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D'HANDWIERK JANUAR 2020

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Janvier/2020

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

AUTOFESTIVAL - FÜR DIE ZUKUNFT GERÜSTET

Was Autobranche und Kunden

dieses Jahr erwartet

PRIX DE L’INNOVATION DANS L’ARTISANAT 2019

Wakotec remporte le Grand Prix

« The Hands of Innovation by Mutualité des PME »

INTERVIEW ROBERT STOLL, STOLL TRUCKS

Die Kunst sich entbehrlich zu machen


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MAGAZINE

FOCUS

La Chambre des Métiers

et la Fédération des Artisans

présentent à leurs membres

ainsi qu’aux amis

et partenaires de l’artisanat

leurs meilleurs vœux

de bonheur et prospérité

pour l’année 2020 * .

* La Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans renoncent à l’envoi de cartes de voeux de fin d’année personnelles.

En contrepartie nos deux organisations verseront une somme appropriée à une oeuvre de bienfaisance. Nous espérons pouvoir

compter sur votre compréhension.

EDITEUR:

+352 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION :

Fédération des Artisans

Tél. : (+352) 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

Chambre des Métiers

Tél. : (+352) 42 67 67 1

contact@cdm.lu

www.cdm.lu

2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

BP 1604 - L-1016 Luxembourg

DIRECTION ARTISTIQUE :

Dominique Bernard

RÉGIE/RÉDACTION :

Jeff Karier

Nathalie Burg

CRÉDITS PHOTOS :

Shutterstock.com,

CDM, FDA

RÉGIE PUBLICITAIRE :

regie.lu,

2, rue Christophe Plantin,

BP 1008, L-1010 Luxembourg,

Tél. : 4993 9000,

regie@regie.lu

IMPRESSION :

Print Solutions s.à r.l.

WP


Le magazine

du secteur de l’Artisanat

au Luxembourg

10-12

POLITIQUE

FORTE DEMANDE

DE MAIN-D’ŒUVRE QUALIFIÉE

DANS L’ARTISANAT !

Future Stratégie nationale

« Talent Attraction »

26-30

INNOVATION/DIGITAL

WAKOTEC REMPORTE

LE GRAND PRIX

« THE HANDS OF INNOVATION

BY MUTUALITÉ DES PME »

Prix de l’Innovation dans l’Artisanat 2019

PROCHAINES PARUTIONS ET THÉMATIQUES :

18 MARS 2020

Santé et sécurité au travail

29 AVRIL 2020

Facility Management /

Nettoyage de bâtiments

20 MAI 2020

Jeunes dirigeants, transitions

d’entreprise et audit

, c’est le magazine de

la Fédération des Artisans du Luxembourg

et de la Chambre des Métiers

Distribués à 8.700 exemplaires , D'Handwierk est

le média idéal pour toucher tous les entrepreneurs

actifs dans le secteur de l'artisanat.

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CHRONIQUE JURIDIQUE

14-15 ADAPTATION DES POUVOIRS

EXERCÉS PAR LES AUTORITÉS

NATIONALES COMPÉTENTES

EN MATIÈRE DE MISE EN ŒUVRE

DU DROIT DE LA CONSOMMATION

Protection des consommateurs

ÉCONOMIE

16-17 REMISE DU PRIX DU PROGRÈS

ÉCONOMIQUE DURABLE

Fondation Alphonse Weicker

18-19 PRÉSENTATION DES CLUSTERS

DE LA CONSTRUCTION

Les clusters de l’Artisanat

20-23 LA CONJONCTURE EN PERTE

DE VITESSE

L’Artisanat au 3 e trimestre 2019

SOCIAL

24 7 ÈME RÈGLE D’OR - A INVESTIR

DANS LA PERSONNE –

MOTIVER PAR LA PARTICIPATION !

« VISION ZERO », les 7 règles d’or

INNOVATION/DIGITAL

32-34 FICHE PRATIQUE : PREMIERS

PAS DANS LA VENTE EN LIGNE

Digitalisation

Pour tout renseignement complémentaire,

n’hésitez pas à nous contacter:

Tél.: (+352) 4993 9000

info@regie.lu / regie.lu


MAGAZINE

SOMMAIRE

52-55

ÉCONOMIE

D'HANDWIERK01|2018

DIE KUNST SICH ENTBEHRLICH

LE LUXEMBOURG FAIT BANDE

ISTDENNSCHON ZU MACHEN

À WAHLKAMPF?!

PART ET N’APPLIQUE PAS

Interview Robert Stoll, Stoll Trucks

56-57

ACTUALITÉ POLITIQUE

LE PRINCIPE DE NEUTRALITÉ

FINANCIÈRE !

ÉDITORIAL

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf auch gerne dargestellt wird, beginnt indieser

Legislaturperiode außerordentlich früh. Taxe de circulation et traitement fiscal de

l’avantage en nature

36-42

THÉMATIQUE

WAS AUTOBRANCHE UND KUNDEN

DIESES JAHR ERWARTET

Für die Zukunft gerüstet

ÉDITO

4

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf

62 JOURNÉE Bevölkerungs- DE RENCONTRE

und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

ET DE RÉCOMPENSE

52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere

beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein mosaic bildungimdigitalen Zeitaltersindalles Themen,die maninder

Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiter-

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den kommendenLegislaturperiode angehenmuss.

engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren. 62 UNSERE HANDWERKSBETRIEBE

BRAUCHEN LuxemburgwirdauchinZukunftauf QUALIFIZIERTE eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei MITARBEITER!

amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,

nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten

Confédération werden kann, du muss Bois ananderen et du Métal Schrauben gedreht werden.

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große64 Parteien SOIRÉE geschmähte EN HONNEUR Schraube istdie DES MEMBRES

derProduktivität.Und hier liegt

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

derenForderungen reagiert,sodassdie Beam-

FGT Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsent-

DU COMITÉ dann auchSORTANTS

gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

tenvertretungriskierte,entwederins Leere zu laufen oder aber wicklung heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse

zuverteilen ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.

gibt.

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte

06-07 THE BEST Erziehungsminister IS YET TO COME? Claude Meisch, als er ankündigte, die

Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen

TagRESTE erklärte dann À VENIR die DP-Präsidentin ?

und Familien-

LE MEILLEUR

ministerin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige

„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und

schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr zu

TRIBUNE beschränken. LIBRE Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest

angeschossen,mittels welcherdocheigentlich

eine Annäherung WIR derAnfangsgehälter KLEINE an denPrivatsektor

58-59 FLEXIBILISIEREN

UND MITTELSTÄNDISCHE

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenundINS

so kündigte AUS? er an,auchimöffentlichenDienst

UNTERNEHMEN

Work-Life denMutterschaftsurlaub Balance nach derGeburtauf zwei Monate zu

erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

QU'ON EST FallEN war. TRAIN

60-61 EST-CE

DE FLEXIBILISER À MORT

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also

LES PME ?

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese

Équilibre werden travail-vie zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von

Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch

aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

FÉDÉRATION

Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan

letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und

Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,

damit das politische Umfeld den Anforderungen der

Zeit gewachsen ist. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente

InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren

zu nennen.

Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers

diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten

können. Doch dafürmüssten sie zuallererst

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

derCGFPeinen Korbgibt?

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

44-49

THÉMATIQUE

IN DUNKLEN STUNDEN,

DIE TRAUER MITTRAGEN

Bestattungsunternehmen

50-51

FORMATION

SO BEREITEN

SIE IHRE BESPRECHUNGEN

GUT VOR

Besprechungen

STANDARDS

03

FOCUS

66

AGENDA/EVENTS

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

ÉDITO

EDITORIAL

The best is yet to come?

Der Klima- und Energieplan wurde als “Quantensprung”

dargestellt, und als ambitiös, innovativ und sozial gerecht bezeichnet.

Ob er das alles ist, sei mal dahingestellt.

Und um es von vorne herein klar zu machen : das Handwerk

steht hinter den Klimazielen und will seinerseits dazu beitragen,

dass sie erreicht werden können. Aber: ausser einer CO 2 -Steuer,

die nicht so heißen darf – wohl aus Kompetenzgründen:

Umwelt oder Finanzen? – weshalb etwas schamhaft von

“Bepreisung” gesprochen wird, fehlt dem Plan bisher

die Substanz.

Die Steuer wird auf 20 Euro pro Tonne CO 2 fixiert,

welche dann im Jahresrythmus auf 25 und danach

auf 30 Euro angehoben werden sollen. Treffen soll

dies insbesondere den “Tanktourismus”, ohne diesen jedoch

gänzlich trocken zu legen, schließlich braucht man auch

weiterhin das Geld aus dem Dieselverkauf.

Gratis ÖT, 20 Prozent Biolandwirtschaft und 49 Prozent

E-Autos bis 2030 sollen für den Rest der “Klimawende

auf luxemburgisch” sorgen, welche auf einen Rückgang

der Emissionen um 55 % wettet ebenso wie auf Effizienzsteigerungen

zwischen 40 und 44 % und einen Anstieg der

erneuerbaren Energien um 25 %. Wie man das alles erreichen

will, bleibt zu großen Teilen unklar. Die Regierung und die

zuständigen Minister Turmes und Dieschbourg setzen wie

es scheint auf die Einsicht aller möglichen Kräfte, die mittels

“Bürgerbeteiligung” und parteipolitischem Konsens geweckt

werden sollen. Und auf die Vergesslichkeit all jener, denen

der Fahrspaß in ihrem geleasten SUV genommen wurde.

Beim Schreiben dieser Zeilen war noch nicht absehbar,

ob Automobilsektor und Regierung, vertreten durch

Transport und Finanzen, eine für beide Seiten annehmbare

Einigung in Sachen Dienstwagenbesteuerung finden könnten.

Vorschläge, die auf dem Tisch lagen, riskierten jedenfalls,

die Branche in beträchtliche Schwierigkeiten zu bringen.

Die Wirtschaft kommt auf den ersten Blick relativ gut davon,

wobei insbesondere die Industrie seit längerem ihre Emissionen

beträchtlich gedrosselt hat und ein Großteil der Produktion

elektrisch und nicht gasbetrieben ist. Hier werden

Effizienzsteigerungen angestrebt werden müssen. Auch

der Hausbau bekommt gute Noten: wegen der bereits

erfolgten Energieeffizienzmaßnahmen bleibt es vorausssichtlich

bei der Einführung einer weiteren Effizienzklasse A+ für

Wohngebäude während Nutzgebäude und Hallen in Zukunft

im “nearly zero energy”-Standard gebaut werden sollen.

Darüber hinaus fehlen viele Details, um sich ein genaues Bild

von den zukünftigen Belastungen zu machen, diese sollen

nachgereicht werden. So wirkt der vorgestellte Klima-und

Energieplan wie der Versuch, Klimapolitik zu betreiben und

zugleich keinem weh zu tun! Denn irgendwie passen

Anspruch – 55 % weniger Klimagase – und Foltermittel –

20-30 Euro pro Tonne CO 2 – nicht zusammen. Besonders

wichtig werden dabei auch die Maßnahmenpakete unserer

Nachbarländer sein. Falls dort die Besteuerung gleich

groß oder höher ausfällt wird unsere Klimasteuer außer

Inflation nichts bewirken.

Eine “ambitionierte Renovierungsstrategie” wird sich allein

über insgesamt moderat steigende Energiepreise nicht

lostreten lassen, dazu sind die bestenfalls zu erzielenden

Heizkostenersparnisse und die Renovierungskosten zu

weit voneinander entfernt. Man wird den Verdacht

nicht los, dass das dicke Ende noch kommen wird,

aber erst, nachdem man sicher ist, noch einmal

die Regierungszügel für 5 Jahre in der Hand halten

zu dürfen.

War es die panische Angst einiger Regierungsmitglieder,

irgendwann einmal “Gelbwesten” auf der Straße zu haben?

Dieser Eindruck kann entstehen, wenn man die immer

wieder betonte “soziale Gerechtigkeit” in Betracht zieht.

So wurde wiederholt betont, wie gering sich die Klima-

Mehrkosten auf den Einzelnen auswirken würden, doch war

sich die Regierung nicht zu schade, das eigentlich von ihr

hochgehaltene Verursacherprinzip gleich zu Anfang auf dem

Altar der befürchteten gewerkschaftlichen Drohkulisse zu

opfern. Die CO2-Steuer werde nicht indexneutralisiert.

Punkt! Eine Neubewertung des Warenkorbs steht momentan

auch nicht zur Debatte, obwohl es doch ein Unding ist,

ein Verhalten zu belohnen und zu bezahlen, das man

doch eigentlich umkehren will. Ergo werden allein

die Unternehmen die Steuer finanzieren!

Wir halten also fest, dass selbst die Klimarettung vor unserem

Nationalindex in die Knie geht, was nichts an der Tatsache

ändert, dass eine entsprechende Diskussion ganz klar zu

einem schlüssigen Gesamtkonzept gehört ebenso wie die

Überlegung, wie den Unternehmen am zweckdienlichsten

geholfen werden kann! Subventionen sind sicherlich ein

Mittel, doch lässt der europäische Rahmen hier nicht viel

Spielraum, so dass direkte Abschreibungsmöglichkeiten

gekoppelt an Steuerkredite ins Auge gefasst werden müssen.

Besagte Steuer, so Minister Turmes in einer Erklärung,

beruhe auf einer schrumpfenden Basis, so dass die Belastung

sich im Laufe der Zeit mit der “Dekarbonisierung” verringere.

Auffällig ist nur, dass besagtes, schrumpfendes Steueraufkommen

zugleich einige Begleitpolitiken finanzieren

soll im Bereich Wohnungsbau, Renovation und Mobilität.

Kohärenz sieht anders aus!

/01/2020

06


ÉDITORIAL

Le meilleur reste à venir ?

Le plan national intégré en matière d'énergie et de climat a été

présenté comme un "bond en avant" étant à la fois ambitieux,

innovant et socialement équitable. Reste à voir si tout cela se

concrétisera. Pour être très clair dès le départ : L'artisanat

soutient les objectifs énergétiques et climatiques et entend

contribuer à leur réalisation. Toujours est-il qu’à l’exception

d’une taxe carbone qu’on a baptisé « Tarif carbone » pour ne

pas marcher sur les platebandes du ministère des Finances, qui

est seul compétent pour décider des impôts et taxes, le plan en

question présente assez peu de substance.

Le ticket d’entrée du tarif carbone a été fixé à 20 euros

par tonne de CO 2 à partir de 2021, lequel sera ensuite

portée à 25 euros, puis à 30 euros les années suivantes.

L’objectif primaire est d’endiguer le tourisme à la pompe,

sans toutefois assécher complètement les recettes fiscales

que cette pratique génère.

La gratuité des transports publics, 20 pour cent d’agriculture

biologique et un parc roulant composé pour la moitié de voitures

électriques d'ici 2030 sont les éléments clés pour réaliser les

objectifs du "changement climatique à la Luxembourgeoise", qui

prévoit une réduction de 55 % des émissions ainsi que des gains

d'efficacité de 40 à 44 % et une augmentation de 25 % de la part des

énergies renouvelables. La manière dont tout cela doit être réalisé

n'est pas encore tout à fait claire. Le gouvernement et les ministres

responsables Turmes et Dieschbourg semblent compter sur le discernement

de toutes les forces en présence qui seront mobilisées sur

toile de fond de "participation citoyenne " et de consensus partisan.

Lors de la rédaction de ces lignes, il n'était pas encore clair si

le secteur automobile et le gouvernement, représenté par les

ministères du Développement durable et des Finances, pourront

dégager un accord mutuellement acceptable concernant la taxation

des voitures de société. Quoi qu'il en soit, les propositions

qui sont sur la table risquent de mettre cette branche en grande

difficulté.

A première vue, les acteurs de l’économie luxembourgeoises sont

sur la bonne voie, l'industrie en particulier, ayant considérablement

réduit ses émissions en utilisant de plus en plus l’électricité

à la place du gaz naturel comme source d’énergie primaire.

Les efforts au niveau de l'efficacité énergétique devront être poursuivis.

Le secteur de la construction reçoit également de bonnes

notes grâce aux mesures d'efficacité énergétique déjà prises. Pour

les années à venir il est probable que l'introduction d'une nouvelle

classe d'efficacité A+ pour les bâtiments résidentiels sera introduite,

tandis que les bâtiments commerciaux et les halls seront à

l'avenir construits selon la norme "bâtiment à énergie zéro".

Pour l’instant, trop d'éléments manquent pour se faire une idée

exacte des répercussions à charge de l’économie. Ces informations

seront transmises ultérieurement. Le plan national intégré

en matière d'énergie et de climat, présenté ici, ressemble donc à

une tentative de forcer la politique climatique tout en ne blessant

personne ! L’objectif de réduire de 55 % les gaz climatiques et les

moyens d’action - 20 à 30 euros par tonne de CO 2 - ne vont pas

de pair. Les mesures prises par nos pays voisins seront également

très importantes dans ce contexte. Si l'imposition au Luxembourg

est identique ou même plus basse que dans les pays limitrophes,

notre "tarif " sur le climat n'aura pas d’autres effet que l'inflation.

Une "stratégie de rénovation ambitieuse" ne sera pas boostée

par une hausse modérée des prix de l'énergie. Les économies

de coûts au niveau du chauffage seront relativement faibles par

rapport aux coûts de rénovation. Sur ce plan on peut s’attendre

à une augmentation plus drastique, si la politique gouvernementale

est confirmée lors du prochain scrutin en 2023.

Dans ce contexte, le gouvernement semble redouter un potentiel

mouvement contestataire du genre "gilets jaunes". C’est pour

cela que toute politique en faveur du climat devra répondre au

principe de "l’équité sociale". Le gouvernement a souligné à maintes

reprises le peu d’incidences qu’une politique climatique plus

dynamique aurait sur les finances individuelles des contribuables.

Le gouvernement a sacrifié l’application du principe du pollueurpayeur

sur toile de fond d’une opposition syndicale. La tarification

des émissions CO 2 ne serait pas neutralisée au niveau du

calcul de l'indice. Point final ! Une réévaluation du panier d'achat

n'est actuellement pas non plus à l'ordre du jour, bien qu'il

est absurde de compenser via l’indexation des salaires un

comportement que l'on veut inverser. Il ne reste donc que

les entreprises pour financer la politique climatique !

Nous constatons donc que la sauvegarde du climat ne fait pas le

poids face au principe sacro-saint de l’indexation des salaires,

lequel devrait de toute évidence faire partie d’un concept global

cohérent et efficace ! Reste la question de savoir comment aider

les entreprises à réaliser les objectifs climatiques du gouvernement.

Les subventions sont certainement un moyen, mais le

cadre européen ne laisse que peu de marge de manœuvre à cet

égard, de sorte qu'il faut envisager des possibilités d'amortissement

direct associées à des crédits d'impôt.

Selon une déclaration du ministre Turmes, la tarification

carbone est basée sur une assiette décroissante, de sorte que

la charge diminuera avec le temps. Il est toutefois frappant

de constater que la diminution susmentionnée des recettes

fiscales devra également servir à financer certaines politiques

d'accompagnement dans les domaines de la construction, de la

rénovation et de la mobilité. Un certain manque de cohérence

entre objectifs affichés et moyens engagés reste sur la table !

Fédération des Artisans

r.schmit@fda.lu

Secrétaire général

+352 42 45 11 26

07


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TISA

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MAGAZINE

POLITIQUE

FUTURE STRATÉGIE NATIONALE « TALENT ATTRACTION »

Forte demande de

main-d’œuvre qualifiée

dans l’Artisanat !

Les résultats d'une enquête récente montrent que, sur base d’une croissance soutenue, la thématique du « besoin en main-d’œuvre »

est considérée comme une préoccupation majeure des entreprises artisanales.

Besoin global de main-d’œuvre estimé à 9.400 salariés

L’enquête 1 représentative conclut sur un besoin considérable

de main-d’œuvre dans l’Artisanat : les entreprises participantes

à l’enquête indiquent rechercher 3.142 personnes

sur les 12 mois à venir. Le besoin le plus prononcé se situe

dans le domaine de la production, regroupant 93%

de la demande dégagée.

Une extrapolation prudente sur l’ensemble du secteur

de l’Artisanat conclut à un besoin total sur les 12 mois

prochains d’environ 9.400 salariés, soit le triple de

l’emploi net créé en 2018. Ainsi, l’enquête confirme les

conclusions déduites des analyses de conjoncture

trimestrielles des dernières années de la Chambre

des Métiers et qui révélaient une aggravation de la situation,

les entreprises rapportant que l’activité économique

se voyait de plus en plus gênée par la pénurie de

main-d’œuvre.

L’Artisanat est actuellement confronté à trois phénomènes.

Tout d’abord le secteur est à la recherche de nouvelles

compétences pour pouvoir développer de nouveaux

créneaux (e.a. technologies éco-innovantes, digitalisation,

nouveaux modèles d’affaires, etc.).

Il doit par ailleurs relever deux défis structurels majeurs :

l’effet « génération » avec le départ en retraite d’un nombre

important de salariés dans les années à venir, d’une part,

et l’effet « augmentation de la taille des entreprises »

créant un besoin constant de personnel d’encadrement,

d’autre part. En troisième lieu, et sur le court terme,

les mesures en matière de conciliation entre vie professionnelle

et vie familiale sont un casse-tête croissant pour

les PME artisanales.

« Le DAP (Diplôme d’Aptitude Professionnel)

est la formation de prédilection. »

Au niveau de la production, le DAP (Diplôme d’Aptitude

Professionnel) reste la formation de prédilection,

montrant au passage l’attachement de l’Artisanat à

l’apprentissage. Dès lors, 30% des salariés recherchés

devraient faire preuve d’une qualification de base de niveau

CLQ3 (DAP/CATP), tandis que 22% des salariés devraient

être détenteur d’un certificat de niveau CLQ2 (CCP -

Certificat de Capacité Professionnelle). 10% des salariés

devraient relater d’une qualification CLQ5 (Brevet de

Maîtrise ; BTS), CLQ6 (Bachelor BAC+3) ou CLQ7 (Master).

26% des salariés recherchés pourraient être de niveau CLQ1

(non-qualifiés).

/01/2020

10


MAGAZINE

POLITIQUE

Conférence de presse du 6 novembre 2019 : de g. à d. Marc Gross, Max Urbany, Tom Oberweis, Tom Wirion

Besoins en main-d’œuvre (juillet 2019 – juin 2020)

Niveau de qualification

Production

(en %)

Gestion

(en %)

CLQ1 (Non-qualifiés) 26% 10%

CLQ2 (CCP Certificat de capacité

professionnelle)

22% 6%

CLQ3 (DAP/CATP) 30% 12%

CLQ4 (Diplôme de fin d’études

second. (techniques) ; Diplôme

de technicien)

CLQ5 (Brevet de Maîtrise ;

BTS – Brevet de technicien

supérieur (spécialisé))

CLQ6 et CLQ7 (Bachelor (BAC+3)

et Master (BAC+5))

12% 26%

7% 17%

3% 29%

TOTAL 100% 100%

d’études second. (techniques) ; Diplôme de technicien)

et « CLQ6 & CLQ7 » (Bachelor (BAC+3) & Master (BAC+5)

sont les plus demandés (26% resp. 29%).

Impact négatif de la pénurie de main-d’œuvre et potentiels à

l’étranger

56% des entreprises se prononçant sur le sujet du « débauchage

de personnel » ont indiqué avoir subi dans le passé

des initiatives de débauchage par des concurrents du secteur.

Ceci met en exergue la pression concurrentielle entre les entreprises

artisanales et par conséquent l’importance des stratégies

de rétention des salariés dans ces PME. 24% des entreprises

ont subi des actions de débauchage par le secteur public

et 20% par d’autres secteurs économiques.

Source : Chambre des Métiers, Enquête de conjoncture trimestrielle

2 ème semestre 2019 (juin 2019)

CLQ : Cadre luxembourgeois des qualifications

Il est toutefois important de souligner que dans certains

métiers (p.ex. électricien) plus que 50% du besoin en

main-d’œuvre exprimé se situe à un niveau DAP. Au niveau

de la gestion d’entreprise, les niveaux CLQ4 (Diplôme de fin

En ce qui concerne l’impact des congés parentaux sur les

entreprises artisanales, 6 sur 10 chefs d’entreprises indiquent

1

12% des entreprises artisanales ont participé à l’enquête de juin 2019, soit 779 entreprises représentant 25% de l’emploi de l’Artisanat

2

En 2018, l’Artisanat a créé 3.141 postes de salariés (recrutement net).

11


MAGAZINE

POLITIQUE

être confrontés à des problèmes organisationnels. Pour 75%

des entreprises participant à l’enquête, le recrutement futur

du personnel devrait prioritairement passer par les pays

avoisinants. 13% optent pour le Portugal tandis que

les pays de l’Europe de l’Est ne sont pas (encore) sur les radars.

Un coordinateur pour la future Stratégie nationale « Talent

Attraction »

Vu l’acuité de la problématique de la pénurie de main-d’œuvre,

la Chambre des Métiers demande au Gouvernement de

prendre des mesures stratégiques soutenant le développement

futur de l’Artisanat, acteur-clé dans la réalisation des

infrastructures et la construction des logements, notamment

au niveau du Plan national « Talent attraction » en voie

d’élaboration et qui devrait comporter également un volet

« rétention et développement de main-d’œuvre ».

« 56% des entreprises ont indiqué avoir subi des initiatives de

débauchage par des concurrents du secteur. »

d’emploi féminin ; les demandeurs d’emploi avec des placements

ciblés et des formations adaptées. En ce qui concerne

le volet « talent attraction » (immigration ciblée), l’Artisanat

plaide en faveur d’une politique d’accueil orientée vers le long

terme comprenant e.a. les axes suivants : « programme de

logements & d’infrastructures », notamment scolaires, et «

programme d’intégration », notamment linguistique.

Sachant qu’une stratégie nationale nécessitera une coordination

durable au niveau du Gouvernement, la Chambre des Métiers

plaide en faveur d’un « coordinateur » transversal, ayant

comme mission politique de fédérer les autorités impliquées et

de définir des objectifs et une « roadmap » commune.

De son côté, la Chambre des Métiers va mettre en œuvre

un plan d’action 2020 comprenant plus particulièrement

une prospective annuelle des besoins, des rencontres

MeetADEM, des formations continues orientées vers

le « employer branding » et une participation active dans

les missions économiques intéressantes.

Des politiques adaptées devraient être mises en place pour

les 6 « réservoirs de ressources humaines » suivants :

les frontaliers avec des mesures pérennisant les facteurs

d’attractivité du Luxembourg (e.a. encouragement d’une

approche transfrontalière de mobilité) ; les salariés qualifiés

immigrants avec une réforme des procédures d’immigration,

les jeunes avec la mise en place d’une orientation professionnelle

proche des besoins de l’économie, les salariés âgés

avec la promotion de mesures innovatrices de gestion des âges

dans les entreprises ; les salariés féminins avec l’application

du principe « think small first » dans les mesures « conciliation

vie familiale – vie professionnelle » afin d’accroître le taux

Chambre des Métiers

contact@cdm.lu

www.cdm.lu

/01/2020

12


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Informations environnementales(A.R. 19/03/2004):www.ford.lu/environnement. Leschiffres de consommation et d’émission deCO 2 sont mesurésselon la nouvelle

procédure detest WLTP, et s’appliquent àtout véhicule avec les équipements debase. Des équipements optionnels (comme des pneus et/ou des jantes) peuvent

affecter la consommation etl’émission deCO 2 .Les chiffres NEDC 2.0indiquéssontcalculés àpartirdes valeursWLTPetserontutilisés pendant unepériode transitoire

(jusqu’aufin 2021 au plus tard), parexemple àdes fins fiscales. Cependant, avantlafin de cettepériode transitoire, le gouvernement peut utiliserles valeursWLTPàdes

fins fiscales, ce qui peut influersur la taxation du véhicule. Le caséchéant,les distributeursFord,Ford et le constructeur du véhiculedéclinenttoute responsabilité quant

àces différences.Levéhicule affichépeutdifférerdes spécifications réelles. Contactez votre distributeur Ford pour plus d’informations ou rendez-vous sur www.ford.lu.

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MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

Avis du mois

de la Chambre

des Métiers.

PROTECTION DES CONSOMMATEURS

Adaptation des

pouvoirs exercés par

les autorités nationales

compétentes en matière

de mise en œuvre

du droit de

la consommation.

Le projet de loi n° 7456 a pour objet la mise en œuvre du règlement (UE) 2017/2394

du 12 décembre 2017 sur la coopération entre les autorités nationales chargées de veiller

à l’application de la législation en matière de protection des consommateurs qui sera

d’application à partir du 17 janvier 2020.

« Une 1 ère mesure demandée

par la Chambre des Métiers

est de centraliser dans

une seule loi quelles

sont les mentions légales

qui sont imposées

sur un site internet. »

1. Coopération au niveau communautaire

Le règlement fixe les conditions dans

lesquelles les autorités compétentes

désignées par leurs États membres

coopèrent et coordonnent des actions entre

elles et avec la Commission afin de garantir

le respect dispositions du droit de

la consommation dans le cadre du récent

marché numérique notamment.

Il prévoit à cet égard des mécanismes

d'assistance mutuelle entre les États membres,

comme des demandes d’information

ou des demandes de mesures d’exécution,

mais aussi des mécanismes d'enquête et

d'exécution coordonnées concernant

notamment les infractions de grande

ampleur de dimension européenne, ou

encore des activités à l'échelle de l'Union,

comme par exemple des opérations

« coup de balai », qui sont des enquêtes

concertées.

Afin d’intégrer ce règlement dans le droit

positif luxembourgeois, le projet de loi

adapte d’une part les pouvoirs exercés par

les autorités nationales compétentes en

matière de mise en œuvre du droit de

la consommation qui sont :

• le Ministre ayant la protection

des consommateurs dans ses attributions,

• la Commission de surveillance

du secteur financier,

• le Commissariat aux assurances,

• le Ministre ayant la santé dans

ses attributions,

• la Commission nationale pour

la protection des données, et

• la Communauté des transports.

Trois autorités sont ajoutées, à savoir :

• le Commissariat aux affaires maritimes,

• l’Autorité luxembourgeoise

indépendante de l’audiovisuelle, et

• la Direction de l’aviation civile.

2. Pouvoirs des autorités nationales

Le projet de loi sous avis précise d’autre

part les modalités de mise en œuvre par ces

autorités nationales des pouvoirs minimum

d’enquête et d’exécution listés par

le règlement 2017/2394.

Concernant les pouvoirs d’enquête, le projet

de loi sous avis propose de maintenir les

pouvoirs de perquisition sous la tutelle de

l’autorisation judiciaire préalable, mais de

ne pas soumettre à une telle autorisation

/01/2020

14


MAGAZINE

S

judiciaire le nouveau pouvoir de procéder

à des achats tests de biens ou de services,

le cas échéant sous une fausse identité,

afin de pouvoir détecter des infractions et

obtenir des éléments de preuve.

Concernant les pouvoirs d’exécution,

trois niveaux d’exigence peuvent-être

distingués à la suite du projet de loi sous

avis :

(1) Les pouvoirs d’engager une procédure

de référé devant le tribunal

d’arrondissement siégeant en matière

commerciale, dont celui de prendre

des mesures provisoires afin d’éviter

un risque de préjudice grave pour les

intérêts collectifs de consommateurs.

(2) Les pouvoirs d’action en cessation

et interdiction qui seront articulés

dans le cadre des actuelles actions

en cessation prévues par le code

de la consommation et par différentes

lois.

(3) Les pouvoirs qui pourront être mis

en œuvre sans intervention judiciaire,

dont celui, pour l’autorité compétente,

d’ordonner par écrit la cessation

d’une infraction, ou celui d’obtenir

l’engagement du professionnel de

mettre fin à l’infraction constatée.

3. Revendications de la Chambre

des Métiers

Si la Chambre des Métiers salue les

ajustements législatifs opérés par le projet

de loi sous avis pour la mise en œuvre

du règlement européen 2017/2394, elle

propose que des mesures additionnelles

soient prévues afin d’accompagner les

professionnels, et en particulier les

PME et TPE du secteur artisanal, dans

le respect du droit de la consommation,

et plus largement de l’environnement

numérique.

Une 1 ère mesure demandée par la Chambre

des Métiers est de centraliser dans

une seule loi quelles sont les

mentions légales qui sont imposées

sur un site internet.

En effet, les mentions qui doivent

apparaître sur un site internet sont

aujourd’hui éparpillées dans au moins

5 lois et de 2 règlements européens !

Une 2 de mesure revendiquée par

la Chambre des Métiers est de

15

centraliser dans une seule loi les

différentes actions en cessation qui sont

aujourd’hui éparpillées dans 6 lois.

Cette loi spécifique pourrait utilement

intégrer, en plus des actions en cessation

et en interdiction, une action contre les

actes de concurrence déloyale, et une

action contre les pratiques commerciales

déloyales, et avoir un spectre plus large

que celui du code de la consommation

dès lors que les pratiques incriminées

portent préjudice non seulement aux intérêts

collectifs des consommateurs mais

aussi à ceux des professionnels.

L’avis entier de la Chambre

des Métiers peut être consulté sur

le site Internet cdm.lu > medias>Avis

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+352 42 67 67 - 252

www.cdm.lu


MAGAZINE

ÉCONOMIE

FONDATION ALPHONSE WEICKER

Remise du Prix du progrès

économique durable.

La Fondation Alphonse Weicker et BGL BNP Paribas, en collaboration avec l’Institut National pour le Développement durable

et la Responsabilité sociale des entreprises (INDR) et l’Union des Entreprises Luxembourgeoises (UEL), ont pour la première

fois remis le Prix du progrès économique durable le 5 novembre 2019 dans les locaux de BGL BNP Paribas.

De g. à d. : Kik Schneider, Président de la Fondation Alphonse Weicker & Antoine Hron, klin ; Partner

Le Prix du progrès économique

durable récompense une entreprise

ayant démontré de manière

exemplaire sa contribution au développement

durable moyennant sa stratégie

RSE 1 qui tient compte de ses impacts

économiques, sociaux et environnementaux.

Les critères d’évaluation

portent sur la matérialité des thématiques

RSE adoptées, l’implication

ou la consultation des parties

prenantes, la création de valeur

partagée, l’innovation et le partage.

Par ce prix, doté d’un montant de

10.000 euros, la Fondation Alphonse

Weicker contribue à valoriser la

stratégie RSE comme une nouvelle

exigence envers les entreprises, promue

d’ailleurs dans les standards internationaux

tels ISO 26000 ou encore Global

Reporting Initiative (GRI), et décrite

dans le chapitre sur la stratégie RSE du

Guide ESR de l’INDR. BGL BNP Paribas

s’associe à cette action en offrant

un deuxième prix d’un montant

de 2.500 euros.

L’éligibilité au prix est réservée aux

entreprises labellisées ESR –

ENTREPRISE RESPONSABLE par

l’INDR. En effet, ces entreprises ont

formalisé leur compréhension de la RSE

comme une opportunité d’améliorer

leur gouvernance, de renforcer leur

engagement social et de limiter leurs

impacts environnementaux.

Elles assurent ainsi leur propre

pérennité tout en générant des impacts

positifs et durables pour la société.

Elles ont répondu avec succès à

un ensemble cohérent de critères

de la démarche de labellisation

de l’INDR, ceci suite à une vérification

externe.

9 candidatures ont été jugées d’un

excellent niveau. Après délibération

du jury, les entreprises suivantes

sortent gagnantes du Prix du progrès

économique durable :

• klin, lauréat du Prix du progrès

économique durable de la Fondation

Alphonse Weicker, doté de 10.000 euros :

klin propose le premier service de

blanchisserie écologique et à la demande

au Luxembourg. L’entreprise offre une

nouvelle façon de consommer du

pressing à travers les nouvelles

technologies afin de capitaliser sur

3 axes primordiaux : le digital,

le service au client et le respect

de l’environnement.

• CIPA Résidence Op der Waassertrap,

lauréat du Prix du progrès économique

durable de BGL BNP Paribas, doté

de 2.500 euros :

Le CIPA « Résidence Op der Waassertrap

» s’est fortement impliqué dans

une culture de qualité basée sur

l’amélioration continue. Dans le but

de respecter la bientraitance de ses

résidents tout au long de leur vie et

afin de leur offrir la meilleure qualité

de vie et de fin de vie, le CIPA s’engage

dans l’Humanitude®, ainsi que dans

les soins palliatifs.

Les entreprises labellisées ESR – ENTRE-

PRISE RESPONSABLE ayant soumis leur

candidature sont les suivantes:

• BOLLIG VOYAGES S.A.

• Cargolux Airlines International S.A.

• Centre Hospitalier de Luxembourg

• CESAP – centre d’activité pluri-

1

La Responsabilité Sociale des Entreprises

/01/2020

16


MAGAZINE

ÉCONOMIE

De g. à d. : Alain Willet, Directeur; CIPA Résidence op der Waassertrap, René Lebboroni, Responsable du département Assistance & Soins; CIPA Résidence

op der Waassertrap, Ben Wahl, Responsable du département Accueil & Hébergement; CIPA Résidence op der Waassertrap, Mathilde Jahan, BGL BNP Paribas;

Membre du Conseil d’Administration de la Fondation Alphonse Weicker, Kik Schneider, Président de la Fondation Alphonse Weicker, Antoine Hron, klin; Partner,

Geoffroy Bazin, Responsable Pays du Groupe BNP Paribas au Luxembourg et Président du Comité exécutif de BGL BNP Paribas, Membre du Conseil

d’Administration de la Fondation Alphonse Weicker, Nicolas Buck, Président de l’UEL et de l’INDR

disciplinaire : activités physiques,

sophrologie

• CIPA Résidence Op der Waassertrap

• Goblet Lavandier & Associés

Ingénieurs-Conseils S.A.

• klin

• MAÂ-OUI!

• WAKO S.A.

A propos de la Fondation Alphonse

Weicker

Constituée en 1989 et présidée par

Kik Schneider, la Fondation Alphonse

Weicker a comme objectif de promouvoir

l’étude et la recherche dans

le domaine des sciences. Elle développe

ses activités au Grand-Duché de

Luxembourg en organisant des

conférences et séminaires spécialisés et

en appuyant des projets de recherche

dans des domaines aussi variés que

la recherche biomoléculaire, la santé,

l’informatique, le développement

durable, la politique, la vie sociale et

l’histoire de l’art. BGL BNP Paribas

s’est donné avec la Fondation Alphonse

Weicker les moyens pour continuer

à exercer le rôle important joué

par la banque depuis 1919 dans

« Les critères d’évaluation

portent sur la matérialité

des thématiques RSE adoptées,

l’implication ou la consultation

des parties prenantes, la création

de valeur partagée, l’innovation

et le partage. »

le développement économique

et social du Luxembourg.

A propos de l’INDR

L’Institut National pour le Développement

durable et la Responsabilité

sociale des entreprises (INDR) a été

créé en 2007 à l’initiative de l’Union

des Entreprises Luxembourgeoises

(UEL). L’Institut s’est donné comme

mission de guider les entreprises

luxembourgeoises dans l’adoption

de la RSE afin qu’elles contribuent au

développement durable et améliorent

leur compétitivité et leur image.

Se basant sur les valeurs de responsabilité,

transparence, proactivité,

efficience, amélioration continue et

partage, l’INDR a pour vision que

les entreprises au Luxembourg fassent

preuve d’un comportement responsable

en intégrant le développement durable

dans leur stratégie. L’INDR offre

un programme d’accompagnement

complet ESR – ENTREPRISE

RESPONSABLE.

(Retrouvez toutes les informations

sur www.esr.lu et sur www.indr.lu)

La Chambre des Métiers tient à féliciter

klin, jeune entreprise artisanale,

symbolisant parfaitement le progrès

économique durable.

Département Affaires économiques

economie@cdm.lu

Institut National pour le Développement durable et

la Responsabilité sociale des entreprises (INDR)

Norman FISCH

Secrétaire général

Tél : (+352) 27 330 885

norman.fisch@indr.lu

Morgane HAESSLER

Chargée de projets

Tél : (+352) 27 330 886

morgane.haessler@indr.lu

17


MAGAZINE

ÉCONOMIE

LES CLUSTERS DE L’ARTISANAT

Présentation des clusters

de la construction.

Depuis quelques années, et suite notamment aux réformes du droit d’établissement, il est à observer que les entreprises

artisanales et notamment celles du secteur de la construction, couvrent une palette de plus en plus large d’activités

dans le but de pouvoir répondre à la demande de la clientèle, désireuse de réduire au minimum le nombre d’intervenants

nécessaires à l’exécution de travaux ou la prestation de services spécifiques.

En considérant cette tendance, la Chambre des Métiers

a réagi en adaptant la méthode d’élaboration des

statistiques de l’Artisanat de façon à prendre en compte

le phénomène de la pluralité des autorisations détenues

par une même entreprise. Ainsi, en fonction de la connexité

des autorisations, 16 clusters artisanaux regroupant

des activités apparentées ont été définis.

Dans cet article, la Chambre des Métiers présentera les

4 clusters de la Construction, à savoir le Gros-œuvre et génie

civil, les Installations techniques du bâtiment, la Fermeture

du bâtiment et le Parachèvement. Ces clusters représentent

44% des entreprises et 52% de l’emploi de l’Artisanat.

Le dynamisme de ce secteur ne se traduit pas seulement par

le biais d’un grand nombre de chantiers de construction qu’on

peut observer à travers le pays, il est aussi confirmé par les

chiffres du STATEC, montrant que la production du secteur

de la construction est passé de 7.462 en 2017 à 8.215 millions

d’euros en 2018 ce qui représente une augmentation

de 10% sur une année.

Le cluster « Gros-œuvre et génie civil » se compose de

5 activités, dont notamment l’entrepreneur de construction

et de génie civil, qui représente à lui seul 86% de l’emploi

de ce cluster en 2018. Avec 19.659 personnes travaillant dans

une de ces 5 activités, il constitue le cluster le plus important

de l’Artisanat en termes d’emplois, représentant donc plus

d’un emploi sur cinq dans l’Artisanat. L’évolution de l’emploi et

du nombre d’entreprises démontre la bonne tenue du secteur

« Le cluster « Gros-œuvre et génie civil » constitue

le cluster le plus important de l’Artisanat

en termes d’emplois, représentant donc plus

d’un emploi sur cinq dans l’Artisanat. »

avec une progression de respectivement 11% et 21%

entre 2013 et 2018.

Cette progression s’explique surtout par le développement très

dynamique de l’économie, de la population et de l’emploi au

Luxembourg. D’un côté, ce phénomène stimule la demande en

logements, bâtiments administratifs, etc. D’un autre côté, l’augmentation

du volume du trafic nécessite que l’Etat luxembourgeois

investisse des sommes impressionnantes et croissantes

dans les infrastructures de transport, comme par exemple

les réseaux routiers et le tram. Les entreprises de ce cluster,

comme l’indique son nom, interviennent dans les deux

domaines, ce qui montre une fois de plus l’importance

du rôle de l’Artisanat dans le développement du pays.

En revanche, les entreprises de la construction ont du mal à

combler le besoin en main-d’œuvre (qualifiée) nécessaire

pour répondre à la forte demande. Il ressort d’une enquête

de la Chambre des Métiers sur le besoin en main-d’œuvre

que le cluster a dû s’adapter aux conditions du marché du

travail en recrutant également des personnes peu ou non

GROS-OEUVRE ET GÉNIE CIVIL

INSTALLATIONS TECHNIQUES FERMETURE DU BÂTIMENT

ENTREPRISES

1.006

+3,8%

EMPLOIS

19.659

+7,3%

ENTREPRISES

963

-0%

EMPLOIS

15.553

+2,7%

ÉVOLUTION 2013-18

+21,4%

ÉVOLUTION 2013-18

+11%

ÉVOLUTION 2013-18

+6,9%

ÉVOLUTION 2013-18

+11,7%

TAILLE MOYENNE

20

TAILLE MOYENNE

6% 94% 11% 11% 89% 89%

16

/01/2020

18


qualifiées au départ pour leur donner ensuite des opportunités

de formations, soit à travers les centres de compétences,

soit par le biais de la formation sur le tas. Malgré cette

adaptation la pénurie de main-d’œuvre demeure un défi.

Des activités comme par exemple l’électricien,

l’installateur chauffage-sanitaire-frigoriste, les

installateurs d’équipement électronique,

d’ascenseurs ou encore de systèmes d’alarme

et de sécurité ont été regroupées dans le cluster

« Installations techniques du bâtiment ».

Lors de ces 5 dernières années, le nombre d’entreprises

et d’emplois de ce cluster a augmenté de respectivement

7% et 12%, mais d’après les résultats de l’enquête de

conjoncture de la Chambre des Métiers, menée sur

une base trimestrielle, la croissance reste en-dessous

de son potentiel.

En effet, malgré la forte demande sur le marché luxembourgeois,

le nombre d’entreprises de ce cluster reste stable en

2018 avec 963 unités et l’emploi ne s’accroît que légèrement.

En effet, ce cluster est particulièrement touché par la pénurie

de main-d’œuvre (qualifiée). Ainsi les installateurs techniques

du bâtiment sont surtout à la recherche de personnel qualifié

détenant au moins un diplôme d’aptitude professionnelle

(DAP). Environ 30% du secteur indique que leur activité est

freinée par ce phénomène.

Il importe de relever que ce n’est pas le manque de perspectives

qui est à l’origine de la pénurie de main-d’œuvre.

Au contraire, ce cluster présente un potentiel de développement

non-négligeable, notamment en relation avec les défis

posés dans le cadre de la protection du climat : que ce soit

l’assainissement énergétique des immeubles, tant au niveau

des bâtiments résidentiels que non résidentiels, que l’essor

des sources d’énergies renouvelables.

Le cluster « Fermeture du bâtiment » est composé de 7 activités,

dont le charpentier – couvreur – ferblantier, mais aussi

le monteur d’échafaudages ou encore le vitrier - miroitier.

Ce cluster enregistre une augmentation du nombre d’entreprises

de 21% depuis 2013 avec une progression parallèle de

l’emploi de 18%. Avec un peu plus de 4.000 personnes

occupées et environ 400 entreprises, il constitue le plus petit

cluster de la construction.

Un autre métier faisant partie de ce cluster qui a

connu une évolution impressionnante est celui

du poseur - monteur de fenêtres, de portes et

de meubles préfabriqués. En effet, entre 2013

et 2018, son emploi salarié passe de 474 à

994 personnes, ce qui représente une croissance a

nnuelle moyenne de 16%. Ce phénomène s’explique

par le fait que des entreprises établies dans

la construction de bâtiments ou dans la charpente

demandant une autorisation supplémentaire comme

poseur - monteur de fenêtres, de portes et de meubles

préfabriqués pour élargir leur offre de services proposés.

Le cluster du « Parachèvement » regroupe entre autres l’activité

du peintre-plafonneur-façadier, celle du menuisier-ébéniste

et du carreleur-marbrier-tailleur de pierre.

Si l’évolution sur le moyen terme (2013-2018) est

positive, avec une progression de 8% au niveau des entreprises

et de 14% au niveau de l’emploi, sur le court terme (2017-2018),

le cluster régresse légèrement. En effet, avec plus de 3.800

personnes, ce sont les peintres-plafonneurs-façadiers

qui représente la majeure partie de l’emploi de ce cluster.

En revanche, l’emploi de cette activité a connu une baisse

de 3 % sur une année. Il faut cependant attendre l’évolution

future de ce cluster pour voir si cette tendance se poursuivra.

Selon les représentants du secteur, il n’existe pas d’explication

conjoncturelle pour ce phénomène comme l’activité

continue à progresser. Il existe cependant quelques défis

structurels comme la pénurie de main-d’œuvre

ou la forte concurrence des entreprises étrangères.

Les entreprises des clusters « Fermeture de bâtiment »

et « Parachèvement » sont en moyenne de taille plus

réduite que celles des clusters « Gros-œuvre et génie

civil » et « Installations techniques du bâtiment ».

Pourtant, la taille moyenne des menuiseries augmente

pour passer de 10 salariés en 2013 à 12 collaborateurs

en 2018.

Dans la prochaine édition du « d’Handwierk », la Chambre

des Métiers vous présentera les quatre derniers clusters,

à savoir le Nettoyage du bâtiment, le cluster des Fleuristes &

paysagistes, la Communication, multimédia & spectacle

et les Métiers de l’art et activités artisanales diverses.

INSTALLATIONS TECHNIQUES FERMETUREDU BÂTIMENT

PARACHÈVEMENT

ENTREPRISES

405

+2,2%

EMPLOIS

4.058

+5,5%

ENTREPRISES

943

-1,1%

EMPLOIS

10.410

-1,1%

ÉVOLUTION 2013-18

+21,3%

ÉVOLUTION 2013-18

+17,8%

ÉVOLUTION 2013-18

+7,7%

ÉVOLUTION 2013-18

+14,2%

TAILLE MOYENNE

10

TAILLE MOYENNE

11% 11% 89% 89%

11% 89%

11

19


MAGAZINE

ÉCONOMIE

L’ARTISANAT AU 3E TRIMESTRE 2019

La conjoncture en perte

de vitesse.

Après la baisse enregistrée au 2 e trimestre 2019, l’indicateur d’activité de l’Artisanat enregistre au cours du 3 e trimestre

une augmentation de seulement 0,6 point, passant de 15,0 à 15,6 points. Ainsi, la prévision de la dernière enquête

s’est réalisée dans les faits.

Et pourtant, les dirigeants d’entreprises prévoient une

baisse de l’activité de 1,6 points au 4e trimestre 2019.

Cette évolution émane entre autres du secteur de

la construction craignant l’impact négatif du congé collectif

sur l’activité. Un autre facteur limitant le développement

de l’activité de tout le secteur artisanal est la pénurie de

main-d’œuvre.

des chefs d’entreprises estiment que l’activité va progresser

au cours du 4 e trimestre 2019 contre seulement 8%

prévoyant le contraire - le solde restant donc positif.

D’abord, il faut noter que l’enquête de la Chambre des Métiers

affiche toujours une situation conjoncturelle favorable se

situant au-dessus de la moyenne décennale. En effet, comme

le montre le graphique 1, il ne serait pas la première fois

que la tendance générale à la hausse, perdurant depuis 2013,

est interrompue par un ralentissement de l’indicateur de

l’activité. Pourtant, il existe plusieurs facteurs qui pèsent sur

l’optimisme des chefs d’entreprises en ce qui concerne

l’activité économique future.

D’un côté, il existe des éléments à caractère conjoncturels

comme notamment le congé collectif ou les conditions

climatiques qui peuvent atténuer l’activité des entreprises.

D’un autre côté, des défis plus structurels comme principalement

la pénurie de main-d’œuvre ou encore le manque de

terrains disponibles dans les zones d’activités économiques

pèsent sur le développement économique du secteur.

Selon les prévisions de la Chambre des Métiers, la fin de

l’année 2019 devrait se caractériser par une légère diminution

de l’indicateur d’activité. Cet indicateur représente le

différentiel entre les entreprises prévoyant une activité en

hausse et celles, dont l’activité devrait baisser. Ainsi, 22%

Or, l’indicateur conjoncturel de l’Artisanat, dans lequel

la construction occupe un poids très important, peut masquer

des évolutions divergentes au niveau des différents groupes

de métiers. Ainsi, ce sont les imprimeries et le secteur de

la mécanique qui exercent une influence négative sur

la tendance générale de l’Artisanat.

« Selon les prévisions de la Chambre des Métiers,

la fin de l’année 2019 devrait se caractériser par

une légère diminution de l’indicateur d’activité. »

La construction bénéficie toujours d’une bonne situation

conjoncturelle, mais elle reste en-dessous de son potentiel

à cause de la pénurie de main-d’œuvre

Si l’année 2019 a débuté avec une hausse considérable

au 1 er trimestre, l’indicateur d’activité a stagné sur ce même

niveau pendant les deux trimestres suivants. En revanche,

les dirigeants d’entreprises sont un peu plus pessimistes

pour le 4 e trimestre 2019 comme l’indiquent les résultats

de l’enquête qui présagent une baisse de l’activité.

Selon les résultats de cette enquête, le carnet de commandes

du secteur de la construction (toutes activités confondues)

augmente de 0,6 mois sur une année pour atteindre

6,5 mois au 3 e trimestre 2019.

1

Le graphique représente le solde des réponses positives et négatives, lissé à l’aide d’une échelle mobile sur 4 trimestres.

/01/2020

20


« Il faut noter que l’enquête de la Chambre

des Métiers affiche toujours une situation

conjoncturelle favorable se situant au-dessus

de la moyenne décennale. »

21


MAGAZINE

ÉCONOMIE

Même si l’enquête de conjoncture dans le secteur de

la construction fait ressortir des résultats plutôt favorables,

il existe cependant quelques difficultés qui font que

l’indicateur d’activité reste en-dessous de son potentiel,

notamment la pénurie de main-d’œuvre.

« Le congé collectif entrave l’activité pour 12%

des entreprises et 8% d’entre eux déclarent qu’elles

font face à des contraintes financières. »

Ainsi, les résultats du 3 e trimestre 2019 montrent que 31%

des entreprises de la construction ont signalé que le manque

de personnel (qualifié) a gêné l’activité. Il y a deux années,

« seulement » 17% des entreprises avaient relevé le même

phénomène, ce qui montre que la pénurie de main-d’œuvre

s’intensifie.

Sur le 3 e trimestre, elle est la plus prononcée pour les électriciens,

avec un taux de 48% d’entreprises déclarant être

confrontées à ce défi, suivis par les activités du revêtement

(41%), les métiers de la fermeture du bâtiment (36%) et

les installateurs chauffage-sanitaire-frigoriste (34%).

Au vu de ces chiffres, la Chambre des Métiers constate que

généralement le manque de personnel (qualifié) est plus aigu

dans la mesure où le degré de technicité de l’activité augmente.

Une récente enquête de la Chambre des Métiers a montré que

sur les 12 mois prochains, les entreprises artisanales ont un besoin

total d’environ 9.400 salariés, dont 55% émane du secteur

de la construction.

Le congé collectif entrave l’activité pour 12% des entreprises

et 8% d’entre eux déclarent qu’elles font face à des contraintes

financières.

L’évolution de l’activité n’est pas uniforme à travers les

différents corps de métiers. Si elle est relativement stable, voire

ascendante pour la plupart des métiers de la construction,

d’autres connaissent au contraire une tendance moins

favorable. En effet, ce sont les corps de métiers de « l’installateur

chauffage-sanitaire-frigoriste », du « menuisier » et du

« peintre » qui exercent au 3 e trimestre une influence

négative sur la tendance générale de la construction.

Des situations économiques divergentes au sein du secteur

mécanique

Après une baisse au 1er trimestre 2019 et une légère hausse

au 2 e trimestre, l’indicateur de l’activité de la mécanique a de

nouveau reculé au 3 e trimestre 2019. Or, selon les résultats

de l’enquête, les chefs d’entreprises prévoient une hausse de

l’activité au 4e trimestre. Le groupe de la mécanique regroupe

deux sous-catégories : les ateliers mécaniques et le secteur

automobile. Toutefois, la situation économique est assez

différente au sein de ces deux groupes.

Le secteur automobile a affiché de bons résultats pendant

les 3 premiers trimestres de l’année 2019 avec 43.038 nouvelles

immatriculations de voitures particulières et de voitures à

usage mixte neuves, d’après les données du STATEC.

Ceci représente une hausse de 1,6% par rapport à

la même période de l’année précédente.

Les ateliers mécaniques, travaillant en partie comme soustraitants

de l’industrie, semblent ressentir la dégradation

de la production industrielle luxembourgeoise et européenne.

Selon le dernier « conjoncture flash » du STATEC , la

production industrielle luxembourgeoise a reculé de 1,6%

pendant la période de janvier à juillet 2019 en comparaison

avec la période identique de l’année précédente.

Par rapport à d’autres économies occidentales, l’économie

luxembourgeoise semble en général mieux résister aux chocs

conjoncturels, pourtant quelques secteurs économiques, dont

notamment l’industrie, ont été droitement touchés

par les incertitudes réngnant au niveau international

(Source : STATEC).

L’activité des autres groupes de l’Artisanat : un secteur

de l’« Imprimerie » toujours en baisse - une progression

continue de celui de la « Mode, Santé & Hygiène »

Après une phase de stabilisation au début de l’année 2018,

l’indicateur d’activité du groupe « imprimeries » commençait

à baisser au 4 e trimestre 2018, une diminution qui se prolonge

désormais depuis 4 trimestres consécutifs. Ainsi, il tombe

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22


MAGAZINE

ÉCONOMIE

même en-dessous de la moyenne décennale. Pourtant,

les résultats de l’enquête prévoient une hausse de l’activité

pour le 4 e trimestre 2019.

L’indicateur d’activité du groupe « mode, santé et hygiène »

continue sa tendance à la hausse entamée au 4 e trimestre 2018.

Ainsi, depuis 4 trimestres consécutifs, l’indicateur est en train de

s’accroître. Par ailleurs, les chefs d’entreprises prévoient

une nouvelle hausse de l’activité au 4 e trimestre 2019.

Malgré la forte demande qui pourrait s’expliquer entre autres

par l’augmentation de la population résidente et des travailleurs

frontaliers – et donc des clients potentiels, il faut rappeler qu’il

existe une forte concurrence sur ce marché. Par conséquent,

beaucoup d’entreprises n’arrivent pas à adapter leurs prix

en dépit d’une hausse de la demande. En effet, lorsque

les coûts augmentent, une non-adaptation ou une adaptation

des prix inférieure à la progression des frais est synonyme

de dégradation de la marge. Selon le résultat de l’enquête,

23% des entreprises de ce secteur ont vu décroitre

leur marge au cours du 3 e trimestre 2019 contre

3% pour lesquelles la marge a augmenté.

Si l’année 2019 a commencé avec une tendance à la baisse

pendant le premier semestre, l’indicateur de l’activité pour

les métiers de la bouche se stabilise au 3 e trimestre.

Or, les dirigeants d’entreprises restent assez pessimistes en ce

qui concerne l’activité économique au 4 e trimestre 2019.

L'enquête de conjoncture de la Chambre des Métiers

du 3 e trimestre 2019 se base sur environ 1.150 réponses

d'entreprises artisanales. Les entreprises sont invitées à indiquer

l’évolution des paramètres suivants pour le trimestre en cours et

celui à venir : activité, emploi, carnet de commandes, prix

de vente, chiffre d’affaires, situation de trésorerie, marge

bénéficiaire et délais de paiement des clients. Le solde indiqué

dans les graphiques représente la différence entre les réponses

positives (p. ex. hausse de l’activité) et négatives (p. ex. baisse

de l’activité) à une question spécifique du formulaire.

Chambre des Métiers

max.urbany@cdm.lu

Conseiller économique

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MAGAZINE

SOCIAL

« VISION ZERO », LES 7 RÈGLES D’OR

7 ème Règle d’Or - Investir

dans la personne – motiver

par la participation !

VISION ZERO est une approche de la prévention qui intègre les trois dimensions de la sécurité, de la santé et du bien-être

à tous les niveaux de travail. Elle comprend 7 règles d’or qui seront présentées dans le cadre d’une série d’articles tout au long

des prochains numéros « d’handwierk ».

« L’objectif visé est que tout

le monde prenne à la fois soin

de ses collègues et de soi-même:

un pour tous, tous pour un ! »

Direction de la Santé – Division de la

Santé au Travail et de l’Environnement

(DSATE).

Par ce prix des mesures ou produits particulièrement

innovants dans le domaine

de l’amélioration de la sécurité, de la santé

et du bien-être au travail sont valorisés.

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Motivez votre personnel en le

faisant participer à toutes les

questions liées à la santé et

à la sécurité. Un investissement payant!

En tant que dirigeant, l’une de vos

principales responsabilités est de

motiver vos employés à agir de manière

sûre et saine. Les entreprises qui

reconnaissent la valeur de leurs

employés et les font participer

activement aux questions de sécurité

et de santé exploitent un potentiel

important: leurs connaissances, leurs

capacités et leurs idées.

Lorsque les employés sont consultés,

par exemple lors de la réalisation de

l’évaluation des risques ou de l’élaboration

des instructions d’utilisation, leur

volonté de se conformer aux règles sera

plus forte. Des événements interactifs

ou des journées de sensibilisation lors

desquels la sécurité et la santé peuvent

être « vécues » ou « expérimentées »

sont régulièrement organisés afin de

stimuler la motivation. Féliciter les

employés lorsqu’ils ont agi de façon

sûre, les interroger sur leurs idées,

manifester un intérêt pour les tâches

de travail difficiles, chercher immédiatement

à remédier aux actions dangereuses

ou aux accidents évités de justesse,

cela ne coûte rien. Au contraire, cela

peut influencer l’attitude personnelle

des employés et les motiver à travailler

en toute sécurité, en faisant preuve

de prudence et, surtout, en toute

confiance.

L’objectif visé est que tout le monde

prenne à la fois soin de ses collègues

et de soi-même: « un pour tous,

tous pour un! »

Référence : Guide Vision Zero, disponible

sur le site VISION ZERO (aussi en

langues allemande et anglaise)

comprenant un self-check pratique

Prix SST 2020 : date limite pour le dépôt

des candidatures - 24.01.2020

Le Prix national sécurité-santé au travail

est décerné par les 3 ministères : Ministère

de la Santé, Ministère de la Sécurité

sociale et Ministère du Travail, de

l’Emploi et de l’Économie sociale

et solidaire en association avec les

organisateurs : l’AAA, l’UEL, l’Institut

national pour le développement durable

et la responsabilité sociale des

entreprises (INDR), l’Inspection

du Travail et des Mines (ITM) et la

5 prix d’une valeur de 5.000 € ainsi qu’une

vidéo corporate seront remis aux lauréats

dans les 3 catégories ci-dessous :

1. Catégorie entreprise – volet sécurité

a. Entreprise ≤ 50 salariés

b. Entreprise > 50 salariés

2. Catégorie entreprise – volet santé et

bien-être

a. Entreprise ≤ 50 salariés

b. Entreprise > 50 salariés

3. Catégorie organisation faisant

fonction d’agent multiplicateur en

matière de la sécurité, de la santé

et / ou du bien-être au travail.

La remise des prix se déroule dans le cadre

du Forum de la sécurité et de la santé au

travail du 29 avril 2020. Parmi les

5 lauréats, le « coup de cœur du public »

sera voté par le public lors du Forum SST

et en ligne. Une valeur supplémentaire

de 2.000 € sera attribuée au lauréat

« coup de cœur ».

Référence : Guide Vision Zero, disponible

sur le site VISION ZERO (aussi en langues

allemande et anglaise) comprenant

un self-check pratique.

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MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

PRIX DE L’INNOVATION DANS L’ARTISANAT 2019

Wakotec remporte le Grand Prix

« The Hands of Innovation

by Mutualité des PME »

Prix de l'Innovation

dans l'Artisanat 2019

/01/2020


MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

La 6 ème édition du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat 2019

a été clôturée le 5 décembre en présence de Monsieur

le Ministre des Classes Moyennes Lex Delles, avec la cérémonie

officielle de remise des prix aux Rotondes à Luxembourg.

Le Grand Prix « The Hands of Innovation by Mutualité des PME »

a été décerné à l’entreprise Wakotec, alors que six entreprises

ont été primées dans les différentes catégories.

Depuis son lancement en 2006, le Prix de l’Innovation dans

l’Artisanat vise à récompenser les entreprises artisanales

qui se distinguent par leur approche innovante et leur esprit

entrepreneurial. Lors de cette 6 ème édition, la qualité des

56 projets proposés dans 6 catégories n’a pas facilité la tâche

du jury, constitué de la Chambre des Métiers et de ses partenaires -

la Mutualité des PME, la Fiduciaire des PME, la Société Nationale

de Crédit et d’Investissement, la Banque Raiffeisen, Enovos, Lalux

Assurances, Digital Luxembourg, Luxinnovation et l’Institut de la

Propriété Intellectuelle Luxembourg.

Annoncés début octobre, les 12 finalistes attendaient avec

impatience de connaître les résultats. Lors de la soirée de remise

des prix, animée par Guillaume Trap du Luxembourg Science

Center, les invités ont célébré un secteur en pleine évolution,

qui se montre fier d’avoir inscrit de manière systématique l’innovation

dans sa stratégie et qui y retrouve un levier de création

de valeur.

Dans son discours, Monsieur Tom Oberweis, président

de la Chambre des Métiers, a souligné que le secteur de l’Artisanat

utilise son savoir-faire traditionnel pour faire face aux défis

de l’avenir, que ce soit l’émergence de nouvelles technologies

ou les enjeux liés au développement durable.

« Lors de cette 6 ème édition, la qualité des 56 projets

proposés dans 6 catégories n’a pas facilité la tâche

du jury… »

Un Grand Gagnant qui s’apprête à révolutionner un secteur

La société Wakotec, lauréate dans la catégorie Processus /

Système de production, a remporté le Grand Prix « The Hands

of Innovation by Mutualité des PME » pour le développement

du processus Wakocid, permettant de conserver l’eau

de refroidissement nécessaire dans les processus industriels

de manière efficace, sûre et écologique. Cette reconnaissance

permet à Wakotec de décrocher le trophée conçu par le designer

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MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

Prix de l'Innovation

dans l'Artisanat 2019

luxembourgeois Gilles Gardula ainsi qu’un chèque de 6.000 €.

Le jury, représenté par Patrick Dahm, Administrateur délégué

de la Mutualité des PME, a souligné le potentiel énorme

de ce processus, qui pourrait révolutionner un secteur dominé

par les multinationales.

Des projets de très haute qualité répondant aux défis de demain

Lors de ses interventions, le jury a souligné la diversité et la

richesse des projets reçus. Les 6 entreprises lauréates se distinguent

par leur prise en compte des défis du futur, par leur volonté de

rechercher les partenaires nécessaires pour le succès du projet,

et par leur soif de dynamisme et de créativité. Outre Wakotec

dans la catégorie Processus / Système de production,

cinq autres entreprises ont été récompensées.

• Catégorie Produit/Design. L’entreprise Steffen Holzbau

a remporté cette catégorie avec le développement d’une poutre

composite bois-béton précontraint. Le jury a fortement apprécié

les aspects écologiques de ce projet, représentant une réelle

évolution du secteur de la construction en bois.

/01/2020

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29

MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL


MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

Prix de l'Innovation

dans l'Artisanat 2019

Studion Photography

• Catégorie Service. Le jury a été convaincu par l’approche de

Polygone, qui a combiné objets connectés et mégadonnées liées

au GPS pour optimiser la collecte et la gestion de déchets.

Ce projet, réalisé en collaboration avec le LIST, se distingue

par son approche résolument orientée client et respectueuse

du climat.

• Catégorie Marketing/Communication. L’entreprise Street Wheels

de Mertert souhaitait rendre une opération contraignante plus

conviviale en proposant le changement de pneus à domicile à leurs

clients. Sa communication à la fois authentique et transparente

plaçant le client au cœur des efforts, ainsi que l’esprit d’équipe

toujours visible, ont su convaincre le jury.

• Catégorie Gestion/Organisation/Management. La société

Coplaning a séduit le jury par le développement d’une application

de planification des chantiers, permettant une meilleure coordination

des projets. Un des points forts de ce projet, qui peut à terme

servir à la totalité du secteur de la construction du Luxembourg,

a été l’implication de l’équipe entière de Coplaning dans

le développement.

• Catégorie Digitalisation. Le Prix spécial Digitalisation, doté

d’un prix monétaire de 4.000 € mis à disposition par Digital

Luxembourg GIE, a été décerné à SkyCom pour sa solution

de géolocalisation d’outils en temps réel. Leur système permet

aux entreprises artisanales d’améliorer leur efficacité en réduisant

des déplacements inutiles.

Chambre des Métiers

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MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

DIGITALISATION

Fiche pratique : premiers

pas dans la vente en ligne.

De plus en plus de consommateurs souhaitent acheter

des produits ou services en ligne. Voici quelques

recommandations pour vous guider dans la mise en place

d’une activité de vente en ligne.

• Est-ce que je dispose des autorisations

nécessaires ?

Pour exercer une activité de vente en

ligne, vous avez besoin des mêmes

autorisations que pour un magasin

traditionnel. Vous devez en outre vous

inscrire au registre de commerce,

demander un numéro de TVA et payer

des impôts, cotisations sociales et

une cotisation auprès de votre chambre

professionnelle.

« Il est donc recommandé de demander l’accord

explicite du client comme par exemple : « J‘ai pris

connaissance des conditions générales de vente et

je les accepte ». »

• À partir de quand dois-je payer la taxe

sur la valeur ajoutée (TVA) ?

Vous ne devez pas payer de TVA si

votre chiffre d’affaires annuel ne dépasse

pas 30.000 €. Le cas échéant, vous devez

émettre vos factures sans TVA en mentionnant

ce fait sur la facture.

Si jamais votre chiffre d’affaires dépasse

les 30.000 € à la fin de l’année, vous

devez rétrospectivement payer

l’intégralité de la TVA, y compris pour

les ventes pour lesquelles vous n’avez

pas facturé de TVA à vos clients.

Dans les deux cas vous devez faire

une déclaration d’impôts.

Si vous souhaitez utiliser des services

de payement en ligne comme SIX

ou DigiCash, un numéro de TVA

est indispensable. Cela s’applique

également si vous proposez vos produits

ou services à d’autres entreprises

(Business to Business).

• Est-ce que je peux vendre mes produits

depuis mon domicile ?

Si vous désirez travailler depuis votre

domicile, l’obtention d’une permission

de la commune est indispensable. En tant

que locataire, vous devez également

obtenir la permission du bailleur. Si vous

avez acheté le logement sous le « Bëllegen

Akt », vous devez rembourser le crédit si

vous y exercez une activité commerciale

au cours des premières années.

• Par quels canaux puis-je vendre mes

produits ?

Les possibilités sont énormes – vous

pouvez utiliser des plateformes nationales

comme Letzshop, des plateformes

internationales comme Amazon ou Ebay

ou, si vous souhaitez créer votre propre

site de vente en ligne, des systèmes

modulaires. Une autre possibilité est la

conception d’une plateforme en ligne

à l’aide d’une agence publicitaire ou de

communication. Cette option est surtout

intéressante si vous vendez des services

ou des produits qui sont configurables en

/01/2020

32


« Il est important que les clients

puissent facilement vous trouver

en ligne et que vous vous

différenciez de vos concurrents. »

ligne, comme par exemple des étagères.

Avant de faire votre choix quant au

partenaire ou type de plateforme, il est

important que vous vous informiez

sur les conditions de vente ainsi que

les fonctionnalités et les services des

différents prestataires.

• Quelle est la procédure de paiement ?

Après qu’un client a choisi un produit

ou service et qu’il a renseigné ses

données personnelles, il sera redirigé

vers un nouveau site pour le payement.

Le système de paiement utilisé pour

effectuer la transaction est mis

à disposition par un prestataire

externe. Choisissez minutieusement

votre service de paiement. Assurez-vous

que le prestataire est agréé au Luxembourg,

que vous comprenez les conditions

de paiement et que les coûts

engendrés sont abordables.

• Comment faire parvenir vos produits

chez le client ?

Avant de lancer votre site de vente en

ligne, pensez à planifier l’emballage et

l’envoi des produits vendus. Il est recommandable

de travailler avec un prestataire

logistique et de vous informer sur ses

frais et délais de livraison. Enfin, il vous

reste à décider si vous voulez porter les

coûts d’emballage et d’envoi ou si vous

préférez les facturer aux clients.

• Les clients ont-ils un droit de retour ?

Dans l’UE, si un client a acheté un

produit ou un service en ligne ou à

distance (par téléphone, par correspondance

ou auprès d‘un démarcheur à

domicile), il a le droit d‘annuler et de

retourner sa commande dans un délai

de 14 jours, quel que soit le motif, et

sans devoir se justifier. De plus,

le vendeur doit réparer, remplacer,

rembourser ou accorder un rabais si

un produit se révèle défectueux, ne

fonctionne pas ou ne correspond pas

à sa description. En concordance avec

la législation sur la protection

du consommateur dans l‘UE, les clients

ont toujours droit, gratuitement, à une

33


MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

garantie minimale de deux ans, qu’ils

aient fait leurs achats en ligne, dans un

magasin ou par correspondance.

• Quelles sont les mesures à prendre

au niveau du règlement général

sur la protection des données (RGPD) ?

Afin d’être conforme au RGPD,

vous devez :

- vous assurer que votre site internet

contient une déclaration de

confidentialité qui est conforme

à la loi ;

- demander uniquement les données

indispensables pour effectuer

la vente ;

- transmettre votre site internet par

une connexion cryptée (cryptage SSL) ;

- demander l’accord des clients si vous

souhaitez utiliser des cookies ;

- documenter vos processus de

traitement des données dans

un registre afin de prouver votre

conformité à la loi.

• Mon site internet doit-il contenir des

conditions générales de ventes ?

Les conditions générales de ventes sont

des clauses qui définissent les droits et

obligations des parties contractantes. Elles

peuvent contenir des informations comme

par exemple les données de contact du

fournisseur, les délais de livraison, les

conséquences possibles du non-respect

des conditions générales, la possibilité de

rétraction, d’un échange ou d’un rem-

boursement. Elles sont fournies avant la

vente par le vendeur et permettent au

client de connaître les règles qui s’appliquent

avant la conclusion du contrat.

Le client doit avoir pris connaissance des

conditions générales avant la finalisation

du contrat et doit les accepter. Il est donc

recommandé de demander l’accord

explicite du client comme par exemple :

« J‘ai pris connaissance des conditions

générales de vente et je les accepte ».

Cependant, en tant que vendeur, mettre

à disposition des conditions générales de

ventes pour vos clients n’est pas une

obligation. En leur absence, le droit

contractuel européen s’applique.

LA VISIBILITÉ

Il est important que les clients puissent facilement

vous trouver en ligne et que vous vous différenciez

de vos concurrents. C’est pourquoi il est recommandé

d’avoir la plus grande présence en ligne possible,

sur de nombreuses plateformes digitales (Google my

Business, réseaux sociaux, sites sectoriels, etc.).

De plus, vous devez vous assurer que votre site

est bien référencé. Demandez à vos clients

d’exprimer leurs expériences sur votre site

internet ainsi que sur les pages de vos réseaux

sociaux afin de mettre en avant

votre entreprise.

Vous avez des questions ?

Vous souhaitez recevoir plus d‘informations

sur la digitalisation ? Contactez le Service

eHandwierk de la Chambre des Métiers.

Quels sont les autres points

d’attention au sujet

de la vente en ligne ?

LA COMPÉTITIVITÉ

L’internet offre à vos clients la possibilité de comparer

facilement et rapidement vos produits avec

des produits similaires ou identiques proposés par

vos concurrents. C’est pourquoi il est important

d’offrir vos produits à des prix compétitifs ou de

vous différencier de vos concurrents, par exemple

en proposant une livraison plus rapide ou un produit

d’une meilleure qualité. Sinon, vous risquez

de perdre des clients potentiels au profit

de vos concurrents.

LA RÉACTIVITÉ

Il est en outre important que vous puissiez livrer

vos produits rapidement. Vous devez donc savoir

à tout moment combien de produits vous avez encore

en stock et, en conséquence, combien vous pouvez vendre.

Une gestion digitale du stock peut vous aider

dans la gestion quotidienne. Si vous fabriquez

vos produits sur commande ou si vous êtes

confrontés à des délais de livraison

particulièrement longs, il est recommandé

d’en informer le client

avant l‘achat.

Chambre des Métiers

Service eHandwierk

ehandwierk@cdm.lu

Vous voulez vous lancer dans la vente en ligne et vous êtes encore à la recherche d’une plateforme de vente ? Connaissez-vous déjà Letzshop ?

- Letzshop est une initiative du Ministère de l’Economie.

- Il s’agit d’une plateforme de vente en ligne nationale qui est ouverte à tous les commerçants du Luxembourg.

- La plateforme ne prend pas de commission sur les ventes.

- L'ouverture d'une vitrine en ligne coûte 500€ par an, comprenant le support par une équipe locale et des activités

de marketing pour augmenter la visibilité de Letzshop ainsi que des vitrines présentes.

Vous souhaitez recevoir plus d’informations ou vous inscrire sur Letzshop ? Contactez l’équipe Letzshop :

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MAGAZINE

THÉMATIQUE

Redaktion: Jeff Karier / DPA ■ Fotos: Lynn Theisen

FÜR DIE ZUKUNFT GERÜSTET

Was Autobranche und Kunden

dieses Jahr erwartet.

E-Mobilität, CO 2

-Vorgaben, steigende Steuern: Die Autoindustrie ist im Umbruch

und 2020 wird somit einiges an Herausforderung aber auch an Chancen

bereithalten. So stehen in diesem Jahr eine ganze Reihe an Premieren ins Haus,

die man zum Teil auch im Rahmen des Autofestivals entdecken kann,

das dieses Jahr vom 25 Januar bis 3. Februar läuft.

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37


MAGAZINE

THÉMATIQUE

„Hybrid-Motoren mit Diesel sind eine ideale Lösung, da auf kurzen Strecken

mit dem Elektromotor emissionsfrei gefahren wird und auf langen Strecken

ein Dieselmotor mit niedrigem Verbrauch zum Einsatz kommt.“


Für den Kunden ist das Autofestival nach wie vor der

beste Moment, um ein Auto zu kaufen. „Denn die

Konditionen sowie die Kredite sind sehr attraktiv,“

betont Phillipe Mersch, Präsident der Fédération de

la distribution automobile et de la mobilité (Fedamo).

Aber auch für die Autohändler ist das Autofestival sehr

wichtig, wird doch während den ersten zwei Monaten

des Jahres 30 bis 35 Prozent des Jahresumsatzes erzielt.

Vielzahl neuer E-Autos

Eines der großen Themen ist dieses Mal – wie könnte

es anders sein - die E-Mobilität. Hier bringen gleich

mehrere Autohersteller interessante Modelle auf den Markt

und treffen dabei auf Modelle die 2019 auf den Markt

gekommen sind. Etwa der ID.3, den VW bereits als „Golf

der Generation E“ umschreibt. Ihm folgen ähnliche Modelle

bei Seat und Skoda, zumeist mit SUV-Silhouette, sowie

ein Q4 e-tron bei Audi. In der gleichen Klasse treten zwei

elektrische Erstlinge aus Japan an: Honda startet mit dem im

Retro-Look gezeichneten Steilheck Honda E in die neue

Ära und bei Mazda soll der elektrische Geländewagen

MX-30 den Aufbruch signalisieren. Bereits 2019 kamen zum

Beispiel der Hyundai Kona und der Kia Niro auf den Markt.

Auch in der Liga unterhalb der Kompaktklasse kommen

die E-Motoren: Der PSA-Konzern elektrifiziert Opel Corsa,

Peugeot 208 und DS3, BMW schraubt einen Akkusatz

in den Mini. Der Smart wird mit dem Facelift künftig nur

noch als E-Auto angeboten und der technisch enge verwandte

Renault Twingo wird wohl auch zum Stromer.

„Eines der großen Themen ist dieses Mal die

E-Mobilität. Hier bringen gleich mehrere

Autohersteller interessante Modelle auf den Markt.“

Lösung für den Übergang

Solche elektrifizierten Modelle werden besonders von jungen,

aufgeschlossenen Kunden gefragt. Aber auch wenn Politik

sowie Umweltverbände auf den Wechsel auf emissionsfreie

E-Autos drängen, sind diese noch nicht alle soweit, um die

Anforderungen des Alltags abzudecken. So setzen die Hersteller

mittelfristig weiterhin auf Verbrennungsmotoren sowie auf

Hybrid / Plug-in -Antriebe.

Wie Mersch betont hat auch der Dieselmotor weithin seine

Berechtigung. Zwar ist dessen Marktanteil in den letzten

Jahren massiv zurückgegangen, beträgt aber aktuell noch

rund 42 Prozent der neu angemeldeten Pkws in Luxemburg

(2019). Dieser Anteil wird sich laut ihm mittelfristig in

dem aktuellen Bereich einpendeln. Denn trotz des negativen

Images des Diesel, „sind dank neuer technischer Entwicklungen

moderne Dieselmotoren der Euronorm 6d sauberer als

ein Benziner.“ Das bezieht sich auf den CO2-Ausstoß.

Bei den Stickstoffen seien aktuelle Diesel und Benziner auf

demselben Niveau.

Philippe Mersch ist Präsident der FEDAMO und Vorstandsmitglied der Fédération des Artisans

Entsprechend würden Dieselmotoren von der Autoindustrie

und dem Handel gebraucht, um die CO 2 -Bilanz zu verbessern.

Aus diesem Grund bieten einige Autohersteller auch Hybrid-

Motoren mit Diesel an. „Eine ideale Lösung, da auf kurzen

Strecken mit dem Elektromotor emissionsfrei gefahren wird

und auf langen Strecken ein Dieselmotor mit niedrigem

Verbrauch zum Einsatz kommt.“

Großes Potenzial von Hybriden

Immer öfter drücken Mildhybride mit 48-Volt-Technik den

Verbrauch der Verbrenner sowohl bei Diesel wie Benziner.

Oder die Fahrzeuge kommen als Plug-in-Hybrid und sollen mit

elektrischen Reichweiten von 30 bis 70 Kilometer die Brücke zum

Elektroauto schlagen. Auch die Aufbauten werden in zahlreichen

Baureihen grunderneuert.

39


MAGAZINE

THÉMATIQUE

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40


Am meisten los ist in der Kompaktklasse. Denn VW bringt

die achte Generation des Altmeisters Golf - und in dessen

Windschatten starten auch die Konzerngeschwister Audi A3,

Seat Leon und Skoda Octavia. Für alle, die es etwas schicker

und gerne mit Stufe haben, bringt BMW den Zweier erstmals

auch als Gran Coupé. Und wer mehr Platz braucht, der kann

bei Renault auf die nächste Generation des Kangoo

spekulieren.

Dazu gibt es, dem aktuellen Trend bei den Zulassungszahlen

folgend, noch einmal eine Schwemme neuer SUV in allen

Klassen: Ford baut sein Programm mit dem Explorer aus,

der als Plug-in-Hybrid zurückkehrt. Der US-Hersteller

bringt außerdem mit dem Puma einen neuen kleinen SUV,

der gegen Modelle wie den VW T-Cross oder den Renault

Captur antritt.

Mercedes wiederum rundet die Kompaktklasse-Familie

mit der zweiten Generation des GLA ab. Am oberen Ende

der SUV-Klasse platzieren die Schwaben den Maybach GLS.

Seinen ersten Geländewagen hat Aston Martin angekündigt -

den DBX.

Passende Beratung

Für den Autokäufer bedeutet diese Vielzahl an Modellen

eine ausgesprochen große Auswahl. Wie Mersch erklärt,

sei die Rolle des Autoverkäufers angesichts diesem äußerst

breiten Angebots heute noch mehr als zuvor die Käufer richtig

zu informieren und zu beraten, um für jeden den jeweils

passenden Wagen zu finden. „Wer etwa nur kurze Strecken

fährt, für den kommen einige Motoren eher weniger in Frage

als andere“, erklärt der Verbandspräsident. Hier macht zum

Beispiel ein stromangetriebenes Auto Sinn, vorausgesetzt

es stehen ausreichend Ladestationen zur Verfügung,

die etwa der Arbeitgeber installiert hat. Denn noch ist

das Angebot an Ladestationen in Luxemburg recht überschaubar.

„Zwar kommen wir im Vergleich zu anderen europäischen

Ländern mit dem Ausbau gut voran, allerdings sind wir

von unserem Ziel für Ende 2020 noch ein gutes Stück entfernt“,

betont Mersch.

800 öffentliche Chargy-Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten

soll es bis Ende dieses Jahres in Luxemburg geben. Bislang ist


MAGAZINE

THÉMATIQUE

jedoch erst rund die Hälfte installiert. Entsprechend muss man

weiterhin konsequent die nötigen Infrastrukturen schaffen, was

auch Schnellladestationen beinhaltet, damit Elektroautos auch

sinnvoll eingesetzt werden können. Solange das nicht der

Fall ist, ist es nicht verwunderlich, dass Autofahrer weiterhin

oft auf Verbrennungsmotoren setzen.

Allerdings spielt nicht nur der Faktor der verfügbaren Ladestationen

eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung des

Kunden für oder doch gegen einen Wagen mit elektronischem

Antrieb. Auch der Kostenpunkt ist ein entscheidender.

„Rund 30 Prozent der Wagen auf Luxemburgs Straßen

sind Firmenwagen. Blickt man auf die Neuanmeldungen

2019, liegt der Anteil sogar bei 47 Prozent.“

Hier dürften 2020 und 2021 interessante neue Modelle zu

einem erschwinglicheren Preis bereithalten. Entsprechend

lohnt es sich, sich während des Autofestivals bei den jeweiligen

Autohändlern und Marken zu informieren.

Die Rolle von Unternehmen

Laut Mersch gebe es vor allem auf Seiten der Unternehmen ein

großes Potenzial, um durch den Einsatz emissionsarmer Autos

einen großen Teil zur Reduktion von CO 2 beizutragen, denn:

„Rund 30 Prozent der Wagen auf Luxemburgs Straßen sind

Firmenwagen. Blickt man auf die Neuanmeldungen 2019, liegt

der Anteil sogar bei 47 Prozent.“ Würden die Unternehmen,

von denen viele immer wieder betonen, wie wichtig ihnen

Nachhaltigkeit ist, ihren Fuhrpark auf Hybrid- oder E-Autos

umstellen, dann würde der Umbruch hin zu einem emissionsarmen

Straßenverkehr wesentlich schneller vollzogen. Aktuell

liegt der Anteil von elektrifizierten Autos in Luxemburg bei

sieben Prozent. Dazu zählen sowohl vollwertige E-Autos als auch

Hybrid-Wagen und Plug-in Hybriden. Wichtig hier ist aber die

steuerliche Last und deren Übersichtlichkeit in naher Zukunft.

Steigende Steuern

Eine Änderung, die dieses Jahr die Autobranche nämlich

beschäftigen wird, ist die Anpassung der Steuerberechnung von

Pkws an das Worldwide harmonized Light vehicles Test

Procedure (WLTP). „Hierbei handelt es sich um einen Homologationsprozess

für Neuwagen, dessen Testergebnisse näher

an der Realität sind, als bisherige Testverfahren zur Ermittlung

von Verbrauch und somit auch von Abgasen.“ Das bedeutet,

dass der Verbrauch, der am Ende herauskommt, höher ist,

als es bislang der Fall war.

Das gibt zwar auf der einen Seite dem Kunden mehr Klarheit

über den tatsächlichen Verbrauch des Wagens, jedoch hat der

höhere Wert wiederum Auswirkungen auf die zu bezahlenden

Autosteuern. Denn diese wird ab dem 1. März für Neuwagen

entsprechend des WLTP-Abgastests berechnet. Da laut Mersch

der Abgaswert im Vergleich zu vorher um 20 bis 30 Prozent

steigen wird, könnte das für den Einzelnen eine deftige

Steuererhöhung bedeuten. „Ich möchte jedoch betonen, dass

das nur Neuwagen ab dem 1. März betrifft. Wagen, die vorher

angemeldet oder als Gebrauchtwagen neuangemeldet werden,

sind hiervon nicht betroffen.“ Ob das jetzt zu einer Erneuerung

des Fuhrparks, also zu "sauberen Fahrzeugen" verhilft,

sei dahin gestellt.

Hinzu kommt allerdings, dass dieses Jahr auch eine Erhöhung

der Verbrauchersteuern um drei bis fünf Cent pro Liter Diesel

sowie um ein bis drei Cent pro Liter Benzin folgen wird. Die

Steigerungen werden voraussichtlich zwischen Februar und

April 2020 in Kraft treten. Außerdem soll 2021 eine CO 2 -Steuer

eingeführt werden. Ab dann müssen 20 Euro pro Tonne CO 2

bezahlt werden. 2022 und 2023 kommen jeweils fünf Euro

pro Tonne dazu. „Angesichts dieser Veränderungen fordern

wir Klarheit für den Kunden, dass dieser weiß was der

Kauf eines Autos auch langfristig mit sich bringt. Schließlich

ist ein Autokauf immer noch ein großes Investment“, betont

Mersch. Und die mit diesen Maßnahmen verbundene

Verunsicherung ist nicht wirklich förderlich für den Verkauf

von Autos.

Eines ist jedoch klar. Ob nun Verbrennungsmotor oder E-Auto:

Ein neuer Wagen ist immer sauberer als ein alter. Auch wenn

mit der neuen WLTP-Norm das nicht direkt ersichtlich sein

wird.

FEDAMO

f.lentz@fda.lu

+352 42 45 11 - 32

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MAGAZINE

THÉMATIQUE

Redaktion: Christina Bents ■ Fotos: Lynn Theisen

BESTATTUNGSUNTERNEHMEN

In dunklen

Stunden,

die Trauer

mittragen.


In Luxemburg sorgen 25 Bestatter dafür, dass

Verstorbene würdig bestattet werden und

unterstützen die Angehörigen bei administrativen

Aufgaben. Die wichtigsten Dinge, die sie

mitbringen, sind Zeit und Einfühlungsvermögen.


MAGAZINE

THÉMATIQUE

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Trauer der Menschen mitzutragen

und ihnen etwas von der Last des Verlustes abzunehmen.“

Ein Trauerfall in der Familie ist immer eine Ausnahmesituation.

In diesen schweren Stunden Beistand zu haben,

jemanden der zuhört, der einen dort abholt, wo man steht,

keine Vorurteile hat, berät und dazu noch administrative

Arbeiten übernimmt, ist eine große Unterstützung. Diese wertvolle

Arbeit leisten Bestatter. Thierry Graul, Vorsitzender des

Verbands der Bestatter in Luxemburg sagt: „Wir haben es uns

zur Aufgabe gemacht, die Trauer der Menschen mitzutragen

und ihnen etwas von der Last des Verlustes abzunehmen.

Das wichtigste, das wir dazu brauchen, ist Zeit und Einfühlungsvermögen,

denn jeder Fall ist anders, jede Familie ist anders.“

Weiter berichtet er: „Es ist schon ein Unterschied, ob eine Person

mit über 90 Jahren, die ihr Leben gelebt hat, verstirbt oder

ein Mensch, der nach langer Krankheit mit Anfang

50 gestorben ist.“

Situation in Luxemburg

In Luxemburg gab es im vergangenen Jahr 2018 etwa 4000

Todesfälle. Beim Verhältnis zwischen Erd- und Feuerbestattungen

gibt es regionale Unterschiede. Beispielsweise sind es im

Süden über 50 Prozent der Fälle, die eine Feuerbestattung

wünschen. Im Zentrum des Landes sind es etwa 35 bis 40

Prozent und im Norden des Landes, der eher ländlich geprägt

ist, sind Feuerbestattungen noch die Ausnahme. In Luxemburg

übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Beerdigungskosten,

1058.73 Euro bekommen die Angehörigen, wenn sie die

Rechnung vom Bestatter einreichen, zurück. Für eine

Beerdigung, so Thierry Graul,kann man in Luxemburg zwischen

2500 und 3000 Euro aufwärts rechnen. Eine Feuerbestattung

ist etwas günstiger, sie kostet um die 1800 Euro, aber

nur, wenn die Asche verstreut wird. Wenn sie beerdigt wird,

kommen weitere Kosten dazu. „Es kommt natürlich immer

darauf an, was die Angehörigen sich wünschen, aber eigentlich

kommt man mit diesen Beträgen in den meisten Fällen hin.“

Insgesamt hat er den Eindruck, dass das Thema Tot, Sterben

und Beerdigung ein wenig an Tabu verliert und die Menschen

mehr vorsorgen. „Sie informieren sich und formulieren teilweise

ihre Wünsche, damit die Angehörigen es einfacher haben“,

so der Bestatter.

Individuelle Gestaltung der Trauerfeier

Thierry Graul stellt fest, dass die Bestattungen immer

individueller werden. „Jeder hat seine eigenen Vorstellungen,

wie die Trauerfeier und die Beerdigung ablaufen sollen.

Manchmal haben die Verstorbenen selbst die Wünsche geäußert,

oder die Angehörigen überlegen, was am besten

passen würde.“ Neben Erd- und Feuerbestattungen werden

auch Seebestattungen angeboten. „Büsum, das Baltische Meer

und zweimal war auch die Côte d'Azur schon dabei“,

berichtet er. Immer mehr Menschen wünschen sich Musik

zur Trauerfeier, dabei muss das nicht immer Trauermusik sein,

sondern oft ist es die Lieblingsmusik des Verstorbenen.

Langsam entwickelt es sich zum Standard, dass ein Foto

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46


MAGAZINE

THÉMATIQUE

„Individuelle Wünsche und Bedürfnisse zu realisieren,

und so den Umgang mit der Trauer zu erleichtern, haben

sich die Bestatter zur Aufgabe gemacht.“

des Verstorbenen in der Kirche aufgestellt wird. Es ist nun

auch möglich, den Sarg in die Kirche zu stellen, das entscheidet

aber letztendlich der Pfarrer. Weniger Alltägliches erlebt

er ebenfalls: „Wir hatten auch schon Fälle, bei denen sich

Angehörige die Asche eines Verstorbenen zu einem Diamanten

haben prägen lassen. Das wird in der Schweiz gemacht,

in Luxemburg geht das nicht“, so der Verbandschef.

„Heutzutage gibt es sogar Särge, die man selbst bemalen

kann.“

Solche individuellen Wünsche und Bedürfnisse zu realisieren,

und so den Umgang mit der Trauer zu erleichtern, haben sich

die Bestatter zur Aufgabe gemacht. „Früher kam der Bestatter

in die Häuser, hat die Maße des Verstorbenen genommen, ist

gegangen und hat begonnen den Sarg zu bauen. Das ist heute

schon anders.“ Sie beraten bei der Auswahl des Sargs oder der

Urne, kümmern sich um den Kontakt zum Pfarrer, die Blumen,

die Todesanzeigen.

Eine wichtige Sache, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt

hat, ist die Notfallnachsorge, bei der ausgebildete Personen, bei

einem Unfall mit Todesfolge, gemeinsam mit der Polizei zu den

/01/2020

48


MAGAZINE

THÉMATIQUE

Angehörigen gehen. Sie helfen ebenfalls, die erste schockierende

Nachricht zu begreifen und die ersten Stunden durchzustehen.

„Das ist sehr gut, für die Hinterbliebenen, denn sie bringen

ebenfalls Zeit mit und kümmern sich“, sagt Thierry Graul.

Die Bestatter-Branche

Er selbst arbeitet in einem Familienunternehmen, das es

seit fünf Generationen in Luxemburg gibt. Dabei war sein

beruflicher Werdegang nicht von Anfang an klar, denn

Thierry Graul hat Hotelmanagement gelernt. Er berichtet:

„Ich war in der Hotellerie tätig. Ich habe mir als Jugendlicher

und junger Erwachsener keine großen Gedanken gemacht,

den Betrieb zu übernehmen. Aber dann kam mein Vater

ins Rentenalter und es stand in der Familie die Frage

im Raum, wie und ob es weitergehen solle. Ein Jahr lang habe

ich mir das überlegt und schließlich beschlossen, unser

Bestattungsunternehmen zu führen.“ Schließlich fügt er hinzu:

„Es ist auf jeden Fall ein abwechslungsreicher Beruf, keine

Situation gleicht der anderen. Manchmal kommt man natürlich

an seine Grenzen, wenn beispielsweise ein Kind oder ein

Jugendlicher verstorben ist. Das geht an keinem vorbei“,

so Thierry Graul nachdenklich.

Um solche und ähnliche Situationen zu verarbeiten, sprechen

die Bestatter sehr viel untereinander. „Es ist für uns ein

Ehrenkodex, dass wir, außerhalb unseres Berufsstands,

nichts weitergeben, was wir bei unserer Arbeit erleben.

Das sind für die Menschen sehr intime Situationen und da

ist für uns selbstverständlich, dass wir darüber Stillschweigen

bewahren“, so der Verbandsvorsitzende.

Nachwuchssorgen hat die Bestatterbranche weniger, weil

die meisten Bestattungsunternehmen Familienunternehmen

sind. Wenn Personal gesucht wird, sind oft mehr weibliche

als männliche Bewerber dabei. „Das wundert mich ein wenig,

weil es ja teilweise ein schwerer Beruf ist.“ Was hilft, in diesem

nicht einfachen Beruf zu bestehen, ist nach Auffassung von

Thierry Graul, wenn man im Rettungsdienst tätig war.

„Da hat man schon einiges gesehen. Wenn der Rettungsdienst

kommt, gibt es noch Hoffnung, wenn wir kommen, gibt

es keine mehr“, fasst er zusammen, der selbst einige Jahre

im Rettungsdienst gearbeitet hat. Bestatter ist bis jetzt noch

kein Ausbildungsberuf, aber es gibt Fortbildungen, wie

die hygienische Grundversorgung beim Verband der

deutschen Einbalsamierer, bei dem es darum geht, eine Person

herzurichten, beispielsweise nach einem Unfall.

Der Bestatter Verband

Die Luxemburger Bestatter arbeiten momentan noch auf

einer Gesetzesbasis von 1913. Thierry Graul meint: „Wir vom

Verband sind momentan dabei, Vorschläge zu machen, damit

ein neues Gesetzt in den folgenden Jahren, hoffentlich für 2021,

in Kraft treten kann, das auf die heutigen Verhältnisse

abgestimmt ist. In dem jetzigen geht es noch um den Transport

von Verstorbenen mit dem Zug und Kutschen. Zudem ist

von Krankheiten wie Typhus die Rede und wie wir uns

verhalten müssen, um deren Ausbreitung zu verhindern.“

Er ergänzt: „Würden wir uns danach richten, würde

das Krematorium in die Luft fliegen.“

Vieles hat der Verband in den vergangenen Jahren auch schon

erreicht: Ist beispielsweise jemand in der Stadt Luxemburg

verstorben, durften die Bestatter die Person einsargen, aber

„Die Menschen sollen wissen, was wir für sie und

die Gesellschaft leisten.“

anschließend kam ein Wagen der Kommune, die den

Transport übernommen hat. „Das haben wir ändern können,

denn es war sehr umständlich.“ Zudem haben sie ihren

Mitgliedern die Arbeit erleichtert, indem sie einige

Informationen auf dem internen Bereich ihrer Internetseite

veröffentlicht haben.

Wenn es Probleme gibt, zwischen Bestattern und anderen

Institutionen, treten sie vermittelnd auf. Zudem hat der Verband

internationale Kontakte und weiß über Neuerungen im Bestattungswesen

sehr gut Bescheid. „In den Niederlanden und der

Schweiz werden momentan Folien benutzt, in denen eine

Leiche luftdicht verschlossen werden kann, zum Transport.

Diese Folie soll den Zinksarg ersetzen. Dies ist sehr viel

kostengünstiger als in einem Zinksarg, wegen des Gewichts.

Bei Rückführungen mit dem Flugzeug oder wenn die Strecke

länger ist als 650 Kilometer, braucht man das.

Wichtig ist dem Verband, dass alle Mitglieder für einen

gemeinsamen Codex stehen, der nach außen hin sichtbar ist.

„Die Menschen sollen wissen, was wir für sie und die

Gesellschaft leisten.“, schließt der Verbandschef.

Fédération des Artisans

j.lelong@fda.lu

www.fda.lu

49


MAGAZINE

FORMATION

BESPRECHUNGEN

So bereiten Sie

Ihre Besprechungen

gut vor.

Ganz ohne Besprechung geht es nicht, wenn Menschen in einem

Betrieb zusammenarbeiten. Die kurzen täglichen Arbeitsgespräche

sind wichtig, allerdings bieten Sie zu wenig Raum für einen intensiven

Kontakt und einen offenen Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Damit Besprechungen für alle Beteiligten nützlich und hilfreich sind, ist

eine gute inhaltliche und organisatorische Vorbereitung unerlässlich.

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50


„Klären Sie warum welche

Mitarbeiter zu welchem

Thema notwendig sind.

Halten Sie den Kreis so klein

wie möglich und so groß

wie nötig.“

Wirtschaftspädagogin Barbara Seidl, Personalentwicklerin

und Coach aus München/Deutschland, berät

und unterstützt Handwerksbetriebe bei den Themen

Kundenorientierung, Personalführung, Kommunikation

und betriebliche und persönliche Veränderungen

und Weiterentwicklung: www.barbara-seidl.de

Besprechung, Sitzung, Meeting,

Führungskreis oder Jour fixe sind

die unterschiedlichen Namen

für die regelmäßigen und geplanten

Zusammenkünfte im Betrieb.

Besprechungen haben unterschiedliche

Funktionen:

• Entscheidungen bekanntgeben

• Probleme bearbeiten und Lösungen

gemeinsam erarbeiten (z.B. Konflikte)

• Meinungsaustausch und Entscheidungsfindung

(z.B. neue Produkte/

Technologien)

• Klärung organisatorischer Fragen

(z.B. Koordination der Abläufe)

• Ziele erarbeiten und vereinbaren

(z. B. Jahreszielplanung)

• Feedback geben, Anerkennung

aussprechen (z.B. Manöverkritik

nach Projektende)

• Ideen finden, die Gruppe als kreatives

Element nutzen

• Fachkompetenz, Erfahrung und

Mitarbeiterwissen nutzen

• Stärkung des Wir-Gefühls im Betrieb

Unterziehen Sie die bisher geübte Praxis

einer kritischen Kosten-Nutzen-Analyse

Prüfen Sie, ob die Ziele nicht durch

andere Maßnahmen effizienter und

kostengünstiger erreicht werden

können - durch ein Rundschreiben,

Mail, Telefonate, Einzelgespräche.

Besprechungen kosten Geld, stiften

jedoch Nutzen und Motivation, die im

Idealfall den Kosten- und Energieaufwand

deutlich übersteigen. Werden

Meetings schlecht vorbereitet, steigt der

Frust und sinkt die Akzeptanz. Beispiele:

Keine thematische Vorgabe durch eine

Tagesordnung. Weder der Gesprächsleiter

noch die Teilnehmer können sich

vorbereiten und effizient planen. Oder

der Raum ist nicht hergerichtet, wichtige

Hilfsmittel fehlen, zeitliche Verfügungen

sind nicht getroffen oder werden

den Teilnehmern als „Überraschung“

präsentiert. Analysieren Sie auch die

immer gleichen Rituale, sie bringen

ggf. zu wenig Bewegung. Belebung

gibt es, wenn (externe) Gäste eingeladen

werden, Besprechungen nach Notwendigkeit

(nicht nach Kalender) bzw.

situativ geplant werden (z.B. in der Urlaubszeit

anderer Rhythmus).

Andere Orte und Abläufe ergeben auch

andere, neue und interessante Ergebnisse.

Inhaltliche Vorbereitung sichert den Erfolg

Ziel festlegen: Das Ziel nimmt nicht das

Ergebnis vorweg, sondern benennt den

Anlass, grenzt Themen voneinander ab

und ist Erfolgsmaßstab.

Tagesordnung: Legen Sie Reihenfolge und

den voraussichtlichen Zeitbedarf der

Themen fest. Auf den ersten Plätzen

stehen wichtige, für alle interessante

Themen. Später kommen Spezialthemen,

die ggf. nicht alle betreffen, sodass einzelne

Mitarbeiter die Sitzung verlassen können.

Teilnehmer auswählen: Klären Sie warum

welche Mitarbeiter zu welchem Thema

notwendig sind. Halten Sie den Kreis so

klein wie möglich und so groß wie nötig.

Kleinere Gruppen beschleunigen die

Lösungsfindung und sorgen dafür, dass die

Teilnehmer sich verantwortlich fühlen und

die Umsetzung in die Hand nehmen.

Sich persönlich vorbereiten: Auseinandersetzung

mit den Themen, alle Fakten/

Unterlagen griffbereit, klar erkennbare

Strukturen – das erfordert Ihren

persönlichen Einsatz und Ihr Vorbild.

Ebenso wichtig - die mentale Vorbereitung:

Die eigene Meinung und Erwartung

kennen, Gesprächsstrategien planen,

Informationen einholen, Einwände und

mögliche Kompromisse vordenken.

Organisatorische Vorbereitung spart Zeit und Energie

• Räumliche Rahmenbedingungen: Der Raum sollte neutral, abgeschlossen, hell und freundlich

sein, ein Platz an dem ohne Störungen gearbeitet werden kann. Ungeeignet sind Kellerräume,

Lagerräume sowie Orte, an denen Kunden und/oder Mitarbeiter mithören können.

• Zeitliche Rahmenbedingungen: Klären Sie vorab, ob alle Teilnehmer anwesend sein können.

Berücksichtigen Sie Urlaub, Krankheit, zeitintensive Projekte, andere Termine. Beachten

Sie bei der Auswahl des Wochentages und der Tageszeit die körperliche und geistige Fitness

der Teilnehmer.

• Einladung: Informieren Sie die Teilnehmer/innen rechtzeitig und umfassend (Tagesordnung,

Unterlagen, Teilnehmerkreis). Bei regelmäßigen Besprechungen und für ständige Teilnehmer/

innen sind meist mündliche und/oder formlose Einladungen ausreichend. Bei wichtigen und/oder

einmaligen Themen und für Gäste sollte die Einladung in jedem Fall schriftlich sein.

• Weitere Rahmenbedingungen: Klären Sie vorher den Medieneinsatz, denken Sie an Papier,

Stifte, Muster. Bieten Sie Getränke, und ggf. tageszeittypischen Pausenverzehr an.

• Hervorgehobener Satz: Eine fehlende oder ineffiziente Vorbereitung der Mitarbeiterbe-

Erholsame Urlaubstage wünscht Ihnen

sprechungen schlägt sich deutlich auf die Stimmung und Bereitschaft der Teilnehmer nieder

und blockiert Energie und Aufmerksamkeit. Eine professionelle und vorausschauende

Barbara Seidl

Vorbereitung ist die halbe Miete für das Gelingen.

51


MAGAZINE

ÉCONOMIE

INTERVIEW ROBERT STOLL, STOLL TRUCKS

Die Kunst sich entbehrlich

zu machen.

Ein Handwerksunternehmen ist in der Regel mehr als eine Ansammlung von Kapital und Betriebsmitteln.

Es ist oft genug eine Familienangelegenheit, ein Lebenswerk, eine Kultur in Bezug auf den Umgang mit Mitarbeitern

und Geschäftspartnern und eine Reputation, die über lange Jahre aufgebaut wurde. Gerade dieser persönliche

Ansatz gestaltet die Suche nach einem geeigneten Nachfolger schwierig, vor allem wenn die Nachfolge außerhalb

der Familie stattfinden soll.

Im Gespräch mit Robert

Stoll, Geschäftsführer

und Eigentümer

von Stoll Trucks.

D’Handwierk unterhielt sich mit Robert Stoll, Geschäftsführer

und Eigentümer von Stoll Trucks, der mit einem

„Leveraged Management Buy-Out“ eine im Handwerk

noch nicht sehr verbreitete Form der Betriebsübergabe

umgesetzt hat.

Was hat Sie zu einem LMBO bewogen?

Sie hätten ihr Unternehmen auch einfach verkaufen können?

Ja, im Prinzip schon. Aber es gibt eine ganze

Reihe von Gründen, warum ich das in nicht getan habe.

Meine Tochter ist Medizinerin und lebt mit ihrer Familie

im Ausland. Eine familieninterne Übernahme war also

leider keine Option.

Gerade in mittelständischen Unternehmen ist es aber so,

dass die Person des Unternehmers eng mit seinem Betrieb

verbunden ist. Ich fühle mich dem Unternehmen und seinen

Mitarbeitern weiterhin sehr verpflichtet, auch wenn ich in

Zukunft hauptsächlich nur noch eine strategische Rolle spielen

will. Deshalb ist es mir wichtig mit der Übergabe gleichzeitig

eine gesunde Basis für die kommenden Jahre zu legen.

Wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, kommt man

nicht darum herum sich aktiv mit dem Thema Nachfolge auseinanderzusetzen.

Als Unternehmer möchte man ja, dass die

Kultur und die DNA des Unternehmens erhalten bleibt. Mir

ist es wichtig, dass das gute Betriebsklima, das Vertrauensverhältnis

zu Kunden und Zulieferern und der gute Ruf, den

meine Mitarbeiter und ich gemeinsam über die Jahre aufgebaut

haben, mein unvermeidbares Ausscheiden überdauern. Stoll

Trucks soll sich weiterhin dynamisch entfalten.

Ein LMBO kann in meinen Augen ein guter Mittelweg sein um

dieses Ausscheiden „gleitend“ und „win/win“ für alle Parteien

zu gestalten.

Was unterscheidet einen „Management Buyout“

von einem Verkauf?

Ein Verkauf ist eben nur ein Verkauf.

Man bekommt eine Geldsumme und damit ist die Sache

abgeschlossen. Ganz anders, beim Management Buyout!

Dabei geht es darum, die Voraussetzungen zu schaffen, damit

leitende Angestellte, die die Firma gut kennen und zu ihrem

Erfolg beigetragen haben, ins Kapital einsteigen können

und so unternehmerische Verantwortung übernehmen.

Im Fall von Stoll Trucks, habe ich das Glück gehabt auf eine

Reihe von ausgezeichneten und langjährigen Abteilungsleitern

zurückgreifen zu können. Unter der Führung vom neuen

Firmenchef, Denis Garijo, haben sie zu viert – übrigens

zusammen mit ihren Familien! – eine Muttergesellschaft

gegründet, welche ins Kapital eingestiegen sind.

Unsere Hausbanken sowie ein Investmentfonds haben mitfinanziert.

Das erklärt übrigens den Begriff „Leveraged MBO“.

Ich selbst behalte nur noch 40 % von der Firma.

Für viele Unternehmer im Mittelstand ist die

betriebliche Nachfolge ein Thema, das sie lieber diskret

behandeln möchten…

Ich bin ganz klar der Meinung, dass man die Nachfolge als

ein ganz natürliches und zudem positives Ereignis angehen

sollte, und dies auch im und außerhalb des Unternehmens

offen und transparent mitteilen sollte. Ich würde also jedem

raten, den Entschluss offen zu kommunizieren. Die Mitarbeiter

und Partner fühlen sich wohler, wenn sie wissen, dass für

die Zukunft geplant wird.

Natürlich ist oft die Person des Unternehmers kaum vom

Unternehmen zu unterscheiden, wenigstens in den eigenen

Augen. Der Unternehmer steht sich dann selbst im Wege:

es fällt ihm schwer über die eigene Nachfolge nachzudenken.

Ein gewisses „Ego“ besitzen doch die meisten von uns.

Zu oft halten wir uns für unersetzlich!

Ich persönlich hatte ein Schlüsselerlebnis – sozusagen ein

Glück im Unglück – in Form eines schweren Schiunfalls, der

mich 1997 über mehrere Monate außer Gefecht setzte. Obwohl

das Unternehmen dadurch nicht unmittelbar in Bedrängnis

geriet, gab es durch meine Abwesenheit Verunsicherungen

/01/2020

52


MAGAZINE

ÉCONOMIE

beim Personal und bei der Kundschaft; die Fluktuationsrate

stieg; es wurde spekuliert. Das war für mich die Erkenntnis,

dass zu viel von meiner Person abhing, und dass ich mich im

Betrieb überflüssig, sozusagen „jetable“, ja, zu einem

Wegwerfartikel machen musste.

„Die Übergabe ist ein kritischer Prozess, den man

idealerweise schon fünf bis zehn Jahre im Vorfeld

anlaufen lässt.“

Es hört sich vielleicht im ersten Moment etwas drastisch an,

aber in meinen Augen sollte man sein Unternehmen so aufstellen

und organisieren, dass man nicht unersetzlich ist. Dazu

muss man auch bereit sein, seinen Mitarbeitern Vertrauen zu

schenken. Schlussendlich möchte der Nachfolger das Unternehmen,

ein „going concern“, übernehmen, und nicht den

aussteigenden Patriarchen. Die Alternative wäre, dass sobald

der Unternehmer ein Problem hat, automatisch das Unternehmen

auch Probleme bekommt.

Was sind aus ihrer Erfahrung heraus, Punkte, die man im Auge

behalten sollte, wenn man die Betriebsübergabe plant?

Die Übergabe ist ein überaus wichtiges multidimensionales

Investitionsprojekt. Ein kritischer Prozess, den man idealerweise

schon fünf bis zehn Jahre im Vorfeld anlaufen lässt,

um nicht von den Ereignissen überrollt zu werden.

Man muss sich eine Reihe verschiedene Szenarien und

Optionen überlegen und aktiv daran arbeiten.

Marketing von der eigenen, ganzen Firma ist gefragt! Ein

umfangreiches Vorstellungsprospekt, das für Außenstehende

verständlich ist, muss zusammengestellt werden. Was genau

will ich weitergeben? Mit oder ohne Gebäude? Welche Zielgruppen

kommen infrage? Welche Bewertung ist realistisch?

Über welchen Zeitraum soll die Zahlung stattfinden? Welche

Risiken sind für mich annehmbar? Welche Aufgaben bin ich

bereit beizubehalten oder auch aufzugeben? Die Braut muss

hübsch sein. Das heißt jedoch nicht, dass man Dinge künstlich

beschönigen soll. Ganz im Gegenteil! Saubere Bilanzen,

saubere Datenbanken, ein gepflegtes Betriebsgelände und

keine Leichen im Keller steigern das Vertrauen potenzieller

Interessenten.

Um den Übergang von Stoll Trucks zu ermöglichen, brauchten

wir ein entsprechendes Organisations- und Finanzierungs-

/01/2020

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modell, sowie eine ganz erhebliche Menge an Vorarbeit und Planung.

Allein ist das für den (Noch)Unternehmer wohl kaum zu schaffen. Da

sollte er auch nicht zögern, sich beraten zu lassen und Finanzprofis

sowie Juristen mit an Bord zu nehmen. In unserem Fall hat dies eine

Stange Geld gekostet, die aber bestimmt gut angelegt war. Dieser

Prozess hat sich bei uns über ein ganzes Jahr hingezogen, und zwar mit

Höhen, aber auch mit Tiefpunkten und Enttäuschungen. Dabei habe

ich auch viel gelernt. Eine spannende Zeit!

Eine Übergabe kann auch ein guter Zeitpunkt sein, um einen

industriellen Partner mit an Bord zu nehmen, oder den Schulterschluss

mit einem Konkurrenten zu wagen, um seine Wettbewerbsposition

zu verbessern. Stoll Trucks ist z.B. auf dem Punkt einen

Konkurrenten zu übernehmen und eine Zweigstelle im Norden

des Landes zu eröffnen.

Was sind Ihre persönlichen Pläne für die Zukunft?

Ich will viel weniger im Alltagsgeschäft tätig sein. Wenn aber strategische

Entscheidungen anstehen, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe endlich mehr Zeit für die Familie haben. Und ich will auch

mehr Sport machen, hauptsächlich Joggen mit meiner Hündin, und

Schifahren - ja, ich habe noch immer nichts hinzugelernt!

In der Fliegerei bin ich seit über vierzig Jahren als Fluglehrer und

Prüfer tätig. Das hat mir persönlich viel gebracht – aber auch

als Unternehmer. Hoffentlich gelingt es mir noch etliche Jahre den

jungen luxemburgischen Piloten einen Teil zurückzugeben.

Möglicherweise steige ich in ein Projekt an einer Uni ein. Dabei könnte

es darum gehen meine unternehmerische Erfahrung, auch in Bezug

auf die Betriebsübergabe, in eine vermittelbare Form zu bringen.

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MAGAZINE

ACTUALITÉ

POLITIQUE

TAXE DE CIRCULATION ET TRAITEMENT FISCAL DE L’AVANTAGE EN NATURE

Le Luxembourg fait bande

à part et n’applique pas le principe

de neutralité financière !

La House of Automobile, qui regroupe les fédérations et associations du secteur automobile, confirme son soutien à l’introduction

de véhicules à zéro ou à faibles émissions et la transition du NEDC vers le WLTP. La HOA se positionne clairement du côté de

l’environnement et de toute initiative constructive sans pour autant perdre de vue sa responsabilité envers ses membres,

leurs salariés et leurs clients de la filière automobile luxembourgeoise.

Durant les derniers mois, et encore

au mois de décembre, le ministre

de la Mobilité, François Bausch et

la HOA ont dressé de commun accord

les grandes lignes devant encadrer

la transition du cycle d’essai NEDC

vers le WLTP et les implications sur

le traitement fiscal de l’avantage en

nature pour voitures de sociétés et

sur la taxe de circulation.

L’année 2020 devait servir d’année

charnière qui permettrai d’implémenter

le changement de cycle de test des

émissions dans de bonnes conditions

et de préparer la mise sur le marché

progressive de nombreux nouveaux

modèles à zéro ou faibles émissions

venant compléter l’offre disponible

en 2019 tout en anticipant l’arrivée

massive de motorisations alternatives

en 2021.

Pour des raisons qu’on ignore, le ministre

est revenu sur cet accord en forçant

l’application hâtive des valeurs WLTP au

niveau de la taxe de circulation et de la

fiscalité des voitures de sociétés sans tenir

compte des délais de transition.

Cette approche entrainera une confusion

totale auprès du consommateur et ne

manquera pas de perturber le marché

en 2020 et risque de contrecarrer les

effets bénéfiques escomptés à savoir une

réduction de l’empreinte carbone du parc

roulant.

En ce qui concerne le calcul de la taxe

de circulation, la norme WLTP sera

appliquée à partir du 1 er mars 2020,

sans autre mesure d’encadrement.

Cela veut dire qu’un même véhicule

subira un traitement fiscal différent en

fonction de sa date d’immatriculation.

En reprenant l’exemple du ministre

Bausch, un même véhicule Diesel

de 120g/km C0 2 (NEDC), passera à

154g/km (WLTP) en fonction de la date

d’immatriculation avant ou après

le 1 er mars 2020, faisant passer la taxe

de circulation de 86€ à 166€ (+93%).

En terme de taxation de l’avantage en

nature ce véhicule passera dans la catégorie

la plus défavorable des >150g/km

et passe d’un taux de 1,5 à 1,8% (+20%).

« Les véhicules de société

représentent 47% des immatriculations

au Luxembourg

et 23% du parc roulant

au Luxembourg. »

En ce qui concerne le traitement fiscal

de l’avantage en nature des voitures de

société, le ministre a en effet annoncé

hier que les véhicules commandés à

partir du 1 er janvier 2020 resteront

uniquement sous le régime NEDC

pour l’année 2020, mais se verront taxés

sur base du WLTP à partir du 1 er janvier

2021. La mesure du gouvernement

aura donc des conséquences négatives

directes sur le salaire perçu des salariés

en question. Aucun autre pays européen

n’a choisi de procéder de la sorte et cette

façon d’agir du gouvernement luxembourgeois

va à l’encontre de l’esprit de

cette transition tel que défini par la

Commission Européenne. Un véhicule

devrait être taxé sur base de valeurs

d’application au moment de son

immatriculation, sans changements

ultérieurs.

Ce changement de base de taxation

pour un même véhicule en cours de

contrat implique non seulement une

charge administrative importante mais

aussi une source d’insécurité budgétaire

pour les sociétés qui gèrent une flotte de

véhicules. Le choix des clients professionnels

pourrait être de retarder les

investissements dans le matériel roulant

d’une année avec des conséquences

évidentes pour la filière automobile et

des répercussions négatives sur les efforts

de réduction CO 2 . Cette mesure pourrait

en outre favoriser la vente de véhicules

d’occasion plus polluants.

Les véhicules de société représentent

47% des immatriculations au Luxembourg

et 23% du parc roulant au Luxembourg.

Contrairement aux idées reçues,

les véhicules de société contribuent

significativement à la réduction des

émissions du parc roulant luxembourgeois,

leur taux de renouvellement étant

trois fois plus dynamique que ceux

des véhicules privés.

Le Luxembourg pratique déjà aujourd’hui

une taxation de l’avantage en nature qui

dépasse largement ce qui se fait dans

les autres Etats membres. L’alternative

à la mise à disposition d’un véhicule de

société, serait que les salariés optent pour

/01/2020

56


ANNONCE

FDA

De gauche à droite : Frank Lentz, Philippe Mersch, Ernest Pirsch et Gerry Wagner

une augmentation de salaire et se déplacent

avec leur véhicule privé, forcément

plus polluant. A part l’impact négatif sur

la filière automobile et ses salariés, les

mesures décidées par le gouvernement

risquent d’avoir également un impact

négatif au niveau des émissions de CO 2 .

La HOA maintien sa proposition de

considérer le 1 er janvier 2021 pour le

passage au cycle WLTP comme base

pour la taxation des avantages en nature

des véhicules de sociétés. Cela permettra

d’organiser la transition entre professionnels

et de communiquer en toute

transparence. D’ici là, un grand nombre

de motorisations alternatives auront déjà

été commercialisées favorisant le choix

justement vers une motorisation à plus

faible émission ou à émission zéro.

Fédération des Artisans

HOA

f.lentz@fda.lu

+352 42 45 11 - 32

57


MAGAZINE

TRIBUNE

LIBRE

WORK-LIFE BALANCE

Flexibilisieren wir kleine

und mittelständische

Unternehmen ins Aus?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht im Zentrum der aktuellen Familienpolitik. Zurecht. Arbeit ist kein Selbstzweck. Das stimmt.

Lohnarbeit ist aber bis auf weiteres die Funktionsgrundlage unseres Wirtschafts-, Sozial- und Politiksystems und für den einzelnen

Arbeitnehmer die Voraussetzung für eine einigermaßen planungssichere und selbstbestimmte Lebensführung. Es sei denn, er oder

sie hätte sich für die berufliche Selbständigkeit entschieden und nimmt sein Schicksal in eigene Hände.

/01/2020

Die Politik hat natürlich längst

begriffen, dass diese Thematik

eine sprudelnde Quelle für

Zustimmung, Stimmung und Stimmen

ist. Dementsprechend überschlagen

sich Vorschläge und Initiativen, um

die Flexibilität für Arbeitnehmer

stetig auszubauen. Elternurlaub plus,

Vaterschaftsurlaub, Familienurlaub,

Sprachurlaub, Sozialurlaub, zusätzliche

gesetzliche Urlaubs- und Feiertage und,

im Moment, eine Diskussion über das

Recht auf Teilzeitarbeit.

„Die einseitige Regierungspolitik in Familienund

Arbeitsrechtfragen könnte mittelfristig zur

Folge haben, dass kleine und mittelständische

Strukturen nicht mehr wirtschaftlich betrieben

werden können. “

Während Arbeitnehmer ihre berufliche

Tätigkeit immer flexibler um ihr Leben

herum organisieren können, stehen

vor allem kleine- und mittelständische

Unternehmen vor massiven Problemen

ihren Geschäftsbetrieb noch irgendwie

am Laufen zu halten. Die Regierung

deutet zwar an, dass man die Anliegen

der Unternehmen verstehe und

Rechnung tragen werde. Konkret getan

hat sich in dieser Richtung aber nichts.

Im Gegenteil scheint man der Meinung

zu sein, dass es innerhalb der Unternehmen

nur eine Frage der „guten“

Organisation sei, um mit den Flexibilitätsansprüchen

der Arbeitnehmer

richtig umzugehen, und dass vom

Arbeitsrecht keine Flexibilisierungs-

maßnahmen zugunsten der Betriebe

nötig seien.

Gerade im Handwerk ist die „Vermännlichung“

des Elternurlaubes zu spüren.

Das „Warum der Papa die neue Mamma

ist“-Phänomen, wie es kürzlich im

Tageblatt beschrieben wurde, ist sicherlich

ein Erfolg für die Gleichberechtigungspolitik.

Die kleinen und mittelständischen

Unternehmen geraten derweil

an ihre Grenzen.

Das 20 Mann/Frau starke Schreinerunternehmen,

von denen sich zeitgleich

die Hälfte in einer work-life Balance

Maßnahme stecken, ist mit Sicherheit

kein Einzelfall. Dem betroffenen

Unternehmer muss der Ratschlag,

sein „Unternehmen doch besser zu

organisieren“ wie blanker Hohn

vorkommen. Die Reihen der Unternehmer,

die sich veräppelt vorkommen

und ihre Aktivität als kleines und

mittleres Unternehmen in Frage gestellt

sehen,wächst täglich. Das ist breiten

Teilen der Regierung und der Politik

im Allgemeinen, die sich eh nur peripher

mit wirtschaftlichen Sachverhalten

auseinandersetzen wollen, bis jetzt

herzlich egal. Politiken haben im

58

Idealfall eine Lenkungsfunktion.

Die einseitige Regierungspolitik

in Familien- und Arbeitsrechtfragen

könnte mittelfristig zur Folge haben,

dass kleine und mittelständische

Strukturen, die heute über 90 Prozent

der Unternehmen ausmachen, nicht

mehr wirtschaftlich betrieben werden

können und sich strategisch neue

aufstellen oder schließen müssen.

Die Alternative sind Einmann(frau)

Betriebe, die von Politiken nicht

betroffen sind oder Großunternehmen,

die tatsächlich die kritische Größe

haben, um sich anders zu organisieren.

Das Risiko, dass die Politik mehr

und mehr um Arbeitsplätze herum

flexibilisiert, die in Luxemburg nicht

mehr nachhaltig angeboten werden

können, ist also nicht von der Hand

zu weisen. Eine gute Politik zeichnet sich

durch einen engen Realitätsbezug und

durch eine gewisse Fairness gegenüber

allen Betroffenen aus. Gegenüber den

mittelständischen Unternehmen besteht

in diesem Sinn ein klarer Nachholbedarf.

Ein guter Anfang wäre es, die Anzahl

an gleichzeitig genommenen Sonderurlaube

auf 10 Prozent der Belegschaft

zu beschränken. Ist diese Quote

überschritten müssen zeitlich gestaffelte

Lösungen mit dem jeweiligen

Arbeitnehmer gefunden werden.

Anders sind diese neue Arbeits- und

Urlaubsformen, die wir als Handwerk

ja grundsätzlich unterstützen, nicht

nachhaltig zu organisieren.

Fédération des Artisans

Président

Michel Reckinger

www.fda.lu


MAGAZINE

S

„Dem betroffenen Unternehmer

muss der Ratschlag, sein

„Unternehmen doch besser

zu organisieren“ wie blanker

Hohn vorkommen.“

59


MAGAZINE

TRIBUNE

LIBRE

ÉQUILIBRE TRAVAIL-VIE

Est-ce qu'on est en train

de flexibiliser à mort les PME ?

L’équilibre travail-vie est au centre de l’actuelle politique familiale. A juste titre. Le travail n'est pas une fin en soi. C'est vrai.

Mais toujours est-il que le travail salarié est le fondement de notre système économique, social et politique et, pour l’individu,

la condition préalable de mener une vie plus ou moins planifiable et autodéterminé. A moins qu'on ait opté pour l'indépendance

professionnelle afin de prendre son destin en main.

Les politiciens ont très bien compris

que cette thématique constitue

une source abondante d'approbation

et finalement de votes.

En conséquence, des propositions

et des initiatives visant à accroître

progressivement la flexibilité pour les

employés foisonnent. Le congé parental

plus, le congé de paternité, le congé

familial, le congé linguistique,

le congé social, congé légal et jour

férié supplémentaire et, actuellement,

une discussion sur le droit au travail

à temps partiel.

Alors que les salariés peuvent organiser

leurs activités professionnelles de

manière de plus en plus flexible

autour de leur vie, les petites et

moyennes entreprises sont confrontées

« Au contraire, on semble

croire qu'il suffit d'une

« bonne » organisation au

sein de l’entreprise pour bien

répondre aux demandes

de flexibilité des salariés. »

à d'énormes problèmes pour organiseur

leurs activités de tous les jours.

Le gouvernement laisse entendre que

les préoccupations des entreprises sont

comprises et seront prises en compte.

Mais, à ce jour, RIEN ne s'est passé dans

ce sens.

Au contraire, on semble croire qu'il

suffit d'une " bonne " organisation au sein

de l’entreprise pour bien répondre aux

demandes de flexibilité des salariés,

et que des adaptations du droit du travail

pour permettre aux entreprises

de gérer cette nouvelle flexibilité

des salariés ne sont finalement

pas nécessaires.

C'est précisément dans le secteur de

l'artisanat que la " masculinisation "

du congé parental se fait sentir le plus.

Le phénomène " pourquoi papa est la

nouvelle maman ", tel que récemment

décrit dans le Tageblatt, est certainement

un succès pour la politique d'égalité.

Les PME, quant à elles, atteignent

les limites du faisable. La menuiserie de

20 hommes/femmes, dont la moitié des

/01/2020

60


MAGAZINE

TRIBUNE

LIBRE

effectifs est simultanément dans une

mesure de congé, n'est plus un cas isolé.

Pour l'entrepreneur concerné, le conseil

de "mieux organiser l'entreprise" doit

paraître comme pure dérision.

Le rang des entrepreneurs qui disent à

haute voix que leur activité de petite et

moyenne entreprise se trouve remise en

cause s'agrandit chaque jour.

Jusqu'à présent, cela ne préoccupe guère

de larges pans du gouvernement

et la plupart des politiciens, qui, de toute

façon, ne veulent pas entendre parler

de questions économiques ou d’entreprises.

La politique gouvernementale

unilatérale en matière et de flexibilisation

et de droit du travail pourrait avoir

pour conséquence que les PME, qui

représentent aujourd'hui plus de 90 %

des entreprises, ne pourront plus être

exploitées d’un point de vue économique

et devraient dès lors se repositionner

stratégiquement ou bien fermer leurs

portes.

L'alternative consiste en des entreprises

unipersonnelles, qui elles ne sont pas

affectées par les décisions politiques

en matière de droit du travail, ou en de

grandes entreprises qui ont en effet la

taille critique pour s'organiser autrement.

Le risque que la politique d’accorder

de plus en plus flexibilité n’est pas très

durable en termes d’emplois n’est donc

pas à écarter.

Une bonne politique se caractérise par

une certaine équité envers toutes les

parties concernées, y compris envers

les PME et les entreprises en général.

Il reste donc du pain sur la planche.

Un bon début serait de limiter le nombre

de congés spéciaux pris en même temps à

10 pourcents des effectifs. Si ce contingent

est dépassé, des solutions échelonnées

doivent être trouvées avec le salarié

concerné. Il faut donner aux entreprises

les moyens d’encadrer les nouvelles

formes de flexibilisation travail-vie, pour

en faire un succès sur le long terme.

Fédération des Artisans

Président

Michel Reckinger

www.fda.lu

FORUM DE LA SÉCURITÉ ET DE LA SANTÉ AU TRAVAIL 2020

14 e ÉDITION

L’événement incontournable en matière de sécurité et de santé au travail destiné aux dirigeants d’entreprise, aux responsables sécurité-santé en entreprise ainsi qu’à

tous les acteurs engagés en la matière.

• Plateforme unique d’échange de bonnes pratiques

• Plus de 100 stands d’exposants

• Plus de 20 workshops thématiques (reconnus comme

formation continue pour travailleurs désignés)

• Remise du prix national SST 2020

• Animations spécifiques

29.04.2020

LUXEXPO THE BOX

www.visionzero.lu/forum-sst

Organisateurs : Partenaires :


MAGAZINE

FÉDÉRATION

mosAIC

Journée de rencontre et de récompense.

Dans le cadre de la 2 ème Journée

de rencontre et de récompense, organisée

par l’association Handwierkerronn

mosAIC, au restaurant Kohn, et en

présence de Monsieur Lex DELLES,

ministre des classes moyennes et

du tourisme, Monsieur Steve RECKEL,

bourgmestre de la ville de Mondorfles-Bains

et de Monsieur Romain

SCHMIT, secrétaire général de

la Fédération des Artisans, Monsieur

Norbert GEISEN, président de l’association,

avait l’agréable mission de

remettre une distinction sous forme de

trophée de mérite pour leur engagement

exemplaire dans l’intérêt de la cause

artisanale aux membres honoraires :

Madame Francine CLOSENER

Monsieur Arthur NILLES posthum à

Madame Antoinette NILLES

Monsieur Norbert FRIOB

Monsieur Rudi MULLER

aux membres méritants :

Monsieur Alex BOREIKO

Monsieur Lucien HENGEN

Monsieur Jean NICKELS

Monsieur Jos PESCHONG

Fédération des Artisans

mosAIC

info@fda.lu

+352 42 45 11-1

Confédération du Bois et du Métal

Unsere Handwerksbetriebe brauchen qualifizierte Mitarbeiter!

Am 13. November lud der Vorstand

der CBM „Confédération du Bois et

du Métal“ 5 Absolventen des

„brevet de maîtrise – Menuisier“

2 Absolventinnen und 3 Absolventen

des „BTS- Technologie Bois“ und

2 Absolventinnen sowie 3 Absolventen

des „BTS – Dessinateur et Constructeur

sur Métal„ zu einem geselligen

Abendessen in die Brasserie

du Kirchberg ein.

Beim Austausch über die Handwerkerwelt

stellte sich heraus, daß 12

der Absolventen schon einen festen

Arbeitsvertrag mit Handwerkerbetrieben

haben. Romain Schmit,

Generalsekretär der FDA, und

Georges Reckinger, Präsident der CBM,

gingen in Ihren kurzen Ansprachen

auf die vielfältigen, spannenden,

abwechslungsreichen und zukunftsweisenden

Tätigkeiten in den

Handwerkerberufen ein.

Confédération du bois et du métal

g.muller@fda.lu

+352 42 45 11 - 25

www.fda.lu

/01/2020

62


FORMATION

Toujours mieux formé grâce

au Centre de Compétences GTB.

En 2018 et 2019, le Centre de Compétences GTB a organisé plusieurs formations longues sur les technologies de la pompe à chaleur

et le cursus CEC 2 à l’attention des installateurs sanitaire et chauffage.

MAGAZINE

SPONSORED

CONTENT

Marc Castelletto et Michel Reckinger

Michel Reckinger, Président de FDA (Fédération des artisans),

Marc Ant, Administrateur délégué du Centre de

Compétences Génie Technique du Bâtiment, Andrew

Hoffmann, gestionnaire de formation et Vanessa Alff, formatrice

technique et responsable du suivi de la formation « pompes à

chaleur », nous ont livré quelques points importants sur

les formations dispensées par le Centre de Compétences GTB.

La formation d’aide installateur sanitaire-chauffage

En marge de la cérémonie de remise de diplômes du Centre de

Compétences GTB qui s’est tenue récemment, il faut rappeler

que les participants ont suivi un cursus de 386 heures dans

le but d’acquérir les connaissances et compétences de base dans

le domaine de l’installation sanitaire-chauffage afin d’exercer leur

métier en toute sécurité et de la meilleure manière qu’il soit.

La formation permet à ces derniers d’atteindre le niveau

CEC 2, par la réalisation de tâches simples et d‘activités professionnelles

courantes sous supervision. De plus, l’installateur

CEC 2, responsabilisé au respect des normes environnementales,

de sécurité et de santé, assiste l’artisan qualifié dans la réalisation

de tâches plus complexes et aussi liées à l’efficience énergétique

(isolation et étanchéité).

Les 16 nouveaux diplômés sont désormais capables de préparer

des structures selon différentes techniques d’assemblage en

utilisant les outils adéquats. Ils ont tout simplement développé

leurs connaissances et leurs compétences d’une manière

considérable. Le Centre de Compétences GTB est très fier

d’avoir contribué à leur évolution.

De chauffagiste à spécialiste pompe à chaleur

Le contexte actuel de développement de l’installation des

pompes à chaleur dans les nouvelles constructions a fait émerger

Remise des diplômes aux candidats des 2 formations.

le besoin de former les chauffagistes sur ces appareils spécifiques.

Le but est d’amener les chauffagistes à acquérir des bases frigorifiques,

hydrauliques et aérauliques liées au fonctionnement

d’une pompe à chaleur afin de prendre en charge la maintenance.

Or, actuellement les chauffagistes n’ont pas ces compétences.

Cette formation va leur permettre d’émettre un diagnostic

concernant les différents dysfonctionnements et dans certains

cas de pouvoir y remédier sans l’aide d’un frigoriste. Ils auront

acquis différentes compétences et notamment celle de pouvoir

récupérer les gaz frigorifiques dans le scrupuleux respect des

normes de sécurité. Ceci ayant pour but une meilleure

satisfaction du client final.

« En 2019, 21 chauffagistes ont travaillé dur

dans ce but et 16 ont réussi du premier coup. »

Les sessions autour d’une huitaine de personnes sont gratuites

via les cotisations acquittées par les installateurs et dispensées

sur 35 jours répartis sur 8 mois par des professionnels spécialisés

dans le domaine.

CENTRE DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT

I CENTRE DE COMPÉTENCES PARACHÈVEMENT

5A, Z.A.E. Krakelshaff | L-3290 Bettembourg

Tél.: + 352 621 499 577

63


MAGAZINE

FÉDÉRATION

FGT

Soirée en honneur des membres du comité sortants.

Les trois sections de la FGT ont organisé

fin 2019 une soirée en honneur des

membres du comité sortants.

Lors des discours prononcés à cette

occasion, les membres du comité FGT

ont tenu à remercier les membres sortants

pour leur engagement et leur

disponibilité au cours des dernières

années au sein des fédérations

professionnelles.

La soirée a été organisée en honneur

des membres sortants suivants :

Section APEL :

- Mme. Gaby REINERT

- M. Laurent VELLINGER

- M. Robert MANCINELLI

- M. Fränk WIES

- M. Jean LONIEN

Section FIESC :

- M. Jean BIRGEN

- M. Nico BIEVER

- M. Francis WEISGERBER

- M. Nico SCHMIT

- M. Marc PICARD

- M. André WEYNANDT

- M. Rudy CLEMENS

Fédération du Génie Technique

p.pereira@fda.lu.

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Portails et Clôtures

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Atelier de ferronnerie

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/01/2020

64


MAGAZINE

AGENDA/

EVENTS

Save the date.

www.fda.lu

www.cdm.lu

20

JAN

2020

CONFÉRENCE DE PRESSE AUTOFESTIVAL

(FEDAMO) & TABLE RONDE ET SOIRÉE

DE RÉCEPTION AUTOFESTIVAL (FEDAMO)

22

JAN

2020

SÄIN IMAGE ONLINE FLEEGEN - FIRWAT & WÉI?

eHandwierk Workshop zum Thema Aufbau und Pflege eines

guten Onlineimage

À la Chambre des Métiers (16h00 à 17h30)

24

JAN

2020

TOURNÉE DE NOUVEL AN DES RAMONEURS-

FUMISTES (FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE)

11

FEV

2020

LE RGPD AU COEUR DE LA RELATION CLIENT

Conférence en ligne eHandwierk sur le règlement général

sur la protection des données et le marketing en ligne

À la Chambre des Métiers

28

JAN

2020

CONFÉRENCE DELOITTE - INVITÉ :

JEAN-LUC BIEVER (JONK HANDWIERK

LËTZEBUERG)

11

MAR

2020

SMARTPHONE-APPLIKATIONEN - EIN ECHTER

ALLTAGSHELFER

eHandwierk Workshop zur Nutzung von Smartphone-Applikationen

im Geschäftsalltag, in Zusammenarbeit mit dem

Guichet Unique PME

29

JAN

2020

13

MAR

2020

FÊTE DES ENTREPRENEURES

ASSEMBLÉE DES FÉDÉRATIONS DU BÂTIMENT ET

DU PARACHÈVEMENT

24

MAR

2020

CUBE 521 (16h00 à 17h30)

LE TOUR DE HANDWIERK - HANDWERKER

GESTALTEN DAS INTERNET DER DINGE

Le Tour de Handwierk - Das Internet der Dinge wird immer

mehr zum Thema, auch für Handwerker. Wir geben Ihnen die

Möglichkeit die Basis für die Programmation zu lernen und

vielleicht sogar Ideen für Ihr Gewerke zu finden.

Luxembourg Institute of Science and Technology

(Esch-sur-Alzette)

/01/2020

66


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