WLZ 81:21_E-Paper

wirtschaftsplattform

Aspang Aspangberg Dechantskirchen Feistritz Friedberg Kirchberg Mönichkirchen Otterthal Pinggau Raach Schäffern St.Lorenzen Trattenbach

Nachrichten aus den Wechsellandgemeinden und Partnergemeinden

Ausgabe 81 | Februar 2021

Österreichische Post AG

RM 18A041318 K | 2870 Aspangberg-St.Peter

Zum Titelbild

Mit Tourenskiern unterwegs

Seite 12 – 13

Corona-Maßnahmen in den Unternehmen

Seite 4 – 5

Historik: Arbeitgeber Triumph in Aspang

Seite 8

Wasserstoffzug im Wechselland

Seite 11

infrarotverliebt

Mehr Infos auf Seite 15


WPW 2021

Liebe Mitglieder der Wirtschaftsplattform Wechselland,

liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

liebe Leserinnen und Leser der Wechsellandzeitung!

Im vergangenen Jahr hatten wir, aus bekannten Gründen, nur eingeschränkt

die Möglichkeit, für unsere Mitglieder etwas zu tun. Wir vom

Vorstand der Wirtschaftsplattform waren aber nicht untätig und haben

nach effektiven und vor allem machbaren Möglichkeiten gesucht.

Die wohl hilfreichste Maßnahme, Unternehmer zu unterstützen,

ist eine regionale Bühne zu bieten, um sich zu präsentieren. Die

Wechsellandzeitung ist eine der Gelegenheiten.

Als neue Gelegenheit haben wir 2020 den Unternehmensbericht eingeführt.

Wir berichten über interessante Neuerungen in den Unternehmen

unserer Mitglieder. Zusätzlich haben wir in einem Newsletter dazu

aufgerufen, uns für die vorletzte und diese Ausgabe zu berichten, was

sich coronabedingt in ihrem Unternehmen geändert hat. Wir denken,

dass das für unsere Leserinnen und Leser und Kundinnen und Kunden

der Unternehmen nicht nur interessant ist, sondern es für andere Unternehmen

eine Anregung oder eventuell ein Anstoß für Synergien ist.

Mit den bereits bekannten Expertentipps kann jeder Experte auf seine

Kompetenz und sein Unternehmen aufmerksam machen.

Auch das Firmenportrait, für das eine Mitgliedschaft der Wirtschaftsplattform

Wechselland erforderlich ist, ist eine gute Möglichkeit,

11.000 Haushalte im Wechselland zu informieren. Beide Artikel-

Formate werden auch auf facebook.com/wechselland veröffentlicht.

Die dringend anstehende Neukonzeption und Gestaltung der Website

mussten wir verschieben, da die dafür erforderlichen umfangreichen

Sitzungen nicht zustande kommen konnten. Das bestehende Branchenverzeichnis

der Mitgliedsunternehmen soll verbessert werden und

neben den Onlineberichten der Wechsellandzeitung, wollen wir noch

umfangreichere Informationen zur Verfügung stellen.

Wann wir die schon für 2020 geplant gewesene Business-Speed-

Dating-Veranstaltung durchführen können, steht noch in den Sternen,

ebenso der Termin für den Workshop „Facebook für Unternehmer“.

Da für die Veranstaltungen umfangreiche strategische

und Vorbereitungsarbeiten notwendig sind, können wir nicht kurzfristig

planen. Sobald es ein mögliches Datum gibt, werden wir alle

Unternehmer der Region per Newsletter, in der Zeitung und auf Facebook

einladen.

Gewusst?

Die Redewendung „Geld stinkt nicht“ ist rund 2.000 Jahre

alt und stammt aus dem alten Rom. Kaiser Vespasian ließ die

Bürger für jede Nutzung der Toilettenanlage eine „Urinsteuer“

zahlen. Sein Sohn empfand das als ungerecht. Daraufhin,

so die Geschichtsschreibung, hielt der Imperator seinem

Sohn das Geld unter die Nase und fragte ihn, ob es denn

stinke – schließlich habe man es durch den Toilettengang

anderer Leute eingenommen. Vespasian wollte deutlich machen,

dass es egal sei, woher das Geld komme: „Pecunia

non olet“ – „Geld stinkt nicht“.

Das Wort „Bürger“ leitet sich von die im Burgum (befestigte

Kaufmanns- und Handwerkersiedlungen in der Nachbarschaft

von Klöstern, Bischofssitzen oder Altstädten) Wohnenden

ab. Praktisch jede bedeutende Ansiedlung hatte ab

Mitte des 9. Jh. einen oder mehrere derartiger Außenbezirke.

Als Befestigung dienten außer Wall und Graben häufig die

fensterlosen Rückwände der Steinhäuser, die lückenlos aneinandergereiht

waren, sodass eine zusätzliche Ummauerung

überflüssig war.

Fräulein Lehrerin musste unverheiratet sein. Vor rund 100

Jahren endete das Lehrerinnen-Zölibat, es hielt jedoch bis in

die 1950er Jahre an. Seinen Ursprung hatte es in den 1870er

Jahren, als es nur wenig Lehrerstellen gab und die Konkurrenz

sehr groß war. Damals herrschte außerdem die Meinung

vor, dass die höchste Berufung einer Frau das Dasein

zum Wohle des Mannes und als Hausfrau und Mutter sei.

Branchenverzeichnis

der Unternehmer der Region

Kaufen Sie regional.

Die Kontaktdaten der Mitglieder der Wirtschaftsplattform Wechselland

❏ Bettina Schopfhauser, Richtigkeit vorbehalten, div. Quellen: Gemeinden, Statistik Austria, Wikipedia ...

Liebe Leserinnen und Leser!

Editorial

Mag. Stefanie Schadler

Chefredakteurin

Wir haben unsere Mitglieder der Wirtschaftsplattform

Wechselland gebeten, uns ihre Erfahrungen mit der aktuellen Situation

mitzuteilen. Vor allem interessierte uns die Frage, ob die Betriebe

die Chance ergriffen haben und zum Beispiel ihr Sortiment

erweitert oder sich mit neuen Möglichkeiten des Vertriebs befasst

haben. Interessanterweise teilten uns die Inhaber der unterschiedlichsten

Branchen mit, wie kreativ und vor allem kundenorientiert

sie ihren Verkauf weiterhin betreiben, auch wenn sich der direkte

Kundenkontakt, wie man ihn bisher gewohnt war, verändert hat.

Finden Sie mehr darüber im Blattinneren!

Im heurigen Winter liegen vor allem sportliche Aktivitäten in der

Natur schwer im Kurs: Skifahren auf den Pisten, Skitourengehen

oder Langlaufen sind nur einige der Beispiele, wie man seine

Freizeit in Bewegung verbringen kann. Vor allem auf das Skitourengehen

legen wir in dieser Ausgabe den Fokus. Aufgrund der

Nähe zu Wien und Graz wird das Wechselland nicht nur von den

Einheimischen genutzt. Sei es die Parksituation oder das allgemeine

Verhalten der Besucher in der Natur und im Speziellen im

Wald: Wir haben wichtige Informationen von unterschiedlichen

Stellen zusammengetragen, um Ihnen einen guten Überblick zu

verschaffen.

Ich empfehle Ihnen das Vorwort unserer Obfrau der

Wirtschaftsplattform Wechselland auf der linken Seite. Damit erhalten

Sie einen tollen Überblick über unsere jüngsten Aktivitäten.

So unterstützen wir zum Beispiel unsere Mitglieder durch den neu

eingeführten Unternehmensbericht in der Wechsellandzeitung.

Weitere Pläne für unsere Mitglieder warten auf ihre Umsetzung.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der aktuellen Ausgabe der

Wechsellandzeitung. Für Anregungen bin ich gerne für Sie unter

redaktion@wechsellandzeitung.at erreichbar.

Aktuell

Nachrichten aus den Wechsellandgemeinden:

Aspang-Markt, Aspangberg-St. Peter, Dechantskirchen, Feistritz a. W.,

Friedberg, Kirchberg a. W., Mönichkirchen, Otterthal, Pinggau, Raach am

Hochgebirge, Schäffern, St. Corona a. W., St. Lorenzen a. W., Trattenbach

und WPW-Partnergemeinden: Rohrbach a. d. Lafnitz, Zöbern

Inhalt

Aktuell

WPW 2021 2

Wirtschaft

Corona-Maßnahmen in den Betrieben 4

Herausragende Lehrlinge gekürt 6

Frauenpower in niederösterreichs Wirtschaft 7

Arbeitgeber Triumph in Aspang 8

Leserservice

Wasserstoffzug im Wechselland 11

Mit Tourenskiern sicher unterwegs 12

Sportlich aktiv auf der Wechsel-Panoramaloipe 13

Sicher Skifahren bei perfekten Bedingungen 13

Neues Leben Was es für den Anfang braucht 14

Gemeinde-Besuch: St. Corona am Wechsel 16

Erscheinungstermine der Wechsellandzeitung 2021 19

Neues aus den Wechsellandgemeinden

Gemeindenews 17 – 18

Zum Titelfoto:

Traumhafte Bedingungen bei einer Skitour

auf den Hochwechsel.

Foto © Marion Prutti

Impressum: Die Wechsellandzeitung berichtet über positive Ereignisse und Vorhaben im Wechselland

und möchte dadurch zur Förderung der Wirtschaft und der Lebensqualität im Wechselland beitragen.

Herausgeber und Medieninhaber: Verein Wirtschaftsplattform Wechselland, Inneraigen 45, 2870 Aspangberg-St.

Peter, E-Mail: office@wechselland.at. Vertreten durch die Obfrau Bettina Schopfhauser.

Chefredaktion: Mag.a Stefanie Schadler, Grafik: Agentur Bettina Schopfhauser www.schopfhauser.at, Anzeigen:

Ernestine Woldron T: 0680 / 14 88 980, Lektorat: Mag. Sabine Stalujanis, Druck: Druckerei Wograndl

Die Wechsellandzeitung wird in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden Aspangberg-St. Peter,

Aspang Markt, Dechantskirchen, Feistritz a.W., Friedberg, Kirchberg a.W., Mönichkirchen, Otterthal,

Raach am Hochgebirge, Schäffern, St. Corona a.W., St. Lorenzen a.W., Trattenbach sowie den Partnergemeinden

der WPW Rohrbach a.d. Lafnitz und Zöbern herausgegeben. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge spiegeln die Sicht der Autoren wider und müssen nicht mit der Meinung oder Sichtweise der

Herausgeber übereinstimmen. Fotos, wenn nicht anders gekennzeichnet, von den Autoren. Finanzielle

Unterstützung durch gewerbliche Sponsoren und durch Privatpersonen für die weiteren Ausgaben der

Wechsellandzeitung sind herzlich erwünscht. Satz- und Druckfehler sowie Irrtümer vorbehalten.

Rückmeldungen, Leserbriefe, Artikelvorschläge und sonstige Anliegen senden Sie bitte an die Redaktion der

Wechsellandzeitung: Mag.a Stefanie Schadler T: 0664 / 54 275 00, E-Mail: redaktion@wechsellandzeitung.at

Schreiben Sie mir, wenn Sie Ideen oder Anregungen haben. Die

Wirtschaftsplattform will Unternehmen der Region dabei unterstützen,

diese zu verwirklichen. Und lesen Sie unsere monatlichen Newsletter,

um nichts zu versäumen. Wir haben noch einiges vor!

und alle Artikel der Wechsellandzeitung zum Nachlesen

finden Sie auf:

www.wechselland.at

Die Tätigkeiten der Wirtschaftsplattform Wechselland werden aus Mitgliedsbeiträgen

der Unternehmer und Gemeinden finanziert. Ich lade

Sie herzlich ein, schon ab einem Beitrag von € 50 Mitglied zu werden

und uns zu unterstützen. Gemeinsam sind wir stärker und können

mehr erreichen. Die heurige Generalversammlung werden wir so bald

als möglich veranstalten und zeitgerecht dazu einladen.

Liebe Grüße, alles Gute für 2021 und viel Erfolg!

Bettina Schopfhauser

Obfrau der Wirtschaftsplattform Wechselland

obfrau@wechselland.at

T: 02642 / 51 210

2

Wechselland Zeitung | Februar 2021

Wechselland Zeitung | Februar 2021 3



Wirtschaft

Corona-Maßnahmen in den Betrieben

Noch immer beeinflusst das Virus unseren Alltag und

die Arbeit in den Betrieben des Wechsellandes. Daher

bleiben wir als Wechsellandzeitung weiterhin neugierig

und haben auch für diese Ausgabe die Mitglieder

der Wirtschaftsplattform Wechselland gebeten, uns

ihre Maßnahmen aufgrund der Corona-Auflagen

mitzuteilen.

Hat sich etwas im Arbeitsalltag verändert und was

waren oder sind die Herausforderungen in dieser

veränderten Wirtschaftslage? Seien es Umbauarbeiten,

gesteigerte Sicherheitsmaßnahmen oder der

Startschuss für einen Onlineshop, der schon länger

geplant war.

Die Unternehmen machen das Beste aus der aktuellen

Situation und bereiten sich für das Geschäftsleben

nach bzw. mit Corona vor. Die folgenden

Beispiele geben Einblicke in verschiedene Branchen

und sollen inspirieren.

Stefanie Schadler

Sicherheit auf der Piste

Die Skitage bei der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee können

trotz Corona SICHER stattfinden und erholsam oder erlebnisreich

sein. Voraussetzung für den sicheren Aufenthalt sind Eigenverantwortung

und konsequente

Einhaltung der

Regeln und Empfehlungen!

Die Sicherheit sowie

die Gesundheit unserer

Gäste, Mitarbeiter

und Einwohner unserer

Region steht an

oberster Stelle. Aus

diesem Grund werden

alle Vorgaben

bezüglich Covid-19, die seitens der Bundesregierung auferlegt werden,

strengstens eingehalten. Für ein gutes und sicheres Miteinander

am Berg haben wir daher gemeinsam mit den Gastrobetrieben, der

Hotellerie und der Gemeinde ein Covid-19-Präventionskonzept erarbeitet

und umgesetzt. Darunter fallen spezifische Hygienevorgaben,

Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,

Risikoanalyse, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,

die Konsumation von Speisen und Getränken und der

Regulierung der Anzahl der Kunden. Auch die Mitarbeiter sind in

Bezug auf Hygienemaßnahmen geschult.

Wir als Betreiber setzen uns dafür ein, dass alle gesetzlichen Vorgaben

genauestens eingehalten werden.

Einen angenehmen Skitag wünscht das Team der Schischaukel

Mönichkirchen-Mariensee.

Kulinarische Vielfalt beim

Liefer- und Abholservice

Durch die angeordnete Schließung unseres Gastbetriebes haben

wir einen Liefer- und Abholservice eingerichtet, der sehr gut angenommen

wird. Täglich können Menüs bis 10 Uhr bestellt werden,

die Speisekarte erhalten die Gäste über Facebook und die „Mein

daheim“-App der Gemeinde. Außerdem

versende ich den wöchentlich

wechselnden Menüplan an Interessierte

auch an eine Broadcast-Liste

über Whatsapp, die mittlerweile bereits

über 80 Teilnehmer umfasst.

Bei der Abholung erhalten die Gäste

dann ihre Bestellung in einer Menübox,

sie können aber auch ihr eigenes

Geschirr mitnehmen.

Gutscheine können ebenfalls nach telefonischer

Vereinbarung gerne bei uns gekauft werden.

Auch heuer veranstalten wir das ganze Jahr über Spezialitätentage.

Sofern der Lockdown aufgehoben wird, freuen wir uns, unsere Gäste

wieder persönlich im Restaurant verwöhnen zu dürfen. Sollte der

Lockdown sich fortsetzen, können die Gerichte der Spezialitätentage

auch über das Liefer- und Abholservice bestellt werden.

Wir wünschen unseren Gästen alles Gute und freuen uns

auf Ihren Besuch.

Schwarzer Adler, 8240 Friedberg, Hauptplatz 6

www.hotel-schwarzeradler.at

Ausbau der Hütte

Unsere Simashütte ist ein kleiner, aber feiner Familienbetrieb am Fuße

des Wechsels, der direkt an der Skipiste der Simas-Lifte liegt. Die unerfreulichen

Umstände des Jahres 2020 sind an uns daher natürlich

nicht spurlos vorübergegangen. Im Sommer bieten wir Geburtstagsfeiern,

kleine Hochzeitsfeiern

und auch Heurigenwochen

an, die in diesem Jahr weniger

zahlreich stattfinden durften.

Ein schon lange in Aussicht

gestandener Ausbau der Hütte

konnte jedoch, wenn auch

nicht so schnell wie geplant,

begonnen werden und wird

voraussichtlich im Sommer 2021 vollendet. Momentan haben wir

unseren Betrieb auf kleine Take-away-Imbisse reduziert. Da unsere

Hütte stark auf persönlichen Kontakt sowie auf gemütliches Zusammensein

ausgerichtet ist, hoffen wir, dass im Jahr 2021 wieder etwas

Normalität einkehrt.

Fam. Strobl wünscht ein gesundes Jahr 2021!

Kontaktlose Abholung

über „click and collect“

Durch die strengen Lockdowns mussten wir improvisieren und

neue Konzepte entwickeln. Im ersten Lockdown kam uns unser

Näh- und Änderungsservice zunutze: Pflegeheime und einige Produktionsbetriebe

benötigten in kürzester Zeit Nasenmundschutz für

ihre Mitarbeiter und sind an uns herangetreten. Da wir ein großes

Sortiment an hochwertigen Stoffen lagernd haben, konnten wir diese

Anfragen rasch umsetzen.

Als wir das Geschäft schließen mussten und nur mit „click and collect“

den Verkauf aufrechterhalten konnten, erweiterten wir das

Service mit der kontaktlosen Abholung von vorbestellter Ware. Bei

besonderen Kundenwünschen stellen wir den Kunden ein kleines

Sortiment an Wolle oder Stoffen zur Ansicht bereit, damit einem

guten Gelingen des geplanten Projekts nichts im Wege steht. Wir

nutzten die Zeit auch für Renovierungsarbeiten der Sanitärräume

und des Geschäftslokals. Zurzeit erstellen wir auch einen Onlineshop

auf der Website.

15 Jahre guter Kundenservice und der

Aufbau von Vertrauen geben uns Zuversicht,

die Krise gut zu meistern.

Onlineshop als

zusätzlicher Service

Vielen Dank an unsere treuen Kunden!

Das Team von Ritas-Eck

Ritas-Eck, 7423 Pinkafeld, Bruckgasse 11

www.ritas-eck.at 0676/61 65 362

Obwohl für uns der persönliche Kontakt zu Kunden im Vordergrund

steht, haben wir schon länger mit dem Gedanken gespielt, einen eigenen

Onlineshop als zusätzlichen Service aufzusetzen und zu veröffentlichen.

Der Shop ist seit

Dezember online und wird

stetig um weitere Möbel für

das Büro und für zu Hause

ergänzt.

Zusätzlich zu den Büromöbeln

haben wir unser

Produktportfolio um Kinderzimmermöbel

und Massivholztische

in Tischlerqualität

und hochwertige Sofas und Stühle erweitert.

Auch der Kontakt zu Kunden und Partnern hat sich während der

Lockdowns auf ein Minimum beschränkt. Wir setzen dennoch weiter

auf unsere Stärke – den persönlichen Service. Wichtige Themen

wurden daher im persönlichen Gespräch abgehandelt und ansonsten

wurde verstärkt telefoniert.

Das Jahr 2020 hat viele Herausforderungen mit sich gebracht, auch

für unser Unternehmen. Dank unseren treuen Kunden und langjährigen

Partnerschaften sind wir einigermaßen gut durch die Krise gekommen

und blicken optimistisch in die Zukunft!

Wirtschaft

Mit einem Umbau

ins 21. Jahrhundert

Plötzlich kritische Infrastruktur

als Lebensmittelhändler, downgelockt

in Mode & Tracht!

Ganz neu haben wir für unser

Geschäft modernste Filter angeschafft,

die die Luft von Viren befreit,

diese dann erhitzt und abtötet.

Wir tun alles, was möglich ist,

um diesem Virus keine Plattform

zu geben.

Dazu bieten wir Whatsapp-Einkauf

& telefonische Beratung während

der Lockdown-Phasen an. Im

Frühjahr wurde auf unsere Anregung

hin sogar eine eigene App

programmiert. Ich glaube aber auch nach der Krise an das Kaufhaus:

Es ist ein Ort der Begegnung, des Gustierens und Probierens.

Deshalb tun wir jetzt alles, um irgendwie da durchzukommen. In

den nächsten Monaten machen wir aus einem Kaufhaus der 70er

Jahre ein Kaufhaus für das 21. Jahrhundert. „Der Köck“ wird komplett

saniert und erneuert, am Ende werden wir ein neues Kaufhaus

stehen haben. In dieser Zeit werden wir durchgehend klein, aber

fein für unsere Kundinnen und Kunden da sein.

Wir geben unser Bestes für eine Zukunft, die neben Bits und Bytes

auch auf ein persönliches „Servus“ und ein ernst gemeintes „Auf

Wiedersehen“ setzt!

Mode & Tracht Köck, 2880 Kirchberg am Wechsel, Markt 48

www.koeck.cc

Der erste Schritt in die Zukunft!

Michael Schweitzer ist Visionär. Als CEO und Geschäftsleiter der

Schweitzer Ges.m.b.H. hat er die Veränderungen des letzten Jahres

genutzt, um neue Wege für sein Unternehmen möglich zu machen.

2021 beginnt für den Experten im Bereich Werbetechnik und Gravuren

ein neues Kapitel. Denn die Schweitzer

Ges.m.b.H. erweitert ihren Kompetenzpool

mit den Erfahrungen und dem

Können eines etablierten Profis in Sachen

Werbung und Design.

Die Werbeagentur Schweitzer bietet eine

Anlaufstelle für jegliche Fragen im Werbebereich.

Garant für den Erfolg ist die

Verbindung zu den anderen Abteilungen

des Unternehmens, die einen einzigartigen

Komplex aus Fertigkeiten bereitstellen.

Michael Schweitzer sieht darin erst den

Auftakt des möglichen Potenzials. Es ist der Schritt über die Türschwelle,

die zu einer erfolgreichen Zukunft führt.

Veränderungen eröffnen neue Wege. Das weiß auch Ing. Michael

Schweitzer.

Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, 2872 Mönichkirchen 358

www.schischaukel.net

Simashütte, 2870 Aspangberg-St. Peter, Außerneuwald 94

www.simas-lifte.at

M3 Einrichtungen, 2640 Altendorf, Tachenberg 26

www.m3-einrichtungen.at

Schweitzer, 8240 Friedberg, Julius-Schweitzer-Straße 6

www.schweitzer.co.at oder www.industriegravur.at

4 Wechselland Zeitung | Februar 2021 Wechselland Zeitung | Februar 2021

5



Wirtschaft

Herausragende

Lehrlinge gekürt

Im Zuge der „Star of Styria“ werden jährlich die besten

Absolventinnen und Absolventen und ihre Ausbildungsbetriebe

gekürt.

Menschen im

Wechselland

Monika Eisenhuber

Frauenpower in Niederösterreichs Wirtschaft

Monika Eisenhuber, Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Eisenhuber in Kirchberg, übt zahlreiche Funktionen

in der niederösterreichischen Wirtschaft aus – neu ihre Wahl zur Obfrau der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle

Neunkirchen. Sie berichtet über ihre Position als Frau in einer männerdominierten Branche.

Ausgezeichnete Betriebe

und Lehrlinge

Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

gab es im Jahr 2019 insgesamt

1.165 Lehrlinge in 413

Ausbildungsbetrieben. Jene

Ausbildungsbetriebe und ihre

Lehrabsolventen, die die Lehrabschlussprüfung

mit Auszeichnung

ablegen, sowie Absolventen

von Meister- und

Befähigungsprüfungen werden

jährlich zu „STARS OF STYRIA“

– powered by Raiffeisen, Uniqa

und Energie Steiermark – gekürt.

Normalerweise im Zuge einer

Galaveranstaltung verliehen,

wurden die Stars of Styria, den

heurigen Rahmenbedingungen

entsprechend, erstmals in der

Geschichte persönlich zugestellt

bzw. konnten abgeholt werden.

So wurden zahlreiche Urkunden

und Sterne den Besitzern

übergeben. Regionalstellenleiter

Ing. Mag. Florian Ferl: „Wir gratulieren

den vielen tollen Ausbildungsbetrieben,

die sich mit

Nachdruck für eine hochwertige

Fachkräfteausbildung einsetzen

und somit einen wichtigen Beitrag

für unseren attraktiven Wirtschaftsstandort

leisten. Denn eines

ist klar: Fachkräfte sind selbst

Was bedeutet?

Customer Journey

Die Customer Journey (Kundenreise), auch Buyer’s Journey oder

Users Journey genannt, ist ein Begriff aus dem Marketing und definiert

die einzelnen Phasen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich

für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet.

Sie ist wichtig, um die Bedürfnisse der Kunden verstehen zu

können. Genau genommen ist die Definition nicht richtig, da der

Customer erst ab der Bezahl-Phase zum Kunden wird.

Das von Procter & Gamble entwickelte Modell „Moments of Truth

(Wahrheit)“ ist in drei Phasen geteilt.

1.) Stimulus – der Kunde wird auf eine Marke oder ein Produkt

durch Werbung aufmerksam.

2.) First Moment oft Truth – wenn die Stimulation erfolgreich war,

entscheidet sich der Kunde zum Kauf.

3.) Second Moment oft Truth – der Kunde konsumiert das Produkt

oder die Dienstleistung und macht seine seine Erfahrung.

Erweitert wird die Reise durch den „Third Moment of Truth“, in

dem der Kunde seine positiven oder negativen Erfahrungen mitteilt.

Meist geschieht das heute auf Social-Media-Kanälen oder

Bewertungen im E-Commerce.

Immer öfter geht der „Zero Moment oft Truth“ der Customer Journey

voran, bei dem der potenzielle Kunde die Recherche nach

einem Produkt oder einer Dienstleistung im Internet beginnt oder

durch Werbung (Stimulus) nach einer Lösung sucht. ❏

Bettina Schopfhauser

Verleihung an Firma Michäler

und Lehrling Michaela Sonja

Kager durch Regionalstellenleiter

Ing. Mag. Florian Ferl.

in Krisenzeiten schwer zu finden.

Umso wichtiger ist es, in die Ausbildung

zu investieren, um dann

wieder erfolgreich durchstarten

zu können! Der Star of Styria hat

sich mittlerweile zu einer Marke

entwickelt, die für vorbildliche

Berufsausbildung steht und sogar

schon zu Marketingzwecken

von den Unternehmen genutzt

wird. Dies ist für uns natürlich

die schönste Bestätigung, dass

wir mit dieser Auszeichnung

richtig liegen.“

Zu den Stars of Styria zählt auch

das Mitglied der Wirtschaftsplattform

Wechselland, die Firma

Ferdinand Michäler in Friedberg,

und der Lehrling Michaela Sonja

Kager mit der Lehrabschlussprüfung

als Tapeziererin und Dekorateurin.

Lehrlingszahlen im Steigen

Gerade im vergangenen Jahr waren

die Herausforderungen – coronabedingt

– groß. „Wir müssen

einen Qualifizierungs-Lockdown

auf jeden Fall verhindern“, so

Regionalstellenobmann Ing. Herbert

Spitzer. Für den wirtschaftlichen

Aufschwung seien Fachkräfte

essenziell.

Steiermarkweit wurden 2019

5.675 Lehrabschlussprüfungen

positiv absolviert, um 121 mehr

als im Jahr davor. Fast die Hälfte

davon zeigte zudem mit großartigen

Leistungen – 20,7 Prozent

mit ausgezeichnetem und 26,2

Prozent mit gutem Erfolg – auf.

Ebenfalls positiv: Das durch

Corona verstärkte Minus wurde

2020 bei den Lehrlingsanfangszahlen

bereits ordentlich

gedrückt: Stand man kurz nach

dem Lockdown in der Steiermark

bei minus 20 Prozent, so

waren es Ende August nur noch

knapp sieben Prozent.

Auch die Matura steht bei den

Lehrlingen nach wie vor hoch

im Kurs: Über 1.800 Jugendliche

haben 2019 dieses innovative

Bildungsangebot genutzt. Mit

der „Gleichwertung“ der Lehre

zur Matura im Zuge der Umsetzung

des Nationalen Qualifikationsrahmens

(NQR) sei nun

ein weiterer wesentlicher Schritt

erfolgt, um „das Image der Lehre

in den Augen der breiten Öffentlichkeit

deutlich zu heben“, so

WKO Regionalstellenobmann

Ing. Herbert Spitzer. Das sei in

Zeiten des immer stärker spürbaren

Fachkräftemangels umso

wichtiger. ❏

Stefanie Schadler

Foto: © WKO Hartberg-Fürstenfeld

Richtung vorgeben

und Vertrauen schaffen

Der Familienbetrieb Elektrizitätswerke

Eisenhuber in Kirchberg

am Wechsel existiert bereits

seit 150 Jahren und mit Monika

Eisenhuber hat vor 15 Jahren

erstmals eine Frau die Geschäftsleitung

übernommen. Die Firmengeschäfte

haben sie schon in

jungen Jahren interessiert, sodass

sie sich bereits früh in der Firma

engagiert und mitgearbeitet hat.

Nach der Matura der Handelsakademie

ist sie direkt in den Familienbetrieb

eingestiegen.

Zu ihren Aufgaben zählen die

gesamte Planung und Organisation

der Firma. Als Frau in dieser

männerdominierten Branche

waren die Anfänge „ziemlich

hart“. So erinnert sich Eisenhuber

noch gut an die Teilnahme

am jährlich stattfindenden Kleinkraftwerkebetreiber-Treffen:

Damals

waren dort ausschließlich

Männer und als sie in Begleitung

mit ihrem Vater daran teilnahm,

dachten alle automatisch, sie sei

seine Sekretärin.

Eisenhuber war es von Anfang

an wichtig, Teil des Teams zu

sein und das auch zu leben:

Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern

startet sie mit einer Arbeitsbesprechung

in den Tag. Sie ist

zudem nicht nur im Büro zu finden,

sondern auch auf den Baustellen

unterwegs. Sie schätzt

ihre Mitarbeiter sehr und diese

wissen, dass sie auch gerne mit

privaten Anliegen zu ihr kommen

können. Im Unternehmen

gebe sie als alleinige Geschäftsführerin

die Richtung vor und

könne sich darauf verlassen,

dass ihre 24 Mitarbeiter ihren

Job machen und ihr Fachwissen

einbringen. „Nur so funktioniert

es, gemeinsam schaffen wir das“,

so Eisenhuber und verweist auf

die 150-jährige Firmengeschichte.

Seit drei Jahren ist sie zudem

das erste weibliche Mitglied im

Vorstand der Vereinigung österreichischer

E-Werke.

Mehr Frauen in

Führungspositionen

Eisenhuber ist als Geschäftsführerin,

Bezirksvorsitzende von

„Frau in der Wirtschaft“ und

als im September neu gewählte

Obfrau der Wirtschaftskammer-

Bezirksstelle Neunkirchen überzeugt

davon, dass es wichtig ist,

mehr Frauen in Führungspositionen

zu haben. Viele Frauen

wünschen sich mehr Frauen in

Führungspositionen, trauen es

sich selbst aber nicht zu. „Frauen

neigen dazu, zu breit zu denken.

Wir überlegen: Schaffen wir das

mit der Familie, dem Beruf und

unseren eigenen Bedürfnissen?

Das lässt uns wanken. Bevor der

Mann, die Kinder oder der Job

auf der Strecke bleiben, lassen

wir es lieber“, so Eisenhuber.

Auch sie habe, als man ihr die

Position der geschäftsführenden

Gemeinderätin erstmals anbot,

abgelehnt, weil sie es sich damals,

als ihre Kinder noch jung

waren, nicht zugetraut hat. Später

hat es hingegen sehr wohl gepasst.

Man dürfe auch zugeben,

dass es einem manchmal zu viel

ist, und ehrlich damit umgehen.

Auch deshalb, damit man anderen

Frauen kein falsches Bild

vermittelt.

Im Grunde mache für sie ein gemischtes

Team den Erfolg eines

Unternehmens aus, da die typisch

männlichen und typisch weiblichen

Eigenheiten gemeinsam ein

breiteres Spektrum ergeben.

Frauenthemen sind ihr als neue

Obfrau der WK Neunkirchen

auch weiterhin ein Anliegen. Ihr

geht es dabei weniger darum,

dass Frauen mehr Rechte haben

sollen als Männer, sondern darum,

gleichgestellt zu sein.

Eisenhuber hat selbst eine Vorbildwirkung

und lebt vor, dass

es als Frau schaffbar ist. Zudem

werde sie einer Frau, wenn sie

für eine Position gut geeignet ist,

innerhalb der Wirtschaftskammer

helfen, Fuß zu fassen, damit

sie es nicht unnötig schwer hat.

Als Ausgleich zu ihrer Arbeit verbringt

Eisenhuber ihre Zeit gerne

in der Natur und unternimmt Aktivitäten

mit ihren drei Töchtern,

wandert, besucht Musicals oder

genießt einen entspannten Fernsehabend

mit Popcorn. ❏

Stefanie Schadler

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Wechselland Zeitung | Februar 2021

Wechselland Zeitung | Februar 2021 7



Wirtschaft

Serie

Wirtschaft

Historik:

Arbeitgeber Triumph in Aspang

Dieser Nähsaal war der Arbeitsplatz der zahlreichen Näherinnen in

Aspang. © Fotoalbum der Firma Triumph.

Viele Freundschaften entstanden durch die Arbeit bei Triumph. Das

Foto wurde bei einer Weihnachtsfeier in Aspang aufgenommen.

© Foto zur Verfügung gestellt von Frau Holzer.

In der Buckligen Welt und dem Wechselland hatte der international tätige Konzern

Triumph ab den 1960er Jahren mehrere Zweigwerke etabliert, die Unterwäsche,

Bademoden und Freizeitkleidung produzierten. Das kürzlich erschienene Buch „Wir

waren Triumph. Erinnerungen einer Region“ ist das Ergebnis der Forschungsarbeit

von Dr. Peter Becker und Dr.in Brigitta Schmidt-Lauber gemeinsam mit Studierenden

der Institute für Geschichte und Europäische Ethnologie der Universität Wien. Es

gibt Einblicke in die damalige Arbeitsweise und im Besonderen, was die Arbeit bei

Triumph für die Frauen bedeutete und wie sie deren Leben veränderte.

Der Konzern am Land

Die Strategie der Filialgründungen

bestand darin, in strukturschwachen

Gebieten ab 1960

Betriebe einzurichten. In Standorten,

die für die Produktion

infrage kamen, wurde ein Testbetrieb

eingerichtet. In Aspang

wurden dazu Räume in einem

Gesellenhaus angemietet. Diese

Phase dauerte unterschiedlich

lange, meist zwischen ein und

zwei Jahren. In Aspang vergingen

sechs Jahre, bis der reguläre

Betrieb aufgenommen wurde.

Hierfür wurde eine neue Fabrik

auf einem gekauften Grundstück

errichtet. Triumph musste dafür

nur wenig zahlen, da in der Gegend

Firmen, die Arbeitsplätze

schufen, dringend gesucht wurden.

Foto links: Eine Aufnahme vom Werk aus dem Jahr 1969

(c) Fotoalbum der Firma Triumph.

Für die Arbeit bei Triumph wurden

vor allem weibliche Arbeiterinnen

angeworben. Dadurch

hatte der Konzern maßgeblichen

Einfluss auf die Veränderungen

in den Ortschaften.

Frauen in den 1960ern

Die Verdienstmöglichkeiten von

Frauen waren zu dieser Zeit stark

eingeschränkt. Typische Frauenberufe

waren vor allem in der

Textil- und Bekleidungsbranche

zu finden sowie in den Bereichen

Gesundheitsdienst, Reinigung,

Erziehung, Gastronomie und

Kosmetik. Auch das Bildungsniveau

der Frauen war deutlich geringer

als jenes der Männer. Im

Jahr 1971 war für fast drei Viertel

aller Frauen die Pflichtschule die

höchste abgeschlossene Ausbildung.

Erschwerend kam hinzu,

dass ab den 1950er Jahren das

Land zunehmend motorisiert

wurde, das Lenken eines Autos

allerdings lange Zeit als eine

„männliche“ Domäne galt.

Da kam es den Frauen gelegen,

WIR

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Bruttojahresgehalt

€ 31.645,- für 38,5 Std./

Woche. Bereitschaft

zur Überzahlung.

dass den Mitarbeitern bei Triumph

neben dem Anreiz einer

kostengünstigen Betriebsküche

und Jahresprämien auch der

Transport zum Arbeitsplatz und

retour durch Werksbusse ermöglicht

wurde.

Der Werksbus vor dem Werk in

Aspang. © Fotoalbum von

Herrn Haberzettl.

Zu dieser Zeit befürchteten

Konservative, dass durch die

Berufstätigkeit der Frau die Familien

zerstört und Kinder verwahrlosen

würden. Bis zur Familienrechtsreform

1975 durften

Frauen nur mit Einwilligung ihres

Ehemannes arbeiten.

Monteur/in für Sanitär-,

Heizungs- & Lüftungstechnik

KR Installationstechnik GmbH

Ing. Reinhard Koderholt

8241 Dechantskirchen 34

installation@wasser-heizung.at

Frauen arbeiten

wie „Maschinen“

Der Arbeitsalltag in den Triumph-

Filialen war von hohem Zeitdruck

geprägt. Die Höhe des

Lohns ergab sich aus einem

geringen Grundlohn und dem

Akkordzuschlag. Die Akkordarbeit

bot finanzielle Anreize für

die Frauen, schneller zu arbeiten:

Sobald die Frauen über einer

festgelegten Produktivitätsgrenze

lagen, erhöhte sich der

Lohn. Es gab sogar Näherinnen,

die zwei Maschinen bedienten,

wofür sie einen Mehrmaschinenzuschlag

erhielten. Die Frauen

schienen mit ihren Maschinen

verschmolzen und fertigten mit

hoher Präzision und ohne Unterbrechung

100 Werkstücke.

Nicht von ungefähr wurden die

Näherinnen von dem Betriebsleiter

des Standortes in Aspang

tatsächlich als „Maschinen“ bezeichnet.

Zudem war die Akkordarbeit in

ein hoch entwickeltes System der

Arbeitsteilung eingebettet. Jede

Arbeiterin war für jeweils einen

Arbeitsschritt zuständig und stellte

mit ihrer Arbeit zugleich das

Ausgangsmaterial für die nächsten

Arbeitsschritte bereit.

Neue Lebensweise

für Frauen

Die weibliche Erwerbstätigkeit

nahm in der zweiten Hälfte des

20. Jahrhunderts rasant zu, während

das bürgerliche Familienideal

in Österreich lange Zeit

unverändert blieb. Für Haushalt

und Familie war weiterhin

die Frau zuständig. Das führte

zu einer Doppelbelastung, die

Rückkehr nach Hause schien lediglich

ein Arbeitsplatzwechsel

zu sein: kochen, Kinder versorgen,

putzen, waschen, bügeln,

einkaufen – was nicht unter der

Woche zu schaffen war, wurde

am Wochenende nachgeholt.

Hier zeigte sich der Arbeitgeber

Triumph sehr familienfreundlich

mit freien Wochenenden und

Betriebsurlauben in den Schulferien.

Zudem bot Triumph seinen

Mitarbeiterinnen eine Teilzeitanstellung

an, damit sie Beruf

und Familie besser vereinbaren

konnten.

Durch die Erwerbstätigkeit war

es den Frauen möglich, auch

außerhalb der Familie soziale

Kontakte zu knüpfen. Viele

Freundschaften unter den Näherinnen

blieben auch nach der

Pensionierung aufrecht. Auch

der Feierabend, lange Zeit vorwiegend

Männern vorbehalten,

wurde durch die zunehmende

Frauenerwerbstätigkeit und der

damit verbundenen Trennung

von Arbeitszeit und Freizeit zunehmend

auch von Frauen genutzt

und mit erholsamen oder

angenehmen Aktivitäten unter

Gleichgesinnten gefüllt.

Nicht zuletzt genossen die Frauen

auch ihre finanzielle Unabhängigkeit

und stärkten durch

die berufliche Herausforderung

und das selbst verdiente Geld

ihr Selbstbewusstsein. Der Lohn

wurde meist angespart und damit

– meist gemeinsam mit dem

Partner – ein Haus gebaut oder

ein Auto gekauft. Damit leisteten

die Frauen einen wichtigen Beitrag

zur wirtschaftlichen Regio-

Hier konnte Ihre

Werbung stehen

nalentwicklung in der Buckligen

Welt und im Wechselland.

Das Werk in Aspang war der letzte

österreichische Nähstandort im

Wechselland und wurde mit Jahresende

2013 geschlossen.

Das Buch ist im regionalen Buchhandel

und auf den Gemeindeämtern

der Region Bucklige Welt

– Wechselland erhältlich. ❏

Stefanie Schadler

Quelle: Becker, Schmidt-Lauber

(2020): „Wir waren Triumph. Erinnerungen

einer Region“. 1. Ausgabe.

Berndorf, Kral Verlag.

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8 Wechselland Zeitung | Februar 2021 Wechselland Zeitung | Februar 2021

9



Leserservice

Dunst KFZ u. Hydraulik GmbH

Gewerbepark 2

7423 Grafenschachen

Familienbetrieb Dunst Hydraulik & Ladetechnik

Wir sind seit über 20 Jahren kompetenter Partner für Hydraulik und Ladetechnik.

Unser Betrieb wurde im Jahr 1998 gegründet und beschäftigt derzeit ca. 45

Mitarbeiter in Grafenschachen (BGLD) und Lieboch (STMK). Mit unserem jungen,

dynamischen Team arbeiten wir kunden- und lösungsorientiert, um perfekte

Ergebnisse für jede Anwendung zu realisieren. Als österreichischer Generalimporteur

von HMF-Ladekranen, HOEFLON Minikranen und JOAB-Wechselsystemen

sind wir für innovative Aufbaulösungen bekannt. Bei unserem Familienunternehmen

mit Handschlagqualität steht die Kundenzufriedenheit an erster Stelle.

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© ÖBB_Marek_Knopp

Wasserstoffzug im Wechselland

Die ÖBB setzen auf dem

Weg zur Klimaneutralität

auf unterschiedliche alternative

Antriebstechnologien.

Erst Ende November

ging der Testbetrieb eines

Wasserstoffzuges zu

Ende, der auch durch das

Wechselland führte.

ÖBB testet nachhaltige

Alternativen

Die ÖBB wollen bis 2030 im Mobilitätssektor

klimaneutral sein

und setzen bei den bestehenden

Dieselstrecken auf den Einsatz

von Schienenfahrzeugen mit alternativen

Antrieben. Im Personenverkehr

kommen aus heutiger

Sicht vor allem zwei Technologien

für eine konkrete Anwendung

infrage: zum einen Akkuzüge und

zum anderen Wasserstoffzüge,

bei denen die Energie aus Brennstoffzellen

kommt.

Für Letztere lief bis Ende November

2020 im Fahrgastbetrieb

der ÖBB der weltweit erste Wasserstoffzug

namens „Coradia

iLinit“ des Herstellers Alstom im

Testbetrieb.

Der Wasserstoffzug war auf der

Aspangbahn bzw. Thermenbahn

von Wien über Wr. Neustadt

nach Fehring und auf der Strecke

zwischen Wiener Neustadt und

Puchberg am Schneeberg sowie

Gutenstein unterwegs. Somit

führte ihn die Strecke auch durch

das Wechselland mit den Stopps

unter anderem in Edlitz – Grimmenstein,

Feistritz-Kirchberg,

Aspang und Friedberg.

Das Wechselgebiet hat sich für

diese Testphase angeboten, um

den Wasserstoffzug erstmals

auf geografisch anspruchsvollen

Strecken zu prüfen. Zuvor war er

bisher nur auf eher ebenen Strecken

wie zum Beispiel in Norddeutschland

getestet worden.

Erstes Feedback sehr positiv

Die ÖBB hatten laut Pressesprecher

Mag. Gerhard Rieder die

Erfahrung gemacht, dass gerade

Akkuzüge eine steile Strecke

schwieriger bewältigen, mehr

Energie verbrauchen und somit

weniger Kilometer zurücklegen

können. Nach dieser zehnwöchigen

Testphase kann nun gesagt

werden, dass sich speziell bei solchen

anspruchsvollen Strecken

der Wasserstoffzug besser eignet,

da er eine ähnliche Reichweite

wie ein Dieselzug hat. Zusätzlich

beschleunigt der Wasserstoffzug

ähnlich schnell wie ein Akkuzug,

weshalb die Fahrpläne sogar

leichter eingehalten werden können

als mit einem Dieselzug. Da

der Wasserstoffzug im regulären

Betrieb getestet wurde, ist auch

das Feedback vonseiten der Fahrgäste

sehr positiv, vor allem aufgrund

der leisen Betriebsgeräusche,

die jenem eines Akkuzugs

ähneln.

Nun geht es an die längerfristige

Analyse, die die Betriebskosten

des Fahrzeugs – wobei nur grüner

Wasserstoff eingekauft wird

–, die Infrastrukturkosten – da eigene

Tankanlagen für den Regelbetrieb

gebaut werden müssen

– und die generellen Beschaffungskosten

des Fahrzeugs beinhaltet.

Bis wann diese Analyse

abgeschlossen sein wird, kann

noch nicht gesagt werden. ❏

Stefanie Schadler

Wir freuen uns

auf Euer Kommen!

TAG DER OFFENEN TÜR

Fr. 19. Februar 2021

Ab 13:30 Uhr Schulführungen in Kleingruppen

Dreijährige Fachschule

Landwirtschaft

Vierjährige Fachschule

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im ländlichen Raum

Alternativ zum Tag der offenen Tür können

auch individuelle Schulführungen und

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Sicherheitsbestimmungen.

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Wechselland Zeitung | Februar 2021

11



Leserservice

Leserservice

Herrliche Bedingungen und

Pulverschnee am Hochwechsel.

Tourenskigehen verbindet

einen Anstieg unter

Einsatz reiner Muskelkraft

mit einer entspannenden

Abfahrt – gerne in Pulverschnee.

Aber wo darf man

eigentlich fahren und was

sollte man beachten?

eigneten Tourenbindung beraten

lassen. Ebenfalls benötigt werden

Skitourenstöcke, Skitourenschuhe

und Skitourenfelle.

Bei der Bekleidung trifft man mit

dem Zwiebelprinzip die beste

Wahl, mit hochwertiger, schnell

trocknender und funktioneller

Unterwäsche als Basis. Es ist

wichtig, dass man sich schnell

und einfach aus- und anziehen

kann und so schnell auf die Bedingungen

reagieren kann. Beim

Aufstieg schwitzt man und verliert

Flüssigkeit, bei der Abfahrt

wird es durch den Fahrtwind

Sportlich aktiv auf der

Wechsel-Panoramaloipe

kälter und man braucht eine

zusätzliche wärmende und trockene

Schicht. Ebenfalls benötigt

werden Handschuhe sowie ein

Ersatzpaar im Rucksack, Mütze,

Funktionssocken, Sonnenbrille/

Gletscherbrille und Gamaschen.

Stefanie Schadler

Aktuelle regionale Informationen

zur Schneelage und zum

Tourengehen werden in den

Facebook-Gruppen

„Tourenbericht NÖ Voralpen“

und „Skitouren in und um

Niederösterreich“ geteilt.

Sicher Skifahren

bei perfekten Bedingungen

Mit Tourenskiern sicher unterwegs

Sicher auf der Piste

In Mönichkirchen gibt es heuer

zwei Tourengeherabende: Zusätzlich

zum Donnerstag kann

man erstmals auch montags

mit den Tourenskiern nach Liftschluss

die Piste hinaufgehen.

Dazu ist ein gültiges Ticket erforderlich,

das man vorab im Onlineshop

kauft. Durchschnittlich

sind 150 Tourengeher an den

genannten Tagen unterwegs;

aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen

ist das in etwa

die Hälfte von den Jahren zuvor.

Da die Piste nicht beleuchtet ist,

sollte man als verantwortungsvoller

Tourengeher aus Sicherheitsgründen

eine Stirnlampe während

des Aufstiegs und der Abfahrt tragen.

Einerseits verbessert das die

eigene Sicht, aber vor allem wird

man von den anderen besser gesehen.

Besonders Herabfahrende

erkennen nicht beleuchtete Tourengeher

nur schwer oder erst

im letzten Moment, wodurch

schwere Unfälle passieren können.

Ebenfalls ist es wichtig, als

Tourengeher auf der linken Seite

der Piste aufzusteigen.

Bei den Simas-Liften in St. Corona

am Wechsel kann die Piste

auch tagsüber für das Tourengehen

gebührenpflichtig genutzt

werden. Der Forstweg neben

der Piste führt bis zur Herrgottschnitzerhütte

und dann weiter

über den Kampstein bis zum

Hochwechsel.

Auch von der Steyersberger

Schwaig in Kirchberg am Wechsel

und beim Arabichl-Schilift,

der bis auf Weiteres geschlossen

ist, kann man eine Skitour bis auf

den Hochwechsel starten.

Steirische Tourengeher starten

zum Beispiel bei der Mönichwalder

Schwaig und gehen den

Weg in Richtung Kaltwiesenhütte

und hier entweder direkt

zum Hochwechsel oder über

die Vorauer Schwaig in Richtung

Hochwechsel. Auch über die

Rabl-Kreuz-Hütte in Waldbach

ist ein direkter Aufstieg auf den

Hochwechsel möglich.

Abseits der Piste

Da der Wald allen für Erholungszwecke

dient, ist er auch jedem

zugänglich. Als Faustregel gilt:

Markierte Routen wie Wanderwege

nutzen, dann ist man auf

der sicheren Seite. So werden

die Sportler kanalisiert und das

Wild hat weiterhin seine Ruheplätze.

DI Thomas Schenker ist

Leiter des Forstbetriebes Mariensee

und informiert, dass aufgeforstete

Flächen bis drei Meter

Höhe nicht befahren werden

dürfen, damit die Bäume groß

werden können. „Das kommt

meist dann vor, wenn die Abfahrt

im Pulverschnee lockt, es sich

aber um einen aufgeforsteten

Bereich handelt“, so Schenker.

Auch sollten Hinweistafeln zu

Holzschlägerungsarbeiten ernst

genommen und Ruhe- und Fütterungsflächen

von Wild gemieden

werden. „Das Wild braucht

Ruhe. Jede Störung verbraucht

mehr Energie und dann wird das

Überleben im Winter für die Tiere

härter“, so Schenker. Deshalb

sollte auch erst nach Sonnenaufgang

mit der Tour gestartet werden

und vor Sonnenuntergang

wieder beendet sein.

Im Grunde würden sich aber

90% der Tourengeher an die Regeln

halten. Hier ist Schenker vor

allem von der Jugend begeistert,

die extrem sensibel sei und über

die Regeln bestens Bescheid wisse

und diese auch befolge.

Als Tourenempfehlung nennt

Schenker den Weg von Mariensee

über den Schindlsteig auf den

Hochwechsel entlang der Wanderwege.

Die für ihn sinnvolle

und waldschonende Abfahrt ist

auf dieser Route jene über die

Forststraße nach der Marienseer

Schwaig, die direkt zum Biotop

führt. Sie wird im Sommer auch

für die Wexl Trails genutzt. Als

Dank an die Tourengeher wird

diese nicht vom Schnee geräumt.

Da es hier in den letzten

Wochen zu einer angespannten

Parksituation gekommen ist,

wird empfohlen, entweder früh

mit der Tour zu starten oder als

Spätaufsteher erst ab 12 Uhr

nach Mariensee zu fahren. Die

Frühaufsteher sind dann in der

Regel wieder am Heimweg und

Parkplätze wieder frei.

Gut ausgerüstet

Wer mit dem Tourenskigehen

beginnt, ist für eine Beratung in

einem Sportfachgeschäft gut aufgehoben.

Für das Tourengehen

benötigt man spezielle Tourenski.

Ist man viel bergauf unterwegs,

wählt man eher die aufstiegsorientierte

Variante. Abfahrtstourer

und Freerider hingegen setzen

auf ein abfahrtsorientiertes Modell,

das mehr Laufruhe und

Stabilität bietet, allerdings auch

etwas schwerer ist. Die Standardlänge

liegt bei Körpergröße minus

zehn Zentimeter. Dadurch ist der

Ski zwar nicht so wendig, hat im

Neuschnee dagegen mehr Auftrieb

und taucht weniger schnell

in Bruchharsch ab.

Auch sollte man sich auf der

Suche nach der am besten ge-

© Günther Simon, Marion Prutti

Im Wechselland gibt es mit der Wechsel-Panoramloipe

eine ideale Möglichkeit, das Langlaufen mit einem

tollen Ausblick zu verbinden.

Das traumhafte Winterwetter

zieht auch die begeisterten

Langläufer auf die Loipen des

Wechsellandes. Hier bietet sich

die Wechsel-Panoramaloipe

an. Sie ist über 70 km lang und

zieht sich in einer Höhe von

über 1.000 m traumhaft schön

über Hochebenen, Schwaigen

und Sonnenterrassen. Den Blick

kann man hier weit schweifen

lassen: hier der Schneeberg,

dort die Rax, das Stuhleck, der

Sonnwendstein! Bis zur Hohen

Wand, die die Wiener Tiefebene

wie eine Wand abschließt, reicht

der Blick, an schönen Tagen sogar

bis nach Wien und zum Neusiedler

See.

Erreichbar ist die Loipe über mehrere

Einstiegstellen: Steyersberger

Schwaig, Feistritzsattel, GH Kummerbauerstadl,

GH Dissauer und

Bergstation Mariensee.

Durch das weitläufige Loipennetz

ist man über weite Strecken

auch an Wochenenden alleine

unterwegs und kann ungestört

die Natur, Sonne und herrliche

Bergluft genießen. Wie auch

immer sich die Landschaft präsentieren

mag – beim Langlaufen

geht es auch um den Aufenthalt

in der Natur, wo sich der Abstand

in Corona-Zeiten leicht

einhalten lässt.

Die Wechsel-Panoramaloipe ist

gebührenpflichtig; eine Tageskarte

kostet € 8 und eine Saisonkarte

€ 65. Sollten Skier benötigt

werden, ist der Verleih trotz

Lockdowns im Sportgeschäft

Tauchner in Kirchberg möglich.

Nähere Informationen über die

offenen Loipen erhalten Sie unter:

Wechsel-Panoramaloipe, Langlauf-

& Wintersportverein, 2880

Kirchberg a. We, Markt 63, Tel.

02641/37300, www.loipeninfo.at,

office@loipeninfo.at

Das Covid-19-Präventionskonzept in Niederösterreichs

Skigebieten ermöglicht heuer ein sicheres Skifahren.

Wir haben in Mönichkirchen nachgefragt, was diese

Maßnahmen für einen Skitag bedeuten.

Viel Platz, kaum Wartezeiten

Aufgrund der Kontingentierung,

also der zahlenmäßigen

Beschränkung der Gäste, und

der Entzerrungsmaßnahmen

wie dem Forcieren von Halbtageskarten

steht den Gästen auf

den Pisten so viel Platz zur Verfügung

wie nie zuvor. KommR

Gerald Gabauer, Geschäftsführer

der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee:

„Es sind immer

gleich viele Leute im Skigebiet,

sodass jeder Gast einen sicheren

Parkplatz erhält. Zusätzlich gibt

es kaum Wartezeiten bei den Liften

und genügend Platz auf den

Pisten.“ Zudem lockt heuer ein

traumhafter Winter mit viel Naturschnee.

Unter dem Motto „Sicher Skifahren

in Niederösterreich“ haben

sich die Skigebiete in Niederösterreich

gemeinsam vorbereitet.

Die Betreiber der Seilbahnen

haben – koordiniert durch die

Taskforce „Sicher rausgehen

in Niederösterreich“ und die

Fachvertretung Seilbahnen in

der Wirtschaftskammer Niederösterreich

– ihre jeweiligen

Covid-19-Präventionskonzepte

und alle Maßnahmen eng aufeinander

abgestimmt. Auch die

Schischaukel Mönichkirchen-

Mariensee hat gemeinsam mit

der Gastronomie am Berg, den

Zimmervermietern, der Hotellerie

und der Gemeinde ein Präventionskonzept

entwickelt und

streng umgesetzt.

Durchdachtes Skivergnügen

Anstelle von rund 3.000 Wintersportbegeisterten

wurde die

Zahl der Personen auf den Pisten

um fast die Hälfte reduziert.

Tickets können ausschließlich

online gekauft werden, um die

Kontingentierung vor Ort regeln

zu können und Leute nach ihrer

Anreise nicht wegschicken zu

müssen. Zusätzlich wurde ein

Checkpoint im Ort eingerichtet,

über den geprüft wird, ob die

Autoinsassen ein gültiges Ticket

haben. Wenn nicht, ist die Zufahrt

zum Parkplatz des Skigebiets

erst gar nicht möglich.

Auch wurde ein Einbahnsystem

eingerichtet. Dieses Verkehrskonzept

sei mit der Bezirkshauptmannschaft

Neunkirchen,

der Polizei, der Straßenmeisterei

und der Gemeinde in guter Zusammenarbeit

erstellt worden,

so Gabauer. All diese Maßnahmen

dienen dazu, den Betrieb

möglichst reibungslos und mit

der höchstmöglichen Sicherheit

zu gewährleisten. Die Gäste

nehmen diese Maßnahmen gut

an: Die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee

und die Erlebnisarena

St. Corona am Wechsel

zählten in den heurigen Weihnachtsferien

zu den meistbesuchten

Skigebieten in Niederösterreich.

12 Wechselland Zeitung | Februar 2021

Wechselland Zeitung | Februar 2021

13



Leserservice

Serie

Neues Leben

Was es für den Anfang braucht

Gegen Ende der Schwangerschaft

erhöht sich das

Bedürfnis der Eltern, alles

für das Baby bereitzuhaben.

Wir geben Tipps, worauf

Sie dabei achten sollten,

was wirklich wichtig ist

und was auch später noch

besorgt werden kann.

Ein leicht leistbarer

Luxus

„Regionale Hirschbirnbäume in Blüte müssen auf das Paneel im Wohnzimmer“,

sagte unser Auftraggeber. Gesagt, getan. Aber auch Weiß

auf Weiß zeigt Wirkung, wie man beim Stiegenaufgang und dem

am Firstbalken montierten Paneelpaar sehen kann. Was noch

auffällt - durch die hohe Platzierung kann sich die sanfte

Paneelwärme im gesamten Obergeschoss besonders

gut gleichmäßig verteilen. „Rundum angenehme

Strahlungswärme, im Speziellen auch im Badezimmer.

Mit infra evolution ein leicht leistbarer

Luxus“, durfte unser Kunde nach der ersten

Heizsaison mit Genugtuung feststellen.

Mehr Details? Wir freuen uns

auf Ihren Besuch in unserem

Schauraum in Friedberg.

Auf die Inhaltsstoffe achten

Beim Kauf von Babykleidung

sollte die Qualität der Materialien

miteinbezogen werden.

Gerade die Babyhaut ist dünn,

sehr empfindlich und Giftstoffen

weitgehend schutzlos ausgeliefert.

Da die entsprechenden Abwehrstoffe

noch nicht gebildet

wurden, sind unter anderem allergische

Reaktionen eine häufige

Folge von belasteten Materialien.

Generell gelten Naturprodukte

wie Baumwolle aus

kontrolliert biologischem Anbau

als besonders unbedenklich.

Ideal sind auch Secondhand-

Kleidungsstücke, da viele der

ungesunden Substanzen bereits

herausgewaschen wurden und

keine Gefahr mehr darstellen.

Babys wachsen sehr schnell, in

den ersten drei Monaten sind

das durchschnittlich zehn Zentimeter.

Kaufen Sie daher nicht

zu viele Kleidungsstücke in den

14

Venenbehandlung &

Plastische Chirurgie Aspang

1. VENENBEHANDLUNGEN

• (Schaum-) Verödung Krampfadern

• Mikro Sklerotherapie – Besenreiser

• Behandlung offene Beine

• Thrombose Diagnostik

2. PLASTISCHE CHIRURGIE (unter Lokalanästhesie)

• Korrektur Augenlider

• Muttermale und Narben

• Karpaltunnel, Schnellender Finger

3. LASERTHERAPIE

• Enthaarung (dauerhaft, schmerzfrei)

• Couperose und Pigmentflecken

4. FALTENBEHANDLUNG

• Hyaluronsäure und Botox

kleinsten Babygrößen. Einen größeren

Vorrat sollten Sie sich hingegen

an Mullwindeln zulegen,

da diese besonders oft gewechselt

werden müssen. Praktische

Kleidungsstücke sind Strampler

oder auch Stramplerhosen, da

man sich hier das Anziehen von

Socken erspart. Eine Creme für

den empfindlichen Babypopo ist

ebenfalls zu empfehlen.

Bei den Windeln unterscheidet

man prinzipiell zwischen zwischen

Einweg- und Stoffwindeln,

wobei Letztere waschbar

und wiederverwendbar sind.

Das hilft Müll zu vermeiden, der

nicht unbeträchtlich ist, denn

bis das Baby rein ist, kann es

auch schon einmal zwei Jahre

und länger dauern. Viele Mütter

wählen einen Kompromiss und

verwenden Stoffwindeln am Tag

und in der Nacht herkömmliche

Einwegwindeln. Gerade zu Beginn

sollten auch hier möglichst

Windeln ohne Parfums und Lotionen

benutzt werden, da diese

die empfindliche Haut des Babypopos

reizen können.

Praktische Helferlein

Wer das Kinderzimmer zur Geburt

noch nicht vollständig ausgestattet

hat, muss sich keine

Sorgen machen. Gerade zu Beginn,

wenn sich noch keine Routine

eingestellt hat, ist es praktisch,

vor allem in der Nacht die

Wege möglichst kurz zu halten.

Das Gitterbett neben dem Elternbett

oder ein Beistellbett können

dabei hilfreich sein.

Hier helfen auch dezente Nachtlichter:

Man findet sich in der

Dunkelheit gut zurecht, ohne zu

sehr aus dem Schlaf gerissen zu

werden. Praktisch ist auch ein

batteriebetriebenes Licht, das

man bequem an jeden beliebigen

Ort mitnehmen kann, an

dem man es gerade braucht.

Das Stillen kann zu Beginn eine

Herausforderung sein, auch

wenn es als das Natürlichste der

Welt gilt. Um den Milchfluss zu

unterstützen, können Kirschkernkissen

in der Mikrowelle erwärmt

Wechselland Zeitung | Februar 2021

Gitterbett, Stillstuhl und Wickeltisch:

Vieles gilt es zu besorgen,

bevor das Baby da ist. Aber

vieles ist am Anfang gar nicht

nötig und kann auch erst später

bei Bedarf gekauft werden.

und auf die Brust aufgelegt werden,

bevor das Baby gestillt wird.

Das hilft zudem auch bei einem

Milchstau. Wärmflaschen helfen

gegen kalte Füße der Mutter, die

generell auf ausreichend Wärme

achten sollte. Denn ist der Mutter

kalt oder fröstelt sie sogar, ist

auch der Milchfluss gestört.

Anstelle einer Wickelkommode

kann am Anfang auch nur die

Wickelauflage verwendet werden,

die man auf den Boden legt.

Das erhöht zudem die Sicherheit

für das Baby: Statistisch gesehen

passieren 80% der Verletzungen

von Kindern unter zwei Jahren

im häuslichen Umfeld; Stürze

vom Wickeltisch stehen dabei an

erster Stelle der Unfallursachen.

Machen Sie sich ansonsten nicht

verrückt bezüglich der Erstausstattung,

denn am wichtigsten ist

in den ersten Wochen ohnehin

die Nähe zwischen Baby und

Eltern. Und alles was ansonsten

noch fehlt, kann heutzutage ohnehin

schnell und nach Bedarf

gekauft werden. ❏

Stefanie Schadler

(c) Bild von ErikaWittlieb, Pixabay

Ursula und

Reinhard Gremsl

Überzeugen Sie sich

persönlich in unserem

125m² Schauraum

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Leserservice

Neues aus den Wechselland-Gemeinden

Im Jahr 2014 hat sich die Gemeinde entschieden, von einer

Winter- zu einer Ganzjahresdestination zu wechseln.

Die Erlebnisarena ist im Winter ein idealer Ort, um mit

dem Skifahren zu beginnen, und im Sommer locken

Motorikpark, Mini Bikepark und die Wexl Trails.

Gemeinde-Besuch: St. Corona am Wechsel

Touristisch ist St. Corona das ganze Jahr über für sportlich Ambitionierte oder einfach nur Frischluft-Liebhaber in

jeder Altersklasse interessant. Aktuell erfährt der Ortskern eine Wiederbelebung.

Beliebtes Touristenziel

Im vergangenen Jahr erlebte die

Gemeinde St. Corona am Wechsel

aufgrund der zufälligen Namensgleichheit

mit dem Coronavirus

einen regelrechten Hype:

Medien aus dem In- und Ausland

mischten sich unter die Bewohner,

Touristen machten Selfies

mit der Ortstafel und viele entdeckten

die Wallfahrtskirche für

sich. Diese wurde aufgrund des

Fundes von einem Bildnis der Hl.

Corona im Jahr 1504 erbaut und

nach ihr benannt. Zudem ist die

Hl. Corona unter anderem die

Patronin gegen Seuchen.

Mittlerweile hat sich das Interesse

wieder normalisiert und

Bürgermeister Ing. Michael Gruber

kann eine positive Bilanz

ziehen: In den Sommermonaten

wurde das touristische Angebot

stark genutzt. Hier zeigt sich der

2014 eingeschlagene Weg hin

zur Ganzjahresdestination als

goldrichtig. Die Erlebnisarena

mit dem umfangreichen Angebot

wie Sommerrodelbahn, Motorikpark

und Wexl Trails spricht

Sportler als auch Familien gleichermaßen

an. Beim Winterangebot

der Erlebnisarena mussten

aufgrund der Landesvorgaben

und der Aktion „Sicher rausgehen

in Niederösterreich“ die

Kontingente halbiert werden, um

die Sicherheit auf der Piste zu

gewährleisten. Das tut dem Interesse

allerdings keinen Abbruch:

„Der Fokus liegt hier auf Familien

mit Kindern, die Skifahren lernen

möchten, was extrem stark

angenommen wird“, so Gruber.

Die Corona-Sicherheitsmaßnahmen

treffen allerdings die Gastronomie

stark, die trotz der starken

Frequentierung des Ortes

geschlossen halten muss.

Ortskern wird belebt

Da eine Gemeinde von den

Steuereinnahmen und den Ertragsanteilen

von Unternehmen

abhängig ist, ist es aktuell auch

mit den Gemeindefinanzen in

St. Corona schwierig, geplante

Projekte umzusetzen. So mussten

Projekte, die über den normalen

Haushalt hinausgehen

– wie die Bauhofsanierung –

aufgeschoben werden. Andere

Bereiche in der Infrastruktur der

Gemeinde wie Kanal, Straßensanierung,

Wasser und Schulen

sind von der Aufschiebung nicht

betroffen.

Erfreulich ist hingegen die Belebung

des Ortskerns, was ein großes

Anliegen der Gemeinde ist.

Viele der ehemaligen Gasthäuser,

Hotels und großen Häuser

fanden keinen Nachfolger und

standen leer. Mittlerweile haben

zahlreiche davon einen neuen

Besitzer gefunden, sollen wieder

Die Wallfahrtskirche wurde

durch das Coronavirus von

zahlreichen Wallfahrern

wiederentdeckt.

bewirtschaftet werden und haben

so eine Perspektive erhalten.

„Dass Leute wieder Geld in die

Hand nehmen, hat sicher mit der

positiven Entwicklung im Tourismus

zu tun. Damit einhergehend

siedeln sich wieder junge

Familien in der Gemeinde an.

Das ist wie ein Zahnrad, das ineinandergreift“,

so Gruber. Von

den vier Grundstücken, die die

Gemeinde zu vergeben hatte, ist

zu Redaktionsschluss nur noch

eines übrig. Diese werden nur

an Einheimische verkauft.

Generell herrscht in St. Corona

eine gute Mischung aus Jung

und Alt und die Verjüngung der

Bewohner durch Jungfamilien

passiere wellenartig: Auf kinderreiche

Jahre folgen seit jeher Zeiten

mit weniger Kindern. Aktuell

gibt es in St. Corona 400 Hauptwohnsitze

und 300 gemeldete

Zweitwohnsitzer. Viele dieser

Häuser stammen aus den 60er

und 70er Jahren und wurden

der nächsten oder bereits übernächsten

Generation vererbt.

Auch das ist in der Gemeinde

seit jeher so. ❏

Stefanie Schadler

Die Bildrechte in den Gemeindenews liegen, wenn nicht gesondert angeführt, bei der jeweiligen Gemeinde, die den Artikel zur Verfügung gestellt hat.

Neue Arztpraxis in Aspang geöffnet

v.L.: Bgm. Bernhard Brunner, Dr. Georg Spreitzgrabner, Dr. Alois Rieck,

Dr. Andrea Bittmann und Frau Alexandra Wagner

Die Investitionsförderung des

Bundes für Aspangberg-St. Peter

in Höhe von rund € 199.600

liegt für zukunftsträchtige

Klimaschutzmaßnahmen bereit.

Die Mittel werden für den

Umbau und die Erweiterung des

Mehrzweckgebäudes Hoffeld

samt Einbau einer Arzt-

Ordination verwendet. Die

Gemeinde leistet damit einen

Beitrag zum Klimaschutz

und zur

Reduzierung der

laufenden Betriebskosten.

Vor allem

aber wird in dieser

schwierigen Zeit die

regionale Wirtschaft

unterstützt. ✦

Gem. Aspangberg-

St. Peter

Die Gemeinde Aspangberg

- St. Peter freut

sich nach einiger Verzögerung,

die Öffnung

der Ordination am

Standort Bahnstraße

15, Aspang Markt (an

der Kreuzung zu Spar-

Markt) bekanntzugeben.

Dieser Standort

dient bis zur Fertigstellung

der Ordination im

Mehrzweckgebäude

Hoffeld im Sommer

2021 als Übergangslösung.

Aspangberg-St. Peter macht sich klimafit!

v.L.: Regionsleiter Industrieviertel der eNu Gerald Stradner,

LAbg. Waltraud Ungersböck und Bgm. Bernhard Brunner

Weihnachtsgewinnspiel in Aspang Markt

Die Verlosung des 26. Aspanger

Weihnachtsgewinnspiels ging

am 8. Jänner 2021 aufgrund der

aktuellen Corona-Situation nicht

wie gewohnt am Hauptplatz,

sondern erstmals virtuell im

Tonstudio Dientl in Aspang über

die Bühne. Teilnehmer konnten

mittels Youtube, Facebook oder

über Radiofrequenz bei der Verlosung

dabei sein. 53 tolle Preise

gab es dieses Mal zu gewinnen,

wie jedes Jahr organisiert

und finanziert vom Verein „Pro

Aspang“. Die Gewinner wurden

nach der Verlosung telefonisch

benachrichtigt und die Preise

zugestellt. Über den Hauptpreis,

einen Aspang-Card Gutschein

im Wert von € 3.000, durfte

Robert Riegler aus Aspang

jubeln. ✦

Gem. Aspang Markt

Folgende praktische Kassen-

Ärzte stehen für die Patienten

nach telef. Anmeldung unter

02642/20699 zur Verfügung:

Dr. Alois Rieck (Leitung),

Dr. Georg Spreitzgrabner,

Dr. Andrea Bittmann.

Ordinationstage:

Dienstag

von 8 – 11 Uhr,

Mittwoch

von 15 – 17 Uhr und

Donnerstag

von 15 – 17 Uhr. ✦

Gem. Aspangberg-St. Peter

Foto© eNu

16

Wechselland Zeitung | Februar 2021

Wechselland Zeitung | Februar 2021 17



Neues aus den Wechselland-Gemeinden

„Bring Licht ins Dunkel“

in Dechantskirchen

Unter diesem Motto läuft die adventliche

Aktion des Sozialkreises

der Pfarre Dechantskirchen,

unterstützt durch Bürgermeisterin

Waltraud Schwammer. Es geht

darum, dass Kunden, die beim

Adel Kogler in Dechantskirchen

einkaufen, ein Lebensmittel oder

einen Hygieneartikel mitkaufen,

den Sie in eine vorbereitete

Schachtel bei der Kassa geben.

Diese Schachtel - wenn sie voll

gefüllt ist - wird einer Person in

der Pfarrgemeinde zugestellt,

der man eine besondere Freude

machen will. Ein großes

Danke an Maria Knöbl und

Brigitte Kogler für die Idee und

Durchführung dieser tollen Aktion.

Es gibt nichts Gutes, außer

man tut es!! ✦

Gem. Dechantskirchen

Mitgliederversammlung

der FF Trattenbach

Unter Einhaltung der vom Landesfeuerwehrverband

vorgegebenen

Sicherheitsbestimmungen,

wurde am 6. Jänner 2021

die Mitgliederversammlung mit

Neuwahl des Kommandos im

Gemeinschaftshaus durchgeführt.

Kommandant OBI Markus

Schneeweis wurde wiedergewählt.

BI Martin Ofner schied

nach 10 Jahren als Kommandant-Stellvertreter

aus dem

Kommando aus. LM Daniel Aigner

übernimmt diese Position.

V Alexander Ofner und VM

Julian Schneeweis wurden in

ihren Ämtern bestätigt. Katharina

Eder und Thomas Haider wurden

von der Feuerwehrjugend

in den Aktivstand übernommen.

Stefan Schöngrundner und

Michael Lechner wurden neu

angelobt. ✦

Gem. Trattenbach

Mobilitätsgutscheine für Jugendliche in Friedberg

Auch heuer gibt es in der Stadtgemeinde

Friedberg wieder die

Taxigutscheine für Jugendliche.

Die Jugendmobilitätsschecks

sollen ein Ansporn für

unsere Jugendlichen sein,

am Wochenende mit dem

Taxi und nicht mit Alkohol

am Steuer zu fahren bzw.

nicht mit einem betrunkenen

Lenker mitzufahren.

Für die Senioren steht

das SAM Taxi zur Verfügung.

Ob zum Arzt, in die

Schule oder zum nächsten

Bahnhof, SAM bringt

dich sicher und günstig

ans Ziel. Mit SAM können

knapp 3.000 gekennzeichnete

Haltepunkte, wie

z.B. Nahversorger, Ärzte,

Freizeiteinrichtungen, Busund

Bahnhaltestellen in der

Oststeiermark erreicht werden.

Bus und Bahn sind zu weit weg,

ein Taxi zu teuer? Um die innerörtliche

Erreichbarkeit nachhaltig

zu stärken und den Alltag leistbar

zu bestreiten, können kurze

Distanzen zu günstigen Tarifen

in Anspruch genommen werden.

SAM ist kein klassisches Taxi,

sondern sorgt für Mobilität dort,

wo der öffentliche Verkehr nicht

fährt. SAM schließt somit die

Lücken im öffentlichen

Verkehr und bietet leistbare

Mobilität für ALLE.

Die Bestellung von Fahrten

ist denkbar einfach.

Fahrten können via App

(webapp.istmobil.at), oder

telefonisch unter 050 36

37 38 gebucht werden. Im

Zuge der Bestellung wird

man sofort über genaue

Abfahrtszeit und Kosten

informiert. Auch in der

Stadtgemeinde Friedberg

ist das Projekt gut angelaufen

und es sind bereits

weitere Haltepunkte

geplant. ✦

Stadtgemeinde Friedberg

Erscheinungstermine der

Wechsellandzeitung 2021

WLZ 81/21: Erscheinungsdatum 29. Jänner 2021

Anzeigenschluss: Fr. 8. Jänner 2021

WLZ 82/21: Erscheinungsdatum 26. Februar 2021

Anzeigenschluss: Fr. 5. Februar 2021

WLZ 83/21: Erscheinungsdatum 26. März 2021

Anzeigenschluss: Fr. 5. März 2021

WLZ 84/21: Erscheinungsdatum 30. April 2021

Anzeigenschluss: Fr. 9. April 2021

WLZ 85/21: Erscheinungsdatum 28. Mai 2021

Anzeigenschluss: Mi. 5. Mai 2021

WLZ 86/21: Erscheinungsdatum 2. Juli 2021

Anzeigenschluss: Fr. 11. Juni 2021

WLZ 87/21: Erscheinungsdatum 27. August 2021

Anzeigenschluss: Fr. 6. August 2021

WLZ 88/21: Erscheinungsdatum 1. Oktober 2021

Anzeigenschluss: Fr. 10. September 2021

WLZ 89/21: Erscheinungsdatum 29. Oktober 2021

Anzeigenschluss: Do. 7. Oktober 2021

WLZ 90/21: Erscheinungsdatum 26. November 2021

Anzeigenschluss: Fr. 5. November 2021

Inseratenpreise

Mitgliedspreis

1/1 Seite € 1.365,- € 1.092,-

1/2 Seite € 700,- € 560,-

1/4 Seite € 360,- € 288,-

1/8 Seite € 190,- € 152,-

1/1 Titel € 1.050,- € 840,-

1/2 Titel € 525,- € 420,-

1/4 Titel € 260,- € 208,-

Flappe € 1.990,- € 1.592,-

Preise zuzüglich 5 % Werbeabgabe und 20 % MwSt.

Zusätzlich bieten wir Mitgliedern der Wirtschaftsplattform

Wechselland Vorteile, bei einem jährlichen Mitgliedsbeitrag

ab € 50, wie:

x 20 % Rabatt auf Inserate

x kostenlose Firmenvorstellung

x Unternehmensbericht in Kombination mit einem Inserat

x Online-Branchenverzeichnis auf www.wechselland.at

x Workshops und Mitgliederveranstaltungen

Werden Sie Mitglied:

www.wechselland.at/vorteile-fuer-mitglieder

Anzeigenkoordination

Ernestine Woldron

T: 0680 / 148 89 80

anzeigen@wechsellandzeitung.at

Ausgsteckt is‘

Termine wieder im März

Leserservice

HauSgeMacHte teigWaRen

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Jede Sorte ist in Weizen und Dinkel erhältlich!

Bandnudeln, Spiralen, Radiatori,

Hörnchen, Makkaroni, Spaghetti,

Sternchen, Suppennudeln

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Wechselland Zeitung | Februar 2021

Wechselland Zeitung | Februar 2021

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Mit dem neuen A3 intense haben Sie den perfekten Begleiter für jede Herausforderung. Profitieren Sie von zahlreichen

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und Behörden. Die Boni sind unverbindl., nicht kart. Nachlässe inkl. USt. und NoVA und wurden vom Listenpreis abgezogen. Aktion gültig bis 30.06.2021 (Kaufvertrags-/

Antragsdatum). Stand 01/2021. Bitte beachten Sie, dass sich durch Sonderausstattungen und Zubehör relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand

und Aerodynamik verändern und sich dadurch abweichende Verbrauchswerte und CO₂-Emissionen ergeben können. Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,4 – 5,8 l/100km.

CO₂-Emissionen kombiniert: 116 – 131 g/km. Stand 01/2021. Symbolfoto. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

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1) Das Unlimited Paket beinhaltet unter anderem die Rückfahrkamera „Rear View“, das Winterpaket, Easy Open & Close Paket

und ist optional im neuen Tiguan (Life, Elegance oder R-Line) mit einem Preisvorteil gegenüber der Auswahl einzelner Sonderausstattungen

bestellbar. Im Paket enthaltene Ausstattungen und Preise können je nach Modellvariante bzw. Motorisierung

variieren.

Verbrauch: 5,1 – 8,3 l/100 km. CO2 -Emission: 134 – 197 g/km. Symbolfoto. Stand 10/2020.

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