d'Hanwierk 5 2015

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BULLETIN DE LIAISON DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS 05|2015


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D'HANDWIERK 05|2015

FOCUS

SOMMAIRE

Weniger Arbeit und mehr Urlaub

Die Regierung hat den Arbeitgebern zugesichert, dass im Bereich der

Flexibilisierung der Arbeitszeit endlich etwas passieren wird. Während

eine entsprechende europäische Direktive einen Referenzrahmen von

4 Monaten vorsieht, beschränkt man sich hierzulande immer noch auf

1 Monat, was mit entsprechenden Wettbewerbsnachteilen für die einheimischen

Unternehmen einhergeht.

Für die Gewerkschaften, allen voran für den OGB-L, kommt so etwas

natürlich überhaupt nicht infrage. Hohe Löhne und Top Sozialleistungen

sind ein Muss. Wo das entsprechende Kleingeld herkommen soll,

um das Modell zu finanzieren... Darum sollen sich doch bitte andere

kümmern. Da das ewige und weltfremde „Nein, Nein, Nein“ – Mantra

der Syndikate, nach der Regierung, nun zunehmend auch der Bevölkerung

auf die Nerven geht, hat sich der OGB-L eine – zugegeben – nicht

ungeschickte Strategie zugelegt.

Anstatt mit alttestamentarischem Zorn gegen die Flexibilisierung der

Arbeitszeit zu wettern, fordert er spaßeshalber einfach das komplette

Gegenteil: Die 35 Stundenwoche und die 6. Urlaubswoche müssen her!

Diese Taktik hat natürlich den Vorteil, dass die Gewerkschaft ihren

Widerstand gegen die Flexibilisierung der Arbeitszeit nicht zu argumentieren

braucht ( womit sie sich grundsätzlich schwer tut) und die

Politik steht eventuell vor der Aufgabe zwischen zwei gegensätzlichen

Positionen entscheiden zu müssen. Flexibilisierung der Arbeitszeit oder

35stunden Woche? Damit bekommt die Koalition das offensichtliche

salomonische Urteil auf dem silbernen Tablett präsentiert à la „kommt

wir treffen uns in der Mitte und lassen alles beim Alten!“ Und tatsächlich,

bei so einem Ausgang gäbe es, zumindest PR-technisch, fast nur

Gewinner. Die Gewerkschaft hat das erreicht, was sie eigentlich wollte

– nämlich jegliche Flexibilisierung im Keim zu ersticken. Die Regierung

hätte sich, zum ersten Mal überhaupt, erfolgreich gegen eine Forderung

der Gewerkschaften zur Wehr gesetzt und sich schützend vor die mittelständischen

Unternehmen geworfen, für die so Kapriolen wie die 35

Stundenwoche den sicheren Kollaps bedeuten würde.

Etwas hätte man leider nicht bewerkstelligen können. Unseren Standort

auf die Zukunft vorbereiten, so dass wir auf einem internationalen

Markt auch morgen noch das Geld verdienen können, um unser Modell

noch ein paar Jahre am Leben zu halten.

Aber Gott sei dank, hat die Regierung den Arbeitgebern bereits mehrfach

zugesichert, dass sie im Bereich der Flexibilisierung Nägel mit Köpfen

machen wird. Und auf den Trick der Gewerkschaften wäre sie ohnehin

nicht reingefallen. Wetten!

Fédération des Artisans

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

ÉDITORIAL

Die Lage der Nation aus der Sicht

des Handwerks 4

L’Etat de la Nation vu par l’artisanat 5

POLITIQUE

Projets de lois et de règlements soumis

pour avis à la Chambre des Métiers 8

ÉCONOMIE

Succéder ou non a ses parents au sein de

l’entreprise familiale : une question difficile 10

INFO

Le coin des marchés publics 14

Die Plattform für öffentliche Aufträge 16

La maladie du salarié : quelles solutions

pour l’employeur ? 18

Handwerk ohne Grenzen - Lunchmeeting 22

Les Midis de l'Artisanat sans frontières 23

PUBLIREPORTAGE

Caisse Médico-Chirurgicale Mutualiste

« Agir pour le bien commun » 24

CHRONIQUE JURIDIQUE

Attention Arnaques ! 26

SOCIAL

Facebook, Twitter & co. : choisir la bonne

plateforme pour son message 28

La diversité au sein de l’Artisanat -

Diversity Day 2015 32

PUBLIREPORTAGE

Une nouvelle identité visuelle pour

LAMESCH Exploitation s.a. 36

EUROPE

59 entreprises nouvellement labellisées

dont 33 du secteur artisanal ! 38

Internationale Kooperationsangebote 39

Offres de coopération internationales 40

FÉDÉRATIONS

Jong Handwierk participe au Job Info Day 42

Meet the president 42

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

Le mot du Président 47

Kräfte bündeln, Einfluss nehmen, Mehrwert

schaffen 48

Unsere Partnerschaften – Ihr Vorteil 50

Unir les forces – Prendre de l’influence –

Créer de la plus-value 52

Nos partenariats – Vos avantages 54

« Verbändeforum » E staarke Verband –

Eng Staark Intressevertriedung –

E staarkt Handwierk 56

L’accord entre le gouvernement et l’UEL 57

Réforme du Congé parental 58

TVA Logement 59

Luxbuild 2020 60

La Fédération des Artisans :

Porte-parole et source d’information 62

Enovos et la Fédération des Artisans

concluent un partenariat 63

Verbände des Lebensmittel handwerks

« Lëtzebuerger Liewensmëttelhandwierk » 64

Verbände der Mode-, Gesundheitsund

Hygieneberufe 66

Verbände der Mechanikbranche 68

Verbände des Bau- und Ausbauhandwerks 72

Verbände der Medienbranche 80

Verbände der sonstigen Berufe 81

3


D'HANDWIERK 05|2015

ÉDITORIAL

DIE LAGE DER NATION

AUS DER SICHT DES HANDWERKS

Es ist natürlich unmöglich die Lage einer Nation oder eines Landes im Rahmen einer politischen Rede ausführlich

zu beschreiben. In der gezwungenermaßen atmosphärischen Darstellung des Premierministers über

die Positionen und Initiativen der Regierung hätte sich das Handwerk etwas konkretere Aussagen erwartet

zu Themen, die die Unternehmen aber sicherlich auch zahlreiche Bürger beschäftigen.

Wohnungsbaupolitik: falsch abgebogen

In der Wohnungsbaupolitik gibt es leider keine einfachen

Antworten. Regierung nach Regierung ist an

ihrem Anspruch, grundlegende Veränderungen herbeizuführen,

gescheitert. Die Grundannahme, dass

gerade in einem rasch wachsenden Hochlohnland

Wohnraum besonders preisgünstig sein soll, könnte

man in Frage stellen. Bleibt billigerer Wohnraum oder

wenigstens eine Stabilisierung der Preise jedoch eine

Priorität der Regierung müsste die Wohnungsbaupolitik

und die Landesplanung grundlegend überdacht

werden. Mit ihrer Entscheidung, die Mehrwertsteuer

auf der Schaffung von Mietwohnraum von 3 auf 17

Prozent zu erhöhen, ist die Regierung in den Augen

der Fédération des Artisans und zahlreicher Sozialverbände

falsch abgebogen. Das Wohnungsproblem allein

über die Erschließung von Baulücken zu lösen, die sich

zu über 80 Prozent in privater Hand befinden, ist nicht

realistisch. In den Augen des Handwerks muss über

eine landesweite Ausweitung der Bebauungsperimeter

und über steuerliche Anreize für private Baulandbesitzer

nachgedacht werden. Die Fédération des Artisans

hat dem Premierminister im Rahmen einer Unterredung

konkrete Vorschläge unterbreitet, wie durch eine

konsequente Vereinfachung und Beschleunigung der

Prozeduren, das Angebot an Wohnraum in den nächsten

Jahren massiv erhöht werden könnte. Diese Vorschläge

wurden positiv aufgenommen und sollen im

Gespräch mit weiteren Regierungsmitgliedern in den

kommenden Wochen noch vertieft werden.

Flexibilisierung der Arbeitszeit: Das bleibt

noch zu tun

In ihrem Abkommen mit der UEL bestätigte die Regierung,

dass die Diskussionen um die Reform des Elternurlaubs

und die Flexibilisierung der Arbeitszeit einer

gemeinsamen Lösung zugeführt werden müssten. Im

Rahmen der letzten Tripartite wurde der Elternurlaub

flexibler gestaltet, ohne dass es zu einer Lockerung der

Arbeitszeitenregelung gekommen wäre. Die Regierung

steht also nach wie vor in der Pflicht hier Verbesserungen

durchzusetzen. Der europäische Rahmen

sieht eine Referenzperiode von 4 Monaten vor. In

Luxemburg beträgt die entsprechende Referenzperiode

gerade mal einen Monat, was den luxemburgischen

Unternehmen gegenüber der ausländischen Konkurrenz

einen massiven Wettbewerbsnachteil beschert.

Während die Regierung im Bereich des Elternurlaubs

weit über das hinausgeht, was die entsprechende

Direktive vorsieht (4 Monate unbezahlt) müsste im

Bereich der Arbeitszeitenregelung doch wenigstens

das umgesetzt werden, was in der Direktive vorgesehen

ist.

Im Bereich des qualifizierten Mindestlohnes hat die

Regierung ebenfalls versprochen bestehende Automatismen

abzuschaffen, um Arbeitsplätze für geringqualifizierte

Arbeitnehmer nicht zu gefährden und um die

berufliche Qualifikation aufzuwerten. Auch hier wartet

das Handwerk auf konkrete Initiativen.

Auch im Bereich der Flexibilisierung der Arbeitszeit

und des Mindestlohnes bestätigte der Premierminister,

dass die Regierung zu ihren Zusagen stehen wird.

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: Handwerk steht

zum Abkommen

Im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit wollen Regierung

und Arbeitgeber dafür sorgen, dass in den kommenden

3 Jahren 5.000 zusätzliche Arbeitssuchende über

die ADEM eingestellt werden. Die Handwerksorganisationen

stehen zu dieser Abmachung. Die Chambre

des Métiers hat z.B. ein Abkommen mit der ADEM

geschlossen, um für Arbeitssuchende kostenlose Weiterbildungsangebote

zur Verfügung zu stellen. Die

Kompetenzzentren, die die Fédération des Artisans

gerade ins Leben ruft, werden sich neben der Qualifizierung

der Arbeitnehmer auch um die berufliche

Eingliederung von Arbeitssuchenden bemühen.

Eine Studie, die die Fédération des Artisans bei ihren

Mitgliedern bezüglich ihrer Zusammenarbeit mit der

ADEM durchgeführt hat, zeigt einige Pisten, wie der

Vermittlungserfolg der ADEM gerade bei kleinen und

mittleren Unternehmen erhöht werden könnte. Das

Handwerk hofft jedoch, dass der positive Elan, der

durch diese Abkommen entstanden ist, nicht durch

Personalquerelen innerhalb der ADEM zunichte

gemacht werden wird.

4


ÉDITORIAL

D'HANDWIERK 05|2015

Politik muss Führung und Orientierung bieten

Wenn die Erklärung zur Lage der Nation in Zukunft

Bestand haben soll, muss sie in den Augen des Handwerks

mehr werden als eine buchhalterische Aufzählung

von Initiativen und Ansätzen. Die Bürger ebenso

wie die Unternehmen erwarten sich von einer Regierung

auch ein gewisses Maß an Führung und Orientierung.

Was sind die Prioritäten der Regierung, und

wie werden diese Prioritäten umgesetzt? Wenn es sein

muss auch gegen Widerstand.

Wir glauben verstanden zu haben, dass die Prioritäten

der Regierung Wachstum, Beschäftigung und mehr

Wohnraum lauten. Es wird Zeit diesen erklärten Prioritäten

auch Taten folgen zu lassen.

Fédération des Artisans

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

L’ETAT DE LA NATION

VU PAR L’ARTISANAT

Il n’est certainement pas possible de décrire en détail l’ensemble des défis d’une nation dans le cadre d’un

discours politique. Toujours est-il que l’artisanat aurait souhaité que le Premier ministre se soit attardé

davantage sur des thématiques qui intéressent plus particulièrement les entreprises mais aussi bon nombre

de citoyens.

Politique du logement : le gouvernement a pris le

mauvais tournant

En matière de politique du logement il n’y a pas de

solutions faciles. Les gouvernements successifs n’ont

pas réussi à briser l’évolution des prix en augmentant

l’offre de logements. La prémisse de base que le logement

doit être particulièrement bon marché dans un

pays qui connaît une évolution démographique très

dynamique est néanmoins questionnable. Si la stabilisation

des prix du logement reste une priorité du

gouvernement il serait dès lors opportun de repenser

sérieusement la politique du logement et de l’aménagement

du territoire.

Avec sa décision d’augmenter la TVA sur la création

de logements locatifs de 3 à 17 pour cent, le gouvernement

a décidément pris le mauvais tournant aux yeux

de la Fédération des Artisans et de nombreuses organisations

sociales. Le défi du logement ne pourra certainement

pas être résolu par les seuls « Baulücken »

qui se trouvent à plus de 80 pour cent entre les mains

de propriétaires privés.

De l’avis de la Fédération des Artisans il faudrait

considérer l’option de l’extension des périmètres de

construction et des incitations fiscales pour les propriétaires

qui décident de mettre leurs terrains sur le

marché. L’artisanat a des propositions concrètes à faire

dans ce contexte. Un signal important de la part du

gouvernement serait de revenir sur l’augmentation de

la charge fiscale sur la création de logements locatifs.

La Fédération des Artisans a soumis un nombre de

propositions au Premier ministre qui seront discutées

dans les semaines à venir avec d’autres membres du

gouvernement.

Flexibilisation du temps de travail : Est-ce que le

gouvernement tiendra parole ?

L’accord trouvé entre le gouvernement et l’UEL

confirme le lien entre flexibilisation du congé parental

et flexibilisation du temps de travail. Or, lors de la

récente réunion tripartite la réforme du congé parental

a été décidée, sans qu’une décision similaire en ce

qui concerne une flexibilisation du temps de travail ait

5


D'HANDWIERK 05|2015

ÉDITORIAL

été prise. Le gouvernement reste donc dans l’obligation

de trouver une solution dans ce dossier. La directive

européenne en la matière prévoit notamment une

période de référence de 4 mois. Au Luxembourg cette

période de référence n’est que d’un mois, ce qui équivaut

à un désavantage compétitif certain pour nos

entreprises.

Vu le fait que le Luxembourg dépasse de loin les exigences

de la directive en matière de congé parental (4

mois non rémunéré) on devrait du moins s’en tenir à la

directive en ce qui concerne la flexibilisation du temps

de travail.

En matière du salaire social minimum, le gouvernement

a également confirmé qu’il allait abolir certains

automatismes pour ne pas mettre en danger des

emplois de salariés non qualifiés et pour revaloriser la

qualification professionnelle. Dans ce dossier aussi, la

Fédération des Artisans attend toujours des initiatives

concrètes de la part du gouvernement.

pistes en vue d’augmenter l’efficacité de l’ADEM,

notamment auprès des petites entreprises. La Fédération

des Artisans espère que l’élan positif généré

par ce partenariat ne sera pas brisé par des problèmes

internes de l’ADEM.

La politique doit donner de l’orientation

Si l’Etat de la Nation doit garder sa place dans le calendrier

politique il doit être plus qu’une énumération

plus ou moins comptable du travail gouvernemental.

Les citoyens de même que les entreprises attendent

une certaine direction et orientation de la part du gouvernement.

Quelles sont les priorités et quelle initiatives

sont prises pour les concrétiser ?

On a cru comprendre que les priorités gouvernementales

sont la croissance, l’emploi et le logement. Il serait

temps de mettre ces priorités en musique.

Lutte contre le chômage : L’artisanat adhère au

partenariat pour l’emploi

Dans le contexte du partenariat pour l’emploi, le gouvernement

et les employeurs essayeront de faire recruter

5.000 demandeurs d’emploi supplémentaires via

l’ADEM. Les organisations artisanales prennent cet

engagement au sérieux. La Chambre des Métiers a

par exemple conclu un accord avec l’ADEM pour proposer

des formations continues gratuites aux demandeurs

d’emploi. La Fédération des Artisans créera des

centres de compétences qui, en outre de la formation

continue pour les salariés de l’artisanat, prendront des

initiatives en matière de réinsertion professionnelle.

Une enquête réalisée par la Fédération des Artisans

auprès de ses membres a permis de dégager certaines

Fédération des Artisans

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

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D'HANDWIERK 05|2015

POLITIQUE

PROJETS DE LOIS ET DE RÈGLEMENTS

SOUMIS POUR AVIS À LA CHAMBRE

DES MÉTIERS

D’après la législation luxembourgeoise, l’avis de la Chambre des Métiers doit être demandé au sujet de tout

projet de loi ou de règlement grand-ducal ou ministériel intéressant directement l’artisanat.

Dans le cadre de cette rubrique, la Chambre des Métiers

entend régulièrement informer ses ressortissants et toute

personne intéressée sur les différents projets dont elle se

trouve saisie. Une copie intégrale peut être obtenue sur

simple demande auprès de la Chambre des Métiers (tél. :

42 67 67 - 201 ou e-mail : sylvie.thill@cdm.lu). Les collaborateurs

en charge de la rédaction des avis sont à votre

disposition pour recueillir vos observations éventuelles

ou pour vous fournir des explications.

Ministère de la Culture

Projet de loi portant approbation de la Convention pour

la sauvegarde du patrimoine architectural de l’Europe

Ministère du Développement durable et

des Infrastructures

Projet de règlement grand-ducal modifiant le règlement

grand-ducal modifié du 16 octobre 1996 relatif à la lutte

contre les émissions de composés organiques volatifs

résultant du stockage de l’essence, de la distribution de

l’essence des terminaux aux stations-service et du ravitaillement

en essence auprès des stations-service.

Projet de règlement grand-ducal 1. portant réglementation

de la circulation sur les voies et places publiques

situées dans l’enceinte du Port de Mertert et 2. portant

modification du règlement grand-ducal modifié du 11

mars 1997 portant règlement de la police du Port de Mertert

et de ses dépendances.

Projet de règlement grand-ducal portant a) interdiction

de l’utilisation de la substance active S-métolachlore et

b) interdiction ou restriction de l’utilisation de la substance

active métazachlore.

Projet de règlement grand-ducal modifiant le règlement

grand-ducal du 2 août 2002 concernant les

modalités d’utilisation, d’homologation et de contrôle

cinémomètres.

Projet de règlement grand-ducal arrêtant la composition,

l’organisation et le fonctionnement du groupe de

travail chargé de l’élaboration du projet directeur sectoriel

« Transports ».

Projet de règlement grand-ducal fixant les modalités

d’application de la législation portant organisation des

services de taxis.

Projet de règlement grand-ducal modifiant le règlement

grand-ducal du 19 mai 1992 portant application des dispositions

de la loi du 14 février 1955 concernant la réglementation

de la circulation sur toutes les voies publiques

à des voies et places non ouvertes au public mais accessibles

à un certain nombre d’usagers.

Projet de règlement grand-ducal modifiant le règlement

grand-ducal modifié du 21 février 2000 concernant la

teneur en soufre des combustibles liquides.

Projet de règlement grand-ducal complétant l’annexe

IV du règlement grand-ducal modifié du 30 juillet 2013

relatif à la limitation de l’utilisation de certaines substances

dans les équipements électriques et électroniques.

Ministère de l’Economie

Projet de loi portant modification de la loi modifiée du 10

août 1992 portant création de l’entreprise des postes et

télécommunications.

Projet de loi portant modification de la loi du 13

décembre 1989 portant organisation des professions

d’architecte et d’ingénieur-conseil. Projet de règlement

grand-ducal abrogeant le règlement grand-ducal du 17

juin 1992 déterminant la déontologie des architectes et

des ingénieurs-conseils.

Projet de règlement grand-ducal relatif à la fixation de la

délégation obligatoire, des niveaux minima, des quotesparts

minimales spécifiques et des dispositions spécifiques

pour les importateurs pétroliers.

Projet de loi concernant les ascenseurs et les composants

de sécurité pour ascenseurs et modifiée du 15 décembre

2010 relative à la sécurité des jouets.

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 05|2015

Projet de loi concernant la mise à disposition sur le marché

d’articles pyrotechniques.

Projet de loi portant création d’un système de traçabilité

des articles pyrotechniques.

Projet de loi concernant les appareils et les systèmes

de protection destinés à être utilisés en atmosphères

explosibles.

Ministère de l’Education nationale, de l’Enfance

et de la Jeunesse

Deuxièmes amendements au projet de loi n°6410 portant

modification de la loi du 4 juillet 2008 sur la jeunesse.

Projet de loi ayant pour objet l’organisation de la Maison

de l’orientation.

Projet de loi portant modification de la loi modifiée du

13 mai 2008 portant création d’une Ecole préscolaire et

primaire de recherche fondée sur la pédagogie inclusive.

Projet de règlement grand-ducal portant organisation de

l’apprentissage transfrontalier.

Projet de loi portant création d’une école internationale

publique à Differdange.

Projet de règlement grand-ducal déterminant les modalités

des épreuves de l’examen de fin d’études secondaires

techniques du régime technique et du régime de

la formation de technicien - ancien régime.

Ministère des Finances

Projet de loi portant approbation 1. de l’Accord entre

le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et

le Gouvernement des Etats-Unis d’Amérique en vue

d’améliorer le respect des obligations fiscales à l’échelle

internationale et relatif aux dispositions des Etats-Unis

d’Amérique concernant l’échange d’informations communément

appelées le « Foreign Account Tax Compliance

Act », y compris ses deux annexes ainsi que le

« Memorandum of Understanding » y relatif, signés à

Luxembourg le 28 mars 2014 - 2. de l’échange de notes

y relatives.

Projet de règlement grand-ducal modifiant le règlement

grand-ducal modifié du 9 septembre 2002 relatif

au transport d’alcool ainsi qu’au commerce et à l’emmagasinage

de produits soumis à accises.

Ministère de l’Intérieur

Projet de loi modifiant 1. la loi modifiée du 19 juin 2013

relative à l’identification des personnes physiques ; 2. la

loi électorale modifiée du 18 février 2003.

Ministère du Logement

Projet de loi modifiant la loi modifiée du 21 septembre

2006 sur le bail à usage d’habitation et modifiant certaines

dispositions du Code civil et amendements

gouvernementaux.

Projet de loi No 6542 portant introduction d’une subvention

de loyer et modifiant la loi modifiée du 25 février

1979 concernant l’aide au logement. Projet de règlement

grand-ducal fixant les conditions et modalités d’octroi de

la subvention de loyer prévue par l’article 14quinquies

de la loi modifiée du 25 février 1979 concernant l’aide

au logement.

Ministère de la Sécurité sociale

Projet de règlement grand-ducal fixant les modalités de

l’abattement sur la contribution dépendance et sur l’impôt

d’équilibrage budgétaire temporaire.

Projet de règlement grand-ducal déterminant le champ

et les modalités d’application du système bonus-malus

de l’assurance accident.

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D'HANDWIERK 05|2015

ÉCONOMIE

SUCCÉDER OU NON A SES PARENTS

AU SEIN DE L’ENTREPRISE FAMILIALE :

UNE QUESTION DIFFICILE

Dans les métiers de l’artisanat, près de 80 % des entreprises sont familiales. Au Luxembourg, 1.500 sont appelées

à changer de main dans les 10 années à venir. De plus, des nombreuses études montrent qu’une grande

majorité de ces entreprises familiales ne passeront pas le cap de la troisième génération. C’est dire l’importance

de la préparation de la transmission. Pour anticiper et mieux appréhender cette phase, la Banque de

Luxembourg a mis en place avec la Chaire ICHEC « Familles en Entreprises », une formation qui s’adresse à

tous les fils et filles d’entrepreneurs familiaux qui se posent la question de savoir s’ils souhaitent, ou non, un

jour rejoindre l’entreprise familiale. La 5 ème édition de cette « Académie d’Eté » se déroulera du 26 au 29 août

prochain. D’Handwierk s’est entretenu avec Paul Wilwertz, coordinateur de cette formation et Serge Thurm,

Conseiller en Entreprises à la Banque de Luxembourg, tous deux intervenants dans ce séminaire.

Photos: Banque de Luxembourg

Paul Wilwertz : La première initiative que nous avons

prise ensemble a été de mener une enquête sur le regard

que porte la génération montante sur la question de la

transmission. De nombreux jeunes Luxembourgeois y

ont d’ailleurs participé. Au travers de leurs réponses,

nous avons été surpris de constater que la perspective

de l’entrée dans l’entreprise familiale les amenait à se

poser de nombreuses et difficiles questions. Il nous a

semblé qu’il y avait là un véritable besoin d’accompagnement

et que ces jeunes demandaient à pouvoir en

parler, d’où l’idée de ce séminaire.

d’handwierk : Quelles sont les questions que se posent

les jeunes qui participent à cette Académie d’Eté ?

Serge Thurm : Ce sont des jeunes qui sont encore

aux études, ou poursuivent de premières expériences

professionnelles. Ils ne se sont pas encore positionnés

quant à leur avenir dans l’entreprise familiale. La

question de savoir s’ils peuvent, doivent, parviendront

ou ont tout simplement envie d’y entrer, reste encore

ouverte.

Serge Thurm, conseiller entreprises

d’handwierk : Pourquoi avoir mis en place des programmes

de formation pour la « Next Gen » en entreprises

familiales ?

Serge Thurm : De nombreuses familles en entreprises

luxembourgeoises nous accordent leur confiance depuis

des décennies. Moteurs de notre économie et véritables

créateurs de richesse, elles méritent toute notre attention.

Afin de mieux comprendre les spécificités et les

enjeux du travail en famille, nous nous sommes rapprochés

de l’ICHEC, la Business School bruxelloise de référence

sur ce sujet en Belgique. Elle nous semblait être le

partenaire académique le plus naturel.

Au-delà, ils se posent également la question de savoir

comment aborder le sujet de la relève avec leurs parents,

sans leur donner le sentiment de les pousser vers la sortie.

Nombreux sont également ceux qui craignent de

ne pas pouvoir faire aussi bien que la génération en

charge. Ou, qui ont peur que leur refus d’entrer dans

l’entreprise soit pris avec déception ou pire, comme une

trahison.

d’handwierk : Qu’est-ce que ces jeunes viennent chercher

à cette formation ?

Paul Wilwertz : Tout d’abord, beaucoup sont rassurés

de constater qu’ils ne sont pas seuls à se poser ce type de

questions. A l’occasion de ce séminaire, ils rencontrent

10


ÉCONOMIE

D'HANDWIERK 05|2015

de faire de chaque participant un entrepreneur familial,

mais de l’amener à regarder les différentes options

qui s’ouvrent à lui : y aller ou ne pas y aller, au poste

de direction ou à un autre poste, en rester actionnaire

ou non,… . La centaine de jeunes qui a participé aux

éditions précédentes n’y ont peut-être pas trouvé de

réponse définitive, mais sont toujours repartis avec de

nombreuses questions qui leur ont permis d’entamer le

dialogue en famille.

3 questions à Philippe Depoorter, Family Practice

Leader, Banque de Luxembourg

Paul Wilwertz, Banque de Luxembourg

d’autres jeunes qui sont aux prises avec les mêmes problématiques,

et ce tous métiers et tailles d’entreprises

confondus. Ensuite, ils y trouvent un espace d’échange

pour traiter de questions qu’ils ne peuvent aborder ni

avec des amis qui ne sont pas concernés par une entreprise

familiale, ni avec des collaborateurs de l’entreprise…

ni parfois même avec leur famille.

d’handwierk : En quoi votre approche pédagogique

est-elle différente de celle d’autres formations ?

Paul Wilwertz : Tout comme pour notre autre programme,

qui lui est destiné aux jeunes qui viennent

d’arriver dans l’entreprise, notre approche se concentre

sur le développement personnel, la connaissance de

soi et les spécificités des entreprises familiales. Des

enseignants, des praticiens spécialistes en entreprises

familiales et une psychologue y interviennent. Mais

les quatre journées que les jeunes passent ensemble

sont surtout rythmées par des ateliers d’échange et de

co-construction, en petits groupes, et des moments de

réflexion personnelle. Nous faisons également la part

belle aux témoignages d’entrepreneurs familiaux jeunes

ou confirmés.

d’handwierk : Quels sont les sujets qui y sont abordés ?

Serge Thurm : Ils sont extrêmement diversifiés : la difficulté

de communiquer en famille notamment sur le

sujet de la transmission ; l’histoire familiale et ce qu’il

convient d’en retenir ; les fondements de nos motivations

; les indicateurs qu’il convient de connaître sur

l’entreprise avant de décider de s’y engager ; ou encore

ce que travailler en famille veut dire. L’objectif n’est pas

Dans le prolongement de ses programmes de formation,

la Banque de Luxembourg a mis en place un accompagnement

spécifique pour la préparation des phases de

transmission d’entreprises familiales. Ces compétences

sont réunies au sein de son Family Practice.

d’handwierk : Quelles sont les principales raisons

d’échec lors des transmission d’entreprises familiales ?

Philippe Depoorter : Dans bien des familles, la transmission

peut se révéler source de tensions dès lors que

les attentes des uns et celle des autres ne sont pas exprimées

ou prises en compte. Entre non-dits ou tout simplement

pudeur ou crainte de heurter, la “maladie du

mal à dire”, cette difficulté à communiquer au sein de

la famille, constitue souvent la principale cause d’échec

de la transmission. Or cette dimension humaine est

au moins aussi importante que les aspects juridiques

11


D'HANDWIERK 05|2015

ÉCONOMIE

et fiscaux, auxquels on trouve toujours une réponse, le

moment venu.

d’handwierk : Quel est l’objectif des dirigeants d’entreprise

qui s’adressent à votre Family Practice ?

Philippe Depoorter : Leur souhait est le plus souvent

de mettre en place un processus de transmission qui

préserve tant la pérennité de l’entreprise que l’harmonie

familiale. Et, pour ce faire, ils éprouvent le besoin

de se faire accompagner par un tiers qui leur permet de

prendre du recul par rapport à leur situation.

d’handwierk : Quel est la nature de votre

accompagnement ?

Philippe Depoorter : Nous avons un rôle de facilitateur

et de conseil. Nous accompagnons d’abord individuellement

le cédant dans la définition du cadre de sa

transmission : quand et comment il souhaite se retirer

de l’opérationnel ; quel est le profil idéal de son successeur

; comment va se passer le passage de relais ; quand

transmettre ses parts... Ensuite, nous travaillons avec

l’ensemble de la famille afin que chacun puisse exprimer

son projet et ses ambitions dans le cadre ainsi

défini. Notre but est tout simplement de faciliter le dialogue

entre chacun des membres de la famille et de

créer un consensus sur le projet de transmission. Dans

cette démarche il y a naturellement une dimension

qui touche à la gouvernance de l’entreprise et de de la

famille. Ainsi, nous pouvons être amenés de parler de

Charte familiale, de conditions d’accès à l’entreprise de

la Next Gen ou encore de son parcours d’intégration.

En pratique :

L’Académie d’Eté 2015 se

déroule du 26 au 29 août.

Elle s’adresse à :

• des filles et fils d’entrepreneurs familiaux

• Luxembourgeois, Belges et Français

• Agés entre 18 et 30 ans

• Qui ne sont pas encore entrés dans l’entreprise

familiale

• Et qui ne savent pas encore s’ils veulent ou

non, un jour y entrer.

Pour plus de renseignements, contactez :

paul.wilwertz@bdl.lu, tél. 49 924 - 3971

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utilitaires sont une affaire de spécialistes. Une équipe

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répondre à toutes vos demandes et vous proposer

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D'HANDWIERK 05|2015

INFO

LE COIN DES MARCHÉS PUBLICS

Nouvelle conférence du cycle « Bâtir sur du solide, le rendez-vous des professionnels du secteur de la

construction » : « Les recours du soumissionnaire en matière de marchés publics »

La Chambre des Métiers, et la Fédération des Artisans

ont le plaisir d’inviter leurs ressortissants à cette séance

d’information le mercredi 17 juin 2015 de 17.30 à 19.00

heures dans les locaux de la Chambre des Métiers. L’orateur

de cette conférence est Me Marc Thewes, avocat à la

Cour et associé du Cabinet d’avocats Thewes & Reuter.

Lors de cette conférence, Me Thewes donnera les clés

permettant au soumissionnaire de faire valoir ses droits

en matière de marchés publics.

Seront abordés les aspects suivants :

• les recours contre le cahier des charges, et les obligations

du soumissionnaire d’en signaler les incohérences

pour pouvoir faire valoir ses droits ;

• la possibilité de demander la suspension de la décision

d’adjudication ;

• le « référé précontractuel » de la loi modifiée du 10

novembre 2010 ;

• le recours en dommages-intérêts si le soumissionnaire

s’estime évincé à tort d’une adjudication.

Au-delà du cadre légal, un guide des bonnes pratiques

à adopter sera proposé afin d’introduire sa soumission

en toute connaissance de cause.

L’exposé de Me Thewes sera suivi d’un débat avec les

participants.

La présentation aura lieu en langue française, et une

traduction en langue allemande sera proposée.

Inscription gratuite : les personnes intéressées peuvent

s’inscrire en ligne sur le site de la Chambre des Métiers à

l’adresse suivante : www.cdm.lu >outils pratiques>agenda

des évènements.

Il est également possible de retourner la fiche ci-jointe.

Pour des questions éventuelles sur le contenu de

la conférence merci de contacter Monsieur Gilles

Cabos, par e-mail (Gilles.Cabos@cdm.lu) ou par

téléphone (42 67 67 – 252).

FICHE DE PARTICIPATION

« Les recours du soumissionnaire en matière de marchés publics »

Mercredi 17 juin 2015 de 17.30 à 19.00 heures • A renvoyer au plus tard pour le 12 juin 2015

Nom/Prénom :

Dénomination de l’entreprise :

Adresse de l’entreprise : N°

Code Postal :

Tél. :

, Rue :

Localité :

E-mail :

Signature :

A la Chambre des Métiers • Myriam Weber • BP 1604 • L-1016 LUXEMBOURG

Fax : 42 67 87 • E-mail : myriam.weber@cdm.lu

N.B. Les places étant limitées à 150 participants, les organisateurs se réservent la possibilité de refuser ou de

déplacer à une autre date les inscriptions tardives.

14


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D'HANDWIERK 05|2015

INFO

DIE PLATTFORM FÜR

ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE

Neue Konferenz der Veranstaltungsreihe „Bauen Sie auf festen Grund, der Treffpunkt für Fachleute aus dem

Bausektor“: „Die Rechte des Bieters im Bereich der öffentli-chen Auftragsvergabe“

Die Chambre des Métiers und die Fédération des Artisans

laden ihre Mitglieder herzlich zu dieser Konferenz

ein, die am Mittwoch, den 17. Juni 2015 von 17:30 bis

19:00 Uhr in der Chambre des Métiers stattfindet. Den

Vortrag hält Maître Marc Thewes, avocat à la Cour und

Partner der Kanzlei Thewes & Reuter.

Während der Konferenz wird Me Thewes den Bietern

Möglichkeiten und Mittel aufzeigen ihre Rechte im

Bereich des öffentlichen Auf-tragswesens durchzusetzen.

Folgende Aspekte werden behandelt:

• Rechte und Möglichkeiten des Bieters bei widersprüchlichen

Anforderungen in Lasten- und Pflichtenheft;

• Möglichkeit des Antrags zur Aussetzung des

Vergabeverfah-rens;

• „référé précontractuel“ (vorvertragliche einstweilige

Verfü-gung) des am 10. November 2010 geänderten

Gesetzes;

• Schadensersatzklage bei ungerechtfertigtem Ausschluss

des Bieters vom Vergabeverfahren.

Zusätzlich zum rechtlichen Rahmen, werden Beispiele

aus der Praxis präsentiert, die es Bietern erleichtern, ein

gut vorbereitetes Angebot einzureichen.

Im Anschluss an den Vortrag bleibt noch Zeit für Fragen

aus dem Publikum.

Die Konferenzsprache ist Französisch. Eine Simultanübersetzung

ins Deutsche wird angeboten.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bitte melden Sie sich online über unsere Internetseite

an (www.cdm.lu > outils pratiques > agenda des évènements),

oder senden Sie das beiliegende Anmeldeformular

ausgefüllt an uns zurück.

Bei Fragen zum Inhalt der Konferenz, wenden Sie

sich bitte an Daniela Oliveira Da Silva per E-Mail

(daniela.oliveiradasilva@cdm.lu) oder per Telefon

(42 67 67 352).

ANMELDEFORMULAR

für die Konferenz „Die Rechte des Bieters im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe“

am Mittwoch, den 17. Juni 2015 von 17.30 bis 19.00 Uhr • Rücksendung bitte bis spätestens den 12. Juni 2015

Name/Vorname:

Unternehmen:

Adresse des Unternehmens: Nr.

PLZ:

Tel.:

, Str.:

Ort:

E-Mail:

❏ Wunsch die deutsche Übersetzung in Anspruch zu nehmen Unterschrift:

An die Chambre des Métiers • Myriam Weber • BP 1604 • L-1016 LUXEMBOURG

Fax: 42 67 87 • E-Mail: myriam.weber@cdm.lu

Die Teilnahme ist auf 150 Personen beschränkt. Der Organisator be-hält sich vor, zu spät eingehende Anmeldungen

abzulehnen, oder auf einen Nachfolgetermin zu verlegen.

16


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D'HANDWIERK 05|2015

INFO

LA MALADIE DU SALARIÉ : QUELLES

SOLUTIONS POUR L’EMPLOYEUR ?

Lors des deux conférences organisées par la Chambre des Métiers les 19 mars et le 23 avril 2015 (redite),

cinq intervenants ont proposé les différents aspects de l’absentéisme, et les solutions permettant à l’employeur,

d’une part, de prévenir l’absentéisme de ses salariés, et, d’autre part, de sanctionner les abus.

Cette thématique a rencontré un franc succès puisque

plus de 270 personnes se sont inscrites sur les deux

conférences. Vous trouverez ci-dessous un résumé des

différentes interventions qui ont été proposées.

Les supports des exposés sont disponibles sur le site de

la Chambre des Métiers (www.cdm.lu).

Le coût de l’absentéisme et

les obligations légales des

employeurs

Exposé de Me Christian Jungers,

avocat associé au Cabinet

Kleyr-Grasso, et responsable du

département droit du travail et

droit social

En guise d’introduction, Me

Christian Jungers a souligné

que le taux d’absence pour cause de maladie est

stable au Grand-Duché (3,7 % en moyenne en 2013),

et que contrairement aux idées reçues, il n’y a pas de

réelles différences entre les résidents et les frontaliers,

ainsi qu’entre les hommes et les femmes. Il est vrai en

revanche que le taux d’absence pour cause de maladie

des plus de 50 ans est plus élevé que la moyenne, et qu’un

quart des absences de longue durée sont dues au stress.

En cas de maladie, l’employeur peut avoir un doute

de savoir s’il est tenu de maintenir la rémunération

du salarié, puisque cette obligation se déplace dans le

temps : l’obligation de maintien de la rémunération est

en effet due jusqu’à la fin du mois dans lequel se situe le

77 ème jour de maladie pendant une période de référence

de 12 mois de calendrier.

Afin de lever toute incertitude à cet égard, il peut être

utile de se référer à la feuille de calcul automatisée qui

est proposée sur le site du guichet à l’adresse suivante :

18


INFO

D'HANDWIERK 05|2015

www.guichet.lu (>Entreprises > Santé &-Sécurite >

Accident/Maladie > Incapacité de travail > Continuation

du salaire en cas d’incapacité du salarié).

Me Christian Jungers a rappelé que les employeurs ont

des obligations en matière de santé et de sécurité, ainsi

que de prévention des actes de harcèlement au travail.

Les liens entre

Responsabilité Sociale

des Entreprises et

absentéisme. Le label ESR.

Exposé de (INDR)

Exposé de Monsieur Norman

Fisch, coordinateur de l’Institut

National pour le Développement

Durable et la Responsabilité

Sociale des Entreprises

(ou : INDR)

M. Norman Fisch a divulgué des chiffres évocateurs

du désengagement préoccupant de la grande majorité

des salariés, et de l’importance pour les entreprises de

développer une stratégie de responsabilité sociale.

Les solutions possibles

pour prévenir

l’absentéisme et améliorer

le bien-être au travail.

Exposé de Madame Christelle

Brignoli, Responsable Serenity@work

au sein de MindForest

Group.

Serenity@work a développé

un savoir-faire permettant

d’identifier les causes de

l’absentéisme et de proposer des solutions adaptées à

chaque entreprise pour lutter contre ce phénomène.

Après avoir identifié le « profil absentéisme » grâce à la

mise en place d’un tableau de bord, une démarche spécifique

pour analyser les causes de l’absentéisme est

mise en place.

C’est le croisement de ces deux outils qui permettra de

définir un plan d’actions sur mesure. Celui-ci prend en

compte les dimensions suivantes : le stress, l’efficacité,

Selon la dernière étude Gallup « State of the Global

Workplace », seul 14 % des salariés en Europe Occidentale

sont épanouis par leur travail, sont réellement motivés

et s’investissent personnellement. 66 % ne se sentent

pas engagés dans leurs entreprises et leur manque de

motivation devient une source de frustration dans leur

travail. 20 % sont même activement désengagés et prêts

à agir contre les intérêts de leur entreprise.

M. Fisch a expliqué que la mission de l’INDR est d’assister

les entreprises à développer une stratégie de responsabilité

sociale afin de contribuer au développement

durable.

L’INDR propose un outil de référence, le « Guide ESR »,

qui est disponible en ligne gratuitement et qui permet

aux entreprises de réduire leurs impacts sociaux et

environnementaux, et donc de réduire l’absentéisme en

agissant notamment sur la motivation des salariés.

Dans ce contexte de désengagement des salariés, M.

Fisch a souligné la nécessité d’une approche responsable

qui agit sur le capital humain de l’entreprise en

prenant en compte la sécurité, le bien-être au travail,

l’intégration et le développement professionnel.

L’INDR a créé aussi le label « Entreprise Socialement

Responsable – ESR » permettant aux entreprises d’affirmer

leur engagement.

Le guide ESR, et les informations concernant la procédure

de labellisation, sont disponibles sur le site :

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D'HANDWIERK 05|2015

INFO

la satisfaction, l’environnement, la santé et la sécurité

au travail.

Serenity@work apporte donc une alternative aux solutions

répressives.

Suivant Mme Christelle Brignoli, il est essentiel que les

valeurs de l’entreprise en termes de bien-être au travail

soient affirmées.

Serenity@work accompagne ainsi l’entreprise dans

la définition claire des postes de travail, la mise en

place d’un management adapté, ou encore la prise en

compte de la conciliation nécessaire entre travail et vie

personnelle.

La maladie, motif de

licenciement ? Les autres

sanctions possibles.

Aperçu de la jurisprudence

récente

Exposé de Me Gabrielle

Eynard, Senior Associée Cabinet

Allen & Overy en charge

du Know How du département

droit du travail.

Me Gabrielle Eynard a rappelé

que la maladie n’est pas une faute en soi, et que

le code du travail protège le salarié en incapacité pour

cause de maladie.

Il est important d’analyser chaque cas pour déterminer

si la protection du salarié s’applique, et faire attention

aux situations particulières, comme la période d’essai,

ou l’hospitalisation urgente notamment.

Concernant le respect par le salarié de l’obligation d’informer

l’employeur le premier jour de maladie, il est

utile de savoir que les clauses imposant une information

avant telle heure sont nulles, mais qu’elles gardent

leur utilité car elles montrent l’importance pour l’employeur

de cette information.

Concernant la transmission du certificat médical

endéans les trois jours, il faut noter que si le troisième

jour tombe un dimanche ou un jour férié, le délai est

reporté au premier jour ouvré suivant.

Un licenciement peut être décidé en raison d’absences

répétées ou d’un absentéisme habituel, et la validité de

ce motif dépend, là aussi, des circonstances.

Me Gabrielle Eynard a fait état des dernières décisions

de justice suivant lesquelles une absence de 6

mois sur une période d’une année n’a pas été considérée

comme un motif suffisant dans une situation ou

le salarié avait informé son employeur de sa rémission

totale ; en revanche un licenciement a été justifié en raison

d’absences courtes et répétées d’un total de 32 jours

sur deux mois.

La validité du motif tiré de l’absence injustifiée dépend

également des circonstances.

Suivant l’exposé de Me Gabrielle Eynard, une absence

injustifiée de 4 jours n’a pas été jugée suffisante

alors que l’employeur avait été informé le 1 er jour ; en

revanche, une absence injustifiée d’un seul jour, malgré

un avertissement antérieur sur ce même motif, a pu

justifier un licenciement avec effet immédiat.

Les bonnes pratiques en

matière de gestion des

absences pour cause de

maladie.

Témoignage de M.Michel

Sanna, Gérant de la société

Beim Figaro Sàrl, qui regroupe

différents salons de coiffure

dans tout le pays, soit 70

salariés.

d’handwierk : Monsieur

Sanna, comment gérez-vous l’absentéisme dans vos

différents salons ?

M.Sanna : Par le dialogue avec les salariés, qui est

essentiel ! Quand une personne a été malade, il est

important, à son retour, de discuter avec cette personne

pour savoir ce qu’il en est.

C’est aussi très utile de confronter les salariés, et pas

seulement la personne de retour de maladie.

Ainsi quand je constate qu’une personne est régulièrement

malade le samedi par exemple, je n’hésite pas à la

confronté avec la personne qui a dû la remplacer.

d’handwierk : Le contrôle des absences de vos différents

salons est-il centralisé ?

M.Sanna : Tout à fait ! Chaque salarié doit envoyer

les certificats de maladie à une seule adresse. Ceci

permet de bien gérer les absences, et d’avoir une vue

d’ensemble.

d’handwierk : Est-ce que vous dialoguez aussi de

manière à prévenir l’absentéisme ?

M.Sanna : C’est effectivement essentiel de dialoguer

avec tout le personnel, et en avance.

Ainsi, beaucoup de salariés n’ont pas conscience que le

congé pour raisons familiales de 2 jours par enfants et

par an, s’il est pris, par exemple pour un petit rhume,

20


INFO

D'HANDWIERK 05|2015

est définitivement perdu… Que faire alors si l’enfant

se blesse vraiment, et qu’une opération est nécessaire ?

Dans ce cas, c’est en effet seulement si les deux jours

n’ont pas été pris que ce congé peut être prolongé !

d’handwierk : Est-ce qu’il vous arrive de sanctionner

l’absentéisme ?

M.Sanna : Oui, un avertissement permet de recadrer

les choses, ou un contrôle administratif en ligne aussi.

Sans sanctionner, je n’hésite pas à me déplacer personnellement

au domicile du salarié en maladie, avec un

bouquet de fleur … effet garanti !

Je félicite aussi les salariés qui sont impliqués dans leur

travail, par des chèques d’essences, ou des chèques

pour aller au Centre thermal de Mondorf par exemple.

Toutes ces mesures, avec le dialogue, permet d’installer

un climat de travail sain et convivial.

d’handwierk : M.Sanna, je vous remercie pour ce

témoignage, et vous félicite aussi pour votre action en

faveur de la formation, puisque vous avez reçu le prix

de la meilleure entreprise formatrice pour l’année 2014.

Quel est le mot pour conclure sur cette thématique ?

M.Sanna : l’employeur ne doit pas seulement penser

mail il doit aussi réfléchir avant de sanctionner !

En tant que Juge-assesseur au tribunal du travail, je

constate trop souvent que l’absence d’un salarié rend

l’employeur trop nerveux, et qu’il faut se méfier des

réactions « à chaud. »

Le conseil que je donne est donc de prendre conseil,

avant toute décision dans ce contexte, que ce soit auprès

du service juridique de la Chambre des Métiers, de la

Fédération des Artisans, ou de votre avocat !

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Gilles Cabos | Conseiller juridique

T +352 42 67 67 - 252 | F +352 42 67 87

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D'HANDWIERK 05|2015

INFO

HANDWERK OHNE GRENZEN -

LUNCHMEETING

„Chemikalien: Einführung zu den neuen Gefahrenpiktogrammen“ – 9. Juni 2015

Fast jeder Betrieb verwendet, produziert oder importiert

Chemikalien in Form von Stoffen (z.B. Chlorsäure, Waschbenzin,

Lösungsmittel...) oder in Gemischen (z.B. Reinigungsmittel,

Farben und Lacke, ...). Wenn diese Stoffe und

Gemische gefährliche Eigenschaften besitzen, was häufig

der Fall ist, müssen Sie entsprechend gekennzeichnet

werden, um den Anwender auf die Risiken aufmerksam

zu machen und ihm eine Anleitung zur sicheren Verwendung

zu geben.

Vom 1. Juni 2015 an müssen Gemische nach der CLP-Verordnung

eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden

(für reine Stoffe gelten die Anforderungen bereits

seit 2010). Das bedeutet, die Betriebe müssen sich für eine

Vielzahl von Produkten mit einem neuen Kennzeichnungsetikett

vertraut machen. Die offensichtlichste Änderung

ist die Einführung neuer Gefahrenpiktogramme

(siehe Abbildung), aber auch andere Elemente des Etiketts

werden verändert. Neben den Kennzeichnungselementen

wurden auch Anpassungen bei den Einstufungskriterien

vorgenommen, wodurch sich die Sicherheitsanforderungen

von einigen Produkten verschärfen. Schließlich führt

die Neukennzeichnung von Gemischen nach CLP auch zu

Anpassungen in den Sicherheitsdatenblättern. Die Chambre

des Métiers in Zusammenarbeit mit dem EEN (Enterprise

Europe Network) und dem REACH&CLP Helpdesk

Luxemburg bieten hierzu eine Informationsveranstaltung

an. Sie richtet sich insbesondere an Anwender von Chemikalien

(Handwerker, Verantwortliche von Reinigungsdiensten,

Vertreter aus dem Baugewerbe, etc.) und Verantwortliche

für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit, die

sich mit den neuen Kennzeichnungselementen vertraut

machen wollen. Die Veranstaltung wird sowohl in deutscher

als auch in französischer Sprache angeboten und

findet in der Handwerkskammer in Form der genannten

Lunchmeeting - Handwerk ohne Grenzen statt (bei einem

kleinen Imbiss):

9. Juni 2015, 12.00 – 13.45 Uhr, auf Deutsch

30. Juni 2015, 12.00 – 13.45 Uhr, auf Französisch

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 222 | F +352 42 67 67 - 349

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu

ANMELDEFORMULAR

Handwerk ohne Grenzen: „Chemikalien - Lunchmeeting:

Einführung zu den neuen Gefahrenpiktogrammen“ – 9. Juni 2015

Unternehmen:

Teilnehmer:




(bitte nennen Sie die Namen aller Teilnehmer)

Adresse:

Tel.: Fax: E-Mail:

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INFO

D'HANDWIERK 05|2015

LES MIDIS DE L'ARTISANAT

SANS FRONTIÈRES

« Produits chimiques : tour d'horizon des nouveaux pictogrammes de danger » – 30 juin 2015

De nombreuses entreprises utilisent, fabriquent ou

importent des produits chimiques sous forme de substances

(ex. : acide chlorhydrique, white spirit, solvants…)

ou de mélanges (ex. : produits détergents, peintures et

laques…). Si ces substances et mélanges ont des propriétés

dangereuses, ce qu’il se passe souvent, ils doivent être

étiquetés conformément, afin d’attirer l’attention des utilisateurs

sur les risques et leur fournir des guides pour

une utilisation en toute sécurité.

Au 1 er juin 2015, les mélanges chimiques devront être

classés, étiquetés et emballés sur la base du règlement

CLP (pour les substances, les obligations s’appliquent

déjà depuis de 2010). Ce qui signifie que les entreprises

doivent se familiariser avec un nouvel étiquetage pour

de nombreux produits. Le plus grand changement est

l’apparition de nouveaux pictogrammes (voir illustration),

mais d’autres éléments de l’étiquette vont également

changer. En dehors des éléments d’étiquetage, les

critères de classification ont été aussi modifiés ce qui

peut rendre les exigences de sécurité plus sévères. Finalement,

le nouvel étiquetage conformément au règlement

CLP nécessite une mise à jour des fiches de donnés

de sécurité. La Chambre des Métiers organise avec

son EEN – Entreprise Europe Network et en coopération

avec le Helpdesk REACH&CLP une séance d’information

sur le sujet. Elle s’adresse particulièrement aux utilisateurs

de produits chimiques (artisans, responsables de

sociétés de nettoyage, d’entreprises de construction…) et

les responsables santé, sécurité, environnement, souhaitant

se familiariser avec les nouveaux éléments d’étiquetage.

L’évènement est proposé en français et en allemand

et se déroulera à la Chambre des Métiers sous forme de

Midis de l'Artisanat sans frontières (une collation vous

sera offerte) :

9 juin 2015, de 12.00 à 13.45 heures, en allemand

30 juin 2015, de 12.00 à 13.45 heures, en français

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 222 | F +352 42 67 67 - 349

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu

Formulaire d’inscription

Les Midis de l’Artisanat sans frontières

« Produits chimiques : tour d’horizon des nouveaux pictogrammes de danger » – 30 juin 2015

Entreprise :

Participant :




(prière de mentionner le nom des personnes)

Adresse :

Tél. : Fax : E-mail :

23


D'HANDWIERK 05|2015

PUBLIREPORTAGE

CAISSE MÉDICO-CHIRURGICALE

MUTUALISTE « AGIR POUR LE

BIEN COMMUN »

La CMCM est une institution luxembourgeoise de première importance. Fondée en 1956, elle assure

aujourd’hui une couverture médicale complète à 135 000 familles, soit 270 000 personnes. Entretien avec

Fabio Secci, nouveau directeur général.

M. Secci, pouvez-vous nous présenter la CMCM et

ses services ?

La CMCM est une société de secours mutuels. Notre

objectif premier est l’amélioration de la qualité de vie de

nos adhérents. Nous n’avons ni but lucratif, ni comptes

à rendre à des actionnaires. Cela nous permet de proposer

des solutions très avantageuses en termes de

qualité et de prix.

Il faut également que nous fassions évoluer nos offres. Il

ne s’agit pas de suivre chaque effet de mode thérapeutique,

mais on peut par exemple très bien envisager de

couvrir des options préventives pour déceler certaines

pathologies en amont.

Enfin, nous souhaitons à l’avenir proposer des régimes

adaptés aux entreprises afin de leur permettre d’adhérer

de façon collective.

Nous disposons de 3 services principaux : Le régime

commun, une cotisation unique pour couvrir l’ensemble

de la famille, PRESTAPLUS, pour une prise en charge

hospitalière de 1 ère classe, et DENTA & OPTIPLUS,

pour la couverture de soins tels que les prothèses dentaires,

les verres correcteurs ou la chirurgie réfractaire.

Quels sont les avantages dont bénéficient les adhérents

CMCM ?

Nos tarifs sont de loin les plus intéressants du marché,

et nous ne demandons pas de dossier médical.

« Lorsque les gens connaîtront mieux

nos services, ils nous rejoindront

encore plus nombreux. »

La cotisation unique pour toute la famille est un point

fort. Imaginez qu’il vous arrive un accident à l’étranger.

Pour une vingtaine d’euros par mois, chaque membre

de la famille est couvert à hauteur de 80 000 € par incident

et par personne. Tout est pris en charge avec un

seul appel, rapatriement compris, du lieu de l’accident

à l’hôpital et jusqu’au retour au domicile. Personne

d’autre ne propose une telle offre.

Fabio Secci - directeur général CMCM

Fabio Secci a été actif pendant 20 ans dans le

secteur bancaire au Luxembourg et en Suisse,

dans les domaines du Risk Management et

des solutions e-Banking. Il est également président

à titre bénévole de l’ASBL Syrdall Heem,

secrétaire général du réseau HELP et trésorier

de l’ASBL Île aux Clowns. Épaulé par Claudio

Driulini, directeur technique, M. Secci a pris la

direction générale de la CMCM en février 2015.

Quelles sont vos ambitions pour l’avenir de la CMCM ?

Je pense que nous avons d’abord une mission d’information.

Nos solutions disposent d’un rapport qualité

prix exceptionnel. Lorsque les gens connaîtront mieux

nos services, ils nous rejoindront encore plus nombreux.

Nous devons donc parvenir à les atteindre.

Caisse Médico-Chirurgicale Mutualiste

49, rue de Strasbourg | L-2561 Luxembourg

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D'HANDWIERK 05|2015

CHRONIQUE JURIDIQUE

ATTENTION ARNAQUES !

Le D’Handwierk vous informe des dernières tentatives d’arnaques en cours

Ces derniers temps, une nouvelle tentative d’arnaque

semble circuler auprès des entreprises.

Cette arnaque s’appelle « Pages Jaunes ». Il s’agit plus

précisément d’une arnaque au répertoire professionnel.

Vous recevez cette arnaque par la réception d’un courrier

ou d’un fax, qui vous invite à compléter ou à corriger

les coordonnées de votre entreprise afin d’apparaitre

dans l’annuaire de cette société.

On vous demande simplement de signer le document

et de le renvoyer.

Attention : si vous signez ce document, vous êtes liés

par un contrat d’une durée de deux ans en général et

êtes tenus de verser des montants démesurés, et la

contrepartie est nulle.

Dans le cadre de la prévention des arnaques, la

Chambre des Métiers vous invite à lui faire parvenir

toute tentative d’arnaque afin de procéder à une prévention

active.

Pour plus d’informations, vous pouvez

consulter le lien suivant :

Si vous signez ce document, vous vous engagez à payer 83 euros par

mois pendant deux ans. Ce montant est réglable par avance pour un

an. De plus, l’annulation est exclue lorsque la fourniture de service a

commencé.

www.cdm.lu > Mon Entreprise > Conseil

aux entreprises > Gestion Juridique &

Commerciale > Prévention des arnaques.

Par la signature, vous autorisez également la cessation des droits et

des devoirs résultant du présent contrat par la société à des tiers.

Si la résiliation n’intervient pas dans les trois mois avant la fin de

la durée de publication (donc à la fin des deux ans), le contrat se

prolonge automatiquement pendant une durée d’un an.

Enfin, il semblerait que la société soit basée à Dubaï et/ou en Asie.

Les documents sont reproduits ci-après car ils soulèvent, aux yeux de la

Chambre des Métiers, et en l’état des éléments en sa possession, de sérieux

doutes concernant leur adéquation avec les usages et les bonnes pratiques

en vigueur au Grand-Duché.

Chambre des Métiers

Oliveira da Silva Daniela | Attachée juridique

T +352 42 67 67 - 352 | F +352 42 67 87

E daniela.oliveiradasilva@cdm.lu | I www.cdm.lu

La Chambre des Métiers ne garantit pas que ces documents recèlent

juridiquement une escroquerie stricto sensu, mais elle attire l’attention de

ses lecteurs quant aux conséquences financières qu’une signature pourrait

engendrer.

La Chambre des Métiers décline donc toute responsabilité de l’utilisation

qui pourrait être faite de cette rubrique « Attention Arnaque ! » et des

informations y mentionnées.

26


Être bien

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D'HANDWIERK 05|2015

SOCIAL

FACEBOOK, TWITTER & CO. :

CHOISIR LA BONNE PLATEFORME

POUR SON MESSAGE

Avec la majorité de la population du Luxembourg sur Facebook, le choix d’un réseau social pour promouvoir

son entreprise semble vite fait. Mais, comme nous allons le démontrer dans ce deuxième article de la

série « Les artisans sur les réseaux sociaux », il existe d’autres plateformes dont peuvent profiter les artisans

pour réaliser leur stratégie de communication digitale.

Le premier choix à faire avant de se lancer dans le défi

de la communication digitale est celui de la plateforme.

Bien que Facebook soit utilisé par la majorité de la

population luxembourgeoise, il y a de bonnes raisons à

expérimenter avec d’autres plateformes. Chaque réseau

social profite d’un public cible identifié, avec une tonalité

spécifique et des formats différents.

Facebook – la solution « all inclusive »

Le public : Facebook est le réseau social le plus utilisé

par les Luxembourgeois : 57 % des résidents entre 16 et

74 consultent régulièrement la plateforme, Facebook

compte 260.000 utilisateurs au Grand-Duché. Une présence

professionnelle sur Facebook représente le premier

choix pour rejoindre une majorité de la population.

Recommandé pour : En premier lieu, créez une page

pour votre entreprise artisanale – une présence officielle,

contrairement à un compte privé, vous offre une

« vitrine » sur Facebook et améliore votre indexation

dans le réseau, ainsi que dans les moteurs de recherche.

Même si vous ne souhaitez pas communiquer régulièrement

sur Facebook, investissez les 10 minutes pour

créer une page officielle de votre entreprise !

Exemples d’utilisation : A part la représentation officielle

de votre entreprise sur votre page, Facebook

28


SOCIAL

D'HANDWIERK 05|2015

offre d’autres opportunités pour promouvoir ses produits

et services au niveau local. Un outil intéressant

pour les artisans est de rejoindre les groupes Facebook

relatifs à votre activité ou votre localité. N’hésitez pas

par exemple de rejoindre le groupe « Hobby-Gärtner

Luxembourg-Ville » si vous êtes horticulteur ! Par le

biais de votre profil personnel, vous pouvez entrer en

contact avec des clients potentiels et démontrer votre

savoir-faire.

Tuyau spécial : Faire de la publicité payante sur Facebook

est très accessible – par contre il peut s’avérer coûteux

de lancer des publicités non-optimisées. Si vous expérimentez

avec l’offre payante de Facebook, promouvez

plutôt vos publications régulières avec un montant

faible, que d’investir un montant important sur une

publicité isolée.

Twitter – la plateforme d’actualité

Le public : Avec un public d’environ 13.000 utilisateurs

actifs au Luxembourg, le service à 140 caractères Twitter

ne peut pas offrir un public comparable à Facebook

La plateforme reste intéressante par contre surtout pour

les entreprises d’une certaine taille, dont les représentants

aiment entrer en contact directement avec des

journalistes et décideurs politiques, ainsi que pour les

artisans qui veulent développer leur activité dans la

Grande-Région.

Exemples d’utilisation : Beaucoup d’utilisateurs consultent

leur compte Twitter lors du trajet au travail. Une belle

occasion pour les pâtissiers et boulangers de leur souvenir

de ne pas oublier d’acheter leurs croissants à la

gare et leur déjeuner à l’arrêt de bus !

Vos questions – nos réponses !

Tout au long de la série “Les artisans sur

les médias sociaux” nous allons répondre

à vos questions fréquamment posées.

Envoyez simplement vos questions

sur l’utilisation des médias sociaux

ou la réalisation d’une stratégie

de communication digitale à

questions@clement-weyer.lu

et nous publierons les réponses aux

questions les plus demandées.

Recommandé pour : Twitter est un média qui repose sur

l’actualité. Si votre entreprise publie régulièrement des

offres spéciales, ou que vous êtes intéressé à interagir

avec des décideurs locaux, Twitter est le réseau à

rejoindre.

Tuyau spécial : Vous pouvez suivre l’actualité de votre

région en utilisant des hashtags. En recherchant pour

#Luxembourg, #Esch ou même #Saarlouis, vous retrouvez

les nouveaux tweets qui intéressent ces régions.

Instagram – rejoignez les jeunes créatifs

Le public : La plateforme d’échange images Instagram

est particulièrement intéressante pour promouvoir l’artisanat,

ses entreprises et ses produits et services, sans

investissement majeur ni en temps de travail, ni en ressources

financières.

Exemples d’utilisation : L’idée est simple - prenez votre

téléphone mobile, faites des photos de votre travail

au quotidien et partagez ces moments avec vos abonnés.

Instagram est l’instrument essentiel pour entrer

en contact avec les jeunes créatifs du pays : faites en

sorte que vos photos démontrent toute votre créativité

et votre savoir-faire ! Illustrez les nouveaux trends en

tant que coiffeur avec des photos de vos clients (s’il sont

d’accord) ou montrez à vos clients potentiels comment

vos produits sont façonnés.

Recommandé pour : Un aspect à ne pas négliger sur Instagram

est la présence d’une communauté positive et

encourageante. Si sur Facebook la gestion de ses utilisateurs

peut s’avérer exigeante par moments, on ne rencontre

que très rarement des commentaires agressifs ou

insultants sur Instagram. Ainsi la plateforme est particulièrement

intéressante pour expérimenter pour une

première fois sur les réseaux sociaux.

Tuyau spécial : Instagram permet la capture de vidéos

d’une durée maximale de 15 secondes. Utilisez cette

possibilité pour illustrer votre expertise en filmant un

aspect particulier dans la production de votre produit

ou la réalisation de votre service !

Youtube – la solution experte

Le public : Après Google et Facebook, la plateforme

d’échange de vidéos Youtube est le site internet le plus

consulté au Luxembourg.

Exemples d’utilisation : Vous trouvez un grand nombre

de vidéos « self-help » sur Youtube, qui aident les réalisateurs

à démontrer leur savoir-faire et dépister des

clients potentiels pour leurs grands projets. Le mécanicien

démontre comment faire des petites réparations de

voiture et l’esthéticienne donne des tuyaux sur la meilleure

façon d’utiliser ses nouveaux produits !

Recommandé pour : Les vidéos sur Youtube ne doivent

pas être particulièrement longues ou complexes. Par

contre, réaliser des vidéos, éventuellement les éditer,

29


D'HANDWIERK 05|2015

SOCIAL

gérer le compte Youtube et sa communauté, ce sont des

tâches non triviales. Nous recommandons de se lancer

sur Youtube dès que vous avez une certaine expérience

dans d’autres réseaux (p.ex. Facebook).

Tuyau spécial : La caméra de votre smartphone suffit

pour réaliser des courtes vidéos qui vous aideront

à rejoindre un grand public sur Youtube. Commencez

par réaliser des vidéos de 2 à 5 minutes que vous n’avez

pas à éditer, et réévaluez après si l’investissement vaut

vos efforts !

LinkedIn, Viadeo & Xing – les réseaux

professionnels

Le public : LinkedIn est le réseau professionnel le plus

utilisé avec 50.000 personnes enregistrées au Luxembourg.

Le réseau est consulté par une communauté à

origine diverse, qui ne se retrouve pas sur les autres

services similaires Viadeo (axé autour la communauté

francophone) et Xing (utilisé majoritairement en

Allemagne).

Choisir et expérimenter

La liste des réseaux présentés dans cet article est

loin d’être exhaustive, mais elle donne un aperçu des

réseaux les plus utilisés au Luxembourg. Choisir une

plateforme sur laquelle vous représentez votre entreprise

est un élément essentiel dans votre stratégie de

communication. En fin de compte, c’est votre stratégie

qui détermine sur quel réseau social vous devriez investir

vos ressources. Le succès sur les médias sociaux n’est

pas un hasard et dans le prochain article, nous allons

déterminer comment vous pouvez définir votre stratégie

digitale et optimiser vos efforts sur les plateformes

sur lesquelles vous êtes représentés.

Clement & Weyer Consulting S.e.n.c.

Sven Clement & Jerry Weyer | T +352 20 60 01 15 3

E hello@clement-weyer.lu | I www.clement-weyer.lu

Exemples d’utilisation : LinkedIn & Co. Peuvent être des

outils intéressants pour entrer en contact avec les dirigeants

d’autres PME au Luxembourg, de clients potentiels

dans le B2B et pour se promouvoir en tant qu’expert.

Si vous voulez exploiter tout le potentiel de ces

réseaux, joignez un groupe LinkedIn régional ou de

votre expertise et participez aux discussions !

Recommandé pour : La présence sur ces réseaux en tant

que PME artisanale luxembourgeoise n’est pas obligatoire

– plus utile est la création d’un profil privé pour les

dirigeants de la société.

Tuyau spécial : Un autre avantage pour vous en tant que

gérant représenté sur LinkedIn & Co. : les réseaux professionnels

offrent différentes possibilités pour rechercher

du talent et aider à trouver des candidats pour des

postes ouverts dans votre entreprise. La possibilité de

revoir les CVs publics de candidats – surtout ceux à un

emploi à responsabilité – peut être un atout indéniable.

Google+ – le réseau oublié

Le public : Le réseau social de Google – Google Plus –

connaît 300 millions d’utilisateurs au monde. Ce chiffre

énorme doit cependant être relativisé : chaque utilisateur

de Gmail, la solution e-Mail de Google, est automatiquement

membre du réseau social, sans que ces

personnes doivent activement utiliser Google+.

Nous recommandons d’ouvrir au moins une page officielle

pour son entreprise sur Google+. L’intégration du

réseau social avec les systèmes de recherche permet aux

entreprises représentées sur la plateforme une meilleure

visibilité et peut améliorer son placement dans le

moteur de recherche Google.

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ACADÉMIE D’ÉTÉ 2015

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LÄIT MENG ZUKUNFT AN

ONSER FAMILLJENENTREPRISE ?

26–29 AUGUST 2015

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A QUI S’ADRESSE CETTE ACADÉMIE ?

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familiale.

de savoir s’ils souhaitent ou non rejoindre

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que travailler en famille veut dire; comprendre pourquoi

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paul.wilwertz@pt.lu

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499 24 -3971

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DE CANDIDATURE

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PRÉALABLE

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· SÉMINAIRE EN LANGUE FRANÇAISE.

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en collaboration avec la Chaire ICHEC Familles en Entreprises

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D'HANDWIERK 05|2015

SOCIAL

LA DIVERSITÉ AU SEIN DE

L’ARTISANAT - DIVERSITY DAY 2015

Dans le cadre de la première édition du « diversity day » au Luxembourg qui a eu lieu le 12 mai 2015, l’Artisanat

a choisi de dresser un tableau des multiples déclinaisons de sa « diversité », aspect fondamental au

bon fonctionnement des entreprises de son secteur et de profiter de l’occasion afin de recueillir un échantillon

d’expériences de terrain auprès de ses dirigeant(e)s.

« L’artisanat, terrain d’action pour des femmes et

des hommes »

En 2014, l’Artisanat compte 6600 entreprises, dont 22 %

sont dirigées par des femmes et 78 % par des hommes.

Le plus grand nombre de femmes dirigeantes (à savoir

71 %) se trouve au sein du groupe « Mode, Santé,

Hygiène », tandis que celui de la « Construction » s’avère

pour l’essentiel dirigé par des hommes (94 %).

Durant la période 2002-2014, ce groupe a néanmoins

connu une augmentation de femmes dirigeantes de 2 %,

ce qui en chiffres absolus nous amène à dire qu’à présent,

128 femmes supplémentaires dirigent une entreprise

dans le secteur de la construction.

Il est par ailleurs intéressant de noter qu’en 2014, 24 %

des salariés travaillant au sein de l’Artisanat en général

sont des femmes. Cette répartition semble donc refléter

celle des dirigeant(e)s, tout comme la répartition au

sein des différents groupes de métiers. Néanmoins,

si le groupe « Mode, Santé, Hygiène » occupe 79 % de

femmes-salariées contre 21 % d’hommes, la situation

est inversée pour le groupe « Construction », où l’on

retrouve 80 % d’hommes contre 20 % de femmes.

Domenica Orofino-

Fortunato - géranteassociée

de l’entreprise

Fortunato sàrl

« Diversité rime avec

complémentarité »

« Pour moi, diversité rime

avec complémentarité et c’est

notamment cette diversité

qui constitue la force de notre

entreprise. Chacun, qu’il soit

homme ou femme, jeune ou moins jeune, de nationalité

luxembourgeoise, italienne, française ou portugaise

a quelque chose à apprendre à l’autre et il importe de s’en

rendre compte. Dans notre entreprise, les plus anciens

salariés qui disposent d’une grande expérience au niveau

technique ou organisationnel la transmettent aux jeunes

ouvriers qui pour leur part savent rajeunir les ouvriers

plus âgés par leur approche spontanée et leur élan, ou

encore en leur montrant des solutions plus innovantes,

plus modernes pour certains problèmes. D’autre part, il

faut le dire aussi, les jeunes amènent leur force physique,

force qui peut parfaitement compléter les connaissances

techniques des ouvriers plus expérimentés. La personne

la plus âgée dans notre entreprise est mon père qui, à 80

ans, est gérant-associé et notre plus jeune ouvrier a seulement

21 ans ! Au niveau du secrétariat, nous sommes

différents et complémentaires par nos origines, nous

parlons des langues différentes et de ce fait nous pouvons

gérer toutes les demandes de tous nos clients.

Nous travaillons avec 31 personnes dont 27 hommes

et 4 femmes, mais chacun a sa place et c’est la diversité

et la complémentarité des qualifications qui fait

fonctionner l’ensemble. Mon père est disponible avec

son expérience et son expertise, les ouvriers (masculins)

sont bien sûr le moteur de l’entreprise, mais les

femmes actives au niveau administratif font « tourner

le moteur ».

En tant que gérante-associée avec mon père, je planifie,

j’organise et je gère, nous constituons la carrosserie de

l’entreprise qui ne peut bouger sans l’appui de chaque

salarié. Nous avons besoin des différents talents de

toute notre équipe pour, ensemble, faire notre chemin ».

Domenica Orofino-Fortunato est gérante-associée de

l’entreprise Fortunato sàrl. Après sa formation comme

interprète-traductrice, elle a passé le brevet de maîtrise

pour le métier de plafonneur-façadier et travaille

aujourd’hui avec une équipe de 31 personnes.

« L’Artisanat, synonyme de valorisation des talents

et des qualifications »

La majorité, c’est-à-dire 60 % des autorisations d’établissement

sont établies sur base du brevet de maîtrise.

Par contre, de plus en plus d’entreprises se créent en

valorisant d’autres qualifications. Ainsi, 10 % des autorisations

dans le secteur de la construction se basent sur

un diplôme de BAC+3, voire de BAC+4. Il est intéressant

de noter que 44 % des BAC+3 et 54 % des BAC+4 enregistrés

au sein de l’Artisanat trouvent leur place dans

ce groupe.

32


SOCIAL

D'HANDWIERK 05|2015

De l’autre côté, on peut relever que 16 % des dirigeant(e)

s de ce groupe ont mis en valeur leur acquis d’expérience

pour avoir accès à la profession. A travers tous les

groupes des métiers de l’Artisanat, on retrouve par ailleurs

40 % de chef(fe)s d’entreprises qui disposent d’une

qualification autre que le brevet de maîtrise leur ayant

permis de s’établir à leur compte.

Pour pouvoir assurer le bon fonctionnement de ses

entreprises, sont employées dans l’Artisanat toutes

catégories de qualification, depuis le salarié non-qualifié

jusqu’aux universitaires, en passant par les détenteurs

d’un DAP, d’un Brevet de Maîtrise ou d’un BTS.

Ainsi, en 2014, 37 % de la main d’œuvre au sein de la

production étaient des personnes non-qualifiées.

Stephan Hostert – Geschäftsführer der Firma

Steffen Holzbau SA

La diversité, c’est respecter l’individualité de chacun

un environnement de travail parfait ! Ainsi, nos équipes

sont formées de façon à ce que les tempéraments des

collaborateurs soient cohérents pour permettre à chacun

de valoriser ses points forts et ses aspirations ! »

Pour donner une place à chaque talent, l’Artisanat

offre un éventail très important de métiers différents.

Actuellement, le choix porte sur 67 brevets de maîtrise

possibles allant du coiffeur, du boulanger-pâtissier, de

l’électricien ou de l’opticien jusqu’à des brevets moins

connus comme l’instructeur de natation, le vitrier-miroitier

ou encore le relieur d’art.

L’Artisanat, un secteur qui n’a pas d’âge »

Les pics dans la pyramide d’âge des chef(fe)s d’entreprise

de l’Artisanat se situent dans la tranche 40/ 60

ans. 62 % des dirigeant (e)s d’entreprise en font partie.

En effet, l’on observe que les créateurs d’entreprise

se lancent surtout après une certaine expérience,

la moyenne d’âge pour passer le brevet de maîtrise

étant de 26 ans. Il est par ailleurs à relever que souvent,

lors des reprises d’entreprises, l’ancien dirigeant

prépare la transmission de son entreprise seulement à

un âge assez avancé. D’autre part, l’on constate quand

même que 21 % des entreprises sont gérées par des

dirigeant(e)s âgés de moins de 40 ans, voire de moins

de 30 ans (4 %) et que de l’autre côté 17 % des dirigeant(e)s

assurent la gestion de leur entreprise même

après 60 ans.

Lionel Ferber – Ferber

hair&style

Le travail journalier dans l’entreprise Steffen Holzbau

se base sur les valeurs de gestion durable. L’entreprise

travaille avec 78 salariés de nationalité allemande, française

et luxembourgeoise. 9 femmes et 69 hommes sont

occupés par la société dont 25 collaborateurs dans le

département des calculs et projets, de la planification,

de la gérance de chantiers et 53 collaborateurs au sein

de la production et de la réalisation. A noter que l’entreprise

occupe également une « femme-couvreur. »

Actuellement, 5 apprentis sont en train de faire leur formation

dans l’entreprise, le plus jeune apprenti à 19 ans

et fait son apprentissage en tant que charpentier.

Pour Stephan Hostert, gérant de la société, la diversité

réside dans le fait de mettre en avant et de promouvoir

l’individualité et la personnalité de chaque collaborateur,

« Nous essayons de responsabiliser chaque collaborateur

en fonction de ses aspirations. Nous œuvrons

en ce sens non pas selon des descriptions de tâches

fixes mais en acceptant les spécificités de chaque collaborateur

pour les intégrer utilement lors de nos planifications

et projets. Pour nous, les défis de la diversité

résident dans le fait de créer pour chaque salarié

La diversité des coiffeuses

et coiffeurs se reflète dans

l’interaction avec le client !

Un coiffeur doit d’abord avoir

ses visions artistiques du

métier et la capacité manuelle de les réaliser. Le coiffeur

est toujours à l’écoute de son client, c’est un moment

de confiance entre le/la coiffeur(se) et le/la client/e.

C’est une passion qui implique la vie privée de chaque

collaborateur/trice.

Ainsi, la diversité en ce métier est reflétée par la diversité

des coiffeuses et coiffeurs, par leurs individualités,

leurs talents différents. Ils/elles interagissent avec

la personnalité de leurs client(e)s, chaque coiffeur(se)

ayant sa façon personnelle d’aborder le client, de proposer

son conseil, de développer son style et c’est notamment

lors de cette interaction que toute la panoplie et

toute la diversité des caractères, des différents vécus,

des différentes individualités se met en valeur pour

répondre au mieux aux exigences du client. La coiffure

a d’autre part un lien direct avec le domaine de la mode

dans un monde de changements permanents et chaque

coiffeur(se) contribue selon ses aspirations, ses goûts

33


D'HANDWIERK 05|2015

SOCIAL

et sa perception esthétique à façonner et à transmettre

avec les préférences de ses client(e)s la diversité des tendances

de la mode.

A noter que parmi les 160 collaborateurs au service des

client(e)s dans les salons de coiffure et les barbershops

Ferber, on retrouve 26,25 % hommes et 73,75 % femmes

issus de 15 nationalités différentes. La plus jeune

apprentie a seulement 16 ans tandis que la collaboratrice

la plus expérimentée en a 58. Ferber Hair and Style

a d’autre part choisi de commencer une « action positive

» en faveur de l’égalité des chances entre femmes

et hommes proposée dans le cadre du programme du

Ministère de l’Egalité des chances.

« L’Artisanat, reflet de diverses nationalités »

En 2014 et tous métiers artisanaux confondus, 40 % des

gérant(e)s actif(ve)s étaient luxembourgeois(e)s, 17 %

étaient allemand(e)s, 13 % belges, 14 % français(es),

1 % néerlandais(es) et 15 % se trouvaient dans la catégorie

« autre nationalité ». Les entreprises de l’Artisanat

sont donc pilotées par toutes les nationalités. L’analyse

détaillée des différents groupes montre que les entreprises

du groupe de l’alimentation sont majoritairement

sous régie luxembourgeoise avec 65 % des chef(fe)s qui

sont luxembourgeois(es), suivies par 13 % de français ;

pour le secteur de la construction, 31 % de dirigeant(e)

s sont luxembourgeois(es), 24 % allemand(e)s et 16 %

belges.

Parmi les 76921 salarié(e)s travaillant au sein des entreprises

artisanales, 15 % sont luxembourgeois et 85 %

sont des salarié(e)s étranger(ère)s dont 37 % sont portugais(e)s

suivis de 25 % de français(es), 17 % d’allemand(e)s,

10 % de belges et de néerlandais(es) et seulement

3 % d’italien(ne)s.

l’entreprise P. Bettendorf, la diversité réside dans le fait

d’accepter et de respecter chaque employé de façon

équivalente peu importe son origine, sa nationalité, son

sexe ou son âge.

L’exécution des chantiers se fait en équipe de 2 collaborateurs

mis ensemble selon différents critères, que

ce soit l’apprenti qui travaille sous la régie d’un ouvrier

expérimenté, le machiniste avec l’aide-machiniste ou

encore deux collaborateurs se complétant par leur capacité

physique. Comme la majorité des collaborateurs

sont d’origine portugaise, il n’est pas question d’imposer

le luxembourgeois comme langue primaire. Le

patron sait parfaitement parler le portugais et tout le

monde s’adapte de façon naturelle pour se faire comprendre

et s’exprimer. Bien que la majorité des collaborateurs

soit des hommes et que les femmes soient présentes

notamment au niveau de l’administration, les

hommes n’y font pas défaut en s’engageant au niveau

de la comptabilité par exemple ! D’autre part, Madame

Bettendorf ayant passé la formation/qualification de

« travailleur désigné » sait parfaitement s’impliquer avec

ses compétences en matière de « sécurité sur les chantiers

» et la présence féminine sur le terrain n’est pas un

évènement rare !

Chambre des Métiers | Jeannette Muller

T +352 42 67 67 - 222 | E jeannette.muller@cdm.lu

Vanessa Bettendorf – Entreprise de rénovation P.

Bettendorf

La diversité, c’est accepter et respecter chaque employé de

façon équivalente

L’entreprise de rénovation P. Bettendorf compte à

ce jour 51 collaborateurs passant du machiniste, de

l’aide-machiniste, du maçon, du chauffeur de camion à

la secrétaire, à l’apprenti ou encore au magasinier. Pour

34


Une solution de convergence

pour ne rater aucune opportunité.

Tango Solutions4Convergence

Découvrez le potentiel de la convergence

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D'HANDWIERK 05|2015

PUBLIREPORTAGE

UNE NOUVELLE IDENTITÉ VISUELLE

POUR LAMESCH EXPLOITATION S.A.

LAMESCH Exploitation s.a., référence au Grand-Duché de Luxembourg dans les domaines de la collecte, du

tri, du recyclage, du traitement et de l’élimination des déchets change sa marque SITA SUEZ ENVIRONNE-

MENT pour devenir SUEZ environnement. Ce changement de marque s’accompagne d’un changement de

logo. Seule la marque change, le nom de la société, lui, reste inchangé.

Le groupe SUEZ ENVIRONNEMENT, dont fait partie

la société LAMESCH Exploitation, détenait un grand

nombre de marques telles que SITA, mais encore Degrémont,

United Water, Agbar et bien d’autres. Cette multitude

de marques générait de la confusion sur les marchés

et affectait l’efficacité du groupe tant au niveau de

la visibilité internationale que dans l’offre de service globale.

La démarche de marque unique a donc été pensée

en vue d’unifier les métiers de l’eau et des déchets sous

une marque unique SUEZ environnement avec une

mission commune : sécuriser ensemble les ressources

essentielles à notre avenir. Cette mission répond au défi

majeur de la raréfaction des ressources. SUEZ environnement

tient à être un acteur majeur dans la révolution

de la ressource qui s’annonce.

Cette nouvelle identité visuelle unique se traduit par

un logo global à l’ensemble des métiers. La société

LAMESCH Exploitation adapte donc sa nouvelle identité

« Notre société se nomme toujours LAMESCH Exploitation

s.a. Elle reste la même avec les mêmes services, le même

sérieux et le même investissement que nous offrons depuis

plus de 50 ans. Seule notre image change, l’âme de notre

société, elle, reste inchangée. » explique Alain JACOB,

Administrateur Directeur Général.

Un choix motivé pour une meilleure visibilité à

l’international

LAMESCH Exploitation s.a.

La société LAMESCH Exploitation, créée en

1962 par Jean LAMESCH, est la référence au

Grand-Duché de Luxembourg pour tout ce qui

concerne la collecte, le tri, le recyclage, le traitement

et l’élimination des déchets ainsi que

le nettoyage public et industriel. Elle occupe

actuellement plus de 400 personnes sur ses sites

de Bettembourg et Holzthum.

LAMESCH Exploitation s.a. s’engage à développer

des solutions performantes, globales et

durables en vue de valoriser de manière optimale

les déchets qui lui sont confiés. Dans ce

sens, elle s’applique chaque jour à :

• encourager le tri à la source des déchets pour

obtenir une meilleure qualité de la matière à

valoriser ;

• optimiser les taux de recyclage en s’engageant

à extraire des déchets la plus grande quantité

possible de matériaux ;

• trouver des débouchés économiquement

viables et durables afin de réintroduire les

déchets dans le cycle économique sous une

forme utilisable.

www.lamesch.lu

36


PUBLIREPORTAGE

D'HANDWIERK 04|2015

Un nouveau logo qui reflète l’ambition du groupe

Trois boucles qui trouvent leur source dans le mouvement

de l’économie circulaire, laquelle permet un

monde où les ressources se renouvellent sans fin. Ces

boucles incarnent également la triple vision de notre

marque sur la révolution de la ressource :

• Circulaire : elle permet de sécuriser et valoriser les

ressources essentielles à notre avenir, avec la vision

d’un monde de ressources illimitées ;

• Concrète : elle est rendue possible quotidiennement

grâce à des solutions et des innovations optimisant

la gestion des ressources, en matière d’eau et de

déchets ;

• Collaborative : elle engage tous ceux qui contribuent,

chacun à leur échelle, à imaginer et concevoir le futur

de la ressource.

Ce logo identitaire fait référence à la première lettre

du nom de notre marque et à la force du nom SUEZ

environnement. La signature « prêts pour la révolution

de la ressource », elle, nous projette avec force dans

l’avenir en mettant en avant le défi majeur de la raréfaction

des ressources dans un monde en perpétuel

développement.

12, Z.I. Wolser 2 | B.P. 75 | L-3201 Bettembourg

Anne Bermond | T +352 52 27 27 - 378

E marketing@lamesch.lu | I www.lamesch.lu

prêts pour

la révolution de

la ressource

nous sommes à l’aube de la révolution de la ressource

cette révolution est circulaire

elle permet de sécuriser et valoriser les ressources

essentielles à notre avenir, avec la vision d’un monde

de ressources illimitées.

cette révolution est concrète

elle est rendue possible quotidiennement grâce à des

solutions et des innovations optimisant la gestion des

ressources, en matière d’eau et de déchets.

cette révolution est collaborative

elle engage tous ceux qui contribuent, chacun à leur

échelle, à imaginer et concevoir le futur de la ressource.

êtes-vous prêts ?

toutes les entreprises de SUEZ environnement n’en font plus qu’une

SITA, Degrémont, Ondeo Industrial Solutions, SAFEGE et 40 autres experts de l’eau

et des déchets deviennent SUEZ environnement. Sur les 5 continents,

SUEZ environnement accompagne les villes et les industries dans l’économie circulaire pour

préserver, optimiser et sécuriser les ressources essentielles à notre avenir.

ready-for-the-resource-revolution.com | lamesch.lu

37


D'HANDWIERK 05|2015

SOCIAL

Photo: Chambre de Commerce

59 ENTREPRISES NOUVELLEMENT

LABELLISÉES DONT 33 DU

SECTEUR ARTISANAL !

Créé en 1984 sur l’initiative du Ministère des Affaires étrangères, de la Chambre de Commerce et de la

Chambre des Métiers, le label « Made in Luxembourg » est une marque qui sert à identifier l’origine luxembourgeoise

des produits et services. Il permet, d’une part, d’informer le consommateur luxembourgeois sur

les produits indigènes et, d’autre part, de mieux faire connaître les produits nationaux à l’étranger.

Dans le cadre de la Foire de Printemps, la Chambre de

Commerce a organisé ce lundi 11 mai une cérémonie

officielle de remise de certificats aux entreprises ayant

récemment obtenu le label « Made in Luxembourg »

pour leurs produits ou services. Depuis sa mise en

place en 1984, pas moins de 500 entreprises se sont vu

octroyer le label.

Le communiqué de presse se trouve sur le site web :

www.cdm.lu

Enterprise Europe Network

Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 222/266/366 | F +352 42 67 67 - 349

E label@cdm.lu | I www.cdm.lu

38


EUROPE

D'HANDWIERK 05|2015

INTERNATIONALE

KOOPERATIONSANGEBOTE

Zur gezielten Geschäfts- und Kooperationspartnersuche

verwaltet das Enterprise Europe Network eine

europaweite Onlineplattform. Aktuell enthält sie

10.000 Profile. Diese Unternehmens- und Branchenprofile

werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig

gepflegt und aktualisiert. Folgend eine Auswahl:

Ungarische Firma übernimmt Subaufträge für Stahlkonstruktionen.

(BOHU20150127001)

Schwedisches Unternehmen, das eine neuartige und

patentierte Trennwand entwickelt hat, vergibt Herstellungs-

und Lizenzverträge. (BRSE20150129001)

Estnische Firma hat innovativen Aufsatz entwickelt, der

eine Automatisierung von einfachen Fensterjalousien

ermöglicht und sucht für Produktion und Vertrieb erfahrene

Kooperationspartner. (TOEE20150225001)

Slowenische Firma bietet Zulieferung von komplexen,

hochwertigen Spritzteilen aus Kunststoff für die Automobil-

und Elektrobranche an. (BOSI20140702001)

Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein,

mehr über die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil

veröffentlichen wollen, dann kontaktieren Sie uns.

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 226/366/219 | F +352 42 67 67 - 349

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu

Niederländische Firma sucht Kooperationspartner aus

dem Baubereich für den Vertrieb neu entwickelter, organisch

abbaubarer Bauplatten. (BONL20150312002)

Niederländische Firma bietet technische Zusammenarbeit

bei dreidimensionaler Blechbearbeitung von Prototypen

und Kleinserien mit Gummikissenpresse

an. (12 NL 60AH 3R2N)

Britischer Elektroinstallateur, vertraut mit allen nationalen

Elektro- und Arbeitsschutzbestimmungen,

übernimmt Subaufträge für europäische Firmen, die

Arbeiten in Großbritannien ausführen oder sich dort

an Ausschreibungen beteiligen. (BOUK20150212002)

Österreichisches Unternehmen sucht für Carports und

Terrassen Überdachungen, die spezielle Anforderungen

für Photovoltaikanlagen erfüllen. (TRAT20150202001)

Le cautionnement des crédits d’investissements

et l’émission de garanties en faveur des P.M.E. pour assurer

leur développement et appuyer leurs activités.

Mutualité des P.M.E.

Société coopérative

58, rue Glesener | L-1630 Luxembourg

Tél.: +352 48 91 61-1 | www.mpme.lu

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D'HANDWIERK 05|2015

EUROPE

OFFRES DE COOPÉRATION

INTERNATIONALES

Dans le cadre de la recherche ciblée de partenaires

d’affaires et de coopération, l‘Enterprise Europe

Network met à la disposition une plate-forme de

coopération pour toute l‘Europe qui gère actuellement

10.000 profils. Les profils d‘entreprise et de

branche sont régulièrement entretenus et actualisés

par les partenaires du réseau. Ci-après une

sélection :

Société hongroise reprend contrats de sous-traitance

pour des constructions métalliques.

(BOHU20150127001)

Entreprise suédoise qui a développé une cloison nouvelle

et brevetée, accorde contrats de fabrication et

contrats de licence. (BRSE20150129001)

Société estonienne a développé un article innovateur

qui permet une automatisation de simples jalousies

de fenêtre et cherche pour la production et la distribution

des partenaires de coopération expérimentés.

(TOEE20150225001)

Electricien britannique, familiarisée avec toutes les

normes électriques nationales et législation de

sécurité sur le lieu de travail, reprend contrats de

sous-traitance pour sociétés européennes qui accomplissent

des travaux en Grande-Bretagne ou qui y participent

à des marchés publics. (BOUK20150212002)

Entreprise autrichienne cherche pour abri de voitures

et pergolas, des sociétés qui remplissent les conditions

spéciales pour installations photovoltaïques.

(TRAT20150202001)

Société slovène propose la livraison de pièces injectées

complexes, de haute qualité en matière plastique

pour la branche automobile et la branche électronique.

(BOSI20140702001)

Si vous êtes intéressés par l‘une des offres, si vous souhaitez

en savoir plus sur la base de données ou si vous

voulez publier votre propre profil, alors contactez-nous.

Société néerlandaise cherche partenaire de coopération

dans le secteur de la construction pour la distribution

de panneaux de construction en matière organique

biodégradables nouvellement développés.

(BONL20150312002)

Société néerlandaise propose une collaboration technique

de travail tridimensionnelle de tôle de prototypes

et petites séries avec presse à coussin en

caoutchouc. (12 NL 60AH 3R2N)

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T +352 42 67 67 - 226/366/219 | F +352 42 67 67 - 349

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D'HANDWIERK 05|2015

FÉDÉRATIONS

JONG HANDWIERK PARTICIPE

AU JOB INFO DAY

Cinq entreprises de Jong Handwierk ont participé

en date du 20 mai au Job Info Daag organisé à Schifflange

pour montrer aux jeunes gens les différentes

possibilités de carrières dans l’artisanat. Ont participé,

Constantin Jacques de l’Atelier de Menuiserie Design

Constantin Jacques, Ben Jungers de Buedemleër, Eric

Rinck de Telicse ainsi que Marc Gerard et Luis Morais

de Chauffage Gilson.

Jong Handwierk | Christian Reuter

T +352 42 45 11 - 28

E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

MEET THE PRESIDENT

Dans le cadre de l’action « MEET THE PRESIDENT »,

M. Michel Reckinger et M. Romain Schmit de la Fédération

des Artisans ont rencontré, en date du 19 mai

2015, M. Michel Bradtke et M. Jacques Bradtke de l’entreprise

« Vitralux Bradtke » afin de se familiariser avec

les problèmes et défis du métier de vitrier.

Fédération des Artisans | Michel Wadlé

T +352 42 45 11 - 27 | E m.wadle@fda.lu | I www.fda.lu

42


2, circuit de la Foire Internationale

Luxembourg-Kirchberg

BP 1604 – L-1016 Luxembourg

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS


Michel Reckinger, Président de la Fédération des Artisans

Photo: A. Richard / Editpress


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

LE MOT DU PRÉSIDENT

Cher(e) Membre,

Cela fait un peu plus de deux mois que j’assume le mandat

de président de la Fédération des Artisans. Pendant

ce temps, j’ai pu assister à une réunion de la tripartite,

des entrevues avec des ministres et leurs conseillers, des

négociations avec des syndicats et des concertations avec

d’autres organisations d’employeurs.

Ce que j’ai retenu de ces premières impressions est que

le cadre dans lequel nous devons défendre les intérêts

de l’artisanat, et donc de chacune de nos entreprises,

est complexe et évolutif. Les vérités et certitudes d’hier

ne sont pas forcément valables aujourd’hui et le seront

encore moins demain. L’artisanat même a profondément

changé au cours des dernières années. Le droit d’établissement

s’est libéralisé. Les entreprises essaient de diversifier

leurs offres de produits et de services pour répondre

à la demande des consommateurs. La démographie des

chefs d’entreprise a également connu une forte mutation

en s’internationalisant et en intégrant d’autres profils de

qualification.

En tant que chefs d’entreprises dans l’artisanat le changement

permanent et la pression de nous adapter à

des nouvelles réalités est un exercice auquel nous nous

livrons quotidiennement.

La faculté de nous adapter à de nouvelles situations est

un des points forts qui caractérise les entreprises artisanales.

Ces facultés de réaction, d’adaptation et d’anticipation

seront aussi la clé du succès dans la représentation

des intérêts de l’artisanat.

Pour défendre efficacement nos intérêts nous devons

faire preuve de la même réactivité au sein de nos organisations

professionnelles lesquelles nous devons adapter

aux réalités de nos entreprises et des marchés sur lesquels

elles sont actives. Pour être efficaces et forts vers

l’extérieur, nous devons repenser notre modèle d’organisation

interne. Il nous faudra unir nos forces et trouver

de nouvelles synergies. Le point de départ de ces discussions

a été donné à l’occasion du forum des fédérations

en mai 2014 ensemble avec toutes les parties prenantes.

Le comité de la Fédération des Artisans mènera dans les

mois à venir des discussions plus approfondies avec les

responsables des différentes fédérations en vue d’optimiser

notre collaboration.

Un autre constat que je peux tirer de ces premiers mois

est celui que si nous, en tant qu’entreprises artisanales,

ne sommes pas prêtes à défendre nos intérêts en soutenant

nos organisations professionnelles, il ne faut pas

s’attendre à ce que d’autres le fassent à notre place. Bien

au contraire.

L’adage « occupez-vous de la politique, sinon la politique

s’occupera de vous » n’a rien perdu en actualité.

La Fédération des Artisans et les organisations professionnelles

qui la composent représentent 6.600 entreprises

qui emploient quelque 83.000 salariés. Nous

sommes une organisation d’hommes et de femmes qui

gèrent personnellement leurs entreprises et qui portent

le risque entrepreneurial de leur activité. Nous sommes

un secteur qui dépend largement de la qualification de

ses salariés, de la qualité de l’encadrement législatif et

réglementaire aussi bien que de la santé économique et

sociale de notre pays.

Envers la politique, la Fédération des Artisans est une

organisation qui n’a pas peur de prendre des positions

bien définies, mais aussi un partenaire qui respecte ses

engagements et qui est toujours prêt à écouter les arguments

des autres et à chercher le consensus et les solutions

partagées.

C’est dans cet esprit que je souhaite continuer mon mandat.

Mais la Fédération des Artisans c’est bien plus que

son président. C’est l’organisation qui rassemble une cinquantaine

d’organisations professionnelles, 600 bénévoles

qui siègent dans les conseils d’administration et des

milliers d’entreprises-membres. Nos membres sont actifs

dans le secteur de la construction, de l’alimentation, de la

mécanique, dans le secteur de la mode et de la communication.

Bien que nous travaillions dans des métiers bien

différents il y a de forts liens qui nous unissent. C’est le

caractère souvent familial de nos entreprises, ce sont les

liens de responsabilité et de respect qui nous lient à nos

salariés, au côté desquels nous travaillons tous les jours,

c’est l’importance que nous donnons à une bonne qualification

professionnelle et c’est l’amour du travail bien fait

et l’ambition de répondre aux attentes de nos clients qui

nous caractérisent.

En tant que membre de la Fédération des Artisans et de

votre association professionnelle vous soutenez le modèle

de l’artisanat luxembourgeois et vous investissez dans le

futur de votre propre entreprise. Une représentation forte

et unie des intérêts est aujourd’hui plus nécessaire que

jamais. En tant que membre de la Fédération des Artisans,

vous faites partie de cette grande famille. Je vous

en félicite.

Michel Reckinger

Président de la Fédération des Artisans

47


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

KRÄFTE BÜNDELN, EINFLUSS

NEHMEN, MEHRWERT SCHAFFEN

Die Fédération des Artisans ist die Dachorganisation des Handwerks in Luxemburg. Wir vereinen 50 Fachverbände

aus dem Bau- und Ausbaugewerbe, der Mechanikbranche, dem Lebensmittelhandwerk und den Bereichen

Medien, Mode und Gesundheit. Die Mission der Fédération des Artisans ist es, einen konkreten Mehrwert

für die Mitgliedsunternehmen zu schaffen.

Wir schaffen Mehrwert auf zwei Ebenen

Unsere Kollektivdienstleistungen: Was wir für Ihr

Handwerk und Ihren Berufsstand leisten

Ein Verband nah an den Betrieben und den Menschen

Die Handwerksbetriebe haben ungeachtet ihrer Aktivität

eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten. Ein Handwerksbetrieb

ist in der Regel ein mittelständiges Unternehmen

in dem der Eigentümer das Tagesgeschäft wahrnimmt

und gemeinsam mit seiner Familie das unternehmerische

Risiko trägt. Die Fédération des Artisans vertritt die

mittelständische Wirtschaft unter Berücksichtigung sektorieller

Besonderheiten gegenüber der Politik, den Verwaltungen

und den Gewerkschaften.

Mittelständische Interessen auf allen

Entscheidungsebenen vertreten

Im Gesetzgebungsprozess und bei der Umsetzung europäischer

Direktiven werden mittelständischen Aspekten

oft genug nur unzureichend Rechnung getragen.

Die Fédération des Artisans ist auf allen Entscheidungsebenen

vertreten und setzt sich dort für die Belange der

Unternehmen ein, sei dies in den Organen der Sozialversicherung,

beim Arbeitsgericht oder auch in technischen

Kommissionen, wie der Kommission für öffentliche

Ausschreibungen.

Unsere Mitglieder sind unsere Stärke

Gegenüber der Regierung und den Verwaltungen genießt

die Fédération des Artisans über eine hohe Glaubwürdigkeit,

die sich aus dem dort verfügbaren Expertenwissen

stützt und auf die hohe Repräsentativität des Verbandes,

dem die Mehrzahl der Handwerksunternehmen sich

organisiert haben.

Sich als Gegenpart der Gewerkschaften positionieren

In den allermeisten Fällen steht der Betriebschef in einem

sehr guten Verhältnis zu seinen Mitarbeitern, und dies

trotz oder besser gesagt wegen der Abwesenheit von

Gewerkschaften in kleinen Unternehmen. Die Fédération

des Artisans und ihre Fachverbände sind die Ansprechpartner

der Gewerkschaften um z.B. interprofessionelle

Abkommen oder Kollektivverträge zu verhandeln. Dies

verhindert u.a., dass Sozialkonflikte bis in die Unternehmen

durchschlagen.

Indem Sie der Fédération des Artisans beitreten, tragen

sie aktiv zur Verbesserung ihres Geschäftsumfeldes bei.

Unsere individuellen Dienstleistungen: Was wir für

Ihr Unternehmen leisten können

Ein kompetenter Berater steht Ihnen persönlich zur Verfügung

Jeder Fachverband wird von einem Berater der Fédération

des Artisans betreut. Dieser Berater unterstützt den

Verwaltungsrat des Fachverbandes bei seinen laufenden

Geschäften und bietet den Mitgliedsunternehmen

ein individuelles Informations- und Beratungsangebot,

sei es persönlich in unseren Räumlichkeiten oder über

Telefon oder E-Mail. Wir beraten sie auf Luxemburgisch,

Deutsch, Französisch und Portugiesisch.

Schnelle und verbindliche Informationen sind ein

Wettbewerbsvorteil

Die Fédération des Artisans veröffentlicht das Magazin

d’handwierk, das neben den Handwerksbetrieben auch

an die politischen Verantwortungsträger, die Verwaltungen

und Gemeinden verteilt wird. D’handwierk ist damit

ein Lobbyinstrument und gleichzeitig eine regelmäßige

Verbindung zu unseren Unternehmen.

Mitgliedsunternehmen der Fédération des Artisans

erhalten zudem Zugang zu unserer Internetseite www.

fda.lu, die die Tariflöhne, den Wegweiser für Arbeitgeber

sowie zahlreiche Modellverträge enthält.

Die Fédération des Artisans organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen

zu betriebsrelevanten Themen.

Branchenwerbung und die Internetplattform www.works.lu

Die Fédération des Artisans veröffentlicht gemeinsam

mit dem Wohnungsministerium den Guide de la Construction.

Diese Referenzpublikation mit einer Auflage

48


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

SIE HABEN FRAGEN, ODER BRAUCHEN BERATUNG?

WIR STEHEN IHNEN GERNE ZUR VERFÜGUNG

Romain Schmit

Generalsekretär

T +352 42 45 11-26 | E r.schmit@fda.lu

Frank Lentz

Garagistenverband (Fégarlux) | Verband

der Karosserie- und Fahrzeugbauer |

Verband der Tankstellenbetreiber | Verband

der Waffenhersteller- und händler |

Verband der Liftbauer | Fahrlehrerverband |

Verband der Fahrrad-, Motorrad- und

Nähmaschinenmechaniker

T +352 42 45 11-32 | E f.lentz@fda.lu

François Engels

Gerüstbauerverband | On Top | Verband

der Landmaschinenhändler | Verband der

Baumaschinenhändler | Verband der

pensionierten Handwerker

T +352 42 45 11-30 | E f.engels@fda.lu

Max Frank

Mitgliederwerbung und Client Relation

T +352 42 45 11-22 | E m.frank@fda.lu

Pedro Pereira

Dachdeckermeisterverband | Holzbau

Lëtzebuerg asbl | Verband der Klempner

und Isolierer | Verband der Sanitär,

Heizungs- und Klimaanlageninstallateure

| Elektrikermeisterverband | Verband der

Integrateure (FDI) | Feierschutz asbl |

Verband der Energieberater | Verband der

Büromaschinenmechaniker

T +352 42 45 11-33 | E p.pereira@fda.lu

Christian Reuter

Beigeordneter Generalsekretär |

Jong Handwierk | Mittelstandskonföderation

| New Fed

T +352 42 45 11-28 | E c.reuter@fda.lu

Lynn Kauffmann

Bäcker-Konditormeisterverband |

Konditor-Konfiseurmeisterverband |

Müllerverband | Metzgermeisterverband |

Traiteurmeisterverband |

Friseurmeisterverband | Verband der

Kosmetiker | Textilverband (FEDTEX) |

Juwelier- und Uhrmacherverband |

Sektion der Fußpfleger | Verband der

Augenoptiker und Optometristen |

Sektion der Audioprothesisten |

Zahntechnikerverband | Verband der

Orthopädiemechaniker-

Bandagistenmeister und Schuhmacher |

Richemont Club

T +352 42 45 11-35 | E l.kauffmann@fda.lu

Michel Wadlé

Trockenausbauverband | Verband der

Maler- und Glasermeister | Verband der

Gipsermeister und Fassadenmacher |

Verband der Fliesenleger | Verband der

Marmorschleifer und Steinhauer |

Schreinermeisterverband | Verband der

Metallberufe (FEMM) | Verband der

Gebäudereiniger | Verband der

Bestattungsunternehmer |

Druckermeisterverband (AMIL) | Verband

der Berufsfotografen | Verband der Taxiund

Krankenwagenunternehmer | Verband

der Raumausstatter | Verband der

Bodenleger

T +352 42 45 11-27 | E m.wadle@fda.lu

Patrick Koehnen

Beigeordneter Generalsekretär |

Verband der Bauunternehmer

T +352 42 45 11-31 | E p.koehnen@fda.lu

Rechtsberatung:

Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht

François Engels | T +352 42 45 11-30 | E f.engels@fda.lu

Frank Lentz | T +352 42 45 11-32 | E f.lentz@fda.lu

Kommunikation:

d’handwierk, www.works.lu, Guide de la Construction

Christian Reuter | T +352 42 45 11-28 | E c.reuter@fda.lu

49


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

von 20.000 Exemplaren richtet sich an ein Publikum mit

konkreten Bau- und Renovierungsvorhaben. Die Kontaktdaten

unserer Mitgliedsunternehmen werden in den

Guide de la Construction aufgenommen.

Unsere Partner, Ihr Vorteil

Durch eine Reihe von Partnerschaften können wir

unseren Mitgliedern bei einer Reihe von Dienstleistern

Vorzugstarife anbieten, die mehreren hundert Euro

entsprechen.

Unsere Beiträge

Mittels eines Beitrages können sie über das ganze Jahr

auf die Dienstleistungen und das Beratungsangebot der

Fédération des Artisans profitieren. Mit ihrer Mitgliedschaft

sorgen Sie für eine starke und dynamische Berufsvertretung,

deren Stimme bei der Politik und den Sozialpartnern

Gehör findet.

Die Beiträge zur Fédération des Artisans sind steuerlich

absetzbar.

UNSERE PARTNERSCHAFTEN –

IHR VORTEIL

Die Fédération des Artisans ist eine Reihe von Partnerschaften

mit Dienstleistern eingegangen um somit

seinen Mitgliedern günstigere Tarife oder Preisreduktionen

anzubieten. Diese Partnerschaften ermöglichen

Ihnen Hunderte von Euros zu sparen. Weitere Partnerschaften

werden folgen.

Yellow ist einer der größten Onlineportale Luxemburgs.

Die Mehrzahl der Kunden verwendet heute das

Internet, um Kontaktdaten von Unternehmen zu erfahren.

Mitglieder der Fédération des Artisans profitieren

von einem Preisvorteil von 10 Prozent auf allen Produkten

und Dienstleistungen von yellow.lu

Kontakt

Stéphanie Pompermeier | Responsable Commerciale

T +352 26 57 07 87 | F +352 26 57 07 91

E Stephanie@yellow.lu

Meng Nummer 1

DKV ist das führende Unternehmen im Bereich der

privaten Krankenversicherung. Mitglieder der DKV

profitieren von der freien Ärztewahl im In- und Ausland

und bekommen verschiedene Leistungen, die

nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung

gedeckt sind, von der DKV zurückerstattet. Mitglieder,

sowohl als auch deren Familien und Angestellte profitieren

von einem Preisvorteil von 10 Prozent.

Meng och

Kontakt

David Friederici

T +352 42 64 64-267 | T +352 691 54 09 68

E david.friederici@dkv.lu

Enoprimes ist ein Programm der Enovos im Bereich

der Energieeinsparung. Mitgliedsunternehmen der

Fédération des Artisans sind berechtigt am Programm

teilzunehmen damit Kunden von den Subsidien der

Enovos profitieren können.

Kontakt

Fédération des Artisans | Pedro Pereira

T +352 42 45 11-33 | E p.pereira@fda.lu

50


Versprechen gehalten!

10,4 % weniger Diesel* bei 1.121 Duellen.

Der Actros stellt sich jedem Herausforderer und überzeugt.

In den vergangenen Monaten haben Spediteure und Fahrer den Actros europaweit im Realeinsatz getestet. Das bisherige

Ergebnis kann sich sehen lassen: Über alle Fuel-Duelle verbraucht der Actros durchschnittlich 10,4 % weniger Diesel.*

Und auch in den nächsten Wochen und Monaten werden weitere Duelle gefahren …

Sehen Sie selbst: www.fuelduel.lu

* Status 08.05.2015: Durchschnittsverbrauch bei Euro V- und Euro VI-Fahrzeugen, 5.579.885 gefahrene Kilometer im realen Einsatz, 1.121 Duelle

Eine Marke der Daimler AG

Mercedes-Benz Luxembourg S.A.

Mercedes-Benz Leudelange – 3, rue Nicolas Brosius, L-3372 Leudelange, Tel.: 26 37 26-1 (Verkauf und Service)

Mercedes-Benz Roost – 2, route de Cruchten, L-7759 Roost, Tel.: 26 80 85-1 (Service)


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

UNIR LES FORCES – PRENDRE DE

L’INFLUENCE – CRÉER DE LA PLUS-VALUE

La Fédération des Artisans est l’organisation centrale de l’artisanat au Luxembourg. Nous regroupons

50 associations professionnelles du secteur de la construction, de la mécanique, de l’alimentation artisanale,

des médias et du secteur mode, santé, hygiène. La mission centrale de la Fédération des Artisans est de créer

une plus-value tangible pour ses membres.

Nous générons de la plus-value à deux niveaux

Nos services collectifs : Ce que nous faisons pour

votre métier

Une organisation à visage humain, près de ses membres

Les entreprises représentent indépendamment de ses

activités certaines caractéristiques communes. Une

entreprise artisanale est dans la plupart du temps une

PME dans laquelle le propriétaire assure la gestion courante

et porte le risque entrepreneurial. C’est dans cette

perspective que la Fédération des Artisans représente et

défend les intérêts des entreprises artisanales envers la

politique, les administrations et les syndicats.

Représenter la perspective des PME à tous les niveaux

de décision

Dans le cadre législatif et lors de la transposition de

directives européennes les besoins spécifiques des petites

et moyennes entreprises ne sont pas toujours considérés

à leur juste valeur. La Fédération des Artisans est présente

à tous les niveaux de décision, à commencer par

la tripartite en passant par les organes de gestion de la

sécurité sociale jusque dans des commissions techniques,

comme p.ex. la commission des soumissions pour assurer

un cadre réglementaire dans lequel nos entreprises

peuvent évoluer positivement.

Nos membres sont notre force

Envers le gouvernement, le parlement et les administrations

la Fédération des Artisans bénéficie d’une très

grande crédibilité qui est due à la pertinence de notre

know-how professionnel, de nos arguments et aussi au

fait que la majorité des entreprises artisanales ont décidé

de rejoindre les rangs de la Fédération des Artisans ce qui

nous assure une très forte représentativité.

Être le contrepoids des syndicats

En règle générale dans les PME le chef d’entreprise et

ses salariés entretiennent de bonnes relations professionnelles

et ceci malgré ou plutôt grâce à l’absence des syndicats

dans les petites structures. La Fédération des Artisans

et ses associations professionnelles se positionnent

comme interface des syndicats pour négocier des accords

professionnels ou des conventions collectives de travail.

Nous évitons ainsi que les conflits sociaux ne percent que

dans votre entreprise.

En rejoignant la Fédération des Artisans, vous contribuez

donc activement à l’amélioration de l’environnement

dans lequel votre entreprise est amenée à évoluer.

Nos services individuels : Ce que nous faisons pour

votre entreprise

Un conseiller compétent et joignable à votre disposition

Chaque association professionnelle est suivie par un

conseiller de la Fédération des Artisans. Ce conseiller

est responsable d’épauler le conseil d’administration

dans la gestion journalière de la fédération et d’informer

et de conseiller nos entreprises membres par téléphone,

e-mail ou lors de rencontres personnels. Les conseillers

de la Fédération des Artisans sont des spécialistes dans le

domaine des relations de travail au sens large, de la sécurité

sociale, de la procédure administrative, de la formation

professionnelle et dans les dossiers techniques qui

relèvent de votre activité.

Disposer rapidement d’informations pertinentes est un

avantage compétitif

La Fédération des Artisans édite son mensuel « d’handwierk

» qui sert d’organe de liaison avec nos membres.

d’handwierk est diffusé aux entreprises artisanales, au

gouvernement, parlement, aux administrations et administrations

communales. Il nous sert comme organe de

lobbying et comme support pour mettre à disposition des

informations pertinentes à nos entreprises membres.

Les membres de la Fédération des Artisans ont accès

à l’espace restreint de notre site Internet www.fda.lu,

qui contient les conventions collectives, les paramètres

sociaux, les salaires tarifaires, le Guide de l’Employeur,

des modèles de contrats et des lettres types.

La Fédération des Artisans organise des conférences sur

des thèmes pertinents pour les entreprises.

52


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

VOUS AVEZ DES QUESTIONS OU BESOIN D’UN CONSEIL ?

NOUS NOUS TENONS À VOTRE DISPOSITION

Romain Schmit

Secrétaire général

T +352 42 45 11-26 | E r.schmit@fda.lu

François Engels

Fédération des Entreprises de Construction

d‘Echafaudages | On Top | Fédération des

Professionnels de la Sécurité en Hauteur |

Fédération des Entreprises du Machinisme

Agricole et Industriel | Groupement des

Importateurs et Réparateurs de Matériel

d’Entreprises de Construction | Fédération

des Artisans Pensionnés

T +352 42 45 11-30 | E f.engels@fda.lu

Max Frank

Relations Clients et acquisition de membres

T +352 42 45 11-22 | E m.frank@fda.lu

Lynn Kauffmann

Fédération des Patrons Boulangers-

Pâtissiers | Fédération des Patrons Pâtissiers-

Chocolatiers-Confiseurs et Glaciers |

Fédération des Patrons Meuniers |

Fédération Nationale des Patrons Bouchers |

Fédération des Maîtres Traiteurs | Fédération

des Patrons Coiffeurs | Fédération des

Diplômés en Soins Esthétiques | Fédération

des Métiers du Textile (FEDTEX) |

Fédération des Maîtres Horlogers-Bijoutiers |

Fédération des Podologues: Section

Pédicure | Fédération des Patrons Opticiens

et Optométristes | Fédération des Patrons

Opticiens et Optométristes: Section des

Audio-Prothésistes | Fédération des

Laboratoires Dentaires | Fédération des

Orthopédistes-Cordonniers-Bandagistes et

Cordonniers-Réparateurs | Richemont Club

T +352 42 45 11-35 | E l.kauffmann@fda.lu

Patrick Koehnen

Secrétaire général adjoint |

Fédération des Entreprises

Luxembourgeoises de Construction et de

Génie Civil

T +352 42 45 11-31 | E p.koehnen@fda.lu

Frank Lentz

Fédération des Garagistes | Fédération des

Entreprises de Carrosserie et des Métiers

Connexes | Fédération des Exploitants de

Station-Service | Association des Armuriers

et des Négociants d’Armes | Fédération

luxembourgeoise des Ascensoristes |

Fédération des Maîtres Instructeurs de

Conducteurs de Véhicules Automoteurs |

Fédération des Patrons Mécaniciens de

Vélos, Motos et Machines à Coudre

T +352 42 45 11-32 | E f.lentz@fda.lu

Pedro Pereira

Fédération des Maîtres Couvreurs | Holzbau

Lëtzebuerg asbl | Fédération des Maîtres

Ferblantiers et Calorifugeurs | Fédération

des Installateurs en Equipements Sanitaires

et Climatiques | Association des Patrons

Electriciens | Fédération des Intégrateurs en

Télécommunications, Informatique,

Multimedia et Sécurité | Feierschutz asbl |

Fédération des Conseillers et Certificateurs

Energétiques | Techniciens de Machines

de bureau

T +352 42 45 11-33 | E p.pereira@fda.lu

Christian Reuter

Secrétaire général adjoint |

Jong Handwierk | Confédération des

Classes Moyennes | New Fed

T +352 42 45 11-28 | E c.reuter@fda.lu

Michel Wadlé

Parachèvement à sec | Fédération des

Patrons Peintres et Vitriers | Fédération des

Patrons Plafonneurs-Façadiers | Fédération

des Entreprises de Carrelages | Fédération

des Maîtres Marbriers, Sculpteurs et

Tailleurs de Pierre | Association des Patrons

Menuisiers | Fédération des Entreprises des

Métiers du Métal | Fédération des

Entreprises de Nettoyage | Fédération des

Entreprises de Pompes Funèbres et de

Crémation | Association des Maîtres

Imprimeurs | Fédération des Photographes

Professionnels | Fédération des Patrons

Loueurs de Taxis et d’Ambulances |

Fédération des Maîtres Tapissiers-

Décorateurs | Fédération des Entreprises de

Revêtements Modernes

T +352 42 45 11-27 | E m.wadle@fda.lu

Conseil juridique :

Droit du travail, droit de la sécurité sociale

François Engels | T +352 42 45 11-30 | E f.engels@fda.lu

Frank Lentz | T +352 42 45 11-32 | E f.lentz@fda.lu

Communication :

d’handwierk, www.works.lu, Guide de la Construction

Christian Reuter | T +352 42 45 11-28 | E c.reuter@fda.lu

53


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

Des outils de marketing et la plate-forme www.works.lu

La Fédération des Artisans édite en collaboration avec

le Ministère du Logement le Guide de la Construction.

Cet ouvrage est tiré à 20.000 exemplaires et s’adresse aux

ménages et aux entreprises qui ont un projet de construction

ou de rénovation. Les données de contact des entreprises

membres figurent gratuitement dans le Guide.

Depuis septembre 2010, la Fédération des Artisans

exploite la plate-forme www.works.lu. Spécialisé dans le

secteur de la construction, works.lu est le portail luxembourgeois

qui met en relation d’une manière simple et

directe les particuliers qui veulent faire rénover ou transformer

leur habitation avec les professionnels luxembourgeois

du bâtiment (membres de la Fédération des

Artisans).

Nos partenaires-votre avantage : Des tarifs spéciaux pour nos

membres

Nous avons conclu des partenariats avec des prestataires

de services en vue d’assurer à nos membres des tarifs

préférentiels valant plusieurs centaines d’euros. D’autres

partenariats sont en préparation.

Nos cotisations et ce que vous avez pour votre argent

Pour une cotisation très raisonnable, vous pouvez profiter

tout au long de l’année des services de conseil et d’information

de la Fédération des Artisans. Par votre solidarité,

vous contribuez activement à la création d’un cadre législatif

et réglementaire propice au développement de l’artisanat

et de votre entreprise en particulier.

Les cotisations profitent d’une déduction fiscale. Vous ne

payez donc qu’une partie de cette cotisation.

NOS PARTENARIATS – VOS AVANTAGES

La Fédération des Artisans a conclu une série de partenariats

avec des prestataires de services en vue d’offrir à nos

entreprises membres une tarification plus avantageuse ou

des réductions de prix. Ces partenariats vous permettent

de réaliser des épargnes de plusieurs centaines d’euros.

D’autres partenariats vont suivre.

Yellow est un des premiers annuaires en ligne au Luxembourg.

La majorité des clients utilisent Internet pour leur

recherche d’une entreprise. Les membres de la Fédération

des Artisans bénéficient d’une réduction de 15 % sur tous

les produits et services offerts par yellow.lu

Contact

Stéphanie Pompermeier | Responsable Commerciale

T +352 26 57 07 87 | F +352 26 57 07 91

E Stephanie@yellow.lu

Meng Nummer 1

DKV est un des plus grands assureurs dans le secteur de

l’assurance supplémentaire en cas de maladie. Les assurés

profitent selon le produit du libre choix du médecin au

Luxembourg ou à l’étranger et d’une prise en charge des

soins dentaires etc. Grâce à notre partenariat, les chefs

d’entreprises, leur famille ainsi que les salariés profitent

d’une réduction de 10 % sur tous les produits.

Meng Contact och

David Friederici

T +352 42 64 64-267 | T +352 691 54 09 68

E david.friederici@dkv.lu

Enoprimes est un programme d’Enovos pour soutenir

les clients qui investissent dans l’efficience énergétique de

leur logement. Suite à un partenariat entre Enovos et la

Fédération des Artisans, les entreprises membres sont éligibles

de réaliser les travaux afférents auprès des clients.

54

Contact

Fédération des Artisans | Pedro Pereira

T +352 42 45 11-33 | E p.pereira@fda.lu


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

« VERBÄNDEFORUM » E STAARKE

VERBAND – ENG STAARK

INTRESSEVERTRIEDUNG – E STAARKT

HANDWIERK

En mai 2014, 80 présidents et administrateurs de fédérations professionnelles se sont réunis à l’occasion

du 1 er « Verbändeforum » organisé par la Fédération des Artisans. Le but du forum était de discuter entre

parties prenantes les futures missions et l’organisation de la représentation d’intérêts de l’artisanat.

Les responsables des fédérations membres se sont concertés sur l’avenir de

leur organisation centrale

Suite à la présentation des évolutions au sein de la

Fédération des Artisans et de l’environnement sociodémographique

et législatif, les participants ont constitué

des groupes de travail pour discuter du profil des

membres actuels et potentiels, de la structure de la

Fédération des Artisans et des services proposés aux

entreprises membres.

Un des défis que les organisations devront adresser est

l’implémentation du droit d’établissement au niveau

des fédérations. Les représentants des fédérations ont

convenu qu’à l’horizon 2016 des discussions entre les

fédérations couvrant une même activité devront être

engagées. L’autre priorité constitue l’ouverture des

Les différents thèmes ont été approfondis dans 9 workshops

fédérations

à de nouveaux profils de chefs d’entreprises.

Il est un fait que le profil de l’entrepreneur dans l’artisanat

s’est internationalisé et que l’accès au métier se

fait de plus en plus souvent sur base d’une qualification

alternative ou d’une équivalence européenne.

Fédération des Artisans | Christian Reuter

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

56


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

L’ACCORD ENTRE

LE GOUVERNEMENT ET L’UEL

En date du 14 janvier, le gouvernement et les organisations patronales, réunies au sein de l’UEL, ont réussi

à dégager un accord qui a le mérite de normaliser les relations entre le gouvernement et les employeurs.

question de la période de référence et l’adaptation du plan

d’organisation du travail (POT) feront l’objet d’une analyse

dans un cadre tripartite visant à augmenter la productivité

des entreprises. Les employeurs soutiendront en

contrepartie une certaine flexibilisation du congé parental

et le réaménagement des congés spéciaux.

Salaire social minimum qualifié

L’artisanat était représenté par Norbert Geisen, Roland Kuhn et

Romain Schmit

Les points saillants de l’accord

Le financement de la mutualité des entreprises

Pour les employeurs, le respect des engagements pris

par le gouvernement dans le contexte du financement

de la Mutualité des Entreprises constituait le préalable

à toute discussion subséquente. L’accord prévoit

que le gouvernement garantira l’équilibre financier de

la Mutualité jusqu’au bout de cette législature. Parallèlement,

toutes les parties prenantes renforceront leurs

efforts pour réduire l’absentéisme.

Partenariat pour l’emploi

Sur les quelque 110.000 contrats de travail conclus

annuellement seulement 11.000 se font à travers

l’Adem. L’accord prévoit que toutes les parties prenantes

vont faire des efforts pour embaucher sur 3 ans,

5.000 demandeurs d’emplois supplémentaires inscrits à

l’Adem. La mesure vise prioritairement les jeunes et les

travailleurs âgés. L’Adem est en train de se restructurer

pour offrir un meilleur service aux employeurs. La

mise en place d’un nouvel outil informatique permettra

aux employeurs de consulter directement les profils

des demandeurs d’emploi.

Comme la question du salaire social minimum a fait

l’objet d’une jurisprudence, le gouvernement s’engage

à faire modifier la législation en la matière, suite à des

concertations avec les partenaires sociaux dans les secteurs

les plus concernés. Les évolutions jurisprudentielles

actuelles comporteraient le risque majeur pour

l’emploi des moins qualifiés autant que pour les systèmes

de formation et de qualification.

Fiscalité et sécurité sociale

Le gouvernement s’engage à ne pas augmenter de

façon générale les impôts des entreprises ou le niveau

des cotisations sociales sur l’ensemble de la législature.

La transmission des entreprises familiales sera analysée

en vue de la rapprocher de la transmission de propriété

par héritage.

Simplification administrative

Simplification dans le domaine des établissements classés

et des procédures environnementales. Une deuxième

loi « omnibus » sera mise en œuvre.

Éducation nationale

Le gouvernement veut rapprocher l’école des entreprises.

La réforme de la formation professionnelle sera

finalisée. De plus, le gouvernement souscrit au principe

des centres sectoriels dans le cadre de la formation professionnelle

continue.

Lien entre flexibilité du temps de travail et flexibilisation du

congé parental et des congés spéciaux

L’accord prévoit une approche plus globale en matière

de flexibilisation du temps de vie et temps de travail. La

Fédération des Artisans | Christian Reuter

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

57


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

RÉFORME DU CONGÉ PARENTAL

Le Gouvernement souhaite réformer le congé parental. Une réforme qui vise à flexibiliser cet instrument de

politique familiale et à revoir à la hausse l’indemnité pour celles et ceux qui décident d’en profiter.

Actuellement, le congé parental ne peut être pris qu’à

plein temps pendant six mois ou à temps partiel pendant

un an. Le gouvernement prévoit d’introduire une

deuxième formule d’un congé parental de quatre mois

à temps plein respectivement huit mois à temps partiel.

A l’avenir comme c’est le cas aujourd’hui, le premier

parent devra prendre le congé parental consécutivement

au congé de maternité.

Le deuxième parent devra prendre son congé avant que

l’enfant n’ait accompli l’âge de six ans (contre cinq ans

aujourd’hui). En accord avec son employeur, il pourra se

décider pour un congé à 6 ou 12 mois respectivement

4 ou 8 mois comme son/sa conjoint(e), ou opter pour

Permis D

10 septembre 2015

Permis C

10 septembre 2016

Directive 2003/59 CE

Time is running

Code 95

l’une des deux nouvelles formules qui seront inscrites

dans la loi (sous condition qu’il travaille à plein temps

pendant 40 heures par semaine) :

• un jour de congé parental hebdomadaire pendant

vingt mois ;

• quatre fois un mois de congé parental dans l’espace

de vingt mois.

Le principe de l’indemnisation sera également assoupli :

• les personnes gagnant moins de 3.200 euros par mois

bénéficieront d’un revenu de remplacement équivalent

à leur salaire ;

• les personnes gagnant 3.200 euros par mois ou plus,

recevront 3.200 euros par mois.

Le Gouvernement estime le coût de la réforme à 20 millions

d’euros par an qui viendront s’ajouter aux 46 millions

d’euros budgétisés actuellement pour financer le

congé parental.

Le point positif de la réforme prévue est le fait que

l’employeur doit donner son accord pour toute flexibilisation

(mi-temps ou fractionnement). Par contre, la

contrepartie nécessaire pour pouvoir compenser l’absence

du salarié en congé parental, à savoir l’aménagement

nécessaire du temps de travail pour les salariés

qui doivent remplacer leur collègue en congé parental

n’est pas encore garanti pour le moment.

De plus, la protection totale contre le licenciement d’un

salarié en congé parental est étendue à toute la durée

du congé parental prolongé. Ainsi, un salarié qui prendra

(avec l’accord de son employeur) un congé parental

de 20 mois à un jour par semaine profitera, en état

actuel des choses, d’une protection totale contre le

licenciement de 20 mois.

Il est prévu que le projet de loi soit déposé avant l’été.

Queue-Up!

Centre de Formation pour Conducteurs

SANEM

Tél.: (+352) 26 59 25-1

email : formpro@cfc.lu

Fédération des Artisans | François Engels

T +352 42 45 11 - 30 | E f.engels@fda.lu | I www.fda.lu

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

TVA LOGEMENT

Nuit gravement à la santé des entreprises artisanales

TVA

LOGEMENT

LOCATIF

3% 17%

La Fédération des Artisans a réalisé une enquête auprès

de 500 entreprises de la filière du bâtiment, qui elles

ont confirmé nos craintes en ce qui concerne l’impact

négatif de cette mesure. A l’occasion de deux conférences

de presse et dans le cadre d’une campagne sur

les réseaux sociaux la Fédération des Artisans a argumenté

ses positions. Finalement, le gouvernement a

fait des concessions en amendant son projet initial.

Tout d’abord, le principe du taux réduit sur l’acquisition

des logements pour besoin propre a été confirmé. En

plus, le taux réduit reste applicable pour les travaux de

rénovation et d’assainissement ce qui a le mérite de ne

pas favoriser inutilement le travail au noir. En plus, une

période transitoire de deux années a été mise en place

afin de ne pas impacter les projets en cours.

La Fédération des Artisans reste d’avis que l’augmentation

de la TVA sur la création de logements est une

mauvaise décision politique qui ne manquera pas d’impacter

négativement le marché et les entreprises.

La Fédération des Artisans continuera bien sûr à suivre

ce dossier de très près.

Ce projet gouvernemental

nuit gravement à la santé

Fédération des Artisans | Christian Reuter

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

des entreprises artisanales

Dans le cadre de l’assainissement des finances publiques

le gouvernement a annoncé en mars de l’année passée

sa décision d’augmenter la TVA sur le logement locatif

de 3 à 17 pour cent. Pour la Fédération des Artisans une

telle décision allait à l’encontre des buts affichés en ce

qui concerne la politique de logement qui est caractérisée

par une pénurie systémique du côté de l’offre, sans

parler du risque d’une recrudescence massive du travail

clandestin. Le gouvernement n’a pas engagé une discussion

sur le fond de la thématique. La position officielle

était que cette augmentation de la charge fiscale

n’aurait pas de répercussion ni sur le volume bâti, ni sur

les prix ou loyers.

59


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

LUXBUILD 2020

Vers une formation continue structurée pour les secteurs du génie technique et du parachèvement

D’ici 2020 le Luxembourg devra fournir de sérieux

efforts en matière d’efficience énergétique. L’UE prévoit

une réduction de 20 pour cent des émissions de

gaz à effet de serre, 20 pour cent moins de consommation

d’énergie et une augmentation de 20 pour cent de

la part de l’énergie en provenance de sources renouvelables.

Dans le domaine du logement, le gouvernement

s’est fixé un échéancier en ce qui concerne les

standards énergétiques des nouvelles constructions.

A partir de cette année toutes les nouvelles constructions

doivent être conformes au standard B, à partir de

2017 la maison passive et à partir de 2019 la « Nullenergiehaus

» deviendront obligatoires. Pour l’artisanat de

la construction, cet échéancier représente un marché

potentiel de taille mais aussi un défi certain en matière

de formation et de formation continue. La Fédération

des Artisans et ses fédérations membres ont relevé le

défi en lançant une véritable offensive en matière de

formation continue, aussi bien en matière d’efficience

énergétique qu’en matière de qualification des salariés

de la filière.

Lux Build 2020 : Préparer l’efficience énergétique

D’ici 2020, 8.000 emplois supplémentaires pourront être

créés dans la filière de la construction. D’ici là 7.000

salariés prendront leur retraite. En tout, quelque 15.000

salariés devront être formés aux nouvelles exigences

énergétiques. Pour relever ce défi, la Fédération des

Artisans, la Chambre des Métiers, Myenergy et l’IFSB

ont initié le projet Lux Build 2020 pour sensibiliser les

entreprises et pour mettre en place un système de formation

continue.

Les référentiels de compétences : Une radiographie

des métiers de la construction en termes des

besoins en compétences et qualifications

La mission de la Fédération des Artisans dans le

contexte de Luxbuild 2020 consiste notamment à réaliser

un référentiel des compétences par métier. Il s’agit

de réaliser un relevé des connaissances et compétences

techniques, managériales et transversales par métier et

pour les différents niveaux de responsabilités. 14 fédérations

professionnelles du génie technique et du parachèvement

se sont associées à ce projet :

Equipement technique : FIESC, APEL, FDI, Fédération

des Ascensoristes, Fédération des Ramoneurs-Fumistes

Parachèvement : Association des Menuisiers, Fédération

des Entreprises de Carrelages, Holzbau Lëtzebuerg,

Fédération des Maîtres Couvreurs, Fédération

des Maîtres Ferblantiers, Fédération des Maîtres Marbriers,

Fédération des Patrons Peintres, Fédération des

Patrons Plafonniers et Façadiers, Fédération des Entreprises

du Métal.

Chaque fédération professionnelle a constitué un

groupe de travail qui a élaboré au fil des derniers mois

des référentiels de compétences pour leurs métiers.

Impulse 2020 : La Fédération des Artisans et les

fédérations professionnelles vont plus loin

Les besoins en qualification ne se limitent pas aux

questions énergétiques. La pénurie de main-d’œuvre

qualifiée constitue un des freins les plus importants au

développement des entreprises. Pour pallier aux problèmes

du système de la formation professionnelle, la

Fédération des Artisans et les 14 fédérations professionnelles

de la construction ont décidé de mettre en

place un système de qualification professionnelle continue.

Pour concrétiser cette ambition, la Fédération des

Artisans prépare la création de deux centres de compétences,

un pour le génie technique et un pour le secteur

du parachèvement. Un troisième centre dédié aux

métiers de l’ICT est en discussion.

Les centres de compétences pour le Génie

Technique et le Parachèvement

Le but des centres de compétences et d’assurer une

offre de formation professionnelle continue à tous les

niveaux du Cadre Européen des Qualifications par

secteur ou par branche d’activité pour répondre aux

besoins réels des entreprises artisanales et en s’adressant

à leurs collaborateurs sous contrat de travail. Cette

approche centralisée permettra d’assurer la même

logique de formation dans tous les secteurs. Ces structures

privées seront gérées par la Fédération des Artisans

et par les fédérations professionnelles avec la participation

des partenaires sociaux.

Un effort de financement partagé par tous

Pour pouvoir fonctionner correctement il est essentiel

que toutes les entreprises de la construction participent

au financement de ce système de formation continue.

C’est pour cela que la Fédération et les partenaires

sociaux sont en train de négocier un accord interprofessionnel.

Après sa signature, cet accord pourra être

déclaré d’obligation générale ce qui rendra la cotisation

obligatoire pour toutes les entreprises. La cotisa-

60


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

tion donnera un accès gratuit à l’offre de formation des

centres de compétences.

Une volonté politique très forte de faire aboutir

ce projet

De nombreuses entrevues entre la Fédération des Artisans

et les ministres concernés par ce projet ont eu lieu.

Le gouvernement soutient explicitement le concept des

centres de compétences. Aussi bien le volet de la formation

professionnelle continue que le volet des mesures

d’insertion professionnelle qui pourront être proposées

par les centres de compétences. Le ministère de l’Economie

mettra notamment un terrain adéquat à disposition

pour accueillir les centres de compétences. Les

ministères du travail et de l’emploi et de l’éducation

nationale se sont également montrés très intéressés à

ce que ce projet soit réalisé.

L’état actuel des négociations

Les négociations avec l’OGB-L et le LCGB ont été

entamées. Du côté de la Fédération des Artisans ce

sont Michel Reckinger, Alain Kutten, Christian Colas,

Romain Schmit et Patrick Koehnen qui mènent les

négociations en vue de la conclusion d’un accord interprofessionnel.

Cet accord est nécessaire pour obtenir

l’obligation générale qui liera l’ensemble des entreprises.

Si ces négociations n’aboutiraient pas, une solution

au niveau législatif ou réglementaire devra être

trouvée.

La suite

La Fédération des Artisans souhaite finaliser l’accord

interprofessionnel avant l’été pour pouvoir constituer

les centres de compétences et commencer l’offre de formation

début 2016.

Fédération des Artisans

Patrick Koehnen | T +352 42 45 11 - 30

E p.koehnen@fda.lu | I www.fda.lu

Tél.: 00352/81 27 31

61


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

LA FÉDÉRATION DES ARTISANS :

PORTE-PAROLE ET SOURCE

D’INFORMATION

Par son travail de presse, sa publication d’handwierk et plus récemment sur les réseaux sociaux la Fédération

des Artisans intervient systématiquement dans les débats qui intéressent l’artisanat pour faire entendre

la voix de ses entreprises.

A l’occasion de la foire Home and Living, la Fédération

des Artisans a édité la 15 e édition de son guide de la

construction qui reprend les contacts de toutes les entreprises

membres de la construction.

La Fédération a relooké tout récemment son identité

visuelle. La main comme élément central de notre logo a

bien sûr été maintenue.

Notre plate-forme www.works.lu continue à évoluer positivement.

Jusqu’à ce jour nous avons compté quelque 4.700

demandes d’offres de clients qui ont été publiées sur le site.

Fédération des Artisans | Christian Reuter

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu

Twitter: @romschmit | I www.fda.lu

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

ENOVOS ET LA FÉDÉRATION

DES ARTISANS CONCLUENT

UN PARTENARIAT

Le fournisseur d’énergie Enovos a lancé début avril son nouveau programme de subventions enoprimes dont

le but est d’encourager la réduction des consommations d’énergie. Ainsi, Enovos accorde une aide financière

à des personnes morales ou physiques réalisant des travaux pour améliorer la performance énergétique.

Afin de faciliter l’accès d’enoprimes aux particuliers,

Enovos a conclu un partenariat avec la Fédération des

Artisans visant la promotion et la mise en pratique

d’enoprimes. Désormais, les artisans-partenaires ayant

suivi une formation spécifique peuvent introduire une

demande pour leurs clients qui souhaitent réaliser certains

travaux de rénovation engendrant des économies

d’énergie. Pour bénéficier d’une prime, il est impératif

que l’artisan-partenaire introduise la demande avant

la signature du devis pour la réalisation des travaux.

Toute maison ou habitation se trouvant sur le territoire

du Grand-Duché est éligible au programme de

subventions.

Plusieurs de séances d’information et de formation

ont déjà eu lieu dans les locaux de la Fédération des

Artisans.

De nombreux entreprises se sont dès à présent associées

au programme enoprimes qui rencontre un franc

succès auprès de la clientèle.

Comment devenir entreprise partenaire

Le entreprises qui souhaitent devenir entreprise partenaire

du programme Enoprimes peuvent contacter:

Fédération des Artisans

Pedro Pereira

T +352 42 45 11-33 | E p.pereira@pt.lu

Michel Wadlé

T 42 45 11-27 | E m.wadle@fda.lu

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

VERBÄNDE DES LEBENSMITTEL-

HANDWERKS „LËTZEBUERGER

LIEWENSMËTTELHANDWIERK“

Lëtzebuerger Liewensmëttelhandwierk

(Präsident: Henri SCHUMACHER)

Nachdem die 5 Verbände des luxemburgischen Lebensmittelhandwerks

(Bäcker, Metzger, Konditoren, Traiteure

und Müller beschlossen hatten sich unter ihrem

neuen Namen „Lëtzebuerger Liewensmëttelhandwierk“

zu reorganisieren, fanden unter der Präsidentschaft

von Henri SCHUMACHER (Bäcker-Konditormeisterverband)

eine Reihe von Sitzungen statt, bei

welchen u.a. eine gemeinsame Position zur Allergenenkennzeichnung

ausgearbeitet wurde, genauso wie

ein diesbezüglicher praktischer Leitfaden. So wurde

auch ein Leitfaden über Sicherheit und Gesundheit am

Arbeitsplatz in den Betrieben des Lebensmittelhandwerks

ausgearbeitet, der demnächst in zwei mittelgroßen

Betrieben getestet wird.

Des Weiteren hat man die Schaffung einer gemeinsamen

Ausbildungsklasse im LTB für Lehrlinge als

Metzgerei-, Bäckerei-, und Konditorei-Confiserie-Verkäufer(innen)

beim Erziehungsminister beantragt

und nach verschiedenen Gesprächen mit den Verantwortlichen

der Abteilung für professionelle Weiterbildung

des Erziehungsministeriums wird in unmittelbarer

Zukunft für die vorgenannten Berufe eine

Spezialausbildung auf die Beine gestellt. Auch fand

ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Gesundheitsministeriums

statt, bei welcher Gelegenheit die

Modalitäten der von diesem Ministerium durchgeführten

Kontrollen in punkto Lebensmittelsicherheit

diskutiert wurden. Hier stand Patrick HAU vom „Service

de la sécurité alimentaire“ Rede und Antwort.

Es sei hier daran erinnert, dass das luxemburgische

Lebensmittelhandwerk und die Fédération des Artisans

seit vielen Jahren eine zentralisierte Instanz für

die betreffenden Kontrollen fordert. Momentan und

seit dem 14. Dezember 2014 ist das Gesetz in Kraft.

Trotzdem ist noch keine zentralisierte Instanz für

die betreffenden Kontrollen geschaffen worden. Ferner

befasste man sich mit dem Gedanken in Zukunft

gemeinsame Werbeaktionen im Interesse des luxemburgischen

Lebensmittelhandwerks durchzuziehen

und so hat die Bäcker und Konditormeisterinnung in

Zusammenarbeit mit der Metzgermeisterinnung eine

„Geflügelgrillwurst“ mit einem „Wëllkouarbrötchen

mit feinsten Kräutern“ am vergangenen 18. Mai 2014

auf dem Glacis Markt vorgestellt.

Der Bäcker-Konditormeisterverband

(Präsident: Henri SCHUMACHER)

Beim Bäcker-Konditormeisterverband

kam es am 18. November 2014 zur Unterzeichnung

in Zusammenarbeit mit dem

Agrarministerium einer neuen Konvention

„Sou schmaacht Lëtzebuerg“. Im vergangenen Jahr

wurde die staatlich unterstützte Werbekampagne für

das Bäcker-Konditormeisterhandwerk und seine Qualitätsprodukte

konsequent weitergeführt, dies mittels

punktueller Werbeaktionen anlässlich bestimmter

Feiertage. Hierzu zählen die Präsentation des Dreikönigkuchens

im Januar auf Schloss Vianden, der traditionelle

Bretzelumzug anlässlich Halbfasten in der

Hauptstadt, die Organisation der Expogast vom 22.-26.

November 2014 wo außerdem ein Wettbewerb unter

dem Motto „Comics“ Kuchen stattfand und ausschließlich

Bäcker-und Konditorlehrlinge teilnahmen.

Außerdem hat man in Zusammenhang des Europatages

im Mai den „Europakuchen“ auf der Place

Clairefontaine präsentiert. Dieses Jahr wurde eine

neue Brotkreation Hierschtbrout und eine neue

Gebäckkreation Hierschtschneck am 9. Oktober

im LTB präsentiert. Auch war man mit zwei jungen

Bäcker-Konditoren im vergangenen November

beim 44. Internationalen Leistungswettbewerb der

Bäcker-Konditorjugend in Brüssel am Start. Ein Weiterbildungskurs

in Zusammenarbeit mit dem Richmont

Club wurde im vergangenen Jahr bei Felchlin

in der Schweiz organisiert.

Richemont-Club Luxemburg

(Präsident: Serge FRIEDERICH)

Auch der Richemont Club Luxemburg,

Fachsektion des Bäcker-Konditormeisterverbandes,

organisiert in regelmäßigen

Abständen Aus- und Weiterbildungskurse

im In- und Ausland und beteiligt

sich an der Vorbereitung der luxemburgischen Kandidaten

an internationalen Leistungs-und Fachwettbewerben.

Auf seinem diesjährigen Arbeitsprogramm

stand die Organisation eines Weiterbildungskursus in

Zusammenarbeit mit der Firma Max Felchlin Ende Februar

in der Schweiz. Des Weiteren programmiert man

einen Besuch bei der Firma Meistermarken in Bingen

am Rhein vom 16. - 18. Juni 2015.

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

Metzgermeisterverband

(Präsident: Jean-Marie OSWALD)

Der Metzgermeisterverband konzentrierte

seine Aktivitäten im Jahr 2014

hauptsächlich auf die Organisation

seiner Werbekampagne für das Metzgerhandwerk

und seine Qualitätsprodukte.

So wurde im Mai 2014 die neue „Geflügelgrillwurscht“

vorgestellt und im Herbst 2014 wartete man

mit einem weiteren neuen Produkt nämlich der „terrine

de biche“ auf. In Zukunft beabsichtigt man jedes Jahr

sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ein neues Produkt

auf den Markt zu bringen.

Im Herbst letzten Jahres hat man den Mitgliedern einen

personalisierten USB Stick zukommen lassen mit allen

Rezepten der letzten Kreationen sowie einer Menge

Informationsmaterial zum Thema Kennzeichnung von

Allergie und Unverträglichkeiten auslösenden Zutaten

in Lebensmitteln. Dann wurde zu Ehren von Herr

Georges Schaber ein Freundschaftsessen organisiert,

wobei der Präsident sich bei Herr Schaber für seine

zahlreiche aktive Jahre im Verband der Metzger sowie

für sein großes und langjähriges Engagement bei den

Jungmetzger bedankte. Dann waren die Metzger in

Zusammenarbeit mit den Bäckern bei der Gestaltung

des gastronomischen Teils der alljährlichen Meisterprufüngdiplomverleihungszeremonie

im hauptstädtischen

Theater aktiv.

Müllerverband

(Präsident: Edmond MULLER)

Die „Fédération des Meuniers Luxembourgeois“

bestehend aus den „Moulins de Kleinbettingen“

und dem „Moulin Jean-Paul

Dieschbourg“ unterstützt seit vielen Jahren

den luxemburgischen Bäcker-Konditormeisterverband

im Kontext seiner Werbekampagne für

Bäckerei-Konditoreiprodukte aus luxemburgischem

„Produit du Terroir“- Weizen und Mehl. Dies war im

vergangenen Jahr besonders auch im Rahmen der Präsentation

„Sou schmaacht Lëtzebuerg“ der Fall, bei

welcher Gelegenheit gleichzeitig eine Broschüre über

die luxemburgischen Brotsorten präsentiert wurde.

Konditormeisterverband

(Präsident: Tom OBERWEIS)

Auch dieses Jahr hat der Konditormeisterverband wieder

Weiterbildungskurse organisiert, in Zusammenarbeit

mit der Firma Valhrona. Um zu verhindern, dass

unser Verband sowie unser Beruf und vor allem unsere

Traditionen beim großen Publikum ins Vergessen geraten,

hat man dieses Jahr mehrere Plakate ausgearbeitet,

wie zum Beispiel für Valentinstag oder auch die

Erste Kommunion. Dann wurden noch Plakate hergestellt

mit unseren traditionellen Jahreskreationen, die

Herbstkreation sowie die Trüffelwoche. Die Herbstkreation

„Caramelito“ wurde dieses Jahr in der Konditorei

Strasser et Nothum vorgestellt die ausschließlich

mit natürlichen Produkten hergestellt wird und für

Topqualität steht.

Der Konditormeisterverband hat seinen „Bamkuch“

traditionell wie jedes Jahr auf der Frühjahrsmesse in der

Luxexpo hergestellt und verkauft. Außerdem hat man

einen Essbereich eingerichtet wo neben Getränke auch

noch anderes Feingebäck verkauft wurde.

Leider bestehen in unserem Beruf viele Probleme die

den ganzen Nahrungsmittelsektor betreffen. So wurde

gemeinsam mit den Bäcker-Konditoren und den Metzger

eine Reihe von Themen gemeinsam behandelt.

Es wurde sich mit den Verantwortlichen der ADEM

Gedanken über eine Ausbildung für Verkäufer/Verkäuferinnen

im Bereich Konditorei, Bäckerei und Metzgerei

gemacht.

Weitere Themen wie Kennzeichnung, Zusatzstoffe

und Allergene sowie alles rund um das Thema HACCP

werden in den nächsten Jahren Themen bleiben, die

gemeinsam ausgetragen werden können.

Traiteurmeisterverband

(Präsident: Tom WEIDERT)

Der Traiteurmeisterverband ist jedes

Jahr hauptsächlich beim traditionellen

„Pot des Présidents“ zu Beginn des Jahres

in der Handwerkskammer engagiert.

Lebensmittelsicherheit/HACCP und

Kennzeichnung der Lebensmittel sowie

Aus-und Weiterbildung sind weitere Fragen mit denen

sich der Traiteurmeisterverband im vergangenen Jahr

beschäftigt hat.

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

VERBÄNDE DER MODE-, GESUNDHEITS-

UND HYGIENEBERUFE

Friseurmeisterverband

(Präsident: Luc OLINGER)

Eine Delegation des Friseurmeisterverbandes,

unter der Führung der Herrn

Jean-Michel Raguet und Luc Olinger

(Präsident), begab sich vom 19. bis 21.

Mai 2014 nach Rom zu einer Gesprächsrunde

über das Projekt « Defining

approaches at national level to implement effectively

the European framework agreement on occupational

health and safety in the hairdressing sector ».

Des Weiteren hatte der Verband mehrere Treffen mit

den Verantwortlichen des Unterrichtministeriums

bezüglich der Ausschaffung (Gründung) eines neuen

“Kompetenzzentrums”. Darüber hinaus, fanden mehrere

Sitzungen über die Reform der beruflichen Ausbildung

statt, doch dies ohne weiteren Erfolg.

Der Friseurmeisterverband organisierte für seine Mitglieder

einen Besuch der Ausstellung “Top Hair” am

23. März 2014 in Düsseldorf. Zahlreiche Mitglieder

nahmen an dieser Ausstellung teil.

Auch wurde das Event “I-feel Hair” ins Leben gerufen.

Dieses fand am 30. November 2014 im Parc Hôtel Dommeldange

statt. Die Unternehmen Artdeco, Goldwell,

Hair & Beauty, Keune, Produo, Olymp konnten bei dieser

Gelegenheit Ihre Neuheiten vorstellen und professionelle

Friseure Ihre Passion Sassoon. Zu diesem Anlaß

wurden langjährige Mitglieder ebenfalls mit dem

Abzeichen in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet.

Der Verband der Augenoptiker und Optometristen

(Präsident: Paul ALLIAUME)

In diesem Jahr haben die

Augenoptiker wieder versucht

ein Gesprächstermin mit der

Gesundheitskasse zu erhalten

wegen der Anpassung der Konvention. Leider wurde

Ihnen mitgeteilt, dass die Konvention der Augenoptiker

momentan nicht Ihren Prioritäten entsprechen

würde, und dass man in einem späteren Zeitraum darauf

zurückkommen werde. Der Verwaltungsrat hat

daraufhin beschlossen abzuwarten und seine Anfrage

nochmal Anfang nächstes Jahr zu stellen.

Internationale Kontakte pflegte der Verband durch

seine Mitgliedschaft im „World Council of Optometry“.

Vertreter der Handwerkerkammer und des Ministeriums

für Ausbildung haben im vergangenen Jahr, den

Optikerberuf vertreten, um gemeinsam über die Vorgangsweise

der verschiedenen Länder was den Zugang

zu handwerklichen, kaufmännischen, industriellen

und bestimmten freien Berufen vorgibt zu diskutieren.

Außerdem ging es darum, um Lösungen zu den Ausbildungsproblemen

und anderen anstehenden Brennpunkten

in der Branche zu finden.

Man hat auch Vorbereitungen getroffen um diverse

Ausbildungskurse anzubieten so z.B. die Anpassung

von torischen formstabilen und weichen Kontaktlinsen

oder in einem zweiten Kurs, die Kontaktlinsenanpassung

bei Keratokonus.

Des Weiteren hat sich eine Arbeitsgruppe aufgestellt

zur Ausschaffung von allgemeinen Geschäftsbedingungen

für den Beruf der Augenoptiker.

Die „Sektion der Audio-Prothesisten“

(Präsident: Claude HOSS)

Die Aktivitäten der „Sektion der Audio-Prothesisten“

(Präsident Herr Claude Hoss) die dem Verband

der Augenoptiker und Optometristen unterliegt

wurde dieses Jahr mit einem Zulassungsschreiben für

Audio-Prothesie von der Gesundheitskasse konfrontiert.

In der Tat, seit das in Kraft getretene Gesetz vom

2. September 2011, das die Reglung des Zugangs zu

handwerklichen, kaufmännischen, industriellen und

bestimmten freien Berufen vorgibt, hat das Statut des

Audio-Prothesisten geändert. Heute ist es ein Beruf

der „A Aktivitätsliste“, das mit sich bringt, dass die

Audio-Prothesisten jetzt nicht mehr der abgeschlossenen

Konvention zwischen Gesundheitskasse und

der Augenoptiker und Optometristeninnung unterliegen.

So mussten alle Augenoptikerbetriebe, die vorher

Hörapparate verkauften und ausschließlich eine Zulassung

für Augenoptiker und/oder Optometrist besaßen,

einen neuen Antrag für die Zulassung als Audio-Prothesist

stellen.

Der Zahntechnikermeisterverband

(Präsident: Jacques HORNBECK)

Unter der Führung seines Präsidenten, Herrn Jacques

Hornbeck, standen die Aktivitäten des Zahntechnikermeisterverbandes

im vergangenen Jahr ganz im Zeichen

der Arbeitsgruppe „Qualitätscharta“.

Internationale Kontakte pflegte der Verband, wie

schon seit langen Jahren, mit der Europäischen Verei-

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

nigung der Zahntechniker (FEPPD). In diesem Rahmen

hat Herr Gilbert Weis, Vertreter der luxemburgischen

Innung, die jährliche Generalversammlung am 2.

und 3. Mai 2014 in Luxemburg organisiert und zu dessen

Anlass Herr Romain Schmit, Generalsekretär der

Handwerkerinnung die Auftaktrede hielt. Diskutiert

wurden, neben vielen anderen Themen, die Mitgliedsbeiträge

welche im Allgemeinen als zu hoch eingestuft

wurden. In der Tat können einzelne Landesinnungen

aufgrund der wirtschaftlichen Situation den Beitrag

nicht mehr zahlen. Deswegen und auch wegen der

Größe des Landes im Vergleich zu anderen Ländern

wurde der Beitrag für den Zahntechnikermeisterverband

in Luxemburg um die Hälfte reduziert.

Des Weiteren um die Investitionen im CNFPC auch

zu rentabilisieren, wurden seitens des Zahntechnikermeisterverbandes

wieder zahlreiche Fortbildungskurse

vor Ort abgehalten.

Der Verband der Orthopädiemechaniker-

Bandagistenmeister und Schuhmacher

(Präsident: Marco FELTEN)

Die Aktivitäten der Orthopädiemechaniker-Bandagistenmeister

und Schuhmacher (Präsident Marco

Felten) waren im vergangenen Jahr sowie die letzten

Jahre geprägt durch die Verhandlungen mit der

Gesundheitskasse. In der Tat, versucht der Verband

seit mehreren Jahren und zahlreichen Unterredungen

mit den Verantwortlichen der Gesundheitskasse

eine Anpassung Ihrer tariflichen Preisvereinbarungen

zu erlangen. Vor kurzem kam es zur Unterzeichnung

der neuen tariflichen Preisvereinbarung sowie

des Vereinbarungsprotokolls.

Des weiteren pflegte der Verband internationale Kontakte

durch seine Mitgliedschaft im Internationalen

Verband der Orthopädie-Schuhtechniker (IVO) sowie

in der Vereinigung des Europäischen Schuhmacherhandwerks

(EVS).

Fedtex

(Präsident: Jean Paul Neu)

Der Präsident Jean-Paul

Neu bemühte sich seine

Innungsmitglieder verstärkt

in die Aktivitäten des

Verbandes einzubinden, um das Interesse am Verband

zu verstärken. Diesbezüglich planten die Vorstandmitglieder

für dieses Jahr eine gemeinsame Werksbesichtigung

eines Branchelieferanten im Ausland.

Ausgezeichnet wurde am 7. November 2014 im Kongresshaus

„Kap Europa“ in Frankfurt Herr Klaus Theissen,

Textilreinigung Edelweiss mit dem „WRP Star

2014“ für „Beste Reinigung des Jahres 2014“.

In der diesjährigen Generalversammlung hielt die Vizepräsidentin

eine Präsentation über „ Alternative Ausbildung

im Damen- und Herrenschneiderhandwerk.

Zu diesem Anlass, wurde Herr Bernard Wagener in

der Generalversammlung in Begleitung seiner Frau für

sein langjähriges Engagement im Interesse der FED-

TEX geehrt.

Der Verband der Kosmetikerinnen

(Präsidentin: Danièle AREND)

Der Verband der Kosmetikerinnen war im vergangenen

Geschäftsjahr durch einen Präsidentenwechsel an

der Spitze des Verbandes gekennzeichnet. So verabschiedete

sich die ehemalige Präsidentin, Frau Nadine

Birmann, bei der letztjährigen Generalversammlung

nach 10 diensttreuen Jahren. In der Tat schien es Ihr der

richtige Augenblick zu sein, besagtes Amt niederzulegen

und den Posten an jemand anders abzutreten. Zur

neuen Präsidentin des Verbandes wurde Frau Danièle

Arend vom Institut Annette Weber-Krier ernannt.

Außerdem hat sich der Vorstand vergrößert und 5 neue

Mitglieder aufgenommen.

Die neugewählte Verbandspräsidentin widmete sich

sofort seinen neuen Aufgaben. Zusammen mit seinen

ebenfalls neugewählten Vorstandsmitgliedern,

setzte man sich ein um gegen den Entwurf eines Vorschlags

für eine Verordnung im Bereich „Laser, mit

kosmetischem und/oder ästhetischem Zweck zu wirken.

Mit Hilfe der Handwerkerkammer ist es gelungen

den Entwurf der Verordnung zu mildern und so dürfen

die Schönheitsinstitute unter verschiedenen Bedingungen,

weiterhin die Enthaarung mit Laser anbieten.

Man hat auch versucht eine dauerhafte Ausnahmeregelung

zu erhalten für die „Photoréjuvénation“ sowie die

Behandlung der „Couperose“.

Des Weiteren organisierte der Vorstand am 20. Oktober

2014 ein „Walking dinner“ wo man alle Betriebe einlud

um den neuen Vorstand erstmal vorzustellen sowie

auch über die Zukunftspläne des Kosmetikerverbandes

zu diskutieren.

Man organisierte unter der Leitung der Vizepräsidentin

Sylvie Hamus wie im vorigen Jahr nach dem Motto

„Die Kunst auf den Körper zu schneidern: echte Maßarbeit“

vom 13. bis 15. Oktober 2014 drei Nähkurs

Workshops in Zusammenarbeit mit der FEDTEX.

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

VERBÄNDE DER MECHANIKBRANCHE

Fédération des Garagistes / FEGARLUX

(Präsident: Ernest PIRSCH)

Das Jahr 2014 stand ganz im Zeichen der

Verhandlung des einheitlichen Kollektivvertrages.

Nachdem die Sozialpartner

bereits 2011 eine erste Einigung auf

den Hauptpunkten erzielt hatten galt

es seitdem die Details abzuklären, und darin steckt ja

bekanntlich der Teufel.

Es war keine einfache Aufgabe, galt es doch zuerst

die verschiedenen Nachträge der jeweiligen Verträge

in einen koordinierten Text zu integrieren, danach

den Arbeiterkollektivvertrag der beiden Arbeitgeberverbände

mit dem Angestelltenkollektivvertrag der

ADAL unter einem Hut zu bringen und schlussendlich

noch an die neuen Gegebenheiten des Einheitsstatuts

anzupassen.

Während der Verhandlungen ist es nun gelungen,

diese Schwierigkeiten nach und nach aus dem Weg

zu räumen, so dass nun in einstimmigen Einvernehmen

ein einheitlicher Kollektivvertrag unterzeichnet

wurde, der für alle Betriebe des Garagengewerbes und

für alle darin beschäftigten Arbeitnehmer Anwendung

findet.

Der einheitliche Text trat am 1. Dezember 2014 für die

Dauer von 2 Jahren in Kraft.

Auch die Bemühungen der FEGARLUX für einen

Investitionsschutz im Automobilbereich wurden vom

Erfolg gekrönt. Am 24. Juli 2014 wurde das Gesetz verabschiedet,

das den luxemburgischen Garagisten verschiedene

Sicherheiten zuerkennt.

So beträgt nunmehr die minimale Dauer des befristeten

Händlervertrages 5 Jahre und dessen Kündigungsfrist

bei Nichtverlängerung mindestens 6 Monate. Bei

unbefristeten Verträgen beträgt die minimale Kündigungsfrist

2 Jahre, oder bei Umstrukturierungen des

Vertriebssystems mindestens 1 Jahr.

Bei der Kündigung des Händlervertrages durch den

Autokonstrukteuren/Importeuren ist dem Betrieb allerdings

die Rücknahme aller Autos sowie des gesamten

Zubehörs zum Anschaffungspreis garantiert.

Die FEGARLUX bedauert allerdings, dass das Gesetz

zur Abschaffung der Konformitätskontrolle der Neuwagen

vor der ersten Immatrikulation sowie der

Anpassung der Periodizität der technischen Kontrollen

der Fahrzeuge immer noch auf dem Instanzenweg ist.

Dies würde zu einer Entlastung der Kontrollstationen

führen, deren Terminsystem zwar überarbeitet wurde,

jedoch zumindest noch für die professionellen Benutzer

noch verbesserungswürdig ist.

Bei einer Konferenz Mitte November wurden in

Zusammenarbeit mit der Fédération des Artisans und

der Administration de l’Enregistrement die Auswirkungen

der Mehrwertsteuererhöhung für den Automobilsektor

im Detail analysiert.

Wie bereits seit vielen Jahren organisierte die FEGAR-

LUX im Herbst (15.10.-15.11.) in Zusammenarbeit mit

der „Sécurité Routière“ die traditionelle „semaine de

l’éclairage et du pneu“ und man sponserte auch im vergangenen

Jahr die Luxskills-Organisation.

Vom 31. Januar bis zum 9. Februar 2015 einschließlich

organisierten FEGARLUX und ADAL die 51. Auflage

des traditionellen Autofestivals, welche mit der Herausgabe

der 8. Auflage des „Guide de l’Automobile au Luxembourg“

unter dem Titel „MyAuto.lu“ verbunden war.

Gleichzeitig wurde die betreffende Internetseite aktualisiert,

sodass der luxemburgischen Kundschaft wieder

auf einen Schlag das Neueste über die luxemburgische

Automobilbranche in geraffter Form präsentiert

werden konnte.

Das 3. AutoOccasiounsfestival wurde vom 9.-11. Mai

2014 in vielen Garagenbetrieben des Landes in Zusammenarbeit

mit der ADAL organisiert und die 4. Auflage

dieser Veranstaltung stand in abgeänderter und längerer

Form vom 4.-9. Mai 2015 auf dem Programm.

Verband der Landmaschinenhändler

(Präsident: Romain SIEBENALLER)

Zu den immer noch ungelösten Problemen

des Verbandes der Landmaschinenhändler

zählte seit 25 Jahren die Harmonisierung

des Mehrwertsteuersatzes auf

Gebrauchtmaschinen. Hier konnte endlich

mit der Regierung eine Lösung gefunden werden.

Ab dem 1. Januar 2015 können die Betriebe dieselbe

Mehrwertsteuer einnehmen, die sie auch bei Wiederverkauf

an die Behörde abführen müssen. Zusammen

mit dem Landwirtschaftsministerium suchte der Verband

auch eine Lösung um die Subventionierung der

Landmaschinen in dem neuen Programm zur ländlichen

Entwicklung zu optimieren. Der Verband der

Landmaschinenhändler konnte wiederum viele Besucher

aus der inländischen und der grenznahen Landwirtschaft

zu seiner jährlichen Landmaschinenwoche

locken und ihnen die neuesten Entwicklungen

der Agrartechnik vorführen. Außerdem organisierte

der Verband wieder einen Markt für gebrauchte Land-

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

wirtschaftsmaschinen und nahm an der letztjährigen

„Foire agricole“ in Ettelbrück teil. Des weiteren verstärkte

der Verband seine Zusammenarbeit mit anderen

Verbänden der Mechanikgruppe.

Fédération des Patrons Mécaniciens de vélos,

motos et machines à coudre et des métiers divers

(Präsident: Claude DAMÉ)

Dieser Verband vertritt nach wie vor die Interessen

der noch verbleibenden Betriebe aus den betreffenden

Berufszweigen auf nationaler und internationaler

Ebene.

Fédération des Exploitants de Stations-Service (FESS)

(Präsident: Roland CLERBAUT)

Der Verband der Tankstellenbetreiber begrüßt, dass

bezüglich der Problematik der Treibstoffzechprellerei

auf den luxemburgischen Tankstellen der Gesetzesentwurf

auf dem Instanzenweg ist. Dieser Entwurf sieht

vor, dass in Zukunft die unerlaubte Entwendung von

Benzin nicht länger als Zechprellerei angesehen wird,

sondern als richtiger Diebstahl gilt.

Am 12. November öffnete die Firma FLOWEY in Bissen

für den Verband ihre Türen um ihre Aktivität im

Bereich der Entwicklung und Produktion von Produkten

zur Autopflege vorzustellen. Mit mehr als 20 Jahren

Erfahrung in der Autowaschbranche, mit eigenem

Labor, das im ständigen Kontakt zu den großen Chemie-Produzenten

in Europa ist und einer jährlichen

Produktion vor Ort von über 5000 Tonnen hat sich die

35 Mitarbeiter zählende Firma sich zu einem qualitativ

hochwertigen Partner der Branche entwickelt, der sich

mittlerweile auch weltweit einen Namen gemacht hat.

Im internationalen Verband AIRC wurde in der Generalversammlung

Anfang Dezember ein Neuanfang

beschlossen. Sowohl das Präsidium wie auch die

Geschäftsleitung wurden erneuert. Die Delegierten der

Länder waren sich einig, dass die europäische Interessenvertretung

der Karosserie- und Fahrzeugbauer

deutlich ausgebaut werden müsse. In Zukunft wird

man die Lobbyarbeit in einem vereinten Europa intensivieren

und die guten Kontakte zu anderen Verbänden

nutzen.

Diese Reform ist umso notwendiger geworden, als dass

ein Unterschied in der Behandlung eines Diebstahls

innerhalb des Tankstellenshops im Vergleich zu einem

Treibstoffdiebstahl keinen Sinn mehr ergibt.

Es sollte allerdings nicht von den Betreibern einer

Tankstelle verlangt werden, zu den jetzt schon bestehenden

Sicherheitsvorkehrungen noch weitere Maßnahmen

ergreifen zu müssen, was den Betrieben

beträchtliche und ungerechtfertigte Investitionen

abverlangen würde.

Wie bereits in den vorherigen Jahren organisierte der

Verband die Kollektivschließung der Tankstellen zum

Jahresende, sowie in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer

Kurse über Hygiene und Lebensmittelsicherheit

(HACCP) sowie Kurse zur allgemeinen Sicherheit

auf den Tankstellen.

Verband der Karosseriebauer

(Präsident: Armand RATHS)

Wie schon im letzten Jahr, wehrte

sich der Verband der Karosseriebauer

gemeinsam mit der

FEGARLUX und der ADAL gegen

Bestrebungen der Versicherungsgesellschaften, den

Reparaturbetrieben Festpreise aufzuzwingen und die

Betriebe so in ein Abhängigkeitsverhältnis zu zwängen.

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

GIMEC

(Präsident: Claude CONTER)

So wurde zum Beispiel die berufliche

Ausbildung zusammen mit

dem Verband der Baumaschinenimporteure

(Präsident: Robert STOLL

ersetzt durch Claude CONTER) reformiert. Ausserdem

intervenieren beide Verbände regelmässig gemeinsam

bei der Kontrollstation in Sandweiler um die Probleme

ihrer Mitglieder gemeinsam zu lösen. Für 2015 steht

unter anderem das Thema „Sicherheit und Gesundheit

bei der Arbeit“ auf dem gemeinsamen Arbeitsprogramm

beider Verbände.

Der Verband der Fahrstuhlinstallateure

(Präsident: Clément WAMPACH)

die Prüfung absolvieren darf, dann aber seinen Führerschein

unter Vorlage seines Passes in Sandweiler abholen

kann.

Verschieden Arbeitsgruppen wurden gegründet, die

sich um die Ausarbeitung einer technischen Abfahrtskontrolle

sowie um die Reform der Aus- und Weiterbildung

der Fahrlehrer kümmern sollen.

Der Verband setzte sich ebenfalls für eine Erleichterung

der Prozedur für den Übergang von einem Führerschein

mit automatischem Getriebe zu einem Führerschein

mit klassischen Schaltgetriebe ein sowie für

eine erhöhte Aufmerksamkeit der Fahrschüler für eine

sichere Fahrweise und der Unfallkunde.

Während des Jahres 2014 standen für den Verband der

Fahrstuhlinstallateure einige Sitzungen zur Neuverhandlung

des Kollektivvertrages an.

Die jeweiligen Forderungskataloge wurden angeregt

diskutiert und schlussendlich wurde sich darauf

geeinigt, die Berufsqualifikationen anders zu

definieren, um den Beschäftigten eine Möglichkeit

zu geben, eine Karriere gemäß ihren Kompetenzen

aufzubauen.

Im Rahmen des Luxbuild-Projektes und einer speziell

dazu gegründeten Arbeitsgruppe, an der auch Spezialisten

im Bereich der Ausbildung aus dem Ausland teilnehmen,

arbeitet der Verband aktuell an einem Bezugssystem

der Berufskompetenzen.

Der Verband hat sich ebenfalls einer genauen Analyse

der neuen Gesetzestexte und Ausführungsbestimmungen

der Liftinstallation gewidmet. Bei einer Unterredung

mit dem Verantwortlichen der Arbeitsinspektion

konnten verschiedene Punkte direkt angesprochen und

einige Fragen geklärt werden.

Der Fahrlehrermeisterverband (FMI)

(Präsident: Fernand MAYER)

Die Aktivitäten des Fahrlehrermeisterverbandes konzentrierten

sich im vergangenen Jahr besonders auf

Gespräche mit den Verantwortlichen des Ministeriums

für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen

sowie mit denjenigen der technischen Kontrollstation

aus Sandweiler.

Auf Grund dieser Gespräche konnten eine ganze Reihe

von Problemen einer Lösung zugeführt werden auf

Ebene der Führerscheinausbildungen und –examina.

So wurde unter anderem festgehalten, dass zukünftig

bei der praktischen Prüfung kein Kandidat wegen eines

fehlenden Personalausweises abgelehnt wird, sondern

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

VERBÄNDE DES BAU- UND

AUSBAUHANDWERKS

Die „Fédération des Entreprises Luxembourgeoises

de Construction et de Génie Civil“

(Präsident Roland KUHN)

Die Auftragslage im Bausektor sieht

nach der Krise wieder etwas vielversprechender

aus. Die Konkurrenz

der ausländischen Betriebe

bleibt aber nach wie vor stark und der Preisdruck auf

dem heimischen Markt entsprechend hoch. Es gilt, die

in den vergangenen Jahren verloren gegangene Wettbewerbsfähigkeit

gegenüber den ausländischen Betrieben

aufzuholen.

Der Sektor erfreut sich über die Tatsache, dass das

öffentliche Investitionsniveau hoch bleibt. Dieses Jahr

werden rund 1,8 Milliarden Euro in Infrastrukturen

investiert. Der Verband unterstützt die Politik der

Regierung und insbesondere von Nachhaltigkeit- und

Infrastrukturminister François Bausch, die Investitionen

auch in der Zukunft hoch halten zu wollen. Die

öffentlichen Ausschreibungen des Staates und der

Gemeinden stellen immerhin über die Hälfte der Auftragsvolumen

der Betriebe dar.

Die öffentlichen Auftraggeber legen sehr häufig bei den

Ausschreibungen den Preis als einziges Zuschlagkriterium

für die Auswahl des günstigsten Angebots fest.

Dabei weiß nahezu jeder, dass der niedrigste Preis im

Vergabeverfahren nicht automatisch das ökonomisch

günstigste Angebot sein muss. Der Verband hat eine

Arbeitsgruppe damit befasst, weitere in Frage kommende

Zuschlagkriterien (Qualität, Funktionalität,

technische Parameter, Instandhaltungskosten, Wartungsservice,

usw.) auszuarbeiten.

Nicht einverstanden ist der Verband nach wie vor mit

der Entscheidung der Regierung, nach einer Übergangszeit

von 2 Jahren, den super-reduzierten TVA-

Satz bei Zweitwohnungen von 3 auf 17 Prozent anzuheben.

Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, dass die

Regierung gerade den Bau von dringend benötigten

Mietwohnungen fördern möchte, indem sie die steuerliche

Belastung um 14 Prozentpunkte erhöht.

Den Bedenken des Handwerks wurde nur teilweise

Rechnung getragen, indem die Regierung die besagte

Übergangszeit von 2 Jahren eingeführt hat und Renovationsarbeiten

sowie die energetische Sanierung von

vermietetem Wohnraum auf 3 Prozent belässt. Letzteres

gilt im Moment aber nur für Wohnungen, die älter

als 20 Jahre sind. In den Augen des Handwerks müsste

diese Beschränkung abgeschafft werden, damit es

in der Praxis auch tatsächlich zu einer energetischen

Sanierung des Baubestandes kommt.

Die Regierung hat zudem verschwiegen, dass auch private

Bauherren von der Steuererhöhung betroffen sind.

So deckt, durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer die

Obergrenze von 50.000 Euro nur noch ein Investitionsvolumen

von 357.000 Euro pro Wohneinheit ab. Alle

Arbeiten, welchen diesen Preis überschreiten werden

mit einem Satz von 17 Prozent verrechnet werden. So

fordert das Handwerk, angesichts der Preisentwicklung

in der Vergangenheit, eine pauschale Verdopplung der

aktuellen Obergrenze von 50.000 Euro.

Zudem ist zu befürchten, dass eine Vielzahl der eingereichten

Bauprojekte in der zweijährigen Übergangsphase

nicht fertiggestellt werden und somit teurer

werden als geplant. Laut Aussage des Katasteramtes

gingen im Dezember des vergangen Jahres 15.000 statt

wie sonst üblich 4.000 Anträge ein. Ende 2016 wird das

Geschrei folglich groß sein, wenn dem Bauherrn alle

Arbeiten, die ab 2017 durchgeführt werden mit 17 Prozent

verrechnet werden.

Ende November des vergangen Jahres stoppte die

Regierung die Prozedur zur Umsetzung der vier sektoriellen

Leitpläne (Wohnungsbau, Mobilität, Gewerbegebiete,

Grünzonen). Es drohte der landesplanerische

Stillstand, da das Landesplanungsgesetz nicht mit den

4 „plans sectoriels“ übereinstimmte. Im Vorfeld aber

wurde die wiederholte Warnung des Verbandes nach

fehlenden Übergangsregelungen, die es erlaubt hätten

Bauprojekte, die sich in der Planungsphase befinden,

auch abschließen zu können, als unbegründet abgetan.

Die groß angekündigte Wohnungsbauoffensive der

neuen Regierungsmannschaft erhielt folglich einen

weiteren empfindlichen Dämpfer. Die federführenden

Minister François Bausch und Dan Kersch stellen mittlerweile

sogar die Grundelemente der Leitpläne, wie

z.B. die Ausweisung von prioritären und nachgeordneten

Wachstumsgemeinden oder die vorgeschlagenen

Bebauungsdichten in Frage. Die 26 geplanten Wohnungsbaugroßprojekte

liegen derzeit auf Eis.

Bis zum Jahresende soll die gesamte Landesplanung

überarbeitet werden. Die zukünftige Landesplanungspolitik

soll auf dem Sorgfaltsprinzip („gestion en bon

père de famille“) fußen. Oberstes Ziel sei es behutsamer

mit dem Landverbrauch umzugehen. So soll der

Wohnungsproblematik vorrangig durch die Erschlie-

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

ßung von bestehenden Baulücken beigekommen werden.

Ein in den Augen des Handwerks zum Scheitern

verurteiltes Unterfangen.

Die Vorschläge des Handwerks bezüglich der Schaffung

von bezahlbarem Wohnraum sind hinlänglich

bekannt: landesweite Ausweitung der Perimeter,

Schaffung von steuerlichen Anreizen, um den Verkauf

von Baugrundstücken zu fördern, Einführung

von beschleunigten Abschreibungsmöglichkeiten für

Investitionen im Mietwohnungsbau, Erhöhung der

Bebauungsdichte, Entschlackung der Prozeduren.

Nachhaltiges Bauen und Wohnen, welches mehr als

die ausschließliche Bewertung der Energieeffizienz

umfasst und sich auf das 3-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit

Ökologie, Ökonomie und Soziales stützt,

ist das neu ausgegebene Ziel des Wohnungsbau- und

Umweltministeriums. Das derzeitige Regierungsprogramm

zieht sogar in Betracht, staatliche Beihilfen im

Wohnungsbau in Zukunft an Kriterien der Nachhaltigkeit

zu koppeln. Ein entsprechender Lenoz-Leitfaden

zum Nachhaltigen Wohnen und Bauen unterteilt in 6

Bewertungskategorien mit insgesamt 38 Themen und

156 Kriterien wurde ausgearbeitet.

Das Bauhandwerk unterstützt die Bestrebungen der

Regierung nachhaltiges Bauen zu fördern, warnt aber

davor nicht über das Ziel hinaus zu schießen und somit

den Wohnungsbau zusätzlich zu verteuern. Eine erste

Bewertung des Handwerks des Lenoz-Leitfaden fiel kritisch

aus. Es heißt folglich zusammen nachzubessern.

Die administrative Vereinfachung steht seit Jahren

ganz oben auf der politischen Agenda. Seit Oktober

des vergangenen Jahres liegt nun das sogenannte

Omnibus-Gesetz zur administrativen Vereinfachung

im Parlament vor. Der entsprechende Gesetzesentwurf

ändert nicht weniger als 13 Gesetze und Verordnungen

ab. Änderungen sind u.a. am Landungsplanungsgesetz,

am Gesetz zur kommunalen Flächennutzung,

am „Pacte Logement“, an der Commodo-Incommodo-Gesetzgebung,

am Denkmalschutzgesetz und am

Naturschutzgesetz vorgesehen. Ein erster Schritt in die

richtige Richtung!

Allerdings fehlt es an konkreten Vorschlägen das komplizierte

und zeitaufwendige Regelwerk im Umweltbereich

zu vereinfachen. Es ist aber gerade dieser

Bereich, der den Betrieben die meisten Schwierigkeiten

bereitet. Die Reform des Naturschutzgesetzes ist

seit September 2012 anhängig. Zudem ist Luxemburg

angehalten eine neue Direktive über den Impakt von

staatlichen und privaten Projekten auf die Umwelt bis

Mai 2017 ins nationale Recht umzusetzen. Dies ist, in

Augen des Verbandes die Gelegenheit die Prozeduren

bei den Umweltauflagen drastisch zu überarbeiten und

zu vereinfachen. Der Impakt eines Bauprojekts auf die

Umwelt soll wohl überprüft werden, aber nur einmal

und nicht wie augenblicklich in mindestens 7 verschiedenen

Gesetzgebungen.

Verband und „Groupement des Entrepreneurs“ werden

seit Jahren nicht müde die politischen Verantwortlichen

darauf hinzuweisen, dass Luxemburg mindestens 15

Deponien aufweisen müsste, um den Bedürfnissen der

Baubetriebe Rechnung zu tragen. Schließen dann fast

gleichzeitig aus unterschiedlichen Gründen 2 Deponien

(Monnerich und Bettenbourg), so hat diese Situation,

trotz viel gutem Willen seitens der staatlichen Stellen

dramatische Auswirkungen auf die Baubetriebe.

Die Lastwagen der Bauunternehmer sind immer länger

quer durch das ganze Land unterwegs, weil nicht genügend

Deponien für den Erdaushub vorhanden sind.

Erhebliche Mehrkosten sind die Folge, welche schlussendlich

der Kunde mit mittlerweile dem Gegenwert

ein Kücheneinrichtung pro Neubau eines Einfamilienhauses

bezahlt.

Premierminister Xavier Bëttel kündigte bereits letztes

Jahr, anlässlich seiner Rede zur Lage der Nation,

an noch innerhalb dieser Legislaturperiode vier neue

Deponien im Süden und im Zentrum einrichten

zu wollen. Nun gilt es Taten folgen zu lassen. Erste

Gespräche in diesem Zusammenhang sollen in Kürze

mit dem Vize-Premier- und Wirtschaftsminister Etienne

Schneider sowie der Umweltministerin Carole

Dieschbourg stattfinden.

Arbeitsminister Nicolas Schmit kündigte nach der

Reform der ADEM eine tiefgreifende Reform der

Gewebeinspektion an. Es fehle an klaren Organisationsstrukturen

und so soll die Arbeitsaufteilung neu

organisiert werden. Auch soll unter anderem die Ausund

Weiterbildung der mehr als 100 Mitarbeiter der

ITM verbessert werden.

Erste konstruktive Gespräche führte der Verband

bereits mit dem neuen geschäftsführenden Direktor der

Gewebeinspektion, Marco Boly. Beide Seiten wollen in

Zukunft eng miteinander zusammen arbeiten. Sozialdumping

und unlauterer Wettbewerb heißen unter

anderem die Stichworte. Nach Einführung des „badge

social“ zum 1. Januar 2014, gilt es nun den Gesetzesentwurf

betreffend der Einführung eines sogenannten

Sanktionen Katalogs, auf den Instanzenweg zu bringen.

Dumpingfirmen, die Stundenlöhne von 5-8 Euro

bezahlen, muss endlich das Handwerk gelegt werden.

Im Juni dieses Jahres laden der Verband und der „Groupement

des Entrepreneurs“ auf die offizielle Einweihung

von „Neobuild“ ein. „Neobuild“ ist das erste

technologische Innnovationszentrum für Nachhaltiges

Bauen in Luxemburg und hat zum Ziel Baubetriebe in

den Bereichen Innovation und Nachhaltigem Bauen zu

begleiten. Finanziell unterstützt wird das Projekt seitens

des Wirtschaftsministeriums.

73


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

Seit der Gründung des IFSB im September 2002,

besuchten rund 25.000 Teilnehmer, die im Rahmen

des Kollektivvertag angebotenen Kurse und technische

Seminare. Der IFSB spielt eine tragende Rolle bei

der Vorbereitung der Baubranche auf die enormen technischen

Herausforderungen der nächsten Jahre. Das

Niedrigenergiehaus ist seit dem 1. Januar 2015 Standardbau

in Luxemburg. In den Jahren 2017 und 2019

werden das Passivhaus, respektive das sogenannte

Null-Energiehaus obligatorischer Standard.

Am letzten Januarmittwoch dieses Jahres lud der Verband

bereits zur 14. Ausgabe der „Fête des Entrepreneurs“

ein, welche zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender

der luxemburgischen Baubranche

geworden ist. Das Fest bietet Bauprofis, Zulieferfirmen,

Architekten, Ingenieuren und den Partnern aus Verwaltungen

und Gemeinde eine willkommene Gelegenheit,

um Abseits des Baustellenstress in einer entspannten

Atmosphäre zusammenzukommen.

Auf internationaler Ebene arbeitet der Verband nach

wie vor aktiv an der Europapoltik für klein- und mittelständische

Baubetriebe des europäischen Berufsverbandes

EBC („European Builders Confederation“) mit.

Die Fédération des Installateurs en Equipements

Sanitaires et Climatiques (F.I.E.S.C.)

(Präsident: Claude SCHREIBER)

Wie auch schon in den letzten

Jahren legt die FIESC einen

Schwerpunkt ihrer Aktivitäten

auf die Aus- und Weiterbildung.

Angesichts der zukunftsorientierten

Bauweise über Passivhäuser bis zu Häusern

mit einer positiven Energiebilanz wird der Gebäudetechnik

eine immer bedeutendere Rolle zukommen.

Das Erlangen von Fachkompetenz im Bereich

des hochenergieeffizienten Bauens und Sanierens

wird für die Betriebe zum absoluten Muss. Der Verband

hat sich deshalb dafür entschieden, beim Projekt

„Luxbuild2020“ aktiv mitzuwirken. Ziel dieses

Projektes ist die Schaffung einer nationalen Plattform

zur Qualifizierung der Handwerker. Eine solche Plattform

wird es den Unternehmen ermöglichen, qualifizierte

Handwerker auszubilden, die besonders bei der

Umsetzung der europäischen Klima- und Energiepolitik

benötigt werden.

Bezüglich der Gesellenausbildung gilt es die Anforderungen

der Betriebe und die Lernfähigkeiten der Lehrlinge

auf einen Nenner zu bringen, ohne jedoch über

das Ziel hinaus zu schießen und Lehrlinge durch übertriebene

Anforderungen zu demotivieren. Eine Arbeitsgruppe

des Verbandes beschäftigt sich in Zusammenarbeit

mit den Schulvertretern seit fast zwei Jahren

intensiv mit der Überarbeitung der Bewertungskriterien

der Schüler.

Die FIESC hat im letzten Jahr Gespräche mit dem Verband

der Schonsteifeger und Ofenbauer bezüglich

einer Fusion beider Verbände geführt. Bei der letzten

außerordentlichen Generalversammlung der FIESC

wurden die Statuten des Verbands angepasst um den

Verband der Schornsteinfeger und Ofenbauer in die

Struktur der FIESC integrieren zu können. Für ihren

Teil haben die Mitglieder des Verbands der Schornsteinfeger

und Ofenbauer auf ihrer letzten Generalversammlung

beschlossen, ihre Föderation aufzulösen

und somit den Weg freigemacht um der FIESC beitreten

zu können.

In Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung und

mit der Handwerkskammer hat der Verband intensiv an

der Ausarbeitung des Heizungschecks gearbeitet. Der

Heizungscheck ist ein nach DIN EN 15378 aufgebautes

Inspektionsverfahren, das den Kunden schnell, einfach

und kostengünstig die Einsparpotenziale ihrer Heizungsanlage

aufzeigen soll. Dabei wird die komplette

Heizungsanlage in zehn Schritten vom Heizungsmann

überprüft. Das Ergebnis des Heizungschecks

liegt direkt in Form eines zweiseitigen Inspektionsberichts

vor. Sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen

können sofort zwischen Experte und Heizungsbesitzer

besprochen werden. Mehr Details hierzu finden sie

unter www.heizungscheck.lu.

Seit Juni steht den Mitgliedern eine neue Verbands-Webseite

zu Verfügung (www.fiesc.lu), auf welcher

alle publizierten Dokumente konsultiert werden

können. Im Mitgliedsbereich können sich die Mitglieder

des Verbands auch berufspezifische Normen, Studien,

Sozialparameter sowie alle Versammlungsberichte

herunterladen. Des Weiteren können potentielle

Kunden ab jetzt auch eine Liste mit den verschiedenen

Dienstleitungsangeboten unserer Mitglieder nachschlagen.

Die Webseite wird von nun an kontinuierlich

weiterentwickelt werden.

2014 hatte die FIESC die Kollektivvertragsverhandlungen

mit den Gewerkschaften wieder aufgenommen,

doch diese erwiesen sich als schwierig. Der

Verband pochte auf eine Neugestaltung der Arbeitszeitorganisation

um flexibler als bisher auf die Auftragslage

reagieren zu können. Hier ging es darum,

die Produktivität der Betriebe zu steigern indem diese

die gesetzliche Möglichkeit bekämen im Sommer

mehr und im Winter weniger arbeiten zu können. Im

Vordergrund stand für die Betriebe die Absicherung

der aktuellen Arbeitsplätze.

Einig waren sich der Verband und die Gewerkschaften

bisher nur auf einem einzigen Punkt. So sollte der

Kollektivurlaub der Installateure in Zukunft immer

zeitgleich mit dem der Bauunternehmer beginnen.

Die Verhandlungen wurden inzwischen aber wieder

eingestellt weil die Gewerkschaften keine Diskussion

über die Arbeitszeitgestaltung führen wollen.

74


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

Auch führte der Verband im Laufe des Jahres zwei

Unterredungen mit den Verantwortlichen von Creos

S.A. betreffend der Ausarbeitung eines Rohrnetzberechnungsprogramm

und einer Check-liste. Die

endgültige Check-liste wurde den Mitgliedern per

Post zugesendet und ist auch auf der Website von

Allugaz verfügbar. Die auf dieser Check-Liste vorgesehenen

Arbeiten sollen in Zukunft vom Kunden

durchgeführt werden bevor die Firma eine Anfrage

bei Creos S.A. macht für den Einbau des Gaszählers.

Bezüglich des Rohrnetzberechnungsprogramms,

wurde dieser in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer

entwickelt und wird in Kürze für alle

Mitglieder auf der Internetseite der Handwerkskammer

zugänglich sein.

Des Weiteren haben die Mitglieder des Verbands

in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer

eine schriftliche Stellungnahme zum neuen Gesetz

über die Organisation des Gasmarkts sowie zum

neuen Großherzoglichen Reglement „Mécanisme

d’obligation en matière d’efficacité énergétique“

ausgearbeitet.

Eine Arbeitsgruppe der FIESC hat im Laufe des Jahres

einige Vorstandsmitglieder der APEL und der FDI

getroffen um über eine engere Zusammenarbeit zwischen

den drei Verbänden zu diskutieren. Einige Themen,

wie z.B. die Aus- und Weiterbildung oder auch

die Förderung des Handwerks, wurden von den Teilnehmern

festgehalten um in Zukunft in diesen Bereichen

enger zusammen zu arbeiten. Die drei Verbände

haben ebenfalls beschlossen, schon im Laufe dieses

Jahrs gemeinsam eine Konferenz über die Besteuerung

von Arbeitnehmer und insbesondere die Besteuerung

von Grenzgängern zu organisieren.

Der Verband hat letztes Jahr wieder, zwischen dem

2. und 5. Oktober, seine schon traditionelle Studienreise

für seine Mitglieder nach Mailand organisiert.

Auf internationaler Ebene arbeitet der Verband nach

wie vor aktiv an der Europapolitik des europäischen

Berufsverbandes GCP Europe (Génie climatique –

plomberie Europe) mit. So nahm der Verband unter

anderem an der ordentlichen Generalversammlung in

Dublin teil.

APEL

(Präsident: Roger DUHR)

Der Verband der Elektrikermeister

(APEL) zählt nach wie vor die berufliche

Aus- und Weiterbildung zu einer seiner

Hauptanliegen. Deshalb hat sich der Verband

entschieden an Luxemburgs nationales

Projekt, Luxbuild2020, im Rahmen

der europäischen Initiative „Build up skills, energy

training for builders“ mitzuarbeiten. Die Europäische

Union hat sich ehrgeizige Ziele in der Klima- und Energiepolitik

gesetzt, die sogenannten „20/20/20-Ziele“.

Diese Ziele können aber nur erreicht werden, wenn eine

ausreichende Anzahl an qualifizierten Handwerkern

den luxemburgischen Betrieben zur Verfügung steht.

Diese Qualifizierung ist ein wichtiger Baustein für die

Umsetzung der nationalen Klima- und Energiepolitik.

Im Fokus von LuxBuild2020 stehen daher Schulung und

Weiterbildung der Handwerker und Bauarbeiter.

Die Kollektivvertragsverhandlungen mit den Gewerkschaften

schleppen sich jetzt bereits seit über vier Jahren

zäh und mühsam dahin, geprägt durch ein stures

Festhalten an unrealistischen Forderungen seitens der

Arbeitnehmervertreter. Anschließend an die letzten

Verhandlungsrunde sind sich Patronats- und Gewerkschaftsvertreter

doch noch in den meisten Punkten

einig geworden. Letzter Kernpunkt was noch zu klären

bleibt ist die Definition einiger Arbeitsgruppen. Eine

neue Arbeitssitzung mit den Gewerkschaften ist in den

nächsten Wochen vorgesehen, bei welcher der Verband

sich erhofft endlich eine endgültige Einigung zu finden.

Eine Arbeitsgruppe der APEL hat im Laufe des Jahres

einige Vorstandsmitglieder der FIESC und der FDI

getroffen um über eine engere Zusammenarbeit zwischen

den drei Verbänden zu diskutieren. Einige Themen,

wie z.B. die Aus- und Weiterbildung oder auch

die Förderung des Handwerks, wurden von den Teilnehmern

festgehalten um in Zukunft in diesen Bereichen

enger zusammen zu arbeiten. Die drei Verbände

haben ebenfalls beschlossen, schon im Laufe dieses

Jahrs gemeinsam eine Konferenz über die Besteuerung

von Arbeitnehmer und insbesondere die Besteuerung

von Grenzgängern zu organisieren.

Im vergangenen Jahr wurde die Verbands-Webseite

(www.electriciens.lu), auf welcher alle publizierten

Dokumente konsultiert werden können, aktualisiert

und mit neuen Funktionen ausgestattet. Im Mitgliedsbereich

können sich die Mitglieder des Verbands auch

berufsspezifische Normen, Studien, Sozialparameter

sowie alle Versammlungsberichte herunterladen. Den

Sponsoren wurde zudem ein individueller Bereich zur

Verfügung gestellt auf welchem sie ihr Logo und Unternehmensinformationen

publizieren können. Des Weiteren

können potentielle Kunden ab jetzt auch eine

Liste mit den verschiedenen Dienstleitungsangeboten

unserer Mitglieder nachschlagen.

Des Weiteren haben die Mitglieder des Verbands in

Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer eine

schriftliche Stellungnahme zum neuen Gesetz über die

Organisation des Elektrizitätsmarkts sowie zum neuen

Großherzoglichen Reglement „Mécanisme d’obligation

en matière d’efficacité énergétique“ ausgearbeitet.

In punkto regelmäßige Inspektionen der Elektroinstallationen

fordert der Verband nach wie vor, dass

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

diese in Zukunft obligatorisch werden. Erste Kontakte

mit den zuständigen Behörden wurden diesbezüglich

schon aufgenommen. Eine speziell ins Leben gerufene

Arbeitsgruppe hat dazu ein einheitliches Formular ausgearbeitet

welches den Mitgliedern vorgestellt wurde.

Ähnlich wie im Ausland, wünscht man sich, dass hierzulande

ein Reglement bezüglich der Abnahme sowie

der regelmäßigen Wartung der Elektroinstallationen

eingeführt wird.

Des Weiteren hat die APEL in Zusammenarbeit mit

der Creos S.A. den diesjährigen Energieforum Elektriker

organisiert der am 12. Mai auf der Luxexpo auf dem

Kirchberg stattfand.

Auf internationaler Ebene arbeitet der Verband nach

wie vor aktiv an der Europapolitik des europäischen

Berufsverbandes AIE (Association Européenne de

l´Installation Electrique) mit. Auch nahm der Verband

an der ordentlichen Generalversammlung in Portoroz

(Slovenien) teil.

Fédération des Intégrateurs en télécommunication,

informatique, multimédia et sécurité – FDI

(Präsident: Nico BINSFELD)

Wie auch schon in den letzten Jahren

legte die FDI einen Schwerpunkt

ihrer Aktivität auf die Aus- und

Weiterbildung.

Nachdem das Programm vom Bildungsministerium

genehmigt wurde, besteht seit September

2013 wieder die Möglichkeit den Meisterkursus

im Bereich Kommunikations- und Informationselektroniker

zu belegen. Nun konzentriert sich die Arbeitsgruppe

auf die Ausarbeitung des praktischen Teils des

Programms sowie der diesbezüglichen Prüfung.

Im Juli 2014, wurden die Statuten der Asbl ICTLuxembourg

unterschrieben. Die FDI ist einer der Gründungsmitglieder.

ICT Luxembourg arbeitet als Koordinationsplattform

für die Fachverbände der ICT Branche

in Luxemburg. Das Ziel ist es, Synergien, den Austausch

von Informationen und anerkannten Praktiken

zwischen allen Akteuren des Sektors zu verbessern. Es

unterstützt und fördert ICT Projekte und Initiativen im

ganzen Land für eine starke nationale Positionierung

und eine effektivere internationale Reichweite.

Die FDI hat im letzten Jahr Gespräche mit dem Verband

der „Entreprises de Commercialisation de Services de

Télécommunication Mobile“ bezüglich einer Fusion

beider Verbände geführt. Die Mitglieder der „Fédération

des Entreprises de Commercialisation de Services

de Télécommunication Mibile“ haben auf ihrer letzten

Generalversammlung beschlossen die Föderation aufzulösen

und somit den Weg freigemacht um der FDI

beitreten zu können.

Der Verband hat sich auch dafür entschieden, beim

Projekt „Luxbuild 2020“ aktiv mitzuwirken. Ziel dieses

Projektes ist die Entstehung einer nationalen Plattform

zur Qualifizierung der Handwerker. Eine solche Plattform

wird es den Unternehmen ermöglichen, qualifizierte

Handwerker auszubilden, die besonders bei der

Umsetzung der europäischen Klima- und Energiepolitik

benötigt werden.

Des Weiteren haben die Mitglieder der FDI die Entscheidung

getroffen, in Zusammenarbeit mit ICT Luxembourg,

eine Studie über die Errichtung eines Kompetenzzentrums

für den ICT Sektor in Luxemburg zu

realisieren. Derzeit laufen noch Gespräche mit dem

Wirtschaftsministerium in Bezug auf die Finanzierung

der Studie.

Eine Arbeitsgruppe der FDI hat im Laufe des Jahres

einige Vorstandsmitglieder der APEL und der FIESC

getroffen um über eine engere Zusammenarbeit zwischen

den drei Verbänden zu diskutieren. Einige Themen,

wie z.B. die Aus- und Weiterbildung oder auch

die Förderung des Handwerks, wurden von den Teilnehmern

festgehalten um in Zukunft in diesen Bereichen

enger zusammen zu arbeiten. Die drei Verbände

haben ebenfalls beschlossen, schon im Laufe dieses

Jahrs gemeinsam eine Konferenz über die Besteuerung

von Arbeitnehmer und insbesondere die Besteuerung

von Grenzgängern zu organisieren.

Wie in den vergangenen Jahren bot der Verband in

Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer verschiedene

Weiterbildungskurse an im Bereich der

neuen Technologien sowie der Integration der Technologie

über Ethernet-Layer, die sich auch in diesem Jahr

regem Zuspruch erfreuten.

Der Verband der Metallberufe

(Präsident: Guy GARDULA)

Die Norm EN1090 ist seit Juli 2014

für alle Betriebe, die tragende

Teile aus Stahl oder Aluminium

in Gebäuden einbauen, verpflichtend.

Sie stärkt unter anderem die

werkseigene Produktionskontrolle, sichere Qualitätsstandards

und sorgt für Transparenz in der Kalkulation.

Betriebe, die sich zertifizieren lassen wollen, müssen

mit einem zeitlichen und finanziellen Aufwand rechnen

doch andererseits kann eine fehlende Zertifizierung zu

Auftrags- und Zahlungsausfällen führen.

Um die Unternehmen auf diese Norm EN1090 vorzubereiten,

hat der Verband in den vergangenen Jahren

mehrere Informationsversammlungen veranstaltet

und in Zusammenarbeit mit dem „Centre National de

Formation Professionnelle Continue“ die Ausbildung

zum Schweißfachmann eingeführt welche Anfangs

2014 startete.

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RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

Derzeit kommen immer wieder Fragen hinsichtlich des

Anwendungsbereiches der Norm EN1090 auf. Darüber

hinaus, fordert der Verband endlich Klartext von den

Behörden in Sachen Überwachung dieser Norm.

Der Schreinermeisterverband

(Präsident: Georges RECKINGER)

Seit kurzem präsentiert sich der Verband

der Schreinermeister auf seiner

neuen Homepage im Internet. Auf der

Seite WWW.APM.LU gibt es zahlreiche

Informationen zur Geschichte des Verbandes,

und über deren Mitglieder und Aktivitäten.

Alle Mitglieder des Verbandes sind auf einer Landkarte

wiederzufinden, die es dem Kunden ermöglicht

bequem nach einem kompetenten Partner zu suchen.

Zuzüglich bietet sich den Besuchern die Möglichkeit

sich über die Ausbildung des Berufsstandes zu

informieren.

Im vergangenen Jahr traf sich der Verband mit Vertretern

des Bildungsministeriums und der Handwerkerkammer

um auf die Missstände in der Ausbildung

hinzuweisen. Fehlende Flexibilität und Praxis in der

Ausbildung, notwendige Anpassungen an die Bedürfnisse

des Arbeitsmarkts, Gründung eines einzigen

Kompetenzzentrums für Holz und die Notwendigkeit

eines Gesamtkonzepts sind nur einige Aspekte die

der Verband der Schreinermeister angesprochen hat.

Die Regierung steht in der Verantwortung die nötigen

Reformen durchzuführen und somit den Unternehmen

und zugleich den Auszubildenden neue Zukunftsperspektiven

zu bieten.

Seit Beginn des Schuljahres 2014, bietet der „Lycée du

Nord“ die Ausbildung „Brevet de Technicien Supérieur

- Bois“ (BTS-Holz) an, welche in Zusammenarbeit

mit „Holzbau Lëtzebuerg“ und dem „Lycée du Nord“

ausgearbeitet wurde. Diese Ausbildung ermöglicht es,

führende Fachkräfte im Holzbereich auszubilden. Die

Ausbildung erstreckt sich über 4 Semester und beinhaltet

sowohl Theorie als auch Praxis. Der theoretische

Teil umfasst technische und allgemeine Bildungsmodule.

Der praktische Teil umfasst Studienreisen, Praktika

und die öffentliche Präsentation einer individuellen

Abschlussarbeit.

Im vergangenen Jahr, hat der Verband die „Internationale

Möbelmesse“ in Mailand besucht. Hierbei handelt

es sich um die größte Möbelschau ihrer Art. Rund

2.500 Aussteller zeigten dort ihre Kreationen und lockten

mehr als 300.000 Besucher an.

Der Verband hat zudem die Internationale Biennale der

Wohnkreativität in Kortrijk besucht. Die Messe präsentiert

beruflichen und privaten Besuchern, Wohndesign

von höchster Qualität und die neuesten Trends der

Branche.

Der Verband des Trockenausbaus

(Präsident: Jean-Claude WAUTERS)

Der Verband des Trockenbaus

hat sich vergangenes

Jahr weiterhin mit der Weiterbildung

beschäftigt. Vom

12.01.2015 bis zum 16.01.2015 fand im „Centre National

de Formation Professionnelle Continue“ in Esch das

erste Weiterbildungsseminar statt, welches in Zusammenarbeit

mit der Firma KNAUF organisiert wurde.

Der Verband wird Anfangs 2016 ein weiteres Seminar

anbieten, wo praktische Fachkenntnisse im Trockenbau

vermittelt werden. Diesmal wird das Seminar in

Zusammenarbeit mit der Firma GYPROC organisiert

werden.

Pompes funèbres

(Präsident: Thierry GRAUL)

Der Verband der Bestattungsunternehmen

kann auf ein erfolgreiches

Jahr zurückblicken. Seit mehreren Jahren

erlaubte ein Gemeindereglement

es nur der Stadt Luxemburg, Leichentransporte

(vom Sterbeort zum Friedhof)

innerhalb der Stadt Luxemburg durchzuführen.

Die privaten Bestattungsunternehmen wurden also

von diesem Markt ausgeschlossen. Nachdem der Verband

mehrfach und ohne Erfolg versucht hat mit der

Stadt Luxemburg Kontakt aufzunehmen, beschloss der

Vorstand Klage beim Wettbewerbsrat einzureichen. Die

Klage wurde angenommen und daraufhin eine Untersuchung

eingeleitet mit anschließender Anhörung beider

Parteien. Am 16. Januar 2015 hat der Wettbewerbsrat

festgestellt, dass einzuhaltende Wettbewerbsregeln

von der Stadt Luxemburg missachtet wurden und das

Gemeindereglement dementsprechend überarbeitet

werden müsse. Die Stadt Luxemburg hat daraufhin das

Gemeindereglement geändert und seitdem können alle

privaten Bestattungsunternehmen Leichentransporte

aller Art innerhalb der Stadt Luxemburg durchführen.

Der Verband traf sich auch mit Transportminister

François Bausch und Vertretern des Gesundheitsministeriums.

Um die administrativen Lasten, die auf

den Unternehmen liegen, zu vereinfachen, sprach sich

der Verband erneut für die Abschaffung des obligatorischen

Transportscheins für Leichen aus, der für den

Transport von einer Gemeinde zur anderen jedes Mal

erneut ausgestellt werden muss. Der Vorschlag des Verbandes

wurde jedoch aus Sicherheitsgründen von den

Behörden in Frage gestellt. Fest steht jedoch, dass das

veraltete Gesetz von 1913 überarbeitet werden muss.

Im letzten Jahr hatte der Verband auch eine Unterredung

mit Frau Dr. Danielle Hansen-Koenig vom

Gesundheitsministerium, um auf die Probleme der

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D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

neuen Sterbeurkunde aufmerksam zu machen. Die

Verbesserungsvorschläge des Verbandes wurden mittlerweile

umgesetzt und die Sterbeurkunden werden in

nächster Zeit ausgetauscht.

Der Verband der Fliesenleger

(Vize-Präsident: Christian MAROLDT)

Am 21. Oktober 2014, traf sich der Verband

der Fliesenleger erneut mit den

Gewerkschaften um die langandauernden

Verhandlungen über die Erneuerung

des Arbeitskollektivvertrages

im Fliesenlegerhandwerk weiterzuführen.

Es gab jedoch keine Einigung zwischen den

Sozialpartnern.

Seit mehreren Jahren ist der luxemburgische Verband

der Fliesenleger Mitglied der Europäischen Union der

Fliesenfachverbände (EUF). Mit dem Thema

„Vision EUF 2020“ führte die EUF, am 2. und 3. April

2015 mit ihren 10 Mitgliedsverbänden einen Workshop

in Mailand durch. An beiden Tagen wurden sowohl

theoretische als auch praktische Themen behandelt.

Gemäß dem Motto des Workshops „Vision EUF

2020“ wurde die thematische Weichenstellung für die

Zukunft vorgenommen. Die EUF sieht sich zukünftig

als Europäischer Dachverband von „Fliesenleger-Betrieben“

und auch von „Fliesenfachhändlern“

an. Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops bildeten

Marketing- und Weiterbildungsthemen. So wird

die EUF die Initiative des Verbandes der Deutschen

Fliesenfachhändler

„VDF-Akademie“ unterstützen und eine europäische

Studie „Fliesenleger 2020“ erarbeiten. Weitere Informationen

gibt es auf der Internetseite www.eufgs.com.

Marbriers

(Präsident: Guillaume SCHOTT)

Unter der Führung seines Präsidenten,

Herrn Guillaume Schott, waren die

Aktivitäten im vergangenen Geschäftsjahr

von der Reform des Niederlassungsrechts,

die unter anderem die

Fusion des Marmorschleifer- und Steinhauerberufs

mit dem des Fliesenlegerhandwerks mit

sich brachte, geprägt. Der Verband der Marmorschleifer

und Steinhauer traf sich in diesem Zusammenhang

mit dem Verband der Fliesenleger, um sich über einen

gemeinsamen Kollektivvertrag auszutauschen. Bei diesen

Verhandlungen kam es jedoch zu keiner Einigung.

Verband der Gipser- und Fassadenmacher

(Präsidentin: Domenica FORTUNATO)

Der Verband der Gipser- und Fassadenmacher

beschäftigte sich im

vergangenen Jahr weiterhin mit

den Standards für Bauausschreibungen,

welche vom „Centre de

Ressources des Technologies de l’Information pour le

Bâtiment“ (CRTI-B) definiert, dokumentiert, eingeführt

und auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Die Arbeitsgruppe „Putz- und Stuckarbeiten“ hat ihre

Arbeit mittlerweile abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe

„Fassadenarbeiten“ hat ihre Arbeit begonnen.

Vom 9. bis zum 10. Oktober 2014, organisierte der Verband

der Gipser- und Fassadenmacher die Generalversammlung

der Vereinigung Nationaler Stuck-Putz-Trockenbauverbände

in Europa (UEEP). Die UEEP wurde

1953 gegründet. Der Zweck der UEEP war damals wie

auch heute, dass sich die nationalen Berufsverbände und

auch die Stuckateur- und Gipserunternehmungen näher

kamen. Dadurch wurde ein Informationsaustausch über

Ausbildung, Materialfragen und Ausführungstechnik,

über die Grenzen der einzelnen Länder möglich.

Mit der Reform des Niederlassungsrechtes vom 2.

September 2011 wurden die Berufe des „Gipsers und

Stuckateurs“ mit dem des „Malers“ in einer einzigen

handwerklichen Tätigkeitsgruppe „Maler-Gipser-Stuckateur“

zusammengeschlossen. Derzeit finden

Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag

statt, der die gesamte Bandbreite der Tätigkeitsgruppe

„Maler-Gipser-Stuckateur“ abdeckt.

Confédération de la Toiture

(Präsident: Claude KÜNTSCH)

Die Confédération de la Toiture

(Holzbau Lëtzebuerg Asbl, Fédération

des Maître Couvreurs und die

Fédération de Maîtres Ferblantiers et

Calorifugeurs) zählt nach wie vor die

berufliche Aus- und Weiterbildung

zu einer seiner Hauptanliegen. Deshalb haben sich die

drei Verbände, aus welchen sich die Confédération de

la Toiture zusammensetzt, entschieden an Luxemburgs

nationales Projekt, Luxbuild2020, im Rahmen der europäischen

Initiative „Build up skills, energy training for

builders“ mitzuarbeiten. Die Europäische Union hat

sich ehrgeizige Ziele in der Klima- und Energiepolitik

gesetzt, die sogenannten „20/20/20-Ziele“. Diese Ziele

können aber nur erreicht werden, wenn eine ausreichend

Anzahl an qualifizierter Handwerker den luxemburgischen

Betrieben zur Verfügung steht. Diese Qualifizierung

ist ein wichtiger Baustein für die Umsetzung

der nationalen Klima- und Energiepolitik. Im Fokus

von Luxbuild2020 stehen daher Schulung und Weiterbildung

der Handwerker und Bauarbeiter.

78


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

Die Vorstandsmitglieder hatten sich letztes Jahr dazu

entschieden, den Verband mit einer eigenen Internetseite

auszustatten. Dazu wurde intern eine Arbeitsgruppe

ins Leben gerufen, die in Zusammenarbeit mit einer

Webdesignfirma dieses Projekt finalisieren sollte. Seit

Anfang des Jahres steht nun den Mitgliedern eine Verbands-Webseite

zu Verfügung (www.ctl.lu), auf welcher

alle publizierten Dokumente konsultiert werden können.

Im Mitgliedsbereich können sich die Mitglieder des Verbands

auch beruf spezifische Normen, Studien, Sozialparameter

sowie alle Versammlungsberichte herunterladen.

Des Weiteren können potentielle Kunden ab jetzt

auch eine Liste mit den verschiedenen Dienstleitungsangeboten

unserer Mitglieder nachschlagen. Die Webseite

wird von nun an kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Des Weiteren haben die Mitglieder des Verbands in

Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer eine

schriftliche Stellungnahme zum neuen Großherzoglichen

Reglement „Mécanisme d’obligation en matière

d’efficacité énergétique“ ausgearbeitet.

Die Kollektivvertragsverhandlungen mit den Gewerkschaften

sind Momentan auf Eis gelegt. Grund dafür

ist ein stures Festhalten an unrealistischen Forderungen

seitens der Arbeitnehmervertreter. Ein Umdenken

zeichnet sich zurzeit nicht ab, und mithin auch keine

baldige Einigung der Tarifpartner. Die Flexibilisierung

der Arbeitszeit bleibt ein harter Brocken in dieser

Verhandlung.

Auf Anfrage des Verbandes hat die Handwerkskammer

dieses Jahr wieder einzelne Schulungen in ihr Programm

aufgenommen welche sich mit der Isolierung

der Dächer und der Sicherheit für Dacharbeiten befassen.

Für die Betriebe sind diese Schulungen die einzige

Möglichkeit, ihre Arbeitskräfte in Luxemburg fachkundig

schulen und weiterbilden zu lassen.

Des Weiteren lud der Verbandspräsident Herr Claude

Küntsch am vergangenen 21. März zum diesjährigen

Patronatsfest ein. Rund 90 Verbandsmitglieder

und Ehrengäste folgten dieser Einladung unter Ihnen

Herr Norbert Geisen, Ehrenpräsident der Fédération

des Artisans. Auftakt der Feier war ein Gottesdienst

zu Ehren des Heiligen Josephs in der Pfarrkirche der

Gemeinde Bourscheid. Danach wurden die Teilnehmer

von der Bürgermeisterin im Festsaal der Gemeinde

empfangen und anschließendem zum Ehrenwein eingeladen.

Zum Schluss lud der Verband alle Teilnehmer

zum Mittagessen in das Sport-Hotel Leweck ein.

Der Verband der Zimmerermeister organisierte vom

4. Bis 7. September ein Freundschaftstreffen zwischen

den Verbänden aus Luxemburg, Bayern, Südtirol und

Niederösterreich.

International hält der Verband der Zimmerermeister

Kontakte mit seinen Berufskollegen durch seine regelmäßige

Beteiligung an der Präsidentenkonferenz und

den technischen Tagungen der Europäischen Vereinigung

des Holzbaus. Bei der Zimmerer-Europameisterschaft

2014 vom 3. bis 6. April 2014 im französischen

Grenoble wurde Daniel Stolz aus Luxemburg Europameister

im Einladungswettbewerb.

Der Verband der Dachdeckermeister ist auch sehr aktiv

auf internationaler Ebene und pflegt nach wie vor seine

internationalen Kontakte vermittels der IFD.

on-TOP

(Präsident: Fernand BRAUN)

Beim jungen Verband der Unternehmen der Fachleute

für sicheres Arbeiten in Höhe on-TOP widmete man

sich der Ausarbeitung einer Qualitätscharta und eines

Leitfadens für sicheres Arbeiten in der Höhe. Diese

Arbeiten sollen auch in diesem Jahr fortgeführt und

wenn möglich abgeschlossen werden. Dann will der

Verband die Resultate seiner Arbeiten mit den anderen

Verbänden teilen.

Verband der Gerüstbauer

(Präsident: Michel GOEDERT)

Der Verband der Gerüstbauer konzentrierte

sich im vergangenen Jahr weiterhin

auf die gemeinsame Ausarbeitung einer

Empfehlung mit der Unfallversicherung

(AAA) zum Gerüstbau sowie einer auf

diese Empfehlung basierende Weiterbildung. Für das

laufende Jahr hat sich der Verband vorgenommen, die

Betriebe der Baubranche stärker für das Thema „Sicherheit

und Gesundheit“ bei Arbeiten auf Gerüsten und in

der Höhe zu sensibilisieren. In diesem Zusammenhang

sollen auch die CRTi-B-Regeln über Gerüste angepasst

werden, dies um die Sicherheit der Arbeiter zu erhöhen

und schwere Unfälle zu vermeiden.

FCCE

(Präsident: Peyman ASSASSI)

Der Verband der Energieberater

und – zertifizierer hatte im Laufe

des Jahres eine Unterredung mit

Herrn Camille Gira, Staatssekretär

für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur.

Während des Treffens wurden aktuelle Themen diskutiert,

unter anderem die Ausstellung der Energiepässe

sowie das Bezahlen der Zuschüsse bei energetischen

Sanierungen. Es wurde des Weiteren vereinbart,

das man sich in Zukunft mindestens einmal im Jahr

treffen soll um über die Probleme zu diskutieren die in

unserem Bereich auftreten und natürlich probieren eine

Lösung zu finden.

Auch hat der Verband im Laufe des Jahres ein Fragenkatalog

über diverse Unklarheiten im Gesetz vorberei-

79


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

tet und dem Wirtschaftsministerium zugeschickt. Das

Ministerium hat dem Verband daraufhin eine schriftliche

Stellungnahme abgegeben. Diesen Brief kann auf

der Internetseite des Verbands konsultiert und heruntergeladen

werden.

Zwischen dem 20. und 22. März fand bereits zum

fünften Mal die Fachmesse „Myenergy days“ in der

Luxexpo in Kirchberg statt, wo ein interessiertes Publikum

sich bei über 70 Ausstellern über energetische

Altbausanierung informieren konnte. Die Mitglieder

der FCCE waren ebenfalls auf einem gemeinsamen

Stand vertreten wo unter anderem auch eine Broschüre

der FCCE an das interessierte Publikum verteilt

wurde.

VERBÄNDE DER MEDIENBRANCHE

Druckermeisterverband (AMIL)

(Präsident: Jean-Paul SCHMITZ)

Der Druckermeisterverband

versuchte im vergangenen Jahr

das Label „Printed in Luxembourg“

weiterhin zu fördern.

In dem Zusammenhang traf

sich der Verband auch mit dem Direktor des Zentrums

für Informationstechnologien des Staates (CTIE). Das

Label „Printed in Luxembourg“ bietet den Verbandsmitgliedern

die Möglichkeit, die lokalen Dienstleistungen

und Produkte hervorzuheben. Dank dieses Labels,

können die Kunden gezielt die nationale Wirtschaft

unterstützen.

Der Druckermeisterverband nahm letztes Jahr auch am

„7 Ländertreffen“ teil wo Branchenkenner aus Luxemburg,

Österreich, Schweiz, Niederlande, Baden-Württemberg,

Elsass und Südtirol zusammentrafen. Rund

350 junge Teilnehmer nahmen dort am 4. Internationalen

Gestaltungswettbewerb teil, darunter auch 10 Studenten

aus dem „Lycée Technique des Arts et Métiers“,

die zurzeit eine Ausbildung zum Medienoperator

absolvieren. Insgesamt haben die luxemburgische Teilnehmer

beim Wettbewerb gut abgeschnitten. Erst im

Finale der fünfzehn Besten, mussten sie sich der internationalen

Konkurrenz geschlagen geben. Die Preisüberreichung

fand in Freiburg (Schweiz) statt wo auch

Frau Adelia Janis aus Luxemburg als luxemburgische

„Landessiegerin“ ausgezeichnet wurde.

Auf europäischer Ebene, ist der Druckermeisterverband

seit mehreren Jahren Mitglied in der Europäischen Vereinigung

für Druckindustrie und digitale Kommunikation

(INTERGRAF) und beteiligt sich dort an der Ausarbeitung

der jährlichen Ermittlung der wesentlichen

wirtschaftlichen und sozialen Kennziffern der Branche.

80


RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

D'HANDWIERK 05|2015

VERBÄNDE DER SONSTIGEN BERUFE

Der Gebäudereinigerverband

(Präsidentin: Mireille SCHROEDER-MEYERS)

Anlässlich seiner jährlichen Generalversammlung

lud der Verband seine Mitglieder

ein um über die zentralen Themen des

vergangenen Jahres zu diskutieren.

Was das Thema „Kollektivvertrag“

betrifft, so ist der Verband bereit den alten Kollektivvertrag

zu verlängern und somit den Mitarbeitern ihre

erworbenen Rechte weiterhin zu garantieren.

Was das Thema „qualifizierter Mindestlohn nach 10

Jahren Berufserfahrung“ angeht, so hat das Kassationsgericht

in Luxemburg entschieden, dass eine Reinigungskraft

nach zehn Jahren Tätigkeit im Reinigungssektor

Anspruch auf den qualifizierten Mindestlohn

hat sofern sie nachweisen kann, dass sie im Laufe dieser

Berufstätigkeit so viel praktische und technische

Erfahrung gesammelt hat, dass diese einer Ausbildung

gleichgestellt werden kann. Derzeit laufen mehrere

Gerichtsverfahren in dem Zusammenhang und

es bleibt abzuwarten wie die Gerichte entscheiden

werden.

Im Anschluss an die Generalversammlung, hielt

Frau Anne Morel, Partner und Rechtsanwältin in der

Kanzlei „Bonn Steichen & Partners“, einen Vortrag

zum Thema „Transfer des Wartungsvertrages in der

Reinigungsbranche“.

Der Verband der Gebäudereiniger ist auch Mitglied des

Europäischen Dachverbandes der Reinigungsbranche

„EFCI“ welcher 1988 gegründet wurde und die nationalen

Berufsverbände der Branche vereinigt. Von der

Europäischen Kommission als Sozialpartner anerkannt,

vertritt die „EFCI“ durch ihren Ausschuss für

soziale Angelegenheiten die Arbeitgeber Interessen

gegenüber ihrem Partner auf Gewerkschaftsseite, der

UNI-Europa.

Taxiverband

(Präsident: Olivier GALLÉ)

Der Verband der Taxiunternehmer hat sich auch dieses

Jahr weiterhin mit der Reform des Taxiwesens beschäftigt.

In dem Zusammenhang traf sich der Verband mit

zahlreichen Politikern, um sich über den Entwurf des

neuen Gesetzes auszutauschen.

Der Verband sieht es als sehr problematisch an, dass das

Transportministerium vorhat, die Anzahl der Lizenzen

für Null-Emissions-Fahrzeuge nicht zu begrenzen.

Resultat einer solchen Politik wäre, ein komplett übersättigter

Markt mit steigenden Preisen, da die Taxifahrer

weniger Fahrten durchführen könnten.

Auch eine administrative Vereinfachung scheint es

beim neuen Gesetz nicht zu geben. Die Taxiunternehmen

müssen sich mit einer Flut von administrativen

Regelungen und Anforderungen auseinandersetzen,

was sich wiederum auf die entsprechenden Kosten und

Preise auswirken wird.

Der Verband stellt sich auch die Frage, ob das neue

Gesetz tatsächlich den Kampf gegen illegale Taxis vereinfachen

wird. Derzeit liegen der Staatsanwaltschaft

etliche Akten vor die nicht aktiv weiterverfolgt werden.

Der Verband bleibt auch der Meinung, dass Luxemburg

auf ein ähnliches Problem wie in Frankreich zusteuern

könnte, nämlich, dass Mietwagen einen „taxi-ähnlichen“

Service anbieten könnten ohne gesetzliche

Vorlagen.

Der Verband hofft, dass die Politik die Rahmenbedingungen

so umformuliert, dass diese im Interesse der

Unternehmen und der Kunden von Vorteil sein werden.

Verband der Berufsfotografen

(Präsident: Victor FISCHBACH)

Seit dem 1. Juli 2014 werden die neuen

luxemburgischen Personalausweise in

Luxemburg vom Zentrum für Informationstechnologien

des Staates (CTIE)

hergestellt. Wie bisher müssen sich die

gebietsansässige Luxemburger persönlich zum Einwohnermeldeamt

ihrer Wohnsitzgemeinde begeben,

um dort ihren Personalausweis zu beantragen. In der

Regel wird das Foto für den Personalausweis direkt vor

Ort aufgenommen. Wer ein von einem professionellen

Fotografen angefertigtes Passbild verwenden möchte,

muss seinen Antrag beim CTIE stellen. Personen die

auf einen Berufsfotografen zurückgreifen möchten,

haben es also mit einem deutlich höheren administrativen

Aufwand zu tun. Die Berufsfotografen sehen ihre

Arbeit dadurch gefährdet und rechnen damit, dass sie

Arbeitsstellen abbauen müssen.

Durch die sozialen Netzwerke, sehen sich die Berufsfotografen

weiterhin einer illoyalen Konkurrenz der Hobbyfotografen

ausgesetzt. Diese bieten die Dienste der

Berufsfotografen oftmals unter dem Marktpreis und

ohne Niederlassungsbewilligung, an.

81


D'HANDWIERK 05|2015

RAPPORT D’ACTIVITÉS 2014

Jong Handwierk

(Präsident: Constantin JACQUES)

Jong Handwierk organisierte

Ende Oktober die zweite Auflage

der « Ambiance Chantier »

im Atelier. Neben Premierminister

Xavier Bettel, Gesundheitsministerin

Lydia Mutsch und Staatssekretärin

Francine Closener folgten rund 500 Kunden und Partner

aus dem Handwerk der Einladung der 13 einladenden

Unternehmen.

Ebenfalls im vergangenen Jahr führte Jong Handwierk

eine Umfrage bei rund 200 Betriebsgründern

aus dem Handwerk durch. Die Umfrage zeigte, dass es

im Bereich der Finanzierung und bei der Suche nach

einer geeigneten Niederlassung zu größeren Problemen

kommt. Die Resultate der Umfrage wurden im Rahmen

einer Pressekonferenz vorgestellt und auch mit der

Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium diskutiert.

Büchsenmacher – Association luxembourgeoise des

armuriers et des négociations d’armes (ALANA)

(Präsident: Paul FRAUENBERG)

Nach einem bewegten Jahr 2013 ist im letzten Jahr ein

wenig Ruhe eingekehrt, so dass die ALANA Zeit und

Gelegenheit hatte, sich internen Projekten zu widmen.

So wurde beschlossen, eine gemeinsame Internetseite

zu erstellen, die in Zukunft als Referenz für gemeinsame

Werbung genutzt werden könnte.

Wenngleich die ALANA nicht regelmäßige Sitzungen

abhält, so ist sie doch ein wichtiger Ansprechpartner

für alle öffentliche Institutionen, Ämter und Verbände,

die im Bereich Waffen in Luxembourg aktiv sind.

Der Stammtisch, der jeden ersten Mittwoch im Monat

stattfindet, erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit

unter den Mitgliedern. Der Stammtisch ist zudem die

ideale Anlaufstelle, um neue Mitglieder aufzunehmen

und in einem ungezwungenen Rahmen einen ersten

Kontakt aufzunehmen.

Kürzlich organisierte Jong Handwierk mit Clement&Weyer

Consulting einen Workshop zum Thema

der Sozialen Medien, und wie diese sinnvoll in Unternehmen

eingesetzt werden können.

Zahlreiche Mitglieder waren auch im vergangenen

Jahr in Schulen und Lyzeen aktiv, wo sie z.B. an den

Programmen der Jonk Enterprenneren oder des Lycée

Ermesinde teilgenommen haben.

D'HANDWIERK 05|2015

Bulletin de liaison de la Fédération des

Artisans et de la Chambre des Métiers

du Grand-Duché de Luxembourg

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