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l<br />

14. NOVEMBER <strong>2023</strong> WOCHE <strong>46</strong> <strong>46</strong>. JAHRGANG / NUMMER <strong>46</strong> • 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong> SEMAINE <strong>46</strong> <strong>46</strong><br />

e ANNÉE / NUMÉRO <strong>46</strong><br />

KIOSKPREIS FR. 2.–<br />

Die andere Zeitung<br />

L’autre journal<br />

Kilian Baumann,<br />

Grüne,<br />

Andrea Zryd, SP,<br />

und<br />

Manfred Bühler, SVP,<br />

sind drei von<br />

2<strong>46</strong> Politikerinnen<br />

und Politiker, die<br />

am 4. Dezember die<br />

neue Legislatur im<br />

Bundeshaus in<br />

Angriff nehmen.<br />

Baumann, Zryd und<br />

Bühler vertreten als<br />

einzige Politiker die<br />

Region Biel-Seeland-<br />

Berner Jura im<br />

Nationalrat.<br />

Seite 2.<br />

Le vert<br />

Kilian Baumann,<br />

la socialiste<br />

Andrea Zryd et<br />

l'UDC<br />

Manfred Bühler<br />

sont les trois<br />

représentants<br />

de la région<br />

Bienne-Seeland-<br />

Jura bernois parmi<br />

les 2<strong>46</strong> parlementaires<br />

qui siégeront<br />

dès le 4 décembre<br />

au Palais fédéral.<br />

Page 2.<br />

Statt in Acapulco<br />

befindet sich das Bieler<br />

Rentnerpaar Jasmine<br />

und Jacques Rüfenacht<br />

in Biel. Gezwungenermassen,<br />

denn Hurrikan<br />

Otis hat ihren Traum –<br />

ihr Zuhause in Mexiko –<br />

vollständig zerstört.<br />

Seite 13.<br />

Jasmine et Jacques<br />

Rüfenacht passaient<br />

une heureuse retraite à<br />

Acapulco, au Mexique.<br />

Mais l'ouragan Otis a<br />

déferlé sur l'Océan Pacifique,<br />

a dévasté la ville<br />

et détruit leur domicile.<br />

Ils ont dû fuir et revenir<br />

à Bienne. Page 13.<br />

DIESE WOCHE:<br />

CETTE SEMAINE:<br />

PRODUKTION / PRODUCTION: ajé. / RJ / SF / JST / ZVG<br />

DIE INTERNATIONALEN MUSIKSTARS DER WOCHE / LA STAR DE LA SEMAINE<br />

Jordi Savall (Foto) ist eine Ausnahmeerscheinung<br />

in der aktuellen Musikszene.<br />

Der Spanier ist Interpret, Forscher, Pädagoge<br />

und Orchesterdirigent. Savalls Repertoire umfasst<br />

die Zeit vom 9. bis zum 19. Jahrhundert.<br />

Mit viel Gefühl und schöpferischer Vitalität<br />

verhilft er der Alten Musik Europas, des Mittelmeers<br />

und der ganzen Welt zu neuem Klang.<br />

Kommenden Sonntag (17 Uhr) zeigt Savall<br />

mit einer Viola da Gamba sein Können in der<br />

Pasquartkirche in Biel. Begleitet wird er von<br />

Rolf Lislevand auf einer Laute. Der Norweger<br />

studierte klassische Gitarre an der staatlichen<br />

Musikakademie in Oslo. Seine Interpretationen<br />

von Werken von Kapsberger, Santiago de Murcia,<br />

Gaspar Sanz und heute weniger bekannten<br />

Komponisten haben einer Generation von<br />

Musikern neue Impulse gegeben. In seinen<br />

Werken führt er die rhythmischen Elemente<br />

der echten Improvisation wieder ein und gibt<br />

einem modernen Publikum den Wert der Musiktradition<br />

vergangener Zeiten zurück. Infos<br />

und Reservationen: www.bourgkonzerte.ch<br />

Wohnmobile sind der Renner:<br />

■ Dank einer regionalen Interessengemeinschaft<br />

verfügt das Seeland neu<br />

über rund 70 Stellplätze. Seite 5.<br />

Trachten waren Anfang 20. Jahr-<br />

Ausdruck einer an alten<br />

■hundert<br />

Werten festhaltenden Heimatliebe.<br />

Diesen Grundgedanken verfolgten<br />

wohl auch die Gründer der Trachtengruppe<br />

Lyss, die heuer ihr 80-Jahr-<br />

Jubiläum feiert. Seite 15.<br />

Jordi Savall (photo) est une figure d’exception<br />

sur la scène musicale actuelle. L’Espagnol<br />

est interprète, chercheur, pédagogue et<br />

chef d’orchestre. Le répertoire de Jordi Savall<br />

couvre la période allant du 9 e au 19 e siècle.<br />

Avec beaucoup d’émotion et de vitalité créative,<br />

il remet en lumière la musique ancienne<br />

d’Europe, de la Méditerranée et du monde<br />

entier. Dimanche prochain à 17 heures,<br />

Savall montrera son savoir-faire avec une viole<br />

de gambe à l’église du Pasquart de Bienne.<br />

Il sera accompagné par Rolf Lislevand au luth.<br />

Le Norvégien a étudié la guitare classique à<br />

l’Académie nationale de musique d’Oslo. Ses<br />

interprétations d’œuvres de Kapsberger, Santiago<br />

de Murcia, Gaspar Sanz et de compositeurs<br />

moins connus aujourd’hui ont donné<br />

une nouvelle impulsion à une génération de<br />

musiciens. Dans ses œuvres, il réintroduit les<br />

éléments rythmiques de la véritable improvisation<br />

et redonne à un public moderne la valeur<br />

de la tradition musicale d’autrefois. Infos et<br />

réservations: www.bourgkonzerte.ch<br />

Le tourisme en camping-car<br />

■ se développe dans notre région<br />

grâce à une communauté d'intérêt<br />

privée. Un rapport vient d'être présenté.<br />

Page 5.<br />

À 87 ans, le cinéaste Ken Loach<br />

■ présente son nouveau film<br />

«The Old Oak». Le vieux sage fait-il ainsi<br />

ses adieux? Page 18.<br />

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2 BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> AKTUELL ACTUEL<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

POLITIK<br />

Drei politische Musketiere<br />

Die Sozialdemokratin Andrea Zryd, Manfred Bühler von der SVP<br />

und der Grüne Kilian Baumann werden am 4. Dezember unter der<br />

Bundeshauskuppel vereidigt. Ihr gemeinsames Anliegen ist es,<br />

die Bevölkerung für die Politik zu sensibilisieren.<br />

POLITIQUE<br />

Trois parmi 2<strong>46</strong>!<br />

La socialiste Andrea Zryd, l’UDC Manfred Bühler et l’écologiste<br />

Kilian Baumann prêteront bientôt serment sous la Coupole<br />

fédérale. Leur préoccupation commune: tenter de réconcilier<br />

la population avec le monde politique.<br />

VON MOHAMED HAMDAOUI<br />

2<strong>46</strong> vom Volk gewählte<br />

Frauen und Männer werden<br />

am Montag, 4. Dezember,<br />

ihr Amt antreten. 200 von<br />

ihnen werden künftig im<br />

Nationalrat, <strong>46</strong> im Ständerat<br />

politisieren. Unter all<br />

diesen Volksvertreterinnen<br />

und -vertretern befinden<br />

sich in der grossen Kammer<br />

die Magglinger Sozialdemokratin<br />

Andrea Zryd, der<br />

SVP-Mann Manfred Bühler<br />

aus Cortébert und der Grüne<br />

Kilian Baumann aus Suberg.<br />

Wenige Tage vor ihrer<br />

Vereidigung beantworten sie<br />

Biel Bienne heisse Fragen.<br />

Biel Bienne: Eine immer<br />

grössere Anzahl von Menschen<br />

vertraut eher zivilen Organisationen<br />

– NGO (Nichtregierungsorganisationen),<br />

Vereinen<br />

usw. – als der Politik.<br />

Wie erklären Sie sich das?<br />

Kilian Baumann (KB):<br />

Die Ursache muss man<br />

auch in der Politik selber<br />

suchen: Lobbyismus, die<br />

an Korruption grenzenden<br />

Interessenbindungen von<br />

Parlamentsmitgliedern und<br />

parlamentarische Machtspiele<br />

führen dazu, dass<br />

wichtige Probleme wie der<br />

Klima- und Biodiversitätsschutz,<br />

die steigenden Mieten<br />

oder die Entlastung bei<br />

den Krankenkassenprämien<br />

nur zögerlich oder gar nicht<br />

angegangen werden. Gleichzeitig<br />

stehen für die Rettung<br />

von Grossbanken jederzeit<br />

Milliardenbeträge zur Verfügung.<br />

Auch der zunehmend<br />

gehässige Ton in den Debatten<br />

schreckt Leute ab. Dass<br />

sich weite Kreise der Bevölkerung<br />

in dieser Politik nicht<br />

wiederfinden, ist verständlich.<br />

Es ist an der Politik, das<br />

Vertrauen zurückzugewinnen,<br />

indem die Baustellen<br />

angegangen und die Anliegen<br />

der Bevölkerung stärker<br />

gewichtet werden als die<br />

Interessen der Banken, Versicherungen<br />

und Konzerne.<br />

Manfred Bühler (MB):<br />

Einige Lobbyisten mit extremen<br />

Positionen tragen<br />

zur Fragmentierung der Gesellschaft<br />

bei, indem sie vehement<br />

nur ihre eigenen<br />

Interessen verfolgen. Sie<br />

bringen die Politik oft durch<br />

theatralische und aggressive<br />

verbale Proteste in Misskredit.<br />

Man denke nur an den Zirkus<br />

der «Klimaaktivisten», die die<br />

Politiker beschimpfen. Meine<br />

grösste Sorge ist jedoch, dass<br />

die Volksrechte durch immer<br />

mehr internationale Verträge<br />

oder die Nichtumsetzung von<br />

Abstimmungsergebnissen in<br />

Frage gestellt werden. Hier<br />

liegt die wirkliche Gefahr.<br />

Andrea Zryd (AZ): Ja,<br />

das ist speziell. Wir haben<br />

als Politikerinnen und Politiker<br />

einen schlechten Ruf.<br />

Aber alle NGO sind ja letztlich<br />

auch auf die Politik<br />

angewiesen, um etwas zu<br />

ändern. Viele denken, dass<br />

wir überbezahlte Sesselkleberinnen<br />

und Sesselkleber sind.<br />

Wenige wissen, wie wir arbeiten.<br />

Ich bedaure, dass die<br />

Bürgerinnen und Bürger ihr<br />

demokratisches Recht nur begrenzt<br />

nutzen. Sich beklagen<br />

ist einfacher, als selber aktiv<br />

zu werden. Wir selber müssen<br />

aber wieder näher an die Bevölkerung<br />

rücken und zuhören.<br />

Ein Grund mehr, wieso<br />

ich Milizpolitikerin bleibe.<br />

Ich will die Basis spüren und<br />

wissen, was die Menschen bedrückt<br />

und bewegt.<br />

Wie erklären Sie sich, dass<br />

die Wahlbeteiligung bei den<br />

eidgenössischen Wahlen in der<br />

Region Biel-Seeland-Berner Jura<br />

immer noch niedriger ist als<br />

im Rest des Kantons?<br />

AZ: Ich weiss es definitiv<br />

nicht! Die Wahlen fallen jeweils<br />

auch in die Ferien im<br />

Seeland. Das mag auch einen<br />

kleinen Einfluss haben.<br />

KB: Es ist schade, dass<br />

sich die Region verhältnismässig<br />

wenig am politischen<br />

Prozess beteiligt, in anderen<br />

Regionen wie der Stadt Bern,<br />

im Oberaargau oder Emmental<br />

ist die Wahlbeteiligung<br />

teilweise deutlich höher.<br />

Über die Gründe kann ich<br />

nur spekulieren – es mag<br />

auch mit der relativ geringen<br />

Vertretung der Region im<br />

Parlament zu tun haben.<br />

MB: Im Berner Jura darf<br />

man nicht vergessen, dass<br />

ein Viertel der separatistischen<br />

Wähler kein Interesse<br />

daran hatte, an den<br />

eidgenössischen Wahlen<br />

teilzunehmen. Wäre kein<br />

Vertreter des Berner Juras<br />

gewählt worden, hätte dies<br />

ihrer Sache direkt gedient.<br />

Darüber hinaus ist die politische<br />

Kultur in der Romandie<br />

anders. Diese Tatsache muss<br />

die Gewählten und alle mit<br />

der Politik in Verbindung<br />

stehenden Kreise dazu veranlassen,<br />

den Menschen Lust<br />

aufs Wählen zu machen.<br />

Die Reduzierung der Anzahl<br />

der Listen pro Partei und der<br />

Versand von Parteiprospekten<br />

nur auf Anfrage könnte<br />

auch ein Ansatz sein.<br />

Der Nationalrat besteht<br />

aus 200 Personen, die das<br />

Schweizer Volk vertreten sollen.<br />

Ist es wichtig, dass eine Region<br />

Vertreterinnen und Vertreter<br />

in der grossen Kammer hat?<br />

MB: Auf den ersten Blick<br />

könnte man meinen, dass<br />

dies nicht so wichtig sei.<br />

Aber die lokale Verankerung<br />

der Politikerinnen und Politiker<br />

ist unerlässlich, um<br />

regionale Herausforderungen<br />

und Themen leichter<br />

an die breite Öffentlichkeit<br />

zu bringen. Die Bürgerinnen<br />

und Bürger müssen sich<br />

auch mit Personen identifizieren<br />

können, die ihnen<br />

geografisch nahestehen und<br />

denen sie auf der Strasse<br />

begegnen können. Nähe<br />

erleichtert das Vertrauen in<br />

die Politik.<br />

AZ: Ich bin klar der Meinung,<br />

dass Biel und das Seeland<br />

als sehr grosse Region<br />

im Nationalrat vertreten sein<br />

muss. Wir sind vielseitig unterwegs:<br />

als Bildungsstandort,<br />

Tourismusdestination und<br />

Wirtschaftssektor fallen wir<br />

auf. Wir sind eine echte zweisprachige<br />

Region, die diesen<br />

Namen verdient hat, und<br />

diese gehört vertreten.<br />

KB: Für eine gut funktionierende<br />

Demokratie ist<br />

es wichtig, dass die Bevölkerung<br />

in den Parlamenten<br />

auch angemessen vertreten<br />

ist. Werden bestimmte Regionen<br />

oder Bevölkerungskreise<br />

nicht oder nur schlecht repräsentiert,<br />

kann das zu Resignation<br />

und zu einem Rückzug<br />

aus den politischen Debatten<br />

führen. Wenn wir eine Politik<br />

wollen, die möglichst allen<br />

zugutekommt, müssen wir<br />

Der Grüne Kilian Baumann aus Suberg,<br />

die Sozialdemokratin Andrea Zryd aus<br />

Magglingen und der SVP-Vertreter<br />

Manfred Bühler aus Cortébert sind sich<br />

einig, dass die Regionen der Schweiz<br />

im Bundeshaus angemessen vertreten<br />

sein sollen – also auch die Region Biel-<br />

Seeland-Berner Jura.<br />

dafür Sorge tragen, dass auch<br />

möglichst alle am politischen<br />

Prozess teilhaben können.<br />

Gibt es Themen der<br />

nationalen Politik, bei<br />

denen Sie sich zum «Wohle»<br />

der Region gegen Ihre Partei<br />

stellen könnten?<br />

KB: Ich sehe keine Widersprüche<br />

zwischen den<br />

Grundsätzen der Politik der<br />

Grünen und den Interessen<br />

der Region Biel-Seeland.<br />

Klimaschutz und intakte<br />

Ökosysteme, gut ausgebaute<br />

öffentliche Verkehrsmittel<br />

und eine ökologisch und<br />

ökonomisch nachhaltige<br />

Wirtschaftspolitik kommen<br />

letztlich allen zugute, unabhängig<br />

von der Region.<br />

AZ: Ich bin Sozialdemokratin,<br />

habe aber auch eine eigene<br />

Meinung und auch eine<br />

regionale Verantwortung. So<br />

habe ich bereits im Grossen<br />

Rat funktioniert und ab und<br />

an auch heftige Diskussionen<br />

in meiner Fraktion ausgelöst.<br />

Es kam auch vor, dass ich<br />

anders gestimmt habe. Die<br />

Olympischen Spiele könnten<br />

ein solches Thema sein.<br />

Wäre doch schön, wenn der<br />

Jurabogen und Biel auch ein<br />

Stück vom Kuchen hätten.<br />

MB: Es ist schwierig,<br />

eine allgemeine Antwort auf<br />

eine solche Frage zu geben.<br />

Ich habe mich zum Beispiel<br />

gegen die «No Billag»-Initiative<br />

ausgesprochen, weil es<br />

notwendig ist, auch in den<br />

Regionen einen öffentlichen<br />

Radio- und Fernsehdienst<br />

aufrechtzuerhalten. Die SVP-<br />

Politik vertritt aber auch die<br />

Interessen der ländlichen<br />

Gebiete, der Landwirtschaft,<br />

des Handels und der Industrie,<br />

sodass der Berner Jura<br />

weitgehend davon profitiert.<br />

Ich sehe selten eine Notwendigkeit,<br />

mich gegen die Linie<br />

meiner Partei zu stellen. n<br />

L’écologiste<br />

de Suberg<br />

Kilan<br />

Baumann,<br />

la socialiste<br />

de Macolin<br />

Andrea<br />

Zryd et<br />

l’UDC de<br />

Cortébert<br />

Manfred<br />

Bühler<br />

n’excluent<br />

pas de<br />

privilégier<br />

parfois les<br />

intérêts de<br />

la région<br />

à ceux de<br />

leurs partis.<br />

PAR MOHAMED HAMDAOUI<br />

Lundi 4 décembre, les<br />

2<strong>46</strong> personnes élues par le<br />

peuple, 200 membres du<br />

Conseil national et <strong>46</strong> du<br />

Conseil des États, entreront<br />

en fonction, dont la socialiste<br />

de Macolin Andrea Zryd,<br />

l’UDC de Cortébert Manfred<br />

Bühler et l’écologiste de<br />

Suberg Kilian Baumann. À<br />

quelques jours de leur assermentation,<br />

ils ont accepté de<br />

répondre aux questions de<br />

Biel Bienne.<br />

Biel Bienne: De plus<br />

en plus de gens ont davantage<br />

confiance dans la société civile<br />

(ONG, milieux associatifs, etc.)<br />

que dans le monde politique.<br />

Comment l’expliquez-vous?<br />

Kilian Baumann (KB):<br />

La cause doit certainement<br />

être recherchée dans la politique<br />

elle-même: le lobbying,<br />

les intérêts particuliers des<br />

parlementaires, proches de la<br />

corruption font que les problèmes<br />

qui préoccupent les<br />

gens ne sont pas assez pris<br />

en compte. Le ton de plus<br />

en plus haineux des débats<br />

rebute aussi certainement<br />

de nombreuses personnes. Il<br />

nous appartient donc de regagner<br />

leur confiance en nous<br />

attaquant enfin aux grands<br />

chantiers et en donnant davantage<br />

de poids aux préoccupations<br />

de la population<br />

qu’aux intérêts des banques,<br />

des compagnies d’assurance<br />

et des grandes entreprises.<br />

Manfred Bühler (MB):<br />

Certains lobbys aux positions<br />

extrêmes contribuent à fragmenter<br />

la société en ne poursuivant<br />

de manière agressive<br />

que leurs intérêts particuliers.<br />

Ils jettent souvent le discrédit<br />

sur le monde politique en<br />

protestant de manière théâtrale<br />

et verbalement violente.<br />

On peut notamment penser<br />

au véritable cirque des<br />

militants «climatistes» qui<br />

insultent le monde politique.<br />

Mais ma principale source<br />

d’inquiétude est de voir les<br />

droits populaires remis en<br />

cause par de plus en plus de<br />

traîtés internationaux ou<br />

par la non-mise en œuvre de<br />

résultats de votations. Le vrai<br />

danger est là.<br />

Andrea Zryd (AZ): C’est<br />

un problème. Nous avons une<br />

mauvaise réputation. Mais<br />

les ONG ont aussi besoin en<br />

fin de compte de la politique<br />

pour changer quelque chose.<br />

Beaucoup pensent que nous<br />

sommes des ronds-de-cuir<br />

surpayés. Mais peu savent<br />

comment nous travaillons.<br />

Je regrette vivement que les<br />

citoyens ne fassent qu’un<br />

usage limité de leurs droits<br />

démocratiques. Se plaindre<br />

est bien plus facile qu’agir<br />

soi-même. Mais nous devons<br />

nous-mêmes nous rapprocher<br />

à nouveau de la population et<br />

l’écouter. Une raison de plus<br />

pour laquelle je resterai une<br />

politicienne de milice. Je veux<br />

écouter la base et savoir ce qui<br />

inquiète et émeut les gens.<br />

Comment expliquez-vous<br />

que le taux de participation<br />

aux élections fédérales reste<br />

plus faible dans la région que<br />

dans le reste du canton?<br />

AZ: Je ne sais pas! Ces<br />

élections ont également eu<br />

lieu pendant les vacances<br />

dans le Seeland. Cela a aussi<br />

pu avoir une petite influence.<br />

KB: Il est dommage que<br />

la région participe relativement<br />

peu au processus politique.<br />

Dans d’autres régions<br />

comme Berne, la Haute-<br />

Argovie ou l’Emmental, le<br />

taux de participation est parfois<br />

nettement plus élevé. Je<br />

ne peux que spéculer sur les<br />

raisons. Cela pourrait aussi<br />

avoir avec la représentation<br />

relativement faible de la région<br />

au Parlement qui motive<br />

peu d’aller voter.<br />

MB: Pour le Jura bernois,<br />

il ne faut pas oublier que le<br />

quart de l’électorat séparatiste<br />

n’avait aucun intérêt à participer<br />

aux élections fédérales<br />

puisque l’absence éventuelle<br />

d’élu(e) dans la région aurait<br />

directement servi leur cause.<br />

Par ailleurs, la culture politique<br />

est différente en Romandie.<br />

Cette réalité doit inciter<br />

les personnes élues et tous les<br />

milieux en lien avec la politique<br />

à donner envie aux gens<br />

de participer. La réduction du<br />

nombre de listes par parti et<br />

l’envoi seulement sur demande<br />

des prospectus des partis pourraient<br />

aussi être des pistes.<br />

PHOTO: JOEL SCHWEIZER<br />

Le Conseil national est<br />

composé de 200 personnes<br />

devant représenter tout le<br />

peuple suisse. Est-ce au fond<br />

important qu’une région<br />

compte des élues et des élus?<br />

MB: On pourrait à première<br />

vue penser que ce<br />

n’est pas si important. Mais<br />

l’ancrage local des personnes<br />

est indispensable pour faire<br />

remonter plus facilement<br />

des enjeux régionaux. Les<br />

citoyennes et les citoyens<br />

doivent aussi pouvoir s’identifier<br />

à des personnes qui<br />

leur sont géographiquement<br />

proches et peuvent être croisées<br />

dans la rue. La proximité<br />

facilite la confiance dans le<br />

monde politique.<br />

AZ: Bienne et le Seeland<br />

doivent être correctement représentés,<br />

comme doit l’être<br />

toute grande région. Nous<br />

nous déplaçons à notre manière,<br />

avons un système éducatif<br />

spécifique, et sommes<br />

une destination touristique<br />

et une région économique<br />

particulières. Nous sommes<br />

une véritable région bilingue<br />

qui mérite ce nom et se doit<br />

d’être représentée.<br />

KB: Pour qu’une démocratie<br />

fonctionne bien, la<br />

population doit être représentée<br />

de manière adéquate.<br />

Si certaines régions ou<br />

groupes de population ne<br />

sont pas ou peu représentés,<br />

cela peut conduire à la résignation<br />

et au désintérêt du<br />

débat politique. Si nous voulons<br />

une politique qui profite<br />

autant que possible à tout le<br />

monde, nous devons veiller<br />

à ce qu’un maximum de personnes<br />

puisse participer au<br />

processus politique.<br />

Existe-t-il des sujets de<br />

politique nationale sur lesquels<br />

vous pourriez vous opposer<br />

à votre parti pour le «bien»<br />

de la région?<br />

KB: Je ne vois aucune<br />

contradiction entre les projets<br />

politiques des écologistes<br />

et les intérêts de la région<br />

Bienne-Seeland. La protection<br />

du climat et des écosystèmes,<br />

des transports publics<br />

bien développés et une politique<br />

écologiquement et<br />

économiquement durable<br />

profitent en fin de compte à<br />

tous, quelle que soit la région.<br />

AZ: Je suis une socialedémocrate,<br />

mais j’ai aussi mes<br />

propres opinions et une fibre<br />

régionale. Au Grand Conseil,<br />

j’ai parfois déclenché des discussions<br />

animées au sein de<br />

mon groupe. Il m’est aussi<br />

arrivé de voter différemment.<br />

Je suis convaincue qu’il y<br />

aura des sujets pour lesquels<br />

j’accorderai une très grande<br />

valeur aux conséquences<br />

pour la région. Par exemple<br />

les Jeux Olympiques. Ce<br />

serait bien si le Pied du Jura<br />

et Bienne avaient également<br />

une part du gâteau.<br />

MB: Il est difficile de répondre<br />

de manière générale à<br />

une telle question. Je m’étais<br />

par exemple opposé à l’initiative<br />

«No Billag» en raison<br />

de la nécessité de maintenir<br />

un service public radio-tv<br />

aussi dans les régions. Mais<br />

la politique de l’UDC défend<br />

aussi les intérêts des campagnes,<br />

de l’agriculture, du<br />

commerce et de l’industrie,<br />

si bien que le Jura bernois<br />

y trouve très largement son<br />

compte. Je vois rarement<br />

une nécessité à m’opposer à<br />

la ligne de mon parti. n


BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> CHRONIK CHRONIQUE<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong> 3<br />

Dienstag, 7. November<br />

n Begonnen: In Moutier<br />

beginnt der Prozess zum Todesdrama<br />

am Hafen von Neuenstadt.<br />

2017 starben zwei<br />

Frauen und ein Hund nach<br />

einem Stromschlag. Ursache<br />

waren nachlässig installierte<br />

Stromanlagen, mehrere Personen<br />

sind in den Fall involviert.<br />

n Ernannt: Der aus Lyss stammende<br />

alt Grossrat Michel<br />

Rudin (GLP) wird in den Rat<br />

der Evangelisch-reformierten<br />

Kirche Schweiz (EKS) gewählt.<br />

Der ehemalige Präsident von<br />

Pink Cross soll im Rat die<br />

Fahne der queeren Community<br />

hochhalten.<br />

Mittwoch, 8. November<br />

n Geschützt: Die Polizei muss<br />

die Synagoge in Biel vor antisemitischem<br />

Pöbel schützen.<br />

Bieler Juden erhalten täglich<br />

Hass-Mails. Die Auswüchse<br />

stehen im Zusammenhang<br />

mit den israelischen Militär-<br />

Aktionen in Gaza, nachdem<br />

Terroristen der Hamas 1400<br />

Israelis ermordet hatten.<br />

n Zusammengearbeitet:<br />

Quickline Energy und Energie<br />

Service Biel gehen eine<br />

Partnerschaft ein. Die Unternehmen<br />

wollen intelligenten<br />

Messsysteme, sogenannte<br />

Smart Meter, installieren. Dies<br />

sei eine der Voraussetzungen<br />

für ein intelligentes Stromnetz,<br />

auch Smart Grid genannt.<br />

n Bewilligt: Der Bieler Gemeinderat<br />

bewilligt für die<br />

Sanierung der Lichtsignalanlage<br />

an der Kreuzung Zentralstrasse/Mattenstrasse<br />

einen<br />

Verpflichtungskredit von 235<br />

000 Franken. Bei der bestehenden<br />

Anlage handelt es sich um<br />

eine der ältesten in der Stadt.<br />

n Verloren: Der SC Lyss<br />

geht beim Absteiger SC Langenthal<br />

auswärts sang- und<br />

klanglos mit 2:7 unter. Eine<br />

direkte Qualifikation für die<br />

Playoffs, wie sie die Seeländer<br />

in den vergangenen Jahren<br />

erreichten, wird immer unwahrscheinlicher.<br />

Donnerstag, 9. November<br />

n Abgestürzt: Beim Kreuzplatz<br />

in Biel fällt eine Person<br />

von einem Balkon und stirbt.<br />

Es gibt keine Hinweise auf<br />

Fremdeinwirkung. Der Unfall<br />

wird untersucht.<br />

n Angeklagt: Die Staatsanwaltschaft<br />

wirft sieben von<br />

acht Angeklagten im Hafen-<br />

Prozess (siehe Dienstag) fahrlässige<br />

Tötung vor. Diese<br />

plädieren auf Freispruch.<br />

n Abgelehnt: Die Bieler<br />

Welschfreisinnigen lehnen<br />

das städtische Budget 2024<br />

ab. Die Parteibasis sei gegen<br />

weitere Schulden. Im Frühjahr<br />

hatten noch alle Parteien<br />

ein Papier unterschrieben, bei<br />

dem man sich auf ein Übergangsbudget<br />

verständigte.<br />

Freitag, 10. November<br />

n Getagt: Im Bieler Kongresshaus<br />

findet das Forum Migration<br />

und Integration statt.<br />

Ausländerkinder sollen bereits<br />

vor dem Kindergarten Deutsch<br />

oder Französisch lernen.<br />

Samstag, 11. November<br />

n Gewonnen: Der FC Biel gewinnt<br />

gegen Basel U21 mit 5:1.<br />

n Gefeiert: In Biel fällt der Startschuss<br />

zur Fasnacht; Fasnachts-<br />

Prinzessin ist Catalina Stanescu.<br />

Sonntag, 12. November<br />

n Besucht: In Täuffelen geht<br />

die dreitägige Gewerbemesse<br />

zu Ende. Gewerbe und Landwirtschaft<br />

präsentierten sich<br />

dem Publikum. Der Besucherandrang<br />

war erfreulich, die<br />

Organisatoren sind zufrieden.<br />

Die Messe findet nur alle<br />

fünf Jahre statt.<br />

A propos …<br />

Vor einigen Tagen konnte<br />

sich die Bevölkerung im<br />

Farel-Saal in Biel mit den<br />

sechs Personen unterhalten,<br />

die Ende des Jahres die<br />

Nachfolge von SP-Bundesrat<br />

Alain Berset antreten wollen.<br />

Gesundheit, Klima, Armee,<br />

Energie, Gleichstellung, Migration,<br />

Landwirtschaft, Europa:<br />

Kein Thema wurde von<br />

der eloquenten Moderatorin<br />

eines Abends, der künftigen<br />

Berner Ständerätin Flavia<br />

Wasserfallen, ausgelassen.<br />

Ohne jeglichen kantonalen<br />

oder korporativen Chauvinismus<br />

konnte der Berner<br />

Nationalrat und ehemalige<br />

Journalist Matthias Aebischer<br />

VON/PAR<br />

MOHAMED<br />

HAMDAOUI<br />

Il y a quelques jours, dans<br />

la salle Farel de Bienne, le<br />

public a pu converser avec<br />

les six personnes qui aspirent<br />

à succéder à la fin de<br />

l’année au conseiller fédéral<br />

socialiste Alain Berset. Santé,<br />

climat, armée, énergie, égalité,<br />

migration, agriculture,<br />

Europe. Aucun sujet n’a été<br />

évacué par l’animatrice d’un<br />

soir, la future conseillère<br />

aux États bernoise Flavia<br />

Wasserfallen. Sans aucun<br />

chauvinisme cantonal ou<br />

corporatiste, le conseiller<br />

Bon pour la santé!<br />

punkten. Schade hingegen:<br />

Während fast zwei Stunden<br />

sprachen die Politiker auf<br />

dem Podium fast ausschliesslich<br />

Deutsch – sogar der<br />

Waadtländer Roger Nordmann.<br />

«Ansonsten wäre<br />

ich nicht erhört worden»,<br />

rechtfertigte er sich. Und das<br />

in einer Stadt, die sich als<br />

zweisprachig versteht.<br />

Ist es da verwunderlich, dass<br />

die Welschen sich immer<br />

weniger für die «öffentlichen<br />

Angelegenheiten» interessieren?<br />

Möge die Nachfolgerin<br />

oder der Nachfolger<br />

von Alain Berset es besser<br />

machen. Oder um es mit<br />

den Worten des ehemaligen<br />

Berner Bundesrats Johann<br />

Schneider-Amman (FDP) zu<br />

sagen: «Parler et penser<br />

français, c’est bon pour la<br />

santé» (Französisch sprechen<br />

und denken ist gut für<br />

die Gesundheit).<br />

national bernois et ancien<br />

journaliste Matthias Aebischer<br />

a marqué des points.<br />

Mais dommage! Durant<br />

près de deux heures, les<br />

édiles sur le podium n’ont<br />

quasiment parlé qu’en allemand…<br />

Même le Vaudois<br />

Roger Nordmann! «Autrement,<br />

je serais inaudible»,<br />

s’est-il ensuite justifié. Triste,<br />

dans une ville qui se veut bilingue.<br />

Comment s’étonner<br />

ensuite que les Welches de la<br />

région, qui ne sont pas forcément<br />

des Calimeros, s’intéressent<br />

de moins en moins à<br />

la «chose publique»? Puisse<br />

celle ou celui qui succédera<br />

à Alain Berset faire mieux.<br />

Pour paraphraser l’ancien<br />

conseiller fédéral bernois<br />

(PLR) Johann Schneider-<br />

Amman, il est temps de<br />

clamer haut et fort: «Parler<br />

et penser français, c’est bon<br />

pour la santé!»<br />

Mardi 7 novembre<br />

n Augmenté. Le taux de chômage<br />

a légèrement augmenté<br />

dans le Canton de Berne, passant<br />

de 1,3 à 1,4% à fin octobre.<br />

Par contre il reste stable dans<br />

les arrondissements de Bienne<br />

(2,8%), du Jura bernois (2,4%)<br />

et du Seeland (1,2%).<br />

n Débuté. Le procès d’un<br />

drame qui avait endeuillé La<br />

Neuveville en 2017 débute<br />

devant le Tribunal régional<br />

de Moutier. Cette annéelà,<br />

deux femmes et une<br />

chienne avaient perdu la<br />

vie par électrocution dans le<br />

port. Le verdict sera rendu le<br />

6 décembre.<br />

n Présenté. Le Conseil municipal<br />

biennois présente sa<br />

«Stratégie financière 2033».<br />

Son objectif est d’autofinancer<br />

les investissements de la<br />

cité seelandaise et ainsi éviter<br />

que le Canton de Berne n’intervienne.<br />

Le Conseil de Ville<br />

devra se prononcer.<br />

Mercredi 8 novembre<br />

n Déploré. Le Conseil fédéral<br />

déplore le manque d’investissement<br />

de la région Bourgogne/Franche-Comté<br />

quant<br />

à l’amélioration de la ligne<br />

ferroviaire Bienne-Delle-<br />

Belfort, il affirme aussi disposer<br />

de moyens restreints<br />

pour la pérenniser.<br />

n Présentés. Les six candidats,<br />

une femme et cinq<br />

hommes, à la succession<br />

d’Alain Berset au Conseil fédéral<br />

se présentent à la salle Farel<br />

de Bienne lors d’auditions publiques.<br />

L’Assemblée fédérale<br />

fera son choix le 13 décembre.<br />

n Décédée. Une personne<br />

décède après avoir chuté d’un<br />

balcon près de la place de la<br />

Croix à Bienne. Une enquête<br />

est en cours pour déterminer<br />

les causes du drame.<br />

Jeudi 9 novembre<br />

n Provoquée. Deux avions de<br />

type F/A – 18 provoquent une<br />

détonation en début d’après-midi<br />

aux alentours de Bienne. Un exercice<br />

militaire était en cours.<br />

Vendredi 10 novembre<br />

n Annoncé. Le Ministère public<br />

annonce que deux hommes<br />

ont été placés en détention suite<br />

au décès d’une femme tombée<br />

fin septembre d’un balcon à<br />

Bienne. Les enquêteurs privilégient<br />

de plus en plus l’hypothèse<br />

d’un homicide.<br />

Samedi 11 novembre<br />

n Lancé. Comme le veut la<br />

tradition, le Carnaval de Bienne<br />

2024 est lancé à 11 heures et 11<br />

minutes. La princesse Catalina<br />

donne le coup d’envoi des festivités<br />

depuis la place Centrale.<br />

n Inauguré. La compagnie<br />

BLS inaugure son train spécial<br />

hockey. Le convoi qui arborait<br />

les couleurs du CP Berne a été<br />

repeint et porte désormais les insignes<br />

du HC Bienne, des Ours<br />

de Berne, des Tigres de Langnau<br />

et de Fribourg-Gottéron.<br />

n Imposé. Le FC Bienne s’impose<br />

largement sur le score de<br />

5 buts à 1 sur sa pelouse face<br />

aux réservistes du FC Bâle et<br />

pointe au 5 e rang du classement<br />

provisoire du championnat de<br />

Promotion League.<br />

Dimanche 12 novembre<br />

n Visité. Plus de 4500 personnes<br />

ont visité le Comptoir<br />

de Tramelan qui s’est tenu à la<br />

salle de la Marelle de vendredi<br />

à dimanche. À l’avenir, les organisateurs<br />

pourraient devoir<br />

décaler les dates de cette manifestation,<br />

de nombreux événements<br />

ayant lieu au même<br />

moment dans la région.<br />

= ADIEU<br />

Bacher Gertrud, 81, Biel/Bienne; Bärtschi-Järmann Anna, 89,<br />

Loveresse; Bord Réna Marie-Thérèse, 91, Biel/Bienne;<br />

Buonopane Michele, 83, Busswil; Domon Roger, 84,<br />

Pontenet; Erb Hedwig, 91, Tavannes; Esseiva-Thalmann<br />

Monique, 65, Biel/Bienne; Frey-Kämpf Lilian, 78, Biel/Bienne;<br />

Friedli-Gempeler Karl, 83, Scheuren; Hostettler Walter, 70,<br />

Biel/Bienne; Jo Didy, 79, Ipsach; Laube Josette, 83, Biel/<br />

Bienne; Mantovani Luciano, 85, Pieterlen; Markovic Alba, 93,<br />

Reconvilier; Merz Markus, 87, Orpund; Metzinger Marta<br />

Emma, 93, Biel/Bienne; Moeri-Moeri Klara Gertrud, 94,<br />

Kappelen; Müller-Périllard Lucette, 84, Biel/Bienne; Nguyen<br />

Thai Hoa, 49, Biel/Bienne; Pasche Francis, 93, Biel/Bienne;<br />

Probst-Gutknecht Willi, 76, Treiten; Roth Dora, 91, Biel/<br />

Bienne; Schmutz-Caviezel Moritz, 79, Biel/Bienne; Stocker<br />

Margrit, 95, Nidau; Trunzo Michelino, 55, Biel/Bienne; Tschan<br />

Hans, 91, Mont-Tramelan; Ugolini-Nydegger Katharina, 65,<br />

Biel/Bienne; von Aesch Daniel, 62, Diessbach; Zbinden-Resin<br />

Rose-Marie, 84, Biel/Bienne; Zingg Hanspeter, 63, Biel/Bienne.<br />

«Retten wir den<br />

n Unteren Quai»:<br />

Petition wird eingereicht.<br />

Ende September wurde als<br />

Reaktion auf das städtische<br />

Baugesuch «Neugestaltung<br />

Unterer Quai» eine Petition<br />

zur Rettung der beliebten<br />

historischen Anlage lanciert.<br />

Nachdem die Initianten rege<br />

Unterschriften gesammelt<br />

haben, übergeben sie ihre<br />

Petition am 16. November der<br />

Stadtkanzlei. Die Interessengemeinschaft<br />

«Retten wir den<br />

Unteren Quai!» betont, dass<br />

«das Echo in der Bevölkerung<br />

gross sei und die Planung<br />

am Unteren Quai bei vielen<br />

Leuten für Unmut sorge». Auf<br />

petitionen.com sind über 160<br />

Kommentare zu lesen. «Das<br />

Projekt liegt im Perimeter des<br />

NEWS<br />

Bundesinventars der schützenswerten<br />

Ortsbilder von<br />

nationaler Bedeutung ISOS.<br />

Dieser Stadtraum gehört zu<br />

den schönsten, schützenswerten<br />

Ortsbildern der Schweiz.<br />

Mit diesem Projekt werden<br />

die prägnanten Elemente<br />

wie die Allee verwischt oder<br />

gar zerstört. Ein Flanieren<br />

entlang des Wassers ist nur<br />

beschränkt möglich, die Erstellungskosten<br />

sind enorm,<br />

die Unterhaltskosten für diese<br />

modische Gestaltung sind<br />

nicht tragbar. Zudem: Wie<br />

wären wir konsterniert, wenn<br />

wir in Paris am ,Quai de la Seine’<br />

plötzlich den ,Bois de Boulogne’<br />

vorfinden würden?»,<br />

schreibt Catherine Preiswerk<br />

aus Biel. Andreas Hämmerli<br />

ergänzt: «Ich bin Anwohner<br />

und Liegenschaftsbesitzer<br />

am Unteren Quai. Dieser<br />

soll in seiner Linearität und<br />

Grosszügigkeit erhalten bleiben.<br />

Ich bin dafür, den Autoverkehr<br />

zu reduzieren, den<br />

Veloverkehr zu fördern, die<br />

notwendigen Belagssanierung<br />

inklusive durchlässige<br />

Beläge zu realisieren.» HUA<br />

«Sauvons le quai du<br />

n Bas»: pétition bientôt<br />

déposée. Fin septembre, une<br />

pétition a été lancée en réaction<br />

à la demande de permis<br />

de construire de la Ville «Réaménagement<br />

du quai du Bas»<br />

pour sauver ce site historique<br />

très apprécié. Après avoir<br />

récolté de nombreuses signatures,<br />

les initiateurs remettront<br />

leur pétition à la Chancellerie<br />

municipale jeudi. Le<br />

groupe d’intérêt «Sauvons le<br />

Quai du Bas!» souligne que<br />

«l’écho dans la population<br />

est grand et la planification<br />

suscite le mécontentement de<br />

nombreuses personnes.» Sur<br />

petitionen.com, on peut lire<br />

plus de 160 commentaires.<br />

«Le projet se situe dans le<br />

périmètre de l’Inventaire<br />

fédéral des sites construits<br />

d’importance nationale à<br />

protéger ISOS. Cet espace<br />

urbain fait partie des plus<br />

beaux sites construits de<br />

Suisse qui méritent d’être<br />

protégés. Avec ce projet, les<br />

éléments marquants comme<br />

l’allée seront estompés, voire<br />

détruits. La flânerie le long<br />

de l’eau n’est possible que de<br />

manière limitée, les coûts de<br />

construction sont énormes<br />

et les coûts d’entretien de<br />

cet aménagement ne sont<br />

pas supportables. De plus, ne<br />

serions-nous pas consternés<br />

si, à Paris, nous retrouvions<br />

soudain le Bois de Boulogne<br />

sur le Quai de la Seine?»,<br />

écrit Catherine Preiswerk de<br />

Bienne. Andreas Hämmerli<br />

ajoute: «Je suis riverain et propriétaire<br />

d’un immeuble au<br />

Quai du Bas. Celui-ci doit être<br />

préservé dans sa linéarité et<br />

sa générosité. Je suis favorable<br />

à la réduction du trafic automobile,<br />

à la promotion du<br />

trafic cycliste, à la réalisation<br />

de l’assainissement nécessaire<br />

du revêtement, y compris un<br />

revêtement perméable.» HUA<br />

50%<br />

Chères clientes, Chers clients,<br />

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden!<br />

Notre succursale delarue du Collège<br />

12 à Bienne met à disposition une<br />

promotion jusqu'au samedi 23<br />

décembre <strong>2023</strong>. Nous vous proposons<br />

des bijoux et des montres àprix réduits.<br />

Bis Samstag, den 23. Dezember <strong>2023</strong><br />

führen wir einen Ausverkauf in unserer<br />

Filiale ander Collegegasse 12 in Biel<br />

durch. Sie profitieren von Schmuck und<br />

Uhren zureduzierten Preisen.<br />

Après le 23 décembre <strong>2023</strong>, nous<br />

fermerons définitivement notre succursale<br />

de la rue duCollège. Nous continuerons à<br />

vous conseiller dans la boutique principale<br />

de la rue delaGare 21àBienne.<br />

75%<br />

30%<br />

Nach dem 23. Dezember <strong>2023</strong> werden wir<br />

die Filiale an der Collegegasse 12 in Biel<br />

schliessen und Sie weiterhin im<br />

Hauptgeschäft ander Bahnhofstrasse 21<br />

in Biel beraten.<br />

Nous vous souhaitons de joyeuses fêtes<br />

et au plaisir devotre visite.<br />

R. Villiger AG<br />

Rue duCollège 12, 2502 Biel/Bienne, 032 322 7277, info@villigerag.ch<br />

Wir wünschen allen frohe Festtage und<br />

freuen uns auf Ihren Besuch.


4 BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> AKTUELL ACTUEL<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

Die Inser Tierärztin will in ihrem<br />

Einzugsgebiet so viele Katzen wie möglich<br />

chippen. Deshalb unterstützt sie die Aktion<br />

«Katzen chippen ist nicht für die Katz!»<br />

5 FRAGEN AN … / 5 QUESTIONS À...<br />

Anna Geissbühler<br />

La vétérinaire d’Anet veut pucer autant<br />

de chats que possible dans sa région.<br />

Son cabinet soutient une action dans<br />

ce sens à prix réduits.<br />

VON MICHÈLE MUTTI auch vor, dass Katzen sich andernorts<br />

Pourquoi le puçage est-il jouissent généralement<br />

im Quartier teilzeit<br />

recommandé?<br />

d’une liberté incontrôlée<br />

BIEL BIENNE: Was ist ein<br />

Mikrochip für Katzen?<br />

niederlassen: Nachdem die<br />

Besitzer das Haus verlassen,<br />

Chaque année, plus de et le risque d’accident est<br />

10 000 chats sont perdus. donc beaucoup plus élevé.<br />

Anna Geissbühler: Es begibt sich der Stubentiger<br />

Grâce à la puce électronique, De plus, les chats sont généralement<br />

ist ein kleiner Transponder, zum Tagesplatz auf dem Sofa<br />

un animal blessé, égaré<br />

plus difficiles<br />

also Sender, der in eine Glaskapsel<br />

der Nachbarn und geniesst<br />

ou trouvé mort peut être à identifier par le biais de<br />

eingeschweisst ist und<br />

dem Tier unter die Haut gespritzt<br />

wird. Die Glaskapsel<br />

das zweite Frühstück. Nachbarschaftsstreitereien,<br />

wem<br />

die Katze nun gehört, sind<br />

clairement identifié et son<br />

propriétaire prévenu. Nous<br />

avons souvent profité du fait<br />

leurs caractéristiques extérieures.<br />

Il manque cependant<br />

une base légale pour<br />

ruft keine Reaktionen des somit vom Tisch. Zudem ist<br />

que nous pouvions joindre que les chats soient obligatoirement<br />

Gewebes hervor. Der Microchip<br />

es möglich, der Katze mittels<br />

pucés. C’est une<br />

rapidement le propriétaire<br />

ist wie eine Identitäts-<br />

karte, die die Katze immer Mikrochip einen Zugang<br />

zum Haus durch die chipcodierte<br />

en cas d’urgence. Il arrive<br />

aussi que des chats s’ins-<br />

décision politique. La prochaine<br />

étape consisterait<br />

Katzentüre zu gewähtallent<br />

partiellement ailleurs alors peut-être à rendre la<br />

dabei hat und die nur gelesen<br />

ImmoBIlIen<br />

werden kann, wenn ein Tierarzt<br />

oder eine andere befugte Futternapf codiert werden. bei Freilaufkatzen. Auch das Anna Geiss-<br />

Anna Geissren.<br />

Auch kann ein spezieller<br />

dans le quartier. Lorsque castration obligatoire pour<br />

Panorama<br />

PAR MICHÈLE MUTTI ses propriétaires quittent la les chats en liberté. Ce serait<br />

également judicieux.<br />

Person mit einem speziellen In Mehrkatzenhaushalten wäre sinnvoll.<br />

bühler: «In bühler:<br />

ImmoBIlIen<br />

maison, le félin se rend à sa<br />

Gerät unmittelbar neben der kann so der Zugang zum<br />

der Schweiz ImmoBIlIen<br />

«Chaque BIEL BIENNE: Qu’est-ce place de jour sur le canapé<br />

d<br />

Katze steht. Abgelesen wird Futter individuell gesteuert Gibt es Alternativen zum gehen jedes<br />

Panorama Panorama<br />

année, plus qu’une puce électronique des voisins et profite d’une Y a-t-il des alternatives?<br />

eine Nummer mit 13 Ziffern, werden. Das ist gerade bei Chippen?<br />

Jahr mehr de 10 000 pour chats?<br />

deuxième Biel/Bienne gamelle. Avec & la Region Un tatouage, comme on<br />

welche einmalig vergeben Katzen, welche aus gesundheitlichen<br />

Gründen ein Spe-<br />

früher bei Hunden gemacht Katzen perdus en C’est un petit transpondeur, voisinage pour Biel/Bienne déterminer chiens & avant Region de l’ImmoBIlIeR<br />

le lancement<br />

Eine Tätowierung, wie sie als 10 000 chats sont Anna Geissbühler: puce, plus de querelles de le faisait autrefois pour les<br />

wird und somit eindeutig<br />

einem Tier zugeordnet werden<br />

kann. Ist die Nummer einzige Möglichkeit.<br />

lanciert worden ist. Aller-<br />

soudé dans une capsule de En outre, il est possible Toutefois, le tatouage du<br />

zialfutter brauchen, oft die wurde, bevor der Mikrochip verloren.» Suisse.» Miete c’est-à-dire / à<br />

Biel/Bienne<br />

louer<br />

un émetteur, & à Region<br />

qui appartient l’animal. de la puce électronique.<br />

auf einer der offiziellen Datenbanken<br />

in der Schweiz Wie steht das Verhältnis ge-<br />

Ohrmuschel schmerzhaft Miete / à louer de l’animal. La capsule de à la maison par une chatière loureux et doit être réalisé<br />

dings ist das Tätowieren der<br />

Miete verre injecté / sous à louer<br />

la peau d’accorder au chat un accès pavillon de l’oreille est dou-<br />

unter dem Tier und seinem chippter Katzen zu ungechippten? und sollte unter Lokalanästhesie<br />

beim Welpen durch-<br />

réaction des tissus. La micro-<br />

coder une gamelle spéciale. le chiot. La pose d’une puce<br />

verre ne provoque aucune codée. Il est aussi possible de sous anesthésie – locale Vermittl<br />

chez<br />

Besitzer registriert, kann es Geschätzt ein Drittel der<br />

identifiziert und sein Besitzer Jungkatzen werden gechippt. geführt ImmoBIlIen<br />

Helbling<br />

werden. Das Setzen Informationen zur<br />

puce est comme une carte Dans les foyers à plusieurs électronique Präsentiert est – nettement Verwaltu d<br />

kontaktiert werden.<br />

Hunde chippen ist obligatorisch,<br />

bei Katzen ist es freiwillig lich schneller ImmoBIlIen<br />

und meistens «Katzen chippen<br />

jours sur lui et qui ne peut peut ainsi être contrôlé indi-<br />

indolore, plus proche<br />

eines<br />

Panorama<br />

Mikrochips ist deut-<br />

Aktion<br />

d’identité que le chat a tou-<br />

chats, Immobilien l’accès à la & nourriture Verwaltungs plus rapide AG et généralement<br />

– Schatzu<br />

Präsen<br />

d’une<br />

Warum ist Katzen chippen – leider! Denn Katzen geniessen<br />

meistens<br />

schmerzfrei,<br />

Panorama<br />

Studen, In Biel, am Gouchertweg der Zihlstrasse 24 24 12<br />

ImmoBIlIen<br />

ähnlich einer ist nicht für die Katz!’»<br />

vermieten<br />

être lue que si vétérinaire viduellement. C’est souvent injection ou d’une vaccina-<br />

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eine de l’ImmoBIlIeR<br />

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ı présent<br />

nicht für die Katz’?<br />

Panorama<br />

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der Schweiz mehr als ist somit viel höher. Zudem<br />

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im Parterre, ca 90 , Küche<br />

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mit GS und<br />

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10 000 Katzen verloren. Dank sind Katzen meistens schwieriger<br />

zu identifizieren Miete anhand / à die louer<br />

, Badewanne.<br />

frisch gestrichen,<br />

– Vermiet<br />

Wer profitiert von der Aktion, Biel/Bienne Glaskeramik, WohnflächeBad Un ca.<br />

& Region de Bad numéro 75m mit Badewanne.<br />

mit l’ImmoBIlIeR<br />

à 13 chiffres est des raisons de santé. dure jusqu’à fin novembre?<br />

des Mikrochips könne ein<br />

Keller,<br />

Wohnküche<br />

Estrich<br />

bis Ende November dauert?<br />

Keller, Estrichmit und<br />

lu, Glaskeramikherd<br />

Veloraum vorhanden,<br />

il est Veloraum attribué vorhanden, +GS.<br />

une seule<br />

www.immobie<br />

nahe von Bus- und S<strong>BB</strong>-Verbindungen.<br />

Verkauf<br />

Biel/Bienne & Region<br />

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CHF Bus- fois 1'390.-<br />

Estrich und et peut S<strong>BB</strong>-Verbindungen.<br />

+ CHF<br />

vorhanden.<br />

donc 300.- NK être clairement<br />

attribué à un animal. Si chats pucés et non pucés? détenteurs de chats supplé-<br />

Quel est la proportion entre<br />

engelmann ag<br />

30<br />

| Liegensch<br />

Parkplatz: Mietzins: Nächst Busstation CHF 50.-/mtl. 1'390.- + S<strong>BB</strong><br />

CHF 300.- NK<br />

Vermittlung<br />

Dufourstrasse 32, PF 3472,<br />

ein tot aufgefundenes Tier fehlt jedoch eine gesetzliche Miete nur 30 / zusätzliche à louer Patientenbesitzer.<br />

Wir haben aber bei<br />

«Katzen chippen le numéro est enregistré dans On Schatzung<br />

T: 032 341 08 85 | F: 032 34<br />

sur l’action Garage: Parkplatz: Mietzins: CHF CHF CHF 100.-/ 1'290.- 50.-/mtl.<br />

+ CHF 270.- NK<br />

eindeutig identifiziert und Grundlage, dass Katzen obligatorisch<br />

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BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> AKTUELL ACTUEL<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

5<br />

TOURISMUS<br />

Daheim auf vier Rädern<br />

Dank privater Initiative konnten im Seeland rund<br />

70 Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile eingerichtet<br />

werden. Nun liegt ein Bericht für Gemeinden und Private vor.<br />

TOURISME<br />

Chez soi sur quatre roues<br />

Grâce à une initiative privée, environ 70 possibilités d’hébergement pour<br />

les camping-cars ont pu être aménagées dans le Seeland. Un rapport<br />

destiné aux communes et aux particuliers est désormais disponible.<br />

HANS-UELI AEBI<br />

René Schlauri, Christine<br />

Berger und Charles Bonadei<br />

sind begeisterte Camper. Sie<br />

fahren im Wohnmobil kreuz<br />

und quer durch Europa. Ein<br />

fahrendes Zuhause ist mit<br />

Küche und Sanitäranlagen<br />

ausgerüstet. Daher braucht<br />

es Standplätze mit Strom,<br />

Wasseranschluss und Abwasserentsorgung.<br />

«Manche<br />

Regionen verfügen über ein<br />

dichtes Netz. Das Seeland ist<br />

ein grauer Fleck», kritisierte<br />

Schlauri 2019. Obwohl der<br />

Wohnmobiltourismus stetig<br />

wachse, werde das «Potential<br />

dieser kaufkräftigen Zielgruppe<br />

schlecht genutzt».<br />

Orpund. Das Trio und<br />

weitere Mitstreiter wollten das<br />

ändern. Sie gründeten den Förderverein<br />

IG-Pro Wohnmobil-<br />

Stellplätze im Berner Seeland.<br />

Ziel: auf Basis von bestehenden<br />

Grundlagen Konzept, Leitfaden<br />

und Checkliste für das<br />

Erstellen von Wohnmobilstellplätzen<br />

erarbeiten. Über den<br />

Gemeindeverbund seeland.<br />

biel/bienne wurde das Projekt<br />

in die Neue Regionalpolitik des<br />

Bundes aufgenommen und gefördert.<br />

Ein erster Stellplatz für<br />

sieben Wohnmobile ging 2020<br />

in Orpund in Betrieb. Kosten:<br />

60 000 Franken. Zudem hat der<br />

Förderverein 2021 den Wohn-<br />

mobil-Stellplatzführer «stellplatz-schweiz.ch»<br />

übernehmen<br />

und ausbauen können.<br />

Für Gemeinden, private<br />

Organisationen und Privatpersonen<br />

hat die IG nun die<br />

nötigen Entscheidgrundlagen<br />

erarbeitet. Diesen Montag<br />

präsentierte sie in Brügg den<br />

entsprechenden Abschlussbericht.<br />

«Wir analysierten<br />

Vorschriften und erarbeiteten<br />

Vorgaben zu einem optimalen<br />

Stellplatz sowie die Kosten und<br />

Ertragsaussichten», erklärt IG-<br />

Präsident Schlauri. Primäres<br />

Ziel war 2019 die Errichtung<br />

von fünf Wohnmobilstellplätzen<br />

innerhalb von drei Jahren<br />

und gegen zehn Plätzen in den<br />

nächsten fünf Jahren.<br />

Ausbau. Das Ziel wurde<br />

übertroffen. Bei der Hohmatt<br />

oberhalb Magglingen besteht<br />

ein saisonaler Stellplatz für<br />

mehrere Fahrzeuge. In Büren<br />

an der Aare konnte für einen<br />

Sommer ein Stellplatz beim<br />

Schwimmbad angefahren<br />

werden. In Biel und Nidau<br />

wird das Abstellen auf dem<br />

Parkplatz vor der Lago Lodge<br />

und beim Restaurant La Péniche<br />

toleriert. In Aarberg<br />

gibt es an zwei Standorten<br />

Übernachtungsmöglichkeiten.<br />

Corgémont hat ebenfalls<br />

einen Platz für drei Wohnmobile<br />

erstellt, inklusive Stromanschluss<br />

und Frischwasserbezug.<br />

In Tramelan finden Gespräche<br />

statt. Schlauri: «Heute gibt es<br />

über 70 Übernachtungsmöglichkeiten<br />

im Seeland.»<br />

20 Franken. Was macht<br />

den guten Stellplatz aus? Er<br />

muss einigermassen zentral und<br />

flach mit geeignetem Bodenbelag<br />

angelegt sein. Der Zugang<br />

sollte gut signalisiert und eine<br />

Infotafel zur Gemeinde vorhanden<br />

sein. Je nach Budget sind<br />

keine weiteren Installationen<br />

notwendig. Stromanschluss<br />

sowie Frisch-, Grau- und<br />

Schwarzwasser und Wifi stellen<br />

natürlich Mehrwerte dar. Als<br />

Richtpreis gelten 20 bis 25 Franken<br />

pro Fahrzeug und Nacht,<br />

ohne Tourismusabgaben.<br />

Der Platz in Orpund hat<br />

nach knapp zwei Jahren die<br />

Hälfte der Investitionen eingespielt,<br />

von Mitte Juni 2020 bis<br />

Ende 2022 wurden über 1300<br />

Übernachtungen gezählt, die<br />

Auslastung betrug im Schnitt<br />

23 Prozent. An 81 Tagen war<br />

der Platz voll belegt. Schlauri:<br />

«Wir sehen weiteres Potenzial.»<br />

Brachliegende Parzellen in Arbeitszonen<br />

oder zurzeit nicht<br />

benützte Areale von Unternehmungen<br />

oder Privaten eignen<br />

sich. Der Abschlussbericht beleuchtet<br />

viele weitere Bereiche<br />

und gibt Empfehlungen zuhanden<br />

diverser Zielgruppen ab.<br />

Er kann bezogen werden via:<br />

info@stellplatz-schweiz.ch n<br />

René<br />

Schlauri,<br />

Christine<br />

Berger und<br />

Charles<br />

Bonadei<br />

setzen<br />

sich dafür<br />

ein, dass<br />

Standplätze<br />

für Wohnmobile<br />

eingerichet<br />

werden.<br />

René<br />

Schlauri,<br />

Christine<br />

Berger et<br />

Charles<br />

Bonadei<br />

contribuent<br />

au développement<br />

du<br />

tourisme en<br />

campingcar<br />

dans la<br />

région.<br />

PHOTO: ZVG<br />

PAR HANS-UELI AEBI<br />

René Schlauri, Christine<br />

Berger et Charles Bonadei sont<br />

des campeurs invétérés. Ils sillonnent<br />

l’Europe en campingcar.<br />

Un domicile mobile avec<br />

cuisine et installations sanitaires.<br />

Il faut donc des places<br />

avec l’électricité, un raccordement<br />

à l’eau et pouvoir évacuer<br />

les eaux usées. «Certaines<br />

régions disposent d’un réseau<br />

dense. Mais pas le Seeland»,<br />

critiquait René Schlauri en<br />

2019. La vogue du camping-car<br />

augmente, mais le «potentiel<br />

de ce groupe cible à fort pouvoir<br />

d’achat est mal exploité.»<br />

Orpond. Le trio et d’autres<br />

ont voulu changer cela en<br />

fondant la communauté d’intérêts<br />

(CI) Pro Wohnmobil-<br />

Stellplätze im Berner Seeland.<br />

Objectif : élaborer un<br />

concept, un guide et une liste<br />

de contrôle pour la création<br />

d’aires de camping-cars en<br />

s’appuyant sur les bases existantes.<br />

Par le biais de l’association<br />

de communes seeland.<br />

biel/bienne, le projet a été intégré<br />

dans la Nouvelle politique<br />

régionale de la Confédération<br />

et a été soutenu. Une première<br />

aire pour sept camping-cars a<br />

été mise en service en 2020 à<br />

Orpond. Coût : 60 000 francs.<br />

La CI a aussi repris en 2021<br />

le guide des emplacements<br />

pour camping-cars «stellplatzschweiz.ch»<br />

et l’a développé.<br />

La CI a maintenant élaboré<br />

les bases de décision nécessaires<br />

pour les communes,<br />

les organisations privées et<br />

les particuliers. Ce lundi, elle<br />

a présenté à Brügg le rapport<br />

final correspondant. «Nous<br />

avons analysé les prescriptions<br />

et élaboré des directives pour<br />

un emplacement optimal ainsi<br />

que les coûts et les perspectives<br />

de rendement», explique son<br />

président René Schlauri. L’objectif<br />

était de construire cinq<br />

aires de camping-cars en trois<br />

ans et dix autres au cours des<br />

cinq prochaines années.<br />

Aménagement. L’objectif<br />

a été dépassé. Près de la<br />

Hohmatt, au-dessus de Macolin,<br />

il existe un emplacement<br />

saisonnier pour plusieurs<br />

véhicules. À Büren an der<br />

Aare, un emplacement près<br />

de la piscine a été mis en service<br />

pour un été. À Bienne et<br />

Nidau, le stationnement est<br />

toléré sur le parking devant le<br />

Lago Lodge et près du restaurant<br />

La Péniche. À Aarberg, il<br />

y a des hébergements à deux<br />

endroits. Corgémont a aussi<br />

aménagé une place pour trois<br />

camping-cars, y compris le<br />

raccordement électrique et<br />

l’accès à l’eau potable. Des discussions<br />

ont lieu à Tramelan.<br />

René Schlauri: «Aujourd’hui,<br />

il y a plus de 70 possibilités de<br />

passer la nuit dans le Seeland.»<br />

Vingt francs. Qu’est-ce<br />

qui fait un bon emplacement?<br />

Il doit être relativement central<br />

et plat, avec un revêtement<br />

de sol approprié. L’accès<br />

doit être bien signalé et un<br />

panneau d’information sur<br />

la commune installé. Selon le<br />

budget, aucune autre installation<br />

n’est nécessaire. Le raccordement<br />

à l’électricité ainsi<br />

que l’eau fraîche, l’eau grise<br />

et l’eau noire et le wifi constituent<br />

bien sûr des plus-values.<br />

Le prix indicatif est de 20 à 25<br />

francs par véhicule et par nuit,<br />

sans les taxes touristiques.<br />

En à peine deux ans, l’aire<br />

d’Orpond a rentabilisé la moitié<br />

de ses investissements; de<br />

mi-juin 2020 à fin 2022, plus<br />

de 1300 nuitées ont été comptabilisées,<br />

le taux d’occupation<br />

s’élevant en moyenne à<br />

23%. Le site affichait complet<br />

81 jours. René Schlauri: «Nous<br />

voyons un potentiel supplémentaire.»<br />

Les parcelles en<br />

friche dans les zones d’activités<br />

ou les terrains actuellement<br />

inutilisés par des entreprises ou<br />

des particuliers conviennent.<br />

Le rapport final met en lumière<br />

de nombreux autres domaines<br />

et émet des recommandations<br />

à l’attention de divers groupes<br />

cibles. Il peut être obtenu via<br />

info@stellplatz-schweiz.ch n<br />

–33%<br />

9.60<br />

statt 14.40<br />

SINALCO<br />

6 x 1,5 l<br />

–26%<br />

7.40<br />

statt 10.-<br />

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.<br />

–20%<br />

5.75<br />

statt 7.20<br />

PARMADORO<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Tomatenpüree Tube, 3 x 200 g<br />

–20%<br />

8.30<br />

statt 10.40<br />

MERIDOL<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Zahnpasta, 2 x 75 ml<br />

Montag, 13.11. bis Samstag, 18.11.23<br />

RAMSEIER<br />

FRUCHTSAFT<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Multivitamin,<br />

4 x 1 l<br />

–21%<br />

6.95<br />

statt 8.85<br />

ROLAND<br />

PETITE PAUSE<br />

Chocolat, 3 x 105 g<br />

–20%<br />

–22%<br />

3.50<br />

–20%<br />

6.35<br />

–21%<br />

–21%<br />

–27%<br />

–21%<br />

–20%<br />

–31%<br />

–25%<br />

4.50<br />

3.65<br />

statt 4.60<br />

3.95<br />

statt 5.70<br />

FLORALP<br />

3.95<br />

statt 4.95<br />

CHIRAT<br />

ESSIGGEMÜSE<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Gurken, 430 g<br />

statt 4.50<br />

KLEENEX ORIGINAL DUO<br />

2 x 72 Blatt<br />

statt 7.95<br />

JACOBS<br />

KAFFEEKAPSELN<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Lungo classico,<br />

20 Kapseln<br />

VOLG<br />

MINERALWASSER<br />

div. Sorten, z.B.<br />

wenig Kohlensäure,<br />

6 x 1,5 l<br />

4.70<br />

statt 5.95<br />

TENA<br />

DISCREET<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Extra, 10 Stück<br />

SUTTERO<br />

POULET-<br />

GESCHNETZELTES<br />

per 100 g<br />

1.60<br />

statt 2.20<br />

EISBERGSALAT<br />

Spanien, Stück<br />

6.95<br />

statt 8.90<br />

FINDUS PLÄTZLI<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Chäs, 8er-Pack<br />

RAHMDOSEN<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Halbrahm ohne Zucker,<br />

250 g<br />

2.60<br />

statt 3.80<br />

–.60<br />

statt –.80<br />

KIWI<br />

Italien, Stück<br />

–20%<br />

statt 4.95<br />

LE GRUYÈRE AOP<br />

MILD<br />

250 g<br />

–20%<br />

5.90<br />

statt 7.40<br />

MCCAIN 1-2-3 FRITES<br />

750 g<br />

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:<br />

Druck- und Satzfehler vorbehalten.<br />

M&M’S<br />

Peanut, 1 kg<br />

KNORR<br />

QUICK SOUP<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Tomato, 2 x 56 g<br />

12.50<br />

statt<br />

17.20<br />

3.80<br />

statt<br />

4.50<br />

4.40 div. Sorten, z.B. 2.30<br />

GRANDE SINFONIA 7.90<br />

statt<br />

5.20<br />

VOLG COOKIES<br />

CLASSIC CHOCO<br />

200 g<br />

THAI KITCHEN<br />

Kokosmilch, 250 ml<br />

statt<br />

2.75<br />

VOLG<br />

KONFITÜREN<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Erdbeeren, 430 g<br />

APPASSIMENTO<br />

Puglia IGP, Italien, 75 cl, 2022<br />

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.<br />

2.45 div. Sorten, z.B. 23.60<br />

statt<br />

2.90<br />

statt<br />

9.90<br />

NESCAFÉ<br />

Gold de luxe, 2 x 180 g<br />

SIBONET<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Dusch, 3 x 250 ml<br />

statt<br />

27.80<br />

11.40<br />

statt<br />

17.10


6 BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> ECHO<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

Monika Christ ist<br />

einverstanden mit<br />

Antoine Ménager, der<br />

sich in der BIEL BIENNE-<br />

Ausgabe vom 31. Oktober<br />

Gedanken machte über<br />

die Sicherheit der<br />

Velofahrer<br />

Ich danke Antoine Ménager<br />

herzlich für diesen Beitrag.<br />

Sicher im Namen der Angehörigen,<br />

im Namen des betroffenen<br />

Buschauffeurs, aber auch<br />

im Namen aller Eltern, die<br />

velofahrende Teenager haben.<br />

Ich möchte mit diesem Beitrag<br />

ein Zeichen setzen, dass Herr<br />

Ménager und die Hinterbliebenen<br />

nicht einsame Rufer in der<br />

Wüste sind.<br />

Herr Ménager hat in<br />

seinem Artikel alles gesagt.<br />

Zwei Details möchte ich<br />

gerne anfügen:<br />

Stellen Sie sich vor, man<br />

würde in einer fiktiven Stadt<br />

genau den Stadtteil von Biel<br />

neu bauen, der zwischen Mühlebrücke-Kreisel<br />

und Höhe<br />

«Otto's»/Schulhaus Rittermatte/<strong>BB</strong>Z<br />

an der Durchgangsstrasse<br />

liegt. Man würde den<br />

Verantwortlichen einen Plan<br />

vorlegen, der die Verkehrsführung<br />

und Platzverhältnisse<br />

genau so wiedergibt, wie sie<br />

heute sind. Was würden da die<br />

Verantwortlichen wohl sagen?<br />

«Sind Sie nicht ganz bei Trost?<br />

– Unbrauchbar, arbeiten Sie<br />

daran!» Als mein zwölfjähriger<br />

Sohn, ein Schulkollege vom<br />

kürzlich verstorbenen Jugendlichen,<br />

mich traurig fragte, wer<br />

denn Schuld trage bei diesem<br />

Unfall, sagte ich ihm, dass ich<br />

es nicht wisse. Aber die Verantwortung<br />

liege sicher auch<br />

bei der Stadt! Fahrräder<br />

und Schwerverkehr sollten<br />

sich nicht die Strasse<br />

teilen müssen.<br />

Liebe Stadtverantwortliche,<br />

es ist Zeit, zu reagieren<br />

und zu agieren!<br />

Wir sind Eltern von zwei Teenagern,<br />

die im OSZ Rittermatte<br />

zur Schule gehen. Jeden Tag<br />

vier Mal hin und her, mit<br />

dem Velo, quer durch die<br />

INSERAT / ANNONCE<br />

halbe Stadt. Dazu in drei bis<br />

fünf Trainings pro Woche. So<br />

sieht ein durchschnittliches<br />

Teenagerleben heute aus. Und<br />

möchten sie alles mit dem Bus<br />

bewerkstelligen, kämen sie<br />

wahrscheinlich überall zu spät.<br />

Es geht in der Diskussion für<br />

oder gegen Velofahrer wohl<br />

oft vergessen, dass vor allem<br />

auch Jugendliche mit dem<br />

Velo unterwegs sind und sein<br />

müssen. Und diese Jugendlichen<br />

fallen nun einfach ab<br />

und zu mal hin. Fragen Sie<br />

mich nicht warum, aber es ist<br />

eine Tatsache. Und es ist nicht<br />

einfach, weil sie blödeln. Uns<br />

ging es dazumal nicht besser,<br />

Entwicklungsforscher könnten<br />

da genauer Auskunft geben.<br />

Liebe Stadtverantwortliche,<br />

Velofahrer brauchen genügend<br />

Platz, damit es, wenn sie unglücklicherweise<br />

einmal umfallen<br />

sollten, nicht sogleich fatal<br />

wird. Handeln Sie: Zum Schutz<br />

der Fahrzeuglenker und der<br />

Velofahrer.<br />

Monika Christ, Biel<br />

Bea Ingold-Schmitz<br />

antwortet auf das<br />

«A propos ...» «Endlich!»<br />

von Mario Cortesi in der<br />

BIEL BIENNE-Ausgabe vom<br />

24. Oktober betreffend<br />

Strandweg und<br />

Velofahrer<br />

Ja, es wäre schön, wenn sich<br />

auch die Velofahrer an die<br />

Verkehrsregeln halten würden.<br />

Fahrverbotsschilder nützen oft<br />

nichts! Von Mörigen führt ein<br />

idyllischer Wanderweg nach<br />

Gerolfingen. Zuerst durchquert<br />

man dabei das Naturschutzgebiet,<br />

danach geht er in der<br />

Wohn- und Ferienhauszone<br />

dem Ufer entlang weiter.<br />

Ein allgemeines Fahrverbot<br />

ist signalisiert, zudem sind<br />

bei den Eingängen zum Weg<br />

Geländer montiert, die das<br />

Mitführen von Fahrzeugen<br />

erschweren. Seit dem Velo-<br />

Boom kümmert das die Velofahrer<br />

immer weniger. Sie<br />

brettern mit ihren Bikes und<br />

Elektrovelos in voller Montur<br />

dem Wanderweg entlang und<br />

denken nicht daran oder es ist<br />

ihnen egal, dass jederzeit Kinder<br />

oder Tiere von den angrenzenden<br />

Grundstücken auf den<br />

Weg stürmen könnten. Fussgänger<br />

umfahren sie gekonnt,<br />

Übung macht den Meister.<br />

Unfälle konnten bis jetzt,<br />

wenn manchmal auch nur<br />

knapp, mittels Notbremsen,<br />

vermieden werden. Als ich<br />

kürzlich einen dieser Velofahrer<br />

auf sein Verhalten<br />

ansprach, erhielt ich die<br />

Antwort: «Häb d’Schnure,<br />

du A-Loch», das unterstrichen<br />

vom Stinkefinger.<br />

Ja, ja, Velofahren entschleunigt<br />

und beruhigt!<br />

Ach ja, nicht zu vergessen:<br />

Hundert Meter oberhalb des<br />

Wanderwegs verläuft parallel<br />

dazu der offizielle Veloweg …<br />

Bea Ingold-Schmitz<br />

Rolf Bolliger sicher: Der<br />

Bieler Finanzdirektor Beat<br />

Feurer wird konfrontiert<br />

mit einem eisigen<br />

Wind<br />

Den meisten Bieler-<br />

«Vorörtlern» ist der grosse<br />

Schuldenberg der Seeland-Metropole<br />

längst bekannt. Wären<br />

nicht Land- und «Silber-<br />

Geschirr»-Verkäufe als kleiner<br />

Puffer verwendet worden, läge<br />

der Schuldenberg in der Stadtkasse<br />

schon lange über der<br />

Milliardengrenze!<br />

All die grosszügigen Pump-<br />

Finanzierungen in Biel soll<br />

nun der SVP-Gemeinderat<br />

Beat Feurer verhindern und<br />

erst etwas bewilligen, wenn<br />

das Geld vorhanden ist! Da der<br />

Säckelmeister der unbeliebten<br />

SVP angehört, wird ihm ein eisiger<br />

Wind entgegen blasen!<br />

Die rot-grüne Mehrheit im<br />

Gemeinderat wird seine angekündigte<br />

Sparbremse sofort<br />

lösen und als «unmenschlich»<br />

kritisieren! Ob Beat Feurer vier<br />

Jahre lang Kassenwart bleibt,<br />

ist äusserst ungewiss!<br />

Rolf Bolliger, Lyss<br />

DIE KLINIK LINDE BEGRÜSST<br />

IHREN NEUEN BELEGARZT:<br />

DR. MED. TOBIAS BENJAMIN SCHÜTZ<br />

Die Schwerpunkte von Dr. Schütz, Facharzt für Chirurgie, spez.<br />

Allgemeinchirurgie und Traumatologie liegen in minimalinvasiven<br />

und offenen Eingriffen der Hernien- und Gallenblasenchirurgie<br />

sowie bei Kolonoperationen. Er ist zudem spezialisiert<br />

auf Proktologie, Magen- und Dünndarmeingriffe, Schilddrüsenoperationen,<br />

Krampfadernchirurgie und chronische Wundbehandlung.<br />

Dr. Schütz ist Belegarzt an der Hirslanden Klinik Linde. In seinem<br />

Praxis-OP in Lyss führt er kleinchirurgische Eingriffe durch.<br />

seit <strong>2023</strong> Belegarzt Hirslanden Klinik Linde, Biel<br />

Nov. <strong>2023</strong> Eröffnung eigene Praxis, Lyss<br />

2017-<strong>2023</strong> Oberarzt, Chirurgische Klinik, Spitalzentrum Biel<br />

2012-2017 Oberarzt, Chirurgische Klinik, Kantonsspital Olten<br />

2009-2012 Oberarzt, Chirurgische Klinik, Bürgerspital Solothurn<br />

2006-2008 Oberarzt i.V., Chirurgische Klinik, La Chaux-de-<br />

Fonds<br />

2003-2006 Assistenzarzttätigkeit Chirurgische Klinik,<br />

Fribourg und Chirurgische Uniklinik, Hôtel Dieu, Paris (FR)<br />

Terminvereinbarungen:<br />

Chirurgie Lyss<br />

Bahnhofstrasse 15a<br />

3250 Lyss<br />

T +41 32 386 77 44<br />

www.chirurgie-lyss.ch<br />

praxis@chirurgie-lyss.ch<br />

Martin Freitag über den<br />

Flugunternehmer Henri<br />

Schurch von<br />

Swissboogie<br />

Henri Schurch von Swissboogie<br />

äusserte sich kürzlich öffentlich<br />

zu seinen Erfolgen und Höhepunkten<br />

mit der Fallschirmspringerschule.<br />

Dabei vernahm<br />

man, dass er aktuell an einem<br />

Buch über sein lärmintensives<br />

Unternehmertum schreibt.<br />

Darin müssten zwingend auch<br />

die schrecklichen Unfälle mit<br />

Todesfolgen Eingang finden.<br />

Diese übergeht Henri Schurch<br />

in einem kürzlich erfolgten<br />

öffentlichen Auftritt. Dieser<br />

hatte den Alltag des schillernden<br />

Piloten und Springers zum<br />

Inhalt. Im September 1992<br />

verlor ein 22-jähriger Mann<br />

aus dem Seeland bei seinem<br />

Erstabsprung das Leben. Ein<br />

zweiter, 19-jähriger Seeländer,<br />

erlitt dabei schwere Verletzungen.<br />

Im Juli 2009 verunglückte<br />

ein 18-jähriger Waadtländer bei<br />

seinem Absprung tödlich. Alle<br />

Verunglückten sprangen aus<br />

dem Absetzflugzeug von Swissboogie.<br />

Die Ereignisse waren<br />

für Angehörige und Freunde<br />

der Verstorbenen äusserst<br />

belastend und bleiben in nachhaltiger<br />

Erinnerung. Schurch<br />

hat die Gelegenheit verpasst,<br />

in seinen Erinnerungen an die<br />

Aktivzeit als Springerpionier<br />

und Unternehmer sein Bedauern<br />

über die Unglücksfälle<br />

auszudrücken. Er versorgte die<br />

Medien lieber mit Hinweisen<br />

auf erfüllte Sicherheitsinstallationen<br />

am Pilatus Porter.<br />

Henri Schurch hat während<br />

Jahrzehnten problematische<br />

und umweltbelastende<br />

Dienstleistungen erbracht. Er<br />

stellte sich gegen Anliegen zur<br />

Lärmminderung im Bereich<br />

der Freizeitfliegerei aus Anrainergemeinden<br />

des Flugfeldes<br />

Kappelen und weiteren Interessengemeinschaften.<br />

Wie<br />

Schurch meint, war er «schon<br />

immer für verrückte Dinge<br />

zu haben». Fluglärmgeplagte<br />

Menschen im Seeland wurden<br />

verhöhnt. Was zählte, war sein<br />

Geschäft und seine Ziele. Und<br />

er scheute nicht davor, Kritiker<br />

vor Gericht zu ziehen. Äusserst<br />

fragwürdig ist schliesslich,<br />

dass ein über Achtzigjähriger<br />

regelmässig bis zu zehn Springer<br />

im Absetzflugzeug in die<br />

Höhe pilotiert. Damit ist per<br />

Ende <strong>2023</strong> nun Schluss, weil<br />

er seine Pilotenlizenz endlich<br />

freiwillig abgibt. Leider hat<br />

sein Nachfolger Lederkappe<br />

und Brille bereits aufgesetzt.<br />

Der extrem störende Fluglärm<br />

der Absetzflugzeuge wird<br />

also weitergehen.<br />

Martin Freitag, Lyss<br />

Chantal Rihs, de Bienne,<br />

commente l’«À propos»<br />

de Mario Cortesi «Enfin»<br />

(BIEL BIENNE, 24 octobre).<br />

Cycliste<br />

respectueuse<br />

Permettez-moi ce petit mot<br />

suite à la lecture de votre «À<br />

propos...» du 24 octobre <strong>2023</strong>.<br />

Biennoise de naissance, je me<br />

suis exilée aux Franches-Montagnes<br />

pendant 40 ans. De retour<br />

à Bienne depuis peu après<br />

une étape à Évilard. Et je dois<br />

dire que je suis heureuse de lire<br />

à nouveau votre journal. Après<br />

mon installation à Evilard,<br />

j‘ai acheté un vélo électrique.<br />

Et j’ai vraiment commencé à<br />

l’apprécier avec cette assistance<br />

bienvenue. De retour à Bienne ,<br />

la première chose qui m’a frappée<br />

est le développement des<br />

pistes cyclables, le confort et la<br />

sécurité donnés aux cyclistes<br />

grâce à celles-ci. Ce qui me<br />

paraît juste normal à l’époque<br />

où il me semble indispensable<br />

de se tourner de plus en plus<br />

vers une motricité douce. Là<br />

c’est la grand-maman qui parle!<br />

Je ne vois pas en quoi le développement<br />

des pistes cyclables<br />

fait du Conseil Municipal un<br />

«obsédé de la petite reine» qui<br />

n’a pas les c...de se mettre à dos<br />

«le lobby cycliste»! De mon<br />

expérience de cycliste, du Chemin<br />

Vert où j’habite, jusqu’à<br />

Vigneules où je me rends fréquemment<br />

, je trouve un peu<br />

exagéré de parler de «chaos»<br />

entre piétons et cyclistes sur les<br />

rives du lac! Certes, malheureusement,<br />

il y a des cyclistes peu<br />

respectueux des piétons. Et je<br />

ne suis pas sûr qu’une interdiction<br />

pure et simple fasse l’effet<br />

escompté, surtout si «la police<br />

ferme les yeux plus souvent<br />

qu’à son tour. C’est toujours<br />

pareil: pour une poignée<br />

d’indélicats, d’irrespectueux<br />

mal éduqués, on pénalise tous<br />

les autres! Et c’est cela qui me<br />

fait réagir. Je comprends votre<br />

mécontentement, votre rage,<br />

mais, moi aussi, j’en ai grandement<br />

marre de me ramasser les<br />

regards assassins des piétons et<br />

des voitures, les commentaires<br />

des anti-vélos, les voitures qui<br />

font exprès de coincer les vélos<br />

le long des trottoirs, les gens<br />

qui m’obligent à passer dans<br />

un fossé boueux dans la forêt…<br />

Ne pourrait-on pas simplement<br />

cohabiter dans le respect de<br />

chacun? Question de civilité.<br />

Chantal Rihs, Bienne<br />

Jean-Claude Simonin,<br />

de Bienne, s’inquiète de<br />

l’accueil de réfugiés dans<br />

l’ancien EMS du Ried, sur<br />

les hauts de Bienne.<br />

Risqué<br />

Mein Aufsteller der Woche<br />

Ma satisfaction de la semaine<br />

C’est un fait, il est question<br />

d’accueillir quelque 80 jeunes<br />

migrants au Ried du haut,<br />

dans un site juste au bord de la<br />

forêt. Et c’est un fait aussi que<br />

cette décision provoque une<br />

vague d’inquiétude parmi la<br />

population de ce quartier, en<br />

particulier parmi les femmes<br />

qui ne se risqueront plus à aller<br />

se promener dans le voisinage<br />

et également parmi toute la<br />

population en général. La raison<br />

est que ces migrants sont issus<br />

d’un monde violent et totalement<br />

désorganisé. La guerre<br />

dont ils sont les victimes est une<br />

horreur et une abomination.<br />

La politique des États en guerre<br />

dans le monde entier est partout<br />

la même. Les parties en conflit<br />

n’hésiteront pas à faire crever de<br />

faim et dans la misère des populations<br />

innocentes pour imposer<br />

leur volonté. Ces migrants sont<br />

sans le moindre doute profondément<br />

marqués par ces politiques<br />

et se retrouveront donc<br />

au Ried, sans travail, sans perspectives,<br />

sans connaissance du<br />

lieu et ce déracinement conduit<br />

fatalement à la violence et au<br />

désespoir. La prochaine victime<br />

sera donc la population locale.<br />

L’accueil de familles entières<br />

serait certainment moins risqué.<br />

Pour ma part, je ne vois pas le<br />

sens d’exposer une population<br />

locale, prospère et paisible au<br />

risque de violence, alors<br />

que pas mal d’autres solutions<br />

sont possibles.<br />

Jean-Claude Simonin,<br />

Bienne<br />

Bryan Manzoni,<br />

vice-président du PRR<br />

biennois, s’oppose à la<br />

suppression massive des<br />

places de Parc à Bienne.<br />

Pas de<br />

précipitation<br />

La Ville de Bienne emboîte le<br />

pas à de nombreuses cités en<br />

limitant les espaces dédiés<br />

à nos véhicules au nom de<br />

la sécurité et de la durabilité.<br />

La suppression récente<br />

de places de parc à la rue<br />

Alexander-Schöni<br />

Martin Wittwer,<br />

Präsident von Tourismus<br />

Biel Seeland (TBS)/<br />

président de Tourisme<br />

Bienne Seeland, Aarberg<br />

Martin Wittwer moderierte im Bieler<br />

Kongresshaus sein erstes Tourismusforum.<br />

Im Fokus stand die Nachhaltigkeit<br />

im Spannungsfeld von Ökonomie,<br />

Ökologie und Sozialem.<br />

«Wir durften exzellente Referenten<br />

begrüssen, die das Thema von der<br />

wissenschaftlichen Sichtweise über das<br />

Konzeptionelle bis zum Praktischen<br />

unseren touristischen Leistungsträgern<br />

aus der Region vorgestellt haben. Der<br />

eine oder die andere dürfte dabei Inputs<br />

erhalten haben, wie sie ihre Leistungen<br />

noch ressourcenschonender und somit<br />

nachhaltiger erbringen können. Der<br />

Aufmarsch war mit über 90 Gästen<br />

erfreulich, die Stimmung war gut und aus<br />

dem Publikum wurden interessante Fragen<br />

gestellt. Beim Apero konnte ich zahlreiche<br />

Gäste begrüssen und gute Gespräche<br />

führen. Dem Team von TBS gebührt an<br />

dieser Stelle ein herzlicher Dank.»<br />

Martin Wittwer a animé son premier forum<br />

du tourisme au Palais des Congrès de<br />

Bienne. L’accent a été mis sur la durabilité<br />

dans le champ de tension entre l’économie,<br />

l’écologie et le social. «Nous avons eu le<br />

plaisir d’accueillir d’excellents intervenants<br />

qui ont présenté le sujet à nos prestataires<br />

touristiques de la région, de l’aspect<br />

scientifique à l’aspect pratique en passant<br />

par le conceptuel. L’un ou l’autre d’entre<br />

eux a sans doute tiré des informations sur<br />

la manière dont ils peuvent fournir leurs<br />

prestations en respectant encore davantage<br />

les ressources et donc en étant plus<br />

durables. Avec plus de 90 invités, l’affluence<br />

était réjouissante, l’ambiance était bonne<br />

et des questions intéressantes ont été<br />

posées. Lors de l’apéritif, j’ai pu saluer de<br />

nombreux invités et mener de<br />

bonnes discussions. L’équipe de TBS<br />

mérite ici un grand merci.»<br />

(8 places) et plus drastiquement<br />

au quai du Bas (plus de<br />

70 places) interpelle quant<br />

à la vision de la mobilité<br />

urbaine future. Le Parti radical<br />

romand (PRR) prône une<br />

mobilité mixte, équilibrée,<br />

où chaque moyen de transport<br />

trouve sa place dans<br />

un environnement urbain<br />

harmonieux et inclusif. En<br />

ce sens, la «liquidation»<br />

drastique des places de<br />

parc sans une consultation<br />

exhaustive et transparente<br />

des citoyens s’avère problématique.<br />

Nous ne nous<br />

insurgeons pas contre le<br />

progrès ou l’adaptation, mais<br />

contre la précipitation avec<br />

laquelle ces décisions sont<br />

prises, sans l’écho des voix<br />

multiples de notre société<br />

biennoise. Les besoins des<br />

commerçants, des résidents,<br />

et des visiteurs semblent<br />

être relégués au second plan<br />

dans cette frénésie de libération<br />

d’espace public. Le<br />

PRR revendique un frein à<br />

ces suppressions abruptes<br />

et appelle à une réflexion<br />

collective. Dialoguons,<br />

envisageons ensemble notre<br />

futur commun, en conciliant<br />

les impératifs écologiques,<br />

la vitalité économique et<br />

la diversité de nos modes<br />

de déplacement. Faisons de<br />

Bienne une ville où chacun –<br />

piéton, cycliste, et automobiliste<br />

– puisse se déplacer avec<br />

aisance et respect de l’autre.<br />

Ne sacrifions pas la vitalité<br />

de notre cité sur l’autel de<br />

précipitations et d’extrémismes.<br />

L’équilibre est la clé<br />

d’une cohabitation réussie.<br />

Bryan Manzoni, Bienne


Publireportage<br />

Zentrum für Langzeitpflege Schlössli Biel-Bienne<br />

Gemütvoller Alltag und<br />

festliche Höhepunkte<br />

Centre pour malades chroniques Schlössli Biel-Bienne<br />

Un quotidien agréable<br />

et des moments festifs<br />

Am 18. November von 11h – 17h findet<br />

im Zentrum für Langzeitpflege<br />

Schlössli Biel-Bienne ein öffentlicher<br />

«Wallisertag» für alle statt.<br />

«z‘Wallis z‘Bsüäch im Schlössli» so lautet das<br />

Motto für den festlichen Anlass. «Der «Wallisertag»<br />

findet nicht statt, weil ich Walliser<br />

bin», lacht Oliver Tura, Leiter der Hotellerie des<br />

Schlössli. «Sondern: weil ich Walliser bin, und<br />

mich viel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern<br />

des Schlössli unterhalte, weckt mein Dialekt<br />

ihre eigenen lieben Erinnerungen an das<br />

Wallis, an Wanderferien, an Schifahren dort.<br />

Und da machen wir ihnen gerne die Freude,<br />

einen Tag lang wieder ins Wallis einzutauchen,<br />

Freude zu schöpfen in ihren Erinnerungen. Die<br />

Bevölkerung ist sehr herzlich eingeladen, ebenfalls<br />

an den «Wallisertag» zu kommen und die<br />

Freude, die gute Stimmung mit den Bewohnerinnen<br />

und Bewohnern des Schlössli zu teilen.»<br />

Philipp Kämpfer, Direktor (links) und Oliver Tura, Leiter<br />

Hotellerie. Philipp Kämpfer, directeur (à gauche) et Oliver<br />

Tura, responsable de l‘hôtellerie.<br />

Raclette und «es Glasi Wy»<br />

Es wird natürlich Raclette geben, als Portion<br />

oder à discretion. Zur Vorspeise Wallisertrockenfleisch,<br />

ein Dessert mit Walliseraprikosen.<br />

Und Schwarztee zu Raclette sei natürlich<br />

möglich, aber «es Glasi Wy» nähmen die<br />

meisten gerne, sagt Oliver Tura. Ein schönes<br />

Angebot verschiedener Weinspezialitäten aus<br />

dem Weinhaus «Leukersonne» wird es geben.<br />

Es gibt einen gepflegten Service, ganz selbstverständlich,<br />

wie es in einem schönen Restaurant<br />

eben ist. Das Gepflegte, der Stil, dies<br />

ist im Schlössli nicht nur zu besonderen Tagen<br />

wichtig – es kennzeichnet auch den Alltag.<br />

«Wir möchten, dass unsere Bewohnerinnen<br />

und Bewohner mit ihren Gewohnheiten, die<br />

sie schätzen, leben können», sagt Schlössli-Direktor<br />

Philipp Kämpfer. «Sie haben ihre<br />

Räumlichkeiten, ihre Zimmer in einem unserer<br />

drei Häuser, wo sie in der Regel zusammen<br />

mit ihren Zimmernachbarn auch essen.<br />

Aber jene Bewohnerinnen und Bewohner, die<br />

tagsüber, in den Eingangsbereich kommen,<br />

der von allen drei Häusern zugänglich ist, soll<br />

hier Abwechslung geboten werden. Ein Gefühl<br />

von «in den Ausgang gehen», mitten im<br />

Alltag, kann sich da einstellen, in einer schönen<br />

Umgebung, wie sie es vielleicht auch von<br />

früher, von Restaurantbesuchen und Hotelferien<br />

kennen.» Darauf hat man stark geachtet<br />

beim Umbau des Schlössli. Als Oliver Tura<br />

2018 seine Arbeit als Leiter Hotellerie aufnahm,<br />

bestanden die Pläne bereits auf dem<br />

Papier. Aber bei den «Soft-Faktoren»– Innengestaltung,<br />

Einrichtungskonzepte, Farbgebung<br />

– konnte er mitreden. Zusammen mit<br />

Philipp Kämpfer – die beiden haben schon<br />

in den 1990er-Jahren zusammen gearbeitet<br />

- hat er Restaurants in Bern<br />

besichtigt, Konzepte studiert. «Wir<br />

wollten etwas Schönes schaffen, für<br />

ein öffentliches Restaurant, wo auch<br />

Bankette abgehalten werden können,<br />

wo aber auch unsere Bewohnerinnen<br />

und Bewohner zu Gast sind, wo sie<br />

mit ihrem Besuch essen, Familienanlässe<br />

feiern. Und es wurde uns klar:<br />

Wir wollen eine Brasserie! Das «bistrot<br />

châtelet» war geboren.»<br />

Das Brasseriegefühl<br />

«Eine Brasserie, nach französischem Vorbild,<br />

ist eigentlich schlicht, hat aber Charme und<br />

Stil», erklärt Oliver Tura. Bei den Farben, bei<br />

der Einrichtung hat man, wie überall im Eingangsbereich<br />

des Schlössli, eng zusammengearbeitet<br />

mit dem Bühnenbildner Thomas<br />

Ziegler. Das «bistrot châtelet» ist in der couragierten<br />

Farbe orange gehalten, dazu kommt<br />

gediegenes Schwarz und Weiss, es gibt den<br />

Spiegeleffekt, alles vermittelt den «französischen<br />

Groove». «Bei der Möblierung war uns<br />

dann auch der ergonomische Aspekt sehr<br />

wichtig», sagt Philipp Kämpfer. «Welche Stühle<br />

und Tische sind bequem für die Bewohnerinnen<br />

und Bewohner? Die Tische sind so<br />

gearbeitet, dass auch Rollstühle gut darunter<br />

fahren können. Und bei den Stühlen wollten<br />

wir, dass Menschen, die körperlich nicht mehr<br />

so kräftig sind, oder beispielsweise eine halbseitige<br />

Lähmung, trotzdem gut und in Würde<br />

sitzen können.»<br />

Diese Prinzipien ziehen sich durch die ganze<br />

Inneneinrichtung. Man hat mit Zonierungen<br />

gearbeitet, auch hier geht es um Abwechslung,<br />

die Freude bereitet. Restaurant, Lounge,<br />

Bar und Terrasse – alle haben unterschiedliche<br />

Möblierung und Gestaltung. Und es wird<br />

das Detail gepflegt – überall im Schlössli gibt<br />

es Frischblumen, die den Bewohnerinnen und<br />

Bewohnern vermitteln: «Wir sind es jenen, die<br />

uns im Schlössli betreuen, wert.»<br />

Walliser Müsig mit «Z’Hansrüedi»<br />

«Bi üs isch me gärn», dem Schlössli-Motto will<br />

die Leitung immer nachleben. Im liebevoll gestalteten<br />

Alltag, und mit den festlichen Höhepunkten.<br />

Es gibt jahreszeitliche Anlässe – das<br />

Weihnachtsessen, das «Treberwurstfest», das<br />

«Spargelfest», das «Grillfest», das „Herbstfest“….<br />

Und nun eben der «Wallisertag». Mit<br />

feinem Essen, schönen Begegnungen, und<br />

Musik! «Z’Hansrüedi!» ist eingeladen, der bekannte,<br />

sehr beliebte Alleinunterhalter, Liedermacher<br />

und Tanzmusiker. Er wird «Walliser<br />

Müsig» spielen, und mit dafür sorgen, dass<br />

die Bewohnerinnen und Bewohner, mit den<br />

Besuchern von aussen, herrliche, unvergessliche<br />

Stunden verleben können.<br />

Teres Liechti Gertsch<br />

Walllisertag im Schlössli<br />

18. November <strong>2023</strong> 11h – 17h<br />

Zentrum für Langzeitpflege Schlössli Biel-<br />

Bienne, Mühlestrasse 11, 2504 Biel<br />

www.schloessli-biel.ch 032 344 08 08<br />

Zwei Bewohner unterhalten sich im Café beim Apéro. Deux résidents discutent au café pendant l‘apéritif.<br />

Le 18 novembre, de 11 h à 17 h,<br />

une journée valaisanne ouverte à<br />

toutes et à tous aura lieu au Centre<br />

pour malades chroniques Schlössli<br />

Biel-Bienne.<br />

«Le Valais en visite au Schlössli», telle sera<br />

la devise de la fête. «La journée du Valais<br />

n’aura pas uniquement lieu parce que je suis<br />

Valaisan», dit en riant Oliver Tura, responsable<br />

de l’hôtellerie du Schlössli. «Mais plutôt<br />

parce que je suis Valaisan et que je discute<br />

beaucoup avec les résidentes et résidents<br />

du Schlössli. Mon dialecte réveille en eux<br />

leurs souvenirs du Valais, de leurs vacances<br />

de randonnée et de leurs descentes à skis.<br />

Et nous leur donnons volontiers la joie de<br />

retourner en Valais, l’espace d’une journée,<br />

pour puiser de la joie dans leurs souvenirs.<br />

La population est cordialement invitée à venir<br />

participer à la «Journée du Valais» et partager<br />

dans la bonne ambiance un moment de<br />

convivialité avec les résidentes et résidents<br />

du Schlössli.»<br />

Une raclette et un petit verre de blanc<br />

Il y aura bien sûr de la raclette, en portion ou à<br />

volonté, et en entrée, de la viande séchée du<br />

Valais ainsi que des abricots du Valais pour le<br />

dessert. Pour ceux qui n’apprécient pas le vin<br />

blanc, du thé noir sera bien sûr aussi proposé<br />

avec la raclette, explique Oliver Tura. Il y aura<br />

un bel éventail de spécialités viticoles de la<br />

maison «Leukersonne». Le service sera bien<br />

évidemment soigné, comme dans un beau<br />

restaurant. Au Schlössli, le sens du soin et le<br />

style ne sont pas seulement importants lors de<br />

telles occasions particulières, mais ils caractérisent<br />

aussi le quotidien. «Nous souhaitons<br />

que nos résidentes et résidents puissent vivre<br />

avec les habitudes qu’ils apprécient», déclare<br />

Philipp Kämpfer, directeur du Schlössli. «Ils<br />

ont leurs locaux, leurs chambres dans l’une<br />

de nos trois maisons, où ils mangent généralement<br />

avec leurs voisins de chambre. Pendant<br />

cette journée spéciale, les résidentes et<br />

résidents pourront varier les plaisirs en se rendant<br />

dans la zone d’entrée accessible depuis<br />

les trois bâtiments. Il se peut qu’ils aient alors<br />

l’impression, au beau milieu d’une journée<br />

comme les autres, «d’être de sortie», dans un<br />

beau cadre tel qu’ils en ont peut-être connu<br />

autrefois, lors de leurs visites au restaurant et<br />

de leurs vacances à l’hôtel.» Les travaux de<br />

transformation du Schlössli ont été effectués<br />

dans les règles de l’art. Lorsqu’Oliver Tura a<br />

pris ses fonctions de responsable de l’hôtellerie<br />

en 2018, les plans existaient déjà sur<br />

le papier. Mais en ce qui concerne les «facteurs<br />

mous» (décoration d’intérieur, concepts<br />

d’aménagement, choix des couleurs), il a eu<br />

son mot à dire. Avec Philipp Kämpfer, il a<br />

visité des restaurants à Berne et étudié des<br />

concepts. Ils avaient déjà eu l’occasion de<br />

travailler ensemble dans les années 1990.<br />

«Nous voulions créer quelque chose de beau,<br />

un restaurant public dans lequel il est possible<br />

d’organiser des banquets, mais où nos résidentes<br />

et résidents sont également les bien-<br />

Das bediente Restaurant ist mittags an 365 Tagen im<br />

Jahr geöffnet. Le restaurant avec service est ouvert à<br />

midi, 365 jours par an.<br />

venus pour y manger avec leurs visiteuses et<br />

visiteurs ou fêter des événements familiaux. Et<br />

nous avons réalisé que nous souhaitions avoir<br />

une brasserie! Ainsi est né le «Bistrot Châtelet».<br />

Un style brasserie<br />

«Une brasserie, sur le modèle français, est<br />

sobre, mais elle a du charme et du style», explique<br />

Oliver Tura. Pour les couleurs et l’aménagement,<br />

comme partout dans l’entrée du<br />

Schlössli, nous avons collaboré étroitement<br />

avec le scénographe Thomas Ziegler. Le<br />

«Bistrot Châtelet» arbore une couleur orange<br />

audacieuse, à laquelle s’ajoute un noir et un<br />

blanc raffiné, avec un effet miroir et un «groove<br />

à la française». «L’aspect ergonomique de<br />

l’ameublement était très important pour nous»,<br />

explique Philipp Kämpfer. «Quelles chaises et<br />

quelles tables sont confortables pour les résidentes<br />

et résidents? Les tables sont conçues<br />

de façon à faciliter le passage des fauteuils<br />

roulants. En ce qui concerne les chaises, nous<br />

voulions que les personnes qui n’ont plus<br />

beaucoup de force physique, ou qui souffrent<br />

par exemple d’une hémiplégie, puissent malgré<br />

tout s’asseoir correctement et dignement.»<br />

Ces principes s’appliquent à l’ensemble de<br />

l’aménagement intérieur. Nous avons travaillé<br />

selon le principe des zones, ici encore pour<br />

varier les plaisirs. Restaurant, lounge, bar et<br />

terrasse: chaque zone a un mobilier et une<br />

conception différents. Et les détails sont soignés;<br />

partout au Schlössli, il y a des fleurs<br />

fraîches, qui envoient un signal clair aux résidentes<br />

et aux résidents: «Celles et ceux qui<br />

s’occupent de nous au Schlössli pensent que<br />

nous en valons la peine.»<br />

Animation musicale valaisanne<br />

avec «Z’Hansrüedi»<br />

«On est bien chez nous»: telle est la devise du<br />

Schlössli, que la direction veut toujours mettre<br />

en pratique dans un cadre aménagé avec<br />

amour, bien entretenu au quotidien et avec des<br />

moments festifs. L’année est rythmée par des<br />

événements saisonniers: le repas de Noël, la<br />

«fête de la saucisse au marc», la «fête des asperges»,<br />

le «barbecue», la «fête d’automne»…<br />

Et maintenant, la «journée valaisanne». Avec<br />

un délicieux repas, de belles rencontres et de<br />

la musique! «Z’Hansrüedi!», le célèbre et populaire<br />

auteur-compositeur et musicien animera<br />

la journée. Il jouera de la musique valaisanne<br />

et veillera à ce que les résidentes et résidents<br />

passent de merveilleux moments inoubliables<br />

avec les personnes venues de l’extérieur.<br />

Teres Liechti Gertsch<br />

Journée valaisanne au Schlössli,<br />

18 novembre <strong>2023</strong>, de 11 h 00 – 17 h 00<br />

Centre pour malades chroniques Schlössli<br />

Biel-Bienne, rue du Moulin 11, 2504 Bienne<br />

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zeigen aber beide auch deutlich, wenn<br />

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gelebt und das soll auch so bleiben.<br />

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Die Antworten finden Sie auf Seite 14.<br />

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Impressum<br />

Redaktion / Rédaction:<br />

Neuenburgstrasse 140 /<br />

route de Neuchâtel 140,<br />

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e-mail: red.bielbienne@bcbiel.ch<br />

Herausgeber / Édition<br />

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Robert-Walser-Platz 7 /<br />

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Redaktoren / rédacteurs:<br />

Hans Ueli Aebi (HUA), Mario Cortesi (MC),<br />

Teres Liechti Gertsch (TLG),<br />

Mohamed Hamdaoui (mh),<br />

Ludwig Hermann (LH), André Jaberg (ajé.),<br />

Renaud Jeannerat (RJ), Thierry Luterbacher (TL),<br />

Michèle Mutti (MM).<br />

Kolumnisten / chroniqueurs:<br />

Roland Itten, Alain Pichard<br />

Fotograf / photographe:<br />

Joel Schweizer (JST)<br />

Layout:<br />

Stef Fischer<br />

Lektorat / lectorat:<br />

Urs Th. Schneiter / Catherine Wälti<br />

Sekretariat / secrétariat:<br />

Corinne Fischer, Ursula Geiser,<br />

Beatrice Jenni<br />

Web:<br />

www.bielbienne.com<br />

Druck / impression:<br />

Druckzentrum Bern<br />

Auflage / tirage:<br />

80 500 Ex.<br />

Verteilung / distribution:<br />

Die Post / La Poste<br />

BIEL BIENNE ist Mitglied im Verband<br />

Schweizer Regionalmedien (VSRM)<br />

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Suisse des Médias Régionaux (ASMR)


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10<br />

BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong><br />

UMFRAGE SONDAGE<br />

Wie meistern Sie die Inflation?<br />

Comment maîtrisez-vous l’inflation?<br />

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Christian Spielmann, 50,<br />

Detailhandelsfachmann/gestionnaire<br />

de commerce de détail, Brügg<br />

«Ich lebe normal weiter. Die<br />

Folgen spüre ich wohl erst so<br />

richtig im nächsten Jahr.»<br />

«Je continue à vivre normalement.<br />

Je pense que je n’en<br />

ressentirai vraiment les effets<br />

que l’an prochain.»<br />

Micha Liggenstorfer, 44,<br />

kaufmännischer Angestellter/<br />

employé de commerce, Biel/Bienne<br />

«Glücklicherweise heizen wir<br />

mit einem Cheminée, das<br />

spart schon mal Kosten. Ich<br />

gehe auch deutlich weniger<br />

auswärts essen.»<br />

«Heureusement, nous nous<br />

chauffons avec une cheminée,<br />

ce qui nous permet déjà de faire<br />

des économies. Je mange aussi<br />

nettement moins à l’extérieur.»<br />

Rebecca Rüfenacht, 31,<br />

Polymechanikerin und Visagistin/<br />

polymécanicienne et visagiste, Kappelen<br />

«Ich shoppe weniger. Ich<br />

versuche, vor allem bei<br />

Haushaltsartikeln und Nahrungsmitteln<br />

zu sparen.»<br />

«Je fais moins de shopping.<br />

J’essaie surtout d’économiser<br />

sur les articles ménagers et les<br />

produits alimentaires.»<br />

Christelle Charmiot, 47,<br />

Servicefachfrau/sommelière,<br />

Biel/Bienne<br />

«Die Inflation meistert mich,<br />

nicht ich sie. Ich kaufe weniger<br />

Qualitätsprodukte und<br />

greife eher zu günstigeren<br />

Alternativen.»<br />

«Ce n’est pas moi qui maîtrise<br />

l’inflation, c’est elle qui me<br />

maîtrise. J’achète moins de<br />

produits de qualité et je me<br />

tourne plutôt vers des alternatives<br />

moins chères.»<br />

Larissa Bittolo, 20,<br />

Fachfrau Betreuung/assistante<br />

socio-éducative, Biel/Bienne<br />

«Statt Markenprodukte kaufe<br />

ich No-Name-Artikel beim<br />

Discounter. Zudem nehme<br />

ich mein Mittagessen im<br />

Tupperware mit, statt mir<br />

was zu kaufen oder im Restaurant<br />

zu essen.»<br />

«Au lieu de produits de<br />

marque, je me rabats sur les<br />

marques de distributeur. De<br />

plus, j’emporte mon repas<br />

dans un Tupperware au lieu<br />

d’acheter quelque chose ou de<br />

manger au restaurant.»<br />

Manuela Bittolo, 48,<br />

Verkäuferin/vendeuse,<br />

Biel/Bienne<br />

«Ich shoppe weniger und achte<br />

mehr auf die Preise.»<br />

«Je fais moins d’achats et prend<br />

garde aux prix.»<br />

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BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> MARKT / MAGAZIN MARCHÉ / MAGAZINE<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

11<br />

SPOTS<br />

Patrizio<br />

und<br />

Corinne<br />

Forti in<br />

den Reben<br />

über dem<br />

Bielersee:<br />

Sie fühlen<br />

sich wohl<br />

in der zweisprachigen<br />

Region.<br />

ZWEISPRACHIGKEIT<br />

Sprachen<br />

öffnen Wege<br />

Der dreisprachige Patrizio «Pätz» Forti<br />

mit italienischen Wurzeln und seine<br />

französischsprachige Frau Corinne<br />

blicken zu Romands und Deutschschweizern.<br />

PHOTO: JOEL SCHWEIZER / ILLUSTRATION: STEF FISCHER<br />

Deux paires de lunettes – von beiden Seiten betrachtet<br />

BILINGUISME<br />

Les langues<br />

ouvrent des voies<br />

Patrizio «Pätz» Forti, trilingue aux<br />

racines italiennes, et sa femme Corinne,<br />

francophone, portent leurs regards<br />

sur les Romands et les Alémaniques.<br />

Un grand<br />

amour et le<br />

bilinguisme<br />

jouent toujours<br />

un<br />

grand rôle<br />

dans la vie<br />

de Patrizio<br />

et Corinne<br />

Forti sur les<br />

rives du lac<br />

de Bienne.<br />

■ HAUSBAU+ENERGIE MESSE:<br />

Die Hausbau+Energie Messe<br />

und die Energy Future Days<br />

spannen nach der gemeinsamen<br />

Durchführung der<br />

«Hausbau+Energie Messe»<br />

im letzten Jahr erneut zusammen<br />

und bieten Interessierten<br />

vom 23. bis zum<br />

26. November in der «Bernexpo»<br />

einen Event mit 140<br />

Ausstellern und einem vielseitigen<br />

Messeprogramm.<br />

Die täglichen, kostenlosen<br />

Fachvorträge zu Themen in<br />

den Bereichen Bauen, Sanieren<br />

und Wohnen informieren,<br />

sensibilisieren und<br />

können beim Einstieg in<br />

das individuelle Bauprojekt<br />

eines Eigenheimbesitzers<br />

als Entscheidungsgrundlage<br />

dienen. Das Architekturforum<br />

widmet sich dem<br />

Thema «Zirkuläre Architektur<br />

– kreislauffähiges<br />

Bauen» und lädt Profis aus<br />

der Branche ein, um sich<br />

fortzubilden und auszutauschen.<br />

Wer sich für die<br />

Energiezukunft interessiert,<br />

kommt ebenfalls auf seine<br />

Kosten: Im Forum Solarstrom,<br />

Speicher und Elektromobilität<br />

wird erklärt,<br />

wie man Solarstrom selbst<br />

produziert, nutzt und speichert<br />

und wie Lösungen<br />

rund um die Elektromobilität<br />

aussehen. Bei den<br />

HEV-Veranstaltungen<br />

stehen Themen wie Heizungsersatz<br />

oder die Photovoltaik<br />

im Vordergrund.<br />

Experten der Minergie- und<br />

Energieberatung des Kantons<br />

Bern bieten Interessierten<br />

Hilfe bei ihren persönlichen<br />

Bedürfnissen. bb<br />

■ PARC CHASSERAL: Sur<br />

mandat du canton de<br />

Berne, le Parc Chasseral<br />

a réalisé en octobre le<br />

balisage des itinéraires<br />

hivernaux dans le district<br />

franc fédéral de la Combe<br />

Grède avec une quinzaine<br />

de bénévoles. Ce balisage a<br />

pour objectif d’orienter les<br />

randonneurs à ski sur les<br />

itinéraires autorisés dans<br />

cette zone protégée et de<br />

limiter ainsi au maximum<br />

le dérangement de la faune<br />

en hiver. Les gardes-faunes<br />

cantonaux, responsables<br />

de ces zones protégées,<br />

patrouilleront plus souvent<br />

cet hiver au Chasseral. Ce<br />

ne sont pas moins de<br />

120 piquets, hauts de 2,5 m<br />

et à l’embout peint en vert,<br />

et une trentaine de balises<br />

orange qui ont été installés<br />

fin octobre sur le versant<br />

nord du Chasseral, dans<br />

le District franc fédéral de<br />

la Combe Grède. Objectif:<br />

marquer une partie des<br />

itinéraires destinés à la<br />

pratique des sports d’hiver.<br />

Dans le District franc fédéral<br />

de la Combe Grède,<br />

comme dans la zone de<br />

tranquillité «Chasseral Sud»<br />

(entre Nods et Chasseral),<br />

les randonneurs à ski ou en<br />

raquettes ont l’obligation<br />

de rester sur les sentiers<br />

pédestres ou les itinéraires<br />

autorisés. S’éloigner de ces<br />

cheminements susciterait<br />

des dérangements pour les<br />

animaux sauvages. Pour<br />

fuir, ils brûleraient une<br />

énergie qui leur ferait ensuite<br />

défaut pour survivre à<br />

l’hiver.<br />

(C)<br />

VON TERES LIECHTI GERTSCH<br />

Pätz und Corinne Forti –<br />

ein tolles Team. Eine grosse<br />

Liebe und die Zweisprachigkeit<br />

spielt seit jeher eine<br />

wichtige Rolle bei Patrizio<br />

und Corinne Forti. «Du bist<br />

ja eigentlich welsch, hast<br />

französisch mit nur wenig<br />

deutsch gesprochen, als wir<br />

uns zum ersten Mal sahen,<br />

obwohl deine Eltern Deutschschweizer<br />

sind», stellt Pätz<br />

Forti fest. Corinne lacht: «Ja,<br />

ich bin eine ,Fausse Romande’<br />

mariée à un faux Suisse allemand!»<br />

Denn ursprünglich ist<br />

Pätz Forti Italiener, die Eltern<br />

sind Ende 1950er-Jahre aus<br />

den Abruzzen in die Schweiz<br />

gekommen, zuerst die Mutter,<br />

dann auch der Vater. «Den<br />

ersten Zug, den meine Mutter<br />

in ihrem Leben sah, bestieg<br />

sie auch gleich.»<br />

Die Eltern hatten Arbeit<br />

im Restaurant Fontana in<br />

Twann, weitere Verwandte<br />

kamen nach. Die Familie Forti<br />

ist eine der vielen italienischen<br />

Familien, denen die<br />

Schweiz grosse Anteile am<br />

Aufbau unseres Wohlstandes<br />

verdanken.<br />

Corinnes Eltern, der Vater<br />

aus der Zentralschweiz, die<br />

Mutter aus Bern, hatten sich<br />

in Genf im Sprachaufenthalt<br />

kennengelernt. Mit Corinne<br />

und ihren Geschwistern sprachen<br />

sie bewusst Französisch.<br />

Als Corinne zwölf war, zog<br />

die Familie nach Biel, später<br />

nach Alfermée. «Obwohl ich<br />

nur Französisch sprach, hatte<br />

ich Deutsch doch ein wenig<br />

im Ohr durch die Eltern. Beim<br />

Spielen auf der Strasse ging es<br />

gut mit dem Sprachaustausch<br />

unter Kindern.»<br />

Kontakt. Pätz, in Twann<br />

aufgewachsen, und Corinne<br />

Pfister aus Alfermée, lernten<br />

sich im Ausgang kennen.<br />

Pätz hatte Französisch bei<br />

den Stiften der Weinbauern<br />

aus der Westschweiz aufgeschnappt.<br />

«Die traf ich abends<br />

auf der Strasse, sie konnten nur<br />

Französisch und baten mich<br />

dann, den Kontakt herzustellen<br />

zu den jungen Mädchen,<br />

die ihnen gefielen.» Und so<br />

konnten nun auch sie sich miteinander<br />

verständigen, Pätz<br />

Forti und Corinne Pfister – der<br />

Freundschaft und der Liebe<br />

stand nichts im Weg. Man ging<br />

baden in Alfermée, spielte lustige<br />

Pingpong-Turniere. Pätz<br />

und Corinne gründeten eine<br />

Familie und mussten nun ihrerseits<br />

schauen, wie sie die<br />

verschiedenen Sprachen in<br />

der Familie handhaben wollten.<br />

Im Prinzip sprach Pätz<br />

Deutsch mit den beiden Töchtern,<br />

Corinne Französisch.<br />

«Zuerst waren wir etwas zu<br />

wenig strikt», erklärt Pätz.<br />

«Als dann die eine Tochter<br />

plötzlich sagte, sie habe sich<br />

den ,Fingerfuss’ (die Zehe) gestossen,<br />

merkten wir, dass wir<br />

achtgeben mussten, dass sie<br />

die Sprachen nicht allzu wild<br />

mischten.» «Obwohl», lacht<br />

Corinne, «ihr Deutschschweizer<br />

ja auch immer ,Mi Père, mi<br />

Mère’ sagtet, und wir Frankophonen<br />

von ,Ma Moutre’ und<br />

,Mon Vatre’ sprachen.»<br />

Landessprachen. Bei der<br />

Arbeit als Zweirad-Spezialist<br />

bei der Piaggiorama AG spricht<br />

Pätz Forti alle drei Sprachen,<br />

Deutsch, Französisch, Italienisch.<br />

Corinne Forti ist Kindergärtnerin,<br />

ihre Klasse ist<br />

vielsprachig aufgestellt. «Ich<br />

habe eine Weltkarte aufgehängt<br />

mit den Herkunftsländern<br />

und Sprachen der Kinder<br />

– über ein Dutzend sind das<br />

zurzeit. Jeden Morgen sagen<br />

wir uns in einer anderen Sprache<br />

guten Morgen. Die Kinder<br />

sollen alle auch einen Bezug<br />

zu ihrer ursprünglichen Muttersprache<br />

behalten.»<br />

Englisch als erste Fremdsprache<br />

in der Schule finden<br />

sie nicht gut. «Es sollte zuerst<br />

die zweite Landessprache<br />

gelernt werden. Englisch als<br />

gemeinsame Sprache für Romands<br />

und Deutschweizer?<br />

Nein!» «Unsere Chance, als<br />

wir uns kennenlernten», sagt<br />

Corinne, «das war, dass ich<br />

etwas Deutsch konnte, und<br />

Pätz Französisch. Englisch<br />

hätten wir sicher nicht miteinander<br />

gesprochen und wären<br />

heute nicht zusammen!» ■<br />

PAR TERES LIECHTI GERTSCH<br />

Pätz et Corinne Forti –<br />

une équipe formidable. Un<br />

grand amour et le bilinguisme<br />

jouent depuis toujours un<br />

rôle important chez Patrizio<br />

et Corinne Forti. «Tu es en<br />

fait romande, tu as parlé français<br />

avec très peu d’allemand<br />

lorsque nous nous sommes<br />

vus pour la première fois, bien<br />

que tes parents soient alémaniques»,<br />

constate Pätz Forti.<br />

Corinne rit: «Oui, je suis une<br />

fausse Romande mariée à un<br />

faux Suisse allemand!» Car à<br />

l’origine, Pätz Forti est Italien,<br />

ses parents sont venus des<br />

Abruzzes en Suisse à la fin<br />

des années 1950, d’abord la<br />

mère, puis le père. «Ma mère<br />

est montée dans le premier<br />

train qu’elle a vu de sa vie.»<br />

Les parents travaillaient<br />

au restaurant Fontana à<br />

Douanne, d’autres membres<br />

de la famille les ont rejoints.<br />

La famille Forti est l’une<br />

des nombreuses familles italiennes<br />

auxquelles la Suisse<br />

doit une grande partie de<br />

la construction de notre<br />

prospérité.<br />

Les parents de Corinne,<br />

le père originaire de Suisse<br />

centrale et la mère de Berne,<br />

s’étaient rencontrés à Genève<br />

lors d’un séjour linguistique.<br />

Avec Corinne et ses frères et<br />

sœurs, ils parlaient délibérément<br />

français. Lorsque<br />

Corinne avait douze ans, la<br />

famille a déménagé à Bienne,<br />

puis à Alfermée. «Même si<br />

je ne parlais que français,<br />

j’avais quand même des<br />

notions d’allemand grâce à<br />

mes parents. En jouant dans<br />

la rue, l’échange linguistique<br />

entre enfants se passait bien.»<br />

Contact. Pätz Forti, qui a<br />

grandi à Douanne, et Corinne<br />

Pfister, d’Alfermée, se sont rencontrés<br />

lors de sorties. Pätz<br />

avait débuté le français en<br />

écoutant les apprentis viticulteurs<br />

de Suisse romande. «Je les<br />

rencontrais le soir dans la rue,<br />

ils ne parlaient que français<br />

et me demandaient ensuite<br />

de les mettre en contact avec<br />

les jeunes filles qui leur plaisaient.»<br />

Et c’est ainsi que Pätz<br />

et Corinne purent aussi se<br />

comprendre, rien ne s’opposait<br />

à l’amitié et à l’amour.<br />

On allait se baigner à Alfermée,<br />

on jouait de drôles de<br />

tournois de ping-pong. Pätz et<br />

Corinne fondèrent une famille<br />

et durent à leur tour voir comment<br />

ils allaient gérer les différentes<br />

langues en son sein. En<br />

principe, Pätz parlait allemand<br />

avec ses deux filles, Corinne<br />

français. «Au début, nous<br />

n’étions pas assez stricts»,<br />

explique Pätz. «Puis, quand<br />

l’une des filles a soudain dit<br />

qu’elle s’était cogné le ‘doigt<br />

de pied’ (l’orteil), nous avons<br />

réalisé que nous devions faire<br />

attention à ce qu’elles ne mélangent<br />

pas trop sauvagement<br />

les langues». «Même si», rit<br />

Corinne, «vous, alémaniques,<br />

vous disiez toujours ‘Mi Père,<br />

mi Mère’, et nous, les francophones,<br />

nous parlions de<br />

‘Ma Moutre’ et de ‘Mon<br />

Fatre’.»<br />

Langues nationales.<br />

Dans son travail de spécialiste<br />

des deux roues chez Piaggiorama,<br />

Pätz Forti parle les trois<br />

langues, l’allemand, le français<br />

et l’italien. Corinne Forti<br />

est jardinière d’enfants et sa<br />

classe est plurilingue. «J’ai<br />

affiché une carte du monde<br />

avec les pays d’origine et les<br />

langues des enfants – soit plus<br />

d’une douzaine en ce moment.<br />

Chaque matin, nous nous disons<br />

bonjour dans une langue<br />

différente. Les enfants doivent<br />

tous garder aussi un lien avec<br />

leur langue d’origine.»<br />

L’anglais,première langue<br />

étrangère à l’école? Ils ne<br />

sont pas d’accord. «Il faudrait<br />

d’abord apprendre la<br />

deuxième langue nationale.<br />

L’anglais comme langue<br />

commune entre Romands et<br />

Alémaniques? Non!» «Notre<br />

chance, quand nous nous<br />

sommes rencontrés», ajoute<br />

Corinne, «c’est que je savais<br />

un peu d’allemand et que<br />

Pätz savait le français. En<br />

anglais, nous n’aurions certainement<br />

pas conversé et<br />

nous ne serions pas ensemble<br />

aujourd’hui!»<br />

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BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong><br />

PERSONEN GENS D’ICI<br />

Jasmine & Jacques Rüfenacht<br />

Die Bieler Rentner haben alles verloren,<br />

als ein Hurrikan Ende Oktober<br />

Acapulco verwüstete.<br />

Jasmine<br />

und Jacques<br />

Rüfenacht:<br />

Hurrikan<br />

Otis<br />

zerstörte<br />

nicht nur<br />

ihre<br />

Wohnung<br />

in<br />

Acapulco,<br />

sondern<br />

auch ihren<br />

Traum.<br />

VON MOHAMED HAMDAOUI<br />

Jasmine und Jacques Rüfenacht<br />

haben den mexikanischen<br />

Badeort Acapulco in ihr Herz<br />

geschlossen. So sehr, dass sie<br />

sich den Ortsnamen auf den<br />

Arm tätowiert haben. Die 66-<br />

und der 78-Jährige halten sich<br />

die Hände, während sie vom<br />

Albtraum erzählen, den sie gerade<br />

erlebt haben.<br />

Albtraum. Der ehemalige<br />

S<strong>BB</strong>-Zugführer Jacques Rüfenacht<br />

und seine Frau Jasmine,<br />

eine Dekorateurin, beschlossen<br />

vor sieben Jahren, alles hinter<br />

sich zu lassen und nach<br />

Mexiko auszuwandern. «Es<br />

war keine spontane Entscheidung»,<br />

sagt Jacques Rüfenacht.<br />

«Im Gegenteil. Wir brauchten<br />

dafür Jahre», ergänzt Jasmine<br />

Rüfenacht. «Ich habe eine enge<br />

familiäre Bindung zu Mexiko,<br />

dem Land, in dem mein Bruder<br />

gelebt hat», fügt er mit<br />

ernster Miene hinzu. «Und<br />

ich habe mich schon immer<br />

von der mexikanischen und<br />

indianischen Kultur angezogen<br />

gefühlt.» Der sonst diskrete<br />

und schüchterne Rüfenacht<br />

bekennt: «Dieses Land ist mir<br />

in Fleisch und Blut übergegangen.»<br />

Es tue weh, es unter<br />

diesen Umständen verlassen<br />

zu müssen. Weh, sehr weh.<br />

Die Umstände: Ende Oktober<br />

wurde die Region um<br />

Acapulco vom Hurrikan Otis<br />

heimgesucht. «Wir waren gewarnt<br />

worden. Aber die örtlichen<br />

Behörden waren nicht<br />

immer auf der Höhe», sagt<br />

Jacques. «Ich hatte noch nie<br />

in meinem Leben so grosse<br />

Angst», so Jasmine. «Es ist<br />

unmöglich, das zu beschreiben.<br />

Manche Windböen<br />

hatten eine Geschwindigkeit<br />

von über 200 Kilometer pro<br />

Stunde. Es war einfach nur<br />

beängstigend. Ich dachte, dass<br />

das unser Ende ist.»<br />

...SMS...<br />

Traum geplatzt<br />

Pazifik. Als Jasmine Rüfenacht<br />

erzählt, ist sie umso<br />

mehr gerührt, dass ihr Sohn<br />

und seine Lebensgefährtin zu<br />

ihnen gestossen waren, um ein<br />

paar Ferientage an diesem paradiesischen<br />

Ort zu verbringen.<br />

«Ich hatte auch Angst um sie<br />

gehabt», sagt sie.<br />

In Mexiko mieteten Jasmine<br />

und Jacques Rüfenacht eine<br />

schöne Wohnung mit einem<br />

unglaublichen Blick auf die<br />

Bucht von Acapulco und den<br />

Pazifischen Ozean. «Es gab immer<br />

ein freies Zimmer für unsere Bekannten<br />

aus der Schweiz oder aus<br />

anderen Ländern», erinnert sich<br />

Jacques. «Auch wenn wir nicht<br />

perfekt Spanisch sprachen, hatten<br />

wir ausgezeichnete Beziehungen<br />

zur Bevölkerung», sagt seine Frau.<br />

Beide behielten aber auch<br />

enge Verbindungen zur Schweiz<br />

und der Region Biel. Jasmine<br />

Rüfenacht: «Wir lasen regelmässig<br />

die Schweizer Medien<br />

im Internet. Darunter natürlich<br />

auch BIEL BIENNE.»<br />

Sicherheit. Vor fast sieben<br />

Jahren waren die beiden mit vielen<br />

Koffern und Träumen nach<br />

Mexiko aufgebrochen. «Am Tag<br />

nach dem Hurrikan sind wir ein<br />

bisschen überstürzt abgereist»,<br />

seufzt Jacques. «Aber ich bereue<br />

unsere Entscheidung keinen<br />

Augenblick», ergänzt Jasmine.<br />

«Vor ein paar Monaten hatten<br />

wir ein heftiges Erdbeben erlebt.<br />

Und jetzt war es ein Orkan.<br />

Genug ist genug», hält sie fest.<br />

«Wir brauchen ein bisschen<br />

mehr Stabilität und Sicherheit.»<br />

Bis sie eine neue Bleibe in Biel<br />

gefunden haben, «am liebsten<br />

eine zweieinhalb-Zimmer-Wohnung<br />

im Stadtzentrum», werden<br />

Jacques und Jasmine Rüfenacht<br />

in einem Hotel oder bei Bekannten<br />

wohnen. «Aber es ist klar,<br />

dass Mexiko und Acapulco in<br />

unseren Herzen bleiben. Wir<br />

werden dorthin zurückkehren»,<br />

sind sich beide einig. ■<br />

■ Die Pfadi Aarewacht organisiert für Kinder und Jugendliche<br />

den Themenanlass «Läbchueche verziere» am 16.<br />

Dezember von 8 bis 12.30 Uhr auf dem Marktplatz in Lyss.<br />

Interessierten bietet sich dabei die Gelegenheit, sich über die<br />

Aktivitäten der Pfadfinder zu informieren.■ Der FC Biel<br />

organisiert zu Weihnachten eine Spendenaktion: Er sammelt<br />

«neu gekaufte» Plüschtiere und Spielzeug. Die 1. Mannschaft<br />

wird diese in Krankenhäusern verschenken.<br />

PORTRÄT / PORTRAIT<br />

...SMS...<br />

Un rêve envolé<br />

Ces deux retraités biennois ont tout<br />

perdu quand un énorme ouragan a<br />

dévasté il y a quelques semaines Acapulco,<br />

la station balnéaire mexicaine où ils<br />

espéraient tout simplement être heureux.<br />

PAR MOHAMED HAMDAOUI<br />

Jasmine et Jacques Rüfenacht<br />

ont la station balnéaire<br />

mexicaine d’Acapulco dans la<br />

peau. Au point de s’être tatoué<br />

son nom sur leurs bras! À 66<br />

et 78 ans, ils ne se lâchent<br />

pas les mains au moment<br />

d’expliquer le cauchemar<br />

qu’ils viennent de vivre.<br />

Cauchemar. Il y a bientôt<br />

7 ans, Jacques Rüfenacht, chef<br />

de trains aux CFF, et son épouse<br />

Jasmine, décoratrice, décident<br />

de tout plaquer pour aller s’installer<br />

au Mexique. «Ce ne fut<br />

pas un coup de tête!», affirme<br />

Jacques. «Au contraire. Il y a<br />

des années que nous avions<br />

ce projet!», complète Jasmine.<br />

«J’ai des attaches familiales intimes<br />

avec le Mexique, pays où<br />

mon frère a vécu», ajoute avec<br />

gravité Jacques Rüfenacht. « Et<br />

j’ai toujours été attiré par la<br />

culture mexicaine et amérindienne.»<br />

D’ordinaire si discret<br />

et pudique, il continue de se<br />

confier: «J’ai ce pays dans la<br />

peau. Devoir le quitter dans<br />

de telles circonstances me fait<br />

mal. Très, très mal.»<br />

Les circonstances? Fin octobre,<br />

un ouragan prénommé<br />

«Otis» s’abat sur la région d’Acapulco.<br />

«Nous avons été avertis.<br />

Mais franchement, les autorités<br />

locales n’ont pas été toujours<br />

à la hauteur», affirme Jacques<br />

Rüfenacht. «Je n’ai jamais eu<br />

autant peur de ma vie», ajoute<br />

Jasmine Rüfenacht. «C’est<br />

impossible à décrire. Certaines<br />

rafales de vent dépassaient<br />

les 200 km/h. C’était tout<br />

simplement effrayant.<br />

Effrayant. J’ai vraiment cru<br />

que c’était notre fin.»<br />

Océan Pacifique. Au moment<br />

de se confier, Jasmine<br />

Rüfenacht était d’autant plus<br />

émue que leur fils et sa compagne<br />

venaient de les rejoindre<br />

■ C’est confirmé, les départs se succèdent au HC Bienne<br />

pour la saison prochaine. Deux de ses deux attaquants<br />

majeurs, Tino Kessler a signé à Davos pour quatre ans, et<br />

Mike Künzle a signé un bail de deux ans à Zoug. À cela<br />

s’ajoute le départ du défenseur qui retourne à Fribourg où il a<br />

paraphé un contrat de cinq ans. Enfin, confirmant la rumeur,<br />

le gardien Joren van Pottelbergue part au sud des Alpes<br />

où il s’est engagé à Lugano pour trois saisons.<br />

PHOTOS: ZVG<br />

À Acapulco,<br />

l’ouragan<br />

Otis a<br />

totalement<br />

ravagé<br />

l’appartement<br />

de<br />

rêve où ce<br />

couple de<br />

Biennois<br />

espérait<br />

passer<br />

une retraite<br />

paisible.<br />

pour passer quelques jours de<br />

vacances dans cet endroit<br />

paradisiaque. «J’ai eu aussi<br />

peur pour eux», poursuit-elle.<br />

Au Mexique, les tourtereaux<br />

louaient un magnifique appartement<br />

avec une vue incroyable<br />

sur la baie d’Acapulco<br />

et l’Océan Pacifique. «Il y avait<br />

toujours une chambre de libre<br />

pour nos connaissances de<br />

Suisse ou d’ailleurs», rappelle<br />

Jacques Rüfenacht. «Même si<br />

nous ne parlions pas parfaitement<br />

l’espagnol, nous avions<br />

d’excellentes relations avec la<br />

population», complète-t-elle<br />

Mais tous deux conservaient<br />

aussi des liens étroits<br />

avec la Suisse et la région.<br />

«Nous lisions régulièrement<br />

sur Internet les médias<br />

suisse. Y compris, bien<br />

sûr, BIEL BIENNE!», assure<br />

Jasmine Rüfenacht.<br />

Besoin de sécurité. Il y<br />

a bientôt sept ans, tous deux<br />

étaient partis au Mexique avec<br />

de nombreuses valises et plein<br />

de rêves. «Au lendemain de<br />

l’ouragan, nous sommes partis<br />

un peu en catastrophe»,<br />

soupire Jacques Rüfenacht.<br />

«Mais je ne regrette pas un<br />

instant notre décision», poursuit<br />

Jasmine Rüfenacht. «Il y a<br />

quelques mois, nous avions eu<br />

droit à un violent tremblement<br />

de terre. Et là, ce fut un ouragan.<br />

Trop, c’est trop!», fulmine<br />

Jasmine. «Nous avons besoin<br />

d’un peu plus de stabilité et<br />

de sécurité.»<br />

En attendant de trouver un<br />

nouvel appartement à Bienne,<br />

«de préférence un deux pièces<br />

et demie au centre-ville»,<br />

Jacques et Jasmine Rüfenacht<br />

vivront à l’hôtel ou chez des<br />

connaissances. «Mais il est<br />

évident que le Mexique et<br />

Acapulco restent dans nos<br />

cœurs. Nous y retournerons.<br />

Une partie de nos cœurs est<br />

restée là-bas.» ■<br />

Ryan Muego, 13, ist<br />

■einer von rund 750<br />

Schülern, die in den vergangenen<br />

zwei Wochen die<br />

Bieler Berufswahlwochen<br />

(BWW) besuchten. Die Wirtschaftskammer<br />

Biel Seeland<br />

(WIBS) und das Berufsberatungs-<br />

und Informationszentrum<br />

Biel (BIZ) führen<br />

diese seit 2012 durch. Ryan<br />

hat den Workshop mit<br />

Fokus Elektrik belegt, weil er<br />

«einfach mal vorbeischauen<br />

wollte». Der Berufswunsch<br />

des Nidauer Realschülers<br />

ist freilich Informatiker.<br />

Im Workshop hat er neue<br />

Kollegen getroffen und «gelernt,<br />

wie man ein Verlängerungskabel<br />

herstellt». In der<br />

BWW erhalten Jugendliche<br />

(7. bis 9. Klasse) Einblick in<br />

verschiedene Berufe. In den<br />

beiden Berufswahlwochen<br />

führten 25 Anbieter (Schulen<br />

oder Unternehmen)<br />

insgesamt 36 Workshops auf<br />

Deutsch und Französisch<br />

durch. Die Woche mit viel<br />

Praxisbezug ist ein Zwischenschritt<br />

vor der Schnupperlehre.<br />

Muego wäre nicht der<br />

erste Jugendliche, dessen<br />

Weg zum Informatiker<br />

zunächst über eine Lehre<br />

als Elektriker führt. Das<br />

duale Bildungssystem<br />

ermöglicht dies. In seiner<br />

Freizeit ist Ryan oft mit<br />

dem Velo unterwegs. HUA<br />

Alessandro Sabato,<br />

■43, komponierte und<br />

produzierte mit «Warum<br />

Du?» sein soeben veröffentlichtes<br />

erstes Trauerlied (dazu<br />

auch ein Videoclip). Der Bieler<br />

Musiker und Musiklehrer<br />

liess sich von seinen Gefühlen<br />

inspirieren, die er als<br />

Hinterbliebener hat. «Nach<br />

jedem Todesfall – ich verlor<br />

meinen Schwiegervater<br />

und zwei Onkel – spürte ich<br />

denselben Schmerz, dieselbe<br />

Hilflosigkeit, irgendwann<br />

war der Speicher solcher Gefühle<br />

voll.» Ausschlaggebend<br />

für das Zustandekommen<br />

von «Warum Du?» war der<br />

plötzliche Tod eines 19-jährigen<br />

Schülers – er starb<br />

vor drei Jahren an einem<br />

Herzversagen. Sabato hat<br />

das berndeutsche Trauerlied<br />

bereits auf Hochdeutsch<br />

umgeschrieben. Er kann sich<br />

vorstellen, dass eine französische<br />

sowie eine italienische<br />

Version folgen. «Das Lied hat<br />

alles, um zur Schweizer Trauerhymne<br />

zu werden», sagt<br />

der Vater von zwei Töchtern.<br />

Selber spielt er es jeweils zu<br />

Beerdigungen, die er als Pianist<br />

und Sänger begleitet. MM<br />

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Ryan Muego, 13 ans,<br />

■est l’un des quelque<br />

750 élèves qui ont participé<br />

aux Semaines biennoises<br />

du choix professionnel ces<br />

deux dernières semaines.<br />

La Chambre économique<br />

Bienne Seeland (CEBS) et le<br />

Centre d’orientation professionnelles<br />

de Bienne (OP)<br />

les organisent depuis 2012.<br />

Ryan a suivi l’atelier axé<br />

sur l’électricité parce qu’il<br />

«voulait simplement y faire<br />

un tour.» L’élève secondaire<br />

souhaite devenir informaticien.<br />

L’atelier lui a permis<br />

de rencontrer de nouveaux<br />

camarades et «d’apprendre à<br />

fabriquer une rallonge électrique».<br />

Durant ces deux semaines,<br />

des jeunes (de 10 e et<br />

11 e HarmoS) ont un aperçu<br />

de différents métiers. Vingtcinq<br />

prestataires (écoles ou<br />

entreprises) ont organisé<br />

un total de 36 ateliers en<br />

allemand et en français. Très<br />

axés sur la pratique, ils sont<br />

une étape intermédiaire<br />

avant les stages d’orientation.<br />

Ryan Muego ne serait<br />

pas le premier jeune dont le<br />

parcours pour devenir informaticien<br />

passe d’abord par<br />

un apprentissage d’électricien.<br />

La formation duale le<br />

permet. Durant son temps<br />

libre, Ryan Muego se balade<br />

souvent à vélo. HUA<br />

Alessandro Sabato,<br />

■43 ans, a composé et<br />

produit «Warum Du?», sa<br />

première chanson de deuil<br />

qui vient de sortir (accompagnée<br />

d’un clip vidéo).<br />

Le musicien et professeur<br />

de musique biennois s’est<br />

inspiré des sentiments qu’il<br />

éprouve en tant que survivant.<br />

«Après chaque décès<br />

– j’ai perdu mon beau-père<br />

et deux oncles – j’ai ressenti<br />

la même douleur, la même<br />

impuissance, à un moment<br />

donné, j’avais un tropplein<br />

de tels sentiments.»<br />

La mort soudaine d’un<br />

élève de 19 ans, décédé<br />

il y a trois ans d’un arrêt<br />

cardiaque, a été déterminante<br />

pour la réalisation de<br />

«Warum Du?» Alessandro<br />

Sabato a déjà écrit la chanson<br />

funèbre en dialecte et<br />

en allemand standard. Il<br />

imagine qu’une version<br />

française et une version<br />

italienne suivront. «Elle a<br />

tout pour devenir un hymne<br />

funèbre suisse», déclare ce<br />

père de deux filles. Il la joue<br />

lui-même lors des obsèques<br />

qu’il accompagne en tant<br />

que pianiste et chanteur. MM<br />

HAPPY<br />

PHOTO: JOEL SCHWEIZER PHOTO: ZVG<br />

BIRTH<br />

DAY<br />

TO<br />

YOU<br />

■ Daniel<br />

Aeberhard,<br />

Treuhänder, Lyss,<br />

wird diesen Mittwoch<br />

65-jährig;<br />

fiduciaire, Lyss,<br />

aura 65 ans<br />

mercredi.<br />

■ Henri<br />

Mollet,<br />

Architekt, Biel,<br />

wird diesen<br />

Samstag 84-jährig;<br />

architecte, Bienne,<br />

aura 84 ans<br />

samedi.<br />

■ Claude<br />

Rossi,<br />

ehem. Geschäftsführerin<br />

Filmpodium,<br />

Biel, wird diesen<br />

Sonntag 67-jährig;<br />

ancienne<br />

responsable du<br />

Filmpodium,<br />

Bienne aura<br />

67 ans dimanche.<br />

■ Hans Peter<br />

Kuster, ehem.<br />

Brodbeck & Cie<br />

AG, Tüscherz, wird<br />

diesen Sonntag<br />

85-jährig; ancien<br />

patron Brodbeck<br />

& Cie SA,<br />

Daucher, aura<br />

85 ans dimanche.<br />

■ Vincent<br />

Donzé,<br />

Journalist, Biel,<br />

wird diesen<br />

Sonntag<br />

63-jährig;<br />

journaliste,<br />

Bienne, aura<br />

63 ans dimanche.<br />

■ Lukas<br />

Weiss, Stepptanz-Jongleur<br />

und Berater für<br />

Kreativität und<br />

Innovation, Biel,<br />

wird kommenden<br />

Montag<br />

58-jährig; danseur<br />

de claquettes<br />

et conseiller en<br />

créativité et innovation,<br />

Bienne,<br />

aura 58 ans lundi<br />

prochain.


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BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

15<br />

VON<br />

MICHÈLE<br />

MUTTI<br />

BRAUCHTUM<br />

Gelebtes Kulturerbe<br />

und Neubelebung der Trachten,<br />

des Volkstanzes, -liedes<br />

und -theaters wie auch die<br />

Förderung und Pflege der<br />

Geselligkeit und Kameradschaft»,<br />

sagt Schiegg. Die<br />

siebenköpfige Kinder- und<br />

Geselligkeit. Die Trachtengruppe<br />

Lyss zählt zu den die Zukunft des Vereins.<br />

Jugendtanzgruppe sichert<br />

schweizweit rund 650 Trachtenvereinen.<br />

Sie ist vor 80 Anziehen gebügelt werden<br />

«Weil die Trachten vor dem<br />

Jahren gegründet worden. müssen und das Ankleiden<br />

Von den über 60 Mitgliedern rund eine Stunde beansprucht,<br />

wird der edle Zwirn<br />

sind 17 aktiv – davon fünf<br />

Männer. «Ziel und Zweck nicht zu den Proben angezogen,<br />

sondern nur zu beson-<br />

des Vereins ist die Erhaltung<br />

und Pflege sowie Förderung deren Anlässen», so Schiegg.<br />

Die Trachtengruppe Lyss feiert ihr 80-Jahr-<br />

Jubiläum und lädt zu ihren Heimatabenden<br />

im Saal des «Weissen Kreuz» in Lyss ein.<br />

Berner Festtagstracht,<br />

Gotthelftracht, gestreifte<br />

Werktagstracht oder Landfrauentracht<br />

– in der Schweiz<br />

gibt es über 700 verschiedene<br />

Trachten. Diese unterscheiden<br />

sich nicht nur von<br />

Kanton zu Kanton, sondern<br />

auch regional und besonders<br />

bei den Frauentrachten.<br />

«Grundsätzlich wird zwischen<br />

Festtags- und Werktagstracht<br />

unterschieden»,<br />

erklärt Marianne Schiegg.<br />

Das langjährige Vorstandsmitglied<br />

der Trachtengruppe<br />

Lyss besitzt vier Trachten,<br />

meistens trägt sie Sonntagstracht<br />

mit Silberschmuck<br />

oder ihre Gotthelftracht. Das<br />

Trachten- und Tanzfieber der<br />

51-Jährigen hat auf ihre Familie<br />

übergegriffen: Ihre<br />

beiden Töchter im Alter<br />

von zehn und zwölf Jahren<br />

sind ebenfalls im Verein,<br />

ihr Mann hilft beim Theater<br />

an Heimatabenden.<br />

Heimatschutz. Zu diesen<br />

Veranstaltungen gehören die<br />

Heimatabende im «Weissen<br />

Kreuz» in Lyss. «Heimat»<br />

hat für die Trachtengruppe<br />

Lyss ebenso wie wohl für<br />

alle Trachtenvereine eine<br />

besondere wichtige Bedeutung.<br />

Professor Dr. Bernhard<br />

Tschofen vom Institut für Sozialanthropologie<br />

und Empirische<br />

Kulturwissenschaft an<br />

der Universität Zürich: «Ab<br />

Beginn des 20. Jahrhunderts<br />

waren Trachten nicht nur<br />

als öffentlichkeitswirksam<br />

vorführbare Repräsentationen<br />

regionaler kultureller<br />

Eigenart etabliert, sondern<br />

galten unter dem Einfluss des<br />

erstarkenden Heimatschutzes<br />

– einer besonders in den<br />

deutschsprachigen Ländern<br />

PHOTOS: ZVG<br />

einflussreichen agrar-romantischen<br />

und kulturkritischen<br />

Bewegung – zudem als Ausdruck<br />

einer an alten Werten<br />

festhaltenden Heimatliebe.»<br />

Ihre Auftritte begleiteten, so<br />

Tschofen, als Gegenbilder<br />

Momente des ökonomischen<br />

und technischen Fortschritts<br />

und verliehen zudem der<br />

Eigenständigkeit des Landes<br />

und seiner Talschaften kulturellen<br />

Ausdruck. Er hält fest,<br />

dass Trachten in den vergangenen<br />

Jahrzehnten eindeutig<br />

dem Sonntag angehörten,<br />

dem Präsentieren und einer<br />

auf kollektive Wahrnehmung<br />

angelegten Zeichensprache<br />

des Künstlerischen, Wertvollen<br />

und Wohlgeordneten.<br />

«Aber sie signalisieren in<br />

solcher Repräsentation eben<br />

auch das schmerzhafte Eingeständnis,<br />

weniger gelebter<br />

Alltag als gepflegtes Kulturerbe<br />

zu sein.»<br />

Diese Feststellung hindert<br />

die Vereinsmitglieder<br />

der Trachtengruppe Lyss<br />

Die Trachtengruppe<br />

Lyss lebt<br />

das Brauchtum.<br />

nicht, ihre verschiedenen<br />

Trachten «mit Stolz» zu tragen<br />

und vorzuführen.<br />

Kriminalkomödie. Die<br />

Trachtengruppe Lyss lädt<br />

diesen Freitag, 17., am Mittwoch,<br />

22., und am Samstag,<br />

25. November zu ihren<br />

Heimatabenden unter dem<br />

Motto «Zyt» in den «Kreuz»-<br />

Saal in Lyss ein. Sie wartet<br />

mit einem bunt gemischten<br />

Unterhaltungsprogramm auf:<br />

Kinder- und Volkstänze, bewährte<br />

und moderne Volkslieder<br />

sowie das Theater.<br />

Die Trachtenleute nehmen<br />

ihr Publikum mit auf<br />

eine abwechslungsreiche<br />

Reise durch Jahreszeiten,<br />

morgendliche und abendliche<br />

Dämmerungen, verschiedene<br />

Lebenszeiten und<br />

nicht zuletzt gar in dramatische<br />

Krimizeiten.<br />

Die absurde Kriminalkomödie<br />

«D Lych i dr<br />

Badwanne» von SRF-Radiomoderator<br />

Mike La Marr<br />

dreht sich um Boris, der eines<br />

Morgens tot in der Badewanne<br />

einer WG-Wohnung<br />

entdeckt wird. Das verrückte<br />

Hin und Her, das sich jetzt<br />

zwischen Mitgliedern der<br />

Wohngemeinschaft, Hausmeisterin<br />

und Polizeiinspektor<br />

anbahnt, dürfte nicht nur<br />

die Krimifans entzücken. n<br />

Heimatabend der Trachtengruppe Lyss:<br />

Diesen Freitag sowie am 22. und 25. November<br />

jeweils im Saal des «Weisses Kreuz» in Lyss.<br />

Plätze können unter 032 387 99 99<br />

oder online unter www.tglyss.ch reserviert werden.<br />

ADIEU<br />

Jesus spricht:<br />

Ich bin das Licht der Welt.<br />

Wer mir nachfolgt, der wird<br />

nicht wandeln in der Finsternis,<br />

sondern wird das Licht des Lebens haben.<br />

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem lieben Schatz,<br />

unserem Papi, Grämpi, Schö, Götti, Onkel und Anverwandten<br />

Georges-Ernst Ledermann<br />

23. August 1949 - 9. November <strong>2023</strong><br />

Wir sind dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, die wir mit ihm verbringen durften.<br />

Wer ihn gekannt hat, weiss was wir verloren haben.<br />

BILD DER WOCHE<br />

von Joel Schweizer<br />

Hätten Sie<br />

sie erkannt? –<br />

Die historische<br />

Holzbrücke<br />

in Aarberg<br />

aus der<br />

Vogelperspektive.<br />

Traueradresse:<br />

Eleonore Ledermann<br />

Hauptstrasse 205<br />

2532 Magglingen<br />

Trauerfamilie:<br />

Eleonore Ledermann<br />

Séverine und Marcel Streich-Ledermann<br />

mit Noah Kocher-Ledermann<br />

Yves Ledermann und Mirjam Godin<br />

Geschwister<br />

Verwandte, Freunde und Bekannte<br />

Die Abdankung findet am Mittwoch, 22. November <strong>2023</strong>, um 13.30 Uhr in der Kirche Gottstatt in<br />

Orpund statt.<br />

Anstelle von Blumen berücksichtigen Sie bitte Parkinson Schweiz, 8132 Egg/ZH,<br />

IBAN CH48 0900 0000 8000 7856 2, Vermerk: Trauerspende Georges Ledermann.<br />

(Dient als Leidzirkular)


16<br />

BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> AGENDA<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong><br />

www.cinevital.ch KINOS/CINÉMAS PROGRAMM VOM/PROGRAMME DU 16.11.–22.11.<strong>2023</strong><br />

KINO/CINÉ FILM FSK/LÄNGE DO/JE FR/VE SA/SA SO/DI MO/LU DI/MA MI/ME<br />

Lido 1 ANATOMIE D'UNE CHUTE 12 (14) / 152 14:00 F/d/e<br />

14:15 F/d/e 14:15 F/d/e<br />

20:00 F/d/e 20:00 F/d/e 20:00 F/d/e 20:00 F/d/e 20:00 F/d/e 20:00 F/d/e<br />

Lido 2 ANATOMIE D'UNE CHUTE 12 (14) / 152 16:30 F/d/e<br />

17:15 F/d/e 17:15 F/d/e 17:15 F/d/e 17:15 F/d/e 17:15 F/d/e 17:15 F/d/e<br />

Rex 2 CHECKER TOBI UND DIE REISE<br />

ZU DEN FLIEGENDEN FLÜSSEN 0 / 92 14:45 D 14:45 D 14:45 D<br />

Rex 2 DIE MITTAGSFRAU LUNCH'KINO 14 (16) / 136 12:00 D 12:00 D 12:00 D 12:00 D 12:00 D 12:00 D 12:00 D<br />

20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D<br />

Lido 2 EHC KLOTEN - EHC BIEL<br />

LIVE ÜBERTRAGUNG IM KINO! 0 / 120 19:45 D<br />

Lido 1 EIN GANZES LEBEN 12 / 116 17:30 D 17:30 D 17:30 D 17:30 D<br />

Apollo FALLEN LEAVES 12 (12) / 82 18:00 Ov/df 18:00 Ov/df 18:00 Ov/df<br />

Lido 1 FIVE NIGHTS AT FREDDY'S 14 (16) / 109 17:30 F 17:30 F<br />

Lido 1 LA HAINE 16 / 98 20:15 F/d<br />

Lido 1 I GIACOMETTI 10 (10) / 102 17:30 Ov/df<br />

Rex 1 I GIACOMETTI 10 (10) / 102 17:45 Ov/df 17:45 Ov/df 17:45 Ov/df 17:45 Ov/df 17:45 Ov/df 17:45 Ov/df<br />

Lido 2 I GIACOMETTI 10 (10) / 102 14:15 Ov/df<br />

14:45 Ov/df 14:45 Ov/df 14:45 Ov/df<br />

Apollo INGEBORG BACHMANN - 6 / 111 17:30 D/f<br />

REISE IN DIE WÜSTE<br />

17:45 D/f<br />

18:00 D/f 18:00 D/f<br />

Rex 2 JANUS 8 (12) / 78 18:00 F/f<br />

Apollo KILLERS OF THE FLOWER MOON 16 (16) / 206 13:30 E/df<br />

14:00 E/df<br />

19:45 E/df 19:45 E/df<br />

Beluga KILLERS OF THE FLOWER MOON 16 (16) / 206 19:15 E/df 19:15 E/df 19:15 E/df 19:15 E/df 19:15 E/df<br />

Lido 2 L'OMBRA DI CARAVAGGIO 16 (16) / 118 10:30 It/df<br />

Lido 1 NEUE GESCHICHTEN VOM PUMUCKL 0 / 78 13:45 D 13:45 D<br />

Lido 1 OPPENHEIMER 12 (12) / 180 10:15 E/df<br />

Beluga SIMPLE COMME SYLVAIN -<br />

THE NATURE OF LOVE 14 (16) / 111 17:00 F/d 17:00 F/d 17:00 F/d<br />

Lido 2 THABO - DAS NASHORN-ABENTEUER 6 / 97 15:00 D 15:00 D 15:00 D<br />

Apollo THE BOY AND THE HERON 12 (12) / 124 20:15 Jap/d/f<br />

Beluga THE HUNGER GAMES - THE BALLAD 12 / 157 15:15 D 15:15 D<br />

OF SONGBIRDS AND SNAKES<br />

16:00 D<br />

20:30 F<br />

Rex 1 THE HUNGER GAMES - THE BALLAD 12 / 157 14:30 F 14:30 F 14:30 F<br />

OF SONGBIRDS AND SNAKES<br />

17:00 E/df<br />

20:00 E/df 20:00 E/df 20:00 E/df 20:00 E/df 20:00 E/df 20:00 E/df 20:00 E/df<br />

schweizer premiere!<br />

Lido 2 THE HUNGER GAMES - THE BALLAD... 12 / 157 20:15 F 20:15 F 20:15 F 20:15 F 20:15 F 20:15 „le Fbon film !“<br />

Rex 2 THE HUNGER GAMES - THE BALLAD... 12 / 157 17:00 E/df 17:00 E/df 17:00 E/df 17:00 E/df 17:00 E/df 17:00 E/df<br />

Apollo THE MARVELS 12 (12) / 105 20:30 3D E/df 20:30 3D E/df<br />

20:30 3D F 20:30 3D F<br />

Beluga THE MARVELS 12 (12) / 105 13:00 F<br />

13:30 F<br />

Rex 1 THE OLD OAK LUNCH'KINO 12 (14) / 114 12:15 E/df 12:15 E/df 12:15 E/df 12:15 E/df 12:15 E/df 12:15 E/df 12:15 E/df<br />

Lido 1 TROLLS - BAND TOGETHER 0 (6) / 91 15:30 D<br />

15:30 F 15:30 F 15:30 F<br />

Lido 2 TROLLS - BAND TOGETHER 0 (6) 91 13:00 D 13:00 D<br />

Beluga X : LA VIE DE MALCOLM X - MET 23/24 - / 222 18:55 OV/f<br />

schweizer premiere!<br />

„le bon film !“<br />

vorpremiere!<br />

en avant-première !<br />

„lunch‘kino“<br />

0900 900 921<br />

(CHF 0.80/Anruf + CHF 0.80/Min.)<br />

o<br />

CentrePasquArt Seevorstadt 73, Faubourg du Lac<br />

032 322 71 01 • www.filmpodiumbiel.ch<br />

CINEMA ITALIANO<br />

Das junge neue Filmschaffen Italiens<br />

La nouvelle jeune création cinématographique italienne<br />

26/10 - 05/12/<strong>2023</strong><br />

Hommage an Anna Magnani<br />

und Pier Paolo Pasolini:<br />

MAMMA ROMA<br />

Pier Paolo Pasolini, IT 1962, 105’, I/d<br />

Do/Je/Gio 16/11 18h00<br />

PREMIERENFILME / PREMIÈRES<br />

BLACKBIRD BLACKBIRD BLACKBERRY<br />

Elene Naveriani, CH/GE/DE <strong>2023</strong>, 112’, Ov/d,f<br />

Do/Je 16/11 20h30<br />

Di/Ma 21/11 18h00<br />

BE MOVIE - Das Wochenende des Berner Films /<br />

Le weekend du cinéma bernois<br />

BRATSCH - EIN DORF MACHT SCHULE<br />

Norbert Wiedmer, CH <strong>2023</strong>, 92, Dialekt/f<br />

in Anwesenheit von Norbert Wiedmer (Regisseur)/<br />

en présence de Norbert Wiedmer (réalisateur)<br />

Fr/Ve 17/11<br />

18h00<br />

MAD HEIDI<br />

Joh. Hartmann, S. Klopfstein, CH 2022, 92’, E/d,f<br />

Fr/Ve 17/11 20h30<br />

FLY GIRLS<br />

Julien Grindat, CH <strong>2023</strong>, 55’, F/d<br />

Vorfilm/court-métrage: CATZILLA,<br />

Maria Kaur, CH 2022, 16’, Ov/d,f<br />

in Anwesenheit von Julien Grindat (Regisseur)/<br />

en présence de Julien Grindat (réalisateur)<br />

Sa/Sa 18/11 18h00<br />

PLAY WITH THE DEVIL<br />

Olivier Joliat, Matthias Willi, CH <strong>2023</strong>, 72’, Ov/d,f<br />

Vorfilm/court-métrage: ENTROPY OF<br />

THINGS, Sean Wirz, CH 2021, 4’, Ov/d,f<br />

in Anwesenheit der Crew von ENTROPY OF THINGS/<br />

en présence de l’équipe d’ENTROPY OF THINGS<br />

Sa/Sa 18/11 20h30<br />

QUEER GLAUBEN<br />

Madeleine Corbat, CH <strong>2023</strong>, 58’, Dialekt/f<br />

Vorfilm/court-métrage: LEBEN,<br />

Maira Kaur Bedi, CH 2022, 20’, Ov/d,f<br />

In Anwesenheit von Madeleine Corbat (Regie)/<br />

en présence de Madeleine Corbat (réalisatrice)<br />

So/Di 19/11 10h30<br />

ZIMMERWALD<br />

Valeria Stucki, CH <strong>2023</strong>, 66’, Dialekt/f<br />

Vorfilm/court-métrage: GRENZENLOS,<br />

Sean Wirz, CH 2022, 17’, Ov/d,f<br />

In Anwesenheit von Valeria Stucki (Regie)/<br />

en présence de Valeria Stucki (réalisatrice)<br />

So/Di 19/11 18h00<br />

UNSER VATER<br />

Miklos Gimes, CH <strong>2023</strong>, 73’, Ov/d,f<br />

Vorfilm/court-métrage: APROPOS<br />

PFARRER, Jan Mühlethaler, CH 2022, 7’,<br />

Dialekt/f<br />

In Anwesenheit von Miklós Gimes und Jan<br />

Mühlethaler (Regisseur)/en présence de<br />

Miklós Gimes et Jan Mühlethaler (réalisateur)<br />

So/Di 19/11 20h30<br />

Für gerade mal 20.- erhältst du Zutritt zu allen BE<br />

MOVIE Filmen. Der Filmpass kann an der Kinokasse<br />

erworben werden. / Pour seulement 20.-, tu as<br />

accès à tous les films BE MOVIE. L’abonnement est<br />

en vente à la caisse du Filmpodium.<br />

BEATA TE<br />

Paola Randi, IT 2022, 104’, I/d<br />

Mo/Lu/Lu 20/11 18h00<br />

NOSTALGIA<br />

Mario Martone, IT, FR 2022, 118’, I/d,f<br />

Mo/Lu/Lu 20/11 20h30<br />

GRAZIE RAGAZZI<br />

Riccardo Milani, IT <strong>2023</strong>, 117’, I/d<br />

Di/Ma/Ma 21/11 20h30<br />

● CINEDOME<br />

www.kitag.ch<br />

● AARBERG, ROYAL<br />

www.kino-aarberg.ch<br />

● GRENCHEN, PALACE<br />

«Five Nights at Freddy's», MI: 20.15.<br />

«Trolls 3 – Gemeinsam stark», MI: 15.30.<br />

«Neue Geschichten vom Pumuckl», MI: 14.00.<br />

● GRENCHEN, REX<br />

«The Marvels», MI: 16.00, 20.15.<br />

«Paw Patrol: Der Mighty Kinofilm», MI: 14.00.<br />

● INS, INSKINO<br />

«Ein ganzes Leben», FR/SA/SO: 20.00.<br />

«Arielle - Die Meerjungfrau», 3D, SA/SO: 14.00.<br />

● LYSS, APOLLO<br />

www.cinergie.ch<br />

KINOS CINÉMAS<br />

● BÉVILARD, PALACE<br />

«Hunger Games: La ballade du serpent et de l'oiseau<br />

chanteur», ME: 20.00, VE/SA: 20.30, DI: 16.00.<br />

«L'Abbé Pierre – Une vie de combats»,<br />

JE/DI: 20.00.<br />

«Le Noël de Teddy l'ourson»,<br />

VE: 18.00, SA: 17.00, DI: 10.00.<br />

● LA NEUVEVILLE, CINÉ<br />

«L'Abbé Pierre – Une vie de combats», ME/DI: 20.30.<br />

«Le Garçon et le Héron», VE/SA: 20.30, DI: 14.00.<br />

«The Old Oak», DI: 17.00, MA: 20.30.<br />

● MOUTIER, CINOCHE<br />

«Le Garçon et le Héron»,<br />

ME: 20.00, VE: 20.30, DI: 16.00 et 20.00.<br />

«La Passion de Dodin Bouffant»,<br />

JE/LU: 20.00, SA: 17.30.<br />

«L'Abbé Pierre – Une vie de combats»,<br />

VE: 17.30, SA: 20.30.<br />

● SAINT-IMIER, ESPACE NOIR<br />

«Zimmerwald», VE: 20.00.<br />

«More than honey», MA: 20.00.<br />

● TAVANNES, ROYAL<br />

«Hunger Games: La ballade du serpent et de l'oiseau<br />

chanteur», ME/JE/VE/DI/LU: 20.00, SA: 17.00.<br />

«Le Noël de Teddy l'ourson»,<br />

ME: 14.00, SA/DI: 10.00.<br />

«Comme par magie»,<br />

ME: 17.30, SA: 21.00, DI: 17.00, MA: 20.00.<br />

● TRAMELAN, CINÉMATOGRAPHE<br />

«Ama Gloria»,<br />

ME: 15.00, SA: 18.00, DI: 14.00, MA: 20.15.<br />

«Le théorème de Marguerite»,<br />

ME: 17.45, VE/LU: 18.00, DI: 20.15.<br />

«Hunger Games: La ballade du serpent et de l'oiseau<br />

chanteur», ME/JE: 20.00, VE: 20.30, SA: 21.00, DI: 17.00.<br />

Ciné Après-midi en collaboration avec Seniors Actifs et<br />

Pro Senectue «Les Belles Années», JE: 14.30.<br />

«Anselm», JE: 16.00, LU: 20.00.<br />

«Film du 800 e anniversaire de Tramelan», SA: 15.30.<br />

«La Sorcière dans les airs», DI: 10.00.<br />

«Janus sous le Signe de Goya»,<br />

en présence du réalisateur Claude Stadelmann,<br />

MA: 18.00.<br />

Adventsmarkt<br />

MEERESFRÜCHTE-WOCHEN<br />

FRUITSde MER<br />

avec Charly<br />

T 032 322 37 77<br />

www.dulac-biel.ch<br />

St. Johannsen<br />

24. & 25.11.<strong>2023</strong><br />

Mhhhm... mit feinem Suure Mocke!<br />

Freitag<br />

17:00 - 21:00<br />

Samstag<br />

15:00 - 21:00<br />

9.11.–22.12.


BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong> AGENDA<br />

BIEL BIENNE 14 NOVEMBRE <strong>2023</strong> 17<br />

● Biel/Bienne<br />

● Region/Région<br />

Deutsch in Schwarz<br />

français en gris<br />

15.11.<br />

MITTWOCH<br />

MERCREDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

● BÖZINGEN, Familiengärten,<br />

Hausi Straub Fan<br />

Club, «Örgeli-Trämpers».<br />

20.00.<br />

● KONGRESSHAUS,<br />

3. Sinfoniekonzert des<br />

Sinfonie Orchester Biel<br />

Solothurn «Licht und<br />

Schatten». 19.30.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

● NEBIA, «L’Avare»,<br />

de Molière. 19.00.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

● MERCURE HOTEL<br />

PLAZA, Vortragsabend<br />

Windenergie im Kanton<br />

Bern/conférence<br />

Développement éolien<br />

dans le canton de Berne.<br />

Bitte anmelden/s’inscrire<br />

svp info@proeole-be.ch.<br />

19.30.<br />

16.11.<br />

DONNERSTAG<br />

JEUDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

● ALTERSWOHNHEIM<br />

BÜTTENBERG, Bandura-<br />

Ensemble «Beriska». 15.00.<br />

● CAFÉ DU<br />

COMMERCE, «Novoboy».<br />

20.30.<br />

● DUO CLUB, MUDA<br />

weekly techno. 23.00.<br />

● MUSIKSCHULE,<br />

12. Klavier- und Kammermusikfestival.<br />

Saal<br />

301, Eröffnugskonzert<br />

«Prélude» 19.00.<br />

● LIGERZ, Jazz Club<br />

Ligerz, Jam-Session. 19.30.<br />

Die Camerata Bern lädt diesen Samstag<br />

zum Familienkonzert ins Farelhaus in Biel<br />

(deutsche Moderation: 14 Uhr).<br />

Das Programm unter dem Titel<br />

«Im Zauberschloss der Musik» umspannt<br />

fast 350 Jahre Musikgeschichte. Let’s go!<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

● NEBIA, «L’Avare»,<br />

de Molière. 19.00.<br />

● LYSS, KUFA Halle,<br />

Coupe Romanoff<br />

präsentiert:<br />

«Ingo Appelt», Comedy.<br />

22.30. Türöffnung 19.00.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

● BOURG, Cours de<br />

danse pour adultes.<br />

17.00-18.30.<br />

français/anglais.<br />

● NMB, «Bienne, tes<br />

souvenirs» avec Claude<br />

Konrad. 18.00.<br />

● STADTBIBLIOTHEK,<br />

Gemeinsames Lesen.<br />

18.30-19.30.<br />

● NIDAU, Kreuz,<br />

Tanzbar Lindy-Hop. 20.30.<br />

17.11.<br />

FREITAG<br />

VENDREDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

● CARRÉ NOIR,<br />

Samuel Blaser Trio.<br />

Album Release. 20.30.<br />

● CHESSU, Ping Pong -<br />

Babyfoot Jam, DJ’s Draiwa<br />

& Rade. Tournament<br />

inscription till 21.00. 20.00.<br />

● DUO CLUB, Duo Fridays<br />

Afropiano. 23.00.<br />

● ELDORADO BAR,<br />

L-Band, Pinot Noir. 20.00.<br />

● LE SINGE, «Barrio<br />

Colette / Hochzeitsparty<br />

KTC&KN». 23.00.<br />

● LITERATURCAFÉ,<br />

«Jeremy Mage and<br />

Friends». 21.00.<br />

● MUSIKSCHULE, Säle<br />

301 & 306, «Vocalises».<br />

18.00.<br />

● BELLMUND, La Prairie,<br />

«Tandem La Prairie». Julia<br />

Fischer Quartett. 18.00.<br />

● LIGERZ, Jazz Club «The<br />

Lakeside Connection».<br />

20.00. Essen ab 19.00.<br />

● NIDAU, Kirche,<br />

«Chœur Jubilate». 20.00.<br />

● SAINT-IMIER,<br />

salle St-Georges, le Chœur<br />

1001 Notes, «1001 Notes<br />

voix double». 20.00.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

● BIOTOP, La Grenouille,<br />

«Do you touch?», Gastspiel<br />

Brigitta Schrepfer’s<br />

Somafon. (d) 19.00.<br />

● NEBIA,<br />

Kartell Culturel, Ohne<br />

Rolf «Jenseitig». 20.30.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

● JURAPLATZ, Kunstraum.<br />

Oracle Opus, Mor<br />

Dovat, Mathilde Fenoll,<br />

Anda Furrer und Matthieu<br />

Hardouin werden die<br />

Bedeutung des «Tarot de<br />

Marseille» erforschen.<br />

Performance 17.00-20.00.<br />

18.11.<br />

SAMSTAG<br />

SAMEDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

● DUO CLUB, Best of<br />

2000. 23.00.<br />

● FARELHAUS, Familienkonzert<br />

der Camerata<br />

Bern, «Im Zauberschloss<br />

der Musik». Deutsche Moderation:<br />

14.00. Fränzösische<br />

Moderation: 16.00.<br />

agenda.bielbienne@bcbiel.ch<br />

Les informations concernant les événements<br />

du 22 au 28 novembre <strong>2023</strong><br />

doivent parvenir à la rédaction<br />

au plus tard jeudi 16 novembre à 10h00.<br />

● LE SINGE,<br />

«Black Market Karma»,<br />

Psychedelic Rock. 21.00.<br />

● MUSIKSCHULE, Säle<br />

301 & 306 «Interlude»,<br />

die Kunst des Präludierens.<br />

10.00-20.00.<br />

● TOBS MANUFACURE,<br />

1. Familienkonzert «Leben<br />

und Werk von Wolfgang<br />

Amadeus Mozart». 15.00.<br />

● LA NEUVEVILLE,<br />

Café-théâtre de la Tour de<br />

Rive, «Diane Tell», chanson<br />

française. 20.30.<br />

● LIGERZ, Jazz Club,<br />

«Double-Double-Trouble.<br />

20.00. Essen ab 19.00.<br />

● LYSS, Reformierte<br />

Kirche, Orchester Lyss und<br />

Regionale Musikschule<br />

Lyss. «Konzert der Generationen».<br />

19.30.<br />

● NIDAU, Kirche, Bläserensemble<br />

Seeland. «Duo<br />

Oblivion», Lise Frei, Toune<br />

de Montmolin. 19.30.<br />

● SAINT-IMIER,<br />

Collégiale<br />

«Chœur Jubilate». 17.00.<br />

● SISELEN, Kirche,<br />

«Lakeland Gospel».20.00.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

● BIOTOP, La Grenouille,<br />

«Do you touch?», Brigitta<br />

Schrepper’s Somafon. (f)<br />

17.00.<br />

● CARRÉ NOIR, «Improvisation<br />

théâtrale». Troupe<br />

Indélébiel. 20.00.<br />

● AEGERTEN, Mehrzweckhalle,<br />

Liebhaberbühne<br />

Biel «Nid ganz<br />

100». 20.00.<br />

● TAVANNES, Le Royal,<br />

«Carlos Henriquez»,<br />

humour. 20.30.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

● JURAPLATZ, Kunstraum.<br />

Oracle Opus, Mor<br />

Dovat, Mathilde Fenoll,<br />

Anda Furrer und Matthieu<br />

Hardouin werden die<br />

Bedeutung des «Tarot de<br />

Marseille» erforschen. Performance<br />

17.00-20.00.<br />

● TISSOT ARENA,<br />

EHC Biel-Bienne -<br />

HC Genève Servette. 19.45.<br />

● NIDAU, Biblio, heure<br />

du conte avec Janine<br />

Worpe. Pour les familles.<br />

10.30.<br />

● TWANN, Engel Haus,<br />

Spiel- und Jassnachmittag.<br />

14.00.<br />

19.11.<br />

SONNTAG<br />

DIMANCHE<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

● CARRÉ NOIR, «Ode<br />

aux corps en novembre».<br />

17.00.<br />

● LE SINGE, «UIB Jazz<br />

Orchestra» dirigiert von<br />

Juliane Rickenmann. 18.00.<br />

● PASQUARTKIRCHE,<br />

bourg Konzerte, Jordi<br />

Savall, Gambe; Rolf Lislevand,<br />

Laute, Theorbe.<br />

17.00.<br />

● STADTKIRCHE, «Von<br />

Isis zu Maria» – eine musikalische<br />

Friedensreise.<br />

Eli Schewa, Gesang und<br />

Harfe; Projektensemble<br />

Marisis. 17.00.<br />

● VOLKSHAUSSAAL,<br />

Musikschule Biel, «Kindermosaik»,<br />

Szenen<br />

einer Kindheit und<br />

Schlusskonzert «Postlude<br />

Podium». 10.00-21.00.<br />

● INS, Kirchgemeindehaus,<br />

Bläserensemble Seeland.<br />

«Duo Oblivion», Lise<br />

Frei, Toune de Montmolin.<br />

17.00.<br />

● KERZERS, Kirche,<br />

«Lakeland Gospel». 17.00.<br />

Informationen über<br />

Veranstaltungen vom<br />

22. bis 28. November <strong>2023</strong><br />

müssen bis spätestens am<br />

Donnerstag, 16. November,<br />

10.00 Uhr<br />

auf der Redaktion sein.<br />

● LYSS, Reformierte<br />

Kirche, Orchester Lyss und<br />

Regionale Musikschule<br />

Lyss. «Konzert der Generationen».<br />

17.00.<br />

● LYSS, KUFA Club,<br />

60s to 90s - die neue<br />

60+ Party. 18.00.<br />

● MOUTIER, Chantemerle,<br />

«Petitpas & Moi».<br />

Cie Mafalda & Cie Chamar<br />

Bell Clochette. 17.00.<br />

● NIDAU, Kreuz, «Wilderbluescht»,<br />

schweizerdeutsche<br />

Volkslieder.<br />

15.00.<br />

● SAINT-IMIER, salle<br />

St-Georges, le Chœur 1001<br />

Notes, «1001 Notes voix<br />

double». 17.00.<br />

● TWANN, Kirche,<br />

Familienkonzert im<br />

Rahmen der Veranstaltungsreihe<br />

«Be-Wegt» mit<br />

Szu-Yu Chen, Traversflöte;<br />

Nicolas Michel, historisches<br />

Fagott, und Sophie Zimmermann,<br />

Cembalo. 17.30.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

● MOUTIER,<br />

Chantemerle,<br />

«Petitpas & moi». 17.00.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

● CARRÉ NOIR, Danse,<br />

lecture, musique: Ode aux<br />

corps. 17.00.<br />

● JURAPLATZ, Kunstraum.<br />

Oracle Opus, Mor<br />

Dovat, Mathilde Fenoll,<br />

Anda Furrer und Matthieu<br />

Hardouin werden die<br />

Bedeutung des «Tarot de<br />

Marseille» erforschen.<br />

Performance 14.00-17.00.<br />

● TWANN, Hotel Bären,<br />

Lottomatch der Wohnbaugenossenschaft<br />

Zuhause<br />

am Bielersee. 14.00.<br />

21.11.<br />

DIENSTAG<br />

MARDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

● LITERATURCAFÉ,<br />

«Mardi Jazz» mit Daniel<br />

Cerny. Treffpunkt, Musik<br />

und Lesegenuss, Diskussionen.<br />

19.30.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

● NMB, Öffentliche<br />

Lesung. «Playlist» aus<br />

«Dürrst» von Simon<br />

Froehling. 19.00.<br />

MEIN AUSGEHTIPP<br />

MA SORTIE<br />

Renaud<br />

Jeannerat<br />

«Wie wäre es, wenn<br />

wir an diesem Donnerstagabend<br />

ins<br />

Theater gehen?<br />

Einen Klassiker<br />

von Molière in<br />

einer modernen,<br />

verrückten Version geniessen? Die ,Cie<br />

Vol plané’ aus Marseille kommt nach<br />

zehn Jahren erneut ins Theater Nebia<br />

nach Biel, um die Ohren Interessierter<br />

mit der Sprache Molières zu verwöhnen.<br />

Nach ,Le Malade imaginaire’ ist diesmal<br />

,L’Avare’ an der Reihe: Auch hier steht<br />

der Wahnsinn im Zentrum, es gibt tyrannische<br />

Beziehungen unter Verwandten,<br />

es kommt zu einer Zwangsheirat, wir<br />

taumeln in den Abgründen vernebelter<br />

Vernunft. Alles hängt am Spiel von vier<br />

Darstellerinnen und Darstellern, die das<br />

Stück mit frecher Frische und unbändiger<br />

Energie neu interpretieren. Die Schönheit<br />

der gallischen Sprache in einer leichten<br />

Inszenierung, die fast ohne Bühnenbild<br />

auskommt und einige Anspielungen auf<br />

die aktuelle Problematik des Geldes und<br />

seiner Tabus enthält. Hurra!»<br />

«Et si nous allions au théâtre ce jeudi soir?<br />

Savourer un grand classique de Molière<br />

dans une version moderne déjantée. La<br />

Cie Vol plané de Marseille revient à Bienne<br />

dix ans après, au Théâtre Nebia, porter<br />

la langue de Molière à nos oreilles en<br />

s’attaquant, après ‘Le Malade imaginaire’,<br />

cette fois à ‘L’Avare’; avec une même figure<br />

centrale de folie, des rapports tyranniques<br />

à la filiation, un mariage forcé, des abîmes<br />

et des vertiges de la raison. Tout repose<br />

ici sur le jeu de quatre acteurs et actrices<br />

revisitant la pièce avec une insolente<br />

fraîcheur et une énergie sans borne. La<br />

beauté de la langue de Molière dans une<br />

mise en scène légère, quasiment sans<br />

décor, glissant quelques allusions aux<br />

problématiques actuelles sur l’argent et<br />

ses tabous. Jubilatoire!»<br />

Swiss Tennis Arena<br />

15. bis 19. November<br />

MI-FR: 17.00-22.00<br />

SA: 14.00-22.00<br />

SO: 13.00-18.00<br />

Pre-Event mit Bielersee-Winzern am 13. November<br />

von 17.00-21.00. Eintritt kostenlos.<br />

SWISS DIGITAL DAYS<br />

IN DER STADTBIBLIOTHEK<br />

Noch bis am 21. November<br />

mit verschiedenen Vorträgen<br />

DI, 14.11.: Was ist Virtual Reality?<br />

mit Marcus Hudritsch. (d) 18.30.<br />

Do, 16.11.: Darknet - Fluch oder Segen (d)<br />

mit Simon Schultze 18.30.<br />

Do, 16.11.: Entdecken Sie das Internet der Orte, 15.00.<br />

Ve, 17.11.: Les données de la population,<br />

quelle sécurité? (f), 18.30.<br />

Sa, 18.11.: Was kann ChatGPT? Ein Wettbewerb<br />

zwischen Mensch und Maschine<br />

mit Sarah Grandjean und José Gsell (d/f)<br />

14.00-16.00.<br />

Di, 21.11.: Open access - Demokratisierung der<br />

Wissenschaft (d), mit Florin Steffen 18.30.<br />

www.bibliobiel.ch<br />

STIFTUNG DAMMWEG<br />

Weihnachtsmarkt und Café<br />

Geschenke und Mitbringsel, Karten und<br />

Geschenkpapier, Dekorationen für Ihr Zuhause,<br />

Kaffee und köstliche Desserts.<br />

Mittwoch, 15.11. bis Freitag, 17.11.<br />

MI/DO: 14.00-18.30, FR: bis 17.00.<br />

La Camerata de Berne donne un concert<br />

pour les familles intitulé «Au palais enchanté<br />

de la musique» samedi à 16 heures à la<br />

Maison Farel de Bienne. L’orchestre de<br />

chambre y retracera près de 350 ans<br />

d’histoire de la musique.<br />

AUSSTELLUNGEN<br />

EXPOSITIONS<br />

NEUE AUSSTELLUNGEN:<br />

NOUVELLES EXPOSITIONS:<br />

● LA VOIRIE, «Hors-Formes», huit arstistes biennoises<br />

présentent cette exposition rassemblant illustration et<br />

céramique. Vernissage: 16.11., 18.00-21.00. JE: 18.00-21.00,<br />

VE: 14.00-18.00, SA: 10.00-17.00, DI: 12.00-15.00. Jusqu’au<br />

19 novembre.<br />

● LOKAL-INT, Valentina Parati, Lausanne; proposée par<br />

Selma Meuli & Clara Chavan. DO: 19.30.<br />

WEITERHIN GEÖFFNET:<br />

TOUJOURS À L’AFFICHE:<br />

● ALTSTADT, Obergasse 22, Nathalie Jean-Louis<br />

und Stefan Beyeler Deutor «L’art de l’anglage».<br />

Kunst der Uhrendekoration. Das Handwerk der<br />

Uhrendekoration und die Wichtigkeit und Präsenz der<br />

Handwerkskünstlerin. Bis 31. Dezember.<br />

● BENEVOL KANTON BERN, Bahnhofstrasse 30,<br />

Werke von Vasilis Georgas. Anmeldung erwünscht.<br />

Dauerausstellung.<br />

● DER ORT, Gemeinschaftsausstellung Collagen und<br />

Skulpturen, Anne, Beatrice, Cosette, Franco, Michele,<br />

Manuela, Yolande. MO-FR: 11.00-18.00. Bis 15. November.<br />

● KUNSTHAUS PASQUART, Fausta Squatriti, Galaxie;<br />

Delphine Coindet, Autofriction. Kunstimbiss mit Fausta<br />

Squadriti, 17.11., 12.15, d/f. Bis 19. November.<br />

● KRONE COURONNE, «Sweet Crip» von Lari Medawar.<br />

DO-SO: 15.00-18.00. Pre-opening for reduced mobility:<br />

17.00. Special visit: 17.11., 15.00-16.00 visit only with protective<br />

masks. Reading & Nap time, 19.11., 15.00-18.00,<br />

17.00 Redaing Camille Cornu. Bis 10. Dezember.<br />

● NMB, «Réminiscence», Duftinstallation von Maeva<br />

Rosset. Bis 7. Januar 2024.<br />

● NMB, «Rund um Biel». Fleisch für Biel.<br />

Der städtische Schlachthof (1877-1992).<br />

● NMB, «Röstigraben». Biel und der Röstigraben.<br />

Dauerausstellung.<br />

● NMB, «150 Jahre Museum Schwab». Garten Eden und<br />

Zukunftsstadt, Philippe Robert, Ernst Kuhn und der Bahnhof<br />

Biel von 1923. Bis 25. Februar 2024.<br />

● PHOTOFORUM PASQUART, «Fototechnik A III».<br />

Carolinë Heider, Ruth Horak, Lisa Rastl, Claudia Rohrauer<br />

aus Oesterreich. Christelle Boulé, Corinne Futterlieb und<br />

Alessia Olivieri aus der Schweiz. Genderkritische Auseinandersetzung<br />

mit dem hartnäckigen Klischee der männlich<br />

konnotierten Fototechniken und Fotogeschichte.<br />

Bis 19. November.<br />

● RESIDENZ AU LAC, Marc Reist «Beyond the Surface».<br />

Bilder und Skulpturen. Bis 19. November.<br />

● SPITALZENTRUM BIEL, Toni Bögli und Philipp Boë. Bis<br />

Mitte Januar 2024.<br />

● BÜREN, Galerie am Marktplatz, schwarz gänsehaut<br />

«musterien». FR: 17.00-19.00, SA: 14.00-16.00<br />

SO: 14.00-17.00. Bis 18. November.<br />

● ÉVILARD, EvilArt, Gemeindesaal. 18 Künstler zeigen<br />

ihre Werke. MI-FR: 16.00-19.00,<br />

SA: 11.00-20.00, SO 19.11.: 11.00-17.00. Bis 19. November.<br />

● SISELEN, Galerie 25, «30 Jahre Galerie 25».<br />

Martin Ziegelmüller, Marcel Stüssi, Fernand Schmutz und<br />

viele andere. SA/SO: 14.00-18.00. Bis 3. Dezember.<br />

● SONCEBOZ, Quai 29 Sàrl, rue de la Gare 23,<br />

«Catherine Louis», Illustrations. Jusqu’au 8 décembre.<br />

● TRAMELAN, CIP, «Nicolas Buchwalder», ancien<br />

boulanger à Tavannes. LU-VE: 08.00-20.00. SA: 15.00-<br />

18.00. Du vendredi 24 au dimanche 26 novembre,<br />

l’exposition est fermée. Jusqu’au 22 décembre.<br />

● MOUTIER, Galerie du Passage, Sébastien Strahm,<br />

relief, dessin, peinture, bas-relief.<br />

Jusqu’au 10 décembre.<br />

● NIDAU, Bibliothèque de langue française.<br />

«blume de bitume – un livre pour le futur».<br />

LU/ME: 15.30-18.00, VE: 16.00-18.00, SA: 10.00-12.00.<br />

Jusqu’au 20 décembre.<br />

● NIDAU, uniQuart, «Papiers et Plantes - une collaboration».<br />

Domie’d, Yveline Abernot, Regina Spychiger, Esther<br />

Wyss. DI/DO/FR: 14.00-18.00, MI: 09.00-18.00, SA: 09.00-<br />

13.00. Bis 18. November.<br />

● SAINT-IMIER, CCL, Christophe Lambert.<br />

«Hunt your own tracks». Jusqu’au 10 décembre.<br />

● TWANN, Engel Haus. «Andrea Anastasia Wolf».<br />

SA/SO: 12.00-17.00. Bis 26. November.


18<br />

BIEL BIENNE 14. NOVEMBER <strong>2023</strong><br />

CINÉMA<br />

Altersweisheit: Ken Loachs<br />

Neuer – sein Abschiedsfilm?<br />

VON<br />

LUDWIG<br />

HERMANN<br />

Draussen vor der Tür steht<br />

TJ Ballantyne, Besitzer des einzigen<br />

Pubs in einem Städtchen<br />

im Nordosten Englands. In seiner<br />

Bar gingen einst die Miner,<br />

die Minenarbeiter, ein und aus,<br />

ihr Treffpunkt nach Feierabend.<br />

Tempi passati. Der K, der letzte<br />

Buchstaben im Schild «The Old<br />

Oak», hat sich gelöst, steht schief.<br />

TJ (kurz für Tom Joe), mit einem<br />

Stab ausgerüstet, versucht, den<br />

K wieder ins Lot zu bringen. Das<br />

Kunststück gelingt. Doch als TJ in<br />

der Bar verschwunden ist, rutscht<br />

der K wieder runter.<br />

Eine treffendere Symbol-<br />

Szene für seinen (möglichen)<br />

Abschiedsfilm hätte der 87-jährige<br />

Brite Ken Loach nicht<br />

drehen können. Loach fühlt<br />

sich immer noch voller Optimismus<br />

und Kampfgeist. Sein<br />

Name bedeutet ernste, soziale<br />

Dramen – Werke mit unermüdlichem<br />

Engagement. Der Meister<br />

will Geschichten erzählen die<br />

aufrütteln, die wahr sind und<br />

in denen sich das Publikum<br />

wiedererkennt. Das hat Loach<br />

von seinem Frühwerk «Looks<br />

and Smiles» (1982) bis hin zu<br />

«I, Daniel Blake» (2016) stets bewiesen.<br />

Und das zeigt er erneut<br />

in «The Old Oak».<br />

Bizarrer Auftakt. Der<br />

Film, der in einem Kaff in der<br />

Nähe von Durham spielt, beginnt<br />

mit schwarz-weiss Fotos:<br />

Syrische Flüchtlinge erreichen<br />

ihr Ziel. Ihr Car hält vor TJs<br />

Pub. Die Bilder (jetzt in Farbe)<br />

beginnen «zu laufen»: Unter<br />

missbilligenden Blicken, unter<br />

höhnischen, abschätzigen Kommentaren<br />

der Einheimischen<br />

steigen die Fremden aus – Familien<br />

mit Kindern auf der Suche<br />

nach einem Obdach. Ausgerechnet<br />

in dem kleinen, heruntergekommenen<br />

Grubendorf?<br />

Weil die Kohlengruben geschlossen<br />

wurden, verliessen<br />

viele Bewohner den Ort. Die<br />

Häuser stehen leer, verlottern.<br />

Wie der Pub mit dem schiefen<br />

K. Im Jahr 2016 beschliesst<br />

der Staat, in der «Geisterstadt»<br />

Flüchtlinge unterzubringen.<br />

Zu ihnen gehört die junge Fotografin<br />

Yara (eindrücklich:<br />

Ebla Mari), die sich mit ihrem<br />

Vermieter TJ (knorrig: Dave<br />

Turner) anfreundet. Er stellt<br />

den Syrern seine Räumlichkeiten<br />

zur Verfügung, Yara<br />

hilft ihm. Eine «Armenküche»<br />

entsteht – doch mit der neuen<br />

menschlichen Wärme im The<br />

Old Oak sind nicht alle Einheimischen<br />

einverstanden.<br />

Hoffnung. Die Bevölkerung<br />

teilt sich in zwei Lager:<br />

in Freunde und Hasser der<br />

«Eindringlinge», in Pro- und<br />

Kontra-Syrer. Wie Regisseur<br />

und Menschenkenner Ken<br />

Loach Zuneigung und Wut der<br />

Leute zusammenbiegt (manchmal<br />

etwas gar weinerlich); wie<br />

er aus «The Old Oak» einen<br />

Aufschrei gegen Fremdenfeindlichkeit<br />

macht, bereitet<br />

Hoffnung, bewegt und öffnet<br />

The Old Oak HHH(H)<br />

die Augen. In Locarno, am<br />

Filmfestival, sagte Ken Loach<br />

zu Reportern: «Solange Menschen<br />

Hoffnung haben, sind<br />

sie auf der linken Seite.» n<br />

Darsteller/Distribution:<br />

Dave Turner, Ebla Mari<br />

Regie/Realisation: Ken Loach (<strong>2023</strong>)<br />

Dauer/Durée:114 Minuten/114 minutes<br />

Im Kino/Au cinéma: REX 1 (Lunch’Kino)<br />

Der Buchstabe K<br />

in Schieflage:<br />

The Old-Oak-Wirt<br />

TJ Ballantyne<br />

(Dave Turner)<br />

in Aktion.<br />

La lettre K en<br />

mauvaise posture:<br />

le tenancier du<br />

pub The Old Oak,<br />

TJ Ballantyne<br />

(Dave Turner),<br />

passe à l’action.<br />

Sagesse de l’âge: avec<br />

son nouveau film, Ken<br />

Loach fait-il ses adieux?<br />

PAR LUDWIG HERMANN<br />

Dehors, devant la porte, se<br />

tient TJ Ballantyne, propriétaire<br />

du seul pub d’une petite<br />

ville du nord-est de l’Angleterre.<br />

Autrefois, les mineurs<br />

Mühlebrücke 3, Pont-du-Moulin, 2501 Biel/Bienne<br />

allaient et venaient dans son<br />

bar, leur lieu de rencontre après<br />

le travail. Tempi passati. Le K,<br />

dernière lettre de l’enseigne<br />

«The Old Oak», s’est détaché<br />

et penche. TJ (abréviation de<br />

Tom Joe), tente de remettre<br />

le K d’aplomb avec un bâton.<br />

L’exploit est réussi. Mais lorsque<br />

TJ disparaît dans le bar, le K se<br />

penche à nouveau.<br />

Le Britannique Ken Loach,<br />

87 ans, n’aurait pas pu tourner<br />

une scène symbolique<br />

plus pertinente pour son (possible)<br />

film d’adieu. Il se sent<br />

toujours plein d’optimisme et<br />

de combativité. Son nom est<br />

synonyme de drames sociaux<br />

sérieux – des œuvres à l’engagement<br />

infatigable. Le maître<br />

veut raconter des histoires<br />

qui secouent, authentiques<br />

et dans lesquelles le public se<br />

reconnaît. Ken Loach l’a toujours<br />

prouvé, de son œuvre de<br />

jeunesse «Looks and Smiles»<br />

(1982) à «I, Daniel Blake»<br />

(2016). Et il le démontre à<br />

nouveau dans «The Old Oak».<br />

Début bizarre. Le film, qui<br />

se déroule dans un bled près<br />

de Durham, commence par<br />

des photos en noir et blanc:<br />

des réfugiés syriens arrivent<br />

à destination. Leur car s’arrête<br />

devant le pub de TJ. Les<br />

images (désormais en couleur)<br />

commencent à «défiler»: sous<br />

les regards désapprobateurs,<br />

les commentaires moqueurs<br />

et méprisants des habitants,<br />

les étrangers descendent – des<br />

familles avec des enfants à la<br />

recherche d’un abri. Pourquoi<br />

ici, dans ce petit village<br />

minier délabré?<br />

Les mines de charbon ont<br />

fermé, de nombreux habitants<br />

ont quitté le village.<br />

Les maisons vides tombent<br />

en ruine. Comme le pub au K<br />

penché. En 2016, l’État décide<br />

d’héberger des réfugiés dans<br />

la «ville fantôme». Parmi<br />

eux, la jeune photographe<br />

Yara (impressionnante: Ebla<br />

Mari) qui se lie d’amitié avec<br />

son propriétaire, TJ (noueux:<br />

Dave Turner). Il met ses<br />

locaux à la disposition des<br />

Syriens, Yara l’aide. Une «cuisine<br />

pour les pauvres» voit le<br />

jour – mais tous les autochtones<br />

ne sont pas d’accord<br />

avec la nouvelle chaleur<br />

humaine de The Old Oak.<br />

Espoir. La population se<br />

divise en deux camps: les amis<br />

et les détracteurs des «envahisseurs»,<br />

les pro et les antisyriens.<br />

La manière dont le réalisateur<br />

Ken Loach, fin connaisseur<br />

de l’âme humaine, parvient<br />

à combiner l’affection et la<br />

colère des gens (parfois d’une<br />

manière un peu larmoyante);<br />

la façon dont il fait de<br />

«The Old Oak» un manifeste<br />

contre la xénophobie, donne de<br />

l’espoir, émeut et ouvre les yeux.<br />

À Locarno, lors du festival<br />

du film, Ken Loach a déclaré<br />

aux journalistes: «Tant que<br />

les gens ont de l’espoir,<br />

ils sont à gauche.» n<br />

Jahrzehntelange deutsche<br />

Geschichte – einem Frauenschicksal<br />

nachgezeichnet.<br />

VON<br />

MARIO<br />

CORTESI<br />

Schwierig, den berühmten<br />

Bestseller von Julia Franck zu<br />

verfilmen, der eine Million<br />

mal über den Ladentisch ging,<br />

in fast 40 Ländern erschien<br />

und eine Zeitspanne von der<br />

Weimarer Republik über die<br />

Nazizeit bis nach Kriegsende<br />

umfasst. Was kann man kürzen,<br />

was so darstellen, dass die<br />

Problematik sogar auch noch<br />

heute allgegenwärtig ist?<br />

Die 53-jährige österreichische<br />

Filmemacherin Barbara<br />

Albert hat es versucht. Mit der<br />

grandiosen 27-jährigen Mala<br />

Emde, die fast zweieinhalb<br />

Stunden lang ein bewegendes<br />

Schicksal in den schicksalhaften<br />

deutschen Jahrzehnten<br />

zum Leben erweckt.<br />

Bohème-Leben. Die junge<br />

Helene (Mala Emde) löst sich<br />

mit ihrer Schwester Martha<br />

von der irren Mutter (die mit<br />

Wutausbrüchen ihren verlorenen<br />

Söhnen im Weltkrieg<br />

nachtrauert) und erhält in<br />

Berlin bei ihrer Tante Unterschlupf.<br />

Während Martha das<br />

wilde Berliner Bohème-Leben<br />

der Zwanzigerjahre (samt<br />

Drogen) geniesst, arbeitet die<br />

seriöse Helen an ihrem Medizinstudium,<br />

hilft in einer<br />

Apotheke als Verkäuferin und<br />

später in einem Spital als Krankenschwester.<br />

Sie verliebt sich<br />

in einen linken Intellektuellen,<br />

doch die Liebe ihres Lebens<br />

wird von SA-Truppen<br />

vor dem Reichstag erschlagen.<br />

Helen kommt über diesen Tod<br />

kaum hinweg, lässt sich widerwillig<br />

von einem verwundeten<br />

SS-Offizier umwerben, heiratet<br />

ihn, weil er ihr – als Jüdin –<br />

arische Papiere beschafft.<br />

Das Kind, das sie nach<br />

einer Vergewaltigung durch<br />

ihn bekommt, akzeptiert sie<br />

nicht, wird in den Nächten<br />

durch das Baby-Geschrei gequält.<br />

Ihre erzwungene Ehe ist<br />

eine Katastrophe. Der Mann<br />

verlässt sie in den Wirren der<br />

Nachkriegszeit, weil sie mit<br />

ihrer Einstellung, ihrem Willen,<br />

ihrer Selbstbehauptung und<br />

ihrer Zivilcourage nicht ins nationalsozialistische<br />

Frauenbild<br />

passt. Den sieben Jahre alten<br />

Sohn lässt sie auf der Bank eines<br />

Bahnsteiges einsam zurück.<br />

Vergeblicher Kampf.<br />

Filmemacherin Barbara Albert<br />

versucht, die wechselhafte<br />

deutsche Geschichte<br />

mit der turbulenten privaten<br />

Geschichte und den Träumen<br />

von Helen zu verbinden. Das<br />

gelingt nur zum Teil, Helens<br />

Die Mittagsfrau HH<br />

zermürbender Kampf um<br />

Selbstfindung in einer Männerwelt<br />

bleibt an der Oberfläche,<br />

verliert sich in den zu<br />

breit gefächerten Schicksalsschlägen.<br />

Die Filmemacherin<br />

hat dem Roman einige neue<br />

Wendungen gegeben, mit<br />

Kürzungen und Zusammenfassungen<br />

gearbeitet. Der Terror<br />

des Naziregimes dringt<br />

dabei nicht richtig zum Zuschauer.<br />

In Erinnerung bleibt<br />

der vergebliche Kampf einer<br />

mutigen, freiheitsliebenden,<br />

lebensfreudigen Frau, die<br />

scheiterte, weil sich die Historie<br />

gegen sie stellte. n<br />

Des décennies d’histoire<br />

allemande retracées à travers<br />

le destin d’une femme.<br />

PAR<br />

MARIO<br />

CORTESI<br />

Erzwungene Ehe:<br />

Helene<br />

(Mala Emde),<br />

SS-Offizier (Max<br />

von der Groeben).<br />

Mariage forcé:<br />

Helene<br />

(Mala Emde),<br />

l’officier SS (Max<br />

von der Groeben).<br />

Difficile d’adapter au cinéma<br />

le célèbre best-seller de<br />

Julia Franck, qui s’est vendu à<br />

un million d’exemplaires, a été<br />

publié dans près de 40 pays et<br />

couvre une période allant de la<br />

République de Weimar à la fin de<br />

la guerre en passant par l’époque<br />

nazie. Que peut-on raccourcir,<br />

que peut-on présenter pour que<br />

la problématique soit même encore<br />

omniprésente aujourd’hui?<br />

La réalisatrice autrichienne<br />

Barbara Albert,<br />

53 ans, a tenté de le faire. Avec<br />

la grandiose Mala Emde, 27 ans,<br />

qui fait revivre pendant près de<br />

deux heures et demie un destin<br />

émouvant au cours des décennies<br />

fatidiques de l’Allemagne.<br />

Vie de bohème. La jeune<br />

Helene (Mala Emde) se détache,<br />

avec sa sœur Martha, de sa mère<br />

folle (qui pleure avec des crises<br />

de colère ses fils perdus pendant<br />

la Première guerre mondiale)<br />

et trouve refuge à Berlin chez<br />

sa tante. Tandis que Martha<br />

profite de la vie de bohème<br />

berlinoise sauvage des années<br />

20 (y compris de la drogue),<br />

la sérieuse Helene travaille à<br />

ses études de médecine, aide<br />

dans une pharmacie comme<br />

vendeuse et plus tard dans<br />

un hôpital comme infirmière.<br />

Elle tombe amoureuse d’un<br />

intellectuel de gauche, mais<br />

l’amour de sa vie est tué par les<br />

troupes SA devant le Reichstag.<br />

Helene se remet difficilement<br />

Darsteller/Distribution: Mala Emde, Max von der Groeben<br />

Regie/Mise en scène: Barbara Albert (2022)<br />

Länge/Durée: 136 Minuten/136 minutes<br />

Im Kino/Au cinéma: REX 2<br />

de cette mort, se laisse courtiser<br />

à contrecœur par un officier SS<br />

blessé, l’épouse parce qu’il lui<br />

procure – alors qu’elle est juive<br />

– des papiers aryens.<br />

Elle n’accepte pas l’enfant<br />

qu’elle a après avoir été<br />

violée par lui, elle est tourmentée<br />

pendant les nuits par les<br />

pleurs du bébé. Son mariage<br />

forcé est une catastrophe, son<br />

mari la quitte dans la confusion<br />

de l’après-guerre, car<br />

son attitude, sa volonté, son<br />

affirmation de soi et son courage<br />

civique ne correspondent<br />

pas à l’image de la femme<br />

nationale-socialiste. Elle laisse<br />

son fils de sept ans seul sur le<br />

banc d’un quai de gare.<br />

Lutte vaine. La réalisatrice<br />

Barbara Albert tente de relier<br />

l’histoire allemande mouvementée<br />

à l’histoire privée turbulente<br />

et aux rêves d’Helene.<br />

Elle n’y parvient qu’en partie,<br />

le combat épuisant d’Helene<br />

pour se trouver dans un monde<br />

d’hommes reste en surface, se<br />

perd dans les coups du sort trop<br />

divers. La cinéaste a donné au<br />

roman quelques nouvelles<br />

tournures, a travaillé avec des<br />

coupes et des résumés. La terreur<br />

du régime nazi ne parvient<br />

pas vraiment au spectateur. On<br />

ne se souvient que de la lutte<br />

vaine d’une femme courageuse,<br />

éprise de liberté et de vie, qui<br />

a échoué parce que l’histoire<br />

s’est dressée contre elle. n<br />

5 x 2 TICKETS<br />

Bon Schuur Ticino<br />

Spezialvorstellung<br />

Die Initiative «NO BILINGUE» fordert ab<br />

sofort nur noch eine einzige Landessprache in<br />

der Schweiz! Eine verrückte Volksabstimmung,<br />

die unser Land in einen chaotischen Ausnahmezustand<br />

versetzen könnte. Wird es plötzlich<br />

heissen: Die Schweiz wird einsprachig – französisch!<br />

Eine Widerstandsgruppe setzt sich zur<br />

Wehr … Am Mittwoch, 29. November, wird der<br />

Film «Bon Schuur Ticino» um 18.00 Uhr im<br />

Kino Rex 2 in Biel in einer Spezialvorstellung<br />

gezeigt. Mit dabei: die Hauptdarsteller Beat<br />

Schlatter und Catherine Pagani.<br />

In Zusammenarbeit mit der Cinevital AG<br />

verlost Biel Bienne je 5x2 Tickets. Senden<br />

Sie zur Teilnahme an der Auslosung bis Donnerstag,<br />

23. November, eine Mail mit dem<br />

Betreff «Bon Schuur Ticino» sowie der Absenderadresse<br />

an: tickets@bielbienne.com<br />

L’initiative «NO BILINGUE» exige dès à<br />

présent qu’il n’y ait plus qu’une seule langue<br />

nationale en Suisse! Une votation populaire folle<br />

qui pourrait plonger notre pays dans un état<br />

d’urgence chaotique. Le mot d’ordre sera-t-il<br />

soudain: la Suisse devient unilingue – tout en<br />

français! Un groupe de résistance s’y oppose...<br />

Mercredi 29 novembre <strong>2023</strong>, le film «Bon<br />

Schuur Ticino» sera projeté lors d’une séance<br />

spéciale à 18h00 au cinéma Rex 2 à Bienne. Les<br />

acteurs principaux Beat Schlatter et Catherine<br />

Pagani seront de la partie.<br />

En collaboration avec Cinevital AG,<br />

Biel Bienne tire au sort 5x2 billets. Pour<br />

participer au tirage au sort, envoyez jusqu’au jeudi<br />

23 novembre <strong>2023</strong> un courriel avec pour objet<br />

«Bon Schuur Ticino» ainsi que les coordonnées complètes<br />

de l’expéditeur à: tickets@bielbienne.com<br />

Projection spéciale

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