LËT’S BIKE #1 2020.08

brain.more

Offrant une extraordinaire diversité de paysages, le Luxembourg se profile comme une destination idéale pour des vacances attrayantes et actives. Le pays qui compte depuis longtemps de nombreux champions cyclistes offre des magnifiques itinéraires « sur deux roues », regroupés en un dense réseau de pistes cyclables bien aménagées, à parcourir en solo, entre amis ou en famille.

With its extraordinary diversity of landscapes, Luxembourg is an ideal destination for an attractive and active holiday. The country, which has long been home to many cycling champions, offers magnificent routes “on two wheels”, grouped together in a dense network of well-developed cycle paths, to be explored solo, with friends or with the family.


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INTRODUCTION

SOMMAIRE

François Faber, Charly Gaul, Frank et Andy

Schleck,… Le Luxembourg a toujours été une terre

de champions cyclistes. Il ne faut pourtant pas être

un coureur pro pour profiter de la « petite reine » au

Luxembourg !

Grâce à un dense réseau de pistes cyclables sécurisées

et à de nombreuses opportunités de vélo toutterrain

entre champs et forêts, le cyclisme a trouvé

au Luxembourg un superbe terrain de jeu et de

découvertes.

Le plaisir est d’autant plus grand que, de région en

région, le pays offre des infrastructures de qualité

réservées aux cyclistes ainsi que des paysages et

environnements diversifiés et de toute beauté. Cycliste

chevronné ou débutant, jeune ou moins jeune, tout le

monde trouve son plaisir au sein d’une exceptionnelle

offre de balades et circuits à faire seul, en famille,

entre amis ou avec les membres d’un club.

Ensemble avec Rom Helbach, nous avons choisi

7 randonnées pour découvrir le Luxembourg en

tant qu’adepte du vélo ou en famille. Dans son livre

« LETZ BIKE - Luxembourg » il affirme la renommée

du Grand-Duché comme « pays du cycle ».

Les randonnées énoncées sont présentées sur 240

pages sous forme de textes authentiques et bilingues

(allemand et français) et illustrées par de nombreuses

photos signées Rom Helbach. Pour chaque balade,

les informations liées au parcours (distance, dénivelé,

etc.) sont précisées, au même titre que la référence à

un lien permettant de télécharger les parcours sous

forme de base de données GPX.

Le livre paraît en auto-édition, chez

« ROMDELUXE Productions ».

« LETZ BIKE - Luxembourg »

(ISBN 978-2-9199628-0-8) peut

être commandé en ligne via le site

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4 RALPH „DIZZY“ DISEVISCOURT

ULTRACYCLIST

6 VËLOVIANORDEN

8 Bike Tour 1 - Sightseeing tour

LUXEMBOURG-CITY - KIRCHBERG

14 Bike Tour 2 - Dans la roue du photographe

MONDORF-LES-BAINS - REMICH

18 Bike Tour 3 - Taste on wheels

MERSCH - GREVENMACHER

26 Bike Tour 4 - Go west !

REDANGE/ATTERT - COLMAR-BERG

34 LE CYCLISME AU LUXEMBOURG

36 Bike Tour 5 - Echternach XXL

ECHTERNACH - BOURGLINSTER

40 Bike Tour 6 - Sightseeing tour

ESCH/BELVAL

44 Bike Tour 7 - Wiltz

WELCOME TO DIZZYLAND

ÉISLEK

MËLLERDALL

Editeurs

Concept & réalisation

Rédaction

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LETZ BIKE - Luxembourg

Rom Helbach - ROMDELUXE Productions

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Archives du Ministère des Sports

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Imprimerie Heintz

GUTTLAND

LUXEMBOURG-CITY

MINETT /

REDROCK

MUSEL

3


REPORTAGE

RALPH „DIZZY“ DISEVISCOURT

ULTRACYCLIST

Extremradsportler Diseviscourt knackt rundum

das Oberbecken der SEO in Vianden den Weltrekord

Weil zahlreiche Radrennen abgesagt

wurden, hat der Extremsportler Ralph

Diseviscourt sich entschieden eine ganz

spezielle Challenge anzugehen. Er wollte

nämlich den Welt-Distanzrekord über

24 Stunden brechen. Für diese Herausforderung

hatte sich der Extremsportler

das Areal des Oberbeckens der Société

électrique de l’Our (SEO) auf dem

Viandener Niklosbierg herausgesucht.

Mehr als 895 Kilometer in 24 Stunden

mit dem Fahrrad. Genau dies war die

Challenge die Ralph Diseviscourt sich

gesetzt hat. Es war die Absicht die Herausforderung

auf dem „Nikloosberg“

rund um das Oberbecken der Société

électrique de l’Our (SEO) anzugehen.

Um das Becken führt eine Straße, die

eben ist und auf der kein öffentlicher

Verkehr herrscht. Die optimalen Bedingungen

demnach, um einen solchen

Weltrekord aufzustellen. Der Direktor

der SEO, Paul Zeimet, ist stolz darauf,

dass der Ultrasportler sich für dieses

Areal entschieden hat: „Wir waren bereit

4


REPORTAGE

Ralph Diseviscourt unser Areal zur Verfügung

zu stellen, um seinen Versuch

durchzuführen. Wir haben von Anfang

an dieses Projekt unterstützt und es war

uns wichtig, dass der Sportler sich jederzeit

sicher spürt“.

Das Speicherwerk der SEO

in Vianden im Überblick

Mit dem Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks

Vianden erzeugt die SEO

Spitzenstrom und leistet über das

RWE-Hochspannungsnetz als Bestandteil

des europäischen Verbundsystems

einen wichtigen Beitrag zur Leistungs-

Frequenzregelung sowie zur Spannungshaltung

im europäischen Verbundnetz.

Darüber hinaus stellt Vianden durch

die schnelle Verfügbarkeit seiner Leistung

eine wichtige Reserve dar und

trägt somit zur Versorgungssicherheit

in Europa bei. Das Pumpspeicherkraftwerk

Vianden besteht aus einem

Oberbecken mit zwei künstlichen

Speichern und einem Nutzinhalt von

7.300.000 m³ auf dem Nikolausberg,

um das Ralph Diseviscourt seine

Runden gedreht hat, sowie aus dem

Unterbecken, das durch eine oberhalb

von Vianden errichtete Talsperre entstand,

und das etwa 10 Mio. m³ fassen

kann.

Laut dem Direktor Paul Zeimet, ist das

gesamte Unternehmen begeistert davon,

dass der Extremsportler seine Challenge

auf einem Areal absolviert hat, wo

Energie entsteht, genau wie durch den

Sportler, wird auch hier physische Kraft

in Energie umgewandelt, dies auf eine

sehr nachhaltige Art und Weise.

Jede Menge Gratulationen

Ralph Diseviscourt hat den 24 Stunden

Weltrekord gebrochen und demnach

915,39 km um das Becken in Vianden

gedreht, was laut offizieller Berechnung

von Schroeder&Associés 211 Runden

entspricht.

5


REPORTAGE

VËLOVIANORDEN

Entdecken Sie den Norden Luxemburgs mit dem Rad

© Administration communale Clervaux

Die vier Gemeinden mit einer touristischen

Berufung im Norden des Landes:

Kiischpelt, Clerf, Weiswampach und

Ulflingen, haben sich zusammengeschlossen,

um die Kampagne des Tourismusministeriums

zur Förderung des

Fahrrads «Vëlosummer 2020» zu unterstützen.

Die Initiative «VëloViaNorden»

reserviert einen Straßenabschnitt von

ca. 30 km für Radfahrer am Wochenende

vom 1. bis 2. August 2020.

„Die Idee entstand bei einem Treffen

zwischen den Gemeinden Kiischpelt

und Clerf, des Tourist Center Clerf und

dem Infrastrukturminister François

Bausch, der eine Verbindung zwischen

der Vennbahn und dem nationalen

Radstreckennetz bis in die Gemeinde

Kiischpelt für äußerst wichtig für die

gesamte Region hielt und versicherte,

dass sein Ministerium dieses Projekt mit

Priorität bearbeiten wird. “, erklärt Yves

Kaiser, Bürgermeister der Gemeinde

Kiischpelt. Er hofft, dass das Projekt

eines nationalen Radwegs zwischen

Ulflingen, Weiswampach über Clerf

und Enscheringen in naher Zukunft

durchgeführt wird, was sicherlich die

Attraktivität der Region steigern wird.

Die Luxemburger Ardennen sind das

perfekte Ziel für einen Kurzurlaub

auf zwei Rädern. Am Samstag und

Sonntag, dem 1. und 2. August,

begrüßt ein „vorübergehender“ Radweg

Radsportbegeisterte von Enscheringen,

durch die Innenstadt von Clerf, weiter

nach Weiswampach, vorbei am See,

nach Wilwerdingen zur berühmten

Vennbahn in Huldingen. (Der Verkehr

von Bussen und Anwohnern ist dennoch

gestattet, was bedeutet, dass Radfahrer

die Straßenverkehrsordnung für die

gesamte Länge der Strecke einhalten

müssen.)

Die Gemeinde Ulflingen ist schon seit

langem Ankunftsort der Vennbahn,

und der Bürgermeister Edy Mertens

legt viel Wert auf diese touristischen

6


REPORTAGE

Anbindung: „Die Vennbahn ist ein

bekannter Anziehungspunkt auch

außerhalb unserer Gemeinde. Dank

dieser Initiative hoffen wir auch, viele

luxemburgische Besucher anzulocken,

um unsere Region zu erkunden. Bei

dieser Gelegenheit stehen den Besuchern

auch sechs andere Radwege mit Start in

Ulflingen sowie zahlreiche Wanderwege

zur Auswahl, und dazu ein hochwertiges

gastronomisches Angebot.“

Diese außergewöhnliche Route ist

zweifellos ein zusätzliches touristisches

Gut für die schöne Region Éislek.

Einwohner und Touristen können den

Norden Luxemburgs mit dem Fahrrad

besuchen und dabei das Vennbahnoder

RAVel-Netz sowie die drei Strecken

„Gënzentour“, „Panoramatour“ und

„Jardins à suivre“ nutzen.

Für Henri Rinnen, Bürgermeister der

Gemeinde Weiswampach, bedeutet

die Anbindung an die Vennbahn einen

Mehrwert für die gesamte Region des

Nordens des Landes. „Sobald aus Sicht

der Verkehrssicherheit die technischen

Voraussetzungen erfüllt sind, wird der

regionale Tourismus einen neuen Boom

erleben, indem er zahlreiche Fahrradbegeisterte

willkommen heißt. Die Gemeinde

Weiswampach bemüht sich seit

Jahren, diese Verbindung herzustellen,

und es muss anerkannt werden, dass

diese Initiative uns unserem Ziel einen

Schritt näherbringt.“

Für Henri Rinnen wird das große

touristische Projekt der Aufwertung

künstlicher Seen in Weiswampach, das

kurz vor dem Beginn der Bauphase

steht und für die nationale und

internationale Region von zentraler

Bedeutung ist, eine Bereicherung für die

Vennbahn darstellen und umgekehrt.

Die Tatsache, dass sich vier Gemeinden

für diese Initiative «VëloViaNorden»

zusammengeschlossen haben, zeigt

deutlich, dass es notwendig ist, regional

zu denken und zu handeln, um einen

gemeinsamen Nutzen zu erzielen.

Emile Eicher, Bürgermeister der Gemeinde

Clerf, streicht den Bedarf einer

dauerhaften Lösung hervor, die es ermöglicht,

den nationalen und internationalen

Tourismus zu erschließen. „Mit

einer dauerhaften Anbindung an die

Vennbahn wird der saisonale Touristenverkehr

die Region Éislek besonders

attraktiv machen. Mit der Vennbahn,

einer 125 km langen Route entlang

der ehemaligen Eisenbahnstrecke von

Ulflingen bis Aachen, können Sie drei

Länder entdecken: Deutschland, Belgien

und Luxemburg. Den Radfahrern

muss garantiert werden, dass sie von

der belgischen oder deutschen Grenze

kommend, weiter über Huldingen /

Goedingen fahren können und dort die

nationalen Radpisten nutzen können.

Umgekehrt ist es wichtig, dem lokalen

Tourismus die Möglichkeit zu bieten,

Zugang zum wichtigsten grenzüberschreitenden

Radwegenetz der Ardennen

anzubieten.“

Die VëloViaNorden-Initiative, die sich

in die „Vakanz Doheem“ -Kampagne

der Regierung integriert, ermöglicht es

Einwohnern und Touristen, die lokale

Wirtschaft zu unterstützen und die

Landschaft der Region zu bewundern

und zu besuchen.

Der Schienenverkehr mit Haltestellen

an den Bahnhöfen Kautenbach, Wilwerwiltz,

Drauffelt, Clerf und Ulflingen

ermöglicht denjenigen, die die Strecke

verkürzen oder für eine einfache Rückfahrt

nutzen möchten, einen angenehmen

Transport.

Besuchen Sie die Website www.

velovianorden.lu, um sich über alle

möglichen Angebote zu informieren,

einschließlich den Kontakten für den

Fahrrad- oder E-Bike-Verleih.

© Vennbahn.eu

© Administration communale Clervaux

7


LUXEMBOURG-CITY

Bike Tour 1 - Sightseeing tour

LUXEMBOURG-CITY - KIRCHBERG

Der Startpunkt der „City Sightseeing“-

Tour befindet sich zentral im Stadtteil

Grund. Sie können aber auch an jeder

anderen beliebigen Stelle in die Strecke

einsteigen. Sollten Sie sich spontan für

diese Runde entscheiden und wollen

diese vielleicht auf einem Leihrad der

Hauptstadt zurücklegen, wählen sie

vorzugsweise ein E-Bike, denn die Topografie

der Hauptstadt ist bekanntlich

nicht zu unterschätzen. Es geht permanent

rauf und runter und Sie rollen über

etliche Kopfsteinpflasterpassagen. Ein

bequemes Rad mit Elektrounterstützung

ist hier also sicherlich eine willkommene

Hilfe.

Die vorgeschlagene Strecke bringt Sie in

kurzer Zeit zu den unterschiedlichsten

Highlights, verschafft einen guten Überblick

über die Hauptstadt und soll Appetit

auf mehr machen. Zwischenstopps

können nach Lust und Laune – egal ob

in einem Café, einem Restaurant oder

bei einem der kulturellen Angebote –

eingelegt werden. Vieles befindet sich in

unmittelbarer Nähe der Route.

Caroline und Wim Maes sind die heutigen

Guides. Ich treffe sie samt ihren

E-Bikes am Parkplatz nahe der Minigolf-Anlage

im Grund direkt unterhalb

des „Kanounenhiwwel“.

Zum Einrollen geht es durch

die grüne Lunge, das idyllische

Petrusstal.

Zwischen den Baumkronen kann man

zeitweise einen Blick auf die „Gëlle Fra“,

die etwas oberhalb auf dem Felsen der

„place de la Constitution“ thront, erhaschen.

In kleinen Serpentinen geht es

dann hinauf zum „Pont Adolphe“ und

direkt über die „Passerelle“, die als Stahlkonstruktion

mit Drahtseilen als Hängebrücke

in luftiger Höhe unter der tra-

8


LUXEMBOURG-CITY

ditionsreichen Steinbrücke angebracht

ist. Radfahrern und Fußgängern bietet

sich hier, durch die Bögen hindurch eine

spektakuläre Aussicht über das Tal und

die UNESCO-Festungsstadt.

Am anderen Ende der Brücken-Seite

der „Passerelle“, biegen wir vor dem

imposanten irgendwie an ein Schloss

erinnernde Sparkassen-Gebäude rechts

ab und fahren über den „Boulevard de

la Pétrusse“ und die „route d’Anvers“

ins Petrusstal und dann quer durch die

Parkanlage zurück in Richtung Grund,

vorbei am Skatepark und dem bereits

erwähnten Minigolf.

Am Ende der „rue Saint-Quirin“ geht

es nach links und schon knappe hundert

Meter weiter, wartet der recht steile

„Breedewee“ darauf erklommen zu werden.

Trotz Elektroantrieb hat man in

dieser giftigen Wand den Eindruck fast

zu stehen. Wir schalten auf den leichtesten

Gang und rattern über grobes Pavé.

„Siehst du, spätestens hier bist du dankbar,

dass wir mit den E-Bikes unterwegs

sind“, grinst Wim. Seit einigen Jahren

gehört dieses Teilstück zum Prolog der

„Tour de Luxembourg“ und muss von

den Profis ganz ohne E-Hilfe bewältigt

werden. „Absolut verständlich, dass

hier große Zeitabstände entstehen, aber

durch diese historischen kleinen Gassen

ins Stadtzentrum zu fahren ist schon

einmalig“, untermauert Wim. Auf dem

„Fëschmaart“ angekommen, durchfahren

wir den „shared space“. Hier bummeln

zahlreiche Touristen besonders im

Sommer. Kein Wunder denn touristische

Highlights, wie die Kathedrale, der Palais,

die Corniche und die Kasematten befinden

sich in unmittelbarer Umgebung.

Bis zum „Boulevard Royal“ kürzen wir

in Gegenrichtung durch Einbahnstraßen

ab, dies ist auch explizit für Fahrräder

erlaubt. Im Park „Pescatore“ stoppen

meine Guides an der recht neuen

Attraktion: dem Panorama-Aufzug.

9


LUXEMBOURG-CITY

„Herrliche Ausblicke und vor allem eine

praktische zudem noch kostenlose Abkürzung

für Fußgänger und Radfahrer“,

erklärt Caroline.

Die hypermoderne Glaskabine verbindet das obere

Stadtzentrum mit dem 70 Meter tiefer gelegenen

„Pafendall“ im Alzette-Tal.

Am Theaterplatz auf dem Glacis (Limpertsberg) wartet

Li Massard auf uns. Sie hat eben ihr faltbares Klapprad

aus dem Kofferraum ihres Pkw’s genommen und

begleitet uns über die „Roud Bréck“ hinauf zum Kirchberg-Plateau.

Das pulsierende neue Viertel, welches

sich in den letzten Jahrzehnten hier ausgebreitet hat

und in Zukunft sicherlich noch weiter sein Gesicht

verändern wird. Megabauten, wohin man blickt. Von

der Philharmonie über die Gebäude der europäischen

Institutionen bis zu den imposanten funkelnden Banken-Tempeln.

An der architektonisch bemerkenswerten

Philharmonie machen wir einen kleinen Abstecher

zum nahen „Mudam“ und den „Dräi Eechelen“.

Unsere Fahrräder sind definitiv das ideale Fortbewegungsmittel

um das weitläufige Geschäfts- und Bankenviertel

zu erkunden. Vorbei an der „Coque“, dem

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10


LUXEMBOURG-CITY

größten Sport- und Kulturzentrum

Luxemburgs, nehmen wir den tadellos

asphaltierten Radweg PC02 bis zum

Messezentrum. Am geschäftigen Einkaufs-

und Kinozentrum überqueren

wir den viel befahrenen „Boulevard

John F. Kennedy“ und machen uns auf

der parallel eigens angelegten Radtrasse

auf den Rückweg. Von der Statue „langen

Banker“ rollen wir schnurgerade

bis zur Kreuzung „Fort Thüringen“, wo

wir abbiegen und die rasante Abfahrt hinunter

nach Clausen und Pfaffenthal in

Angriff nehmen. Hier taucht hinter jeder

Kurve ein neuer imposanter Ausblick auf.

Die abschließende Schleife über den

„Bockfiels“ und „Rhum“ ist körperlich

recht fordernd, doch Sie werden sehen

es lohnt sich und spätestens am Ziel

angekommen, werden Sie zugeben

müssen, dass es nicht viele Hauptstädte

gibt, die eine solch tolle Sightseeing Tour

zu bieten haben.

11


LUXEMBOURG-CITY

LUXEMBOURG/GRUND

17 KM 250 M+

START

Luxembourg/Grund

© Open Street Map

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RÉGION MOSELLE LUXEMBOURGEOISE

Bike Tour 2 - Dans la roue du photographe

MONDORF-LES-BAINS - REMICH

La boucle où je m’entraîne d’habitude

est courte mais croquante. Ce parcours

est idéal pour une petite séance quand

je manque de temps. Cependant, vous

pouvez aussi la faire confortablement

sur un vélo à assistance électrique.

Je peux vous assurer que je ne me suis jamais ennuyé sur ce

circuit au profil varié d’autant plus que l’oeil du photographe

découvre chaque fois de nouveaux motifs et des vues

magnifiques.

Ma balade commence à Mondorf non

loin du casino. Au rondpoint central je

bifurque en direction de Burmerange

et du Pays des trois frontières, le point

de rencontre du Luxembourg, de

l’Allemagne et de la France. Quand je

passe devant le merveilleux parc du

domaine thermal, les derniers bruits de

la ville disparaissent et je me retrouve

sur des routes tranquilles.

Dès que la route monte, mon rythme

cardiaque va dans le même sens. En haut

de la montée, un vaste paysage s’ouvre

devant moi. Les cyclistes professionnels

du Tour de France sont passés par

ici, de même que les participants des

championnats nationaux de cyclisme

et du triathlon international (Ironman

70.3). Bien sûr, mon rythme est

beaucoup plus modeste, ce qui a aussi

des avantages. En effet, il ne faut surtout

pas manquer de regarder au loin.

Même moi qui connais bien cette boucle,

je fais de temps en temps de nouvelles

découvertes. Alors je m’arrête, je sors

mon portable et je prends quelques

photos.

14


RÉGION MOSELLE LUXEMBOURGEOISE

Après avoir traversé Burmerange, je

m,esquive sur une piste cyclable peu

connue qui offre une vue panoramique.

C’est plutôt rare de croiser un promeneur

sur ce tronçon. Le revêtement lisse

incite à accélérer et la conduite devient

de plus en plus agréable. Des espaces

verts à perte de vue. Au loin un

agriculteur promène sa moissonneusebatteuse

à travers les champs. Derrière

les haies denses au bord de la piste

cyclable, on aperçoit pour un bref

moment l’autoroute A13.

Et voilà, ce panorama exceptionnel que

je présente assez régulièrement à des

compagnons de route. Un décor, comme

un tableau qu’il faut laisser défiler

lentement pour découvrir la richesse de

l,endroit. J’arrive sur un plateau, au bord

des vignobles qui se jettent dans la vallée

de la Moselle avec en contre-bas les

localités de Wintrange, Remerschen et

Schengen. De loin j,observe les activités

au pied des vignes. A distance, des

éoliennes tournent en rond.

Après un dernier regard sur la

vue panoramique, je continue

mon agréable balade à travers

de belles allées.

Pourtant la météo peut gâcher la fête.

Si le soleil tape vous risquez un coup

de chaleur car les passages ombrageux

sont rares sur ce tronçon. Un vent

défavorable peut parfois souffler également

et si en plus la pluie s’invite

à la fête, cela devient vraiment inconfortable.

15


RÉGION MOSELLE LUXEMBOURGEOISE

Juste avant Elvange, l’ordinateur de vélo bipe pour

m’indiquer que je dois serrer à droite vers la vallée de

la Moselle. Je passe maintenant à vive allure devant les

vignobles.

À partir de Wintrange, je file sur une route à faible

circulation par Schwebsange, Bech-Kleinmacher

puis Remich, où ma motivation du jour décide si je

continue à un rythme sportif sans m’arrêter ou si je

me laisse tenter par un petit espresso sur l’Esplanade.

Remich attire de nombreux touristes tout au long de

l’année et les cyclistes n’ont pas la tâche facile dans ce

trafic motorisé dense.

Après une courte montée par les ruelles les plus reculées

de Remich, je rejoins la piste cyclable PC07 qui

traverse les vignobles et la forêt, pour monter jusqu’à

Ellange Gare. L’ancienne ligne ferroviaire ‘Jangeli‘ a

été aménagée en piste cyclable. Étant donné que les

trains ne pouvaient gravir qu’une ascension à faible

dénivelé, j’arrive à ascensionner cette légère pente à un

bon rythme. Le décor est impressionnant, le paysage

est unique et le silence est absolu.

Au bout de la piste cyclable, je prends la route

départementale jusqu’à Ellange, où je bifurque vers

Mondorf. Je suis curieux de savoir ce que ceux qui

emprunteront mon tour local en penseront ? Agréable,

n’est-ce pas !

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RÉGION MOSELLE LUXEMBOURGEOISE

MONDORF-LES-BAINS

28 KM 280 M+

START

Mondorf-les-Bains

© Open Street Map

17


RÉGION GUTTLAND

Bike Tour 4 - Taste on wheels

MERSCH - GREVENMACHER

Quand les jumeaux Reichling m’ont

demandé d’assurer la couverture

photographique de l’événement ‘Taste

on Wheels’, je ne savais pas trop ce

qui m’attendait. Les explications

enthousiastes des frères m’avaient

vite persuadé et j’étais partant pour le

projet qu’ils ont mis sur pied en

collaboration avec les gérants des

restaurants ‘ Concept+Partners ‘.

L’événement qui a lieu vers la miseptembre,

met en valeur le terroir tout

en développant l’activité physique. Pas

de chrono, pas de classement, ‘Taste

on Wheels’ s’adresse à des cyclistes

enthousiastes. Pour des raisons

d’organisation et par mesure de sécurité

le nombre de participants est limité à

120 cyclistes.

Le parcours emprunte des routes

pittoresques à faible trafic et comprend

4 escales de restauration qui ravissent

les papilles. Un petit déjeuner, un lunch,

un goûter et finalement le dîner avec

l’after party. ‘Taste on Wheels’ peut être

comparé à une ‘marche gourmande’ à

vélo. Faire du sport entre copains tout en

profitant du paysage et de la nature, faire

de nouvelles connaissances et entretenir

corps et âme sont des arguments qui

m’ont persuadé à participer, d’autant

plus que la recette sera reversée à une

association caritative (recherche contre

le cancer). Les 120 cyclistes sont répartis

en trois groupes pouvant choisir entre

deux parcours se différenciant par la

distance et le dénivelé.

Les trois groupes courent

à des vitesses moyennes

adaptées afin que chacun

puisse trouver plaisir.

18


RÉGION GUTTLAND

10h00 - Inscription au Restaurant

‘Fabrik’ à Mersch

Les premiers participants apparaissent

dans l’aire de départ devant le restaurant

‘Fabrik’ à Mersch. Ce restaurant branché

est situé tout près de la gare avec un

grand parking juste à côté. Les participants

ont le choix de venir en voiture ou

en train ou même à vélo. Lors de l’enregistrement,

l’ambiance est très détendue

et une odeur de café et de croissants fraîchement

préparés flotte dans l’air. Les

chasseurs de souvenirs peuvent poser

pour un portrait photo dans le studio

improvisé devant le comptoir.

A l’approche du départ le niveau sonore augmente et une

certaine agitation se manifeste chez les participants.

11h00 - le départ est donné devant le

Restaurant ‘Fabrik’ à Mersch

Un ciel bleu sans aucun nuage et une

température agréable... bref, des conditions

idéales pour une balade gourmande

à vélo, que voulez-vous de plus ?

Encore une photo de groupe et c’est parti.

Aujourd’hui, je vais surtout accompagner

le groupe des ‘rapides’ qui est parti

pour 110 kilomètres avec 1 190 mètres

de dénivelé à 30 km/h de moyenne.

Chaque groupe est accompagné par deux

capitaines de route. Un qui roule en tête

et l’autre qui veille en queue du groupe.

Leur fonction est de garder le groupe

ensemble et de veiller à la sécurité des

cyclistes tout en respectant le code de

la route. En outre chaque groupe est

accompagné par une voiture d’assistance

qui protège le petit convoi par l‘arrière.

19


RÉGION GUTTLAND

20


RÉGION GUTTLAND

Malgré un terrain exigeant, les cyclistes ne cessent de discuter

de manière animée. A la sortie de Mersch, notre groupe prend

la direction nord, avant de virer à Eppeldorf vers le sud.

Lex Reichling se faufile avec souplesse

entre les cyclistes de son groupe pour

s’assurer que tout se passe bien. En

même temps il met ses invités en

garde contre la prochaine difficulté qui

attend les cyclistes avant Ermsdorf. De

loin, je peux voir à travers l’objectif de

mon appareil de photos que le groupe

est en train d’exploser. Dans cette

pénible montée, chacun doit trouver

sa propre vitesse de croisière et essayer

de maîtriser sa respiration. Au sommet

du ‘col’, les retardataires sont attendus

et ils peuvent réintégrer le peloton. Un

scénario qui se répète plusieurs fois lors

de cette journée.

12h40 Junglinster - pause lunch au

‘Bistro Lënster’

A notre arrivée à Junglinster le groupe

qui a choisi le petit parcours est déjà

en train de siroter son apéritif. Nous

les rejoignons et peu de temps après,

le troisième groupe arrive. Un timing

parfait. Le restaurant ‘Bistro Lënster’

vient d’ouvrir ses portes il y a tout juste

une semaine. L’équipe du restaurant se

réjouit d’accueillir le joyeux groupe de

cyclistes affamés sur la nouvelle terrasse.

Bien installés sous les parasols colorés,

les vélocipédistes savourent la cuisine

délicieuse et ils risquent d’oublier qu’il

reste du chemin à faire. Il n’est donc

21


RÉGION GUTTLAND

pas surprenant que les frères Reichling

doivent faire plusieurs appels jusqu‘à

ce que tous leurs moutons soient à

nouveau en selle pour traverser le

Syrdall en direction de la Moselle vers

Grevenmacher.

15h00 - pause goûter au ‘Bistro Quai’ à

Grevenmacher

A notre arrivée à Grevenmacher, les

tables sont également posées à l’extérieur

du restaurant ‘Bistro Quai’. Les cyclistes

se jettent sur les boissons rafraîchissantes

plongées dans des seaux remplis de glace.

Une fois la soif étanchée, les participants

peuvent déguster un café et un gâteau.

Bien installé, près de l‘embarcadère

du bateau ‘Princesse Marie-Astrid‘,

nous laissons vagabonder nos pensées

pendant quelques minutes sur la rivière

qui passe tranquillement. Le moment

de repartir n’est pas facile sachant qu’à

la sortie de Grevenmacher, les côtes des

vignobles nous attendent. Le soleil tape

sur nos têtes, aucun vent ne souffle et les

passages ombrageux sont rares. Malheur

à ceux qui ont oublié la crème solaire.

Un peloton compact traverse Olingen,

Bourglinster et Blascheid pour retourner

à Mersch. L‘ambiance reste assez gaie

malgré les efforts et le long trajet.

Arrivée devant le Restaurant ‘Fabrik’ à

Mersch

A notre retour à la ‘Fabrik’ à Mersch,

nous avons bien mérité la bonne bière

fraîche qui nous attend et après une

douche rafraîchissante et revitalisante

l‘after party peut commencer.

MERSCH

104 KM 1250 M+

START

Mersch

© Open Street Map

22


Kiischpelt, Clerf,

Weiswampach und Ulflingen

Entdecken Sie diesen Sommer das Ösling

und nutzen Sie die Gelegenheit um Ihren

Übernachtungs-Gutschein einzulösen, den Ihnen die luxemburgische

Regierung im Rahmen des Neustartprogramms

des luxemburgischen Tourismussektors angeboten hat.

Die vier Gemeinden mit einer touristischen Berufung im

Norden des Landes: Kiischpelt, Clerf, Weiswampach und

Ulfl ingen, erwarten Sie voller Vorfreude.

La commune du Kiischpelt

Kiischpelt, Clervaux,

Weiswampach et Troisvierges

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luxembourgeois dans le cadre du programme relance du

secteur touristique luxembourgeois.

Les quatre communes à vocation touristique du nord du

pays: Kiischpelt, Clervaux, Weiswampach et Troisvierges,

vous attendent avec impatience.

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Sept localités : Alscheid, Enscherange, Kautenbach, Lellingen,

Merkholtz, Pintsch et le chef-lieu Wilwerwiltz.

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La commune de Clervaux

Dix-sept localités: Clervaux, Drauff elt, Eselborn, Fischbach,

Grindhausen, Heinerscheid, Hupperdange, Kalborn, Lieler,

Marnach, Mecher, Munshausen, Reuler, Roder, Siebenaler,

Urspelt et Weicherdange.

www.visit-clervaux.lu

La commune de Weiswampach

Six localités: Beiler, Binsfeld, Breidfeld, Holler, Leithum et du

chef-lieu Weiswampach.

www.tourisme-weiswampach.lu

La commune de Troisvierges

Huit localités : Troisvierges, Basbellain, Biwisch, Drinklange,

Goedange, Hautbellain, Huldange et Wilwerdange.

www.visittroisvierges.lu


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REGION GUTTLAND

Bike Tour 5 - Go west !

REDANGE/ATTERT - COLMAR-BERG

Für diese Tour treffe ich Rom Gastauer,

der die Rolle des Guides übernehmen

wird, in Redingen in der Nähe des

Lycées und des Schwimmbades, dort

wo 2018 die Landesmeisterschaften

im Radfahren über die Bühne gingen.

„Zwei Dinge sind mir von diesen

Meisterschaften noch in Erinnerung“,

führt Rom aus: „Zum einen der zweite

Platz von Gilles Miny, einem meiner

Schützlinge bei den Débutants; zum

anderen die riesige Enttäuschung

von Kevin Geniets nach seinem

Leistungseinbruch im Zeitfahren.

Er hätte beinahe mit dem Radsport

aufgehört, ist aber mittlerweile wieder

voll dabei und seit 2019 zeigt er bei

seiner Mannschaft FDJ-Groupama gute

Leistungen auf WorldTour-Niveau.“

Wegen des anhaltenden schlechten Wetters im Vorfeld

unserer Ausfahrt sattelt mein heutiger Guide sein Gravelbike.

Los geht es in Richtung Zentrum. In

der Nähe von Redingen kreuzen sich

26


REGION GUTTLAND

einige nationale Radwege und wir

brauchen etwas Zeit um das Schild zu

finden, das uns die richtige Richtung

(nach Koetscheid und Rambruch)

anzeigt. Man fühlt sich hier fast allein

auf der Welt, wir treffen niemanden

und die herrliche Landschaft entlang

der PC17 führt dazu, dass Rom

ins Philosophieren kommt: „Wenn

ich so in meinen Erinnerungen

herumkrame, wird mir klar, wie sehr

ein Rennradfahrer zwischen Freude

und Enttäuschung hin- und hergerissen

werden kann. Eine vielversprechende

Karriere kann von einem zum nächsten

Moment abrupt vorbei sein. Ein Sturz,

eine Enttäuschung oder der Körper, der

stopp sagt, können ausreichen…“

Der Weg führt weiter auf dem PC17

und steigt an bis nach Rambruch.

Dort durchfahren wir das Zentrum

des kleinen Dorfes und biegen nach

links ab, um die Straße in Richtung

Osten und den Anstieg zum

„Napoleonsgaart“ in Angriff zu

nehmen.

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REGION GUTTLAND

Leider können wir aufgrund der Fülle

der Sehenswürdigkeiten nicht bei jeder

einzelnen einen Halt einlegen, sonst

würden wir nie ankommen. In Heispelt

geht es weiter nach Rindschleiden,

der kleinste Ort des Landes, der sich

mit einer der schönsten Kirchen des

Landes brüsten kann. Über Brattert und

Kuborn geht es weiter, bevor wir über

einen kleinen Weg Herheck erreichen

und dann nach rechts zum „Quatre-

Vents“ abbiegen. Der schwierigste Teil

dieser Strecke liegt hinter uns und auf

dem CR314 hinunter nach Oberfeulen

bietet sich die Gelegenheit einmal richtig

vor dem Finale durchzuschnaufen.

29


REGION GUTTLAND

In Oberfeulen geht es über die N21

hinweg und weiter auf dem CR314. Nach

einem kurzen Anstieg geht es hinunter

nach Colmar-Berg, wo es auf dem

PC12 in Richtung Steinfort weiter geht.

Über Bissen und Böwingen erreichen

wir Useldingen und die Ruinen der

Burg aus dem 12. Jahrhundert. Rom

verliert sich wieder in Gedanken: „Wie

ich zum Radfahren gekommen bin?

Normalerweise überträgt sich ja so

eine Leidenschaft von Vater zu Sohn,

bei mir war es allerdings umgekehrt.

Mein Sohn Ben, der seit zehn Jahren

als professioneller Rennradfahrer für

AG2R La Mondiale unterwegs ist

und bereits zwölf große Rundfahrten

(viermal die Tour de France, fünfmal

die Giro und dreimal die Vuelta)

absolviert hat, hat mich infiziert. Ich

habe Radfahrer immer irgendwie

bewundert, war aber immer mehr der

Fußball-Typ.“

„Radfahren ist allerdings mittlerweile zu einer Leidenschaft

geworden und ich trainiere einige junge Hoffnungsträger des

luxemburgischen Radsports.“

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30


REGION GUTTLAND

Am Eingang von Nördingen nehmen

wir die PC17, welche über die alte

Eisenbahnstrecke läuft. In Niederpallen

geht es am Museum der Schmalspurbahnen

samt historischem Material vorbei,

bevor es leicht ansteigend in Richtung

Redingen geht. Rom erinnert sich:

„Als ich Trainer beim Radsportclub

LP07 in Schifflingen war, haben wir einmal

einen ‚Stage‘ in Bilsdorf gemacht.

Die jungen Fahrer sind von Schifflingen

nach Bilsdorf genau diese Strecke gefahren.

Erinnerungen, Erinnerungen…

Ich wäre neugierig zu wissen, wie viele

von ihnen dem Radsport treu geblieben

sind.“

Als wir in Redingen unsere Schuhe

ausziehen, sind wir glücklich über die

heutige Tour, auch wenn der erste Teil

recht anspruchsvoll war. Wunderbare

Landschaften und schöne Dörfer in einer

Region, die bis jetzt vom Touristenboom

unberührt blieb, standen auf dem

Programm. Wenn sie abschalten und

Stress abbauen wollen, ist diese Tour

durch den Westen des Landes nur zu

empfehlen.

31


REGION GUTTLAND

REDANGE/ATTERT

65 KM 930 M+

START

Redange/Attert

© Open Street Map

Lëtzebuergerstrooss 4

L-5752 Frisange

+352 37 10 90

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32


REGION GUTTLAND

Tudor Tour

47,6 km

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Rosport, Born, Echternach

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Tourenrad den neuen regionalen

Fahrradweg in der Region Müller thal

durch die malerische Landschaft der

Untersauer.

Die Tudor Tour verbindet die

pittoresken Dörfer der Gemeinde

Rosport-Mompach mit der Stadt

Echternach. Radeln Sie auf den

Spuren Henri Tudors und erfahren

Sie mehr über die Stromproduktion

im Wandel der Zeit.

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Strecke

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cyclable régionale de la Région

Mullerthal en traversant le décor

magnifique de la Basse-Sûre.

Tudor Tour relie les villages pittoresques

de la commune de Rosport-

Mompach avec la ville d‘Echternach.

Pédalez sur les traces d’Henri Tudor et

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électrique au fil du temps.

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33


REPORTAGE

LE CYCLISME AU LUXEMBOURG

PREMIÈRE PARTIE ➜ 1960

Cela fait longtemps que les Luxembourgeois vouent une passion à la « petite reine ». Et cela fait plus d’un siècle que

le Luxembourg est une terre de champions. Au fil des ans et des épreuves, les coureurs cyclistes luxembourgeois ont

engrangé les succès et se sont souvent hissé sur les podiums.

Il peut sembler étonnant qu’un pays d’une superficie aussi réduite que le Luxembourg présente autant de champions

cyclistes. Mais est-ce vraiment surprenant ? Le caractère volontaire et l’endurance des Luxembourgeois ne sont pas

étrangers au prestigieux palmarès affiché par les champions nationaux. La topographie du pays y est aussi pour quelque

chose : très vallonné, offrant des conditions d’entraînement rigoureuses mais idéales, le relief du pays prépare aux plus

dures épreuves cyclistes internationales.

Peu importent les secrets du cyclisme

luxembourgeois ! Depuis le début du 20 e

siècle, le pays peut se vanter de quelques

figures légendaires :

FRANÇOIS FABER (1887-1915)

Né en France dans le département de

l’Eure, ce Luxembourgeois a participé

à neuf reprises au Tour de France où

il a décroché de nombreuses victoires

d’étape. En 1909, il fut aussi le premier

Luxembourgeois à monter sur la

première marche du podium de la

Grande Boucle. À son palmarès, on

trouve aussi le Tour de Lombardie

(1908), Bordeaux-Pares (1911) ou Paris-

Tours (1909 et 1910). Aujourd’hui,

plusieurs lieux luxembourgeois portent

son nom et une épreuve cycliste d’un

jour est, depuis 1918, baptisée en

son honneur : le Grand Prix François

Faber.

34


REPORTAGE

NICOLAS FRANTZ (1899-1985)

Vainqueur à deux reprises de la « Grande

Boucle » (1927 et 1928) à laquelle il

participa à sept reprises, Nicolas Frantz

a réussi l’exploit de porter le maillot

jaune au cours de toutes les étapes du

Tour de France 1928. Une année qui le fit

entrer dans la légende : au cours de cette

édition du Tour, le cadre de son vélo s’est

brisé. Pour poursuivre la course, Nicolas

Frantz a tout simplement emprunté

la bicyclette d’une spectatrice pour

« avaler » les 100 derniers kilomètres de

l’étape du jour.

CHARLY GAUL (1932-2005)

Voilà l’un des plus célèbres coureurs

cyclistes luxembourgeois. Un héros

national, né à Pfaffenthal, qui a participé

à 10 éditions du Tour de France, qui se

distinguait surtout quand les conditions

météo étaient mauvaises et qui fut l’un

des meilleurs grimpeurs de son époque.

Ce qui lui a d’ailleurs valu son surnom

d’« Ange de la Montagne ». Vainqueur

du Giro d’Italia en 1956 et 1959 et du

Tour de France en 1958, il est – malgré

une stature qui semblait frêle – l’un

des coureurs qui a remporté le plus de

victoires d’étape : 10 dans le seul Tour

de France. Également double champion

national de cyclo-cross, il a été sacré

« sportif du siècle » du Luxembourg en

1999.

Tous ceux qui suivent les pelotons

connaissent également l’historique

luxembourgeois et son nombre invraisemblable

de talents exceptionnels comme :

Mett Clemens, Jäng Goldschmit, Jäng

Kirchen, Bim Diederich, Marcel Ernzer,

Elsy Jacobs, Arsène Mersch…

Tous ces champions issus de notre

petit pays, ainsi que la multitude de

cyclotouristes que l’on croise sur nos

routes, témoignent de la culture du vélo

qui existe au Grand-Duché.

35


REGION MÜLLERTHAL

Bike Tour 3 - Echternach XXL

ECHTERNACH - BOURGLINSTER

Wunderschön, abwechslungsreich und anspruchsvoll beschreiben

die Guides unisono diese große Radtour quer durch

den Osten des Landes unter dem Motto „Echternach XXL“.

Anne-Sophie Harsch, Elise Maes, Liz

Van Rijswijck und Bob Haller wollen

mir ihre Lieblingsecken auf dieser

ausgedehnten Entdeckungstour zeigen.

Nur einen Steinwurf entfernt von

der Basilika und dem historischen

Stadtkern der Abteistadt Echternach

starten wir am Parkplatz in der Nähe

der Sauerbrücke. Kurz vor dem

Grenzübergang nach Deutschland

geht es auf den Radweg PC03, um das

große Verkehrsaufkommen im Zentrum

zu vermeiden. Entlang der Sauer geht

es auf der Uferpromenade vorbei am

pittoresken Rokoko Pavillon, weiter

bis zum ehemaligen Bahnhof. Aber so

richtig schnell geht es nicht voran, denn

wie so oft an sonnigen Tagen ist auch

heute hier viel los. Jogger, Spaziergänger

mit Hunden, Familien mit Kindern

drosseln uns in unserem Tempo ein. Erst

am Ortsausgang können wir beherzt

in die Pedalen treten. Die Szenerie

wechselt augenblicklich, als wir auf die

Landstraße nach Berdorf abbiegen.

Schattige Waldpartien und angenehme

Stille, die im langen Anstieg nur durch

unseren Atem durchbrochen wird.

Anne-Sophie Harsch im spielerisch

leichten Wiegetritt schaut entspannt

über ihre Schulter, ob ich noch dran

bin und nimmt etwas Tempo raus. Die

36


REGION MÜLLERTHAL

ersten Felsen tauchen auf, rücken näher

an die schmaler werdende Straße ran

und türmen sich regelrecht rechts neben

uns auf. Auf der linken Seite sind es

märchenhaft schöne lichtdurchflutete

Baumschluchten, die für Faszination

sorgen. „Diese Passagen im Müllerthal

rund um den Perekop und Berdorf sind

fantastisch und ich baue sie jedes Mal

auf meinen langen Ausfahrten ein. Die

Fahrtrichtung spielt eigentlich keine

Rolle, es wird mir nie langweilig in dieser

Region“, verrät mir die mittlerweile

zurückgetretene Radsportlerin.

Offene Landschaft und wunderschöne

Aussichten warten auf dem Plateau

in Berdorf. Nach der Ortsdurchfahrt

geht es die Abfahrt hinunter nach

Grundhof. Auch hier wiederholt sich

das Naturschauspiel mit faszinierenden

Felsformationen und hinter jeder

Kurve lauert der nächste spektakuläre

Ausblick. Der „Priedegtstull“ ist so ein

kleines Naturwunder, das nicht nur eine

Menge Touristen anzieht, auch Elise

Maes schwärmt in den höchsten Tönen

von der besonderen Felsformation. „Vor

allem die Felsen haben es mir angetan.

Egal ob ich hier hochkraxele und mir

dabei alles in Ruhe angucke oder in einer

Abfahrt an den Brocken vorbeifliege, die

Anziehungskraft ist einfach magisch“.

Die 27-Jährige war die letzten Jahre viel

als Profi im Damen-Straßenradsport

unterwegs, hat aber in der Zwischenzeit

kräftig zurückgeschraubt, arbeitet

Teilzeit und will sich hauptsächlich auf

die Cyclo-Cross Rennen im Winter

konzentrieren. Profi oder Freizeitfahrer,

wenn man die eigene Form und

Kondition verbessern will, heißt es

unendlich viele Trainings-Kilometer

abzuspulen.

So gehört auch der anspruchsvolle

langgezogene Anstieg nach Befort

für Elise meistens dazu.

„Zugegebenermaßen, die Hügel sind

recht knackig, aber wenn ich auf so

schönem Terrain unterwegs bin, überwiegt

doch der Spaß und die Freude am

Radfahren“, erklärt sie.

Mühelos spulen wir die Strecke von

Befort nach Reisdorf ab und auch

auf dem angenehm ruhigen und

gut zu fahrenden Verbindungsstück

zwischen Ermsdorf über Medernach

weiter nach Fels, vergeht die Zeit wie

im Nu.

37


REGION MÜLLERTHAL

Wir verlassen das gut geschützte und

von prächtigen Wäldern umgebene

Tal in Richtung Ernzen und genießen

die exotisch anmutende Szenerie der

Bäume und der restlichen Flora im

Renaturierungsgebiet entlang der

Weißen Ernz. Die nächste Bergprüfung

wartet zwischen Fischbach und

Blascheid auf uns, bevor die Strecke nach

Imbringen abdreht, entschädigende

Fernsicht und Ausblicke auf das sich vor

uns ausbreitende Tal inklusive.

In Bourglinster treffen wir auf Liz

Van Rijswijck. „Ich liebe diese Ecke

des Landes. Unter der Woche fahre

ich fast täglich nach der Arbeit vom

Kirchberg hier raus und drehe meine

kleine Abendrunde. Stressabbau und

Meditation zugleich. Diese tolle Szenerie

mit der Burg dort oben ist einfach

wunderbar“, strahlt die junge Frau. Wir

rattern über die holprige Kopfstein-

Passage, am Dorfausgang nehmen wir

Kurs bergauf nach Gonderingen, um

anschließend nahe Junglinster wieder

auf den Radweg PC02 einzubiegen.

Gestyltes Outfit, perfekte Sitzposition,

dynamischer Tritt, da drängt es sich auf,

Liz nach ihrer Beziehung zum Radsport

zu fragen. „Das Radfahren habe ich erst

seit Kurzem für mich entdeckt, darum

aber umso inniger und intensiver, hätte

ich das nur früher gewusst. Ich bin zwar

nur Freizeitfahrerin, aber es kommen

doch etliche Tausende Kilometer in der

Saison zusammen.“

Rippig, Zittig, Bech, ständig geht es

bergauf und bergab auf dieser ehemaligen

Trasse der Schmalspurbahn

„Charly“. Dann taucht etwas unerwartet

vor uns der gut erhaltene „Becher

Tunnel“ auf. Es ist schon ein besonderes

Erlebnis durch diese gut ausgeleuchtete

Röhre zu fahren. Hinter dem ehemaligen

Bahnhof in Bech biegen wir rechts

ab und machen eine größere Schleife

landeinwärts mit den kleinen Ortschaften

Berburg, Wecker, Manternach bis hinunter

an die Mosel nach Mertert. Wohl

wissend, dass noch etliche Bergprüfungen

auf der Reststrecke bevor stehen,

haben wir unsere Kräfte schon während

der Fahrt durchs Syrdall geschont.

Die letzten 20 Kilometer haben es in sich,

wunderschön aber schweißtreibend.

Die Straße hebt sich permanent, windet

sich malerisch abwechselnd zwischen

Wiesen, Gestrüpp, Bäumen und offenen

Feldern hinauf bis nach Mompach.

Die kleine Verschnaufpause zwischen

Herborn und Osweiler kommt wie

gerufen und in der Ferne können wir

schon Echternach erblicken.

Es ist eher Zufall Bob Haller hier

am „Roudenhaff “ anzutreffen. Der

Spitzen-Triathlet auf der olympischen

Kurzdistanz, ist praktisch das ganze Jahr

bei Profirennen im Ausland im Einsatz.

Wenn der groß gewachsene Athlet aber

mal in Luxemburg ist, zieht es ihn in die

Umgebung des Echternacher Sees.

„Zurück zu den Wurzeln, wo alles

begann. Gleich bei meinem ersten

Echternacher Triathlon habe ich

gemerkt, dass das mein Ding ist, es war

definitiv die richtige Entscheidung“,

grinst der Mittzwanziger und powert

mit uns Richtung Ziel. Nicht ohne

Grund wurde die Streckenführung

des „Echternach XXL“ so gezeichnet,

dass die Route auf den Terrassen am

Marktplatz und beim „Dënzelt“ endet.

Prost!

38


REGION MÜLLERTHAL

ECHTERNACH

START

Echternach

104 KM 1460 M+

© Open Street Map

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39


RÉGION MINETT / REDROCK

Bike Tour 6 - Sightseeing tour

ESCH/BELVAL

Situé dans la région des Terres Rouges,

le quartier Esch-Belval, ou de son vrai

nom Belval est depuis quelques années

en plein développement économique et

culturel. L’ancienne friche industrielle

du géant de l’acier ARBED se transforme

lentement mais sûrement en quartier

urbain ultra moderne.

Notre guide Nathalie travaille ici et elle se fait un plaisir de nous

emmener faire une balade-vélo-découverte du patrimoine

riche de ce site.

Sur ce parcours facile, on a l’impression

de voir grandir le quartier du Belval,

qui poursuit son développement rapide

et permanent. Les seules difficultés que

nous rencontrons sont les déviations

mises en place pour contourner les

chantiers et les routes barrées. On

a l’impression d’assister à un ballet

permanent des engins de chantier. De

nouveaux appartements, bureaux et

centres commerciaux sortent de la terre

ferrugineuse. Actuellement la région des

terres rouges est souvent commercialisée

sous le nom de Red Rock. Vous pouvez

arriver en train, à vélo ou en voiture.

40


RÉGION MINETT / REDROCK

41


RÉGION MINETT / REDROCK

Notre balade part devant la gare de

Belval avant de longer le campus

universitaire futuriste, les bistrots

tendance, la salle de concert Rockhal

sans oublier les deux hauts fourneaux

parfaitement restaurés, qui témoignent

d’une période qui a transformé le pays

et qui a joué un rôle important dans la

croissance économique et dans la vie

des habitants. Les Hauts Fourneaux

de Belval ont marqué l’histoire autant

que le paysage. Dans un avenir proche,

les friches reconverties du quartier

accueilleront d’autres évènements

culturels dans le cadre d’Esch 2022,

Capitale Européenne de la Culture.

Nathalie connaît bien le site ce qui

constitue un vrai avantage. Pour les

autres il est recommandé d’utiliser un

navigateur GPS car la signalisation des

pistes cyclables est loin d’être parfaite.

Après un passage au centre de Belval,

notre guide nous emmène au parc de

Belval près du nouveau Lycée. En faisant

le tour du parc nous avons un beau

point de vue sur le quartier émergent.

En 2017 les championnats du Monde

de cyclo-cross avaient eu lieu sur ce

site. 30 000 spectateurs avaient assisté

à cet évènement majeur. Aujourd’hui

Nous traversons le pont audessus

du chemin de fer pour

nous rendre à Belvaux où

nous longeons les anciennes

habitations ouvrières.

un ensemble sculptural en bronze et

en acier rappelle symboliquement ce

weekend sportif mouvementé.

À la sortie de la ville, nous bifurquons sur

la piste cyclable PC08 et nous profitons

d’une vue panoramique splendide sur

Belvaux, le Zolwerknapp, Belval, Esch/

Alzette et la région transfrontalière

Luxembourg-France.

Après une courte descente aux

pourcentages élevés, nous sommes déjà

de retour à notre point de départ. Si

vous avez une petite faim ou si vous avez

envie de faire du shopping, vous n’avez

qu’à prendre l’ascenseur de la gare qui

facilite l’accès direct par la passerelle au

centre commercial Belval Plaza.

42


RÉGION MINETT / REDROCK

BELVAL-UNIVERSITÉ

9 KM 90 M+

START

Belval-Université

© Open Street Map


43


REGION ÉISLEK

Bike Tour 7 - Wiltz

WELCOME TO DIZZYLAND

Keiner fährt – meines

Wissens – so viele Kilometer

auf Luxemburgs Straßen wie

Ralph „Dizzy“ Diseviscourt.

2019 waren es inklusive der drei Ultracycling-Rennen

im Ausland 46.000. Das

ergibt einen unglaublichen Schnitt von

126 Kilometer pro Tag! Ralph ist ein

waschechter „Éisleker“, wohnt in Nocher

(nahe Wiltz), kennt die Region wie

seine Westentasche und damit der ideale

Guide um uns auf Entdeckungstour mitzunehmen:

„Welcome to Dizzyland!“

Sonntag, morgens Punkt 07.00 Uhr

geht es beim Schloss im historischen

Ortskern von Wiltz los. In diesen

frühen Morgenstunden ist Dizzy

keinesfalls „duselig“, wie man aus

seinem Spitznamen schließen könnte,

ganz im Gegenteil. Mir wird eher

„schwindelig“ wenn ich sehe, was dieser

Ausnahmeathlet schon alles geschafft

hat: Weltmeister auf der Ultra-Marathon

Distanz, Gewinner der „Race across

France“, der „Race across Italy“, der

„Tortour“ und der „Dolomitica“. Bei

anderen Rennen, wie der mythischen

„Race across America“, der „Race

around Austria“ und der „Race around

Slovenia“ ist er jeweils knapp am Sieg

vorbeigeschrammt. Und auf keinen Fall

sollte man sein gut gefülltes Palmarès als

Amateur-Rennfahrer mit einem Sack

voll Landesmeistertiteln im Zeitfahren

vergessen.

44


REGION ÉISLEK

45


REGION ÉISLEK

Dizzy nimmt uns ab Wiltz auf zwei

seiner Lieblingsstrecken mit: Tour

25: Die große 100 Kilometer-Runde

übers „Éisleker“-Hochplateau bis in

den hohen Norden und parallel zum

belgischen Grenzgebiet zurück.

Tour 26: Die kleine 60 Kilometer-Runde,

die er als kurz und knackig als „Stausee

Schleife“ beschreibt.

Von Wiltz geht es auf kurvenreichem,

aber perfektem Straßen-belag, durch

eines der schönsten Täler Luxemburgs

nach Kautenbach. Ralph hat gleich

nach ein paar Metern eine perfekte

Zeitfahrerposition eingenommen und

verschwindet prompt in der ersten

Abfahrt. „Gib Gas, du musst dich

ranhalten sonst verlieren wir ihn aus

den Augen. Der kennt hier jeden Stein,

fährt Ideallinie, will uns wachrütteln“,

rufe ich Claude, meinem Freund und

46


REGION ÉISLEK

Chauffeur im Begleitauto zu. Das Tacho

schnellt hoch und wir brauchen ein

bisschen bis wir unseren rasenden Guide

einholen. Ruhiger schöner flüssiger

Fahrstil, keine unnötigen Bewegungen,

Ralph verschmilzt förmlich mit seiner

Maschine. Sieht entspannt aus, ist aber

sehr effizient. Kräftigen Tritts schwebt

Dizzy durch die Ebene.

Die Nebelbänke lösen sich allmählich

auf, die Sonne hat aber Mühe diese

wunderschöne Naturlandschaft auszuleuchten.

7 Grad Außentemperatur

und das mitten im August. Ralph behält

seine Arm- und Beinlinge auch

während der ersten Bergprüfung hinauf

nach Alscheid an. „Die Alpe d’Huez von

Luxemburg, ein absolutes Highlight“,

ruft uns Dizzy zu. Drei Kilometer

kräftezehrender Anstieg, 10 Spitzkehren

mit Blick auf die Schuttburg.

Doch trotz der anstrengenden Kletterpartie

ist Ralph zu schnell für uns und

ein Überholmanöver auf dieser engen

und unübersichtlichen Straße wäre zu

gefährlich. Zwecks Fotoshooting muss

ich ihn bitten noch einmal zwei Serpentinen

zurückzufahren. Ralph wendet

und kommt mühelos wieder zurück. „Ist

es jetzt ok? Hast du alles im Kasten?“,

fragt er und entschwindet Richtung

Wilwerwiltz.

Wir kennen uns schon längere Zeit,

und sind mittlerweile ein eingespieltes

Team. Das muss man auch sein, wenn

man zusammen die USA nonstop in

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47


REGION ÉISLEK

nur 10 Tagen beim Radrennen „Race

across America“ durchquert hat. Dizzy

auf dem Rad und ich als Fotograf im

Begleitwagen. So verläuft auch heute

der Tag reibungslos, wir kommen

recht zügig voran. Dabei versuchen wir

Dizzy’s Ausfahrt möglichst wenig zu

unterbrechen und lassen ihn sein Tempo

fahren. Wir entscheiden uns unterwegs

spontan für plakative Foto-Spots.

Zum Beispiel der schöne Ausblick in

Clervaux hinunter ins Tal mit Abtei,

Kirche und Schloss im Blickfeld. Die

Landschaft weitet sich, wir folgen dem

Fluss (der „Klierf “), die Luft ist angenehm

frisch und es gibt wenig Verkehr.

Weiswampach ist schnell erreicht, doch

die Kaffeepause am See fällt aus. Wir

sind zu früh dran und das Lokal hat

noch nicht geöffnet.

Kurzer Stopp am Wasserturm auf dem

Burgplatz in Huldingen. „Wir haben den

zweithöchsten Punkt des Landes (559

Meter) erreicht. Ich wollte euch den

unbedingt zeigen. Kuckt euch mal diese

grandiose Fernsicht an. Wir drehen

jetzt nach Ulflingen ab und fahren

dann südwärts parallel zur belgischen

Grenze“, erklärt uns der Extremradler

und schwingt sich wieder in den Sattel.

Auf halber Strecke nahe dem Bahnhof

in Ulflingen, entfährt es mir: „Wenn ich

heute zusammen mit Ralph auf dem

Rad unterwegs wäre, würde ich mich

hier geradewegs in den Zug zurück

nach Wiltz setzen“. Breites Grinsen bei

meinem Begleiter im Auto. Weiter geht

es über Biwisch, Helzingen, Hoffelt,

Tratten nach Allerborn.

Absolutes Neuland für uns Städter, aber

es ist verdammt schön und pittoresk

abseits von den großen bekannten

Verkehrsachsen unterwegs zu sein.

Irgendwie scheint die Zeit hier stehen

geblieben zu sein, alte Telefonmaste

säumen die kleinen Sträßchen, ich

schaue auf mein Mobiltelefon, kein

Netz. Vereinzelt verstreute Häuser, dann

taucht Oberwampach auf.

„Seht ihr dahinten?“ Dizzy zeigt auf

Niederwampach. „Ich nehme jetzt den

Radweg durchs Tal und die ‚Schleef ‘

auf perfektem Belag, durch Tunnels und

über Brücken nach Wiltz“. Später beim

Zieleinlauf am Schloss fragt er: „Na wie

findet ihr meine Tour?“. „Richtig toll,

ich bin angenehm überrascht“, sage ich.

Claude ergänzt:

„Ich komme definitiv zurück,

fahre das Ganze dann aber

auf meinem Rad!“

48


REGION ÉISLEK

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START

Wiltz

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49


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