Einfuhrzölle

von 15 % auf europäische Kraftwagen in den USA

dürften ebenfalls eher negative Auswirkungen auf

den Markt aufweisen.

Für das Jahr 2025 wird nun ein nochmals leichter

Produktionsrückgang auf 89,2 Millionen Light Vehicles

erwartet und auch für 2026 wird nur eine

Rückkehr auf das schwache Niveau von 2024

gesehen. Lediglich China weitet als einzige der

großen Produktionsregionen im laufenden Jahr seine

Fertigung um gut 1 Mio. Light Vehicles aus (s.

Schaubild 4). In Bezug auf die produzierten Stückzahlen

müssen Europa mit einer Einbuße von gut

einer halben Million und Nordamerika mit rund

Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 09


Redaktioneller Teil

Editorial Section

in US-$ /Barrel

Ölpreis Brent

120

100

80

60

40

20

2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025

31.07.2025: 62,56

nachrichtlich WTI 31.07.2025: 60,45

Quelle: MBI

Schaubild 6

1 Million Fahrzeuge dagegen kräftige Rückgänge

hinnehmen. Auch in der Betrachtung bis 2032

erreicht Nordamerika nie mehr die Marke von 16

Mio. Light Vehicles und Europa kommt nur knapp

an die 18 Millionen-Marke heran. Gleiches gilt

auch für die Region Japan/Korea: Bezogen auf

die Fertigungszahlen wird die Region Japan/Korea

spätestens ab 2028 vom übrigen Südostasien

überholt und fällt auf Platz 5 der Produktionsregionen

zurück. In Lateinamerika und dem Nahen Osten

sehen wir nur leichte Belebungstendenzen. In

Deutschland expandierte zwar die Inlandsproduktion

von Light Vehicles im ersten Halbjahr 2025 um

4 %, die inländischen Neuzulassungen verminderten

sich jedoch um 5 %. Hierbei mussten ausländische

Marken einen Absatzeinbruch von 9 % verbuchen,

wohingegen die inländischen Produzenten

einen Rückgang von 3 % verzeichneten.

Wichtige Impulse für den Einsatz von Aluminium

kommen hingegen von der Elektromobilität. So

wurden in den acht wichtigsten Absatzmärkten von

BEV-Fahrzeugen (= Battery Electric Vehicle), die für

über 90 % des globalen Absatzes stehen, im Jahr

2024 insgesamt über 10,4 Mio. rein batteriegetriebene

Fahrzeuge zugelassen. Dies dürfte mit

einem Gesamtabsatz von über 11 Mio. BEV’s korrespondieren.

Unverändert dominiert wird jedoch

der Absatz von China, welches einen Marktanteil

von rund 73 % hielt (s. Schaubild 5). Zweitwichtigster

Absatzmarkt sind die USA geworden, gleichauf

gefolgt von Deutschland und Großbritannien. Zwar

wächst der Markt für BEV’s auch in China weiter

kräftig, es erholen sich jedoch auch die europäischen

Märkte in Bezug auf den Absatz von BEV‘s

deutlich. So wurden alleine in Deutschland im ersten

Halbjahr 2025 42 % mehr BEV’s verkauft. Gegen

den Trend verliert Tesla auf den europäischen

Märkten und vor allem dem chinesischen Markt

Absatzanteile. Zum einen spielt mit Sicherheit das

Verzögern von neuen Modellanläufen eine Rolle,

zum anderen protestieren aber auch Käufer gegen

die Person des Hauptaktionärs Elon Musk mit einem

Kaufstreik.

Der sich weiter fortsetzende Trend zur Elektromobilität

begünstigt jedoch die weltweite Aluminiumindustrie.

Ohne einen Trend zum Leichtbau sind kei-

10 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Redaktioneller Teil

Editorial Section

Phelix Base Frontmonat

60,98

59,69

60,27

58,35

60,50

60,03

59,41

60,60

58,23

58,09

58,69

61,30

60,78

57,86

58,68

59,96

58,53

56,63

54,67

54,66

55,58

47,73

47,06

45,63

45,79

46,17

46,05

44,91

43,34

42,87

41,88

41,69

Schaubild 7

EUR / MWh

Strom Base Frontmonat

500

450

400

350

300

250

200

150

100

50

0

2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025

ne neuen Markterfolge in der E-Mobility möglich:

Substituiert man einen Verbrennungsmotor gemeinsam

mit seiner Peripherie durch eine Batterie, so

erhöht sich das Gesamtgewicht der Light Vehicles

erheblich. Somit muss Gewicht aus dem Pkw genommen

werden. Hier ist Aluminium die richtige

Lösung sowohl für Strukturbauteile, Gussteile und

andere Komponenten.

Wichtige andere Absatzmärkte ebenfalls mit

höherer Nachfrage

Nicht nur die Automobilindustrie und der Bausektor

weisen zukünftig einen höheren Aluminiumbedarf

auf. Im Aerospace Sektor werden in den

nächsten 20 Jahren die zivilen Fluggesellschaften

ihren Flottenbestand gegenüber 2022 praktisch

verdoppeln. Getragen wird der Ausbau von Stückzahlenausweitung

von Mittelstrecken- und Großflugzeugen

sowie Frachtflugzeugen. Zudem zieht

der Bedarf aus dem Defense Sektor sehr stark an,

was vor dem Hintergrund der globalen Krisen nicht

verwunderlich ist. Vielfach ist ein hoher Ersatzbedarf

vorhanden.

01.08.2025: 78,73

Auch der Maschinenbau, die Elektrotechnik oder

der Verpackungssektor benötigen mehr Aluminium.

Im Verpackungssektor ersetzt Aluminium vielfach

die Auslistung von Kunststoffverpackungen in

etlichen westlichen Industrieländern. Zudem geht

der Bedarf in der Photovoltaik weiter, hier liegen

Aluminiumprofile im Trend.

Energiekosten belasten weiterhin Aluminium-

produktion in Deutschland

Die weltweite Rohölnachfrage dürfte 2025 um

1,3 mbd (= million barrel per day) auf 105,14

mbd anziehen. Für 2026 wird eine weitere Zunahme

um 1,4 mbd prognostiziert. Rund 0,8 mbd

des notwendigen Zuwachses in 2025 erfolgt

durch eine erhöhte Exploration der Non-OPEC+-

Staaten inklusive deren Förderung von NGL-Sorten

(Natural Gas Liquids). Für die OPEC+ (also

unter Einbeziehung von Russland und anderen

Verbündeten) verbleiben Fördervolumina von

rund 48,4 mbd (2025) bzw. 49,2 mbd (2026).

Eine Teilmenge von 8,7 bzw. 8,8 mbd entfällt

wiederum auf so genannte NGL Sorten, wovon

Quelle: MBI

Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 11


Redaktioneller Teil

Editorial Section

l

90,5

100,33

102,701

108,059

115,1

118,35

119,853

132,39

130,542

131,91

133,078

138,275

142,227

143,313

147,047

Aluminaproduktion in Mio. t

160

140

120

100

80

60

40

20

0

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024

China Ozeanien Afrika & Asien o. China Südamerika Europa inkl. Russland Nordamerika Sonstige

Schaubild Quelle: 8World Aluminium

Quelle: World Alumuminium

rund 5,9 bzw. knapp 6,1 mbd aus OPEC-Quellen

stammen.

Die im ersten Halbjahr 2025 geförderte Menge

des eigentlichen Rohöls unterschritt diesen Wert um

1,6 mbd (Q1 25) bzw. 1,2 mbd (Q2 25). Durch die

für das zweite Halbjahr 2025 verkündete Ausweitung

der Fördermenge an Rohöl durch die OPEC+

dürfte ein Engpass verhindert werden. Daher dürfte

der Rohölpreis im zweite Halbjahr 2025 eher

seitwärts gehen. Wir sehen den Rohölpreis gegen

Ende 2025 um die Marke von 70 US-$ je Barrel

Brent in einem Band von +/- 10 US-$ (s. Schaubild

6) oszillieren. Eine Ausweitung des Konfliktes

im Nahen Osten oder eine kurzfristige Sperrung

der Straße von Hormus – des global wichtigsten

Seehandelsweg von Rohöl - würde jedoch kräftige

Preissteigerungen hervorrufen.

Auch im Jahr 2025 ist der Strompreis weiter geprägt

von einer hohen Volatilität. Nachdem die

Gaspreise ab Jahresmitte 2024 wieder anzogen,

reagierte auch der Strompreis entsprechend. Ab

Anfang Februar bis etwa Mitte April 2025 beruhigten

sich die Strompreise dann jedoch wieder

und gaben bis rund 85 €/MWh nach. Im Zuge

größerer Sorgen um die Gasfüllstände und eine

zunehmende geopolitische Verunsicherung ging es

dann jedoch schnell wieder in Richtung der 100

€-Marke je MWh. Im Sommer 2025 wirken auch

niedrige Flusspegelstände belastend. Wir sehen

die Terminmarktpreise bis Jahresende 2025 in

einem Band um die Marke von 85 €/MWh. Mit

einer Beruhigung der geopolitischen Krisenherde

sollten die Preise für 2026 in einem Band um die

Marke von rd. 80 €/MWh oszillieren. Bei einer

Konfliktverschärfung – egal ob Naher Osten oder

Russland/Ukraine - ergeben sich jedoch deutlich

höhere am Spot- bzw. Day Ahead-Markt Preise (s.

Schaubild 7).

Aluminaproduktion von China dominiert

Aluminaproduktion von China dominiert

Der zukünftig anziehende Bedarf an Primäraluminium

induziert natürlich auch eine deutlich höhere

Nachfrage nach Aluminia. Seit 2010 ist der globale

Ausstoß an Alumina um rund 40 % auf 147

12 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Redaktioneller Teil

Editorial Section

6. – 8. Oktober 2026

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Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 13


Redaktioneller Teil

Editorial Section

nien

2169,9 26076,1

2191,4 28002,2

Produktion von Primäraluminium; in 1.000 t

2245,4 29940,2

2251,6 31888,9 90.000

2267 33975,2

2312 38186 80.000

2289,5 39960,5

2214 37397,4

70.000

2272 41504,2 60.000

2302 44789,8

2189 46330,1 50.000

2101,6 52081,2

2031,3 53785,6

40.000

1980 57336,3 30.000

1972,5 59329,8

824,555 62410,566 20.000

1914,24 63496,315

920,591 64285,95

10.000

919,017 65100,443

0

891,528 67392,086

1843 68604,653 a

1884 70441

1863 72463

74000

77000

83000

China Europa Asien ohne China Afrika Amerika Ozeanien

Schaubild 9

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2023

2024

2025p

2027p

2030p

Quelle: World Aluminium, eigene Prognose

Mio. t im Jahr 2024 ausgeweitet worden. Erzeugte

China im Jahr 2010 lediglich rund ein Drittel der

weltweit produzierten Menge an Alumina, konnte

es seinen Output im Betrachtungszeitraum fast verdreifachen

(s. Schaubild 8). Dadurch steigerte China

seinen Anteil an der Weltproduktion auf über

58 %.

Dieser Trend setzte sich auch im ersten Halbjahr

2025 fort: Während weltweit die Erzeugung von

Alumina um 3,4 % expandierte, legte die chinesische

Produktion doppelt so stark zu und erreichte

einen Weltmarktanteil von 60%!

Allerdings ist die chinesische Aluminaproduktion

deutlich weniger nachhaltig als zum Beispiel diejenige

in Europa (inkl. der GUS-Staaten). In China

erfolgt 55 % der Aluminaerzeugung mittels Kohle

und weitere 35,5 % werden mit Gas als Energieträger

gewonnen. Demgegenüber ist die Erzeugung

in Europa durch einen Gasanteil von über

84 % und einem Strominput von gut 13 % wesentlich

emissionsärmer, zumal überhaupt keine Kohle

mehr für die Aluminagewinnung eingesetzt wird.

Allerdings erwarten wir, dass auch China mittelfristig

den Kohleinsatz in der Aluminaproduktion

reduzieren wird.

Aluminiumbedarf steigt trotz geopolitischer

Krisenherde

Der Trend zum Leichtbau, der vermehrte Einsatz

von Aluminium in der weltweiten Bauwirtschaft

- gerade auch bei den zukünftig notwendigen

Aufbauarbeiten – lässt den Bedarf an Aluminium

weiter stark anziehen. Dies erfordert dementsprechend

sowohl einen Ausbau der bisherigen Kapazitäten

von Primär- wie auch Recyclingaluminium.

Bis 2030 ist eine Erhöhung der Primäraluminiumerzeugung

auf dann 83 Mio. t erforderlich. Bezogen

auf den Produktionsausstoß von knapp 72,5 Mio.

t im Jahr 2024 –die Marke von 70 Mio. jato wurde

erstmals 2023 überschritten – heißt dies eine

weitere Produktionsausweitung um 10,5 Mio. t (s.

Schaubild 9).

14 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026


Redaktioneller Teil

Editorial Section

China wird auch zukünftig die weltweite Aluminiumproduktion

dominieren. Das Land hielt schon

in der ersten Jahreshälfte 2025 einen globalen

Marktanteil von rund 60 %! Mittelfristig könnte der

Weltmarktanteil auf bis zu zwei Dritteln anziehen.

Auch in Europa sehen wir in den nächsten Jahren

wieder eine leichte Erholung nach den Einbrüchen

der letzten Jahre. Zwischen Januar und Juni 2025

legte diese um 1,8 % zu, während weltweit nur ein

Zuwachs von 1,4 % verzeichnet wurde. Innerhalb

Asiens trug China das Wachstum während die

Golfregion – wohl bedingt durch die geopolitischen

Unruhen – eine Einbuße verzeichnete. Bezogen auf

Europa wird der Kapazitätsausbau primär in Osteuropa

stattfinden. Im übrigen Asien erwarten wir

ein Anziehen in Indien sowie eine Erholung in der

Golfregion nach Beendigung der geopolitischen

Auseinandersetzungen.. Amerika – und hier auch

Lateinamerika - hat ebenfalls noch Wachstumspotenzial

in seinem Aluminiumausstoß

Natürlich ist auch ein weiterer Ausbau des Aluminiumrecyclings

erforderlich, um die Gesamtnachfrage

zu decken. Der deutlich geringere Energiebedarf

spricht auch unter Nachhaltigkeitsaspekten

dafür, so dass die gesetzten Klimaziele bis 2050

erreicht werden können. Sollte es gelingen die Energiekosten

in Europa wieder abzusenken, lohnt sich

auch die Recyclingaluminiumproduktion in Europa

wieder und könnte anziehen.

Fazit

Eine steigende Weltbevölkerung und die positiven

Eigenschaften des Werkstoffs Aluminium machen

ihn alternativlos. Daher ergibt sich eine weiter steigende

Nachfrage. Jedoch ist die Politik gefordert

für wettbewerbsfähige Energiepreise zu sorgen, damit

ein Teil des Bedarfs in Europa gedeckt werden

kann.

Frankfurt / Düsseldorf, August 2025

Dr. Heinz-Jürgen Büchner

Independent Commodity Consultant

buechnerhj@web.de

André Edinger

IKB Deutsche Industriebank AG

Sina Lutter

IKB Deutsche Industriebank AG

Aluminium Lieferverzeichnis 2026 | 15


Redaktioneller Teil

Editorial Section

Aluminum 2026: Between Trade War and promising

future Prospects

The first half of 2025 was marked not only by the

continuation of the Russia-Ukraine war and the crisis

in the Middle East – which threatened to escalate

significantly at times following the bombings

in Iran – but above all by the trade war triggered

by US President Trump. Threats of tariffs, shortterm

suspensions of tariffs, withdrawals, and new

threats caused considerable unrest on the international

financial markets and also put pressure on

the dollar exchange rate.

There are currently no signs of any lasting calm or

solution to the geopolitical crises. Although numerous

efforts have been made, these have not yet

been crowned with lasting success. In our opinion,

President Trump's proposals to resettle the Palestinians

would also not bring long-term peace to the

region.

On the other hand, an economic recovery and thus

a further increase in demand for aluminum can be

expected in the medium and long term. In addition

to its good technological properties, including its

comparatively low specific weight, significant demographic

factors also point to rising demand for

aluminum.

Global Population continues to grow strongly

Global population growth over the past two decades

has been driven not only by the two heavyweights

China and India, which now account for

almost 3 billion people, but also by dynamic development

in many other emerging and developing

countries.

While there were 7.99 billion people on this planet

in 2020, the magic barrier of 8 billion was quickly

12

UN Population Forecast in billion

10

8

6

4

2

0

Diagram 1

2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090 2100

Source: UN Population Forecast

16 | Aluminium Lieferverzeichnis 2026

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