Sicherheit Sécurité Sicurezza Schwierige Suche nach dem - Swissi

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Sicherheit Sécurité Sicurezza Schwierige Suche nach dem - Swissi

2010_3

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Wissen macht sicher | Se renseigner, c’est se protéger | Conoscere per prevenire

Sicherheit Sécurité Sicurezza

BRANDSCHUTZ | 4

Schwierige Suche nach

dem Brandstifter

NATURGEFAHREN | 16

Viele Sturmschäden

sind vermeidbar

L AGERHAUSBRÄNDE | 26

Kaum zu löschen,

aber vermeidbar

GESUNDHEIT | 34

Alkohol und Arbeit:

Klare Regeln lohnen sich

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Weiterbildung beim Sicherheitsinstitut

Investieren Sie 2010 in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden

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Schweizerisches Institut zur Förderung der Sicherheit

Nüschelerstrasse 45, CH-8001 Zürich

Telefon +41 (0)44 217 43 16, Fax +41 (0)44 211 70 30, risktraining@swissi.ch

Weitere Niederlassungen in Basel, Neuchâtel und Lugano-Massagno

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inhalt / sommaire / sommario

Editorial 3

Brandschutz: Schwierige Suche nach dem Brandstifter 4

naturgefahren: Viele Sturmschäden sind vermeidbar 16

lagerhausbrände: Kaum zu löschen, aber vermeidbar 26

Gesundheit: Alkohol und Arbeit: klare Regeln lohnen sich 34

interview: Marcel Zumbühl. «Wir simulieren Angriffe aufs eigene Netz» 44

haustechnik: … und es tropft und tropft 50

mitteilungen: Nanotechnologie; Arbeitssicherheitsmesse; Erdbebenversicherung 53

sicherheit im einkaufszentrum: Viele Risiken – ein Konzept 54

Fachtagung 2010: Zielkonflikte sind lösbar 56

ausbildungsprogramm 62

Branchenadressen 68

impressum 79

Kolumne: Es gibt keine sichere Energie 80

Editorial 3

Protection incendie: Rechercher un incendiaire est plus compliqué 10

Dangers naturels: Bien des dommages dus aux tempêtes sont évitables 20

incendies d‘entrepôts: Difficiles à éteindre, mais évitables 29

santé: Alcool et travail: des règles claires sont profitables 38

interview: Marcel Zumbühl. «Nous simulons des attaques sur notre propre réseau» 46

Colloque spécialisé 2010: Les conflits d‘objectifs peuvent être résolus 58

Programme de formation 65

adresses de la branche 68

adresses de la branche: Glossaire français–allemand 75

Editoriale 3

Protezione antincendio: Difficile individuare i piromani 13

Pericoli naturali: Molti dei danni causati dalle tempeste possono essere evitati 23

incendi nei depositi: Quasi impossibile spegnerli, possibile evitarli 31

salute: Alcool e lavoro: vale senz‘altro la pena di applicare regole inequivocabili 40

intervista: Marcel Zumbühl. «Simuliamo degli attacchi alla nostra rete» 47

Convegno 2010: I conflitti di obiettivi possono essere risolti 60

Programma di formazione 67

indirizzi del settore 68

indirizzi del settore: Glossario italiano–tedesco 77

D F I

Sicherheit | Sécurité | Sicherheit 2010_ 3

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EDITORIAL

Prävention im Wandel

Seit seiner Gründung 1945 widmet sich das Sicherheitsinstitut der Prävention. Nun hat uns

die Generalversammlung 2009 einen neuen Leistungsauftrag erteilt. Wir haben unsere Markt-

leistungen ab 2012 selbsttragend anzubieten. Damit sollen die Privatversicherer als Träger

des Sicherheitsinstituts in die Lage versetzt werden, selber die auf ihre Bedürfnisse und die

ihrer Kunden zugeschnittenen Präventionsleistungen bei uns einzukaufen.

Prävention zu betreiben, bedeutet, die vorhandenen Risiken zu erkennen, zu bewerten und

bei Bedarf geeignete Massnahmen zu treffen und umzusetzen. Wirksame Prävention setzt

auf Eigenverantwortung jedes Einzelnen, wie es die neuen Vorschriften im Obligationenrecht

(OR 663b) festschreiben. Das Sicherheitsinstitut baut darauf auf: Wir unterstützen unsere

Kunden bei der Wahrnehmung dieser Eigenverantwortung und erbringen mit unseren

anerkannten Dienstleistungen einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung Ihrer operationellen

Risiken.

Der Wandel im Sicherheitsinstitut ist voll im Gang und auf Kurs. Sie können auch in Zukunft

auf uns zählen. Trotz des Wandels ist Kontinuität unser Ziel: unabhängig, sachbezogen, am

Kunden orientiert und kosten-nutzen-optimiert. W

La prévention à un tournant

Depuis sa fondation en 1945, l’Institut de Sécurité

se consacre à la prévention. Mais maintenant, l’Assemblée

générale 2009 nous a confié un nouveau

mandat de prestations. Dès 2012, les prestations de

marché que nous offrirons devront être autofinancées.

En tant que porteurs de l’Institut de Sécurité,

les assureurs privés seront donc tenus d’acheter

eux-mêmes auprès de nous les prestations de prévention

répondant à leurs besoins et à ceux de leurs

clients.

Traiter de la prévention signifie reconnaître les

risques existentiels, évaluer et, si nécessaire,

prendre les mesures qui s’imposent et les mettre

en pratique. Une prévention efficace repose sur la

responsabilité personnelle de chacun, comme le

prévoient les nouvelles prescriptions du Code des

obligations (CO 663b). L’Institut de Sécurité s’en inspire:

nous soutenons nos clients dans la perception

de cette responsabilité personnelle et, par nos prestations

de service reconnues, apportons une contribution

essentielle en vue de maîtriser vos risques

opérationnels.

Ce tournant au sein de l’Institut de Sécurité est déjà

en marche et pleinement en cours. Vous pourrez

continuer à compter sur nous à l’avenir. Malgré tout,

la continuité reste notre priorité: de façon indépendante,

ciblée, orientée sur le client et optimale quant

au rapport coût/utilité pratique. W

Prevenzione: grandi cambiamenti

Dal giorno della sua fondazione, che risale al 1945,

l’Istituto di Sicurezza si occupa di prevenzione. L’Assemblea

generale 2009 ci ha ora affidato un nuovo

mandato. A partire dal 2012 dovremo offrire le nostre

prestazioni di mercato in modo finanziariamente

autonomo. Gli assicuratori privati – in quanto

organismi responsabili dell’Istituto di Sicurezza

devono essere così nella situazione di comperare

da noi dei servizi di prevenzione su misura per le

loro necessità e quelle dei loro clienti.

Occuparsi della prevenzione significa riconoscere

e valutare i rischi esistenti e, se necessario, adottare

e realizzare le misure necessarie. Una prevenzione

efficiente si basa sulla responsabilità di ogni

singolo individuo, come stabiliscono le nuove disposizioni

del Codice svizzero delle obbligazioni

(CO 663b). E su questo principio si basa l’Istituto di

Sicurezza: sosteniamo i nostri clienti quando si

tratta di assumersi le proprie responsabilità e con

le nostre riconosciute prestazioni di servizio contribuiamo

in modo essenziale a far fronte ai loro

rischi operativi.

L’Istituto di Sicurezza si sta trasformando, a pieno

regime nel senso voluto. Anche in futuro potrete

contare su di noi. Nonostante i cambiamenti, la continuità

è il nostro obiettivo, secondo i nostri principi

tradizionali di indipendenza, oggettività, orientamento

al cliente e ottimizzazione costi-benefici.W

Dr. Hubert J. Rüegg

ist Vorsitzender der

Geschäftsleitung

des Sicherheitsinstituts.

Sicherheit 2010_3

3


Walter Aeschimann

ist freischaffender

Journalist BR in Zürich.

W

Was treibt

Brandstifter an?

Fotos: Daniel Boschung

W

Qu’est-ce qui motive

un incendiaire?

W

che cosa spinge

un piromano?

4 Sicherheit 2010_3

Brandschutz

Schwierige Suche nach

dem Brandstifter

Seit 2004 hält ein Brandstifter die Gemeinde Riehen bei Basel in Atem. Die Serie beläuft

sich mittlerweile auf 56 Brände. Trotz Phantombild und zahlreichen Hinweisen

aus der Bevölkerung ist der Täter noch immer nicht gefasst. Was treibt Brandstifter

an, und wie kann man sich vor ihrem Tun schützen?

Riehen ist ein schöner Ort, ein «grosses,

grünes Dorf» wie der offiziellen Homepage

zu entnehmen ist. Wer in Basel etwas gilt, wählt

nicht selten diese exklusive Destination für sein

Eigenheim draussen vor der Stadt. Eine Studie berichtet

gar, Riehen sei jene Schweizer Stadt mit

der höchsten Lebensqualität. Nur – die Region ist

nicht sicher. Nicht mehr. Es brennt häufig hier,

weit häufiger als anderswo. Seit September 2004

wurden 56 Objekte ein Raub der Flammen. Meist

brannten Gartenhäuschen, Autogaragen, Holzbeigen

oder Scheunen nieder. Personen waren nicht

in Gefahr. Aber das Ende der Serie ist nicht in

Sicht. Und von einem Täter oder einer Täterschaft

fehlt bislang jede Spur.

Keine klaren Täterprofile

Willy Knecht war 25 Jahre Leiter des Dezernats

Brände und Explosionen bei der Kripo Bern. Er

hat in über 4000 Bränden an der Front ermittelt.

Die Erfahrung lehrte ihn, dass «in den meisten

Serienfällen die Schwere des Brandes gesteigert

wird». Wie in Riehen, als im Februar 2010 eine

Tiefgarage in Brand geriet und 35 Personen wegen

der massiven Rauchentwicklung ihre Wohnungen

darüber vorübergehend räumen mussten. Spätestens

seither herrscht in der Gemeinde Angst und

Ohnmacht vor einer noch schlimmeren Feuersbrunst.

Brandstiftung ist ein komplexes Thema.

Es gibt kaum gesicherte Indizien, dass gewisse

Areale geschützter sind als andere. Es gibt weder

klare Täterprofile noch -motive. Und die Ermittlung

bei der Brandstiftung ist die schwierigste kriminaltechnische

Untersuchung überhaupt.

4% vorsätzliche Brandstiftungen

In Schweizer Haushalten ereignen sich gemäss

Beratungsstelle für Brandverhütung jährlich etwa

20 000 Brände. Die häufigsten Ursachen sind defekte

Stromleitungen oder elektrische Geräte,

dann folgen Kerzen, Zündhölzer, Rauchwaren und

Feuerwerk. Meistens ist es höhere Gewalt. Rund

ein Drittel ist auf fahrlässiges Verhalten und Unachtsamkeit

zurückzuführen. Etwa 4% gelten als

vorsätzliche Brandstiftung. Die Kantonalen Gebäudeversicherungen

erstatten jährlich etwa

280 Mio. Schweizer Franken für Gebäudeschäden,

die durch Feuer entstanden sind. Die Gesamtsumme

schätzen sie auf 600 Millionen.

Der wohl grösste Einzelbrand in der Schweiz hat

sich am 19. Juli 1996 in der Tela-Papierfabrik in

Niederbipp ereignet. Der Schaden belief sich auf

rund 200 Millionen Franken. Ursache war ein

elektrisches Kabel, dessen Isolation beschädigt,

aber unbemerkt geblieben war. Irgendwann

sprangen Funken ins gelagerte Papier. Aus dem

kleinen Glühen wurde ein Brand mit fatalen Folgen.

Drei Feuerwehrleute kamen bei der Löscharbeit

ums Leben. In den vergangenen zehn Jahren

starben in der Schweiz über 400 Menschen in den

Flammen.

Täter wollte Aufmerksamkeit

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung in

Riehen verfasste die Basler Polizei ein Phantombild.

Mehr als 80 Anregungen sind danach eingegangen

und wurden ausgewertet. Ohne Ergebnis.

Die Basler Staatsanwaltschaft glaubt, dass zwei

Drittel der Delikte einem Haupttäter anzulasten

sind. Sie geht davon aus, dass es ein Täter ist und

keine Täterin. Mit gutem Grund: Es sind fast nur

Männer, die mit solchen Delikten gefasst werden.

Jede weitere Einschränkung ist aber kaum mehr

möglich. «Den typischen Brandstifter gibt es nicht.

Wichtig bei den Ermittlungen ist es, sich nie zu

früh auf eine bestimmte Richtung festzulegen»,

sagt Willy Knecht. Er erinnert sich an eine Brandserie,

in der auch der Stall eines Bauernhauses

ein Opfer der Flammen wurde und 22 Kühe ums

Leben kamen. Er schloss bei der weiteren Ermitt-


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6 Sicherheit 2010_3

Brandschutz

lung einen Bauern aus, «weil der niemals Tiere

gefährden würde». Der Täter war aber ein junger

Bauer, der überzeugt gewesen war, einen leeren

Stall anzuzünden. Die folgenden Brände der Serie

waren derart dilettantisch angelegt, dass er bald

verhaftet werden konnte. In Gesprächen stellte

sich heraus, dass sich der Bauer danach sehnte,

endlich entdeckt zu werden. Er verlangte nach

Aufmerksamkeit.

Vielschichtige psychologische Motive

Die psychologischen Motive, einen Brand zu legen,

sind fast so vielschichtig wie jeder einzelne Mensch.

Jérôme Endrass ist Leiter der Abteilung Evaluation

und Qualitätssicherung beim Psy chiatrisch-

Psychologischen Dienst des Amtes für Justizvollzug

in Zürich. Im Gegensatz zu Gewalt- und

Sexualverbrechen seien Brandstifter noch wenig

erforscht: «Bei Gewalt- und Sexualstraftätern gibt

es robuste Modelle, um beispielsweise die Rückfallquote

zu beschreiben. Über Brandstifter gibt

es viel weniger Daten.» In der wissenschaftlichen

Literatur sei man sich nicht einmal einig, ob der

Brandstifter ein Gewaltverbrecher sei oder eher

nicht. «Es ist eine sehr heterogene Gruppe.»

Eine spezifische Studie aus Kanada, publiziert im

Jahr 1996, versuchte anhand von 243 Brandstiftern

verschiedene Gruppen zu benennen. Demnach

bilden psychotisch-schizophrene Täter die

grösste Gruppe. Ihr Verhalten ist wenig stabil,

kaum voraussehbar und von einer momentanen

Situation abhängig. Einer zweiten Gruppe sind

Personen mit normaler Intelligenz zuzuordnen,

unauffällig und wenig durchsetzungsfähig, aber

getrieben von einer gewissen Frustration. Rache,

Eifersucht oder Hass können durchaus Motive

sein. Die dritte Gruppe sind Serienbrandstifter

mit weniger guten Schulleistungen und «auffälligen

Entwicklungsbedingungen.» Sie sind früh

und mit grosser Faszination vom Feuer angezogen.

Bei dieser Gruppe kann als Motiv Faszination

UND Wut in Frage kommen. Da könnte auch

ein Feuerwehrmann der Täter sein, meist ein Fanatiker,

der genug von täglichen Übungen im Trockenen

hat. Am Tatort erscheint er dann zuerst

und zeichnet sich durch besonders mutige Aktionen

bei den Löscharbeiten aus. Die vierte Gruppe

schliesslich umfasst Personen, die durch weiteres

kriminelles Verhalten in Erscheinung treten. Es

sind aggressive, extrem durchsetzungsfähige und

in schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsene

Täter. Ihre verübten Aktionen können

Brände zur Vertuschung eines Mordes sein,

Brände zwecks Tötung eines Menschen, zwecks

Gefangenenbefreiung, politisch motivierte Brandstiftungen

(Asylantenheime, Molotowcocktails),

terroristische Anschläge, Brandstiftungen zur

Einschüchterung und Erpressung usw.

Diese Typologien seien aber mit Vorsicht zu betrachten,

sagt Jérôme Endrass. Denn die Dunkelziffer

ist hoch: Je nach Statistik werden zwischen

85% und 97% aller Brandstiftungen niemals aufgeklärt.

Erschwerend kommt hinzu, dass professionell-kriminelle

Täter kaum psycholgisch abgeklärt

werden. Geschieht ein professionell

geplanter Mord mittels Brandstiftung, wird das

Motiv des Mordes untersucht und nicht jenes der

Brandstiftung. «Es ranken sich auch viele wissenschaftliche

Mythen um den Brandstifter», sagt

Jérôme Endrass. Jahrelang galt in der wissenschaftlichen

Literatur, dass eine starke sexuelle

Komponente als Motiv infrage komme. Die Befunde

stützten sich vorab auf Fallstudien und wurden

hochgerechnet. Heute ist man überzeugt, dass

sexuelle Elemente weniger wichtig sind als angenommen.

Auch der Mythos um die Rückfallquote

wurde revidiert. Sie sei nicht so häufig, dafür deute

vieles darauf hin, dass Brandstifter häufiger auch

zu anderen Gewaltdelikten neigen als bislang vermutet.

Meistens fahrlässige Brandstiftung

In der Schweiz gibt es jährlich etwa 300 bis 450

Verurteilungen wegen Brandstiftung. Im geltenden

Recht ist die Brandstiftung in den Artikeln

221 und 222 des Schweizerischen Strafgesetzbuches

geregelt. Es sind recht komplizierte Normen,

die oft einen Spielraum in der Auslegung dulden.

Grundsätzlich wird zwischen «vorsätzlicher» und

«fahrlässiger» Brandstiftung unterschieden. Bereits

diese Begriffe sind nicht immer scharf zu

trennen. Voraussetzung ist in beiden Fällen die

Verursachung einer Feuersbrunst. Nach Gerichtspraxis

fällt allerdings nicht jedes Feuer in diese

Kategorie. Die meisten Verurteilungen betreffen

fahrlässige Brandstiftung. Entscheidend für das

Strafmass ist das «Gefährdungsdelikt», ob Gefah-

Brandstifter? – Prävention ist möglich

Weil es den typischen Brandstifter nicht gibt, ist

es auf den ersten Blick auch nicht einfach, eine

wirksame Prävention zu betreiben. Dennoch: Unsere

erfahrenen Berater klären die Risiken in Ihrem

Unternehmen seriös ab und wissen, wo der Hebel

anzusetzen ist. Unsere Konzepte sind neutral, sachbezogen

und Kosten-Nutzen-optimiert.

Fragen Sie uns

Sicherheitsinstitut

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

Tel. 044 217 43 33 Fax 044 211 70 30

info@swissi.ch www.swissi.ch


en für Personen und Vermögenswerte vorliegen

und zusätzlich ein «gemeingefährliches Verhalten»

zu beurteilen ist. Das Strafmass kann von

einer Geldstrafe bis zu mehreren Jahren Gefängnis

gehen, wie einer Schrift über Brandstiftung

von Franz Riklin, Professor für Straf- und Strafprozessrecht

der Universität Freiburg, zu entnehmen

ist.

Bei fahrlässiger Brandstiftung ist die Abklärung

für den Kriminalisten einfacher. Es gibt eher Menschen,

die Auskunft erteilen können, die etwas

gesehen haben, die bereit sind, bei der Aufklärung

mitzuhelfen. Wie einst im Fall einer vermuteten

Brandstiftung. Vermutet deshalb, weil zwei

Nachbarn sich monatelang gestritten hatten. Irgendwann

fiel im Streit die verbale Drohung, das

Haus anzuzünden. Tatsächlich brannte kurz danach

das Haus des Bedrohten nieder. Die Ermittlungen

und Befragungen ergaben letztlich, dass

die Ursache eine andere war: eine offene Büchse

voll mit Rattengift, in die eine Katze ihr Geschäft

verrichtete. Die chemische Reaktion der Flüssigkeit

mit dem Rattengift hatte den Brand entfacht.

Der klassische Versicherungsbetrug

Schwierig ist insbesondere die Arbeit der Brandermittler

(Kriminaltaktiker): Wenn sie am Tatort

sind, ist meistens nur noch Schutt und Asche da.

Der Tatort ist rauchgasbelastet, die Spuren sind

fast vernichtet. Und wenn sie Pech haben, hat die

Feuerwehr schon vieles aufgeräumt. Die Spezialisten

von der Polizei werden erst versuchen, den

Brandherd, den Ort der Entstehung, zu bestimmen.

Dazu braucht es Kenntnisse über Brandkinetik

bis hin zum Brandverhalten der unterschiedlichsten

Baustoffe und Materialien. Dann werden

die Spurenbilder gelesen und sortiert, Indizien gedeutet,

Zeugen befragt und eines mit dem anderen

verknüpft: «Logisches Denken ist das A und

O des Polizeiberufes», sagt Willy Knecht.

Eine forensische DNA-Ermittlung, heute Standard

bei der Aufklärung von Verbrechen, ist praktisch

ausgeschlossen. Trotzdem sind die Ermittler

immer häufiger auf die Mitarbeit der Spezialisten

im wissenschaftlichen Dienst (Kriminaltechniker)

angewiesen. Es gibt auch ohne DNA-Spuren genügend

Möglichkeiten, vorhandene Indizien auszuwerten.

Die wissenschaftliche Spurensuche bezieht

sich vor allem auf das Material in der

fraglichen Zone und darauf, welche Zündquellen

infrage kommen.

Brandbeschleuniger, chemische Stoffe wie Ethanol

oder Benzin sind die häufigsten Mittel, um die

Ausbreitung eines Feuers zu begünstigen. Es gibt

auch listigere Methoden, wie Willy Knecht mit

einem Beispiel illustriert: «Einmal rückte ich zu

einem Brandort aus. Der Hausbesitzer war seit

Tagen in den Ferien. Er hatte ein scheinbar perfektes

Alibi. Man musste davon ausgehen, dass

ein technischer Defekt die Ursache war. Da ent-

W

Manche Brandstifter

sind früh und mit grosser

Faszination vom

Feuer angezogen.

W

de nombreux incendiaires

sont, très tôt et

avec une grande fascination,

attirés par le feu.

W

alcuni piromani sono

stati attirati presto dal

fuoco che esercitava su

di loro un grande fascino.

Sicherheit 2010_3

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W

die Begriffe «fahrlässige»

und «vorsätzliche

Brandstiftung» sind

nicht immer scharf zu

trennen.

W

Les termes de l‘incendie

«par négligence» et

«prémédité» ne sont pas

toujours faciles à distinguer.

W

tra i concetti incendio

«colposo» o «intenzionale»

non si riesce

sempre da differenziare

chiaramente.

8 Sicherheit 2010_3

Brandschutz

deckte ich unter Schutt und Asche Hinweise auf

ein geschmolzenes Kabel und Reste einer Zeitschaltuhr.

Unser Team konnte den Hausbesitzer

der vorsätzlichen Brandstiftung überführen.» Der

Täter hatte eine zeitverzögerte Brandstiftung provoziert,

mittels einer Zeitschaltuhr. Es handelte

sich um einen klassischen, versuchten Versicherungsbetrug.

Zum eigenen Schutz räumt die Bevölkerung von

Riehen mittlerweile präventiv ihr Holz aus den

Gärten und lässt Brandmelder installieren. Vor

dem «wild operierenden Einzeltäter» gebe es

aber kaum einen Schutz, sagt Willy Knecht. Man

könne Gefahren eliminieren, treibe den Täter jedoch

nur in eine andere Richtung. Eine Möglichkeit

wären allenfalls Bewegungsmelder oder eine

privat organisierte Überwachung. «Licht wollen

Brandstifter nicht» sagte Knecht, hinterfragt

aber sogleich die private Überwachung: «Niemand

ahnt, wann und wo er einen weiteren

Brandherd legen wird.» Wer kann schon 24 Stunden

täglich während Wochen und Monaten eine

private Überwachung garantieren? Was ist in den

Ferien?

Vielfältige Schutzmassnahmen

Technische und bauliche Schutzmassnahmen

werden für Sonderbauten in der Regel von Behörden

und Versicherungen vorgeschrieben. Als

Sonderbauten gelten beispielsweise Hotels,

Spitäler, Verkaufsgeschäfte, Hochhäuser oder

Industrieanlagen. Standard im technischen

Bereich sind Brandmelder und Sprinkleranlagen,

je nach Bau. Rauchbrandmelder entdecken via

Sensor und ohne menschliche Mithilfe einen Entstehungsbrand,

alarmieren gefährdete Personen

und mobilisieren die Feuerwehr. Sprinkleranlagen

reagieren via Glasampullen, die ab einer bestimmten

Hitze platzen, spezielle Ventile öffnen

und automatisch mittels Wasserstrahlen das

Feuer löschen. Was die Baumaterialien betrifft,

sind detaillierte Normen festgeschrieben. Eine

Wand oder Türe sollte beispielsweise einem

Feuer mindestens 30 Minuten widerstehen können.

Uwe Maier ist Security-Fachmann beim Schweizerischen

Institut zur Förderung der Sicherheit.

Zu ihm kommen Firmen oder Institutionen, selten

Privatpersonen, die ihre Sicherheit verbessern

wollen. Häufig, nachdem Mängel im Sicherheits-


konzept zu Schäden führten. Bei der Beratung

geht es vorab darum, «Massnahmen vorzuschlagen,

damit es keinen Ernstfall gibt oder der Schaden

möglichst gering gehalten werden kann». Ein

Brand kann nicht nur Sachschaden verursachen,

sondern auch eine Produktion lahmlegen und als

Konsequenz zu einem Betriebsunterbruch führen.

Für Firmen, die «just in time» produzieren,

könnte das verheerend sein. Bauliche Eingriffe

können schon viel bewirken. Das Stichwort

lautet «Brandabschnittbildung», das heisst, unterschiedliche

Nutzungen sind räumlich abzugrenzen.

«Wichtig ist, dass sich der Brand nicht

ausbreiten kann», sagt Uwe Maier. Entsteht ein

Brand beispielsweise in der Produktionsabteilung,

sollten die Rauchpartikel nicht die fertigen

Produkte zerstören können.

Vernachlässigte Sicherheitsorganisation

Viele Unternehmen vernachlässigen die interne

Sicherheitsorganisation. Unerlässlich ist ein

Alarmdispositiv. Der Fluchtweg muss immer frei

sein, und alle Mitarbeiter sollten ihn kennen.

Nicht zuletzt müssen die Beschäftigen unterwiesen

werden, wie man sich allgemein im Brandfall

zu verhalten hat oder wie beispielsweise der

Feuerlöscher zu bedienen ist. Der Brandstifter

ist für Uwe Maier ein «ungebetener Eindringling»,

ein Krimineller wie ein Amokläufer, Werkspion

usw. Seit rund zehn Jahren hat im Bereich

der Zutrittskontrollen von Verwaltungen und

Unternehmen ein Umdenken eingesetzt. Es gibt

kaum noch überall freien Zugang. Es gibt einen

öffentlichen Empfangsbereich, intern wird der

Personalfluss mittels Badge gesteuert. Besonders

sensible Bauten wie Chemieanlagen oder

Kernkraftwerke sind noch strenger überwacht.

An der Loge muss sich jeder ausweisen, das Gelände

ist umzäunt. In den letzten Jahren wurden

immer häufiger auch Videoüberwachungen installiert,

um die Sicherheit in und um die Gebäude

zu garantieren. Selbst in Fussballstadien, auf

öffentlichen Plätzen oder im öffentlichen Verkehr.

Die gesetzlichen Grundlagen sind nicht immer

eindeutig, bezüglich Datenschutz ist das Thema

nach wie vor heftig diskutiert. Und der Nutzen,

dies zeigen einzelne Studien, scheint begrenzt.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung hat aber offenbar

zugenommen. Der vorsätzliche Brandstifter,

bestätigen die Experten, ist ein Sonderfall.

Ein spezifischer, präventiver Schutz ist fast unmöglich,

die Erfassung des Täters eher selten.

«Ein Brandstifter hat auch nichts dazu erworben.

Er hat nur ein Zündholz weniger», sagt Willy

Knecht. Über die Brandserie von Riehen will er

keine Prognose wagen. Nur so viel: «Wenn sie

aufgedeckt wird, dürften viele darüber staunen,

wer der Täter ist.» W

Sicherheit Sécurité Sicurezza:

Wechsel in der Redaktion

Dr. Erika Meili hat ihren Einsatz in der Redaktion beendet.

Christian Jaberg geht Ende September in Pension.

Die alleinige Nachfolge tritt Marcel Schmid an.

Mit der Ausgabe 2008_1 der «Sicherheit Sécurité Sicurezza»

nahm Dr. Erika Meili ihre Arbeit in der Redaktion

und zugunsten des Internetauftritts auf. Sie

will sich inskünftig hauptsächlich ihrer Familie widmen

und hat deshalb Ende Juni 2010 ihren Einsatz

beendet.

Christian Jaberg hat während vieler Jahre das

Gesicht der «SSS» massgeblich geprägt. Im Sommer

2000 holte ihn das Sicherheitsinstitut nach Zürich,

wo er drei Jahre lang Redaktorin Regina Kohler-Fröhlich

unterstützte. Anschliessend übernahm er die

Hauptverantwortung für die Fachzeitschrift, produzierte

Sicherheitsplakate, Broschüren und Flyer, organisierte

die Fachtagungen und Messeauftritte.

Nun tritt er per Ende September 2010 in den Ruhestand

über.

Nachfolger der beiden wird Marcel Schmid. Der

44-Jährige ist seit Anfang der 90er-Jahre im Fachzeitschriftenbusiness.

Zuletzt leitete er als Chefredaktor

die Mediasec-Publikation «IT-Security», welche

sich mit Informationssicherheit befasste. Marcel

Schmid ist jeweils von Montag bis Donnerstag in Zürich.

Er freut sich über Anregungen, Lob und Kritik

unter: marcel.schmid@swissi.ch.

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10 Sicherheit 2010_ 3

PROTECTION INCENDIE

Rechercher un incendiaire est compliqué

Depuis 2004, un incendiaire tient en haleine la commune de Riehen, près de Bâle.

Pour l’instant, la série compte 56 incendies. Malgré un portrait-robot et de nombreux

indices fournis par la population, on n’a pas encore pu en arrêter l’auteur. Qu’est-ce

qui motive un incendiaire, et comment peut-on se protéger de ses actions criminelles ?

Walter Aeschimann

est journaliste RP libre à Zurich.

Riehen est une charmante localité, un

«gros village vert», comme on peut le

lire sur sa page d’accueil officielle. Il n’est

pas rare que celui qui fait figure de proue à

Bâle choisisse d’élire domicile dans cette

destination exclusive hors de la ville. Une

étude nous apprend même que Riehen est

la ville de Suisse possédant la meilleure

qualité de vie. Seulement, la région n’est pas

sûre. Ne l’est plus. Ici, il y a souvent des

incendies, beaucoup plus fréquemment

qu’ailleurs. Depuis septembre 2004, 56 objets

ont été la proie des flammes. Le plus

souvent, ce sont des cabanes de jardin, des

garages de voitures, des piles de bois ou

même des granges qui ont brûlé. Les habitants

n’ont pas couru de danger. Mais on est

loin de voir la fin de cette série d’incendies.

Et jusqu’ici, on n’a pas trouvé la moindre

trace du ou des auteurs.

Pas de profil clair des auteurs

L’incendie criminel est un thème complexe.

Il n’existe presque aucun indice probant

permettant d’affirmer que certains endroits

sont mieux protégés que d’autres. Il n’existe

ni profil clair des auteurs, ni de leurs motivations.

Et finalement, l’enquête en cas d’incendie

criminel constitue l’investigation

technique criminelle la plus difficile.

Willy Knecht a été durant 25 ans chef du

secteur des incendies et explosions à la police

criminelle de Berne. Il a enquêté au

front sur plus de 4000 incendies. L’expérience

lui a montré que «dans la plupart des

cas de feux en série, l’importance de l’incendie

s’accroît». Comme à Riehen quand,

en février 2010, un garage souterrain a été

incendié, ce qui a nécessité l’évacuation momentanée

des appartements de 35 personnes,

à cause du dégagement massif de

fumée. Depuis lors, à la municipalité, ce

sont la peur et un sentiment d’impuissance

qui règnent, et on s’attend à un incendie

encore plus grave.

4% d’incendies prémédités

Selon le bureau de conseil et de prévention

des incendies, ce sont quelque 20 000 incendies

qui touchent des ménages en Suisse

chaque année. Les causes les plus fré-

quentes sont des conduites ou des appareils

électriques défectueux, puis viennent les

bougies, les allumettes, les articles pour fumeurs

et les feux d’artifice. Ce sont souvent

des cas de force majeure. Mais près d’un

tiers des incendies est à mettre au compte

d’un comportement négligent et de l’inattention.

Environ 4% d’entre eux sont des

incendies prémédités. Chaque année, les

assurances immobilières cantonales déboursent

pas moins de 280 millions de

francs suisses pour des dégâts aux bâtiments

causés par le feu. Au total, cela représente

une somme totale évaluée à

600 millions.

Ce qui est sans doute l’incendie le plus important

en Suisse s’est produit le 19 juillet

1996 dans la fabrique de papier Tela à Niederbipp.

Les dégâts se sont montés à quelque

200 millions de francs. La cause en fut un

câble électrique dont l’isolation avait été

endommagée, sans qu’on s’en soit rendu

compte. A un moment donné, des étincelles

ont jailli sur le papier entreposé. De petites

flammes se sont produites, provoquant un

incendie aux conséquences fatales. Trois

pompiers ont perdu la vie au cours de l’intervention.

Durant ces 10 dernières années,

plus de 400 personnes sont décédées en

Suisse dans les flammes.

L’incendiaire cherchait à attirer l’attention

A l’aide des indications de la population de

Riehen, la police bâloise a pu réaliser un

portrait-robot. Plus de 80 indices en sont

résultés, qui ont été évalués. Sans résultat.

Le ministère public bâlois pense que deux

tiers des délits ont été commis par le même

auteur. Il en a aussi déduit qu’il s’agissait

d’un homme et non d’une femme. A juste

titre: ce sont presque exclusivement des

hommes qui commettent de tels délits. Mais

il n’a pas été possible de resserrer davantage

les mailles du filet. «Il n’existe pas d’incendiaire

type. Au cours des enquêtes, il est

important de ne jamais se focaliser trop tôt

sur une piste précise», déclare Willy Knecht.

Il se rappelle d’une vague d’incendies en

série au cours de laquelle l’écurie d’une

ferme fut également la proie des flammes,

et où 22 vaches ont péri. Durant l’enquête

qui a suivi, il a mis hors de cause un paysan,

«parce que jamais il ne s’en prendrait

à des animaux». Mais l’auteur était quand

même un jeune agriculteur qui était persuadé

de mettre le feu à une écurie vide. Les

incendies suivants de la série ont été allumés

d’une manière tellement dilettante qu’il

a rapidement pu être arrêté. Au cours des

interrogatoires, il est apparu que le paysan

cherchait ainsi à devenir enfin connu. Il

cherchait à attirer l’attention.

De multiples motifs psychologiques

Les motifs psychologiques poussant à provoquer

un incendie sont presque aussi multiples

que les individus. Jérôme Endrass est

chef du Département évaluation et assurance

qualité auprès du Service psychiatrique

et psychologique de l’Office d’exécution

des peines de Zurich. Par rapport aux

crimes de sang et sexuels, ceux des incendiaires

seraient encore peu explorés: «Pour

les auteurs de crimes de sang et sexuels, il

existe des modèles caractéristiques permettant

p.ex. de décrire les taux de récidive.

Pour les incendiaires, on dispose de moins

de données.» Dans la littérature scientifique,

on n’est même pas d’accord sur le fait

que l’incendiaire soit ou non un criminel de

sang. «C’est un groupe très hétérogène.»

Une étude spécifiqu réalisée au Canada,

publiée en 1996, a tenté de définir différents

groupes en se basant sur 243 incendiaires.

Selon elle, les auteurs psychotiques schizophrènes

formeraient le groupe le plus

important. Leur comportement est moins

stable, pratiquement imprévisible, et il dépend

d’une situation momentanée. Un

deuxième groupe est formé de personnes

dotées d’une intelligence normale, discrètes

et peu capables de s’imposer, mais présentant

un certain degré de frustration. La colère,

la jalousie ou la haine peuvent parfaitement

les motiver. Le troisième groupe est

constitué d’incendiaires en série, scolairement

peu doués et présentant des «conditions

de développement particulières». Elles

se sentent très tôt et avec une grande fascination

attirées par le feu. Pour ce groupe,

la motivation peut être un mélange de fascination

et de colère. Un pompier pourrait

donc parfaitement devenir un incendiaire,

souvent un fanatique qui en a assez des

exercices «à sec» quotidiens. Il se présente

donc en premier sur les lieux et se distingue

surtout par des actions courageuses

lors de l’intervention. Et finalement, le quatrième

groupe comprend des personnes qui

se distinguent par un autre comportement

criminel. Ils sont agressifs, s’imposent extrêmement

facilement et ont été élevés dans

des conditions familiales difficiles. Les actes

qu’ils commettent peuvent cacher un


meurtre: incendies à cause de la mort d’un

homme, à cause d’une libération de prison,

pour des raisons politiques (maisons abritant

des demandeurs d’asile, cocktails Molotov),,

attaques terroristes, incendies d’intimidation

et de chantage, etc.

Mais il faut traiter ces typologies avec prudence,

dit Jérôme Endrass. Car les points

d’ombre sont nombreux: selon les statistiques,

entre 85% et 97% de tous les incendies

criminels ne sont jamais élucidés. Ce

qui accroît encore la difficulté, c’est que les

auteurs criminels professionnels ne sont pas

bien définis psychologiquement. Si un

Incendiaires? – La prévention

est possible

Comme il n’existe pas de profil type de l’incendiaire,

il n’est pas facile de mettre en

place une prévention efficace au premier

coup d’œil. Et pourtant: nos conseillers expérimentés

définissent sérieusement les

risques encourus dans votre entreprise et

savent parfaitement sur quel point il faut

mettre l’accent principal. Nos concepts sont

neutres, axés sur la pratique et d’un rapport

coût/utilité optimal.

Faites appel à nous

Institut de sécurité

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meurtre planifié par un professionnel est

déguisé en incendie volontaire, on enquêtera

sur les raisons du meurtre et non sur

celles de l’incendie. «Il circule également de

nombreux mythes scientifiques à propos des

incendiaires», déclare Jérôme Endrass.

Année après année, la littérature scientifique

a laissé entendre qu’une forte composante

sexuelle pourrait constituer une motivation.

Ces affirmations s’appuyaient sur

des études de cas et ont fait forte impression.

Mais aujourd’hui, on est persuadé que

les éléments sexuels sont moins importants

que ce que l’on prétendait. Le mythe des taux

de récidive a lui aussi été révisé. Ces cas ne

sont pas tellement fréquents, et tout indique

plutôt que les incendiaires ont plus tendance

à entrer dans d’autres groupes de délits criminels

qu’on ne le supposait jusqu’ici.

Les incendies dus à la négligence sont

les plus fréquents

Chaque année en Suisse, on juge entre 300

et 450 cas d’incendies criminels. Dans le

droit en vigueur, l’incendie criminel est

réglé par les articles 221 et 222 du code

pénal suisse. Ce sont des normes particulièrement

compliquées, qui laissent souvent

une grande place à l’interprétation.

En principe, on distingue entre incendie

criminel «prémédité» et «par négligence».

Ces deux notions sont déjà difficiles à séparer.

Dans les deux cas, la condition première

est le déclenchement d’un feu violent.

Mais la pratique judiciaire montre

W

Souvent, les incendiaire

cherchent à

attirer l‘attention.

Daniel Boschung

W

Spesso, i piromani cercano

d‘attirare

l‘attenzione.

W

Oft versuchen Brandstifter,

die Aufmerksamkeit

auf sich zu

ziehen.

toutefois que tous les incendies n’entrent

pas dans cette catégorie. La plupart des

jugements concernent l’incendie criminel

par négligence. Ce qui est décisif pour la

sévérité de la peine infligée, c’est le «délit

de mise en danger d’autrui», qu’il concerne

les dangers pour des personnes ou pour

le patrimoine, ainsi que l’évaluation d’un

«comportement présentant un risque général».

La gravité de la peine infligée peut

aller d’une simple amende à plusieurs années

de prison, comme l’explique un écrit

de Franz Ricklin, professeur de droit pénal

et de procédure pénale à l’Université de

Fribourg.

En cas d’incendie criminel par négligence,

la tâche est plus simple pour le criminaliste.

Il y a davantage de gens qui acceptent

de donner des informations, qui ont

vu quelque chose, et qui sont prêts à apporter

leur aide lors de l’enquête. Comme

ce fut le cas lors d’un incendie criminel

présumé. Présumé, parce que deux voisins

se disputaient depuis des mois. A un

certain moment, l’un des deux a menacé

l’autre de mettre le feu à sa maison. Et de

fait, peu de temps après, la maison de celui

qui avait été menacé a brûlé. L’enquête et

les interrogatoires ont finalement montré

que la cause de l’incendie était tout autre:

une boîte ouverte pleine de mort-aux-rats,

dans laquelle un chat avait fait ses besoins.

La réaction chimique du liquide

avec la mort-aux-rats a provoqué l’incendie.

Sicherheit 2010_ 3

11


La classique escroquerie à l’assurance

Le travail des enquêteurs incendie (tacticiens

criminels) est particulièrement difficile:

quand ils sont sur les lieux de l’incendie,

il ne reste en général plus que

cendres et ruines. La scène de crime est

enfumée, les indices sont presque détruits.

Et quand ils n’ont pas de chance,

les pompiers ont déjà évacué bien des

choses. Les spécialistes de la police vont

d’abord s’efforcer de retrouver le point de

départ de l’incendie. Cela demande des

connaissances en cinétique de l’incendie

et en comportement face au feu des différents

éléments construits, et autres matériaux.

Ensuite, ils vont lire et répertorier

les images des traces, interpréter les indices,

interroger les témoins et donner de

la cohérence à tout cela: «Penser logiquement

est le fondement du travail des policiers»,

explique Willy Knecht.

Une enquête judiciaire d’ADN, actuellement

un standard des investigations sur

des crimes, est pratiquement exclue. Pourtant,

les enquêteurs se fient toujours davantage

à la collaboration avec les spécialistes

de la police scientifique (techniciens

criminels). Mais même sans traces d’ADN,

il existe suffisamment de possibilités pour

exploiter les indices récoltés. La recherche

scientifique d’indices se base avant tout

sur les matériaux trouvés dans la zone

sensible et sur les sources de mise à feu

qui entrent en ligne de compte.

Les substances les plus courantes permettant

de favoriser la propagation d’un feu

sont les accélérateurs de feu, les produits

chimiques tels que l’éthanol ou l’essence.

Il existe également des méthodes plus astucieuses,

que Willy Knecht illustre au

moyen d’un exemple: «Une fois, je m’étais

rendu sur les lieux d’un incendie. Le propriétaire

de la maison était en vacances

depuis plusieurs jours. Il bénéficiait à première

vue d’un solide alibi. On a donc dû

partir de l’idée qu’il fallait chercher l’origine

de l’incendie dans un défaut technique.

J’ai alors découvert, dans les décombres

et les cendres, les restes fondus

d’un câble et d’une minuterie. C’est ainsi

que notre équipe a pu accuser le propriétaire

de la maison d’incendie prémédité.»

L’auteur avait provoqué un incendie criminel

à retardement grâce à la minuterie.

Il s’agissait donc d’une tentative classique

d’escroquerie à l’assurance.

Afin de mieux se protéger, la population

de Riehen range depuis peu préventivement

son bois hors des jardins et fait installer

des alarmes incendie. «Mais contre

un incendiaire opérant seul et à couvert,

il n’existe que peu de protection», déclare

Willy Knecht. Même si on pouvait élimi-

12 Sicherheit 2010_ 3

PROTECTION INCENDIE

ner tous les dangers potentiels, l’incendiaire

trouverait un autre moyen. Les détecteurs

de mouvement ou une surveillance

organisée sur le plan privé pourraient

constituer une parade. «Les incendiaires

détestent la lumière», a expliqué Willy

Knecht qui met pourtant en question l’utilité

d’une surveillance privée: «Personne

ne sait quand et où le prochain incendie

se produira». Qui est en mesure de garantir

24 heures par jour durant des semaines,

voire des mois, le maintien d’une

surveillance privée? Que se passe-t-il pendant

les vacances?

Des mesures de protection diverses et

nombreuses

En règle générale, les autorités et les assurances

prescrivent des mesures de protection

techniques et pour les constructions

spéciales. Cela concerne p.ex. les

hôtels, hôpitaux, centres d’achats, gratteciel

et autres installations industrielles.

Le standard dans le domaine technique,

ce sont les alarmes incendie et les installations

de sprinklers, selon le genre de

construction. Les détecteurs de fumée

d’incendie décèlent un départ de feu via

des senseurs et sans intervention humaine,

alarment les personnes en danger

et mobilisent les pompiers. Les installations

de sprinklers réagissent via des ampoules

de verre, qui éclatent à partir d’une

certaine température, ouvrent des buses

spéciales et éteignent automatiquement le

feu en pulvérisant de l’eau. En ce qui

concerne les matériaux de construction,

des normes détaillées sont fixées. Une

paroi ou une porte devraient p.ex. pouvoir

résister au feu durant au moins 30 minutes.

Uwe Maier est spécialiste de la sécurité

auprès de l’Institut suisse pour la promotion

de la sécurité. Des entreprises ou des

institutions font appel à lui, plus rarement

des personnes privées, qui souhaitent

améliorer leur sécurité, le plus souvent

après que des lacunes dans leur concept

de sécurité aient été à l’origine des dégâts

occasionnés. Lors de l’entretien, il s’agit

alors de «proposer des mesures, afin que

cela ne se reproduise plus ou que les dégâts

puissent être réduits au maximum».

Un incendie ne provoque pas uniquement

des dégâts matériels, il peut également

réduire à néant une production et avoir

pour conséquence une interruption de la

marche de l’entreprise. Pour des maisons

qui produisent «just in time», cela peut

être dévastateur. Des interventions au niveau

de la construction peuvent déjà être

très efficaces. Le mot d’ordre s’appelle

«création de compartiments pare-feu», ce

qui signifie que les différentes utilisations

doivent être isolées les unes des autres.

«Il est important que l’incendie ne puisse

pas se propager», déclare Uwe Maier. Si

un incendie se déclenche p.ex. dans le département

de production, les particules

de fumée ne devraient pas pouvoir endommager

les produits finis.

Une organisation de la sécurité

négligée

De nombreuses entreprises négligent l’organisation

interne de la sécurité. Un dispositif

d’alarme est incontournable. Les

sorties de secours devraient toujours être

libres, et l’ensemble du personnel devrait

les connaître. Et finalement, tous les employés

devraient être informés sur le comportement

à adopter systématiquement en

cas d’incendie, ou p.ex. comment on se

sert d’un extincteur. Pour Uwe Maier, l’incendiaire

est un «intrus indésirable», un

criminel tel qu’un forcené, un espion industriel,

etc. Depuis près de 10 ans, un

changement d’attitude est intervenu dans

le domaine des contrôles à l’entrée d’administrations

et d’entreprises. Il n’existe

quasiment plus d’entrée libre dans tous

les secteurs. On a prévu une zone d’accueil

officielle et à l’interne, l’accès du personnel

est géré au moyen d’un badge. Les

constructions particulièrement sensibles

comme des installations chimiques ou des

centrales nucléaires sont encore plus sévèrement

contrôlées. A la loge, chacun doit

présenter ses papiers, et le terrain est clôturé.

Ces dernières années, on a de plus

en plus souvent également installé des systèmes

de surveillance vidéo afin de garantir

la sécurité tant à l’intérieur qu’à l’extérieur

des bâtiments. Et cela même dans

des stades de football, sur des places publiques

ou dans le trafic urbain. Les bases

légales ne sont pas toujours claires en ce

qui concerne la protection des données:

ce thème donne toujours lieu à des discussions

animées. Et son utilité, diverses

études le montrent, paraît limitée. Mais

dans la population, son acceptation semble

avoir progressé. L’incendiaire qui prémédite

son acte, confirment les experts,

est un cas particulier. Une protection spécifique

préventive est quasiment impossible,

l’arrestation de l’incendiaire plutôt

rare. «Un incendiaire n’y a de toute façon

rien gagné. Il a seulement une allumette

de moins», remarque Willy Knecht. Quant

aux incendies en série de Riehen, il ne fait

aucun pronostic. Il se contente de dire:

«Quand il sera découvert, nombreux seront

ceux qui seront très étonnés d’apprendre

qui en est l’auteur». W


PROTEZIONE ANTINCENDIO

Difficile individuare i piromani

Dal 2004 un piromane non dà tregua al Comune di Riehen vicino a Basilea. Nel frattempo

si tratta di una serie di ben 56 incendi. Nonostante l’identikit e numerose segnalazioni

da parte della popolazione l’autore degli incendi non è stato ancora individuato.

Che cosa spinge i piromani e come fare per proteggersi dai loro atti?

Walter Aeschimann

è giornalista indipendente RP a Zurigo.

Riehen è una bella località, un

«grande villaggio immerso nel verde»,

come si può leggere sulla home page della

cittadina. Non è raro che chi conta a Basilea

scelga di andare a vivere in questa località

esclusiva, alle porte della città. Secondo uno

studio, Riehen sarebbe la città con la migliore

qualità di vita della Svizzera. C’è però

un ma – la regione non è sicura. Non lo è

più. Vi scoppiano frequentemente degli incendi,

molto più spesso che altrove. Dal settembre

2004 ben 56 oggetti sono stati distrutti

dalle fiamme. In genere si è trattato

di padiglioni di giardino, garage, pile di

legna oppure fienili. Sino ad ora non è però

stato messo in pericolo nessuno. Ma la fine

di questa serie di incendi, indubbiamente

l’opera di piromani, non è ancora in vista.

E sinora nessuna traccia dell’autore o degli

autori.

Per 25 anni Willy Knecht ha diretto la sezione

Incendi ed esplosione presso la Polizia

criminale di Berna. Ha indagato in più

di 4000 incendi. L’esperienza gli ha insegnato

che «nella maggior parte dei casi di

serie di incendi, il grado di gravità degli incendi

aumenta progressivamente da un

caso all’altro». Così è successo a Riehen nel

febbraio 2010, quando in un garage sotterraneo

è scoppiato un incendio e, a causa

della forte formazione di fumo, 35 persone

hanno dovuto lasciare i loro appartamenti

che si trovavano nello stesso stabile. Al più

tardi da quel momento, nel comune si è terrorizzati

e impotenti all’idea che possa

scoppiare un nuovo incendio con conseguenze

ancora più gravi.

Il piromane tipico non esiste

La Polizia di Basilea ha elaborato un identikit

sulla base delle indicazioni fornite

dalla popolazione. Alla polizia sono poi

giunte più di 80 segnalazioni che sono state

analizzate. Purtroppo senza nessun risultato.

Il pubblico ministero basilese è del

parere che due terzi dei delitti siano a carico

di un autore principale. Ci si basa sul

presupposto che si tratti di un uomo e non

di una donna. C’è un motivo valido per

questa affermazione: sono praticamente

soltanto uomini che sinora si sono resi colpevoli

di questo genere di delitto. Non è

però possibile ridurre ulteriormente gli

indizi.

«Il piromane tipico non esiste. Nel corso di

un’inchiesta l’importante è di non fissarsi

troppo presto su una determinata direzione»,

dice Willy Knecht. Si ricorda di una

serie di incendi, in cui anche la stalla di

una fattoria fu preda delle fiamme e

22 mucche perirono. Nel corso dell’inchiesta

escluse dalle persone sospettate un

contadino, perché aveva pensato che

«questi non avrebbe mai messo in pericolo

degli animali». Risultò poi che l’autore

dell’incendio era un giovane contadino che

era convinto di appiccare l’incendio ad una

stalla vuota. La serie di incendi era talmente

l’opera di un dilettante che ben

presto fu possibile arrestarlo. Nel corso

dell’interrogatorio è poi risultato che da

tempo il contadino sperava di venir finalmente

scoperto. Voleva pubblicità.

Gruppo psicologicamente eterogeneo

I motivi psicologici per appiccare un incendio

sono quasi altrettanto variati che le personalità

umane. Jérôme Endrass dirige il

dipartimento Valutazione e garanzia della

qualità presso il servizio psichiatrico-psicologico

della sezione Esecuzione delle pene

e delle misure di Zurigo. Contrariamente a

quanto concerne i reati violenti e sessuali,

non sono ancora state effettuate ricerche

sufficienti nel campo della piromania: «In

materia di reati violenti e sessuali, si dispone

di modelli validi, per descrivere per

esempio il tasso di recidiva. Sui piromani

disponiamo di un numero di dati molto inferiore.»

Nella bibliografia scientifica non

W

Vendetta, gelosia oppure

odio possono essere

dei motivi alla base

di questi atti criminali.

Foto: Daniel Boschung

W

La vengaence, la jalousie

ou la haine peuvent

être des motifs à la base

de ces actes criminels.

W

Rache, Eifersucht oder

Hass können Motive für

solche kriminellen Akte

sein.

Sicherheit 2010_ 3

13


si è neppure concordi se un piromane rientri

nella categoria di «normali» autori di

atti violenti oppure se appartenga ad un

gruppo a parte di criminali. Ma una cosa è

certa: «I piromani sono un gruppo molto

eterogeneo.»

Uno studio specifico, svolto in Canada e pubblicato

nel 1996, ha cercato di identificare

diversi gruppi sulla base di 243 piromani.

È risultato che autori psicotico-schizofrenici

costituivano il gruppo più importante.

Il loro comportamento è poco stabile, poco

prevedibile e dipendente da una situazione

momentanea. Ad un secondo gruppo possono

essere attribuite persone con un’intelligenza

normale, non appariscenti e che

sono poco in grado di imporsi, ma che sono

spinte da una certa frustrazione. Vendetta,

gelosia oppure odio possono senz’altro essere

dei motivi alla base di questi atti.

Affascinati dal fuoco

Il terzo gruppo è composto da piromani con

risultati scolastici meno buoni e «condizioni

di sviluppo particolari.» Sono stati attirati

presto dal fuoco che esercitava su di loro un

grande fascino. Il motivo per questo gruppo

può essere ricercato nel fascino del fuoco E

nella rabbia. Anche un pompiere potrebbe

essere il colpevole, in genere un fanatico

che ne ha abbastanza dei quotidiani esercizi

«a vuoto». Compare per primo sul posto

dell’incendio e si distingue per i suoi interventi

particolarmente coraggiosi nell’opera

di spegnimento.

Il quarto ed ultimo gruppo comprende, infine,

quelle persone con un altro comportamento

criminale. Si tratta di persone aggressive,

con un carattere estremamente

forte e cresciute in condizioni familiari difficili.

Possono provocare un incendio per

nascondere un assassinio, per uccidere una

persona, per liberare dei prigionieri, per

motivi politici (centri per i richiedenti l’asilo,

cocktail molotov), attacchi terroristici, incendi

a scopo intimidatorio o per ricatto,

ecc.

Numerosi casi d’incendio non chiariti

Jérôme Endrass raccomanda una certa prudenza

nel considerare queste tipologie. Le

cifre oscure sono, infatti, elevate: a seconda

delle statistiche, dall’85% al 97% dei casi di

piromania non viene mai chiarito. A ciò si

aggiunge l’aggravante che, per esempio, in

un caso di omicidio mediante incendio, l’assassinio

è al centro dell’inchiesta e l’aspetto

dell’incendio rimane su un piano secondario.

«I piromani sono avvolti anche da tutta

una serie di miti scientifici», afferma Jérôme

Endrass. A lungo nella lettura scientifica

si è affermato che alla base della

piromania ci sarebbe anche una forte com-

14 Sicherheit 2010_ 3

PROTEZIONE ANTINCENDIO

ponente sessuale. Queste asserzioni si basavano

su pochi studi di casi per i quali sono

state fatte delle proiezioni. Oggi si è convinti

che l’elemento sessuale sia meno importante

di quanto si credesse in passato.

Anche il mito sulla quota di recidive è stato

rivisto: sembrerebbe che non sia così elevato.

Molto fa pensare, invece, che i piromani

tendano spesso anche ad altri delitti

violenti, più di quanto si sia pensato sinora.

Secondo il Centro per la prevenzione degli

incendi, nelle case private svizzere scoppiano

ogni anno approssimativamente

20 000 incendi. Le cause più frequenti sono

da ricercare nelle condutture elettriche o

negli apparecchi elettrici difettosi, seguiti

da candele, fiammiferi, sigarette e fuochi

d’artificio. Un terzo circa è dovuto a negligenza

e disattenzione. Il 4% sono considerati

incendi intenzionali. Le assicurazioni

cantonali dei fabbricati risarciscono ogni

anno all’incirca 280 milioni di franchi per

danni agli stabili causati dal fuoco. L’importo

totale è valutato sui 600 milioni. Il

10% circa dell’ammontare dei danni è causato

da incendi provocati da piromani.

Incendi colposi e incendi intenzionali

In Svizzera, ogni anno, si contano all’incirca

300–450 condanne per incendi provocati

intenzionalmente. Nel diritto svizzero

in vigore, gli incendi intenzionali sono disciplinati

agli articoli 221 e 222 del Codice

penale svizzero. Si tratta di norme molto

complicate, che spesso lasciano un certo

margine di manovra all’interpretazione. Si

differenzia, in linea di principio, tra incendio

«intenzionale» e incendio «colposo».

Non sempre si riesce a differenziare chiaramente

tra questi due concetti. Nei due casi

la condizione è il provocare un incendio.

Nella prassi giudiziaria, tuttavia, non ogni

incendio rientra in questa categoria. La

maggior parte delle condanne concerne incendi

colposi. Determinante per l’entità

della pena è il «reato di messa in pericolo»,

se ci sono pericoli per persone e beni e in

più se si deve giudicare un «pericolo per la

collettività». L’entità della pena può andare

da una pena pecuniaria a diversi anni di

prigione, come risulta da una pubblicazione

sugli incendi intenzionali di Franz Riklin,

professore emerito di diritto penale e diritto

di procedura penale dell’Università di

Friborgo.

Nel caso di incendio colposo è più semplice

per i criminalisti chiarire il caso. È più facile

che ci siano persone che possono fornire

informazioni, che hanno visto qualche

cosa, che sono disposte a cooperare nell’ambito

dell’inchiesta. Come è successo una

volta per un presunto caso di piromania.

Presunto perché due vicini avevano litigato

per mesi. Un giorno, nel corso di un ennesimo

litigio, uno dei due litiganti aveva minacciato

di appiccare il fuoco alla casa della

controparte. Effettivamente, poco più tardi,

scoppiò un incendio nella casa della persona

che era stata minacciata. Dagli accertamenti

e dagli interrogatori risultò alla fine

che la causa era un’altra: un barattolo

aperto pieno di topicida in cui un gatto aveva

fatto il suo bisogno. La reazione chimica del

liquido con il veleno per i topi aveva provocato

l’incendio.

Necessaria molta logica

Particolarmente difficile è il lavoro di chi

deve chiarire le cause dell’incendio: nella

maggior parte dei casi quando giunge sul

luogo dell’incendio non sono rimasti che

macerie e cenere. Il luogo del delitto è pieno

di fumo, le tracce sono quasi distrutte. E se

ha sfortuna, i pompieri sono già intervenuti

facendo eventualmente scomparire molti

indizi importanti. Innanzi tutto gli specialisti

della polizia cercano di determinare il

focolaio, ovvero il luogo in cui è scoppiato

l’incendio. Sono necessarie conoscenze approfondite

sulla cinetica degli incendi, ma

anche sul comportamento al fuoco delle diverse

sostanze e dei materiali da costruzione.

Si tratta, infatti, di riuscire a leggere

le tracce e a classificarle, a interpretare gli

indizi, a interrogare i testimoni e a concatenare

il tutto: «La logica è l’alfa ed omega

della professione del poliziotto», dice Willy

Knecht.

Un’inchiesta forense DNA, oggi uno standard

nell’inchiesta sui reati, è praticamente

esclusa. Ciò nonostante sempre più spesso

gli investigatori devono ricorrere alla collaborazione

di specialisti del servizio scientifico

(tecnico in criminologia). Anche senza

tracce di DNA ci sono abbastanza possibilità

per valutare gli indizi di cui si dispone.

La ricerca scientifica delle tracce si riferisce

soprattutto al materiale nella zona in questione

e alle possibili fonti di innesco.

Truffa a danno di un’assicurazione mediante

orologio programmabile

Gli acceleranti per l’innesco di incendi, le

sostanze chimiche come l’etanolo o la benzina,

sono spesso dei mezzi che favori scono

la propagazione di un incendio. Come

spiega Willy Knecht con un esempio, ci

sono, però, anche dei mezzi più sofisticati:

«Una volta mi recai sul luogo di un incendio.

Da giorni il padrone di casa era assente

perché in vacanza. Il suo alibi sembrava

perfetto. Si doveva quindi pensare

che la causa dell’incendio fosse un difetto

tecnico. Ma tra le macerie e la cenere scoprii

dei resti che facevano pensare a un

cavo fuso e a un orologio programmabile.


W

Un piromane non ha nessun vantaggio materiale dal suo atto; ha semplicemente

un fiammifero di meno.

W

Un incendiaire n’a pas d’avantage matériel de son acte; il a seulement

une allumette de moins.

W

Ein Brandstifter hat mit seiner Tat keinen materiellen Vorteil; er hat

einfach ein Streichholz weniger.

La nostra squadra riuscì a provare che si

trattava di un incendio intenzionale da

parte del proprietario.» Questi aveva provocato

un incendio intenzionale a ritardamento,

ricorrendo ad un orologio programmabile.

Si trattava di un classico caso di

tentativo di truffa a danno di un’assicurazione.

Preventivamente, per proteggersi dal piromane,

la popolazione di Riehen non lascia

più nel frattempo la legna in giardino e si

è munita di rivelatori d’incendio. Willy

Knecht spiega, però, che è difficile proteggersi

da chi opera individualmente in modo

cieco. Secondo W. Knecht si possono eliminare

i pericoli, ma si spinge così il piromane

in un’altra direzione. Una possi bilità

sta nel montare eventualmente rivelatori

di movimento oppure organizzare una sorveglianza

privata. «I piromani non vogliono

la luce» dice W. Knecht e, a proposito

della sorveglianza privata, afferma

però: «Nessuno sa dove e quando il piromane

appiccherà un nuovo incendio.» Chi

può mai garantire ogni giorno, 24 ore su

24, per settimane e mesi, una sorveglianza

privata? E durante le vacanze?

Impedire che l’incendio si propaghi

In genere per stabili speciali, le autorità e le

assicurazioni prescrivono delle misure protettive

d’ordine tecnico e costruttivo. Sono

considerati stabili speciali, per esempio, gli

alberghi, gli ospedali, i negozi, i grattacieli

o gli impianti industriali. Standard nel

campo tecnico sono oggi i rivelatori d’incendio

e gli impianti sprinkler, a seconda della

costruzione. Per quel che concerne il materiale

da costruzione, sono state definite delle

norme dettagliate.

Uwe Maier è specialista della security presso

l’Istituto di sicurezza. Si rivolgono a lui

aziende o istituzioni, più raramente persone

private, che vogliono migliorare la loro situazione

in materia di sicurezza. Molto

spesso dopo che delle carenze nel concetto

della sicurezza hanno provocato dei danni.

Con la consulenza si tratta soprattutto di

«proporre delle misure in modo che non si

verifichino dei casi d’incendio o in modo che

si possano ridurre al massimo i danni».

Danni e interruzione delle attività

Un incendio non può provocare soltanto dei

danni, ma anche paralizzare la produzione

e come conseguenza provocare un’interruzione

delle attività di un’azienda. Per ditte

che producono «just in time» si tratta di una

vera e propria catastrofe. Con interventi a

livello costruttivo si ottengono già buoni risultati.

La parola chiave è «creazione di compartimenti

tagliafuoco». «È determinante

che l’incendio non possa propagarsi», afferma

Uwe Maier. È questo vale in particolar

modo per quei settori che devono essere

protetti in modo diverso: se un incendio

scoppia per esempio nel reparto produzione,

le particelle di fumo non devono mai poter

distruggere i prodotti finiti.

Molte aziende trascurano tuttavia l’organizzazione

della sicurezza interna. Rientra in

quest’organizzazione della sicurezza anche

un’organizzazione per l’allarme. Inoltre, le

vie di fuga devono essere libere e segnalate

in modo corretto. Non da ultimo i dipendenti

devono essere istruiti sul modo di comportarsi

in caso d’incendio, e sull’utilizzazione

degli estintori.

Controlli d’accesso, videosorveglianza

Per Uwe Maier il piromane è un «ospite non

invitato, un intruso», un criminale come

uno psicopatico, una spia industriale, ecc.

Da una decina danni è cambiato l’approccio

nel campo dei controlli d’accesso ad amministrazioni

e aziende: raramente si può

accedere liberamente dovunque. Aperta a

tutti è soltanto la zona di ricevimento, all’interno

il flusso del personale è regolato con

l’uso di badge. Fabbricati particolarmente

sensibili come impianti chimici o centrali

nucleari sono sottoposti ad una sorveglianza

ancora più severa. All’entrata

ognuno deve identificarsi, tutta la zona è

recintata.

Negli scorsi anni sono stati installati sempre

più spesso impianti di sorveglianza per garantire

la sicurezza all’interno dell’edificio

ed intorno ad esso. Anche negli stadi di calcio,

sulle piazze pubbliche o nei trasporti

pubblici. I fondamenti giuridici non sono

sempre chiari: si continua a discutere accanitamente

per quel che concerne la protezione

dei dati. E secondo diversi studi,

l’utilità di questi impianti sembra essere

limitata.

Gli esperti confermano che il piromane che

agisce intenzionalmente è un caso speciale.

Una protezione specifica e preventiva è praticamente

impossibile, è raro che il colpevole

venga catturato. «Un piromane non

guadagna niente dal suo atto. Ha semplicemente

un fiammifero di meno», spiega Willy

Knecht. Sulla serie di incendi di Riehen non

vuole fare nessuna previsione. E poi aggiunge:

«Quando vengono scoperti gli autori

di questi incendi, sono in molti a meravigliarsi

dei colpevoli.» W

Sicherheit 2010_ 3

15


Raphael Hegglin

ist Redaktor bei

Oerlikon Journalisten,

Zürich.

16 Sicherheit 2010_3

NaturgefahreN

Viele Sturmschäden

sind vermeidbar

Die Schadenssummen steigen: Stürme beschädigen nicht nur zunehmend Gebäude

und Mobilien, sie können auch Menschenleben gefährden und kostspielige Betriebsausfälle

verursachen. Durch passende Massnahmen lässt sich das Risiko stark reduzieren

– mit teilweise kleinem Aufwand.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu

270 km pro Stunde wütete der Orkan Lothar

am Stephanstag 1999 in weiten Teilen Europas.

Das Orkantief, das sich über der Biskaya entwickelt

hatte, zog in etwa zweieinhalb Stunden über

die Schweiz hinweg. Und hinterliess eine Spur der

Verwüstung: Während des Orkans starben in der

Schweiz 14 Menschen durch umstürzende Bäume

und herumfliegende Gegenstände. Weitere 15 Todesopfer

forderten die Aufräumarbeiten im Wald,

wo nach Lothar fast drei Mal so viel Holz am Boden

lag, wie üblicherweise pro Jahr gefällt wird.

Die Schadenssumme im Schweizer Wald betrug

rund 760 Mio. Franken, weitere 730 Mio. Franken

fielen durch Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen

an. Zusammen mit sturmbedingten Betriebsausfällen

und den Folgekosten entstand in der

Schweiz ein Schaden von zirka 1,8 Mia. Franken.

Noch nie zuvor hatte hier ein Sturm so hohe Schäden

verursacht. Und die Auswirkungen von Lothar

sind bis heute im Wald zu sehen.

Klimawandel begünstigt Stürme

Orkan Lothar lässt nicht nur wegen der hohen

Schadenssumme auf horchen: Er war neben Sturm

Vivian (1990) der zweite Sturm innerhalb eines

Jahrzehnts, der aufgrund seiner Stärke eigentlich

als Jahrhundertsturm bezeichnet wird. Laut der

Zeitschrift «Agricultural and Forest Meteorology»

kam es zwischen 1858 und 2007 in der Schweiz

zu 25 starken Winterstürmen. Die meisten von

ihnen wüteten in den letzten 50 Jahren. Der Nachweis

eines Trends ist zwar schwierig und aufgrund

der kurzen Messreihe (150 Jahre) sowie der zahlenmässig

wenigen Ereignisse statistisch kaum

möglich. Verschiedene Studien – u.a. der ETH, der

eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald

Schnee und Landschaft (WSL) und des Bundes –

bestätigen aber, dass die Sturmaktivitäten zuge-

nommen haben und aufgrund der Klimaveränderung

vermutlich weiter zunehmen werden.

Damit Wind oder gar ein Sturm entsteht, braucht

es einen Druckunterschied in der Atmosphäre,

also ein Hoch und ein Tief. Die Luft versucht diesen

Druckunterschied auszugleichen, indem sie

vom Hoch zum Tief fliesst. Je grösser der Druckunterschied,

desto stärker der Wind. Als Sturm

werden Winde mit einer Geschwindigkeit von mindestens

74,9 km pro Stunde (9 Beaufort) bezeichnet,

bei einer Windgeschwindigkeit ab 117,7 km

Sturmschutz für Gebäude

Durch folgende Massnahmen lassen sich Gebäude

wirkungsvoll gegen Sturmschäden

schützen:

Bauliche Massnahmen

WW Dachverstärkungen sowie Sturmklammern, Verschraubungen

oder ein Unterdach schützen bei

Sturm

WW Verankerungen von windexponierten Gebäudeteilen

wie Schutzdächer, Kamine, Antennen oder

Reklametafeln genug stark dimensionieren

Organisatorische Massnahmen

WW Wetteralarm abonnieren (kostenlos): www.wetteralarm.ch

WW Sonnen- und Lamellenstoren hochziehen

WW Gebäudeöffnungen (Fenster, Türen usw.) schliessen

WW Lose Gegenstände wie Gartenmöbel, Blumentöpfe

usw. sichern oder versorgen

Unterhaltsmassnahmen

WW Bäume in Gebäudenähe regelmässig kontrollieren,

gegebenenfalls zurückschneiden und abgestorbene

Äste entfernen

WW Dach und Fassade jährlich auf verrutschte Dachziegel

und gelöste Befestigungen kontrollieren

Quelle: Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF)


pro Stunde (12 Beaufort) wird der Sturm zum

Orkan. Erreicht der Wind nur kurzzeitig Sturmstärke,

spricht man von einer Sturmböe.

Schweiz an der Polarfront

Orkane entstehen in Mitteleuropa vor allem im Winter.

In dieser Zeit bildet sich oft eine sogenannte

Polarfront, an der arktische Kaltluft auf milde Luft

aus den Subtropen trifft. An dieser Grenze entstehen

Tiefdruckgebiete, es kann zu starken Stürmen

und Orkanen kommen. Früher befand sich diese

Grenze meist südlich der Schweiz, heute deutet

alles darauf hin, dass sich die Linie aufgrund der

Klimaveränderung weiter nach Norden verschoben

hat – über die Schweiz und Deutschland.

Neben Winterstürmen treten in der Schweiz auch

Föhnstürme und Sommerstürme auf. Föhnstürme

entstehen bei starken Druckunterschieden zwischen

der Alpennord- und der Alpensüdseite. Schäden

durch Föhnstürme sind meist lokal und auf die Alpen

und Voralpen beschränkt. Sommerstürme wiederum

entstehen normalerweise bei thermischen Tiefs.

Sie sind meist lokal oder regional begrenzt und werden

nicht selten von Gewittern und Hagel begleitet.

Zudem können Sturmwinde durch topografisch bedingte

Kanalisierung des Windes entstehen, z.B. als

Talwind in engen Tälern. Andere Sturmarten wie

Tornados und Wasserhosen – Luftwirbel mit senkrechter

Drehachse – sind in der Schweiz selten.

Die höchsten Schäden haben Stürme in der Schweiz

bisher am Wald verursacht. Am zweithöchsten machen

sich Gebäudeschäden in der Schadensbilanz

bemerkbar, gefolgt von beschädigten Mobilien wie

Autos. Zunehmend fallen auch sturmbedingte Betriebsausfälle

ins Gewicht. So kann ein Stromunterbruch

einen ganzen Betrieb lahmlegen, weil

ohne Computer nichts mehr geht. Oder durch Bahnstrecken-

und Strassenblockierungen lassen sich

Waren nicht mehr an- oder ausliefern. Diese Schäden

können durch geeignete Massnahmen verhindert

oder zumindest verringert werden.

Während eines Sturms im Haus bleiben

An erster Stelle steht allerdings der Schutz von

Menschen: Während eines Sturmes sollte man sich

in ein Gebäude begeben. Denn herumfliegende

Gegenstände wie Dachziegel oder Gartenstühle

können lebensgefährliche Verletzungen verursachen.

Besonders gefährlich ist die Situation im

Wald, wo Bäume umstürzen und Äste abbrechen.

Bei Sturm gilt es, den Wald so schnell wie möglich

zu verlassen. Nach einem starken Sturm sollte

die Nähe von Bäumen ebenfalls gemieden werden,

da sie auch nachträglich umstürzen oder Äste

abbrechen können.

Um Gebäude und Sachwerte zu schützen, sollten

Firmen und Hauseigentümer ein Betriebskonzept

erstellen, das Elementarschäden so weit wie mög-

W

Schäden an der Verkehrsinfrastruktur können ein unternehmen empfindlich treffen.

Christophe Ena/Keystone AP

W

Les dégâts à l‘infrastructure des transports publics peuvent toucher sérieusement une

entreprise.

W

I danni all‘infrastruttura dei trasporti pubblici possono toccare una impresa nel vivo.

Sicherheit 2010_3

17


18 Sicherheit 2010_3

NaturgefahreN

Elementarschäden an Gebäuden

Jahr Orkan Schadenssumme

in

Mio. Chf

anzahl

Schäden

1999 Lothar 624,4 240 901

2000 15,9 8 232

2001 15,0 8 794

2002 Jeanett 30,4 20 247

2003 Calvann 57,6 31 331

2004 28,4 17 632

2005 21,2 10 846

2006 19,3 11 742

2007 Kyrill 35,4 18 837

2008 21,7 10 678

Quelle: Schadenstatistik VKf

lich verhindert. Ein solches Konzept beinhaltet

unter anderem das Vorgehen bei Sturm: Wer zieht

die gefährdeten Sonnenstoren und Rafflamellenstoren

hoch? Und wer bringt Fahrzeuge und andere

Sachwerte, die im Freien stehen, in Sicherheit?

Schon mit wenigen Massnahmen lassen sich

Schäden vermeiden (Kasten Seite 16).

Damit die Verantwortlichen rechtzeitig über

bevorstehende Stürme und andere Unwetter informiert

sind, empfiehlt sich ein Abonnement

des Wetteralarms. Der Wetteralarm ist eine

kostenlose Dienstleistung der Kantonalen Gebäudeversicherungen

und der Versicherungsgesellschaft

Mobiliar. Angemeldete bekommen

per SMS Umweltwarnungen von SF Meteo. Der

Dienst lässt sich unter www.wetteralarm.ch

abonnieren.

Bauten regelmässig überprüfen

Gebäude sind besonders gefährdet, wenn sie dem

Wind Angriffspunkte bieten oder Bauteile nicht

richtig installiert sind. Eine sorgfältige Planung

und eine fachgerechte Ausführung zahlen sich

aus. Zudem sollten Gebäude regelmässig auf ihre

Sturmfestigkeit überprüft werden.

An Gebäuden besonders gefährdet sind die Dächer:

Stürme können nicht ausreichend gesicherte

Dachziegel, Dachplatten und andere Teile wegreissen

und diese zu gefährlichen Gegenständen

werden lassen. Durch das beschädigte Dach kann

zudem Regenwasser ins Gebäude eindringen und

zusätzliche Schäden sowie Betriebsausfälle verursachen.

Nach einem starken Sturm sollte deshalb

ein Dachdecker prüfen, ob das Dach noch

vollständig intakt ist. Ist dies nicht der Fall, ist zu

überlegen, ob mit der Reparatur das Dach zusätzlich

– z.B. durch Sturmklammern – gesichert werden

sollte. Besonders die Dächer von Altbauten

sind nicht immer den heutigen, veränderten klimatischen

Bedingungen angepasst.

Bäume regelmässig stutzen

Neben den Dächern gilt es, weitere Schwachstellen

an Gebäuden auszuschalten. So sollten Antennen,

Solaranlagen und andere Dachaufbauten so

gesichert sein, dass sie starken Stürmen standhalten.

Ebenfalls sturmgefährdet sind Fassa -

den – verputzte genauso wie hinterlüftete. Im Garten

stehende Bäume sollten zudem regelmässig

gepflegt und abgestorbene Äste entfernt werden.

Zudem dürfen die Äste das Gebäude nicht berühren.

Es ist empfehlenswert, sämtliche Schwachpunkte

eines Gebäudes jährlich zu prüfen und so

Schaden vorzubeugen.

Kommt es trotzdem zum Schaden, deckt dies in

den meisten Kantonen die obligatorische Gebäudeversicherung.

Grundsätzlich übernimmt sie die

Kosten aller durch Sturm verursachten Schäden

am Gebäude. Im Gebäudeinnern bezahlt die Versicherung

Sachschäden an Treppen, Tapeten und

Böden, die durch eindringendes Wasser entstanden

sind; inklusive Reinigungskosten.

Versicherungsschutz beachten

Die Kantone Genf, Uri, Schwyz, Tessin, Appenzell

Innerrhoden, Wallis und Obwalden kennen keine

kantonale Gebäudeversicherungsanstalt. Allerdings

müssen in diesen Kantonen (mit Ausnahme

von Genf, Tessin und Wallis) die Gebäude zwingend

bei einer privaten Versicherungsanstalt versichert

sein. Genfer, Tessiner und Walliser, die

sich nicht freiwillig versichern, müssen ihre Unwetterschäden

selber berappen. Eine Versicherung

ist also auf jeden Fall empfehlenswert.

Ebenso sollte eine Hausratsversicherung abgeschlossen

sein. Sie deckt Schäden an beweglichen

Dingen im Haus, auf dem Balkon und im Garten.

Die Hausratsversicherung ist jedoch nicht obligatorisch.

Kombiniert mit einem fachgerechten Unterhalt

des Gebäudes, garantieren die Gebäudeund

die Hausratsversicherung die grösstmöglich

Sicherheit für Gebäudeeigentümer und Betreiber,

um auch für zukünftige Orkane gerüstet zu sein.

Kommen Sie an die Geoprotecta

WW 11. bis 13. November 2010 in St. Gallen

WW 2. Fachmesse für integrales Risikomanagement

von Naturgefahren und Klimafolgen

W W Informationsplattform für Produkthersteller, Behörden,

Einsatzkräfte und Dienstleister und dient

als Kontaktforum sowie für den interdisziplinären

Erfahrungsaustausch zu den Themen Naturgefahren

und Klimafolgen: www.geoprotecta.ch

WW Das Sicherheitsinstitut ist zusammen mit dem

Schweizerischen Versicherungsverband mit einem

Stand vor Ort. Bitte beachten Sie die Seite 49 in

dieser Ausgabe (ML)


«Sturmbedingte Betriebsausfälle

nehmen zu»

Kurt Hollenstein, Experte für Naturgefahren beim Sicherheitsinstitut, empfiehlt Betrieben,

eine Risikoanalyse zu erstellen und die Zuständigkeiten für den Ernstfall zu regeln.

Wo entstehen nach Ihrer erfahrung an

gebäuden finanziell die grössten Sturmschäden?

Schäden an Dächern verursachen oft hohe Kosten. Orkane

können ganze Dächer abdecken oder – wenn nicht

fachgerecht gebaut – sogar wegreissen. Nicht nur Winddruck,

sondern vor allem Sogkräfte verursachen Schäden.

Zudem kann es bei defekten Dächern zu Folgeschäden

kommen, wenn Wasser ins Haus eindringt.

Nicht so kostspielig, dafür zahlreich, sind Schäden an

Sonnen- und Rafflamellenstoren. Sie halten Sturm kaum

stand und sollten bei Anzeichen auf ein Unwetter auf

jeden Fall hochgezogen werden.

Wie hat sich die art der Schäden im Laufe der Zeit

verändert?

Da die Orkane in den letzten Jahrzehnten häufiger und

stärker werden, sind auch die Schäden gravierender.

Das fliesst nun teilweise in neue Baunormen ein, die Gebäude

werden in Zukunft also sturmsicherer. Allerdings

kann man nicht alle Sturmschäden baulich verhin -

dern – die Kosten müssen immer im Verhältnis zum Nutzen

stehen. Neben Gebäudeschäden kommt es vermehrt

zu sturmbedingten Betriebsausfällen. Blockierte Verkehrswege

und Versorgungsleitungen sowie Stromausfälle

treffen die Arbeitswelt heutzutage schwerer.

Was sollten firmenverantwortliche diesbezüglich

beachten?

Grundsätzlich kann jeder Betrieb eine Risikoanalyse erstellen,

die alle Arten von Elementarschäden einschliesst.

Meist zeigt sich dann, wie alleine schon durch

einfach organisatorische Massnahmen Schäden vermieden

werden können. Es sollte definiert werden,

wer für was verantwortlich ist, wenn ein Unwetter aufzieht.

Ein bis zwei Mal pro Jahr sollte zudem das Gebäude

und das Grundstück auf Gefahren überprüft

werden. Das können Bäume, Freileitungen oder herumstehende

Gegenstände sein.

Kann eine solche analyse selbst durchgeführt werden?

In vielen Fällen ja. Oft reicht es, alles visuell zu prüfen

und einen Massnahmenplan zu erstellen. Bei komplexen

Gebäuden oder besonders gefährdeten Betrieben

sollte man allerdings Fachpersonen beiziehen. Das kann

ein Bauingenieur sein oder auch ein Experte der Gebäudeversicherung.

Können sich Sicherheitsverantwortliche auch bezüglich

Sturm weiterbilden lassen?

Das Sicherheitsinstitut bietet einen Kurs zum Thema Risikomanagement

bei Naturgefahren an, in dem u.a.

Massnahmen zum Schutz vor Sturm thematisiert werden.

Der Lehrgang richtet sich an Sicherheitsverantwortliche

in Betrieben und Firmen. W

Kurs «Risikomanagement – Naturgefahren»

Lehrgang zum Zertifikat «Risikomanager Naturgefahren SWISSI»

8. bis 10. Februar und 23. bis 24. März 2011

Prüfung: 9. Juni 2011, Kurs-Nr. 11.1931

Kurskosten: CHF 3900.–, 044 217 43 16, risktraining@swissi.ch

Kurt hollenstein

Christian Jaberg

Sicherheit 2010_3

19


20 Sicherheit 2010_ 3

DANGERS NATURELS

Bien des dommages dus aux tempêtes sont évitables

Les coûts des dommages augmentent: les tempêtes n’endommagent pas uniquement

et toujours plus les bâtiments et les biens mobiliers, ils peuvent aussi mettre en danger

les vies humaines et causer des pertes d’exploitation coûteuses. Des mesures appropriées

permettent de réduire massivement le risque – partiellement à moindres

coûts.

Raphael Hegglin

est rédacteur auprès de Oerlikon Journalisten,

Zurich.

Le 26 décembre 1999, l’ouragan Lothar

a touché de grandes parties de

l’Europe avec des vents soufflant jusqu’à

270 km/h. La dépression qui s’est creusée

au-dessus du golfe de Gascogne a traversé

la Suisse en deux heures et demie environ.

Et a laissé une traînée de dévastation: durant

l’ouragan, 14 personnes ont été tuées

en Suisse par la chute d’arbres et d’objets

volants. 15 autres personnes ont trouvé la

mort lors de travaux de déblayage en forêt,

où le sol était jonché de près de trois fois autant

de bois qu’il est normalement abattu

en une année.

La somme des dégâts causés dans la forêt

suisse s’éleva à environ 760 millions de

francs, et 730 millions de francs supplémentaires

concernaient les dégâts causés aux

bâtiments et aux véhicules. En ajoutant les

pertes d’exploitation liées à l’ouragan ainsi

que les coûts consécutifs, les dommages en

Suisse s’élevèrent à environ 1,8 milliard de

francs. Jamais encore, un ouragan n’avait

ici causé des dégâts si élevés. Les effets de

Lothar sont actuellement encore visibles en

forêt.

Les changements de climat favorisent la

formation de tempétes

L’ouragan Lothar n’interpelle pas uniquement

en raison des dégâts élevés: à côté de

l’ouragan Vivian (1990), il était le deuxième

en l’espace d’une décennie, et en raison de

sa force, il peut être désigné en tant qu’ouragan

centennal. Selon la revue «Agricultural

and Forest Meteorology», 25 fortes

tempêtes hivernales ont eu lieu en Suisse

entre 1858 et 2007. La plupart se sont manifestées

durant les 50 dernières années.

La preuve d’une tendance est toutefois difficile

à établir et statistiquement presque

impossible en raison du cours laps de temps

(150 ans) et du nombre peu élevé des tempêtes.

Diverses études – entre autres de

l’Egole polytechnique fédérale, de l’Institut

féderal de recherches sur la forét, la neige

et le paysage (WSL) et de la Confédération –

confirment toutefois l’augmentation de l’activité

des tempêtes et que cette augmenta-

tion va probablement perdurer en raison

des changements de climat.

Pour que le vent ou même une tempête

puisse prendre forme, il faut une différence

de pression dans l’atmosphère, donc une

haute et une basse pression. L’air tente

d’égaliser cette différence de pression en se

déplaçant de la haute vers la basse pression.

Plus la différence de pression est élevée,

plus le vent est fort. Une tempête est

ainsi définie lorsque la force du vent atteint

au moins 74,9 km/h (9 Beaufort), et

lorsqu’elle atteint 117,7 km/h (12 Beaufort),

la tempête, devient un ouragan. Lorsque la

vitesse du vent n’atteint que momentanément

la vitesse d’une tempête on parle d’un

coup de vent.

La Suisse au front polaire

En Europe centrale, les ouragans se déclenchent

essentiellement en hiver. Il se produit

alors souvent un front polaire, où l’air froid

arctique rencontre l’air subtropical plus

doux. A cette limite, il se forme des zones

de basse pression, il peut en résulter des

violentes tempêtes ou des ouragans. Cette

limite se trouvait précédemment le plus souvent

au sud de la Suisse, actuellement, tout

indique que cette ligne s’est déplacée plus

au nord en raison des changements de climat,

soit au-dessus de la Suisse et de l’Allemagne.

En plus des tempêtes hivernales, la Suisse

connaît aussi des tempêtes de foehn et des

tempêtes estivales. Les tempêtes de foehn

ont lieu par fortes différences de pression

entre les versants nord et sud des Alpes. Les

dégâts dus aux tempêtes de foehn sont généralement

locaux et se limitent aux Alpes

et Préalpes. Les tempêtes estivales de nouveau,

se forment normalement en présence

de dépressions thermiques. Elles sont généralement,

limitées localement ou régionalement

et il n’est pas rare qu’elles soient

accompagnées par des orages et de la grêle.

Lorsque la topographie du terrain canalise

les vents, ils peuvent devenir tempétueux,

p.ex. dans le fond des vallées étroites.

D’autres genres de tempêtes telles que tornades

et cyclones – vents tourbillonnaires

à axe vertical – sont rares en Suisse.

En Suisse, les tempêtes ont jusqu’ici causé

le plus de dommages à la forêt. Suivent les

dommages causés aux bâtiments et puis

ceux des biens mobiliers tels que les autos.

Les pertes d’exploitation liées aux tempêtes

sont aussi en augmentation. Une panne de

courant peut arrêter l’exploitation de toute

une entreprise, car sans ordinateurs, rien

ne fonctionne. Ou bien le blocage des voies

ferrées et des routes ne permet plus la livraison

des marchandises. Ces dommages

peuvent être évités ou du moins réduits par

l’application de mesures appropriées.

Durant une tempête, rester à l’abri

En première lieu, il faut privilégier la protection

des personnes: durant une tempête,

il faut se mettre à l’abri à l’intérieur d’un

bâtiment. Car les objets volants, tels que les

tuiles ou les chaises de jardin peuvent occasionner

des blessures très graves. La situation

est particulièrement dangereuse

dans la forêt, où les arbres tombent et les

branches se cassent. En cas de tempête, il

faut quitter la forêt le plus rapidement possible.

Après une forte tempête, il faudrait

également éviter la proximité des arbres car

ceux-ci peuvent encore tomber, ou des

branches peuvent se casser.

Afin de protéger les bâtiments et les biens

matériels, les entreprises et les propriétaires

d’immeubles devraient élaborer un

concept de protection permettant d’éviter

au mieux les dommages élémentaires. Un

tel concept comprend entre autres le comportement

en cas de tempête: qui remonte

les stores para-soleil et les stores à lamelles?

Et qui met en sécurité les véhicules et autres

biens mobiliers, qui se trouvent à l’extérieur?

Les dommages peuvent être évités

déjà avec peu de mesures.

Afin que les responsables soient informés

assez tôt des tempêtes et autres intempéries

à venir, il est recommandé de s’abonner

à l’Alarme-Météo. Alarme-Météo est une

prestation de service gratuite des Etablissements

cantonaux d’assurance des bâtiments

et de la compagnie d’assurance a Mobilière.

Les personnes inscrites reçoivent

les alarmes météo par SMS de SF Météo. On

peut s’abonner à ce service sur www.allarmemeteo.ch.

Contrôler régulièrement les bâtiments

Les bâtiments sont particulièrement vulnérables

lorsqu’ils présentent des points d’attaque

au vent ou lorsque les parties de bâtiment

ne sont pas installées correctement.

Une planification minutieuse ainsi qu’une

exécution selon les règles de l’art sont profitables.

Les bâtiments devraient en plus

être régulièrement contrôlés quant à leur

résistance aux tempêtes.


Les toits des bâtiments sont particulièrement

vulnérables: les tempêtes peuvent arracher

les tuiles, les plaques et autre parties

insuffisamment fixées, et les transformer

en de dangereux objets volants. La pluie

peut en outre entrer par le toit endommagé

et causer des dommages supplémentaires

ainsi que des pertes d’exploitation. C’est

pourquoi, après une forte tempête, un couvreur

devrait contrôler si le toit est toujours

totalement intact. Si ce n’est pas le cas, il

faudrait se poser la question si la réparation

ne devrait pas inclure une protection

supplémentaire – p.ex. avec des agrafes résistant

aux tempêtes. Les toits des anciens

bâtiments particulièrement ne sont pas toujours

adaptés aux changements climatiques

actuels.

Elaguer régulièrement les arbres

A part les toits, il faut éliminer d’autres

points faibles aux bâtiments. Ainsi, les antennes,

les installations solaires et autres

constructions du toit devraient être assu-

rées de telle sorte qu’elles résistent à de

fortes tempêtes. Les façades – crépies ainsi

que les façades-rideaux – sont aussi vulnérables.

Les arbres du jardin devraient être

soignés régulièrement, et les branches

mortes éliminées. Les branches ne doivent

en plus pas toucher le bâtiment. Il est recommandé

de contrôler annuellement tous

les points faibles d’un bâtiment afin de prévenir

les dommages.

S’il devait quand même y avoir des dommages,

ils sont couverts dans la majeure

partie des cantons par l’assurance obligatoire

des bâtiments. En principe, elle couvre

tous les coûts des dommages aux bâtiments

occasionnés par la tempête. A l’intérieur

des bâtiments, l’assurance paye les dégâts

dus à l’eau causés aux escaliers, tapisseries

et sols, y compris les frais de nettoyage.

Observer la protection d’assurance

Les cantons de Genève, Uri, Schwyz, Tessin,

Appenzell Rhodes-Intérieures, Valais

et Obwald n’ont pas d’établissement canto-

W

Les conséquences des rafales

de Lothar subies à

Saint-Etienne 1999 à Zurich.

Michele Limina/Keystone

W

Il risultato delle folate

di Lothar subite il giorno

di santo Stefano 1999

a Zurigo.

W

Das Resultat orkanartiger

Windböen von Lothar

am Stephanstag

1999 in Zürich.

nal d’assurance des bâtiments. Toutefois,

dans ces cantons (sauf Genève, le Tessin et

le Valais), les bâtiments doivent impérativement

être assurés auprès d’une compagnie

d’assurance privée. Les Genevois, Tessinois

et Valaisans, qui ne s’assurent pas volontairement,

doivent eux-mêmes payer les dégâts

dus aux intempéries. Une assurance est

donc dans tous les cas conseillée.

Il faudrait aussi conclure une assurance ménage.

Elle couvre les dommages aux objets

mobiles dans la maison, sur le balcon et au

jardin. L’assurance ménage n’est toutefois

pas obligatoire. En combinaison avec un entretien

correct du bâtiment, les assurances

du bâtiment et du ménage garantissent une

sécurité optimale pour les propriétaires et

les utilisateurs, également en vue des ouragans

futurs.

Sicherheit 2010_ 3

21


22 Sicherheit 2010_ 3

DANGERS NATURELS

«Les pertes d’exploitation consécutives aux

tempêtes augmentent»

Interview avec le Dr. Kurt Hollenstein, expert en dangers naturels à l’Institut Suisse

de Promotion de la Sécurité.

Selon votre expérience: où se situent

les plus grands dommages financiers

aux bâtiments en cas de tempête?

Kurt Hollenstein: Les dommages aux toits sont

souvent élevés. Les ouragans peuvent découvrir

des toits entiers ou même les arracher s’ils

n’ont pas été construits selon les règles de l’art.

Ce n’est pas seulement la pression du vent qui

cause les dommages, mais surtout les forces

d’aspiration. Si les toits sont défectueux, il peut

s’ensuivre des dommages supplémentaires par

l’eau qui pénètre dans la maison. Pas aussi coûteux,

mais par contre nombreux sont les dégâts

causés aux stores para-soleil et à lamelles.

Ils ne résistent pratiquement pas aux effets

d’une tempête et devraient dans tous les cas

être remontés dès les premiers signes de mauvais

temps.

Comment le genre de dommages s’est-il modifié

au cours du temps?

Les ouragans étant devenus plus fréquents et

plus puissants durant les dernières décennies, les

W

Lothar a laissé une traînée

de dévastation,

aussi dans la région

de Durbach (D).

Barth/Keystone LAIF

W

Lothar ha lasciato tracce

di devastazione,

anche nella regione di

Durbach (D).

W

Lothar hinterliess eine

Spur der Verwüstung,

auch in der Region

Durbach (D).

dommages ont aussi augmenté. Ceci se répercute

partiellement dans les nouvelles normes de

construction, et de ce fait, les bâtiments deviendront

à l’avenir plus sûrs en cas de tempête. Il

n’est toutefois pas possible d’éviter tous les dégâts

dus aux tempêtes par des mesures de

construction – les coûts doivent toujours être en

rapport avec l’efficience. Mis à part les dommages

aux bâtiments, il se produit toujours plus

de pertes d’exploitation consécutives aux tempêtes.

Des voies de circulation bloquées, des

conduites d’approvisionnement bouchées et des

pannes de courant touchent actuellement plus

fortement le monde du travail.

Que devraient observer les responsables des

entreprises à ce sujet?

En principe, chaque entreprise peut effectuer une

analyse des risques qui inclut tous les genres de

dommages élémentaires. Il en ressort généralement

comment, avec de simples mesures organisationnelles,

il est déjà possible d’éviter des

dommages. Il faudrait définir qui est responsable

de quoi en cas d’intempérie. Une à deux fois

par an, il faudrait en plus inspecter le bâtiment

et le terrain relativement aux dangers. Il peut

s’agir des arbres, de lignes électriques aériennes

ou d’objets aux alentours.

Peut-on effectuer soi-même une telle analyse?

Dans bien des cas, oui. Il suffit souvent de tout

contrôler visuellement et d’établir un plan de

mesures. En ce qui concerne les bâtiments complexes

ou des entreprises particulièrement vulnérables,

il serait préférable de faire appel à

des spécialistes. Cela peut être un ingénieur

en bâtiment ou un expert de l’assurance des

bâtiments.

Les responsables de la sécurité peuvent-ils

aussi suivre un cours de de perfectionnement

relatif aux tempêtes?

L’Institut de Sécurité offre un cours en gestion

du risque des dangers naturels, dans lequel

sont traitées, entre autres, les mesures de protection

contre les tempêtes. Le cours s’adresse

aux responsables de la sécurité des entreprises

et des exploitations. W


PERICOLI NATURALI

Molti dei danni causati dalle tempeste

possono essere evitati

L’entità dei danni va aumentando: le tempeste non solo danneggiano sempre, in misura

maggiore, fabbricati e beni mobili, ma possono anche mettere in pericolo vite

umane e possono provocare delle costose interruzioni nelle attività aziendali. Mediante

adeguate misure il rischio può essere ridotto notevolmente – con un costo in

parte contenuto.

Raphael Hegglin

è redattore presso la Oerlikon Journalisten a

Zurigo.

Con raffiche di vento che raggiungevano

la velocità di 270 km l’ora,

l’uragano Lothar imperversava, il giorno

di Santo Stefano del 1999, su ampie parti

d’Europa. L’uragano, prodotto dalla bassa

pressione sviluppatasi al di sopra del golfo

di Biscaglia, attraversò in circa due ore e

mezzo la Svizzera, lasciando tracce di devastazione:

durante il suo corso morirono

in Svizzera 14 persone, colpite da alberi

che crollavano e da oggetti che volavano

tutt’intorno. Altre 15 vittime vennero scoperte

durante i lavori di sgombero nella

foresta dove, dopo il passaggio di Lothar,

si rinvenne sul terreno il triplo del legno

che di consueto viene tagliato durante il

corso di tutto un anno.

L’entità dei danni provocati alle foreste

svizzere ammontò a circa 760 milioni di

franchi; altri 730 milioni di franchi fu il

risultato dei danni prodotti agli edifici ed

ai veicoli. Calcolando assieme le interruzioni

delle attività aziendali dovute alla

tempesta e i costi successivamente sostenuti,

vennero prodotti in Svizzera danni

per circa 1,8 miliardi di franchi. Mai

prima d’allora una tempesta aveva causato

danni tanto elevati. E inoltre gli effetti

di Lothar si ritrovano nelle foreste

ancora oggi.

I mutamenti climatici favoriscono le

tempeste

L’uragano Lothar non ha suscitato attenzione

soltanto per l’elevato ammontare dei

danni arrecati: dopo l’uragano Vivian

(1990) esso è stato il secondo uragano

nell’arco di un decennio ad essere indicato,

per la sua intensità, come l’uragano

del secolo. Secondo la rivista «Agricultural

and Forest Meteorology» fra il 1858 e

il 2007 si sono verificate in Svizzera 25

violenti tempeste invernali. La maggior

parte di esse ha imperversato durante gli

ultimi 50 anni. Arrivare a delineare delle

tendenze è in effetti difficile; pervenire

poi ad un risultato statistico, sulla base

di una serie di registrazioni limitate ad

un breve arco di tempo (150 anni) e avendo

a disposizione un ristretto numero di

eventi, è quasi impossibile. Vari studi –

condotti fra l’altro dal Politecnico federale,

dall’Istituto di ricerche WSL e dalla

Confederazione – confermano tuttavia che

l’attività, per quanto riguarda le tempeste,

si è intensificata e che in seguito ai cambiamenti

climatici aumenterà ulteriormente.

Perché si formi vento o addirittura una

tempesta è necessario che si verifichi una

differenza di pressione nell’atmosfera,

quindi una zona di alta pressione e una

zona di bassa pressione. L’aria cerca di

compensare questa differenza di pressione

fluendo dalla zona di alta pressione

verso la zona di bassa pressione. Maggiore

è la differenza di pressione, più forte sarà

il vento. Si definiscono tempeste i venti che

hanno una velocità di almeno 74,9 km l’ora

(9 Beaufort); se raggiungono la velocità di

almeno 117,7 km l’ora (12 Beaufort), la

tempesta si trasforma in uragano. Se il

vento raggiunge l’intensità di una tempesta

soltanto per un breve periodo di

tempo, si parla di raffiche di vento.

La Svizzera sul fronte polare

Gli uragani nell’Europa centrale si verificano

soprattutto d’inverno. In questo periodo

si crea spesso un cosiddetto fronte

polare in cui l’aria fredda artica entra in

contatto con l’aria tiepida proveniente

dalle zone subtropicali. In quel punto di

confine si creano zone di bassa pressione

e si possono produrre violenti tempeste e

uragani. Nel passato questo confine si trovava

di solito a sud della Svizzera; oggi

tutto indica che questa linea, in seguito

ai mutamenti climatici, si è spostata più

a nord – su Svizzera e Germania.

In Svizzera, oltre alle tempeste invernali,

si verificano anche delle tempeste provocate

da föhn e delle tempeste estive. Le

tempeste dovute a föhn si formano in caso

di grandi differenze di pressione esistenti

fra le regioni situate a nord delle Alpi e

quelle situate a sud delle Alpi. I danni prodotti

dalle tempeste dovute a föhn sono il

più delle volte locali e limitati alle Alpi e

alle Prealpi. Le tempeste estive si verificano

normalmente quando si creano zone

di bassa pressione termica. Esse sono

quasi sempre locali o regionali e non di

rado sono accompagnate da temporali e

da grandine. Oltre a ciò i venti di tempesta

possono nascere attraverso una canalizzazione

del vento, dovuta alla configurazione

topografica, per esempio come venti

di valle, nelle valli strette. Altri tipi di

tempesta come i tornado o le trombe marine

– vortici d’aria con un’asse di rotazione

verticale – sono in Svizzera molto rari.

I danni maggiori causati finora dalle tempeste

in Svizzera sono quelli che hanno

subito le foreste. Al secondo posto nella

classifica, per quanto riguarda il bilancio

dei danni, vi sono i danni ai fabbricati, se-

Protezione per fabbricati

contro le tempeste

Adottando le seguenti misure, i fabbricati

possono essere protetti in maniera

efficace contro i danni provocati

dalle tempeste:

Misure edili

WW Il consolidamento del tetto nonché le

grappe contro le tempeste, le chiusure a vite

oppure i sottotetti hanno in caso di tem-

pesta una efficacia protettiva

WW L’ancoraggio delle parti del fabbricato

esposte al vento – come le tettoie pensiline,

i camini, le antenne e i cartelli pubblicitari –

deve essere calibrato in maniera sufficiente

Misure organizzative

WW Abbonarsi all’Allarme-Meteo (gratuito):

www.allarme-meteo.ch

WW Riavvolgere le tende parasole e gli avvol-

gibili a lamelle

WW Chiudere le aperture dei fabbricati (fi-

nestre, porte, ecc.)

WW Ancorare o mettere al riparo oggetti non

fissati come i mobili da giardino, i vasi da

fiori, ecc.

Misure di manutenzione

WW Controllare periodicamente gli alberi che

si trovano vicino ai fabbricati, se necessario

potarli e rimuovere i rami morti

WW Esaminare ogni anno il tetto e la facciata,

controllando eventuali tegole fuori posto o

altri materiali non fissati bene

Fonte: Associazione degli istituti cantonali di assicurazione

antincendio

Sicherheit 2010_ 3

23


Venite alla Geoprotecta

WW Dall’11 al 13 novembre 2010 a San Gallo

WW 2a fiera specializzata per la gestione integrata

dei rischi da pericoli naturali e delle

conseguenze derivanti dai mutamenti climatici

WW una piattaforma di informazioni per i fabbricanti

di prodotti, per le autorità, per le

forze d’intervento, per i prestatori di servizi

e serve da forum per i contatti nonché per

lo scambio di esperienze a livello interdisciplinare

sul tema dei pericoli naturali e delle

conseguenze derivanti dai mutamenti climatici:

www.geoprotecta.ch

WW insieme con l'Assicurazione Svizzera d’Assicurazioni,

l'Istituto di Sicurezza epresente

con uno stand d’esposizione. Consultate la

pagina 49 in questa edizione. (ML)

guiti poi dai danni ai beni mobili come i

veicoli. Con sempre maggiore frequenza

si verificano inoltre delle interruzioni

nelle attività aziendali, dovute a tempeste.

Una interruzione della corrente può infatti

paralizzare un’intera azienda dato

che senza computer non funziona più

nulla. Si può verificare inoltre che, in seguito

ad una interruzione lungo le linee

ferroviarie o sulle strade, le merci non

possano più essere consegnate o distribuite.

Questi danni, con appropriate misure,

possono essere evitati o almeno

ridotti.

Durante una tempesta restare a casa

Il primo posto va tuttavia riservato alla

protezione delle persone: durante una

tempesta ci si dovrebbe rifugiare in un

edificio. Gli oggetti che volano tutt’intorno,

come le tegole o le sedie da giardino,

possono infatti provocare lesioni

mortali. È particolarmente pericolosa la

situazione nelle foreste, in cui interi alberi

vengono abbattuti o rami spezzati. In

caso di tempesta la foresta deve essere abbandonata

il più velocemente possibile.

Dopo una violenta tempesta occorre evitare

di stare vicini agli alberi, dato che

potrebbero crollare anche successivamente

oppure dei rami potrebbero spezzarsi.

Per proteggere gli immobili e i beni mobili,

le aziende e i proprietari di case dovrebbero

realizzare un concetto di tipo

aziendale che impedisca quanto più possibile

il verificarsi dei danni elementari.

Un concetto del genere contiene fra l’altro

il modo di procedere durante una tempesta:

chi alza le tende parasole o gli

avvolgibili a lamelle in situazione di pe-

24 Sicherheit 2010_ 3

PERICOLI NATURALI

ricolo? E chi mette al riparo i veicoli e gli

altri beni mobili che si trovano all’aperto?

Già con l’adozione di poche misure si possono

evitare danni (riquadro p. 23).

È consigliabile, per ottenere che i responsabili

vengano tempestivamente informati

sulle tempeste imminenti e su altri temporali,

abbonarsi all’Allarme-Meteo. L’Allarme-Meteo

è un servizio gratuito delle

Assicurazioni cantonali fabbricati e della

Società Svizzera d’assicurazioni La Mobiliare.

Gli abbonati ricevono per SMS gli

avvisi dei temporali dalla RSI Meteo. L’abbonamento

al servizio può essere richiesto

a www.allarme-meteo.ch.

Controllare periodicamente i fabbricati

I fabbricati sono particolarmente esposti

al pericolo se offrono punti deboli al vento

o se contengono parti della costruzione

non correttamente installate. Una pianificazione

accurata e una esecuzione a regola

d’arte, in futuro sicuramente ripagheranno.

I fabbricati dovrebbero inoltre

essere controllati periodicamente con riguardo

alla loro resistenza alle tempeste.

Nei fabbricati, ad essere particolarmente

esposti al pericolo, sono i tetti: le tempeste

possono staccare le tegole, le lastre di copertura

o altre parti non sufficientemente

fissate, facendole diventare degli oggetti

pericolosi. Attraverso il tetto danneggiato

può inoltre penetrare nell’immobile acqua

piovana che può provocare ulteriori danni

nonché interruzioni nell’attività che vi si

svolge. Dopo una violenta tempesta il tetto

dovrebbe essere pertanto esaminato da

un copritetto che controlli se esso è in ogni

parte intatto. Se così non è, occorre riflettere

se, in occasione delle riparazioni, non

sia il caso di consolidarlo ulteriormente –

per esempio con l’applicazione di grappe

antitempesta. I tetti dei vecchi fabbricati,

in particolare, non sempre risultano adeguati

alle attuali condizioni, frutto dei

mutamenti climatici.

Danni elementari ai fabbricati

Anno Uragano

Ammontare

dei danni in

milioni di CHF

Casi di danneggiamento

1999 Lothar 624.4 240 901

2000 15.9 8 232

2001 15.0 8 794

2002 Jeanett 30.4 20 247

2003 Calvann 57.6 31 331

2004 28.4 17 632

2005 21.2 10 846

2006 19.3 11 742

2007 Kyrill 35.4 18 837

2008 21.7 10 678

Statistica sui danni elaborata dalla AICAA

Potare gli alberi con regolarità

Oltre ai tetti occorre eliminare gli altri

punti deboli esistenti nei fabbricati. Le antenne,

gli impianti solari e gli altri elementi

aggiunti successivamente sul tetto,

dovrebbero infatti essere consolidati in

modo da resistere alle violenti tempeste.

Sono altrettanto esposte ai pericoli delle

tempeste le facciate – sia quelle intonacate

che quelle ventilate. Gli alberi che si

trovano in giardino dovrebbero inoltre essere

regolarmente curati e i rami morti,

rimossi. I rami inoltre non devono sfiorare

il fabbricato. È raccomandabile controllare

ogni anno tutti i punti deboli dell’intero

fabbricato, evitando così danni futuri.

Se il danno, nonostante queste precauzioni,

si verifica, viene coperto nella maggior

parte dei Cantoni dall’Assicurazione

obbligatoria fabbricati. Quest’ultima in

linea di massima si assume i costi di tutti

i danni causati al fabbricato dalla tempesta.

Per quanto riguarda l’interno dei

fabbricati l’assicurazione paga i danni

materiali – arrecati alle scale, alle tappezzerie

e ai pavimenti – che siano stati provocati

dalle infitrazioni d’acqua, inclusi i

costi per la pulizia.

Tenere in considerazione la copertura

assicurativa

I Cantoni di Ginevra, di Uri, di Svitto, del

Ticino, dell’Appenzello interno, del Vallese

e di Obvaldo non hanno Istituti cantonali

di assicurazione di fabbricati. Tuttavia i

fabbricati, in questi Cantoni, (con l’eccezione

di Ginevra, del Ticino e del Vallese)

devono essere assicurati obbligatoriamente

presso un Istituto privato di assicurazione

di fabbricati. Gli abitanti di Ginevra,

del Ticino e del Vallese che non

stipulino volontariamente una assicurazione,

devono pagare di tasca propria i

danni causati dal maltempo. Una assicurazione

è pertanto in ogni caso raccomandabile.

Si dovrebbe inoltre stipulare una assicurazione

per i beni mobili facenti parte

dell’abitazione. Questa copre i danni arrecati

ai beni mobili che si trovano in casa,

sui balconi o nei giardini. L’assicurazione

per i beni mobili facenti parte dell’abitazione

non è però obbligatoria. L’assicurazione

per i fabbricati e l’assicurazione per

i beni mobili facenti parte dell’abitazione,

unitamente alla manutenzione del fabbricato

effettuata a regola d’arte, garantiscono

la migliore sicurezza possibile ai

proprietari e ai gestori di immobili, tutelandoli

anche contro gli uragani futuri.


«Le interruzioni, provocate dalle tempeste, nelle

attività aziendali sono in aumento»

Intervista con il Dott. Kurt Hollenstein, esperto in pericoli naturali presso l’Istituto Sicurezza.

In base alla Sua esperienza quali sono

le parti dei fabbricati in cui i danni

provocati dalle tempeste comportano oneri

finanziari più elevati?

Kurt Hollenstein: I danni arrecati ai tetti comportano

spesso un onere finanziario elevato. Gli uragani

possono smantellare tetti interi o – se non

sono costruiti a regola d’arte – addirittura divellerli.

Non è soltanto la pressione del vento, ma è

soprattutto la forza dei vortici a causare i danni.

Nel caso in cui i tetti siano difettosi è possibile

che oltre a ciò si producano danni aggiuntivi

quando l’acqua penetra all’interno dell’abitazione.

Non tanto dispendiosi, ma più numerosi

sono invece i danni arrecati alle tende parasole e

agli avvolgibili a lamelle. Questi difficilmente resistono

alle tempeste e dovrebbero essere in ogni

caso riavvolti se vi sono avvisaglie di maltempo.

Nel corso degli anni si è verificato un mutamento

nei danni?

Dato che negli ultimi decenni gli uragani sono diventati

più frequenti e più forti, anche i danni sono

diventati più rilevanti. Di ciò tengono in parte

conto le nuove norme edilizie per cui i fabbricati

nel futuro diventeranno più resistenti alle tempeste.

Tuttavia non tutti i danni causati da tempeste

possono essere evitati attraverso misure edilizie –

dato che i costi devono sempre essere proporzionati

ai vantaggi. Oltre ai danni ai fabbricati si verificano

con sempre maggior frequenza delle

interruzioni, provocate dalle tempeste, nelle attività

aziendali. Il blocco del traffico stradale e nelle

condotte di erogazione nonché le interruzioni della

corrente elettrica attualmente colpiscono il mondo

del lavoro in maniera maggiore.

A che cosa i responsabili delle aziende dovrebbero

a tal riguardo prestare attenzione?

In linea generale ogni azienda può predisporre

una analisi dei rischi che comprenda tutti i tipi di

danni elementari. Di solito apparirà poi chiaro

che i danni potranno essere evitati con l’adozione

di semplici misure organizzative. Dovrebbe essere

stabilito chi – nel momento in cui un temporale

si approssima – è il responsabile, e per

cosa. Il fabbricato e il terreno dovrebbero inoltre

essere sottoposti una o due volte l’anno a controlli

con riguardo ai pericoli. Questi possono essere

costituiti da alberi, da linee aeree oppure da

oggetti sparsi un po’ dappertutto.

Un’analisi del genere può essere effettuata

dall’azienda stessa?

In molti casi ciò è possibile. Spesso è sufficiente

controllare tutto visualmente e predisporre un

piano di misure. Tuttavia, se si tratta di fabbricati

complessi o di aziende particolarmente esposte

al pericolo, dovrebbero essere consultati degli

specialisti. Questi possono essere ingegneri edili

oppure esperti nell’assicurazione di fabbricati.

I responsabili della sicurezza possono,

anche con riguardo alle tempeste, seguire

corsi di perfezionamento?

L’Istituto di Sicurezza offre un corso, incentrato

sul tema della gestione dei rischi in caso di pericoli

naturali, che fra l’altro tratta delle misure

per la protezione contro le tempeste. Questo

corso è indirizzato ai responsabili della sicurezza

nelle aziende e nelle imprese. WW

W

Fogli di plastica mettono

in pericolo la fornitura

di energia elettrica.

Laurent Gilliéron/Keystone

W

Des pellicules plastifiées

mettent en danger

l‘approvisionnement

en énergie électrique.

W

Plastikteile aus der Landwirtschaft

gefährden die

Stromversorgung.

Sicherheit 2010_ 3

25


Udo Theiss

ist freischaffender

Journalist mit den

Schwerpunktthemen

Sicherheit und

Gesundheit.

26 Sicherheit 2010_3

Lagerhausbrände

Kaum zu löschen, aber vermeidbar

Der spektakuläre Brand eines Bell-Kühlhauses in Basel hat eindrucksvoll verdeutlicht,

wie schwierig Lagerhausbrände zu löschen sind. Umso wichtiger sind daher gerade

für Lager und Hochregallager effiziente Brandschutzkonzepte.

Seit Jahren ist das nördliche Basler St.-Johann-Quartier

eine riesige Baustelle mit

entsprechenden Lärm- und Umweltbelastungen.

Die Menschen scheinen sich an Baumaschinen

und Presslufthämmer langsam gewöhnt zu haben,

denn Klagen hört man kaum. Doch der Brand in

einem Lagerhaus der Bell-Tochterfirma Frigo AG

sorgte auch bei den abgehärteten «Santihännlern»

für rote Köpfe. Fast einen Monat lang litten

die Quartierbewohner unter bestialischem Gestank

nach verbranntem Kunststoff und verwesendem

Fleisch.

Zwei Wochen dauerte der Spuk

Ausgelöst durch Schweissarbeiten brannte und

schwelte das Lagerhaus im April ganze zwei Wochen

vor sich hin. Löscharbeiten im Gebäude

waren fast unmöglich. Der einzige Zugang zu den

anderen Stockwerken war die Treppe um den Liftschacht.

Und die war zu stark verraucht, als dass

man sie hätte benutzen können. Die Feuerwehr

musste sich ihre Wege laut Hubert Gehrig, Leiter

Sicherheit und Umwelt bei der Bell AG, von aussen

durch die Wände brechen. Aber ausgerechnet

zwischen den Aussenmauern und der inneren

Spanplattenverschalung der Wände brannte das

Isoliermaterial (Styropor). Und auf der anderen

Wandseite versperrten zum Teil Stahlregale den

Weg.

Die Feuerwehr musste sich zunächst wegen Einsturzgefahr

aus dem mehrstöckigen Kühlhaus zurückziehen

und sich darauf beschränken, die angrenzenden

Gebäude vor einem Überspringen des

Feuers zu schützen. Das Dach des Lagerhauses

hatte nachgegeben, und die Brandbekämpfer befürchteten

einen Dominoeffekt. Ähnlich wie bei

dem kollabierenden World Trade Center im Jahr

2001. Anschliessend mussten sie sich mühselig

von einem Raum zum nächsten durcharbeiten und

Schwelbrände löschen. Das Ganze zwischen 4300 t

angekokelter und verwesender Lebensmittel.

Davon allein 900 t aufgetautes Tiefkühlfleisch. Das

Ausräumen und die Entsorgung des kilometerweit

stinkenden Aasberges dauerte dann gleich

nochmals zwei Wochen. Die Basler Kehrichtverbrennung

im angrenzenden Quartier war mit der

Entsorgung des zusehends verrottenden Fleischberges

schlicht überfordert. Und zu allem Übel

mussten die Fleischabfälle in zwei Durchgängen

verbrannt werden, weil Fleisch ironischerweise

praktisch nicht brennt. Eigentlich Ist im Bell-Kühlhaus

nur die Isolierung abgebrannt. Aber das vollständig

und unter enormer Hitzeentwicklung. Zurückgeblieben

ist eine Ruine, die ersatzlos

abgebrochen wird.

Bell: nichts vorzuwerfen

Doch wie konnte es überhaupt dazu kommen?

Schliesslich sind für Lagerhäuser wie das Bell-

Kühlhaus entsprechende Brandschutzmassnahmen

vorgeschrieben: z.B. Rauchmelder der Brandmeldeanlage

in der Abluftlüftungsanlage, gut

zugängliche Gassen für die Feuerwehr, mit Rauchmeldern

überwachte Brandschutztüren und

Brandschutztore. Darüber hinaus müssen alle

Durchbrüche mit Brandabschottungen oder

Rauchklappen ausgerüstet sein. Die einzigen Sicherheitsvorkehrungen

im Bell-Kühlhaus waren

– ebenfalls vorgeschrieben – Handalarmtaster und

Feuerlöscher.

Laut Hubert Gehrig hielt man bessere Vorkehrungen

gar nicht für notwendig. «Wir haben einfach

nicht damit gerechnet, dass es zu einem solchen

Brand kommen könnte. In Europa hat es, glaube

ich, erst einmal solch einen Fall gegeben. Zudem

gab es zu jener Zeit, als das Kühlhaus vor etwa

50 Jahren gebaut wurde, die ganzen Brandschutzvorschriften

noch nicht.»


«Genau deshalb muss sich die Bell AG auch nichts

vorwerfen lassen», sagt Marcel Büchner, Brandschutzexperte

beim Schweizer Sicherheitsinstitut.

«Es gibt noch viele alte Lagerhäuser. Und die

Besitzer müssen erst dann Brandschutzanlagen

einbauen, wenn sie bewilligungspflichtige Umbauten

daran vornehmen. Bis dahin gilt die Besitzstandswahrung.»

Lagerhäuser sind «brandgefährlich»

Ohne entsprechende Brandschutzvorkehrungen

sind brennende Lagerhäuser für die Feuerwehr

eine heikle und «brandgefährliche» Angelegenheit.

Man kann von Glück sagen, dass die gelagerten

Waren im Bell-Kühlhaus kaum brennbar

und die Regale vergleichsweise niedrig waren.

In der Schweiz gibt es z.B. noch etliche ältere

Hochregallager ohne Brandschutzvorkehrungen.

Und nur zu oft wird da auf über sieben Meter

hohen Regalen gut brennbares Material gelagert.

Bei Hochregal-Lagerbränden sorgen die Regale

für einen eigentlichen Kamineffekt, der eine

schnelle Ausbreitung des Feuers und hohe Temperaturen

verursacht. Gerade bei Kühlhäusern

kann brennendes Isoliermaterial von der Decke

tropfen. Und durch die enorme Hitze drohen die

Stahlregale einzustürzen: eine Todesfalle für

Feuerwehrleute. Daneben stellt sich bei Kühlhäusern

die Frage, wie man die Kühlflüssigkeit – oftmals

Ammoniak – zurückhält. (Im Falle des Kühlhausbrandes

bei Bell bestand wenigstens für die

Kühlflüssigkeit Ammoniak ein Sicherheitskonzept.

Das Ammoniak wurde vom Gebäude zurückgesaugt.)

Der durch den Brand verursachte Schaden betrug

geschätzte 80 Millionen Franken. Allein 50

davon bei der Bell AG. Der Rest verteilt auf andere

Firmen, die ebenfalls Lebensmittel eingelagert

hatten, und die Besitzerin des Kühlhauses,

der Bell-Tochterfirma Frigo AG. Der Feuerwehreinsatz

kostete zusätzlich eine halbe Million.

Und das, obwohl es sich um ein Niedrigregallager

handelte, bei welchem sich das Feuer

mangels Nahrung gar nicht richtig ausbreiten

konnte.

Glück im Unglück

Laut Bell-Sprecher David Elia ist der Schaden vollständig

von Versicherungen gedeckt. Kein Wunder,

dass die aktuellen Brandschutzbestimmungen

vor allem auf Druck der Versicherungen

zustande kamen. Bei der Bell AG wird es zu einem

vergleichbaren Fall jedenfalls nicht mehr kommen.

Ein ähnliches Kühlhaus ist bei einer Umbauarbeit

direkt mit den entsprechenden Brandschutzvorrichtungen

nachgerüstet worden, und die übrigen

Lager entsprechen zumindest höheren

W

nach schweissarbeiten

brannte und schwelte

das Lagerhaus ganze

zwei Wochen vor sich

hin.

Fotos: Keystone

W

déclenché lors de travaux

de soudure,

l’incendie de l’entrepôt

a couvé durant deux

longues semaines.

W

L’incendio è stato provocato

da lavori di saldatura

e il deposito continuò

a bruciare

lentamente per ben due

settimane.

Sicherheit 2010_3

27


28 Sicherheit 2010_3

Lagerhausbrände

Mögliche Brandursachen

WW Mängel und Störungen an elektrischen Installationen,

Klima-, und Heizungsanlagen

WW Reibungserwärmung an Fördereinrichtungen

WW Abstrahlung von Heizsystemen

WW Batteriebetriebene Fahrzeuge, Ladestationen

WW Wärmestau im Lagergut

WW mit Lagergut eingebrachte Glutnester

WW unerlaubtes Rauchen oder unsachgemässes Verhalten

bei Reinigungs- und Reparaturarbeiten

WW Schrumpfen und Schweissen von Folien

WW Blitzschlag

WW Brandstiftung und Sabotage.

Gebäudebedingte Gefahren

Der Brandverlauf hängt nicht nur vom Lager und

den eingelagerten Materialien ab, sondern auch

von den verwendeten Baustoffen. Leichtbaudächer

aus Stahltrapezblechen oder brennbares

Isolationsmaterial wie das Styropor bei Bell können

z.B. die Brandausdehnung beschleunigen.

Grundsätzlich sollte man auf brennbare Baumaterialien

verzichten.

Feuerschutzfarbe und Flammschutzmittel

Um den Brandwiderstand von tragenden Stahlbauteilen

zu erhöhen, können Dämmschichtanstriche

die üblichen Verkleidungen ersetzen. Im

Brandfall schäumt der Anstrich um das 30 bis

50-fache auf und bildet so eine wirksame Hitzeisolation.

Flammschutzmittel werden als Anstrich,

Spritz-, Imprägniermittel oder Zusätze

eingesetzt, um leicht brennbare Materialien

schwer entflammbar zu machen.

Nützliche Literatur

Der Ordner «Brandschutz-Eigenkontrolle» des

Sicherheitsinstituts bewährt sich seit Jahren in

Dutzenden von Industrie-, Gewerbe- und

Dienstleistungsbetrieben. Die CD-ROM enthält

die Formulare der Ordner «Brandschutz-Eigenkontrolle»

und «Brandschutz-Eigenkontrolle für

Hotels» in Deutsch, Französisch und Italienisch

im PDF-Format. Preis: CHF 70.– für Institutsbetriebe;

CHF 100.– für übrige Kunden (zzgl. Versandkosten

und MwSt). Zu Bestellen bei:

Schweizerisches Institut zur Förderung

der Sicherheit

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

oder im Internet unter:

www.swissi.ch

Sicherheitsstandards als die Anlage im Basler St.-

Johann.

So hält sich der Schaden immerhin in Grenzen.

Personen wurden keine verletzt, und der Gestank

war für die Quartierbevölkerung zwar eine Zumutung

– aber, weil ungiftig, eine «zumutbare». Zu

reden gaben allerdings die 900 t verdorbenes Importfleisch.

Laut der Importfirma GVFI fehlte das

Fleisch nach dem Brand auf dem Markt. Um einen

Engpass zu vermeiden, forderten die Firma und

der Schweizer Fachverband Fleisch beim Bundesamt

für Landwirtschaft (BLW) die Genehmigung

für die zollfreie Einfuhr der gleichen Fleischmenge

als Ersatz. Das BLW verweigerte die Genehmigung,

ohne dass es in der Schweiz zu einer spürbaren

Fleischknappheit gekommen wäre.

Für KMU ruinös

Das Grossunternehmen Bell wird den Verlust verschmerzen.

Anders bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Deren Lager sind in der Regel vorschriftsmässig

geschützt, weil ein solcher Brand

für ein kleineres Unternehmen schlicht ruinös

wäre.

Auch bei Marktleader Migros sind die Lager offenbar

auf dem neuesten Stand, und ein Brand

wie bei Bell wäre nicht möglich. Laut Maria Ebneter,

Bereichsleiterin Kommunikation bei der nationalen

Migros Verteilzentrale, betreibt die Migros

in Suhr ein Hochregallager mit vier Silos:

«Die Brandschutzvorkehrungen entsprechen den

Vorschriften der Aargauer Gebäudeversicherung.»

Das heisst, dass Sprinkleranlagen im

Brandfall eine schnelle Ausbreitung des Feuers

verhindern oder das Feuer direkt löschen. Dank

Wärme- und Rauchabzügen kann die Feuerwehr

auch im Innern des Gebäudes weitgehend ungefährdet

agieren. Jedes Silo hat vier breite Gassen

als Zugänge für die Feuerwehr, und die Silos sind

durch Brandschutzwände aus Beton getrennt. Alle

Durchbrüche können abgeschottet werden und

sind – wie die Lüftungsanlage – mit Rauchmeldern

ausgerüstet. Ausserdem sind alle Türen auf

Brandschutzstufe T60 und mit automatischen Türschliessern

ausgerüstet.

Und das sind nur die wichtigsten von zahlreichen

weiteren Vorkehrungen. Bei Schweissarbeiten ist

im Hochregallager Suhr immer eine Überwachungsperson

vor Ort, und es steht eine Palette

mit Feuerlöschern, Löschdecken und Schweissdecken

bereit. Darüber hinaus werden die Anlagen

jährlich durch externe Experten gewartet.

Bei solchen Sicherheitsvorkehrungen ist ein Grossbrand

fast unmöglich. Ohne die entsprechenden

Vorkehrungen ist laut Marcel Büchner ein Hochregal-Lagerbrand

jedoch kaum zu löschen. «Aber»,

so Büchner, «das haben viele noch nicht begriffen.»

W


INCENDIES D’ENTREPÔTS

Difficiles à éteindre, mais évitables

L’incendie spectaculaire d’un entrepôt frigorifique de Bell à Bâle a montré à l’évidence

à quel point les incendies d’entrepôts sont difficiles à éteindre. C’est pourquoi il est

d’autant plus important de disposer de concepts de protection incendie efficaces justement

pour des entrepôts et des locaux de stockage en hauteur.

Udo Theiss

est journaliste indépendant et traite de thèmes

consacrés surtout à la sécurité et à la santé.

Depuis des années, le quartier

St-Johann au nord de Bâle est un

énorme chantier, avec ses inévitables nuisances

de bruit et à l’environnement. Les

gens semblent s’être peu à peu habitués

aux machines de chantier et aux marteaux-piqueurs,

car ils ne s’en plaignent

que très peu. Mais l’incendie d’un entrepôt

de la filiale de Bell a Frigo AG vraiment

mis en colère même les «Santihännlern»

les plus endurcis. Presque durant

tout un mois, les habitants du quartier ont

souffert des odeurs pestilentielles des matières

incendiées et de la viande qui y était

stockée.

Le cauchemar a duré deux semaines

Déclenché lors de travaux de soudure, l’incendie

de l’entrepôt a couvé en avril, du-

rant deux longues semaines. A l’intérieur

du bâtiment, les travaux d’extinction

étaient quasiment impossibles. Le seul

accès aux autres étages était l’escalier et

sa cage d’ascenseur. Et c’était trop enfumé

pour qu’on puisse intervenir par là. Selon

Hubert Gehrig, chef de la sécurité et de

l’environnement chez Bell SA, les pompiers

ont dû se frayer un passage en creusant

une brèche dans les murs, depuis l’extérieur.

Mais c’est précisément entre les murs

extérieurs et le revêtement intérieur en

panneaux forts que le matériau d’isolation

(polystyrène) a brûlé. Et de l’autre côté du

mur, la voie était en partie coupée par des

linéaires en acier.

Ensuite, les pompiers ont dû quitter l’entrepôt

frigorifique de plusieurs étages à

cause du danger d’effondrement et se

contenter de protéger les bâtiments voisins

contre la propagation du feu. Le toit de l’entrepôt

s’est effondré, et les pompiers ont

craint un effet domino. Comme lors de la

catastrophe du World Trade Center en

2001. Pour finir, ils ont dû péniblement progresser

d’un local à l’autre pour éteindre

le feu qui couvait. Le tout représentait près

de 4300 t de matériaux agglomérés et de

denrées alimentaires avariées. Il n’y avait

pas moins de 900 t de viande congelée.

L’évacuation et l’élimination des déchets,

dont l’odeur se sentait à des kilomètres à

la ronde, ont duré deux semaines supplémentaires.

L’incinération des ordures bâloise,

dans le quartier adjacent, fut tout

simplement submergée par cette montagne

de viande en décomposition à éliminer. Et

pour couronner le tout, les déchets carnés

ont dû être brûlés en deux passages, parce

que la viande, ironie du sort, ne brûle pratiquement

pas. En fait, la seule chose qui

ait brûlé dans l’entrepôt frigorifique de

Bell, c’est l’isolation. Mais alors complètement

et en produisant une chaleur énorme.

Il n’en est resté qu’une ruine, qui sera détruite

sans espoir d’être remplacée.

Bell: rien à se reprocher

Mais comment a-t-on pu en arriver là? Finalement,

pour des entrepôts frigorifiques

comme celui de Bell, des mesures adéquates

de protection incendie ont été édictées:

p.ex. des détecteurs de fumée du dispositif

d’alarme feu dans l’installation de

W

Les dégâts ont été évalués

à quelque 80 millions

de francs. Pas

moins de 50 rien que

pour Bell SA.

Patrick Straub/Keystone

W

Si stima che i danni siano

ammontati a 80 milioni

di franchi. 50 milioni soltanto

per la Bell SA.

W

Der Schaden betrug

geschätzte 80 Mio. Franken.

50 davon bei der

Bell AG.

Sicherheit 2010_ 3

29


Causes possibles d’incendie

WW lacunes et dérangements dans des installations

électriques, de climatisation et

chauffage

WW échauffement dû au frottement dans des

rubans transporteurs

WW rayonnement de systèmes de chauffage

WW véhicules et stations de charge fonctionnant

au moyen de batteries

WW accumulation de chaleur dans les marchandises

stockées

WW nids de chaleur intense produits par les

marchandises stockées

WW fumer sans autorisation ou comportement

inadéquat lors de travaux de nettoyage et

de réparation

WW contraction et soudure de tôles

WW foudre

WW incendie volontaire et sabotage

Dangers liés au bâtiment

La propagation de l’incendie ne dépend pas

uniquement du stock et des produits entreposés,

mais également des matériaux de

construction utilisés. Des toits de construction

légère en tôles d’acier trapézoïdales ou des

matériaux d’isolation inflammable, comme le

polystyrène chez Bell, peuvent p.ex. accélérer

la propagation de l’incendie. En principe, on

devrait renoncer aux matériaux inflammables.

Moyens auxiliaires

Afin d’augmenter la résistance au feu d’éléments

porteurs en acier, des couches d’enduit

isolant peuvent sans difficulté rem placer

les revêtements habituels. En cas d’incendie,

cet enduit mousse en gonflant de 30 à

50 fois, formant ainsi une isolation efficace

contre la chaleur. Des produits de protection

contre les flammes sont utilisés sous

forme d’enduits ou d’imprégnations, appliqués

au pistolet, ou en complément.

Bibliographie

Le dossier «Contrôle interne de protection

incendie» de l’Institut de Sécurité a fait ses

preuves depuis des années dans des entreprises

de l’industrie, de l’artisanat et des prestations

de service. Ce CD-ROM contient les

formulaires des dossiers «Contrôle interne de

protection incendie» et «Contrôle interne de

protection incendie pour hôtels», en allemand,

français et italien, au format PDF.

Prix : CHF 70.– pour les entreprises de l’Institut,

CHF 100.– pour les autres clients (port

et TVA en sus).

Institut de Sécurité

Nüschelerstrasse 45, 8001 Zurich

ou via internet sur www.swissi.ch

30 Sicherheit 2010_ 3

INCENDIES D’ENTREPÔTS

ventilation, des accès facilités pour les

pompiers, avec des détecteurs de fumée

et des portes coupe-feu. De plus, toutes les

ouvertures doivent être équipées d’isolations

contre l’incendie ou de volets de

fumée. Les seules mesures de sécurité

prises dans l’entrepôt frigorifique de Bell

étaient – conformément aux prescriptions

– des boutons d’alarme manuelle et des

extincteurs.

Selon Hubert Gehrig, on n’a pas jugé nécessaire

de prendre de meilleures mesures

préventives. «Nous n’avons jamais

pensé qu’un tel incendie pourrait se produire.

En Europe, je crois qu’il ne s’est

produit qu’une seule fois un tel cas. De

plus, à l’époque, quand l’entrepôt frigorifique

a été construit, il y a quelque 50 ans,

toutes ces mesures de protection incendie

n’existaient pas encore.»

«C’est justement pourquoi Bell SA n’a rien

à se reprocher», précise Marcel Büchner,

expert en incendies à l’Institut Suisse de

Sécurité. «Il existe encore de nombreux

vieux entrepôts. Et leurs propriétaires ne

sont tenus d’y intégrer des installations

de protection incendie que s’ils entreprennent

des transformations soumises à autorisation.

Sinon, c’est la garantie de la

situation acquise qui fait foi.»

Les entrepôts constituent un «danger

d’incendie»

Pour les pompiers, sans mesures adaptées

de protection incendie, les entrepôts en

feu constituent une affaire délicate et particulièrement

dangereuse. Par chance, on

peut dire que les marchandises stockées

dans les frigos de Bell n’étaient que faiblement

inflammables et que les linéaires

étaient relativement basses. En Suisse

p.ex., il existe encore de nombreux vieux

entrepôts avec des linéaires très hauts,

sans mesures de protection incendie. Et il

arrive bien trop souvent qu’on y entrepose

des matériaux très inflammables à plus de

7 mètres de hauteur. Lors d’incendies dans

des entrepôts de stockage en hauteur, les

linéaires produisent leur propre effet de

cheminée, ce qui occasionne une propagation

rapide du feu et des températures élevées.

Dans des entrepôts frigorifiques par

contre, du matériau d’isolation en feu peut

couler du plafond. Et l’énorme chaleur peut

faire fondre les linéaires en acier: un piège

mortel pour les pompiers. De plus, dans le

cas de entrepôts frigorifiques, la question

se pose de savoir comment empêcher les

fuites de liquide de refroidissement, souvent

de l’ammoniac. (Dans le cas de l’incendie

chez Bell, il existait au moins un

concept de sécurité pour l’ammoniac. Il a

simplement pu être aspiré du bâtiment).

Les dégâts causés par l’incendie ont été

évalués à quelque 80 millions de francs.

Pas moins de 50 d’entre eux rien que pour

Bell SA. Le reste est réparti entre d’autres

entreprises qui avaient également entreposé

des denrées alimentaires chez le propriétaire

de l’entrepôt frigorifique, la filiale

de Bell Frigo AG. L’engagement des

pompiers a coûté un demi-million supplémentaire.

Et cela, bien qu’il se soit agi d’un

entreposage sur des linéaires bas, ce qui,

faute de combustible, n’a pas permis au

feu de bien se propager.

De la chance dans le malheur

Selon le porte-parole de Bell, David Elia,

les dégâts ont été entièrement couverts par

les assurances. Pas étonnant que les mesures

actuelles de protection incendie

aient été prises, surtout sous la pression

des assurances. De toute façon, un tel cas

ne se reproduira plus chez Bell SA.

Lors de transformations, un entrepôt frigorifique

comparable a été directement

équipé des mesures de protection incendie

actuellement en vigueur, et les autres

entrepôts répondent pour le moins à des

standards de sécurité nettement plus élevés

que l’installation de Bâle St-Johann.

Ainsi, les dégâts demeurent dans certaines

limites. Aucune personne n’a été

blessée, et la puanteur restera pour la population

du quartier qu‘un mauvais souvenir

sans plus, puisqu’elle n’était pas

toxique. Toutefois, les 900 t de viande importée

avariée ont suscité la discussion.

Selon l’importateur GVFI, après cet incendie,

la viande a manqué sur le marché.

Afin d’éviter de se trouver dans une impasse,

l’entreprise et Union Professionnelle

Suisse de la Viande ont demandé à

l’Office fédéral de l’agriculture (OFAG)

l’autorisation de procéder à l’importation

sans frais de douane d’une quantité de

viande équivalente. L’OFAG a refusé cette

demande… sans que la Suisse ne ressente

un quelconque manque de viande!

Ruineux pour les PME

La grande entreprise Bell se remettra de

ses pertes. Il en ira différemment des petites

et moyennes entreprises. En règle générale,

leurs entrepôts sont protégés par

des prescriptions, car un tel incendie serait

quasiment synonyme de ruine pour

une petite entreprise. Même chez le leader

du marché Migros, les entrepôts répondent

aux normes les plus récentes, et

un incendie semblable à celui de Bell ne

serait pas possible. Selon Maria Ebneter,

responsable du secteur de la communication

de la centrale de distribution nationale

de la Migros, celle-ci gère à Suhr un


INCENDI NEI DEPoSITI

entrepôt de stockage en hauteur avec quatre

silos: «Les mesures de protection incendie

correspondent aux prescriptions de l’assurance

immobilière du canton d’Argovie.»

Cela signifie qu’en cas d’incendie, des dispositifs

de sprinklers empêchent une propagation

rapide du feu ou l’éteignent directement.

Grâce à des canaux d’évacuation de

la chaleur et de la fumée, les pompiers peuvent

intervenir facilement et sans danger à

l’intérieur même du bâtiment. Chaque silo

dispose de quatre larges voies d’accès pour

permettre l’intervention des pompiers, et

Quasi impossibile spegnerli, possibile evitarli

L’incendio spettacolare prodottosi in un deposito frigorifico della Bell a Basilea ha evidenziato

in modo impressionante quanto sia difficile spegnere gli incendi di depositi.

È quindi estremamente importante che proprio per i depositi in generale per quelli a

scaffalature alte siano disponibili delle concezioni di protezione antincendio efficienti.

Udo Theiss

è giornalista indipendente specializzato sui temi

sicurezza e salute.

Da anni il quartiere basilese di

St. Johann, nella zona settentrionale

della città sul Reno, è un enorme cantiere

con relative emissioni foniche e carico inquinante.

Si direbbe che la gente si sia

lentamente abituata ai macchinari e ai

martelli pneumatici: infatti, non ci sono

praticamente mai reclami. Ma l’incendio

les silos sont séparés par des parois de protection

incendie en béton. Toutes les ouvertures

peuvent être isolées et sont –

comme la ventilation – équipées de

détecteurs de fumée, tout comme l’installation

de ventilation. De plus, toutes les

portes sont aux normes de protection incendie

T60 et équipées de systèmes automatiques

de fermeture. Et cela ne constitue

que les plus importantes des

nombreuses mesures de sécurité prises.

En cas de travaux de soudure à l’entrepôt

de Suhr, il y a toujours une personne qui

scoppiato in un deposito di una ditta affiliata

alla Bell, la Frigo SA, ha irritato non

poco gli abitanti del quartiere pur abituati

al peggio. Per quasi un mese il quartiere è

stato infatti invaso da una puzza orrenda

di plastica bruciata e di carne putrescente,

mettendo a dura prova gli abitanti della

zona.

La faccenda è durata ben due settimane

L’incendio è stato provocato da lavori di saldatura

e in aprile il deposito continuò a bruciare

lentamente per ben due settimane. È

exerce une surveillance sur place, et une

palette avec des extincteurs, des couvertures

anti-feu et des protections en cas de

soudure est préparée. Et pour finir, les installations

sont contrôlées chaque année

par des experts externes.

Avec de telles mesures, un gros incendie est

quasiment impossible. Selon Marcel Büchner,

sans les mesures adéquates, un incendie

dans un entrepôt de stockage en hauteur

ne peut presque pas être éteint. «Mais»,

déclare M. Büchner, «nombreux sont ceux

qui ne l’ont pas encore compris!»W

stato praticamente impossibile intervenire

all’interno del fabbricato per spegnere l’incendio.

L’unico modo per accedere agli altri

piani erano le scale intorno alla tromba

dell’ascensore. Ma le scale erano talmente

invase dal fumo che era impossibile usarle.

Come ha spiegato Hubert Gehrig, responsabile

della sicurezza e dell’ambiente della

Bell SA, i pompieri hanno dovuto aprirsi un

varco dall’esterno attraverso le pareti. Ma

il materiale isolante (polistirolo espanso)

bruciava proprio tra le pareti esterne e il rivestimento

interno di pannelli delle pareti.

Mentre sull’altra parete degli scaffali d’acciaio

bloccavano parzialmente il passaggio.

All’inizio i pompieri hanno dovuto ritirarsi

dal deposito frigorifico di diversi piani a

causa del pericolo di crolli e hanno dovuto

limitarsi a proteggere gli edifici limitrofi

W

All‘inizio i pompieri

hanno dovuto ritirarsi

dal deposito frigorifico.

Patrick Staub/Keystone

W

Au début, les pompiers

ont dû quitter l‘entrepôt

frigorifique.

W

Die Feuerwehr musste

sich zunächst wegen Einsturzgefahr

aus dem

mehrstöckigen Kühlhaus

zurückziehen.

Sicherheit 2010_ 3

31


W

L’impianto d’incenerimento

dei rifiuti di Basilea

non era in grado di

far fronte allo smaltimento

della montagna

di carne sempre più imputridita.

Patrick Staub/Keystone

W

L’incinération des ordures

bâloise fut tout

simplement submergée

par cette montagne de

viande en décomposition

à éliminer.

W

Die Basler Kehrichtverbrennung

war mit der

Entsorgung des

zusehends verrottenden

Fleischberges schlicht

überfordert.

contro una propagazione dell’incendio. Il

tetto del deposito aveva ceduto e le squadre

intervenute per domare l’incendio avevano

paura di un effetto domino. In modo analogo

a quello che era successo a New York

con le torri gemelle del Word Trade Center,

crollate in seguito all’attentato del settembre

2011. Dopo di che dovettero aprirsi

faticosamente un passaggio da un locale

all’altro e spegnere il fuoco covante. Il tutto

in mezzo a 4300 t di alimenti carbonizzati

e putrescenti. Tra cui 900 t di carne surgelata

che si era sgelata.

Per sgomberare le macerie e smaltire la

montagna puzzolente, il cui odore si sentiva

a chilometri di distanza, furono necessarie

altre due settimane. L’impianto d’incenerimento

dei rifiuti di Basilea, che si trova nel

quartiere limitrofo, non era in grado di far

fronte allo smaltimento della montagna di

carne sempre più imputridita. E per di più,

la carne doveva essere incenerita in due

passaggi, perché – colmo dell’ironia – la

carne praticamente non brucia. In realtà,

nel deposito frigorifico della Bell bruciò soltanto

l’isolamento. Ma completamente e con

32 Sicherheit 2010_ 3

INCENDI NEI DEPoSITI

un enorme sviluppo di calore. Sono rimaste

soltanto delle rovine che hanno dovuto essere

del tutto rimosse.

Niente da rimproverare alla Bell

Ma come è potuta succedere una catastrofe

del genere? Per i depositi come

quello frigorifico della Bell sono prescritte

delle misure appropriate di protezione antincendio:

p.es. rivelatori di fumo dell’impianto

di segnalazione d’incendio nell’impianto

di aspirazione dell’aria e di

ventilazione, passaggi ben accessibili per

i pompieri, porte e portoni di protezione

antincendio sorvegliate con rivelatori di

fumo. Inoltre, tutte le aperture devono essere

munite di sbarramenti antincendio

oppure di serrande contro il fumo. Le

uniche misure di sicurezza all’interno del

deposito frigorifico erano – pure prescritto

– pulsanti d’allarme manuale ed estintori.

Secondo Hubert Gehrig non si è pensato

che fossero necessari provvedimenti migliori.

«Non abbiamo assolutamente pensato

che potesse scoppiare un incendio del

genere. Credo che in Europa ci sia stato un

unico caso del genere. Inoltre, ai tempi in

cui venne costruito il deposito frigorifero,

una cinquantina di anni fa, non esistevano

ancora tutte le norme di protezione antincendio.

«Proprio per questo la Bell SA non deve

neanche rimproverarsi nulla», afferma

Marcel Büchner, esperto di protezione antincendio

dell’Istituto Svizzero di Sicurezza.

«Ci sono in funzione ancora numerosi

vecchi depositi. E i proprietari hanno

l’obbligo di installarvi degli impianti antincendio

soltanto se effettuano delle ristrutturazioni

per le quali è necessaria un’autorizzazione.

Fino a quel momento si applica

la regola della tutela della situazione patrimoniale.»

I depositi sono «oggetti a rischio»

Senza i relativi provvedimenti antincendio

i depositi in presa alle fiamme rappresentano

un vero e proprio «oggetto a rischio»

per i pompieri. Si può dire che sia stata veramente

una grande fortuna il fatto che la

merce immagazzinata nel deposito frigorifico

della Bell fosse di difficile combustione


Potenziali cause d‘incendio

WW difetti e guasti a installazioni elettrici, a

impianti di climatizzazione e riscaldamento

WW riscaldamento provocato dall’attrito a

impianti di trasporto

WW irradiazione da sistemi di riscaldamento

WW veicoli elettrici a batteria e stazioni di carica

WW accumulo di calore nella merce depositata

WW focolai portati nel deposito con la merce

WW fumare sigarette nonostante il divieto o

comportamento inappropriato durante i lavori

di pulizia e riparazione

WW lavori di saldatura e riduzione di lamine

WW fulmine

WW incendio intenzionale e sabotaggio

Pericoli derivanti dal fabbricato

Il decorso dell’incendio non dipende soltanto

dal deposito e dal materiale ivi immagazzinato,

ma anche dal materiale edile utilizzato.

Tetti di costruzione leggera fatti con

lamiere trapezoidali di acciaio o materiale

isolante infiammabile, come il polistirolo

espanso nel caso della Bell, p.es., possono

accelerare la propagazione dell’incendio. In

linea di massima si dovrebbe rinunciare a

utilizzare materiale edile infiammabile.

Ausili

Per aumentare la resistenza al fuoco di elementi

portanti di acciaio, degli strati di vernice

isolante potrebbero sostituire in modo

semplice i rivestimenti abituali. In caso di incendio

la vernice produce una schiuma di un

volume da 30 a 50 volte superiore e costituisce

in questo modo un efficiente isolamento

contro il calore. I materiali ignifughi

(sostanze ad effetto ritardante del fuoco)

vengono usati come prodotti da verniciare,

spruzzare o impregnare oppure come additivi,

in modo da rendere difficilmente infiammabili

dei materiali facilmente combustibili.

Bibliografia

Da anni il raccoglitore «Controllo fuoco»

dell’Istituto di Sicurezza ha dato ottimi riscontri

nei settori dell’industria, dell’artigianato

e dei servizi. Il CD-ROM contiene i moduli

del raccoglitore «Controllo fuoco» e

«Controllo fuoco per alberghi» in italiano,

francese e tedesco in formato PDF. Prezzi:

CHF 70.– per le aziende associate, CHF 100.–

per gli altri clienti (escluse spedizione e IVA).

Può essere ordinato presso:

Istituto di Sicurezza

Nüschelerstrasse 45 | 8001 Zurigo

oppure tramite Internet al sito:

www.swissi.ch

e che gli scaffali fossero relativamente

bassi. In Svizzera esiste per esempio ancora

un gran numero di depositi a scaffalatura

alta senza nessuna misura di protezione

antincendio. E ben troppo spesso in scaffali

di ben sette metri di altezza viene immagazzinato

del materiale molto infiammabile.

Nel caso di incendi in depositi a

scaffalatura alta, gli scaffali creano un vero

e proprio effetto camino, che provoca una

rapida propagazione dell’incendio e temperature

elevate. Proprio nel caso di depositi

frigorifici il materiale isolante in preda alle

fiamme può gocciolare dal soffitto. E le scaffalature

d’acciaio rischiano di crollare a

causa delle temperature molto elevate: una

trappola mortale per i pompieri. Inoltre, nel

caso di depositi frigorifici, si pone il problema

di come trattenere il liquido refrigerante,

spesso ammoniaca. (Nel caso dell’incendio

al deposito frigorifico della Bell, per

il liquido refrigerante ammoniaca si disponeva

per lo meno di una concezione di sicurezza.

L’ammoniaca venne semplicemente

riaspirata dal fabbricato.)

Si stima che i danni causati dall’incendio

siano ammontati a 80 milioni di franchi.

50 milioni soltanto per la Bell SA. Il resto è

suddiviso tra altre aziende, che vi avevano

anch’esse immagazzinato alimenti, e la proprietaria

del deposito frigorifico, la Frigo

SA, azienda affiliata alla Bell. L’intervento

dei pompieri è costato un altro mezzo milione

di franchi. E questo nonostante il fatto

che si trattasse di un deposito a scaffalature

basse, in cui l’incendio non ha potuto

propagarsi veramente perché non sufficientemente

alimentato.

Fortuna nella sfortuna

Secondo David Elia, il portavoce della Bell,

il danno è completamente coperto dalle assicurazioni.

Non c’è da meravigliarsi che le

norme antincendio attuali siano state introdotte

soprattutto sotto la pressione esercitata

dalle compagnie d’assicurazione. Tuttavia,

alla Bell SA non si riprodurrà più un

caso analogo. Al momento della ristrutturazione

di un deposito frigorifico simile

sono state direttamente applicate le relative

misure di protezione antincendio e gli altri

depositi hanno per lo meno degli standard

di sicurezza più elevati di quelli dell’impianto

nel quartiere St. Johann a Basilea. I

danni sono quindi relativamente limitati.

Non ci sono stati feriti e la puzza era veramente

pestilenziale per gli abitanti del

quartiere – ma «accettabile» siccome non

era tossica. Fecero tuttavia discutere le 900 t

di carne importata andata persa. Secondo

l’importatore, la GVFI, in seguito all’incendio

sul mercato sarebbe venuta a mancare

la carne. Per evitare impasse, l’azienda e

l’Unione professionale svizzera della carne

hanno chiesto all’Ufficio federale dell’agricoltura

(UFAG) l’autorizzazione per importare

in esenzione da dazi doganali lo stesso

quantitativo di carne per sostituire quello

andato distrutto. L’UFAG non concesse l’autorizzazione

senza che con ciò in Svizzera

si sia registrata una sensibile scarsità di

carne.

Una rovina per le PMI

La Bell, una grande azienda, riuscirà a sopportare

la perdita. La situazione è diversa

per le piccole e medie imprese. I depositi di

queste aziende sono generalmente protetti

come previsto dalle disposizioni, poiché un

incendio del genere sarebbe fatale per

un’azienda più piccola. Anche alla Migros,

leader del mercato, sembra che i depositi

soddisfino gli standard più recenti e un incendio

come quello prodottosi alla Bell sarebbe

impossibile. Secondo Maria Ebneter,

responsabile della Comunicazione alla Centrale

nazionale di distribuzione della Migros,

la cooperativa gestisce a Suhr un deposito

a scaffalatura alta con quattro sili:

«Le misure di protezione antincendio soddisfano

le norme dell’Assicurazione fabbricati

del canton Argovia.» Questo significa

che in caso d’incendio gli impianti sprinkler

ivi montati impediscono all’incendio di

propagarsi rapidamente oppure spengono

direttamente l’incendio. Grazie a un sistema

di aspirazione del calore e del fumo

i pompieri possono agire senza troppo pericolo

anche all’interno del fabbricato. Ogni

silo ha quattro larghi corridoi che permettono

l’accesso ai pompieri, e i sili sono suddivisi

tra di loro da pareti antincendio di

calcestruzzo. Tutte le aperture possono essere

sbarrate e – come l’impianto di ventilazione

– sono munite di rivelatori di fumo.

Inoltre, tutte le porte sono di livello di protezione

antincendio T60 e sono munite di

sistemi automatici di chiusura. Sono queste

soltanto le piÙ importante delle numerose

misure adottate. Quando si effettuano dei

lavori di saldature, nel deposto di Suhr a

scaffalatura alta è sempre presente una persona

che sorveglia i lavori e sono disponibili

ausili diversi, come estintori, coperte

di spegnimento e coperte di protezione per

la saldatura. Inoltre, ogni anno degli esperti

esterni effettuano delle valutazioni della situazione.

Con tutte queste misure di sicurezza

è quasi impossibile che scoppi un

incendio grande. Secondo Marcel Büchner

senza i provvedimenti del caso è estremamente

difficile, per non dire impossibile,

riuscire a spegnere un incendio scoppiato

in un deposito a scaffalature alte. «Tuttavia»,

afferma Büchner, «sono in molti a non

averlo ancora capito.» W

Sicherheit 2010_ 3

33


Daniela Kuhn

ist freischaffende Journalistin

BR in Zürich.

34 Sicherheit 2010_3

Gesundheit

Alkohol und Arbeit:

klare Regeln lohnen sich

Gemäss Statistiken leiden 7 bis 10% aller Erwerbstätigen an einem Alkoholproblem.

Dies führt zu Absenzen und verlorener Produktionsleistung, welche die Wirtschaft

jährlich sechs bis zehn Milliarden Franken kosten. Arbeitgeber sprechen das Thema

mittlerweile aber schon viel öfter an als früher.

Alkoholismus ist in der Schweiz ein weitverbreitetes

Problem: Laut Schätzungen

sind über 300 000 Personen alkoholabhängig oder

gefährdet, es zu werden. Das nahe soziale Umfeld

mitgerechnet, sind eine Million Menschen mit Alkoholproblemen

konfrontiert. Je nach Grundlage

der empirischen Daten beträgt der Anteil der alkoholabhängigen

Erwerbstätigen 7 bis 10%.

Neben den Betroffenen und deren Nächsten belastet

das Thema aber auch die Wirtschaft: 15 bis

25% aller Arbeitsunfälle sind laut Schätzungen

auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Alkoholabhängige

Mitarbeiter bleiben bis zu achtmal häufiger

unbewilligt der Arbeit fern. Und sie erbringen

nur noch 75% ihrer Leistung. Für den

Arbeitgeber bedeutet das: Ein Viertel des Jahresgehalts

ist reiner Verlust.

Insgesamt werden die Folgekosten, zu denen auch

Lohnfortzahlungen, IV- und Sozialleistungen und

Behandlungskosten gehören, hierzulande auf

sechs bis zehn Milliarden Franken pro Jahr geschätzt.

Um diese externen Kosten zu decken,

müsste ein Bier sieben Franken kosten, eine Flasche

billiger Rotwein 36 Franken und eine Flasche

Schnaps 125 Franken.

Hohe Dunkelziffer bei Arbeitsunfällen

Wie häufig Alkohol bei Arbeitsunfällen im Spiel

ist, weiss man allerdings nicht genau. Denn bei

leichteren Vorfällen wird der Alkoholgehalt im

Blut – im Unterschied zu schwerwiegenden – nicht

systematisch untersucht. «Bei Unfallmeldungen

am Arbeitsplatz wird der Einfluss von Alkohol oft

übergangen. Die Dunkelziffer ist deshalb hoch»,

sagt Ruedi Rüegsegger, Arbeitspsychologe bei der

Suva und verantwortlich für das Thema «Suchtmittel

am Arbeitsplatz». Einziger Anhaltspunkt

sind laut Rüegsegger Studien aus dem Freizeitbereich,

die belegen, dass bei Notfalleinlieferungen

in Spitäler bei 20% aller Unfälle Alkohol im Spiel

ist. Immerhin hat das Bundesamt für Gesundheit

(BAG) nun mit Unterstützung der Suva eine Studie

in Auftrag gegeben, in der die Kosten im Zusammenhang

mit Alkohol am Arbeitsplatz eruiert

werden.

Ruedi Rüegsegger, der sich bei der Suva seit

19 Jahren mit der Thematik beschäftigt, beobachtet

in den Betrieben mittlerweile ein ausgeprägteres

Bewusstsein für die Auswirkungen von Alkohol

am Arbeitsplatz: «Man weiss heute, wo man

sich Hilfe holen kann. In diesem Sinne ist die

Handhabung klarer geworden, aber im Einzelfall

ist die Situation immer unangenehm. Alkoholprobleme

sind und bleiben ein Tabu.»

Kleinere Betriebe brauchen Hilfe

Der Arbeitspsychologe wird durchschnittlich einmal

in der Woche um Rat gefragt, meist von Personaldiensten,

die beispielsweise wissen möchten,

wie sie das Gespräch mit dem betroffen

Mitarbeiter konkret führen sollen, ob Druck wirklich

nötig ist oder wann Blutproben genommen

werden können. «Grössere Betriebe decken das

Thema im Rahmen der Ausbildung ihres HR-

Managements ab. Zu mir kommen eher kleinere»,

erklärt Ruedi Rüegsegger. Grundsätzlich seien

Betriebe für das Problem sensibilisierter als früher:

«Alkohol am Arbeitsplatz wird heute weniger

geduldet. Aber es gibt noch immer Betriebe,

die das Problem nicht erkennen.»

Die Suva empfiehlt den Betriebsleitungen, klare

Regeln festzulegen. Vorab das Alkoholverbot während

der Arbeitszeit sowie vor der Arbeit und über

Mittag. Auch der Umgang mit Alkohol an Betriebsfeiern

sollte klar definiert sein. Die weiteren

Punkte, die geklärt werden sollten, lauten:

WWWer spricht mit den Betroffenen?

WWWann wird die Personalabteilung orientiert?


WWWie läuft die Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle?

WWWer bezahlt den Lohnausfall während der Behandlung?

WWWie geht man bei einem Rückfall vor?

Mit einem Alkoholverbot sei es nicht getan, hält

die Suva auf ihrer Webseite fest: «Der Belegschaft

müssen die Gefahren von Suchtmitteln am Arbeitsplatz

aufgezeigt werden.» Entsprechende Informationen

bietet die Suva im Rahmen eigener

Musterlektionen und mit dem Video «Schön blau»

(www.suva.ch/waswo).

Dreistufiges Vorgehen

Grundsätzlich geht Rüegsegger bei einer konstruktiven

Konfrontation von drei Stufen aus: «In

einem ersten Schritt sollte der Arbeitgeber Fakten

sammeln, die auf Alkohol verweisen. Das ist

schwierig, denn man bewegt sich auf unsicherem

Terrain und kann seinen Verdacht kaum beweisen.

Je mehr Hinweise es allerdings gibt, desto

wahrscheinlicher ist die Vermutung.»

Zur ersten Phase gehört ein Gespräch des direkten

Vorgesetzten mit dem Mitarbeiter. Bei diesem

kann der Betroffene Besserung versprechen oder

Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Ruedi Rüegsegger

räumt allerdings ein, es sei «sehr wahrscheinlich»,

dass der Betroffene die Feststellungen

des Arbeitgebers abstreite und das Problem

nicht wahrhaben wolle: «Die meisten Betroffenen

negieren das Thema. Das ist normal. Man könnte

fast sagen: Wenn einer sagt, er habe ein Problem,

ist er schon halb geheilt.»

Unternimmt der Mitarbeiter also zu wenig oder

nichts, setzt der Arbeitgeber eine Frist von zwei

bis drei Monaten und vereinbart ein zweites Gespräch.

Wenn sich bis dahin das Verhalten nicht

gebessert hat, rät Rüegsegger, den Druck zu erhöhen:

Der Arbeitgeber lässt den Mitarbeiter eine

schriftliche Vereinbarung unterzeichnen, die konkrete

Abmachungen über korrektes Verhalten

festhält. Beispielsweise keine unentschuldigten

Kurzabsenzen, kein Alkoholkonsum vor und während

der Arbeit, Einhalten der Leistungs- und

Qualitätsvorgaben.

«Tritt auch danach keine Besserung ein, muss die

Kündigung angedroht werden», sagt Rüegsegger:

«Gleichzeitig erhält der Betroffene eine letzte

Chance, sein Problem mit oder ohne externe Hilfe

in den Griff zu bekommen.» Seiner Ansicht nach

sollte das ganze Prozedere nicht länger als sechs

bis zwölf Monate dauern.

Von Blut- und Atemproben hält der Arbeitspsychologe

nicht allzu viel: «Die würde ich nur im äussersten

Notfall empfehlen. Wenn Aussage gegen

Aussage steht, der Arbeitgeber keine Messung machen

kann oder will, soll er im Zweifelsfall den Mitarbeiter

nach Hause schicken, am besten mit dem

Taxi! Er soll kommen, wenn er wieder fit ist.»

W

15 bis 25% aller Arbeitsunfälle

sind laut schätzungen

auf Alkoholkonsum

zurückzuführen.

Daniel Boschung

W

selon les estimations,

15 à 25% de tous les accidents

du travail sont

dus à la consommation

d’alcool.

W

si stima che dal 15 al 25%

degli infortuni sul lavoro

siano dovuti al consumo

di alcool.

Sicherheit 2010_3

35


W

die meisten Betroffenen

verdrängen, dass sie vom

Alkohol abhängig sind.

Eddy Risch/Keystone

W

La plupart des personnes

concernées nient

être dépendantes à

l’alcool.

W

La maggior parte delle

persone con problemi

d’alcool reprime il fatto

di esserne dipendente.

36 Sicherheit 2010_3

Gesundheit

Rechtlich sieht die Situation wie folgt aus: Der Arbeitgeber

macht sich im Rahmen des Unfallversicherungsgesetzes

strafbar, wenn er einen Mitarbeiter

wissentlich in angetrunkenem Zustand

arbeiten lässt. Das Gesetz kennt keine Promillegrenze:

«Die Einschätzung, wann jemand arbeitsfähig

ist oder nicht, liegt im Ermessen des Vorgesetzten.»

Aber auch der Arbeitnehmer kann rechtlich zur

Rechenschaft gezogen werden: Sobald er sich oder

andere durch den Genuss von Rauschmitteln gefährdet,

macht er sich straf bar. Bevor es allerdings

zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt,

sollten die Betriebe auf Prävention setzten.

65% aller Betriebe haben klare Regeln

Entsprechende Programme gegen Alkoholkonsum

am Arbeitsplatz sind in der Schweiz keine Seltenheit

mehr, wenn auch noch nicht selbstverständlich:

2009 hatten gemäss einer repräsentativen

Umfrage von Sucht Info Schweiz (der ehemaligen

Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme)

65% aller Betriebe explizite Regeln zum Umgang

mit Alkohol formuliert. 2% wollten Regeln

einführen, die restlichen Betriebe hatten keine

Vorkehrungen getroffen.

Erwartungsgemäss verfügten industrielle und gewerbliche

Betriebe über mehr Bestimmungen zum

Alkoholkonsum. 23% der 850 untersuchten Unternehmen

und Staatsbetriebe hatten ihr Personal

entsprechend weitergebildet, vorab grössere

Betriebe mit mindestens 500 Mitarbeitenden.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Aufklärung

und Prävention bietet seit Herbst 2009 www.alkoholamarbeitsplatz.ch,

die gemeinsame Website

von Sucht Info Schweiz, Suva, Gesundheitsförderung

Schweiz und dem Staatssekretariat für Wirtschaft

(SECO). Vorgesetzte, Kollegen und Betroffene

finden darin eine Fülle von Informationen

und Tipps. Beispielsweise den Hinweis, dass Vorgesetzte

im ersten Gespräch das Thema Alkohol

gar nicht ansprechen, sondern einzig auf die festgestellten

Auffälligkeiten im Verhalten und in

der Leistung Bezug nehmen sollten. Dazu gehören

unter anderem: Absenzen, lange Pausen, Unpünktlichkeit,

Fehler, Beschwerden von Mitarbeitern

und Kunden, Versäumnisse, geringere

Leistung und Qualität sowie Konzentrationsschwierigkeiten,

häufige Stimmungswechsel,

Nervosität, Rückzug und schwindende Motivation.

«Das Problem ist oft nicht allzu offensichtlich»,

sagt Monique Helfer, Mediensprecherin von Sucht

Info Schweiz: «Die Vorstellung, die Betroffenen

würden mit einer Alkoholfahne durchs Büro marschieren,

ist meistens falsch. Sie bemühen sich,

ihren Konsum zu verbergen.» Helfer betont, es

liege deshalb weder an den Kollegen noch an den

Vorgesetzten, eine Diagnose zu stellen und vorschnell

zu urteilen. Und sie fügt einen anderen

schwierigen Aspekt hinzu: «Mitarbeiter neigen oft

dazu, den Kollegen zu decken, seine Versäumnisse

kaschieren zu helfen. Sie tun damit längerfristig

aber weder dem Kollegen noch sich selber einen

Gefallen. Sie sollten den Kollegen vielmehr auf

festgestellte Veränderungen in der Arbeit ansprechen

und die damit einhergehende eigene Belastung

erwähnen. Das Umfeld darf sich keinesfalls

anpassen.» In einem zweiten Schritt dürften Kollegen

auch nicht zögern, sich an Vorgesetzte zu

wenden.


«Viele unsere Patienten kommen

auf Druck der Arbeitgeber»

Die Forel Klinik in Ellikon an der Thur ist auf die Behandlung von Alkohol-, Medikamenten-

und Tabakabhängigkeiten spezialisiert. Dabei werden Arbeitgeber und ambulante

Angebote einbezogen, sagt Chefärztin Monika Ridinger.

Wie lassen sich alkoholabhängige Menschen

motivieren, hilfe in Anspruch zu nehmen?

Hinschauen ist das Wichtigste: Der Arbeitgeber sollte

im Gespräch mit dem Mitarbeiter den Verdacht aussprechen

und konkrete Hilfsangebote präsentieren. Alkoholkranke

Menschen bagatellisieren das Problem

zwar oft oder streiten es ab, aber wenn sie dann zu

Hause sind und Adressen haben, suchen viele Hilfe auf.

Oft sind sie sogar froh, wenn sie ihre Krankheit nicht

mehr mühsam verheimlichen müssen. Bis jemand so

auffällig wird, sind in der Regel nämlich bereits fünf bis

zehn Jahre vergangen.

Betroffene holen also kaum selber hilfe, beispielsweise

beim hausarzt oder bei den Anonymen

Alkoholikern?

Doch, es gibt Menschen, die sich direkt an den Hausarzt,

an Beratungsstellen oder an eine suchtmedizinische

Ambulanz wenden. Beratung und Abklärung läuft

oft parallel. Dabei wird abgeklärt, ob zusätzliche Störungen

vorliegen, die oft mit Alkoholproblemen

einhergehen. Beispielsweise Ängste, Depressionen,

Trauma oder Persönlichkeitsstörungen. Bei Alkoholmissbrauch

oder kurzzeitig bestehenden Abhängigkeiten

reichen manchmal schon diese ambulanten Angebote.

Angenommen, der Betroffene Arbeitnehmer will

sich helfen lassen, was sind die nächsten schritte?

Zwischen dem ersten und dem zweiten Gespräch mit

dem Arbeitgeber sollten zwei bis vier Wochen vergehen,

um die Vereinbarungen zu überprüfen. Wenn die

besprochenen Massnahmen nicht durchgeführt werden

und es wieder zu Rückfällen kommt, braucht es

z.B. eine schriftliche Abmahnung mit der Forderung

nach einer stationären Behandlung. Dieses mehrstufige

Vorgehen ist wichtig, denn der Betroffene erhält

damit eigene Autonomie zurück, die er im Alkoholkonsum

nicht mehr hat.

sind in der Forel Klinik viele Patienten, die auf

druck des Arbeitgebers eingetreten sind?

Ja, denn ambulante Angebote reichen bei Alkoholabhängigkeit

oft nicht aus. In der Klinik führen wir eine

Entgiftung durch und erhalten die Abstinenz. Die Behandlung

ist aber auch vernetzt: Nach der Therapie in

der Klinik nehmen die Betroffenen wieder ambulante

Angebote in Anspruch.

Wie hoch ist die erfolgsquote?

In der Regel sind unsere Patienten nach dem Klinikaufenthalt

wieder im Arbeitsprozess. Der Arbeitgeber wird

mit dem Einverständnis des Betroffenen in den Verlauf

einbezogen, und er ist beim Austritt mit dabei. Wichtig

ist auch die Nachsorge durch Alkoholfachstellen in

der Nähe des Arbeitsplatzes.

und wie hoch ist die Rückfallquote?

Im ersten Jahr nach der stationären Behandlung bleiben

60% abstinent. Für eine Suchtbehandlung ist das

schon eine erfreuliche Zahl. Die meisten Patienten werden

in den ersten drei Monaten rückfällig.

Wie soll sich ein Arbeitgeber nach Rückfällen verhalten?

Rückfälle sollten frühzeitig unterbrochen werden. Wir

erleben viele Arbeitgeber in dieser Hinsicht als sehr kompetent.

In Vereinbarungen erhalten die Betroffenen beispielsweise

Ansprechpartner, an die sie sich nach Rückfällen

wenden können.

Vor vier Jahren war zu lesen, bei jeder sechsten

Kündigung spiele Alkohol eine Rolle. hat sich diese

Zahl angesichts der Wirtschaftskrise verschärft?

Die Zahl scheint mir sehr hoch. In wirtschaftlich schwierigen

Zeiten wird zwar mehr Alkohol konsumiert, eine

Zunahme an Alkoholabhängigkeit kann man jedoch

nicht feststellen, und daher auch nicht mehr entsprechende

Kündigungen. Alkoholabhängigkeit ist eine

Krankheit. Ohne entsprechende Massnahmen kann arbeitsrechtlich

nicht so einfach gekündigt werden. W

W

Monika Ridinger ist seit

Mai 2010 Chefärztin an

der Forel Klinik. Zuvor

hat sie an der universität

Regensburg den Bereich

Forschung in klinischer

suchtmedizin

geleitet und war Chefärztin

an der Psychosozialen

Klinik in Berlin.

z.V.g.

W

Monika Ridinger est médecin

chef à la Clinique

Forel depuis mai 2010.

elle a auparavant dirigé

la recherche en médecine

clinique d’addiction

à l’université de Regensburg

et était médecin

chef à la clinique psycho

W

dal maggio 2010 Monika

Ridinger è primario della

Clinica Forel. in precedenza

aveva diretto

all’università di Regensburg

la divisione Ricerca

sulle tossicodipendenze

Medicina delle dipendenze

ed era primario

alla Clinica psicosociale

di Berlino.

Sicherheit 2010_3

37


Alcool et travail: des règles claires sont profitables

Selon les statistiques, 7 à 10% de toutes les personnes actives souffrent d’un problème

d’alcool. Il en résulte des absences et des pertes de productivité qui coûtent annuellement

6 à 10 milliards de francs à l’économie. Les employeurs parlent de cette thématique

actuellement bien plus souvent que par le passé.

Daniela Kuhn

est journaliste indépendante RP à Zurich.

En Suisse, l’alcoolisme est un problème

largement répandu: selon certaines

estimations, plus de 300 000 personnes

sont dépendantes à l’alcool ou en

danger de le devenir. En comptant l’environnement

social, ce sont un million de personnes

qui sont confrontées au problème de

l’alcoolisme. Sur la base de données empiriques,

la part des personnes actives dépendantes

à l’alcool est estimée à 7 à 10%.

A part les personnes concernées et leurs

proches, ce problème représente aussi une

charge pour l’économie: selon les estimations,

15 à 25% de tous les accidents du travail

sont dus à la consommation d’alcool.

Les collaborateurs dépendants à l’alcool

manquent leur travail sans autorisation

jusqu’à huit fois plus souvent, et leur productivité

n’est plus que de 75%. Pour l’employeur,

cela signifie qu’un quart du salaire

n’est que pure perte.

Les coûts totaux qui en découlent, y compris

le versement des salaires, les prestations

sociales et de l’AI, ainsi que les frais

de traitement sont estimés en Suisse entre

6 et 10 milliards de francs par année. Afin

de couvrir ces frais externes, une bière devrait

coûter 7 francs, une bouteille de vin

bon marché 36 francs et une bouteille d’eaude-vie

125 francs.

Les estimations officieuses en cas d’accidents

du travail sont élevées

On ne sait toutefois pas exactement dans

quelle mesure l’alcool joue un rôle dans les

accidents du travail. Lors d’incidents relativement

légers – au contraire des cas graves

– le taux d’alcool dans le sang n’est pas

mesuré systématiquement. «Lors d’accidents

à la place de travail, l’influence de l’alcool

est souvent ignorée. Les estimations officieuses

sont donc élevées», prétend Ruedi

Rüegsegger, psychologue du travail auprès

de la Suva et responsable du problème «produits

addictifs à la place de travail». Selon

les études de R. Rüegsegger, le seul point de

repère provient des loisirs et des urgences

des hôpitaux qui attestent l’implication de

l’alcool dans 20% de tous les accidents.

Néanmoins, l’Office fédéral de la santé (OFS),

avec le soutien de la Suva, a commandé une

38 Sicherheit 2010_ 3

SANTÉ

étude permettant d’évaluer les coûts en relation

avec l’alcool à la place de travail.

Ruedi Rüegsegger, qui s’occupe de ce thème

depuis 19 ans à la Suva, observe actuellement

une prise de conscience mieux encrée

dans les entreprises par rapport aux effets

de l’alcool à la place de travail. «Aujourd’hui,

on sait où l’on peut trouver de

l’aide. La pratique est en ce sens devenue

plus simple, mais la situation reste désagréable

pour le cas particulier. Les problèmes

d’alcool sont et restent tabous.»

Les petites entreprises ont besoin

d’aide

Le psychologue du travail est appelé en

moyenne une fois par semaine pour conseil,

généralement des services du personnel qui

aimeraient par exemple savoir comment

dialoguer concrètement avec le collaborateur

concerné, s’il est vraiment nécessaire

d’exercer une certaine pression ou quand

il est possible d’effectuer une prise de sang.

«Les plus grandes entreprises traitent ce

thème dans le cadre de l’instruction en gestion

des ressources humaines. Ce sont plutôt

les petites qui s’adressent à moi»,

explique Ruedi Rüegsegger.Fondamentalement,

les entreprises sont plus sensibilisées

à ce problème que par le passé: «l’alcool à

la place de travail est actuellement moins

toléré. Mais il existe encore et toujours des

entreprises qui ne reconnaissent pas l’existence

de ce problème.»

La Suva recommande à la direction des entreprises

de fixer des règles claires. Premièrement,

l’interdiction de consommer de

l’alcool durant le temps de travail, ainsi

qu’avant le travail et durant la pause de

midi. La consommation d’alcool à l’occasion

des fêtes de l’entreprise devrait aussi être

clairement définie. Les autres points à préciser

sont:

WW Qui parle avec la personne concernée?

WW A quel moment faut-il informer le service

du personnel?

WW Comment est organisée la collaboration

avec le service de conseil en matière d’addiction?

WW Qui paye la perte de salaire durant le traitement?

WW Comment s’y prendre en cas de rechute?

Une interdiction de consommer de l’alcool

ne mène à rien prétend la Suva sur sa page

web: «Il faut expliquer au personnel quels

sont les dangers des produits addictifs à la

place de travail.» La Suva présente des informations

à ce sujet dans le cadre de conférences

types ainsi que dans la vidéo «bien

éméché» (www.suva.ch/waswo).

Procédé en trois étapes

En vue d’une confrontation constructive,

R. Rüegsegger procède en trois étapes: «L’employeur

devrait premièrement récolter des

faits vraisemblablement liés à l’alcool. Ceci

est difficile, car on se trouve en milieu incertain,

où il est impossible de prouver ses soupçons.

Toutefois, plus les références sont nombreuses,

plus certaine est la probabilité.»

La première phase comprend un entretien

entre le collaborateur et son supérieur direct.

A cette occasion, le collaborateur peut

promettre une amélioration ou profiter de

l’aide offerte. Ruedi Rüegsegger déclare toutefois

«qu’il est fort probable» que le collaborateur

concerné conteste les constatations

de l’employeur et ne veut pas reconnaître le

problème: «La plupart des personnes concernées

nient la thématique. C’est normal. On

pourrait presque affirmer: lorsque quelqu’un

reconnaît avoir un problème, il est déjà à

moitié guéri.»

Lorsque le collaborateur n’entreprend rien

ou trop peu, l’employeur fixe un délai de

deux à trois mois et convient d’un deuxième

entretien. S’il n’y a pas d’amélioration

jusque-là, R. Rüegsegger conseille d’augmenter

la pression: l’employeur fait signer

au collaborateur un engagement écrit qui

convient concrètement d’un comportement

correct. Par exemple aucune courte absence

non excusée, aucune consommation d’alcool

avant et durant le travail, un maintien

des données de productivité et de qualité.

«Si après cela, aucune amélioration n’est

constatée, il faut menacer le collaborateur

de licenciement», dit R. Rüegsegger: «Simultanément,

on lui donnera une dernière

chance de régler son problème avec ou sans

aide externe.» Selon lui, tout ce procédé ne

devrait pas durer plus de six à douze mois.

Le psychologue du travail n’est pas très favorable

aux prises de sang et aux mesures

éthyliques: «Je ne les recommanderais

qu’en cas extrême. Lorsque les dires divergent,

que l’employeur ne peut ou ne veut pas

effectuer des mesures, il devrait, dans le

doute, renvoyer le collaborateur à la maison,

de préférence en taxi! Ce dernier ne

doit revenir que lorsqu’il sera de nouveau

en forme.»

Sur le plan légal, la situation se présente

comme suit: dans le cadre de la Loi sur l’as-


surance-accidents, l’employeur est punissable

s’il laisse sciemment travailler un collaborateur

sous l’emprise de l’alcool. La loi

ne connaît aucune limite en pour mille:

«C’est au supérieur d’estimer quand

quelqu’un est capable de travailler ou non.»

Le collaborateur peut toutefois aussi être

poursuivi pénalement: il est condamnable

dès que lui ou d’autres personnes sont mises

en danger en raison de sa consommation de

stupéfiants. Les entreprises devraient miser

sur la prévention, avant d’en arriver à la

confrontation au tribunal.

65% de toutes les entreprises disposent

de règles claires

Des programmes correspondants contre la

consommation d’alcool à la place de travail

ne sont plus une rareté en Suisse, même si

cela ne va pas de soi: selon un sondage représentatif

effectué en 2009 par l’Addiction

Info Suisse (précédemment Institut suisse

de prévention de l’alcoolisme et autres toxicomanies),

65% de toutes les entreprises

avaient formulé des règles claires concernant

la consommation d’alcool. 2% voulaient

en élaborer, les autres n’avaient pas

pris de mesures.

Les entreprises industrielles et artisanales

disposaient de plus de directives concernant

la consommation d’alcool, conformément

aux attentes. 23% des 850 entreprises

privées et publiques visitées avaient instruit

leur personnel, dont certaines de plus de

500 collaborateurs.

Depuis l’automne 2009, un pas important a

été franchi en information et en prévention

par www.alcoolautravail.ch, une page web

commune à Addiction Info Suisse, Suva,

Promotion Santé Suisse et le Secrétariat

d’état à l’économie (SECO). Les chefs, les collègues

et les personnes concernées y trouvent

une quantité d’informations et de

tuyaux. Par exemple la recommandation que,

lors du premier entretien, le chef ne devrait

pas aborder le thème de l’alcool, mais uniquement

s’en tenir aux constatations faites

concernant le comportement et les prestations.

En font partie entre autres: les absences,

les longues pauses, les retards, les

erreurs, les plaintes des collègues et des

clients, les oublis, la diminution de la productivité

et de la qualité, ainsi que les difficultés

de concentration, les fréquents changements

d’humeur, la nervosité, le repli sur

soi et la motivation en baisse.

«Le problème n’est pas souvent très évident»,

dit Monique Helfer, porte-parole d’Addiction

W

L’employeur est punissable

s’il laisse sciemment

travailler un collaborateur

sous l’emprise

de l’alcool.

Daniel Boschung

W

Il datore di lavoro si

rende colpevole se pur

essendo consapevole che

un collaboratore è in

stato di ebrietà lo lascia

lavorare.

W

Der Arbeitgeber macht

sich strafbar, wenn er

wissentlich einen Mitarbeiter

unter Einfluss von

Alkohol arbeiten lässt.

Info Suisse: «Il est généralement faux de

s’imaginer que les personnes concernées

traversent le bureau avec une haleine sentant

l’alcool. Ils s’appliquent à cacher leur

consommation.» Monique Helfer insiste

ainsi sur le fait qu’il n’appartient ni aux supérieurs,

ni aux collègues d’établir un diagnostic

et de préjuger. Et elle ajoute un autre

aspect ardu: «Les collaborateurs ont souvent

tendance à couvrir leur collègue, à l’aider à

cacher ses manquements. Mais à plus longue

échéance, ils ne rendent service ni à leur

collègue, ni à eux-mêmes. Ils seraient mieux

inspirés de rendre attentif leur collègue

quant aux changements constatés dans son

travail et la charge qui en découle. Son environnement

n’ose en aucun cas s’adapter.»

Dans un deuxième temps, les collègues ne

devraient pas hésiter à en parler aux supérieurs.

«Beaucoup de nos patients viennent sur pression des

employeurs»

La Clinique Forel à Ellikon an der Thur est spécialisée dans le traitement des addictions

à l’alcool, aux médicaments et au tabac.

Daniela Kuhn

est journaliste indépendante RP à Zurich.

Comment les personnes dépendantes

à l’alcool se laissent-elles motiver à recevoir

une aide?

Observer est le plus important: l’employeur

devrait, à l’occasion d’un entretien avec un

collaborateur, exprimer ses soupçons et lui

présenter des pro positions d’aide concrètes.

Les personnes alcooliques minimisent souvent

le problème ou le nient, mais lorsqu’ils

sont à la maison et qu’ils disposent

d’adresses, ils cherchent de l’aide. Ils sont

même souvent satisfaits de ne plus avoir à

cacher leur maladie avec difficulté. Mais

jusqu’à ce que cela se remarque, cinq à dix

ans se sont déjà écoulées.

Les personnes concernées ne cherchent donc

pas elles-mêmes de l’aide, p.ex. chez le médecin

de famille ou auprès des alcooliques anonymes?

Si, il y a des personnes qui s’adressent directement

à leur médecin de famille, à des

services de conseil ou à une permanence

médicale de dépendance. Les conseils et les

clarifications sont souvent effectués en parallèle.

Il est déterminé si d’autres troubles

sont présents et qui sont souvent liés au problème

d’alcool. Par ex. les peurs, les dépressions,

les traumatismes ou les troubles de

la personnalité. En cas d’abus d’alcool ou

de courtes dépendances, ces offres ambulatoires

sont parfois déjà suffisantes.

En admettant que le collaborateur concerné

veut se faire aider, quelles sont les étapes suivantes?

Afin de contrôler les engagements attendus,

il faudrait attendre deux à quatre semaines

Sicherheit 2010_ 3

39


40 Sicherheit 2010_ 3

SALUTE

entre le premier et le deuxième entretien

avec l’employeur. Si les mesures convenues

n’ont pas été exécutées et que des rechutes

se produisent, il est nécessaire p.ex. d’établir

une convention écrite avec obligation

de suivre un traiteme nt ambulatoire. Ce

procédé en plusieurs étapes est important,

car la personne concernée retrouve son autonomie,

qu’il avait perdue dans la consommation

d’alcool.

Les patients de la Clinique Forel sont-ils nombreux

à être entrés sur pression de l’employeur?

Oui, car les offres ambulatoires ne suffisent

souvent pas en cas de dépendance à l’alcool.

Dans la clinique, nous effectuons une désintoxication

et nous obtenous l’abstinence.

Aprés la thérapie dans la clinique, les personnes

concernées retournent en offre ambulatoire.

Alcool e lavoro: vale senz’altro la pena di applicare

regole inequivocabili

Secondo le statistiche, dal 7 al 10% dei lavoratori soffrono di problemi d’alcool. Questi

provocano assenze ed una riduzione della produttività, che viene a costare ogni anno

all’economia dai sei ai dieci miliardi di franchi. Nel frattempo i datori di lavoro affrontano

quest’argomento molto più spesso che in passato.

Daniela Kuhn

è giornalista indipendente RP a Zurigo.

In Svizzera l’alcolismo è un problema

molto diffuso. Si stima che più di

300 000 persone siano dipendenti dall’alcool

oppure rischino di diventarlo. Considerato

anche l’ambiente sociale, un milione

circa di persone deve affrontare i problemi

dell’alcolismo. A seconda delle basi dei dati

empirici, tra tutti i lavoratori, quelli dipendenti

dall’alcool rappresentano dal 7 al 10%.

Si tratta di un problema che non concerne

soltanto i diretti interessati e chi è loro vicino,

ma anche l’economia. Si stima che il

15–25% degli infortuni sul lavoro sia provocato

dal consumo d’alcool. I collaboratori

dipendenti dall’alcool rimangono sino a otto

volte più spesso assenti dal lavoro senza autorizzazione.

E il loro rendimento è soltanto

del 75%. Per il datore di lavoro questo significa

che un quarto del salario rappresenta

una perdita.

Globalmente si stima che in Svizzera i costi

risultanti ammontino da sei a dieci miliardi

di franchi l’anno, in cui sono compresi

anche i pagamenti continuati del salario ad

essere pagati anche durante la malattia, le

Quel est le degré de succès?

Après le séjour en clinique, nos patients retournent

enrégle générale dans le processus

de travail. L’employeur est intégré dans le procédé

avec l’accord de la personne concernée

et il est présent lors de sa sortie. Le suivi à la

place de travail par un institut de prévention

de l’alcoolisme est aussi très important.

Et quel est le degré de rechute?

Durant la première année suivant le traitement

ambulatoire, 60% restent abstinents.

C’est un chiffre réjouissant pour le traitement

d’une addiction. La plupart des patients

rechutent dans les trois premiers mois.

Quel doit être le comportement d’un employeur

après une rechute?

Les rechutes doivent être très vite interrompues.

A cet égard, nous connaissons beau-

prestazioni sociali e quelle dell’AI. Per coprire

questi costi esterni, una birra dovrebbe

co stare sette franchi, una bottiglia

di vino a buon mercato 36 franchi e una bottiglia

d’acquavite 125 franchi.

Cifre oscure elevate in materia di infortuni

sul lavoro

Non si sa tuttavia esattamente con quale

frequenza ci sia di mezzo l’alcool nel caso

di infortuni sul lavoro. Infatti, in casi non

gravi, non viene esaminato sistematicamente

il tasso alcoolemico, come avviene

invece per gli infortuni gravi. «In caso di

notifiche di infortuni sul posto di lavoro si

tralascia spesso di esaminare l’influsso

dell’alcool. Le cifre oscure sono quindi

spesso elevate», afferma Ruedi Rüegsegger,

psicologo del lavoro alla INSAI, responsabile

della problematica «Stupefacenti

sul posto di lavoro». Secondo studi,

alcuni indizi, concernenti il tempo libero,

testimoniano che in caso di ricovero in ospedale

per casi d’emergenza, per il 25%

degli infortuni c’era di mezzo l’alcool,

spiega R. Rüegsegger L’Ufficio federale

della sanità pubblica (UFSP), con il sostegno

della INSAI, ha ora dato l’incarico di

effettuare uno studio con il quale si vuole

coup d’employeurs très compétents. Dans

les conventions, il est p.ex. fait mention d’interlocuteurs

auxquels les personnes concernées

peuvent s’adresser après une rechute.

Il y a quatre ans, on pouvait lire qu’un

sixième des licenciements était en rapport

avec l’alcool. Ce chiffre s’est-il aggravé au

vu de la crise économique?

Ce chiffre me semble très élevé. En temps

économiquement difficiles, on consomme

plus d’alcool, mais on ne constate toutefois

pas d’augmentation de l’addiction à l’alcool,

et par conséquent pas non plus d’augmentation

des licenciements. L’addiction à

l’alcool est une maladie. Selon le droit du

travail, il n’est pas si simple de licencier

sans mesures correspondantes. W

individuare i costi correlati all’alcool sul

posto di lavoro.

Ruedi Rüegsegger, che si occupa da 19 anni

alla INSAI di questa problematica, ha notato

nel frattempo che nelle aziende si è ora

chiaramente più coscienti degli effetti

dell’alcool sul posto di lavoro: «Oggi si sa

a chi ci si deve rivolgere per chiedere aiuto.

In teoria è più chiaro in che modo si debba

procedere in questi casi, ma nel singolo

caso la situazione rimane spiacevole. I problemi

legati all’alcool sono e rimangono un

tabù.»

Le aziende più piccole hanno bisogno

d’aiuto

Ci si rivolge allo psicologo del lavoro

in media una volta alla settimana per

chiedergli consiglio: si tratta in genere dei

servizi del personale, che desiderano p.es.

sapere come si debba svolgere concretamente

il colloquio con il collaboratore che

ha questo genere di problema, se è proprio

necessario fare pressione oppure

quando si possono fare dei prelievi di sangue.

«Nelle aziende più grandi ci si occupa

di questa tematica nell’ambito della formazione

dei responsabili delle risorse

umane. Si rivolgono a me piuttosto le

aziende più piccole», spiega Ruedi Rüegsegger.

In linea di massima si può affermare

che le aziende sono più sensibilizzate

che in passato a questo genere di problema:

«Oggi l’alcool sul posto di lavoro viene


meno tollerato. Ma esistono sempre delle

aziende che non riconoscono il problema.»

La INSAI raccomanda alle direzioni delle

aziende di definire delle regole chiare.

Prima di tutto il divieto di consumare alcool

durante l’orario di lavoro, come anche

prima del lavoro e durante la pausa di

mezzogiorno. È importante definire chiaramente

anche le regole concernenti l’alcool

nell’ambito delle feste aziendali. Si dovrebbero

chiarire anche i punti seguenti:

WW A chi spetta parlare con la persona che

ha problemi di dipendenza?

WW Quando occorre mettere al corrente l’ufficio

del personale sui problemi di dipendenza

del collaboratore?

WW Quali sono le modalità di collaborazione

con il consultorio per le tossicodipendenze?

WW Chi paga la perdita di salario durante le

cure di disintossicazione?

WW Come ci si deve comportare in caso di

ricaduta?

Sul sito della INSAI si può leggere che vietando

di consumare alcool non si ottiene

niente: «Si devono spiegare ai dipendenti i

pericoli degli stupefacenti sul posto di lavoro.»

La INSAI offre delle informazioni in

merito nell’ambito delle proprie lezioni modello

e con il video «A tutta birra» (www.

INSAI.ch/waswo).

Procedere in tre fasi

R. Rüegsegger si basa su un confronto costruttivo

in tre fasi: «In una prima fase il datore

di lavoro dovrebbe raccogliere i fatti che

rimandano a un consumo d’alcool. Questo è

difficile, perché ci si muove su un terreno

poco sicuro e difficilmente si riesce a fornire

le prove di quanto si sospetta. Ma più numerose

sono le indicazioni, più probabilmente

le supposizioni corrispondono al vero.»

Rientra nella prima fase un colloquio del

superiore diretto con il collaboratore che

ha problemi di dipendenza. In questo colloquio

l’interessato può promettere di migliorare

o di far ricorso all’aiuto offerto.

Ruedi Rüegsegger ammette, tuttavia, che

è «molto probabile» che l’interessato neghi

quanto afferma il datore di lavoro e non

voglia riconoscere il problema: «La maggior

parte di queste persone contesta

quest’argomento. È una situazione normale.

Si potrebbe quasi dire: quando una

persona ammette di avere un problema, è

già guarita per metà.»

«Si devono spiegare ai dipendenti i

pericoli degli stupefacenti sul posto

di lavoro.»

Se il collaboratore non fa niente o fa troppo

poco, il datore di lavoro fissa un termine di

due o tre mesi e si accorda per un secondo

colloquio. Se a quel momento il comportamento

non fosse migliorato, R. Rüegsegger

consiglia di aumentare la pressione: il datore

di lavoro fa firmare al collaboratore

una dichiarazione scritta, in cui viene definito

concretamente un comportamento

corretto. Per es. nessuna assenza breve ingiustificata,

non consumare alcool prima

del lavoro e durante il lavoro, osservare il

rendimento e le qualità previste.

«Se non interviene nessun miglioramento,

si deve minacciare il collaboratore di

li cenziamento», afferma R. Rüegsegger:

«Contemporaneamente all’interessato

viene offerta un’ultima possibilità per risolvere

il suo problema con o senza un aiuto

esterno.» È del parere che tutta la procedura

non dovrebbe durare più di 6 a 12 mesi.

W

In genere i collaboratori

con una dipendenza

dall’alcool cercano di celare

il loro alcolismo.

Daniel Boschung

W

Le plus souvent, les collaborateurs

dépendants

de l’alcool cherchent à

cacher leur consommation

d’alcool.

W

In der Regel versuchen

Alkoholabhängige ihren

Alkoholismus zu verbergen.

Per questi casi lo psicologo del lavoro non

tiene in grande considerazione il test di alcolemia

nel sangue e quello del palloncino:

«Raccomanderei di ricorrere a questi test

soltanto in casi estremi. Se si tratta di asserzione

contro asserzione, se il datore di

lavoro non può o non vuole sottoporre il

collaboratore a un test, in caso di dubbio

deve mandarlo a casa, meglio se con il taxi!

Dovrà tornare al lavoro soltanto quando

sarà di nuovo in forma.»

Dal punto di vista giuridico la situazione è

la seguente: nell’ambito della legge sull’assicurazione

contro gli infortuni, il datore

di lavoro si rende passibile di pena se pur

essendo consapevole che un collaboratore

è in stato di ebbrezza lo lascia lavorare. La

legge non stabilisce un preciso tasso di alcolemia:

«Il superiore ha la facoltà decisionale

di giudicare se una persona è in grado

o no di lavorare.»

Ma anche il lavoratore può essere chiamato

a rispondere: se mette in pericolo se stesso

o gli altri con il consumo di sostanze inebrianti

si rende passibile di pena. Ma prima

di finire in tribunale, le aziende dovrebbero

puntare sulla prevenzione.

Il 65% delle aziende applica regole

chiare

I relativi programmi contro il consumo

d’alcool sul posto di lavoro non sono rari

in Svizzera, anche se non forzatamente

ovvi: secondo un’inchiesta rappresentativa

organizzata da Dipendenze Info Svizzera

(l’ex Istituto svizzero di prevenzione dell’alcolismo

e altre tossicodipendenze), nel

2009 il 65% delle aziende aveva formulato

delle regole chiare in materia di alcool. Il

2% voleva introdurre delle regole, le

aziende rimanenti non avevano preso nessuna

misura.

Sicherheit 2010_ 3

41


42 Sicherheit 2010_ 3

SALUTE

Il datore di lavoro fa firmare al collaboratore

una dichiarazione scrit ta,

in cui viene definito concretamente

un comportamento corretto.

Come ci si attendeva, aziende operanti in

ambito industriale e artigianale applicavano

di più le disposizioni relative al consumo

d’alcool. Il 23% delle 850 aziende che erano

state analizzate aveva formato il personale

in questo senso, soprattutto le grandi aziende

con almeno 500 collaboratori.

Un importante passo verso l’informazione e

la prevenzione è costituito da www.alkoholamarbeitsplatz.ch,

il sito web comune, in

funzione dall’autunno del 2009, di Dipendenze

Info Svizzera, INSAI, Promozione della

Salute Svizzera e della Segreteria di Stato

dell’economia (SECO). Superiori, colleghi di

lavoro e persone con problemi di dipendenza

vi trovano tutta una serie di informazioni e

di consigli. Per es. l’indicazione che, in occasione

del primo colloquio, i superiori non

dovrebbero toccare l’argomento dell’alcool,

ma riferirsi soltanto al comportamento

strano notato e al rendimento. Si può trattare,

tra l’altro, di assenze, pause prolungate,

mancanza di puntualità. errori, reclami

da parte di collaboratori e clienti,

mancanze, diminuzione del rendimento e

della qualità, ma anche difficoltà a concentrarsi,

frequenti cambiamenti di umore, nervosismo,

ripiegamento su se stessi e diminuzione

della motivazione.

«Spesso il problema non è così palese»,

spiega Monique Helfer, portavoce di Dipen-

denze Info Svizzera: «L’idea che gli interessati

attraversino gli uffici lasciando dietro di

sé puzza d’alcool è in genere del tutto errata.

Fanno di tutto per tenere nascosto il loro

consumo d’alcool.» M. Helfer sottolinea che

non spetta né ai colleghi né ai superiori fare

una diagnosi e giudicare affrettatamente. E

fa presente un ulteriore aspetto scottante: «I

collaboratori tendono spesso a coprire il collega,

ad aiutarlo a nascondere le sue mancanze.

Ma alla lunga non fanno un piacere

né al collega né a se stessi. Devono piuttosto

far presenti al collega i cambiamenti che

hanno notato sul lavoro e menzionare come

ciò comporti un onere non indifferente. L’ambiente

non deve assolutamente adattarsi a

questa situazione.» In una seconda fase i colleghi

non devono indugiare a rivolgersi ai

superiori.

«Molti dei nostri pazienti vengono perché messi sotto

pressione dai datori di lavoro»

La Clinica Forel di Ellikon an der Thur è specializzata nel trattamento delle dipendenze

da alcool, medicamenti e tabacco. Nelle terapie vengono coinvolti i datori di lavoro e

offerti anche trattamenti ambulatoriali, spiega la Dott.ssa Monika Ridinger, primario

della clinica.

Daniela Kuhn

è giornalista indipendente a Zurigo.

Come fare per motivare delle persone

dipendenti dall’alcool ad accettare

aiuto?

La cosa principale è affrontare il problema: il datore

di lavoro dovrebbe esprimere, nell’ambito di

un colloquio con il suo collaboratore, il sospetto e

presentare delle offerte d’aiuto concrete. Le persone

con problemi seri di alcool minimizzano la

cosa e spesso la negano, ma quando poi sono a

casa e dispongono di indirizzi, molti cercano aiuto.

Spesso sono addirittura felici se non devono più

nascondere con fatica la loro malattia. Quando

qualcuno si fa notare, sono in effetti in genere già

passati dai cinque ai dieci anni.

È raro che i diretti interessati chiedano aiuto,

p.es. al loro medico di famiglia o a Alcolisti

Anonimi?

Ci sono persone che si rivolgono direttamente al

loro medico, al centro di consultorio o all’ambulatorio

per le tossicodipendenze. Consulenza e

informazione procedono parallelamente. Si appura

se esistano altri disturbi, che spesso accompagnano

i problemi di alcool. Per es. paure, depressioni,

traumi oppure disturbi della personalità.

Nel caso che l’abuso d’alcool o la dipendenza

dall’alcool siano recenti, a volte sono già sufficienti

queste offerte ambulatoriali.

Ammesso che il lavoratore con questo problema

voglia farsi aiutare, quali sono i passi

successivi?

Il secondo colloquio con il datore di lavoro dovrebbe

aver luogo circa due o quattro settimane

dopo il primo, in modo da controllare gli accordi

presi. Se le misure su cui ci si era accordati non

sono state applicate oppure ci sono state delle ricadute,

è necessaria p.es. un’ingiunzione scritta

per una terapia con ricovero. È importante procedere

gradualmente perché in questo modo il diretto

interessato si riappropria della sua autonomia

che ha perso nel consumo d’alcool.

Alla Clinica Forel sono numerosi i pazienti inviati

sotto la pressione esercitata dal datore

di lavoro?

Sì, spesso l’offerta ambulatoriale non è sufficiente

in caso di dipendenza dall’alcool. In clinica sottoponiamo

i pazienti ad una disintossicazione e otteniamo

l’astinenza. Il trattamento è però anche interconnesso:

dopo la terapia in clinica i diretti interessati

approfittano di nuovo dell’offerta anbulatoriale.

Qual è la quota di successo?

In genere, dopo il ricovero nella nostra clinica, i nostri

pazienti vengono integrati nuovamente nel pro-

cesso di lavoro. Con l’accordo dei diretti interessati,

il datore di lavoro viene coinvolto nella

procedura ed è presente al momento in cui la persona

lascia la clinica. Importante è anche l’assistenza

dopo il ricovero da parte di centri specializzati

nella lotta contro l’alcolismo, nelle vicinanze

del posto di lavoro.

E qual è la quota delle ricadute?

Nel primo anno dopo il ricovero, il 60% osserva

l’astinenza. Per un trattamento contro una tossicodipendenza

si tratta già di un buon risultato. La

maggior parte dei pazienti ha delle ricadute nei

primi tre mesi.

Come deve comportarsi il datore di lavoro in

caso di ricadute?

Si devono interrompere al più presto le ricadute.

Notiamo che molti datori di lavoro sono molto

competenti in questo senso. Nell’ambito di accordi,

alle persone con problemi di dipendenza vengo

attribuiti degli interlocutori ai quali i lavoratori possono

rivolgersi in caso di ricadute.

Quattro anni fa si leggeva che in un licenziamento

su sei c’era di mezzo l’alcool. Queste

cifre sono peggiorate a causa della crisi economica?

Questa cifra mi sembra molto elevata. In periodi

economicamente difficili si consuma dì più alcool,

non si può però costatare un aumento della dipendenza

dall’alcool, e quindi neanche un aumento

dei relativi licenziamenti. L’alcolismo è una malattia.

Secondo il diritto del lavoro, senza le relative

misure non si può licenziare così facilmente. W


Anerkannte

Weiterbildungsmassnahme

Hauptmedienpartner: Kooperationspartner:

ArbeitsSicherheit

Schweiz

Zeitgleich und räumlich angegliedert

Corporate

HealtH

Convention

3. Fachmesse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

17.–18. November 2010 – Messe Basel

www.arbeits-sicherheit-schweiz.ch

HRM.ch


Esther Girsberger

ist Publizistin

und Moderatorin

in Zürich.

44 Sicherheit 2010_3

IntervIew

«Wir simulieren Angriffe

aufs eigene Netz»

Sichere Datenkommunikation ist für die Swisscom ein zentrales Thema. Das Grundrisiko

ist hoch, die Gefahren sind aber überschaubar und können in Grenzen gehalten

werden, wie Marcel Zumbühl, Leiter Sicherheit bei Swisscom Schweiz, erklärt.

Der Produktesicherheit bei Swisscom muss

eine immense Bedeutung zukommen. Aber

im Organigramm kommt dem Sicherheitsverantwortlichen

keine besondere Stellung zu.

Auch wenn es nicht explizit im Organigramm steht,

haben wir kurze Wege zur Geschäftsleitung und einen

intensiven Austausch mit anderen Kolleginnen und Kollegen

im Management. Der Sicherheitsfaktor ist ausserdem

in allen unseren Produkten berücksichtigt, sodass

dem Sicherheitsgedanken auf jeder Stufe grosse Beachtung

geschenkt wird und unsere Produktmanager

gleichzeitig auch Sicherheitsmanager sind. Als Leiter Sicherheit

Swisscom Schweiz habe ich die Gesamtverantwortung

für alles, was mit Schutz und Sicherheit bei

Swisscom in der Schweiz zu tun hat.

wer bestimmt den nötigen Schutzgrad?

Allen voran der Kunde. Der Schutzgrad ist natürlich abhängig

vom Kundensegment. Es gibt Segmente, in

denen die Anforderungen sehr hoch sind, z.B. bei den

Banken. Beim Coiffeursalon ist er niedriger. Für den

einen Kunden ist die Sicherheit ein reiner Hygienefaktor,

für den anderen der Grundpfeiler des Vertrauens.

In jedem Produkt von Swisscom und in den unterliegenden

Netzen wurden Vorkehrungen getroffen, um einen

möglichst hohen Schutzgrad zu bieten.

Können Sie in Ihrem Bereich alle verlangten Schutzbedürfnisse

befriedigen?

Wenn Sie in ein Flugzeug einsteigen, können Sie auch

nicht versprechen, dass es nicht abstürzt. Unsere Produktmanager

lassen sich auch nicht von Maximalforderungen

leiten, sondern wägen ab, welchen Grad an Verfügbarkeit,

Verbindlichkeit, Vertraulichkeit, Integrität

und Zugriffsschutz die angesprochenen Kunden vom

Produkt erwarten.

welchem ereignis gilt unter dem Aspekt der Sicherheit

Ihr primäres Augenmerk?

Wenn Gespräche abgehört werden, ist das Schadenspotenzial

zwar hoch, aber die Eintrittswahrscheinlich­

keit ist tief. Weil es sich um einen sehr komplexen Angriff

handelt, der hohes Fachwissen und eine umfangreiche

technische Ausrüstung voraussetzt. Hoch ist das Schadenspotenzial

auch beim Datendiebstahl, weil endgerätebasierte

Angriffe zu erwarten sind. Davon abgesehen

sind all diese Vorgänge keine Kinderspiele,

sondern kriminelle Straftaten.

wie kann sich der Kunde am besten schützen?

Eigentlich mit den einfachsten Vorsichtsregeln: Erstens,

indem Endgeräte nicht unbeaufsichtigt liegen gelassen

werden. Zweitens, indem der Kunde einen zuverlässigen

Virenschutz und eine Firewall installiert. Drittens,

indem immer ein sicheres Passwort verwendet und dieses

auch regelmässig gewechselt wird. Viertens, indem

Kunden Spam­Mails konsequent löschen und keine Links

öffnen. Nicht zuletzt sollten sich Kunden bei uns melden,

wenn ihnen etwas auffällt. Damit die Kette vom

Kundenwunsch zum fertigen Produkt und zurück optimal

läuft, sind wir auf Rückmeldungen angewiesen.

wer haftet, wenn der Kunde solche vorsichtsmassnahmen

nicht beachtet bzw. nicht installiert?

Grundsätzlich der Kunde. Trotzdem haben wir grösstes

Interesse, den Kunden so zu beraten, dass sich ein solcher

Zwischenfall nicht wiederholt.

Auch die Swisscom ist nicht gefeit vor Hackerangriffen.

Im September des letzten Jahres war

die Schlagzeile zu lesen: «ein Hackerkrieg im Sexmilieu

bringt die Swisscom derart in die Bedrouille,

dass sie dem Druck von erpressern nachgibt und

einen Kunden aus dem Internet wirft.»

Tatsächlich war ein Kunde betroffen, der u.a. ohne unser

Wissen ein Erotikportal hostete. Wir konnten die DDOS 1 ­

Attacken während mehrerer Tage erfolgreich abwehren,

mussten aber die Seite letztlich zum Schutz unserer

anderen Kunden vom Netz nehmen.

Sind denn die Urheber solcher DDOS­Attacken

nicht zu eruieren?


Wir erstatten in jedem Fall Strafanzeige, dies ist auch im

erwähnten Fall geschehen. Wie der Presse zu entnehmen

ist, sind solche Strafverfahren nicht selten von Erfolg

gekrönt.

Das tummelfeld für Cyberkriminelle wird immer

grösser. Kann Swisscom mit dieser entwicklung

überhaupt Schritt halten?

Bis anhin ja. Aber es ist tatsächlich eine grosse Herausforderung,

früh zu merken, in welche Richtung sich die

Cyberkriminalität entwickelt. Hinzu kommt, dass sehr

viele Kunden solchen Angriffen ausgesetzt sind und wir

deshalb versuchen müssen, den Schutzbereich für diese

individuell zu stärken.

es öffnen sich auch immer neue Geschäftsmodelle,

die mit den entsprechenden Sicherheitskonzepten

untermauert werden müssen. Steigen die Kosten

für die Sicherheit dadurch nicht laufend?

Nicht unbedingt. Wo wir uns früher mühsam manuell

gegen Angriffe wappnen mussten, können wir die gleichen

Schutzmechanismen heute von der Stange kaufen

– denken Sie nur an den Virenschutz. Die Ressourcen,

die dadurch frei werden, können wir anderweitig

einsetzen. Mit einer vernünftigen Planung können wir

die Sicherheitskosten gut budgetieren.

wie testet Swisscom die eigene Sicherheit?

Unsere eigenen Netze prüfen wir einerseits durch ein

sogenanntes «ethical hacking». Wir simulieren mit erfahrenen

Hackern Angriffe auf das eigene Netz. Mögliche

Schwachstellen werden dadurch identifiziert und

behoben. Im Weiteren führen wir regelmässige Sicher­

heitsaudits durch. Mit Erfolg: Swisscom selbst ist kaum

ein Opfer von Hacking­Angriffen.

Hotspots, wLAn und iPads gelten als sehr unsicher,

wenn man den Blogs im Internet glaubt. was tun

Sie dagegen?

Die Sicherheit der Datenübertragung bei der Verwendung

von Mobile Unlimited 2 entspricht den Sicherheitsstandards

der benutzten Netze, ist also grundsätzlich

sicher. Die Datenübertragung via WLAN ist nicht per se

durch einen verschlüsselten Kanal gesichert. Deshalb

empfehlen wir den Einsatz von VPN 3 bei der Datenübertragung

und die Verschlüsselung von WLAN­Heimnetzen.

Die Vertraulichkeit der PC­gespeicherten Daten liegt

in der Verantwortung des Kunden. Eine entsprechende

Schutzsoftware sollte daher installiert werden.

Die grössten Cracks lassen sich nicht gerne anstellen.

Hat Swisscom keine Schwierigkeiten, die fähigsten

Leute zu bekommen?

Wir sind ein so vielfältiger Betrieb, dass auch versierte

Cracks zu uns kommen. Sie finden ja auch sehr gute

Arbeitsbedingungen bei uns. Wir haben daher kaum

Rekrutierungsschwierigkeiten. W

1 DDOS (Distributed Denial of Service): Das Opfer

wird von vielen verteilten Rechnern aus mit Daten

bombardiert und stellt seinen Dienst wegen Überlastung

ein.

2 Mobile Unlimited, ein Angebot von Swisscom,

funktioniert mit kleinen USB­Modems.

3 VPN (virtuelle private Netzwerke) erzeugen über

Verschlüsselung ein kleines Netz im grossen Netz.

Der 39­jährige Marcel

Zumbühl ist Leiter Sicherheit

von Swisscom

Schweiz und Gastdozent

für risikomanagement

und ­kommunikation an

der etH Zürich. nach seinem

Master of Science

an der Universität Bern

war er mehrere Jahre als

Berater und Manager

von Accenture im einsatz.

2002 wechselte er

zu Swisscom, baute den

Sicherheitsbereich von

Swisscom Mobile und

später von Swisscom

Schweiz auf. 2008 erlangte

das Unternehmen

das internationale

Sicherheitszertifikat

ISO 27001. Heute ist der

schweizerisch­italienische

Doppelbürger Mitglied

der technischen

Betriebsleitung.

Daniel Boschung

Sicherheit 2010_3

45


46 Sicherheit 2010_ 3

interview

«Nous simulons des attaques sur notre propre réseau»

La communication sûre des données est un thème central pour Swisscom. Le risque

de base est élevé, mais les dangers sont perceptibles et peuvent être limités, comme

l’explique Marcel Zumbühl, chef de la sécurité après de Swisscom Suisse.

Esther Girsberger

est publiciste et modératrice à Zurich.

La sécurité des produits revêt une signification

d’une portée considérable

chez Swisscom. Mais le chargé de sécurité

n’a pas de place particulière dans l’organigramme.

Même si l’organigramme ne le précise pas,

nous pouvons facilement nous adresser à

la direction et nous avons d’intenses

échanges de vues avec d’autres collègues

du management. Le facteur sécurité est

en outre appliqué à tous nos produits, de

telle manière que l’esprit de sécurité est

appliqué avec grande importance à tous

les niveaux et que les gestionnaires de

produits se trouvent simultanément en position

de chargés de sécurité. En tant que

chef de la sécurité de Swisscom Suisse, je

porte la responsabilité de tout ce qui

touche à la protection et la sécurité de

Swisscom en Suisse.

Qui décide du degré de protection nécessaire?

En premier lieu le client. Le degré de protection

dépend naturellement de la catégorie

de clientèle. Certaines catégories

sont très exigeantes, p.ex. les banques. Le

degré de protection est moindre en ce qui

concerne un salon de coiffure. Pour certains

clients, la sécurité est un pur facteur

hygiénique, pour d’autres, il s’agit du

pilier de la confiance. Des dispositions ont

été prises afin d’offrir le degré de protection

le plus élevé possible pour chaque

produits de Swisscom ainsi que pour les

réseaux basiques.

Pouvez-vous satisfaire dans votre domaine

à toutes les nécessités de protection?

Lorsque vous entrez dans un avion, vous

ne pouvez pas non plus assurer qu’il ne

tombera pas. Nos gestionnaires de produits

ne se laissent pas guider par des exigences

maximales, mais évaluent le degré de disponibilité,

de fiabilité, de confidentialité,

d’intégrité et de protection d’accès que les

clients concernés attendent du produit.

Sous l’aspect de la sécurité, quel incident

dispose de votre attention première?

Lorsque les conversations sont écoutées,

le potentiel des dommages est élevé mais

la probabilité que l’incident se produise

est petite. Parce qu’il s’agit d’une attaque

très complexe nécessitant des connaissances

professionnelles élevés et un équipement

technique important. Le potentiel

des dommages est aussi élevé en cas de

vol de données, parce qu’il faut s’attendre

à des attaques de base des appareils terminaux.

Abstraction faite du fait qu’il ne

s’agit pas de jeux d’enfant, mais d’actions

criminelles.

Comment le client peut-il le mieux se protéger?

En fait, en observant les règles de sécurité

les plus élémentaires: premièrement,

en ne laissant pas des appareils terminaux

sans surveillance. Deuxièmement,

en installant une protection fiable contre

les virus et un pare-feu. Troisièmement, en

utilisant toujours un mot de passe sûr et en

le changeant régulièrement. Quatrièmement

en effaçant de manière conséquente

tous les spams et en n’ouvrant pas les liens.

Et enfin, les clients devraient s’adresser à

nous lorsqu’ils remarquent quelque chose.

Nous sommes tributaires des retours d’informations

pour que la chaîne des vœux du

client au produit fini et retour fonctionne de

manière optimale.

Qui est responsable si le client n’observe ou

n’installe pas de telles mesures de protec-

tion?

C’est fondamentalement le client. Nous

sommes malgré tout très intéressés à

conseiller le client de manière à ce qu’un tel

incident ne se reproduise pas.

Swisscom n’est pas non plus immunisé contre

les attaques de hacker. en septembre de l’année

passée, on pouvait lire le gros titre suivant:

«Une guerre de hacker dans le milieu

du sexe a provoqué une telle pagaille chez

Swisscom qui a cédé sous la pression des

maîtreschanteurs, et un client a été jeté hors

de l’internet.»

Il s’agissait effectivement d’un client qui

hébergeait entre autres un portail érotique

sans que nous le sachions. Durant

plusieurs jours, nous avons pu repousser

les attaques DDOS1 avec succès, mais nous

avons dû retirer la page de la toile afin de

protéger nos autres clients.

Les auteurs de ces attaques DDOS ne peuvent-ils

donc pas être identifiés?

Nous déposons dans tous les cas une

plainte pénale, ce qui a aussi été fait dans

le cas mentionné. Comme on peut le lire

dans la presse, il n’est pas rare que de

telles procédures pénales se terminent

avec succès.

La scène de la cybercriminalité est toujours

plus large. est-ce que Swisscom est armé

pour suivre cette évolution?

Jusqu’ici, oui. Mais c’est un grand défi que

de remarquer suffisamment tôt dans quelle

direction la cybercriminalité se développe.

En plus, énormément de clients sont exposés

à de telles attaques, et c’est pourquoi

nous devons essayer de renforcer le domaine

de protection qui les concerne.

il se présente toujours de nouveaux modèles

qui doivent être étayés par les concepts de

sécurité correspondants. Les coûts pour la

sécurité n’augmentent-ils pas continuellement?

Pas forcément. Là où nous devions précédemment

difficilement nous armer manuellement

contre les attaques, nous pouvons

actuellement acheter les mêmes mécanismes

de protection tout prêts – pensons

seulement à la protection antivirus. Les ressources

qui se libèrent ainsi peuvent être

engagées ailleurs. Une planification raisonnable

nous permet de bien budgéter les

coûts de la sécurité.

Comment Swisscom teste sa propre sécurité?

Nous testons d’une part, nos propres réseaux

au moyen d’un dénommé «ethical

hacking». Avec l’aide de hackers expérimentés,

nous simulons des attaques sur notre

propre réseau. Les éventuels points faibles

peuvent ainsi être identifiés, et nous y remédions.

En plus, nous effectuons régulièrement

des audits en sécurité. Avec succès:

Swisscom n’est pas vraiment victime des

attaques de hackers.


interviStA

Les hotspots, wLAn et iPads sont réputés

comme étant très peu sûrs, si l’on en croit

les blogs sur internet. Que faites-vous là

contre?

La sécurité de transmission des données

par Mobile Unlimited 2 l’utilisation de correspond

aux standards de sécurité des réseaux

utilisés, elle est donc fondamentalement

sûre. La transmission des données par

WLAN n’est pas sécurisée par un canal chiffré.

C’est pourquoi nous conseillons l’utilisation

de VPN3 pour la transmission des

données et le chiffrage des réseaux WLAN

personnels. La confidentialité des données

mémorisées sur PC est de la responsabilité

des clients. Il faudrait donc installer un

logiciel de sécurisation.

Les plus grands cracks ne se laissent pas

facilement engager. Chez Swisscom,

n’éprouve-t-on pas de difficultés à trouver

les personnes les plus capables?

Nous sommes une entreprise d’une telle diversité

que les cracks expérimentés viennent

aussi chez nous. Ils trouvent aussi de

très bonnes conditions de travail chez nous.

Nous n’avons donc aucune difficulté de recrutement.

W

«Simuliamo degli attacchi alla nostra rete»

La trasmissione sicura dei dati costituisce per la Swisscom un tema fondamentale. il

rischio che vi si annida è elevato, tuttavia i pericoli possono essere previsti e mantenuti

entro certi limiti, così come spiega Marcel Zumbühl, direttore della sicurezza

presso la Swisscom Svizzera.

Esther Girsberger

è pubblicista e moderatrice a Zurigo.

Alla sicurezza dei prodotti va attribuita

nella Swisscom un’enorme importanza.

Ma, nell’organigramma, al responsabile

della sicurezza non è riservata

una particolare posizione.

Anche se nell’organigramma non è esplicitamente

indicato, abbiamo facile accesso alla direzione

aziendale e attuiamo un intenso scambio

con colleghe e colleghi nel management. Il

fattore sicurezza, inoltre, viene tenuto presente

in tutti i nostri prodotti e quindi a tutti i livelli

una grande attenzione viene prestata al concetto

di sicurezza e i nostri manager dei prodotti

sono nello stesso tempo anche manager

1 DDOS (Distributed Denial of Service): La

victime est bombardée de données par d’innombrables

ordinateurs et supprime donc

son service en raison de surcharge.

2 Mobile Unlimited, une offre de Swisscom,

qui fonctionne avec de petits modems USB.

3 VPN (réseaux privés virtuels) produisent par

chiffrage des petits réseaux dans la grande

toile.

della sicurezza. Come direttore della sicurezza

della Swiss com Svizzera ho la totale responsabilità

riguardo a tutto ciò che ha a che fare con

la protezione e con la sicurezza nella Swisscom

in Svizzera.

Chi stabilisce il grado di protezione necessario?

Anzitutto il cliente. Il livello di protezione dipende

ovviamente dal segmento di clientela. Vi sono

segmenti di clientela le cui richieste sono molto

elevate, come è p.es. il caso delle banche. Per i

parrucchieri il livello di protezione è inferiore. Per

alcuni clienti la sicurezza costituisce un mero fattore

di igiene, per altri costituisce il pila stro base

della fiducia. In ogni prodotto della Swisscom e

nelle reti connesse sono state adottate misure

tali da offrire un grado di protezione il più elevato

possibile.

W

Marcel Zumbühl, âgé

de 39 ans, est responsable

de la sécurité chez

Swisscom Suisse et chargé

de cours honoraire en

gestion du risque et communication

à l’ePF de Zurich.

Après un Master en

sciences à l’Université de

Berne, il a travaillé de

nombreuses années

comme conseiller et manager

chez Accenture. en

2002, il a rejoint Swisscom,

a développé le domaine

de la sécurité de

Swisscom Mobile, puis de

Swisscom Suisse. en 2008,

l’entreprise a obtenu la

certification de sécurité

internationale iSO 27001.

Aujourd’hui, ce détenteur

d’un double passeport

suisse et italien est

membre de la direction

technique de l’entreprise.

Daniel Boschung

riesce a soddisfare tutte le esigenze di protezione

richieste nel suo settore?

Quando Lei sale in un aereo, non può avere la

sicurezza che l’aereo non precipiti. In questo

senso i nostri manager responsabili dei prodotti

non si lasciano orientare da esigenze di

massimo livello, ma considerano quel grado di

disponibilità, di affidabilità, di riservatezza, di

integrità e di protezione nell’accesso che i

clienti a cui ci si rivolge si aspettano dal prodotto.

Qual è l’evento a cui, in considerazione

della sicurezza, rivolge in primo luogo la

sua attenzione?

Se consideriamo l’intercettazione delle conversazioni,

dobbiamo dire che il potenziale di

danno è elevato, ma le probabilità che si verifichi

è minima perché si tratta di attacchi molto

complessi che presuppongono delle conoscenze

tecniche elevate e una attrezzatura tecnica

completa. Elevato è anche il potenziale di

danno in caso di furto di dati, dato che ci si

può aspettare che avvengano attacchi mirati su

Sicherheit 2010_ 3

47


W

il 39enne Marcel Zumbühl

è responsabile della

Sicurezza di Swisscom

Svizzera e docente

ospite per la gestione e la

comunicazione del rischio

al Politecnico federale di

Zurigo. Dopo il suo

Master of Science all’Università

di Berna, ha lavorato

diversi anni come

consulente e direttore

presso Accenture. nel

2002 è passato a Swisscom,

dove ha sviluppato il

settore sicurezza di Swisscom

Mobile e poi anche

di Swisscom Svizzera. nel

2008 alla società è stata

conferita la certificazione

internazionale sulla sicurezza

iSO 27001. Oggi

Marcel Zumbühl, che ha

la doppia cittadinanza

italiana e svizzera, fa

parte della direzione tecnica

della Swisscom.

Foto: Daniel Boschung

apparecchiature terminali. A parte ciò, queste

azioni non sono giochi da ragazzi, ma costituiscono

dei reati penali.

Qual è per un cliente la protezione migliore?

Adottare in pratica le più elementari misure di

precauzione: in primo luogo facendo in modo

che le apparecchiature terminali non vengano lasciate

incustodite. In secondo luogo installando

una protezione antivirus affidabile e un firewall.

In terzo luogo usando sempre una password sicura

e inoltre cambiandola regolarmente. In

quarto luogo cancellando costantemente le mail

spam e non aprendo i link. I clienti infine dovrebbero

prendere contatto con noi ogni volta che

vengono colpiti da qualcosa di strano. Per consentire

che la catena, che va dai desideri del

cliente al prodotto finale ed in senso inverso, si

svolga in maniera ottimale, è necessario che il

cliente si rifaccia vivo dandoci man mano delle

conferme.

Chi è responsabile se il cliente non osserva

o non installa queste misure cautelari?

In linea di massima il cliente stesso. Tuttavia il nostro

maggior interesse è di orientarlo in modo

che simili incidenti non si ripetano.

nemmeno la Swisscom è immune dagli attacchi

sferrati dagli hacker. nel settembre

dello scorso anno si potevano leggere a caratteri

cubitali titoli come: «Una guerra fra

hacker nell’ambiente del sesso ha messo la

48 Sicherheit 2010_ 3

interviStA

Swisscom in tali difficoltà da cedere alla

pressione di ricattatori ed espellere un

cliente fuori da internet.»

Si verificò che fu in realtà coinvolto un nostro

cliente, il quale a nostra insaputa ospitava fra l’altro

un portale erotico. Riuscimmo per più giorni

a respingere con successo gli attacchi DDOS¹, ma

dovemmo infine, per proteggere gli altri clienti,

togliere questa pagina dalla rete.

Ma non è possibile identificare gli autori di

tali attacchi DDOS?

Noi in ogni caso presentiamo una denuncia; ciò

è avvenuto anche nel caso menzionato. Come si

può ricavare dalla stampa, tali denunce non di

rado sono coronate dal successo.

il campo delle scorrerie dei cyber-criminali si

allarga sempre di più. La Swisscom può in ogni

caso tenere il passo con questo sviluppo?

Fino ad ora, sì. Ma costituisce in effetti una

grande sfida accorgersi in tempo della direzione

verso cui la cyber-criminalità va evolvendosi. A

ciò si aggiunge il fatto che sono moltissimi i clienti

esposti a tali attacchi, per cui dobbiamo cercare

di intensificare individualmente per ognuno di

loro l’area di protezione.

nascono inoltre sempre nuovi modelli di

business che devono essere consolidati con

adeguati concetti di sicurezza. i costi per la

sicurezza non sono per questo motivo in

continua crescita?

Non necessariamente. Laddove nel passato dovevamo

a fatica armarci manualmente contro gli

attacchi, oggi possiamo comprare, già pronti, gli

stessi meccanismi protettivi – basta solo pensare

alla protezione antivirus. Le risorse che in tal

modo si risparmiano, possono essere impiegate

in altri modi. Con una ragionevole pianificazione

possiamo redigere un buon bilancio preventivo

per quanto riguarda i costi della sicurezza.

in che modo la Swisscom sottopone a test la

propria sicurezza?

Noi collaudiamo le nostre reti, da una parte, mediante

il cosiddetto «ethical hacking». Simuliamo

assieme a degli hacker esperti degli attacchi alla

nostra rete. In tal modo gli eventuali punti deboli

vengono individuati ed eliminati. Effettuiamo

inoltre periodicamente audit per la sicurezza; con

successo: la Swisscom stessa è difficilmente vittima

di attacchi hacking.

Gli Hotspot, i wLAn e gli iPads sono conside-

rati molto insicuri se si dà credito ai blog su

internet. in che modo contrastate tutto ciò?

La sicurezza nella trasmissione dei dati, in caso

di utilizzazione di un Mobile Unlimited², corrisponde

agli standard di sicurezza delle reti utilizzate,

ed è quindi, in linea di massima, garantita.

La trasmissione dei dati attraverso WLAN

non è assicurata, a priori, attraverso un canale

criptato. Per questo motivo suggeriamo per la

trasmissione dei dati l’impiego di VPN³ e il criptaggio

delle reti domestiche WLAN. La riservatezza

dei dati salvati su computer è affidata alla

responsabilità del cliente. Dovrebbe pertanto

essere installato un adeguato software protettivo.

i più grandi crack non sono molto ben disposti

ad accettare un posto. La Swisscom non

ha difficoltà a trovare le persone più capaci?

Siamo un’azienda dagli aspetti tanto molteplici

che anche i crack esperti vengono da noi. Essi

trovano in effetti ottime condizioni di lavoro. Per

questo motivo non abbiamo difficoltà di reclutamento.

W

¹DDOS è l’abbreviazione per Distributed Denial

of Service. La vittima viene bombardata

con dati provenienti da molti calcolatori variamente

allocati e smette di operare per

sovraccarico.

²Mobile Unlimited, un’offerta Swisscom,

funziona con piccoli modem USB.

³VPN (reti private virtuali) producono attraverso

il criptaggio una piccola rete nella

grande rete.


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Hans Peter

Fachjournalist, Brig

Die Sicherheit der elektrischen

Wasserabstellung hängt von der

richtigen Armaturenwahl ab, denn diese

ist für die sichere Funktion entscheidend,

wenn das Wasser mit elektrischer Energie

abgestellt werden soll. Leitungssysteme

mit Druckgleichheit davor und danach

werden als geschlossene Systeme

bezeichnet.

Bei einer Druckungleichheit gelten sie als

offene Leitungssysteme. Neue Erkenntnisse

in diesem Bereich steigern die Sicherheit

in der Haustechnik und verhindern

Wasserschäden.

Prüfen

So werden die elektrischen Abstellarmaturen

auf ihre sichere Funktion geprüft:

Tropfender Wasserhahn:

Das muss nicht sein. Der

Motorkugelhahn unterbindet

dies sicher und

zuverlässig.

iStockphoto

50 Sicherheit 2010_ 3

HAUSTECHNIK

... und es tropft und tropft

Der Hauptschalter ist auf «null» gestellt, und der elektrische Strom ist ausgeschaltet. Das Wasser

jedoch ist nicht auch abgestellt. Das dafür eingebaute Magnetventil, welches stromlos geschlossen

sein sollte, stellt das Wasser in Leitungssystemen mit Druckgleichheit nicht zuverlässig ab.

WW Stellen Sie den Schalter auf Position

«null»

WW Öffnen Sie einen Wasserhahn, welcher

mit diesem Schalter abgestellt sein sollte

W W Die Abstellarmatur funktioniert dann

sicher, wenn nur noch ganz wenig Wasser

fliesst

WW Fliesst jedoch weiterhin Wasser, so wird

ein defektes Magnetventil die Ursache sein

WW Beauftragen Sie Ihren Installateur,

dass er einen SVGW-zertifizierten Motorkugelhahn

anstelle des defekten Magnetventils

einbaut

Magnetventile arbeiten

druckabhängig

«Unlighted»-Magnetventile in Waschmaschinen,

Geschirrspülern usw. funktionieren

täglich und meist über Jahrzehnte

hinweg störungsfrei, weil die erforderliche

Druckdifferenz zwischen Primär-

und Sekundärdruck vorhanden ist.

Wird das Magnetventil als Abstellarmatur

in eine geschlossene Anlage eingebaut,

bei welcherm der Primär- und der

Sekundärdruck nach der Ventilschliessung

gleich hoch sind, dann genügt der

Federdruck des Magnetventils allein nicht

für die Schliessung, weil Primärdruck

fehlt. Auch Magnetventile sind somit störanfällig,

etwa durch Kalk oder andere Verunreinigungen.

Eine Handbetätigung ist

bei speziellen Magnetventilen zwar möglich,

diese sind jedoch für den Einsatz in

der Haustechnik eher unüblich.

Motorkugelhahn mit vielen

Vorteilen

Der Motorkugelhahn bietet bei etwas höheren

Anschaffungskosten in der Haustechnik

eine Menge echter Vorteile. Trotzdem

ist er noch weitgehend unbekannt

und sein Einsatz eine Rarität. Seine wesentlichen

Vorteile sind:

Der Motorkugelhahn

Der Motorkugelhahn ist ein Kugelhahn

mit aufgebautem Elektromotorantrieb.

Der Kugelhahn als Durchgangsarmatur

besteht aus einem

vernickelten Messingkörper und

einer durchbohrten Kugel aus rostfreiem

Stahl als Absperrkörper. Für

die Schliessung oder Öffnung der

Kugel ist eine Drehung um 90° erforderlich.

Über den Aufbau verschiedener

Elektromotorantriebe kann

die Laufzeit für die Schliessung oder

Öffnung zwischen 9 und 90 s gesteuert

werden (der Standard liegt bei

90 s). Somit sind Wasserschläge ausgeschlossen.

Mit der integrierten

Handbedienung kann im Gegensatz

zum Einbau eines Magnetventils

ohne Handbetätigung die Umgehungsleitung

eingespart werden.


WW Der Motorkugelhahn stellt das Wasser

druckunabhängig absolut sicher zu

100% ab

WW Der Motorkugelhahn ist kaum anfällig

auf Verunreinigungen, etwa geringen

Kalkausfall

WW Bei Bedarf ist ein manueller Betrieb

problemlos möglich. Dadurch kann eine

Umgehungsleitung eingespart werden

(kein totes Wasser und kostensparend)

WW Der Motorkugelhahn lässt sich ohne

grossen Aufwand anstelle eines defekten

oder in falscher Installationsart montierten

Magnetventils einbauen

WW Der Motorkugelhahn (stromlos geschlossen)

ist mit Federrückzug erhältlich

WW In der Schweiz ist ein Motorkugelhahn

auf dem Markt, welcher SVGW-zertifi -

ziert ist (Schweizerischerischer Verein

des Gas und Wasserfaches)

Mögliche Einsatzgebiete

Die potenziellen Einsatzgebiete dieses

neuartigen Kugelhahns sind breit gefächert:

Ein- und Mehrfamilienhäuser,

Gewerbe- und Schulhäuser, Spital- und

Industrieanlagen, Arztpraxen, Schrankboiler,

Enthärtungsanlagen, Food Centers,

Whirlpool, Dampfduschen u.v.m.

Ersatz für Magnetventile

Der Motorkugelhahn mit Federrückzug

ist stromlos geschlossen und lässt sich

einfach als Ersatz für ein Magnetventil

einbauen. Ohne jegliche Änderung der

elektrischen Installation respektive

deren Steuerung kann ein solcher Austausch

stattfi nden.

Traditionell werden in der Haustechnik

von Sanitärfachleuten für alle elektrisch

gesteuerten Abstellarmaturen

Magnetventile eingebaut. Die Vorzüge

der motorisierten Kugelhahnen kennt

selbst der Fachmann kaum, und der

Die Art des aufgebauten

Elektromotors bestimmt

die Laufzeit fürs Schliessen

oder Öffnen des Kugelhahns.

Foto: Hans Peter

Aufpreis zum Magnetventil unterstützt

den Einbau dieser Abstellarmatur sicherlich

nicht. Muss eine Installationsanlage,

die unter Druck bleibt, elektrisch

abgestellt werden – etwa mit

Dreh- oder Schlüsselschalter bei Arztund

Zahnarztpraxen und vielen weiteren

Anlagen –, so ist die sichere

Wasserabstellung nur mit einem Motorkugelhahn

gewährleistet. W

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52 Sicherheit 2010_ 3

PR-InseRate

IVss Kolloquium

«Nanotechnologie – Chancen und Risiken», 4./5. Oktober 2010 in Luzern

Nanotechnologie gilt als die

Zukunftstechnologie schlechthin.

Wie bei jeder neuen Technologie

müssen auch hier etwaige Aus-

wirkungen auf Mensch und

Umwelt sorgfältig beobachtet

werden. Durch die geringe Grösse

können Nanoteilchen vor allem

über die Lunge, teilweise auch über

den Magen-Darm-Trakt oder die

Haut, vom Körper aufgenommen

werden. Noch sind bei den Betroffenen

in den Betrieben wenig

Informationen vorhanden. Der

Aus- und Fortbildungsbedarf ist

hoch.

Die Einbruchmeldezentrale

Guarto 3000 von Siemens bietet

Einbruchschutz und Zutrittskontrolle

aus einem Guss und mit umfangreicher

Funktionalität. Diese

Lösung empfiehlt sich für Objekte

mittlerer Komplexität, für die

zwei getrennte Systeme zu teuer

FIRESAFE-Priodoc – der andere

feuersichere Aktenschrank.

Feuerschutz von 60 Min.

nach Euro-Norm-EN-5659-LFS-

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Ihrem Büro an.

Standardausführung mit lichtgrauem

Kunstharz belegt sowie

Aluprofilkanten. Optional in über

40 verschiedenen Dekors in

Kunstharz belegbar oder nach

Ihrer Wunschfarbe in RAL oder

NCS lackiert.

Mit dem internationalen Kolloquium

vom 4. und 5. Oktober

2010 im KKL Luzern kommt die

Internationale Vereinigung für Soziale

Sicherheit IVSS diesem Bedürfnis

nach Informationen nach. Es

richtet sich an Unternehmer, Verantwortliche

für Sicherheit und

Gesundheitsschutz sowie an Institutionen,

welche sich mit diesem

Thema befassen oder betroffen

sind. Das Kolloquium stellt die

Chancen und auch Risiken der Nanotechnologie

im industriellen und

medizinischen Bereich dar. Die IVSS

Sektion Chemie führt diese Veran-

Guarto 3000

Keine Chance für Einbrecher

wären, zum Beispiel Bankfilialen,

Kleinunternehmen, kleinere Museen,

Uhren- oder Schmuckgeschäfte.

Weil Guarto 3000 sowohl Türöffnung

als auch Türschutz bietet,

braucht der Kunde nicht mehr zwei

Erster getesteter und zertifizierter

Feuerschutzschrank ohne Stahlmantel

Die absolute Topausführung ist

mit Echtholzfurnier belegt in

diversen Holzarten wie Eiche,

Nussbaum, Mahagoni usw. oder

auch in Zwetschge dunkel,

wie auf dem Foto abgebildet.

Der FIRESAFE-Priodoc lässt somit

im Möblierungsbereich keine

Wünsche offen. Die Standard-

ausführung liegt im Preis bei

CHF 3990.– exkl. MwSt.

Diese absolute Weltneuheit

ist ab sofort lieferbar und bei

Züblin-Firesafe in der Aus-

stellung in Weiningen zu be-

sichtigen.

PR-Inserate unter redaktioneller Verantwortung der Inserenten.

staltung mit Unterstützung der

Suva durch.

Auf der Website

www.issa.int/prevention-chemistry

ist eine Online-Anmeldung eingerichtet.

Systeme und spart so bei der Anschaffung,

Installation und Wartung.

Zudem ist es möglich, ohne Zusatzzentrale

oder Leitsystem mehrere

Gebäude kosteneffizient via Glasfaser

oder LAN zu erschliessen. Das ermöglicht

eine sehr flexible Nutzung

bestehender Kommunikationsmedien.

Die komfortable Benutzer- und

Badgeverwaltung läuft über ein PC

Bedienteil. Damit kann man Berechtigungen

von Mitarbeitern gleichzeitig

für Einbruchschutz und Zutrittskontrolle

definieren und verändern – also,

wer wo und wann Zutritt erhält, welche

Sicherungen er ein- und ausschalten

darf und vieles mehr.

www.suva.ch/nanotechnologie

In Guarto 3000

lassen sich auch

das Überwachungs-

und

BildaufzeichnungssystemSistore

MX wie

auch das netzwerkbasierteVideosystem

SiNVR von Siemens direkt

einbinden. Diese Integration wertet

bestehende Videosysteme auf,

indem man sie effizienter nutzen

und Speicherressourcen optimieren

kann. Zudem ist die zeitliche Synchronisation

beider Systeme möglich,

wodurch sich Videobilder zweifelsfrei

einem bestimmten Ereignis

zuordnen lassen.


MIttEILuNGEN

Nanotechnologie –

Chancen und Risiken

Das IVSS-Kolloquium «Nanotechnologie

– Chancen und Risiken» findet

am 4. und 5. Oktober 2010 im KKL

Luzern statt.

Nanotechnologie gilt als die Zukunftstechnologie

schlechthin.

Statt «immer höher, immer weiter» lautet

ihr Motto «immer kleiner, immer

schneller». Wie bei jeder neuen Technologie

müssen auch hier etwaige Auswirkungen

auf Mensch und Umwelt sorgfältig

beobachtet werden. Der Aus- und

Fortbildungsbedarf ist hoch.

Mit dem Kolloquium vom 4. und 5. Oktober

2010 im KKL Luzern kommt die

Internationale Vereinigung für Soziale

Sicherheit IVSS diesem nach Informationens

bedürfnis.

Das Kolloquium wird die Chancen der Nanotechnologie

im industriellen und medizinischen

Bereich aufzeigen, aber auch

mögliche Risiken und Gefahren thematisieren.

Bedeutsame wissenschaftliche Erkenntnisse

und wichtige gesetzliche Rahmenbedingungen

werden vorgestellt. Die

IVSS-Sektion Chemie führt diese Veranstaltung

mit der Unterstützung der Suva durch.

Anmeldung

www.issa.int/prevention-chemistry

Arbeitssicherheit:

starke Partner

Die Fachmesse «ArbeitsSicherheit

Schweiz» baut ihr Angebot im Bereich

PSA aus. Ab sofort wird sie

dabei vom Branchenverband swiss

safety unterstützt.

Sicherheit hoch zwei: Die Fachmesse

ArbeitsSicherheit Schweiz

konzentriert sich ab sofort verstärkt auf

die «harten» Faktoren im Arbeitsschutz

und erhält dabei Unterstützung von swiss

safety, dem Schweizer Branchenverband

der führenden Hersteller und Importeure

von Persönlichen Schutzausrüstungen

(PSA).

Psychologische Aspekte und Prävention

fallen jedoch nicht unter den Tisch, sondern

bekommen mit der Corporate Health

Convention einen eigenen massgeschneiderten

Messeauftritt.

Die neue europäische Fachmesse für betriebliche

Gesundheitsförderung und Demografie

startet am 17. und 18. November

2010 im engen Verbund mit der

dritten Fachmesse ArbeitsSicherheit

Schweiz in der Messe Basel.

Weitere Informationen zur Arbeits-

Sicherheit Schweiz und zur Corporate

Health Convention sind unter www.arbeitssicherheit-schweiz.ch

oder www.corporate-health-convention.com

zu finden.

Erdbebenversicherung:

Prävention hat Vorrang

Das Projekt «Gesamtschweizerische

Erdbebenversicherung» wird vorerst

nicht weiterverfolgt. Ein Konsens

zwischen HEV, SEV und den Pools

konnte nicht erreicht werden.

In der Schweiz soll vorläufig keine

flächendeckende obligatorische

Erdbebenversicherung eingeführt werden.

Zu diesem Schluss kamen Vertreter

des Schweizerischen Hauseigentümerverbands

(HEV), des Schweizerischen Versicherungsverbands

(SVV) des Schweizerischen

Pools für Erdbebendeckung (Pool)

in Vertretung der Kantonalen Gebäudeversicherungen

an einem Treffen in Bern.

Vertreter des HEV, SVV und Pools trafen

sich am 28. Juni 2010 in Bern. Ebenso anwesend

waren Vertreter des UVEK und

des EFD. Das zentrale Thema war die Entwicklung

einer flächendeckenden obligatorischen

Erdbebenversicherung in der

Schweiz. Die Vor- und Nachteile einer solchen

gesamtschweizerischen Erdbebenversicherung

wurden ausführlich und

kontrovers diskutiert. Ein Konsens konnte

nicht erreicht werden.

Weitere Informationen

Peter W. Schneider, Direktor IRV/VKF/

Pool: Tel. 031 320 22 55,

E-Mail: schneider@irv.ch

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53


Dank einfallsreicher

Architektur ist

das Westside überaus

lichtdurchflutet.

Neue Brünnen AG

Herbert Knecht (links)

und Claude Gartmann

(rechts) vor den Logos

der 55 eingemieteten

Firmen.

Fotos: Christian Jaberg

Christian Jaberg

Sicherheitsinstitut, Zürich

Viele Menschen strömen regelmässig

in die Einkaufszentren: Der

Einkauf kann mit zahlreichen anderen

Freizeitaktivitäten verknüpft werden und

wird für manchen zum Erlebnis. Sollte

sich allerdings etwas Gravierendes ereignen,

könnte die aufgeräumte Stimmung

der flanierenden Besucherinnen und Besucher

schnell in eine unkontrollierte

und gefährliche Massenflucht umschlagen.

Umfangreicher Gefahrenkatalog

Sicherheitskonzepte für Einkaufszentren

untersuchen eine umfangreiche Liste von

Risiken, bewerten sie nach Eintretenswahrscheinlichkeit

und Tragweite und

halten, wo nötig, Lösungsszenarien bereit,

z.B. für die Ereignisse

WW Brand und Explosion

WW Unfall mit Gefahrgut

WW Einbruch, Diebstahl, Betrug

WW Demonstration, Vandalismus, Sabotage

WW Unfall, medizinischer Notfall

WW Systemausfall Strom, Wasser

WW Bedrohung, Überfall, Geiselnahme

WW Verkehrszusammenbruch

54 Sicherheit 2010_ 3

SiCHERHEiT im EinKAuFSzEnTRum

Viele Risiken – ein Konzept

Betreiber eines Einkaufszentrums müssen mit vielfältigen Risiken rechnen, und zahlreich sind

die Schnittstellen zu den eingemieteten Firmen. Ein umfassendes Sicherheitskonzept, moderne

Technik und gut geschultes Personal sind das A und O im Berner Westside.

WW Naturereignis

WW IT-Security

WW usw.

Claude Gartmann, Leiter Technik, erkennt

das grösste Risikopotenzial in der

Einstellhalle mit den 1275 Parkplätzen,

vor allem dann, wenn die Besucherzahl

hoch ist. Und Herbert Knecht, Leiter Sicherheitsleitzentrale,

fügt an: «Kleinere

Ereignisse hatten wir schon, auch in

der Tiefgarage, nachdem ein Sprinklerkopf

abgebrochen worden war, aber

auch in einem Gastronomiebetrieb, wo

überhitztes Fett in Brand geriet. Nach

dem die BMA ausgelöst hatte, rückte ein

Angehöriger der Betriebsfeuerwehr aus

und löschte das Feuer.» Früher einmal

Riss ein Sturm Fassadenelemente am

Hotel weg, zum Glück ohne Personenschäden.

Und im Brandfall?

Als Erstinterventionsmittel besteht eine

Betriebsfeuerwehr mit 33 Personen aus

der Sicherheit, dem Hausdienst und der

Haustechnik im 24-Stunden-Betrieb.

Zwölf von ihnen sind im Atemschutz ausgebildet.

Sie verfügen über alles nötige

Material für den Einsatz. Dazu gehört ein

Ersteinsatzfahrzeug mit 300 l Wasser.

«Im Brandfall können wir innert dreier

Minuten jede Ecke des Areals erkunden,

den Ersteinsatz einleiten und, wenn möglich,

mit eigenen Mitteln löschen. Andernfalls,

oder wenn zwei Melder gleichzeitig

ansprechen, geht der Alarm automatisch

zur Berufsfeuerwehr», sagt Herbert

Knecht. Zufahrten, Einweisung und zwölf

Interventionspunkte für die Feuerwehr

und sieben für die Sanitätspolizei sind

allen Beteiligten bekannt. Das automatische

Entrauchungssystem sorgt im Notfall

für gut begehbare Fluchtwege.

Eine besondere Nachtlösung gibt es im

Westside nicht, da auch dann einzelne

Teile in Betrieb sind (Altersresidenz,

Hotel, Restaurant, Parking, Kinosäle

usw.). Ein besonderes Augenmerk lag bei

der Planung auf der Freihaltung der Verkehrswege

für die Interventionskräfte,

die das Einkaufs- und Erlebniszentrum

auch während starken Gegenverkehrs

flüchtender Kundenfahrzeuge noch sicher

erreichen können.

Selbstverständlich sind die beiden Geschosse

der Tiefgarage mit Sprinklern

versehen, im ganzen Zentrum sind es

über 15 000. Die Brandausdehnung kann

auch dadurch in Grenzen gehalten werden,

dass es sich um zwei Geschosse mit

separaten Zugängen handelt.


Geordnete Evakuation

Ein Krisenstab leitet alle Massnahmen,

auch im Blick auf eine Teilevakuierung

des Zentrums. Tritt ein grosses Ereignis

sehr überraschend ein, entscheidet der

ranghöchste Anwesende der Zentrumsleitung,

welche Teile geräumt werden.

Verschiedenste Szenarien sind vorbereitet:

Anweisungen mittels Lautsprecherdurchsage

in drei Sprachen, Wegweisung

mit Unterstützung durch Evakuationshelfer,

personelle Verstärkung des Informationspunkts.

Eine grössere Übung hat noch nicht stattgefunden,

ist aber von der Migros Aare

geplant. Immerhin: «Unsere Sicherheitsleute

sind erfahrene Praktiker, auf sie ist

besser Verlass als auf lange Checklisten»,

meint Herbert Knecht.

Über Westside

Bauherrin Neue Brünnen AG (Migros Aare)

Kosten 500 Mio. Franken

Eröffnung 8. Oktober 2008

Nutzfläche gesamt 141 500 m2 Shopping 23 500 m2 Mall 9 000 m2 Gastronomie 3 000 m2 Erlebnisbad mit Fitnesscenter 10 000 m2 Fachgeschäfte und Boutiquen 55

Restaurants und Bars/Lounges 10

Multiplexkino 11 Säle, 2 400 Plätze

Hotel 144 Zimmer, 11 Seminarräume

Altersresidenz 95 Wohnungen, 20 Zimmer

Parking 1 275 Autoparkplätze

Besucher pro Jahr 3,5 Mio.

Arbeitsplätze rund 800

Es gibt Verhaltensanweisungen und

Merkblätter, z.B. über die Zutrittskontrolle.

Im Krisenhandbuch sind verschiedene

Szenarien festgehalten. Im Notfall

soll aber immer zuerst die Sicherheitsleitzentrale

kontaktiert werden.

Schnittstellenproblematik

Die grosse Anzahl verschiedener Firmen,

fremdsprachiges, wechselndes Personal

mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund

und weitere Faktoren führen zu

einer anspruchsvollen Schnittstellenproblematik.

Die Betreiber der einzelnen

Lokalitäten sind für die Schulung ihres

Personals selbst verantwortlich. Dies

dürfte dem Grossverteiler und der

Warenhauskette, wo ein Sicherheitsbeauftragter

vor Ort ist, leichter fallen als

der kleinen Boutique mit ihrem örtlich

weit entfernten Hauptsitz. Im Zentrum

haben elf Firmen eigene Evakuationskonzepte,

die in das Gesamtkonzept eingebunden

sind. Sämtliche eingemieteten

Geschäfte erhielten von der Zentrumsleitung

praktische Merkblätter und ein Dossier

mit Anweisungen zur Evakuation

ihrer Räumlichkeiten, Warnweste und

Leuchtstab inbegriffen. Entsprechend

wird kontrolliert.

Gegen Einbruch und Vandalismus

Die Hülle des Zentrums ist mit einem Badgesystem

gesichert, die Notausgänge stehen

unter Alarm. Trifft ein solcher ein, sind

Sicherheitsleute in ein bis zwei Minuten vor

Ort. Ein Videosystem zeichnet auf, was vor

sich geht. In der Nacht, wenn die Shops ge-

Die Sicherheitsleitzentrale

ist mit allem nötigen

zur Überwachung

und Führung eines Einsatzes

bestückt.

Die Verkäuferin im Fachgeschäft

hat auf Anfrage

das Evakuationsdossier

rasch zur Hand.

schlossen sind, wird die Überwachung der

Kontrollbildschirme intensiver. An Tagen

mit erhöhter Kundenfrequenz patrouilliert

ein Sicherheitsdienst im Aussenbereich.

Vandalismus ist auch dem Westside widerfahren:

Herumhängen, Ruhestörungen,

Gerangel, Littering, Beschädigungen usw.

Die Zentrumsleitung spricht regelmässig

Wegweisungen, Laden- und auch Hausverbote

aus. Andrea Grepper, Leiterin Kommunikation/PR,

fügt an: «Mittlerweile hat

sich herumgesprochen, dass rund um

die Uhr Sicherheitsleute da sind. Das

Risiko, erkannt und ertappt zu werden, ist

gross.» Zusätzlich geholfen hat der

Kontakt zu Jugendarbeitern. Die gute

Zusammenarbeit mit der Polizei, die

acht im Zentrum verteilten Sanitätsschränke

mit Defibrillator, die Betriebssanität

mit eigenem Zimmer und direkter Zufahrt

für die Sanitätspolizei lassen die

Sicherheitsfachleute des Westside den

kommenden Herausforderungen zuversichtlich

entgegenblicken.

Fragen Sie das Sicherheitsinstitut

Am Westside war auch die Niederlassung

Neuenburg des Sicherheitsinstituts

beteiligt. So begleitete unser Fachmann

den Bau der Sprinkleranlage und

besorgte deren Abnahme sowie jene der

Brandmeldeanlage. Das Sicherheitsinstitut

erarbeitet mit zahlreichen Einkaufszentren,

Warenhausketten und

Grossverteilern Sicherheitskonzepte

und führt auf Wunsch auch periodische

Audits durch. Kontaktieren Sie uns:

Tel. 044 217 43 33; www.swissi.ch W

Sicherheit 2010_ 3

55


Sind Zielkonflikte in

der Sicherheit lösbar?

Ja, vernahm eine gutgelaunte

Gästeschar

von den Referenten.

Fotos: Daniel Boschung

56 Sicherheit 2010_ 3

FAchtAGunG 2010

Zielkonflikte sind lösbar

Oft scheint es auf den ersten Blick unmöglich, bei der Lösung von Sicherheitsproblemen alle Anforderungen

zu erfüllen: Zielkonflikte sind programmiert. Fachkundige Beratung vorausgesetzt,

sind sie aber zur Zufriedenheit sämtlicher Beteiligter lösbar. Dies zeigten die Referate der Fachtagung

2010 des Sicherheitsinstituts.

Gegen 400 Sicherheitsfachleute aus

den Mitgliedsbetrieben des Sicherheitsinstituts

trafen sich am 19. Mai 2010

im Zürcher Kongresshaus zur traditionellen

Fachtagung. Unter der Leitung von

Dr. Kurt Hollenstein verfolgten sie mit

sichtlich grossem Interesse die fünf Referate

und das Podiumsgespräch über «Zielkonflikte

in der Sicherheit». Beim ausgezeichneten

Stehbuffet bot sich reichlich

Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Safety versus Security

Uwe Maier illustrierte aus verschiedenen

Blickwinkeln das Spannungsfeld, in dem

sich z.B. ein Bauvorhaben bezüglich Security

bewegt: So muss die multifunktionale

Türe nicht nur die rasche Flucht ermöglichen,

sondern auch dem Einbrecher den

Zutritt verwehren. All dies hat unter Berücksichtigung

der Richtlinien und Normen

zu geschehen und muss sich in einem

optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis bewegen.

Eine frühzeitige und fachkundige Beratung

hilft entscheidend, all diese Anforderungen

zu erfüllen.

Prävention versus Versichern

Hohe Risiken reduzieren i.d.R. den Unternehmenswert.

Nach Urs Sprenger, Verwaltungsratspräsident

der Neutrik AG, sollten

deshalb Risikotransferstrategien erarbeitet

werden. Versicherungen können eines

(von verschiedenen!) Instrumenten sein,

die einen positiven Beitrag zum Unterneh-

menswert leisten. Die Optimierung der

Risikopositionen erlaubt den Aufbau von

Erfolgspotenzialen, sichert die Wettbewerbsposition

und schafft einen wesentlichen

Mehrwert, nicht zuletzt auch für die

Mitarbeitenden.

Sicherheit versus Datenschutz

Als Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter

ist Hanspeter

Thür häufig mit der Problematik rund um

die Videoüberwachung konfrontiert. Zahlreich

sind die Gesetze, Verordnungen und

Reglemente in Bund, Kantonen und Gemeinden.

Nach dem Datenschutzgesetz hat

«Die Bearbeitung von Personendaten nach

Treu und Glauben zu erfolgen und muss

verhältnismässig sein.» Obwohl das Sicherheitsgefühl

der Bürger nach Kamerainstallationen

vor Ort zunahm, ergaben nur

zwei von 13 verschiedenen Studien einen

statistisch signifikanten Rückgang der Kriminalität.

Sicherheit versus Freizeit

Andreas Bardill, Geschäftsführer der Alpinen

Rettung Schweiz, nahm das Lawinenunglück

vom 3. Januar 2010 im Diemtigtal

zum Anlass, um über die Frage

nachzudenken, ob das Wissen um die rasche

Hilfe die Risikobereitschaft im Freizeitbereich

steigert. Für ihn ist klar, dass

Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit

den Faktor Mensch berücksichtigen müssen.

Er ist überzeugt, dass das Bedürfnis

nach eigenen Erfahrungen und nach dem

Ausloten der eigenen Grenzen für die Rettungsorganisationen

weiterhin ein wichtiger

Umstand sein wird.

Sicherheit versus freie Sicht

Beat Meier ist Leiter Sicherheit in der Basel

United AG, die den St. Jakob-Park betreibt.

Beeindruckend ist, was alles vorgekehrt

werden muss, damit ein paar Hundert Risikofans

den über 30 000 Matchbesuchenden

die Freude am Stadionbesuch und am

Spiel nicht vergällen können. Immerhin:

Nur etwa bei 2% der bisher über 270 Spiele

ist es im Basler Fussballstadion zu jenen

spürbaren Vorfällen gekommen, die jeweils

den Weg in die Medien finden. (JB)

Kompetenz, Qualität,

Unabhängigkeit

Im Schlusswort verwies Dr. Hubert Rüegg auf

die Stärken des Sicherheitsinstituts. Er zeigte

eindrücklich, in wie vielen Bereichen das Institut

sein profundes Fachwissen ins operative

Risikomanagement seiner Auftraggeber

einbringen kann. «Wir helfen Ihnen, Ihre Zukunft

zu sichern, integral, modular und auf

Sie zugeschnitten.»

Die PPT-Präsentationen finden Sie unter:

Fachtagung 2010: www.swissi.ch > Veranstaltungen

> Fachtagung > Fachtagung Mai

2010

Fachtagung 2011: 25. Mai in Zürich


Sicherheit 2010_ 3

57


58 Sicherheit 2010_ 3


W

Les conflits d’objectifs

en sécurité peuvent-ils

être résolus? Oui, telle

est la conclusion à

laquelle sont arrivés les

nombreux auditeurs

attentifs aux conférenciers.

Photos: Daniel Boschung

cOLLOque spéciaLisé 2010

Les conflits d’objectifs peuvent être résolus

souvent, il semble impossible à première vue de répondre à toutes les exigences pour résoudre des

conflits de sécurité: les conflits d’objectifs sont programmés. a condition de procéder à un entretien

de conseil spécifique, ils peuvent pourtant être résolus à la satisfaction de toutes les parties concernées.

c’est ce qu’ont montré les exposés du colloque spécialisé 2010 de l’institut de sécurité.

Près de 400 spécialistes en sécuri -

té des entreprises sociétaires de

l’Institut de Sécurité se sont retrouvés le

19 mai 2010 au Kongresshaus de Zurich, à

l’occasion du traditionnel Colloque spécialisé.

Sous la présidence du D r Kurt Hollenstein,

ils ont suivi visiblement avec grand

intérêt les cinq conférences et le podium

de discussion consacrés aux «conflits

d’objectifs en sécurité». Lors de l’excellent

buffet, ils ont largement eu l’occasion de

procéder à des échanges de vues.

Safety versus Security

A l’aide de différents aspects, Uwe Maier

a illustré le champ de tensions dans lequel

évolue p.ex. un projet de construction

quant à la sécurité: c’est ainsi que la

porte multifonctionnelle ne doit pas seulement

permettre une fuite rapide, mais

également empêcher l’accès des lieux à

tout intrus. Tout cela doit s’élaborer dans

le respect des directives et normes, et

présen ter un rapport coûts/utilité optimal.

Un conseil spécialisé et se déroulant

assez tôt peut apporter une aide décisive

pour remplir toutes ces exigences.

Prévention contre assureurs

En général, des risques élevés réduisent

la valeur d’une entreprise. Selon Urs

Sprenger, président du Conseil d’administration

de Neutrik AG, c’est pourquoi

des stratégies de transfert des

risques devraient être élaborées. Les

assurances peuvent constituer un instrument

(parmi d’autres) susceptible de

contribuer positivement à la valeur de

l’entreprise. L’optimisation des positions

à risque permet la mise en place de potentialités

de succès, consolide la position

face à la concurrence et suscite une

plus-value essentielle, y compris pour les

collaborateurs eux-mêmes.

Sécurité contre protection des données

En tant que responsable fédéral de la

protection des données et de la population,

Hanspeter Thür est fréquemment

confronté à la problématique de la surveillance

vidéo. Quantité de lois, ordonnances

et règlements la régissent sur

le plan fédéral, cantonal et communal.

Selon la Loi sur la protection des données,

«le traitement de données personnelles

doit s’effectuer en toute bonne foi et doit

être adapté aux circonstances». Même si

le sentiment de sécurité des citoyens s’est

accru avec la pose ciblée de caméras, seules

deux sur treize études différentes ont

montré un recul statistique significatif de

la criminalité.

Sécurité contre loisirs

Andreas Bardill, directeur du Secours

Alpin Suisse, a pris comme exemple

l’avalanche du 3 janvier 2010 du Diemtigtal

pour se demander si le fait de savoir

que l’arrivée des secours sera rapide

accroît l’acceptation du risque dans le domaine

des loisirs. Pour lui, il est clair que

des mesures visant à accroître la sécurité

doivent prendre en compte le facteur

humain. Il est persuadé que le besoin de

vivre des expériences personnelles et de

repousser ses propres limites doit continuer

à accompagner les démarches des

organisations de secours.

Sécurité contre vue dégagée

Beat Meier est responsable de la sécurité

chez Basel United AG qui gère le Parque

Saint-Jacques. Il est impressionnant de

constater tout ce qui doit être entrepris

afin que quelques centaines de fans à

risques ne puissent pas gâcher le plaisir

de plus de 30 000 spectateurs venus assister

à un match dans le stade. Toujours

est-il que seuls quelque 2% des plus de

270 matches, qui se sont déroulés au

stade de football de Bâle, ont donné lieu

à des incidents notables qui ont bien sûr

fait la une des médias. (JB)

Compétence, qualité, indépendance

Dans son message final, le Dr Hubert Rüegg

a mis l’accent sur les points forts de l’Institut

de Sécurité. Il a clairement montré tous les

domaines dans lesquels l’Institut est en mesure

d’offrir ses vastes compétences en matière

de gestion du risque opérationnel à

tous ceux qui font appel à lui. «Nous vous

aidons à garantir intégralement votre avenir,

de façon modulaire et adaptée à vos

besoins.»

Présentations des PPT au Colloque spécialisé

2010: www.swissi.ch > Manifestations

> Colloque spécialisé > Colloque spécialisé

de mai 2010

Colloque spécialisé 2011: le 25 mai 2011 à

Zurich

Sicherheit 2010_ 3

59


60 Sicherheit 2010_ 3

cOnvegnO 2010

I conflitti di obiettivi possono essere risolti

spesso a prima vista sembra impossibile soddisfare tutte le esigenze quando si tratta di risolvere

i problemi della sicurezza: i conflitti di obiettivi si considerano già parte integrante del programma

dei lavori. con la premessa che esista una consulenza competente, questi conflitti, con

grande soddisfazione di tutte le parti interessate, possono essere risolti. ciò è stato messo in

luce dalle relazioni tenute in occasione del convegno di specialisti 2010 dell’istituto di sicurezza.

Il 19 maggio 2010 al Kongresshaus

di Zurigo si sono riuniti, per il tradizionale

Convegno di specialisti, circa

400 esperti della sicurezza appartenenti

ad aziende associate all’Istituto di Sicurezza.

Questi esperti, con la guida del

Dott. Kurt Hollenstein, hanno seguito con

evidente notevole interesse le cinque relazioni

e la discussione che ne è seguita sui

«Conflitti di obiettivi in materia di sicurezza».

L’eccellente buffet in piedi ha offerto

poi l’occasione per continuare

ampiamente a discutere sulle questioni

tecniche.

Safety contro Security

Uwe Maier ha illustrato, sotto varie angolazioni,

l’area di attrito in cui p.es. si

muove un progetto di costruzione per

quanto riguarda la Security: e così infatti

una porta con funzioni differenziate non

deve soltanto consentire una rapida fuga,

ma deve anche impedire l’accesso agli

scassinatori. Tutto ciò deve avvenire tenendo

ben presenti le direttive e le norme

e deve tendere verso una ottimizzazione

del rapporto costi-utilità. Una consulenza

tempestiva e competente costituisce

un aiuto decisivo per soddisfare

tutte queste esigenze.

Prevenzione contro assicurazione

Normalmente quando è esposta a rischi

elevati l’impresa vale meno. Secondo Urs

Sprenger, presidente del Consiglio di amministrazione

della Neutrik AG, dovrebbero

pertanto essere predisposte delle

strategie per il trasferimento dei rischi.

Le assicurazioni possono costituire uno

strumento (fra i vari possibili) in grado

di apportare un contributo positivo

per proteggere il valore di un’azienda.

L’ottimizzazione delle situazioni a rischio

consente la creazione di un potenziale

di successi, assicura il mantenimento

della posizione nell’ambito della

concorrenza e crea un essenziale plusvalore,

anche, oltretutto, riguardo ai

dipendenti.

Sicurezza contro protezione dei dati

Hanspeter Thür si trova spesso a doversi

confrontare, in qualità di Incaricato federale

della protezione dei dati e della

trasparenza, con le problematiche relative

alla videosorveglianza. Numerose

sono, in merito, le leggi, le ordinanze ed

i regolamenti della Federazione, dei Cantoni

e dei Comuni. In base alla legge sulla

protezione dei dati «il trattamento dei

dati personali deve avvenire secondo il

principio di buona fede e deve essere conforme

alle esigenze». Nonostante il senso

di sicurezza dei cittadini, in seguito

all’installazione di videocamere in determinati

luoghi, sia aumentato, è risultato

che soltanto in due su 13 diversi studi sia

stata registrata una riduzione statisticamente

significativa della criminalità.

Sicurezza contro tempo libero

Andreas Bardill, direttore del Soccorso

Alpino Svizzero ha preso lo spunto dal disastro,

provocato da una slavina il 3 gennaio

2010, avvenuto nel Diemtigtal, per

riflettere sulla questione se la consapevolezza

dell’immediato soccorso non aumenti

la disponibilità al rischio nel tempo

libero. Per Andreas Bardill è chiaro che

le misure per aumentare la sicurezza devono

tener conto del fattore uomo. Egli

stesso è convinto che il desiderio di rea-

lizzare esperienze personali e di sondare

i propri limiti continuerà, per le organizzazioni

di soccorso, a sussistere.

Sicurezza contro visuale libera

Beat Meier è direttore della sicurezza

della Basel United AG che gestisce il

St. Jakob-Park. È impressionante constatare

quante misure debbano essere

adottate per impedire che alcune centinaia

di tifosi a rischio possano rovinare

ad oltre 30 000 spettatori il piacere

di recarsi allo stadio e di seguire la partita.

In ogni caso va considerato che soltanto

il 2% delle oltre 270 partite giocate

fino ad oggi ha provocato nello stadio di

calcio di Basilea quegli eventi di evidente

gravità, tali da finire di volta in volta sui

media. (JB)

Competenza, qualità, indipendenza

Durante le sue considerazioni conclusive

il Dott. Hubert Rüegg ha richiamato

l’attenzione sui punti di forza dell’Istituto di

Sicurezza. Egli ha mostrato in modo impressionante,

quanti sono i settori in cui l’Istituto

può offrire ai suoi committenti l’apporto di

approfondite cognizioni tecniche nella gestione

operativa dei rischi. «Noi Vi aiutiamo

a rendere sicuro il Vostro futuro in maniera

integrale, modulare, modellandolo espressamente

per Voi.»

Le Presentazioni PPT trovate su: Convegno

di specialisti 2010: www.swissi.ch > Manifestazioni

> Convegno di specialisti > Convegno

di specialisti maggio 2010

Convegno 2011: 25 maggio a Zurigo


W

i conflitti di obiettivi in

materia di sicurezza possono

essere risolti? certamente,

cosi un allegro

gruppo di ospiti ha

appreso dai relatori.

Foto: Daniel Boschung

Sicherheit 2010_ 3

61


Kurstypen

E Experimentalvortrag

F Fachkurs

G Grundkurs

L Lehrgang

P Prüfung

R Refresher

T Tagung

W Weiterbildungskurs

62 Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

AusbildungsprogrAmm

Kurs Typ Nr. Datum Ort CHF

W Brandschutz

Hauptkurs brandschutz

g 10.1153 21.–22. september 2010 Zürich 1400 *

Zertifikat Sicherheitsbeauftragte/r im Brandschutz g 10.1154 30. nov. bis 1. dez. 2010 Zürich 1400 *

g 11.1151 23.–24. Februar 2011 Zürich 1520 *

g 11.1152 6.–7. Juni 2011 Zürich 1520 *

brandschutz für sicherheitsbeauftragte W 11.1157 16. märz 2011 Zürich 850 *

W 11.1158 16. Juni 2011 Zürich 850 *

W 11.1159 16. november 2011 Zürich 850 *

sibe-Tagung «Evakuation immer gewährleistet»

Fachtagung für Sicherheitsbeauftragte für Brandschutz

T 10.1561 14. september 2010 Zürich 500 *

lehrgang brandschutz

l 11.1001 28. Februar bis 3. märz, Zürich 10900 *

Zertifikat Brandschutzfachmann/Brandschutzfachfrau

28.–31. märz, 11.–14. April,

Sicherheitsinstitut und Diplom Brandschutzfachmann/

Brandschutzfachfrau CFPA

l 11.1002

10.–13. mai 2011

6.–9., 19.–22. september,

25.–28. oktober,

22.–25. november 2011

Zürich 10900 *

Aktuelles aus dem brandschutz

W 10.1009 23.–24. september 2010 Zürich 1400 *

für Brandschutzfachleute (auf Niveau Lehrgang Brandschutz) W 11.1008 23.–24. märz 2011 Zürich 1520 *

Fire modelling

für Brandschutzfachleute (auf Niveau Lehrgang Brandschutz)

g 11.1011 9.–10. märz 2011 Zürich 1520*

baulicher brandschutz W 11.1621 4.–5. oktober 2011 Zürich 1520*

umgang mit pyrotechnik g 10.1286 21. september 2010 opfikon 780 *

g 11.1285 18. mai 2011 opfikon 850 *

Technischer brandschutz W 11.1741 29.–30. Juni 2011 Zürich 1520 *

projektierung von brandmeldeanlagen

F 11.1711 3.–4., 24.–26. mai 2011 Zürich 3500 *

Ausbildung von Fachpersonen für Brandmeldeanlagen VKF

prüfung: 15. Juni 2011

Vorbereitung auf die VKF-Prüfung

VKF-prüfung (im Kursgeld nicht inbegriffen)

F 11.1712 28.–29. september,

18.–19. oktober 2011

prüfung: 29. nov. 2011

Zürich 3500 *

projektierung von sprinkleranlagen

F 10.1722 1.–2., 15.–16., Zürich 4200 *

Ausbildung von Fachpersonen für Wasserlöschanlagen VKF

29.–30. september 2010

Vorbereitung auf die VKF-Prüfung

VKF-prüfung (im Kursgeld nicht inbegriffen)

F 11.1721

prüfung: 2. nov. 2010

17.–18., 31. mai bis 1. Juni,

15.–16. Juni 2011

prüfung: 21. Juni 2011

Zürich 4200 *

planung von sprinkleranlagen

F 10.1726 1.–2., 15.–16., Zürich 3700 *

Fähigkeitsausweis Technische(r) Sachbearbeiter(in)

30. september 2010

für Sprinkleranlagen

prüfung sicherheitsinstitut

(im Kursgeld inbegriffen)

F 11.1725

prüfung: 26. okt. 2010

17.–18. mai, 31. mai bis

1. Juni, 16. Juni 2011

prüfung: 28. Juni 2011

Zürich 3700 *

Aktuelles zu Wasserlöschanlagen

W 10.1729 23. september 2010 Zug 780 *

für Fachpersonen Wasserlöschanlagen VKF

W 11.1728 24. mai 2011 deutschschweiz

850 *

sprinkleranlagenkontrolle

F 11.1781 17. märz 2011 Zürich 850 *

Ausbildung zum Sprinklerwart

11.1782 17. november 2011 Zürich 850 *

As-bs/Arbeitssicherheit:

brandverhütung beim schweissen

F 10.1761 11. november 2010 basel (sVs) 490 *

das Wesen des Feuers

Ausbildung im Betrieb des Kunden

E 10.1999 nach Absprache beim Kunden


Kurstypen

E Experimentalvortrag

F Fachkurs

G Grundkurs

L Lehrgang

P Prüfung

R Refresher

T Tagung

W Weiterbildungskurs

Kurs Typ Nr. Datum Ort CHF

W Explosionenschutz

gefahren der Elektrostatik von ESCIS empfohlen F 10.4411 2. november 2010 basel 800

Explosionsschutz

Explosionsgefahrenermittlung und Beurteilung von Schutzmassnahmen

F 10.4420 19.–20. oktober 2010 balsthal 1800

gefahren der Elektrostatik

Experimentalvortrag im Betrieb des Kunden

E 10.4998 nach Absprache beim Kunden

Explosionen im massstab 1:1

Freiluftdemonstrationen im ifa in Balsthal

E 10.4999 nach Absprache balsthal

W Chemikaliensicherheit

umgang mit gefährlichen stoffen g 11.1281 24.–25. August 2011 balsthal 1520 *

sachkenntnisträger und Ansprechpersonen

gemäss ChemV

g 11.1291 5. mai 2011 Zürich 850 *

Ausbildung, refresher und prüfung gefahrgutbeauftragte

für die beförderung

l 10.1830 8.–11. november 2010 olten 2180

gefährlicher güter

Infos und Anmeldung zu Lehrgang, Refresher, Prüfung

r 10.1830 10. november 2010 olten 550

und Preisen: www.gefasuisse.ch; GeFaSuisse Basel,

Tel. 061 205 98 16, a.greney@gefasuisse.ch

p 10.1830 29. oktober 2010 morges 600

Das Sicherheitsinstitut als UVEK-anerkannte Prüfungsstelle

führt die Prüfungen im Auftrag der GeFaSuisse durch

Prüfung gemäss Gefahrgutbeauftragtenverordnung GGBV.

Die Prüfung kann an allen prüfungsorten auf deutsch

abgelegt werden.

12. november 2010 olten 600

W Prozesssicherheit

Thermische prozesssicherheit g 11.4430 12.–13. April 2011 basel 1400

W Security

W 11.4431 14. April 2011 basel 700

securitybeauftragte

l 10.1502 15.–19. november 2010 balsthal 3900 *

Zertifikat Securitybeauftragte/r CFPA

l 11.1501 6.–10. Juni 2011 balsthal 3900 *

Einbruch- und diebstahlschutz F 10.1532 22.–23. september 2010 balsthal 1400 *

F 11.1531 27.–28. september 2011 balsthal 1520 *

Einbruchmeldetechnik

g 10.1542 16. september 2010 Zürich 780 *

g 11.1541 15. märz 2011 Zürich 850 *

W Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit und gesundheitsschutz

Grundkurs in Partnerschaft mit der Suva

Arbeitssicherheit und gesundheitsschutz

INSOS

Arbeitssicherheit und gesundheitsschutz

Weiterbildungskurs

g 11.1665 16.–17. märz 2011 Zürich 1520 *

g 11.1666 7.–8. Juni 2011 Zürich 1520 *

g 11.1667 9.–10. november 2011 Zürich 1520 *

g 10.1662 28. oktober 2010 Zürich 780 *

g 11.1661 8. märz 2011 Zürich 850 *

g 11.1663 9. Juni 2011 olten 850 *

W 10.1646 5. november 2010 Zürich 780 *

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

63


Kurstypen

E Experimentalvortrag

F Fachkurs

G Grundkurs

L Lehrgang

P Prüfung

R Refresher

T Tagung

W Weiterbildungskurs

64 Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

AusbildungsprogrAmm

Kurs Typ Nr. Datum Ort CHF

W Integrale Sicherheit/Risikomanagement

Evakuationsplanung W 11.1251 27. Januar 2011 Zürich 850 *

W 11.1252 19. April 2011 Zürich 850 *

W 11.1253 17. november 2011 Zürich 850 *

Krisenmanagement W 10.1551 11.–12. november 2010 Zürich 1400 *

W 11.1551 8.–9. november 2010 Zürich 1520 *

risikomanagement Technische sicherheit l 11.1911 8.–10. Feb., 23.–24. märz 2011 Zürich 3900*

Zertifikat «Risikomanager/Risikomanagerin

Technische Sicherheit SWISSI»

prüfung: 9. Juni 2011

business Continuity management

l 10.1991 9.–10., 25. november 2010 Zürich 2400*

Lehrgang zum Zertifikat «Business Continuity Manager SWISSI»

prüfung: 9. dezember 2010

W Naturgefahren

risikomanagement naturgefahren

Zertifikat «Risikomanager/Risikomanagerin

Naturgefahren CFPA-E»

l 11.1931 8.–10. Februar,

23.–24. märz 2011,

prüfung: 9. Juni 2011

Zürich 3900*

* der rabatt beträgt je nach Vereinsmitgliedschaft 5%, 10% oder 20%.

die dienstleistungen des sicherheitsinstituts sind der mWsT unterstellt. den publizierten Kurspreisen wird die mWsT

aufgerechnet. siehe Allgemeine geschäftsbedingungen → www.swissi.ch.

programmänderungen vorbehalten.

Anerkennung der Kurse des Sicherheitsinstituts durch SGAS und SGAH

die schweizerische gesellschaft für Arbeitssicherheit (sgAs) anerkennt die meisten Kurse des sicherheitsinstituts als

Fortbildung. damit bleibt der Eintrag im register der Arbeitsärzte und anderer spezialisten für Arbeitssicherheit (AsAregis

ter) der sgAs erhalten. (Von der sgAs nicht anerkannte Kurse: 1531, 1532, 1711, 1725, 1781). Ebenso anerkennt die

schweizerische gesellschaft für Arbeitshygiene (sgAH) die Kurse mit einem bezug zur Arbeitshygiene als Fortbildung.

Detaillierte Auskunft und Anmeldung

W via Website www.swissi.ch (siehe rubrik Weiterbildung)

W per E-mail risktraining@swissi.ch

W telefonisch oder per Fax Kurse mit 1000er-nummer: Tel. 044 217 43 16, Fax 044 211 70 30

Kurse mit 4000er-nummer: Tel. 061 696 25 01, Fax 061 696 70 72 W

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Types de cours

B Cours de base

C Conférence expérimentale

E Examen

F Cours de formation continue

I Cours d’instruction

J Journée thématique

R Rappel

S Cours spécialisé

progrAmmE dE FormATion

Cours Type N° Date Lieu CHF

W Protection contre l’incendie

Cours principal de prévention d’incendie b 10.2111 7–8 septembre 2010 neuchâtel 1400 *

Formation de Chargé(e) de sécurité en protection incendie b 11.2110 29–30 mars 2011 neuchâtel 1520 *

Formation continue pour Cds, spécialiste en pi

Cours de Formation continue

F 11.2150 15 mars 2011 neuchâtel 850 *

Ecole du feu

Formation de «Spécialiste en protection incendie»

Institut de Sécurité, Diplôme CFPA

Une préinscription est recommandée.

i 11.2000 d’avril à novembre 2011 neuchâtel 10900 *

la sécurité incendie Bases légales b 11.2001 12 avril 2011 neuchâtel

physique et chimie du feu b 11.2002 13 avril 2011 neuchâtel 850 *

sécurité incendie par la construction b 11.2003 3–5 mai 2011 neuchâtel

méthode d’évaluation du risque b 11.2004 6 mai 2011 neuchâtel 850*

Comportement au feu des matières et marchandises b 11.2005 7–8 juin 2011 neuchâtel 1520 *

Extinction – sapeurs-pompiers publics b 11.2006 9 juin 2011 neuchâtel

danger d’incendie spécifique à certaines

activités, électricité statique

b 11.2007 30 août 2011 neuchâtel 850 *

Electricité

Dangers de l’électricité, installations électriques intérieures

et signalisation

b 11.2008 31 août 2011 neuchâtel 850 *

Chauffage, ventilation, désenfumage b 11.2009 1 septembre 2011 neuchâtel 850*

Alarme, détection d’incendie b 10.2010 14 septembre 2010 neuchâtel 780 *

Alimentation en eau, sprinkler

Alimentation en eau, sprinkler et autres installations

d’extinction fixes

b 10.2011 15 septembre 2010 neuchâtel 780 *

organisation de la sécurité incendie b 10.2012 12–13 octobre 2010 neuchâtel 1400 *

Concept de protection incendie b 10.2013 14 octobre 2010 neuchâtel

présentation des mémoires Examens oraux E 10.2014 10 novembre 2010 neuchâtel

sécurité incendie par la construction F 11.2620 3–4 mai 2011 neuchâtel 1520 *

projets d’installations de détection incendie

Formation des Spécialistes en installations de détections incendie

AEAI. Préparation à l’examen AEAI

s 10.2710 6–7, 25–27 octobre 2010 neuchâtel 3500 *

Examen AEAi (non compris dans les coûts du cours) 23 novembre 2010

projets d’installations sprinkler

Formation des Spécialistes en installations d’extinction AEAI.

Préparation à l’examen AEAI

s 12.2720 6 jours, 2ème trimestre 2012 neuchâtel 4200 *

Examen AEAi (non compris dans les coûts du cours) ca. juin 2012

planification d’installations sprinkler

Certificat de capacité en qualité de «technicien en installations

sprinkler»

s 12.2725 5 jours, 2ème trimestre 2012 neuchâtel 3700 *

Examen (inclus dans le prix du cours) ca. juin 2012

Contrôle des installations sprinkler

Formation pour les responsables sprinkler

b 10.2780 2 novembre 2010 neuchâtel 780 *

As-bs/sécurité au travail:

prévention incendie dans le domaine du soudage

En collaboration avec l’Association Suisse pour la technique

du soudage (ASS)

s 10.2760 10 novembre 2010 bâle (Ass) 490 *

la nature du feu Formation au sein de l’entreprise C 10.2999 à fixer individuellement chez le client

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

65


Types de cours

B Cours de base

C Conférence expérimentale

E Examen

F Cours de formation continue

I Cours d’instruction

J Journée thématique

R Rappel

S Cours spécialisé

66

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

progrAmmE dE FormATion

Cours

W Sécurité chimique

Type N° Date Lieu CHF

Formation, rappel et examen de conseillers i 10.2830 25–28 octobre 2010 morges 2180

et conseillères à la sécurité pour le transport

de marchandises dangereuses

Informations et inscriptions concernant les cours de base,

le rappel et l’examen: www.gefasuisse.ch; GeFaSuisse Bâle,

Tél. 061 205 98 16, a.greney@gefasuisse.ch

r

E

10.2830

10.2830

27 octobre 2010

29 octobre 2010

12 novembre 2010

morges

morges

olten

550

600

600

L’Institut de Sécurité est reconnu par le DETEC en tant

qu’organe de certification et gère sur mandat de la GeFaSuisse

les examens des conseillers à la sécurité. Examens selon

l’ordonnance sur les conseillers à la sécurité OCS.

Quelque soit l’endroit où a lieu l’examen,

il est possible de le passer en français.

W Sécurité des procédés

sécurité thermique des procédés

Cours organisé par le Centre de formation

à Bâle (tél. 061 696 25 01)

b 10.4432 7–8 septembre 2010 suisse romande 1400

F 10.4434 9 septembre 2010 suisse romande 700

W Security

Vol-effraction s 10.2740 16–17 septembre 2010 balsthal 1400 *

W Sécurité au travail

sécurité au travail et protection de la santé

insos

sécurité au travail et protection de la santé

Formation continue pour les responsables de sécurité

b 10.2662 17 septembre 2010 neuchâtel 780 *

11.2661 date à fixer neuchâtel 850*

F 10.2901 30 septembre 2010 neuchâtel 780 *

W Sécurité intégrale/Gestion du risque

gestion de crise b 11.2550 22–23 novembre 2011 neuchâtel 1520 *

* les sociétaires bénéficient d’un rabais de 5%, 10% ou 20% en fonction de leur catégorie de sociétaire.

les prestations de l’institut de sécurité sont soumises à la TVA. les prix des cours publiés sont calculés sans TVA. Voir les

conditions générales → www.swissi.ch.

sous réserve de changements de programme.

Reconnaissance des cours de l’Institut de Sécurité par la SSST et la SSHT

la société suisse de sécurité du Travail (sssT) reconnaît la plupart des cours de l’institut de sécurité comme formation

continue. de sorte que l’inscription dans le registre des médecins du travail et autres spécialistes de la sécurité au travail

(regis tre mssT) de la sssT est maintenue. (les cours suivants ne sont pas reconnus par la sssT: 2720, 2725, 2740.)

la société suisse d’Hygiène du Travail (ssHT) reconnaît les cours qui ont une référence à l hygiène du travail en tant que

formation continue.

informations détaillées et inscription directe

W par notre page web www.swissi.ch/formation/cours en français

W par courriel risktraining@swissi.ch

W par téléphone ou par fax tél. 032 723 80 16, fax 032 723 80 20 W


Tipi di corsi

A Corso d’aggiornamento

B Corso di base

C Conferenza sperimentale

E Esame

I Corso d’istruzione

R Refresher

P Corso speciale

S Seminario

progrAmmA di FormAZionE

Corso Tipo N° Data Luogo CHF

W Protezione antincendio

Corso principale di protezione antincendio

Per incaricati della sicurezza in protezione antincendio

b 11.3151 7–8 giugno 2011 gordola 1250 *

Certificato di incaricato della sicurezza

in protezione antincendio Esame

E 11.3152 15 giugno 2011 gordola incluso

protezione anticendio: giornata pratica work shop A 11.3153 9 giugno 2011 gordola 500 *

sicurezza antincendio work shop A 11.3158 25 marzo 2011 da definire 600 *

sicurezza antincendio

Informazioni e coaching per aziende

s 10.3621 10 settembre 2010 manno 500 *

Esercitazione pratica di spegnimento p 10.3144 15 settembre 2010 gordola 400 *

p 11.3143 13 aprile 2011 gordola 400 *

Adetto sprinkler i 10.3781 22 ottobre 2010 gordola 600 *

Tecnico riconosciuto in materia

di polizia del fuoco Esame

Diploma CFPA Europeo e certificazione quale esperto

in protezione antincendio

E 10.3630 da definire 2010 da definire 500 *

la natura del fuoco

C 10.3999 su richiesta 2010 azienda

Conferenza sperimentale

del cliente

W Sicurezza chimica

Formazione, refresher ed esame di addetti alla

sicurezza per il trasporto di merci pericolose

Informazioni e iscrizioni relativi ai corsi, esami e prezzi:

www.gefasuisse.ch; GeFaSuisse Basilea, tel. 061 205 98 16,

a.greney@gefasuisse.ch

L’Istituto di Sicurezza è un ente accreditato riconosciuto

dal DATEC ed esegue gli esami per addetti alla sicurezza

su incarico della GeFaSuisse. Esame secondo la legge

per addetti alla sicurezza per il trasporto di merci pericolose.

Qualunque sia il luogo dove si svolga l’esame,

è possibile sostenerlo in lingua italiana.

i 10.3830 25–28 ott. 2010 in francese morges 2180

8–11 nov. 2010 in tedesco olten 2180

r 10.3830 27 ott. 2010 in francese morges 550

10 nov. 2010 in tedesco olten 550

E 10.3830 29 ottobre 2010 morges 600

12 novembre 2010 olten 600

W Security

organizzazione antintrusione e risk management s 11.3680 7 ottobre 2011 manno 350 *

W Sicurezza sul lavoro

sicurezza sul lavoro

«nuove direttive» – coaching alle aziende

s 11.3641 27 maggio 2011 manno 550 *

sicurezza sul lavoro work shop A 11.3646 25 marzo 2011 da definire 600 *

* i soci ricevono uno sconto del 5%, 10% o 20% a seconda della categoria di socio.

le prestazioni dell’istituto di sicurezza sono soggette all’iVA. i prezzi dei corsi pubblicati saranno gravati dell’iVA. Vedi

le condizioni generali → www.swissi.ch.

restano riservati eventuali cambiamenti di programma.

Riconoscimento dei corsi dell’Istituto di Sicurezza da parte della SSSL e SSIL

la società svizzera di sicurezza sul lavoro (sssl) riconosce la maggior parte dei corsi dell’istituto di sicurezza quale

formazione continua col fine di mantenere l’iscrizione nel registro di medici e altri specialisti della sicurezza sul lavoro

(registro mssl) della sssl. la maggior parte dei corsi è riconosciuta come valida per la formazione continua dei tecnici

riconosciuti in materia di polizia del fuoco nel canton Ticino.

Informazioni dettagliate sui singoli corsi ed iscrizione diretta

W tramite il nostro sito www.swissi.ch/formazione/corsi in lingua italiana

W tramite posta elettronica risktraining@swissi.ch

W per telefono o per fax tel. 091 967 11 44, fax 091 966 87 38 W

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

67


A

absturzsicherungen

BORNACK Schweiz

Niederlenzerstr. 29

5600 Lenzburg

T: 062 886 30 40, F: 062 886 30 41

info@bornack.ch

www.bornack.ch

alarmempfangszentrale

CERTAS AG

Schweiz. Alarm- und Einsatzzentrale

Kalkbreitestr. 51

Postfach

8021 Zürich

T: 044 637 37 37, F: 044 450 36 37

service-d@certas.ch

www.certas.ch

alarmierungssysteme

Swissphone Wireless AG

Alarmierungs- und Einsatzleitsysteme

Personensuchanlagen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Swissphone Wireless AG

Funkrufdienste

Netzbau Kommunikationslösungen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

alarmübermittlung

Swissphone Wireless AG

Alarmierungs- und Einsatzleitsysteme

Personensuchanlagen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Branchenadressen

68 Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

W die Branchenadressen erscheinen zusätzlich auf der homepage des sicherheitsinstituts:

www.swissi.ch > Verzeichnisse > Branchenadressen > … -suche

W Pour les lecteurs de langue française, un glossaire alphabétique pratique en français-allemand se trouve

immédiatement après ce répertoire. Les adresses de la branche apparaissent aussi sur la page d’accueil

de l’Institut de sécurité: www.swissi.ch > Listes > adresses de la branche > … -recherche

W alla fine di questo elenco le lettrici e i lettori di lingua italiana troveranno un pratico glossario italiano–

tedesco. Gli indirizzi del settore apparono anche sulla homepage dell’Istituto di sicurezza:

www.swissi.ch > elenchi > Indirizzi del settore > … -ricerca

Swissphone Wireless AG

Funkrufdienste

Netzbau Kommunikationslösungen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

TUS Telekommunikation und

Sicherheit

Alpenstr. 20

3052 Zollikofen

T: 031 910 19 10

info@igtus.ch

www.igtus.ch

altlastensanierung

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

arbeitssicherheit

Schweizerischer Samariterbund

Warenshop

Postfach

4601 Olten

T: 062 286 02 86, F: 062 296 03 71

warenshop@samariter.ch

http://shop.samariter.ch

Sicherheitsinstitut

Analysen, Beratung, Konzepte, Audits

Arbeitssicherheit+Gesundheitsschutz

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

Swissphone Wireless AG

Personen- und Arbeitssicherheitssystem

TRIO

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

augen- und Körperduschen

Schweizerischer Samariterbund

Warenshop

Postfach

4601 Olten

T: 062 286 02 86, F: 062 296 03 71

warenshop@samariter.ch

http://shop.samariter.ch

ausbildung

Schweizerischer Samariterbund

Warenshop

Postfach

4601 Olten

T: 062 286 02 86, F: 062 296 03 71

warenshop@samariter.ch

http://shop.samariter.ch

Sicherheitsinstitut

Zertifikatskurse, CFPA-Diplome,

Aus- und Weiterbildungskurse

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

auslaufsperren /

Löschwasserrückhalt

TALIMEX AG Umwelttechnik

8603 Schwerzenbach

T: 044 806 22 60, F: 044 806 22 70

www.talimex.ch

automatische Löschanlagen

in Tunnels

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

B

Brandfallsteuerung

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Brandmeldeanlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

CDS AG für Sicherheit

Zürcherstr. 14

8104 Weiningen

T: 044 750 07 07, F: 044 750 60 30

einbruchschutz@cds.ch

www.cds.ch

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Oeschger Brandschutz AG

Sumpfstrasse 34

6303 Zug

T: 041 748 80 80, F: 041 748 80 89

Niederlassung Nordwestschweiz

Güterstrasse 82, 4133 Pratteln

Niederlassung Mitte, Ost

Meierwiesenstr. 54,

8064 Zürich-Altstetten

info@oeschger-brandschutz.ch

www.oeschger-brandschutz.ch

Securiton AG

Alpenstr. 20

3052 Zollikofen

T: 031 910 11 22, F: 031 910 16 16

www.securiton.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

Brandschutzabschlüsse

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

Brandschutzabschottungen

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

CONTI Swiss AG

Generalunternehmung für Brandschutz

und Tunnelsicherheit

Westbahnhofstr. 1

4502 Solothurn

T: 032 621 71 50, F: 032 621 71 51

info@contiswiss.ch

www.contiswiss.ch


Eubo Dämmtechnik AG

5036 Oberentfelden

T: 062 723 67 89, F: 062 723 61 76

info@eubo.ch

www.eubo.ch

ROTH AG Gerlafingen

Brandschutz, Isolationen

Bolacker 3/Postfach

4563 Gerlafingen

T: 032 674 45 45, F: 032 674 45 46

www.roth.ch

ROTH AG Malters

Brandschutz, Isolationen

Werkstr. 1

6102 Malters

T: 041 498 07 20, F: 041 498 07 21

www.roth.ch

ROTH AG Rümlang

Brandschutz, Isolationen

Ifangstr. 7

8153 Rümlang

T: 044 880 77 88, F: 044 880 77 89

www.roth.ch

Brandschutzanlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Accuro Brandschutzanlagen AG

9327 Trübach

T: 071 844 90 90, F: 071 844 90 91

www.accuro.ch

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

Frey + Cie Sicherheitstechnik AG

Amstutzweg 8

6010 Kriens

T: 041 329 06 06, F: 041 329 06 09

info@freysicherheit.ch

www.freysicherheit.ch

INCOM Explosionsschutz AG

Rötzmattweg 105

4603 Olten

T: 062 207 10 10, F: 062 207 10 11

email@incom-ag.com

www.incom-ag.com

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

MISTRAL BST GmbH

Rauchfreie Rettungswege

Gewerbestr. 14

4528 Zuchwil

T: 032 685 06 60, F: 032 685 06 61

ch@mistral.eu.com

www.mistral.eu.com

Brandschutzanstriche,

Imprägnierungen

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

CONTI Swiss AG

Generalunternehmung für Brandschutz

und Tunnelsicherheit

Westbahnhofstr. 1

4502 Solothurn

T: 032 621 71 50, F: 032 621 71 51

info@contiswiss.ch

www.contiswiss.ch

ROTH AG Gerlafingen

Brandschutz, Isolationen

Bolacker 3/Postfach

4563 Gerlafingen

T: 032 674 45 45, F: 032 674 45 46

www.roth.ch

ROTH AG Malters

Brandschutz, Isolationen

Werkstr. 1

6102 Malters

T: 041 498 07 20, F: 041 498 07 21

www.roth.ch

ROTH AG Rümlang

Brandschutz, Isolationen

Ifangstr. 7

8153 Rümlang

T: 044 880 77 88, F: 044 880 77 89

www.roth.ch

Sika Schweiz AG

Tüffenwies 16

8048 Zürich

T: 0800 82 40 40

www.sika.ch

Brandschutzklappen

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

Brandschutzmanschetten

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

Eubo Dämmtechnik AG

5036 Oberentfelden

T: 062 723 67 89, F: 062 723 61 76

info@eubo.ch

www.eubo.ch

Brandschutztüren und -tore

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

Hörmann Schweiz AG

Nordringstr. 14

4702 Oensingen

T: 0848 463 762, F: 062 388 60 61

info@hoermann.ch

www.hoermann.ch

record Türautomation AG

Allmedstr. 24

8320 Fehraltorf

T: 044 954 91 91, F: 044 954 92 00

info@record.ch

www.record.ch

Schweizer Ernst AG

Metallbau

8908 Hedingen

T: 044 763 61 11, F: 044 763 61 19

www.schweizer-metallbau.ch

Brandschutzverglasungen

Flachglas (Schweiz) AG

Zentrumstrasse 2

4806 Wikon

T: 062 745 00 30, F: 062 745 00 33

info@flachglas.ch

www.flachglas.ch

Schweizer Ernst AG

Metallbau

8908 Hedingen

T: 044 763 61 11, F: 044 763 61 19

www.schweizer-metallbau.ch

VETROTECH SAINT-GOBAIN INT.AG

Stauffacherstrasse 128

3000 Bern 22

T: 031 336 81 81, F: 031 336 81 19

infoCH.vetrotech@saint-gobain.com

www.vetrotech.ch

Brandschutzverkleidungen

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

CONTI Swiss AG

Generalunternehmung für Brandschutz

und Tunnelsicherheit

Westbahnhofstr. 1

4502 Solothurn

T: 032 621 71 50, F: 032 621 71 51

info@contiswiss.ch

www.contiswiss.ch

Eubo Dämmtechnik AG

5036 Oberentfelden

T: 062 723 67 89, F: 062 723 61 76

info@eubo.ch

www.eubo.ch

ROTH AG Gerlafingen

Brandschutz, Isolationen

Bolacker 3/Postfach

4563 Gerlafingen

T: 032 674 45 45, F: 032 674 45 46

www.roth.ch

ROTH AG Malters

Brandschutz, Isolationen

Werkstr. 1

6102 Malters

T: 041 498 07 20, F: 041 498 07 21

www.roth.ch

ROTH AG Rümlang

Brandschutz, Isolationen

Ifangstr. 7

8153 Rümlang

T: 044 880 77 88, F: 044 880 77 89

www.roth.ch

E

einbaurahmen

CONTI Swiss AG

Generalunternehmung für Brandschutz

und Tunnelsicherheit

Westbahnhofstr. 1

4502 Solothurn

T: 032 621 71 50, F: 032 621 71 51

info@contiswiss.ch

www.contiswiss.ch

ROTH AG Gerlafingen

Brandschutz, Isolationen

Bolacker 3/Postfach

4563 Gerlafingen

T: 032 674 45 45, F: 032 674 45 46

www.roth.ch

ROTH AG Malters

Brandschutz, Isolationen

Werkstr. 1

6102 Malters

T: 041 498 07 20, F: 041 498 07 21

www.roth.ch

ROTH AG Rümlang

Brandschutz, Isolationen

Ifangstr. 7

8153 Rümlang

T: 044 880 77 88, F: 044 880 77 89

www.roth.ch

einbruchmeldesysteme

CDS AG für Sicherheit

Zürcherstr. 14

8104 Weiningen

T: 044 750 07 07, F: 044 750 60 30

einbruchschutz@cds.ch

www.cds.ch

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

EKB GmbH, Einbruchschutz

Grubenstr. 7A

3322 Schönbühl

T: 031 859 77 77, F: 031 859 77 76

info@ekb.ch

www.ekb.ch

Frey + Cie Sicherheitstechnik AG

Amstutzweg 8

6010 Kriens

T: 041 329 06 06, F: 041 329 06 09

info@freysicherheit.ch

www.freysicherheit.ch

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

69


Paul Marti AG

3645 Gwatt

T: 033 336 24 64, F: 033 336 13 24

www.simag.ch

Securiton AG

Alpenstr. 20

3052 Zollikofen

T: 031 910 11 22, F: 031 910 16 16

www.securiton.ch

Sicherheitsinstitut

Security: Konzepte + Audits

Anerkennung von Fachfirmen

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

TELCOM AG

6362 Stansstad

T: 041 618 08 08

www.telcom-ag.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

einbruchschutzsysteme

BST Sicherheitstechnik AG

3018 Bern

T: 031 997 10 10, F: 031 997 55 50

info@bst-sicherheitstechnik.com

www.bst-sicherheitstechnik.com

erste-hilfe-ausrüstungen

Schweizerischer Samariterbund

Warenshop

Postfach

4601 Olten

T: 062 286 02 86, F: 062 296 03 71

warenshop@samariter.ch

http://shop.samariter.ch

Swissphone Wireless AG

Personen- und Arbeitssicherheitssystem

TRIO

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

explosionsentlastungsöffnungen

André Ramseyer AG

Armaturen + Sicherheitseinrichtungen

Industriestr. 32

3175 Flamatt

T: 031 744 00 00, F: 031 741 25 55

info@ramseyer.ch

explosionsschutz

Bartec Engineering + Services AG

Hinterbergstr. 28

6330 Cham

T: 041 747 27 27, F: 041 747 27 28

info@bartec.ch

www.bartec.ch

Branchenadressen

70 Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

Eco Analytics AG

4310 Rheinfelden

T: 061 827 94 01, F: 061 827 94 04

www.ecoanalytics.ch

INCOM Explosionsschutz AG

Rötzmattweg 105

4603 Olten

T: 062 207 10 10, F: 062 207 10 11

email@incom-ag.com

www.incom-ag.com

Sicherheitsinstitut

Explosionsschutz, Elektrostatik

Analysen, Beratung, Konzepte, Audits

WRO-1055.5.24, Schwarzwaldallee 215

4002 Basel

T: 061 696 25 01, F: 061 696 70 72

info.bs@swissi.ch

www.swissi.ch

explosionsunterdrückungsanlagen

INCOM Explosionsschutz AG

Rötzmattweg 105

4603 Olten

T: 062 207 10 10, F: 062 207 10 11

email@incom-ag.com

www.incom-ag.com

F

Fachliteratur

Sicherheitsinstitut

Fachzeitschrift «Sicherheit», Plakate,

Videos, Broschüren usw.

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

Feuerlöschgeräte

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

FOPPA AG

Brandschutz und Rauchabzug

7000 Chur

T: 081 286 94 24, F: 081 286 94 34

www.foppa.ch

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

K.A.B. Brandschutz

GLORIA (Schweiz)

T: 044 752 32 31

www.k-a-b.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

Flammendurchschlagsicherungen

André Ramseyer AG

Armaturen + Sicherheitseinrichtungen

Industriestr. 32

3175 Flamatt

T: 031 744 00 00, F: 031 741 25 55

info@ramseyer.ch

Flucht- und rettungswegpläne

AEB GmbH

Arbeitssicherheit

Evakuationsplanung/Brandschutz

8706 Meilen

T: 044 793 10 61

aeb@evakuation.ch

www.evakuation.ch

BKB Bau-Dienstleistungen

Industriestr. 8

8500 Frauenfeld

T: 052 730 10 10, F: 052 730 10 11

bkb@bluewin.ch

www.bkb-bau.ch

CSF Wunderle GmbH

8200 Schaffhausen

T: 052 643 46 65, F: 052 643 46 87

www.csfwunderle.com

Hauser Feuerschutz AG

5000 Aarau

T: 062 844 48 40, F: 062 844 48 41

www.feuerschutz.ch

Fluchtwegmarkierungen

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

CSF Wunderle GmbH

8200 Schaffhausen

T: 052 643 46 65, F: 052 643 46 87

www.csfwunderle.com

Hauser Feuerschutz AG

5000 Aarau

T: 062 844 48 40, F: 062 844 48 41

www.feuerschutz.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Morf AG

Markierungen aller Art

Aspstr. 6

8154 Oberglatt

T: 044 852 30 00, F: 044 852 30 10

info@morf-ag.ch

www.morf-ag.ch

Fluchtwegmarkierungen,

nachleuchtend

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.com

CONTI Swiss AG

Generalunternehmung für Brandschutz

und Tunnelsicherheit

Westbahnhofstr. 1

4502 Solothurn

T: 032 621 71 50, F: 032 621 71 51

info@contiswiss.ch

www.contiswiss.ch

CSF Wunderle GmbH

8200 Schaffhausen

T: 052 643 46 65, F: 052 643 46 87

www.csfwunderle.com

Hauser Feuerschutz AG

5000 Aarau

T: 062 844 48 40, F: 062 844 48 41

www.feuerschutz.ch

K.A.B. Brandschutz

GLORIA (Schweiz)

T: 044 752 32 31

www.k-a-b.ch

ROTH AG Gerlafingen

Brandschutz, Isolationen

Bolacker 3/Postfach

4563 Gerlafingen

T: 032 674 45 45, F: 032 674 45 46

www.roth.ch

ROTH AG Malters

Brandschutz, Isolationen

Werkstr. 1

6102 Malters

T: 041 498 07 20, F: 041 498 07 21

www.roth.ch

ROTH AG Rümlang

Brandschutz, Isolationen

Ifangstr. 7

8153 Rümlang

T: 044 880 77 88, F: 044 880 77 89

www.roth.ch

Funkenerkennungsanlagen

INCOM Explosionsschutz AG

Rötzmattweg 105

4603 Olten

T: 062 207 10 10, F: 062 207 10 11

email@incom-ag.com

www.incom-ag.com

G

Gasdetektionsanlagen

CONTREC AG

8953 Dietikon

T: 044 746 32 20, F: 044 746 32 29

www.contrec.ch

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch


Gaslöschanlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Accuro Brandschutzanlagen AG

9327 Trübach

T: 071 844 90 90, F: 071 844 90 91

www.accuro.ch

Babberger Brandschutz AG

Niederlassungen: Frauenfeld/Luzern

Hauptgeschäft Jägerstr. 5

4016 Basel

T: 061 691 68 09, F: 061 693 33 70

www.babberger.ch

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

INCOM Explosionsschutz AG

Rötzmattweg 105

4603 Olten

T: 062 207 10 10, F: 062 207 10 11

email@incom-ag.com

www.incom-ag.com

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Oeschger Brandschutz AG

Sumpfstrasse 34

6303 Zug

T: 041 748 80 80, F: 041 748 80 89

Niederlassung Nordwestschweiz

Güterstrasse 82, 4133 Pratteln

Niederlassung Mitte, Ost

Meierwiesenstr. 54,

8064 Zürich-Altstetten

info@oeschger-brandschutz.ch

www.oeschger-brandschutz.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

Gaswarnanlagen

CONTREC AG

8953 Dietikon

T: 044 746 32 20, F: 044 746 32 29

www.contrec.ch

Eco Analytics AG

4310 Rheinfelden

T: 061 827 94 01, F: 061 827 94 04

www.ecoanalytics.ch

Gaswarngeräte

CONTREC AG

8953 Dietikon

T: 044 746 32 20, F: 044 746 32 29

www.contrec.ch

Eco Analytics AG

4310 Rheinfelden

T: 061 827 94 01, F: 061 827 94 04

www.ecoanalytics.ch

H

hochwasser- und

erosionsschutz

Fischer Bauservice GmbH

Abteilung WaterSAVE

6045 Meggen

T: 041 377 50 77, F: 041 377 50 78

www.watersave.ch

TALIMEX AG Umwelttechnik

8603 Schwerzenbach

T: 044 806 22 60, F: 044 806 22 70

www.talimex.ch

hydranten

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

I

Instandhaltung

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

Sika Schweiz AG

Tüffenwies 16

8048 Zürich

T: 0800 82 40 40

www.sika.ch

Integrale sicherheit

Sicherheitsinstitut

Sicherheitskonzepte + Risikoanalysen

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

K

Kabel für evakuationsanlagen

Dätwyler Cables

Bereich der Dätwyler Schweiz AG

Gotthardstr. 31

6460 Altdorf

T: 041 875 12 68, F: 041 875 19 86

info.ch@daetwyler-cables.com

www.daetwyler-cables.com

Kommunikation

Swissphone Wireless AG

Funkrufdienste

Netzbau Kommunikationslösungen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Swissphone Wireless AG

Personen- und Arbeitssicherheitssystem

TRIO

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

L

Löschdecken

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Löschmittel

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

N

naturgefahren

Egli Engineering AG

9014 St. Gallen / 3011 Bern

T: 071 274 71 48, F: 071 274 71 49

info@naturgefahr.ch

www.naturgefahr.ch

Sicherheitsinstitut

Naturgefahren, Umweltschutz

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

notausgangsicherung

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

notbeleuchtung

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

notfallplanung

Sicherheitsinstitut

Analysen, Beratung, Konzepte

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 33, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

O

Objektschutz

Securiton AG

Alpenstr. 20

3052 Zollikofen

T: 031 910 11 22, F: 031 910 16 16

www.securiton.ch

Objektüberwachung

CERTAS AG

Schweiz. Alarm- und Einsatzzentrale

Kalkbreitestr. 51

Postfach

8021 Zürich

T: 044 637 37 37, F: 044 450 36 37

service-d@certas.ch

www.certas.ch

P

Personenschutzsysteme

Swissphone Wireless AG

Personen- und Arbeitssicherheitssystem

TRIO

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Persönliche schutzausrüstung

Helly Hansen Pro (Schweiz) GmbH

TCM Zürich, Glattbrugg, Raum 482

Thurgauerstr. 117

8065 Zürich

T: 0800 560 07 66, F: 044 829 80 51

workwear.ec@hellyhansen.no

www.hellyhansen.com

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

71


Reindl Gesellschaft m.b.H.

kundenindividuelle Berufsbekleidung

und Arbeitsschutz von Kopf bis Fuss

A-4762 St. Willibald 80

T: +43 7762 2841, F: +43 7762 3400

office@reindl.eu

www.reindl.eu

Prozesssicherheit

Sicherheitsinstitut

Prozesssicherheit, Störfallrisiko

Analysen, Beratung, Konzepte, Audits

WRO-1055.5.24, Schwarzwaldallee 215

4002 Basel

T: 061 696 25 01, F: 061 696 70 72

info.bs@swissi.ch

www.swissi.ch

R

rauch- und

Feuerschutzvorhänge

AXA Systems GmbH

Brennereistrasse 1

4553 Subingen

T: 032 623 87 04, F: 032 623 87 05

info@axa-systems.ch

www.axa-systems.ch

FOPPA AG

Brandschutz und Rauchabzug

7000 Chur

T: 081 286 94 24, F: 081 286 94 34

www.foppa.ch

JOMOS Rauchschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 50

www.jomos.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

SIMON RWA Systeme AG

Allmendstr. 8

8320 Fehraltorf

T: 044 822 12 52, F: 044 822 12 03

info@simon-rwa.ch

www.simon-rwa.ch

rauch- und

Wärmeabzugsanlagen

AXA Systems GmbH

Brennereistrasse 1

4553 Subingen

T: 032 623 87 04, F: 032 623 87 05

info@axa-systems.ch

www.axa-systems.ch

FOPPA AG

Brandschutz und Rauchabzug

7000 Chur

T: 081 286 94 24, F: 081 286 94 34

www.foppa.ch

JOMOS Rauchschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 50

www.jomos.ch

Branchenadressen

72 Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

SIMON RWA Systeme AG

Allmendstr. 8

8320 Fehraltorf

T: 044 822 12 52, F: 044 822 12 03

info@simon-rwa.ch

www.simon-rwa.ch

rauchschürzen

FOPPA AG

Brandschutz und Rauchabzug

7000 Chur

T: 081 286 94 24, F: 081 286 94 34

www.foppa.ch

JOMOS Rauchschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 50

www.jomos.ch

SIMON RWA Systeme AG

Allmendstr. 8

8320 Fehraltorf

T: 044 822 12 52, F: 044 822 12 03

info@simon-rwa.ch

www.simon-rwa.ch

raumüberwachung

CERTAS AG

Schweiz. Alarm- und Einsatzzentrale

Kalkbreitestr. 51

Postfach

8021 Zürich

T: 044 637 37 37, F: 044 450 36 37

service-d@certas.ch

www.certas.ch

risikomanagement

Optimalis AG

8708 Männedorf

T: 044 790 46 00, F: 044 790 46 01

www.optimalis.ch

S

schadensanierung

BELFOR (Suisse) AG

6038 Gisikon/LU

T: 041 455 01 11, F: 041 455 01 15

info@ch.belfor.com

www.belfor.ch

schaumlöschanlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Accuro Brandschutzanlagen AG

9327 Trübach

T: 071 844 90 90, F: 071 844 90 91

www.accuro.ch

Babberger Brandschutz AG

Niederlassungen: Frauenfeld/Luzern

Hauptgeschäft Jägerstr. 5

4016 Basel

T: 061 691 68 09, F: 061 693 33 70

www.babberger.ch

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

Controx Brandschutz GmbH

Neuwiesenstrasse 8

8400 Winterthur

T: 052 659 45 46, F: 052 659 45 47

controx@sunrise.ch

www.controx.com

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

Oeschger Brandschutz AG

Sumpfstrasse 34

6303 Zug

T: 041 748 80 80, F: 041 748 80 89

Niederlassung Nordwestschweiz

Güterstrasse 82, 4133 Pratteln

Niederlassung Mitte, Ost

Meierwiesenstr. 54,

8064 Zürich-Altstetten

info@oeschger-brandschutz.ch

www.oeschger-brandschutz.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

ZENTEX-BRANDSCHUTZ AG

Hofmattstr. 9

5432 Neuenhof

T: 056 416 20 30, F: 056 416 20 31

info@zentex.ch

www.zentex.ch

schliesssysteme

CDS AG für Sicherheit

Zürcherstr. 14

8104 Weiningen

T: 044 750 07 07, F: 044 750 60 30

info@cds.ch

www.cds.ch

schutzbekleidung

Helly Hansen Pro (Schweiz) GmbH

TCM Zürich, Glattbrugg, Raum 482

Thurgauerstr. 117

8065 Zürich

T: 0800 560 07 66, F: 044 829 80 51

workwear.ec@hellyhansen.no

www.hellyhansen.com

Reindl Gesellschaft m.b.H.

kundenindividuelle Berufsbekleidung

und Arbeitsschutz von Kopf bis Fuss

A-4762 St. Willibald 80

T: +43 7762 2841, F: +43 7762 3400

office@reindl.eu

www.reindl.eu

sicherheitskabel

Dätwyler Cables

Bereich der Dätwyler Schweiz AG

Gotthardstr. 31

6460 Altdorf

T: 041 875 12 68, F: 041 875 19 86

info.ch@daetwyler-cables.com

www.daetwyler-cables.com

sicherheitskonzepte

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Sicherheitsinstitut

Integrale Sicherheitskonzepte

Brandschutzkonzepte usw.

Nüschelerstrasse 45

8001 Zürich

T: 044 217 43 27, F: 044 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

Swissphone Wireless AG

Alarmierungs- und Einsatzleitsysteme

Personensuchanlagen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Swissphone Wireless AG

Funkrufdienste

Netzbau Kommunikationslösungen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

sicherheitsschränke

Dätwyler Cables

Bereich der Dätwyler Schweiz AG

Gotthardstr. 31

6460 Altdorf

T: 041 875 12 68, F: 041 875 19 86

info.ch@daetwyler-cables.com

www.daetwyler-cables.com

sicherheitstüren

record Türautomation AG

Allmedstr. 24

8320 Fehraltorf

T: 044 954 91 91, F: 044 954 92 00

info@record.ch

www.record.ch

TRESORTECH GmbH Wertschutz

3186 Düdingen

T: 026 493 04 36, F: 026 493 04 38

www.tresortech.ch


sicherheitsventile

André Ramseyer AG

Armaturen + Sicherheitseinrichtungen

Industriestr. 32

3175 Flamatt

T: 031 744 00 00, F: 031 741 25 55

info@ramseyer.ch

sicherheitsverglasungen

Flachglas (Schweiz) AG

Zentrumstrasse 2

4806 Wikon

T: 062 745 00 30, F: 062 745 00 33

info@flachglas.ch

www.flachglas.ch

signalisationsschilder

Hauser Feuerschutz AG

5000 Aarau

T: 062 844 48 40, F: 062 844 48 41

www.feuerschutz.ch

spezielle Löschsysteme

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

sprinkleranlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Accuro Brandschutzanlagen AG

9327 Trübach

T: 071 844 90 90, F: 071 844 90 91

www.accuro.ch

Babberger Brandschutz AG

Niederlassungen: Frauenfeld/Luzern

Hauptgeschäft Jägerstr. 5

4016 Basel

T: 061 691 68 09, F: 061 693 33 70

www.babberger.ch

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

Controx Brandschutz GmbH

Neuwiesenstrasse 8

8400 Winterthur

T: 052 659 45 46, F: 052 659 45 47

controx@sunrise.ch

www.controxag.com

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Odermatt Kerns AG

Erlenstr. 16

6064 Kerns

T: 041 660 48 55, F: 041 660 79 27

www.odermatt-gebaeudetechnik.ch

Oeschger Brandschutz AG

Sumpfstrasse 34

6303 Zug

T: 041 748 80 80, F: 041 748 80 89

Niederlassung Nordwestschweiz

Güterstrasse 82, 4133 Pratteln

Niederlassung Mitte, Ost

Meierwiesenstr. 54,

8064 Zürich-Altstetten

info@oeschger-brandschutz.ch

www.oeschger-brandschutz.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

VIANSONE SA

Rue de Veyrot 19

1217 Meyrin 2

T: 022 780 15 15, F: 022 780 15 16

visa@viansone.ch

www.viansone.ch

ZENTEX-BRANDSCHUTZ AG

Hofmattstr. 9

5432 Neuenhof

T: 056 416 20 30, F: 056 416 20 31

info@zentex.ch

www.zentex.ch

sprühnebelanlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Babberger Brandschutz AG

Niederlassungen: Frauenfeld/Luzern

Hauptgeschäft Jägerstr. 5

4016 Basel

T: 061 691 68 09, F: 061 693 33 70

www.babberger.ch

Controx Brandschutz GmbH

Neuwiesenstrasse 8

8400 Winterthur

T: 052 659 45 46, F: 052 659 45 47

controx@sunrise.ch

www.controx.com

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

Oeschger Brandschutz AG

Sumpfstrasse 34

6303 Zug

T: 041 748 80 80, F: 041 748 80 89

Niederlassung Nordwestschweiz

Güterstrasse 82, 4133 Pratteln

Niederlassung Mitte, Ost

Meierwiesenstr. 54,

8064 Zürich-Altstetten

info@oeschger-brandschutz.ch

www.oeschger-brandschutz.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

ZENTEX-BRANDSCHUTZ AG

Hofmattstr. 9

5432 Neuenhof

T: 056 416 20 30, F: 056 416 20 31

info@zentex.ch

www.zentex.ch

T

Technische ausrüstungen

für Feuerwehren

Swissphone Wireless AG

Alarmierungs- und Einsatzleitsysteme

Personensuchanlagen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Swissphone Wireless AG

Funkrufdienste

Netzbau Kommunikationslösungen

Seftigenstr. 57

Postfach

3000 Bern 14

T: 0848 88 99 99, F: 031 370 38 11

info@swissphone.ch

www.swissphone.ch

Tresore und Geldschränke

CDS AG für Sicherheit

Zürcherstr. 14

8104 Weiningen

T: 044 750 07 07, F: 044 750 60 30

info@cds.ch

www.cds.ch

DIANIT AG Tresorbau

9500 Wil SG

T: 071 925 40 11, F: 071 925 40 12

info@dianit.ch

www.dianit.ch

TRESORTECH GmbH Wertschutz

3186 Düdingen

T: 026 493 04 36, F: 026 493 04 38

www.tresortech.ch

Trockenlöschanlagen

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Babberger Brandschutz AG

Niederlassungen: Frauenfeld/Luzern

Hauptgeschäft Jägerstr. 5

4016 Basel

T: 061 691 68 09, F: 061 693 33 70

www.babberger.ch

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

Controx Brandschutz GmbH

Neuwiesenstrasse 8

8400 Winterthur

T: 052 659 45 46, F: 052 659 45 47

controx@sunrise.ch

www.controx.com

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

Oeschger Brandschutz AG

Sumpfstrasse 34

6303 Zug

T: 041 748 80 80, F: 041 748 80 89

Niederlassung Nordwestschweiz

Güterstrasse 82, 4133 Pratteln

Niederlassung Mitte, Ost

Meierwiesenstr. 54,

8064 Zürich-Altstetten

info@oeschger-brandschutz.ch

www.oeschger-brandschutz.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

Türengineering

BST Sicherheitstechnik AG

3018 Bern

T: 031 997 10 10, F: 031 997 55 50

info@bst-sicherheitstechnik.com

www.bst-sicherheitstechnik.com

U

Überdruck-Belüftungsanlagen

AXA Systems GmbH

Brennereistrasse 1

4553 Subingen

T: 032 623 87 04, F: 032 623 87 05

info@axa-systems.ch

www.axa-systems.ch

FOPPA AG

Brandschutz und Rauchabzug

7000 Chur

T: 081 286 94 24, F: 081 286 94 34

www.foppa.ch

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

73


JOMOS Rauchschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 50

www.jomos.ch

MISTRAL BST GmbH

Rauchfreie Rettungswege

Gewerbestr. 14

4528 Zuchwil

T: 032 685 06 60, F: 032 685 06 61

ch@mistral.eu.com

www.mistral.eu.com

SIMON RWA Systeme AG

Allmendstr. 8

8320 Fehraltorf

T: 044 822 12 52, F: 044 822 12 03

info@simon-rwa.ch

www.simon-rwa.ch

V

Versicherungs-Broker

Optimalis AG

8708 Männedorf

T: 044 790 46 00, F: 044 790 46 01

www.optimalis.ch

Verfiba AG

Bergstr. 19

6045 Meggen

T: 041 375 73 40, F: 041 375 73 41

info@verfiba.ch

www.verfiba.ch

Videoüberwachung

JVC Professional Europe LTD

Swiss Branch

Sternenhofstrasse 15a

4153 Reinach

T: 061 405 15 90, F: 061 405 15 91

info@jvcpro.ch

www.jvcpro.ch

Videoüberwachungs-systeme

CDS AG für Sicherheit

Zürcherstr. 14

8104 Weiningen

T: 044 750 07 07, F: 044 750 60 30

info@cds.ch

www.cds.ch

Branchenadressen

74 Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

Frey + Cie Sicherheitstechnik AG

Amstutzweg 8

6010 Kriens

T: 041 329 06 06, F: 041 329 06 09

info@freysicherheit.ch

www.freysicherheit.ch

Paul Marti AG

3645 Gwatt

T: 033 336 24 64, F: 033 336 13 24

www.simag.ch

Securiton AG

Alpenstr. 20

3052 Zollikofen

T: 031 910 11 22, F: 031 910 16 16

www.securiton.ch

TELCOM AG

6362 Stansstad

T: 041 618 08 08

www.telcom-ag.ch

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

W

Wärmedämmungen

ROTH AG Gerlafingen

Brandschutz, Isolationen

Bolacker 3/Postfach

4563 Gerlafingen

T: 032 674 45 45, F: 032 674 45 46

www.roth.ch

ROTH AG Malters

Brandschutz, Isolationen

Werkstr. 1

6102 Malters

T: 041 498 07 20, F: 041 498 07 21

www.roth.ch

ROTH AG Rümlang

Brandschutz, Isolationen

Ifangstr. 7

8153 Rümlang

T: 044 880 77 88, F: 044 880 77 89

www.roth.ch

Wassernebellöschtechnik

abarisk sa

Marais 6

1032 Romanel/Lausanne

T: 021 647 15 15, F: 021 647 44 44

abarisk@abarisk.ch

Contrafeu AG

Ein Unternehmen der Securitas Gruppe

Zollikofen/Frauenfeld/Lausanne

T: 031 910 11 33

www.contrafeu.ch

D.E.S. Systèmes de sécurité SA

1032 Romanel

T: 021 732 14 32, F: 021 732 15 25

des@des-security.ch

www.des-security.ch

INCOM Explosionsschutz AG

Rötzmattweg 105

4603 Olten

T: 062 207 10 10, F: 062 207 10 11

email@incom-ag.com

www.incom-ag.com

JOMOS Feuerschutz AG

4710 Balsthal

T: 062 386 17 17, F: 062 386 17 10

www.jomos.ch

MINIMAX AG

Brandschutz mit System

Stettbachstrasse 8

8600 Dübendorf

T: 043 833 44 55, F: 043 833 44 56

info@minimax.ch

www.minimax.ch

Z

Zutrittskontrolle

CERTAS AG

Schweiz. Alarm- und Einsatzzentrale

Kalkbreitestr. 51

Postfach

8021 Zürich

T: 044 637 37 37, F: 044 450 36 37

service-d@certas.ch

www.certas.ch

Fehlt Ihr Eintrag in den Branchenadressen?

Zutrittskontrollsysteme

BST Sicherheitstechnik AG

3018 Bern

T: 031 997 10 10, F: 031 997 55 50

info@bst-sicherheitstechnik.com

www.bst-sicherheitstechnik.com

CDS AG für Sicherheit

Zürcherstr. 14

8104 Weiningen

T: 044 750 07 07, F: 044 750 60 30

info@cds.ch

www.cds.ch

Frey + Cie Sicherheitstechnik AG

Amstutzweg 8

6010 Kriens

T: 041 329 06 06, F: 041 329 06 09

info@freysicherheit.ch

www.freysicherheit.ch

Paul Marti AG

3645 Gwatt

T: 033 336 24 64, F: 033 336 13 24

www.simag.ch

Primion AG

Buchbergstrasse 19

8856 Tuggen

T: 055 445 14 63, F: 055 445 14 57

info@primion.ch

Securiton AG

Alpenstr. 20

3052 Zollikofen

T: 031 910 11 22, F: 031 910 16 16

www.securiton.ch

TELCOM AG

6362 Stansstad

T: 041 618 08 08

www.telcom-ag.ch

Das Bestellformular finden Sie unter:

www.swissi.ch > Verzeichnisse > Branchenadressen > Bestellblatt für Eintrag im

Branchenverzeichnis

Tyco Fire & Integrated Solutions AG

Am Linthli 4

8752 Näfels

T: 055 618 43 43, F: 055 618 43 44

info.tis.ch@tycoint.com

www.tyco.ch

W

Frau Stefanie Krauer von der Zürichsee Werbe AG zeigt Ihnen gerne, wie Sie sich unseren

Leserinnen und Lesern wirkungsvoll präsentieren können.

Telefon 044 928 56 21 / stafanie.krauer@zs-werbeag.ch


A

Absorbants d’acide

Säurebindemittel

Absorbants d’huile

Ölbindemittel

Accessoires lutte hydrocarbures

Ölwehrzubehör

Agents extincteurs

Löschmittel

Alarme, systèmes d’

Alarmierungssysteme

Alarme-effraction, systèmes d’

Einbruchmeldesysteme

Alimentation électrique continue

de sécurité

Sicherheitsstromversorgung

Alimentation électrique non

interruptible

Unterbruchlose Stromversorgung

(USV)

Appareils d’alarme gaz

Gaswarngeräte

Appareils d’extinction

Feuerlöschgeräte

Appareils respiratoires

Atemschutzgeräte

Armoires de sécurité

Sicherheitsschränke

Armoires pour bouteilles de gaz

Schränke für Gasflaschen

Aspiration et ventilation,

systèmes d’

Absaug- und Belüftungssysteme

Assainissement après dommage

Schadensanierung

Assainissement des affaires en

souffrance

Altlastensanierung

Assainissement des appareillages

Schadensanierung Geräte

Assainissement des bâtiments

Schadensanierung Gebäude

Assainissement des eaux

Schadensanierung Wasser

Assainissement des sols

Schadensanierung Erdreich

Asservissements en cas d’incendie

Brandfallsteuerungen

adresses de La Branche

Glossaire français–allemand

B

Barrages d’huile

Ölsperren

Barrières/rétention de l’eau

d’extinction

Auslaufsperren/

Löschwasserrückhalt

Bassins d’eau d’extinction

Löschwasser-Rückhaltebecken

Bassins d’eau d’extinction mobiles

Löschwasser-Rückhalte becken,

mobil

Boyaux de sauvetage

(chaussettes)

Rettungsschläuche

C

Câbles de sécurité

Sicherheitskabel

Câbles pour installations

d’évacuation

Kabel für Evakuationsanlagen

Cadres à encastrer

Einbaurahmen

Centrales de réception des alarmes

Alarmempfangszentralen

Chaussures de sécurité

Sicherheitsschuhe

Clapets coupe-feu

Brandschutzklappen

Coffres-forts, chambres fortes

Tresore und Geldschränke

voir Wertbehältnisse

Communication

Kommunikation

Concepts de sécurité

Sicherheitskonzepte

Contenants sécurisés pour valeurs

matérielles

Wertbehältnisse

Contrôle d’accès

Zutrittskontrolle

Contrôle d’accès, systèmes de

Zutrittskontrollsysteme

Corbeilles à papier

autoextinguibles

Selbstlöschende Papierkörbe

Courtiers en assurances

Versicherungs-Broker

Couvertures d’extinction

Löschdecken

D

Danger naturels

Naturgefahren

Dispositifs électriques

Betriebsmittel, elektrische

Douches lave-yeux/

douches pour le corps

Augenduschen/Körperduschen

E

Echelles d’évacuation

Fluchtleitern

Echelles de secours

Rettungsleitern

Eclairage de secours

Notbeleuchtung

Entreposage sûr de fûts

Fasslagerung, sichere

Entretien

Instandhaltung

Equipement individuel de

protection

Persönliche Schutzausrüstung

Equipements pour les premiers

soins

Erste-Hilfe-Ausrüstungen

Equipement pour sapeurspompiers

Feuerwehrausrüstung

Exutoires de chaleur et de fumée

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

F

Ferme-porte

Türschliesser

Fermeture, systèmes de

Schliesssysteme

Fermetures coupe-feu

Brandschutzabschlüsse

Formation

Ausbildung

G

Gants de protection

Schutzhandschuhe

Gestion du risque

Risikomanagement

H

Hydrantes

Hydranten

I

Ingénierie des portes

Türengineering

Installation de détection

d’étincelles

Funkenerkennungsanlagen

Installations d’extinction

automatiques dans les tunnels

Automatische Löschanlagen in

Tunnels

Installations d’alarme gaz

Gaswarnanlagen

Installations de courant de secours

Notstromanlagen

Installations de détection de gaz

Gasdetektionsanlagen

Installations de détection

d’incendie

Brandmeldeanlagen

Installations de protection

incendie

Brandschutzanlagen

Installations de suppression

d’explosions

Explosionsunterdrückungsanlagen

Installations de ventilation en

suppression

Überdruck-Belüftungsanlagen

Installations d’extinction à

brouillard d’eau

Sprühnebelanlagen

Installations d’extinction à gaz

Gaslöschanlagen

Installations d’extinction à mousse

Schaumlöschanlagen

Installations d’extinction sous air

Trockenlöschanlagen

Installations pour la protection

contre la foudre

Blitzschutzanlagen

Installations sprinkler

Sprinkleranlagen

Isolations thermiques

Wärmedämmungen

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

75


76

L

Littérature spécialisée

Fachliteratur

M

Maintenance industrielle

Industriewartung

Manchettes coupe-feu

Brandschutzmanschetten

Matériel technique pour

sapeurs-pompiers

Technische Ausrüstung für

Feuerwehren

Mises à terre

Erdungen

O

Obturations coupe-feu

Brandschutzabschottungen

P

Panneaux de signalisation

Signalisationsschilder

Pare-flamme

Flammendurchschlag sicherungen

Peintures ignifuges, produits

d’imprégnation

Brandschutzanstriche,

Imprägnierungen

Planification des cas d’urgence

Notfallplanung

Plans pour les voies de fuite et de

sauvetage

Flucht- und Rettungswegpläne

Portes de sécurité

Sicherheitstüren

Portes et portails coupe-feu

Brandschutztüren und -tore

Postes incendie

Wasserlöschposten

Protection contre l’effraction,

systèmes de

Einbruchschutzsysteme

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

adresses de La Branche

Protection contre les chocs,

systèmes de

Anfahrschutzsysteme

Protection contre les chutes

Absturzsicherungen

Protection contre les explosions

Explosionsschutz

Protection contre les inondations

et les érosions

Hochwasser- und Erosionsschutz

Protection contre les surtensions

Überspannungsschutz

Protection contre le vol

Diebstahlschutz

Protection de la peau

Hautschutz

Protection de l’ouïe

Gehörschutz

Protection de personnes,

systèmes de

Personenschutzsysteme

Protection des yeux

Augenschutz

Protection d’objets

Objektschutz

Protection périmétrique

Freigeländeschutz

R

Récipients de secours/bassins de

rétention

Notbehälter/Auffangwannen

Récipients de sécurité pour

liquides inflammables

Sicherheitsbehälter für brennbare

Flüssigkeiten

Récipients de sécurité pour

liquides mettant en danger

l’environnement

Sicherheitsbehälter für umweltgefährdende

Flüssigkeiten

Récipients pour avaries

Havariebecken

Revêtements antidérapants

Antirutschbeläge

Revêtements coupe-feu

Brandschutzverkleidungen

Rideaux étanches aux flammes et

aux fumées

Rauch- und Feuerschutzvorhänge

Rideaux pare-fumée

Rauchschürzen

S

Sécurisation des marchandises

Warensicherung

Sécurisation des sorties de secours

Notausgangsicherung

Sécurisation et sauvetage,

systèmes de

Sicherungs- und Rettungssysteme

Sécurisation par câble antivol

Leinensicherung

Sécurité au travail

Arbeitssicherheit

Sécurité des procédés

Prozesssicherheit

Sécurité intégrale

Integrale Sicherheit

Serrures antipanique

Panikschlösser

Signalisation des voies de fuite

Fluchtwegmarkierungen

Signalisation photoluminescente

des voies de fuite

Fluchtwegmarkierungen, nachleuchtend

Surfaces de détente

Explosionsentlastungs öffnungen

Surveillance contre le vol

Diebstahlüberwachung

Surveillance d’objets

Objektüberwachung

Surveillance par vidéo

Videoüberwachung

Surveillance par vidéo,

systèmes de

Videoüberwachungssysteme

Surveillance périmétrique

Freigeländeüberwachung

Surveillance volumétrique

Raumüberwachung

Systèmes de protection

des personnes

Personenschutzsysteme

Systèmes d’extinction particuliers

Spezielle Löschsysteme

T

Technique d’extinction par

brouillard d’eau

Wassernebel-Löschtechnik

Textiles de protection incendie

Feuerschutztextilien

Transmission d’alarme

Alarmübermittlung

Transports de valeurs

Werttransporte

Tuyauteries de sécurité pour

liquides mettant en danger

l’environnement

Sicherheits rohrleitungen für umweltgefährdende

Flüssigkeiten

V

Vannes de sécurité

Sicherheitsventile

Ventilateurs

Ventilatoren

Vêtements de protection

Schutzbekleidung

Vitrages de sécurité

Sicherheitsverglasungen

Vitrages protection incendie

Brandschutzverglasungen

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Madame Stefanie Krauer de la maison Zürichsee Werbe AG vous renseignera

volontiers sur la façon de vous trouver par les lecteurs et lectrices.

Téléphone 044 928 56 21 | stefanie.krauer@zs-werbeag.ch

W


A

Abiti di protezione

Schutzbekleidung

Accessori per l’intervento in

presenza di idrocarburi

Ölwehrzubehör

Agenti estinguenti

Löschmittel

Alimentazione elettrica

d’emergenza

Sicherheitsstromv ersorgung

Allarme, sistemi di

Alarmierungssysteme

Aperture di sfogo delle esplosioni

Explosionsentlastungsöffnungen

Apparecchi d’allarme gas

Gaswarngeräte

Apparecchi di estinzione

Feuerlöschgeräte

Apparecchi per la protezione

della respirazione

Atemschutzgeräte

Armadi di sicurezza

Sicherheitsschränke

Armadi per bombole di gas

Schränke für Gasflaschen

Aspirazione e ventilazione, sistemi

di

Absaug- und Belüftungssysteme

Assorbente per acidi

Säurebindemittel

Assorbente per gli oli

Ölbindemittel

B

Brokers di assicurazioni

Versicherungs-Broker

C

Casseforti

Tresore und Geldschränke vedi

Wertbehältnisse

Cavi di sicurezza

Sicherheitskabel

Cavi per impianti d’evacuazione

Kabel für Evakuationsanlagen

Cavo antifurto

Leinensicherung

IndIrIZZI deL seTTOre

Glossario italiano–tedesco

Centrali di ricezione d’allarme

Alarmempfangszentralen

Cestini per la carta

autoestinguenti

Selbstlöschende Papierkörbe

Chiudiporta

Türschliesser

Chiusura, sistemi di

Schliesssysteme

Chiusure antincendio

Brandschutzabschlüsse

Chiusure con maniglioni

antipanico

Panikschlösser

Communicazione

Kommunikation

Concetti di sicurezza

Sicherheitskonzepte

Contenitori di valori

Wertbehältnisse

Controllo entrate

Zutrittskontrolle

Controllo entrate, sistemi di

Zutrittskontrollsysteme

Coperte di spegnimento

Löschdecken

D

Dispositivi di comando in caso

d’incendio

Brandfallsteuerungen

Dispositivi elettrici per l’esercizio

Betriebsmittel, elektrische

Docce per occhi e corpo

Augen- und Körperduschen

E

Equipaggiamento di pronto

soccorso

Erste-Hilfe-Ausrüstungen

Equipaggiamento per pompieri

Feuerwehrausrüstung

Equipaggiamento personale di

protezione

Persönliche Schutzausrüstung

Equipaggiamento tecnico per

pompieri

Technische Ausrüstung für

Feuerwehren

F

Formazione

Ausbildung

G

Gestione del rischio

Risikomanagement

Grembiuli antifumo

Rauchschürzen

Gruppi di continuità

Unterbruchlose Stromversorgung

(USV)

Guanti protettivi

Schutzhandschuhe

I

Idranti

Hydranten

Illuminazione d’emergenza

Notbeleuchtung

Immagazzinamento sicuro di fusti

Fasslagerung, sichere

Impianti antincendio

Brandschutzanlagen

Impianti d’allarme gas

Gaswarnanlagen

Impianti di corrente d’emergenza

Notstromanlagen

Impianti di evacuazione fumi e

calore

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Impianti di rivelazione d’incendio

Brandmeldeanlagen

Impianti di soffocamento delle

esplosioni

Explosionsunterdrückungsanlagen

Impianti di spegnimento ad acqua

nebulizzata

Sprühnebelanlagen

Impianti di spegnimento a gas

Gaslöschanlagen

Impianti di spegnimento a schiuma

Schaumlöschanlagen

Impianti di spegnimento a secco

Trockenlöschanlagen

Impianti di spegnimento

automatici nelle gallerie

Automatische Löschanlagen in

Tunnels

Impianti di ventilazione in

sovrappressione

Überdruck-Belüftungsanlage

Impianti parafulmine

Blitzschutzanlagen

Impianti rivelatori di gas

Gasdetektionsanlagen

Impianti rivelatori di scintille

Funkenerkennungsanlagen

Impianti sprinkler

Sprinkleranlagen

Ingegnerizzazione della porta

Türengineering

L

Letteratura specializzata

Fachliteratur

M

Manicotti antincendio

Brandschutzmanschetten

Manutenzione

Instandhaltung

Manutenzione nell’industria

Industriewartung

Messe a terra

Erdungen

O

Otturazioni antincendio

Brandschutzabschottungen

P

Pericoli naturali

Naturgefahren

Piani per vie di fuga e di

salvataggio

Flucht- und Rettungswegpläne

Pianificazione dell’emergenza

Notfallplanung

Porte di sicurezza

Sicherheitstüren

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

77


78

Porte e portoni antincendio

Brandschutztüren und -tore

Posto di spegnimento acqua

Wasserlöschposten

Protezione contro il furto

Diebstahlschutz

Protezione contro le alluvioni e le

erosioni

Hochwasser- und Erosionsschutz

Protezione contro le cadute

Absturzsicherungen

Protezione contro l’effrazione,

sistemi di

Einbruchschutzsysteme

Protezione contro le esplosioni

Explosionsschutz

Protezione degli accessi, sistemi di

Anfahrschutzsysteme

Protezione degli occhi

Augenschutz

Protezione della pelle

Hautschutz

Protezione delle persone,

sistemi di

Personenschutzsysteme

Protezione delle sovratensioni

Überspannungsschutz

Protezione dell’udito

Gehörschutz

Protezione di oggetti

Objektschutz

Protezione esterna

Freigeländeschutz

Protezioni termiche

Wärmedämmungen

Q

Quadri da incastro

Einbaurahmen

R

Recipienti d’emergenza/bacini

di contenimento

Notbehälter/Auffangwannen

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_ 3

IndIrIZZI deL seTTOre

Recipienti di sicurezza per liquidi

infiammabili

Sicherheitsbehälter für brennbare

Flüssigkeiten

Recipienti in caso d’avarie

Havariebecken

Risanamento delle acque

Schadensanierung Wasser

Risanamento del terreno

Schadensanierung Erdreich

Risanamento di apparecchi

Schadensanierung Geräte

Risanamento di fabbricati

Schadensanierung Gebäude

Risanamento di siti contaminati

Altlastensanierung

Risanamento dopo danno

Schadensanierung

Rivelazione di effrazioni, sistemi di

Einbruchmeldesysteme

Rivestimenti antincendio

Brandschutzverkleidungen

Rivestimenti antisdrucciolo

Antirutschbeläge

S

Sbarramenti per gli oli

Ölsperren

Scale d’emergenza

Fluchtleitern

Scale di salvataggio

Rettungsleitern

Scarpe di sicurezza

Sicherheitsschuhe

Segnaletica delle vie di fuga

Fluchtwegmarkierungen

Segnaletica fotoluminescente

delle vie di fuga

Fluchtwegmarkierungen, nachleuchtend

Serbatoi di contenimento per

liquidi pericolosi per l’ambiente

Sicherheitsbehälter für umweltgefährdende

Flüssigkeiten

Serrande antincendio

Brandschutzklappen

Serrande di tenuta/ritenzione

delle acque di spegnimento

Auslaufsperren/Löschwasserrückhalt

Sicurezza dei processi

Prozesssicherheit

Sicurezza sul lavoro

Arbeitssicherheit

Sicurezza delle uscite d’emergenza

Notausgangsicherung

Sicurezza e salvataggio, sistemi di

Sicherungs- und Rettungssysteme

Sicurezza integrale

Integrale Sicherheit

Sistemi antitaccheggio

Warensicherung

Sistemi di protezione delle

persone

Personenschutzsysteme

Sistemi di spegnimento particolari

Spezielle Löschsysteme

Sorveglianza di oggetti

Objektüberwachung

Sorveglianza esterna

Freigeländeüberwachung

Sorveglianza volumetrica

Raumüberwachung

Sorveglianza antifurto

Diebstahlüberwachung

T

Tavole segnaletiche

Signalisationsschilder

Tecnica di spegnimento tramite

acqua nebulizzata

Wassernebel-Löschtechnik

Tende di protezione contro il fumo

ed il fuoco

Rauch- und Feuerschutzvorhänge

Tessuti antincendio

Feuerschutztextilien

Trasmissione d’allarme

Alarmübermittlung

Manca la Vostra iscrizione negli indirizzi del settore?

Moduli di ordinazione sotto:

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La signora Krauer della Zürichsee Werbe AG Vi rivelerà come dovete

fare perché le lettrici e i lettori Vi trovino.

Telefono 044 928 56 21 | stefanie.krauer@zs-werbeag.ch

Tubature di sicurezza per liquidi

pericolosi per l’ambiente

Sicherheitsrohrleitungen für umweltgefährdende

Flüssigkeiten

Tubi di salvataggio

Rettungsschläuche

V

Valvole di sicurezza

Sicherheitsventile

Valvole tagliafiamma

Flammendurchschlag sicherungen

Vasche di contenimento per acque

di spegnimento

Löschwasser-Rückhaltebecken

Vasche trasportabili per acque di

spegnimento

Löschwasser-Rückhalte becken,

mobil

Ventilatori

Ventilatoren

Vernici antincendio, prodotti

impregnanti

Brandschutzanstriche,

Imprägnierungen

Vetrature antincendio

Brandschutzverglasungen

Vetrature di sicurezza

Sicherheitsverglasungen

Videosorveglianza

Videoüberwachung

Videosorveglianza, sistemi di

Videoüberwachungssysteme

W


ImpRessum

Sicherheit Sécurité Sicurezza

65. Jahrgang/65 e année/65.ma annata

Heft/édition/edizione 2010_3

Erscheint vierteljährlich/parution

trimestrielle/diffusione trimestrale

Herausgeber/éditeur/editore

Schweizerisches Institut

zur Förderung der Sicherheit

Nüschelerstrasse 45, CH-8001 Zürich

Tel. 044 217 43 33, Fax 044 211 70 30

www.swissi.ch

Redaktion/rédaction/redazione

Kommission:

Dr. Matthias Wegmann, Sicherheitsinstitut

María Luisa Artero, Sicherheitsinstitut

Andrea Gervasoni, Istituto di Sicurezza

Didier Guignard, Institut de Sécurité

Urs Wasserfallen, Communicators Zürich AG

Redaktion:

Christian Jaberg (JB), Tel. 044 217 43 27

Marcel Schmid (SCH), Tel. 044 217 43 77

Adresse der Redaktion:

Sicherheitsinstitut, Redaktion «Sicherheit»,

Nüschelerstrasse 45, CH-8001 Zürich

Onlineausgabe/édition online/

edizione on line

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Inserate/annonces/inserzioni

Zürichsee Werbe AG

Seestrasse 86,

CH-8712 Stäfa

Tel. 044 928 56 11, Fax 044 928 56 00

sicherheit.annoncen@kretzag.ch

Abonnemente/abonnements/abbonamenti

Schweiz/Suisse/Svizzera: Fr. 95.–

Ausland/étranger/estero: Fr. 110.–

Bestellungen/commandes/ordinazioni:

Sicherheitsinstitut, Abonnemente,

Nüschelerstrasse 45, CH-8001 Zürich,

Tel. 044 217 43 48, Fax 044 211 70 30

Herstellung/production/produzione

Stämpfli Publikationen AG, CH-3001 Bern

Auflage/tirage/tiratura

3931 Expl. verkauft, 147 Expl. gratis

(WEMF/SW-beglaubigt; tirage certifié REMP/

FRP; tiratura certificata REMP/FRP/2009)

5000 Expl. Druckauflage/tirage/tiratura

Copyright

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck

nur mit schriftlicher Genehmigung der

Redaktion und mit Quellenangabe.

Tous droits réservés. Reproduction autorisée

uniquement avec l’approbation écrite de la

rédaction et avec la mention des sources.

Tutti diritti riservati. Ristampo solo

con il consenso scritto della redazione

e con indicazione della fonte.

ISSN 1660-2153

ABonnemente

W W «Sicherheit Sécurité Sicurezza» fällt durch sehr gepflegte

Gestaltung sowie die flexiblen und verständlichen

Darreichungsformen auf

WW Es wird ein ausgesprochen heterogenes Publikum – vom

Hauswart bis zum Akademiker und Unternehmer – zufrieden

gestellt, was sich positiv auf die Auflageentwicklung auswirkt

WW Die Sprachminoritäten loben das neue Übersetzungskonzept

des dreisprachigen Titels

Urteil der Jury beim Q-Award 2008

des Verbandes SCHWEIZER PRESSE, 13.11.08

W Ein Abonnement?

CHF 95.– pro Jahr (Ausland CHF 110.–)

Bestellungen:

www.swissi.ch > Fachzeitschrift «Sicherheit» > Abonnement

W Un abonnement?

CHF 95.– par année (étranger CHF 110.–)

Commandes:

www.swissi.ch > Revue technique «Sécurité» > Abonnement

W Un abbonamento?

CHF 95.– all’anno (estero CHF 110.–)

Ordinazioni:

www.swissi.ch > Rivista tecnica «Sicurezza» > Abbonamento

Sicherheit | Sécurité | Sicurezza 2010_3 79


Michael Miersch

ist Publizist, Buch- und

Filmautor und lebt in

München und Berlin.

80 Sicherheit 2010_3

RISIKO

Es gibt keine sichere Energie

Der amerikanische Fernsehjournalist John Stossel hält gelegentlich Vorträge zum

Thema Risiko. Dabei macht er gern ein kleines Experiment. «Stellen Sie sich einmal

vor», bittet er seine Zuhörer, «ein neuer Kraftstoff wird erfunden, endlich die gesuchte Alternative

zu Öl und Kohle.» Die Substanz, erklärt er, sei unsichtbar, geruchlos und hochexplosiv.

Sie soll direkt in private Haushalte geleitet werden. «Wären Sie für die Einführung

dieses neuen Energieträgers?», fragt er dann in den Saal. Nur wenige heben den Arm.

«Wie viele Tote pro Jahr dürfte man hinnehmen?» Natürlich keinen einzigen, ist die einhellige

Meinung des Publikums. Und dann verrät er, dass es den von ihm beschriebenen

Stoff längst gibt: Erdgas. Bei Gasunfällen kommen weltweit viele Hundert Menschen pro

Jahr ums Leben. Allein 600 bei der Explosion einer sibirischen Gasleitung im Jahr 1989.

Das ist längst vergessen. Sicherheitsmassnahmen wurden verbessert, aber die Forderung

nach einem generellen Abschied von der Gastechnologie gab es zu keinem Zeitpunkt. Unvergessen

ist dagegen der Atomunfall von Tschernobyl. Millionen Bürger der Schweiz, Österreichs

und Deutschlands halten Atomenergie seither für das Böse an sich. Dabei stellten

die Gesundheitsexperten der UN in ihren Langzeituntersuchungen fest, dass die Folgen

des Unfalls zwar schlimm, aber weitaus geringer waren als befürchtet. Tschernobyl war

eine der grossen Industriekatastrophen des 20. Jahrhunderts, längst nicht die grösste.

Wer die Risiken verschiedener Energieformen miteinander vergleicht, lernt, dass keine ungefährlich

ist. Man denke nur an die vielen Tausend Toten im chinesischen Kohlenbergbau.

Brechende Wasserkraftstaudämme haben schon oft ganze Dörfer hinweggespült. Im

20. Jahrhundert gab es mehrere Dutzend solcher Staudammkatastrophen, die Tausende,

einige sogar Zehntausende Opfer forderten.

Seit dem Desaster im Golf von Mexiko rückte wieder einmal verstärkt ins Bewusstsein, wie

unheilvoll Erdölförderung ist. Alle paar Jahre kommt es zu Ölkatastrophen mit schrecklichen

Folgen.

Eine andere – in Europa nahezu unbemerkte – Ökokatastrophe verseucht den Golf von Mexiko

bereits seit Langem. Vor der Mündung des Mississippi stirbt die Meeresfauna in einer

1000 km2 grossen Todeszone. Auch das hat mit Energie zu tun: Der Regen spült Düngemittelreste

in den Golf. Sie stammen von Farmen, auf denen Mais zur Biospritgewinnung

angebaut wird.

Die 100-prozentig saubere, umweltfreundliche, unfallfreie und effiziente Energiegewinnung

wurde noch nicht erfunden. Uns bleibt nichts anderes übrig, als die Kosten und Risiken

verschiedener Technologien abzuwägen. Je offener und je weniger ideologisch wir

dabei vorgehen, desto besser für unsere Sicherheit und die Umwelt. W

Die Kolumnisten sind bei der Wahl des Themas und dessen Bearbeitung frei. Der Inhalt widerspiegelt nicht zwingend die Haltung des Sicherheitsinstituts.


SSI

Schweizerische Vereinigung unabhängiger Sicherheitsingenieure und -berater

Association suisse des ingénieurs et conseillers en sécurité indépendants

Swiss association of independent safety and security consultants and engineers

Gefahren hat es immer gegeben –

Lösungen auch!

In der SSI sind die kompetenten Problemlöser vereinigt

Amstein + Walthert

Sicherheit AG

Mönchmattweg 5

CH-5036 Oberentfelden

Tel. +41 (0) 62 723 05 10

Fax +41 (0) 62 723 00 63

infoaa@amstein-walthert.ch

www.amstein-walthert.ch

BG Ingénieurs Conseils S.A.

BG Ingenieure + Berater AG

Av. de Cour 61, CP 241

CH-1001 Lausanne

Tel. +41 (0) 21 618 11 11

Fax +41 (0) 21 618 11 22

lausanne@bg-21.com

www.bg-21.com

Neosys AG

RisCare

Privatstrasse 10

CH-4563 Gerlafingen

Tel. +41 (0) 32 674 45 11

Fax +41 (0) 32 674 45 00

info@neosys.ch

www.neosys.ch

Sicherheitsinstitut

Nüschelerstrasse 45

CH-8001 Zürich

Tel. +41 (0) 44 217 43 33

Fax +41 (0) 44 211 70 30

info@swissi.ch

www.swissi.ch

Basler & Hofmann AG

Ingenieure, Planer und Berater

Forchstrasse 395

CH-8032 Zürich

Tel. +41 (0) 44 387 11 22

Fax +41 (0) 44 387 11 00

info@baslerhofmann.ch

www.baslerhofmann.ch

Emch + Berger AG

Sicherheit und Umwelt

Gartenstrasse 1, Postfach 6025

CH-3001 Bern

Tel. +41 (0) 31 385 61 11

Fax +41 (0) 31 385 61 12

bern@emchberger.ch

www.emchberger.ch

NSBIV AG

Inseliquai 8, Postfach 3518

CH-6002 Luzern

Tel. +41 (0) 41 210 50 15

Fax +41 (0) 41 210 50 16

nsbiv@sibe.ch

www.sibe.ch

SRB Assekuranz Broker AG

Rautistrasse 11, Postfach

CH-8040 Zürich

Tel. +41 (0) 44 497 87 87

Fax +41 (0) 44 497 87 88

riskengineering@srb-group.com

www.srb-group.com

BDS Security Design AG

Muristrasse 96

CH-3006 Bern

Tel. +41 (0) 31 350 86 80

Fax +41 (0) 31 350 86 86

bds@bds-bern.ch

www.bds-group.ch

Ernst Basler + Partner AG

Geschäftsbereich Sicherheit

Zollikerstrasse 65

CH-8702 Zollikon

Tel. +41 (0) 44 395 11 11

Fax +41 (0) 44 395 12 34

info@ebp.ch

www.ebp.ch

Pöyry Infra AG

Hardturmstrasse 161, Postfach

CH-8037 Zürich

Tel. +41 (0) 44 355 55 55

Fax +41 (0) 44 355 55 56

infra.ch@poyry.com

www.poyry.ch

suisseplan Ingenieure AG Zürich

(vormals SKS Ingenieure AG)

Oerlikonerstrasse 88

CH-8057 Zürich

Tel. +41 (0) 44 315 17 17

Fax +41 (0) 44 315 17 18

mail@suisseplan.ch

www.suisseplan.ch

BDS Safety Management AG

Segelhof, Postfach

CH-5405 Baden-Dättwil

Tel. +41 (0) 56 486 71 71

Fax +41 (0) 56 486 73 73

bds@bds-baden.ch

www.bds-group.ch

Gruner AG

Ingenieure und Planer

Gellertstrasse 55

CH-4020 Basel

Tel. +41 (0) 61 317 61 61

Fax +41 (0) 61 312 40 09

mail@gruner.ch

www.gruner.ch

RM Risk Management AG

Security & Risk Consultants

Hertistrasse 25

CH-8304 Wallisellen

Tel. +41 (0) 44 360 40 40

Fax +41 (0) 44 360 40 41

rm@rmrisk.ch

www.rmrisk.ch

SSI Sekretariat

Güstrasse 46

8600 Küsnacht

Tel. +41 (0) 44 910 73 06

Fax +41 (0) 44 910 73 96

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