26.06.2025 Vues

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Avril/2024

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

INTERVIEW DE MARC THEIN, PRÉSIDENT DE LA FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE

La FGT, le partenaire

des entreprises

du Génie Technique

AVIS DU MOIS

Paquet relancement logement :

mesures fiscales

CENTRES DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT ET PARACHÈVEMENT

Des formations en électricité

branchées !


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MAGAZINE

FOCUS

Abwesenheitsproblematik.

Die Covid-Pandemie bildete eine gewisse

Zäsur, was die Abwesenheitsproblematik

betrifft. Nach eher zaghaften aber stetigen

Anstiegen seit 2010 steigen ab 2020 die

Fehlzeiten von 3,9 und für 2022 auf 5,2 Prozent,

wobei insbesondere Kurzzeitabwesenheiten

signifikant zunehmen. Mathematik für

Anfänger: Von 3,9 auf 5.2 sind nicht

1,3 Prozent, sondern 33,3!

Allein 2022 errechnet die Generalinspektion der

Sozialversicherung einen direkten Kostenpunkt

von 1 Milliarde Euro, der wegen der Lohnfortzahlung

vor allem zulasten der Arbeitgeber geht.

Der Schaden in Form von fehlender Produktivität

wird um ein Vielfaches höher sein. Seit der

Einführung des Einheitsstatutes im Jahr 2009

und der damaligen Zusicherung der Regierung,

dass diese Operation mit keinen Zusatzkosten

für die Unternehmen verbunden wäre, sind die

Kosten und Desorganisation in Folge von Fehlzeiten

insbesondere im Handwerk ein Thema.

Corona samt Lockdown, Quarantäne, Homeoffice

haben bei Manchen die Einstellung zur

Arbeit und zum Erscheinen am Arbeitsplatz

geändert. In der Politik ist die Life-Work Balance

omnipräsent und man überschlägt sich förmlich

bei der Einführung immer neuer Formen

von «Nicht-Arbeit». Dies erklärt auch, dass

sogar eine gewisse statistische Beruhigung

bei krankheitsbedingten Abwesenheiten die

Gemengelage der Betriebe eher unberührt lässt,

weil ein Grossteil der Beschäftigten in irgendeiner

politisch gewollten Urlaubsform steckt

und somit abwesend ist. Abwesend bedeutet

im Betrieb, dass die Arbeitsleistung besagten

Arbeitnehmers entweder nicht oder von jemand

anders erbracht werden muss. Abwesend ist

gleichbedeutend mit Stress, Überstunden,

Unzufriedenheit – bei den Anderen! Aber wehe,

der Unternehmer will die Sache thematisieren.

Dann wird abgeblockt und mit der moralischen

Keule draufgehauen, was das Zeug hält.

Gleichzeitig muss unsere Wirtschaft dynamisch

funktionieren, damit wir gute Sozialsysteme

haben, gute Löhne, in Klima, Gesundheit

und Bildung investieren können und uns alles

das leisten können, an das wir uns gewohnt

haben. Entgegen anderslautender eigener

Aussagen gaukelt die Politik den Menschen

vor, dass wir das alles ohne Leistung haben

können. Leider stimmt das nicht.

Wir haben hierzulande Sozialsysteme und ein

Arbeitsrecht, das insbesondere die Arbeitnehmer

vor dem Leben und seinem Ungemach

schützt. Alter, Unfall, Krankheit, Mutterschaft,

Lohnausfall, Elternzeit, alles gut gemeint und

gemacht. Aber dann gab es auf einmal kein

Halten mehr: weil Eltern scheinbar missbräuchlich

Krankenscheine zogen, um ihre

Kinder zu versorgen, wurde Urlaub aus familiären

Gründen eingeführt. Dieser wurde ausgeweitet

auf ziemlich die gesamte Familie, nun

sollen alle möglichen Nachbarn und Bekannten

dazu kommen. Bei voller Entlohnung und ohne

jedwede Kontrolle! Daneben ein Urlaub wegen

höherer Gewalt, auch vom Arbeitgeber bezahlt,

zusätzlich zu einer ganzen Reihe an Sonderund

Spezialurlauben, von denen das Arbeitsrecht

nur so strotzt. Vielleicht sollte man den

«Code du Travail» in «Code des Congés payés»

umtaufen? Und die nächsten Initiativen sind

bereits im Koalitionsabkommen angedacht.

Dann zur Krankheit. Krankenversicherungen,

wie alle Sozialsysteme europäischer Prägung,

sind immer Solidarsysteme. Missbräuchliches

Verhalten ist also immer auch ein

unsolidarisches Verhalten. Missbräuche bei

der Krankmeldung interessieren aber weder

die Regierung noch die CNS, da die Arbeitgeber

den grössten Teil der Lohnfortzahlung

stemmen müssen. Laut Gewerkschaften, die

nie darum verlegen sind Drückeberger zu

decken, gibt es überhaupt keine Missbräuche,

da Arbeit ja prinzipiell schlecht ist und

Menschen krank macht. Administrative

Kontrollen finden keine statt und auch die

berühmten Krankenscheinautomaten, bei

denen im Wartesaal Krankenscheine ausgestellt

werden, treiben unbehelligt ihre Unwesen.

Die CNS ist defizitär, der Arbeitgebermutualität

laufen die Kosten davon. Da ist guter Rat teuer.

Unsere Nachbarländer haben alle Karenztage

oder die Versicherten müssen in irgendeiner

Form zum Krankengeld beitragen. Die Arbeitgeber

hierzulande kennen seit dem Einheitsstatut

auch eine 20%ige Eigenbeteiligung an

der Lohnfortzahlung. Warum nicht bei den

Arbeitnehmern? Auf der anderen Seite entstehen

ja auch keine arbeitsbedingten Unkosten.

Solche Überlegungen sind in Luxemburg ein

grosses Tabu. Wann die Krankenversicherung

bestmöglich für kranke Menschen da sein

soll, heisst dies auch, dass aktiv gegen Missbrauch

vergangen werden muss, und dass der

gesellschaftliche Kostenpunkt, der von allen

getragen werden muss, ihm Rahmen bleiben

muss. Dieses heisse Eisen muss die Regierung

irgendwann anfassen.

Fédération des Artisans

Romain Schmit

Secrétaire général

r.schmit@fda.lu

+352 42 45 11-26

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION :

Fédération des Artisans

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RE


Des titres

qui soutiennent

l’Artisanat

au Luxembourg !

10-13

ÉCONOMIE

PAQUET RELANCEMENT

LOGEMENT : MESURES FISCALES

Avis du mois

20-22

NUTRI-SCORE

WEM NUTZT

DER NUTRI-SCORE?

Bewertungssystem von Lebensmitteln

POLITIQUE

14 LE 9 JUIN, VOTONS POUR UNE UNION

EUROPÉENNE EN FAVEUR

DE L’ARTISANAT ET DES PME !

Élections UE

100 ANS

28-29 "L'ARTISANAT AU LUXEMBOURG :

UN PILIER INCONTOURNABLE

DE L'ÉCONOMIE ET DE LA POLITIQUE"

Interview

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votre savoir-faire

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de médias de référence !

Découvrez-les en page 31

JURIDIQUE

16-17 LES CONDITIONS GÉNÉRALES :

INÉLUCTABLES VIS-À-VIS

DES CLIENTS CONSOMMATEURS,

MAIS PAS INFAILLIBLES !

Droit de la consommation

18 LA COUR CONSTITUTIONNELLE

AU SECOURS DES INDÉPENDANTS

Arrêt N°191/24 du 1 er mars 2024

FORMATION

24-25 DIE MAKER FAIRE LUXEMBOURG

KEHRT ZURÜCK!

Eine Feier der Kreativität

VISITE

26 RENCONTRE AVEC MADAME

LA RAPPORTRICE DU PROJET

DE BUDGET DE L’ÉTAT 2024

DIANE ADEHM

Rencontre politique

RECYCLAGE

32-34 DAS NEUE «RECHT AUF

REPARATUR» - CHANCEN UND

HERAUS-FORDERUNGEN FÜR

DAS HANDWERK

EU-Kommission

EUROPE ET GRANDE RÉGION

35 INTERNATIONALE

KOOPERATIONSANGEBOTE

Ein Mittel, um neue Märkte

zu erschließen

ÉNERGIE

36-37 MISER SUR L'ÉNERGIE SOLAIRE :

PRODUCTION ET AUTOCONSOM-

MATION

Les avantages d’une installation

photovoltaïque


MAGAZINE

SOMMAIRE

06-07

EDITO

D'HANDWIERK01|2018

WAS DIE SOZIALWAHLEN

42-43

FÉDÉRATION

WIRTSCHAFTSMINISTER

ISTDENNSCHON

UNS WIRKLICH SAGEN LEX

WAHLKAMPF?!

DELLES STELLT SICH DEN

FRAGEN DER DELEGIERTEN

ÉDITORIAL

Unternehmen

Ausserordentliche Generalversammlung

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampfder auch Fédération gerne dargestellt des Artisans wird, beginnt indieser

Legislaturperiode außerordentlichfrüh.

38-41

RUBRIQUE

LA FGT, LE PARTENAIRE

DES ENTREPRISES

DU GÉNIE TECHNIQUE

Interview de marc Thein, président

de la Fédération du Génie Technique

4

Bereits im Dezember wiederholteninsbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere

beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den

engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei

amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum

ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzu-

FÉDÉRATION

schmeicheln, nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

derenForderungen reagiert,sodassdie Beam-

47 BRAVO À FELIX KUGENER

ET À TIMO tenvertretungriskierte,entwederins REILAND !

Leere zu laufen oder aber

Confédération ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren la Toiture

zu müssen.

47 PROTÉGEZ Doch sorgten VOS COMPTES wie gesagt genügend Minister dafür, dass es

DROPBOX nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte

Mise en Erziehungsminister garde contre les Claude arnaques Meisch, als er ankündigte, die

Praktikumsdauer fürangehende Lehrer zu kürzen.Amgleichen

Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familien-

et le phishing

ministerin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige

„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und

schlugvor,das berufliche Anfangspraktikumauf einJahrzu

beschränken. Somitwar dasHerzstück derBeamtenstatutenreformzumindest

angeschossen,mittels welcherdocheigentlich

eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst

denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu

erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

Fall war.

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken.Diese

werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von

Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch

aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten.Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf

Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen

Zeitaltersindalles Themen,die maninder

kommendenLegislaturperiode angehenmuss.

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.

FÉDÉRATION

Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten

geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt

dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

48 37 E CORTÈGE DE LA BRETZEL

Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung

heraus Liewensmëttel-

wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produk-

Confédération

handwierk tivitätszuwächse a.s.b.l. zu verteilengibt.

Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan

letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und

Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,

damit das politische Umfeld den Anforderungen der

Zeit gewachsenist.Dazugehören flexible Arbeitszeitmodelle

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente

InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktorenzunennen.

Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers

diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten

können. Doch dafürmüssten sie zuallererst

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

derCGFPeinen Korbgibt?

Romain SCHMIT | Secrétaire Général

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

44-46

FÉDÉRATION

DES FORMATIONS

EN ÉLECTRICITÉ

BRANCHÉES !

Centres de Compétences

Génie Technique du bâtiment

et parachèvement

STANDARDS

03

FOCUS

50

AGENDA/EVENTS

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

EDITO

UNTERNEHMEN

Was die Sozialwahlen

uns wirklich sagen.

Am 12. März hatten rund 300 Unternehmen mit mehr

als 15 Mitarbeitern die Ehre, Sozialwahlen zu organisieren.

Mit einem 64seitigen Leitfaden der ITM im Rücken,

wurde von tausenden fleissigen Händen in abertausenden

Arbeitsstunden diese bürokratische Herkulesarbeit von

den Unternehmen gestemmt.

Unser Dank geht an dieser Stelle an alle die Arbeitgeber, die

damit einen massgeblichen Beitrag zur basisdemokratischen

Ausgestaltung der Arbeitsbeziehungen leisten.

In den Medien werden die Sozialwahlen als Schaulaufen der

Gewerkschaften dargestellt, was nicht ferner von der gelebten

Realität der Unternehmen weg sein könnte.

Tatsächlich ist es so, dass Gewerkschaften eigentlich nur

in grösseren Unternehmen eine tatsächliche Rolle spielen,

während in 77 Prozent der Unternehmen mit 100 und weniger

Mitarbeitern, die gewählten Personaldelegationen KEINER

Gewerkschaft angehören. In Unternehmen mit 15 und weniger

Mitarbeitern gibt es keine offizielle Personaldelegation – und

schon gar keine Gewerkschaft - und doch bleiben auch hier der

soziale Fortschritt und das positive Miteinander nicht aussen

vor, ganz im Gegenteil. Es sind engagierte Mitarbeiter, die in

ihrem Unternehmen gemeinsam mit der Geschäftsleitung in

einen strukturierten Dialog treten, um vor Ort spezifische

Lösungen für spezifische Probleme zu finden.

„Ein gutes, faires, motivierendes Arbeitsumfeld für seine

Mitarbeiter ist heute der Erfolgsfaktor Nummer 1 für jedes

Unternehmen.“

Im gelebten Sozialdialog innerhalb der Unternehmen sind

Gewerkschaften also de facto eine Randerscheinung. Daran

ändert auch der Umstand nichts, dass der OGBL über Monate

jedes Bushäuschen beschlagnahmt hat und Unmengen an Mitgliederbeiträgen

in Wahlwerbung in eigener Sache verbraten hat.

Gleich nach dem 12. März wurde insbesondere der OGBL

nicht müde, die «freien» Delegierten zu kritisieren, ihnen

zum einen Handlungsunfähigkeit und zum anderen zu unterstellen,

arbeitgebergesteuerte Marionetten und gleichzeitig

keine solide Interessenvertretung zu sein. Dieses seltsame

Demokratieverständnis der selbsternannten grössten Gewerkschaft

ist zumindest eigenartig! Die betroffenen Delegierten

müssen ihrerseits wohl oder übel einsehen, dass sie laut

dieser Sichtweise unterirdisch dumm sind, wenn nicht noch

schlimmer.

Während die Delegationswahlen auf Unternehmensebene,

wie es aussieht mustergültig abgewickelt wurden, und somit

auch valide Resultate ablieferten, sind am 12. März auch die

Delegierten der Angestelltenkammer gewählt worden. Hier

scheint das Resultat der Übung jedoch weniger glorreich zu

sein. Bereits am Wahltag sinnierte der Arbeitsminister darüber,

wie die voraussichtlich äusserst schwache Wahlbeteiligung

in Zukunft erhöht werden könnte. Vielleicht sollten

die Unternehmen auch diese Wahlen noch organisieren,

Stichwort administrative Vereinfachung…

In den Wochen vor den Sozialwahlen bekam jeder der

über 600.000 Arbeitnehmer und Pensionierte Post von der

«Chambre des Salariés», mit der Aufforderung doch bitte

schön zu wählen. Anders als in den Unternehmen, stehen

hier nur ausgewiesene Gewerkschaftsvertreter zur Wahl.

Auch dieses Mal haben rund 7 von 10 Arbeitnehmern nicht

gewählt. Der Rückhalt der arbeitenden Bevölkerung für

den OGBL hällt sich de facto auch hier mehr als

wie in Grenzen.

In über 70 Prozent der Personaldelegationen ist keine

Gewerkschaft vertreten, und wenn es darum geht, einer

Gewerkschaft das Vertrauen auszusprechen, bleiben rund

70 Prozent der Arbeitnehmer Wahl fern. Die Resultate

der Sozialwahlen am 12. März, sei es in den Unternehmen

oder für die Angestelltenkammer, ist jedenfalls ein klares,

demokratisch legitimiertes Bekenntnis für die Rückkehr

des Sozialdialogs in die Unternehmen.

Gibt es dafür Gründe? Wenn ja, werden sie tunlichst nicht

thematisiert. Gehen wir der Einfachheit halber davon aus,

dass zumindest ziemlich viele Arbeitnehmer sich nicht auf

Klassenkampf bürsten lassen wollen, wie ihn insbesondere

die grösste Gewerkschaft inszeniert. Die eigentliche Frage,

die wir uns stellen sollten, ist nicht, welche Gewerkschaft

die Schönste ist, sondern was uns diese Zahlen eigentlich

sagen, und vor allem welche Konsequenzen daraus

gezogen werden sollten.

Die wichtigste Feststellung zuerst. Der Sozialdialog in den

Unternehmen funktioniert, und das nicht dank, sondern

trotz der Gewerkschaften. Ein Betrieb, in denen sich

Mitarbeiter und Geschäftsleitung strukturell auf Konfrontationskurs

befinden ist wirtschaftlich nicht überlebensfähig.

Ein gutes, faires, motivierendes Arbeitsumfeld für seine

Mitarbeiter ist heute der Erfolgsfaktor Nummer 1 für jedes

Unternehmen.

Die Rhetorik vor allem einer Gewerkschaft, die darin

besteht, Lohnarbeit als Martyrium zu stilisieren, kann in der

/04/2024

06


MAGAZINE

EDITO

Realität so nicht stimmen, sonst würden die Gewerkschaften

von Mitgliedern überrannt werden, was offensichtlich nicht

der Fall ist.

Die Frage der gewerkschaftlichen Repräsentativität ist

im Arbeitsrecht geregelt, wie sie eben geregelt ist.

Über den legalen Rahmen hinaus, muss man sich aber die

Frage stellen, ob angesichts der Resultate der Sozialwahlen

der Alleinvertretungsanspruch der Gewerkschaften - über

die Köpfe einer Mehrheit von Mitarbeitern hinweg - von

politischer Seite nicht besser etwas nüancierter betrachtet

werden sollte.

Die Regierung und die Politik im Allgemeinen sollten sich

regelmässiger die Frage stellen, ob die Forderungen, die da

von den Gewerkschaften vorgetragen werden, tatsächlich

dem Allgemeinwohl und den «schaffenden Léit» dienen, oder

ob es nur um die Durchsetzung von Interessen einer doch

überschaubaren Mitgliedschaft und de facto einer klaren

Minderheit geht.

Das Luxemburger Modell wurde über die vergangenen

Jahre dahingehend verbogen, dass nur noch über Themen

diskutiert werden darf, mit denen die Gewerkschaften einverstanden

sind, weil sonst anscheinend der soziale Frieden

gefährdet sei.

Es handelt sich hierbei um ein Totschlagargument, mit dem

die Gewerkschaften bis jetzt bei der Politik leichtes Spiel hatten.

Bleibt es bei dieser Einstellung, werden Zukunftsthemen

wie z.B eine moderne Organisation der Arbeit, nachhaltige

Sozialsysteme und gesunde Staatsfinanzen voraussichtlich

auch weiterhin unbehandelt bleiben.

Vielleicht ist es an der Zeit neues Vertrauen zu fassen.

Vertrauen darauf, dass jene Mitarbeiter, welche sich auf

unabhängigen Listen aufstellen, keine unmündigen Schäflein

sind, sondern durchaus in der Lage sind die Arbeit im

Unternehmen so mitzugestalten, dass es für alle passt.

Vertrauen darauf, Unternehmen und die Menschen, die sie

leiten, keine unlauteren Absichten haben. Ein Arbeitsrecht,

das alles bis ins kleinste Detail regelt und jede Initiative

im Kern erstickt, wird Arbeit langfristig zu einem Risiko

machen, welches die Betriebe minimieren müssen.

Moderne, zukunftsfähige Arbeitsbeziehungen brauchen Freiräume.

Die Sozialwahlen zeigen, dass in den Unternehmen

ausserhalb von Dogmen und verhärteten Fronten das Potenzial

und der Wille besteht, solche Freiräume zu nutzen.

Um diese Freiräume zu schaffen, muss auch die Politik wieder

Vertrauen fassen, dass ihr gestalterischer Auftrag nicht

dort endet, wo gewerkschaftliche rote Linien anfangen.

Die Sozialwahlen haben uns gezeigt, dass der Dialog in den

Unternehmen funktioniert und dass es an der Zeit ist, das

Spielfeld breiter zu öffnen, um Arbeit abzusichern und besser

zu machen.

Fédération des Artisans

r.schmit@fda.lu

+352 42 45 11 - 26

fda.lu

07


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MAGAZINE

ÉCONOMIE

AVIS DU MOIS

Paquet relancement

logement : mesures fiscales.

Selon les résultats de la dernière enquête de conjoncture menée par la Chambre des Métiers (CdM), l'activité économique dans

la construction continue de diminuer de manière préoccupante. En effet, c’est surtout la hausse rapide et importante des taux

d’intérêts qui a conduit à une réduction significative des ventes au niveau de l’immobilier résidentiel.

Les données du STATEC en matière d’emploi montrent

d’ailleurs que le secteur (y compris la promotion

immobilière) accuse actuellement une réduction

du nombre de postes à hauteur de 1.200 salariés.

Même si le nombre de faillites est resté stable au cours

de l’année 2023, les radiations d’entreprises sont en train

d’augmenter significativement. Il semble que de nombreux

chefs d’entreprises choisissent, au regard des difficultés actuelles,

de procéder à un arrêt volontaire de leur activité plutôt

que d’attendre la déclaration en faillite de leur entreprise.

Dans ce contexte difficile, la CdM salue l’annonce du

Gouvernement du 24 janvier 2024 de déclarer certaines

branches d’activités du secteur de la construction en crise

sur une période limitée, donnant un accès conditionné

au chômage partiel de source conjoncturelle, afin d’éviter

le chômage des salariés concernés.

Dans le même ordre d’idées, elle accueille favorablement

la volonté du Gouvernement de prendre des mesures visant

à redynamiser l’activité dans la construction à court terme,

mesures qui font partie du présent projet de loi et de projets

de règlements grand-ducaux dont la CdM a été saisie

de façon concomitante.

Suite à la réunion nationale « logement » du 22 février 2024,

la CdM s’attend également à une série de mesures à moyen

et à long terme visant à soutenir l’activité du bâtiment tout

en engageant une offensive logement, e.a. par une accélération

et une réforme des procédures administratives.

Le paquet sous avis comporte des mesures fiscales et non

fiscales agissant à court, moyen et long terme et qui ont été

élaborées en collaboration avec tous les partenaires – publics

et privés. Elles concernent ainsi autant les particuliers que

le secteur de la construction et les investisseurs.

Introduction du « Crédit d’impôt location » (CIL)

Le projet sous avis se propose d’introduire un nouveau crédit

d’impôt, appelé « crédit d’impôt location », sur les droits

d’enregistrement pour des acquisitions d’immeubles destinés

à servir d’habitation à un locataire pour une durée minimal

de deux ans.

Cet avantage fiscal de 20.000 euros par acquéreur est limité

dans le temps et s’applique, avec effet rétroactif, aux

seuls actes notariés d’acquisition passés pendant l’année

2024.

Dans la mesure où l’objectif du dispositif consiste en la

dynamisation du marché de la construction à court terme,

les « acquisitions » visées dans ce contexte se limitent aux

ventes en état futur d’achèvement (VEFA) en raison du

contexte particulier observé sur ce segment du marché.

De par sa nature, cette mesure conduit à une réduction des

droits d’enregistrement encourus par les acquéreurs-investisseurs,

de sorte qu’elle devrait avoir pour effet de stimuler

l’activité de la construction. Cependant, la CdM regrette que

le bénéfice du CIL se limite aux personnes physiques en

excluant les personnes morales. Par ailleurs, elle est d’avis

qu’il faudrait, pour exercer un effet plus important sur

l’activité de la construction, relever le montant prévu par

le présent projet, pour le porter, par exemple, à 40.000 euros.

Augmentation du crédit d’impôt « Bëllegen Akt » pour l’acquisition

d’une résidence principale

Il est proposé d’augmenter le crédit d’impôt sur les droits

d’enregistrement des actes notariés immobiliers, communément

appelé « Bëllegen Akt », de 30.000 à 40.000 euros

pour les acquisitions d’immeubles documentées entre

le 1 er janvier 2024 et le 31 décembre 2024.

S’agissant d’une mesure que la CdM avait elle-même proposée

pour relancer la demande dans le secteur de la construction,

elle l’approuve même si elle aurait préféré porter

le crédit d’impôt à 50.000 euros.

Réduction du taux d’imposition des plus-values au quart

du taux global

Il est également proposé de réintroduire l’imposition des

plus-values au quart du taux global pour des plus-values

immobilières réalisées entre le 1 er janvier 2024 et le 31

décembre 2024.

Afin d’accélérer les effets incitatifs de la mesure du quarttaux

précitée, et afin de limiter la spéculation immobilière,

le projet propose d’adapter le délai de spéculation dans le

cadre d’une vente d’immeubles d’une période de deux ans à

une période de cinq ans. Ce nouveau délai serait applicable

à partir de l’année d’imposition 2025.

/04/2024

10


« Dans un contexte de crise, il s’agit effectivement

de relancer la réalisation de logements et

l’activité de construction, notamment à travers

un soutien renforcé et temporaire de

la demande. »

MAGAZINE

ÉCONOMIE


MAGAZINE

ÉCONOMIE

La CdM approuve la présente mesure qui correspond à une

proposition de l’UEL, proposition qu’elle soutenait également

en tant que membre de l’organisation précitée.

Augmentation du taux de l’amortissement accéléré des logements

construits en vue de leur location

Le taux de l’amortissement accéléré sera augmenté à 6%. Les

dispositions projetées ont pour objectif de revenir à la mise

en compte, du point de vue du montant et de la durée d’application,

d’une déduction – plafonnée - d’un amortissement

supplémentaire de 4% en l’année de l’achèvement (au prorata

des mois entiers au cours desquels les immeubles ou parties

d’immeubles bâtis sont considérés comme achevés) et

les six années suivantes, qui s’ajoute à l’amortissement

de 2% fixé par voie réglementaire pour les immeubles ou

parties d’immeubles bâtis éligibles.

Le bénéficiaire de cet « abattement construction spécial »

est le contribuable qui réalise un revenu net imposable au

titre des immeubles ou parties d’immeubles bâtis qui sont

affectés au logement locatif.

« La CdM salue expressément le présent paquet de mesures

arrêté par le Gouvernement, en ce que celui-ci vise

à renforcer le secteur de la construction et, ce faisant,

de maintenir les emplois. »

Les immeubles ou parties d’immeubles bâtis visés sont ceux

pour lesquels le contribuable a signé entre le 1er janvier 2024

et le 31 décembre 2024 un acte de VEFA et dont l’achèvement

remonte au 1er janvier de l’année d’imposition à moins

de 6 ans.

Le montant de l’abattement est plafonné à un montant de

250.000 euros. La CdM approuve cette mesure, alors qu’elle

avait elle-même proposé de relever le taux de l’amortissement

accéléré à 6% sur une durée de 6 ans au cours d’une période

limitée de 12 mois.

Immunisation des plus-values immobilières transférées

sur des logements utilisés pour la gestion locative sociale

ou sur des logements appartenant à la classe de performance

énergétique A+

Un régime de transfert en neutralité fiscale d’une plus-value

immobilière sera temporairement réintroduit pour l’année

2024 sous réserve que celle-ci soit transférée sur un immeuble

de remplacement destiné à des fins de gestion locative sociale

ou sur un immeuble respectant les exigences relatives aux

classes de performance énergétique, d’isolation thermique et

de performance environnementale A+.

Le projet sous avis précise le cadre juridique et les conditions

qu’un règlement grand-ducal doit respecter en ce qui

concerne le régime de transfert en neutralité fiscale d’une

plus-value sur un bien de remploi.

La CdM approuve le régime de transfert en neutralité fiscale

d’une plus-value immobilière, mais constate cependant que la

mesure prévue par l’accord de coalition est moins restrictive,

en ce sens que son bénéfice n’était pas conditionné au

transfert sur un immeuble de remplacement destiné à

des fins de gestion locative sociale ou sur un immeuble

respectant les exigences de niveau A+.

Ainsi, la CdM est d’avis que la classe de performance énergétique,

d’isolation thermique et de performance environnementale

« A+ » est trop restrictive et qu’il faudrait prévoir

au minimum une classe « A ».

Augmentation de l’exemption des revenus nets provenant

de la gestion locative sociale

Le projet sous avis prévoit également une augmentation

de l'exemption des revenus locatifs nets en rapport avec

des logements loués à travers des organismes conventionnés

œuvrant dans le domaine de la gestion locative sociale

de 75% à 90%.

Par ailleurs, l’exemption des revenus locatifs nets est étendue

à la gestion locative sociale via les communes.

Extension du régime de l’exemption d’impôt sur les plus-values au

Fonds du logement

D’après la CdM, la mesure aidera le Fonds du Logement (FdL)

à étendre sa réserve foncière. Toutefois, elle se demande si elle

ne risque pas d’enfreindre le principe de l’égalité par rapport à

d’autres acteurs actifs dans ce même domaine.

Prime locative

Afin de faciliter l’entrée sur le marché de travail de jeunes

professionnels, et de diversifier les éléments de rémunération

à disposition des employeurs dans leur recherche de

candidats adéquats, il est proposé de mettre en place une

exemption partielle des primes accordées par un employeur

à un salarié à des fins de location d’un logement occupé

à titre de résidence principale par ce salarié.

Le montant maximal de la prime est de 1.000 euros par mois

et l’exemption s’élève à 25%. Elle s’adresse aux salariés qui sont

âgés de moins de 30 ans et l’exemption se limite aux salariés

bénéficiant d’un salaire annuel maximal égal à 2,5 fois le

montant du salaire social annuel minimum pour travailleurs

qualifiés.

Malgré le fait que la prime locative pourrait être un élément

favorisant l’entrée sur le marché du travail de jeunes salariés

qualifiés, la CdM note que le paiement d’une telle prime, qui

ne serait pas à interpréter comme une libéralité à la discrétion

de l’employeur, représentera une charge relativement limitée

dans les entreprises de grande taille, disposant de réserves

suffisantes, alors qu’elle constitue une charge proportionnellement

plus grande pour les entreprises artisanales

de petite taille.

Aides individuelles

Dans le contexte de crise actuel, la CdM accueille favorablement

ces mesures qui devraient, avec les mesures fiscales

commentées ci-avant, contribuer à relancer la demande de

logements et, partant, l’activité du secteur de la construction.

En soutenant notamment les futurs propriétaires-occupants,

elles jouent un rôle complémentaire à ceux soutenant les

investisseurs. Toutefois, contrairement aux mesures visant

/04/2024

12


MAGAZINE

ÉCONOMIE S

ces derniers, la CdM constate que la plupart des adaptations

relatives aux aides individuelles ne sont pas limitées dans

le temps. Toutefois, le fait de conférer à ces mesures

un caractère temporaire aurait exercé un effet plus stimulant

sur la demande dans un climat d’affaires morose.

Par ailleurs, un large subventionnement de la demande

après la relance dont question ci-avant risque d’alimenter

la hausse des prix des logements, engendrant un effet

qui doit être qualifié de contre-productif.

Conclusions

La CdM salue expressément le présent paquet de mesures

arrêté par le Gouvernement, en ce que celui-ci vise à renforcer

le secteur de la construction et, ce faisant, de maintenir

les emplois. Dans un contexte de crise, il s’agit effectivement

de relancer la réalisation de logements et l’activité

de construction, notamment à travers un soutien renforcé

et temporaire de la demande.

Dans cette logique, les mesures annoncées s’adressent aux

acquéreurs-occupants et acquéreurs-investisseurs potentiels,

de même qu’aux locataires.

13

Par ailleurs, au regard de l’ampleur de la crise, elle propose

des mesures supplémentaires comme le lancement par le

Gouvernement d’un large programme de rachat de projets

de construction privés (existants) comprenant, à côté

des projets d’envergure, des projets de taille réduite accessibles

aux entreprises artisanales et l’introduction d’une garantie

d’Etat sur le différentiel entre le seuil de prévente requis,

soit 80%, et les logements vendus en prévente en vue de

débloquer des projets de construction de logements.

Elle regrette, par ailleurs, que le plafond en matière de TVA

logement reste figé à 50.000 euros, malgré l’évolution

des prix au fil des années et malgré le fait que le taux

super-réduit de TVA est un élément important dans

la lutte contre le travail clandestin.

Chambre des Métiers

norry.dondelinger@cdm.lu

Directeur Affaires économiques

+ 352 42 67 67 - 257

cdm.lu

Consultez

l'Avis 24-016

sur le site

cdm.lu via

ce QR Code


MAGAZINE

POLITIQUE

ÉLECTIONS UE

Le 9 juin, votons pour une Union

Européenne en faveur

de l’Artisanat et des PME !

Les décisions prises au niveau de l'Union Européenne façonnent activement notre vie quotidienne au Luxembourg.

En votant aux élections européennes, vous avez la possibilité de décider des priorités de l'Union Européenne pour

les cinq années à venir, y compris une vision européenne favorable à l’Artisanat et aux PME.

Votre voix compte lors des prochaines

élections européennes du 9 juin 2024 !

Chacun peut contribuer à une Europe

active et engagée : jeunes, seniors,

nouveaux arrivants, résidents de longue

date, citoyens de l’UE et Luxembourgeois.

En votant aux élections européennes,

vous décidez des membres du Parlement

européen qui vous représenteront.

En vous inscrivant sur les listes électorales

au Luxembourg, vous votez pour

les représentants du Luxembourg au

Parlement européen. Si vous souhaitez

voter pour les représentants de votre

pays d’origine, veuillez contacter

l'ambassade ou le consulat compétent.

Vous êtes déjà inscrit(e) sur les listes

électorales au Luxembourg ?

Si vous n'êtes pas encore inscrit(e) sur les listes

électorales, il suffit de le faire auprès

de votre mairie ou en ligne via Guichet.lu.

Partagez votre expérience avec d'autres

citoyens de l'UE résidant au Luxembourg

et sensibilisez-les à l'importance de

la participation politique au niveau

de l'Union Européenne.

Le 9 juin 2024, ensemble, nous déciderons

de l'avenir de l'Europe !

Inscrivezvous!

Au cœur

de l’Europe,

je vote !

9juin2024

Électionseuropéennes

/04/2024

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MAGAZINE

JURIDIQUE

DROIT DE LA CONSOMMATION

Les conditions générales :

inéluctables vis-à-vis des clients

consommateurs, mais pas

infaillibles !

Les conditions générales, bien que vivement recommandées, portent le germe en droit de la consommation qu’une clause,

ou combinaison de clauses, soit qualifiée d’abusive et donc réputée nulle et non écrite.

Les conditions générales sont

doublement utiles en droit de la

consommation : en plus de préciser

le cadre contractuel et de désamorcer

des situations conflictuelles, elles permettent

aux professionnels de respecter

leur obligation d’information vis-à-vis

des clients consommateurs. 1

Les conditions générales, comme garantie

du respect de l’obligation d’information

Suivant l’article 113-1. (6) du code de la

consommation, le consommateur a la

possibilité de demander la résolution ou

la nullité d’un contrat si le professionnel

n’a pas respecté une ou plusieurs obligations

d’informations essentielles.

« La Chambre des Métiers a mis en place,

en partenariat avec des avocats spécialisés,

une formation permettant un accompagnement

individualisé dans la rédaction des conditions

générales afin qu’elles soient à la fois adaptées

et conformes au droit. »

Les informations essentielles comprennent

- en plus des informations

classiques du droit des contrats concernant

l’identité du professionnel, l’objet

du contrat et la détermination du prix -

d’autres informations qui sont imposées.

On notera à ce titre que doivent être

précisées, le cas échéant, les modalités

de paiement, de livraison et d’exécution,

la date à laquelle le professionnel s’engage

à livrer les biens ou à exécuter le service,

les modalités prévues pour le traitement

des réclamations, l’existence d’un service

après-vente et de garanties commerciales,

ou encore la durée du contrat, sa reconduction

automatique, et les conditions de

résiliation du contrat.

Les conditions générales sont ainsi très

utiles en ce qu’elles permettent de lister

les informations exigées avec les précisions

requises, et de les annexer à chaque

devis. Il faut souligner que l’article

L.113-1. (3) du code de la consommation

exclut certains contrats de cette obligation

d’information, comme les contrats

portant sur la construction d’immeubles

neufs, la transformation importante

d’immeubles existants, ou la location

d’un logement à des fins résidentielles, et

les contrats portant sur des transactions

intéressant la vie quotidienne et qui sont

exécutés dès leur conclusion.

Au contraire, pour d’autres contrats,

comme les contrats conclus à distance,

ou les contrats conclus hors établissement,

la portée de l’obligation d’information

est aggravée, notamment

concernant le droit de rétractation qui

s’applique alors. 2

Les conditions générales, comme élément

à part entière du contrat

Aux termes de l’article 1135-1. du code

civil, les conditions générales sont

intégrées comme un élément du contrat,

et elles s’imposent donc au client si les

deux conditions de leur connaissance

et de leur acceptation sont réunies au

moment de la signature du devis. 3

Les conditions générales, en tant

qu’élément indissociable du devis qui est

signé, permettent ainsi de préciser les

droits et les obligations des parties.

Des clauses dites de flexibilité peuvent

ainsi anticiper des évènements qui

viendraient bouleverser l’économie

du contrat, comme une augmentation

des prix des matières premières ou

des délais de livraison. Les conditions

générales sont très utiles pour définir les

procédures de recouvrement et diffuser

auprès de ses clients une culture de

paiement rapide. 4

Le risque des clauses abusives

La rédaction de conditions générales

est un exercice délicat parce qu’une

clause, ou une combinaison de clauses,

bien que s’insérant dans un ensemble

plus large, peut être considérée comme

abusive, et donc considérée nulle et non

écrite, sans compter le risque d’amende

à l’encontre du professionnel. 5

La loi distingue deux catégories de

clauses abusives : les clauses qui sont

susceptibles d’entraîner un déséquilibre

au préjudice du consommateur, et celles

qui sont inscrites dans la « liste noire ».

Concernant les clauses entraînant un

déséquilibre, le déséquilibre est d’ordre

/04/2024

16


MAGAZINE

JURIDIQUE

juridique. Ainsi, le simple fait qu‘une

clause soit désavantageuse pour le

client consommateur ne permet pas de

conclure au caractère abusif, mais il faut

que la clause crée un avantage excessif

au profit du professionnel. 6 Concernant

la liste de l’article L.211-3. du code de

la consommation (ou « liste noire »),

le consommateur ne doit pas démontrer

un déséquilibre entre les droits et

obligations, mais seulement qu’une

clause est de la même teneur qu’une

des clauses énumérées dans cette liste.

La liste noire comprend 24 clauses qui

seront toujours considérées comme

abusives, comme par exemple « les

clauses selon lesquelles le contrat est

prorogé pour une durée supérieure à un

an si le consommateur ne le dénonce

pas à une date déterminée » ou « les

clauses prévoyant la détermination du

prix au moment de la fourniture ou des

fournitures successives ou permettant

au stipulant de l’augmenter, même en

considération de critères objectifs, si le

consommateur n’a pas corrélativement

le droit de résilier le contrat lorsque le

prix définitif devient excessif pour le

consommateur par rapport à celui auquel

il pouvait s’attendre lors de la conclusion

du contrat. ».

Un projet de loi portant modification

du Code de la consommation va bientôt

augmenter la protection des consommateurs

contre les clauses abusives en

prévoyant l’obligation pour le juge de

soulever d’office une clause abusive et

en ajoutant deux nouvelles clauses dans

la « liste noire » des clauses abusives, à

savoir, d’une part, « les clauses autorisant

le professionnel à mettre fin sans un

préavis raisonnable à un contrat à durée

indéterminée, sauf en cas de motif

grave », et d’autre part, les « clauses imposant

au consommateur qui n’exécute

pas ses obligations une indemnité d’un

montant disproportionnellement élevée »

(ou « clauses pénales excessives »). 7

L’accompagnement des entreprises

du secteur artisanal

La Chambre des Métiers a mis en

place, en partenariat avec des avocats

spécialisés, une formation permettant

un accompagnement individualisé dans

la rédaction des conditions générales

afin qu’elles soient à la fois adaptées et

conformes au droit.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+ 352 42 67 67 - 252

cdm.lu

Il est possible de

s’inscrire en ligne :

la formation « la rédaction

de conditions

générales pour une

activité artisanale »

via ce QR Code

1

Un client consommateur est « toute personne physique qui agit en dehors de sa propre activité commerciale, industrielle, artisanale ou libérale. » (article L.010-1. du code de la consommation).

2

Les informations précontractuelles pour les contrats hors établissement sont listées aux articles L. 221-2., L.222-3 (1) (contrats à distance), et L.222-6 (contrats hors établissement) du code

de la consommation.

3

L'article 1135-1 du Code civil n'exige pas que la partie contractante ait signé les conditions générales d'un contrat préétablies, mais il suffit qu'elle ait été en mesure de les connaître lors

de la signature du contrat (Cour d'appel, 18 mai 1994, n°15111 du rôle).

4

En effet, à défaut de préciser contractuellement les modalités de paiement, le recours au code civil ne sera d’aucune d’utilité car l’article 1247 renvoie à la volonté des parties.

5

Le professionnel qui invoque contre un consommateur une clause déclarée abusive et nulle, peut être condamné à une amende de 300 à 10.000 euros (art.L.211-4 du Code de la consommation).

6

Par exemple, une clause prévoyant le paiement de 35% lors de la signature du contrat a été considérée abusive alors, qu’au moment de la signature, le professionnel ne devait rien prester

(Luxembourg 18.2.2011).

7

Projet de loi déposé le 27 juin 2023, dossier parlementaire N°8255.

17


MAGAZINE

JURIDIQUE

ARRÊT N°191/24 DU 1 ER MARS 2024

La Cour Constitutionnelle

au secours des indépendants.

Dans un arrêt N°191/24 du 1 er mars 2024, la Cour Constitutionnelle s’est prononcé en faveur de l’équivalence du statut d’indépendant par

rapport à celui de salarié en déclarant anticonstitutionnelle la différence de traitement que le Code de la sécurité sociale institue entre,

d’une part, le bénéficiaire d’une pension de vieillesse anticipée qui exerce une activité accessoire comme salarié et, d’autre part,

celui qui exerce une activité accessoire comme indépendant.

Il est intéressant de noter, suivant

le raisonnement de la Cour Constitutionnelle,

que le législateur reste libre

de traiter de manière différente le

bénéficiaire d’une pension de vieillesse

anticipée qui exerce une activité accessoire

salariée de celui qui exerce une

activité accessoire non salariée, mais

que, dans ce cas, il convient de justifier

en quoi la différence de traitement

entre ces deux catégories de personnes,

qui se trouvent dans une situation

comparable, procède « de disparités

objectives » et qu’elle est « rationnellement

justifiée, adéquate et proportionnée

à son but 2 ».

La Chambre des Métiers se félicite de

cette décision qui consacre indirectement

une des 6 propositions qu’elle

avait communiquée en juillet 2021

à la Chambre des Députés, ensemble

avec la Chambre de Commerce, afin

de « Revaloriser le statut d’indépendant

à travers une meilleure

protection sociale ».

« Cet arrêt marque donc une étape importante

en faveur d’une meilleure reconnaissance

de l’équivalence de traitement au regard

du principe constitutionnel d’égalité ... »

La règle qui a été jugé discriminatoire

dans l’arrêt N°191/24 est l’article 184

alinéa 5 du Code de la sécurité sociale

en ce qu’il dispose que la pension

anticipée est retirée ou refusée si le

bénéficiaire exerce une activité indépendante

accessoire rapportant un

revenu qui dépasse le tiers du salaire

minimum par an (ou « règle anti-cumul

») alors que, suivant l’alinéa 4 de

ce même article, la pension anticipée

est simplement réduite si l’activité

accessoire est exercée en tant que

salarié, et que le revenu cumulé

ne dépasse pas un certain plafond 1 .

En l’espèce, la Cour, tout en considérant

que le but de la règle anti-cumul

était, pour le législateur, d’exclure la

pension de vieillesse anticipée si l’assuré

n’est pas disposé à réduire en même

temps son activité professionnelle, a

apprécié qu’il n’y avait aucun élément

permettant de justifier une différence

de traitement entre l’assuré qui exerce

une activité accessoire comme salarié

de celui qui l’exerce comme indépendant.

Cet arrêt marque donc une étape

importante en faveur d’une meilleure

reconnaissance de l’équivalence de traitement

au regard du principe constitutionnel

d’égalité qui doit être légalement

consacrée entre l’activité comme

indépendant avec l’activité exercée en

tant que salarié.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+ 352 42 67 67 - 252

cdm.lu

1

Le plafond à ne pas dépasser est fixé à la moyenne des cinq salaires ou revenus annuels cotisables les plus élevés de la carrière d’assurance de l’assuré (article 226 du Code

de la sécurité sociale).

2

Article 15 paragraphe 1er de la Constitution.

/04/2024

18



MAGAZINE

NUTRI-SCORE

BEWERTUNGSSYSTEM VON LEBENSMITTELN

Wem nutzt der Nutri-Score?

Der Nutri-Score ist ein Bewertungssystem von Lebensmitteln, das Verbrauchern beim Einkauf helfen soll, die richtigen

Entscheidungen für eine gesündere und ausgewogenere Ernährung zu treffen. Bei kritischer Betrachtung drängt sich jedoch

der Verdacht auf, dass dieses System vor allem für industriell hochverarbeitete Lebensmittel entwickelt wurde

und handwerklich hergestellte, natürlichere Produkte benachteiligt werden. Das Bewusstsein für nachhaltig erzeugte,

regionale Lebensmittel wird dadurch nicht gestärkt, im Gegenteil.

Eine ausgewogene Grillparty

Nehmen wir einmal an, ein Konsument möchte den heutigen

Trends folgen und eine «ernährungsbewusste» Grillparty

veranstalten. Als Orientierungshilfe für die Auswahl seiner

Lebensmittel beim Einkauf wählt er den Nutri-Score, den er

aufgrund der einfachen Farbskala, von rot (E) bis grün (A),

für leicht verständlich hält. Für das Grillfleisch entscheidet er

sich für bereits fertig verpackte Fleisch- und Wurstportionen

(mit Nutri-Score C) eines grossen internationalen Konzerns

aus dem Fleischregal eines Supermarktes, da die nicht

vorverpackte Ware, die er an der Theke des lokalen

Metzgers bekommen könnte, keinen Nutri-Score hat.

Als Vorspeise greift er zu kleinen, industriell hergestellten

Tiefkühlpizzen und nicht zur Holzofenpizza von seinem

Lieblingsitaliener um die Ecke, denn diese ist nicht mit dem

Nutri-Score gekennzeichnet.

„So warnt die Ampelbewertung zwar vor «Zucker- und

Fettbomben», nicht aber vor Zusatz- und Ersatzstoffen

(außer bei Getränken).“

Dem Konsumenten ist nicht bekannt, dass unverarbeitete

Lebensmittel ohne Nährwertkennzeichnung laut Nutri-

Score-Regelung nicht bewertet werden können und wählt

deswegen als Gemüsebeilage nicht die frisch verpackten

Maiskolben, sondern die vorgekochten und vakuumverpackten

Maiskolben, da letztere nämlich mit grünem

Nutri-Score-Logo versehen sind.

Weiter geht es zum Brotregal, wo sich unser Konsument

für das vorverpackte Hochproteinbrot (mit der Nutri-

Score-Bewertung A) und gegen das Brot vom lokalen Bäcker

ohne Nutri-Score sowie gegen alle anderen Weissbrote

oder Baguettes entscheidet, die mit C oder D deutlich

schlechter bewertet sind.

Beim Kartoffelsalat kommt er ins Grübeln: Soll er den

frischen Kartoffelsalat von der Theke des Feinkosthändlers

ohne Nutri-Score nehmen, den Fertig-Kartoffelsalat

aus dem Supermarkt mit der Note C, oder doch lieber

die Pommes frites mit der besonders guten Note A?

Er wählt die Pommes frites und begeht damit einen

weiteren Fehler bei der Anwendung des Nutri-Scores,

da der Nutri-Score zum einen nur Produkte der gleichen

Kategorie vergleichen kann (z.B. Salat mit Salat, Pizza

mit Pizza) und zum anderen nachfolgende Zubereitungsschritte

(wie z.B. das Frittieren) nicht berücksichtigt.

Beim Nachtisch entscheidet er sich für einen leckeren

Pudding, der mit Proteinen und Süßstoffen angereichert ist.

Die Frage, ob der Verzehr von Additiven und Süßstoffen

der Gesundheit zuträglich ist, beschäftigt unseren Konsumenten

sehr, aber der Nutri-Score bietet ihm hier leider

keine Entscheidungshilfe, da die Anzahl und die Art

der verwendeten Zusatz- und Ersatzstoffe (mit Ausnahme

der Süßstoffe in Getränken) bei der Einstufung nicht

berücksichtigt werden.

Unser Konsument ist mit der Auswahl seiner Lebensmittel

fest davon überzeugt, eine ausgewogene Grillparty

veranstalten zu können und wird deshalb in Zukunft

vermehrt die gleichen Lebensmittel kaufen. Dabei ist ihm

nicht bewusst, dass ein regelmäßiger und intensiver

Verzehr der gleichen Lebensmittel, auch wenn sie einen

grünen Nutri-Score haben, keineswegs eine gesunde

und ausgewogene Ernährung darstellt.

Ein Bewertungssystem mit grossen Schwächen

Das oben beschriebene Beispiel ist natürlich plakativ

dargestellt, um die Schwachstellen der Nutri-Score-Kennzeichnung

von Lebensmitteln aufzuzeigen. Eine Neufassung

der Nutzungsbedingungen, die am 5. März in Kraft getreten

ist, soll einige Schwächen der alten Berechnungsgrundlage

beheben und die Möglichkeit eröffnen, auch nicht vorverpackte

Lebensmittel mit dem Nutri-Score zu kennzeichnen,

allerdings nur im Rahmen von Pilotprojekten, die vom

Minister gesondert genehmigt werden müssen. Doch auch

in dieser Neufassung werden der Verarbeitungsgrad der

Lebensmittel und die Menge und Art der verwendeten

Zusatz- und Ersatzstoffe (mit Ausnahme von Süßstoffen

in Getränken) bei der Einstufung nicht berücksichtigt.

Wenn sich ein Unternehmen für das Nutri-Score-System

entscheidet, ist es ausserdem verpflichtet, das Nutri-

Score-Logo auf allen Produkten anzuwenden, die es

unter einer Marke in Verkehr bringt, bzw. auf allen

nicht vorverpackten Lebensmitteln, die es in dem

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20


MAGAZINE

NUTRI-SCORE


MAGAZINE

NUTRI-SCORE

betreffenden Betrieb in Verkehr bringt. Ob sich kleine

und mittlere Handwerksbetriebe, die oft ihr gesamtes

Produktportfolio unter einer Marke anbieten,

den Nutri-Score überhaupt leisten können oder wollen,

ist aufgrund der Investitionen u.a. für die Lebensmittelanalysen

und aufgrund des zusätzlichen administrativen

Aufwands mehr als zweifelhaft.

Bei kritischer Betrachtung des Nutri-Score-Systems

drängt sich daher der Verdacht auf, dass dieses System

vor allem für industriell hochverarbeitete Lebensmittel

entwickelt wurde und handwerklich hergestellte,

natürlichere Produkte benachteiligt werden. So warnt

die Ampelbewertung zwar vor «Zucker- und Fettbomben»,

nicht aber vor Zusatz- und Ersatzstoffen (außer bei

Getränken).

Der Nutri-Score ist kein Nachhaltigkeitslabel und erhebt

auch nicht den Anspruch, ein solches zu sein. Es stellt

sich jedoch die berechtigte Frage, ob ein Label, das nicht

auf die Frage eingeht, wie natürlich oder künstlich die

Inhaltsstoffe eines Produktes sind, dem heutigen Wunsch

nach nachhaltig produzierten Lebensmitteln gerecht

wird.

Die Chambre des Métiers hat am 26. Januar 2024 eine

Stellungnahme zum Entwurf der großherzoglichen

Verordnung «Projet de réglement grand-ducal portant

modification du règlement grand-ducal du 7 mai 2021

relatif à l’utilisation du logo Nutri-Score» abgegeben.

Diese Stellungnahme kann unter folgendem Link eingesehen

werden:

Chambre des Métiers

maurice.muller@cdm.lu

+ 352 42 67 67 - 282

cdm.lu

Nutri-Score: Der Nutri-Score basiert im Allgemeinen auf der Berechnung eines einzigen Punktwertes, der vier so genannte «negative» Komponenten

(Energiedichte, gesättigte Fettsäuren, Zucker- und Salzgehalt) und drei so genannte «positive» Komponenten (Proteine, Ballaststoffe, Anteil an Obst,

Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Raps-, Walnuss- und Olivenöl) pro 100 g oder 100 ml eines bestimmten Produkts berücksichtigt. Auf diese Weise kann

der Nutri-Score als Anreiz für Lebensmittelhersteller dienen, ihre Produktrezepturen zu ändern und die Ausgewogenheit der Nährstoffzusammensetzung

zu verbessern. Dabei können ernährungsphysiologisch günstige Inhaltsstoffe ungünstige quasi ausgleichen, z.B. kann ein hoher Salzgehalt durch einen

hohen Proteingehalt oder Gemüseanteil kompensiert werden.

/04/2024

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FORMATION

EINE FEIER DER KREATIVITÄT

Die Maker Faire

Luxembourg kehrt zurück!

Auch dieses Jahr ist die Maker Faire Luxembourg wieder DER Treffpunkt der kreativen Tüftler aus Luxemburg und der nahen Großregion.

Doch was genau verbirgt sich

hinter der Maker Faire?

Wir nennen sie gerne die

"Greatest Show (& Tell) on Earth".

Als lebendige Feier der Maker-Bewegung

dient sie als familienfreundliche

Plattform, auf der Erfindungen und

Kreativität präsentiert werden. Die

Veranstaltung bringt eine vielfältige

Gemeinschaft zusammen, darunter

Technikbegeisterte, Handwerker,

Pädagogen, Tüftler, Hobbyköche,

Bastler, Ingenieure, Wissenschaftsclubs,

Künstler, Studenten und kommerzielle

Aussteller.

„Die Maker Faire bietet nicht nur eine Plattform

für den Austausch zwischen den Teilnehmern,

sondern auch eine Inspirationsquelle

und den Anfang neuer Kooperationen,

oft fachübergreifend.“

©Christian Moll

Unter den Ausstellern finden sich

zahlreiche Handwerker, die meist

Produkte präsentieren, die es in der

Massenproduktion nicht gibt - vom

verspielten Einzelstück bis hin zu

den designten Prototypen. Sie nutzen

die Gelegenheit, sich neuen Kunden

zu präsentieren und kommen dabei

auch mit jungen Menschen in Kontakt.

"Ein nicht unerwünschter Nebeneffekt

ist, dass so auch bereits die nächste

Generation an talentierten Leuten mit

dem Handwerk und den hiesigen Betrieben

in Kontakt kommen", erklärt

Joao Martins.

Die Maker Faire bietet nicht nur eine

Plattform für den Austausch zwischen

den Teilnehmern, sondern auch eine

Inspirationsquelle und den Anfang

neuer Kooperationen, oft fachübergreifend.

"Begeisterung gehört dazu", betont

Christian Moll von Make it asbl, der die

Organisation koordiniert. "Anfassen

und Ausprobieren wird großgeschrieben."

Auf jeder Maker Faire gibt es viele

interessante Mitmachstationen, ergänzt

um spannende Vorträge und Workshops.

Neben lokalen Größen wie Alain

mit selbstgebauten Arcade-Spielen und

Entwicklungen für Menschen mit besonderen

Bedürfnissen, begrüßen wir auch

Ponytrap, bekannt von Maker Faires in

Houston, Eindhoven und Hannover, mit

ihrem gigantischen Trommelroboter

MAX. Zudem erwarten euch das Abacus

Theater und Exoot mit faszinierenden

Aufführungen sowie die "Robot Chaos"-

Challenge und DIY-Drift-Cars auf dem

Gelände. Die Drift-Cars wurden während

der Vorbereitungen, auch von den

Kindern des Vorstands von "Make it asbl"

gebaut, wobei sie viele neue Werkzeuge

und Techniken erkunden konnten.

Die Chambre des Métiers ist Sponsor

der diesjährigen Maker Faire und

unterstützt auch die Drift Cars

Challenge.

Auf der Maker Faire Luxembourg

können Sie sich auf eine Vielzahl

praktischer Aktivitäten freuen.

Diskutieren Sie mit den zahlreichen

Makern, die ihre Projekte vorstellen.

Sie sind Handwerker und wollen die nächste Generation mit Ihrer Leidenschaft

fürs Handwerk und die Makerbewegung begeistern, dann nehmen Sie aktiv teil

an der Maker Faire Luxemburg.

Maker Faire Luxembourg

18. & 19. Mai 2024

10:00 - 18:00 Uhr

Centre Sportif "Am Bongert" Rosport

Auf www.makerfaire.lu findet ihr alle Informationen zur Edition 2024, sowie den „Call for Maker“.

Oder per eMail an makerfaire@makeit.lu

Die Maker Faire in Rosport wird organisiert von make it asbl und dem Musée Tudor, mit Unterstützung

zahlreicher Partner. Die Vereinigung unterstützt die Maker-Gemeinschaft in Luxembourg und

in der Umgebung. Weitere Details zur Vereinigung sowie aller Projekte ist zu finden

unter www.makeit.lu

Chambre des Métiers

Perspektiv Handwierk

perspektiv@cdm.lu

cdm.lu

/04/2024

24


MAGAZINE

S

©Pierre Weber

©Pierre Weber


MAGAZINE

VISITE

RENCONTRE POLITIQUE

Rencontre avec Madame

la Rapportrice du projet de budget

de l’Etat 2024 Diane Adehm.

Le 21 mars 2024, la Chambre des Métiers a présenté son appréciation du projet de budget de l’Etat 2024 et des accents

de la politique budgétaire à la rapportrice du projet de budget de l'Etat, Diane Adehm.

de la construction. Une inaction de

l'État engendrerait des coûts supérieurs

tels qu’un chômage accru et une baisse

des recettes fiscales.

Le maintien des investissements à un

niveau élevé est essentiel pour relever

les défis structurels du pays, notamment

dans les domaines du logement,

de la mobilité et de la transition écologique.

En effet, l'inactivité de l'État

risquerait de freiner le développement

économique et de compromettre

la compétitivité du Luxembourg ainsi

que le système de protection sociale.

Avis de la Chambre

des Métiers

sur le projet de Budget

de l'Etat 2024

Les représentants de l’organisation

représentative du secteur artisanal

ont exposé les conclusions

de leur analyse relative à la politique

budgétaire et financière du Gouvernement.

Au niveau de l'administration centrale,

la situation financière demeure

préoccupante avec des déficits importants

et récurrents, qui doivent

être financés par l'endettement.

Du côté de la sécurité sociale, l'excédent

affiche une tendance baissière,

avec des recettes en baisse et des

dépenses en hausse. Bien que le solde

reste positif jusqu'en 2027, des déficits

sont à craindre après cette date.

À long terme, le constat est sans

« Le système de la sécurité

sociale actuel n'est pas

soutenable, et à politique

inchangée, la marge de

manœuvre se rétrécit. »

équivoque : le système de la sécurité

sociale actuel n'est pas soutenable,

et à politique inchangée, la marge

de manœuvre se rétrécit.

La Chambre des Métiers insiste sur la

nécessité de se donner les moyens pour

gérer efficacement les crises en cours,

notamment celles touchant le secteur

Une consolidation des finances

publiques s’impose dès la sortie

de la crise, mais sera compliquée :

la lutte contre le changement climatique

nécessitera des moyens budgétaires

conséquents, tandis que l’évolution

future de la situation géopolitique,

impactée par la guerre en Ukraine,

ravive le débat sur une intensification

des efforts de défense.

Pour relever le défi de la consolidation

budgétaire, la Chambre des Métiers

suggère notamment une optimisation

du fonctionnement de l'État à travers

la simplification et l'accélération des

procédures, une optimisation de la

gestion du personnel ainsi qu'une digitalisation

poussée des administrations.

Il est également préconisé de généraliser

la sélectivité sociale au niveau

des transferts sociaux.

Chambre des Métiers

direction@cdm.lu

+ 352 42 67 67 - 1

cdm.lu

/04/2024

26


Zusammen mit Ihnen,

für eine nachhaltigere Wirtschaft.

proDevelop

„Wir haben mithilfe

der SNCI und ihrem

Programm proDevelop unsere

eigene Werkshalle gebaut.

Das Programm der SNCI vergibt

Kredite an Betriebe, die sich, wie

wir, weiterentwickeln wollen.“

Alois Annen

ANNEN

Füruns besteht Unternehmertumaus einer breiten Palette unterschiedlicher

Projekte, die alle die Wirtschaft Luxemburgs antreiben und diversifizieren.

Mit unseren Finanzprogrammen stehen wir allen Unternehmern zur Seite.

Haben Sie ein unternehmerisches Projekt, das Sie umsetzen möchten?

Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Mehr Infos unter snci.lu/en I

/snci

an der Seite des Entrepreneurships


MAGAZINE

100 ANS

INTERVIEW

"L'Artisanat au Luxembourg :

Un Pilier Incontournable

de l'Économie et

de la Politique".

Lors du récent centenaire de la Chambre des Métiers, nous avons eu l'opportunité rare de discuter avec Monsieur Luc Frieden,

Premier Ministre du Luxembourg. Dans cette interview pour d’Handwierk, nous explorons les aspects économiques et politiques

de l'Artisanat au Grand-Duché, à la lumière de l'intervention de Monsieur Frieden du 7 mars 2024.

D’Handwierk : Monsieur le Premier Ministre, merci de nous

accorder cette interview. Pour commencer, que représente

l'Artisanat pour le Luxembourg selon vous ?

Luc Frieden : L'Artisanat est un élément fondamental de notre

économie et de notre identité nationale. Il serait impossible

d'imaginer un Luxembourg où l'on ne pourrait pas acheter

un simple pain sans recourir à l'Artisanat local.

C'est un secteur indispensable à notre pays, tant d'un point

de vue économique que culturel.

« L'Artisanat a un avenir prometteur au Luxembourg,

et nous continuerons à le soutenir dans sa contribution

à notre économie et à notre société. »

D’Handwierk : Vous avez évoqué l'importance des institutions

et de la vision politique dans le développement économique.

Comment voyez-vous le rôle des institutions dans ce contexte ?

Luc Frieden : Les institutions jouent un rôle crucial dans le bon

fonctionnement de notre démocratie et dans la promotion de

notre économie. Les chambres professionnelles, telles que la

Chambre des Métiers, ont été créées pour permettre un dialogue

structuré entre les différentes parties prenantes, et elles sont

essentielles pour garantir que les intérêts des artisans et des autres

secteurs économiques soient pris en compte dans le processus

décisionnel.

D’Handwierk : Vous avez également mentionné la nécessité

de réduire la bureaucratie et de faciliter les démarches

administratives pour les petites et moyennes entreprises.

Comment comptez-vous concrètement atteindre cet objectif ?

Luc Frieden : La réduction de la charge administrative est une

priorité pour notre gouvernement. Nous travaillons actuellement

sur plusieurs initiatives visant à simplifier les procédures administratives

et à rendre l'environnement des affaires plus favorable

aux entreprises. Cela inclut des mesures telles que le principe du

"silence vaut accord" et la révision des réglementations obsolètes.

Notre objectif est de permettre aux entreprises, y compris

les artisans, de se concentrer sur leur activité principale plutôt

que sur la paperasserie.

D’Handwierk : Enfin, comment envisagez-vous l'avenir de

l'Artisanat au Luxembourg, notamment dans le contexte

de la transition écologique et numérique ?

Luc Frieden : L'Artisanat a un rôle crucial à jouer dans la transition

écologique et numérique. Il est essentiel que les artisans s'adaptent

aux nouvelles technologies et aux exigences environnementales

afin de rester compétitifs sur le marché. Notre gouvernement

soutient activement cette transition en fournissant des incitations

financières et un soutien technique aux entreprises qui investissent

dans des pratiques durables et innovantes.

L'Artisanat a un avenir prometteur au Luxembourg, et nous

continuerons à le soutenir dans sa contribution à notre économie

et à notre société.

/04/2024

28


MAGAZINE

S

Photocredit : Sophie Margue et Kary Barthelmy


MAGAZINE

INNOVATION

BEITRAG UNSERES MEDIENPARTNERS LUXEMBURGER WORT

PIA, Prix de l‘Innovation

dans l’Artisanat.

Die achte Ausgabe des „Prix de l‘Innovation dans l’Artisanat“ steht vor der Tür. Mit dieser Initiative möchte die Chambre des Métiers

Luxemburger Unternehmen dazu animieren, innovative Strategien zu verfolgen, um inter- sowie national wettbewerbsfähiger zu sein.

Das Luxemburger Wort ist seit Jahren fester Medienpartner der Initiative.

Les vainqueurs de l'édition 2022 avec Ministre Lex Delles

Das Großherzogtum Luxemburg

ist ohne Zweifel ein Land des

Unternehmertums. Innerhalb

dieses reichen Pools an Handwerksbetrieben

gibt es zahlreiche Strukturen,

die innovative Ansätze, Produkte

oder sogar Dienstleistungen für ihre

Kundschaft entwickeln, egal ob es sich

dabei um Privatleute oder Firmen

handelt.

Wie bei den vorherigen Ausgaben

des PIA wird die Chambre des Métiers

auch in diesem Jahr erneut Unternehmen

krönen, die sichin einer

der folgenden Kategorien besonders

hervorgetan haben: Produkt/

Design, Service, Produktionsverfahren,

Marketing/Kommunikation

sowie Management.

„Innerhalb der zwei darauffolgenden

Jahre sind wir erheblich

gewachsen, von vier auf

14 Mitarbeiter.“

Jérôme Neyen

Motivation aufbauen, Entwicklung

beschleunigen

Eine Nominierung, vor allem aber ein

Gewinn des „Prix de l‘Innovation dans

l’Artisanat“ stellt für die teilnehmenden

Betriebe nicht nur eine Anerkennung

ihrer Arbeit dar, sondern auch ein

Antrieb für weitere Projekte.

Jérôme Neyen, Gründer von Streetwheels,

einem Unternehmen, das

Reifenwechsel zu Hause anbietet und

während der Ausgabe 2019 in der

Kategorie Marketing/Kommunikation

ausgezeichnet wurde, erklärt hierzu:

„Die größte Auswirkung dieses

Preises war, dass er unsere interne

Motivation gestärkt hat. Innerhalb

der zwei darauffolgenden Jahre sind

wir erheblich gewachsen, von vier

auf 14 Mitarbeiter.“ Hinzu kommt

die erhöhte Aufmerksamkeit sowohl

aktueller als auch zukünftiger

Kunden. Eine Teilnahme lohnt

sich also.

Langjähriger Medienpartner

Seit vielen Jahren bereits begleitet

das Luxemburger Wort die Chambre

des Métiers aktiv in ihrem „Prix de

l‘Innovation dans l’Artisanat“ – nicht

nur während der Zeremonie selbst,

sondern über die gesamte Vorbereitungszeit

– und ist sehr stolz auf diese

erfolgreiche Zusammenarbeit.

Auch zu dieser aktuellen Ausgabe

wird das Wort über mehrere

Wochen hinweg die verschiedenen

teilnehmenden Unternehmen in

jeweiligen Portraits vorstellen.

Aber auch außerhalb des PIA

berichtet die Tageszeitung in ihrer

Wirtschaftsrubrik regelmäßig über

die Neuheiten und Innovationen

des Luxemburger Handwerks.

/04/2024

30


Des titres qui soutiennent l’Artisanat au Luxembourg !

Communiquez et valorisez votre savoir-faire grâce à une offre

de médias de référence !

C'est le magazine de la Fédération des Artisans

du Luxembourg et de la Chambre des Métiers.

D’Handwierk s’adresse à toutes les 8.500 entreprises artisanales établies au Luxembourg

et à leurs dirigeants. Le secteur, fort de ses 100.000 salariés, constitue le premier employeur

du pays. Au service de l’artisanat, le magazine relaie l’actualité politique et économique,

des news des entreprises, des informations services et des thématiques tels que la digitalisation,

la formation, l’énergie, l’innovation…

D'Handwierk

touche

8.500

entreprises

artisanales...

INFOS TARIFS

, c’est aussi...

Newsletter hebdomadaire (le jeudi) envoyée à 3.000 abonnés pour mettre

en avant vos produits et vos expertises.

Touchez tous les décideurs de l’artisanat luxembourgeois !

Votre prochain rendez-vous

23 mai 2024

L’indispensable guide de l’habitat au Luxembourg.

De la conception à l’emménagement, « Construire & Rénover » propose des informations utiles,

le point sur la législation, des conseils professionnels mais aussi des inspirations lifestyle

pour accompagner les nouveaux constructeurs et les ménages qui souhaitent rénover.

Dans l’actualité liée à la Semaine Nationale du Logement, il est devenu la référence en matière

d’habitat au Luxembourg.

Le guide

de référence

au

Luxembourg

INFOS TARIFS

Touchez et inspirez les familles qui construisent et rénovent !

Votre prochain rendez-vous

1 er octobre 2024

Semaine nationale du Logement

Vitrine de

votre entreprise

pour les 137.500

lecteurs du

1 er quotidien.

La plateforme print pour les secteurs de l’immobilier

et de l’habitat.

Au sein du Luxemburger Wort, Bauen & Wunnen by Wortimmo.lu, c’est chaque semaine :

- Le rendez-vous de l’artisanat et de tous les prestataires de services autour du bâtiment

- Une vitrine de votre entreprise et source d’inspiration pour les 137.500 lecteurs du 1 er quotidien

- Pour chaque agence immobilière, le contexte pour valoriser son expertise et son professionnalisme.

INFOS TARIFS

Touchez une audience premium, luxembourgeoise

et consommatrice de qualité

Vos prochains rendez-vous

8 mai 2024

Thème : Bois dans la maison

15 mai 2024

Thème : Aménagements extérieurs

Pour tout renseignement complémentaire, n’hésitez pas à nous contacter:

T. (+352) 4993 9000 | info@regie.lu | www.regie.lu | Join us on


MAGAZINE

RECYCLAGE

EU-KOMMISSION

Das neue «Recht auf

Reparatur» - Chancen

und Herausforderungen

für das Handwerk.

Am 2. Februar 2024 haben sich das Europäische Parlament und der Europäische Rat auf einen Richtlinienentwurf

zum «Recht auf Reparatur» geeinigt. Ziel ist es, der vorzeitigen Entsorgung von reparierbaren Elektro- und Elektronikgeräten

entgegenzuwirken.

Nach Angaben der EU-Kommission fallen in der EU

jährlich ca. 35 Mio. Tonnen Abfall an, der durch

Reparatur vermieden werden könnte. Auf EU-Ebene,

aber auch auf nationaler Ebene wird daher seit längerem ein

«Recht auf Reparatur» diskutiert, um der vorzeitigen Entsorgung

reparierbarer Güter entgegenzuwirken und die Verbraucher

zu einer längeren Nutzung ihrer Güter zu motivieren. 1)

Das geltende, ambitionierte luxemburgische Abfallgesetz verpflichtet

die Hersteller bereits heute, die notwendigen

Maßnahmen zur Förderung der Wiederverwendung zu

ergreifen, um schon bei der Konzeption und Herstellung

von Produkten sowie bei der Erbringung von Dienstleistungen

eine Abfallvermeidung zu erreichen. Auch wenn diese

Thematik somit nicht gänzlich neu ist, wird mit dem

aktuellen Richtlinienvorschlag erstmals ein EU-weites

Recht auf Reparatur von Haushaltsgeräten und anderen

elektronischen Produkten wie Smartphones für

Verbraucher eingeführt, damit diese einfacher und

kostengünstiger repariert werden können. 2)

„Nach Angaben der EU-Kommission fallen in der EU jährlich

ca. 35 Mio. Tonnen Abfall an, der durch Reparatur

vermieden werden könnte.“

Umfangreicher Massnahmenkatalog zur Förderung

von Reparaturen

Der Richtlinienentwurf sieht für bestimmte Elektro- und

Elektronikgeräte eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen

in Zukunft die Reparatur gefördert werden soll. Künftig

ist der Reparatur innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist

der Vorzug zu geben, wenn sie kostengünstiger

oder gleichwertig ist wie der Austausch des Produkts.

Nach erfolgter Reparatur verlängert sich die gesetzliche

Gewährleistungsfrist um ein Jahr. Ausserdem werden die

Hersteller über die Gewährleistungsfrist hinaus verpflichtet,

Reparaturen ihrer Geräte zu einem angemessenen Preis

anzubieten, soweit dies nach EU-Recht technisch möglich ist.

Die Liste der betroffenen Produkte soll im Laufe der Zeit

aktualisiert und erweitert werden. Darüber hinaus werden

die Mitgliedstaaten aufgefordert, eine Online-Plattform

einzurichten, die es den Verbrauchern ermöglicht, einen

Reparaturbetrieb ausfindig zu machen.

Bereitstellung von Ersatzteilen und Werkzeugen für Reparaturen

Die Hersteller sollen in Zukunft verpflichtet werden, auch

unabhängigen Reparaturbetrieben Ersatzteile und Werkzeuge

für die Reparatur der aufgeführten Produkte zu einem

angemessenen Preis zur Verfügung zu stellen und ihnen

Zugang zu Informationen über die Gerätereparatur zu

gewähren. Dabei müssen die Hersteller nach Markteinführung

ihrer Geräte genügend Ersatzteile herstellen und dürfen die

Verwendung von kompatiblen Ersatzteilen nicht behindern.

Chancen und Herausforderungen für das Handwerk

Gerade bei Haushaltsgeräten konnte in den letzten Jahren

mit dem Neuverkauf oft mehr Gewinn erzielt werden als

mit der Reparatur,3) so dass das Geschäftsmodell vieler

Unternehmen in diesem Segment auf den Warenverkauf

und nicht auf die Reparaturdienstleistung ausgerichtet ist.

Die geringe Marge bei Reparaturdienstleistungen für

Haushaltsgeräte hat diese Entwicklung zusätzlich

begünstigt. 3) Der nun von der Kommission angestrebte

Geschäftsmodellwechsel erfordert die Etablierung von

Reparaturprozessen im betrieblichen Alltag, was für einige

Unternehmen sicherlich einen finanziellen, personellen

und logistischen Kraftakt darstellen wird: Neben geeignetem

Fachpersonal müssen die notwendige Logistik, Ersatzteile

und Werkzeuge vorhanden sein, um die vorgeschriebenen

Reparaturen vor Ort durchführen zu können. 3) 4) Gelingt

/04/2024

32



MAGAZINE

RECYCLAGE

es jedoch, das Konsumverhalten möglichst vieler Verbraucher

in Richtung Reparatur zu lenken, bietet sich dem Handwerk

die Chance, auf den bestehenden Sekundärmärkten für

Reparaturen zu expandieren und auch neue zu erschließen. 3)

Hierfür sollen auch die in der Richtlinie vorgesehenen

Sensibilisierungsmassnahmen in den einzelnen

Mitgliedsstaaten dienen.

Erfolg – eine Frage der Umsetzung

Um das Ziel eines nachhaltigen Konsums zu erreichen,

bedarf es nicht nur einer Änderung des Konsumverhaltens

der Verbraucher, sondern auch der Einbeziehung der

Hersteller, der Händler und nicht zuletzt der Handwerksbetriebe.

Die Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells

hin zu einem Reparaturdienstleister erfordert neben den

notwendigen Anpassungen im Produktdesign, in der

Produktion und in der Logistik (z.B. Lagerhaltung von

Ersatzteilen), auch den Aufbau einer Reparaturinfrastruktur,

die alle mit Kapitaleinsatz verbunden sind. 3) Für einige

Produkte und insbesondere für Ersatzteile besteht daher das

Risiko steigender Marktpreise, auch wenn die Preisbildung

von vielen Faktoren beeinflusst wird. 3) Da zudem die

Gefahr besteht, dass inländische Betriebe aufgrund

vergleichsweise höherer Löhne von ausländischen Betrieben

aus dem Reparaturmarkt verdrängt werden, stellt sich

die Frage, inwieweit die Maßnahmen in einem globalisierten

Markt tatsächlich die Reparatur vor Ort fördern. Denn nur

die Reparatur in der Nähe des Konsumenten und ohne

lange Transportwege kann die Umweltbelastung wirksam

reduzieren.

Angesichts der Tatsache, dass global agierende Hersteller

ihre Produkte weltweit anbieten, besteht zudem die Gefahr,

dass die Regelungen der Richtlinie den Zugang neuer

Produktinnovationen zum europäischen Markt erschweren

und damit innovationshemmend wirken.

Die künftige Umsetzung der Richtlinie in Ergänzung zu

anderen EU-Initiativen wie der Ökodesign-Richtlinie wird

zeigen, inwieweit die Verbraucher zu einem nachhaltigeren

Wirtschaften angeregt werden können, ohne den technologischen

Fortschritt in Europa im Vergleich zu den anderen

Weltmärkten zu verlangsamen.

Chambre des Métiers

maurice.muller@cdm.lu

+ 352 42 67 67 - 282

cdm.lu

1)

Europäisches Parlament (2024): Recht auf Reparatur: Warum sind EU-Rechtsvorschriften wichtig?

2)

Europäische Kommission (2024): Kommission begrüßt politische Einigung über neue Verbraucherrechte für einfache und günstige Reparaturen, Pressemitteilung

3)

Arnold, S. (2024): Recht auf Reparatur. Vertragliche Umsetzung und Herausforderungen für das Handwerk, in: Nomos Verlag

4)

DIHK (2024): «Recht auf Reparatur»: Eine Frage der Umsetzung

www.repairandshare.lu

Haben Sie

ein Unternehmen in Luxemburg,

das Gegenstände repariert oder

verleiht ?

Zögern Sie nicht,

sich hier zu registrieren.

/04/2024

34


EIN MITTEL, UM NEUE MÄRKTE ZU ERSCHLIESSEN

Internationale Kooperationsangebote.

MAGAZINE

EUROPE

ET GRANDE

RÉGION

Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern, wissen

jedoch nicht, wo Sie sie finden?

Zur gezielten Geschäfts- und Kooperationspartnersuche verwaltet

das Enterprise Europe Network eine europaweite Onlineplattform.

Aktuell enthält sie 6.000 aktive Kooperationsgesuche.

Diese Unternehmens- und Branchenprofile werden von den

Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und aktualisiert.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl, die für Handwerksbetriebe

interessant sein könnte:

Hochwertige Griffe und Türbeschläge für Vertrieb angeboten /

Eine dänische Marke sucht Vertreter/Vertriebspartner für ihre

Kollektion von Griffen und Türbeschlägen. Das Unternehmen

würde es vorziehen, mit Architekten, Küchenherstellern und

Innenarchitekten zusammenzuarbeiten und nicht mit

Baumärkten.

(BODK20240111006)

Umrüstungsarbeiten bei Bussen angeboten / Ein finnisches

Unternehmen bietet Umrüstungsarbeiten bei Bussen an.

Die Busse werden entsprechend den Bedürfnissen der Kunden

modernisiert, was eine kostengünstige, ökologische und gleichzeitig

schnelle Alternative zu einem komplett neuen Bus darstellt.

Sicherheit und Kundenbedürfnisse sind der Ausgangspunkt für

alle Aktivitäten. Das Unternehmen ist auf der Suche nach Partnern,

um Kontakte zu knüpfen und geeignete Absatzgebiete und -ziele zu

finden.

(BOFI20240104001)

Schweißvorrichtung zur Verbesserung von Produktionsprozessen

für Vertrieb angeboten / Ein finnisches Unternehmen hat

eine Schweißvorrichtung entwickelt, die nicht nur den Produktionsprozess

verbessert, sondern auch die Qualität der Arbeit und

die Ergonomie des Arbeitsplatzes verbessert. Die Schweißhilfe lässt

sich leicht bewegen und mit einer Fernsteuerung kontrollieren.

Das Unternehmen ist auf der Suche nach Vertriebspartnern

(BOFI20240117008)

Infrastrukturprojekte und Bauarbeiten angeboten /

Eine renommierte und entwicklungsorientierte nordmazedonische

Baufirma hat langjährige Erfahrung im Bau von Straßen, Autobahnen

und anderen Infrastruktureinrichtungen. Es ist auf der Suche

nach Partnerschafts- und Subunternehmerverträgen in den

Balkanländern und in Deutschland.

(BRMK20231218013)

Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über

die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen

wollen, dann kontaktieren Sie uns. Sie können auch gerne

Ihre eigene Suche in der Datenbank starten.

Enterprise Europe Network

Chambre des Métiers

+352 42 67 67 - 366

Serrures et sécurité

4Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 80 84 • besenius.lu

• Planification et mise en œuvre de systèmes de

contrôle d’accès detoute taille

• Pour les constructions neuves comme pour les

rénovations

• Systèmes online etoffline (partenaire dormakaba)

• Conversion desystèmes mécaniques ensystèmes

électroniques

• Support et maintenance

• Expertises etconseils professionnels

• Denombreuses années d’expérience

Photo :dormakaba c-lever pro

Portails et Clôtures 1Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 81 10 -1

Atelier de ferronnerie 1Zone Industrielle L-9166 Mertzig • T 88 81 10 -1


MAGAZINE

ÉNERGIE

LES AVANTAGES D’UNE INSTALLATION PHOTOVOLTAÏQUE

Miser sur l'énergie solaire :

production et

autoconsommation.

Le photovoltaïque et l'autoconsommation de l’électricité produite permettent à vos clients de bénéficier d’une source d'énergie

propre tout en renforçant leur autonomie énergétique. Saisissez l'occasion de les informer sur les avantages de cette technologie.

En tant que professionnel, vous

jouez un rôle essentiel dans l'information

des particuliers sur la

production d'électricité photovoltaïque.

Si votre client dispose d'une surface

de toit adaptée à l'installation de panneaux

photovoltaïques, vous pouvez lui

expliquer les avantages de la production

et de l’autoconsommation d’électricité

photovoltaïque.

Pourquoi autoconsommer ?

Une installation photovoltaïque produit

de l'électricité qui peut être injectée

dans le réseau (contre rémunération).

Mais vos clients ont également besoin

d'électricité pour leur propre consommation,

faire fonctionner les appareils

électriques, une pompe à chaleur ou

pour charger une voiture électrique.

Dans ce cas, il peut être économiquement

intéressant d'autoconsommer

l'électricité produite, surtout si le prix

« Guidez vos clients vers

une solution énergétique

écologique et économique. »

d'achat de l'électricité auprès du fournisseur

d’électricité est plus élevé que le

revenu de la vente du surplus d'électricité.

Vos clients doivent ainsi acheter moins

d'énergie à leur fournisseur, ce qui

les soulage financièrement.

Concernant l'utilisation de l'énergie

produite, vos clients ont deux options

pour profiter des aides :

• ils peuvent autoconsommer et injecter

leur électricité dans le réseau avec

un tarif d’injection garanti sur 15 ans

et profitent d’une aide à l’investissement

de 20 % ;

• ils doivent autoconsommer, mais il

peuvent aussi injecter l'électricité dans

le réseau pour le prix du marché sans

bénéficier du tarif d’injection garanti.

Dans ce cas, l’aide à l’investissement est

de 62,5 %.

De plus, en combinant l'autoconsommation

avec des batteries de stockage d'électricité,

qui peuvent également, selon certaines

conditions, bénéficier d’une aide, vos clients

peuvent utiliser le surplus d'électricité solaire

pendant la nuit.

Il existe également des possibilités d'autoconsommation

collective, permettant le

partage de l'électricité avec les voisins pour

augmenter la rentabilité de l'installation.

Pour plus d’informations sur le partage

d’électricité : klima-agence.lu/pv

Pour évaluer la faisabilité et la rentabilité

des projets de vos clients, nous recommandons

l'utilisation du cadastre solaire national

disponible sur energie.geoportail.lu.

Cet outil identifie les emplacements les

mieux exposés au rayonnement solaire et

propose une fonctionnalité pour l'autoconsommation,

permettant à l'utilisateur

d'estimer sa consommation et de déterminer

l'investissement optimal.

Pour simuler les montants des aides

étatiques, communales et des fournisseurs

d'énergie disponibles en quelques clics,

rendez-vous sur aides.klima-agence.lu.

/04/2024

36


IL EST TEMPS

D’ISOLER

aides.klima-agence.lu

Pour améliorer votre confort de vie, réduire vos factures d’énergie

et protéger la planète,ilest temps d’isoler !

Découvrez le simulateur de rénovation Klima-Agence pour planifier

et réussir votre projet.

Bonne nouvelle :conseillers Klima-Agence,artisans, architectes et

ingénieurs-conseils vous aident àchaque étape de votre rénovation.

En partenariat avec:


MAGAZINE

RUBRIQUE

INTERVIEW DE MARC THEIN, PRÉSIDENT DE LA FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE

La FGT, le partenaire

des entreprises

du Génie Technique.

« Nous avons besoin d'un environnement plus favorable,

qui reconnaisse la valeur ajoutée de nos métiers, qui

soutienne nos investissements et qui favorise la qualité

et la performance de nos prestations. »

/04/2024


MAGAZINE

RUBRIQUE


MAGAZINE

RUBRIQUE

Quelles sont les missions et les activités de la Fédération du Génie

Technique ?

La Fédération du Génie Technique (FGT) est l'organisation

professionnelle qui rassemble 400 entreprises du secteur

du génie climatique, électrique et énergétique. Elle a pour

vocation de représenter et de défendre les intérêts de ses

adhérents, qui sont des acteurs clés de la transition écologique

et énergétique. Elle les accompagne aussi dans le développement

de leurs compétences, la promotion de leurs métiers et

l'innovation.

Dans le cadre de nos activités, nous sommes en relations

constantes avec les ministères, agences et organisations qui

ont un impact sur notre activité. En effet, nous sommes

beaucoup sollicité pour avoir un retour de terrain, surtout

en ce qui concerne le déploiement des énergies renouvelables

et le paramétrage des aides climat. Envers nos membres,

nous offrons un service d’information et de conseil sur

des thématiques variés.

Un autre aspect très important de notre activité est le networking

en proposant des évènements lors desquels nos membres

et tous les acteurs de la filière peuvent se rencontrer et

échanger.

« Via le Centre de Compétences du Génie Technique,

nous aidons nos adhérents à se former et à recruter

des collaborateurs qualifiés. »

Quels sont les principaux enjeux et défis auxquels

vous êtes confrontés ?

Le secteur du génie technique fait face à de nombreux enjeux et

défis, qui sont liés à la conjoncture, à la concurrence, au numérique

et à l'environnement. Certains enjeux sont plutôt d’ordre

conjoncturel alors que d’autres sont de nature structurelle.

Un premier enjeu, c'est la relance de l'activité après la crise

sanitaire, qui a fortement impacté nos entreprises, notamment

les plus petites. Nous avons dû faire face à des arrêts

de chantiers, des difficultés d'approvisionnement, des retards

de paiement, des annulations de commandes, etc. Nous avons

besoin d'un plan de relance ambitieux, qui soutienne

la demande, qui facilite l'accès aux financements, qui

simplifie les procédures administratives, etc.

La guerre en Ukraine, suivi de l’explosion de l’inflation et

des taux hypothécaires a marqué un deuxième moment qui

a impacté fortement notre filière. L’activité de construction

de logements est presqu’à l’arrêt depuis 2023. Après le grosœuvre,

le génie technique risque de subir les conséquences

de cette évolution. Notamment la Fédération des Artisans

est intervenu depuis la fin 2022 auprès des gouvernements

successif pour décider des mesures pour relancer les investissements

dans la pierre. La nouvelle coalition a lancé un

programme de relance au niveau fiscal et en intervenant

directement sur le marché.

Un enjeu plus structurel est la pénurie de main-d'œuvre

qualifiée, qui limite notre capacité à répondre à la demande

croissante de nos clients, notamment dans le domaine de

la rénovation énergétique. La transition énergétique est un

chantier de taille pour nos entreprises qui doivent intervenir

auprès de leurs clients et négocier leur propre transition.

Nous avons du mal à recruter des profils adaptés à nos métiers,

qui sont souvent méconnus ou dévalorisés. Nous avons

besoin de renforcer l'attractivité de nos filières, de développer

l'offre de formation, de valoriser les parcours professionnels.

Un autre défi sera la digitalisation de nos entreprises, ceci nécessite

d'adapter nos outils, nos méthodes et nos compétences

aux nouvelles technologies et aux nouveaux usages.

Nous devons intégrer le numérique dans nos activités, que

ce soit pour la conception, la réalisation, la maintenance, la

gestion, la communication, etc. Nous devons aussi répondre

aux attentes de nos clients, qui demandent des solutions plus

connectées, plus intelligentes, plus personnalisées, etc.

Nous avons besoin d'accompagner nos entreprises dans cette

transition, qui implique des investissements, des formations,

des échanges de bonnes pratiques, etc."

Comment la FGT accompagne-t-elle ses adhérents dans

ces enjeux et défis ?

La FGT propose à ses adhérents un ensemble de services et de

prestations, qui visent à les informer, les conseiller, les former,

les soutenir et les représenter. Nous informons et conseillons

nos adhérents sur les évolutions réglementaires, techniques

et économiques de leur secteur. Nous leur apportons aussi

un appui juridique, technique et financier, pour les aider à

résoudre leurs problématiques

Via le Centre de Compétences du Génie Technique, nous

aidons nos adhérents à se former et à recruter des collaborateurs

qualifiés. Nous représentons et défendons nos adhérents

auprès des instances nationales et européennes, pour faire

valoir leurs droits et leurs intérêts. Nous portons leur voix

et leurs propositions auprès des décideurs politiques, des

donneurs d'ordre, des maîtres d'ouvrage, des autres acteurs de

la filière. Nous négocions aussi des accords, des conventions,

des contrats, qui leur garantissent des conditions de travail et

de rémunération équitables.

Quel est votre regard sur la situation actuelle du secteur

du génie technique ?

La situation actuelle du secteur du génie technique est

contrastée. D'un côté, il y a des opportunités de développement,

liées à la demande croissante de ses clients, notamment

dans le domaine de la rénovation énergétique, de la qualité de

l'air intérieur, de la sécurité incendie, de la domotique, etc.

De l'autre, on est au beau milieu d’une crise conjoncturelle

qui frappe particulièrement la filière de la construction

et nous connaissons des défis structurels en raison des

contraintes que subissent ses entreprises, notamment

la pénurie de main-d'œuvre, la concurrence déloyale,

la pression sur les prix, etc.

/04/2024

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MAGAZINE

RUBRIQUE

SAVE THE DATE

SUMMERFEST

LE 20 JUIN

La Fédération du Génie

Technique invitera ses membres

et partenaires à

la 4 ème édition du Summerfest

qui sera l’occasion d’échanger,

nouer de noveaux contacts

et de passer un moment convivial

entre les acteurs de la filière.

Nous avons besoin d'un environnement plus favorable,

qui reconnaisse la valeur ajoutée de nos métiers, qui soutienne

nos investissements et qui favorise la qualité et la

performance de nos prestations. Je parle avant tout de l’organisation

du travail que nous devons rapprocher de l’entreprise

et de la charge administrative. Nous avons des métiers à

promouvoir, qui sont porteurs de sens et d'avenir. Et nous

avons une fédération à nos côtés, qui est à notre écoute et à

notre service.

En somme, je reste positif quand à l’évolution de notre filière

et pour les perspectives de nos entreprises.

Fédération des Artisans

s.oestreicher@fda.lu

+352 42 45 11 - 33

www.fda.lu


MAGAZINE

FÉDÉRATION

AUSSERORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG DER FÉDÉRATION DES ARTISANS

Wirtschaftsminister Lex Delles

stellt sich den Fragen

der Delegierten.

Im Rahmen der ausserordentlichen Generalversammlung vom 19. März stellte sich Wirtschaftsminister

Lex Delles den Fragen der 80 anwesenden Delegierten der verschiedenen Fachverbände.

Arbeitsrecht endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden müsste,

besonders nach einem entsprechenden Urteils des Verfassungsgerichtes.

Die Gesprächsrunde wurde vom Präsidenten Luc Meyer und

der Vize-Präsidentin Alexa Ballmann geleitet.

Zu den behandelten Themengebieten zählten die Entbürokratisierung,

Arbeitsbeziehungen, Energiefrage, Rentabilität der mittelständischen

Unternehmen und das Statut der Selbstständigen.

In seinen Ausführungen betätigte der Minister, dass die

Reduzierung des administrativen Aufwandes zu den Prioritäten

der Regierung zählt, die ressortübergreifend in Angriff genommen

wird. Hier haben die Vorarbeiten schon begonnen und die

Fédération des Artisans und ihre Fachverbände sollen

in den Prozess miteinbezogen werden.

Die Modernisierung der Arbeitsbeziehungen war Gegenstand

mehrerer Wortmeldungen. Es war insbesondere die Forderung,

dass wieder mehr innerhalb der Unternehmen im Einverständnis

mit der Belegschaft geregelt werden kann, wie und wann

gearbeitet werde. Hier bestätigte de Minister, dass dies auch

der Willen der Regierung sei, und dass entsprechende

Regelungen getroffen würden.

Schlussendlich wurde die Forderung wiederholt, dass bei der

Gleichstellung von Selbstständigen in Bezug auf Sozial- und

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE EXTRAORDINAIRE DE LA FÉDÉRATION

DES ARTISANS

Le ministre de l'Économie Lex Delles répond aux questions

des délégués

Dans le cadre de l'assemblée générale extraordinaire

du 19 mars, le ministre de l'Economie Lex Delles a répondu

aux questions des 80 délégués des différentes fédérations

professionnelles présents.

La table ronde était dirigée par le président Luc Meyer et

la vice-présidente Alexa Ballmann. Parmi les thèmes

abordés figuraient la débureaucratisation, les relations

de travail, la question énergétique, la rentabilité des PME

et le statut des indépendants.

Dans son intervention, le ministre a souligné que la réduction

des charges administratives faisait partie des priorités

du gouvernement et qu'elle était abordée de manière

interministérielle. Les travaux préparatoires ont déjà

commencé et la Fédération des Artisans et ses associations

professionnelles seront impliquées dans le processus.

La modernisation des relations de travail a fait l'objet de

plusieurs interventions. Il a notamment été demandé que

les modalités et les horaires de travail soient davantage réglés

au sein des entreprises, en accord avec le personnel.

Le ministre a confirmé que telle était bien la volonté du gouvernement

et que des dispositions seraient prises en ce sens.

Enfin, il a été répété que l'égalité de traitement des travailleurs

indépendants en matière de droit social et de droit du travail

devait enfin être établie, surtout après un arrêt de la Cour

constitutionnelle.

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

+352 42 45 11 - 28

www.fda.lu

/04/2024

42


43


MAGAZINE

FÉDÉRATION

CENTRES DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT ET PARACHÈVEMENT

Des formations en

électricité branchées !

Depuis leur création fin 2016, les Centres de Compétences Génie technique du Bâtiment et Parachèvement proposent

aux artisans de nombreuses formations en électricité. D’abord axées sur l’habilitation électrique basse tension pour personnes averties

et qualifiées, données dans les entreprises qui en faisaient la demande, ces formations se sont diversifiées au fil des ans.

D’abord axées sur l’habilitation électrique

basse tension pour personnes

averties et qualifiées, données dans

les entreprises qui en faisaient la

demande, ces formations se sont

diversifiées au fil des ans. Dans notre

premier centre de formation à Contern,

les formations en bases électriques,

mise à la terre, protection contre

la foudre et les surtensions,

Esser… se sont multipliées.

« Le 27 février dernier, le nouveau Centre

de Compétences en Efficience et Transition

Énergétiques a lancé une formation en KNX

totalement inédite au Luxembourg. »

Depuis avril 2021, les formations en

électricité sont désormais données

pour l’essentiel au Centre de Formation

Krakelshaff, sur du matériel de pointe et

dans des conditions proches de la réalité,

par des formateurs experts dans leurs

domaines. Leur vaste gamme – elles

sont désormais plus d’une vingtaine

au catalogue – et leur haut degré de

spécialisation placent les Centres de

Compétences GTB/PAR en tête

des centres de formations techniques

du Luxembourg.

PETIT TOUR D’HORIZON DE

CES FORMATIONS DE POINTE

Le photovoltaïque

Le Centre de Compétences GTB propose

3 modules dans ce domaine.

Installation des rails pour panneaux photovoltaïques

• Étude et planification d’une installation.

Pendant 2 jours, l’apprenant,

qu’il s’agisse d’un chargé d’affaires,

d’un chef de projet ou d’un technicien

de bureau d’étude (niveau CEC4)

suit un enseignement théorique

approfondi pendant lequel toutes

les exigences d’une installation

/04/2024

44


MAGAZINE

S

Les maquettes de la formation en KNX

photovoltaïque réussie lui sont

précisées.

Des démarches administratives

pour l’autorisation de bâtir, à

la sélection des dispositifs de protection

contre les surcharges électriques,

en passant par le choix de l’onduleur

ou celui de l’orientation et de l’ombrage,

la formation aborde de

nombreux aspects indispensables.

• Installation et montage. Destinées

aux électriciens qualifiés, cette

formation de 2 jours, qui inclue

théorie et pratique, a pour objectif

la mise en place d’une installation

photovoltaïque. Cette formation

est rendue d’autant plus intéressante

qu’elle est donnée sur du matériel de

pointe mis à disposition dans le hall

1 du Centre de Formation

Krakelshaff.

• Installation combinée toiture verte et

photovoltaïque. Plus particulièrement

destinée aux aide-couvreurs

souhaitant devenir couvreurs

qualifiés, cette formation, donnée

par l’entreprise Bauder, dure toute

une journée. Les toitures végétalisées

étant de plus en plus nombreuses,

l’utilisation des sous-constructions

photovoltaïques requiert des compétences

que le Centre est à même de

développer.

Le KNX

Le 27 février dernier, le nouveau

Centre de Compétences en Efficience

et Transition Énergétiques a lancé

une formation en KNX totalement

inédite au Luxembourg. Inédite, parce

que pour la première fois au Luxembourg,

cette formation a été donnée

non pas sur des valises mais sur des

maquettes de tailles réelles reprenant

toutes les installations électriques

d’une maison.

La technologie KNX, en tant que standard

mondial pour la gestion des bâtiments

intelligents, connaît une adoption

croissante dans divers secteurs. La clé du

succès dans la mise en œuvre efficiente

de systèmes KNX réside dans la maîtrise

des compétences nécessaires pour

concevoir, installer et entretenir

ces solutions complexes.

D’une durée de 5 jours pour la formation

de base, elle permet aux électriciens,

intégrateurs et installateurs de chauffage

et de climatisation d’apprendre le

fonctionnement de la technologie KNX,

d’en installer les composants tels que

les capteurs, actionneurs et éléments

de commande et de diagnostiquer les

problèmes de câblage.

La fibre optique

Une formation de 2 jours est proposée

par le Centre de Compétences GTB

aux aide-intégrateurs qui souhaitent

devenir intégrateurs qualifiés. Connaître

la fibre optique et ses techniques d’installation,

entretenir les systèmes de câblage,

effectuer des terminaisons de fibre optique

standard de l’industrie, préparer

les câbles, effectuer l’épissage par fusion

et la terminaison du tableau d’épissure,

tels sont les différents objectifs de ce

45


MAGAZINE

FÉDÉRATION

P

u!

N

Les éclairages de secours

Les armoires de chantiers (installations et équipements électriques sur les chantiers de construction

module qui réunit généralement

8 personnes.

L’éclairage de secours

Grâce à la maquette installée à cet effet

dans le hall 1 du Centre de Formation

Krakelshaff, tous les types d’éclairages de

secours sont proposés aux électriciens

qualifiés souhaitant se spécialiser dans

le domaine.

D’une durée de 8h, la formation vise

à présenter les caractéristiques du

matériel nécessaire pour la conception,

la réalisation et la maintenance d’une

telle installation.

Quatre armoires de chantiers sont mises

à disposition des apprenants invités à

suivre cette formation au Centre.

De tailles et de conceptions différentes,

elles ont toutes pour objectif de les

amener à maîtriser les installations électriques

en toute sécurité sur les chantiers,

à comprendre et prévenir les risques

électriques et à assurer la conformité

et la qualité des équipements électriques.

Nos formateurs « électricité » pour

des formations électrisantes !

De gauche à droite : Hervé Cully, Mathieu Metz,

Michel D’Angelo, Patrick Colles, Roby Kemp

/04/2024

46


MAGAZINE

FÉDÉRATION

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE

Bravo à Felix Kugener et à Timo Reiland !

La Confédération de la Toiture est heureuse

de vous annoncer que Felix Kugener et

Timo Reiland ont représenté le secteur de

la Toiture au Championnat d’Europe des

jeunes charpentiers qui s’est déroulé à

Lyon du 6 au 9 février 2024.

Félicitations à eux qui ont décroché

le 1 er et le 3 e prix du tournoi d’invitation.

Le comité de la CTL et la FDA leur

souhaitent une bonne continuation.

Fédération des Artisans

r.horper@fda.lu

+ 352 42 45 11 - 30

fda.lu

MISE EN GARDE CONTRE LES ARNAQUES ET LE PHISHING

Protégez vos comptes Dropbox

Nous attirons votre attention sur

une recrudescence des tentatives

de phishing et d’arnaques, ciblant

particulièrement les comptes Dropbox

Ces pratiques malveillantes visent à

usurper vos informations personnelles et

professionnelles, exposant vos données

sensibles à des risques majeurs. Voici

des conseils clés pour renforcer votre

sécurité :

1. Soyez vigilant(e)s aux emails et messages

suspects : Méfiez-vous des courriels

ou des messages vous demandant

de confirmer vos informations de

compte ou de cliquer sur des liens.

Vérifiez toujours l’expéditeur et

l'adresse URL avant de prendre toute

action.

2. Utilisez l'authentification à deux facteurs

(2FA) : Activez cette fonctionna

lité pour ajouter une couche supplémentaire

de sécurité à vos comptes.

Même en cas de compromission de

votre mot de passe, cela peut empêcher

un accès non autorisé.

3. Changez régulièrement vos mots

de passe : Utilisez des mots de passe

forts, uniques pour chaque compte,

et modifiez-les périodiquement

pour réduire les risques de piratage.

4. Ne partagez jamais vos identifiants :

Les membres de notre équipe

Dropbox ou d’autres services

légitimes ne vous demanderont

jamais vos mots de passe ou

vos codes d’authentification.

5. Restez informé(e)s des dernières

méthodes de phishing : Les escrocs

évoluent constamment dans leurs

techniques. Une veille régulière peut

vous aider à identifier et à éviter

les nouvelles menaces.

6. Sécurisez vos appareils et réseaux :

Assurez-vous que vos systèmes

d’exploitation, logiciels et applications

sont à jour. Utilisez des solutions de

sécurité fiables et un réseau sécurisé,

surtout si vous accédez à vos comptes

Dropbox depuis des réseaux Wi-Fi

publics.

47

7. Soyez prudents avec les partages

de fichiers : Contrôlez qui a accès à

vos dossiers partagés sur Dropbox.

Limitez l'accès aux personnes nécessaires

et surveillez régulièrement les activités

de partage.

En cas de doute ou d'incident : Si vous

suspectez une tentative de phishing ou si

votre compte semble compromis, changez

immédiatement vos mots de passe et

contactez le support de Dropbox. Pour une

assistance supplémentaire, la Fédération des

Artisans est à votre disposition pour vous

orienter vers les ressources appropriées.

Protéger vos données numériques est

essentiel dans le monde professionnel

actuel. En adoptant ces mesures préventives,

vous contribuez à sécuriser non

seulement vos informations mais également

celles de vos clients et partenaires.

Pour toute question ou besoin d’accompagnement,

n’hésitez pas à nous contacter.

Restons vigilants, ensemble.


MAGAZINE

FÉDÉRATION

CONFÉDÉRATION LIEWENSMËTTELHANDWIERK A.S.B.L.

37 e Cortège de la Bretzel.

Le mardi 6 mars 2024, la Confédération Liewensmëttelhandwierk a organisé son 37 e cortège de la Bretzel à Luxembourg-Ville.

Lors de cet événement traditionnel précédant le Bretzelsonndeg, des membres de la Confédération, des volontaires et des élèves

du LTB ont fait le tour du centre-ville dans le Péitruss Express et promu le savoir-faire et l’artisanat luxembourgeois tout en préservant

les traditions luxembourgeoises.

Le cortège a débuté à la Fédération

des Artisans et la Chambre des

Métiers où des bretzels ont été remis

à la direction et les employés. Arrivé au

centre-ville, des bretzels ont été offerts au

collège échevinal de Luxembourg à

l’hôtel de ville. La musique de la fanfare

de Harlange a ajouté une ambiance

festive à l'événement. Les membres

bouchers de la Confédération Liewensmëttelhandwierk

ont aussi participé

et crée des bretzels ‘Mettwurscht’

et ‘Paté Riesling’ pour l’occasion.

Plus de 1500 bretzels ont été distribués

aux passants dans la zone piétonne de la

ville haute. Le cortège ayant ensuite visité

le ministère de l'Agriculture en présence

du Premier Ministre Luc Frieden, la

ministre de l’Agriculture de l'Alimentation

et de la Viticulture Madame Martine

Hansen et la ministre de la Digitalisation

et de la Recherche et de l’Enseignement

supérieur Madame Stéphanie Obertin,

qui a leur tour ont reçu un bretzel.

La journée a été un grand succès et la

Confédération Liewensmëttelhandwierk

espère que tout le monde a pris le temps

d'acheter son bretzel (sucré ou salé), en

particulier les femmes, car n’oublions

pas que 2024 est une année bissextile et

c’est bien aux femmes d’offrir un bretzel

à leur partenaire.

Fédération des Artisans

a.grumberg@fda.lu

+ 352 42 45 11 - 52

fda.lu

/04/2024

48


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L-5315 Contern

Tél.:0352490 090 -1/Fax :00352290 290

Email :info@techniroute.lu


MAGAZINE

AGENDA/

EVENTS

Save the date.

www.fda.lu

www.cdm.lu

19

AVR

2024

FÉDÉRATION DES PATRONS OPTICIENS

ET OPTOMÉTRISTES

Assemblée générale

22

AVR

2024

CONDITIONS GÉNÉRALES

Un site internet doit non seulement être techniquement efficace,

mais aussi juridiquement conforme.Les bonnes pratiques

et les pièges à éviter lors de la création et la gestion d’un site,

ainsi que les aides financières existantes ; seront présentées

lors de cette conférence.

23

AVR

2024

FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DE NETTOYAGE

Assemblée générale

De 16h30 à 18h00 à la Chambre des Métiers

www.cdm.lu/agenda

C

29

AVR

2024

07

MAI

2024

CHBTG

Assemblée générale

FÉDÉRATION DES CONSEILLERS ET

CERTIFICATEURS ÉNERGÉTIQUES

Assemblée générale

23

AVR

2024

PROTECTION DES DONNÉES PERSONNELLES :

BÉNÉFICIEZ D’UNE FORMATION GRATUITE

CM

Une formation gratuite intitulée « Data Protection Basics » est

actuellement ouverte au grand public et notamment aux entreprises

pour leur permettre d’être conforme avec le Règlement

MJ

Général sur la Protection des Données (RGPD).

CJ

Formation de 5 heures (sur une journée)

CMJ

(en langue française)

www.cdm.lu/agenda

M

J

N

08

MAI

2024

FÉDÉRATION DES LABORATOIRES DENTAIRES

Assemblée générale

15

MAI

2024

FORUM SÉCURITÉ-SANTÉ

AU TRAVAIL À LUXEXPO

De 8h30 à 16h30

20, rue deCessange -L-1320 LUXEMBOURG

Tél.: 492323-Fax: 404458

info@intralux.lu -www.intralux.lu

LOCATION

VOITURES

&

VÉHICULES UTILITAIRES

Heures d’ouvertures:

Du lundi au vendredi

07h00 - 18h30

Samedi

07h00 - 12h00

Dimanche fermé

/04/2024

50


50%

C’estlapart des entreprises

qui n’utilisentpas encore

les réseaux sociaux

ou Google my Business

WE

WE

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INNOVATE

CREATE

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Le marketing digital se révèle essentiel pour l'artisanat luxembourgeois,

offrant une visibilité pour l'excellence etl'authenticité deses créations.

Àtravers des stratégies numériques précises, il permet aux artisans

de cibler et d'engager efficacement ses cibles.

Levier crucial pour l'artisanat luxembourgeois, lemarketing digital

permet deperpétuer son héritage tout en s'adaptant aux exigences du marché actuel.

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