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Geschäftsbericht Rapport d'exploitation 2008 - Schweizer ...

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Geschäftsbericht

Rapport

d’exploitation

2008

Die Schweizer Jugendherbergen.

Die exclusivste Hotelkette

der Welt. Les Auberges de Jeunesse Suisses.

La chaîne d’hôtels unique au monde.


Inhaltsverzeichnis

Sommaire

03 Inhalt

04 Portrait

06 Vorwort des Präsidenten

08 Jahresbericht des

Geschäftsleiters

13 Bilanz

14 Betriebsrechnung

15 Mittelflussrechnung

15 Rechnung über die

Veränderung des Kapitals

16 Anhang zur Jahresrechnung

22 Bericht der Revisionsstelle

23 Leistungsbericht

23 Vereinsorgane

24 Vorstand & Geschäftsleitung

25 Organigramm

25 Geschäftsstelle Zürich

26 Betriebsleitung/Stellvertretung

26 Netzwerk

27 Gästestatistik

28 Internetstatistik

29 Gönner

30 Les Auberges de Jeunesse

Suisses

35 Portrait

37 Préambule du président

39 Rapport annuel du directeur

45 Bilan

46 Compte de profits et pertes

47 Tableau de financement

47 Décompte relatif à

la variation du capital

48 Annexe aux comptes annuels

54 Rapport de l’organe de révision

55 Compte rendu des prestations

55 Organes de l’association

56 Comité & Directeurs

57 Organigramme

57 Secrétariat de Zurich

58 Gérants/Remplaçants

58 Réseau

59 Statistique des hôtes

60 Statistique Internet

61 Donateurs

30 Die Schweizer

Jugendherbergen

Zugunsten der Lesbarkeit wird im Geschäftsbericht die männliche Form benützt. Selbstverständlich

ist die weibliche Form damit eingeschlossen.

En vue d’une meilleure lisibilité, nous n’emploierons dans le rapport annuel que la forme masculine.

Il va sans dire que la forme féminine est ainsi incluse.

Impressum Geschäftsbericht 2008 | Rapport d’exploitation 2008

Redaktion | Rédaction: Fredi Gmür, Janine Bunte, Tobias Thut

Gestaltung | Mise en page: Cristina Hurni

Auflage | Tirage: 1000

Druck | Impression: Fotosatz Henle, Niederhasli

Herausgeber: Schweizer Jugendherbergen | Editeur: Auberges de Jeunesse Suisses

Schaffhauserstrasse 14 | 8042 Zürich | Tel. 044 360 14 14 | Fax 044 360 14 38

geschaeftsleitung@youthhostel.ch | www.youthhostel.ch

3


Portrait

Die Schweizer Jugendherbergen

Der Verein Schweizer Jugendherbergen ist verantwortlich für den

Betrieb der Jugendherbergen. Als Partnerorganisation ist die

Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus Eigentümerin der 25

eigenen Häuser. Weitere 21 Jugendherbergen werden als Pacht-/

Mietbetriebe und 12 als Franchisebetriebe geführt. Insgesamt

steht in der Schweiz ein Netz von 58 Jugendherbergen mit total

6'396 Betten zur Verfügung.

Leitbild der Schweizer Jugendherbergen

Leitsatz 1: Unsere Ethik

Wir wollen

• qualitätsbewussten, sozialverantwortlichen und umweltverträglichen

Jugend- und Familientourismus fördern,

• die menschliche Begegnung in den Mittelpunkt stellen,

• dem partnerschaftlichen Gedanken auf allen Ebenen nachleben,

• unsere Stellung und unser Image als wichtigste jugend- und

familientouristische Organisation stärken,

• angemessene wirtschaftliche Ergebnisse erzielen, die den

Fortbestand unserer Organisation sichern.

Leitsatz 2: Unsere Gäste

Wir tragen für unsere Gäste eine besondere Verantwortung, weil

Reisen für sie in emotionaler und materieller Hinsicht ausserordentlich

wichtig ist und sie dabei ein besonderes Bedürfnis nach

Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit verspüren.

Wir wollen den vielfältigen Gästeerwartungen in kreativer Weise

entsprechen. Wir sehen unseren Gast als lebensfrohen, begeisterungsfähigen,

interessierten, kontaktfreudigen Menschen, der

bereit ist, Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten und die

Mitreisenden zu nehmen. Wir wollen solche Eigenschaften und

Haltungen ansprechen und fördern.

Leitsatz 3: Unsere Mitarbeiter

Wir wissen, dass alle Mitarbeiter in unserer stark auf persönliche

Leistung und Beziehung ausgerichteten Organisation die entscheidende

Rolle spielen. Ihrer Wichtigkeit entsprechend stellen wir

hohe Anforderungen an sie. Wir setzen uns für eine fortschrittliche

Mitarbeiter-Politik ein, insbesondere bezüglich Führungsstil, Arbeitsbedingungen,

sozialer Sicherheit, Chancengleichheit, Eigenverantwortung

und beruflicher Förderung.

Leitsatz 4: Unsere Partner und Mitglieder

Wir wollen zu allen für uns wichtigen Personen, Unternehmungen

und Institutionen Beziehungen pflegen, die auf echter Partnerschaft

beruhen. Wir erachten die Pflege enger persönlicher Beziehungen

und die gemeinsame Festlegung fairer Bedingungen als

besonders bedeutungsvoll. Wir suchen eine aktive Zusammenarbeit

mit allen für uns wichtigen touristischen Organisationen im

In- und Ausland. Wir fördern zwischen- und überbetriebliche Kooperationen.

Leitsatz 5: Unser Verhältnis zur Bevölkerung und zur Umwelt

Wir sind eine politisch und konfessionell neutrale Organisation

und als solche in allen Landesteilen tätig. Wir sind uns bewusst,

dass die einheimische Bevölkerung und die natürliche Umwelt in

den Zielgebieten für uns und unsere Gäste von ausschlaggebender

Bedeutung sind. Wir wollen auf die Interessen der einheimischen

Bevölkerung grösstmögliche Rücksicht nehmen, ihre Eigenständigkeit

und ihre Kultur achten und alles daran setzen, Umweltbelastungen

so gering wie möglich zu halten. Wir setzen uns für umweltfreundliche

und landschaftsschonende Jugendherbergen und

Freizeitprogramme ein.

Leitsatz 6: Unsere Leistungen

Unser erstes Ziel ist die Beibehaltung von preiswerten Leistungen.

Trotzdem wollen wir auch den steigenden Qualitätsanforderungen

entsprechen. Wir wollen durch eine bedürfnisgerechte, innovative

Leistungsgestaltung unserem Gast ein Angebot machen, das attraktiv

ist und ihm im Vergleich zu anderen Beherbergungsformen

echte Alternativen bietet, d.h. das Einfache kultivieren. Besondere

Aufmerksamkeit schenken wir überblickbaren Strukturen, der persönlichen

Führung der Betriebe und einer angenehmen Atmosphäre.

Leitsatz 7: Unsere Information, unsere Werbung und

unser Verkauf

Wir wollen uns streng an den Grundsatz «Leistung kommt vor Werbung»

halten. Dennoch wollen wir eine aktive Marktbearbeitung

betreiben, nicht marktschreierisch-aggressiv, sondern mit Stil und

Herz auftreten. Dabei sollen die Informationen stets grundehrlich,

glaubwürdig und klar sein.

Leitsatz 8: Unsere Öffentlichkeitsarbeit

Wir wollen unsere Überzeugungen und Ziele jederzeit offen legen

und eine weite Öffentlichkeit laufend über die Entwicklungen in

unserem Tätigkeitsbereich informieren. Wir wollen enge persönliche

Beziehungen zu Behörden, zu öffentlichen und privaten Institutionen

und zu den Medien pflegen, für eine Verbesserung der

wichtigsten Rahmenbedingungen eintreten und uns für sinnvolle

Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit einsetzen.

Leitsatz 9: Unser Verhältnis zu Innovation und Forschung

Wir wollen auf allen Ebenen unserer Organisation innovatives Denken

und Handeln bewusst fördern, weil die Zukunftschancen in

unserer schnelllebigen Zeit nur mit neuen Ideen wahrzunehmen

sind. Wir unterstützen eine praxisbezogene, kritische Tourismusforschung

und betrachten sie als wichtigen Informationslieferanten

unserer ganzheitlichen und vorausschauenden Vereinspolitik.

Leitsatz 10: Unsere Wirtschaftlichkeit

Trotz idealistischen Zielsetzungen wollen wir unsere unternehmerischen

Leistungen nach dem Grundsatz einer grösstmöglichen

Wirtschaftlichkeit ausgestalten und damit den Fortbestand unseres

Unternehmens sichern. Wir streben deshalb das Erwirtschaften

genügender Erträge an, wie auch eine ausreichende Liquidität,

das Schaffen von Reserven sowie eine gesunde Kapitalstruktur.

Bei grösseren Investitionen wie Neu- und Umbauten sind wir indessen

auf die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand

angewiesen.

4


Die Schweizer Jugendherbergen sind eine Non-Profit-Organisation

und Mitglied der Stiftung ZEWO, Schweizerische Zertifizierungsstelle

für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen,

von der International Youth Hostel Federation (IYHF), der European

Union Federation of Youth Hostel Associations (EUFED), der World

Youth Student & Educational (WYSE) Travel Confederation, von

Schweiz Tourismus, Hotellerie Suisse, GastroSuisse, vom Schweizer

Tourismus-Verband und von Öbu (Netzwerk für nachhaltiges

Wirtschaften).

Schweizer Jugendherbergen in Zahlen

Betriebe 1) Betten 1) Logiernächte 1) Logiernächte 2) Betriebsertrag

in Mio. 2)

Cash-Flow Bettenertrag 2) Ertrag pro Mitarbeiterin

Mio. 3) Logiernacht 2) Produktivität 2)

1992 79 7'272 920'524 – 17 .51 1 .78 2'319 – 81'455

1993 79 7'239 867'949 – 17 .70 2 .22 2'459 – 79'395

1994 80 7'219 821'178 – 18 .67 2 .33 2'784 – 88'048

1995 79 7'070 765'157 565'451 17 .18 1 .83 2'522 30 .39 85'071

1996 73 6'813 744'777 562'543 20 .45 2 .00 2'560 36 .44 88'470

1997 70 6'894 790'111 564'145 23 .92 2 .31 4'024 37 .76 129'246

1998 70 6'792 836'298 589'884 23 .91 3 .61 4'294 37 .87 129'229

1999 67 6'686 840'139 589'146 24 .18 3 .82 4'620 41 .04 127'090

2000 63 6'359 814'075 573'248 23 .89 4 .28 4'709 41 .68 125'926

2001 62 6'295 868'836 612'616 25 .95 5 .17 5'105 42 .36 134'066

2002 62 6'413 878'002 600'246 26 .92 5 .31 5'277 44 .85 137'344

2003 61 6'146 834'017 554'051 25 .92 5 .23 6'057 47 .09 132'144

2004 60 6'366 838'900 577'274 27 .64 5 .89 6'094 47 .38 139'801

2005 61 6'501 866'790 590'386 28 .69 6 .53 6'160 48 .60 143'090

2006 59 6'220 881'408 657'292 32 .16 7 .16 6'612 48 .93 149'629

2007 59 6'455 919'052 727'236 36 .29 8 .95 6'865 49 .90 154'557

2008 58 6'396 986'471 785'209 40 .68 10.45 7'843 51.81 165'588

1) mit Franchisebetrieben 2) eigene Betriebe 3) vor Zuweisung der Mietzinsen und Abschreibungen

Die Liquiditätslage der Schweizer Jugendherbergen darf als komfortabel

und solide bezeichnet werden. So liegt der Liquiditätsgrad

III (Current Ratio) bei 112%.

Das Organisationskapital betrug per 31. Dezember 2008 24.6% der

Bilanzsumme.

5


Vorwort des Präsidenten

Seit 10 Jahren darf ich den Verein Schweizer Jugendherbergen

(SJH) präsidieren. Kontinuierlich konnte ich in dieser Zeit von

der guten Entwicklung unserer Organisation berichten. Wenn wir

anfänglich noch skeptisch den positiven Resultaten gegenüber

standen, haben wir inzwischen die Sicherheit, dass unsere strategische

Planung das hält, was wir von ihr erwartet haben. Mit dem vorliegenden

Jahresabschluss dürfen wir ein Resultat präsentieren,

das alle Rekorde unserer 85-jährigen Vereinsgeschichte übertrifft.

Ein Umsatz von über 40 Mio. Franken, fast 1 Mio. Logiernächte

und gegen 100'000 Mitglieder zeigen, dass wir auf dem richtigen

Weg sind.

Unsere Statuten und unser Leitbild verpflichten uns, Strategien zu

entwickeln, die das langfristige Überleben unserer Organisation

sicherstellen. So galt es für den Vorstand auch im Berichtsjahr

die Netzwerk- und Nachhaltigkeitsstrategie zu überprüfen und

die Entscheide für Investitionen und Neuentwicklungen danach

zu richten. Enorme Investitionen wurden seitens unserer Vermieterin,

der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus (SSST), in

den letzten Jahren getätigt. Dies wurde nur durch das in den 90er

Jahren eingeführte Mietzinsmodell zwischen SJH und der SSST

möglich. Die jährlich zu entrichtende Kostenmiete an SSST beinhaltet

neben den laufenden Betriebs- und Verwaltungskosten

auch Anteile für Unterhalt/Ersatz, Abschreibungen und die Fremdkapitalverzinsung.

Zusätzlich konnten wir durch die sehr guten

Geschäftsergebnisse in den vergangenen drei Jahren das von

SSST für Bauten eingesetzte Eigenkapital verzinsen; aufgrund des

hervorragenden Geschäftsganges im Berichtsjahr war eine Eigenkapitalverzinsung

von 3% möglich.

Das Spektrum des Angebotes der 58 Schweizer Jugendherbergen

in der Schweiz ist sehr breit. Es reicht von einfach und funktional

eingerichteten Unterkünften bis hin zu komfortablen, fast schon

Hotel ähnlichen Betrieben. Dies bringt Vor- und Nachteile: Vorteilhaft

ist sicherlich, dass verschiedenste Nachfrager das für sie passende

Angebot bei uns finden können. Kaum ein Bett ist wie das

andere; jedes Haus hat seinen eigenen Charme und seine spezielle

Umgebung. So haben wir uns entschlossen, alle Schweizer Jugendherbergen

in die Kategorien Simple, Classic und Top einzuteilen.

Mit der Inkraftsetzung des revidierten Obligationenrechtes auf

den 1. Januar 2008 hin, gelten einige neue gesetzliche Bestimmungen,

die auch von uns zu erfüllen sind. Dies betrifft vor allem

die Führungsorgane, das Rechnungswesen und die gesetzliche

Rechnungsrevision. Das Gesetz verpflichtet Unternehmen ab einer

gewissen Grösse, ein internes Kontrollsystem zu haben, das

grobe Fehlmanipulationen in den einzelnen Abläufen verhindert.

Damit den gesetzlichen Anforderungen entsprochen werden kann,

wurde ein Internes Qualitäts Management System eingeführt, das

die Teilbereiche des Hostelling International Quality Program mit

weiteren vom Gesetz vorgeschriebenen Prozessen ergänzt.

Seit Jahren befassen sich Vorstand SJH und Stiftungsrat SSST

zusammen mit der Geschäftsleitung intensiv mit allfälligen Risiken.

Im Rahmen der Klausurtagung vom vergangenen September

wurde die Risikoanalyse wieder neu überprüft. Dabei wurde ein

Risikoinventar über alle Geschäftsbereiche/-beziehungen erstellt,

die Risiken beurteilt, Massnahmen zur Risikominimierung resp.

Risikoabdeckung definiert, Verantwortlichkeiten festgelegt und

Kontrollmechanismen auf Wirksamkeit überprüft.

Im internationalen Jugendherbergs-Vergleich stellen wir fest,

dass sich unsere Organisation in den letzten Jahren vorbildlich

entwickelt hat. Entsprechend hoch sind unsere Erwartungen an

die internationalen Organisationen International Youth Hostel

Federation (IYHF) und European Union Federation of Youth Hostel

Associations (EUFED). Wir müssen aber auch zugestehen, dass

sich internationale Gemeinschaften nicht nur nach den Besten

richten können. Vielmehr gilt es zur Stärkung der weltweiten

Jugendherbergs-Organisation, auch Unterstützung zu geben und

Zugeständnisse zu machen. So ist es für uns eine grosse Ehre,

dass wir mit unserem Vorstandsmitglied Heinz Lüdi seit Sommer

2008 den Vizepräsidenten von IYHF stellen dürfen.

Die europäische Jugendherbergs-Organisation EUFED steckt zurzeit

in der Phase der Neuorientierung. Als Mitglied mit Beobachterstatus

haben wir wenige Möglichkeiten, uns direkt am Entscheidungsprozess

zu beteiligen. Doch steht für uns fest, dass wir auch

da eine aktive Rolle übernehmen wollen.

6


All die vielfältigen Aufgaben, die von unserem obersten Führungsorgan

– dem Vorstand SJH – zu bewältigen sind, führen dazu, dass

dieses Organ in seiner Ehrenamtlichkeit immer wieder an Grenzen

stösst. Und trotzdem kann ich mit Genugtuung und Stolz feststellen,

dass unsere Vorstandsmitglieder uneingeschränkt ihre grosse

Verantwortung wahrnehmen und Enormes leisten. Dafür danke ich

meinen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich! Ein ganz grosses

Dankeschön geht an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl

des Vereins SJH wie auch der SSST, und an die Geschäftsleiter

Fredi Gmür und René Dobler, die tagtäglich ihre Aufgaben mit

Bravour lösen.

Tourismus ist zu einem grossen Teil eine Exportbranche. Die globale

Finanzkrise wird daher nicht spurlos an uns vorbeiziehen.

So erwarte ich im schwierigen Wirtschaftsjahr 2009 eine Konsolidierung.

Der Gesamtumsatz sowie auch die Logiernächte sollen

jedoch auf letztjährigem Niveau gehalten werden können. Unsere

Bemühungen bezüglich der Umsetzung unserer Netzwerk- und

Nachhaltigkeitsstrategie werden konsequent weitergeführt. Dies

garantiert das langfristige Überleben für unsere Organisation und

leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt.

Stephan Kurmann

Präsident Schweizer Jugendherbergen

7


Jahresbericht des Geschäftsleiters

NACHFRAGE BEEINFLUSST ERGEBNIS POSITIV

Die Welt erfährt zurzeit eine Finanzkrise, wie sie dies seit den 20er

Jahren nicht mehr erlebte. Und trotzdem… die Schweizer Tourismusbranche

kann für das Jahr 2008 von Rekorden berichten!

Die Schweizer Hotellerie verbuchte das beste Tourismusjahr seit

1990. Die Zahl der Übernachtungen nahm gegenüber dem Vorjahr

um 2.7% auf insgesamt 37.3 Millionen zu. Davon fielen 21.5 Millionen

auf ausländische (plus 2.8%) und 15.8 Millionen auf Schweizer

Gäste (plus 2.4%).

Die Schweizer Jugendherbergen (SJH) verzeichneten das bisher

erfolgreichste Jahr in der 85-jährigen Geschichte: Die Logiernächte

konnten auf 986'471 gesteigert werden. Sowohl in den 46 von SJH

betriebenen Jugendherbergen wie auch in den Franchisebetrieben

nahmen die Logiernächte um 7.3% gegenüber dem Vorjahr zu. Der

Anteil an Schweizer Gästen lag dabei bei 55.2%. Der Gesamtumsatz

mit 40.68 Millionen Franken erhöhte sich um 12.1% gegenüber

dem Vorjahr. Mit CHF 7'843 liegt der Bettenertrag 14.2% über Vorjahresniveau

und auch der durchschnittliche Betriebsertrag pro

Logiernacht konnte um CHF 1.91 auf CHF 51.81 optimiert werden.

Der erwirtschaftete Cash-Flow liegt mit 10.45 Mio. Franken 16.8%

höher als im Vorjahr.

Kontinuierlich konnten wir in den vergangenen 10 Jahren auch

unsere Eigenkapitalbasis auf 3.46 Mio. Franken aufbauen. Dies

garantiert, dass wir auch bei Mindereinnahmen eine gewisse Zeit

überbrücken und somit unsere soziale Verantwortung wahrnehmen

können.

Der Mitgliederbestand per 31.12.2008 beträgt 95'236 Mitglieder.

Dies entspricht einer Zunahme gegenüber Vorjahr um 4.1%.

INVESTITIONEN IN EIN ZEITGEMÄSSES ANGEBOT

Konsequent wurde an der Weiterentwicklung unseres Netzwerkes

gearbeitet. Standortanalysen, Projektentwicklungen und daraus

resultierende Investitionen wurden getätigt. Intensiv befassten wir

uns mit dem Projekt „Jugendherberge Twannberg“. Dies nachdem

uns die Stiftung Feriendorf Twannberg ein Übernahmeangebot unterbreitet

hatte. Die Analysen haben uns jedoch gezeigt, dass es

nicht möglich ist, das Gebäude als Jugendherberge zu betreiben

und langfristig zu unterhalten.

Mit der Eröffnung der neu erbauten MinergieEco-Jugendherberge

in Scuol im Dezember 2007 konnte ein Meilenstein gesetzt werden.

Die moderne Architektur kombiniert mit der lokalen Baukunst

bescherte dem Haus eine sehr gute Nachfrage. Das erste Jahr

schloss denn auch mit 25'831 Logiernächten und einer Bettenauslastung

von 66% weit über den Erwartungen ab. Zu diesem Starterfolg

haben die Bergbahnen, die Gemeinde, der Bauernverband

Unterengadin sowie Scuol Tourismus beigetragen.

Im Palagiovani Locarno konnte dank der Zusammenlegung der

dritten und der vierten Bauetappe ein Jahr mit Bauen ausgesetzt

werden. Im November 2008 wurde mit der Betriebsschliessung

diese letzte Etappe in Angriff genommen. In der wiederum nur rund

viermonatigen Umbauzeit wurde der ganze Südtrakt vollständig

erneuert, das Erdgeschoss in vielen Bereichen umgestaltet und die

Umgebung aufgewertet. Im März 2009 fanden die Umbauten dann

ihren definitiven Abschluss.

Als weiterer Meilenstein konnte unsere Vermieterin, die Schweizerische

Stiftung für Sozialtourismus (SSST), für die Jugendherberge

Youthpalace Davos früher als geplant das Kaufrecht einlösen. Somit

ist für uns die langfristige Erhaltung dieses einzigartigen Betriebes

und der A-Destination Davos gesichert.

Wiederum wurde eine grosse Summe in den ordentlichen Unterhalt

der Jugendherbergen investiert. Die wesentlichsten baulichen

Massnahmen erfolgten in Luzern mit den Sanierungen der beiden

Wohnungen und des Studios, sowie in Leissigen und Brienz mit

der Sanierung der Duschen. In der Jugendherberge Sion wurde der

Dachstock für Seminarräumlichkeiten umgebaut.

NACHFRAGEBEDINGTE SCHLIESSUNGEN

Aufgrund des grossen langjährigen Betriebsdefizits wurde die Jugendherberge

Ste-Croix geschlossen und durch die Eigentümerin

SSST verkauft.

Nachdem die Jugendherberge Maloja nicht mehr die international

geltenden Minimalstandards erfüllte, wurde der Franchisevertrag

auf Ende Oktober 2008 hin aufgelöst.

PROJEKTE DER ZUKUNFT

Mitte November erfolgte der Spatenstich für den Um-/Neubau

der Jugendherberge in Basel St. Alban. Somit steht in Basel ab

Frühling 2010 den Gästen eine moderne Jugendherberge mit 237

Betten zur Verfügung. Bis es soweit ist, können die Gäste auf die

Jugendherberge Basel City ausweichen, wo das Bettenangebot

zwischenzeitlich von 124 auf 158 Betten erhöht wurde. Nach Wiedereröffnung

von Basel St. Alban wird dann die Jugendherberge

Basel City definitiv geschlossen.

Bereits seit einigen Jahren besteht in der Jugendherberge St. Moritz

der dringende Bedarf zur Sanierung von Gebäudehülle und

Heizung. Das Vorprojekt hat gezeigt, dass gleichzeitig eine Aufstockung

des Gebäudes sinnvoll ist. Für die im Jahre 2010 geplante

Realisation ist noch eine Zonenänderung erforderlich, über die voraussichtlich

Mitte 2009 das St. Moritzer Stimmvolk entscheidet.

Die Jugendherberge St.Moritz wird dann künftig im neueingeführten

Klassifizierungssystem in die Top-Klasse aufsteigen und 286

Betten anbieten.

Zusammen mit der Fondation „Au Suchiez“ und der Stadt Neuchâtel

konnten wir für die Realisierung einer neuen Jugendherberge in

Neuchâtel ein Projekt erarbeiten: An idealem Standort am Fusse

des Schlosses und in Bahnhofsnähe soll bis 2011 eine neue Jugendherberge

mit 84 Betten entstehen. Damit könnte die bestehende

Angebotslücke am Jura-Südfuss zwischen Solothurn und

Lausanne optimal geschlossen werden.

8


Im Jahr 2007 konnten die Schweizer Jugendherbergen die Jugendherberge

Bern vom Verein Ferien und Freizeit Bern übernehmen.

Durch intensive Verhandlungen mit der Stadt Bern ist man zum

Schluss gekommen, dass eine Gesamtsanierung mit Erweiterungsbau

realisiert werden soll, damit künftig die Bundeshauptstadt

über eine zeitgemässe Jugendherberge verfügt. Bis Mitte

2009 sollen nun die vertraglichen Rahmenbedingungen mit der

Stadt Bern als Eigentümerin ausgehandelt werden.

haben wir uns entschieden einerseits das Schweizer Qualitäts-

Gütesiegel und andererseits das Hostelling International Qualitätsprogramm

in all unseren Betrieben einzuführen. Diese Zielsetzung

wurde mit der Auditierung und Zertifizierung sämtlicher

Jugendherbergen bis Ende 2008 erreicht.

Die Erfahrung zeigt, dass die zwei angewendeten Qualitätsprogramme

praktische Instrumente für den Alltag sind, und somit die

vorhersehbaren und unvorhersehbaren Aufgaben und Ereignisse

klarer strukturieren und letztendlich merklich vereinfachen werden.

GESCHICHTSTRÄCHTIGE ZEITZEUGEN

Die Schweizer Jugendherbergen haben einen unvergleichlichen

Fundus an historischen Bauten: Burgen, Schlösser, ehemalige Fabrikgebäude,

historische Villen und Chalets, ein Sanatorium, einen

Gaden, ein Zollhaus auf römischen Grundmauern und wichtige architektonische

Zeitzeugen der Moderne. Um diesen grossen historischen

Wert der breiten Öffentlichkeit weiterzugeben, hat Thomas

Pfluger, Dipl. Architekt ETH/SIA, das umfassende Archivmaterial

gesichtet, zu Kurztexten zusammengefasst und mit Bildmaterial

ergänzt. Auf Plexiglastafeln aufgedruckt werden diese Bilder und

Texte im Eingangsbereich der jeweiligen Jugendherberge publiziert.

Anstoss zur definitiven Umsetzung des Projektes gab der

Preis „Das historische Hotel des Jahres 2008“, der von der ICOMOS

(International Council on Monuments and Sites) verliehen wurde.

Die Jugendherberge Zürich erhielt die besondere Auszeichnung

„für einen bewussten und gelungenen Umbau eines Baus aus den

1960er Jahren und für eine hervorragende Unternehmensphilosophie

im Bereich Sozialtourismus“.

HINDERNISEFREIE JUGENDHERBERGEN

Der qualitätsbewusste, sozialverantwortliche und umweltverträgliche

Tourismus wird bei den Schweizer Jugendherbergen gefördert.

So haben wir ein Konzept erstellt, das den künftigen Weg

im Bereich hindernisfreie, behindertengerechte Jugendherbergen

aufzeigt. Die Ziele richten sich auf realistische Massnahmen, welche

wir in baulicher sowie kommunikativer Art mit einem vernünftigen

finanziellen und personellen Einsatz umsetzen können. Wir

wollen damit das Mögliche erkennen und umsetzen, um mit hindernisfreien

Bauten und mit guter Information Behinderten das

Reisen zu ermöglichen oder zu erleichtern. Eine transparente Information

auf unserer Website und anderen Informations-Kanälen

sollen in einer ersten Phase realisiert werden. Das bauliche Konzept

hat eine mittelfristige Umsetzungsperspektive, da es sich

sehr kosten- und zeitintensiv gestaltet.

MITGLIEDERSERVICE OPTIMIERT

Integration und Umsetzung des MemberAddressExchange Projektes

dauerten länger als ursprünglich geplant. Die Koordination der

verschiedenen involvierten Partner war aufwändig, führte aber am

Schluss zum Erfolg. Jede Jugendherberge kann nun die gesamten

Adressdaten der Mitglieder abrufen, verwalten und mutieren. Diese

Anpassungen gehen direkt an die Geschäftsstelle und können vom

Gästeservice überprüft werden, bevor sie definitiv ins System eingespielt

werden. Neu werden dadurch die Mitgliederdaten intern

verwaltet, so dass wir künftig Kosteneinsparungen haben.

Im vergangenen Jahr wurde das Contact Center weiter ausgebaut.

So ist es nun möglich die eingehenden Anrufe der Umleitungen von

den Jugendherbergen im gesamten Gästeservice zu beantworten.

Buchungen können somit speditiver getätigt und Auskünfte gleichzeitig

an mehrere Personen erteilt werden. Ebenso ist so die Erreichbarkeit

der Jugendherbergen an den Wochentagen während

den Receptionschliessungszeiten sichergestellt.

Seit 1994 befindet sich die Geschäftsstelle der Schweizer Jugendherbergen

in den Räumlichkeiten an der Schaffhauserstrasse 14

in Zürich. Mit 390 m 2 Büro- und 132 m 2 Lagerfläche war zu Beginn

des Mietverhältnisses genügend Platz für die damals 18 Mitarbeiter.

Der enorme Wachstum der letzten Jahre hatte auch zur

Folge, dass die Geschäftsstelle mit ihren Dienstleistungen ausgebaut

wurde. So sind heute 44 Mitarbeiter tätig. Die äusserst engen

Platzverhältnisse beeinträchtigten dementsprechend die Arbeit

und es fehlte auch an Präsentations- und Verkaufsflächen. Durch

einen Wechsel der Eigentümerschaft und dadurch freiwerdende

Räumlichkeiten, konnten wir zusätzliche Büro- und Ladenlokalitäten

mieten, sodass nun auch ein attraktives Contact Center für

„Laufkundschaft“ realisiert werden konnte.

KOOPERATIONSPARTNER MIT GROSSEM POTENZIAL

QUALITÄT ALS SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Qualität ist das wichtigste Wettbewerbsinstrument im Tourismus.

Dies haben wir schon vor Jahren erkannt, sodass Qualitätsförderung

und –sicherung für uns oberste Priorität haben. Die neu eingeführte

Stabsstelle „Qualitätssicherung & Ökologie“ ist dabei die

Drehscheibe für alle Prozesse, die mit der Sicherung der Qualität

und der kontinuierlichen Verbesserung zusammenhängen. Um

Betriebsabläufe zu optimieren und Schwachstellen zu beseitigen,

Mit IKEA startete 2008 eine neue Partnerschaft. Lanciert wurde die

Zusammenarbeit mit einem Wettbewerb, an dem rund 5’000 Personen

teilnahmen. Gefolgt von verschiedenen Spezial-Angeboten

für IKEA Family Mitglieder und der Erwähnung in diversen Kommunikationsmitteln

der IKEA.

Die Partnerschaft mit der CSS-Versicherung geht ins fünfte Jahr.

Wiederum wurden verschiedene kommunikative Aktivitäten durchgeführt,

wobei die Wasserperlen Jugendherbergen immer noch die

Grundlage der Zusammenarbeit bilden.

9


Die Zusammenarbeit mit dem Alpinen Museum in Bern für die

Ausstellung „Zimmer frei – Alpenhotels zwischen Abbruch und

Aufbruch“, die noch bis im Sommer 2009 zu bestaunen ist, ist auf

grosses Interesse gestossen. In der Ausstellung ist die Jugendherberge

Scuol integriert neben vielen anderen Pionierprojekten in

der alpinen Hotellerie.

AN MESSEN UND EVENTS STARK VERTRETEN

Die internationalen Verkaufsaktivitäten konzentrierten sich im

Berichtsjahr auf die WYSTC in New York, die Holiday World in Prag

sowie die TNT Travel Show in London. Dabei stellten wir fest, dass

die Schweiz als Feriendestination konstant beliebt ist. Immer mehr

junge Leute entdecken unser Land auch als Budget-Destination.

Auf dem internationalen Parkett ist für uns die Zusammenarbeit

mit Schweiz Tourismus, Hostelling International und punktuell

auch mit Tourismusdestinationen – wie beispielsweise Zürich Tourismus

– sehr wichtig.

In der Schweiz treten wir an Messen/Events wenn immer möglich

mit Partnern auf. An allen Schweizer Ferienmessen waren wir gemeinsam

mit Schweiz Mobil vertreten. Das Swiss-Quiz lockte viele

interessierte Besucher an und die Jugendherbergen konnten als

günstige Ferienmöglichkeit für Velofahrer, Mountainbiker und Wanderer

positioniert werden. Die FamExpo wurde zusammen mit TDS

Velos und Rent a Bike zu einem gelungenen Anlass. Vor allem Familien

mit kleinen Kindern machten aktiv am Wettbewerb mit, testeten

das Jugendherbergsbett oder den Chariot-Fahrradanhänger.

Am Gurtenfestival hat sich unsere Zeltstadt – die grösste Jugendherberge

der Welt – nach vier Jahren sehr gut etabliert. Der Auftritt

wird stetig optimiert und geht auch im Jahr 2009 in die nächste Runde.

Der Ferienplausch der Stadt Zürich konnte nach dem grossen

Erfolg des Vorjahres an zwei Standorten parallel durchgeführt werden.

Hier haben wir einen sympathischen, familienfreundlichen

Auftritt, der für positive Rückmeldungen sorgt. Die Family Sport

Games gingen am letzten Sommer-Ferienwochenende über die

Bühne, wo sich Familien im „Jugendherbergsbett anziehen“ massen.

Die beiden Veranstaltungen Schweizerisches Jugendmusical

sowie die Schweizer Jugendfilmtage boten die Möglichkeit an

eine Zielgruppe zu gelangen, die ihre Freizeit aktiv gestaltet. Die

Jugendherbergs-Energy-Bar verwöhnte die Besucher und Teilnehmer

mit frischen Fruchtgetränken.

ELEKTRONISCHE VERKAUFSKANÄLE IMMER WICHTIGER

Die Verkaufszahlen über die Online-Kanäle sind stark gestiegen.

Rund 7.2 Mio. Franken Umsatz konnten generiert werden, was

einer Zunahme gegenüber Vorjahr von 26.8% entspricht. Dazu

beigetragen haben vor allem unsere eigene Verkaufsplattform

www.youthhostel.ch sowie www.hihostels.com, www.hostelworld.

com, www.hostelbookers.com und www.gruppenhaus.ch.

Unsere Homepage wurde 1'088’679 mal besucht und 10'391'264

Seiten angeklickt; die durchschnittliche Aufenthaltsdauer war

5'10''.

SOZIALE VERANTWORTUNG GEGENÜBER MITARBEITEr

WAHRNEHMEN

2008 beschäftigten wir 380 Personen in einer Festanstellung

und 75 Personen als sporadische Aushilfen. Dies entspricht 253

Jahres-Vollstellen. Die niedrige Fluktuationsrate von 9.1% (35 Austritte)

bestätigt das durchaus positive Ergebnis aus der bei allen

Mitarbeiter durchgeführten Befragung betreffend Zufriedenheit.

Demzufolge beurteilten 84% (Vorjahr 80%) aller Mitarbeiter die

persönliche Zufriedenheit als ausgezeichnet, sehr gut oder gut.

Die in der Bundesverfassung verankerte Gleichstellung von Frau

und Mann wird in unserer Organisation konsequent eingehalten.

Die Entlöhnung richtet sich geschlechtsunabhängig nach den

Empfehlungen der Branchenverbände und nach dem organisationsinternen

Lohnsystem.

Statistik Mitarbeiter Frauen Männer Total

in Festanstellung

Jugendherbergen 336

Mitarbeiter 186 87 273

Betriebsleiter/Stellvertreter 33 30 63

Geschäftsstelle 44

Lehrlinge/Praktikanten 2 2 4

Mitarbeiter 16 8 24

Kadermitarbeiter 5 5 10

Stabsstelle 4 4

Geschäftsleitung 2 2

GROSSE MEDIENPRÄSENZ

Mit einer aktiven Medienberichterstattung durch monatliche Bulletins

konnten wir unzählige Medienbeiträge erwirken. Dabei sorgten

die Reportagen in der Migros-Zeitung, der Coop-Zeitung sowie in der

Schweizer Familie für grosse Aufmerksamkeit. Die Neueröffnung der

Jugendherberge Scuol ergab sehr viele positive Medienreaktionen,

so auch der Bericht in Schweiz Aktuell zur besten Sendezeit über

die Jugendherberge Scuol sowie die Jugendherbergen allgemein.

Total 246 134 380

In unserer stark auf persönliche Leistung und Beziehung ausgerichteten

Organisation spielen all unsere Mitarbeiter eine entscheidende

Rolle. Ihrer Wichtigkeit entsprechend stellen wir sehr

hohe Anforderungen an jeden Einzelnen. Dazu bieten wir Entwicklungsmöglichkeiten,

die mit speziellen Aus- und Weiterbildungskursen

unterstützt werden. So haben im Berichtsjahr 176 Personen

unser Weiterbildungsprogramm aktiv genutzt.

10


Die unseren Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung stehende externe

Sozial-Beratungsstelle wurde von sechs Mitarbeiter in Anspruch

genommen. Fragestellungen in den Beratungen waren persönlicher,

gesundheitlicher und finanzieller, nicht aber betrieblicher

Natur.

GESUNDE PENSIONSKASSE

Seit anfangs der 90er Jahre verfügen die Schweizer Jugendherbergen

über eine eigene Altersvorsorge-Stiftung. Die Stiftungsräte,

zusammengesetzt aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern,

haben es über all die Jahre sehr gut verstanden, das Alterskapital

der Mitarbeiter sicher zu verwalten. So verfügt unsere Pensionskasse

heute über einen Deckungsgrad von 106.4% (Vorjahr

105.7%), was als ausserordentlich gut zu bezeichnen ist. Aufgrund

dieser komfortablen Lage hat der Stiftungsrat beschlossen, dass

das Altersguthaben der Mitarbeiter im kommenden Jahr um 1%

höher verzinst wird, als dem vom Bundesrat festgelegten BVG-

Mindestzinssatz. Den Rentenbezügern wurde zudem erstmals ein

„Weihnachtsgeld“ in Form einer zusätzlichen Monatsrente ausbezahlt.

UMWELTSCHUTZ KEIN LIPPENBEKENNTNIS

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass bis 2011 alle Jugendherbergen

in der Schweiz mit den EU-Umweltzeichen für Beherbergungsbetriebe

und mit dem Steinbocklabel zertifiziert sind. Das

EU-Umweltzeichen bescheinigt, dass der ausgezeichnete Betrieb

Energie, Wasser und Abfallverbrauch reduziert und umweltfreundliche

Stoffe verwendet sowie umweltgerechte Waren einkauft.

Mit dem Steinbock-Label zertifizierte Unternehmen überzeugen

durch überdurchschnittliche Leistungen im Bereich Wirtschaftlichkeit,

Umweltmanagement, regionale Wertschöpfung und Kultur

sowie soziale Qualität.

EU-Umwelt- und Steinbocklabel ergänzen sich für die Schweizer

Jugendherbergen ideal. Während das Eine mehr auf den nachhaltigen

Umgang mit der Umwelt fokussiert, beinhaltet das Andere

eine gesamtunternehmerische Philosophie, die Nachhaltigkeit in

die Organisationsstrategie integriert.

So konnten bis dato (Stand März 2009) bereits die Jugendherbergen

Baden, Beinwil, Brienz, Brugg, Davos, Lausanne, Le Bémont,

Locarno, Montreux, Pontresina, Saanen, Schaan, Solothurn, Stein

am Rhein, Zermatt, Zofingen und Zürich zertifiziert werden.

Die Nachhaltigkeitsfrage ist für den Schweizer Tourismus zentral,

zumal die Branche auf eine intakte Umwelt angewiesen ist.

Massnahmen zur Sicherung des touristischen Erbes werden somit

auch vom Bund prioritär unterstützt. So erhielten wir vom

Staatssekretariat für Wirtschaft seco einen Innotour-Beitrag von

CHF 300'000 für das Erlangen des EU-Umwelt- und Steinbocklabels,

da die Schweizer Jugendherbergen dadurch eine Vorreiterrolle

einnehmen und auch eine wichtige Imagekomponente für die

ganze Branche schaffen.

Das Ziel der nachhaltigen Unternehmensführung ist seit 15 Jahren

im Leitbild verankert und wird seither kontinuierlich umgesetzt:

Seit 1996 wird mit dem Programm energie2000 systematisch ein

umweltfreundliches Angebot geschaffen. Durch eine freiwillige

Zielvereinbarung mit der EnAW (Energie-Agentur der Wirtschaft)

konnte 2008 die Befreiung von der CO 2

-Abgabe erwirkt werden. Die

langjährigen Vorinvestitionen für die CO 2

-Abgabebefreiung führen

nun zu den ersten Erträgen, welche über das reine Energiesparen

hinausgehen. So konnten wir bereits für das Jahr 2007 eine Übererfüllung

von 195 Tonnen CO 2

für CHF 13'560 der Stiftung Klimarappen

verkaufen und für 2008 resultiert eine CO 2

-Abgabefreiung

von CHF 26'870. Die Energieziele konnten auch im Berichtsjahr

wieder wesentlich übertroffen werden. Mit dem Verkauf der Übererfüllung

von voraussichtlich 527 Tonnen CO 2

resultieren zusätzlich

CHF 36'890.

Seit zwei Jahren deckt die Jugendherberge Zürich den gesamten

Strombedarf von rund 360'000 kWh/a mit ökologisch produziertem

Strom des EWZ. Da ab 1. Januar 2009 für alle Jugendherbergen der

gesamte Stromverbrauch dank Wasserkraftzertifikaten der Axpo

CO 2

-neutral eingekauft wird, scheint es bereits für 2009 realistisch,

dass die Schweizer Jugendherbergen den internen Verbrauch (Produktionsenergie

und Raumwärme) CO 2

-neutral gestalten werden.

Aus den getroffenen Energiesparmassnahmen im Bereich des Unterhalts

resultiert eine jährliche Ersparnis von zirka 97’000 kWh.

Die wichtigsten Verbesserungen betreffen den Anschluss an die

mit Holzschnitzel gespiesene Quartierheizung in Avenches und die

Solaranlage in Scuol. In der Jugendherberge Zürich wurde die erste

Photovoltaikanlage installiert. Dabei wird das Dach einem externen

Investor zur Verfügung gestellt, der mit einer Fläche von 88 m 2

eine Leistung von 12 kW und eine jährliche Energieerzeugung von

11'500 kWh erreichen wird.

Bereits 57% aller Gäste (Stand März 2009) sind bereit, die 60 Rappen

pro Logiernacht für die CO 2

-Kompensation zu bezahlen. Mit der

resultierenden Kompensation von 1'650 Tonnen CO 2

bis Ende 2008

wurde praktisch der ganze CO 2

-Ausstoss für Raumwärme kompensiert.Von

den 60 Rappen werden mit 30 Rappen in myclimate Projekten

sämtliche CO 2

Emissionen kompensiert. Mit den restlichen

30 Rappen setzen wir eigene Energie-Sparmassnahmen um. Bis

Ende 2008 konnte das Projekt „Windenergie in Indien“ bei myclimate

erfolgreich realisiert werden. Ab 2009 kommt das Geld einem Projekt

zugute, welches die lokale Produktion und Anwendung von

Solarkochern in Madagaskar fördert. Der Verbrauch von Holz und

Holzkohle für Kochzwecke kann somit erheblich reduziert werden.

Als eigenes Projekt realisierten wir in der Jugendherberge Scuol

dank den Kompensationsbeiträgen und dem 2008 erhaltenen

Hans E. Moppert Preis eine Sonnenkollektoranlage mit einer Fläche

von 27.5 m 2 . Damit werden jährlich rund 25'000 kWh Energie

gespart. Dadurch wird der ohnehin schon geringe CO 2

-Ausstoss der

Minergie-Jugendherberge Scuol nochmals wesentlich verringert.

Neben der CO 2

-Kompensation der Gäste haben wir auch für sämtliche

betrieblichen Fahrten (116'638 km) und Flüge (140'738 km)

bei myclimate eine Kompensationszahlung getätigt.

11


FAIRTRADE PRODUKTE IN JUGENDHERBERGEN

Als weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie

verwenden alle Jugendherbergen seit der Wintersaison

2008/09 Max Havelaar fairtrade Kaffee (Jahresverbrauch 5'300

kg), Orangensaft (Jahresverbrauch 105'000 Liter), Tee (Jahres- verbrauch

104'000 Beutel), Zucker (Jahresverbrauch 4'000 Kilo) und

Reis (Jahresverbrauch 4'400 Kilo). Zudem werden vermehrt regionale

Produkte in die Menüplanung einbezogen.

INTERNATIONALE TÄTIGKEIT

Als Mitglied der International Youth Hostel Ferderation (IYHF)

nahm die Schweizer Delegation Ende Mai an der 47. Weltkonferenz

in Kairo teil. Grundsätzlich können wir mit Genugtuung feststellen,

dass sich die finanziell angespannte Lage des internationalen

Verbandes sehr beruhigt hat. Dazu hat vor allem das sehr gut

funktionierende Buchungssystem www.hihostels.com beigetragen.

Aber auch die personellen Neubesetzungen auf operativer

wie strategischer Ebene haben sich positiv ausgewirkt. Zu unserer

grossen Freude wurde anlässlich der 47. IYHF Weltkonferenz unser

Vorstandsmitglied Heinz Lüdi als Vizepräsident in das weltweit

höchste Gremium der Jugendherbergen gewählt.

Nach langen zähen Verhandlungen konnte das Projekt HI-Quality

Program mit dem IYHF und dem Deutschen Jugendherbergswerk

DJH endlich gestartet werden. Die HI Marketing GmbH – zu 50%

im Besitz der Schweizer Jugendherbergen - hat dabei die Rolle der

Ausführenden übernommen. Der Start fiel sehr vielversprechend

aus. Bereits konnten 17 Verbände mit 57 Hostels für die Einführung

von HI-Q vertraglich verpflichtet werden und 80 Personen

wurden zum Qualitäts-Coach ausgebildet.

achten. Unsere bedürfnisgerechten Investitionen in ein qualitativ

hoch stehendes Dienstleistungsangebot und unsere klare Positionierung

werden uns dabei helfen.

Damit die Tourismusbranche aus der weltweiten Krise und aus

ihren Folgen mit einem blauen Auge davonkommt, setzt Schweiz

Tourismus auf eine klare Vorwärtsstrategie mit bedürfnisgerechten

Angeboten und azyklischem Marketingverhalten. Dazu erhält

Schweiz Tourismus 2009 Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm

des Bundes in der Höhe von 12 Millionen Franken. Zusätzliche

3 Millionen Franken sollen von der Branche zur Verfügung

gestellt werden. Auch die Schweizer Jugendherbergen werden zusätzliche

Mittel investieren.

IDENTIFIKATION, MOTIVATION, FACHLICHE UND SOZIALE

KOMPETENZEN

Die Erfolgsgeschichte Jugendherberge ist primär all unseren Mitarbeitern

zuzuschreiben. Ohne das grosse Know-How, die nicht

selbstverständliche Identifikation mit unserer Organisation und die

täglich aufs Neue an den Tag gelegte Motivation, wäre dies nicht

möglich. Dies verpflichtet mich zu grossem Dank und Anerkennung!

Für die Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit

danke ich aber auch unserem Präsidenten Stephan Kurmann,

dem Vorstand SJH, dem Stiftungsrat SSST, Heinz Lüdi, Präsident

Finanzkommission, sowie meinem Geschäftspartner René Dobler!

Daten und Fakten Hostelling International

Hostelling International ist eine Non-Profit-Organisation und eine

der grössten Mitgliederoganisationen weltweit.

Die wichtigsten Zahlen:

- 68 Mitgliederländer

- 12 angeschlossene Organisationen

- 16 akkreditierte Vertretungen

- rund 4'000 Jugendherbergen

- ca. 35 Mio. Übernachtungen jährlich

- über 400'000 Betten

- tätig in weltweit 89 Ländern

- mehr als 3.7 Mio. Mitglieder und 1 Mio. Gast-Mitglieder

Fredi Gmür

Geschäftsleiter Schweizer Jugendherbergen

gerüstet für die zukunft

Was uns die Zukunft bringen wird, ist zurzeit sehr schwer abschätzbar.

Sicher werden künftig finanzielle Einschränkungen den Privathaushalt

stark beeinflussen. Wir hoffen, dass Freizeit und Ferien

davon nur beschränkt betroffen sind, denn in unserer Gesellschaft

gilt dies ja bereits als Grundbedürfnis. Sicher werden künftig Reisende

vermehrt auf ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis

12


Bilanz

per 31. Dezember Erläuterungen 2008 2007

im Anhang in CHF in % in CHF in %

Flüssige Mittel 9'835'247.34 70.1 6'952'381.13 73.6

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 646'035.73 4.6 529'341.06 5.6

Übrige Forderungen 228'856.08 1.6 135'458.19 1.4

Vorräte 2 728'534.28 5.2 572'366.70 6.1

Aktive Rechnungsabgrenzungen 140'248.65 1.0 106'692.85 1.1

Umlaufvermögen 11'578'922.08 82.5 8'296'239.93 87.8

Sachanlagen 3 1'127'128.80 8.0 893'449.32 9.5

Anlagevermögen 1'127'128.80 8.0 893'449.32 9.5

Zweckgebundene Finanzanlagen 4 1'332'564.00 9.5 261'633.00 2.8

Zweckgebundenes Anlagevermögen 1'332'564.00 9.5 261'633.00 2.8

Aktiven 14'038'614.88 100.0 9'451'322.25 100.0

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5 5'377'754.54 38.3 2'558'386.75 27.1

Übrige Verbindlichkeiten 6 2'673'987.80 19.0 1'977'640.52 20.9

Passive Rechnungsabgrenzungen 7 2'282'368.96 16.3 1'769'594.94 18.7

Kurzfristiges Fremdkapital 10'334'111.30 73.6 6'305'622.21 66.7

Rückstellungen 8 215'500.00 1.5 255'500.00 2.7

Langfristiges Fremdkapital 215'500.00 1.5 255'500.00 2.7

Fremdkapital 10'549'611.30 75.1 6'561'122.21 69.4

Zweckgebundene Fonds 32'743.05 0.2 623.40 0.0

Fondskapital 9 32'743.05 0.2 623.40 0.0

Kapital per 1. Januar 2003 1'465'631.02 10.4 1'465'631.02 15.5

Erarbeitetes freies Kapital 1'423'945.62 10.1 1'084'467.15 11.5

Freie Fonds 0.00 0.0 0.00 0.0

Jahresergebnis 566'683.89 4.0 339'478.47 3.6

Organisationskapital 9 3'456'260.53 24.6 2'889'576.64 30.6

Passiven 14'038'614.88 100.0 9'451'322.25 100.0

13


Betriebsrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember Erläuterungen 2008 2007

im Anhang in CHF in % in CHF in %

Restaurations- und Warenertrag 10 15'156'244.37 37.3 13'445'739.50 37.1

Dienstleistungs- und Beherbergungsertrag 11 22'913'440.40 56.3 20'452'868.77 56.4

Mitgliederbeiträge 12 2'833'945.43 7.0 2'741'514.58 7.6

Gönnerbeiträge 13 247'744.55 0.6 31'187.00 0.1

Übriger Betriebsertrag 14 284'220.42 0.7 321'991.56 0.9

Ertragsminderungen 15 -755'382.76 -1.9 -703'992.70 -1.9

Betriebsertrag 40'680'212.41 100.0 36'289'308.71 100.0

Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen 16 -6'182'820.35 -15.2 –5'588'212.93 –15.4

Personalaufwand 17 -16'140'127.60 -39.7 –15'189'628.28 –41.9

Übriger Betriebsaufwand 18 -14'132'386.61 -34.7 –11'803'842.88 –32.5

Abschreibungen 3 -375'676.37 -0.9 –370'168.95 –1.0

Betriebsaufwand -36'831'010.93 -90.5 –32'951'853.04 –90.8

Personalaufwand Verwaltung 19 -1'972'802.69 -4.8 –1'797'876.15 –5.0

Übriger Verwaltungsaufwand 20 -1'286'689.02 -3.2 –1'136'205.97 –3.1

Abschreibungen 3 -113'569.85 -0.3 –149'221.10 –0.4

Verwaltungsaufwand -3'373'061.56 -8.3 –3'083'303.22 –8.5

Betriebsergebnis 476'139.92 1.2 254'152.45 0.7

Finanzaufwand -59'246.51 -0.1 –41'807.88 –0.1

Finanzertrag 149'790.48 0.4 127'133.90 0.4

Jahresergebnis 566'683.89 1.4 339'478.47 0.9

14


Mittelflussrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 2007

in CHF in CHF

Jahresergebnis 566'683.89 339'478.47

Abschreibungen 489'246.22 519'390.05

Wertberichtigung von Finanzanlagen 29'070.00 0.00

Bildung/Auflösung von Rückstellungen -40'000.00 255'500.00

Zweckgebundene Spenden für Klimaprojekte 130'813.25 623.40

Zweckgebundene Beiträge für Klimaprojekte -98'693.60 0.00

Zu-/Abnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -116'694.67 –130'372.51

Zu-/Abnahme von übrigen Forderungen -93'397.89 –1'872.76

Zu-/Abnahme von Vorräten -156'167.58 95'826.49

Zu-/Abnahme von aktiven Rechnungsabgrenzungen -33'555.80 109'583.54

Zu-/Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2'819'367.79 635'246.70

Zu-/Abnahme von übrigen Verbindlichkeiten 696'347.28 587'243.00

Zu-/Abnahme von passiven Rechnungsabgrenzungen 512'774.02 87'012.09

Mittelfluss aus Betriebstätigkeit 4'705'792.91 2'497'658.47

Investitionen in Sachanlagen -722'925.70 –337'080.48

Devestitionen von Sachanlagen 0.00 0.00

Investitionen in zweckgebundene Finanzanlagen -1'100'001.00 –261'632.00

Mittelfluss aus Investitionstätigkeit -1'822'926.70 –598'712.48

Zu-/Abnahme von Darlehen 0.00 0.00

Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit 0.00 0.00

Veränderung flüssige Mittel 2'882'866.21 1'898'945.99

Bestand flüssige Mittel per 1. Januar 6'952'381.13 5'053'435.14

Bestand flüssige Mittel per 31. Dezember 9'835'247.34 6'952'381.13

Veränderung flüssige Mittel 2'882'866.21 1'898'945.99

Rechnung über die

Veränderung des Kapitals

Anfangsbestand

in CHF

Zuweisung

in CHF

Interne Fondstransfers

in CHF

Verwendung

in CHF

Endbestand

in CHF

Mittel aus Eigenfinanzierung

Kapital per 1. Januar 2003 1'465'631.02 0.00 0.00 0.00 1'465'631.02

Erarbeitetes freies Kapital 1'084'467.15 0.00 339'478.47 0.00 1'423'945.62

Freie Fonds 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Jahresergebnis 339'478.47 566'683.89 -339'478.47 0.00 566'683.89

Organisationskapital 2'889'576.64 566'683.89 0.00 0.00 3'456'260.53

Mittel aus Fondskapital

Fonds für Klimaprojekte 623.40 130'813.25 0.00 -98'693.60 32'743.05

Fondskapital mit einschränkender Zweckbindung 623.40 130'813.25 0.00 -98'693.60 32'743.05

Antrag zur Ergebnisverwendung zuhanden der Delegiertenversammlung 2009

Erarbeitetes freies Kapital 1'423'945.62 0.00 566'683.89 0.00 1'990'629.51

Jahresergebnis 0.00 566'683.89 -566'683.89 0.00 0.00

15


Anhang zur Jahresrechnung

Allgemeines

Die Rechnungslegung der Schweizer Jugendherbergen erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung

(Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Jahresrechnung 2008 wurde gemäss der Fachempfehlung Swiss GAAP FER 21 für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen

erstellt.

Nahestehende Personen

Als nahestehende Personen gelten die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus, die Franchisenehmer der Schweizer Jugendherbergen

und die Hostelling International Marketing GmbH. Alle wesentlichen Transaktionen werden im Anhang zur Jahresrechnung offen gelegt.

Mit Mitgliedern des Vorstandes der Schweizer Jugendherbergen, den Stiftungsräten der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus

und der Hostelling International Marketing GmbH bestehen keinerlei Auftragsverhältnisse.

Bewertungsgrundsätze

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen Kassabestände, Postcheck- und Bankguthaben sowie Checks, bewertet zu Nominalwerten. Die Fremdwährungsbestände

werden zum Jahresendkurs der Eidgenössischen Steuerverwaltung umgerechnet.

Forderungen

Die Forderungen aus Leistungen gegenüber Dritten verstehen sich nach Abzug der notwendigen Wertberichtigungen für das Delkredere-

Risiko.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Einstandspreisen oder niedrigeren Marktpreisen bewertet.

Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden

linear über folgende Nutzungsdauer vorgenommen:

Maschinen und Apparate

Mobiliar

Kleininventar

EDV

Fahrzeuge

8 Jahre

8 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2008 2007

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 469'584.52 432'061.21

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden 176'451.21 97'279.85

Total 646'035.73 529'341.06

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten wurden im Umfang von CHF 43'299 (Vorjahr CHF 78'383) als Delkredere

zurückgestellt. Forderungen, welche per Bilanzstichtag älter als 60 Tage waren, wurden vollumfänglich wertberichtigt. Für die restlichen

Forderungen wurde eine pauschale Wertberichtigung von 5% vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden beinhalten Forderungen gegenüber Franchisenehmern, der

Hostelling International Marketing GmbH und Mitarbeiter.

16


2. Vorräte

Dank eines elektronischen Messsystems können die Heizölbestände exakt per Stichtag gemessen werden. Die Bewertung erfolgt aufgrund

des tatsächlichen Einkaufspreises. Der Bestand per 31.12.2008 beträgt CHF 355'312 (Vorjahr CHF 140'995). Aufgrund sinkender

Preise wurden die Heizölbestände per Jahresende aufgefüllt. Die übrigen Vorräte (CHF 373’222) haben gegenüber Vorjahr um CHF 58'149

(13.5%) abgenommen.

EDV, Mobiliar, Maschinen,

Total Sachan-

3. Sachanlagen Apparate und Kleininventar Fahrzeuge lagevermögen

Anschaffungswert per 31.12.2007 4'271'587.81 244'104.35 4'515'692.16

Zugänge 570'355.05 152'570.65 722'925.70

Abgänge -27'078.60 0.00 -27'078.60

Anschaffungswert per 31.12.2008 4'869'021.46 396'675.00 5'265'696.46

Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2007 -3'426'172.29 -196'070.55 -3'622'242.84

Zugänge (Abschreibungen 2008) -447'904.47 -41'341.75 -489'246.22

Abgänge 27'078.60 0.00 27'078.60

Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2008 -3'901'155.36 -237'412.30 -4'138'567.66

Nettowert Sachanlagen per 31.12.2008 967'866.10 159'262.70 1'127'128.80

Die Zugänge im Geschäftsjahr betreffen EDV (CHF 249'388), Kleininventar (CHF 76'605), Mobiliar (CHF 180'241), Maschinen und Apparate

(CHF 64'121) sowie Fahrzeuge (CHF 152'571). Insgesamt nahm das Sachanlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um CHF 233'679 zu. Darin

enthalten ist die Investition in eine zentrale Mitgliederdatenbank in der Höhe von CHF 78'062, welche im Jahr 2008 eingeführt wurde.

Diese ermöglicht den Jugendherbergen den direkten Zugriff auf die Adressdatenbank der Mitgliederverwaltung und gewährleistet eine

effizientere Erfassung der Mitgliederdaten.

4. Zweckgebundene Finanzanlagen

Im 2007 wurde ein für die Jugendherberge Valbella zweckgebundenes Darlehen in der Höhe von CHF 290'700 an die Schweizerische Stiftung

für Sozialtourismus gewährt. Dieses amortisiert sich jährlich um CHF 29'070. Der Saldo per 31.12.2008 beträgt CHF 232'560.

Im 2008 wurde ein für den Kauf der Jugendherberge Davos zweckgebundenes Darlehen in der Höhe von CHF 1'100'000 an die Schweizerische

Stiftung für Sozialtourismus gewährt. Dieses Darlehen wird ordentlich verzinst und mit jährlichen Raten zu CHF 60'000 amortisiert.

5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2008 2007

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 2'904'807.40 1'904'420.76

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden 2'472'947.14 653'965.99

Total 5'377'754.54 2'558'386.75

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber der Schweizerischen

Stiftung für Sozialtourismus.

6. Übrige Verbindlichkeiten

Bei den übrigen Verbindlichkeiten handelt es sich vorwiegend um Vorauszahlungen von Kunden. Reservierungen, welche über E-Commerce

gebucht werden, werden im Voraus bezahlt. Aufgrund der Buchungslage haben die Vorauszahlungen gegenüber dem Vorjahr um 37.1%

zugenommen.

7. Passive Rechnungsabgrenzungen 2008 2007

Mitgliederbeitragsabgrenzungen 1'056'661.10 997'917.24

Übrige passive Rechnungsabgrenzungen 1'225'707.86 771'677.70

Total 2'282'368.96 1'769'594.94

Die Abgrenzungen der Mitgliederbeiträge für das Folgejahr entstehen aufgrund des rollenden Mitgliederjahres.

17


8. Rückstellungen 2008 2007

EDV-Entwicklungen 40'000.00 80'000.00

Sicherstellung Garantierisiken 175'500.00 175'500.00

Total Rückstellungen 215'500.00 255'500.00

Die Rückstellung für künftige EDV-Entwicklungen beträgt per 31.12.2008 CHF 40'000. Diese wurde für die Weiterentwicklung der diversen

EDV-Applikationen gebildet, welche im 2009 abgeschlossen und eingeführt werden sollen.

Die Sicherstellung Garantierisiken bleibt weiterhin für die Sicherstellung von Vertragsverhältnissen bestehen.

9. Fonds- und Organisationskapital

Bezüglich des Bestandes und der Veränderung des Fonds- und Organisationskapitals wird auf die Rechnung über die Veränderung des

Kapitals verwiesen.

Die Schweizer Jugendherbergen engagieren sich zusammen mit der Umweltorganisation myclimate für ein ausgeglichenes Klima – auch

in Zukunft. Die Gäste haben die Möglichkeit mit einem freiwilligen Beitrag in der Höhe von CHF 0.60 pro Übernachtung, die während

des Aufenthalts produzierten CO 2

-Emmissionen zu kompensieren. Die Hälfte dieser Beiträge werden an die Stiftung myclimate für die

Finanzierung von Klimaschutzprojekten weltweit überwiesen. Die andere Hälfte wird dem Fonds für Klimaprojekte zugewiesen. Dieser

finanziert Klimaprojekte der Schweizer Jugendherbergen und der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus. Im Jahr 2008 wurden

CHF 65'406 an die Stiftung myclimate überwiesen. Der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus wurde der Betrag von CHF 33'287

als Finanzierungsbeitrag für eine Solaranlage für die Jugendherberge Scuol überwiesen.

Erläuterungen zur Betriebsrechnung

10. Restaurations- und Warenertrag

Vom Restaurations- und Warenertrag entfallen CHF 13'597'333 auf den Restaurationsertrag (Küche und Getränke). Der Restaurationsertrag

konnte gegenüber dem Vorjahr um 9.7% gesteigert werden.

11. Dienstleistungs- und Beherbergungsertrag 2008 2007

Beherbergungsertrag 22'385'341.77 19'986'437.69

Übriger Dienstleistungsertrag 528'098.63 466'431.08

Total 22'913'440.40 20'452'868.77

Der Beherbergungsertrag ist gegenüber dem Vorjahr um 12.0% gestiegen.

Die Logiernächte der Eigenbetriebe verzeichnen einen Zuwachs von 8.0%. Die Jugendherberge Ste-Croix wurde im Jahr 2008 nach der

Winterschliessung nicht wieder eröffnet (-0.4%). Die Jugendherberge Scuol, welche per 15. Dezember 2007 eröffnet wurde, ist mit dem

ersten vollen Betriebsjahr enthalten (+3.4%). Die Jugendherbergen profitierten von einer sehr guten Nachfrage.

12. Mitgliederbeiträge

Die Mitgliederbeiträge beinhalten im Wesentlichen Jahresmitgliederbeiträge von CHF 1'899'290. Die Mitgliederzahl per 31.12.2008 (Stichtag)

betrug 95'236. Darin sind 42'727 Mitglieder im Zusammenhang mit Familienkarten und 5'510 Mitglieder aus speziellen Kooperationen

enthalten. Der Mitgliederbestand per 31.12.2008 hat gegenüber dem Vorjahr um 4.1% zugenommen.

Der Verkauf von Eintages-Mitgliederkarten hat aufgrund der höheren Nachfrage um 13.1% (CHF 108'041) zugenommen.

13. Gönnerbeiträge

Die Gönnerbeiträge von CHF 247'745 setzen sich aus CHF 39'150 von Gemeinden und CHF 8'595 von Privatpersonen und Lieferanten

zusammen. Darin enthalten ist ein Beitrag des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO (Innotour) in der Höhe von CHF 200'000 für die

Finanzierung der Zertifizierung mit dem EU-Umwelt- und Steinbocklabel, welche zur konsequenten Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie

der Schweizer Jugendherbergen gehört. Ein weiterer Beitrag in der Höhe von CHF 100'000 wird im Jahr 2009 ausbezahlt.

14. Übriger Betriebsertrag

Im übrigen Betriebsertrag sind Erträge nahestehender Personen in der Höhe von CHF 250'954 enthalten. Davon entfallen CHF 180'954 auf

Franchiseabgaben und CHF 70'000 auf den Verwaltungsbeitrag der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus.

18


15. Ertragsminderungen

Die Ertragsminderungen enthalten gewährte Rabatte (CHF 410'221), Kommissionen an Kreditkarteninstitutionen und REKA (CHF 261'852),

Reservationsprovisionen (CHF 71'598) und Verluste aus Forderungen (CHF 11'712).

16. Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen 2008 2007

Materialaufwand 3'985'935.13 3'541'773.98

Warenaufwand 1'456'393.86 1'305'763.76

Drittleistungen 740'491.36 740'675.19

Total 6'182'820.35 5'588'212.93

Der Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 594'607 erhöht. Aufgrund der Zunahme des

Umsatzvolumens ist der Anteil am Betriebsertrag um 0.2 Prozentpunkte gesunken.

17. Personalaufwand 2008 2007

Löhne 13'522'931.51 12'654'841.25

Sozialleistungen 2'095'022.60 2'032'066.73

Übriger Personalaufwand 299'863.99 301'254.20

Arbeitsleistungen Dritter 222'309.50 201'466.10

Total 16'140'127.60 15'189'628.28

Im Jahr 2008 verteilten sich 239 Vollzeitpensen auf 362 Stellen. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6.3%.

Davon entfielen 2.4% auf die Neueröffnung der Jugendherberge Scuol per 15.12.2007. Aufgrund der guten Auslastung wurde ein erhöhter

Personaleinsatz (+ 4 Vollzeitpensen) notwendig. Im Personalaufwand sind Erfolgsbeteiligungen für die Betriebsleiter und Betriebsleiter

Stellvertreter in der Höhe von CHF 371'500 (Vorjahr CHF 240'000) vollumfänglich zurück gestellt. Aufgrund der Umsatzzunahme hat der

prozentuale Anteil des Personalaufwandes am Betriebsertrag um 2.2 Prozentpunkte abgenommen.

18. Übriger Betriebsaufwand 2008 2007

Raumaufwand (netto) 9'312'841.08 7'792'419.98

Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing 570'271.90 472'499.52

Fahrzeug- und Transportaufwand 110'622.96 106'964.37

Sachversicherungen und Abgaben 230'354.53 181'299.47

Energie- und Entsorgungsaufwand 1'891'421.08 1'608'601.65

Verwaltungsaufwand 797'266.46 769'793.21

Werbeaufwand 1'084'651.20 857'562.35

Diverser Betriebsaufwand 134'957.40 14'702.33

Total 14'132'386.61 11'803'842.88

Im Raumaufwand sind Mietzinsen an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus in der Höhe von CHF 9'138'263 enthalten. Im Jahr

2008 wurde im Mietzins eine Verzinsung des investierten Eigenkapitals von 3% (CHF 2'327'983) eingerechnet. Ein Anstieg des Raumaufwandes

ist weiter durch die Eröffnung der Jugendherberge Scuol per 15.12.2007 begründet.

Der positive Geschäftsverlauf wurde genutzt, um aufgeschobenen Unterhalt nachzuholen. Daraus resultierte ein Mehraufwand in der

Höhe von CHF 97'772.

Die Zunahme der Sachversicherungen und Abgaben ist durch den Mehraufwand für Beherbergungsabgaben begründet.

Im Jahr 2008 waren die Preise für Energiebezüge auf einem Höchststand. Die Zunahme des Energie- und Entsorgungsaufwandes um

CHF 282'819 ist einerseits auf die hohen Preise und anderseits auf höhere Verbräuche infolge längerer Kaltperioden zurück zu führen.

Im Werbeaufwand ist der Aufwand für Fundraising enthalten. Die Beträge sind unwesentlich. Weiter ist eine Rückstellung für die Beteiligung

an einer Werbekampagne von Schweiz Tourismus und eine Sonderaktion im Jahr 2009 in der Höhe von CHF 100'000 enthalten.

Der Aufwand für die Bewachung der Jugendherbergen durch die Firma Securitas AG während der EURO08 ist im diversen Betriebsaufwand

enthalten.

19


19. Personalaufwand Verwaltung 2008 2007

Löhne 1'268'856.05 1'102'805.05

Sozialleistungen 203'115.05 77'909.15

Übriger Personalaufwand 148'227.14 326'803.75

Arbeitsleistungen Dritter 352'604.45 290'358.20

Total 1'972'802.69 1'797'876.15

Im Jahr 2008 verteilten sich 14 Vollzeitpensen auf 18 Stellen mit eigentlicher Verwaltungstätigkeit. Der Lohnaufwand ist gegenüber Vorjahr

um CHF 166'051 gestiegen. Darin enthalten sind die Erfolgsbeteiligungen des mittleren und oberen Kaders, welche aufgrund des guten

Geschäftsverlaufes höher ausgefallen sind als im Vorjahr. Im Bereich Human Resources wurde eine neue Stelle mit dem Pensum von

40% geschaffen. Im Jahr 2007 wurde die Stelle der Beauftragten für Qualität und Ökologie neu geschaffen, welche im Jahr 2008 erstmal

ganzjährig enthalten ist.

In den Sozialleistungen des Vorjahres war eine Überschussbeteiligung der Versicherung betreffend die Vorjahre in der Höhe von

CHF 93'385 enthalten. Die Zunahme der Sozialversicherungsbeiträge entspricht der Lohnentwicklung.

Im übrigen Personalaufwand des Vorjahres war die Rückstellung für Sicherstellung Garantierisiken in der Höhe von CHF 175'500 enthalten.

Die Pauschalspesen, welche dem Präsidenten der Schweizer Jugendherbergen ausbezahlt wurden, betrugen CHF 12'000.

Aufgrund des Volumenwachstums durch den positiven Geschäftsverlauf waren vermehrte Einsätze Dritter notwendig. Die Zunahme gegenüber

Vorjahr beträgt CHF 62'246.

Gestützt auf die Corporate Governance-Richtlinien für Nonprofit-Organisationen in der Schweiz, Swiss NPO-Code, sowie auf das Reglement

über das ZEWO-Gütesiegel für gemeinnützige Organisationen erbringen die Mitglieder des obersten Leitungsorgans ihre Leistungen

grundsätzlich unentgeltlich. Werden durch das oberste Leitungsorgan besonders zeitintensive Aufgaben im Sinne von Projektaufträgen

an eines oder mehrere Mitglieder übertragen, können unter Berücksichtigung des Nonprofit Charakters der Organisation und im Rahmen

der dafür im Swiss NPO-Code vorgesehenen Richtlinien Entschädigungen ausgerichtet werden. Leistungen dürfen erst entschädigt werden,

wenn das persönliche ehrenamtliche Engagement 150 Stunden pro Kalenderjahr übersteigt. 2008 wurden Entschädigungen an Vorstandsmitglieder

in der Höhe von CHF 79'421 bezahlt und in den Arbeitsleistungen Dritter verbucht. Davon entfallen auf den Präsidenten

der Schweizer Jugendherbergen CHF 48'146.

20. Übriger Verwaltungsaufwand 2008 2007

Raumaufwand 491'259.25 178'102.25

Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing 145'079.68 167'870.64

Fahrzeug- und Transportaufwand 41'118.15 42'747.40

Sachversicherungen und Abgaben 38'547.40 43'677.00

Energie- und Entsorgungsaufwand 13'425.00 13'205.75

Verwaltungsaufwand 404'435.46 526'167.25

Werbeaufwand 46'484.68 71'710.64

Diverser Betriebsaufwand 106'339.40 92'725.04

Total 1'286'689.02 1'136'205.97

Mit dem Wachstum der Schweizer Jugendherbergen in den vergangenen Jahren, war auch die Verwaltung an der Schaffhauserstrasse in

Zürich gewachsen. Durch den Eigentümerwechsel der Liegenschaft bot sich die Chance, zusätzliche Bürofläche zu mieten. Die Umbauund

Renovationsarbeiten der Büroräumlichkeiten beliefen sich auf CHF 382'856, wovon CHF 275'179 im Raumaufwand direkt abgeschrieben

wurden. Der Mehraufwand für die Miete des letzten Quartals 2008 belief sich auf CHF 32'294.

Im Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing sind CHF 20'495 im Zusammenhang mit den Umbauarbeiten an der Geschäftsstelle verbucht.

Für die Weiterentwicklung der diversen EDV-Applikationen, welche im 2009 abgeschlossen und eingeführt werden, wurde im 2008

eine Rückstellung in der Höhe von CHF 40'000 gebildet.

Im Verwaltungsaufwand sind Spesenentschädigungen in der Höhe der tatsächlichen Auslagen von CHF 12'262 an die Vorstandsmitglieder

der Schweizer Jugendherbergen enthalten. Davon entfallen CHF 3'024 auf den Präsidenten der Schweizer Jugendherbergen. Der internationale

Verband, Hostelling International, hat aufgrund des guten Geschäftsganges auf 75% des Jahresbeitrages verzichtet, woraus eine

Beitragsminderung gegenüber Vorjahr um CHF 78'148 resultierte.

20


Beim diversen Betriebsaufwand handelt es sich mehrheitlich um Vorsteuerkürzungen, welche gemäss Mehrwertsteuergesetz jährlich

vorgenommen werden müssen.

Weitere Angaben

Brandversicherungswerte der Sachanlagen 2008 2007

Einrichtungen der Geschäftsstelle 500'000 500'000

Informatik, Bürotechnik, Kommunikationstechnik 830'000 830'000

Die übrigen Sachanlagen sind im Rahmen einer Gemeinschaftspolice mit der

Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus mitversichert. 16'491'000 16'071'000

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen 2008 2007

Berufliche Vorsorge 487'227 0

Risikobeurteilung

Um die Übereinstimmung des Jahresabschlusses der Organisation mit den anzuwendenden Rechnungslegungsregeln und die Ordnungsmässigkeit

der Berichterstattung zu gewährleisten, haben Vorstand und Geschäftsleitung interne Vorkehrungen getroffen. Diese beziehen

sich auf zeitgemässe Buchhaltungssysteme und –abläufe ebenso wie auf die Erstellung des Jahresabschlusses. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr haben Vorstand und Geschäftsleitung keine Risiken identifiziert, die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Organisation führen könnten.

21


Bericht der Revisionsstelle

Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Schweizer Jugendherbergen, bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung,

Geldflussrechnung, Rechnung über die Veränderung des Kapitals und Anhang für das am 31. Dezember 2008 abgeschlossene Geschäftsjahr

geprüft. In Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER unterliegen die Angaben im Leistungsbericht nicht der ordentlichen Prüfpflicht

der Revisionsstelle.

Verantwortung des Vorstandes

Der Vorstand ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich.

Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit

Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist.

Darüber hinaus ist der Vorstand für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme

angemessener Schätzungen verantwortlich.

Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung

in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards

haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen

falschen Angaben ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung

enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers.

Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern

ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung

von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil

über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten

Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung

der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene

Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.

Prüfungsurteil

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2008 abgeschlossene Geschäftsjahr ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER. Ferner

entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit

(Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben

des Vorstandes ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Ferner bestätigen wir, dass die durch uns zu prüfenden Bestimmungen der Stiftung ZEWO eingehalten sind.

BOMMER + PARTNER

Treuhandgesellschaft

Hugo Schmid

Annemarie Wüthrich

Zugelassener Revisionsexperte

Leitender Revisor

Zugelassene Revisionsexpertin

Bern, 27. März 2009

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Leistungsbericht

Vereinsorgane

Delegierte

Amtsperiode 2008 –2011

• Aebischer Andreas, Betriebsleiter, Baden

• Avesani Guerino, Rentner, Melano

• Büschlen Ruth, Primarlehrerin, Bonstetten

• Buschor Trudi, Lehrerin, Moosseedorf

• Délèze Emmanuel, Betriebsleiter, Genève

• Dolanc Oswald Marusa, Psychologin, Hondrich

• Eberhard Rudolf, Rentner, Zuchwil

• Frei Silvia, Detailhändlerin, Interlaken

• Fuchs Edwin, Elektro-Ingenieur FH, Zollikon

• Furger Christine, Pfarreisekretärin, Arlesheim

• Giacomazzi Fabio, Architekt, Manno

• Gisler Alfred, Geschäftsleiter, Luzern

• Granacher Bernhard, Betriebsleiter, Kreuzlingen

• Haag Helen, Hausfrau, Hirzel

• Haug-Kern Esther, Pflegefachfrau, Zürich

• Kasser Rosmarie, Sekundarlehrerin, Küsnacht

• Kaufmann Nic, Leiter Kommunikation, Allschwil

• Keller-Giovanon Helene, Köchin, Ossingen

• Lemberg Susanne, Dipl. Ing. Gestaltung, Zofingen

• Lutz Béatrice, Pfarrerin, Birsfelden

• Mathies Andreas, Sourcer, Ettingen

• Meier Nicole, Tourismusfachfrau, Niederhasli

• Meyer Stefan, SBB Sekretär, St. Gallen

• Mottier André, Rentner, Ste-Croix

• Müller Karin, Bewegungspädagogin, Bonstetten

• Otz-Büchner Maria, Werklehrerin, Ringgenberg (bis 21.11.08)

• Paliaga Luciano, Unternehmensberater, Contra

• Paliaga Marco, Rentner, Chur

• Ramsperger Rolf, Sekundarlehrer/Schulleiter,

Neuhausen am Rhein

• Rettenmund Anne-Marie, Kaufm. Angestellte, Langnau i.E.

• Sager Adrian, Betriebsleiter, Interlaken-Unterseen

• Scherler Jolanda, Pflegefachfrau, Schmitten

• Schmid Theres, Ergotherapeutin, Münsingen

• Schwyter Faist Yolanda, Hausfrau/Pflegefachfrau, Zezikon TG

• Städler-Bischof Esther, Rechnungsführerin, Wattwil

• Steinmann Rolf, Zivilstandsbeamter, Cham

• Stiner Susanna, Kauffrau, Zürich

• Toedtli Marc, Kaufmann, Boppelsen

• Troendle Markus, Versicherungsmakler, Basel

• Uhlemann Luzia, Hausfrau, Untervaz

• Vogel Manon, Rechtsanwältin, Hinwil

• Zulliger-Senn Annemarie, Hauswirtsch.

Betriebsleiterin HF/Hausfrau, Volketswil

Vorstand

Amtsperiode 2008 –2011

• Egloff Markus, Direktor, Zürich

• Feurer Agnes, Hauswirtschaftslehrerin, Zuzwil

• Furrer Daniel, Tourismusfachmann HF, Luzern

• Gendre Stéphane, Vorstandsmitglied Kreis Genf, Genève

• Hitz Ursula, Hausfrau, Stein am Rhein

• Jordan Amaury, Vermögensverwalter, Thalwil

• Kurmann Stephan, Unternehmensberater, Hirzel

• Lüdi Heinz, dipl. Bankfachexperte, Effretikon

• Martin Pierre, Oberrichter, Zürich

• Müller Christoph, Jurist, Fällanden

• Roffler Erwin, Bankrat, Davos-Platz (seit 14.03.09)

PRÄSIDIUM

• Stephan Kurmann, Präsident

• Ursula Hitz, Vizepräsidentin

Steuerungsausschuss

• Hitz Ursula, Stein am Rhein

• Kurmann Stephan, Hirzel

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Martin Pierre, Zürich

• Müller Christoph, Fällanden

Finanzkommission

• Egloff Markus, Zürich

• Jordan Amaury, Thalwil

• Lüdi Heinz, Effretikon

Juristischer Ausschuss

• Martin Pierre, Zürich

• Müller Christoph, Fällanden

Geschäftsleitung

• Gmür Fredi, Geschäftsleiter SJH

• Dobler René, Geschäftsleiter SSST

Mitarbeiterkommission

• Di Gallo Antonella

• Lang Andrea

• Mätzler Martin, Präsident

• Raimann Angela

revisionsstelle

• Bommer + Partner Treuhandgesellschaft, Bern

Ehrenmitglieder

• Kern Jack, Zürich

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Wälle Robert, Luzern

23


Vorstand

Egloff Markus

Im Vorstand seit

8.3.2003

Feurer Agnes

Im Vorstand seit

1.1.1992

Furrer Daniel

Im Vorstand seit

3.12.2004

Gendre Stéphane

Im Vorstand seit

1.10.2005

Hitz Ursula

Im Vorstand seit

12.6.1999

Jordan Amaury

Im Vorstand seit

29.1.2003

Kurmann Stephan

Im Vorstand seit

17.6.1995

Lüdi Heinz

Im Vorstand seit

17.6.2000

Martin Pierre

Im Vorstand seit

16.3.1996

Müller Christoph

Im Vorstand seit

17.6.1995

Roffler Erwin

Im Vorstand seit

14.3.2009

Geschäftsleitung

Gmür Fredi

Geschäftsleiter

SJH

seit 1.4.1996

Dobler René

Geschäftsleiter

SSST

seit 1.5.1999

24


Organigramm

Stand 1. Juni 2009

Revisionsstelle

Delegiertenversammlung SJH

Ehrenamtlichkeit

Geschäftsleiter

Vorstand SJH

Stabsstelle

Steuerungsausschuss

Finanzkommission

BereichsleiterIn

Juristischer Ausschuss

Assistentinnen

Geschäftsleiter

Geschäftsleiter

Beauftragte für Qualitätssicherung

und Ökologie

AbteilungsleiterIn

Externe Partner

Services New Technology Finanzen & Controlling

Human Resources

Betriebe

Member Service Communication Technik und Support Beratungsstellen Personaladministration Eigene Betriebe

Information Marketing Zulieferer

Finanz- und

Rechnungswesen

Bereich Ost

Sales PR Software • Buchführung

Bereich Mitte

• Kreditoren

Memberships My Hostel News Zulieferer • Debitoren

Bereich West/Süd

• Statistiken

Incoming Internet Franchise-Betriebe

Internationales

Buchungssystem

Zulieferer

Projekte

Postdienst

E-Commerce

Mailinghouse

Zulieferer

ASSD

Zulieferer

Geschäftsstelle Zürich

• Akermann Corinne Marketing

• Amacher Beatrice Marketing

• Bunte Janine

Bereichsleiterin Finanzen & Controlling

• Cardia-Betti Yvette Human Resources

• Dobler René

Geschäftsleiter SSST

• Friedrich Esther Human Resources

• Fuchs Claudio

Auszubildender

• Gege Matthias Finanz- und Rechnungswesen

• Gmür Fredi

Geschäftsleiter SJH

• Grossenbacher Yvonne Finanz- und Rechnungswesen

• Güller Luzia

Praktikantin

• Frei Léa

Praktikantin

• Häfeli Hans-Urs SSST

• Hedinger Sylvia Member Service

• Hollenstein Christine Abteilungsleiterin Human Resources

• Höneisen Maya Redaktion MyHostelNews

• Hurni Cristina

Marketing

• Imboden Ariana Marketing

• Koblet Pitt

Auszubildender

• Kulcsár Thomas Bereichsleiter Betriebe Mitte

• Lang Andrea

Qualitätssicherung und Ökologie

• Lips Barbara

Member Service

• Lutz Walter

Bereichsleiter Projekte

• Meier Nicole

Marketing

• Mettauer Verena Finanz- und Rechnungswesen

• Münger Laura

Assistentin Geschäftsleiter

• Neuhaus Matthias Finanz- und Rechnungswesen

• Nicotera Ralph SSST

• Raimann Angela Abteilungsleiterin Member Service

• Roscic Katarina SSST

• Ryser Brigitta

Qualitätssicherung und Ökologie

• Salzmann Patricia Sales

• Schenk Jorn

Postdienst, Marketing

• Schib Emma

Bereichsleiterin Betriebe West/Süd

• Schober Martin Abteilungsleiter New Technology

• Schoch-Sutter Carmen Assistentin Geschäftsleiter

• Spörri Matthias SSST

• Steiner Mike

New Technology

• Sturm Sandra

Member Service

• Tasidis Georgia New Technology

• Thut Tobias

Bereichsleiter Services/Mediensprecher

• Weber Kathrin

Bereichsleiterin Betriebe Ost

• Witzig Emilienne Noëlle Finanz- und Rechnungswesen

25


Betriebsleitung/Stellvertretung

Stand 1. Juni 2009

Avenches

Baden

Basel City

Basel St. Alban

Beinwil am See

Bellinzona

Bern

Bönigen

Brienz

Brugg

Château-d’Oex

Dachsen

Davos

Delémont

Engelberg

Fällanden

Fiesch

Figino

Filzbach

Fribourg

Genève

Gersau

Grindelwald

Hospental

Klosters

Kreuzlingen

Langnau

Lausanne

Le Bémont

Edith & Mohamed Dhyaf

Andreas & Adina Aebischer

Antonella Di Gallo & Raphael Feldmeier

Geschlossen wegen Umbau

Christine Güttinger

Chiara Sassi

Daniel Fahrni & Adrian Sager

Thomas Rosenthal & Heddy Gretener

Andrea Jenni

Saba Krezdorn & Jara Guldimann

Esther Hunziker

Christoph Küng & Fabian Herzog

Markus Zollinger & Christina Pedemonte

Tina Müller & Hélène Buttet

Petra Stillhart & Fredy Liem

Martin Käser

Herbert Volken

Margarete Lenhardt & Rita Sgroi

Hannes & Christina Hochuli

Evie Sprecher & Yves Senn

Emmanuel Délèze

Dani & Ebi Angst

Andrea Lehmann Sandmeyer

& Marlène Michel

Katharina Boger & Michael Dunst

Myriam Niggl & David Busch

Bernhard Granacher

Liliane Sommer

Gaudenz Dorta & Jean-Marc Pochon

Susanna Nisple

Leissigen

Locarno

Lugano-Savosa

Luzern

Mariastein-Rotberg

Montreux

Pontresina

Rapperswil-Jona

Richterswil

Romanshorn

Rorschach-See

Saanen-Gstaad

Schaan-Vaduz

Schaffhausen

Scuol

Seelisberg

Sils i. D.

Sion

Solothurn

St. Gallen

St. Moritz

Sta. Maria i. M.

Stein am Rhein

Valbella-Lenzerheide

Zermatt

Zofingen

Zug

Zürich

Springerin

Jos Jägers

Rosemarie Weyer & Carmen Gambetta

Lotti & Roland Majek

Evelyn Gomer & Ursula Angele

Thomas & Corina Krämer-Winzeler

Walter & Christine Pfister

Stephan Weyrich

Peter & Brigitte Keller

Simon Scheu

Josef & Doris Eichmann

Claudio Filli

Ursula Eichenberger

Ute Möller

Letizia Müller & Doris Germann

Tamara & Retus Schmid

Daniela Truttmann-Burckhardt

Erika Salzgeber

Francesco Romero

Silvia Stadelmann & Pablo Bobrik

Milena Jung

Martin Mätzler & Rita Schmid

Rosmarie Tinner

Daniel & Susanna Meier

Sandra Gehrig

Ueli & Julia Zürcher

Heinz Gerber

Monika Krezdorn

Andrea Specht & Lukas Bossard

Brigit Gujan

Netzwerk

26


Gästestatistik

Top 15 – Woher kommen unsere Gäste?

Ankünfte Anteil in % Vergleich mit

2007 (%)

Schweiz 271'366 54.77 1.53

Deutschland 68'817 13.89 11.34

Frankreich 14'021 2.83 23.07

Grossbritannien 13'212 2.67 26.10

USA 12'191 2.46 3.38

Spanien 11'753 2.37 11.58

Italien 9'393 1.90 26.03

Holland 9'350 1.89 22.95

China Volksrep. 5'785 1.17 -7.16

Japan 5'424 1.09 13.26

Australien 5'338 1.08 -1.33

Kanada 5'027 1.01 2.17

Korea Süd 4'290 0.87 60.13

Österreich 3'888 0.78 7.46

Belgien 3'815 0.77 2.86

Übrige Länder 51'829 10.46 11.20

Total 495'499 100.00 6.26

MitgliedeR

Anzahl Mitglieder Mitglieder Vergleich mit

2008 2007 2007 (%)

Junior 30'124 28'715 4.91

Senior 41'888 40'041 4.61

Familien* 18'655 18'155 2.75

Gruppen 4'569 4'587 -0.39

Total * 95'236 91'498 4.09

* inkl. Zusatzkarten für Partner und Kinder

LogiernächtestatistIK

2008 Anteil % 2007 Anteil % Vergleich

mit 2007 (%)

Einzelgäste 475'782 48.23 459'561 50.00 3.53

Gruppen 173'498 17.59 156'189 16.99 11.08

Schulen 139'843 14.18 137'349 14.94 1.82

Familien 197'348 20.01 165'953 18.06 18.92

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

unserer Gäste in Tagen

Total 986'471 100.00 919'052 100.00 7.34

2008 2007

Grossbritannien 2.27 2.37

Deutschland 2.22 2.17

Italien 2.04 1.93

Schweiz 2.01 1.99

Österreich 1.99 1.91

Holland 1.96 1.85

Australien 1.88 1.87

Frankreich 1.88 1.89

Belgien 1.82 1.97

USA 1.76 1.71

Spanien 1.75 1.70

Kanada 1.71 1.74

Japan 1.66 1.74

Korea Süd 1.44 1.50

China Volksrep. 1.38 1.34

Durchschnitt 1.99 1.97

27


Internetstatistik

Übersicht Besuche

Wichtigste verweisende WebsiteS

Anzahl Besuche

1'088'679

Anzahl besuchte Seiten

10'391'264

Durchschnittlich besuchte Seiten pro Besucher 9.54

Durchschnittliche Besuchsdauer 00:05:10

Top 5 der meist besuchten Seiten

Quelle Zugriffe Anteil %

myswitzerland.com 25'342 13.36

zuerich.com 17'570 9.26

tourismus-schweiz.ch 16'969 8.95

zermatt.ch 9'685 5.11

booking.youthhostel.ch 8'196 4.32

Übrige Websites 111'887 59.00

Homepage Deutsch

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Kategorien

Top 5 der beliebtesten

jugendherbergs-seiten

Portrait Jugendherberge Zürich

Portrait Jugendherberge Locarno

Portrait Jugendherberge Lugano

Portrait Jugendherberge Scuol

Details Jugendherberge Lugano

Total 189'649 100.00

Wichtigste Länder nach Besuchen

Land Anzahl Besucher Anteil %

Schweiz 648'911 59.60

Deutschland 167'660 15.40

Grossbritannien 35'539 3.26

Frankreich 27'860 2.56

Italien 22'338 2.05

USA 21'794 2.00

Holland 18'356 1.69

Spanien 14'779 1.36

Österreich 11'494 1.06

Japan 7'960 0.73

Übrige Länder 111'988 10.29

Total 1'088'679 100.00

Weitere Informationen zum Leistungsbericht finden Sie im Portrait auf den Seite 4 und 5, im Vorwort des Präsidenten auf den Seiten 6 und 7,

sowie im Jahresbericht des Geschäftsleiters auf den Seiten 8 bis 12.

28


Gönner

Privatpersonen

Bachmann Martin, Hindelbank | Brunner Dr. Jürg, Flawil | Burkhard

Dr. Franz | Cartier Beat, Cham | Eugster Margrit, Lachen | Frey Dr.

Kurt, Schönenwerd | Gamper H.B., Zürich | Gempp Dr. Felix, Illnau

| Giger Titus, Murg | Goldi Heiner, Schattdorf | Karrer Dr. Max,

Zürich | Lehner Stephan & Doris, Adliswil | Lingenhag Domenic,

St. Moritz | Martin Dr. Conrad | Matter Ilse, Zofingen | Meier Emil,

Eglisau | Meier Martin, Winterthur | Merki Jean-Daniel, Aubonne

| Metzger Urs, Stein am Rhein | Meyer Ruth, Dietikon | Möhr Elisabeth,

Zürich | Mohr Ursula, Wädenswil | Muff Anton, Emmenbrücke

| Müntener Dr. Markus, Zürich | Neff Karliso, Rickenbach

| Panchard Dr. Marc-Alain, Vevey | Pfister Dr. Emil, Gommiswald |

Risti Miroslav, Dietikon | Rouvier Elie, Zürich | Schai Urs, Ostermundigen

| Schenkel Dr. Hans, Münchenstein | Schulz J. & K., Reinach

| Schwab-Hubler Marie, Ins | Tschannen Dr. Rolf, Will | Tschopp Dr.

H.R., Sissach | Ulrich Dr. Conrad Martin | Vollenweider Dr. Andreas,

Uerikon | Von der Aa Hedwig, Zürich | Wagner Hans K., Winterthur |

Weiss Karl, Dietikon | Widmer Hans, Liebefeld | Wildi Adolf, Ipsach |

Wolfer Robert, Zürich | Zweifel Paul, Zürich.

Firmen, Institutionen, Lieferanten

(Spenden ab CHF 100.–)

Bäckerei Rechsteiner, Dachsen | Beckmann H. + B. AG, Berschis |

Canon AG, Zürich | Clerici Hans AG, Herisau | DJH, Bayern | Elektro

Banzer AG, Thusis | Elektro Brunner, Interlaken | Elektro Seiler,

Bönigen | Fischer Haustechnik AG, Interlaken | Fries AG, Kloten |

Gamboni + Salmina Impresa, Gordola | Basler Kantonalbank u.

Raiffeisen | Gut Bau AG, Horw | Hansen AG, Interlaken | Herzog Bau

AG, Menziken | Koller Elektro AG, St. Moritz | Kunzli Frères SA, Villeneuve

| Lift AG, Regensdorf | Prowema GmbH, Pfäffikon | Rugenbräu,

Interlaken | Schmutz Söhne AG, Thun | SGG Waser, Schlieren

| Spescha Haustechnik AG, Lenzerheide | EBM, Münchenstein |

Techo Therm AG, Belp | Turrian + Kohli SA, Château d'Oex | Victorinox

AG, Ibach.

Gemeinden, Städte, Kantone

(Spenden ab CHF 100.–)

Amriswil TG | Arlesheim BL | Baar ZG | Bottmingen BL | Brugg AG |

Cham ZG | Effretikon ZH | Einsiedeln SZ | Erlenbach ZH | Erlinsbach

AG | Ettingen BL | Fällanden ZH | Gerzensee BE | Herrliberg ZH |

Hilterfingen BE | Horgen ZH | Küsnacht ZH | Magden AG | Maur ZH

| Meilen ZH | Mosnang SG | Nestal GL | Oberbözberg AG | Oberdorf

BL | Oberhofen BE | Oberrieden ZH | Porrentruy JU | Riehen BS |

Rüeggisberg AG | Schaffisheim AG | Schönenbuch BL | Seon AG |

Speicher AR | Unteriberg SZ | Veyrier GE | Weinfelden TG | Wenslingen

BL | Wollerau SZ | Stadt Zürich ZH.

29


Mitgliederdienst | Service des membres

Mitgliederdienst | Service des membres

30


Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Youthpalace Davos

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Youthpalace Davos

31


Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Locarno

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Locarno

32


Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Sils i.D.

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Sils i.D.

33


Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Leissigen

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Leissigen

34


Portrait

LES AUBERGES DE JEUNESSE SUISSES

L’Association des Auberges de Jeunesse Suisses est responsable

de l’exploitation des auberges de jeunesse. L’organisation partenaire,

la Fondation Suisse pour le Tourisme Social, est propriétaire

de 25 auberges. 21 autres auberges de jeunesse sont gérées en

tant qu’établissements affermés/loués et 12 en tant qu’établissements

en franchisage. Au total, un réseau de 58 auberges de jeunesse

avec un total de 6'396 lits est à disposition en Suisse.

Plan directeur des Auberges de Jeunesse Suisses

Principe 1: notre éthique

Nous souhaitons

• promouvoir un tourisme familial axé sur la qualité, socialement

responsable et conforme à l’écologie,

• placer les rencontres humaines au centre d’intérêt,

• vivre le principe de partenariat à tous les niveaux,

• renforcer notre position et notre image de principale organisation

de tourisme pour jeunes et familles,

• réaliser des résultats économiques raisonnables afin d’assurer

la pérennité de notre organisation.

Principe 2: nos hôtes

Nous assumons une responsabilité particulière envers nos hôtes,

parce que les voyages sont très importants pour eux sur les plans

émotionnel et matériel, et qu’ils ressentent à cet égard le besoin

d’être en confiance, en sécurité et en de bonnes mains.

Nous souhaitons répondre de façon créative aux nombreux souhaits

de nos clients. Nous voyons dans notre hôte un être humain

heureux de vivre, capable de faire preuve d’enthousiasme, intéressé,

qui aime les contacts, disposé à adopter une attitude respectueuse

de la nature, des gérants et des autres voyageurs. Nous

souhaitons répondre à ces qualités et attitudes positives et les

promouvoir.

Principe 3: nos collaborateurs

Nous savons que nos collaborateurs jouent un rôle déterminant

dans notre organisation fortement axée sur les performances et

relations personnelles. Aussi, nous sommes très exigeants à leur

égard. Nous nous engageons en faveur d’une politique des collaborateurs

moderne, notamment en ce qui concerne le style de direction,

les conditions de travail, la sécurité sociale, l’égalité des chances,

la responsabilité individuelle et la promotion professionnelle.

Principe 4: nos partenaires et nos membres

Nous voulons entretenir avec toutes les personnes, entreprises et

institutions importantes pour nous, des relations basées sur un

véritable esprit de partenariat. Nous considérons la promotion de

relations personnelles étroites et la détermination commune de

conditions équitables comme particulièrement importantes. Nous

recherchons une collaboration active avec toutes les organisations

importantes sur le plan touristique se trouvant en Suisse et

à l’étranger. Nous encourageons les coopérations entre les établissements

et au-delà de ceux-ci.

Principe 5: notre rapport à la population et à l’environnement

Nous sommes une organisation neutre du point de vue confessionnel

et politique, et active en tant que telle dans toutes les parties

du pays. Nous sommes conscients du fait que la population indigène

et l’environnement naturel dans les destinations cibles sont

d’une importance primordiale pour nos hôtes. Nous tenons à respecter

autant que faire se peut les intérêts de la population locale,

son autonomie et sa culture et il nous tient à cœur de tout mettre

en œuvre pour maintenir la pollution de l’environnement à un niveau

aussi faible que possible. Nous nous engageons en faveur

d’auberges de jeunesse et de programmes de loisirs respectueux

de l’environnement et ménageant le paysage.

Principe 6: nos prestations

Notre objectif premier est le maintien de prestations avantageuses.

Nous tenons cependant aussi à satisfaire les exigences

croissantes de qualité. Avec un concept de prestations innovateur

et adapté aux besoins, nous voulons proposer à nos hôtes une offre

attrayante et une véritable alternative aux autres formes d’hébergement;

en d’autres termes, nous souhaitons cultiver la simplicité.

Nous accordons une attention particulière à la mise en place de

structures transparentes, à une gestion personnalisée des auberges

et à une atmosphère agréable.

Principe 7: notre information, notre publicité et notre vente

Nous souhaitons respecter rigoureusement le principe «la performance

passe avant la publicité». Quand bien même, nous voulons

pratiquer une exploitation de marché active et nous profiler non

pas de façon agressive ou tapageuse, mais avec style et en suivant

notre cœur. Les informations que nous diffusons doivent toujours

être fondamentalement honnêtes, crédibles et claires.

Principe 8: nos relations publiques

Nous voulons en tout temps faire part de nos convictions et objectifs

et informer en permanence le public des développements

enregistrés dans notre domaine d’activité. Nous voulons entretenir

des relations personnelles avec les autorités, les institutions publiques

et privées et les médias et nous engager en faveur d’une

amélioration des principales conditions cadres et d’une conception

judicieuse des loisirs.

Principe 9: nos rapports avec l’innovation et la recherche

Nous voulons encourager systématiquement des modes de pensée

et d’action novateurs à tous les échelons de notre organisation,

puisque l’évolution rapide caractérisant notre époque ne permet

qu’aux seules idées nouvelles de tirer profit des opportunités futures.

Nous soutenons une recherche touristique critique et orientée

sur la pratique, et y voyons un moyen d’information important

pour la politique globale et prévoyante de notre association.

Principe 10: notre rentabilité

Malgré les objectifs idéalistes, nous voulons concevoir les prestations

de notre entreprise en fonction des principes d’une rentabilité

maximale et garantir ainsi la pérennité de notre organisation.

C’est pourquoi nous nous efforçons de réaliser suffisamment de

gains, d’avoir assez de liquidités et de réserves ainsi qu’une structure

de capital saine. Lorsqu’il s’agit d’investissements de plus

35


grande importance comme des nouvelles constructions ou des

transformations d’installations existantes, nous avons besoin du

soutien financier des pouvoirs publics.

Les Auberges de Jeunesse Suisses sont une organisation à but non

lucratif, membre de la Fondation ZEWO, le service suisse de certification

pour les organisations d’utilité publique qui récoltent des

dons, de l’International Youth Hostel Federation (IYHF), de l'European

Union Federation of Youth Hostel Associations (EUFED), de la

World Youth Student & Educational (WYSE) Travel Confederation,

de Suisse Tourisme, d’hotelleriesuisse, de GastroSuisse, de la Fédération

suisse du tourisme et d'Öbu (réseau pour une économie

durable).

Les Auberges de Jeunesse Suisses en chiffres

Etablissements

Lits 1) Nuitées 1) Nuitées 2) Produit

d’exploitation

Flux de

trésorerie

Produit

des lits 2)

Produit

par nuitée 2)

Productivité

des collaborateurs

en millions 2) en millions 3)

2)

1992 79 7'272 920'524 – 17 .51 1 .78 2'319 – 81'455

1993 79 7'239 867'949 – 17 .70 2 .22 2'459 – 79'395

1994 80 7'219 821'178 – 18 .67 2 .33 2'784 – 88'048

1995 79 7'070 765'157 565'451 17 .18 1 .83 2'522 30 .39 85'071

1996 73 6'813 744'777 562'543 20 .45 2 .00 2'560 36 .44 88'470

1997 70 6'894 790'111 564'145 23 .92 2 .31 4'024 37 .76 129'246

1998 70 6'792 836'298 589'884 23 .91 3 .61 4'294 37 .87 129'229

1999 67 6'686 840'139 589'146 24 .18 3 .82 4'620 41 .04 127'090

2000 63 6'359 814'075 573'248 23 .89 4 .28 4'709 41 .68 125'926

2001 62 6'295 868'836 612'616 25 .95 5 .17 5'105 42 .36 134'066

2002 62 6'413 878'002 600'246 26 .92 5 .31 5'277 44 .85 137'344

2003 61 6'146 834'017 554'051 25 .92 5 .23 6'057 47 .09 132'144

2004 60 6'366 838'900 577'274 27 .64 5 .89 6'094 47 .38 139'801

2005 61 6'501 866'790 590'386 28 .69 6 .53 6'160 48 .60 143'090

2006 59 6'220 881'408 657'292 32 .16 7 .16 6'612 48 .93 149'629

2007 59 6'455 919'052 727'236 36 .29 8 .95 6'865 49 .90 154'557

2008 58 6'396 986'471 785'209 40 .68 10.45 7'843 51.81 165'588

1) Avec établissements en franchisage 2) Propres auberges 3) Avant attribution des loyers et amortissements

En termes de liquidités, la situation des Auberges de Jeunesse

Suisses peut être qualifiée de confortable et solide. Ainsi le degré

de liquidité III (current ratio) se monte à 112%.

Au 31 décembre 2008, le capital de l’organisation s’élevait à 24,6%

du total du bilan.

36


Préambule du président

Je préside l’association des Auberges de Jeunesse Suisses (AJS)

depuis 10 ans. J’ai continuellement pu évoquer le développement

positif de notre organisation. Alors qu’au début, face aux résultats

positifs, nous faisions encore preuve de scepticisme, force est de

constater que notre planification stratégique tient entièrement ses

promesses. Le bouclement des comptes annuels se solde par un

résultat qui dépasse tous les records enregistrés dans l’histoire de

notre association qui remonte à 85 ans. Le chiffre d’affaires de plus

de CHF 40 millions, près d’un million de nuitées et quelque 100'000

membres, sont la preuve que nous sommes sur la bonne voie.

Nos statuts et notre plan directeur nous obligent à développer

des stratégies susceptibles de garantir la survie à long terme de

notre organisation. C’est ainsi qu’il s’est agi pour le comité de vérifier

au cours de l’année sous revue également la stratégie en

matière de réseau et de durabilité et d’orienter les décisions pour

les investissements et les nouveaux développements en fonction

de cela. D'énormes investissements ont été effectués au cours

de ces dernières années par notre loueuse, la Fondation Suisse

pour le Tourisme Social (FSTS). Cela a été rendu possible grâce

au modèle de loyer introduit durant les années 90 entre les AJS

et la FSTS. Le loyer à verser annuellement à la FSTS comporte,

outre les charges administratives et d’exploitation courantes, également

une quote-part aux frais d’entretien/remplacement, les

amortissements et la rémunération des capitaux étrangers. En

plus, grâce aux excellents résultats enregistrés au cours des trois

dernières années, nous avons pu rémunérer les fonds propres investis

par la FSTS dans les constructions; du fait de la très bonne

marche des affaires enregistrée au cours de l’exercice sous revue,

une rémunération des fonds propres de 3% a été possible.

L’offre des 58 auberges de jeunesse en Suisse est très diversifiée.

Les auberges de jeunesse peuvent être aménagées de manière

très simple et fonctionnelle, être beaucoup plus confortables, voire

ressembler à des hôtels. Cela apporte des avantages et des inconvénients:

l’avantage est certainement que chacun trouve chez nous

l’offre qui lui convient. La diversité est grande; chaque établissement

a son propre charme et un environnement particulier. C’est

la raison pour laquelle nous avons décidé de classer toutes les Auberges

de Jeunesse Suisses dans les catégories Simple, Classic et

Top.

La révision du Code des obligations au 1 er janvier 2008 s’est soldée

par la mise en vigueur d’un certain nombre de nouvelles prescriptions

légales que nous devons nous aussi respecter. Cela concerne

surtout les organes de direction, la comptabilité et la révision légale

des comptes. La loi oblige les entreprises à partir d’une certaine

taille à mettre en œuvre un système de contrôle interne

susceptible d’empêcher des erreurs graves dans les différentes

procédures. Pour pouvoir répondre aux exigences légales, un système

de gestion de la qualité interne a été introduit, système qui

complète les secteurs partiels du Hostelling International Quality

Program avec d’autres procédures prescrites par la loi.

Depuis des années, le comité AJS et le conseil de fondation FSTS

se penchent de manière intensive avec la direction sur les risques

éventuels. Dans le cadre de la journée de réflexion de septembre

dernier, l’analyse des risques a été soumise à un nouvel examen.

On a alors élaboré un inventaire des risques portant sur tous les

secteurs/rapports commerciaux, défini des mesures pour minimiser

ou couvrir les risques, délimité les responsabilités et vérifié les

mécanismes de contrôle quant à leur efficacité.

Dans une comparaison internationale des auberges de jeunesse

nous constatons que notre organisation s’est développée de manière

exemplaire au cours des dernières années. Les attentes que

nous avons des organisations International Youth Hostel Federation

(IYHF) et European Union Federation of Youth Hostel Associations

(EUFED) sont à la hauteur du résultat que nous avons

enregistré. Nous devons toutefois aussi admettre que les communautés

internationales ne peuvent pas seulement s’orienter

d’après les meilleurs. Il convient bien plutôt, dans le but de renforcer

l’organisation des auberges de jeunesse au niveau mondial, de

lui accorder le soutien nécessaire et de faire des concessions. C’est

ainsi un très grand honneur pour nous que Heinz Lüdi, membre de

notre comité, ait été élu vice-président de l'IYHF depuis l’été 2008.

L’organisation des auberges de jeunesse de l’Union Européenne

EUFED se trouve actuellement en pleine réorientation. En notre

qualité de membre avec statut d’observateur, nous avons peu de

moyens pour participer directement au processus de décision. Nous

sommes toutefois certains de pouvoir là aussi jouer un rôle actif.

Toutes les nombreuses tâches que notre organe de direction su-

37


prême, le comité des AJS, est appelé à assumer font que cet organe,

avec son caractère bénévole, se heurte régulièrement à des

limites. Quand bien même, c’est avec satisfaction et une fierté non

dissimulée que je peux constater que nos membres du comité assument

pleinement leurs grandes responsabilités et fournissent

des prestations extraordinaires. Je tiens à remercier très sincèrement

mes collègues! Un grand merci à nos collaborateurs tant des

AJS que de la FSTS, aux directeurs Fredi Gmür et René Dobler qui

remplissent jour après jour leurs tâches avec une efficacité exemplaire

et beaucoup de bravoure.

Le tourisme est une importante partie de la branche des exportations.

La crise financière mondiale ne va pas passer à côté de nous

sans laisser de traces. C’est ainsi que je m’attends à une consolidation

durant la difficile année économique 2009. Le total du chiffre

d’affaires ainsi que le nombre des nuitées doivent toujours pouvoir

être maintenus au niveau enregistré l’année dernière. Nos efforts

visant la mise en œuvre de notre stratégie en matière de réseau et

de durabilité vont être poursuivis de manière systématique. Cela

permet de garantir la survie à long terme de notre organisation et

fournit en même temps une contribution en faveur de la sauvegarde

de notre environnement.

Stephan Kurmann

Président des Auberges de Jeunesse Suisses

38


Rapport annuel du directeur

LA DEMANDE INFLUENCE POSITIVEMENT LE RESULTAT

Le monde entier traverse actuellement une crise financière d’une

ampleur incommensurable et jamais vue depuis les années 20.

Et pourtant … la branche touristique suisse peut parler de records

pour l’année 2008.

L’hôtellerie suisse a en effet enregistré la meilleure année touristique

depuis 1990. Par rapport à l’année précédente, le nombre des

nuitées a augmenté de 2.7% à 37.3 millions au total. 21.5 millions

étaient attribuables à des touristes étrangers (plus 2.8%) et 15.8

millions à des clients suisses (plus 2.4%).

Les Auberges de Jeunesse Suisses (AJS) ont enregistré la meilleure

année de toute leur histoire qui remonte à 85 ans: le nombre des

nuitées a pu être augmenté à 986'471. Tant dans les 46 AJS exploitées

par les Auberges de Jeunesse Suisses que dans les établissements

en franchisage, le nombre des nuitées a pu être augmenté

de 7.3% par rapport à l'année précédente. La quote-part de touristes

suisses s’est élevée à 55.2%.

Le total du chiffre d’affaires, avec CHF 40.68 millions, a augmenté

de 12.1% par rapport à l’exercice précédent. Avec CHF 7'843, le produit

des lits dépasse de 14.2% le niveau de l’année précédente, de

même, le produit d’exploitation moyen par nuitée a été optimisé de

CHF 1.91 à CHF 51.81. Le cash-flow réalisé, avec CHF 10.45 millions,

est de 16.8% supérieur à celui de l’année précédente.

et une utilisation de la capacité des lits de 66%, dépassant ainsi

toutes les attentes. Ce sont les remontées mécaniques, la commune,

l'Union des paysans de la Basse-Engadine ainsi que Scuol

Tourisme qui ont contribué à ce succès.

Grâce au regroupement de la troisième et quatrième étape de

construction, il a été possible de faire une parenthèse d’un an en

ce qui concerne les travaux de construction à l'Auberge de Jeunesse

Palagiovani. En novembre 2008, après la fermeture de l’établissement,

la dernière étape a été entamée. Durant cette période

de transformation de quelque quatre mois seulement, la totalité

de l’aile sud a été entièrement rénovée, de nombreux secteurs du

rez-de-chaussée transformés et les alentours revalorisés. En mars

2009, les travaux de transformation ont été définitivement terminés.

Une autre étape importante est que notre loueuse, la Fondation

Suisse pour le Tourisme Social (FSTS), a pu acquérir plus vite que

prévu le droit d’achat pour l’Auberge de Jeunesse Youthpalace Davos.

De ce fait, le maintien à long terme de cet établissement d’un

genre unique et de la destination «A» Davos sont assurés.

Une importante somme a une nouvelle fois été investie dans l’entretien

courant des auberges de jeunesse. Les principales mesures

au niveau des constructions ont eu lieu à Lucerne avec l'assainissement

des deux appartements et du studio, ainsi qu'à Leissigen et

Brienz avec l'assainissement des douches. A l’Auberge de Jeunesse

Sion, les combles ont été transformés en locaux de séminaire.

Nous avons réussi à améliorer continuellement au cours des

10 dernières années notre base de fonds propres et l'amener à

CHF 3.46 millions. Cela permet de garantir que même en cas de

recettes révisées à la baisse, nous serons en mesure de tenir nos

engagements durant un certain laps de temps et assumer ainsi

notre responsabilité sociale.

L’effectif des membres au 31 décembre 2008 s’élève à 95'236

membres. Cela correspond à une augmentation de 4.1% par rapport

à l’année précédente.

FERMETURES DUES À UNE DEMANDE INSUFFISANTE

En raison de l’important déficit d’exploitation enregistré pendant

de nombreuses années, l’Auberge de Jeunesse Ste-Croix a dû être

fermée et vendue par la propriétaire, la FSTS.

Etant donné que l’Auberge de Jeunesse Maloja ne remplissait plus

les normes minimales internationales, le contrat de franchisage a

été résilié pour la fin du mois d’octobre 2008.

INVESTISSEMENTS DANS UNE OFFRE CONFORME À NOTRE

ÉPOQUE

Nous avons continué à travailler de manière systématique au développement

de notre réseau. Des analyses de l’emplacement, des

développements du projet ainsi que les investissements qui en résultent

ont été effectués. Nous nous sommes occupés de manière

intensive du projet «Auberge de Jeunesse Twannberg», ceci après

que la Fondation du Village de vacances du Twannberg nous ait

soumis une offre de reprise. Les analyses nous ont toutefois montré

qu’il n’est pas possible d’exploiter ce bâtiment comme auberge

de jeunesse et de l’entretenir à long terme.

L’ouverture de la nouvelle Auberge de Jeunesse Minergie-Eco de

Scuol en décembre 2007 a marqué une nouvelle étape dans l’histoire

des AJS. L’architecture moderne combinée avec un type architectural

local a suscité une forte demande pour cet établissement.

La première année s’est du reste soldée par 25'831 nuitées

PROJETS D’AVENIR

C’est au milieu du mois de novembre qu’a été donné le premier

coup de pioche pour la transformation et la nouvelle construction

de l’Auberge de Jeunesse Bâle St-Alban. A partir du printemps

2010, les clients trouveront à Bâle une auberge de jeunesse moderne

avec 237 lits. Jusqu’à l’achèvement des travaux, les clients

pourront se rabattre sur l'Auberge de Jeunesse Bâle City, où le

contingent de lits a augmenté dans l'intervalle de 124 à 158. Après

la réouverture de Bâle St-Alban, l’Auberge de Jeunesse Bâle City va

être fermée définitivement.

Depuis un certain nombre d’années déjà, l’enveloppe du bâtiment

et le chauffage de l’Auberge de Jeunesse St-Moritz ont un besoin

urgent d’être assainis. L’avant-projet a montré qu’un rehaussement

du bâtiment serait opportun. En vue de la réalisation du projet prévue

pour 2010, il est nécessaire de procéder à un changement d’affectation

de zone, changement sur lequel la population va être pro-

39


ablement appelée à voter vers le milieu de l’année 2009. L’Auberge

de Jeunesse St-Moritz va alors pouvoir être classée dans la classe

Top du nouveau système de classification et proposera 286 lits.

En collaboration avec la Fondation «Au Suchiez» et la ville de Neuchâtel,

nous avons pu élaborer un nouveau projet pour la réalisation

d'une nouvelle auberge de jeunesse à Neuchâtel: dans un emplacement

idéal au pied du château et à proximité de la gare, une

nouvelle auberge de jeunesse de 84 lits va être construite d’ici à

2011. Cela permettra de combler de manière optimale les lacunes

en matière d’auberges de jeunesse dans la région du pied du Jura,

entre Soleure et Lausanne.

En 2007, les Auberges de Jeunesse Suisses ont pu reprendre l’Auberge

de Jeunesse Berne de la société «Ferien und Freizeit Bern».

Après les négociations intensives menées avec la ville de Berne, on

est arrivé à la conclusion qu’un assainissement global impliquant

un agrandissement devait être réalisé, pour qu’à l’avenir, la capitale

fédérale dispose d’une auberge de jeunesse moderne. D’ici au milieu

de l’année 2009, les conditions générales du contrat vont être

négociées avec la ville de Berne, propriétaire.

TEMOINS DE NOTRE HISTOIRE

Les Auberges de Jeunesse Suisses possèdent un immense trésor

de bâtiments historiques: châteaux, anciennes fabriques, villas et

chalets historiques, un sanatorium, une maison à dépendances,

une maison des douanes sur des fondations romaines et autres

nombreux témoins de notre histoire de l’architecture moderne.

Pour transmettre cette immense valeur historique à un large public,

Thomas Pfluger, architecte dipl. EPF/SIA a examiné le volumineux

matériel d’archive, l'a regroupé en textes succincts et l’a complété

avec des photos. Ces textes et ces images, imprimés sur des

plaques de plexiglas, seront affichés dans le hall d’entrée des auberges

de jeunesse concernées. L’impulsion pour la mise en œuvre

définitive du projet a été constituée par le prix «L’hôtel historique

de l’année 2008», attribué par l’ICOMOS (International Council on

Monuments and Sites). L’Auberge de Jeunesse Zurich et les Auberges

de Jeunesse Suisses se sont vues décerner la distinction

spéciale «pour une transformation consciencieuse et réussie d’un

bâtiment datant des années 60 et pour une philosophie d’entreprise

exemplaire dans le domaine du tourisme social».

AUBERGES DE JEUNESSE SANS BARRIÈRES

Un tourisme axé sur la qualité, responsable au niveau social et

écologique est encouragé dans les Auberges de Jeunesse Suisses.

C’est ainsi que nous avons élaboré un concept indiquant la voie à

suivre à l’avenir pour la construction d’auberges de jeunesse sans

barrières, donc adaptées aux personnes handicapées.

Les objectifs sont orientés sur des mesures réalistes que nous

pouvons mettre en œuvre tant en termes de construction que de

communication avec des ressources en matière de finances et de

personnel raisonnables. Nous voulons ainsi identifier et mettre en

œuvre ce qui est réalisable pour permettre ou faciliter les voyages

aux personnes handicapées avec des constructions exemptes de

barrières et une bonne information. Une information transparente

sur notre site Internet et d’autres canaux d’information doivent être

réalisés dans une première phase. Le concept architectural a des

perspectives de concrétisation à moyen terme étant donné qu’il

s’avère beaucoup plus dispendieux en termes de coûts et de temps.

LA QUALITÉ, CLÉ DU SUCCÈS

La qualité est l’instrument compétitif le plus important dans le

tourisme. Nous avons identifié cet état de fait il y a des années

déjà, de sorte que la promotion et la garantie de la qualité sont

pour nous une priorité absolue. Le nouvel état-major «Garantie

de la qualité & écologie» constitue à ce niveau-là la plaque tournante

de tous les processus ayant un rapport avec la garantie de

la qualité et l’amélioration continuelle. Dans le but d’optimiser les

processus d’exploitation et d’éliminer les faiblesses, nous avons

décidé d’introduire d’une part le label suisse de qualité et d’autre

part le programme de qualité Hostelling International dans toutes

nos auberges. Cet objectif a été atteint par l’audit et la certification

de toutes les auberges de jeunesse à la fin 2008.

Les expériences montrent que les deux programmes de qualité

utilisés sont des instruments pratiques pour le quotidien et structurent

par conséquent les tâches et événements prévisibles et imprévisibles

de manière plus claire et permettent en fin de compte

de les simplifier considérablement.

SERVICE DES MEMBRES OPTIMISÉ

L’intégration et la mise en œuvre du projet de MemberAddressExchange

a duré plus longtemps que prévu. La coordination des divers

partenaires concernés a été complexe, mais a finalement pu

être menée à bien. Chaque auberge de jeunesse peut désormais

appeler la totalité des adresses des membres, les gérer et les muter.

Ces adaptations vont directement au secrétariat et peuvent

être vérifiées par le service des membres avant d’être mémorisées

définitivement dans le système. Désormais, les données des

membres sont gérées sur le plan interne, de sorte que nous allons

à l’avenir économiser des frais.

Au cours de l’année dernière, le Contact Center a continué à être

développé. Il est dès lors possible de répondre aux appels des déviations

faites par les auberges de jeunesse dans l’ensemble du

service des membres. Les réservations peuvent être exécutées de

manière plus expéditive et des renseignements donnés simultanément

à plusieurs personnes. De même, la possibilité d’atteindre les

auberges de jeunesse pendant les jours de la semaine durant les

heures de fermeture de la réception est garantie.

Depuis 1994, le secrétariat des Auberges de Jeunesse Suisses est

installé dans les locaux à la Schaffhauserstrasse 14 à Zurich. Les

390 m 2 de surface de bureau et 132 m 2 de surface d’entreposage

étaient suffisants au début du bail à loyer pour les 18 collaborateurs

que l’on comptait à l’époque. L’énorme croissance enregistrée

40


au cours des dernières années a eu pour effet que le secrétariat a

dû être agrandi pour fournir efficacement ses prestations de service.

Aujourd’hui, l’effectif compte 44 collaborateurs. L’étroitesse

des locaux portait préjudice à la qualité du travail, on manquait par

ailleurs également de surfaces de présentation et de vente. Du fait

du changement de propriétaire et des locaux devenus ainsi libres,

nous avons pu louer des surfaces de bureau et de magasin supplémentaires,

de sorte qu’il a également été possible de réaliser un

Contact Center attrayant pour la clientèle de passage.

PARTENAIRE DE COOPÉRATION AVEC UN GRAND POTENTIEL

Un nouveau partenariat a été entamé en 2008 avec IKEA. La collaboration

a été lancée avec un concours, auquel quelque 5'000 personnes

ont participé. Ce concours a été suivi par différentes offres

spéciales pour les membres IKEA Family et une mention dans divers

moyens de communication d’IKEA.

Le partenariat avec l’assurance CSS va entamer sa cinquième année.

Différentes activités en matière de communication ont été

exécutées, la brochure «Au fil de l’eau» constituant en cela toujours

la base de la collaboration.

La collaboration avec le Musée alpin suisse à Berne dans le cadre

de l'exposition «Chambres libres – l'hôtellerie alpine entre déclin

et renouveau» qui peut être encore visitée jusqu'en été 2009 a

suscité un vif intérêt. A côté de nombreux autres projets pionniers

dans l’hôtellerie alpine, l’Auberge de Jeunesse Scuol est intégrée

dans l’exposition.

Au Festival du Gurten, notre cité de tentes, la plus grande auberge

de jeunesse du monde, s’est très bien établie après quatre ans.

La présence est constamment optimisée et sera réitérée en 2009

également. Après l’immense succès remporté l’année précédente,

le programme de vacances de la ville de Zurich a pu être organisé

simultanément dans deux endroits. Ici nous misons sur une présence

sympathique, propice aux familles, qui suscite des réactions

positives. Les Family Sport Games ont été organisés durant le dernier

week-end des vacances d’été, durant lequel les familles se

mesurent au jeu «Faire un lit de l’auberge de jeunesse».

Les deux manifestations Schweizerisches Jugendmusical ainsi

que le Festival Ciné Jeunesse ont permis d’accéder à des groupescibles

qui conçoivent leurs loisirs de manière active. Le Energy-Bar

des Auberges de Jeunesse Suisses a servi aux visiteurs et participants

des jus de fruits frais.

IMPORTANTE PRÉSENCE DANS LES MÉDIAS

Une couverture médiatique active avec des bulletins mensuels

nous a permis de générer d’innombrables reportages dans les

médias. Les reportages publiés dans Construire, le journal de la

coopérative Migros, dans le journal de la Coop ainsi que dans le

magazine Schweizer Familie ont suscité beaucoup d'attention. La

réouverture de l’Auberge de Jeunesse Scuol a suscité beaucoup

de réactions positives dans les médias, tout comme le reportage

dans le cadre de Schweiz Aktuell diffusé en prime time au sujet de

l’Auberge de Jeunesse Scuol et les Auberges de Jeunesse Suisses

en général.

FORTEMENT REPRÉSENTÉS DANS LES FOIRES ET MANI-

FESTATIONS ÉVÉNEMENTIELLES

Les activités de vente internationales se sont concentrées au cours

de l’exercice sous revue sur la WYSTC à New York, la Holiday World

à Prague ainsi que sur la TNT Travel Show à Londres. Nous avons

à chaque fois eu l’occasion de constater que la Suisse continue à

être une destination de vacances privilégiée. Un nombre toujours

plus important de personnes découvrent notre pays également en

tant que destination propre à ménager leur budget. Sur la scène

internationale, la collaboration avec Suisse Tourisme, Hostelling

International et ponctuellement aussi avec les destinations touristiques

– comme par exemple Zurich Tourisme – est très importante.

En Suisse, nous nous présentons dans les foires/manifestations

événementielles dans toute la mesure du possible toujours avec

des partenaires. Dans tous les salons de vacances suisses nous

avons été représentés avec Suisse Mobile. Le Swiss-Quiz a attiré

beaucoup de visiteurs intéressés et les auberges de jeunesse ont

pu se positionner comme étant un lieu d'hébergement de vacances

avantageux pour les cyclistes, vététistes et randonneurs. La Fam-

Expo a, avec TDS Velos et Rent a Bike, été un événement réussi.

Ce sont particulièrement les familles ayant des petits enfants qui

ont activement participé au concours, ont testé un lit à l’auberge de

jeunesse ou la remorque pour vélo Chariot.

LES CANAUX DE VENTES ÉLECTRONIQUES TOUJOURS PLUS

IMPORTANTS

Les chiffres de vente par les canaux en ligne ont fortement augmenté.

Il a été possible de générer quelque CHF 7.2 millions, ce

qui correspond à une augmentation de 26.8% par rapport à l’année

précédente. Ce sont surtout notre propre plateforme de vente

www.youthhostel.ch ainsi que les sites www.hihostels.com, www.

hostelworld.com, www.hostelbookers.com et www.gruppenhaus.ch

qui y ont contribué.

Notre site Internet a été visité 1'088'679 fois et 10'391'264 pages

ont été consultées ; la durée moyenne de visite a été de 5'10''.

ASSUMER LA RESPONSABILITÉ SOCIALE À L’ÉGARD DES

COLLABORATEURS

En 2008, nous occupions 380 personnes en postes à plein temps et

75 personnes comme auxiliaires. Cela a correspondu à 253 postes

plein temps annuels. Le taux de fluctuation bas de 9.1% (35 sorties)

confirme le résultat extrêmement positif en ce qui concerne

l’enquête effectuée auprès de tous les collaborateurs au sujet de

leur degré de satisfaction. Ainsi 84% (année précédente 80%) de

tous les collaborateurs ont qualifié leur satisfaction personnelle

d’excellente, très bonne ou bonne.

41


L’égalité entre hommes et femmes ancrée dans la Constitution fédérale

est respecté de manière systématique dans notre organisation.

La rémunération se fonde indépendamment du sexe selon les

recommandations des associations professionnelles et le système

de rémunération interne à l’organisation.

Statistique collaborateurs Femmes Hommes Total

employés à plein temps

Auberges de Jeunesse 336

Collaborateurs 186 87 273

Gérants/remplaçants 33 30 63

Secrétariat 44

Apprentis/stagiaires 2 2 4

Collaborateurs 16 8 24

Cadres 5 5 10

Etat-major 4 4

Direction 2 2

Total 246 134 380

Nous savons que tous les collaborateurs jouent un rôle déterminant

dans notre organisation fortement axée sur les performances

et les relations personnelles. Aussi, nous sommes très exigeants

avec chacun d’entre eux. En contrepartie, nous proposons des possibilités

d'épanouissement soutenues par des cours de formation

et de formation continue. C’est ainsi qu’au cours de l’exercice sous

revue, 176 personnes ont participé activement à notre programme

de formation continue.

Le service de conseil social externe gratuit a été sollicité par six collaborateurs.

Les questions posées lors des consultations étaient

plutôt d’ordre personnel, financier et axées sur la santé mais pas

de nature ayant trait à l’entreprise.

CAISSE DE PENSION SAINE

Depuis le début des années 90, les Auberges de Jeunesse Suisses

disposent d’une propre fondation de prévoyance vieillesse. Les

membres du conseil de fondation, composé de représentants des

salariés et des employeurs, ont su, tout au long de ces années, gérer

les capitaux de vieillesse des collaborateurs de manière sûre.

C’est ainsi que notre caisse de pension dispose aujourd’hui d’un

degré de couverture de 106.4% (année précédente 105.7%), ce qui

peut être considéré comme extrêmement positif. Compte tenu de

cette situation confortable, le conseil de fondation a décidé de rémunérer

durant l’année à venir les avoirs de vieillesse des collaborateurs

à raison de 1% de plus que le taux d’intérêt minimum

LPP fixé par le Conseil fédéral. Les bénéficiaires de rente ont par

ailleurs reçu pour la première fois une «gratification de Noël» sous

la forme d’une rente mensuelle supplémentaire.

La protection de l'environnement n'est pas une

formule vide de sens

Nous nous sommes fixés pour objectif de faire en sorte que d’ici

à 2011, toutes les auberges de jeunesse suisses soient certifiées

avec le label écologique UE pour les auberges de jeunesse et le label

«Steinbock». L’écolabel européen est décerné aux entreprises

qui ont réduit leur consommation d’énergie et d’eau, diminué le

volume de leurs déchets, utilisent des matériaux écologiques et

achètent des marchandises respectueuses de l’environnement.

Les entreprises certifiées par le label «Steinbock» fournissent des

prestations exceptionnelles dans les domaines de l’économie, de la

gestion écologique, de la création de valeur régionale, de la culture

et de la qualité sociale.

Le label écologique européen et le label «Steinbock» se complètent

idéalement pour les Auberges de Jeunesse Suisses. Tandis

que l’un des labels se concentre plutôt sur les produits qui engendrent

moins de pollution, l’autre porte sur une philosophie globale

de l'entreprise, qui intègre la durabilité dans la stratégie organisationnelle.

C’est ainsi que jusqu’à ce jour (situation mars 2009), les Auberges

de Jeunesse Baden, Beinwil, Brienz, Brugg, Davos, Lausanne, Le

Bémont, Locarno, Montreux, Pontresina, Saanen, Schaan, Soleure,

Stein am Rhein, Zermatt, Zofingue et Zurich ont pu être certifiées.

La question de durabilité est un élément central pour le tourisme

suisse, ceci d’autant plus que la branche a besoin d’un environnement

intact. C’est ainsi que les mesures visant la garantie de

l’héritage touristique sont soutenues en priorité par la Confédération.

Nous avons reçu du Secrétariat d’Etat à l’économie seco une

contribution Innotour de CHF 300'000 pour l’obtention du label

écologique européen et le label «Steinbock», étant donné que les

Auberges de Jeunesse Suisses acquièrent ainsi un rôle de précurseur

et créent des composantes d’image importantes pour toute

la branche.

L’objectif de la gestion d’entreprise durable est ancrée depuis 15

ans dans le plan directeur et est mis en œuvre depuis lors de manière

continuelle: depuis 1996, une offre écologique systématique

est créée au travers du programme energie2000. Par une définition

facultative des objectifs avec l'Agence de l'énergie pour l'économie

(AEnEC), il a été possible d'obtenir en 2008 l'exonération du

paiement de la redevance CO 2

. Les investissements préliminaires

effectués depuis de longues années en vue de l'exonération de la

taxe CO 2

produisent maintenant les premiers produits, qui vont audelà

des économies d’énergie pures. C’est ainsi que nous avons pu

vendre pour l’année 2007 déjà un surpassement de 195 tonnes de

CO 2

pour CHF 13'560 à la Fondation Centime Climatique et pour

2008, il en a résulté une exonération de la taxe CO 2

de CHF 26'870.

Les objectifs énergétiques ont de nouveau pu être dépassés de

manière considérable également au cours de l’exercice sous revue.

Avec la vente du surpassement de probablement 527 tonnes de

CO 2

, il en résultera CHF 36'890 supplémentaires.

42


Depuis deux ans, l’Auberge de Jeunesse Zurich couvre la totalité du

besoin énergétique de quelque 360'000 kWh/a au moyen du courant

de EWZ produit de manière écologique. Etant donné qu’à partir

du 1 er janvier 2009, la consommation de courant pour toutes les

auberges de jeunesse est achetée de manière neutre en CO 2

grâce

aux certificats hydrauliques d’Axpo, il apparaît réaliste, pour 2009

déjà, que les Auberges de Jeunesse Suisses conçoivent la consommation

interne (énergie pour la production et chaleur ambiante) de

manière neutre en CO 2

.

Les mesures prises permettent des économies annuelles de près

de 97'000 kWh dans le domaine de l’entretien. Les principales

améliorations concernent le raccordement au chauffage de quartier

d’Avenches alimenté avec des plaquettes de bois et l’installation

solaire à Scuol. A l’Auberge de Jeunesse Zurich, la première

installation photovoltaïque a été mise en place. Le toit est mis à

disposition d’un investisseur externe qui va obtenir avec une surface

de 88 m 2 une puissance de 12 kW et une production d’énergie

annuelle de 11'500 kWh.

57% de tous les hôtes (situation mars 2009) sont déjà prêts à payer

les 60 centimes par nuitée au titre de compensation du CO 2

. Avec la

compensation de 1'650 tonnes de CO 2

qui en résulte jusqu’à la fin

de l’année 2008, pratiquement toutes les émissions de CO 2

ont été

compensées pour le chauffage.

Sur les 60 centimes versés, toutes les émissions de CO 2

sont compensées

à hauteur de 30 centimes dans des projets myclimate.

Avec les 30 centimes restants, nous mettons en œuvre nos propres

mesures d’économie d’énergie. Jusqu’à la fin de l’année 2008, le

projet «Energie éolienne en Inde» peut être réalisé chez myclimate.

A partir de 2009, l’argent est attribué à un projet qui encourage la

production locale et l’utilisation de cuiseurs solaires à Madagascar.

La consommation de bois et de charbon pour la cuisson a ainsi pu

être considérablement réduite. Nous avons réalisé comme propre

projet dans l’Auberge de Jeunesse Scuol, grâce à des contributions

de compensation et le Prix Hans E. Moppert reçu en 2008, une installation

solaire d’une surface de 27.5 m 2 . Cela permet d’économiser

annuellement quelque 25'000 kWh d’énergie. Les émissions

de CO 2

, déjà faibles, de l’Auberge de Jeunesse Minergie Scuol sont

encore une fois fortement réduites.

A côté de la compensation de CO 2

des hôtes, nous avons également

effectué un paiement compensatoire pour tous les trajets effectués

à des fins professionnelles (116'638 km) et vols (140'738 km)

à myclimate.

PRODUITS FAIRTRADE DANS LES AUBERGES DE JEUNESSE

A titre de nouvelle étape franchie dans la mise en œuvre de la stratégie

de développement durable, toutes les auberges de jeunesse

utilisent depuis la saison d’hiver 2008/09 des produits Max Havelaar

fairtrade: café (consommation annuelle 5'300 kg), jus d'orange

(105'000 litres), thé (104'000 sachets), sucre (4'000 kilos) et riz

(4'400 kg). Par ailleurs, toujours plus de produits régionaux sont

intégrés dans le plan des menus.

ACTIVITÉ INTERNATIONALE

En qualité de membre de la International Youth Hostel Federation

(IYHF), la délégation suisse a participé fin mai à la 47 e conférence

mondiale au Caire. Nous pouvons constater avec satisfaction que

la situation financière tendue de la fédération internationale s’est

considérablement améliorée. C’est principalement le système de

réservation www.hihostels.com fonctionnant de manière efficace

qui y a contribué. De même, le nouveau personnel engagé tant au

niveau opérationnel que stratégique a eu des répercussions favorables.

A notre plus grande satisfaction, Heinz Lüdi, membre du

comité, a été élu vice-président de l’organe suprême des auberges

de jeunesse au niveau mondial lors de la 47 e conférence mondiale

de l’IYHF.

Après de longues et difficiles négociations, le projet HI-Quality

Program a enfin pu être lancé avec l’IYHF et le «Deutscher Jugendherbergswerk

DJH». La HI Marketing Gmbh – détenu à 50%

par les Auberges de Jeunesse Suisses – a en cela assumé le rôle

d’exécutante. Le démarrage a été très prometteur. 17 fédérations

comptant 57 hôtels se sont déjà engagées contractuellement pour

l’introduction du niveau HI-Q et 80 personnes ont suivi la formation

de quality-coach.

Données et faits Hostelling International

Hostelling International est une organisation non professionnelle et

l’une des plus grandes organisations membres au niveau mondial.

Les principaux chiffres:

- 68 pays membres

- 12 organisations affiliées

- 16 représentations accréditées

- environ 4’000 auberges de jeunesse

- environ 35 millions de nuitées par an

- plus de 400'000 lits

- active dans 89 au niveau mondial

- plus de 3.7 millions de membres et 1 million de membres hôtes

prêt pour l'avenir

Il est en l’état actuel des choses extrêmement difficile de faire des

pronostics quant à savoir ce que l’avenir nous réserve. Ce qui est

certain, c’est qu’à l’avenir, les restrictions financières vont fortement

influencer les ménages privés. Il ne reste plus qu’à espérer

que les loisirs et les vacances ne seront pas trop concernés par

ce phénomène; en effet, comme on le sait, loisirs et vacances sont

des besoins fondamentaux dans notre existence. Les voyageurs

vont à l’avenir très certainement se concentrer davantage sur un

rapport prix/prestation équilibré. Nos investissements conformes

aux besoins dans un éventail de services de qualité élevée et notre

positionnement clair vont nous aider à atteindre nos objectifs.

43


Pour que la branche touristique ne souffre pas trop de la crise

mondiale et de ses répercussions, le tourisme suisse mise sur une

stratégie claire, celle qui consiste à aller de l'avant, de proposer

des offres conformes et d’adopter un comportement acyclique en

matière de marketing. Pour ce faire, Suisse Tourisme va recevoir

en 2009 des fonds d’encouragement prélevés sur le programme

conjoncturel de la Confédération d’un montant de CHF 12 millions.

CHF 3 millions supplémentaires doivent être mis à disposition par

la branche. Les Auberges de Jeunesse Suisses vont également investir

des moyens supplémentaires.

Identification, motivation, compétences professionelles

et sociales

L’histoire à succès des auberges de jeunesse doit être en priorité

attribué à tous nos collaborateurs. Sans l’immense savoir-faire,

l’identification systématique avec notre organisation et la motivation

dont le personnel fait preuve jour après jour, toute cette réussite

serait impossible. Je tire mon chapeau aux collaborateurs et

leur exprime tous mes remerciements et ma reconnaissance!

Je tiens aussi à remercier très sincèrement notre président, Stephan

Kurmann, le comité des Auberges de Jeunesse Suisses, le

conseil de fondation de la FSTS, Heinz Lüdi, président de la commission

des finances ainsi que mon partenaire René Dobler pour le

soutien et la collaboration basée sur la confiance.

Fredi Gmür

Directeur des Auberges de Jeunesse Suisses

44


Bilan

au 31 décembre Commentaires 2008 2007

dans l’annexe en CHF en % en CHF en %

Liquidités 9'835'247.34 70.1 6'952'381.13 73.6

Créances résultant de ventes et de prestations 1 646'035.73 4.6 529'341.06 5.6

Autres créances 228'856.08 1.6 135'458.19 1.4

Stocks 2 728'534.28 5.2 572'366.70 6.1

Comptes de régularisation actifs 140'248.65 1.0 106'692.85 1.1

Actif circulant 11'578'922.08 82.5 8'296'239.93 87.8

Immobilisations corporelles 3 1'127'128.80 8.0 893'449.32 9.5

Actif immobilisé 1'127'128.80 8.0 893'449.32 9.5

Immobilisations financières affectées à un but précis 4 1'332'564.00 9.5 261'633.00 2.8

Actif immobilisé affecté à un but précis 1'332'564.00 9.5 261'633.00 2.8

Actifs 14'038'614.88 100.0 9'451'322.25 100.0

Dettes résultant d’achats et de prestations 5 5'377'754.54 38.3 2'558'386.75 27.1

Autres engagements 6 2'673'987.80 19.0 1'977'640.52 20.9

Comptes de régularisation passifs 7 2'282'368.96 16.3 1'769'594.94 18.7

Fonds étrangers à court terme 10'334'111.30 73.6 6'305'622.21 66.7

Provisions 8 215'500.00 1.5 255'500.00 2.7

Fonds étrangers à long terme 215'500.00 1.5 255'500.00 2.7

Fonds étrangers 10'549'611.30 75.1 6'561'122.21 69.4

Fonds affectés à un but précis 32'743.05 0.2 623.40 0.0

Capital du fonds 9 32'743.05 0.2 623.40 0.0

Capital au 1 er janvier 2003 1'465'631.02 10.4 1'465'631.02 15.5

Capital libre généré par l’activité 1'423'945.62 10.1 1'084'467.15 11.5

Fonds libres 0.00 0.0 0.00 0.0

Résultat annuel 566'683.89 4.0 339'478.47 3.6

Fortune de l’organisation 9 3'456'260.53 24.6 2'889'576.64 30.6

Passifs 14'038'614.88 100.0 9'451'322.25 100.0

45


Compte de profits et pertes

du 1 er janvier au 31 décembre Commentaires 2008 2007

dans l’annexe en CHF en % en CHF en %

Produit résultant de la restauration et des marchandises 10 15'156'244.37 37.3 13'445'739.50 37.1

Produit résultant des prestations de service et de l’hébergement 11 22'913'440.40 56.3 20'452'868.77 56.4

Produit provenant des membres 12 2'833'945.43 7.0 2'741'514.58 7.6

Produit provenant des donateurs 13 247'744.55 0.6 31'187.00 0.1

Autre produit d’exploitation 14 284'220.42 0.7 321'991.56 0.9

Diminutions du produit 15 -755'382.76 -1.9 -703'992.70 -1.9

Produit d’exploitation 40'680'212.41 100.0 36'289'308.71 100.0

Charges de matières, de marchandises et de prestations de tiers 16 -6'182'820.35 -15.2 –5'588'212.93 –15.4

Charges de personnel 17 -16'140'127.60 -39.7 –15'189'628.28 –41.9

Autres charges d’exploitation 18 -14'132'386.61 -34.7 –11'803'842.88 –32.5

Amortissements 3 -375'676.37 -0.9 –370'168.95 –1.0

Charges d’exploitation -36'831'010.93 -90.5 –32'951'853.04 –90.8

Charges de personnel d’administration 19 -1'972'802.69 -4.8 –1'797'876.15 –5.0

Autres charges d’administration 20 -1'286'689.02 -3.2 –1'136'205.97 –3.1

Amortissements 3 -113'569.85 -0.3 –149'221.10 –0.4

Charges d’administration -3'373'061.56 -8.3 –3'083'303.22 –8.5

Résultat d’exploitation 476'139.92 1.2 254'152.45 0.7

Charges financières -59'246.51 -0.1 –41'807.88 –0.1

Produit financier 149'790.48 0.4 127'133.90 0.4

Résultat annuel 566'683.89 1.4 339'478.47 0.9

46


Tableau de financement

du 1 er janvier au 31 décembre 2008 2007

en CHF en CHF

Résultat annuel 566'683.89 339'478.47

Amortissements 489'246.22 519'390.05

Correction de valeur immobilisations financières 29'070.00 0.00

Constitution/dissolution de provisions -40'000.00 255'500.00

Dons affectés à des projets climatiques 130'813.25 623.40

Contributions affectées à des projets climatiques -98'693.60 0.00

Augmentation/diminution des créances résultant de ventes et de prestations -116'694.67 –130'372.51

Augmentation/diminution des autres créances -93'397.89 –1'872.76

Augmentation/diminution des stocks -156'167.58 95'826.49

Augmentation/diminution des comptes de régularisation actifs -33'555.80 109'583.54

Augmentation/diminution des dettes résultant d’achats et de prestations 2'819'367.79 635'246.70

Augmentation/diminution des autres engagements 696'347.28 587'243.00

Augmentation/diminution des comptes de régularisation passifs 512'774.02 87'012.09

Flux de fonds découlant de l’exploitation 4'705'792.91 2'497'658.47

Investissements dans des immobilisations corporelles -722'925.70 –337'080.48

Désinvestissements en immobilisations corporelles 0.00 0.00

Investissements dans des immobilisations financières -1'100'001.00 –261'632.00

Flux de fonds découlant de l’activité au niveau des investissements -1'822'926.70 –598'712.48

Augmentation/diminution de prêts 0.00 0.00

Flux de fonds découlant de l’activité au niveau du financement 0.00 0.00

Variation des liquidités 2'882'866.21 1'898'945.99

Liquidités au 1 er janvier 6'952'381.13 5'053'435.14

Liquidités au 31 décembre 9'835'247.34 6'952'381.13

Variation des liquidités 2'882'866.21 1'898'945.99

Décompte relatif

à la variation du capital

Etat initial

en CHF

Attribution

en CHF

Transferts de fonds

internes en CHF

Utilisation

en CHF

Etat final

en CHF

Moyens provenant de financements propres

Capital au 1 er janvier 2003 1'465'631.02 0.00 0.00 0.00 1'465'631.02

Capital libre généré par l’activité 1'084'467.15 0.00 339'478.47 0.00 1'423'945.62

Fonds libres 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Résultat annuel 339'478.47 566'683.89 -339'478.47 0.00 566'683.89

Fortune de l’organisation 2'889'576.64 566'683.89 0.00 0.00 3'456'260.53

Moyens provenant du capital du fonds

Fonds pour des projets climatiques 623.40 130'813.25 0.00 -98'693.60 32'743.05

Capital du fonds avec affectation restrictive 623.40 130'813.25 0.00 -98'693.60 32'743.05

Proposition d’utilisation du résultat à l’intention de l’assemblée des délégués 2009

Capital libre généré par l’activité 1'423'945.62 0.00 566'683.89 0.00 1'990'629.51

Résultat annuel 0.00 566'683.89 -566'683.89 0.00 0.00

47


Annexe aux comptes annuels

Généralités

Les comptes annuels des Auberges de Jeunesse Suisses ont été établis en conformité avec les Recommandations relatives à la présentation

des comptes (Swiss GAAP RPC) et présentent une image claire de la situation au niveau de la fortune, des finances et du résultat.

Les comptes annuels 2008 ont été établis selon la Recommandation Swiss GAAP RPC 21 – Etablissement des comptes des organisations

sociales d’utilité publique à but non lucratif.

Personnes proches

Sont réputées personnes proches la Fondation Suisse pour le Tourisme Social, les franchisés des Auberges de Jeunesse Suisses et la

Hostelling International Marketing GmbH. Toutes les transactions essentielles sont publiées dans l’annexe aux comptes annuels.

Aucune relation de mandat de travail n’existe avec les membres du comité des Auberges de Jeunesse Suisses et les membres de la Fondation

Suisse pour le Tourisme Social.

Principes d’évaluation

Liquidités

Les liquidités comprennent l’encaisse, les avoirs en comptes postaux et en banque et les chèques évalués à leur valeur nominale. Les

avoirs en monnaie étrangère sont convertis aux cours de fin d’année publiés par l’Administration fédérale des contributions.

Créances

Les créances provenant de prestations à l’égard de tiers sont présentées après déduction des corrections de valeur nécessaires pour le

risque ducroire.

Stocks

Les stocks sont évalués aux coûts d’acquisition ou à la valeur du marché la plus basse.

Immobilisations corporelles

L’évaluation a lieu au maximum aux coûts d’acquisition diminués des amortissements économiquement nécessaires. Les amortissements

sont en principe effectués de manière linéaire sur les durées d’utilisation suivantes :

Machines et appareils

8 ans

Mobilier

8 ans

Petit matériel

3 ans

Informatique

3 ans

Véhicules

5 ans

Commentaires concernant le bilan

1. Créances résultant de ventes et de prestations 2008 2007

Créances résultant de ventes et de prestations envers des tiers 469'584.52 432'061.21

Créances résultant de ventes et de prestations envers des proches 176'451.21 97'279.85

Total 646'035.73 529'341.06

Les créances résultant de ventes et de prestations envers des tiers d’un montant de CHF 43'299 (année précédente CHF 78'383) ont été

provisionnées sous ducroire. Les créances dont l’échéance dépassait les 60 jours à la date critère du bilan ont été intégralement régularisées.

Pour les autres créances, on a procédé à une correction de valeur forfaitaire de 5%.

Les créances résultant de ventes et de prestations envers des proches comprennent les créances envers des franchisés, la Hostelling

International Marketing GmbH et des collaborateurs.

48


2. Stocks

Grâce à l’introduction d’un système de mesure électronique, les stocks de mazout peuvent être mesurés de manière exacte à la date

critère. L’évaluation se fait sur la base du prix d’achat effectif. Les stocks au 31.12.2008 s’élèvent à CHF 355'312 (année précédente

CHF 140'995). En raison des prix à la baisse, il a été décidé de refaire les stocks de mazout à la fin de l’année. Les autres stocks

(CHF 373'222) ont diminué de CHF 58'149 (13.5%) par rapport à l’exercice précédent.

Informatique, mobilier, machines,

Total actif

3. Immobilisations corporelles appareils et petit matériel Véhicules immobilisé

Valeur d’acquisition au 31.12.2007 4'271'587.81 244'104.35 4'515'692.16

Acquisitions 570'355.05 152'570.65 722'925.70

Ventes -27'078.60 0.00 -27'078.60

Valeur d’acquisition au 31.12.2008 4'869'021.46 396'675.00 5'265'696.46

Amortissements cumulés au 31.12.2007 -3'426'172.29 -196'070.55 -3'622'242.84

Acquisitions (amortissements 2008) -447'904.47 -41'341.75 -489'246.22

Ventes 27'078.60 0.00 27'078.60

Amortissements cumulés au 31.12.2008 -3'901'155.36 -237'412.30 -4'138'567.66

Valeur nette des immobilisations corporelles au 31.12.2008 967'866.10 159'262.70 1'127'128.80

Les acquisitions effectuées durant l'exercice sous revue concernent l'informatique (CHF 249'388), le petit matériel (CHF 76'605), le mobilier

(CHF 180'241), les machines et appareils (CHF 64'121) ainsi que les véhicules (CHF 152'571). Au total, les actifs immobilisés ont augmenté

de CHF 233'679 par rapport à l’exercice précédent. Ceci englobe l’investissement dans une base de données centrale des membres

d'un montant de CHF 78'062 qui a été introduite en 2008. Elle permet aux auberges de jeunesse d’avoir un accès direct à la base de données

des adresses de gestion des membres et permet aussi de garantir une saisie efficace des données des membres.

4. Immobilisations financières affectées à un but précis

En 2007, un prêt affecté à un but précis pour l’Auberge de Jeunesse Valbella d’un montant de CHF 290'700 a été octroyé à la Fondation

Suisse pour le Tourisme Social. Celui-ci est amorti chaque année à concurrence de CHF 29'070. Le solde au 31.12.2008 s’élève à

CHF 232'560.

En 2008, un prêt affecté à un but précis pour l’achat de l’Auberge de Jeunesse Davos d’un montant de CHF 1'100'000 a été octroyé à la Fondation

Suisse pour le Tourisme Social. Ce prêt est rémunéré de manière ordinaire et amorti par le versement d’acomptes de CHF 60'000

par an.

5. Dettes résultant d’achats et de prestations 2008 2007

Dettes résultant d’achats et de prestations envers des tiers 2'904'807.40 1'904'420.76

Dettes résultant d’achats et de prestations envers des proches 2'472'947.14 653'965.99

Total 5'377'754.54 2'558'386.75

Les dettes résultant d’achats et de prestations envers des proches correspondent aux dettes à l’égard de la Fondation Suisse pour le

Tourisme Social.

6. Autres engagements

En ce qui concerne les autres engagements, il s’agit principalement d’acomptes versés par les clients. Les réservations faites par le biais

du e-commerce sont payées à l’avance. Etant donné la situation au niveau des réservations, les paiements faits à l’avance ont augmenté

de 37.1% par rapport à l’année précédente.

7. Comptes de régularisation passifs 2008 2007

Ajustement des cotisations de membres pour l’année suivante 1'056'661.10 997'917.24

Autres comptes de régularisation passifs 1'225'707.86 771'677.70

Total 2'282'368.96 1'769'594.94

Les régularisations au titre de cotisations de membres pour l’année suivante sont dues au système d’affiliation par douze mois.

49


8. Provisions 2008 2007

Développement de l’informatique 40'000.00 80'000.00

Garantie de risques 175'500.00 175'500.00

Total des provisions 215'500.00 255'500.00

La provision pour le développement futur de l’informatique s’élève au 31.12.2008 à CHF 40'000. Celle-ci a été constituée pour la poursuite

du développement de diverses applications informatiques, dont l’achèvement et la mise en exploitation sont prévus pour 2009.

La garantie contre les risques est maintenue pour garantir des rapports contractuels.

9. Capital du fonds et fortune de l'organisation

S’agissant de l’état et de la variation du capital du fonds et de la fortune de l’organisation, nous renvoyons au décompte relatif à la variation

du capital.

Les Auberges de Jeunesse Suisses s’engagent en collaboration avec l’organisation écologique myclimate en faveur d’un climat équilibré

– à l’avenir également. Les hôtes ont la possibilité, au moyen d’une contribution facultative d’un montant de CHF 0.60 par nuitée, de compenser

les émissions de CO 2

produites pendant le séjour. La moitié de ces contributions est utilisée par la fondation myclimate pour le

financement de projets de protection du climat à l’échelon mondial. L’autre moitié est attribuée au fonds en faveur de projets climatiques.

Celui-ci finance des projets climatiques des Auberges de Jeunesse Suisses et de la Fondation Suisse pour le Tourisme Social. En 2008,

CHF 65'406 ont été versés à la fondation myclimate. Un montant de CHF 33'287 a été versé à la Fondation Suisse pour le Tourisme Social

sous forme de contribution à la construction d’une installation solaire à l’Auberge de Jeunesse Scuol.

Commentaires concernant le compte de profits et pertes

10. Produit résultant de la restauration et des marchandises

Sur le produit résultant de la restauration et des marchandises, CHF 13'597'333 sont imputables au produit résultant de la restauration

(cuisine et boissons). Le produit de la restauration a augmenté de 9.7% par rapport à l’exercice précédent.

11. Produit résultant des prestations de service et de l’hébergement 2008 2007

Produit résultant de l’hébergement 22'385'341.77 19'986'437.69

Autre produit résultant des prestations de service 528'098.63 466'431.08

Total 22'913'440.40 20'452'868.77

Le produit résultant de l’hébergement a augmenté de 12.0% par rapport à l’exercice précédent.

Les auberges exploitées pour compte propre ont enregistré une croissance des nuitées de 8.0%. L’Auberge de Jeunesse Ste-Croix n’a pas

rouvert en 2008 après la fermeture hivernale (-0.4%). L’Auberge de Jeunesse Scuol, ouverte le 15 décembre 2007, est pour la première fois

prise en compte avec un exercice d’exploitation complet (+3.4%). Les auberges de jeunesse ont profité d’une très forte demande.

12. Produit provenant des membres

Le produit provenant des membres est constitué pour l’essentiel des cotisations de membres pour un montant de CHF 1'899'290.

Le nombre des membres à la date critère du 31.12.2008 s’élevait à 95'236. Ce nombre comprend 42'727 membres possédant des cartes

famille et 5'510 membres issus de coopérations spéciales. L’effectif des membres au 31.12.2008 a augmenté de 4.1% par rapport à l’exercice

précédent.

En raison de l’augmentation de la demande, la vente de cartes de membres journalières a augmenté de 13.1% (CHF 108'041).

13. Produit provenant des donateurs

Le produit de dons d’un montant de CHF 247'745 se compose à raison de CHF 39'150 de dons faits par des communes et de CHF 8'595

de contributions faites par des particuliers et des fournisseurs. Le produit comprend une contribution du Secrétariat d'Etat à l’économie

SECO (Innotour) d’un montant de CHF 200'000 pour le financement de la certification par l’éco-label européen et le label «Steinbock».

Une nouvelle contribution de CHF 100'000 sera versée en 2009.

14. Autre produit d’exploitation

L’autre produit d’exploitation est constitué de produits de personnes proches d’un montant de CHF 250'954. Sur ce montant, CHF 180'954

sont imputables aux redevances au titre de franchisage et CHF 70'000 à la contribution administrative de la Fondation Suisse pour le

Tourisme Social.

50


15. Diminutions du produit

Les diminutions du produit comprennent les rabais octroyés (CHF 410'221), les commissions aux émetteurs de cartes de crédit et à REKA

(CHF 261'852), les commissions de réservation (CHF 71'598) et les pertes sur créances (CHF 11'712).

16. Charges de matières, de marchandises et de prestations de tiers 2008 2007

Charges de matières 3'985'935.13 3'541'773.98

Charges de marchandises 1'456'393.86 1'305'763.76

Prestations de tiers 740'491.36 740'675.19

Total 6'182'820.35 5'588'212.93

Les charges de matières, de marchandises et de prestations de tiers ont augmenté de près de CHF 594'607 par rapport à l’exercice précédent.

Compte tenu de l’augmentation du volume du chiffre d’affaires, la quote-part au produit d’exploitation a diminué de 0.2 point de

pourcentage.

17. Charges de personnel 2008 2007

Salaires 13'522'931.51 12'654'841.25

Prestations sociales 2'095'022.60 2'032'066.73

Autres charges de personnel 299'863.99 301'254.20

Prestations de travail de tiers 222'309.50 201'466.10

Total 16'140'127.60 15'189'628.28

En 2008, 239 temps complets se répartissent sur 362 collaborateurs. Les charges de personnel ont augmenté de 6.3% par rapport à

l’exercice précédent. Sur ce pourcentage, 2.4% sont attribuables à l'ouverture de l’Auberge de Jeunesse Scuol le 15.12.2007. En raison du

taux d’occupation élevé, il a été nécessaire d'augmenter les effectifs (+4 emplois à plein temps). Les charges de personnel englobent des

provisions pour la participation au bénéfice des gérants et des gérants remplaçants d’un montant de CHF 371'500 (année précédente

CHF 240'000). Compte tenu de l’augmentation du chiffre d’affaires, la part des charges de personnel dans le produit d’exploitation a diminué

de 2.2 point de pourcentage.

18. Autres charges d’exploitation 2008 2007

Charges de locaux (net) 9'312'841.08 7'792'419.98

Entretien, réparations, remplacement et leasing 570'271.90 472'499.52

Charges de véhicules et de transport 110'622.96 106'964.37

Assurances choses, redevances 230'354.53 181'299.47

Charges d’électricité et d’enlèvement des déchets 1'891'421.08 1'608'601.65

Charges d’administration 797'266.46 769'793.21

Charges publicitaires 1'084'651.20 857'562.35

Autres charges d’exploitation 134'957.40 14'702.33

Total 14'132'386.61 11'803'842.88

Les charges de locaux comprennent les loyers versés à la Fondation Suisse pour le Tourisme Social d’un montant de CHF 9'138'263. En

2008, une rémunération des fonds propres investis de 3% (CHF 2'327'983) a été prise en compte dans le loyer. Par ailleurs, la hausse des

charges de locaux est justifiée par l’ouverture de l’Auberge de Jeunesse Scuol le 15.12.2007.

La marche positive des affaires a été mise à profit pour rattraper l’entretien ajourné jusqu’ici. Il en est résulté des frais supplémentaires

d’un montant de CHF 97'772.

L’augmentation des assurances choses et des redevances est justifiée par une augmentation des charges au titre de redevances d’hébergement.

En 2008, les prix de l’énergie ont atteint des sommes records. L’augmentation des charges d’électricité et d’enlèvement des déchets de

CHF 282'819 est d’une part due aux prix extrêmement élevés, d’autre part à une consommation accrue en raison de périodes de froid plus

longues.

Les charges au titre de la campagne de collecte de fonds sont contenues dans les charges publicitaires. Les montants sont insignifiants.

Par ailleurs, une provision au titre de participation à une campagne publicitaire de Suisse Tourisme et une campagne spéciale en 2009

d'un montant de CHF 100'000 en font partie.

Les autres charges d’exploitation incluent les charges de surveillance des auberges de jeunesse par la société Securitas SA pendant

l’EURO08.

51


19. Charges de personnel d’administration 2008 2007

Salaires 1'268'856.05 1'102'805.05

Prestations sociales 203'115.05 77'909.15

Autres charges de personnel 148'227.14 326'803.75

Prestations de travail de tiers 352'604.45 290'358.20

Total 1'972'802.69 1'797'876.15

En 2008, 14 temps complets se répartissent sur 18 collaborateurs assumant des tâches administratives à proprement parler. Les charges

de personnel ont augmenté de CHF 166'051 par rapport à l’exercice précédent. Ce montant comprend les participations aux bénéfices des

cadres moyens et supérieurs, qui sont plus élevées que l’année précédente en raison de la bonne marche des affaires. Dans le domaine

des ressources humaines, un nouveau poste à 40% a été créé. En 2007, un nouveau poste de responsable pour la qualité et l’écologie a été

créé; en 2008, ce poste est pour la première fois pris en compte sur l'année entière.

Les prestations sociales de l’exercice précédent comprenaient une participation aux excédents de l’assurance portant sur les années

précédente d’un montant de CHF 93'385. L’augmentation des cotisations aux assurances sociales correspond à l’évolution des salaires.

Les autres charges de personnel de l’année précédente comprenaient la provision pour la garantie contre les risques d’un montant de

CHF 175'500. Les frais forfaitaires qui ont été versés au président des Auberges de Jeunesse Suisses, se sont élevés à CHF 12'000.

En raison de l’augmentation du volume due à la marche positive des affaires, il a fallu davantage faire appel à l’intervention de tiers. L’augmentation

par rapport à l’année précédente s’élève à CHF 62'246.

Sur la base des directives de Corporate Governance pour les organisations à but non lucratif en Suisse, du Swiss NPO-Code, et du règlement

relatif au label de qualité ZEWO pour les organisations sociales d’utilité publique à but non lucratif, les membres de l’organe de

direction supérieur fournissent en principe leurs prestations à titre honorifique. Lorsque l’organe de direction supérieur délègue à un ou

plusieurs membres, sous forme de mandats de projets, des tâches pour lesquelles il faut consacrer beaucoup de temps, des indemnités

peuvent être versées en tenant compte du caractère à but non lucratif de l’organisation et dans le cadre des directives prévues par le

Swiss NPO-Code. Les prestations ne peuvent être indemnisées que si l’engagement personnel est supérieur à 150 heures par année civile.

En 2008, des indemnités représentant un montant de CHF 79'421 ont été versées à des membres du comité et comptabilisées sous prestations

de travail de tiers. CHF 48'146 sont attribués au président des Auberges de Jeunesse Suisses.

20. Autres charges d’administration 2008 2007

Charges de locaux 491'259.25 178'102.25

Entretien, réparations, remplacement et leasing 145'079.68 167'870.64

Charges de véhicules et de transport 41'118.15 42'747.40

Assurances choses, redevances 38'547.40 43'677.00

Charges d’électricité et d’enlèvement des déchets 13'425.00 13'205.75

Charges d’administration 404'435.46 526'167.25

Charges publicitaires 46'484.68 71'710.64

Autres charges d’exploitation 106'339.40 92'725.04

Total 1'286'689.02 1'136'205.97

Du fait de la croissance des Auberges de Jeunesse Suisses durant les années précédentes, l’administration à la Schaffhauserstrasse à

Zurich s’est également développée. Lors du changement de propriétaire de l’immeuble, il a été possible de louer une surface de bureau

supplémentaire. Les travaux de transformation et de rénovation des locaux administratifs se sont élevés à CHF 382'856, dont CHF 275'179

sont directement amortis dans les charges de locaux. Les charges de loyer supplémentaires du dernier trimestre 2008 se sont élevées à

CHF 32'294.

La rubrique entretien, réparations, remplacement et leasing comporte un montant de CHF 20'495 en rapport avec les travaux de transformation

du secrétariat. Pour le développement d’une base de données centrale pour les membres et le développement de diverses applications

informatiques, dont l’achèvement et la mise en exploitation sont prévus pour 2009, une provision d’un montant de CHF 40'000

a été constituée en 2008.

Les charges d’administration comprennent les remboursements de frais à hauteur des dépenses effectives d’un montant de CHF 12'262

aux membres du comité des Auberges de Jeunesse Suisses. CHF 3'024 sont attribués au président des Auberges de Jeunesse Suisses.

L’association internationale, Hostelling International, a renoncé à 75% de la contribution annuelle en raison de la bonne marche des affaires.

Il en est résulté une diminution de la contribution de CHF 78'148 par rapport à l'année précédente.

52


Quant aux autres charges d’exploitation, il s’agit majoritairement de déductions de l’impôt préalable auxquelles on doit procéder annuellement

conformément à la loi régissant la taxe sur la valeur ajoutée.

Autres indications

Valeur d’assurance incendie des immobilisations corporelles 2008 2007

Equipements du secrétariat 500'000 500'000

Informatique, bureautique, technique de communication 830'000 830'000

Les autres immobilisations corporelles sont également assurées dans le cadre

d’une police commune avec la Fondation Suisse pour le Tourisme Social (FSTS). 16'491'000 16'071'000

Engagements envers les institutions de prévoyance 2008 2007

Prévoyance professionnelle 487'227 0

Evaluation des risques

Dans le but de garantir la conformité des comptes annuels de l’organisation avec les normes de présentation des comptes en vigueur et de

garantir ainsi la régularité du rapport, le comité et la direction ont pris des mesures internes. Celles-ci se rapportent autant aux systèmes

et aux procédures comptables modernes qu’à l’établissement des comptes annuels. Le comité et la direction n’ont identifié aucun risque

au cours de l’exercice écoulé qui pourrait porter préjudice de manière durable ou substantielle à la situation au niveau du patrimoine, des

finances et des résultats de l’organisation.

53


Rapport de l’organe de révision

En notre qualité d’organe de révision, nous avons effectué l’audit des comptes annuels ci-joints (bilan, compte d’exploitation, tableau de

financement, tableau de variation du capital et annexe) de l’association des Auberges de Jeunesse Suisses, Zürich, pour l’exercice arrêté

au 31 décembre 2008. Selon la Swiss GAAP RPC 21, les indications du rapport de performance ne sont pas soumises à l’obligation de

contrôle ordinaire de l’organe de révision.

Responsabilité du comité

La responsabilité de l’établissement des comptes annuels, conformément aux dispositions légales et aux statuts, incombe au comité.

Cette responsabilité comprend la conception, la mise en place et le maintien d’un système de contrôle interne relatif à l’établissement et

la présentation des comptes annuels afin que ceux-ci ne contiennent pas d’anomalies significatives, que celles-ci résultent de fraudes ou

d’erreurs. En outre, le comité est responsable du choix et de l’application de méthodes comptables appropriées, ainsi que des estimations

comptables adéquates.

Responsabilité de l’organe de révision

Notre responsabilité consiste, sur la base de notre audit, à exprimer une opinion sur les comptes annuels. Nous avons effectué notre audit

conformément à la loi suisse et aux Normes d’audit suisses (NAS). Ces normes requièrent de planifier et réaliser l’audit pour obtenir une

assurance raisonnable que les comptes annuels ne contiennent pas d’anomalies significatives.

Un audit inclut la mise en œuvre de procédures d’audit en vue de recueillir des éléments probants concernant les valeurs et les informations

fournies dans les comptes annuels. Le choix des procédures d’audit relève du jugement de l’auditeur, de même que l’évaluation des

risques que les comptes annuels puissent contenir des anomalies significatives, que celles-ci résultent de fraudes ou d’erreurs. Lors de

l’évaluation de ces risques, l’auditeur prend en compte le système de contrôle interne relatif à l’établissement des comptes annuels, pour

définir les procédures d’audit adaptées aux circonstances, et non pas dans le but d’exprimer une opinion sur l’efficacité de celui-ci. Un

audit comprend, en outre, une évaluation de l’adéquation des méthodes comptables appliquées, du caractère plausible des estimations

comptables effectuées ainsi qu’une appréciation de la présentation des comptes annuels dans leur ensemble. Nous estimons que les

éléments probants recueillis constituent une base suffisante et adéquate pour former notre opinion d’audit.

Opinion d’audit

Selon notre appréciation, les comptes annuels pour l’exercice arrêté au 31 décembre 2008 donnent une image fidèle du patrimoine,

de la situation financière et des résultats en conformité avec la Swiss GAAP RPC. De plus, la comptabilité et les comptes annuels sont

conformes à la loi suisse et aux statuts.

Rapport sur d’autres dispositions légales

Nous attestons que nous remplissons les exigences légales d’agrément conformément à la loi sur la surveillance de la révision (LSR) et

d’indépendance (art. 728 CO) et qu’il n’existe aucun fait incompatible avec notre indépendance.

Conformément à l’art. 728a al. 1 ch. 3 CO et à la Norme d’audit suisse 890, nous attestons qu’il existe un système de contrôle interne relatif

à l’établissement et la présentation des comptes annuels, défini selon les prescriptions du comité.

Nous recommandons d’approuver les comptes annuels présentés.

Par ailleurs, nous confirmons que les dispositions de la Fondation ZEWO sont remplies.

BOMMER + PARTNER

Treuhandgesellschaft

Hugo Schmid

Annemarie Wüthrich

Expert - réviseur

Responsable du mandat

Expert - réviseur

Berne, le 27 mars 2009

54


Compte rendu des prestations

Organes de l’association

Délégués

Période de fonction 2008–2011

• Aebischer Andreas, Gérant, Baden

• Avesani Guerino, Pensionnaire, Melano

• Büschlen Ruth, Enseignante primaire, Bonstetten

• Buschor Trudi, Enseignante, Moosseedorf

• Délèze Emmanuel, Gérant, Genève

• Dolanc Oswald Marusa, Psychologue, Hondrich

• Eberhard Rudolf, Pensionnaire, Zuchwil

• Frei Silvia, Employée dans le commerce de détail, Interlaken

• Fuchs Edwin, Ingénieur électricien, Zollikon

• Furger Christine, Secrétaire de paroisse, Arlesheim

• Giacomazzi Fabio, Architecte, Manno

• Gisler Alfred, Directeur, Lucerne

• Granacher Bernhard, Gérant, Kreuzlingen

• Haag Helen, Ménagère, Hirzel

• Haug-Kern Esther, Infirmière, Zurich

• Kasser Rosmarie, Enseignante secondaire, Küsnacht

• Kaufmann Nic, Responsable communication, Allschwil

• Keller-Giovanon Helene, Cuisinière, Ossingen

• Lemberg Susanne, Ing. dipl. en conception, Zofingue

• Lutz Béatrice, Pasteure, Birsfelden

• Mathies Andreas, Sourcer, Ettingen

• Meier Nicole, Agent de tourisme, Niederhasli

• Meyer Stefan, Secrétaire CFF, St-Gall

• Mottier André, Pensionnaire, Ste-Croix

• Müller Karin, Pédagogue de mouvement, Bonstetten

• Otz-Büchner Maria, Enseignante d’activités créatrices,

Ringgenberg (jusqu'au 21.11.08)

• Paliaga Luciano, Conseiller d'entreprise, Contra

• Paliaga Marco, Pensionnaire, Coire

• Ramsperger Rolf, Enseignant secondaire/Directeur d’école,

Neuhausen am Rhein

• Rettenmund Anne-Marie, Employée de commerce, Langnau i.E.

• Sager Adrian, Gérant, Interlaken-Unterseen

• Scherler Jolanda, Infirmière, Schmitten

• Schmid Theres, Ergothérapeute, Münsingen

• Schwyter Faist Yolanda, Ménagère/Infirmière, Zezikon TG

• Städler-Bischof Esther, Comptable, Wattwil

• Steinmann Rolf, Fonctionnaire de l'état civil, Cham

• Stiner Susanna, Employée de commerce, Zurich

• Toedtli Marc, Employé de commerce, Boppelsen

• Troendle Markus, Agent d'assurance, Bâle

• Uhlemann Luzia, Ménagère, Untervaz

• Vogel Manon, Avocate, Hinwil

• Zulliger-Senn Annemarie, Intendante du secteur hôtelier

d’établissement ES/Ménagère, Volketswil

Comité

Période de fonction 2008–2011

• Egloff Markus, Directeur, Zurich

• Feurer Agnes, Enseignante ménagère, Zuzwil

• Furrer Daniel, Agent de tourisme ES, Lucerne

• Gendre Stéphane, Membre du comité Cercle Genève, Genève

• Hitz Ursula, Ménagère, Stein am Rhein

• Jordan Amaury, Gestionnaire de fortune, Thalwil

• Kurmann Stephan, Entrepreneur, Hirzel

• Lüdi Heinz, Expert en questions financiaires dipl., Effretikon

• Martin Pierre, Juge à la Cour suprême, Zurich

• Müller Christoph, Juriste, Fällanden

• Roffler Erwin, Membre du Conseil de banque, Davos-Platz

(depuis 14.3.09)

PRÉSIDENCE

• Stephan Kurmann, Président

• Ursula Hitz, Vice-Présidente

Comité de gestion

• Hitz Ursula, Stein am Rhein

• Kurmann Stephan, Hirzel

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Martin Pierre, Zurich

• Müller Christoph, Fällanden

Commission des finances

• Egloff Markus, Zurich

• Jordan Amaury, Thalwil

• Lüdi Heinz, Effretikon

Comité juridique

• Martin Pierre, Zurich

• Müller Christoph, Fällanden

Directeurs

• Gmür Fredi, Directeur AJS

• Dobler René, Directeur FSTS

Commission des collaborateurs

• Di Gallo Antonella

• Lang Andrea

• Mätzler Martin, Président

• Raimann Angela

Organe de révision

• Bommer + Partner Treuhandgesellschaft, Berne

Membres d’honneur

• Kern Jack, Zurich

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Wälle Robert, Lucerne

55


Comité

Egloff Markus

Au comité depuis

le 8.3.2003

Feurer Agnes

Au comité depuis

le 1.1.1992

Furrer Daniel

Au comité depuis

le 3.12.2004

Gendre Stéphane

Au comité depuis

le 1.10.2005

Hitz Ursula

Au comité depuis

le 12.6.1999

Jordan Amaury

Au comité depuis

le 29.1.2003

Kurmann Stephan

Au comité depuis

le 17.6.1995

Lüdi Heinz

Au comité depuis

le 17.6.2000

Martin Pierre

Au comité depuis

le 16.3.1996

Müller Christoph

Au comité depuis

le 17.6.1995

Roffler Erwin

Au comité depuis

le 14.3.2009

Directeurs

Gmür Fredi

Directeur AJS

depuis le 1.4.1996

Dobler René

Directeur FSTS

depuis le 1.5.1999

56


Organigramme

Situation 1 er juin 2009

Assemblée des

délégués AJS

Bénévolat

Organe de révision

Directeur

Comité de gestion

Comité AJS

Commission des finances

Unité Etat-major

Responsable de secteur

Comité juridique

Assistantes du Directeur

Directeur

Chargé pour assurance de

qualité et écologie

Chefs de département

Partenaires externes

Services New Technology Finances & Controlling

Human Resources

Auberges

Service des membres Communication Technique et support Conseils Gestion du personnel Propres auberges

Information Marketing Fournisseurs

Comptabilité financière

et analytique

Secteur Est

Ventes PR Software • Comptabilité

Secteur Centre

• Créanciers

Memberships My Hostel News Fournisseurs • Débiteurs

Secteur Ouest / Sud

• Statistiques

Incoming Internet Auberges en franchisage

IBN Fournisseurs Projets

Service de poste

E-Commerce

Mailinghouse

Fournisseurs

ASSD

Fournisseurs

Secrétariat de Zurich

• Akermann Corinne Marketing

• Amacher Beatrice Marketing

• Bunte Janine

Responsable Finances et controlling

• Cardia-Betti Yvette Human Resources

• Dobler René

Directeur FSTS

• Friedrich Esther Human Resources

• Fuchs Claudio

Apprenti

• Gege Matthias

Comptabilité financière et analytique

• Gmür Fredi

Directeur AJS

• Grossenbacher Yvonne Comptabilité financière et analytique

• Güller Luzia

Stagiaire

• Frei Léa

Stagiaire

• Häfeli Hans-Urs Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Hedinger Sylvia Member Service

• Hollenstein Christine Responsable Human Resources

• Höneisen Maya Rédaction MyHostelNews

• Hurni Cristina

Marketing

• Imboden Ariana Marketing

• Koblet Pitt

Apprenti

• Kulcsár Thomas Resp. de secteur auberges Centre

• Lang Andrea

Assurance de qualité et écologie

• Lips Barbara

Member Service

• Lutz Walter

Responsable de secteur Projets

• Meier Nicole

Marketing

• Mettauer Verena Comptabilité financière et analytique

• Neuhaus Matthias Comptabilité financière et analytique

• Ralph Nicotera Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Münger Laura

Assistante de direction

• Raimann Angela Responsable Member Service

• Roscic Katarina Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Ryser Brigitta

Assurance de qualité et écologie

• Salzmann Patricia Sales

• Schenk Jorn

Service de poste, Marketing

• Schib Emma

Resp. de secteur auberges Ouest/Sud

• Schober Martin Responsable New Technology

• Schoch-Sutter Carmen Assistante de direction

• Spörri Matthias Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Steiner Mike

New Technology

• Sturm Sandra

Member Service

• Tasidis Georgia New Technology

• Thut Tobias

Responsable de secteur Services

• Weber Kathrin

Responsable de secteur auberges Est

• Witzig Emilienne Noëlle Comptabilité financière et analytique

57


Gérants/Remplaçants

Situation 1 er juin 2009

Avenches

Edith & Mohamed Dhyaf

Baden

Andreas & Adina Aebischer

Bâle City

Antonella Di Gallo & Raphael Feldmeier

Bâle St. Alban Fermée pour rénovation

Beinwil am See Christine Güttinger

Bellinzone

Chiara Sassi

Berne

Daniel Fahrni & Adrian Sager

Bönigen

Thomas Rosenthal & Heddy Gretener

Brienz

Andrea Jenni

Brugg

Saba Krezdorn & Jara Guldimann

Château-d’Oex Esther Hunziker

Dachsen

Christoph Küng & Fabian Herzog

Davos

Markus Zollinger

Delémont

Tina Müller & Hélène Buttet

Engelberg

Petra Stillhart & Fredy Liem

Fällanden

Martin Käser

Fiesch

Herbert Volken

Figino

Margarete Lenhardt & Rita Sgroi

Filzbach

Hannes & Christina Hochuli

Fribourg

Evie Sprecher & Yves Senn

Genève

Emmanuel Délèze

Gersau

Dani & Ebi Angst

Grindelwald

Andrea Lehmann Sandmeyer

& Marlène Michel

Hospental

Katharina Boger & Michael Dunst

Klosters

Myriam Niggl & David Busch

Kreuzlingen

Bernhard Granacher

Langnau

Liliane Sommer

Lausanne

Gaudenz Dorta & Jean-Marc Pochon

Le Bémont

Susanna Nisple

Leissigen

Locarno

Lugano-Savosa

Lucerne

Mariastein-Rotberg

Montreux

Pontresina

Rapperswil-Jona

Richterswil

Romanshorn

Rorschach-See

Saanen-Gstaad

Schaan-Vaduz

Schaffhouse

Scuol

Seelisberg

Sils i. D.

Sion

Soleure

St-Gall

St-Moritz

Sta Maria i. M.

Stein am Rhein

Valbella-Lenzerheide

Zermatt

Zofingue

Zoug

Zurich

Personne volante

Jos Jägers

Rosemarie Weyer & Carmen Gambetta

Lotti & Roland Majek

Evelyn Gomer & Ursula Angele

Thomas & Corina Krämer-Winzeler

Walter & Christine Pfister

Stephan Weyrich

Peter & Brigitte Keller

Simon Scheu

Josef & Doris Eichmann

Claudio Filli

Ursula Eichenberger

Ute Möller

Letizia Müller & Doris Germann

Tamara & Retus Schmid

Daniela Truttmann-Burckhardt

Erika Salzgeber

Francesco Romero

Silvia Stadelmann & Pablo Bobrik

Milena Jung

Martin Mätzler, Rita Schmid

Rosmarie Tinner

Daniel & Susanna Meier

Sandra Gehrig

Ueli & Julia Zürcher

Heinz Gerber

Monika Krezdorn

Andrea Specht & Lukas Bossard

Brigit Gujan

Réseau

58


Statistique des hôtes

Top 15 – D’où nos hôtes viennent-ils?

MembreS

Arrivées Quote-part Comparaison

en % avec 2007 (%)

Suisse 271'366 54.77 1.53

Allemagne 68'817 13.89 11.34

France 14'021 2.83 23.07

Grande-Bretagne 13'212 2.67 26.10

Etats-Unis 12'191 2.46 3.38

Espagne 11'753 2.37 11.58

Italie 9'393 1.90 26.03

Pays-Bas 9'350 1.89 22.95

République populaire

de Chine 5'785 1.17 –7.16

Japon 5'424 1.09 13.26

Australie 5'338 1.08 –1.33

Canada 5'027 1.01 2.17

Corée du Sud 4'290 0.87 60.13

Autriche 3'888 0.78 7.46

Belgique 3'815 0.77 2.86

Autres Pays 51'829 10.46 11.20

Total 495'499 100.00 6.26

Nombre de membres Membres Comparaison

2008 2007 avec 2007 (%)

Junior 30'124 28'715 4.91

Senior 41'888 40'041 4.61

Families* 18'655 18'155 2.75

Groupes 4'569 4'587 -0.39

Total * 95'236 91'498 4.09

* y.c. cartes supplémentaires pour partenaire et enfants

Statistique des nuitées

2008 Quote- 2007 Quote- Comparaison

part en % part en % avec 2007 (%)

Hôtes

individuels 475'782 48.23 459'561 50.00 3.53

Groupes 173'498 17.59 156'189 16.99 11.08

Ecoles 139'843 14.18 137'349 14.94 1.82

Familles 197'348 20.01 165'953 18.06 18.92

Durée moyenne du séjour de nos hôtes

Total 986'471 100.00 919'052 100.00 7.34

2008 2007

Grande-Bretagne 2.27 2.37

Allemagne 2.22 2.17

Italie 2.24 1.93

Suisse 2.01 1.99

Autriche 1.99 1.91

Pays-Bas 1.96 1.85

Australie 1.88 1.87

France 1.88 1.89

Belgique 1.82 1.97

Etats-Unis 1.76 1.71

Espagne 1.75 1.70

Canada 1.71 1.74

Japon 1.66 1.74

Corée du Sud 1.44 1.50

République populaire de Chine 1.38 1.34

Moyenne 1.99 1.97

59


Statistique Internet

Résumé des visiteS

Principaux sites sources

Visites

1'088'679

Nombre de pages visitées

10'391'264

Moyenne du nombre de pages visitées 9.54

Durée moyenne des visites 00:05:10

Top 5 des pages les plus visitées

Source Accès Quote-part en %

myswitzerland.com 25'342 13.36

zuerich.com 17'570 9.26

tourismus-schweiz.ch 16'969 8.95

zermatt.ch 9'685 5.11

booking.youthhostel.ch 8'196 4.32

Autres sites 111'887 59.00

Homepage allemand

Recherche des auberges (carré Nord-Est)

Recherche de toutes les auberges de jeunesse

Recherche des auberges (carré Sud-Est)

Categories

Top 5 des pages ajs préfèrées

Portrait Auberge de Jeunesse Zurich

Portrait Auberge de Jeunesse Locarno

Portrait Auberge de Jeunesse Lugano

Portrait Auberge de Jeunesse Scuol

Détails Auberge de Jeunesse Lugano

Total 189'649 100.00

Principaux pays en fonction des visites

Pays Nombre visiteurs Quote-part en %

Suisse 648'911 59.60

Allemagne 167'660 15.40

Grande-Bretagne 35'539 3.26

France 27'860 2.56

Italie 22'338 2.05

Etats-Unis 21'794 2.00

Pays-Bas 18'356 1.69

Espagne 14'779 1.36

Autriche 11'494 1.06

Japon 7'960 0.73

Autres pays 111'988 10.29

Total 1'088'679 100.00

Des informations plus détaillées sur le compte rendu des prestations se trouvent dans le Portrait à la page 35 et 36, dans le préambule du

président à la page 37 et 38 ainsi que dans le rapport annuel du directeur, pages 39 à 44.

60


Donateurs

Particuliers

Bachmann Martin, Hindelbank | Brunner Dr. Jürg, Flawil | Burkhard

Dr. Franz | Cartier Beat, Cham | Eugster Margrit, Lachen | Frey Dr.

Kurt, Schönenwerd | Gamper H.B., Zurich | Gempp Dr. Felix, Illnau

| Giger Titus, Murg | Goldi Heiner, Schattdorf | Karrer Dr. Max,

Zurich | Lehner Stephan & Doris, Adliswil | Lingenhag Domenic,

St. Moritz | Martin Dr. Conrad | Matter Ilse, Zofingen | Meier Emil,

Eglisau | Meier Martin, Winterthour | Merki Jean-Daniel, Aubonne

| Metzger Urs, Stein am Rhein | Meyer Ruth, Dietikon | Möhr Elisabeth,

Zurich | Mohr Ursula, Wädenswil | Muff Anton, Emmenbrücke

| Müntener Dr. Markus, Zurich | Neff Karliso, Rickenbach

| Panchard Dr. Marc-Alain, Vevey | Pfister Dr. Emil, Gommiswald |

Risti Miroslav, Dietikon | Rouvier Elie, Zurich | Schai Urs, Ostermundigen

| Schenkel Dr. Hans, Münchenstein | Schulz J. & K., Reinach

| Schwab-Hubler Marie, Ins | Tschannen Dr. Rolf, Will | Tschopp Dr.

H.R., Sissach | Ulrich Dr. Conrad Martin | Vollenweider Dr. Andreas,

Uerikon | Von der Aa Hedwig, Zurich | Wagner Hans K., Winterthour |

Weiss Karl, Dietikon | Widmer Hans, Liebefeld | Wildi Adolf, Ipsach

| Wolfer Robert, Zurich | Zweifel Paul, Zurich.

Entreprises, institutions, fournisseurs

(dons à partir de CHF 100.–)

Bäckerei Rechsteiner, Dachsen | Beckmann H. + B. AG, Berschis |

Canon AG, Zurich | Clerici Hans AG, Herisau | DJH, Bayern | Elektro

Banzer AG, Thusis | Elektro Brunner, Interlaken | Elektro Seiler,

Bönigen | Fischer Haustechnik AG, Interlaken | Fries AG, Kloten |

Gamboni + Salmina Impresa, Gordola | Basler Kantonalbank u.

Raiffeisen | Gut Bau AG, Horw | Hansen AG, Interlaken | Herzog Bau

AG, Menziken | Koller Elektro AG, St. Moritz | Kunzli Frères SA, Villeneuve

| Lift AG, Regensdorf | Prowema GmbH, Pfäffikon | Rugenbräu,

Interlaken | Schmutz Söhne AG, Thun | SGG Waser, Schlieren

| Spescha Haustechnik AG, Lenzerheide | EBM, Münchenstein |

Techo Therm AG, Belp | Turrian + Kohli SA, Château d'Oex | Victorinox

AG, Ibach.

Communes, villes, cantons

(dons à partir de CHF 100.–)

Amriswil TG | Arlesheim BL | Baar ZG | Bottmingen BL | Brugg AG |

Cham ZG | Effretikon ZH | Einsiedeln SZ | Erlenbach ZH | Erlinsbach

AG | Ettingen BL | Fällanden ZH | Gerzensee BE | Herrliberg ZH |

Hilterfingen BE | Horgen ZH | Küsnacht ZH | Magden AG | Maur ZH

| Meilen ZH | Mosnang SG | Nestal GL | Oberbözberg AG | Oberdorf

BL | Oberhofen BE | Oberrieden ZH | Porrentruy JU | Riehen BS |

Rüeggisberg AG | Schaffisheim AG | Schönenbuch BL | Seon AG |

Speicher AR | Unteriberg SZ | Veyrier GE | Weinfelden TG | Wenslingen

BL | Wollerau SZ | Stadt Zürich ZH.

61


Die Schweizer Jugendherbergen | Les Auberges de Jeunesse Suisses

Avenches VD Baden AG Basel City BS Basel St. Alban BS Beinwil am See AG Bellinzona TI

Le Bémont JU Bern BE Bönigen b. Interlaken BE Brienz BE Brugg AG Château-d'Œx VD

Dachsen ZH Davos GR Delémont JU Engelberg OW Fällanden ZH Fiesch VS

Figino TI Filzbach GL Fribourg FR Genève GE Gersau SZ Grindelwald BE

Hospental UR Klosters GR Kreuzlingen TG Langnau BE Lausanne VD Leissigen BE

Locarno TI Lugano-Savosa TI Luzern LU Mariastein-Rotberg SO Montreux-Territet VD Pontresina GR

Rapperswil-Jona SG Richterswil ZH Romanshorn TG Rorschach-See SG Saanen-Gstaad BE Schaan-Vaduz FL

Schaffhausen SH Scuol GR

Seelisberg UR Sils i. D. GR Sion VS Solothurn SO

Sta. Maria i. M. GR St. Gallen SG St. Moritz-Bad GR Stein am Rhein SH Valbella-Lenzerheide GR Zermatt VS

Zofingen AG

Zug ZG

Zürich ZH

62

O n l i n e

Information+Reservation

www.youthhostel.ch


Schweizer Jugendherbergen.

Auberges de Jeunesse Suisses.

Schaffhauserstrasse 14, 8042 Zürich.

Tel. 044 360 14 14. Fax 044 360 14 60.

www.youthhostel.ch

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