D'HANDWIERK 08 2017

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BULLETIN DE LIAISON DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS 08|2017


D'HANDWIERK 08|2017

FOCUS

La Fédération des Artisans : Nous représentons vos intérêts

• 49 Fédérations professionnelles

• 600 bénévoles dans les conseils d’administration

• Plate-forme d’échange pour les chefs d’entreprise de l’artisanat

• L’interlocuteur privilégié de la politique et des administrations

• La représentation des intérêts des PME

• Partenaire social et interlocuteur des syndicats

• Votre source d’informations et de conseils

Vous voulez en savoir davantage ? Contactez-nous !

Die Fédération des Artisans: Wir vertreten Ihre Interessen

• 49 Berufsverbände

• 600 Freiwillige in den Verbandsvorständen

• Austauschplattform für Unternehmer aus dem Handwerk

• Verhandlungspartner der Regierung und der Verwaltungen

• Interessenvertretung der Handwerksunternehmen

• Sozialpartner und Gegenseite der Gewerkschaften

• Ihr Ansprechpartner für Information und Beratung

Möchten Sie mehr erfahren? Wir freuen uns über Ihren Anruf!

Fédération des Artisans | T 42 45 11 - 1 | E info@fda.lu | I www.fda.lu

ÉDITORIAL

Bekämpfung des Sozialdumpings verlangt nach

einer kohärenten Regierungspolitik (3) 4

La lutte contre le dumping social nécessite une politique

gouvernementale cohérente (3) 5

POLITIQUE

Quelle croissance pour quel régime de retraites ? 6

La responsabilité de l’employeur

par rapport aux fêtes d’entreprises 8

DOSSIER DU MOIS

Les nouveautés en matière de formation 10

Alimentation : nouvelle formation

« Food Contact Materials » 12

Formations sécurite-santé 2018 14

Mode santé hygiène : nouvelle formation

« Total relooking » 18

Construction : nouvelle formation

« Rénovation maison passive pour artisans » 21

Energie fir d'Zukunft+: Zertifikat und

Label Verlängerung 22

Nouvelles dispositions législatives

concernant le cofinancement de la formation

continue pour les entreprises 23

Possédez-vous de bonnes compétences

numériques ? 24

Reform des Meisterbriefs „Lebensmittelhandwerker“:

die neuen Meister stehen in den Startlöchern! 26

INFO

Aides étatiques en faveur des PME :

nouveaux régimes et projets en cours 29

Avis de la Chambre des Métiers

Réforme du régime d’aides aux PME 34

Cybersecurity4success 38

SOCIAL

Sécurité & santé au travail 2017

Large éventail d’actions réalisées 42

CHRONIQUE JURIDIQUE

L’avis du mois de la Chambre des Métiers 46

Garantie légale : affichage pour les véhicules

d’occasion vendu à un client privé 48

FÉDÉRATIONS

Energie Forum Electriciens –

les électriciens n’ont pas chômé ! 50

3


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ÉDITORIAL

BEKÄMPFUNG DES SOZIALDUMPINGS

VERLANGT NACH EINER KOHÄRENTEN

REGIERUNGSPOLITIK (3)

Im dritten und letzten Teil unserer Kommentarreihe zum Thema Sozialdumping wollen wir uns mit den Auswirkungen

der politisch verordneten Lohnpolitik beschäftigen und mit den Faktoren, die das Lohngefüge in

Luxemburg zusätzlich unter Druck setzen, neben dem Klassiker Lohnindexierung ist das – aus gegebenem

Anlass – das Reizthema Mindestlohn.

4

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Sozialste im

ganzen Land? Diesen Wettstreit scheinen der Arbeitsminister

Nicolas Schmit und sein Pendant im CSV-Schattenkabinett

Marc Spautz unter sich ausmachen zu wollen. Dieses

ungleiche Duo hatte bereits anlässlich der Debatte um den

Vaterschaftsurlaub die ganze politische Landschaft erfolgreich

vor sich her getrieben. Ergo war die Versuchung wohl

zu groß, um beim Thema „10%ige Erhöhung des Mindestlohns“

das gleiche Schema nicht noch einmal zu versuchen.

Diesmal scheint der wahltaktische Hintergrund allerdings

so offensichtlich zu sein, dass ein entsprechender Regierungsbeschluss

in dieser Legislaturperiode sehr unwahrscheinlich

scheint. Die DP hat dem Ausfallschritt des

Arbeitsministers in Richtung des OGB-L jedenfalls bereits

eine klare Absage erteilt. Ihrerseits erscheinen die Aussagen

aus dem CSV-Lager auch nicht eben sonderlich kohärent. So

will man die Regierung wohl herausfordern, doch will man

es auch nicht zu sehr mit dem Mittelstand verscherzen, der

einmal über ansehnliches Wählerpotential verfügt und leider

auch der Hauptbetroffene der Diskussion ist.

Politische Akteure ignorieren oft die Tatsache, dass auch der

Mindestlohn an Produktivitätskriterien geknüpft ist. Wenn

der Mindestlohn in Bereiche vordringt, wo es für unqualifizierte

oder geringqualifizierte Arbeit keinen Markt mehr

gibt, weil die Kunden einfach nicht mehr bereit sind den entsprechenden

Preis zu zahlen, werden unqualifizierte durch

qualifizierte Mitarbeiter ersetzt – oder durch Schwarzarbeit

und Sozialdumping! Qualifizierte Arbeitssuchende sind in

Luxemburg Mangelware, also werden zusätzliche – besser

qualifizierte – Grenzgänger nach Luxemburg kommen müssen.

Unqualifizierte Arbeitssuchende bleiben auf der Strecke.

Sozialdumping: Die ausländische

Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen

Gerade das Handwerk ist einer enormen Konkurrenz seitens

ausländischer Unternehmen ausgesetzt. Man kann

wohl ohne Übertreibung davon ausgehen, dass nicht alle

diese Unternehmen ihren Mitarbeitern den luxemburgischen

Mindestlohn zahlen, von allgemeinverbindlichen

Tariflöhnen ganz zu schweigen. Warum auch? Kontrollen

haben sie keine zu befürchten, wie wir bereits vor einigen

Wochen an dieser Stelle festgestellt haben.

Mit jeder weiteren Erhöhung des Mindestlohnes verschärft

man diese Situation und „bestraft“ die Unternehmen, die

schön brav korrekte Löhne, Steuern und Sozialabgaben zahlen.

Gerade der Arbeitsminister, der ja versucht, die Entsendegesetzgebung

zu verbessern und die ITM zu reformieren,

müsste sich doch dieser Tatsache bewusst sein. Leider

erscheint sein Antrieb in Sachen Sozialdumping weniger

inbrünstig als beim Thema Mindestlohn.

It’s the „Logement“ stupid!

Dabei kann die Höhe des Mindestlohns nichts an den

ursächlichen Problemen ändern, die für seine Erhöhung

gebraucht werden, nämlich dass man in Luxemburg nicht

leicht mit einem Mindestlohn über die Runden kommt. Das

wiederum liegt vor allem an den Preisen fürs Wohnen, ein

Bereich also, in dem die Politik generell versagt hat. Luxemburg

setzt auf ein durch Arbeitsplätze und Einwohner

getriebenes Wachstumsmodell. Für die rasant wachsende

Einwohnerzahl steht nicht genug Wohnraum zur Verfügung.

Solange die Schaffung von Wohnraum nicht zur

wirklichen Priorität erklärt wird, wird das auch so bleiben.

Da kann der Mindestlohn so hoch ansteigen wie er will, die

Wohnungspreise werden dafür nicht sinken, im Gegenteil!

Jeder Unternehmer und vor allem jeder Handwerker will,

dass seine Mitarbeiter ein dezentes Auskommen mit ihrem

Lohn haben. Wenn allerdings Lohn und Wertschöpfung

auseinanderdriften, werden die Schwächsten auf der Strecke

bleiben, bei den Unternehmen und bei den Mitarbeitern!

Politiker, die also ernsthaft etwas für den berühmten „kleinen

Mann“ tun möchten, sollten sich über Wohnungsbau,

Produktivität, Landesplanung und Prozeduren Gedanken

machen. Eine wirkliche Wohnungsoffensive und nicht

alleine Lippenbekenntnisse kann Abhilfe schaffen. Hier

sind ehrliche Antworten von nöten!

Romain Schmit | Secrétaire Général

T +352 42 45 11 - 26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi


ÉDITORIAL

D'HANDWIERK 08|2017

LA LUTTE CONTRE LE DUMPING

SOCIAL NÉCESSITE UNE POLITIQUE

GOUVERNEMENTALE COHÉRENTE (3)

Dans la troisième et dernière partie de notre série de commentaires sur le dumping social nous vous proposons

de thématiser les répercussions de la politique du salaire social minimum sur les entreprises et les facteurs qui

mettent réellement sous pression les salaires au Luxembourg.

Miroir, miroir, dis-mois quel homme politique est le plus

« social » du pays ? En effet, le ministre du Travail Nicolas

Schmit et le président du CSV Marc Spautz semblent se livrer

une concurrence ardente pour pouvoir s’attribuer ce titre.

C’était notamment le duo Schmit/Spautz qui a fait le forcing

politique dans le dossier du congé des pères. La revendication

syndicale d’augmenter le salaire social minimum de 10 pour

cent était donc une occasion particulièrement tentante.

Mais cette fois-ci, le contexte électoraliste semble tellement

évident qu’une initiative gouvernementale pour augmenter

le salaire social minimum au cours de cette législature

semble très improbable. Le DP n’a pas perdu de temps

pour opposer une fin de non-recevoir au ballon d’essai du

ministre de l’Emploi. La position du CSV en la matière n’a

certainement pas le mérite d’être particulièrement cohérente.

D’un côté on souligne l’approche incohérente du

gouvernement, de l’autre côté on ne veut pas vraiment se

positionner contre une augmentation du SSM et finalement

on cherche à ne pas bousculer ouvertement les PME qui

seraient directement impactées par une telle mesure.

La politique oublie souvent de considérer le fait que le salaire

social minimum doit lui aussi obéir à un critère de productivité.

Si le SSM devait atteindre un niveau que le client ne

pourra plus accepter, la main-d’œuvre non qualifiée ou peu

qualifiée sera forcément remplacée par de la main-d’œuvre

qualifiée qui aura un niveau de productivité pouvant justifier

le niveau du salaire. Vu la pénurie de main-d’œuvre chronique

sur le marché luxembourgeois, cette main-d’œuvre

supplémentaire sera recrutée hors de nos frontières au détriment

des résidents faiblement qualifiés et au détriment des

demandeurs d’emploi. Cela constituerait une situation qui

n’est certainement pas souhaitée par l’artisanat.

Dumping social : La concurrence

étrangère rit dans sa barbe

L’artisanat luxembourgeois est exposé à une concurrence

particulièrement forte de la part d’entreprises étrangères.

Il est difficile de croire que toutes ces entreprises respectent

la législation sur le salaire social minimum, ou rémunèrent

leurs salariés selon l’accord tarifaire en vigueur comme le

font les entreprises luxembourgeoises.

Avec une augmentation du salaire social minimum, qui a

toujours des répercussions sur l’ensemble des grilles salariales,

le gouvernement pénalisera justement les petites et

moyennes entreprises qui payent salaires, cotisations et

impôts alors que la concurrence étrangère, qui n’a pratiquement

aucun contrôle à redouter, peut rire dans sa barbe.

Notamment, le ministre de l’Emploi, qui essaie d’améliorer

le détachement et de réformer l’ITM devrait avoir

conscience de cette situation. Malheureusement, le combat

contre le dumping social semble être moins porteur que de

relayer les revendications salariales des syndicats.

C’est le logement qui pose problème

Ce n’est pas la hauteur du salaire social minium qui pose

problème dans le contexte luxembourgeois et des augmentations

ne changeront rien au fait qu’il est difficile au

Luxembourg de trouver un logement à un prix abordable.

Le problème sous-jacent est en effet la pénurie sur le marché

du logement. Le Luxembourg mise sur un modèle de

croissance qui repose essentiellement sur un accroissement

numérique de la main-d’œuvre au lieu d’une augmentation

de la productivité. La création de logements ne suit pas

l’augmentation extrêmement dynamique de notre population.

Aussi longtemps que le logement ne sera pas traité

comme première priorité politique cette situation ne risque

pas de changer. Le salaire social minimum peut crever le

plafond. Cela ne changera rien à la pression exercée par les

prix du logement sur les salaires.

Chaque entreprise et a fortiori chaque artisan veut que ses

salariés peuvent joindre les deux bouts sans trop de difficultés.

Mais si l’évolution des salaires et l’évolution de la

productivité ne sont plus en phase, ce seront les entreprises

et les salariés les plus précaires qui en feront les frais.

Les politiciens qui veulent vraiment améliorer la situation

du fameux « homme de la rue » devraient en toute logique

s’intéresser à la productivité de l’économie, au logement,

à l’aménagement du territoire et à la simplification administrative

au lieu de se contenter de poser des revendications

salariales.

5


D'HANDWIERK 08|2017

POLITIQUE

QUELLE CROISSANCE POUR

QUEL RÉGIME DE RETRAITES ?

Depuis quelques années, l’UEL questionne le modèle de croissance luxembourgeois et son lien avec les finances

publiques et le financement des retraites. Afin de débattre de cette thématique primordiale pour le développement

à moyen terme des entreprises, l’UEL a invité les représentants des Assemblées plénières et Conseils

d’administration des Chambres et Fédérations patronales du Luxembourg ainsi que des chefs d‘entreprises à

une conférence qui a eu lieu le 23 octobre à la Chambre des Métiers.

Après les mots de bienvenue du Président de l’UEL

Michel Wurth, Jean-Jacques Rommes, Administrateur-délégué,

a exposé le cadre économique actuel

et ses particularités.

Le Luxembourg bénéficie en ce moment d’une excellente

santé économique qui se développe à un rythme

proche de celui d’avant la crise de 2008. Cette croissance

extensive, c’est-à-dire qui a besoin d’une maind’œuvre

toujours grandissante, est néanmoins improductive

puisque les gains de productivité ont été

proches de zéro tout au long de la période de 2000 à

2015. Ce type de croissance ne suffira pas pour garantir

la soutenabilité des finances publiques et plus spécifiquement

du régime de pension, mais il présente de

grands défis en matière de transports, de logement et

de cohésion sociale.

Carlo Kissen, CEO de Quest, a présenté les résultats

d’une enquête sur la perception des Luxembourgeois sur

le système d‘assurance-pension. Il en ressort notamment

qu’une partie significative des Luxembourgeois ignore le

fonctionnement de base de notre système de pension et

que la perspective d’un Luxembourg à 1 million d’habitants

a une connotation relativement anxiogène.

Claude Wiseler, invité d’honneur, a commenté les

exposés tout en détaillant sa vision d’avenir avant

de répondre ouvertement aux questions posées dans

la salle.

La conférence fut clôturée par Michel Wurth qui a mis

l’accent sur le rôle de la productivité dans un modèle

de croissance plus durable et soutenable. Il a appelé les

entreprises à se préparer aux adaptations inévitables

que traversera l’économie luxembourgeoise.

Union des Entreprises Luxembourgeoises

7, rue Alcide de Gasperi | BP 3024 | L- 1030 Luxembourg

T +352 26 00 91 | E uel@uel.lu | I www.uel.lu

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POLITIQUE

LA RESPONSABILITÉ DE

L’EMPLOYEUR PAR RAPPORT

AUX FÊTES D’ENTREPRISES

Comme tous les ans, la brillance des fêtes sera pour partie ternie par sa partie sombre : la croissance des accidents

dus à une consommation excessive d’alcool. Le lieu du travail ne sera pas épargné : les fêtes d’entreprise

sont à l’ordre du jour, les accidents pré programmés. Qui sera responsable ? Simplement l’auteur de

l’accident… ou bien l’employeur, organisateur de la fête qui aura servi à boire ?

heures de travail n’y changera à mon sens rien : l’événement

devient privatif et est étranger à l’exécution du

contrat de travail. Le code du travail rappelle que l’employeur

est obligé d’assurer la sécurité et la santé des

salariés dans tous les aspects liés au travail. La fête constitue-t-elle

un aspect lié au travail ? Pas plus qu’une excursion

ou un dimanche à la piscine organisés par l’entreprise.

L’Association d’Assurance contre les Accidents

refuse par ailleurs systématiquement la prise en charge

d’accidents survenus pendant ou après une fête d’entreprise

à raison d’une consommation d’alcool excessive

pour ne pas constituer un accident du travail. S’ajoute

que la consommation excessive d’alcool constituerait

une faute grave ou lourde justifiant le refus de prise en

charge. Le Conseil Arbitral des Assurances Sociales saisi

en cas de litige sur le refus de prise en charge par l’AAA

confirme en gros ce rejet de prise en charge.

Le droit du travail et le droit civil prévoient dans la plupart

des cas la responsabilité de l’employeur pour les

fautes et dommages commise par ses salariés. Font

exception les fautes lourdes/graves commis par ces

salariés auquel cas ils restent personnellement responsables.

Il s’ajoute que l’employeur est obligé d’assurer la

sécurité et la santé des salariés dans tous les aspects liés

au travail (art L.311-1 à L.312-8 du code du travail).

Cependant ne faut-il pas perdre de vue que le droit

du travail ne trouvera toujours qu’application dans

les relations de travail entre employeur et salarié.

Fort simplifié : le droit du travail ne s’appliquera

que pendant les heures de travail. Si un problème

d’ordre juridique venait à se poser entre l’employeur et

son salarié en dehors des heures de travail, la solution

à ce problème devra être recherchée dans les dispositions

du droit commun et non pas dans les dispositions

du droit du travail.

D’accoutumée, la fête d’entreprise se fête en dehors des

heures de travail. Le droit du travail ne trouvera pas

application et l’employeur ne sera pas responsable des

suites dommageables d’accidents. Le fait que la fête se

déroulera dans l’entreprise, voire même pendant les

L’employeur parait dès lors à l’abri du droit du travail.

Qu’en est-il du droit pénal ou civil ?

En droit pénal, l’infraction envisageable serait celle

des articles 410-1 et 410-2 du Code pénal prévoyant

des abstentions coupables en la forme soit d’un refus

d’aider, soit d’un refus de porter secours à une personne

en danger. La jurisprudence luxembourgeoise

ne le voit pas de la sorte. Elle constate que « le délit

d’abstention de porter secours est un délit d’attitude devant

une situation apparente. Il en résulte que le péril doit être

grave et que l’abstenant doit l’avoir constaté personnellement,

il doit en avoir connaissance et refuser ainsi, de

manière consciente et volontaire, de prêter assistance. L’état

de péril est un état dangereux ou une situation critique qui

fait craindre de graves conséquences pour la personne qui

y est exposée » (Cour Supérieure de Justice, 28 juin 2011,

n° 242/11 V).

L’employeur n’étant pendant une fête en principe pas

en mesure de contrôler personnellement chaque salarié

pris individuellement et ainsi avoir connaissance de

son état, de refuser de manière consciente et volontaire

de lui prêter assistance, il ne s’exposera pas à

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 08|2017

une abstention coupable. S’ajoute que nos tribunaux

ont tendance à exclure tout lien avec un délit accidentel

ou involontaire commis par un tiers. En effet, au

Grand-Duché de Luxembourg, comme en Belgique,

la commission d’une infraction nécessite à la base un

élément moral qui reflète la connaissance de l’illégalité

de l’acte et la volonté de commettre un crime ou

un délit réprimé par la loi. Pareille connaissance ne

peut jamais exister au préalable dans des infractions

non intentionnelles à l’occasion desquelles un tiers ne

peut savoir que l’auteur commettra prochainement une

infraction. Ainsi, il a été jugé à de nombreuses reprises

qu’il « n’y a donc pas de coauteur ni de complice en matière

de délit dit involontaire : en effet la participation criminelle

ne se conçoit pas en matière de délit d’imprudence ». Ainsi

ne saurait être poursuivi comme responsable du délit

d’homicide involontaire ou de coups et blessures involontaires

celui qui aura servi à boire au conducteur,

responsable d’un accident de roulage. Le cas contraire

entrainerait la poursuite systématique de tous les cafetiers,

restaurateurs ou autres hôtes privés ayant servi

de l’alcool à l’auteur d’un accident.

Qu’en est-il finalement du droit civil ?

Le Code civil dit responsable toute personne qui cause

à autrui un dommage par sa faute, sa négligence ou son

imprudence. Sous cet angle, il importe dès lors de savoir

si soit le fait par l’employeur de servir des boissons alcoolisées,

soit par lui le fait de laisser prendre le volant une

personne ayant bu constitue une faute, négligence ou

imprudence de nature à engager sa responsabilité. Il est

dit au passage que cette responsabilité n’est pas propre à

l’employeur mais concerne chaque citoyen.

La jurisprudence luxembourgeoise n’a à ce jour retenu

dans aucune décision la responsabilité de l’employeur

à la suite d’un accident à l’occasion ou après une fête

d’entreprise pour avoir « servi de l’alcool » et ce en dépit

du fait que de nombreuses décisions ont eu à trancher

sur le fait quant à savoir si un pareil accident était à

considérer comme accident du travail ou non.

Il ne sera donc pas nécessaire pour le chef d’entreprise

d’annuler la fête cette année par crainte de voir engagée

sa responsabilité en cas d’accident. Cela ne devrait

cependant pas le dispenser à se comporter en bon père

de famille et de chef d’entreprise responsable prenant

toutes les précautions possibles, ensemble avec son personnel,

pour éviter de noircir le bilan final de l’année.

Cabinet d’avocats Penning-Schiltz-Wurth

Pierrot SCHILTZ | Avocat

I www.psw-avocats.lu

Centre de Formation pour Conducteurs

Il faut tout d’abord constater qu’en principe, l’hôte

ayant servi à boire ne dispose d’aucune autorité sur

ses invités qui sont des personnes majeures disposant

de toute leur capacité, discernement et de tous

leurs droits de manière à ce qu’il n’incombe en principe

pas à l’employeur ni de donner un ordre à ses

invités, ni de les forcer physiquement à lui donner

les clés de la voiture ou quoique ce soit d’autre. La

personne ayant ainsi servi de l’alcool ne pourra faire

plus que d’attirer l’attention de ses invités sur leur

état alcoolisé respectivement leur déconseiller de

prendre le volant. Le chef d’entreprise pourrait ainsi

avertir ses salariés en début de fête, soit à l’occasion

d’un discours, soit à l’occasion d’affiches publiées au

sein de l’entreprise, qu’il appelle à la conscience d’un

chacun de limiter sa consommation d’alcool, de s’en

tenir à la loi, et, dans les meilleurs des hypothèses,

les informer que l’entreprise met à disposition de son

personnel un système de navettes les ramenant à la

maison pour autant qu’ils estiment avoir trop bu. En

aucun cas, ni la loi, ni la jurisprudence n’exigeront

un contrôle de l’employeur sur chacun de ses salariés

pris individuellement ce qui plus est peut s’avérer

parfaitement impossible en cas d’effectif important.

Formation professionnelle

SANEM

Tél.: (+352) 26 59 25-1

email : formpro@cfc.lu

Formation auto-moto

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Tél.: (+352) 85 82 85-1

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9


D'HANDWIERK 08|2017

DOSSIER DU MOIS

LES NOUVEAUTÉS EN

MATIÈRE DE FORMATION

des formations techniques spécifiques adaptées par

métier, des formations du domaine Sécurité-Santé

(afin de mieux prévenir les risques professionnels et

de développer une culture Sécurité-Santé dans votre

entreprise) ainsi que des formations portant sur la gestion

et organisation de l’entreprise.

Cette offre, disponible au sein de votre entreprise à partir

de fin novembre, est bien évidement aussi consultable

en ligne sur le site www.cdm.lu.

En ce qui concerne le secteur de la construction en particulier,

vos partenaires de référence en matière de formation

à savoir, la Chambre des Métiers, les Centres

de Compétences Génie Technique du Bâtiment et du

Parachèvement ainsi que l’Institut de Formation Sectoriel

du Bâtiment, vous offrent dans un seul catalogue

« Formation professionnelle continue 2018 Construction

», une offre de formation complète, concertée et

transparente pour ce secteur en question. Les différents

programmes de formations sont proposés en

concertation et l’inscription aux différents cours se fait

exclusivement via les sites des partenaires respectifs.

À côté de cette offre, le Service Formation Continue de

la Chambre des Métiers vous propose tout au long de

l’année des actions bien pointues et des formations sur

mesure pour ainsi garantir votre succès face à des exigences

d’adaptation croissantes.

Nouvelle offre Formation

professionnelle continue 2018

Plus que jamais les responsables d’entreprise ainsi que

leurs collaborateurs font face à des multiples défis et sont

amenés à s’adapter en permanence dans un environnement

en évolution. Quels que soient les domaines, organisationnels,

technologiques, et/ou réglementaires, une

entreprise qui souhaite garder un avantage compétitif

est amenée à investir dans le développement du savoirfaire

de ses collaborateurs, son capital humain.

Bien consciente de ces défis, la Chambre des Métiers

vous soutient dans votre approche de développement

des compétences et de votre repositionnement stratégique

face aux réalités du terrain. Dans la continuité

d’une offre de formation diversifiée, vous trouvez

ainsi dans nos quatre catalogues (Alimentation

- Mode Santé Hygiène - Mécanique - Construction)

Il va de soi que la digitalisation sera un facteur primordial

de réussite d’une entreprise en ce qui concerne ses

futurs investissements. La Chambre des Métiers vous

proposera à partir de janvier 2018 un nouveau service

qui vous assistera dans toutes vos questions liées à la

digitalisation de votre structure et qui vous conseillera

dans votre approche digitale. Ainsi la Chambre des

Métiers répond de manière active aux évolutions auxquelles

l’Artisanat devra faire face dans le futur.

Le service Formation Continue de la Chambre des

Métiers est à votre disposition pour vous aider à réaliser

vos objectifs professionnels et à vous renseigner sur les

différentes mesures d’aides qui soutiennent vos efforts

réalisés dans le développement continu de vos collaborateurs.

Nous estimons que ces nouveaux catalogues

vous fourniront les réponses requises afin de préparer

votre entreprise aux exigences et défis de demain !

Nico Biever

Vice-Président de la Chambre des Métiers

10


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

Un premier aperçu de la nouvelle

offre de cours 2018

Notre nouvelle offre de cours 2018 se veut diversifiée. Ainsi

nous vous proposons dans nos quatre nouveaux catalogues

de cours, des formations techniques par domaine,

destinées aussi bien aux dirigeants d’entreprises qu’à leurs

collaborateurs, de même que des cours de gestion et organisation

d’entreprise ouverts à tout public.

Afin de vous donner un premier aperçu de notre offre

2018, nous relevons quelques nouveautés dans les pages

qui suivent.

Consultez notre offre formation professionnelle continue

2018 complète à partir de fin novembre et inscrivez-vous en

ligne sur www.cdm.lu/formation-continue.

Service Formation continue de la Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 530 | E formation.continue@cdm.lu | I www.cdm.lu

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DOSSIER DU MOIS

ALIMENTATION : NOUVELLE

FORMATION « FOOD

CONTACT MATERIALS »

« Food Contact Materials and Safety - La sécurité des

matériaux en contact avec des denrées alimentaires »,

un nouveau cours qui complète notre offre de formation

depuis novembre 2017, et dont nous vous invitons

à profiter pleinement.

1358F/L Matériaux en contact avec

les denrées alimentaires

Le secteur des métiers de l’alimentation se voit

confronté à diverses obligations et réglementations

pour garantir la sécurité alimentaire et qui répondent

aux questions suivantes :

• Comment garantir la sécurité alimentaire tout au

long de la chaîne alimentaire, c.-à-d. au niveau de

la production, de la transformation, de l’emballage

et jusqu’à la distribution au consommateur

• Comment assurer la sécurité lors du contact des

matériaux avec les denrées alimentaires

• Comment protéger au mieux la santé du

consommateur.

Afin de soutenir le secteur dans le cadre de ces défis,

la Chambre des Métiers accompagne ses entreprises et

propose depuis de nombreuses années des formations

dans le domaine de la sécurité alimentaire afin de :

• Connaître et savoir appliquer les bonnes pratiques

d’hygiène et ainsi assurer la sécurité alimentaire au

sein de l’entreprise,

• Connaître les exigences législatives au niveau de

l’étiquetage des denrées alimentaires,

• Connaître les différents ingrédients provoquant des

allergies ou intolérances et savoir appliquer les obligations

de déclaration,

• Connaître le champ d’application des additifs

alimentaires.

En ce qui concerne plus particulièrement la nouvelle

législation sur les Food Contact Materials (FCM),

la Chambre des Métiers vous propose à partir de

décembre 2017 une nouvelle session de formation

Objectifs de la formation :

La compréhension des obligations d‘un exploitant

relatives aux matériaux en contact avec des

denrées alimentaires et la lecture d‘une déclaration

de conformité

Public cible :

Toute entreprise du secteur alimentaire

Contenu de la formation :

• Les matériaux en contact avec les denrées alimentaires

- de quoi s‘agit-il ?

• Les obligations générales d‘un exploitant alimentaire

relatives à l‘utilisation des matériaux

en contact avec les denrées alimentaires

• La déclaration de conformité de quoi s‘agit-il ?

• Quelles informations sont importantes pour

un exploitant alimentaire ?

• Quoi faire si les conditions d‘utilisation ne

sont pas indiquées dans une déclaration de

conformité ?

Durée : 1 matinée

Langue : Luxembourgeois et français

Pour plus de détails et inscription, veuillez consulter notre

envoi courrier sur les formations du mois de novembredécembre

ou consultez notre site Internet www.cdm.lu/

formation-continue Rubrique : Sécurité alimentaire

Service Formation continue de la Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 530 | E formation.continue@cdm.lu | I www.cdm.lu

12


© SNCI / Photo Patrick Muller / rosedeclaire

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DOSSIER DU MOIS

FORMATIONS SECURITÉ-SANTÉ 2018

Secteur Alimentation - Cours Travailleurs désignés Groupe A

Session 1 :

5, 12 et 19/03/2018

Formation pour travailleurs désignés

du secteur de l’alimentation -

Groupe A (1-15 salariés) - 1801F

Session 2 :

30/04, 7 et 14/05/2018

Session 3 :

1, 8 et 15/10/2018

Session 4 :

26/11, 3 et 10/12/2018

13 h 00-17 h 00

13 h 00-17 h 00

13 h 00-17 h 00

13 h 00-17 h 00

Lehrgang für Sicherheitsbeauftragte

der Lebensmittelbranche - Gruppe A 1, 8 et 15/10/2018 13 h 00-17 h 00

(1-15 Arbeitnehmer) - 1801D

Secteur Alimentation - Cours Travailleurs désignés Groupe B

Formation pour travailleurs désignés

du secteur de l’alimentation

5, 12, 19 et 26/11/2018

Groupe B (16-49 salariés) - 1802F

Lehrgang für Sicherheitsbeauftragte

der Lebensmittelbranche - Gruppe B 28/05, 4, 11, 18/06/2018

(16-49 Arbeitnehmer) - 1802D

Secteur Alimentation - Cours Travailleurs désignés Groupe C

Formation pour travailleurs désignés

du secteur de l'alimentation - Groupe

C1-C3 (50-449 salariés) - 1803F

17, 20, 24, 27/09, 1, 4, 11, 15, 18,

22/10, 5/11 et 8/11/2018

Formations de base pour

travailleurs désignés 2018

Depuis 2009, la Chambre des Métiers vous propose

les formations pour travailleurs désignés du secteur

de l’Alimentation, Horeca et du secteur de la mécanique

et de la transformation des métaux, en langue

française et allemande.

Le mot d’ordre étant de prévenir les risques professionnels

et de développer une culture de sécurité-santé

dans l’entreprise, les formations de base obligatoires

pour travailleurs désignée gardent leur place centrale

dans notre offre de formation 2018.

8 h 30-17 h 00

(sauf 12/11/2018 : 8 h 30-12 h 30)

8 h 30-17 h 00

(sauf 4/06/2018 : 8 h 30-12 h 30)

8 h 30-17 h 00

(sauf 5 et 8/11/2018 : 13 h 00-17 h 00)

Secteur Mécanique et transformation métallique - Groupe A

Formation pour travailleurs désignés

du secteur de la mécanique et de la

transformation des métaux - Groupe A

26/04, 3 et 9/05/2018 13 h 00-17 h 00

(1-15 salariés) - 3801F

Lehrgang für Sicherheitsbeauftragte

im Bereich der Mechanik und der

metallverarbeitenden Betriebe -

Gruppe A (1-15 Arbeitnehmer)

- 3801D

13, 20, et 27/03/2018 13 h 00-17 h 00

14


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

Secteur Mécanique et transformation métallique - Groupe B

Formation pour travailleurs désignés

du secteur de la mécanique et de la

31/05, 7, 14 et 21/06/2018

transformation des métaux - Groupe B

(16-49 salariés) - 3802F

Lehrgang für Sicherheitsbeauftragte

im Bereich der Mechanik und der

metallverarbeitenden Betriebe - 27/09, 4, 11 et 18/10/2018

Gruppe B (16-49 Arbeitnehmer)

- 3802D

Secteur Mécanique et transformation métallique - Groupe C

Formation pour travailleurs désignés

du secteur de la mécanique et de la

transformation des métaux - Groupe

C1-C3 (50-449 salariés) - 3803F

17, 20 24, 27/09, 2, 4, 8, 15, 18, 22,

25/10 et 8/11/2018

8 h 30-17 h 00

(sauf 31/05/2018 : 8 h 30-12 h 30)

8 h 30-17 h 00

(sauf 27/09/2018 : 8 h 30-12 h 30)

8 h 30-17 h 00

(sauf 25/10 et 8/11/2018 :

13 h 00-17 h 00)

Les formations complémentaires 2018

Suivant le règlement grand-ducal du 9 juin 2006, le

cycle de formation de base doit être suivi de formations

complémentaires (formations continues) dans un délai

de 5 ans à chaque fois à savoir :

• Groupe A (1-15 salariés) : 4 heures de formation

• Groupe B (16-49 salariés) : 8 heures de formation

• Groupe C1-C3 (50-449 salariés) :

8 heures de formation

Les formations suivantes ont été reconnues en tant que

formations complémentaires pour travailleurs désignés

par le comité consultatif relatif à la formation des travailleurs

désignés et se retrouvent dans notre offre de

cours 2018.

Secteur

Alimentation

Mécanique

Tous secteurs

Titre

L'hygiène du personnel dans la production des denrées alimentaires - 1304F/L

Stockage et conservation des denrées alimentaires et des produits dangereux

dans le domaine alimentaire - 1804F/L

Manutention de charges lourdes et ergonomie dans le secteur de l'alimentation

- 1805F

Manutention de charges lourdes et ergonomie dans le secteur de la mécanique

et des constructions métalliques - 3805F

Eine sichere Werkstatt für Mitarbeiter und Kunden - 3806D

Les 7 règles d'or de la Vision Zéro - Comment promouvoir une culture de

prévention en matière de sécurité et santé au travail - 5809F/L

La communication, clé de réussite dans les missions du travailleur désigné

- 5800F/D

La gestion de conflit pour le travailleur désigné - Comment s'en sortir

efficacement et de manière constructive - 5802F/D

Verantwortung im Arbeitsschutz - 5803D

Handbuch der „Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ - Laufzettel und

Sicherheitsleitfaden für neue Mitarbeiter und Auszubildende - 5804D

Prozessorientiertes Arbeiten im Bereich der Arbeitssicherheit - 5805D

La négociation efficace pour le travailleur désigné - 5806F/D

Planung, Vorbereitung und Durchführung betriebsinterner und externer

Schulungen im Bereich der Arbeitssicherheit - 5807D

Risikoanalyse: Analyse und Bewertung von Risiken am Arbeitsplatz - 5808D

15


D'HANDWIERK 08|2017

DOSSIER DU MOIS

Souhaitant promouvoir activement une culture de prévention

en matière de sécurité et santé au travail, la

Chambre des Métiers vous propose dans son offre de

formation 2018 entre autres nouveautés, la formation

« Les 7 règles d‘or de la Vision Zéro ».

Cette formation s’inscrit dans la stratégie nationale

Vision Zéro (www.visionzero.lu) dont le but est de

réduire le nombre et la gravité des accidents du travail,

des accidents de trajet et des maladies professionnelles

au Luxembourg.

Pour la période de 2016 à 2022, un des objectifs nationaux

de la Vision Zéro est la diminution de 20 % du taux

de fréquence global des accidents du travail par rapport

à 2014, tous secteurs confondus.

www.visionzero.lu

5809F/L Les sept règles d'or de la Vision Zéro -

Comment promouvoir une culture de prévention

en matière de sécurité et santé au travail

Objectifs de la formation :

L’objectif de cette formation est d’acquérir une vision

claire des enjeux de la sécurité et de la santé au travail,

et notamment de la philosophie Vision Zéro et

de comprendre le contenu des 7 règles d’or afin de

les implémenter dans l’entreprise.

Public cible :

La formation s’adresse en particulier aux travailleurs

désignés, cadres et dirigeants d‘entreprise.

Contenu de la formation :

Préambule :

• Origine et historique de la démarche VISION

ZERO

• Pourquoi la VISION ZERO ?

• Présentation de la Charte Nationale

• Adhésion des entreprises à la VISION ZERO

Règle d’or 1 : Renforcement de la volonté,

de l’engagement et de la capacité des leaders

• Rôle et responsabilité : leadership

• Cause des accidents et des blessures

• Qui est responsable de la sécurité ?

• Le leadership ; c’est quoi ?

• La politique SST et la communication

(interne/externe)

• Les consignes de sécurité

Règle d’or 2 : Identification de l’ensemble

des dangers et évaluation des risques

• Pyramide de Bird

• Analyse des accidents et des incidents

• Danger vs Risque

• Perception des risques

• Comportement des personnes

Règle d’or 3 et 4 : Mettre en place un système de

gestion de la sécurité et la santé au travail

• Grandes lignes d’un système de gestion

de la sécurité et santé au travail

• Elaboration et mise en œuvre

d‘un plan d’action SST

• OHSAS 18001, MASE, VCA

• Label « Sécher & Gesond mat System »

pour les PME

Règle d’or 5 : Utilisation d’une technologie sûre et

hiérarchie des mesures de prévention

• Directive européenne sur les machines

2006/42/CE

• Entretien et contrôle périodique des

machines, outils et équipements de travail

• Amélioration de l’environnement du

travail (bruit, vibrations, ergonomie,

éclairage, rayonnement, émissions, …)

• Principes généraux de prévention

Règle d’or 6 : Formation efficace

et continue du personnel

• Evaluation de la qualification et de l’expérience

requises pour les différents postes de travail

16


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

• Accueil et encadrement des jeunes

et des nouveaux recrutés

• Sensibilisation du personnel

• Formations de sécurité

• Développement continue des compétences

Détails et inscriptions : www.cdm.lu/formation-continue/

le-travailleur-designe ou www.cdm.lu/formation-continue

Rubrique : Sécurité Santé

Règle d’or 7 : Participation des salariés

• Pourquoi la participation des salariés

est importante à l’amélioration

des résultats sécurité ?

• Rôle des employeurs

• Rôle des salariés

• Exemple de participation des salariés

Durée : 2 jours

Langue : Luxembourgeois et français

NB : la formation est cofinancée par l’Association

d’assurance accident (AAA) à hauteur de 225 €.

Service Formation continue de la Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 530 | E formation.continue@cdm.lu | I www.cdm.lu

Offrir une deuxième vie,

notre métier.

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souffle à vos déchets. Leur durée de vie

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17


D'HANDWIERK 08|2017

DOSSIER DU MOIS

MODE SANTÉ HYGIÈNE : NOUVELLE

FORMATION « TOTAL RELOOKING »

avancés) dans son offre pour le secteur « Mode Santé

Hygiène ». Pour en citer quelques-uns : Cours de coupe

dame, cours de brushing, cours de coupe homme classique

au rasoir, cours de coupe homme brosse, cours

de mise en plis, cours de permanente, cours de barbe,

cours de manucure, cours de maquillage, etc.

La Chambre des Métiers propose depuis de nombreuses

années des cours de formation continue pour coiffeurs

et coiffeuses (niveau débutants, intermédiaires et/ou

Notre offre 2018 est complétée par divers cours,

p. ex. : un cours sur les techniques de styling pour

savoir parfaire l’art du coiffage, un cours de coupe

homme pour coiffeurs experts en guise de perfectionnement

de la technique de coupe homme ainsi qu’un

cours de « Total relooking » qui marie l’art du styling

de la coiffure et l’art du maquillage sur mesure. Nous

vous présentons ici ce dernier cours plus en détail.

Toute notre offre est disponible dans les nouvelles

brochures Formation professionnelle continue 2018

et sur www.cdm.lu.

2716F Formation « Total relooking » pour coiffeurs

Objectifs de la formation :

• Comprendre les notions et les différents styles

du relooking

• Créer une coiffure et un maquillage relooking

sur mesure

• Préparation à l’examen pratique du Brevet de Maîtrise

Public cible :

• Coiffeurs souhaitant développer leur créativité dans

la réalisation d’un « total relooking »

Contenus de la formation :

Discussion et explication de l’importance

des différents styles

• Personnalité, maquillage, coiffage

• Jeu des couleurs, des ombres et des lumières

Analyse du modèle et décision du choix du relooking

Analyse des couleurs et des formes en harmonie

entre personnalité du modèle, du visage, de la coiffure

et du maquillage

Réalisation d’un total relooking

• Réalisation d’une coiffure

et d’un maquillage relooking

• Travaux pratiques

Durée : 2 soirées suivies d’une journée complète

Lors des deux premières soirées les candidats

s’échangent sur les différentes possibilités et styles de

relooking par rapport au modèle amené. La réalisation

pratique du Total relooking aura lieu pendant une journée

entière.

Langue : Français (en cas de besoin, des explications

peuvent être données en luxembourgeois)

Remarque : Les exercices pratiques se font à l’aide d’un

modèle de minimum 18 ans. Les candidats devront se

munir de différents outils de travail. Les produits de

maquillage seront mis à la disposition du participant

durant la formation.

Détails et inscriptions : www.cdm.lu/formation-continue

Rubrique : Mode Santé Hygiène, Coiffure

Service Formation continue de la Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 530 | E formation.continue@cdm.lu | I www.cdm.lu

18


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"UNE OFFRE

SUR MESURE"

«Lors des travaux de transformation du bâtiment

Hoffmann Frères à Mersch, dont Electris fait également

partie, nous avons constaté que notre philosophie

d’entreprise était très proche de celle d’Electris.

C’est alors que nous avons commencé à échanger

ensemble, pour notre approvisionnement électrique.

Résultat, tout s’est déroulé en toute transparence

et Electris nous a soumis une offre sur mesure qui

nous convenait parfaitement».

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DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

CONSTRUCTION : NOUVELLE

FORMATION « RÉNOVATION MAISON

PASSIVE POUR ARTISANS »

La Chambre des Métiers vous propose dans son offre de

cours 2018 une nouvelle formation « Rénovation maison

passive » qui approfondit les connaissances sur l’efficacité

énergétique dans la rénovation et traite des sujets spécifiques

inhérents à la rénovation, tels que l’étanchéité à l’air,

l’isolation thermique intérieure et extérieure, les ponts

thermiques, la ventilation et la production de chaleur etc.

La formation est complétée par des exercices spécifiquement

élaborés afin de renforcer l’échange, la collaboration,

la liaison entre les différents corps de métiers

ainsi que leur coopération, qui est un facteur primordial

pour la réussite des constructions de bâtiments à haute

efficacité énergétique.

4805D/L Rénovation maison

passive pour artisans

Objectifs de la formation :

Préparer les artisans à relever les défis de l’efficacité

énergétique dans le domaine spécifique de la rénovation

de bâtiment

Public cible :

Chefs d’entreprises, cadres dirigeants et/ou « Artisans

certifiés maison passive ».

Contenu de la formation :

Notions de base de rénovation

• Analyse de l’état existant (matériaux, isolant,

étanchéité à l‘air, …)

• Hiérarchie des travaux

• Economie

• Convaincre le Maître de l’ouvrage et marketing

• Déroulement et étapes de la rénovation

• Interface métier

• Exercice

Rénovation de l’enveloppe thermique

et des installations techniques

• Etanchéité à l’air

• Isolation thermique et ponts thermiques

• Isolation par l’intérieur

• Ventilation et production de chaleur

• Exercice

Standard de construction et d’assainissement

• Définition des standards

• Incitation à l’assainissement énergétique

• Exigences et évaluation des matériaux

• Rénovation durable et certificat de durabilité

• Exercice

Durée : 2,5 jours

Langue : Allemand et français

Remarque : En cas de participation à ce cours en

rapport avec la prolongation de validité de la certification

« Artisan certifié maison passive », 20 points

(sur un total de 30 points qui doivent être atteints)

peuvent être obtenus auprès du Passivhausinstitut.

Détails et inscriptions : www.cdm.lu/formation-continue

Rubrique : Construction

Service Formation continue de la Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 530 | E formation.continue@cdm.lu | I www.cdm.lu

21


D'HANDWIERK 08|2017

DOSSIER DU MOIS

ENERGIE FIR D‘ZUKUNFT+: ZERTIFIKAT

UND LABEL VERLÄNGERUNG

Ab dem 1. Januar 2017 wurde das „Nearly Zero Energy Building (nZEB)“ in Luxemburg zum allgemeinen Baustandard

neu zu errichtender Gebäude. Basis hierfür ist ein Gebäude mit annähernden Passivhauskriterien.

Durch die Zertifizierung, nach Erwerb von solidem Fachwissen

im energieeffizienten Bauen sowie das Ablegen

einer international anerkannten Prüfung, haben Sie:

• einen Qualitätsnachweis gegenüber Ihren Kunden

• Kompetenz gegenüber Baubeteiligten, Bauleuten

sowie Architekten und Ingenieuren

• die Veröffentlichung Ihres Namens mit Nennung

Ihres Betriebes in der Onlineliste der Chambre des

Métiers sowie in der internationalen Onlineliste des

Passivhaus Institutes

• ihre Aufnahme in das Passivhausnetzwerk der „energieagence“

erlangt.

Da die Nutzung des Zertifikates sowie des Labels auf

5 Jahre begrenzt ist und die ersten 2013 erstellten Zertifikate

ab 2018 ablaufen, bietet die Chambre des Métiers

die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Energieagence

und dem Passivhaus-Institut Darmstadt, die

Zertifizierung „Zertifizierter Passivhaushandwerker“

um weitere 5 Jahre zu verlängern und somit auch das

Nutzungsrecht des Labels „Energie fir d’Zukunft+“.

Die ausführlichen Details zur Verlängerung, sowie

alle erforderlichen Unterlagen, finden Sie auf unserer

Internetseite: www.cdm.lu // Rubrik Formation continue //

Performance énergétique

Service Formation continue de la Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 530 | E formation.continue@cdm.lu | I www.cdm.lu

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Technologies Appliquées

L-9085 ETTELBRUCK • ZAC Hall N° 9 • Tél. : 49 74 41 www.efg-ta.lu

22


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

NOUVELLES DISPOSITIONS

LÉGISLATIVES CONCERNANT LE

COFINANCEMENT DE LA FORMATION

CONTINUE POUR LES ENTREPRISES

La Loi du 29 août 2017 portant modification du Code du travail, publiée au Journal

officiel - Mémorial A, N° 798 du 8 septembre 2017, introduit des nouvelles

dispositions législatives applicables dans le cadre de l’instruction des demandes

de cofinancement de la formation continue pour l’exercice d’exploitation 2018.

En ce qui concerne le soutien et développement de la

formation continue pour les entreprises, vous trouvez

ci-dessous en guise de résumé, un extrait du site www.

infpc.lu sur les points qui changeront à partir de 2018.

Ce qui change :

• La participation financière de l’État passe de 20

à 15 % du coût de l’investissement en formation

réalisé au cours de l’exercice d’exploitation.

Elle est majorée de 20 % en ce qui concerne le coût

salarial des participants répondant à l’un des critères

ci-après, à la date du début de mise en œuvre

du plan de formation de l’entreprise :

--

pas de diplôme reconnu par les autorités

publiques et une ancienneté < 10 ans,

--

âge > 45 ans.

• L’investissement en formation est plafonné selon la

taille de l’entreprise :

--

20 % de la masse salariale pour les entreprises

de 1-9 salariés ;

--

3 % de la masse salariale pour les entreprises

de 10-249 salariés ;

--

2 % de la masse salariale pour les entreprises

de plus de 249 salariés.

• La demande d’approbation est supprimée. Le

« Bilan annuel » et le « Rapport final » sont remplacés

par la « Demande de cofinancement », matérialisée

par un formulaire unique.

• La bonification d’impôt est supprimée.

• Le calcul du salaire horaire moyen se réfère exclusivement

aux informations fournies par le certificat

renseignant sur la masse salariale (le certificat de

revenu n’est plus pris en considération).

• La durée des formations d’adaptation au poste de

travail passe de 173 à 80 heures par participant et

par exercice. Seules les formations des salariés non

qualifiés et des salariés dont le diplôme n’est pas en

relation avec l’activité exercée sont éligibles.

• Les frais de constitution de la demande de cofinancement

sont pris en charge à hauteur de 500 euros.

• Les frais de cotisation à un organisme de formation

sont éligibles sur la base d’une convention collective

ou d’un accord interprofessionnel.

• L’autoformation se résume exclusivement à l’apprentissage

par voie de e-learning.

Ce qui n’est plus éligible :

• Les formations à caractère obligatoire prévues par

le législateur pour l’exercice des professions réglementées.

Les formations déclarées obligatoires par

l’entreprise sont toujours éligibles.

• Les frais liés à la location ou à l’amortissement de

salles de formation et de matériel pédagogique.

• Les frais de préparation pédagogique.

• Les frais de consultant (seul le coût du réviseur

d’entreprises chargé de l’examen du décompte

financier de la demande de cofinancement reste

éligible).

• Les frais administratifs et de suivi.

Pour plus d’informations, veuillez consulter le site

www.infpc.lu / Rubrique : Cofinancement de la formation

> Aides au financement / Contact : Claude Betzen,

Tel. +352 46 96 12 -214, Email : claude.betzen@infpc.lu

23


D'HANDWIERK 08|2017

DOSSIER DU MOIS

POSSÉDEZ-VOUS DE BONNES

COMPÉTENCES NUMÉRIQUES ?

La transformation digitale de l’économie apporte une révolution des mentalités. Les technologies numériques

évoluent de plus en plus rapidement et sont ainsi devenues omniprésentes dans les activités quotidiennes

des entreprises et de leurs clients. Ceci a un impact direct sur les types de connaissances nécessaires.

La possession de bonnes compétences numériques permet

aux artisans de fournir des travaux de qualité et

déterminera dans une grande mesure leur compétitivité et

leur capacité à conduire les démarches d’innovation. Bref,

il faut comprendre les progrès numériques et les mettre en

lien avec les métiers traditionnels. Par conséquent, il est

devenu impératif pour les patrons et les salariés d’acquérir

des compétences numériques approfondies.

Gérez vos transactions

La gestion de l‘information constitue un élément fondamental

de toutes les activités des entreprises. Les

entreprises ne doivent pas seulement être capables

de stocker leurs propres informations, mais aussi les

informations des fournisseurs et des clients. En outre,

ils doivent utiliser des outils analytiques afin de comprendre

qui a utilisé le site Internet et à quelle fin.

L’introduction d’un logiciel de gestion de ressources

permet aux entreprises de gérer toutes les transactions

avec les clients, fournisseurs ainsi que le flux

de matériaux dans un seul logiciel. Un tel logiciel ne

permet pas seulement d’améliorer la performance et

d’optimiser les coûts et l’usage de ressources, mais

aussi d’identifier des opportunités de croissance et de

mieux gérer les relations clients et fournisseurs. Ceci

implique que les collaborateurs démontrent une aptitude

à utiliser, analyser et évaluer les informations

ainsi que les divers outils analytiques.

N‘oubliez pas de protéger vos données

Il est important que les entreprises prennent les précautions

nécessaires afin de garantir la sécurité de données

sauvegardées sur leur réseau. Cela signifie notamment

une utilisation systématique d’outils de sécurité ainsi

qu’une actualisation régulière du logiciel antivirus. Par

ailleurs, il est important que tous les employés soient

conscients des risques cachés qui peuvent se dissimuler

derrière des e-mails frauduleux et des liens vers des

sites Internet inconnus. Ceux-ci peuvent provoquer des

attaques de phishing. L’importance de la protection des

données et des droits d’auteurs ne doit pas être négligée

en créant des contenus pour les sites web et avec l’utilisation

de logiciels, surtout, après l’entrée en vigueur du

nouveau règlement européen sur la protection des données

(GDPR) en mai 2018.

La digitalisation des processus

La digitalisation des processus de production entraîne

un changement de profil de la profession et à la fois

une requalification des postes. Ce développement de

la profession assume une part grandissante de la maîtrise

du métier via des ordinateurs ou des machines.

Dans ce contexte, les employés doivent suivre des formations

continues et se renseigner continuellement

sur les développements du marché. Une représentation

visuelle (designs 3D, réalité virtuelle, etc.) est toujours

plus demandée par le client. Créer une réalité virtuelle

pour le client exige une bonne compréhension du logiciel

ainsi qu’une bonne perception spatiale.

Soyez accessible aux clients

Une autre compétence numérique fondamentale constitue

la communication. L’utilisation des réseaux sociaux,

en parallèle à un site web, permet aux entreprises de

maintenir et améliorer les relations clients. En outre,

les réseaux sociaux apportent une plateforme qui aide

les entreprises à être plus proches des clients en leur

donnant un aperçu des activités quotidiennes et en leur

permettant de réagir face aux produits et services proposés.

Avec l’utilisation des réseaux sociaux, les entreprises

doivent aussi développer une stratégie de promotion

et d’apparence digitale. Elles doivent créer des

entrées attrayantes et publier des photos des travaux

fournis attirant l’attention des clients existants et potentiels

; il faut donc créer une communauté autour de son

entreprise et des services offerts. Mais la publication

régulière de messages en soi ne suffit pas pour réaliser

une bonne performance en ligne ; il faut aussi être réactif

aux demandes des clients. Cependant, il ne faut pas

sous-estimer l’impact des revues négatives de clients

mécontents sur l’image de l’entreprise et l’importance

d’une communication adaptée à celles-ci. Une image

négative peut aussi se développer par inactivité. C’est

pourquoi une interaction permanente sur les réseaux

sociaux, y compris du conseil digital, est impérative, car

en principe, Internet n’oublie rien.

Conclusions

Les entreprises artisanales doivent donc investir et développer

leurs compétences numériques continuellement.

24


s.à r.l.

DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

D’une part, les entreprises doivent approfondir leurs aptitudes

de base pour interagir avec les clients et fournisseurs

en ligne. D’autre part, des compétences plus avancées

vont leur permettre de tirer parti des technologies

existantes pour améliorer leur productivité et leur croissance

économique.

La Chambre des Métiers vous propose déjà des formations

continues qui valorisent le savoir-faire de votre

entreprise sur Internet, améliorent votre présence en

ligne, développent votre stratégie de communication

sur les réseaux sociaux et identifient ainsi l’Internet

comme outil de travail. A partir de janvier 2018, une

offre de cours complète dans le domaine du numérique

sera mise à votre disposition. Ainsi, le nouveau Service

eHandwierk de la Chambre des Métiers, en étroite collaboration

avec le Service Formation continue et Brevet

de Maîtrise, informera et guidera les entreprises artisanales

sur une panoplie de possibilités afin de promouvoir

et développer les compétences numériques

requises pour le futur.

De plus, le Brevet de Maîtrise « reloaded » intégrera

systématiquement les opportunités et les notions de

e-business, de digitalisation des processus de production

et de sensibilisation générale quant aux outils et

applications digitales. Ce n’est pas seulement via des

contenus de cours que les futurs chefs d’entreprise

seront confrontés aux nouveautés du monde digital.

L’utilisation concrète et pratique d’outils digitaux

est tout aussi importante. L’approche pédagogique et

didactique du nouveau Brevet de Maîtrise familiarisera

davantage les candidats avec la transformation numérique

en intégrant une plateforme d’apprentissage en

ligne (Learning Management System), en implémentant

un outil de développement et de transposition de

projet d‘entreprise pour futurs créateurs d‘entreprise en

ligne et en intégrant au maximum des logiciels de dessin

et d’apprentissage.

CHAMBRE DES MÉTIERS – Service eHandwierk

Carmen KIEFFER

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D'HANDWIERK 08|2017

DOSSIER DU MOIS

REFORM DES MEISTERBRIEFS

„LEBENSMITTELHANDWERKER“:

DIE NEUEN MEISTER STEHEN

IN DEN STARTLÖCHERN!

Interview mit 3 angehenden Meisterkandidaten.

Ab November 2017 startet der neue Meisterbrief

„Lebensmittelhandwerker“. Hierbei handelt es sich

um einen grundlegend neu entwickelten Meisterbrief,

der die Aktivitätsbereiche Bäcker/Konditor, Feinkoch

und Metzger in einem Meisterbrief kombiniert. Um zu

erfahren was die angehenden Meisterprüfungskandidaten

sich von dem neuen Meisterbrief erwarten und

was ihre Vorstellungen sowie Wünsche in Bezug auf

ihre professionelle Zukunft im Lebensmittelhandwerk

sind, haben wir mit Roxana K. aus Wiltz (R), Sandra

V*. aus Luxemburg (S) und Pit W. aus Luxemburg (P)

gesprochen.

1. Erzählen Sie uns ein wenig

über Ihren Werdegang?

Roxana K.: Ich kam vor 6 Jahren von Ungarn nach Luxemburg

und absolvierte zuerst einen CCP im Bäckerbereich.

Ich hatte das große Glück die uneingeschränkte

Unterstützung meiner Familie zu haben, was mir

ermöglichte den Spagat zwischen Schule und Lehre

einfacher zu meistern. Anschließend entschied ich

mich dazu den Gesellenbrief (DAP) im Konditorwesen

zu absolvieren, welchen ich als Klassenbeste im Sommer

2017 abschloss.

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Pit W.: Ich habe einen Universitätsabschluss im Bereich

Wirtschaft. Während meiner Studienzeit, habe ich in

der vorlesungsfreien Zeit immer in einer Käserei gejobbt

und somit den Betrieb sowie meine Begeisterung für

diesen entdeckt. Nach Abschluss meines Studiums

wurde mir dann angeboten in der Käserei zu arbeiten

und eine mögliche Weiterführung des Betriebes anzustreben,

da es keine Nachfolger gibt.

Sandra V. : J’ai fait initialement un apprentissage dans

le commerce, mais ma grande passion était depuis toujours

la pâtisserie. Après avoir travaillé quelques années

dans mon métier initial, j’ai récemment décidé de faire

une réorientation professionnelle pour enfin avoir la

possibilité de faire de ma passion mon métier.

2. Aus welchem Grund haben Sie sich dafür

entschieden sich für den Meisterbrief

„Lebensmittelhandwerker“ einzuschreiben?

R: Es geht mir vor allem darum neue Aspekte im

Lebensmittelbereich (neue Lernstoffe, neuer Aufbau,

usw.) kennenzulernen und meine Passion im Handwerk

(vor allem im Lebensmittelhandwerk) zu erweitern.

Nach Abschluss des Meisterbriefes würde ich

gerne mein Wissen an junge Menschen weitergeben.

P: Ich kenne bereits die verschiedenen Produktionsetappen,

jedoch ist es wichtig, dass ich die verschiedenen

Aspekte dieser verstehen und nachvollziehen

*Name wurde von der

Redaktion geändert.

26


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 08|2017

kann. Der neue Meisterbrief passt somit perfekt zu

meinen Erwartungen: eine gezielte technische Weiterbildung,

vor allem im Bereich der Lebensmittelsicherheit,

wie auch fundierte Betriebswirtschafskurse,

welche sich auf die spezifischen Anforderungen des

Handwerks konzentrieren.

S : Après avoir commencé en 2016 le Brevet de Maîtrise

dans le métier de pâtissier, j’ai entendu parler du

nouveau brevet « Maître Artisan en Alimentation ». Je

me suis informée auprès de la Chambre des Métiers,

et je suis arrivée à la conclusion que ce dernier répondait

parfaitement à mes besoins d’apprentissage. C’est

à ce moment-là que j’ai décidée d’arrêter le brevet dans

le métier de pâtissier afin de recommencer en 2017 avec

le nouveau Brevet en Alimentation.

3. Was sind in Ihren Augen die Vorteile des neuen

Meisterbriefes „Lebensmittelhandwerker“?

R: Ich denke, dass der Meisterbrief „Lebensmittelhandwerker“

einige Vorteile mit sich bringt, denn man kann

sich anhand des neuen Meisterbriefes nicht nur in eine

Richtung etablieren, sondern auch kreativ einzelne

Bereiche wie z.B. Feinkoch und Konditor miteinander

kombinieren. Der neue Meisterbrief ist an die Ansprüche

und Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst.

Zudem ist der neue Meisterbrief innovativ, modern

und bietet den Kandidaten mehrere Möglichkeiten sich

anschließend in der Arbeitswelt niederzulassen.

P: Die Ausbildung ist sehr komplett und wird mir helfen

meine zukünftige Rolle in der Unternehmensleitung

optimal auszuführen. Für mich ist diese neue

Ausrichtung der Meisterausbildung ganz klar darauf

ausgerichtet Führungskräfte im Bereich Lebensmittelhandwerk

auszubilden, die somit im Betrieb optimal

einsetzbar sind. Bereits jetzt bin ich von der Qualität

der angebotenen Kurse beeindruckt.

S : Ce qui est surtout intéressant pour moi, c’est d’avoir

le droit d’établissement non seulement pour le métier

de pâtissier mais également pour celui de traiteur, respectivement

de boucher. La vie est chère au Luxembourg

et la possibilité de pouvoir diversifier mon activité

me donne un avantage non négligeable envers la

concurrence. La formation diversifiée et complète est

un autre avantage pour moi, car cela me rendra plus

attractif pour un futur employeur.

aneignen. Zudem lernt man Altbekanntes in handwerklichen

Berufen und kann dennoch ständig neue

sowie eigene Kreationen miteinbringen. Im Handwerk

wird es nie langweilig, da man sich ständig weiterentwickelt

und neue Techniken kennenlernt.

P: Mein Job eignet sich wunderbar für jemanden der

Abwechslung sucht: jeder Tag ist anders und man hat

immer wieder neue und spannende Projekte. Diese

Vielfalt spiegelt sich auch in der neuen Meisterausbildung

wieder: die verschiedenen Facetten im Lebensmittelhandwerk

kennen, erfahren und ausführen zu

können, ist sehr spannend. Und es geht über die tägliche

Produktion hinaus, hinzu kommt die Entwicklung

neuer Produkte und Ideen sowie auch eine soziale

Komponente in der Mitarbeiterführung. Jeder Tag

motiviert mich auf ein Neues.

S : Ce qui me passionne le plus dans mon métier c’est

de devoir être très précise et détaillée, tout en vivant

sa créativité. Le métier consiste surtout dans une

planification méticuleuse, permettant ainsi de faire

face à des imprévus.

5. Was erwarten Sie sich persönlich

vom neuen Meisterbrief?

R: Da es sich um einen komplett neuen Meisterbrief

handelt, habe ich bisher keine speziellen Erwartungen.

Ich lasse es auf mich zukommen. Die Verknüpfung

zwischen den einzelnen Berufen (Bäcker, Metzger,

Konditor und Feinkoch) ist sehr interessant und

spannend und ich freue mich bereits auf die Kurse.

P: Ich kann noch nicht genau sagen wie meine Erwartungen

aussehen, jedoch hoffe ich, durch die Meisterausbildung

auch andere Leute aus der Branche kennenzulernen

und mich mit diesen auszutauschen. Und ich

erwarte, dass die Kursleiter praktische Erfahrung in der

Kursmaterie mitbringen und sie diese auch anhand von

praktischen Beispielen an uns weitergeben können.

S : Moi personnellement, j’ai hâte de commencer les

cours et j’espère pouvoir terminer avec succès ce nouveau

brevet et me lancer dans mes propres projets.

Propos recueillis par M mes Martine Sertic et Noémie Kayer,

Conseillères en formation auprès de la Chambre des Métiers

4. Was würden Sie jungen Menschen

mit auf den Weg geben, die sich

für diesen Beruf entscheiden?

R: Obwohl die Ausbildung zeitaufwendig war, lohnt

es sich sein Wissen und seine Fähigkeiten in diesem

handwerklichen Bereich zu vertiefen. Da man

auf seine Arbeitskollegen angewiesen ist, kann man

sich gegenseitig helfen und sich Wissen von anderen

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D'HANDWIERK 05|2017

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3


INFO

D'HANDWIERK 08|2017

AIDES ÉTATIQUES EN FAVEUR

DES PME : NOUVEAUX RÉGIMES

ET PROJETS EN COURS

Le présent article vise à donner une vue d’ensemble des nouveautés adoptées (régime innovation et aides

régionales) voire programmées (régime environnement et projet de loi portant réforme du régime d’aide

en faveur des PME).

Fin avril 2017, le Conseil de Gouvernement a adopté

le projet de réforme du régime d’aides en faveur des

petites et moyennes entreprises. Ensemble avec la

réforme engagée depuis 2015 en matières d’aides à

l’innovation, à l’environnement et celle concernant

les aides régionales, le Ministère de l’Economie table

sur une adoption du projet de loi portant réforme de

l’ancienne « loi-cadre classes moyennes » début 2018.

Ce nouveau cadre envisagera à encourager la création,

le développement, la conversion ou la réorientation

des PME de tous les secteurs ayant une influence

sur le développement économique du pays que ce soit

celles de l’artisanat, du commerce ou alors celles de

l’industrie et des services.

Régime RDI (Loi du 17 mai 2017 relative à la

promotion de la recherche du développement

et de l’innovation) – Entre autres « Aides

à l’innovation en faveur des PME »

En ce qui concerne plus spécifiquement le régime

d’aides à l’innovation en faveur des PME, les PME

porteuses d’un projet d’innovation peuvent bénéficier

d’une aide sous forme de subvention ou d’une avance

récupérable. L‘aide peut couvrir un pourcentage des

coûts éligibles qui varie selon le type de projet, programme

ou activité.

Un document intitulé « Aides à l‘innovation en faveur

des PME - Lignes directrices d‘élaboration d‘un dossier

de demande d‘intervention publique » a été publié sur

le site www.guichet.public.lu reprenant les éléments

devant figurer dans la demande d’octroi d’aides étatiques

(modèle de demande d’aide sous http ://www.guichet.

public.lu/entreprises/fr/financement-aides/aidesrecherche-developpement/rdi/aide-innovation-pme/

index.html).

Luxinnovation propose un accompagnement spécifique

à destination des PME, notamment artisanales, pour le

montage des projets.

Les petites et moyennes entreprises devront remplir les

conditions générales applicables à toutes les aides en

matière de recherche, développement et innovation.

Sont éligibles les coûts liés :

• aux services de conseil fournis par des conseillers

extérieurs qui ne constituent pas une activité permanente

ou périodique et qui sont sans rapport

avec les dépenses de fonctionnement normales de

l’entreprise (services réguliers de conseil fiscal ou

juridique, publicité) ;

• aux services de conseil et d’appui en matière

d’innovation ;

• à l’obtention, la validation et à la défense des brevets

et autres actifs incorporels (licences, savoir-faire et

autres types de propriété intellectuelle) ;

• au détachement de personnel hautement qualifié provenant

d’un organisme de recherche ou de diffusion

des connaissances ou d’une grande entreprise effectuant

des tâches de recherche, de développement et

d’innovation dans le cadre d’une fonction nouvellement

créée dans l’entreprise bénéficiaire, sans remplacer

d’autres membres du personnel.

Le dossier complet daté et signé, accompagné de

ses annexes doit être envoyé avant le début des travaux

du projet sous format électronique à l‘adresse

loi.rdi@eco.etat.lu ou par courrier auprès de la Direction

de la Recherche et de l‘Innovation du Ministère

de l‘Economie.

Le dossier de demande d’aide doit notamment inclure

les informations et pièces suivantes :

• le nom et la taille de l‘entreprise ;

• une description du projet ou programme, de l’activité

ou de l’investissement et des opérations connexes

et de son caractère novateur, y compris ses dates de

début et de fin ;

• une description des modalités de valorisation économique

des résultats du projet ou programme, de

l’activité ou de l’investissement et des opérations

connexes et du potentiel économique ;

29


D'HANDWIERK 08|2017

INFO

• la localisation du projet ou programme, de l’activité

ou de l’investissement et des opérations connexes ;

• une liste des coûts du projet ou programme, de

l’activité ou de l’investissement et des opérations

connexes ;

• la forme de l’aide et le montant de l’aide nécessaire

pour le projet ou programme, l’activité ou de l’investissement

et des opérations connexes ;

• tout élément pertinent permettant aux ministres

compétents d’apprécier les qualités ou spécificités du

projet ou programme, de l’activité ou de l’investissement

et des opérations connexes et son effet incitatif.

Pour toute entreprise de moins de 3 ans, il est obligatoire

de fournir un business plan.

Le montant maximal de l‘aide est calculé sur la base des

coûts éligibles du projet ou du programme et ne peut

pas dépasser les seuils suivants :

Entreprise moyenne

(ou organisme de

recherche moyen privé)

Activités d’innovation 50 % 50 %

Recours à des services de conseil et

d’appui en matière d’innovation*

100 % 100 %

Petite entreprise

(ou petit organisme de

recherche privé)

* Pour autant que le montant total de l’aide octroyée pour ces services de conseil et d’appui en matière d’innovation n’excède pas 200.000 euros par

entreprise (ou organisme de recherche privé) sur une période de 3 ans.

Les services de conseil en matière d’innovation

désignent le conseil, l’assistance et la formation dans

les domaines :

• du transfert de connaissances ;

• de l’acquisition, de la protection et de l’exploitation

d’actifs incorporels ;

• de l’utilisation des normes et réglementations qui

les intègrent.

Les services d’appui à l’innovation, en vue de développer

des produits, des procédés ou des services plus efficaces,

désignent notamment :

• les banques de données ;

• les bibliothèques ;

• les études de marché ;

• les laboratoires :

• l’étiquetage de qualité ;

• les essais et la certification.

La subvention en capital et l’avance récupérable sont

versées après l’achèvement du programme ou du projet.

Toutefois, un ou plusieurs acomptes pourront être

liquidés au fur et à mesure de la réalisation des investissements,

opérations ou activités en vue desquelles

l’aide a été octroyée.

A part les aides à l’innovation en faveur des PME

(décrites ci-dessus), d’autres aides à la RDI peuvent être

demandées pour le cas où l’entreprise remplit les conditions

d’octroi : aides à l‘innovation de procédé et d’organisation

; aides aux jeunes entreprises innovantes ;

aide pour études de faisabilité technique ; aide pour des

projets de recherche et développement (R&D) ; aides

pour investissements en faveur des infrastructures de

recherche ; aides en faveur des pôles d‘innovation.

Régime d’aides régionales (Loi du 20 juillet 2017

ayant pour objet la mise en place d‘un régime

d‘aide à l‘investissement à finalité régionale)

L’objectif des aides à l’investissement à finalité régionale

est de soutenir les sociétés qui réalisent des investissements

dans les régions défavorisées concernées par le

régime (la Commune de Differdange et la Commune de

Dudelange) et de les inciter à s’y implanter et à accroître

l’activité dans ces régions économiquement moins développées

que le reste du pays. Ces aides doivent permettre

de compenser, du moins en partie, les désavantages

qu’une entreprise peut avoir à s’implanter dans ces

régions. Les aides à finalité régionale doivent contribuer

au développement des régions défavorisées à travers la

réalisation d’investissements et la création d’emplois par

les entreprises soutenues.

Le plafond de l’aide à l’investissement à finalité régionale

est de 10 pour cent des coûts admissibles définis.

L’intensité d’aide maximale peut être augmentée de

20 points de pourcentage au maximum pour les petites

entreprises et de 10 points de pourcentage au maximum

pour les moyennes entreprises.

Les coûts admissibles sont :

1. le coût des investissements en actifs corporels et en

actifs incorporels relatifs à l’investissement initial, ou ;

2. les coûts salariaux estimés liés à la création d’emplois

à la suite de l’investissement initial, calculés sur une

période de deux ans, ou ;

3. une combinaison des coûts visés aux points 1. et 2.,

pour autant que le montant cumulé n’excède pas le

montant le plus élevé des deux.

30


INFO

D'HANDWIERK 08|2017

Les coûts admissibles doivent vérifier des conditions

particulières et il importe de souligner e.a. que

les investissements de simple remplacement et les

dépenses de fonctionnement ne sont pas considérés

comme des coûts admissibles.

La demande d’aide doit contenir au moins les informations

suivantes :

• nom et taille de l’entreprise ;

• description du projet, y compris

date de début et de fin ;

• localisation du projet ;

• liste des coûts du projet ;

• subvention publique nécessaire pour le projet.

Le dossier complet daté et signé, accompagné de ses

annexes doit être envoyé au Ministère de l‘Economie.

Projet de réforme du régime d’environnement

(Projet de loi n° 6855 relatif à un régime

d’aides à la protection de l’environnement)

Couvrant à la fois les entreprises industrielles et les

entreprises du secteur des classes moyennes ainsi que

les professions libérales, le projet de régime d’aide à la

protection de l’environnement reprend dans le fond les

aides existantes.

A cela s’ajoutent de nouveaux régimes d’aide importants

dont notamment les aides à l‘investissement

en faveur des projets promouvant l‘efficacité énergétique

des bâtiments, les aides à l‘investissement en

faveur de l‘assainissement des sites contaminés, les

aides à l‘investissement en faveur des réseaux de chaleur

et de froid efficaces, les aides à l‘investissement

en faveur du recyclage et du réemploi des déchets

et enfin les aides à l’investissement en faveur des

infrastructures énergétiques.

Le texte en question devrait être voté prochainement,

sachant que le Conseil d’Etat a émis ses avis complémentaires

en juillet et en novembre 2017 sur les amendements

parlementaires.

Projet de réforme du régime général PME

(Projet de loi n° 7140 régime d’aides en

faveur des petites et moyennes entreprises)

Remarque liminaire : Sachant que le projet de réforme

pourra encore faire l’objet de modifications plus ou

moins importantes (notamment suite à l’avis du Conseil

d’Etat et des chambres professionnelles), les éléments

qui suivent se basent sur le projet de loi tel que déposé

à la Chambre des Députés en date du 18 mai 2017.

(voir plus loin : résumé de l’« avis » de la Chambre

des Métiers publié en date du 20/10/2017)

Le projet de réforme se caractérise par les points importants

suivants :

• Application du régime PME fixé dans un texte unique

(réforme de la loi-cadre classes moyennes du 30 juin

2004 et de la loi-cadre industrie du 27 juillet 1993)

• Encouragement de la création/reprise, du développement

(extension/modernisation), de la rationalisation,

de la conversion et la réorientation des entreprises

artisanales, commerciales et industrielles et

des entreprises de prestation de service (ayant une

influence motrice sur le développement économique)

• Renforcement de la compétitivité et de l’orientation

internationale

• Mise en conformité du régime d’aide en faveur des PME

avec le règlement UE No 651/2014 du 17 juin 2014

• Exploitation de toutes les possibilités qui s’offrent

en matière d’aides d’Etat à destination des entreprises

(optique : renforcement de la diversification de

l’économie)

31


D'HANDWIERK 08|2017

INFO

• Reprise des régimes d’aides de la loi-cadre classes

moyennes de 2004 et adaptation au règlement

européen :

--

aides à l’investissement en faveur des PME

--

aides aux services de conseil en faveur des PME

--

aides à la participation aux foires

• Nouveaux régimes d’aides (prévus dans le règlement

européen) :

--

aides couvrant les coûts de coopération

supportés par des PME participant à des

projets de coopération territoriale européenne

--

aides en faveur des jeunes entreprises

--

aides destinées à remédier aux dommages

causés par certaines calamités naturelles

--

aides au financement des risques.

• Elargissement des formes d’aides : Subvention en

capital ; bonification d’intérêts ; avance récupérable ;

pour le régime « Aides en faveur des jeunes entreprises

»: à côté de la subvention, de la bonification, de

l’avance récupérable, possibilité de prêts, de garanties

et d’apports en fonds propres ; pour le régime

« aides au financement des risques »: garanties, prêts,

apports en fonds propres et quasi-fonds propres

• Intensité des aides : pour les « aides à l’investissement

en faveur des PME » : 20 % max. pour une PE ; 10 %

max. pour une ME ; pour les « services de conseil ».

les « participations aux foires », les « projets de coopération

territoriale européenne », les « jeunes entreprises

: 50 % max. ; pour les « dommages causés par

certaines calamités naturelles »: 100 % max.

• Uniquement les aides à « effet incitatif » (sur la base

d’une demande préalable à l’investissement) seront

éligibles à partir de la mise en vigueur de la réforme.

• Le régime « premier établissement » (bonus actuel

de +10 % pendant les 3 premières années suite à la

création ou la reprise d’une entreprise) tout comme

le régime « sécurité alimentaire » (dans l’attente de

l’introduction future d’un nouveau régime « sécurité

alimentaire ») seront abrogés.

REMARQUE IMPORTANTE :

Etant donné que, d’une part, d’après le projet

de loi déposé, seules les aides à « effet

incitatif » (sur la base d’une demande préalable

à l’investissement) seront éligibles à

partir de la mise en vigueur de la réforme et

que, d’autre part, les régimes « premier établissement

» et « sécurité alimentaire » (dans

l’attente d’un nouveau régime qui devra

toutefois être notifié à la Commission européenne)

seront abrogés, il importe d’inciter

les entreprises à introduire sans tarder leur

demande d’octroi d’aides sur la base de leurs

factures passées des investissements réalisés

pendant les 2 dernières années (vu que sous

le nouveau régime les investissements faits

dans le passé ne seront plus éligibles) ou des

investissements prévus (surtout pour les

premiers établissements et les entreprises

de l’alimentation).

Faites votre demande sur base

du formulaire-type téléchargeable sur

le site http ://www.guichet.public.lu/

entreprises/catalogue-formulaires/

aides/demande-aide-classes-moyennes/

aide-classes-moyennes_FR.pdf

Outil de guidance interactif de

la Chambre des Métiers

Afin de donner une vue d’ensemble des aides existant

actuellement sous l’égide des différents régimes,

la Chambre des Métiers a mis en œuvre un outil de

guidance interactif, sous la dénomination « Aides aux

entreprises » sur son site Internet www.cdm.lu sous

www.cdm.lu/services/aides-aux-entreprises.

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INFO

D'HANDWIERK 08|2017

Dans le contexte de la loi-cadre des classes moyennes,

trois régimes spéciaux sont en vigueur :

• Régime d’aides « sécurité alimentaire », qui inclut

également un volet conseil externe ;

• Régime d’aides en matière de protection de l’environnement

et de l’utilisation rationnelle de l’énergie (en

attendant l’adoption du Projet de loi n° 6855 relatif à

un régime d’aides à la protection de l’environnement

– cf. chapitre ci-dessus)

• Régime d’aides à l’innovation (Loi du 17 mai 2017

relative à la promotion de la recherche du développement

et de l’innovation) (cf. chapitre ci-dessus)

Régime d’aides régionales (Loi du 20 juillet 2017 ayant

pour objet la mise en place d‘un régime d‘aide à l‘investissement

à finalité régionale) (cf. chapitre ci-dessus)

Infos détaillées sous www.cdm.lu (cf. outil interactif mentionné

ci-dessus)

Cette rubrique-outil sert à guider les chefs et les créateurs

d’entreprises artisanales, tout en leur donnant

une vue d’ensemble sur les aides qui peuvent leur

être attribuées. L’originalité de cet outil est qu’il permet

aux entreprises de sélectionner et de lister les aides

existantes au Luxembourg selon leurs besoins spécifiques

et selon la situation stratégique dans laquelle se

trouve l’entreprise intéressée. Dans cet ordre d’idées,

les différentes aides ont été regroupées sous des catégories

spécifiques (par exemple : création d’entreprise,

exportation, innovation, conseil externe, ressources

humaines etc.). Chaque « aide » est résumée selon un

schéma identique, reprenant dans un langage clair et

simple aussi bien l’objet, les bénéficiaires et les conditions

à remplir que les démarches à accomplir afin de

pouvoir en bénéficier.

Renseignements et Conseils auprès de la Chambre des

Métiers

Contact Entreprise – Christian KREMER (T. : 42 67 67-229

// Tania DOS SANTOS T. : 42 67 67-211 // Anne STROTZ

T. : 42 67 67-281)

Survol des principales aides actuelles pour les PME

La loi modifiée du 30 juin 2004 portant création d’un

cadre général des régimes d’aides en faveur du secteur

des classes moyennes actuellement encore en vigueur

prévoit un certain nombre de mesures de soutien aux

PME, dont :

• Aides à l’investissement (immobilisations

corporelles et incorporelles) ;

• Aides au conseil externe non-récurrent ;

• Aides en cas de première participation à une foire

ou exposition (nationale ou étrangère) ;

• Aides à la création et à la reprise d’entreprise.

La SNCI offre également traditionnellement des instruments

de soutien aux PME, sous la forme de :

• Prêts de création et reprise

• Crédits d’équipement (la demande en vue de

l’octroi d’un crédit d’équipement SNCI se fait par

l’intermédiaire de la banque)

La SNCI a mis en place une série d’instruments de soutien

complémentaires, qui pourraient s’avérer utile pour

une PME, à savoir e.a. :

• Prêts indirect développement

(la demande en vue de l’octroi se fait également

par l’intermédiaire de la banque) ;

• Prêts direct Recherche,

Développement et Innovation ;

• Prêts entreprises novatrices.

Infos sous www.snci.lu ; Contact SNCI : Tél. : 46 19 71-1

D’autres institutions offrent également des aides financières

intéressantes, notamment :

Office du Ducroire (foires à l’étranger et internationalisation)

; ADEM (aides à l’emploi) ; INFPC (formation

continue) ; Service du développement rural (développement

de proximité), etc.

Pour de plus amples informations sur les détails techniques

des différents aides, la Chambre des Métiers propose aux

entreprises de consulter l’outil de guidance décrit ci-dessus

publié sous www.cdm.lu.

33


D'HANDWIERK 08|2017

INFO

Contacts et renseignements :

Philippe Maroldt, Chambre des Métiers

(questions générales)

Tél. : 42 67 67 - 260

Fax. : 42 67 63

E-mail : philippe.maroldt@cdm.lu

Christian Kremer, Chambre des Métiers

(assistance-conseil)

Tél. : 42 67 67 - 229

Fax. : 42 67 63

E-mail : christian.kremer@cdm.lu

Patrick Dahm, Mutualité des P.M.E.

Tél. : 48 91 61 - 1

Fax. : 48 71 21

E-mail : patrick.dahm@mpme.lu

Liens utiles

www.guichet.lu (Guichet Entreprise)

(http ://www.guichet.public.lu/

entreprises/fr/financement-aides/aidesartisanat-commerce/index.html)

www.cdm.lu (rubrique www.cdm.lu/

services/aides-aux-entreprises)

www.snci.lu (rubrique « Produits »)

www.mpme.lu (Mutualité des P.M.E.)

www.gupme.lu (Guichet Unique PME)

www.innovation.public.lu (Portail Innovation)

(http ://www.innovation.public.lu/fr/

financer/competitivite/index.html)

Yves Karier, Guichet Unique PME

Tél. : +352 / 92 99 36

Fax : +352 / 26 91 08 43

Avis de la Chambre des Métiers

RÉFORME DU RÉGIME

D’AIDES AUX PME

Le projet de loi propose l’introduction d’un nouveau régime d’aides en faveur des PME par référence

au règlement UE No 651/2014 du 17 juin 2014 déclarant certaines catégories d’aides compatibles avec

le marché intérieur.

Il intègre dans un texte unique les dispositions relatives

aux aides aux PME, tout en promouvant la diversification

économique et le renforcement de la compétitivité

de l’économie nationale. Si la Chambre des Métiers peut

approuver l’orientation du projet de loi lui soumis pour

avis, elle ne peut néanmoins pas marquer son accord

avec celui-ci sans une prise en considération expresse

de ses observations.

Nécessité de créer un cadre moderne

orienté vers les PME du secteur privé

La Chambre des Métiers salue la mise en œuvre d’un

cadre moderne et orienté vers l’avenir visant à porter

réforme du régime général d’aides aux PME actuel

et de certains régimes spécifiques, réforme attendue

depuis la publication de l’encadrement européen précité.

Elle fait toutefois appel aux auteurs de reconsidérer

le projet de loi en le limitant aux entreprises légalement

établies et de faire expressément référence à la loi du

2 septembre 2011 réglementant l‘accès aux professions

d‘artisan, de commerçant, d‘industriel ainsi qu‘à certaines

professions libérales. La Chambre des Métiers

s’interroge également sur la conformité par rapport à la

Constitution de l’approche visant à fixer dans un règlement

grand-ducal « la nomenclature des dépenses et des

entreprises éligibles ».

Nouveaux régimes introduits et adaptation

de certains régimes existants

Dans la première partie de son avis, la Chambre des

Métiers se félicite de l’introduction de quatre nouveaux

régimes d’aides qui sont les aides couvrant les coûts de

coopération supportés par les PME participant à des

projets de coopération territoriale européenne, les aides

34


INFO

D'HANDWIERK 08|2017

Table-ronde sur les différents instruments de financement existant pour soutenir les investissements des PME organisée le 25 avril 2016 à Marnach par le Guichet

Unique PME : d.g.à.dr. Yves Karier, Guichet Unique PME ; Charles Bassing, Chambre des Métiers ; Gilles Scholtus, Ministère de l’Économie ; Francine

Closener, Secrétaire d’État à l’Économie ; Jean Schroeder, SNCI ; Lucien Bechtold, Chambre de Commerce.

en faveur des jeunes entreprises, les aides destinées à

remédier aux dommages causés par certaines calamités

naturelles et les aides au financement des risques. Elle

approuve par ailleurs la reprise et l’adaptation au règlement

européen de trois régimes d’aides de la « loi-cadre

classes moyennes » de 2004 qui sont les aides à l’investissement

en faveur des PME, les aides aux services de

conseil en faveur des PME et les aides à la participation

des PME aux foires.

Elle relève aussi le fait que le nouveau régime d’aides

au financement des risques constitue un réel « plus de

sécurité juridique » pour les intermédiaires financiers

tels que la « Mutualité des PME » et la « Mutualité de Cautionnement

et d‘Aide aux Commerçants », en particulier en

ce qui concerne les garanties visant des sous-jacents

devant être remboursés sur plus d’un exercice. Cependant,

en raison de la haute technicité de ce régime, la

Chambre des Métiers demande aux auteurs de préciser

le texte au moyen d’un « document interprétatif » à réaliser

en concertation avec les professionnels concernés

et les représentants du secteur des PME.

Faiblesse de la réforme : abrogation des régimes

« premier établissement » et « sécurité alimentaire »

La Chambre des Métiers regrette par contre que le projet

de loi abroge les régimes « premier établissement »

(article 3 de la loi modifiée du 30 juin 2004) et « sécurité

alimentaire » (article 6 de la loi modifiée du 30 juin 2004).

Ces mesures auront indéniablement un impact défavorable

sur les entreprises concernées, car depuis leur

introduction en 2004, ces régimes ont fait leurs preuves

et ont pu soutenir de nombreuses entreprises artisanales.

La Chambre des Métiers s’étonne par ailleurs

du fait que ni l’exposé des motifs, ni le commentaire

des articles ne soufflent mot de l’abrogation du régime

« sécurité alimentaire », voire de la prise en compte éventuelle

à l’avenir d’un projet de loi spécifique instituant

un régime « sécurité alimentaire » nouveau, étant donné

que dans le passé, le Gouvernement s’était exprimé en

faveur d’un prolongement de ce régime spécial.

Etant donné l’abrogation du régime « premier établissement

» et afin de faciliter la compréhension du mécanisme

du nouveau régime d’aides en faveur des jeunes

entreprises par les intéressés potentiels, la Chambre des

Métiers demande aux autorités compétentes d’expliciter

les différentes formes d’aides (subventions ; prêts ;

garanties), la possibilité de combinaison de plusieurs

aides et les conditions d’octroi dans un guide comprenant

des exemples illustratifs pour les PME.

Manque de précisions et sources

d’insécurité juridique

Dans la deuxième partie de son avis, la Chambre des

Métiers met en exergue un certain nombre de faiblesses

du projet de loi. Ainsi, par exemple, en reprenant en

grande partie les dispositions et formulations du règlement

européen, les auteurs n’ont pas pris le soin de préciser

le texte là où cela s’avère nécessaire et plus particulièrement

en vue d’une application du cadre légal

futur sur le terrain auprès des PME.

La Chambre des Métiers s’étonne également du fait que

le commentaire des articles soit extrêmement limité,

paraphrasant quasiment le projet de loi qui prévoit

somme toute un ensemble de principes et de conditions

susceptibles de provoquer des interprétations divergentes

et donc une insécurité juridique dans le chef des

entreprises. Certaines dispositions incluent même des

concepts contradictoires. Ainsi, la Chambre des Métiers

aurait souhaité que des explications soient formulées de

manière plus détaillée dans le commentaire des articles

sur l’application des conditions et des « règles » introduites.

A titre illustratif, la Chambre des Métiers a tenu

à mettre en évidence quelques parties de textes suscitant

des questionnements et des remarques critiques,

faute de formulations claires et non-équivoques.

35


D'HANDWIERK 08|2017

INFO

Importance de limiter le projet de loi aux

seules entreprises lucratives du secteur privé

Alors que l’exposé des motifs et l’article 1 er du projet de

loi sous objet précisent sans équivoque l’objet du texte et

donc ses bénéficiaires, à savoir l’instauration d’un régime

d’aide aux « petites et moyennes entreprises », la Chambre

des Métiers s’étonne du fait que le projet de loi inclut

d’autres notions ainsi que des « entités » différentes de

celles d’« entreprises ». Dès lors, elle insiste auprès des

auteurs afin qu’ils limitent le texte aux seules entreprises

lucratives du secteur privé.

Nécessité du maintien de l’approche « ex post »

(éligibilité d’investissements passés) à côté du

principe « ex ante » de demande d’octroi préalable

La Chambre des Métiers voit d’un mauvais œil l’abandon

du principe « ex post » actuel en matière d’octroi des

aides dans le cadre du règlement européen, vu que bon

nombre d’entreprises réalisent des investissements de

remplacement (qui incluent souvent des améliorations

technologiques et de performance), financés par des

fonds propres et considérés comme étant importants

pour la bonne continuation de l’activité. En pratique,

ces investissements doivent être réalisés rapidement

et ne peuvent donc souvent pas attendre une réponse

de principe par les autorités compétentes. Dès lors, la

Chambre des Métiers propose, à titre principal, le maintien

de l’approche « ex post » en présentant les arguments

mentionnés ci-devant à la Commission européenne et

en maintenant une certaine différenciation au niveau du

taux d’intensité de l’aide.

Nouveau régime « sécurité et qualité

des denrées alimentaires » à définir via

amendements gouvernementaux

Un régime spécial « sécurité et qualité des denrées alimentaires

» s’avère nécessaire pour la raison qu’il importe de

soutenir la sécurité et la qualité des denrées alimentaires

voire l’excellence de tous les acteurs de la chaîne de

production alimentaire au vu des scandales alimentaires

passés et actuels qui secouent les pays européens.

Sachant que le secteur de production primaire, plus

particulièrement la filière de la vente directe d’entreprises

du secteur agricole, est soutenue avec des régimes

importants, il est essentiel d’introduire un cadre favorisant

des investissements à haute valeur ajoutée en

termes de sécurité et de qualité alimentaire en concertation

avec les représentants du secteur.

Maintien de la commission consultative avec

une participation de la Chambre des Métiers

Afin de favoriser le dialogue autour de l’interprétation

des critères d’octroi par rapport aux projets d’investissements

individuels portant sur des aides d’un montant

inférieur à 100.000.- euros, la Chambre des Métiers

plaide en faveur du maintien de la commission consultative

générale relative au régime « classes moyennes »

actuel avec une participation des chambres professionnelles

patronales.

Chambre des Métiers | Philippe MAROLDT

T +352 42 67 67 - 260 | E philippe.maroldt@cdm.lu

Chambre des Métiers | Marc GROSS

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D'HANDWIERK 08|2017

INFO

CYBERSECURITY4SUCCESS

La deuxième édition de la journée Cybersecurity4success s’est tenue le 16 octobre 2017 à la Chambre des

Métiers. Cette journée a permis aux participants de partager leur expérience en matière de la transformation

digitale avec d’autres chefs d’entreprise et de se familiariser lors d’un après-midi de workshops avec

les différentes possibilités pour garantir la sécurité de l‘information en entreprise.

Stugalux Construction, qui n’avait pas d‘autre choix que

de débrancher tous les ordinateurs pour ainsi minimiser

les pertes et les dommages.

« Il ne faut surtout pas bricoler soi-même mais référer

à des spécialistes » a ajouté Pierre Friob, dirigeant des

magasins Abitare et victime d’une cyber-attaque qui

a infecté plusieurs de ses courriers électroniques il y a

quelques années. « Aujourd’hui, tous mes documents,

fichiers et données sont stockés et sauvegardés dans un

centre de données dédié au stockage et traitement de

données informatiques ».

« Après qu’un de mes employés avait ouvert un courrier électronique suspect,

les fichiers commençait à disparaitre du server l’un après l’autre »

Joël Schons (Stugalux Construction)

En guise d’introduction, le Directeur Général de la

Chambre des Métiers, Tom Wirion, a exprimé une

inquiétude quant à la prise de conscience des PME sur

le développement de la cybercriminalité. « Que peu de

PME disposent du savoir-faire pour éviter des cyberattaques

et risquent donc davantage de faire partie des

victimes d’une telle attaque. »

La cheffe de la représentation de la Commission européenne

au Luxembourg, Yuriko Backes, a ensuite souligné

qu’environ 70 % des entreprises européennes ont

une compréhension insuffisante sur les cyber-risques,

dont les coûts liés pourraient s‘élever à plusieurs milliards

d’euros dans les années à venir. Par conséquent,

la Commission européenne a récemment proposé un

paquet de réforme de la cybersécurité qui vise notamment

à construire une agence européenne de cybersécurité

plus forte et à introduire un système de certification

de la cybersécurité à l‘échelle européenne.

La parole aux chefs d’entreprise

Suite à l’introduction, une première table ronde donnait

la parole à trois chefs d‘entreprise pour témoigner

leurs premières expériences d‘une cyberattaque. « Après

qu’un de mes employés avait ouvert un courrier électronique

suspect, les fichiers commençait à disparaitre

du server l’un après l’autre » se souvient Joël Schons de

Une démarche similaire a été suivie par Michel Sanna,

patron des salons de coiffure « BEIM FIGARO », qui

vient de passer à l’e-facturation et l’archivage électronique.

« Je me suis renseigné auprès de la Chambre des

Métiers sur les différentes acteurs et possibilités avant

de me lancer » explique Monsieur Sanna. « Les offres

sont là, et il est important de ne pas avoir peur mais

d’oser et de se lancer ». Une démarche qui lui a permis

de passer moins de temps à gérer des tonnes de papiers

pour se reconcentrer sur son activité artisanale.

La sensibilisation à la sécurité de l‘information

doit commencer dès le plus jeune âge

Les participants de la deuxième table ronde sont parvenus

à un consensus au sujet du fait que la formation

des employés est primordiale pour réussir l’évolution

d’une entreprise vers le digital, notamment du côté de

la cybersécurité.

La digitalisation ouvre de nouvelles voies d’accès aux

attaques, il est d‘autant plus important de travailler

ensemble et s’intéresser plus à la cybersécurité. « C’est

l’union qui fait la force » souligne Pascal Steichen de

Securitymadein.lu « et il faut une sorte de Human

Firewall ayant les bons réflexes pour ne pas être

exposé aux cyberattaques ». Afin de soutenir ce développement,

le Cyberscurity Competence Centre (C3),

nouvel outil luxembourgeois contre la cybercriminalité,

a récemment présenté son « Room 42 ». À travers

d’un jeu de rôle animé, les participants peuvent ainsi

faire face à une cyber-attaque dans un environnement

immersif et ludique, et en temps réel.

« Learning by doing » estime également Cédric Mauny

de Telindus Luxembourg. Dans le cadre de la campagne

38


« C’est l’union qui fait la force et il faut une sorte de Human Firewall ayant les bons réflexes pour ne pas être exposé aux cyberattaques » Pascal Steichen

(Securitymadein.lu)

« Testez-nous », Telindus avait créé un service de simulation

d‘attaque phishing réaliste s‘appuyant sur les

techniques utilisées par les cyber-attaquants afin

d‘évaluer leur vulnérabilité à des attaques similaires.

En moyenne 18 % des collaborateurs d’une entreprise

deviennent victimes de phishing, une moyenne qui

augmente de manière significative en cas de non-sensibilisation

des collaborateurs.

« Tout le monde est concerné » souligne Romain Schmit

« mais la plupart des entreprises ont la tête dans le guidon

». Malheureusement, de nombreuses entreprises de

taille modeste prennent encore les risques de cyber attaque

à la légère, n’ayant ni système de cryptage ni des collaborateurs

spécialisés en la matière. C’est dans ce contexte

que Marc Bissen de la Chambre des Métiers note que le

changement doit d’abord avoir lieu dans les têtes des collaborateurs

et que ce changement de mentalité ne se fait

pas d’un jour à l’autre. « N’oubliez pas non plus les formateurs

» rajoute-t-il et précise qu’eux aussi doivent être

formés et mis à la pointe de la nouvelle technologie ainsi

qu’aux risques et dangers qui y sont associés.

« La cybersécuité, au cœur des activités européens »

Despina Spanou, directrice chargée de la cybersécurité de

la Commission européenne a présenté l’état des lieux de la

politique européenne en matière de cybersécurité. « Monsieur

Jean-Claude Juncker a décidé de mettre la cybersécurité

au centre des actions pour construire une Union

européenne résiliente en la matière » confirme-t-elle

et précise que « la réussite d‘une cybersécurité solide et


D'HANDWIERK 08|2017

INFO

robuste demande la coopération de toutes les parties prenantes

». Bien que l’expertise dans la matière soit déjà bien

existante dans divers États membres ainsi qu’au niveau

européen, il est important de créer aussi les experts de

demain, par exemple à travers des campagnes de sensibilisations

et de la promotion de la formation continue.

Après-midi de workshops

Apprendre par l’erreur – c’est ainsi que le nouveau

centre national de compétences en cybersécurité C3

favorise le renforcement des capacités des entreprises

à se protéger efficacement contre les cyberattaques et à

réagir au mieux en cas de crise. « La plaque de cuisson

chaude fait mal, c‘est pourquoi une seule touche suffit

pour faire savoir aux petits enfants qu’ils ne peuvent pas

la toucher » souligne Jérôme Jacob, employé du centre.

« Savoir prendre les bonnes décisions en fonction de

la nature d’un évènement, du lieu et du temps… Cela

s’apprend essentiellement par la pratique » explique-t-il

et invite tous les acteurs économiques à venir essayer la

simulation, baptisée « Room #42. »

Joany Boutet, Senior Security Consultant pour le service

CyberSecurity de Telindus, a présenté la campagne

de phishing « Testez-nous » qui a permis de sensibiliser

6900 personnes en simulant un scénario d’attaque

de phishing sans aucun risque pour les entreprises et

leurs entourages. Cette campagne avait pour but de

confronter les employés face à ces nouvelles menaces,

par exemple, en envoyant des e-mails bien formulés

dédiés à la récupération de données sensibles telles que

des mots de passe.

Corinne Loesel de la fédération c@fil et Tom Hermes de

Luxinnovation renseignaient quant à eux sur les deux

aides disponibles aux PME, incluant le conseil direct

par la fédération dans les démarches de digitalisation

et l’aide financière à travers du programme Fit4Digital

de Luxinnovation.

Monsieur Jean Racine de Lab Luxembourg SA donnait

un aperçu sur l’exploitation des technologies de gestion

de l‘information, via la numérisation des documents

papier, la signature électronique et l‘archivage électronique

légal. « Pourquoi vous jugez importante la destruction

sécurisée de vos papiers confidentiels dans des

conteneurs à déchets sécurisés et moins importante la

protection de vos données électroniques ? » lance-t-il

à l’audience. Avec tous les avantages que la digitalisation

des informations analogiques offre, il est également

essentiel de gérer et protéger en toute sécurité tous les

documents et données confidentiels, à tout moment,

même dans le monde numérique.

Chambre des Métiers | Carmen KIEFFER

T +352 42 67 67 - 306 | E carmen.kieffer@cdm.lu

Chambre des Métiers | Yann HELLERS

T +352 42 67 67 - 305 | E yann.hellers@cdm.lu

« Savoir prendre les bonnes décisions en fonctions de la nature d’un évènement, du lieu et du temps… Cela s’apprend essentiellement par la pratique » Jérôme

Jacob (C3 – Cybersecurity Competence Center Luxembourg)

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D'HANDWIERK 08|2017

SOCIAL

SÉCURITÉ & SANTÉ AU TRAVAIL

2017 – LARGE ÉVENTAIL

D’ACTIONS RÉALISÉES

Conférence du 28 avril 2017 – Ministre du Travail Nicolas Schmit et les représentants des entreprises labellisées SGS de 2016/2017 (e.a. ThyssenKrupp

Ascenseurs Luxembourg) entourés des organisateurs (Chambre des Métiers, AAA, INDR)

Bonnes pratiques dans l’Artisanat

Lors de la conférence du 28 avril 2017 à la Chambre

des Métiers, organisée en coopération avec l’Association

d’Assurance Accident (AAA), l’ITM et l’INDR, la

« Boîte à outils – VISION ZERO », le label « Sécher a

Gesond mat System » ainsi que les entreprises labellisées

en 2016/2017, ayant mis en œuvre une stratégie

conséquente de management de la sécurité et de la

santé, ont été thématisé.

Dans ce cadre, deux entreprises à savoir « Renovation P.

Bettendorf Sàrl » et « Novus Renovation » ont présenté

leurs stratégies et leurs expériences.

Le cadre légal en matière de sécurité et santé au travail

impose aux chefs d’entreprises de respecter un certain

nombre d’obligations et entraîne des responsabilités

importantes. Ainsi, la conférence visait à présenter

de façon pragmatique, à partir de cas vécus, les droits

et obligations issues de la législation applicable, surtout

autour de la « responsabilité du chef d’entreprise

en matière de sécurité et santé au travail », et à donner

des conseils y relatif. Maître Rosario Grasso du Cabinet

d’avocats Kleyr Grasso, Avocat à la Cour, avait exposé

les jurisprudences récentes et donné des illustrations

et cas concrets.

Présentations et témoignages disponibles sous le

lien suivant : http ://www.cdm.lu/news/fiche/2017/04/

conference-securite-et-sante-au-travail-un-grandsucces

Renovation P. Bettendorf Sàrl (Medernach) –

« Politique durable de responsabilité sociétale »

Madame Vanessa Bettendorf, gérante, a relevé que « la

sécurité et le bien-être de nos collaborateurs guident

toutes nos activités au même titre que la qualité et la

durabilité de nos prestations ». La politique de responsabilité

sociétale instaurée au sein de l’entreprise longtemps

avant que ce sujet devienne d‘actualité a pu être

illustrée de façon pertinente par les étapes suivantes :

Mise en place d’une politique SST conséquente dès

2002 avec une sensibilisation permanente des collaborateurs,

introduction de règles de sécurité et de règles

internes via une « Charte de prévention à la dépendance

à l’alcool, médicaments et drogues » et une « Charte de

42


SOCIAL

D'HANDWIERK 08|2017

bien-être au travail ». Ces efforts ont été couronnées

par un Prix « Bien-être au travail » en 2004 et un Prix

« Prévention d‘accidents » en 2011. L’entreprise s’est vue

attribuée le label « Sécher a Gesond mat System » (SGS)

par l‘AAA en 2014.

L’objectif de l’entreprise est d’atteindre un niveau « zéro

accidents et zéro incidents » sur l’année et pendant les

dernières années, le nombre d’incidents et d’accidents

a pu être gardé à un niveau très bas. « Le label SGS nous

a même permis d’engager un renforcement de certaines

mesures comme par exemple la réorganisation entière du

volet administratif en matière sécurité, l’organisation des

flux de circulation sur notre site, la réorganisation des produits

dangereux, la protection contre le soleil et par ailleurs

l’introduction de lunettes de sécurités sur mesure », précisait

Madame Bettendorf.

La « Charte de bien-être au travail » représente par

ailleurs une mesure originale afin de motiver aussi

bien les équipes en tant que collectif que les travailleurs

au niveau individuel. Ainsi, les collaborateurs

de « Renovation P. Bettendorf Sàrl » ont droit à différentes

primes : 250 euros de prime pour ceux qui n’ont

pas eu d’accident de travail et qui respectent les règles

de sécurité ; un supplément de 100 euro est prévu s’il

n’y pas eu d’accident de travail au sein de l’entreprise

durant toute l’année ; Pour chaque mois sans congé de

maladie, tout collaborateur a droit à 15 euros (prime

versée semestriellement) ; une prime de rendement et

de performance pouvant aller jusqu’à 1.250 euros est

attribuée aux collaborateurs deux fois par an.

Les chaussures de sécurité et vêtements de travail

variant suivant la saison et un budget illimité pour acheter

des outils de sécurité et de prévention d’accidents

sont mis à disposition du personnel. Chaque équipe dispose

d’un téléphone mobile en cas d’urgence. Des réunions

de sécurité et de prévention d’accidents de travail

sont tenues mensuellement en langue portugaise. Afin

d’améliorer la sécurité routière des collaborateurs, l’état

technique des véhicules de service est révisé mensuellement

et tous les salariés participent à des stages de

conduite au centre de formation à Colmar-Berg. Pour

faciliter le travail, le chargement et déchargement des

véhicules se fait systématiquement avec des équipements

spécialisés.

M e Rosario Grasso – Cabinet d’avocats Kleyr Grasso, Avocat à la Cour –

« Responsabilité du chef d’entreprise en matière de sécurité et santé au travail »

M me Vanessa Bettendorf – Gérante - Renovation P. Bettendorf Sàrl

M. Christian Koch - Gérant technique (à dr.) et M. Pierrot Sinnes - Responsable

Qualité – Sécurité – Environnement de Novus Renovation

Novus Renovation (Bissen) – « Stratégie

intégrée : sécurité - qualité – environnement »

M. Christian Koch, gérant technique de Novus Renovation,

a mis l’accent sur l’approche globale défendue

par son entreprise : « Le changement de mentalité a

été essentiel au niveau de l’ensemble des 12 équipes

de Novus Renovation et le leadership de la direction

constitue dans ce contexte l’élément déterminant dans

l’intégration d’une politique durable de management de

la sécurité et de santé au travail ».

« On vient travailler pour gagner sa vie et non pour la perdre » (Renovation

P. Bettendorf Sàrl)

43


Une audience attentive s’intéressant à un sujet qui concerne toutes les entreprises artisanales

Il a mis en évidence que l’analyse de processus en

interne engagée dans le cadre de la labellisation « Sécher

a Gesond mat System » (SGS) de l‘AAA et du label

« ESR - Entreprise Socialement Responsable » de l’INDR

a permis de concrétiser des actions Pro-SST essentielles

pour l’entreprise, à savoir l’introduction d’une prime de

non accident (via un règlement interne), des investissements

substantielles dans des équipements de protection

collectifs et individuels, le lancement d’une formation

Alugaz pour conducteurs d’excavatrices, le décision

de désigner les chargés d’affaires comme étant secouristes

de travail, la participation des salariés à des formations

STM « gestes et postures », « port du harnais »

et « montage et contrôle échafaudages roulants » à l’IFSB

et à des stage de conduite au Centre de Formation pour

Conducteurs à Colmar-Berg.

« La désignation du responsable « Qualité - Sécurité –

Environnement » en la personne de M. Pierrot Sinnes a été

une étape décisive », conclut M. Koch, tout en insistant

sur l’importance d’une approche intégrée associant

le volet « sécurité » et « qualité » du travail à l’aspect

« prestation de services respectueux de l’environnement

». M. Sinnes a pu relever que l’entreprise avait

réussi depuis 2013 de réduire résolument le nombre

d’accidents de travail et d’incidents pour aboutir en

2016 à « 2 accidents – 0 jour d’incapacités ».

Il importe de mentionner par ailleurs que, d’une part,

« Novus Renovation » avait pris l’initiative d’organiser

une Journée « Sécurité & Santé » spéciale (28/04/2017)

dédiée aux mesures de sécurité et de santé prises dans

les domaines « amiante, incendie, harnais, échafaudage

» et que, d’autre part, l’entreprise avait également

participé à la « Semaine sécurité-santé au travail dans le

secteur de la construction », semaine de sensibilisation

et de mobilisation dans le cadre de l’initiative VISION

ZERO, en présentant un de ses chantiers (19/06/2017)

aux experts de la sécurité-santé au travail se rendant

sur le terrain pour se rendre compte de l’état des chantiers

et des dispositions de prévention mises en œuvre.

Les visites ont eu lieu du 19 au 22 juin 2017 sous la présidence

de Monsieur Nicolas Schmit, Ministre du Travail,

de l’Emploi et de l’Economie Sociale et Solidaire.

Adhésion VISION ZERO - Trois mots d’ordre :

sensibilisation, prévention, formation

L’objectif de la campagne VISION ZERO traduit la

volonté solidaire des partenaires nationaux à redynamiser

la sécurité-santé au travail et à mobiliser toutes

les parties prenantes : le gouvernement, les institutions,

associations et surtout… les employeurs et salariés.

Que dénonce la campagne ? 19.938 accidents du travail

par an ! 55 accidents du travail par jour ! 11 accidents de

trajet par jour ! (chiffres 2015)

« Sécurité-Santé au travail. Tous concernés ! » Ce slogan

de la campagne VISION ZERO met l’accent sur le fait

qu’un accident du travail peut arriver à tout le monde, à

n’importe quel moment. Dans le cadre de la prévention,

l’initiative VISION ZERO donne une stratégie avec des

objectifs clairs et les outils appropriés pour informer,

sensibiliser et former les employeurs et salariés.

D’aujourd’hui à 2022, un des objectifs de VISION ZERO

est la diminution de 20 % du taux de fréquence global

des accidents de travail, tous secteurs confondus, par

rapport à 2014 (taux de fréquence de 5,37 %). A moyen


SOCIAL

D'HANDWIERK 08|2017

et long terme, l’objectif demeure la diminution continue

du nombre d’accidents graves et mortels, c’est-àdire

zéro mort, zéro blessé grave.

Dans cette optique, l’AAA, l’IFSB et l’ITM s’étaient associés

pour faire un premier pas vers un secteur à risques,

à savoir la construction, et donner des pistes d’action et

de réflexion en organisant la « Semaine sécurité-santé

au travail dans le secteur de la construction ».

Adhésions à la VISION ZERO (date : 31/10/2017) –

Construction : Costantini SA ; Art & Pavés ; BAM Lux ;

BAMOLUX, C. Karp-Kneip Constructions SA ; Carvalho

Renovation ; CBL ; CLK-Home Sarl ; Companie Luxembourgeoise

d’Entrerises SA ; Kuhn Construction SA ;

Lazzara T. Constructions Sarl ; NOVUS Renovation Sarl ;

Perrard SA ; Renovation P. Bettendorf ; Rollinger Toiture

SA ; Secolux ; SLCP ; Sogeroute Schmit & Schmit ;

SOLUDEC ; TRALUX Construction ; WAKO SA .

« Forum de la sécurité et de la santé au travail » édition 2017 allégée du

05/10/2017 à la Chambre de Commerce, Luxembourg-Kirchberg

« Boîte à outils » VISION ZERO – Information,

formations et autres outils intéressants

Les chefs d’entreprises peuvent s’informer davantage

en utilisant la « boîte à outils » en matière de prévention

des accidents du travail et des maladies professionnelles,

disponible sur www.visionzero.lu.

SAVE THE DATE - Forum SST 2018 - 19 avril 2018

Le Forum « grand format » comprenant des stands

d’exposition et des workshops thématiques, sera organisé

le 19 avril 2018 à LUXEXPO THE BOX.

Formations de la Chambre des Métiers -

VISION ZERO et Travailleurs désignés

Dans le dossier « Formation continue » du présent

numéro de d‘handwierk nous vous proposons un

ensemble de formations en matière de sécurité et de

santé au travail ciblé sur les besoins des entreprises

artisanales (voir dossier « Les nouveautés en matière

de formation »).

« Sécurité-Santé au travail. Tous concernés ! » – Campagne VISION ZERO –

Objectif : « zéro mort, zéro blessé grave »

Association d’assurance accident - Service Prévention

T +352 26 19 15 – 22 01 | E prevention@secu.lu | I www.aaa.lu

Chambre des Métiers | Marc GROSS

T +352 42 6767 - 231 | E marc.gross@cdm.lu

Visite de chantiers par les experts en présence de M. Nicolas Schmit,

Ministre du Travail (juin 2017)

45


D'HANDWIERK 08|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

L’AVIS DU MOIS

DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

La Chambre des Métiers a rendu le 5 octobre 2017 un avis au sujet du projet de loi n° 7139 qui a pour objectif

de modifier la loi modifiée du 19 juillet 2004 concernant l‘aménagement communal et le développement

urbain. Le projet de loi vise à améliorer l‘efficacité des mesures d‘exécution d‘un plan d‘aménagement

approuvé en vue d‘accélérer la viabilisation de terrains constructibles. Ainsi, il prévoit l’introduction des

contrats d’aménagements, « Baulandverträge ».

1. Des mesures visant à accélérer

la viabilisation de terrains

Le projet de loi entend améliorer certaines procédures

existantes, notamment le remembrement urbain, et de

supprimer les zones de développement, ainsi que les

zones à restructurer jugées peu efficaces.

L’instrument de la rectification de limites de fonds est

supprimé parce que les dispositions actuellement en

vigueur qui autorisent tant la commune que les propriétaires

concernés de requérir l‘expropriation pour cause

d‘utilité publique sont difficiles d‘application.

Le projet de loi introduit par ailleurs le contrat d‘aménagement

dit « Baulandvertrag », une mesure destinée

à accélérer la viabilisation des terrains constructibles.

Exprimé de manière simplifiée, il s’agit d’un contrat

conclu entre une commune et un propriétaire de terrains

prévoyant l’intégration de ces derniers dans le

périmètre d’agglomération sous condition que les fonds

soient viabilisés endéans un certain délai.

Un autre mécanisme destiné à pousser la viabilisation

de terrains à bâtir est l’obligation de construire par

laquelle une commune peut ordonner l’affectation à la

construction des terrains en cause. Outre le fait de proposer

une modification de la procédure, le présent projet

de loi entend réformer les modalités de sanction au cas

où l’ordre du conseil communal n’a pas été suivi d’effet

dans les trois ans. La loi de 2004 prévoit que si tel est le

cas, la commune entame la procédure d‘expropriation.

Alternativement, elle peut percevoir une taxe communale

annuelle de non-affectation à la construction.

Le présent projet de loi se propose de supprimer toute

disposition relative à la procédure d‘expropriation.

2. La Chambre des Métiers dénonce la

lourdeur des procédures d’autorisation

D’une manière générale, la Chambre des Métiers se

doit de rappeler qu’elle a, à maintes reprises, critiqué

la complexité de la loi concernant l‘aménagement

communal et le développement urbain, de même

que celles ayant trait ou interférant avec l’urbanisme,

notamment la loi concernant l’aménagement du territoire

et la loi concernant la protection de la nature et

des ressources naturelles.

Qui plus est, cet arsenal légal et réglementaire ne se

caractérise guère par sa stabilité.

La loi initiale du 19 juillet 2004 concernant l‘aménagement

communal a été modifiée à 7 reprises, ce qui

fait que les communes – principal acteur touché par

cette législation – sont obligées de se conformer à des

textes légaux sans cesse en mouvance. Or, il semble

évident que les multiples modifications ne contribuent

guère à accélérer le processus de mise en conformité

des communes.

3. La Chambre des Métiers soutient

certains concepts proposés, mais doute

de leur efficacité dans la pratique

La Chambre des Métiers souscrit bien entendu à

l’objectif d’alléger la législation en supprimant des

mesures qui se sont révélées être inefficaces comme

les zones de développement et les zones à restructurer.

A signaler que l’exposé des motifs déclare que

« les communes n‘ont jamais eu recours à la désignation

de telles zones ». Elle regrette cependant que les

raisons de la non-application de ces mesures n’aient

pas été examinées de manière plus approfondie. Selon

elle, une telle analyse aurait idéalement dû précéder

l’abolition desdites zones.

Elle salue la réforme du remembrement urbain qui

vise à réduire le nombre de types de remembrement

et à introduire une flexibilité accrue au niveau

de la procédure.

La Chambre des Métiers constatant la non-application,

et, partant, l’inefficacité de l’obligation de construire,

est en mesure d’approuver les modifications mentionnées

ci-avant, notamment la suppression de la procédure

d’expropriation.

46


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 08|2017

Consciente du fait qu’il n’y a pas de remède unique

et simple pour pallier la pénurie de logements à coût

modéré, le contrat d’aménagement, introduit par le

présent projet de loi, pourrait néanmoins constituer

une pièce de tout un arsenal de mesures à implémenter.

A cet égard, la Chambre des Métiers voudrait rappeler

que cet instrument figure parmi ses « 10 pistes

pour améliorer l’accès au logement », pistes qu’elle a

proposées en 2016.

Au cours des dernières années elle a plaidé en faveur

d’une augmentation de l’offre de logements abordables

qui passe inévitablement par une hausse de l’offre de

terrains à bâtir. En effet, la pénurie de terrains constitue,

à côté de procédures d’autorisation excessivement

complexes et longues, le principal facteur responsable

de l’envolée des prix des logements.

D’un point de vue général, deux approches pour mener

à bien une telle politique sont envisageables.

Ainsi, les pouvoirs publics peuvent opter pour une

approche coercitive, poussant ou obligeant même les

propriétaires à viabiliser leurs terrains ; par exemple,

à travers des taxes sur les terrains constructibles mais

non encore viabilisés, l’expropriation, de même que le

droit de préemption.

Par opposition à la démarche décrite précédemment, il

est possible de mettre en œuvre une approche incitative

par laquelle l’Etat ou les communes incitent les propriétaires

à viabiliser leurs terrains. Dans la boîte à outils

des moyens destinés à réaliser cet objectif, il y a lieu de

citer une fiscalité avantageuse en cas de cession immobilière

ou les contrats d’aménagement.

contribue avec d’autres facteurs à renchérir les prix

immobiliers résidentiels.

Autre facteur d’incertitude : le droit d’initiative pour

conclure des contrats d’aménagement appartenant à

la commune, la potentielle inertie d’un nombre plus

ou moins important de collectivités territoriales pour

mettre en œuvre cet instrument pourrait conduire à

son inefficacité.

Retrouvez le dossier complet sur

www.cdm.lu > Avis

ou

www.chd.lu > Projet de loi n° 7139

Chambre des Métiers

Norry DONDELINGER | Directeur Affaires économiques

T +352 42 67 67 - 257 | E norry.dondelinger@cdm.lu

LOCATION

Z.A.MacAdam Luxembourg

Tel436690` Fax 421730

Pour sa part, la Chambre des Métiers favorise clairement

l’approche incitative.

C’est ainsi qu’elle a salué l’atténuation temporaire de

la charge fiscale sur les cessions immobilières prévue

par la loi du 29 juin 2016.

Dans ce même contexte, elle ne peut qu’approuver

l’introduction du concept des contrats d’aménagement

dans la législation nationale, mais elle exprime

en même temps de sérieux doutes quant à l’efficacité

de cet instrument qui sera inséré dans un cadre

légal se caractérisant par des procédures d’autorisation

qui, malgré les efforts de simplification administrative

réalisés par le passé, se démarquent par leur

extrême lourdeur.

En effet, leur complexité conduisant à un allongement

des délais d’autorisation, elle freine la réactivité

de l’offre face à une demande de logements poussée

par une évolution démographique vigoureuse,

ce qui aggrave à son tour la pénurie de logements et

12.03 wr

47


D'HANDWIERK 08|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

GARANTIE LÉGALE : AFFICHAGE

POUR LES VÉHICULES D’OCCASION

VENDU À UN CLIENT PRIVÉ

Affichage d’un an de garantie pour les véhicules d’occasion dorénavant possible

La loi du 6 novembre 2017 1 vient de porter une modification

importante au Code de la Consommation en

ce qui concerne la garantie légale à accorder lors de la

vente d’un véhicule d’occasion par un professionnel à

un client privé.

Elle permet que dorénavant lors de la vente d’un véhicule

d’occasion à un particulier, la réduction de la

garantie de deux ans à (au moins) un an ne doit plus

être négociée individuellement avec le client privé.

Ceci a comme conséquence que sur tout support publicitaire

(affiche apposée sur le véhicule d’occasion,

publicité imprimée, site web, …) le prix et les renseignements

relatifs au véhicule puissent être accompagnés

de la mention « garantie d’un an » et que cette

durée puisse dorénavant figurer dans les clauses

contractuelles de vente des véhicules d’occasions.

Le Code de la Consommation prévoit dorénavant dans

son article L.212-6 alinéa 7 :

« Pour les biens d’occasions, le professionnel et le consommateur

peuvent convenir, par une clause contractuelle écrite

(individuellement négociée), une durée de garantie plus

courte que la garantie légale de deux ans sans que cette

durée puisse être inférieure à un an. En matière automobile,

une telle réduction n’est valable que si la première mise

en circulation a eu lieu il y a plus d’une année. »

Il va de soi que ces dispositions légales de protection

du consommateur ne concernent que la relation avec le

client particulier. La relation commerciale entre professionnels

n’est pas visée.

L’initiative de supprimer la mention « individuellement

négociée » a été entamée par les deux fédérations

ADAL et FEGARLUX qui, suite à plusieurs contrôles

effectués dans ce contexte, ont thématisés cette problématique

lors d’une réunion commune avec le Ministère

de l’Économie en date du 13 septembre 2016.

En fait, dû à une transposition plus restrictive de

la Directive européenne relative à la protection du

consommateur, seulement la loi luxembourgeoise prévoyait

cette obligation de négocier individuellement

toute réduction de la garantie.

Nos pays voisins n’ayant pas prévu cette obligation,

elle portait préjudice d’une part à la compétitivité de

nos vendeurs professionnels désavantagés par rapport

à ceux implantés en Grande Région, mais d’autre part

également aux acheteurs qui ont dû supporter des coûts

plus élevés du fait de cette garantie aggravée.

Frank LENTZ | Directeur des Affaires juridiques

T +352 42 45 11 - 32 | E f.lentz@fda.lu | I www.fda.lu

1

Loi du 6 novembre 2017

portant modification du

Code de la consommation,

Mém. A n° 968 du

9 novembre 2017

48


THE HANDS

OF INNOVATION

PRIX DE L’INNOVATION

DANS L’ARTISANAT 2017

Ils ont gagné !

Retrouvez le Grand Gagnant et les vainqueurs

des différentes catégories sur innovation.cdm.lu

Partenaire média


D'HANDWIERK 08|2017

FÉDÉRATIONS

ENERGIE FORUM ELECTRICIENS – LES

ÉLECTRICIENS N’ONT PAS CHÔMÉ !

En date du 17 octobre s’est tenu à la LuxExpo The Box l’Energie Forum Electriciens organisé par Creos en

partenariat avec l‘Association des Patrons Electriciens du G-D de Luxembourg (APEL).

A côté des présentations au sujet de l’électromobilité

– Système de recharge Chargy, les 250 électriciens

présents ont pu assister à des exposés intéressants

comme par exemple celui sur le processus de raccordement

au réseau.

Patrick COLLES, Président de l’Association des Patrons Electriciens (APEL)

Le forum s’est terminé par une séance de questionsréponses

bien animée qui avait pour but de rendre

Creos attentif sur un certain nombre de problèmes rencontrés

au jour le jour sur le terrain par nos électriciens,

comme par exemple les problèmes au niveau du Contact

Centre ou encore les délais trop longs pour le raccordement

au réseau.

Association des Patrons Electriciens (APEL)

Pedro PEREIRA | Conseiller

T +352 42 45 11 - 33 | F +352 42 45 25

E p.pereira@fda.lu | I www.fda.lu

de g. à dr. : Frank WIES, Jean-Claude THEISEN, Emanuele TOTARO, Thomas

PLEIN, Patrick COLLES, Marc THEIN, Claude SEYWERT, Guy SCHUMACHER,

Robert MANCINELLI, Yves RECKINGER et Thierry WEYRICH.

D'HANDWIERK 08|2017

Bulletin de liaison de la Fédération des

Artisans et de la Chambre des Métiers

du Grand-Duché de Luxembourg

ÉDITEUR

Fédération des Artisans du

Grand-Duché de Luxembourg

ABONNEMENT ANNUEL 15,45 EUR

SECRÉTARIAT ET RÉDACTION

Fédération des Artisans | 2, Circuit de la Foire Internationale

L-1347 Luxembourg | BP 1604 | L-1016 Luxembourg

Tél.: (352) 42 45 11-1 | Fax: (352) 42 45 25

E-mail: info@fda.lu | www.fda.lu

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