Montage_Handwierk MARS 2023_BR
Transformez vos PDF en papier électronique et augmentez vos revenus !
Optimisez vos papiers électroniques pour le SEO, utilisez des backlinks puissants et du contenu multimédia pour maximiser votre visibilité et vos ventes.
Mars/2023
MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG
DIE VORSCHLÄGE DER FÉDÉRATION DES ARTISANS ZU DEN KOMMENDEN WAHLEN
„Es ist an der Zeit, dass sich die Politik
wieder an Fakten orientiert“
L’ARTISANAT AU 4 E TRIMESTRE 2022
Le secteur opère dans un contexte
de fortes turbulences
ÉLECTIONS COMMUNALES DU 11 JUIN 2023
Ma voix, mon choix pour l’avenir
de ma commune !
Vous devezparfoisenvoyerdes factures
à un organisme du secteur public?
Alors MyGuichet.lu est la solution
qu’il vous faut !
Vosdémarches administratives,
tout simplement, quand vous voulez,
où vous voulez et en toute sécurité.
MAGAZINE
FOCUS
Krise im Wohnungsbau
und die Regierung schaut zu.
Die Bauwirtschaft befindet sich bereits
seit Jahren im Krisenmodus. Pandemie,
Lieferengpässe, Preisexplosion bei Energie
und Materialien und seit Mitte 2022 eine
Rekordinflation und steigende Zinsen. Hinzu
kommen politische Signale, die darauf hinauslaufen,
dass Investitionen in Mietwohnraum
gebremst werden.
Diese Gemengelage hat dazu geführt, dass
Investitionen im Wohnraum rückläufig sind.
Allein dieses Jahr wird die Produktion
von 3 500 auf 2 000 Einheiten zurückgehen.
Dieser Rückgang trifft auf einen Wohnungsmarkt,
der unter chronischem Angebotsmangel
leidet. Jedes Jahr ziehen 12 000 Menschen
nach Luxemburg, die nach einem Dach über
dem Kopf suchen.
Ende vergangenen Jahres warnten die Fédération
des Artisans und die Chambre des Métiers
vor der drohenden Katastrophe im Bau und
machten Vorschläge, wie man die Investitionen
zeitlich begrenzt wieder ankurbeln könnte.
Insbesondere müssten Investitionen in
dringend benötigten Mietwohnraum steuerlich
gefördert werden.
Die Regierung scheint sich jedoch nur wenig
für die sich anbahnende Krise zu interessieren.
Man ist wohl zu sehr durch die anstehenden
Wahlen vereinnahmt und dem Vernehmen nach
sind ja ohnehin nur die „Promoteurs“ betroffen.
Eine solche Kurzsichtigkeit und politische
Fehleinschätzung können einen schon
verwundern. Die Nachfrage an Wohnraum
bleibt hoch und wird noch steigen.
Wenn jetzt noch weniger gebaut wird, wird
sich der Notstand noch verschärfen und die
ganze Baubranche wird Probleme bekommen.
Wohnungen, die nicht gebaut werden,
brauchen auch kein Dach, kein Badezimmer,
keine Heizung, keine Tapete und keinen
Bodenbelag.
Eine glaubhafte Wohnungsbaupolitik sieht
auf jeden Fall anders aus.
Die Fédération des Artisans steht im engen
Kontakt mit den Fachverbänden, um weitere
Schritte zu planen. In den nächsten Jahren
wird jedes Unternehmen und jeder Mitarbeiter
im Bau dringend benötigt, um all die Herausforderungen,
die auf Luxemburg zukommen,
zu meistern.
EDITEUR:
Fédération des Artisans
Christian Reuter
Secrétaire général adjoint
c.reuter@fda.lu
+352 42 45 11-28
IMPRESSUM
SECRÉTARIAT ET
RÉDACTION :
Fédération des Artisans
Tél. : (+352) 42 45 11 1
info@fda.lu
www.fda.lu
Chambre des Métiers
Tél. : (+352) 42 67 67 1
contact@cdm.lu
www.cdm.lu
2, Circuit de la Foire
Internationale
L-1347 Luxembourg
BP 1604 - L-1016 Luxembourg
DIRECTION ARTISTIQUE :
Dominique Bernard
RÉGIE/RÉDACTION :
Christopher Arimont
CRÉDITS PHOTOS :
Shutterstock.com,
CDM, FDA
RÉGIE PUBLICITAIRE :
Mediahuis Luxembourg S.A.
31, rue de Hollerich
L-1741 Luxembourg
Tél. : 4993 1
regie@regie.lu
IMPRESSION :
Print Solutions s.à r.l.
+352 42 45 11-1
info@fda.lu
www.fda.lu
WP
Le magazine
du secteur de l’Artisanat
au Luxembourg
10-15
ÉCONOMIE
LE SECTEUR OPÈRE DANS
UN CONTEXTE DE FORTES
TURBULENCES
L’Artisanat au 4 e trimestre 2022
28-29
ANALYSE
BIODIVERSITÄT AUF
DEM TELLER
Lebensmittelsicherheit
PROCHAINES PARUTIONS
20 AVRIL 2023
23 MAI 2023
21 JUIN 2023
, c’est le magazine de
la Fédération des Artisans du Luxembourg
et de la Chambre des Métiers
Distribués à 8.700 exemplaires, D'Handwierk est
le média idéal pour toucher tous les entrepreneurs
actifs dans le secteur de l'Artisanat.
, c’est aussi...
Newsletter hebdomadaire (le jeudi)
envoyée à 3.000 abonnés
LEADERBOARD
Réservez dès maintenant votre annonce,
informations sur www.regie.lu
Pour tout renseignement complémentaire,
n’hésitez pas à nous contacter:
NEW
POLITIQUE
16-18 MUTATIONS SOCIÉTALES ET
TECHNOLOGIQUES À LA BASE
D’UN FORT BESOIN EN MAIN-
D’ŒUVRE DANS L’ARTISANAT
Étude
20-23 LES ASSISES DU LOGEMENT :
UN PIS-ALLER POUR COUVRIR
LES TERGIVERSATIONS POLITIQUES ?
Pénurie de logements
JURIDIQUE
24-25 LE POINT CONCERNANT
LA RESPONSABILITÉ DU DONNEUR
D’ORDRE À L’ÉGARD DES SALARIÉS
D’UN SOUS-TRAITANT
Droit du travail
26 LE PLAFONNEMENT DES LOYERS
DES SOUS-LOCATIONS CONTRAIRE
À LA CONSTITUTION !
Bail commercial
BLOG
30-34 ORIENTATION « LIFELONG »
& IMMIGRATION : DOUBLE CLÉ
DE VOÛTE D’UNE FUTURE
« SKILLS STRATEGY »
Élections 2023
INNOVATION&DIGITAL
36-37 DES CONTRATS DE LEASING
DANS L’ARTISANAT
Success Stories
ÉNERGIE
38-39 COMMENT PARTICIPER EN TANT
QU'ENTREPRISE AUX APPELS
D'OFFRES PUBLICS ?
Centrales photovoltaïques
de grande puissance
EUROPE ET GRANDE RÉGION
42 INTERNATIONALE
KOOPERATIONSANGEBOTE
Ein Mittel, um neue Märkte
zu erschließen
FORMATION
42 PARTICIPEZ À LA PREMIÈRE ÉDITION
DU « DAYCARE HANDS-ON,
LES MÉTIERS DE L’ARTISANAT »
LE 17 MAI 2023 !
À la découverte des métiers de
l'Artisanat lors d'une journée de stage
43 AGENDA DES FORMATIONS 2023
T. (+352) 4993 9000
info@regie.lu | www.regie.lu
Join us on
MAGAZINE
SOMMAIRE
06-07
ÉDITO
4
D'HANDWIERK01|2018
IM DIALOG WENN MÖGLICH,
AUF EIGENE VERANTWORTUNG
WENN NÖTIG
L’AVENIR DE MA COMMUNE !
ISTDENNSCHON WAHLKAMPF?!
ÉDITORIAL
La participation des résidents
Editorial
non-luxembourgeois aux élections
Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf communales auch gerne dargestellt du 11 juin wird, 2023beginnt indieser
Legislaturperiode außerordentlich früh.
Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer
Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung
nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund
übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr
Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere
das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte
Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.
Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,
52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere
beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein
Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den
engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.
Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei
amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum
ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,
nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn
erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien
nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit
derenForderungen reagiert,sodassdie Beamtenvertretungriskierte,entwederins
Leere zu laufen oder aber
ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.
FÉDÉRATION
48-49
FÉDÉRATION
Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es
nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte
51 DES BOUQUETS Erziehungsminister DE FLEURS Claude Meisch, als er ankündigte, die
Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen
Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familien-
POUR LA FDA ET LA CDM
Cortège ministerin St Valentin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige
„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und
52 „VIEL GLÜCK schlug vor, FÜR dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr zu
DAS JAHR beschränken. 2023“ Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest
der angeschossen,mittels welcherdocheigent-
Neujahrstour
lich eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor
Schornsteinfeger
hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister
desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund
so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst
denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu
erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder
Fall war.
Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also
eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese
werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von
Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch
aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher
so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.
Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene
Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch
erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine
fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder
MA VOIX, MON CHOIX POUR
Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder
5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu
halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,
die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken
anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.
Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf
Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell
stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,
Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen
Zeitaltersindalles Themen,die maninder
kommendenLegislaturperiode angehenmuss.
LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum
nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt
werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.
Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten
geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt
dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden
Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung
heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse
zuverteilen gibt.
Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:
hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan
letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.
Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre
Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und
Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,
damit das politische Umfeld den Anforderungen der
Zeit gewachsen ist. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle
ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente
InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren
zu nennen.
Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers
diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den
Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten
können. Doch dafürmüssten sie zuallererst
einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,
anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!
Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise
derCGFPeinen Korbgibt?
Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral
T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu
I www.fda.lu | twitter @romschmi
44-47
RUBRIQUE
50
„WENN WIR UNSEREN WOHLSTAND
ERHALTEN MÖCHTEN, IST ES AN
DER ZEIT, DASS SICH DIE POLITIK
WIEDER AN DEN FAKTEN ORIENTIERT"
Die Vorschläge der Fédération
des Artisans zu den kommenden Wahlen
FÉDÉRATION
AFTERWORK DE LA FDA
CHEZ L’IMPRIMERIE REKA
Ehlerange
STANDARDS
03
FOCUS
54
AGENDA/EVENTS
ONLINE
Video
Galerie
Infos
MAGAZINE
EDITO
EDITORIAL
Im Dialog wenn möglich,
auf eigene Verantwortung
wenn nötig.
Die Arbeitswelt ist im Wandel, so viel ist sicher. Wo die Reise
hingeht, ist derweil ungewiss. Zwischen demographischem
Wandel, konstatiertem Fachkräftemangel und prognostizierter
Wegdigitalisierung ganzer Berufszweige tut sich ein nebelverhangenes
Feld auf, in das mal von der einen, mal von der
anderen Seite hineingestochert wird.
Gerade die jüngeren Generationen haben andere
Anforderungen an ihren Arbeitsplatz. Dort wo früher
Karriere und finanzielle Anreize im Mittelpunkt
standen, geht es heute zunehmend um die Sinnhaftigkeit
der Arbeit, Werte und individuelle Ausgestaltung der
Arbeitsbeziehungen.
Das setzt Arbeitgeber im Kampf der Talente unter Druck.
Gerade Länder, die das Arbeitsrecht aus den Anfängen der
Industrialisierung und Gewerkschaften mit dazugehörigem
Mindset erhalten haben, tun sich schwer damit,
geeignete Arbeitskräfte anzuziehen.
Arbeitsbeziehungen aus dem letzten Jahrhundert zählen anscheinend
nicht zu den Auswahlkriterien auf einem mobilen
Arbeitsmarkt. USA, Großbritannien und Kanada haben klar
die Nase vorn.
„Die Regierung reagiert, indem sie immer
neue Formen der „Nicht-Arbeit“ erfindet
und diese dann als Flexibilisierung labelt.“
Luxemburg und andere europäische Staaten geraten im
Kampf um Fachkräfte immer mehr ins Hintertreffen. Dort,
wo sich Mitarbeiter Arbeitsbeziehungen à la carte wünschen,
sind diese in Luxemburg bis ins letzte Detail gesetzlich in
Stein gemeißelt und ein heiliger Gral, der vom Gewerkschafts-Zerberus
eifersüchtig gehütet wird.
Ansprüche und gesetzlicher Rahmen driften auseinander.
Dort wo ausgetrampelte Pfade in der Sackgasse enden, ist die
Politik eher ratlos. Die Regierung reagiert, indem sie immer
neue Formen der „Nicht-Arbeit“ erfindet und diese dann als
Flexibilisierung labelt. Ein Etikettenschwindel, der nichts mit
der eigentlichen Herausforderung zu tun hat. Arbeiten und
Mehrwert produzieren müssen wir nämlich weiter, wenn wir
uns den gewohnten Lebensstandard erhalten wollen.
Für die in Europa verbreitete Lebenslüge, dass man
Wirtschaft und Arbeit vom Wohlstand entkoppeln könnte,
werden wir noch eines Tages die Quittung bekommen.
Gewerkschaften, wie jüngst der OGB-L, geben den Arbeitgebern
die Schuld am eigenen Fachkräftemangel, da sie nicht
bereit wären, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen.
Das ist natürlich relativ heuchlerisch, da die Optionen
für einen Arbeitgeber, neben dem Arbeitsrecht, ein Modell
auf die Beine zu stellen, welches nicht automatisch
wirtschaftlicher und finanzieller Selbstmord bedeutet,
extrem eingeschränkt sind.
Die Gewerkschaften präsentieren dann den Kollektivvertrag
als das Mittel der Stunde. Kollektivverträge sind überall
dort eine Lösung, wo beide Verhandlungsseiten sich
Win-win-Situationen vorstellen können.
Der wenige Freiraum, der neben dem Arbeitsgesetz genutzt
werden könnte, liegt in den meisten Fällen brach.
Besonders für eine Gewerkschaft verstoßen Win-win-
Lösungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern
gegen ihr ideologisches Grundverständnis.
Dem „Kapital“ (zu dem anscheinend auch das kleine
Handwerksunternehmen zählt) müssen einseitige
Zugeständnisse im Rahmen von heldenhaften Kämpfen
abgerungen werden. „Win-win“ ist im Instrumentenkasten
und der Gedankenwelt des OGB-L gar nicht vorgesehen.
Wenig verwunderlich, dass sich die Begeisterung im
Handwerk, überhaupt noch Kollektivverträge abzuschließen,
in Grenzen hält. In den letzten Jahren wurden mehrere
Kollektivverträge im Handwerk gekündigt, wie z.B. im
Schreiner- oder Malerberuf, ohne dass es die Gewerkschaften
besonders interessiert hätte. Der Kampf gegen den
Arbeitgeber ist wichtig, nicht jedoch die Wünsche
der Angestellten.
Bei den Handwerksbetrieben sorgt dieser Stand der
Dinge für reichlich Frustration. Alle Modelle, die sie im
vollen Einverständnis mit ihren Mitarbeitern umsetzen
könnten, sind entweder vom Arbeitsrecht verboten oder
/03/2023
06
MAGAZINE
EDITO
es besteht keine Aussicht, sie mit Gewerkschaften verhandeln
zu können.
Dabei kommen Gewerkschaften im Handwerk so gut wie gar
nicht vor. Ein Handwerksunternehmen zählt im Durchschnitt
12 Mitarbeiter und dort, wo eine Personaldelegation existiert,
klappt die Zusammenarbeit ohne Probleme. Vielleicht deshalb
weil die Delegierten in den seltensten Fällen einer
Gewerkschaft angehören und sich deshalb auf die reale
Situation im Betrieb konzentrieren können anstatt auf die
Anweisungen aus der Gewerkschaftszentrale.
Irritiert sind die Unternehmer auch vom Alleinvertretungsanspruch
gegenüber allen Arbeitnehmern, den der OGB-L
wie eine Monstranz vor sich herträgt und dazu benutzt,
um Arbeit ganz allgemein als Hexenwerk zu stigmatisieren,
welches man auf ein Minimum begrenzen müsste.
Stark sind die Gewerkschaften immer dort, wo der Steuerzahler
die Löhne zahlt und der Verhandlungspartner auf der
Arbeitgeberseite den lieben Gott einen guten Mann sein lässt,
da er sich um Produktivität und Überlebensfähigkeit seiner
Organisation keine Sorgen machen muss.
Allgemein zieht der OGB-L seine Legitimität aus Sozialwahlen,
denen im Schnitt 70 Prozent der Wahlberechtigten
fernbleiben. Von den 30 Prozent, die ihre Stimme abgeben,
wählen rund 60 Prozent den OGB-L. Unter dem Strich haben
80 Prozent der Arbeitnehmer dem OGB-L KEINE Stimme
gegeben, was diesen aber nicht davon abhält, sich als DEN
Vertreter von ALLEN „schaffenden Léit“ zu erklären und von
seiner Zentrale in Esch zu dekretieren, was Arbeitnehmer zu
denken und zu wollen haben.
Das wäre eigentlich nicht das Ende der Welt, wenn sich die
Politik diesem Anspruch nicht blind und kritiklos unterwerfen
würde und alles, was vom OGB-L gefordert wird, wie eine
warme Kartoffel behandelt wird, anstatt ein bisschen mehr
Souveränität und Gelassenheit im Umgang mit den Genossen
an den Tag zu legen. Die ständigen Ausreden, dass dieses
oder jenes nicht diskutiert werden könnte, da der OGB-L
dies nicht wolle, ist auf jeden Fall ein politisches Bankrottbekenntnis.
In einer Aktion in den sozialen Medien haben zahlreiche
Mitglieder gezeigt, dass sie und ihre Mitarbeiter ein
eingefleischtes Team bilden, das jeden Tag funktioniert.
Das ist der Sozialdialog, der zählt und nicht der formalisierte
Hahnenkampf auf der medialen Bühne.
Wenn Luxemburg ein Hotspot für internationale Arbeitskräfte
bleiben, respektiv werden soll, muss die Politik umdenken
und bereit sein, auch mal nach vorne zu schauen. Im Dialog
wenn möglich, auf eigene Verantwortung wenn nötig.
Fédération des Artisans
c.reuter@fda.lu
+352 42 45 11 - 28
07
votrechiffred’affaires
avec Wedo
Bénéficiez dedemandes de devis
et gagnez denouveaux clients.
Jeudi 23 mars
09:41
Notifications
Nouveau email
devis@wedo.lu
now
Vous avez reçu une nouvelle demande de devis
Bonjour, j’aurais besoin de votre expertise pour...
Nouveau email
devis@wedo.lu
now 8hrs
Vous avez reçu une nouvelle demande de devis
Moien, ech wéilt d'Faarf vu menge Maueren änneren...
Inscrivez-vous ici
wedo.lu | info@wedo.lu | +352 42 45 11 44
AR
TISA
NAT
MAGAZINE
ÉCONOMIE
L’ARTISANAT AU 4 E TRIMESTRE 2022
Le secteur opère dans
un contexte de fortes
turbulences.
Selon les résultats de l’enquête de conjoncture de la Chambre des Métiers, le ralentissement économique se poursuit.
Pour l’Artisanat pris dans son ensemble, l’indicateur de l’activité a fortement baissé au 4 e trimestre 2022 et les chefs
d’entreprise prévoient un nouveau recul au début de l’année 2023.
La hausse des taux d’intérêts, combinée à certaines
décisions et annonces politiques impactent négativement
le secteur de la construction (investissements dans
le logement locatif : diminution du taux d’amortissement
accéléré et baisse du taux de rendement maximal), le premier
facteur ayant également des répercussions défavorables
sur la mécanique. La Chambre des Métiers regrette
notamment le timing des mesures susmentionnées qui ont
malencontreusement coïncidé avec le ralentissement des
investissements immobiliers, en raison notamment de la forte
et rapide hausse des taux d'intérêts. Par conséquent,
elle demande aux responsables politiques de prendre
urgemment des mesures correctives, afin de soutenir l’activité
de la construction et de ne pas aggraver la crise
du logement à moyen terme (cf. Chapitre 1).
L’évolution des taux d’intérêt et du taux d’inflation n’est
pas sans effet sur le pouvoir d’achat des ménages et
par ricochet sur la demande des entreprises artisanales.
Cependant les mesures tripartites de l’année 2022 ont atténué
la perte de pouvoir d’achat et ont freiné l’inflation.
L’indexation automatique des salaires, avec un scénario
réaliste de l’échéance de trois tranches au cours de la seule
année 2023, risque toutefois de contribuer à une spirale
salaire-prix qui ne serait guère de nature à améliorer
l’environnement économique.
Graphique 1 : Historique et prévision de l’indicateur d’activité du secteur de l’Artisanat 1 ,
Moyenne sur la période de référence affichée, 2008-2023
Le graphique ci-dessus montre l’envergure historique
que la crise sanitaire a eu sur l’activité de l’Artisanat à partir
du 1 er trimestre 2020. En l’espace de 5 trimestres, l’indicateur
de l’activité était tombé de +12 à -29 points, soit une chute de
41 points. Après le creux de la vague, qui a été atteint
au 1 er trimestre 2021, l’Artisanat a pu relever la tête.
Or, cette relance a été perturbée par les effets secondaires
de la pandémie comme les interruptions des chaînes
d’approvisionnement et des disruptions de l’activité
causées par la hausse des infections chez les salariés.
La crise énergétique déclenchée par la guerre en Ukraine
au 1 er trimestre 2022 a été un second facteur d’enclenchement
déterminant du mouvement de baisse de l’indicateur d’activité.
Le graphique à gauche montre que ce dernier a fortement
baissé depuis le 2 e trimestre 2022. Au 4 e trimestre 2022,
l’indicateur se trouve à un niveau de 2 points et les chefs
d’entreprises prévoient une nouvelle baisse au début de
l’année 2023.
Les incertitudes quant à l’évolution des coûts, notamment
des prix de l’énergie et des frais de personnel, ne cessent
d’inquiéter les entreprises. D’ailleurs, cette crise énergétique,
avec dans son sillage des poussées inflationnistes, risque
d’exercer un effet très défavorable sur la demande
des entreprises artisanales, notamment à cause de l’impact
de la hausse des taux d’intérêts sur le marché du logement.
Cette prévision générale pour le secteur de l’Artisanat, dans
lequel la construction occupe un poids très important, masque
/03/2023
1
Le graphique représente le solde des réponses positives et négatives, lissé à l’aide d’une moyenne mobile sur 4 trimestres ; en d’autres termes, le solde exprime la différence
entre le pourcentage de chefs d’entreprise déclarant une hausse de l’activité et ceux constatant une baisse.
10
« Les autorisations de bâtir constituent
un autre indice démontrant que le marché
du logement est sur la voie du repli. »
MAGAZINE
ÉCONOMIE
11
MAGAZINE
ÉCONOMIE
Graphique 3 : Evolution des taux d’intérêts sur les crédits immobiliers pour
des ménages luxembourgeois (2012-2022)
toutefois des évolutions divergentes au sein des différents
secteurs (cf. note complète sur le site cdm.lu).
1. LE MÉCANISME DE L’ÉCHELLE MOBILE RISQUE D’ACCÉLÉRER
L’INFLATION
Le 2 février 2023, la Banque centrale européenne a relevé
les taux d’intérêts pour la cinquième fois endéans 7 mois.
Avec cette dernière hausse de 50 points de base,
elle a augmenté les taux de 2,5 points de % depuis juillet
2022 afin de ramener l’inflation vers 2% à moyen terme.
Par ailleurs, elle a annoncé une nouvelle hausse de 50 points
de base au mois de mars avant de ralentir la cadence.
Comme déjà évoqué, cette évolution ne freine pas
uniquement le marché du logement, mais pèse aussi sur
le moral des consommateurs et, pour les ménages devant
rembourser un prêt hypothécaire, elle diminue le budget
pouvant être alloué à d’autres postes de dépenses.
L’enquête de conjoncture de la Banque centrale
du Luxembourg montre que notamment l’intérêt à
faire des achats importants a été impacté, affichant
avec -46 points le niveau le plus bas depuis le début
de l’enquête en 2002. Outre le secteur de la construction,
celui de la mécanique souffre aussi de l’évolution des taux
d’intérêts, notamment en ce qui concerne la vente
de nouvelles voitures (cf. note complète sur le site cdm.lu).
« Outre les mesures prises pour freiner les prix
de l’énergie, c’est notamment le report
d’une tranche indiciaire qui exerce un effet
« modérateur » sur l’inflation. »
Graphique 2 : Taux d’inflation dans la zone euro, 2020-2023
En considérant uniquement le point de vue de la politique
monétaire, cette démarche est pertinente pour réduire le
taux d’inflation qui s’envolait avec un taux de 10,6% au mois
d’octobre 2022 dans la zone euro. Or, elle génère des effets
secondaires au niveau du pouvoir d’achat des ménages,
notamment à travers la hausse des mensualités relatives au
remboursement du crédit hypothécaire, mais aussi au niveau
du marché du logement qui a subi au cours de l’année 2022
une baisse significative de la demande (cf. Chapitre 2.1.).
Au Luxembourg, les taux d'intérêt des crédits immobiliers
sont passés entre février 2021 et novembre 2022 d'un niveau
de 1,3% (niveau similaire pour les 2 taux) à 2,5% pour les
taux variables et 3,3% pour les taux fixes.
Graphique 4 : Indicateur de confiance des consommateurs (2017-2022)
Un des principaux objectifs poursuivis par les deux accords
dits « tripartite » était de freiner l’évolution des prix à la
consommation. En effet, il faut noter que ces derniers ont
effectivement commencé à ralentir depuis octobre 2022,
résultant dans un affaiblissement du taux d’inflation à 4,8%
en janvier 2023, ce qui fait du Luxembourg un des meilleures
élèves de la zone euro à ce niveau. Outre les mesures prises
pour freiner les prix de l’énergie, c’est notamment le report
d’une tranche indiciaire qui exerce un effet « modérateur »
sur l’inflation.
/03/2023
12
MAGAZINE
ÉCONOMIE
au mieux cette période très difficile, en évitant des hausses
excessives du coût salarial.
Consciente qu’il est de plus en plus difficile pour certains
ménages de joindre les deux bouts, la Chambre des Métiers
se doit de souligner qu’une des principales causes de
ces difficultés financières est le coût croissant du
logement.
Dans ce contexte, elle a formulé six mesures temporaires
pour stimuler la construction de logements et/ou faciliter
l’accès à la propriété :
• Abolir les frais d’enregistrement sur la quote-part
construction déjà réalisée pour permettre aux
constructeurs de constituer des stocks de logements
et de préserver l’emploi ;
• Utiliser le Fonds spécial de soutien au développement
du logement pour acquérir des projets privés qui sont
en suspens ;
• TVA Logement 3% (1) : Doubler le plafond de 50.000 € à
100.000 € par logement crée ou rénové ;
• TVA Logement 3% (2) : Réintroduire le taux super-réduit
pour la création de logements locatifs ;
• Augmenter le crédit d’impôt sur les actes notariaux de
20.000 à 30.000 € (“Bëllegen Akt”) ;
• Revoir les mesures annoncées freinant l’investissement
dans la création de logements locatifs. Il faut reconsidérer
la baisse de l’amortissement accéléré de 6% à 4% et lier
le rendement maximal du capital investi à l’évolution
des taux d’intérêt dans le cadre du bail à loyer.
2. CONSTRUCTION : LES PERSPECTIVES S’ASSOMBRISSENT
DE PLUS EN PLUS
2.1. Construction
« Dans la situation actuelle qui se démarque
par de grandes incertitudes quant à l’évolution
économique, les clients (ménages, entreprises
et secteur public) risquent de reporter,
d’annuler ou de réduire le volume des projets
immobiliers. »
Graphique 5 : Historique et prévision de l’indicateur d’activité du secteur de la construction, 2007-2023
Cependant, selon l’accord dit « tripartite », la tranche reportée
sera appliquée en avril 2023. Le risque du déclenchement
d'une spirale prix-salaires augmente, en particulier dans le
scénario réaliste de l’échéance de trois tranches pour la seule
année 2023.
Si l'on tient compte de l'augmentation du salaire social minimum
en janvier 2023, les coûts salariaux augmenteront entre
7,7% et 11% sur 12 mois (décembre 2022-décembre 2023).
Compte tenu de l’emprise très limitée du gouvernement sur
l’inflation, en raison surtout de l'évolution des prix des biens
et services importés, les décideurs politiques ne devraient pas
baisser la garde et utiliser tous les moyens à leur disposition
tant que l'inflation n'est pas maîtrisée. Ainsi, il s'agit de
trouver des solutions permettant aux entreprises de traverser
Après avoir atteint un pic au 1 er trimestre 2022, l’indicateur
d’activité de la construction a commencé à baisser.
Après une chute de plus de 5 points au 3 e trimestre 2022,
l’indicateur diminue encore de 2 points au 4 e .
Par ailleurs, les chefs d’entreprise prévoient une nouvelle
baisse de l’indicateur sur les 3 premiers mois de l’année 2023.
Dans la situation actuelle qui se démarque par de grandes
incertitudes quant à l’évolution économique, les clients
(ménages, entreprises et secteur public) risquent de reporter,
d’annuler ou de réduire le volume des projets immobiliers.
Toutefois, à côté de la hausse généralisée des prix de
la construction, causée par les hausses des prix des matériaux,
de l’énergie et des dépenses de personnel, il faut également
tenir compte du durcissement des conditions de financement
avec l’augmentation progressive des taux d’intérêt.
/03/2023
14
MAGAZINE
ÉCONOMIE
Par ailleurs, la décision politique de diminuer le taux
d’amortissement accéléré et les amendements
gouvernementaux au projet de loi relatif au bail
à loyer qui propose, entre autres, une baisse du taux
de rendement maximal envoie un faisceau de signaux
très négatifs aux investisseurs potentiels dans le logement
locatif. Et ce dans un environnement marqué par
des hausses importantes des taux d’intérêts et
un climat d’affaires atone, de sorte que les mesures
précitées doivent être jugées comme étant
contreproductives.
Partant de ces constats, l’activité future risque de diminuer
encore davantage selon les représentants du secteur.
Le carnet de commandes recule d’un mois entre
le 2 e trimestre et le 4 e trimestre 2022, signe indéniable
d’un affaiblissement de la demande. Il faut préciser en
outre que le carnet de commandes ne comprend pas
seulement des commandes fermes, mais également
des offres ou devis adressés aux clients.
Graphique 6 : Evolution du carnet de commandes du secteur de la construction, 2020-2022
Graphique 7 : Evolution des autorisations de bâtir, 2021-2022
Selon certains représentants du secteur, la production
pourrait baisser jusqu'à 1.500 unités, passant de 3.800
à 2.300 logements achevés en 2023. Les 1.500 unités
correspondent à des projets autorisés mais qui ne verront
pas le jour faute d’investisseurs. La réduction constatée
aujourd’hui au niveau des bureaux d’études, architectes
et des promoteurs immobiliers impactera au fil des mois
les entrepreneurs de construction, ensuite le génie technique,
la fermeture de bâtiment, le parachèvement et finalement
les métiers de la finition.
Selon la Chambre des Métiers, il est indispensable de prendre
des mesures d’urgence afin de ne pas aggraver davantage
la pénurie de logements et pour éviter que le secteur
de la construction ne tombe dans une profonde crise 2 .
Les résultats de la présente enquête de conjoncture se basent sur
plus de 1.400 réponses d'entreprises artisanales représentant
près de 35.000 emplois ce qui équivaut à un taux
de représentativité de 45% des entreprises contactées.
Les autorisations de bâtir constituent un autre indice démontrant
que le marché du logement est sur la voie du repli.
En guise d’exemple, le volume bâti autorisé dans le domaine
résidentiel lors des 3 premiers trimestres 2022 a diminué
de 27% par rapport à la même période en 2021.
Il faut noter que cette baisse de la demande, couplée à
une hausse des coûts, risque de mettre en péril un certain
nombre d’acteurs de la construction, notamment les 44%
des entreprises n’ayant qu’un carnet de commandes inférieur
ou égal à 3 mois.
Découvrez ici le rapport détaillé
Chambre des Métiers
max.urbany@cdm.lu
Conseiller économique
+ 352 42 67 67 - 261
cdm.lu
2
https://www.cdm.lu/media/comm-presse-logement-.pdf
15
MAGAZINE
POLITIQUE
ÉTUDE
Mutations sociétales et
technologiques à la base d’un
fort besoin en main-d’œuvre
dans l’Artisanat.
L’étude représentative publiée par la Chambre des Métiers met en exergue le besoin structurel en main-d’œuvre,
un des défis stratégiques majeurs dans les années à venir. Le développement des compétences des salariés – via la formation
continue – s’avère être un domaine à promouvoir davantage auprès des micro- et petites entreprises artisanales.
Alors que l’attraction de talents nouveaux est au centre des débats, des mesures de rétention et de fidélisation des salariés
occupent une place prépondérante au niveau des stratégies des ressources humaines des PME.
70% des entreprises artisanales indiquent
avoir un besoin en main-d'œuvre
L’étude réalisée estime le besoin
en main-d’œuvre dans l’Artisanat à
environ 3.800 personnes (+20%
par rapport à 2019). 43% des postes
recherchés remplaceraient des postes
existants tandis que 57% viseraient
la création de nouveaux postes.
« L’adoption de méthodes de travail plus
flexibles (37%), le développement personnel
(32%) et l’image de marque (30%) se situent
quasi au même niveau d’importance. »
Le DAP (Diplôme d’Aptitude Professionnelle)
reste, globalement, la formation-clé
recherchée par les entreprises
de l’Artisanat, ce qui souligne l’attachement
du secteur à l’apprentissage.
Ainsi, par rapport aux postes qualifiés,
44% des salariés recherchés devraient
faire preuve d’une qualification DAP
et 23% des salariés devraient être
détenteur d’un certificat de niveau CCP
(Certificat de Capacité Professionnelle).
15% des salariés devraient disposer
d’un diplôme de technicien ou diplôme
de fin d’études secondaires (technniques),
10% un Brevet de Maîtrise
ou BTS et 8% un Bac+3 ou Bac+5
respectivement. Le besoin continue de
salariés non-qualifiés (27% des postes
recherchés totaux) témoigne de
la pénurie des ressources humaines
surtout au niveau technique.
Vu l’importance grandissante de
la transition énergétique, une évaluation
ciblée du cluster « installations
techniques du bâtiment » fait ressortir
une demande considérable de personnes
(estimée à environ 1.700 salariés)
à terme. Comme, toutefois, tous
les secteurs (industrie, fonction
publique, etc.) présentent des besoins
ciblés en main-d’œuvre qualifiée et
entrent dès lors en concurrence avec
l’Artisanat, la pénurie de la maind’œuvre
qualifiée s’intensifie dans tous
les secteurs (hausse de l’emploi
2019-2022 dans l’administration
et les autres services publics de
+15,2% face à +10,9% dans la
construction).
La Chambre des Métiers demande
que le Gouvernement fasse un suivi
détaillé des besoins sectoriels en maind’œuvre
ainsi que des métiers d’avenir
dans le cadre de sa future « National
Skills Strategy », suite à la publication
prochaine de l’étude OCDE sur le sujet.
Vu l’importance du réservoir de
main-d’œuvre qualifié en provenance
de pays tiers, une réforme des conditions
d’accès au marché de l’emploi
pour ressortissants de pays tiers
s’impose avec à la base une abolition
du « test marché »et une accélération
de la procédure d’immigration, accompagnée
d’une promotion sectorielle
du marché de l’emploi luxembourgeois
dans des pays/régions cibles.
Combler l’inadéquation des compétences
par la formation continue
Vu l’inadéquation récurrente entre
compétences existantes et requises au
vue des transitions en cours, 53% des
entreprises artisanales disent avoir
proposé pendant les 3 dernières années
à leur personnel un perfectionnement
ciblé par le biais de formations
continues. A cause de la crise sanitaire
en 2020-2021, le nombre d’entreprise
investissant dans la formation était plus
limité. Les entreprises organisent les
formations continues pour leurs salariés
en externe (45%), en interne (17%) ou
alors par une formule mixte interne/
externe (38%). Les micro-entreprises
(0 à 9 salariés) et les petites entreprises
(10 à 49 salariés) recourent le moins
à un cofinancement étatique de leurs
investissements en formation continue
(14% resp. 41%), cofinancement duquel
bénéficient en général un peu plus
qu’un tiers des entreprises artisanales.
/03/2023
16
17
MAGAZINE
POLITIQUE
MAGAZINE
POLITIQUE
Promouvoir les instruments existants
suite à leur évaluation
Aux yeux de la Chambre des Métiers,
la promotion des instruments existants
(suite à une évaluation voire réforme
partielle de ces derniers (dans le cadre
de la future stratégie nationale des
compétences) constitue une priorité.
Vu que l’accès collectif via le cofinancement
des entreprises reste encore relativement
peu connu (17% des entreprises
artisanales présentent un besoin aigu
d’information et seulement 19% des
entreprises disposent d’un « plan de
formation »), un travail important de
sensibilisation et d’accompagnement
individuel surtout au niveau de petites
entreprises sur ce sujet reste à faire.
L’accès individuel régis par le « congé
individuel de formation » (CIF) constituant
de facto un droit pour le salarié
– étant donné que le patron ne peut pas
s’opposer au congé et peut le différer
une seule fois (en cas de préjudice e.a.
au bon fonctionnement de l’entreprise)
– la Chambre des Métiers est, le cas
échéant, en faveur d’un ajustement
partiel de cet instrument après une
analyse détaillée. Elle s’exprime
dès lors contre l’introduction d’un droit
généralisé à la formation voire
d’un système de comptes personnels
de formation calqué sur le modèle
français fortement critiqué. L’Artisanat
est d’avis que des solutions adaptées
en matière de systèmes de formations
continues sont à trouver au niveau
sectoriel.
Soutenir une approche pérenne d’anticipation
des besoins en formation
A l’avenir, il importera de suivre et
d’identifier les compétences-clés
requises dans les métiers artisanaux,
avec une priorité à donner au domaine
technique (y compris le volet énergétique)
(81% des entreprises enquêtées),
sécurité et santé au travail (47%),
langues (29%) et la digitalisation et
développement informatique (26%).
Cette approche aidera dans la définition
de programmes de formation professionnelle
initiale et continue.
L’Artisanat plaide par ailleurs en faveur
d’un renforcement du cofinancement
tout en redéfinissant les critères d’éligibilité
(cofinancement accru pour les PME
et certaines formations cibles « digitalisation
» et « RSE », prise en considération
des « plans de formation » et
des « plans de carrières », ouverture
aux indépendants, exonération fiscale
des aides, etc.) et en accélérant
la digitalisation de la demande
de cofinancement.
Le bien-être sur le lieu du travail et
la rémunération comme moyens de rétention
et de fidélisation principaux
La fidélisation des salariés est un
facteur-clé en vue de la pérennisation
des entreprises artisanales, notamment
dans le contexte actuel de pénurie de
la main-d’œuvre qualifiée. L'objectif de
retenir les talents au sein de l’entreprise
passe avant tout par l’environnement
de travail (68%), cité en premier lieu,
ainsi que par les conditions de travail,
à savoir la rémunération basée sur la
performance (48%) et supérieure par
rapport aux concurrents (46%) tout
comme les avantages extra-légaux
(41%). L’adoption de méthodes de travail
plus flexibles (37%), le développement
personnel (32%) et l’image de marque
(30%) se situent quasi au même niveau
d’importance.
On peut en déduire que les entreprises
de l’Artisanat prennent de plus en
plus conscience de l’importance d’une
véritable politique de rétention et/ou
de fidélisation des talents pour assurer
une pérennisation de leurs activités.
Avec une majorité d’entreprises
offrant des avantages à leurs salariés,
la déclinaison de stratégies permettant
d’assurer que les salariés restent motivés
et bien intégrés au sein de l’entreprise,
voire du secteur artisanal, doit être
un axe de sensibilisation accrue dans
l’Artisanat.
Chambre des Métiers
presse@cdm.lu
cdm.lu
/03/2023
18
“JE VOIS
GRAND
POUR MON
ENTREPRISE.”
MON CONSEILLER AUSSI.
ENTREPRENDRE, UNEHISTOIREDEPASSIONNÉS.
Pour en savoir plus,contactez Charles Sunnen,
Conseiller Entreprises, et sonéquipeau49924-3061.
banquedeluxembourg.com/entrepreneurs
Banque de Luxembourg, société anonyme – 14, boulevard Royal – L-2449 Luxembourg – R.C.S. B5310 – Crédits photo by Sofie Delauw
MAGAZINE
POLITIQUE
PÉNURIE DE LOGEMENTS
Les assises du logement :
un pis-aller pour couvrir
les tergiversations politiques ?
Telle est la question que se pose la Chambre des Métiers alors que les raisons et les remèdes contre le problème structurel
de la pénurie de logements abordables sont largement connus et discutés et qu’à ces problèmes structurels s’ajoute une crise
conjoncturelle du secteur de la construction avec une diminution du nombre de logements construits, et donc la nécessité
de prise de décisions politiques fortes et rapides.
En tant que chambre professionnelle à base élective représentant
toutes les entreprises de construction du pays,
la Chambre des Métiers, tout en étant représenté à ces
assises, se permet de faire part de plusieurs de ses propositions
qui sont toujours d’actualité.
SITUATION CONJONCTURELLE : ÉVITER UNE CRISE DU SECTEUR
DE LA CONSTRUCTION
La hausse des taux d’intérêts et un climat d’incertitude généralisé
impactent négativement l’activité du secteur de la construction.
En guise d’exemple, le nombre de logements autorisé lors
des 3 premiers trimestres 2022 a chuté de 28% par rapport à
la même période en 2021 ! Il faut noter que cette baisse de la
demande, couplée à une hausse des coûts, risque de mettre en
péril un certain nombre d’acteurs de la construction.
« Il est évident que face à l’ampleur du phénomène de
la pénurie de logements abordables, les promoteurs publics,
même en augmentant leur production, ne seront pas
en mesure de répondre à eux seuls, dans un délai
raisonnable, à la demande. »
Par ailleurs, certaines décisions et annonces politiques ne sont
pas de nature à donner confiance aux investisseurs, tant privés
qu’institutionnels.
Compte tenu de ce contexte difficile, la Chambre des Métiers a
formulé six mesures temporaires, connues du Gouvernement
et présentées lors d’une conférence de presse en décembre
2022. Dès lors, elle s’attend à des annonces gouvernementales
relatives à des mesures visant à soutenir l’activité et l’emploi
de la construction et à ne pas aggraver la crise du logement à
moyen terme.
MESURES STRUCTURELLES : AUGMENTER SENSIBLEMENT L’OFFRE
DE LOGEMENTS, NOTAMMENT CELLE DE LOGEMENTS ABORDABLES
Peu de progrès ayant été réalisés, comme en témoigne plus
particulièrement l’évolution des prix immobiliers résidentiels,
le dossier du logement occupera très certainement l’actualité
du Luxembourg au cours des années à venir. Il faut dès lors
impérativement prendre des décisions politiques courageuses
pour ne pas accentuer davantage les tensions sur ce marché et
pour veiller à garantir l’attractivité de notre pays.
Certaines initiatives législatives sont jugées insuffisantes par rapport
aux défis posés ou carrément contreproductives
Les amendements gouvernementaux au projet de loi relatif au
bail à loyer, de même que la réforme de l’amortissement pour
immeubles locatifs, risquent d’impacter fortement l’offre
sur le marché locatif. Ce qui, dans un contexte d’augmentation
continue de la demande, conduira nécessairement à des
hausses de loyers, soit à l’opposé des objectifs affichés par le
projet de loi en question. De ce fait, la Chambre des Métiers
demande le retrait des amendements et le maintien du statu
quo.
Même si le Pacte logement 2.0 est sur les rails, la Chambre
des Métiers constate que sa mise en œuvre concrète pose des
problèmes sur le terrain. Par ailleurs, elle continue à déplorer
la non-implication du secteur privé, ce qui vaut d’ailleurs
également pour le projet de loi concernant le logement abordable.
Il est évident que face à l’ampleur du phénomène de la pénurie
de logements abordables, les promoteurs publics, même en
augmentant leur production, ne seront pas en mesure de
répondre à eux seuls, dans un délai raisonnable, à la demande.
Partant, une participation du secteur privé à cet effort national
est indispensable si l’on veut faire un saut quantitatif dans
le domaine du logement.
Les principales pistes préconisées par la Chambre des Métiers
S’il existe un large consensus qu’il n’existe pas de recette miracle
pour réduire les tensions sur le marché du logement, la
Chambre des Métiers voudrait rappeler quelques-unes de ses
propositions.
Renforcer la coopération entre secteur public et secteur privé
La Chambre des Métiers est d’avis que son modèle de
/03/2023
20
21
MAGAZINE
POLITIQUE
Journée Luxembourgeoise DE
la Propriété Intellectuelle
15 ème édition
25 avril 2023
Conférence
et salon
La propriété
intellectuelle,un
enjeu économique
Programme et inscription
www.ipil.lu
Chambre
des Métiers
2, Circuit de la Foire
Internationale
L-1347 Luxembourg
une intitiative de
organisé par
MAGAZINE
POLITIQUE
« public-private partnership », présenté en 2019, reste d’actualité,
et au-delà, elle propose dans son avis concernant le logement
abordable de prévoir des incitatifs pour les entreprises
ou secteurs économiques souhaitant créer des logements pour
leurs propres salariés.
Simplifier drastiquement les procédures administratives
Il faut enfin avoir le courage politique d’appliquer le principe
selon lequel « la construction d’infrastructures est autorisée
endéans le périmètre d’agglomération » sans que des considérations
environnementales ne viennent bloquer cette activité.
En effet, celles-ci ont d’ores et déjà été prises en compte
en amont, lors de l’établissement du PAG qui désigne sur
cette base les terrains à considérer comme zones urbanisées
ou destinées à être urbanisées.
En sus, il s’agit enfin de mettre en œuvre une réelle stratégie
de simplification administrative pour laquelle la Chambre
des Métiers a des propositions concrètes.
Mobiliser des terrains à bâtir
La Chambre des Métiers est d’avis qu’une mesure plus prometteuse
pour stimuler l’offre de terrains à bâtir consiste à mettre
en œuvre des « Baulandverträge » (créneaux temporaires de
viabilisation et de construction de logements), alors qu’elle
implique une extension du périmètre d’agglomération en
obligeant cependant en même temps les propriétaires fonciers
à viabiliser leurs terrains à bâtir et à réaliser des logements
endéans un certain délai.
Compte tenu de la situation, il est urgent de ne plus attendre
et de prendre des décisions pour répondre aux besoins des
résidents du Luxembourg, actuels et futurs, et pour maintenir
l’attractivité économique.
Documents à consulter :
Note « Stratégie en matière de Logement »
Chambre des Métiers du Grand-Duché de Luxembourg (cdm.lu)
Avis commun de la Chambre de Commerce et de la Chambre
des Métiers concernant les amendements gouvernementaux
au projet de loi modifiant la loi modifiée du 21 septembre 2006
sur le bail à usage d’habitation
AVIS-2023-bail----usage.pdf (cdm.lu)
Avis de la Chambre des Métiers concernant le projet de loi relative au
Pacte Logement 2.0 :
• Projet de loi initial :
Pacte-Logement.pdf (cdm.lu)
• Amendements gouvernementaux :
Avis-Pacte-logement-2-0.pdf (cdm.lu)
Avis de la Chambre des Métiers concernant le projet de loi relative
au logement abordable AVIS-2023-Logement-abordable.pdf (cdm.lu)
Chambre des Métiers
presse@cdm.lu
+ 352 42 67 67 - 281
cdm.lu
23
MAGAZINE
CHRONIQUE
JURIDIQUE
DROIT DU TRAVAIL
Le point concernant
la responsabilité du
donneur d’ordre à
l’égard des salariés
d’un sous-traitant.
Depuis le 27 décembre 2022, si la responsabilité du donneur d’ordre est limitée
au sous-traitant « direct », les entreprises doivent désormais respecter des délais
très stricts en cas d’information de l’ITM.
« Lorsqu’une entreprise engage un soustraitant
pour exécuter un contrat
de prestation de service, le code du travail
lui impose deux séries d’obligations....»
A
l’occasion d’une réforme des
règles applicables en cas de
détachement, une loi du 23 décembre
2022 vient de limiter le champ
d’application de la responsabilité du donneur
d’ordre en la limitant à une responsabilité
du fait d’un sous-traitant « direct ».
Cette limitation est bienvenue car elle
permet à une entreprise de mieux maîtriser
la portée de sa responsabilité lorsqu’elle
sous-traite tout ou partie d’un contrat de
prestation de service puisqu’elle n’a plus à
supporter les éventuels errements en droit
du travail de sous-traitants indirects ou
même de cocontractants d’un sous-traitant
comme auparavant.
Il apparaît cependant important de faire
le point concernant cette responsabilité
particulière du fait d’autrui que le droit
du travail fait peser sur le donneur d’ordre
à l’égard d’un sous-traitant en raison de
l’aggravation des délais de procédure opérée
par cette réforme et du risque juridique
conséquent qui pèse sur le donneur d’ordre
si les règles ne sont pas maîtrisées.
Lorsqu’une entreprise engage un sous-traitant
pour exécuter un contrat de prestation
de service, le code du travail lui impose
deux séries d’obligations : une obligation de
vérification si le sous-traitant détache des
salariés au Luxembourg, et une obligation
d’injonction si elle reçoit un courrier d’information
de l’Inspection du Travail et des
Mines (ou « ITM »).
L’obligation de vérification
L’obligation de vérification est déclenchée
dès lors qu’un sous-traitant est un
prestataire étranger et qu’il détache un ou
plusieurs salariés au Luxembourg dans le
contexte du contrat sous-traité.
Dans ce cas de figure, le donneur d’ordre,
qu’il soit domicilié au Luxembourg ou à
l’étranger, doit vérifier que le sous-traitant a
correctement réalisé les formalités imposées
en vue de l’obtention du badge social pour
le ou les salarié(s) détaché(s).
L’obligation de vérification du donneur
d’ordre porte sur deux éléments :
- la déclaration de détachement, que le
sous-traitant doit avoir adressé à l’ITM
au plus tard dès le commencement
des travaux au Luxembourg ;
- la désignation d’une personne
physique ou morale, qui doit être
présente sur le territoire luxembourgeois
pendant la durée du détachement
(ou « personne de référence ») et qui
doit aussi être mentionnée dans
la déclaration de détachement.
Il faut souligner que cette simple obligation
de vérification du donneur d’ordre se transforme
en une obligation de déclaration si la
vérification n’est pas concluante.
En effet, si le donneur d’ordre ne dispose
pas de la copie de la déclaration de détachement
effectuée par son sous-traitant direct
au moment du commencement des travaux
avec les coordonnées de la personne de
/03/2023
24
MAGAZINE
CHRONIQUE
JURIDIQUE
référence, il est tenu de faire une déclaration
à l’ITM dans les huit jours du
détachement.
Cette obligation de déclaration doit
contenir les informations suivantes :
- l’identité, l’adresse, ainsi que les
coordonnées électroniques et
téléphoniques du sous-traitant
direct (qui est à priori aussi
« l’employeur détachant ») ;
- la durée prévue du détachement,
ainsi que les dates prévues pour
le début et la fin du détachement
conformément au contrat de prestation
de services ;
- l’adresse ou les adresses des lieux
de travail au Luxembourg ;
- la nature de l’activité exercée sur
le territoire national.
Cette déclaration doit, de plus, être
complétée par la copie du contrat de
prestation de service qui a été conclu
avec ce sous-traitant.
Pour être libéré de sa responsabilité de
vérification, le donneur d’ordre doit pouvoir
fournir la preuve qu’il a bien réalisé
la vérification au commencement du
chantier, et, s’il a alors considéré que cette
vérification n’était pas concluante, qu’il a
fait la déclaration de détachement pour
le compte de son sous-traitant endéans
les huit jours. A défaut de disposer des
preuves d’avoir respecté cette procédure
dans les délais imposés, le donneur d’ordre
risque une amende administrative de
1.000 à 5.000 euros par salarié détaché.
L’obligation d’injonction
Contrairement à l’obligation de vérification
du prestataire de service, l’obligation
d’injonction s’applique quel que soit le
pays d’établissement du sous-traitant,
qu’il soit donc à l’étranger mais aussi au
Luxembourg.
Une autre différence réside aussi dans
le fait que l’obligation d’injonction ne
s’applique pas ab initio mais qu’il faut un
fait déclencheur.
Le fait déclencheur est la réception par le
prestataire de service d’une information
de l’ITM qu’un sous-traitant direct ne
paye pas le montant du salaire qui est dû
à ses salariés ou qu’il est en infraction
avec une autre disposition d’ordre public
du code du travail.
Le prestataire de service doit alors dans
ce cas suivre une procédure formelle,
dont les délais sont devenus beaucoup
plus contraignants avec la loi du 23
décembre 2022.
Cette procédure comprend deux étapes
successives : d’une part, une obligation
d’adresser une injonction au sous-traitant
en infraction, et ensuite, si le sous-traitant
ne répond pas dans les formes et les
délais requis, une obligation d’informer
l’ITM.
La première étape consiste pour le
donneur d’ordre à envoyer une lettre
recommandée avec accusé de réception
(ou « lettre RAR ») au sous-traitant.
Le donneur d’ordre doit envoyer ce courrier
dans un délai maximal de huit jours
après la notification de l’ITM.
Dans ce courrier, le donneur d’ordre
doit enjoindre le sous-traitant de faire
cesser sans délai l’infraction et l’informer,
d’une part, qu’il n’a que huit jours pour
confirmer que la situation est régularisée,
et, d’autre part, qu’il doit impérativement
confirmer ceci par lettre RAR en mettant
l’ITM en copie.
Si le sous-traitant ne répond pas dans les
formes et les délais impartis, la deuxième
étape est déclenchée, à savoir que le donneur
d’ordre doit informer l’ITM de cette
absence de réponse.
Cette obligation d’information doit être
effectuée au plus tard dans un délai de
huit jours qui commence à courir à
l’expiration du délai de huit jours qui est
imparti au sous-traitant pour répondre.
Bien que cette obligation d’injonction
ne soit ni compliquée ni chronophage,
puisqu’elle impose seulement au donneur
d’ordre d’envoyer une lettre RAR au
sous-traitant en infraction et de veiller à
ce qu’il réponde endéans le délai de huit
jours, cette procédure doit être parfaitement
suivie car son non-respect peut être
lourd de conséquences.
En effet, en plus des amendes administratives
, c’est la responsabilité solidaire
du prestataire de service qui sera engagée
au paiement des rémunérations et des
cotisations sociales qui seraient dues aux
salariés du sous-traitant.
Chambre des Métiers
gilles.cabos@cdm.lu
Conseiller juridique
+ 352 42 67 67 - 252
cdm.lu
25
MAGAZINE
CHRONIQUE
JURIDIQUE
BAIL COMMERCIAL
Le plafonnement des loyers
des sous-locations contraire
à la constitution !
Dans un arrêt du 23 décembre 2022
la Cour constitutionnelle a déclaré
l’article 1762-6, paragraphe 4 du Code
civil non conforme avec l’article
11 paragraphe 6 de la Constitution relatif
à la liberté du commerce et de l’industrie.
L’article 1762-6 (4) du Code civil a
été introduit par une loi du 3 février
2018 afin d’éviter le déploiement
de modèles d’affaires consistant à louer
des locaux pour les sous-louer à des prix
largement supérieurs.
Afin de décourager que de tels modèles
spéculatifs ne se développent au détriment
des activités commerciales, artisanales,
ou industrielles, cet article impose
que les loyers payés par le sous-locataire
au bailleur secondaire ne soient pas
supérieurs aux loyers qui sont dus par le
bailleur secondaire au bailleur principal.
La loi ouvre cependant une exception, à
savoir la possibilité au bailleur secondaire
de fixer un loyer plus élevé que celui du
bail principal s’il justifie avoir réalisé des
investissements spécifiques pour accueillir
le sous-locataire.
L’article 1762-6 (4) du Code civil est
rédigé comme suit : « Sauf en cas de
sous-location où des investissements
spécifiques à l’activité du sous-locataire
ont été effectués par le preneur, les loyers
payés au preneur par le sous-locataire ne
pourront être supérieurs aux loyers payés
par le preneur au bailleur.»
Dans l’affaire portée devant la Cour
constitutionnelle, un sous-locataire
contestait le montant du loyer qu’il devait
payer au bailleur secondaire, soit 14.500
euros HTVA, alors que le montant du
loyer que le bailleur secondaire devait
verser au bailleur était de 5.000 euros.
Saisi par le juge de paix de la constitutionnalité
de l’article 1762-6 (4) du Code civil,
la Cour constitutionnelle a considéré que
cet article était illégal car il constitue une
restriction disproportionnée à la liberté du
commerce et de l’industrie.
En effet, une restriction à la liberté du
commerce et de l’industrie peut être
justifiée, mais pour cela elle doit être
proportionnée. Suivant le raisonnement
de la Cour constitutionnelle, il faut mettre
en balance les intérêts en présence et à
analyser en l’occurrence si la restriction
opérée par le législateur concernant le plafonnement
des loyers est rationnellement
justifiée, adéquate et proportionnée avec
l’objectif d’éviter des activités spéculatives.
Dans l’arrêt commenté, la balance a penché
en faveur de la liberté du commerce et
de l’industrie en considération que l’article
1762-6 (4) du Code civil tel que rédigé
empêche le bailleur secondaire de couvrir
ses frais d’exploitation et de percevoir
un bénéfice raisonnable. Suivant le Cour
constitutionnelle, « En limitant les recettes
que le bailleur secondaire (…) peut tirer
de la sous-location au maximum à la
dépense qu’il doit supporter en tant que
locataire dans le cadre du bail principal,
l’article 1762-6 (4) du code civil ne lui permet
ni de couvrir ses frais d’exploitation,
incluant notamment les frais généraux et
les frais administratifs, ni de percevoir un
bénéfice raisonnable sur l’opération économique
en cause.»
La Cour constitutionnelle a aussi analysé
que la possibilité pour le bailleur secondaire
d’obtenir un prix plus élevé s’il a
opéré des investissements spécifiques à
l’activité du sous-locataire constitue une
exception finalement spécifique et limitée
pour permettre, à elle seule, de remettre
en cause le caractère disproportionné de
la restriction à la liberté du commerce et
de l’industrie. Pour être complet, il faut
aussi souligner que la possibilité offerte
au bailleur secondaire de pouvoir justifier
l’existence d’investissements spécifiques à
l’activité du sous-locataire telle que proposé
par l’article 1762-6 (4) du Code civil a
été appréciée par rapport au principe de la
sécurité juridique.
En effet, bien que ce principe de la sécurité
juridique, et ses expressions particulières
qui sont la confiance légitime et la non-rétroactivité
des lois, ne figurent pas dans la
constitution, ils ont été reconnus comme
des principes généraux du droit ayant
une force constitutionnelle depuis un
arrêt du 22 janvier 2021. En l’occurrence,
la possibilité d’invoquer des investissements
spécifiques pour justifier un loyer
supérieur a été validée comme étant une
disposition suffisamment claire, accessible
et prévisible, et donc conforme au principe
de sécurité juridique.
Comme l’article 1762-6 (4) du Code civil,
bien que désormais illégal, restera en
vigueur tant que le législateur ne modifie
pas le texte, la Cour constitutionnelle a
clarifié que le bailleur secondaire peut fixer
le loyer du sous-locataire au montant du
loyer payé au bailleur principal « majoré
des frais d’exploitation relatifs à la souslocation
et d’un bénéfice raisonnable. »
La question qui se pose maintenant est
donc de savoir quelle sera la mesure du
bénéfice qui sera accepté comme était
« raisonnable » par les juges du fond.
Chambre des Métiers
gilles.cabos@cdm.lu
Conseiller juridique
+ 352 42 67 67 - 252
cdm.lu
/03/2023
26
STAY
BAU 2023 in München
17. – 22.04.2023
Besuchen Sie uns:
HalleB2, Stand 413
Wir sind einer der führenden Hersteller von
Absturzsicherungssystemen in Europa und
bieten perfekt durchdachte Systemlösungen.
Von der Planung und Konzeption bis zu
Service und Wartung –alles aus einer Hand.
DER SPEZIALIST für
Absturzsicherungen.
www.lux-top.com
Anschlagpunkte
Sicherheitsdachhaken
Seilsysteme
Schienensysteme
Steigschutz
Seitenschutz
MAGAZINE
ANALYSE
LEBENSMITTELSICHERHEIT
Biodiversität auf dem Teller.
Die Zeiten ändern. Wenn früher die Anwesenheit von Würmern, Käfern, Larven oder anderen Insekten in professionellen
Küchen die Behörden der Lebensmittelsicherheit in Alarmbereitschaft versetzt hat, so sollen Insekten heutzutage
einfach mit verzehrt werden.
Immer mehr Insekten werden von der
EU als Nahrungsmittel zugelassen, so
auch kürzlich das entfettete Pulver der
Acheta domesticus, der Hausgrille,
gemäß einer Durchführungsverordnung
vom 3. Januar 2023. Laut dieser Verordnung
bekommt die vietnamesische
Firma Cricket One Co. Ltd. die Erlaubnis,
ihr Produkt auf dem europäischen
Markt zu vertreiben. Das nennt man
wohl erfolgreiches Lobbying.
„In Schulen in den Niederlanden, Wales
und Australien laufen bereits Pilotprojekte
mit „Insekten-Menus“.
Das Pulver darf unter bestimmten
Bedingungen und in definierten
Mengenverhältnissen in verschiedenen
Lebensmitteln verarbeitet werden: in
Mehrkornbrot und -brötchen, Crackern
und Brotstangen, Getreideriegeln,
trockenen Vormischungen für Backwaren,
Keksen, trockenen gefüllten und
ungefüllten Erzeugnissen aus Teigwaren,
Soßen, verarbeiteten Kartoffelerzeugnissen,
Gerichten auf Basis von Leguminosen
und Gemüse, Pizza, Erzeugnissen
aus Teigwaren, Molkenpulver, Fleischanalogen,
Suppen und Suppenkonzentraten
oder -pulver, Snacks auf Maismehlbasis,
bierähnlichen Getränken,
Schokoladenerzeugnissen, Nüssen und
Ölsaaten, Snacks außer Chips sowie
Fleischzubereitungen für die allgemeine
Bevölkerung.
Ich bin sicher, dass unsere Bäcker,
Metzger, Bierbrauer sehnsüchtig auf
diese Nachricht gewartet haben, um ihre
Produkte endlich verfeinern zu können
und dass die Konsumenten in Europa
endlich auf legale Art und Weise ihre
Jahrhunderte alten Essgewohnheiten
ändern können. Aber Spaß beiseite, neben
dem Aspekt der Sinnhaftigkeit von diesen
„Novel Foods“ bleiben nach Analyse der
Verordnung noch wichtige gesundheitsrelevante
Fragen offen.
Die Allergenität von Acheta domesticus
In ihrem wissenschaftlichen Gutachten
gelangt die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde
EFSA zu dem Schluss,
dass teilweise entfettetes Pulver aus
Acheta domesticus unter den vorgeschlagenen
Verwendungsbedingungen in den
vorgeschlagenen Mengen sicher ist. In
ihrem Gutachten gibt die Behörde jedoch
auch den Hinweis, dass der Verzehr dieses
neuartigen Lebensmittels eine Sensibilisierung
(also eine allergische Reaktion?)
gegen Proteine von Acheta domesticus
auslösen kann. Die Behörde empfiehlt
deshalb, die Allergenität weiter zu
erforschen. Die Kommission entschließt
sich allerdings, dass bis zur Bewertung
von etwaigen neu erforschten Daten keine
spezifischen Kennzeichnungsvorschriften
notwendig sind.
Und dann wird es noch sportlicher: In
ihrem Gutachten stellte die Behörde
zudem fest, dass der Verzehr von teilweise
entfettetem Pulver aus Acheta domesticus
allergische Reaktionen bei Personen auslösen
kann, die gegen Krebstiere, Weichtiere
und Hausstaubmilben allergisch sind,
weil weitere Allergene in das neuartige
Lebensmittel gelangen können, wenn diese
Allergene in dem Substrat enthalten sind,
das an die Insekten verfüttert wird. Daher
ist es angezeigt, dass Lebensmittel, die
Hausgrillenpulver enthalten, entsprechend
gekennzeichnet werden müssen. Einfach
erklärt: wenn auf der Verpackung eines
Lebensmittels ein Hinweis zu finden
ist, dass dessen Verzehr „allergische
Reaktionen bei Personen auslösen kann,
die gegen Krebstiere, Weichtiere und
Hausstaubmilben allergisch sind“, dann
könnte das ein Hinweis darauf sein, dass
Insektenpulver beigemischt wurde.
Es hat den Anschein, dass hier äußerste
Fantasie angewendet wird, um einerseits
das Novel Food zu genehmigen und sich
gleichzeitig rechtlich abzusichern.
Die Kommission erlaubt also für die
Dauer von fünf Jahren ein neues Lebensmittel,
das von einem einzelnen Produzenten
hergestellt wird, ohne genau zu
wissen, ob dessen Verzehr zu allergischen
Reaktionen führen kann. Ein Schelm,
wer Böses dabei denkt. Die zahlreichen
Lebensmittelskandale der Vergangenheit
rechtfertigen sicherlich, dass im Bereich der
Lebensmittelsicherheit die Kompetenz und
Entscheidungsgewalt bei der EU liegen.
Ich bin allerdings der Meinung, dass die
nationalen Staaten bei der Zulassung von
Lebensmitteln und Additiven ein Vetorecht
behalten müssten, vor allem wenn nicht alle
wissenschaftlichen Daten vorliegen, oder
die Argumentation von der Kommission
irreführend sein kann.
Insekten-Marketing
Neben den gesundheitsrelevanten
Gesichtspunkten stellt sich die Frage,
warum man Insekten essen soll, anstatt
/03/2023
MAGAZINE
ANALYSE
beispielsweise Fleisch, Milch oder Käse.
In den Medien findet gerade ein regelrechtes
Feuerwerk an Argumenten für
den Verzehr von Insekten statt: Insekten
sind proteinreich und eine exzellente
Quelle von Omega-3-Fettsäuren,
B-Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen.
Die Züchtung von Insekten soll
zudem klimafreundlicher sein im Vergleich
zu Fleisch: Sie brauchen weniger
Platz und Wasser als Rinder, Schweine
und Hühner und verursachen weniger
Treibhausgas-Emissionen. Außerdem
sollen Insekten als zusätzliche Proteinquelle
die wachsende Weltbevölkerung
sicher und günstig versorgen und somit
als wichtiges Element im Kampf gegen
die Hungersnot fungieren. Aber ist es
nicht so, dass zuerst die Armut bekämpft
werden sollte, um die Hungersnot zu
reduzieren? Es fällt auf, dass flächendeckend
kaum Gegenargumente aufgeführt
werden, und es kommt einem ein
bisschen so vor wie eine groß angelegte
Vermarktungskampagne, um nach und
nach die Akzeptanz bei der Weltbevölkerung
zu steigern.
Vielleicht ist der Grund für diese positive
Kampagne auch einfacher als gedacht,
und es geht eigentlich nur ums Geld
und um den Konsum: Da Insekten
ressourcenschonender gezüchtet werden
können, sind sie billiger in der Produktion
und die Gewinne der Lebensmittelindustrie
können gesteigert werden.
Denn eigentlich bleibt es bei der Massenzucht,
jetzt eben mit Insekten, und zwar
vielleicht in noch größerem Maßstab,
denn wie viele Hausgrillen
müssen in Wirklichkeit
gezüchtet werden, um
eine Milchkuh zu ersetzen?
Back to the roots
Es ist schon bedenklich, wie industriefreundlich
die europäische Lebensmittelpolitik
gestaltet wird (Stichwort
u.a. auch Nutriscore). Die Frage ist, ob
Luxemburg diese Entwicklung proaktiv
unterstützen und begleiten soll. In
Schulen in den Niederlanden, Wales und
Australien laufen bereits Pilotprojekte
mit „Insekten-Menus“. Soll Luxemburg
sich dem anschließen und den Kindern
in den Kantinen Salat mit sautierten
Mehlwürmern servieren? Ich denke
nicht.
Zuerst sollten klare Strategien weiterentwickelt
werden, um die Lebensmittel-
verschwendung zu reduzieren. Es sollte
auf Qualität anstelle von Quantität gesetzt
werden. Wenn wir uns nachhaltiger
ernähren und unseren „Fußabdruck“
reduzieren möchten, müssen wir weg
vom billigen Massenkonsum. In Kantinen
sollten konsequent regionale, saisonale
und Bio-Produkte angeboten werden,
in Partnerschaft mit der hiesigen
Wirtschaft.
Die luxemburgische Landwirtschaft und
das Lebensmittelhandwerk stehen für
Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität.
Sie können eine herausragende Rolle
spielen, um das Land auf dessen Weg
in die Nachhaltigkeit zu begleiten.
Und deswegen gilt es gerade diese
Branche vorrangig zu unterstützen, zu
begleiten und zu fördern.
Chambre des Métiers
gilles.reding@cdm.lu
Directeur des Affaires environnementales
et technologies
+ 352 42 6767 – 227
cdm.lu
29
MAGAZINE
BLOG
ÉLECTIONS 2023
Orientation « Lifelong »
& Immigration : double clé
de voûte d’une future
« Skills Strategy ».
Face au manque accru de main-d’œuvre, au déficit d’employabilité de bon nombre de demandeurs d’emploi en comparaison
avec les besoins du marché du travail et aux lacunes du système d’enseignement, le développement de la formation
(tant initiale que continue) ainsi que des compétences d’avenir constitue le défi futur principal du Luxembourg, notamment
dans le contexte de l’implémentation de la « stratégie nationale des compétences » en préparation 1 et de la publication
prochaine de l’étude OCDE sur les « skills » au Luxembourg.
L’orientation : un élément déterminant de la formation
initiale et continue
L'apprentissage tout au long de la vie est le facteur-clé
permettant d’augmenter aussi bien l'employabilité
des personnes tout au long de leur carrière que
la compétitivité des entreprises. Dans ce contexte,
le développement d’une approche de suivi des besoins
des secteurs économiques à long terme en matière
de compétences constituera un élément stratégique
non négligeable, surtout pour l’Artisanat qui connaîtra
une pénurie de main-d’œuvre. Ce point sera par conséquent
déterminant aussi bien pour l’orientation initiale (public-cible
« jeunes ») que pour celle tout au long de la vie professionnelle
(public-cible « adultes »).
« Une orientation positive visant à mobiliser les talents
et potentialités des jeunes tout en réduisant le risque de
décrochage permettrait de passer d'une logique de
« soustraction des lacunes » à celle d'« addition des forces ». »
Vu les besoins futurs considérables de salariés qualifiés,
il importera que le système d’enseignement national et
plus spécifiquement la formation professionnelle génèrent
à l’avenir plus de jeunes qualifiés intéressés par une carrière
dans l’Artisanat. La mise à niveau des compétences en
« formation initiale » (e.a. via processus curriculaire)
jouera un rôle central dans ce contexte. Ceci devrait
nécessairement aller de pair avec un renforcement
de l’attractivité de l’Artisanat auprès des publics-cibles
(jeunes, parents, enseignants, politiques, etc.).
L’orientation « par l’échec » pratiquée encore actuellement
entraîne beaucoup de frustrations auprès des jeunes.
Dès lors, une révision du processus d’orientation, permettant
de prendre en compte les compétences techniques et
manuelles des jeunes au même titre que leurs compétences
en matière de langues et de mathématiques, sera de mise.
Une orientation positive visant à mobiliser les talents
et potentialités des jeunes tout en réduisant le risque
de décrochage permettrait de passer d’une logique de
« soustraction des lacunes » à celle d’« addition des forces ».
Couplée à une approche de conseil et d’accompagnement
individuel au niveau du cycle inférieur de l’enseignement
secondaire (pour les jeunes qui présentent des besoins
spécifiques), l’offre de stages de courte durée donnerait une
possibilité aux jeunes de découvrir les activités artisanales et
un complément d’orientation positif vers la formation professionnelle.
L’intégration de tests systématiques des aptitudes,
examinant les connaissances et les compétences des élèves
en classe de 5 ème de l’enseignement secondaire général,
via un outil comme le « Basic-Check » , devrait être obligatoire
et les résultats de ces tests devraient figurer en annexe
des bulletins.
Il importerait aussi d’accroître à l’avenir la flexibilité
du système en développant les passerelles et donc les
possibilités de changer de filière de formation professionnelle.
La conception de programmes de formation initiale
multilingues (surtout francophones) constitue une autre
priorité. Sachant que les étudiants et les parents ont signalé
un manque d'informations sur les programmes disponibles,
il importera de faciliter l’information aux intéressés, via
des plateformes interactives (« point d’entrée unique »).
L’orientation vers les activités artisanales et le monde
à l’extérieur de l’école devrait systématiquement intégrer
l’enseignement fondamental. Actuellement, des projetspilotes
font découvrir aux élèves leur passion pour l'Artisanat
/03/2023
30
MAGAZINE
BLOG
MAGAZINE
AI BLOG
par le biais de semaines thématiques. Aussi, l’investissement
complémentaire dans la recherche de méthodes didactiques
alternatives soutiendrait la stratégie préventive de l’échec
scolaire, stratégie à privilégier par rapport à un allongement
de la scolarité obligatoire.
Il serait intéressant d’explorer les options contenues dans
les textes légaux actuels en matière de formation professionnelle
afin d’envisager une mise à niveau des compétences
du côté des salariés en vue d’acquérir les « skills » demandées
via un nouveau modèle d’apprentissage « en cours d’emploi ».
Le salarié pourrait ainsi rester sous contrat de travail
et intégrer un apprentissage directement via son
employeur.
Pour combler le « skills gap », une majorité d’entreprises
artisanales proposent à leur personnel des formations
de perfectionnement ciblées pour pallier au manque de
compétences. Dans la mesure où des initiatives de formation
continue sont profitables tant pour l’entreprise que pour
les salariés, qui voient leur attractivité sur le marché
du travail augmenter, les constats en termes de disparités
en termes de compétences permettent d’agir pour faire
370m² à980m²
HALLS
ET
BUREAUX
POUR ACTIVITÉS
COMMERCIALES
ET
ARTISANALES
SPRINKANGE
-
DIPPACH
face aux spécificités d’un monde professionnel qui change
rapidement.
Le fait d’identifier clairement les principales compétences
requises dans les métiers artisanaux pour les années à venir
sera utile pour aider les décideurs publics et les instituts de
formation (sectoriels) dans la définition des programmes de
formation professionnelle continue. Cette approche aidera
également les demandeurs d’emploi et les futurs salariés dans
leur choix de formation en se formant aux compétences valorisées
dans les métiers en pénurie.
L’immigration : un réservoir potentiel de main-d’œuvre qualifiée
à mobiliser de façon systématique
Il importe de souligner que jusqu’à présent le besoin pressant
en main-d’œuvre de l’Artisanat a pu être satisfait grâce au flux
constant d’immigrants et de frontaliers. Ces deux catégories
resteront également à l’avenir les deux réservoirs principaux
de main-d’œuvre du secteur artisanal, par référence à la
devise de l’Artisanat : « Ce qui compte, ce n'est pas d'où l'on
vient, mais où l'on veut aller. ». Rappelons au passage qu’en
2021, l’emploi dans l’Artisanat se composait comme suit : 54%
de frontaliers, 33% de résidents étrangers et seulement 13%
de résidents luxembourgeois.
Alors que les frontaliers doivent être mobilisés sur la base
d’un « mix » d’avantages comparatifs économiques visant à
renforcer l’attractivité du marché du travail du Luxembourg
par rapport à ses voisins et surtout les autres composantes de
la Grande Région, la question de la mobilisation renforcée du
réservoir de main-d’œuvre que représente l’immigration, plus
particulièrement de personnes qualifiées en provenance de
pays tiers, reste posée.
Sachant que le système de l’éducation nationale ne pourra pas
à lui seul produire un nombre suffisant de personnes qualifiés
afin de couvrir les besoins en main-d’œuvre de l’Artisanat,
notamment en vue du remplacement des 20.000 salariés qui
vont prendre leur retraite dans les dix ans à venir, la politique
de l’immigration devra évoluer. Ainsi, les procédures
d’immigration pour les salariés qualifiés (de pays tiers), voire
de leurs familles, et les entreprises souhaitant les recruter
sont à simplifier (réduction des étapes et des délais). Cette
simplification serait à envisager sur base d’un inventaire
complet à réaliser quant aux procédures concernées. Grâce à
l’utilisation de procédures digitales, les démarches pourraient
être rendues plus rapides et transparentes pour l’ensemble
des parties concernées. Un soutien administratif devrait par
ailleurs être accordé aux entreprises qui recrutent des salariés
de pays tiers.
Par référence à l’expérience vécue en Allemagne (voir
encadré), pays qui a réformé et simplifié considérablement sa
législation relative à l’immigration de salariés non universitaires
issus de pays tiers, via la loi modifiée sur l'immigration
de travailleurs qualifiés (« Fachkräfteeinwanderungsgesetz ») ,
le Luxembourg devrait envisager rapidement une abolition du
« test marché » pour tous les métiers et non seulement pour
les « métiers en pénurie», comme discuté actuellement au
niveau gouvernemental.
/03/2023
32
MAGAZINE
BLOG
Bonne pratique en Allemagne
Les travailleurs qualifiés pourront venir en Allemagne
pour chercher un emploi sur la base d’un permis de séjour
d'une durée maximale de six mois. Une période d'essai
allant jusqu'à dix heures par semaine peut être effectuée
auprès d’un employeur qui peut par conséquent voir s’il
peut travailler avec la personne intéressée. Les employeurs
allemands peuvent engager une procédure accélérée auprès
du service des étrangers afin d'écourter sensiblement la
durée de la procédure administrative pour la délivrance
d'un visa. Si toutes les conditions sont respectées (e.a.
vérification de la qualification), une autorisation préalable
est émise permettant au travailleur qualifié de fixer un
rendez-vous dans les trois semaines auprès de la mission
diplomatique en vue de la demande de visa. Une décision
est en principe prise dans les trois semaines suivant la
demande de visa déposée. Cette procédure accélérée inclut
le conjoint ainsi que les enfants mineurs si la demande de
visa est faite simultanément.
approche concertée. Par conséquent, une « stratégie
nationale d’attraction des talents par secteur » devrait
planifier (pro-)activement la couverture des futurs besoins
de main-d’œuvre, sur base d’une feuille de route sectorielle
comprenant des indicateurs mesurables de performance.
Vu l’importance de l’aspect « veille » au niveau de l’évolution
des compétences demandées, l’Artisanat plaide en faveur
d’un « observatoire » national des compétences, comme
relevé dans ses propositions passées adressées
au Gouvernement.
A l’approche des élections de 2023, la Chambre des Métiers
a formulé un catalogue de 30 propositions concrètes
en faveur d’une politique future visant à renforcer l’attractivité
de l’Artisanat et poser le pays sur des bases solides.
Blog #1 ELECTIONS 2023 –
#ZukunftHandwierk – Le futur est notre chantier
Une telle modernisation des dispositions légales et des
procédures, suivie d’un soutien du secteur privé dans
la construction de logements pour les salariés ainsi que
de mesures d’intégration poussées, renforcerait l’économie
en général et l’Artisanat en particulier, considéré comme
un « vecteur d’intégration » important au niveau national.
« Attirer » les talents nationaux et étrangers par une approche
proactive
Etant donné l’analyse récurrente des besoins en compétences
sectorielles de l’Artisanat, il sera primordial d’observer l’évolution
globale des compétences demandées par le biais d’une
SAVE THE DATE - TABLES RONDES POLITIQUES « ÉLECTIONS 2023 »
- CHAMBRE DES MÉTIERS
23.05.2023 à 17h00
« Attractivité de l’Artisanat de demain »
28.06.2023 à 17h00
« Environnement propice au développement socio-économique »
Le texte original est disponible sur le blog de la Chambre des Métiers, y compris les liens vers les ressources respectives.
/03/2023
34
Redaktion: Marc Glesener
NACHLASS
MAGAZINE
SPONSORED
CONTENT
NACHLASSREGELUNGEN HABEN EINEN KLAREN GESETZLICHEN RAHMEN
Wissen, wie es weitergehen soll.
Wer Problemen und Streitigkeiten vorbeugen möchte, sollte die Übertragung eines Unternehmens möglichst früh thematisieren.
Danach ist es wichtig, die entsprechenden Weichen in Sachen Erbschaft zu stellen.
Beim Thema Nachlass denken
viele Menschen: „Das hat gut
Zeit.“ Doch was es bedeuten
kann, wenn im Vorfeld eines Todesfalls
nichts klar festgelegt worden ist,
wird oft erst dann erkannt, wenn
es zu Schwierigkeiten oder sogar zu
Streitigkeiten kommt.
Wie Bénédicte Elikann, gelernte
Steuerrechtlerin und „Head of Wealth
Planning“ bei der BIL, erklärt, sei es
besonders wichtig, sich früh und
umfassend mit Fragen im Zusammenhang
mit der Nachlassregelung zu
beschäftigen. Das gelte insbesondere
dann, wenn es über die Übertragung
von Firmen geht. Hier gibt es in
Luxemburg – anders als beispielsweise
in Frankreich – kein spezifisches
Regelwerk in der Steuergesetzgebung.
Deshalb ist es so wichtig, sich als
Unternehmer noch zu Lebzeiten
mit der Nachlassverwaltung im Sinne
einer Absicherung des Betriebes zu
beschäftigen. Das wiederum bedeutet,
wie schon erklärt, sich mit der Rechtslage
vertraut zu machen und zu definieren,
wie man sich die Übertragung
der eigenen Firma vorstellt.
Bénédicte Elikann, Juristin und
Expertin für Steuerrecht, unterstreicht
die Bedeutung der fiskalischen Regeln
in Erbschaftsfragen, die ein nicht
unwesentliches Element darstellen
und in die Planung einbezogen
werden müssen. „Verstehen, welche
Regeln unter welchen Voraussetzungen
wie und wo zur Anwendung
kommen, das ist in dieser sensiblen
Materie das A und O“, so die
Fachfrau.
Gut zu wissen ist ebenfalls, dass
es länderspezifische Regeln in Sachen
Nachlass gibt. Im Rahmen eines
Bénédicte Elikann, Head of Wealth Planning bei der BIL
„Verstehen, welche Regeln
unter welchen Voraussetzungen
wie und wo zur Anwendung
kommen, das ist in dieser
sensiblen Materie das A
und O.“
Nachlasses wird laut Gesetz in
Luxemburg zuerst der eheliche
Güterstand abgewickelt, sprich liquidiert.
Ziel ist es, zu definieren wem was
und zu welchen Teilen gehört. Ist das
geklärt, können die Güter aufgeteilt
werden. Die weitere Erbmasse hängt
also in Luxemburg von dem jeweiligen
Güterstandsregime ab, für das sich
Ehepartner zeitlebens entschieden
hatten. War dies die sogenannte
universelle Gütergemeinschaft mit
Zuerkennung des gemeinsamen
Vermögens an den Überlebenden
(Überlebensklausel), erbt dieser
Ehepartner das Gesamtvermögen.
Neben der „communauté universelle“
gibt es in Luxemburg zwei weitere
Regimes: den gesetzliche Güterstand,
sprich die Errungenschaftsgemeinschaft
sowie die Gütertrennung.
Zusätzliche interessante Informationen
über dieses Thema finden Sie
unter mymag.wort.lu/de oder via
QR-Code. Zögern Sie nicht, Ihren
Kundenberater der BIL direkt zu
kontaktieren.
Foto: Steve Eastwood
35
MAGAZINE
INNOVATION
&DIGITAL
SUCCESS STORIES
Des contrats de leasing
dans l’Artisanat.
« Nous avons souhaité créer un outil 100 % digital, de la demande au paiement en ligne, pour que le client soit autonome,
qu’il voie les prix de manière instantanée. »
Genista S.à r.l. a souhaité se démarquer en affichant une franche accélération
avec le lancement d’une nouvelle marque, gAlarm.
Implantée sur le marché de la sécurité
professionnelle privée depuis plus
de 25 ans, Genista S.à r.l. a souhaité
se démarquer en affichant une franche
accélération avec le lancement d’une
nouvelle marque, gAlarm. Elle se différencie
en alliant digitalisation, personnalisation
et accessibilité. Jhang Biever,
responsable de projets digitaux, révèle
les détails de cette idée.
Quand et surtout pourquoi avez-vous décidé
de proposer des produits en leasing ?
Présente depuis longtemps dans l’esprit
des dirigeants, cette innovation s’est
concrétisée durant le premier confinement
imposé par la crise sanitaire.
Une période pour les équipes d’étudier le
marché actuel, de prendre des décisions
adéquates, de construire l’arborescence et
de se concentrer sur les différentes étapes
de lancement. La principale motivation
était de créer une offre complète et
accessible à tous.
Comment peut-on s’imaginer le leasing
de produits ?
gAlarm propose à ses clients un système
d’alarme anti-intrusion en contrat de
leasing, c’est-à-dire un abonnement
mensuel donnant accès aux différents
dispositifs de sécurité. Les packs sont
composés de dispositifs essentiels pour
assurer la sécurité d’une petite surface.
Grâce au configurateur en ligne, le client
a la possibilité d’ajouter des composants
en fonction de ses besoins. De plus, le
contrat de leasing permet d’accéder à
d’autres services qui sont inclus dans
l’offre telles que l’installation gratuite, la
maintenance annuelle et l’accès à l’application
mobile. gAlarm a dernièrement
rajouté la possibilité de souscrire un
contrat de télésurveillance. Ce service
est géré par un partenaire externe.
Les modalités du contrat de leasing
sont disponibles en ligne en version
spécimen. Le contrat final, quant à lui,
est généré automatiquement lors
de la commande en ligne, rempli avec
les coordonnées du client ainsi que
la composition de son alarme.
Quel que soit le pack choisi, le client s’engage
pour une durée minimum de trois
années et le contrat est reconduit d’année
en année par reconduction tacite.
Comment avez-vous procédé pour créer
la plate-forme de leasing ? Est-ce que
des processus internes ont dû être adaptés ?
Nous nous sommes entourés de partenaires
de confiance qui comprennent
notre philosophie et notre ADN pour
construire le projet. Trois sociétés se sont
retrouvées autour de la table : l’équipe
MARCOM de Genista, une agence de
communication digitale et la société qui
a développé notre site internet. En parallèle,
nous avons fait intervenir l’expertise
d’un avocat afin de rédiger le contrat et
être ainsi dans la légalité vis-à-vis
des utilisateurs. Nous nous sommes
constamment mis dans la peau d’un
prospect lambda qui souhaiterait un
système anti-intrusion afin d’avoir un
processus qui soit le plus cohérent
possible et au plus proche de la réalité.
Nous avons souhaité créer un outil
100 % digital, de la demande au paiement
en ligne, pour que le client soit
autonome, qu’il voie les prix de manière
instantanée. Même si le client peut commander
de façon indépendante, nous
avons ressenti une réelle demande
d’accompagnement pour ce type de
produit. C’est pourquoi, nous avons
récemment embauché un technicocommercial,
exclusivement pour
le développement de gAlarm.
Comment gérez-vous les contrats de leasing ?
Avec la société de développement web,
nous avons pu développer un backoffice
sur lequel l’ensemble des informations
nécessaires est centralisé. Il est accessible
via la plateforme my.genista.lu. Il y a un
accès administrateur et un accès client.
Celui-ci peut retrouver tous les documents
tels que les contrats, les avenants
et les factures. A chaque demande de
devis ou confirmation de commande, le
contrat est généré automatiquement avec
les différents articles, options et clauses
nécessaires. Le paiement se fait soit par
carte bancaire directement en ligne soit
par domiciliation bancaire. Le processus
d’achat est relativement simple.
Le client configure lui-même son système,
rentre les informations nécessaires
comme l’adresse d’installation, son
nom et prénom, et ensuite il choisit
entre obtenir un devis ou confirmer sa
commande en remplissant ses coordonnées
bancaires. Un mail automatique est
envoyé à notre équipe en interne afin que
nous puissions prendre contact avec le
client soit pour le renseigner davantage,
/03/2023
36
soit pour fixer un rendez-vous pour
l’installation.
Comment vos clients ont-ils réagi à l’offre ?
Nous avons eu de bons retours concernant
le design des produits. Le programme
est très intuitif et en particulier
l’application mobile sur laquelle l’alarme
peut être pilotée. Nous sommes satisfaits
de nos premières installations, que ce
soit du côté programmation/installation
ou du côté des utilisateurs.
Avez-vous rencontré des difficultés pendant
la phase initiale ?
Très vite, nous nous sommes aperçus que
la présence humaine était un facteur clé
dans le processus de vente. Même si nous
avions mis un chat en ligne, un accompagnement
physique était plus que nécessaire.
Nous avions créé un outil pour
que le client puisse passer commande
de façon autonome. Pour comprendre,
notre communication tournait autour
de “je passe commande”. Au cours de la
première année, nous avions modifié le
wording pour que l’accent soit davantage
mis sur “je demande un devis”.
Quels sont les avantages de cette nouvelle
offre ?
Cette offre nous a permis de développer
notre présence digitale. Ce fut une belle
opportunité pour promouvoir Genista
ainsi que les autres services sur la toile.
En interne, cela nous a apporté un autre
regard sur notre façon de communiquer
ainsi qu’une approche innovatrice dans
nos processus. Le leasing représente
aussi un avantage pour les clients qui
souhaitent voir leur budget maîtrisé et
s’étaler sur plusieurs mois, l’accès aux
services inclus. Il permet également la
facilité des échanges et le client apprécie
la proximité avec nos équipes. A l’image
d’un abonnement téléphonique, certains
clients sont adeptes au “tout inclus”.
Pouvez-vous donner des conseils à des
collègues qui veulent lancer des initiatives
similaires ?
Voici les principaux conseils que nous
pourrions donner à d’autres sociétés qui
souhaiteraient aussi se lancer :
• Bien s’entourer, avoir des prestataires
professionnels de confiance est essentiel.
• Accepter que la première version du
projet ne soit pas la meilleure. Il faut
un début à tout. Être conscient qu’à
un moment, il faudra se lancer.
• Être particulièrement attentif dès
gAlarm propose à ses clients un système d’alarme anti-intrusion en contrat de leasing.
les premiers instants à la tendance
du marché, de votre produit, de son
évolution et à la réaction des clients.
Et ensuite, être réactif afin d’apporter
les modifications nécessaires.
• Ne pas minimiser l’aspect humain
dans les différents processus.
Le digital ne doit en aucun cas rem
placer la relation client. Il nous permet
LES 5 ÉTAPES DE LA MISE EN ŒUVRE
de faciliter certains aspects, mais
le client aura toujours un besoin
d’accompagnement, et ce à n’importe
quelle phase de son achat.
• Bien ficeler les processus en interne.
Qui intervient à quel moment avec
telle tâche.
1. Définir les processus internes
Prenez le temps de bien définir les processus internes et de les noter. Pensez à
impliquer vos collaborateurs et des clients, c’est le seul moyen de développer une
plateforme en ligne qui réponde à vos besoins et aux attentes de vos clients.
2. Trouver des partenaires
Que ce soit un employé ou une société externe, trouvez quelqu’un qui a de bonnes
connaissances de développement informatique et mandatez-le avec le développement
de l’outil.
3. Essayer la plateforme en ligne
Demandez à vos employés de tester l’application. Ceci vous permettra d’obtenir
rapidement un retour sur le fonctionnement de la plateforme et de vous assurer
qu’elle réponde aux besoins de votre activité quotidienne. Le cas échéant,
vous pouvez effectuer des ajustements avant qu’elle ne soit déployée.
4. Préparer les employés et accompagner les clients
Préparez vos employés aux changements. Expliquez-leur pourquoi la méthode
de travail va changer, quels avantages résultent de sa mise en place et organisez
des formations. Prenez leurs soucis au sérieux et essayez d’y trouver des solutions.
Accompagnez vos clients dans l’utilisation de la plateforme et guidez-les.
5. Améliorer continuellement
Les plateformes doivent être adaptées en permanence. C’est pourquoi il est
important de travailler avec la plateforme et de continuellement l’améliorer,
de même que les processus associés.
Vous avez des questions ? Vous souhaitez obtenir plus d'informations sur les offres existantes ?
Contactez le service eHandwierk de la Chambre des Métiers :
Chambre des Métiers
ehandwierk@cdm.lu
+ 352 42 67 67 – 219 /305 / 306 / 307
cdm.lu
37
MAGAZINE
ÉNERGIE
CENTRALES PHOTOVOLTAÏQUES DE GRANDE PUISSANCE
Comment participer en tant
qu'entreprise aux appels
d'offres publics ?
Engagez votre entreprise dans une transition énergétique durable et participez aux appels d'offres publics pour la mise
en œuvre d'installations photovoltaïques pour la production d'électricité.
Afin d’encourager davantage
le développement de l’énergie
solaire au Luxembourg,
le ministère de l’Énergie et de
l’Aménagement du territoire lance
régulièrement des appels d’offres
qui portent sur la réalisation et
l’exploitation de nouvelles centrales
de production d’électricité
photovoltaïque.
L’appel d’offres pour centrales photovoltaïques
de grande puissance récent
est divisé en cinq lots :
• lot 1 : terrains industriels
> 500 kWc et ≤ 10 MW c
• lot 2 : enveloppe extérieure de bâtiments
> 200 kWc et ≤ 500 kW c
• lot 3 : enveloppe extérieure de bâtiments
> 500 kWc et ≤ 10 MW c
• lot 4 : ombrières ou bassins d’eau
> 200 kWc et ≤ 500 kW c
• lot 5 : ombrières ou bassins d’eau
> 500 kWc et ≤ 5 MW c .
« Misez sur le soleil pour
produire votre électricité ! »
Les soumissionnaires qui offrent
le prix le plus avantageux bénéficient
d'un contrat de prime de marché pour
l'injection de l'électricité produite,
qui n’est pas cumulable avec une aide
à l’investissement.
Parallèlement à ces appels d’offres, une
aide à l’investissement, gérée par le
ministère de l’Économie en collaboration
avec le ministère de l’Énergie et
réservée exclusivement aux entreprises,
a été introduite pour les installations
destinées à l’autoconsommation.
L’aide est attribuée suite à un appel à
projets ouvert le 30 novembre 2022
et divisé en trois lots :
• lot 1 : > 30 kWc et ≤ 200 kW c
• lot 2 : > 200 kWc et ≤ 500 kW c
• lot 3 : > 500 kWc et ≤ 5 MW c
Ces installations doivent se situer sur
l’enveloppe extérieure de bâtiments ou
sur des ombrières et offrir la possibilité
d’autoconsommation ainsi que la
revente de l’électricité aux gestionnaires
de réseaux.
Les conditions pour participer aux appels
d’offres
La centrale doit être composée de
nouvelles cellules photovoltaïques et
le soumissionnaire doit apporter la
preuve qu’il est en droit d’utiliser le site
d’implantation proposé pour la centrale
photovoltaïque (propriétaire, locataire,
usufruitier, etc.).
Les modalités détaillées sont décrites
sur guichet.lu. Vous pouvez faire une
demande pour le cahier des charges à
l’adresse suivante : PV@energie.etat.lu.
Pour le volet autoconsommation
contactez : appel.pv@eco.etat.lu.
Vous trouverez une liste des planificateurs,
financeurs et réalisateurs sur
klima-agence.lu/planificateursphotovoltaique.
Vous n’apparaissez pas
encore sur la liste ? Remplissez le formulaire
sur la page mentionnée !
Utilisez également le cadastre solaire
pour en savoir plus sur le potentiel
solaire de la surface de votre toiture :
energie.geoportail.lu
T
/03/2023
38
WE ADVISE AND SUPPORT IN
MAKING
YOUR PROJECT
HAPPEN
Photovoltaïque
522
Max 62.5% des coûts effectifs
3.000€
Aides supplémentaires
Aides communales:
DIPPACH
Aides fournisseurs:
SUDSTROUM
1.200€
300€
Votre partenaire national en matière d’énergie et de climat.
Simulez les montants des aides dont vous pouvez bénéficier
pour financer et réussir votre projet d’habitat durable, d’énergies
renouvelables ou de mobilité électrique: aides.klima-agence.lu
klima-agence.lu T. 8002 11 90
Présentation des
parcours certifiants BIM
au Luxembourg
Une formation intersectorielle et commune
pour le Luxembourg
Le CRTI-B acréé ungroupe de travail en collaboration
avec l’OAI, l’IFSB et le LISTaveccomme objectif de
mettre en place unsystème de formations liée au BIM
pour le secteur de la construction luxembourgeois.
Un cycle de formation coordonné et complet
Le parcoursetles divers modules de formation ontété
créés avec les partenaires du groupe de travail mais aussi
certains revendeurs informatique de manière àpropose
un cycle de formation complet, partantdes premières
connaissances de base jusqu’à laformation d’un «BIM
Coordinateur »etles outils pour un «BIM Manager ».
Chaque acteur pourra profiter ainsi d’un coursdédié
aux responsabilités de son rôle,sachant que chaque
organisme pourraêtre amené àproposer des modules
spécifiques approfondis en fonction des métiers
représentés. Une grande flexibilitéetdonc une
modularité sont àlabasedes développements.
Objectifs du cycle de formation BIM
• Ilvousaccompagnedans la transition numérique et
vous permettradetirer profit de cetteméthodologie
de travail.
• Ilcouvrel’ensembledes besoins du secteur en
adaptant les formationsaux différents métiers.
• Ilvouspropose des formations pratiques avec des
mises en situations concrètes.
• IlvousdélivreuncertificatBIM (seule certificationBIM
reconnueauLuxembourg),certificatdélivré àl’issue
d’unexamenenfindemodule.
• Ilvousoffreuncycle de formation àun tarifcompétitif
pourêtreaccessibleàtous,petites et grandes sociétés.
Parcours certifiants
BIM Référent
BIM Bases (1j)
+BIM Référent (2j +projet)
BIM Modeleur
BIM Bases (1j)
+BIM Modeleur (4j +projet)
BIM Coordinateur
BIM Bases (1j)
+BIM Modeleur (4j +projet)
+BIM Référent (2j +projet)
+BIM Coordinateur (4j +projet)
Programme et Inscriptions
Le programme estmis àjour continuellement.Pour des
informations actualisées, ainsi que pour les dates, horaires exacts
et lieux des formations, veuillez consulter le site
handsup.lu/fr/formation-continue/bim.
Lesinscriptions se font égalementvia ce site et doiventnous
parvenir au plus tard 10joursouvrables avantledébut du cours.
Lesconditions générales telles qu’énoncées sur ce site sont
applicables pour touteinscription.
Parcours certifiants
Parcours
certifiant BIM
Référent
(3j +projet)
BIM Bases (1j)
+BIM Référent (2j +projet)
Je sais consulter une maquetteBIM et
échanger l’infodans un projetBIM
Parcours
certifiant BIM
Modeleur
(5j +projet)
BIM Bases (1j)
+BIM Modeleur (4j +projet)
Je sais modéliser pour mon metier et
échanger l’info dans un projetBIM
Parcours
certifiant BIM
Coordinateur
(11j +projets)
BIM Bases (1j)
+BIM Modeleur (4j +projet)
+BIM Référent (2j +projet)
+BIM Coordinateur (4j +projet)
Je sais superviser les entrées/sorties d’un
projetBIM
Ce parcours combinantlemoduledebase
avec le module approfondi permet de
comprendreles enjeux généraux, tout en
acquérantles compétences techniques
pour participeràun projetBIM par la
consultation de maquetteIFC et l’utilisation
de plateformes collaboratives.
Ce parcourscombine lescompétences
d’un outil de modélisation 3D,les outils
spécifiques au logicielchoisi ainsique
la méthodologie de modélisation et
d’échanges au traversdeplusieurs logiciels
et disciplines, tout en garantissantun
contrôle de qualitédelamaquettelivrée
d’un pointdevue graphique,information/
documentation en respectavecles documents
contractuels.
Cettecombinaison de modules donne un
aperçu de 360° sur les différentsmétiers
et couvrel’ensemble des compétences et
outils nécessaires pour le BIM Manager.
Cibles/métiers :
•Côté Maîtrise d’ouvrage :tous les
intervenants sauf responsable/
dessinateurs maquetteexploitation
•Côté Entreprise :dirigeants, chef de
projet, conducteur de travaux, métreur...
•Côté Maîtrise d’œuvre :dirigeants, chef
de projet/architecte/ingénieur qui ne
modélisent pas, métreur...
Cibles/métiers :
•Côté Maîtrise d’ouvrage :dessinateurs
maquetteexploitation
•Côté Entreprise :dessinateur (pour
entreprise qui produit des maquettes)
•Côté Maîtrise d’œuvre :architecte/
ingénieur/dessinateur qui modélisent
sans être le responsable BIM de la
société
Cibles/métiers :
•Côté Maîtrise d’ouvrage :
responsable maquetteexploitation
•Côté Entreprise :responsable BIM
de l’entreprise,ingénieur méthode/
planification
•Côté Maîtrise d’œuvre :
responsable BIM de l’entreprise (si
l’entreprise produit des maquettes)
« Je sais consulter une maquetteBIM et
échangerl’info dans un projetBIM »
BIM Référent
(2 j+projet)
BIM Bases
(1 j)
BIM Coordinateur
(4 j+projet)
« Je connais
les principes du BIM »
BIM Modeleur
(4 j)
«Jesais superviser
les entrées/sorties
d'un projetBIM »
«Jesais modéliser pour mon
metier et échanger l’info dans
un projetBIM »
Contacts
Chambredes Métiers
formation.continue@cdm.lu
CRTI-B
charlie.boon-bellinaso@crtib.lu
www.digitalbuilding.lu/formation
Partenaires
MAGAZINE
FORMATION
À LA DÉCOUVERTE DES MÉTIERS DE L'ARTISANAT LORS D'UNE JOURNÉE DE STAGE
Participez à la première édition du « dayCARE
Hands-on, les métiers de l’Artisanat » le 17 mai 2023 !
Le dayCARE est une initiative organisée
depuis 2008 qui permet aux élèves
d'effectuer une journée de stage
dans l'entreprise de leur choix.
Véritable pont entre le monde professionnel
et l'univers scolaire, le dayCARE
donne aux participant(e)s les clés
et outils nécessaires pour mieux
appréhender leur avenir.
À travers le « dayCARE Hands-on » qui
aura lieu le 17 mai 2023, le dayCARE
s'ouvre pour la première fois depuis son
lancement aux lycéennes et lycéens âgés
de 14 à 16 ans.
Lors du « dayCARE Hands-on » les jeunes
pourront se faire une meilleure idée
des perspectives professionnelles d'avenir,
en particulier dans les métiers de l'Artisanat.
Les entreprises, quant à elles, ont la
possibilité :
- de transmettre leur passion pour
les différents métiers de l’Artisanat
à un ou plusieurs jeunes s’intéressant
particulièrement à ce secteur,
- de rencontrer un(e) candidat(e) qui
souhaite éventuellement s’engager dans
un apprentissage par la suite,
- d’avoir des échanges sur les intérêts et
les préoccupations de la génération
future,
- de s’engager dans le domaine de
la responsabilité sociétale en faisant
un don pour l’organisation humanitaire
CARE et d’assurer, par conséquent,
la formation du personnel soignant au
Niger et au Laos.
Ainsi, cette formule unique réunit les
motivations sociales et la curiosité des
jeunes pour mobiliser les plus proactifs,
intéressés et engagés d’entre eux.
Ensemble, les jeunes et les entreprises font
face à la nouvelle dynamique économique
et s’engagent pour promouvoir des valeurs
humanitaires.
Inscrivez-vous et votre entreprise à
la première édition de « dayCARE Hands-
On » et offrez ainsi à un ou plusieurs
jeunes une journée de stage de découverte
dans votre entreprise !
Inscriptions sous : www.daycare.lu
Chambre des Métiers
Service Perspektiv Handwierk
perspektiv@cdm.lu
EN COOPÉRATION
MAGAZINE
EUROPE
ET GRANDE
RÉGION
EIN MITTEL, UM NEUE MÄRKTE ZU ERSCHLIESSEN
Internationale Kooperationsangebote.
Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern, wissen
jedoch nicht, wo Sie sie finden? Zur gezielten Geschäfts- und
Kooperationspartnersuche verwaltet das Enterprise Europe Network
eine europaweite Onlineplattform. Aktuell enthält sie 6.000 aktive
Kooperationsgesuche. Diese Unternehmens- und Branchenprofile
werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und aktualisiert.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl, die für Handwerksbetriebe
interessant sein könnte:
Patentierte beleuchtete Straßen- und Verkehrsschilder –
Partner gesucht / Das koreanische Unternehmen stellt aus
einer weltweit erstmals patentierten optischen Folie beleuchtete
Straßen- und Verkehrssicherheitsschilder her und gewann
damit den Innovationspreis im Bereich Verkehrssicherheit.
Das Unternehmen sucht nach Partnern im Bereich Produktherstellung,
Vertrieb und institutioneller Kommunikation
(BOKR20221208003)
Verarbeitung von Hartholz für Produktion und Joint-
Venture angeboten / Ein Unternehmen aus Bosnien und
Herzegowina ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Hartholz
zu Halbfertigprodukten für die Möbel- und Bodenbelag-
Industrie. Seine Hauptprodukte sind Schnittholz und Elemente
aus Buche, Eiche und anderen Harthölzern. Sie sind an
einer langfristigen Zusammenarbeit im Rahmen einer
Produktions- oder Joint Venture-Vereinbarung interessiert.
(BOBA20221129013)
Business-Modelling in Solaranwendungen / Ein polnisches
Unternehmen bietet eine revolutionäre Technologie im Bereich
Business-Information-Modelling an, um die Effizienz von
Solarmodulen um bis zu 35 % zu steigern, indem sie in nur einer
Minute einen Entwurf auf der Grundlage von Satelliten- und
Vor-Ort-Daten erstellt. Es handelt sich um eine mobile Anwendung,
die die Planung von PV-Anlagen rationalisiert, was Zeit und
Geld spart. Das Unternehmen ist offen für eine Zusammenarbeit
mit Zwischenhändlern für den Softwarevertrieb, aber auch mit
Energieunternehmen, Installationsfirmen und dem Handel
im Bereich grüne Energie.
(BOPL20221215021)
Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über
die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen
wollen, dann kontaktieren Sie uns. Sie können auch gerne
Ihre eigene Suche in der Datenbank starten.
Enterprise Europe Network
Chambre des Métiers
+ 352 42 67 67 - 366
international@cdm.lu
/03/2023
42
Agenda des nouvelles formations 2023
Le travailleur désigné : l'assistant du patron en matière de prévention des risques professionnels.
Selon la législation luxembourgeoise
l’employeur a l’obligation de
prendre toutes les mesures nécessaires
pour la protection de la sécurité et
de la santé de ses salariés. Ces activités
comprennent les activités d’information
et de formation, d’analyse des risques
professionnels et leur prévention ainsi
que la mise en place d’une organisation
sécuritaire.
Si l’employeur ne dispose pas du temps
approprié pour s’occuper de ces obligations,
il doit se faire assister par un
salarié formé en la matière, à savoir le
travailleur désigné. (Art. L. 312-3.
Du Code du Travail)
Ce travailleur désigné a notamment pour
mission de s’occuper des activités de
protection et de prévention des risques
professionnels de l’entreprise.
En matière de formation obligatoire pour
travailleurs désignés, la Chambre des
Métiers couvre les besoins en formation
des secteurs : coiffeur & esthétique,
alimentation & Horeca ainsi que
la mécanique, ateliers & de transformations
métalliques.
Enfin et dans un délai de 5 ans après
l’obtention du certificat TD, une formation
complémentaire doit être suivie
pour prolonger la validité du certificat.
Informations et inscriptions :
CYCLE DE FORMATIONS EN DROIT DE LA CONSTRUCTION
Toute entreprise du secteur de la construction doit respecter de nombreuses règles, qu’il s’agisse de définir les responsabilités
des différents intervenants et les contrats qu’ils peuvent conclure - qu’ils soient qualifiés de constructeurs, de maîtres d’ouvrage,
de sous-traitants, …- mais aussi les garanties qui sont dues, ou encore les assurances qui sont à souscrire.
Afin d’accompagner les entreprises du secteur de la construction, la Chambre des Métiers propose un cycle de formations dédiées au
Droit de la Construction, en collaboration avec l’Etude Lex Thielen et Associés :
Les principaux contrats
en Droit de la Construction
21/04/2023
La vente en futur état
d’achèvement
05/05/2023
Le contrat d’entreprise
19/05/2023
Les rapports du constructeur
avec ses sous-traitants
et le voisinage du chantier
09/06/2023
Les formations du Cycle en Droit de
la Construction sont indépendantes
les unes des autres: les participants
ont la possibilité de s’inscrire à une ou
plusieurs formations.
Vous souhaitez des informations complémentaires
afin d’identifier la ou les
formations correspondant le plus à vos
besoins ou questions ?
Dans ce cas, participez gratuitement à
notre séance d’information en ligne le
27/03/2023
Informations et inscriptions :
Chambre des Métiers
Formation continue
formation.continue@cdm.lu
+ 352 42 67 67 - 530
www.cdm.lu/formation-continue
43
MAGAZINE
POLITIQUE
DIE VORSCHLÄGE DER FÉDÉRATION DES ARTISANS ZU DEN KOMMENDEN WAHLEN
„Wenn wir unseren Wohlstand
erhalten möchten, ist es an der
Zeit, dass sich die Politik wieder
an den Fakten orientiert.ʺ
Eine Krise jagt die nächste. Covid, unterbrochene Lieferketten, Preisexplosion bei Energie, Rohstoffen und Materialien und letztendlich
eine Rekordinflation, die über den Index die Lohnkosten in die Höhe treibt, Investitionen hemmt, während die Konjunktur schwächelt.
Bei den kommenden Wahlen geht es um mehr als um Schönwetterparolen und Wahlgeschenke. Wenn die Wohlstandsblase Luxemburg
nicht platzen soll, müssen strukturelle Anpassungen beschlossen werden.
Das Handwerk ist ein besonderer Wirtschaftszweig
mit besonderen Ansprüchen an die gesetzlichen
Rahmenbedingungen. Das Handwerk ist größtenteils
in Familienbesitz und mit durchschnittlich 12 Mitarbeitern
mittelständig geprägt. Um die Parteien bei der Ausarbeitung
ihrer Wahlprogramme zu orientieren, hat die Fédération
des Artisans ein Positionspapier ausgearbeitet, in dem die
zentralen Anliegen des Handwerks vorgetragen und konkrete
Vorschläge formuliert werden. D’Handwierk hat mit
Luc Meyer, Präsident der Fédération des Artisans, über
die Erwartung des Handwerks an die kommenden Wahlen
gesprochen.
„Die Pandemie hat ein Klassenbewusstsein bei
den Selbständigen entstehen lassen.“
Was erwarten Sie sich allgemein von den kommenden Wahlen?
Durch die verschiedenen Krisen, die wir zurzeit durchleben,
stehen die kommenden Wahlen unter anderen Vorzeichen
als die Wahlen davor. Die Parteien müssen bereit sein,
ihre Komfortzone zu verlassen und Maßnahmen
diskutieren, die vielleicht nicht allen gefallen.
Der luxemburgische Mittelstand hat ein Rentabilitätsproblem
in einer Zeit, wo im Kontext Energiewende
enorme Investitionen auf die Unternehmen zukommen.
Unsere Produktivität stagniert seit Jahren, während der
administrative Aufwand zunimmt und es für mittelständische
Unternehmen inzwischen fast eine Sache der Unmöglichkeit
ist, unter normalen Umständen arbeiten zu können.
Wenn wir unseren Wohlstand erhalten möchten, ist es an der
Zeit, dass sich die Politik wieder an den Fakten orientiert.
Der Kuchen, der verteilt werden soll, muss zuerst gebacken
werden. Das ist leider so.
Die Fédération des Artisans hatte Unterredungen mit
verschiedenen Parteien, um über die Vorschläge
des Handwerks zu diskutieren. Wie war das Feedback?
Atmosphärisch würde ich schon sagen, dass das Handwerk
als wichtiger Teil unserer Wirtschaft wahrgenommen wird
und man mal mehr und mal weniger Verständnis für unsere
Positionen hat, insbesondere was die Arbeitsorganisation
und den administrativen Aufwand betrifft.
Vielen Leuten im politischen Betrieb ist nicht bewusst,
dass die Wirtschaft zu 99 Prozent aus kleinen Unternehmen
besteht. Ein Handwerksbetrieb zählt im Durchschnitt
12 Mitarbeiter. Wir kommen in eine Situation, wo die
Auflagen gepaart mit immer neuen Formen der „Nicht-
Arbeit“ von solchen Betriebsstrukturen nicht mehr gestemmt
werden können. Wenn da nicht irgendwann ein Befreiungsschlag
kommt, werden es Unternehmen unter 50 Mitarbeitern
schwer bekommen, sich zu organisieren. Wenn Politik
über Unternehmen redet, dann haben sie Amazon und
die Deutsche Bank vor Augen und nicht den Metzger
oder den Schreiner von nebenan.
Einige Parteien haben meiner Meinung nach verstanden,
dass wir in einer neuen Realität angekommen sind, wo es nicht
mehr nur darum gehen kann, jedem nach dem Mund zu reden,
sondern Richtungsentscheidungen zu skizzieren. Was wollen
wir? Wo wollen wir hin? Was sind die Konsequenzen unseres
Handelns? Bis jetzt tut man ja ein bisschen so, als könnte man
auf die Unternehmen verzichten und den Wohlstand behalten.
Als arbeitsintensiver Sektor ist Ihnen die Organisation
der Arbeit besonders wichtig. Ist eine Flexibilisierung
der Arbeit im Handwerk möglich?
Natürlich ist eine Flexibilisierung im Handwerk möglich.
Wir sind nicht mehr im Stahlzeitalter, wo jeder in Fabriken
gearbeitet hat. Wir leben in einer enorm individualisierten
Gesellschaft, wo jeder seine Vorstellungen von Arbeit,
/03/2023
44
MAGAZINE
POLITQUE
MAGAZINE
POLITIQUE
Familie und Lebensgestaltung hat. Diese Realität wollen
wir mit einem Arbeitsrecht organisieren, das 150 Jahre alt ist
und mit einer Gewerkschaft, die sich die Denkmuster von
damals erhalten hat. Wir müssen in unseren Betrieben
gemeinsam mit unseren Mitarbeitern unsere Arbeit
organisieren können. Wenn diese Möglichkeit gegeben ist,
ist in Sachen Work-Life-Balance alles möglich.
46
/03/2023
46
MAGAZINE
POLITIQUE
Wenn wir die Arbeitsbeziehungen in Luxemburg zukunftsfähig
aufstellen wollen, darf Flexibilisierung nicht nur gleichbedeutend
mit mehr Urlaub oder „Nicht-Arbeit“ sein. Auch eine
Reduzierung der gesetzlichen Arbeitszeit ist mit uns nicht zu
haben. Wir brauchen richtige Win-Win-Situationen und wir
sollten aufhören, an die Schauermärchen der Gewerkschaften
über ausbeuterische Arbeitgeber zu glauben. Ein Unternehmer,
der keinen zufriedenen Mitarbeiter hat, wird Pleite gehen.
Die Energiewende hat zumindest rhetorisch an Fahrt
aufgenommen. Das Handwerk ist mittendrin…
Der Bau und die Gebäudetechnik müssen die Energiewende
zu großen Teilen in de Praxis umsetzen. Das ist eine enorme
Herausforderung, der wir u.a. mit Weiterbildung begegnen
wollen. Auch die Automobilbranche ist direkt betroffen
und natürlich das Lebensmittelhandwerk mit seinem
Wärme- und Kältebedarf.
Diese Umstellung ist mit enormen Investitionen verbunden,
die nicht unbedingt zu unserer Produktivität beitragen.
Da muss den Unternehmen unter die Arme gegriffen werden.
Die Fédération des Artisans hat die Schaffung des „Klimapakt
fir Betriber“ angeregt, wo alle Akteure zusammenkommen,
damit man idealerweise sektoriell beschreiben kann, wie die
Energiewende vonstattengehen könnte. Ich bin aber auch der
Meinung, dass ebenfalls die Regierung und die Verwaltungen
schnellstmöglich ihre Hausaufgaben machen müssen, damit
auch die Genehmigungsprozeduren der rhetorischen
Dringlichkeit, die durch die Politik verbreitet wird, gerecht
werden. Davon sind wir jedoch noch sehr weit weg.
Während der Pandemie wurde klar, dass Selbständige das
Stiefkind des luxemburgischen Sozialsystems sind.
Die Fédération des Artisans wird seitdem nicht müde, diesen
Missstand anzuprangern. Hat sich inzwischen etwas getan?
Nicht wirklich, weshalb wir diesen Punkt bei den Gesprächen
mit den Parteien mit Nachdruck wiederholt haben.
Wir leisten uns im Moment eine Zweiklassengesellschaft,
bei in der Selbständige, obwohl er die gleichen Beiträge
zahlt als der Arbeitnehmer, nicht von den gleichen Leistungen
profitieren kann. Die Pandemie hat ein Klassenbewusstsein
bei den Selbständigen entstehen lassen. Wir fordern, dass man
z.B. im Bereich der Sozialversicherung keinen Unterschied zwischen
den Versicherten macht, egal ob es sich um
Arbeitnehmer oder Selbständige handelt.
Wie geht es weiter?
Sobald die Wahlprogramme der Parteien vorliegen, werden
wir diese abklopfen, inwieweit sie unseren Vorschlägen
entsprechen und das auch in einer verdaulichen Form an
unsere Mitglieder kommunizieren und weiterhin
das Gespräch mit den Partien suchen.
Fédération des Artisans
c.reuter@fda.lu
+ 352 42 45 11 - 28
ÉLECTIONS LÉGISLATIVES
Pour un nouvel élan dans une nouvelle réalité :
Les propositions de la Fédération des Artisans
L’artisanat au Luxembourg représente 8.500 entreprises employant
quelque 100.000 salariés. En moyenne une entreprise compte
12 collaborateurs et dispose souvent d’une structure familiale.
Dans un environnement caractérisé par des multi-crises, l’artisanat
a besoin d’un environnement réglementaire qui lui permet
de maintenir, voire développer son activité.
En vue des prochaines élections législatives la Fédération des
Artisans a formulé une série de propositions afin d’informer
et d’orienter les différents partis politiques dans le cadre de la
rédaction de leur programmes électoraux. Les propositions
portent notamment sur l’organisation du travail qui doit être
décidée au niveau de l’entreprise entre l’employeur et ses salariés.
Face à la pénurie de main-d’œuvre, le manque de logements et
les problèmes au niveau de la mobilité, la réduction du temps de
travail légal est une ligne rouge pour la Fédération des Artisans.
Une autre thématique abordée par la Fédération des Artisans est
la création de logements et de zones d’activités pouvant accueillir
des PME artisanales.
Ici il s’agit avant tout de renforcer la collaboration entre acteurs
publics et privés pour lancer une réelle « offensive en matière de
logement » et pour simplifier et accélérer les procédures.
Les entreprises en dessous d’une certaine taille sont dépassées par
l’étendue et la complexité de la bureaucratie qui ne cesse de croître.
Il est absolument nécessaire de réduire le poids de la charge
administrative qui pèse sur les petites et moyennes entreprises.
Pour cela la Fédération des Artisans propose notamment l’introduction
d’un test d’impact PME quantifié pour tout projet de loi ou
projet de règlement touchant les PME ainsi qu’une « Kleinbetriebsklausel
» visant à assouplir les exigences de déclaration
et de documentation pour les PME.
Le Luxembourg s’est fixé des objectifs très ambitieux de réduction
des émissions de CO2. L’artisanat est un acteur essentiel dans le
cadre de la transition énergétique. Pour soutenir cette transition
la Fédération des Artisans propose notamment l’introduction
d’un taux TVA super-réduit de 3 pour cent pour tous les travaux en
lien avec un assainissement énergétique ainsi qu’un régime d’aides
spécifiques pour les PME.
En vue de mettre fin à la discrimination des indépendants au niveau
du droit de la sécurité sociale et du droit du travail, la Fédération des
Artisans revendique un régime unique pour les assurés qu’ils soient
salariés ou indépendants.
47
MAGAZINE
POLITIQUE
LA PARTICIPATION DES RÉSIDENTS NON-LUXEMBOURGEOIS AUX ÉLECTIONS COMMUNALES DU 11 JUIN 2023
Ma voix, mon choix pour
l’avenir de ma commune !
Le Ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande Région sensibilise les non-Luxembourgeois sur leur droit de vote.
Le 11 juin 2023 auront lieu les élections
communales au Luxembourg.
C’est à cette occasion que les résidents
peuvent identifier les sujets qui leur
tiennent à cœur et, par leur vote, ils
peuvent contribuer à définir l’avenir de
leur commune et de leur pays. Tout le
monde est concerné : les jeunes et les
personnes âgées, les Luxembourgeois et
les non-Luxembourgeois, les résidents
établis et dès à présent aussi pour
les nouveaux arrivants.
Grâce à un changement de la loi électorale,
tous les non-Luxembourgeois âgés
de 18 ans le jour des élections, auront
l’occasion d’aller voter le 11 juin 2023,
sans restriction de durée de résidence.
Dès à présent et jusqu’au 17 avril 2023
à 17 heures, ils peuvent s’inscrire sur
les listes électorales via guichet.lu ou
directement dans la commune.
Pour sensibiliser les citoyens nonluxembourgeois
et afin de les motiver à
« Ma voix, mon choix !
C’est vous qui décidez
de l’avenir de votre commune
le 11 juin 2023 ! »
participer aux élections communales,
le ministère de la Famille, de l’Intégration
et à la Grande Région a lancé sa
campagne « Je peux voter ».
Cette campagne se décline en deux
étapes. Dans un premier temps, il s’agit
de sensibiliser les gens aux compétences
et responsabilités de leur commune :
Que fait ma commune pour moi ?
Quelles sont ses compétences ?
Pourquoi est-il important de participer
et de voter au niveau communal ?
S’ajoutera ensuite le volet de l’inscription
proprement dite et la façon de voter au
Luxembourg : Comment s’inscrire en
ligne et auprès de l’administration
communale ? Comment voter dans une
commune au système de la majorité
relative ? Comment voter dans une commune
au scrutin de liste avec
une représentation proportionnelle ?
Un site internet dédié à la participation
politique des non-Luxembourgeois
www.jepeuxvoter.lu est alimenté de
façon régulière des actions menées
par le ministère et ses partenaires.
N’hésitez donc pas à participer et
à sensibiliser vos proches, collègues,
amis et voisins au fait que chaque vote
compte.
Ma voix, mon choix ! C’est vous qui
décidez de l’avenir de votre commune
le 11 juin 2023 !
Soyons donc nombreux à participer
aux élections pour que les idées de nous
tous soient reflétées dans les décisions
politiques communales!
Comment m’inscrire sur les listes
électorales ?
. J’ai 18 ans le jour des élections
(11 juin 2023)
. *Nouveau* Je peux m’inscrire dès mon
arrivée dans ma commune sur les
listes électorales
. Je me rends au bureau de la population
de ma commune à tout moment,
mais au plus tard 55 jours avant
la date des élections communales
(17 avril jusqu’à 2023) ou alors
je vais m’inscrire sur guichet.lu
(rubrique « citoyenneté »).
. Je présente ma carte d’identité ou
mon passeport à l’agent du bureau
de la population
. Je remplis les déclarations fournies
par la commune (précisant nationalité,
lieu et date de naissance, etc.).
Avec mon inscription sur les listes
électorales, je m’engage désormais à
participer aux élections.
Pour plus de détails, rendez-vous sur
notre site internet :
www.jepeuxvoter.lu
www.icanvote.lu
www.ichkannwaehlen.lu
www.eupossovotar.lu
*une collaboration entre le Ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande Région, la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans
/03/2023
48
INSCRIVEZ-VOUS
POUR VOTER
Tout le monde peut voter !
Inscriptions
jusqu’au 17 avril
à17heures.
jepeuxvoter.lu
MAGAZINE
FÉDÉRATION
EHLERANGE
Afterwork de la FDA
chez l’imprimerie Reka.
Le 2 mars s'est déroulé un afterwork de la Fédération des Artisans, en partenariat avec le groupe Reka et
la Banque de Luxembourg. Ce fut l'occasion pour une soixantaine de nos membres de découvrir la société familiale
spécialisée dans le monde de l’impression.
L
entreprise Reka, créée en 1936,
tient son nom de son fondateur
René Kauffmann et s’est développée
au fur et à mesure des années pour
devenir – grâce à sa riche expérience
et à son esprit novateur – un acteur
connu et reconnu offrant une large
gamme de produits et de services, dont
le print, des impressions grand-format,
des solutions de packaging et des
goodies, pour ses clients professionnels,
indépendants et privés au Luxembourg
et dans la Grande Région.
Depuis 2010, Reka est installée à
Ehlerange. Le bâtiment moderne
spacieux et fonctionnel bénéficie d’une
superficie de 3.600m 2 comprenant des
bureaux ainsi qu’un atelier de production
et de stockage.
Le parc comprenant des machines
récentes et modernes permet de proposer
à la clientèle une importante série
de produits toujours « up-to-date »
répondant aux nouvelles exigences
technologiques du marché.
En 2018, une nouvelle ère commence
avec la nomination d’un nouveau
gérant, Frédéric Gillen. En 2019, afin
d’ouvrir des nouveaux marchés et
continuer l’expansion de l’imprimerie,
la nouvelle direction investit plus de
2 millions d’euros pour l’achat d’une
nouvelle presse offset grand format ainsi
qu’une nouvelle plieuse. En été 2020,
Reka rachète la société Italux, un acteur
important du secteur de l’emballage au
Grand-Duché. Cette acquisition permet
d’accélérer la croissance de l’imprimerie
qui compte aujourd’hui environ
90 collaborateurs.
L’écologie est depuis toujours au cœur
de la stratégie de l’entreprise. En 2014,
grâce à l’approche écologique pointue,
Reka a obtenu le certificat Myclimate
en tant que première imprimerie au
Luxembourg à être certifiée intégralement
climatiquement neutre. L’adhésion
à cette charte de compensation des
émissions de CO 2
garantit l’inscription
à long-terme dans un processus de
production d’imprimés plus « verts ».
Ainsi Reka recommande en priorité
les papiers issus de forêts gérées
durablement. En outre, la société est
titulaire des certificats FSC©, PEFC© et
SuperDrécksKëscht. L’entreprise dispose
également du label « Made in Luxembourg
» de la Chambre des Métiers et
du label « Printed in Luxembourg » de
l’Association des Maîtres Imprimeurs
du Grand-Duché de Luxembourg.
www.reka.lu
/03/2023
50
CORTÈGE ST VALENTIN
Des bouquets de fleurs
pour la FDA et la CdM.
GONDERANGE
-
JUNGLINSTER
La Fédération des Artisans et la Chambre des Métiers ont accueilli
le 3 février le traditionnel cortège de la St Valentin organisé chaque
année par la Fédération Horticole Luxembourgeoise et l'asbl Jonggaertner
Lëtzebuerg. Une opportunité de promouvoir leur métier et leur
savoir-faire tout en faisant part des défis et des doléances.
55m² à334m²
BUREAUX
&
SURFACES
COMMERCIALES
2-8 rueJulien Vesque
L-2668 Luxembourg
Tél.:27 12 86 –1
www.isomontage-isolation.lu
isolationtechnique du bâtiment
isolationdes toitures,des plafonds de cave,des dallessous-toiture
isolationdes installationsdechauffage et protection coupe-feu
rénovationd'immeuble
MAGAZINE
FÉDÉRATION
NEUJAHRSTOUR DER SCHORNSTEINFEGER
„Viel Glück für das Jahr 2023“.
Eine geballte Ladung „Glück“ besuchte am 3. Februar im Rahmen ihrer Neujahrsrunde die Fédération des Artisans und die Chambre
des Métiers. Traditionell zum Jahresbeginn wünschten zirka ein Dutzend Schornsteinfeger, Mitglieder der Fédération du Génie Technique,
dem Vorstand und dem Personal ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr.
Im Kontext der jährlichen Neujahrstour
statteten die Schornsteinfeger
sowohl der Regierung als auch
der Gemeinde Luxemburg einen Besuch
ab, um den Entscheidungsträgern
Luxemburgs „Glück“ für das
bevorstehende Jahr zu wünschen.
In den Ansprachen mit dem
Premierminister sowie der
Bürgermeisterin wurden die gute
Zusammenarbeit der letzten Jahre
gelobt, aber auch Sorgen und
Ängste der Zunft vorgetragen.
Als Glücksbringer wurde allen
ein Schornsteinfeger-Pin sowie
eine Flasche Crémant „Naked“
des Domaine Rita Kox, welcher
mit einer Etikette vom Künstler
Joel Meiers verziert wurde, überreicht.
Schornsteinfeger gelten seit vielen
Jahrhunderten als Glücksbringer, indem
sie Kamine und Feuerstellen von Ruß
befreien und spielen deshalb seit jeher
eine wichtige Rolle im Brandschutz der
Häuser und Dörfer. Der Beruf ist im
Wandel und die Aufgaben
der Schornsteinfeger sind heute vielfältiger
und komplexer, wobei neben
der Behaglichkeit des offenen Feuers
und des Einhaltens des Brandschutzes
vermehrt die Beratung in Sachen
Emissionsschutz, Be- und Entlüftung
sowie Energieeinsparung in ihren Arbeitsbereich
fällt.
Fédération des Artisans
y.zappone@fda.lu
+ 352 42 45 11 – 35
fda.lu
/03/2023
52
Nous finançons
de
VOS PROJETS
DÉCARBONISATION
et de TRANSITION
ÉNERGÉTIQUE
©SNCI /Photo Patrick Muller /rosedeclaire
www.snci.lu
NOUS FINANÇONS VOTRE AVENIR
MAGAZINE
AGENDA/
EVENTS
Save the date.
www.fda.lu
www.cdm.lu
25
MAR
2023
27
MAR
2023
CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE
Fête patronale
FÉDÉRATION DES ARTISANS
Comité
18
AVR
2023
DIGITALE KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE –
WIE SIE IHREN KUNDEN GEZIELT ANSPRECHEN
KÖNNEN.
- Das Seminar richtet sich an Unternehmen, die durch gezielte
Inhalte für ausgewählte Gruppen, Struktur in Ihre
Onlinepräsenz bringen wollen.
- Erläuterung aller Schritte für die Umsetzung einer gelungenen
Kommunikationsstrategie"
Dienstag, den 18 April 2023, von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
28
MAR
2023
30
MAR
2023
POT DES PRÉSIDENTS DE LA CHAMBRE
DES MÉTIERS ET DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS
FÉDÉRATION DES ARTISANS
Assemblée générale extraordinaire
25
ARV
2023
JOURNÉE LUXEMBOURGEOISE DE LA PROPRIÉTÉ
INTELLECTUELLE, 15 ÈME ÉDITION
- Conférence sur le thème « La propriété intellectuelle, un enjeu
économique »
- Stands d'information tenus par des experts du domaine pour
répondre à toute question pratique des participants
Mardi 25 avril 2023 de 13h30 à 17h30, à la Chambre des Métiers
et en ligne.
19
AVR
2023
FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DE NETTOYAGE
DE BÂTIMENTS
Assemblée générale extraordinaire
CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE
Assemblée générale extraordinaire
20, rue deCessange -L-1320 LUXEMBOURG
Tél.: 492323-Fax: 404458
info@intralux.lu -www.intralux.lu
LOCATION
VOITURES
&
VÉHICULES UTILITAIRES
Heures d’ouvertures:
Du lundi au vendredi
07h00 - 18h30
Samedi
07h00 - 12h00
Dimanche fermé
/03/2023
54
Depuis 1949 aux
côtésdes P.M.E.
luxembourgeoises
www.mpme.lu
Transformez votresmartphone
en terminal de paiement
Avec Worldline Tap on Mobile,
vos paiements sont mobiles,
comme vous !
Lancez-vous
maintenant
Acceptation sécurisée
des moyens de paiement
les plus utilisés
Aucuns frais fixes,
ne payez que ce que
vous utilisez
Inscription en ligne rapide,
acceptez des paiements
dans l’heure
worldline.com/merchant-services