Handbags, Wristwatches & Jewellery, Hampel Living
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ONE OF THE LEADING AUCTION HOUSES IN EUROPE
CATALOGUE V
HANDBAGS, WRISTWATCHES & JEWELLERY
HAMPEL LIVING
Auctions: Thursday, 4 December 2025
Exhibition: Saturday, 29 November – Tuesday, 2 December 2025
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HANDBAGS,
WRIST WATCHES
& JEWELLERY
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13
569
HERMÈS
Höhe: 22 cm.
Breite: 30 cm.
Tiefe: 16 cm.
Die Hermès Birkin 30 Himalaya Blanc zählt zu den
seltensten und prestigeträchtigsten Handtaschen,
die jemals hergestellt wurden – die Krönung einer jeden
Sammlung. Sie wird in sehr begrenzter Stückzahl
aus Niloticus Krokodilleder gefertigt und spiegelt in
ihrer Farbgebung die eindrucksvollen Nuancen der
Himalaya-Bergkette wider. Dieses exklusive Sammlerstück
ist handgefertigt und befindet sich in einem
exzellenten Zustand.
(1462312) (15)
HERMÈS
Height: 22 cm.
Width: 30 cm.
Depth: 16 cm.
The Hermès Birkin 30 Himalaya Blanc is one of the
rarest and most prestigious handbags ever made. It is
produced in very limited quantities from Niloticus crocodile
leather and its colouring reflects the impressive
nuances of the Himalayan mountain range. In excellent
condition.
CITES export restrictions – sale in the EU only.
€ 80.000 – € 90.000
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15
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570
DIOR
Höhe: 32 cm.
Breite: 25 cm.
Tiefe: 11 cm.
Diese große Lady Dior ist ein außergewöhnliches
Sammlerstück der Maison. Im Jahr 2016 aus exotischem
Krokodilleder gefertigt, besticht sie durch ihr
markantes Design in der Farbe Türkis und einen abnehmbaren
Schulterriemen. Die strukturierte Silhouette
wird durch silberfarbene Hardware und die ikonischen
Charms elegant akzentuiert. In ausgezeichnetem Zustand
ist diese Lady Dior ein seltenes Statement-Piece
für Ihre Kollektion.
(1462311) (15)
DIOR
Height: 32 cm.
Width: 25 cm.
Depth: 11 cm.
This large Lady Dior is an exceptional collector's item
from the Maison. Crafted in exotic crocodile leather in
2016, it captivates with its striking turquoise design
and removable shoulder strap. The structured silhouette
is elegantly accentuated by silver-coloured hardware
and iconic charms. In excellent condition.
CITES export restrictions – sale in the EU only.
€ 12.000 – € 13.000
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17
571
CHANEL
Höhe: 16 cm.
Breite: 25 cm.
Tiefe: 7 cm.
Gefertigt aus Pythonleder in Gold und veredelt mit silbergrauer
Hardware, ist diese Chanel Timeless ein einzigartiges
Stück für Ihre Sammlung. Ein stilvolles
Statement für Tage, an denen Funktionalität und Eleganz
gleichermaßen gefragt sind. Dieses Modell aus
dem Jahr 2013 präsentiert sich in einem nahezu ungetragenen
Zustand.
(1462313) (15)
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€ 8.000 – € 10.000
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19
572
CHANEL
Höhe: 15 cm.
Breite: 25 cm.
Tiefe: 9 cm.
Eine mittelgroße Chanel Boy aus Lammleder. Das in
Gold, Bronze und Champagner gefärbte Design ist
mit mehreren ineinandergreifenden CC-Logos verziert.
Der kastenförmige Schnitt, der mit geripptem
Leder umrandet ist, wird von antikgoldener Hardware
gekrönt. Sie wurde 2014 hergestellt und ist in einem
exquisiten Zustand.
(14623111) (15)
€ 6.000 – € 10.000
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573
CHANEL
Höhe: 15,5 cm.
Breite: 25,5 cm.
Tiefe: 6,5 cm.
Diese Chanel Timeless Medium ist ein Sammlerstück,
gefertigt aus Lammleder mit kräftigen Tafeln in
Schwarz und Grün. Die antikgoldene Hardware verleiht
dieser seltenen Ausgabe aus den Jahren 2013 – 2014
(Serie 18) Vintage-Flair. Die Tasche ist ein lebendiger
Ausdruck des Stils mit anhaltender Anziehungskraft
und befindet sich in einem sehr guten Zustand.
(1462316) (15)
€ 6.000 – € 8.000
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21
574
CHANEL
Höhe: 24 cm.
Breite: 34 cm.
Tiefe: 13 cm.
Diese Chanel Maxi in zartem Metallic-Lammleder verleiht
einer klassischen Silhouette einen eleganten Farbton.
Die silberne Hardware und der charakteristische
CC-Verschluss werten das Design auf, während der
geräumige Innenraum für alltägliche Eleganz sorgt. Die
Tasche befindet sich in einem sehr guten Zustand.
(1462314) (15)
€ 7.000 – € 10.000
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23
575
CHANEL
Höhe: 20 cm.
Breite: 9 cm.
Tiefe: 9 cm.
Die Lait de Coco Minaudière, die erstmals in der
Herbst/Winter-2014-Collection von Chanel auf dem
Laufsteg zu sehen war und vom Supermarkt inspiriert
wurde, ist ein beispielhaftes Sammlerstück. Für diese
Kollektion verwandelte Karl Lagerfeld alltägliche Gegenstände
in wunderschön gearbeitete Accessoires,
insbesondere diese Chanel-Milchkartontasche. Diese
skurrile Umhängetasche in Form eines Milchkartons
ist aus luxuriösem exotischem Leder gefertigt und mit
dem kultigen CC-Doppellogo versehen. Das Innere ist
mit Leder ausgekleidet und hat einen Schulterriemen
mit Kettengliedern.
(1462317) (15)
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€ 8.000 – € 10.000
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25
576
HERMÈS KELLY 32
Höhe: 32 cm.
Breite: 23 cm.
Tiefe: 11 cm.
Die Kelly 32 wird in den Ateliers von Hermès in Frankreich
aus Porosus-Krokodilleder handgefertigt. Dieses
exotische Design weist den Farbton Chocolate auf und
ist mit vergoldeter Hardware versehen. Diese Vintage-
Kelly befindet sich in einem sehr guten Pre-loved-
Zustand. Clochette und Schlüssel sind beigegeben.
(1461261) (15)
HERMÈS KELLY 32
Height: 32 cm.
Width: 23 cm.
Depth: 11 cm.
The Kelly 32 is handmade in Hermès' workshops in
France from Porosus crocodile leather. This exotic design
features a chocolate colour and gold-plated hardware.
This vintage Kelly is in very good pre-loved condition.
Clochette and key are included.
CITES export restrictions – sale in the EU only.
€ 20.000 – € 30.000
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577
HERMÈS KELLY 35
Höhe: 35 cm.
Breite: 24 cm.
Tiefe: 12 cm.
Ein elegantes Must-Have für Ihre Garderobe: Diese
Hermès Kelly 35 ergänzt jedes Outfit. Das edle
schwarze Box-Kalbsleder hat einen luxuriösen Glanz
und ist mit vergoldeter Hardware akzentuiert. Staubbeutel,
Schulterriemen, Schloss, Schlüssel und Clochette
sind beigegeben. Sie wurde im Jahr 2000 handgefertigt.
(1461521) (15)
€ 8.000 – € 10.000
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27
578
DIOR-SHOPPER
Höhe: 35 cm.
Breite: 26 cm.
Tiefe: 14 cm.
Dieser Dior-Shopper vereint mühelos Stil und Funktionalität.
Das vielseitige Modell in mittlerer Größe aus
schwarzem Lammleder besticht durch das ikonische
Cannage-Steppmuster und bietet Platz für tägliche Essentials.
Die Dior-Tasche ist in ausgezeichnetem, preloved
Zustand ist mit silberner Hardware und verspielten
Bag-Charms verziert.
(1460902) (15)
€ 1.000 – € 1.500
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579
CHANEL
Höhe: 20 cm.
Breite: 30 cm.
Tiefe: 15 cm.
Beutel-Tasche aus blauem Jeans und Leder. Sie ist ein
limitiertes Stück, das mit dem ikonischen CC-Logo,
Kettendetails und Fransen versehen ist. Im Jahr 2014
in Italien hergestellt.
(1462319) (15)
€ 4.000 – € 8.000
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580
DIOR
Höhe: 13,5 cm.
Breite: 26 cm.
Tiefe: 5 cm.
Die Tasche verkörpert die Vision der Maison von Eleganz
und Schönheit, indem sie die unverkennbare,
schlichte Lady-Dior-Ästhetik präsentiert. Die schicke,
zeitlose Kreation aus Satin in schwarz ist durchgehend
bestickt mit Metallfaden, Perlen und Pailletten in
Gold, Rot und Blau die ihr elegante Akzente verleihen.
D. I. O. R.-Metallanhänger mit hellem Silber- Finish runden
die Silhouette eindrucksvoll ab. Im Alltag wie am
Abend kann die Lady-D-Joy-Tasche mit abnehmbarem
Kettenriemen sowie einem zusätzlichen verstell- und
abnehmbaren Lederriemen in der Hand, über der
Schulter oder crossbody getragen werden.
(14623112) (15)
€ 6.000 – € 10.000
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29
581
CHANEL
Höhe:12 cm.
Breite: 20 cm.
Tiefe: 6 cm.
Diese 2.55-Reissue von Chanel wurde aus schwarzem
Leder gefertigt und mit silberfarbener Hardware akzentuiert.
Das charakteristische Mademoiselle-Schloss
und der kurze Kettenriemen unterstreichen das zeitlose
Design der 2.55 mit Stickereien aus Metall. Gefertigt
zwischen 2012 und 2013, befindet sich die Tasche
in einem Zustand wie ungetragen.
(1462318) (15)
€ 8.000 – € 10.000
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31
582
CHANEL
Höhe: 20 cm.
Breite: 30 cm.
Tiefe: 10 cm.
Diese Chanel-Tasche ist aus glänzendem Lackleder in
markantem Rot gefertigt – eine moderne Interpretation
der klassischen Chanel-Ästhetik. Die silberfarbene
Hardware setzt einen kühlen Kontrast zur zeitlosen
Silhouette, die Ihre Essentials mühelos fasst. Das
Modell von 2013 – 2014 präsentiert sich in hervorragendem
Zustand.
(1462315) (15)
€ 7.000 – € 10.000
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583
CHANEL
Höhe: 15 cm.
Breite: 25 cm.
Tiefe: 9 cm.
Die Chanel Boy ist für ihre kastenartige Silhouette bekannt.
Gefertigt wurde sie aus Lammleder und sie ist
mit kleinen Perlen versehen. Die mittelgroße Tasche
in Silber wurde dazu mit Beschlägen in Antikoptik abgerundet.
Das 2013 produzierte Sammlerstück ist in
hervorragendem Zustand. Diese einzigartige Boy-Bag
verleiht Ihrem Frühlings- und Sommeroutfit den perfekten
Schliff.
(14623110) (15)
€ 8.000 – € 10.000
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33
584
LOUIS VUITTON REISEKOFFER ALZER 80
MONOGRAM CANVAS
Höhe: 55,5 cm.
Breite: 81,5 cm.
Tiefe: 26,5 cm.
Aus der reinsten Tradition des Reisens entstammt der
berühmte Alzer-Koffer, eines der ikonischen Designs
des Hauses Louis Vuitton. Das geräumige und außerordentlich
stabile Modell beeindruckt noch immer Louis
Vuitton Liebhaber aus aller Welt. Der Koffer ist aus
Canvas gefertigt und in neuwertigem Zustand.
(1450103) (10)
€ 5.000 – € 10.000
Sistrix
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585
LOUIS VUITTON SIRIUS
Höhe: 70 cm.
Breite: 50 cm.
Tiefe: 21 cm.
Der komfortable und widerstandsfähige Sirius Koffer ist
mit abgerundeten Ledergriffen und einem durchgehenden
Doppelreißverschluss ausgestattet. Die Tasche
weist leichte Gebrauchsspuren auf.
(1431521) (10)
€ 500 – € 700
Sistrix
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586
LOUIS VUITTON SIRIUS SET
Höhe: 70 cm bzw. 60 cm.
Breite: 50 cm bzw. 45 cm.
Tiefe: . 20 cm bzw. 19 cm.
Set bestehend aus zwei Reisetaschen.
Leichte Gebrauchsspuren.
(1431524) (10)
€ 700 – € 900
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35
587
LOUIS VUITTON – MALLE COURRIER TIROIRS 2022
Höhe: 60 cm.
Breite: 110 cm.
Tiefe: 55 cm.
Der Malle Courrier 110 Koffer interpretiert die Tradition
der Handwerkskunst des Hauses Louis Vuitton. Dieses
Modell präsentiert sich mit vier Schubfächern für
zusätzliche neue Funktionen. Er wurde im Jahr 2022
hergestellt und ist zusätzlich mit Rollrädern veredelt.
Der Koffer ist in exzellentem Zustand. Neupreis Euro
57.000. Der Kaufbeleg liegt im Original vor.
(1450101) (10)
LOUIS VUITTON – MALLE COURRIER TIROIRS 2022
Height: 60 cm.
Width: 110 cm.
Depth: 55 cm.
The suitcase is in excellent condition. Its original price
was Euro 57,000. The original purchase receipt is included.
€ 30.000 – € 40.000
Sistrix
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37
588
LOUIS VUITTON TROLLEY
Höhe: 57 cm.
Breite: 40 cm.
Tiefe: 23 cm.
Louis Vuitton Trolley, gefertigt aus dunkelbraunem Leder
mit Damier Canvas. Er hat zwei Außentaschen mit rotem
Innenfutter, davon eine mit Reißverschluss, und zwei
leicht laufende Rollen.
(1460402) (15)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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589
LOUIS VUITTON REISEKOFFER ALZER 70
MONOGRAM CANVAS
Höhe: 50 cm.
Breite: 72 cm.
Tiefe: 22,5 cm.
Aus der reinsten Tradition des Reisens entstammt der
berühmte Alzer-Koffer, eines der ikonischen Designs
des Hauses Louis Vuitton. Das geräumige und außerordentlich
stabile Modell beeindruckt noch immer Louis
Vuitton Liebhaber aus aller Welt. Der Koffer ist aus
Canvas gefertigt und in neuwertigem Zustand.
(1450104) (10)
€ 4.000 – € 8.000
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590
HERMÈS KELLY 35
Höhe: 35 cm.
Breite: 25 cm.
Tiefe: 12 cm.
Diese Hermès Kelly 35 in Beige sorgt für einen eindrucksvollen
Auftritt. Gefertigt im Jahr 1995 („Y“-Stempel
im Kreis) aus glänzendem Clemence-Leder mit fast
lackartiger Oberfläche, wird sie durch vergoldete Hardware
ergänzt. Die strukturierte Form macht sie zum
Statement für elegante Tages- und Abendlooks. Schulterriemen,
Clochette, Schloss und Schlüssel sind beigegeben.
(1460901) (15)
€ 4.000 – € 6.000
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591
FENDI PEEKABOO MEDIUM
Höhe: 25,5 cm.
Breite: 33 cm.
Tiefe: ca. 13 cm.
Sonderanfertigung in Rom 2017/2018.
Originalrechnung und Zertifikat vorhanden (gekauft bei
Fendi in der Maximilianstraße, München).
Peekaboo; handgenähten Makro-Ziernähten, in der legendäre
Selleria-Verarbeitung von Fendi-Kunsthandwerk.
Hergestellt aus Cuoio-Romano-Kalbsleder in Carrot, innen
Pitone-Leder in der Farbe Asphalt. Zwei Innenfächer, die
durch eine feste Trennwand aus Pitone-Leder getrennt
sind, sowie eine Innentasche. Selleria-Plakette in der
Farbe Silber, Gravur mit Seriennummer Kathrin, Beschläge
aus Metall mit Finish in Palladium-Optik. Drehschließe
auf beiden Seiten. Durch den verstellbaren und
abnehmbaren Schulterriemen (Pitone, Farbe Asphalt
mit Palladium-Optik-Schließen, unbenutzt und Originalverpackt)
kann sie als Schultertasche, Umhängetasche
oder als Handtasche getragen werden.
Zustand: Absolut neuwertig. Schulterriemen Pitone
(Länge: 96 – 115 cm) originalverpackt. Selbst an den
Füßchen keine Spuren, Taschenkarton (Hutschachtel)
Fendi: keine Spuren. Regenschutz originalverpackt, mit
Fendi Tasche.
(1450341) (10)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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39
592
DIAMANTARMBAND
Länge: ca. 21,5 cm.
Breite: ca. 1,8 cm.
Gewicht: ca. 77,1 g.
Platin.
Französische Platinpunzen, bezeichnet „Cartier“.
Dekoratives gleichlaufendes Vintage-Armband mit einer
Schließe in Form einer Gürtelschließe, reich besetzt
mit Diamanten im Alt-, Übergangs- und Achtkantschliff,
zus. ca. 9,5 ct, mit mittlerem bis hohem Farbgrad und
mittleren bis niedrigem Reinheitsgrad.
(1460452) (16)
€ 8.000 – € 12.000
Sistrix
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593
DIAMANTRING
Ringweite: 51.
Gewicht: ca. 5,1 g.
WG 750.
Beigelegt ein Diamant-Zertifikat von HRD Antwerpen,
Nr. 15037795001, vom Dezember 2015.
Eleganter Soltärring, besetzt mit einem feinen Diamanten
im variierten Smaragdschliff, 4,04 ct G/VS1 ohne
Fluoreszenz, flankiert von zwei Diamanten im Trapezschliff,
zus. ca. 0,24 ct. Französische Einfuhrpunze.
(1460451) (16)
DIAMOND RING
Ring size: 51.
Weight: ca. 5.1 g.
18 ct white gold.
Accompanied by a diamond certificate by HRD
no. 15037795001 dated December 2015.
Elegant solitaire ring set with a fine diamond in a varied
emerald-cut, 4.04 ct G/VS1, without fluorescence,
flanked by two trapezoid-cut diamonds, totalling ca.
0.24 ct. French import hallmark.
€ 30.000 – € 50.000
Sistrix
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41
594
HERZCOLLIER VON TIFFANY
Halsweite: ca. 39,5 cm.
Kettenbreite: ca. 9,7 mm.
Maße Herzschließe: ca. 2,2 x 2 cm.
Gewicht: ca. 92,1 g.
GG 750.
Herz und Kette signiert
„TIFFANY & CO“ bzw. „T & Co“.
Hochwertige massive Gliederkette mit offener Herzschließe
von Tiffany, halsnah wie ein Collier de Chien
zu tragen.
(1460731) (16)
€ 8.700 – € 10.000
Sistrix
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595
PERL-RUBIN-BRILLANTCOLLIER
Halsweite: ca. 46 cm.
Länge Mittelteil: ca. 9,5 cm.
Gewicht: ca. 90,4 g.
GG 750.
Hochdekoratives sechsreihiges Collier aus kleinen Akoyaperlen,
Durchmesser ca. 3,5 mm, mit dazwischen
gesetzten, hochwertig gearbeiteten, goldenen Schmuckteilen,
jeweils besetzt mit ovalen, fast opaken Rubincabochons
in verschieden Größen, zus. ca. 18 ct (davon
der größte ca. 8 ct), sowie Brillanten, zus. ca. 5,6 ct,
mit hohem Farb- und Reinheitsgrad. Das Mittelteil mit
einer Quaste aus Perlen und goldenen Kügelchen als
Abschluss.
(1460733) (16)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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43
596
TENNISARMBAND VON CARTIER
Länge: ca. 16,9 cm.
Gewicht: ca. 9,7 g.
GG 750.
Signiert „Cartier 656122“.
Französische Garantiepunzen.
Klassisch-elegantes Tennisarmband, besetzt mit 53 Brillanten,
zus. ca. 3 ct, mit hohem Farb- und Reinheitsgrad.
Druckverschluss mit Sicherheitsachter.
(1460735) (16)
€ 4.000 – € 7.000
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597
PERL-DIAMANTCOLLIER VON CARTIER
Länge: ca. 41 cm.
Länge Schließe: ca. 3,3 cm.
Gewicht: ca. 71,8 g.
GG 750.
Signiert „CARTIER PARIS“. Nummeriert 147279
(soweit lesbar). Französische Garantiepunen.
Um 1970.
Elegantes 12-reihiges Perlcollier mit feiner Rundhakenschließe
besetzt mit Brillanten, zus. ca. 2,6 ct F-G/VS-
SI. Die Akoya-Perlen im Durchmesser ca. 2,5–3 mm
(Perlmuttschicht von 3 Perlen besch.).
(14614911) (16)
€ 8.000 – € 12.000
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45
598
KORALL-DIAMANT-PARURE
Halsweite Collier: ca. 42 cm.
Länge Ohrringe: ca. 5,1 cm.
Ringweite: 51.
Gesamtgewicht: ca. 77,9 g.
Gelbgold 585, 333 (Ring) und Silber.
Vierteilige Vintage-Parure bestehend aus Collier, Ohrhängern
mit Schraubbrisur und einem Ring, besetzt
mit runden, ovalen und tropfenförmigen Korallen im
Cabochonschliff sowie Brillanten und Diamanten im
Alt- und Achtkantschliff, zus. ca. 1,4 ct. Im passenden
Formetui.
(1460613) (16)
€ 7.500 – € 10.000
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47
599
ANTIKE GOLD-GRANAT-PERL-PARURE
Halsweite Collier: ca. 40 cm.
Länge Ohrhänger: ca. 6,1 cm.
Länge Broschanhänger: ca. 5,1 cm.
Gewandhalter: 7,8 x 2,2 cm.
Gesamtgewicht: ca. 174,3 g.
Gelbgold 580 (Unterteil des Gewandhalters unedel).
Um 1890.
Beigelegt ein Wertgutachten von Gabriela Breisach,
Wien, 24. Februar 2021, in Kopie.
Antike fünfteilige Parure bestehend aus Collier, zweiteiligem
Broschanhänger (auch zum Einhängen in das
Collier), Ohrhängern und einem Gewandhalter. Jeweils
besetzt mit weinroten Granaten im Rosenschliff, rund,
oval und in Tropfenform, zus. wohl über 300 ct, sowie mit
18 Perlen (wohl Flussperlen). In zwei antiken Formetuis.
(1460614) (16)
ANTIQUE GOLD, GARNET AND PEARL PARURE
Necklace length: ca. 40 cm.
Length of earrings: ca. 6.1 cm.
Length of brooch pendant: ca. 5.1 cm.
Robe holder: 7.8 x 2.2 cm.
Total weight: ca. 174.3 g.
14 ct yellow gold (lower part of robe holder base).
Ca. 1890.
Accompanied by a valuation report by Gabriela
Breisach, Vienna, dated February 2021.
Antique five-piece set comprising a necklace, a twopiece
brooch (also suitable as necklace pendant), earrings,
and a robe holder. Each piece set with wine-red
rose-cut, round, oval and teardrop-shaped garnets,
totalling over 300 ct, and 18 pearls (presumably river
pearls). Presented in two antique cases.
€ 12.000 – € 15.000
Sistrix
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49
600
PERL-BRILLANT-SAPHIR-RUBINCOLLIER
VON HEIDEN
Halsweite: ca. 46 cm.
Breite Mittelteil: ca. 9,5 cm.
Länge (inkl. Perlanhänger): ca. 4,3 cm.
Gewicht Mittelteil: ca. 44,8 g.
WG 750.
Signiert „TH. Heiden“.
Außergewöhnliches Collier aus einem Perlenchoker
mit prächtigem Juwelen-Mittelteil, besetzt mit Brillanten
und Diamanten im Achtkantschliff, zus. ca. 4,7 ct
G-H/VVS-P1, feinen Rubinen im Navetteschliff, zus. ca.
7,7 ct, feinen Saphiren im Tropfenschliff, zus. ca. 11,3 ct,
sowie einem zentralen Anhänger mit barocker großer
Zuchtperle, ca. 14,8 x 13,8 mm. Der Perlenchoker ist
mit zwei Druckverschlüssen abnehmbar, die Perlen
mit deutlichen Tragesp., im Durchmesser ca. 9,6 mm.
(1461041) (16)
€ 7.000 – € 10.000
Sistrix
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601
SAPHIR-DIAMANTOHRRINGE
Länge: ca. 4,5 cm.
Gewicht: ca. 18,7 g.
Platin und WG 750.
Französische Garantiemarken. Nummeriert 79845.
Um 1940.
Vintage-Ohrclipse besetzt mit kleinen rundfacettierten
Saphiren, zus. ca. 2,6 ct, vier oval facettierten Saphiren
(zwei davon best.), zwei Brillanten und 18 Diamanten
im Baguette- und Fantasieschliff, zus. ca. 1,6 ct, mit
hohem Farb- und zum Teil niedrigem Reinheitsgrad.
Clipbrisur mit Stift.
(14500811) (16)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
INFO | BID
602
ANTIKE DIAMANTBROSCHE
Maße: 6,9 x 4,1 cm.
Gewicht: ca. 19,3 g.
Silber auf Gold.
Um 1880.
Antike Blütenzweigbrosche mit Blättern und Knospen,
reich besetzt mit Diamantrosen.
(14513819) (16)
€ 500 – € 700
Sistrix
INFO | BID
603
DIAMANT-ROSETTENRING
Durchmesser Ringkopf: ca. 3,6 mm.
Ringweite: 51.
Gewicht: ca. 12,8 g.
Gelbgold 585 und Silber.
Erste Hälfte 20. Jahrhundert.
Großer Vintage-Rosettenring, reich besetzt mit Diamantrosen;
die zentrale mit einem Durchmesser von
ca. 5,2 mm (leicht best.).
(1451382) (16)
€ 400 – € 600
Sistrix
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51
604
DIAMANTRING
Ringbreite mittig: ca. 1,3 cm.
Ringweite: 56/57.
Gewicht: ca. 21,4 g.
GG und WG 750.
Hochwertiger eleganter Ring, zentral besetzt mit
einem Diamantsolitär im Prinzesscut, ca. 2,1 ct H/SI1,
ca. 7,25 x 7,22 x 4,79 mm, mit mittlerer Fluoreszenz,
flankiert und umrahmt von Brillanten und Diamanten
im Prinzesscut, zus. ca. 3,2 ct mit hohem Farb- und
Reinheitsgrad.
(1461324) (16)
DIAMOND RING
Ring width in the centre: ca. 1.3 cm.
Ring size: 56/57.
Weight: ca. 21.4 g.
GG and WG 750.
High-quality, elegant ring, centrally set with a solitaire
princess-cut diamond, approx. 2.1 ct H/SI1, approx.
7.25 x 7.22 x 4.79 mm, with medium fluorescence,
flanked and framed by brilliant-cut and princess-cut
diamonds, total approx. 3.2 ct with high colour and
clarity.
€ 10.000 – € 15.000
Sistrix
INFO | BID
605
NATÜRLICHER CEYLON-SAPHIR-DIAMANTRING
Ringkopflänge: ca. 1,7 mm.
Ringweite: 59.
Gewicht: ca. 4,6 g.
GG und WG 585.
Beigelegt ein Gemstone Report von DSEF Nr. 039852
vom 4.11.2025.
Klassisch-eleganter ovaler Vintage-Ring besetzt mit
einem natürlichen transparenten violett-blauen Ceylon-
Saphir im gemischten Schliff, ca. 8 ct, 13,4 x 9,55 x
8,25 mm, umrahmt von kleinen Altschliffdiamanten,
zus. ca. 0,6 ct. Der Saphir mit leichten Kratzern ist unerhitzt.
(1462351) (16)
NATURAL CEYLON SAPPHIRE DIAMOND RING
Ring head length: ca. 1.7 mm.
Ring size: 59.
Weight: ca. 4.6 g.
GG and WG 585.
Accompanied by a gemstone report from DSEF No.
039852 dated 4 November 2025.
Classic, elegant oval vintage ring set with a natural
transparent violet-blue Ceylon sapphire in a mixed cut,
approx. 8 ct, 13.4 x 9.55 x 8.25 mm, framed by small
old-cut diamonds, approx. 0.6 ct in total. The sapphire
has slight scratches and is unheated.
€ 10.000 – € 12.000
Sistrix
INFO | BID
606
LOSER DIAMANT IM SMARAGDSCHLIFF, 2,57 CT
Beigelegt eine Expertise von DPL Nr. SC 802 vom
Oktober 2025.
Loser Diamant im Emerald Cut, 2,57 ct K/VVS mit
leichter Fluoreszenz.
(1460371) (16)
€ 9.000 – € 12.000
Sistrix
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607
TANSANIT-BRILLANTRING
Ringweite: 53/54.
Breite: ca. 8,4 mm.
Gewicht: ca. 12,2 g.
WG 750.
Moderner Ring mit leuchtend blau-violettem Tansanit
im gemischten ovalen Schliff, ca. 3,8 ct, umrahmt von
Brillanten, zus. ca. 1,5 ct (z.T. pinkfarben).
(1461323) (16)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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608
CITRIN-ARMREIF UND RING
Armweite ca. 19,3 cm.
Breite mittig: ca. 2 cm.
Ringweite: 53/54.
Gesamtgewicht: ca. 70 g.
GG 585.
Apartes geometrisches Vintage-Set aus Armreif und
Ring besetzt mit achteckigen Citrinen in verschiedenen
Schliffen, der größte ca. 28 ct, und kleinen Brillanten,
zus. ca. 0,42 ct. Citrin im Ring mit deutl. Gebrauchsspuren.
(1460904) (16)
€ 3.500 – € 5.000
Sistrix
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609
GELBER SAPHIR-DIAMANTRING
Ringkopfbreite: 14 mm.
Ringweite: 51.
Gewicht: ca. 12,7 g.
GG und WG 750.
Zweifarbiger, streng und aufwendig gearbeiteter Ring
mit einem achteckigen hellgelben Saphir im gemischten
Treppenschliff, ca. 14 x 14 x 8,34 mm, ca. 15 ct (die
Facettenkanten leicht berieben, kleine Kratzer), flankiert
von kleinen Diamanten im Carréschliff, zus. ca. 0,3 ct.
(1460442) (16)
€ 1.500 – € 3.000
Sistrix
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53
610
NATÜRLICHER BURMA-RUBIN-DIAMANTRING
Ringkopflänge: ca. 1,7 mm.
Ringweite: 55.
Gewicht: ca. 6,3 g.
WG 585.
Beigelegt ein Gemstone Report von DSEF Nr. 039853
vom 4.11.2025.
Klassisch-eleganter ovaler Vintage-Ring mit einem
transparenten leuchtend pink-roten Burma-Rubin im
Kissenschliff, ca. 3,5 ct, 9,32 x 8,56 x 5,48 mm, umrahmt
von Altschliffdiamanten, zus. ca. 0,9 ct. Der
Rubin (minimal best) ist unerhitzt.
(1462352) (16)
NATURAL BURMESE RUBY DIAMOND RING
Ring head length: ca. 1.7 mm.
Ring size: 55.
Weight: ca. 6.3 g.
WG 585.
Accompanied by a gemstone report from DSEF No.
039853 dated 4 November 2025.
Classic, elegant oval vintage ring with a transparent,
bright pink-red Burma ruby in a cushion cut, approx.
3.5 ct, 9.32 x 8.56 x 5.48 mm, framed by old-cut diamonds,
approx. 0.9 ct in total. The ruby (minimal best)
is unheated.
€ 12.000 – € 15.000
Sistrix
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611
RUBELLIT-BRILLANTRING
Ringweite: 55.
Gewicht: ca. 6,5 g.
WG 750.
Klassisch-eleganter Ring mit oval facettiertem pinkfarbenem
Rubellit, ca, 2,2 ct, flankiert von kleinen Brillanten,
zus. ca. 0,12 ct.
(1461322) (16)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
INFO | BID
612
RUBIN-DIAMANTRING
Durchmesser Ringkopf: ca. 17 mm.
Ringweite: 51.
Gewicht: ca. 5,6 g.
Silber auf GG 750.
Vintage-Rosettenring, zentral besetzt mit einem runden
Rubin-Cabochon, ca. 3 ct, umrahmt von deutlich
getönten Brillanten, zus. ca. 0,7 ct, mit mittlerem bis
niedrigem Reinheitsgrad.
(1460443) (16)
€ 500 – € 800
Sistrix
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613
„HINDU“- HALSKETTE VON CARTIER
Länge variabel.
Maße Anhänger: ca. 2,3 x 2,3 cm.
Gesamtgewicht: ca. 12,2 g.
WG 750.
Signiert „Cartier“, DC5790.
Hübscher Cartier-Anhänger aus der Hindu-Serie mit
schwarzer Seidenkordel und weißgoldenen Abschlüssen.
(1460734) (16)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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614
TIFFANY HERZANHÄNGER MIT KETTE
Maße Herz: ca. 3,5 x 3 cm.
Kettenlänge: ca. 75 cm.
Gewicht: ca. 13,6 g.
GG 750.
Anhänger und Kette signiert „TIFFANY & CO PERETTI“.
Vintage Tiffany-Collier von Elsa Peretti mit offenem
großem Herzanhänger und feiner Gliederkette mit dazwischen
gesetzten Kügelchen.
(1460732) (16)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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615
TOPAS-CALCEDONRING VON FOCHTMANN
Breite: ca. 16 mm.
Ringweite: 52/53.
Gewicht: ca. 16,4 g.
GG 750.
Signiert „FOCHTMANN“, nummeriert 8042.
Mit Widderkopf als Signet.
Außergewöhnlicher aparter Ring mit zentralem, oval
facettiertem Blautopas und poliertem Calcedon auf
den Ringschultern.
(1460737) (16)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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55
616
ANTIKE SCHMETTERLINGS-DIAMANTBROSCHE
Länge: 6 cm.
Breite: ca. 2,8 cm.
Gewicht: ca. 19,7 g.
Platin auf GG.
Französische Garantiepunzen.
Um 1900.
Feine antike Brosche in Schmetterlingsform besetzt
mit einer barocken Perle als Körper, ca. 11 x 8,7 mm
(wohl Naturperle), und Diamanten im Alt- und Rosenschliff,
zus. ca. 2,7 ct. Davon der größte Altschliffdiamant:
ca. 0,55 ct. Mit persönlicher eingravierter und
datierter Widmung. Broschierung abschraubbar. Anschraubbare
Ösenmontur fehlt.
(14614914) (16)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
INFO | BID
617
SMARAGD-DIAMANTRING
Ringkopfmaße: ca. 3,1 x 2,6 cm.
Ringweite: 49/50.
Gewicht: ca. 11,8 g.
WG 585.
Großer Vintage-Blütenring, zentral besetzt mit einem
Smaragd im Kissenschliff, ca. 0,4 ct, umrahmt von Diamanten
im Kissen- und Rosenschliff, zus. ca. 1,1 ct. Ehemals
wohl Schließe einer mehrreihigen Perlenkette o. Ä..
(1460444) (16)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
INFO | BID
618
SMARAGD-DIAMANTBROSCHE UND OHRRINGE
Länge Brosche: ca. 8,3 cm.
Länge Ohrringe: ca. 3 cm.
Gesamtgewicht: ca. 29,5 g.
WG 333.
Blüten-Set aus Brosche und Ohrringen, besetzt mit
rechteckigen Smaragden in unterschiedlichen Größen
und Qualitäten sowie weißen Saphiren. Broschierung
muss nachjustiert werden. Ohrringe mit Clipbrisur und
Stift.
(1460446) (16)
€ 1.100 – € 1.500
Sistrix
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619
ANTIKER DIAMANT-NAVETTERING
Länge Ringkopf: 3,2 cm.
Ringweite: 51/52.
Gewicht: ca. 7,2 g.
WG 585 und GG 750.
Rarer großer antiker Navettering, besetzt mit Diamanten
im Alt- und Rosenschliff, zus. ca. 1,8 ct.
(1460071) (16)
€ 1.700 – € 2.000
Sistrix
INFO | BID
620
ETERNITY-RING VON VAN CLEEF & ARPELS
Ringweite: 50/51.
Gewicht: ca. 2,9 g.
GG 750.
Signiert „VCA“, nummeriert GS 1174.8.
Französische Garantiepunzen.
621
HALBKREOLEN MIT SMARAGDPERLEN-BESATZ
Klassisch-eleganter Eternity-Ring besetzt mit Brillanten,
zus. ca. 1,8 ct, mit hohem Farb- und Reinheitsgrad.
(1460736) (16)
€ 1.500 – € 3.000
Sistrix
INFO | BID
Durchmesser: ca. 2,2 cm.
Gewicht: ca. 20,6 g.
GG 750.
Aparte, fein unterkaderte Halbkreolen, besetzt mit facettierten
Smaragdperlen auf je 10 Querstegen. Clipbrisur
mit Stift.
(1460445) (16)
€ 800 – € 1.500
Sistrix
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57
622
ANTIKE DIAMANT-KRAWATTENNADEL
Länge: ca. 9 cm.
Breite Krone: ca. 1,5 cm.
Silber und Gold 585.
K. und K.- Fuchspunze
Wien, 1872 – 1922.
Beigegeben ein Wertgutachten vom Edelsteinlabor
Eigner, Salzburg, 10. Dezember 2019, in Kopie.
Feine antike Krawattennadel mit Krone besetzt mit
45 Diamantrosen, zus. ca. 0,35 ct. Im Originaletui von
k.u.k. Hof- und Kammerjuweliere V. Mayers Söhne.
(1460611) (16)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
INFO | BID
623
RETROOHRRINGE
Länge: ca. 5 cm.
Gewicht: ca. 9,5 g.
RG 750.
Argentinien, um 1940.
Aparte Retro-Ohrringe in Schleifenform mit Anhängern,
besetzt mit sechs kleinen Diamanten im Alt- und Achtkantschliff,
zus. ca. 0,14 ct. Clipbrisur mit Stift.
(14513811) (16)
€ 700 – € 900
Sistrix
INFO | BID
624
BERYLL-BRILLANT-SET
Ohrringlänge: ca. 2,6 cm.
Anhängerlänge: ca. 3,8 cm.
Ringweite: 53.
Gesamtgewicht: ca. 19,5 g.
RG 585 und Silber.
Apartes Set aus Ohrringen, Anhänger und Ring, besetzt
mit hellblauen Beryllen im facettierten Navetteund
Tropfenschliff, sowie kleinen Brillanten, zus. ca.
0,2 ct. Ohrringe mit Hängebrisur und Gegenclip.
(1450425) (16)
€ 900 – € 1.200
Sistrix
INFO | BID
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625
ANTIKE CANTILLE-CITRINOHRHÄNGER
Länge: ca. 8,3 cm.
Breite: ca. 2,6 cm.
Gewicht: ca. 16,8 g.
GG 750.
Um 1830.
Seltene, beweglich gearbeitete antike lange Ohrhänger
in filigraner Cantille-Arbeit, besetzt mit goldfarben
folierten facettierten Citrinen in ovaler und in Tropfenform.
Kleine Fehlstellen bei den Golddrähten, eine kleine
„Schnecke“ fehlt ganz. Hakenbrisur.
(1451387) (16)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
INFO | BID
626
ANTIKER SCHILDPATT-ZIERKAMM
MIT DIAMANTEN
Länge: ca. 14 cm.
Breite: ca. 8 cm.
Gewicht: ca. 22,7 g. Silber.
Um 1870.
Beigegeben ein Wertgutachten von Elisabeth Strack,
Hamburg, 12. Juni 1992, in Kopie.
Antiker Haarkamm aus Schildpatt mit sieben Zinken,
besetzt mit 75 in Silber gefassten Diamantrosen, zus.
ca. 1,2 ct. Die Schildpattoberfläche mit leichten Abnutzungspuren.
(1460612) (16)
CITES export restrictions – sale in the EU only.
€ 750 – € 1.200
Sistrix
INFO | BID
627
OHRHÄNGER IM JUGENDSTIL
Länge: 7 cm.
Metall vergoldet.
Hakenbrisur: GG 750.
Dekorative Ohrhänger, auf einer Seite besetzt mit kleinen
Brillanten, zus. ca. 0,16 ct.
(1460615) (16)
€ 300 – € 500
Sistrix
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59
628
ANTIKE GOLD-KORALLOHRHÄNGER
Länge: ca. 8,2 cm.
Breite: ca. 2,7 cm.
Gewicht: ca. 26,9 g.
RG 585.
Um 1900.
Ausgefallene dreiteilige lange Ohrhänger: Das runde
Oberteil besetzt mit einem aus Koralle geschnittenen
Engelskopf, das Mittelteil eine fein gravierte Schleife
mit Goldrose, das aushängbare Unterteil aus geschnittener
Korallpampel mit Putto und rückseitig mit Blüte.
Hakenbrisur mit Einhängöse.
(1451389) (16)
€ 800 – € 1.000
Sistrix
INFO | BID
629
KORALLENKETTE
Länge: ca. 83 cm.
Gewicht: ca. 66,7 g.
Schließe Gelbgold 585.
Ausgefallene lange rote Mittelmeer-Korallenkette, im
Mittelteil doppelreihig, Durchmesser der Perlen ca.
5–10,6 mm. Schließe mit Korallcabochon.
(14500827) (16)
€ 400 – € 600
Sistrix
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630
GROSSER SIZILIANISCHER KORALLENAST
Höhe: 14 cm.
Breite: 13,5 cm.
Wohl Trapani, 18. Jahrhundert.
Rote Koralle, vier Verzweigungen. Silbermontierung mit
Öse und Seidenband.
(1460602) (11)
€ 600 – € 1.000
Sistrix
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631
JADE-BRILLANTRING
Durchmesser: ca. 1,4 cm.
Ringweite: 57.
Gewicht: ca. 6,2 g.
WG und GG.
Klassisch-eleganter Ring mit zentralem Jadecabochon,
ca. 9,9 mm, umrahmt von Brillanten, zus. ca. 0,4 ct.
(14500818) (16)
€ 300 – € 500
Sistrix
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61
632
GOLDENE PARMIGIANI TONDA
Durchmesser: 39 mm.
18 kt Roségold.
Um 2020.
Große PARMIGIANI Damenuhr Modell „Tonda“, in 18 kt
Roségold. Referenz PFC267. Mit Brillanten besetzte
Lünette und roségoldene PARMIGIANI Stiftschließe.
Silbernes Zifferblatt mit roségoldenen Stabindizes und
kleiner Sekunde. PARMIGIANI Automatikwerk Kaliber
PF 701 mit 29 Steinen.
(1450109) (20)
€ 5.000 – € 10.000
Sistrix
INFO | BID
633
CHOPARD DAMENUHR HAPPY SPORT
Durchmesser: 36 mm.
Stahl.
Um 2020.
CHOPARD Damenuhr in einem verschraubten Stahlgehäuse,
Referenz 8475. Mit 32 Brillanten besetzte
Lünette sowie Stahlarmband mit verdeckter Faltschließe.
Perlmuttblatt mit aufgesetzten römischen Ziffern, Zentralsekunde
& sieben bewegliche Brillanten unter dem
Saphirglas. Quarzwerk.
(1450108) (20)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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634
ORIGINAL VERPACKTE JAEGER-LECOULTRE
ATMOS COLLECTION CLASSIC
20 x 15,5 cm.
Verchromter Stahl.
2018.
Neue Atmos aus der „Collection Classic“ von Jaeger-
LeCoultre in einem verchromten Stahlgehäuse. Referenz
5102201. Weißes Blatt mit blauen römischen Ziffern.
JLC Automatikwerk, das sich aufgrund von leichtester
Temperaturschwankungen selbst aufzieht. Die Atmos
kommt mit Originalbox und den Originalpapieren vom
06.06.2018.
(1451522) (20)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
INFO | BID
635
ORIGINAL VERPACKTE JAEGER-LECOULTRE
ATMOS COLLECTION CLASSIC
20 x 15,5 cm.
Verchromter Stahl.
2018.
Neue Atmos aus der Collection Classic von Jaeger-
LeCoultre in einem verchromten Stahlgehäuse. Referenz
5102201. Weißes Blatt mit blauen römischen Ziffern.
JLC Automatikwerk, das sich aufgrund leichtester
Temperaturschwankungen selbst aufzieht. Die Atmos
kommt mit Originalbox und den Originalpapieren vom
06.06.2018.
(1451521) (20)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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63
637
CARTIER „SANTOS“ OCTAGON
Durchmesser: 24 mm.
Stahl.
Ca. 1980.
CARTIER „Santos“ in einem verschraubten achteckigen
Stahlgehäuse und Gliederarmband in Stahl. Graues,
sogenanntes „Ghost Dial“ mit Zentralsekunde. Automatikwerk
Kaliber 2670. Guter Erhaltungszustand.
(1460072) (20)
€ 2.500 – € 3.000
Sistrix
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636
ROLEX „DATEJUST"
Durchmesser: 36 mm.
Stahl/Gold.
1990.
ROLEX „Datejust“, Referenz 16233, mit Saphirglas
und Jubiléband aus Stahl und Gold. Goldfarbenes Zifferblatt
mit aufgesetzten Brillantindizes und Datumsfenster.
ROLEX-Automatikwerk Kaliber 3135. Die Uhr
kommt mit den original Papieren vom 27.11.1990 sowie
der Box. Sehr guter Erhaltungszustand.
(1461291) (20)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
INFO | BID
64 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
639
GOLDENE AUDEMARS PIGUET SKELETTUHR
Durchmesser: 34 mm.
18 kt Gold.
Ca. 1987.
Feine AUDEMARS PIGUET in 18 kt Gold, Referenz
4857. Skelettiertes Handaufzugswerk. Zifferblatt mit
jeweils drei unter Glas liegenden Brillanten bei 3, 6, 9
und 12 Uhr. Mit AUDEMARS PIGUET Stiftschließe in
18 kt Gold. Original-Box von AP sowie AP Originalpapiere
vom 25.12.1987.
(1461321) (20)
638
GOLDENE DAMENUHR BAUME & MERCIER
Due to CITES restrictions the watch is on offer for
sale without strap.
€ 8.000 – € 10.000
Sistrix
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Durchmesser: 27 mm.
18 kt Roségold.
Ca. 1970.
Feine Damenuhr von BAUME & MERCIER, Referenz
38358, in einem quadratischen 18-karätigen Goldgehäuse.
Weißes Zifferblatt mit römischen Ziffern und gebläuten
Stahlzeigern. Vergoldetes BAUME & MERCIER-
Handaufzugswerk. Kaliber 777 mit Genfer Streifen.
Schöner Originalzustand.
(1461032) (20)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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65
640
SPLITSECOND-STOPPUHR CHOPARD
„1000 MIGLIA“
Durchmesser: 67 mm.
Stahl.
1990.
Stoppuhr von CHOPARD mit der Startnummer 311 des
Teilnehmers der Mille Miglia, in einem verschraubten
Stahlgehäuse. Weißes Zifferblatt mit Tachymeter-Skala
und 15-Minuten-Zähler. Mechanisches Handaufzugswerk.
Schöner Originalzustand, mit Box und Papieren.
(1461031) (20)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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641
HERMÈS ARMBANDUHR
Gehäusemaße: 30 x 22 mm.
Stahl.
1987.
Rechteckige Armbanduhr von HERMÈS in einem verschraubten
Stahlgehäuse. Weißes Zifferblatt mit römischen
Stunden. Quarzwerk. Uhr kommt mit original
Box und Papieren.
(1460447) (20)
€ 150 – € 250
Sistrix
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642
DAMENUHR ROLEX DATEJUST
IN GOLD MIT BRILLANTEN
Durchmesser: 29 mm.
18 kt Gold.
Um 2020.
Sportliche ROLEX Lady Datejust in 18 kt Gold. Referenz
69298. Mit Brillanten besetzte Lünette und
Oysterarmband in 18 kt. Gold. Perlmuttzifferblatt mit
Brillant-Indizes, Zentralsekunde und Fenster für das
Datum. ROLEX-Automatikwerk Kaliber 2135.
(1450105) (20)
LADIES’ ROLEX DATEJUST
IN GOLD WITH DIAMONDS
Case diameter: 29 mm.
18 kt gold.
Ca. 2020.
Sporty ROLEX Lady Datejust in 18 ct gold. Reference
69298. Diamond-set bezel and Oyster bracelet in 18 ct
gold. Mother-of-pearl dial with diamond-set indices,
central seconds hand, and date window. ROLEX automatic
movement calibre 2135.
€ 20.000 – € 30.000
Sistrix
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643
GOLDENE DAMENUHR CHOPARD HAPPY SPORT
Durchmesser: 36 mm.
18 kt Roségold.
Um 2010.
CHOPARD Damenuhr „Happy Sport“, in einem 18-karätigen
verschraubten Roségoldgehäuse. Referenz
4183. Lederband mit CHOPARD Stiftschließe in 18 kt
Roségold. Silbernes Blatt mit aufgelegten roségoldenen
römischen Ziffern und sieben bewegliche Brillanten
unter dem Saphirglas. Quarzwerk.
(1450107) (20)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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67
68 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
LIVING
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69
ALTE MEISTER
OLD MASTERS
644
HANS BOL,
1534 MECHELEN – 1593 AMSTERDAM, ZUG.
Hans Bol zählt zu den bedeutenden Flamen der niederländischen
Malerei der Hochrenaissance. 1560
wurde er Mitglied der Malergilde in seiner Heimatstadt.
1572 verlor er bei der Plünderung der Stadt
durch die Spanier seinen gesamten Besitz und musste
zweimal fliehen, woraufhin er sich nur noch der Miniaturmalerei
widmete. 1574 wurde er Mitglied der Lukasgilde
in Amsterdam, wo er auch in der Oude Kerk
beigesetzt wurde.
JESUS ALS GUTER HIRTE
Gouache auf Pergament.
Sichtmaß: 16 x 21,3 cm.
Rechts unten mit Monogramm in Ligatur „HB“.
Hinter Glas gerahmt.
In einer der großen Gleichnisreden des Johannesevangeliums
sagt Jesus von sich selbst: „Ich bin der gute
Hirte“ (Joh 10,11–14). Hier wird Christus inmitten einer
gewässerreichen Landschaft mit spärlicher Vegetation
dargestellt, wie er dem Betrachter entgegenschreitet
und ein Lamm schultert. Eine Gouache von Hans Bol
mit dem gleichen Thema von 1585 ist beim RKD in
Den Haag unter Nummer 305028 verzeichnet.
Anmerkung:
Bereits im Alten Testament findet sich das Motiv des
Hirten, der mit Königen oder Richtern gleichgesetzt
wird. Auch Abel, Abraham, Isaak, Mose und Jakob
werden dort als Hirten bezeichnet. (14502716) (13)
€ 6.000 – € 9.000
Sistrix
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645
JACOPO LIGOZZI,
1547 VERONA – 1627 FLORENZ, KREIS DES
MEMENTO MORI
Öl auf Papier, auf Holzplatte.
18 x 14 cm.
Verso datiert „1798“.
Kleines Gemälde, das an die Vergänglichkeit erinnert,
mit Symbolen wie einem bekrönten Totenkopf, über
dem auf einem Band „MEMENTO MORI“ steht, sowie
einer noch brennenden Kerze und einer Sanduhr.
(14605812) (2) (18)
€ 600 – € 800
Sistrix
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647
GIAN PAOLO LOMAZZO,
1538 MAILAND – 1600 EBENDA, ZUG.
GRUPPENBILDNIS MIT EINER ELSTER
Öl auf Holz. Parkettiert.
63,5 x 87 cm.
646
SPANISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
(ABB. LINKS)
KRÖNUNG MARIÄ
Öl auf Holz.
49 x 41 cm.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Inmitten einer Landschaft die zentrale Sitzfigur der
Heiligen Mutter Gottes, die im Begriff ist, durch zwei
schwebende Engel eine Bügelkrone zu empfangen.
Mit ihren Händen füttert und liebkost sie Schafe mit
Nelken, welche auch für die göttliche und irdische Liebe
stehen. Im Hintergrund eine von feinem differenziertem
Laub geprägte Landschaft mit einem durch einen
Nimbus gekennzeichneten Christuskind, sein „Agnus
Dei“ führend. Unter Maria ein weißgrundiges Schild
mit spanischem Text.
(14602310) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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Lomazzo führt hier vier Figuren im Halbbildnis vor, nebeneinander
gruppiert. Dabei hält eine junge Dame
eine Elster, die soeben von dem Mann links gefüttert
wird. Der Vogel ist wohl sprechend gemeint und löst in
der Gruppe Freude, Lächeln und Lachen aus, was in
den Physiognomien der Figuren unterschiedlich zum
Ausdruck kommt. Das Gemälde ist ein hervorragendes
Beispiel für das in der Renaissance neu aufkommende
Bestreben, seelische Befindlichkeiten bildlich festzuhalten
– ein Anliegen, das im Zusammenhang mit dem
aufkommenden Individualismus zu sehen ist. Werke
des Malers sind selten, da er bereits 33-jährig erblindete.
Danach veröffentlichte Lomazzo umfangreiche kunsttheoretische
Schriften, darunter sein siebenbändiges
Hauptwerk „Trattato dell’arte della Pittura“ (1584).
Anmerkung:
Eine weitere Version des Bildes, ebenfalls Lomazzo
zugeschrieben, wurde bei Sotheby’s mit Bewertung
von USD 150.000 angeboten. Ein Vergleich mit
weiteren Versionen legt nahe, dass es sich bei dem
vorliegenden Gemälde um das älteste handelt, da
Infrarotaufnahmen unter den beiden rechten Gestalten
Vorzeichnungen – etwa einer Brille – erkennen
ließen. (1440656) (11)
€ 6.000 – € 8.000
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71
648
NIKOLAUS IKONE
Tempera auf Holz.
33 x 25 cm.
Russland, 19. Jahrhundert.
Rot umrandetes Bildfeld mit der Darstellung des Heiligen
Nikolaus von Myra auf einem Thron sitzend und in
der Hand das geöffnete Evangelium haltend. Über ihm
auf Wolken schwebend, links Jesus Christus eine Schrift
haltend, rechts die Jungfrau Maria mit einer Schriftrolle.
Dazwischen auf Kyrillisch „Der Heilige Nikolaus“.
(1460048) (13)
€ 700 – € 900
Sistrix
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649
IKONE
18,5 x 15,2 cm.
Eitempera mit partieller Vergoldung auf Holz.
Russland, 19. Jahrhundert.
Darstellung der Geburt Christi, der Anbetung der Heiligen
Drei Könige und der Flucht nach Ägypten. Mit erhabener
gefasster Umrandung.
(14600410) (13)
€ 700 – € 900
Sistrix
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650
MICHIEL COXIE,
1499 MECHELEN – 1592 EBENDA,
NACHFOLGE DES
KREUZTRAGUNG CHRISTI
Öl auf Holz.
84,5 x 57 cm.
Ungerahmt.
Vor abgedunkeltem Grund das gesenkte Haupt Jesu
Christi mit der Dornenkrone im Zentrum des Bildes.
Christus, in gewagter optischer Verkürzung sein Holzkreuz
tragend, dessen Kurzende des Querbalkens dem
Betrachter entgegenragt. Das vorliegende Gemälde
orientiert sich an dem im Prado in Madrid befindlichen
Werk von Michiel Coxie (Inv.Nr. 2641). Von diesem Gemälde
ausgehend gab es mehrere Fassungen, nur
Christus mit dem Kreuz, aber auch solche mit weiteren
Figuren zeigend. Eine solche Fassung war in der Ausstellung
„Michiel Coxcie (1499–1592): and the giants of
his age“, Museum Leuven, 31. Oktober 2013 – 23. März
2014 ausgestellt.
(1441081) (3) (13)
€ 2.000 – € 3.000
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651
IKONE – GOTTESMUTTER VOM
BRENNENDEN DORNBUSCH
67 x 54,5 cm.
Russland, 20. Jahrhundert.
Beigegeben ein rückwärtig fixiertes Zertifikat.
Hochrechteckige Darstellung mit der Jungfrau Maria
im Zentrum, das Christuskind haltend, umgeben von
dem brennenden Dornbusch. Darüber Gottvater, umgeben
von Engeln; links unten Moses vor dem brennenden
Dornbusch knieend; rechts ein Prophet mit
Schriftrolle. Erhabener Profilrand, reiche polychrome
Ausstattung mit Vergoldung. Rückbezug auf den kretischen
Maler Michael Damaskinos, der im 16. Jahrhundert
tätig war.
(14602324) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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652
MALER DES FRÜHEN 18. JAHRHUNDERTS
MADONNA MIT SITZENDEM JESUSKNABEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
122 x 80 cm.
Mit aufgelegtem Rahmen.
Vor teils bräunlichem Goldgrund die stehende Madonna
mit altrosafarbenem Gewand und blauem Umhang, mit
ihren Händen sorgsam den auf einem Kissen sitzenden
Jesusknaben haltend, dessen Hüftbereich lediglich mit
einem weißen Tuch bedeckt ist. Er hat leicht gerötete
Wangen, einen kleinen roten Mund und blickt mit seinen
Augen seitlich aus dem Bild heraus, während die
Madonna gedankenverloren nach unten schaut.
Provenienz:
Aus französischer Sammlung. (1460896) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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653
WERNER PEINER,
1897 DÜSSELDORF – 1984 LEICHLINGEN
Der Maler studierte ab 1919 an der Düsseldorfer Akademie.
1933 wurde er an die Düsseldorfer Kunstakademie
als Professor für Monumentalmalerei berufen.
SANKT GEORG KÄMPFT MIT DEM DRACHEN
Tempera auf Papier.
67,5 x 53 cm.
Links unten signiert „Peiner“,
wohl vor 1956 entstanden.
Hinter Glas gerahmt.
(1461508) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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73
654
GIOVANNI BATTISTA FRANCO,
GENANNT „IL SEMOLEI“,
1498 VENEDIG – 1561 EBENDA, ZUG.
CHRISTUS AM KREUZ MIT DER HEILIGEN JUNG-
FRAU UND JOHANNES DEM TÄUFER
Kupferstich.
Blattmaß: 47,3 x 35,5 cm.
Kupferstich mit Kreuzigungsszene, der Heiligen Jungfrau,
Johannes dem Täufer und einem Totenschädel.
Typisch manieristischer Stil. Im British Museum wird
das Blatt als nach Michelangelo unter Giovanni Battista
Franco inventarisiert – eine Zuschreibung, der sowohl
Popham als auch Chapman zustimmen. Bartsch ist das
Blatt nicht bekannt. Das Wasserzeichen zeigt einen
schreitenden Löwen.
Ausgezeichneter Druck. Auf die Plattenkante geschnitten.
Leichte horizontale Mittelfalte mit zarten Trockenfältchen,
etwas angestaubt und fleckig. Die oberen
beiden weißen Eckenspitzen an der angeschrägten
Plattenkante sind ergänzt. Die untere linke Ecke montierungsbedingt
eingerissen. Vereinzelt alte kleine Federmarken
und Federproben.
Provenienz:
Aus der Sammlung der Grafen von Harrach.
(1451303) (10)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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655
MEISTER DES 18. JAHRHUNDERTS
DER GEKREUZIGTE JESUS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
100 x 85 cm.
Die Darstellung in Grisaille imitiert als Trompe-l’oeil ein
Marmorrelief. Im Mittelpunkt der am Kreuz hängende
Jesus. Zu seinen Füßen die kniende und weinende
Maria Magdalena, die das Kreuz mit ihren Armen umfasst
und ihren Kopf mit den langen Haaren an seine
Füße schmiegt. Rechts im Hintergrund ein hoher Felsen
und eine Palme, wohl als Hinweis auf Maria Magdalenas
späteres Leben als Einsiedlerin in der Wüste.
Links im Hintergrund der als Barock-Kirche gestaltete
Tempel von Jerusalem mit Glockenturm. Im Vordergrund
links der Schädel Adams mit Gebeinen, der Golgata
seinen Namen gab.
(1460339) (18)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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656
GORTZIUS GELDORP,
1553 LEUVEN – 1618 KÖLN, ZUG.
MARIA MIT DEM KIND
Öl auf Eichenholz.
55,5 x 41 cm.
Verso Aufkleber mit Mitteilung der Freundschaft zwischen
Geldorp und Peter Paul Rubens. Außerdem
maschinenschriftlicher Aufkleber mit Hinweisen auf
die kölnische Provenienz: Sammlung Gerhard Oemen,
Sammlung Steinberger, Bürgermeister von Köln, Anfang
20. Jahrhundert.
Halbbildnis der nachdenklich gezeigten Mutter mit
dem Kind, das zu ihr hochblickt – vor nahezu schwarzem
Hintergrund, in feinmalerischer Technik. Geldorp wirkte
1750/51 in der Antwerpener Gilde bei Frans Francken
d. Ä. (1542 – 1616), anschließend in der Werkstatt von
Frans Pourbus d. Ä. (1545 – 1581), was auch der Technik
des vorliegenden Bildes entspricht. Als Hofmaler
und Reisebegleiter des Herzogs von Terranuova, Carlo
d’Aragona, dokumentierte er dessen politisches Wirken.
Ab 1610 zählte er zum Rat der Stadt Köln. Werke
Geldorps befinden sich u. a. im Kölnischen Stadtmuseum,
im Rheinischen Landesmuseum Bonn, in der Alten Pinakothek
München, sowie in der Kaiserlichen Galerie Wien.
Literatur:
Vgl. Johann Jakob Merlo, Kölnische Künstler in alter
und neuer Zeit, Düsseldorf 1895.
Vgl. Geldorp, Gortzius, in: Walther Killy und Rudolf
Vierhaus, Deutsche Biographische Enzyklopädie,
Bd. 3, München 2006.
A.R. (1461506) (11)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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657
DEUTSCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
ESTER UND KÖNIG XERXES I
Öl auf Leinwand. Doubliert.
82 x 100 cm.
Wiedergabe des alttestamentarischen Themas aus dem
Buch Ester, nach Vorlage. In einem palastartigen Innenraum
verneigt sich Königin Ester in edlem Gewand mit
Krone vor dem persischen König, um ihn um Anhörung
zu bitten. Sie eröffnet ihm, dass ihr israelitisches Volk
vom Statthalter Haman bedroht ist, ausgerottet zu werden.
Hinter ihr stehend zwei junge Begleiterinnen. Der
Herrscher, in orientalischem Habitus mit rotem Mantel,
Hermelinbesatz und einem Turban auf dem Haupt, wendet
sich Ester zu. Im Hintergrund des Königs ein Berater.
In der Malerei der Zeit beliebtes Thema.
(1460314) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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75
658
VENEZIANISCHE SCHULE
DES 17. JAHRHUNDERTS
HEILIGE FAMILIE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
109 x 80 cm.
In ornamentalem Rahmen.
Vor abgedunkeltem Hintergrund zeichnet sich die Heilige
Mutter Gottes ab. In leichter Drehung wendet sich
das Kund einem Vogel auf seiner Hand zu. Dieses Attribut
kennzeichnet die menschliche Seele und versinnbildlicht
hiermit das Heil und die Erlösung der
Menschheit durch Christus. Hinter der zentralen Figurengruppe
blickt Josef liebevoll auf dieselbe. Er hält
eine Schale mit Äpfeln. Auch Maria hält einen Apfel,
der die Übernahme der Erbsünde durch Christus symbolisiert.
(1461358) (10)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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659
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
MADONNA IM GRÜNEN
Öl auf Leinwand.
92 x 63 cm.
Kopie nach dem Gemälde von Raphael (1483– 1520)
um 1505/06, das sich im Kunsthistorischen Museum
zu Wien befindet.
(14602318) (11)
€ 1.200 – € 1.800
Sistrix
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660
DEUTSCHER MEISTER,
ANFANG DES 17. JAHRHUNDERTS
DAS JÜNGSTE GERICHT
Öl auf Eichenholz. Parkettiert.
33 x 51,5 cm.
Ungerahmt.
Im Zentrum dieser figurenreichen Darstellung Christus
in rotem Gewand auf der Weltkugel, vor einem Regenbogen
und einer großen strahlenden gelben Sonne
stehend. Auf einer ihn umrundenden kleineren Wolkenbank
sitzende Apostel und Heilige, darunter Petrus
mit zwei Schlüsseln in der Hand sowie Johannes der
Täufer mit Stabkreuz. Im Inneren einer weiteren großen
Wolkenbank die in den Himmel aufgenommenen Figuren.
Unterhalb von diesen dargestellt, linksseitig diejenigen
Figuren, die noch in den Himmel aufgenommen
werden, während rechtsseitig, vor rot-braunen Hintergrund,
Figuren in der Hölle mit glühendem Fegefeuer
wiedergegeben werden. Am oberen Rand ist das große
Holzkreuz und auch die Wolkenbank nicht ganz zu sehen,
was darauf hindeutet, dass hier ein Stück des Gemäldes
fehlt. Darstellung eines beliebten Motives der damaligen
Zeit.
(1460336) (18)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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661
EMILIANISCHE SCHULE DES 16. JAHRHUNDERTS
DER HEILIGE JOSEPH MIT DEM HEILIGEN GEIST
Öl auf Holz.
89 x 50,5 cm.
Ungerahmt.
Hochrechteckige Trompe l’oeil-Rundbogennische mit
rot marmorierten Zwickeln. In der Nische eine lebensechte
Darstellung des Heiligen Joseph mit Ringnimbus,
blühendem Stab und darüber schwebendem Heiligen
Geist in Gestalt einer Taube.
(14502413) (13)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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77
662
FLÄMISCHER MEISTER DER
ZWEITEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS
DIE KREUZABNAHME JESU
Öl auf Leinwand. Doubliert.
64 x 49 cm.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Die figurenreiche und bewegte Darstellung zeigt das
biblische Ereignis, bei dem der fahle Leichnam Jesu
mit großen weißen Tüchern vom Kreuz herabgenommen
wird, an dessen oberen Ende eine beschriftete Tafel
angebracht ist. Das Werk, ganz an das berühmte Ölgemälde
der „Kreuzabnahme“ von Peter Paul Rubens
(1577–1640) erinnernd, jedoch seitenverkehrt, was
darauf hindeutet, das dem vorliegenden Werk ein Stich
zugrunde lag. Vereinzelt Farbabsplitterung.
(1460236) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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663
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
INTERIEUR MIT DEM HEILIGEN HIERONYMUS
BEI SEINEN STUDIEN
Öl auf Kupfertafel, mit durchsichtiger Scheibe
hinterlegt.
21 x 17 cm.
Der Heilige, in einem kargen Zimmer nach links sitzend,
mit nacktem Oberkörper, nur teilweise von einem Kardinalsmantel
bedeckt, während sein Kardinalshut im
Hintergrund rechts an der Wand hängt. Er besitzt einen
schmalen, fast asketischen Oberkörper und blickt nach
unten auf ein geöffnetes Buch, das an einen Totenschädel
gelehnt auf einem Schreibpult liegt, auf dem
sich auch eine Feder in einem Tintenfass und eine
Schreibfeder befinden. In seiner rechten Hand hält
er einen Rosenkranz, während seine Linke sich auf
dem Korpus eines Löwen befindet, das ihm zugeordnete
Attribut. Qualitätvolle feine Darstellung, die wohl
als privates Andachtsbild gedacht war.
(1461504) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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664
BOLOGNESER MEISTER
IN DER NACHFOLGE DES GIOVANNI
FRANCESCO BARBIERI, GENANNT „GUERCINO“
(1591 – 1666)
ECCE HOMO
Öl auf Leinwand.
103 x 77 cm.
Jesus mit Dornenkrone sowie der rechts dahinter stehende
Folterknecht sind in Lebensgröße dargestellt.
Die Distanz zum Betrachter wird durch eine Steinbrüstung
im unteren Bildteil hergestellt, der Hintergrund
abgedunkelt. Im Museum Sabauda, Turin, ist ein entsprechendes
Gemälde Guercinos von 1659 in ähnlichen
Bildmaßen zu sehen. Das vorliegende Bildmotiv zeigt
sich als Wiederholung, allerdings in Seitenverkehrung,
was darauf hindeutet, dass es wohl über die Vermittlung
eines Stiches entstanden ist. Ungeachtet dessen
zeigt auch das vorliegende Gemälde eine beachtliche
malerische Qualität, wobei das Bildmotiv von Guercino
in Variationen bekannt geworden ist. Eine weitere Version
(des Oberkörpers) findet sich in der Galleria Nazionale,
Barberini Corsini, Rom. Das Motiv lässt sich auch
bei anderen Künstlern des 16. und 17. Jahrhunderts
nachweisen, etwa bei Bartolomeo Cesi (1556–1629),
Bartolomeo Passarotti (1529–1592) oder Jusepe de Ribera
(1588/91–1652). A.R.
(1460648) (1) (11)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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665
GIOVANNI BATTISTA PIAZZETTA,
1682 VENEDIG – 1754 EBENDA, KREIS DES
DER HEILIGE JOHANNES NEPOMUK IN
ANDÄCHTIGER VEREHRUNG DES KREUZES CHRISTI
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.
102 x 83 cm.
In gold glänzendem Rahmen.
In gemaltem Hochoval, vor fast schwarzem Hintergrund,
der stehende Heilige im Halbportrait in liturgischem
Gewand mit rosafarbener Stola, die Hände mit
den zarten langen Fingern vor die Brust gelegt. Er
blickt voller Ehrfurcht auf ein vor ihm, von einem geflügelten
Putto auf einer Wolke gehaltenes Kruzifix mit
dem Corpus Christi. Einfühlsame Darstellung in starkem
Hell-Dunkel-Kontrast.
(1460645) (1) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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79
666
SPÄTE NACHFOLGE DES
MICHELANGELO BUONARROTI (1475 – 1564)
DER PROPHET JEREMIAH
Kohlezeichnung auf Papier.
Sichtmaß: 26,5 x 18,5 cm.
Unter Passepartout hinter Glas gerahmt.
Die ausdrucksstarke Zeichnung zeigt den sitzenden
bärtigen Propheten, dessen Kopf auf seiner rechten
Hand ruht in einem Ausdruck seelischer Erschöpfung,
in weicher Linienführung und atmosphärischer Modellierung.
Die Darstellung ist eng angeknüpft an die Figur
des Propheten in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan
von Michelangelo Buonarotti. Gerahmt beschrieben.
(1451564) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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667
NIEDERLÄNDISCHER MINIATURMALER DES
AUSGEHENDEN 16. JAHRHUNDERTS
ANBETUNG VON MARIA MIT DEM KIND DURCH
DEN JOHANNESKNABEN UND ENGEL
Gouache auf Papier, auf Holz.
13,2 x 15,8 cm.
Verso alter Aufkleber mit Inventarnummern.
Ungerahmt.
Die kleine, auf Papier gemalte Darstellung zeigt Maria
mit dem Kind unter einem Velum, von einem Putto gehalten;
rechts im Hintergrund Landschaft mit Josef als
Zimmermann bei der Arbeit. Der in der Vorbesitzertradition
überlieferte Künstlername Hans Bol (1534–1593)
ist wohl nicht gänzlich zutreffend. Möglicherweise
liegt hier ein Werk eines jüngeren Schülers vor.
(1431782) (11)
€ 800 – € 1.000
Sistrix
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668
GIOVANNI FRANCESCO BARBIERI,
GENANNT „IL GUERCINO“,
1591 CENTO – 1666 BOLOGNA, NACHFOLGE DES
DIE VISION DES HL. HIERONYMUS
Rote Kreide auf Büttenpapier.
28 x 32,5 cm.
In Passepartout unter Glas in vergoldetem Rahmen.
Nach dem Gemälde von Guercino „Die Vision des hl. Hieronymus“
(um 1619–29) in Paris im Louvre, Inv. Nr. 82
Provenienz:
Verso auf rundem Aufkleber: Cabinet de Bayser
Expertise dessins, Paris
Literatur:
Vgl. Nicholas Turner, the paintings of Guercino.
A revised and expanded Catalogue Raisonné,
Rom 2017, Kat. 85.II, S.341 (Abb.). (1451568) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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80 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
669
JOSEF HEINTZ D. Ä.,
1564 BASEL – 1609 PRAG, NACHFOLGE DES
RAUB DER PROSERPINA
Öl auf Leinwand.
42 x 63 cm.
In vergoldetem, ornamental reliefiertem Rahmen.
Die Szene illustriert den griechischen Mythos, wonach
Persephone, die Tochter der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter,
von Hades, dem Herrscher der Unterwelt, gegen
ihren Willen entführt wird. Die verzweifelte Mutter ließ
nach vergeblicher Suche nach ihrer Tochter alle Ernten
versiegen. Göttervater Zeus jedoch veranlasste – zum
Wohl der Menschheit –, dass ihr die Tochter zurückzugeben
werde. Hades erreichte jedoch, dass die Geraubte
vier Monate in seiner Unterwelt und den Rest
des Jahres in der Oberwelt verbringen müsse. Der
Mythos symbolisiert somit die fruchtbaren und unfruchtbaren
Zeiten des Jahres. Die Darstellung entstand
unter Verwendung des Stiches von Lucas Kilian
(1579–1637) nach dem Gemälde von Joseph Heintz
d. Ä. in der Dresdner Gemäldegalerie (Galerienummer
1971), das um 1595 auf Kupfer gemalt wurde.
(1460238) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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670
JOOST CORNELIS DROOGSLOOT,
1586 UTRECHT – 1666 EBENDA, ZUG.
HEILUNG DER KRANKEN
Öl auf Leinwand, auf Platte,
mit Leinwand hinterfüttert.
62,5 x 80 cm.
In teilvergoldetem Profilrahmen.
In Zentralperspektive dargestelle klassische Architekturreihung
mit im Vordergrund befindlicher Heilsszene
und darüber schwebendem Engel.
(1461202) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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671
VENEZIANISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
JACOB MIT DEN SCHAFEN AM BRUNNEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
91 x 126 cm.
Die Darstellung bezieht sich auf die biblische Geschichte
aus dem Buch Genesis (Gen 29), in der Jakob
unterwegs ist, als er auf Hirten trifft, die an einem
Brunnen warten. Dort sieht er Rahel, die die Schafe
ihres Vaters Laban hütet. Er wälzt den schweren Stein
vom Brunnen, hilft ihr, die Schafe zu tränken und verliebt
sich dabei in sie. Das Gemälde zeigt bei abendlichem
Licht den jungen Jakob am Brunnen in rotem
Gewand. Ein Hirte weist mit ausgestrecktem Arm auf
Rahel mit ihrer Herde im Hintergrund hin. Vergleichbare
Darstellungen finden sich auch im Werk des Pedro Orrente
(1580– 1645).
(1460338) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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81
672
DEUTSCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
AUFERWECKUNG DES LAZARUS
Öl auf Holz.
107 x 218 cm.
In ebonisiertem Rahmen.
Biblische Szene aus dem Johannesevangelium (Joh
11,1-44). Im Zentrum dieser figurenreichen Darstellung
Christus im langen rötlichen Gewand, seine linke Hand
erhoben, Kopf und Blick zum Himmel gerichtet. Lazarus
und dessen Schwestern waren besondere Freunde
Jesu. Lazarus war gestorben und beigesetzt worden,
als Jesus vier Tage nach dem Tod des Lazarus kam und
ihn wieder zum Leben erweckte. Der Sarkophagdeckel
ist beiseitegeschoben, und der Körper wird des Grabes
enthoben. Um ihn und Jesus herum zahlreiche Figuren
mit abwechslungsreicher Gestik.
(14502516) (13)
€ 4.500 – € 6.500
Sistrix
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673
FRANCESCO ALBANI,
1578 BOLOGNA – 1660 EBENDA, KREIS DES
DIE HEILIGE FAMILIE
Öl auf Leinwand, im Queroval. Doubliert.
77 x 59 cm.
In dekorativem Rahmen.
Vor dunklem, fast schwarzem Hintergrund die sitzende
Maria in rotem Gewand mit dunkelblauem Mantelüberwurf,
in ihrem Schoß auf einem weißen Laken
den nackten Jesusknaben haltend, dem sie ihre Brust
gereicht hat. Rechts von ihr stehend Josef in braunem
Mantel, ein Buch und einen Stock haltend, links von ihr
zwei Engel, einer mit zusammengelegten Händen vor
der Brust, die das Geschehen aufmerksam betrachten.
Harmonische einfühlsame Darstellung mit starkem
Hell-Dunkel-Kontrast, bei der durch die Lichtführung
das Gesicht, das Inkarnat Jesu und die beiden
Engel besonders hervorgehoben werden. Craquelé,
teils Rahmenschäden.
(1461002) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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674
CORNELIS DE BAELLIEUR D. Ä.,
1607 ANTWERPEN – 1671 EBENDA, ART DES
DIE ANBETUNG DER HIRTEN
Öl auf Holz. Parkettiert. Im Hochoval.
26,5 x 20,5 cm.
In geschnitztem vergoldetem Rahmen.
Im unteren Zentrum des Bildes das nackte Jesuskind,
auf einem weißen Tuch auf Stroh liegend, rechts von
ihm Maria in blau-weißem Gewand und dahinter Josef.
Umgeben werden sie von mehreren Hirten und einem
Mann mit auffallend roter Kopfbedeckung. Am rechten
Bildrand sind zudem Ochs und Esel sichtbar. Im oberen
Bereich auf einer großen Wolke musizierende Engel.
Malerische farbenfrohe Darstellung. Gemälde und Rahmen
teils rest.
(14512013) (18)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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675
VENEZIANISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
ANBETUNG DER HIRTEN
Öl auf Holz.
80 x 63 cm.
In breitem vergoldetem Rahmen.
Ganz dem Vorbild der Familie Bassano und ihrer Werkstatt
folgend, stellt der Maler die Geburt Christi lebensnah
dar, mit Figuren und Tieren, die auch dem Veneto
entstammen könnten. Im Hintergrund, im Durchblick,
die Verkündigung an die Hirten.
(14609322) (13)
€ 7.000 – € 12.000
Sistrix
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676
GIACINTO BRANDI,
1621/23 POLI – 1691 ROM, KREIS DES
DARSTELLUNG EINES MILDTÄTIGEN BISCHOFS
Öl auf Leinwand.
135 x 98 cm.
In dekorativem Rahmen.
Vor dunklem, fast schwarzem Hintergrund, ein Bischof
mit silbrig-weiß glänzender Mitra und einem weiten
gold-silbrigen Mantel, der gerade einer jungen, vor ihm
knienden Frau ein paar Münzen in ihre erhobenen Hände
gibt. Hinter der Frau wohl ihre Mutter mit einem Kleinkind
in den Armen. Hinter dem Bischof ein Begleiter,
der ein Stabkreuz trägt. Malerei mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten,
an Darstellungen der Caravaggisten
erinnernd.
(14502512) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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83
677
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
ECCE HOMO
Öl auf Kupfer.
10,8 x 7,8 cm.
In vergoldetem, à jour gearbeitetem Holzrahmen.
Vor unbestimmtem Hintergrund, eingehüllt in den
Lichtschein des in Sfumatotechnik wiedergegebenen
Nimbus, ist das Brustbildnis des gemarterten Christus
mit rotem Umhang, Dornenkrone und Zepter zu erkennen,
der mit schmerzerfülltem Blick aus dem Bildfeld
hinausblickt.
(1450278) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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678
ITALIENISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
BILDNIS DES MOSES
Öl auf Kupfer.
14,5 x 12,7 cm.
In vergoldetem und reliefverziertem Rahmen.
Der zur Entstehung des Gemäldes noch als Verfasser
der fünf Bücher Mose (auch Pentateuch) – nämlich Genesis,
Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium –
akzeptierte Moses auf einer Steinbank sitzend. Sein
leuchtend rotes Gewand in Falten gelegt, neben ihm
seine auf ihn hinweisenden Schriften, der Blick nach
rechts oben gerichtet.
(1450277) (13)
€ 500 – € 800
Sistrix
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679
FLÄMISCHER SPÄTMANIERIST NACH 1600
ALLEGORIE DER PRUDENTIA
Öl auf Leinwand. Doubliert.
53 x 40 cm.
Links oben bezeichnet mit „PRUDENZIA“, verso betitelt
„Allegory of Purity“ sowie eine Künstlernennung.
In Prunkrahmen.
Halbportrait einer jungen, elegant gekleideten Frau
nach links, die in ihrer erhobenen rechten Hand einen
Spiegel hält, in dem sie sich aufmerksam betrachtet.
Sie trägt zudem wertvollen Schmuck und ein Diadem
in ihrem Haar. Die Darstellung verweist auf die Allegorie
der Prudentia (Klugheit), die in der Kunstgeschichte
häufig als Frau mit zwei Gesichtern erscheint – einem
jungen, das die Voraussicht auf die Zukunft symbolisiert,
und einem alten, das für die Nachsicht gegenüber
der Vergangenheit steht. Der Spiegel dient als
Symbol der Selbsterkenntnis.
(1451147) (18)
€ 1.200 – € 1.800
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680
IN DER ART DER VENEZIANISCHEN
SCHULE DES 17. JAHRHUNDERTS
ALLEGORISCHE SZENE
Öl auf Leinwand.
172 x 132,5 cm.
In imposantem reliefverziertem Rahmen.
Das vormals als Venus in der Schmiede des Vulkan
interpretierte Gemälde zeigt in einer offenen Säulenarchitektur
den sitzenden Zeus mit abgelegtem Schild
mit Doppelblitz und funkensprühendem Stab an seinem
Helm. Ihm zugewandt die Figur der Hygieia, die
mit der ihr attributiv zukommenden Schlange einen
Kontrapunkt zu Zeus setzt: Ihr kommt die Heilung zu,
während Zeus mit seinen Doppelblitzen als zerstörerische
Macht gedeutet werden kann. Rechts oben Amor
ein rotes Velum zurückhaltend.
(1450258) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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681
SIZILIANISCHE SCHULE DES 17. JAHRHUNDERTS,
IN DER ART DES MARIO MINNITI (1577 – 1640)
DAVID MIT DEM HAUPT DES GOLIATH
Öl auf Leinwand. Doubliert.
111 x 86 cm.
In teilvergoldetem Rahmen.
In Landschaft bei abendlichem Licht der leicht nach
links stehende junge David in einem Gewand mit Pelz,
das seine linke Schulterpartie freilässt. Über der rechten
Schulter trägt er das mächtige Schwert, mit dem
er Goliath enthauptet hat, während seine linke Hand
dessen Kopf hält. Deutlich sichtbar ist das Wundmal
auf der Stirn des Riesen, das der Stein aus Davids
Schleuder hinterlassen hat. Voller Stolz blickt David aus
dem Gemälde heraus. Typische Darstellung eines beliebten
Motivs in der Malerei.
(1451143) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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85
682
MALER DER ITALIENISCHEN SCHULE
DES 18. JAHRHUNDERTS
MADONNA
Öl auf Leinwand.
38,5 x 29 cm.
In prächtig geschnitztem Barock-Rahmen.
Fein gemaltes Portrait der Madonna, die trauernd zu
Boden blickt. Auf dem Rahmen mit „Domenichino“
betitelt.
(1461422) (1) (10)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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683
NEAPOLITANISCHER MEISTER
DES 17. JAHRHUNDERTS,
KREIS DES LUCA GIORDANO (1643 – 1705)
ISAAK SEGNET JAKOB
Öl auf Leinwand. Doubliert.
102 x 128 cm.
In vergoldetem Profilrahmen.
Ein dunkler Vorhang im hinterfängt die Figur des Isaak,
der im wirkungsvollem caravaggeskem Hell-Dunkel
dargestellt ist. Der erblindete Isaak erteilt seinem Sohn
Jakob den Erstgeburtssegen, hinter ihm steht seine
Mutter Rebekka. Nur wenige Details weichen von der
ursprünglichen Fassung Luca Giordanos ab: Die Faltenverläufe
des Tischüberwurfes sind etwas nüchterner
angelegt und der Verlauf des hinterfangenden
Tuchs auch leicht verändert.
(14616711) (10)
€ 2.500 – € 3.500
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684
FRANZ CHRISTOPH JANNECK,
1703 GRAZ – 1761 WIEN, ZUG.
DER HEILIGE FRANZISKUS VON
PAOLA IN LANDSCHAFT
Öl auf Kupferplatte, mit Holzplatte hinterlegt.
25,5 x 19,5 cm.
In geschnitztem, vergoldeten Prunkrahmen.
Der heilige Franziskus von Paola ist kniend in einer
Landschaft dargestellt, gekleidet in brauner Kutte; neben
sich ein am Boden liegender Stock. Der bärtige alte
Franziskus drückt seine Hingabe an Gott durch einen
himmelwärts gerichteten Blick, in dem ein heller Lichtschein
zu erkennen ist, und seine fromm vor der Brust
gefalteten Hände aus. Umgeben wird er von drei
Engeln, von denen zwei mit einem Schaf beschäftigt
sind; in den Wolken des Himmels sind zudem drei
Puttiköpfe erkennbar. Feine qualitätvolle Darstellung.
Eine ähnliche Darstellung mit der Vision des Heiligen
Franziskus von 1670 lässt sich unter anderem im Werk
von Bartolomé Esteban Murillo (1618–1682) finden.
(14609327) (18)
€ 4.000 – € 8.000
Sistrix
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87
685
ITALIENISCHER MEISTER
DES AUSGEHENDEN 15. JAHRHUNDERTS
BRUSTBILDNIS EINES HERRN
Öl auf Holz (leicht gewölbt).
46 x 32 cm.
Toskana, wohl um 1500 oder später.
In original altaufgeleimtem Profilrähmchen.
Frontal dem Betrachter entgegengerichtet, eine helle
Fellhaube als Kopfbedeckung, auf dem braunen Hemd
mit goldener Halsborte eine Goldkette, darüber ein roter
Mantel. Der Firmament-Hintergrund nach oben abgedunkelt.
(1461005) (11)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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686
JOOS DE MOMPER D. J.,
1564 ANTWERPEN – 1635 EBENDA, ZUG.
WÄSCHERINNEN AN EINEM FLUSSUFER
IN DER NÄHE EINES DORFES
Öl auf Holzplatte. Parkettiert.
41 x 71 cm.
Links unten bezeichnet „Momper“.
Der Blick geht über einen Fluss, über den linksseitig
eine mehrbogige Brücke führt, auf die Gebäude einer
niederländischen Stadt. Rechtsseitig des Flusses, auf
einem Steg, eine Wäscherin mit Kind, dahinter auf der
Wiese zum Trocknen ausgelegte Wäsche. Eine breite
Straße mit einigen Figuren führt schließlich an den
rötlich-braunen, unterschiedlich gestalteten Fassaden
mehrerer Häuser vorbei. Linksseitig ein hohes Gebäude
und davor am Ufer ein hölzerner Lastenkahn. Ein Mann
mit seinem Boot und einige Enten auf dem Wasser
ergänzen die Darstellung in überwiegend zurückhaltender
rötlich-brauner und grüner Farbgebung.
Anmerkung:
Das Gemälde wurde ehemals Izaack van Oosten
(1613 – 1661) zugeschrieben.
(1460206) (1) (18)
€ 8.000 – € 12.000
Sistrix
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89
688
ANDREA CELESTI,
1637 VENEDIG – 1712 TOSCOLANO, ZUG.
Der Maler war Schüler von Sebastiano Mazzoni (um
1611 – 1678). 1676 erhielt er den Auftrag, den Dogen
Niccolò Sagredo (1606 – 1676) zu portraitieren, und
wurde 1681 vom Dogen mit dem Titel eines Cavalieri
ausgezeichnet. Einer Legende zufolge musste er aus
Venedig fliehen, nachdem er den Dogen mit Eselsohren
dargestellt hatte. Erst 1700 kehrte er in die Stadt
zurück, wo er eine Werkstatt eröffnete und 1708 der
Malergilde beitrat.
AUFFINDUNG DES MOSES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
101,5 x 129,5 cm.
In ornamental reliefiertem und vergoldetem
Holzrahmen.
687
FELICE FORTUNATO BIGGI DEI FIORI,
UM 1680 PARMA – UM 1750 VERONA, ZUG.
Die Darstellung zeigt den Moment, in dem die Tochter
des Pharaos den kleinen Moses im Schilf entdeckt. In
leuchtendem Kolorit, vor dunklem Hintergrund und mit
lebendiger Bewegung inszeniert, verbindet das Werk
biblische Erzählung mit der emotionalen Ausdruckskraft
des venezianischen Spätbarock.
(1462203) (17)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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GROSSES BLUMENSTÜCK IN VASE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
120 x 80 cm.
Ungerahmt.
Auf einer angedeuteten Deckplatte die balusterförmige
Vase mit einem raumfüllenden Blumenstrauß der
neben Tulpen, Nelken und Wicken auch Narzissen und
Gladiolen birgt.
Provenienz:
Privatsammlung Oberösterreich.
(1462182) (13)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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689
NICASIUS BERNAERTS,
1620 ANTWERPEN – 1678 PARIS, ZUG.
Der Künstler studierte unter Frans Snyders (1579– 1657),
danach unternahm er Reisen nach Italien. Seine Werke
wurden dort gesammelt durch Ferdinand II de’ Medici.
1659 zog er nach Paris und wurde 1663 in die Königliche
Akademie für Malerei und Bildhauerei aufgenommen.
Er wurde vom französischen König Ludwig XIV angestellt,
um Gemälde aller neuen Tiere anzufertigen, die
seiner Menagerie in Versailles hinzugefügt wurden.
1673 lieferte Bernaerts 46 Studien zu 52 Tierarten.
JAGDSTILLLEBEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
77 x 123 cm.
In verziertem Rahmen.
Ein pyramidal angelegtes Jagdstillleben mit Füchsen,
Rehen, Hirschen und Wildgeflügel wird von zwei Jagdhunden
flankiert.
Provenienzt:
Privatsammlung: Wien (1462181) (10)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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690
LOMBARDISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
DER GUSS DES GOLDENEN KALBES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
116 x 177 cm.
Ungerahmt.
In dichter Darstellung zahlreiche, nah an den Betrachter
gerückte Figuren, die im Begriff sind Wertgegenstände
für die Herstellung des Goldenen Kalbes zu
sammeln. Rechts im Hintergrund Moses, die Gesetzestafeln
haltend, die er bald zerschmettern wird, da
das Volk gegen das Gebot „Du sollst keine anderen
Götter neben mir haben“ verstoßen hat.
(1462264) (13)
€ 8.000 – € 12.000
Sistrix
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91
691
CASPAR NETSCHER,
1635/39 HEIDELBERG – 1684 DEN HAAG, KREIS DES
EIN MASKENSCHERZ
Öl auf Leinwand. Doubliert.
48 x 64 cm.
In dekorativem Rahmen, teils mit Samtbespannung.
Im Zentrum einer großen Apotheke zwei junge, elegant
gekleidete Frauen und rechtsseitig der stehende
Apotheker in Pantalone-Kostüm mit Maske. Während
der Apotheker der jungen Frau Blumen überreichen
möchte, bietet der in rotem Gewand stehende Narr
der Dame im gold glänzenden Kleid eine Wurst als
Medizin an. Im Hintergrund links ein stehender Mann,
der wohl eine mit Urin gefüllte Flasche nach oben hält,
um zu prüfen, ob eine mögliche Schwangerschaft der
stehenden Frau vorliegt. Malerei, die ganz auf das Vorbild
von Netscher zurückgeht, jedoch sind bei dem vorliegenden
Gemälde in der hohen, gold glänzenden
Schale anstatt Würstchen frische Blumen zu finden.
Anmerkung:
Das Gemälde von Caspar Netscher befindet sich in
der Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel. (1451203)
(18)
€ 6.000 – € 9.000
Sistrix
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692
JOHN ELLYS,
UM 1701 – 1775
CHARLES WHITWORTH AND HIS NEPHEW
Öl auf Leinwand. Doubliert
Ca. 125 x 170 cm.
In vergoldetem Prunkrahmen.
150 x 192 cm.
In einem grauen Innenraum, der in einem wertvollen,
mit rotem Samt bezogenen Sessel an einem Tisch sitzende
Charles Lord Whitworth mit grauer Allongeperücke,
mit seiner rechten Hand auf eine Schriftrolle
hinweisend, auf der zu lesen steht „To our Right Trusty
and well beloved. Charles Lord Whitworth our embassador
and plenipotent at the Congress at Cambray“.
Neben ihm stehend sein junger Neffe, dessen Hand er
hält. Linksseitig auf der roten Tischdecke beschriftetes
Wappen mit Krone und zwei Adlern.
Provenienz:
Wohl Knole-House in Kent.
Christie’s London, 2. Juli 1972, Lot 94.
Christie’s South Kensington, 9. November 2005,
Lot 20.
Privatsammlung London.
(14612412) (12)
€ 5.000 – € 7.000 (†)
Sistrix
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693
HENDRIK VAN STEENWIJK D. J.,
1580 FRANKFURT AM MAIN – 1649 LEIDEN, ZUG.
DIE BEFREIUNG DES HEILIGEN
PETRUS AUS DEM KERKER
Öl auf Holz.
22,5 x 25 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Die Darstellung nimmt Bezug auf die Apostelgeschichte
12, 5-12. Durch ein Wunder wird der Heilige Petrus
von einem Engel aus dem Kerker gerettet, während
seine Bewacher schlafen. Auf dem Gemälde ist in einem
großen gewölbten Raum der Heilige Petrus in Begleitung
eines weiß gekleideten Engels zu sehen, von
dem er zum Ausgang über eine Treppe geführt wird.
Auf den unteren Stufen sitzend ein schlafender Soldat,
beleuchtet durch eine seitlich von ihm an einem Wandpfeiler
hängende Kerze. Malerei mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast;
das Motiv ist mehrfach im Werk des
Künstlers zu finden.
(14621711) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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93
694
VENTURA SALIMBENI,
AUCH GENANNT „VENTURA DI ARCANGELO
SALIMBENI“ ODER „BEVILACQUA“,
1568 – 1613
Ventura Salimbeni (1568– 1613) war ein italienischer Maler
und Grafiker des Spätmanierismus. Er stammte aus
Siena und war Sohn des Malers Arcangelo Salimbeni
(tätig um 1567 – um 1580). Ventura arbeitete zunächst in
Rom, wo er von den Werken Raphaels (1483– 1520)
und der römischen Manieristen beeinflusst wurde,
später aber auch in seiner Heimatstadt Siena tätig war.
Seine Malerei zeichnet sich durch elegante Figuren,
leuchtende Farbigkeit und komplexe, oft theatralische
Bildkompositionen aus. Bedeutende Arbeiten von ihm
finden sich unter anderem in Kirchen Sienas und in
Rom. Neben Gemälden schuf er auch Radierungen,
die seine Vielseitigkeit als Künstler belegen.
PIETÀ MIT ZWEI ENGELN
Öl auf Papier, auf Leinwand.
53,3 x 43,2 cm.
In Ädikularahmen mit polychromer Ornamentik.
Beigegeben eine ausführliche Expertise von Piero Torriti,
Siena, 08. Februar 2011, in welcher das vorliegende
Gemälde Arcangelo Salimbeni (1540/45 – 1580) zugeschrieben
wird, in Kopie.
Von Ventura Salimbeni kennen wir mindestens eine
weitere Version der Darstellung: Im Museo Civico in
Siena befinden sich vier Gemälde von ihm aus dem
Jahr 1604, von denen eines die Kreuzabnahme Christi
zeigt, wie bei dem vorliegenden Gemälde, jedoch mit
rundbogigem Abschluss. Da die Qualität unseres Erachtens
gleich einzuschätzen ist, erlauben wir uns,
auch das hier angebotene Werk Ventura Salimbeni zuzuweisen.
Provenienz:
Clars Auction Gallery, Oakland, USA, 17. September
2017, Lot 7197.
Auktion Weschler’s, Rockville, USA, 13. Dezember
2024. (1460088) (13)
€ 4.000 – € 6.000
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695
ITALIENISCHER MALER DER
ERSTEN HÄLFTE DES 18. JAHRHUNDERTS
DER STURZ DES PHAETON
Öl auf Leinwand. Doubliert.
87,5 x 73 cm.
Ungerahmt.
Darstellung aus der griechischen Mythologie: Phaeton,
der Sohn des Sonnengottes Helios, bittet seinen Vater
den Sonnenwagen für einen Tag lenken zu dürfen. Er
verliert jedoch die Kontrolle über die Pferde und verursacht
Chaos auf der Erde. Um die Zerstörung zu stoppen
greift Zeus ein und schleudert Blitze auf das Viergespann
mit dem kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen,
sodass der Wagen zertrümmert wird und der
Wagenlenker Phaeton in die Tiefe stürzt. Das Gemälde
zeigt im oberen Bereich Zeus mit einem Strahlenbündel
in seiner ausgestreckten linken Hand, vor ihm der attributiv
zugeschriebene Adler, der für Stärke und Autorität
steht, sowie mehrere auf Phaeton herabschleudernde
Blitze, die ihn treffen. In der Mitte die Pferde des Viergespanns,
mit denen er in die Tiefe stürzt. Am rechten
Rand der Mitte bereits ein Wagenrad und eine Speiche
sichtbar. Dramatische ausdrucksstarke Darstellung
des Geschehens.
(1462022) (18)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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696
SPANISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
ECCE HOMO
Öl auf Kupfer.
24 x 18,5 cm.
Ungerahmt.
Vor unbestimmtem, doch vom von Christus ausgehenden
Lichtschein erhelltem Hintergrund die Brustfigur
des Gedemütigten mit Dornenkrone, Spottzepter, Umhang
und umschlingten Händen. Die Anlehnung an
Guido Reni lässt sich sowohl an der Komposition als
auch am Inkarnat feststellen. Minimal besch.
(1462071) (3) (13)
€ 2.500 – € 3.500
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95
697
PETRUS GERARDUS VERTIN,
1819 DEN HAAG – 1893 AMSTERDAM
Bilder seiner Hand in diversen Museen, u. a. im Rijksmuseum
Amsterdam.
TRONJE EINES MANNES MIT FEDERBARETT –
NACH EINEM GEMÄLDE VON FERDINAND BOL
(1616 – 1680)
Öl auf Leinwand.
80 x 60 cm.
Links unten signiert „P. Vertin 1869“.
In Flammleistenrahmen.
Vor beige-braunem Hintergrund das Portrait eines
Mannes nach rechts, der seinen Kopf leicht gewendet
hat und aufmerksam aus dem Bild herausblickt. Er hat
ein feines, sanft beleuchtetes Gesicht, Oberlippenbart,
braune Augen, einen goldenen Ohrring im rechten Ohr
und einen großen Hut mit roten Federn auf dem Kopf.
Portraitstudie, die einen idealisierten Gesichtsausdruck
wiedergibt, ohne eine bestimmte Person darzustellen.
Das vorliegende Werk geht auf ein 1650 entstandenes
Gemälde zurück, das dem niederländischen Maler Ferdinand
Bol, einem Schüler von Rembrandt van Rijn
(1606– 1669) zugeschrieben wird.
(1461402) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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698
PIETRO DELLA VECCHIA,
1603 VICENZA – 1678 VENEDIG, ZUG.
Nach anfänglichem Studium bei Alessandro Varotari
(1588– 1649) wandte der Künstler sich in seinem Stil
den Werken Tiziano Vecellios (1485– 1576), Giorgio Barbarelli
Giorgiones (1476/77– 1510) und Bernardo Strozzi
il Cappuccino (1581– 1644) zu. In den 1640er-Jahren gehörte
della Vecchia zu den führenden Malern religiöser
Themen in Venedig. Verheiratet war er mit der Tochter
des Caravaggisten Nicolas Régnier (1590– 1667).
PORTRAIT EINES SOLDATEN
Öl auf Leinwand.
88 x 75 cm.
In elegantem Rahmen.
Vor neutralem dunklem Hintergrund das Brustbildnis
eines Soldaten. Durch die seitliche Ansicht wird die
Physiognomie des Mannes betont, der konzentriert in
die Ferne blickt. Die feine Ausarbeitung der Mimik sowie
der Hell-Dunkel-Kontrast wird durch die Ausarbeitung
der glänzenden Rüstung unterstützt.
(1461964) (10)
€ 5.000 – € 7.000
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699
JACOB JORDAENS,
1593 ANTWERPEN – 1678 ANTWERPEN, ZUG.
Jacob Jordaens war ein flämischer Maler des Barock.
Neben Peter Paul Rubens (1577– 1640) und Anthonius
van Dyck (1599– 1641) war er einer der drei wichtigsten
flämischen Maler, welche die Antwerpener Schule im
17. Jahrhundert prägten.
KOPF EINES PROPHETEN ODER APOSTELS
Öl auf Leinwand.
60 x 50 cm.
In dekorativem Rahmen.
Vor dunklem Hintergrund in Frontalstellung der Kopf
eines alten Mannes mit langen weiß-grauen Haaren
und einem ebenso langen Vollbart. Er trägt ein rötliches
Gewand, hat ein leicht gebräuntes Gesicht mit
buschigen Augenbrauen, eine hohe faltige Stirn und
blickt mit seinen dunklen Augen, bei leicht geöffnetem
Mund, traurig gen Himmel. Laut beigegebener Dokumentation
könnte es sich bei dem Dargestellten möglicherweise
um Moses handeln, zudem werden Vergleichsbeispiele
älterer Männer mit Bart aufgezeigt.
(1462172) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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700
SEBASTIAN VRANCX,
1573 ANTWERPEN – 1647 EBENDA, ZUG.
HOLLÄNDISCHE LANDSCHAFT MIT HIRTEN
UND SEINER HERDE
Öl auf Holz. Parkettiert.
30 x 40 cm.
Links unten monogrammiert in Ligatur „SV“.
In dekorativem Rahmen.
Im Vordergrund des Gemäldes, in leicht hügeliger
Landschaft, ein Hirte auf seinem Pferd, vor sich seine
Rinderherde in Begleitung eines Hütejungens vorantreibend.
Er blickt dabei aufmerksam aus dem Bild
hinaus. Der Weg führt nach links in den Hintergrund,
vorbei an einer Windmühle, zu einer Stadt, die silhouettenhaft
in grau-blauer Farbigkeit mit einem in den
hellblauen Himmel ragenden Kirchturm zu erkennen
ist. Ein zweiter, weiter links liegender Weg zeigt einen
weiteren, in die Gegenrichtung laufenden Hirten, wohl
mit drei Schweinen. Jeweils links und rechts am Rand
in die Höhe ragende, fast kahle Bäume als Repoussoir.
Malerische Darstellung in der Manier des Künstlers,
dabei die untere Bildhälfte in überwiegend beige-braunen
Farbtönen, während der Bereich des Himmels mit
einem fliegenden Vogelschwarm in blau-grauer Farbigkeit
wiedergegeben ist.
(1462121) (18)
€ 8.000 – € 12.000
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97
701
TEODORO PULAKIS,
1622 CHANIA, KRETA – 1692 KORFU
Der Künstler war ein bedeutender Ikonenmaler der
„Griechischen Renaissance“, zugleich Lehrer der sogenannten
Heptanese-Schule. Als Sohn des Antonios
Vertreter der Kretischen Schule. In Venedig ist sein
Aufenthalt für 13 Jahre bis 1657 belegt. Dort war er
Mitglied des Quaranta (Stadtverwaltungs)-Konzils sowie
der griechischen Brudergesellschaft in Venedig.
So berühmte Maler wie Emmanuel und Konstantinos
Tzanes, Joannis Moskos oder Philotheos Skoufos
standen in seinem Kreis. 1657 ging er nach Korfu.
Etwa 130 seiner Bilder haben sich erhalten und befinden
sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
CHRISTUS AM KREUZ MIT MARIA,
JOHANNES UND MAGDALENA
Tempera auf Weichholz.
31 x 26 cm.
Rückseite gekalkt, darauf stilisiertes Kreuz mit
griechischen Bezeichnungen. Zwei Querleisten
entfernt.
Beigegeben eine Expertise von Dr. Stefania Verità,
Monzambano, mit Bildvergleichen, in Kopie.
Die Golgathaszene im Rund wiedergegeben, mit landschaftlichem
Hintergrund, der die Stadt Jerusalem mit
einigen Bäumen vor Goldgrund zeigt. Am Fuß des
Kreuzstammes der Schädel Adams. Die Ecken gefüllt
mit stilisierten Blumendarstellungen auf grünem Grund.
(1461641) (11)
€ 8.000 – € 12.000
Sistrix
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702
NORDITALIENISCHER MALER UM 1500
HEILIGENDARSTELLUNG
Öl auf Holz.
65 x 46 cm.
In Ädikularahmen.
Zwei Heilige, erkennbar an ihren Nimben, treten nebeneinander:
Einer im Bischofsornat mit Speer und auf
ein Buch gelegter Kette, der andere mit einem Holzbalken
als Attribut. Im Stil der Spätgotik/Frührenaissance
gestaltet, besticht die Darstellung durch detaillierte
Gewänder, den leuchtend goldenen Hintergrund und
die leicht starre, zugleich ausdrucksstarke Haltung der
Figuren.
(1461554) (17)
€ 3.500 – € 4.500
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703
VENEZIANISCHER MALER DES
19. JAHRHUNDERTS
ANSICHT DER ISOLA SAN GIORGIO
Öl auf Leinwand. Doubliert.
79 x 128 cm.
In bronziertem Kehlrahmen.
Blick von der Lagune auf die Kirche San Giorgio mit
Fassade, Kuppel und Campanile, rechts die sich anschließenden
Gebäuden. Im Vordergrund ruhiges Wasser,
in dem sich die Architektur spiegelt. Etliche Gondeln
und ein Fischerboot mit Figurenstaffage.
(1461423) (1) (13)
€ 8.000 – € 12.000
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704
ITALIENISCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
ARCHITEKTURCAPRICCIO
Öl auf Leinwand.
28,5 x 39 cm.
In Holzrahmen.
An einem niedrig gelegenen Meeresufer erhebt sich
linksseitig eine hoch aufstrebende Portikusruine. Vereinzelt
ist figürliche Staffage, ins Gespräch vertieft, zu
sehen. Im Hintergrund schließen zart gemalte Berge
die Sicht ab. Der Himmel mit Wolkenformationen dominiert
das Bild.
(1461991) (10)
€ 7.000 – € 12.000
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99
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705
FRANS POURBUS D. J.,
1569 ANTWERPEN – 1622 PARIS, UMKREIS DES
(ABB. LINKS)
PORTRAIT EINES MANNES
Öl auf Holz.
65 x 78 cm.
In dunklem Holzrahmen.
Vor einem unbestimmten dunklen Grund ist das Brustportrait
eines Mannes zu sehen. Er blickt den Betrachter
direkt mit festem Blick an. Die Physiognomie ist
genau ausgearbeitet. Bekleidet ist er mit schwarzem
Gewand und weißem Kragen.
(1461343) (1) (10)
€ 7.000 – € 9.000
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706
JOACHIM BEUCKELAER,
1533 ANTWERPEN – 1574/75 EBENDA, KREIS DES
DIE PALASTKÜCHE
Öl auf Leinwand.
143 x 190 cm.
In schmalem Leistenrahmen.
Das im Vordergrund befindliche architektonische Gefüge
bietet Platz für einen Tisch mit allerlei noch zuzubereitenden
Leckereien. Eine daneben sitzende Frau
ist im Begriff einen Hasen auszunehmen, während
sich ein Junge anschickt, mehrere Wachteln auf einer
Platte zu servieren. Im Hintergrund ein Palasthof mit
Parkanlage und figürlicher Szene wohl mit biblischem
Bezug. Eine Abbildung einer ähnlichen Palastküche
mit im Hintergrund befindlicher biblischer Szene in
architektonischem Zusammenhang wird im Prado in
Madrid verwahrt.
Literatur:
Zu dem Madrider Bild siehe: Arnout Balis (Hrsg.),
De Vlaamse schilderkunst in het Prado, Madrid 1989,
S. 264, Nr. 28, abgebildet als Joachim Beuckelaer.
(1462091) (13)
€ 5.000 – € 8.000
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101
707
FLÄMISCHER MALER DER ZWEITEN HÄLFTE
DES 17. JAHRHUNDERTS
DER BETRUNKENE BACCHUS
Öl auf Holz. Parkettiert.
49 x 64 cm.
Vor einem großen Weinstock mit Reben, der lang ausgestreckt
am Boden liegende Bacchus, dessen Schambereich
von einem roten und einem weißen Tuch bedeckt
ist. Mit dem erhobenen rechten Arm hat er sich
an den Hinterkopf gefasst, die Augen geschlossen und
scheint zu schlafen. Ein junger Mann mit blauem Mantelüberwurf
hat den wohl Trunkenen gerade entdeckt.
Zwei weitere Figuren versuchen vor Scham ihre Gesichter
zu verstecken.
(14502711) (18)
€ 2.000 – € 3.000
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708
CORNELIS VAN POELENBURGH (1594/95 – 1667),
WOHL IN KOOPERATION MIT
JAN BOTH (UM 1615 – 1652), ZUG.
SCHLAFENDE SCHÖNHEIT MIT AMOR
UND EINEM SATYR
Öl auf Holz.
37,5 x 29 cm.
In breitem Rahmen.
Am Eingang einer Höhle, auf einem faltenreichen weiße
Laken liegend, eine schlafende, lediglich mit Tuch bedeckte
Schönheit. An ihrem Kopfende ein abgelegter
großer Bogen und ein wertvoller Köcher mit Pfeilen.
Unterhalb ihrer Füße nähert sich ein lüsterner Satyr, der
dabei ist, ihr das bedeckende Tuch herunterzuziehen.
Die beiden werden durch eine überlange, von links
unten nach rechts ziehende Lanze von dem kleinen nackten
Amor getrennt, der in der rechten Hand einen Bogen
hält und Wasser abschlägt. Im Gegensatz zu sonstigen
ähnlichen Darstellungen scheint sich hier der sich
abwendende Amor nicht um die beiden zu kümmern.
Malerei mit gekonnter Lichtführung und versteckten
Anspielungen. Die Landschaftsmalerei stammt wohl
aus einer Kooperation mit Jan Both.
(1451207) (18)
€ 5.000 – € 7.000
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709
LORENZO DE NETER,
TÄTIG ERST HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS
DER HEILIGE SEBASTIAN UMSORGT VON ENGELN
Öl auf Holz.
40,5 x 32,5 cm.
Rechts unten monogrammiert in Ligatur und datiert
„LDN fe.ft 1637“.
Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als
Hauptmann am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum
bekannt, woraufhin er zum Tode verurteilt wurde
und man ihn von Bogenschützen erschießen ließ.
Die Darstellung zeigt den Heiligen, nur mit einem Lendenschurz
bekleidet, an einem Baum mit Seilen gebunden,
die Hände dabei noch hinter dem Rücken gefesselt
und von Pfeilen getroffen. Umgeben ist er von drei
Engeln: Einer löst seine Fesseln um die Unterbeine, auf
den Sebastian hinabblickt, die beiden anderen entfernen
die Pfeile aus seinem Oberschenkel und aus seiner
Brustseite. Ein weiterer Engel ist im bewölkten Himmel
heranfliegend zu sehen, dabei in seiner ausgestreckten
rechten Hand einen Lorbeerkranz haltend. Links des
Baumes Blick in eine weite Landschaft mit Gebäuden
vor abendlichem Himmel. Erzählerische Darstellung
mit meist raschem bewegtem Pinselstrich, wobei der
Heilige durch sein fahles Inkarnat und den weißen Lendenschurz
gegenüber der dunkleren Umgebung besonders
hervorgehoben wird.
(14512012) (18)
€ 6.000 – € 8.000
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710
ITALIENISCHER MALER
DES 18. JAHRHUNDERTS IM STIL DES
JACOPO TINTORETTO (1518/19 – 1594)
SCHLAFENDE VENUS MIT AMOR
Öl auf Leinwand. Doubliert.
89 x 145 cm.
In teilvergoldetem Prunkrahmen.
Die nackte schlafende Venus in weiter bergiger Landschaft
im Licht der untergehenden Sonne unter einer
Art Zelt-Baldachin auf einem dunkelroten und einem
darüber befindlichen, weißen Tuch liegend. Sie liegt
ausgestreckt von links nach rechts und hat ihren Kopf
leicht überdehnt nach hinten auf einem Kissen abgelegt.
Der hinter ihr stehende geflügelte Armor hält einen
Pfeil in seiner rechten Hand und weist mit seinem
linken Zeigefinger vor den Lippen darauf hin, ruhig zu
sein und die Schlafende nicht zu wecken. Dabei blickt
er aus dem Bild heraus auf den Betrachter. Harmonische
Malerei, bei der das helle Inkarnat der Venus gegenüber
der dunkleren Umgebung besonders gut zur
Geltung kommt. Das Motiv der schlafenden Venus ist
mehrfach im Werk des Tintoretto zu finden.
(1450259) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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103
711
NICCOLA GRASSI,
AUCH GENANNT „NICOLÒ GRASSI“,
1682 FORMEASO DI ZUGLIO/FRIAUL – 1748
VENEDIG, ZUG.
Grassi studierte zunächst bei Antonio Carneo
(1637 – 1692), und nach dessen Tod 1697 in Venedig,
wo er zusammen mit dem Genueser Maler Niccolò
Cassana (1659– 1714) bis 1709 arbeitete. Mit Giovanni
Battista Tiepolo (1696 – 1770) war er an der Ausmalung
der Kirche Santa Maria dei Derelitti beteiligt. 1710 wurde
er für sein Gemälde „Maria mit Kind und zwei Heiligen“
bekannt und erhielt daraufhin hochrangige Aufträge,
u. a. von Jacopo Linussio, sowie für Werke im
Dom von Tolmezzo. Er war mitprägend für den Übergang
zur venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts.
Ab 1722 arbeitete er in Bayern, Dalmatien,
Frankreich, und der Schweiz, zuletzt in Voivodina.
Zwei seiner Bilder befinden in der Alten Pinakothek
München: „Berufung des Heiligen Andreas“ sowie
„Schlüsselübergabe an Petrus“, jeweils nach 1740.
CARITAS ROMANA
Öl auf Leinwand.
70 x 56,5 cm.
Beigegeben eine Expertise von Dr. Federica Spadotto,
in Kopie.
Die aus der Antike überlieferte Ethik der Nächstenliebe
wird in der Kunst durch die Geschichte von Cimon und
Pero personifiziert: Pero stillt heimlich ihren im Kerker
gefangenen Vater Cimon, indem sie ihm die Brust gibt.
Literatur:
Il secolo di Nicola Grassi, Pittura del Sei e Settecento
veneziano. Pordenone, Galleria Bertoia 2021.
Mostra di Nicola Grassi, Hrg. Giuseppe Gallo,
Udine, Doretti 1961.
Enno Lucchese, Nicola Grassi, 1682 – 1748,
Edit. Zel, 2019.
Aldo Rizzi, The Masters of Venetian Painting Electa,
Mailand 1973 und 1982.
A.R. (1460565) (11)
€ 7.000 – € 10.000
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712
RÖMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
MOSES UND DIE EHERNE SCHLANGE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
72,5 x 98 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Wiedergabe der alttestamentarischen Geschichte
(Num 21,4-9), wonach sich beim Zug durch die Wüste
Sinai eine Schlangenplage ereignete, die beendet wurde,
nachdem Moses eine eherne Schlange auf einem
Holzkreuz errichten ließ. Der Legende nach wurden
alle, die auf die eherne Schlange blickten, von den
Schlangenbissen geheilt.
Moses ist im Zentrum in altrosafarbenem Gewand mit
Umhang zu sehen, mit Fingerzeig und Stock auf die
Schlange verweisend. Links von ihm mehrere kniende
Figuren, teils zur Schlange aufblickend; unterhalb des
Kreuzes eine nach hinten gestreckt liegende Figur mit
nacktem Oberkörper, bereits von den Schlangenbissen
betroffen, worauf eine Schlange, die um ihre linke
Hand gewunden ist, hinweist und die Blickkontakt mit
der ehernen Schlange aufnimmt. Im Hintergrund eine
bergige Landschaft unter hohem Himmel mit großen
Wolken in teils rötlich schimmerndem Licht.
(1460647) (1) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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713
ITALIENISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
DIE MADONNA MIT DEM JESUSKNABEN
Öl auf Leinwand.
101 x 76 cm.
In vergoldetem, teils geschnitztem Prunkrahmen.
Vor braunem Hintergrund die nach links sitzende Madonna
in rot-bläulichem Gewand, auf ihrem Schoß den
stehenden nackten Jesusknaben, mit den Händen haltend.
Sie blickt ihn ernsthaft an, während dieser mit
liebevollem Gesichtsausdruck erwidert. Über seiner
rechten Schulter trägt Jesus ein dünnes, fast durchsichtiges,
weißes Tuch, während seine linke Hand einen
Apfel umfasst. Der Apfel in der Hand des Jesusknaben
symbolisiert die verbotene Frucht des Sündenfalls
und weist auf seine Rolle als Erlöser der Menschheit
hin.
(1460552) (18)
€ 6.000 – € 8.000
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714
ANTHONIUS VAN DYCK,
1599 ANTWERPEN – 1641 LONDON, SCHULE DES
DER HEILIGE HIERONYMUS
Öl auf Holz.
63 x 46 cm.
In mit Lorbeerblättern verziertem
und vergoldetem Rahmen.
Vor unbestimmtem Grund das nach links gerichtete
Brustbildnis des Heiligen Hieronymus mit kardinalsrotem
Umhang und dem links angeschnittenen Kopf des
ihm attributiv zukommenden Löwen. Links oben, aus
den Wolken kommend, die Mündung der Posaune des
Jüngsten Gerichtes, durch die Hieronymus das Ende
der Welt angekündigt wird. Im Werk des Anthonius van
Dyck erscheint der büßende Hieronymus mehrfach
und das Gesicht erinnert stark an diesen Heiligen in
seiner Komposition, die beim RKD in Den Haag unter
Nummer 241291 verzeichnet ist und 47,4 x 42,5 cm
misst.
(1460335) (13)
€ 5.000 – € 7.000
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105
715
MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
MARIA MIT DEM SCHLAFENDEN JESUSKNABEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
31 x 24 cm.
In vergoldetem Rahmen mit hochovalem Ausschnitt.
Vor dunklem Hintergrund, im Hochoval, Maria in rotem
Gewand mit blauem Mantel, auf ihrem Schoß in einem
weißen Tuch der nackte langgestreckte und schlafende
Jesusknabe, den sie mit einem Tuchende in ihrer
linken Hand bedecken möchte. Sie hat ein feines Gesicht
und mit ihren dunklen Augen blickt sie fragend
gen Himmel. Links hinter ihr, schemenhaft in brauner
Farbgebung, der leicht herabblickende Josef.
(1461575) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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716
BARTOLOMÉ ESTEBAN MURILLO,
1618 SEVILLA – 1682 EBENDA, SCHULE DES
JESUS AM ÖLBERG
Öl auf Leinwand. Doubliert.
49 x 35 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Das Gemälde zeigt den knienden Jesus mit blauem
Mantelüberwurf im Garten Gethsemane, in dem er betete
und die letzten Stunden vor seiner Verhaftung verbrachte.
Zu seiner rechten Seite ein großer Engel mit
Flügeln, der Jesus Kraft spendet. Links im Hintergrund
die schlafenden Jünger. Der nächtliche Himmel reißt
links oben auf, und in dem hellen Lichtschein ist ein
Kelch zu sehen. Dieses Detail bezieht sich auf den Text
des Lukasevangeliums (Lk 22,35-46), in dem Jesus
spricht „Lasst den Kelch an mir vorübergehen“.
Anmerkung:
Murillo malte mehrere Versionen dieses Themas, in
denen er die spirituelle Bedeutung der Szene hervorhob.
Der Künstler ist für seine religiösen Darstellungen
von großer emotionaler Tiefe bekannt. (1461574) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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717
BARTHOLOMEUS SPRANGER,
1564 ANTWERPEN – 1611 PRAG, ZUG.
Der Künstler war ein flämischer Maler, der überwiegend
in Prag lebte und arbeitete. Er gehörte zu den
angesehensten Malern seiner Zeit und war von 1570
bis 1572 als päpstlicher Hofmaler bei Papst Pius V
tätig. Anschließend arbeitete er in Wien für Kaiser
Maximilian II und nach dessen Tod für Rudolf II. Im
Jahr 1580 siedelte er dauerhaft nach Prag über.
DIE HEILIGE FAMILIE
Öl auf Kupferplatte, mit Plexiglas hinterlegt.
14,5 x 11,5 cm.
Halbbildnis Mariens in rosarotem Gewand mit weißem
Kragen und blauem Mantel, den Jesusknaben festhaltend,
der mit strengen und ängstlichen Augen auf seine
Mutter blickt. Dahinter der stehende Josef mit Vollbart,
einen Stab in seiner rechten Hand haltend, vor dunklem
Hintergrund. Intime familiäre Szene im manieristischen
Stil.
(1460646) (1) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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718
UTRECHTER MALER DER ZWEITEN HÄLFTE
DES 17. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINES MANNES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
63 x 52 cm.
In Profilrahmen.
Darstellung eines Mannes mit Pelzmütze, seinen Kopf
auf seine rechte Hand aufstützend. Die markanten
Hell-Dunkel-Kontraste sowie die punktuelle Lichtführung
auf den Höhen des Inkarnats deuten auf die
Utrechter Caravaggisten hin.
(1450311) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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107
719
GIACOMO ANTONIO MELCHIORRE CERUTI,
GENANNT „IL PITOCCHETTO“,
1698 MAILAND – 1767 EBENDA, KREIS DES
STILLLEBEN MIT FISCHEN UND FRÜCHTEN
Öl auf Leinwand.
65 x 82 cm.
In Profilrahmen.
Zwei mächtige, das Bild dominierende Fische in leuchtendem
Weiß und Blau sind die Hauptgegenstände
dieses Stilllebens, das durch einen Früchtekorb, einen
geöffneten Granatapfel, Flaschenkürbisse und eine
Knoblauchknolle komplettiert wird.
Literatur:
Vgl. Mina Gregori, Giacomo Ceruti. Nature morte,
Ausstellungskatalog, Bergamo 2011, Tafeln XVIII und
XX. (1450241) (13)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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720
HOLLÄNDISCHER MEISTER
DER ZWEITEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS
KINDERPORTRAITS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
71 x 61 cm.
In dekorativem Rahmen.
In einem Innenraum ein einfach gekleideter sitzender
Junge mit Hut, der vor sich auf seinem Schoß einen
beschädigten Teller mit Essen stehen hat. Hinter ihm
stehend, mit einer Hand auf seiner Schulter, wohl seine
kleine Schwester, die er mit Handgestik und Blick nach
der Abgabe seines Essens fragt. Hinter beiden sind
Teile eines Herdes mit Speisen sowie Kleidung und
Hände einer stehenden Figur erkennbar. Dies könnte
ein Hinweis sein, dass das Gemälde ursprünglich größer
war.
(1440733) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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721
BAREND VAN DER MEER,
1659 HAARLEM – 1690/1702 EBENDA, ZUG.
FRÜCHTESTILLLEBEN MIT WARZENGLAS
UND BASTFLASCHE
Öl auf Leinwand.
45 x 61 cm.
Die Gegenstände auf kräftiger Steinplatte vor dunklem
Hintergrund. Wie bei dem hier in Betracht gezogenen
Maler sind die Trauben gekonnt und durchlichtig wiedergegeben.
Wie in mehreren seiner Werke findet sich
auch hier eine geschälte Zitrone, deren Schalenband
aus dem mit Weißwein gefüllten Römerglas herausschwingt.
Auffällig ist die Spiegelung in dem Hals der
Bastflasche, die offensichtlich ein Fenster zeigt. Der
Spätzeit, in die das Gemälde einzuordnen ist – um
1680 –, entspricht auch, dass hier bereits auf die früheren
Anspielungen auf Vergänglichkeit oder Memento
mori verzichtet wird.
(1451566) (11)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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722
MALER DES AUSGEHENDEN 18. JAHRHUNDERTS
DER GERISSENE HAHN
Öl auf Holz.
50,5 x 41,5 cm.
Ungerahmt.
Im vorliegenden Werk liegt ein Hahn am Boden unter
einer Weide mit symbolisch gestutzten Zweigen, neben
ihm ein Fuchs mit geöffnetem Maul, seine Pfote auf
den leblosen Körper des Hahns legend. Hinten mit einer
differenziert aufgefassten Landschaft abschließend.
(1431783) (13)
€ 1.500 – € 2.500
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109
723
CHRISTIAN DIETRICY,
EIGENTLICH „CHRISTIAN WILHELM ERNST
DIETRICH“,
1712 WEIMAR – 1774 DRESDEN, ZUG.
BÄRTIGER ORIENTALE MIT PRÄCHTIGEM TURBAN
Öl auf Eichenholz. Parkettiert.
98 x 72 cm.
Christian Dietricy wurde vom Sächsischen König August
dem Starken gefördert, von Winckelmann hoch
gelobt und von August III zum Hofmaler ernannt, nachdem
er bereits die Niederlande bereist hatte. Er setzte
sich mit sämtlichen Malrichtungen seiner Zeit auseinander,
fand letztlich jedoch in Rembrandt van Rijn
(1606 – 1669) ein eigentliches Vorbild. Er übernahm
dessen Technik des pastosen Farbauftrags, sowie
Licht- und Farbstimmung, was dazu führte, dass manche
seiner Gemälde zeitweise als echte Werke Rembrandts
in den Handel kamen. Auch der hier dargestellte
Alte ist in jener beleuchteten Bühnenhaftigkeit aufgefasst,
wie wir sie von Rembrandt kennen, mit
Betonung des reichen, kostbar stofflichen Charakters
in Turban oder Pelzkragen. 2012 erschien zum 300. Geburtstag
des Malers eine Monographie, die dessen
Bedeutung für das 19. Jahrhundert aus der Vergessenheit
hob.
Literatur:
Petra Schniewind Michel, Christian Wilhelm Ernst
Dietrich 1712 – 1771, München 2012. A.R.
(14602325) (11)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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724
HENDRICK BLOEMAERT,
1601/02 UTRECHT – 1672, KREIS DES
ALLEGORIE DES WINTERS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
113 x 91 cm.
In dekorativem Rahmen.
In einem Innenraum ein alter, vornehm gekleideter
Mann mit großer Pelzmütze und pelzverbrämter Weste
an einem Tisch sitzend, dessen Platte mit einem Teppich
belegt ist. Darauf stehend eine Schale mit glühenden
Kohlen, über der er seine Hände wärmt. Seinen
Kopf hat er gewendet und er blickt mit seinen dunklen
Augen aufmerksam aus dem Bild heraus. Hinter dem
Tisch eine Frau, die ihn freudig anblickt. Feine qualitätvolle
Malerei, bei der besonders der Pelz und der
graue Bart präzise wiedergegeben werden.
(14406515) (18)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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725
AGOSTINO CARRACCI,
1575 BOLOGNA – 1602 PARMA, SCHULE DES
PORTRAIT EINES ELEGANTEN HERREN MIT GLAS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
81 x 65 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Vor braunem Hintergrund das Dreiviertelportrait eines
stehenden Mannes in schwarzer Kleidung mit weißem
Kragen, in seiner linken Hand ein Deckelglas, in der
anderen einen Brief haltend. Mit energischem Gesichtsausdruck
blickt er seitlich aus dem Bild heraus.
Darstellung in der für den Künstler typischen Manier.
(1451146) (18)
€ 800 – € 1.000
Sistrix
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726
MALER DES 18. JAHRHUNDERTS,
NACH ÄLTEREN VORBILDERN
BILDNIS EINES KIRCHLICHEN WÜRDENTRÄGERS
Öl auf verleimter Holzplatte.
28,5 x 28 cm.
Rechts unten monogrammiert „B“.
In dekorativem Rahmen.
Der Kopf eines älteren Mannes mit langem Bart, im
Profil nach rechts, in einem Mantel mit breitem goldfarbenem
Brokatkragen, was ihn als kirchlichen Würdenträger
auszeichnen könnte. Den Blick hat er voller
Aufmerksamkeit nach oben gewandt. Durch den Lichteinfall
werden insbesondere die Kopf- und Bartpartien,
sowie der weiße Hemdkragen, besonders gegenüber
dem dunklen Hintergrund hervorgehoben.
Anmerkung:
Bei dem Dargestellten dürfte es sich um den Kopf
von Papst Sixtus IV handeln, der auf dem Gemälde
von Raphael (1483 – 1520) mit der „Sixtinischen
Madonna“ dargestellt ist. (1461505) (18)
€ 1.000 – € 1.500
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727
PIETRO BELLOTTI,
1627 ROÈ VOLCIANO – 1700 GARGNANO, ZUG.
Bellotti lernte bei Girolamo Forabosco (1605– 1679) in
Venedig, arbeitete für Cardinal Ottoboni, dem späteren
Papst Alexander VIII und dem Herzog von Uceda. Für
die Gonzaga wirkte er als „Superintendent der Stadt
und Galerie“, verstarb dennoch verarmt in Gargnano
am Gardasee.
ALTER HOLZARBEITER MIT EINEM BRIEF
Öl auf Leinwand.
70 x 56 cm.
Beigegeben ein Gutachten von Dr. Federica Spadotto
(mit Vergleichsbeispielen), in Kopie.
Die Bedeutung des Gemäldes lässt sich erst durch die
Aussage erkennen: Der im Halbbildnis gezeigte bärtige
Alte hält in seiner Armbeuge Spaltholz. Dies und seine
Kleidung zeigt seine ärmlichen Verhältnisse. Gleichzeitig
ist in seiner Hand ein Schreiben zu sehen. Sein keineswegs
einfältiger, jedoch fragender Blick gilt wohl
jemandem, der ihm den Brief vorlesen kann. Damit hat
uns Bellotti ein Dokument seiner Zeit hinterlassen, in
der Schulbildung und das Lesen für diese Gesellschaftsschicht
noch keineswegs geboten waren. Alten
mit Schriftstücken hat sich Bellotti einige Male gewidmet,
etwa mit dem „Bildnis des Philosophen Anaximander“,
„Sokrates“ oder „Ein alter Sänger mit Noten“.
Gleichzeitig galt sein Interesse der zuweilen provokativen
Vorführung des Alters, ein Phänomen, das in der
Kunst des 17. Jahrhunderts weit verbreitet war, als Vorhaltespiegel
für eine Gesellschaft, die sich so gerne
der Schönheit verbunden sah.
Literatur:
Vgl. Marco Boschini, La carta del Navegart pitoresco,
Venedig 1660.
Vgl. Francesco Ceretti, Michele Nicolaci und Filippo
Piazza, Pietro Bellotti e la pittura del Seicento a Venezia.
Stupore. Realtà. Enigma, Gallerie dell’Accademia,
Venedig 19.09.2025 – 18.01.2026. A.R.
(1460563) (11)
€ 8.000 – € 12.000
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111
728
BOLOGNESER MEISTER
DES 17./18. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
CLEOPATRA und LUCREZIA
Öl auf Pappelholz, im Tondo.
Durchmesser jeweils 21,5 cm.
Die Darstellungen jeweils in einem Innenraum: Vor
einem grünen, zur linken Seite gerafften Vorhang, die
an einem Tisch stehende Cleopatra, die an ihre nackte
Brust eine giftige Natter hält, um durch deren Biss
Selbstmord zu verüben. Das andere Gemälde zeigt
die auf einer roten Bettstatt sitzende Lucretia, die
sich durch einen Messerstich ins Herz ebenfalls
selbst töten will. Ungewöhnliches, eher seltenes
Bilderpaar. Darstellungen wohl nach Vorbild.
(14605813) (2) (18)
€ 1.000 – € 1.400
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729
MALER DES 18. JAHRHUNDERTS,
KREIS DES CHRISTIAN DIETRICH (1712 – 1774)
Gemäldepaar
BÄRTIGE MÄNNER
Öl auf Holz.
Je ca. 22 x 17 cm.
In dekorativen Rahmen.
Vor dunklem Hintergrund die Charakterköpfe, jeweils
einen älteren Mann mit langem grau-weißem Bart und
einer rötlichen Kopfbedeckung – eine davon mit Pelz
verbrämt – zeigend. Die Portraits jeweils mit starker
Hell-Dunkel-Ausführung gemalt, wobei besonders Gesicht
und Bart hervorgehoben werden.
(14602313) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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730
GIOVANNI BATTISTA LANGETTI,
1625 GENUA – 1676 VENEDIG, KREIS DES
BILDNIS EINES PHILOSOPHEN
Öl auf Leinwand.
71 x 63,5 cm.
In punziertem und vergoldetem Rahmen.
Vor abgedunkeltem Fond die halbfigurige Darstellung
eines bärtigen Mannes unter gefälteltem rotem Umhang,
über einem geöffneten Buch, neben einem
Schädel.
Literatur:
Vgl. Mariana Stefani Mantovanelli, Giovanni Battista
Langetti. Il principe dei tenebrosi, Soncino, 2011.
(14609323) (13)
€ 8.000 – € 12.000
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731
DEUTSCHE SCHULE DES 18. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINES BÄRTIGEN MANNES
Öl auf Leinwand.
53 x 45 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Vor beigem Hintergrund das Portrait des Mannes,
leicht nach rechts, in brauner Kleidung mit langem Bart
und braunen, leicht abstehenden Haaren. Er hat eine
leicht faltige Stirn, buschige Augenbrauen und mit seinen
braunen glänzenden Augen blickt er ernsthaft
nach unten. Durch geschicktes Spiel von Licht und
Schatten wird insbesondere die Stirn, die Nasenpartie,
sowie die Wangen und Teile des Bartes durch besondere
Helligkeit hervorgehoben. Qualitätvolle Arbeit mit
ausdrucksstarkem Gesicht. Zwei punktuelle Löchlein.
(1432023) (18)
€ 1.500 – € 2.500
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113
732
ANDREA APPIANI D. Ä.,
1754 MAILAND – 1817 EBENDA, ZUG.
MYTHOLOGISCHE SZENE
Bleistiftzeichnung auf Papier.
Sichtmaß: 24 x 34 cm.
Hinter Glas gerahmt.
Falzspur, Papier leicht gebräunt.
(14605815) (2) (18)
€ 700 – € 900
Sistrix
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733
ANNIBALE CARRACCI,
1560 BOLOGNA – 1609 ROM, ZUG.
Annibale war Bruder des Agostino Carracci (1557 –
1602) und lernte bei seinem Cousin Ludovico Carracci
(1555– 1619) in Parma. Erst 1595 von Kardinal Farnese
nach Rom berufen, kam er mit den Werken von Michelangelo
Buonarroti (1475 – 1564) und Raffaello Santi
(1483– 1520) in engste Berührung.
VORBEREITENDE STUDIE DER FIGUR DER
„SUSANNA“ AUS DEM BIBLISCHEN THEMA
„SUSANNA UND DIE ALTEN“
Rötel auf Papier.
16,3 x 11,3 cm.
Freigestellt im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Gezeigt wird die sitzende Susanna, teils mit einem
Mantel bedeckt. Die Haltung der Arme und der Blick
über die Schulter erinnern unmittelbar an das Bibelthema
der Susanna und die Alten und war besonders bei
Bologneser Künstlern des späten 16. Jahrhunderts beliebt.
Die geschmeidige feine Linienführung und das
anatomische Verständis zeichnen einen Meister wie
Carracci aus. Gerahmt beschrieben.
Provenienz:
Zeichnungssammlung von Dr. Max A. Goldstein.
(1451561) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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734
JOHAN GEORG WILLE,
1715 OBERMÜHLE – 1808 PARIS
MÄDCHEN BEIM WASSER HOLEN
IN DER NÄHE VON SAULX-LES-CHARTREUX
Lavierte Federzeichnung auf Papier.
17 x 28 cm.
Am unteren rechten Rand unterhalb der Zeichnung
ortsbezeichnet, signiert und datiert „Dessiné prés de
Scaux Les Chartreux par J.G. Wille 1770“.
Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.
In einer hügeligen Landschaft zwei Mädchen vor einem
flach liegenden, tiefen Brunnen mit Holzeimern, gerade
beim Wasserholen.
Provenienz:
Alter deutscher Privatbesitz.
Anmerkung:
1736 verließ der Künstler Deutschland und ging nach
Paris. Dort gelang ihm ein kometenhafter Aufstieg zu
einem der führenden Kupferstecher der französischen
Hauptstadt – und Europas. So wurde er Hofkupferstecher
des französischen Königs sowie des Deutschen
Kaisers; daneben war er als Zeichner hoch geschätzt.
In seinem Tagebuch, den „Mémoires et
journal“, berichtet er ausführlich von einem Ausflug
nach Saulx-les-Chartreux im September 1770, als die
vorliegende Zeichnung entstand. Vergleichbare Blätter
des Künstlers befinden sich u. a. im Besitz des Louvre
in Paris. (14609610) (18)
€ 800 – € 1.200
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735
NIEDERLÄNDISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
DARSTELLUNG EINES NACH RECHTS
STEHENDEN BETTLERS
Tuschezeichnung.
18,5 x 12 cm.
Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.
Verso auf Abedeckung Verweis auf
Abraham Bloemaert.
(1460332) (18)
€ 200 – € 300
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736
MALER IM STIL DES 18. JAHRHUNDERTS
STEHENDE BÄUERIN MIT OBSTKORB
Zeichnung auf bräunlichem Papier.
Sichtmaß: 30 x 18,5 cm.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
41 x 31 cm.
Gerahmt beschrieben.
(1460333) (18)
€ 200 – € 300
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115
737
FRANZÖSISCHER MALER DER
ZWEITEN HÄLFTE DES 18. JAHRHUNDERTS,
NACH VORBILD VON ANTHONIS VAN DYCK
RINALDO UND ARMIDA
Öl auf Leinwand. Doubliert.
55 x 44,5 cm.
In dekorativem vergoldetem Rahmen.
Das Thema der Darstellung steht im Zusammenhang
mit dem literarischen Werk des Torquato Tasso
(1544 – 1595), La Gerusalemme liberata, von 1574: eine
dramatische Geschichte der Liebe und des Konflikts
zwischen dem Kreuzritter Rinaldo und der Zauberin
Armida erzählt. In bewaldeter Landschaft am Boden
sitzend der junge Rinaldo mit abgelegter Rüstung sich
an Armida anschmiegend. Diese in einem roten weiten
Kleid mit tiefem Dekolleté, berührt einen hochovalen
Spiegel, den zwei Putti hochhalten. Rechts hinter einem
Strauch versteckt die Gefährten des Rinaldo, die hoffen,
dass er den Verführungsversuchen widersteht.
Das vorliegende Gemälde bezieht sich seitenverkehrt
auf ein Ölgemälde (133 x 109cm) des Anthonis van
Dyck (1500– 1641) von 1601/02, das sich im Louvre in
Paris befindet.
(1460233) (18)
€ 2.000 – € 3.000
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738
ITALIENISCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
AM NEPTUNBRUNNEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
95 x 68 cm.
In ornamental reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
In eine hügelige Landschaft eingebettet, mit einem befestigten
Ort auf einer Anhöhe. Mehrere Figuren an
einem Brunnen versammelt, der eine Ganzkörperskulptur
des Neptun mit Dreizack zeigt.
(1461679) (13)
€ 1.000 – € 2.000
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739
SALVATOR ROSA,
1615 NEAPEL – 1673 ROM, NACH
Salvator Rosa war ein italienischer Zeichner, Maler und
Dichter. Zu seinen Darstellungen gehörten neben Landschaften
auch philosophische Allegorien und Historien.
Er studierte klassische Literatur, Poesie und Musik und
gelangte 1631/32 in das Haus des Malers Jusepe de
Ribera. Nach Aufenthalten in Neapel und Rom folgte er
1640 dem Ruf des Herzogs Giancarlo de Medici
(1611 – 1663) nach Florenz, an dessen Hof er hohes
Ansehen genoss.
SÜDLICHE FLUSSLANDSCHAFT MIT SOLDATEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
50 x 60 cm.
In dekorativem Rahmen.
Blick auf eine hohe Felsformation mit einem Wasserfall
und einer alten Burganlage am linken Ufer eines großen
Flusses. Im Vordergrund, rechts des Flusses, ein Landstreifen,
auf dem drei Soldaten unter Bäumen Karten
spielen. Ein weiterer Soldat in glänzender Rüstung mit
Helm steht daneben und schaut ihnen zu. Ein ankerndes
Boot ist zu erkennen, das wohl zum anderen Ufer
– mit Figuren und weiterem Boot – übersetzen will. Die
Landschaft und der hohe Himmel in überwiegend grauweißer
Farbgebung, farblich aufgelockert durch grüne
Vegetation und die Kleidung der Figuren.
(14502412) (18)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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740
MALER DER MITTE DES 18. JAHRHUNDERTS
LANDSCHAFT MIT DEM HEILIGEN
ANTONIUS ALS EREMIT
Öl auf Leinwand.
26,5 x 35 cm.
In einer alten steinernen offenen Behausung der an
einem bedeckten Tisch kniende Heilige als Eremit in
brauner Kutte. Er liest in einem aufgeschlagenen Buch
und hat ein Kruzifix vor sich stehen. Am rechten Bildrand
hängt ein Glöckchen an einem Baum und an einem
Felsenstück steht ein Stab mit T-Kreuz, beides
typische Attribute für den Heiligen Antonius, den Großen.
Erzählerische Darstellung.
(1460315) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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741
MICHIEL CARRÉE,
1657 DEN HAAG – 1727/47 ALKMAAR, ZUG.
LANDSCHAFT MIT HIRTENPAAR UND SEINEN TIEREN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
53 x 64 cm.
In dekorativem Rahmen.
Am Ufer eines Flusses das liegende und schlafenden
Paar, umgeben von zwei Kühen, mehreren Schafen
und einem Ziegenbock. Auch ein Hündchen liegt auf
dem Boden, auf dem die Hand des Mannes ruht. Im
Hintergrund der Flusslauf mit weiteren Hirten und Tieren
vor bergiger Landschaft, teils mit Gebäuden auf
der Anhöhe. Harmonische Darstellung in der Art des
Künstlers.
(14606415) (1) (18)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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117
742
NORDITALIENISCHER MALER DES
AUSGEHENDEN 16. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
SPIELENDE PUTTI
Öl auf Leinwand, auf Holzplatte doubliert.
Je 30,5 x 69 cm.
Ungerahmt.
Das eine Gemälde zeigt einen musizierenden Putto
mit Flöte und einer Art Trommel, zu dessen Musik zwei
nackte Putti tanzen. Jeweils links und rechts am Rand
ein weiterer Putto. Das andere Gemälde zeigt im Mittelpunkt
einen zu Fall gebrachten Putto, der an einem
Seil um sein linkes Fußgelenk gezogen wird. Linksund
rechtsseitig am Rand weitere Putti, während in
der Bildmitte, zwischen zwei Bäumen, ein fliegender
Vogel zu erkennen ist. Liebevolle Darstellung der geflügelten
nackten Putti in Landschaft, teils an ähnliche
Darstellungen des Frans Floris d. Ä. (um 1516 – 1570)
und andere Vorbilder erinnernd. Teils Risssp.
(1461941) (18)
€ 4.500 – € 6.500
Sistrix
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743
FLÄMISCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
WINTERLANDSCHAFTEN
Jeweils Öl auf Holz.
Je 21 x 27 cm.
In teilvergoldeten Rahmen.
Das eine Gemälde zeigt vor den hohen dicken Mauern
einer Stadt zahlreiche Figuren auf dem zugefrorenen
Eis, teils mit Schlittschuhen oder Schlitten unter hohem
Himmel. Das andere Gemälde zeigt ein verschneites
Dorf am Ufer eines Flusses, auf dem ein Fischer in
seinem Boot gerade Netze einholt. Malerische Winterdarstellungen
in zurückhaltender Farbgebung mit fein
gesetzter Licht- und Schattenführung. Rahmenschäden.
(1461006) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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744
ITALIENISCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
FIGUREN VOR DER STADT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
95 x 68 cm.
In ornamental reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
Im Licht eines sonnigen Nachmittages, in hügeliger
Landschaft vor einem Hügel mit Behausung, einige
teils berittene Figuren. Stilistisch angegliedert an Francesco
Zuccarelli (1702– 1788).
(14616710) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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745
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS,
IN DER ART DES JASPER VAN DER LANEN
(1592 – 1626)
ELEGANTE GESELLSCHAFT, IM FREIEN DINIEREND
Öl auf Holzplatte.
58,5 x 84 cm
Um einen gedeckten Tisch mit Speisen und Getränken
hat sich in einer Gartenanlage, zu der ein rechts liegendes
umranktes Tor führt und das linksseitig von einem
Gebäude mit Haustür begrenzt wird, eine Gesellschaft
mit elegant gekleideten Männern und Frauen versammelt.
Von rechts bringt gerade ein Bediensteter ein
Tablett mit gefülltem Glas zum Tisch und blickt dabei als
einziger der Figuren aus dem Bild heraus. Erzählerische
Darstellung in zurückhaltender Farbgebung, einige rote
Kleidungsstücke setzen jedoch farblich Akzente. Ein
vergleichbares Werk, dem Künstler jedoch zugeschrieben,
wurde am 03. Okober 2014, Lot 333, bei Artcurial
in Paris versteigert
(1461271) (18)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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119
746
PAUL TROGER,
1698 WELSBERG, PUSTERTAL, SÜDTIROL –
1762 WIEN, ZUG.
MARIA MIT DEM KINDE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
81 x 65 cm.
In barockisierendem Rahmen.
Vor abgedunkeltem Fond, in einer mit Stroh gefüllten
Holzwiege, das liegende Christuskind mit dahinter stehender
Mutter Gottes mit nachtblauem Umhang. Troger
erhielt 1720 die Unterstützung für eine längere
Studienreise nach Italien, wo er unter anderem in
Venedig bei Giambattista Piazzetta und in Neapel bei
Francesco Solimena lernen konnte. 1727 entstand sein
erstes Hauptwerk, das Fresko in der Kuppel der Kajetanerkirche
in Salzburg. Ab 1731 steigerte sich sein
Ruhm durch das Deckenbild im Saal von Stift Melk. In
der Folge arbeitete er auch mit Johann Jakob Zeiller
zusammen. Er war der bedeutendste Lehrer der österreichischen
Maler seines Jahrhunderts und bis 1757
Rektor der Wiener Akademie.
(14609317) (13)
€ 7.000 – € 12.000
Sistrix
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747
ANTON RAPHAEL MENGS,
1728 AUSSIG – 1779 ROM, UMKREIS DES
MARIA MIT DEM KINDE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
81 x 65 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Maria als Himmelskönigin vor einer golddurchwirkten
Wolkenkulisse auf ihrem Schoß, das sie anblickende
Christuskind haltend. Ausführung in sehr feiner Sfumatomalerei
mit sinnlicher Ästhetik von hohem Anspruch.
(1421954) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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748
CORNELIS SCHUT D. Ä.,
1597 ANTWERPEN – 1655 EBENDA
MADONNA MIT KIND ALS HIMMELSKÖNIGIN
Öl auf Leinwand, der Umspann mit Leinwand
hinterlegt und verstärkt.
56 x 42 cm.
In dekorativem Rahmen.
Beigegeben ein Gutachten von Mario F. Samoticha,
Dortmund, 01. Mai 2024.
Im Zentrum die sitzende Madonna in rot-blauem Gewand
thronend in Wolken, ihre Füße auf der Weltenkugel,
um die sich die Schlange windet. Ihr Haupt umgeben
von einem Sternennimbus. Auf ihrem Schoß der sitzende,
nur mit einem weißen Tuch um den Schambereich
bekleidete Jesus, der seine rechte Hand zum Segensgestus
erhoben hat und aus dem Bild herausblickt.
Oberhalb von Maria halten zwei schwebende Engel
eine Krone über ihr Haupt, damit verbunden die Vorstellung
von der Krönung Marias als Himmelskönigin.
Ihr zur Seite, jeweils im unteren Bereich auf Wolken
schwebend, drei weitere Putti. Im Gutachten wird das
Gemälde in die Zeit nach 1640 datiert, es steht in Zusammenhang
mit mehreren Altarblättern des Künstlers.
(1461783) (18)
€ 8.000 – € 10.000
Sistrix
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121
749
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
BEWEINUNG CHRISTI
Öl auf Kupfer.
40 x 54 cm.
In Profilrahmen.
Zentral, der vom Kreuz genommene Christus auf
einem weißen Laken. Umgeben von Maria und drei
Engeln. Das Gemälde ist von Anthonius van Dyck
(1599– 1641) inspiriert und zeigt eine seitenverkehrte
Ansicht des Originals.
(1461672) (10)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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751
FRANZÖSISCHER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
HAGAR IN DER WÜSTE
Öl auf Papier, auf Karton.
26,5 x 19,5 cm.
Verso mit Sammlungsetikett und Nummerierung.
In farblich abgestimmtem Profilrahmen.
Die vorliegende Darstellung zeigt in lockerem Pinselduktus
die rechts vor einem Fels sitzende Hagar, links
von ihr eine Palme mit davor schwebendem Engel,
unten Ismael zu sehen. Nach der Geburt Isaaks entließ
Abraham die Magd Hagar, die ihm den Sohn Ismael
geboren hatte. In der Wüste verirrten sich Hagar mit
Ismael, und sie drohten zu verdursten. Da sandte Gott
den hier zu sehenden Engel, der ihnen einen Brunnen
zeigte (Gen 21,9-21). Das Gemälde wohl als Studie für
ein ausgeführtes Gemälde.
Provenienz:
Pariser Kunstbesitz.
Wohl Sammlung Luc-Olivier Merson (1846–1920) gemäß
rückseitigem Etikett. (1451113) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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750
GIUSEPPE VALERIANI,
UM 1708 ROM – 1762 ST. PETERSBURG, ZUG.
DER SELBSTMORD DER CLEOPATRA
Öl auf Leinwand. Doubliert.
55 x 47 cm.
In teilvergoldetem Prunkrahmen.
Vor einem zur Seite gerafften grünen Vorhang das Bildnis
der Cleopatra, die eine giftige Natter an ihre nackte
Brust hält, um durch deren Biss Selbstmord zu verüben
und so der Schmach zu entgehen, als Gefangene
in einem Triumphzug des römischen Siegers Octavian
geführt zu werden. Sie trägt ein wertvolles Diadem auf
dem Kopf, ist edel gekleidet, hält einen Korb mit Blüten
und blickt mit glänzenden Augen nach oben.
Das Gemälde stellt vermutlich nicht den tatsächlichen
Moment des Selbstmords dar, sondern erinnert eher
an eine theatralische Inszenierung. Dies spricht für
den genannten Künstler, der zu den führenden italienischen
Bühnenmalern gehörte, als er 1742 Venedig verließ,
um einen Opernkomponisten an den Hof von Kaiserin
Elisabeth nach St. Petersburg zu begleiten, wo er
zeitlebens zahlreiche Bühnenbilder malte.
(1460239) (18)
€ 1.500 – € 3.000
Sistrix
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752
GIOVANNI FRANCESCO ROMANELLI
IL VITERBESE,
1610 ROM – 1662 EBENDA, ZUG.
NARZISS BETRACHTET SEIN EIGENES
SPIEGELBILD IM WASSER
Öl auf Kupfertafel.
18,5 x 25,5 cm.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Die Darstellung geht auf die „Methamorphosen“ des
Ovid zurück. Sie zeigt den schönen Jüngling Narziss,
langgestreckt an einer idyllisch gelegenen Quelle sitzend,
mit leuchtend rotem Umhang, wie er auf sein
Spiegelbild im Wasser blickt, in das er sich verliebte,
ohne zu erkennen, dass es nur eine Widerspiegelung
ist. Im Hintergrund links der kleine geflügelte Amor mit
Pfeil und Bogen, auf Narziss gerichtet, um ihn verliebt
zu machen. Harmonische einfühlsame Darstellung in
frischer Farbgebung.
(14609314) (18)
€ 7.000 – € 12.000
Sistrix
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753
FERDINAND WAGNER D. Ä.,
1819 SCHWABMÜNCHEN – 1881 AUGSBURG
DIE VERTREIBUNG DER HAGAR
Öl auf Leinwand. Doubliert.
47 x 49 cm.
Rechts unten signiert und datiert „1842“.
In rundbogig abschließendem, vergoldetem Rahmen.
In einer reizvollen sommerlichen südlichen Landschaft
wird Hagar gezeigt, wie sie mit ihrem Kind in die
Wüste vertrieben wird. Die oval angelegte Komposition
korrespondiert geschickt mit der verschatteten, am
Boden befindlichen Situation sowie mit dem reliefierten
Passepartoutabschluss am oberen Rand. Der
Münchner Historien- und Freskenmaler stand in seinem
Stil – wie hier gut zu erkennen – den Nazarenern
nahe. Von seiner Hand sind heute noch Fresken am
Rathaus von Konstanz erhalten.
(14602314) (13)
€ 1.200 – € 1.800
Sistrix
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123
754
FRANZÖSISCHER KÜNSTLER
DES 18. JAHRHUNDERTS
URTEIL DES PARIS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
70 x 90 cm.
In ornamental reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
In reizvoller arkadischer Landschaft mit stehendem
Gewässer auf dem sich Schwäne tummeln die links in
einem Leopardenfell lagernde Figur des Paris gewandt
an Athene, Aphrodite und Hera, die teilweise attributiv
gespickt den rechten Bildraum einnehmen.
(1462093) (13)
€ 7.000 – € 10.000
Sistrix
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755
PIER FRANCESCO MOLA,
1612 COLDRERIO – 1666 ROM, KREIS DES
ATHENE ERMAHNT KRONOS VOR DER
ERMORDUNG SEINER KINDER
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.
72 x 98 cm.
In profiliertem Holzrahmen.
In dieser aus zwei mythologischen Figuren bestehenden
Darstellung ist links Athene in Rüstung und Helm
dargestellt. Sie bewegt sich auf den ihr gegenübersitzenden
bärtigen alten Mann und den drei bei ihm
befindlichen Kindern zu. Es handelt sich wohl dabei
um Kronos, der nach der griechischen Mythologie – wie
in Hesiods „Theogonie“ beschrieben – seine eigenen
Kinder gefressen haben soll. In diesem Bild wird er
eindringlich von Athene dazu ermahnt, von seinem Vorhaben
abzulassen. Besonders hervorzuheben ist die
Wiedergabe der Bewegtheit der Dargestellten innerhalb
der reizvoll wiedergegebenen hügeligen Landschaft
mit ihren Staffagebäumen.
(1462021) (13)
€ 6.000 – € 9.000
Sistrix
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756
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
AUFFINDUNG DES MOSES
Öl auf Leinwand.
91 x 118 cm.
Wiederholung des großformatigen Werkes von Paolo
Veronese (1528– 1588) mit den Maßen 178 x 277 cm,
entstanden 1581/82, das sich in der Gemäldegalerie
Dresden befindet. Der Kopist hat in qualitätvoller Malweise
das Format reduziert und zugunsten des Hauptinhalts
auf den rechts zu denkenden Teil des Originals,
mit einem Hellebardenträger und zwei weiteren Halbfiguren,
verzichtet.
(14602315) (11)
€ 600 – € 1.000
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125
757
GIACOMO GUARDI,
1764 VENEDIG – 1835 EBENDA
Gemäldepaar
VENEDIG – BLICK AUF DIE PONTE DI TRE ARCHI
MIT DER CHIESA DI SAN GIOBBE
sowie
ANSICHT DER BRÜCKE PONTE DELL PALUDO IN
CASTELLO HINTER DEM ARSENAL
Tempera auf Papier.
12 x 18,5 cm sowie 11,5 x 16 cm.
Die Werke auf der Rückseite jeweils mit Bleistift beschriftet,
zudem Ortsangaben sowie jeweils signiert
„Guardi f."
Jeweils hinter Glas in vergoldeten Rahmen.
Feine detailreiche Darstellungen in zurückhaltender
Farbgebung.
(1461908) (3) (18)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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758
JOHANN WILHELM JANKOWSKI,
UM 1825 – 1870
VENDIG – BLICK AUF DIE PUNTA DELLA DOGANA
UND DIE BASILIKA SANTA MARIA DELLA SALUTE
Öl auf Leinwand.
68 x 55 cm.
In hochovalem Ausschnitt der Vorderseite,
im Hochoval gerahmt.
Blick über den ruhigen Canal Grande mit wenigen, teils
am Ufer ankernden Gondeln. Malerische Darstellung
unter hohem hellblauem Himmel mit gekonnt gesetzter
Licht- und Schattenführung.
(1461003) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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759
MALER DER ERSTEN HÄLFTE
DES 20. JAHRHUNDERTS
CAPRICCIO MIT BAUTEN VON VENEDIG
UND DRESDEN
Mischtechnik mit Öl auf Hartfaserplatte.
53 x 84 cm.
Rechts unten betitelt „Frühlings-Abend in Venedig“,
signiert und datiert.
In dekorativem Rahmen.
Blick auf das ruhige Wasser, wohl des Canal Grande,
mit mehreren Booten und zahlreichen Gondeln; am
rechten Ufer berühmte Bauten Venedigs, sowie weiterführernd
bekannte Gebäude Dresdens, wie die Hofburg
und die Frauenkirche. Das Capriccio kann als
Homage an Canaletto gelesen werden, von dem Gemälde
aus beiden Städten bekannt sind, eine Zusammenfassung
uns jedoch nur in diesem Bild bekannt ist.
(1460323) (18)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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760
FLÄMISCHER MEISTER DER ZWEITEN HÄLFTE
DES 17. JAHRHUNDERTS
ANSICHT VON VENEDIG MIT ARSENAL
Öl auf Leinwand.
26,5 x 52,7 cm.
In dunklem Holzrahmen.
Ansicht des winterlichen Venedigs, in heller Lichtimpression
gehalten. Im Vordergrund erblickt der Betrachter
das Arsenal, das mit wenigen Staffagefiguren
bevölkert wird. Die einheitliche helle Farbpalette
wird von dem dunklen Vordergrund kontrastiert.
(1461973) (4) (10)
€ 5.000 – € 8.000
Sistrix
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761
FRANCESCO GUARDI,
1712 VENEDIG – 1793 EBENDA, NACH
VENEZIANISCHES CAPRICCIO
Öl auf Leinwand.
31 x 45 cm.
Verso auf dem Keilrahmen und Rahmen
mit alten Vermerken.
In vergoldetem, stark plastischem Profilrahmen.
Sonnenbeschienene capricciohaft zusammengefügte
Architekturversatzstücke, die der Betrachter im ersten
Moment selbstverständlich auf den Markusplatz in Venedig
verortet. Links der Vorbau des Campanile, hinten
der Torre dell’orologio und anschließende Gebäude.
Doch dann eröffnet sich rechts wie in einer Theaterkulisse
(passend zu Guardis Biographie) ein Kolonadenzug,
der fast bis zum Betrachterstandpunkt reicht. Dem
theatralischen Auftreten verpflichtet ist auch die Figurenstaffage,
die – wie bei dem in Wien befindlichen Vorbild
– in manierierter Haltung wiedergegeben ist.
Provenienz:
Aus österreichischem Kunstbesitz. (1460326) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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127
762
BERNHARD GOTTFRIED MANSKIRCH,
1736 BONN – 1817 KÖLN, KREIS DES
Gemäldepaar
SOMMERLICHE LANDSCHAFTEN
Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen.
Jeweils 49 x 62 cm.
In gefassten Profilrahmen.
Wir danken Frau Heike Dietz für freundliche Hinweise
zum Lebensweg des Künstlers.
Bernhard Gottfried Manskirch entstammte einer rheinischen
Künstlerfamilie und war vornehmlich im
Rheinland tätig: 1761 wurde er Hofvergolder in Ehrenbreitstein,
1769 Hofmaler des Kurfürsten Clemens
Wenzeslaus von Trier, 1788 Mitglied der Kölner Malerzunft.
Er wurde von der niederländischen, aber auch
der zeitgenössischen französischen Landschaftsmalerei
beeinflusst. So sehen wir auch in diesem in seinem
Umkreis entstandenen Gemäldepaar reizvolle luftige
Landschaften, die ihre Akzentuierung durch die Staffelung
von Felsen, Flussläufe, Ruinen und Figurenstaffage
empfangen.
(14502725) (13)
€ 3.000 – € 6.000
Sistrix
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764
MALER DES 18./19. JAHRHUNDERTS
(ABB. RECHTS)
RAPPE AN EINEM BRUNNEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
34 x 43 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Am Ufer eines Sees, mit Segelschiffen auf dem Wasser
und einer Stadt im rechten Hintergrund, ein prächtiger,
nach rechts stehender Rappe an einem steinernen
Brunnen zur Tränke. Der Brunnen mit einer
Steinvase versehen, aus der Blumen in zarten bunten
Farbtönen herabhängen. Das Pferd mit seinem braunen
Auge aufmerksam aus dem Bild blickend. Pferdeportrait
mit starken Hell-Dunkel-Kontrast.
(1451659) (18)
€ 1.600 – € 2.200
Sistrix
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763
GEORGE SMITH OF CHICHESTER,
1714 – 1776 CHICHESTER
SÜDLICHE LANDSCHAFT MIT FLUSSLAUF
UND FIGUREN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
51 x 61 cm.
Links unten signiert und datiert „G Smith 1753“.
In dekorativem Rahmen.
Ein breiter Fluss verläuft von der Mitte des Gemäldes
aus durch eine Steinbrücke und über Kaskaden zum
Vordergrund. Nach links eine grüne ansteigende Wiese
mit mehreren Figuren, von denen zwei ein kleines Feuer
entfachen. Dahinter ein ansteigender Berg mit Gebäuden
und einer bekrönenden Ruine. In der Mitte des
Bildhintergrundes erstreckt sich eine weite Landschaft
mit Fluss und Ortschaften. Der breite Fluss wird zudem
beidseitig der Brücke von mehreren hohen Bäumen
begrenzt. Qualitätvolle Malerei mit differenzierten
Grün- und Brauntönen sowie vielen Details.
(14502726) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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765
ITALIENISCHER MALER
DES 17./18. JAHRHUNDERTS
ELEGANTER SCHLOSSPARK
Öl auf Leinwand.
55 x 65 cm.
In teilvergoldetem Barockrahmen.
Von links eine teils schlaglichtartig beleuchtete, noch
nicht identifizierte Schlossfassade mit einer sie überragenden
Kuppel in das Bildfeld hineinragend. Während
die Architektur durch aufgesetzte Skulpturen und einer
Laterne überhöht wird, wirken die polychromen Staffagefiguren
realistisch zurückhaltend. Ihre Lebendigkeit
wird zusätzlich durch das fallende Wasser betont, das
einer am rechten Bildrand befindlichen Fontäne entströmt.
Dazwischen eröffnet sich der Blick auf eine
Flusslandschaft mit Zypressen.
(14502729) (13)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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129
766
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
SCHIFFE AUF RAUER SEE
Öl auf Holz.
15 x 30 cm.
Rechts unten signiert „H. Kaplan“. Verso bezeichnet
„Original H. Kaplan“.
Ein befestigtes Uferstück dient links am Rand als
Repoussoir, das in eine kabbelige See führt, auf der zahlreiche
unterschiedliche Fischerboote und Handelsschiffe
unter niederländischer Beflaggung zu sehen sind.
(1460361) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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767
MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
SCHIFFSSCHLACHT AUF HOHER SEE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
44 x 57 cm.
In dekorativem Rahmen.
Auf hoher See eine tobende Schlacht mit vier beflaggten
Schiffen, von denen eines mit Rudern gerade untergeht.
Am rechten unteren Bildrand ein kleines Boot
mit Seeleuten, die mit Gewehren auf eine Schiffsbesatzung
zielen. Dramatische Darstellung unter hohem
Himmel mit bewegten Wolken.
(1460771) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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768
HOLLÄNDISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
HOLLÄNDISCHE KOGGE IN EINER HAFENBUCHT
Öl auf Eichenholz.
37,5 x 57 cm.
Die Kogge, mit Kanonenschüssen zur Abfahrt oder
Ankunft begrüßt, rechts ein Leuchtturm auf erhöhter
Felsenklippe. Im Vordergrund am Ufer Kahn mit der
Besatzung des Segelschiffes.
(1460643) (1) (11)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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769
FRANCESCO SIMONINI,
AUCH GENANNT „FRANCESCO ANTONIO
SIMONINI“,
1686 PARMA – UM 1755 VENEDIG ODER
FLORENZ, ZUG.
Simonini hatte bei Francesco Monti (1646– 1703) gelernt
und konnte während seiner Tätigkeit in Florenz für
die Casa Piccolomini die Werke des Borgognone studieren.
1744, zurück in Venedig, schmückte er einen
großen Saal der Casa Capello aus und fertigte dabei
Schlachtszenen, Landschaften, und Festungsansichten,
daneben auch Gemälde für Feldmarschall J. M. von
der Schulenburg. Seinem Werk ist der Einfluss von
Marco Ricci (1676/79 – 1729/30) und Salvator Rosa
(1615 – 1673) anzumerken.
SCHLACHTREITER IN BERGIGER LANDSCHAFT
Öl auf Leinwand.
50,5 x 53 cm.
Die Kampfhandlung beschränkt sich hier auf eine beginnende
Attacke, angeführt von einem Reiter mit erhobenem
Schwert auf einem Schimmel, dicht gefolgt
von einem Trompeter und schwer bewaffneten Reitern.
Der Angriff scheint überraschend zu erfolgen, da die
Gegner in der Taltiefe noch nicht sichtbar sind. A.R.
(1461891) (11)
€ 3.500 – € 5.000
Sistrix
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770
CAREL VAN FALENS,
1683 ANTWERPEN – 1733 PARIS, ZUG.
Landschaft, Architektur und Staffagefiguren sind typisch
für den Antwerpener Maler, welcher größtenteils in
Frankreich wirkte, wo er ab 1726 auch Mitglied der
Académie Royale war. Seine Werke sind zum Beispiel
in Museen in Warschau, Paris, Dresden, St. Petersburg
oder Neapel zu finden.
Gemäldepaar
REITER VOR EINER WEINSCHENKE
sowie
BEIM HUFSCHMIED
Öl auf Kupferplatte.
25 x 30 cm und 26 x 31 cm.
Jeweils in vergoldeten Rahmen.
Das eine Gemälde zeigt vor bergiger Landschaft einen
Reiter auf einem Schimmel, vor einem Zelt, das als Weinschenke
gekennzeichnet ist. Vor ihm auf dem Boden
Männer beim Würfelspiel, denen das Pferd interessiert
zuschaut. Das andere Gemälde zeigt ebenfalls in bergiger
Landschaft, unter leicht rötlich-braun verfärbtem
Himmel, ein Pferd mit erhobenen Vorderbeinen vor einer
Schmiede, das versucht auszureißen. Am Boden liegend
ein junger Schmied neben seinen Werkzeugen. Harmonische
Darstellung in zurückhaltender Farbgebung,
der Schimmel auf einem der Bilder wird durch sein
feines glänzendes Fell besonders hervorgehoben.
(14601726) (18)
€ 1.600 – € 8.000
Sistrix
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131
771
FRANCESCO SIMONINI,
AUCH GENANNT „FRANCESCO ANTONIO
SIMONINI“,
1686 PARMA – UM 1755 VENEDIG ODER
FLORENZ, ZUG.
Simonini hatte bei Francesco Monti (1646– 1703) gelernt
und konnte während seiner Tätigkeit in Florenz für
die Casa Piccolomini die Werke des Borgognone studieren.
1744, zurück in Venedig, schmückte er einen
großen Saal der Casa Capello aus und fertigte dabei
Schlachtszenen, Landschaften, und Festungsansichten,
daneben auch Gemälde für Feldmarschall J. M. von
der Schulenburg. Seinem Werk ist der Einfluss von
Marco Ricci (1676/79 – 1729/30) und Salvator Rosa
(1615 – 1673) anzumerken.
GEFECHTSSITUATION IN DEN HÜGELN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
73 x 95 cm.
In profiliertem Rahmen.
In einer nach rechts aufsteigenden Hügelsituation, mit
dahinterliegender, teils schroff felsiger Landschaft,
eine Gefechtssituation mit Schusswechsel und gestürzten
Pferden. Die Gesichter der Figuren spiegeln mitunter
die Schrecken des Geschehens glaubhaft wider.
(14609320) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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772
SCHLACHTENMALER DES 17. JAHRHUNDERTS
SCHLACHTENSZENE
Öl auf Leinwand.
86 x 135 cm.
In ornamentalem Rahmen.
Diese turbulente Schlachtenszene ist im Kreise der
Türkenkriege des 17. Jahrhunderts anzusiedeln, die
zahlreiche solcher Sujets auslöste. Die Szene mit eher
niedrigem Horizont, spielt sich vor einer umkämpften
Stadt ab, die am rechten Bildrand zu sehen ist. Der
Rundturm ragt in den mit dramatischen Wolken- und
Rauchformationen bemalten Himmel hinauf. Im Vordergrund
sind drei Reiter in Nahsicht in dramatischem
Kampf zu sehen, ein Schimmelreiter stürzt zu Boden.
(14616716) (10)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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773
MARCO RICCI,
1676/79 BELLUNO – 1729/30 VENEDIG, ZUG.
Gelernt hatte er wohl bei seinem Onkel Sebastiano
Ricci (1659– 1734), wandte sich jedoch eher der Landschaft
und dem Bühnenbild zu. In Florenz wirkte er an
der Ausmalung eines Vorzimmers im Palazzo Pitti mit,
im Palazzo Fenzi schuf er ein Deckenbild, bevor er
1708 auf Einladung nach London ging, um dort – wie
auch in Italien – Bühnenausstattungen zu schaffen.
BERGIGE WINTERLANDSCHAFT MIT STAFFAGE,
NACH 1716
Öl auf Leinwand.
101 x 130,5 cm.
Links unten Reste einer Signatur.
Die Herkunft des Malers mag dazu beigetragen haben,
dass er sich mehrfach auch bergig-winterlichen Themen
zuwandte, wie etwa in Bildern im Museo Nacional
Thyssen-Bornemisza in Madrid, darunter seine „Landschaft
mit Reisenden“ und die „Winterlandschaft mit
gefrorenem Fluss“ zeigen.
Provenienz:
Adelsbesitz Deutschland.
Literatur:
Vgl. Annalisa Scarpa Sonino, Marco Ricci. Opera
Completa, Mailand 1991.
Rolf Schenk und Catherine Franke-Schenk, Kunstsalon
Franke-Schenk, Hundert Jahre mit der Kunst.
1913–2013, München 2013, Bd. 1, S. 164 ff., Kat. Nr. 24.
A.R. (1460831) (11)
MARCO RICCI,
1676/79 BELLUNO – 1729/30 VENICE, ATTRIBUTED
MOUNTAINOUS WINTER LANDSCAPE WITH
FIGURAL STAFFAGE, AFTER 1716
Oil on canvas.
101 x 130.5 cm.
Remains of a signature lower left.
Provenance:
Aristocratic estate, Germany.
Literature:
cf. Analisa Scarpa Sonino, Marco Ricci, Opera
Completa, Milan 1991.
Rolf Schenk und Catherine Franke-Schenk, Hundert
Jahre mit der Kunst, 1913–2013, Munich 2013, vol. 1,
p. 164 ff., cat no. 24.
€ 10.000 – € 12.000
Sistrix
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774
THÉODORE GUDIN,
AUCH GENANNT „JEAN ANTOINE THÉODORE
GUDIN“,
1802 PARIS – 1880 BOULOGNE-SUR-SEINE
BRENNENDE SCHIFFE
Öl auf Holzplatte.
27 x 21,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „T. Gudin 1842“.
In Prunkrahmen.
Die nächtliche Darstellung zeigt ein lichterloh gelb-rot
brennendes Schiff, auf dem noch mehrere Figuren versuchen,
sich auf die anliegenden Rettungsboote zu
retten. Dahinter ein weiteres großes Segelschiff, das
auch in Brand geraten ist. Im Vordergrund links bereits
ein Ruderboot mit Geretteten. Malerisch spiegeln sich
die rot-orangen und gelben Flammen im Wasser wieder,
während am rechten Bildrand der helle weißliche
Schein des Mondes am Himmel schimmert. Dramatische
Darstellung, bei der das lodernde Feuer vor dem
nächtlichen Himmel besonders zur Geltung kommt.
(14617829) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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133
775
CHRISTIAN DIETRICY,
EIGENTLICH „CHRISTIAN WILHELM ERNST
DIETRICH“,
1712 WEIMAR – 1774 DRESDEN, ZUG.
HÖFISCHES KONZERT IM PARK
Öl auf Leinwand.
56 x 47 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Beigegeben eine Expertise von Dr. Fritz Heinemann,
Lugano, 20. Mai 1979, in Kopie.
Das Thema entspricht den im 18. Jahrhundert beliebten
Motiven der französischen Genremalerei mit höfischgalanter
Szenerie. Zwei Damen, ein Flötist und ein Gitarrist
musizieren in einem Park, zwei weitere Damen
lauschen der Musik, während ein kleines Mädchen
sich der Zuwendung eines Hündchens erwehrt. Ein
Hauptinteresse gilt hier nicht zuletzt den eleganten
Seidenstoffen.
Dietricys Werk weist sehr unterschiedliche Stil- und
Motivinteressen auf, auch seine Zuwendung zur Malweise
Rembrandts, die ihn höchst berühmt werden
ließ. Er wurde vom sächsischen König August dem
Starken gefördert, von Winckelmann hoch gelobt und
von August III zum Hofmaler ernannt, nachdem er
bereits die Niederlande bereist hatte. 2012 erschien
zum 300. Geburtstag des Malers eine Monographie,
die dessen Bedeutung für das 19. Jahrhundert aus der
Vergessenheit hebt.
Literatur:
Vgl. Petra Schniewind Michel, Christian Wilhelm Ernst
Dietrich: genannt Dietricy 1712 – 1771, München 2012.
A.R. (1461551) (11)
€ 5.000 – € 8.000
Sistrix
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776
ÖSTERREICHISCHER MALER
DES 18. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINES PRINZEN,
EVENTUELL ERZHERZOG PETER LEOPOLD
Öl auf Leinwand. Doubliert.
50,2 x 43,2 cm.
In à jour gearbeitetem, mit Weinranken
plastisch verziertem Rahmen.
Vor unbestimmtem warmem Grund das Dreiviertelportrait
eines jungen geharnischten Mannes mit goldverbrämten
altrosafarbigen Ärmeln mit Spitzenbesatz,
Dreispitz und reichen Postamenten. Im Schloss Eggenberg
in Graz wird ein Portrait des Erzherzog Peter Leopold
von Martin van Meytens d. J. verwahrt, das um
1753 entstanden ist und das in Habitus und Ausdruck
dem vorliegenden Portrait ähnelt.
(1440025) (13)
Sistrix
€ 1.800 – € 2.500 (†) INFO | BID
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777
PASTELLMALER DES 18./19. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
MARIE ANTOINETTE
sowie
PRINCESSE VICTOIRE
Pastell auf Papier.
Sichtmaß: jeweils 29 x 25 cm im Oval.
Hinter altem Glas in plastisch reliefiertem
Ovalrahmen mit jüngerer Schleifenapplikation.
Jeweils in besonders feiner Pastelltechnik ausgeführt
mit pudriger Oberfläche. Vor unbestimmtem Hintergrund
einmal die Darstellung der Marie Antoinette (1755–1793),
einmal die der Princesse Victoire (1733–1799).
Das erste Portrait zeigt Marie Antoinette in jugendlicher
Eleganz. Es fängt die spätere Königin in einem
Moment höfischer Unschuld ein – noch fern von den
politischen Wirren, die ihr Schicksal bestimmen sollten.
Die Darstellung ist fein gearbeitet, mit besonderer
Aufmerksamkeit für die Textur ihrer Kleidung und die
Leuchtkraft ihres Teints – ganz im Stil des höfischen
Rokoko. Das zweite Bildnis stellt Princesse Victoire
dar, eine Tochter Ludwigs XV und Tante von Marie
Antoinette. Sie war bekannt für ihre tief verwurzelte
Frömmigkeit und ihre kritische Haltung gegenüber der
österreichischen Prinzessin. Das Portrait zeigt sie in
jugendlichem Alter, mit zarten Gesichtszügen in Anlehnung
an Nattier.
Beide Werke bieten einen seltenen Einblick in die visuelle
Selbstdarstellung weiblicher Mitglieder des Hauses
Bourbon – kurz vor der Französischen Revolution
bzw. im Licht ihrer Rezeptionsgeschichte.
(1451111) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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778
JACOB VAN LOO,
1614 SLUIS – 1670 PARIS, ZUG.
DIANA UND KALLISTO, UM 1650
Öl auf Leinwand.
52,5 x 44,5 cm.
In abendlicher Landschaft mit untergehender Sonne
die auf einem roten Tuch an einem Felsenstück von der
Jagd erschöpft sitzende Kallisto, eine Nymphe aus
dem Umfeld der Jagdgöttin Diana. Rechts neben ihr
am Boden liegend ein Köcher mit Pfeilen für die Jagd.
Links neben ihr kniet der Göttervater Zeus in Gestalt
der Diana, in goldenem Gewand und mit einem Mondsichel-Diadem
in den Haaren, um Kallisto zu verführen.
Dahinter zwei Jagdhunde. Auf die falsche Identität der
Diana dürfte der Engel im rechten Hintergrund vor
Sträuchern mit einer vorgehaltenen Maske und einem
zur Warnung erhobenen Zeigefinger hinweisen. Der
vor ihm ins Bild ragende Adlerkopf ist ein weiterer Verweis
auf Zeus und dessen Attribut. Erzählerische, qualitätvolle
Darstellung mit vielen Details, die sich auf Ovids
„Metamorphosen“ bezieht.
(1460231) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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135
779
CARLO CIGNANI,
1628 BOLOGNA – 1719 EBENDA, ZUG.
ZWEI PUTTEN MIT ZIEGE
Öl auf Leinwand, im Rund. Doubliert.
Durchmesser: 60 cm.
Die beiden Kinder hat der Maler durch die Farben Rot
und Blau der Tücher als Mädchen und Knäblein kenntlich
gemacht. Während das Mädchen mit erhobenem
Stock versucht, auf der störrischen Ziege zu reiten,
wird diese vom Knäblein mit einem Strick gehalten. So
lässt sich die Darstellung als pädagogisches Lehrbeispiel
verstehen: nicht durch Stockgewalt, sondern durch
milde Lenkung wird Gehorsam erreicht. Demgemäß ist
der Blick der Ziege dem Knaben zugewandt, während
das erfolglose Mädchen grimmig dreinblickt.
Von Cignani sind etliche allegorische bzw. religiöse Kinderbilder
überliefert. Als Schüler von Francesco Albani
(1578 – 1660) erhielt er als einen seiner ersten Aufträge
für die Dekoration eines Saales im Palazzo Farnese. Als
sein Hauptwerk gilt jedoch die Freskierung der Kuppel
von Madonna del Fuoco in Forlì, ein Werk von nahezu
zwanzig Jahren Entstehungszeit. Papst Clemens XI
beförderte ihn zum Direktor der Akademie in Bologna.
Das hier gezeigte Bild mit betont erzieherischer Aussage
entspricht bereits der Auffassung des 18. Jahrhunderts.
A.R.
(14609312) (11)
€ 6.000 – € 9.000
Sistrix
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780
FRANÇOIS BOUCHER,
1703 PARIS – 1770 EBENDA, KREIS DES
PUTTIPAAR MIT TAUBEN
Öl auf Leinwand.
38 x 46 cm.
Trägt links unten eine Signatur „F. Boucher“.
In dekorativem Rahmen.
Vor hellblauem Himmel auf einer Wolkenbank neben
einem Blumengebinde auf einem rötlichen Tuch sitzend
ein weiblicher Putto, liebevoll von Amor betrachtet,
der sie zärtlich am Kinn berührt und ihre linke Hand
ergriffen hat. Hinter ihm ein blaues Tuch und sein abgelegter
Köcher mit Pfeilen. Rechts neben den beiden
ein verliebt schnäbelndes Taubenpaar. Einfühlsame
Darstellung in weichen zarten Farbtönen.
(1441964) (18)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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781
MATTHEUS TERWESTEN,
1670 DEN HAAG – 1757 EBENDA, KREIS DES
DER GROSSMUT DES SCIPIO
Öl auf Leinwand.
44 x 52 cm.
In gefasstem Rahmen.
Dargestellt ist der römische Feldherr im Harnisch mit
Helm und rotem Umhang, wie er sich der Bevölkerung
der Besiegten mildtätig und großmütig erweist. So ist
er als großmütig in die vorchristliche Geschichte Roms
eingegangen und wurde als Vorbild auch Thema in der
Malerei, insbesondere für höfische Auftraggeber.
(14502728) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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782
MALER DES 18./19. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
FRÜCHTESTILLLEBEN
Gouachen auf Papier.
Sichtmaß: jeweils 23 x 27 cm.
Unter Passepartout hinter Glas gerahmt.
Auf einer Tischplatte vor dunklem Hintergrund jeweils
eine Schale mit verschiedenen Früchten stehend, einige
Früchte daneben liegend. Eines der Blder wird zusätzlich
belebt durch einen Schmetterling am unteren Rand.
Jeweils etwas unfrisch.
Gerahmt beschrieben.
(1451567) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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137
783
VENEZIANISCHER MALER
DES 18. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINER ELEGANTEN DAME
Öl auf Leinwand.
47 x 37 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Brustbildnis einer jungen Frau in einem feinen Kleid,
das im Bereich des Dekolletés mit Perlen und einem
hellblauen Edelstein verziert ist. Sie hat schulterlanges
dunkelblondes Haar, eine Perlenkette um den Hals und
ihren Kopf leicht zur Seite geneigt; mit ihren glänzenden
Augen blickt sie aufmerksam aus dem Bild heraus.
Auffallend ist ihre Kopfbedeckung mit Federn,
Schleife und Schmucksteinen. Im Hintergrund rechts
sind zudem drei Zelte unter blauem Himmel mit Mond
zu erkennen.
(14502734) (18)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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784
ROSALBA CARRIERA,
1675 VENEDIG – 1757 EBENDA, ZUG.
Die Künstlerin war bekannt für ihre Pastellmalerei. Gefeiert
und bewundert bereiste sie Europa und war Gast
an vielen Höfen, wie 1720/21 in Paris, 1723 in Modena
und 1730 in Wien.
PORTRAIT EINER EDELDAME
Pastell auf Papier.
Sichtmaß: 87,5 x 68,5 cm.
Auf dem Rahmen eine Plakette
mit Namensnennung Carrieras.
Hinter Glas gerahmt.
Beigegeben ein Gutachten von Dr. Niccolò Messeri,
Florenz, 19. Dezember 2017, in Kopie.
Qualitätvolle Darstellung einer jungen Dame in prächtiger
blauer Gewandung mit reichem Perl- und Hermelinbesatz
an einer reliefierten Brüstung lehnend. Ihr
Spiel mit der Perle bricht die konservative Haltung auf
und spielt so mit den weiblichen Reizen, die durch ihre
über die Schultern fallenden Röhrenlocken unterstrichen
werden.
In seinem Gutachten stellt Messeri die gute Vergleichbarkeit
des vorliegenden Blattes mit dem Portrait der
Lucrezia Basadonna Mocenigo in Dresden heraus, das
bei aller Reduziertheit im Format ebenfalls ein Hermelin
als Zeichen herrschaftlicher Würde umgelegt trägt
(Inv.Nr. P23) und (Inv.Nr. M11).
Literatur:
zu dem Dresdner Vergleichsbild: Staatliche Kunstsammlungen
Dresden, Roland Enke und Stephan
Koja (Hrsg.), Rosalba Carriera. Perfektion in Pastell,
Ausst.-Kat., Dresden 2023, S. 206. (1450244) (13)
€ 6.000 – € 8.000
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785
JACOPO AMIGONI,
1682 VENEDIG – 1752 MADRID, ZUG.
BILDNIS EINER EDELFRAU
Öl auf Leinwand. Doubliert.
81 x 65 cm.
Verso auf der Doublierung wohl übertragene Inschrift
„Basselet de la Roseé/geb. Freiin von Hofmihlen“.
Ungerahmt.
Der Venezianer Amigoni war in ganz Europa für seine
eleganten einfühlsamen Portraits bekannt. In diesem
Gemälde zeigt er vor abgedunkeltem Fond das halbfigurige
Bildnis einer jungen Frau in einem blauen Kleid,
das mit silberner Ornamentstickerei verziert ist, sowie
einem silberglänzenden, goldverbrämten Umhang mit
weißen Spitzen. Zwei Perlohrringe und ein Blütenbouquet
schmücken ihr Haupt.
(14603311) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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786
ANTOINE VESTIER,
1740 AVALLON – 1824 PARIS
Vestier studierte an der Académie Royale und stellte
regelmäßig im Pariser Salon aus. Er verband in seinen
Werken feine Detailgenauigkeit mit einem sanften
idealisierenden Stil, der typisch für die Übergangszeit
vom Rokoko zum Klassizismus war.
DIE LEKTÜRE
Öl auf Leinwand.
80 x 64 cm.
Links unten signiert und datiert „Vestier fecit 1766“,
Rahmen mit Namensnennung des Künstlers.
In Louis XV-Rahmen.
Reizvolles intimes Portrait einer jungen Dame in reich
floral besticktem blauem Seidenkleid mit weißen
Spitzen, auf einem rot tapezierten Fauteuil, dessen
Tapeziernägel wirkungsvoll glänzen. Während ihr Blick
dem Betrachter gilt, hält sie in der Hand ein geöffnetes
Buch zur Lektüre. Zu den bekanntesten Arbeiten Vestiers
gehören Portraits von Adligen, Künstlern und
Gelehrten seiner Zeit, wofür das vorliegende Gemälde
ein wunderbares Beispiel ist. Seine Bilder zeichnen
sich durch sorgfältig gemalte Stoffe, leuchtende Farben
und eine betonte Würde der Dargestellten aus.
Rahmen besch.
Provenienz:
Pariser Adelsbesitz seit der Entstehungszeit, gemäß
der Sammlungstradition.
Langjährig in privater Kunstsammlung, München.
(14609618) (13)
€ 4.000 – € 6.000
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139
787
ITALIENISCHER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
LA DISPUTA DEL SACRAMENTO
Öl auf Leinwand.
79 x 113 cm.
In profiliertem Rahmen mit rundbogigem Abschluss
und reliefierten Zwickeln.
Der bekannten Darstellung von Raphael (1483– 1520),
geschaffen 1509–1511 in den Stanzen des Vatikans, folgende
Darstellung.
(14605818) (2) (13)
€ 4.000 – € 6.000
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788
ITALIENISCHER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
SCHULE VON ATHEN
Öl auf Leinwand.
79 x 113 cm.
In profiliertem Rahmen mit rundbogigem Passepartoutausschnitt
mit reliefierten Zwickeln.
Zwischen 1510 und 1511 schuf Raphael (1483 – 1520) in
den Stanzen des Vatikans für Papst Julius II das Thema
als Fresko. Das vorliegende Ölgemälde ist eine Kopie,
deren Breite weniger als die Hälfte des etwa acht
Meter breiten Originals beträgt. Der Raum ist zentral
perspektivisch konstruiert; die Bildidee zeigt eine Versammlung
maßgeblicher Wissenschaftler und Philosophen
von der Antike bis zur Renaissance darzustellen.
Links die platonisch, rechts die aristotelisch orientierten
Denker. Im Vordergrund Wissenschaftler, Mathematiker
und Künstler. Die zentralen Figuren im Hintergrund unter
dem Bogen sind als Platon und Aristoteles zu erkennen.
Raphael selbst hat sich als junger Maler mit Kappe ganz
am äußeren Bildrand dargestellt. Das Raphael-Fresko
wurde mehrfach wiederholt, u. a. als Motiv eines Wandteppichs,
der sich seit 1879 an der Frontwand des
Plenarsaals der französischen Nationalversammlung
befindet.
(14605817) (2) (13)
€ 4.000 – € 6.000
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789
ALESSANDRO LONGHI,
1733 VENEDIG – 1813, ZUG.
DOPPELBILDNIS – DER GEBURTSTAG
DER TOCHTER
Öl auf Leinwand, im Hochoval.
109 x 84 cm.
Originalrahmen mit venezianischer Blumenmalerei.
Bei den beiden dargestellten Personen handelt es sich
wohl um einen Vater, der seiner Tochter zu einem Festtag
– möglicherweise ihrem Geburtstag – eine Rose
überreicht. Die Tochter steht in einem hellen Kleid an
einem grün gedeckten Tisch, auf dem sich kandiertes
Mandelgebäck sowie ein großes Buch mit den Initialen
„C:F:“ befinden. Dies dürfte im Zusammenhang mit
der Beschriftung des darunterliegenden Zettels mit der
Adresse „Casa Ferrarese“ in Badia (Ort in Südtirol) stehen.
Die am Buchrücken sichtbare Zahl „9“ könnte das
Alter der Tochter bezeichnen, das Buch selbst vielleicht
eine Familienchronik. Daraus lässt sich schließen, dass
es sich hier um eine ferraresische Familie handelt, die
während der Sommermonate im kühlen Ort Badia einen
Zweitsitz besaß. Auf dem Zettel ist zudem der Familienname
„Martinazioli“ vermerkt.
Der Maler, Sohn des Pietro Longhi, war führender Portraitist
im venezianischen Raum und bekannt für seine
meist adeligen Bildnisse – weniger für Darstellungen
venezianischer Touristen. Fast immer integriert er Gegenstände,
die in Bezug zur Tätigkeit oder zum sozialen
Umfeld der Dargestellten stehen, wie auch hier der Fall
ist. 1759 wurde er Mitglied der Akademie von Venedig;
1762 erschien sein Buch „Compendio delle Vite de’ Pittori
Veneziani Istorici piu rinomati del presente secolo“
mit Biographien zeitgenössischer venezianischer Künstler.
Literatur:
Vgl. Andrea Lermer, Alessandro Longhi (Kat. 78), in:
Annalena Döring, Franz Hefele und Ulrich Pfisterer
(Hrsg.), Platz da im Pantheon! Künstler in gedruckten
Porträtserien bis 1800, Ausstellungskatalog, Zentralinstitut
für Kunstgeschichte in München, Passau 2018,
S. 368–370.
Vgl. Luisa Vertova, Alessandro Longhi, in: Kindlers
Malereilexikon.
A.R. (1460631) (11)
€ 5.000 – € 7.000
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141
790
LOUIS MARIE LANTÉ,
1789 PARIS – 1871 FONTAINEBLEAU, ZUG.
Gemäldepaar
DARSTELLUNGEN ZWEIER DAMEN IN
PRACHTVOLLEN LANGEN KLEIDERN
Aquarell/Gouache auf Papier.
Je 32 x 24 cm.
Jeweils hinter Glas in dekorativen Rahmen mit
Eckintarsien.
Bei der einen Dame in langem schwarzem Kleid, mit
Goldborte verziert, und einem großen weißen Kragen,
könnte es sich um Gabrielle d’Estrées (um 1570 – 1599)
handeln, bei der anderen Dame um Catherine Henriette
de Balzac d’Entragues (1579– 1633), beides Mätressen
des französischen Königs Heinrich IV. Äußerst
qualitätvolle Feinmalerei.
(1461852) (18)
€ 2.500 – € 4.000
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791
DEUTSCHE SCHULE DES ERSTEN
VIERTELS DES 19. JAHRHUNDERTS
MUTTERSCHAFT
Öl auf Leinwand.
69 x 58 cm.
In einem gemaltem Hochoval vor grünlichem Hintergrund
eine sitzende junge Mutter in Kleidung und
Haartracht des Biedermeier, die auf ihrem Schoß ein
kleines Mädchen in rotem Kleid liebevoll hält. Mit glänzenden
Augen blicken beide aus dem Bild heraus. Einfühlsame
Darstellung.
(14605811) (2) (18)
€ 1.000 – € 1.200
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792
FRANKFURTER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
KINDERPORTRAIT
Öl auf Leinwand.
116 x 134 cm.
Verso mit Bezeichnung der Dargestellten.
In gekehltem Empire-Rahmen.
Vor reizvollem Gartenprospekt, der in mannigfaltiger
Grüngestaltung einen lebendigen Hintergrund bietet,
die Darstellung zweier Jungen und eines Mädchens,
jeweils ausgestattet mit einem attributiv zukommenden
Gegenstand: Die Jungen tragen einen Ball bzw.
ein geschlossenes Buch, das Mädchen einen Blumenstrauß.
Das geschlossene Buch mag auch als Hinweis
auf die Identität des Vaters geben. Die Kinder, die
durch rückseitige Bezeichnung als Theodor (geb. 1846),
Adoph (geb. 1853) und Johanna (geb. 1854) zu erkennen
sind, stammen aus der Familie des Frankfurter
Buchdruckers und Lithographen Karl Kruthoffer und
seiner Frau Marie Sophie Vischer. Da Kruthoffer auch
als Maler dokumentiert ist, mag er auch als Urheber
dieses schönen Bildes ins Spiel gebracht werden.
(1461492) (13)
€ 1.500 – € 2.500
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143
793
GIUSEPPE TOMINZ,
1790 GORIZIA – 1866 GRADISCUTTA, ZUG.
Nach seiner Ausbildung an der Accademia di San Luca
in Rom (1809 – 1818) sowie bei Barolomeo Pinelli
(1781– 1835) und Luigi Sabatelli (1772 – 1850) d. Ä. war
Tominz als Maler historischer Szenen, Genrebilder und
Portraits tätig. Im Jahr 1821 wurde er nach Laibach berufen,
um die Teilnehmer des dortigen Kongresses zu
portraitieren. Von 1824 bis 1831 lebte er in Görz (Gorizia),
anschließend in Triest, bevor er 1855 erneut nach
Görz zurückkehrte und schließlich in Gradisca seinen
Lebens abend verbrachte. In seiner frühen Portraitkunst
stand Tominz unter dem Einfluss von Vincenzo
Camuccini (1771 – 1844), später prägten ihn Francesco
Hayez (1791– 1882) und Michelangelo Grigoletti
(1801 – 1870). Besonders viele Angehörige der Triester
Gesellschaft ließen sich von ihm abbilden.
PORTRAIT EINER FAMILIE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
105 x 89 cm.
In Kehlrahmen mit Eierstableiste.
Vor unbestimmtem Grund und in changierendem Licht
die vierköpfige Familie in innig-harmonischer Stimmung.
Literatur:
Vgl. Wöhrer, Claudia, Kunst des 19. Jahrhunderts.
Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19.
Jahrhunderts, Bd. 4: S-Z, hrsg. v. d. Österreichischen
Galerie Belvedere, Wien 2000, S. 186. (1461666) (3)
(13)
€ 5.000 – € 8.000
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794
MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
VIER WEIBLICHE PORTRAITS
ALS ALLEGORIEN DER VIER JAHRESZEITEN
Pastell auf Papier, auf Leinwand aufgelegt.
Je 48 x 37 cm.
Jeweils hinter Glas gerahmt.
Der Frühling wird personifiziert durch eine junge Frau,
die an einer Rose in ihrer Hand schnuppert, der Sommer
durch eine junge Frau, die auf ihrem Kopf einen rötlichen
Strohhut mit zwei Ähren trägt und eine Sichel in
der Hand hält. Der Herbst durch eine Frau mit einer
hellen Weintraubenrispe in ihrer erhobenen linken
Hand und schließlich der Winter, personifiziert durch
eine ältere Frau mit Pelzkragen auf ihrem Mantel und
einer Pelzmütze auf dem Kopf, die aus dem Bild auf den
Betrachter herausblickt. Feine qualitätvolle Wiedergaben.
(1461272) (18)
€ 1.400 – € 1.600
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145
795
JACOB DE BACKER,
1540/45 ANTWERPEN – 1591/99 EBENDA,
KREIS DES
ALLEGORIE DER EITELKEIT
Öl auf Leinwand.
40 x 64,5 cm.
Eitelkeit und Selbstverliebtheit werden hier durch die
beiden mythologischen Gestalten von Venus und Narziss
verbildlicht. Während sich die Liebesgöttin in einem
Handspiegel betrachtet, sucht der junge Narziss sein
Spiegelbild im Wasser – hier an einem Brunnen kniend.
Die recht prominente Präsenz eines Adlers, Symbol für
den Göttervater Zeus, lässt sich ikonographisch nur
schwer deuten: Allenfalls weist sein strenger Blick auf
das Negative der Schönheit, wenn sie der Eitelkeit anheimfällt.
Diese Idee lässt sich aus der protestantischen
Ethik erklären, unter deren Einfluss wohl auch
der antwerpener Maler stand. Lernte er doch bei dem
italienischen, jedoch protestantischen Maler und Kunsthändler
Antonio van Palermo (1503/13 – vor 1589). Später
ging de Backer in das Atelier des Hendrik van Steenwijck
d. Ä. (um 1550 – 1603). Sein Stil zeigt die Einflüsse
des Manierismus, was auch in Werken seines Künstlerkreises
zu erkennen ist. A.R.
(14619015) (3) (11)
€ 6.000 – € 8.000
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796
FLÄMISCHER KÜNSTLER DES 17. JAHRHUNDERTS
MARIA MAGDALENA
Öl auf Kupfer.
52,5 x 33 cm.
Oben mit Titulum in architektonischer Auffassung
„SPECVLVM – PENITENTIAE“.
Ungerahmt.
Im Schutz des Ausgangs einer Felsgrotte, die sich
nach rechts hin zu einer weiten freundlichen Landschaft
mit reicher architektonischer Staffage öffnet, die halbfigurige
Darstellung der reuigen Maria Magdalena mit
detailreich geschilderter Haarpracht, nach oben links
gerichteten, glänzenden Augen und Ringnimbus.
(14606412) (1) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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797
ROSALBA CARRIERA,
1675 VENEDIG – 1757 EBENDA, ZUG.
Rosalba studierte zunächst an der Akademie in Rom,
wandte sich jedoch auf Anraten des Malers Christian
Cole der Pastellmalerei zu. Die Beliebtheit von Damenbildnissen
dieser Technik versteht man, wenn man erkennt,
wie sehr der pudrige Pastellauftrag mit der Kosmetik
der damaligen Zeit im Einklang stand. Auch die
Zartheit dieses Malmaterials kam der Vorstellung von
Weiblichkeit enorm entgegen. Der Ruhm der Künstlerin
verschaffte ihr Aufträge von höchsten Persönlichkeiten
der Zeit, darunter: Kurprinz Friedrich Christian von Sachsen
(1739), Maria Josepha von Österreich (um 1720),
Ludwig XV von Frankreich als Dauphin (1720/21), Kaiserin
Wilhelmine Amalie (1730), der Dichter Pietro Metastasio
(1730) oder das Bildnis von Antoine Watteau
(1721, Pastell, Treviso, Museo Civico). Werke ihrer Hand
finden sich in bedeutenden öffentlichen Sammlungen
und Museen.
EKSTASE DER HEILIGEN THERESA VON AVIL
Pastell auf Papier, auf Leinwand doubliert.
45 x 38 cm.
Hinter Glas in reich ornamentiertem Rahmen.
Rückseitig eine Expertise von Giuseppe Fiocco vom
04. Februar 1938.
Qualitätsvolle Darstellung der Ekstase der Heiligen
Theresa. In harmonisch zurückhaltender Farbgebung
blickt die Heilige vor neutralem Hintergrund verzückt
zu Boden. Das helle Inkarnat lenkt den Blick des Betrachters
auf das Gesicht, das fein ausgearbeitet ist.
Das Haupt der Heiligen ist von hellem Licht umgeben.
Gekleidet in faltenreicher Ordenskleidung hält sie einen
Rosenkranz in ihrer linken Hand. Seitlich am Bildrand
ein kleiner Puttenkopf.
(1461851) (10)
ROSALBA CARRIERA,
1675 VENICE – 1757 IBID., ATTRIBUTED
ECSTASY OF SAINT TERESA OF AVIL
Pastel on paper, laid on canvas.
45 x 38 cm.
An expert’s report by Giuseppe Fiocco,
dated 4 February 1938 on the reverse.
€ 8.000 – € 12.000
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147
798
ITALIENISCHE SCHULE DES 18. JAHRHUNDERTS,
NACH ENRICO ALBRICCI (1714 – 1775)
DAS BEGRÄBNIS DES VERURTEILTEN
Öl auf Leinwand.
62 x 87,5 cm.
In verziertem Holzrahmen.
Auf einem Marktplatz tragen acht maskierte Totenträger
den Sarg eines Gehängten. Ein Geistlicher schreitet
dem Zug voran. Im Vordergrund stehen farbenfroh
gekleidete Menschen in sich rege austauschenden
Gruppen. Während der Vorder- und Mittelgrund in einer
kräftigen Farbpalette gehalten sind, schwächt sich die
Farbgebung zum Hintergrund hin ab. Vor dem Kirchengebäude
am linken Bildrand haben sich einige Trauernde
zusammengefunden.
’
(1461677) (10)
€ 2.500 – € 4.500
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799
NIEDERLÄNDISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
FRÖHLICHE GESELLSCHAFT
Öl auf Holz.
60 x 100 cm.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
In einem angedeuteten ruralen Scheuneninterieur eine
große Anzahl von Figuren in bewegten Posen bei Gesang
und Trank, ein als Tisch dienendes Fass mag bereits
Hinweis genug darauf sein, was der Grund zur
Ausgelassenheit sein dürfte. Derlei Szenen sind etwa
von Cornelis Saftleven aber auch von Adriaen Brouwer
und zahlreichen Nachahmern bekannt. Minimal besch.
(1462072) (3) (13)
€ 5.500 – € 7.000
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800
ITALO-FLÄMISCHER MALER
DES 17./18. JAHRHUNDERTS
HAFENLANDSCHAFT MIT TURM
UND KAUFFAHRTEISTAFFAGE
Öl auf Leinwand.
63,5 x 75,5 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Die fantasievolle Darstellung verbindet Bildelemente
ähnlicher Themen aus der flämischen wie italienischen
Malerei des 17. Jahrhunderts. Capriccio-Elemente, wie
die antike Steinfigur und das Relief, beleben die Szenerie,
in der orientalische Händler mit Pferden, Eseln und
Kamelen die Schiffsladungen transportieren. Der Reiz
des Bildes liegt nicht zuletzt in der Vielfalt und Erfindungskraft
der Bildideen.
(1461678) (11)
€ 1.500 – € 2.500
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801
VENEZIANISCHER MALER DER ZWEITEN HÄLFTE
DES 18. JAHRHUNDERTS
KÜSTENSZENE MIT RUINE UND FISCHERN
Öl auf Leinwand.
47 x 60 cm.
Verso mit altem Etikett.
In gekehltem, ornamental reliefiertem Rahmen.
Küstenstreifen mit repoussoirhaft ins Bild reichender
Ruinenarchitektur, sowie Fischern und einer im Hintergrund
befindlichen Stadt.
(1462194) (13)
€ 2.000 – € 3.000
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802
FLÄMISCHER MALER DES 17./18. JAHRHUNDERTS
BÄUERLICHES INTERIEUR MIT KARTENSPIELERN
Öl auf Holz. Parkettiert.
40 x 59,5 cm.
In Prunkrahmen.
In einer Art Scheune, in der Heu gelagert ist und sich
Strohbündel am Boden befinden, sitzen drei Männer
an einem Tisch beim Kartenspiel; ein weiterer, stehender
Mann schaut ihnen dabei zu. Besonders auffällig
ist der links des Tisches auf einer Holzbank mit dem
Oberkörper nach hinten liegende Mann, der sich mit
dem linken Arm das Gesicht bedeckt. Er scheint aus
Trunkenheit so zu liegen, zumal auch sein rechter Arm
regungslos zu Boden hängt. Auffallend ist seine Kleidung
mit weißem Hemd, weißen Strümpfen und hellblauen
Schleifen, gegenüber der in überwiegend
Brauntönen gehaltenen, qualitätvollen Darstellung.
(1461107) (18)
€ 1.500 – € 2.500
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803
FRANZÖSISCHER MEISTER
DES 17. JAHRHUNDERTS,
KREIS DES CLAUDE LORRAINE
(1600 CHAMPAGNE – 1682 ROM)
KÜSTENSTÜCK IM ABENDLICHT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
81 x 104 cm.
In Louis XV-Stilrahmen.
Die von seichtem Abendlicht beleuchtete Küstenszene
sanftem Sfumato mit links, repoussoirhaft in das Bildfeld
hineinragender klassischer Ruinenarchitektur und
zwischen den Säulen sichtbarer Handelskogge mit eingeholten
Segeln. Im Vordergrund mehrere Handelsleute,
die zu den Schiffen gehören, welche entlang der reizvollen
Küste festgemacht sind.
(1462111) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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149
804
CHARLES EMMANUEL BISET,
1633 – UM 1710
NATURA MORTE
Öl auf Leinwand.
49 x 61,5 cm.
Auf Tischkante signiert und datiert „Biset 1658“.
In gekehltem Rahmen.
Auf einem Holztisch liegt zentral ein gerupfter Vogel,
dessen helle Farbe den Blick des Betrachters auf sich
zieht. Um ihn herum Trauben, eine Zitrone und links ein
Hase arrangiert. Die unterschiedlichen Oberflächenmaterialitäten
– von der glatten Fruchtschale bis zum
Gefieder des Vogels – werden gekonnt differenziert
dargestellt.
(1460564) (10)
€ 4.000 – € 8.000
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805
PIETRO NAVARRA UND WERKSTATT,
TÄTIG UM 1685 – 1714, ZUG.
STILLLEBEN MIT MELONE, GRANATAPFEL UND
WEINTRAUBEN
Öl auf Holzplatte.
28 x 36 cm.
In breitem Rahmen.
Vor braunem Hintergrund auf einer Tischplatte, die
links mit einem weißen Tuch bedeckt ist, steht eine
silberne Platte, wohl mit Muscheln oder Austern, darauf
Rispen mit blauen Weintrauben und ein angeschnittenes
Stück Melone, deren restliche Frucht hinter
der Platte liegt. Des Weiteren sind zu finden ein
geöffneter Granatapfel und zwei Kristallgläser. Darstellung
in teils raschem Pinselduktus mit zahlreichen gesetzten
Glanzlichtern auf den Trauben, der Schale und
den Gläsern.
(14621710) (18)
€ 6.000 – € 8.000
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806
CORNELIS DUSART,
1660 HAARLEM – 1704 EBENDA, ZUG.
FRÖHLICH FEIERNDE BAUERN VOR DEM GAST-
HAUS EINES DORFES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
46 x 58 cm.
In schwarzem Flammleistenrahmen.
Unter freiem Himmel mit aufziehenden grauen Wolken
mehrere fröhlich feiernde Bauern, darunter in der Mitte
unter einem großen verästelten Baum im Gras sitzend
zwei Bauern beim Kartenspiel. Rechts neben ihnen ein
besser gekleideter Mann, der ihnen zuschaut und dabei
einen Krug hält, was auf den Wirt hindeutet. Am
Baum stehend die Wirtin, die mit Kreidestrichen auf
dem Baumstamm die getrunkene Menge notiert.
Linksseitig vor dem Gasthaus mehrere Männer im Gespräch
und ein verliebtes Paar an einem Tisch sitzend.
Auf der rechten Bildseite mehrere Männer beim
Boule-Spiel, von denen einer ermattet auf der Bahn
liegt. Erzählerische, teils humorige Darstellung mit
kleinen Details in zurückhaltender Farbgebung.
(1462027) (18)
€ 2.000 – € 3.000
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807
NIEDERLÄNDISCHER KÜNSTLER
DES 17./18. JAHRHUNDERTS
WIRTSHAUSSZENE
Öl auf Holz.
33 x 55 cm.
In opulentem ornamentiertem Rahmen.
In einem dunklen Wirtshaus tanzen Dorfbewohner
ausgelassen zu Dudelsackmusik. Eine geöffnete Türe
ermöglicht einen Blick nach draußen und lässt Licht
auf die Genreszene fallen. Die Dynamik der tanzenden
Figuren weist auf eine Entstehung im späten 17. oder
frühen 18. Jahrhundert hin.
(1461378) (10)
€ 2.000 – € 4.000
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808
NIEDERLÄNDISCHER KÜNSTLER
DES 17./18. JAHRHUNDERTS
SCHULHAUSSZENE
Öl auf Holz.
41 x 51 cm.
In opulentem ornamentiertem Rahmen.
Gedeckte Farben dominieren das Interieur einer Dorfschule.
Der Lehrer beaufsichtigt das Lernen der zahlreichen
Kinder, die auf dem Boden und den wenigen
Bänken eifrig über ihren Aufgaben sitzen. Dieses Sujet
wurde in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts sehr
häufig thematisiert.
(1461377) (10)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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151
809
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
STURM MIT SCHIFFEN AUF STARK BEWEGTER SEE
Öl auf Leinwand.
51 x 71 cm.
Blick auf einen dunklen Gewitterhimmel mit großen
Wolken, darunter, vor am Bildrand erkennbar felsiger
Küste, die stark bewegte See, ein prachtvoller Dreimaster
sowie ein Einmaster gegen die Wellen kämpfend.
In der Mitte des Vordergrunds ein teils gesunkenes
Schiff mit zwei abgebrochenen Mästen, die in die Höhe
ragen und auf dem noch drei Hilfe suchende Figuren
zu erkennen sind. Dramatisch bewegte Darstellung in
überwiegend grau-blauer Farbgebung. Vereinzelt Rest.
(1461584) (18)
€ 1.500 – € 2.500
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810
ROBERT KUMMER,
1810 DRESDEN – 1889 EBENDA
WALD MIT GROSSER ALTER EICHE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
70,5 x 53,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Rob. Kummer
1888“.
In dekorativem Rahmen.
In bewaldeter Landschaft unter hohem, fast wolkenlosem,
blauem Himmel, eine große alte, stark verzweigte,
prachtvolle Eiche, bei der bereits einige Äste
abgestorben sind. Unter diesem Baum hat linksseitig
fahrendes Volk ein Zeltlager aufgeschlagen, während
rechts einige von ihnen musizieren. Malerei in überwiegend
grün-brauner und hellblauer Farbgebung.
Anmerkung:
Robert Kummer war ein deutscher Landschaftsmaler,
der seine künstlerischen Studien von 1826 bis 1829
an der Dresdner Akademie bei Carl August Richter
begann. Seit 1829 arbeitete er im Atelier von J. Ch.
Clausen Dahl. 1859 begleitete er Prinz Georg von
Sachsen auf dessen Brautfahrt nach Portugal. Größere
Gemälde von ihm befinden sich in der Dresdner Galerie
und im Städtischen Museum zu Leipzig.
(1461108) (18)
€ 1.500 – € 2.500
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811
GYSBRECHT LEYTENS,
1586 ANTWERPEN – 1643/56 EBENDA, ZUG.
WEITE BERGIGE LANDSCHAFT MIT SCHLOSS
Öl auf Leinwand.
114 x 138 cm.
In dekorativem Rahmen.
Durch zwei große verzweigte Bäume als Repoussoir
geht der Blick über ein verschattet liegendes Gewässer
mit Schilf auf eine weite Landschaft mit Stadtanlage
und einem Schloss auf einem Berghügel. In der Bildmitte
zwei gehende Männer in antiker Kleidung mit
Speeren, links von ihnen im Hintergrund ein Schäfer
mit seiner Herde. Darstellung in überwiegend weichen
beigen und grünen Farbtönen in lockerem, die Landschaft
in meist waagrechtem Pinselduktus.
(14406516) (18)
€ 8.500 – € 10.500
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153
812
SÜDDEUTSCHER MEISTER DER
ZWEITEN HÄLFTE DES 18. JAHRHUNDERTS
DAS LETZTE ABENDMAHL
Öl auf Leinwand. Aufgezogen auf Pressspan.
54 x 63 cm.
In einem großen hellen Innenraum mit kannelierten
Säulen und Pilastern, unterhalb eines nach links gerafften,
senfgelben Vorhangs mit zwei herabhängenden
Quasten, der stehende Jesus mit seinen zwölf Jüngern,
die sich um den gedeckten Tisch versammelt
haben. Jesus hält in der rechten Hand das Brot, die
andere Hand hat er erhoben und blickt gen Himmel,
auf einen gelblichen Lichtschein mit Putti. Darstellung
eines beliebten biblischen Motivs, unter denen das berühmteste
von Leonardo da Vinci (1452– 1519) stammt.
(1461008) (18)
€ 800 – € 1.200
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813
CORNELIS DE BAELLIEUR D. Ä.,
GENANNT „BAILLEUR“,
1607 ANTWERPEN – 1671 EBENDA, ZUG.
MARIA MIT DEM SCHLAFENDEN JESUSKIND,
ENGELN UND DEM HEILIGEN GEIST
Öl auf Kupfertafel, mit Holzplatte hinterlegt.
30 x 21,5 cm.
In teilvergoldetem Rahmen.
Im Zentrum dieser Darstellung, vor nächtlich dunklem
Hintergrund, das in einer gotisch architektonisch gestalteten,
goldenen Wiege liegende, schlafende Jesuskind.
Links der Wiege drei anbetende Engel, teils in
prachtvoller Kleidung, rechts der Wiege ein weiterer
Engel mit ausgebreiteten Armen. Am rechten Bildrand
Maria sitzend in rotem Gewand mit blauem Mantel,
die mit Näharbeiten beschäftigt ist, ihr zu Füßen ein
goldglänzender Nähkorb, ihr Haupt von einem goldenen
Strahlenkranz umgeben. Am oberen Bildrand, im
himmlischen Bereich in einer goldenen Gloriole, der
Heilige Geist in Gestalt einer weißen Taube, der goldene
Strahlen auf das Kind in der Wiege herabsendet. Qualitätvolle
feine Darstellung in der Manier des Künstlers,
in dessen Werk die Komposition teils mit reduzierter
Figurenstaffage mehrfach zu finden ist.
Anmerkung:
Ein vergleichbares Werk des Künstlers mit leichten
Abänderungen wurde im Auktionshaus Koller in Zürich
angeboten, 27. März 2015, Lot 3033.
(14603320) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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814
GIOVANNI COLI (1643 – 1681)
UND FILLIPPO GHERARDI (1643 – 1704)
HERKULES IM GARTEN DER HESPERIDEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
93 x 87 cm.
Verso Reste alter Etiketten.
Ungerahmt.
Giovanni Coli und Filippo Gherardi arbeiteten im Laufe
ihrer Karriere mehrfach zusammen. Beide wurden in
der Werkstatt von Pietro da Cortona ausgebildet und
schufen gemeinsam eine beeindruckende Anzahl monumentaler
Fresken in Rom, Lucca und Venedig – am berühmtesten
wohl in der Kuppel von San Nicola da Tolentino.
Ihr Aufenthalt in Venedig spiegelt sich deutlich in
der Komposition der vorliegenden Szene wider. Herkules
im Garten der Hesperiden ist eine der zwölf Arbeiten
des griechischen Helden. Als elfte Aufgabe sollte Herkules
die goldenen Äpfel aus dem Garten der Hesperiden
holen – einem paradiesischen Ort am Rand der Welt,
wo die Nymphen der Abendröte die heiligen Bäume der
Göttin Hera hüteten. Diese wurden von dem riesigen
Drachen Ladon bewacht. Um die Äpfel zu erlangen,
überlistete Herkules den Titanen Atlas, der den Himmel
trug: Er bot an, die Himmelskugel für ihn zu halten,
während Atlas die Äpfel pflückte. Durch eine List zwang
Herkules den Titanen schließlich, seine Last wieder zu
übernehmen, und brachte die goldenen Früchte zurück.
Provenienz:
Privatsammlung Venedig.
Auktion Semenzato, 12. Juli 1990.
Literatur:
Das hier angebotene Gemälde ist abgebildet in:
Denis Ton, Giovanni Coli Filippo Gherardi, in: Saggi
Memorie di storia dell’arte, Bd. 31, S. 23, Abb. 44.
(1461661) (3) (13)
€ 4.000 – € 6.000
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815
CORNELIS DE VOS,
1585 HULST – 1651 ANTWERPEN,
WERKSTATT/NACHFOLGE DES
De Vos wurde 1608 Freimeister der Gilde in Antwerpen.
Seine Leistung liegt weniger darin nach neuer
Stilsprache zu suchen, sondern vielmehr die tradierte
Meisterschule zu einem gesteigerten Höhepunkt zu
bringen. Dabei zeigt sein Werk, dass er neben mythologischen
und religiösen Themen, gerade durch seine
Portraits die größten Leistungen erbrachte. So übertraf
er in Feinmalerei und Materialwiedergabe von Stoffen
nicht selten die größten Meister seiner Zeit. Daneben
wurde immer sein Feingefühl für die psychologische
Erfassung des Charakters der Dargestellten erkannt.
SUSANNA UND DIE BEIDEN ALTEN
Öl auf Holz. Parkettiert.
95 x 125 cm.
In teilebonisiertem Rahmen.
Die biblische Geschichte wurde durch eine aramäische
Fassung überliefert. Gezeigt ist die Szene, wonach
Susanna im Bad von den beiden Alten, inmitten
einer Palastanlage bedrängt wird. Um sie verführen zu
können, drohen sie mit der Erpressung, gegenseitig
Zeugen dafür zu sein, Susanna hätte eingewilligt. Erst
der Prophet Daniel als Richter bewies ihre Unschuld,
aufgrund getrennter Befragung der Alten. Somit gilt
die Legende – neben dem „Salomonischen Urteil“ –
als historisches Zeugnis der frühen antiken Wahrheitsfindung
und Rechtsgeschichte.
(1460208) (1) (13)
€ 7.000 – € 12.000
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155
816
VENEZIANISCHER MALER
DES 18. JAHRHUNDERTS
ANBETUNG DER HIRTEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
72 x 114 cm.
Verso auf dem Keilrahmen mit handschriftlichem
Vermerk.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
In weiches Sfumato gehüllt, zeigt die Darstellung im
Zentrum die kniend, hell leuchtende Maria mit ihrem
Kind in der Krippe. Um sie herum die Hirten, Josef, der
Esel und der Stier, zudem herbeischwebende Putti.
(1461675) (13)
€ 4.000 – € 6.000
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817
NORDITALIENISCHE SCHULE
DES 17. JAHRHUNDERTS
JOHANNES, DER EVANGELIST
Öl auf Leinwand.
106 x 131 cm.
In profiliertem Rahmen.
Der Evangelist Johannes, der jüngste der zwölf Apostel,
wird hier mit einem geöffneten Buch schreibend
dargestellt. Seine Schreibfeder ruht in seiner rechten
Hand, nachdenklich blickt er auf das Buch. Am rechten
Bildrand ist der Adler, Attribut des Johannes, vor dunklem
Hintergrund schemenhaft auszumachen. Der
Künstler zeigt in den realistisch dargestellten Faltenwürfen
und der Ausarbeitung der Physiognomie seine
Meisterschaft.
(1462092) (10)
€ 4.000 – € 6.000
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818
GIUSEPPE ANTONIO PIANCA,
1703 – UM 1760, ZUG.
ANBETUNG DES KINDES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
90,5 x 134 cm.
Ungerahmt.
Inmitten einer hügeligen Landschaft ein Stall, durch
architektonische Versatzstücke in die Antike gerückt.
Davor das leuchtende Christuskind in der Wiege, begleitet
von der knienden Maria und dem hockenden
Josef. Daneben ein Eremitenheiliger im Mittelgrund,
der während eines Erscheinungserlebnisses erleuchtet
wird.
(1461674) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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819
ITALIENISCHER MALER
DES 16./17. JAHRHUNDERTS
DIE VERSPOTTUNG CHRISTI
Öl auf Kupfertafel.
28 x 22 cm.
Verso auf Platte mit Vermerk „Opera di Palma il
Giovane ... (?)“.
Im Passepartout aus Samt gerahmt.
Vor dunklem Hintergrund Christus mit entblößtem
Oberkörper, der Dornenkrone auf seinem Haupt und
einem goldenen Nimbus, nach hinten gebeugt. Mit gefesselten
Handgelenken hält er das Spottzepter in der
rechten Hand. Den Blick hat er leidend nach oben gerichtet.
Neben ihm ein Folterknecht mit geballter
Faust, der ihn wohl mit weit geöffnetem Mund anbrüllt.
Drastische Darstellung der Verspottung.
(1460084) (18)
€ 2.000 – € 4.000
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157
820
ITALIENISCHER MALER
DES 16./17. JAHRHUNDERTS
BILDNIS VON COSIMO UND LUCREZIA
DE MEDICI
Öl auf Leinwand.
144 x 116 cm.
In profiliertem Rahmen.
Dreiviertelbildnis des Cosimo de’ Medici, eine Hand
am Griff eines Degens, die andere an einem Stab vor
einem Tisch lehnend. Auf diesem, auf rotem Tuch, ein
Prunkhelm mit Federzier. Hinter Cosimo seine Tochter
Lucrezia de’ Medici in goldbesticktem Gewand und mit
Perlschmuck. Cosimo und Lucrezia de’ Medici waren
Mitglieder der einflussreichen Florentiner Familie Medici,
die im 15. und 16. Jahrhundert eine zentrale Rolle
in Politik, Wirtschaft und Kunst spielte. Cosimo I de’
Medici (1519–1574) war der erste Großherzog der
Toskana. Unter seiner Herrschaft wurde Florenz zu
einem starken zentralisierten Staat. Er förderte Kunst,
Wissenschaft und Architektur – zahlreiche prächtige
Bauwerke in Florenz, darunter die Uffizien, entstanden
in seiner Zeit. Cosimo galt als machtbewusst und ehrgeizig,
zugleich aber als Förderer der Renaissance-
Kultur. Lucrezia de’ Medici (1545–1561), eine Tochter
Cosimos I, wurde vor allem durch ihre tragische Ehe
mit Alfonso II d’Este, Herzog von Ferrara, bekannt. Sie
starb jung, mit nur 16 Jahren, unter geheimnisvollen
Umständen.
(14609325) (13)
€ 7.000 – € 9.000
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821
BALDASSARE PERUZZI,
1481 ANCAIANO – 1536 ROM,
MOTIVWIEDERHOLUNG DES 18. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT DES KARDINALS PIETRO ACCOLTI
(1455–1532)
Öl auf Holz.
24 x 18 cm.
In dekorativem Rahmen.
Vor grauem Hintergrund das Halbportrait nach links,
das ihn in der traditionellen roten Kleidung eines Kardinals,
einschließlich des roten Baretts auf seinem Kopf
zeigt. Er hat ein feines Inkarnat, trägt einen Vollbart und
blickt mit seinen dunklen Augen aufmerksam seitlich
aus dem Bild heraus. Der in Florenz geborene war ein
einflussreicher Geistlicher der katholischen Kirche im
15. und 16. Jahrhundert und war auch als „Kardinal von
Ancona“ bekannt.
(1461572) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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822
THÉODORE GÉRICAULT,
1791 ROUEN – 1824 PARIS, ART DES
ÖLSTUDIE EINES MÄNNERKOPFES
Öl auf Leinwand.
39,5 x 36,5 cm.
Verso mit mehreren Stempeln und Etiketten.
Hinter Glas gerahmt.
Beigegeben sind ein Gutachten von Didier Bodart aus
dem Jahr 1978 und eines von Antonio del Guercio aus
dem Jahr 1980, jeweils in Kopie. In beiden Gutachten
wird das hier angebotene Werk Théodore Géricault zugeschrieben.
Vor bräunlichem Grund die Darstellung eines nach
rechts gewandten älteren Mannes als Bruststück mit
leicht geöffnetem Mund und glänzenden Augen, die
mit den gehöhten Stellen der Stirn und den silbrig
glänzenden Bartstoppeln korrespondieren. Das Werk
kann gut mit anderen Werken des genannten Malers
verglichen werden, wie etwa mit einem Männerportrait,
das am 05. April 2022 bei Aguttes in Neuilly-sur-Seine
unter Lot 14 angeboten wurde, um 1812 entstanden
ist und ebenfalls einen flotten Duktus verrät.
Provenienz:
Galleria Bonaparte, Mailand, Inv.Nr. 961, als Theodor
Gericault. (1450191) (13)
€ 1.500 – € 2.500
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823
CARL BANTZER,
AUCH GENANNT „CARL LUDWIG
NOAH BANTZER“,
1857 ZIEGENHAIN – 1941 MARBURG
Der Künstler war ein vom Impressionismus stark beeinflusster
Maler. Er war Mitglied der Willingshäuser
Malerkolonie in Willingshausen (Schwalm). Er lebte in
Marburg und studierte an der Akademie in Berlin. 1896
wurde er zum Professor an der Königlichen Kunstakademie
in Dresden berufen.
WILLINGSHÄUSER BAUER
Öl auf Leinwand.
64 x 27 cm.
Links oben signiert „C. Bantzer“.
In dekorativem teilvergoldetem Rahmen.
Vor braunem Hintergrund das Halbportrait eines älteren
Bauern nach links, mit Kopfbedeckung, weißem Hemd
und langer Jacke. Mit seinem teils faltigen Gesicht
blickt er nachdenklich seitlich aus dem Bild heraus.
(14617813) (18)
€ 2.500 – € 3.000
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159
824
GIUSEPPE NOGARI,
1699 VENEDIG – UM 1763 EBENDA, ZUG.
BILDNIS EINES ITALIENISCHEN EDELMANNES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
47 x 39 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Vor undefiniertem dunklem Hintergrund, der keinen Rückschluss
auf den Raum zulässt, schaut ein italienischer
Edelmann den Betrachter direkt mit festem Blick an.
(1462053) (10)
€ 3.800 – € 6.000
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825
FRANCESCO BATTAGLIOLI,
UM 1717 MODENA – UM 1796 VENEDIG
CAPPRICCIO MIT ANSICHT EINER VILLA
IM VENETO, MITTE DES 18. JAHRHUNDERTS
Gouache auf Papier.
22 x 35 cm.
In Holzrahmen.
Das Gemälde zeigt eine phantasievolle Capriccio-Ansicht,
die sich an der Villa Contarini in Piazzola sul Brenta
orientiert, jedoch keine Palladio-Architektur wiedergibt.
Vermutlich entstand das Werk während eines Italienaufenthalts
des Künstlers vor oder nach seiner Zeit in
Spanien. Trotz realistischer Elemente – Tore, Gartenarchitektur
und Taubenturm – bleibt die dargestellte Villa
unidentifiziert. In der Darstellung von Fluss, Gebäuden
und schlanken Bäumen eine ausgewogene Komposition,
in der vertikale und horizontale Bildelemente im Einklang
stehen. Staffagefiguren mit Pferden beleben die
Szene und veranschaulichen das alltägliche Leben entlang
des Brenta Mitte des 18. Jahrhunderts.
(1461251) (17)
€ 6.000 – € 8.000 (†)
Sistrix
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826
NIEDERLÄNDISCHER MEISTER
DES 18. JAHRHUNDERTS
ARCHITEKTONISCHE INNENANSICHT
DES DOMS ZU DELFT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
154 x 116 cm.
In dünnem Holzleistenrahmen.
Blick in eine hohe gotische Kirche mit bemaltem Deckengewölbe
auf den vergoldeten Alter, der in der Bildtiefe
hinter einem roten, zur Seite gerafften Vorhang zu erkennen
ist. Im Vordergrund der zweifarbig gekachelte
Fussboden, zudem in dieser figurenlosen Darstellung
vorne rechts eine Türöffnung mit wenigen Stufen,
nach links ein hoher Treppenaufgang mit Geländer,
darunter unter einem breiten Bogen Blick in weitere
Räume, dazu wohl eine kleine Kapelle gehörend. Architektonisch
hervorragend gestaltete Innenansicht in
überwiegend beige-grauer Farbigkeit. Rest.
(1460313) (18)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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Mit in die Seite gestemmtem linken Arm schaut der Die Dame vor dunklem Hintergrund nach links gewandt,
in schwarzem Gewand mit weißem aufliegen-
827
Dargestellte den Betrachter mit sicherem Blick an. In
SANTI DI TITO,
1536 – 1603, KREIS DES
BILDNIS EINES EDELMANNES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
seiner rechten Hand hält er einen verzierten Stock, von
Lichtreflexen pointiert, auf das er sich stützt. Gekleidet
ist er in gedeckten Farben, seitlich präsentiert der
Mann seine detailliert gearbeitete Waffe. Am linken
oberen Bildrand ist das Wappen der Familie zu sehen.
Die Malart zeigt Einflüsse von Santi di Tito. Vor allem die
dem Kragen, der von einer großen wertvollen Brosche
geziert wird. Sie hat braunes gelocktes Haar, ein zartes
feines Gesicht, einen lächelnden Mund und blickt mit
ihren glänzenden braunen Augen voller Aufmerksamkeit
aus dem Bild heraus. Rest.
(1460871) (18)
128 x 95 cm.
kompositorische Einfachheit und typisch florentinische
In profiliertem vergoldetem Rahmen.
nüchterne Malerei des 16. Jahrhunderts.
Rahmenmaß: 143 x 115 cm.
(1460561)
€ 1.200 – € 1.800
Sistrix
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€ 7.000 – € 12.000
Sistrix
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828
ABRAHAM VAN DEN TEMPEL,
1622 LEEUWARDEN – 1672 AMSTERDAM
HALBPORTRAIT EINER DAME
DES GEHOBENEN BÜRGERTUMS
Öl auf Holz.
46,5 x 37 cm.
Mittig links monogrammiert „A. v. T.“,
mittig rechts datiert „A. 1645“.
In teilvergoldetem Rahmen.
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161
830
VENEZIANISCHER MALER
DES 18./19. JAHRHUNDERTS
VENEDIGVEDUTE MIT RIALTOBRÜCKE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
67 x 95 cm.
In ornamental reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
Über den Canal Grande wird der Blick des Betrachters
gelenkt, vorbei an dem, vom Sonnenlicht hell erstrahlten
Fondaco dei Tedeschi mit seinen von Arkaden
überfangenen Anlegestellen, hin zur Rialtobrücke und
dem halb beleuchteten, halb verschatteten Palazzo dei
Camerlenghi. Hinter dem Fondaco dei Tedeschiv erhebt
sich der Kirchturm von San Bartolomeo di Rialto.
Der Künstler des vorliegenden Gemäldes konnte dabei
auf eine Komposition von Canaletto (1697– 1768) zurückgreifen,
wie etwa „Il ponte di Rialte da Nord“, die
sich in Turin in der Pinacotheca Giovanni e Marella
Agnelli in Turin befindet.
(1461651) (13)
829
VENEZIANISCHER MALER DES
19./20. JAHRHUNDERTS
ANSICHT DER PIAZZETTA IN VENEDIG
Öl auf Leinwand. Doubliert.
69 x 100 cm.
In profiliertem Rahmen.
Von erhöhtem Standpunkt Blick auf die breite Piazzetta:
zahlreiche Figuren in eleganter Kleidung in der Bildmitte.
Die linke Bildseite von der sonnenbeleuchteten Ecke
des Dogenpalastes beherrscht. Auf der rechten Bildseite,
im Schatten, die Bibliotheca Nazionale Marciana.
Im Hintergrund sind die beiden großen monolithischen
Säulen deutlich zu erkennen, zum einen mit dem
geflügelten Markuslöwen, zum anderen mit dem Heiligen
Theodor, ehemaliger Schutzpatron Venedigs.
Dahinter führt der Blick aufs Meer, mit der Insel San
Giorgio Maggiore und ihrem Kloster.
(14616717) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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SCHOOL OF VENICE,
18TH/19TH CENTURY
VENICE VEDUTA WITH RIALTO BRIDGE
Oil on canvas. Relined.
67 x 95 cm.
The artist of the present painting was able to draw on
compositions by Canaletto, such as Il ponte di Rialto
da Nord, held at the Pinacoteca Giovanni e Marella
Agnelli al Lingotto, Turin.
€ 12.000 – € 15.000
Sistrix
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831
VENEZIANISCHER MALER
DES 19. JAHRHUNDERTS
VENEDIG – RIALTOBRÜCKE MIT DEM
PALAZZO DEI CAMERLENGHI
Öl auf Leinwand. Doubliert.
82 x 120 cm.
In ornamentiertem vergoldetem Rahmen.
Die Vedute zeigt die Rialtobrücke sowie den Palazzo dei
Camerlenghi. Sie wird belebt durch die zahlreichen Staffagefiguren,
die Boote und Lastkähne steuern oder über
den Platz eilen. Der Blick, durchaus geläufig bei den venezianischen
Vedutenmalern, führt unter der Brücke hindurch
auf weitere Gebäude. Auffällig ist die Farbgebung
der Figuren wie auch die detaillierte Wiedergabe der Architektur.
Der helle Himmel mit den vereinzelten Wolkenformationen
taucht die Vedute in ein freundliches Licht.
Das Spiel mit dem Licht erweitert die Raumwirkung.
(1461905) (3) (10)
VENETIAN SCHOOL, 19TH CENTURY
VENICE – RIALTO BRIDGE WITH PALAZZO
CAMERLENGHI
Oil on canvas. Relined.
82 x 120 cm.
€ 10.000 – € 15.000
Sistrix
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832
VENEZIANISCHER MALER
DES 19. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
ANSICHTEN VON VENEDIG
Aquarell auf Papier.
Je 17 x 29 cm.
Hinter Glas gerahmt.
Das eine Gemälde zeigt den mit Booten und Schiffen
belebten hellblauen Canal Grande, an dessen Seiten
sich jeweils die prachtvollen venezianischen Häuser reihen.
Das andere Werk zeigt den Blick über den Kanal
mit zahlreichen Booten und einigen Gondeln auf die
Punta della Dogana, an deren Spitze die Skulptur mit
zwei Atlanten steht, die einen vergoldeten Globus tragen,
auf dem die Allegorie der Fortuna steht. Malerei
mit vielen Details in raschem Pinselduktus bei weicher
Farbgebung.
(1461682) (18)
€ 8.000 – € 12.000
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163
833
MAERTEN RYCKAERT,
1587 ANTWERPEN – 1631 EBENDA, ZUG.
Der Maler gehörte einer mehrköpfigen Malerfamilie
an: er war Sohn von David I Ryckaert (um 1560–um
1607) sowie Bruder des David II Ryckaert (1586–1642)
und Onkel von David III Ryckaert (1612–1661). Seine
Figurenwiedergabe orientiert sich stark an den Werken
von Jan Brueghel, während er sich in der Farbgebung
eher an Joos de Momper d. J. (1564–1635) anlehnte.
LANDSCHAFT MIT RUINE UND WANDERERN
Öl auf Kupfer, auf Holz.
13 x 17 cm.
Verso mit auf den genannten Künstler verweisendem
Etikett und einem handschriftlichen Vermerk.
In vegetabil reliefiertem Rahmen.
Reizvolle, leicht hügelige Landschaft mit seichtem
fließendem Gewässer, das von einer einfachen Rundbogenbrücke
überspannt wird, auf die sich zwei wandernde
Figuren hinbewegen. Im Hintergrund eine
Festungsruine mit noch bedachtem Rundturm, der als
Wohnstatt dienen mag. Eine nicht unähnliche Landschaft,
ebenfalls auf Kupfer und mit den Maßen 21,3 x
24,8 cm, wird in Stockholm im Nationalmuseum unter
Inv.Nr. 6737 verwahrt.
(1450382) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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834
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
JESUS PREDIGT AM SEE GENEZARETH
Öl auf Leinwand. Doubliert auf Holz.
57 x 88,5 cm.
In schwarzem Flammleistenrahmen.
Die Darstellung geht auf Lukas 5,1-11 zurück: Demnach
stand Jesus am See Genezareth, und eine große
Menschenmenge drängte sich um ihn, um die Botschaft
Gottes zu hören. Daher stieg Jesus in eines von
zwei leeren Booten am Ufer, die die Fischer gerade
verlassen hatten, und lehrte vom Boot aus die stehenden
Menschen. In weiter bergiger Landschaft der große
See auf dem Jesus in einem hellvioletten Umhang
mit erhobenem Arm predigt. Unter den Zuhörern befinden
sich Figuren jeglichen Alters, darunter Männer
mit Turbanen und Frauen mit ihren Kindern. Vielfigurige
Darstellung in zurückhaltender Farbgebung.
(1461416) (1) (18)
€ 1.200 – € 1.500
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835
WOUTER KNIJFF,
AUCH GENANNT „WOUTER KNYFF“,
UM 1607 WESEL – UM 1693 BERGEN OP ZOOM, ZUG.
Maler im Umkreis Jan Josefsz. van Goyens (1596– 1656).
LANDSCHAFT MIT BURGANLAGE AN FLUSSUFER
Öl auf zwei horizontal verbundenen Holzplatten.
49,5 x 72,5 cm.
In dekorativem Rahmen mit Namensplakette.
Über einen Fluss hinweg, mit einem Ruderboot, gleitet
der Blick auf eine hügelige Landschaft unter hohem,
grau bewölktem Himmel. Links am Ufer steht ein Mann
vor einem hohen Gebäude mit Treppenaufgang, an ein
Schloss oder eine kleine Burg erinnernd. Malerei in
überwiegend monochromer beige-brauner und grauer
Farbgebung.
(1461772) (18)
€ 2.000 – € 3.000
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836
HERMAN SAFTLEVEN,
1609 ROTTERDAM – 1685 UTRECHT
Der Maler war wohl Schüler seines älteren Bruders
Cornelius. 1632 ließ er sich in Utrecht nieder, wo er – beeinflusst
von Jan Both (1618–1652) – im Stil der sogenannten
Italianisanten arbeitete. Seit den späten 1640erund
1650er-Jahren wurden seine Landschaften
realistischer, und einzelne Motive lassen sich topographisch
bestimmbar. Zu seinen bevorzugten Themen
gehörten in dieser Zeit Rheinansichten, nicht selten
nach Zeichnungen, die auf seinen Reisen entstanden.
FLUSSLANDSCHAFT MIT BELADENEM
RUDERBOOT IN EINER BUCHT
Öl auf Holz.
13,7 x 16 cm.
Links unten auf Stein monogrammiert,
darunter am Boden datiert „1679“.
In dekorativem Rahmen.
Im Zentrum des Bildes auf dem ruhigen Wasser ein
schwer beladenes Ruderboot, auf dem neben Figuren
auch Gepäckstücke, Fässer und ein Schimmel zu erkennen
sind. Links- und rechtsseitig die felsige Küste, teils mit
Bäumen und grünen Sträuchern bewachsen, unter hohem
Himmel, im gelb-goldenen Licht der unter gehenden
Sonne, die sich malerisch im Wasser wiederspiegelt.
(14603314) (18)
€ 8.000 – € 10.000
Sistrix
INFO | BID
837
HOLLÄNDISCHE SCHULE DES 17. JAHRHUNDERTS
WALDLANDSCHAFT MIT FLUSS UND FIGUREN
Öl auf Holz.
55 x 75 cm.
Von leicht erhöhtem Standpunkt der Blick auf eine bewaldete
Landschaft, die durch einen Fluss zweigeteilt
wird. Links des Flusses eine alte Burgruine und, am
Bildrand ein nach oben ragender Baum. Über den Fluss
führt eine kleine steinerne Brücke, auf der ein Jäger auf
einem Pferd in Begleitung eines Treibers und Hunden zu
erkennen ist. Ein weiterer eleganter Herr hat die Brücke
bereits überquert und trägt zwei Falken an einem hängenden
Stock. Er blickt auf einen, im Vordergrund sitzenden,
Wanderer mit leuchtend roter Jacke. Nach
rechts eine große Waldlandschaft mit hohen, meist fiedrig
und gebauscht wiedergegebenen Blättern. Rest.
(1461414) (1) (18)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
INFO | BID
838
DAVID TENIERS D. J.,
1610 ANTWERPEN – 1690 BRÜSSEL,
NACHFOLGE DES
FLUSSLANDSCHAFT MIT GEBÄUDEN UND FIGUREN
Öl auf Holz.
30,5 x 39,5 cm.
In dekorativem Rahmen.
Unter hohem Himmel, im Licht der untergehenden
Sonne, am linken Ufer eines Flusses, ein Haus, vor dem
zwei Frauen gerade Geschirr waschen, das sie sorgsam
zum Trocknen am Boden aufgestellt haben. Ein Mann
hat durch die Tür das Haus verlassen, um ihnen Wassernachschub
zu bringen. Zwei Schweine betrachten aufmerksam
das abgestellte Geschirr. Rechtsseitig des
Flusses ist ein Dorf mit einer Kirche erkennbar. Stimmungsvolle,
leicht humorige Darstellung.
(1460673) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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165
839
ITALIENISCHER MALER IM STIL
DES 18. JAHRHUNDERTS
LÄNDLICHE SZENE
Öl auf Leinwand.
88 x 116 cm.
In Holzrahmen.
Ländliche Szene mit Wasserfall, Bäumen und Figuren
in lebendigem Miteinander. Die Komposition steht im
Stil der italienischen Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts,
geprägt von neoklassizistischen Idealen und
einer romantisch-poetischen Naturauffassung, wie sie
durch die Italienreisen europäischer Künstler und
Schriftsteller verbreitet wurde.
(1461248) (17)
Sistrix
€ 6.000 – € 8.000 (†) INFO | BID
840
MARCO RICCI,
1676/79 BELLUNO – 1729/30 VENEDIG, ZUG.
ITALIENISCHE LANDSCHAFT MIT FIGUREN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
80,5 x 100 cm.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Über eine leicht verfallene Steinbrücke mit Rundbögen
hinweg, auf der einige Figuren zu erkennen sind, gleitet
der Blick in eine bergige Landschaft, auf deren rechter
Seite im Tal eine große Stadt mit einem hohen weißen
rundbogigen Gebäude zu erkennen ist. Rechtsseitig, als
Repoussoir, die Überreste eines antiken Gebäudes mit
Säule. Malerische Darstellung unter hohem hellblauem
Himmel mit nur wenigen weißen Wolken, in der Manier
des bekannten Künstlers.
(1462263) (18)
€ 8.000 – € 12.000
Sistrix
INFO | BID
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841
MALER DER ERSTEN HÄLFTE
DES 18. JAHRHUNDERTS
DIE HEILIGE KATHARINA
Öl auf Leinwand. Doubliert.
46 x 39 cm.
Ungerahmt.
Die Heilige unter einem schweren roten Brokatvorhang
aufmerksam in einem Buch in ihrer linken Hand
lesend; sie trägt ein wertvolles weites Gewand und hat
auf ihrem Haar eine kleine Krone. Links oberhalb von
ihr ein Engel auf einer Wolke stehend, mit einem Palmenzweig
in seiner rechten Hand als Zeichen für ihr
Martyrium und in der anderen Hand einen gebundenen
Kranz zur Krönung über ihren Kopf haltend.
(1461245) (18)
€ 4.000 – € 6.000 (†)
Sistrix
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842
ENGLISCHER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
DER PROZESS GEGEN WILLIAM
LORD RUSSELL IM JAHR 1683
Öl auf Leinwand. Doubliert.
38 x 57 cm.
In Prunkrahmen.
Das Gemälde schildert leicht skizzenhaft den Prozess
gegen William Russell, Lord Russell, der wegen Hochverrats
verurteilt wurde. Ihm wurde vorgeworfen, an
der Rye-House-Verschwörung von 1683 beteiligt gewesen
zu sein, die die Ermordung von Karl II. und dessen
Bruder und Erben Jakob, Herzog von York, zum
Ziel hatte. Das Gemälde zeigt Russells Prozess und
seine Verurteilung kurz vor seiner Hinrichtung.
(1461249) (18)
€ 4.000 – € 6.000 (†)
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167
843
VINCENZO CHILONE,
1758 VENEDIG – 1839 EBENDA, ZUG.
VENEDIGVEDUTE MIT DOGENPALAST
Öl auf Leinwand. Doubliert.
38 x 62 cm.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Ansicht über die Mündung des Canal Grande auf den
Dogenpalast und den links danebenstehenden Campanile.
Das Gewässer mit Gondeln und Segelboten fein
staffiert.
(1462191) (13)
€ 6.500 – € 8.000
Sistrix
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844
LUCA CARLEVARIS,
1663/65 UDINE – 1729/31 VENEDIG,
NACHFOLGE DES
VENEDIG, BLICK AUF DEN MARKUSDOM
Öl auf Leinwand. Doubliert.
36,5 x 76,5 cm.
In vergoldetem Holzrahmen.
Das ausgeprägte Querformat bietet einen weiten Blick
über den Markusplatz, auf dem sich zahlreiche, farbenfroh
gekleidete Figuren zu kleinen Gruppen zusammenfinden.
Die den Markusplatz umgebende Architektur
ist detailliert wiedergegeben. Der Himmel, mit dunstigen
Wolken versehen, findet hier nur wenig Platz, prägt
aber dennoch die dunstige Atmosphäre und Lichtwirkung
des Gemäldes.
(1461906) (3) (10)
€ 5.000 – € 8.000
Sistrix
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845
GIACOMO GUARDI,
1764 VENEDIG – 1835 EBENDA, ZUG
CANAL GRANDE MIT DER KIRCHE
SANTA MARIA DELLA SALUTE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
40 x 50 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Über den mit einigen Gondeln und Fährschiffen belebten
Canal Grande fällt der Blick auf die Kirche Santa Maria
della Salute. Der stark verschattete Bau ragt in den mit
dramatischen Wolken versehenen Himmel, der einen
Großteil des Bildgrundes einnimmt. Der leichte Pinselduktus
erzeugt eine qualitätsvolle gedämpfte Farbgebung.
Die schnell gemalten Staffagefiguren verleihen
dem Bild eine Bewegtheit, die einen Kontrast zum ruhenden
Wasser darstellen und dem Gemälde Spannung
verleihen.
(1462112) (10)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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846
VENEZIANISCHER MALER DES AUSGEHENDEN
18./BEGINNENDEN 19. JAHRHUNDERTS
BLICK AUF DEN CANAL GRANDE
Öl auf Leinwand.
46 x 61 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Die Ansicht des Canal Grande zeigt den mittig angelegten
Kanal mit den aufgereihten Häuserreihen, die
von der mittäglichen Sonne angestrahlt werden. Das
Wasser wird von einigen Gondeln und Lastkähnen und
Figurenstaffage belebt. Der helle Himmel ist nur vereinzelt
von Wolken gesäumt. Am rechten unteren Bildrand
ragt ein Steg in den Bildraum, der die Distanz zum
Betrachter auflöst.
(14619011) (3) (10)
€ 4.000 – € 6.000
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169
847
GIUSEPPE PONGA,
1856 CHIOGGIA – 1925 VENEDIG, ZUG.
Gemäldepaar
VENEDIG, VEDUTE DER ISOLA DI SAN MICHELE
sowie
VENEDIG, VEDUTE DER ISOLA DI SAN CRISTOFORO
Öl auf Leinwand.
35 x 45 cm.
In dunklem Holzrahmen.
Diese beiden Veduten zeigen den Malduktus des ausgehenden
18. Jahrhunderts mit zwei Motiven der Inseln
San Michele und San Cristoforo. Die Ufer mit niedrigen
Häusern und markant aufstrebenden Türmen werden
von zahlreicher figürlicher Staffage in ruhig gleitenden
Kanälen belebt. Im Hintergrund ragen vor einem farbenfrohen
Himmel helle Wolkenformationen auf.
(14619014) (3) (10)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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848
GIUSEPPE PONGA,
1856 CHIOGGIA – 1925 VENEDIG, ZUG.
VENEDIGVEDUTE
Öl auf Kupfer.
20 x 25 cm.
Verso mit Schriftzug „Ponga“.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Blick über die Mündung des Canal Grande mit dem vor
dem Dogenpalast festmachenden Bucintoro, dem Markusdom
und dem Campanile, der hinter der Biblioteca
Marciana zu sehen ist.
(1462192) (13)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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849
GIOVANNI GRUBACS,
1829 VENEDIG – 1919 PULA
Der Maler war Sohn des Carlo Grubacs (1812/40– 1870),
der in Venedig wirkte. Giovanni Grubacs griff die Tradition
der venezianischen Vedutenmalerei nach den Vorbildern
der herausragensten Vertreter dieser Gattung,
wie Canaletto (1697 – 1768) und Francesco Guardi
(1712 – 1793) wieder auf, um ein neues Interesse für
dieses Genre zu wecken. Seine Bilder widmen sich
thematisch den bekanntesten Ansichten der Lagunenstadt,
was dem Sammlerinteresse entgegenkam. In
gewisser Weise ist hier von einem Historismus der
Vedutenmalerei zu sprechen.
KLEINE VENEDIGVEDUTE: BLICK AUF DOGEN
PALAST MIT LIBRERIA UND CAMPANILE
Öl auf Buchenholz.
16 x 27 cm.
Links unten signiert.
Original Rahmen der Entstehungszeit.
Die Ansichten klar und imposant, in nahezu fotografisch
genauer Wiedergabe. Von dem vorliegenden Motiv ist
eine weitere Version bekannt geworden. A.R.
(1451633) (11)
€ 5.000 – € 10.000
Sistrix
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850
VENEZIANISCHER MALER
DES 19. JAHRHUNDERTS
VENEDIGVEDUTE MIT BLICK AUF SANTA MARIA
DELLA SALUTE
Öl auf Leinwand.
66 x 39 cm.
In geschnitztem Holzrahmen.
Blick über die Piazzetta mit den Säulen und der vorderen
Ecke der Biblioteca Marciana sowie Blick über die
Mündung des Canal Grande, hinweg auf Santa Maria
della Salute
(1462193) (13)
€ 1.800 – € 3.000
Sistrix
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171
851
GIUSEPPE BERNARDINO BISON,
1762 PALMANOVA – 1844 MAILAND, ZUG.
VENEDIG, BLICK AUF DIE SCALA DEI GIGANTI
Öl auf Leinwand.
30 x 40 cm.
In reich verziertem Rahmen.
Durch den prächtigen Arco Foscari eröffnet sich der
Blick auf die Scala dei Giganti des Dogenpalastes in
Venedig. Die in warmes Licht getauchte Treppe kontrastiert
mit dem verschatteteten Gang, der von zahlreichen,
lebhaft arrangierten Staffagefiguren gefüllt ist. Diese
deuten auf Giuseppe Bernardino Bison hin, der ab
1740 von den Genredarstellungen in Venedig beeinflusst
wurde.
(14619010) (3) (10)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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852
VENEZIANISCHER MALER DES
AUSGEHENDEN 19. JAHRHUNDERTS
BLICK AUF DEN CANAL GRANDE IN VENEDIG
Öl auf Leinwand. Doubliert.
54 x 70 cm.
In dekorativem Rahmen.
Unter hellem türkis-blauem Himmel mit wenigen Wolken
der ruhige Canal Grande mit mehreren, hinereinander gestaffelten,
über das Wasser führenden Brücken. Rechtsund
linksseitig jeweils die prachtvollen Häuser der Stadt,
meist mit heruntergelassenen Jalousien und auf der
rechten, von der Sonne beschienenen Uferseite, mehrere
spazierende Figuren. Auf dem Wasser selbst einige Boote
und im Vordergrund eine Gondel mit Gondoliere in rotweißer
Kleidung. Darstellung in vereinfachter Manier, in
überwiegend weicher Farbgebung.
(1461971) (4) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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853
GIOVANNI ANTONIO CANAL,
GENANNT „CANALETTO“,
1697 VENEDIG – 1768 EBENDA,
NACHFOLGE DES 19. JAHRHUNDERTS
ANSICHT VON VENEDIG
Öl auf Leinwand. Doubliert.
49,5 x 64,5 cm.
In profiliertem Rahmen.
Die Ansicht des Dogenpalastes und der Punta della
Dogana weist einen relativ niedrigen Horizont auf, der
der Darstellung des Himmels mit einigen dezenten
Wolkenformationen viel Raum lässt. Ein betriebsames
Treiben der Staffagefiguren lockert die Atmosphäre
auf. Das Gemälde orientiert sich an der Malart des
Giovanni Antonio Canal, genannt „Canaletto“, ist jedoch
erst im 19. Jahrhundert als Grand-Tour-Erinnerung
entstanden.
(1461972) (4) (10)
€ 5.000 – € 8.000
Sistrix
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854
FLÄMISCHER MEISTER DER ERSTEN
HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS
NASCENDO MORIMUR
Öl auf Leinwand.
55 x 45 cm.
In ornamentiertem Rahmen.
Das allegorische Gemälde zeigt eine Aktdarstellung eines
Jungen, auf einem Sockel sitzend. Sein Fuß steht
auf einem Schädel, sein Arm ruht auf einer abgelaufenen
Sanduhr und weist so auf die Vergänglichkeit hin.
Neben diesen Vanitasmotiven deutet der Junge auf die
Hintergrundszene, die dem Betrachter die Auferstehung
Christi zeigt. Ikonographisch lässt sich diese Gemälde,
im Original von Frans Floris, dem „Nascendo
morimur“ zuordnen.
(14603318) (10)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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855
LEIDENER MEISTER DES 17./18. JAHRHUNDERTS
DAME BEIM SCHREIBEN EINES BRIEFS
Öl auf oben abgerundeter Holztafel.
28 x 22 cm.
In dekorativem Wellenleistenrahmen.
Vor dunklem, fast schwarzem Hintergrund eine junge
Frau im pelzverbrämtem rotem Überwurf mit Haube,
an einem Tisch sitzend bei Kerzenschein. In ihrer linken
Hand hält sie wohl ein Brief, auf den sie gerade antwortet,
dazu hat sie ein Blatt Papier auf dem Tisch liegen
und eine Feder in ihrer rechten Hand. Malerische
Darstellung mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast.
(14603319) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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173
856
PIER FRANCESCO CITTADINI IL MILANESE,
1616 MAILAND – 1681 BOLOGNA, ZUG.
MÄDCHEN MIT BLUMENKORB
Öl auf Leinwand.
62 x 50 cm.
Vor einem weich fließenden dunklen Vorhang steht
ein Mädchen frontal zum Betrachter und hält einen
Blumenkorb in den Händen. Ihr fein ausgearbeitetes
spitzenbesetztes helles Kleid wird von roten Schleifen
dekoriert.
(14603317) (10)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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857
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINER ADELIGEN DAME
Öl auf Leinwand.
40 x 32 cm.
In teilvergoldetem Rahmen.
In gemaltem Hochoval das Halbportrait einer jungen
Dame in elegantem Seidenkleid mit Pelzverbrämung
sowie wertvollem Schmuck auf der Kleidung, um den
Hals und im Haar. Sie hat leicht gerötete Wangen,
einen roten Mund und mit ihren glänzenden dunklen
Augen schaut sie aus dem Bild heraus. Die Darstellung
könnte Henrietta Maria von Frankreich (1609 – 1669)
zeigen und auf frühere Vorbilder zurückgehen.
(1462179) (18)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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858
JAKOB FERDINAND VOET,
1639 – 1689 PARIS, ZUG.
PORTRAIT EINER DAME
Öl auf Leinwand. Doubliert.
74 x 62 cm.
In ornamental reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
Im Oval, vor unbestimmtem Grund, das leicht nach
links gewandte Brustbildnis einer jungen Dame. Sie
trägt Röhrenlocken und ein reich besticktes sowie mit
Schleifen versehenes Gewand.
(14603316) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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175
860
HOLLÄNDISCHE SCHULE
DER ZWEITEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS
BRUSTBILDNIS EINES KLEINEN KINDES
ODER ENGELS
Öl auf Holz.
17 x 20 cm.
859
ANDREA SCACCIATI D. J.,
1725 – 1771
DIE GÖTTIN AURORA IN EINEM PRUNKWAGEN
Vor braunem Hintergrund, der nach rechts aufhellt, das
Bildnis eines kleinen Kindes oder Engels mit nacktem
Oberkörper, die rechte Hand leicht zur Faust erhoben,
mit leicht zur Seite geneigtem Kopf und leicht geöffnetem
Mund mit seinen braunen Augen aus dem Bild
herausblickend. Wiedergabe mit feinem zartem Inkarnat,
leicht geröteten Wangen und Nasenspitze, sowie
dunkelblondem krausem Haar. Einfühlsame liebevolle
Darstellung in monochromer beige-brauner Farbigkeit.
Holzplatte mit horizontalem Riss.
(14311513) (18)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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Radierung, montiert auf Karton,
an den Rändern beschnitten.
Blattmaß: 28 x 40 cm.
Ungerahmt.
Eine unbeschnittene Arbeit mit dem Motiv, benannt
„A goddess in a chariot“, datiert auf 1750 – 1775, befindet
sich im Metropolitan Museum of Art, New York.
Teils stockfleckig.
(1462151) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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861
LUCA CAMBIASO,
1527 MONÉGLIA – 1585 SAN LORENZO DE EL
ESCORIAL
VENUS, ADONIS UND AMOR
Feder und braune Tinte auf Papier.
Sichtmaß: 21 x 14 cm.
Rechts unten signiert „L Cambiaso“.
Im Passepartout in vergoldetem Rahmen.
Die Zeichnung dürfte in die spätere manieristische
Phase des Künstlers fallen, in die Zeit um 1570-75. Die
drei Figuren zeigen den reifen Umgang des Künstlers
mit Kontur und Gestik und fangen den mythologischen
Moment ein, in dem Venus versucht, Adonis vor seiner
tragischen Jagd zurückzuhalten. Im Hintergrund links
der sitzende Amor, der die beiden aufmerksam betrachtet,
während auf der Seite des Adonis bereits seine
Jagdhunde zu erkennen sind. Eine fast identische
Zeichnung befindet sich im Cincinnati Art Museum
unter der Zugangsnummer 1953.104.
(1462177) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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862
GIOVANNI MIGLIARA,
1785 ALESSANDRIA – 1837 MAILAND, ZUG.
Italienischer Architektur- und Historienmaler. Studium
an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand.
1804 tätig für das Teatro Carcano und die Scala. Ab
1822 Professur an der Brera Akademie. 1833 Hofmaler
von König Albert von Sardinien. Sein Werk dokumentiert,
dass er vor allem in Rom und Venedig gewirkt hat.
Gemäldepaar
SÜDLICHE KÜSTENANSICHTEN
GIOVANNI MIGLIARA,
1785 ALESSANDRIA – 1837 MILAN, ATTRIBUTED
A pair of paintings
SOUTHERN COASTAL VIEWS
Oil on canvas. Relined.
14 x 24.5 cm each.
€ 12.000 – € 18.000
Sistrix
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Öl auf Leinwand. Doubliert.
Jeweils 14 x 24,5 cm.
In vergoldeten Prunkrahmen.
Die beiden Gemälde jeweils mit einem teilweise bebauten
Küstenstreifen, auf dem ein größeres Denkmal
in den hohen, leicht rötlich-blauen Himmel ragt. Am
Ufer jeweils Staffagefiguren und einige Boote, die auch
mit gesetzten weißen Segeln auf dem Wasser zu finden
sind. Stimmungsvolle Malerei in teils raschem Pinselduktus.
(1450201) (18)
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177
863
ABRAHAM VAN CUYLENBORCH,
UM 1610 UTRECHT – 1658 EBENDA, ZUG.
DIANA MIT IHREN NYMPHEN UND ACTAEON
Öl auf Holz. Parkettiert.
60 x 71 cm.
Rechts unten Signatur übergangen.
In vergoldetem Rahmen mit Ornamentreliefs.
Actaeon überrascht bei der Jagd Diana, als diese nackt,
in Begleitung einiger Nymphen, badet. Die Göttin verwandelt
ihn daraufhin aus Rache in einen Hirsch und so
wird der Jäger von seinen eigenen Hunden, die ihn
nicht erkennen, zerfleischt.
Provenienz:
Privatsammlung, München, erworben in den
1970er-Jahren. (14511112) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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864
SALVATOR ROSA,
1615 NEAPEL – 1673 ROM, ZUG.
Rosa, auch Salvatoriello genannt, zählt zu den eigenwilligsten
Malern seiner Zeit. Selbst auch Dichter und
Schauspieler, verstand er die Wirkung theatralischer
Effekte. Hier gilt er als Gegenspieler etwa des Zeitgenossen
Claude le Lorrain (1600–1682), dessen Bilder
klassizistische Ruhe zeigen.
FANTASTISCHE LANDSCHAFT MIT SOLDATEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
65 x 80 cm.
In dekorativem Rahmen.
Das Gemälde repräsentiert in überzeugender Weise
den Stil des Salvator Rosa. Seinen Landschaften, die
nicht selten bizarre Felsen und fantasievolle Einbindung
der Figurenstaffage zeigen, entspricht auch die
Darstellung im vorliegenden Bild.
(1410802) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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865
HOLLÄNDISCHER MEISTER
DES 18./19. JAHRHUNDERTS
DER DAMMBRUCH
Öl auf Holz.
18,2 x 23,5 cm.
In dekorativem, sekundärem Rahmen.
Dramatische Darstellung eines Dammbruchs, dessen
tosendes Wasser an den Klippen eines darauf gelegenen
Dorfes in die Tiefe stürzt. Sowohl rechtsseitig auf
der kleineren Klippe, als auch links sind die zahlreichen
aufgebrachten und bestürzten Dorfbewohner zu erkennen,
dazu kommt der bewölkte Himmel mit großen
grauen Wolken, die nach links aufklaren. Atmosphärisch
dichte qualitätvolle Malerei in überwiegend weißgrauer
Farbigkeit, einzelne Dorfbewohner durch rötliche
Kleidungsstücke hervorgehoben.
(1431191) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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866
ITALIENISCHER SCHLACHTENMALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
SCHLACHTENGEMÄLDE
Öl auf Leinwand, im Hochoval.
Jeweils 49,5 x 40,5 cm.
In vergoldetem profiliertem Rahmen.
Unter wolkenverhangenem Himmel jeweils die Darstellung
eines Schlachtengetümmels vor architektonischem
Hintergrund und niedrigem Horizont, die vom
Stil Salvator Rosas inspiriert und möglicherweise in
dessen Umkreis entstanden sind.
Salvator Rosa (1615–1673), der sich neben der Malerei
auch der Dichtkunst und der Schauspielerei widmete,
gehört wohl zu den markantesten Persönlichkeiten seiner
Zeit. In seiner Malerei stellte er sich bewusst gegen
die ruhige Bildauffassung etwa seines Zeit genossen
Claude le Lorrain (1600–1682), was auch seinem satirischen
Temperament entsprach.
(1450247) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
INFO | BID
867
PIERRE ANTOINE PATEL,
1648 PARIS – 1707 EBENDA, ZUG.
RUINENCAPRICCIO IN KLASSISCHER LANDSCHAFT
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.
23 x 30 cm.
Verso auf dem Keilrahmen mit altem Etikett
sowie mehreren Vorbesitzervermerken.
Ungerahmt.
In luftigem Licht eines sommerlichen Nachmittages entfaltet
sich eine hügelige Landschaft mit gestaffelten Ruinen,
Bäumen und mannigfaltiger Figurenstaffage. Der
jüngste Sohn von Pierre Patel, Pierre-Antoine Patel, spezialisierte
sich ebenfalls auf sorgfältig ausbalancierte
Landschaften, die von klassischen Ruinen dominiert werden.
Ihre Gemälde wurden oft miteinander verwechselt,
und wie der große Kunstliebhaber Pierre-Jean Mariette
bemerkte, wurde die vom Vater geschaffene Formel
vom Sohn fortgeführt, sodass „manchmal ein Gemälde
dem Vater zugeschrieben wird, das in Wirklichkeit vom
Sohn stammt“ (Abecedario et autres notes inédits de
cet amateur sur les arts et les artistes, Paris 1851–60, IV,
S. 89). Patel der Jüngere, der 1680 zum Maître peintre et
peintre ordinaire du Roy ernannt wurde, ist besonders
bekannt für seine Studien zu den Lichtverhältnissen und
der atmosphärischen Perspektive.
(1440923) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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868
JAN WYNANTS,
1632 HAARLEM – 1684 AMSTERDAM, KREIS DES
HÜGELIGE LANDSCHAFT MIT
HIRTEN UND IHREN TIEREN
Öl auf Leinwand.
26 x 35,5 cm.
In dekorativem Rahmen.
Von einem sandigen Hügel führt ein breiter Weg mit Hirten
und ihren Kühen und Rindern hinab zu einem Gewässer.
Linksseitig, hinter einem alten Holzzaun, erstreckt
sich eine weite Landschaft mit einem Fluss und Häusern.
Besonders auffallend der im linken Vordergrund stehende
große Baum mit abgebrochenem Ast, der mehrfach auf
Gemälden des Künstlers zu finden ist. Stimmungsvolle
Darstellung in zurückhaltender Farbgebung.
(14502717) (18)
€ 1.800 – € 2.500
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179
869
GEORG SCHNEIDER,
1759 MAINZ – 1843 ASCHAFFENBURG, ZUG.
MILTENBERG AM MAIN, CA. 1800
Öl auf Leinwand. Doubliert.
70 x 88 cm.
Verso eine Notiz mit Verweis auf
den Künstler und Betitelung.
Blick von erhöhter Warte auf den malerisch gewundenen
Main mit vereinzelten Booten und die am Ufer gelegene
Stadt am Fuße des Odenwaldes.
(1460312) (18)
€ 1.000 – € 1.500
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870
BALTHASAR VAN DER VEEN,
CA. 1602 ANTWERPEN – CA. 1658 HAARLEM, ZUG.
FRÜHLING: FLUSSLANDSCHAFT
MIT BELADENEM KAHN VOR GEBÄUDEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
140 x 210 cm.
Beigegeben ein Bericht mit Vergleichsbeispielen von
G.P.R. Tak Labrijn, Amsterdam, 16. März 2023, in Kopie.
Blick auf einen Fluss oder Kanal, auf dem ein Kahn mit
Passagieren und einem Steuermann zu erkennen ist.
Dieser wird gerade von einem Pferd am Ufer gezogen,
das soeben ein Tor passiert hat, welches zu einer kleinen
Stadt mit einem hohen, in den grauen Himmel ragenden
Kirchturm führt. Am Ufer ein sitzender Mann, der
wohl darauf wartet, an Bord gehen zu können. Im Hintergrund
links hinter Bäumen ein hochragendes Gebäude.
Als Repoussoir dient am linken Bildrand ein
hoher, stark verzweigter Baum. Das Gemälde wird zudem
durch einige Vögel im Himmel belebt. Malerische
Darstellung in überwiegend beige-brauner Farbigkeit.
Provenienz:
Flämisches Schloss in der Umgebung von Maastricht.
Antiquitätenhandel Amsterdam.
Anmerkung:
Das Gemälde folgt sehr eng einer Erfindung von Jan
van de Velde II, die 1617 im Druck veröffentlicht wurde.
Die kombinierte Radierung/Kupferstich mit dem Titel
„VER (Frühling) ist Teil einer Serie von vier Bildern,
die die Jahreszeiten darstellen. Eine weitere gemalte
Kopie nach diesem Druck befindet sich in Schloß
Heidegg, Gelfingen (Schweiz), inventarisiert als Egbert
van Driest. Das Gebäude im linken Gemäldehintergrund
könnte der Wittevrouwenpoort in Utrecht sein,
der sowohl auf einem Stich von Herman Saftleven
von 1646 als auch auf Gemälden von Willem van Dielenburg
sowie erneut bei Balthasar van der Veen zu
finden ist. (1460012) (1) (18)
€ 4.000 – € 6.000
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871
FLÄMISCHE SCHULE DES 17. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
LANDSCHAFTEN MIT FIGUREN
Öl auf Kupferplatte.
Je ca. 13 x 16 cm.
Das eine Gemälde zeigt vor bewaldeter Landschaft
eine Hirtin mit ihren Kühen und im Hintergrund einen
Reiter. Das andere, in ähnlicher Landschaft, einen Reiter
im Gespräch mit einem eleganten Paar mit Hund
sowie linksseitig einen Wanderer. Besonders auffällig
sind die farbenfrohen Blumen am unteren rechten
Bildrand dieses Gemäldes, während beide Bilder ansonsten
in einer überwiegend tonigen beige-grüner
Farbpalette gehalten sind.
(1460589) (2) (18)
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€ 4.000 – € 6.000
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181
872
FRANCESCO ZUCCARELLI,
1702 PITIGLIANO/TOSKANA – 1788 FLORENZ,
KREIS DES
Um 1730 soll Zuccarelli im Atelier von Paolo Anesi
(1697– 1773) in Florenz gearbeitet haben, ließ sich jedoch
ab 1732 in Venedig nieder. Es wird vermutet, dass
er ab 1742 in London als Bühnenmaler wirkte. Weitere
Stationen seines Wirkens waren Bergamo und Rom.
Der englische Konsul in Venedig, Joseph Smith vermittelte
ihm mehrfach Aufträge für Sammler in England,
weswegen sich auch etliche seiner Werke in dortigen
Sammlungen befinden, so etwa im Windsor Castle.
1768 war er einer der Gründungsmitglieder der Royal
Academy London, 1772 wurde er zum Präsidenten der
Akademie in Venedig gewählt.
Gemäldepaar
LANDSCHAFTEN MIT HIRTEN, RUINEN- UND
PALASTGEBÄUDE
Öl auf Leinwand.
35,5 x 50 cm.
Die Gemälde als Gegenstücke konzipiert: Die Hirtengruppen
jeweils in der linken- bzw. der rechten unteren
Ecke positioniert, während die Bildmitte den Blick in
die Landschaft freigibt, mit Gebäuden, einer Turmruine,
belebt durch Baumgruppen. Im rechts zu denkenden
Bild dominiert ein sonnenbeschienener barocker Palazzo.
Die Motive entsprechen typischerweise dem Werk des
Malers, dessen Landschaftsbilder fast immer antiken
Hintergrund mit zeitnah geschilderter Staffage zeigen.
Seine Landschaftsmalerei zeigt den Einfluss von Marco
Ricci (1676/79 – 1729/30).
Literatur
Vgl. Gilda Rosa, Zuccarelli, Mailand 1952.
Vgl. Federica Spadotto, Francesco Zuccarelli,
Mailand 2007.
A.R. (1460939) (11)
€ 6.000 – € 9.000
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873
MARC BAETS,
TÄTIG IN DER ERSTEN HÄLFTE DES
18. JAHRHUNDERTS IN ANTWERPEN
Gemäldepaar
WEITE FLUSSLANDSCHAFTEN
MIT SEGELSCHIFFEN UND FIGUREN
Öl auf Holz.
19 x 30,5 cm und 18,5 x 27 cm.
Jeweils unten fast mittig monogrammiert „M.B.“
In dekorativen Rahmen.
Ausgesprochen charmante, von zahlreichen Figuren
belebte Landschaften: das eine Gemälde linksseitig
mit Gebäuden, das andere Werk rechtsseitig mit mehreren
Häusern, jeweils Figuren im Gespräch zeigend,
bzw. beim Blick auf den ruhigen Fluss, auf dem jeweils
zwei Segelboote unter hohem Himmel im leicht rötlichen
Licht der untergehenden Sonne zu sehen sind.
Stilistisch folgt der Maler der Mode seiner Zeit und orientierte
sich am Vorbild Jan Brueghel d. Ä. (1568–1625), wie
es auch andere Maler um 1700 das taten; hier seien beispielsweise
Jan Frans van Bredael (1686–1750), Charles
Beschey (1706– um 1770) und Theobald Michau (1676–
1765) genannt.
(14609611) (18)
CITES export restrictions – sale in the EU only (frame).
€ 6.000 – € 8.000
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183
874
NORDITALIENISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
TOCHTER DER MUTTER KIRSCHEN DARBRINGEND
Öl auf Leinwand. Doubliert.
80 x 73 cm.
Verso mit altem rotem Wachssiegel und alten Etiketten.
In bronziertem Kehlrahmen.
Darstellung einer Frau fortgeschrittenen Alters mit
weißer Haube vor angedeutetem architektonischen
Hintergrund. Links von ihr ein Mädchen mit Halskrause,
ihr Kirschen darbringend. Die Hand der Frau wird
von einem Siegelring geziert, der möglicherweise einst
Hinweise auf die Identität der Dargestellten geben
konnte. Oben rechts ein Schriftzug, der das Alter der
Dargestellten zum Zeitpunkt der Entstehung des Gemäldes
angibt.
(1451205) (13)
€ 6.000 – € 8.000
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875
ITALO-FLÄMISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
JUNGE MUSIKANTEN
Öl auf Leinwand.
111 x 97,5 cm.
In opulentem Rahmen.
Die beinahe theatrale Darstellung zeigt drei junge
Musikanten, die musizieren und singen. Sie sind in
volkstümlicher Tracht gekleidet. Die gedeckten Farben
korrespondieren mit dem dunklen Hintergrund. Zu
Füßen der Musikanten ist ein kleiner Hund und ein
keckes Eichhörnchen zu entdecken. Sie können, neben
der Musik, als Attribute der Neugierde und der Treue
gesehen werden.
(1461663) (3) (10)
€ 4.000 – € 6.000
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876
JAN STEEN,
1626 LEIDEN – 1679, UMKREIS DES
DER UNORDENTLICHE HAUSHALT
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.
60 x 73 cm.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Blick in eine große holländische Wohnstube, in der
zahlreiche Gegenstände verstreut auf dem Boden liegen,
darunter zu finden, von links, mehrere Spielkarten, ein
Hut, eine Tafel, Muschelschalen, eine glänzende Zinnschale,
auf der ein Bratenstück liegt und an dem voller
Interesse ein kleiner Hund schnüffelt, sowie rechtsseitig
angeschnittene Käselaibe, ein Brot und eine weitere,
schräg liegende Schüssel vor einem Holzfass. In der
Mitte ein Tisch, mit einer wertvollen Decke belegt, auf
der neben einer glänzenden Schüssel eine hohe asiatische
Schale mit Früchten und ein grünlich, gefülltes,
großes Weinglas stehen. Eine Frau liegt halb mit ihrem
Oberkörper auf dem Tisch, während hinter und neben
ihr drei Kinder spielen. Links des Tisches wohl der
Hausherr auf einem Stuhl sitzend, genüsslich ein Pfeifchen
rauchend. Sein linkes Bein hat er auf den Schoß
der schönen jungen Frau ihm gegenüber gelegt, die
ihm ein schmales Glas Wein reicht. Im Hintergrund
eine Bedienstete vor einem geöffneten Schrank und
ein Musikus mit Geige, sowie rechtsseitig eine geöffnete
Tür, durch die man auf ein Kaminfeuer blickt und
oberhalb der Tür eine Uhr, mit der ein Äffchen spielt.
Qualitätvolle Malerei in der Manier des Künstlers.
Anmerkung:
Verso zwei alte Papierlabel mit dem Verweis auf Breklenkamp,
eines mit Nr. 75, Interieur. (1431341) (18)
€ 7.000 – € 10.000
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877
ADOLPHE TIDEMAND,
1814 MANDAL, NORWEGEN – 1876 CHRISTIANIA
(HEUTE OSLO)
NACHTRUHE IN DER KATE – DER SCHLAF
Öl auf Leinwand.
40 x 50 cm.
Rechts unten signiert und datiert „1849“.
Im Originalrahmen.
Tiedemand zählt zu den führenden Genremalern Norwegens.
Das Gemälde besticht durch eine eigenartige,
nahezu somnambule Stimmung: in einem nur vom
Herdfeuer beleuchteten Innenraum einer Kate sind die
um den Herd Sitzenden im Schlaf oder Dämmerschlaf
versunken. Ein Mann mit weißer Mütze kauert rechts
im Bild und stützt den Kopf in die Hand. Ein Knabe
wärmt seine nackten Füße am Feuer, während das
Mädchen links davon eine Handfläche dem Feuer zuwendet
und zugleich mit geschlossenen Augen traumwandlerisch
wirkt.
Die Darstellung geht daher über gewohnte Genreszenen
der Zeit hinaus. Solchen Gesellschaftsthemen hatte
sich der norwegische Maler mehrfach gewidmet. In
Christiana ausgebildet, folgte ein Studium an der Akademie
in Kopenhagen, wo er 1835 erstmals ausstellte.
1837 begab er sich an die Akademie Düsseldorf. 1841
in Italien und anschließend wieder in Norwegen entstanden
Szenen zumeist ernsten Inhalts, wie 1848
„Die Andacht der Haugianer“, ein Werk, das ebenfalls
einen spärlich beleuchteten Innenraum zeigt und ein
Jahr vor dem hier vorliegenden Werk geschaffen wurde.
In seinem Œuvre verbinden sich Nationalromantik und
Realismus, meist jedoch in romantischen Stimmungsbildern.
A.R. (1460938) (11)
€ 4.000 – € 7.000
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185
878
FLÄMISCHER MEISTER,
ANFANG DES 17. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
PORTRAITS ZWEIER APOSTEL
Öl auf Holz.
Je 46 x 32 cm.
Vor dunklem Hintergrund die beiden Brustbildnisse,
jeweils nach rechts gewandt. Das eine Gemälde zeigt
einen jungen bartlosen Mann mit rotem Gewand und
einem Nimbus über seinem Haupt – bei ihm könnte es
sich um Johannes handeln. Das andere Gemälde zeigt
einen älteren Mann in grün-rotem Gewand, mit hoher
Stirn, grauem Vollbart und Nimbus – bei ihm dürfte es
sich um Petrus handeln. Die Nimben wohl als Verweis
auf die Apostel.
(1450274) (18)
€ 4.000 – € 6.000
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879
NEAPOLITANISCHER MALER
DES 17. JAHRHUNDERTS
DIE TABAK GESELLSCHAFT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
94 x 142 cm.
Verso auf dem Keilrahmen mit Sammlungsnummer.
In vergoldetem Profilrahmen.
Vier lebensgroße Figuren sitzend an einem Tisch, in
liegender Oval-Komposition. Während die Männer jeweils
eine Pfeife rauchen blickt die Frau nach unten,
eventuell als versteckte Kritik zu verstehen.
(1461673) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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880
NIEDERLÄNDISCHER MALER
Gemäldepaar
PORTRAITS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
Jeweils 46 x 36,5 cm.
Verso einmal auf Leinwand mit alter Bezeichnung
oder Signatur und Datum „1680“.
In schlichtem Rahmen.
Bewusst als Gegenstücke konzipiert, die Darstellungen
einer Frau und eines Mannes, jeweils in einem
Innenraum – die Frau beim Schälen eines Apfels, der
Mann beim Erheben eines Römers. Minimal besch.
(1460061) (13)
€ 1.400 – € 1.800
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187
881
NIEDERLÄNDISCHER MALER
DES 19. JAHRHUNDERTS
ANSICHT DER BROUWERSGRACHT
MIT DEM MÜNZTURM IN AMSTERDAM
Öl auf Leinwand.
68 x 54 cm.
Links unten undeutlich signiert.
In mit Wurzelholz furniertem Rahmen.
Reizvolle sonnenbeschienene Ansicht über die die angrenzenden
Gebäude wiederspiegelnde Gracht hinweg
zum Amsterdamer Münzturm.
(1460628) (1) (13)
€ 1.500 – € 2.500
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882
HOLLÄNDISCHE SCHULE DES 17. JAHRHUNDERTS
WINTERLANDSCHAFT MIT
ZUGEFRORENEM FLUSS
Öl auf Holz.
15,5 x 20 cm.
Von einem großen verschneiten Gebäude führt ein Weg
mit Holzstieg hinab zu einem vereisten Fluss, auf dem
zahlreiche Figuren winterlichen Vergnügungen nachgehen.
Im Hintergrund, rechts am Ufer, weitere Häuser
eines Dorfes unter hohem Himmel mit dicken weißen
Wolken. Als Repoussoir am linken Bildrand ein kahler
Baum, auf dem ein Vogel sitzt. Stimmungsvolle Malerei,
an Winterlandschaften des Pieter Brueghel d. J. (um
1564–1638) erinnernd.
(1460588) (2) (18)
€ 6.000 – € 8.000
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883
LOMBARDISCHER MALER
DES 18. JAHRHUNDERTS
FEST MIT KATZE ALS WICKELKIND
Öl auf Leinwand. Doubliert.
85 x 113,5 cm.
In ebonisiertem Rahmen.
Karnevalsszene mit zahlreichen Figuren in einem
Kücheninterieur; darunter eine Katze als Wickelkind.
Ein Gemälde im Musée d’Arts de Nantes, zugeschrieben
an Niccolo Frangipane (1555 – 1600) (Inv.
Nr. 294) zeigt dasselbe Motiv. Das vorliegende Bild
scheint eine Nachfolgearbeit bzw. kleinere Variante
des Werkes zu sein.
(1461676) (13)
€ 1.500 – € 2.500
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884
FLÄMISCHER MEISTER DES 17. JAHRHUNDERTS
STUBE MIT BAUERNPAAR UND HAHN
Öl auf Holz.
25 x 18 cm.
In Flammleistenrahmen.
In einem einfachen Innenraum auf einem Schemel sitzend
ein Bauer, in seinen Händen einen Hahn haltend.
Hinter ihm stehend eine Frau mit tief heruntergezogener
Kopfbedeckung, die ihre Augen verdeckt. Malerei
in überwiegend beige-brauner Farbigkeit, wobei das
Grün und Rot der Kleidung Farbakzente setzen. Darstellung
im Stil von David Teniers d. J. (1610–1690).
(14600810) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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885
FLÄMISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
STILLLEBEN MIT ERLEGTEN VÖGELN
Öl auf zwei zusammengefügten Holzplatten.
46 x 59 cm.
In breitem Holzrahmen.
In einem Innenraum vor braunem Hintergrund, auf einer
Platte, die rechtsseitig halb von einem gelb-grünen
Tuch bedeckt ist, liegen die erlegten Vögel, darunter ein
Eisvogel, sowie verschiedene Küchengerätschaften.
(1461415) (1) (18)
€ 1.200 – € 1.500
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189
886
MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
IN DER WERKSTATT EINES RADMACHERS
Öl auf Holz.
30,5 x 40,5 cm.
Rechts unten auf Baumscheibe monogrammiert
„K T..“, verso auf älterem Aufkleber als „DE WAGEN-
MAKER“ bezeichnet.
Blick in den Innenraum einer Werkstatt mit einem Kamin,
bei dem unter einem Kessel ein kleines Feuer
brennt. Links ein Mann mit leuchtend rotem Hemd bei
der Arbeit an einem großen Rad, während ein weiterer
an einer Werkbank schnitzt, vor der ein Junge wohl die
Holzspäne einsammelt. Rechtsseitig ein Mann mit
Hut, der aufmerksam durch den geöffneten oberen Teil
der Klöntür in die Werkstatt blickt. Interessante Darstellung
aus dem Alltagsleben eines Handwerkers in
zurückhaltender Farbgebung.
(14609310) (18)
€ 6.000 – € 9.000
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887
PETER JACOB HOREMANS,
1700 ANTWERPEN – 1776 MÜNCHEN,
ZUG.
INTERIEUR MIT BAUERNFAMILIE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
41 x 31,5 cm.
In dekorativem Rahmen.
In einem Innenraum mit zweifarbig gefliestem Boden
eine ältere Frau, die gerade ein kleines Mädchen mit
einem Löffel füttert. Dahinter eine sitzende Frau, die
wohl von einem Mann mit Dreispitz in Rückenansicht
ermahnt wird. Im Hintergrund fällt der Blick durch eine
Tür und ein darüberliegendes hohes Fenster in einen
weiteren Raum. Ein Junge, der durch einen zur Seite
gezogenen Vorhang auf eine Bettstatt blickt, und eine
Katze im linken Vordergrund ergänzen die detailreiche
Interieurdarstellung.
(14602316) (18)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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888
CARL SCHLEICHER,
1825 LEMBERG – 1903 PADUA
Tätig um 1859 – 1871 in Wien.
BEIM RABBI
Öl auf Holz.
25,5 x 31 cm.
Rechts unten signiert. Verso mit Stempel des Malmittelherstellers
und Betitelung. Rahmen mit Namensnennung
des Malers.
In ornamental verziertem Rahmen.
Innenraum mit auf Balusterbeinen ruhendem Tisch,
der von vier bärtigen Männern umringt wird, die auf
einen rechts sitzenden Rabbi ausgerichtet sind.
(1460175) (13)
€ 2.400 – € 4.000
Sistrix
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889
LEANDRO BASSANO,
EIGENTLICH „LEANDRO DA PONTE“,
1557 BASSANO DEL GRAPPA – 1622 VENEDIG, ZUG.
Leandro Bassano war ein venezianischer Maler der
Spätrenaissance und der Sohn von Jacopo da Ponte,
genannt Bassano (1510/15 – 1592). Er übernahm den
familiären Malstil, entwickelte aber eine elegantere
und feinere Ausführung, besonders in Portraits und
religiösen Szenen. Als Teil der Bassano-Werkstatt trug
er wesentlich zur Verbreitung ihres charakteristischen
ländlich-realistischen Stils in Venedig bei.
GASTMAHL ZU EMMAUS
Öl auf Leinwand.
59,5 x 84 cm.
Die Darstellung illustriert die biblische Begebenheit (Lk
24), wonach Jesus nach seiner Auferstehung während
eines Gastmahls von zwei Jüngern am Tisch daran erkannt
wird, dass er das Brot brach und segnete.
Der Maler war einer der vier Söhne des Werkstattbegründers
Jacopo da Ponte, genannt Bassano
(1510/15 – 1592). Nach dem Tod seines Bruders übernahm
Leandro die Werkstatt. Die Werke der Malerfamilie
stehen in der Nähe der venezianischen Stilcharakteristik
von Tintoretto. Ein Merkmal Bassanos ist die
Inszenierung biblischer Ereignisse im Kontext des
17. Jahrhunderts.
So findet hier die Bewirtung vor einer Taverne unter
einer Laubpergola, wobei ein Knabe einen Teller serviert,
während Jesus das Brot mit erhobener Hand segnet.
Die linke Bildhälfte bietet einen realistisch-historischen
Blick in eine Tavernenküche der Zeit. Die zentrale Sitzfigur
dürfte ein Portrait des Auftraggebers darstellen,
der sich als Wirt und Gönner der Szene ins Bild setzte.
So verbindet der Maler das biblische Geschehen mit
einer inhaltsreichen Darstellung des venezianischen
Genres.
Literatur:
Livia Alberton Vinco Da Sesso, Dal Ponte, Leandro,
detto Bassano. In: Massimiliano Pavan (Hrsg.),
Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 32:
Dall’Anconata-Da Ronco. Istituto della Enciclopedia
Italiana, Rom 1986.
A.R. (1460644) (1) (11)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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191
890
BAMBOCCHIST DES 17. JAHRHUNDERTS
JÄGER AM RANDE EINES WALDES
Öl auf Leinwand. Doubliert.
27 x 40 cm.
In dekorativem Rahmen.
Vor einem Felsenstück am Waldesrand haben zwei
Jäger mit Gewehren und ihren Jagdhunden eine kleine
Pause eingelegt; nach links geht der Blick in eine weite
Landschaft mit wolkigem Himmel.
(14603310) (18)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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891
NICOLAES BERCHEM,
1620 HAARLEM – 1683 AMSTERDAM,
UMKREIS DES
FAHRENDES VOLK IM SCHUTZ
EINER FELSENHÖHLE
Öl auf Leinwand.
74 x 88 cm.
Figurengruppen vor oder neben Felsen, Gemäuer oder
wie hier in einer Höhle, ist geradezu ein charakteristisches
Merkmal für den niederländischen Landschaftsmaler,
in dessen Kreis das Gemälde zu verorten ist und
über dessen Lebenslauf wir nur dürftig informiert sind.
Als Sohn des Stilllebenmalers Pieter Claesz (1596/98–
1660) trat er in die Haarlemer Gilde ein, wahrscheinlich
ausgebildet von Jan van Goyen (1596–1656) oder Pieter
de Grebber (ca. 1600–1653). Sein Werk lässt einen Aufenthalt
in Italien annehmen, vor allem wegen der Nähe
zu den in Rom tätigen Bamboccianti. Seine Bilder zeigen
stets eine reiche Fantasie, so auch hier in der Darstellung,
die wie ein unbeobachteter Blick in die von
mehreren Familien besetzten Felsenhöhle wirkt. Einige
der Figurengruppe ruhen am Feuer, andere ziehen mit
Eseln nach unten weiter. Das Weiß eines Schimmels
leuchtet im Bild auf, und wir finden dieses Motiv auch
in weiteren seiner Ruinenlandschaften, wie etwa in
seiner Ruinenlandschaft von 1657 in der Alten Pinakothek
München.
(1461412) (1) (11)
€ 2.000 – € 3.000
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892
PIETER DE MOLIJN,
1595 LONDON – 1661 HAARLEM, ZUG.
FIGURENGRUPPE VOR EINEM STADTTOR
NEBEN EINEM WIRTSHAUS
Öl auf Eichenholz.
17 x 24,3 cm.
Verso Rest eines roten Wachssiegels.
Im Zentrum der Darstellung ein Edelmann im Gespräch
mit zwei Handwerkern, von denen einer ein
Beil geschultert hat. Links daneben zwei Männer an
einem Tisch, wohl damit beschäftigt Notizen aufzuzeichnen.
Dahinter das Stadttor. Rechts im Bild ein
Kutscher auf dem Kutschbock hinter dem Schimmel,
der offenbar auf seinen Herrn wartet.
(1460642) (1) (18)
€ 1.000 – € 2.000
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893
ADRIAEN GREYFF,
1648 – UM 1725, ZUG.
Gemäldepaar
JAGDSTÜCKE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
54 x 62 cm.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Offensichtlich als Pendants entstanden, bietet dieses
Gemäldepaar eine faszinierende Sicht in die jagdlichen
Freuden des frühen 18. Jahrhunderts mit Jagdleuten,
ihren Hunden und erlegtem Vieh in einer sorgfältig
durchkomponierten Landschaft. Motivisch ähnelt das
linke Gemälde des Pendants besonders einem Werk,
dass beim RKD in Den Haag als Greyff geführt wird
und bei Lempertz in Köln am 11. November 1964 unter
Lot 78 angeboten wurde.
(1460626) (1) (13)
€ 6.000 – € 8.000
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193
894
RÖMISCHER MEISTER DES 17. JAHRHUNDERTS
FRÜCHTESTILLLEBEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
115 x 144 cm.
In profiliertem vergoldetem Rahmen.
Der untere Bereich des Gemäldes wird von einem
Früchtestillleben dominiert: Trauben, aufgeplatzten
Granatäpfel, Feigen, ein Teller Gebäck und eine halb
gefüllte Wasserflasche. Der obere Bereich ist von
dunklen Bäumen erfüllt. Zahlreiche Vanitasmotive verweisen
auf die Vergänglichkeit des Menschen.
(14616713) (10)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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895
ANTONIO CRESPI,
AUCH GENANNT „CARLO ANTONIO CRESPI“,
UM 1704 – 1781
STILLLEBEN MIT FRÜCHTEN,
AMPHORE UND PAPAGEI
Öl auf Leinwand. Doubliert.
101 x 140 cm.
In Holzrahmen mit stilisierten Akanthusblättern.
Vor dunklem Hintergrund sind Früchte, Amphore und
Tier subtil beleuchtet. Der rote Papagei rechts oben
setzt einen leuchtenden Farbakzent und belebt die
Szene. Detailreichtum, dramatische Lichtführung und
die symbolische Anspielungen auf irdische Sinnlichkeit
und Vergänglichkeit zeichnen das Bild aus.
(14616712) (17)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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896
RÖMISCHER MEISTER DES 17. JAHRHUNDERTS
FRÜCHTESTILLLEBEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
115 x 144 cm.
In vergoldetem profiliertem Rahmen.
Stillleben auf einer steinernen Platte. Von der Mitte aus
an den linken Rand gerückt: Trauben, Weinlaub, Äpfel
sowie eine aufgeplatzte Melone, akzentuiert durch eine
Blumenvase. Auf der rechten Seite ein abgestorbener
Baum als Versinnbildlichung der Endlichkeit; dahinter
schemenhaft angedeutete Stadtsilhouette.
(14616714) (10)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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897
RÖMISCHER MEISTER DES 17. JAHRHUNDERTS
FRÜCHTESTILLLEBEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
115 x 144 cm.
In profiliertem Rahmen.
Auf einer Treppe liegen pyramidal angeordnet Trauben,
Pfirsiche und Feigen. Beleuchtet wird das Früchtestillleben
von einer Lichtquelle außerhalb des Bildraumes.
Lichtreflexe zeigen die glatten Oberflächen der Trauben.
Der Maler legt den Fokus auf die Materialität der
abgebildeten Früchte.
(14616715) (10)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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195
898
MALER DER ERSTEN HÄLFTE
DES 19. JAHRHUNDERTS
REIZVOLLES STILLLEBEN IN BIEDERMEIERSALON
Öl auf Leinwand.
80,5 x 113 cm.
Auf Rahmen mit einen Künstler nennender
Plakette „F. Kuehs“.
In reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
In hellen freundlichen Farben auf der Deckplatte einer
Kommode ein mannigfaltiges Stillleben aus Alltagsgegenständen,
darunter Porzellangefäßen, Früchte,
Gläser und Leuchter; im Hintergrund eine Büste nach
der Antike.
(1460949) (13)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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899
ITALIENISCHER MALER
DES 17./18. JAHRHUNDERTS
PRUNKSTILLLEBEN MIT PFAU
AUF FRÜCHTEN UND BLUMEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
119 x 171 cm.
In vergoldetem Profilrahmen.
In einer durch sanfte Hügelzüge und einen aus dem
oberen Bildabschnitt herausragendem Baumstamm
angedeutete Landschaft lagern zahlreiche Früchte
wie Melonen, Granatäpfel, Orangen, Äpfel, Trauben,
Pfirsiche, Feigen, ein Kohl und ein Blumenbouquet.
(1420832) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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196 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
900
ITALIENISCHER MALER IM STIL
DES 17. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
DEKORATIVE STILLLEBEN
Öl auf Leinwand, auf Platte, mit Leinwand hinterlegt.
98 x 123 cm.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
In der späten Stilnachfolge des Andrea Belvedere entstandenes
dekoratives Stilllebenpaar mit architektonischen
Versatzstücken inmitten eines Parks mit vorgelagerten
Blumen- und Früchtestillleben, die allesamt
historische Rückgriffe erkennen lassen.
(1460818) (13)
€ 6.000 – € 12.000
Sistrix
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197
901
ITALIENISCHER MALER DES 17. JAHRHUNDERTS
HEILIGE CÄCILIA
Öl auf Leinwand. Auf Karton montiert.
Mit Leinwand hinterlegt.
69 x 58 cm.
In bronziertem Rahmen.
Neben der ihr attributiv zukommenden Orgel sitzend
und im Spiel begriffen die Heilige Cäcilia mit perlverzierter
prachtvoller Kleidung und emporgerichtetem
Blick.
(14502515) (13)
€ 700 – € 900
Sistrix
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902
MALER DES 18. JAHRHUNDERTS IN
DER ART DES GERRIT DOU (1613 – 1675)
KÜCHENMAGD MIT FEDERVIEH
Öl auf Leinwand.
27 x 22,5 cm.
In dekorativem Rahmen.
Durch einen oben abgerundeten Fensterrahmen mit
einem zur rechten Seite gerafften grünen Vorhang fällt
der Blick auf eine junge Frau, die in ihrer rechten Hand
einen Hühnervogel nach oben hält und mit der anderen
einen glänzenden Henkelkorb umfasst. Auf dem
unteren Absatz des Rahmens liegt zudem ein silberner
Krug. Am rechten Fensterrahmen hängt ein kleiner Vogelkäfig.
Das Licht fällt aus unbekannter Quelle auf das
Gesicht, den Bereich des Dekolletés der Frau sowie
auf das Federvieh und hebt dieses gegenüber dem
dunklen Hintergrund besonders hervor. Darstellung
ganz in der Manier des Gerrit Dou.
(1451444) (18)
€ 500 – € 700
Sistrix
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903
ALBERT CUYP,
1620 DORDRECHT – 1691 EBENDA, KREIS DES
PORTRAIT EINES MÄDCHENS MIT TRAUBENRISPE
Öl auf Holz. Im Hochoval.
12,5 x 9,5 cm.
Vor bräunlichen Hintergrund das frontale Halbportrait
eines Mädchens mit weißer Haube auf dem Kopf, die
mit zwei blauen Federn geschmückt ist. Sie trägt ein
feines Kleid und hält in ihrer rechten, leicht erhobenen
Hand eine große Rispe mit hellen Weintrauben, dabei
blickt sie voller Interesse aus dem Bild heraus.
(14609329) (18)
€ 3.000 – € 6.000
Sistrix
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198 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
904
MEISTER DER GROTESKENVASEN
DES 17. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
ITALIENISCHE BLUMENSTRÄUSSE
IN GROTESKENVASEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
Je 99 x 74 cm.
Vergoldeter Rahmen.
Jeweils vor schwarzem Hintergrund auf einer halb beleuchteten
Steinplatte stehend eine Vase mit den
prachtvollen Blumen: zum einen ist die Vase nur mit
einer goldfarbenen Kartusche ohne Inhalt verziert, die
von zwei Amoretten getragen wird, auf der anderen
Vase ist in der Kartusche die liegende Danae gezeigt,
auf die der in einen Goldregen verwandelte Zeus herabfällt.
Der eine Strauß zeigt Rosen, Anemonen, lilafarbene
Levkojen und einen weißen Orangenblütenzweig,
der sich mehrfach zusammen mit rosafarbenen Rosen
auf dem anderen Gemälde wiederfindet. Feine qualitätvolle
Malerei mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten.
(14406510) (18)
€ 4.500 – € 6.500
Sistrix
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905
FRANZ WERNER VON TAMM,
1658 HAMBURG – 1724 WIEN, UMKREIS DES
Der Künstler war seit 1685 in Rom tätig, wo er sich der
niederländisch-flämischen Künstlergruppe der Bentvuegheles
anschloss. 1695 berief ihn Kaiser Leopold
I als Hofmaler nach Wien. Er wurde auch von den Fürsten
von Liechtenstein mit vielen Aufträgen bedacht.
BLUMENSTILLLEBEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
83 x 65 cm.
Im teilvergoldeten Rahmen.
In einer figürlich reliefierten beige-braunen Vase der
große Blumenstrauß mit Rosen, Tulpen und Chrysanthemen
zwischen verschiedenen Kleinblütlern. Im Vordergrund,
am Boden kriechend, eine kleine Schnecke.
Effektvoller Stil mit hell leuchtenden farbigen Blüten
vor dunklerem beige-braunem Hintergrund, starke italienische
Einflüsse wiederspiegelnd.
(1461507) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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906
ITALIENISCHER KÜNSTLER
DES 18. JAHRHUNDERTS
BLUMENBOUQUET AUF STEINSTUFE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
56 x 72 cm.
In mit Blattwerk reliefiertem Rahmen.
Auf einer Steinstufe ein geflochtener Blumenkorb,
der raumgreifende Blüten, Rosen, Tulpen und Wicken
enthält.
(1460892) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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199
GEMÄLDE 19./20. JAHRHUNDERT
19TH/20TH CENTURY PAINTINGS
907
GERRIT DOU,
1613 LEIDEN – 1675 EBENDA,
ZUG./ NACHFOLGE DES
JUNGER MÖNCH MIT BUCH IM GEWÖLBE
Öl auf Eichenholz.
36 x 29,2 cm.
Verso Aufkleber, bedruckt
„Wallraf Richartz-Museum / Gemälde-Inventar 1927 /
No. 2007“ sowie wiederholt in Rot „2007“.
Außerdem weitere Inventarnummer in Weiß „1171 H“.
Der Mönch, nachdenklich, an einem Tisch mit Buch,
Schädel und Kreuz. Im Dunkel sind ein Bücherbord,
Holzkörbe sowie eine nach oben führende Treppe zu
erkennen. Das Gemälde lässt sich in eine Reihe von
Dous Einsiedlermotiven einordnen. Auch die Stimmung
des von einer Öllampe beleuchteten Raumes
oder die Rundbögen sind Merkmale seiner Bildauffassung.
A.R.
(1461503) (11)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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908
MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
HÜGELIGE LANDSCHAFT MIT KINDERN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
46 x 38,5 cm.
In dekorativem Rahmen.
In herbstlicher, von der Sonne beschienener Landschaft
ein paar Kinder, von denen ein Junge vor einem sitzenden
Mädchen kniet und ihr mit gefalteten Händen
wohl seine Zuneigung gesteht. Im Hintergrund rechts,
vor einem bäuerlichen Gebäude, eine Frau mit Strohhut,
die das Geschehen beobachtet.
(14602317) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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909
JEAN-BAPTISTE GREUZE,
1725 TOURNUS – 1805 PARIS, NACHFOLGE DES
DIE WOLLWICKLERIN MIT KATZE
Öl auf Leinwand.
54 x 45,5 cm.
Trägt rechts unten wohl nicht korrektes Monogramm
mit Datierung.
In kanneliertem Kehlrahmen.
Nach dem Gemälde von Greuze in der Frick Collection
(Inv.Nr. 1943.1.148), das wohl die jüngere Schwester
von Greuzes Frau, Anne-Gabrielle Babuti, darstellt.
Literatur:
Vgl. Charles Ryskamp, Bernice Davidson und weitere,
Art in The Frick Collection. Paintings, Sculpture,
Decorative Arts, New York 1996. (1450464) (13)
€ 700 – € 900
Sistrix
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200 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
910
FRANÇOIS HUBERT DROUAIS,
1727 PARIS – 1775 EBENDA, NACH
DIE KINDER DES DUC DE BOUILLON
Öl auf Holzplatte.
29,5 x 40,5 cm.
Rechts unten signiert „Victor. C“.
In Prunkrahmen.
Das Portrait stellt die beiden Söhne des Duc de Bouillon
als Montagnards dar. Sie sitzen auf dem Boden vor
bewaldeter Landschaft; einer hält ein Murmeltier mit
blauem Band, der andere spielt eine Drehleier. Darstellung
des 19./ 20. Jahrhunderts nach dem bekannten
Vorbild.
(14602323) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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911
NIEDERLÄNDISCHER MALER
DES 18./ 19. JAHRHUNDERTS
DIE LEKTÜRE
Öl auf Holz.
25 x 20 cm.
Verso mit altem Etikett.
Ungerahmt.
In einem altniederländischen Interieur sitzt eine junge
wohlgekleidete Frau in pelzverbrämtem Kleid zum
Fenster gewandt. Durch dieses fällt Licht auf das
geöffnete Buch und auf das zinnerne Schreibzeug, das
neben einem geschlossenen Buch auf dem Tisch steht.
(1451114) (13)
€ 600 – € 800
Sistrix
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912
AUGUST HEINRICH NIEDMANN,
1826 BRAUNSCHWEIG – 1910 RIED
DER CHRISTBAUM
Öl auf Holz.
55,5 x 42 cm.
Rechts unten signiert und datiert „A. Niedman 74.“
In vergoldetem Rahmen.
Vor einer leicht verschneiten Hauswand stehen an
einem Fenster zwei schlicht gekleidete Kinder. Der
Junge zieht sich am Fenstersims hoch, um einen Blick
in die festlich erleuchtete Stube mit dem Christbaum
zu erhaschen. Hinter ihm das Mädchen, sehnsuchtsvoll
zum Fenster blickend. Vor der Haustür wohl eine
Bewohnerin, die auf die Kinder hinabsieht. Einfühlsame
Darstellung.
(14601719) (18)
€ 1.400 – € 1.600
Sistrix
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201
913
JAMES SANT,
1820 CROYDON – 1916 LONDON
MÄDCHEN BEIM ANPROBIEREN
EINER JACKE, 1871
Öl auf Leinwand.
93 x 72 cm.
Rechts unten monogrammiert und datiert „JS 1872“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung London.
(1461242) (12)
€ 3.000 – € 5.000 (†)
Sistrix
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914
ROBERT ANTOINE MÜLLER,
1821 LONDON – 1883 EBENDA
DIE SEGEL SETZEN
Öl auf Leinwand.
96,5 x 132,1 cm.
Rechts unten signiert „Robert A. Muller“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung London.
(1461241) (12)
Sistrix
€ 2.000 – € 3.000 (†) INFO | BID
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915
GEORGE INNESS D. J.,
1853 NEWBURGH – 1894 BRIDGE OF ALLAN
ABENDSTIMMUNG MIT KÜHEN, 1896
Öl auf Leinwand.
33 x 46 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Inness 1896“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung London.
(1461247) (12)
€ 5.000 – € 7.000
(†)
Sistrix
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916
FREDERICK WATERS WATTS,
1800 BATH, SOMERSET – 1870 LONDON
AUF DEM STOUR
Öl auf Leinwand.
99,1 x 144,8 cm.
Rechts unten signiert „FE Watts“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung London.
(1461243) (12)
€ 5.000 – € 7.000 (†)
Sistrix
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917
CHARLES WALLER SHAYER (1826 – 1914)
UND HENRY SHAYER (1825 – 1894)
LANDSCHAFT MIT FAHRENDEM VOLK
Öl auf Leinwand.
39,5 x 50 cm.
In dekorativem Rahmen.
In hügeliger Landschaft im Licht der untergehenden
Sonne eine sitzende Mutter, die sich liebevoll um ihre
beiden Kinder kümmert. Neben ihr eine stehende Frau
mit einem Esel, der aufmerksam aus dem Gemälde
blickt. Im Hintergrund rechts ein Lager mit einem kleinen
brennenden Feuer.
Provenienz:
Privatsammlung London.
(1461246) (12)
€ 1.500 – € 2.000 (†)
Sistrix
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203
918
JOSEF PFEIFFER,
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS, ZUG.
LANDSCHAFT MIT HIRTEN,
SCHAFEN UND EINEM RIND
Öl auf Leinwand.
60 x 81 cm.
Links unten signiert und datiert „J. Pfeiffer (18)64“.
Verso zwei Ausstellungsaufkleber, einer von 1866,
der andere vom Salon des Artistes Français von 1867.
In vergoldetem Rahmen.
In weiter Landschaft, am Rande eines linksseitig liegenden
Wäldchens, ein Schäfer mit seiner Herde, in
deren Mitte eine prachtvolle Kuh steht, unter hohem
Himmel mit rechtsseitig bedrohlich dunklen Gewitterwolken.
Das vorliegende Gemälde nach einem 1861
datierten Ölgemälde von Charles Emile Jacque, das
sich im Musée d’Orsay in Paris befindet.
(14617828) (18)
€ 5.000 – € 6.000
Sistrix
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919
CHARLES HOGUET,
1821 BERLIN – 1870 EBENDA
Der Maler entstammt einer Pariser Hugenottenfamilie,
studierte in Berlin, ging jedoch nach Paris in die
Ausbildung bei Eugène Isabey (1804 – 1886). Nach seinen
Reisen kehrte er nach Berlin zurück und schuf ein
bedeutsames Werk, das sich zwischen Romantik und
Realismus einordnet, mit idyllischen Landschaften
ebenso wie Darstellungen zeitgenössischer Arbeitsschilderungen.
BAUMFÄLLEN IN EINEM WALDSTÜCK
Öl auf Leinwand.
86 x 59 cm.
Links unten signiert und datiert „1854“.
Das betont hohe Format nutzte der Maler, um den aufragenden
Baum im Bildzentrum besonders zur Geltung
zu bringen, wodurch zusammen mit der Wolkenbildung
Lebendigkeit im Bild entsteht. Am Waldboden
der Stamm des gefällten Baumes, an dem ein Arbeiter
die Kerbe durchsägt. Links hinten wird Kleinholz verbrannt,
rechts die im Schatten stehende Dorfkirche.
Literatur:
Vgl. Irmgard Wirth, Berliner Malerei im 19. Jahrhundert,
Berlin 1990.
Vgl. Egbert Lammers, Charles Hoguet. Ein Beitrag zur
Berliner Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert, Berlin
1933. A.R. (14617812) (11)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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204 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
920
ADAM PYNACKER,
UM 1622 PYNACKER BEI SCHIEDAM –
1673 AMSTERDAM
Ab 1649 tätig in Delft, ab 1661 in Amsterdam, wo er
bis zu seinem Tod lebte. Zusammen mit Jan Both
(1615 – 1652), Nicolaes Berchem (1620 – 1683) und Jan
Asselyn (1610 – 1652) ist er einer der bedeutendsten
Vertreter der sogenannten „italianizzanti“ unter den
holländischen Landschaftsmalern.
KARREN MIT HIRTENVIEH ZWISCHEN BÄUMEN
UND RUINEN
Öl auf Leinwand.
64,5 x 79 cm.
Rechts unten signiert „Pynacker f.“ Verso kleiner
Papieraufkleber mit Künstlernennung in alter Schrift
und Inv. Nr.
Bildthema, Farbgebung und der kompositionelle Bildaufbau
entsprechen weiteren Werken des Malers. Als
Sohn eines Weinhändlers wurde er Mitglied der Stadtregentschaft.
Sein Werk belegt seinen Italienaufenthalt,
dokumentiert 1658. Er konvertierte zum Katholizismus,
um die Tochter des Malers Wybrand Simonsz.
de Geest (1592 – 1660) zu ehelichen, der das Paar
ebenfalls portraitierte. Bekannt als „Italien-reisender
Landschaftsmaler“, lassen sich seine Reiseeindrücke
auch im vorliegenden Gemälde mit dem Maultierkarren
neben südländischen Ruinen erkennen. Zudem mit
der malerischen Ausgestaltung ganzer Räume betraut.
Literatur:
Joseph Eduard Wessely, Pynaker, Adam. In: Allgemeine
Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker &
Humblot, Leipzig 1888, S. 784.
Abraham Wassenbergh, Het huwelijk van Adam
Pijnacker en Eva Maria de Geest. In: De Vrije Fries 49,
1969. A.R. (1461671) (11)
€ 1.800 – € 2.500
Sistrix
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921
EDUARD SCHLEICH D. Ä.,
1812 HAARBACH – 1874 MÜNCHEN
DORFLANDSCHAFT MIT KÜHEN
Öl auf Karton.
22 x 40 cm.
Verso altes Etikett der Galerie Arnold in Dresden
mit Künstlernennung und Betitelung.
Literatur:
Tilo Grabach, Uwe Heckmann (Hrsg), „Ein Kaufmann
als Kunstfreund. Die Gemäldesammlung von Hermann
Hugo Neithold“, Augsburg 2016, Kat.Nr. 18.
Ausstellungen:
„Ein Kaufmann als Kunstfreund. Die Gemäldesammlung
von Hermann Hugo Neithold“, Kunstsammlungen
und Museen Augsburg, im Schaezlerpalais, 05.02.–
05.06.2016, Augsburg 2016. (14601731) (18)
€ 1.600 – € 1.800
Sistrix
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922
BENJAMIN BARKER OF BATH,
1776 BATH – 1838 TOTNES
WASSERSTURZ IN BEWALDETER LANDSCHAFT
MIT KÜHEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
85 x 108 cm.
Links unten signiert und datiert „1833“.
In bronziertem Profilrahmen.
Weite wolkenverhangene Landschaft mit den Bildverlauf
in Z-Form durchlaufendem Bach, mit Wassersturz
und flankierenden Bäumen. Zu den Seiten des Gewässers
Kühe und ein Hirte.
(1461491) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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205
923
KARL CHRISTIAN SPARMANN,
1805 HINTERMAUER BEI MEISSEN – 1864
IDYLLISCHE SEENLANDSCHAFT VOR GEBIRGSZUG
Öl auf Leinwand.
80 x 103 cm.
Blick von erhöhtem Standpunkt auf eine weite Seenlandschaft
und ein hoch aufragendes, teils mit Schneeresten
bedecktes Gebirge im leicht dunstigen Licht
der untergehenden Sonne.
Anmerkung:
Der Künstler war ein Landschaftsmaler der Romantik,
der ab 1822 an der Kunstakademie in Dresden studierte.
Seine Motive fand er meist aus den Schweizer und
Tiroler Alpen. (1440031) (18)
€ 400 – € 600
Sistrix
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924
EDUARD AGRICOLA,
1800 BERLIN – 1872 MÜNCHEN
STIMMUNGSVOLLE KÜSTENLANDSCHAFT
MIT ANTIKER RUINE
Öl auf Leinwand.
113 x 143 cm.
Rechts unten signiert und datiert „E. Agricola 1846“.
In dekorativem Rahmen.
Auf einem schmalen Uferstreifen im Vordergrund verläuft
linksseitig ein kleiner Weg, auf dem zwei Frauen
zu erkennen sind, sowie ein langgestreckt sitzender
Mann in Rückenansicht, der aus dem Gemälde herausblickt.
Nach rechts folgt eine bewachsene antike Ruine
mit Rundbögen, an die sich ein langer, in die Bildtiefe
führender Küstenstreifen anschließt. In der Bildmitte
das ruhige Meer, über dem die niedrigstehende untergehende
Sonne scheint, deren gelb-oranges Licht sich
im Wasser spiegelt und ebenso den Himmel wie die
wenigen großen Wolkenformationen verfärbt. Harmonische
Darstellung in der Manier des Künstlers.
(14502721) (18)
€ 5.000 – € 8.000
Sistrix
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925
JEAN-LOUIS DEMARNE,
AUCH GENANNT „DERMANETTE“,
1752 BRÜSSEL – 1829 PARIS
LANDSCHAFT MIT RUINE
Öl auf Holzplatte.
20,3 x 28,3 cm.
Links unten signiert.
In dekorativem Rahmen.
Im warmen Licht der gelblich leuchtenden, untergehenden
Sonne führt ein Weg zu einem Fluss, auf dem ein
Hirte mit Tieren sowie ein Reiter im Gespräch mit einer
sitzenden Frau zu erkennen sind. Links des Weges –
zwischen Bäumen – ragt der Rest einer Burgruine in
den Himmel. Stimmungsvolle Landschaftsmalerei.
(14502012) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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926
SÜDDEUTSCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
HETZJAGD
Öl auf Leinwand. Doubliert.
58 x 75 cm.
In dekorativem Rahmen.
In bergiger Landschaft, am Rande eines Wäldchens,
mehrere Reiter – darunter ein eleganter adliger Herr in
rotem Rock auf einem Schimmel mit erhobenem Säbel
– einen davoneilenden Hirsch mit einer Hundemeute
jagend. Typische Darstellung einer Hetzjagd mit Treibern
und Hunden im Herbst, worauf die braun verfärbten
Blätter des hohen, am rechten Bildrand einzeln
stehenden Baumes hinweisen.
Anmerkung:
Die Jagd auf Hirsche oder Wildschweine war im Laufe
der Geschichte ein besonderes Privileg des Adels
und wurde zur Demonstration von Macht und Reichtum
genutzt. (1450279) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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927
AMBROS IVO VERMEERSCH,
1810 MALDEGEM BEI GENT – 1852 MÜNCHEN
BELEBTE ANSICHT DER STADTMAUER
VON KOBLENZ
Öl auf Leinwand.
44 x 37 cm.
Links unten signiert und datiert „I. Vermeersch 1842“.
In vergoldetem Rahmen.
Romantischer Blick auf die steinerne Balduinbrücke
mit dem Stadttor und der Mauerbefestigung der Stadt
Koblenz. Zahlreiche Figuren sind am Flussufer erkennbar,
darunter auch ein Händler mit Planwagen, der seine
Ware anbietet, sowie diverse Boote, die im Wasser
am Ufer angelegt haben. Die Gebäude und Figuren
meist von der strahlenden Sonne beschienen unter einem
hohen hellblauen Himmel mit wenigen weißen
Wolken. Malerei mit gekonnter Licht- und Schattenführung
in der typischen Manier des Künstlers.
(1430863) (1) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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207
928
ITALIENISCHER MALER
DES AUSGEHENDEN 17. JAHRHUNDERTS
BLICK AUF EINE RÖMISCHE LANDSCHAFT MIT
FLUSSLAUF UND FIGUREN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
32 x 49 cm.
In vergoldetem Rahmen.
In der Mitte des Bildes ein leicht horizontal verlaufender
Fluss, an dessen vorderer Uferseite eine Landschaft
mit Wäldchen, mehreren Figuren und zwei Booten
zu sehen sind, die am Ufer angelegt haben. Auf
der dahinterliegenden Uferseite mehrere große Bauten,
die an Gebäude der Stadt Rom erinnern, darunter
das Kolosseum. Interessante Capriccio-Darstellung,
die Ruhe und Harmonie ausstrahlt, unter hohem hellblauem
Himmel mit großen Wolkenformationen.
(1461587) (18)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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929
ITALIENISCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
BLICK AUF EINE RÖMISCHE CAMPAGNA-
LANDSCHAFT MIT FIGUREN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
32 x 49 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Blick auf eine weite Landschaft mit einem sich schlängelnden
Fluss und zahlreichen italienischen Bauten.
Im Hintergrund die Silhouette von Bergen, vor denen
teils eine Stadt im Tal erkennbar ist. Harmonische Malerei
in überwiegend beige-brauner und blau-weißer
Farbgebung.
(1461586) (18)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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930
BAREND VAN CALRAET,
1649 DORDRECHT – 1737 EBENDA, ZUG.
FLUSSLANDSCHAFT MIT SCHÄFER UND SEINER
HERDE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
61,5 x 81 cm.
In dekorativem Rahmen, darauf Plakette mit
Künstlernennung.
In flacher weiter Landschaft, linksseitig mit einem
Fluss, ein stehender Schäfer, gestützt auf seinen Hütestab,
hinter ihm sein Hund und vor ihm zumeist die auf
einer Wiese sitzenden Schafe. Nach rechts geht der
Blick auf eine hölzerne Hütte mit Strohdach, vor der
zwei weitere Figuren zu erkennen sind. Jenseits des
Flusses die Silhouette einer Stadt unter hohem, teils
gelblich verfärbtem Himmel der untergehenden Sonne.
Rahmenschäden.
(1461771) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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931
ROBERT PARLOW,
1835 STEPENITZ, POLEN – 1901 STETTIN
KAISER WILHEM II AN BORD DER EISBRECHERS
„BERLIN“ IM STETTINER HAFEN
Öl auf Leinwand.
53 x 94,5 cm.
Links unten signiert „Rob. Parlow“.
In dekorativem Rahmen.
Im Zentrum der große beflaggte Eisbrecher mit dem
wohl an Bord stehenden Kaiser, der von einigen Figuren
auf dem Eis begrüßt wird. Zwei weitere Eisbrecher in
der Nachfolge, einer beschriftet mit „Stettin“.
Anmerkung:
Der Künstler war ein deutscher Marinemaler, dessen
Werke auch von Kaiser Wilhelm II erworben wurden.
(1461424) (1) (18)
€ 1.500 – € 3.000
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932
HERMANUS KOEKKOEK D. J.,
1836 AMSTERDAM – 1909 LONDON
SEGELBOOTE AUF HOHER SEE
Öl auf Holz.
20 x 33 cm.
Rechts unten auf Holzbalken signiert
und datiert „H.Koekkoek 185(?)“.
In dekorativem Rahmen.
Bei hohem Wellengang ein schwimmendes Segelboot
mit holländischer Beflaggung, auf das gerade Schatten
fällt. Das andere Boot im Sonnenlicht, unter hohem
wolkigem Himmel.
(1460822) (18)
€ 2.000 – € 3.000
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933
ALBERT RIEGER,
1834 TRIEST – 1905 WIEN
FISCHERBOOTE AUF STARK BEWEGTER SEE
Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen.
52,5 x 89,5 cm.
Rechts unten signiert „A. Rieger pinx“.
Auf stürmisch bewegter See mehrere Fischerboot, davon
eines in der Bildmitte, auf dem zwei Männer versuchen,
ein mit Fischen gefülltes Netz aus dem Wasser
einzuholen. Ein verlorenes Fass vorne links zwischen
den Wellen treibend. Darstellung unter hohem, gelblich
bewölktem Himmel.
(1461301) (18)
€ 1.200 – € 1.800
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934
HOLLÄNDISCHE SCHULE DES 18. JAHRHUNDERTS
SCHIFFE UND BOOTE AUF STARK BEWEGTER SEE
Öl auf Holz. Parkettiert.
52 x 84 cm.
In dekorativem Rahmen.
Auf rauer See, bei stürmischem Wetter, ein großes hölzernes
Boot mit geblähten Segeln, an dessen Mast die
holländische Flagge hängt. Die Mannschaft kämpft gegen
das Unwetter und scheint die Segel einzuholen.
Ein Lichtstrahl erhellt das Boot, während im Hintergrund
links zwei große Segelschiffe und im Vordergrund ein
weiteres Fischerboot im Schatten liegen und gegen
die Wellen ankämpfen. Links und rechts oben klart der
Himmel hinter dicken großen Wolken auf und deutet
das Abziehen des Unwetters an.
(1461413) (1) (18)
€ 1.200 – € 1.500
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209
935
ENGLISCHER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
ROYAL OAK DAY
Öl auf Holz.
85,5 x 133 cm.
In ebonisiertem Profilrahmen.
Vielfigurige Szene neben einem ruralen Pub mit
tanzenden Figuren und Montgolfière, sowie einem
Reitturnier.
Anmerkung:
Die Royal Oak war die englische Eiche, in der sich der
spätere König Charles II von England versteckte, um
nach der Schlacht von Worcester im Jahr 1651 den
Roundheads (den parlamentarischen Truppen) zu entkommen.
Der Baum stand in Boscobel Wood, das Teil des Parks
von Boscobel House war. Charles erzählte Samuel
Pepys im Jahr 1680, dass während seines Verstecks
in dem Baum ein Parlamentssoldat direkt unter ihm
vorbeiging.
Die Geschichte wurde nach der Restauration der
Monarchie sehr populär und wird jedes Jahr in England
in den Traditionen des Royal Oak Day erinnert.
Entsprechend ist Royal Oak auch der häufigste Pubname
in Großbritannien, sodass es nicht verwundert,
dass auch hier, bei der Darstellung des Royal Oak Day
(Royal Oak Apple Day) Festes (29. Mai), ein solcher
Pub dargestellt wurde. (14619019) (3) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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936
ITALIENISCHER MALER
DES 17./ 18. JAHRHUNDERTS
LANDSCHAFT MIT KÜHEN
Öl auf Leinwand.
68 x 58 cm.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
In spätnachmittäglicher Stimmung ein von mächtigem
Baumwerk flankierter Weg, der von einer Gruppe von
Kühen beschritten wird.
(1460627) (1) (13)
€ 2.000 – € 3.000
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937
CARL SPITZWEG,
1808 MÜNCHEN – 1885 EBENDA
PICKNICK IM WALDE
Ölstudie auf Papier/ Karton, auf Holzplatte übertragen.
16 x 15 cm.
Rechts unten Signatur „Spitzweg“.
In vergoldetem Rahmen.
Verso Nachlassetikett mit Betitelung des Bildes als
„Galanterie“ und Vermerk, dass das Werk von Carl
Spitzweg gemalt und 1886 in den Besitz des Unterzeichners
übergegangen ist. Zudem Nachlassstempel,
Datierung „5. Mai 1909“ und unterschrieben „E Spitzweg“.
Die Studie zeigt in herbstlicher Landschaft ein weißes,
auf einer Wiese ausgebreitetes Tuch, auf dem zwei
elegant gekleidete Damen mit langen Kleidern sowie
ein sitzender und ein musizierender Mann gemütlich
ein Picknick machen. Ein kleiner sitzender Hund schaut
ihnen dabei zu. Malerei in lockerem Pinselduktus.
(14617816) (18)
€ 3.000 – € 4.000
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938
FRANCISQUE BESSODES DE SAINT-ÉTIENNE,
1824 MONTPELLIER – 1885 EBENDA
Von 1857 bis 1863 stellte Saint-Étienne im Pariser Salon
aus und zeigte 1862 auch Landschaftsdrucke auf der
Internationalen Ausstellung in London.
WALDLANDSCHAFT
Öl auf Leinwand.
130 x 98 cm.
Links unten signiert „Fr. de S. Etienne“.
In vergoldetem Rahmen.
Düstere, schwermütig wirkende Waldlandschaft mit
dramatischen Wolkenformationen. Im Mittelgrund blitzen
einige steil abfallende Felswände hell hervor, die
den Rand eines Flusslaufes markieren.
(1461667) (3) (10)
€ 3.000 – € 5.000
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211
939
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
LEBENDIGE ALPENLÄNDISCHE STADT
Öl auf Holz.
24,5 x 18 cm.
Links unten signiert und datiert „(19)80“.
In mit Wurzelholz dekoriertem Rahmen.
Vor einer Gebirgskulisse die Hauptstraße, welche die
Stimmung etwa von Bad Tölz widerspiegelt und mit
zahlreichen Figuren staffiert ist, deren detailliert ausgeführte
Kleidung im Sonnenlicht leuchtet.
(1460364) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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940
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
BLICK AUF SALZBURG.
Öl auf Holz.
15 x 25 cm.
Links unten signiert.
In Louis XV-Rahmen.
Blick über die Salzach auf das sonnenbeschienene
Salzburg; im Vordergrund zahlreiche flanierende, teils
berittene Figuren unter einem reizvoll gestalteten
Staffagebaum.
(1461541) (13)
€ 800 – € 1.200
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941
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
PFERDEMARKT VOR EINER KLEINEN STADT
Öl auf Holz.
20 x 40 cm.
Rechts unten signiert.
In barockisierendem Rahmen.
Sonnenbeschienene, detailliert wiedergegebene Winterszene
mit im Vordergrund befindlichen Figuren und
Pferden auf einem gefrorenen Acker. Dahinter die
schneebedeckten Giebel eines Marktfleckens mit
einer leicht aus dem Zentrum versetzten Kirche.
(1461542) (13)
€ 1.200 – € 1.800
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942
ALEXANDER KOESTER,
1864 BERGNEUSTADT – 1932 MÜNCHEN
ROSEN UND DEGEN, ANFANG 1890ER-JAHRE
Öl auf Leinwand.
70 x 115 cm.
Rechts unten bezeichnet „A. Koester“. Verso auf Leinwand
und Rahmen gestempelt „Aus dem Nachlass
des Kunstmalers A. Koester Dießen“.
In dekorativem teilvergoldetem Rahmen.
Verso auf der Leinwand ein Gutachten von Dr. Ruth
Stein befestigt, die darin bestätigt, dass es sich bei
dem vorliegenden Gemälde um ein Werk des Künstlers
Alexander Koester handelt, Stuttgart, 18.05.1992.
Vor braunem Hintergrund auf einer Platte liegend, ein
breites Bouquet mit in differenzierten Rosa- und Weißtönen
blühenden Rosen. Im Vordergrund links davor
liegend, ein goldglänzender Degen.
(1461785) (18)
€ 5.000 – € 6.000
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943
ADRIANA JOHANNA HAANEN,
1814 OOSTERHOUT – 1895 OOSTERBEEK
Adriana Haanen zählt zu den herausragenden Künstlerinnen
des 19. Jahrhunderts. 1845 wurde sie Ehrenmitglied
der Königlichen Akademie in Amsterdam, und 1862 erhielt
sie für ihr Gemälde „Julirosen“ die Goldmedaille
bei der Ausstellung lebender Künstler. Bereits zu Lebzeiten
begehrt, wurden ihre Werke u. a. von König Wilhelm
II erworben und sind heute in bedeutenden Sammlungen
wie dem Historischen Museum in Amsterdam, dem
Rijksmuesum und dem Instituut Collectie Nederland in
Amsterdam vertreten.
STILLLEBEN MIT GELBEN ROSEN
Öl auf Holz.
21 x 26,5 cm.
Rechts unten monogrammiert „AH“. Verso großer Aufkleber
mit Widmung, Datierung und Signatur der Künstlerin
„AJ Haanen December 1889“.
In dekorativem vergoldetem Rahmen.
Vor grünem Hintergrund liegen gelbe Rosenblüten auf
moosbewachsener Platte, in unterschiedlichen Öffnungsstadien,
mit Blättern und zwei violetten Blüten
dazwischen. Feine Malerei in der für die Künstlerin
typischen Manier.
(1461431) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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944
MALER DES FRÜHEN 20. JAHRHUNDERTS
BLUMENSTÜCK AM SEEROSENTEICH
Öl auf Leinwand.
77 x 100 cm.
Rechts unten undeutlich signiert.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Ein Blumenbouquet mit Lilien, Rosen und Jasmin am
Ufer eines Seerosenteiches, der von Schilf und jungen
Baumstämmen gerahmt wird.
(14601722) (13)
€ 1.200 – € 1.500
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213
945
KARL KAUFFMANN,
1843 – 1902/05
VENEDIG – BLICK AUF DIE GROSSE BASILIKA
SANTA MARIA DELLA SALUTE
Öl auf Holz, teils parkettiert.
47,5 x 36,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Karl Kauffmann 99“.
In dekorativem Rahmen.
Über den ruhig fließenden Canal Grande hinweg der
Blick auf die prachtvolle Basilika mit ihren beiden großen
bläulichen Kuppeln, die sich als Silhouette im Wasser
wiederspiegelt. Am Ufer vor der Kirche, die teils seitlich
von der Sonne beschienen wird, mehrere ankernde
Segelboote, von denen sich eines auf dem Wasser
mit einem kleineren Boot befindet. Stimmungsvolle
harmonische Darstellung in der typischen Manier des
bekannten Künstlers.
(1460325) (18)
€ 6.000 – € 8.000
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946
DETLEV NITSCHKE,
GEB. 1934 BERLIN
STADTANSICHT VON BERLIN
Öl auf Holz.
30,5 x 41 cm.
In dekorativem Rahmen.
Blick auf eine sonnenbeschienene große Treppe mit
Figuren in Kleidung um 1900 vor dem großen Reiterdenkmal
Friedrich Wilhelms III von Preußen, an dessen
Basis allegorische Figuren und Reliefs zu sehen sind.
Im Hintergrund der prachtvolle Berliner Dom mit seinen
grünlichen Kuppeln vor leicht bewölktem grau-blauem
Himmel.
(1460625) (1) (18)
€ 1.800 – € 2.500
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947
ADOLF BÖHM,
1844 – 1891, NACH
VENEZIANISCHE SZENE
Öl auf Holz.
37 x 25 cm.
Rechts unten signiert „Ad. Böhm“.
In breitem akanthusreliefiertem Rahmen.
Winterliche Szene an einem klaren Morgen: der Blick
über einen Kanal mit angrenzenden Palazzi und vereinzelten
Wolkenbänken.
(1460215) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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948
JAROSLAV SETELIK,
1881 TÁBOR – 1955 PRAG
ANSICHT VON PRAG
Öl auf Leinwand.
71 x 100 cm.
Rechts unten signiert.
In Profilrahmen.
Ansicht über die Altstadt Prags hinweg auf die Karlsburg
mit den dazwischenliegenden Türmen und Kirchen.
In sommerlicher Prachtentfaltung und stark differenzierter,
farbiger Auffassung mit den der Sonneneinstrahlung
entsprechenden Konturen der Schattengebung.
(14602320) (13)
€ 1.500 – € 3.000
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215
949
GIOVANNI MIGLIARA,
1785 ALESSANDRIA – 1837 MAILAND, ZUG.
Italienischer Architektur- und Historienmaler. Studium
an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand. 1804
tätig für das Teatro Carcano und die Scala. Ab 1822 Professur
an der Brera Akademie. 1833 Hofmaler von König
Albert von Sardinien. Sein Werk dokumentiert, dass
er vor allem in Rom und Venedig gewirkt hat.
MAILAND, BLICK AUF DIE PIAZZA DEL DUOMO € 6.000 – € 8.000
Öl auf Leinwand. Doubliert.
48 x 60 cm.
In geschnitztem vergoldetem Holzrahmen.
Vor lichtem Himmel ragt der Dom von Mailand in detaillierter
Malweise auf. Zahlreiche Staffagefiguren bevölkern
den teils verschatteten Platz. Das Werk greift
ein Gemälde von Migliara auf, welches sich in der Gallerie
d’Italia in Mailand befindet.
(1461909) (3) (10)
Sistrix
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950
VENEZIANISCHER VEDUTIST
DES 19. JAHRHUNDERTS
BLICK AUF DIE KIRCHE SANTI GIOVANNI E PAOLO
Öl auf Leinwand.
38,5 x 55 cm.
Mit dem davor stehenden Reiterstandbild des Bartolomeo
Colleone von Andrea del Veroccio. Figurenstaffage
im Kostümen der Mitte des 19. Jahrhunderts.
(14619012) (3) (11)
€ 3.500 – € 5.000
Sistrix
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951
FRANCESCO GUARDI,
1712 VENEDIG – 1793 EBENDA,
NACHFOLGE DES 20. JAHRHUNDERTS
VENEDIG – BLICK AUF DIE PIAZZA SAN MARCO
Öl auf Leinwand. Doubliert.
40 x 54,5 cm.
In geschnitztem und vergoldetem Rahmen.
Der Blick von leicht erhöhtem Standpunkt aus über
den belebten Markusplatz mit zahlreichen, elegant gekleideten
Figuren in der Mode des Barock, auf den
Markusdom und den hohen, von der Sonne beschienenen
Campanile, der in den hellblauen Himmel mit nur
wenigen weißen Wolken ragt. Umschlossen wird der
Markusplatz von den alten und neuen Prokuratien, von
denen auf dem Gemälde das rechtsseitige Gebäude
im Schatten liegt. Darstellung eines der beliebten Motive
von Venedig.
(1461907) (3) (18)
€ 4.000 – € 6.000
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952
EDWARD PRITCHETT,
1808 NORTHAMPTONSHIRE – 1894 LONDON,
ZUG.
VENEDIGANSICHT MIT DER SCUOLA
GRANDE DI SAN MARCO
Öl auf Leinwand.
31,5 x 38,5 cm.
In Prunkrahmen mit Namensplakette.
Blick über einen Seitenkanal mit Brücke auf die Piazza
mit dem Frührenaissance-Bau der Scuola Grande mit
den markanten rundbogigen Dachaufbauten im von
der Sonne beschienenen Licht mit kleinem Schattenwurf.
Linksseitig weitere Bauten der Stadt, sowie ankernde
Boote und im Vordergrund zwei Wäscherinnen.
Malerei in der Manier des Künstlers mit hohem hellblauem
Himmel und wenigen weißen Wolken.
(14619013) (3) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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217
953
ADRIANUS EVERSEN,
1818 AMSTERDAM – 1897 DELFT
Der Künstler war Schüler von Cornelius Springer (1817–
1891) und setzte dessen Themenwahl der Stadtveduten
fort. Dabei rückte er, im Einklang mit den neuen
Auffassungen seiner Zeit, zunehmend den romantischen
Aspekt sowie das gesellschaftliche Leben in den
Vordergrund, wobei die Architektur oft als bedeutende,
aber kulissenhafte Rahmung diente. Eversen war in
zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem in
Den Haag und Bremen in den 1860er-Jahren, 1871 und
1880 in Dresden sowie in Berlin und 1882 in Wien.
HOLLÄNDISCHE STADTANSICHT MIT ALTER KIRCHE
Öl auf Holz.
33,5 x 26,5 cm.
Links unten signiert „A Eversen“.
Rechts unten Monogramm „AE“.
Das Stadtbild vermittelt die winterliche Ruhe, wie sie
Eversen auch in weiteren Winterbildern zu erzeugen
wusste. Sein Stil ist zwischen Romantik und Realismus
anzusiedeln, bei einer höchst beachtlichen Feinmalerei.
Seine Veduten zeigen die Städte idealisiert
und dokumentieren jenes zweite Goldene Zeitalter, in
dem die Niederlande im 19. Jahrhundert nochmals
Wohlstand erlangten und die Künste aufblühten. A.R.
(1461532)
€ 8.000 – € 10.000
Sistrix
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954
MALER DES 19./ 20. JAHRHUNDERTS
DÖRFLICHE SOMMERSZENE
Öl auf Leinwand.
54,5 x 57 cm.
Unten links signiert „K. Schwartz“.
In bronziertem Reliefrahmen.
Ein Dorfweg wird flankiert von ruralen Häusern, vor
denen zahlreiche Figuren ihrem Tagwerk nachgehen.
(1460235) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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955
CHARLES HENRI JOSEPH LEICKERT,
1816 BRÜSSEL – 1907 MAINZ
Der Maler zählt neben seinen Lehrern Andreas Schelfhout
(1787–1870), Wijnand Jan Joseph Nuyen (1813–
1839) und Bartholomäus van Hove (1850–1914) zu
den bekanntesten Landschaftsmalern Hollands im
19. Jahrhundert. Seine Küstenansichten, Straßenveduten
und Flusslandschaften - oft mit Windmühlen und
reicher Figurenstaffage - machten ihn weit über sein
Wirkungsgebiet hinaus bekannt. Seine Feinmalerei
gibt die Bildgegenstände jeweils minutiös wieder, und
bietet heute eine wertvolle Dokumentation vergangener
Landschaften. Neben den bekannten Winterlandschaften
Hollands schuf er zahlreiche authentische
Stadtansichten seiner Heimat. In Den Haag lebte und
arbeitete er in den Jahren 1841 und 1848, und hielt
sich dort von 1849 bis 1883 dauerhaft auf. 1856 wurde
er mit der Mitgliedschaft der Königlichen Akademie
von Amsterdam geehrt. In der Folge bereiste er Frankreich,
Deutschland und Italien.
MARKTTREIBEN IN VERSCHNEITER STRASSE
Öl auf Holzplatte.
21 x 16 cm.
Links unten signiert „Ch. Leickert“.
In vergoldetem Rahmen.
In winterlicher Altstadt zahlreiche Figuren, die einen
Markt besuchen, darunter eine rechts in der Sonne sitzende
Frau mit grün gefüllten Körben, sowie linksseitig
einige Stände, teils verschattet liegend. Malerische
Darstellung in der Manier des bekannten Künstlers.
(1461531)
€ 3.800 – € 5.000
Sistrix
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956
JOHAN HENDRIK WEISSENBRUCH,
1824 DEN HAAG – 1903 EBENDA
WINDMÜHLE UND FISCHERHÄUSER IN DELFT
Gouache auf Karton.
26,7 x 37,8 cm.
Rechts unten signiert und datiert
„J.H. Weissenbruch 1873“.
Unter Passepartout hinter Glas gerahmt.
Blick vom Kanal ans Ufer mit rechts stehendem
Giebel haus, im Zentrum eine hohe Windmühe, links
im Hintergrund ein Kirchturm. Im Vordergrund Fischerkähne
und Fischer.
(1460751) (18)
€ 1.300 – € 1.800
Sistrix
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957
JOHAN HENDRIK WEISSENBRUCH,
1824 DEN HAAG – 1903 EBENDA
KANAL IN DELFT
Gouache auf Karton.
24,5 x 34 cm.
Links unten signiert und datiert
„J.H. Weissenbruch 1873“.
Unter Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Blick über den Kanal mit links stehenden Giebelhäusern,
im Hintergrund zwei Kirchtürme zu beiden Uferseiten.
(1460752) (18)
€ 1.300 – € 1.800
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219
958
MALER DES AUSGEHENDEN 19. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
SCHLITTENFAHRTEN IM WINTER
Öl auf Leinwand.
Je 16 x 31,5 cm.
Jeweils rechts unten signiert, eines datiert „1898“.
In dekorativen Rahmen.
Die beiden Gemälde zeigen jeweils eine Troika im
Schnee. Die eine mit zwei sitzenden Männern, einem
Hund und Stroh beladen, die andere mit einem Lenker
und einem Mann mit Gewehr, der auf angreifende Wölfe
schießt. Darstellungen in überwiegend grau-weißer
Farbgebung, die Kälte eines Wintertages vermittelnd.
(1460813) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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959
ANTON DOLL,
1826 MÜNCHEN – 1887 EBENDA
PFERDEMARKT IM WINTER VOR DEN TOREN
EINER STADT
Öl auf Leinwand.
58,5 x 87,5 cm.
Rechts unten signiert „A Doll München“.
In dekorativem Rahmen.
Unter hohem Himmel, bei starkem Schneefall, ein großer
Platz mit zahlreichen Besuchern, die – teils unter
Regenschirmen stehend – die angebotenen Pferde begutachten.
Im Hintergrund die Silhouette einer Stadt,
während in der Mitte des Vordergrunds ein Junge hinter
sich eine Art Schlitten durch den Schnee zieht. Vielfigurige
stimmungsvolle Darstellung des Malers der
Münchener Schule, der seine Werke den Motiven rund
um seine Heimatstadt München widmete.
(14601730) (18)
€ 4.800 – € 6.000
Sistrix
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960
ANTON DOLL,
1826 MÜNCHEN – 1887 EBENDA
WINTERLICHES EISVERGNÜGEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
31 x 50,5 cm.
Rechts unten signiert und ortsbezeichnet „München“.
In vergoldetem Kehlrahmen.
Ein zugefrorener Weiher, der hinten an den Ausläufer
eines durch einen Kirchturm gekennzeichneten Dorfes
grenzt, lädt zu winterlichen Freizeitvergnügungen ein.
(14601714) (13)
€ 3.500 – € 4.500
Sistrix
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961
ANTON DOLL,
1826 MÜNCHEN – 1887 EBENDA
WINTERLANDSCHAFT MIT VERSCHNEITEM
GEHÖFT AN EINEM SEE
Öl auf Leinwand.
24 x 30 cm.
Links unten signiert „A. Doll“, verso auf Keilrahmen
Aufkleber mit Künstlernennung.
In teilvergoldetem Rahmen.
Unter grauem Himmel, vor Gebirgssilhouette, ein großes
Gehöft mit einem großen rundbogigen Eingang, vor
dem mehrere Figuren und ein Pferdefuhrwerk mit einem
Baumstammstück stehen. Stimmungsvolle Malerei in
der Manier des Künstlers.
(14615013) (18)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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962
LUDWIG SKELL,
1842 OBERGÜNZBURG – 1905 MÜNCHEN
HIRSCHRUDEL IM VERSCHNEITEN HOCHGEBIRGE
Öl auf Leinwand.
81 x 61 cm.
Rechts unten signiert und ortsbezeichnet
„L. SKELL. Mchn.“
In dekorativem Rahmen.
Auf einer verschneiten Anhöhe ein Hirsch mit prachtvollem
Geweih, mit seinem Rudel im sonnigen Licht.
(14601725) (18)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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963
DÉSIRÉ THOMASSIN-RENARDT,
1858 WIEN – 1933 MÜNCHEN
Der Künstler wurde in Wien geboren, lebte und arbeitete
jedoch die meiste Zeit seines Lebens im Münchner
Umland.
WINTERLANDSCHAFT MIT FIGUREN
AUF ZUGEFRORENEM FLUSS
Öl auf Leinwand.
55 x 75 cm.
Links unten signiert „D. Thomassin“.
Unter hohem grauem Himmel, der drei Viertel des Gemäldes
einnimmt, die runde gelbe untergehende Sonne,
die sich malerisch auf dem Eis des zugefrorenen
Flusses wiederspiegelt, auf dem zahlreiche Figuren
eines auf der rechten Seite erkennbaren Dorfes zu sehen
sind. Stimmungsvolle malerische Darstellung.
(14601728) (18)
€ 2.400 – € 2.600
Sistrix
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221
964
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
WINTERLANDSCHAFT MIT FIGUREN AUF DEM EIS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
78 x 112 cm.
Rechts unten undeutlich signiert
und datiert „G.P... 1867“.
In vergoldetem Prunkrahmen.
An einem Waldrand liegend, ein kleines verschneites
Dorf mit einem schlossähnlichen Gebäude, davor verlaufend
ein von der Sonne beschienener zugefrorener
Fluss, auf dem zahlreiche Figuren unterwegs sind; darunter
mehrere spielende Kinder, ein schlittschuhfahrender
Reisigträger und diverse Schlittschuhläufer und
-läuferinnen. Im Hintergrund links geht der Blick auf ein
weiteres Dorf, während im Vordergrund rechts vom
Dorf ein eine Brücke mit einem Viehhirten zur anderen
Seite führt. Am rechten Bildrand, als Repoussoir, ein
hoher, in den grau bewölkten Himmel ragender Baum.
Stimmungsvolle Darstellung, die die Atmosphäre eines
von der Sonne beschienenen Wintertages nachvollziehen
lässt.
(1461353) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
INFO | BID
965
ADOLF STADEMANN,
1824 MÜNCHEN – 1895 MÜNCHEN
WINTERLANDSCHAFT MIT HOLZSAMMLERN
Öl auf Malkarton.
31 x 47 cm.
Links unten signiert „Stademann“.
In dekorativem Rahmen.
Stimmungsvolle Darstellung in toniger Farbgebung,
die die Kälte des Winters nachvollziehen lässt.
(14601720) (18)
€ 1.400 – € 1.800
Sistrix
INFO | BID
966
ADOLF STADEMANN,
1824 MÜNCHEN – 1895 MÜNCHEN
WINTERFREUDEN
Öl auf Karton.
31 x 47 cm.
Links unten signiert. Verso mit altem Etikett und
Vermerken. Rahmen mit Künstlernennung.
In barockisierendem Rahmen.
Stademann, der bei Carl August Lebschée (1800 – 1877)
und Moritz Eduard Lotze (1809– 1890) studierte, fertigte
diese herrlich stimmungsvolle Winterlandschaft, die
keinen Zweifel an den möglichen Freuden dieser unwirtlichen
Jahreszeit aufkommen lässt: zahlreiche fröhliche
Figuren sind auf dem gefrorenen Gewässer zu
sehen, das von Häusern und, weiter hinten, von einer
Windmühle flankiert wird.
(14601713) (13)
€ 3.800 – € 4.500
Sistrix
INFO | BID
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967
CHARLES VENNEMAN,
1802 GENT – 1875 ST.-JOSSE-TEN-NOODE
NIEDERLÄNDISCHE WINTERLANDSCHAFT
Öl auf Holz.
36,5 x 43 cm.
Links unten signiert und datiert „1841“.
Verso alter gedruckter Aufkleber mit Bezeichnung
„Vue d’hiver“ und „Museé d’Anvers“.
Im weit nach hinten ziehenden, verschneiten Gelände:
links stehende Gebäude sowie Staffagefiguren auf
dem zugefrorenen Fluss. Venneman war Schüler des
Antwerpener Malers Ferdinand de Braekeleer (1792 –
1883), der sich überwiegend dem Genre gewidmet
hatte, beide waren beeinflusst von Malern wie Teniers
oder Brouwer. Seltener sind seine Landschaftsbilder.
(14613612) (11)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
INFO | BID
968
JAN JACOB SPOHLER,
1811 NEDERHORST DEN BERG –
1866/79 AMSTERDAM
VEREISTE POLDERLANDSCHAFT MIT TURM
UND FIGURENSTAFFAGE
Öl auf Holz.
32 x 43 cm.
Links unten signiert und datiert „1872“.
In vergoldetem Rahmen.
Der Maler war Schüler von Jan Willem Pienemann
(1779– 1853) und wurde 1845 Mitglied der Königlichen
Akademie in Amsterdam. Große Bekanntheit erlangte
er durch seine meist winterlichen Landschaften. Er war
Lehrer seines Sohnes Jacob Jan Coenraad (1837– 1922);
ein weiterer Sohn, Johannes Franciscus (1853 – 1894)
schuf überwiegend Stadtveduten.
(14613613) (11)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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223
969
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
WINTERFREUDEN
Öl auf Holz.
15 x 30 cm.
Rechts unten signiert. Verso mit Galerieetikett.
In mit Wurzelholz verziertem Rahmen.
Hinter einem zugefrorenen See, auf dem einige Figuren
wintertypischen Vergnügungen nachgehen, geht
bereits die Sonne unter. Auf einem Feldweg werden
zwei Baumstämme von zwei bemannten Pferden
gezogen.
(1460362) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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970
JOSEF WENGLEIN,
1845 MÜNCHEN – 1919 BAD TÖLZ
WEIHNACHTSABEND
Öl auf Leinwand. Doubliert.
62 x 82 cm.
Rechts unten signiert und datiert „24. December 1886“.
In vergoldetem Profilrahmen.
Reizvolles Wintermotiv mit Blick aus einer Waldlichtung
hinaus, vorbei an einem entlaubten Repoussoir-Baum,
über zwei Rehe, die im Mondlicht Schatten werfen, hin
zu einem ruralen Gebäude, dessen Schornstein den
nächtlichen Himmel mit Qualm erfüllt und dessen
Sprossenfenster mit ihrem warmen Licht einen feierlichen
Heiligabend versprechen.
Provenienz:
Aus Landshuter Privatsammlung. (1461021) (13)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
INFO | BID
971
IGNACY ZYGMUNTOWICZ,
AUCH GENANNT „CZESLAW WASILEWSKI“,
1875 WARSCHAU – 1947 LÓDZ
Werke des Künstlers werden unter anderem im Nationalmuseum
Warschau sowie in einigen regionalen
Museen verwahrt.
WINTERFREUDEN MIT SCHLITTENFAHRT
Öl auf Papier, auf Karton.
36 x 45 cm.
Rechts unten signiert.
In Barock-Stilrahmen.
Reizvolle winterliche Darstellung in spätimpressionistischer
Auffassung mit einer einfachen Brücke über
einen Bachlauf, die von mehreren Winterschlitten
gequert wird. Unten mittig rest.
(1460922) (13)
€ 2.000 – € 2.200
Sistrix
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224 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
972
ADOLF STADEMANN,
1824 MÜNCHEN – 1895 EBENDA
EISVERGNÜGEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
45 x 61 cm.
Links unten signiert „A. Stademan.“
In dekorativem teilvergoldetem Rahmen.
In flacher winterlicher Landschaft zahlreiche Figuren
mit Kindern und Hunden, die sich auf einem zugefrorenen
Gewässer beim Eislaufen und mit Eisschlitten
vergnügen. Über ihnen der hohe Himmel mit dichten
Wolken, zwischen denen die untergehende Sonne
sichtbar ist, die sich auf dem Eis widerspiegelt. Stimmungsvolle
Darstellung in überwiegend beige-brauner
Farbgebung.
(14601718) (18)
€ 4.800 – € 6.000
Sistrix
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973
WLADYSLAW CHMIELINSKI,
1911 WARSCHAU – 1979 KOPENHAGEN
STADTANSICHT DES WARSCHAUER ZENTRUMS
IM SCHNEE
Öl auf Malkarton.
35 x 50 cm.
Rechts unten signiert, verso bezeichnet als „Warschau,
Schlossplatz mit Sigismundsäule, gemalt um 1935“.
In dekorativem Rahmen.
Ansicht des verschneiten großen Schlossplatzes mit
der hohen Sigismundsäule und mehreren Pferdekutschen
und Spaziergängern. Harmonische Wiedergabe
der teils von der Sonne beschienenen Stadt, in überwiegend
beige-brauner Farbigkeit, unter hohem hellblauem
Himmel.
(14615011) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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974
ADOLF STADEMANN,
1824 MÜNCHEN – 1895 EBENDA
DER RODELHÜGEL
Öl auf Holz.
21,5 x 27 cm.
Links unten signiert. Verso mit altem Etikett.
In profiliertem Rahmen.
In nachmittäglicher Stimmung die auf einem sanften
Hügel ruhende rurale Häusergruppe mit in den rot
leuchtenden Himmel qualmenden Schornsteinen; im
Vordergrund einige Kinder den abschüssigen Dorfweg
als Rodelhügel nutzend.
(14601712) (13)
€ 2.400 – € 3.500
Sistrix
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225
975
ANTON DOLL,
1826 MÜNCHEN – 1887 EBENDA
WINTERVERGNÜGEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
69 x 92 cm.
Rechts unten signiert „A. Doll. München“.
In vergoldetem Rahmen.
Von leicht erhöhtem Standpunkt Blick auf eine verschneite
Landschaft mit einem Dorf und einer Kirche
an einem zugefrorenen Fluss. Am Ufer sind zahlreiche
Figuren auf einem Weg zu erkennen, einige zudem auf
dem Eis. Im Hintergrund die Alpen unter hohem hellblauem
Himmel. Stimmungsvolle Darstellung in zart
nuancierten Farben in der typischen Manier des Künstlers,
der vor allem Winterlandschaften mit Dörfern und
Figuren bei Eisvergnügen darstellte.
(1460861) (18)
€ 2.500 – € 3.000
Sistrix
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976
ANTON DOLL,
1826 MÜNCHEN – 1887 EBENDA
SCHNEETREIBEN
Öl auf Holz.
16 x 25,5 cm.
Links unten signiert und ortsbezeichnet
„ADoll. München.“
Winterliche Flusslandschaft bei Schneetreiben mit alten
Hütten und einem Kirchturm am Ufer, während auf
dem zugefrorenen kleinen Flusslauf mehrere Figuren
Vergnügungen nachgehen.
(14601716) (18)
€ 2.400 – € 2.600
Sistrix
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977
ADOLF LINS,
1856 KASSEL – 1927 DÜSSELDORF
HESSISCHES BAUERNGEHÖFT MIT BLICK INS TAL
Öl auf Leinwand.
68 x 55 cm.
Links unten signiert und datiert „1877“.
Schmale Einfassungsleiste.
Das im Licht stehende alte Fachwerkgebäude von Bäumen
hinterfangen. Staffagefigur einer Bäuerin mit Federvieh
und einem Schwein. Das für den Maler typische
Bildthema in seiner charakteristisch kontrastreichen
Farbgebung.
(14617814) (11)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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978
WILHELM THEODOR NOCKEN,
1830 DÜSSELDORF – 1905 EBENDA
ZELL AM SEE MIT KITZSTEINHORN
Öl auf Leinwand.
104,5 x 141 cm.
Rechts unten signiert.
Ungerahmt.
Sommerliche Darstellung mit einem sich in der Oberfläche
des Sees spielgendem Gebirgszug sowie einer
angrenzenden Stadt. Eine Baumgruppe links im Vordergrund
fungiert als Repoussoir, davor ein anlandendes
Boot.
(14601715) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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979
PIETER LODEWIJK FRANCISCO KLUYVER,
1816 AMSTERDAM – 1900 EBENDA, ZUG.
BEWALDETE LANDSCHAFT MIT GEHÖFT
Öl auf Holz.
38,5 x 31,5 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Am Rande eines verschattet liegenden Wäldchen
ein von der Sonne beschienenes, an einem kleinen
Flusslauf liegendes Gehöft, vor dem eine Frau gerade
Wäsche auf einer Wiese zum Trocknen ausbreitet.
Feine stimmungsvolle Darstellung.
Anmerkung:
Der Künstler war ein typisch romantischer Maler, der
bekannt war für seine fein ausgeführten und atmosphärischen
Landschaften, besonders beliebt wegen
seiner erzielten Sonnenlichtwirkungen. (1460681)
(18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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227
980
JUAN CORDERO,
1822 TEZIUTLAN – 1884 COYOACAN, ZUG.
PORTRAIT EINES MANNES
(WOHL JOSE MARIA ALCOCER (1811 – 1861))
Öl auf Leinwand.
63 x 49,5 cm.
In bronziertem Rahmen.
An einem Tisch sitzend der uniformierte, leicht nach
links gewandte Mann, eine Hand auf die Tischplatte
legend. Auf dem Tisch ein geöffnetes Heft mit architektonischen
Vermerken und einem Stift. Die vergoldeten
Epauletten und Knöpfe heben sich wirkungsvoll
von der Jacke und dem Hintergrund ab. Farbverluste.
(14502513) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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981
ITALIENISCHER MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
PORTRAIT EINES MANNES UND EINER FRAU
Pastell auf Papier, auf Leinwand.
Jeweils 54,5 x 40 cm.
Hinter Glas gerahmt.
Jeweils vor mittelblauem Grund das Brustportrait eines
Mannes und das einer Frau. Fein ausgeführte, luftige
Setzung der Pastellpigmente, mit Spitzenbesatz in der
Kleidung und dezent akzentuierten Inkarnatdetails.
Wenig fleckig.
(14502411) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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982
DEUTSCHER ODER ÖSTERREICHISCHER MALER
DES AUSGEHENDEN 19./ 20. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT DES ADOLPH VON MENZEL (1815 – 1905)
Öl auf Leinwand, auf Holz.
51,5 x 40 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Vor dunklem Hintergrund das Brustbildnis Adolph von
Menzels, leicht nach links, in realistischer Wiedergabe,
mit hoher faltiger glänzender Stirn, weißem Haar und
über die Backen verlaufendem Bart, einem Zwicker auf
der Nase, zusammengekniffenem Mund und mürrisch
sowie mißtrauisch, seitlich nach unten gerichtetem
Blick.
Anmerkung:
Verso auf Holz oben rechts gestempelt „Nachlaßauktion
ADOLF KAUFFMANN Wien, Dorotheum“,
was ein Hinweis auf den Maler dieses Portraits sein
könnte. (1451133) (18)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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983
ADOLPH VON MENZEL,
1815 BRESLAU – 1905 BERLIN, ART DES
BILDNIS EINES ALTEN MANNES
Öl auf Leinwand.
40 x 31,5 cm.
Rechts unten monogrammiert und datiert
„AM (18)60“.
In breitem kanneliertem und vergoldetem Rahmen.
Vor changierendem Fond das nach rechts gewandte
Profilbildnis eines alten Mannes mit wallendem grauem
Haar und weißem Bart, der hinter dem dunkeln,
die ganze Bildbreite einnehmenden Schulteransatz
kontrastiert. Menzels Portraits alter Männer zeichnen
sich durch eine ungewöhnliche psychologische Tiefe,
Ehrlichkeit und Detailgenauigkeit aus. Anders als viele
seiner Zeitgenossen idealisierte er seine Modelle nicht.
Stattdessen rückte er die Zeichen des Alters – Falten,
eingefallene Wangen, fahle Haut oder erschöpfte
Blicke – bewusst in den Mittelpunkt. Diese Offenheit
im Umgang mit dem Altern verleiht seinen Arbeiten
eine stille Würde und Authentizität, die auch heute noch
beeindruckt.
Seine Portraits, oft in Bleistift, Kohle oder Gouache ausgeführt,
zeigen nicht selten einfache, unbekannte Männer
– etwa Handwerker, Professoren oder Bekannte
aus seinem Berliner Umfeld. In vielen dieser Werke
scheint eine stille Kontemplation mitzuschwingen: die
Männer blicken nicht heldenhaft oder repräsentativ,
sondern wirken versunken, müde oder nachdenklich.
Menzel beobachtet mit Empathie, aber ohne Sentimentalität.
Adolph von Menzel verbrachte das Jahr 1860
mit einem Kuraufenthalt in Rheinsberg, lebte bei seiner
Schwester Emilie und schuf in diesem Zeitraum bedeutende
Werke wie das Schlachtengemälde „Ansprache
Friedrich des Großen an seine Generäle vor
der Schlacht bei Leuthen“.
(14502719) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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984
EMILE HENRI BERNARD,
1868 LILLE – 1941 PARIS, ART DES
BILDNIS EINER JUNGEN FRAU
Öl auf Karton.
47 x 34 cm.
Verso bezeichnet „E Bernard Giacol. Brass,
Edit. Feltrinelli“.
Unter Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Die Dargestellte in hochgeschlossenem Kleid vor grünbraunem
Hintergrund. Sie hat dunkelbraune Haare,
einen leuchtend roten Mund, ein zartes, teils rosafarbenes
Inkarnat und mit ihren strahlenden hellblauen
Augen schaut sie leicht seitlich aus dem Bild heraus.
Malerei in überwiegend breitem raschem Pinselduktus
mit besonderer Herausarbeitung des Gesichts vor
dunklem Hintergrund.
(1450322) (18)
€ 400 – € 600
Sistrix
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985
EMILE HENRI BERNARD,
1868 LILLE – 1941 PARIS, ART DES
BILDNIS EINER ELEGANTEN DAME
Öl auf Karton.
48 x 37,7 cm.
Verso bezeichnet „Emile Bernard Sin“T Coll. J.Brass
Editore Feltrinelli“.
Unter Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Vor braunem Hintergrund das Brustbildnis nach links,
den Kopf jedoch leicht in Richtung des Betrachters
gewandt. Die Dame in hochgeschlossenem Kleid, mit
dunklen Haaren, etwas gesenktem Kopf und dunklen
Augen, den Blick nachdenklich nach unten gerichtet.
Malerei mit raschem breitem, teils pastos aufgetragenem
Pinselstrich.
(1450321) (18)
€ 400 – € 600
Sistrix
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229
986
CHARLES HUMBERT,
AUCH „JEAN CHARLES FERDINAND HUMBERT“,
1813 – 1881
ZIEGENHERDE AUF EINER WEIDE
Öl auf Leinwand.
48 x 70,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Chs. Humbert
1853.“
In vergoldetem Prunkrahmen.
Auf einem breiten bewachsenen Hang, der auf dem
Bild links unten von einem kleinen Gewässer begrenzt
wird, vor hellblauem Himmel mit dunklen aufziehenden
Gewitterwolken, eine kleine Ziegenherde mit einer
prachtvollen stehenden Ziege, die direkt aus dem Bild
heraus auf den Betrachter blickt. Im rechten Hintergrund
ein stehendes Schaf auf Futtersuche. Malerische
qualitätvolle Darstellung des schweizer Künstlers.
(14601724) (18)
€ 1.800 – € 2.000
Sistrix
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987
JOHN EMMS,
1843 NORFOLK – 1912 LYNDHURST/ ENGLAND
Emms wuchs in einer Künstlerfamilie auf, entwickelte
sich zu einem begeisterten Jäger und wurde berühmt
für seine Gemälde von Pferden und Hunden.
JÄGER IN EINEM BOOT AUF ENTENJAGD
Öl auf Hartfaserplatte.
43 x 63 cm.
Links unten signiert.
In dekorativem Rahmen.
Am Ufer eines Sees, versteckt zwischen Schilf, ein flaches
Ruderboot mit einem Jäger, der die Flinte angelegt
hat, um Enten zu erlegen. Hinter ihm sein aufmerksam
sitzender Jagdhund, sowie bereits erlegte Beute.
(1460821) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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988
CARL JOHANN ARNOLD,
1829 KASSEL – 1916 JENA
Der Maler studierte zunächst an der Akademie in Kassel
und ging anschließend nach Berlin, wo er 1846 der
einzige Schüler von Adolf Menzel (1815 – 1905) wurde.
Er wandte sich jedoch vorwiegend der Tiermalerei zu.
DER HINTERHALT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
50,5 x 67,5 cm.
Rechts oben signiert.
In dekorativem Rahmen.
Vor einer alten Holztür mit kleiner vergitterter Öffnung
im unteren Bereich zwei aufmerksam auf Beute lauernde
Hunde. Qualitätsvolle Darstellung mit zahlreichen
Details in überwiegend beige-brauner und schwarzer
Farbgebung.
(1460586) (2) (18)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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989
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
ENTEN AM TEICHUFER
Öl auf Leinwand.
60 x 90 cm.
Rechts unten signiert „H. Kaplan“.
In bronziertem Profilrahmen.
Ein Uferstück, das vom Olivgrün des Schilfrohrblattwerkes
gerahmt wird, bietet Platz für zehn Enten, die
auf dem sonst fast planen Wasser ihre Bahnen ziehen.
(1460363) (13)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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990
HUBERT KAPLAN,
1940 MÜNCHEN – 2024 EGLING
FEDERVIEH UND PRÄCHTIGER PFAU
Öl auf Holz.
28 x 32 cm.
Links unten signiert „Hubert Kaplan“.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Seitlich einer Hütte mit blühendem Holunder, auf einem
Gatter sitzend, ein Pfau mit langer schimmernder
Schleppe. Unterhalb von ihm und im angrenzenden
Flusslauf diverses Federvieh, darunter ein stolzer Hahn.
(1440983) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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991
ADOLF LINS,
1856 KASSEL – 1927 DÜSSELDORF
GÄNSE AM DORFWEIHER
Öl auf Leinwand.
49 x 59 cm.
Rechts unten signiert „Ad. Lins“.
Blick über eine Wiese in frischem Grün des Frühlings
mit einer Reihe teils schnatternder Enten auf einem
Weiher, mit weiteren Enten und einigen Laubbäumen
und Weiden, die über das Wasser reichen, unter hellblauem
Himmel. Typisches Werk des Malers, der der
Düsseldorfer Malerschule zugerechnet wird und auch
„Gänselins“ genannt wurde.
(14617815) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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231
992
FRANZ VON DEFREGGER,
1835 STRONACH – 1921 MÜNCHEN
BRAND IN REITH
Ölskizze auf Leinwand. Doubliert.
32,5 x 41,5 cm.
Links unten signiert „F Defregger“, verso auf altem
Aufkleber auf Leiste Künstlernennung, Betitelung
und Datierung „12. Aug. 1890“.
Vor Gebirgskulisse befindet sich im grünen Tal ein lichterloh
brennendes Haus mit hohen orange-rötlichen
Flammen und aufsteigendem Rauch. Vom Vordergrund
führen zwei fast mittig zusammenlaufende Gatter,
zwischen denen mehrere eilende Figuren zu erkennen
sind, zum Gebäude, das verso auf einer Holzleiste auch
als „Seppenhaus“ bezeichnet wird. Feine Skizze des
bekannten Malers.
Provenienz:
aus der Familie des Künstlers. (1461201) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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993
THEMISTOKLES VON ECKENBRECHER,
1842 ATHEN – 1921 GOSLAR
(ABB. LINKS)
ALTES SÄGEWERK AN EINEM GEBIRGSFLUSS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
73 x 115 cm.
Links unten signiert und datiert „(18)88“.
In vergoldetem Rahmen.
Beigegeben eine Expertise des Kunst-Kabinetts Stölzle,
München, vom Oktober 1993, in Kopie.
Blick auf einen über mehrere Kaskaden ins Tal hinabrauschenden,
großen Fluss, von dem linksseitig eine
Sägemühle zu erkennen ist. Im Hintergrund ein hohes,
größtenteils von grauen Wolken bedecktes Gebirge
und leicht nach rechts aufklarendem hellerem Himmel.
Dramatisch bewegte Landschaftsdarstellung in überwiegend
grau-brauner Farbigkeit mit starker Hell-Dunkel-
Betonung.
(1461151) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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994
EDUARD SCHLEICH D. Ä.,
1812 HAARBACH – 1874 MÜNCHEN
ABENDLICHE DORFLANDSCHAFT MIT
HEIMKEHRENDER HERDE, UM 1865
Öl auf Holz. Parkettiert.
33 x 85 cm.
Links unten signiert.
In mit Perlleisten verziertem Rahmen.
Sanfte Hügel rahmen einen Dorfweg, der zu einer mit
Wasser gefüllten Niederung führt, an der sich eine
Herde Milchvieh versammelt hat. Der schmale Horizont
gibt einen Ausblick auf die Abendsonne frei, die
links wie rechts von ruralen Gebäuden gerahmt wird.
(1460182) (13)
€ 8.500 – € 10.000
Sistrix
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233
995
FRANZ HIENL-MERRE,
1869 MAINZ – 1943 MÜNCHEN
TRABRENNEN IM SCHNEE
Öl auf Leinwand.
60,5 x 80,5 cm.
Rechts unten signiert und ortsbezeichnet.
In teilvergoldetem Rahmen.
Ein sonnenbeschienenes Schneefeld mit rückwärts
abschließendem Gebirgszug bieten Platz für ein spektakuläres
Pferderennen, das direkt auf den Betrachter
hinzuzustreben scheint.
(1451121) (13)
€ 900 – € 1.200
Sistrix
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996
CARL RITTER VON DOMBROWKSI,
1872 SCHLOSS UHLITZ/ BÖHMEN – 1951
OBERMENZING
Bekannter österreichischer Jagd- und Tiermaler.
DAS LÖWENPAAR
Öl auf Leinwand.
85 x 120 cm.
Rechts unten signiert.
In barockisierendem Rahmen.
In einer Steppe deren Grasbewuchs in breitem pastosem
Pinselduktus wiedergegeben ist die den Teil des
Horizonts versperrende Figur eines männlichen Löwen
über einer rücklings liegenden Löwin.
(14601729) (13)
€ 2.400 – € 2.600
Sistrix
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997
HANS WIDMER,
1872 – 1925
DER ZIEGENHIRTE
Öl auf Leinwand.
60 x 75 cm.
Rechts unten signiert „HANS WIDMER“.
In vergoldetem Rahmen.
In Alpenlandschaft im Frühjahr, auf einem kleinen Hügel,
ein im frischen zartgrünen Gras sitzender Junge mit
Hut mit drei ausgewachsenen Ziegen und einem kleinen
Zicklein, mit dem er mit einem Stock spielt. Im
Hintergrund ein Holzgatter und ein weiß blühender
Baum sowie rechtsseitig ein Alpsee, vor massivem, in
die Höhe steigendem Bergmassiv.
(1450441) (18)
€ 600 – € 800
Sistrix
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998
JAN WILLEM VAN BORSELEN,
1825 GOUDA – 1892 DEN HAAG
BLICK AUF DEN SEE BEI NIEUWKOOP
Öl auf Leinwand. Doubliert.
66 x 106 cm.
Rechts unten signiert. Rahmen mit den Künstler
nennender Plakette. Verso mit Etiketten.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
In lockerem Pinselduktus wolkenverhangener, das
gesamte Bildfeld bestimmender Himmel mit darunter
liegendem See mit Segelbooten und am Horizont angrenzendem
Dorf mit Windmühle. Links repoussoirartig
Uferböschung mit in einem Kahn sitzendem Mann.
(1460952) (13)
JAN WILLEM VAN BORSELEN,
1825 GOUDA – 1892 THE HAGUE
VIEW OF A LAKE NEAR NIEUWKOOP
Oil on canvas. Relined.
66 x 106 cm.
Signed lower right. Frame with plaque naming
the artist. Labels on the reverse.
€ 10.000 – € 25.000
Sistrix
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1000
ADOLF FREY-MOOCK,
1881 JENA – 1954 EGNACH
999
ADOLF FREY-MOOCK,
1881 JENA – 1954 EGNACH
Der Schweizer Künstler studierte 1904 an der Akademie
der bildenden Künste in München, 1909 wurde er
Assistent von Franz von Stuck in dessen Atelier.
PORTRAIT EINES JÄGERS, 1926
Öl auf Leinwand.
55 x 45 cm.
Rechts unten signiert und datiert „A. Frey Moock 1926“.
In breitem teilvergoldetem Rahmen.
(14610536) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
INFO | BID
ANSICHT EINER BURGRUINE
Öl auf Malkarton, mit Hartfaserplatte hinterlegt.
34,5 x 43 cm.
Links unten signiert „A. FREY MOOCK“.
In dekorativem Rahmen.
In herbstlicher Landschaft die alte Burgruine mit hohem
Turm, zu der von einer grünen Wiese eine hölzerne
Brücke führt. Im Hintergrund der abendliche Himmel
mit einem hellgelben Lichtstreifen der untergehenden
Sonne.
(14610540) (18)
€ 500 – € 800
Sistrix
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235
1001
JOHANN GRUND,
1808 WIEN – 1887 BADEN-BADEN, ART DES
AMOR
Öl auf Leinwand. Doubliert.
48 x 39 cm.
In teilvergoldetem Rahmen.
In Nahsicht das Halbportrait des jungen Amors mit
gold-blond glänzenden Lockenhaaren, kleinen Flügeln
und rot-blauem Umhang, der den Brustbereich frei lässt.
Er stützt seinen linken Arm auf ein Podest und hält in
der Hand ein kleines Büchlein, während seine rechte
Hand einen goldenen Pfeil umfasst. Seinen Kopf mit
rötlichen Wangen und roten Lippen hat er aufgerichtet
und blickt mit glänzenden braunen Augen gen Himmel.
Liebevolle Darstellung in frischer Farbgebung.
(14609331) (18)
€ 4.000 – € 7.000
Sistrix
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1002
GEORGE BERNARD O’NEILL,
1828 – 1917
GESTOHLENE FRÜCHTE SIND AM SÜSSESTEN
Öl auf Leinwand.
62,2 x 51,4 cm.
Rechts unten signiert „G B O Neill“.
In vergoldetem Prunkrahmen.
An der Ecke eines Hauses ein stehender Junge, der
gerade in einen Pfirsich beißt, neben ihm ein auf dem
Boden hockendes Mädchen, das in ihrer linken Hand
einen Pfirsich hält, und mit der rechten erhobenen
Hand warnt, dass sich ein Gärtner mit Leiter nähert.
Beide naschen verbotenerweise von den vor ihnen
stehenden Früchten: Einer Henkelschale mit frischen
Pfirsichen sowie einem Korb, randvoll gefüllt mit
Zwetschgen. Stimmungsvolle Genremalerei in der
Manier des Künstlers.
Provenienz:
R. A. Atkins Esq., 1887.
Richard Green, London, 1999.
Privatsammlung England. (1460352) (18)
Sistrix
€ 4.000 – € 8.000 (†) INFO | BID
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1004
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
JUDITH MIT DEM SCHWERT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
100 x 74 cm.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Dreivierteldarstellung der jungen schönen Judith in einem
edlen mantelartigen Umhang, mit einem roten
Band in ihren schwarzen Haaren, wertvollem Perlenschmuck,
sowie einem Schwert, das sie in ihrer linken
Hand hält. Sie wird in Pose dargestellt und hat in ihrer
rechten Hand eine Falte des Umhangs ergriffen. Mit
ihren großen braunen Augen blickt sie seitlich aus dem
Bild heraus. Die Geschichte von Judith lässt sich im
Buch Tobit des Alten Testaments wiederfinden, in der
berichtet wird, dass es der schönen Judith gelang den
Oberbefehlshaber Holofernes zu enthaupten. Auf den
sonst üblichen Darstellungen hält Judith meist das abgeschlagene
Haupt des Holofernes in ihrer rechten
Hand nach unten. Teils rest.
1003
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
DAME MIT OBSTSCHALE
Anmerkung:
Beigegeben ein Schreiben vom österreichischen
Theatermuseum Wien, vom 17. Januar 2001, mit dem
Verweis, dass die Physiognomie auf dem vorliegenden
Gemälde der Judith der Schauspielerin Christine
Enghaus ähnelt. Diese Theateraufführung hatte am
01. Februar 1849 im Hofburgtheater mit der Genannten
in der Titelrolle Premiere. (1461821) (18)
€ 1.300 – € 2.000
Sistrix
INFO | BID
Öl auf Leinwand.
80 x 63 cm.
Vor grünlichem Hintergrund mit Weinlaub und Rispen
das Dreiviertelportrait einer schönen jungen Frau mit
hüftlangen goldblonden Haaren, in die blaue Schleifen
und eine Perlenkette eingearbeitet sind. Sie trägt ein
blaues Kleid mit weitem Dekolleté und hält in ihrer linken
Hand eine Schale mit dreierlei Weintraubenrispen.
Sie hat ein feines zartes Inkarnat und mit ihren dunklen
Augen blickt sie aufmerksam seitlich nach unten aus
dem Bild heraus.
(14502511) (18)
€ 400 – € 600
Sistrix
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1005
ALBERT BELOT,
KÜNSTLER DES 20. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINER SCHWARZHAARIGEN
SCHÖNHEIT
Öl auf Leinwand.
39,5 x 31,5 cm.
Rechts unten signiert „Belot“.
In vergoldetem breitem Prunkrahmen.
Vor rötlich-braunem Hintergrund das Portrait der jungen
Frau nach rechts, in einem schulterfreien gelben
Kleid, mit blauen Blümchen in ihren schwarzen Haaren,
mit sinnlich, leicht geöffnetem, rotem Mund und
mit glänzenden blauen Augen träumerisch aus dem
Bild herausblickend.
(14601721) (18)
€ 1.600 – € 1.800
Sistrix
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237
1006
FRANZ KRÜGER,
1797 GROSSBADEGAST, ANHALT – 1857 BERLIN,
ZUG.
JUNGES MÄDCHEN MIT BLUMEN
Öl auf Leinwand.
73,5 x 62,5 cm.
Ungerahmt.
In gemaltem, seitlich eingeschränktem Hochoval: In
einem Innenraum, an einem Tisch mit grüner Platte
sitzend, ein junges Mädchen in kariertem Kleid mit
weißem Kragen und einem dunklen Umhang im Rückenbereich.
Sie hat den Kopf leicht erhoben und blickt
sanft lächelnd mit glänzenden Augen aus dem Bild heraus.
In ihrer linken Hand hält sie ein paar Wiesenblumen,
weitere befinden sich in der vor ihr stehenden Glasvase.
Feine qualitätvolle Darstellung mit zartem Inkarnat.
Bei der Dargestellten soll es sich um ein Portrait der
Christine Michaelis, der Nichte des Künstlers handeln,
der späteren Gattin des Anatomen Billroth.
Literatur:
Vgl. Abb. in: Hugo von Tschudi, Katalog zur Ausstellung
deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 – 1875 in
der Königlichen Nationalgalerie Berlin, München 1906
(2 Bände). (1461101) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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1007
KÜNSTLER DES 19./20. JAHRHUNDERTS
PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU
MIT ROTEM TURBAN
Öl auf Leinwand.
70 x 52 cm.
Trägt rechts unten eine Signatur „Vlaho Bukovac“.
(1461793) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1009
EUGEN DE BLAAS,
1843 ALBANO LAZIALE BEI ROM – 1931 VENEDIG,
NACH
1008
OSKAR KOKOSCHKA,
1886 PÖCHLARN – 1980 MONTREUX
(ABB. LINKS)
DAMENPORTRAIT
Lithografie.
70 x 50 cm.
Rechts unten mit Bleistift signiert
„Oskar Kokoschka“, in der Lithografie datiert
„August 20“, rückseitig in Bleistift Vermerk der
Provenienz vom Dorotheum in Wien, 14.12.1943.
Hinter Glas gerahmt.
(1460571) (18)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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Gemäldepaar
RAUCHENDER BUB
sowie
MÄDCHEN MIT VEILCHEN
Öl auf Holz.
18,5 x 10,5 cm.
Jeweils links oben bezeichnet „Eugen de Blaas“.
Liebevolle Genredarstellung eines einfach gekleideten
Jungen, nach rechts gewandt, mit Hut und rotem Halstuch,
eine Zigarette rauchend, die er in seiner linken
Hand hält. Das Mädchen, ebenso wie der Junge, hinter
einer niedrigen grauen Steinbrüstung stehend, in ihren
Händen eine flache geflochtene Schale mit gebundenen
Veilchensträußen haltend. Beliebte Darstellungen, die
mehrfach von anderen Künstlern kopiert wurden.
(1461102) (18)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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239
1010
JOZA UPRKA,
1861 KNEZDUB, TSCHECHIEN – 1940 HROZNOVÁ
LHOTA, TSCHECHIEN, ZUG.
AUF DEM HANÁ FEST
Öl auf Leinwand.
45 x 77 cm.
In dekorativem vergoldetem Rahmen.
Auf dem im Freien stattfindenden Fest sitzen auf einer
Wiese mit ausgebreiteten weißen Decken drei Frauen in
Tracht mit Kopfbedeckung, von denen eine im Gespräch
mit einem Mann in Hockstellung ist. Während ihre Augenpartie
verschattet liegt, wird ihr Lächeln von der
Sonne beschienen. Im Hintergrund in teils schemenhafter
Ausführung zahlreiche Teilnehmer in folkloristischer
Kleidung, teils zwischen Zelten, Schirmen und
einem kleinen Gebäude. Für den bekannten Künstler
typische Darstellung.
(14602327) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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1011
JOZA UPRKA,
1861 KNEZDUB, TSCHECHIEN – 1940 HROZNOVÁ
LHOTA, TSCHECHIEN
Der Künstler studierte an der Akademie der bildenden
Künste in Prag, ehe er an die Akademie nach München
wechselte. Dank eines Stipendiums studierte er
von 1892 – 1893 in Paris. 1894 stellte er mit Alphonse
Muchas (1860 – 1939) Unterstützung im dortigen
Salon aus.
TSCHECHISCHER REITER IN WEITER LANDSCHAFT
Öl auf Leinwand.
63 x 96 cm.
Links unten signiert „Joz Uprka“.
In vergoldetem Prunkrahmen.
Im Zentrum in flacher weiter Landschaft ein junger
Reiter, nach links auf einem Pferd sitzend, in Begleitung
eines braunen Hengstes und hinter ihm ein junges
Fohlen. Für den Künstler typisches Werk, der ab 1888
begann Szenen aus dem bäuerlichen Leben, meistens
um das Volksleben Südmährens zu malen.
(14602328) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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1012
FRANZÖSISCHER ORIENTALIST
DES 19. JAHRHUNDERTS
INNENRAUM MIT STEHENDEM BÄRTIGEM
ORIENTALEN
Öl auf Leinwand.
81 x 54 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Blick auf einen selbstbewusst aufrechtstehenden älteren
Mann in grünem Hemd mit beiger Beinbekleidung
und einem breiten Gürtel, sowie einem langen Mantel
und einem roten Fez auf seinem Kopf. Mit seinen leicht
zusammengekniffenen Augen schaut er nachdenklich
aus dem Bild heraus. Die Malerei in überwiegend beigebrauner
Farbgebung, aufgelockert durch rote und grüne
Kleidungsstücke des Mannes. Teils rest.
(14605816) (2) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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1013
FRANZÖSISCHE SCHULE DER ZWEITEN HÄLFTE
DES 19. JAHRHUNDERTS
STUDIE EINES ORIENTALISCHEN MANNES
Zeichnung mit Kohle und weißer Kreide auf bräunlichem
Papier.
Ca. 22 x 11 cm.
Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.
Die Zeichnung zeigt eine stehende männliche Figur in
Rückenansicht und spiegelt die akademische Beherrschung
von Licht und Volumen wider, die typisch für
die Pariser Ateliers in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
war. Die Pose und die dramatische Darstellung
der Draperie, insbesondere des über den Rücken
herabhängenden Mantels, deuten auf eine Ausbildung
im Umfeld von Jean-Léon Gérome (1824 – 1904) hin,
während die Energie und das orientalische Sujet an
Delacroix erinnern. Rechtsseitig beschnitten.
(1462175) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1014
MALER DES 19. JAHRHUNDERTS
PFERD IN GEBIRGSLANDSCHAFT
Öl auf Holzplatte.
23,5 x 32,5 cm.
In vergoldetem Rahmen.
Auf einem Bergabsatz ein gesattelter Brauner, in die
Ferne blickend.
(1461585) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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241
1015
GEORG KOLBE,
1877 WALDHEIM – 1947 BERLIN
FRAUENAKT, 1920ER-JAHRE
Schwarze Kreide auf Papier.
36,5 x 33,5 cm.
Rechts unten monogrammiert „GK“ (ligiert).
Gerahmt.
(14617821) (12)
€ 1.500 – € 3.000
Sistrix
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1016
LOVIS CORINTH,
1858 TAPIAU – 1925 ZANDVOORT
Corinth gilt als einer der bedeutendsten Maler des
deutschen Impressionismus, neben Max Liebermann
(1847– 1935), Ernst Oppler (1867– 1929) und Max Slevogt
(1868– 1932). Doch weit stärker als jene entwickelte er
seinen Malstil in eine expressive Richtung, womit ihm
zurecht die Würdigung als einer der Protagonisten der
„Geburt der Moderne“ zuteil wurde – ihn in der NS-Zeit
jedoch als „entartet“ diffamierte. Nach Ausbildungen in
Königsberg, Antwerpen, Paris und München wirkte er
vor allem in Berlin, wo er 1901 der Secession beitrat.
Noch im Oktober desselben Jahres eröffnete er eine
Malschule. Seine erste Schülerin, Charlotte Berend
(1880– 1967), Tochter aus jüdischem Elternhaus, wurde
neben Käthe Kollwitz (1867– 1945) als eine der wenigen
Frauen in die Secession aufgenommen. Als 22 Jahre
jüngere Ehefrau und Mutter zweier Kinder spielte sie
eine tragende Rolle im Wirken Corinths. In mehr als
sechzig seiner Gemälde unterschiedlicher Thematik ist
sie zu sehen. 1918, nach den Schrecken des Krieges,
suchten die beiden erstmals den Gebirgsort Urfeld am
Walchensee auf. Im Jahr darauf ließ Charlotte Berend-
Corinth dort ein Holzhaus mit Blick auf den See errichten.
STEHENDER AKT – RÜCKENANSICHT
Schwarze Kreide auf Papier.
44 x 26 cm.
Rechts unten mit dem Nachlassstempel und der bestätigten
Unterschrift von Thomas Corinth (Sohn des
Künstlers).
Gerahmt.
(14617822) (12)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1017
MARGUERITE AGNES,
1894 – 1960
DREI AKTE
Öl auf Leinwand.
96 x 92 cm.
Rechts unten signiert und datiert „1937“.
In bronziertem Profilrahmen.
Vor hellgrünem Fond die konturenreiche Darstellung
dreier unbekleideter Damen oder einer Dame in dreifacher
überlappender Darstellung.
(14619020) (3) (13)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
INFO | BID
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243
1018
KAROLY PATKÓ,
1895 BUDAPEST – 1941 EBENDA, ZUG.
SITZENDER FRAUENAKT VOR GEBLÜMTEM
VORHANG, 1922
Öl auf Leinwand.
155 x 75 cm.
Links unten unleserlich signiert und datiert „1922“.
Verso alter ovaler englischer Aufkleber mit Künstlernennung
„Patko“.
Ungerahmt.
Am Boden reich dekorierter Teppich. Vor dem geblümten
Vorhang sitzend, der Frauenakt nach links.
(1461442) (11)
€ 2.500 – € 4.000
Sistrix
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1019
HERBERT SCHNEIDER,
1924 GRIESBACH IM ROTTAL – 1983 HINTERTHAL,
ÖSTERREICH
BAHNSTATION, 1947
Tempera auf Leinwand.
50 x 60,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Schneider
H. (19)47“. Verso auf altem Aufkleber bezeichnet
„Herbert Schneider/Nach einem Original aus dem
Nachlass Herbert Schneider“
mit Namensnennung „...Kandsperger/Alfred
Schneider“ und Signatur.
Blick auf eine Bahnstation und ein Gleis, zu dessen
Seiten zahlreiche Reisende mit Gepäckstücken warten.
Links des Gleises mehrere stehende, nach links in den
Hintergrund verlaufende Haltesignale. Farbintensive
Darstellung in teils raschem Pinselduktus.
(14610546) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
INFO | BID
1020
CHRISTIAN ROHLFS,
1849 GROSS NIENDORF – 1938 HAGEN
Der Künstler studierte in Weimar, ab 1895 war er in
Berlin tätig, ab 1901 in Hagen/Nordrein-Westfalen.
Nach der Machtergreifung der Nazis wurde Rohlfs aus
der Preußischen Akademie ausgeschlossen, 412 seiner
Bilder entfernt und als entartet diffamiert. Er gilt als
einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus.
DER GEFANGENE, 1918
Holzschnitt auf Papierkarton.
62 x 42 cm.
Rechts unten signiert „Chr. Rohlfs“.
Gerahmt.
Provenienz:
Galerie Utermann, Dortmund.
Grisebach Auktion, Berlin 25. November 2011, Kat.Nr.
286.
Privatsammlung England. (14605125) (12)
Sistrix
€ 3.000 – € 4.000 (†) INFO | BID
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245
1021
CHARLES HENRI JOSEPH LEICKERT,
1816 BRÜSSEL – 1907 MAINZ
Der Maler zählt neben seinen Lehrern Andreas Schelfhout
(1787– 1870), Wijnand Jan Joseph Nuyen
(1813 – 1839) und Bartholomäus van Hove (1850– 1914)
zu den bekanntesten Landschaftsmalern Hollands im
19. Jahr hundert. Seine Küstenansichten, Straßenveduten
oder Flusslandschaften, nicht selten mit Windmühlen
und reicher Figurenstaffage haben ihn weit über
sein Wirkungsgebiet hinaus bekannt gemacht. Seine
Feinmalerei gibt den Bildgegenstand jeweils minutiös
wieder, was gerade im heutigen zeitlichen Abstand zur
Entstehung der Gemälde als bedeutende Dokumentation
gewürdigt werden muss. Neben seinen bekannten
holländischen Winterlandschaften finden sich nicht wenig
authentische Stadtansichten seiner Heimat, aber
vor allem auch der Niederlande. In Den Haag lebte und
arbeitete er in den Jahren 1841 und 1848, und danach
verbrachte er dort seinen langen Aufenthalt von 1849
bis 1883. 1856 wurde er mit der Mitgliedschaft der Königlichen
Akademie von Amsterdam geehrt. In der Folge
bereiste er Frankreich, Deutschland und Italien.
SOMMERLICHE FLUSSLANDSCHAFT MIT
WINDMÜHLEN
1022
PETRUS VAN SCHENDEL,
1806 TERHEIJDEN/BRABANT – 1870 BRÜSSEL, ZUG.
INTERIEUR MIT KÜCHENMAGD BEI KERZENSCHEIN
Öl auf Holz.
28,5 x 24,5 cm.
In vergoldetem ornamentiertem Rahmen.
Nächtliche Genreszene einer Küchenmagd, die durch
den Schein einer Öllampe erhellt wird. Die Magd
blickt von ihrer Arbeit, dem Polieren eines Eimers, den
Betrachter überrascht an und hält Inne. Glattflächige
Feinmalerei, die einen gekonnten Umgang mit der
Lichtstimmung, der Hell-Dunkel-Malerei, sowie der
Figurenwiedergabe zeigt.
(1461104) (10)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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Öl auf Leinwand.
74 x 100 cm.
Links unten signiert und datiert „Ch. Leickert (18)58“.
In gold glänzendem Rahmen.
Unter hohem, sommerlich hellblauem Himmel mit
großen weißen Wolkenformationen ein ruhig sich
schlängelnder Fluss, an dessen linkem Ufer mehrere
Gebäude und eine große Windmühle stehen, sowie
drei Boote ankern. Rechtsseitig, entlang des Flusses,
verläuft ein breiter Weg mit mehreren Figuren. Zudem
sind an der Seite und im Hintergrund mehrere Häuser,
eine in den Himmel ragende Kirchturmspitze sowie
eine in der Sonne stehende weitere Windmühle zu
sehen. Stimmungsvolle harmonische Darstellung mit
gekonnter Licht- und Schatteninszenierung, ganz in
der Art des bekannten Künstlers. Rest.
(1461105) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
INFO | BID
1023
NICHOLAAS RIEGEN,
1827 AMSTERDAM – 1889 EBENDA
HAFEN MIT ANKERNDEM BOOT VOR STADTKULISSE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
39 x 55,5 cm.
Rechts unten signiert „N Riegen“.
Im stimmungsvollen Licht der hinter einem Wolkenzug
liegenden Sonne eine Hafenansicht mit einem figurenbesetzten
ankernden Boot, von dem aus ein einfaches
Holzbrett zum flachen begrünten Ufer führt. Rechts
auf dem ruhigen Wasser zwei Segelboote, während im
Hintergrund die Silhouette einer Stadt mit großer Kirche
zu erkennen ist. Malerische Wiedergabe des für seine
Meeres- und Flusslandschaften bekannten niederländischen
Malers.
(1461106) (18)
€ 500 – € 1.000
Sistrix
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1024
ALFRED ZIMMERMANN,
1854 MÜNCHEN – 1910 CHIEMSEE
MÄNNERRUNDE IN BAYRISCHEM INTERIEUR
Öl auf Holz.
33 x 52 cm.
Rechts oben signiert und ortsbezeichnet
„Alfred Zimmermann München“.
In vergoldetem Prunkrahmen.
In einer Stube, an einem Tisch, über dem eine Petroleumlampe
herabhängt, haben sich fünf Männer in
Tracht versammelt, von denen einer aus einem großen
Blatt vorliest, das wohl von offizieller Stelle stammt,
worauf die zu lesenden Worte „Fürstlich Bayerisch..“
hindeuten. Mit unterschiedlich misstrauischer oder nachdenklicher
Miene hören die Männer dem Vorleser zu.
Malerei in zurückhaltender Farbgebung mit besonderer
Herausstellung der Physiognomien der Dargestellten.
(1461103) (18)
€ 600 – € 900
Sistrix
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1025
SÜDDEUTSCHER MALER DES 18. JAHRHUNDERTS
Gemäldepaar
BÄUERLICHE PORTRAITS
Öl auf Leinwand. Doubliert.
Je 58 x 43 cm.
In teilvergoldetem Rahmen.
Das eine Gemälde zeigt eine alte Bäuerin vor grünlichem
Hintergrund, leicht nach rechts, in Tracht mit
weißer Bluse und grüner Haube auf dem Kopf, mit faltenreichem
gebräuntem Gesicht und leicht zugekniffenem
Mund aus dem Bild herausblickend. Das Gegenstück
zeigt einen älteren Mann mit weiß-grauen Haaren und
langem Bart, mit rötlich gebräunter Haut und faltenreicher
Stirn, ebenfalls aufmerksam aus dem Bild herausschauend.
Qualitätvolle Malerei mit besonderer
Herausarbeitung der Physiognomie.
(14603315) (18)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
INFO | BID
1026
LUIGI MIRADORI IL GENOVESINO,
1600/10 – 1656, ZUG.
Gemäldepaar
MÄDCHENPORTRAITS
Öl auf Leinwand.
Je 51 x 39,5 cm.
Die Brustbildnisse sind jeweils vor beigem Hintergrund
dargestellt. Das eine Bild zeigt ein Mädchen, nach rechts
in einem eleganten, leuchtend roten Gewand gekleidet,
das teils mit Goldstreifen verziert ist. Es hat einen gesonderten
Kragen, der in der Mitte mit einer Blume besetzt
ist, sowie einer weiteren roten Blume im Haar. Dazu
trägt es eine Perlenkette um den Hals, während der Kopf
nach rechts gewandt ist, die Augen jedoch aus dem Bild
auf den Betrachter hinausblicken. Das andere Gemälde
zeigt ein Mädchen, das nach links gewandt ist, in identischer
Kleidung und ebenfalls mit einer Perlenkette. In
den Haaren hat es jedoch zwei weiße Blüten und schaut
ebenfalls mit leicht geröteten Wangen aus dem Bild. Beide
Mädchen haben ein feines, zartes Inkarnat. Ihre Ähnlichkeit,
auch in der Kleidung, lässt vermuten, dass es
sich um zwei Schwestern handelt.
(1431152) (18)
€ 4.500 – € 6.500
Sistrix
INFO | BID
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247
1027
ELOISE HARRIET STANNARD,
1829 NORWICH – 1915 EBENDA, ZUG.
Bereits der Vater und der Onkel der Malerin waren
Landschaftsmaler der sogenannten Norwich School.
Ihre bereits für 1852 dokumentierte Ausstellung in der
Royal Academy of Arts sowie in der British Institution
in London bildeten die Basis für etwa 30 weitere Ausstellungen
mit großen Erfolgen. Ihre Werke wurden
mehrfach bei Christie's verauktioniert.
FRUIT PIECE
Öl auf Leinwand.
61,5 x 51,5 cm.
Verso aufgeklebter alter Katalog-Ausschnitt mit
Bezeichnung „206 – Fruit Piece by Miss Stannard:
S. M. 19 ins x 23 ins“ (was dem Gemälde entspricht).
Die Werke der bedeutenden englischen Stilllebenmalerin
zeichnen sich stets durch weiche Konturen und
leuchtende Farbigkeit aus. So wird auch hier die Fülle
der auf einer Tischplatte aufgehäuften Früchte lichtvoll
wiedergegeben. Die Affinität zur Malerei des 18. Jahrhunderts
mit der ähnlich farbenfrohen Leichtigkeit
wird hier deutlich.
Aufgrund des Ausstellungs-Aufklebers und datierten
Werken der Jahre 1866, 1877 und 1878 kann das vorliegende
Gemälde in den Zeitraum 1865 – 1880 eingeordnet
werden, in die wichtige Zeit ihres Wirkens. A.R.
(1462171) (11)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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1028
FRANCESCO VINEA,
1845 FORLI – 1902 FLORENZ
JUNGE FRAU IN EINEM ROSENGARTEN
Öl auf Leinwand. Doubliert.
45 x 70 cm.
Unten rechts signiert und datiert „f. Vinea 1884“.
In vergoldetem Rahmen.
Der italienische Genremaler, eigentlich bekannt für
Figuren in Kostümen, zeigt hier sein Können anhand
einer kecken jungen Frau inmitten eines üppig blühenden
Rosengartens. Sie blickt den Betrachter von der
Mitte des Bildes her forsch an. Dabei trägt sie einen
Blumentopf mit hoch aufragenden Blättern, die den
hellen Himmel mittig zäsieren.
(1462011) (10)
€ 4.500 – € 6.000
Sistrix
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1029
LOVIS CORINTH,
1858 GWARDEISK – 1925 ZANDVOORT
Corinth gilt als einer der bedeutendsten Maler des
deutschen Impressionismus, neben Max Liebermann,
Ernst Oppler und Max Slevogt. Doch weit stärker als
jene entwickelte er seinen Malstil in eine expressive
Richtung, womit ihm zurecht die Würdigung als einer
der Protagonisten der „Geburt der Moderne“ zuteil
wurde – ihn in der NS-Zeit jedoch als „entartet“ diffamierte.
Nach Ausbildungen in Königsberg, Antwerpen,
Paris und München wirkte er vor allem in Berlin, wo er
1901 der Secession beitrat. Noch im Oktober desselben
Jahres eröffnete er eine Malschule. Seine erste
Schülerin, Charlotte Berend (1880 – 1967), Tochter aus
jüdischem Elternhaus, wurde neben Käthe Kollwitz
(1867 – 1945) als eine der wenigen Frauen in die Secession
aufgenommen. Als 22 Jahre jüngere Ehefrau und
Mutter zweier Kinder spielte sie eine tragende Rolle
im Wirken Corinths. In mehr als sechzig seiner Gemälde
unterschiedlicher Thematik ist sie zu sehen. 1918,
nach den Schrecken des Krieges, suchten die beiden
erstmals den Gebirgsort Urfeld am Walchensee auf.
Im Jahr darauf ließ Charlotte Berend-Corinth dort ein
Holzhaus mit Blick auf den See errichten.
CHARLOTTE BEREND-CORINTH IN LYCHEN,
UM 1906
Bleistift auf Papier.
31,6 x 23,7 cm.
Rechts unten signiert „Lovis Corinth“. Rechts unten
bezeichnet „500“.
Gerahmt.
Beigegeben eine Expertise von Prof. Dr. Thomas Deecke,
Berlin 10. Dezember 2013, in Kopie.
Provenienz:
Sammlung der Tochter des Künstlers, Wilhelmine
Klopfer Corinth.
Galerie Etienne, New York (1988).
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin.
Privatsammlung England. (14605124) (12)
Sistrix
€ 3.000 – € 5.000 (†) INFO | BID
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249
1030
EDOUARD FREDERIC WILHELM RICHTER,
1844 PARIS – 1913 EBENDA, ZUG.
Richter begann sein Studium in Den Haag, setzte dieses
jedoch bald in Paris bei Ernest Hébert (1817 – 1908)
und bei Léon Bonnat (1833– 1922), führende Künstler
ihrer Zeit, fort. Zeit seines Lebens war er dem Orientalismus
verpflichtet, dessen vielfältige Ausformungen
sein Schaffen prägten. Seine erste Ausstellung fand
1866 statt, sodass das vorliegende Werk ein 186(9?)
als Frühwerk zu sehen ist.
ORIENTALISCHER WASSERLAUF MIT MÜHLE UND
WEISSEN OCHSEN
Öl auf Leinwand.
84 x 100 cm.
Unten mittig datiert und mit wohl authentischer
Signatur „Ed. Richter f.“.
Ungerahmt.
In abendlicher Sonnenuntergangsstimmung sich vor
dem changierenden Himmel silhouettenhaft abzeichnende
Palmen, die eine Wasserstelle mit abschließender
Rundbogenbrücke flankieren. Darin Nutztiere mit
Personen, im Vordergrund links die Stufen zu einem
Gebäude sowie eine Mühle, die von zwei weißen
Ochsen betrieben wird.
Anmerkung:
Zwei orientalische Stimmungen des Künstlers werden
im Musée Baron-Martin in Gray verwahrt.
Literatur:
Vgl. La Chronique des arts et de la curiosité, Bureaux
de la Gazette des beaux-arts, Paris 1913. (1430173) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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1031
KARL HEILMAYER,
1829 MÜNCHEN – 1908 EBENDA
Als Sohn eines Münchner Hofschauspielers studierte
Heilmayer an der Münchner Akademie, löste sich jedoch
vom Lehrbetrieb, um seine Malweise eigenständig zu
entwickeln. Auf Reisen durch Italien, Belgien, Norddeutschland
und Frankreich fand er Anregungen, seine
Eindrücke vor allem in nebeligen oder vom Mondschein
beleuchteten Ansichten festzuhalten. So finden sich
in seinem Werk zahlreiche Rom- und Venedigbilder, die
sich durch ihre spätromantischen Stimmungen wesentlich
von den bis dahin üblichen Städteansichten
abheben.
FLORENZ BEI VOLLMOND
Öl auf Papier, auf Karton aufgezogen.
21 x 33 cm.
Links unten signiert und datiert „K. Heilmajer 1861“.
In ornamental reliefiertem Kehlrahmen.
Im Gegenlicht des Mondes, vor dem sich Zypressen
und Pinien silhouettenhaft abzeichnen, stellt der gebürtige
Münchner Karl Heilmayer den Arno dar, an dessen
Ufer ein Kahn liegt. Neben dem Fluss zeugt die
sich im Dunst abzeichnenden Stadt Florenz von der
Hand des Menschen inmitten dieses Naturschauspiels.
(1460214) (13)
€ 1.200 – € 1.500
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250 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
1032
LÉOPOLD ROBERT,
AUCH GENANNT „LOUIS-LÉOPOLD ROBERT“,
1794 LES EPLATURES – 1835 VENEDIG, ART DES
ITALIENISCHES MÄDCHEN AM STRAND
Öl auf Holz.
48,5 x 39,5 cm.
In dekorativem Rahmen.
Am steinigen Strand ist ein junges Mädchen in elegantem
Gewand gerade dabei ein rotes Band in ihre langen
Haare einzuflechten. Dabei hat sie den Kopf zur Seite
gedreht und blickt nachdenklich aus dem Bild hinaus.
Im Hintergrund das Meer und der rauchende Vesuv.
Einfühlsame Darstellung in der Art des bekannten
Künstlers.
(14602311) (18)
€ 1.200 – € 1.800
Sistrix
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1033
KARL NAHL,
AUCH GENANNT „CHARLES CHRISTIAN NAHL“,
1818 KASSEL – 1878 SAN FRANCISCO, ZUG.
WALLENSTEIN BEI SEINEM ASTROLOGEN
Öl auf Leinwand.
79 x 95 cm.
Verso mit Auktionsetikett des Hauses Lempertz.
In mit Blattwerk reliefiertem Rahmen.
In polychrom leuchtenden Farben die Darstellung des
Feldherrn Albrecht von Wallenstein mit seinem Hofastrologen
Giovanni Battista Seni, der ein italienischer
Astrologe und Leibarzt war und bei dem Wallenstein
während des Dreißigjährigen Krieges Rat suchte. Detailreiche
Darstellung des Zeltinneren mit allerlei
Schriftstücken, Globen und reicher textiler Innenausstattung,
sowie Blick auf eine Gefechtssituation.
Provenienz:
Auktion Lempertz, 14. März 2018, Lot 185, als Nahl
zugeschrieben.
Süddeutsche Privatsammlung.
(1461561) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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1034
EMMANUEL BACHRACH-BARÉE,
1863 ODERBERG – 1943 MÜNCHEN
NAPOLEON IN SEINEM ARBEITSZIMMER
Öl auf Holz.
27,2 x 35,7 cm.
Links unten signiert „BACHRACH-BARÈE“.
In dekorativem Rahmen.
Im Zentrum des Gemäldes der in einem einfachen
Raum auf einem Sessel sitzende Napoleon Bonaparte
in Militäruniform und Zweispitz mit verschränkten
Armen leicht nach vorne gebeugt. Hinter ihm ein Bett
und ein Stuhl sowie zu seiner Seite ein Schreibtisch,
auf dem ein Tintenfass mit Feder steht, ein aufgeschlagenes
Buch, ein Briefbogen und sein abgelegter Degen.
Eine an der Wand befindliche Karte dient als weiterer
Hinweis darauf, dass Napoleon hier in einem privaten
nachdenklichen Moment in seinem Arbeitszimmer
gezeigt wird.
(1460331) (18)
€ 1.000 – € 2.000
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251
1035
MAX CLARENBACH,
1880 NEUSS – 1952 DÜSSELDORF
Der Künstler war ein deutscher Maler der Düsseldorfer
Schule und gilt als Mitbegründer des Sonderbundes in
Düsseldorf sowie als einer der bedeutenden Vertreter
der rheinischen Malerei im frühen 20. Jahrhundert. Er
studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1908
organisierte er zusammen mit ehemaligen Akademieschülern
erste Ausstellungen, aus denen 1909 der
Sonderbund hervorging. Neben den von ihm besonders
geschätzten Wintermotiven verstand sich Clarenbach
auch auf die atmosphärische Beobachtung der
anderen Jahreszeiten.
WINTER AN DER ERFT
Öl auf Leinwand.
75 x 100 cm.
Rechts unten signiert „M. Clarenbach.“ Verso auf Keilrahmen
Künstleretikett „Prof. Max Clarenbach Wittlaer“
mit Nummerierung, Betitelung und Datierung „1912“.
In dekorativem Rahmen.
Blick auf einen ruhigen türkis-grauen See mit einem Fischer
in seinem Boot und auf ein verschneites Ufer mit
hohen kahlen Bäumen, die sich malerisch im Wasser
widerspiegeln. Im Hintergrund die langgezogene Silhouette
eines ganz in blauer Farbigkeit wiedergegebenen
Dorfes mit schneeweißen Dächern und einer weißen
Kirchturmspitze vor hellgrauem Himmel. Das Gemälde
strahlt durch die überwiegend zurückhaltende Farbgebung
Ruhe und Harmonie aus und gilt als ein Hauptwerk
des Künstlers aus seiner, durch die französischen
Impressionisten geprägten, Sonderbund-Zeit.
Ausstellungen:
Verso Aufkleber des Salon des Artistes français,
Nr. 112, Max Clarenbach.
Außerdem Aufkleber des Kunstsalon Herman Abels,
Köln a. Rh. Komödienstrasse 26. (1461786) (18)
€ 7.000 – € 9.000
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1036
AUGUST LOHR,
1842 – 1920
BLICK AUF DEN KÖNIGSSEE MIT ST. BARTHOLOMÄ
Öl auf Leinwand.
52 x 82 cm.
Rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert
„A. Lohr. München 1877.“
In Prunkrahmen.
Eingebettet zwischen steilen Berghängen der langgestreckte,
türkis schimmernde Gebirgssee, auf dem
zwei kleine Boote zu erkennen sind. Im Hintergrund
die angedeutete weiße Kapelle von St. Bartholomä.
(1460461) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1037
ALBERTO PROSDOCIMI,
1852 – 1925
Der italienische Künstler studierte Malerei an der
Akademie von Venedig und war bekannt für seine
Aquarelle der Lagunenstadt.
FISCHERBOOTE VOR DER SILHOUETTE
VON VENEDIG
Öl auf Platte.
48 x 86 cm.
Links unten signiert und datiert „A. Prosdocimi.
F (1)922“.
Montiert in rechteckigem Kasten hinter Glas.
Im stimmungsvollen Licht der zwischen Wolken untergehenden
Sonne mehrere besetzte Fischerboote, die
im flachen Wasser ankern. Im Hintergrund am langgezogenen
Ufer wohl die Silhouette von Venedig.
(1460541) (18)
€ 2.000 – € 3.000
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1038
CARL SALTZMANN,
1847 BERLIN - 1923 POTSDAM
FJORDLANDSCHAFT
Öl auf Leinwand.
45 x 76 cm.
Links unten signiert und datiert „C. Saltzmann 1894.“.
Ansicht eines Fjordes mit wenigen Booten, umgeben
von steilen Klippen, im Licht der gelblich schimmernden
untergehenden Sonne.
(1460422)
€ 1.500 – € 3.000
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253
1039
ADOLF FREY-MOOCK,
1881 JENA – 1954 EGNACH
Der Schweizer Künstler studierte 1904 an der Akademie
der bildenden Künste in München, 1909 wurde er
Assistent von Franz von Stuck in dessen Atelier.
FLÖTE SPIELENDER PAN UND MÄDCHEN
Öl auf Holz.
26,5 x 20,5 cm.
Links unten signiert.
In vergoldetem Rahmen.
In Nahsicht das Brustbildnis eines jungen Mädchens
mit langen Haaren, rotem Stirnband und nacktem
Oberkörper, vor dem sie einen Zweig mit Trauben hält.
Ihr Blick geht zur Seite auf einen hinter ihr stehenden
Pan, der auf einer Flöte spielt und sie mit leicht zugekniffenen
Augen anschaut.
(1460232) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1040
FRITZ BURMANN,
1892 WIEDENBRÜCK – 1945 INGOLSTADT
LIEBE
Öl auf Holz.
32 x 23,5 cm.
Links unten signiert und datiert „Fritz Burmann 1919“.
Verso Aufkleber mit Künstlernennung, Betitelung und
Provenienvermerk.
Das Gemälde zeigt vor stilistischem Landschaftshintergrund
einen stehenden jungen Mann, der in seiner
angehobenen linken Hand einen Siegeskranz hält, mit
dem anderern Arm eine sitzende Frau umarmt, die
wiederum in ihrer rechten Hand einen grünen Zweig
nach oben hält.
(14615012) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1041
LUDWIG JOHANN PASSINI,
1832 WIEN – 1903 VENEDIG
ITALIENISCHE WASSERTRÄGERIN
Aquarell auf Papier.
Sichtmaß: 72 x 31 cm.
Links unten signiert und datiert „Ludwig Passini 1882“.
Hinter Glas in Prunkrahmen.
Das Werk zeigt eine junge stehende Frau mit roten
Haaren, die mit der rechten Hand an einen Pfosten
fasst und in ihrem linken Arm zwei schwere Wasserkübel
trägt. Ihre Wangen sind leicht gerötet, und mit
ihren dunklen Augen blickt sie seitlich aus dem Bild
heraus. Feine Malerei mit gekonnter Licht- und
Schatteninszenierung in der typischen Manier des
Künstlers.
(1460622) (1) (18)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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1042
FRANZ VON DEFREGGER,
1835 STRONACH – 1921 MÜNCHEN
JUNGE FRAU IN TRACHT
Öl auf dünnem Karton.
21,2 x 13,2 cm.
Links unten signiert „Defregger“, rechts unten
datiert „1880“.
In dekorativem Rahmen.
Die junge, in Schritthaltung stehende Frau in eleganter
Tracht mit roter Bluse und wertvollem Schmuck, aufmerksam
aus dem Bild blickend.
Literatur:
Hans-Peter Defregger, Defregger 1835 – 1921,
Rosenheim 1983, S. 299. (14602322) (18)
€ 4.000 – € 7.000
Sistrix
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255
1043
WERNER PEINER,
1897 DÜSSELDORF – 1984 LEICHLINGEN
Der Maler studierte ab 1919 an der Düsseldorfer Akademie.
1933 wurde er an die Düsseldorfer Kunstakademie
als Professor für Monumentalmalerei berufen.
BRUSTBILDNIS JESU AM KREUZ MIT
DORNENKRONE
Tempera auf Papier.
40,5 x 33,5 cm.
Links unten signiert „Peiner“.
Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.
(14615010) (18)
€ 500 – € 800
Sistrix
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1044
WERNER PEINER,
1897 DÜSSELDORF – 1984 LEICHLINGEN
MADONNA MIT KIND
Grau-gelbe Pinselzeichnung auf Papier,
mit Hartfaserplatte hinterlegt.
Sichtmaß: 53,5 x 39 cm.
Rechts unten signiert und datiert „PEINER (19)79“,
verso auf Aufkleber betitelt.
Unter Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(1461509) (18)
€ 700 – € 1.000
Sistrix
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1045
JOSEPH LEOPOLD RATINCKX,
1860 – 1937
WINTER IN DER STADT
Öl auf Leinwand.
118 x 101 cm.
Rechts unten signiert „RATINCKX“.
In teilvergoldetem Rahmen.
Vor den hohen Mauern einer verschneiten mittelalterlichen
Stadt eine sitzende, warm gekleidete Frau,
die gerade in eine Pfanne über einem Feuerofen, der
von einem Jungen mit Blasebalg weiter angefacht
wird, frische Pfannkuchen zubereitet. Rechts hinter ihr
stehend eine vornehme Patrizierfamilie, die wohl auf
die Köstlichkeit wartet. Links im Hintergrund mehrere
Figuren am Ufer eines zugeforenen Flusses, einige
von ihnen auf dem Eis.
(1460921) (18)
€ 2.600 – € 3.200
Sistrix
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1047
MALER DES 17./ 18. JAHRHUNDERTS
1046
MARIO SIMONI,
1885 – 1953
ZINGARA
Aquarell auf Papier.
99 x 65 cm.
Links unten signiert „MSimoni“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Unter einem alten überdachten steinernen Aufgang mit
Stufen stehend eine junge Südländerin mit schwarzen
Haaren.
(1440574) (18)
€ 500 – € 700
Sistrix
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DER HIRTE MIT SEINEN SCHAFEN
IN DER ABENDSONNE
Öl auf Leinwand. Doubliert.
134 x 168 cm.
In profiliertem Rahmen.
In weiter Landschaft, welche von der wärmenden
Abendsonne Italiens durchzogen wird sitzt links ein
Hirte mit seinen das Bildfeld dominierenden Schafen.
Das Gemälde erinnert in Komposition und Technik an
Melchior Roos. Besch.
(1461481) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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257
1048
HANS HASSENTEUFEL,
1887 HAMBURG – 1943 MÜNCHEN
Hassenteufel lernte an der Münchener Akademie bei
Peter Halm und Franz von Stuck.
KOLOMBINE
Öl auf Leinwand.
96 x 71 cm.
Links oben signiert und ortsbezeichnet.
Keilrahmen mit altem Etikett.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Vor unbestimmtem beigem Fond die Dreiviertelfigur
einer vergnügten jungen Dame im Faschingskostüm
mit Harlekinmütze. Minimal besch.
(1460623) (1) (13)
€ 1.800 – € 2.200
Sistrix
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1049
HANS HASSENTEUFEL,
1887 HAMBURG – 1943 MÜNCHEN
DIE BAUCHTÄNZERIN
Öl auf Leinwand.
96 x 71 cm.
Links unten signiert und ortsbezeichnet. Keilrahmen
mit altem Etikett.
In ornamental reliefiertem Rahmen.
Vor einer groben Mauer steht die leicht nach links gewandte
Dreiviertelfigur einer jungen Frau mit Armreifen,
Tamborin und luftiger Kleidung, den Betrachter anblickend.
(1460624) (1) (13)
€ 1.800 – € 2.200
Sistrix
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1050
MARCEL DYF,
1899 PARIS – 1985 BOIS D’ARCY
FELDBLUMENSTRAUSS IN FAYENCEKRUG
Öl auf Leinwand.
73 x 60 cm.
Rechts unten signiert „Dyf“.
Vor changierendem Grund, der an einen Vorhang erinnert,
ein perspektivisch zulaufender Holztisch mit darauf
stehendem, blau-weiß glasiertem Fayencekrug.
Darin ein raumgreifendes Bouquet mit Mohnblumen,
Ähren, Hafer, Kornblumen und anderen, in einem Feld
zu findenden Blumen.
Provenienz:
Auktion Millon, 30. Januar 2019, Lot 255. (1450664)
(13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1051
JOHANNA VON DESTOUCHES,
1869 MÜNCHEN – 1956 EBENDA
KLEINER SOMMERBLUMENSTRAUSS IN GLASVASE
Öl auf Leinwand.
36 x 29,2 cm.
In dekorativem Rahmen.
Auf einer Tischplatte mit einigen darauf liegenden rosafarbenen
Blüten vor hellgrünem Hintergrund steht eine
bauchige Glasvase mit leuchtend blauem Enzian und
einigen Kleinblütlern. Harmonische Wiedergabe in der
Manier der bekannten Künstlerin.
(14601717) (18)
€ 850 – € 1.000
Sistrix
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259
1052
OTTO PIPPEL,
1878 LÓDZ – 1960 PLANEGG BEI MÜNCHEN
VORFRÜHLING AM SCHLIERSEE
Öl auf Leinwand.
99 x 117 cm.
Rechts unten signiert.
In gefasstem Rahmen.
Reizvolle helle Sicht auf den Schliersee mit den angrenzenden
Gebirgszügen. In pastosem Duktus der
helle Himmel mit noch kahler Vegetation, die auf den
Frühling zu warten scheint.
Provenienz:
Von der Großmutter des Einlieferers in den 1920er-
Jahren beim Künstler erworben. (1460241) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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1053
JOSEF ULLMANN,
1870 – 1922
LÄNDLICHE SZENE
Öl auf Karton, auf Platte.
50 x 60 cm.
Rechts unten signiert und datiert „1915“.
Verso mit Etikett.
In vegetabil reliefiertem Rahmen.
In raschem Pinselduktus vorgeführte Niederung, in
der ein Bauernhof liegt. Davor eine Frau sowie zwei
Ochsen, ein Feld pflügend.
(1460234) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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1054
OTTO PIPPEL,
1878 LÓDZ – 1960 PLANEGG BEI MÜNCHEN
Otto Pippel gilt als einer der bedeutendsten späten Impressionisten
im süddeutschen Raum. Er studierte
1905 in Karlsruhe und vollendete seine Ausbildung bei
Gotthard Johann Kühl (1850 – 1915) an der Dresdner
Akademie. Prägend für sein weiteres Schaffen war ein
Aufenthalt in Paris 1905, während dessen er die französischen
Impressionisten kennenlernte. Nach 1918 lebte
und arbeitete er in Planegg und malte dabei vielfältige
Landschaften, Stillleben und Stadtveduten in impressionistischer
Manier.
HERBST
Öl auf Leinwand.
62 x 50 cm.
Rechts unten signiert.
Verso mit betiteltem Künstleretikett.
In barockisierendem Rahmen.
In pastosem Pinselduktus bereits entlaubte Bäume,
darunter grasendes Vieh.
(14602319) (13)
€ 1.500 – € 3.000
Sistrix
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1055
JOSEF WENGLEIN,
1845 MÜNCHEN – 1919 BAD TÖLZ
MOORLANDSCHAFT MIT JÄGER
Öl auf Leinwand. Doubliert.
58 x 75,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert
„J. Wenglein. Müchn 90“.
In herbstlicher Moorlandschaft mit einigen hochragenden
schmalen Birkenbäumen ein Jäger mit einem Gewehr
in der Hand, in Begleitung zweier Hunde auf Entenjagd.
Malerische Darstellung in vielen differenzierten
rot-braunen Farbtönen, mit hohem grau-blauem Himmel
mit weißen Wolkenformationen.
(14601723) (18)
€ 4.500 – € 6.000
Sistrix
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261
1056
FERDINAND LOYEN DU PUIGAUDEAU,
1864 NANTES – 1930 LE CROISIC
Der Künstler studierte an verschiedenen Internaten
von Paris bis Nizza. 1882 reiste du Puigaudeau nach
Italien, dann nach Tunesien und brachte sich selbst das
Malen bei. Das erste Werk, das du Puigaudeau sicher
zugeschrieben werden kann, stammt aus dem Jahr
1886, dem Jahr, in dem er Pont-Aven besuchte, wo er
sich mit Charles Laval und Paul Gauguin anfreundete.
LE JARDIN
Öl auf Leinwand.
36 x 50 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Puigaudeau 1886“.
In Impressionistenrahmen.
In einem großen Garten der Blick auf eine breite steinerne
Treppe, die seitlich des oberen Absatzes jeweils
von einer Steinskulptur flankiert wird; auf der linken
Seite ist eine Laube mit Gartenmöbeln zu erkennen.
Unterhalb der Treppe ein schmaler entlanglaufender
Weg und Rasen in frischem Grün. Stimmungsvolle Malerei
in vielen, teils diffusen, differenzierten Grüntönen,
charakteristisch für den berühmten postimpressionistischen
Künstler.
Provenienz:
Collection Jules Paressant, Nantes, von da an
Familienvererbung.
Artcurial Paris, 5. April 2015, Lot 46.
Privatsammlung England.
Literatur:
Antoine Lauretin, Ferdinand du Puigaudeau
(1864 – 1930), Bd. 1, Paris 1989, Kat.Nr. 248, mit
Abb. auf S. 372. (1461186) (18)
€ 8.000 – € 10.000 (†)
Sistrix
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1057
THÉOPHILE-LOUIS DEYROLLE,
1844 PARIS – 1923 EBENDA
(ABB. RECHTS)
BRETONISCHE WÄSCHERINNEN AM WALDBACH
Öl auf Leinwand.
33 x 46 cm.
Links unten signiert.
In dekorativem Rahmen.
Am steinigen Ufer eines Waldbaches drei junge Frauen
beim Wäschewaschen, eine von ihnen bereits fertig,
mit Korb unter dem Arm stehend und den beiden am
Wasser Knienden zulächelnd. Im Hintergrund der von
der Sonne teils durchflutete Wald in frischen Grüntönen.
(1461161) (18)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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262 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
1058
ÉMILE RENÉ LAFONT,
1853 – 1916
LES GRANDS BOULEVARDS SOUS LA PLUIE,
PARIS, UM 1905
Öl auf Leinwand.
46,5 x 55 cm.
Rechts unten signiert „Emile Lafont“, verso mit alten
Label mit Künstlernennung „Lafont“.
In dekorativem Rahmen.
Das Gemälde zeigt eine abendliche Pariser Straßenszene
bei stark bewölktem grauem Himmel mit Regen.
Im Zentrum ein breiter Boulevard, an dessen Seiten
jeweils eine Reihe hoher Bäume mit braunen Blättern
stehen und dahinter die prachtvollen Gebäude der Stadt,
deren Geschäfte im Erdgeschoss leuchten. Zahlreiche
Passanten, meist mit Schirmen, sind auf der Straße und
auf den Wegen unterwegs. Malerische Wiedergabe
des pulsierenden Lebens der Stadt und der vielen Beleuchtungen,
die sich teils auf den nassen Wegen und
Straßen widerspiegeln.
Provenienz:
Privatsammlung Frankreich. (1461188) (18)
Sistrix
€ 6.000 – € 8.000 (†) INFO | BID
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263
1059
LUIGI LOIR,
1845 GÖRZ, ÖSTERREICH – 1916 PARIS
PARIS, BOULEVARD SAINT-MARTIN AM ABEND
Öl auf Leinwand.
33 x 46 cm.
Rechts unten signiert „LOIR. Luigi“, auf der Rückseite
auf dem Keilrahmen betitelt „Ba. Sa Martin“ und
nummeriert „No. 18“.
In Impressionistenrahmen.
Blick auf einen der vier Grands Boulevards im nördlich
der Seine gelegenen Rive Droit von Paris bei abendlich
gelb schimmernden Himmel. Vor den beleuchteten
Auslagen hinter den hohen Schaufenstern zahlreiche
Passanten auf der breiten, wohl nassen Promenade, in
der sich teils die Beleuchtung widerspiegelt und die
nach rechts von einer Baumallee vor der nachfolgenden
Straße flankiert wird. Darstellung einer alltäglichen
Szene des Pariser Lebens aus dem späten 19. und frühen
20. Jahrhundert, für die der Maler berühmt wurde.
Provenienz:
Privatsammlung USA.
Literatur:
Vgl. Noé Willer, Catalogue raisonne: Luigi Loir: De
La Belle Epoque à La Publicite, Paris 2005, S.78.
(1461187) (18)
€ 8.000 – € 10.000 (†)
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1060
MARCEL DYF,
1899 PARIS – 1985 BOIS D’ARCY
JARDIN DES TUILLERIES, UM 1960
Öl auf Leinwand.
46,5 x 54,5 cm.
Rechts unten signiert „Dyf“.
In dekorativem Impressionistenrahmen.
Blick auf den von der Sonne beschienenen Tuilerien-
Garten in Paris mit großem Brunnen und kleiner Wasserfontäne
vor dem Palastgebäude im Hintergrund. Die
zahlreichen kahlen Bäume deuten auf einen sonnigen
Wintertag hin, den zahlreiche Figuren für einen Spaziergang
nutzen und von denen einige im Vordergrund
auf Stühlen sitzend das schöne Wetter genießen. Stimmungsvolle
Malerei in weichen Farbtönen in impressionistischer
Manier.
Provenienz:
Privatsammlung Frankreich. (1461189) (18)
€ 5.000 – € 7.000 (†)
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1061
ATTILIO PRATELLA,
1856 LUGO DI ROMAGNA – 1949 NEAPEL
BELEBTE STRASSENSZENE
Öl auf Leinwand.
52 x 75,5 cm.
Links unten signiert „A. Pratella“.
In Louis XV-Stilrahmen.
Im Gegenlicht die diffuse Ansicht eines weiten Platzes
mit Reiterstandbild, vermutlich in Neapel. Im Vordergrund
zahlreiche Figuren, die ihren Alltagsgeschäften
nachgehen, vor einer in restauro befindlichen Fassade.
Literatur:
Vgl. Enzo Savoia, Attilio Pratella. Il narratore dei mille
volti di Napoli, Bologna 2007. (1460223) (13)
€ 1.000 – € 1.500
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1062
LUCIEN ADRION,
1889 STRASSBURG – 1953 PARIS
LES GRANDS BOULEVARDS, PARIS
Öl auf Leinwand.
66 x 81 cm.
Rechts unten signiert „Adrion“.
In Montparnasse-Rahmen.
Reizvoller Blick auf eine Pariser Straßenecke mit Hotel
und Restaurant, einen U-Bahneingang und zahlreichen
Menschen zu Fuß oder im Automobil; Ausführung in
für Adrion typischem, postimpressionistischem Pinselduktus.
Provenienz:
Galerie Vildrac, Paris.
Kunsthaus Bühler, Stuttgart.
Privatsammlung, Baden-Württemberg.
Auktion Nagel, Stuttgart, 8. Februar 2023, Lot 23.
Privatsammlung Großbritannien. (14611810) (13)
€ 3.000 – € 5.000 (†)
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265
MODERNE KUNST FÜR JUNGE SAMMLER
MODERN ART FOR YOUNG COLLECTORS
1064
HUGO VON HABERMANN,
1849 DILLINGEN – 1929 MÜNCHEN
(ABB. RECHTS)
1063
JULIUS HESS,
1878 STUTTGART – 1957 PÖCKING
1914 war Hess Mitbegründer der Münchener Neuen
Secession. Von 1927 bis 1946 war er ordentlicher Professor
für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste
München. Zu seinen Schülerinnen zählten unter
anderem Karoline Wittmann, Luise Niedermaier und
Gabriele Thiersch. Ab 1950 war er ordentliches Mitglied
der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
INTERIEUR MIT NÄHENDEM MÄDCHEN
Öl auf Leinwand.
82 x 69,5 cm.
Rechts oben signiert „J(ulius) Hess“.
In barockisierendem Rahmen.
In lockerem Duktus und einer Farbpalette, die den Einfluss
Cézannes deutlich spüren lässt, zeigt Hess den
verdichteten Moment einer Handlung: eine junge Frau
sitzt an ihrem Tisch mit geöffneter Handarbeitsschatulle
und empfängt das für ihre Arbeit nötige Licht vom
Schirm einer Petroleumlampe. Ihr nach unten gerichtetes
Gesicht wirkt konzentriert und ist vom Betrachter
abgewandt, während die Umgebung auf diesen
ausgerichtet ist – so etwa ein Wandteller, der wie ein
geöffnetes Auge auf uns ausgerichtet ist.
(1460163) (13)
€ 2.000 – € 4.000
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HABERMANNS ATELIER MIT SEINEM
„MÜNCHENER MODELL“, 1917
Öl auf Leinwand.
89 x 60 cm.
Rechts unten signiert. Verso auf dem Keilrahmen mit
Sammlungsetikett, Betitelung und Galerieetikett.
In breitem ebonisiertem Kehlrahmen.
Darstellung des Ateliers mit einem an einer Staffelei
stehenden Damenakt, flankiert von Möbeln und
Requisiten.
Provenienz:
Sammlung Reiner Babenhausen.
Galerie Konrad Bayer, München. (1460021) (13)
€ 2.000 – € 4.000
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267
1065
FRANZÖSISCHER MALER DES 20. JAHRHUNDERTS
DIE PROMENADE AM STRAND
Öl auf Leinwand, auf Holz.
51 x 61 cm.
Links unten undeutlich signiert.
In vergoldetem Rahmen mit Textilausschnitt.
An einem Strand zahlreiche, in sommerlicher heller
Kleidung gewandete Figuren, zwischen ihnen einige
Fahnenmaste. Im Vordergrund eine modisch gekleidete
junge Frau, in der einen Hand eine Handtasche, in
der anderen Hand die Leine ihres Hundes führend.
(1460224) (13)
€ 1.000 – € 1.500
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1068
CARL ROTTMANN,
1797 HEIDELBERG – 1850 MÜNCHEN, ART DES
(ABB. RECHTS)
WEITE LANDSCHAFT
Öl auf Holz.
13,5 x 20 cm.
Blick von erhöhtem Standpunkt auf eine weite hügelige
Landschaft, teils mit Bewaldung, unter hohem weißblauem
Himmel. Malerei in raschem, teils breitem
Pinselstrich.
(1460649) (1) (18)
€ 1.000 – € 2.000
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1066
JOHN FERGUSON WEIR,
1841 WEST POINT – 1926 PROVIDENCE
SALISBURY PLAIN, ENGLAND
Öl auf Leinwand.
51 x 61,5 cm.
Rechts unten signiert.
Hinter Glas in kanneliertem Rahmen.
Flussschleife mit ruhig fließendem Gewässer neben
einem Weg und ihn säumenden Bäumen.
Provenienz:
US-amerikanische Privatsammlung, von dort per
Erbschaft an den Vorbesitzer. (1440573) (13)
€ 800 – € 1.000
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1067
WALTER REHN,
1921 GLEIWITZ/ OSTSEE – 2004 DRESDEN
STÜRMISCHE BRANDUNG
Öl auf Malkarton.
40,5 x 50 cm.
Links unten signiert „W. REHN.“
In dekorativem Rahmen mit Namensschild.
Starker Wellengang vor felsiger Küste. Im bewölktem
Himmel, bei starkem Regenfall, mehrere fliegende
Möwen erkennbar.
(14610539) (18)
€ 100 – € 200
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1069
KÜNSTLER DES 20. JAHRHUNDERTS
OHNE TITEL
Öl auf Platte.
22 x 31,5 cm.
In Holzrahmen.
Horizontal angelegte Landschaft in warmen Erdtönen.
Die kräftigen pastösen Pinselstriche und die reduzierte
Farbpalette verleihen dem Werk eine expressive und
zugleich ruhige Atmosphäre.
(1461056) (17)
€ 200 – € 300
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269
1070
ROLAND OUDOT,
1897 PARIS – 1981 EBENDA
GEWITTER ÜBER DEM MEER
Öl auf Leinwand.
65 x 81,5 cm.
Rechts unten signiert.
Verso auf Keilrahmen betitelt und mit altem Etikett.
In bronziertem gestuftem Rahmen.
Über den Horizont in der Bildmitte ragen Segelmasten
abgetakelter Boote hinaus, die das sonst von Horizontalen
dominierte Gemälde in seiner Struktur aufbrechen.
Im Vordergrund brechen sich Wellen mit Gischt an den
Felsen am Strand.
Ausstellungen:
Kunsthaus Bühler, Stuttgart, Roland Oudot, 28. April
– 24. Mai 1969, Ausstellungskatalog mit Abbildung
des Gemäldes. (1460191) (13)
€ 3.000 – € 4.000
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1071
PIERRE BILLET,
1837 CANTIN – 1922 EBENDA
SEHNSUCHT
Öl auf Leinwand. Doubliert.
45,5 x 36,5 cm.
Links unten signiert und datiert „Pierre Billet. 1921.“.
Auf einer Kaimauer, ein barfuß sitzendes kleines Mädchen
in einem Kleidchen mit weißer Haube auf dem
Kopf, das sich nach rechts umgedreht hat, um sehnsüchtig
einem Flugzeug im türkisfarbenen Himmel nachzuschauen.
Stimmungsvolle, einfühlsame Darstellung.
(1461162) (18)
€ 800 – € 1.200
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1072
ROLAND OUDOT,
1897 PARIS – 1981 EBENDA
ISCHIA – DIE STRASSE NACH FORIO
Öl auf Leinwand.
65 x 100 cm.
Rechts unten signiert. Verso auf dem Keilrahmen
betitelt und mit Galerieetikett.
In breitem beigem Rahmen.
In den für Oudot typischen Farben eine den vorderen
Bildraum einnehmende Straße, an der mehrere Häuser
und eine Kirche mit barocker Fassade liegen, die
der Kirche San Gaetano in Forio ähnelt. Die zum Horizont
abschließenden Häuser werden reizvoll von der
nachmittäglichen Sonne nimbushaft umspielt.
Ausstellungen:
Französische Malerei ab 1930, Kunsthaus Bühler,
Stuttgart, 28. Juli – 1. September 2018, Ausstellungskatalog
mit Abbildung des Gemäldes auf S. 22.
(1460162) (13)
€ 3.000 – € 4.000
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1073
ROLAND OUDOT,
1897 PARIS – 1981 EBENDA
ROUTE DE PUYLOUBIER (MONTAGNE VICTOIRE)
ÖL auf Leinwand.
65 x 100 cm.
Links unten signiert. Verso auf Keilrahmen betitelt
und mit Etikett.
In hellem Profilrahmen.
Ganz in seiner zum Monochromismus tendierenden
Farbpalette mit olivgrünen und braunen Tönen gestaltete
Landschaft mit perspektivisch zulaufender Straße.
Ausstellungen:
Kunsthaus Bühler, Stuttgart, 28. März – 29. April 1967,
Ausstellungakatalog mit Abbildung des Gemäldes
unter Nr. 2. (1460181) (13)
€ 3.000 – € 4.000
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271
1074
GÉRARD VIEILLEVIE,
1939 – 1992
VENEDIG
Öl auf Leinwand.
33 x 41 cm.
Rechts unten signiert „G. Vieillevie“.
In teilvergoldetem Rahmen.
Sommerliche Ansicht einer Uferprommenade, umgeben
von türkis-grünem Wasser unter hohem, fast weißem
Himmel. Malerei in raschem Pinselduktus.
(1460324) (18)
€ 1.200 – € 1.500
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1075
PAVEL DMITRIEVIC SMAROV,
AUCH GENANNT „PAUL CHMAROV“,
1874 WORONESCH, RUSSLAND – 1950
BOULOGNE-BILLANCOURT, FRANKREICH
AN DER FRANZÖSISCHEN RIVIERA
Öl auf Leinwand.
65 x 54 cm.
Rechts unten signiert „Chmarof“.
In dekorativem Prunkrahmen.
Blick auf einen Strandabschnitt, an dem in Badekleidung
Mutter und Kind, jeweils mit weißer Kopfbedeckung,
sitzen. Dahinter das schimmernde Wasser, das
von zartem Türkis-Grün in dunkleres Blau bis zum Horizont
übergeht, mit bergiger bläulicher Silhouette unter
türkisfarbenem Himmel mit großen weißen Wolkenformationen.
Im Wasser auf der hinteren rechten Seite
zwei Figuren und weiter hinten ein größeres Schiff.
Malerei in impressionistischer Manier, in einer Vielfalt
an differenzierten Blautönen, mit großen dichten Pinselstrichen.
(1461441) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1076
MAURICE EMPI,
GEB. 1933 SAINT ETIENNE
Empi studierte zunächst an der École du Sacré-Cour,
bis Paris am 20./21. April 1940 bombardiert wurde. Von
der Normandie kehrte er zurück, studierte weiter und
arbeitete in der Werkstatt von Gen Paul (1895 – 1975),
wo er bis zu seiner ersten Ausstellung 1953 blieb. Venedig
inspirierte ihn zu den schönsten Motiven, die in
seinem Atelier entstanden.
VENEZIANISCHE ANSICHT MIT SANTA MARIA
DELLA SALUTE UND DEM PUNTO DELLA DOGANA
Mischtechnik auf Karton.
Sichtmaß: 49,5 x 63 cm.
Rechts unten signiert, betitelt und datiert.
In Passepartout, hinter Glas gerahmt.
In herrlich sommerlichen Farben Blick über mehrere
Gondeln, hinweg auf die Mündung des Canal Grande
mit abschließender, differenziert wiedergegebener
Silhouette der Kirche Santa Maria Delle Salute, die von
Longhena nach der Pestplage bis 1687 errichtet wurde,
und links daneben dem Punto della Dogana.
(1430177) (13)
€ 1.000 – € 1.500
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1077
MALER DER ERSTEN HÄLFTE
DES 20. JAHRHUNDERTS
GONDELN VOR VENEDIG
Öl auf Leinwand.
61 x 82 cm.
Verso auf Keilrahmen mit altem Etikett.
Ungerahmt.
Dem Pointilismus verpflichtete Malweise mit vom
Licht der untergehenden Sonne gefärbter Silhouette
Venedigs mit Santa Maria della Salute, dem Markusdom
mit Campanile und davor gelagerten Segelschiffen
sowie von innen heraus beleuchteten Gondeln mit
Gondoliere und Laternen.
Provenienz:
Wiener Kunstbesitz. (1460321) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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1078
E. MONDI,
MALER DES 20. JAHRHUNDERTS
VENEDIG – BLICK AUF DIE PUNTA DELLA DOGANA
Öl auf Leinwand.
50 x 60 cm.
Rechts unten signiert „E. Mondi“.
Über das Wasser des Canal Grande und einigen ankernden
Gondeln hinweg fällt der Blick auf die berühmte
Punta della Dogana und die Basilika Santa Maria della
Salute mit ihren großen Kuppeln. Malerei in raschem
Pinselduktus bei überwiegend breitem Pinselstrich.
(1460322) (18)
€ 1.200 – € 1.500
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273
1079
FRANCISCO ZUÑIGA,
1912 GUADALUPE – 1998 TLALPAN
MEXIKANISCHE ORANGENVERKÄUFERIN
(VENDEDOR DE NARANJAS), 1971
Aquarell und Bleistift auf Papier.
48 x 63 cm.
Rechts unten signiert und datiert.
Verso mit altem Galerieetikett.
Hinter Glas gerahmt.
Vor einer durch raffinierte Schattierung angedeuteten
Wand sitzt eine für Zuñiga ganz typische weibliche Gestalt
von massivem Körperbau in weißem Gewand. Vor
ihr ein in der Sonne hell leuchtendes weißes Tuch, das
im scharfen Kontrast zu den vier darauf liegenden
goldgelb, leuchtenden Orangen steht.
Provenienz:
Galerie Tasende Contemporary Art, Acapulco, Mexiko.
Heritage Auction, 22. September 2018, Nr. 63740.
Kunstbesitz, Frankreich.
Literatur:
Ariel Zuniga, Francisco Zuniga Catalogo Razonado,
Dibujos no incluidos en volumenes impresos, Bd. V,
Abb. unter Nr. 4428. (1430172) (13)
€ 2.500 – € 3.500
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1080
JULIUS HÜTHER,
1881 BAD CANNSTATT – 1954 MÜNCHEN
Hüther war nicht nur Mitglied der Münchner und der
Stuttgarter, sondern auch der Wiener Sezession. Unter
den Nationalsozialisten galten seine Arbeiten als „entartet“,
sodass vier seiner Werke aus deutschen Museen
entnommen und vernichtet wurden.
DAMENAKT IN LANDSCHAFT
Öl auf Papier oder Karton.
Sichtmaß: 69 x 55 cm.
Rechts unten signiert „Hüther“.
In breitem flachem Rahmen.
In expressivem Pinselduktus zeigt Hüther den leicht
nach links gewandten, halbfigurigen Akt einer jungen
Frau mit nach rechts gerichtetem Blick. Im Hintergrund
eine angedeutete, stark konturierte Landschaft
mit praller Sonne.
(14602326) (13)
€ 800 – € 1.200
1081
HELMUT FLEISCHLE,
1926 HORRHEIM/VAIHINGEN AN DER ENZ –
1996 GIENGEN AN DER BRENZ
WEIBLICHER RÜCKENAKT, 1968
Guache auf Papier.
60 x 33,5 cm.
Links unten signiert und datiert „Fleischle. 1968“.
Weiblicher Akt in Rückenansicht, aufrecht stehend.
Die Figur ist in gedämpften vernebelten Farbtönen gehalten,
wobei helle Hautpartien sanft aus dem dunklen
abstrakten Hintergrund hervortreten. Die Darstellung
verzichtet auf üppige Farbigkeit und naturalistische
Pracht; stattdessen bestimmen strukturelle Klarheit
und eine reduzierte flächige Formensprache das Bild.
Der ruhige introspektive Charakter ist typisch für Helmut
Fleischles Werk, das eine stille, beinahe meditative
Atmosphäre erzeugt.
(14610541) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
Sistrix
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1082
S.H.W. BERGNER,
MALER DES 20. JAHRHUNDERTS
MALER IM ATELIER
Öl auf Holz.
40 x 21 cm.
Links unten signiert „S.H.W. BERGNER München“,
verso erneut zweifach Künstlernennung und Ortsbezeichnung.
Vor einer Staffelei mit Palette und Pinsel stehend ein
älterer Maler mit blauer Jacke und Spitzbart, mit seinen
großen Augen auf den Betrachter des Bildes herausschauend.
(14610547) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1083
JEAN GABRIEL DOMERGUE,
1889 BORDEAUX – 1962 PARIS, ZUG.
PORTRAIT EINER JUNGEN BLONDEN FRAU
MIT ROTEM HUT
Öl auf Leinwand.
33,5 x 24 cm.
Links unten Signatur, verso auf Keilrahmen
bezeichnet „BOXIA“.
In dekorativem Rahmen.
Die junge Frau vor türkisfarbenem Hintergrund, mit
nacktem Oberkörper leicht nach rechts sitzend. Sie hat
glänzendes blondes Haar, leuchtend rote Lippen, deren
Farbe sich in dem keck auf ihren Haaren sitzenden
Hütchen wiederholt. Mit ihreren großen, sorgfältig geschminkten
Augen blickt sie seitlich interessiert aus
dem Bild heraus.
(1461352) (18)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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275
1084
PABLO PICASSO,
1881 MÁLAGA – 1973 MOUGINS
BACCHANALE, 1955
Lithografie.
48 x 63 cm.
Rechts unten signiert „Picasso“ und datiert „26.9.55“.
Ungerahmt, hinter Glas.
Dynamische Szene mit Figuren in ekstatischer Feier.
Die Komposition ist typisch für Picassos späte Schaffensphase
und verbindet Elemente des Surrealismus
mit einer kraftvollen, expressiven Linienführung. Das
Werk gehört zu seinem umfangreichen grafischen
Oeuvre und verdeutlicht, wie Picasso die Möglichkeiten
der Druckgrafik zur Variation und Vervielfältigung seiner
Motive nutzte. Die muskulösen Figuren und die in Sepiatönen
gehaltene Farbigkeit, akzentuiert durch feine Blautöne,
verleihen der Szene besondere Intensität. Thematisch
knüpft das Blatt an Picassos fortwährende
Auseinandersetzung mit antiken und mythologischen
Themen an. Das Blatt zeigt eine leichte altersbedingte
Bräunung, insbesondere entlang der Ränder.
(1460946) (17)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1085
ALEXANDER CALDER,
1898 LAWNTON – 1976 NEW YORK
SQUASH BLOSSOMS, 1972
Lithografie auf Papier.
33,5 x 26,5 cm.
Rechts unten signiert „Calder“.
Links unten Exemplar EA.
Gerahmt.
Bei dem vorliegenden Blatt handelt es sich um eine
Lithografie, welche Alexander Calder für das Art-Magazin
„Xème Siècle“ gefertigt hat.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611315) (12)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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1086
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN, LEBT IN KÖLN
LIEBESPAAR IM WALD, 1995
Offset auf glattem festen Papier.
Abbildung: 57,5 x 68 cm.
Blattgrösse: 67,5 x 72 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Richter, 95“ (Druck).
Unter Acrylglas gerahmt.
Das Plakat mit Schriftzug zur Ausstellung „Gerhard Richter“,
herausgegeben vom Israel Museum, Jerusalem,
basiert auf Richters Gemälde von 1966. Es zeigt ein junges
Paar in inniger Umarmung. Richters frühe fotorealistische
Malweise überträgt die Motive aus der Fotografie
in die Malerei, wobei die Figuren weich modelliert und
die Konturen leicht verschwommen erscheinen. Die
subtile Farbgebung und das intime Motiv reflektieren
Richters Faszination für persönliche, alltägliche Szenen
aus seinem Umfeld und markieren einen frühen Höhepunkt
seiner figurativen Arbeiten der 1960er-Jahre.
Literatur:
Vgl. Hubertus Butin, Editionen, 122. (1460893) (17)
€ 600 – € 1.000
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277
1087
VALERIO ADAMI,
GEB. 1935 BOLOGNA
Lebt und arbeitet in Monaco, Paris und Meina am
Lago Maggiore. Der Maler und Zeichner gehört zu den
wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen gegenständlichen
Malerei Italiens. Bereits mit 16 Jahren
wurde er an der Accademia di Brera in Mailand aufgenommen.
Ermutigt von Roberto Matta (1911–2002)
und Wifredo Lam (1902 – 1982), die er in Paris kennenlernte,
entwickelte er einen eigenen Stil, der der Pop
Art verpflichtet ist.
OHNE TITEL
Serigrafie auf Papier.
70 x 90 cm.
Rechts unten signiert. Links unten nummeriert 33/150.
Hinter Glas gerahmt.
(1462275) (3) (13)
€ 600 – € 800
Sistrix
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1088
KAREL APPEL,
1921 AMSTERDAM – 2006 ZÜRICH
Der Künstler zählt neben Asger Jorn (1914 – 1973),
Constant (1920 – 2005), Corneille (1922 – 2010) und anderen
zu den Begründern der Künstlergruppe CoBrA,
die sich dem Ziel verschrieben hatte, den Expressionismus
der Malerei noch einmal im Sinne einer neuen
künstlerischen Position umzudeuten und ihn mit den
Mitteln des emporkommenden Informel zu vereinen.
SINGING HANDS
Serigrafie auf Papier.
106 x 75 cm.
Links unten nummeriert 78/100, rechts unten signiert.
Verso auf Galerieetikett betitelt.
Hinter Glas gerahmt.
(1462274) (3) (13)
€ 600 – € 800
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1089
ARMAN,
EIGENTLICH „ARMAND PIERRE FERNANDEZ“,
1928 NIZZA – 2005 NEW YORK
Arman war ein Objektkünstler und einer der Mitbegründer
des Nouveau Réalisme; zu den weiteren Vertretern
zählten Yves Klein (1928 – 1962), Daniel Spoerri
(1930– 2024) und Jean Tinguely (1925 – 1991).
TUBETTI, 1968
Zwei Farbserigraphien auf Plexiglas (Multiple).
Höhe inkl. Sockel: 51 cm. Breite: 35 cm. Tiefe: 7 cm.
Verso links unten signiert und rechts unten Auflage
55/150, beides geritzt.
Das Werk zeigt nach unten gerichtete Farbtuben, aus
denen Farbschlieren, die in den Farben Gelb, Orange,
Blau und Schwarz austreten.
(1461581) (18)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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1090
EMILIO SCANAVINO,
1922 GENUA – 1986 MAILAND
Scanavino gehört zu den wichtigsten Vertretern der
Abstrakten Kunst in Italien nach dem Zweiten Weltkrieg.
Er lernte an der Kunstschule Liceo Artistico Nicolò
Barabino in Genua und besuchte danach Paris. Er
war bekannt und befreundet mit zahlreichen Künstlern
wie WOLS (1913 – 1951), Francis Bacon (1909– 1992),
der Gruppe CoBrA, Lucio Fontana (1899 – 1968),
Wifredo Lam (1902 – 1982), Roberto Matta (1911 –
2002), Enrico Baj (1924 – 2003) oder Guillaume Corneille
(1922 – 2010), die teils sein Werk beeinflussten.
Mehrfach stellte er auf der Biennale in Venedig aus.
INTRECCI
Mischtechnik auf Karton.
61 x 45 cm.
Hinter Glas gerahmt.
Beigegeben eine Echtheitsbestätigung der Associazione
Amici dell' Archivio Emilio Scanavino, Bergamo, vom 6.
November 2024.
(1462273) (3) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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279
1091
MERET OPPENHEIM,
1913 BERLIN – 1986 BASEL
OHNE TITEL
Lithografie auf Papier.
49 x 69 cm.
Rechts unten signiert, links unten nummeriert
137/150. Verso mit Galerieetikett und Stempel.
Hinter Glas gerahmt.
(1462277) (3) (13)
€ 300 – € 400
Sistrix
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1092
VIKTOR ALEKSANDROVICH TSVETKOV,
1920 – 2003
OSTERN, 1996
Öl auf Leinwand.
57,3 x 52,5 cm.
Rückseitig signiert, beschrieben und datiert.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung London.
(14612410) (12)
€ 4.000 – € 6.000 (†)
Sistrix
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1093
SALVATORE EMBLEMA,
1929 TERZIGNO – 2006
Salvatore Emblema studierte an der Accademia di Belle
Arti in Neapel. Hier fand er in der Natur rund um den
Vesuv seine bevorzugte Inspirationsquelle und benutzte
die Erde aus dieser Gegend als Pigment für seine
Kunstwerke. Die Erde wird in abstrakten Kompositionen
auf die grobe Jute aufgebracht. Diese starke
Abstraktion rührt von seinem Aufenthalt in den USA
her, wo er die radikale Kunst von Jackson Pollock
(1912 – 1956) und die Poesie der reinen Farbe von Mark
Rothko (1903– 1970) kennengelernt hatte.
FIORE, 1979
Gefärbte Erde auf Jute.
90 x 100 cm.
Verso signiert und betitelt.
In ebonisiertem Rahmen.
Beigegeben ein Echtheitszertifikat vom Museo
Emblema mit der Archivnummer 406.
Ausstellungen:
Atelier Santriano Cinque, Neapel, 10. – 20. Dezember
2008. (1461601) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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1094
FRITZ WINTER,
1905 ALTENBÖGGE – 1976 HERRSCHING
Fritz Winter gehörte zu den Vorreitern der Abstraktion.
Er studierte am Bauhaus, war Gründungsmitglied der
Künstlergruppe ZEN 49 und zählte zu den Protagonisten
des künstlerischen Siebdrucks in Deutschland.
Aus seinen frühen Bauhausarbeiten heraus entwickelte
er eine eigene Formensprache, die ihm eine besondere
Stellung neben dem Informell zuweist.
KOMPOSITION, 1954
Öl auf Karton, auf Leinwand.
75 x 99,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „F.Winter 54“.
Gerahmt.
Provenienz:
Galerie Marbach Bern.
Privatsammlung Schweiz.
Kunsthandel Bern.
Privatsammlung NRW.
Literatur:
Gabriele Lohberg, Fritz Winter, Leben und Werk,
München 1986, Kat.Nr. 1819 (Abb.).
(1461787) (12)
FRITZ WINTER,
1905 ALTENBÖGGE – 1976 HERRSCHING
KOMPOSITION, 1954
Oil on card, laid on canvas.
75 x 99.5 cm.
Signed and dated “F.Winter 54” lower right.
Provenance:
Galerie Marbach, Bern.
Private collection, Switzerland.
Art trade, Bern.
Private collection, North Rhine-Westphalia.
Literature:
Gabriele Lohberg, Fritz Winter, Leben und Werk,
Munich 1986, cat. no. 1819 (ill.).
€ 10.000 – € 12.000
Sistrix
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281
1095
BRUNO MUNARI,
1907 MAILAND – 1998 EBENDA
TECHNISCHE REKONSTRUKTION
EINES IMAGINÄREN OBJEKTS
Mischtechnik/Collage.
70 x 70 cm.
Unterhalb der Darstellung betitelt,
bezeichnet „Munari“ und datiert „1969“.
Hinter Glas gerahmt.
Beigegeben eine Echtheitsbestätigung von Alberto
Munari, Sohn des Künstlers, Carouge, vom 04. Juli 2019,
in Kopie, der darin bestätigt, dass die Komposition aus
der Serie „Theoretische Rekonstruktion eines imaginären
Objekts“ stammt und eine Mischtechnik mit Collage
ist; ferner dass die Signatur und die Jahreszahl
„1969“ am unteren Rand der Vorderseite handschriftlich
sind.
(1462042) (18)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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1096
INVADER,
GEB. 1969
INVASION KIT #14 3D VISION
Keramik- und Glasmosaik.
20,2 x 25,4 cm.
Verso signiert, datiert „2012“ und nummeriert 015/200.
In vergoldetem Rahmen.
Mosaik des französischen Street-Art-Künstlers Invader,
erschienen 2012 in einer limitierten Auflage von 200
Exemplaren. Die Arbeit zeigt einen klassischen, pixelierten
Space-Invader-Charakter und ist vom Künstler
signiert, datiert und nummeriert.
Das Motiv verweist auf die 3D-Brillen, die zum Betrachten
von Filmen im polarisierten 3D-Verfahren verwendet
werden, und erzeugt so einen Eindruck von
Tiefe und Räumlichkeit.
Das Mosaik besteht aus 106 Keramikfliesen und 2 Glasfliesen
und wird entweder in einem versiegelten antistatischen
Beutel oder gerahmt präsentiert.
(1460046) (17)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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1097
HEIMO SCHÖLLKOPF,
1888 NÜRNBERG – 1982 GERLINGEN
ODALISKE, 1968
Öl auf Leinwand.
65,5 x 80 cm.
Verso signiert, datiert und betitelt.
In weißer Galerieleiste.
Bereits in den 1930er-Jahren enstanden Werke aus
Schöllkopfs Hand, die den Einfluss der Fauvisten Henri
Matisse (1869 – 1954) und Raoul Dufy (1877 – 1953)
verrieten. Auch noch in den 1960er-Jahren, als dieses
Gemälde entstand, berief er sich auf seine Pariser Vorbilder.
Das Gemälde zeigt vor rotem Grund die Umrisse
einer lagernden Frau, deren lange Haare den Körper
komplett einzurahmen scheinen.
Ausstellungen:
Kunsthandlung Bühler, Stuttgart, 6. April – 14. Mai 2022,
Ausstellungskatalog mit Abbildung des Gemäldes auf
S. 58. (1460164) (13)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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283
1098
BERT STERN,
1929 BROOKLYN/NEW YORK – 2013 MANHATTAN/
NEW YORK
JANE MANSFIELD PORTRAIT (1964)
Fotografie auf feinem Papier, Tintenstrahldruck.
Blattmaß: 48 x 33 cm.
Verso gestempelt „Photograph by BERT STERN…“,
sowie „A.P. 5/15“, 2008.
Montiert auf Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Beigegeben ein „Certificate of Authenticity“, 2008“,
die Auflage limitiert und vom Künstler selbst signiert.
(1440123) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1099
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN
1100
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN, NACH
SCHÄDEL
dokumentieren.
Farboffset auf glattem festem Papier. (1460899) (17)
Blattgröße: 64 x 49 cm.
Darstellungsgröße: 60 x 41 cm.
€ 700 – € 900
Rechts unten innerhalb der Darstellung signiert.
Hinter Plexiglas gerahmt.
Darstellung nach dem Gemälde von 1966.
MAO, 1992
Farboffset.
71 x 53 cm.
Rechts unten signiert „Richter“ und datiert „1992“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Der Druck basiert auf Richters ikonischem Lichtdruck
von 1968 und zeigt das Porträt von Mao Zedong in reduzierter,
fotorealistischer Darstellung. Das Motiv, in
charakteristischer, fein abgestufter Grautönung umgesetzt,
reflektiert Richters Auseinandersetzung mit Massenmedien
und Ikonografie. Herausgegeben wurde der
Druck von der Galerie Slutzy, Frankfurt, und gehört zu
den frühen grafischen Arbeiten Richters, die sein Interesse
an politischen und medial geprägten Bildvorlagen
Sistrix
INFO | BID
Herausgeber: Fondation Beyeler.
(1450468) (13)
€ 400 – € 600
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1101
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN, NACH
SCHWAN 2
Farboffset auf festem Papier.
108 x 89 cm.
Rechts unten signiert.
Hinter Plexiglas gerahmt.
Nach dem Gemälde von 1989, Werkverzeichnis 697.
(14504612) (13)
€ 700 – € 900
Sistrix
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1102
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN, NACH
SEESTÜCK II, 1970
Farboffset mit schwarzer Kontur.
60 x 45 cm.
Rechts unten signiert.
In einem Rahmen mit einfacher silberner Leiste.
Gerahmt beschrieben. Handhabungsspuren.
Literatur:
Hubertus Butin, Stefan Gronert, Thomas Olbricht,
Gerhard Richter: Editionen 1965-2013: Werkverzeichnis,
Berlin 2014, 31 b. (1460897) (13)
€ 650 – € 800
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285
1103
ISTVAN MACSAI,
1922 BUDAPEST, UNGARN – 2005 EBENDA
VENUS AN DER DONAU, 1963 – 1981
Öl auf Leinwand.
Sichtmaß: 80 x 121 cm.
Rechts unten signiert „Macsai“ und datiert „63–81“.
In vergoldetem Rahmen.
Eine halb liegende Frau, anmutig auf einer Récamiere
ruhend, den Oberkörper sanft zum Betrachter gedreht,
der Blick jedoch ruhig und entrückt abgewandt. Hinter
ihr öffnet sich die Szenerie einer Donauansicht mit Stadtpanorama,
in fein abgestuften grünlich-grauen Tönen gehalten.
Die Komposition verbindet sachliche Klarheit mit
stiller Innerlichkeit – typisch für Mácsais Stil, der zwischen
realistischer Beobachtung und poetischer Zurücknahme
eine leise zeitlose Eleganz entfaltet. Rahmen mit Nutzspuren,
teils berieben.
(1460791) (17)
€ 1.500 – € 1.700
Sistrix
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1104
HERMANN TRAUGOTT RÜDISÜHLI,
1864 LENZBURG – 1944 MÜNCHEN
LANDSCHAFT IN DER CAMPAGNA
Öl auf Leinwand.
53 x 79 cm.
Rechts unten signiert.
In gekehltem Holzrahmen mit Goldleiste.
In der typischen farbkontrastreichen Malweise Rüdisühlis
vorgeführtes Landschaftsgemälde. Im Zentrum
eine mächtige Baumgruppe – kontrastreich beleuchtet
und zeitgleich detailliert wiedergegeben – die rechts
am Bildrand ein Gebäude der italienischen Campagna
teilweise verdeckt.
(1460171) (13)
€ 1.200 – € 1.500
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1105
ROBERTO FLOREANI,
GEB. 1956 VENEDIG
Der Künstler lebt und arbeitet in Vincenza und Mailand,
seine Werke mehrfach in Ausstellungen vertreten.
CAMERA SEGRETA, 1994
Mischtechnik auf Leinwand.
121 x 80,5 cm.
Verso auf Leinwand Künstlernennung, Betitelung,
Signatur und Datierung „1994“.
(1462272) (3) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1106
MARKUS LÜPERTZ,
GEB. 1941 REICHENBERG/ LIBEREC
Einer der bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart.
Er lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf.
OHNE TITEL
Mischtechnik auf Karton.
100 x 70 cm.
Rechts unten monogrammiert.
Verso im Ausschnittfenster signiert.
Hinter Glas gerahmt.
Literatur:
Markus Lüpertz, Ausstellungskatalog, Galleria Arte
92, Milan, 12. Oktober 1995 – 13. Januar 1996.
(1462271) (3) (13)
€ 4.500 – € 6.500
Sistrix
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287
1107
EVA SERENY,
1935 ZÜRICH – 2021 EBENDA
ANTHONY QUINN ON THE FILM SET OF
„THE GREEK TYCOON“, 1978
Pigmentdruck auf Papier.
78,7 x 111,8 cm.
Edition 8/25.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung.
(1460356) (12)
€ 1.000 – € 2.000 (†)
Sistrix
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1108
MICHAEL BRENNAN,
GEB. 1943 SHEFFIELD
MUHAMMAD ALI „1977“, 1977
Pigmentdruck auf Papier.
76,2 x 101,6 cm.
Edition 7/20.
Gerahmt.
Mit einer Echtheitsbestätigung von „Michael Brennan
Photographer“, Januar 2023.
Provenienz:
Privatsammlung.
(1460355) (12)
€ 3.000 – € 6.000 (†)
Sistrix
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1109
YIGAL OZERI,
GEB. 1958 ISRAEL
LIZZIE IM SCHNEE, 2011
Öl auf Papier, auf Holz.
32 x 46 cm.
Mittig signiert „Yigal Ozeri“.
Gerahmt.
Beigegeben ein Echtheitszertifikat des Künstlerateliers,
in Kopie.
(1461461) (12)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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1110
EVA SERENY,
1935 ZÜRICH – 2021 EBENDA
AL PACINO ON SET OF „BOBBY DEERFIELD“, 1978
Pigmentdruck auf Papier.
78,7 x 111,8 cm.
Edition 2/25.
Gerahmt.
Mit einer Echtheitsbestätigung vom „Eva Sereny Archive
of Fine-Art Photography“.
Provenienz:
Privatsammlung.
(1460357) (12)
€ 1.000 – € 2.000 (†)
Sistrix
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1111
SEAN SCULLY,
GEB. 1945 DUBLIN, NACH
UNION RED
Farboffset.
Blattgröße: 50 x 70 cm.
Unten mittig signiert.
Hinter Plexiglas gerahmt.
Nach dem Gemälde von 1996.
(1450462) (13)
€ 400 – € 600
Sistrix
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1112
BERND ZIMMER,
GEB. 1948 MÜNCHEN
MARCO, 1997
Acryl auf Papier.
90 x 70 cm.
Rechts unten signiert und datiert.
Verso mit Galerieetikett.
Hinter Glas, in einfacher Galerieleiste gerahmt.
(14608010) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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289
1113
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN, NACH
MERLIN, NACH DEM GEMÄLDE VON 1982
117 x 120 cm.
Rechts unten signiert, links unten bezeichnet „Collection
of Contemporary Art“ sowie Schriftzug „Gerhard
Richter“.
Ungerahmt.
Ausstellungsplakat von Gerhard Richter „Collection of
Contemporary Art“, 1991.
Hrsg. Achenbach Art Edition, Düsseldorf.
Literatur:
Vgl. Hubertus Butin, Stefan Gronert, Thomas Olbricht,
Gerhard Richter: Editionen 1965-2013: Werkverzeichnis,
Berlin 2014, 519.
(14608910) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1114
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN, NACH
D.G. (NACH DEM GEMÄLDE VON 1985)
Farboffset auf Papier.
120 x 120 cm.
Handsigniert. Innerhalb der Darstellung mit Editionsvermerk.
Literatur:
Vgl. Hubertus Butin, Stefan Gronert, Thomas Olbricht,
Gerhard Richter: Editionen 1965-2013: Werkverzeichnis,
Berlin 2014, das Originalgemälde 575-1.
(14608911) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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1115
JOAN MIRÓ,
1893 BARCELONA – 1983 PALMA DE MALLORCA
L’ AÏEULE DES 10.000 ÂGES, 1976
Farblithografie auf Papier.
56 x 86 cm.
Rechts unten signiert „Miro“, rechts unten Exemplar
H.C.
Gedruckt und herausgegeben von Maeght, Paris.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611317) (12)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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1116
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN
GEHÖFT, 1999
Farboffsetlithografie.
Blattgröße: 62 x 62 cm.
Im Druck unterhalb der Darstellung bezeichnet
„Gerhard Richter: Gehöft, 1999“, rechts unterhalb
der Darstellung signiert und datiert „Richter 2.5.05“.
Hinter Glas gerahmt.
Herausgeber: Gerhard Richter und Verlag der Buchhandlung
Walter König, Köln 2005, nach einem Gemälde
von 1999.
(1460891) (18)
€ 1.600 – € 2.000
Sistrix
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291
1117
FABIO RIETI,
1925 ROM – 2020 PARIS
Der italienisch-stämmige Künstler wirkte als Maler,
Mosaizist und Freskant. Er war der Sohn des Komponisten
Vittorio Rieti und wuchs zwischen Italien, den USA
und Frankreich auf, wo er schließlich in Paris lebte und
arbeitete. Rieti ist vor allem für seine großformatigen
Wandmalereien und Mosaike bekannt, die öffentliche
Räume prägen und häufig eine erzählerische figurative
Bildsprache aufweisen. In seiner Kunst verband er traditionelle
Techniken mit zeitgenössischen Bildwelten.
Rieti hinterließ ein Werk, das Städte wie Paris mit Farbe
und Rhythmus bereichert.
NEW YORK, HOTEL PLAZA, 2014
Öl auf Leinwand.
130 x 89 cm.
Rechts unten signiert.
In einfacher Galerieleiste
(1460165) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1118
GERHARD RICHTER,
GEB. 1932 DRESDEN
ABSTRACT PAINTING
Farboffsetdruck.
Blattmass: 70 x 70 cm.
Rechts unten signiert „Richter“.
Hinter Acrylglas gerahmt.
Das Werk ist ein Druck nach einem Gemälde von 1992
und ein typisches Beispiel für Richters abstrakte Malweise
sowie die charakteristische Rakeltechnik. Es
gehört zur Serie der „Abstrakten Bilder“, in der der
Künstler durch Übereinanderschichten, Verwischen und
partielles Freilegen von Farbe komplexe Tiefenwirkungen
erzeugt. Vertikale und horizontale Bahnen in Blau,
Gelb und Rot werden von dunkleren Partien überlagert,
wodurch eine vielschichtige, spannungsreiche Komposition
entsteht.
Glas mit geringfügigen Kratzern.
(1460895) (17)
€ 600 – € 800
Sistrix
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1119
WERNER RUHNAU,
1922 KÖNIGSBERG – 2015 ESSEN
Ruhnau studierte zunächst Architektur, Kunst- und
Baugeschichte an den Technischen Hochschulen Danzig,
Braunschweig und Karlsruhe. 1956 gründete er ein
eigenes Architekturbüro in Gelsenkirchen, mit dem er
den Bau des Musiktheaters realisierte. An der Ausgestaltung
beteiligten sich unter anderem Yves Klein
(1928– 1962) und Jean Tinguely (1925 – 1991).
NATURSCHWÄMME
Naturschwämme in blauer Farbe.
25,5 x 19 cm.
Rückseitig auf Etikett signiert „W Ruhnau“
und nummeriert 131/700.
Gerahmt.
Multiple-Relief aus der Zusammenarbeit mit Yves Klein
(1928– 1962).
(14617819) (12)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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1120
WERNER RUHNAU,
1922 KÖNIGSBERG – 2015 ESSEN
Ruhnau studierte zunächst Architektur, Kunst- und
Baugeschichte an den Technischen Hochschulen Danzig,
Braunschweig und Karlsruhe. 1956 gründete er ein
eigenes Architekturbüro in Gelsenkirchen, mit dem er
den Bau des Musiktheaters realisierte. An der Ausgestaltung
beteiligten sich unter anderem Yves Klein
(1928– 1962) und Jean Tinguely (1925 – 1991).
NATURSCHWÄMME
Naturschwämme in blauer Farbe.
25,5 x 19 cm.
Rückseitig auf Etikett signiert „W Ruhnau“.
Relief außerhalb der Auflage.
Gerahmt.
Aus der Zusammenarbeit mit Yves Klein (1928 – 1962).
(14617820) (12)
€ 1.500 – € 1.800
Sistrix
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1121
BURGHARD MÜLLER-DANNHAUSEN,
GEB. 1947 HILDESHEIM
ABSTRAKTE KOMPOSITION, 1991
Acryl auf Leinwand.
80 x 85 cm.
Verso links oben gelber Namensstempel und Datierung
„September 1991 II“.
Ungerahmt.
(14610534) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
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293
1122
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
OHNE TITEL (MELETO), 1989
Aquarell, Kohle, Ölkreide auf Karton.
70 x 100 cm.
Rechts unten signiert, verso mit Galerieetikett der
Galerie Wolfgang Gmyrek, Düsseldorf.
Hinter Glas, in einfacher weißer Galerieleiste gerahmt.
(1460804) (13)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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1123
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
TREPPE „MELETO“, 1989
Aquarell, Kohle, Ölkreide auf Karton.
70 x 100 cm.
Verso mit Künstlernennung und Restetikett.
Im Passepartout, hinter Glas in einfacher Galerieleiste
gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(1460806) (13)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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1124
BURGHARD MÜLLER-DANNHAUSEN,
GEB. 1947 HILDESHEIM
OHNE TITEL.
Acryl auf Leinwand.
85,5 x 80 cm.
Verso links oben Namensstempel und Datierung
„MÄRZ 1991 V“.
Ungerahmt.
(1461058) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
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295
1125
NOT BANKSY
COVID-19/5G/CONSPIRACY CHIMP
„IT‘S NOT FUNNY“, 2020
Screenprint auf Karton.
60 x 42 cm.
Nummeriert vorne rechts unten 16/100 und gestempelt.
Beigegeben ein im Original vorliegendes Zertifikat vom
15. Mai 2020.
(1440126) (13)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1126
NOT BANKSY
FLOGGING A DEAD HORSE/I DON‘T GET IT
Screenprint auf Karton.
18 x 18 cm.
Verso nummeriert links unten 16/100 und gestempelt.
Ungerahmt.
Beigegeben ein im Original vorliegendes Zertifikat vom
8. Januar 2010.
(1440125) (13)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1127
NOT BANKSY
WHO KILLED BANKSY
Screenprint auf Karton.
50 x 42 cm.
Verso auf Etikett nummeriert 47/50.
Ungerahmt.
(1440127) (13)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1128
MICHAEL LANGER,
1929 ZITTAU – 2022 MÜNCHEN
OHNE TITEL, 1968
Öl auf Leinwand.
111 x 80 cm.
Rechts unten monogrammiert und datiert.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung München.
(14610535) (12)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1129
NOT BANKSY
CECI, N‘EST PAS
Screenprint auf Karton.
41,7 x 59,5 cm.
Verso auf Etikett nummeriert 53/100 und gestempelt.
Ungerahmt.
(1440128) (13)
€ 200 – € 300
Sistrix
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297
1131
GEORG BASELITZ,
GEB. 1938 DEUTSCHBASELITZ, NACH
BILDELF
1130
SIEGWARD SPROTTE,
1913 POTSDAM – 2004 KAMPEN/SYLT
SCHNITTGRAS, 1964
Aquarell.
Ca. 44 x 33 cm.
Rechts unten signiert und datiert „S. Sprotte 64“.
Freigestellt im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
(14610525) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
INFO | BID
Farboffset auf Karton.
70 x 100 cm.
Verso im Ausschnitt der Rückwand monogrammiert
und nummeriert 3/11. Unten mittig mit Schriftzug.
Hinter Plexiglas gerahmt.
Bildelf ist Teil einer 1991 begonnenen Serie großformatiger
Bilder, die vom Künstler in der Reihenfolge ihrer Entstehung
nummeriert und danach auch betitelt wurden.
Herausgeber: Kunsthalle Hamburg. Minimal besch.
Provenienz:
Laut Einlieferer hing genau dieses Exemplar ehemals
in der Hamburger Kunsthalle. (1450466) (13)
€ 400 – € 600
Sistrix
INFO | BID
1132
BENGT LINDSTRÖM,
1925 STORSJÖKAPELL – 2008 SUNDSVALL
Bengt Lindström studierte in Stockholm bei dem schwedischen
Maler Isaac Hirsche Grünewald (1889– 1946).
1948 zog er nach Paris, wo er unter André Lhote
(1885– 1962) und Fernand Léger (1881– 1955) seine Ausbildung
fortsetzte. Bekannt wurde er durch seine Wandgemälde
und Außenskulpturen in kräftiger Farbigkeit.
OHNE TITEL
Mischtechnik auf Papier.
53,5 x 75,5 cm.
Links unten signiert „Lindström“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(1461137) (12)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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298 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
1133
MEL RAMOS,
1935 SACRAMENTO – 2018 OAKLAND, NACH
DAVIDOFF
Farboffset.
28 x 48 cm.
Innerhalb der Darstellung betitelt und rechts unten
signiert.
Im Passepartout, hinter Plexiglas, in einfacher Galerieholzleiste
gerahmt.
Zur Beschreibung nicht geöffnet.
(1460898) (13)
€ 500 – € 600
Sistrix
INFO | BID
1134
UWE OLDENBURG,
GEB. 1953 KONSTANZ
MANN MIT FAHNE, 1953
Acryl auf Leinwand.
25 x 20 cm.
Verso unleserlich signiert und datiert „2004“.
Ungerahmt.
Der Künstler, dessen Werke sich auch in der Sammlung
des Lenbachhauses in München befinden, zeigt in dem
vorliegenden Gemälde eine sitzende, schemenhaft angedeutete
Figur vor einem grüntonigen Hintergrund. Die
Person hält eine Fahne in der Hand; ein markanter, vertikal
verlaufender, scharf gezogener roter Streifen durchzieht
den rechten Bildbereich. Die Komposition ist von
einer reduzierten, klaren Formensprache geprägt.
(1461057) (17)
€ 50 – € 100
Sistrix
INFO | BID
1135
PIERRE BLANOR,
KÜNSTLER DES 20. JAHRHUNDERTS
(ABB. UNTEN)
BÄUME IN GARTENLANDSCHAFT, 1967
Acryl auf Leinwand.
62 x 46 cm.
Rechts unten signiert und datiert „BLANOR 1967“.
Im Passepartout gerahmt.
(14610529) (18)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1136
AXEL ARNDT,
1941 BERLIN – 1998 WAIBLINGEN
Der Künstler war ein Zeichner, Maler und Bildhauer
des Magischen Realismus.
MOND UNTER HAUS
Farbradierung auf Büttenpapier.
Darstellung: 14,5 x 25,8 cm.
Rechts unterhalb der Darstellung signiert, links unten
Auflage E.A. IV/XX, mittig mit Widmung
„FÜR HERRN KULAK-WEIHNACHTEN 1984“.
Hinter Glas gerahmt.
(14610545) (18)
€ 200 – € 300
Sistrix
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299
1137
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
OHNE TITEL (KOPFÜBER), 1977
Öl auf Papier.
67 x 100 cm.
Rechts unten signiert und datiert „3. Nov“. Verso mit
Galerieetikett.
Im Passepartout, hinter Glas in weißer Galerieleiste
gerahmt.
Gerahmt beschrieben. Rechts oben mit Randschaden.
(1460805) (13)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
INFO | BID
1138
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
OHNE TITEL, UM 1989
Aquarell, Kohle, Ölkreide auf Karton.
70 x 100 cm.
Rechts unten signiert. Verso Galeriestempel
Im Passepartout, hinter Glas, in einfacher weißer Galerieleiste
gerahmt.
Figürliche Darstellung mit Palmen. Gerahmt beschrieben.
(1460807) (13)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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1139
KARL HORST HÖDICKE,
1938 NÜRNBERG – 2024 BERLIN
KADAVER, 1982-89
Kunstharz auf Papier.
70 x 100 cm.
Rechts unten signiert. Verso mit Galerieetikett.
Im Passepartout, hinter Glas, in einfacher Galerieleiste
gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(1460803) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1140
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
COAL BUNKER HEAD – STUDIE ZU SIMPLE
MANNERS OR PHYSICAL VIOLENCE, 1985
Acryl auf Fotopapier.
165 x 126 cm.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(14617311) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
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1141
ANDREAS MARKOS,
1950 CSIKSZEREDA, RUMÄNIEN – 2020,
OHNE TITEL – ABSTRAKTE KOMPOSITION
Acryl auf Leinwand.
117 x 100 cm.
Rechts unten signiert und datiert „(19)96“.
Freigestellt im Rahmen.
1142
OTTO HERBERT HAJEK,
1927 KALTENBACH/TSCHECHIEN – 2005 STUTTGART
LEUGE II
Farbserigrafie auf Papier.
Blattmaß: 39,5 x 30 cm.
Rechts unten signiert, betitelt und
nummeriert „86/4“, sowie „89/90“.
Hinter Glas gerahmt.
(14610527) (18)
€ 100 – € 200
Sistrix
INFO | BID
Das Gemälde ist in Deutschland entstanden, wo der
Künstlerseine Werke in zahlreichen Ausstellungen präsentierte,
so etwa 1982 Galerie LeonArt, Leonberg,
1984 in Schweinfurt, 1987 in der Ostdeutschen Galerie
Regensburg, in Berlin und im Kunsthaus Lübeck; ferner
in San Diego (USA), Valencia, Malta, New York etc.
Seine Werke befinden sich in zahlreichen privaten und
öffentlichen Sammlungen weltweit. A.R.
(14610537) (11)
€ 100 – € 200
Sistrix
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301
1143
BERND ZIMMER,
GEB. 1948 MÜNCHEN
NAMIB, 2000
Acryl und Gouache auf Papier.
70 x 50 cm.
Rechts unten signiert. Verso mit Galerieetikett.
Hinter Glas, in einfacher Galerieleiste gerahmt.
Gerahmt beschrieben. Die Ecken mit Montierungslöchlein.
(1460809) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1144
WILHELM IMKAMP,
1906 MÜNSTER – 1990 STUTTGART
Wilhelm Imkamp studierte am Bauhaus bei Klee und
Kandinsky und entwickelte nach dem Krieg eine eigenständige
abstrakt-expressionistische Bildsprache. Seine
Werke verbinden konstruktive Klarheit mit expressiver
Farbigkeit.
ABSTRAKTE KOMPOSITION, 1958
Mischtechnik auf Karton.
64 x 85 cm.
Links unten signiert „W. Imkamp 58.“.
Unter textilem Passepartout.
Das Werk zeigt eine freie Komposition aus kraftvollen
Farbflächen und überlappenden Formen. Stilistisch
verbindet Imkamp hier Einflüsse des Bauhauses mit
dem gestischen Duktus des Informel und schafft eine
spannungsreiche abstrakte Bildsprache.
(1460792) (17)
€ 1.600 – € 2.400
Sistrix
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1145
HANS-HELMUT VON RATH,
1923 – 2001
ARCHAEOPTERYX, 1994
Acryl/Sand auf Karton.
62,5 x 47,5 cm.
Links unten monogrammiert in Ligatur und datiert
„HR ’94“.
Freigestellt in versilbertem Rahmen.
(14610528) (18)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1146
RÜDIGER TAMSCHICK,
GEB. 1942 LEIPZIG
OHNE TITEL, 2012
Öl auf Leinwand.
23,5 x 30 cm.
Verso signiert „Tamschick“ und datiert „13.5.2012“;
mit Widmung „für Artur mit Dank Rüdiger“.
Das Werk ist geprägt von intensiven Blautönen und dynamischen
roten Formen, die eine spannungsreiche,
texturierte Bildfläche erzeugen. Stilistisch lässt es sich
der abstrakten Kunst zuordnen, mit Anklängen an Informel
und abstrakten Expressionismus, charakterisiert
durch gestische Dynamik, farbliche Ausdruckskraft und
strukturelle Tiefe. Diese Verbindung aus Farbkontrast,
Rhythmus und formaler Spannung ist typisch für Rüdiger
Tamschick.
(14610518) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1147
BARBARA HEINISCH,
GEB. 1944 RATHENOW
OHNE TITEL
Mischtechnik auf Papier.
75 x 52 cm.
Rechts unten signiert und datiert „B.Heinisch 198(?)“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Deutschland.
(1461053) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1148
KARL HORST HÖDICKE,
1938 NÜRNBERG – 2024 BERLIN
AMAZONAS, 1983
Kunstharz auf Papier.
70 x 100 cm.
Rechts unten signiert und datiert.
Verso mit Galerieetikett.
Im Passepartout, hinter Glas, in einfacher Galerieleiste
gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(1460801) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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303
1149
FRANCIS BACON
1909 DUBLIN - 1992 MADRID, NACH
PORTAIT OF GEORGE DYER
RIDING A BICYCLE, 2015
Giclée-Druck auf Alu.
110 x 82 cm.
Rückseitig beschrieben und nummeriert 475/500.
Gerahmt.
Herausgegeben von „The Estate of Francis Bacon
and Heni Productions“. Heni Productions Catalogue
Number: Q1B.
Provenienz:
Privatsammlung Österreich. (1462132)
€ 3.000 – € 6.000
Sistrix
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1150
HEINRICH SIEPMANN,
1904 MÜLHEIM AN DER RUHR – 2002 EBENDA
OHNE TITEL, 1957
Mischtechnik auf Papier.
48 x 61,5 cm.
Links unten signiert und datiert „Siepmann 57“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(1461138) (12)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1151
HERBERT ZANGS,
1924 KREFELD – 2003 EBENDA
Der Künstler schuf sowohl expressionistisch-figurative,
als auch abstrakte Arbeiten, bekannt wurde er seit den
50er-Jahren mit seinen „Verweisungen“ und den Scheibenwischer-Bildern.
OHNE TITEL, 1990ER-JAHRE
Kohle auf Bütten.
20 x 10 cm.
Links unten signiert „ZANGS“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Wir danken, Frau Helgard Müller-Jensen, Galerie Rottloff
Karlsruhe, für die freundliche wissenschaftliche Unterstützung.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(1461135) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1152
HELGE LEIBERG,
GEB. 1954 DRESDEN
FÜR ATLANTIS, 1991
Mischtechnik auf Papier.
29,3 x 24 cm.
Mittig unten signiert und datiert „Leiberg 1991“,
darunter bezeichnet „Für Atlantis“.
Freigestellt im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
(14610526) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1153
MAX ACKERMANN,
1887 BERLIN – 1975 UNTERLENGENHARDT
VIVACE, 1961
Siebdruck auf Bütten.
51 x 71 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Max Ackermann
1961.“, rechts unten Exemplar EA.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
Literatur:
Rudolf Bayer und Reinhild Enßlin-List, Max Ackermann.
Siebdrucke, Bietigheim-Bissingen 2006, Kat.
Nr. S5904. (14611314) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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305
1154
GEORG KARL PFAHLER,
1926 EMETZHEIM – 2002 EBENDA
OHNE TITEL, 1981.
Mischtechnik auf Papier.
20,5 x 21 cm.
Mittig unten signiert „Pfahler“ und datiert „1981“.
Holzrahmen.
Geometrische Komposition in Schwarz, Blau, Gelb und
Weiß. Das Werk stammt aus Pfahlers späterer Schaffensphase
und zeigt seine charakteristische Hard
Edge-Malerei mit klar abgegrenzten Farbflächen und
präziser, flächiger Gestaltung.
(14610532) (17)
€ 500 – € 800
Sistrix
INFO | BID
1155
GEORG KARL PFAHLER,
1926 EMETZHEIM – 2002 EBENDA
SÜSSE FRÜCHTE, 1954
Tuschfederzeichnung auf Papier.
28,5 x 20 cm.
Links unten betitelt „Süße Früchte“ und rechts unten
datiert „25.4.“, Rest abgerissen.
Im Passepartout freigestellt, in vergoldetem Holzrahmen.
Werk aus der frühen Schaffensphase Georg Karl Pfahlers.
Charakteristisch sind die spontanen, gestischen
Linienführungen; im Gegensatz zu seiner späteren Hard-
Edge-Malerei mit klar abgegrenzten Farbflächen sind
hier noch erkennbare figurative Elemente vorhanden.
Anmerkung:
An der rechten unteren Blattecke Fehlstelle sowie
rechts oben roter Fleck durchschlagend von rückseitiger
Atelierfarbspur. (14610512) (17)
€ 300 – € 500
Sistrix
INFO | BID
1156
GEORG KARL PFAHLER,
1926 EMETZHEIM – 2002 EBENDA
OHNE TITEL, 1954
Tuschfederzeichnung auf Papier.
Blattmaß: ca. 29,5 x 20 cm.
Rechts unten datiert „5.4.54“, und mit Bleistift
signiert „Pfahler“.
Freigestellt im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
(14610511) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1158
HANS SCHREINER,
1930 BAD FRIEDRICHSHALL-JAGSTFELD – 2023
OHNE TITEL, 1980
Aquarell.
11,3 x 13,5 cm.
Links oben signiert „Schreiner“ und datiert „80“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Das monochrome Werk zeigt eine abstrahierte Berglandschaft
in Schwarz- und Grautönen. Eine helle weiße
Linie durchbricht die Komposition und schafft Spannung
zwischen Fläche und Raum. Typisch für Hans
Schreiner verbindet sich hier die reduzierte lavierte
Farbigkeit mit einer expressiven Formensprache, in der
Landschaft zum Ausdruck innerer Empfindung wird.
(14610513) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
INFO | BID
1157
PAUL SEUTHE,
1909 – 1997
OHNE TITEL
Collage mit Goldauflage.
40 x 30 cm.
Rechts unten monogrammiert „PS“.
Freigestellt im Passepartout, hinter Glas in Prunkrahmen.
(1461054) (18)
€ 50 – € 100
Sistrix
INFO | BID
1159
GEORG KARL PFAHLER,
1926 EMETZHEIM – 2002 EBENDA
OHNE TITEL, 1958
Tuschfederzeichnung auf Papier.
48 x 64 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Pfahler 58“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Deutschland.
(1461059) (12)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
INFO | BID
1160
GEORG KARL PFAHLER,
1926 EMETZHEIM – 2002 EBENDA
OHNE TITEL, 1955.
Tuschfederzeichnung auf Papier.
21 x 29 cm.
Rechts unten unleserlich signiert und datiert „8.5.55“.
Holzrahmen.
Werk aus der frühen Schaffensphase Georg Karl Pfahlers.
Charakteristisch sind die spontanen, gestischen
Linienführungen; im Gegensatz zu seiner späteren Hard-
Edge-Malerei mit klar abgegrenzten Farbflächen sind
hier noch erkennbare figurative Elemente vorhanden.
(14610510) (17)
€ 300 – € 500
Sistrix
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307
1161
FRANK BADUR,
GEB. 1944 ORANIENBURG BEI BERLIN
Der Künstler ist ein Maler und Zeichner der Farbfeldermalerei
und Konkreten Kunst.
OBJEKT, 1994.
Acryl auf Holz.
23 x 32 cm.
Verso signiert „Badur“, datiert „1994“ und nummeriert
5/12.
In versilbertem Holzrahmen.
Holzkonstruktion mit Acrylbemalung in zwei Teilen,
farblich klar kontrastiert in Schwarz und Grün, wodurch
eine spannungsreiche Wirkung entsteht. Das Werk
lässt sich, typisch für den Künstler, der sowohl malerisch
als auch bildhauerisch arbeitet, in Bezug zur Konkreten
Malerei, zum Konstruktivismus, zur Farbfeldmalerei
und zur Minimal Art setzen.
(14610523) (17)
€ 500 – € 800
Sistrix
INFO | BID
1162
FRANK BADUR,
GEB. 1944 ORANIENBURG BEI BERLIN
Der Künstler ist ein Maler und Zeichner der Farbfeldermalerei
und Konkreten Kunst.
OHNE TITEL, 1994
Mischtechnik.
Ca. 40 x 30 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Badur 94“.
Hinter Glas gerahmt.
(14610538) (18)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1163
MARCELLO MORANDINI,
GEB. 1940 MANTUA
KOMPOSITION 682A
3D-Komposition aus Baumwollpapier und bedrucktem
Acrylglas.
50 x 50 cm.
Verso auf Aufkleber betitelt, signiert „M. Morandini“.
Nummeriert 23/60. Verleger: Galerie-F GmbH Kranenburg
2018.
In Holzrahmen.
(1440124) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1164
EDGAR TEZAK-NEOGY,
GEB. 1949 GRAZ
MASK OF THE WORLD
Acryl.
43 x 35 cm.
In beigem Rahmen.
Verso in einem Ausschnitt der Deckplatte betitelt und
spezifiziert mit „Mask #8“, signiert und datiert „November
1983“. Verso mit Biografie sowie Ausstellungs- und
Publikationsverzeichnis.
(1460894) (13)
€ 600 – € 800
Sistrix
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1165
MARINO MARINI,
1901 PISTOIA – 1980 VIAREGGIO
Der Künstler studierte ab 1917 Malerei und Bildhauerei
an der Akademie der Künste in Florenz. 1928 erfolgte
ein erster Aufenthalt in Paris. Er war zunächst überwiegend
als Bildhauer, später auch als Grafiker tätig. Dreifach
war er Teilnehmer der documenta in Kassel.
KOMPOSITION
Farbserigrafie.
Sichtmaß: 63 x 46 cm.
Rechts unten signiert „MARINO“.
Nummeriert 29/50
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(1461136) (12)
€ 500 – € 800
Sistrix
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309
1166
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
OHNE TITEL
Farbsiebdruck auf festem Karton.
120 x 150 cm.
Rechts unten signiert „Bruce Mclean“.
Links unten nummeriert 6/40.
Ungerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461735) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
INFO | BID
1167
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
OHNE TITEL
Farbsiebdruck auf festem Karton.
120 x 150 cm.
Rechts unten signiert „Bruce Mclean“.
Links unten nummeriert 5/40.
Ungerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461736) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
INFO | BID
1168
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
OHNE TITEL
Farbsiebdruck auf festem Karton.
120 x 150 cm.
Rechts unten signiert „Bruce Mclean“.
Links unten nummeriert 4/40.
Ungerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461737) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
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1169
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
OHNE TITEL
Farbsiebdruck auf festem Karton.
120 x 150 cm.
Rechts unten signiert „Bruce Mclean“.
Links unten nummeriert 3/40.
Ungerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(14617310) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
INFO | BID
1170
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
OHNE TITEL
Farbsiebdruck auf festem Karton.
120 x 150 cm.
Rechts unten signiert „Bruce Mclean“.
Links unten nummeriert 2/40.
Ungerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461739) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
INFO | BID
1171
BRUCE MCLEAN,
GEB. 1944 GLASGOW
OHNE TITEL
Farbsiebdruck auf festem Karton.
120 x 150 cm.
Rechts unten signiert „Bruce Mclean“.
Links unten nummeriert 3/3 AP.
Ungerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461738) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
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311
1172
WOLFGANG HUTTER,
1928 WIEN – 2014 EBENDA
AKT IN BRAUN, 1983
Radierung.
Bildmaß: 11,5 x 8,5 cm.
Sichtmaß: 14,5 x 10 cm.
Rechts unten signiert „Hutter“ und datiert „87“.
Unter Passepartout abermals signiert
„Wolfgang Hutter“ und datiert „1987“.
Im Passepartout, ungerahmt.
Weiblicher Akt im Profil, dargestellt in warmen Braunund
Ockertönen. Die Figur ist mit dekorativen Details
an der spärlichen Bekleidung und weich fließenden
Linienformationen umgeben, die vom Körper ausgehen.
Typisch für Wolfgang Hutter verbindet das Blatt präzise
Radiertechnik mit ornamentaler Fantasie und symbolisch
aufgeladener Sinnlichkeit – ein charakteristisches
Beispiel des Phantastischen Realismus der Wiener
Schule.
(14610548) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1173
PAUL JENKINS,
GENANNT „WILLIAM PAUL“,
1923 KANSAS CITY/MISSOURI – 2012 NEW YORK
Der Künstler gehörte zu den Vertretern des Abstrakten
Expressionismus. Seine Arbeiten finden sich in internationalen
Museen und Sammlungen wie das Guggenheim
Museum in New York, das Centre Georges
Pompidou in Paris, die Fondation Maeght in Saint-Paul
de Vence in Frankreich und das Stedelijk Museum in
Amsterdam.
KOMPOSITION, 1965
Farbserigrafie auf Papier.
94 x 60 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Paul Jenkins 1965“.
Nummeriert 33/(?).
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461139) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1174
GEORGES MANZANA-PISSARRO,
1871 – 1961
Der Künstler war der zweite Sohn des impressionistischen
Malers Camille Pissarro (1830– 1903) und dessen
Ehefrau Julie Vellay (1838 – 1926).
MARTINS PÉCHEURS (EISVÖGEL)
Schablone/Gold-Silberpigmente auf Papier.
Sichtmaß: 28 x 45 cm.
Rechts unten signiert „Manzana-Pissarro“.
Auflage 27/100.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(1451661) (18)
€ 800 – € 1.000
Sistrix
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1175
NIKOLAUS LANG,
1941 OBERAMMERGAU – 2022 MURNAU AM
STAFFELSEE
OHNE TITEL, 1999
Feder-Collage auf Papier.
109 x 75 cm.
Rechts unten signiert, betitelt und beschrieben.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung München.
(1461051) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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313
314 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
1176
ANTONIO SAURA,
1930 HUESCA – 1998 CUENCA
KONVOLUT VON SECHS ARBEITEN AUS
„DIVERSAURIO“, 1962
Farbsiebdrucke auf Papier.
Sichtmaß: ca. 74,5 x 53 cm.
Jeweils rechts unten signiert und datiert
„Saura (19)62“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Unter den Graphiken die Werke „Aquella tarde al verse
en el espejo“ und „El pan que quedó über the mesa“.
„Diversaurio“ ist eine mit elf Siebdrucken illustrierte
Mappe des Autors Jose Ayllon. Gerahmt beschrieben.
(1460431) (18)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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315
1177
A.R. PENCK,
EIGENTLICH „RALF WINKLER“,
1939 DRESDEN – 2017 ZÜRICH
CORRECTOR-STANDART, 1993
Lithografie auf Papier.
29,8 x 20 cm.
Rechts unten signiert „ar.penck“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611312) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1178
A.R. PENCK,
EIGENTLICH „RALF WINKLER“ ,
1939 DRESDEN – 2017 ZÜRICH
VERHALTEN, 1993
Lithografie auf Papier.
29,8 x 20 cm.
Rechts unten signiert „ar.penck“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611311) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1179
A.R. PENCK,
EIGENTLICH „RALF WINKLER“,
1939 DRESDEN – 2017 ZÜRICH
KOMPOSITION, 1993
Lithografie auf Papier.
29,8 x 20,4 cm.
Rechts unten signiert „ar.penck“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611313) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1180
KARL HORST HÖDICKE,
1938 NÜRNBERG – 2024 BERLIN
DIE ERFINDUNG DER LOKOMOTIVE, 1983
Kunstharz auf Papier.
70 x 100 cm.
Rechts unten signiert und datiert, sowie innerhalb der
Darstellung betitelt. Verso mit Galerieetikett.
Im Passepartout, hinter Glas, in einfacher weißer Galerieleiste
gerahmt.
(1460802) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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317
1181
KARL MOSTBÖCK,
1921 GREIN A. D. DONAU – 2013 STEYR
UNTERSCHIEDLICHE DARSTELLUNGEN
Signiert und datiert „67“, „79“ und „85“. Verso mit
Künstlerbezeichnung und Datierung.
Gerahmt beschrieben.
(1460943) (13)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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1182
SIEGWARD SPROTTE,
1913 POTSDAM – 2004 KAMPEN/SYLT
OHNE TITEL
Tusche auf Papier.
Sichtmaß: 40 x 31 cm.
Unterhalb der Darstellung mit Widmung, sowie signiert
„Siegward Sprotte“, ortsbezeichnet und datiert „Kampen
auf Sylt April 1985“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(14610542) (18)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1183
BERND ZIMMER,
GEB. 1948 MÜNCHEN
OHNE TITEL, 1989
Mischtechnik auf Papier.
Sichtmaß: 39 x 51 cm.
Links unten signiert und datiert „B. Zimmer 89“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Gerahmt beschrieben.
(14610543) (18)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1184
HORST JANSSEN,
1929 HAMBURG – 1995 HAMBURG
ZU BETT, 1975
Achtfarben-Offset.
Darstellung: 49 x 32,5 cm.
Rechts unterhalb der Darstellung signiert, in der
Darstellung betitelt.
Im Passepartout, hinter Glas in eigens für diese Arbeit
hergestelltem Rahmen.
Aus der Utamaro-Mappe.
(14610544) (18)
€ 200 – € 300
Sistrix
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319
1185
KARL MOSTBÖCK,
1921 GREIN A. D. DONAU – 2013 STEYR
DREI GRAFIKEN, 1958, 1959, 1960.
Aquarell und Bleistift auf Papier.
24,5 x 19,5 cm, 23,5 x 18,5 cm, 22,5 x 16,5 cm.
Rechts unten unleserlich signiert und datiert „58“,
links unten unleserlich signiert, datiert „56“ und bezeichnet
„Die Freundinnen“, links unten unleserlich
signiert und datiert „60“.
In Holzrahmen.
Weibliche Akte in verschiedenen Körperhaltungen,
leichte Pinselstriche, laviert.
(1460941) (17)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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1186
KARL MOSTBÖCK,
1921 GREIN A. D. DONAU – 2013 STEYR
DREI BILDER, 1961, 1956, 1950
Aquarell bzw. Tusche bzw. Öl auf Papier.
22 x 17 cm, 22 x 30 cm und 32 x 46 cm.
Rechts unten unleserlich signiert und datiert „61“,
links unten unleserlich signiert und datiert „56“, rechts
unten unleserlich signiert und datiert „50“.
In Holzrahmen.
Verschiedene Motive: Blumen in Rot und Grün, flüchtige
Tuschskizze einer Stadt, weibliche Aktdarstellung.
(1460944) (17)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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1187
KARL MOSTBÖCK,
1921 GREIN A. D. DONAU – 2013 STEYR
KONVOLUT VON DREI WERKEN
Aquarell und Bleistift auf Papier. .
Darstellungsmaß: maximal 25 x 23,2 cm.
Jeweils signiert und datiert „63“, „65“ bzw. „70“.
Jeweils im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Mit unterschiedlichen Darstellungen von Aktfiguren in
unspezifischen Raum.
(1460942) (13)
€ 700 – € 1.200
Sistrix
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1188
ACHIM FREYER,
GEB. 1934 BERLIN
OHNE TITEL, 1934.
Aquarell.
9 x 11 cm.
Rechts unten monogrammiert „A“ und datiert „85“.
Holzrahmen.
Abstrakte Darstellung in transluzentem Blau, Schwarz,
Rot und Gelb. Freyers Stil ist geprägt von einer expressiven,
farbintensiven Malweise, die Elemente aus Surrealismus
und Expressionismus aufgreift. Seine Werke
bewegen sich zwischen figürlichen und abstrakten Formen
und gehören zu seinem vielseitigen künstlerischen
Schaffen, das auch Bühnenbild und Regie umfasst.
(14610516) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
INFO | BID
1189
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
AKT AUF DEM SOFA, 1975
Kohle auf Papier, auf Karton.
46 x 60,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Tadeusz75“.
In Passepartout.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461731) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1190
HELGE LEIBERG,
GEB. 1954 DRESDEN
OHNE TITEL, 1991
Aquarell auf Papier.
Ca. 32,5 x 50 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Leiberg 91“.
Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.
(14610530) (18)
€ 300 – € 500
Sistrix
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321
1191
FRITZ RUOFF,
1906 NÜRTINGEN – 1986 NÜRTINGEN
OHNE TITEL
Bleistift auf Papier.
9 x 9 cm.
Rechts unten monogrammiert.
Holzrahmen versilbert.
Fritz Ruoffs abstrakte Bleistiftzeichnung, die durch das
Wechselspiel von weichen und scharfkantigen geometrischen
Formen und Räumen gekennzeichnet ist,
spiegelt seine Hinwendung zu einer konstruktiveren
und meditativeren Kunstform ab den 1960er-Jahren
wider. In diesen Werken verbindet er seine skulpturalen
Ideen mit den Möglichkeiten des Zeichnens.
(14610533) (17)
€ 200 – € 400
Sistrix
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1192
ERWIN SCHOTT,
1913 – 1987 MÜNCHEN
OHNE TITEL
Aquarell auf Papier.
Sichtmaß: 37 x 50 cm.
Hinter Glas gerahmt.
Erwin Schott arbeitet in seinen Grafiken und Aquarellen
mit ellipsenartigen, diagonal geschichteten Formationen
in Schwarz- und Grautönen, die eine ruhige
spannungsvolle Dynamik erzeugen. Die reduzierte Farbigkeit
und die Transparenz der Schichten verleihen
seinen Arbeiten eine fast meditative Klarheit.
(14610519) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1193
HERBERT NAUDERER,
GEB. 1948 FÜRSTENFELDBRUCK
ENDOBIONT 15, 2004
1194
FELIX DROESE,
GEB. 1950 SINGEN
OFFENE GESELLSCHAFT, 1996
Ölkreide und Tinte auf Papier.
40 x 30 cm.
Rechts unten unleserlich signiert und datiert „4“; links
unten bezeichnet „Endobiont 15“.
Hinter Glas gerahmt.
Scherenschnitt, schwarzer Karton.
26 x 16 cm.
Links oben unleserlich signiert und datiert „1996“.
Hinter Glas gerahmt.
Dargestellt ist eine stilisierte aufrechte Hand mit einem
Auge am „Handgelenk“- ein symbolträchtiges Motiv
zwischen Mahnung und Vision. Typisch für Droese verbindet
die Arbeit politische Aussagekraft mit minimalistischer
Formensprache und präziser Handarbeit.
Konturenhaft angedeutete weibliche Figur, aus deren
Körper schwarze tropfen- oder blasenartige Formen
hervortreten. Die reduzierte Zeichnung verbindet Körperlichkeit
mit surrealen, organisch wirkenden Elementen
– charakteristisch für Nauderers Auseinandersetzung
mit inneren Prozessen, Transformation und
psychischen Spannungszuständen.
(14610517) (17)
€ 100 – € 200
INFO | BID
Sistrix
€ 100 – € 200
Sistrix
Provenienz:
Karl+Faber, München, Auktion 206, 25. Mai 2004.
Sammlung Kulak. (14610515) (17)
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323
1195
KONRAD KLAPHECK,
1935 – 2023 DÜSSELDORF
PLANIERRAUPE, 1977
Radierung auf Papier.
48,5 x 66,5 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Klapeck 77“ sowie
nummeriert 8/20.
Im Passepartout, hinter Glas, in einfacher weißer Galerieleiste
gerahmt.
Provenienz:
Galerie Wolfgang Gmyrek, Düsseldorf.
Privatsammlung Deutschland.
(1460808) (12)
€ 800 – € 1.500
Sistrix
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1196
SALVADOR DALÍ,
1904 FIGUERES – 1989 EBENDA
IKARUS, 1963
Heliogravüre, Radierung und Kaltnadel auf Velin.
Plattenrand: 49,8 x 39,6 cm.
Links unten in der Platte signiert und datiert „1963“,
links unterhalb der Darstellung Exemplar 49/150, sowie
mit Bleistift signiert und datiert „1963“.
Hinter Glas in silberglänzendem Rahmen.
Blatt sechs der Mappe „Mythologie“, herausgegeben
von Pierre Argillet, Paris. Papier leicht gebräunt.
Literatur:
Ralf Michler und Lutz W. Löpsinger, Salvador Dali.
Das druckgraphische Werk, Bd. 1: Oeuvrekatalog der
Radierungen und Mixed-Media-Graphiken 1924 – 1980,
München 1993, Nr. 121a. (1460448) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1197
ROLF CAVAEL,
1898 KÖNIGSBERG – 1979 MÜNCHEN
KOMPOSITION
Öl auf Holz.
36 x 48,5 cm.
Rechts unten monogrammiert „CA“.
Gerahmt.
(14617817) (12)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1199
CONRAD WESTPFAHL,
1891 BERLIN – 1976 WETZHAUSEN
OHNE TITEL, 1975
Mischtechnik auf Papier.
Sichtmaß: 30 x 21 cm.
Mittig unten signiert „Westpfahl“ und datiert „75“.
In breitem Holzrahmen.
Schwarz-weiß gehaltenes Werk mit abstrakter Komposition
aus dynamischen skizzenhaften Linien und flächigen
Grauschattierungen, möglicherweise angelehnt an Landschaftsmotive.
Durch verschiedene Techniken – Bleistiftlinien,
Pinselstriche und helle Sprenkel – wird die Bildoberfläche
belebt. Die vielen Diagonalen verstärken die
Dynamik und verleihen dem Bild eine spannungsvolle
Struktur.
(14610514) (17)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1198
ANTOINE DUC,
GEB. 1932 VALENCE/ FRANKREICH
LE SECRET D'ORPHÉE
Mischtechnik auf Holz.
46 x 37,5 cm.
Rechts unten signiert „Duc“. Verso betitelt.
In teils gold glänzendem Rahmen.
Darstellung in differenzierten Grautönen in der Art des
Fantastischen Realismus.
(1460328) (18)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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325
1200
HERBERT ZANGS,
1924 KREFELD – 2003 EBENDA
(ABB. RECHTS)
OHNE TITEL, 1990ER-JAHRE
Kohle auf Bütten.
21 x 10,6 cm.
Links unten signiert „ZANGS“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Wir danken, Frau Helgard Müller-Jensen, Galerie Rottloff
Karlsruhe, für die freundliche wissenschaftliche
Unterstützung.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611326) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1201
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
Gemäldepaar
BADENDE, 1968
Wasserfarben und Kohle auf Papier.
15,5 x 15,3 cm und 17 x 24 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Tadeusz68“.
In Passepartout.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461733) (12)
€ 200 – € 400
Sistrix
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1202
NORBERT TADEUSZ,
1940 DORTMUND – 2011 DÜSSELDORF
Gemäldepaar
LIEGENDER AKT I, 1967
sowie
LIEGENDER AKT II, 1967
Wasserfarben und Kohle auf Papier.
24 x 17 cm und 21 x 14,8 cm.
Rechts unten signiert und datiert „Tadeusz67“.
In Passepartout.
Provenienz:
Privatsammlung Rheinland.
(1461732) (12)
€ 200 – € 400
Sistrix
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1203
NIKOLAUS LANG,
1941 OBERAMMERGAU – 2022 MURNAU AM
STAFFELSEE
OHNE TITEL, 1999
Feder-Collage auf Papier.
109 x 75 cm.
Rechts unten signiert, betitelt und beschrieben.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung München.
(1461052) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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327
1204
JOAN MIRÓ,
1893 BARCELONA – 1983 PALMA DE MALLORCA
LE ESSENCIES DE LA TERRA, 1968
Komplettes Portfolio mit 14 Lithografien und 42 Blättern,
Edition Poligrafa Barcelona.
49 x 37 cm und 49 x 74 cm.
Signiert und nummeriert „Miro 775/1000“.
Gedruckt und herausgegeben von Maeght, Paris.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611318) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1205
JOAN MIRÓ,
1893 BARCELONA – 1983 PALMA DE MALLORCA
TRES JOANS: HOMENATGE A JOAN PRATS, 1968
Komplettes Portfolio.
50,5 x 36,5 x 4 cm und 54 x 39 x 5,5 cm.
Signiert und nummeriert „Miro 174/500“.
Gedruckt und herausgegeben von La Polígrafa.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611319) (12)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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329
1206
JOSEPH BEUYS,
1921 KREFELD – 1986 DÜSSELDORF
MÖNCHHAUS – MUSEUM FÜR MODERNE KUNST,
1979
Ausstellungsplakat auf Papier.
Sichtmaß: 80,5 x 57 cm.
Rechts unten signiert „Josef Beuys“.
Gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611324) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1207
JOSEPH BEUYS,
1921 KREFELD – 1986 DÜSSELDORF
GALERIE HOLTMANN KÖLN, 1980
Ausstellungsplakat auf Papier.
83 x 59 cm.
Mittig signiert „Joseph Beuys“.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland. (14611323) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1208
GÜNTHER UECKER,
1930 WENDORF – 2025 DÜSSELDORF
Der deutsche Maler und Objektkünstler von internationalem
Rang war bekannt für seine reliefartigen Nagelbilder.
Ein Teil seines Werkes ist der sogenannten Kinetischen
Kunst zuzuordnen. Er lebte und arbeitete in
Düsseldorf und St. Gallen.
ERKER GALERIE ST. GALLEN, 1975
Ausstellungsplakat auf Papier.
80 x 59,8 cm.
Rechts unten signiert „Uecker“.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611320) (12)
€ 300 – € 500
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331
1209
BERNARD SCHULTZE,
1915 PILA – 2005 KÖLN
LEUCHTENDE FARBIGKEIT, 1977
Bleistift auf Papier.
29,8 x 21 cm.
Rechts unten signiert und datiert
„Bernhard Schultze 77“.
Hinter Glas gerahmt.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611316) (12)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1210
PIERO DORAZIO,
1927 ROM – 2005 PERUGIA
Zunächst studierte Dorazio Architektur, bevor er nach
Paris ging und dort seine Ausbildung an der École nationale
supérieure des beaux-arts fortsetzte. In seinen abstrakten
Werken verwendet er die reinen Grundfarben,
die er miteinander verwebt. Beeinflusst wurden seine
Arbeiten durch Raffael (1483 – 1520) und Piero Pollaiuolo
(1433– 1496), ebenso wie durch die Futuristen Wassily
Kandinsky (1866– 1944), Kasimir Malevich (1878 – 1935)
oder Piet Mondrian (1872– 1944).
GALERIE IM ERKER, 1966
Ausstellungsplakat auf Papier.
71,7 x 47,5 cm.
Rechts unten signiert „Dorazio 1966“.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611322) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1211
PIERO DORAZIO,
1927 ROM – 2005 PERUGIA
Zunächst studierte Dorazio Architektur, bevor er nach
Paris ging und dort seine Ausbildung an der École nationale
supérieure des beaux-arts fortsetzte. In seinen abstrakten
Werken verwendet er die reinen Grundfarben,
die er miteinander verwebt. Beeinflusst wurden seine
Arbeiten durch Raffael (1483– 1520) und Piero Pollaiuolo
(1433 – 1496), ebenso wie durch die Futuristen Wassily
Kandinsky (1866 – 1944), Kasimir Malevich (1878 – 1935)
oder Piet Mondrian (1872 – 1944).
GALERIE VALENTIN STUTTGART, 1998-99
Ausstellungsplakat auf Papier.
73,7 x 50 cm.
Rechts unten signiert „Dorazio“.
Provenienz:
Privatsammlung, Rheinland.
(14611321) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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333
SKULPTUREN
SCULPTURES
1212
CHRISTIAN FRIEDRICH TIECK,
1776 BERLIN – 1851 EBENDA, NACH
BÜSTE EINES MANNES
Höhe inkl. Sockel: 62,5 cm.
Höhe ohne Sockel: 50 cm.
In Carrara-Marmor vollrund gearbeitet. Auf profiliertem
Rundsockel das nach vorn blickende Antlitz eines Mannes
besten Alters. In der Vergangenheit wurde der Dargestellte
auch als Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling
(1775 – 1854) identifiziert. Christian Friedrich Tieck
(1776 – 1851) war einer der bedeutendsten Bildhauer
der deutschen Romantik und Bruder des Dichters Ludwig
Tieck. Er arbeitete in Berlin, Rom und Carrara und
war bekannt für seine meisterhafte Portraitkunst, die oft
durch klassizistische Strenge und hohe handwerkliche
Präzision bestach. Um 1800 fertigte er erstmals ein Portrait
des Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph von
Schelling an. Nach Angaben von Bernhard Maaz begann
Tieck im April 1809 mit der Arbeit an einer Gipsbüste,
wobei er sich an einem von Bertel Thorvaldsen entwickelten
Modell orientierte: ein rechteckiges Bruststück,
das rückseitig geschlossen ist (Maaz, WVZ, S. 112). Marmorausführungen
könnten in den Jahren 1815 bis 1819
entstanden sein, als Tieck sich in Carrara aufhielt. Eine
Herstellung nach Tiecks Tod im Jahr 1851 wäre jedoch
ebenfalls denkbar. Das hier vorgestellte Portrait zeigt einen
Mann mittleren Alters, eher um die 40, was zeitlich
gut zu Tiecks Aufenthalt in Carrara passen würde. 1835
schuf Joseph Karl Stieler (1781 – 1858) ein Gemälde des
Philosophen, das eine gealterte Darstellung bietet und
diesem Büstenportrait ähnelt. Kleinere Chips.
Literatur:
Vgl. Bernhard Maaz, Christian Friedrich Tieck.
1776 – 1851. Leben und Werk.Unter besonderer
Berücksichtigung seines Bildnisschaffens, mit einem
Werkverzeichnis, Berlin 1995, Kat. 72, S. 287 ff.
Vgl. Bernhard Maaz, Nationalgalerie. Das XIX. Jahrhundert.
Bestandskatalog der Skulpturen, Bd. 2,
Berlin 2006, Kat. Nr. 1225.
Vgl. Bernhard Maaz, Skulptur in Deutschland zwischen
Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, Bd. 1,
Berlin 2010, Abb. 250. (1451401) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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1213
PAAR BRONZEFIGUREN „TAG UND NACHT“
Gesamtmaße jeweils:
Höhe: 51 cm bzw. 55 cm.
Breite: 75 cm.
Tiefe: 31,5 cm.
Auf Marmorsockel.
20. Jahrhundert.
Eine der Figuren zeigt einen liegenden Mann mit aufgestütztem
Bein – hier die Allegorie des Tages – , die
andere Figur eine liegende Frau, bei der im Sockelbereich
eine Eule zu sehen ist: die Allegorie der Nacht.
Die beiden Skulpturen nach dem berühmten Vorbild
von Michelangelo (1475– 1564) am Grabmal der Medici
in der Kirche San Lorenzo in Florenz.
(14502520) (18)
€ 3.000 – € 5.000
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1214
PAAR HORNBLÄSER
Höhe der Skulpturen: 125 cm.
Maße der Basis:
Höhe: 30 cm.
Durchmesser: 40 cm.
20./ 21. Jahrhundert.
Über runder profilierter Marmorbasis, die in Bronze gegossene
und dunkelgrün patinierte Figur eines Horn
blasenden Kindes.
(1461284) (13)
€ 5.500 – € 7.000
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1215
MARMORBÜSTE DER CLARA SCHUMANN
(1819 – 1896)
Höhe: ca. 64 cm,
Breite: ca. 41 cm.
Unterer Durchmesser des Rundsockels: ca. 22 cm.
19./ 20. Jahrhundert.
Die Büste in feinkristallinem Marmor auf eingezogenem
rundem Fuß, die Kopfhaltung leicht nach rechts.
Sie trägt ein Kleid, das im Bereich des weiten Dekolletés
mit Spitze besetzt ist, vorderseitig mittig mit befestigter
Rose. Sie hat zurückgesteckte Haare, von denen
einige Strähnen in den Nacken fallen, und ein feines
Gesicht mit großen Augen, die interessiert zur Seite
blicken.
Anmerkung:
Clara Josephine Schumann, geb. Wieck, war eine
deutsche Pianistin, Komponistin, Klavierpädagogin
und Herausgeberin. Sie war von 1840 bis zu dessen
Tod 1856 die Ehefrau Robert Schumanns.
(1451402) (18)
€ 1.800 – € 2.200
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335
1216
AULOS SPIELENDER SATYR
Höhe: 70 cm.
Italien, 19./ 20. Jahrhundert.
1217
ALLEGORIE DES SOMMERS
Höhe: 35 cm.
Deutschland, 16. Jahrhundert.
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf rundem
Profilsockel die auf einem Huf stehende Figur eines
tänzelnden Satyrs mit aufgeblasenen Wangen, der einen
Aulos mit beiden Händen hält und darauf spielt.
(14605814) (2) (13)
Ton, gemodelt und gebrannt sowie glasiert. In einer
angedeuteten Landschaft stehender wilder Mann mit
von Ähren umkränztem Haupt mit Vollbart und Lendentuch.
Glasur teils verlustig. Minimal besch.
(1381846) (13)
€ 400 – € 600
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INFO | BID € 200 – € 300
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1218
AUGUSTE RODIN,
1840 PARIS – 1917 MEUDON, NACH
PORTRAIT DES BALZAC
Höhe: 71 cm.
Auf der Basis bezeichnet „A. Rodin“.
Bronze, gegossen, grün-braun patiniert. Im Jahr 1891
beauftragte die Société des Gens de Lettres den französischen
Bildhauer Auguste Rodin mit einem Denkmal für
den Schriftsteller Honoré de Balzac (1799– 1850). Über
einen Zeitraum von sieben Jahren arbeitete Rodin an
diesem ambitionierten Projekt und fertigte zahlreiche
Studien an – darunter diese bewusst unbeholfen wirkende
Aktfigur. Anstatt den Körper nach klassischen
Idealen zu gestalten, suchte Rodin nach einer Form, die
Balzacs schöpferische Energie und innere Kraft sichtbar
machte. Der mächtige, grob modellierte Torso und die
selbstbewusste Haltung vermitteln Vitalität, Entschlossenheit
und eine ungeschönte Wahrhaftigkeit. Für die
endgültige Version des Denkmals, in der Balzac in einen
mächtigen, fast abstrakt wirkenden Mantel gehüllt ist,
ging Rodin noch einen Schritt weiter: Er löste sich weitgehend
von der naturgetreuen Darstellung und schuf
eine monumentale, fast monolithische Gestalt, die den
geistigen Gehalt über die äußere Ähnlichkeit stellte. Als
das Werk 1898 erstmals im Salon ausgestellt wurde,
löste es heftige Kontroversen aus. Zeitgenossen empfanden
die unkonventionelle Form als Affront gegen die
akademische Tradition – die Société des Gens de Lettres
verweigerte die Annahme. Erst Jahrzehnte später erkannte
man in Rodins Balzac eines der Schlüsselwerke
der modernen Skulptur.
(1460761) (13)
€ 2.000 – € 3.000
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1219
ZWEI RINGER
Höhe: 30 cm.
Breite: 24 cm.
Tiefe: 20 cm.
Italien, 19. Jahrhundert.
Bronze, gegossen, mittelbraun patiniert. Auf naturalistisch
gestaltetem Sockel die Figuren zweier junger
Männer, die im Begriff sind den Pankration – einen antiken
Ringkampf – auszuüben. Die Bronze nimmt die
Bildidee einer in den Uffizien befindlichen Marmorkopie
nach einer griechischen Originalbronze wieder auf.
(1460584) (2) (13)
€ 800 – € 1.200
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337
1220
SATYRKOPF IN BRONZE
Höhe: 32 cm.
Gesamthöhe: 51 cm.
Bronze. Hohlguss mit kräftiger Wandung, in Lebensgröße,
bewegt plastisch durchgearbeitet im Stil der Spätrenaissance.
Grüne Patina, modern auf Marmorsockel
montiert.
(1460815) (11)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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1221
VINCENZO SALOMONE,
20. JAHRHUNDERT
HERKULES FARNESE
Gesamthöhe: 78 cm.
An der Rückseite „V. Salomone”.
Bronze. Die originale Skulptur ist die antike Skulptur
des Halbgottes Herkules. Die Figur im Kontrapost
lehnt sich an einen Baumstamm. Der Körper ist fein
differenziert mit Betonung der Muskulatur.
(1460582) (2) (10)
€ 2.000 – € 3.000
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1222
AUGUST FRIEDRICH KARL VON STRANTZ,
1851 – 1927
REITER MIT HUT
Höhe inkl. Sockel: 54 cm.
Höhe ohne Sockel: 37,5 cm.
Auf gestuftem, weiß geädertem Marmorsockel die in
dunkel patinierter Bronze gestaltete Figur eines auf
einem laufenden Pferd sitzenden Reiters mit breitkrempigem
Hut und weitem Mantel.
(1461553) (13)
€ 2.000 – € 3.000
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1223
PAAR BRONZESKULPTUREN
Höhe inkl. Sockel: maximal 23,5 cm.
Jeweils am Kopfausschnitt signiert, nummeriert und
datiert „1989“ bzw. „1990“.
20. Jahrhundert.
Bronze; gegossen, ziseliert und braun patiniert. Auf gekehltem
Holzsockel mit quadratischer grüner Marmorplinthe
jeweils ein montierter Tierkopf: einmal ein
Zehnender mit gedrehtem Kopf, einmal ein Bison.
Sehr feine, detailgetreu wiedergegebene Arbeiten.
(1460674) (13)
€ 600 – € 900
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339
1224
SIRIO TOFANARI,
1886 – 1969, ZUG.
LAUFENDES REH
Höhe: 28 cm.
Breite: 30,5 cm.
Tiefe: 9 cm.
Bronze, gegossen, mittelbraun patiniert. Auf rechteckigem
Holzsockel die ganz dem Art déco verpflichtete,
in leichter Abstraktion dargestellte Figur eines laufenden
Rehs.
(14605810) (2) (13)
€ 800 – € 1.200
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1225
SIRIO TOFANARI,
1886 FLORENZ – 1969 MAILAND
WINDHUND
Höhe: 29 cm.
Breite: 33 cm.
Tiefe: 21,5 cm.
Auf der Basis signiert und datiert „1919“.
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf rechteckiger
Basis die in breitbeiniger Pose stehende Figur eines
Windhundes mit nach links gerichtetem Blick. Mit feinem
Gespür für Bewegung und Charakter gestaltete
Tofanari Wild- und Haustiere in Bronze, häufig in lebendiger
naturalistischer Manier. Er gilt als einer der bedeutendsten
Tierbildhauer Italiens im frühen 20. Jahrhundert.
(1460585) (2) (13)
€ 1.300 – € 1.500
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1226
PAAR KRANICHFIGUREN
Höhe: 91 cm bzw. 102,5 cm.
20. Jahrhundert.
Bronze, gegossen, ziseliert und dunkelbraun patiniert.
Darstellung zweier stehender Kraniche in leicht abstrahierter
Form.
(1460587) (2) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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1227
WIENER BRONZE – KAKADU AUF EINEM
ASTGESTELL
Höhe: 32 cm.
Wien.
Massiver Guss in stark kupferhaltiger Bronze. Schöne
Alterspatina. Der Kakadu in lebendig wiedergegebener
Haltung, das Gefieder hellbeige gefasst. Die Augen in
Glas eingesetzt. Unter den Wiener Bronzen in dieser
Größe sehr selten.
(1441526) (1) (11)
€ 1.500 – € 2.000
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341
1228
JEFF KOONS,
GEB. 1955, NACH
BALLOON RABBIT (BLUE)
Höhe: 25 cm.
Breite: 14 cm.
Tiefe: 13,5 cm.
Bodenseitig nummeriert 269/999.
COA Éditions Studio.
Mit beigegebenem nummeriertem Zertifikat.
(1440122) (13)
€ 1.500 – € 2.500
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1229
JEFF KOONS,
GEB. 1955, NACH
ZWEI BALLOON RABBITS IN MAGENTA UND
ORANGE
Höhe: 25 cm.
Breite: 14 cm.
Tiefe: 13,5 cm.
Editionsnummer auf dem Zertifikat: 161/999 und
784/999.
Beigegeben jeweils ein Zertifikat von Éditions Studio.
Kunstharz gegossen. Im Originaletui, mit der dem Zertifikat
entsprechenden bodenseitigen Nummerierung.
(1460261) (13)
€ 1.400 – € 1.800
Sistrix
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1230
JEFF KOONS,
GEB. 1955, NACH
BALLOON DOG (BLACK)
Höhe: 30 cm.
Breite: 30 cm.
Tiefe: 12 cm.
Bodenseitig nummeriert 252/999.
COA Éditions Studio.
Mit beigegebenem nummeriertem Zertifikat.
(1440121) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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343
1231
SALVADOR DALÍ,
1904 FIGUERES – 1989 EBENDA
CARMEN – CASTANETS, 1970
Höhe: 17 cm.
Breite: 9 cm.
Tiefe: 11 cm.
Signiert und nummeriert. Edition 228/300.
Mit einer Echtheitsbestätigung von 2049 obra
contemporanea EDITOR.
Bronze.
Provenienz:
Privatsammlung Österreich. (1462134) (12)
€ 1.500 – € 3.500
Sistrix
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1232
HUBERT BERKE,
1908 GELSENKIRCHEN – 1979 KÖLN,
Hubert Berke schloss sich 1951 der Künstlergruppe
ZEN 49 an. Er schuf bereits vor Günther Uecker
(1930 – 2025) und Emil Schumacher (1912 – 1999) in
den frühen 1950er-Jahren Nagelobjekte.
NAGELOBJEKT, 1954
Holz mit Nagelung, farbig gefasst, in Plexiglaskasten
auf silbrig glänzender Platte.
Objekt: ca. 10 x 34 x 14 cm,
Kasten: 12 x 44 x 23,5 cm,
Platte: 2,5 x 51 x 31 cm.
Unterhalb des Objektes signiert und datiert
„Hubert Berke 1954“.
(14617818) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1233
PETER VORSICHT
FILONIA, 2023
Kalkstein
Höhe: 25 cm.
Gesamthöhe inkl. schwarzem Metallsockel: 44 cm.
Beigegeben ein Zertifikat mit Angaben zum Werk
und Signatur des Künstlers.
(1461974) (4) (18)
€ 1.200 – € 1.800
Sistrix
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345
1234
AUGUST BRESGEN,
1888 HOLSTENHAUSEN – 1987 GAUTING
LIEGENDE
20 x 8 cm.
Signiert.
Ton.
Provenienz:
Privatsammlung Deutschland.
(1461055) (12)
€ 200 – € 300
Sistrix
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1235
BEATRIX SASSEN,
GEB. 1945 VINSEBECK
WEIBLICHER TORSO
Höhe: 15 cm.
Bronze auf Sockel.
Provenienz:
Privatsammlung München.
(14610521) (12)
€ 100 – € 200
Sistrix
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1236
KARL-HEINZ ADLER,
1927 REMTENGRÜN – 2018 DRESDEN
OHNE TITEL, 1922.
Höhe: 24 cm.
Kleinplastik auf Sockel.
Provenienz:
Privatsammlung. (14610520) (12)
€ 500 – € 700
Sistrix
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1237
GEORG KARL PFAHLER,
1926 EMETZHEIM – 2002 EBENDA
SPARDOSE
Höhe: 20,5 cm.
Breite: 26 cm.
Tiefe: 26 cm.
Signiert und nummeriert auf Sockel „47/100 Pfahler”.
Messing und Stahl; weiß, blau und rot lackiert;
auf Sockel.
Provenienz:
Privatsammlung.
(14610522) (12)
€ 500 – € 800
Sistrix
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347
VARIA
MISCELLANEOUS
1238
SATZ VON VIER EMPIRE-STÜHLEN UND
EINEM ARMLEHNSTUHL
Lehnhöhe: jeweils 89 cm bzw. 94 cm.
Sitzhöhe: jeweils 49 cm.
Deutschland, erste Hälfte 19. Jahrhundert.
Über konisch zulaufenden und gekanteten Beinen,
bzw. Säbelbeinen, die trapezförmige Zarge mit rückwärtiger,
à jour gearbeiteter Lehne mit Pfeil-Emblematik
und kontrastierend eingelegter Rankenzier. Sekundärer
wohnfertiger Bezug, dem Stil der Zeit entsprechend.
(1450063) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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1239
PAAR PRUNKVASEN NAPOLEON
Höhe: 55,5 cm.
Bodenseitige unterglasurblaue Marken.
Frankreich, 19./20. Jahrhundert.
Porzellan, gegossen, polychrom staffiert und goldradiert.
Auf quadratischem Stand mit symmetrischer
Ornamentik. Der ovoide Korpus mit beidseitigen Kartuschen
zeigt Napoleon beim Überschreiten der Alpen
auf seinem Lieblingspferd, nach dem Gemälde von
Jacques-Louis David (1748 – 1825). Beidseitige glanzvergoldete
Greifenhenkel und verstärkte Lippe.
(1460583) (2) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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1240
MURANO-LÜSTER
Höhe: 160 cm.
Durchmesser: 150 cm.
Murano, 20. Jahrhundert.
In vier Etagen aus klarem Glas geblasen, teils mit
Goldflittereinschmelzungen. Um einen Mittelbaluster
angeordnete Arme mit weiten gelappten Traufschalen
und Blütenbehang. Elektrifiziert. Nicht auf Funktionsfähigkeit
geprüft.
(1440771) (13)
€ 3.500 – € 5.500
Sistrix
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1241
GROSSER MURANO-LÜSTER
Höhe: 165 cm.
Durchmesser: 140 cm.
Murano, 21. Jahrhundert.
In zwei Etagen 24 Brennstellen, angeordnet an geschweiften
Armen in Messing, von klaren Glaselementen
ummantelt und mit Penditiven behangen. Nach
oben sich durch Spangen- und Blütenzier verjüngend.
Nicht auf Funktionsfähigkeit getestet.
(14612813) (13)
€ 6.800 – € 8.000
Sistrix
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349
1242
HALLENSCHRANK
Höhe: 254 cm.
Breite: 140 cm.
Tiefe: 77 cm.
Wohl Elsass, erste Hälfte 18. Jahrhundert.
Großer, architektonisch gestalteter zweitüriger Schrank
aus profiliertem Nussbaumholz, Mit eingelegten Tafeln
aus Maser-Nussbaum, die in geschwungenen Medaillons
mit Einfassungen aus einheimischen Hölzern und
hellen Fadenintarsien gearbeitet sind. Die flachen abgeschrägten
und vorspringenden Stollen sind mit Maskarons
und aufgesetzten geschnitzten Profilen verziert.
Äußerst imposantes Gesims und Sockel mit profilierten
Leisten.
(1461872) (1) (13)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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1243
WANDREGAL IM ROKOKO-STIL
Höhe: 81 cm.
Breite: 210 cm.
Italien, 19./ 20. Jahrhundert.
Holz, geschnitzt, gefasst. Dreifach kassettierter horizontaler
Korpus mit jeweils einem Regalboden. Die Kassetten
mit Rokoko-Zier umrankt und durch Voluten
seitlich begrenzt. Eine ältere Elektrifizierung zwecks Beleuchtung
vorhanden. Wenige Alters- und Gebrauchs sp.
(1461232) (13)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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1244
ROKOKO-TISCHCHEN
Gesamthöhe: 71,5 cm.
Breite: 73,5 cm.
Tiefe: 73,5 cm.
Deutschland, 18. Jahrhundert und später.
Über vier geschwungenen Beinen mit Rokoko-Zier
die symmetrisch geschwungenen Zargen, diese gleich
lang und mit Rocaillen- und Blattwerkschnitzereien.
Deckplatte des 19. Jahrhunderts mit randpunzierter
Lederplatte. Partiell wurmstichig und mit kleineren
Einkerbungen. Umrandung der Lederplatte partiell
verzogen.
(1461233) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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350 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
1245
SAMMLUNGSMÖBEL DES SPÄTEMPIRE
Höhe: 168 cm.
Breite: 75 cm.
Tiefe: 45 cm.
Deutschland, um 1830.
Einschübige Basis mit darüberliegenden, rückwärtig
verspiegelten Tableaus mit drei Fächern und vorgesetzten
Rundsäulen mit vergoldeter Akanthusblattzier.
Gestuftes Gesims mit Eierstabdekor und gedrücktem
Dreiecksgiebel. Rest., besch.
(1461493) (13)
€ 600 – € 1.200
Sistrix
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1246
PAAR FAUTEUILS
Lehnhöhe: 87 cm.
Sitzhöhe: 45 cm.
Frankreich, 19. Jahrhundert.
Im Louis XVI-Stil gefertigte Möbel mit kannelierten, konisch
auslaufenden Beinen, bewegter Zarge und gebogter
Rückenlehne, welche in die angeschmiegten
Armlehnen mit Akanthusblattzier und Voluten übergeht.
Sekundäre rotgrundige Polsterung mit Lorbeerblattkränzen.
(1460817) (13)
€ 600 – € 800
Sistrix
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351
1247
BALUSTERLEUCHTER
Höhe: 28,5 cm.
19./ 20. Jahrhundert.
Ganz dem Stil des 17. Jahrhunderts verpflichteter in
Messing gefertigter Leuchter. Über drei Löwentatzenfüßen
stehender dreiseitiger Körper mit profiliertem
Schaft und scheibenartiger Traufschale mit geschlossener
hoher Tülle.
(1440165) (13)
€ 300 – € 500
Sistrix
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1248
GROSSER BALUSTERLEUCHTER
Höhe: 69 cm.
Süddeutschland, Ende 17. Jahrhundert.
In Messing gegossen, abgedreht und montiert. Über
balustriertem Glockenschaft der balustrierte durch
konzentrische Drehrillen gegliederte Schaft mit hoher
weiter Traufschale und zentralem Balusterdorn. Rest.
und besch.
(1440167) (13)
€ 500 – € 700
Sistrix
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1249
ITALIENISCHER KÜNSTLER
DES 16. JAHRHUNDERTS
ABENDMAHL
Höhe: 60 cm.
Breite: 77 cm.
In Alabaster gearbeitetes Hoch- und Flachrelief mit der
Darstellung des letzten Abendmahls. An dem horizontal
im Werk liegenden Tisch reihen sich die Jünger auf,
jeweils der Tischmitte zugewandt. Gefasst wird das
Relief von einem vergoldeten Ädikularahmen.
(1461552) (10)
€ 5.000 – € 8.000
Sistrix
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1250
PAAR PORZELLAN-DECKELVASEN
Höhe: 33 cm.
Porzellanmarke „Thomas – Bavaria“,
nummeriert „1“ und „2“.
Um 1930.
Ovaloide Gefäßform, Deckel halbkugelig gewölbt mit
vergoldetem Kugelknauf. Hell-auberginefarbig bemalt,
mit jeweils großer geschweifter weißer Reserve, darin
polychrom. Blumengebinde und breite Goldbänderung
an Deckeln und Vasen.
(1411452) (11)
€ 250 – € 350
Sistrix
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1251
PAAR FIGÜRLICH GESTALTETE KAMINLEUCHTER
IM LOUIS XV-STIL
Höhe: 49 cm.
19. Jahrhundert.
Jeweils getreppter rosafarbener Marmorsockel, darauf
Puttenfiguren in Bronze, als Pendant einander zugewandt.
Über der Schulter jeweils Vase mit drei floral
gestalteten, vergoldeten Kerzenarmen mit dekorierten
Tüllen und mittig hochziehendem Fruchtzweig. Ein
Kerzenarm lose.
(14611138) (11)
€ 400 – € 600
Sistrix
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353
1252
IKONE MUTTERGOTTES BLACHERNITISSA
31,5 x 26,5 cm.
Tempera auf Holz. Getriebenes Silberoklad.
Das Oklad mit undeutlichen Silberpunzen innerhalb
des Mariennimbus.
Russland, 19. Jahrhundert.
Hochrechteckiges Bildfeld, die Darstellung der Maria
mit zur Orantenhaltung erhobenen Armen und dem
vor ihr dargestellten Christuskind zeigend. Das reich
getriebene Oklad mit plastischen Nimben und fruktaler
Umrandung.
Literatur:
Zum Typus vgl. Boris Rothemund, Handbuch
der Ikonenkunst, Bd. 1, München 1985, S. 322 f.
(1460049) (13)
€ 700 – € 900
Sistrix
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1253
TUXER BAUERNTRUHE
Höhe: 94 cm.
Breite: 131 cm.
Tiefe: 70 cm.
Tirol, 18. Jahrhundert, datiert „1785“.
Auf drei architektonisch aufgefassten Füßen stehender
rechteckiger kastenförmiger Korpus mit Scharnierstülpdeckel.
In Weichholz gearbeitet und mit architektonischem
Inneneinbau. Außen mit Rundbogendekor
in Relief mit Schuppenfries und gemalten Blüten, sowie
den Inschriften „INRI“ und „Andani Fancirian“. Ein
Schlüssel vorhanden.
(1460881) (13)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
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1254
GROSSE MAJOLIKA-PLATTE
Durchmesser: 40,2 cm.
Deruta, 17. Jahrhundert.
Runde Form mit erhabenem Spiegel und steil aufsteigendem
Bord mit fast horizontaler Fahne und verstärktem
Rand. Cremefarbene Glasur mit Dekor in dunkelgelb
und geschwämmeltem Blau. Die Dekorzonen von
konzentrischen blauen Linien umzogen, die Fahne und
der Bord mit fein gestalteten Hasen und Vögeln, inmitten
einer angedeuteten Vegetation.
(1461384) (13)
€ 1.800 – € 2.400
Sistrix
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1255
KAUKASISCHER TEPPICH
328 x 164 cm.
Kaukasus, 17. Jahrhundert oder später.
Rechteckige Mäanderkartusaren mit vegetabilen
Dekor auf blauen Fond gefüllt.
(14512015) (13)
€ 3.500 – € 5.500
Sistrix
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1256
BALUSTERLEUCHTER
Höhe: 31,5 cm.
Mitteleuropa 17./ 18. Jahrhundert.
Messing, mehrteilig gegossen, abgedreht und verschraubt.
Über mehrfach profiliertem rundem Fuß
der Balusterschaft mit weiter vielleicht sekundärer
Traufschale und zentralem konisch zulaufendem Dorn.
(1440164) (13)
€ 250 – € 350
Sistrix
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355
1257
GROSSE LIMOGES-EMAILBILDPLATTE
CHRISTUS AM KREUZ MIT DEN ASSISTENZFIGUREN
Sichtmaß: 24 x 15,3 cm.
Ende 16. Jahrhundert.
Die emaillierte Kupferplatte leicht gewölbt, oben halbrund
geschlossen. In rundbogigem Eichenrahmen des
19. Jahrhunderts. Links des Kreuzes zwei Marien,
rechts Johannes und ein Römer im Harnisch. Farbkontrast
zwischen dem hellen Corpus Christi, den Köpfen
der Assistenzfiguren und dem Schädel Adams zu Füßen
des Kreuzstamms, gegenüber den dunkler gehaltenen
Farben in den Gewändern. Im Hintergrund, unter
dunkelblauem Firmament, die Stadt Jerusalem.
Teilweise Goldmalerei in den Gewändern.
(1462005) (11)
€ 6.500 – € 8.000
Sistrix
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357
1258
BIDENHÄNDER
Länge: 178 cm.
Italien oder Österreich.
Gekanteter punzierter Schwertknauf, lederumwundener
gerippter Griff. Passig endende Parierstangen und von
stilisierten Blüten gefüllte Parierbügel, zweischneidige,
spitz zulaufende Klinge. Oxidationsspuren.
(1460491) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1259
SCHLACHTENSCHWERT
Länge: 142 cm.
Italien oder Österreich.
Birnförmiger, mehrfach gekanteter Schwertknauf.
Doppelkonischer lederummantelter Griff. Gekantete
Parierstangen mit verstärktem Abschluss. Zweischneidige,
spitz zulaufende Klinge.
(1460492) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
INFO | BID
1260
MESSER MIT FIGÜRLICHEM ELFENBEINGRIFF
Griff: 8,4 cm.
Durchmesser: maximal 2,6 cm.
Gesamtlänge: 26 cm.
Schmiedepunze „LOWEN“ mit Krone (wohl Liége).
Niederlande, zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Beigegeben ein CITES-Dokument, München, 02. Mai
2025, gültig für kommerzielle Zwecke in der EU.
Stahlklinge gespitzt, Zwinge Silberlegierung. Die vollrund
geschnitzte weibliche Dreiviertelfigur ist als Allegorie
zu verstehen. Sie hält in der Linken einen Bogen,
am Rücken einen Pfeileköcher, oberhalb der Frisur einen
Kranz von Straußenfedern. Damit wäre das Figürchen
als Jagdallegorie in Gestalt der Göttin Diana zu deuten.
Die Rechte hält ein Sonnensymbol, was eine eindeutige
Bestimmung erschwert. Sehr beachtlicher Schnitzstil.
Brustwarze in Ebenholz eingelegt. Vergleichbar mit
einem Besteck-Paar im Musée de la Coutellerie,
Thiers/Frankreich. A.R.
Literatur:
Vgl. Gabriele Mandel, Das Messer. Geschichte, Kunst
und Kultur, Köln 1996.
(1460601) (11)
CITES export restrictions – sale in the EU only.
€ 2.300 – € 2.600
Sistrix
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1261
KAMPFSCHWERT
Länge: 95 cm.
Italien.
Griffknauf in Trommelform mit à jour gearbeitetem
Fischblasenmuster. Lederummantelter Griff. Gekantete
Parierbügel mit Rillen und verstärkten Enden. Doppelschneidige
Klinge mit Doppelrillung.
(1460493) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1262
BAROCKE EISENTRUHE
Höhe: 42 cm.
Breite: 73,5 cm.
Tiefe: 46 cm.
Deutschland, 17./ 18. Jahrhundert.
Rechteckiger Korpus, die Kurzseiten mit gegossenen
schwingbaren Eisenhenkeln. Allseitig von Eisenbanddekor
umzogen und mit kleinen Flachkopfnieten versehen.
Auf der Deckplatte mittig Rocailledekor mit
Schloss, innen eine den Deckel ausfüllende Schlossmechanik.
Auf der Frontseite eine Art Wappen mit
zwei Greifenköpfen und ein Scheinschloss, seitlich davon
je eine Schlempe. Ein Schlüssel vorhanden.
(1460011) (1) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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359
1263
TASCHENUHR BREGUET À PARIS
Durchmesser: 65 mm.
Das Zifferblatt zeigt ein kleines Hilfszifferblatt oben,
wahrscheinlich für die Sekunden oder eine zweite Zeitanzeige
– typisch für Taschenuhren aus dem 18. oder
frühen 19. Jahrhundert. Die Zeiger und Ziffern sind im
klassischen Breguet-Stil gehalten – elegante „Spade“-
Zeiger und arabische Ziffern, wie sie Abraham-Louis Breguet
(der berühmte Uhrmacher aus Paris) verwendete.
Die Aufschrift „Breguet à Paris“ deutet auf eine Uhr im
Stil oder im Namen von Breguet hin. Das kleine Schlüsselloch
bei etwa 3 Uhr zeigt, dass es sich um eine
Schlüsselaufzugsuhr handelt – also eine Uhr, die man
mit einem kleinen Schlüssel aufzieht. Das war typisch
für Uhren aus der Zeit um 1780 – 1830. Nicht auf Funktionsfähigkeit
geprüft.
(1460671) (10)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
INFO | BID
1264
TASCHENUHR M. HENGELER
Durchmesser: 75 mm.
Emaille-Zifferblatt mit großen römischen Ziffern (I – XII),
klassisch schwarz auf weißem Grund. Filigrane, vergoldete
Breguet-Zeiger mit verzierten Spitzen – typisch
für Uhren des 19. Jahrhunderts. In der Mitte
steht M. Hengeler in München. Silberfarbenes Metallgehäuse
mit Perlrand-Verzierung rund um das Glas –
ein Merkmal vieler Biedermeier-Taschenuhren (ca.
1820 – 1850). Der große Bügel und die flache Krone
deuten darauf hin, dass es sich um eine spätere
Schlüsselaufzugsuhr handelt, möglicherweise mit
Umbau auf Kronen aufzug. Nicht auf Funktionsfähigkeit
geprüft.
(1460672) (10)
CITES export restrictions – sale in the EU only.
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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1265
TASCHENUHR VACHERON & CONSTANTIN
Durchmesser: 60 mm.
Weißes Emaille-Zifferblatt mit feiner Minuterie (Minutenring
außen, arabische Ziffern). Bei der „6“ befindet
sich eine kleine Sekundenanzeige – typisch für hochwertige
Taschenuhren aus dem späten 19. und frühen
20. Jahrhundert. Feine, kunstvoll geformte Zeiger
(wohl aus gebläutem Stahl). Das Gehäuse ist reich verziert
mit floralen Gravuren, was auf eine luxuriöse Ausführung
hinweist. Die Krone und der Drücker sind klassisch
für um 1880 – 1910. Die Signatur „Vacheron &
Constantin Genève“ wurde in dieser Form ab etwa
1877 verwendet. Die Gestaltung des Zifferblatts und
die fein gearbeiteten Gravuren deuten auf eine Entstehung
um 1890 bis 1910 hin. Nicht auf Funktionsfähigkeit
geprüft.
(1460741) (10)
€ 3.000 – € 4.000
Sistrix
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361
1266
SELTENE QUAJAR SCHATULLE
Höhe: 21,5 cm.
Breite: 42 cm.
Tiefe: 30 cm.
Iran, 19. Jahrhundert.
In Papiermaché gefertigter rechteckiger Korpus auf gekanteten
Füßen mit Scharnierstülpdeckel und gewulstetem,
mit plastischen Kartuschen reliefiertem Knauf
und rechteckiger Überhöhung. Allseitig gefasst. Bodenseitig
mit ornamentalem Dekor auf rotem Fond. Außen
mit Landschafts- und Palastszenen mit reicher historischer
Figurenstaffage. Minimale Farbverluste.
Literatur:
Vgl. William Ouseley, Travels into various Countries of
the East. More particularly Persia, Bd. III, London
1823, S. 63–64. (1460112) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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1267
GEHEIME GIFTAPOTHEKE IN BUCHFORM
Höhe: 37 cm.
Breite: 25 cm.
Tiefe: 9 cm.
17. Jahrhundert und neuzeitlich.
Pergament-Bucheinband des 17. Jahrhunderts, punziert,
mit Rückentitel „Biblia Sacra“. Darin eingebautes
Schubkästchen, lateinisch beschriftet, für Arznei und
Gift, mit Fläschchenfächern und zentralem Einsatz mit
einem Hirschkäfer vor einer Bergkristallpyramide. Zwei
Schließschnallen.
(1460604) (11)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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362 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
1268
NYMPHENBURG-SAUCIÈRE DES
18. JAHRHUNDERTS,
DOMINIKUS AULICZEK (1734 POLICKA – 1804)
Höhe: 14,5 cm.
Breite: 21,5 cm.
Tiefe: 10 cm.
Am Boden Nymphenburger Rautenschild Pressmarke
und Modelliernummer „O“.
Um 1770.
Porzellan mit Weißglasur, in Art eines Schiffchens muschelförmig
längsgezogen, auf wellig vortretendem
Fuß. Henkel in Form eines Delfins, dessen großer, fein
gearbeiteter Kopf an der Muschelvolute anliegt, der
Schwanz läuft blattförmig aus.
Als Nymphenburger Modellmeister war Auliczek 1765
Nachfolger des Franz Anton Bustelli, wurde 1773 Inspektor
und 1772 Hofbildhauer von Kurfürst Max Joseph
III, bekannt auch durch seine Parkfiguren in Nymphenburg.
Studierte zunächst in Wien, Paris, London
und Rom; von Papst Clemens mit dem 1. Preis der
Akademie ausgezeichnet, ab 1762 in München.
Diese äußerst seltene Saucière, möglicherweise Unikat,
steht im Zusammenhang mit den Figuren für die
Hoftafel des Kurfürsten, wozu u. a. auch ein „Triton als
Wasserlenker“, „Triton mit Muschelhorn“ oder die
„Wasserrösser“ gehörten. Minimaler Chip am Fuß.
(1381847) (11)
€ 500 – € 700
Sistrix
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1269
SILBERNER SALVER
Höhe: 3 cm.
Durchmesser: 37,5 cm.
Gewicht: 1230 g.
Bodenseitig punziert: Lion passant für Sterlingsilber,
Meistermarke „H.A“ für Henry Atkin, Beschaumarke
Sheffield.
Sheffield, 1930.
Silber; gegossen, getrieben. Auf vier Füßen ruhender
passiger Spiegel mit gekehltem Bord und bewegtem
Rand.
(1460401) (13)
€ 1.000 – € 2.000
Sistrix
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1270
ARNO BREKER,
1900 ELBERFELD – 1991 DÜSSELDORF, ZUG.
TONDO MIT FRAUENPORTRAIT
Durchmesser: 57 cm.
Marmor. Nach rechts gewandtes Portrait wohl der
Rheingauer Kunstsammlerin Gisela Hardt, 1988, in
klassischer Gewandung, von einem vertieften Ring gesäumt.
(1461498) (13)
€ 300 – € 500
Sistrix
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363
1271
PASQUALE CITELLI,
1777 – 1838
KLEINE SONNENUHRKANONE ODER AUCH
MERIDIANKANONE GENANNT
Durchmesser Marmor: 25 cm.
Gesamthöhe: 17 cm.
Auf der Kanonenhalterung signiert
„Citelli fece in Milano 1832“.
Die Kanone aus vergoldeter Bronze und mit einer
Lupe auf dem runden Marmorsockel einer Sonnenuhr
mit Gradeinteilung. Die großen Kanonen wurden im
18. Jahrhundert von europäischen Königshäusern verwendet.
Die Kanone war mit einer Zündschnur ausgestattet,
die durch eine darüberliegende Linse gezündet
wird. Diese bündelt die Sonnenstrahlen und bewirkte,
dass die Kanone mittags abgefeuert wurde.
(1462006) (18)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
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1272
KÜNSTLER DES 19. JAHRHUNDERTS
364 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.500 additional images.
PAAR SELTENE VENEZIANISCHE PYROGRAPHIEN
Brandmalerei auf Holz, im Oval.
Jeweils: 59,5 x 41 cm.
Innerhalb der Darstellung monogrammiert „JAPJ“.
Verso das Weinetikett „ONIS FRANCE“.
Ungerahmt.
Im vom Grund – dem Deckel eines französischen Weinfasses
– vorgegeben ovalen Grund, die Darstellung jeweils
einer historisierenden venezianischen Szene, bei
der einmal eine Dame aus einem Palazzo zu einer Gondel
geleitet wird, einmal mit Darstellung eines Gondoliere
beim Transport seiner Gäste vor Kanallaterne und
Kirche. Äußerst seltene Sammlungsstücke den venezianischen
Historismus widerspiegelnd.
(1460329) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
INFO | BID
1273
KLEINE AMBROSIASCHALE
Höhe: 11,5 cm.
Durchmesser: 10,7 cm.
Gewicht: 178 g.
Im Sockelinnenrand Wiener Silbermarke „Windhundkopf“,
daneben undeutliche Meistermarke.
Wien, Zweite Hälfte 19. Jahrhundert.
Silber, vergoldet, mit Bergkristall und Email. In hoher
handwerklicher wie entwurfskünstlerischer Qualität.
Die mit Arabeskenblättern beschliffene ovale Bergkristallschale
getragen von einer vergoldeten Reiherfigur
auf Rasenplinthe über kleinerer Kristallbasis. Diese und
die breite Lippe fein durchbrochen gearbeitet und
mehrfarbig, teils transluzid emailliert, an der Unterseite
ebenfalls dekoriert in feiner Graviertechnik.
(1462108) (11)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
INFO | BID
1274
KLEINES WIENER TISCH-FÜLLHORN
Höhe: 16,5 cm.
Silberpunze für 13-lötig und Meistermarke.
Um 1870.
Das Füllhorn in Silber, mit figürlicher Emailmalerei und
halbkugelförmigem Deckel, darauf ein kleiner Putto in
Silberguss. Das Horn getragen von einer Adlerfigur, die
Flügel emailliert. Deckel, Lippenrand, Spitze sowie
Fußrand in Silber. Die allseitige Bemalung polychrom
auf weißem Grund: Szenen mit Venus und Amor, am
Fuß vier Rundkartuschen, darin Frauengestalten zum
Bildthema Musik, mit Flöte und Tamburin. Fußinnenseite
ebenfalls ornamental emailliert.
(1462103) (11)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
INFO | BID
1275
PAAR CHENETS MIT AMORETTEN
Höhe: 33 cm.
Frankreich, 18./ 19. Jahrhundert.
Die Front jeweils mit vergoldeten und patinierten Bronzen
im Louis XV-Stil mit Portraitmedaillons und Rankenzier.
Darauf sitzend jeweils eine brünierte Amorette,
jeweils sinnigerweise eine Flamme in den Händen
haltend. Mit den dazugehörigen eisengeschmiedeten
Scheitablageflächen.
(1462195) (13)
€ 1.400 – € 1.600
Sistrix
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365
1276
KLEINE SILBERFIGUR „ST. GEORG“
MIT ROTER KORALLE
Höhe: 10 cm.
Wien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.
Silber und rote Koralle. Der mittig eingezogene Sockel
teilvergoldet, emailliert und mit aufgesetzten gefassten
Bergkristallen besetzt. Das Figürchen in Silberguss.
(Lanze fehlt.)
(1462102) (11)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
INFO | BID
1277
SCHILDBUCKEL MIT MEDUSENHAUPT
Höhe: 9,5 cm.
Durchmesser: 20 cm.
Italien, 18./ 19. Jahrhundert.
Bronze, dunkel patiniert. Nach antiken „Umbone“-Vorbildern.
Mit umlaufendem Puttenrelief. Nahezu glockenförmig,
mit Randprofilen.
(1462144) (11)
€ 2.000 – € 4.000
Sistrix
INFO | BID
1278
ZWEI BEMALTE HOLZSKULPTUREN,
DIE JEWEILS GESICHTER EINES TEUFELS MIT
HÖRNERN AUS HIRSCHGEWEIH ZEIGEN
Je 34,5 x 32 x 16 cm.
Italienischer Künstler des 18./ 19. Jahrhunderts.
Jeweils ein Gesicht in großem Kasten mit roter Stoffausstattung
und Bordüre, sowie mit Glasfront. Gezeigt
wird ein bärtiger Teufel mit großen, aufgerissenen
Augen, starrem Blick und geöffnetem Mund.
Leicht besch.
(1462002) (18)
€ 5.500 – € 7.000
Sistrix
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1279
LEUCHTERARM IN FORM EINES ENGELS AUS
EINER BLATTKNOSPE ENTSPRINGEND
Höhe: 39 cm.
Breite: 13 cm.
Bronzeguss nach einem Objekt des 17. Jahrhunderts .
Der kleine Engel mit nacktem Oberkörper und Flügeln,
mit geschlossenen Augen mit seinem erhobenen
rechten Arm auf seinem Kopf die flache Kerzenhalterung
mit hohem Dorn haltend.
(1461976) (4) (18)
€ 700 – € 1.000
Sistrix
INFO | BID
1280
NÜRNBERGER „BRAUTBECHER“
Höhe: 24,5 cm.
Wohl Nürnberg, 17. Jahrhundert.
Versilbert, ornamentale Treibarbeit, dunkle Silberpatina,
am Kopf Reste ehemaliger Teilvergoldung. Hochzeitsbecher
in Form einer Frau, deren Rock als Gefäß dient.
Die Hände halten einen weiteren kleineren Becher
(fehlt).
(1462004) (11)
€ 3.500 – € 5.000
Sistrix
INFO | BID
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367
1281
BÜSTE EINER JUNGEN FRAU, WOHL FLORA
Höhe: ca. 37 cm.
Breite: ca. 40 cm.
Tiefe: ca. 20 cm.
Aus geschnitztem Lindenholz, in jüngerer Farbfassung.
Die Dargestellte mit zur linken Seite gewandtem Kopf,
mit einer Blüte im Haar. Stilistisch an Werke des Ignaz
Günther (1725– 1775) und des Christian Jorhan d. Ä.
(1727 – 1804) erinnernd.
(1462025) (18)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
INFO | BID
1282
SILBER-STANDFIGUR DES HEILIGEN CAPISTRAN
Höhe inkl. Sockel: 27,5 cm.
Höhe: 24 cm.
Italien oder Schlesien, 17./ 18. Jahrhundert.
Silber, gegossen und getrieben. Ausführung der Vorderseite,
die hohle Rückseite ehemals an eine Rücklage
montiert. Auf modernem Holzsockel.
Johannes Capistran (geb. 1386 in Capestrano/Abruzzen
– gest. 1456 Ilok/Kroatien), gehörte dem Franziskanerorden
an, war Wanderprediger und Inquisitor. Als
Eiferer und berüchtigter Initiator von Judenpogromen
wurde und wird er dennoch verehrt wegen seiner Rolle
als Heerführer in den Türkenkriegen. Die Statue zeigt
ihn im Habit der Franziskaner mit Buch als Prediger,
jedoch mit Helm und Schwert als Schlachtenführer.
Darstellungen dieses 1690 heiliggesprochenen päpstlichen
Beraters sind äußerst selten. Eine Außenkanzel
am Wiener Stephansdom, oder das Altarbild in der Kirche
von Ilok, Kroatien, zeigen den Heiligen, mit Verehrung
in Schlesien, Kroatien und Serbien.
(1462003) (11)
€ 4.500 – € 6.000
Sistrix
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1284
LÜSTERWEIBCHEN
Länge der Geweihstangen: 31 cm.
Österreich, 19. Jahrhundert.
Holz; geschnitzt, gefasst, montierte Geweihstangen
mit Eisenmontierung und alter Elektrifizierung. Nicht
auf Funktionsfähigkeit getestet.
Literatur:
Vgl. Dagmar Preising, Michael Rief und Christine
Vogt, Artefakt und Naturwunder. Das Leuchterweibchen
der Sammlung Ludwig, Bielefeld 2011. Das
Werk bespricht das Wesen der Geweihlüster und
seine unter anderem christliche Bedeutung. Neben
den Lüsterweibchen wird auch der Marienlüster besprochen,
der eine seltenere Sonderform darstellt.
(1462197) (13)
€ 1.600 – € 1.800
Sistrix
INFO | BID
1283
FOSSILER MAMMUTZAHN
Länge: 56 cm.
China, Anfang 20. Jahrhundert.
Vertieft beschnitzt mit Fischen zwischen Meerespflanzen
und Korallen. Die Augen schwarz eingesetzt. Der
Zahn mit altersbedingt brauner Fundverfärbung. In Dreiviertel
der Länge vertiefte Hochrelief-Darstellung; seitlich
im braunen Bereich geschnitzte Signaturkartusche
und chinesische Monogramme.
(1461817) (1) (11)
€ 1.800 – € 2.500
Sistrix
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1285
GEORGE II-TANKARD
Höhe: 19 cm.
Gewicht: 820 g.
Wandung und Deckel punziert: Lion passant, Londoner
Beschau, date letter C, ungedeutete Meistermarke.
London, 1758.
Silber, getrieben, gegossen. Über profiliertem Fuß,
leicht konisch zulaufender Korpus mit S-Handhabe und
Scharniersteckdeckel in Haubenform. À jour gearbeitete
Daumenrast.
(14621010) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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369
1286
JUAN DE ANCHIETA,
1533 AZPEITIA – 1588 PAMPLONA, ZUG.
JOHANNES BAPTIST BEI DER TAUFE
EINES KNABEN
Höhe: 50 cm.
Breite: 74 cm.
Tiefe: 10 cm.
Geschnitztes, teilweise vollplastisches Hochrelief. Das
Bildthema ursprünglich fälschlicherweise als „Auferstehung
Christi“ gedeutet. Die Hauptfigur steht auf
Felsenstufen leicht erhöht, der Zeigefinger der rechten
Hand weist zum Himmel. Davor der unbekleidete Knabe,
der in Erwartung der Taufe zu Johannes aufblickt.
Seitlich je drei weitere Gestalten sowie der Kopf eines
Mannes im Flachrelief. Die Szenerie in mitgeschnitzter
rahmender Einfassung und, wie die Baumkronen am
Oberrand, in Vergoldung. Farbfassung wohl erneuert.
(1462101) (11)
€ 5.000 – € 7.000
Sistrix
INFO | BID
1287
ALBERT JANSZ VINCKENBRINCK,
UM 1604 SPAARNDAM – UM 1665 AMSTERDAM,
ZUG.
Der Bildschnitzer entstammt einer Bildhauerfamilie,
lernte bei seinem Vater, und hatte drei Söhne, Jan,
Abraham und Hendrik. Für die Nieuwe kerk zu Amsterdam
schuf er eine Kanzel, und wurde allgemein „Bildhauer
von Amsterdam“ genannt. Im dortigen Museum
befinden sich zwei Statuen seiner Hand, „David und
Goliath“. Sein Bildnis wurde von den Brüdern Holsteyn
gestochen.
MERKUR UND ARGUS
Höhe: 55 cm.
Breite: 73,5 cm.
Ovales Schnitzrelief in Nussholz, mit Darstellung zweier
Gestalten der Mythologie: Der listige Merkur, als
Hirte verkleidet, schläferte den Wächter Argus durch
seine Musik ein, um die in eine Kuh verwandelte Io,
die Geliebte des Zeus, zu befreien. Im Hoch- und
Flachrelief in hoher künstlerischer Qualität geschnitzt,
wohl ehemals Bildteil einer vertäfelten Wanddekoration.
A.R.
(1461391) (11)
€ 3.500 – € 5.000
Sistrix
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1288
LIMOGES-EMAILARBEIT
Höhe: 12,5 cm.
Breite: 5,5 cm.
Verso verschiedene Beschriftungen und Stempel,
darunter ein Stempel des Zollamts.
In Holzrahmen.
Im Vordergrund ist vermutlich die Muttergottes im
Dreiviertelprofil dargestellt, vor einer architektonischen
Kulisse mit Tudorbogen. Die Arbeit zeigt typische
Merkmale der Spätgotik, insbesondere in der
eleganten Figurenauffassung und der fein ausgeführten
Ornamentik. Die Farbgebung verbindet warme
Brauntöne mit leuchtenden Blaunuancen, betont
durch goldfarbene Akzente. Die reiche, präzise ausgeführte
Dekoration ist mit transluziden glitzernden Elementen
versehen, die dem Werk eine feine differenzierte
Lichtwirkung verleihen.
(1461394) (17)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
INFO | BID
1289
MONDSICHELMADONNA
Im Hochoval: 45,5 x 29,5 cm.
Verso beschriftet „Ecole Francaise fin XVI S“.
Der Stil weist in die Zeit des ausgehenden
16. Jahrhunderts.
Holz mit vergoldeter Fassung. Vor dunklem Hintergrund
die stehende Madonna in langem Gewand vor
Flammengloriole, in ihrem linken Arm den nackten
Jesusknaben haltend und in der rechten Hand einen
herabhängenden Rosenkranz. Unterhalb von ihr ein
geflügelter Puttokopf. Kleine Fehlstelle.
(1461395) (18)
€ 2.500 – € 4.000
Sistrix
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371
1290
DREI RECHTECKIGE PLAKETTEN MIT DEN
ATTRIBUTEN DER LEIDENSWERKZEUGE CHRISTI
Jeweils ca. 8,5 x 6,5 cm.
Wohl Limoges, 16/17. Jahrhundert.
Kupfer, getrieben, mit Emailresten. Jeweils Dreiviertelfiguren
im Relief, mit den Attributen: Kreuz, Dornenkrone
und Kreuznagelzange.
(1461393) (11)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1291
HOLLÄNDISCHE PRUNKPLATTE
Durchmesser: 74 cm.
Verso mit Burgmotiv und datiert „1773“.
Delfter Fayence.
Die große Fayence in Blaumalerei, im Spiegel antike
mythologische Darstellung mit älterem bärtigem
Mann (Philosoph?), Soldaten und Frauen, die Fahne
mit floralem Dekor.
(1460022) (18)
€ 500 – € 700
Sistrix
INFO | BID
1292
BEDEUTENDER WANDTEPPICH AUS DER
KÖNIGLICHEN MANUFAKTUR VON AUBUSSON
Höhe: 256 cm.
Breite: 312 cm.
Nach Jean Baptiste Huet (1745 – 1811).
Um 1770/75.
Im Vordergrund, zwischen den von bunten Blumen
umgebenen Baumstämmen, sieht man links eine
Dorfbewohnerin mit einem Korb und in der Mitte eine
Gruppe von drei Figuren, drei Schafen und einem Ziegenbock.
Eine Schäferin macht sich bereit, einem
Schaf eine Blumenkette umzulegen, neben einem
Schäfer, der die Kette mit einer Schnur herstellt, in
der Nähe eines Brunnens, umgeben von üppiger Vegetation.
Um die Schafe auf die Transhumanz vorzubereiten,
fertigen die Schäferinnen Blumenkränze für
ihre Tiere an. Dieser Brauch ist in einigen Regionen
Frankreichs noch immer üblich.
(1462381) (10)
€ 3.500 – € 5.500
Sistrix
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1294
KÜNSTLER DES 20. JAHRHUNDERTS
KARDINALSHEILIGER
1293
MITTELITALIENISCHER BILDHAUER
DES 18./19. JAHRHUNDERTS
APOLL
Höhe: 33 cm.
Breite: 18 cm.
Tiefe: 19 cm.
Mosaik.
110 x 115 cm.
In schmaler schwarzer Holzleiste.
Der nach rechts gerichtete Mann mit Kardinalsgewand,
ein Kreuz und ein Schriftstück haltend. Verso mit
Herstellerbezeichnung, Maßangabe und Bezug auf
das Frankfurter Vorbild.
(1462196) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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In Carrara-Marmor gefertigte Darstellung des jugendlichen
Apolls mit leicht nach links geneigten Kopf und
tief geschnittenem gewelltem Haar. Auf sekundärem
Sammlungssockel.
Literatur:
Vgl. Francis Haskell und Nicholas Penny,
Taste and the Antique, New Haven und London 1981.
(1461642) (13)
€ 2.500 – € 3.500
Sistrix
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1295
PAAR GIRANDOLEN
Höhe: 92 cm.
Gewicht (gefüllter Zustand): ca. 10,8 kg.
13 Lot.
19. Jahrhundert.
Silber, getrieben, ziseliert. Rundfuß mit Lanzettblattfries,
balustriertem und kanneliertem Schaft mit korinthischem
Kapitell. Aufsatz in Balusterform mit
Akanthusfries. Sechs Arme in Blatt- und Blütenform.
Traufschalen und Tüllen wohl sekundär. Rest.
(1461499) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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373
1296
PAAR LEUCHTERENGEL
Höhe: jeweils ca. 59 cm.
Italien, 17. Jahrhundert.
Holz; geschnitzt, gefasst und vergoldet. Auf getreppten
Sockeln mit geschnitzter Cherubimzier jeweils ein
stehender Engel mit Diadem, als Gegenstück dem anderen
zugewandt. Jeweils in einer Hand ein Füllhorn
haltend. Minimal besch.
(14603312) (13)
€ 1.500 – € 2.000
Sistrix
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1297
PAAR CHERUBIM
Höhe: 33 cm.
Italien, 17. Jahrhundert.
In Weichholz geschnitzter, symmetrischer, aus Blattwerk
und Voluten gebildeter Aufbau als Wandvorlage.
Daraus erwächst jeweils der geschnitzte und naturalistisch
gefasste Kopf mit auskragenden Haarsträhnen.
(14606413) (1) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1298
PAAR SPIEGEL IM LOUIS XV-STIL
Höhe: jeweils 71 cm.
Süddeutschland, 19. Jahrhundert.
Weichholz, geschnitzt und vergoldet. Bewegte, aus
Rocaillen und geschnitzten Blüten gebildete Rahmenformen
mit passigem Spiegelausschnitt.
(1460811) (13)
€ 1.200 – € 1.800
Sistrix
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1299
ZWEI GESCHNITZTE WAPPEN
Höhe: 90 cm bzw. 88 cm.
Breite: 58,5 cm bzw. 58 cm.
Österreich oder Italien, 17./ 18. Jahrhundert.
Holz, geschnitzt, gefasst und vergoldet. In ovalen Rollwerkkartuschen,
auf gefasstem Fond die mitgeschnitzten
Wappenfiguren: Einmal ein Doppelkopfadler, einmal
ein gebeugter Mann, von einem Vogel überflügelt.
Besch.
(1461203) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1300
KUNSTKAMMER KOKOSNUSSPOKAL
Höhe: 18,6 cm.
Deutschland, 18. Jahrhundert.
Korpus, Fuß und Deckel in Schale der Kokosnuss, gefasst
in eine Montierung aus fein gerilltem, gedrechseltem
Obstholz, mit einer in Polybaluster gestalteter
Handhabe. Exotische Naturprodukte wie Nautilusmuscheln,
Straußeneier und vor allem Kokosnüsse waren
noch selten und – von Goldschmieden veredelt –
Prunkstücke fürstlicher Wunderkammern, die nicht
selten von den Fürsten selbst in ihren schlosseigenen
Drechselwerkstätten an ausgefallenen Gerätschaften
gefertigt wurden.
(1440924) (13)
€ 800 – € 1.200
Sistrix
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1301
BECHER MIT HOLLÄNDISCHEN BLUMEN
Höhe: 10,2 cm.
Gewicht: 112 g.
Bodenseitig: Tremolierstich, Frankfurter Beschau
(Scheffler Hessen Nr. 121), Meistermarke Nicklas
Berckenhultz (1629– 1664), (Scheffler Hessen Nr. 225).
Frankfurt, um 1660.
Silber, getrieben und ziseliert. Über glattem Stand der
konisch auslaufende Korpus mit getriebenen holländischen
Blumen und punziertem stilisiertem vegetabilem
Band.
(1451501) (13)
€ 800 – € 1.000
Sistrix
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375
1302
NEAPOLITANISCHE KRIPPENFIGUREN
Höhe: maximal 38 cm.
Neapel, um 1780 und später.
Terrakotta; gefasst, mit Glasaugen versehen. Mit der
original erhaltenen Seidenkleidung. Bestehend aus
vier Figuren. Beigegeben der Kopf eines Stieres zur
Befestigung an der Krippe sowie ein modernes, nicht
dazu gehöriges Christuskind in Korb.
Provenienz:
Bayerische Privatsammlung seit 40 Jahren.
(1460291) (13)
€ 1.200 – € 1.500
Sistrix
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1303
PAAR GROSSE LEUCHTERENGEL
Höhe: jeweils 80 cm.
Deutschland, Ende 17. Jahrhundert.
Als Gegenstücke geschnitzt, jeweils mit einem angezogenen
Bein, somit ursprünglich auf einer Wolkenbank
gedacht. Die Leuchter in Form von Füllhörnern – wie
die Flügel vergoldet, die Gewänder farbig gefasst. In
gutem Schnitzstil. Verso mit Befestigungsvorrichtung.
(1451241) (11)
€ 2.000 – € 3.000
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1304
PAAR IMPERATORENKÖPFE
Höhe: 13 cm.
Breite: 10 cm.
Rom, 17. Jahrhundert.
Kupfer; getrieben, restvergoldet. Jeweils auf einem
Sammlungstableau verschraubt, die als Pendant aufzufassenden
Darstellungen jeweils eines jungen bärtigen
Mannes mit rundbogigem Togaausschnitt. Die Köpfe
mögen einst als eigenständige Sammlungsobjekte gedient
haben oder auch als beeindruckende Applikation
etwa eines Prunkkabinetts.
(1451213) (13)
€ 3.000 – € 5.000
Sistrix
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1305
KAMMERHERREN-SCHLÜSSEL
Länge: 15 cm.
Bronze, vergoldet. Mit Bayerischer Königskrone und
durchbrochenem Monogramm „MJ“ in Ligatur, für
König Max I Joseph von Bayern, 1806.
(1460603) (11)
€ 500 – € 700
Sistrix
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1306
ORDENSSPANGE MIT DREI ORDEN
Herzoglich Sächsisch-Ernestinischer Hausorden mit
Königskrone; Herzog Karl Eduard, für Heimatverdienst,
sowie Ehrenreuz in Bronze 1914 – 1918.
(1460621) (1) (11)
€ 700 – € 1.000
Sistrix
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377
1307
FAMILLE ROSE-DECKELVASE
Höhe: 49 cm.
Bodenseitige eisenrote Siegelmarke.
China, 20. Jahrhundert.
Über unglasiertem Standring der Balusterkorpus in gegossenem
und glasiertem Porzellan. Über glasierter
Mündung der Haubensteckdeckel mit vergoldetem
Schmetterlingsknauf. Umlaufender Dekor in den Farben
der Famille Rose, Schmetterlinge, Früchte und Blüten
darstellend. Abgesetzt mit Goldornamentik.
Provenienz:
Stuttgarter Privatsammlung seit mindestens dreißig
Jahren.
(1460471) (13)
€ 1.500 – € 2.500
Sistrix
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1308
BALUSTERVASE
Höhe: 45,5 cm.
Korea.
Über unglasiertem Stand der in starkem Scherben gebildete
balusterförmige Korpus mit eingezogener
Schulter und kurzem zylindrischem Hals. Allseits mit
blaustichiger weißer Glasur mit dunkelblauem passigem
Kartuschendekor. Die Kartuschen gefüllt mit
Uferszenen, alternierend mit Rankendekor und unterfangen
von Lanzettblattfries. Ascheanflugspuren.
(1460701) (13)
€ 3.000 – € 5.000
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1309
VASE IM ARCHAISCHEN STIL
Höhe: 21 cm.
China.
In feiner Schnitzarbeit und Gravur gearbeiteter balustrierter
Vasenkorpus mit symmetrischen Tao Ti-Reliefs
und Maskarons sowie stilisierten Drachen und seitlich
ansetzende Handhaben.
(1460327) (13)
€ 400 – € 600
Sistrix
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1310
JADESTELLSCHIRM
Höhe: 38,5 cm.
Breite: 30 cm.
Tiefe: 7,5 cm.
China, 19. Jahrhundert.
À jour gearbeiteter Unterbau mit Ranken- und Wolkendekor.
Symmetrisches Zungenrelief mit Einsteckhilfen
an den Kurzenden. Einzusteckender profilierter Schrimeinsatz
in spinatgrüner Jade mit gravierten chinesischen
Schriftzeichen mit Restvergoldung auf der einen
Seite. Die andere Seite eingelegt mit mehreren Hartsteinen,
einen blühenden Prunusstamm und abstrahiertes
Gewässer in Lapislazuli darstellend.
(1460702) (13)
€ 5.000 – € 6.000
Sistrix
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1311
KORO MIT DRACHENDEKOR
Höhe: 34,5 cm.
Durchmesser: 34,5 cm.
Wandung mit zwei Kartuschen mit Schriftzeichen.
China, 19./ 20. Jahrhundert.
Bronze, gegossen, dunkel patiniert. Auf vier geschweiften
Beinen mit Maskeronansätzen der stark gebauchte
Korpus mit Darstellung der zwei um die flammende
Perle kämpfenden Drachen. Rest.
(1451231) (13)
€ 1.000 – € 1.500
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379
ASIATIKA
ASIAN ART
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1312
STEHENDER VISHNU
Höhe inkl. Sockel: 56,5 cm.
Höhe ohne Sockel: 43,5 cm.
Thailand/ Kambodscha, 9. Jahrhundert oder später.
Bronze; gegossen, ziseliert. Über gestuftem Sammlungssockel
die stehende Figur des Vishnu mit vier
Armen und fein geflochtener Haartracht. Reste alter
Fassung.
(1460693) (13)
STANDING VISHNU
Height incl. base: 56.5 cm.
Height excl. base: 43.5 cm.
Thailand/ Cambodia, 9th century and later.
Bronze; cast and chased. Depiction of the figure of
Vishnu standing on a stepped pedestal with four arms
and finely braided hairstyle. With traces of original polychromy.
€ 20.000 – € 30.000
Sistrix
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381
1313
DEKORATIONSGEMÄLDE IM CHINOISEN STIL
Inkl. der Rahmenleiste: 155 x 124,5 cm.
20. Jahrhundert.
Im Stil der Dekorationswerke chinoiser Salons des 18.
Jahrhunderts gestaltetes Werk mit fernöstlich figürlicher
Darstellung mit Würden- und Schirmträger.
(14608110) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1314
GRÜNE TARA
Höhe: 15,5 cm.
Gewicht: 835 g.
Tibetochinesisch, 16. Jahrhundert.
Bronze; gegossen, getrieben, vergoldet, Einlagen in
Türkiscabochons. In Lalitasana-Pose auf einem zierlichen,
fein ziselierten Doppellotosthron sitzende grüne
Tara (Sanskrit: Shyamatara; tib.: Drölma) als weiblicher
Aspekt des Mitgefühls. Ihre linke Hand in der Vitarka-
Mudra erhoben. Feingliedriger Schmuckbehang mit
Türkisbesatz.
(1460703) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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1315
BUDDHA IN BHUMISPARSHA MUDRA
(ABB. RECHTS)
Höhe: 31 cm.
China, Ming Dynastie (1368 – 1644).
Bronze, gegossen, mit Resten roter Lackdekoration.
Über passigem Profilstand der doppelte Lotosthron,
darauf sitzend die Figur Buddhas in Erdberührungsgeste,
mit teils ornamentaler Ziselierung und Lanzettblattkrone.
Ornamentales Ohrgehänge und herabgesenkter
Blick. Boden geöffnet.
(1460691) (13)
€ 7.000 – € 8.000
Sistrix
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383
1316
GROSSER SHAKYAMUNI BUDDHA
Höhe: 69 cm.
Nepal, wohl für das Lumbini Kloster, 1920er-Jahre.
Beigegeben ein Zertifikat mit Wertgutachten von
Robert Lucks, München, über einen Verkehrswert von
Euro 25.000.
Kupfer; getrieben, gegossen, vergoldet, mit Einlagen
unter anderem in Lapislazuli und Türkisen. Feine Rankenziselierung,
plastisch belegte, passige Kartuschen
mit jeweils einem der Glückssymbole. Dreiteilig, mit
separatem Sockel und Schale.
Provenienz:
Münchener Privatbesitz.
(1460122) (13)
€ 8.000 – € 12.000
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1317
CROWN SHAKYAMUNI BUDDHA
Höhe: 49 cm.
Tibet, im Stil des 17. Jahrhunderts.
Beigegeben ein Zertifikat mit Wertgutachten von
Robert Lucks, München, über einen Verkehrswert von
Euro 120.000.
Kupfer; getrieben, gegossen, ziseliert, vergoldet und
mit verschiedenen Steinen besetzt. Glatter Boden mit
Doppel-Vajra-Relief auf vier Segmentbodenbeinen. Die
vergoldete Oberfläche äußerst fein mit Ranken ziseliert,
in den Haaren Reste blauer Pigmente, die Krone detailreich
ausgearbeitet ebenfalls mit feiner Ziselierung.
Provenienz:
Münchener Privatbesitz.
Literatur:
Vgl. Claudine Bautze-Picron, The Bejewelled Buddha.
From India to Burma, Neu Delhi 2010. (1460121) (13)
CROWN SHAKYAMUNI BUDDHA
Height: 49 cm.
Tibet, in the style of the 17th century.
Accompanied by a certificate with an appraisal by Robert
Lucks, Munich, with a market value of EUR
120,000.
Copper; wrought, cast, chased, gilt, and set with various
stones.
Provenance:
Private collection, Munich.
Literature:
cf. Claudine Bautze-Picron, The Bejewelled Buddha
from India to Burma, New Delhi 2010.
€ 15.000 – € 25.000
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385
1318
RITUELLES WEINGEFÄSS IN GESTALT EINER
EULE VOM TYP ZUN
Höhe: 27 cm.
China.
Beigegeben ein Thermolumineszenz-Gutachten des
Laboratory Kotalla, Haigerloch, 05. August 2025, sowie
eines des Artemis Testing Lab, Louisville, 27. Dezember
2017, die das Alter auf ca. 3420 Jahre bzw. ca. 3500
Jahre bestimmen.
Bronze; gegossen, ziseliert, mit grüner Patina. In Gestalt
einer Eule, der Kopf als Steckdeckel. Brustseitige
Taotie-Maske in Relief. Ein weiteres Vogelgefäß – jedoch
mit Goldeinlagen – befindet sich im National Museum
of Asian Art in Washington D.C. (Inv.Nr. F1961.30a-b).
Außerdem soll ein rituelles Weingefäß besondere Erwähnung
finden, das im Victoria & Albert Museum verwahrt
wird (Inv.Nr. M.5:1, 2 – 1935) und mit 21 cm etwas
kleiner ist als das hier angebotene. Dieses steht
unserem Objekt in der Form besonders nahe, vor allem
hinsichtlich der schneckenartigen Gestaltung der
Schwingen und der brustseitigen Taotie-Maske, und
wird auf 1250 – 1050 v. Chr. datiert. Steckring des Deckels
partiell verlustig.
Literatur:
Vgl. Catalogue of the International Exhibition of
Chinese Art 1935-6, Royal Academy of Arts, London
1935, S. 236. (1460134) (13)
€ 6.000 – € 8.000
Sistrix
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1319
SU SANCAI-SCHALE
Höhe: 5,7 cm.
Durchmesser: 14,8 cm.
Bodenseitige unterglasurblaue Sechszeichenmarke
Kangxi.
China, Kangxi Periode (1661 – 1722).
Porzellan; glasiert und staffiert. Feiner Scherben mit
ebenmäßiger dünner Wandung, die, wie typisch für die
Kangxi Periode, mit geprägtem Drachenmuster dekoriert
ist. Darüber umlaufender Päonien- und Schmetterlingsdekor
in den Farben der Famille Verte.
(1460481) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1320
STEHENDER BUDDHA
Höhe: 102 cm.
Gesamthöhe inkl. Basis: 119 cm.
Thailand, 17./ 18. Jahrhundert.
Bronze; gegossen, dunkel patiniert. Auf separatem, konisch
zulaufendem Sammlungssockel in Holz die stehende
Figur des Buddha im Ayutthaya-Stil, die Hände
im Abhaya-Mudra, der Geste der Furchtlosigkeit und
des Schutzes. Separater Flammaufsatz.
(1460692) (13)
€ 8.000 – € 12.000
Sistrix
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387
1321
RITUELLES BRONZEGEFÄSS
Höhe: 16,5 cm.
China.
Beigegeben ein Thermolumineszenz-Gutachten des
Laboratory Kotalla, Haigerloch, 20. Juni 2025, welches
das Alter auf ca. 3260 Jahre bestimmt.
Bronze, gegossen, ziseliert und patiniert. Über leicht
erhabenem Standring der ovoide Korpus mit zwei Reliefmaskarons
sowie ungedeuteten Schriftzeichen. Geschnürte
Schulter und ausgestellte Mündung.
(1460132) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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1322
RITUALGEFÄSS IN GESTALT EINES
BÜFFELS IM STIL DER SHANG ZEIT
Höhe: 18,5 cm.
China.
Beigegeben ein Thermolumineszenz-Gutachten des
Laboratory Kotalla, Haigerloch, 20. Juni 2025, welches
das Alter auf ca. 2510 Jahre bestimmt.
Im archaischen Stil in Bronze gegossen, patiniert und
ziseliert. Auf vier klobigen Beinen der Hohlkorpus mit
feiner Ziselierung und abwechslungsreicher, teils brauner,
teils grüner Patina. Der Deckel in den Kopf des
Büffels führend mit Mondsichelförmigem Gehörn. Auf
dem Rücken ein Griff in Gestalt einer à jour gearbeiteten
Kreatur.
(1460133) (13)
€ 4.000 – € 6.000
Sistrix
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389
1323
„ELEPHANT HANDLE“ OCHSENBLUTVASE
Höhe: 24,5 cm.
Bodenseitige Qianlong Siegelmarke.
China.
Über unglasiertem Standring der in Café au lait-glasierte
Boden. Birnförmiger Korpus mit profilierter eingezogener
Schulter und konisch zulaufendem Hals. Umlaufend mit
Ochsenblutglasur mit Flambé-Ansätzen. Seitlich ansetzend
zwei „elephant handles“, verstärkte Mündung.
(1460482) (13)
€ 1.000 – € 1.500
Sistrix
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1324
DECKELGEFÄSS
Höhe: 17,5 cm.
Durchmesser: 18,4 cm.
Bodenseitige Sechszeichenmarke in Doppelring in
Unterglasurblau. Umlaufende reliefierte Zeichen.
China.
Beigegeben ein Thermolumineszenz-Gutachten des
Laboratory Kotalla, Haigerloch, 05. Januar 2025, welches
das Alter auf ca. 560 Jahre bestimmt.
Über unglasiertem Standring der Korpus in Kugelsegmentform
in Gestalt einer Trommel mit umlaufendem
Drachendekor und erhabenen Noppen in Weiß auf
blauem Fond. Stülpdeckel, der den Dekor kombiniert
mit Mäanderband wieder aufnimmt.
Provenienz:
Oberbayerische Privatsammlung.
Literatur:
Vgl. Julian Thompson, The Alan Chuang Collection of
Chinese Porcelain, Hong Kong 2009, Tafel 13, hier ein
Objekt ebenfalls mit Reverse-Dekor. (1460131) (13)
€ 2.000 – € 3.000
Sistrix
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391
PARKDEKORATION
PARC DECORATION
1325
ZIERBRUNNEN
Höhe: 160 cm.
Breite: 60 cm.
Tiefe: 85 cm.
20. Jahrhundert.
In Steinguss gefertigtes, nach vorne passiges Becken
mit dahinterliegender pilasterartiger Wandvorlage, versehen
mit Rundblattfries und Blütenornamenten. Witterungssp.
(14612810) (13)
€ 2.800 – € 3.000
Sistrix
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1326
PAAR REPRÄSENTATIVE LÖWEN
Maße der Löwen:
Höhe: 100 cm.
Länge: 160 cm.
Maße der Sockel:
Höhe: 45 cm.
Breite: 170 cm.
Tiefe: 70 cm.
20./ 21. Jahrhundert.
Auf rechteckigen getreppten und kartuschierten Marmorbasen,
die einander zugewandten Großskulpturen
zweier männlicher Löwen, in bewegter Haltung mit
geöffnetem Maul.
(1461287) (13)
€ 14.000 – € 16.000
Sistrix
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393
1327
PARKBANK MIT WEINLAUB
Höhe: 80 cm.
Durchmesser: 150 cm.
Italien, 20. Jahrhundert.
In Eisen gegossen und cremefarben patiniert. Aus
mehreren Elementen kreisrund zusammengefügt mit
nach außen gekehrter Sitzfläche. Diese, sowie die
Rückenlehne, dekoriert mit à jour gearbeitetem Weinlaub
und Früchten. Oxidationssp.
(1461289) (13)
€ 3.200 – € 3.500
Sistrix
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1328
RUNDER PARKBRUNNEN
Höhe: 160 cm.
Durchmesser: 140 cm.
20./ 21. Jahrhundert.
In Steinguss gefertigtes Objekt mit quadratischer Basis.
Mehrfach profilierter Schaft, konisch in das Becken
konisch übergehend. Balustrierter wie ornamental reliefierter
Aufsatzschaft, der in das Überlaufbecken mit
vegetabiler Bekrönung übergeht. Witterungssp.
(1461288) (13)
€ 3.800 – € 5.000
Sistrix
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1329
FIGÜRLICHER SPRINGBRUNNEN
Höhe: 240 cm.
Durchmesser: 120 cm.
20. Jahrhundert.
In Eisen gegossen. Über dreipassigem Stand mit ornamentalen
Reliefs stehende, als Schaft fungierende
Kindsfiguren, das gestauchte Becken mit Zungenfries
und zentraler Überhöhung haltend. Oxidationssp.
(1461286) (13)
€ 4.800 – € 6.000
Sistrix
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395
1330
VIER REPRÄSENTATIVE PARKVASEN
Höhe: 80 cm.
Durchmesser: 70 cm.
Italien.
In Steinguss gefertigt, im barocken Stil. Auf quadratischer
Basis der passige Fuß mit balustriertem Korpus
mit Zungenfries und Kanneluren. Seitlich ansetztende
Scheinhandhaben mit geriefelten Ringen. Witterungssp.
(1461281) (13)
€ 3.800 – € 5.000
Sistrix
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1332
IMPOSANTE BRUNNENANLAGE
Höhe: 250 cm.
Durchmesser: 400 cm.
21. Jahrhundert.
1331
PAAR FÜLLHORNVASE
(ABB. LINKS)
In Steinguss gefertigte, aus mehreren Einzelelementen
zusammengefügte Brunnenanlage. Weit geöffnete
Füllhörner in der Wandung; zentrales rundes Überlaufbecken
mit überhöhender Abundantia-Figur.
(14612812) (13)
€ 7.500 – € 9.000
Sistrix
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Höhe: 70 cm.
Durchmesser. 80 cm.
20./ 21. Jahrhundert.
In Steinguss gefertigtes Parkdekorations-Vasenpaar.
Jeweils in Gestalt eines weit geöffneten Füllhorns, verziert
mit Blatt- und Rollwerk.
(14612811) (13)
€ 2.800 – € 3.000
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