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E_1948_Katalog_Jahresausgabe

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62 Wustrierte

62 Wustrierte A.,utomobil-Revue Nr. l an Stelle des Ausschleifens der Zylinderbohrung bei der Motorrevision eine neue Büchse eingesetzt werden. Auch die Anwendung von trockenen Büchsen ist heute zu finden. Eine amerikanische Motorenbaufirma stellt einen Motor her, der ganz aus gepressten, hartgelöteten Blechteilen besteht. Die Kurbelwelle, dieses wichtige Motorenelement, wird meistens im Gesenk geschmiedet. Aber auch die gegossene Ausführung ist zu finden. Die teure Herstellung aus Einzelteilen, die die Verwendung von Wälzlagern zulässt, hat sich im Automobilbau nicht durchgesetzt. So werden die äusserst hoch beanspruchten Pluel- und Hauptlager aus zweiteiligen Lagerschalen gebildet, die mit einer Lagei'metallegierung ausgegossen werden. Es ist eine Kunst für sich, die richtigen Lager für Sportmotoren zu finden. Auf die Auswuchtung der Kurbelwelle in Ruhe (statisch) und Bewegung (dynamisch) wird heute sehr grosser Wert gelegt und deshalb die Welle oft mit· Gegengewichten versehen. Diese können mit der Welle in einem Stück zusammengebaut sein. Längere Wellen, etwa von Sechszylindermotoren an; besitzen vielfach dynamische Schwingungsdämpfer. Durch neuentwickelte Oberflächenbehandlung (z. B. Nitrieren), wird die Lebensdauer der Lagerzapfen und damit die Intervalle zwischen Revisionen verlängert. • Zweitakt- und Dieselmotoren Der einfache und in Herstellung und Unterhalt billige Zweitaktmotor, der sich bei kleineren Automobilen gut bewährt hat, wird gegenwärtig nur mehr selten verwendet. Als Folge des Krieges wird aber im verarmten Europa dem Kleinautomobil wieder vermehrte Beachtung geschenkt. So tauchen hin und wieder Projekte auf, bei denen als Antriebaggregat ein Zweitaktmotor vorgesehen ist. Vom Projekt bis zum Prototyp und weiter bis zur Serienfabrikation ist jedoch besonders im Automobilbau ein weiter Weg zurückzulegen. Für Motoren mit grosser Leistung wird der Zweitakt-Vergasermotor nicht verwendet. Er ist stärker wärmebelastet als der gleichstarke Viertakter; zudem ist sein Brennstoffverbrauch bei gleicher Leistung grösser. Der Di eselmoto r, der im Lastwagenbau mehr und mehr eine dominierende Stellung einnimmt, hat sich als Antrieb für Personenwagen bis heute nicht durchzusetzen vermocht. Der Grund dazu ist hauptsächlich in seinem höheren Gewicht zu suchen. Zudem ist er teurer und lauter. Für den Dieselmotor spricht sein kleinerer Verbrauch. • Die Kühlung des Motors Kühlung bedeutet V e rl us t. Da jedoch die Motorenbaustoffe nur begrenzt erhitzt werden dürfen, muss ein Teil der bei der Verbrennung entstehenden Wärme weggeführt werden. Sie kann mit Luft «weggeblasen» oder mit einer Flüssigkeit «weggespült» werden. Als Flüssigkeit kommt bei Automobilmotoren fast nur Wasser zur Anwendung. Die Wasserkühlung ist allerdings eine indirekte Luftkühlung, denn die erhitzte Flüssigkeit gibt ihre Wärme im Kühler an die Aussenluft ab. Heute beherrscht im Automobilbau die Wasserkühlung noch weitgehend das Feld. Die einfache Thermosiphonkühlung ist fast allgemeir durch diejenige mit zwangsläufigem Wasserumlauf durch eine Pumpe ersetzt. Bei dieser kann mit weniger Kühlwasser die gleiche Wärmemenge abgeführt werden, d. h. man kommt mit einem kleineren Kühler aus. Zudem ist dieser in seiner Lage zum Motor unabhängiger. Ein neuer Fortschritt ist die Kühlung mit geschlossenem Kreislauf unter leichtem Überdruck, wobei der Siedepunkt des Wassers etwas erhöht werden kann. Der Nachteil dr langen Erwärmungszeit bei Wasserkühlung und der damit verbundenen grossen Motorabnützung beim Kaltstart verringert man durch Einbau eines Thermostaten, eines Ventils, das im Wasserkreislauf zwischen Motor und Kühler-Oberteil dazwischengeschaltet wird. Ist das Kühlwasser kalt, dann schliesst das Ventil. Hat es sich erwärmt, so öffnet sich der Thermostat selbsttätig. Um zu verhüten, dass bei drehendem kalten Motor die Wasserpumpe das Ventil des Thermostaten aufdrückt, wird cft eine Abkürzung, ein sogenannter Bypass eingebaut. Dieser schaltet den Kühler so lange aus dem Wasserkreislauf aus, bis das Wasser sich genügend erwärmt hat. In der Regel wird der Durchfluss der Luft durch den Kühler von einem Ventilator gefördert. Bei Sportwagen fehlt dieser jedoch oft. Bei neuen Wagen dürfte auch der Ventilator durch einen Thermostaten reguliert werden, d. h. nur noch bei heissem Motor arbeiten. Da er ziemlich viel Leistung verzehrt, lässt sich so etwas Treibstoff einsparen. La duree des surfaces de frottement des arbres a pu €!tre considerablement prolongee par un durcissement superficiel, fourni par 1a nitruration de l'acier, qu'on utilisait deja. pour les chemises des cylindres et les tiges de soupapes. L'equilibrage au repos - statique - ou en mouvement - dynamique -·· fait l'objet des soins attentifs des constructeurs, a. cause des extraordinaires repercussions que peut avoir un defaut de centrage sur 1a marche normale du moteur et sur l'usure de ses elements. par vibration ou martelement. Des amortisseurs speciaux assurent l' equilibrage des pieces en mouvement et des contre-poids venus de fonderie ou de forge ou encore surajoutes contribuent a. fournir un mouvement parfaitement equilibre. • Les moteurs a deux .temps et les Diesel Le moteur a. deux temps, rustique, simple a construire et d'un entretien facile s'etait'assure une place enviable dans le domaine des petites voitures ;. par suite des destructions causees par la guerre, la fabrication de ce genre de vehicules se borne a un petit nombre et si de nouveaux constructeurs l'ont a. nouveau envisagee, il s'ecoulera encore du temps entre l'etude, la creation des prototypes, la mise au point de l'outillage et la fabrication en serie. Le moteur a. deux temps ne convient pratiquement que pour les petites cylindrees; il est soumis a un gros effort quant aux temperatures, consomme en outre plus d' essence et d'huile que le moteur a quatre temps et son emploi ne se justifie plus au dela d'une certaine cylindree, correspondant a 8 ou 6 CV fiscaux. Quant au moteur Diesel, dont la diffusion est toujours plus grande dans le domaine des vehicules lourds, camions, cars, autobus et autres vehicules industriels, il n'a pas reussi jusqu'ici a s'imposer a. la construction automobile courante. Il faut en rechercher la raison dans son poids plus eleve que celui du moteur a combustion, dans son manque de souplesse, dans son prix et dans le fait qu'il est plus bruyant. En revanche, il jouit d'un avantage certain quant a. la consommation et au fait qu'il peut consommer des carburants sensiblement moins chers que l'essence. • Le refroidissement a air et a eau Le moteur a combustion est entache d'une tare originelle coß.teuse quant a ses consequences. La chaleur developpee par la combustion du melange d'air et d'essence ne peut etre entierement transformee en energie mecanique et l'xcedent, qui risquerait d'elever la temperature du moteur au-dessus d'un niveau acceptable, doit etre elimine et perdu. On utilise pour ce faire deux systemes. Le premier, direct, consiste a balayer les cylindres et les culasses au moyen d'un courant d'air, en faisant usage d'une surface radiante etendue, comme c'est le cas pour les moteurs de motocyclettes. Le second, indirect, consiste a balayer la sur!ace exterieure du moteur au moyen d'un courant d'eau, cette der- Wirkungsweise des Kühlwasser-Therm.ostaten Links: Ktihlwasser kalt, Thermostat zum Ktihler verschlossen, Wasserzirkulation durch Bypassleltung direkt in den Motorblock-Unterteil suriick. Rechts: Ktihlwasser heiss, Bypauleitung geschlossen, Wasser muss den Ktihler durch•trömen Fonctionnement du thermostat A gauche: l'eau de refroidissement est encore !roide, le thermostate bouche le passage au radiateur, la circulation d'eau se fait par derivation directement dans la partie inferieure du moteur. A droite: la derivation est fermee, l 'eau doll travener le radl.ateur

Moderne Motoren Mo1eurs modernes Ein grosser Vierzylinder, der Riley 2,4 Liter mit zwei Nockenwellen Un inoteur 4 cylindres de classe, le Riley 2,4 litre• a deux arbre• a camea Der obengesteuerte Alvis «14». Ölwanne vornflach ausgespart Alvis «14» 1,9 litres. Le carter d'huile est recule pour perm.ettre de poser le bloc en partie au-dessus de 1 'essieu avant Rovin Boxermotor !in Heck Rovin «nat-twin» en poupe Lanchester «10» mit angeblockter Flüssigkeitskupplung und Wilson-Vorwählgetriebe Bloc-inoteur de la Lanchester « 10» avec einbrayage hydraulique et boite preselectlve Wilson