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Avril/2024
MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG
INTERVIEW DE MARC THEIN, PRÉSIDENT DE LA FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE
La FGT, le partenaire
des entreprises
du Génie Technique
AVIS DU MOIS
Paquet relancement logement :
mesures fiscales
CENTRES DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT ET PARACHÈVEMENT
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MAGAZINE
FOCUS
Abwesenheitsproblematik.
Die Covid-Pandemie bildete eine gewisse
Zäsur, was die Abwesenheitsproblematik
betrifft. Nach eher zaghaften aber stetigen
Anstiegen seit 2010 steigen ab 2020 die
Fehlzeiten von 3,9 und für 2022 auf 5,2 Prozent,
wobei insbesondere Kurzzeitabwesenheiten
signifikant zunehmen. Mathematik für
Anfänger: Von 3,9 auf 5.2 sind nicht
1,3 Prozent, sondern 33,3!
Allein 2022 errechnet die Generalinspektion der
Sozialversicherung einen direkten Kostenpunkt
von 1 Milliarde Euro, der wegen der Lohnfortzahlung
vor allem zulasten der Arbeitgeber geht.
Der Schaden in Form von fehlender Produktivität
wird um ein Vielfaches höher sein. Seit der
Einführung des Einheitsstatutes im Jahr 2009
und der damaligen Zusicherung der Regierung,
dass diese Operation mit keinen Zusatzkosten
für die Unternehmen verbunden wäre, sind die
Kosten und Desorganisation in Folge von Fehlzeiten
insbesondere im Handwerk ein Thema.
Corona samt Lockdown, Quarantäne, Homeoffice
haben bei Manchen die Einstellung zur
Arbeit und zum Erscheinen am Arbeitsplatz
geändert. In der Politik ist die Life-Work Balance
omnipräsent und man überschlägt sich förmlich
bei der Einführung immer neuer Formen
von «Nicht-Arbeit». Dies erklärt auch, dass
sogar eine gewisse statistische Beruhigung
bei krankheitsbedingten Abwesenheiten die
Gemengelage der Betriebe eher unberührt lässt,
weil ein Grossteil der Beschäftigten in irgendeiner
politisch gewollten Urlaubsform steckt
und somit abwesend ist. Abwesend bedeutet
im Betrieb, dass die Arbeitsleistung besagten
Arbeitnehmers entweder nicht oder von jemand
anders erbracht werden muss. Abwesend ist
gleichbedeutend mit Stress, Überstunden,
Unzufriedenheit – bei den Anderen! Aber wehe,
der Unternehmer will die Sache thematisieren.
Dann wird abgeblockt und mit der moralischen
Keule draufgehauen, was das Zeug hält.
Gleichzeitig muss unsere Wirtschaft dynamisch
funktionieren, damit wir gute Sozialsysteme
haben, gute Löhne, in Klima, Gesundheit
und Bildung investieren können und uns alles
das leisten können, an das wir uns gewohnt
haben. Entgegen anderslautender eigener
Aussagen gaukelt die Politik den Menschen
vor, dass wir das alles ohne Leistung haben
können. Leider stimmt das nicht.
Wir haben hierzulande Sozialsysteme und ein
Arbeitsrecht, das insbesondere die Arbeitnehmer
vor dem Leben und seinem Ungemach
schützt. Alter, Unfall, Krankheit, Mutterschaft,
Lohnausfall, Elternzeit, alles gut gemeint und
gemacht. Aber dann gab es auf einmal kein
Halten mehr: weil Eltern scheinbar missbräuchlich
Krankenscheine zogen, um ihre
Kinder zu versorgen, wurde Urlaub aus familiären
Gründen eingeführt. Dieser wurde ausgeweitet
auf ziemlich die gesamte Familie, nun
sollen alle möglichen Nachbarn und Bekannten
dazu kommen. Bei voller Entlohnung und ohne
jedwede Kontrolle! Daneben ein Urlaub wegen
höherer Gewalt, auch vom Arbeitgeber bezahlt,
zusätzlich zu einer ganzen Reihe an Sonderund
Spezialurlauben, von denen das Arbeitsrecht
nur so strotzt. Vielleicht sollte man den
«Code du Travail» in «Code des Congés payés»
umtaufen? Und die nächsten Initiativen sind
bereits im Koalitionsabkommen angedacht.
Dann zur Krankheit. Krankenversicherungen,
wie alle Sozialsysteme europäischer Prägung,
sind immer Solidarsysteme. Missbräuchliches
Verhalten ist also immer auch ein
unsolidarisches Verhalten. Missbräuche bei
der Krankmeldung interessieren aber weder
die Regierung noch die CNS, da die Arbeitgeber
den grössten Teil der Lohnfortzahlung
stemmen müssen. Laut Gewerkschaften, die
nie darum verlegen sind Drückeberger zu
decken, gibt es überhaupt keine Missbräuche,
da Arbeit ja prinzipiell schlecht ist und
Menschen krank macht. Administrative
Kontrollen finden keine statt und auch die
berühmten Krankenscheinautomaten, bei
denen im Wartesaal Krankenscheine ausgestellt
werden, treiben unbehelligt ihre Unwesen.
Die CNS ist defizitär, der Arbeitgebermutualität
laufen die Kosten davon. Da ist guter Rat teuer.
Unsere Nachbarländer haben alle Karenztage
oder die Versicherten müssen in irgendeiner
Form zum Krankengeld beitragen. Die Arbeitgeber
hierzulande kennen seit dem Einheitsstatut
auch eine 20%ige Eigenbeteiligung an
der Lohnfortzahlung. Warum nicht bei den
Arbeitnehmern? Auf der anderen Seite entstehen
ja auch keine arbeitsbedingten Unkosten.
Solche Überlegungen sind in Luxemburg ein
grosses Tabu. Wann die Krankenversicherung
bestmöglich für kranke Menschen da sein
soll, heisst dies auch, dass aktiv gegen Missbrauch
vergangen werden muss, und dass der
gesellschaftliche Kostenpunkt, der von allen
getragen werden muss, ihm Rahmen bleiben
muss. Dieses heisse Eisen muss die Regierung
irgendwann anfassen.
Fédération des Artisans
Romain Schmit
Secrétaire général
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RE
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l’Artisanat
au Luxembourg !
10-13
ÉCONOMIE
PAQUET RELANCEMENT
LOGEMENT : MESURES FISCALES
Avis du mois
20-22
NUTRI-SCORE
WEM NUTZT
DER NUTRI-SCORE?
Bewertungssystem von Lebensmitteln
POLITIQUE
14 LE 9 JUIN, VOTONS POUR UNE UNION
EUROPÉENNE EN FAVEUR
DE L’ARTISANAT ET DES PME !
Élections UE
100 ANS
28-29 "L'ARTISANAT AU LUXEMBOURG :
UN PILIER INCONTOURNABLE
DE L'ÉCONOMIE ET DE LA POLITIQUE"
Interview
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Découvrez-les en page 31
JURIDIQUE
16-17 LES CONDITIONS GÉNÉRALES :
INÉLUCTABLES VIS-À-VIS
DES CLIENTS CONSOMMATEURS,
MAIS PAS INFAILLIBLES !
Droit de la consommation
18 LA COUR CONSTITUTIONNELLE
AU SECOURS DES INDÉPENDANTS
Arrêt N°191/24 du 1 er mars 2024
FORMATION
24-25 DIE MAKER FAIRE LUXEMBOURG
KEHRT ZURÜCK!
Eine Feier der Kreativität
VISITE
26 RENCONTRE AVEC MADAME
LA RAPPORTRICE DU PROJET
DE BUDGET DE L’ÉTAT 2024
DIANE ADEHM
Rencontre politique
RECYCLAGE
32-34 DAS NEUE «RECHT AUF
REPARATUR» - CHANCEN UND
HERAUS-FORDERUNGEN FÜR
DAS HANDWERK
EU-Kommission
EUROPE ET GRANDE RÉGION
35 INTERNATIONALE
KOOPERATIONSANGEBOTE
Ein Mittel, um neue Märkte
zu erschließen
ÉNERGIE
36-37 MISER SUR L'ÉNERGIE SOLAIRE :
PRODUCTION ET AUTOCONSOM-
MATION
Les avantages d’une installation
photovoltaïque
MAGAZINE
SOMMAIRE
06-07
EDITO
D'HANDWIERK01|2018
WAS DIE SOZIALWAHLEN
42-43
FÉDÉRATION
WIRTSCHAFTSMINISTER
ISTDENNSCHON
UNS WIRKLICH SAGEN LEX
WAHLKAMPF?!
DELLES STELLT SICH DEN
FRAGEN DER DELEGIERTEN
ÉDITORIAL
Unternehmen
Ausserordentliche Generalversammlung
Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampfder auch Fédération gerne dargestellt des Artisans wird, beginnt indieser
Legislaturperiode außerordentlichfrüh.
38-41
RUBRIQUE
LA FGT, LE PARTENAIRE
DES ENTREPRISES
DU GÉNIE TECHNIQUE
Interview de marc Thein, président
de la Fédération du Génie Technique
4
Bereits im Dezember wiederholteninsbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer
Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung
nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund
übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr
Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere
das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte
Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.
Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,
52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere
beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein
Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den
engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.
Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei
amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum
ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzu-
FÉDÉRATION
schmeicheln, nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn
erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien
nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit
derenForderungen reagiert,sodassdie Beam-
47 BRAVO À FELIX KUGENER
ET À TIMO tenvertretungriskierte,entwederins REILAND !
Leere zu laufen oder aber
Confédération ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren la Toiture
zu müssen.
47 PROTÉGEZ Doch sorgten VOS COMPTES wie gesagt genügend Minister dafür, dass es
DROPBOX nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte
Mise en Erziehungsminister garde contre les Claude arnaques Meisch, als er ankündigte, die
Praktikumsdauer fürangehende Lehrer zu kürzen.Amgleichen
Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familien-
et le phishing
ministerin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige
„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und
schlugvor,das berufliche Anfangspraktikumauf einJahrzu
beschränken. Somitwar dasHerzstück derBeamtenstatutenreformzumindest
angeschossen,mittels welcherdocheigentlich
eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor
hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister
desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund
so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst
denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu
erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder
Fall war.
Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also
eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken.Diese
werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von
Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch
aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher
so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.
Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene
Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch
erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine
fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder
Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder
5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu
halten.Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,
die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken
anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.
Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf
Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell
stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,
Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen
Zeitaltersindalles Themen,die maninder
kommendenLegislaturperiode angehenmuss.
LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum
nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt
werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.
FÉDÉRATION
Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten
geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt
dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden
48 37 E CORTÈGE DE LA BRETZEL
Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung
heraus Liewensmëttel-
wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produk-
Confédération
handwierk tivitätszuwächse a.s.b.l. zu verteilengibt.
Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:
hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan
letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.
Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre
Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und
Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,
damit das politische Umfeld den Anforderungen der
Zeit gewachsenist.Dazugehören flexible Arbeitszeitmodelle
ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente
InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktorenzunennen.
Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers
diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den
Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten
können. Doch dafürmüssten sie zuallererst
einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,
anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!
Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise
derCGFPeinen Korbgibt?
Romain SCHMIT | Secrétaire Général
T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu
I www.fda.lu | twitter @romschmi
44-46
FÉDÉRATION
DES FORMATIONS
EN ÉLECTRICITÉ
BRANCHÉES !
Centres de Compétences
Génie Technique du bâtiment
et parachèvement
STANDARDS
03
FOCUS
50
AGENDA/EVENTS
ONLINE
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Infos
MAGAZINE
EDITO
UNTERNEHMEN
Was die Sozialwahlen
uns wirklich sagen.
Am 12. März hatten rund 300 Unternehmen mit mehr
als 15 Mitarbeitern die Ehre, Sozialwahlen zu organisieren.
Mit einem 64seitigen Leitfaden der ITM im Rücken,
wurde von tausenden fleissigen Händen in abertausenden
Arbeitsstunden diese bürokratische Herkulesarbeit von
den Unternehmen gestemmt.
Unser Dank geht an dieser Stelle an alle die Arbeitgeber, die
damit einen massgeblichen Beitrag zur basisdemokratischen
Ausgestaltung der Arbeitsbeziehungen leisten.
In den Medien werden die Sozialwahlen als Schaulaufen der
Gewerkschaften dargestellt, was nicht ferner von der gelebten
Realität der Unternehmen weg sein könnte.
Tatsächlich ist es so, dass Gewerkschaften eigentlich nur
in grösseren Unternehmen eine tatsächliche Rolle spielen,
während in 77 Prozent der Unternehmen mit 100 und weniger
Mitarbeitern, die gewählten Personaldelegationen KEINER
Gewerkschaft angehören. In Unternehmen mit 15 und weniger
Mitarbeitern gibt es keine offizielle Personaldelegation – und
schon gar keine Gewerkschaft - und doch bleiben auch hier der
soziale Fortschritt und das positive Miteinander nicht aussen
vor, ganz im Gegenteil. Es sind engagierte Mitarbeiter, die in
ihrem Unternehmen gemeinsam mit der Geschäftsleitung in
einen strukturierten Dialog treten, um vor Ort spezifische
Lösungen für spezifische Probleme zu finden.
„Ein gutes, faires, motivierendes Arbeitsumfeld für seine
Mitarbeiter ist heute der Erfolgsfaktor Nummer 1 für jedes
Unternehmen.“
Im gelebten Sozialdialog innerhalb der Unternehmen sind
Gewerkschaften also de facto eine Randerscheinung. Daran
ändert auch der Umstand nichts, dass der OGBL über Monate
jedes Bushäuschen beschlagnahmt hat und Unmengen an Mitgliederbeiträgen
in Wahlwerbung in eigener Sache verbraten hat.
Gleich nach dem 12. März wurde insbesondere der OGBL
nicht müde, die «freien» Delegierten zu kritisieren, ihnen
zum einen Handlungsunfähigkeit und zum anderen zu unterstellen,
arbeitgebergesteuerte Marionetten und gleichzeitig
keine solide Interessenvertretung zu sein. Dieses seltsame
Demokratieverständnis der selbsternannten grössten Gewerkschaft
ist zumindest eigenartig! Die betroffenen Delegierten
müssen ihrerseits wohl oder übel einsehen, dass sie laut
dieser Sichtweise unterirdisch dumm sind, wenn nicht noch
schlimmer.
Während die Delegationswahlen auf Unternehmensebene,
wie es aussieht mustergültig abgewickelt wurden, und somit
auch valide Resultate ablieferten, sind am 12. März auch die
Delegierten der Angestelltenkammer gewählt worden. Hier
scheint das Resultat der Übung jedoch weniger glorreich zu
sein. Bereits am Wahltag sinnierte der Arbeitsminister darüber,
wie die voraussichtlich äusserst schwache Wahlbeteiligung
in Zukunft erhöht werden könnte. Vielleicht sollten
die Unternehmen auch diese Wahlen noch organisieren,
Stichwort administrative Vereinfachung…
In den Wochen vor den Sozialwahlen bekam jeder der
über 600.000 Arbeitnehmer und Pensionierte Post von der
«Chambre des Salariés», mit der Aufforderung doch bitte
schön zu wählen. Anders als in den Unternehmen, stehen
hier nur ausgewiesene Gewerkschaftsvertreter zur Wahl.
Auch dieses Mal haben rund 7 von 10 Arbeitnehmern nicht
gewählt. Der Rückhalt der arbeitenden Bevölkerung für
den OGBL hällt sich de facto auch hier mehr als
wie in Grenzen.
In über 70 Prozent der Personaldelegationen ist keine
Gewerkschaft vertreten, und wenn es darum geht, einer
Gewerkschaft das Vertrauen auszusprechen, bleiben rund
70 Prozent der Arbeitnehmer Wahl fern. Die Resultate
der Sozialwahlen am 12. März, sei es in den Unternehmen
oder für die Angestelltenkammer, ist jedenfalls ein klares,
demokratisch legitimiertes Bekenntnis für die Rückkehr
des Sozialdialogs in die Unternehmen.
Gibt es dafür Gründe? Wenn ja, werden sie tunlichst nicht
thematisiert. Gehen wir der Einfachheit halber davon aus,
dass zumindest ziemlich viele Arbeitnehmer sich nicht auf
Klassenkampf bürsten lassen wollen, wie ihn insbesondere
die grösste Gewerkschaft inszeniert. Die eigentliche Frage,
die wir uns stellen sollten, ist nicht, welche Gewerkschaft
die Schönste ist, sondern was uns diese Zahlen eigentlich
sagen, und vor allem welche Konsequenzen daraus
gezogen werden sollten.
Die wichtigste Feststellung zuerst. Der Sozialdialog in den
Unternehmen funktioniert, und das nicht dank, sondern
trotz der Gewerkschaften. Ein Betrieb, in denen sich
Mitarbeiter und Geschäftsleitung strukturell auf Konfrontationskurs
befinden ist wirtschaftlich nicht überlebensfähig.
Ein gutes, faires, motivierendes Arbeitsumfeld für seine
Mitarbeiter ist heute der Erfolgsfaktor Nummer 1 für jedes
Unternehmen.
Die Rhetorik vor allem einer Gewerkschaft, die darin
besteht, Lohnarbeit als Martyrium zu stilisieren, kann in der
/04/2024
06
MAGAZINE
EDITO
Realität so nicht stimmen, sonst würden die Gewerkschaften
von Mitgliedern überrannt werden, was offensichtlich nicht
der Fall ist.
Die Frage der gewerkschaftlichen Repräsentativität ist
im Arbeitsrecht geregelt, wie sie eben geregelt ist.
Über den legalen Rahmen hinaus, muss man sich aber die
Frage stellen, ob angesichts der Resultate der Sozialwahlen
der Alleinvertretungsanspruch der Gewerkschaften - über
die Köpfe einer Mehrheit von Mitarbeitern hinweg - von
politischer Seite nicht besser etwas nüancierter betrachtet
werden sollte.
Die Regierung und die Politik im Allgemeinen sollten sich
regelmässiger die Frage stellen, ob die Forderungen, die da
von den Gewerkschaften vorgetragen werden, tatsächlich
dem Allgemeinwohl und den «schaffenden Léit» dienen, oder
ob es nur um die Durchsetzung von Interessen einer doch
überschaubaren Mitgliedschaft und de facto einer klaren
Minderheit geht.
Das Luxemburger Modell wurde über die vergangenen
Jahre dahingehend verbogen, dass nur noch über Themen
diskutiert werden darf, mit denen die Gewerkschaften einverstanden
sind, weil sonst anscheinend der soziale Frieden
gefährdet sei.
Es handelt sich hierbei um ein Totschlagargument, mit dem
die Gewerkschaften bis jetzt bei der Politik leichtes Spiel hatten.
Bleibt es bei dieser Einstellung, werden Zukunftsthemen
wie z.B eine moderne Organisation der Arbeit, nachhaltige
Sozialsysteme und gesunde Staatsfinanzen voraussichtlich
auch weiterhin unbehandelt bleiben.
Vielleicht ist es an der Zeit neues Vertrauen zu fassen.
Vertrauen darauf, dass jene Mitarbeiter, welche sich auf
unabhängigen Listen aufstellen, keine unmündigen Schäflein
sind, sondern durchaus in der Lage sind die Arbeit im
Unternehmen so mitzugestalten, dass es für alle passt.
Vertrauen darauf, Unternehmen und die Menschen, die sie
leiten, keine unlauteren Absichten haben. Ein Arbeitsrecht,
das alles bis ins kleinste Detail regelt und jede Initiative
im Kern erstickt, wird Arbeit langfristig zu einem Risiko
machen, welches die Betriebe minimieren müssen.
Moderne, zukunftsfähige Arbeitsbeziehungen brauchen Freiräume.
Die Sozialwahlen zeigen, dass in den Unternehmen
ausserhalb von Dogmen und verhärteten Fronten das Potenzial
und der Wille besteht, solche Freiräume zu nutzen.
Um diese Freiräume zu schaffen, muss auch die Politik wieder
Vertrauen fassen, dass ihr gestalterischer Auftrag nicht
dort endet, wo gewerkschaftliche rote Linien anfangen.
Die Sozialwahlen haben uns gezeigt, dass der Dialog in den
Unternehmen funktioniert und dass es an der Zeit ist, das
Spielfeld breiter zu öffnen, um Arbeit abzusichern und besser
zu machen.
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prévention des déchets et la collecte sélective sont des gestes
actifs pour la protection du climat.
AR
TISA
NAT
MAGAZINE
ÉCONOMIE
AVIS DU MOIS
Paquet relancement
logement : mesures fiscales.
Selon les résultats de la dernière enquête de conjoncture menée par la Chambre des Métiers (CdM), l'activité économique dans
la construction continue de diminuer de manière préoccupante. En effet, c’est surtout la hausse rapide et importante des taux
d’intérêts qui a conduit à une réduction significative des ventes au niveau de l’immobilier résidentiel.
Les données du STATEC en matière d’emploi montrent
d’ailleurs que le secteur (y compris la promotion
immobilière) accuse actuellement une réduction
du nombre de postes à hauteur de 1.200 salariés.
Même si le nombre de faillites est resté stable au cours
de l’année 2023, les radiations d’entreprises sont en train
d’augmenter significativement. Il semble que de nombreux
chefs d’entreprises choisissent, au regard des difficultés actuelles,
de procéder à un arrêt volontaire de leur activité plutôt
que d’attendre la déclaration en faillite de leur entreprise.
Dans ce contexte difficile, la CdM salue l’annonce du
Gouvernement du 24 janvier 2024 de déclarer certaines
branches d’activités du secteur de la construction en crise
sur une période limitée, donnant un accès conditionné
au chômage partiel de source conjoncturelle, afin d’éviter
le chômage des salariés concernés.
Dans le même ordre d’idées, elle accueille favorablement
la volonté du Gouvernement de prendre des mesures visant
à redynamiser l’activité dans la construction à court terme,
mesures qui font partie du présent projet de loi et de projets
de règlements grand-ducaux dont la CdM a été saisie
de façon concomitante.
Suite à la réunion nationale « logement » du 22 février 2024,
la CdM s’attend également à une série de mesures à moyen
et à long terme visant à soutenir l’activité du bâtiment tout
en engageant une offensive logement, e.a. par une accélération
et une réforme des procédures administratives.
Le paquet sous avis comporte des mesures fiscales et non
fiscales agissant à court, moyen et long terme et qui ont été
élaborées en collaboration avec tous les partenaires – publics
et privés. Elles concernent ainsi autant les particuliers que
le secteur de la construction et les investisseurs.
Introduction du « Crédit d’impôt location » (CIL)
Le projet sous avis se propose d’introduire un nouveau crédit
d’impôt, appelé « crédit d’impôt location », sur les droits
d’enregistrement pour des acquisitions d’immeubles destinés
à servir d’habitation à un locataire pour une durée minimal
de deux ans.
Cet avantage fiscal de 20.000 euros par acquéreur est limité
dans le temps et s’applique, avec effet rétroactif, aux
seuls actes notariés d’acquisition passés pendant l’année
2024.
Dans la mesure où l’objectif du dispositif consiste en la
dynamisation du marché de la construction à court terme,
les « acquisitions » visées dans ce contexte se limitent aux
ventes en état futur d’achèvement (VEFA) en raison du
contexte particulier observé sur ce segment du marché.
De par sa nature, cette mesure conduit à une réduction des
droits d’enregistrement encourus par les acquéreurs-investisseurs,
de sorte qu’elle devrait avoir pour effet de stimuler
l’activité de la construction. Cependant, la CdM regrette que
le bénéfice du CIL se limite aux personnes physiques en
excluant les personnes morales. Par ailleurs, elle est d’avis
qu’il faudrait, pour exercer un effet plus important sur
l’activité de la construction, relever le montant prévu par
le présent projet, pour le porter, par exemple, à 40.000 euros.
Augmentation du crédit d’impôt « Bëllegen Akt » pour l’acquisition
d’une résidence principale
Il est proposé d’augmenter le crédit d’impôt sur les droits
d’enregistrement des actes notariés immobiliers, communément
appelé « Bëllegen Akt », de 30.000 à 40.000 euros
pour les acquisitions d’immeubles documentées entre
le 1 er janvier 2024 et le 31 décembre 2024.
S’agissant d’une mesure que la CdM avait elle-même proposée
pour relancer la demande dans le secteur de la construction,
elle l’approuve même si elle aurait préféré porter
le crédit d’impôt à 50.000 euros.
Réduction du taux d’imposition des plus-values au quart
du taux global
Il est également proposé de réintroduire l’imposition des
plus-values au quart du taux global pour des plus-values
immobilières réalisées entre le 1 er janvier 2024 et le 31
décembre 2024.
Afin d’accélérer les effets incitatifs de la mesure du quarttaux
précitée, et afin de limiter la spéculation immobilière,
le projet propose d’adapter le délai de spéculation dans le
cadre d’une vente d’immeubles d’une période de deux ans à
une période de cinq ans. Ce nouveau délai serait applicable
à partir de l’année d’imposition 2025.
/04/2024
10
« Dans un contexte de crise, il s’agit effectivement
de relancer la réalisation de logements et
l’activité de construction, notamment à travers
un soutien renforcé et temporaire de
la demande. »
MAGAZINE
ÉCONOMIE
MAGAZINE
ÉCONOMIE
La CdM approuve la présente mesure qui correspond à une
proposition de l’UEL, proposition qu’elle soutenait également
en tant que membre de l’organisation précitée.
Augmentation du taux de l’amortissement accéléré des logements
construits en vue de leur location
Le taux de l’amortissement accéléré sera augmenté à 6%. Les
dispositions projetées ont pour objectif de revenir à la mise
en compte, du point de vue du montant et de la durée d’application,
d’une déduction – plafonnée - d’un amortissement
supplémentaire de 4% en l’année de l’achèvement (au prorata
des mois entiers au cours desquels les immeubles ou parties
d’immeubles bâtis sont considérés comme achevés) et
les six années suivantes, qui s’ajoute à l’amortissement
de 2% fixé par voie réglementaire pour les immeubles ou
parties d’immeubles bâtis éligibles.
Le bénéficiaire de cet « abattement construction spécial »
est le contribuable qui réalise un revenu net imposable au
titre des immeubles ou parties d’immeubles bâtis qui sont
affectés au logement locatif.
« La CdM salue expressément le présent paquet de mesures
arrêté par le Gouvernement, en ce que celui-ci vise
à renforcer le secteur de la construction et, ce faisant,
de maintenir les emplois. »
Les immeubles ou parties d’immeubles bâtis visés sont ceux
pour lesquels le contribuable a signé entre le 1er janvier 2024
et le 31 décembre 2024 un acte de VEFA et dont l’achèvement
remonte au 1er janvier de l’année d’imposition à moins
de 6 ans.
Le montant de l’abattement est plafonné à un montant de
250.000 euros. La CdM approuve cette mesure, alors qu’elle
avait elle-même proposé de relever le taux de l’amortissement
accéléré à 6% sur une durée de 6 ans au cours d’une période
limitée de 12 mois.
Immunisation des plus-values immobilières transférées
sur des logements utilisés pour la gestion locative sociale
ou sur des logements appartenant à la classe de performance
énergétique A+
Un régime de transfert en neutralité fiscale d’une plus-value
immobilière sera temporairement réintroduit pour l’année
2024 sous réserve que celle-ci soit transférée sur un immeuble
de remplacement destiné à des fins de gestion locative sociale
ou sur un immeuble respectant les exigences relatives aux
classes de performance énergétique, d’isolation thermique et
de performance environnementale A+.
Le projet sous avis précise le cadre juridique et les conditions
qu’un règlement grand-ducal doit respecter en ce qui
concerne le régime de transfert en neutralité fiscale d’une
plus-value sur un bien de remploi.
La CdM approuve le régime de transfert en neutralité fiscale
d’une plus-value immobilière, mais constate cependant que la
mesure prévue par l’accord de coalition est moins restrictive,
en ce sens que son bénéfice n’était pas conditionné au
transfert sur un immeuble de remplacement destiné à
des fins de gestion locative sociale ou sur un immeuble
respectant les exigences de niveau A+.
Ainsi, la CdM est d’avis que la classe de performance énergétique,
d’isolation thermique et de performance environnementale
« A+ » est trop restrictive et qu’il faudrait prévoir
au minimum une classe « A ».
Augmentation de l’exemption des revenus nets provenant
de la gestion locative sociale
Le projet sous avis prévoit également une augmentation
de l'exemption des revenus locatifs nets en rapport avec
des logements loués à travers des organismes conventionnés
œuvrant dans le domaine de la gestion locative sociale
de 75% à 90%.
Par ailleurs, l’exemption des revenus locatifs nets est étendue
à la gestion locative sociale via les communes.
Extension du régime de l’exemption d’impôt sur les plus-values au
Fonds du logement
D’après la CdM, la mesure aidera le Fonds du Logement (FdL)
à étendre sa réserve foncière. Toutefois, elle se demande si elle
ne risque pas d’enfreindre le principe de l’égalité par rapport à
d’autres acteurs actifs dans ce même domaine.
Prime locative
Afin de faciliter l’entrée sur le marché de travail de jeunes
professionnels, et de diversifier les éléments de rémunération
à disposition des employeurs dans leur recherche de
candidats adéquats, il est proposé de mettre en place une
exemption partielle des primes accordées par un employeur
à un salarié à des fins de location d’un logement occupé
à titre de résidence principale par ce salarié.
Le montant maximal de la prime est de 1.000 euros par mois
et l’exemption s’élève à 25%. Elle s’adresse aux salariés qui sont
âgés de moins de 30 ans et l’exemption se limite aux salariés
bénéficiant d’un salaire annuel maximal égal à 2,5 fois le
montant du salaire social annuel minimum pour travailleurs
qualifiés.
Malgré le fait que la prime locative pourrait être un élément
favorisant l’entrée sur le marché du travail de jeunes salariés
qualifiés, la CdM note que le paiement d’une telle prime, qui
ne serait pas à interpréter comme une libéralité à la discrétion
de l’employeur, représentera une charge relativement limitée
dans les entreprises de grande taille, disposant de réserves
suffisantes, alors qu’elle constitue une charge proportionnellement
plus grande pour les entreprises artisanales
de petite taille.
Aides individuelles
Dans le contexte de crise actuel, la CdM accueille favorablement
ces mesures qui devraient, avec les mesures fiscales
commentées ci-avant, contribuer à relancer la demande de
logements et, partant, l’activité du secteur de la construction.
En soutenant notamment les futurs propriétaires-occupants,
elles jouent un rôle complémentaire à ceux soutenant les
investisseurs. Toutefois, contrairement aux mesures visant
/04/2024
12
MAGAZINE
ÉCONOMIE S
ces derniers, la CdM constate que la plupart des adaptations
relatives aux aides individuelles ne sont pas limitées dans
le temps. Toutefois, le fait de conférer à ces mesures
un caractère temporaire aurait exercé un effet plus stimulant
sur la demande dans un climat d’affaires morose.
Par ailleurs, un large subventionnement de la demande
après la relance dont question ci-avant risque d’alimenter
la hausse des prix des logements, engendrant un effet
qui doit être qualifié de contre-productif.
Conclusions
La CdM salue expressément le présent paquet de mesures
arrêté par le Gouvernement, en ce que celui-ci vise à renforcer
le secteur de la construction et, ce faisant, de maintenir
les emplois. Dans un contexte de crise, il s’agit effectivement
de relancer la réalisation de logements et l’activité
de construction, notamment à travers un soutien renforcé
et temporaire de la demande.
Dans cette logique, les mesures annoncées s’adressent aux
acquéreurs-occupants et acquéreurs-investisseurs potentiels,
de même qu’aux locataires.
13
Par ailleurs, au regard de l’ampleur de la crise, elle propose
des mesures supplémentaires comme le lancement par le
Gouvernement d’un large programme de rachat de projets
de construction privés (existants) comprenant, à côté
des projets d’envergure, des projets de taille réduite accessibles
aux entreprises artisanales et l’introduction d’une garantie
d’Etat sur le différentiel entre le seuil de prévente requis,
soit 80%, et les logements vendus en prévente en vue de
débloquer des projets de construction de logements.
Elle regrette, par ailleurs, que le plafond en matière de TVA
logement reste figé à 50.000 euros, malgré l’évolution
des prix au fil des années et malgré le fait que le taux
super-réduit de TVA est un élément important dans
la lutte contre le travail clandestin.
Chambre des Métiers
norry.dondelinger@cdm.lu
Directeur Affaires économiques
+ 352 42 67 67 - 257
cdm.lu
Consultez
l'Avis 24-016
sur le site
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POLITIQUE
ÉLECTIONS UE
Le 9 juin, votons pour une Union
Européenne en faveur
de l’Artisanat et des PME !
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En votant aux élections européennes, vous avez la possibilité de décider des priorités de l'Union Européenne pour
les cinq années à venir, y compris une vision européenne favorable à l’Artisanat et aux PME.
Votre voix compte lors des prochaines
élections européennes du 9 juin 2024 !
Chacun peut contribuer à une Europe
active et engagée : jeunes, seniors,
nouveaux arrivants, résidents de longue
date, citoyens de l’UE et Luxembourgeois.
En votant aux élections européennes,
vous décidez des membres du Parlement
européen qui vous représenteront.
En vous inscrivant sur les listes électorales
au Luxembourg, vous votez pour
les représentants du Luxembourg au
Parlement européen. Si vous souhaitez
voter pour les représentants de votre
pays d’origine, veuillez contacter
l'ambassade ou le consulat compétent.
Vous êtes déjà inscrit(e) sur les listes
électorales au Luxembourg ?
Si vous n'êtes pas encore inscrit(e) sur les listes
électorales, il suffit de le faire auprès
de votre mairie ou en ligne via Guichet.lu.
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citoyens de l'UE résidant au Luxembourg
et sensibilisez-les à l'importance de
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Le 9 juin 2024, ensemble, nous déciderons
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Électionseuropéennes
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MAGAZINE
JURIDIQUE
DROIT DE LA CONSOMMATION
Les conditions générales :
inéluctables vis-à-vis des clients
consommateurs, mais pas
infaillibles !
Les conditions générales, bien que vivement recommandées, portent le germe en droit de la consommation qu’une clause,
ou combinaison de clauses, soit qualifiée d’abusive et donc réputée nulle et non écrite.
Les conditions générales sont
doublement utiles en droit de la
consommation : en plus de préciser
le cadre contractuel et de désamorcer
des situations conflictuelles, elles permettent
aux professionnels de respecter
leur obligation d’information vis-à-vis
des clients consommateurs. 1
Les conditions générales, comme garantie
du respect de l’obligation d’information
Suivant l’article 113-1. (6) du code de la
consommation, le consommateur a la
possibilité de demander la résolution ou
la nullité d’un contrat si le professionnel
n’a pas respecté une ou plusieurs obligations
d’informations essentielles.
« La Chambre des Métiers a mis en place,
en partenariat avec des avocats spécialisés,
une formation permettant un accompagnement
individualisé dans la rédaction des conditions
générales afin qu’elles soient à la fois adaptées
et conformes au droit. »
Les informations essentielles comprennent
- en plus des informations
classiques du droit des contrats concernant
l’identité du professionnel, l’objet
du contrat et la détermination du prix -
d’autres informations qui sont imposées.
On notera à ce titre que doivent être
précisées, le cas échéant, les modalités
de paiement, de livraison et d’exécution,
la date à laquelle le professionnel s’engage
à livrer les biens ou à exécuter le service,
les modalités prévues pour le traitement
des réclamations, l’existence d’un service
après-vente et de garanties commerciales,
ou encore la durée du contrat, sa reconduction
automatique, et les conditions de
résiliation du contrat.
Les conditions générales sont ainsi très
utiles en ce qu’elles permettent de lister
les informations exigées avec les précisions
requises, et de les annexer à chaque
devis. Il faut souligner que l’article
L.113-1. (3) du code de la consommation
exclut certains contrats de cette obligation
d’information, comme les contrats
portant sur la construction d’immeubles
neufs, la transformation importante
d’immeubles existants, ou la location
d’un logement à des fins résidentielles, et
les contrats portant sur des transactions
intéressant la vie quotidienne et qui sont
exécutés dès leur conclusion.
Au contraire, pour d’autres contrats,
comme les contrats conclus à distance,
ou les contrats conclus hors établissement,
la portée de l’obligation d’information
est aggravée, notamment
concernant le droit de rétractation qui
s’applique alors. 2
Les conditions générales, comme élément
à part entière du contrat
Aux termes de l’article 1135-1. du code
civil, les conditions générales sont
intégrées comme un élément du contrat,
et elles s’imposent donc au client si les
deux conditions de leur connaissance
et de leur acceptation sont réunies au
moment de la signature du devis. 3
Les conditions générales, en tant
qu’élément indissociable du devis qui est
signé, permettent ainsi de préciser les
droits et les obligations des parties.
Des clauses dites de flexibilité peuvent
ainsi anticiper des évènements qui
viendraient bouleverser l’économie
du contrat, comme une augmentation
des prix des matières premières ou
des délais de livraison. Les conditions
générales sont très utiles pour définir les
procédures de recouvrement et diffuser
auprès de ses clients une culture de
paiement rapide. 4
Le risque des clauses abusives
La rédaction de conditions générales
est un exercice délicat parce qu’une
clause, ou une combinaison de clauses,
bien que s’insérant dans un ensemble
plus large, peut être considérée comme
abusive, et donc considérée nulle et non
écrite, sans compter le risque d’amende
à l’encontre du professionnel. 5
La loi distingue deux catégories de
clauses abusives : les clauses qui sont
susceptibles d’entraîner un déséquilibre
au préjudice du consommateur, et celles
qui sont inscrites dans la « liste noire ».
Concernant les clauses entraînant un
déséquilibre, le déséquilibre est d’ordre
/04/2024
16
MAGAZINE
JURIDIQUE
juridique. Ainsi, le simple fait qu‘une
clause soit désavantageuse pour le
client consommateur ne permet pas de
conclure au caractère abusif, mais il faut
que la clause crée un avantage excessif
au profit du professionnel. 6 Concernant
la liste de l’article L.211-3. du code de
la consommation (ou « liste noire »),
le consommateur ne doit pas démontrer
un déséquilibre entre les droits et
obligations, mais seulement qu’une
clause est de la même teneur qu’une
des clauses énumérées dans cette liste.
La liste noire comprend 24 clauses qui
seront toujours considérées comme
abusives, comme par exemple « les
clauses selon lesquelles le contrat est
prorogé pour une durée supérieure à un
an si le consommateur ne le dénonce
pas à une date déterminée » ou « les
clauses prévoyant la détermination du
prix au moment de la fourniture ou des
fournitures successives ou permettant
au stipulant de l’augmenter, même en
considération de critères objectifs, si le
consommateur n’a pas corrélativement
le droit de résilier le contrat lorsque le
prix définitif devient excessif pour le
consommateur par rapport à celui auquel
il pouvait s’attendre lors de la conclusion
du contrat. ».
Un projet de loi portant modification
du Code de la consommation va bientôt
augmenter la protection des consommateurs
contre les clauses abusives en
prévoyant l’obligation pour le juge de
soulever d’office une clause abusive et
en ajoutant deux nouvelles clauses dans
la « liste noire » des clauses abusives, à
savoir, d’une part, « les clauses autorisant
le professionnel à mettre fin sans un
préavis raisonnable à un contrat à durée
indéterminée, sauf en cas de motif
grave », et d’autre part, les « clauses imposant
au consommateur qui n’exécute
pas ses obligations une indemnité d’un
montant disproportionnellement élevée »
(ou « clauses pénales excessives »). 7
L’accompagnement des entreprises
du secteur artisanal
La Chambre des Métiers a mis en
place, en partenariat avec des avocats
spécialisés, une formation permettant
un accompagnement individualisé dans
la rédaction des conditions générales
afin qu’elles soient à la fois adaptées et
conformes au droit.
Chambre des Métiers
gilles.cabos@cdm.lu
Conseiller juridique
+ 352 42 67 67 - 252
cdm.lu
Il est possible de
s’inscrire en ligne :
la formation « la rédaction
de conditions
générales pour une
activité artisanale »
via ce QR Code
1
Un client consommateur est « toute personne physique qui agit en dehors de sa propre activité commerciale, industrielle, artisanale ou libérale. » (article L.010-1. du code de la consommation).
2
Les informations précontractuelles pour les contrats hors établissement sont listées aux articles L. 221-2., L.222-3 (1) (contrats à distance), et L.222-6 (contrats hors établissement) du code
de la consommation.
3
L'article 1135-1 du Code civil n'exige pas que la partie contractante ait signé les conditions générales d'un contrat préétablies, mais il suffit qu'elle ait été en mesure de les connaître lors
de la signature du contrat (Cour d'appel, 18 mai 1994, n°15111 du rôle).
4
En effet, à défaut de préciser contractuellement les modalités de paiement, le recours au code civil ne sera d’aucune d’utilité car l’article 1247 renvoie à la volonté des parties.
5
Le professionnel qui invoque contre un consommateur une clause déclarée abusive et nulle, peut être condamné à une amende de 300 à 10.000 euros (art.L.211-4 du Code de la consommation).
6
Par exemple, une clause prévoyant le paiement de 35% lors de la signature du contrat a été considérée abusive alors, qu’au moment de la signature, le professionnel ne devait rien prester
(Luxembourg 18.2.2011).
7
Projet de loi déposé le 27 juin 2023, dossier parlementaire N°8255.
17
MAGAZINE
JURIDIQUE
ARRÊT N°191/24 DU 1 ER MARS 2024
La Cour Constitutionnelle
au secours des indépendants.
Dans un arrêt N°191/24 du 1 er mars 2024, la Cour Constitutionnelle s’est prononcé en faveur de l’équivalence du statut d’indépendant par
rapport à celui de salarié en déclarant anticonstitutionnelle la différence de traitement que le Code de la sécurité sociale institue entre,
d’une part, le bénéficiaire d’une pension de vieillesse anticipée qui exerce une activité accessoire comme salarié et, d’autre part,
celui qui exerce une activité accessoire comme indépendant.
Il est intéressant de noter, suivant
le raisonnement de la Cour Constitutionnelle,
que le législateur reste libre
de traiter de manière différente le
bénéficiaire d’une pension de vieillesse
anticipée qui exerce une activité accessoire
salariée de celui qui exerce une
activité accessoire non salariée, mais
que, dans ce cas, il convient de justifier
en quoi la différence de traitement
entre ces deux catégories de personnes,
qui se trouvent dans une situation
comparable, procède « de disparités
objectives » et qu’elle est « rationnellement
justifiée, adéquate et proportionnée
à son but 2 ».
La Chambre des Métiers se félicite de
cette décision qui consacre indirectement
une des 6 propositions qu’elle
avait communiquée en juillet 2021
à la Chambre des Députés, ensemble
avec la Chambre de Commerce, afin
de « Revaloriser le statut d’indépendant
à travers une meilleure
protection sociale ».
« Cet arrêt marque donc une étape importante
en faveur d’une meilleure reconnaissance
de l’équivalence de traitement au regard
du principe constitutionnel d’égalité ... »
La règle qui a été jugé discriminatoire
dans l’arrêt N°191/24 est l’article 184
alinéa 5 du Code de la sécurité sociale
en ce qu’il dispose que la pension
anticipée est retirée ou refusée si le
bénéficiaire exerce une activité indépendante
accessoire rapportant un
revenu qui dépasse le tiers du salaire
minimum par an (ou « règle anti-cumul
») alors que, suivant l’alinéa 4 de
ce même article, la pension anticipée
est simplement réduite si l’activité
accessoire est exercée en tant que
salarié, et que le revenu cumulé
ne dépasse pas un certain plafond 1 .
En l’espèce, la Cour, tout en considérant
que le but de la règle anti-cumul
était, pour le législateur, d’exclure la
pension de vieillesse anticipée si l’assuré
n’est pas disposé à réduire en même
temps son activité professionnelle, a
apprécié qu’il n’y avait aucun élément
permettant de justifier une différence
de traitement entre l’assuré qui exerce
une activité accessoire comme salarié
de celui qui l’exerce comme indépendant.
Cet arrêt marque donc une étape
importante en faveur d’une meilleure
reconnaissance de l’équivalence de traitement
au regard du principe constitutionnel
d’égalité qui doit être légalement
consacrée entre l’activité comme
indépendant avec l’activité exercée en
tant que salarié.
Chambre des Métiers
gilles.cabos@cdm.lu
Conseiller juridique
+ 352 42 67 67 - 252
cdm.lu
1
Le plafond à ne pas dépasser est fixé à la moyenne des cinq salaires ou revenus annuels cotisables les plus élevés de la carrière d’assurance de l’assuré (article 226 du Code
de la sécurité sociale).
2
Article 15 paragraphe 1er de la Constitution.
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18
MAGAZINE
NUTRI-SCORE
BEWERTUNGSSYSTEM VON LEBENSMITTELN
Wem nutzt der Nutri-Score?
Der Nutri-Score ist ein Bewertungssystem von Lebensmitteln, das Verbrauchern beim Einkauf helfen soll, die richtigen
Entscheidungen für eine gesündere und ausgewogenere Ernährung zu treffen. Bei kritischer Betrachtung drängt sich jedoch
der Verdacht auf, dass dieses System vor allem für industriell hochverarbeitete Lebensmittel entwickelt wurde
und handwerklich hergestellte, natürlichere Produkte benachteiligt werden. Das Bewusstsein für nachhaltig erzeugte,
regionale Lebensmittel wird dadurch nicht gestärkt, im Gegenteil.
Eine ausgewogene Grillparty
Nehmen wir einmal an, ein Konsument möchte den heutigen
Trends folgen und eine «ernährungsbewusste» Grillparty
veranstalten. Als Orientierungshilfe für die Auswahl seiner
Lebensmittel beim Einkauf wählt er den Nutri-Score, den er
aufgrund der einfachen Farbskala, von rot (E) bis grün (A),
für leicht verständlich hält. Für das Grillfleisch entscheidet er
sich für bereits fertig verpackte Fleisch- und Wurstportionen
(mit Nutri-Score C) eines grossen internationalen Konzerns
aus dem Fleischregal eines Supermarktes, da die nicht
vorverpackte Ware, die er an der Theke des lokalen
Metzgers bekommen könnte, keinen Nutri-Score hat.
Als Vorspeise greift er zu kleinen, industriell hergestellten
Tiefkühlpizzen und nicht zur Holzofenpizza von seinem
Lieblingsitaliener um die Ecke, denn diese ist nicht mit dem
Nutri-Score gekennzeichnet.
„So warnt die Ampelbewertung zwar vor «Zucker- und
Fettbomben», nicht aber vor Zusatz- und Ersatzstoffen
(außer bei Getränken).“
Dem Konsumenten ist nicht bekannt, dass unverarbeitete
Lebensmittel ohne Nährwertkennzeichnung laut Nutri-
Score-Regelung nicht bewertet werden können und wählt
deswegen als Gemüsebeilage nicht die frisch verpackten
Maiskolben, sondern die vorgekochten und vakuumverpackten
Maiskolben, da letztere nämlich mit grünem
Nutri-Score-Logo versehen sind.
Weiter geht es zum Brotregal, wo sich unser Konsument
für das vorverpackte Hochproteinbrot (mit der Nutri-
Score-Bewertung A) und gegen das Brot vom lokalen Bäcker
ohne Nutri-Score sowie gegen alle anderen Weissbrote
oder Baguettes entscheidet, die mit C oder D deutlich
schlechter bewertet sind.
Beim Kartoffelsalat kommt er ins Grübeln: Soll er den
frischen Kartoffelsalat von der Theke des Feinkosthändlers
ohne Nutri-Score nehmen, den Fertig-Kartoffelsalat
aus dem Supermarkt mit der Note C, oder doch lieber
die Pommes frites mit der besonders guten Note A?
Er wählt die Pommes frites und begeht damit einen
weiteren Fehler bei der Anwendung des Nutri-Scores,
da der Nutri-Score zum einen nur Produkte der gleichen
Kategorie vergleichen kann (z.B. Salat mit Salat, Pizza
mit Pizza) und zum anderen nachfolgende Zubereitungsschritte
(wie z.B. das Frittieren) nicht berücksichtigt.
Beim Nachtisch entscheidet er sich für einen leckeren
Pudding, der mit Proteinen und Süßstoffen angereichert ist.
Die Frage, ob der Verzehr von Additiven und Süßstoffen
der Gesundheit zuträglich ist, beschäftigt unseren Konsumenten
sehr, aber der Nutri-Score bietet ihm hier leider
keine Entscheidungshilfe, da die Anzahl und die Art
der verwendeten Zusatz- und Ersatzstoffe (mit Ausnahme
der Süßstoffe in Getränken) bei der Einstufung nicht
berücksichtigt werden.
Unser Konsument ist mit der Auswahl seiner Lebensmittel
fest davon überzeugt, eine ausgewogene Grillparty
veranstalten zu können und wird deshalb in Zukunft
vermehrt die gleichen Lebensmittel kaufen. Dabei ist ihm
nicht bewusst, dass ein regelmäßiger und intensiver
Verzehr der gleichen Lebensmittel, auch wenn sie einen
grünen Nutri-Score haben, keineswegs eine gesunde
und ausgewogene Ernährung darstellt.
Ein Bewertungssystem mit grossen Schwächen
Das oben beschriebene Beispiel ist natürlich plakativ
dargestellt, um die Schwachstellen der Nutri-Score-Kennzeichnung
von Lebensmitteln aufzuzeigen. Eine Neufassung
der Nutzungsbedingungen, die am 5. März in Kraft getreten
ist, soll einige Schwächen der alten Berechnungsgrundlage
beheben und die Möglichkeit eröffnen, auch nicht vorverpackte
Lebensmittel mit dem Nutri-Score zu kennzeichnen,
allerdings nur im Rahmen von Pilotprojekten, die vom
Minister gesondert genehmigt werden müssen. Doch auch
in dieser Neufassung werden der Verarbeitungsgrad der
Lebensmittel und die Menge und Art der verwendeten
Zusatz- und Ersatzstoffe (mit Ausnahme von Süßstoffen
in Getränken) bei der Einstufung nicht berücksichtigt.
Wenn sich ein Unternehmen für das Nutri-Score-System
entscheidet, ist es ausserdem verpflichtet, das Nutri-
Score-Logo auf allen Produkten anzuwenden, die es
unter einer Marke in Verkehr bringt, bzw. auf allen
nicht vorverpackten Lebensmitteln, die es in dem
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20
MAGAZINE
NUTRI-SCORE
MAGAZINE
NUTRI-SCORE
betreffenden Betrieb in Verkehr bringt. Ob sich kleine
und mittlere Handwerksbetriebe, die oft ihr gesamtes
Produktportfolio unter einer Marke anbieten,
den Nutri-Score überhaupt leisten können oder wollen,
ist aufgrund der Investitionen u.a. für die Lebensmittelanalysen
und aufgrund des zusätzlichen administrativen
Aufwands mehr als zweifelhaft.
Bei kritischer Betrachtung des Nutri-Score-Systems
drängt sich daher der Verdacht auf, dass dieses System
vor allem für industriell hochverarbeitete Lebensmittel
entwickelt wurde und handwerklich hergestellte,
natürlichere Produkte benachteiligt werden. So warnt
die Ampelbewertung zwar vor «Zucker- und Fettbomben»,
nicht aber vor Zusatz- und Ersatzstoffen (außer bei
Getränken).
Der Nutri-Score ist kein Nachhaltigkeitslabel und erhebt
auch nicht den Anspruch, ein solches zu sein. Es stellt
sich jedoch die berechtigte Frage, ob ein Label, das nicht
auf die Frage eingeht, wie natürlich oder künstlich die
Inhaltsstoffe eines Produktes sind, dem heutigen Wunsch
nach nachhaltig produzierten Lebensmitteln gerecht
wird.
Die Chambre des Métiers hat am 26. Januar 2024 eine
Stellungnahme zum Entwurf der großherzoglichen
Verordnung «Projet de réglement grand-ducal portant
modification du règlement grand-ducal du 7 mai 2021
relatif à l’utilisation du logo Nutri-Score» abgegeben.
Diese Stellungnahme kann unter folgendem Link eingesehen
werden:
Chambre des Métiers
maurice.muller@cdm.lu
+ 352 42 67 67 - 282
cdm.lu
Nutri-Score: Der Nutri-Score basiert im Allgemeinen auf der Berechnung eines einzigen Punktwertes, der vier so genannte «negative» Komponenten
(Energiedichte, gesättigte Fettsäuren, Zucker- und Salzgehalt) und drei so genannte «positive» Komponenten (Proteine, Ballaststoffe, Anteil an Obst,
Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Raps-, Walnuss- und Olivenöl) pro 100 g oder 100 ml eines bestimmten Produkts berücksichtigt. Auf diese Weise kann
der Nutri-Score als Anreiz für Lebensmittelhersteller dienen, ihre Produktrezepturen zu ändern und die Ausgewogenheit der Nährstoffzusammensetzung
zu verbessern. Dabei können ernährungsphysiologisch günstige Inhaltsstoffe ungünstige quasi ausgleichen, z.B. kann ein hoher Salzgehalt durch einen
hohen Proteingehalt oder Gemüseanteil kompensiert werden.
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22
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FORMATION
EINE FEIER DER KREATIVITÄT
Die Maker Faire
Luxembourg kehrt zurück!
Auch dieses Jahr ist die Maker Faire Luxembourg wieder DER Treffpunkt der kreativen Tüftler aus Luxemburg und der nahen Großregion.
Doch was genau verbirgt sich
hinter der Maker Faire?
Wir nennen sie gerne die
"Greatest Show (& Tell) on Earth".
Als lebendige Feier der Maker-Bewegung
dient sie als familienfreundliche
Plattform, auf der Erfindungen und
Kreativität präsentiert werden. Die
Veranstaltung bringt eine vielfältige
Gemeinschaft zusammen, darunter
Technikbegeisterte, Handwerker,
Pädagogen, Tüftler, Hobbyköche,
Bastler, Ingenieure, Wissenschaftsclubs,
Künstler, Studenten und kommerzielle
Aussteller.
„Die Maker Faire bietet nicht nur eine Plattform
für den Austausch zwischen den Teilnehmern,
sondern auch eine Inspirationsquelle
und den Anfang neuer Kooperationen,
oft fachübergreifend.“
©Christian Moll
Unter den Ausstellern finden sich
zahlreiche Handwerker, die meist
Produkte präsentieren, die es in der
Massenproduktion nicht gibt - vom
verspielten Einzelstück bis hin zu
den designten Prototypen. Sie nutzen
die Gelegenheit, sich neuen Kunden
zu präsentieren und kommen dabei
auch mit jungen Menschen in Kontakt.
"Ein nicht unerwünschter Nebeneffekt
ist, dass so auch bereits die nächste
Generation an talentierten Leuten mit
dem Handwerk und den hiesigen Betrieben
in Kontakt kommen", erklärt
Joao Martins.
Die Maker Faire bietet nicht nur eine
Plattform für den Austausch zwischen
den Teilnehmern, sondern auch eine
Inspirationsquelle und den Anfang
neuer Kooperationen, oft fachübergreifend.
"Begeisterung gehört dazu", betont
Christian Moll von Make it asbl, der die
Organisation koordiniert. "Anfassen
und Ausprobieren wird großgeschrieben."
Auf jeder Maker Faire gibt es viele
interessante Mitmachstationen, ergänzt
um spannende Vorträge und Workshops.
Neben lokalen Größen wie Alain
mit selbstgebauten Arcade-Spielen und
Entwicklungen für Menschen mit besonderen
Bedürfnissen, begrüßen wir auch
Ponytrap, bekannt von Maker Faires in
Houston, Eindhoven und Hannover, mit
ihrem gigantischen Trommelroboter
MAX. Zudem erwarten euch das Abacus
Theater und Exoot mit faszinierenden
Aufführungen sowie die "Robot Chaos"-
Challenge und DIY-Drift-Cars auf dem
Gelände. Die Drift-Cars wurden während
der Vorbereitungen, auch von den
Kindern des Vorstands von "Make it asbl"
gebaut, wobei sie viele neue Werkzeuge
und Techniken erkunden konnten.
Die Chambre des Métiers ist Sponsor
der diesjährigen Maker Faire und
unterstützt auch die Drift Cars
Challenge.
Auf der Maker Faire Luxembourg
können Sie sich auf eine Vielzahl
praktischer Aktivitäten freuen.
Diskutieren Sie mit den zahlreichen
Makern, die ihre Projekte vorstellen.
Sie sind Handwerker und wollen die nächste Generation mit Ihrer Leidenschaft
fürs Handwerk und die Makerbewegung begeistern, dann nehmen Sie aktiv teil
an der Maker Faire Luxemburg.
Maker Faire Luxembourg
18. & 19. Mai 2024
10:00 - 18:00 Uhr
Centre Sportif "Am Bongert" Rosport
Auf www.makerfaire.lu findet ihr alle Informationen zur Edition 2024, sowie den „Call for Maker“.
Oder per eMail an makerfaire@makeit.lu
Die Maker Faire in Rosport wird organisiert von make it asbl und dem Musée Tudor, mit Unterstützung
zahlreicher Partner. Die Vereinigung unterstützt die Maker-Gemeinschaft in Luxembourg und
in der Umgebung. Weitere Details zur Vereinigung sowie aller Projekte ist zu finden
unter www.makeit.lu
Chambre des Métiers
Perspektiv Handwierk
perspektiv@cdm.lu
cdm.lu
/04/2024
24
MAGAZINE
S
©Pierre Weber
©Pierre Weber
MAGAZINE
VISITE
RENCONTRE POLITIQUE
Rencontre avec Madame
la Rapportrice du projet de budget
de l’Etat 2024 Diane Adehm.
Le 21 mars 2024, la Chambre des Métiers a présenté son appréciation du projet de budget de l’Etat 2024 et des accents
de la politique budgétaire à la rapportrice du projet de budget de l'Etat, Diane Adehm.
de la construction. Une inaction de
l'État engendrerait des coûts supérieurs
tels qu’un chômage accru et une baisse
des recettes fiscales.
Le maintien des investissements à un
niveau élevé est essentiel pour relever
les défis structurels du pays, notamment
dans les domaines du logement,
de la mobilité et de la transition écologique.
En effet, l'inactivité de l'État
risquerait de freiner le développement
économique et de compromettre
la compétitivité du Luxembourg ainsi
que le système de protection sociale.
Avis de la Chambre
des Métiers
sur le projet de Budget
de l'Etat 2024
Les représentants de l’organisation
représentative du secteur artisanal
ont exposé les conclusions
de leur analyse relative à la politique
budgétaire et financière du Gouvernement.
Au niveau de l'administration centrale,
la situation financière demeure
préoccupante avec des déficits importants
et récurrents, qui doivent
être financés par l'endettement.
Du côté de la sécurité sociale, l'excédent
affiche une tendance baissière,
avec des recettes en baisse et des
dépenses en hausse. Bien que le solde
reste positif jusqu'en 2027, des déficits
sont à craindre après cette date.
À long terme, le constat est sans
« Le système de la sécurité
sociale actuel n'est pas
soutenable, et à politique
inchangée, la marge de
manœuvre se rétrécit. »
équivoque : le système de la sécurité
sociale actuel n'est pas soutenable,
et à politique inchangée, la marge
de manœuvre se rétrécit.
La Chambre des Métiers insiste sur la
nécessité de se donner les moyens pour
gérer efficacement les crises en cours,
notamment celles touchant le secteur
Une consolidation des finances
publiques s’impose dès la sortie
de la crise, mais sera compliquée :
la lutte contre le changement climatique
nécessitera des moyens budgétaires
conséquents, tandis que l’évolution
future de la situation géopolitique,
impactée par la guerre en Ukraine,
ravive le débat sur une intensification
des efforts de défense.
Pour relever le défi de la consolidation
budgétaire, la Chambre des Métiers
suggère notamment une optimisation
du fonctionnement de l'État à travers
la simplification et l'accélération des
procédures, une optimisation de la
gestion du personnel ainsi qu'une digitalisation
poussée des administrations.
Il est également préconisé de généraliser
la sélectivité sociale au niveau
des transferts sociaux.
Chambre des Métiers
direction@cdm.lu
+ 352 42 67 67 - 1
cdm.lu
/04/2024
26
Zusammen mit Ihnen,
für eine nachhaltigere Wirtschaft.
proDevelop
„Wir haben mithilfe
der SNCI und ihrem
Programm proDevelop unsere
eigene Werkshalle gebaut.
Das Programm der SNCI vergibt
Kredite an Betriebe, die sich, wie
wir, weiterentwickeln wollen.“
Alois Annen
ANNEN
Füruns besteht Unternehmertumaus einer breiten Palette unterschiedlicher
Projekte, die alle die Wirtschaft Luxemburgs antreiben und diversifizieren.
Mit unseren Finanzprogrammen stehen wir allen Unternehmern zur Seite.
Haben Sie ein unternehmerisches Projekt, das Sie umsetzen möchten?
Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Mehr Infos unter snci.lu/en I
/snci
an der Seite des Entrepreneurships
MAGAZINE
100 ANS
INTERVIEW
"L'Artisanat au Luxembourg :
Un Pilier Incontournable
de l'Économie et
de la Politique".
Lors du récent centenaire de la Chambre des Métiers, nous avons eu l'opportunité rare de discuter avec Monsieur Luc Frieden,
Premier Ministre du Luxembourg. Dans cette interview pour d’Handwierk, nous explorons les aspects économiques et politiques
de l'Artisanat au Grand-Duché, à la lumière de l'intervention de Monsieur Frieden du 7 mars 2024.
D’Handwierk : Monsieur le Premier Ministre, merci de nous
accorder cette interview. Pour commencer, que représente
l'Artisanat pour le Luxembourg selon vous ?
Luc Frieden : L'Artisanat est un élément fondamental de notre
économie et de notre identité nationale. Il serait impossible
d'imaginer un Luxembourg où l'on ne pourrait pas acheter
un simple pain sans recourir à l'Artisanat local.
C'est un secteur indispensable à notre pays, tant d'un point
de vue économique que culturel.
« L'Artisanat a un avenir prometteur au Luxembourg,
et nous continuerons à le soutenir dans sa contribution
à notre économie et à notre société. »
D’Handwierk : Vous avez évoqué l'importance des institutions
et de la vision politique dans le développement économique.
Comment voyez-vous le rôle des institutions dans ce contexte ?
Luc Frieden : Les institutions jouent un rôle crucial dans le bon
fonctionnement de notre démocratie et dans la promotion de
notre économie. Les chambres professionnelles, telles que la
Chambre des Métiers, ont été créées pour permettre un dialogue
structuré entre les différentes parties prenantes, et elles sont
essentielles pour garantir que les intérêts des artisans et des autres
secteurs économiques soient pris en compte dans le processus
décisionnel.
D’Handwierk : Vous avez également mentionné la nécessité
de réduire la bureaucratie et de faciliter les démarches
administratives pour les petites et moyennes entreprises.
Comment comptez-vous concrètement atteindre cet objectif ?
Luc Frieden : La réduction de la charge administrative est une
priorité pour notre gouvernement. Nous travaillons actuellement
sur plusieurs initiatives visant à simplifier les procédures administratives
et à rendre l'environnement des affaires plus favorable
aux entreprises. Cela inclut des mesures telles que le principe du
"silence vaut accord" et la révision des réglementations obsolètes.
Notre objectif est de permettre aux entreprises, y compris
les artisans, de se concentrer sur leur activité principale plutôt
que sur la paperasserie.
D’Handwierk : Enfin, comment envisagez-vous l'avenir de
l'Artisanat au Luxembourg, notamment dans le contexte
de la transition écologique et numérique ?
Luc Frieden : L'Artisanat a un rôle crucial à jouer dans la transition
écologique et numérique. Il est essentiel que les artisans s'adaptent
aux nouvelles technologies et aux exigences environnementales
afin de rester compétitifs sur le marché. Notre gouvernement
soutient activement cette transition en fournissant des incitations
financières et un soutien technique aux entreprises qui investissent
dans des pratiques durables et innovantes.
L'Artisanat a un avenir prometteur au Luxembourg, et nous
continuerons à le soutenir dans sa contribution à notre économie
et à notre société.
/04/2024
28
MAGAZINE
S
Photocredit : Sophie Margue et Kary Barthelmy
MAGAZINE
INNOVATION
BEITRAG UNSERES MEDIENPARTNERS LUXEMBURGER WORT
PIA, Prix de l‘Innovation
dans l’Artisanat.
Die achte Ausgabe des „Prix de l‘Innovation dans l’Artisanat“ steht vor der Tür. Mit dieser Initiative möchte die Chambre des Métiers
Luxemburger Unternehmen dazu animieren, innovative Strategien zu verfolgen, um inter- sowie national wettbewerbsfähiger zu sein.
Das Luxemburger Wort ist seit Jahren fester Medienpartner der Initiative.
Les vainqueurs de l'édition 2022 avec Ministre Lex Delles
Das Großherzogtum Luxemburg
ist ohne Zweifel ein Land des
Unternehmertums. Innerhalb
dieses reichen Pools an Handwerksbetrieben
gibt es zahlreiche Strukturen,
die innovative Ansätze, Produkte
oder sogar Dienstleistungen für ihre
Kundschaft entwickeln, egal ob es sich
dabei um Privatleute oder Firmen
handelt.
Wie bei den vorherigen Ausgaben
des PIA wird die Chambre des Métiers
auch in diesem Jahr erneut Unternehmen
krönen, die sichin einer
der folgenden Kategorien besonders
hervorgetan haben: Produkt/
Design, Service, Produktionsverfahren,
Marketing/Kommunikation
sowie Management.
„Innerhalb der zwei darauffolgenden
Jahre sind wir erheblich
gewachsen, von vier auf
14 Mitarbeiter.“
Jérôme Neyen
Motivation aufbauen, Entwicklung
beschleunigen
Eine Nominierung, vor allem aber ein
Gewinn des „Prix de l‘Innovation dans
l’Artisanat“ stellt für die teilnehmenden
Betriebe nicht nur eine Anerkennung
ihrer Arbeit dar, sondern auch ein
Antrieb für weitere Projekte.
Jérôme Neyen, Gründer von Streetwheels,
einem Unternehmen, das
Reifenwechsel zu Hause anbietet und
während der Ausgabe 2019 in der
Kategorie Marketing/Kommunikation
ausgezeichnet wurde, erklärt hierzu:
„Die größte Auswirkung dieses
Preises war, dass er unsere interne
Motivation gestärkt hat. Innerhalb
der zwei darauffolgenden Jahre sind
wir erheblich gewachsen, von vier
auf 14 Mitarbeiter.“ Hinzu kommt
die erhöhte Aufmerksamkeit sowohl
aktueller als auch zukünftiger
Kunden. Eine Teilnahme lohnt
sich also.
Langjähriger Medienpartner
Seit vielen Jahren bereits begleitet
das Luxemburger Wort die Chambre
des Métiers aktiv in ihrem „Prix de
l‘Innovation dans l’Artisanat“ – nicht
nur während der Zeremonie selbst,
sondern über die gesamte Vorbereitungszeit
– und ist sehr stolz auf diese
erfolgreiche Zusammenarbeit.
Auch zu dieser aktuellen Ausgabe
wird das Wort über mehrere
Wochen hinweg die verschiedenen
teilnehmenden Unternehmen in
jeweiligen Portraits vorstellen.
Aber auch außerhalb des PIA
berichtet die Tageszeitung in ihrer
Wirtschaftsrubrik regelmäßig über
die Neuheiten und Innovationen
des Luxemburger Handwerks.
/04/2024
30
Des titres qui soutiennent l’Artisanat au Luxembourg !
Communiquez et valorisez votre savoir-faire grâce à une offre
de médias de référence !
C'est le magazine de la Fédération des Artisans
du Luxembourg et de la Chambre des Métiers.
D’Handwierk s’adresse à toutes les 8.500 entreprises artisanales établies au Luxembourg
et à leurs dirigeants. Le secteur, fort de ses 100.000 salariés, constitue le premier employeur
du pays. Au service de l’artisanat, le magazine relaie l’actualité politique et économique,
des news des entreprises, des informations services et des thématiques tels que la digitalisation,
la formation, l’énergie, l’innovation…
D'Handwierk
touche
8.500
entreprises
artisanales...
INFOS TARIFS
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Newsletter hebdomadaire (le jeudi) envoyée à 3.000 abonnés pour mettre
en avant vos produits et vos expertises.
Touchez tous les décideurs de l’artisanat luxembourgeois !
Votre prochain rendez-vous
23 mai 2024
L’indispensable guide de l’habitat au Luxembourg.
De la conception à l’emménagement, « Construire & Rénover » propose des informations utiles,
le point sur la législation, des conseils professionnels mais aussi des inspirations lifestyle
pour accompagner les nouveaux constructeurs et les ménages qui souhaitent rénover.
Dans l’actualité liée à la Semaine Nationale du Logement, il est devenu la référence en matière
d’habitat au Luxembourg.
Le guide
de référence
au
Luxembourg
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Touchez et inspirez les familles qui construisent et rénovent !
Votre prochain rendez-vous
1 er octobre 2024
Semaine nationale du Logement
Vitrine de
votre entreprise
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lecteurs du
1 er quotidien.
La plateforme print pour les secteurs de l’immobilier
et de l’habitat.
Au sein du Luxemburger Wort, Bauen & Wunnen by Wortimmo.lu, c’est chaque semaine :
- Le rendez-vous de l’artisanat et de tous les prestataires de services autour du bâtiment
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Vos prochains rendez-vous
8 mai 2024
Thème : Bois dans la maison
15 mai 2024
Thème : Aménagements extérieurs
Pour tout renseignement complémentaire, n’hésitez pas à nous contacter:
T. (+352) 4993 9000 | info@regie.lu | www.regie.lu | Join us on
MAGAZINE
RECYCLAGE
EU-KOMMISSION
Das neue «Recht auf
Reparatur» - Chancen
und Herausforderungen
für das Handwerk.
Am 2. Februar 2024 haben sich das Europäische Parlament und der Europäische Rat auf einen Richtlinienentwurf
zum «Recht auf Reparatur» geeinigt. Ziel ist es, der vorzeitigen Entsorgung von reparierbaren Elektro- und Elektronikgeräten
entgegenzuwirken.
Nach Angaben der EU-Kommission fallen in der EU
jährlich ca. 35 Mio. Tonnen Abfall an, der durch
Reparatur vermieden werden könnte. Auf EU-Ebene,
aber auch auf nationaler Ebene wird daher seit längerem ein
«Recht auf Reparatur» diskutiert, um der vorzeitigen Entsorgung
reparierbarer Güter entgegenzuwirken und die Verbraucher
zu einer längeren Nutzung ihrer Güter zu motivieren. 1)
Das geltende, ambitionierte luxemburgische Abfallgesetz verpflichtet
die Hersteller bereits heute, die notwendigen
Maßnahmen zur Förderung der Wiederverwendung zu
ergreifen, um schon bei der Konzeption und Herstellung
von Produkten sowie bei der Erbringung von Dienstleistungen
eine Abfallvermeidung zu erreichen. Auch wenn diese
Thematik somit nicht gänzlich neu ist, wird mit dem
aktuellen Richtlinienvorschlag erstmals ein EU-weites
Recht auf Reparatur von Haushaltsgeräten und anderen
elektronischen Produkten wie Smartphones für
Verbraucher eingeführt, damit diese einfacher und
kostengünstiger repariert werden können. 2)
„Nach Angaben der EU-Kommission fallen in der EU jährlich
ca. 35 Mio. Tonnen Abfall an, der durch Reparatur
vermieden werden könnte.“
Umfangreicher Massnahmenkatalog zur Förderung
von Reparaturen
Der Richtlinienentwurf sieht für bestimmte Elektro- und
Elektronikgeräte eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen
in Zukunft die Reparatur gefördert werden soll. Künftig
ist der Reparatur innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist
der Vorzug zu geben, wenn sie kostengünstiger
oder gleichwertig ist wie der Austausch des Produkts.
Nach erfolgter Reparatur verlängert sich die gesetzliche
Gewährleistungsfrist um ein Jahr. Ausserdem werden die
Hersteller über die Gewährleistungsfrist hinaus verpflichtet,
Reparaturen ihrer Geräte zu einem angemessenen Preis
anzubieten, soweit dies nach EU-Recht technisch möglich ist.
Die Liste der betroffenen Produkte soll im Laufe der Zeit
aktualisiert und erweitert werden. Darüber hinaus werden
die Mitgliedstaaten aufgefordert, eine Online-Plattform
einzurichten, die es den Verbrauchern ermöglicht, einen
Reparaturbetrieb ausfindig zu machen.
Bereitstellung von Ersatzteilen und Werkzeugen für Reparaturen
Die Hersteller sollen in Zukunft verpflichtet werden, auch
unabhängigen Reparaturbetrieben Ersatzteile und Werkzeuge
für die Reparatur der aufgeführten Produkte zu einem
angemessenen Preis zur Verfügung zu stellen und ihnen
Zugang zu Informationen über die Gerätereparatur zu
gewähren. Dabei müssen die Hersteller nach Markteinführung
ihrer Geräte genügend Ersatzteile herstellen und dürfen die
Verwendung von kompatiblen Ersatzteilen nicht behindern.
Chancen und Herausforderungen für das Handwerk
Gerade bei Haushaltsgeräten konnte in den letzten Jahren
mit dem Neuverkauf oft mehr Gewinn erzielt werden als
mit der Reparatur,3) so dass das Geschäftsmodell vieler
Unternehmen in diesem Segment auf den Warenverkauf
und nicht auf die Reparaturdienstleistung ausgerichtet ist.
Die geringe Marge bei Reparaturdienstleistungen für
Haushaltsgeräte hat diese Entwicklung zusätzlich
begünstigt. 3) Der nun von der Kommission angestrebte
Geschäftsmodellwechsel erfordert die Etablierung von
Reparaturprozessen im betrieblichen Alltag, was für einige
Unternehmen sicherlich einen finanziellen, personellen
und logistischen Kraftakt darstellen wird: Neben geeignetem
Fachpersonal müssen die notwendige Logistik, Ersatzteile
und Werkzeuge vorhanden sein, um die vorgeschriebenen
Reparaturen vor Ort durchführen zu können. 3) 4) Gelingt
/04/2024
32
MAGAZINE
RECYCLAGE
es jedoch, das Konsumverhalten möglichst vieler Verbraucher
in Richtung Reparatur zu lenken, bietet sich dem Handwerk
die Chance, auf den bestehenden Sekundärmärkten für
Reparaturen zu expandieren und auch neue zu erschließen. 3)
Hierfür sollen auch die in der Richtlinie vorgesehenen
Sensibilisierungsmassnahmen in den einzelnen
Mitgliedsstaaten dienen.
Erfolg – eine Frage der Umsetzung
Um das Ziel eines nachhaltigen Konsums zu erreichen,
bedarf es nicht nur einer Änderung des Konsumverhaltens
der Verbraucher, sondern auch der Einbeziehung der
Hersteller, der Händler und nicht zuletzt der Handwerksbetriebe.
Die Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells
hin zu einem Reparaturdienstleister erfordert neben den
notwendigen Anpassungen im Produktdesign, in der
Produktion und in der Logistik (z.B. Lagerhaltung von
Ersatzteilen), auch den Aufbau einer Reparaturinfrastruktur,
die alle mit Kapitaleinsatz verbunden sind. 3) Für einige
Produkte und insbesondere für Ersatzteile besteht daher das
Risiko steigender Marktpreise, auch wenn die Preisbildung
von vielen Faktoren beeinflusst wird. 3) Da zudem die
Gefahr besteht, dass inländische Betriebe aufgrund
vergleichsweise höherer Löhne von ausländischen Betrieben
aus dem Reparaturmarkt verdrängt werden, stellt sich
die Frage, inwieweit die Maßnahmen in einem globalisierten
Markt tatsächlich die Reparatur vor Ort fördern. Denn nur
die Reparatur in der Nähe des Konsumenten und ohne
lange Transportwege kann die Umweltbelastung wirksam
reduzieren.
Angesichts der Tatsache, dass global agierende Hersteller
ihre Produkte weltweit anbieten, besteht zudem die Gefahr,
dass die Regelungen der Richtlinie den Zugang neuer
Produktinnovationen zum europäischen Markt erschweren
und damit innovationshemmend wirken.
Die künftige Umsetzung der Richtlinie in Ergänzung zu
anderen EU-Initiativen wie der Ökodesign-Richtlinie wird
zeigen, inwieweit die Verbraucher zu einem nachhaltigeren
Wirtschaften angeregt werden können, ohne den technologischen
Fortschritt in Europa im Vergleich zu den anderen
Weltmärkten zu verlangsamen.
Chambre des Métiers
maurice.muller@cdm.lu
+ 352 42 67 67 - 282
cdm.lu
1)
Europäisches Parlament (2024): Recht auf Reparatur: Warum sind EU-Rechtsvorschriften wichtig?
2)
Europäische Kommission (2024): Kommission begrüßt politische Einigung über neue Verbraucherrechte für einfache und günstige Reparaturen, Pressemitteilung
3)
Arnold, S. (2024): Recht auf Reparatur. Vertragliche Umsetzung und Herausforderungen für das Handwerk, in: Nomos Verlag
4)
DIHK (2024): «Recht auf Reparatur»: Eine Frage der Umsetzung
www.repairandshare.lu
Haben Sie
ein Unternehmen in Luxemburg,
das Gegenstände repariert oder
verleiht ?
Zögern Sie nicht,
sich hier zu registrieren.
/04/2024
34
EIN MITTEL, UM NEUE MÄRKTE ZU ERSCHLIESSEN
Internationale Kooperationsangebote.
MAGAZINE
EUROPE
ET GRANDE
RÉGION
Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern, wissen
jedoch nicht, wo Sie sie finden?
Zur gezielten Geschäfts- und Kooperationspartnersuche verwaltet
das Enterprise Europe Network eine europaweite Onlineplattform.
Aktuell enthält sie 6.000 aktive Kooperationsgesuche.
Diese Unternehmens- und Branchenprofile werden von den
Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und aktualisiert.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl, die für Handwerksbetriebe
interessant sein könnte:
Hochwertige Griffe und Türbeschläge für Vertrieb angeboten /
Eine dänische Marke sucht Vertreter/Vertriebspartner für ihre
Kollektion von Griffen und Türbeschlägen. Das Unternehmen
würde es vorziehen, mit Architekten, Küchenherstellern und
Innenarchitekten zusammenzuarbeiten und nicht mit
Baumärkten.
(BODK20240111006)
Umrüstungsarbeiten bei Bussen angeboten / Ein finnisches
Unternehmen bietet Umrüstungsarbeiten bei Bussen an.
Die Busse werden entsprechend den Bedürfnissen der Kunden
modernisiert, was eine kostengünstige, ökologische und gleichzeitig
schnelle Alternative zu einem komplett neuen Bus darstellt.
Sicherheit und Kundenbedürfnisse sind der Ausgangspunkt für
alle Aktivitäten. Das Unternehmen ist auf der Suche nach Partnern,
um Kontakte zu knüpfen und geeignete Absatzgebiete und -ziele zu
finden.
(BOFI20240104001)
Schweißvorrichtung zur Verbesserung von Produktionsprozessen
für Vertrieb angeboten / Ein finnisches Unternehmen hat
eine Schweißvorrichtung entwickelt, die nicht nur den Produktionsprozess
verbessert, sondern auch die Qualität der Arbeit und
die Ergonomie des Arbeitsplatzes verbessert. Die Schweißhilfe lässt
sich leicht bewegen und mit einer Fernsteuerung kontrollieren.
Das Unternehmen ist auf der Suche nach Vertriebspartnern
(BOFI20240117008)
Infrastrukturprojekte und Bauarbeiten angeboten /
Eine renommierte und entwicklungsorientierte nordmazedonische
Baufirma hat langjährige Erfahrung im Bau von Straßen, Autobahnen
und anderen Infrastruktureinrichtungen. Es ist auf der Suche
nach Partnerschafts- und Subunternehmerverträgen in den
Balkanländern und in Deutschland.
(BRMK20231218013)
Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über
die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen
wollen, dann kontaktieren Sie uns. Sie können auch gerne
Ihre eigene Suche in der Datenbank starten.
Enterprise Europe Network
Chambre des Métiers
+352 42 67 67 - 366
Serrures et sécurité
4Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 80 84 • besenius.lu
• Planification et mise en œuvre de systèmes de
contrôle d’accès detoute taille
• Pour les constructions neuves comme pour les
rénovations
• Systèmes online etoffline (partenaire dormakaba)
• Conversion desystèmes mécaniques ensystèmes
électroniques
• Support et maintenance
• Expertises etconseils professionnels
• Denombreuses années d’expérience
Photo :dormakaba c-lever pro
Portails et Clôtures 1Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 81 10 -1
Atelier de ferronnerie 1Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 81 10 -1
MAGAZINE
ÉNERGIE
LES AVANTAGES D’UNE INSTALLATION PHOTOVOLTAÏQUE
Miser sur l'énergie solaire :
production et
autoconsommation.
Le photovoltaïque et l'autoconsommation de l’électricité produite permettent à vos clients de bénéficier d’une source d'énergie
propre tout en renforçant leur autonomie énergétique. Saisissez l'occasion de les informer sur les avantages de cette technologie.
En tant que professionnel, vous
jouez un rôle essentiel dans l'information
des particuliers sur la
production d'électricité photovoltaïque.
Si votre client dispose d'une surface
de toit adaptée à l'installation de panneaux
photovoltaïques, vous pouvez lui
expliquer les avantages de la production
et de l’autoconsommation d’électricité
photovoltaïque.
Pourquoi autoconsommer ?
Une installation photovoltaïque produit
de l'électricité qui peut être injectée
dans le réseau (contre rémunération).
Mais vos clients ont également besoin
d'électricité pour leur propre consommation,
faire fonctionner les appareils
électriques, une pompe à chaleur ou
pour charger une voiture électrique.
Dans ce cas, il peut être économiquement
intéressant d'autoconsommer
l'électricité produite, surtout si le prix
« Guidez vos clients vers
une solution énergétique
écologique et économique. »
d'achat de l'électricité auprès du fournisseur
d’électricité est plus élevé que le
revenu de la vente du surplus d'électricité.
Vos clients doivent ainsi acheter moins
d'énergie à leur fournisseur, ce qui
les soulage financièrement.
Concernant l'utilisation de l'énergie
produite, vos clients ont deux options
pour profiter des aides :
• ils peuvent autoconsommer et injecter
leur électricité dans le réseau avec
un tarif d’injection garanti sur 15 ans
et profitent d’une aide à l’investissement
de 20 % ;
• ils doivent autoconsommer, mais il
peuvent aussi injecter l'électricité dans
le réseau pour le prix du marché sans
bénéficier du tarif d’injection garanti.
Dans ce cas, l’aide à l’investissement est
de 62,5 %.
De plus, en combinant l'autoconsommation
avec des batteries de stockage d'électricité,
qui peuvent également, selon certaines
conditions, bénéficier d’une aide, vos clients
peuvent utiliser le surplus d'électricité solaire
pendant la nuit.
Il existe également des possibilités d'autoconsommation
collective, permettant le
partage de l'électricité avec les voisins pour
augmenter la rentabilité de l'installation.
Pour plus d’informations sur le partage
d’électricité : klima-agence.lu/pv
Pour évaluer la faisabilité et la rentabilité
des projets de vos clients, nous recommandons
l'utilisation du cadastre solaire national
disponible sur energie.geoportail.lu.
Cet outil identifie les emplacements les
mieux exposés au rayonnement solaire et
propose une fonctionnalité pour l'autoconsommation,
permettant à l'utilisateur
d'estimer sa consommation et de déterminer
l'investissement optimal.
Pour simuler les montants des aides
étatiques, communales et des fournisseurs
d'énergie disponibles en quelques clics,
rendez-vous sur aides.klima-agence.lu.
/04/2024
36
IL EST TEMPS
D’ISOLER
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Pour améliorer votre confort de vie, réduire vos factures d’énergie
et protéger la planète,ilest temps d’isoler !
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ingénieurs-conseils vous aident àchaque étape de votre rénovation.
En partenariat avec:
MAGAZINE
RUBRIQUE
INTERVIEW DE MARC THEIN, PRÉSIDENT DE LA FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE
La FGT, le partenaire
des entreprises
du Génie Technique.
« Nous avons besoin d'un environnement plus favorable,
qui reconnaisse la valeur ajoutée de nos métiers, qui
soutienne nos investissements et qui favorise la qualité
et la performance de nos prestations. »
/04/2024
MAGAZINE
RUBRIQUE
MAGAZINE
RUBRIQUE
Quelles sont les missions et les activités de la Fédération du Génie
Technique ?
La Fédération du Génie Technique (FGT) est l'organisation
professionnelle qui rassemble 400 entreprises du secteur
du génie climatique, électrique et énergétique. Elle a pour
vocation de représenter et de défendre les intérêts de ses
adhérents, qui sont des acteurs clés de la transition écologique
et énergétique. Elle les accompagne aussi dans le développement
de leurs compétences, la promotion de leurs métiers et
l'innovation.
Dans le cadre de nos activités, nous sommes en relations
constantes avec les ministères, agences et organisations qui
ont un impact sur notre activité. En effet, nous sommes
beaucoup sollicité pour avoir un retour de terrain, surtout
en ce qui concerne le déploiement des énergies renouvelables
et le paramétrage des aides climat. Envers nos membres,
nous offrons un service d’information et de conseil sur
des thématiques variés.
Un autre aspect très important de notre activité est le networking
en proposant des évènements lors desquels nos membres
et tous les acteurs de la filière peuvent se rencontrer et
échanger.
« Via le Centre de Compétences du Génie Technique,
nous aidons nos adhérents à se former et à recruter
des collaborateurs qualifiés. »
Quels sont les principaux enjeux et défis auxquels
vous êtes confrontés ?
Le secteur du génie technique fait face à de nombreux enjeux et
défis, qui sont liés à la conjoncture, à la concurrence, au numérique
et à l'environnement. Certains enjeux sont plutôt d’ordre
conjoncturel alors que d’autres sont de nature structurelle.
Un premier enjeu, c'est la relance de l'activité après la crise
sanitaire, qui a fortement impacté nos entreprises, notamment
les plus petites. Nous avons dû faire face à des arrêts
de chantiers, des difficultés d'approvisionnement, des retards
de paiement, des annulations de commandes, etc. Nous avons
besoin d'un plan de relance ambitieux, qui soutienne
la demande, qui facilite l'accès aux financements, qui
simplifie les procédures administratives, etc.
La guerre en Ukraine, suivi de l’explosion de l’inflation et
des taux hypothécaires a marqué un deuxième moment qui
a impacté fortement notre filière. L’activité de construction
de logements est presqu’à l’arrêt depuis 2023. Après le grosœuvre,
le génie technique risque de subir les conséquences
de cette évolution. Notamment la Fédération des Artisans
est intervenu depuis la fin 2022 auprès des gouvernements
successif pour décider des mesures pour relancer les investissements
dans la pierre. La nouvelle coalition a lancé un
programme de relance au niveau fiscal et en intervenant
directement sur le marché.
Un enjeu plus structurel est la pénurie de main-d'œuvre
qualifiée, qui limite notre capacité à répondre à la demande
croissante de nos clients, notamment dans le domaine de
la rénovation énergétique. La transition énergétique est un
chantier de taille pour nos entreprises qui doivent intervenir
auprès de leurs clients et négocier leur propre transition.
Nous avons du mal à recruter des profils adaptés à nos métiers,
qui sont souvent méconnus ou dévalorisés. Nous avons
besoin de renforcer l'attractivité de nos filières, de développer
l'offre de formation, de valoriser les parcours professionnels.
Un autre défi sera la digitalisation de nos entreprises, ceci nécessite
d'adapter nos outils, nos méthodes et nos compétences
aux nouvelles technologies et aux nouveaux usages.
Nous devons intégrer le numérique dans nos activités, que
ce soit pour la conception, la réalisation, la maintenance, la
gestion, la communication, etc. Nous devons aussi répondre
aux attentes de nos clients, qui demandent des solutions plus
connectées, plus intelligentes, plus personnalisées, etc.
Nous avons besoin d'accompagner nos entreprises dans cette
transition, qui implique des investissements, des formations,
des échanges de bonnes pratiques, etc."
Comment la FGT accompagne-t-elle ses adhérents dans
ces enjeux et défis ?
La FGT propose à ses adhérents un ensemble de services et de
prestations, qui visent à les informer, les conseiller, les former,
les soutenir et les représenter. Nous informons et conseillons
nos adhérents sur les évolutions réglementaires, techniques
et économiques de leur secteur. Nous leur apportons aussi
un appui juridique, technique et financier, pour les aider à
résoudre leurs problématiques
Via le Centre de Compétences du Génie Technique, nous
aidons nos adhérents à se former et à recruter des collaborateurs
qualifiés. Nous représentons et défendons nos adhérents
auprès des instances nationales et européennes, pour faire
valoir leurs droits et leurs intérêts. Nous portons leur voix
et leurs propositions auprès des décideurs politiques, des
donneurs d'ordre, des maîtres d'ouvrage, des autres acteurs de
la filière. Nous négocions aussi des accords, des conventions,
des contrats, qui leur garantissent des conditions de travail et
de rémunération équitables.
Quel est votre regard sur la situation actuelle du secteur
du génie technique ?
La situation actuelle du secteur du génie technique est
contrastée. D'un côté, il y a des opportunités de développement,
liées à la demande croissante de ses clients, notamment
dans le domaine de la rénovation énergétique, de la qualité de
l'air intérieur, de la sécurité incendie, de la domotique, etc.
De l'autre, on est au beau milieu d’une crise conjoncturelle
qui frappe particulièrement la filière de la construction
et nous connaissons des défis structurels en raison des
contraintes que subissent ses entreprises, notamment
la pénurie de main-d'œuvre, la concurrence déloyale,
la pression sur les prix, etc.
/04/2024
40
MAGAZINE
RUBRIQUE
SAVE THE DATE
SUMMERFEST
LE 20 JUIN
La Fédération du Génie
Technique invitera ses membres
et partenaires à
la 4 ème édition du Summerfest
qui sera l’occasion d’échanger,
nouer de noveaux contacts
et de passer un moment convivial
entre les acteurs de la filière.
Nous avons besoin d'un environnement plus favorable,
qui reconnaisse la valeur ajoutée de nos métiers, qui soutienne
nos investissements et qui favorise la qualité et la
performance de nos prestations. Je parle avant tout de l’organisation
du travail que nous devons rapprocher de l’entreprise
et de la charge administrative. Nous avons des métiers à
promouvoir, qui sont porteurs de sens et d'avenir. Et nous
avons une fédération à nos côtés, qui est à notre écoute et à
notre service.
En somme, je reste positif quand à l’évolution de notre filière
et pour les perspectives de nos entreprises.
Fédération des Artisans
s.oestreicher@fda.lu
+352 42 45 11 - 33
www.fda.lu
MAGAZINE
FÉDÉRATION
AUSSERORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG DER FÉDÉRATION DES ARTISANS
Wirtschaftsminister Lex Delles
stellt sich den Fragen
der Delegierten.
Im Rahmen der ausserordentlichen Generalversammlung vom 19. März stellte sich Wirtschaftsminister
Lex Delles den Fragen der 80 anwesenden Delegierten der verschiedenen Fachverbände.
Arbeitsrecht endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden müsste,
besonders nach einem entsprechenden Urteils des Verfassungsgerichtes.
Die Gesprächsrunde wurde vom Präsidenten Luc Meyer und
der Vize-Präsidentin Alexa Ballmann geleitet.
Zu den behandelten Themengebieten zählten die Entbürokratisierung,
Arbeitsbeziehungen, Energiefrage, Rentabilität der mittelständischen
Unternehmen und das Statut der Selbstständigen.
In seinen Ausführungen betätigte der Minister, dass die
Reduzierung des administrativen Aufwandes zu den Prioritäten
der Regierung zählt, die ressortübergreifend in Angriff genommen
wird. Hier haben die Vorarbeiten schon begonnen und die
Fédération des Artisans und ihre Fachverbände sollen
in den Prozess miteinbezogen werden.
Die Modernisierung der Arbeitsbeziehungen war Gegenstand
mehrerer Wortmeldungen. Es war insbesondere die Forderung,
dass wieder mehr innerhalb der Unternehmen im Einverständnis
mit der Belegschaft geregelt werden kann, wie und wann
gearbeitet werde. Hier bestätigte de Minister, dass dies auch
der Willen der Regierung sei, und dass entsprechende
Regelungen getroffen würden.
Schlussendlich wurde die Forderung wiederholt, dass bei der
Gleichstellung von Selbstständigen in Bezug auf Sozial- und
ASSEMBLÉE GÉNÉRALE EXTRAORDINAIRE DE LA FÉDÉRATION
DES ARTISANS
Le ministre de l'Économie Lex Delles répond aux questions
des délégués
Dans le cadre de l'assemblée générale extraordinaire
du 19 mars, le ministre de l'Economie Lex Delles a répondu
aux questions des 80 délégués des différentes fédérations
professionnelles présents.
La table ronde était dirigée par le président Luc Meyer et
la vice-présidente Alexa Ballmann. Parmi les thèmes
abordés figuraient la débureaucratisation, les relations
de travail, la question énergétique, la rentabilité des PME
et le statut des indépendants.
Dans son intervention, le ministre a souligné que la réduction
des charges administratives faisait partie des priorités
du gouvernement et qu'elle était abordée de manière
interministérielle. Les travaux préparatoires ont déjà
commencé et la Fédération des Artisans et ses associations
professionnelles seront impliquées dans le processus.
La modernisation des relations de travail a fait l'objet de
plusieurs interventions. Il a notamment été demandé que
les modalités et les horaires de travail soient davantage réglés
au sein des entreprises, en accord avec le personnel.
Le ministre a confirmé que telle était bien la volonté du gouvernement
et que des dispositions seraient prises en ce sens.
Enfin, il a été répété que l'égalité de traitement des travailleurs
indépendants en matière de droit social et de droit du travail
devait enfin être établie, surtout après un arrêt de la Cour
constitutionnelle.
Fédération des Artisans
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+352 42 45 11 - 28
www.fda.lu
/04/2024
42
43
MAGAZINE
FÉDÉRATION
CENTRES DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT ET PARACHÈVEMENT
Des formations en
électricité branchées !
Depuis leur création fin 2016, les Centres de Compétences Génie technique du Bâtiment et Parachèvement proposent
aux artisans de nombreuses formations en électricité. D’abord axées sur l’habilitation électrique basse tension pour personnes averties
et qualifiées, données dans les entreprises qui en faisaient la demande, ces formations se sont diversifiées au fil des ans.
D’abord axées sur l’habilitation électrique
basse tension pour personnes
averties et qualifiées, données dans
les entreprises qui en faisaient la
demande, ces formations se sont
diversifiées au fil des ans. Dans notre
premier centre de formation à Contern,
les formations en bases électriques,
mise à la terre, protection contre
la foudre et les surtensions,
Esser… se sont multipliées.
« Le 27 février dernier, le nouveau Centre
de Compétences en Efficience et Transition
Énergétiques a lancé une formation en KNX
totalement inédite au Luxembourg. »
Depuis avril 2021, les formations en
électricité sont désormais données
pour l’essentiel au Centre de Formation
Krakelshaff, sur du matériel de pointe et
dans des conditions proches de la réalité,
par des formateurs experts dans leurs
domaines. Leur vaste gamme – elles
sont désormais plus d’une vingtaine
au catalogue – et leur haut degré de
spécialisation placent les Centres de
Compétences GTB/PAR en tête
des centres de formations techniques
du Luxembourg.
PETIT TOUR D’HORIZON DE
CES FORMATIONS DE POINTE
Le photovoltaïque
Le Centre de Compétences GTB propose
3 modules dans ce domaine.
Installation des rails pour panneaux photovoltaïques
• Étude et planification d’une installation.
Pendant 2 jours, l’apprenant,
qu’il s’agisse d’un chargé d’affaires,
d’un chef de projet ou d’un technicien
de bureau d’étude (niveau CEC4)
suit un enseignement théorique
approfondi pendant lequel toutes
les exigences d’une installation
/04/2024
44
MAGAZINE
S
Les maquettes de la formation en KNX
photovoltaïque réussie lui sont
précisées.
Des démarches administratives
pour l’autorisation de bâtir, à
la sélection des dispositifs de protection
contre les surcharges électriques,
en passant par le choix de l’onduleur
ou celui de l’orientation et de l’ombrage,
la formation aborde de
nombreux aspects indispensables.
• Installation et montage. Destinées
aux électriciens qualifiés, cette
formation de 2 jours, qui inclue
théorie et pratique, a pour objectif
la mise en place d’une installation
photovoltaïque. Cette formation
est rendue d’autant plus intéressante
qu’elle est donnée sur du matériel de
pointe mis à disposition dans le hall
1 du Centre de Formation
Krakelshaff.
• Installation combinée toiture verte et
photovoltaïque. Plus particulièrement
destinée aux aide-couvreurs
souhaitant devenir couvreurs
qualifiés, cette formation, donnée
par l’entreprise Bauder, dure toute
une journée. Les toitures végétalisées
étant de plus en plus nombreuses,
l’utilisation des sous-constructions
photovoltaïques requiert des compétences
que le Centre est à même de
développer.
Le KNX
Le 27 février dernier, le nouveau
Centre de Compétences en Efficience
et Transition Énergétiques a lancé
une formation en KNX totalement
inédite au Luxembourg. Inédite, parce
que pour la première fois au Luxembourg,
cette formation a été donnée
non pas sur des valises mais sur des
maquettes de tailles réelles reprenant
toutes les installations électriques
d’une maison.
La technologie KNX, en tant que standard
mondial pour la gestion des bâtiments
intelligents, connaît une adoption
croissante dans divers secteurs. La clé du
succès dans la mise en œuvre efficiente
de systèmes KNX réside dans la maîtrise
des compétences nécessaires pour
concevoir, installer et entretenir
ces solutions complexes.
D’une durée de 5 jours pour la formation
de base, elle permet aux électriciens,
intégrateurs et installateurs de chauffage
et de climatisation d’apprendre le
fonctionnement de la technologie KNX,
d’en installer les composants tels que
les capteurs, actionneurs et éléments
de commande et de diagnostiquer les
problèmes de câblage.
La fibre optique
Une formation de 2 jours est proposée
par le Centre de Compétences GTB
aux aide-intégrateurs qui souhaitent
devenir intégrateurs qualifiés. Connaître
la fibre optique et ses techniques d’installation,
entretenir les systèmes de câblage,
effectuer des terminaisons de fibre optique
standard de l’industrie, préparer
les câbles, effectuer l’épissage par fusion
et la terminaison du tableau d’épissure,
tels sont les différents objectifs de ce
45
MAGAZINE
FÉDÉRATION
P
u!
N
Les éclairages de secours
Les armoires de chantiers (installations et équipements électriques sur les chantiers de construction
module qui réunit généralement
8 personnes.
L’éclairage de secours
Grâce à la maquette installée à cet effet
dans le hall 1 du Centre de Formation
Krakelshaff, tous les types d’éclairages de
secours sont proposés aux électriciens
qualifiés souhaitant se spécialiser dans
le domaine.
D’une durée de 8h, la formation vise
à présenter les caractéristiques du
matériel nécessaire pour la conception,
la réalisation et la maintenance d’une
telle installation.
Quatre armoires de chantiers sont mises
à disposition des apprenants invités à
suivre cette formation au Centre.
De tailles et de conceptions différentes,
elles ont toutes pour objectif de les
amener à maîtriser les installations électriques
en toute sécurité sur les chantiers,
à comprendre et prévenir les risques
électriques et à assurer la conformité
et la qualité des équipements électriques.
Nos formateurs « électricité » pour
des formations électrisantes !
De gauche à droite : Hervé Cully, Mathieu Metz,
Michel D’Angelo, Patrick Colles, Roby Kemp
/04/2024
46
MAGAZINE
FÉDÉRATION
CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE
Bravo à Felix Kugener et à Timo Reiland !
La Confédération de la Toiture est heureuse
de vous annoncer que Felix Kugener et
Timo Reiland ont représenté le secteur de
la Toiture au Championnat d’Europe des
jeunes charpentiers qui s’est déroulé à
Lyon du 6 au 9 février 2024.
Félicitations à eux qui ont décroché
le 1 er et le 3 e prix du tournoi d’invitation.
Le comité de la CTL et la FDA leur
souhaitent une bonne continuation.
Fédération des Artisans
r.horper@fda.lu
+ 352 42 45 11 - 30
fda.lu
MISE EN GARDE CONTRE LES ARNAQUES ET LE PHISHING
Protégez vos comptes Dropbox
Nous attirons votre attention sur
une recrudescence des tentatives
de phishing et d’arnaques, ciblant
particulièrement les comptes Dropbox
Ces pratiques malveillantes visent à
usurper vos informations personnelles et
professionnelles, exposant vos données
sensibles à des risques majeurs. Voici
des conseils clés pour renforcer votre
sécurité :
1. Soyez vigilant(e)s aux emails et messages
suspects : Méfiez-vous des courriels
ou des messages vous demandant
de confirmer vos informations de
compte ou de cliquer sur des liens.
Vérifiez toujours l’expéditeur et
l'adresse URL avant de prendre toute
action.
2. Utilisez l'authentification à deux facteurs
(2FA) : Activez cette fonctionna
lité pour ajouter une couche supplémentaire
de sécurité à vos comptes.
Même en cas de compromission de
votre mot de passe, cela peut empêcher
un accès non autorisé.
3. Changez régulièrement vos mots
de passe : Utilisez des mots de passe
forts, uniques pour chaque compte,
et modifiez-les périodiquement
pour réduire les risques de piratage.
4. Ne partagez jamais vos identifiants :
Les membres de notre équipe
Dropbox ou d’autres services
légitimes ne vous demanderont
jamais vos mots de passe ou
vos codes d’authentification.
5. Restez informé(e)s des dernières
méthodes de phishing : Les escrocs
évoluent constamment dans leurs
techniques. Une veille régulière peut
vous aider à identifier et à éviter
les nouvelles menaces.
6. Sécurisez vos appareils et réseaux :
Assurez-vous que vos systèmes
d’exploitation, logiciels et applications
sont à jour. Utilisez des solutions de
sécurité fiables et un réseau sécurisé,
surtout si vous accédez à vos comptes
Dropbox depuis des réseaux Wi-Fi
publics.
47
7. Soyez prudents avec les partages
de fichiers : Contrôlez qui a accès à
vos dossiers partagés sur Dropbox.
Limitez l'accès aux personnes nécessaires
et surveillez régulièrement les activités
de partage.
En cas de doute ou d'incident : Si vous
suspectez une tentative de phishing ou si
votre compte semble compromis, changez
immédiatement vos mots de passe et
contactez le support de Dropbox. Pour une
assistance supplémentaire, la Fédération des
Artisans est à votre disposition pour vous
orienter vers les ressources appropriées.
Protéger vos données numériques est
essentiel dans le monde professionnel
actuel. En adoptant ces mesures préventives,
vous contribuez à sécuriser non
seulement vos informations mais également
celles de vos clients et partenaires.
Pour toute question ou besoin d’accompagnement,
n’hésitez pas à nous contacter.
Restons vigilants, ensemble.
MAGAZINE
FÉDÉRATION
CONFÉDÉRATION LIEWENSMËTTELHANDWIERK A.S.B.L.
37 e Cortège de la Bretzel.
Le mardi 6 mars 2024, la Confédération Liewensmëttelhandwierk a organisé son 37 e cortège de la Bretzel à Luxembourg-Ville.
Lors de cet événement traditionnel précédant le Bretzelsonndeg, des membres de la Confédération, des volontaires et des élèves
du LTB ont fait le tour du centre-ville dans le Péitruss Express et promu le savoir-faire et l’artisanat luxembourgeois tout en préservant
les traditions luxembourgeoises.
Le cortège a débuté à la Fédération
des Artisans et la Chambre des
Métiers où des bretzels ont été remis
à la direction et les employés. Arrivé au
centre-ville, des bretzels ont été offerts au
collège échevinal de Luxembourg à
l’hôtel de ville. La musique de la fanfare
de Harlange a ajouté une ambiance
festive à l'événement. Les membres
bouchers de la Confédération Liewensmëttelhandwierk
ont aussi participé
et crée des bretzels ‘Mettwurscht’
et ‘Paté Riesling’ pour l’occasion.
Plus de 1500 bretzels ont été distribués
aux passants dans la zone piétonne de la
ville haute. Le cortège ayant ensuite visité
le ministère de l'Agriculture en présence
du Premier Ministre Luc Frieden, la
ministre de l’Agriculture de l'Alimentation
et de la Viticulture Madame Martine
Hansen et la ministre de la Digitalisation
et de la Recherche et de l’Enseignement
supérieur Madame Stéphanie Obertin,
qui a leur tour ont reçu un bretzel.
La journée a été un grand succès et la
Confédération Liewensmëttelhandwierk
espère que tout le monde a pris le temps
d'acheter son bretzel (sucré ou salé), en
particulier les femmes, car n’oublions
pas que 2024 est une année bissextile et
c’est bien aux femmes d’offrir un bretzel
à leur partenaire.
Fédération des Artisans
a.grumberg@fda.lu
+ 352 42 45 11 - 52
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/04/2024
48
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MAGAZINE
AGENDA/
EVENTS
Save the date.
www.fda.lu
www.cdm.lu
19
AVR
2024
FÉDÉRATION DES PATRONS OPTICIENS
ET OPTOMÉTRISTES
Assemblée générale
22
AVR
2024
CONDITIONS GÉNÉRALES
Un site internet doit non seulement être techniquement efficace,
mais aussi juridiquement conforme.Les bonnes pratiques
et les pièges à éviter lors de la création et la gestion d’un site,
ainsi que les aides financières existantes ; seront présentées
lors de cette conférence.
23
AVR
2024
FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DE NETTOYAGE
Assemblée générale
De 16h30 à 18h00 à la Chambre des Métiers
www.cdm.lu/agenda
C
29
AVR
2024
07
MAI
2024
CHBTG
Assemblée générale
FÉDÉRATION DES CONSEILLERS ET
CERTIFICATEURS ÉNERGÉTIQUES
Assemblée générale
23
AVR
2024
PROTECTION DES DONNÉES PERSONNELLES :
BÉNÉFICIEZ D’UNE FORMATION GRATUITE
CM
Une formation gratuite intitulée « Data Protection Basics » est
actuellement ouverte au grand public et notamment aux entreprises
pour leur permettre d’être conforme avec le Règlement
MJ
Général sur la Protection des Données (RGPD).
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Formation de 5 heures (sur une journée)
CMJ
(en langue française)
www.cdm.lu/agenda
M
J
N
08
MAI
2024
FÉDÉRATION DES LABORATOIRES DENTAIRES
Assemblée générale
15
MAI
2024
FORUM SÉCURITÉ-SANTÉ
AU TRAVAIL À LUXEXPO
De 8h30 à 16h30
20, rue deCessange -L-1320 LUXEMBOURG
Tél.: 492323-Fax: 404458
info@intralux.lu -www.intralux.lu
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VOITURES
&
VÉHICULES UTILITAIRES
Heures d’ouvertures:
Du lundi au vendredi
07h00 - 18h30
Samedi
07h00 - 12h00
Dimanche fermé
/04/2024
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offrant une visibilité pour l'excellence etl'authenticité deses créations.
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