26.06.2025 Vues

Montage_Handwierk mars 2024 site-LR

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Mars/2024

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

CENTENAIRE DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

Un siècle au service de l’Artisanat

ENGAGEMENT

Charte de Valeurs de la Fédération des Artisans

CHAMBRE DES DÉPUTÉS

Modernisation de la bonification d’impôt

pour investissement


Zusammen mit Ihnen,

für eine nachhaltigere Wirtschaft.

proDevelop

„Wir haben mithilfe

der SNCI und ihrem

Programm proDevelop unsere

eigene Werkshalle gebaut.

Das Programm der SNCI vergibt

Kredite an Betriebe, die sich, wie

wir, weiterentwickeln wollen.“

Alois Annen

ANNEN

Füruns besteht Unternehmertumaus einer breiten Palette unterschiedlicher

Projekte, die alle die Wirtschaft Luxemburgs antreiben und diversifizieren.

Mit unseren Finanzprogrammen stehen wir allen Unternehmern zur Seite.

Haben Sie ein unternehmerisches Projekt, das Sie umsetzen möchten?

Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Mehr Infos unter snci.lu/en I

/snci

an der Seite des Entrepreneurships


MAGAZINE

FOCUS

Wenn dem Unternehmer

droht die Luft auszugehen.

Pandemie, Krieg, Explosion der Energiepreise,

Inflation, Einbruch der Nachfrage, Zinssteigerungen

und Krise am Bau. Seit Ende 2019

funktioniert, unter anderem, die Wirtschaft

im permanenten Krisenmodus.

Für Unternehmer und Unternehmerinnen

heisst dies nicht selten Dauerstress.

Neben den Langzeittrends Fachkräftemangel

und einer immer stärker wuchernderen Bürokratie

gesellen sich immer öfters finanzielle

Schwierigkeiten und Liquiditätsprobleme

zur ohnehin schon langen Sorgenliste.

Als Selbständiger muss man schon eine

gewisse Portion Leidensfähigkeit und eine

positive Grundhaltung mitbringen. Jedoch

hört man immer öfters, dass die Betroffenen

moralisch angeschlagen sind, und sich

zunehmend schwertun, sich angesichts

der stetig zunehmenden Probleme zu

motivieren.

Während bei Arbeitnehmern die work-life

Balance zum alles beherrschenden Thema

wird, gibt es kaum ein gesellschaftliches

Bewusstsein, wenn es um die mentale

Gesundheit von Selbständigen geht.

“Sie haben es ja so gewollt”, scheint die

lapidare Antwort lauten zu können.

Unsere Wirtschaft besteht zu über 95 Prozent

aus kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Fällt in solchen Strukturen das

Zugpferd auch nur teilweise aus, kann der

Betrieb sehr schnell in noch schwierigeres

Fahrwasser geraten.

Es wäre wichtig, dass vor allem die Politik

nicht vergisst, dass an der Spitze der

Betriebe auch nur Menschen stehen,

die Grenzen haben, Anerkennung und

Unterstützung verdienen, anstatt, dass

ein regelrechter Wettbewerb entsteht,

wer die meisten Steine in den Weg legen

kann.

Ein durchschnittliches Handwerksunternehmen

schafft 12 Arbeitsplätze, von denen

jeder massgeblich am Durchhaltevermögen

des Unternehmers oder der Unternehmerin

hängen.

Ein Land ohne Unternehmer, braucht sich

zum den Rest nicht mehr viel Sorgen zu

machen.

Fédération des Artisans

Christian Reuter

Secrétaire général adjoint

c.reuter@fda.lu

+352 42 45 11-28

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION :

Fédération des Artisans

Tél. : (+352) 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

Chambre des Métiers

Tél. : (+352) 42 67 67 1

contact@cdm.lu

www.cdm.lu

2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

BP 1604 - L-1016 Luxembourg

DIRECTION ARTISTIQUE :

Dominique Bernard

CRÉDITS PHOTOS :

Shutterstock.com,

CDM, FDA

RÉGIE PUBLICITAIRE :

Mediahuis Luxembourg S.A.

31, rue de Hollerich

L-1741 Luxembourg

Tél. : 4993 1

regie@regie.lu

IMPRESSION :

Print Solutions s.à r.l.

EDITEUR:

+352 42 45 11-1

info@fda.lu

www.fda.lu

RE


Des Offres spéciales

vous attendent en

avril et mai

10-11

ÉCONOMIE

MODERNISATION DE

LA BONIFICATION D’IMPÔT

POUR INVESTISSEMENT

Chambre des Députés

22-31

EVENT

UN SIÈCLE AU SERVICE

DE L’ARTISANAT

Centenaire de la Chambre des Métiers

Le magazine

D'Handwierk

soutient

les Fédérations

Artisanales

JURIDIQUE

14-15 WENN DER BETRIEB AM

ABGRUND STEHT

Zweite Chance statt Insolvenz

16-20 VERS UNE MEILLEURE PROTECTION

DES PROFESSIONNELS CONTRE

DES PRATIQUES DÉLOYALES

Activités numériques

EUROPE ET GRANDE RÉGION

33 INTERNATIONALE

KOOPERATIONSANGEBOTE

Ein Mittel, um neue Märkte

zu erschließen

INNOVATION

36-38 KI IM BERUFSALLTAG:

EIN PRAXISLEITFADEN

Technologien

ÉNERGIE

40-41 ACCOMPAGNER VOS CLIENTS

VERS LA DURABILITÉ :

NOTRE EXPERTISE AU SERVICE

DES ARTISANS

Klima-Agence : prendre part

à la transition énergétique

%

FORMATION

34-35 FORMATIONS CONTINUES

Calendrier 2024

Découvrez en page 21

les offres spéciales pour toucher

le secteur le plus important

du Luxembourg.


MAGAZINE

SOMMAIRE

06-07

EDITO

D'HANDWIERK01|2018

EUROPA HAT DIE WAHL

48

FÉDÉRATION

RETOUR EN IMAGES DE

Perspektive

ISTDENNSCHON

LA TOURNÉE

WAHLKAMPF?!

DES RAMONEURS-

FUMISTES 2024 !

ÉDITORIAL

le 31 janvier 2024

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf auch gerne dargestellt wird, beginnt indieser

Legislaturperiode außerordentlich früh.

42-45

RUBRIQUE

CHARTE DE VALEURS

DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS

Engagement

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere

beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den

engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.

Salon

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei

amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum

ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,

nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn

FÉDÉRATION

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

SÉCURITÉ-SANTÉ

derenForderungen reagiert,sodassdie Beam-

32 FORUM

AU TRAVAIL tenvertretungriskierte,entwederins Leere zu laufen oder aber

15 mai ihre 2024 Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf

Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen

Zeitaltersindalles Themen,die maninder

kommendenLegislaturperiode angehenmuss.

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.

Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten

geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt

dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

Finanzplatzaus LUXEXPO dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung

heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produk-

THE BOX

tivitätszuwächse zuverteilen gibt.

15/05/2024

STANDARDS

03

FOCUS

50

AGENDA/EVENTS

4

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte

Erziehungsminister Claude Meisch, als er ankündigte, die

Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen

Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familienministerin

Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige

„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und

schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr zu

beschränken. Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest

angeschossen,mittels welcherdocheigentlich

eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst

denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu

erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

Fall war.

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese

werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von

Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch

aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan

letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und

Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,

damit das politische Umfeld den Anforderungen der

Zeit gewachsen ist. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente

InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren

zu nennen.

évènement incontournable

en matière de sécurité

et de santé au travail

Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers

diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten

können. Doch dafürmüssten sie zuallererst

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

derCGFPeinen Korbgibt?

DESTINÉ AUX DIRIGEANTS D’ENTREPRISE,

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> 100 EXPOSANTS ET ANIMATIONS

20 WORKSHOPS

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

49

FÉDÉRATION

CHAQUE FÉDÉRATION

EST ENCADRÉE PAR

UN CONSEILLER DÉDIÉ

Votre Fédération – Votre Conseiller

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

EDITO

PERSPEKTIVE

Europa hat die Wahl.

Europa ist politischer Raum, der seinen Bürgern Freiheit,

Sicherheit und einen gewissen Wohlstand in Aussicht stellt.

Wenn auch mit gewissen Schwächen behaftet, hat sich dieses

Modell über die vergangenen Jahrzehnte mit sukzessiven

Erweiterungsschritten positiv entwickelt und auch heute

noch besitzt Europa eine gewisse Strahlkraft auf Staaten,

die sich in die europäische Familie einreihen wollen.

In den vergangenen Jahren hat sich unter der Kommission

von der Leyen der politische Fokus geändert. Aus Europa

sollte nicht nur ein Raum der Freiheit und des Wohlstandes

sein, sondern auch eine Insel der CO 2 Neutralität.

Leider offenbarte sich hier eine bekannte Schwäche der Europäischen

Union. Dort wo Wissenschaft, Innovation, Investitionsanreize

und Freiräume gefragt wären, setzte man auf

eine Erhöhung der Regelungsdichte und eine immer stärkere

Moralisierung von allem, was mit Wirtschaft und Unternehmertum

zu tun hat.

Der Wirtschaftsstandort bot die Projektionsfläche, um politische

Ambitionen der Kommission und der Mitgliedsstaaten

abzubilden.

„Das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftszweig,

der zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zum Erhalt

von Fachkompetenzen und zur Sicherung der regionalen

Versorgung beiträgt.“

Dieser Trend führt zu massiven Zersetzungserscheinungen.

Die Bauern stehen auf den Barrikaden. Ihnen werden Auflagen

gemacht, während die EU-Importe von Anbietern aus Drittstaaten

zulässt, die ihre Produkte zu Dumpingpreisen anbieten

können, da sie sich an keine dieser Auflagen halten müssen.

Eine ideologisch geführte Umwelt- und Klimapolitik verliert

die Akzeptanz immer breiterer Teile der Bevölkerung,

die mit Abstiegsängsten konfrontiert sind.

Wirtschaftspolitik und der Erhalt der Wohlstandsgrundlagen

schienen nur noch am Rand eine Rolle zu spielen. Schlagworte

sind Deindustrialisierung, Verlust an Wettbewerbsfähigkeit,

Innovationsflaute und hohe Regelungsdichte.

Die Vereinigten Staaten zeigen, dass man in Sachen

Klimaschutz und Energiewende auch andere Wege gehen

kann, indem man z.B. auf steuerliche Ebene massive

Investitionsanreize setzen kann.

Im Vorfeld der Europawahlen scheinen breite Teile der

politischen Klasse verstanden zu haben, dass Klimapolitik

und die Energiewende mehr Pragmatismus und weniger

Ideologie brauchen, um mittelfristig tragbar zu bleiben.

Ursula von der Leyen muss ihrer politischen Familie

zusichern, in Zukunft wirtschaftliche Themen und

Wohlstandssicherung ernster zu nehmen, falls ihre

Kandidatur für ein weiteres Mandat an der Spitze der

Kommission im eignen politischen Lager Unterstützung

finden sollte.

Mitgliedsländer, inklusiv Luxemburg, haben offenbar seit

Kurzem eingesehen, dass man nicht gleichzeitig aus Kohle,

Gas, Erdöl und Atomkraft aussteigen kann. Eingesehen

wurde auch, dass die Entkopplung von Wirtschaftsleistung

und Co 2 Ausstoß, zwar das langfristige Ziel sein soll, aber

nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen wird.

Auf einmal zeigen sich auch die Grünen offen für alternative

Technologien wie Carbon Capturing and Storage,

was vor einigen Monaten aus ideologischen Gründen ein

No-Go war. Auch das Verbrenner-Aus wird mittlerweile

nuancierten betrachtet.

Es scheint auch die Erkenntnis zu wachsen, dass Europa

sich seine wirtschaftlichen Grundlagen erhalten muss, um

eine Vorreiterrolle sowohl beim Klimaschutz und bei der

Energiewende erfüllen zu können.

Kürzlich kam die Meldung, dass in einer Fabrik in

Frankreich erstmals seit vielen Jahren wieder Paracetamol

auf europäischem Boden hergestellt wird.

Dass ein Wirtschaftsraum wie Europa es zugelassen

hat für so ein pharamzeutischens “Grundversorgungsmittel”

auf China und Indien angewiesen zu sein,

lässt tief blicken.

Die kommende Europawahl 2024 wird eine entscheidende

Weichenstellung für die Zukunft Europas sein. Neben der

Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie und der

Umsetzung der ehrgeizigen Klima- und Energieziele stehen

auch die Wettbewerbsfähigkeit, die soziale Kohäsion und

die geopolitische Rolle Europas auf dem Prüfstand.

Das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, der zur

Schaffung von Arbeitsplätzen, zum Erhalt von Fachkompetenzen

und zur Sicherung der regionalen Versorgung

beiträgt. Das Handwerk ist aber auch mit zahlreichen Herausforderungen

konfrontiert, die eine europäische Antwort

erfordern. Dazu gehören unter anderem:

/03/2024

06


MAGAZINE

EDITO

- Die Digitalisierung, die neue Geschäftsmodelle, Produktionsprozesse

und Qualifikationsanforderungen mit sich

bringt. Das Handwerk braucht Unterstützung bei der

Anpassung an die digitale Transformation, sowohl durch

Investitionen in Infrastruktur und Innovation als auch

durch eine bessere Integration in den digitalen Binnenmarkt.

- Der Fachkräftemangel, der die Leistungsfähigkeit und

das Wachstumspotenzial des Handwerks einschränkt.

Das Handwerk benötigt attraktive Rahmenbedingungen,

um junge Menschen für eine Ausbildung oder eine

Karriere im Handwerk zu begeistern, sowie einen besseren

Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften aus anderen

EU-Ländern oder Drittstaaten.

- Die Nachhaltigkeit, die eine Chance für das Handwerk darstellt,

neue Märkte zu erschließen und einen Beitrag zum

Klimaschutz und zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Das

Handwerk braucht faire Wettbewerbsbedingungen,

die seine Innovationskraft anerkennen und fördern, sowie

eine angemessene Berücksichtigung seiner spezifischen

Bedürfnisse und Potenziale in der europäischen Gesetzgebung.

Für die Europawahl 2024 müssen die politischen Parteien

daher überzeugende Visionen und Programme entwickeln,

die die Interessen und Erwartungen des Handwerks

berücksichtigen und es als Partner für ein stärkeres,

solidarischeres und widerstandsfähigeres Europa

einbeziehen.

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

+352 42 45 11 - 28

fda.lu

07


15/05/2024

LUXEXPO THEBOX

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DIE ANMELDUNGEN SIND ERÖFFNET

BESUCHER&AUSSTELLER (DEADLINE 27/04/24)

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Organisatoren


AR

TISA

NAT


MAGAZINE

ÉCONOMIE

CHAMBRE DES DÉPUTÉS

Modernisation de

la bonification d’impôt

pour investissement.

La Chambre des Députés a voté le 19 décembre 2023 une loi qui modifie l’article 152bis de la loi concernant l’impôt sur le revenu et

par conséquence modernise le régime de la bonification d’impôt pour investissement à partir de l’année d’imposition 2024.

En bref, la modernisation consiste en plusieurs changements

majeurs :

• l’ancienne bonification d’impôt pour investissement

complémentaire est supprimée ;

• une nouvelle bonification d’impôt pour investissement

de 18% est introduite dans le cadre d’investissements

et de dépenses liés à la transformation digitale ou à

la transition écologique et énergétique ;

• le taux de la bonification d’impôt pour investissement

global est relevé de 8 à 12%, à cela s’ajoute un taux de

6% supplémentaire en cas d’investissements dans des biens

amortissables corporels liés à la transformation digitale

ou la transition écologique et énergétique ;

• la tranche d’investissement de 150.000 euros est

supprimée ;

• un système d’attestation d’éligibilité et de certification

dans le cadre de projets liés à la transformation digitale

ou la transition écologique et énergétique est introduit.

Le tableau suivant résume les principales adaptations liées

aux taux :

Ancien régime

BI complémentaire

13%

BI global

8% ≤ 150.000 €

2% > 150.000€

Nouveau régime

BI transformation digitale & transition

énergétique + écologique

18%

Autres investissements

12% (BI global) + 6% (supplément) = 18%

Cet article donne un aperçu plus détaillé des points relevés

ci-avant sachant qu’à l’heure actuelle certains détails

(p.ex. dépenses et investissements éligibles) restent encore à

être clarifiés par l’Administration des contributions directes.

1. Les adaptations à la bonification d’impôt pour investissement

global et complémentaire

Avant la modernisation de la bonification d’impôt pour

investissement, l’article 152bis de la loi concernant l’impôt sur

le revenu se composait de 2 volets : une bonification d’impôt

pour investissement global (8% / 2%) et une bonification

d’impôt pour investissement complémentaire (13%).

Etant donné que la modernisation introduit une nouvelle

bonification d’impôt, dans le but de promouvoir les investissements

dans le digital, l’écologie et l’énergie, la bonification

d’impôt pour investissement complémentaire de 13%

n’a plus lieu d’être. Celle-ci a donc été supprimée.

En parallèle, la bonification d’impôt globale a également été

simplifiée. Une entreprise reçoit maintenant le même taux,

quel que soit le montant de l’investissement, supprimant

ainsi le taux moins élevé pour les investissements au-delà

de 150.000 euros. De plus, le taux de la bonification d’impôt

pour investissement global a été revu à la hausse, passant

de 8 à 12%. Par ailleurs les entreprises peuvent également

prétendre à une bonification additionnelle de 6% pour tous

investissements dans des biens corporels amortissables liés à

un projet intervenant dans le cadre de la transformation digitale

ou de la transition énergétique et écologique, relevant

ainsi le taux maximum global de la bonification d’impôt

pour investissement à 18%.

2. Elargissement de la base d’éligibilité à la nouvelle bonification

d’impôt

Comme évoqué, une nouvelle bonification d’impôt est

introduite pour les investissements dans le cadre de la transformation

digitale ou de la transition écologique et énergétique.

Les projets qui sont éligibles à cette bonification se

voient attribués un taux de 18% et cela aussi bien pour les

investissements que les dépenses d’exploitation.

Au-delà des investissements éligibles (une liste exacte

n’existe pas à l’heure actuelle), les dépenses suivantes sont

éligibles à la nouvelle bonification :

• les abonnements de logiciels ainsi que le développement

de logiciels en interne ;

• les frais de diagnostic et d’appui technique ;

• les frais pour des services de conseil ;

• les frais de personnel affecté à la transformation digitale

ou transition écologique et énergétique ;

/03/2024

10


« Une nouvelle bonification d’impôt pour

investissement de 18% est introduite dans

le cadre d’investissements et de dépenses liés

à la transformation digitale ou à la transition

écologique et énergétique. »

MAGAZINE

ÉCONOMIE


MAGAZINE

ÉCONOMIE

• les frais de formation du personnel affecté à la transformation

digitale ou transition écologique et énergétique.

Les biens amortissables au cours d’une période inférieure à

3 années, les véhicules automoteurs ainsi que les investissements

et dépenses dans le cadre d’une mise en conformité de

l’entreprise sont cependant exclus.

Il est aussi important de prendre en compte que les investissements

et dépenses en dessous de 20.000 euros (HTVA) ne

sont pas éligibles à cette nouvelle bonification d’impôt pour

investissement.

3. Critères d’éligibilité à la nouvelle bonification d’impôt

Pour être éligibles, les projets doivent aussi répondre à un ou

plusieurs objectifs spécifiques.

Objectifs dans le cadre de la transformation digitale

La transformation digitale doit répondre à au moins un des

objectifs suivants :

• redéfinir l’ensemble d’un procédé de production

de l’entreprise ;

• mettre en œuvre un modèle économique innovant au sein

de l’entreprise ;

• redéfinir de manière significative l’ensemble de la prestation

des services ;

• transformer de manière significative l’organisation

de l’entreprise ;

• redéfinir de manière significative l’ensemble des procédés

de l’entreprise.

Objectifs dans le cadre de la transition écologique et énergétique

La transition écologique et énergétique doit répondre à au

moins un des objectifs suivants :

• améliorer de manière significative l’efficacité énergétique

d’un procédé de production de l’entreprise de façon

à économiser au moins 20% de la quantité d’énergie utilisée ;

• décarboner de manière significative un procédé de production

de l’entreprise de manière à réduire d’au moins 40%

les émissions de gaz à effet de serre ;

• produire ou stocker de l’énergie produite à partir de sources

non fossiles renouvelables :

• réduire la pollution de l’air du site de production

de l’entreprise ;

• améliorer de manière significative l’efficacité matières d’un

procédé de production de l’entreprise de manière à réduire

l’utilisation des matières premières primaires d’au moins 15% ;

• mettre en œuvre un procédé de production permettant

de prolonger l’utilisation des produits par leur réemploi.

4. Une nouvelle procédure pour demander une bonification d’impôt

pour investissement dans le digital, l’écologie et l’énergie

Contrairement à la bonification d’impôt pour investissement

global, une entreprise doit respecter une nouvelle procédure

mise en place pour demander une bonification d’impôt pour

investissement soit dans la transformation digitale, soit dans

la transition écologique et énergétique.

Avant de lancer un projet d’investissement ou d’effectuer des

dépenses dans le digital, l’écologie ou l’énergie, l’entreprise qui

souhaite bénéficier de la nouvelle bonification d’impôt devra

faire une demande auprès du Ministère de l’Économie pour

obtenir une attestation d’éligibilité. Cette demande se fait à travers

MyGuichet.lu et passera, une fois transmise au ministère,

par une commission consultative qui décidera sur l’éligibilité

des frais du(des) projet(s). Si considérés comme éligibles, une

attestation est délivrée à l’entreprise qui pourra lancer son projet

et dépenser dans la transformation digitale ou la transition

écologique et énergétique seulement à ce moment.

Une fois l’année d’exploitation (2024) clôturée, et au plus

tard 2 mois après cette clôture, l’entreprise devra faire une

demande auprès du Ministère de l’Économie pour obtenir

un certificat qui confirme la réalité des investissements et des

dépenses d’exploitation pour lesquels une bonification sera

demandée. De nouveau, l’entreprise fera cette demande à

travers MyGuichet.lu et une fois reçu, elle joindra ce certificat

à sa déclaration d’impôt de l’année concernée.

Le diagramme ci-dessous résume les 3 étapes de la nouvelle

procédure pour bénéficier d’une bonification d’impôt pour

investissement dans la transformation digitale ou la transition

écologique et énergétique :

Demande au préalable d'une attestation d'éligibilité

• Sur base de devis

• Demande traitée par commission consultative

• Attestation délivrée par le Ministère de l'Économie

Demande d'un certificat sur la réalité

des investissements et dépenses d'exploitation

• Demande adressée au Ministère de l'Économie

• Une demande pour chaque exercice d'exploitation

au plus tard 2 mois après la clôture de l'excercice

Accord d'une bonification d'impôt

• Joindre le certificat à la déclaration d'impôt

Pour plus d’informations et accéder aux démarches :

Veuillez consulter les pages dédiées sur Guichet.lu :

Rubrique « Entreprises » • Thématique « Fiscalité »

• Sous-thématique « Bonification d’impôt pour

investissement »

Chambre des Métiers

philippe.maroldt@cdm.lu

Conseiller économique

+ 352 42 67 67 - 260

cdm.lu

/03/2024

12


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MAGAZINE

JURIDIQUE

ZWEITE CHANCE STATT INSOLVENZ

Wenn der Betrieb am

Abgrund steht.

Wie das neue Konkursgesetz in Schieflage geratene Unternehmen auffangen soll.

Alain Schreurs

Conseiller juridique

Es sind Nachrichten, die

die Wirtschaft hochschrecken

lassen: Traditionsfirma insolvent

- rund 250 Mitarbeiter betroffen!

2023 war zwar nicht das prognostizierte

schwarze Jahr für Unternehmensinsolvenzen

in Luxemburg, doch wurden

nach Statec-Angaben immer noch

935 Konkurse (minus x sieben Prozent

gegenüber 2022) erfasst.

Das neue Gesetz über die Erhaltung

von Unternehmen und die Modernisierung

des Konkursrechts, welches

am 1. November 2023 in Kraft trat, soll

hier nun neue Möglichkeiten schaffen.

In dem Gesetz geht es darum, „die

Geschäftstätigkeit des Unternehmens

zu erhalten und die Arbeitsplätze sowie

Kompetenzen zu retten, gleichzeitig

einen ausgewogenen Interessenausgleich

unter allen Betroffenen

zu finden“, beschreibt es Alain

Schreurs, juristischer Berater der

Handwerkskammer.

Basis für das neue Gesetz ist eine

EU-Richtlinie, die das Großherzogtum

umsetzen muss. Das Ziel ist es, ein

neues, einheitliches und europaweit

geltendes Sanierungsrecht zu schaffen,

in dem sichergestellt wird, dass

bestandsfähige Unternehmen,

die in finanziellen Schwierigkeiten sind,

Zugang zu wirksamen präventive

Restrukturierungsrahmen haben,

die es ihnen ermöglicht, ihren

Betrieb weiterzuführen, „ohne gleichzeitig

die Grundrechte und Grundfreiheiten

der Arbeitnehmer zu beeinträchtigen“,

wie es das Gesetz formuliert.

Ein solches Restrukturierungsverfahren,

wie es die EU-Richtlinie vorgibt,

ist dem luxemburgischen Recht neu.

Das Verfahren lässt sich gewissermaßen

mit einem Insolvenzaufschub in

Eigenverwaltung vergleichen. Noch vor

dem Eintreten der Voraussetzungen

einer Insolvenz sollen Unternehmen,

mehr oder weniger eigenständig und

anhand eines Restrukturierungsplans,

ihre Sanierung einleiten.

Mit Weitblick agieren

Diese größte Neuerung dieses Gesetzes

soll mit Weitblick zum vorzeitigen

Erkennen von Unternehmen in

Schwierigkeiten genutzt werden,

„um deren Konkurs zu verhindern

und die Arbeitnehmer zu schützen“,

formuliert es Alain Schreurs.

„Dieser Restrukturierungsplan soll vor

allem im Dialog mit den Gläubigern

geschehen und deren Bedürfnissen

ausreichend Platz einräumen“, ergänzt

Jaques Wolter. Der Rechtsanwalt wird

auf der neu erstellten offiziellen Liste

des Ministeriums als „Conciliateur“

geführt, die das Gesetz vorsieht.

Für die Durchführung und Einhaltung

der Restrukturierungsmaßnahmen

kann ein „Restrukturierungsbeauftragter“

wie Jaques Wolter eingesetzt

werden – und damit der erwähnte

Restrukturierungsplan für alle

Beteiligten auch verbindlich ist, muss

der Plan vom Handelsgericht geprüft

und angenommen werden.

Auf Antrag des Schuldners können

das Wirtschaftsministerium oder das

Mittelstandsministerium einen Vermittler

wie Jacques Wolter ernennen,

um die vollständige oder teilweise

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MAGAZINE

JURIDIQUE

Umstrukturierung der Vermögenswerte

oder Geschäftstätigkeiten des

Unternehmens zu erleichtern. Der

Schuldner kann aber auch selbst einen

Unternehmensvermittler vorschlagen.

Die Aufgabe dieses neu installierten

Unternehmensvermittlers besteht

konkret darin, außerhalb oder im

Rahmen eines gerichtlichen Umstrukturie¬rungsverfahrens

entweder den

Abschluss und die Durchführung

einer gütlichen Einigung, die Zustimmung

der Gläubiger zu einem Umstrukturierungsplan

oder die durch

Gerichtsbeschluss erfolgende vollständige

oder teilweise Übertragung der

Vermögenswerte oder Geschäftstätigkeiten

auf einen oder mehrere Dritte

vorzubereiten und voranzutreiben.

Der Umstrukturierungsplan führt

schlussendlich alle Fälligkeiten auf und

die Änderung dieser Fälligkeiten aufgrund

der Billigung und Genehmigung

des Plans. „Somit ist klar, dass hier

alle Parteien mitspielen müssen“, sagt

Wolter zu seiner Rolle als Vermittler

– dies mit der Folge, dass die Parteien

auch Eingeständnisse machen müssen,

„etwas Wasser in ihren Wein schütten

müssen“.

Der Blick ins neue Gesetz

Sollte die Restrukturierung später

scheitern, sind sanierende Maßnahmen

wie zum Beispiel Zwischenfinanzierungen

nach dem neuen Gesetz besonders

geschützt. Darüber hinaus sollen Einzelvollstreckungsmaßnahmen

auf Antrag

ausgesetzt werden können.

Das Gesetz umfasst grob betrachtet

einen präventiven, einen instandsetzenden,

einen repressiven und einen

sozialen Teil. Der präventive Teil soll

verhindern, dass es automatisch zum

Konkurs kommt, wenn sich ein Unternehmen

in Schwierigkeiten befindet.

Daher werden neue Maßnahmen eingeführt,

die die alten Instrumente des

Gläubigerschutzverfahrens und des gerichtlichen

Vergleichs zur Abwendung

des Konkurses ersetzen sollen. Man

kann also von einer Art „Bewährungsphase

zur Vermeidung der Insolvenz“

sprechen, sagt Alain Schreurs.

Falls die Insolvenz trotzdem nicht

abgewendet werden konnte, räumt der

„In dem Gesetz geht es darum,

„die Geschäftstätigkeit des

Unternehmens zu erhalten und

die Arbeitsplätze sowie

Kompetenzen zu retten“,

beschreibt es Alain Schreurs.“

instandsetzende Teil Geschäftsleuten

eine zweite Chance ein und soll dazu

beitragen, „ein günstigeres Umfeld für

einen Neuanfang zu schaffen“, wie es

beschrieben wird. Dazu zählt auch die

Möglichkeit, als Geschäftsmann nach

Abschluss des Konkurses nicht mehr

für die restlichen Verbindlichkeiten des

Konkurses haften zu müssen.

Im Gegensatz dazu soll der repressive

Teil verhindern, dass sich bösgläubige

Akteure einfach aus der Verantwortung

stehlen können, indem sie ihr Geschäft

aufgeben und kurzerhand ein neues

Geschäft gründen.

Entkriminalisierung

Ein solch betrügerischer Bankrott,

wie es juristisch heißt, wurde nur

sehr selten strafrechtlich verfolgt, da

er als „Verbrechen“ eingestuft wurde.

Hier war eine Freiheitsstrafe von fünf

bis zehn Jahren vorgesehen.

„Diese Tat wurde entkriminalisiert

und ist nun, ebenso wie der einfache

Bankrott, ein strafrechtliches Vergehen“,

erklärt es Rechtsanwalt Wolter. Dies,

um den Prozess der strafrechtlichen

Verfolgung zu erleichtern, indem

vermieden wird, dass eine systematische

Ermittlung durch einen Untersuchungsrichter

eingeleitet werden muss, wie sie

bei Kriminalfällen erforderlich ist. Von

nun an wird der betrügerische Bankrott

mit einer Freiheitsstrafe von sechs

Monaten bis zu fünf Jahren und einer

Geldstrafe zwischen 500 und 50.000

Euro geahndet. Dies, um den Prozess der

strafrechtlichen Verfolgung zu erleichtern,

indem vermieden wird, dass eine

systematische Untersuchung durch einen

Untersuchungsrichter erforderlich ist.

Was schließlich den sozialen Teil

betrifft, so sollen sowohl die Maßnahmen

zur gerichtlichen Umstrukturierung

als auch die diesen vorausgehenden

Maßnahmen „die Erhaltung

der Geschäftstätigkeit und der damit

verbundenen Arbeitsplätze ermöglichen“.

Ein Gewinn für alle, schließlich

kommt ein Konkurs Gesellschaft und

Wirtschaft teuer zu stehen, so Alain

Schreurs.

Festhalten muss man, dass diese

Maßnahmen zur Erhaltung von

Unternehmen nicht nur für „natürliche

Geschäftsleute“, Handelsgesellschaften

und spezielle Kommanditgesellschaften

gelten, sondern auch für Handwerker

und Gesellschaften bürgerlichen Rechts.

Es liegt somit ein erweiterter Anwendungsbericht

vor.

Jacques Wolter resümiert es kurz und

knapp: „Wir alle haben absolutes Neuland

vor uns!“ Auch der Staat werde

in die Pflicht genommen, betriebliche

Warnzeichen zu erkennen und im Vorfeld

aktiv zu werden, damit über den

präventiven Rahmen ein Konkurs

vermieden werden kann. „Dies, wenn

das Unternehmen selbst drohende

Anzeichen nicht erkennen sollte“,

erklärt Jaques Wolter. Darüber hinaus

wird eine Bewertungszelle für Unternehmen

in Schwierigkeiten eingerichtet,

die die Anträge auf Konkurseröffnung

beurteilen soll und aus fünf seitens des

Wirtschaftsministers ernannten Beamten

besteht.

Ob also das neue Gesetz ein passendes

Instrument ist, Betriebe vor der drohenden

Insolvenz zu retten, müsse sich erst

noch zeigen, da sind sich Alain Schreurs

und Jacques Wolter einig.

© 2024 Mediahuis Luxembourg S.A. –

Luxemburger Wort – Date : 19.02.2024 – Journaliste :

Ingo Zwank – Tous droits réservés – Des licences

d’utilisation de droits d’auteur peuvent être obtenues à

travers www.luxorr.lu

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MAGAZINE

JURIDIQUE

ACTIVITÉS NUMÉRIQUES

Vers une meilleure protection

des professionnels contre

des pratiques déloyales.

Si le droit luxembourgeois ne permet pas aujourd’hui d’assurer aux entreprises une protection contre des pratiques

déloyales, trois règlements européens tendent à inverser cette situation.

Des dispositions récentes

du droit européen permettent

en effet de protéger les intérêts

d’une entreprise lorsqu’elle utilise

un service numérique pour développer

son activité, que ce soit une

plateforme de vente (comme eBay

ou Amazon), une plateforme

de service, un réseaux social ou

un moteur de recherches.

« Les services numériques jouent un rôle de plus

en plus important pour les entreprises car ils

permettent d’acquérir une visibilité, et d’atteindre

un nombre très élevés de potentiels clients. »

Le manque de protection des entreprises en

matière de clauses abusives et/ou

de pratiques commerciales déloyales

S’il est légitime pour une entreprise

du secteur artisanal de confier à un

prestataire le soin de gérer son site

internet afin d’augmenter sa visibilité

et sa clientèle, nombre de contrats de

prestations portant sur les technologies

de l’information sont des contrats

d’adhésion à l’égard desquels il est

en règle générale refusé aux petites

entreprises d’en négocier les conditions.

On constate aussi que des prestataires

peu scrupuleux n’hésitent pas à

démarcher directement les entreprises

afin obtenir la signature d’un

contrat très désavantageux par des

techniques de vente bien rodées.

Dans ce type de contrat, il faut vérifier

si les prestations sont bien précisées

dans le contrat qui est proposé à la

signature.

Bien souvent, le modèle type de contrat

proposé à la signature ne sera volontairement

pas précis sur sa teneur exacte

afin de priver l’obligation essentielle du

prestataire de toute consistance.

Le second point d’attention sont les

conditions générales qui, elles, sont

tellement détaillées que leur lecture en

est fastidieuse.

Cependant ces conditions générales

risquent de comporter un nombre

impressionnant de clauses abusives et/

ou conditions déloyales qui ne sont

pas sanctionnées par le droit positif

Luxembourgeois.

En effet, dans le stade actuel de la

législation luxembourgeoise, seul le

consommateur est protégé contre les

pratiques déloyales et les clauses abusives,

c’est-à-dire la « personne

physique qui agit à des fins qui

n’entrent pas dans le cadre de son

activité commerciale, industrielle,

artisanale ou libérale ». 1

Parmi les clauses, critiquables mais

valables entre professionnels, on

relève les suivantes :

• le prélèvement automatique comme

seul moyen de paiement ;

• le transfert des droits de propriété

intellectuels du site internet sur

le prestataire ;

• la suppression de toute responsabili-

té du prestataire technique ;

• la possibilité, sans aucune limite,

pour le prestataire de sous-traiter

la prestation ;

• l’impossibilité pour l’entreprise

d’invoquer l’exception d’inexécution

;

• l’impossibilité pour l’entreprise

de sortir du contrat, même pour

une cause légitime ;

• les possibilités très souples pour

le prestataire de résilier le contrat

au torts de l’entreprise ;

• des clauses pénales très élevées, etc.

L’entreprise qui signe un tel contrat,

au lieu d’augmenter sa clientèle, va

se trouver engagée sur une durée –

généralement de plusieurs années

- à devoir payer des échéances

mensuelles pour des prestations

aléatoires.

L’entreprise ainsi piégée n’aura pas

de perspective juridique, ni d’exiger

l’exécution de ce qui avait été oralement

partagé, ni de pouvoir sortir du

contrat, à moins de devoir payer

l’intégralité de prestations et une

pénalité pour résiliation anticipée.

Dans l’état actuel de la législation

luxembourgeoise, une telle situation

est malheureusement sans remède

judiciaire alors que la législation

d’autres Etats membres comme la

France permet de protéger les professionnels

victimes de telles pratiques. 2

L’entreprise victime pourrait être

tentée au Luxembourg de faire valoir

/03/2024

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MAGAZINE

JURIDIQUE


MAGAZINE

JURIDIQUE

les grands principes du code civil de

l’obligation d’exécuter les conventions

de bonne foi (article 1134 alinéa 3)

ou de ne pas abuser d’un droit (article

6-1).

Cependant, au regard de la loi et de

la jurisprudence actuelle, ses chances

de succès sont faibles car il lui sera

opposé le principe sacré de la force

obligatoire des contrats de l’article

1134 alinéa 1er suivant lequel

« les conventions légalement formées

tiennent lieu de loi à ceux qui les ont

faites. »

Les entreprises du secteur artisanal

sont invitées bien relire les contrats

d’adhésion et les conditions générales

avant de s’engager et elles ne

doivent pas hésiter à contacter un

conseiller du service E-Handwierk

de la Chambre des Métiers.

Le Service E-Handwierk propose

aux ressortissants un accompagnement

pour éviter de s’engager sur un

contrat déséquilibré, et pour prendre

les bonnes décisions permettant

d’assurer sa visibilité numérique.

Le Service E-Handwierk est de plus

au fait des aides financières étatiques

qu’il est possible d’obtenir dans le

contexte de la digitalisation.

LA RÉCENTE PROTECTION DU DROIT

EUROPÉEN

Les services numériques jouent un rôle

de plus en plus important pour les entreprises

car ils permettent d’acquérir

une visibilité, et d’atteindre un nombre

très élevés de potentiels clients.

Trois règlements européens entrés

récemment en application permettent

de mieux protéger une entreprise utilisatrice

d’un service numérique, comme

c’est le cas d’une PME du secteur

artisanal qui référence ses services

sur une plateforme en ligne.

Le règlement Platform to Business (P2B)

Le règlement (UE) 2019/1150 sur les

relations entre plateformes et entreprises,

ou règlement Platform to

Business (P2B) est applicable depuis le

12 juillet 2020.Avec le règlement P2B,

les entreprises qui proposent des biens

ou des services via des plateformes

en ligne sont mieux protégées car ces

services ont désormais l’obligation

de proposer des conditions générales

répondant à des critères de forme,

d’accessibilité et de contenu.

On notera par exemple que les conditions

générales des plateformes doivent

préciser quelles sont les conditions

pour résilier un contrat, ou les paramètres

de classement sur la plateforme.

Les plateformes doivent aussi prévoir

un préavis minimum de 15 jours (sauf

exception) avant de pouvoir modifier

leurs conditions générales, et l’entreprise

utilisatrice doit alors avoir une

possibilité de sortir du contrat.

Avec le règlement P2B, une plateforme

en ligne ne peut plus décider de déréférencer

un service sans communiquer

les motifs sur un support durable et

sans respecter un préavis de 30 jours

(sauf exceptions).

Si une entreprise utilisatrice d’une plateforme

s’estime lésée par une pratique

interdite, elle peut au Luxembourg

introduire une action en cessation

devant le Tribunal d’arrondissement 3 ,

et alternativement former une plainte

auprès de l’autorité de la concurrence

qui assure la défense des intérêts collectifs

des entreprises ou des utilisateurs

de sites internet d’entreprise. 4

Le règlement Digital Markets Act (DMA)

Le règlement (UE) 2022/1925 sur

les marchés numériques, ou règlement

Digital Markets Act (DMA) est

applicable vis-à-vis de tous les

contrôleurs d’accès depuis le 2 mai

2023.

On appelle « contrôleurs d’accès » le

petit nombre de grandes entreprises

qui fournissent des services essentiels

sur le marché numériques et qui sont

devenues aujourd’hui très difficiles

/03/2024

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MAGAZINE

JURIDIQUE

à concurrencer, comme Microsoft,

Apple, ou Amazon.

Le règlement DMA impose aux contrôleurs

d’accès des règles pour éviter

qu’ils abusent de leurs pouvoirs en imposant

des pratiques et des conditions

déloyales tant à l’égard des entreprises

utilisatrices que des utilisateurs finaux.

On notera ainsi par exemple que les

contrôleurs d’accès ont désormais

l’interdiction d'utiliser les données

des entreprises utilisatrices pour les

concurrencer, qu’ils ne peuvent plus

classer leurs propres produits ou

services de manière plus favorable,

ou empêcher une entreprise utilisatrice

de proposer les mêmes produits

ou services sur d’autres plateformes

à des prix ou conditions

différents.

Le règlement Digital Service Act (DSA)

Le règlement (UE) 2022/2065 sur les

services numériques, ou règlement

Digital Service Act (DSA) est applicable

(pour partie) depuis du 17 février 2024.

Le règlement DSA a pour objectif

principal de prévenir les activités

illégales et préjudiciables en ligne en

imposant aux plateformes en ligne et

aux autres services intermédiaires des

obligations de diligence et de transparence

proportionnées à leur taille

économique.

Ainsi, les plateformes qui dépassent

les critères d’une PME 5 doivent désormais

mettre en place d’un système

de traitement des réclamations.

Ces plateformes doivent aussi suspendre

les comptes des destinataires du service

qui se voient trop souvent reprocher

de stocker du contenu manifestement

illicite, et elles doivent veiller à ce

que leurs interfaces ne soient pas de

nature à tromper ou à manipuler

les destinataires de leur service.

Des obligations d’investigations et

de suivi des contenus hébergés sont

aussi imposées si la plateforme permet

aux consommateurs de conclure des

contrats à distance avec des professionnels.

Chaque Etat membre doit aussi désigner

un « coordinateur pour les services

numériques » investi de pouvoirs

d’enquête et d’exécution afin de contrôler

le respect de ce règlement, et il

est prévu que ce rôle soit dévolu

au Luxembourg à l’autorité de

la concurrence.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+ 352 42 67 67 - 252

cdm.lu

1

Article L.010-1 du code de la consommation.

2

L’article 1170 du code civil français issu de la réforme de 2016 dispose que « Toute clause qui prive de sa substance l’obligation essentielle du débiteur est réputée non écrite ».

Et l’article L.442-1,I,2° du code de commerce français permet au juge de contrôler si le contrat est déséquilibré, et d’engager alors la responsabilité de son auteur.

3

Loi du 5 mars 2021 relative à certaines modalités de mise en œuvre du règlement (UE) n° 2019/1150 du Parlement européen et du Conseil du 20 juin 2019 promouvant l’équité

et la transparence pour les entreprises utilisatrices de services d’intermédiation en ligne (Mem.A N°185 du 10.03.2021).

4

Article 8 de la loi relative à la concurrence.

5

Il s’agit des entreprises qui occupent moins de 250 personnes et dont le CA annuel n’excède pas 50 millions d’euros ou dont le total du bilan annuel n’excède pas 43 millions d’euros

(recommandation 2003/361).

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MAGAZINE

EVENT

CENTENAIRE DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

Un siècle au service

de l’Artisanat.

Ce jeudi 7 mars 2024, la Chambre des Métiers a célébré son centième anniversaire à l’European Convention Center

au Kirchberg. Près de sept cents invités, dont S.A.R le Grand-Duc Henri, le Premier ministre Luc Frieden ainsi que

de nombreux autres ministres et députés, ont tenu à participer à cet événement historique. Forte de son passé glorieux,

la Chambre des Métiers se tourne vers l’avenir, prête à accompagner tous les artisans du pays à repenser leur futur.

Photos: Sophie Margue et Kary Berthelmey



MAGAZINE

EVENT

La Chambre des artisans a été créée en 1924, l’âge d’or

du cinéma muet. A l’époque, Charlie Chaplin est en

plein tournage de La Ruée vers l’or... Cent ans plus tard,

c’est un film en motion design, témoin des nombreuses innovations

technologiques qui sont venues bouleversées

nos métiers artisanaux au cours de ces dernières décennies,

qui a accueilli les invités au 100 e anniversaire de la Chambre

des Métiers.

« Les chambres professionnelles sont le baromètre de notre

société. »

Tom Oberweis

18h30, la salle est comble et, sous les applaudissements nourris,

S.A.R. le Grand-Duc Henri fait son entrée suivi du Premier

ministre, Luc Frieden, du Président de la Chambre des

députés, Claude Wiseler et du Président de la Chambre des

Métiers, Tom Oberweis. Sur l’écran, les images défilent pour

montrer l’évolution de l’institution d’hier à aujourd’hui, un fil

rouge repris tout au long de l’événement par la présentatrice

Nathalie Reuter, et notamment dans le film principal intitulé

« 100 Joer Chambre des Métiers – E Gespréich ». Dans

celui-ci, les spectateurs accompagnent le Directeur Général

de la Chambre des Métiers, Tom Wirion, à travers des images

et des dialogues avec différentes personnalités, illustrant les

moments clés de l’institution.

Un regard vers le passé

Depuis 1945, l’institution porte le nom de Chambre des

Métiers et depuis 1992, elle a établi son siège sur le Circuit

de la Foire Internationale à Luxembourg-Kirchberg. Mais la

création d'une chambre professionnelle pour l'Artisanat, en

tant qu’institution de droit public et, en même temps, autonome

était marquée par l'idée de donner une voix à l’Artisanat

– dans les affaires politiques, sociales et économiques. Cette

idée constitue un aspect central du film, dans lequel Jean-

Claude Juncker, Premier ministre de 1995 à 2013, qualifie par

exemple la Chambre d’élément crucial de la représentation

professionnelle démocratique.

A partir de années 50, le développement structurel de l’Artisanat

et le progrès technologique ont été au cœur de l’activité de

la Chambre des Métiers, notamment au travers du Centre de

Promotion et de Recherche mis en place en 1954, afin

d’accompagner et conseiller les artisans dans les domaines

économiques et technologiques. Cette mission ne fera que se

renforcer au fil du temps.

Dans son discours devant l’assemblée, Luc Frieden a souligné

l’importante contribution de l’institution au processus

démocratique et au développement économique du pays.

Acteur majeur de l’économie et de la société luxembour-

/03/2024

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MAGAZINE

EVENT


geoise, l'Artisanat a encore gagné en importance ces dernières

années. Constitué d'environ 9.000 PME et représentant 21%

des entreprises du Grand-Duché, il offre à quelque 107.000

personnes des emplois stables et passionnants. Ainsi une

personne sur cinq est occupée par l’Artisanat, ce qui fait

de lui le premier employeur du Luxembourg et un vecteur

d’intégration pour de nombreux travailleurs.

« Avec le système des chambres professionnelles, nous

disposons d'un instrument précieux. Il nous incombe

de le préserver, de l'adapter et de le moderniser. Nous

sommes redevables à nos prédécesseurs et responsables

envers nos successeurs », a souligné Tom Oberweis, dans son

discours. « Les chambres professionnelles sont le baromètre

de notre société. Leurs avis et positions reflètent les sentiments

et opinions du pays, elles sont comme un référendum

permanent. Ensemble, les chambres professionnelles

représentent le poids d'une deuxième chambre virtuelle.

Il convient de renforcer les liens avec la chambre nationale,

de les structurer et, pourquoi pas, de les institutionnaliser.

Cela pourrait donner naissance à un modèle de participation,

de démocratie renforcée et de légitimité accrue. »

Depuis sa création, des décisions législatives importantes

ont été prises en collaboration avec le monde politique,

consolidant et développant la position de l’Artisanat.

Aujourd’hui, comme le révèle le vice-président Paul Nathan

dans le film, la Chambre s’engage activement à promouvoir

et soutenir le développement et l’innovation dans l’Artisanat,

à encourager la création et la transmission d’entreprises

ainsi que la formation initiale et continue.

« La Chambre des Métiers est la gardienne de cette maison,

l'intermédiaire officiel et institutionnel entre l'Artisanat

et la politique... ... elle est le parlement de l'Artisanat. »

Un lieu de rencontre et d’échange

À l’image de son bâtiment, constamment agrandi au fil

des décennies, la Chambre des Métiers évolue également

de façon permanente, poursuit son président. En mettant

un accent sur la numérisation, l’innovation et la transition

énergétique, elle a néanmoins toujours maintenu la

conscience de la tradition de l’Artisanat. « Ici, chez nous,

l'Artisanat dispose d'une maison qui lui est propre, de

l'Artisanat pour l'Artisanat : accessible aux familles d'artisans

et à tous ses amis et partenaires ; ouvert aux nouvelles idées

et aux voix critiques. C'est un lieu de rencontre et d'échange

pour les personnes et les idées. La Chambre des Métiers

est la gardienne de cette maison, l'intermédiaire officiel et

institutionnel entre l'Artisanat et la politique, ainsi qu'entre

le gouvernement et les administrations. Elle est le parlement

27


MAGAZINE

EVENT


Le cadre musical a été assuré par le groupe KLEIN

de l'Artisanat pour les artisans. Elle donne au secteur une

visibilité, une structure et une crédibilité. En tant que

chambre de l'Artisanat, elle représente également les intérêts

transversaux de l'Artisanat, pas seulement ceux d'une entreprise

ou d'un groupe d'entreprises. »

La Chambre représente désormais toutes les entreprises

artisanales, du secteur alimentaire à des secteurs tels que

la mode, la santé & l’hygiène, la mécanique, la construction,

la communication, le multimédia, l’art et bien d’autres

activités et services artisanaux.

Les réflexions sur l'avenir de l'Artisanat s’installent de plus en

plus au cœur de notre travail. Les "méga-tendances"

telles que l'utilisation des ressources, la mobilité, la connectivité,

l'intelligence artificielle dessinent déjà aujourd'hui le monde

de demain. Elles posent des défis énormes à nos sociétés et à

nos entreprises. Mais qui dit défi, dit aussi opportunité.

Une nouvelle histoire à écrire ensemble

Pour aborder l’avenir, la Chambre des Métiers a convié sur

scène le futurologue allemand Max Thinius qui a souligné

l’importance passée, présente et future de l’Artisanat dans

notre société. « L’industrialisation a conduit à la création

de nouvelles structures et de nouvelles histoires.

Elle a invité les termes de loisirs, de pension, elle a redéfini

la famille… Nous vivons une époque dans laquelle il va falloir

réinventer des histoires. La production locale va redevenir

la norme. A l’avenir les entreprises produiront là où le produit

est consommé, en quantité raisonnée. De petites structures

travaillerons en réseau pour répondre à de plus grands

besoins. Les villes changeront. En Europe, 64% des familles

avec enfant, ne souhaitent plus vivre dans des métropoles,

mais dans des villes de 150.000 habitants maximum…

« Nous vivons une époque dans laquelle il va falloir réinventer

des histoires. La production locale va redevenir la norme. »

Max Thinius, futurologue

La technologie nous offre de très nombreuses solutions,

mais nous devons réfléchir à ce que nous voulons et faire

un choix parmi toutes ces solutions. Pendant que le monde

cherche à trouver un nouveau rythme, les entreprises

doivent essayer de trouver un nouveau modèle. Nous avons

des millions de possibilités de façonner l’avenir, chacun de

nous peut agir de façon durable. Et c’est à vous, les Artisans,

de façonner notre avenir », conformément à la devise

de la Chambre des Métiers « Make. Shape. Create. »

En effet, préparer et soutenir l'Artisanat dans le contexte de

demain est désormais le leitmotiv de la Chambre des Métiers.

« « Make » représente notre engagement envers l'entrepreneu-

29


MAGAZINE

EVENT


riat, la création, le développement de nos entreprises artisanales,

souligne Tom Oberweis. « Shape » englobe nos efforts

pour créer, avec le monde politique, les conditions-cadres

appropriées qui permettent à l'Artisanat de se développer et

d'innover à nouveau. Et « Create » trace les voies de l'avenir

du métier artisanal, pour tous les jeunes, et moins jeunes, qui

voient leur avenir dans l'Artisanat grâce à la formation initiale

et continue. »

C’est donc le regard tourné vers l’avenir, avec optimisme

et détermination, que la Chambre des Métiers aborde ces

100 prochaines années, aux côtés de tous les artisans du pays.

Nous vous invitons à visiter notre timeline afin de plonger dans

l’histoire de la Chambre des Métiers https://www.cdm.lu/100ans

Plus d’informations sur le futurologue Max Thinius :

maxthinius.de

Découvrez toutes les photos de la soirée ici :

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und robusten Team, das von einer starken Organisationskultur

angetrieben wird, ist das Unternehmen in der Lage, den absolut

hochwertigen Kundenservice und das beste Personal in der

Branche zu bieten.

(BOLT20230803011)

Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über

die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen

wollen, dann kontaktieren Sie uns. Sie können auch gerne

Ihre eigene Suche in der Datenbank starten.

Enterprise Europe Network

Chambre des Métiers

+352 42 67 67 - 366

international@cdm.lu

33


TRAVAILLEURS DÉSIGNÉS /DER SICHERHEITSBEAUFTRAGTE

N° REF TITRE DELAFORMATION LANGUES DATES DURÉE TARIF

5813

NEW Visites de sécurité: mettre enplace ou améliorer sa

démarche

NEW Sicherheitsrundgänge: Einführung oder

Verbesserung

18/04/2024

17/09/2024

8h 395€

5814

NEW

NEW

Objectif Zéro Accident: cela commence par moi! 15/04/2024

Ziel Null Unfälle: Arbeitssicherheit beginnt bei mir 01/10/2024

4h 195€

5811

Les responsabilités du chef d'entreprise, dutravailleur

désigné etdelaligne hiérarchique en matière de

sécurité et santé au travail

22/04/2024 4h 280€

CONSTRUCTION

N° REF TITRE DELAFORMATION LANGUES DATES DURÉE TARIF

4850

Déconstruction et démolition sélective envue du

réemploi ou du recyclage

17/04/2024 8h 395€

5058 Droit delaconstruction: les principaux contrats 19/04/2024 2.5h 125€

Consultez notre catalogue

de formations et

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Formations continues 2024

RESSOURCES HUMAINES /DÉVELOPPEMENT PERSONNEL

N° REF TITRE DELAFORMATION LANGUES DATES DURÉE TARIF

5002 Lehrlinge ausbilden und betreuen 07/10/2024 24h 350€

5091 Harcèlement moral, lerepérer, letraiter 10/04/2024 8h 240€

5092

NEW Favoriser la communication etprévenir les

situations conflictuelles

17/04/2024 8h 240€

DROIT -WORKSHOP: DROIT DU TRAVAIL deAàZ

N° REF TITRE DELAFORMATION LANGUES DATES DURÉE TARIF

5022

La maladie dusalarié dans l'artisanat 26/11/2024

Das Krankheitsbild des Arbeitnehmers imHandwerk 05/11/2024

3h 125€

5029

Le Règlement général sur laprotection des données

(RGPD) appliqué aux PME

23/04/2024 3h 125€

5031

Le droit dutravail et la législation sociale -Les essentiels

pour créateurs etrepreneurs d'entreprise

Arbeits- und Sozialrecht -Das Wichtigste für Gründer

und Übernehmer

16/04/2024

17/04/2024

9h 300€

5085

NEW

Les incontournables aumoment del'embauche 26/11/2024 3h 150€

5086

NEW

Les bons réflexes de gestion delarelation detravail 29/11/2024 3h 150€

5087 NEW La gestion delafind’un contrat detravail 03/12/2024 3h 150€

GESTION D’ENTREPRISE

N° REF TITRE DELAFORMATION LANGUES DATES DURÉE TARIF

5070

NEW Investir sereinement entemps d'incertitude

économique

15/05/2024 8h 390€

5030

5037

Comptabilité etanalyse financière 24/09/2024

Buchführung und Bilanzanalyse 17/09/2024

Le calcul du prix de revient 09/10/2024

Preisberechnung 23/10/2024

20h 550€

12h 150€

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de formations et

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formations.cdm.lu


MAGAZINE

INNOVATION

TECHNOLOGIEN

KI im Berufsalltag:

Ein Praxisleitfaden.

Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit eines der meistbehandelten Themen. Sie wird schon lange erforscht

und in der Produktion eingesetzt, während der Einsatz im Büro noch am Anfang steht. Vor allem kleine und mittelständige

Unternehmen können damit Zeit sparen und an Effizienz gewinnen. Wir erklären Ihnen, was eine KI ist, wie Sie einen guten

„Prompt“ schreiben und auf was Sie bei der Nutzung im Geschäftsalltag achten sollten.

Was ist eine KI?

Bei KI handelt es sich um eine

Sammlung von Technologien und

Algorithmen, die es Computern

ermöglichen, aus Daten zu lernen,

Muster zu erkennen, Probleme zu

lösen und Lösungen mit minimalem

oder ohne menschliches Eingreifen

anzubieten.

„Betonung des Wesentlichen:

Wichtige Schlüsselbegriffe und Ausdrücke

sollten im Prompt enthalten sein, damit

die KI den Kontext versteht.“

Was ist ein Prompt?

Ein Prompt dient als Anweisung,

um einen Computer oder einer

KI-Plattform zu befehlen, einen

spezifischen Text zu erstellen oder

eine spezielle Funktion auszuführen.

Es kann sich um eine Frage, einen

Befehl oder eine kurze Erläuterung

eines Sachverhalts handeln.

Das Hauptziel ist es eine genaue und

wirkungsvolle Anweisung zu geben,

die eine qualitativ hochwertige

Antwort sicherstellt.

Wie erstelle ich einen guten Prompt?

So wie in der menschlichen Interaktion

werden klare Anweisungen

besser verstanden und ausgeführt.

Ein wirkungsvoller Prompt zeichnet

sich durch folgende Eigenschaften aus:

• Deutlichkeit: Die Verwendung von

klarem und eindeutigem Vokabular

ist entscheidend. Verwirrende

Formulierungen und unklare

Ausdrucksweisen sollten vermieden

werden.

• Betonung des Wesentlichen:

Wichtige Schlüsselbegriffe und

Ausdrücke sollten im Prompt

enthalten sein, damit die KI den

Kontext versteht. Schlüsselbegriffe

für einen Artikel oder Social-Media-

Beitrag sollten im Voraus festgelegt

werden. Wenn ein spezieller

Sprachstil (z.B. formell, umgangs

sprachlich, etc.) in der Antwort

gewünscht ist, sollte dieser auch

im prompt verwendet werden.

• Konzentration auf das Wesentliche:

Es ist wichtig, sich auf das Hauptthema

oder die zentrale Idee des

Textes zu konzentrieren. Überflüssige

Informationen, die den Textgenerator

ablenken könnten, sollten

vermieden werden.

Was gilt es zu beachten, wenn ich KI

im Geschäftsalltag nutzen will?

• Datenschutz: KI-Systeme verarbeiten

oft große Mengen an Daten, einschließlich

persönlicher Daten.

Es ist wichtig, sicherzustellen,

dass diese Daten gemäß den Datenschutzgesetzen

und -bestimmungen

behandelt werden, wie z.B. der

Datenschutzgrundverordnung

(DSGVO) in der EU.

• Datensicherheit: Die Daten, die

von KI-Systemen verwendet werden,

sollten vor unbefugtem Zugriff,

Verlust und Manipulation geschützt

werden. Dies kann durch

Verschlüsselung, sichere Speicherung

und regelmäßige Sicherheitsprüfungen

erreicht werden.

• Transparenz: Die Funktionsweise

von KI-Systemen sollte so transparent

wie möglich sein.

Das bedeutet, dass Mitarbeiter

verstehen sollten, wie

Entscheidungen getroffen werden

können. Dies kann durch ein

erklärbares KI-Design, Dokumentation

und offene Kommunikation

erreicht werden.

• Menschliche Überwachung:

Auch wenn KI-Systeme autonom

arbeiten können, ist es ratsam, dass

Mitarbeiter KI-Entscheidungen

überwachen. Dies stellt sicher, dass

Fehler erkannt und korrigiert

werden können. Des Weiteren

ermöglicht es auch Texte zu überarbeiten

und diesen eine “menschliche

Note“ zu verleihen.

• Regulierung: Aktuell gibt es wenig

Regulierung im Bereich der KI.

Innerhalb der EU wird am „Artifical

Intelligence Act“ gearbeitet, welcher

KI-Systeme in Zukunft stärker

regulieren soll. Bleiben Sie informiert,

um mögliche Veränderungen

für Ihr Unternehmen zu erkennen

und umzusetzen.

• Risikobewertung: Bevor Sie KI-

Systeme nutzen, sollten Sie die

potenziellen Risiken, Herausforderungen

und Chance bewerten.

Eine gründliche Risikobewertung

hilft Risiken zu minimieren und

/03/2024

36


37

MAGAZINE

S


MAGAZINE

INNOVATION

mögliche Herausforderungen

entgegenzuwirken.

Welche Risiken birgt eine KI?

• Urheberrecht: Lesen Sie unbedingt

die Nutzungsbedingungen der

jeweiligen Tools, um sicherzustellen

wie es um das Urheberrecht steht.

Werden Ihnen die Rechte übertragen?

Kann der Betreiber die eingegebenen

Inhalte weiterverwenden?

• Geschäftsgeheimnisse: Geschäftsgeheimnisse,

die als kritische

Vermögenswerte eines Unternehmens

gelten, umfassen Elemente

wie Kundendaten, Entwurfspläne,

Rezepturen oder Details zu

Marketingstrategien. Es ist ratsam,

die Eingabe sensibler Daten in

KI-Werkzeuge zu vermeiden.

Diese Tools verwenden Benutzereingaben

zur Optimierung ihrer

Algorithmen, wodurch die Daten

möglicherweise einer unbeschränkten

Nutzerzahl zugänglich gemacht

werden könnten.

• Datenschutz: Damit KI-Systeme

effektiv genutzt werden können,

ist häufig eine erhebliche Menge an

persönlichen Daten erforderlich.

Hierbei besteht die Gefahr, dass

der umfangreiche, notwendige

Datenbestand nicht adäquat

gesichert ist. Dies könnte dazu

führen, dass unbefugte Dritte die

IN 6 SCHRITTEN ZUR UMSETZUNG

Daten missbrauchen oder dass die

Daten durch Sicherheitslücken oder

Cyberangriffe kompromittiert

werden. Achten Sie auf die Konformität

mit der europäischen Daten

schutzgrundverordnung.

1. Definieren Sie spezifische Aufgaben oder Anwendungsgebiete, in denen

Sie die KI nutzen wollen.

2. Erfassen Sie die bestehenden Prozesse der Aufgaben oder Anwendungsgebiete.

3. Prüfen Sie wie der Einsatz von KI aussehen kann.

4. Testen Sie verschiedene Tools, um herauszufinden welches am besten für

den gewünschten Einsatzzweck geeignet ist.

5. Binden Sie Ihre Mitarbeiter bei der Umsetzung mit ein und sammeln

Sie Feedback.

6. Setzen Sie Regeln zur Nutzung der KI auf.

Haben Sie noch Fragen? Möchten Sie weitere Informationen zu den bestehenden

Angeboten erhalten?

Kontaktieren Sie die Abteilung eHandwierk der Chambre des Métiers:

Chambre des Métiers

ehandwierk@cdm.lu

+ 352 42 67 67 - 505

cdm.lu

/03/2024

38


Depuis 1949 aux

côtésdes P.M.E.

luxembourgeoises

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MAGAZINE

ÉNERGIE

KLIMA-AGENCE : PRENDRE PART À LA TRANSITION ÉNERGÉTIQUE

Accompagner vos clients vers

la durabilité : notre expertise

au service des artisans.

Votre contribution est cruciale pour l'adoption de solutions durables telles que les rénovations énergétiques et les installations

techniques favorisant les énergies renouvelables. Klima-Agence vous accompagne grâce à des conseils et des outils pour

concrétiser les projets de vos clients.

En tant qu'artisan, votre rôle est

indispensable pour réussir la transition

énergétique du Luxembourg.

Vos compétences et votre engagement

sont essentiels pour mettre en œuvre des

solutions durables et améliorer l'efficacité

énergétique des bâtiments.

Le passage à l'acte des particuliers est

un élément clef de cette transition. Vos

clients ont besoin de conseils avisés et

de solutions pratiques pour concrétiser

leurs projets d'habitat et de mobilité

durables. En les guidant dans le choix

des technologies les plus adaptées à

leurs besoins, en les informant sur les

matériaux d’isolation et en les accompagnant

à travers les diverses étapes

du processus, vous les aidez à franchir

le pas vers une vie plus respectueuse

de l'environnement et une plus grande

efficience énergétique de leur logement.

« Klima-Agence, votre partenaire

pour une transition énergétique

réussie. »

C'est là que Klima-Agence intervient

pour compléter votre expertise. Nous

sommes là pour vous soutenir dans vos

efforts, en offrant des conseils et des

outils pratiques pour faciliter la transition

de vos clients vers des modes de vie

plus durables. Nos experts en transition

énergétique durable peuvent fournir un

conseil de base en énergie à vos clients et

répondent aussi à vos questions.

Certifications Klima-Agence et outils en

libre-service

Connaissez-vous nos labels « Klima-

Agence certified artisan » et « Klima-

Agence certified conseiller », des certifications

gratuites et volontaires ouvertes à tous

les ingénieurs, architectes et artisans spécialisés

en efficience énergétique (isolation,

fenêtres) ? Pour bénéficier des aides Klimabonus

et obtenir l'agrément ministériel,

faire appel à un professionnel

« certified » est obligatoire. Pour certaines

mesures, une collaboration avec un conseiller

est requise, tandis que pour une mesure

unique, le client peut directement solliciter

un artisan agréé.

Pour plus de détails :

klima-agence.lu/certified-artisan

klima-agence.lu/certified-conseiller

Grâce à nos conseils et à nos outils en libreservice,

vous pouvez aider vos clients à faire

les bons choix. Notre simulateur de rénovation

disponible sur renover.klima-agence.lu

permet d’évaluer la situation énergétique

actuelle du logement de votre client.

De plus, nous informons sur les aides financières

disponibles pour réussir ces projets

durables, qu'elles soient étatiques, communales

ou des fournisseurs d'énergie :

aides.klima-agence.lu.

Recommandez à vos clients de prendre rendez-vous

avec un conseiller Klima-Agence :

• en appelant gratuitement le 8002 11 90,

du lundi au vendredi de 8h00 à 12h00 et

de 13h00 à 17h00 (sauf les jours fériés) ;

• en remplissant le formulaire de contact

sur klima-agence.lu/fr?rendez-vous.

/03/2024

40


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En partenariat avec:


MAGAZINE

RUBRIQUE

« Nous sommes ravis de compter 800 signataires membres

de notre organisation à la Charte de Valeurs de la Fédération

des Artisans. »

/03/2024


MAGAZINE

RUBRIQUE


MAGAZINE

RUBRIQUE

ENGAGEMENT

Charte de Valeurs

de la Fédération des Artisans

Nous sommes ravis de compter 800 signataires membres de notre organisation à la Charte de Valeurs de la Fédération

des Artisans. Cela témoigne ainsi de leur engagement envers des principes éthiques et des valeurs qui sont au cœur

de l'artisanat luxembourgeois.

La Charte de Valeurs de la Fédération

des Artisans incarne

notre engagement commun

envers la qualité, la proximité,

l'innovation, et l'indépendance, tout

en manifestant un profond respect

envers nos collaborateurs, l'environnement,

et les communautés auxquelles

nous sommes liés.

Nous continuons aussi à encourager

les signataires à maintenir cet engagement

au cours de l'année 2024

et au-delà.

Les valeurs que nous partageons

deviennent de plus en plus cruciales

dans le paysage des entreprises

contemporaines, et cette contribution

à cet effort collectif renforce la

réputation de l'artisanat luxembourgeois.

/03/2024

44


MAGAZINE

RUBRIQUE


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MAGAZINE

FÉDÉRATION

LE 31 JANVIER 2024

Retour en images de

la Tournée des Ramoneurs-

Fumistes 2024 !

Le 31 janvier 2024, une délégation

des ramoneurs ont rendu visite au

gouvernement afin de souhaiter ses

vœux pour la nouvelle année. D'autres

étapes étaient la Chambre des Députés,

les Villes de Luxembourg et d'Esch et

l'OAI ainsi que la Fédération des Artisans

et la Chambre des Métiers.

Pendant leur discours, ils ont rappelé

les difficultés que rencontre leur

secteur d'activité, en particulier

les petites entreprises suite à la crise.

De plus, ce fut l'occasion de souligner

l'importance de sensibiliser les

nouvelles générations aux métiers de

l'artisanat. De-même que la transition

énergétique a un réel impact sur ces

métiers.

Fédération des Artisans

s.oestreicher@fda.lu

+ 352 42 45 11 - 33

fda.lu

/03/2024

48


VOTRE FÉDÉRATION – VOTRE CONSEILLER

Chaque fédération est

encadrée par un conseiller

dédié.

Ensemble avec le comité, il gère la fédération, suit

les dossiers politiques et organise les manifestations.

Ce conseiller est aussi le point de contact des membres

pour toutes questions touchant les métiers en question.

Antoine Gierenz est conseiller à la Fédération

des Artisans et il encadre la Fédération des Maîtres

Instructeurs, GIMEC, la Fédération des entreprises

du machinisme agricole et industriel, la Fédération

des entreprises de Carrosserie, la Fédération

des Exploitants de Stations-Services, et Fédération des

Armuriers et Négociants d'Armes.

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Tél.:0352490 090 -1/Fax :00352290 290

Email :info@techniroute.lu

De plus, Antoine Gierenz est la personne de contact

pour les entreprises membres, pour les informer

et les conseiller sur les thématiques en relation

avec leurs métiers.

IHR VERBAND - IHR BERATER

Jeder Verband hat seinen Berater. Zusammen mit dem

Vorstand leitet er/sie den Verband, betreut politischen

Themen und organisiert Veranstaltungen. Der Berater

ist auch der Ansprechpartner für die Mitglieder bei allen

branchenspezifischen Fragen.

Antoine Gierenz ist Berater der Fédération des Artisans und

betreut die Fédération des Maîtres Instructeurs, GIMEC,

Fédération des entreprises du machinisme

agricole et industriel, Fédération des entreprises

de Carrosserie, Fédération des Exploitants de Stations-

Services, und Fédération des Armuriers et Négociants

d'Armes.

Darüber hinaus ist Antoine Gierenz die Kontaktperson

für die Mitgliedsunternehmen, um sie über Themen

im Zusammenhang mit ihren Berufen zu informieren

und zu beraten

Antoine Gierenz

T : 424511-53

E : a.gierenz@fda.lu

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MAGAZINE

AGENDA/

EVENTS

Save the date.

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www.cdm.lu

04

AVR

2024

16

AVR

2024

19

AVR

2024

AFTERWORK DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS

CHEZ LA SOCIÉTÉ MARBRERIE LAMPERTZ

CONFÉDÉRATION DES MÉTIERS DE LA SANTÉ

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE

FÉDÉRATION DES PATRONS OPTICIENS

ET OPTOMÉTRISTES

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE

16

AVR

2024

UN SITE INTERNET EFFICACE ET JURIDIQUEMENT

CONFORME

Si avoir un site internet est devenu un incontournable

pour la visibilité des entreprises, un site internet doit

non seulement être techniquement efficace, mais aussi

juridiquement conforme.

Le service eHandwierk (Chambre des Métiers) présentera

les bonnes pratiques et les pièges à éviter lors de la création

et la gestion d’un site, ainsi que les aides financières existantes ;

maître Renaud Le Squeren (DSM Avocats à la Cour) fera le point

sur les mentions imposées et partagera des exemples pratiques

(mentions légales, conditions d’utilisation, politique données

personnelles, cookies …)

De 16H30 à 18H00 à la Chambre des Métiers

www.cdm.lu/agenda

25

AVR

2024

COMPRENDRE ET IMPLÉMENTER LE DÉVELOPPE-

MENT DURABLE EN 8 THÈMES

Venez découvrir le développement durable à cette courte conférence

suivie de 8 speed dating thématiques. Vous repartirez avec

des actions concrètes à mettre en place dans votre entreprise.

De 14h à 17h à la Chambre des Métiers

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Tél.: 492323-Fax: 404458

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VOITURES

&

VÉHICULES UTILITAIRES

Heures d’ouvertures:

Du lundi au vendredi

07h00 - 18h30

Samedi

07h00 - 12h00

Dimanche fermé

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