ALEBA Rapport 2009... - paperJam
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RAPPORT ANNUEL<br />
tirage: 15.000 exemplaires<br />
2009
Affilié à la Fédération Syndicale<br />
<strong>ALEBA</strong> / UEP-NGL-SNEP<br />
INHALT / SOMMAIRE<br />
3-4 Leitartikel / Editorial<br />
Siège:<br />
Luxembourg<br />
29, avenue Monterey<br />
Heures d’ouverture: 8:00 à 17:00 heures<br />
Site internet:<br />
www.aleba.lu<br />
Tél.: 22 32 28 - 1<br />
Boite Postale: B. P.: 325 L-2013 Luxembourg<br />
Fax: 22 32 03<br />
Email:<br />
info@aleba.lu<br />
5-11 Generalversammlung der <strong>ALEBA</strong> /<br />
Assemblée Générale annuelle de<br />
l’<strong>ALEBA</strong><br />
Rede des <strong>ALEBA</strong>-Präsidenten Marc GLESENER/<br />
Discours du président de l’<strong>ALEBA</strong>, Marc GLESENER<br />
12-13 <strong>ALEBA</strong>- Generalversammlung bestätigt<br />
neuen Vorstand / L’Assemblée Générale<br />
de l’<strong>ALEBA</strong> confirme les nouveaux<br />
mandataires<br />
• Mitglieder des Verwaltungskomitees /<br />
Membres du Comité d’Administration<br />
14-18 Tätigkeitsbericht Juni 2008 bis Mai 2009 /<br />
<strong>Rapport</strong> d’activités Juin 2008 à Mai 2009<br />
19 Finanzbericht / <strong>Rapport</strong> Financier<br />
• Bericht des Generalkassierers /<br />
<strong>Rapport</strong> du Trésorier Général<br />
20 Bericht der Finanzkommision /<br />
<strong>Rapport</strong> de la Commission des Finances<br />
21-22 <strong>ALEBA</strong> - Mutualitätskasse /<br />
Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong><br />
• Generalversammlung der<br />
<strong>ALEBA</strong>-Mutualitätskasse /<br />
Assemblée Générale de la<br />
Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong><br />
23 Nico MEHLINGER wird neuer<br />
Präsident der Amicale der <strong>ALEBA</strong> /<br />
Nico Mehlinger élu nouveau Président<br />
de l’ Amicale de l’<strong>ALEBA</strong><br />
Impressum<br />
Responsable:<br />
Rédaction:<br />
Layout:<br />
Imprimerie:<br />
Marc Glesener<br />
Christian Hoeltgen,<br />
Steve Staudt<br />
express multimedia<br />
I.S.P.<br />
2 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Leitartikel / Éditorial<br />
Nach den Wahlen vom vergangenen 7. Juni, haben die Delegationen<br />
von CSV und LSAP Koalitionsverhandlungen aufgenommen<br />
im Hinblick auf die Bildung einer neuen Regierung, die am 23. Juli<br />
vereidigt wurde.<br />
Für die <strong>ALEBA</strong>, als die mit Abstand größte Gewerkschaft im<br />
Finanzsektor, geht es bei ihren Forderungen an die neue Regierung<br />
darum die Interessen der Beschäftigten des Finanzpatzes<br />
bestmöglich zu verteidigen.<br />
Deshalb steht auch die integrale Wiedereinführung des automatischen<br />
Indexmechanismus ab dem 1. Januar 2010 ohne jegliche<br />
Vorbedingungen, Einschränkungen oder Begrenzungen<br />
ganz oben auf unserer Prioritätenliste,<br />
genauso wie die vollständige Anpassung<br />
der Steuertabelle an die Infl ation<br />
und die Abschaffung verschiedener<br />
Bestimmungen die ein prekäres<br />
Arbeitsverhältnis der Beschäftigten<br />
herbeiführen, wie zum Beispiel die<br />
automatische Beendigung des Arbeitsvertrages<br />
bei über 52 Wochen Krankmeldung.<br />
Die <strong>ALEBA</strong> lehnt auch entschieden<br />
die von EU-Kommission und Patronat<br />
geforderte sogenannte „Flexicurity“ ab, die auf eine vollständige<br />
Deregulierung des Arbeitsrechts hinausläuft. Flexicurity bedeutet<br />
maximale Flexibilität des Arbeitgebers bei der Einstellung und<br />
Entlassung von Arbeitnehmern, sowie die Schein-Sicherheit des<br />
Arbeitnehmers im Falle von Arbeitslosigkeit eine neue Arbeitsstelle<br />
zu bekommen; in Wirklichkeit aber der Zwang jede Arbeitsstelle,<br />
Praktikum oder Lehrgang annehmen zu müssen, um nicht<br />
das Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung zu verlieren. Die <strong>ALEBA</strong><br />
ist also der Meinung, dass besonders jetzt in Krisenzeiten das<br />
Arbeitsrecht konsequent im Sinne der Arbeitnehmer verbessert<br />
Après les élections du 7 juin passé, les délégations des partis<br />
PCS et POSL ont entamé des négociations de coalition en vue de<br />
constituer le nouveau gouvernement, qui a été assermenté le 23<br />
juillet.<br />
Dans les revendications de l’<strong>ALEBA</strong>, syndicat le plus important du<br />
secteur fi nancier, adressées au nouveau gouvernement, il y va<br />
primordialement de la défense des intérêts des employés de la<br />
place.<br />
Ainsi, fi gurent en tête de la liste des priorités aussi bien le rétablissement<br />
inconditionnel du mécanisme d’indexation automatique<br />
des salaires, l’adaptation<br />
intégrale des barèmes d’impôt à l’inflation<br />
et l’abolition de dispositions<br />
qui conduisent à la précarité des relations<br />
contractuelles telles que, à titre<br />
d’exemple l’arrêt des relations de travail<br />
après une période de maladie de<br />
52 semaines. L’<strong>ALEBA</strong> refuse la mise<br />
en place du système de fl exicurity, tel<br />
que revendiqué par le patronat et proposé<br />
par la Commission Européenne.<br />
Cette plate-forme vise la dérégulation<br />
complète du droit du travail et<br />
la fl exibilisation à outrance de l’embauche et du licenciement du<br />
personnel. Elle procure aux salariés une sécurité apparente de<br />
réintégration en cas de perte d’emploi et l’obligation d’accepter<br />
tout emploi respectivement apprentissage pour ne pas perdre le<br />
droit au chômage.<br />
L’<strong>ALEBA</strong> est d’avis que la phase de turbulences économiques que<br />
nous vivons actuellement est à saisir pour repenser certaines dispositions<br />
du droit du travail en vue de les adapter en faveur des<br />
salariés de sorte à garantir une protection effi cace et durable de<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 3
werden muss. Während den vergangenen Jahrzehnten blühender<br />
Wirtschaft schaffte die Sozialgesetzgebung über die Urteile eine<br />
Rechtslage, die einem wirtschaftlichen Stillstand oder gar Rückgang<br />
nicht mehr angepasst sind. Diesbezüglich ist schnellstmöglich<br />
eine tiefgreifende Debatte unumgänglich.<br />
Die <strong>ALEBA</strong> verlangt endlich einen wirksamen<br />
Schutz und eine sofortige fi nanzielle<br />
Absicherung der Beschäftigten<br />
bei Entlassungen und speziell bei Massenentlassungen<br />
oder Schließungen.<br />
Als abschreckendes Beispiel dient<br />
hier die Abwicklung der isländischen<br />
Landsbanki. Seinen Arbeitsplatz und<br />
damit sein Einkommen zu verlieren ist<br />
sehr schlimm. Dramatisch ist aber darüber<br />
hinaus auch noch sein gesamtes<br />
Vermögen als Angestellter von einer durch Abwicklung betroffenen<br />
Bank zu verlieren! Eine skrupellose Abwicklungsprozedur wurde<br />
den Angestellten der Landsbanki zum Verhängnis und auch das<br />
institutionelle Umfeld war und ist nicht auf diese Umstände vorbereitet.<br />
Die Angestellten der Landsbanki durchleben im Moment<br />
eine sehr schwierige Situation, werden aber von der <strong>ALEBA</strong> bestmöglich<br />
betreut. Die <strong>ALEBA</strong> hat auch kürzlich entschieden die Kassationsprozedur<br />
einzuleiten gegen beide gefällten Urteile die sich<br />
zum Nachteil aller Bankangestellten auswirken. Diesbezüglich<br />
werden also alle zur Verfügung stehenden juristischen Möglichkeiten<br />
ausgeschöpft.<br />
Die internationale Finanzkrise ist ein Produkt angelsächsischer<br />
Schule, aufgebaut auf gierigen Kapitalismus und dementsprechend<br />
ausgerichtet auf schnelle Vermehrung der Profi te auf illusorischen<br />
Schein-Märkten, total unreglementiert und abseits jeglicher Realität<br />
und Aufsicht. Der Handel mit gefährlich gestrickten Fantasieprodukten<br />
war das Resultat dieser Finanzstrategie, die von der Politik<br />
geduldet und von korrupten Ratingagenturen gefördert wurden.<br />
In der Entstehung dieser fi nanzwirtschaftlichen Kriminalität haben<br />
die Entscheidungsträger in der Politik einen erheblichen Anteil von<br />
Mitverantwortung. Sie werden sich nicht aus dem Zwang befreien<br />
können die Rechnung der entstandenen Schäden aufzustellen<br />
und den wahren Urhebern vorzulegen. Die <strong>ALEBA</strong> wird jedenfalls<br />
nicht akzeptieren, dass die Arbeitnehmer die Zeche einseitig zahlen<br />
werden und die Verursacher des Debakels ungeschoren oder<br />
sogar noch bereichert davonkommen.<br />
Die derzeitigen Ablenkungsmanöver der Patronatsorganisationen,<br />
die den Entscheidungsträgern der Wirtschaft sehr nahe sind, und<br />
die darin bestehen den Arbeitnehmern weitere Opfer abzuverlangen,<br />
sei es bei Kollektivvertragsverhandlungen, der Steuerbelastung<br />
oder den sozialen Absicherungen, wird die <strong>ALEBA</strong> mit allen<br />
Mitteln bekämpfen.<br />
leurs intérêts. En effet, la jurisprudence de droit du travail durant les<br />
décennies de conjoncture fl orissante a évoluée de manière à ne<br />
plus assurer de protection adéquate des salariés en période de<br />
stagnation, voire de récession économique, de sorte à ce qu’un<br />
débat fondamental s’impose rapidement.<br />
L’<strong>ALEBA</strong> exige d’introduire une protection<br />
efficace, notamment de nature financière<br />
des employés lors de licenciements<br />
pour raisons économiques individuels et<br />
collectifs et de fermetures. Le mauvais<br />
exemple de la liquidation de la banque<br />
islandaise Landsbanki, toujours en cours,<br />
ne devra plus jamais se reproduire.<br />
Perdre sa place et ses revenus auprès<br />
d’une entreprise commerciale lors d’une<br />
faillite est une situation très grave, mais<br />
perdre sa place, ses revenus et tout son patrimoine dans le cadre<br />
d’une mise en liquidation d’une banque, est dramatique ! Abandonnées<br />
par une procédure de liquidation sans scrupules et laissées<br />
en plan par un environnement d’instances non préparées à<br />
ces circonstances, les employés de la Landsbanki et leurs familles<br />
sont en train de passer une période très diffi cile. Parmi les nombreuses<br />
démarches pour aider le personnel en cause, l’<strong>ALEBA</strong> vient<br />
de décider d’épuiser tout moyen de droit pour obtenir gain de<br />
cause dans l’affaire Landsbanki et d’entamer la procédure de cassation<br />
contre les jugements intervenus jusqu’à présent.<br />
La crise fi nancière internationale est le produit d’une école anglosaxonne<br />
cherchant la multiplication rapide des profi ts et construite<br />
sur un capitalisme cupide, générateur de marchés illusoires, totalement<br />
déréglementés et irréalistes et composés de produits fantaisistes<br />
et ténébreux.<br />
Les décideurs politiques ont leur part de responsabilité dans l’évolution<br />
de ces criminalités économiques. Peut-être inconsciemment,<br />
mais ils ne sauront pas se soustraire à l’obligation de présenter<br />
la facture des dégâts et de la remettre aux vrais auteurs. L’<strong>ALEBA</strong><br />
n’acceptera pas que cette facture soit intégralement mise en<br />
charge des salariés, et que les initiateurs de la débâcle s’en sortent<br />
indemnes et confortablement remerciés.<br />
La tactique de diversion des organisations patronales, plus<br />
proches encore des décideurs économiques, consistant à abuser<br />
de la crise pour exiger davantage de sacrifi ces aux salariés, que<br />
ce soit au niveau des conventions collectives, de la fi scalité ou de<br />
la sécurité sociale, ne sera pas tolérée par l’<strong>ALEBA</strong>.<br />
Marc GLESENER<br />
Président<br />
4 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Generalversammlung<br />
der <strong>ALEBA</strong><br />
Rede des <strong>ALEBA</strong>-Präsidenten<br />
Marc GLESENER 4/06/09<br />
Assemblée Générale<br />
annuelle de l’<strong>ALEBA</strong><br />
Discours du président de l’<strong>ALEBA</strong>,<br />
Marc GLESENER 4/06/09<br />
Im Finanzsektor führt kein Weg an der <strong>ALEBA</strong> vorbei.<br />
Bei den Sozialwahlen vom 12. November 2008 wurde die <strong>ALEBA</strong><br />
– mit über 70% der Stimmen – erneut als die mit Abstand stärkste<br />
Gewerkschaft auf dem Finanzplatz bestätigt.<br />
Dieser beeindruckende Vertrauensbeweis gilt als Anerkennung für die<br />
gute Arbeit der <strong>ALEBA</strong> und ganz besonders von unseren Personalvertretern<br />
in den einzelnen Betrieben.<br />
Es ist aber auch eine zusätzliche Motivation, um weiterhin die Interessen<br />
sämtlicher Beschäftigte auf dem Finanzplatz bestmöglich zu<br />
vertreten.<br />
Auf die 750 Delegierten und Stellvertreter der <strong>ALEBA</strong> warten gerade<br />
jetzt große Herausforderungen und sie werden – zu Recht – mit<br />
hohen Erwartungen konfrontiert.<br />
Die Auswirkungen der internationalen<br />
Finanzkrise auf den<br />
Finanzplatz in Luxemburg verlangen<br />
ein engagiertes und<br />
konsequentes Eintreten für die<br />
Interessen der Beschäftigten<br />
in allen betroffenen Sektoren<br />
– sei dies im Versicherungswesen,<br />
den Banken oder der<br />
Fondsindustrie.<br />
Hinzu kommt, dass die Krise<br />
z usehends als Vo r wand<br />
benutzt wird, um in den Betrieben<br />
Druck auf die Beschäftigten<br />
auszuüben, sie aus dem<br />
Betrieb herauszuekeln oder sie ganz einfach ohne wirklichen Grund<br />
zu entlassen. Um dies zu verhindern, sind Personalvertreter mit Rückgrat<br />
verlangt, denen die <strong>ALEBA</strong> – über ihre Berater – jederzeit zur<br />
Verfügung steht.<br />
Die <strong>ALEBA</strong> ist der Meinung, dass es – gerade jetzt – an der Zeit ist,<br />
dass die rund 13.000 Beschäftigten der Fondsindustrie allesamt in<br />
Dans le secteur financier, l’<strong>ALEBA</strong> est incontournable<br />
Lors des élections sociales du 12 novembre 2008, l’<strong>ALEBA</strong> a été<br />
confi rmée une fois de plus comme le syndicat qui est de loin le<br />
plus fort de la place fi nancière, avec plus de 70% des voix.<br />
Cette preuve de confi ance impressionnante témoigne de la reconnaissance<br />
pour le bon travail de l’<strong>ALEBA</strong> et plus particulièrement<br />
de nos délégués dans les différentes entreprises.<br />
Elle représente en plus une motivation supplémentaire, afin de<br />
continuer à défendre le mieux possible les intérêts de tous les salariés<br />
de la place fi nancière.<br />
Des grands défi s attendent les 750 délégués élus de l’<strong>ALEBA</strong> ainsi<br />
que leurs suppléants, confrontés à beaucoup d’attentes.<br />
Les répercussions de la crise<br />
financière internationale sur<br />
la place fi nancière à Luxembourg<br />
demandent un engagement<br />
sans faille dans<br />
l’intérêt des salariés dans<br />
tous les secteurs concernés<br />
– soit les assurances, les<br />
banques ou encore l’industrie<br />
des fonds.<br />
En outre, la crise sert de plus<br />
en plus comme prétexte, pour<br />
augmenter la pression sur les<br />
salariés, les harceler ou carrément<br />
les licencier sans raison<br />
valable. Afi n d’empêcher<br />
cela, on a besoin de délégués qui ont du cran tout en pouvant<br />
compter sur le soutien de l’<strong>ALEBA</strong>, et de ses conseillers.<br />
L’<strong>ALEBA</strong> est d’avis que les 13.000 salariés de l’industrie des fonds<br />
ont besoin au plus vite d’une protection sociale efficace – la<br />
convention collective de travail du secteur bancaire pourrait y servir<br />
comme modèle.<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 5
den Genuss eines Kollektivvertrages kommen müssen und hier bietet<br />
sich der Bankenkollektivvertrag an.<br />
Zur Erinnerung: die Luxemburger<br />
Fondsindustrie ist<br />
die Nummer 1 in Europa<br />
und die Nummer 2 auf der<br />
Welt, hinter den USA. Hier<br />
in Luxemburg wird zurzeit ein<br />
Vermögen von 1.500 Milliarden<br />
€ verwaltet.<br />
Dies ist mehr als 160 Mal<br />
den Luxemburger Staatshaushalt<br />
und mehr als 40 Mal<br />
das Luxemburger BIP (Bruttoinlandsprodukt).<br />
Es gibt keinen – wirklich gar<br />
keinen – Grund, dass diese<br />
Menschen nicht den Schutz<br />
und die Garantien eines Kollektivvertrages erhalten sollen, so wie<br />
ihre Kolleginnen und Kollegen in den Banken und dafür setzt sich<br />
die <strong>ALEBA</strong> ein.<br />
Die Grossdemonstration vom 16. Mai hat gezeigt, dass sämtliche<br />
Gewerkschaften aus der Privatwirtschaft und dem Öffentlichen<br />
Dienst an einem Strang ziehen können, wenn es darum geht, sich<br />
gemeinsam zur Wehr zu setzen.<br />
Der Kampf gegen jede Form von Sozialabbau und der Beweis von<br />
Solidarität haben für die <strong>ALEBA</strong> den Ausschlag gegeben, um sich<br />
aktiv an dieser Demonstration zu beteiligen.<br />
Die Wiedereinführung der integralen und automatischen Index-<br />
Anpassung, NEIN zu Rentenstopp oder sogar Rentenkürzungen und<br />
die Absicherung der Arbeitsplätze im Finanzsektor waren unsere<br />
Hauptforderungen.<br />
Die massive Beteiligung der Beschäftigten an dieser Demonstration<br />
vom 16. Mai ist jedenfalls eine deutliche Warnung an Politik und<br />
Patronat.<br />
Wir hoffen, dass diese Botschaft angekommen ist.<br />
Auch wenn die letzten 6 Monate die Gesamtbeschäftigung im Bankensektor<br />
nur leicht rückläufi g war, so gab es dennoch über 500<br />
Entlassungen – mit oder ohne Sozialplan.<br />
Rappelons que l’industrie des fonds est le numéro 1 en Europe et<br />
le numéro 2 dans le monde, derrière les Etats-Unis. Ici au Luxembourg,<br />
elle gère un patrimoine de 1.500 milliards d’€.<br />
Cela représente plus que<br />
160 fois le budget de l’Etat<br />
du Luxembourg et plus que<br />
40 fois le PIB du Grandduché.<br />
Il n’y donc aucune – vraiment<br />
aucune – raison, pour que<br />
ces gens ne puissent bénéfi<br />
cier de la protection et des<br />
garanties d’une convention<br />
collective de travail, comme<br />
le font leurs collègues dans<br />
les banques et l’<strong>ALEBA</strong> s’y<br />
engage.<br />
La grande manifestation du<br />
16 mai a montré que tous les syndicats du secteur privé et de<br />
la Fonction publique peuvent être solidaires, lorsqu’il s’agit de<br />
défendre ensemble des intérêts communs.<br />
La lutte contre toute forme de démantèlement social et la solidarité<br />
étaient décisives pour la participation active de l’<strong>ALEBA</strong> à cette<br />
manifestation.<br />
Le retour intégral à l’indexation automatique des salaires, le NON<br />
au gel ou carrément aux réductions des pensions et la sauvegarde<br />
des emplois dans le secteur fi nancier sont nos revendications principales.<br />
La participation massive des salariés à cette manifestation du 16<br />
mai a été en tout cas un avertissement sérieux au monde politique<br />
et au patronat.<br />
Nous espérons, que ce message a été entendu.<br />
Même si l’emploi dans le secteur bancaire n’a reculé que légèrement<br />
les six derniers mois, il y a eu quand-même plus que 500<br />
licenciements – avec ou sans plan social.<br />
Pour cela, la sauvegarde des emplois mais aussi une meilleure<br />
protection légale des personnes licenciées est une priorité absolue<br />
pour l’<strong>ALEBA</strong>.<br />
La responsabilité du législateur est en cause, c’est effectivement<br />
scandaleux qu’à la suite d’un licenciement des gens ne touchent<br />
6 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Deshalb ist der Erhalt der Arbeitsplätze, aber auch ein besserer<br />
Schutz der entlassenen Personen, für die <strong>ALEBA</strong> Priorität.<br />
Hier ist der Gesetzgeber gefordert, weil es ein Skandal ist, wenn<br />
Leute nach ihrer Entlassung monatelang überhaupt nicht oder nur zu<br />
einem kleinen Teil ausbezahlt werden, wie dies beispielsweise bei<br />
der Landsbanki der Fall ist. Die <strong>ALEBA</strong> wird es auch nicht zulassen,<br />
dass unter dem Vorwand der Krise am Bankenkollektivvertrag gerüttelt<br />
wird.<br />
Die Garantien und Automatismen, welche über die Laufdauer hinweg<br />
vom Kollektivvertrag festgeschrieben wurden, müssen respektiert<br />
werden.<br />
Darauf bestehen wir, und eine Verschlechterung des aktuellen Kollektivvertrages,<br />
egal in welcher Form, kommt für die <strong>ALEBA</strong> nicht in<br />
Frage.<br />
Dass im Rahmen der internationalen Finanzkrise auf den Börsen weltweit<br />
40.000 Milliarden € zerstört wurden, wie die Asiatische Entwicklungsbank<br />
in einer Studie herausfand, ist nicht die Schuld der<br />
Beschäftigten hier auf dem Finanzplatz.<br />
Sie sind auch nicht schuld daran, dass<br />
der Umfang der sogenannten Derivatenkontrakte<br />
– das sind spekulative Finanzprodukte<br />
– sich alleine zwischen Ende<br />
2005 und Ende 2007 verdoppelt hat,<br />
und zwar auf 600.000 Milliarden Dollar,<br />
oder umgerechnet rund 420.000 Milliarden<br />
€, wie der Internationale Währungsfonds<br />
festgestellt hat.<br />
Nur 1/40 davon hatte überhaupt einen<br />
reellen materiellen Gegenwert … der Rest<br />
war spekulatives Kapital.<br />
Die Beschäftigten des Finanzplatzes sind<br />
ebenfalls nicht schuld daran, dass hier<br />
in Luxemburg die letzten Jahre in der<br />
Abgeordnetenkammer Gesetze gestimmt<br />
wurden, auf Wunsch des Bankenpatronats, die den Handel mit<br />
gefährlichen Finanzprodukten auch hier im Land erlauben und sogar<br />
fördern.<br />
Der Roulette-Tisch des Casino Kapitalismus sei längst wieder geöffnet,<br />
hatte letzte Woche ein deutscher Journalist in einer Talk-Show<br />
behauptet.<br />
Hier stellt sich die Frage, ob der Roulette-Tisch hier in Luxemburg<br />
überhaupt jemals geschlossen war oder wie ist es sonst zu erklärien<br />
ou qu’une petite partie de ce qui leur est dû … comme c’était<br />
le cas p.ex. dans l’affaire Landsbanki.D’autre part, l’<strong>ALEBA</strong> n’acceptera<br />
pas, qu’on touche à la convention collective de travail du<br />
secteur bancaire, sous le prétexte de la crise.<br />
Les garanties et automatismes prévus par la convention collective<br />
doivent être respectés.<br />
Nous y tenons et nous refusons toute dégradation par rapport à la<br />
convention actuelle, quelle que soit sa forme.<br />
Ce n’est effectivement pas la faute des salariés de la place fi nancière<br />
du Luxembourg que 40.000 milliards d’€ ont été détruits<br />
dans le cadre de la crise financière internationale dans les<br />
bourses au niveau mondial, comme l’a démontré la Banque asiatique<br />
de développement dans une étude.<br />
Ce n’est pas leur faute non plus, que le volume des contrats de<br />
produits dérivés – ce sont des produits fi nanciers spéculatifs – a<br />
doublé entre fi n 2005 et fi n 2007 pour s’élever à 600.000 milliards<br />
de dollar, c.à.d. environ 420.000 milliards d’€, comme l’a<br />
constaté le Fonds Monétaire International.<br />
Seulement 1/40 était couvert par une<br />
réelle contrepartie matérielle … le reste<br />
n’était que du capital purement spéculatif.<br />
Ce n’est pas la faute des salariés de la<br />
place fi nancière non plus, qu’au Luxembourg<br />
des lois ont été votées les dernières<br />
années dans la Chambre des Députés,<br />
sur demande du patronat bancaire, qui<br />
autorisent et même encouragent, aussi au<br />
Luxembourg, le commerce des produits<br />
fi nanciers dangereux.<br />
La semaine passée, un journaliste allemand<br />
a affirmé lors d’une émission tv,<br />
que la table de roulette du capitalisme<br />
casino serait rouverte depuis belle lurette.<br />
On peut se poser la question, si la roulette a jamais été fermée<br />
au Luxembourg … sinon comment expliquer, que le nombre d’organismes<br />
de titrisation, de fonds spéciaux ainsi que de SICAR<br />
(Société d’investissement en capital à risque) est aujourd’hui plus<br />
élevé qu’avant la crise.<br />
Certains acteurs ont pris d’une manière tout à fait consciente des<br />
risques, même des très grands risques, suivant les constats d’un<br />
des responsables d’une société de conseil, qui s’est exprimé en<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 7
en, dass jetzt die Zahl der Verbriefungsinstitute (Verbriefung von Krediten),<br />
Spezialfonds und Risikokapitalanlagen sogar höher ist als vor<br />
der Krise.<br />
Dass hier in Luxemburg verschiedene Akteure ganz bewusst hohe,<br />
viel zu hohe, Risiken eingegangen sind, beweist die Aussage eines<br />
der Verantwortlichen der Consultingfi rma Ernst & Young, der im Juni<br />
letzten Jahres gegenüber der Wirtschaftszeitschrift Paperjam vor<br />
Freude in die Luft gesprungen ist, weil – wie er sagte – wegen der<br />
Risikokapitalanlagen (Sicar) und in einem gewissen Masse auch<br />
wegen der Spezialfonds immer mehr Fonds aus dem angelsächsischen<br />
Raum den Weg nach Luxemburg fi nden.<br />
Und zur Erinnerung: am 13. Oktober 2008, also kurz nachdem der<br />
Luxemburger Staat mit fast 3 Milliarden € an öffentlichen Geldern<br />
die Fortis und die Dexia vor dem Kollaps bewahrte, wurde die 1.<br />
Sicar auf der Luxemburger Börse notiert, nachdem vorher bereits<br />
deren Verantwortlichen dazu ihr Einverständnis gegeben hatten. Dieser<br />
Fonds – Athanor Equities – investiert u.a. in erneuerbare Energien,<br />
den Tourismus und – nun halten Sie sich fest – den Immobilienmarkt.<br />
Dies zu einem Zeitpunkt, wo sogar jedes Schulkind über die Auswirkungen<br />
der Immobilienkrise in den USA – die Subprime-Krise –<br />
Bescheid wusste.<br />
Die verschiedenen sogenannten Rettungspläne, die von den verschiedenen<br />
Regierungen ins Leben gerufen wurden, haben zwar verhindert,<br />
dass das Weltfi nanzsystem unkontrolliert zusammengebrochen<br />
ist; trotzdem wurden diese unter ganz dubiosen Methoden zusammengestellt.<br />
In den USA z.B. vom damaligen Finanzminister Henry Paulson, langjähriger<br />
Chef der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs<br />
und seinen Experten, auch ehemalige Mitarbeiter derselben Bank.<br />
Dazu muss man wissen, dass Goldman Sachs ein Hauptkonkurrent<br />
von Lehman Brothers war, die ja bekanntlich bei diesem „Rettungsplan“<br />
fallengelassen wurde!<br />
In Deutschland hat sich, laut „Frankfurter Rundschau“ vom 13. Oktober<br />
2008, ein geheimer Kreis dieser Arbeit angenommen: darunter<br />
der Präsident der Bundesverband deutscher Banken, der Chef der<br />
Commerzbank, der Finanzchef der Allianz und der Chef der Deutschen<br />
Bank.<br />
Gerade diese Sorte von Verantwortlichen der Krise müssten auch<br />
selber die Konsequenzen davon tragen und nicht die Beschäftigten,<br />
weder am Finanzplatz hier, noch anderwärts respektive in anderen<br />
Wirtschaftszweigen.<br />
juin 2008 d’une manière enthousiaste dans la revue économique<br />
Paperjam. D’après lui, à cause des SICAR et dans une moindre<br />
mesure à cause des fonds spéciaux, de plus en plus de fonds<br />
de la région anglo-saxonnne fi nissent par se retrouver au Luxembourg.<br />
Pour rappel: le 13 octobre 2008, peu de temps après que l’Etat<br />
luxembourgeois est intervenu avec une aide de presque 3 milliards<br />
d’€ afi n de prévenir l’écroulement de Fortis et de Dexia, la<br />
1re SICAR a été cotée à la Bourse de Luxembourg, après que ses<br />
autorités avait donné le feu vert.<br />
Ce fonds – Athanor Equities – investit e.a. dans les énergies renouvelables,<br />
le tourisme et – ce n’est pas une blague – dans le marché<br />
immobilier.<br />
Et cela à un moment, ou tout le monde était au courant des répercussions<br />
de la crise immobilière aux Etats-Unis, la crise des subprimes.<br />
Les divers plans de sauvetage élaborés par les gouvernements<br />
ont su éviter l’écroulement incontrôlé du système fi nancier mondial,<br />
mais ils ont été néanmoins réalisé dans des conditions pour<br />
le moins douteuses.<br />
Aux Etats-Unis p.ex. par le ministre des fi nances de cette époque,<br />
Henry Paulson, PDG pendant de nombreuses années auprès de<br />
la banque d’investissement américaine Goldman Sachs ainsi que<br />
ses experts, eux-aussi anciens collaborateurs de la même banque.<br />
Il faut savoir que Goldman Sachs était un concurrent principal de<br />
Lehman Brothers, qui – comme vous le savez – n’était pas retenue<br />
pour ce «plan de sauvetage» !<br />
En Allemagne un cercle secret s’est donné à cette tâche …<br />
parmi eux le président du patronat bancaire allemand, le chef<br />
de la Commerzbank, le chef fi nancier d’Allianz et le chef de la<br />
Deutsche Bank, Josef Ackermann suivant le quotidien allemand<br />
« Frankfurter Rundschau » du 13 octobre 2008.<br />
C’est en effet ce genre de responsables de la crise, qui devraient<br />
supporter eux-mêmes aussi les conséquences de celle-ci et non<br />
pas les salariés, ni à la place financière du Luxembourg, ni<br />
ailleurs, ni dans d’autres secteurs économiques.<br />
L’<strong>ALEBA</strong> ne va donc pas tolérer des tentatives pour imputer les frais<br />
de la crise actuelle, voire même une partie des frais aux salariés<br />
du secteur fi nancier, tandis que les vrais responsables s’en tirent<br />
impunément.<br />
8 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Die <strong>ALEBA</strong> wird deshalb auch nicht zulassen, wenn versucht werden<br />
sollten, den Beschäftigten am Finanzplatz eine Schuld, oder auch<br />
nur eine Teilschuld, an der augenblicklichen Krise zu geben, während<br />
die wirklich Schuldigen ungeschoren davon kommen.<br />
Ein sogenannter Experte der Consultingfi rma McKinsey – eine Firma<br />
also, die anderen sagt, wo und wie sie am besten Leute entlässt -,<br />
hat vor über einem halben Jahr hier in Luxemburg behauptet, die Produktivität<br />
und die Leistung der Bankbeschäftigten wäre niedriger als<br />
in anderen Wirtschaftssektoren.<br />
Un soi-disant expert de la société de conseil McKinsey – donc<br />
une société qui dit aux autres où et comment licencier du personnel<br />
– avait affi rmé, il y a un peu plus de 6 mois, que la productivité<br />
et la performance des salariés bancaires au Luxembourg<br />
seraient plus basses qu’ailleurs.<br />
Quel toupet; car beaucoup d’études démontrent, que la productivité<br />
des salariés au Luxembourg – tous les secteurs économiques<br />
confondus – est la plus élevée de toute l’Europe – donc aussi et<br />
avant tout dans le secteur fi nancier.<br />
VALEUR AJOUTÉE BRUTE PAR EMPLOI PAR BRANCHES, 2006 (EN MILLIERS D’EUROS)<br />
EU-27 EU-15 BE DE FR LU NL<br />
Ensemble des branches 47.2 55.0 66.0 53.5 63.9 95.9 57.0<br />
Agriculture, chasse, sylviculture 13.8 24.6 25.9 21.5 37.5 23.3 39.5<br />
Industrie manufacturière 48.8 60.2 80.5 65.1 63.0 70.7 71.8<br />
Industries agricoles et alimentaires 41.5 52.2 64.0 39.8 51.3 50.3 85.4<br />
Industrie textile et habillement 19.9 32.4 47.1 43.7 46.9 120.0 51.2<br />
Travail du bois et fabrication d’articles en bois 30.0 40.9 59.0 46.6 39.8 42.1 53.1<br />
Industrie du papier et du carton; édition et imprimerie 53.7 60.9 75.4 53.1 60.4 62.8 67.5<br />
Industrie chimique 98.7 116.2 140.3 108.8 159.5 73.2 163.6<br />
Industrie du caoutchouc et des plastiques 45.6 54.7 77.7 57.3 49.9 69.3 56.9<br />
Fabrication d’autres produits minéraux non métalliques 48.7 59.0 78.6 58.4 70.1 84.9 70.9<br />
Métallurgie et travail des métaux 47.5 55.9 71.3 61.4 59.1 77.1 66.4<br />
Fabrication de machines et éuipements 51.8 62.4 79.5 69.3 60.3 69.4 71.4<br />
Fabrication d’équipements électriques et électroniques 54.9 66.0 78.5 70.6 62.8 56.6 46.2<br />
Fabrication de matériel de transport 62.5 70.1 76.0 83.2 74.7 56.0 70.3<br />
Autres industries manufacturières 32.1 39.7 51.6 46.6 47.6 63.9 32.3<br />
Production et distribution d’électricité, de gaz et d’eau 131.1 204.5 245.5 170.7 156.0 215.2 293.6<br />
Construction 40.7 46.1 57.9 36.9 59.1 51.3 54.1<br />
Commerce; réparations automobile et d’articles domestiques 36.2 40.8 60.2 37.6 48.8 72.0 45.3<br />
Hôtels et restaurants 30.3 32.6 30.2 19.1 40.0 34.4 28.6<br />
Transports et communications 56.7 66.2 81.5 55.8 65.9 106.6 72.7<br />
Activités financières 95.0 103.8 116.7 81.0 102.8 245.0 112.9<br />
Immobilier, location et services aux entreprises 87.5 94.4 94.5 96.3 117.1 120.4 66.5<br />
Administration publique 43.7 49.3 48.7 45.7 51.6 90.6 68.3<br />
Éducation 34.8 41.5 53.5 39.5 46.8 76.3 49.2<br />
Santé et action sociale 36.0 39.5 41.2 36.2 44.4 59.9 35.4<br />
Services collectifs, sociaux et personnels 41.1 45.1 43.0 45.8 50.6 57.3 40.7<br />
Activités des ménages 13.0 12.7 14.0 10.1 22.5 22.4 7.4<br />
Source: Statec, Eurostat dans « L’économie luxembourgeoise. Un kaléidoscope 2008 »<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 9
1995<br />
1996<br />
1997<br />
1998<br />
1999<br />
2000<br />
2001<br />
2002<br />
2003<br />
2004<br />
2005<br />
2006<br />
2007<br />
Eine Frechheit, weil längst nachgewiesen ist, dass die Produktivität<br />
der Beschäftigten – quer durch alle Wirtschaftssektoren – hier<br />
in Luxemburg europaweit am höchsten ist, auch und vor allem im<br />
Finanzsektor, wo sie höher liegt als in den anderen Wirtschaftszweigen.<br />
EUROSTAT, das statistische Amt der EU-Kommission, stellt z.B. fest,<br />
dass bei der Produktivität der Beschäftigten, Luxemburg die anderen<br />
europäischen Länder weit hinter sich lässt.<br />
Das heißt zum Beispiel 40% mehr Produktivität als die Beschäftigten<br />
in Belgien, die in Europa an zweiter Stelle liegen, vor denen aus<br />
den Niederlanden, Frankreich und Deutschland.<br />
Ohne die hohe Produktivität der Bankbeschäftigten wäre auch das<br />
Traumresultat der Banken 2006 hier auf dem Finanzplatz niemals<br />
zustande gekommen.<br />
Verteilt wurde dieses Traumresultat aber nur an die Chefetagen und<br />
an die Aktionäre.<br />
EUROSTAT, le service statistique de la Commission Européenne,<br />
a découvert p.ex. que la productivité des salariés au Luxembourg<br />
devance – de loin – celle des autres pays européens.<br />
Cela signifi e 40% de productivité de plus par rapport aux salariés<br />
en Belgique, devant ceux des Pays-Bas, de la France et de<br />
l’Allemagne.<br />
Sans la productivité élevée des salariés bancaires le résultat de<br />
rêve des banques affi ché en 2006 n’aurait jamais pu être réalisé.<br />
Par contre, ce résultat de rêve n’a été réparti, en très grande partie,<br />
qu’aux seuls dirigeants et actionnaires, tandis que le personnel,<br />
sans lequel aucun résultat et surtout aucun résultat de pointe n’ait<br />
pu être réalisé, n’a reçu à l’époque, qu’une part infi me.<br />
Par conséquent, il n’est pas question pour l’<strong>ALEBA</strong>, que les salariés<br />
de la place fi nancière devraient payer les pots cassés et les<br />
pertes massives causées par d’autres.<br />
Services financiers:<br />
ÉVOLUTION DE LA VALEUR AJOUTÉE EN VOLUME<br />
AU LUXEMBOURG ET EN EUROPE, 1995-2007 (indices; 1995 = 100)<br />
220<br />
200<br />
180<br />
160<br />
140<br />
120<br />
100<br />
80<br />
60<br />
EU-15<br />
Belgique<br />
Luxembourg<br />
Allemagne<br />
Source: Statec, Eurostat<br />
N. B.: Pour l’EU-15, dernières données disponibles 2006 dans « L’économie luxembourgeoise. Un kaléidoscope 2008 »<br />
10 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Die Beschäftigten, ohne die überhaupt kein Resultat und schon gar<br />
kein Bombenresultat möglich wären, bekamen damals im Verhältnis<br />
nur ein paar Brosamen vom großen Kuchen.<br />
Deshalb kommt es für die<br />
<strong>ALEBA</strong> auch gar nicht in<br />
Frage, dass die Beschäftigten<br />
des Finanzplatzes jetzt bluten<br />
sollen für die Fehler und die<br />
massiven Verluste, die anderen<br />
verursacht haben. Dementsprechend<br />
ist die <strong>ALEBA</strong><br />
weiterhin gegen jede Form<br />
von Sozialabbau … vorab<br />
beim Kollektivvertrag: sei dies<br />
bei den Löhnen, den Arbeitsbedingungen<br />
oder anderen<br />
Leistungen und Garantien.<br />
Ainsi nous continuons à être contre toute forme de démantèlement<br />
social, notamment dans le cadre des conventions collectives de<br />
travail; donc les salaires, les conditions de travail ou autres prestations<br />
et garanties.<br />
L’<strong>ALEBA</strong> refuse donc aussi<br />
toute forme de détérioration<br />
au niveau des pensions ainsi<br />
que de la fiscalité pour les<br />
salariés les années à venir.<br />
Dans le contexte de l’adaptation<br />
automatique des<br />
salaires, nous nous opposons<br />
à un index plafonné, qui<br />
exclurait une large partie du<br />
salariat du bénéfice de cet<br />
automatisme.<br />
Die <strong>ALEBA</strong> ist aber genauso<br />
konsequent gegen jede Form von Verschlechterungen bei den Renten<br />
und auch gegen Pläne, Steuererleichterungen für die Beschäftigten<br />
die nächsten Jahre auszuschließen.<br />
Wir sind im dem Zusammenhang auch gegen eine Höchstgrenze<br />
beim Index, weil damit ein großer Teil der Beschäftigten von der<br />
automatischen Lohnanpassung ausgeschlossen wird.<br />
Unsere Hauptforderungen liegen deshalb auf der Hand:<br />
Die Arbeitsplätze und die sozialen Errungenschaften aller Beschäftigten<br />
auf dem Finanzplatz – im Versicherungswesen, in den Banken<br />
und in der Fondsindustrie – erhalten und eine Verbesserung des<br />
Schutzes der Beschäftigten auf der gesetzlichen Ebene.<br />
Für uns ist die aktuelle Indexmanipulation auch kein „Segen für das<br />
Land“, wie die ABBL das einmal behauptet hatte an wodurch das<br />
Bankenpatronat alleine 2006 und 2007 rund 33 Millionen € eingespart<br />
hat, und deshalb steht die Wiedereinführung des integralen<br />
und automatischen Index-Mechanismus nach wie vor auf der Prioritätenliste.<br />
Wir kämpfen weiter für den Erhalt der sozialen Errungenschaften,<br />
deshalb sind wir da, und deshalb ist uns die Solidarität wichtig!<br />
Nos revendications principales pour le futur sont donc évidentes:<br />
Sauvegarder l’emploi et les acquis de tous les salariés de la place<br />
fi nancière – dans le secteur des assurances, dans les banques<br />
et dans l’industrie des fonds – ainsi qu’une meilleure protection<br />
légale des salariés.<br />
La manipulation actuelle de l’index n’est pas du tout une «bénédiction<br />
pour le pays», comme l’ABBL l’avait décrit à l’époque. Cette<br />
mesure a permis au patronat bancaire d’épargner, pour les seules<br />
années 2006 et 2007, environ 33 millions d’€. Par conséquent,<br />
le retour intégral à l’index automatique reste une de nos priorités.<br />
La lutte pour le maintien et l’amélioration des acquis sociaux est<br />
notre raison d’être, et la solidarité de tout un chacun est le garant<br />
d’atteindre nos objectifs communs.<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 11
<strong>ALEBA</strong>-<br />
Generalversammlung<br />
bestätigt neuen Vorstand<br />
Anlässlich der Generalversammlung vom 4. Juni 2009, wurden<br />
sowohl die Exekutive wie auch das Verwaltungskomitee der <strong>ALEBA</strong>,<br />
die in der Delegiertenversammlung vom 31. März 2099 gewählt<br />
wurden, einstimmig angenommen.<br />
L’Assemblée Générale<br />
de l’<strong>ALEBA</strong> confirme les<br />
nouveaux mandataires<br />
Lors de l’Assemblée Générale du 4 juin 2009, le nouveau Exécutif<br />
ainsi que le Comité d’Administration de l’<strong>ALEBA</strong>, votés lors de<br />
l’Assemblée des délégués du 31 mars 2009, ont été approuvés<br />
unanimement.<br />
DIE EXEKUTIVE / L’EXÉCUTIF :<br />
GLESENER Marc<br />
Präsident/Président<br />
KBL epb<br />
(Tél.: 4797-3910)<br />
HINGER Jean-Claude<br />
1. Vizepräsident/1er Vice-Président<br />
DEXIA-BIL<br />
(Tél.: 4590-2935)<br />
BEFFORT Gilbert<br />
Vizepräsident/Vice-Président<br />
BNP-PARIBAS<br />
(Tél.: 4646-4055)<br />
SCHNEIDER Jim<br />
Vizepräsident/Vice-Président<br />
FOYER<br />
(Tél.: 43743-3083)<br />
HOELTGEN Christian<br />
Generalsekretär/Secrétaire Général<br />
KBL epb<br />
(Tél.: 4797-3917)<br />
BACK Alain<br />
Generalkassierer/Trésorier Général<br />
ING<br />
(Tél.: 44991-554)<br />
CONTER Albert<br />
Beisitzender/Assesseur<br />
BGL/BNP-PARIBAS<br />
(Tél.: 4242-2272)<br />
KIHM Arsène<br />
Beisitzender/Assesseur<br />
ING<br />
(Tél.: 406540-9292)<br />
RIES François<br />
Beisitzender/Assesseur<br />
DEXIA–BIL<br />
(Tél.: 4590-2426)<br />
SCOLATI Roberto<br />
Beisitzender/Assesseur<br />
BQUE DE LUX<br />
(Tél.: 49924-3804)<br />
STEICHEN Gilles<br />
Beisitzender/Assesseur<br />
ST. ST. BANK<br />
(Tél.: 464010-267)<br />
12 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
DAS VERWALTUNGSKOMITEE / LE COMITÉ D’ADMINISTRATION :<br />
BAUSTERT René<br />
ASS. LA LUXEMBOURG.<br />
BERENS Denise<br />
Banque RAIFFEISEN<br />
BIANCHINI Patrick<br />
BGL/BNP-PARIBAS<br />
BROUWER Johan<br />
COMMERZBANK<br />
(Tél.: 4761-6202)<br />
(Tél.: 2450-2364)<br />
(Tél.: 4242-2663)<br />
(Tél.: 477911-2816)<br />
CLEMENTE Patrick<br />
CACEIS<br />
FISCHER Fernand<br />
DEXIA – BIL<br />
GILLANDER Jeannot<br />
BQUE DE LUX<br />
GODFROID Francis<br />
KBL epb<br />
(Tél.: 4767-2496)<br />
(Tél.: 4590-2792)<br />
(Tél.: 49924-2362)<br />
(Tél.: 4797-2235)<br />
GOERGEN Gaston<br />
SGBT<br />
HAGEN Jochem<br />
HSBC T&B<br />
JUDE Patrick<br />
WARBURG<br />
KELLER Arnold<br />
HVB<br />
(Tél.: 479311-634)<br />
(Tél.: 471847-961)<br />
(Tél.: 424545-209)<br />
(Tél.: 4272-2322)<br />
KRIER Carlo<br />
BNP-PARIBAS<br />
LARDO Daniel<br />
KBL epb<br />
LEHNERT Danielle<br />
WGZ – BANK<br />
MAY Emile<br />
DEXIA<br />
(Tél.: 4646-4405)<br />
(Tél.: 4797-7959)<br />
(Tél.: 428328-423)<br />
(Tél.: 4590-4261)<br />
MUNSTER Hubert<br />
CLEARSTREAM<br />
PALUMBO Marco<br />
ING<br />
SCHENTEN Robert<br />
AXA ASS<br />
SCHROEDER Claude<br />
ALLIANZ LIFE<br />
(Tél.: 243353-59)<br />
(Tél.: 40 65 40 365)<br />
(Tél.: 442424-4537)<br />
(Tél.: 472346-219)<br />
SIMON Charles<br />
HAUCK<br />
STAMMET Yves<br />
LB LUX<br />
TERZER Marc<br />
DEXIA – BIL<br />
(Tél.: 451314-375)<br />
(Tél.: 424344-103)<br />
(Tél.: 4590-2069)<br />
MUNCHEN Yves<br />
<strong>ALEBA</strong><br />
STAUDT Steve<br />
<strong>ALEBA</strong><br />
WALISCH Félix<br />
<strong>ALEBA</strong><br />
(Tél.: 223228-1)<br />
(Tél.: 223228-1)<br />
(Tél.: 223228-1)<br />
Die Generalversammlung hat auch einstimmig einer Statutenänderung<br />
der <strong>ALEBA</strong> zugestimmt, zwecks ihrer Anpassung an das neues<br />
asbl-Gesetz, einer verbesserten Lesbarkeit, der Verfassung eines<br />
internen Reglementes und der Einbeziehung aller erworbenen Mandate<br />
in die Strukturen der <strong>ALEBA</strong>-Gremien. Schließlich hat die Generalversammlung<br />
auch entschieden, den Gewerkschaftsbeitrag auf<br />
9,50€ anzupassen, gültig ab dem 1.Juli <strong>2009.</strong> Die letzte Anpassung<br />
war 2004.<br />
L’Assemblée Générale a aussi approuvé unanimement les nouveaux<br />
statuts de l’<strong>ALEBA</strong>, ayant pour objectif l’adaptation à la<br />
nouvelle loi sur les asbl, une lecture facilitée, la mise en place d’un<br />
règlement d’ordre intérieur et l’incorporation de tous les mandats<br />
acquis lors des élections sociales dans les structures des organes<br />
de l’<strong>ALEBA</strong>. Finalement, l’Assemblée Générale a décidé d’adapter<br />
la cotisation syndicale à 9,50€, entrant en vigueur à partir du 1er<br />
juillet <strong>2009.</strong> La dernière adaptation date de 2004.<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 13
Tätigkeitsbericht / <strong>Rapport</strong> d’activités<br />
Juni 2008 bis Mai 2009 Juin 2008 à Mai 2009<br />
Der Bericht besteht aus 5 Teilen:<br />
1) die Sozialwahlen.<br />
2) die Sozialpläne und Entlassungen im Zusammenhang<br />
mit der derzeitigen Krise und die<br />
Beteiligung der <strong>ALEBA</strong> an der Grossdemonstration<br />
vom 16. Mai.<br />
3) die Tätigkeiten unseres Gewerkschaftsbüros.<br />
4) die internen, nationalen und internationalen<br />
Sitzungen der <strong>ALEBA</strong>.<br />
5) und schließlich einen letzten Punkt: „Verschiedenes“.<br />
Le rapport se décompose en 5 parties :<br />
1) les élections sociales.<br />
2) les plans sociaux et licenciements dans le<br />
contexte actuel de crise + la participation<br />
de l’<strong>ALEBA</strong> à la manifestation du 16 mai<br />
dernier.<br />
3) les activités de notre personnel.<br />
4) les réunions internes, nationales et internationales<br />
de l’<strong>ALEBA</strong>.<br />
5) et, enfi n, un point Divers.<br />
1)<br />
Im Rahmen der Sozialwahlen werde ich Sie nicht mit Zahlen und Statistiken<br />
überhäufen, aber ich möchte doch auf einige Punkte näher<br />
eingehen:<br />
• Zum ersten Mal hatten wir mehr als 1.000 Kandidaten, insgesamt<br />
1.025 Kandidaten in 130 Betrieben. Dies entspricht einer Steigerung<br />
von 30% gegenüber 2003, nicht nur bei den Kandidaten,<br />
sondern ebenfalls bei der Zahl der Unternehmen!<br />
• Von den 1.025 Kandidaten wurden 750 gewählt, was einer<br />
Erfolgsquote von 73% entspricht, aber auch eine Repräsentativität<br />
von 70%! Jetzt können Sie leicht ausrechnen, was den anderen<br />
Gewerkschaften noch übriggeblieben ist.<br />
1)<br />
Pour ce qui est des élections sociales, je ne vais pas vous abreuver<br />
de chiffres ou de statistiques, mais je voulais tout de même<br />
relever quelques points :<br />
• tout d’abord, pour la première fois, nous avons dépassé le cap<br />
des 1.000 candidats, avec un total de 1.025 candidats dans 130<br />
entreprises. Ceci nous fait une augmentation de 30 % par rapport<br />
à 2003, mais également dans 30 % d’entreprises supplémentaires !<br />
• Ensuite, sur ces 1.025 candidats, 750 ont été élus, soit un taux<br />
de 73 % de réussite, mais aussi un taux de 70 % de représentation!<br />
Je vous laisse calculer ce qu’il reste aux autres syndicats.<br />
14 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
• Von den ausgezeichneten Resultaten wollen wir lediglich einige<br />
hervorheben, wie etwa den Volltrefer mit 13 gewählten Vertretern<br />
bei der Société Générale Bank and Trust, die 10 von 12 Mandate<br />
bei der ING, sowie die 9 von 10 bei der BNP/PARIBAS.<br />
Bei den Versicherungsgesellschaften<br />
erhielten wir jeweils<br />
100% bei Foyer und<br />
AXA. Und schließlich<br />
noch eine kleine<br />
Feststellung in Bezug<br />
auf die Kredietbank.<br />
Mit 14 <strong>ALEBA</strong>-Vertretern<br />
in einer Personaldelegation<br />
von<br />
16 Mitgliedern, sind<br />
wir die größte Sektion<br />
im Finanzsektor,<br />
aber ebenfalls einer<br />
der 10 größten auf<br />
nationaler Ebene.<br />
OGBL – LCGB – Neutres – FieDEL<br />
30,07%<br />
• Auf nationaler Ebene<br />
konnten wir auch an<br />
unser gutes Ergebnis<br />
von 2003 anknüpfen,<br />
mit 5 Vertretern von 8 in der Arbeitnehmerkammer Luxemburgs,<br />
d.h. 62,50%. Dort haben wir zwei Vertreter im Vorstand<br />
und zwar ein Vizepräsident, Marc GLESENER, und den Schatzmeister,<br />
Fernand FISCHER, sowie 8 Vertreter in den verschiedenen<br />
Ausschüssen. Die <strong>ALEBA</strong> stellt auch Vertreter in der Gesundheitskasse,<br />
in der Pensionskasse, im Kompensationsfonds, im „Centre<br />
Commun de la Sécurité Sociale“, im Schlichtungsausschuss der<br />
Sozialversicherungen, im Hauptausschuss der Sozialversicherungen,<br />
sowie im Arbeitsgericht und in der Unfallversicherung.<br />
• Ich glaube ehrlich, diese Zahlen sprechen für sich und verdienen<br />
den Dank der <strong>ALEBA</strong>. Noch einmal ein großes Danke an alle und<br />
alle unsere Glückwünsche.<br />
• Sur le plan national, nous avons aussi maintenu notre bon résultat<br />
de 2003 avec 5 représentants sur 8 à la Chambre des<br />
Salariés du Luxembourg, soit 62,50 %.<br />
Là, nous avons deux<br />
représentants au sein<br />
du Comité de la<br />
Chambre, à savoir<br />
un Vice-président,<br />
Marc GLESENER et<br />
le Trésorier, Fernand<br />
FISCHER, ainsi que<br />
8 représentants dans<br />
les différentes commissions.<br />
L’<strong>ALEBA</strong><br />
compte aussi des<br />
représentants auprès<br />
de la Caisse Nationale<br />
de Santé, de<br />
la Caisse Nationale<br />
d’Assurance Pension,<br />
dans le Fonds de<br />
Compensation, au<br />
Centre Commun de<br />
la Sécurité Sociale,<br />
au Conseil Arbitral,<br />
au Conseil Supérieur, ainsi qu’au Tribunal du Travail et aux Assurances<br />
Accidents.<br />
<strong>ALEBA</strong> 69.93%<br />
• Enfi n, un petit constat au niveau de la Kredietbank. Avec 14<br />
représentants <strong>ALEBA</strong> dans une délégation de 16 membres, nous<br />
sommes devenus la plus grosse section du secteur fi nancier,<br />
mais également dans les 10 plus grosses sur le plan national.<br />
• Je crois sincèrement que ces chiffres très éloquents méritent les<br />
remerciements des instances de l’<strong>ALEBA</strong>. Encore une fois, un<br />
grand merci à tous et toutes nos félicitations.<br />
2)<br />
Was die Sozialpläne und Entlassungen anbelangt, werde ich<br />
mich darauf beschränken, Ihnen den Verlust von mehr oder weniger<br />
500 Arbeitsplätze, seit Juni letzten Jahres und insbesondere seit<br />
September und dem Konkurs von Lehmann Brothers, in Erinnerung<br />
zu rufen. Ich möchte jedoch einige große Totengräber von Arbeitsplätzen<br />
hervorheben, d.h. Clearstream mit 120 Arbeitsplätzen, die<br />
2)<br />
Pour le point des plans sociaux et des licenciements, je me limiterai<br />
à vous rappeler le chiffre de ± 500 pertes d’emploi depuis le<br />
mois de juin dernier, et surtout depuis septembre et la faillite de<br />
Lehmann Brothers. Je citerai cependant quelques gros fossoyeurs<br />
d’emplois, à savoir CLEARSTREAM avec 120 postes de travail<br />
délocalisés en République tchèque, IKB International qui laisse 65<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 15
nach Tschechien verlagert werden, IKB International, die 65 Personen<br />
entlässt und die isländischen Banken, mit bisher mehr als hundert<br />
abgebauten Arbeitsplätzen. Zu diesen Zahlen kommen noch<br />
seit gestern rund fünfzig Arbeitsplätze<br />
bei der UBS, ganz zu schweigen<br />
vom zukünftigen Arbeitsplatzabbau<br />
bei WestLB nach deren Schließung.<br />
Das aktuelle Wirtschaftsklima und<br />
die Gerüchte am Finanzplatz weisen<br />
darauf hin, dass wir hier noch nicht<br />
am Ende dieses Prozesses angekommen<br />
sind.<br />
Für alle diejenigen, die an der Grossdemonstration<br />
vom 16. Mai teilgenommen<br />
haben, ist es offensichtlich,<br />
dass diese ein großer Erfolg war. Es<br />
war nicht einfach, Leute an einem<br />
Samstagnachmittag zu mobilisieren,<br />
aber die Zahl von 25.000 Teilnehmern<br />
zeigt die Ängste der Beschäftigten,<br />
aber auch ihre Solidarität, da<br />
sämtliche Gewerkschaften und alle<br />
Wirtschaftssektoren des Landes vertreten<br />
waren.<br />
3)<br />
Es ist offensichtlich, dass die Verhandlungen<br />
über die zahlreichen Sozi-<br />
Clearstream Luxembourg<br />
alpläne, sowie Einzelentlassungen und Soziales unsere Berater in<br />
den letzten Monaten verstärkt in Anspruch genommen haben. Mehr<br />
als 50 Dossiers wurden bei den verschiedenen Gerichten eingereicht,<br />
während die <strong>ALEBA</strong> zehn Sozialpläne ausgehandelt und abgeschlossen<br />
hat. Dies zur Zufriedenheit unserer Mitglieder, während<br />
wir allerdings einen Sozialplan neu verhandeln mussten, der in erster<br />
Instanz von einer anderen Gewerkschaft unterzeichnet wurde und<br />
auf die Unzufriedenheit der betroffenen Beschäftigten stieß. Der Vollständigkeit<br />
halber sollten Sie noch wissen, dass unsere juristische<br />
Abteilung seit der letzten Generalversammlung mit fast 1300 Personen<br />
einen Termin vereinbart hat.<br />
Aber es sind nicht die einzigen Angestellten der <strong>ALEBA</strong>, die ihre<br />
Ärmel hochgekrempelt haben. Unser Sekretariat konnte die letzten<br />
Monate mit Leichtigkeit den Zustrom von mehr als 1.000 neuen<br />
Mitgliedern bewältigen, während das kleine Team, das dem Präsidenten<br />
unterstellt ist, die in einem Wahljahr unverzichtbaren und<br />
zahlreichen Pressemitteilungen und andere Veröffentlichungen auf<br />
professionelle Art und Weise gewährleistet hat. Halten wir auch<br />
noch fest, dass eine zusätzliche Person für einen Zeitraum von 6<br />
personnes sur le carreau après sa fermeture, les banques islandaises<br />
avec jusqu’à présent, plus d’une centaine d’emplois perdus<br />
au total.<br />
A ces chiffres s’ajoutent encore<br />
depuis hier une cinquantaine d’emplois<br />
auprès de UBS, sans parler<br />
des suppressions à venir chez<br />
WestLb après leur fermeture. Le<br />
climat économique actuel et les<br />
rumeurs qui circulent sur la Place<br />
nous font penser que nous ne<br />
sommes pas encore arrivés au<br />
terme de ces pertes.<br />
3)<br />
Il est évident que la négociation de<br />
ces divers plans sociaux, ainsi que<br />
les licenciements individuels et les<br />
affaires sociales ont considérablement<br />
mobilisé nos conseillers juridiques<br />
ces derniers mois.<br />
Plus de 50 dossiers ont ainsi été<br />
déposés auprès des différents tribunaux,<br />
tandis que l’<strong>ALEBA</strong> a négocié<br />
et fi nalisé une dizaine de plans<br />
sociaux.<br />
La totalité de ceux-ci au contentement de nos membres, alors que<br />
nous avons du renégocier un plan social signé en première instance<br />
par un autre syndicat et qui avait suscité le mécontentement<br />
des employés concernés.<br />
Pour être complet, sachez que notre service juridique a reçu près<br />
de 1.300 personnes en rendez-vous depuis la dernière assemblée.<br />
Mais ce ne sont pas les seuls employés de l’<strong>ALEBA</strong> à avoir mouillé<br />
leur chemise.<br />
Notre service Secrétariat a facilement digéré l’affl ux de plus de<br />
1.000 nouveaux membres ces derniers mois, tandis que la petite<br />
équipe affectée au Président a assumé de manière très professionnelle<br />
les multiples communiqués de presse et autres publications<br />
indispensables dans une année électorale.<br />
Notons encore l’embauche d’une personne supplémentaire pour<br />
16 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Monaten eingestellt wurde und sich ausschließlich um die Sozialwahlen<br />
kümmerte.<br />
4)<br />
Seit der letzten Sitzung der Generalversammlung, kam das Verwaltungskomitee<br />
der <strong>ALEBA</strong> 14 Mal zusammen und das Exekutivbüro<br />
45 Mal. Zusätzlich zu diesen, von den Statuten der <strong>ALEBA</strong> vorgesehenen<br />
Treffen, gab es in der paritätischen Kommission Unterredungen<br />
mit der ABBL, Informationsveranstaltungen über Mobbing mit<br />
der ASTF, unsere Teilnahme an den Hauptversammlungen der Mutualität<br />
der <strong>ALEBA</strong>, der Zusatzkrankenversicherung (Caisse Médico-<br />
Chirurgicale) und dem Luxemburgischen Konsummentenschutz,<br />
Gespräche mit den Führungskräften der Banken des Finanzplatzes<br />
und die Teilnahme an verschiedenen Tagungen im Zusammenhang<br />
mit dem Finanzplatz, der Gesundheit oder der Sicherheit am Arbeitsplatz.<br />
Erinnern wir auch an unsere Informationsversammlungen zur Steuererklärung,<br />
an denen fast 400 Mitglieder teilnahmen, sowie an unsere<br />
une période de 6 mois et affectée exclusivement aux élections<br />
sociales.<br />
4)<br />
Depuis la dernière assemblée, le Comité d’Administration de<br />
l’<strong>ALEBA</strong> s’est réuni à 14 reprises et le Bureau Exécutif 45 fois.<br />
A ces réunions prévues par les statuts de l’<strong>ALEBA</strong>, s’ajoutent nos<br />
entrevues en Commission paritaire avec l’A.B.B.L., des séances<br />
d’information sur le harcèlement moral avec l’A.S.T.F., notre participation<br />
aux Assemblées Générales de la Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong>, de<br />
la Caisse Médico-Chirurgicale et de l’Union Luxembourgeoise des<br />
Consommateurs, des entretiens avec les dirigeants des banques<br />
de la place Financière et des participations à différents colloques<br />
en relation avec la Place Financière ou encore la santé ou la sécurité<br />
au travail.<br />
Rappelons également nos séances d’information sur la déclaration<br />
d’impôts qui ont attiré près de 400 membres, ainsi que nos<br />
formations pour les nouveaux délégués. Veuillez également noter<br />
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<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 17
Schulungen für die neuen Personalvertreter. Wir möchten ebenfalls<br />
darauf hinweisen, dass wir demnächst Schulungen für die Sicherheitsdelegierten<br />
veranstalten.<br />
Wenn wir zu diesen Sitzungen noch die Arbeit der verschiedenen<br />
Kommissionen und unsere Arbeiten im Ausland im Rahmen unserer<br />
Vertretung in der UNI hinzuzählen, werden Sie verstehen, dass wir<br />
glücklich sind, auf die Unterstützung und die Arbeit unserer Vertreter<br />
vor Ort zählen zu können, um einen Teil der internen Probleme in<br />
den Unternehmen lösen zu können.<br />
Erwähnen wir auch noch, dass unser Mitglied Annie CROCHET Vertreterin<br />
im Komitee der Frauen von UNI-Europa und Ersatzvertreterin<br />
auf Weltebene ist. Laurent MERTZ vertritt die <strong>ALEBA</strong> als Vizepräsident<br />
der UNI-Jugend in Europa. Herzlichen Glückwunsch an sie und ein<br />
großes Dankeschön für die geleistete Arbeit.<br />
que nous aurons prochainement des séances de formation pour<br />
les délégués à la sécurité.<br />
Si nous ajoutons à ces réunions les travaux de nos différentes commissions<br />
et nos travaux à l’étranger dans le cadre de notre représentation<br />
au sein d’UNI, vous comprendrez que nous sommes<br />
heureux de pouvoir compter sur l’assistance et le travail de nos<br />
délégués sur le terrain pour régler une partie des problèmes<br />
internes aux entreprises.<br />
Notons encore que notre membre Annie CROCHET est titulaire<br />
au sein du Comité d’UNI Femmes Europe et suppléante au niveau<br />
Mondial. Egalement, Laurent MERTZ représentait l’<strong>ALEBA</strong> en qualité<br />
de vice-président du comité d’UNI Jeunes en Europe. Félicitations<br />
à eux et un grand merci pour le travail accompli.<br />
5)<br />
unter dem Punkt „Verschiedenes“, können wir von Kollektivverträgen<br />
reden. Derjenige für die Bankbeschäftigten wird ab September<br />
dieses Jahres neuverhandelt. Die augenblickliche Konjunktur verleitet<br />
uns zu der Annahme, dass wir voraussichtlich eine Übergangskonvention<br />
von einem Jahr vorschlagen werden.<br />
Der Kollektivvertrag der Beschäftigten im Versicherungswesen wird in<br />
den nächsten Tagen unterzeichnet. Hierin ist die jährliche Erhöhung<br />
der Gehälter um 1% auf 3 Jahre, d.h. von 2009 bis 2011, sowie<br />
lineare Erhöhungen von 0,3% im Jahr 2010 und von 0,5% im Jahr<br />
2011, vorgesehen.<br />
Der Kollektivvertrag von CETREL ist im Moment beim Schlichter.<br />
Schließlich sei noch unter dem Punkt „Verschiedenes“ die akademische<br />
Sitzung für die 90 Jahrfeier der <strong>ALEBA</strong> im September letzten<br />
Jahres hervorzuheben, sowie das Online-Setzen unseres Einkaufsratgebers<br />
auf unserer Webseite.<br />
5)<br />
Dans le point Divers, nous pouvons parler des Conventions Collectives<br />
de Travail. Celle des employés de banques sera renégociée<br />
à partir du mois de septembre de cette année. La conjoncture<br />
actuelle nous amène à penser que nous proposerons probablement<br />
une convention de transition sur une période d’un an.<br />
La Convention des employés du secteur Assurances sera signée<br />
dans les prochains jours. Les principaux chiffres à retenir sont<br />
l’augmentation annuelle des traitements de 1 % sur les 3 années<br />
2009 à 2001 et des augmentations linéaires de 0,3 % en 2010<br />
et 0,5 % en 2011.<br />
Quant à la Convention Collective de CETREL, elle est pour l’instant<br />
chez le Conciliateur.<br />
Signalons encore dans le point Divers, la séance académique<br />
pour les 90 ans de l’<strong>ALEBA</strong> au mois de septembre dernier, ainsi<br />
que la mise en ligne de notre guide d’achats sur notre site Internet.<br />
Christian HOELTGEN<br />
Secrétaire Général<br />
18 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Finanzbericht/<br />
<strong>Rapport</strong> financier<br />
Die Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2008 wurde<br />
der Generalversammlung ausgiebig vorgestellt.<br />
Die Erklärungen des Generalkassierers ließen eine klare und<br />
gesunde Finanzverwaltung erkennen.<br />
Einige Ausgaben, wie z.B. die Kosten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit<br />
hatten aufgrund der Sozialwahlen einen starken Anstieg<br />
zu verzeichnen.<br />
Dank der Zunahme der Mitgliederzahlen der <strong>ALEBA</strong>, haben die Einnahmen<br />
der Beiträge auch 2008 wieder zugenommen.<br />
2008 schloss mit einem leichten Verlust ab, während aber für 2009<br />
wieder mit einem positiven Resultat gerechnet werden kann.<br />
5 Jahre nach der letzten Erhöhung, wurde beschlossen ab dem<br />
1. Juli 2009 die Mitgliederbeiträge der <strong>ALEBA</strong> anzupassen.<br />
Le compte des profi ts et pertes ainsi que le bilan au 31 décembre<br />
2008 ont été présentés en détail à l’Assemblée Générale.<br />
Les explications exhaustives du Trésorier ont fait état d’une gestion<br />
fi nancière saine.<br />
Certaines dépenses, comme p.ex. les frais de publicité & relations<br />
publiques, ont connu une augmentation substantielle due aux élections<br />
sociales.<br />
Grâce à l’augmentation du nombre des membres de l’<strong>ALEBA</strong> en<br />
2008, les recettes provenant des cotisations ont connu de nouveau<br />
une hausse.<br />
L’exercice 2008 s’est clôturé avec une légère perte, mais le budget<br />
2009 devrait de nouveau connaître un résultat positif.<br />
5 ans après la dernière augmentation, la décision a été prise<br />
d’adapter les cotisations des membres de l’<strong>ALEBA</strong> à partir du<br />
1er juillet <strong>2009.</strong><br />
Alain BACK<br />
Trésorier Général<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 19
Bericht der Finanzkommission/<br />
<strong>Rapport</strong> de la Commission des Finances<br />
Nach der Analyse der Zahlungen im Jahr 2008, sowie der Bilanz<br />
zum 31. Dezember 2008, teilt die Finanzkommission folgende Beobachtungen<br />
mit:<br />
• ein starker Anstieg der Posten „Telekommunikation“ und „Publikationen<br />
und Werbung“ im Anschluss an die Werbekampagne zu<br />
den Sozialwahlen<br />
• ein starker Anstieg der Anwaltskosten im augenblicklichen wirtschaftlichen<br />
Umfeld, wo Streitfälle mit den Arbeitgebern eher<br />
zunehmen werden<br />
• ein erheblicher Rückgang der Bankguthaben im Jahr 2008 wegen<br />
der vorher genannten Gründen<br />
• die Bedeutung einer disziplinierten Verwaltung der Ausgaben, da<br />
die Beiträge nur ein jährliches Wachstum von 1,5% aufweisen<br />
Daher gibt die Finanzkommission folgende Empfehlungen:<br />
• die Verringerung der Kosten für Veröffentlichungen<br />
• die Verringerung der Kosten für die Kommunikation mit den Mitgliedern,<br />
indem verstärkt auf elektronische Kommunikation zurückgegriffen<br />
wird<br />
• die Erhöhung der Beiträge<br />
Die Finanzkommission stellt mit Genugtuung die Verringerung der<br />
Schulden der UEP fest.<br />
Unter der Berücksichtung dieser Empfehlungen sind die Finanzen der<br />
<strong>ALEBA</strong> gesund.<br />
Im Anschluss an den Finanzbericht wurde dem Generalkassierer von<br />
der Generalversammlung einstimmig Entlastung erteilt.<br />
Après l’analyse des paiements effectués en 2008 ainsi que le<br />
bilan au 31 décembre 2008, la Commission des Finances fait les<br />
observations suivantes:<br />
• une augmentation considérable des postes «télécommunications»<br />
et «publications et publicités» suite à la campagne publicitaire<br />
relative aux élections sociales<br />
• une croissance des frais d’avocats dans un contexte économique<br />
actuel où les litiges avec les employeurs ont une tendance<br />
à augmenter<br />
• une baisse considérable des avoirs bancaires en 2008 due à<br />
ce qui précède<br />
• l’importance d’avoir une gestion disciplinée des dépenses, vu<br />
que les cotisations n’ont qu’une croissance annuelle de l’ordre<br />
de 1,5%<br />
Par conséquent, la Commission des Finances recommande:<br />
• la diminution des frais de publications<br />
• la diminution des frais de communication avec les membres, en<br />
recourant davantage à la communication électronique<br />
• l’augmentation des cotisations<br />
La Commission des Finances constate avec satisfaction la réduction<br />
du débiteur UEP.<br />
En tenant compte de ces recommandations, les finances de<br />
l’<strong>ALEBA</strong> restent saines.<br />
A la suite du rapport fi nancier, décharge a été accordée au Trésorier<br />
Général par l’Assemblée Générale à l’unanimité.<br />
Nico KNEPPER<br />
Commission des Finances<br />
20 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
<strong>ALEBA</strong>- Mutualitätskasse<br />
Generalversammlung der <strong>ALEBA</strong>-Mutualitätskasse<br />
Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong><br />
Assemblée Générale de la Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong><br />
Anlässlich der Generalversammlung vom 28. April 2009 im Restaurant<br />
Spackelter in Leudelingen begrüßte der Vorsitzender Pierre Back<br />
die zahlreichen anwesenden Mitglieder und Ehrengäste.<br />
Darunter die Herren André Even und<br />
Claudio Driulini von der CMCM, Herrn<br />
Pierre Barthel, Vorsitzender des Freundeskreises<br />
„Amicale des Pensionnés de<br />
l’<strong>ALEBA</strong>“, Nicolas Mehlinger, Willy Laux<br />
und Jürgen Bischoff, sowie Marc Glesener,<br />
Präsident der <strong>ALEBA</strong>. Die Vertreter<br />
der FNML waren entschuldigt.<br />
Nach einer Schweigeminute, bei der<br />
die Versammlung den verstorbenen Mitglieder<br />
gedachte, eröffnete er die Generalversammlung.<br />
Er erteilte dem Sekretär Jean-Claude Hinger das Wort, der den<br />
Geschäftsbericht vorlegte und erläuterte.<br />
Wie bereits in den Vorjahren nahm die Mutalität der <strong>ALEBA</strong> auch im<br />
Jahre 2008 mit Delegationen aus den Mitgliedern des Verwaltungsrates<br />
an folgenden Veranstaltungen teil:<br />
• Informationsveranstaltung der CMCM<br />
• Generalversammlung der CMCM<br />
• Generalversammlung der Fédération<br />
de la Mutualité Luxembourgeoise (FNML)<br />
• Tagung der Union des Secours Mutuels du Centre (USSMC)<br />
Lors de l’Assemblée Générale qui eût lieu le 28 avril 2009 au<br />
Restaurant Spackelter à Leudelange, le président Pierre Back<br />
a souhaité la bienvenue aux nombreux membres et aux invités<br />
d’honneur.<br />
Parmi eux, Messieurs André Even et<br />
Claudio Driulini de la CMCM, M.<br />
Pierre Barthel, Président de l’Amicale<br />
des Pensionnés de l’<strong>ALEBA</strong>, les<br />
membres du comité de l’Amicale, Nicolas<br />
Mehlinger, Willy Laux et Jürgen<br />
Bischoff ainsi que Marc Glesener, Président<br />
de l’<strong>ALEBA</strong>. Les représentants de la<br />
FNML s’étant excusés.<br />
Après avoir observé une minute de<br />
silence pour les membres décédés, il a<br />
ouvert l’Assemblée Générale.<br />
Il a passé la parole au secrétaire Jean-Claude Hinger pour la présentation<br />
du rapport d’activités.<br />
Tout comme les années précédentes, la Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong><br />
a participé en 2008 par des délégations se composant des<br />
membres du Comité d’Administration aux manifestations suivantes :<br />
• à la réunion d’information de la CMCM<br />
• à l’Assemblée Générale de la CMCM<br />
• à l’Assemblée Générale de la Fédération<br />
de la Mutualité Luxembourgeoise (FNML)<br />
• à la réunion de l’Union des Secours Mutuels<br />
du Centre (USSMC)<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 21
Das Komitee trat mehrere Male zusammen, um sich mit den laufenden<br />
Angelegenheiten zu befassen und diverse Entschädigungsanträge<br />
an den Sozialfonds der Mutualität der <strong>ALEBA</strong> (Fonds Social de<br />
la Mutuelle) zu bearbeiten.<br />
Die Mutualität der <strong>ALEBA</strong> ist in den folgenden Gremien vertreten:<br />
• FNML (Nationaler Mutualitätsverband): Alain Back, Sekretär<br />
• CMCM (Zusatzkrankenversicherung): Pierre Back, Rechnungsprüfer<br />
• USSMC: Pierre Back, Sekretär-Kassierer<br />
Die Mutualität der <strong>ALEBA</strong> ist Mitglied von:<br />
• FNML: 12519 Mitglieder<br />
• CMCM: 4215 Mitglieder<br />
• Prestaplus: 2965 Mitglieder<br />
Le Comité s’est réuni à plusieurs reprises pour évacuer les affaires<br />
courantes et analyser différents dossiers présentés pour indemnisation<br />
par le Fonds Social de la Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong>.<br />
La Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong> est représentée dans les instances suivantes :<br />
• FNML : Alain Back, secrétaire<br />
• CMCM : Pierre Back, commissaire aux comptes<br />
• USSMC : Pierre Back, secrétaire-trésorier<br />
La Mutuelle de l’<strong>ALEBA</strong> a affi lié auprès de la :<br />
• FNML : 12519 membres<br />
• CMCM : 4215 membres<br />
• Prestaplus : 2965 membres<br />
Anschließend erteilte der Vorsitzende<br />
dem Kassierer Fernand Fischer das Wort,<br />
der den Finanzbericht vorlegte und erläuterte.<br />
Auf Vorschlag der Abschlussprüfer billigten<br />
die anwesenden Mitglieder die<br />
erfreuliche Finanzlage einstimmig.<br />
Nach den Reden gab Herr André Even<br />
einen Überblick über die augenblicklichen<br />
Leistungen und die vorgeschlagenen<br />
zukünftigen Verbesserungen im<br />
Generalsystem und in Prestaplus. Der Präsident der <strong>ALEBA</strong>, Marc<br />
Glesener, beglückwünschte seinerseits die Mutualität zu ihrem guten<br />
Resultat und zu ihren ausgezeichneten Beziehungen zu der Gewerkschaft.<br />
Er erinnerte an die Prinzipien der Solidarität und zeigte sich<br />
erfreut über die deutliche Zunahme der Mitgliederzahlen. Der Vorsitzender<br />
Pierre Back schloss dankend die Hauptversammlung.<br />
Ensuite le président a passé la parole<br />
au trésorier Fernand Fischer pour présenter<br />
le rapport fi nancier.<br />
Sur proposition des commissaires aux<br />
comptes la bonne situation financière<br />
fut approuvée unanimement par les<br />
membres présents.<br />
Après les discours, M. André Even a<br />
donné un aperçu sur les prestations<br />
actuelles et les futures améliorations proposés<br />
dans le système général et dans<br />
Prestaplus. Le Président de l’<strong>ALEBA</strong>, Marc Glesener félicita à son<br />
tour la Mutuelle pour son bon résultat et pour les excellentes relations<br />
avec leur syndicat. Il a fait un rappel des principes de la<br />
solidarité et s’est dit satisfait de l’augmentation substantielle des<br />
membres. Le président Pierre Back a clôturé l’Assemblée Générale<br />
tout en remerciant les participants.<br />
Jean-Claude HINGER<br />
Secrétaire<br />
Der Vorstandsausschuss der Mutualität <strong>ALEBA</strong>:<br />
Le Comité de la Mutuelle <strong>ALEBA</strong> :<br />
Vorsitzender:<br />
Stellvertretender Vorsitzender:<br />
Sekretär:<br />
Kassierer:<br />
Mitglieder:<br />
Pierre Back<br />
Roger Geissler<br />
Jean-Claude Hinger<br />
Fernand Fischer<br />
Denise Berens<br />
Alain Back<br />
Nico Diedenhofen<br />
Président :<br />
Vice-président :<br />
Secrétaire :<br />
Trésorier :<br />
Membres :<br />
Pierre Back<br />
Roger Geissler<br />
Jean-Claude Hinger<br />
Fernand Fischer<br />
Denise Berens<br />
Alain Back<br />
Nico Diedenhofen<br />
22 • <strong>ALEBA</strong> • RAPPORT
Nico MEHLINGER<br />
wird neuer Präsident<br />
der Amicale der <strong>ALEBA</strong><br />
Nico Mehlinger<br />
élu nouveau Président<br />
de l’ Amicale de l’<strong>ALEBA</strong><br />
Anlässlich der Generalversammlung der Amicale der <strong>ALEBA</strong> am 14.<br />
Mai 2009 wurde Nico MEHLINGER zum neuen Präsidenten der<br />
Amicale gewählt und somit Nachfolger von Pierre BARTHEL, der<br />
aber weiterhin Vorstandsmitglied bleibt.<br />
Neu im Vorstand sind Roland HAMEN und Nico LINDEN, während<br />
Rita BIS sich aus Krankheitsgründen aus dem Vorstand zurückgezogen<br />
hat.<br />
Der neue Vorstand der Amicale setzt sich wie folgt zusammen:<br />
MEHLINGER Nico, Präsident<br />
BARTHEL Pierre, Ehrenpräsident<br />
FRANTZEN Gilbert, Vizepräsident<br />
WOLFF Robert, Kassierer<br />
LAUGS Guillaume, Sekretär<br />
SCHAUS-TERNIG Doris, Frauendelegierte<br />
HIBERT Marcel, erster Beisitzender<br />
BISCHOFF Jürgen, Beisitzender<br />
HAMEN Roland, Beisitzender<br />
LINDEN Nico, Beisitzender<br />
Das 30-jährige Jubiläum der Amicale, sowie die Generalversammlung<br />
vom 24. Mai standen 2008 im Mittelpunkt der Aktivitäten der<br />
Amicale, die letztes Jahr insgesamt 10 Vorstandssitzungen abhielt<br />
und 4 Betriebsbesichtungen unternahm, u.a. zu den Casemates-Berlaimont,<br />
sowie dem Technologica Ardennen Center Loosheim-Prüm.<br />
Nachdem der Kassenwart Robert WOLFF in seinem Bericht der Amicale<br />
eine gute fi nanzielle Lage bescheinigen konnte, gaben die Kassenrevisoren<br />
Jean LUDWIG und René BARTHEL die Entlastung.<br />
Während der Generalversammlung stellte die Amicale auch ihre<br />
neue Projekte vor, darunter Besichtigungen bei der Air Rescue auf<br />
Findel, dem Tram Museum in Hollerich, sowie der Berufsfeuerwehr<br />
in Luxemburg-Stadt.<br />
A l’occasion de l’Assemblée Générale de l’Amicale de l’<strong>ALEBA</strong> le<br />
14 mai 2009, Nico MEHLINGER a été élu nouveau président de<br />
l’Amicale de l’<strong>ALEBA</strong> et succède à Pierre BARTHEL, qui reste toujours<br />
membre du comité.<br />
Roland HAMEN et Nico LINDEN sont les deux nouveaux<br />
membres du comité, tandis que Mme Rita BIS s’est retirée pour<br />
cause de maladie.<br />
Le nouveau comité de l’Amicale est composé comme suit:<br />
MEHLINGER Nico, Président<br />
BARTHEL Pierre, président d’honneur<br />
FRANTZEN Gilbert, vice-président<br />
WOLFF Robert, caissier<br />
LAUGS Guillaume, secrétaire<br />
SCHAUS-TERNIG Doris, déléguée<br />
HIBERT Marcel, premier Assesseur<br />
BISCHOFF Jürgen, Assesseur<br />
HAMEN Roland, Assesseur<br />
LINDEN Nico, Assesseur<br />
Le 30e anniversaire de l’Amicale, ainsi que l’Assemblée Générale<br />
du 24 mai 2008 étaient l’année passée au centre des activités<br />
de l’Amicale. Le comité de celle-ci s’est réuni 10 fois et il y<br />
a eu 4 visites d’entreprises, dont les Casemates-Berlaimont et le<br />
Technologica Ardennen Center Loosheim-Prüm.<br />
Le trésorier Robert WOLFF a présenté une bonne situation fi nancière<br />
de l’Amicale, confi rmée par les réviseurs de caisse Jean LUD-<br />
WIG et René BARTHEL.<br />
Lors de l’Assemblée Générale, les projets à venir de l’Amicale ont<br />
été présentés, dont la visite d’Air Rescue au Findel, le Trams-Musée<br />
à Hollerich, ainsi que les installations des pompiers de la Ville de<br />
Luxembourg.<br />
<strong>ALEBA</strong> • RAPPORT • 23
Devenez membre<br />
et aidez-nous<br />
à vous aider !<br />
Devenez membre de la LAR par la<br />
cotisation annuelle de seulement<br />
34 Euro par personne pour<br />
membres de l’Aleba (au lieu de<br />
45 Euro), respectivement 68 Euro<br />
par famille (au lieu de 79 Euro)!<br />
En cas d’urgence, profitez gracieusement<br />
des services d’une organisation<br />
bien structurée et des<br />
secours d’une équipe professionnelle<br />
et engagée !<br />
N'oubliez pas que la LAR, en tant<br />
qu'organisation privée et humanitaire,<br />
doit se financer elle-même et<br />
que chaque cotisation aide à<br />
sauver des vies humaines.<br />
Veuillez remplir le formulaire<br />
ci-dessous et le renvoyer par<br />
fax ou courrier à:<br />
veuillez remplir et renvoyer le formulaire<br />
Luxembourg Air Rescue A.s.b.l.<br />
175A rue de Cessange,<br />
L-1321 Luxembourg.<br />
Fax: 40 25 63<br />
Pour de plus amples renseignements,<br />
appelez: 48 90 06<br />
www.lar.lu<br />
Luxembourg - 1<br />
Port payé<br />
P/S.001<br />
<strong>ALEBA</strong> affiliation individuelle: 34 Euro; familiale: 68 Euro<br />
Demande d’adhésion<br />
Nom / Prénom: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Rue, no.: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Localité, code postal: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Téléphone (privé): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Téléphone bureau ou GSM: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
No. sécurité sociale ou date de naissance: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Epoux(se)<br />
Partenaire (si même addresse)<br />
Nom (de jeune fille) et prénom: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
No. sécurité sociale ou date de naissance: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Enfant(s): Nom et prénom (prière de joindre un certificat de scolarisation pour enfants de<br />
plus de 18 ans)<br />
1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . M / F date de naissance: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
2) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . M / F date de naissance: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
3) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . M / F date de naissance: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Ordre de domiciliation<br />
Je soussigné(e) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . autorise la LAR A.s.b.l. (jusqu’à révocation)<br />
à débiter le montant de la cotisation annuelle,<br />
mon compte no. (IBAN): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
auprès de la banque ou des CCP: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
Date: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Signature: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />
La LAR A.s.b.l. procure son assistance sans l’existence d’une obligation juridique quelconque, étant donné que les<br />
secours peuvent uniquement se produire dans le cadre des possibilités personnelles et techniques et suivant les<br />
moyens existants. Concernant l’exécution des missions, la LAR A.s.b.l. décide sur base de critères médicaux, sociaux<br />
et opérationnels. La LAR A.s.b.l. définit la façon et le moment d’exécution.<br />
Association<br />
Luxembourgeoise des<br />
Employés de Banque et<br />
d’Assurance a.s.b.l.<br />
Bureaux: Luxembourg<br />
29, avenue Monterey<br />
Ouvert de<br />
8:00 à 17:00 heures<br />
Tél.: 22 32 28 - 1<br />
Fax: 22 32 03<br />
Adresse postale:<br />
B.P. 325 L-2013 Luxembourg<br />
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