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Février/2025
MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG
AUTOFESTIVAL
61. Ausgabe des Autofestivals
ACCÈS AU LOGEMENTS
Répondre au défi du logement
est un effort collectif
CONFÉRENCE DE PRESSE DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS
La situation dans l’artisanat
luxembourgeois : défis,
opportunités et le besoin
d'un dialogue renouvelé
MAGAZINE
FOCUS
Le QR Code des entreprises
et autorisations d'établissement.
En guise de rappel nous nous permettons
de vous informer que depuis le 1 er septembre
2023, chaque autorisation d’établissement
au Luxembourg est accompagnée
d’un code QR unique.
Cette réforme vise à moderniser et sécuriser
la gestion des informations relatives aux
entreprises.
Qu’est-ce que cela signifie pour votre
entreprise ?
• Dématérialisation des autorisations
Les nouvelles autorisations d’établissement
sont délivrées uniquement en ligne et
intègrent un code QR spécifique.
Les autorisations émises avant cette date
ont également reçu un code QR,
téléchargeable sur le site officiel.
• Obligations d’affichage
Les entreprises doivent désormais afficher
leur numéro d’autorisation ministérielle ou
leur code QR sur divers supports : lettres,
courriels, sites internet, devis, factures,
devantures et panneaux de chantier.
Cette mesure simplifie la vérification
de la légalité de l’entreprise.
• Protection du consommateur
Grâce à l’affichage du code QR sur le site
internet de l’entreprise et dans les points
de vente, tout individu peut scanner le code
et vérifier si l’entreprise dispose des
autorisations nécessaires. Cela garantit
une transparence accrue et renforce
la confiance des consommateurs.
Comment obtenir votre code QR ?
1. Rendez-vous sur le site officiel dédié
aux autorisations d’établissement.
2. Accédez à la section « Recherche
d’autorisation d’établissement ».
3. Saisissez le nom de votre entreprise
ou d’autres critères de recherche.
4. Téléchargez le code QR associé
à votre autorisation.
IMPRESSUM
SECRÉTARIAT ET
RÉDACTION :
Fédération des Artisans
Tél. : (+352) 42 45 11 1
info@fda.lu
www.fda.lu
Chambre des Métiers
Tél. : (+352) 42 67 67 1
contact@cdm.lu
www.cdm.lu
2, Circuit de la Foire
Internationale
L-1347 Luxembourg
BP 1604 - L-1016 Luxembourg
DIRECTION ARTISTIQUE :
Dominique Bernard
CRÉDITS PHOTOS :
Shutterstock.com,
CDM, FDA
RÉGIE PUBLICITAIRE :
Mediahuis Luxembourg S.A.
31, rue de Hollerich
L-1741 Luxembourg
Tél. : 4993 1
regie@regie.lu
IMPRESSION :
Print Solutions s.à r.l.
EDITEUR:
+352 42 45 11-1
info@fda.lu
www.fda.lu
Le magazine
du secteur de l’Artisanat
au Luxembourg
08-09
POLITIQUE
UNE VISION POUR
UN ARTISANAT COMPÉTITIF
Pot des Présidents
14-17
POLITIQUE
RÉPONDRE AU DÉFI
DU LOGEMENT EST
UN EFFORT COLLECTIF
Accès au logement
PROCHAINES PARUTIONS 2025
25 MARS 2025
22 AVRIL 2025
27 MAI 2025
, c’est le magazine de
la Fédération des Artisans du Luxembourg
et de la Chambre des Métiers
Distribués à 10.000 exemplaires, D'Handwierk est
le média idéal pour toucher tous les entrepreneurs
actifs dans le secteur de l'Artisanat.
, c’est aussi...
Newsletter hebdomadaire (le jeudi)
envoyée à 3.000 abonnés
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Pour tout renseignement complémentaire,
n’hésitez pas à nous contacter:
POLITIQUE
18-19 PRIORITÄTEN DES HANDWERKS
DER GROΒREGION: ERNEUERBARE
ENERGIEN, BERUFSBILDUNG
UND EUROPA
Zukunfsweisende Stellungnahme
JURIDIQUE
20-22 LES OBLIGATIONS RENFORCÉES
EN MATIÈRE DE SÉCURITÉ
DES PRODUITS
Nouveau règlement européen
DIGITAL
24-29 ACCESSIBILITÉ NUMÉRIQUE
Réglementation
ENTREPRISE
30-31 LE MENTORAT : UN TREMPLIN
POUR L'ENTREPRENEURIAT
ARTISANAL LUXEMBOURGEOIS
Défis et opportunités uniques
OSAKA
32-33 LUXEMBURGS PATISSERIE-KUNST
EROBERT DIE WELTAUSSTELLUNG
IN OSAKA
„Savoir-faire“
ART 2024
34-36 RECYCLING-KÜNSTLERIN GEWINNT
PRIX DE L’ARTISANAT D’ART 2024
Preisträgerin Charlotte Payet setzt
Zeichen für Nachhaltigkeit.
ÉNERGIE
38-39 SOLUTIONS DE CHARGE :
ACCOMPAGNER LES ENTREPRISES
VERS LA MOBILITÉ ÉLECTRIQUE
Klima-Agence
EUROPE ET GRANDE RÉGION
41 INTERNATIONALE
KOOPERATIONSANGEBOTE
Ein Mittel, um neue Märkte
zu erschließen
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MAGAZINE
SOMMAIRE
10-11
EDITO
D'HANDWIERK01|2018
DER LUXEMBURGER
ISTDENNSCHON
SONDERFALL!?
LUXEMBOURGEOIS
WAHLKAMPF?!
: DÉFIS,
Das Luxemburger Modell
46-51
FÉDÉRATION
LA SITUATION DANS L’ARTISANAT
OPPORTUNITÉS ET LE BESOIN
D'UN DIALOGUE RENOUVELÉ
ÉDITORIAL
Die große Auseinandersetzung der Ideen, wieConférence Wahlkampf auch de Presse gerne dargestellt de la Fédération wird, beginnt indieser
Legislaturperiode außerordentlichfrüh.
des Artisans du 19 décembre 2024
42-45
RUBRIQUE
61. AUSGABE DES AUTOFESTIVALS
Autofestival
4
Bereits im Dezember wiederholteninsbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer
Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung
nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund
übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr
Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere
das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte
Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.
Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,
52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere
beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein
Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den
engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.
Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei
amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum
ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzu-
FÉDÉRATION
schmeicheln, nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn
erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien
nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit
derenForderungen reagiert,sodassdie Beam-
53 CÉLÉBRONS L’ÉPIPHANIE
AVEC LA tenvertretungriskierte,entwederins TRADITIONNELLE Leere zu laufen oder aber
GALETTE ihreDES Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren ROIS !
zu müssen.
6 janvier
Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es
nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte
Erziehungsminister Claude Meisch, als er ankündigte, die
Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen
Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familienministerin
Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige
„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und
schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr zu
beschränken. Somitwar dasHerzstück derBeamtenstatutenreformzumindest
angeschossen,mittels welcherdocheigentlich
eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor
hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister
desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund
so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst
denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu
erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder
Fall war.
Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also
eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken.Diese
werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von
Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch
aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher
so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.
Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene
Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch
erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine
fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder
Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder
5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu
halten.Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,
die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken
anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.
Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf
Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell
stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,
Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen
Zeitaltersindalles Themen,die maninder
kommendenLegislaturperiode angehenmuss.
LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum
nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt
werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.
FÉDÉRATION
Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten
geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt
dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden
Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung
heraus wird COLLECTIVE
klar,dasseseigentlichkeinerlei Produk-
LA CONVENTION
DE TRAVAIL tivitätszuwächse DES INSTALLATEURS
zu verteilengibt.
53 RENOUVELLEMENT DE
D’ASCENSEURS
Convention Ein ähnlich collective schwarzessectorielle
Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:
hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan
letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.
Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre
Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und
Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,
damit das politische Umfeld den Anforderungen der
Zeit gewachsenist.Dazugehören flexible Arbeitszeitmodelle
ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente
InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktorenzunennen.
Natürlichsinddas Themen,die nichtjedem gefallen undkontrovers
diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den
Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Diskussionzumuten
können. Doch dafürmüssten sie zuallererst
einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,
anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!
Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise
derCGFPeinen Korbgibt?
Romain SCHMIT | Secrétaire Général
T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu
I www.fda.lu | twitter @romschmi
52
FÉDÉRATION
RETOUR EN IMAGES
DE LA TOURNÉE
DES RAMONEURS-
FUMISTES 2025 !
Vendredi 17 janvier
STANDARDS
03
FOCUS
54
AGENDA/EVENTS
ONLINE
Video
Galerie
Infos
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MAGAZINE
POLITIQUE
POT DES PRÉSIDENTS
Une vision pour
un artisanat compétitif.
Lors du Pot des Présidents de la Fédération des Artisans et de la Chambre des Métiers, Luc Meyer a esquissé devant
350 invités les priorités stratégiques pour faire face aux défis croissants et transformer l’artisanat luxembourgeois
en un acteur clé de la compétitivité et de la durabilité.
Les défis des transitions mondiales
Le président a souligné que l’artisanat
doit s’adapter à des bouleversements
sans précédent, comme les crises
sanitaires, les conflits géopolitiques
et l’essor de l’intelligence artificielle.
Ces changements exigent des réponses
innovantes pour garantir flexibilité et
durabilité.
Moderniser le dialogue social
et le droit du travail
Face à un cadre souvent perçu comme
rigide, l’artisanat plaide pour plus
de souplesse dans les négociations
d’entreprise et une évolution des
conventions collectives, afin qu’elles
« L’artisanat joue un rôle
stratégique dans l’économie
locale et l’innovation. »
reflètent mieux les réalités locales. Luc
Meyer a également dénoncé l’absence de
syndicats dans 90 % des entreprises artisanales,
insistant sur l’importance d’un
dialogue pragmatique et inclusif.
Réduction de la bureaucratie
La surcharge administrative reste
un frein majeur pour les PME, qui
constituent 97 % des entreprises.
La Fédération demande une réduction
de 25 % des obligations réglementaires
d’ici 2025 et propose des mesures ciblées,
comme une simplification des normes
européennes et une adaptation selon
la taille des entreprises.
La transition énergétique : un défi
pragmatique
Tout en soutenant l’électrification
et les énergies renouvelables, Luc Meyer
appelle à des politiques tenant compte
des capacités des entreprises et des
citoyens. Le président avertit que
des ambitions mal calibrées risquent
d’alourdir davantage les charges
sur les petites structures.
Repenser la compétitivité européenne
L’artisanat joue un rôle stratégique
dans l’économie locale et l’innovation.
Cependant, l’excès de régulations
européennes est perçu comme un frein
au développement, favorisant une fuite
des talents et des entreprises vers
des marchés plus flexibles.
Un engagement local et global
Pour clôturer l’événement, Luc Meyer
a annoncé une donation de 6.000 euros à
une initiative de formation en menuiserie
au Népal, illustrant l’engagement solidaire
de l’artisanat. Avec des mesures concrètes
et une volonté de collaboration entre
politiques, entreprises et citoyens,
le secteur artisanal entend relever
les défis de 2025 avec pragmatisme
et ambition.
/02/2025
08
MAGAZINE
POLITIQUE
09
Photographe : Caroline Martin
MAGAZINE
EDITO
DAS LUXEMBURGER MODELL
Der Luxemburger
Sonderfall!?
Ist Luxemburg in der europäischen Staatengemeinschaft ein
Sonderfall? In der Tat scheint das Grossherzogtum zumindest
an der Oberfläche gegen eine ganze Bandbreite von Problemen,
die anderen Regierung die größten Kopfschmerzen bereiten,
immun zu sein.
Luxemburger Unternehmen zahlen weltweit die höchsten Löhne,
obwohl wir in puncto Produktivität, Rentabilität und allgemeiner
Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Vergleich inzwischen weit
abgeschlagen sind und auf den hinteren Plätzen rangieren.
Luxemburg zahlt die höchsten Sozialleistungen und Renten und
während die entsprechenden Finanzierungsmodelle nicht
nachhaltig sind, werden diesbezügliche Probleme lieber tot
geschwiegen, als sie auf die politische Agenda zu setzen.
Kein anderes Land ist auf den stetigen Zufluss von ausländischen
Arbeitskräften angewiesen wie Luxemburg und doch leisten wir
uns rigide, unproduktive Arbeitsbeziehungen, die weder auf die
zeitgemäßen Bedürfnisse der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber
zugeschnitten sind.
„Ist Luxemburg ein Sonderfall auf welches Erfolgsund
Katastrophenrezepte nicht anwendbar sind?“
Die direkten und indirekten Steuereinnahmen des Finanzplatzes
tragen zu einem wesentlichen Ausmaß zum relativen Wohlstand
in Luxemburg bei und doch weder die öffentliche Meinung noch
die Politik scheinen dies zu schätzen zu wissen.
Als kleines Land wären Agilität und die geschickte Positionierung
bei der Umsetzung von europäischen Rechtsvorgaben ein
unschätzbarer Wettbewerbsvorteil. Trotzdem gelingt es uns
systematisch den eigenen Handlungsspielraum und den der
Wirtschaft eigenmächtig noch stärker zu beschneiden, als die
entsprechenden Direktiven uns das vorgeben.
In vielen Bereichen taten wir in der Vergangenheit scheinbar das
Gegenteil von dem was angesichts unserer spezifischen Situation
ratsam wäre. Und trotzdem geht es uns doch scheinbar gut.
Ist Luxemburg ein Sonderfall auf welches Erfolgs- und Katastrophenrezepte
nicht anwendbar sind?
Weltbank, FMI, die europäische Kommission warnen in ihren
jeweiligen Berichten seit Jahren vor den mannigfaltigen
Schieflagen, die wir uns erlauben. Mit einer guten Portion
Überheblichkeit wurden Einschätzungen und Analysen ausländischer
Beobachter als Schwarzmalerei abgetan. Was kennen die
schon von Luxemburg, so die Meinung von Gewerkschaften
und einem nicht kleinen Teil der politischen Klasse.
Im gleichen Atemzug werden auch Erkenntnisse und Analysen
des Statec, verschiedenen Beobachtungsstellen, den Ministerien
und Verwaltungen und natürlich der Arbeitgeber als
Meinungs- und Panikmache abgetan, wenn sie sich nicht mit
der eigenen Agenda decken. Nun gibt es überall Menschen
und Organisationen, die der Überzeugung sind oder die aus
politischen Kalkül die Ansicht verbreiten, dass sich alle
Probleme in Luft auflösen, wenn man sie nur lange und
beherzt genug unter den Teppich kehrt.
Doch in wohl kaum einem anderen Land hat die Fraktion
der Realitätsverweigerer so einen starken institutionellen
und politischen Einfluss. Es sind nicht fundierte Analysen,
strategische Zielsetzungen oder gar die beobachtbare Realität,
die das politische Handeln in Luxemburg an vorderster Stelle
zu leiten scheinen. Nein es ist vielmehr ein Narrativ,
das als eine Art nationales Glaubensbekenntnis auf Gedeih
und Verderb herhalten muss.
Das Narrativ wird durch das sogenannte Luxemburg Modell
verkörpert, d.h. einem institutionalisierten Dialog zwischen
Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften über wichtige
wirtschaftliche und soziale Fragen mit dem Ziel, einen
Konsens zu finden.
Die Geburtsstunde des Luxemburger Modells war die Stahlkrise
in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bei der das
Großherzogtum sich nicht weniger als neu erfinden musste.
Dass Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Regierung in einem
Boot saßen und einem Strang zogen war sicherlich ein
wesentliches Erfolgsrezept bei der Bewältigung dieser
existenziellen Herausforderung.
Noch maßgeblicher war die konsequente wirtschaftliche
Diversifierungspolitik, die unter den Regierungen Werner
und Thorn geführt wurde, der wir u.a. den Finanzplatz zu verdanken
haben. Dieser Umstand findet heute weniger
Beachtung.Ohne diese Wirtschaftspolitik würde es heute wohl,
Luxemburger Modell hin oder her, im Großherzogtum nicht
viel anders aussehen als in der Lorraine, der Wallonie,
dem Saarland und anderen Gebieten, die sich nie vom
Niedergang des Stahlindustrie erholt haben.
Irgendwie ist es schon erstaunlich, dass nicht die visionäre
Wirtschafts- und Standortpolitik ins politische kollektive
Gedächtnis eingegangen ist, sondern ein Gesprächsformat an
dem Sozialpartner und Regierung an einem Tisch sitzen.
/02/2025
10
MAGAZINE
EDITO
Viele Entscheidungsträger glauben also bis heute felsenfest es sei
die Fassade, die das Haus zusammenhält und nicht das Fundament
auf dem es erbaut wurde. Bis heute haben sich diese Formate
erhalten, wobei die bekanntesten die sogenannte Tripartite
und der ständige Beschäftigungsausschuss bilden. Doch das
Luxemburger Modell prägt weit über diese Institutionen hinaus
das Selbstverständnis und die Denkweise der politischen Klasse.
Das Luxemburger Modell und der institutionalisierte Sozialdialog
werden als nationales Erfolgsmodell stipuliert und sind nicht
zu hinterfragen. In der Praxis hat das Luxemburger Modell nicht
mehr viel mit dem Grundgedanken gemein, dass Probleme
im partnerschaftlichen Einverständnis aufgrund nationaler
Interessen angegangen werden.
Seit mehreren Jahrzehnten ist das Luxemburger Modell zu einem
Macht- und Durchsetzungsinstrument der Gewerkschaften
geworden, denen es so gelungen ist sich in wesentlichen Punkten
im Interesse ihrer Mitglieder der Politik zu substituieren.
Sozialdialog jenseits der geschichtlichen Verklärung sieht so
aus, dass Gewerkschaften unilaterale und nicht verhandelbare
Forderungen stellen, die Regierung und Arbeitgeber zu
schlucken haben und deren Ergebnisse in der Regel von der
Allgemeinheit zu bezahlen sind. Ob die Forderungen im
nationalen Interesse sind, oder gar nur im Interesse der
Arbeitnehmer spielt dabei eigentlich keine Rolle mehr.
Als Totschlagargument wird der soziale Frieden bemüht, welches
in der Regel jeder Diskussion in Luxemburg ein Ende setzt
bevor diese richtig begonnen hat. Hinter vorgehaltener Hand
provoziert das klassenkämpferische Gehabe und die Realitätsferne
bei der Politik Kopfschütteln. Wenn es dann aber ernst wird,
reichten bislang einige hundert Fahnenträger der Gewerkschaft,
die an einem freien Nachmittag durch die Stadt spazieren aus,
um jede Regierung in die Knie zu zwingen, wenn sie im vorauseilenden
Gehorsam nicht schon früher umgefallen waren.
Alle beschwören den sozialen Frieden und zahlen jeden Preis,
den von den Gewerkschaften verlangt wird. Dort wo es an
politischem Mut und Überzeugungen mangelte, da gab es ja
Geld mit dem man die Probleme aus der Welt schaffen konnte.
Welche Tripartite der letzten 30 Jahre hat ein strukturelles
Problem angepackt? Vermutlich keine.
Dank unserer Nischenpolitik und unserem wirtschaftlichen
Erfolgsmodell waren wir bis jetzt in der Lage den sozialen
Frieden zu den Konditionen der Gewerkschaft zu kaufen
anstatt im allgemeinen Interesse zu verhandeln.
Doch die Luft wird langsam eng. Immer mehr Länder in der
Welt werden zu Mitbewerbern. Die Wettbewerbsfähigkeit, von
der keiner in Luxemburg etwas wissen will, schmilzt wie Eis an
der Sonne. Die verschiedenen wirtschaftlichen und finanziellen
Gesetzmäßigkeiten, die für Luxemburg ausgehebelt sind,
greifen anscheinend doch.
Das Umfeld der Unternehmen und auch die Arbeitsbeziehungen
unterliegen einem sehr dynamischen Wandel auf den sich
Wirtschaft und Politik so langsam einstellen müssten.
Doch sie haben es erraten. Was zählt mehr als Zahlen und
Fakten? Richtig, das Luxemburger Modell, dass nichts mehr mit
Transformation und Agilität bei der Bewältigung von Krisen zu
tun hat, sondern mit Besitzstandsdenken und Machtpositionen.
Noch immer setzen Teile der Politik die Gewerkschaft mit
Arbeitnehmern gleich obwohl diese offen zugeben nur die
finanziellen Interessen ihrer Mitglieder zu verteidigen und sie
sich nicht im geringsten für nationale Interessen verantwortlich
fühlen. Im gleichen Atemzug fordern die Gewerkschaftsbosse,
dass die Regierung im Sinne des Luxemburger Modell nur
Entscheidungen treffen darf, die von ihnen höchstselbst
abgesegnet wurden.
Ein Paradox. Wir sind für nichts zuständig aber wollen alles
entscheiden…und die Politik spielte mit.
Im Sinne demokratischen Gepflogenheiten und auch im
Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Landes würde es der
Regierung und der Politik gut zu Gesicht stehen, dieses althergebrachte
Narrativ einer kritischen Bewertung zu unterziehen
und sich gegebenenfalls davon und von dem Allmachtsanspruch
der Gewerkschaften zu emanzipieren.
Wenn wir davon ausgehen, dass wir keinen „Sonderfall“ der
Geschichte bilden, braucht Luxemburg ein neues Narrativ, um in
den kommenden Jahren bestehen zu können und der Bevölkerung
einen Lebensstandard ermöglichen zu können, den es bis
heute gewohnt ist. Jenes Narrativ muss wieder auf Tugenden wie
Leistungsbereitschaft, Agilität, Neugierde und Unternehmertum
zurückgreifen. Mit Realitätsverweigerung und Besitzstandsdenken
kommen wir nicht mehr weiter. Daran sollte die heutige
Regierung denken, wenn die Fahnen wieder durch die Straßen
ziehen.
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ÉCONOMIE
ACCÈS AU LOGEMENT
Répondre au défi du logement
est un effort collectif.
Interview avec Claude Meisch, ministre du Logement et de l’Aménagement du territoire.
Monsieur le Ministre, bien que le Fonds spécial pour le logement
abordable ait été doté d’un budget substantiel de 461 millions
d’euros pour 2025, les chiffres révèlent une sous-utilisation
marquée de ces fonds (58% en 2023). Comment expliquez-vous
cette sous-réalisation ?
Ce qui compte, c’est la réalité ! Notre ambition est de créer
plus de logements abordables, en partenariat avec les différents
acteurs du logement : promoteurs publics, communes,
associations sans but lucratif, les employeurs qui peuvent
créer des logements pour leurs salariés…et maintenant également
avec les promoteurs privés. Répondre au défi du logement
est un effort collectif. Nous sommes tous concernés par
cet enjeu et mobiliser tous les acteurs est une étape essentielle
pour augmenter l’offre de logements abordables
au Luxembourg.
En 2024, nous avons signé 15 actes de vente pour des projets
en VEFA (Vente en l'État Futur d'Achèvement) atteignant un
total d’environ 165 Mio €. L’augmentation du budget du Fonds
spécial pour le logement abordable pour 2025 reflète nos
ambitions de renforcer notre action en faveur de l’accès au
logement pour tous.
Le plus grand constat est : ça prend du temps. Ainsi, ce Gouvernement
a tracé comme objectif de construire plus et plus
vite, en concentrant le développement aux endroits les plus
appropriés. Le catalogue de 40 mesures pour la simplification
administrative, présenté en juin 2024, permettra de construire
plus vite dans le futur et de dépenser la totalité des budgets
alloués pour la construction de logements abordables.
En pleine crise de la construction, l’accélération des projets
publics est jugée cruciale par les acteurs du secteur. Quels sont
vos engagements pour avancer les soumissions et les attributions
de marchés publics dans le domaine du logement ?
Les défis actuels nécessitent des actions concertées et
efficaces. L’enjeu principal est de garantir que les projets
publics dans le domaine du logement abordable puissent
non seulement avancer rapidement, mais aussi contribuer à
stabiliser et à dynamiser le secteur de la construction, tout
en contribuant à l’attractivité du Luxembourg. Le défi est
de taille, mais il est essentiel de maintenir une approche
qui soutienne à la fois l’accès au logement pour les citoyens et
la résilience d’un secteur clé de notre économie.
Face à ce contexte, l'accélération des projets publics représente
une priorité absolue. Ce défi me tient à cœur et j'utilise
toutes les ressources, tous les outils et toutes les données à
disposition pour développer des mesures efficaces et obtenir
rapidement des résultats visibles. Pour atteindre
cet objectif, la mise en place de mesures de simplification
administrative a un potentiel énorme. En effet, la simplification
administrative n'est pas une fin en soi, mais un instrument
déclencheur qui permet d'accélérer non seulement les
projets publics, mais aussi les projets privés. En réduisant
les formalités et en facilitant les procédures, nous pouvons
améliorer l'efficacité et la rapidité de la mise en œuvre
des projets, ce qui est crucial dans un environnement en
constante évolution.
En plus de ces mesures d'accélération administrative, nous
poursuivons activement notre stratégie d'acquisition de projets
en VEFA, avec plusieurs projets en cours d'analyse.
Par ailleurs, mettre l’accent sur la mobilisation des « Baulücken
» est un levier essentiel pour optimiser l’utilisation
des terrains disponibles et d’accélérer la construction de logements.
Le projet Raum+ a permis d’identifier plus de 12.000
espaces vacants au Luxembourg. Construire dans ces dents
creuses offre la possibilité de créer rapidement et efficacement
plus de 23.000 logements pour plus de 50.000 personnes
et ce, à l'intérieur de périmètres constructibles existants.
En 2023, le Fonds du Logement et la SNHBM ont réalisé
315 logements. Quel est votre objectif de production d’ici 2028,
et de quelles ressources ces entités auront-elles besoin pour
atteindre ce but ambitieux ?
Je n’ai aucun doute que le Fonds du Logement et la SNHBM
construiront de plus en plus dans les années à venir.
Des projets de grande envergure tels que « Wunne mat der
Wooltz », « NeiSchmelz » et à Luxembourg-Ville « Itzeger
Knupp » en sont la preuve.
Pour y parvenir, la collaboration étroite de la SNHBM et du
Fonds du Logement avec les entreprises de construction dont
les compétences et le professionnalisme sont cruciaux pour
respecter les délais impartis est fondamentale. Le renfort
des équipes techniques respectives, en recrutant des talents
variés capables de relever les défis liés au développement et à
la réalisation des projets de construction est également une
/02/2025
14
MAGAZINE
ÉCONOMIE
« La création de logements pour salariés par
les entreprises représente une solution innovante
et efficace pour répondre à la demande croissante
de logements abordables. »
Photocrédits : Ministère du Logement et de l'Aménagement du territoire
priorité. Ces mesures jouent un rôle clé dans l’optimisation
des processus et la concrétisation des projets sur le territoire
national. Nous ne nous concentrons pas uniquement sur les
grands promoteurs publics : chaque commune peut être un
promoteur public sur son territoire. Et nous serons là pour les
soutenir dans cette démarche.
Mais les communes ne sont pas les seuls acteurs !
Les associations et les acteurs privés sont également concernés.
Ces objectifs ambitieux nécessitent une synergie entre
les différents acteurs du secteur, une gestion optimisée des
ressources et une vision claire pour répondre aux besoins
croissants en logements abordables au Luxembourg.
La collaboration et l'engagement de tous seront déterminants
pour atteindre ces buts et améliorer la qualité de vie des
citoyens.
Le logement est un pilier essentiel pour garantir la dignité
humaine et renforcer la cohésion sociale. Chaque nouvelle
habitation construite favorise une société plus équitable et
solidaire, offrant à chacun la chance de vivre dans des
conditions décentes et de participer activement à la vie
économique et sociale de la communauté.
Le secteur privé, et plus particulièrement les entreprises de
construction, pourrait jouer un rôle clé dans l’offre de logements
abordables via des partenariats public-privé (PPP). Où en sont les
projets pilotes sur terrains privé et publics ? Envisagez-vous de
recourir au modèle de la « Communauté des Réalisateurs » sur
des terrains publics ?
Imaginez un avenir où chaque citoyen a accès à un logement
abordable grâce à une collaboration sans précédent entre
le secteur public et privé.
15
MAGAZINE
ÉCONOMIE
La collaboration de tous les acteurs, publics et privés, est
essentielle pour augmenter l'offre de logements abordables
sur le marché. Nous avons déjà fait des progrès significatifs
en acquérant des logements en VEFA, avec plus de 269 unités
déjà sécurisées, ce qui constitue un pilier fondamental pour
le développement de l'offre de logements abordables.
De plus, la création de logements pour salariés par les
entreprises représente une solution innovante et efficace pour
répondre à la demande croissante de logements abordables.
En travaillant ensemble, les partenariats public-privé (PPP)
créent une situation gagnant-gagnant pour tous les acteurs
impliqués, en maximisant les ressources et en partageant
les risques et les bénéfices.
Nous envisageons également de développer des projets de
logements dans des zones expérimentales, afin de tester de
nouvelles approches et de trouver des solutions durables et
évolutives pour le futur. Pour ce printemps, nous prévoyons
de lancer des projets de location via des partenariats PPP,
ce qui renforcera encore notre capacité à offrir des logements
abordables.
Le modèle de la « Communauté des Réalisateurs » sur les
terrains publics est une autre possibilité à considérer sérieusement.
Cette approche collaborative permettrait de réunir tous
les intervenants dès la phase de conception du projet, favorisant
la transparence, le partage des risques et l'innovation.
« L'agumentation du budget du Fonds spécial pour le logement
abordable pour 2025 reflète nos ambitions de renforcer
notre action en faveur de l'accès au logement pour tous. »
Il existe de nombreuses possibilités pour que les acteurs
privés contribuent de manière significative aux initiatives
visant à répondre aux besoins du marché immobilier.
Mais l’engagement actif dans ces initiatives et la prise
de responsabilité du secteur privé sont cruciaux dans
la résolution des défis actuels et futurs du logement,
du marché immobilier et du secteur de la construction.
Certains élus communaux mettent en avant l’autonomie
communale pour justifier leur réticence à densifier.
Quelles mesures le Gouvernement envisage-t-il pour surmonter
ces résistances et inciter les communes à jouer un rôle plus
actif dans la production de logements abordables ?
Dialogue, dialogue, dialogue. C'est la clé pour surmonter
les résistances et inciter les communes à jouer un rôle plus
actif dans la production de logements abordables.
Au cours des derniers mois, je me suis rendu auprès de plus de
40 communes, ce qui m'a permis d'entendre de vive voix les
besoins et les réalités variés de chaque territoire. Ce dialogue
constant est essentiel pour réitérer l'importance de travailler
ensemble afin de mettre plus de logements sur le marché.
Nous travaillons actuellement sur des modifications à la loi
modifiée du 7 août 2023 relative au logement abordable, qui
apporteront plus de soutien aux communes dans la réalisation
de logements abordables. Ces modifications visent à simplifier
et accélérer les procédures, facilitant ainsi l'accès aux soutiens
nécessaires.
La réforme de l'article 29bis présentée en janvier permettra
de générer plus de logements, y compris des logements abordables,
dans les nouveaux quartiers sur la même surface au
sol. Elle prévoit également moins d'emplacements de
stationnement et plus d'espaces verts, ainsi qu'une harmo
nisation des pourcentages de logements abordables dans
les plans d'aménagement particulier (PAP) d'au moins
10 logements. Par exemple, les zones actuellement classées
en zone constructible selon le PAG devront inclure 15% de
logements abordables, tandis que les zones nouvellement
classées devront en inclure 20%, et les zones prioritaires
d'habitation désignées par le plan directeur sectoriel
« logement » devront en inclure 30%.
La libération du potentiel des terrains identifiés dans les
Plans d'Aménagement Général (PAG), qui peuvent accueillir
jusqu'à 160 000 unités de logement, représente une avancée
significative. Cela aura un impact direct sur la densité de
construction et générera plus de logements abordables dans
les quartiers à venir.
Pour soutenir les communes dans leur politique de logement,
j’ai créé au sein du ministère fin 2024 la Cellule « Soutien aux
communes ». Cette cellule est le point de contact pour toutes
les questions des communes touchant leur stratégie logement,
ainsi que la planification, la réalisation et la gestion des logements
abordables sur leur territoire. Elle offre aux communes
l'aide nécessaire pour qu'elles puissent renforcer leur rôle
dans la création de logements abordables tout en assurant
un haut niveau de qualité de vie.
La Cellule est également en charge de la mise en œuvre, du
suivi, des adaptations et modifications du Pacte logement
2.0, ainsi que de l’élaboration d’éventuels nouveaux outils de
soutien nécessaires pour les communes en vue de la création
de logements abordables. Elle travaille activement sur
une modification et simplification de la loi dite « Pacte
Logement 2.0 » tout en envisageant l’introduction
de nouvelles participations financières pour promouvoir
la création de logements abordables.
La coordination de toutes ces mesures est essentielle pour
surmonter les éventuelles résistances et inciter les communes à
jouer un rôle plus actif dans la production de logements abordables.
Nous avons le pouvoir de transformer ces défis en une
opportunité, et de garantir que chaque commune devienne un
acteur clé dans la création de logements abordables.
Une grande partie des terrains constructibles, notamment
les Baulücken, reste inexploitée parce qu’ils appartiennent à des
propriétaires privés. Envisagez-vous des mesures plus fermes
pour mobiliser ces terrains et répondre ainsi plus efficacement
à la demande de logements ?
Le ministère des Affaires intérieures travaille activement
sur la réforme de l’impôt foncier. Cette réforme, ainsi que
/02/2025
16
MAGAZINE
ÉCONOMIE
l'introduction d'une taxe de mobilisation des terrains (IMOB)
et d'un impôt sur la non-occupation des logements (INOL)
visent à encourager l'utilisation efficace des terrains disponibles
et à accélérer la construction de nouveaux logements
et constituent des mesures clés pour lutter contre la pénurie
croissante de logements au Luxembourg.
La réforme de l’impôt foncier est l'un des moyens les plus
simples et les plus efficaces pour accélérer la construction
de logements. En exploitant pleinement le potentiel des
« Baulücken », nous pouvons considérablement augmenter
l'offre de logements. Il est impératif de faire comprendre à
tous l'importance capitale de cette réforme.
Actuellement, nous disposons déjà de divers instruments
et mesures de soutien pour encourager l'activation de
ces terrains. À titre d’exemple, des avantages fiscaux sont
offerts aux propriétaires privés et des aides financières sont
disponibles pour les projets communaux. Les possibilités
sont nombreuses et prometteuses et nous devons les utiliser
pleinement pour maximiser leur impact.
Les communes jouent un rôle décisif dans cette démarche.
Elles ont à leur disposition plusieurs outils pour activer les
terrains à bâtir et contribuer ainsi à la lutte contre la pénurie
de logements. Ces outils sont décrits en détail dans la
brochure récemment publiée, dédiée aux « Baulücken ».
En travaillant ensemble, nous pouvons transformer
ces terrains vacants en logements abordables et de qualité.
La réforme de l'IFON, combinée à l'introduction de l'IMOB
et de l'INOL, ainsi qu'à l'activation des « Baulücken » et
au soutien accru aux communes, constitue une approche
intégrée et cohérente pour résoudre la pénurie de logements.
Ensemble, nous pouvons transformer ces défis en opportunités
et garantir que chaque citoyen ait accès à un logement
abordable.
Les entreprises de construction dénoncent depuis longtemps
les lourdeurs administratives qui freinent les projets de construction
de manière significative. Quelles actions concrètes le Gouvernement
prévoit-il pour alléger ces contraintes et permettre
enfin une accélération tangible des procédures ?
Le dialogue renforcé avec le secteur de la construction
et avec les communes dans le cadre de la réunion nationale
de logement de 2024 a permis d’identifier les priorités et de
tracer les grandes lignes d’action pour la simplification administrative
des procédures. Le gouvernement luxembourgeois
a créé un catalogue de 40 mesures de simplification
administrative afin de dynamiser la création de logements,
tout en tenant compte de la qualité urbanistique et du
développement de la résilience face aux effets du changement
climatique.
Le 10 janvier dernier, le Conseil de gouvernement a approuvé
la mise en œuvre des plusieurs éléments clés de cet ensemble
de mesures de simplification administrative, notamment la
révision de l’article 29bis, déjà mentionnée, l’introduction
du principe « silence vaut accord », l’introduction de limites
bagatellaires pour travaux de moindre envergure, la révision
de règles urbanistiques pour les ZAE (zones d’activités économiques),
ainsi que l’harmonisation et simplification
des procédures d’instruction en matière environnementale.
Au sein du ministère du Logement et de l’Aménagement du
territoire, la CFUE (Cellule de facilitation urbanisme
et environnement) joue un rôle central dans cette démarche.
Ce groupe d’experts en urbanisme et en environnement assure
la coordination entre les différentes parties prenantes, y
compris les autorités locales, les promoteurs et les urbanistes,
pour une meilleure synergie. Elle a mis en place un service
d’optimisation du conseil aux maîtres d’ouvrage et de renforcement
des missions d’assistance des administrations pour
les acteurs de la construction.
Ces actions visent à réduire les lourdeurs administratives,
améliorer la prévisibilité ainsi que la transparence des procédures,
et à accélérer la réalisation des projets de construction
tout en garantissant une haute qualité de vie et une bonne
intégration environnementale.
Nous sommes à un moment crucial où ces différentes
mesures sont en cours d'implémentation. Après cette phase,
il sera essentiel d'évaluer l'impact de ces initiatives pour
garantir qu'elles atteignent leurs objectifs. Grâce à une action
concertée avec tous les acteurs, y compris les artisans, nous
parviendrons à créer suffisamment de logements abordables
pour tout le monde dans le pays.
Chambre des Métiers
max.urbany@cdm.lu
Conseiller économique
+ 352 42 67 67 - 261
cdm.lu
17
MAGAZINE
POLITIQUE
ZUKUNFSWEISENDE STELLUNGNAHME
Prioritäten des Handwerks
der Groβregion: Erneuerbare
Energien, Berufsbildung
und Europa.
2024 war im Rückblick ein sehr arbeitsintensives Jahr für den Interregionalen Rat der Handwerkskammern der Großregion (IRH)
mit seinen 8 Mitgliedskammern aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Grand Est und der Wallonie. Im Rahmen
der Vollversammlung vom 19. November 2024 in Kaiserslautern wurde eine, von den Experten der Handwerkskammern verfasste,
zukunfsweisende Stellungnahme zu den Themen « Erneuerbare Energien & Berufsbildung » angenommen und dem Gipfel
der Großregion (GR) zugestellt. Am 11. Dezember 2024 fand eine interessante Talkrunde in der Vertretung des Landes
Rheinland-Pfalz, das 2023-2024 den Vorsitz der Großregion hatte, zu europäischen Schlüsselthemen statt.
Sektors sehr gut sind und das Motto
lautet: „Bilde dich aus - im Handwerk -
um das Klima zu ‚retten‘!“;
„Hier gilt es auf EU-Ebene den
geeigneten Rahmen zu definieren,
welcher die Betriebe in ihrer
Wettbewerbsfähigkeit stärkt
und der Überregulierung und
lähmenden Bürokratie einen
Dämpfer verpasst.“
IRH-Generalversammlung am 19.11.2024 in Kaiserslautern : mit Ehrengast Dr. Denis Alt, Staatssekretär
im rheinland-pfälzer Arbeitsministerium, wurden die Themen Fachkräftemangel und Ausbildung diskutiert.
Handwerk, Energiewende & Nachhaltigkeit:
« Was wir bewegen,
bewegt die Groβregion! »
Eine zentrale Frage stand 2024 beim
Handwerk im Fokus: Welche Potenziale
gibt es in der GR, speziell im
Bereich der Aus- und Weiterbildung
mit Hinblick auf die Energiewende?
Die verfassten und diskutierten
Antworten waren vielschichtig.
Der IRH setzt sich für die Schaffung
einer starken (und gemeinsamen) Allianz
in der GR zur Förderung des Markenimages
des Handwerks ein (das in
hochrangigen politischen Diskussionen
oft „vergessen“ wird). Die jungen Leute
und zukünftigen Generationen müssen
mobilisiert werden, ihre Zukunft im
Handwerk zu erkennen (z. B. durch eine
Lehre), da die Zukunftsaussichten des
Es kommt darauf an ein Angebot an
Erstausbildungen aufzubauen, welche
die neuesten Technologien integrieren
(z.B. im Bereich der „erneuerbare Energien“),
wobei als Leitlinie die Einbeziehung
des „technischen Fortschritts“ in
die Inhalte der bestehenden Erstausbildungen
gelten sollte, mit dem Ziel,
die bestehenden Berufe zukunftsfähig zu
machen (und nicht neue zu schaffen):
es geht darum die bestehenden Ausbildungen
für die Zukunft zu stärken!
Zudem soll der Aufbau eines „lebenslangen“
Weiterbildungsangebots in
Kohäsion und Harmonie in der GR,
um somit ein kontinuierliches „Re- und
Upskilling“ des Personals zu ermöglichen.
Wichtig ist somit die Unter-
/02/2025
18
MAGAZINE
POLITIQUE
stützung der handwerklichen KMU
und Kleinstunternehmen bei ihren
Investitionen und ihrem technologischen
Wandel.
Förderung der grenzüberschreitenden
Ausbildung
Der IRH schlägt vor, die Förderung
und Betreuung der „grenzüberschreitenden
Ausbildung“ als Möglichkeit für
junge Menschen, Mobilität in einem
interregionalen Kontext zu erleben, zu
verstärken. Er verweist auf seine
Voranalyse, die 2025 ergänzt wird.
Wichtigkeit einer langfristigen Planungssicherheit
bei der Umsetzung der Energiewende
Es sollte massiv in alternative Infrastrukturen,
in die Forschung und
Entwicklung neuer Technologien und
vor allem in den Ausbau des Stromnetzes
in der GR investiert werden,
bevor Verbote/Verpflichtungen oder
zusätzliche Steuern verhängt werden.
Der Übergang zu einer CO 2 -neutralen
GR kann nicht von heute auf morgen
erfolgen.
Es muss unbedingt vermieden werden,
daβ ein gegenteiliger Effekt entsteht,
sozusagen eine abwartende oder ablehnende
Haltung bei Unternehmen und
Bürgern gegenüber neuen Technologien
im Zusammenhang mit „erneuerbaren
Energien“. Eine systematische
Guidance, Begleitung und Beratung der
von kleinen und mittleren Handwerksbetrieben
und Bürger ist zentral.
Aufgrund ihrer Vorreiterrolle, müssen
in Zukunft sowohl der Staat als auch
die Gemeinden Verantwortung für
eigene Investitionen in „erneuerbare
Energien“ übernehmen (u.a. „Photovoltaik“
und „energetische Gebäudesanierung“)
und somite in Zeichen setzen.
Ausrichtung der EU-Politiken an den
Belangen des Handwerks
Der IRH organisierte am 11.12.2024
zum ersten Mal eine Konferenz unter
der Form eine „Talkrunde“ mit EU-
Abgeordneten der Groβregion und der
Europäische Kommission in Brüssel.
Der IRH sowie die Ko-Organisatoren
SMEunited und die Landesvertretung
Rheinland-Pfalz empfingen Tilly Metz
(Déi Gréng - EFA), Manuela Ripa
(ÖDP - EVP), Dr. Joachim Streit (Freie
EU-Talkrunde am 11.12.2024 in Brüssel
Wähler - Renew Europe) sowie Markus
Hell, Policy Officer in der Abteilung
KMU Politik der DG GROW. Moderiert
wurde die Runde von der freien Journalistin
Romy Straβenburg (siehe Photo).
In einer einleitenden Runde trug IRH-
Präsident Philippe Fischer die Feststellungen
und Vorschläge des Handwerks
der Groβregion in Punkto EU-KMU-
Politik vor und Coralie Bonnet, Provinziale
Abgeordnete (Les Engagés) aus
der belgichen Provinz Luxemburg und
Präsidentin des provinzialen Kollegiums
führte ein Pladoyer für eine ausgeglichene
grenznahe Zusammenarbeit.
Die KMU des Handwerks befinden sich
in einem umfassenden Wandel: Neben
der zunehmenden Digitalisierung – und
dem durch KI beschleunigten Umbruchs
- sind es vor allem die demografischen
Veränderungen (Stichwort
„Fachkräftesicherung“) sowie die
Dekarbonisierung also der gemeinsame
Weg zur Klimaneutralität, welche die
Betriebe stark impaktieren. Diese Transformationsprozesse,
die die EU-Politik
– insbesondere die EU-Kommission
und das EU-Parlament – nicht außer
Acht lassen kann, stellen die KMU und
insbesondere das Handwerk vor groβe
Herausforderungen. Hier gilt es auf
EU-Ebene den geeigneten Rahmen zu
definieren, welcher die Betriebe in ihrer
Wettbewerbsfähigkeit stärkt und der
Überregulierung und lähmenden
Bürokratie einen Dämpfer verpasst.
In einem Schlusswort appelierte Gerhard
Huemer, Direktor bei SMEunited,
an die Vertreter der Institutionen, daβ
in Zukunft eine auf kleine Betriebe
ausgerichtete EU-Politik, sowohl bei der
Kommission als auch beim EU-Parlament,
das Prinzip „Think Small First“
durch ein „Act Small First“ erweitern
müsste: Brüssel und Straβburg werden
daran gemessen, wie bestehende und
zukünftige EU-Texte auf die Belange der
kleinen Betriebe ausgerichtet werden.
www.cicm-irh.eu /
www.handwerk-gr.eu /
www.artisanat-gr.eu
Chambre des Métiers
marc.gross@cdm.lu
cdm.lu
19
MAGAZINE
JURIDIQUE
NOUVEAU RÈGLEMENT EUROPÉEN
Les obligations renforcées
en matière de sécurité
des produits.
Un nouveau règlement européen est applicable depuis le 13 décembre 2024 concernant la sécurité générale des produits
non-alimentaires (ou RSGP) 1 . Cet instrument remplace la directive européenne 2001/95 sur la sécurité générale
des produits et la directive 87/357 sur les produits ayant l’apparence de denrées alimentaires.
Le RSGP étant directement applicable dans tous les pays
de l’Union européenne, il est appelé à remplacer les
dispositions en vigueur au Luxembourg. 2
Si la sécurité des produits est depuis longtemps un élément
clé de la protection des consommateurs, il est considéré aujourd’hui
que les objets même les plus ordinaires sont de plus
en plus susceptibles de constituer un risque de sécurité car ils
résultent de processus chimiques ou mécaniques complexes.
« Tout produit dangereux doit faire l’objet
d’un signalement via le portail web mis en place
au niveau européen (« Safety Business Gateway »). »
L’obligation générale de sécurité
L’exigence de sécurité des produits non-alimentaires 3 se
traduit par l’obligation pour les professionnels de ne mettre
sur le marché que des produits dits sûrs.
Avant de vendre ou de mettre un produit à la disposition
du consommateur, le professionnel doit veiller à ce que le
produit ne présente aucun risque, ou un risque minime, en
tenant compte des conditions normales et raisonnablement
prévisibles d'utilisation.
L’obligation générale de sécurité concerne les produits neufs,
les produits d’occasion, et aussi les produits mis à disposition
des consommateurs lors d’une prestation de service, par
exemple une location, une mise à disposition à titre
gratuit, ou des activités sportives ou de loisir.
Il faut noter que l’obligation générale de sécurité ne s’applique
pas aux antiquités et aux produits nécessitant une réparation
ou une remise en état dès lors que l’acheteur est clairement
informé de l’état du produit.
Ce qui change pour les professionnels
Le nouveau règlement européen est censé être pour les
consommateurs un filet de sécurité contre les produits
dangereux. A cette fin, le RGSP responsabilise ainsi tous les
professionnels impliqués dans la chaîne d’approvisionnement
en fonction de leurs rôles respectifs.
La 1 ère responsabilité repose toujours sur le fabricant qui doit
effectuer une évaluation des risques avant de mettre le produit
sur le marché, et rédiger une documentation technique
contenant au moins une description générale du produit
et de ses caractéristiques essentielles pertinentes pour
l’évaluation de sa sécurité. 4
Les fabricants doivent aussi identifier chaque produit afin
d’en permettre sa traçabilité (numéro du produit, raison
sociale du fabricant, etc.).
A noter que, suivant le RGSP, tout professionnel qui met
un produit sur le marché sous son propre nom ou sa propre
marque est considéré comme étant un fabricant. 5
Au-delà des fabricants, les autres acteurs économiques,
que ce soient les importateurs, ou les distributeurs, sont
responsabilisés et doivent vérifier que les produits respectent
l’obligation générale de sécurité. 6
Les fournisseurs de place de marché en ligne 7 sont également
inclus dans la chaîne de responsabilité et ils sont notamment
désormais soumis à l’obligation de notifier les produits
dangereux dont ils auraient connaissance aux autorités. 8
Le point de contact au Luxembourg
Au Luxembourg, le « Point de contact produits » de l’ILNAS
est l’autorité compétente pour assurer la surveillance du
marché par rapport à ce règlement européen.
ILNAS
1 avenue du Swing
L-4367 Belvaux
Tél.: (+352) 247 743 20
E-mail: pcpluxembourg@ilnas.etat.lu
L’évaluation des risques
Si un produit est visé par une réglementation sectorielle,
il est présumé conforme avec l’obligation générale de
/02/2025
20
« Au-delà des fabricants, les autres acteurs
économiques, que ce soient les importateurs, ou
les distributeurs, sont responsabilisés et doivent
vérifier que les produits respectent l’obligation
générale de sécurité. »
MAGAZINE
JURIDIQUE
MAGAZINE
JURIDIQUE
sécurité ; dans les autres cas, l’évaluation des risques est faite
prenant en compte certains éléments, tels les normes européennes
ou nationales, les recommandations de la Commission
européenne, les guides de bonne pratique, les attentes
légitimes des consommateurs.
L’évaluation des risques doit permettre de conclure, soit à une
absence de dangerosité, soit à la nécessité de mettre en place
des mesures d’atténuation des risques, par exemple dans
une notice d’utilisation ou sous forme d’avertissement.
Les usages détournés du produit raisonnablement prévisibles
doivent également être pris en compte, tout en prêtant une
attention particulière aux utilisateurs vulnérables (enfants,
personnes âgées).
La notification des produits dangereux
Si un produit commercialisé présente un risque, les professionnels
impliqués dans la chaîne de distribution doivent
engager sans délai les actions nécessaires pour maîtriser
ces risques, y compris au besoin le retrait du marché et/ou
le rappel des produits déjà écoulés. 9
Les autorités nationales effectuent des inspections et testent
les produits sur le marché, et, si un produit est détecté comme
étant dangereux, elles peuvent interdire les ventes, arrêter
le produit aux frontières, ou en ordonner son rappel.
Tout produit dangereux doit faire l’objet d’un signalement
via le portail web mis en place au niveau européen
(« Safety Business Gateway »). 10 En moyenne, chaque
jour, une vingtaine de nouvelles alertes sont diffusées.
En 2023, les alertes validées ont atteint le nombre record
de 3.412. 11
Le Safety Gate est donc un système d’alerte qui permet aux
autorités nationales d’échanger rapidement des informations
sur des produits dangereux afin que les mesures appropriées
soient prises dans chaque Etat membre.
Les cinq alertes de sécurité les plus fréquentes en 2023 12
Les cinq types de risques les plus fréquent en 2023 13
Chambre des Métiers
gilles.cabos@cdm.lu
Conseiller juridique
+ 352 42 67 67 - 252
cdm.lu
1
Règlement européen (UE) 2023/988 du 10 mai 2023 relatif à la sécurité générale des produits
2
Les textes remplacés par le RSGP sont (i) la loi du 31 juillet 2006 relative à la sécurité générale des produits ainsi que (ii) le règlement grand-ducal du 8 avril 1991
relatif aux produits ayant l’apparence de denrées alimentaires.
3
Les denrées alimentaires, les produits pharmaceutiques et les dispositifs médicaux font l’objet de dispositions particulières.
4
Article 9.2. du RGSP.
5
Article 13.2. du RGSP.
6
Il est en particulier renvoyé aux articles 11 et 12 du RGSP.
7
Un fournisseur de place de marché en ligne est un service d’intermédiation commercial qui permet aux vendeurs de proposer leurs produits et services
sur une plateforme (site internet) en échange d’une commission, comme par exemple Amazon, eBay, ou, plus localement, Letzshop.
8
Les fournisseurs de places de marché en ligne ont aussi l'obligation de s'enregistrer sur le portail dédié (ou « Safety Gate ») afin de permettre une communication directe avec les autorités
nationales de surveillance du marché.
9
Les professionnels doivent se tenir informés des risques que les produits qu'ils commercialisent peuvent présenter (veille sectorielle, remontées du S.A.V. signalant des accidents, etc.).
10
https://ec.europa.eu/safety-gate
11
Suivant la Commission européenne, l’augmentation du nombre d’alertes ne signifie pas qu’il y a plus de produits dangereux sur le marché, mais l’engagement accru des autorités nationales en
faveur de la surveillance du marché.
12
Source : Safety Gate, Rapport 2023
13
Source : Safety Gate, Rapport 2023
/02/2025
22
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MAGAZINE
DIGITAL
RÉGLEMENTATION
Accessibilité numérique.
Dans un monde où inclusion et accessibilité deviennent des priorités sociétales, la loi sur l’accessibilité des produits et services,
adoptée le 8 mars 2023, constitue une avancée majeure vers une société plus équitable. Prévue pour entrer en vigueur le 28 juin 2025,
cette réglementation offre aux entreprises une opportunité de moderniser leurs pratiques tout en répondant aux besoins
de tous les utilisateurs, sans exception.
Afin d’accompagner les entreprises
artisanales dans cette
transition et de faciliter leur
adaptation, Monsieur François Engels,
Coordinateur général de l’Office de
la surveillance de l’accessibilité des
produits et services (OSAPS), et
Monsieur Julien Desmulier, représentant
de la société de services informatiques
Q-Leap, ont apporté leurs
éclairages à travers quatre questions.
« Près de 15 % de la population du
Luxembourg est en situation de handicap,
ce qui signifie qu’une personne sur sept,
au Luxembourg, est potentiellement dans
l’incapacité de consulter des sites web. »
1. Quels sont les principaux défis techniques
auxquels les entreprises font face
lorsqu’elles cherchent à rendre leurs
plateformes numériques conformes à
la loi sur l'accessibilité des produits et
services ?
La mise en conformité des plateformes
numériques avec la norme
RAWeb (Règlement grand-ducal
relatif à l'accessibilité des sites internet
et des applications mobiles des organismes
du secteur public) représente
un défi technique majeur pour les
entreprises, particulièrement au
Luxembourg. Le RAWeb impose des
exigences strictes pour garantir l'accessibilité
numérique aux personnes
en situation de handicap, en veillant
à ce que les sites web et applications
soient utilisables par tous, y compris
ceux ayant des déficiences visuelles,
auditives, motrices ou cognitives.
Que ce soit pour des systèmes récents
ou plus anciens, adapter les plateformes
existantes aux exigences du RAWeb
nécessite des ajustements techniques
précis.
L'un des principaux enjeux est de
garantir la conformité sans altérer les
fonctionnalités essentielles des plateformes.
La simplification des interfaces
sans compromettre l’expérience
utilisateur globale est également un
défi important. Les exigences d’accessibilité,
telles que la hiérarchisation des
contenus, les contrastes de couleurs
et la navigation, doivent être intégrées
tout en maintenant une interface
fluide et intuitive. Cela peut nécessiter
des ajustements importants dans les
parcours utilisateurs et les composants
interactifs.
Un autre défi majeur est le manque de
compétences spécialisées en accessibilité
numérique. Peu d’équipes de développement
et de tests maîtrisent les
normes RAWeb et les bonnes pratiques
associées. Cette lacune complique la
mise en place de tests adaptés, qui
doivent combiner outils automatisés
et évaluations manuelles approfondies.
L’utilisation d’outils spécialisés, tels que
les lecteurs d’écran ou les simulateurs
de handicaps, est indispensable pour
couvrir toutes les exigences, mais ces
tests sont chronophages et nécessitent
des compétences spécifiques souvent
absentes en interne.
Il est également important de tester
la compatibilité des plateformes avec
les technologies d’assistance (lecteurs
d’écran, navigation au clavier) et de
s’assurer que les éléments interactifs
répondent aux critères du RAWeb. En
outre, les coûts et les délais de mise
en conformité représentent un défi
stratégique. Avec la date limite fixée à
juin 2025, les entreprises doivent allouer
rapidement des ressources suffisantes
pour adapter leurs plateformes, tout en
respectant les délais et les contraintes
budgétaires.
2. Quels outils ou méthodologies recommandez-vous
pour qu'une PME puisse effectuer
une première évaluation d'accessibilité
numérique par elle-même ?
Pour qu'une PME luxembourgeoise
puisse réaliser une première évaluation
d'accessibilité numérique conforme au
RAWeb, des outils gratuits et faciles
d’accès permettent de lancer cette démarche
sans mobiliser immédiatement
des ressources importantes.
1-Outils gratuits disponibles :
• Lighthouse, intégré aux navigateurs
Chrome et Edge, permet d’effectuer
un audit rapide d’accessibilité sans
installation supplémentaire. Il couvre
de nombreux critères d’accessibilité
mais ne fournit pas de hiérarchisation
des erreurs détectées.
/02/2025
24
MAGAZINE
DIGITAL
• L’extension Axe DevTools offre
également des analyses détaillées et
intuitives des problèmes d’accessibilité
directement dans le navigateur.
Elle identifie des erreurs précises
liées à la structure des pages, aux
contrastes de couleurs, aux attributs
ARIA ou encore à la navigation
au clavier. L’outil propose des
recommandations concrètes pour
résoudre les problèmes détectés,
ce qui facilite la correction des
non-conformités avec les critères
du RAWeb. De plus, Axe DevTools
permet de filtrer les résultats en
fonction des niveaux de conformité
des WCAG (A, AA, AAA), aidant
ainsi les PME à prioriser les corrections
en fonction des exigences
légales.
• En complément, l’utilisation du
lecteur d’écran NVDA permet
de tester la compatibilité des
interfaces avec les technologies
d’assistance, un point fondamental
pour répondre aux obligations du
RAWeb. NVDA simule l’expérience
d’un utilisateur aveugle ou malvoyant
en lisant à voix haute
les contenus des pages web.
Ce test permet d’évaluer la clarté
de la navigation, la pertinence des
descriptions d’images, et la cohérence
des structures de titres et de
liens. Cette vérification garantit
que les contenus sont accessibles
de manière fluide et compréhensible.
• Les bookmarklets Q-Leap
Chez Q-Leap, nous avons développé
des bookmarklets à installer
directement dans votre barre de
favoris de votre navigateur. Ces
bookmarklets permettent d’identifier
rapidement les problèmes
d’accessibilité sur une page web,
sans avoir besoin de logiciels ou de
configurations complexes. Ils sont
conçus pour fournir une première
vue d’ensemble des erreurs potentielles,
ce qui en fait une solution
idéale pour une évaluation initiale.
Découvrez et installez les bookmarklets
ici : https://q-leap.eu/
bookmarklets-test-daccessibilite/
2-Validation de l’expérience
utilisateur :
Bien que la vérification technique permette
d’identifier les non-conformités
aux normes d’accessibilité, elle ne suffit
pas à garantir une utilisation effective
de la plateforme par les personnes en
situation de handicap. Une validation
complémentaire centrée sur l’expérience
utilisateur est indispensable.
Elle consiste à vérifier, dans des conditions
d’usage réelles, que les solutions
mises en place répondent aux besoins
concrets des utilisateurs finaux.
Pour cela, nous recommandons des
outils comme le NoCoffee Vision Simulator,
qui permet de simuler divers
types de troubles visuels. Cet outil est
particulièrement utile pour vérifier si
les interfaces numériques sont accessibles
aux personnes malvoyantes.
3. En tant qu'experts, quelles étapes clés
doivent être suivies pour intégrer l'accessibilité
numérique dès la phase de conception
des plateformes ?
Pour intégrer efficacement l'accessibilité
numérique dès la phase de
conception des plateformes, plusieurs
étapes clés doivent être suivies :
1. Intégrer l’accessibilité dès la définition
des exigences : Dès le démarrage
du projet, il est essentiel d’intégrer
les exigences d’accessibilité dans les
spécifications fonctionnelles et techniques,
en se référant aux normes
comme les WCAG 2.1 niveau AA ou
le RAWeb au Luxembourg. Cela inclut
la définition de critères de succès
mesurables pour chaque fonctionnalité.
2. Former les équipes aux bonnes
pratiques d’accessibilité : Les équipes
de conception, de développement et
de test doivent être sensibilisées et
formées aux principes d’accessibilité
numérique. Cela permet de garantir
25
MAGAZINE
DIGITAL
que chaque décision de conception
prend en compte les besoins des
utilisateurs en situation de handicap.
À cet effet, nous proposons des
formations adaptées à différents niveaux,
permettant de répondre aux
besoins spécifiques de chaque rôle
et compétence. Que ce soit pour
sensibiliser aux enjeux de l’accessibilité,
transmettre les bonnes pratiques
techniques ou approfondir
les méthodes de test et d’évaluation,
ces formations visent à autonomiser
les équipes pour intégrer l’accessibilité
de manière proactive et efficace
dans leurs projets.
3. Adopter une conception universelle
(Design for All) : Concevoir des
interfaces intuitives et inclusives en
respectant les principes de design
accessibles (contrastes de couleurs,
navigation clavier, textes alternatifs
pour les images, etc.). L'objectif est
de créer des parcours utilisateurs
accessibles à tous sans nécessiter
des adaptations ultérieures.
4. Utiliser des composants et outils
accessibles : Privilégier des bibliothèques
de composants et des outils
de développement conformes aux
normes d’accessibilité pour éviter
d’introduire des barrières techniques
dès la phase de développement.
5. Prototyper et tester tôt avec des
outils d’accessibilité : Intégrer des
outils de vérification (ex. : Axe
DevTools, Lighthouse) dès les premiers
prototypes pour détecter rapidement
les problèmes d’accessibilité.
Ces tests doivent être complétés par
des validations manuelles et des
tests avec des technologies d’assistance.
4. Pensez-vous que l’obligation légale de
juin 2025 est une opportunité pour
les entreprises de revoir globalement
la qualité de leurs plateformes
numériques ? Pourquoi ?
L’obligation légale de mise en conformité
avec le RAWeb d’ici juin 2025
est une véritable opportunité pour les
entreprises d’améliorer globalement
la qualité de leurs plateformes numériques.
En tant que société spécialisée
dans la qualité logicielle, nous voyons
cette démarche comme une étape clé
pour offrir des applicatifs de meilleure
qualité, sous différents aspects : accessibilité,
performance, maintenabilité,
sécurité et expérience utilisateur (UX).
En rendant leurs services accessibles à
un public plus large, notamment aux
personnes en situation de handicap ou
aux utilisateurs âgés, les entreprises
élargissent considérablement leur
audience. Près de 15 % de la population
du Luxembourg est en situation
de handicap, ce qui signifie qu’une
personne sur sept, au Luxembourg,
est potentiellement dans l’incapacité
de consulter des sites web. Adapter les
plateformes numériques à cette population
peut ainsi favoriser l’acquisition
de nouveaux clients et augmenter les
ventes, tout en valorisant l’engagement
de l’entreprise en faveur de l’inclusion.
L’accessibilité numérique contribue
directement à la facilitation de l’automatisation
des tests. Les bonnes
pratiques d’accessibilité exigent des
interfaces plus cohérentes et des éléments
interactifs mieux balisés, ce qui
améliore la détection des composants
par les outils de tests automatisés.
Par exemple, des boutons ou des
formulaires correctement étiquetés
avec des attributs accessibles sont
plus facilement identifiables par des
frameworks de test comme Selenium,
Playwright ou Robot Framework,
réduisant ainsi les erreurs d’exécution
et simplifiant la création de scripts automatisés.
Cette cohérence technique
permet d’augmenter la couverture des
tests et d’accélérer les cycles de validation,
tout en réduisant les coûts liés
aux tests manuels.
De plus, cette démarche met naturellement
l’accent sur la qualité globale
des applications, en améliorant non
seulement leur conformité réglementaire,
mais aussi leur expérience
utilisateur. Une interface accessible
est généralement plus intuitive, plus
fluide et mieux optimisée pour tous les
utilisateurs, indépendamment de leurs
contraintes ou préférences. Cela impacte
directement la satisfaction client,
le référencement naturel (SEO), et
même les performances des systèmes.
En tant qu’experts en qualité logicielle,
nous considérons cette obligation
comme une opportunité stratégique
pour moderniser les outils numériques,
renforcer la compétitivité des
entreprises et asseoir leur position
sur le marché. Plutôt que de percevoir
cette mise en conformité comme
une contrainte, il est possible de la
transformer en levier pour développer
des applicatifs de haute qualité, parfaitement
alignés sur les attentes des
utilisateurs et les exigences technologiques
actuelles.
A PROPOS DE NOUS
Q-Leap, société luxembourgeoise
spécialisée dans la qualité logicielle
depuis plus de 13 ans propose des
services d’audit, de consultance et de
formation, tout en développant ses
propres outils de tests. Elle accompagne
également les entreprises
dans leur mise en conformité avec
les normes d’accessibilité.
Les réponses à cette interview ont
été apportées par Monsieur Julien
Desmulier, Managing Partner et Head
of Testing & Business Development
chez Q-Leap. Fort de plus de 15 ans
d’expérience dans le domaine, Julien
est un expert reconnu en assurance
qualité et formateur certifié ISTQB.
/02/2025
26
Big Data
Networking
Automation
Ai
Bereit für Digitalisierung,
Cybersicherheit und KI
Cybersecurity
11.03.2025
9:00 13:00
Luxexpo
Digitization
Machine Learning
Edge
Computing
MAGAZINE
DIGITAL
1) Pouvez-vous nous expliquer brièvement
les exigences clés de la loi sur l'accessibilité
des produits et services et les
obligations pour les entreprises à partir
de juin 2025 ?
Cette loi est la transposition d'une
directive européenne. L'objectif de
la directive est double : 1. bien sûr,
améliorer l'accessibilité des produits et
services concernés pour les consommateurs,
mais 2. également améliorer
la libre circulation de ces produits et
services au sein de l'Union européenne.
Comme il en résultera une certaine
harmonisation, les produits et services
d'un État membre ne doivent pas ne
pas pouvoir être proposés dans un
autre État membre en raison de règles
différentes en matière d'accessibilité.
La loi dispose que les produits et
services concernés qui seront mis sur
le marché ou proposés dans le secteur
de l’artisanat à partir du 28 juin 2025
devront être accessibles.
La définition de l'accessibilité englobe
la nécessité de concevoir des environnements
physiques et numériques de
manière que personne ne soit exclu par
des barrières. Cette conceptualisation
ne concerne pas uniquement les obstacles
physiques, mais s'étend également
à l'accessibilité numérique, qui garantit
que toutes les plateformes numériques
peuvent être utilisées par des personnes
ayant des besoins différents.
Sont notamment concernés :
• le matériel informatique comme les
ordinateurs et tablettes ainsi que leurs
systèmes d’exploitation respectifs mis
à disposition des clients dans les
points de vente
• les terminaux de paiement et les
bornes d’enregistrement utilisés par les
professionnels du secteur
• le commerce électronique ainsi que
• les sites Internet et les applications
mobiles s’ils contiennent les services
énumérés ci-avant.
2) Quels sont les principaux bénéfices,
au-delà de la conformité légale, pour une
entreprise qui investit dans l’accessibilité
numérique ?
Donner la priorité à l'accessibilité n'aide
non seulement à faciliter la vie de
nombreuses personnes, mais représente
également un potentiel significatif pour
la rentabilité des entreprises.
Des barrières d'accessibilité entre l'entreprise
et ses clients coûtent de l'argent.
En rendant ses produits, ses services
mais aussi ses locaux plus accessibles,
l'entreprise élargit sa clientèle. Elle inclut
également les personnes handicapées et
la population croissante des personnes
âgées. Les entreprises qui se lancent en
premier en matière d'accessibilité sécurisent
le marché et prennent une longueur
d'avance sur la concurrence. Se positionner
comme entreprise inclusive avec des
produits et services accessibles représente
une plus-value pour l'image de marque de
votre entreprise. Finalement, les sites web
accessibles sont mieux positionnés sur les
moteurs de recherche.
L'amélioration de l'accessibilité ne doit
donc pas être considérée comme un coût
supplémentaire mais comme un investissement
dans l'avenir. Et si l'on pense à
l'accessibilité dès le début, on peut aussi
réduire le montant de cet investissement.
De plus, les PME pourront profiter
dans le cadre du programme d’accompagnement
SME Packages – Digital du
Ministère de l’Economie de certaines
subventions pour intégrer une solution
digitale à l’aide d’un expert.
Finalement, se conformer à la loi évite de
s’exposer aux sanctions prévues par cette
dernière.
3) Comment accompagnez-vous les
entreprises dans leur démarche de mise en
conformité ? Proposez-vous des formations
ou des outils spécifiques ?
Le nouvel Office de la surveillance de
l'accessibilité des produits et services
(OSAPS) n’aura pas uniquement pour
mission de surveiller que les produits
et services mis sur le marché soient
accessibles mais il sensibilisera aussi
les entreprises et fournira des lignes directrices
ainsi que les outils et conseils
nécessaires aux entreprises pour les
aider à améliorer l’accessibilité de leurs
produits et/ou services.
Mais il est important de souligner que
l'OSAPS sera une petite administration
et ne pourra donc pas conseiller individuellement
chaque entreprise. C'est là
que les chambres et les associations patronales
jouent un rôle important. Elles
peuvent en effet collecter les besoins
des entreprises et aider ainsi l'OSAPS à
élaborer des outils sur mesure pour les
entreprises.
4) Quels conseils donneriez-vous aux
entreprises, notamment aux PME, qui
souhaitent commencer à travailler sur
l’accessibilité numérique de leurs
plateformes dès maintenant ?
Peut-être faudrait-il d'abord souligner
que les microentreprises (moins de dix
salariés et dont le chiffre d'affaires annuel
ou le total du bilan annuel n'excède pas
2.000.000 euros) sont exonérées de l'obligation
de se conformer aux exigences
en matière d'accessibilité. Mais même
pour ces entreprises, il est avantageux de
supprimer les barrières d'accessibilité,
car cela leur permettra d'accéder à un
cercle plus large de clients.
La première chose qu'une entreprise
peut faire rapidement et sans frais,
est de confier à un collaborateur la
responsabilité interne de l'accessibilité.
Ce collaborateur doit ensuite analyser
l'accessibilité de tous les lieux, produits
et services destinés aux clients.
Mais chaque entrepreneur connaît aussi
des clients ou des connaissances qui ont
un handicap. L'entrepreneur ne doit
pas avoir honte et peut demander à ces
personnes ce qu'elles pensent de l'accessibilité
de son entreprise. Les entreprises
font souvent des enquêtes sur la
satisfaction des clients, alors pourquoi
pas sur le thème de « l'accessibilité ».
Puis la mise en œuvre pratique de
l'accessibilité nécessite une approche
proactive qui commence dès la phase
de planification. Les entrepreneurs, les
fabricants de produits et les prestataires
de services devraient mettre en œuvre
/02/2025
28
MAGAZINE
DIGITAL
l'accessibilité en tenant compte des besoins
de tous les groupes d'utilisateurs.
Lorsque l'accessibilité fait partie du
processus de conception dès le début,
les modifications coûteuses sont évitées
après coup.
Finalement, les étapes pratiques de la
mise en œuvre de l'accessibilité doivent
être systématiques et bien pensées. Une
mesure essentielle consiste à impliquer
toutes les parties concernées dans le
processus à un stade précoce. Cela
implique une communication ouverte
sur les exigences et les besoins afin de
proposer des solutions ciblées.
La prise en compte de la conception
pour tous conduit à une approche
inclusive qui garantit que les personnes
handicapées, les utilisateurs âgés et les
personnes souffrant de handicaps temporaires
peuvent profiter pleinement
des services proposés.
La formation régulière du personnel
est essentielle pour diffuser les
connaissances sur l'accessibilité et
garantir la qualité à long terme.
A PROPOS DE NOUS
Le nouvel Office de la surveillance de
l'accessibilité des produits et services
(OSAPS) a pour mission d'être l'organisation
de référence en matière d'accessibilité.
L'OSAPS fournit des lignes
directrices, des outils et des conseils
aux entreprises afin de les soutenir
dans l'amélioration de l'accessibilité
de leurs produits et/ou services.
Les réponses à cette interview ont été
apportées par Monsieur François Engels,
Coordinateur général de l’OSAPS.
…CALL TO ACTION…
Participez à notre webinaire et prenez
une longueur d'avance sur l'accessibilité
numérique !
Découvrez comment adapter votre site web
ainsi que vos applications mobiles pour vous
conformer à la nouvelle loi sur l'accessibilité.
Rejoignez-nous le 20 février 2025 à 10h00
pour un webinaire exclusif organisé par
le service eHandwierk de la Chambre des
Métiers, en collaboration avec l’OSAPS,
où nous vous expliquerons les obligations
légales et répondrons à toutes vos questions.
Quand ? 20.02.2025
Où ? En ligne
Scannez le code QR ci-dessous
pour plus de détails et pour
vous inscrire dès maintenant !
MERCREDI 8 JANVIER 2025
Réunion entre l'Administration luxembourgeoise vétérinaire
et alimentaire (ALVA) et les responsables de la Confédération
Liewensmëttelhandwierk, de la Fédération des Artisans et de la
Chambre des Métiers.
Le mercredi 8 janvier 2025, une réunion
s’est tenue entre l'Administration luxembourgeoise
vétérinaire et alimentaire (ALVA)
et les responsables de la Confédération
Liewensmëttelhandwierk, de la Fédération
des Artisans et de la Chambre des Métiers.
Cette rencontre, au cours de laquelle la
structure et le fonctionnement de l’ALVA
— une organisation créée en 2022 par le
regroupement de plusieurs administrations
— ont été présentés, a offert l’opportunité
de discuter de plusieurs sujets pertinents.
Les représentants ont pu évoquer les défis
auxquels ils sont confrontés, notamment
ceux liés aux contrôles et aux exigences
associées. Il a également été convenu de
renforcer les échanges entre les acteurs afin
d’améliorer l’information dans le secteur.
Parmi les mesures concrètes proposées,
l’organisation d’une séance d’information
dédiée au secteur a été envisagée.
Chambre des Métiers
maurice.muller@cdm.lu
cdm.lu
Fédération des Artisans
a.grumberg@fda.lu
www.fda.lu
29
MAGAZINE
ENTREPRISE
DÉFIS ET OPPORTUNITÉS UNIQUES
Le mentorat : un tremplin
pour l'entrepreneuriat
artisanal luxembourgeois.
Dans un paysage économique en constante évolution, l’artisanat luxembourgeois fait face à des défis et des opportunités uniques.
Alors que la passion et le savoir-faire artisanal sont essentiels, l'esprit entrepreneurial devient également crucial pour naviguer
dans un marché compétitif. C'est ici que le mentorat entre en jeu, offrant un cadre unique pour transformer les compétences
techniques en succès entrepreneurial.
Le rôle du mentorat dans le développement
entrepreneurial d’un artisan
Imaginez un ébéniste, talentueux dans
la création de meubles, mais qui se
trouve perdu lorsqu'il s'agit de gérer son
entreprise. Le mentorat lui offre un accès
direct à une richesse de connaissances
pratiques. Un mentor expérimenté peut
partager des stratégies de développement
commercial, des conseils sur
la gestion des finances et des astuces
pour bâtir une marque solide. Cela
permet à l’artisan de passer du statut de
créateur à celui d'entrepreneur, capable
de faire prospérer son activité.
De la passion à la stratégie : l'accompagnement
d'un mentor
Une dimension centrale du Mentorat
est le savoir-être de l’entrepreneur, son
attitude face à son rôle et à ses défis.
En discutant de sa vision avec un mentor,
un artisan peut utiliser et transformer
son savoir-faire en projets concrets,
rentables et pérennes. Comment
identifier son marché cible ? Quelle est
la meilleure manière de se démarquer ?
Comment gérer les ressources humaines
? Comment mettre en place un
système entrepreneurial qui assure la
mise en œuvre de votre business modèle
à succès ? Un mentor, fort de son expérience,
peut guider un artisan à travers
ces questions, l’aidant à développer une
approche proactive pour faire évoluer
son activité et la transformer en entreprise.
Business Mentoring Luxembourg (BML)
asbl est l’organisation dédiée à soutenir le
développement des artisans, notamment
en facilitant des connexions entre mentors
expérimentés et artisans en quête
de conseils stratégiques.
Dans cette optique, Business Mentoring
Luxembourg (BML) asbl travaille en
étroite collaboration avec le Département
Contact Entreprise de la Chambre des
Métiers, qui joue un rôle essentiel dans
l’identification des candidats potentiels
au mentorat. Ce département constitue
le premier point de contact pour repérer
les artisans souhaitant bénéficier d’un
accompagnement adapté et devient un
maillon clé de notre processus de sélection,
afin de garantir un mentorat ciblé
et efficace pour chaque participant.
Dans ce cadre, nous avons eu le plaisir
de participer à une conférence dans le
cadre du Club Créateur, qui a eu lieu
le 13 février 2025. Cet événement a été
une occasion privilégiée de découvrir les
bienfaits du mentorat pour les artisans,
d’échanger sur les bonnes pratiques et de
créer des connexions avec d’autres acteurs
importants de l’écosystème entrepreneurial
luxembourgeois. Soutenue par le
service Contact Entreprise de la Chambre
des Métiers, cette conférence visera à
approfondir la réflexion autour de l'accompagnement
des artisans et à offrir des
pistes concrètes pour le développement
de leur activité.
Appel à candidatures : Devenez mentor
et guidez les artisans vers le succès
Business Mentoring Luxembourg
recherche des artisans expérimentés
désireux de partager leur expertise entrepreneuriale.
Si vous avez réussi à transformer
votre passion en entreprise prospère
et que vous souhaitez transmettre
vos connaissances, nous vous invitons à
devenir mentor. Votre expérience pourrait
transformer la carrière d’un artisan,
lui permettant d’évoluer et de réussir
dans un environnement compétitif.
Comment rejoindre notre réseau
de mentorat ?
Ne laissez pas passer cette chance unique
de faire évoluer votre parcours. Pour plus
d’informations sur la façon de devenir
mentor ou de bénéficier d’un accompagnement,
contactez-nous dès aujourd’hui.
Directement à info@businessmentoring.lu
ou visitez notre site web www.businessmentoring.lu
ou encore en contactant
votre conseiller PME à la Chambre des
Métiers, Joé Girst. Il pourra vous orienter
et faire le lien avec BML pour un accompagnement
personnalisé.
Nous espérons vous voir nombreux à nos
prochains événements. Venez échanger,
apprendre et grandir ensemble grâce au
mentorat.
Chambre des Métiers
joe.girst@cdm.lu
Conseiller PME
+ 352 42 67 67 - 230
cdm.lu
/02/2025
30
MAGAZINE
ENTREPRISE
« Quand savoir-faire et entrepreneuriat se rencontrent
pour bâtir un artisanat luxembourgeois plus fort. »
31
MAGAZINE
OSAKA
„SAVOIR-FAIRE“
Luxemburgs Patisserie-Kunst
erobert die Weltausstellung
in Osaka.
Sechs herausragende Persönlichkeiten aus der Luxemburger Patisserie und Gastronomie haben einen Dessert-Wettbewerb gewonnen und
dürfen nun auf der Weltausstellung in Osaka das kulinarische „Savoir-faire“ Luxemburgs mit repräsentieren. Ihre einzigartigen Kreationen
werden monatlich wechselnd während der Ausstellung, vom 13. April bis 13. Oktober 2025, im Luxemburger Pavillon zu sehen und zu genießen sein.
Der Patisserie-Wettbewerb wurde
im vergangenen Jahr auf Initiative
der Interessengemeinschaft
GIE Luxembourg @ Expo 2025 Osaka
in Zusammenarbeit mit der Chambre
des Métiers und der École d’Hôtellerie
et de Tourisme du Luxembourg
(EHTL) ins Leben gerufen. Ziel war
es, Desserts für das gastronomische
Angebot des luxemburgischen
Pavillons zu kreieren und dadurch die
kulinarische Exzellenz Luxemburgs auf
der Weltausstellung hervorzuheben.
Die Dessertkompositionen sollen das
Leitmotiv des Pavillons Doki Doki -
The Luxembourg Heartbeat verkörpern.
Der japanische Begriff „Doki Doki“
beschreibt ein vor Freude pochendes
Herz und symbolisiert Begeisterung
und Aufregung.
„Begeisterung und Aufregung. So entsteht
eine kulturelle Brücke zwischen Japan und
Luxemburg, welche die Einzigartigkeit des
luxemburgischen Pavillons widerspiegelt.“
So entsteht eine kulturelle Brücke
zwischen Japan und Luxemburg, welche
die Einzigartigkeit des luxemburgischen
Pavillons widerspiegelt. Dabei werden
die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft
betont, innovative Lösungen umgesetzt
und gleichzeitig die wertvollen Traditionen
bewahrt.
Die Chambre des Métiers ist besonders
stolz darauf, dass jeweils eine Preisträgerin
und ein Preisträger aus Betrieben
stammen, die in der Handwerksrolle
eingetragen sind: Stéphane Muller von
der Pâtisserie Cayotte in Esch-sur-
Alzette und Yurie Kiyohara von der
Compass Group Luxembourg. Ihre
außergewöhnlichen Werke sind
ein leuchtendes Beispiel für die
Exzellenz des luxemburgischen
Handwerks und den bedeutenden
internationalen Austausch.
Am 9. Januar durften die Gewinnerinnen
und Gewinner ihre Kreationen
dem Vizepremierminister und Minister
für auswärtige Angelegenheiten und
Außenhandel, Entwicklungszusammenarbeit
und humanitäre Angelegenheiten,
Xavier Bettel, vorstellen.
HIER DIE GEWINNERINNEN UND GEWINNER
UND IHRE MEISTERHAFTEN KREATIONEN:
• Stéphane Muller (Pâtisserie Cayotte,
Esch-sur-Alzette): „Coeur de Joie“ –
eine exquisite Kreation aus Baumkuchenbiskuit,
welcher Schicht für
Schicht im heißen Ofen gebacken
wird, einer Quarkfüllung mit
flaumenmus und einer cremigen
Matcha-Tee-Füllung.
• Yurie Kiyohara (Compass Group
Luxembourg): „Doki Doki Matcha
Mirabelle“ – eine Dessertkreation,
die die Herzen höherschlagen lässt:
Butterbiscuit verfeinert mit zartbitterem
Matcha und abgerundet mit inem
typischen luxemburgischen
Mirabellenkompott.
/02/2025
32
MAGAZINE
OSAKA
• Paul Bungert (Ma Langue Sourit,
Moutfort): „La Forêt Noire“ – eine
moderne Neuinterpretation der
Schwarzwälder Kirschtorte mit
Joconde-Mandelbiskuit, schwarzem
Sesam und Miyagikyo Single Malt.
• Archibald de Prince (Restaurant Archibald
de Prince, Echternach): „La poire
William rencontre la poire Nashi“
– ein poetisches Dessert, das die
luxemburgische und japanische
Birne harmonisch kombiniert.
• Carole Goerend (EHTL, Diekirch):
„Sakura“ – ein Dessert, das den
japanischen Frühling auf den Tisch
zaubert. Ein glutenfreier, nussiger
Biskuit bildet die Basis, während
sich Sesam und Sakuracreme mit
einem Sauerkirschgelee verbinden.
Das Ganze wird mit frischen
Sauerkirschen, schwarzem Sesam
und gerockneten Rosen gekrönt.
• Pauline Michelin (Grünewald Chef’s Table):
„Fusion Miel and Sudachi – Voyage de
Luxembourg à Osaka“ – ein Dessert
auf Baumkuchenbasis, das luxemburgischen
Honig mit der japanischen
Zitrusfrucht Sudachi verbindet.
33
Für weitere Informationen zu den
faszinierenden Kreationen der Preisträgerinnen
und Preisträger besuchen
Sie die Internetseite des GIE
Luxembourg @ Expo 2025 Osaka:
Chambre des Métiers
maurice.muller@cdm.lu
+352 42 67 67 - 282
cdm.lu
MAGAZINE
ART 2024
RECYCLING-KÜNSTLERIN GEWINNT PRIX DE L’ARTISANAT D’ART 2024
Preisträgerin Charlotte Payet
setzt Zeichen für Nachhaltigkeit.
Charlotte Payet, die Gewinnerin des Prix de l’Artisanat d’Art 2024, hat die Jury mit ihrer innovativen und umweltbewussten
Kunst beeindruckt. Ihr Werk „Circulation“ setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Interkonnektivität.
Der Prix de l’Artisanat d’Art, der
erst im letzten Jahr ins Leben
gerufen wurde, wurde am 4.
Dezember 2024 in den Räumen der
Chambre des Métiers verliehen. Bei
dieser festlichen Veranstaltung, unterstützt
von der Fondation Félix Chomé,
waren Prinz Guillaume, der Präsident
der Fondation Félix Chomé François
Pauly, Kulturminister Eric Thill
und viele weitere Kunstliebhaber
anwesend.
Gewinnerin des Abends war Charlotte
Payet, eine vielseitige Künstlerin,
die in der BENELUX-Region und in
Deutschland tätig ist. Payet, geboren
1993, experimentiert mit verschiedenen
Materialien und Techniken, wobei
sie sich besonders auf das Recycling
„Charlotte Payet faszinierende
Kreationen inspirieren dazu,
aus alten Dingen etwas Neues
zu schaffen.“
von Plastikflaschen konzentriert.
Ihre Arbeiten sind ein beeindruckendes
Beispiel dafür, wie Kunst und umweltfreundliche
Praktiken Hand in Hand
gehen können. Sie umfassen Skulpturen,
Gemälde und Installationen,
die oft aus recycelten Materialien
bestehen.
Kunst und Umweltbewusstsein im Einklang
Payets Arbeiten sind ästhetisch ansprechend
und reflektieren ihr Engagement
für Nachhaltigkeit sowie ihre Fähigkeit,
alltägliche Materialien in bedeutungsvolle
Kunstwerke zu verwandeln.
Charlotte Payet, die einen Bachelor of
Fine Arts von der Muthesius Kunsthochschule
in Kiel und einen Master of
Fine Arts von der Bezalel Academy in
Jerusalem besitzt, hat bereits an zahlreichen
Ausstellungen teilgenommen,
darunter verschiedene Kunstfestivals in
Deutschland und Luxemburg.
Ihr preisgekröntes Kunstwerk „Circulation“
verwandelt Plastikabfälle wie
recycelte PET- und PETG-Flaschen
in gewebte Teppiche. Die Künstlerin
vereint darin traditionelle Webmuster
/02/2025
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Photocredits: Charlotte Payet & Chambre des Métiers
MAGAZINE
ART 2024
V.l.n.r.: Präsident der Handwerkskammer Tom Oberweis, Präsident der Fondation Félix Chomé François Pauly,
Kulturminister Eric Thill, die Gewinnerin Charlotte Payet, Prinz Guillaume, Präsident von De Mains De Maîtres Roland Kuhn
und Commissaire général von De Mains De Maîtres Jean-Marc Dimanche.
mit modernen Materialien und zeigt so
die Verbindung zwischen industriellem
Wandel und klassischem Handwerk
– eine Aufgabe, der sich das Kunsthandwerk
permanent gegenüber sieht. Dies
betonte auch Kulturminister Eric Thill in
seiner Laudatio, in der er die Bedeutung
des Kunsthandwerks für die Bewahrung
von Traditionen und die Förderung von
Innovation hervorhob.
Charlotte Payet verdeutlicht in ihrem
Werk, wie untrennbar menschliche
Aktivitäten und die Natur miteinander
verknüpft sind. Sie reflektiert tiefgehend
den Zyklus des Ökosystems und
betrachtet den Menschen als kleinen
Teil eines großen Ganzen. Gleichzeitig
betont sie die Herausforderungen der
Abfallbewirtschaftung und einen
notwendigen Perspektivwechsel.
Aus vermeintlichem Müll, gesammelten
Plastikflaschen aus ihrer Umgebung,
erschafft sie farbenfrohe Kunstwerke.
So zeigt sie, wie unser Umgang mit
Ressourcen und Abfall die Umwelt
beeinflusst und wie wichtig nachhaltige
Lösungen sind. Ihr Werk ist ein perfektes
Beispiel dafür, wie man aus Müll etwas
Wunderschönes und Bedeutungsvolles
schaffen kann.
Charlotte Payet faszinierende Kreationen
inspirieren dazu, aus alten Dingen etwas
Neues zu schaffen. Ihr neuestes Werk wird
auch bei der nächsten Biennale De Mains
De Maîtres im November 2025 zu sehen
sein.
Contact: info@demainsdemaitres.lu
Chambre des Métiers
demainsdemaitres.lu
cdm.lu
/02/2025
36
HORECA
Quelles sont les
dispositions légales
du Code du travail
dans ce secteur
Employeurs,salariés, apprentisetstagiaires.
Afindevousaccompagnerdanslacompréhension desobligations légales, l’ITMmet à
votredisposition un relevé desprincipales dispositions du Code du travailapplicableà
l'Horeca.Grâce au QR code,accédezfacilementàceguide pratique quivouspermettra
de consulterrapidementles informations essentielles.
+352 247-76100 contact@itm.etat.lu www.itm.lu
MAGAZINE
ÉNERGIE
ARTISANS ET MOBILITÉ : LE VIRAGE ÉLECTRIQUE EN MARCHE
Solutions de charge :
accompagner les entreprises
vers la mobilité électrique.
Adopter la mobilité électrique, c’est investir dans l’avenir de votre entreprise. Klima-Agence vous propose des outils pratiques
et des conseils experts pour faire le bon choix pour votre entreprise.
La mobilité électrique représente
une avancée majeure pour les
entreprises artisanales, en particulier
celles qui cherchent à réduire
leurs dépenses liées au carburant et
leur empreinte carbone. Les véhicules
électriques offrent des avantages
indéniables : les coûts d’énergie et de
maintenance sont largement inférieurs
à ceux des véhicules thermiques
et une image de marque renforcée
auprès des clients sensibles aux
enjeux de durabilité.
Que ce soit sur les chantiers ou dans
vos locaux, une infrastructure de charge
bien pensée est indispensable pour tirer
le meilleur parti de l’électromobilité :
planifier la charge de vos véhicules est
un enjeu essentiel pour vous.
Retrouvez toutes les étapes essentielles
pour la mise en place d’une
infrastructure de charge sur klimaagence.lu/planification-charge.
Klima-Agence vous guide dans le
choix de la borne et du système de
gestion de charge idéal grâce à notre
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Pourquoi ne pas envisager une vision
plus globale de votre transition énergétique
en combinant votre infrastructure
de charge avec une installation
photovoltaïque et ainsi favoriser
l’autoconsommation et optimiser
la gestion de votre énergie.
Optimiser la charge des véhicules
sur les chantiers
Pour les entreprises actives sur les
chantiers, la gestion de la charge des
véhicules électriques est fondamentale.
Une planification adaptée permet
d’optimiser les tournées et de garantir
une mobilité sans interruption et sans
temps d’inactivité pour les artisans.
« La gestion de la charge
des véhicules est essentielle
pour l’intégration réussie de
la mobilité électrique dans
le milieu professionnel. »
Localiser les bornes de charge
publiques à proximité des chantiers
ou sur les itinéraires empruntés par
vos équipes constitue une première
étape clé. Compléter cette approche
avec l’utilisation d’une carte de charge
et/ou d’une application dédiée facilite
l’accès aux infrastructures disponibles.
Les câbles de charge mobiles intelligents
en courant alternatif (AC),
d’une puissance de 11 ou 22 kW, sont
des équipements particulièrement
utiles sur site. Ces outils permettent
non seulement de charger directement
les voitures sur des prises de courant
généralement disponibles, mais également
de suivre les données de charge
via une plateforme dédiée, simplifiant
ainsi la gestion des coûts
et la facturation.
Une autre possibilité est l’achat ou la
location de chargeurs mobiles courant
continu (DC) de 20 ou 50 kW par
exemple. Ils sont plus robustes et plus
puissants que les câbles de charge
mobile.
Retrouvez la liste des bornes mobiles
AC et DC sur notre comparateur de
bornes de charge.
Pour les chantiers de longue durée,
il est souvent recommandé d’investir
dans des solutions de charge plus
rapide et multiples. Ces installations
peuvent être mutualisées avec d’autres
entreprises partageant le site, réduisant
ainsi les coûts pour l’ensemble
des parties.
Pour plus d’informations,
visitez klima-agence.lu/electromobilite-en-entreprise
/02/2025
38
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EIN MITTEL, UM NEUE MÄRKTE ZU ERSCHLIESSEN
Internationale Kooperationsangebote.
Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern, wissen
jedoch nicht, wo Sie sie finden? Zur gezielten Geschäfts- und
Kooperationspartnersuche verwaltet das Enterprise Europe Network
eine europaweite Onlineplattform. Aktuell enthält sie 6.000 aktive
Kooperationsgesuche. Diese Unternehmens- und Branchenprofile
werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und
aktualisiert. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl, die für
Handwerksbetriebe interessant sein könnte:
Herstellung von Stahl- und Plattenteilen angeboten /
Ein bulgarisches Unternehmen hat Erfahrung und Fachwissen in
der Herstellung von Stahl- und Plattenwerken, der Herstellung
und Montage von Stahlkonstruktionen für Hallen und Metallgebäude
für verschiedene Zwecke, der Herstellung und Montage
von Metallkonstruktionen für Industrie und Infrastrukturprojekte
und der Herstellung von Plattenteilen für verschiedene
Funktionen. Es sucht Unternehmen, die ihre Arbeiten aus Stahl
und Blech im Bereich der Herstellung von Stahl und Plattenteilen
an Subunternehmer vergeben möchten.
(BOBG20230814013)
Rohrreinigungstechnologie angeboten / Ein britisches
Unternehmen bietet eine einzigartige Rohrreinigungstechnologie
an. Diese speziell auf Rohrsysteme in Fertigungs- und Industrieprozessen
ausgerichtete Methode verwendet ein dickflüssiges
Eisgemisch zur Steigerung der Rohrreinigungsleistung.
Die Technologie steigert die Reinigung im Vergleich zur
Spüllösung und eignet sich auch für besonders komplexe
Rohrsysteme. Das Unternehmen bietet einzelne Bestandteile
oder das Verfahren in der Gesamtheit an.
(TOGB20241129001)
Holzverkleidungen für Innen- und Außenbereich angeboten /
Ein litauisches Unternehmen aus der Holzverarbeitungsbranche
hat sich auf hochwertige Holzverkleidungen für Innenund
Außenbereiche spezialisiert. Es werden unter anderem
Wandverkleidungen, lackierte Fassadenbretter und karbonisierte
Holzverkleidungen angeboten. Das Unternehmen sucht
internationale Partnerschaften im Rahmen von Handels-,
Fertigungs- oder Liefervereinbarungen.
(BOLT20241113003)
Gebrauchte Test- und Messgeräte angeboten / Ein finnisches
Unternehmen ist auf den Handel mit gebrauchten Test- und
Messgeräten spezialisiert. Die Wiederverwendung gebrauchter
Geräte schafft den Vorteil der Verringerung der Investitionskosten
und trägt zur Reduktion der Umweltbelastung bei.
Das Unternehmen sucht nach Anbieter*innen von Kalibrierungs-,
Prüf-, Qualitätssicherungs- und Schulungsdiensten oder
Wartungs- und Reparaturdiensten, die gebrauchte Mess- und
Prüfgeräte weiterverkaufen möchten.
(BOFI20241101004)
Metallverarbeitung angeboten / Ein litauisches Unternehmen
ist Stahlbauproduzent und hat sich auf Schweiß- und Montagearbeiten
spezialisiert. Es verfügt über 15 Jahre Erfahrung und
bietet ein breites Spektrum an hochwertigen Metallverarbeitungsdienstleistungen
in den Bereichen Produktion, Installation und
Bearbeitung an. Das Unternehmen sucht internationale
Kundschaft in den Branchen Schiffbau, Schiffsreparatur (z.B.
Werften, Stahlwerkstätten) und in der Schwerindustrie für die
Zusammenarbeit an Großprojekten.
(BOLT20241115008)
Herstellung und Montage von Metallkonstruktionen angeboten
/ Ein rumänisches Unternehmen, 2009 gegründet, fertigt
und montiert Metallkonstruktionen für verschiedene Gebäudetypen.
Es ist auf die Herstellung von Metallkonstruktionen
und Edelstahlkonstruktionen spezialisier. Neben der Herstellung
bietet das Team aus hochqualifizierten Fachleuten seiner
Kundschaft auch Installation und Montage an.
(BORO20241120018)
Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über
die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen
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Ihre eigene Suche in der Datenbank starten.
Enterprise Europe Network
Chambre des Métiers
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41
MAGAZINE
RUBRIQUE
61. Ausgabe
des Autofestivals.
Vom 25. Januar bis zum 3. Februar fand die 61. Ausgabe
des Autofestivals in den 170 Showrooms der rund 90
Motorrad- und Autohäusern statt. Das Autofestival
ist nach wie vor der beste Zeitpunkt, um von den besten
Preisangebote aus einem immer größer werdenden
und vielfältigeren Angebot zu profitieren.
MAGAZINE
RUBRIQUE
In der offiziellen Pressekonferenz am 13. Januar zog
Präsident Philippe Mersch eine positive Bilanz des Jahres
2024, das die Rückkehr zur Normalität einläutete,
da die Lieferfristen wieder auf dem gewohnten Niveau
angekommen sind.
Im Jahr 2024 wurden 46.635 neue Fahrzeuge zugelassen,
was einem Rückgang von 5,1 % im Vergleich zum
außergewöhnlichen Vorjahr entspricht. Die Zulassungen
von Neuwagen für Privatpersonen stiegen im Jahresvergleich
um 10%, während die Zulassungen für Unternehmen
um mehr als 14% zurückgingen.
„Elektrofahrzeuge setzen ihr Wachstum fort
und belaufen sich auf 12.777 Einheiten
(27,4% der Neuzulassungen und 15,6% mehr
als im Jahr 2023).“
Bei den Motorisierungen setzen sich die Trends der
Vorjahre fort. Elektrofahrzeuge setzen ihr Wachstum fort
und belaufen sich auf 12.777 Einheiten (27,4% der Neuzulassungen
und 15,6% mehr als im Jahr 2023). Hybridfahrzeuge
(nicht aufladbar) machen 22,4% der Neuzulassungen
aus und liegen mit 10.455 Einheiten um 10,4% über dem
Vorjahreswert.
Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind weiterhin auf
dem Rückzug und machen nur noch 29,6% (Benzin) bzw.
12,3% (Diesel) der Neuzulassungen aus. Zusammen mit
den Modellen mit nicht aufladbarem Hybridantrieb machen
diese Antriebe einen Anteil von 47,4% für Benzin und
17% für Diesel aus. Im Jahr 2014 wurde der Markt von
Dieselfahrzeugen mit 70,2 % der Zulassungen dominiert.
Man kann deshalb durchaus sagen, dass sich in nur zehn
Jahren die Technologie grundlegend gewandelt hat.
Das neue Fördersystem für Elektromobilität trat am
1. Oktober 2024 in Kraft und sieht vor, dass die Haltedauer
auf 36 Monate (statt 12 Monate) erhöht wird und dass
die maximale Prämie für den Kauf eines Elektroautos
auf 6.000 € (statt 8.000 €) für Fahrzeuge mit einem
Stromverbrauch von höchstens 16 kWh/100 km begrenzt
wird.
Die Fördermittel bleiben daher auf einem beachtlichen
Niveau, zumal die Regierung beschlossen hat, eine Beihilfe
von 1500 Euro für gebrauchte Elektrofahrzeuge einzuführen,
um sicherzustellen, dass die Elektrifizierung des
Fahrzeugbestands die Ziele des PNEC erreicht.
/02/2025
44
MAGAZINE
RUBRIQUE
Bedauert wird nur, dass seit der Abschaffung der Prämien
Ende 2021 die Anmeldungen von Plug-in-Hybrid-Modellen
(wiederaufladbare Hybride) stark zurückgegangen
sind (immer noch 8,2% der Zulassungen, aber -20,4% im
Vergleich zu 2023), anstatt sich genauso zu entwickeln
wie die nicht aufladbaren Hybride und die Elektrofahrzeuge.
Für die FEDAMO ist dies eine echte verpasste Gelegenheit,
während die Beibehaltung der Förderung sicherlich
den einen oder anderen Fahrer von der Energiewende hin
zur Elektromobilität überzeugt hätte.
In seiner Präsentation hob Philippe Mersch besonders den
deutlichen Rückgang des CO 2 -Gehalts der zugelassenen
Fahrzeuge hervor, sank dieser Wert in Luxemburg um
weitere 7,7% auf 99,3g/km, eine Verringerung um 38,2%
innerhalb von 6 Jahren.
Die Fedamo beglückwünscht die Regierung jedoch zu der
Entscheidung, die Besteuerung der privaten Nutzung von
Firmenfahrzeugen mit Elektroantrieb um weitere zwei
Jahre zu verlängern, und zwar auf 0,5%, wenn die Effizienz
des Elektromotors unter oder gleich 18kWh/100km liegt,
bzw. auf 0,6%, wenn dieser Wert überschritten wird.
Bis zum 31.12.2026 bleibt es daher für Arbeitnehmer sehr
attraktiv, ein Elektrofahrzeug als Firmenwagen zu wählen.
Mit dieser Entscheidung wird der Trend zur Elektrifizierung
der Firmenwagenflotte fortgesetzt.
Zu der traditionellen Table-ronde lud der Verband am
20. Januar seine Mitglieder und Ehrengäste zu einem
Austausch mit dem Minister für Umwelt, Herrn Serge
Wilmes ein. Themenschwerpunkte der Diskussion waren
hier die Hilfen für die Investitionen der Betriebe, die Hilfen
zur Förderung der Elektromobilität sowie die Situation und
Herausforderungen des Automobilsektors in Luxemburg
insbesondere im Bereich des Ausbaus der Ladeinfrastrukturen.
Fédération des Artisans
f.lentz@fda.lu
+352 42 45 11 - 32
www.fda.lu
45
MAGAZINE
ARTISANAT
DOSSIER
CONFÉRENCE DE PRESSE DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS DU 19 DÉCEMBRE 2024
La situation dans l’artisanat
luxembourgeois : défis,
opportunités et le besoin
d'un dialogue renouvelé.
A l’occasion d’une conférence de presse, la Fédération des Artisans a mis en lumière la situation complexe du secteur
de l’artisanat au Luxembourg. Confronté à des défis structurels et économiques, ce secteur vital pour l'économie
nationale appelle à des réformes ciblées et à un dialogue social réaliste et inclusif.
Luc Meyer, président et Romain Schmit, secrétaire général
UN SECTEUR EN PROFONDE MUTATION
Le secteur de l’artisanat traverse une
période de transformation majeure.
Confrontées à une pénurie chronique
de main-d’œuvre, de nombreuses entreprises
se restructurent, avec des fusions
et acquisitions devenant monnaie
courante. Parallèlement, la crise dans
le secteur de la construction continue
d’avoir des répercussions importantes
: plus de 3 300 emplois ont été perdus
dans le bâtiment ces dernières années.
Ces mutations ne se limitent pas au
bâtiment. D’autres branches telles
que l’automobile, les soins du corps et
l’alimentation artisanale connaissent
également des perturbations. L’impact
combiné des augmentations décidées du
salaire minimum (+2,6 % en janvier) et
de la tranche indiciaire (+2,5 %), couplé
à la fin des compensations décidées par
la tripartite au niveau
de la mutualité des entreprises, se traduit
par une charge financière insoutenable
pour de nombreuses entreprises.
Pour l’artisanat, cela représente une augmentation
des charges équivalents à
4.000 salaires supplémentaires.
Moderniser le dialogue social : répondre
aux réalités du secteur artisanal
Lors des discussions récentes au sein
du Comité permanent du travail et de
l’emploi (CPTE) des propositions du
Gouvernement en vue de promouvoir le
dialogue social au niveau de l’entreprise
ont suscité une levée des boucliers des
syndicats. Cette attitude contraste avec le
fait que les syndicats ne sont que très peu
représentés dans les entreprises artisanales
et dans les PME en général.
Aux yeux de la Fédération des Artisans,
le récentes élections sociales ont donné
un mandat clair au Gouvernement
d’accorder aux délégations du personnel,
légitimées par ces élections, un cadre
légal qui leur permet de négocier certains
points touchant l’organisation du travail
au niveau de l’entreprise sans implication
obligatoire des syndicats.
Les syndicats : Une « Randerscheinung »
au niveau des entreprises artisanales
Au niveau national, les syndicats sont
seulement représentés dans 32% des
délégations du personnel. 68% des délégations
sont composées de salariés libres,
càd non syndiqués.
Dans les entreprises de moins de 100
salariés le pourcentage de délégués libres
atteint 78%. C’est seulement dans les
entreprises de plus de 100 salariés que les
syndicats sont présents dans une majorité
de délégations (67%)
La Fédération des Artisans dénonce
l’absence de représentativité réelle des
syndicats dans les entreprises artisanales.
Le secteur de l’artisanat, composé
majoritairement de petites et moyennes
entreprises, demeure donc largement
« sous le radar » des statistiques officielles
et des syndicats eux-mêmes.
Un dialogue social déconnecté des réalités
Les syndicats refusent de reconnaître les
délégués démocratiquement élus dans
ces entreprises, empêchant toute négociation
directe au bénéfice des salariés.
Cette situation mène à un paradoxe où
les syndicats imposent un « diktat » qui
ne reflète ni les besoins des entreprises,
ni les attentes des employés.
La FDA exige que les représentants
élus directement dans les entreprises,
même en dehors des listes syndicales,
puissent négocier des solutions intelligentes
et adaptées aux réalités des petites
structures, au-delà du cadre rigide de
dispositions sur l’organisation du travail
en vigueur actuellement.
/02/2025
46
« Depuis 2019, l’absentéisme a augmenté
de 50 %, avec des effets particulièrement
dévastateurs pour les petites entreprises
artisanales. »
MAGAZINE
S
47
MAGAZINE
ARTISANAT
DOSSIER
Fin de la discrimination envers les délégués
élus
La Fédération appelle à la fin de cette
discrimination systématique envers les
délégués du personnel, démocratiquement
choisis par leurs collègues.
Le respect des élections est essentiel
pour assurer un dialogue social
transparent, équitable et constructif.
CONVENTIONS COLLECTIVES DANS
L’ARTISANAT : UNE RÉALITÉ EN DÉCLIN,
DES ADAPTATIONS NÉCESSAIRES
La Fédération des Artisans constate un
recul rampant des conventions collectives
(CCT) dans le secteur de l’artisanat
luxembourgeois. Cette diminution est
le reflet d’une inadéquation croissante
entre les attentes des entreprises, la
réalité du terrain et les exigences des
partenaires sociaux.
En l’an 2000, il existait 16 conventions
collectives sectorielles sous l’égide de la
FDA. Aujourd’hui, il n’en reste plus que
10, couvrant essentiellement les secteurs
suivants : Bâtiment, Électriciens,
Poseurs de carrelages, Garages et carrosseries,
Nettoyage, Toiture, Ascenseurs,
Taxis, Installateurs, Imprimeries.
« Un cadre rigide des heures d’ouverture
freine la compétitivité des entreprises
et leur capacité d’adaptation. »
Parmi celles-ci, 2 CCT n’ont pas été
mises à jour depuis plus de 10 ans, et
sont donc sur le point de disparaître,
faute de suivi. Les conventions dans
des secteurs clés tels que la menuiserie,
la peinture, le plâtrage ou encore
les machines agricoles ont déjà
disparu.
Les causes de ce déclin : un modèle
dépassé
Le Code du travail trop généreux :
Le cadre législatif luxembourgeois
prévoit déjà des avantages considérables
pour les salariés, comme :
• Congés légaux étendus,
• Dispositions extraordinaires pourwork-life
balance,
• Règles strictes sur les horaires et
tempspartiels,
• Augmentations automatiques via
l’index et le salaire minimum.
Résultat : les CCT n’apportent plus que
des avantages supplémentaires coûteux,
souvent sans contrepartie pour les
entreprises.
Un manque de flexibilité :
Les conventions collectives actuelles
imposent des normes « uniformes », sans
tenir compte des besoins spécifiques des
entreprises artisanales, notamment :
• Horaires et organisation du travail :
besoin de flexibilité sur les heures de
début, fin ou encore les pauses pour
s’adapter aux chantiers.
• Prise en compte des contraintes familiales
et personnelles : permettre des
aménagements individuels négociés
directement dans l’entreprise.
• Répartition des congés collectifs :
des alignements souvent inadaptés au
fonctionnement des petites structures.
Un dialogue déconnecté de la réalité :
Les interlocuteurs syndicaux, souvent
éloignés du terrain, ignorent souvent
les besoins réels des petites et moyennes
entreprises. Les solutions « win-win »
sont systématiquement refusées, même
lorsque employeurs et employés dans les
entreprises y sont favorables.
La réalité du terrain : des solutions
intelligentes sont nécessaires
Les entreprises artisanales, majoritairement
de petite taille, n’ont ni les
moyens ni l’intérêt d’appliquer des CCT
complexes et coûteuses. Elles réclament
des solutions pragmatiques et adaptées,
telles que :
• Flexibilité des horaires : Permettre
des aménagements au niveau de
l’entreprise (par exemple : mercredi
jour libre, semaines de 44 heures).
• Accords négociées au niveau de l’entreprise
: Donner plus de liberté pour
conclure des accords spécifiques aux
besoins des employeurs et des salariés.
• Des CCT attractives et accessibles :
Faciliter la mise en place de conventions
collectives, avec des coûts
raisonnables et des contreparties pour
les entreprises.
Propositions de la Fédération des Artisans :
moderniser les conventions collectives
• Assouplir le cadre légal : Introduire
des dérogations négociées au Code
du travail, permettant des solutions
adaptées aux réalités des entreprises
artisanales.
• Favoriser le dialogue au niveau de
l’entreprise : Encourager les négociations
avec les délégués du personnel
élus démocratiquement, même en
l’absence de syndicats.
• Revaloriser le rôle des délégués du
personnel, plus proches des besoins
des salariés et des entreprises.
• Simplifier les conventions collectives
: Proposer des modèles plus
simples, plus flexibles et moins coûteux
pour faciliter leur adoption
par les entreprises artisanales.
TRAVAIL DOMINICAL : UNE NÉCESSITÉ
ÉCONOMIQUE ET SOCIALE
La Fédération des Artisans insiste sur
l’urgence de moderniser la réglementation
du travail dominical pour répondre
aux besoins des entreprises artisanales et
de leurs salariés.
Le constat : un cadre rigide et obsolète
Actuellement, le travail dominical est
limité à 4 heures, ce qui ne correspond
plus aux attentes des entreprises et des
consommateurs dans un marché de plus
en plus dynamique.
La législation impose des restrictions
disproportionnées, empêchant les
entreprises d’organiser efficacement leur
travail et leurs équipes.
• La position de Fédération des Artisans
: des solutions concrètes
• Étendre la durée autorisée à 8 heures :
Une réforme soutenue par le programme
gouvernemental et acceptée
par les partenaires de la coalition.
• Inclure les heures supplémentaires :
Permettre la réalisation d’heures
supplémentaires dans un cadre flexible
• Assouplir le repos ininterrompu :
Adapter ou supprimer l’obligation
de repos continu de 44 heures pour
mieux coller aux réalités des entreprises.
La Fédération des Artisans rappelle que
cette réforme est attendue depuis longtemps
et exhorte le gouvernement
à tenir ses engagements pour garantir
une réglementation moderne, claire et
stable.
HORAIRES D’OUVERTURE : MODERNISATION
ET FLEXIBILITÉ POUR L’ÉCONOMIE LOCALE
La Fédération des Artisans soutient les
initiatives visant à moderniser les heures
d’ouverture, mais rejette toute tentative
/02/2025
48
FINANCEZ VOS PROJETS DURABLES
BÉNÉFICIEZ DE L’AIDE TEMPORAIRE
IMPACT ENVIRONNEMENTAL
DOMAINES D’INVESTISSEMENT
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PRODUCTION D’ÉNERGIE
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ACCOMPAGNEMENT POUR DÉPOSER UNE DEMANDE :
L'entreprise doit passer par un conseiller
de la House of Sustainability
ou de la Chambre des Métiers.
Pour plus
d'informations,
rendez-vous
sur guichet.lu
Contact pour les entreprises de tout secteur (hors artisanat)
House of Sustainability |Chambre deCommerce
+352 42 39 39 450 // sustainability@cc.lu
Contact pour les entreprises artisanales
eHandwierk |Chambre des Métiers
+352 42 67 67 505 // ehandwierk@cdm.lu
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MAGAZINE
ARTISANAT
de limiter cette réforme par le biais des
conventions collectives.
Les enjeux : une économie qui évolue
Les habitudes de consommation
changent, tout comme les attentes des
entreprises artisanales et des clients.
Un cadre rigide des heures d’ouverture
freine la compétitivité des entreprises et
leur capacité d’adaptation.
La position de la FDA : flexibilité totale
• Horaires 24/7 : Offrir une liberté
complète aux entreprises pour déterminer
leurs heures d’ouverture, selon leurs
besoins et ceux de leurs clients.
• Réglementation au niveau de l’entreprise
: Permettre des négociations
internes entre employeurs et salariés
pour définir les modalités d’application.
• Rejeter les exceptions imposées :
Limiter cette modernisation aux
CCT serait inapproprié et déconnecté
des besoins des petites et moyennes
entreprises.
La FDA appelle à des solutions pragmatiques
et un cadre réglementaire
simplifié pour moderniser les heures
d’ouverture.
L’ABSENTÉISME : UNE TENDANCE PRÉOCCU-
PANTE QUI FRAGILISE LES ENTREPRISES
Depuis 2019, l’absentéisme a augmenté
de 40 %, avec des effets particulièrement
dévastateurs pour les petites entreprises
artisanales.
Les constats :
Les absences pour des raisons médicales,
notamment les lundis, sont trois
fois plus fréquentes que la moyenne de
la semaine, posant des questions sur
d’éventuels abus. Les nouvelles formes
de congés liées à la work-life balance
amplifient les difficultés organisationnelles
des petites équipes. Dans de petites
structures, chaque absence compte :
les tâches spécialisées ou l’absence d’un
membre d’une équipe fragilisent le fonctionnement
quotidien.
Les solutions proposées par la Fédération
des Artisans :
• Contrôle renforcé : Mise en place du
certificat médical numérique pour un
suivi automatisé. Suivi par la CNS et la
médecine du travail pour identifier les
tendances abusives.
• Contrôle des malades : des contrôles
systématiques pour limiter les absences
non justifiées.
• Réformes structurelles : Introduction
d’un jour de carence pour limiter les
absences injustifiées /Ajustement des
droits au congé pour éviter l’accumulation
en cas d’absences prolongées.
La Fédération des Artisans souligne que
ces mesures visent à protéger les entreprises
tout en assurant l’équité pour
les salariés honnêtes.
LE RÔLE DE L’ITM : POUR UNE APPROCHE
BASÉE SUR LA PRÉVENTION ET LA TRANS-
PARENCE
La Fédération des Artisans soutient les
missions essentielles de l’Inspection du
Travail et des Mines (ITM) mais critique
des pratiques trop souvent répressives et
déconnectées des réalités des entreprises
artisanales.
Les critiques :
• Visites inadaptées : Interventions à
des moments inappropriés (en présence
des clients ou sur des chantiers).
• Manque d’accompagnement : Une
approche purement répressive sans
phase de sensibilisation ou d’information
préalable.
• Procédures opaques : Le manque
de transparence dans les sanctions
renforce la méfiance des entreprises.
Les propositions de la Fédération des
Artisans :
Priorité à la prévention : Sensibiliser
les entreprises aux obligations légales
avant d’imposer des sanctions. Offrir la
possibilité de se conformer avec un délai
raisonnable avant toute sanction.
Un cadre répressif équitable : Introduire
un catalogue de sanctions basé sur
la gravité, la fréquence et la répétition
des infractions. Classifier les infractions
et adapter les amendes à la réalité de
chaque situation, à l’image du Code de
la route.
Modernisation de l’ITM :
Former les inspecteurs pour garantir des
contrôles justes, cohérents et transparents.
Assurer un dialogue avec les
entreprises pour éviter les malentendus
et trouver des solutions constructives.
La Fédération des Artisans appelle à une
relation de confiance entre les entreprises
et l’ITM, où la prévention précède la
répression.
Sanctions et fermetures de chantiers : une
mesure ultime à encadrer
Les fermetures de chantiers décidées par
l’ITM doivent être encadrées et réservées
aux situations extrêmes.
Les recommandations de la FDA :
• Limiter les sanctions excessives :
Une seule sanction par infraction, avec
la sanction la plus faible lors d’une
première infraction.
• Encadrer les fermetures : Examiner
des solutions alternatives avant toute
fermeture complète. Appliquer les
fermetures uniquement dans des cas
avérés de danger immédiat.
• Transparence et proportionnalité :
La Fédération des Artisans insiste sur
la nécessité d’un cadre de sanctions
transparent et proportionné, pour
protéger les entreprises tout en garantissant
la sécurité et le respect des
salariés.
Fédération des Artisans
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+352 42 45 11 - 28
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DOSSIER
51
MAGAZINE
FÉDÉRATION
VENDREDI 17 JANVIER
Retour en images de
la Tournée des Ramoneurs-
Fumistes 2025 !
Vendredi 17 janvier 2025, une
délégation des ramoneurs ont
rendu visite au Gouvernement
afin de souhaiter ses vœux pour
la nouvelle année.
D'autres étapes étaient la Chambre des
Députés, les Villes de Luxembourg,
Diekirch et d’Ettelbruck ainsi que la
Fédération des Artisans et la Chambre
des Métiers.
Pendant leur discours, ils ont rappelé
les difficultés que rencontre leur secteur
d'activité, en particulier les petites
entreprises suite à la crise. De plus, ce fut
l'occasion de souligner l'importance de
sensibiliser les nouvelles générations aux
métiers de l'artisanat. De-même que la
transition énergétique a un réel impact
sur ces métiers.
Fédération des Artisans
s.oestreicher@fda.lu
+ 352 42 45 11 - 33
fda.lu
/02/2025
52
MAGAZINE
FÉDÉRATION
6 JANVIER
Célébrons l’épiphanie avec la traditionnelle
galette des rois !
Le 6 janvier, nous célébrons l'Épiphanie
avec la traditionnelle galette des rois !
Un délice qui témoigne du savoir-faire
exceptionnel de nos artisans boulangers
du Liewensmëttelhandwierk luxembourgeois.
Chaque galettes reflète leur passion
et leur maîtrise du métier.
La Confédération Liewensmettelhandwierk
a présenté le savoir-faire de ses
membres lors d'une présentation
à Shopping Center Cloche d’Or
en présence de Mars Di Bartolomeo,
Vice-Président de la Chambre des Députés.
Soutenez l'artisanat local et savourez
une galette des rois préparée avec amour
par votre boulangerie artisanale
de quartier.
Crédit photo : Ketty a Rom Hankes
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CONVENTION COLLECTIVE SECTORIELLE
Renouvellement de la convention collective de travail
des installateurs d’ascenseurs.
Une nouvelle convention collective de
travail pour le secteur des ascensoristes a
été signée le 6 janvier 2025 entre l’OGBL,
seul syndicat représenté dans le secteur,
le LCGB et la Fédération luxembourgeoise
des ascensoristes.
Cet accord constitue une avancée
majeure pour les quelque 700 salariés
tombant sous le champ d’application
de cette convention collective.
Parmi les principales avancées,
on peut citer :
• des augmentations de salaires réels et
tarifaires :
- 2% au 1 er janvier 2025
- 1% au 1 er janvier 2026
- 2% au 1 er janvier 2027
• l’instauration d’un congé social de 4h
par an
• une garantie d’augmentation salariale
de 2% par période de 5 ans pour les
salaires rémunérés hors grille tarifaire
• une revalorisation des groupes de la
convention collective à travers un
système de qualifications et de salaires
objectif et transparent
Ce renouvellement de la convention
et les améliorations négociées sont le résultat
d'un dialogue social très constructif
et témoigne de la volonté des partenaires
sociaux d’améliorer les conditions
de travail de tous les salariés du secteur.
La nouvelle convention collective
entre en vigueur au 1 er janvier 2025 et
s’appliquera jusqu’au 31 décembre
2027.
Communiqué par l’OGBL, le LCGB
et la Fédération luxembourgeoise des
ascensoristes le 8 janvier 2025.
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