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D'Handwierk mars 2020

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Mars/2020

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

ORGANISATION INTERNATIONALE DU TRAVAIL

La sécurité et

santé au travail

DIGITALISATION

Stockage de données :

serveurs internes ou cloud ?

SICHER UNTERWEGS

Fahren lernen mit besten

Voraussetzungen


MAGAZINE

FOCUS

ssshh... SILENCE!

EVOLUTION

Arbeit, die große

Unbekannte.

Le seul purificateur d'air innovant avec:

Système Wi-Fi/App au téléphone

Télécommande

7filters, Hepa, Antibactérien et

UV lumière stérilisante

Système intelligent.

Glaubt man den Wortmeldungen der

verschiedenen Abgeordneten anlässlich

einer Parlamentsdebatte über das Wohlbefinden

auf dem Arbeitsplatz ist Lohnarbeit

wohl das größte zivilisatorische Risiko, dem

der Luxemburger ausgesetzt ist. Mobbing,

Stress, Burnout, profitgierige Arbeitgeber,

Ausbeuter, ja sogar von Sklavenarbeit war

die Rede. Man zeichnete das Bild des

ausgelieferten Arbeitnehmers, der ständig

riskiert in den Räderwerken von profitgeilen

Konzernen zermahlen zu werden.

Die Tatsache, dass in Luxemburg 99 Prozent

der Unternehmen kleine und mittelständische

Unternehmen sind, die sich durch den

bürokratischen Dschungel schlagen müssen

und gemeinsam mit ihren Mitarbeitern

jeden Tag darum bemüht sind, ihre

wirtschaftliche Aktivität aufrecht zu halten,

tauchte in der Debatte wenn überhaupt

nur am Rande auf.

Dass es schwarze Schafe bei den Arbeitgebern

gibt, ist unbestritten. Die Arbeit als solches

in der politischen Darstellung ständig

in einem schlechten, ja fast schon

karikaturalen Licht erscheinen zu lassen,

ist problematisch und kontraproduktiv.

Diese Haltung hat wahrscheinlich auch damit

zu tun, dass weder die Damen und Herren

Abgeordnete, noch die Adressaten in der

Wahlbevölkerung von der Lohnarbeit in der

privaten Marktwirtschaft betroffen sind, oder

aus erster Hand darüber berichten könnten.

Die große Mehrheit der Abgeordneten, als

auch die Mitbürger mit Wahlrecht arbeiten

im öffentlichen oder assimilierten Dienst

und sind bestenfalls indirekt von dieser

Problematik betroffen. Was leider stimmt

ist, dass die finanziellen Mittel ausschließlich

in den Unternehmen erarbeitet werden

müssen, und dass die Politik noch keine

Alternative zur Lohnarbeit in der Schublade

liegen hat. Die politische gewollte Ausrichtung

der Renten- und Sozialsysteme bedingen,

dass immer mehr Menschen in Luxemburg

sich dem „Risiko“ Arbeit aussetzen müssen.

Vielleicht wäre es eine Idee, den Problemen

und Sorgen der tausenden Frauen und

Männern, die bereit sind zahlreiche Risiken

und Mühen einzugehen, um ein Unternehmen

zu gründen und am Laufen zu halten ebenfalls

eine Debatte zu widmen.

Doch irgendwie scheint das nicht mehr in

das Marketingkonzept der luxemburgischen

Parteien zu passen, wo es augenscheinlich

darum geht, irgendwelche Narrative zum

Besten zu geben, von denen die Politik glaubt,

sie würden beim Wähler gut ankommen.

Christian Reuter

c.reuter@fda.lu

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION :

Fédération des Artisans

Tél. : (+352) 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

Chambre des Métiers

Tél. : (+352) 42 67 67 1

contact@cdm.lu

www.cdm.lu

2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

BP 1604 - L-1016 Luxembourg

DIRECTION ARTISTIQUE :

Dominique Bernard

RÉGIE/RÉDACTION :

Jeff Karier

Nathalie Burg

CRÉDITS PHOTOS :

Shutterstock.com,

CDM, FDA

RÉGIE PUBLICITAIRE :

regie.lu,

2, rue Christophe Plantin,

BP 1008, L-1010 Luxembourg,

Tél. : 4993 9000,

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Showroom:

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www.luxcleanair.com •marketing@octartech.com

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EDITEUR:

+352 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

IMPRESSION :

Print Solutions s.à r.l.

WP


MAGAZINE

SOMMAIRE

Le magazine

du secteur de l’Artisanat

au Luxembourg

DOSSIER

PROCHAINES PARUTIONS ET THÉMATIQUES :

29 AVRIL 2020

Facility Management /

Nettoyage de bâtiments

20 MAI 2020

Jeunes dirigeants, transitions

d’entreprise et audit

24 JUIN 2020

Assurances et finances

, c’est le magazine de

la Fédération des Artisans du Luxembourg

et de la Chambre des Métiers

Distribués à 8.700 exemplaires, D'Handwierk est

le média idéal pour toucher tous les entrepreneurs

actifs dans le secteur de l'artisanat.

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Pour tout renseignement complémentaire,

n’hésitez pas à nous contacter:

Tél.: (+352) 4993 9000

info@regie.lu / regie.lu

08-09

POTS DES PRÉSIDENTS

2020 OU LE SOUHAIT

D’UNE CONCRÉTISATION

DES INITIATIVES POLITIQUES

PRIORITAIRES

Communiqué

CHRONIQUE JURIDIQUE

14-15 LE PROJET DE LOI

RELATIVE AU PATRIMOINE

CULTUREL

Législation

ÉCONOMIE

16-18 PRÉSENTATION DES CLUSTERS

NETTOYAGE DU BÂTIMENT,

FLEURISTE & PAYSAGISTE,

COMMUNICATION

ET ARTISANAT D’ART

Les clusters de l’Artisanat

20-22 L’ARTISANAT PLUS ROBUSTE

QUE L’ÉCONOMIE EN GÉNÉRAL

Faillites

FORMATION

24-26 ACCÉLÉREZ VOTRE CARRIÈRE

AVEC NOTRE NOUVELLE OFFRE

DE FORMATION

Formation Continue

28-31 REMISE DES BREVETS DE MAÎTRISE

ET DE LA PROMOTION DU TRAVAIL

DANS L’ARTISANAT

La promotion 2019 et l’excellence

à l’honneur

12-13

JURIDIQUE

ATTENTION AUX RADIATIONS

D’OFFICE !

Registre de Commerce

DIGITAL

32-35 STOCKAGE DE DONNÉES :

SERVEURS INTERNES OU CLOUD ?

Digitalisation

GRANDE RÉGION

36 TRANSPOSITION CONCRÈTE

DU GREEN DEAL ET DE LA STRATÉGIE

PME EUROPÉENNE

Stratégie

ÉNERGIE

37 ACCOMPAGNEZ VOS CLIENTS

VERS UNE MOBILITÉ

PLUS DURABLE ET EFFICIENTE

Cap sur l’électrique

INTERNATIONAL

38 WAS IST DRIN FÜR DAS HANDWERK?

OFFICE DUCROIRE

Unterzeichnung

39 INTERNATIONALE

KOOPERATIONSANGEBOTE

Online

48-63

SÉCURITÉ/SANTÉ

4

D'HANDWIERK01|2018

LA SÉCURITÉ ET SANTÉ

74-75

ÉVÉNEMENT

ISTDENNSCHON AU TRAVAIL D’UN WAHLKAMPF?!

INTÉRÊT ININTERROMPU

Organisation internationale du travail

ÉDITO

ÉDITORIAL

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf auch gerne dargestellt wird, beginnt indieser

Legislaturperiode außerordentlich früh.

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf

80 BÄCKER-KONDITORENMEISTER-

Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

SEKTION VORSTELLUNG

52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere

beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein DER GRÖSSTEN bildungimdigitalen „GALETTE Zeitaltersindalles Themen,die maninder

Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiter-

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den DES ROIS kommendenLegislaturperiode 2020

angehenmuss.

engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren. Lycée technique de Bonnevoie (LTB)

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

WÜNSCHEN

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich 81 drei SCHORNSTEINFEGER

amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

DEM PERSONAL DER FÉDÉRATION

ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,

nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn DES ARTISANS Die offensichtlichste UND DER und von CHAMBRE der Politik bislang ammeisten

werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien DES MÉTIERS geschmähteGLÜCK

Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

derenForderungen reagiert,sodassdie Beam-

Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsent-

Neujahrstour dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

tenvertretungriskierte,entwederins Leere zu laufen oder aber wicklung heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse

zuverteilen ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.

gibt.

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier ET LA liegtLuxemburgimeuropäischen SANTÉ AU TRAVAIL, Vergleichan

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang 82-83 machte LA SÉCURITÉ

06-07 DIE ZUKUNFT Erziehungsminister IST GRÜN?! Claude Meisch, als er ankündigte, die RETOUR letzterStelle SUR INVESTISSEMENT

bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichenEST

Tag erklärte VERT !? dann die DP-Präsidentin und Familien-

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

La stratégie nationale VISION ZERO

LE FUTUR

ministerin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige

„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwor-

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und

schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr INFO zu tung, damit das politische Umfeld den Anforderungen der

CHRONIQUE beschränken. JURIDIQUE

Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest

angeschossen,mittels welcherdocheigent-

84 VISITE ebenso DE L’EXPOSITION wie die Verringerungder UNIVERSELLE

Bürokratie oder konsequente

Zeit gewachsen ist. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle

72 LEGAL lich LUNCHTIME eine Annäherung DE derAnfangsgehälter LA FDA! an denPrivatsektor 2020 InvestitioneninAus-und À DUBAÏ ET VOYAGE Weiterbildung,umnur OPTIONNEL diese Faktoren

zu nennen.

Workshop hätte stattfindensollen. interactifs DieserSteilvorlage musste der Minister À OMAN

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkon-

Du 11 au 16 novembre 2020

denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu trovers diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

ÉVÉNEMENT erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

Fall war.

kussionzumuten können. Doch dafürmüssten sie zuallererst

Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Dis-

76-78 20E ANNIVERSAIRE DE LA FÊTE

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

DES ENTREPRENEURS

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also

Fédération eher eingegenseitiges des Entreprises Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von derCGFPeinen Korbgibt?

de Construction Stimmengewinnen de Génie erntenCivil

die politischen Nikoläuse dadurch

aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

L’AUTOFESTIVAL BÉNÉFICIE

FEDAMO

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

FÉDÉRATION

SOCIAL

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

40-47

THÉMATIQUE

64-69

THÉMATIQUE

70-71

FORMATION

WORAUF ARBEITGEBER BEI DER

ARBEITSSICHERHEIT UND

-GESUNDHEIT

ACHTEN MÜSSEN

Im Sinne des Personals

FAHREN LERNEN

MIT BESTEN

VORAUSSETZUNGEN

Sicher unterwegs

SO FÜHREN SIE

IHRE BESPRECHUNGEN

PROFESSIONELL DURCH.

Besprechungen

STANDARDS

03

FOCUS

86

AGENDA/EVENTS

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

ÉDITO

EDITORIAL

Die Zukunft ist Grün?!

ÉDITORIAL

Le futur est vert !?

Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, haben die

Industrieländer beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden.

Gelingt uns das nicht, drohen unkontrollierbare ökologische

und wirtschaftliche Konsequenzen. Dies wurde in Europa als

Arbeitshypothese zurückbehalten. Die EU-Kommission hat Ende

2019 einen „Green Deal“ vorgeschlagen, in dem das Klimaabkommen

in einen Aktionsplan eingebettet wird. Als Arbeitsinstrument

und zur Fortschrittskontrolle müssen die

Mitgliedsstaaten Klimaziele und Maßnahmen in einem

integrierten Energie- und Klimaplan 2021-2030 definieren.

Anfang Februar hat die Regierung ihren – eigenen

Angaben nach - sehr ambitionierten Plan vorgelegt,

mit dem Luxemburg eine Vorreiterrolle einnehmen will

und der einmal den „Tanktourismus“ beenden und darüber

hinaus der geplanten „Ergrünung“ des Finanzplatzes einen

glaubhaften Rahmen verleihen soll: Verringerung des CO 2

Ausstoßes um 55 Prozent gegenüber 2005, Verbesserung

der Energieeffizienz um 40-44 Prozent sowie einen Anteil

der erneuerbaren Energien von 25 Prozent. Soweit die

in der Tat europaweit ambitioniertesten Eckwerte 2030.

Mit Ausnahme der Ökosteuer, welche fossile Brennstoffe und

Tanktourismus aus dem Markt - oder soll man lieber sagen: ins

Ausland? - preisen soll, setzt die Regierung hauptsächlich auf

Förderinstrumente und Anreize für Privathaushalte und

Unternehmen, um die Energieeffizienz massiv zu steigern

und den Energiemarkt auf erneuerbare Energiequellen

umzubauen. Die im Entwurf angekündigten verbindlichen

sektoriellen Reduktionsziele werden im nun vorliegenden

Klimaplan nicht weiter konkretisiert, ebenso wenig ist ersichtlich,

wie die Sektoren denn nun abgegrenzt werden sollen.

Handwerk spielt zentrale Rolle

Bei der Steigerung der Effizienz und dem Ausbau der

Erneuerbaren spielt das Bauhandwerk eine zentrale Rolle.

Die Regierung hatte bereits 2012 beschlossen den Passivhausstandart,

der ab 2021 europaweit obligatorisch eingeführt wird,

auf 2017 vorzuziehen. Parallel hat das Bauhandwerk über die

Fédération des Artisans massiv in die Aus- und Weiterbildung

der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter investiert.

Mit den Kompetenzzentren der Fédération des Artisans und

dem sektoriellen Weiterbildungsinstituts der Bauunternehmer

IFSB verfügt Luxemburg über ein flächendeckendes, strukturiertes

Weiterbildungsangebot, was bislang europaweit einzigartig

ist. Damit hat sich das Handwerk einen strategischen Vorsprung

erarbeitet, an dem nun weitergearbeitet werden muss.

Bis 2030 sollen nun jedes Jahr rund 700 Millionen Euro private

und öffentliche Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare

Energien fließen. Die angestrebte Renovierungsquote von

3 Prozent des Baubestandes ist durchaus ambitiös und soll

durch verbesserte Förderprogramme und Steuererleichterungen

begleitet werden. Viele konkrete Massnahmen stehen

noch aus. Die Regierung muss zeitnah die angekündigte

Renovierungsinitiative mit Inhalten beleben.

Wie geht es weiter?

Eine detaillierte Roadmap, wann welche Maßnahmen getroffen

werden, und wer welche Auflagen zu erfüllen hat, steht noch

aus. Angesichts der hohen Ambitionen und des engen Zeitplanes

müssten die Maßnahmen in Rekordzeit beschlossen

und umgesetzt werden, was nicht gerade den Gepflogenheiten

des luxemburgischen Gesetzgebungsverfahrens und der

administrativen Praxis entspricht.

Wassermelonentaktik

Luxemburg wäre nicht Luxemburg, wenn die „soziale Komponente“

beim Klima nicht eine zentrale Rolle spielen würde.

Obwohl der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen das zentrale

Element der Klimapolitik darstellen soll, bleibt die Kopplung

der Lohnentwicklung an die Preisentwicklung von

Erdölprodukten erhalten. Wenn die Regierung die CO 2

-

Bepreisung einführt, wird dies inflationstreibend sein, aber der

Kostenpunkt der Klimapolitik wird über die Lohnindexierung

integral bei den Unternehmen landen, ganz zu schweigen von

der Tatsache, dass nicht nachhaltiges Konsumverhalten mit

der Lohntüte belohnt wird. Irgendwie scheint es, als sollen

die Bürger über Kompensationsmassnahmen ruhig gestellt

werden. Diese Wassermelonentaktik (außen grün und innen

rot) schmälert zwar die Glaubwürdigkeit der luxemburgischen

Klimapolitik, doch so viel Vertrauen in das grüne Engagement

der Mitbürger hat die Regierung dann wohl doch nicht.

Von den Unternehmen dagegen erwartet man umso mehr.

Doch ohne öffentliche Hilfe werden diese die umfangreichen

Investitionen in Ausrüstung, Weiterbildung, Forschung, Entwicklung,

Innovation, usw. nicht leisten können. Hier müssen

schnellstens neue Ideen entwickelt werden, die sich nicht auf

klassische Subventionsprogramme beschränken. Letztere sind

in der Tat zu einschränkend angelegt, als dass sie den geeigneten

Rahmen für die anstehende „kopernikanische Revolution“

liefern könnten. Neue, flexible Abschreibungsmodelle müssen

ebenso her wie steuerfreie Bilanzreserven, Steuerkredite und

andere, bisher nicht entwickelte Möglichkeiten.

Der Klimaplan gibt auch keinerlei Aufschluss über die zugrunde

liegenden Wachstumsszenarien. Die Bevölkerung entwickelt

sich mit über 2 Prozent weitaus dynamischer als die unserer

Nachbarländer. Bis 2030 wird die Bevölkerung um 25 Prozent

wachsen, bis 2050 um über 60 Prozent. Diese Parameter lassen

die anvisierten Reduktionsziele in einem ganz neuen Licht

erscheinen. Eigentlich müssten Produktivitätssteigerungen in

allen Bereichen, und nicht nur bei der Energie, ganz oben auf

der Agenda stehen. So dringend ist der Klimanotstand dann

wohl doch nicht. Noch nicht.

Pour limiter le réchauffement de la planète à 1,5 degré,

les pays industrialisés doivent devenir neutres sur le plan

des émissions d'ici 2050. Si nous n'y parvenons pas, les

conséquences écologiques et économiques ne pourront plus

être maîtrisées. Ce scénario a été retenu par l’Europe comme

hypothèse de travail. Fin 2019, la Commission a proposé

le "Green Deal" européen dans lequel les exigences de différents

accords climatiques sont intégrées dans un plan d'action.

En tant qu'instrument de travail et pour documenter

les progrès en la matière, les États membres doivent définir

des objectifs et des mesures climatiques dans un plan national

pour la période 2021-2030.

Début février, le gouvernement a présenté son très ambitieux

plan énergie et climat dans lequel le Luxembourg

souhaite se positionner comme pionnier aussi pour

endiguer le tourisme à la pompe et pour donner de

la crédibilité au "greening" de la place financière.

Le plan vise à réduire les émissions de CO 2

de 55 % d'ici 2030,

à améliorer l'efficacité énergétique de 40 à 44 % et à porter

la part des énergies renouvelables à 25 %.

À l'exception de la fameuse écotaxe, qui vise à réduire la vente

de combustibles fossiles et le tourisme à la pompe (ou de les

délocaliser vers l’étranger), le gouvernement s'appuie principalement

sur des instruments de soutien pour augmenter

massivement l'efficacité énergétique et les énergies renouvelables.

Toutefois, les objectifs de réductions sectorielles

annoncés dans la loi-cadre sur le climat ne sont pas précisés

dans le plan climat et on n'explique pas comment on entend

délimiter les secteurs entre-eux.

L'artisanat joue un rôle central

Le secteur de la construction au Luxembourg joue un rôle

central. Le gouvernement avait déjà décidé en 2012 d'avancer

à 2017 la norme sur les maisons passives. Parallèlement, le

secteur du bâtiment a investi massivement dans la formation

et le perfectionnement des entreprises et de leurs employés.

Avec les centres de compétences de la Fédération des Artisans

et l'institut de formation continue sectorielle du bâtiment IFSB

des entrepreneurs de construction, le Luxembourg dispose

d'une offre de formation continue complète et structurée,

unique en Europe à ce jour.

D'ici à 2030, les investissements privés et publics dans

l'efficacité énergétique et les énergies renouvelables devraient

s'élever à environ 700 millions d'euros par an. Toutefois, l'objectif

d'un taux de rénovation de 3 % du parc immobilier reste

ambitieux et doit être accompagné de programmes

de subventions conséquents et d'allégements fiscaux.

Quelle est la prochaine étape ?

Une feuille de route détaillée, indiquant les mesures qui seront

prises et quels acteurs devront remplir quelles conditions, fait

toujours défaut. Compte tenu du niveau ambitieux

des objectifs et du calendrier très serré, les mesures devraient

être adoptées et mises en œuvre en un temps record,

ce qui n'est va pas de pair avec la procédure législative

et à la pratique administrative du Luxembourg.

La tactique de la pastèqueLe Luxembourg ne serait pas le

Luxembourg si la composante sociale ne jouait pas un rôle

central dans le débat sur le climat. Bien que l'élimination

progressive des combustibles fossiles soit l'élément central

de la politique climatique du Luxembourg, le couplage

de l'évolution des salaires à l'évolution des prix des produits

pétroliers est maintenu. Si le gouvernement introduit

une tarification du CO 2

, cela conduira à une inflation

accélérée, ce qui signifie que le coût de la politique

climatique se retrouvera dans un premier temps au niveau

des entreprises via l’indexation des salaires.

Cette tactique de la pastèque (verte à l'extérieur et rouge

à l'intérieur) réduit la crédibilité de la politique climatique

du Luxembourg.

D'autre part, les entreprises sont censées en faire d'autant

plus. Mais sans aide publique, ils ne pourront pas réaliser

les investissements importants en matière d'équipement,

de formation, de recherche, de développement, d'innovation,

etc. Il faut ici développer le plus rapidement possible

de nouvelles idées qui ne se limitent pas aux programmes

de subvention traditionnels.

Le plan climatique fournit également peu d'informations

sur les scénarios de croissance sur lesquels les modèles

du gouvernement sont basés. Comme notre croissance

économique repose principalement sur un afflux

constant de résidents, la population du Luxembourg

croît à un rythme de plus de 2 % contre 0,4 %

dans nos pays voisins.

D'ici 2030, la population augmentera de 25 %. Il n'y a pas

grand-chose à lire sur ces paramètres dans le plan climat,

même s'ils font apparaître les objectifs de réduction

sous un jour totalement nouveau. En fait, l'augmentation

de la productivité dans tous les domaines, et pas seulement

dans la production et la consommation d'énergie, devrait

figurer en tête de l'agenda politique. L'urgence climatique

n'est probablement pas si urgente que ça après tout.

Pas encore.

Fédération des Artisans

r.schmit@fda.lu

Secrétaire général

+352 42 45 11 26

/03/2020

06

07


MAGAZINE

POT DES

PRÉSIDENTS

COMMUNIQUÉ

2020 ou le souhait d’une

concrétisation des initiatives

politiques prioritaires.

Tom Oberweis, Président de la Chambre des Métiers, et Michel Reckinger, Président de la Fédération des Artisans, ont accueilli de

nombreux invités du monde politique et économique lors de leur traditionnel « Pot des Présidents » ce mardi 14 janvier 2020, l’occasion

pour eux de rappeler les défis majeurs de la politique future du Gouvernement.

lisation du côté des salariés (congé parental plus, droit

au temps partiel, etc.) met en évidence la nécessité du côté

gouvernemental de donner un signal clair, de considérer les

besoins réels des employeurs et de soupeser les conséquences

négatives des options politiques sur les PME artisanales.

C’est pour toutes ces raisons que l’Artisanat soutient la nouvelle

approche de l’UEL au niveau du Comité Permanent du Travail

et de l’Emploi (CPTE), dont le but est d’aboutir à une situation

« win-win » tant pour les salariés que pour les employeurs.

« L’Artisanat a enfin - et plus

que jamais - besoin des jeunes,

qui peuvent être préparés

aux défis de notre société

par le biais d’un apprentissage

artisanal pérenne et solide. »

Les organisations de l’Artisanat plaident pour une politique

sociale sélective amitieuse, susceptible de réellement aider

les familles qui ont du mal à trouver un logement adéquat.

Le manque de terrains pour l’implantation des PME artisanales,

dont le besoin se chiffre à environ 90 ha, et les problèmes

de trafic à l’origine d’un volume faramineux d’heures non

productives, est une réalité qui a trop duré et qui est en

contradiction totale avec un monde de travail efficace

et productif dont notre pays a pourtant grandement besoin.

Le Gouvernement a trois grands défis à relever

L’Artisanat préconise une politique en faveur du climat

qui favorise des mécanismes d’incitation intelligents en lieu

et place de réglementations restrictives ou de pénalités

de toutes sortes. Se doter d’une stratégie pour la protection

du climat est important, mais les valeurs de liberté et

de démocratie le sont tout autant.

L’Artisanat plaide en faveur de davantage de clarté et de

précisions, notamment en ce qui a trait au « Pacte Climat

pour PME », et préconise un réagencement des « prêts-climat »,

largement inefficaces dans leur forme actuelle.

L'année 2019 aura été une année importante pour le

secteur, puisqu’elle aura fait l’objet d’échanges constructifs

ayant permis de fixer les bases de nouvelles initiatives

avec le nouveau Ministre des Classes Moyennes, tels que

par ex. la réforme du droit d’établissement ou l’élaboration

d’un 5ième Plan d’action en faveur des PME, ainsi que

la poursuite et l’accélération du vaste projet de restructuration

du Brevet de Maîtrise avec le Ministre de l’Education

Nationale.

Or les défis auxquels est confronté notre économie sont

nombreux de sorte que les représentants de l’Artisanat

considèrent l’année 2020 comme une année charnière,

au cours de laquelle les mesures discutées avec

le Gouvernement devront être concrétisées.

Tom Oberweis et Michel Reckinger

La priorité doit être donnée à une nouvelle approche au niveau

du dialogue social

Les représentants de l’Artisanat considèrent en effet que

les déséquilibres nés au cours de la législature passée, suite

à l’adoption de plusieurs mesures politiques en matière de

« droit du travail », nécessitent des contre-mesures urgentes

de la part du Gouvernement. A titre exemplatif, Tom Oberweis

énonce que sur dix entreprises artisanales, six rapportent des

problèmes organisationnels liés à la mise en œuvre du congé

parental, alors que plus de la moitié d’entre elles n’arrivent

pas à trouver du personnel en vue de remplacer les congés

parentaux ou de paternité.

Cette situation intenable tout comme la perspective esquissée

dans l’accord de coalition prévoyant une extension de la flexibi-

Le secteur regrette d’avoir été placé devant le fait accompli

concernant la taxation des voitures de services, impactant

négativement le secteur automobile sans toutefois contribuer

à un bilan écologique positif.

Face au flou entourant l’affectation des recettes générées par

la nouvelle taxe CO 2

, l’Artisanat est d’avis que celles-ci

devraient servir à soutenir les investissements ciblés pour

le climat effectués par les entreprises et par les citoyens.

Il est par ailleurs fondamental que l’augmentation des coûts

de la politique pour le climat (augmentation des accises et

introduction d’une taxe CO 2

) devra être neutralisée au niveau

de l’indexation du prix à la consommation, ceci pour éviter

que ces nouvelles charges affecteront négativement la situation

compétitive des entreprises.

En matière d’aménagement du territoire et de logement,

les représentants de l’Artisanat estiment que les plans sectoriels

ne fournissent pas de réponses suffisantes aux défis futurs

du pays.

Tout en souhaitant un approfondissement des propositions

concrètes du secteur avec le Gouvernement, ils ont rappelé

que l’augmentation récente du salaire social minimum ne

constitue en aucun cas une solution au problème du logement

et au risque de pauvreté.

Chambre des Métiers

contact@cdm.lu

Dans ce même ordre d’idée, le manque de concepts en matière

de décharges de déchets inertes est déplorable, avec pour

conséquences le transport des déchets inertes sur tout le

territoire national, de longues attentes auprès des décharges

existantes et donc un bilan CO 2

désastreux.

Le Président de la Chambre des Métiers a en outre mis l’accent

sur le fait que l’avenir du Luxembourg en général et de

l’Artisanat en particulier dépendra de la capacité du pays à

attirer des talents, à les développer et à les fidéliser.

Au vu de la complexité de la thématique essentiel pour

le développement de notre pays, il est préconisé que

le Gouvernement se donne les moyens afin de mobiliser

les réserves de compétences existantes, plus particulièrement

en relation avec une immigration ciblée. La question

du logement sera là aussi une priorité.

L’Artisanat a enfin - et plus que jamais - besoin des jeunes, qui

peuvent être préparés aux défis de notre société par le biais

d’un apprentissage artisanal pérenne et solide. C’est en effet la

passion et l’idéalisme des jeunes artisans qui permettront de

façonner durablement le futur du Luxembourg 4.0 et qui seront

les piliers sur lesquels seront bâtis les futurs projets du pays.

Car l’Artisanat construit l’avenir.

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

/03/2020

08

09


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MAGAZINE

JURIDIQUE

MAGAZINE

JURIDIQUE

REGISTRE DE COMMERCE

Attention aux radiations

d’office !

Le gestionnaire du Registre de Commerce et des Sociétés (RCS) a annoncé qu’il va prochainement contacter les sociétés qui n’ont

pas effectué de dépôt depuis dix ans en vue de prononcer leur radiation d’office du registre 1 .

Pour les sociétés dites de capitaux - les sociétés anonymes,

les sociétés à responsabilité limitée, les sociétés à

responsabilité limitée simplifiée et les sociétés en commandite

par action - l’obligation de dépôt est assortie d’une

obligation de publicité sur le recueil électronique

des sociétés et associations (RESA).

« Une société qui recevra un avis de radiation

d’office aura la possibilité de réagir dans le mois afin

de présenter des observations ou de régulariser

la situation. »

La radiation d’office est une nouveauté car, jusqu’à

présent, la radiation du RCS ne pouvait résulter

que d’une demande de la société, que ce soit une

demande volontaire à la suite d’une dissolution volontaire,

ou une demande imposée à la suite d’une liquidation

judiciaire.

L’absence de dépôt au RCS pendant 10 ans fait présumer

un fonctionnement irrégulier ou un état de sommeil latent

Le législateur a considéré que l’absence de dépôt au RCS

sur une période de 10 années démontre que la société

est, à tout le moins, en état de sommeil à défaut de savoir

si la société fonctionne de manière irrégulière, et

que cet état impose qu’elle soit radiée du registre 2 .

Pour rappel, la plupart des sociétés immatriculées

au RCS ont l’obligation de déposer leurs comptes annuels

dans le mois de l’approbation et au plus tard sept mois

après la clôture de l’année sociale 3 .

Une société immatriculée au RCS a aussi l’obligation

de déposer les modifications concernant les organes

qui peuvent la représenter.

Le gestionnaire du RCS a communiqué que la radiation

d’office ne s’appliquera pas aux personnes physiques exerçant

une activité en nom propre, aux sociétés civiles, et

aux établissements publics.

La procédure de radiation d’office comme mesure

d’épuration du RCS

La procédure de radiation d’office est analysée comme

une mesure d’épuration qui va coexister avec l’arsenal

de sanctions qui sont prévues en cas de non-respect

de l’obligation de dépôt.

Pour rappel, l’absence ou le retard de dépôt sont susceptibles

d’entraîner quatre types de sanctions :

- la surtaxe pour retard de dépôt qui s’applique aux sociétés

de capitaux de manière progressive avec un maximum

à 500 euros par dépôt en retard ;

- la perte de validité de l’autorisation d’établissement qui

peut être prononcée en cas de cessation volontaire

de l’activité pendant plus de deux ans 4 ;

- une amende pénale de 500 euros à 25.000 euros qui

peut être prononcée à l’encontre des administrateurs et

des gérants responsables de non-publication

d’informations dans les délais légaux 5 ;

- la dissolution judiciaire de la société qui peut

être prononcée si le tribunal constate qu’une société

contrevient gravement aux dispositions du droit

des sociétés 6 .

On relèvera que la procédure administrative de radiation

d’office devrait à terme être complétée par une procédure

de dissolution administrative sans liquidation.

Cette procédure, inscrite dans l’actuel projet de loi sur

les faillites, donnerait la possibilité pour le gestionnaire

du RCS, à l’initiative du procureur d’Etat, de dissoudre

administrativement une société sans liquidation s’il

est constaté qu’il n’y pas d’actif, pas de salarié, et que

la société est, soit en contravention grave au droit

des sociétés, soit en état de cessation des paiements 7 .

Les effets juridiques d’un avis de radiation d’office

Une société qui recevra un avis de radiation d’office aura

la possibilité de réagir dans le mois afin de présenter

des observations ou de régulariser la situation.

A défaut de réaction dans le mois, la mention « radiée

d’office » sera affichée dans le dossier au RCS.

Bien que les effets juridiques d’une radiation d’office

ne soient pas clairement précisés, on peut relever que

la société radiée sera dans une situation irrégulière

à l’instar d’une « société de fait » mais qu’elle continuera

cependant juridiquement d’exister puisque la personnalité

morale existe en raison de la signature de statuts 8 et

que la radiation d’office n’entraîne pas la dissolution

de la société.

La continuité d’une personnalité juridique malgré la radiation

a pour conséquence que la société pourrait être déclarée

en état de faillite en cas de cessation des paiements, ou

qu’elle soit assignée en justice par des créanciers mécontents.

En revanche, en raison de la radiation du RCS, les associés

de la société ne devraient plus pouvoir agir en justice au

nom de la société 9 .

1

Avis au public du 13/1/2020, publié sur le site du Luxembourg Business Registers (https://www.lbr.lu > RCS)

2

Règlement grand-ducal modifié du 23 janvier 2003 portant exécution de la loi du 19 décembre 2002 concernant le Registre de commerce et des sociétés ainsi que la comptabilité et

les comptes annuels des entreprises (art.18 et 19)

3

L’obligation de dépôt des données financières ne vise pas certaines petites structures, à savoir les commerçants personnes physiques, les sociétés en nom collectif, et les sociétés en

commandite, dont le chiffre d’affaires annuel ne dépasse pas 100.000 euros.

4

Art.28 (6) b), loi du 2/9/2011 l’accès aux professions.

5

Article 1500-2 de la loi sur les sociétés commerciales

6

Article 1200-1 de la loi sur les sociétés commerciales

7

Projet de loi n° 6539 relative à la préservation des entreprises et portant modernisation du droit de la faillite.

8

Suivant l’article 1843 du Code civil, la personnalité juridique d’une société existe au moment de la signature des statuts à défaut d’une disposition statutaire contraire.

9

Cette analyse est faite par analogie avec l’article 100-11 de la loi sur les sociétés commerciales qui prévoit qu’une action intentée par une société dont les statuts ne sont pas publiés

au RESA est irrecevable.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+352 42 67 67 - 252

www.cdm.lu

/03/2020

12

13


MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

Avis du mois

de la Chambre

des Métiers.

LÉGISLATION

Le projet de loi

relative au patrimoine

culturel.

Un projet utile, auquel il est cependant essentiel d’apporter d’importantes modifications avant

son adoption par la Chambre des Députés.

MAGAZINE

SOMMAIRE

S

« La Chambre des Métiers

note que les immeubles listés

dans l’inventaire du patrimoine

architectural peuvent être

classés comme patrimoine

culturel national pendant

une période de dix ans. »

La Chambre des Métiers salue en principe

la mise en place d’une législation

complétée et mise à jour sur le patrimoine

culturel archéologique, architectural,

mobilier et immatériel.

Elle critique cependant les dispositions

relatives au patrimoine archéologique

dans la mesure où sont introduites des

procédures d'autorisation supplémentaires,

comportant des risques de prolongations

de délais incalculables, notamment pour

les projets de construction. La Chambre

des Métiers craint que non seulement

cette mesure, mais aussi les opérations

d’archéologie préventives obligatoires

dans les futures zones d’observations

archéologiques, engendrent des coûts

supplémentaires sur un marché immobilier

déjà sensible.

Cette problématique concerne par ailleurs

non seulement les entreprises du secteur

de la construction, mais aussi toutes les

entreprises propriétaires d’un terrain qui

souhaitent y construire.

En effet, en raison de l'absence de certains

délais procéduraux parmi le grand nombre

d'étapes successives, et de la suspension

des délais contractuels pour la livraison

de l’ouvrage, le risque d'une prolongation

incalculable plane sur chaque projet.

Par ailleurs, en cas de la réalisation du

risque, aucun mécanisme d’indemnisation

n’est prévu.

La Chambre des Métiers se montre également

critique à l'égard du manque de transparence,

tant en ce qui concerne l'accès

aux informations provenant de l'inventaire

archéologique établi par le Centre national

de recherche archéologique, qu’en ce

qui a trait aux critères de définition

de la zone d'observation archéologique.

Elle l’est aussi, quant aux critères menant à

une prescription de mesures archéologiques

par le ministre. La Chambre des Métiers

demande que le contenu de l’inventaire

du patrimoine archéologique soit transparent

et accessible au grand public et

que les critères menant à la définition de

la zone d’observation et à une prescription

de mesures archéologiques soient

également transparents et compréhensibles.

En ce qui concerne le financement des

opérations d’archéologie, la Chambre des

Métiers est d’avis que les frais engendrés

par lesdites opérations doivent être pris

en charge par l’Etat. Si les opérations

d’archéologie doivent être entièrement

ou partiellement financées par le maître

d’ouvrage, la Chambre des Métiers

craint que cette mesure n'entraîne

une hausse des prix de l'immobilier

du fait des opérations d’archéologie

préventive systématiques, et aille

à contresens des efforts nationaux

en faveur d’un prix de logement

abordable.

En ce qui concerne le patrimoine architectural,

il suffit qu’un immeuble remplisse

un seul des critères énumérés dans

le projet de loi pour être inventorié dans

l’inventaire établi par l’Institut national

du patrimoine architectural.

La Chambre des Métiers estime que la

formulation actuelle du projet de loi

risque de viser un trop grand nombre

de bâtiments et de sites. Elle propose un

mécanisme plus sélectif, par exemple en

pondérant les critères et en définissant

un seuil minimal de points à atteindre

pour identifier les bâtiments qui ont

réellement besoin d'être protégés.

Concernant l’introduction d’un droit

de préemption et d’un droit d’expropriation

en faveur de l’Etat, la Chambre

des Métiers observe d'un œil critique

l’augmentation constante ces dernières

années, des cas où l’Etat s’arroge ce

pouvoir exorbitant pour court-circuiter

le marché privé.

La Chambre des Métiers note que les

immeubles listés dans l’inventaire du

patrimoine architectural peuvent être

classés comme patrimoine culturel

national pendant une période de dix ans.

Elle est d’avis que ce délai est trop long,

car il représente une insécurité pour

les propriétaires quant au statut de leur

propriété pendant toute cette durée, vu

les conséquences d’un tel classement.

Finalement, la Chambre des Métiers

regrette fortement que les nombreux

projets de règlements cités dans le texte

ne soient pas présentés conjointement

au projet de loi, car leur teneur aura un

impact certain. En l'absence de ces règlements,

il est impossible d'évaluer plus

concrètement la pertinence et les effets

des dispositions proposées.

L’avis de la Chambre

des Métiers peut être consulté sur

le site Internet cdm.lu >Avis

Chambre des Métiers

eva-maria.lang@cdm.lu

Conseillère technique et économique

+352 42 67 67 - 222

www.cdm.lu

/03/2020

14

15


MAGAZINE

ÉCONOMIE

LES CLUSTERS DE L’ARTISANAT

Présentation des clusters

Nettoyage du bâtiment,

Fleuriste & paysagiste,

Communication et Artisanat

d’art.

Suite notamment aux réformes du droit d’établissement, il est à observer que les entreprises artisanales couvrent une palette

de plus en plus large d’activités pour pouvoir répondre à la demande de la clientèle, désireuse de réduire au minimum le nombre

d’intervenants nécessaires à l’exécution de travaux ou l’offre de services spécifiques.

Par conséquent, en 2018, 33 % des entreprises

détiennent au moins deux autorisations d’établissement.

Représentant près de la moitié de l’emploi,

ces entreprises sont en moyenne de taille plus importante

que celles qui possèdent uniquement une seule

autorisation.

En considérant cette tendance, la Chambre des Métiers

a réagi en adaptant la méthode d’élaboration des statistiques

de l’Artisanat de façon à prendre en compte le phénomène

de la pluralité des autorisations détenues par une même

entreprise. Ainsi, en fonction de la connexité des

autorisations, 16 clusters artisanaux regroupant

des activités apparentées ont été définis.

LES

Dans

CLUSTERS

cet article, les 4 clusters Nettoyage du bâtiment,

DEFleuriste L’ARTISANAT et paysagiste, Communication multimédia

et spectacles et Artisanat d’art et activités diverses

ENTREPRISES

284

+11,3%

ÉVOLUTION 2013-18

+60,2%

TAILLE MOYENNE

43

NETTOYAGE DU BÂTIMENT

EMPLOIS

12.277

+0,2%

ÉVOLUTION 2013-18

+35,7%

seront LES présentés. CLUSTERS Le cluster du nettoyage du bâtiment

se DE compose L’ARTISANAT d’une seule autorisation artisanale,

celle du « nettoyeur de bâtiments et de monuments ».

« Ce sont avant tout les entreprises de petite

taille, donc celles qui ont entre 1 et 9 salariés,

NETTOYAGE DU BÂTIMENT

augmentent le plus rapidement. »

ENTREPRISES

284

+11,3%

Sur les années 2013-2018, le nombre d’entreprises de ce

ÉVOLUTION cluster a 2013-18 augmenté de manière impressionnante en passant

+60,2%

de 178 à 284 unités – une progression moyenne de 10%

LES CLUSTERS

par année. Ce sont avant tout les entreprises de petite

taille, donc

DE

celles

L’ARTISANAT

TAILLE MOYENNE qui ont entre 1 et 9 salariés, augmentent

43

le plus rapidement.

ENTREPRISES ENTREPRISES

250 451

+7,5% +9,1%

ÉVOLUTION ÉVOLUTION 2013-18 2013-18

+63,6% +59,4%

TAILLE MOYENNE TAILLE MOYENNE

TAILLE MOYENNE

78% 22% 26% 31% 74% 69%

50% 50%

5

4

COMMUNICATION, FLEURISTE ET PAYSAGISTE

MULTIMÉDIA ET SPECTACLES

EMPLOIS

12.277

+0,2%

ÉVOLUTION 2013-18

+35,7%

EMPLOIS

1.656

-0,6%

ÉVOLUTION ÉVOLUTION 2013-18 2013-18

+98% +2,3%

Ainsi, les 10 entreprises de cette catégorie représentent

64% de l’ensemble des salariés. En considérant uniquement

LES les 5 CLUSTERS

employeurs les plus importants, il ressort des

DE statistiques L’ARTISANAT qu’ils occupent presque la moitié des salariés

du cluster.

ENTREPRISES

actives 451 au niveau B2B, mais de plus en plus de ménages 1.656

+9,1%

ÉVOLUTION 2013-18

TAILLE MOYENNE

78% 22% 31% 69%

EMPLOIS

1.286

+30,7%

du secteur réside COMMUNICATION, dans l’augmentation MULTIMÉDIA ET SPECTACLES de la surface

4

160

+101,2%

Elles représentent 41 % du cluster en 2018 et

doublent en nombre entre 2013 et 2018.

Ces entreprises, même si elles sont nombreuses,

ne représentent que 4% des salariés.

En conséquence, la taille moyenne des entreprises

du cluster du nettoyage est en baisse. Ce chiffre

passe de 51 personnes occupées en 2013 à 43

en 2018.

Le nettoyage du bâtiment représente

avec plus de 12.000 personnes le troisième cluster

le plus important en termes d’emplois. Le nombre

de personnes occupées affiche quant à lui une progression

respectueuse, mais avec 36% sur 5 ans, elle est moins

prononcée que celle du nombre d’entreprises. Ce sont

surtout les entités de plus de 250 personnes qui pèsent

dans l’emploi salarié.

« Par ailleurs, avec 78%, les entreprises de

nettoyage occupent une large majorité

de femmes. »

Par ailleurs, avec 78%, les entreprises de nettoyage

occupent une large majorité de femmes.

Une des causes pouvant expliquer cette tendance favorable

disponible des bâtiments administratifs et commerciaux.

Or, les entreprises de nettoyage ne sont pas seulement

EMPLOIS

-0,6%

ont également recours à leurs prestations de services ;

suite à la hausse constante de la population résidente

+59,4%

et du taux d’emploi féminin. D’après le STATEC,

les bâtiments construits entre 2013 et 2017 (tous types

confondus) ont générés une surface disponible

additionnelle de 4.253.738 m 2 .

ÉVOLUTION 2013-18

+2,3%

Comme son nom l’indique, les autorisations du fleuriste

et de l’entrepreneur paysagiste ont été regroupées dans

ce cluster-ci. Et ce sont les entrepreneurs paysagistes qui

représentent

ARTISANAT

à peu près

D’ART

trois

ET ACTIVITÉS

quarts des

DIVERSES

entreprises

et 80% de l’emploi de ce cluster.

ENTREPRISES Au total, le nombre d’entreprises progresse de 7,5% EMPLOIS en 2018

343

pour +10,5% passer à 250 unités. Sur 5 ans, on peut constater +5,8% une

augmentation impressionnante de 64%. Une explication

ÉVOLUTION possible 2013-18est la demande croissante pour ces services ÉVOLUTION émanant 2013-18

+89,7%

non seulement des professionnels mais aussi de plus en plus

des particuliers.

Du 2côté de l’emploi, le nombre de personnes occupées a

presque doublé (+98%) sur 5 ans. Sur une année,

il grimpe de 31% et se situe en 2018 à 1.286 salariés.

Cette « explosion » du

nombre de salariés s’explique

entre autres par

quelques grandes entreprises de

construction qui désormais détiennent

également l’autorisation

d’entrepreneur paysagiste. En même

temps, le cluster enregistre également

quelques créations d’entreprises

(24 créations d’entreprises en 2019) ainsi que

le développement d’entreprises paysagistes existantes.

Le groupe Communication, Multimédia & Spectacle comprend

entre autres l’activité de l’imprimeur qui a été mise à rude

épreuve au cours des dernières années, ceci tant pour

des raisons conjoncturelles que structurelles.

Avec la crise économique dont les effets se sont manifestés

à partir de l’année 2008, la concurrence s’est particulièrement

intensifiée dans le secteur et s’est même internationalisée,

alors que les entreprises clientes révisaient leurs budgets

de communication vers le bas.

Un des principaux défis structurels réside certainement

dans la concurrence de l’Internet qui fait aujourd’hui face

à la presse écrite. Cette évolution se reflète dans une tendance

à la baisse des tirages des journaux, ce qui a évidemment

des conséquences directes sur l’activité des imprimeries.

D’autres activités représentées dans ce cluster sont notamment

les photographes, les exploitants d’un atelier graphique,

les opérateurs de son, de lumière et d’éclairage.

Le nombre d’entreprises du cluster progresse de 9 % sur

une année pour s’établir à 451 unités en 2018. En revanche,

l’emploi est légèrement en recul (-0,6%) et atteint

1.656 salariés.

Sur 5 ans, les imprimeurs passent de 51 entreprises en 2013

à 47 entités en 2018. Ce recul entraîne en parallèle une baisse

des salariés de l’ordre de 37%.

CHIFFRES CLÉS 2018

29

/03/2020

16 17

FLEURISTE ET PAYSAGISTE

ARTISANAT D’ART ET ACTIVITÉS DIVERSES


MAGAZINE

ÉCONOMIE

De l’autre côté, entre 2013 et 2018, les photographes

et les ateliers graphiques connaissent une augmentation

du nombre d’entreprises. Le nombre de photographes

augmente de 78% et celui des exploitants d’ateliers

graphiques de 66%. Si en 2013, les imprimeurs ont

occupé 3 salariés sur 4 de l’ensemble du cluster, ils en

emploient uniquement 58% en 2018. Si l’emploi

des imprimeries ne cesse de baisser sur la période

en revue, ce sont les autres activités de ce cluster

LES CLUSTERS

qui créent de plus en plus d’emplois.

DE L’ARTISANAT

ENTREPRISES

284

+11,3%

ÉVOLUTION 2013-18

+60,2%

TAILLE MOYENNE

43

Les activités des photographes et des graphistes, actives

dans le secteur de la communication, semblent connaître

une demande sans cesse croissante. Par ailleurs,

la dernière réforme du droit d’établissement de 2011

a permis de combiner une occupation salariée avec

une activité

NETTOYAGE

en tant

DU

qu’indépendant

BÂTIMENT

dans l’Artisanat.

Tout porte à croire que beaucoup de personnes ont

saisi cette nouvelle liberté pour exercer certaines

EMPLOIS

activités, notamment celle de photographe, 12.277 à titre

+0,2%

accessoire. L’extension de l’accès à ces activités

se reflète donc très probablement dans les chiffres

ÉVOLUTION 2013-18

des créations d’entreprises.

+35,7%

LES CLUSTERS

En ce qui concerne le nombre de salariés, les exploitants

DEd’ateliers L’ARTISANAT graphiques ont pu doubler leurs collaborateurs,

passant de 95 salariés en 2013 à 193 salariés en 2018.

Les photographes, quant à eux, enregistrent une

augmentation de leur emploi salarié de 11% sur 5 ans.

Le cluster Artisanat d’Art et activités diverses comprend avant

tout les 36 métiers de l’art.

Il s’agit d’activités artisanales travaillant le bois, le métal,

les minéraux ou encore les fibres.

Outre les métiers de l’art, ce cluster comprend aussi

l’entrepreneur de pompes funèbres. Les raisons plaidant

pour son intégration dans ce cluster sont d’un côté le

manque de connexité technique entre cette activité et

les autres clusters. Même si quelques menuisiers détiennent

une autorisation d’entrepreneur de pompes funèbres,

cette dernière ne peut pas être considérée comme

une activité faisant partie du secteur de la construction.

De l’autre côté, cette activité qui compte moins de dix

entreprises et environ 25 salariés a été affectée à

ce cluster comme il regroupe déjà une multitude

d’activités de taille plus restreinte.

Même si le nombre d’entreprises monte de 80 à 160 unités

entre 2013 et 2018, et que l’emploi passe de 181 à 343

personnes occupées, ce groupe constitue le plus petit

de l’Artisanat. Les entités qu’il comprend ont une taille

moyenne LES CLUSTERS de 2 personnes. En termes d’égalité des sexes,

ce

DE

secteur

L’ARTISANAT

montre parfait équilibre.

On peut noter la créativité et l’excellence dont le secteur

a fait preuve lors de la biennale « De Mains de Maîtres »,

exposition organisée en 2016 et 2018, à l’initiative

de Leurs Altesses Royales le Grand-Duc héritier

et la Grande-Duchesse héritière.

ENTREPRISES

451

+9,1%

ÉVOLUTION 2013-18

+59,4%

COMMUNICATION, MULTIMÉDIA ET SPECTACLES

EMPLOIS

1.656

-0,6%

ÉVOLUTION 2013-18

+2,3%

Chambre des Métiers

economie@cdm.lu

78% 22%

TAILLE MOYENNE

Département économique 31%

4

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EMPLOIS

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+0,2%

ÉVOLUTION 2013-18

+35,7%

ENTREPRISES ENTREPRISES

250 451

+7,5% +9,1%

ÉVOLUTION ÉVOLUTION 2013-18 2013-18

+63,6% +59,4%

TAILLE MOYENNE TAILLE MOYENNE

TAILLE MOYENNE

78% 22% 26% 31% 74% 69%

50% 50%

5

4

FLEURISTE COMMUNICATION, ET PAYSAGISTE MULTIMÉDIA ET SPECTACLES

EMPLOIS

1.656

-0,6%

ÉVOLUTION ÉVOLUTION 2013-18 2013-18

+2,3%

CHIFFRES CLÉS 2018

/03/2020

18

29

19

ARTISANAT D’ART ET ACTIVITÉS DIVERSES

EMPLOIS

1.286

+30,7%

+98%

ENTREPRISES

160

+10,5%

ÉVOLUTION 2013-18

+101,2%

2

ARTISANAT D’ART ET ACTIVITÉS DIVERSES

EMPLOIS

343

+5,8%

ÉVOLUTION 2013-18

+89,7%

BERLINGO VAN JUMPY JUMPER

5,2–7,8L/100KM 137–177GCO 2

/KM (WLTP) 6,0–8,0L/100KM 159–210GCO 2

/KM(WLTP) 8,2–14,8L/100 KM

4,1–6,5L/100KM 107–127GCO 2

/KM(NEDC) 4,7–5,8L/100KM 125–146GCO 2

/KM(NEDC) 5,8–6,9L/100KM

business.citroen.lu

215–387GCO 2

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MAGAZINE

ÉCONOMIE

« Il convient de rappeler que le droit

d’établissement requiert un certain niveau

de qualification pour la création ou la reprise

d’une entreprise artisanale. »

FAILLITES

L’Artisanat plus robuste que

l’économie en général.

Selon les statistiques relatives à l’année 2019, le nombre de faillites dans l’ensemble de l’économie luxembourgeoise

a progressé de l’ordre de 8% entre 2018 et 2019. Ceci représente une augmentation beaucoup moins forte que pendant

l’année précédente, où le nombre des faillites avait augmenté de 29%.

En chiffres absolus, leur nombre s’élève à 1.263 unités

en 2019, ce qui, d’après les calculs de la Chambre des

Métiers, correspond à 35 faillites sur 1.000 entreprises.

Ce chiffre est en forte hausse depuis l’année 2017, au cours

de laquelle le Luxembourg a connu 27 faillites sur 1.000

entreprises.

Ces données indiquent que la situation financière de nombre

d’entreprises luxembourgeoises est fragile. Malgré une

situation conjoncturelle qui reste favorable pour la plupart

des secteurs économiques, en 2019, les entreprises ont été

confrontées à de nouvelles dispositions légales qui pèsent

sur la structure des coûts des entreprises et surtout sur

celle des PME. En guise d’exemple, on peut citer

l’augmentation du salaire social minimum, l’introduction

d’un jour férié supplémentaire ou encore la hausse

des demandes de congés parentaux, qui restent difficiles

à gérer pour les petites entreprises.

« Ainsi, sur la période 2010-2019, le nombre de faillites

sur 1.000 entreprises est 89% plus élevé dans les autres

secteurs économiques que dans l’Artisanat !.»

Ces adaptations du droit du travail ont pour conséquence

d’augmenter les frais de fonctionnement des entreprises.

Celles-ci peuvent donc soit augmenter leurs prix de vente

ou accepter le rétrécissement de leur marge bénéficiaire.

En ce qui concerne l’Artisanat, la situation concurrentielle

oblige beaucoup d’entreprises à sacrifier une partie de leur

marge bénéficiaire. Le résultat de l’enquête de conjoncture

de la Chambre des Métiers montre que 21% des entreprises

artisanales ont vu décroître leur marge bénéficiaire

au cours du 3 e trimestre 2019 contre 6% pour lesquelles

la marge a augmenté.

Le nombre de faillites dans le secteur de l’Artisanat, qui représente

respectivement 21% et 23% de l’ensemble

des entreprises et de l’emploi, augmente marginalement

de 119 unités en 2018 à 123 en 2019. En d’autres termes,

il compte seulement 16 faillites sur 1.000 entreprises,

un chiffre qui est resté stable par rapport à 2018.

Par ailleurs, en 2019, les entreprises artisanales étaient

responsables de seulement 9% des faillites au Luxembourg,

taux qui a connu une baisse depuis plusieurs années,

alors qu’il s’établissait à 14% en 2016.

Par ailleurs, les analyses de la Chambre des Métiers montrent

que le taux de faillites de l’Artisanat est structurellement

en-dessous du taux des autres secteurs économiques.

Si la moyenne décennale du nombre de faillites sur 1.000

entreprises artisanales s’élève à 18 entités, celle de l’économie

hors Artisanat est de 34.

Ainsi, sur la période 2010-2019, le nombre de faillites sur

1.000 entreprises est 89% plus élevé dans les autres secteurs

économiques que dans l’Artisanat !

Les causes pouvant expliquer la survenance d’une faillite sont

multiples. D’un point de vue général, les faillites doivent être

considérées comme un phénomène économique qui n’a

rien d’extraordinaire dans une économie de marché où

les entreprises sont en concurrence les unes par rapport

aux autres. En effet, la disparition d’entreprises fait partie

de la dynamique économique tout comme la création

d’entreprises. Pourtant, la plupart du temps les faillites

sont liées au niveau de compétence et de formation

du chef d'entreprise, de même qu’aux capitaux propres

peu élevés, ce qui rend les entreprises vulnérables

d’un point de vue financier.

Il convient de rappeler que le droit d’établissement requiert

un certain niveau de qualification pour la création ou

la reprise d’une entreprise artisanale. Malgré la réforme

de la législation en 2011, les exigences en matière de

qualification restent significatives.

Ceci peut être une des raisons expliquant pourquoi

l’Artisanat semble mieux résister à la tendance à la hausse

des faillites.

Selon le communiqué de Creditreform, le secteur

des services est le plus touché avec 884 cas, suivi du secteur

du commerce et la construction avec respectivement

253 et 124 faillites 1 .

1

La différence entre les chiffres de Creditreform et ceux de la Chambre des Métiers émane de différentes définitions du secteur de la construction. Ainsi, la Chambre des Métiers considère

uniquement ses ressortissants et Creditreform se base sur le code NACE. Cette classification considère par exemple l’activité de promotion immobilière comme activité de construction.

/03/2020

20 21


MAGAZINE

ÉCONOMIE

FORD HYBRID

En ce qui concerne la majorité des autres groupes de métiers

de l’Artisanat, leurs taux de faillites sur 1.000 entreprises

étant largement inférieurs, ils exercent une influence

à la baisse sur la moyenne de l’Artisanat (16).

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Groupe de métiers

Nombre

de faillites

Faillites

en % de

l’Artisanat

Faillites

sur 1.000

entreprises

Alimentation 4 3% 17

Mode, santé & hygiène 9 7% 6

« Son taux de faillites sur 1.000 entreprises s’établissant

à 22, la construction reste bien en dessous de la moyenne

de l’économie en général (35 faillites sur 1.000

entreprises). »

Au niveau de l’Artisanat, la Chambre des Métiers a procédé

à une analyse des faillites par secteur. Constituant de loin

le groupe le plus important en termes d’entreprises,

il n’est pas surprenant qu’en chiffres absolus le secteur

de la construction soit responsable de la majorité

des faillites. Avec 87 faillites pendant l’année 2019,

il représente 71% des cas survenus dans l’Artisanat.

Son taux de faillites sur 1.000 entreprises s’établissant

à 22, la construction reste bien en dessous de la moyenne de

l’économie en général (35 faillites sur 1.000 entreprises).

2

Lien vers le projet de loi sur le site de la Chambre des Députés.

/03/2020

22

Mécanique 19 16% 14

Construction 87 71% 22

Communication,

multimédia & spectacle

Activités artisanales

diverses

3 2% 6

1 1% 6

Total/Moyenne 123 100% 16

Faillites en 2019 par groupe de métiers

En guise de conclusion, la Chambre des Métiers souligne

la nécessité de moderniser le droit luxembourgeois

en matière d’insolvabilité des sociétés commerciales.

Cependant, selon elle, les sanctions prévues par

le projet de loi n°6539 2 et ses amendements

sont incompatibles avec le concept de la « deuxième

chance ».

Concernant l’accès à la procédure de réorganisation

judiciaire, celui-ci doit être clairement fermé aux

entreprises qui fonctionnent de manière frauduleuse

et largement accordé aux autres entreprises qui

demandent une « seconde chance », subissant

par exemple les effets d’une situation conjoncturelle

défavorable.

Chambre des Métiers

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Conseiller économique

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la consommation et l’émission de CO 2 . Les chiffres NEDC 2.0 indiqués sont calculés à partir des valeurs WLTP et seront utilisés pendant une période transitoire (jusqu’au fin

2021 au plus tard), par exemple à des fins fiscales. Cependant, avant la fin de cette période transitoire, le gouvernement peut utiliser les valeurs WLTP à des fins fiscales, ce qui

peut influer sur la taxation du véhicule. Le cas échéant, les distributeurs Ford, Ford et le constructeur du véhicule déclinent toute responsabilité quant à ces différences.

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MAGAZINE

FORMATION

MAGAZINE

SOMMAIRE

FORMATION CONTINUE

Accélérez votre carrière

avec notre nouvelle offre

de formation.

La Chambre des Métiers dévoile sa nouvelle offre de formation continue pour 2020 avec des cours adaptés spécialement

aux salariés et aux entreprises ayant une activité artisanale.

Toutes nos formations, également

ouvertes au grand public, sont

dispensées par des formateurs

experts et vous préparent à relever

de nouveaux défis professionnels

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l’évolution de votre carrière.

En augmentant vos compétences

et ainsi votre valeur sur le marché

du travail, vous devenez acteur

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Pour l’entreprise, les avantages liés

aux formations continues pour ses

collaborateurs sont nombreux :

augmentation de la productivité

et de l’efficacité, fidélisation

des salariés, une meilleure cohésion

d’équipe et performance collective -

ce qui contribue à la valorisation

de l’image de l’entreprise.

Forte demande de main-d’œuvre

qualifiée

L’Artisanat luxembourgeois fait face à

un besoin important de main-d’œuvre

estimé à 9.400 salariés. Ce besoin

en main-d’œuvre qualifiée est une

préoccupation majeure pour les entreprises

artisanales luxembourgeoises.

La Chambre des Métiers accorde une

grande importance à la formation

continue. Elle considère celle-ci, plus

que jamais, comme un investissement

primordial pour nos entreprises artisanales

dans un contexte économique

confronté à des changements accélérés,

très concurrentiel et sans cesse

mouvant. De nombreuses entreprises

l’ont déjà compris et mis en place une

politique de formation dynamique au

sein de leur organisation.

La formation continue orientée vers

le « employer branding » ou la marque

employeur a également des répercussions

positives. Donner la possibilité à

ses employés de se former peut s’avérer

un excellent levier de fidélisation, au

même titre que la rémunération ou

l’aménagement du temps de travail.

C’est un gage de confiance dans ses

capacités à progresser et souvent perçu

par le salarié comme une marque

de reconnaissance de son employeur.

Mieux fidélisé et plus engagé, il devient

ainsi un meilleur ambassadeur

pour l’entreprise.

Cap vers la digitalisation

Plus exigent, le consommateur souhaite

avoir la possibilité d’acheter des produits

et des services en ligne. Celui-ci fait des

recherches en amont pour s’informer

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/03/2020

24


MAGAZINE

FORMATION

et comparer les prix en ligne avant

d’acheter peut-être un produit en

magasin ou de se décider pour un

service. Nos formations dans les

domaines de la digitalisation, des réseaux

sociaux et du e-commerce vous

faciliteront cette transition en vous

permettant d’acquérir un perfectionnement

technique, de créer un lien

avec votre marché et de promouvoir

votre image de marque en ligne.

Réussissez votre projet d’entreprise

Que vous soyez porteur d’un projet

de création, de reprise d’entreprise ou

que vous ayez tout simplement besoin

de rafraîchir vos connaissances en

gestion, le cycle de formation "Mieux

réussir son projet d'entreprise" vous

enseignera les aspects-clés liés à la

bonne gestion d’une PME. Afin de

répondre à vos besoins individuels,

nous vous proposons différentes

formules en plusieurs langues, avec

la possibilité de bénéficier d’un prix

avantageux pour le cycle complet.

Efficacité énergétique

Devenez “Artisan certifié maison passive”

dans le domaine de la construction

et de la rénovation de bâtiments

à haute performance énergétique.

Cette formation, vous permet, après

la réussite d’un examen international,

de vous attribuer le certificat Artisan

Certifié Maison Passive du Passivhaus

Institut (PHI) Darmstadt. Les participants

qui travaillent dans une entreprise

située au Luxembourg et affiliée

à la Chambre des Métiers peuvent également,

suite à l’obtention du certificat,

faire labéliser leur entreprise « Energie

fir d’Zukunft+ ».

Prévention des risques

La législation luxembourgeoise donne

à l'employeur l'obligation de prendre

toutes les mesures nécessaires pour

la sécurité et la santé de ses salariés.

La Chambre des Métiers couvre ces

besoins en formation obligatoires et

complémentaires pour travailleurs

désignés dans les secteurs de l’alimentation,

de la mécanique et de la

mode-santé-hygiène. Ces formations

ont pour objectif de présenter des

méthodes d’analyse et d’évaluation des

risques spécifiques à un secteur et sont

destinées à faciliter la mise en pratique

d’outils de travail pour le travailleur

désigné. Elles permettent à l’employeur

de mieux prévenir et diminuer les

risques pour ses salariés, d’assurer sa

sécurité, de maîtriser l’absentéisme et

de renforcer une culture de sécurité de

/03/2020

26

l’entreprise. Un investissement payant

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continue est un outil puissant pour vous

et votre entreprise et vous permettra

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besoins. Nous nous ferons un plaisir de

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MAGAZINE

FORMATION

MAGAZINE

FORMATION

LA PROMOTION 2019 ET L’EXCELLENCE À L’HONNEUR

Remise des Brevets de Maîtrise

et de la Promotion du Travail

dans l’Artisanat.

De nombreuses personnalités du monde politique,

économique et social ont tenu à assister à la remise

traditionnelle des Brevets de Maîtrise et de la Promotion

du Travail. La cérémonie solennelle s’est déroulée

dimanche, le 26 janvier 2020 au Grand Théâtre

de la Ville de Luxembourg en présence

de S.A.R. le Grand-Duc Héritier. La promotion 2019

ne compte pas moins de 110 lauréats du Brevet

de Maîtrise et 54 lauréats de la Promotion du Travail.

L’engagement, la persévérance ainsi que

les excellents résultats des jeunes lauréats

ont été au cœur de la cérémonie.

« Grâce à son caractère multidisciplinaire et polyvalent,

le Brevet de Maîtrise est la formation de référence pour

futurs chefs d’entreprise, formateurs d’apprentis et

personnel d’encadrement. »

/03/2020

29


MAGAZINE

FORMATION

MAGAZINE

FORMATION

La Promotion du Travail

est une distinction

qui met en avant

le mérite individuel.

Le Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg n’était en rien

trop grand pour accueillir les nombreux invités ainsi que

les lauréats accompagnés de leurs proches. Parmi les invités

de marque figuraient Monsieur Fernand Etgen, Président

de la Chambre des Députés, Monsieur Claude Meisch, Ministre de

l’Education Nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse et Monsieur

Dan Kersch, Ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Economie

sociale et solidaire.

Le Brevet de Maîtrise est une formation d’entrepreneuriat propre

au secteur de l’Artisanat. Grâce à son caractère multidisciplinaire

et polyvalent, le Brevet de Maîtrise est la formation de référence

pour futurs chefs d’entreprise, formateurs d’apprentis et personnel

d’encadrement.

La Promotion du Travail est une distinction qui met en avant

le mérite individuel. Attribuée aux candidats de l’apprentissage

artisanal et du Brevet de Maîtrise pour récompenser leurs

résultats hors norme, et donc l’excellence.

Avec la remise du Brevet de Maîtrise et de la Promotion du

Travail, l’Artisanat met à l’honneur toutes celles et tous ceux qui

sont appelés à former la future « élite » et l’exemple à suivre du

secteur, et à ce titre une belle occasion pour mettre en avant un

secteur diversifié et passionnant, qui fort de ses 7.500 entreprises

et 95.000 collaborateurs, constitue la « 1 ère Entreprise »

du Luxembourg.

Dans sa qualité de ministre compétent pour la formation professionnelle,

le Ministre Claude Meisch a tenu à s’exprimer au nom

de l’ensemble du Gouvernement pour féliciter à la fois les lauréats

du Brevet de Maîtrise et de la Promotion du Travail pour leur

réussite. Dans un message éminemment personnel à l’attention

des jeunes lauréats, S.A.R. le Grand-Duc Héritier a tenu à

exprimer son intense admiration devant leur engagement

et leur persévérance et son profond respect devant leur succès.

Il a conclu son intervention en les encourageant de poursuivre

sur cette voie et en leur souhaitant plein de bonheur et

d’épanouissement dans leur future vie professionnelle

et privée.

Après s’être adressé directement aux lauréats pour les féliciter,

Tom Oberweis, Président de la Chambre des Métiers, a rappelé

à la mémoire son Altesse Royale le Grand-Duc Jean qui nous a

quittés il y a à peine un an. Il a souligné que la présence de la

Maison Grand-Ducale à la cérémonie remonte à 1949 quand

le Grand-Duc Jean y participa pour la première fois et fut ainsi

à l’origine de ce qui est devenu au fil des années une véritable

tradition, et un signe de grande estime pour les jeunes artisans

diplômés.

Le Président Oberweis s’est ensuite livré à quelques réflexions sur

les mutations qui traversent nos sociétés. Le rythme et la profondeur

de celles-ci s’accompagnent de sentiments d’insécurité et font

appel à des valeurs qui toutes traduisent un besoin accru de qualité

et de stabilité. Il considère que l’Artisanat, avec son potentiel

d’intégration, son enracinement local et ses structures fortes

se situe à l’opposé d’un monde du « laissez faire » et du « laissez

passer » et offre un modèle économique et social qui apporte sécurité

et stabilité. Tom Oberweis : « beim Handwierk weess een, wou

d’Rees higeet ».

Le Président Oberweis a par ailleurs assuré aux jeunes diplômés

qu’avec le Brevet de Maîtrise, ils disposent d’un atout majeur et

constituent ainsi une denrée à la fois rare et recherchée.

La notoriété du Brevet de Maîtrise devrait d’ailleurs être renforcée

avec le projet de réforme mené par le Ministère de l’Education

Nationale, et la Chambre des Métiers, projet qui suscite un intérêt

croissant dans d’autres pays et qui pourrait devenir

une « Best Practice », voire un modèle en Europe.

L’événement novateur de l’édition 2020 de la remise des Brevets

de Maîtrise et de la Promotion du Travail a été la table ronde qui

a rassemblé le Ministre Dan Kersch, Madame Véronique Schaber,

Directrice du Service de la formation professionnelle, Monsieur

Jean-Claude Reding, Vice-Président de la Chambre des Salariés,

Madame Alexa Ballmann, Membre élue de la Chambre

des Métiers et Présidente du Jonk Handwierk et Monsieur Tom

Wirion, Directeur Général de la Chambre des Métiers. La table

ronde a donné l’occasion aux participants de répondre aux questions

qui leur ont été posées par un panel composé de détenteurs

et de candidats du Brevet de Maîtrise, chargés de cours et

participants aux processus de réforme du Brevet de Maîtrise.

Les intervenants à la table ronde ont ainsi pu situer le Brevet

de Maîtrise dans le paysage de la formation professionnelle et

apprécier son apport tant pour le secteur de l’Artisanat que pour

l’économie et la société luxembourgeoises dans leur ensemble.

Chambre des Métiers

charles.bassing@cdm.lu

Directeur Général adjoint

+352 42 67 67 - 251

/03/2020

30

31


MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

MAGAZINE

« Avant d’acheter un serveur, SOMMAIRE

il est important

de déterminer ce que vous attendez

de celui-ci. Combien et quelles applications

doivent tourner sur ce serveur ? »

DIGITALISATION

Stockage de données :

serveurs internes ou cloud ?

Les entreprises demandent, collectent et sauvegardent de plus en plus de données pour garantir le bon déroulement de

leur activité quotidienne. Les volumes de données toujours plus importants et la dépendance croissante envers leur accès

mènent, évidemment, à se poser la question de savoir si les données de l’entreprise doivent être stockées sur un serveur

interne ou plutôt sur un cloud. Lors de la prise de cette décision, il est important que les entreprises comprennent

les différences entre les deux options.

Qu’est-ce qu’on entend par serveur ?

Un serveur est un ordinateur puissant

qui met ses ressources à disposition

d’autres ordinateurs et logiciels pour

qu’ils puissent accéder aux données

par une connexion réseau locale.

Qu’est-ce qu’on entend par le cloud ?

Si les données et logiciels ne sont pas

sauvegardés et installés localement

sur un ordinateur qui appartient

à l’entreprise, mais en externe,

on parle d’« informatique en nuage »

(anglais « Cloud Computing »).

Ceci permet d’accéder à et de modifier

des photos et données depuis presque

partout, au moyen d’une connexion

Internet.

LES DIFFÉRENCES ENTRE LE CLOUD ET LE SERVEUR INTERNE

Cloud

Serveur interne

Opéré par un prestataire de services délocalisé

Utilise le matériel et les logiciels internes

Payement mensuel – abonnement à un service

Investissement initial pour l’achat du matériel,

pas de frais récurrents

Géré par le prestataire de service

Géré par l’entreprise

L’espace de stockage est partagé

avec d’autres utilisateurs

Dans le cadre d’un abonnement, le logiciel

est régulièrement mis à jour

Les données sont stockées en dehors

des locaux de l’entreprise

Nécessite une connexion internet

L’entreprise est responsable de la protection

des ressources de stockage et des données

Un expert informatique doit être consulté

pour installer les mises à jour et résoudre

les problèmes

Les données sensibles ne sortent pas

de l’entreprise et ne sont pas transmises

à des tiers

Est accessible sans connexion internet

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33


MAGAZINE

INNOVATION/

DIGITAL

LE SERVEUR

Avantages

• Pas de coûts récurrents

• Contrôle absolu sur les logiciels et

mesures de sécurité

• Contrôle total sur les données

et leur traitement

• Ne nécessite pas de connexion

internet

• Le développement de solutions

sur mesure est possible

Désavantages

• Des investissements initiaux

importantes

• Nécessite un entretien périodique

des logiciels

LE CLOUD

Avantages

• Coûts récurrents, relativement faibles

et transparents (modèle Pay-as-you-go)

• De l’espace de stockage, des fonctionnalités

ou des accès peuvent facilement

être ajoutés

• Haute disponibilité (99,999%) et

continuité des services

• Offre des services à valeur ajoutée

sur la sécurité et les mises à jour à

des niveaux d’investissement qu’une

entreprise ne pourrait autrement pas

se permettre

• Les données sont accessibles à tout

moment et depuis n’importe où

• Aucun matériel informatique local

n’est requis (puisque l’activité a lieu

dans le centre informatique, l’équipement

utilisé localement ne nécessite

pas une puissance élevée)

Désavantages

• La conformité au règlement général

de la protection des données n’est pas

toujours assurée

• Une connexion internet fiable et

rapide est nécessaire

LE CLOUD HYBRIDE

Qu’est-ce qu’on entend par cloud hybride ?

Si une partie des données est sauvegardée

sur des serveurs internes

qui appartiennent à l’entreprise et

l’autre partie sur une solution cloud,

• Nécessite beaucoup de place

et une sauvegarde externe

• La sécurité des données est limitée

aux ressources et compétences

de l’entreprise

• Les configurations doivent être

effectuées par un expert informatique

A quoi faut-il faire attention ?

Avant d’acheter un serveur, il est important

de déterminer ce que vous attendez

de celui-ci. Combien et quelles

applications doivent tourner sur ce

serveur ? Avez-vous besoin d’un serveur

d’application, d’un serveur de stockage

ou d’un serveur polyvalent ?

• Même si les solutions cloud sont

moins chères au début, les coûts

peuvent augmenter rapidement

• Dépendance par rapport aux fournisseurs

de cloud (les entreprises n’ont

plus d’influence sur les mises à jour)

• Il s’agit de produits standardisés ;

les ajustements et logiciels personnalisés

sont problématiques

• Il est difficile d’exporter des fichiers

et, par conséquent, de changer

de fournisseur

A quoi faut-il faire attention ?

Même si les services de stockage en ligne

comme Dropbox, Google Drive et iCloud

sont pratiques et peu coûteux, ils doivent

être utilisés avec prudence. C’est pourquoi

vous devez vérifier rigoureusement où les

données sont stockées, à quel cadre légal

elles sont soumises et quelles conditions

générales sont applicables.

Une solution cloud avec un niveau de sécurité

« Tier II » ou « Tier III » suffit normalement

pour des petites et moyennes

entreprises. Il est aussi important de s’informer

au préalable sur les conditions de

on parle d’un cloud hybride.

Cette solution, qui offre plus de

flexibilité, est très populaire parmi

les entreprises et est utilisée par

environ trois-quarts de celles-ci.

« Pensez à consulter un expert

avant l’achat. »

Combien d’utilisateurs sont censés

utiliser le serveur et quelle puissance

doit-il avoir pour offrir un temps de

réponse court ? Ainsi, il est inévitable

de définir auparavant vos besoins en

fonction de la taille, capacité, fiabilité

et consommation électrique de votre

nouveau serveur.

De plus, il est important que vous fassiez

régulièrement des sauvegardes des

données qui sont stockées sur votre

serveur. Ceci vous permet d’éviter

la perte de données en cas de défaut

de matériel ou de cyberattaque.

N'hésitez pas à consulter un expert avant l’achat.

résiliation de votre contrat et la manière

dont vous pouvez quitter l’opérateur

cloud choisi et sous quelle forme il peut

vous restituer vos données. Cela vous

permet d’éviter de mauvaises surprises

en cas de changement de fournisseur.

En outre, il est crucial que vous effectuiez

régulièrement des sauvegardes supplémentaires

(back-ups) des données que

vous avez sauvegardées sur le cloud.

C’est seulement ainsi que vous pouvez

éviter de perdre toutes vos données en

cas de cyberattaque ransomware. Lors

d’une attaque ransomware, le virus peut

accéder à votre cloud à travers votre

ordinateur et donc également crypter

toutes vos données enregistrées sur

le cloud.

Il faut aussi noter que les coûts d’un

cloud peuvent augmenter rapidement

en fonction de son utilisation.

Bien que les solutions cloud soient

moins chères au début, lorsque votre

utilisation du cloud augmente,

les coûts peuvent vite dépasser ceux

d’un serveur.

Avantages

• Offre la sécurité d‘un serveur interne

et la flexibilité d’une solution cloud

• Les données sensibles peuvent être

sauvegardées en interne et les données

qui nécessitent beaucoup d’espace de

stockage ou de performance en

externe

• L’utilisation de programmes développés

en interne est possible

Désavantages

• Les différents emplacements de

stockage augmentent la complexité de

l’infrastructure informatique et il

devient plus difficile de garder

une vue d'ensemble

• Une gestion plus complexe

Workshops

« Par conséquent, chaque entreprise doit

s’informer et évaluer quelle option répond

au mieux à ses besoins. »

22.04.2020 Une Xpérience client Xtra réussie Chambre des Métiers

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Webinaires /Onlinekonferenzen

25.06.2020 IT-Tools richtig einsetzen

06.10.2020 L'entreprise sans papier

27.10.2019 IT - als Produkt oder Dienstleistung?

Le Tour de Handwierk

A quoi faut-il faire attention ?

Si vous utilisez une solution cloud

hybride, il est important de connaître

vos processus afin de définir les besoins

en termes de sécurité et de fonctionnalités.

Ceci vous permet de garder une

vue d’ensemble et de savoir exactement

où vos données sont sauvegardées et

traitées.

De plus, il faut respecter les mêmes

règles que dans l’usage exclusif d’une

solution cloud. Si votre serveur local

eHandwierk Agenda 2020

doit échanger avec votre solution cloud,

vous devez vous assurez que les exigences de

conformité et la politique de confidentialité

sont respectées. Des interfaces sécurisées

doivent être mises en place entre les deux.

En sachant que les solutions cloud sont

une option économique pour les jeunes

entreprises, on ne peut pas dire avec

certitude quel moyen de gestion numérique

des données sera le plus adapté.

Par conséquent, chaque entreprise doit

s’informer et évaluer quelle option répond

au mieux à ses besoins.

Vous avez des questions ?

Vous souhaitez recevoir plus d'informations

sur la digitalisation ? Contactez le Service

eHandwierk de la Chambre des Métiers.

Cette année encore le service eHandwierk organise une série d’événements sous la devise „Débuter dans le digital“.

24.03.2020 Handwerker gestalten das Internet der Dinge Esch-sur-Alzette

07.07.2020 Profitez de l'opportunité pour visiter un Datacenter Bettembourg

24.11.2020

Do(n't) Panic - Participez à un jeu de simulation d'une cyberattaque

Do(n’t) Panic! – Nehmen Sie an einem Cyberangriffsimulationspiel teil

Luxembourg

Conférences / Konferenzen

13.05.2020 Journée eHandwierk Chambre des Métiers

25&26.09.2020 TRI-LUX BarCamp Luxembourg

Infos et inscriptions sur /Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.yde.lu/ehandwierk

Chambre des Métiers

ehandwierk@cdm.lu

+352 42 67 67 - 305/306

MAGAZINE

SOMMAIRE S

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35


MAGAZINE

LA GRANDE

RÉGION

MAGAZINE

ÉNERGIE

STRATÉGIE

Transposition concrète du

Green Deal et de la Stratégie

PME européenne.

En décembre dernier, le Conseil Interrégional des Chambres des Métiers de la Grande Région (CICM) a tenu son Assemblée

Générale auprès de l’UCM à Namur avec comme invité d’honneur le Vice-Président du Gouvernement wallon Willy Borsus,

Ministre de l’Economie de Wallonie.

CAP SUR L’ÉLECTRIQUE

Accompagnez vos clients

vers une mobilité

plus durable et efficiente.

Les dispositifs qui permettent la charge des véhicules électriques au quotidien se multiplient. C’est cependant à domicile

que s’effectue à ce jour principalement la charge d’une voiture électrique. Voilà pourquoi il est donc important d’encourager

l’installation de bornes chez vos clients.

A

cette occasion, le CICM a noté

avec satisfaction la proposition de

la Commission européenne de

prendre en considération les PME dans

le cadre d’une future Europe climatiquement

neutre.

Stratégie PME européenne à venir

Il a toutefois souligné qu’il existe une

nécessité de clarification sur l’orientation

précise de la Stratégie des PME de l’UE.

Elle doit viser à la fois les entreprises

artisanales et les PME européennes, les

entreprises innovantes de haute technologie

et les entreprises traditionnelles,

avec une attention particulière pour

les microentreprises. Elle doit en outre

reposer sur une approche globale, en

lien avec d’autres orientations politiques

clés telles que le Green Deal, la stratégie

industrielle, le pilier européen des droits

sociaux, etc.

Par ailleurs, la Stratégie PME de l’UE doit

s'attaquer aux principaux défis auxquels

sont confrontés les professionnels de

l'Artisanat et les PME : une meilleure

réglementation, la digitalisation, l'écologisation,

l'équité, le développement des

compétences et viser des améliorations

rapides. Elle doit surtout aller au-delà de

simples promesses vis-à-vis des PME.

Une Task-Force PME transversale rattachée

aux Directions générales concernées

par la politique PME doit veiller à

l'application du principe Think Small First

dans tous les domaines politiques ayant

une incidence sur les PME et l'inclusion

du Small Business Act (SBA) dans le

Semestre européen devrait en garantir

la mise en œuvre. De plus, à l’avenir

les programmes européens devraient

davantage prendre en compte les besoins

des PME.

Futur Green Deal européen

La nouvelle Commission proposera

un « accord vert » européen au cours

des 100 premiers jours, ainsi qu'une

première loi européenne sur le climat.

Après avoir examiné les propositions,

le CICM conclut que les initiatives de la

Commission européenne entraîneront

un renforcement des conditions-cadres

contraignantes et de la pression politique

dans les régions avoisinantes, se caractérisant

par un esprit de concurrence et

par des réglementations énergétiques et

environnementales divergentes.

Le CICM lance dès lors un appel au

Sommet de la Grande Région ainsi qu’aux

autorités locales et régionales afin que

soient créées les bases d’une politique

commune de protection du climat et

transition énergétique. Il importe de

transmettre, par des décisions concrètes,

un signal fort en direction des citoyens et

des entreprises.

Depuis de nombreuses années, l’Artisanat

vit de multiples expériences et

échanges d'expertise entre les Centres

de l’environnement de l’Artisanat de la

Grande Région. Ces projets représentent

une base importante pour des synergies

futures entre les régions, e.a. par le biais

d’une extension de ceux-ci sur la Grande

Région.

Chambre des Métiers

www.artisanat-gr.eu

www.handwerk-gr.eu

Les dispositifs qui permettent la

charge des véhicules électriques

au quotidien se multiplient.

C’est cependant à domicile que s’effectue

à ce jour principalement la charge

d’une voiture électrique. Voilà pourquoi

il est donc important d’encourager

l’installation de bornes chez vos clients.

Pour des raisons de sécurité et de

confort, il est recommandé d’installer

01 02 03

Partie intéressée

notifie son intention

d’installation d’une

infrastructure de charge

au du syndic.

Syndic

contacte le gestionnaire

de réseau pour

l’évaluation de la

puissance maximale

disponible. Selon

l’infrastructure existante,

le syndic contacte un

ou plusieurs électricien(s)

qualifié(s)

pour l’estimation des

travaux nécessaires.

des bornes de charge murales à domicile

avec une puissance de charge de 11 kW.

À partir d’une puissance de 7 kW, une

connexion avec le compteur intelligent

(smart meter) est obligatoire.

Si vous installez des panneaux photovoltaïques

chez vos clients, pensez

à les informer que leur borne de charge

pourra être alimentée par l’électricité

produite par leur installation et qu’ils

Électricien qualifié

élabore un concept

global d’après la puissance

de raccordement

disponible et les possibilités

d’optimisation par

une gestion intelligente

de charge pour consultation

par l’assemblée

des copropriétaires.

Syndic

convoque l’assemblée

générale pour présentation

et accord du

concept global.

pourront ainsi consommer leur propre

électricité !

Depuis avril 2019, le prétubage des

emplacements de stationnement

intérieurs et extérieurs couverts pour

toute nouvelle construction est

obligatoire au Luxembourg.

Pensez donc à élaborer un concept

global pour l’infrastructure

de charge pendant la planification.

Dans le cas des résidences existantes, il est important de penser à se concerter avec le syndic pour mieux adapter le concept aux besoins

des habitants et aux conditions existantes :

04

05 06

Électricien qualifié

— déclare l’installation

auprès du gestionnaire

de réseau

— réalise les travaux

discutés.

Les montants des primes pour l’achat de véhicules électriques resteront inchangés pour l'année 2020 :

- 5.000 euros pour les voitures et les camionnettes 100 % électriques ;

- 2.500 euros pour les voitures et les camionnettes du type plug-in hybride dont les émissions de CO 2

₂sont inférieures ou égales à 50 g/km

Pour plus d’informations sur l’électrique et une mobilité durable, consultez la rubrique

« mobilité » sur notre site internet myenergy.lu ou commandez notre brochure

« Comment charger votre voiture électrique ? » sur myenergy.lu/fr/commande-brochures

(versions disponibles en FR et DE).

Gestionnaire de

réseau

— contrôle, en concertation

avec l’électricien,

l’installation de la borne

— pose les plombs sur

le ou les compteur(s).

/03/2020

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37


MAGAZINE

INTERNATIONAL

MAGAZINE

INTERNATIONAL

Simone Joachim,

Generaldirektorin, ODL

INTERNATIONALISIERUNG

Was ist drin für das Handwerk?

Office Ducroire.

Seit der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen dem ODL und dem luxemburger Staat am 29. April 2002,

mit der der Ausschuss zur Förderung der luxemburgischen Ausfuhren (COPEL) ins Leben gerufen wurde, unterstüzt das ODL

luxemburgische Unternehmen, indem es sich an Kosten beteiligt, die der Absatzförderung dienen.

die gelieferten Materialien beziehungsweise

die erbrachte Leistung nicht

bezahlt.

Das ODL analysiert die finanzielle Liquidität

und Glaubwürdigkeit ausländischer

Kunden, kümmert sich um den Zahlungseinzug

im Falle eines Zahlungsausfalls

und entschädigt das Unternehmen

gegebenenfalls nach einer Frist von sechs

Monaten.

Weitere Informationen über finanzielle

Unterstützung und Versicherungslösungen

finden Sie auf unserer

Webseite unter www.odl.lu.

Was sind Ihre Erfahrungen der letzten

Jahre und wohin entwickeln sich

das Angebot von ODL und COPEL

in Zukunft?

Das ODL hört den Unternehmen zu

und versucht das Angebot ständig an

aktuelle Bedürfnisse anzupassen.

Was COPEL betrifft, so wurde im

September letzten Jahres eine neue

Beihilfe „Digitales Marketing” ins Leben

gerufen Das neue Produkt dient dazu

Unternehmen über Chance und

Möglichkeiten des digitalen Marketings

im Rahmen der internationalen

Entwicklung zu informieren.

In diesem Rahmen werden Teilkosten

1) für Marktanalysen und Beratungsleistungen

zur Bestimmung oder Verbesserung

einer digitalen Export-

Marketingstrategie,

2) der Erwerb eines Tools zur

„Marketing-Automatisierung”,

3) der Erwerb einer Datenbank potentieller

Kunden sowie

4) Online-Werbung, d.h. die Durchführung

von Kommunikationskampagnen

und die Optimierung von Online-

Präsenz, übernommen. Dass heisst, es

wird zum Beispiel der Einsatz von

Google Adwords, Online-Banner,

Pressevertriebsdienste, Suchma

schinenoptimierung (SEO), Influencer,

Social Media Ads, Landing Page für

eine bestimmte Marketingkampagne

im Ausland, unterstützt.

Im Bereich der Versicherungen hat das

ODL 2019 eine neue Versicherung gegenüber

Banken eingeführt, um sie teilweise

gegen das Risiko der Nichtrückzahlung

gewährter Kredite zu schützen.

Das ermöglicht diesen Banken, international

tätigen Betrieben größere

Kreditlinien zu gewähren.

Die Export- beziehungsweise Importtätigkeit

verlangt eine erhebliche finanzielle

Liquidität. Die Fähigkeit des

Unternehmens, sofortige finanzielle

Ressourcen zu mobilisieren, ist gegebenenfalls

entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit.

Diese neue Versicherung

ermöglicht den Unternehmen also einen

leichteren Zugang zu Finanzierungsmitteln.

Das sind nur zwei aktuelle Beispiele,

mit denen das ODL beweist, ein

verlässlicher und moderner Partner für

luxemburger Unternehmen zu sein.

Das neue Gesetz zum ODL, das Anfang

dieses Jahres in Kraft getreten ist, ermöglicht

es uns, durch die Ausweitung des

Mandats, luxemburger Unternehmen bei

ihrer internationalen Entwicklung noch

stärker zu unterstützen.

Gehört das Handwerk zu Ihrer Zielgruppe?

Selbstverständlich richten sich unsere

Produkte und Leistungen an alle luxemburgischen

Unternehmen, unabhängig

von Sektor und Betriebsgröße.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir

mehr Anträge auf finanzielle Unterstützung

von auch von Handwerkunternehmen

erhalten bzw. mehr Versicherungsnehmer

aus diesem Sektor hätten.

Wir sind offen für alle luxemburgischen

Unternehmen, die sich international

entwickeln wollen und sind bewiesener

Maßen dazu bereit, unsere Produkte

und Dienstleistungen an zukünftige

Bedürfnisse anzupassen und mit

den Unternehmen gemeinsam weiterzuentwickeln.

ODL

odl@odl.lu

+352 28 85 54 1

Das Team des ODL: (vlnr) Sohrab ZIAI, Sales & Marketing Manager; Nadine MARQUES, Account Manager -

Financial support; Simone JOACHIM, Generaldirektorin; Cristiano LEAL, Accountant; Anne-Cécile ACHTEN,

Legal Counsel; Charles-Emmanuel DE RIBAUCOURT, Credit Analysis; Danielle WIRTZ, stellv. Generaldirektorin;

Nelson TEIXEIRA, Account Manager - Financial support & Insurance

ONLINE

Internationale Kooperationsangebote.

Um was genau es sich dabei

handelt, haben wir uns gefragt

und Simone Joachim, Generaldirektorin

des ODL, drei Fragen zum

Angebot gestellt, das auch für Handwerksbetriebe

interessant ist.

Seit mehr als fünfzig Jahren versichert

das ODL Risiken luxemburgischer

Unternehmen im Ausland.

Im Jahr 2002 richtete die Regierung den

Ausschuss zur Förderung der luxemburgischen

Exporte (COPEL) ein, dessen

Sekretariat beim ODL angegliedert ist.

Die damalige Idee war es, innerhalb

des ODL eine zentrale Anlaufstelle für

exportierende Betriebe zu schaffen, und

diese so in allen Phasen ihrer internationalen

Entwicklung zu unterstützen, von

„Seit mehr als fünfzig Jahren

versichert das ODL Risiken

luxemburgischer Unternehmen

im Ausland.“

der Auftragsaquise bis zu Vertragsabschluss

und Lieferung.

Die Erschließung ausländischer Märkte

(grenznah oder weiter entfernt)

ist immer mit Kosten verbunden.

Das ODL unterstützt luxemburgische

Unternehmen im Auslandsgeschäft,

indem es die Kosten für Werbung,

Design und Broschüren, die Übersetzung

von Geschäftsunterlagen und

Internetauftritt sowie die Kosten für

die Teilnahme an Messen im Ausland

teilweise zurückerstattet.

Das ODL kann auch einen Teil der

Kosten für Marktforschung, Rechtsberatung

und Zertifizierung, die für

die Vermarktung eines Produkts in

einem neuen Land erforderlich sind,

teilweise übernehmen.

Wenn eine erste Markterkundung

erfolgreich war, und das Unternehmen

neue Kunden gefunden hat, bietet das

ODL eine Versicherungslösung. Das

Schlimmste für ein Unternehmen wäre es

nämlich jetzt, eine Baustelle im Ausland

zu haben, einen Kunden, der den

Vertrag kündigt, in Konkurs geht oder

Zur gezielten Geschäfts- und Kooperationspartnersuche verwaltet

das Enterprise Europe Network eine europaweite Onlineplattform.

Aktuell enthält sie 10.000 Profile. Diese Unternehmens- und Branchenprofile

werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und

aktualisiert. Folgend eine Auswahl:

Ein finnisches Unternehmen hat einen intelligenten Bodenablauf für

Duschen entwickelt, der wie ein normaler Bodenablauf funktioniert

und gleichzeitig Energie einspart. Hierbei wird Wärmeenergie aus

dem abfließenden Duschwasser gewonnen, mit der das kalte einlaufende

Wasser vorgewärmt wird, so dass der Bedarf an Warmwasser

insgesamt reduziert wird. Das Unternehmen sucht Vertriebspartner

oder Handelsvertreter.

BOFI20191128001

Ein slowakisches Unternehmen entwirft und baut Passivhäuser mit

begrüntem Dach. Das Unternehmen sucht nach Baufirmen, die

die Häuser im Rahmen von Unteraufträgen bauen. Darüber hinaus

bietet die Gesellschaft einen umfassenden Service von der ersten

Beratung bis zum grafischen Entwurf für ausländische Geschäftspartner

BRSK20191203001

Ein polnisches Ingenieurbüro aus dem Bereich der Metallverarbeitung

ist auf die Konstruktion mechanischer Strukturen

und die Erstellung technischer Dokumentationen (3D, 2D)

spezialisiert. Es bietet die Ausführung von Stahl- und

Aluminiumkonstruktionen per CNC-Bearbeitung,

Laserstrahlschneiden, Fräsen, Drehen, Oberflächenpolieren,

Biegen auf einer Kantenpresse, Schweißen von rostfreiem

oder säurebeständigem Stahl und Aluminium.

Gesucht werden Unterauftrags- oder Fertigungsvereinbarungen.

BOPL20191106001

Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über die

Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen wollen,

dann kontaktieren Sie uns.

Enterprise Europe Network

Chambre des Métiers

+352 42 67 67 266/366

een@cdm.lu

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MAGAZINE

STHÉMATIQUE

Redaktion: Jeff Karier / DPA ■ Fotos: Lynn Theisen

P

u!

IM SINNE DES PERSONALS

Worauf Arbeitgeber

bei der Arbeitssicherheit

und -gesundheit

achten müssen.

Egal, ob man in einem Büro, auf dem Bau oder in einem Handwerksbetrieb arbeitet:

Auf quasi jedem Arbeitsplatz gibt es die ein oder andere potenzielle Gefahr für Arbeitnehmer.

„Als Arbeitgeber steht man daher in der Verantwortung, entsprechend vorzubeugen,

sein Personal zu schulen und Maßnahmen zu ergreifen“, betont Michel Sanna, Inhaber

und Betreiber der Friseursalons Beim Figaro.

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MAGAZINE

THÉMATIQUE

Pxxxxxxxxxxxxxxxx

„Beim Anmischen sowie dem Auftragen von Farbe ist es etwa wichtig,

Handschuhe zu verwenden.“

Wenn es um die Gesundheit und Sicherheit

am Arbeitsplatz geht, hat sich im Laufe der

Jahrzehnte

sehr viel getan. Laut Sanna könne man daher von

einem sehr hohen Niveau sprechen, auf dem sich dieser

Bereich mittlerweile befindet. „Und es wird immer

weiter nachgebessert“. So wurden etwa 2018 auf EU-Ebene

eine Reihe an Chemikalien verboten oder ihre Grenzwerte

heruntergesetzt, die bis dato in verschiedenen

Produkten erlaubt waren. Einige davon standen im

Verdacht, krebserregend zu sein.

Das betrifft auch Produkte, die in Friseursalons Verwendung

finden. „Entsprechend wurde die Zusammensetzung der

Produkte abgeändert", führt der Geschäftsführer aus.

Für den nötigen Schutz sorgen

Dennoch gilt, beim Umgang mit Produkten, die

Chemikalien enthalten, sich entsprechend zu schützen,

da diese zu Reizungen von Haut oder auch Atemwegen

führen können. Das können, um beim Beispiel Friseursalon

zu bleiben, Haarfärbemittel, Lacke aber auch Shampoos

sein. „Beim Anmischen sowie dem Auftragen von Farbe

ist es etwa wichtig, Handschuhe zu verwenden.“

Dabei werde nicht mehr auf Schutzhandschuhe aus

Latex gesetzt, da auch dieses Material allergische

Reaktionen auslösen kann, sondern auf Alternativen wie

etwa Vinyl. Auch in anderen Berufen, in denen Schutzhandschuhe

verwendet werden, ist dies immer mehr der Fall.

Zum Schutz kann aber auch die Verwendung von Cremes

gehören, um die Haut zu pflegen.

Aber auch die Atemwege sowie die Augen gilt es

beim Verwenden von Chemikalien zu schützen.

Einige gelangen durch Ausdünstungen, andere

wiederum beispielsweise beim Anmischen als Partikel in

die Luft. „Mittlerweile verwenden wir eine elektrische

Mischmaschine, die geschlossen ist und somit verhindert,

dass die Chemikalien bei diesem Vorgang in die Luft

geraten“, erklärt Sanna. Oft sind solche mechanischen bzw.

„Die Entwicklung von verstellbaren Arbeitsmöbeln

hat auch bei uns Einzug gehalten.“

technischen Maßnahmen recht einfach umzusetzen

und dazu noch effektiv. Damit sie aber auch ihre Wirkung

entfalten, gilt es, sie konsequent anzuwenden.

43


MAGAZINE

THÉMATIQUE

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45

Passend ausgestattet

Die Arbeitssicherheit hat sich in den Betrieben quer

durch alle Bereiche stark verändert und verbessert.

Das gilt auch für die Einrichtung. „In modernen Büros

sind nicht nur die Stühle, sondern auch die Bürotische

in der Höhe verstellbar und anpassbar. Diese Entwicklung

hat auch bei uns Einzug gehalten.“ So sind die Friseurstühle

und zum Teil auch andere Einrichtungsstücke

entsprechend der Körpergröße des Mitarbeiters so verstellbar,

dass dieser keine unnatürliche Körperhaltung einnehmen

muss, um seiner Arbeit nachzugehen. Das ist für die

Gesundheit ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn

der Beruf des Friseurs ist auch körperlich belastend.

„Außerdem werden Werkzeuge und Hilfsmittel, wie etwa

ein Föhn, durch die Verwendung neuer Materialien immer

leichter. Dadurch wird auch die Dauerbelastung für Schultern,

Arme und Hände reduziert.“

„Falls sich ein Mitarbeiter verletzt haben sollte,

ist es wichtig, dass ein Erste-Hilfe-Koffer

griffbereit steht.“

Ein Punkt, der oft vergessen wird, um die Gesundheit

der Angestellten am Arbeitsplatz zu bewahren, ist die richtige

Beleuchtung. Diese sollte ausreichend sein, sodass das

Personal eine gute Sicht bei seiner Tätigkeit hat. Allerdings

sollte dabei darauf geachtet werden, dass diese nicht

zur Belastung der Augen wird. So kann etwa zu grelles

Licht von Leuchtstoffröhren über längere Zeit anstrengend

sowie ermüdend für die Augen sein und unter anderem

zu Kopfschmerzen führen. Ähnliches gilt auch für den

Lärmpegel. Hier können Arbeitgeber etwa dafür sorgen,

dass Maschinen und Geräte besser isoliert sind, Räume

so gebaut sind, dass sie Schall besser schlucken bzw.

den Lärm nicht verstärken sowie, dass Ohrstöpsel

oder ähnliches verwendet werden.

Je nach Beruf und Räumlichkeit ist eine passende Belüftung

ebenfalls sehr wichtig, da diese nicht nur frische Luft zuliefert,

sondern auch etwa Staub oder auch Aerosole abtransportiert,

welche eine Belastung oder sogar Gefahr für die Atemwege

darstellen können.

Gewissenhaft vorsorgen

„Falls sich ein Mitarbeiter verletzt haben sollte, oder

auch ein Kunde beim Haareschneiden verletzt wurde,

ist es wichtig, dass ein Erste-Hilfe-Koffer griffbereit steht.“

Dabei ist immer zu beachten, dass dieser zum einen

an einem definierten Platz untergebracht ist, der auch

allen Mitarbeitern bekannt ist. Am besten ist eine gut

sichtbare Position an einer Mauer, damit dieser auch von

dritten problemlos gefunden werden kann. Zum anderen

muss der Erste-Hilfe-Koffer regelmäßig überprüft werden,

um sicherzustellen, dass alles Nötige enthalten ist. Sanna

pflegt einen sehr engen Kontakt mit dem für sein

Unternehmen zuständigen Arbeitsarzt. „Falls es zu

einem Zwischenfall oder einem Problem kommt, können

wir so schnell reagieren.“


MAGAZINE

THÉMATIQUE

MAGAZINE

THÉMATIQUE

Ein Punkt, der für die Gesundheit der Mitarbeiter ebenfalls

von großer Bedeutung ist, ist die allgemeine Hygiene.

„Das ist essentiell“, betont Sanna. Das beginnt beim konsequenten

Händewaschen und reicht bis zum regelmäßigen

Reinigen von Werkzeug, Arbeitsmaterial und dem Arbeitsplatz.

In dem Zusammenhang ist es auch wichtig, wenn

man etwa eine Erkältung hat, seine Mitarbeiter und alle

anderen Personen um sich herum vor einer Ansteckung

zu schützen. Auch hier ist regelmäßiges Händewaschen

wichtig. Handdesinfektionsmittel ist ebenfalls sinnvoll.

Da durch den direkten Kontakt mit dem Kunden eben

das Risiko besteht, sich mit einer Krankheit anzustecken,

ist es wichtig, dass sich das Personal nach Möglichkeit

regelmäßig impfen lässt. „Mit Blick auf Krankheiten, die

über Körperflüssigkeiten und im Speziellen über das Blut

übertragen werden, besteht etwa im Beruf des Friseurs,

kein großes Risiko“, betont Sanna. So ist unter anderem

die Ansteckung mit Hepatitis A oder B durch Impfungen

vermeidbar. Derweil geht von dem HIV-Virus eine recht

geringe Gefahr aus, da eine Ansteckung äußerst unwahrscheinlich

ist.

Beratung und Kontrolle

Wer seinen Mitarbeitern den bestmöglichen Schutz bieten

möchte, der kann sich an den Service de Santé au Travail

Multisectoriel wenden, um sich von deren Experten beraten

zu lassen, wie Sanna es über die Jahre immer wieder getan

hat. In den kommenden Wochen wird spezifisch für die

Friseurbetriebe unter anderem eine Broschüre erscheinen,

sowie ein Internetauftritt veröffentlicht. Über diese kann

man sich zu allen Aspekten der Arbeitssicherheit und

-gesundheit informieren und bei Fragen Hilfestellung

erhalten. „Auch regelmäßige Kontrollen der Betriebe sollen

folgen“, erklärt Sanna.

Und falls Mitarbeiter die Maßnahmen zur Wahrung von

Gesundheit und Sicherheit nicht respektieren, kann

der Arbeitgeber mittels der Inspection du travail et

des mines entsprechend reagieren.

Fédération des Artisans

f.engels@fda.lu

+352 42 45 11 - 30

www.fda.lu

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MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

MAGAZINE

SOMMAIRE

DOSSIER

ORGANISATION INTERNATIONALE DU TRAVAIL

La sécurité et santé

au travail.

La sécurité et la santé au travail (SST) visent notamment à favoriser un milieu de travail sain et sécuritaire en protégeant

les salariés, leurs collègues, leurs membres de la famille, leurs employeurs, leurs clients et bien d'autres personnes qui

pourraient être touchées par le milieu de travail.

D’après l’Organisation Internationale du Travail (OIT),

l'accent de la sécurité et santé au travail est mis

sur trois objectifs différents :

- le maintien et la promotion de la santé et de la capacité

de travail des travailleurs ;

- l'amélioration de l'environnement de travail et du travail

afin qu'ils deviennent propices à la sécurité et à la santé et

- le développement des organisations et des cultures de

travail dans une direction qui favorise la santé et la sécurité

au travail et, ce faisant, favorise également un climat social

positif et un bon fonctionnement et peut améliorer

la productivité des entreprises.

Dans ce contexte, le concept de culture de travail s'entend

comme le reflet des systèmes de valeurs essentielles adoptés

par l'entreprise concernée. Cette culture se reflète dans

la pratique dans les systèmes de gestion, la politique

du personnel, les principes de participation, les politiques

de formation et la gestion de la qualité de l'entreprise.

« L’employeur doit prendre toutes les mesures pour

assurer et améliorer la protection de la santé physique

et psychique des salarié. »

Dans le cadre de la promotion de l'amélioration de

la sécurité et santé des salariés sur les lieux du travail,

la législation luxembourgeoise impose plusieurs obligations

à l’employeur. Le présent article ne prétend pas être complet,

néanmoins il a pour objectif de donner un bon aperçu

des dispositions légales existantes respectives de servir

comme guide dans la démarche d’un employeur qui veut

renforcer la culture sécuritaire au sein de son entreprise.

1. OBLIGATIONS GÉNÉRALES DES EMPLOYEURS

Le principe général sur lequel se base toute la législation

luxembourgeoise est que l’employeur est obligé d’assurer

la sécurité et la santé des salariés dans tous les aspects liés

au travail et même si un employeur faisait appel à des

compétences (personnes ou services) extérieures à

l’entreprise, ceci ne le déchargera pas de ses responsabilités

dans ce domaine . Les obligations des salariés dans

le domaine de la sécurité et de la santé au travail n’affectent

pas le principe de la responsabilité de l’employeur.

Dans le cadre de ses responsabilités, l’employeur prend les mesures

nécessaires pour la protection de la sécurité et de la santé

des salariés, y compris les activités de prévention des risques

professionnels, d’information et de formation ainsi que la mise

en place d’une organisation et de moyens nécessaires.

L’employeur doit veiller à l’adaptation de ces mesures pour

tenir compte du changement des circonstances et tendre à

l’amélioration des situations existantes et il met en œuvre ces

mesures sur la base des principes généraux de prévention

suivants:

éviter les risques;

. évaluer les risques qui ne peuvent pas être évités;

. combattre les risques à la source;

. adapter le travail à l’homme, en particulier en ce qui

concerne la conception des postes de travail ainsi que

le choix des équipements de travail et des méthodes

de travail et de production, en vue notamment d’atténuer

le travail monotone et le travail cadencé et de réduire

les effets de ceux-ci sur la santé;

. tenir compte de l’état d’évolution de la technique;

. remplacer ce qui est dangereux par ce qui n’est pas

dangereux ou par ce qui est moins dangereux;

. planifier la prévention en visant un ensemble cohérent

qui intègre dans la prévention la technique, l’organisation

du travail, les conditions de travail, les relations sociales et

l’influence des facteurs ambiants au travail;

. prendre des mesures de protection collective par priorité à

des mesures de protection individuelle;

. donner les instructions appropriées aux salariés.

DOSSIER

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MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

L’employeur doit prendre toutes les mesures pour assurer

et améliorer la protection de la santé physique et psychique

des salariés, notamment en assurant des conditions de travail

ergonomiques suffisantes, en évitant dans la mesure du possible

le travail répétitif, en organisant le travail de manière

appropriée et en prenant les mesures nécessaires afin

que les salariés soient protégés de manière efficace contre

les émanations résultant de la consommation de tabac

d’autrui.

« L’employeur doit s’assurer que les salariés des

entreprises extérieures intervenant dans son entreprise

aient bien reçu des instructions appropriées en ce qui

concerne les risques pour la sécurité et la santé

pendant leur activité dans son entreprise. »

De plus, l’employeur doit, compte tenu de la nature des activités

de l’entreprise :

. évaluer les risques pour la sécurité et la santé des salariés,

y compris dans le choix des équipements de travail,

des substances ou préparations chimiques, et dans

l’aménagement des lieux de travail . A la suite de cette

évaluation, et en tant que de besoin, les activités de

prévention ainsi que les méthodes de travail et de

production mises en œuvre par l’employeur doivent

garantir un meilleur niveau de protection de la sécurité

et de la santé des salariés, être intégrées dans l’ensemble

des activités de l’entreprise et/ou de l’établissement

et à tous les niveaux de l’encadrement ;

. lorsqu’il confie des tâches à un autre salarié, prendre

en considération les capacités de ce salarié en matière

de sécurité et de santé ;

. lorsqu’il confie des tâches à un salarié engagé moyennant

un contrat à durée déterminée ou mis à sa disposition

moyennant un contrat de prêt de main-d’œuvre, assurer

à ce salarié une formation suffisante et adéquate aux

caractéristiques propres du poste de travail compte tenu

de sa qualification et de son expérience ;

. faire en sorte que la planification et l’introduction de

nouvelles technologies fassent l’objet de consultations

avec les salariés et/ou leurs représentants en ce qui concerne

les conséquences sur la sécurité et la santé des salariés, liées

au choix des équipements, à l’aménagement des conditions

de travail et à l’impact des facteurs ambiants au travail ;

. prendre les mesures appropriées pour que seuls les salariés

qui ont reçu des instructions adéquates puissent accéder

aux zones de risque grave et spécifique ;

. informer le salarié engagé moyennant un contrat à durée

déterminée ou mis à sa disposition moyennant un contrat

de prêt de main-d’œuvre des risques qu’il encourt.

Information des salariés

L’employeur prend les mesures appropriées pour que

les salariés reçoivent toutes les informations nécessaires

concernant les risques pour la sécurité et la santé ainsi que

les mesures et activités de protection et de prévention

concernant tant l’entreprise en général que chaque type de

poste de travail ou de fonction. De plus, il doit prendre les

mesures appropriées pour que les employeurs des salariés

des entreprises extérieurs intervenant dans son entreprise

reçoivent des informations adéquates concernant

les risques pour la sécurité et la santé.

Formation des salariés

Afin de pouvoir se protéger efficacement contre les risques liés

à son emploi, l’employeur doit s’assurer que chaque salarié

reçoive une formation à la fois suffisante et adéquate à

la sécurité et à la santé, spécifiquement axée sur son poste

de travail ou sa fonction, notamment sous forme d’informations

et d’instructions, à l’occasion de son engagement,

d’une mutation ou d’un changement de fonction, de

l’introduction ou d’un changement d’un équipement

de travail respectivement de l’introduction d’une nouvelle

technologie.

Cette formation doit être adaptée à l’évolution des risques

et à l’apparition de risques nouveaux, et être répétée

périodiquement si nécessaire. L’employeur doit s’assurer que

les salariés des entreprises extérieures intervenant dans

son entreprise aient bien reçu des instructions appropriées

en ce qui concerne les risques pour la sécurité et la santé

pendant leur activité dans son entreprise.

Contact :

Fédération des Artisans

f.engels@fda.lu

+352 42 45 11 1

2. LES RECOMMANDATIONS DE L’ASSOCIATION

ASSURANCE ACCIDENT

L’Association d’assurance accident, qui est un organisme

de la Sécurité sociale, a pour mission de prévenir les risques

professionnels des assurés. A cet effet, elle se donne

les moyens lui permettant notamment :

. d’analyser les causes des accidents et maladies

professionnelles ;

de constater l’exposition aux risques professionnels ;

. de développer et de coordonner la prévention des risques

professionnels ;

. d’informer, de conseiller et de former les assurés et

. d’encourager les efforts particuliers des employeurs

en matière de prévention ;

. d’établir des recommandations de prévention ;

. ainsi que de surveiller le respect des dispositions légales

et réglementaires en matière de sécurité et de santé

au travail.

les employeurs en matière de sécurité et de santé au travail ;

Les recommandations de prévention, qui sont des règles de

l’art en matière de prévention des risques, peuvent être établies

pour toutes les activités assurées ou certaines de ces activités.

Elles sont destinées:

. aux employeurs en vue de prévenir les accidents du travail

et les maladies professionnelles et à de protéger la vie

et la santé des assurés;

. aux assurés en vue de prévenir les accidents du travail

et les maladies professionnelles.

Serrures et sécurité

• Systèmes d’alarme etdevidéosurveillance

• Systèmes d’alarme anti-effraction et anti-attentat

• Systèmes câblés etsans fil

• Produits certifiés Vds

• Planification et installation

• Conseil etservice après-vente

Photo :Telenot Alarmsysteme

Dans le cadre de la mise en œuvre d’une stratégie globale

de gestion de la sécurité et de la santé sur les lieux de travail

et pour l’élaboration des recommandations de prévention,

l’Association d’assurance accident peut recourir à des experts.

Elle collabore avec l’Inspection du travail et des mines,

le Service national de la sécurité dans la fonction publique

et la Direction de la santé ainsi que les fédérations

professionnelles des employeurs concernés et des syndicats.

Les recommandations sont donc, bien que légalement

non contraignantes, des règles de l’art reconnues

par tous les acteurs concernés.

Les recommandations ne font donc pas partie de la réglementation

en tant que telle et l’ambition des auteurs n’est pas de

fixer des contraintes supplémentaires à la législation existante,

mais d’aider les employeurs et les salariés à remplir au mieux

leurs obligations légales et réglementaires en matière

de sécurité et de santé au travail.

Elles offrent un complément à la législation en vigueur ainsi

qu'aux prescriptions types de l'Inspection du Travail et des

Mines.

En attirant l’attention sur un risque et en proposant

des mesures susceptibles de l’éviter ou de le réduire,

les recommandations permettent à l’employeur ou au salarié

4Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 80 84 • besenius.lu

Portails et Clôtures 1Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 81 10 -1

DOSSIER

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Atelier deferronnerie 1Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 81 10 -1


MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

à prendre conscience du risque concerné et à mettre en œuvre

les moyens propres à le prévenir. D’autres moyens peuvent

cependant être employés dans la mesure où ils permettent

d’apporter le même degré de sécurité et de santé

au travail.

« Le non-respect d’une recommandation n’expose

pas l’employeur ou le salarié à une sanction immédiate. »

Le non-respect d’une recommandation n’expose pas

l’employeur ou le salarié à une sanction immédiate.

Cependant, étant donné qu’une recommandation attire

l’attention de l’employeur ou du salarié sur un risque

spécifique lié à une activité donnée, le fait de ne pas

la respecter peut contribuer à établir la gravité

d’une faute commise.

Certaines recommandations prévoient des formations

qui sont subventionnées par l’AAA si les salariés suivent

ces formations auprès d’organismes de formation agréés

par l’AAA. Les recommandations qui concernent plutôt

l’artisanat (et qui existent en français et allemand)

sont reprises ci-joint :

LES RECOMMANDATIONS GÉNÉRALES

Ces recommandations de prévention traitent de mesures

fondamentales de prévention des accidents du travail.

Elles proposent des solutions pour prévenir les accidents

du travail et les maladies professionnelles alors que d’autres

solutions peuvent être mises en œuvre dans la mesure

où elles permettent d’assurer au même degré la sécurité

et la santé au travail.

Conduite d’engins en sécurité

Avec la recommandation « Conduite d'engins en sécurité »,

l'AAA fournit aux entreprises luxembourgeoises un plan

de formation luxembourgeois pour la conduite d'engins

en sécurité. Cette recommandation s’applique aux entreprises

dans la mesure où les salariés y conduisent des engins.

Les formations de conduite en sécurité sont subventionnées

par l'AAA et concernent tous les engins repris dans

la recommandation.

Travaux de construction et de second œuvre

Cette recommandation fournit des mesures de prévention

pour les travaux de construction et de second œuvre et

s’adresse à la fois aux employeurs et aux salariés.

On entend par travaux de construction et de second œuvre,

au sens de cette recommandation, tous les travaux où

s’effectuent des travaux du bâtiment ou du génie civil,

par exemple les travaux d’excavation, de terrassement,

de construction, de montage et démontage d’éléments

préfabriqués, d’aménagement ou d’équipement, de

transformation, de rénovation, de réparation, de

démantèlement, de démolition, de maintenance, d’entretien,

de travaux de peinture et de nettoyage ainsi que les travaux

d’assainissement.

Sont également à compter parmi les travaux de construction :

. les travaux souterrains,

. les travaux dans des forages,

. les travaux sur des conduites et les travaux sur des ouvrages

de conduites,

. les travaux de nettoyage de bâtiments,

. les travaux de montage sur des structures, p. ex. en acier ou

en alliage léger,

. et les travaux d’isolation.

Echelles et marche pieds

Cette recommandation fournit des mesures de prévention pour

les échelles et marchepieds et s’adresse à la fois aux employeurs

et aux salariés. La présente recommandation de prévention

des accidents ne s’applique pas aux échelles de couvreur, aux

échelles de cordes et aux échelles d'accès aux cuves.

Engins de chantier

Cette recommandation fournit des mesures de prévention

pour des engins de chantier et leurs équipements auxiliaires

et s’adresse à la fois aux employeurs et aux salariés. Elle ne

s'applique néanmoins pas aux dragues flottantes.

Chariots de manutention

Cette recommandation fournit des mesures de prévention pour

les chariots de manutention, y compris leurs remorques mais

ne s’applique toute de fois pas aux transpalettes manuelles.

Ponts élévateurs

Avec cette recommandation l’AAA fournit des mesures de prévention

pour les dispositifs de levage équipés d’une plate-forme

de chargement de personnes ou de charges. Cette définition

comprend également des dispositifs de levage non qualifiés de

«ponts élévateurs», mais connus sous d’autres désignations, tels

que monte-charge, ponts élévateurs pour véhicules, vérins de

levage, tables élévatrices, monte-sacs.

Véhicules

Cette recommandation s’applique à tous véhicules automoteurs

terrestres ne se déplaçant pas sur des rails et leurs remorques.

Le terme véhicule comprend également la partie «véhicule»

de machines et d’équipements de travail, dans la mesure où ils

sont automoteurs ou déplaçables en tant que véhicules tractés.

Grues

Sont à considérer, au sens de cette recommandation, comme

grues, les engins de levage qui soulèvent des charges à l’aide

d’une installation de suspension des charges et qui peuvent

les déplacer dans une ou plusieurs directions (p. ex. grues

à tour, grues mobiles, grues auxiliaires de chargement

de véhicules, ponts roulants) ainsi que tous dispositifs

de chargement de personnes, suspendus à des éléments

porteurs et déplacés par des engins de levage; ils comprennent

le dispositif de chargement de personnes, les engins de levage,

les éléments porteurs et les dispositifs de butée.

Equipements de travail

Cette recommandation s’applique aux équipements

de travail mus par force motrice et également aux équipements

de travail mus par force musculaire tels que meuleuses,

foreuses, presses, machines à coudre, machines à plier,

cisailles-guillotines à commande manuelle ou à pédale.

Machines et installations pour le travail du bois et

de matériaux similaires

La recommandation s’applique aux machines et outils destinés

pour le travail du bois et de matériaux similaires pouvant

être travaillés avec ce type de machines et d’outils, notamment

les machines-outils, combinaisons de machines-outils ou

équipements destinés à découper, à travailler par enlèvement

de copeaux ou à former du bois et des matériaux similaires

ainsi que les outils fixés aux machines et destinés à travailler

par enlèvement de copeaux ou à découper le bois et

les matériaux similaires.

Soudage, oxycoupage et procédés semblables

La recommandation s’applique aux travaux de soudage,

d'oxycoupage et de procédés semblables pour le travail

des métaux, ainsi qu'aux équipements y relatifs.

Recommandation « Mise en œuvre de produits de revêtement »

Cette recommandation s’applique à la mise en œuvre

de produits de revêtement liquides contenant des substances

dangereuses, ainsi qu'aux équipements y relatifs.

Elle couvre aussi bien l'entreposage, la préparation,

l'application et le séchage de ces produits.

Travaux sur et à proximité d'installations et matériel électriques

Avec la recommandation « Travaux sur et à proximité

d'installations et matériel électriques », l'AAA fournit

aux entreprises luxembourgeoises un plan de formation

pour les travaux électriques et non électriques sur ou au

voisinage d'installations et matériel électriques. Les formations

s’adressent aux personnes "averties" ou "qualifiées" et portent

sur les connaissances en matière électrotechnique spécifiques

de travaux déterminés et nécessaires à l'exécution sûre

desdits travaux. Les formations sont subventionnées

par l'AAA et concernent tous les modules repris dans

la recommandation.

Echafaudages de pied

Avec la recommandation « Echafaudages de pied », l'AAA

met à disposition des entreprises un plan de formation

luxembourgeois pour le montage et le contrôle d’échafaudages

de pied. Les formations s’adressent aux "entreprises utilisatrices",

aux "entreprises de montage pour usage propre"

et aux "entreprises de montage". Les formations sont

subventionnées par l'AAA et concernent tous les modules

repris dans la recommandation.

Echafaudages roulants

Avec la recommandation "Echafaudages roulants", l'AAA

fournit aux entreprises luxembourgeoises un plan de formation

luxembourgeois pour le montage et le contrôle d'échafaudages

roulants. La formation est subventionnée par l'AAA

et concerne le module repris dans la recommandation.

Contact :

Association d'assurance accident

Service Prévention

prevention.aaa@secu.lu.

+352 26 19 15 - 2201

DOSSIER

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53


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SÉCURITÉ

SANTÉ

3. TRAVAILLEUR DÉSIGNÉ

Le travailleur désigné est la personne de confiance de

l'employeur en matière de prévention des risques sur le lieu

de travail.

« Si l’employeur ne dispose pas du temps approprié pour

s’occuper de ces obligations, il doit se faire assister par

un salarié formé en la matière, à savoir le travailleur

désigné. »

Comme déjà énoncé, l’employeur a l’obligation de prendre

toutes les mesures nécessaires pour la protection de la sécurité

et de la santé de ses salariés. Ces activités comprennent

les activités d’information et de formation, de prévention

des risques professionnels ainsi que la mise en place

d’une organisation sécuritaire.

Si l’employeur ne dispose pas du temps approprié pour

s’occuper de ces obligations, il doit se faire assister par

un salarié formé en la matière, à savoir le travailleur désigné.

Ce travailleur désigné a notamment comme mission

de s’occuper des activités de protection et de prévention

des risques professionnels de l’entreprise.

Le nombre de travailleurs désignés nécessaires par entreprise

est déterminé en fonction du nombre des salariés et du nombre

des postes à risque présents dans l’entreprise. Conformément

à la législation, les entreprises sont réparties en 7 classes

(A, B, C, D, E, F, et G) qui déterminent entre autres

la formation de base et l'expérience professionnelle

du travailleur désigné.

Nomination du travailleur désigné par l’employeur

La nomination des travailleurs désignés incombe à l'employeur.

L’employeur ne peut pas obliger son collaborateur à accepter

la nomination au poste de travailleur désigné.

En cas de démission d’un travailleur désigné, l’employeur doit

désigner un nouveau travailleur désigné dans un délai

de deux mois.

Pour les entreprises de moins de 50 salariés l'employeur peut

assumer lui-même la fonction du travailleur désigné, s’il remplit

les conditions légalement requises et s'il dispose du temps

approprié.

Le travailleur désigné assiste l'employeur lors de la mise en

place des mesures de protection et de prévention dans l'entreprise.

Il est le spécialiste en matière de sécurité et de santé au

travail.

Capacité du travailleur désigné

Le travailleur désigné doit être capable:

. d’assumer et d’organiser la surveillance générale du respect

des dispositions légales et réglementaires en vigueur

en matière de sécurité et de santé des travailleurs;

DOSSIER

. de définir une stratégie de l’entreprise pour développer

la sécurité et la santé de ses travailleurs;

. de surveiller les méthodes de travail et les moyens mis

en œuvre, l’évaluation et les études des risques et

les dispositions relatives aux préventions des accidents;

. d’accomplir des visites régulières de sécurité; de gérer

les registres de sécurité et de tenir les livres d’entretien;

. d’élaborer, de tenir à jour et de communiquer les plans

de sécurité et de santé, d’alerte, d’alarme, d’intervention et

d’évacuation;

. de préparer, d’organiser et de diriger les exercices

d’évacuation;

. d’évaluer la situation de l’entreprise ou de l’établissement en

matière de sécurité et de santé au travail ;

. d’entretenir les relations avec l’Inspection du travail et

des mines, les organismes de contrôle et le service de santé

au travail auquel l’entreprise est affiliée et avec les autres

autorités de contrôle en matière de sécurité et de santé

ainsi qu’avec les services de secours en cas d’accident et

d’incendie.

Lorsqu’une entreprise exerce ses activités sur plusieurs sites,

chaque site occupant plus de 200 travailleurs doit disposer

d’un travailleur désigné.

Pour accomplir les missions le travailleur désigné doit remplir

les critères de qualification minimale et doit disposer

de l’expérience professionnelle en tenant compte de

la classification des entreprises. Le travailleur désigné

doit disposer d’un temps minimal afin de pouvoir assumer

ses fonctions.

A la nomination au poste de travailleur désigné une délégation

de pouvoir n'est pas liée d’office. Lorsque le travailleur

désigné constate des infractions massives à des prescriptions

de prévention contre les accidents de travail, il n’a pas

automatiquement le pouvoir d’ingérence. Sa mission se limite

à sensibiliser, à former, à éclaircir et à convaincre.

Par conséquent, il n'assume pas de responsabilité pour

l'élimination des risques professionnels, l’employeur est tenu

de planifier la prévention en visant un ensemble cohérent

qui intègre dans la prévention la technique, l’organisation du

travail, les conditions de travail, les relations sociales et l’influence

des facteurs ambiants au travail.

L'employeur peut évidemment déléguer de tels pouvoirs au

travailleur désigné.

Formation

En coopération avec les chambres professionnelles des employeurs,

l'Association des Travailleurs Désignés Luxembourgeois

et les instances gouvernementales, les différents cycles de

formation pour travailleurs désignés ont été élaborés et publiés.

L'employeur prend sa responsabilité en inscrivant son travailleur

désigné à un cycle de formation, en lui accordant un congé

de formation et en prenant la formation en charge.

SUPERPATRONNE DE L’ANNÉE!

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ELLEEST PRÉVOYANTEETPRIVILÉGIE LA SANTÉ DE SES SALARIÉS.

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la 1 ère mutuelle-santé au Luxembourg.

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l’état de santé.Untarif uniquepourtoute la famille.

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Plus d’informations sur www.cmcm.lu

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cmcm_luxembourg @cmcm_lu CMCM Luxembourg cmcm_lu


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SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

Le concept de formation pour les travailleurs désignés couvre

les risques spécifiques pour les différents genres d’activité des

entreprises.

Les différentes modalités des formations de base et des formations

spécifiques pour travailleur désigné, telles que les heures

de formation nécessaires sont définies par la législation.

Contact :

Fédération des Artisans

f.engels@fda.lu

+352 42 45 11 1

DOSSIER

4. INVENTAIRE DES POSTES À RISQUES

Comme nous l’avons déjà souligné, l'employeur doit assurer

la sécurité et protéger la santé de ses salariés dans tous

les aspects liés au travail et dans ce cadre, il doit notamment

évaluer les risques présents sur les postes de travail afin

d'effectuer un inventaire des postes à risques.

C’est grâce à l'évaluation des postes de travail et de cet

inventaire des postes à risques que l’employeur pourra ensuite :

. organiser la surveillance médicale ;

. définir les mesures nécessaires à la prévention des risques

professionnels et des accidents du travail.

L'inventaire des postes présentant des risques pour la sécurité

et la santé des salariés concerne :

. l'employeur voire son travailleur désigné, qui identifient et

évaluent les risques sur les différents postes de travail ;

. le médecin du travail qui collabore avec l'employeur tout au

long de ces démarches ;

. le délégué à la sécurité et à la santé, ainsi que les salariés

ayant une fonction en matière de protection de la sécurité

et de la santé des salariés (secouristes, coordinateurs,

etc.), qui doivent être informés le cas échéant de l'évaluation

des risques.

La déclaration d'inventaire des risques des postes de travail doit

être établie par l'employeur. Celui-ci pourra néanmoins déléguer

cette tâche à la personne de son choix, et de préférence

au travailleur désigné qui sera alors le responsable

de l'inventaire.

Devant établir un inventaire des postes à risques, l’employeur

doit d’abord définir ce qu’il considère comme postes à risques.

L'employeur doit considérer comme postes à risques :

. les postes exposant les salariés à un risque de maladie

professionnelle ;

. les postes exposant les salariés à un risque spécifique

d'accident professionnel sur le lieu de travail ;

. les postes exposant les salariés à des agents physiques,

biologiques et cancérigènes susceptibles de nuire

à leur santé ;

. les postes comportant une activité susceptible de mettre

gravement en danger la sécurité et la santé d'autres

travailleurs ou de tiers ;

. les postes nécessitant le contrôle d'une installation

/03/2020

56

dont la défaillance peut mettre gravement en danger

la sécurité et la santé d'autres travailleurs ou de tiers ;

. le travail de nuit.

Lorsque des postes à risques sont identifiés, l'employeur

doit communiquer à la Division de la santé au travail au

Ministère de la Santé tous les 3 ans un inventaire à jour

des postes à risques au sein de l'entreprise. Pour ce faire,

l'employeur ou toute personne choisie par celui-ci

(de préférence le travailleur désigné) doit remplir

une déclaration d'inventaire des risques.

Le responsable de l'inventaire doit joindre à sa déclaration

une ou plusieurs annexes relatives aux différents postes

de travail et avant de finaliser la déclaration d'inventaire,

le responsable doit s'assurer d'avoir correctement rempli

la déclaration et d'avoir joint l'annexe (ou les annexes).

Il convient de remplir un exemplaire de l'annexe par poste

de travail.

Le responsable de l'inventaire doit identifier les dangers

susceptibles d'impacter la sécurité et/ou la santé des salariés.

Pour ce faire, il convient de répondre au questionnaire

général. Selon les réponses apportées, le responsable

de l'inventaire sera en mesure d'identifier les types de risques

à considérer et notamment l'existence éventuelle, au sein de

l'entreprise de :

risques chimiques ;

risques d'inhalation de poussières nocives ou allergisantes ;

agents cancérigènes ;

. agents infectieux ou parasitaires ;

risques physiques ou de maladies articulaires ;

. agents ou activités pouvant causer des affections de la peau ;

. activités susceptibles de mettre gravement en danger

la sécurité et la santé des travailleurs ou de tiers ;

. postes de travail comportant le contrôle d'une installation

dont la défaillance peut mettre gravement en danger

la sécurité et la santé des travailleurs ou de tiers ;

. travail de nuit ;

. postes divers déterminés par le médecin du travail.

Chacun de ces risques est ensuite détaillé aux pages suivantes

du guide pratique. Tous les salariés travaillant à un poste à

risques précédemment décrit doivent être comptabilisés.

La durée du contrat (contrat à durée indéterminée, déterminée

ou travail intérimaire), ainsi que le temps de travail (travail à

temps complet ou partiel) n'ont aucune importance.

Il convient donc de comptabiliser tous les salariés présents dans

l'effectif au moment de la date de transmission de la déclaration

(Exemples : un travailleur intérimaire devra être comptabilisé,

alors qu'une salariée en congé maternité ne le sera pas).

Suite à la détermination des postes à risques au sein de

l'entreprise, le médecin du travail compétent déterminera :

. la périodicité des examens médicaux ;

. les procédures de surveillance et de prévention envisagées.

Avant de finaliser la déclaration, le médecin du travail compétent

doit s'assurer d'avoir correctement rempli la déclaration.

« La tâche d’un service de santé au travail est de

constater l’aptitude d’un salarié pour son poste

de travail. Cette aptitude du salarié est constatée

par un examen médical. »

Après traitement de la déclaration par la Division de la santé au

travail, le responsable de l'inventaire reçoit par courrier un avis

relatif au statut de sa déclaration :

. l'inventaire est alors déclaré conforme et le responsable

de l'inventaire reçoit un avis de conformité valable 3 ans ou ;

. l'inventaire est déclaré non conforme et l'avis précise

les points que le responsable de l'inventaire devra rectifier

dans les meilleurs délais.

Pour rappel, l'employeur doit mettre à jour l'inventaire

des postes à risques tous les 3 ans.

Contact :

Fédération des Artisans

f.engels@fda.lu

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SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

5. LA SURVEILLANCE MÉDICALE DES SALARIÉS

Tout employeur est tenu d’organiser ou de s’affilier à un service

de santé au travail. La tâche d’un service de santé au travail est

de constater l’aptitude d’un salarié pour son poste de travail.

Cette aptitude (voire l’inaptitude) du salarié est constatée

par un examen médical. La législation différencie entre

plusieurs types d’examen médical selon le moment où

cet examen est effectué respectivement du type de salarié

examiné.

Examen d’embauche du salarié

Toute personne briguant un poste de travail est soumise

en vue de l’embauchage à un examen médical fait

par le médecin du travail. Pour les salariés de nuit et

pour les postes à risques l’examen doit être fait avant

l’embauchage. Pour les autres postes l’examen doit être

fait dans les deux mois de l’embauchage.

« A l’embauche, l’examen médical est effectué sur initiative

de l’employeur. »

Est considéré comme poste à risques tout poste exposant le

salarié qui l’occupe à un risque de maladie professionnelle, à un

risque spécifique d’accident professionnel sur le lieu de travail

lui-même, à des agents physiques ou biologiques susceptibles

de nuire à sa santé, ou à des agents cancérigènes respectivement

tout poste de travail comportant une activité susceptible

de mettre gravement en danger la sécurité et la santé d’autres

salariés ou de tiers ainsi que tout poste de travail comportant

le contrôle d’une installation dont la défaillance peut mettre

gravement en danger la sécurité et la santé de salariés ou de

tiers.

L’examen médical d’embauchage a pour objet de déterminer

si le candidat est apte ou inapte à l’occupation envisagée.

A l’embauche, l’examen médical est effectué sur initiative de

l’employeur. A ce moment, une fiche d’examen médical est établie

qui renseigne sur la durée de validité de l’aptitude qui varie

en fonction du degré d’exposition au risque professionnel.

D’autres examens médicaux peuvent être prévus, notamment :

. périodiquement sur convocation du service de santé au

moment de l’expiration de la durée de validité renseignée sur

la fiche d’examen médical ;

. à la demande de l’employeur lorsqu’il le juge nécessaire

pour des raisons de santé ou de conditions de travail

particulières ;

. à la demande du salarié, de la délégation du personnel

ou du comité mixte lorsqu’il le juge opportun.

Par contre ne seront soumis aux examens périodiques que :

. les salariés occupant un poste de sécurité (grutier, chauffeur

poids lourds,...) ;

. les salariés occupant un poste à risque (exposition

à des produits chimiques, au bruit, aux poussières,...) ;

. les salariés de moins de 21 ans.

Ne sont pas soumis aux examens périodiques les salariés ne

tombant pas sous les catégories précédentes, notamment les

employés administratifs.

Le temps consacré par les salariés pendant les heures de travail

aux examens prévus par le présent titre est considéré comme

temps de travail. Les examens médicaux sont effectués

par le service de santé au travail auquel l’employeur

est inscrit.

Si l’examen est demandé à l’initiative de l’employeur, ce dernier

doit faire parvenir au service de santé une demande patronale

complétée. Ce formulaire reprend les informations concernant

l’entreprise, le salarié et le poste de travail. Suite à la réception

de cette demande, le service de santé fixe un rendez-vous

et en informe l’employeur.

L'examen médical de médecine du travail comporte plusieurs

volets, dépendant des risques auxquels est ou sera exposé le

salarié.

Le médecin du travail communique dans les trois jours qui

suivent l’examen ou l’obtention des résultats d’examens

complémentaires, s’il en a ordonnés, ses conclusions au salarié

et à son employeur ou futur employeur au moyen d’une fiche

d’examen médical qui émarge respectivement l’aptitude ou

l’inaptitude pour le poste envisagé sans indication de

diagnostic, le secret médical devant être strictement

observé. La fiche renseigne uniquement sur la durée

de validité de l’aptitude et les conditions sous lesquelles

la personne est apte pour le poste concerné.

Lorsque le médecin n’est pas en possession de l’ensemble

des éléments nécessaires pour statuer, il laisse le dossier

en suspens. Le salarié doit alors transmettre le plus rapidement

possible au médecin du travail les résultats d’examens

complémentaires demandés (analyses, rapports médicaux, etc).

Ces résultats permettent au médecin de se prononcer

sur l’aptitude du salarié.

Lorsqu’un salarié est déclaré inapte lors d’un examen d

’embauche, le médecin envoie par courrier recommandé

ses conclusions au salarié et à l’employeur. L’employeur

ne peut continuer à employer un salarié à un poste pour lequel

il a été déclaré inapte par le médecin du travail.

Pour les décisions concernant les examens d’embauche, aucun

recours n’est possible. L’employeur doit posséder une fiche

d’examen médical valable pour l’ensemble de ses salariés.

Examen médical pour le jeune salarié

Le jeune salarié est soumis aux examens d’embauche et aux

examens périodiques en fonction des risques et de son âge, à

savoir :

. 1 examen périodique pour le jeune entre 18 et 21 ans avant

l’âge de 21 ans ;

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MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

DOSSIER

MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

. 2 examens périodiques pour le moins de 18 ans avant l’âge

de 21 ans.

En dessous de 18 ans le jeune salarié est particulièrement

protégé face aux dangers inhérents à leur santé et certains

travaux dangereux lui est interdit. Cependant, dans le cadre

de la formation professionnelle, le jeune travailleur peut être

exposé à certains risques.

L’employeur peut solliciter l’aide du médecin du travail afin

de déterminer si le poste pour lequel il engage le jeune salarié

respectivement l’élève ou l’étudiant pendant les vacances

scolaires est un poste que ce jeune peut occuper.

Examen périodique

Un examen périodique doit être réalisé par les travailleurs

lorsque la validité de la fiche d’examen médicale émise lors de

la dernière visite arrive à échéance. La périodicité des examens

médicaux dépend des risques particuliers liés au poste auxquels

sont exposés les travailleurs.

« L’employeur doit posséder une fiche d’examen médical

valable pour l’ensemble de ses salariés. »

L’employeur doit posséder une fiche d’examen médical valable

pour l’ensemble de ses salariés. Si la fiche d’examen médical

n’est plus valable (la date d’échéance figure sur la fiche), l’employeur

est tenu de renvoyer son salarié en Médecine du travail

pour un nouvel examen.

Lors de l’embauche, la fiche d’examen a été émise pour un poste

de travail particulier. Si le travailleur change de poste et que ce

nouveau poste présente des conditions de travail sensiblement

différentes, l’employeur doit en avertir le médecin du travail

qui décidera de revoir ou non le travailleur.

C’est à l’employeur de faire une demande d’examen médical

périodique pour son salarié.

Une fois en possession de l’ensemble des résultats d’examens,

le médecin du travail juge de l’aptitude ou de l’inaptitude

du salarié. Il établit alors la fiche d’examen médical qu’il

remet à l’employeur et à son salarié. Cette fiche d’examen

médical renseigne sur la durée de validité de l’aptitude

qui varie en fonction du degré d’exposition aux risques

professionnels.

Lors d’un examen périodique, le médecin peut immédiatement

déclarer le salarié inapte en cas de danger vital pour ce dernier.

En cas de besoin, il prévoit une étude de poste en présence

du salarié et de l’employeur. Cette étude de poste permet

de clarifier l’exposition aux risques du poste et d’envisager

la possibilité d’une mutation à un autre poste de travail

dans l’entreprise. Le cas échéant, le médecin revoit le salarié

après un délai de 15 jours pour prendre sa décision.

La décision d’inaptitude est notifiée à l’employeur et à son

salarié par lettre recommandée.

Lorsque le salarié est déclaré inapte au dernier poste de travail,

l’employeur peut faire un recours contre cette décision.

Une demande en réexamen doit être envoyée par l’employeur

par courrier recommandé au Médecin Chef de la Division de

la Santé au Travail auprès du Ministère de la Santé. La décision

issue du réexamen peut être attaquée en première instance au

Conseil Arbitral des Assurances Sociales, en appel au Conseil

Supérieur.

Examen de reprise après 6 semaines d’arrêt maladie

Lorsque qu’un travailleur reprend son travail après une absence

ininterrompue de plus de six semaines pour cause de maladie

ou d’accident, l’employeur est tenu d’en avertir le médecin du

travail. Le médecin peut soumettre le travailleur à un examen

médical ayant pour but d’apprécier son aptitude à reprendre

son ancien emploi ou de déterminer l’opportunité d’une mutation,

d’une réadaptation ou d’une adaptation du poste

de travail.

Cet examen devrait être réalisé avant, voire au plus tard

le jour de la reprise du travail.

Une fois en possession de l’ensemble des résultats d’examens,

le médecin du travail juge de l’aptitude ou de l’inaptitude du

salarié à son poste de travail. Il établit alors la fiche d’examen

médical qu’il remet à l’employeur et à son salarié. Cette fiche ne

sera émise qu’à la date de reprise du travail si le salarié

est en encore en arrêt de maladie lors de la visite. Il est à noter

que l’examen doit avoir lieu à une date la plus proche possible

de la reprise du travail. Cette fiche d’examen médical renseigne

sur la durée de validité de l’aptitude qui varie en fonction du

degré d’exposition aux risques professionnels.

Lors d’un examen de reprise après arrêt de maladie

de plus de 6 semaines, le médecin peut immédiatement

C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

déclarer le salarié inapte en cas de danger vital pour ce dernier.

En cas de besoin, il prévoit une étude de poste en présence du

salarié et de l’employeur. Cette étude de poste permet de clarifier

l’exposition aux risques du poste et d’envisager la possibilité

d’une mutation à un autre poste de travail dans l’entreprise.

Le médecin revoit le cas échéant le salarié après un délai

de 15 jours pour prendre sa décision.

La décision d’inaptitude est notifiée à l’employeur et

à son salarié par lettre recommandée.Lorsque le salarié e

st déclaré inapte au dernier poste de travail, l’employeur peut

faire appel contre cette décision. Une demande en réexamen

doit être envoyée, par l’employeur par courrier recommandé au

Médecin Chef de la Division de la Santé au Travail auprès du

Ministère de la Santé. La décision issue du réexamen

peut être attaquée en première instance au Conseil Arbitral

des AssurancesSociales, en appel au Conseil Supérieur.

Examen pour femme enceinte

La grossesse d’une salariée impose à l’employeur de prendre

des mesures spécifiques afin de ne pas mettre en danger

la sécurité et la santé de la mère et de l’enfant à naître.

Ainsi, l’employeur est chargé d’établir la liste des travaux que

la femme enceinte n’est pas tenue d’effectuer et d’y faire figurer

l’inventaire des mesures prises pour éliminer tout risque

attenant à sa sécurité et santé. Ce document doit être

communiqué à toute femme occupée dans l’entreprise,

à la délégation du personnel de l’entreprise et au/à

la délégué(e) à l’égalité, s’il en existe.

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MAGAZINE

SÉCURITÉ

SANTÉ

DOSSIER

PPSS?

En cas de grossesse d’une salariée, l’employeur peut s’adresser

à son service de santé au travail afin que ce dernier lui vienne

en aide pour :

. préparer avec l’employeur la liste des travaux que les femmes

enceintes ne sont pas tenues d’effectuer,

. donner son avis en cas d’aménagement ou de mutation

de poste,

proposer une dispense de travail lorsque les autres mesures

ne sont pas applicables.

La législation n’interdit pas à priori le travail de nuit

aux femmes enceintes. Néanmoins, le médecin du travail

compétent, peut juger nécessaire pour la sécurité et la santé

de la femme enceinte de la dispenser de travail de nuit.

« Si l’employeur souhaite contester la décision du médecin

du travail, il peut introduire une demande en réexamen,

auprès de la Direction de la Santé, Division de la Santé au

Travail. »

Dans ce cas, la femme enceinte doit être à l’initiative de

la démarche. La femme enceinte pourra être affectée

à un travail de jour compatible avec sa grossesse s’il est

adapté et disponible.

Si l’employeur souhaite contester la décision du médecin du

travail, il peut introduire une demande en réexamen, auprès

de la Direction de la Santé, Division de la Santé au Travail.

Si le médecin de la Division de la Santé au Travail maintient

la décision du médecin du travail, une demande de recours

peut être introduite auprès du Conseil Arbitral des Assurances

Sociales. La décision du médecin du travail reste applicable

jusqu’à une décision contraire de la Division de la Santé au

Travail ou du Conseil Arbitral des Assurances Sociales.

Contact :

Fédération des Artisans

f.engels@fda.lu

+352 42 45 11 1

6. SERVICES OFFERTS PAR LE STM

Tous les employeurs doivent soit s’affilier à un service de santé

au travail, soit créer leur propre service au sein de l’entreprise.

Le Service de Santé au Travail multisectoriel (STM) est le plus

grand service de santé au travail luxembourgeois et affilie

notamment la plupart des entreprises de l’artisanat. En –dehors

des missions de surveillance de la santé des salariés le STM

offre des services aux entreprises affiliées pour aider les entreprises

dans les démarches de prévention.

Les risques liés aux postes

Le médecin du travail est votre conseiller pour tout ce qui

concerne les adaptations du poste de travail et la prévention

des risques professionnels. Il se fait aider par les ergonomes

ou psychologues du service en fonction de la demande

de l’entreprise. Si votre demande concerne uniquement votre

entreprise, une étude du poste est réalisée et des propositions

d’amélioration vous seront établies.

En ce qui concerne l’environnement de travail :

- Possibilité de réaliser une évaluation des conditions spécifiques

de travail conduisant à des propositions d’amélioration

dans les domaines suivants :

Les vibrations,

. L’éclairage,

Le bruit,

. Les ambiances thermiques,

. La physiologie du travail (évaluation de l’impact de

la charge de travail sur le corps par une cardiofréquencemétrie

par exemple),

. Les troubles musculo-squelettiques (tendinites, lombalgies

par exemple).

- Accompagnement des entreprises dans la démarche de

dépistage des risques.

En ce qui concerne l’aménagement des postes de travail :

- Conseils ergonomiques avant conception de postes

(sur base de plans d’architecte) ou en cas de réaménagement

( sur base d’une visite du lieu de travail).

Si votre demande concerne un secteur d’activité, une équipe

pluridisciplinaire rencontre les représentants de la fédération

afin de bien formuler la demande. Une brochure d’information

par rapport à un risques (voir travail posté, rayonnements

optiques artificiels, travail isolé….) ou un guide pratique pour

la prévention et l’évaluation des risques du métier pourra être

rédigée ( exemples : guide pour la prévention des TMS dans

le secteur HORESCA, un guide pour la prévention dans les

métiers de la coiffure).

Les formations ou sensibilisation du personnel

Le STM peut être votre partenaire dans le cadre de la formation

ou sensibilisation de vos salariés dans les domaines suivants :

. Exposition à des risques professionnels (bruits, risques

chimiques….)

. Sensibilisation à des risques liés à des consommations

alcool, drogue ou médicaments (voir Toolbox « alcool,

drogues, médicaments »)

. Sensibilisation dans le cadre de la santé mentale (un cata

logue de formation est disponible sur le site Internet)

Les frais pour les Services offerts par le STM sont couverts par

la cotisation que vous payez pour la médecine du travail

Contact :

Service de Santé au Travail multisectoriel (STM)

+352 40 09 42 - 100

Sinon vous pouvez aussi vous adressez à votre centre régional

www.stm.lu ou directement à votre médecin du travail attitré.

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MAGAZINE

THÉMATIQUE

Redaktion: Christina Bents ■ Fotos: Lynn Theisen

SICHER UNTERWEGS

Fahren lernen mit besten

Voraussetzungen.

Im Verband der Fahrlehrermeister sind über zwanzig Fahrschulen organisiert.

Sie setzen sich für beste Bedingungen bei der Fahrsicherheit ein und arbeiten mit

den zuständigen Ministerien zusammen.


MAGAZINE

THÉMATIQUE

„Um als Fahrlehrer erfolgreich zu sein, braucht man Freude am Kontakt

mit Menschen, Geduld, Hartnäckigkeit und auch Ehrgeiz. “

Auf das Auto sind sehr viele Menschen angewiesen.

Gerade in ländlichen Gegenden ist es kaum möglich,

ohne dieses Verkehrsmittel auszukommen, denn

Arbeitsstellen, Einkaufsmöglichkeiten, Behörden oder

Ärzte sind nicht immer vor Ort. Damit man sicher im Verkehr

zurechtkommt, ist eine gute Ausbildung für den Straßenverkehr

wichtig. Die bekommt man in den Fahrschulen. Sie sorgen

dafür, dass man ein Fahrzeug sicher führen kann und dass

man sich im zunehmenden Verkehr zurechtfindet.

Fernand Mayer, Vorsitzender des Verbands der Fahrlehrermeister

erklärt: „Um als Fahrlehrer erfolgreich zu sein,

braucht man Freude am Kontakt mit Menschen, Geduld,

Hartnäckigkeit und auch Ehrgeiz.“

Der Weg zum Führerschein

Aktuell kann man mit 17 Jahren beginnen, den Führerschein

zu machen. Die theoretische Prüfung kommt zuerst.

Dann muss man mindestens zwölf praktische Fahrstunden

nehmen. Bei zwei Fahrstunden sind die Begleiter

mit dabei. Anschließend, darf man mit Begleitung in Luxemburg

fahren, von sechs Uhr morgens bis 23 Uhr. Nachts darf man

nicht am Steuer sitzen und auch nicht im Ausland.

Mit 18 Jahren muss man weitere vier Praxisstunden nehmen

und die praktische Prüfung ablegen.

Eine andere Möglichkeit zum Führerschein zu kommen, ist

mit 17,5 Jahren mit den Fahrstunden zu beginnen.

Die Theorieprüfung muss man dazu bestanden haben.

Mindestens 16 praktische Fahrstunden muss man nachweisen

und schließlich kann man sich zur praktischen Prüfung

anmelden. Wenn man sie besteht bekommt man

den Führerschein.

Fernand Mayer würde sich, besonders für die angehenden

Motorradfahrer wünschen, dass es mehr Übungsgelände für

Fahranfänger geben würde. Er sagt: „Gerade die ersten Übungen,

bei denen es darum geht, das Fahrzeug sicher zu führen,

sind sehr wichtig. Wenn diese schon im laufenden

Verkehr stattfinden, ist das für die angehenden Fahrer

nicht immer einfach.“ Weiter sagt er: „Gerade bei der Motorradfahrprüfung

gibt es EU- Richtlinien, die Übungen verlangen,

die wir gar nicht im Verkehr durchführen können.

Das muss geändert werden,“ fordert er.

Neue Fahrlehrer

Fertig ausgebildete Fahrlehrer gibt es auf dem Arbeitsmarkt

in Luxemburg nicht. Fernand Mayer bildet deshalb selbst

Fahrlehrer aus. „Wenn ich hier beispielsweise Personen habe,

die den Busführerschein machen wollen und merke, dass sie

ein gutes Gespür für Menschen haben und selbst gut erklären

können, spreche ich sie an, ob sie sich vielleicht vorstellen

können, hier eine Ausbildung zum Fahrlehrer zu machen.“

Und das funktioniert, besser als viele andere Dinge,

die er ausprobiert hat. „Ich habe beste Erfahrungen damit

gemacht, die Menschen persönlich anzusprechen.

Hier sehe ich, wie sie mit den Fahrzeugen umgehen und mit

anderen Personen. Ich stelle auch schnell fest, ob sie in unser

Team passen. Das ist für mich bisher eine gute Lösung gewesen.“

Die Fahrlehrerausbildung

Um die Fahrlehrerlizenz zu bekommen, muss man erst einmal

selbst den Führerschein in der Klasse B seit mindestens zwei

Jahren besitzen. Es ist eine Lehre und hat ähnliche Inhalte wie

die Führerscheinprüfung, nur ist sie sehr viel anspruchsvoller. Es

werden der rhetorische und der schriftliche Ausdruck geprüft

und man muss technische Kenntnisse haben. Die Verkehrsgesetzgebung

muss man sicher beherrschen. Es gibt eine mündliche

und eine praktische Prüfung. In der Praktischen fahren zwei

Prüfer mit. Insgesamt besteht die Prüfung aus fünf Einzelteilen.

Um den Beruf auszuüben muss der Lehrling mit der Chambre

des Métiers einen Lehrervertrag abschließen. Daraufhin erstellt

ihm das Ministerium die diesbezügliche Erlaubnis. Das Problem

ist jedoch, daß Lehrverträge nur zwischen dem 16. Juli und

dem 31. Oktober abgeschlossen werden dürfen. Fernand Mayer

erklärt: „Stellen sie sich vor, ein Fahrlehrer verlässt ihr Unternehmen

im Herbst und sie würden gerne einen einstellen, der die

Prüfung fertig hat, aber er darf seinen Beruf noch nicht ausüben,

weil er die Genehmigung von der Handwerkskammer noch

nicht hat, und die wird frühestens im nächsten Sommer erteilt.“

Weiter sagt er: „Das kann für Betriebe existenzbedrohend

sein, weil es eine gewisse Auslastung braucht, und um diese zu

„Die Möglichkeit, dass der Arbeitsvertrag für die Fahrlehrer

die gleichen Bedingungen bekommt, wie ein Lehrvertrag

wurde von höchster Stelle abgelehnt .“

schaffen, braucht man Fahrlehrer, sonst können keine Schüler

ausgebildet werden. Das ist für die Fahrschulen in ganz

Luxemburg ein großes Problem.“ Der Verband hat hier schon

Gespräche geführt und versucht gerichtlich gegen diese Regelung

vorzugehen, aber bisher ohne Erfolg. „Die Möglichkeit,

dass der Arbeitsvertrag für die Fahrlehrer die gleichen

Bedingungen bekommt, wie ein Lehrvertrag wurde von

höchster Stelle abgelehnt und es ist kein Einspruch

mehr möglich“, so der Verbandsvorsitzende.

Die einzige Hoffnung, ist jetzt die europäische Union, die eine

europaweit einheitliche Regelung bei den Ausbildungen der

Fahrlehrer schaffen will. Wann diese fertig ist und umgesetzt

wird, ist aber noch nicht absehbar.

Vom Üben auf dem Hof zum begleiteten Fahren

Geändert hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bei der

Ausbildung der Fahrschüler nur wenig. Auffällig ist, dass früher

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66 67


mehr Schüler in die Fahrschulen kamen, die schon Fahrerfahrung

hatten. Fernand Mayer erinnert sich: „einige hatten

schon auf Privatgelände geübt oder konnten Traktor fahren.

Heute scheinen sich die jungen Leute eher mit dem Computer

zu befassen.“ Bei den meisten Fahrschülern müssen die Lehrer

bei null anfangen. „Dadurch ist der Anfang etwas schwerer“,

so der langjährige Fahrlehrer.

Was es heute fast gar nicht mehr gibt, sind Menschen in höherem

Alter, die den Führerschein noch machen wollen. „Einige

Gastarbeiter haben beispielsweise früher noch im Alter zwischen

vierzig und fünfzig Jahren den Führerschein gemacht. Das ist

heute kaum noch der Fall. In jüngeren Jahren fällt es einem

auch leichter, sich auf die Prüfungen vorzubereiten.“ Insgesamt

findet er, dass die Führerscheinprüfung heute schwerer ist.

Das begleitete Fahren begrüßt der Fahrlehrer sehr. „Das ist eine

sehr gute Sache. War es früher noch cool, besonders schnell zu

fahren und seine Fahrkünste, die manchmal gefährlich für sie

selbst und andere waren, zu zeigen, so sind die Fahranfänger jetzt

deutlich besonnener“, so die Erfahrung des Fahrlehrers.

Sicherheit geht vor

Bei seinen Fahrschülern ist Fernand Mayer sehr ehrgeizig.

„Ich möchte, dass sie sicher und gut fahren lernen und die

Prüfung bestehen“, sagt er. Um das zu erreichen, braucht

es Geduld, Hartnäckigkeit und Kommunikation. „Ich muss die

jungen Erwachsenen ja häufig korrigieren und sagen `das musst

du so und so machen` und das solange, bis es richtig funktioniert.

Da ist es wichtig, dass ich die richtige Ansprache habe, damit ich

meine Schüler erreiche. Aber meine Hartnäckigkeit zahlt sich

aus.“ Er betont, dass Umsicht und Respekt das Wichtigste beim

Autofahren sind. „Es geht nichts von alleine, und absolute

Konzentration ist im Straßenverkehr unerlässlich“, betont er.

„Selbst wenn ich, der ich viel auf den Straßen unterwegs bin,

mich nicht konzentriere, kann ich beim Fahren in gefährliche

Situationen kommen.“

Automatik und Digitalisierung

Es gibt in Luxemburg die Möglichkeit, sich auf einem Elektroauto

ausbilden zu lassen. Sie haben alle eine Automatikschaltung und

deshalb muss man mit diesem Führerschein auch anschließend

ein Automatikauto fahren. Das ist für Fernand Mayer, der privat

ebenfalls einen Automatik fährt, eine sinnvolle Sache.

„Ich würde behaupten, dass heute kaum jemand so gut schalten

kann, wie es ein Automatikwagen tut. Zudem sind sie sehr

sparsam was den Kraftstoff angeht und es fährt sich angenehm.

Man kann mehr auf den Verkehr achten“, fasst er zusammen.

Die zunehmende Digitalisierung in den Autos ist für ihn

kein Problem. „Wenn man da jeden Tag mit zu tun hat

und dranbleibt, kennt man sich damit schnell und umfassend

aus“, sagt er.

Der Verband der Fahrlehrermeister

Der Verband der Fahrlehrermeister will weiterhin die Interessen

der Fahrlehrer vertreten, um beste Bedingungen für die Führerscheinausbildung

und die Verkehrssicherheit zu schaffen.

„Wir haben schon sehr viel erreicht, sind im ständigen Kontakt

mit den zuständigen Ministerien. Die Zusammenarbeit

mit den Ministerien ist sehr einvernehmlich wir haben

positive Erfahrungen gemacht. Bei einigen Themen kommen

uns die Mitarbeiter auch entgegen. Das ist für uns sehr wichtig.“

Fédération des Maîtres Instructeurs de Conducteurs de Véhicules Automoteurs

j.lelong@fda.lu

+352 42 45 11 - 47

69


MAGAZINE

FORMATION

BESPRECHUNGEN

So führen Sie Ihre

Besprechungen

professionell

durch.

„Kommunizieren Sie klar und

offen die Gesprächsregeln,

die für alle gleichermaßen

verbindlich sind. Sie geben

den Rahmen für effiziente

Besprechungen, für konstruktives

Arbeiten und wertschätzende

Kommunikation.“

Wirtschaftspädagogin Barbara Seidl, Personalentwicklerin

und Coach aus München/Deutschland, berät

und unterstützt Handwerksbetriebe bei den Themen

Kundenorientierung, Personalführung, Kommunikation

und betriebliche und persönliche Veränderungen

und Weiterentwicklung: www.barbara-seidl.de

•Freundliche, einführende Worte und

sachliche Schilderungen

• Manchmal ist es hilfreich, wichtige

Regeln nochmals anzusprechen. Ein

höherer hierarchischer Rang, längere

Betriebszugehörigkeit oder vermeintliche

Sonderrechte können keinen

Freibrief für die eigene Auslegung der

Besprechungsregeln sein.

Kontraproduktiv ist eine Eröffnung mit

einem emotionalen Paukenschlag z.B.

weil kurz vorher etwas richtig schiefging,

der Gesprächsleiter sich ärgert oder sich

mal richtig Luft machen will („damit alle

aufwachen und wissen, um was es hier

geht“). Es erzeugt ggf. eine Atmosphäre

der Angst oder des Widerstandes und

gibt störenden Emotionen, die dem Gesprächsziel

nicht dienen, Raum.

Nach einem gelungenen Warm-up wird

der Übergang zur Hauptphase durch die

Bestimmung des Protokollführers

und die Vorstellung des Ablaufs und

Struktur (z.B. kurze Anmerkungen

zur Tagesordnung, Bezug auf

vorausgegangene Aktivitäten) eingeleitet.

Nutzen Sie die Tagesordnung

In der Hauptphase werden die Themen/

Tagesordnungspunkte nacheinander

und im vorgesehenen Zeitrahmen

bearbeitet. Formulieren Sie klar

und konkret das Gesprächsziel bzw.

der Teilziele der einzelnen Tagesordnungspunkte.

Zusammenfassung und Feedback

In der Abschlussphase werden die

erledigten Punkte zusammengefasst.

Hilfreich ist ein Maßnahmenkatalog -

was muss wann und durch wen erledigt

werden. Offenen und unerledigten Themen

werden benannt und das

weitere Vorgehen festgelegt.

Der Gesprächsleiter gibt der Gruppe zur

Zielerreichung und Verhalten/Einhalten

der Gesprächsregeln oder einzelnen

Teilnehmern ein konstruktives Feedback.

Vereinbaren Sie ggf. bei kritischer

Beurteilung ein Vier-Augen-Gespräch.

Planen Sie auch Zeit für das Feedback

der Teilnehmer ein und nutzen

Sie deren Einschätzung und

Verbesserungsvorschläge für das

nächste Meeting.

Ein Dankeschön und eine freundliche

Verabschiedung lassen die Sitzung

in guter Atmosphäre ausklingen.

Damit die Besprechungszeit sinnvoll genutzt wird,

ist es notwendig und wichtig, dass die Zusammenkunft

strukturiert abläuft. Die Gesprächsleitung führt

durch die Besprechung, leitet die Teilnehmer klar

und konsequent an und gibt Orientierung besonders

bei Widerständen und Schwierigkeiten. Modelhaft

kam man eine Besprechung in drei Teile gliedern:

Die Eröffnungsphase, die Hauptphase und

die Abschlussphase.

Schaffen Sie eine gute Atmosphäre

Zu Beginn ist wichtig, dass sich alle Teilnehmer

von ihrer vorherigen Tätigkeit

lösen, in Ruhe am Ort und beim Thema

ankommen und sich auf die Kollegen

und Gesprächsleitung einstellen und

miteinander in Kontakt kommen

können. Diese Maßnahmen schaffen

eine angenehme, freundliche und

sachliche Atmosphäre und die Basis

für eine professionelle Besprechung:

• Persönliche Begrüßung der Teilnehmer

durch die Gesprächsleitung

• Zeit für informelle Kontakte z.B. Kaffee

vor dem Beginn, Small Talk

•Vorstellungsrunde ist dann notwendig,

wenn sich nicht alle Teilnehmer/innen

kennen. Stellen Sie neue Mitarbeiter

und Gäste vor.

Folgende Aufgaben und Verhaltensweisen sind Grundlage einer klaren, strukturierten

Gesprächsführung:

• kurze Anmoderation des Themas, bisher Erreichtes bzw. Sachlage darstellen.

• Zeitrahmen pro Unterpunkt einhalten und Pausen berücksichtigen.

• Vereinbarte Kommunikationsregeln sicherstellen und konsequent einfordern.

• Der Gesprächsleiter führt immer wieder zum Thema zurück, denn Verlockungen gibt

es viele: Monologe und für das Thema nicht förderliche Selbstdarstellung einzelnen

Teilnehmer, Abschweifungen, Drum-herum-reden und Ablenkungen.

• Steuert das Gespräch und hält es in Gang. Durch die direkte Ansprache, konkrete Fragen

und offene Diskussion werden die Teilnehmer beteiligt und aktiviert und Lösungsräume

erarbeitet.

• Die Gesprächsleitung sichert die Teilergebnissen oder den Abschluss eines Punktes durch

Zusammenfassung und Würdigung.

• Der Besprechungsleiter trifft Entscheidungen, wenn sich neue Sachverhalte ergeben

oder der Zeitrahmen nicht eingehalten werden kann, größere Konflikte aufbrechen,

Informationsdefizite bestehen und erst beseitigt werden müssen. Er kann und muss in

diesen Fällen die Tagesordnung ändern, Themen vertagen, verkürzen oder verlängern.

Ein starres Festhalten an der vereinbarten Tagesordnung schafft mehr Frust als

eine sinnvoll begründete Abweichung.

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70

71


MAGAZINE

JURIDIQUE

WORKSHOPS INTERACTIFS

Legal lunchtime de la FDA!

Vu le succès des premières séances, nous continuons la formule du « legal lunchtime » et vous proposons des séances en heure

de midi chaque dernier mercredi du mois. Suite à la demande de plusieurs membres, les séances tenues l’année passée

en luxembourgeois concernant les sujets de l’alcool et drogues sur le lieu du travail ainsi que le recouvrement des créances

seront organisées en langue française.

Journéeluxembourgeoise de

la propriété intellectuelle

13 ème édition

Panorama surlesdernières actualités

L’utilisation des outils

informatiques et

la digitalisation

constituent

des sources

supplémentaires

que des malfrats

utilisent pour induire

les victimes

en erreur.

28 AVRIL2020

Conférence

et Stands

La séance du mois d’avril est consacrée

à la prévention des arnaques

dont beaucoup d’entreprises sont

malheureusement toujours victime.

La variété des tentatives est très large

et souvent il n’est pas évident qu’il s’agit

vraiment d’une arnaque. L’utilisation

des outils informatiques et la digitalisation

constituent des sources supplémentaires

que des malfrats utilisent pour

induire les victimes en erreur.

Après la présentation de différents cas

d’espèce, cette séance vise à sensibiliser

les professionnels sur le sujet ainsi

que d’analyser ensemble les mesures

de prévention et de réaction possibles

en face de tels agissements.

En mai, les dispositions légales en

matière de temps de travail ainsi que

les différentes possibilités de flexibilisation

seront analysées par un spécialiste

en la matière. On souhaite clôturer le

premier semestre avec une analyse approfondie

des modalités d’un licenciement

avec effet immédiat afin d’éviter les fautes

fréquemment commises. « L’idée est d’une

part de vous présenter les bases juridiques

par sujet. D’autre part, afin de garantir

un échange interactif entre les participants,

nous envisageons de limiter

chaque séance à un maximum

de 15 participants. »

PROGRAMME

12h00 Accueil des participants

12h15 Présentation du sujet

13h15 Questions-réponses et échange

de bonnes pratiques

14h00 Fin de la séance

Prix : gratuit et exclusivement réservée

à nos membres effectifs

Nous soulignons que ces workshops sont

destinés aux patrons ou aux personnes

en charge des ressources humaines

et non pas aux délégués du personnel.

A l'exception du premier workshop

mentionné ci-après, ils auront en principe

lieu en langue luxembourgeoise,

mais si vous êtes intéressé à les suivre

dans une autre langue, veuillez nous faire

un petit message. Des séances ultérieures

AGENDA

25.3.2020

Le recouvrement de créances : comment

l’éviter, comment réagir (en français)

29.4.2020

Sensibilisation et prévention d’arnaques,

quel comportements est conseillés et

quelles sont les conséquences

(en luxembourgeois)

27.5.2020

Les dispositions légales du temps de

travail et les possibilités

de flexibilisation (en luxembourgeois)

24.6.2020 #

Licenciement avec effet immédiat :

modalités et procédure à respecter

(en luxembourgeois)

en d’autres langues pourront être organisées

suivant la demande.

Inscriptions sur www.fda.lu

Fédération des Artisans

f.lentz@fda.lu

+352 42 45 11 - 32

Une initiative de

inscription en ligne

www.ipil.lu

Organisé par

chambre

desMétiers

2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

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72


MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

FEDAMO

L’Autofestival bénéficie

d’un intérêt ininterrompu.

La FEDAMO, organisatrice de la 56 ème édition de l’Autofestival, tire un bilan globalement positif. La fréquentation des showrooms

était satisfaisante et comparable à l’année passée. Les motorisations alternatives démarrent de façon prudente.

Rétrospective 2019

Considérant l’année passée, selon

la SNCA, environ 55.000 nouveaux

véhicules ont été immatriculés au

Luxembourg en 2019, ce qui représente

une augmentation de 4,2% par rapport

à l'année précédente. Cette croissance

s'explique en grande partie par

l'évolution dynamique de la population

et des emplois créés. 92,5% des véhicules

vendus étaient équipés d'un moteur à

combustion interne, le moteur à essence

étant le système d'entraînement le plus

populaire avec une part de marché

de 50,6%, suivi des moteurs diesel

(41,9%) et des véhicules électrifiés

(7,5%).

« L'an dernier, 986 véhicules

tout électriques ont été

enregistrés, ce qui représente

une augmentation de 129,3%. »

L'an dernier, 986 véhicules tout

électriques ont été enregistrés, ce

qui représente une augmentation de

129,3%. Les véhicules hybrides

(2.245 unités, +106%) et les véhicules

hybrides rechargeables (913 unités,

+28 %) étaient également plus

demandés. Dans l'ensemble, la part

de marché des véhicules électrifiés

était de 7,5%. Comme les fabricants

élargissent actuellement massivement

leur gamme de produits, la part correspondante

continuera certainement à

augmenter encore cette année.

De g. à dr.: Dr. Konrad WESSNER, Michel LOURO, Ministre François BAUSCH, Philippe MERSCH et Gilles DELTGEN

Tendances 2020

Après trois années records, les objectifs

annoncés et attendus sont très ambitieux

pour le secteur. Il faut cependant

préciser que la période prise en compte

pour l’atteinte d’un volume de 30% du

chiffre d’affaires annuels s’étend jusque

fin février, période pendant laquelle les

conditions Festival sont généralement

prolongées.

Les marques ont diversifié leur offre, pas

seulement du point de vue de l’individualisation

du véhicule qui permet au

client de personnaliser à souhait son

véhicule, mais surtout en ce qui concerne

les motorisations disponibles qui ouvrent

un large éventail pour correspondre au

mieux à tout besoin de mobilité.

Les moteurs à essence et diesel proposés

sont conformes aux dernières normes

d'émission EURO 6. Tandis qu’au niveau

CO 2

, les motorisations diesel sont depuis

toujours moins élevés, leurs émissions

d'oxydes d'azote sont au même niveau

de celles des moteurs à essence.

Cela signifie que tous les types de

moteurs à combustion sont à l'épreuve

du temps pour les années à venir.

Pendant l’année 2020 - qui est considérée

par les marques comme année charnière

dans le développement de la filière automobile

- une multitude de motorisations

sont présentés au public, particulièrement

dans les segments hybride, plug-in

hybride et électrique.

Cette année, les motorisations alternatives

ont suscité un intérêt particulier

auprès des clients. Afin d’encadrer cette

demande spécifique, le secteur a formé

de façon approfondie les vendeurs afin

de pouvoir répondre à toutes leurs

questions.

La majorité des concessions observe

cependant d’une part que les clients

sont bel et bien intéressés par une

motorisation alternative, mais préfèrent

encore les moteurs thermiques, dont

prioritairement les modèles à essence.

D’autre part, il apparaît aussi que l’acte

d’achat d’un véhicule électrique nécessite

plus de temps que l’achat habituel parce

que le client doit s’informer et réaliser

les investissements nécessaires pour

l’infrastructure de charge.

La continuation des primes pour les

véhicules électriques et plug-in hybrides

ont été accueillies favorablement

par le secteur et les clients.

La FEDAMO tient à remercier les entreprises,

les clients et visiteurs pour leur

soutien et leur participation à l’Autofestival,

et rappelle que la majorité des

garages et concessions reconduisent les

conditions Autofestival jusqu’au

29 février 2020.

Le prochain grand rendez-vous automobile

2020, à savoir l’AutoOccasiounsfestival,

se tiendra du vendredi 15 au

dimanche 17 mai 2020.

FEDAMO

f.lentz@fda.lu

+352 42 45 11 - 32

/03/2020

74

75


MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

MAGAZINE

SOMMAIRE

FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DE CONSTRUCTION DE GÉNIE CIVIL

20 e anniversaire de la Fête

des Entrepreneurs.

Dans son allocution de bienvenue, Roland Kuhn, président de la Fédération des Entrepreneurs de Construction

et de Génie Civil, a pu saluer pas moins de 800 invitées au 20e anniversaire de la Fête des Entrepreneurs dont

les Ministres François Bausch, Dan Kersch, Corinne Cahen, Paulette Lenert, Lex Delles et Henri Kox, ainsi

que de très nombreux acteurs du monde de la construction.

Face à une croissance économique

et démographique très dynamique,

il est primordial de moderniser

et de développer les infrastructures du

pays. Dans ce contexte, Roland Kuhn

salue les efforts continus du Ministre des

Finances, Pierre Gramegna de maintenir

les investissements publics, qui vont

atteindre 2,8 milliards d’euros en 2020, à

un niveau record. Il remercie également

François Bausch, Ministre de la Mobilité

et des Travaux publics, pour la collaboration

constructive et son engagement

pour faire avancer de nombreux projets.

Il est indéniable que le Luxembourg a

besoin d’une croissance économique

soutenue, tout en sachant qu’il faudra

mieux maîtriser les conséquences de

cette croissance, notamment dans les

domaines du logement, de la mobilité et

de la consommation des ressources.

Pour Roland Kuhn, seule une augmentation

de la productivité permet de faire

face à ces défis et constitue la clé pour

une croissance qualitative et durable.

Créer davantage de valeur en utilisant au

mieux les ressources disponibles. Dans le

domaine de la construction, des gains de

productivité peuvent être réalisés notamment

par des innovations technologiques

et par une meilleure organisation du

temps de travail. Une flexibilisation

intelligente de l’organisation du temps

de travail reste une revendication phare

du secteur.

Politique du logement : priorité nationale

ou pas ?

La pénurie de logements abordables reste

la préoccupation principale des résidents

luxembourgeois. Au fil des 30 dernières

années, ce dossier a fait couler beaucoup

d’encre sans qu’une solution ne se profile

à l’horizon. Le reflexe politique est celui

de miser de plus en plus sur les promoteurs

publics. Si l’on sait cependant

que le Fonds de Logement et la Société

Nationale des Habitations à Bon Marché

(SNHBM) ont réalisé en 2019 ensemble

quelques 400 logements, il est évident

que les promoteurs privés doivent faire

partie intégrante d’une politique du

logement plus dynamique.

Roland Kuhn souligne que la priorité

gouvernementale en matière de

logement ne se matérialise pas au

niveau des procédures qui continuent

à se complexifier. Au début de l’année,

un tiers des communes ne s’est pas

encore conformé aux exigences de la loi

actuellement en vigueur en matière de

l’aménagement communal et du développement

urbain en n’ayant pas encore

initier la procédure d’adoption d’un PAG

"nouvelle génération". Il leur manque

en fait l’instrument principal permettant

de construire davantage de logements

abordables. Les surfaces destinées au

logement et repris dans le périmètre de

construction restent soumises à toute

une batterie de conditions préalables ce

qui a pour conséquence que seulement

une partie des terrains destinés à la

création de logements sont effectivement

construisibles.

Le secteur en manque de main d’œuvre

Devant le constat que la construction

doit faire face à un déficit de 5.000 postes,

Roland Kuhn souligne que le Luxembourg

doit rester attractif pour attirer de

la main d’œuvre étrangère. Pour cela, le

secteur est en train de réfléchir sur des

concepts de logements pour ses salariés.

De même, la fiscalité et les charges

sociales doivent rester compétitives. Vu la

complexité de la problématique et le fait

que différents ministères sont concernés,

M. Kuhn soutient la proposition de la

Chambre des Métiers de nommer un

coordinateur au niveau gouvernemental

en charge d’élaborer ensemble avec le

Galerie

Retrouvez toutes les photos

de la soirée sur le site

www.fete-entrepreneurs.lu

/03/2020

76

77


MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

ENTREPRISES DE

CONSTRUCTION ET DE GÉNIE CIVIL

Nous remercions

nos donateurs

MAGAZINE

SOMMAIRE

ENTREPRISES DE

CONSTRUCTION ET DE GÉNIE CIVIL

Nous remercions

nos donateurs

ASSOCIATION N. AREND & C. FISCHBACH

secteur une "roadmap" pour contrecarrer

la problématique du manque de

main d’œuvre.

Politique climatique : La construction est

une alliée

Le changement climatique est certainement

un des grands défis de notre

temps. Le

ADLgouvernement INTERFUEL

a récemment

présenté

AR-LUX

un

KARP-KNEIP

très ambitieux plan national

ARMATURES LAMPERTZ STONE DESIGNER

en matière d’énergie LISE & FILSet de climat qui

ATS-CRANES

prévoit BATI notamment C MAKO la réduction

MAKO FLEX

de 55 pourcents MARBRERIE des émissions BERTRAND de CO 2

MAROLDT

à l’horizon 2030 et une neutralité en

CAJOT JULIEN MATERIAUX ADAM

termes CLOOS d’émission MEGALIFT d’ici 2050. Ce plan

COMAT MERBAG

DECKER-RIES devrait notamment PEINTURESs’accompagner ROBIN par

PUTZ WILLY BOIS ET MATERIAUX

la mise DOSTERT en œuvre QUBE SOLUTIONS de la stratégie GROUPnatio-

nale en matière de rénovation énergétique.

EURO-STEEL L’artisanat RESIDENCE revendique CONCEPTnotamment

MAISON SCHROEDER

ERS REMONDIS

l’introduction FERRAC SCANIA d’incitations fiscales et

SECOLUX

une simplification SERMATEC des régimes d’aide

SKYLINERS

PRIMeHouse

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et prêts climatiques.

SCHMIT & SCHMIT

Les

GROUPE

entreprises

CK STEFFES

qui ont

LEONmassivement

GRU-LUX STOLL HYDRAULICS

investit dans STOLL la formation TRUCKS professionnelle

continue TRACOL de leurs IMMOBILIER salariés,

HEIN TOTAL LUXEMBOURG

sont

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BETONS ET MATERIAUX

DOKA SCHALUNGSTECHNIK

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FEIDT CARRIERES

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GEBERIT B.V. LUXEMBOURG

GIORGETTI ET KUHN IMMOBILIER

GLAESENER-BETZ

HAECK GUY ET FILS

HOFFMANN-NEU

HOME CENTER WILLY PUTZ

HSB LUX

INOWAI

INTERCHAUFFAGE

TRIGATTI

prêtes à relever ce défi.

GARAGE LOSCH TRUCK, VAN & BUS / MAN

RECYMA - RECYCLAGE DE MATERIAUX INERTES

TSM CONDUITES

VEREAL

Décharges pour WICKLER déchets inertes :

La situation devient intenable

Roland Kuhn soulève aussi le problème

pressant de la pénurie des décharges pour

déchets inertes. Sur les 15 décharges qui

devraient être en place au niveau régional

pour assurer une gestion correcte des

déchets inertes, seules 5 sont en état de

fonctionnement. Dans ce contexte et au

vu des multiples projets d’investissements

de grande envergure prévus notamment

dans le sud du pays, il est primordial

« En 2020, 614 millions euros

seront investis dans le secteur

de la mobilité et 326 millions

euros dans la construction de

bâtiments publics. »

d’éviter la fermeture définitive de la

décharge "Gadderschéier" à Differdange/

Sanem, dont la phase finale d’exploitation

a été annoncée fin novembre 2019.

Dans le cas contraire, le secteur court

à la catastrophe.

Les conséquences du manque d’un réseau

de décharges fonctionnel et complet sont

d’une part l’émission par les camions de

10.000 tonnes supplémentaires de CO 2

par an due à des trajets de transport

plus longs et d’autre part l’augmentation

des prix des travaux de terrassement

renchérissant considérablement les prix

de logement. Notons que les 10.000

tonnes de CO 2

correspondent aux

besoins en chauffage d’environ 1.500

maisons individuelles (taille de la ville

de Diekirch avec environ 6.700 habitants)

voire à une superficie de 33 ha ou

66 terrains de football pour installer

des panneaux photovoltaïques. Cette

situation est intenable avec l’objectif

d’une réduction de 55 pourcents des

émissions de CO 2

récemment inscrit

par le gouvernement dans le plan national

en matière d’énergie et de climat.

Roland Kuhn fait un appel aux responsables

politiques pour trouver rapidement

une solution nationale au problème

national de la pénurie de décharges pour

déchets inertes.

Remerciement des fidèles sponsors

Pour conclure, Roland Kuhn remercie

les très nombreux sponsors qui ont soutenu

l’évènement au fil des dernières 20

années ainsi que les invités qui restent

fidèle au rendez-vous.

Ministre Bausch : Encadrer le développement

économique au niveau des infrastructures

Dans son intervention François Bausch,

Ministre de la Mobilité et des Travaux

Publics a confirmé la volonté du

gouvernement d’investir massivement

dans les infrastructures du pays au cours

des années à venir. En 2020, 614 millions

euros seront investis dans le secteur

de la mobilité et 326 millions euros

dans la construction de bâtiments

publics. Le Ministre François Bausch

a souligné que même si les projets

d’infrastructures ne sont pas toujours

bien accueillis par le public, ils sont

pourtant primordiaux pour pérenniser

le développement économique et social

du pays. Dans ce contexte, le Ministre a

également mis en avant la bonne collaboration

avec la Fédération des Entreprises

de Construction, laquelle a permis

de faire avancer de nombreux projets.

Fédération des Entreprises de Construction

et de Génie Civil

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COMAT

DECKER-RIES

DOKA SCHALUNGSTECHNIK

DOSTERT

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FEIDT CARRIERES

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FIDUCIAIRE CENTRALE DU LUXEMBOURG

GEBERIT B.V. LUXEMBOURG

GIORGETTI ET KUHN IMMOBILIER

GLAESENER-BETZ

GROUPE CK

GRU-LUX

HAECK GUY ET FILS

HEIN

HOFFMANN-NEU

HOME CENTER WILLY PUTZ

HSB LUX

INOWAI

INTERCHAUFFAGE

INTERFUEL

KARP-KNEIP

LAMPERTZ STONE DESIGNER

LISE & FILS

GARAGE LOSCH TRUCK, VAN & BUS / MAN

MAKO

MAKO FLEX

MARBRERIE BERTRAND

MAROLDT

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MEGALIFT

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PUTZ WILLY BOIS ET MATERIAUX

QUBE SOLUTIONS GROUP

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SCANIA

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STOLL TRUCKS

TOTAL LUXEMBOURG

TRACOL IMMOBILIER

TRIGATTI

TSM CONDUITES

VEREAL

WICKLER

/03/2020

78


MAGAZINE

FÉDÉRATION

MAGAZINE

SOMMAIRE

LYCÉE TECHNIQUE DE BONNEVOIE (LTB)

Bäcker-Konditorenmeistersektion

Vorstellung der größten „galette des rois 2020“.

Am 3. Januar 2020 hat der Bildungsreferent

im Lycée technique de

Bonnevoie (LTB), Herr Carlo Bock, die

Ehre gehabt, zum 21. Mal den größten

Dreikönigskuchen aus Luxemburg, der

nach traditionellem Rezept vorbereitet

wird, zu präsentieren.

NEUJAHRSTOUR

Schornsteinfeger wünschen

dem Personal der Fédération

des Artisans und der Chambre

des Métiers Glück.

Dieses Jahr hatte der Dreikönigskuchen

die Besonderheit, einen Durchmesser

von 1,5 Meter zu haben.

Die Veranstaltung begann um 16.00 Uhr

in der Verrière (Glassaal) des Luxemburger

Bahnhofs und begrüßte neben den

Verwaltungsratsmitgliedern der Bäcker-

Konditorenmeistersektion auch sehr wichtige

Ehrengäste wie Herr Fernand ETGEN,

Präsident der Chambre des Députés, und

Frau Alessandra NONNWEILER, Leiterin

der Kommunikationsabteilung der CFL.

Außerdem waren bei der Veranstaltung

auch Kinder des Atelier Zeralda – Oppend

Haus Pafendal – mit Sitz im Pfaffenthal, de-

ren Leiterin Frau Myriam SIEBENALER

ist, anwesend.

Die alljährliche Präsentation der „galette

des rois“ ist Teil einer Serie von Veranstaltungen,

welche die Bäcker-Konditorenmeistersektion

des Verbandes des

Lebensmittelhandwerks jedes Jahr im

Rahmen seiner Werbekampagne für das

Bäcker-Konditorhandwerk und seine hochwertigen

Qualitätsprodukte organisiert.

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Eine geballte Ladung „Glück“ besuchte am 24. Januar

die Fédération des Artisans und die Chambre des Métiers.

Traditionell zum Jahresbeginn wünschten ein Dutzend

Schornsteinfeger, Mitglieder der Fédération du Génie Technique,

dem Vorstand und dem Personal der FDA und der CdM

ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr.

Michel Reckinger und Tom Oberweis bedankten sich herzlich bei

den Organisatoren und Teilnehmer der Neujahrstour. „Ich danke

Ihnen für Ihren Besuch und wünsche Ihnen und Ihren Kolleginnen

und Kollegen ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr“, sagte

Michel Reckinger.

Schornsteinfeger gelten schon seit vielen Jahrhunderten als

Glücksbringer: Indem sie Kamine und Feuerstellen von Ruß befreien,

spielen sie eine wichtige Rolle für den Brandschutz – und damit

für das häusliche Glück. Über die Zeit haben sich aber auch die

Aufgaben der Schornsteinfeger verändert: Heute sind sie nicht

nur für den Brandschutz unterwegs, sondern beraten auch

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MAGAZINE

SOCIAL

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au travail s’inscrit dans la stratégie

nationale de prévention VISION ZERO,

qui défend l’idée que tous les accidents

du travail peuvent être évités et

qu’un monde sans accidents graves

ni mortels est possible.

Des conditions de travail sûres et saines

constituent non seulement des obligations

légales et morales, mais également

des stratégies payantes sur le plan économique.

Les recherches menées à l’échelle

internationale sur le rendement des investissements

dans la prévention démontrent

que chaque euro investi dans la sécurité

et la santé génère un bénéfice potentiel de

plus de deux euros en effets économiques

positifs. Des conditions de travail saines

contribuent à une entreprise saine.

La stratégie nationale VISION ZERO,

lancée en 2016 par l’Association

d’assurance accident, l’UEL et l’INDR,

vise à redoubler les efforts en matière

de sécurité et de santé au travail.

Six ministères et les trois syndicats

nationaux y ont adhéré dans le but

de réduire en continu le nombre et

la gravité des accidents du travail,

des accidents de trajet et des maladies

professionnelles, et de mobiliser toutes

les parties prenantes. Les thèmes forts en

sont la responsabilisation, la prévention

et la formation à tous les niveaux de

l’entreprise.

180 entreprises ont rejoint la VISION

ZERO, plan d’action à l’appui, pour contribuer

activement à l’objectif commun. La

VISION ZERO se base sur 7 règles d’or :

contribuer activement à l’objectif

commun. La VISION ZERO se base sur

7 règles d’or : faire preuve de leadership

– montrer son engagement, identifier

les dangers - évaluer les risques, définir

les objectifs – élaborer des programmes,

garantir un système sûr et sain – être

organisé, assurer la sécurité et la santé

sur les machines, les équipements

et les lieux de travail, améliorer

les qualifications – développer les

compétences, investir dans la personne –

motiver par la participation.

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à Oman.

Du 11 au 16 novembre 2020 (6 jours - Dubaï) ou du 11 au 20 novembre 2020 (10 jours – Dubaï et Oman combinés),

la Fédération des Artisans organise un voyage ainsi qu’une visite de l’Exposition universelle 2020 à Dubaï.

PROGRAMME :

Jour 1 - 11.11.2020 : Départ pour Dubaï / Vol à midi (12h00) avec Turkish Airlines pour Istanbul (arrivée à 17h25) et à 19h35 pour Dubaï.

Jour 2 - 12.11.2020 : EXPO 2020 DUBAI / Arrivée à Dubaï (01.05 h), Visite de l’exposition universelle 2020.

Jour 3 - 13.11.2020 : Dubaï / Demi-journée de visite de Dubaï, après-midi temps libre.

Jour 4 - 14.11.2020 : Abou Dhabi / Visite de Abou Dhabi, capitale des Émirats arabes unis.

Jour 5 - 15.11.2020 : Temps libre / Journée libre. Check-out à 20h00, puis transfert à l'aéroport de Dubaï.

Jour 6 - 16.11.2020 : Dubaï - Luxembourg / À 02h40, vol avec Turkish Airlines via Istanbul (arrivée à 06h45, vol de correspondance à 09h35)

à destination de Luxembourg. Arrivée à l'aéroport de Findel à 11h05.

Extension Oman à partir du 5 e jour !

Jour 5 - 15.11.2020 : Dubaï - Al Ain - Nizwa / Conduisez jusqu'à Al Ain et visitez le grand marché aux chameaux. Ensuite, passage de la frontière

à Oman et poursuite du voyage jusqu'à Nizwa.

Jour 6 - 16.11.2020 : Nizwa / Visite de Nizwa.

Jour 7 - 17.11.2020 : Nizwa - Muscat / Conduire de Nizwa vers Muscat.

Jour 8 - 18.11.2020 : Muscat / Matin, visite de la ville Muscat, après-midi temps libre.

Jour 9 - 19.11.2020 : Temps libre / Journée libre.

Jour 10 - 20.11.2020 : Oman - Luxembourg

Transfert à l'aéroport de Muscat. À 07h55, vol avec Turkish Airlines via Istanbul (arrivée à 12h45, continuation à 14h45) vers Luxembourg.

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21

MAR

2020

26

MAR

2020

26

MAR

2020

FÊTE PATRONALE

(CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE)

KONFERENZ : HANDWERK 2.0. - ZUKUNFTSWEGE

FÜR EINE BRANCHE IN ZEITEN DES WANDELS!

(MIT HENDRIK HAASE, DEUTSCHLANDS

BERÜHMTESTER FOOD AKTIVIST)

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE

(FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DE POMPES

FUNÈBRES ET DE CRÉMATION)

02

AVR

2020

22

AVR

2020

PANORAMA AKTUELLER ENTWICKLUNGEN IM

ARBEITSRECHT 2019/2020

RA Christian Jungers von der Anwaltskanzlei KLEYR/

GRASSO, wird eine Bestandsaufnahme der neuesten

Entwicklungen in den Bereichen Gesetzgebung und

Rechtsprechung vorstellen, welche von Interesse für

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Chambre des Métiers (17h00 à 19h00)

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29

AVR

2020

FORUM DE LA SÉCURITÉ ET DE LA SANTÉ

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22

AVR

2020

UNE XPÉRIENCE CLIENT XTRA RÉUSSIE

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Chambre des Métiers (16h00 à17h30)

23

AVR

2020

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Workshop über den Einsatz von gezieltem Konfliktmanagement

zum Erhalt von Geschäftsbeziehung.

Chambre des Métiers (10h00 à 12h00)

/03/2020

86


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