16.06.2025 Vues

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Mars/2023

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

DIE VORSCHLÄGE DER FÉDÉRATION DES ARTISANS ZU DEN KOMMENDEN WAHLEN

„Es ist an der Zeit, dass sich die Politik

wieder an Fakten orientiert“

L’ARTISANAT AU 4 E TRIMESTRE 2022

Le secteur opère dans un contexte

de fortes turbulences

ÉLECTIONS COMMUNALES DU 11 JUIN 2023

Ma voix, mon choix pour l’avenir

de ma commune !


Vous devezparfoisenvoyerdes factures

à un organisme du secteur public?

Alors MyGuichet.lu est la solution

qu’il vous faut !

Vosdémarches administratives,

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MAGAZINE

FOCUS

Krise im Wohnungsbau

und die Regierung schaut zu.

Die Bauwirtschaft befindet sich bereits

seit Jahren im Krisenmodus. Pandemie,

Lieferengpässe, Preisexplosion bei Energie

und Materialien und seit Mitte 2022 eine

Rekordinflation und steigende Zinsen. Hinzu

kommen politische Signale, die darauf hinauslaufen,

dass Investitionen in Mietwohnraum

gebremst werden.

Diese Gemengelage hat dazu geführt, dass

Investitionen im Wohnraum rückläufig sind.

Allein dieses Jahr wird die Produktion

von 3 500 auf 2 000 Einheiten zurückgehen.

Dieser Rückgang trifft auf einen Wohnungsmarkt,

der unter chronischem Angebotsmangel

leidet. Jedes Jahr ziehen 12 000 Menschen

nach Luxemburg, die nach einem Dach über

dem Kopf suchen.

Ende vergangenen Jahres warnten die Fédération

des Artisans und die Chambre des Métiers

vor der drohenden Katastrophe im Bau und

machten Vorschläge, wie man die Investitionen

zeitlich begrenzt wieder ankurbeln könnte.

Insbesondere müssten Investitionen in

dringend benötigten Mietwohnraum steuerlich

gefördert werden.

Die Regierung scheint sich jedoch nur wenig

für die sich anbahnende Krise zu interessieren.

Man ist wohl zu sehr durch die anstehenden

Wahlen vereinnahmt und dem Vernehmen nach

sind ja ohnehin nur die „Promoteurs“ betroffen.

Eine solche Kurzsichtigkeit und politische

Fehleinschätzung können einen schon

verwundern. Die Nachfrage an Wohnraum

bleibt hoch und wird noch steigen.

Wenn jetzt noch weniger gebaut wird, wird

sich der Notstand noch verschärfen und die

ganze Baubranche wird Probleme bekommen.

Wohnungen, die nicht gebaut werden,

brauchen auch kein Dach, kein Badezimmer,

keine Heizung, keine Tapete und keinen

Bodenbelag.

Eine glaubhafte Wohnungsbaupolitik sieht

auf jeden Fall anders aus.

Die Fédération des Artisans steht im engen

Kontakt mit den Fachverbänden, um weitere

Schritte zu planen. In den nächsten Jahren

wird jedes Unternehmen und jeder Mitarbeiter

im Bau dringend benötigt, um all die Herausforderungen,

die auf Luxemburg zukommen,

zu meistern.

EDITEUR:

Fédération des Artisans

Christian Reuter

Secrétaire général adjoint

c.reuter@fda.lu

+352 42 45 11-28

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION :

Fédération des Artisans

Tél. : (+352) 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

Chambre des Métiers

Tél. : (+352) 42 67 67 1

contact@cdm.lu

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2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

BP 1604 - L-1016 Luxembourg

DIRECTION ARTISTIQUE :

Dominique Bernard

RÉGIE/RÉDACTION :

Christopher Arimont

CRÉDITS PHOTOS :

Shutterstock.com,

CDM, FDA

RÉGIE PUBLICITAIRE :

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L-1741 Luxembourg

Tél. : 4993 1

regie@regie.lu

IMPRESSION :

Print Solutions s.à r.l.

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WP


Le magazine

du secteur de l’Artisanat

au Luxembourg

10-15

ÉCONOMIE

LE SECTEUR OPÈRE DANS

UN CONTEXTE DE FORTES

TURBULENCES

L’Artisanat au 4 e trimestre 2022

28-29

ANALYSE

BIODIVERSITÄT AUF

DEM TELLER

Lebensmittelsicherheit

PROCHAINES PARUTIONS

20 AVRIL 2023

23 MAI 2023

21 JUIN 2023

, c’est le magazine de

la Fédération des Artisans du Luxembourg

et de la Chambre des Métiers

Distribués à 8.700 exemplaires, D'Handwierk est

le média idéal pour toucher tous les entrepreneurs

actifs dans le secteur de l'Artisanat.

, c’est aussi...

Newsletter hebdomadaire (le jeudi)

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NEW

POLITIQUE

16-18 MUTATIONS SOCIÉTALES ET

TECHNOLOGIQUES À LA BASE

D’UN FORT BESOIN EN MAIN-

D’ŒUVRE DANS L’ARTISANAT

Étude

20-23 LES ASSISES DU LOGEMENT :

UN PIS-ALLER POUR COUVRIR

LES TERGIVERSATIONS POLITIQUES ?

Pénurie de logements

JURIDIQUE

24-25 LE POINT CONCERNANT

LA RESPONSABILITÉ DU DONNEUR

D’ORDRE À L’ÉGARD DES SALARIÉS

D’UN SOUS-TRAITANT

Droit du travail

26 LE PLAFONNEMENT DES LOYERS

DES SOUS-LOCATIONS CONTRAIRE

À LA CONSTITUTION !

Bail commercial

BLOG

30-34 ORIENTATION « LIFELONG »

& IMMIGRATION : DOUBLE CLÉ

DE VOÛTE D’UNE FUTURE

« SKILLS STRATEGY »

Élections 2023

INNOVATION&DIGITAL

36-37 DES CONTRATS DE LEASING

DANS L’ARTISANAT

Success Stories

ÉNERGIE

38-39 COMMENT PARTICIPER EN TANT

QU'ENTREPRISE AUX APPELS

D'OFFRES PUBLICS ?

Centrales photovoltaïques

de grande puissance

EUROPE ET GRANDE RÉGION

42 INTERNATIONALE

KOOPERATIONSANGEBOTE

Ein Mittel, um neue Märkte

zu erschließen

FORMATION

42 PARTICIPEZ À LA PREMIÈRE ÉDITION

DU « DAYCARE HANDS-ON,

LES MÉTIERS DE L’ARTISANAT »

LE 17 MAI 2023 !

À la découverte des métiers de

l'Artisanat lors d'une journée de stage

43 AGENDA DES FORMATIONS 2023

T. (+352) 4993 9000

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MAGAZINE

SOMMAIRE

06-07

ÉDITO

4

D'HANDWIERK01|2018

IM DIALOG WENN MÖGLICH,

AUF EIGENE VERANTWORTUNG

WENN NÖTIG

L’AVENIR DE MA COMMUNE !

ISTDENNSCHON WAHLKAMPF?!

ÉDITORIAL

La participation des résidents

Editorial

non-luxembourgeois aux élections

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf communales auch gerne dargestellt du 11 juin wird, 2023beginnt indieser

Legislaturperiode außerordentlich früh.

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere

beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den

engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei

amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum

ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,

nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

derenForderungen reagiert,sodassdie Beamtenvertretungriskierte,entwederins

Leere zu laufen oder aber

ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.

FÉDÉRATION

48-49

FÉDÉRATION

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte

51 DES BOUQUETS Erziehungsminister DE FLEURS Claude Meisch, als er ankündigte, die

Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen

Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familien-

POUR LA FDA ET LA CDM

Cortège ministerin St Valentin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige

„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und

52 „VIEL GLÜCK schlug vor, FÜR dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr zu

DAS JAHR beschränken. 2023“ Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest

der angeschossen,mittels welcherdocheigent-

Neujahrstour

lich eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor

Schornsteinfeger

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst

denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu

erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

Fall war.

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese

werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von

Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch

aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

MA VOIX, MON CHOIX POUR

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf

Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen

Zeitaltersindalles Themen,die maninder

kommendenLegislaturperiode angehenmuss.

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.

Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten

geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt

dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung

heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse

zuverteilen gibt.

Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan

letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und

Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,

damit das politische Umfeld den Anforderungen der

Zeit gewachsen ist. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente

InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren

zu nennen.

Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers

diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten

können. Doch dafürmüssten sie zuallererst

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

derCGFPeinen Korbgibt?

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

44-47

RUBRIQUE

50

„WENN WIR UNSEREN WOHLSTAND

ERHALTEN MÖCHTEN, IST ES AN

DER ZEIT, DASS SICH DIE POLITIK

WIEDER AN DEN FAKTEN ORIENTIERT"

Die Vorschläge der Fédération

des Artisans zu den kommenden Wahlen

FÉDÉRATION

AFTERWORK DE LA FDA

CHEZ L’IMPRIMERIE REKA

Ehlerange

STANDARDS

03

FOCUS

54

AGENDA/EVENTS

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

EDITO

EDITORIAL

Im Dialog wenn möglich,

auf eigene Verantwortung

wenn nötig.

Die Arbeitswelt ist im Wandel, so viel ist sicher. Wo die Reise

hingeht, ist derweil ungewiss. Zwischen demographischem

Wandel, konstatiertem Fachkräftemangel und prognostizierter

Wegdigitalisierung ganzer Berufszweige tut sich ein nebelverhangenes

Feld auf, in das mal von der einen, mal von der

anderen Seite hineingestochert wird.

Gerade die jüngeren Generationen haben andere

Anforderungen an ihren Arbeitsplatz. Dort wo früher

Karriere und finanzielle Anreize im Mittelpunkt

standen, geht es heute zunehmend um die Sinnhaftigkeit

der Arbeit, Werte und individuelle Ausgestaltung der

Arbeitsbeziehungen.

Das setzt Arbeitgeber im Kampf der Talente unter Druck.

Gerade Länder, die das Arbeitsrecht aus den Anfängen der

Industrialisierung und Gewerkschaften mit dazugehörigem

Mindset erhalten haben, tun sich schwer damit,

geeignete Arbeitskräfte anzuziehen.

Arbeitsbeziehungen aus dem letzten Jahrhundert zählen anscheinend

nicht zu den Auswahlkriterien auf einem mobilen

Arbeitsmarkt. USA, Großbritannien und Kanada haben klar

die Nase vorn.

„Die Regierung reagiert, indem sie immer

neue Formen der „Nicht-Arbeit“ erfindet

und diese dann als Flexibilisierung labelt.“

Luxemburg und andere europäische Staaten geraten im

Kampf um Fachkräfte immer mehr ins Hintertreffen. Dort,

wo sich Mitarbeiter Arbeitsbeziehungen à la carte wünschen,

sind diese in Luxemburg bis ins letzte Detail gesetzlich in

Stein gemeißelt und ein heiliger Gral, der vom Gewerkschafts-Zerberus

eifersüchtig gehütet wird.

Ansprüche und gesetzlicher Rahmen driften auseinander.

Dort wo ausgetrampelte Pfade in der Sackgasse enden, ist die

Politik eher ratlos. Die Regierung reagiert, indem sie immer

neue Formen der „Nicht-Arbeit“ erfindet und diese dann als

Flexibilisierung labelt. Ein Etikettenschwindel, der nichts mit

der eigentlichen Herausforderung zu tun hat. Arbeiten und

Mehrwert produzieren müssen wir nämlich weiter, wenn wir

uns den gewohnten Lebensstandard erhalten wollen.

Für die in Europa verbreitete Lebenslüge, dass man

Wirtschaft und Arbeit vom Wohlstand entkoppeln könnte,

werden wir noch eines Tages die Quittung bekommen.

Gewerkschaften, wie jüngst der OGB-L, geben den Arbeitgebern

die Schuld am eigenen Fachkräftemangel, da sie nicht

bereit wären, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen.

Das ist natürlich relativ heuchlerisch, da die Optionen

für einen Arbeitgeber, neben dem Arbeitsrecht, ein Modell

auf die Beine zu stellen, welches nicht automatisch

wirtschaftlicher und finanzieller Selbstmord bedeutet,

extrem eingeschränkt sind.

Die Gewerkschaften präsentieren dann den Kollektivvertrag

als das Mittel der Stunde. Kollektivverträge sind überall

dort eine Lösung, wo beide Verhandlungsseiten sich

Win-win-Situationen vorstellen können.

Der wenige Freiraum, der neben dem Arbeitsgesetz genutzt

werden könnte, liegt in den meisten Fällen brach.

Besonders für eine Gewerkschaft verstoßen Win-win-

Lösungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern

gegen ihr ideologisches Grundverständnis.

Dem „Kapital“ (zu dem anscheinend auch das kleine

Handwerksunternehmen zählt) müssen einseitige

Zugeständnisse im Rahmen von heldenhaften Kämpfen

abgerungen werden. „Win-win“ ist im Instrumentenkasten

und der Gedankenwelt des OGB-L gar nicht vorgesehen.

Wenig verwunderlich, dass sich die Begeisterung im

Handwerk, überhaupt noch Kollektivverträge abzuschließen,

in Grenzen hält. In den letzten Jahren wurden mehrere

Kollektivverträge im Handwerk gekündigt, wie z.B. im

Schreiner- oder Malerberuf, ohne dass es die Gewerkschaften

besonders interessiert hätte. Der Kampf gegen den

Arbeitgeber ist wichtig, nicht jedoch die Wünsche

der Angestellten.

Bei den Handwerksbetrieben sorgt dieser Stand der

Dinge für reichlich Frustration. Alle Modelle, die sie im

vollen Einverständnis mit ihren Mitarbeitern umsetzen

könnten, sind entweder vom Arbeitsrecht verboten oder

/03/2023

06


MAGAZINE

EDITO

es besteht keine Aussicht, sie mit Gewerkschaften verhandeln

zu können.

Dabei kommen Gewerkschaften im Handwerk so gut wie gar

nicht vor. Ein Handwerksunternehmen zählt im Durchschnitt

12 Mitarbeiter und dort, wo eine Personaldelegation existiert,

klappt die Zusammenarbeit ohne Probleme. Vielleicht deshalb

weil die Delegierten in den seltensten Fällen einer

Gewerkschaft angehören und sich deshalb auf die reale

Situation im Betrieb konzentrieren können anstatt auf die

Anweisungen aus der Gewerkschaftszentrale.

Irritiert sind die Unternehmer auch vom Alleinvertretungsanspruch

gegenüber allen Arbeitnehmern, den der OGB-L

wie eine Monstranz vor sich herträgt und dazu benutzt,

um Arbeit ganz allgemein als Hexenwerk zu stigmatisieren,

welches man auf ein Minimum begrenzen müsste.

Stark sind die Gewerkschaften immer dort, wo der Steuerzahler

die Löhne zahlt und der Verhandlungspartner auf der

Arbeitgeberseite den lieben Gott einen guten Mann sein lässt,

da er sich um Produktivität und Überlebensfähigkeit seiner

Organisation keine Sorgen machen muss.

Allgemein zieht der OGB-L seine Legitimität aus Sozialwahlen,

denen im Schnitt 70 Prozent der Wahlberechtigten

fernbleiben. Von den 30 Prozent, die ihre Stimme abgeben,

wählen rund 60 Prozent den OGB-L. Unter dem Strich haben

80 Prozent der Arbeitnehmer dem OGB-L KEINE Stimme

gegeben, was diesen aber nicht davon abhält, sich als DEN

Vertreter von ALLEN „schaffenden Léit“ zu erklären und von

seiner Zentrale in Esch zu dekretieren, was Arbeitnehmer zu

denken und zu wollen haben.

Das wäre eigentlich nicht das Ende der Welt, wenn sich die

Politik diesem Anspruch nicht blind und kritiklos unterwerfen

würde und alles, was vom OGB-L gefordert wird, wie eine

warme Kartoffel behandelt wird, anstatt ein bisschen mehr

Souveränität und Gelassenheit im Umgang mit den Genossen

an den Tag zu legen. Die ständigen Ausreden, dass dieses

oder jenes nicht diskutiert werden könnte, da der OGB-L

dies nicht wolle, ist auf jeden Fall ein politisches Bankrottbekenntnis.

In einer Aktion in den sozialen Medien haben zahlreiche

Mitglieder gezeigt, dass sie und ihre Mitarbeiter ein

eingefleischtes Team bilden, das jeden Tag funktioniert.

Das ist der Sozialdialog, der zählt und nicht der formalisierte

Hahnenkampf auf der medialen Bühne.

Wenn Luxemburg ein Hotspot für internationale Arbeitskräfte

bleiben, respektiv werden soll, muss die Politik umdenken

und bereit sein, auch mal nach vorne zu schauen. Im Dialog

wenn möglich, auf eigene Verantwortung wenn nötig.

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

+352 42 45 11 - 28

07


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AR

TISA

NAT


MAGAZINE

ÉCONOMIE

L’ARTISANAT AU 4 E TRIMESTRE 2022

Le secteur opère dans

un contexte de fortes

turbulences.

Selon les résultats de l’enquête de conjoncture de la Chambre des Métiers, le ralentissement économique se poursuit.

Pour l’Artisanat pris dans son ensemble, l’indicateur de l’activité a fortement baissé au 4 e trimestre 2022 et les chefs

d’entreprise prévoient un nouveau recul au début de l’année 2023.

La hausse des taux d’intérêts, combinée à certaines

décisions et annonces politiques impactent négativement

le secteur de la construction (investissements dans

le logement locatif : diminution du taux d’amortissement

accéléré et baisse du taux de rendement maximal), le premier

facteur ayant également des répercussions défavorables

sur la mécanique. La Chambre des Métiers regrette

notamment le timing des mesures susmentionnées qui ont

malencontreusement coïncidé avec le ralentissement des

investissements immobiliers, en raison notamment de la forte

et rapide hausse des taux d'intérêts. Par conséquent,

elle demande aux responsables politiques de prendre

urgemment des mesures correctives, afin de soutenir l’activité

de la construction et de ne pas aggraver la crise

du logement à moyen terme (cf. Chapitre 1).

L’évolution des taux d’intérêt et du taux d’inflation n’est

pas sans effet sur le pouvoir d’achat des ménages et

par ricochet sur la demande des entreprises artisanales.

Cependant les mesures tripartites de l’année 2022 ont atténué

la perte de pouvoir d’achat et ont freiné l’inflation.

L’indexation automatique des salaires, avec un scénario

réaliste de l’échéance de trois tranches au cours de la seule

année 2023, risque toutefois de contribuer à une spirale

salaire-prix qui ne serait guère de nature à améliorer

l’environnement économique.

Graphique 1 : Historique et prévision de l’indicateur d’activité du secteur de l’Artisanat 1 ,

Moyenne sur la période de référence affichée, 2008-2023

Le graphique ci-dessus montre l’envergure historique

que la crise sanitaire a eu sur l’activité de l’Artisanat à partir

du 1 er trimestre 2020. En l’espace de 5 trimestres, l’indicateur

de l’activité était tombé de +12 à -29 points, soit une chute de

41 points. Après le creux de la vague, qui a été atteint

au 1 er trimestre 2021, l’Artisanat a pu relever la tête.

Or, cette relance a été perturbée par les effets secondaires

de la pandémie comme les interruptions des chaînes

d’approvisionnement et des disruptions de l’activité

causées par la hausse des infections chez les salariés.

La crise énergétique déclenchée par la guerre en Ukraine

au 1 er trimestre 2022 a été un second facteur d’enclenchement

déterminant du mouvement de baisse de l’indicateur d’activité.

Le graphique à gauche montre que ce dernier a fortement

baissé depuis le 2 e trimestre 2022. Au 4 e trimestre 2022,

l’indicateur se trouve à un niveau de 2 points et les chefs

d’entreprises prévoient une nouvelle baisse au début de

l’année 2023.

Les incertitudes quant à l’évolution des coûts, notamment

des prix de l’énergie et des frais de personnel, ne cessent

d’inquiéter les entreprises. D’ailleurs, cette crise énergétique,

avec dans son sillage des poussées inflationnistes, risque

d’exercer un effet très défavorable sur la demande

des entreprises artisanales, notamment à cause de l’impact

de la hausse des taux d’intérêts sur le marché du logement.

Cette prévision générale pour le secteur de l’Artisanat, dans

lequel la construction occupe un poids très important, masque

/03/2023

1

Le graphique représente le solde des réponses positives et négatives, lissé à l’aide d’une moyenne mobile sur 4 trimestres ; en d’autres termes, le solde exprime la différence

entre le pourcentage de chefs d’entreprise déclarant une hausse de l’activité et ceux constatant une baisse.

10


« Les autorisations de bâtir constituent

un autre indice démontrant que le marché

du logement est sur la voie du repli. »

MAGAZINE

ÉCONOMIE

11


MAGAZINE

ÉCONOMIE

Graphique 3 : Evolution des taux d’intérêts sur les crédits immobiliers pour

des ménages luxembourgeois (2012-2022)

toutefois des évolutions divergentes au sein des différents

secteurs (cf. note complète sur le site cdm.lu).

1. LE MÉCANISME DE L’ÉCHELLE MOBILE RISQUE D’ACCÉLÉRER

L’INFLATION

Le 2 février 2023, la Banque centrale européenne a relevé

les taux d’intérêts pour la cinquième fois endéans 7 mois.

Avec cette dernière hausse de 50 points de base,

elle a augmenté les taux de 2,5 points de % depuis juillet

2022 afin de ramener l’inflation vers 2% à moyen terme.

Par ailleurs, elle a annoncé une nouvelle hausse de 50 points

de base au mois de mars avant de ralentir la cadence.

Comme déjà évoqué, cette évolution ne freine pas

uniquement le marché du logement, mais pèse aussi sur

le moral des consommateurs et, pour les ménages devant

rembourser un prêt hypothécaire, elle diminue le budget

pouvant être alloué à d’autres postes de dépenses.

L’enquête de conjoncture de la Banque centrale

du Luxembourg montre que notamment l’intérêt à

faire des achats importants a été impacté, affichant

avec -46 points le niveau le plus bas depuis le début

de l’enquête en 2002. Outre le secteur de la construction,

celui de la mécanique souffre aussi de l’évolution des taux

d’intérêts, notamment en ce qui concerne la vente

de nouvelles voitures (cf. note complète sur le site cdm.lu).

« Outre les mesures prises pour freiner les prix

de l’énergie, c’est notamment le report

d’une tranche indiciaire qui exerce un effet

« modérateur » sur l’inflation. »

Graphique 2 : Taux d’inflation dans la zone euro, 2020-2023

En considérant uniquement le point de vue de la politique

monétaire, cette démarche est pertinente pour réduire le

taux d’inflation qui s’envolait avec un taux de 10,6% au mois

d’octobre 2022 dans la zone euro. Or, elle génère des effets

secondaires au niveau du pouvoir d’achat des ménages,

notamment à travers la hausse des mensualités relatives au

remboursement du crédit hypothécaire, mais aussi au niveau

du marché du logement qui a subi au cours de l’année 2022

une baisse significative de la demande (cf. Chapitre 2.1.).

Au Luxembourg, les taux d'intérêt des crédits immobiliers

sont passés entre février 2021 et novembre 2022 d'un niveau

de 1,3% (niveau similaire pour les 2 taux) à 2,5% pour les

taux variables et 3,3% pour les taux fixes.

Graphique 4 : Indicateur de confiance des consommateurs (2017-2022)

Un des principaux objectifs poursuivis par les deux accords

dits « tripartite » était de freiner l’évolution des prix à la

consommation. En effet, il faut noter que ces derniers ont

effectivement commencé à ralentir depuis octobre 2022,

résultant dans un affaiblissement du taux d’inflation à 4,8%

en janvier 2023, ce qui fait du Luxembourg un des meilleures

élèves de la zone euro à ce niveau. Outre les mesures prises

pour freiner les prix de l’énergie, c’est notamment le report

d’une tranche indiciaire qui exerce un effet « modérateur »

sur l’inflation.

/03/2023

12



MAGAZINE

ÉCONOMIE

au mieux cette période très difficile, en évitant des hausses

excessives du coût salarial.

Consciente qu’il est de plus en plus difficile pour certains

ménages de joindre les deux bouts, la Chambre des Métiers

se doit de souligner qu’une des principales causes de

ces difficultés financières est le coût croissant du

logement.

Dans ce contexte, elle a formulé six mesures temporaires

pour stimuler la construction de logements et/ou faciliter

l’accès à la propriété :

• Abolir les frais d’enregistrement sur la quote-part

construction déjà réalisée pour permettre aux

constructeurs de constituer des stocks de logements

et de préserver l’emploi ;

• Utiliser le Fonds spécial de soutien au développement

du logement pour acquérir des projets privés qui sont

en suspens ;

• TVA Logement 3% (1) : Doubler le plafond de 50.000 € à

100.000 € par logement crée ou rénové ;

• TVA Logement 3% (2) : Réintroduire le taux super-réduit

pour la création de logements locatifs ;

• Augmenter le crédit d’impôt sur les actes notariaux de

20.000 à 30.000 € (“Bëllegen Akt”) ;

• Revoir les mesures annoncées freinant l’investissement

dans la création de logements locatifs. Il faut reconsidérer

la baisse de l’amortissement accéléré de 6% à 4% et lier

le rendement maximal du capital investi à l’évolution

des taux d’intérêt dans le cadre du bail à loyer.

2. CONSTRUCTION : LES PERSPECTIVES S’ASSOMBRISSENT

DE PLUS EN PLUS

2.1. Construction

« Dans la situation actuelle qui se démarque

par de grandes incertitudes quant à l’évolution

économique, les clients (ménages, entreprises

et secteur public) risquent de reporter,

d’annuler ou de réduire le volume des projets

immobiliers. »

Graphique 5 : Historique et prévision de l’indicateur d’activité du secteur de la construction, 2007-2023

Cependant, selon l’accord dit « tripartite », la tranche reportée

sera appliquée en avril 2023. Le risque du déclenchement

d'une spirale prix-salaires augmente, en particulier dans le

scénario réaliste de l’échéance de trois tranches pour la seule

année 2023.

Si l'on tient compte de l'augmentation du salaire social minimum

en janvier 2023, les coûts salariaux augmenteront entre

7,7% et 11% sur 12 mois (décembre 2022-décembre 2023).

Compte tenu de l’emprise très limitée du gouvernement sur

l’inflation, en raison surtout de l'évolution des prix des biens

et services importés, les décideurs politiques ne devraient pas

baisser la garde et utiliser tous les moyens à leur disposition

tant que l'inflation n'est pas maîtrisée. Ainsi, il s'agit de

trouver des solutions permettant aux entreprises de traverser

Après avoir atteint un pic au 1 er trimestre 2022, l’indicateur

d’activité de la construction a commencé à baisser.

Après une chute de plus de 5 points au 3 e trimestre 2022,

l’indicateur diminue encore de 2 points au 4 e .

Par ailleurs, les chefs d’entreprise prévoient une nouvelle

baisse de l’indicateur sur les 3 premiers mois de l’année 2023.

Dans la situation actuelle qui se démarque par de grandes

incertitudes quant à l’évolution économique, les clients

(ménages, entreprises et secteur public) risquent de reporter,

d’annuler ou de réduire le volume des projets immobiliers.

Toutefois, à côté de la hausse généralisée des prix de

la construction, causée par les hausses des prix des matériaux,

de l’énergie et des dépenses de personnel, il faut également

tenir compte du durcissement des conditions de financement

avec l’augmentation progressive des taux d’intérêt.

/03/2023

14


MAGAZINE

ÉCONOMIE

Par ailleurs, la décision politique de diminuer le taux

d’amortissement accéléré et les amendements

gouvernementaux au projet de loi relatif au bail

à loyer qui propose, entre autres, une baisse du taux

de rendement maximal envoie un faisceau de signaux

très négatifs aux investisseurs potentiels dans le logement

locatif. Et ce dans un environnement marqué par

des hausses importantes des taux d’intérêts et

un climat d’affaires atone, de sorte que les mesures

précitées doivent être jugées comme étant

contreproductives.

Partant de ces constats, l’activité future risque de diminuer

encore davantage selon les représentants du secteur.

Le carnet de commandes recule d’un mois entre

le 2 e trimestre et le 4 e trimestre 2022, signe indéniable

d’un affaiblissement de la demande. Il faut préciser en

outre que le carnet de commandes ne comprend pas

seulement des commandes fermes, mais également

des offres ou devis adressés aux clients.

Graphique 6 : Evolution du carnet de commandes du secteur de la construction, 2020-2022

Graphique 7 : Evolution des autorisations de bâtir, 2021-2022

Selon certains représentants du secteur, la production

pourrait baisser jusqu'à 1.500 unités, passant de 3.800

à 2.300 logements achevés en 2023. Les 1.500 unités

correspondent à des projets autorisés mais qui ne verront

pas le jour faute d’investisseurs. La réduction constatée

aujourd’hui au niveau des bureaux d’études, architectes

et des promoteurs immobiliers impactera au fil des mois

les entrepreneurs de construction, ensuite le génie technique,

la fermeture de bâtiment, le parachèvement et finalement

les métiers de la finition.

Selon la Chambre des Métiers, il est indispensable de prendre

des mesures d’urgence afin de ne pas aggraver davantage

la pénurie de logements et pour éviter que le secteur

de la construction ne tombe dans une profonde crise 2 .

Les résultats de la présente enquête de conjoncture se basent sur

plus de 1.400 réponses d'entreprises artisanales représentant

près de 35.000 emplois ce qui équivaut à un taux

de représentativité de 45% des entreprises contactées.

Les autorisations de bâtir constituent un autre indice démontrant

que le marché du logement est sur la voie du repli.

En guise d’exemple, le volume bâti autorisé dans le domaine

résidentiel lors des 3 premiers trimestres 2022 a diminué

de 27% par rapport à la même période en 2021.

Il faut noter que cette baisse de la demande, couplée à

une hausse des coûts, risque de mettre en péril un certain

nombre d’acteurs de la construction, notamment les 44%

des entreprises n’ayant qu’un carnet de commandes inférieur

ou égal à 3 mois.

Découvrez ici le rapport détaillé

Chambre des Métiers

max.urbany@cdm.lu

Conseiller économique

+ 352 42 67 67 - 261

cdm.lu

2

https://www.cdm.lu/media/comm-presse-logement-.pdf

15


MAGAZINE

POLITIQUE

ÉTUDE

Mutations sociétales et

technologiques à la base d’un

fort besoin en main-d’œuvre

dans l’Artisanat.

L’étude représentative publiée par la Chambre des Métiers met en exergue le besoin structurel en main-d’œuvre,

un des défis stratégiques majeurs dans les années à venir. Le développement des compétences des salariés – via la formation

continue – s’avère être un domaine à promouvoir davantage auprès des micro- et petites entreprises artisanales.

Alors que l’attraction de talents nouveaux est au centre des débats, des mesures de rétention et de fidélisation des salariés

occupent une place prépondérante au niveau des stratégies des ressources humaines des PME.

70% des entreprises artisanales indiquent

avoir un besoin en main-d'œuvre

L’étude réalisée estime le besoin

en main-d’œuvre dans l’Artisanat à

environ 3.800 personnes (+20%

par rapport à 2019). 43% des postes

recherchés remplaceraient des postes

existants tandis que 57% viseraient

la création de nouveaux postes.

« L’adoption de méthodes de travail plus

flexibles (37%), le développement personnel

(32%) et l’image de marque (30%) se situent

quasi au même niveau d’importance. »

Le DAP (Diplôme d’Aptitude Professionnelle)

reste, globalement, la formation-clé

recherchée par les entreprises

de l’Artisanat, ce qui souligne l’attachement

du secteur à l’apprentissage.

Ainsi, par rapport aux postes qualifiés,

44% des salariés recherchés devraient

faire preuve d’une qualification DAP

et 23% des salariés devraient être

détenteur d’un certificat de niveau CCP

(Certificat de Capacité Professionnelle).

15% des salariés devraient disposer

d’un diplôme de technicien ou diplôme

de fin d’études secondaires (technniques),

10% un Brevet de Maîtrise

ou BTS et 8% un Bac+3 ou Bac+5

respectivement. Le besoin continue de

salariés non-qualifiés (27% des postes

recherchés totaux) témoigne de

la pénurie des ressources humaines

surtout au niveau technique.

Vu l’importance grandissante de

la transition énergétique, une évaluation

ciblée du cluster « installations

techniques du bâtiment » fait ressortir

une demande considérable de personnes

(estimée à environ 1.700 salariés)

à terme. Comme, toutefois, tous

les secteurs (industrie, fonction

publique, etc.) présentent des besoins

ciblés en main-d’œuvre qualifiée et

entrent dès lors en concurrence avec

l’Artisanat, la pénurie de la maind’œuvre

qualifiée s’intensifie dans tous

les secteurs (hausse de l’emploi

2019-2022 dans l’administration

et les autres services publics de

+15,2% face à +10,9% dans la

construction).

La Chambre des Métiers demande

que le Gouvernement fasse un suivi

détaillé des besoins sectoriels en maind’œuvre

ainsi que des métiers d’avenir

dans le cadre de sa future « National

Skills Strategy », suite à la publication

prochaine de l’étude OCDE sur le sujet.

Vu l’importance du réservoir de

main-d’œuvre qualifié en provenance

de pays tiers, une réforme des conditions

d’accès au marché de l’emploi

pour ressortissants de pays tiers

s’impose avec à la base une abolition

du « test marché »et une accélération

de la procédure d’immigration, accompagnée

d’une promotion sectorielle

du marché de l’emploi luxembourgeois

dans des pays/régions cibles.

Combler l’inadéquation des compétences

par la formation continue

Vu l’inadéquation récurrente entre

compétences existantes et requises au

vue des transitions en cours, 53% des

entreprises artisanales disent avoir

proposé pendant les 3 dernières années

à leur personnel un perfectionnement

ciblé par le biais de formations

continues. A cause de la crise sanitaire

en 2020-2021, le nombre d’entreprise

investissant dans la formation était plus

limité. Les entreprises organisent les

formations continues pour leurs salariés

en externe (45%), en interne (17%) ou

alors par une formule mixte interne/

externe (38%). Les micro-entreprises

(0 à 9 salariés) et les petites entreprises

(10 à 49 salariés) recourent le moins

à un cofinancement étatique de leurs

investissements en formation continue

(14% resp. 41%), cofinancement duquel

bénéficient en général un peu plus

qu’un tiers des entreprises artisanales.

/03/2023

16


17

MAGAZINE

POLITIQUE


MAGAZINE

POLITIQUE

Promouvoir les instruments existants

suite à leur évaluation

Aux yeux de la Chambre des Métiers,

la promotion des instruments existants

(suite à une évaluation voire réforme

partielle de ces derniers (dans le cadre

de la future stratégie nationale des

compétences) constitue une priorité.

Vu que l’accès collectif via le cofinancement

des entreprises reste encore relativement

peu connu (17% des entreprises

artisanales présentent un besoin aigu

d’information et seulement 19% des

entreprises disposent d’un « plan de

formation »), un travail important de

sensibilisation et d’accompagnement

individuel surtout au niveau de petites

entreprises sur ce sujet reste à faire.

L’accès individuel régis par le « congé

individuel de formation » (CIF) constituant

de facto un droit pour le salarié

– étant donné que le patron ne peut pas

s’opposer au congé et peut le différer

une seule fois (en cas de préjudice e.a.

au bon fonctionnement de l’entreprise)

– la Chambre des Métiers est, le cas

échéant, en faveur d’un ajustement

partiel de cet instrument après une

analyse détaillée. Elle s’exprime

dès lors contre l’introduction d’un droit

généralisé à la formation voire

d’un système de comptes personnels

de formation calqué sur le modèle

français fortement critiqué. L’Artisanat

est d’avis que des solutions adaptées

en matière de systèmes de formations

continues sont à trouver au niveau

sectoriel.

Soutenir une approche pérenne d’anticipation

des besoins en formation

A l’avenir, il importera de suivre et

d’identifier les compétences-clés

requises dans les métiers artisanaux,

avec une priorité à donner au domaine

technique (y compris le volet énergétique)

(81% des entreprises enquêtées),

sécurité et santé au travail (47%),

langues (29%) et la digitalisation et

développement informatique (26%).

Cette approche aidera dans la définition

de programmes de formation professionnelle

initiale et continue.

L’Artisanat plaide par ailleurs en faveur

d’un renforcement du cofinancement

tout en redéfinissant les critères d’éligibilité

(cofinancement accru pour les PME

et certaines formations cibles « digitalisation

» et « RSE », prise en considération

des « plans de formation » et

des « plans de carrières », ouverture

aux indépendants, exonération fiscale

des aides, etc.) et en accélérant

la digitalisation de la demande

de cofinancement.

Le bien-être sur le lieu du travail et

la rémunération comme moyens de rétention

et de fidélisation principaux

La fidélisation des salariés est un

facteur-clé en vue de la pérennisation

des entreprises artisanales, notamment

dans le contexte actuel de pénurie de

la main-d’œuvre qualifiée. L'objectif de

retenir les talents au sein de l’entreprise

passe avant tout par l’environnement

de travail (68%), cité en premier lieu,

ainsi que par les conditions de travail,

à savoir la rémunération basée sur la

performance (48%) et supérieure par

rapport aux concurrents (46%) tout

comme les avantages extra-légaux

(41%). L’adoption de méthodes de travail

plus flexibles (37%), le développement

personnel (32%) et l’image de marque

(30%) se situent quasi au même niveau

d’importance.

On peut en déduire que les entreprises

de l’Artisanat prennent de plus en

plus conscience de l’importance d’une

véritable politique de rétention et/ou

de fidélisation des talents pour assurer

une pérennisation de leurs activités.

Avec une majorité d’entreprises

offrant des avantages à leurs salariés,

la déclinaison de stratégies permettant

d’assurer que les salariés restent motivés

et bien intégrés au sein de l’entreprise,

voire du secteur artisanal, doit être

un axe de sensibilisation accrue dans

l’Artisanat.

Chambre des Métiers

presse@cdm.lu

cdm.lu

/03/2023

18


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MAGAZINE

POLITIQUE

PÉNURIE DE LOGEMENTS

Les assises du logement :

un pis-aller pour couvrir

les tergiversations politiques ?

Telle est la question que se pose la Chambre des Métiers alors que les raisons et les remèdes contre le problème structurel

de la pénurie de logements abordables sont largement connus et discutés et qu’à ces problèmes structurels s’ajoute une crise

conjoncturelle du secteur de la construction avec une diminution du nombre de logements construits, et donc la nécessité

de prise de décisions politiques fortes et rapides.

En tant que chambre professionnelle à base élective représentant

toutes les entreprises de construction du pays,

la Chambre des Métiers, tout en étant représenté à ces

assises, se permet de faire part de plusieurs de ses propositions

qui sont toujours d’actualité.

SITUATION CONJONCTURELLE : ÉVITER UNE CRISE DU SECTEUR

DE LA CONSTRUCTION

La hausse des taux d’intérêts et un climat d’incertitude généralisé

impactent négativement l’activité du secteur de la construction.

En guise d’exemple, le nombre de logements autorisé lors

des 3 premiers trimestres 2022 a chuté de 28% par rapport à

la même période en 2021 ! Il faut noter que cette baisse de la

demande, couplée à une hausse des coûts, risque de mettre en

péril un certain nombre d’acteurs de la construction.

« Il est évident que face à l’ampleur du phénomène de

la pénurie de logements abordables, les promoteurs publics,

même en augmentant leur production, ne seront pas

en mesure de répondre à eux seuls, dans un délai

raisonnable, à la demande. »

Par ailleurs, certaines décisions et annonces politiques ne sont

pas de nature à donner confiance aux investisseurs, tant privés

qu’institutionnels.

Compte tenu de ce contexte difficile, la Chambre des Métiers a

formulé six mesures temporaires, connues du Gouvernement

et présentées lors d’une conférence de presse en décembre

2022. Dès lors, elle s’attend à des annonces gouvernementales

relatives à des mesures visant à soutenir l’activité et l’emploi

de la construction et à ne pas aggraver la crise du logement à

moyen terme.

MESURES STRUCTURELLES : AUGMENTER SENSIBLEMENT L’OFFRE

DE LOGEMENTS, NOTAMMENT CELLE DE LOGEMENTS ABORDABLES

Peu de progrès ayant été réalisés, comme en témoigne plus

particulièrement l’évolution des prix immobiliers résidentiels,

le dossier du logement occupera très certainement l’actualité

du Luxembourg au cours des années à venir. Il faut dès lors

impérativement prendre des décisions politiques courageuses

pour ne pas accentuer davantage les tensions sur ce marché et

pour veiller à garantir l’attractivité de notre pays.

Certaines initiatives législatives sont jugées insuffisantes par rapport

aux défis posés ou carrément contreproductives

Les amendements gouvernementaux au projet de loi relatif au

bail à loyer, de même que la réforme de l’amortissement pour

immeubles locatifs, risquent d’impacter fortement l’offre

sur le marché locatif. Ce qui, dans un contexte d’augmentation

continue de la demande, conduira nécessairement à des

hausses de loyers, soit à l’opposé des objectifs affichés par le

projet de loi en question. De ce fait, la Chambre des Métiers

demande le retrait des amendements et le maintien du statu

quo.

Même si le Pacte logement 2.0 est sur les rails, la Chambre

des Métiers constate que sa mise en œuvre concrète pose des

problèmes sur le terrain. Par ailleurs, elle continue à déplorer

la non-implication du secteur privé, ce qui vaut d’ailleurs

également pour le projet de loi concernant le logement abordable.

Il est évident que face à l’ampleur du phénomène de la pénurie

de logements abordables, les promoteurs publics, même en

augmentant leur production, ne seront pas en mesure de

répondre à eux seuls, dans un délai raisonnable, à la demande.

Partant, une participation du secteur privé à cet effort national

est indispensable si l’on veut faire un saut quantitatif dans

le domaine du logement.

Les principales pistes préconisées par la Chambre des Métiers

S’il existe un large consensus qu’il n’existe pas de recette miracle

pour réduire les tensions sur le marché du logement, la

Chambre des Métiers voudrait rappeler quelques-unes de ses

propositions.

Renforcer la coopération entre secteur public et secteur privé

La Chambre des Métiers est d’avis que son modèle de

/03/2023

20


21

MAGAZINE

POLITIQUE


Journée Luxembourgeoise DE

la Propriété Intellectuelle

15 ème édition

25 avril 2023

Conférence

et salon

La propriété

intellectuelle,un

enjeu économique

Programme et inscription

www.ipil.lu

Chambre

des Métiers

2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

une intitiative de

organisé par


MAGAZINE

POLITIQUE

« public-private partnership », présenté en 2019, reste d’actualité,

et au-delà, elle propose dans son avis concernant le logement

abordable de prévoir des incitatifs pour les entreprises

ou secteurs économiques souhaitant créer des logements pour

leurs propres salariés.

Simplifier drastiquement les procédures administratives

Il faut enfin avoir le courage politique d’appliquer le principe

selon lequel « la construction d’infrastructures est autorisée

endéans le périmètre d’agglomération » sans que des considérations

environnementales ne viennent bloquer cette activité.

En effet, celles-ci ont d’ores et déjà été prises en compte

en amont, lors de l’établissement du PAG qui désigne sur

cette base les terrains à considérer comme zones urbanisées

ou destinées à être urbanisées.

En sus, il s’agit enfin de mettre en œuvre une réelle stratégie

de simplification administrative pour laquelle la Chambre

des Métiers a des propositions concrètes.

Mobiliser des terrains à bâtir

La Chambre des Métiers est d’avis qu’une mesure plus prometteuse

pour stimuler l’offre de terrains à bâtir consiste à mettre

en œuvre des « Baulandverträge » (créneaux temporaires de

viabilisation et de construction de logements), alors qu’elle

implique une extension du périmètre d’agglomération en

obligeant cependant en même temps les propriétaires fonciers

à viabiliser leurs terrains à bâtir et à réaliser des logements

endéans un certain délai.

Compte tenu de la situation, il est urgent de ne plus attendre

et de prendre des décisions pour répondre aux besoins des

résidents du Luxembourg, actuels et futurs, et pour maintenir

l’attractivité économique.

Documents à consulter :

Note « Stratégie en matière de Logement »

Chambre des Métiers du Grand-Duché de Luxembourg (cdm.lu)

Avis commun de la Chambre de Commerce et de la Chambre

des Métiers concernant les amendements gouvernementaux

au projet de loi modifiant la loi modifiée du 21 septembre 2006

sur le bail à usage d’habitation

AVIS-2023-bail----usage.pdf (cdm.lu)

Avis de la Chambre des Métiers concernant le projet de loi relative au

Pacte Logement 2.0 :

• Projet de loi initial :

Pacte-Logement.pdf (cdm.lu)

• Amendements gouvernementaux :

Avis-Pacte-logement-2-0.pdf (cdm.lu)

Avis de la Chambre des Métiers concernant le projet de loi relative

au logement abordable AVIS-2023-Logement-abordable.pdf (cdm.lu)

Chambre des Métiers

presse@cdm.lu

+ 352 42 67 67 - 281

cdm.lu

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MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

DROIT DU TRAVAIL

Le point concernant

la responsabilité du

donneur d’ordre à

l’égard des salariés

d’un sous-traitant.

Depuis le 27 décembre 2022, si la responsabilité du donneur d’ordre est limitée

au sous-traitant « direct », les entreprises doivent désormais respecter des délais

très stricts en cas d’information de l’ITM.

« Lorsqu’une entreprise engage un soustraitant

pour exécuter un contrat

de prestation de service, le code du travail

lui impose deux séries d’obligations....»

A

l’occasion d’une réforme des

règles applicables en cas de

détachement, une loi du 23 décembre

2022 vient de limiter le champ

d’application de la responsabilité du donneur

d’ordre en la limitant à une responsabilité

du fait d’un sous-traitant « direct ».

Cette limitation est bienvenue car elle

permet à une entreprise de mieux maîtriser

la portée de sa responsabilité lorsqu’elle

sous-traite tout ou partie d’un contrat de

prestation de service puisqu’elle n’a plus à

supporter les éventuels errements en droit

du travail de sous-traitants indirects ou

même de cocontractants d’un sous-traitant

comme auparavant.

Il apparaît cependant important de faire

le point concernant cette responsabilité

particulière du fait d’autrui que le droit

du travail fait peser sur le donneur d’ordre

à l’égard d’un sous-traitant en raison de

l’aggravation des délais de procédure opérée

par cette réforme et du risque juridique

conséquent qui pèse sur le donneur d’ordre

si les règles ne sont pas maîtrisées.

Lorsqu’une entreprise engage un sous-traitant

pour exécuter un contrat de prestation

de service, le code du travail lui impose

deux séries d’obligations : une obligation de

vérification si le sous-traitant détache des

salariés au Luxembourg, et une obligation

d’injonction si elle reçoit un courrier d’information

de l’Inspection du Travail et des

Mines (ou « ITM »).

L’obligation de vérification

L’obligation de vérification est déclenchée

dès lors qu’un sous-traitant est un

prestataire étranger et qu’il détache un ou

plusieurs salariés au Luxembourg dans le

contexte du contrat sous-traité.

Dans ce cas de figure, le donneur d’ordre,

qu’il soit domicilié au Luxembourg ou à

l’étranger, doit vérifier que le sous-traitant a

correctement réalisé les formalités imposées

en vue de l’obtention du badge social pour

le ou les salarié(s) détaché(s).

L’obligation de vérification du donneur

d’ordre porte sur deux éléments :

- la déclaration de détachement, que le

sous-traitant doit avoir adressé à l’ITM

au plus tard dès le commencement

des travaux au Luxembourg ;

- la désignation d’une personne

physique ou morale, qui doit être

présente sur le territoire luxembourgeois

pendant la durée du détachement

(ou « personne de référence ») et qui

doit aussi être mentionnée dans

la déclaration de détachement.

Il faut souligner que cette simple obligation

de vérification du donneur d’ordre se transforme

en une obligation de déclaration si la

vérification n’est pas concluante.

En effet, si le donneur d’ordre ne dispose

pas de la copie de la déclaration de détachement

effectuée par son sous-traitant direct

au moment du commencement des travaux

avec les coordonnées de la personne de

/03/2023

24


MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

référence, il est tenu de faire une déclaration

à l’ITM dans les huit jours du

détachement.

Cette obligation de déclaration doit

contenir les informations suivantes :

- l’identité, l’adresse, ainsi que les

coordonnées électroniques et

téléphoniques du sous-traitant

direct (qui est à priori aussi

« l’employeur détachant ») ;

- la durée prévue du détachement,

ainsi que les dates prévues pour

le début et la fin du détachement

conformément au contrat de prestation

de services ;

- l’adresse ou les adresses des lieux

de travail au Luxembourg ;

- la nature de l’activité exercée sur

le territoire national.

Cette déclaration doit, de plus, être

complétée par la copie du contrat de

prestation de service qui a été conclu

avec ce sous-traitant.

Pour être libéré de sa responsabilité de

vérification, le donneur d’ordre doit pouvoir

fournir la preuve qu’il a bien réalisé

la vérification au commencement du

chantier, et, s’il a alors considéré que cette

vérification n’était pas concluante, qu’il a

fait la déclaration de détachement pour

le compte de son sous-traitant endéans

les huit jours. A défaut de disposer des

preuves d’avoir respecté cette procédure

dans les délais imposés, le donneur d’ordre

risque une amende administrative de

1.000 à 5.000 euros par salarié détaché.

L’obligation d’injonction

Contrairement à l’obligation de vérification

du prestataire de service, l’obligation

d’injonction s’applique quel que soit le

pays d’établissement du sous-traitant,

qu’il soit donc à l’étranger mais aussi au

Luxembourg.

Une autre différence réside aussi dans

le fait que l’obligation d’injonction ne

s’applique pas ab initio mais qu’il faut un

fait déclencheur.

Le fait déclencheur est la réception par le

prestataire de service d’une information

de l’ITM qu’un sous-traitant direct ne

paye pas le montant du salaire qui est dû

à ses salariés ou qu’il est en infraction

avec une autre disposition d’ordre public

du code du travail.

Le prestataire de service doit alors dans

ce cas suivre une procédure formelle,

dont les délais sont devenus beaucoup

plus contraignants avec la loi du 23

décembre 2022.

Cette procédure comprend deux étapes

successives : d’une part, une obligation

d’adresser une injonction au sous-traitant

en infraction, et ensuite, si le sous-traitant

ne répond pas dans les formes et les

délais requis, une obligation d’informer

l’ITM.

La première étape consiste pour le

donneur d’ordre à envoyer une lettre

recommandée avec accusé de réception

(ou « lettre RAR ») au sous-traitant.

Le donneur d’ordre doit envoyer ce courrier

dans un délai maximal de huit jours

après la notification de l’ITM.

Dans ce courrier, le donneur d’ordre

doit enjoindre le sous-traitant de faire

cesser sans délai l’infraction et l’informer,

d’une part, qu’il n’a que huit jours pour

confirmer que la situation est régularisée,

et, d’autre part, qu’il doit impérativement

confirmer ceci par lettre RAR en mettant

l’ITM en copie.

Si le sous-traitant ne répond pas dans les

formes et les délais impartis, la deuxième

étape est déclenchée, à savoir que le donneur

d’ordre doit informer l’ITM de cette

absence de réponse.

Cette obligation d’information doit être

effectuée au plus tard dans un délai de

huit jours qui commence à courir à

l’expiration du délai de huit jours qui est

imparti au sous-traitant pour répondre.

Bien que cette obligation d’injonction

ne soit ni compliquée ni chronophage,

puisqu’elle impose seulement au donneur

d’ordre d’envoyer une lettre RAR au

sous-traitant en infraction et de veiller à

ce qu’il réponde endéans le délai de huit

jours, cette procédure doit être parfaitement

suivie car son non-respect peut être

lourd de conséquences.

En effet, en plus des amendes administratives

, c’est la responsabilité solidaire

du prestataire de service qui sera engagée

au paiement des rémunérations et des

cotisations sociales qui seraient dues aux

salariés du sous-traitant.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+ 352 42 67 67 - 252

cdm.lu

25


MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

BAIL COMMERCIAL

Le plafonnement des loyers

des sous-locations contraire

à la constitution !

Dans un arrêt du 23 décembre 2022

la Cour constitutionnelle a déclaré

l’article 1762-6, paragraphe 4 du Code

civil non conforme avec l’article

11 paragraphe 6 de la Constitution relatif

à la liberté du commerce et de l’industrie.

L’article 1762-6 (4) du Code civil a

été introduit par une loi du 3 février

2018 afin d’éviter le déploiement

de modèles d’affaires consistant à louer

des locaux pour les sous-louer à des prix

largement supérieurs.

Afin de décourager que de tels modèles

spéculatifs ne se développent au détriment

des activités commerciales, artisanales,

ou industrielles, cet article impose

que les loyers payés par le sous-locataire

au bailleur secondaire ne soient pas

supérieurs aux loyers qui sont dus par le

bailleur secondaire au bailleur principal.

La loi ouvre cependant une exception, à

savoir la possibilité au bailleur secondaire

de fixer un loyer plus élevé que celui du

bail principal s’il justifie avoir réalisé des

investissements spécifiques pour accueillir

le sous-locataire.

L’article 1762-6 (4) du Code civil est

rédigé comme suit : « Sauf en cas de

sous-location où des investissements

spécifiques à l’activité du sous-locataire

ont été effectués par le preneur, les loyers

payés au preneur par le sous-locataire ne

pourront être supérieurs aux loyers payés

par le preneur au bailleur.»

Dans l’affaire portée devant la Cour

constitutionnelle, un sous-locataire

contestait le montant du loyer qu’il devait

payer au bailleur secondaire, soit 14.500

euros HTVA, alors que le montant du

loyer que le bailleur secondaire devait

verser au bailleur était de 5.000 euros.

Saisi par le juge de paix de la constitutionnalité

de l’article 1762-6 (4) du Code civil,

la Cour constitutionnelle a considéré que

cet article était illégal car il constitue une

restriction disproportionnée à la liberté du

commerce et de l’industrie.

En effet, une restriction à la liberté du

commerce et de l’industrie peut être

justifiée, mais pour cela elle doit être

proportionnée. Suivant le raisonnement

de la Cour constitutionnelle, il faut mettre

en balance les intérêts en présence et à

analyser en l’occurrence si la restriction

opérée par le législateur concernant le plafonnement

des loyers est rationnellement

justifiée, adéquate et proportionnée avec

l’objectif d’éviter des activités spéculatives.

Dans l’arrêt commenté, la balance a penché

en faveur de la liberté du commerce et

de l’industrie en considération que l’article

1762-6 (4) du Code civil tel que rédigé

empêche le bailleur secondaire de couvrir

ses frais d’exploitation et de percevoir

un bénéfice raisonnable. Suivant le Cour

constitutionnelle, « En limitant les recettes

que le bailleur secondaire (…) peut tirer

de la sous-location au maximum à la

dépense qu’il doit supporter en tant que

locataire dans le cadre du bail principal,

l’article 1762-6 (4) du code civil ne lui permet

ni de couvrir ses frais d’exploitation,

incluant notamment les frais généraux et

les frais administratifs, ni de percevoir un

bénéfice raisonnable sur l’opération économique

en cause.»

La Cour constitutionnelle a aussi analysé

que la possibilité pour le bailleur secondaire

d’obtenir un prix plus élevé s’il a

opéré des investissements spécifiques à

l’activité du sous-locataire constitue une

exception finalement spécifique et limitée

pour permettre, à elle seule, de remettre

en cause le caractère disproportionné de

la restriction à la liberté du commerce et

de l’industrie. Pour être complet, il faut

aussi souligner que la possibilité offerte

au bailleur secondaire de pouvoir justifier

l’existence d’investissements spécifiques à

l’activité du sous-locataire telle que proposé

par l’article 1762-6 (4) du Code civil a

été appréciée par rapport au principe de la

sécurité juridique.

En effet, bien que ce principe de la sécurité

juridique, et ses expressions particulières

qui sont la confiance légitime et la non-rétroactivité

des lois, ne figurent pas dans la

constitution, ils ont été reconnus comme

des principes généraux du droit ayant

une force constitutionnelle depuis un

arrêt du 22 janvier 2021. En l’occurrence,

la possibilité d’invoquer des investissements

spécifiques pour justifier un loyer

supérieur a été validée comme étant une

disposition suffisamment claire, accessible

et prévisible, et donc conforme au principe

de sécurité juridique.

Comme l’article 1762-6 (4) du Code civil,

bien que désormais illégal, restera en

vigueur tant que le législateur ne modifie

pas le texte, la Cour constitutionnelle a

clarifié que le bailleur secondaire peut fixer

le loyer du sous-locataire au montant du

loyer payé au bailleur principal « majoré

des frais d’exploitation relatifs à la souslocation

et d’un bénéfice raisonnable. »

La question qui se pose maintenant est

donc de savoir quelle sera la mesure du

bénéfice qui sera accepté comme était

« raisonnable » par les juges du fond.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+ 352 42 67 67 - 252

cdm.lu

/03/2023

26


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BAU 2023 in München

17. – 22.04.2023

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MAGAZINE

ANALYSE

LEBENSMITTELSICHERHEIT

Biodiversität auf dem Teller.

Die Zeiten ändern. Wenn früher die Anwesenheit von Würmern, Käfern, Larven oder anderen Insekten in professionellen

Küchen die Behörden der Lebensmittelsicherheit in Alarmbereitschaft versetzt hat, so sollen Insekten heutzutage

einfach mit verzehrt werden.

Immer mehr Insekten werden von der

EU als Nahrungsmittel zugelassen, so

auch kürzlich das entfettete Pulver der

Acheta domesticus, der Hausgrille,

gemäß einer Durchführungsverordnung

vom 3. Januar 2023. Laut dieser Verordnung

bekommt die vietnamesische

Firma Cricket One Co. Ltd. die Erlaubnis,

ihr Produkt auf dem europäischen

Markt zu vertreiben. Das nennt man

wohl erfolgreiches Lobbying.

„In Schulen in den Niederlanden, Wales

und Australien laufen bereits Pilotprojekte

mit „Insekten-Menus“.

Das Pulver darf unter bestimmten

Bedingungen und in definierten

Mengenverhältnissen in verschiedenen

Lebensmitteln verarbeitet werden: in

Mehrkornbrot und -brötchen, Crackern

und Brotstangen, Getreideriegeln,

trockenen Vormischungen für Backwaren,

Keksen, trockenen gefüllten und

ungefüllten Erzeugnissen aus Teigwaren,

Soßen, verarbeiteten Kartoffelerzeugnissen,

Gerichten auf Basis von Leguminosen

und Gemüse, Pizza, Erzeugnissen

aus Teigwaren, Molkenpulver, Fleischanalogen,

Suppen und Suppenkonzentraten

oder -pulver, Snacks auf Maismehlbasis,

bierähnlichen Getränken,

Schokoladenerzeugnissen, Nüssen und

Ölsaaten, Snacks außer Chips sowie

Fleischzubereitungen für die allgemeine

Bevölkerung.

Ich bin sicher, dass unsere Bäcker,

Metzger, Bierbrauer sehnsüchtig auf

diese Nachricht gewartet haben, um ihre

Produkte endlich verfeinern zu können

und dass die Konsumenten in Europa

endlich auf legale Art und Weise ihre

Jahrhunderte alten Essgewohnheiten

ändern können. Aber Spaß beiseite, neben

dem Aspekt der Sinnhaftigkeit von diesen

„Novel Foods“ bleiben nach Analyse der

Verordnung noch wichtige gesundheitsrelevante

Fragen offen.

Die Allergenität von Acheta domesticus

In ihrem wissenschaftlichen Gutachten

gelangt die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde

EFSA zu dem Schluss,

dass teilweise entfettetes Pulver aus

Acheta domesticus unter den vorgeschlagenen

Verwendungsbedingungen in den

vorgeschlagenen Mengen sicher ist. In

ihrem Gutachten gibt die Behörde jedoch

auch den Hinweis, dass der Verzehr dieses

neuartigen Lebensmittels eine Sensibilisierung

(also eine allergische Reaktion?)

gegen Proteine von Acheta domesticus

auslösen kann. Die Behörde empfiehlt

deshalb, die Allergenität weiter zu

erforschen. Die Kommission entschließt

sich allerdings, dass bis zur Bewertung

von etwaigen neu erforschten Daten keine

spezifischen Kennzeichnungsvorschriften

notwendig sind.

Und dann wird es noch sportlicher: In

ihrem Gutachten stellte die Behörde

zudem fest, dass der Verzehr von teilweise

entfettetem Pulver aus Acheta domesticus

allergische Reaktionen bei Personen auslösen

kann, die gegen Krebstiere, Weichtiere

und Hausstaubmilben allergisch sind,

weil weitere Allergene in das neuartige

Lebensmittel gelangen können, wenn diese

Allergene in dem Substrat enthalten sind,

das an die Insekten verfüttert wird. Daher

ist es angezeigt, dass Lebensmittel, die

Hausgrillenpulver enthalten, entsprechend

gekennzeichnet werden müssen. Einfach

erklärt: wenn auf der Verpackung eines

Lebensmittels ein Hinweis zu finden

ist, dass dessen Verzehr „allergische

Reaktionen bei Personen auslösen kann,

die gegen Krebstiere, Weichtiere und

Hausstaubmilben allergisch sind“, dann

könnte das ein Hinweis darauf sein, dass

Insektenpulver beigemischt wurde.

Es hat den Anschein, dass hier äußerste

Fantasie angewendet wird, um einerseits

das Novel Food zu genehmigen und sich

gleichzeitig rechtlich abzusichern.

Die Kommission erlaubt also für die

Dauer von fünf Jahren ein neues Lebensmittel,

das von einem einzelnen Produzenten

hergestellt wird, ohne genau zu

wissen, ob dessen Verzehr zu allergischen

Reaktionen führen kann. Ein Schelm,

wer Böses dabei denkt. Die zahlreichen

Lebensmittelskandale der Vergangenheit

rechtfertigen sicherlich, dass im Bereich der

Lebensmittelsicherheit die Kompetenz und

Entscheidungsgewalt bei der EU liegen.

Ich bin allerdings der Meinung, dass die

nationalen Staaten bei der Zulassung von

Lebensmitteln und Additiven ein Vetorecht

behalten müssten, vor allem wenn nicht alle

wissenschaftlichen Daten vorliegen, oder

die Argumentation von der Kommission

irreführend sein kann.

Insekten-Marketing

Neben den gesundheitsrelevanten

Gesichtspunkten stellt sich die Frage,

warum man Insekten essen soll, anstatt

/03/2023


MAGAZINE

ANALYSE

beispielsweise Fleisch, Milch oder Käse.

In den Medien findet gerade ein regelrechtes

Feuerwerk an Argumenten für

den Verzehr von Insekten statt: Insekten

sind proteinreich und eine exzellente

Quelle von Omega-3-Fettsäuren,

B-Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen.

Die Züchtung von Insekten soll

zudem klimafreundlicher sein im Vergleich

zu Fleisch: Sie brauchen weniger

Platz und Wasser als Rinder, Schweine

und Hühner und verursachen weniger

Treibhausgas-Emissionen. Außerdem

sollen Insekten als zusätzliche Proteinquelle

die wachsende Weltbevölkerung

sicher und günstig versorgen und somit

als wichtiges Element im Kampf gegen

die Hungersnot fungieren. Aber ist es

nicht so, dass zuerst die Armut bekämpft

werden sollte, um die Hungersnot zu

reduzieren? Es fällt auf, dass flächendeckend

kaum Gegenargumente aufgeführt

werden, und es kommt einem ein

bisschen so vor wie eine groß angelegte

Vermarktungskampagne, um nach und

nach die Akzeptanz bei der Weltbevölkerung

zu steigern.

Vielleicht ist der Grund für diese positive

Kampagne auch einfacher als gedacht,

und es geht eigentlich nur ums Geld

und um den Konsum: Da Insekten

ressourcenschonender gezüchtet werden

können, sind sie billiger in der Produktion

und die Gewinne der Lebensmittelindustrie

können gesteigert werden.

Denn eigentlich bleibt es bei der Massenzucht,

jetzt eben mit Insekten, und zwar

vielleicht in noch größerem Maßstab,

denn wie viele Hausgrillen

müssen in Wirklichkeit

gezüchtet werden, um

eine Milchkuh zu ersetzen?

Back to the roots

Es ist schon bedenklich, wie industriefreundlich

die europäische Lebensmittelpolitik

gestaltet wird (Stichwort

u.a. auch Nutriscore). Die Frage ist, ob

Luxemburg diese Entwicklung proaktiv

unterstützen und begleiten soll. In

Schulen in den Niederlanden, Wales und

Australien laufen bereits Pilotprojekte

mit „Insekten-Menus“. Soll Luxemburg

sich dem anschließen und den Kindern

in den Kantinen Salat mit sautierten

Mehlwürmern servieren? Ich denke

nicht.

Zuerst sollten klare Strategien weiterentwickelt

werden, um die Lebensmittel-

verschwendung zu reduzieren. Es sollte

auf Qualität anstelle von Quantität gesetzt

werden. Wenn wir uns nachhaltiger

ernähren und unseren „Fußabdruck“

reduzieren möchten, müssen wir weg

vom billigen Massenkonsum. In Kantinen

sollten konsequent regionale, saisonale

und Bio-Produkte angeboten werden,

in Partnerschaft mit der hiesigen

Wirtschaft.

Die luxemburgische Landwirtschaft und

das Lebensmittelhandwerk stehen für

Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität.

Sie können eine herausragende Rolle

spielen, um das Land auf dessen Weg

in die Nachhaltigkeit zu begleiten.

Und deswegen gilt es gerade diese

Branche vorrangig zu unterstützen, zu

begleiten und zu fördern.

Chambre des Métiers

gilles.reding@cdm.lu

Directeur des Affaires environnementales

et technologies

+ 352 42 6767 – 227

cdm.lu

29


MAGAZINE

BLOG

ÉLECTIONS 2023

Orientation « Lifelong »

& Immigration : double clé

de voûte d’une future

« Skills Strategy ».

Face au manque accru de main-d’œuvre, au déficit d’employabilité de bon nombre de demandeurs d’emploi en comparaison

avec les besoins du marché du travail et aux lacunes du système d’enseignement, le développement de la formation

(tant initiale que continue) ainsi que des compétences d’avenir constitue le défi futur principal du Luxembourg, notamment

dans le contexte de l’implémentation de la « stratégie nationale des compétences » en préparation 1 et de la publication

prochaine de l’étude OCDE sur les « skills » au Luxembourg.

L’orientation : un élément déterminant de la formation

initiale et continue

L'apprentissage tout au long de la vie est le facteur-clé

permettant d’augmenter aussi bien l'employabilité

des personnes tout au long de leur carrière que

la compétitivité des entreprises. Dans ce contexte,

le développement d’une approche de suivi des besoins

des secteurs économiques à long terme en matière

de compétences constituera un élément stratégique

non négligeable, surtout pour l’Artisanat qui connaîtra

une pénurie de main-d’œuvre. Ce point sera par conséquent

déterminant aussi bien pour l’orientation initiale (public-cible

« jeunes ») que pour celle tout au long de la vie professionnelle

(public-cible « adultes »).

« Une orientation positive visant à mobiliser les talents

et potentialités des jeunes tout en réduisant le risque de

décrochage permettrait de passer d'une logique de

« soustraction des lacunes » à celle d'« addition des forces ». »

Vu les besoins futurs considérables de salariés qualifiés,

il importera que le système d’enseignement national et

plus spécifiquement la formation professionnelle génèrent

à l’avenir plus de jeunes qualifiés intéressés par une carrière

dans l’Artisanat. La mise à niveau des compétences en

« formation initiale » (e.a. via processus curriculaire)

jouera un rôle central dans ce contexte. Ceci devrait

nécessairement aller de pair avec un renforcement

de l’attractivité de l’Artisanat auprès des publics-cibles

(jeunes, parents, enseignants, politiques, etc.).

L’orientation « par l’échec » pratiquée encore actuellement

entraîne beaucoup de frustrations auprès des jeunes.

Dès lors, une révision du processus d’orientation, permettant

de prendre en compte les compétences techniques et

manuelles des jeunes au même titre que leurs compétences

en matière de langues et de mathématiques, sera de mise.

Une orientation positive visant à mobiliser les talents

et potentialités des jeunes tout en réduisant le risque

de décrochage permettrait de passer d’une logique de

« soustraction des lacunes » à celle d’« addition des forces ».

Couplée à une approche de conseil et d’accompagnement

individuel au niveau du cycle inférieur de l’enseignement

secondaire (pour les jeunes qui présentent des besoins

spécifiques), l’offre de stages de courte durée donnerait une

possibilité aux jeunes de découvrir les activités artisanales et

un complément d’orientation positif vers la formation professionnelle.

L’intégration de tests systématiques des aptitudes,

examinant les connaissances et les compétences des élèves

en classe de 5 ème de l’enseignement secondaire général,

via un outil comme le « Basic-Check » , devrait être obligatoire

et les résultats de ces tests devraient figurer en annexe

des bulletins.

Il importerait aussi d’accroître à l’avenir la flexibilité

du système en développant les passerelles et donc les

possibilités de changer de filière de formation professionnelle.

La conception de programmes de formation initiale

multilingues (surtout francophones) constitue une autre

priorité. Sachant que les étudiants et les parents ont signalé

un manque d'informations sur les programmes disponibles,

il importera de faciliter l’information aux intéressés, via

des plateformes interactives (« point d’entrée unique »).

L’orientation vers les activités artisanales et le monde

à l’extérieur de l’école devrait systématiquement intégrer

l’enseignement fondamental. Actuellement, des projetspilotes

font découvrir aux élèves leur passion pour l'Artisanat

/03/2023

30


MAGAZINE

BLOG


MAGAZINE

AI BLOG

par le biais de semaines thématiques. Aussi, l’investissement

complémentaire dans la recherche de méthodes didactiques

alternatives soutiendrait la stratégie préventive de l’échec

scolaire, stratégie à privilégier par rapport à un allongement

de la scolarité obligatoire.

Il serait intéressant d’explorer les options contenues dans

les textes légaux actuels en matière de formation professionnelle

afin d’envisager une mise à niveau des compétences

du côté des salariés en vue d’acquérir les « skills » demandées

via un nouveau modèle d’apprentissage « en cours d’emploi ».

Le salarié pourrait ainsi rester sous contrat de travail

et intégrer un apprentissage directement via son

employeur.

Pour combler le « skills gap », une majorité d’entreprises

artisanales proposent à leur personnel des formations

de perfectionnement ciblées pour pallier au manque de

compétences. Dans la mesure où des initiatives de formation

continue sont profitables tant pour l’entreprise que pour

les salariés, qui voient leur attractivité sur le marché

du travail augmenter, les constats en termes de disparités

en termes de compétences permettent d’agir pour faire

370m² à980m²

HALLS

ET

BUREAUX

POUR ACTIVITÉS

COMMERCIALES

ET

ARTISANALES

SPRINKANGE

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DIPPACH

face aux spécificités d’un monde professionnel qui change

rapidement.

Le fait d’identifier clairement les principales compétences

requises dans les métiers artisanaux pour les années à venir

sera utile pour aider les décideurs publics et les instituts de

formation (sectoriels) dans la définition des programmes de

formation professionnelle continue. Cette approche aidera

également les demandeurs d’emploi et les futurs salariés dans

leur choix de formation en se formant aux compétences valorisées

dans les métiers en pénurie.

L’immigration : un réservoir potentiel de main-d’œuvre qualifiée

à mobiliser de façon systématique

Il importe de souligner que jusqu’à présent le besoin pressant

en main-d’œuvre de l’Artisanat a pu être satisfait grâce au flux

constant d’immigrants et de frontaliers. Ces deux catégories

resteront également à l’avenir les deux réservoirs principaux

de main-d’œuvre du secteur artisanal, par référence à la

devise de l’Artisanat : « Ce qui compte, ce n'est pas d'où l'on

vient, mais où l'on veut aller. ». Rappelons au passage qu’en

2021, l’emploi dans l’Artisanat se composait comme suit : 54%

de frontaliers, 33% de résidents étrangers et seulement 13%

de résidents luxembourgeois.

Alors que les frontaliers doivent être mobilisés sur la base

d’un « mix » d’avantages comparatifs économiques visant à

renforcer l’attractivité du marché du travail du Luxembourg

par rapport à ses voisins et surtout les autres composantes de

la Grande Région, la question de la mobilisation renforcée du

réservoir de main-d’œuvre que représente l’immigration, plus

particulièrement de personnes qualifiées en provenance de

pays tiers, reste posée.

Sachant que le système de l’éducation nationale ne pourra pas

à lui seul produire un nombre suffisant de personnes qualifiés

afin de couvrir les besoins en main-d’œuvre de l’Artisanat,

notamment en vue du remplacement des 20.000 salariés qui

vont prendre leur retraite dans les dix ans à venir, la politique

de l’immigration devra évoluer. Ainsi, les procédures

d’immigration pour les salariés qualifiés (de pays tiers), voire

de leurs familles, et les entreprises souhaitant les recruter

sont à simplifier (réduction des étapes et des délais). Cette

simplification serait à envisager sur base d’un inventaire

complet à réaliser quant aux procédures concernées. Grâce à

l’utilisation de procédures digitales, les démarches pourraient

être rendues plus rapides et transparentes pour l’ensemble

des parties concernées. Un soutien administratif devrait par

ailleurs être accordé aux entreprises qui recrutent des salariés

de pays tiers.

Par référence à l’expérience vécue en Allemagne (voir

encadré), pays qui a réformé et simplifié considérablement sa

législation relative à l’immigration de salariés non universitaires

issus de pays tiers, via la loi modifiée sur l'immigration

de travailleurs qualifiés (« Fachkräfteeinwanderungsgesetz ») ,

le Luxembourg devrait envisager rapidement une abolition du

« test marché » pour tous les métiers et non seulement pour

les « métiers en pénurie», comme discuté actuellement au

niveau gouvernemental.

/03/2023

32



MAGAZINE

BLOG

Bonne pratique en Allemagne

Les travailleurs qualifiés pourront venir en Allemagne

pour chercher un emploi sur la base d’un permis de séjour

d'une durée maximale de six mois. Une période d'essai

allant jusqu'à dix heures par semaine peut être effectuée

auprès d’un employeur qui peut par conséquent voir s’il

peut travailler avec la personne intéressée. Les employeurs

allemands peuvent engager une procédure accélérée auprès

du service des étrangers afin d'écourter sensiblement la

durée de la procédure administrative pour la délivrance

d'un visa. Si toutes les conditions sont respectées (e.a.

vérification de la qualification), une autorisation préalable

est émise permettant au travailleur qualifié de fixer un

rendez-vous dans les trois semaines auprès de la mission

diplomatique en vue de la demande de visa. Une décision

est en principe prise dans les trois semaines suivant la

demande de visa déposée. Cette procédure accélérée inclut

le conjoint ainsi que les enfants mineurs si la demande de

visa est faite simultanément.

approche concertée. Par conséquent, une « stratégie

nationale d’attraction des talents par secteur » devrait

planifier (pro-)activement la couverture des futurs besoins

de main-d’œuvre, sur base d’une feuille de route sectorielle

comprenant des indicateurs mesurables de performance.

Vu l’importance de l’aspect « veille » au niveau de l’évolution

des compétences demandées, l’Artisanat plaide en faveur

d’un « observatoire » national des compétences, comme

relevé dans ses propositions passées adressées

au Gouvernement.

A l’approche des élections de 2023, la Chambre des Métiers

a formulé un catalogue de 30 propositions concrètes

en faveur d’une politique future visant à renforcer l’attractivité

de l’Artisanat et poser le pays sur des bases solides.

Blog #1 ELECTIONS 2023 –

#ZukunftHandwierk – Le futur est notre chantier

Une telle modernisation des dispositions légales et des

procédures, suivie d’un soutien du secteur privé dans

la construction de logements pour les salariés ainsi que

de mesures d’intégration poussées, renforcerait l’économie

en général et l’Artisanat en particulier, considéré comme

un « vecteur d’intégration » important au niveau national.

« Attirer » les talents nationaux et étrangers par une approche

proactive

Etant donné l’analyse récurrente des besoins en compétences

sectorielles de l’Artisanat, il sera primordial d’observer l’évolution

globale des compétences demandées par le biais d’une

SAVE THE DATE - TABLES RONDES POLITIQUES « ÉLECTIONS 2023 »

- CHAMBRE DES MÉTIERS

23.05.2023 à 17h00

« Attractivité de l’Artisanat de demain »

28.06.2023 à 17h00

« Environnement propice au développement socio-économique »

Le texte original est disponible sur le blog de la Chambre des Métiers, y compris les liens vers les ressources respectives.

/03/2023

34


Redaktion: Marc Glesener

NACHLASS

MAGAZINE

SPONSORED

CONTENT

NACHLASSREGELUNGEN HABEN EINEN KLAREN GESETZLICHEN RAHMEN

Wissen, wie es weitergehen soll.

Wer Problemen und Streitigkeiten vorbeugen möchte, sollte die Übertragung eines Unternehmens möglichst früh thematisieren.

Danach ist es wichtig, die entsprechenden Weichen in Sachen Erbschaft zu stellen.

Beim Thema Nachlass denken

viele Menschen: „Das hat gut

Zeit.“ Doch was es bedeuten

kann, wenn im Vorfeld eines Todesfalls

nichts klar festgelegt worden ist,

wird oft erst dann erkannt, wenn

es zu Schwierigkeiten oder sogar zu

Streitigkeiten kommt.

Wie Bénédicte Elikann, gelernte

Steuerrechtlerin und „Head of Wealth

Planning“ bei der BIL, erklärt, sei es

besonders wichtig, sich früh und

umfassend mit Fragen im Zusammenhang

mit der Nachlassregelung zu

beschäftigen. Das gelte insbesondere

dann, wenn es über die Übertragung

von Firmen geht. Hier gibt es in

Luxemburg – anders als beispielsweise

in Frankreich – kein spezifisches

Regelwerk in der Steuergesetzgebung.

Deshalb ist es so wichtig, sich als

Unternehmer noch zu Lebzeiten

mit der Nachlassverwaltung im Sinne

einer Absicherung des Betriebes zu

beschäftigen. Das wiederum bedeutet,

wie schon erklärt, sich mit der Rechtslage

vertraut zu machen und zu definieren,

wie man sich die Übertragung

der eigenen Firma vorstellt.

Bénédicte Elikann, Juristin und

Expertin für Steuerrecht, unterstreicht

die Bedeutung der fiskalischen Regeln

in Erbschaftsfragen, die ein nicht

unwesentliches Element darstellen

und in die Planung einbezogen

werden müssen. „Verstehen, welche

Regeln unter welchen Voraussetzungen

wie und wo zur Anwendung

kommen, das ist in dieser sensiblen

Materie das A und O“, so die

Fachfrau.

Gut zu wissen ist ebenfalls, dass

es länderspezifische Regeln in Sachen

Nachlass gibt. Im Rahmen eines

Bénédicte Elikann, Head of Wealth Planning bei der BIL

„Verstehen, welche Regeln

unter welchen Voraussetzungen

wie und wo zur Anwendung

kommen, das ist in dieser

sensiblen Materie das A

und O.“

Nachlasses wird laut Gesetz in

Luxemburg zuerst der eheliche

Güterstand abgewickelt, sprich liquidiert.

Ziel ist es, zu definieren wem was

und zu welchen Teilen gehört. Ist das

geklärt, können die Güter aufgeteilt

werden. Die weitere Erbmasse hängt

also in Luxemburg von dem jeweiligen

Güterstandsregime ab, für das sich

Ehepartner zeitlebens entschieden

hatten. War dies die sogenannte

universelle Gütergemeinschaft mit

Zuerkennung des gemeinsamen

Vermögens an den Überlebenden

(Überlebensklausel), erbt dieser

Ehepartner das Gesamtvermögen.

Neben der „communauté universelle“

gibt es in Luxemburg zwei weitere

Regimes: den gesetzliche Güterstand,

sprich die Errungenschaftsgemeinschaft

sowie die Gütertrennung.

Zusätzliche interessante Informationen

über dieses Thema finden Sie

unter mymag.wort.lu/de oder via

QR-Code. Zögern Sie nicht, Ihren

Kundenberater der BIL direkt zu

kontaktieren.

Foto: Steve Eastwood

35


MAGAZINE

INNOVATION

&DIGITAL

SUCCESS STORIES

Des contrats de leasing

dans l’Artisanat.

« Nous avons souhaité créer un outil 100 % digital, de la demande au paiement en ligne, pour que le client soit autonome,

qu’il voie les prix de manière instantanée. »

Genista S.à r.l. a souhaité se démarquer en affichant une franche accélération

avec le lancement d’une nouvelle marque, gAlarm.

Implantée sur le marché de la sécurité

professionnelle privée depuis plus

de 25 ans, Genista S.à r.l. a souhaité

se démarquer en affichant une franche

accélération avec le lancement d’une

nouvelle marque, gAlarm. Elle se différencie

en alliant digitalisation, personnalisation

et accessibilité. Jhang Biever,

responsable de projets digitaux, révèle

les détails de cette idée.

Quand et surtout pourquoi avez-vous décidé

de proposer des produits en leasing ?

Présente depuis longtemps dans l’esprit

des dirigeants, cette innovation s’est

concrétisée durant le premier confinement

imposé par la crise sanitaire.

Une période pour les équipes d’étudier le

marché actuel, de prendre des décisions

adéquates, de construire l’arborescence et

de se concentrer sur les différentes étapes

de lancement. La principale motivation

était de créer une offre complète et

accessible à tous.

Comment peut-on s’imaginer le leasing

de produits ?

gAlarm propose à ses clients un système

d’alarme anti-intrusion en contrat de

leasing, c’est-à-dire un abonnement

mensuel donnant accès aux différents

dispositifs de sécurité. Les packs sont

composés de dispositifs essentiels pour

assurer la sécurité d’une petite surface.

Grâce au configurateur en ligne, le client

a la possibilité d’ajouter des composants

en fonction de ses besoins. De plus, le

contrat de leasing permet d’accéder à

d’autres services qui sont inclus dans

l’offre telles que l’installation gratuite, la

maintenance annuelle et l’accès à l’application

mobile. gAlarm a dernièrement

rajouté la possibilité de souscrire un

contrat de télésurveillance. Ce service

est géré par un partenaire externe.

Les modalités du contrat de leasing

sont disponibles en ligne en version

spécimen. Le contrat final, quant à lui,

est généré automatiquement lors

de la commande en ligne, rempli avec

les coordonnées du client ainsi que

la composition de son alarme.

Quel que soit le pack choisi, le client s’engage

pour une durée minimum de trois

années et le contrat est reconduit d’année

en année par reconduction tacite.

Comment avez-vous procédé pour créer

la plate-forme de leasing ? Est-ce que

des processus internes ont dû être adaptés ?

Nous nous sommes entourés de partenaires

de confiance qui comprennent

notre philosophie et notre ADN pour

construire le projet. Trois sociétés se sont

retrouvées autour de la table : l’équipe

MARCOM de Genista, une agence de

communication digitale et la société qui

a développé notre site internet. En parallèle,

nous avons fait intervenir l’expertise

d’un avocat afin de rédiger le contrat et

être ainsi dans la légalité vis-à-vis

des utilisateurs. Nous nous sommes

constamment mis dans la peau d’un

prospect lambda qui souhaiterait un

système anti-intrusion afin d’avoir un

processus qui soit le plus cohérent

possible et au plus proche de la réalité.

Nous avons souhaité créer un outil

100 % digital, de la demande au paiement

en ligne, pour que le client soit

autonome, qu’il voie les prix de manière

instantanée. Même si le client peut commander

de façon indépendante, nous

avons ressenti une réelle demande

d’accompagnement pour ce type de

produit. C’est pourquoi, nous avons

récemment embauché un technicocommercial,

exclusivement pour

le développement de gAlarm.

Comment gérez-vous les contrats de leasing ?

Avec la société de développement web,

nous avons pu développer un backoffice

sur lequel l’ensemble des informations

nécessaires est centralisé. Il est accessible

via la plateforme my.genista.lu. Il y a un

accès administrateur et un accès client.

Celui-ci peut retrouver tous les documents

tels que les contrats, les avenants

et les factures. A chaque demande de

devis ou confirmation de commande, le

contrat est généré automatiquement avec

les différents articles, options et clauses

nécessaires. Le paiement se fait soit par

carte bancaire directement en ligne soit

par domiciliation bancaire. Le processus

d’achat est relativement simple.

Le client configure lui-même son système,

rentre les informations nécessaires

comme l’adresse d’installation, son

nom et prénom, et ensuite il choisit

entre obtenir un devis ou confirmer sa

commande en remplissant ses coordonnées

bancaires. Un mail automatique est

envoyé à notre équipe en interne afin que

nous puissions prendre contact avec le

client soit pour le renseigner davantage,

/03/2023

36


soit pour fixer un rendez-vous pour

l’installation.

Comment vos clients ont-ils réagi à l’offre ?

Nous avons eu de bons retours concernant

le design des produits. Le programme

est très intuitif et en particulier

l’application mobile sur laquelle l’alarme

peut être pilotée. Nous sommes satisfaits

de nos premières installations, que ce

soit du côté programmation/installation

ou du côté des utilisateurs.

Avez-vous rencontré des difficultés pendant

la phase initiale ?

Très vite, nous nous sommes aperçus que

la présence humaine était un facteur clé

dans le processus de vente. Même si nous

avions mis un chat en ligne, un accompagnement

physique était plus que nécessaire.

Nous avions créé un outil pour

que le client puisse passer commande

de façon autonome. Pour comprendre,

notre communication tournait autour

de “je passe commande”. Au cours de la

première année, nous avions modifié le

wording pour que l’accent soit davantage

mis sur “je demande un devis”.

Quels sont les avantages de cette nouvelle

offre ?

Cette offre nous a permis de développer

notre présence digitale. Ce fut une belle

opportunité pour promouvoir Genista

ainsi que les autres services sur la toile.

En interne, cela nous a apporté un autre

regard sur notre façon de communiquer

ainsi qu’une approche innovatrice dans

nos processus. Le leasing représente

aussi un avantage pour les clients qui

souhaitent voir leur budget maîtrisé et

s’étaler sur plusieurs mois, l’accès aux

services inclus. Il permet également la

facilité des échanges et le client apprécie

la proximité avec nos équipes. A l’image

d’un abonnement téléphonique, certains

clients sont adeptes au “tout inclus”.

Pouvez-vous donner des conseils à des

collègues qui veulent lancer des initiatives

similaires ?

Voici les principaux conseils que nous

pourrions donner à d’autres sociétés qui

souhaiteraient aussi se lancer :

• Bien s’entourer, avoir des prestataires

professionnels de confiance est essentiel.

• Accepter que la première version du

projet ne soit pas la meilleure. Il faut

un début à tout. Être conscient qu’à

un moment, il faudra se lancer.

• Être particulièrement attentif dès

gAlarm propose à ses clients un système d’alarme anti-intrusion en contrat de leasing.

les premiers instants à la tendance

du marché, de votre produit, de son

évolution et à la réaction des clients.

Et ensuite, être réactif afin d’apporter

les modifications nécessaires.

• Ne pas minimiser l’aspect humain

dans les différents processus.

Le digital ne doit en aucun cas rem

placer la relation client. Il nous permet

LES 5 ÉTAPES DE LA MISE EN ŒUVRE

de faciliter certains aspects, mais

le client aura toujours un besoin

d’accompagnement, et ce à n’importe

quelle phase de son achat.

• Bien ficeler les processus en interne.

Qui intervient à quel moment avec

telle tâche.

1. Définir les processus internes

Prenez le temps de bien définir les processus internes et de les noter. Pensez à

impliquer vos collaborateurs et des clients, c’est le seul moyen de développer une

plateforme en ligne qui réponde à vos besoins et aux attentes de vos clients.

2. Trouver des partenaires

Que ce soit un employé ou une société externe, trouvez quelqu’un qui a de bonnes

connaissances de développement informatique et mandatez-le avec le développement

de l’outil.

3. Essayer la plateforme en ligne

Demandez à vos employés de tester l’application. Ceci vous permettra d’obtenir

rapidement un retour sur le fonctionnement de la plateforme et de vous assurer

qu’elle réponde aux besoins de votre activité quotidienne. Le cas échéant,

vous pouvez effectuer des ajustements avant qu’elle ne soit déployée.

4. Préparer les employés et accompagner les clients

Préparez vos employés aux changements. Expliquez-leur pourquoi la méthode

de travail va changer, quels avantages résultent de sa mise en place et organisez

des formations. Prenez leurs soucis au sérieux et essayez d’y trouver des solutions.

Accompagnez vos clients dans l’utilisation de la plateforme et guidez-les.

5. Améliorer continuellement

Les plateformes doivent être adaptées en permanence. C’est pourquoi il est

important de travailler avec la plateforme et de continuellement l’améliorer,

de même que les processus associés.

Vous avez des questions ? Vous souhaitez obtenir plus d'informations sur les offres existantes ?

Contactez le service eHandwierk de la Chambre des Métiers :

Chambre des Métiers

ehandwierk@cdm.lu

+ 352 42 67 67 – 219 /305 / 306 / 307

cdm.lu

37


MAGAZINE

ÉNERGIE

CENTRALES PHOTOVOLTAÏQUES DE GRANDE PUISSANCE

Comment participer en tant

qu'entreprise aux appels

d'offres publics ?

Engagez votre entreprise dans une transition énergétique durable et participez aux appels d'offres publics pour la mise

en œuvre d'installations photovoltaïques pour la production d'électricité.

Afin d’encourager davantage

le développement de l’énergie

solaire au Luxembourg,

le ministère de l’Énergie et de

l’Aménagement du territoire lance

régulièrement des appels d’offres

qui portent sur la réalisation et

l’exploitation de nouvelles centrales

de production d’électricité

photovoltaïque.

L’appel d’offres pour centrales photovoltaïques

de grande puissance récent

est divisé en cinq lots :

• lot 1 : terrains industriels

> 500 kWc et ≤ 10 MW c

• lot 2 : enveloppe extérieure de bâtiments

> 200 kWc et ≤ 500 kW c

• lot 3 : enveloppe extérieure de bâtiments

> 500 kWc et ≤ 10 MW c

• lot 4 : ombrières ou bassins d’eau

> 200 kWc et ≤ 500 kW c

• lot 5 : ombrières ou bassins d’eau

> 500 kWc et ≤ 5 MW c .

« Misez sur le soleil pour

produire votre électricité ! »

Les soumissionnaires qui offrent

le prix le plus avantageux bénéficient

d'un contrat de prime de marché pour

l'injection de l'électricité produite,

qui n’est pas cumulable avec une aide

à l’investissement.

Parallèlement à ces appels d’offres, une

aide à l’investissement, gérée par le

ministère de l’Économie en collaboration

avec le ministère de l’Énergie et

réservée exclusivement aux entreprises,

a été introduite pour les installations

destinées à l’autoconsommation.

L’aide est attribuée suite à un appel à

projets ouvert le 30 novembre 2022

et divisé en trois lots :

• lot 1 : > 30 kWc et ≤ 200 kW c

• lot 2 : > 200 kWc et ≤ 500 kW c

• lot 3 : > 500 kWc et ≤ 5 MW c

Ces installations doivent se situer sur

l’enveloppe extérieure de bâtiments ou

sur des ombrières et offrir la possibilité

d’autoconsommation ainsi que la

revente de l’électricité aux gestionnaires

de réseaux.

Les conditions pour participer aux appels

d’offres

La centrale doit être composée de

nouvelles cellules photovoltaïques et

le soumissionnaire doit apporter la

preuve qu’il est en droit d’utiliser le site

d’implantation proposé pour la centrale

photovoltaïque (propriétaire, locataire,

usufruitier, etc.).

Les modalités détaillées sont décrites

sur guichet.lu. Vous pouvez faire une

demande pour le cahier des charges à

l’adresse suivante : PV@energie.etat.lu.

Pour le volet autoconsommation

contactez : appel.pv@eco.etat.lu.

Vous trouverez une liste des planificateurs,

financeurs et réalisateurs sur

klima-agence.lu/planificateursphotovoltaique.

Vous n’apparaissez pas

encore sur la liste ? Remplissez le formulaire

sur la page mentionnée !

Utilisez également le cadastre solaire

pour en savoir plus sur le potentiel

solaire de la surface de votre toiture :

energie.geoportail.lu

T

/03/2023

38


WE ADVISE AND SUPPORT IN

MAKING

YOUR PROJECT

HAPPEN

Photovoltaïque

522

Max 62.5% des coûts effectifs

3.000€

Aides supplémentaires

Aides communales:

DIPPACH

Aides fournisseurs:

SUDSTROUM

1.200€

300€

Votre partenaire national en matière d’énergie et de climat.

Simulez les montants des aides dont vous pouvez bénéficier

pour financer et réussir votre projet d’habitat durable, d’énergies

renouvelables ou de mobilité électrique: aides.klima-agence.lu

klima-agence.lu T. 8002 11 90


Présentation des

parcours certifiants BIM

au Luxembourg

Une formation intersectorielle et commune

pour le Luxembourg

Le CRTI-B acréé ungroupe de travail en collaboration

avec l’OAI, l’IFSB et le LISTaveccomme objectif de

mettre en place unsystème de formations liée au BIM

pour le secteur de la construction luxembourgeois.

Un cycle de formation coordonné et complet

Le parcoursetles divers modules de formation ontété

créés avec les partenaires du groupe de travail mais aussi

certains revendeurs informatique de manière àpropose

un cycle de formation complet, partantdes premières

connaissances de base jusqu’à laformation d’un «BIM

Coordinateur »etles outils pour un «BIM Manager ».

Chaque acteur pourra profiter ainsi d’un coursdédié

aux responsabilités de son rôle,sachant que chaque

organisme pourraêtre amené àproposer des modules

spécifiques approfondis en fonction des métiers

représentés. Une grande flexibilitéetdonc une

modularité sont àlabasedes développements.

Objectifs du cycle de formation BIM

• Ilvousaccompagnedans la transition numérique et

vous permettradetirer profit de cetteméthodologie

de travail.

• Ilcouvrel’ensembledes besoins du secteur en

adaptant les formationsaux différents métiers.

• Ilvouspropose des formations pratiques avec des

mises en situations concrètes.

• IlvousdélivreuncertificatBIM (seule certificationBIM

reconnueauLuxembourg),certificatdélivré àl’issue

d’unexamenenfindemodule.

• Ilvousoffreuncycle de formation àun tarifcompétitif

pourêtreaccessibleàtous,petites et grandes sociétés.

Parcours certifiants

BIM Référent

BIM Bases (1j)

+BIM Référent (2j +projet)

BIM Modeleur

BIM Bases (1j)

+BIM Modeleur (4j +projet)

BIM Coordinateur

BIM Bases (1j)

+BIM Modeleur (4j +projet)

+BIM Référent (2j +projet)

+BIM Coordinateur (4j +projet)

Programme et Inscriptions

Le programme estmis àjour continuellement.Pour des

informations actualisées, ainsi que pour les dates, horaires exacts

et lieux des formations, veuillez consulter le site

handsup.lu/fr/formation-continue/bim.

Lesinscriptions se font égalementvia ce site et doiventnous

parvenir au plus tard 10joursouvrables avantledébut du cours.

Lesconditions générales telles qu’énoncées sur ce site sont

applicables pour touteinscription.


Parcours certifiants

Parcours

certifiant BIM

Référent

(3j +projet)

BIM Bases (1j)

+BIM Référent (2j +projet)

Je sais consulter une maquetteBIM et

échanger l’infodans un projetBIM

Parcours

certifiant BIM

Modeleur

(5j +projet)

BIM Bases (1j)

+BIM Modeleur (4j +projet)

Je sais modéliser pour mon metier et

échanger l’info dans un projetBIM

Parcours

certifiant BIM

Coordinateur

(11j +projets)

BIM Bases (1j)

+BIM Modeleur (4j +projet)

+BIM Référent (2j +projet)

+BIM Coordinateur (4j +projet)

Je sais superviser les entrées/sorties d’un

projetBIM

Ce parcours combinantlemoduledebase

avec le module approfondi permet de

comprendreles enjeux généraux, tout en

acquérantles compétences techniques

pour participeràun projetBIM par la

consultation de maquetteIFC et l’utilisation

de plateformes collaboratives.

Ce parcourscombine lescompétences

d’un outil de modélisation 3D,les outils

spécifiques au logicielchoisi ainsique

la méthodologie de modélisation et

d’échanges au traversdeplusieurs logiciels

et disciplines, tout en garantissantun

contrôle de qualitédelamaquettelivrée

d’un pointdevue graphique,information/

documentation en respectavecles documents

contractuels.

Cettecombinaison de modules donne un

aperçu de 360° sur les différentsmétiers

et couvrel’ensemble des compétences et

outils nécessaires pour le BIM Manager.

Cibles/métiers :

•Côté Maîtrise d’ouvrage :tous les

intervenants sauf responsable/

dessinateurs maquetteexploitation

•Côté Entreprise :dirigeants, chef de

projet, conducteur de travaux, métreur...

•Côté Maîtrise d’œuvre :dirigeants, chef

de projet/architecte/ingénieur qui ne

modélisent pas, métreur...

Cibles/métiers :

•Côté Maîtrise d’ouvrage :dessinateurs

maquetteexploitation

•Côté Entreprise :dessinateur (pour

entreprise qui produit des maquettes)

•Côté Maîtrise d’œuvre :architecte/

ingénieur/dessinateur qui modélisent

sans être le responsable BIM de la

société

Cibles/métiers :

•Côté Maîtrise d’ouvrage :

responsable maquetteexploitation

•Côté Entreprise :responsable BIM

de l’entreprise,ingénieur méthode/

planification

•Côté Maîtrise d’œuvre :

responsable BIM de l’entreprise (si

l’entreprise produit des maquettes)

« Je sais consulter une maquetteBIM et

échangerl’info dans un projetBIM »

BIM Référent

(2 j+projet)

BIM Bases

(1 j)

BIM Coordinateur

(4 j+projet)

« Je connais

les principes du BIM »

BIM Modeleur

(4 j)

«Jesais superviser

les entrées/sorties

d'un projetBIM »

«Jesais modéliser pour mon

metier et échanger l’info dans

un projetBIM »

Contacts

Chambredes Métiers

formation.continue@cdm.lu

CRTI-B

charlie.boon-bellinaso@crtib.lu

www.digitalbuilding.lu/formation

Partenaires


MAGAZINE

FORMATION

À LA DÉCOUVERTE DES MÉTIERS DE L'ARTISANAT LORS D'UNE JOURNÉE DE STAGE

Participez à la première édition du « dayCARE

Hands-on, les métiers de l’Artisanat » le 17 mai 2023 !

Le dayCARE est une initiative organisée

depuis 2008 qui permet aux élèves

d'effectuer une journée de stage

dans l'entreprise de leur choix.

Véritable pont entre le monde professionnel

et l'univers scolaire, le dayCARE

donne aux participant(e)s les clés

et outils nécessaires pour mieux

appréhender leur avenir.

À travers le « dayCARE Hands-on » qui

aura lieu le 17 mai 2023, le dayCARE

s'ouvre pour la première fois depuis son

lancement aux lycéennes et lycéens âgés

de 14 à 16 ans.

Lors du « dayCARE Hands-on » les jeunes

pourront se faire une meilleure idée

des perspectives professionnelles d'avenir,

en particulier dans les métiers de l'Artisanat.

Les entreprises, quant à elles, ont la

possibilité :

- de transmettre leur passion pour

les différents métiers de l’Artisanat

à un ou plusieurs jeunes s’intéressant

particulièrement à ce secteur,

- de rencontrer un(e) candidat(e) qui

souhaite éventuellement s’engager dans

un apprentissage par la suite,

- d’avoir des échanges sur les intérêts et

les préoccupations de la génération

future,

- de s’engager dans le domaine de

la responsabilité sociétale en faisant

un don pour l’organisation humanitaire

CARE et d’assurer, par conséquent,

la formation du personnel soignant au

Niger et au Laos.

Ainsi, cette formule unique réunit les

motivations sociales et la curiosité des

jeunes pour mobiliser les plus proactifs,

intéressés et engagés d’entre eux.

Ensemble, les jeunes et les entreprises font

face à la nouvelle dynamique économique

et s’engagent pour promouvoir des valeurs

humanitaires.

Inscrivez-vous et votre entreprise à

la première édition de « dayCARE Hands-

On » et offrez ainsi à un ou plusieurs

jeunes une journée de stage de découverte

dans votre entreprise !

Inscriptions sous : www.daycare.lu

Chambre des Métiers

Service Perspektiv Handwierk

perspektiv@cdm.lu

EN COOPÉRATION

MAGAZINE

EUROPE

ET GRANDE

RÉGION

EIN MITTEL, UM NEUE MÄRKTE ZU ERSCHLIESSEN

Internationale Kooperationsangebote.

Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern, wissen

jedoch nicht, wo Sie sie finden? Zur gezielten Geschäfts- und

Kooperationspartnersuche verwaltet das Enterprise Europe Network

eine europaweite Onlineplattform. Aktuell enthält sie 6.000 aktive

Kooperationsgesuche. Diese Unternehmens- und Branchenprofile

werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und aktualisiert.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl, die für Handwerksbetriebe

interessant sein könnte:

Patentierte beleuchtete Straßen- und Verkehrsschilder –

Partner gesucht / Das koreanische Unternehmen stellt aus

einer weltweit erstmals patentierten optischen Folie beleuchtete

Straßen- und Verkehrssicherheitsschilder her und gewann

damit den Innovationspreis im Bereich Verkehrssicherheit.

Das Unternehmen sucht nach Partnern im Bereich Produktherstellung,

Vertrieb und institutioneller Kommunikation

(BOKR20221208003)

Verarbeitung von Hartholz für Produktion und Joint-

Venture angeboten / Ein Unternehmen aus Bosnien und

Herzegowina ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Hartholz

zu Halbfertigprodukten für die Möbel- und Bodenbelag-

Industrie. Seine Hauptprodukte sind Schnittholz und Elemente

aus Buche, Eiche und anderen Harthölzern. Sie sind an

einer langfristigen Zusammenarbeit im Rahmen einer

Produktions- oder Joint Venture-Vereinbarung interessiert.

(BOBA20221129013)

Business-Modelling in Solaranwendungen / Ein polnisches

Unternehmen bietet eine revolutionäre Technologie im Bereich

Business-Information-Modelling an, um die Effizienz von

Solarmodulen um bis zu 35 % zu steigern, indem sie in nur einer

Minute einen Entwurf auf der Grundlage von Satelliten- und

Vor-Ort-Daten erstellt. Es handelt sich um eine mobile Anwendung,

die die Planung von PV-Anlagen rationalisiert, was Zeit und

Geld spart. Das Unternehmen ist offen für eine Zusammenarbeit

mit Zwischenhändlern für den Softwarevertrieb, aber auch mit

Energieunternehmen, Installationsfirmen und dem Handel

im Bereich grüne Energie.

(BOPL20221215021)

Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über

die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen

wollen, dann kontaktieren Sie uns. Sie können auch gerne

Ihre eigene Suche in der Datenbank starten.

Enterprise Europe Network

Chambre des Métiers

+ 352 42 67 67 - 366

international@cdm.lu

/03/2023

42


Agenda des nouvelles formations 2023

Le travailleur désigné : l'assistant du patron en matière de prévention des risques professionnels.

Selon la législation luxembourgeoise

l’employeur a l’obligation de

prendre toutes les mesures nécessaires

pour la protection de la sécurité et

de la santé de ses salariés. Ces activités

comprennent les activités d’information

et de formation, d’analyse des risques

professionnels et leur prévention ainsi

que la mise en place d’une organisation

sécuritaire.

Si l’employeur ne dispose pas du temps

approprié pour s’occuper de ces obligations,

il doit se faire assister par un

salarié formé en la matière, à savoir le

travailleur désigné. (Art. L. 312-3.

Du Code du Travail)

Ce travailleur désigné a notamment pour

mission de s’occuper des activités de

protection et de prévention des risques

professionnels de l’entreprise.

En matière de formation obligatoire pour

travailleurs désignés, la Chambre des

Métiers couvre les besoins en formation

des secteurs : coiffeur & esthétique,

alimentation & Horeca ainsi que

la mécanique, ateliers & de transformations

métalliques.

Enfin et dans un délai de 5 ans après

l’obtention du certificat TD, une formation

complémentaire doit être suivie

pour prolonger la validité du certificat.

Informations et inscriptions :

CYCLE DE FORMATIONS EN DROIT DE LA CONSTRUCTION

Toute entreprise du secteur de la construction doit respecter de nombreuses règles, qu’il s’agisse de définir les responsabilités

des différents intervenants et les contrats qu’ils peuvent conclure - qu’ils soient qualifiés de constructeurs, de maîtres d’ouvrage,

de sous-traitants, …- mais aussi les garanties qui sont dues, ou encore les assurances qui sont à souscrire.

Afin d’accompagner les entreprises du secteur de la construction, la Chambre des Métiers propose un cycle de formations dédiées au

Droit de la Construction, en collaboration avec l’Etude Lex Thielen et Associés :

Les principaux contrats

en Droit de la Construction

21/04/2023

La vente en futur état

d’achèvement

05/05/2023

Le contrat d’entreprise

19/05/2023

Les rapports du constructeur

avec ses sous-traitants

et le voisinage du chantier

09/06/2023

Les formations du Cycle en Droit de

la Construction sont indépendantes

les unes des autres: les participants

ont la possibilité de s’inscrire à une ou

plusieurs formations.

Vous souhaitez des informations complémentaires

afin d’identifier la ou les

formations correspondant le plus à vos

besoins ou questions ?

Dans ce cas, participez gratuitement à

notre séance d’information en ligne le

27/03/2023

Informations et inscriptions :

Chambre des Métiers

Formation continue

formation.continue@cdm.lu

+ 352 42 67 67 - 530

www.cdm.lu/formation-continue

43


MAGAZINE

POLITIQUE

DIE VORSCHLÄGE DER FÉDÉRATION DES ARTISANS ZU DEN KOMMENDEN WAHLEN

„Wenn wir unseren Wohlstand

erhalten möchten, ist es an der

Zeit, dass sich die Politik wieder

an den Fakten orientiert.ʺ

Eine Krise jagt die nächste. Covid, unterbrochene Lieferketten, Preisexplosion bei Energie, Rohstoffen und Materialien und letztendlich

eine Rekordinflation, die über den Index die Lohnkosten in die Höhe treibt, Investitionen hemmt, während die Konjunktur schwächelt.

Bei den kommenden Wahlen geht es um mehr als um Schönwetterparolen und Wahlgeschenke. Wenn die Wohlstandsblase Luxemburg

nicht platzen soll, müssen strukturelle Anpassungen beschlossen werden.

Das Handwerk ist ein besonderer Wirtschaftszweig

mit besonderen Ansprüchen an die gesetzlichen

Rahmenbedingungen. Das Handwerk ist größtenteils

in Familienbesitz und mit durchschnittlich 12 Mitarbeitern

mittelständig geprägt. Um die Parteien bei der Ausarbeitung

ihrer Wahlprogramme zu orientieren, hat die Fédération

des Artisans ein Positionspapier ausgearbeitet, in dem die

zentralen Anliegen des Handwerks vorgetragen und konkrete

Vorschläge formuliert werden. D’Handwierk hat mit

Luc Meyer, Präsident der Fédération des Artisans, über

die Erwartung des Handwerks an die kommenden Wahlen

gesprochen.

„Die Pandemie hat ein Klassenbewusstsein bei

den Selbständigen entstehen lassen.“

Was erwarten Sie sich allgemein von den kommenden Wahlen?

Durch die verschiedenen Krisen, die wir zurzeit durchleben,

stehen die kommenden Wahlen unter anderen Vorzeichen

als die Wahlen davor. Die Parteien müssen bereit sein,

ihre Komfortzone zu verlassen und Maßnahmen

diskutieren, die vielleicht nicht allen gefallen.

Der luxemburgische Mittelstand hat ein Rentabilitätsproblem

in einer Zeit, wo im Kontext Energiewende

enorme Investitionen auf die Unternehmen zukommen.

Unsere Produktivität stagniert seit Jahren, während der

administrative Aufwand zunimmt und es für mittelständische

Unternehmen inzwischen fast eine Sache der Unmöglichkeit

ist, unter normalen Umständen arbeiten zu können.

Wenn wir unseren Wohlstand erhalten möchten, ist es an der

Zeit, dass sich die Politik wieder an den Fakten orientiert.

Der Kuchen, der verteilt werden soll, muss zuerst gebacken

werden. Das ist leider so.

Die Fédération des Artisans hatte Unterredungen mit

verschiedenen Parteien, um über die Vorschläge

des Handwerks zu diskutieren. Wie war das Feedback?

Atmosphärisch würde ich schon sagen, dass das Handwerk

als wichtiger Teil unserer Wirtschaft wahrgenommen wird

und man mal mehr und mal weniger Verständnis für unsere

Positionen hat, insbesondere was die Arbeitsorganisation

und den administrativen Aufwand betrifft.

Vielen Leuten im politischen Betrieb ist nicht bewusst,

dass die Wirtschaft zu 99 Prozent aus kleinen Unternehmen

besteht. Ein Handwerksbetrieb zählt im Durchschnitt

12 Mitarbeiter. Wir kommen in eine Situation, wo die

Auflagen gepaart mit immer neuen Formen der „Nicht-

Arbeit“ von solchen Betriebsstrukturen nicht mehr gestemmt

werden können. Wenn da nicht irgendwann ein Befreiungsschlag

kommt, werden es Unternehmen unter 50 Mitarbeitern

schwer bekommen, sich zu organisieren. Wenn Politik

über Unternehmen redet, dann haben sie Amazon und

die Deutsche Bank vor Augen und nicht den Metzger

oder den Schreiner von nebenan.

Einige Parteien haben meiner Meinung nach verstanden,

dass wir in einer neuen Realität angekommen sind, wo es nicht

mehr nur darum gehen kann, jedem nach dem Mund zu reden,

sondern Richtungsentscheidungen zu skizzieren. Was wollen

wir? Wo wollen wir hin? Was sind die Konsequenzen unseres

Handelns? Bis jetzt tut man ja ein bisschen so, als könnte man

auf die Unternehmen verzichten und den Wohlstand behalten.

Als arbeitsintensiver Sektor ist Ihnen die Organisation

der Arbeit besonders wichtig. Ist eine Flexibilisierung

der Arbeit im Handwerk möglich?

Natürlich ist eine Flexibilisierung im Handwerk möglich.

Wir sind nicht mehr im Stahlzeitalter, wo jeder in Fabriken

gearbeitet hat. Wir leben in einer enorm individualisierten

Gesellschaft, wo jeder seine Vorstellungen von Arbeit,

/03/2023

44


MAGAZINE

POLITQUE


MAGAZINE

POLITIQUE

Familie und Lebensgestaltung hat. Diese Realität wollen

wir mit einem Arbeitsrecht organisieren, das 150 Jahre alt ist

und mit einer Gewerkschaft, die sich die Denkmuster von

damals erhalten hat. Wir müssen in unseren Betrieben

gemeinsam mit unseren Mitarbeitern unsere Arbeit

organisieren können. Wenn diese Möglichkeit gegeben ist,

ist in Sachen Work-Life-Balance alles möglich.

46

/03/2023

46


MAGAZINE

POLITIQUE

Wenn wir die Arbeitsbeziehungen in Luxemburg zukunftsfähig

aufstellen wollen, darf Flexibilisierung nicht nur gleichbedeutend

mit mehr Urlaub oder „Nicht-Arbeit“ sein. Auch eine

Reduzierung der gesetzlichen Arbeitszeit ist mit uns nicht zu

haben. Wir brauchen richtige Win-Win-Situationen und wir

sollten aufhören, an die Schauermärchen der Gewerkschaften

über ausbeuterische Arbeitgeber zu glauben. Ein Unternehmer,

der keinen zufriedenen Mitarbeiter hat, wird Pleite gehen.

Die Energiewende hat zumindest rhetorisch an Fahrt

aufgenommen. Das Handwerk ist mittendrin…

Der Bau und die Gebäudetechnik müssen die Energiewende

zu großen Teilen in de Praxis umsetzen. Das ist eine enorme

Herausforderung, der wir u.a. mit Weiterbildung begegnen

wollen. Auch die Automobilbranche ist direkt betroffen

und natürlich das Lebensmittelhandwerk mit seinem

Wärme- und Kältebedarf.

Diese Umstellung ist mit enormen Investitionen verbunden,

die nicht unbedingt zu unserer Produktivität beitragen.

Da muss den Unternehmen unter die Arme gegriffen werden.

Die Fédération des Artisans hat die Schaffung des „Klimapakt

fir Betriber“ angeregt, wo alle Akteure zusammenkommen,

damit man idealerweise sektoriell beschreiben kann, wie die

Energiewende vonstattengehen könnte. Ich bin aber auch der

Meinung, dass ebenfalls die Regierung und die Verwaltungen

schnellstmöglich ihre Hausaufgaben machen müssen, damit

auch die Genehmigungsprozeduren der rhetorischen

Dringlichkeit, die durch die Politik verbreitet wird, gerecht

werden. Davon sind wir jedoch noch sehr weit weg.

Während der Pandemie wurde klar, dass Selbständige das

Stiefkind des luxemburgischen Sozialsystems sind.

Die Fédération des Artisans wird seitdem nicht müde, diesen

Missstand anzuprangern. Hat sich inzwischen etwas getan?

Nicht wirklich, weshalb wir diesen Punkt bei den Gesprächen

mit den Parteien mit Nachdruck wiederholt haben.

Wir leisten uns im Moment eine Zweiklassengesellschaft,

bei in der Selbständige, obwohl er die gleichen Beiträge

zahlt als der Arbeitnehmer, nicht von den gleichen Leistungen

profitieren kann. Die Pandemie hat ein Klassenbewusstsein

bei den Selbständigen entstehen lassen. Wir fordern, dass man

z.B. im Bereich der Sozialversicherung keinen Unterschied zwischen

den Versicherten macht, egal ob es sich um

Arbeitnehmer oder Selbständige handelt.

Wie geht es weiter?

Sobald die Wahlprogramme der Parteien vorliegen, werden

wir diese abklopfen, inwieweit sie unseren Vorschlägen

entsprechen und das auch in einer verdaulichen Form an

unsere Mitglieder kommunizieren und weiterhin

das Gespräch mit den Partien suchen.

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

+ 352 42 45 11 - 28

ÉLECTIONS LÉGISLATIVES

Pour un nouvel élan dans une nouvelle réalité :

Les propositions de la Fédération des Artisans

L’artisanat au Luxembourg représente 8.500 entreprises employant

quelque 100.000 salariés. En moyenne une entreprise compte

12 collaborateurs et dispose souvent d’une structure familiale.

Dans un environnement caractérisé par des multi-crises, l’artisanat

a besoin d’un environnement réglementaire qui lui permet

de maintenir, voire développer son activité.

En vue des prochaines élections législatives la Fédération des

Artisans a formulé une série de propositions afin d’informer

et d’orienter les différents partis politiques dans le cadre de la

rédaction de leur programmes électoraux. Les propositions

portent notamment sur l’organisation du travail qui doit être

décidée au niveau de l’entreprise entre l’employeur et ses salariés.

Face à la pénurie de main-d’œuvre, le manque de logements et

les problèmes au niveau de la mobilité, la réduction du temps de

travail légal est une ligne rouge pour la Fédération des Artisans.

Une autre thématique abordée par la Fédération des Artisans est

la création de logements et de zones d’activités pouvant accueillir

des PME artisanales.

Ici il s’agit avant tout de renforcer la collaboration entre acteurs

publics et privés pour lancer une réelle « offensive en matière de

logement » et pour simplifier et accélérer les procédures.

Les entreprises en dessous d’une certaine taille sont dépassées par

l’étendue et la complexité de la bureaucratie qui ne cesse de croître.

Il est absolument nécessaire de réduire le poids de la charge

administrative qui pèse sur les petites et moyennes entreprises.

Pour cela la Fédération des Artisans propose notamment l’introduction

d’un test d’impact PME quantifié pour tout projet de loi ou

projet de règlement touchant les PME ainsi qu’une « Kleinbetriebsklausel

» visant à assouplir les exigences de déclaration

et de documentation pour les PME.

Le Luxembourg s’est fixé des objectifs très ambitieux de réduction

des émissions de CO2. L’artisanat est un acteur essentiel dans le

cadre de la transition énergétique. Pour soutenir cette transition

la Fédération des Artisans propose notamment l’introduction

d’un taux TVA super-réduit de 3 pour cent pour tous les travaux en

lien avec un assainissement énergétique ainsi qu’un régime d’aides

spécifiques pour les PME.

En vue de mettre fin à la discrimination des indépendants au niveau

du droit de la sécurité sociale et du droit du travail, la Fédération des

Artisans revendique un régime unique pour les assurés qu’ils soient

salariés ou indépendants.

47


MAGAZINE

POLITIQUE

LA PARTICIPATION DES RÉSIDENTS NON-LUXEMBOURGEOIS AUX ÉLECTIONS COMMUNALES DU 11 JUIN 2023

Ma voix, mon choix pour

l’avenir de ma commune !

Le Ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande Région sensibilise les non-Luxembourgeois sur leur droit de vote.

Le 11 juin 2023 auront lieu les élections

communales au Luxembourg.

C’est à cette occasion que les résidents

peuvent identifier les sujets qui leur

tiennent à cœur et, par leur vote, ils

peuvent contribuer à définir l’avenir de

leur commune et de leur pays. Tout le

monde est concerné : les jeunes et les

personnes âgées, les Luxembourgeois et

les non-Luxembourgeois, les résidents

établis et dès à présent aussi pour

les nouveaux arrivants.

Grâce à un changement de la loi électorale,

tous les non-Luxembourgeois âgés

de 18 ans le jour des élections, auront

l’occasion d’aller voter le 11 juin 2023,

sans restriction de durée de résidence.

Dès à présent et jusqu’au 17 avril 2023

à 17 heures, ils peuvent s’inscrire sur

les listes électorales via guichet.lu ou

directement dans la commune.

Pour sensibiliser les citoyens nonluxembourgeois

et afin de les motiver à

« Ma voix, mon choix !

C’est vous qui décidez

de l’avenir de votre commune

le 11 juin 2023 ! »

participer aux élections communales,

le ministère de la Famille, de l’Intégration

et à la Grande Région a lancé sa

campagne « Je peux voter ».

Cette campagne se décline en deux

étapes. Dans un premier temps, il s’agit

de sensibiliser les gens aux compétences

et responsabilités de leur commune :

Que fait ma commune pour moi ?

Quelles sont ses compétences ?

Pourquoi est-il important de participer

et de voter au niveau communal ?

S’ajoutera ensuite le volet de l’inscription

proprement dite et la façon de voter au

Luxembourg : Comment s’inscrire en

ligne et auprès de l’administration

communale ? Comment voter dans une

commune au système de la majorité

relative ? Comment voter dans une commune

au scrutin de liste avec

une représentation proportionnelle ?

Un site internet dédié à la participation

politique des non-Luxembourgeois

www.jepeuxvoter.lu est alimenté de

façon régulière des actions menées

par le ministère et ses partenaires.

N’hésitez donc pas à participer et

à sensibiliser vos proches, collègues,

amis et voisins au fait que chaque vote

compte.

Ma voix, mon choix ! C’est vous qui

décidez de l’avenir de votre commune

le 11 juin 2023 !

Soyons donc nombreux à participer

aux élections pour que les idées de nous

tous soient reflétées dans les décisions

politiques communales!

Comment m’inscrire sur les listes

électorales ?

. J’ai 18 ans le jour des élections

(11 juin 2023)

. *Nouveau* Je peux m’inscrire dès mon

arrivée dans ma commune sur les

listes électorales

. Je me rends au bureau de la population

de ma commune à tout moment,

mais au plus tard 55 jours avant

la date des élections communales

(17 avril jusqu’à 2023) ou alors

je vais m’inscrire sur guichet.lu

(rubrique « citoyenneté »).

. Je présente ma carte d’identité ou

mon passeport à l’agent du bureau

de la population

. Je remplis les déclarations fournies

par la commune (précisant nationalité,

lieu et date de naissance, etc.).

Avec mon inscription sur les listes

électorales, je m’engage désormais à

participer aux élections.

Pour plus de détails, rendez-vous sur

notre site internet :

www.jepeuxvoter.lu

www.icanvote.lu

www.ichkannwaehlen.lu

www.eupossovotar.lu

*une collaboration entre le Ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande Région, la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans

/03/2023

48


INSCRIVEZ-VOUS

POUR VOTER

Tout le monde peut voter !

Inscriptions

jusqu’au 17 avril

à17heures.

jepeuxvoter.lu


MAGAZINE

FÉDÉRATION

EHLERANGE

Afterwork de la FDA

chez l’imprimerie Reka.

Le 2 mars s'est déroulé un afterwork de la Fédération des Artisans, en partenariat avec le groupe Reka et

la Banque de Luxembourg. Ce fut l'occasion pour une soixantaine de nos membres de découvrir la société familiale

spécialisée dans le monde de l’impression.

L

entreprise Reka, créée en 1936,

tient son nom de son fondateur

René Kauffmann et s’est développée

au fur et à mesure des années pour

devenir – grâce à sa riche expérience

et à son esprit novateur – un acteur

connu et reconnu offrant une large

gamme de produits et de services, dont

le print, des impressions grand-format,

des solutions de packaging et des

goodies, pour ses clients professionnels,

indépendants et privés au Luxembourg

et dans la Grande Région.

Depuis 2010, Reka est installée à

Ehlerange. Le bâtiment moderne

spacieux et fonctionnel bénéficie d’une

superficie de 3.600m 2 comprenant des

bureaux ainsi qu’un atelier de production

et de stockage.

Le parc comprenant des machines

récentes et modernes permet de proposer

à la clientèle une importante série

de produits toujours « up-to-date »

répondant aux nouvelles exigences

technologiques du marché.

En 2018, une nouvelle ère commence

avec la nomination d’un nouveau

gérant, Frédéric Gillen. En 2019, afin

d’ouvrir des nouveaux marchés et

continuer l’expansion de l’imprimerie,

la nouvelle direction investit plus de

2 millions d’euros pour l’achat d’une

nouvelle presse offset grand format ainsi

qu’une nouvelle plieuse. En été 2020,

Reka rachète la société Italux, un acteur

important du secteur de l’emballage au

Grand-Duché. Cette acquisition permet

d’accélérer la croissance de l’imprimerie

qui compte aujourd’hui environ

90 collaborateurs.

L’écologie est depuis toujours au cœur

de la stratégie de l’entreprise. En 2014,

grâce à l’approche écologique pointue,

Reka a obtenu le certificat Myclimate

en tant que première imprimerie au

Luxembourg à être certifiée intégralement

climatiquement neutre. L’adhésion

à cette charte de compensation des

émissions de CO 2

garantit l’inscription

à long-terme dans un processus de

production d’imprimés plus « verts ».

Ainsi Reka recommande en priorité

les papiers issus de forêts gérées

durablement. En outre, la société est

titulaire des certificats FSC©, PEFC© et

SuperDrécksKëscht. L’entreprise dispose

également du label « Made in Luxembourg

» de la Chambre des Métiers et

du label « Printed in Luxembourg » de

l’Association des Maîtres Imprimeurs

du Grand-Duché de Luxembourg.

www.reka.lu

/03/2023

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CORTÈGE ST VALENTIN

Des bouquets de fleurs

pour la FDA et la CdM.

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La Fédération des Artisans et la Chambre des Métiers ont accueilli

le 3 février le traditionnel cortège de la St Valentin organisé chaque

année par la Fédération Horticole Luxembourgeoise et l'asbl Jonggaertner

Lëtzebuerg. Une opportunité de promouvoir leur métier et leur

savoir-faire tout en faisant part des défis et des doléances.

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MAGAZINE

FÉDÉRATION

NEUJAHRSTOUR DER SCHORNSTEINFEGER

„Viel Glück für das Jahr 2023“.

Eine geballte Ladung „Glück“ besuchte am 3. Februar im Rahmen ihrer Neujahrsrunde die Fédération des Artisans und die Chambre

des Métiers. Traditionell zum Jahresbeginn wünschten zirka ein Dutzend Schornsteinfeger, Mitglieder der Fédération du Génie Technique,

dem Vorstand und dem Personal ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr.

Im Kontext der jährlichen Neujahrstour

statteten die Schornsteinfeger

sowohl der Regierung als auch

der Gemeinde Luxemburg einen Besuch

ab, um den Entscheidungsträgern

Luxemburgs „Glück“ für das

bevorstehende Jahr zu wünschen.

In den Ansprachen mit dem

Premierminister sowie der

Bürgermeisterin wurden die gute

Zusammenarbeit der letzten Jahre

gelobt, aber auch Sorgen und

Ängste der Zunft vorgetragen.

Als Glücksbringer wurde allen

ein Schornsteinfeger-Pin sowie

eine Flasche Crémant „Naked“

des Domaine Rita Kox, welcher

mit einer Etikette vom Künstler

Joel Meiers verziert wurde, überreicht.

Schornsteinfeger gelten seit vielen

Jahrhunderten als Glücksbringer, indem

sie Kamine und Feuerstellen von Ruß

befreien und spielen deshalb seit jeher

eine wichtige Rolle im Brandschutz der

Häuser und Dörfer. Der Beruf ist im

Wandel und die Aufgaben

der Schornsteinfeger sind heute vielfältiger

und komplexer, wobei neben

der Behaglichkeit des offenen Feuers

und des Einhaltens des Brandschutzes

vermehrt die Beratung in Sachen

Emissionsschutz, Be- und Entlüftung

sowie Energieeinsparung in ihren Arbeitsbereich

fällt.

Fédération des Artisans

y.zappone@fda.lu

+ 352 42 45 11 – 35

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/03/2023

52


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MAGAZINE

AGENDA/

EVENTS

Save the date.

www.fda.lu

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25

MAR

2023

27

MAR

2023

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE

Fête patronale

FÉDÉRATION DES ARTISANS

Comité

18

AVR

2023

DIGITALE KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE –

WIE SIE IHREN KUNDEN GEZIELT ANSPRECHEN

KÖNNEN.

- Das Seminar richtet sich an Unternehmen, die durch gezielte

Inhalte für ausgewählte Gruppen, Struktur in Ihre

Onlinepräsenz bringen wollen.

- Erläuterung aller Schritte für die Umsetzung einer gelungenen

Kommunikationsstrategie"

Dienstag, den 18 April 2023, von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

28

MAR

2023

30

MAR

2023

POT DES PRÉSIDENTS DE LA CHAMBRE

DES MÉTIERS ET DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS

FÉDÉRATION DES ARTISANS

Assemblée générale extraordinaire

25

ARV

2023

JOURNÉE LUXEMBOURGEOISE DE LA PROPRIÉTÉ

INTELLECTUELLE, 15 ÈME ÉDITION

- Conférence sur le thème « La propriété intellectuelle, un enjeu

économique »

- Stands d'information tenus par des experts du domaine pour

répondre à toute question pratique des participants

Mardi 25 avril 2023 de 13h30 à 17h30, à la Chambre des Métiers

et en ligne.

19

AVR

2023

FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DE NETTOYAGE

DE BÂTIMENTS

Assemblée générale extraordinaire

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE

Assemblée générale extraordinaire

20, rue deCessange -L-1320 LUXEMBOURG

Tél.: 492323-Fax: 404458

info@intralux.lu -www.intralux.lu

LOCATION

VOITURES

&

VÉHICULES UTILITAIRES

Heures d’ouvertures:

Du lundi au vendredi

07h00 - 18h30

Samedi

07h00 - 12h00

Dimanche fermé

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côtésdes P.M.E.

luxembourgeoises

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