Handwierk_septembre 2025
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Septembre/2025
MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG
LA FÉDÉRATION DES ARTISANS DÉVOILE SA NOUVELLE IDENTITÉ VISUELLE
Un logo moderne pour une
organisation enracinée et
tournée vers l’avenir
SITUATION ÉCONOMIQUE AU 2 ÈME TRIMESTRE 2025
Absence de perspectives
d’amélioration notable en vue
pour la construction
INTERVIEW AVEC LE MINISTRE ERIC THILL
Dag vun der
Lëtzebuerger Sprooch
ALIMENTATION MODE, SANTÉ, HYGIÈNE MÉCANIQUE CONSTRUCTION & HABITAT
( Signé par un·e Maître Artisan·e )
L’ARTISANAT FAÇONNE,
LA MAÎTRISE SIGNE.
Le Brevet de Maîtrise s’adresse aux passionnés désireux
d’exceller dans leur savoir-faire, de créer leur entreprise
et de transmettre leur empreinte unique.
Témoignages et
informations sur
le Brevet de Maîtrise
brevet.cdm.lu
MAGAZINE
FOCUS
Une nouvelle identité pour
une Fédération en mouvement.
La Fédération des Artisans se dote d’une
nouvelle identité visuelle. Ce changement,
qui concerne à la fois notre logo et notre site
Internet, symbolise l’évolution profonde de
notre organisation.
Notre ancien logo – une main stylisée – a
longtemps représenté l’artisanat dans
son expression la plus traditionnelle. Mais
aujourd’hui, l’artisanat a changé, et notre
Fédération aussi.
Nos membres sont des chefs d’entreprise
qui innovent, recrutent, investissent, forment,
exportent… Ils sont proches de leurs
collaborateurs, de leurs clients, et de leur
territoire. Ce sont des acteurs économiques
à part entière, qui portent haut les valeurs du
métier.
C’est cette réalité que nous avons voulu
traduire graphiquement. Notre nouveau logo,
épuré et dynamique, reflète trois dimensions
clés de notre action :
• L’ancrage dans les réalités du terrain,
• La proximité avec les membres,
• La volonté d’innover sans renier nos racines
artisanales.
Cette nouvelle identité visuelle est aussi le
reflet d’une communauté de valeurs : qualité,
responsabilité, durabilité, savoir-faire, esprit
de transmission.
« Plus qu’un nouveau look, c’est un
signal fort : la Fédération des Artisans
est en mouvement – pour mieux
représenter, mieux servir, et mieux
défendre les intérêts de l’artisanat
luxembourgeois. »
Ein neues Erscheinungsbild für einen
dynamischen Verband.
Die Fédération des Artisans hat sich ein
neues visuelles Erscheinungsbild gegeben.
Der neue Auftritt – mit modernem Logo
und überarbeitetem Internetauftritt – steht
für den Wandel, den unsere Organisation
durchläuft.
Das alte Logo mit der stilisierten Hand
war lange ein Symbol für das klassische
Handwerk. Doch das Handwerk hat sich
verändert – und mit ihm auch die FDA.
Unsere Mitglieder sind Unternehmerinnen
und Unternehmer, die innovativ denken,
Mitarbeitende ausbilden, investieren, Märkte
erschließen. Sie stehen ihren Mitarbeitenden
und Kunden nah und sind fest in der
Gesellschaft verankert.
Unser neues Logo bringt das auf den Punkt.
Es ist klar, modern und trägt drei zentrale
Aussagen:
• Verankerung in der Realität der Betriebe,
• Nähe zu den Mitgliedern,
• Innovationsbereitschaft, ohne die
handwerklichen Wurzeln zu verlieren.
Die neue visuelle Identität steht auch
für eine Wertegemeinschaft: Qualität,
Verantwortung, Nachhaltigkeit, Knowhow
und Weitergabe des Wissens sind
Grundpfeiler unserer Arbeit.
„Dieses Redesign ist also weit
mehr als Kosmetik. Es ist ein
starkes Zeichen für ein modernes,
zukunftsgerichtetes Handwerk –
getragen von einer Organisation,
die sich stetig weiterentwickelt, um
ihren Mitgliedern noch besser zur
Seite zu stehen.“
IMPRESSUM
SECRÉTARIAT ET
RÉDACTION :
Fédération des Artisans
Tél. : (+352) 42 45 11 1
info@fda.lu
www.fda.lu
Chambre des Métiers
Tél. : (+352) 42 67 67 1
contact@cdm.lu
www.cdm.lu
2, Circuit de la Foire
Internationale
L-1347 Luxembourg
BP 1604 - L-1016 Luxembourg
DIRECTION ARTISTIQUE :
brain&more
agence en communication
CRÉDITS PHOTOS :
Shutterstock.com,
CDM, FDA
RÉGIE PUBLICITAIRE :
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Tél. : 4993 1
regie@regie.lu
brain&more
agence en communication
Tél. : 26 84 71 - 1
brain@brain.lu
IMPRESSION :
Print Solutions s.à r.l.
EDITEUR :
+352 42 45 11 - 1
info@fda.lu
www.fda.lu
Le magazine
du secteur de l’Artisanat
au Luxembourg
12-14
ÉCONOMIE
ABSENCE DE PERSPECTIVES
D’AMÉLIORATION NOTABLE
EN VUE POUR LA CONSTRUCTION
Situation économique au 2 ème trimestre 2025
19-20
INTERVIEW
DAG VUN DER
LËTZEBUERGER SPROOCH
Interview avec le ministre Eric Thill
PROCHAINES PARUTIONS 2025-2026
21 OCTOBRE 2025
25 NOVEMBRE 2025
17 FÉVRIER 2026
, c’est le magazine de
la Fédération des Artisans du Luxembourg
et de la Chambre des Métiers
Distribués à 10.000 exemplaires, D'Handwierk est
le média idéal pour toucher tous les entrepreneurs
actifs dans le secteur de l'Artisanat.
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POLITIQUE
10 ASS SCHLARAFFELAND DA
VERBRANNT?
Lëtzebuerg am Joer 2050
JURIDIQUE
16-17 CYBERSÉCURITÉ DANS
L’ARTISANAT
Directive NIS2
FORMATION
22-23 FORMATIONS CONTINUES
CALENDRIER 2025
SUSTAINABLE HANDWIERK
24-25 FACTEURS CLÉS DE SUCCÈS POUR
UNE DÉMARCHE DE DURABILITÉ
DES TPE ET PME
INDR
SUSTAINABLE HANDWIERK
26-27 QUAND DES ENTREPRISES AU
LUXEMBOURG SE TOURNENT
VERS LA NATURE
SUSTAINABLE HANDWIERK
28-29 ZWISCHENBERICHT ZEIGT
BEEINDRUCKENDE ERGEBNISSE
Klimaprogramm Handwierk
INNOVATION & DIGITALISATION
30-33 ERFAHREN SIE, WIE EINE
CO 2
-BILANZ IHREM UNTERNEHMEN
STRATEGISCHE VORTEILE
VERSCHAFFEN KANN.
CO 2
-Bilanzierung erfolgreich
umsetzen
ÉNERGIE
34 DES OUTILS CONCRETS POUR
PRÉPARER L’ÉLECTROMOBILITÉ
EN COPROPRIÉTÉ
Faciliter l’installation de bornes
de charge en résidence
EUROPE ET GRANDE RÉGION
36 INTERNATIONALE
KOOPERATIONSANGEBOTE
Ein Mittel, um neue Märkte
zu erschließen
Pour tout renseignement complémentaire,
n’hésitez pas à nous contacter :
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MAGAZINE
SOMMAIRE
06-07
EDITO
KEIN GROSSER WURF – ABER
EINE ERSTE KURSKORREKTUR
Schlussfolgerungen zur Sozialrunde
43
FÉDÉRATION
UNE SOIRÉE CONVIVIALE
MARQUÉE PAR
UNE NOUVELLE IDENTITÉ
Summer Cocktail 2025
40-41
RUBRIQUE
UN LOGO MODERNE POUR UNE
ORGANISATION ENRACINÉE ET
TOURNÉE VERS L’AVENIR
La Fédération des Artisans dévoile sa nouvelle identité visuelle
STANDARDS
03
FOCUS
FÉDÉRATION
42 PARTICIPEZ AU PROJET PILOTE !
L’intelligence artificielle dans l’artisanat
44 DES RÉFORMES STRUCTURELLES
MAINTENANT !
AGO de la Fédération des Artisans
FÉDÉRATION
45 GRENZEN ÜBERSCHREITEN,
PERSPEKTIVEN GEWINNEN
47 ALEXANDER KIEFFER ÉLU
PRÉSIDENT DE LA FÉDÉRATION
DU GÉNIE TECHNIQUE
47 RÜCKBLICK AUF DIE
5. DISKUSSIONSRUNDE DER FPPL!
46
FÉDÉRATION
UN MOMENT
DE CONVIVIALITÉ
ET D’ENGAGEMENT
Summerfest de la Fédération
du Génie Technique
50
AGENDA/EVENTS
ONLINE
Video
Galerie
Infos
MAGAZINE
EDITO
Version française
SCHLUSSFOLGERUNGEN ZUR SOZIALRUNDE
Kein großer Wurf – aber
eine erste Kurskorrektur.
Waren die Schlussfolgerungen der Sozialrunden der große
Wurf? Sicherlich nicht. War es ein erster Schritt in die
richtige Richtung? Sicherlich ja. So nüchtern lässt sich das
Ergebnis der jüngsten Gespräche zwischen Regierung und
Sozialpartnern zusammenfassen. Nach zwei holprigen Runden
im Juli, in denen die Regierung sichtlich Mühe hatte, eine
eigenständige Linie zu finden, ist jetzt zumindest ein vorsichtiger
Kurswechsel erkennbar: Die Vorschläge zu Sonntagsarbeit
und Ladenöffnungszeiten bedeuten für Unternehmen keine
Verschlechterung und sind relativ nahe an dem was die
Regierung initial vorgeschlagen hat.
Die Arbeitsorganisation wird in den kommenden Monaten
im permanenten Beschäftigungsausschuss (CPTE) zwischen
Sozialpartnern zur Sprache kommen, wobei unser Fokus
darauf liegen wird, dass Arbeit dort organisiert werden kann,
wo sie stattfindet und zwar im Betrieb in Abstimmung mit den
eigenen Mitarbeitern.
„Die Rente ist ein Solidarsystem, in das die gesamte
Gesellschaft einzahlt und aus dem die gesamte Gesellschaft
Leistungen erwartet.“
Ansatz von politischem Gestaltungswillen
Auch wenn die politische Courage der Regierung überschaubar
bleibt, hat sie doch den Mut , um Verantwortung für ein
Gesamtresultat zu übernehmen, auch ohne die explizite
Zustimmung der Gewerkschaften. Das ist insofern
bemerkenswert, da bisherige Regierungen sich in der Regel
den exakten Wortlaut von dem was in Luxemburg möglich
ist und was nicht von den Gewerkschaften ins Stammbuch
diktieren ließen. Hier ist wenigsten ein Ansatz von politischem
Gestaltungswillen erkennbar.
Tabuthema steht nun auf der politischen Agenda
Ein bisheriges Tabuthema – die Renten – wurde endlich
auf die politische Bühne geholt. Erste Signale in Richtung
Reformbereitschaft sind sichtbar: Beibehaltung der
gesetzlichen Sparautomatismen, stufenweise Anhebung der
Renteneintrittsalters, ein Einstieg in flexiblere Übergänge. Das
ist kein Durchbruch, schließlich bleibt das Kernstück eine
Beitragserhöhung. Es ist jedoch ein Bekenntnis, dass die
Zeit der Problemverdrängung vorbei sein muss. Gleichzeitig
bleibt klar: Die jetzigen Beschlüsse reichen nicht aus.
Ohne strukturelle Reformen werden die demografischen
Kräfteverhältnisse unser Umlagesystem an seine Grenzen
bringen. Wer den Status quo fortschreibt, landet rechnerisch
bei der Notwendigkeit von bis zu 1.000.000 Arbeitsplätzen
bis 2050 – und de facto einer Verdreifachung der
Bevölkerung. Das ist weder ökonomisch noch gesellschaftlich
realistisch.
Spiel auf Zeit mit neuen Spielregeln
Die jetzigen Vorschläge werden als Stabilisierung des Rentensystems
„bis 2030“ präsentiert. Aus Sicht der Arbeitgeber
ist das zu optimistisch. Angesichts fehlenden Wachstums,
stagnierender Beschäftigung und steigender Ausgaben sehen
wir ein deutlich kürzeres Zeitfenster: Wir haben realistisch
drei Jahre, um tragfähige, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten
– oder wir laufen in eine Strukturkrise, die sich später,
wenn überhaupt, nur noch mit sehr schmerzhaften Eingriffen
beheben lässt.
Dieses Thema ist zu wichtig, um es im politischen Kalender
von Wahl zu Wahl zu verschieben. Alle Parteien sollten sich
einer faktenbasierten Debatte stellen: mit transparenten Annahmen,
nachvollziehbaren Szenarien und klaren Zielgrößen.
Ziel muss ein breiter politischer Konsens sein, der über
Legislaturperioden hinweg trägt – statt kurzfristiger Positionierungen,
die populistischen Reflexen Vorschub leisten.
Der Sozialdialog kann dabei eine konstruktive Rolle spielen.
Dafür braucht es jedoch einen neuen Modus, einen Sozialdialog
2.0: offen, faktenbasiert und ergebnisorientiert. Das
heißt konkret: gemeinsame Datengrundlage zu Demografie,
Arbeitsmarkt und Finanzpfaden; verbindliche Zeitpläne
mit Zwischenschritten und Evaluation; klare Rollen von
Konsultation, Abwägung und Entscheidung. Nur so wird aus
Ankündigungen eine Reformagenda – und aus der ersten
Kurskorrektur ein belastbarer Kurs. Die Sozialpartner können
Orientierung geben und dabei helfen Pfade abzustecken.
In Zukunft muss aber klar sein, dass die Sozialpartner kein
Ersatz für politischen Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit
sind. Parlament und Regierung stehen in der Verant-
/09/2025
06
MAGAZINE
EDITO
wortung und sind der Treiber des Wandels und nicht bloße
Zuschauer und Moderatoren.
Jenseits des Schlagabtauschs: Die Rentenfrage ist eine
Gesellschaftsaufgabe
Auch die Gewerkschaften müssen auf dem Boden der Tatsachen
diskutieren, wenn sie als gestaltende Kraft ernst genommen–
und nicht nur als lautstarke Verhinderer wahrgenommen
werden. Ebenso ist die Öffentlichkeit gefordert, sich ernsthaft
mit der Frage auseinanderzusetzen. Die mediale Rahmung als
Tauziehen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern greift
zu kurz. Die Rente ist ein Solidarsystem, in das die gesamte
Gesellschaft einzahlt und aus dem die gesamte Gesellschaft
Leistungen erwartet. Entscheidend ist daher nicht, was politisch
oder gewerkschaftlich wünschenswert erscheint, sondern
was gesamtgesellschaftlich leistbar und finanzierbar ist.
Die Hard Facts gehören ins Zentrum der Debatte: In
absehbarer Zeit wird jeder aktive Beitragszahler rechnerisch
einen Rentenempfänger integral finanzieren müssen – und
parallel seine eigene Rente sichern, Kinder großziehen,
Wohnen bezahlen und die laufenden Lebenshaltungskosten
tragen. Wer diese Realität ausblendet, verhandelt nicht
Zukunft, sondern betreibt Wunschdenken. Deshalb braucht
es eine Neuauflage des nationalen Generationenvertrags:
mehr Solidarität mit den Jüngeren und den kommenden
Generationen – und zwar von allen, einschließlich der
heutigen Rentnerinnen und Rentner.
Wir sind überzeugt, dass die junge Generation sich in den
nächsten Monaten und Jahren deutlicher zu Wort melden
und mehr Ehrlichkeit und Verantwortungsbereitschaft in
der Rentendiskussion einfordern. Gut so. Wenn wir diese
Stimme ernst nehmen und den Dialog auf belastbare Zahlen,
klare Prioritäten und faire Lastenteilung stellen, entsteht das,
was Luxemburg jetzt braucht: ein tragfähiger Konsens über
Generationen hinweg.
Wirtschaft wieder in Schwung bringen
Gleichzeitig müssen wir die Wirtschaft wieder in Schwung
bringen. Wir sollten alle Hebel in Bewegung setzen, um
Investitionen in Wohnraum anzukurbeln: schnellere
Genehmigungen, verlässliche Rahmenbedingungen, funktionierende
Finanzierungskanäle. Bürokratische Hürden sind
zügig abzubauen, damit Betriebe wieder Luft zum Investieren,
Ausbilden und Innovieren haben. Insgesamt braucht es ein
rasches Umdenken: weg von der Verhinderungs-, hin zur
Erschaffungsmentalität – vom Nein zum Machen. Die Welt
schläft nicht. Luxemburg hat nur eine Chance, wenn wir agil,
pragmatisch und couragiert bleiben – und entsprechend
handeln.
Fédération des Artisans
c.reuter@fda.lu
Secrétaire général adjoint
+352 42 45 11 - 28
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MAGAZINE
POLITIQUE
LËTZEBUERG AM JOER 2050
Ass Schlaraffeland da
verbrannt?
Den Tom Wirion, Direkter vun der Chambre des Métiers, huet am Juli 2025 eng nei Carte Blanche op RTL publizéiert. Ënnert dem Titel
„Lëtzebuerg am Joer 2050: ass Schlaraffeland da verbrannt?“ befaasst hien sech mat der wirtschaftlecher a sozialer Zukunft vu
Lëtzebuerg.
Datt déi wirtschaftlech a sozial
Situatioun zu Lëtzebuerg net gutt
ass, si keng "fake News", mee
Fakten. Schwiereg dobäi ass, datt dës
Realitéit nëmme bedéngt wouergeholl
an akzeptéiert gëtt.
„Kommt mir maachen en Experiment: wéi
kéint déi allgemeng sozial a wirtschaftlech
Situatioun zu Lëtzebuerg „à Politique
inchangée“, also wa mir keng déifgräifend
Reforme maachen, 2050 ausgesinn?“
Eigentlech brauch een dofir keng
Kristallkugel. En zimmlecht eendeitegt
Bild kritt een, wann een sech d’Analyse
vun der Inspection Générale de la
Sécurité Sociale, vum Conseil National
des Finances Publiques a vum Statec um
Internet ukuckt.
Dës Analyse soen, datt à "Politique
inchangée" 2050 eng 770.000 Awunner
zu Lëtzebuerg wunnen. Wäit ewech
vun dem ominéisen eng Milliounen
Awunnerstaat, dee mir am Fong
bréichten, fir de Modell Lëtzebuerg um
Rullen ze halen, mat onser Evolutioun
vun den Depensen.
De Wuesstem, dee mir brauchen,
fir onse Sozialmodell kënnen ze
finanzéieren, stagnéiert a läit da bei
0,5%. Dobäi kënnt, datt nëmmen nach
wéineg nei Aarbechtsplaze geschafe
ginn. Effektiv läit d‘Croissance beim
Emploi 2050 nëmmen nach en
Moyenne bei 0,6%, mat Tendenzen an
den negative Beräich.
Manner Wuesstem, manner
Produktivitéit vun eiser Wirtschaft,
manner Emploi bedeite mechanesch
manner Suen an de Staatskeesen, mat
allen negative Konsequenzen, déi dat
wäert mat sech bréngen. Sieft dat bei
de Pensiounen, am Gesondheetswiesen
oder bei de Sozialtransferten.
E battere Cocktail. Mee zum Gléck si
mir jo nach net 2050! D’Festhalen um
Status/Status quo oder un de sëllegen
Droit acquis wäerten ons allerdéngs net
weiderbréngen, genee sou wéineg wéi e
blanne Glawen, dass de Ritter um wäisse
Päerd dem Lëtzebuerger Land nach e
Wirtschaftswonner reservéiert.
Deemno, wa mir wëlle bleiwen, wat mir
sinn, hu mir kee Choix, da musse mir
bereet si fir Verännerungen.
Sécherlech ass dëst méi einfach gesot
wéi gemaach. Mee grosso modo hu mir
2 Optiounen: entweder mir bréngen et
fäerdeg, bildlech ausgedréckt, méi aus
deem Kuch ze maachen, dee mir als
Gesellschaft zu Verfügung hunn.
Oder mir mussen et ronn kréien,
en anere Kuch ze baken, deen ons
schmaacht. Béid Optioune verlaangen
e Wëllen zur Verännerung an Asaz vun
ons all.
Wa mir 2050 net ouni Kuch wëllen
do stoen, dann ass elo de Moment fir
grondleeënd Reformen, och wann dëst à
"court terme" onbequeem kéint ginn.
D’Bereetschaft vun de Bierger an de
Betriber, Courage a Wäitsiicht vun de
politesche Verantwortleche sinn d’Gebot
vun der Stonn.
Wat mir méi laang waarden, wat de
Gestaltungsspillraum méi kleng gëtt.
Dofir kommt: "Let’s make it happen"!
Chambre des Métiers
direction@cdm.lu
cdm.lu
/09/2025
10
Networking
Conférences
Expériences
Tomorrow’s
Office
by
15+16Oct. 2025
2jours pour se projeter
dans le bureau de demain
Informations +Inscriptions
tomorrowsoffice.lu
Accentaigu
Audiovisuel -Impressions
Scanning -Finitions de documents
Solutions -I.T.-Digitalisation
Document Process Outsourcing
Services personnalisés
ck.lu
Charles Kieffer Group
MAGAZINE
ÉCONOMIE
SITUATION ÉCONOMIQUE AU 2 ÈME TRIMESTRE 2025
Absence de perspectives
d’amélioration notable en vue
pour la construction.
A la mi-année, la situation économique reste préoccupante, notamment au regard des projections économiques qui laissent
entrevoir un taux de croissance annuel oscillant entre 1% (pour les scénarios moyennement positifs) et 0,3% (pour les prévisions
les plus alarmantes). Cette fourchette indique un contexte de croissance au mieux modérée, sinon faible, ce qui pourrait avoir des
répercussions défavorables sur la stabilité financière publique et les capacités budgétaires du pays. La situation demeure ainsi très
incertaine.
Emploi te marché du travail
L’analyse des données récoltées par la Chambre des Métiers
révèle une tendance préoccupante : l’emploi qui enregistre
une faible croissance de l’ordre de 1 % par an témoigne de
la faible dynamique du marché du travail. Cette situation
met en exergue la vulnérabilité du système de sécurité
sociale national, d’autant plus dans un contexte de tensions
croissantes dans le cadre du dialogue social.
Secteur de la construction
La conjoncture économique au Luxembourg demeure
précaire, en témoigne notamment le secteur de la
construction qui continue à pâtir d’une demande insuffisante
de manière persistante. Les résultats de l’enquête de
conjoncture réalisée pour le deuxième trimestre de l’année
2025 indiquent que la remontée modeste de l’indicateur
d’activité couvrant l’ensemble de l’Artisanat entamée
au second semestre de l’année 2024 semble toutefois se
poursuivre, bien que restant loin en-dessous de la moyenne
décennale. En effet, le solde de -12 au deuxième trimestre de
l’année 2025 trouve son origine dans la différence entre, d’une
part, les 23 % d’entreprises qui signalent une détérioration
de leur activité par rapport au trimestre précédent et, d’autre
part, les 11 % d’entreprises qui déclarent une amélioration de
leur activité. Ainsi, en dépit d’un regain d’optimisme modeste
dans le secteur de l’Artisanat, l’indice de confiance demeure à
un niveau significativement faible.
Indicateur de l’activité de l’Artisanat
Graphique 1 : Evolution de l’indicateur d’activité de l’ensemble de l’Artisanat, T1 2010 – T2 2025
Dans le cadre de la réorientation des priorités budgétaires à
l’échelle européenne et au Luxembourg, comme l’illustrent
les grandes lignes budgétaires pour la période 2028-2034
récemment présentés par la Commission Européenne, les
enjeux liés à la crise du logement et les défis rencontrés
par le secteur de l’Artisanat ne doivent pas être négligés.
L’attractivité et la compétitivité du pays en sont les enjeux
majeurs.
L’Artisanat luxembourgeois, et notamment le secteur de la
construction, continue dès lors à faire face à des perspectives
économiques défavorables. Malgré quelques indicateurs
encourageants, l’ensemble du secteur demeure confronté à
des défis majeurs. Il est à noter que ces obstacles affectent de
manière inégale les différents secteurs de l’Artisanat.
Coup d’arrêt sur les logements neufs
Alors que les chiffres de l’Observatoire de l’habitat révèlent
une augmentation du nombre de ventes de logements neufs
(VEFA) en fin d’année 2024, ces chiffres se situent bien en
deçà des niveaux enregistrés avant la crise. Par conséquent,
il est indéniable que l’activité a subi un ralentissement
significatif au premier trimestre de l’année 2025. Le léger
rebond, observé en fin d’année 2024, ne saurait dès lors
être interprété comme un signe de retour durable de la
confiance des acheteurs et des investisseurs. Il trouve son
explication dans l’anticipation de l’expiration des mesures
fiscales initialement prévues pour la fin de l’année dernière.
Pour rappel, ces mesures comprenaient notamment la
réduction de moitié de la base imposable en matière de
droits d’enregistrement et de transcription, l’amortissement
accéléré à 6 % et l’imposition des bénéfices de cession
au quart du taux global. Ces mesures ont finalement été
prorogées jusqu’au 30 juin 2025.
En outre, le Gouvernement a pris la décision de permettre
aux acheteurs de bénéficier de ces aides pour les transactions
finalisées jusqu’au 30 septembre 2025 sous réserve qu’un
compromis ou un contrat de réservation en VEFA ait
été signé avant la date limite du 30 juin 2025. Dans le
/09/2025
12
MAGAZINE
ÉCONOMIE
« La conjoncture économique au Luxembourg
demeure précaire, en témoigne notamment le secteur
de la construction qui continue à pâtir d’une demande
insuffisante de manière persistante. »
13
MAGAZINE
ÉCONOMIE
contexte actuel, l’extension des mesures d’accompagnement
jusqu’à la fin du mois de juin ainsi que la mise en œuvre
de cette disposition exceptionnelle pourraient induire une
augmentation temporaire au deuxième trimestre de 2025.
Cependant, en se basant sur les tendances observées en début
d’année 2025, il est à craindre que le volume des transactions
connaisse une chute au cours des trimestres suivants, en
raison de l’expiration définitive des avantages fiscaux.
Nombre de vente d’appartements en construction
entraîne une réduction des coûts d'emprunt, les ramenant à
leur niveau le plus bas depuis le mois de novembre 2022. En
outre, l'inflation a finalement baissé au niveau-objectif de 2 %
de la Banque Centrale Européenne (BCE) en juin 2025, et
devrait se situer en dessous de ce seuil à la fin de l’année dans
la zone euro. Cette évolution s’explique par une combinaison
de facteurs, à savoir la vigueur d'un euro fort, la diminution
des prix de l'énergie et des importations moins onéreuses en
provenance de Chine.
Comparaison taux d’intérêt crédit immobilier vs banques étrangères
Graphique 2 : Evolution du nombre de ventes d’appartements en construction sur base
trimestrielle, T1 2016 – T1 2025
Depuis 2022, le nombre de logement vendu est inférieur de
près de 5.850 unités par rapport à la moyenne observée entre
2016 et 2020. Dans le segment des appartements en phase de
construction (communément appelé VEFA), l’Observatoire
de l’habitat a constaté une diminution significative du nombre
des transactions. En effet, entre le quatrième trimestre de
l’année 2024 et le premier trimestre de l’année 2025, une
baisse de 36,1 % a été enregistrée. Cette tendance s’est traduite
par un total de 253 ventes de VEFA durant le premier
trimestre de l’année 2025.
Autorisations de bâtir en perdition
L'analyse des données relatives aux autorisations de bâtir
délivrées au cours des cinq dernières années, calculée sur la
base d’une moyenne mobile courant sur quatre trimestres,
met en évidence une tendance baissière persistante. Cette
évolution ne permet pas d’anticiper une reprise imminente
dans le secteur de la construction.
Autorisation de bâtir - nombre de logements
(moyenne mobile sur 4 trimestre)
Graphique 4 : Evolution des taux d’intérêt sur crédit immobilier en Belgique et au Luxembourg,
avr-2021 – mai-2025 (BNB, BCL)
Néanmoins, les effets positifs de cette diminution des taux
ne sont pas encore perceptibles au Luxembourg. Il apparaît
que la disparité entre les taux d’intérêts appliqués aux
crédits immobiliers dans le pays et ceux offerts à l’étranger,
notamment en Belgique, est significative. En effet, les taux
belges affichent en moyenne un écart de 0,52 point de base
par rapport à ceux du Luxembourg, suggérant une différence
notable dans les politiques de prêt immobilier.
A long terme, l'attractivité des investissements immobiliers
pour le consommateur final reste garantie, car il existe
toujours une pénurie structurelle de logements. Afin de
stimuler la demande à court terme, il serait judicieux de
rendre la politique des taux d'intérêt au Luxembourg plus
attractive, tout en restaurant la confiance dans l'achat de
nouveaux logements.
Accédez aux résultats complets de notre étude de
conjoncture ici :
Graphique 3 : Evolution des autorisations de bâtir, T1 2021 – T1 2025
Relancer la production et la vente de VEFA : un enjeu majeur
Le relâchement graduel des conditions monétaires a
connu une continuité après huit baisses consécutives, dont
deux nouvelles baisses de 0,25 % enregistrées au cours
du deuxième trimestre de l’année 2025. Cette dynamique
Chambre des Métiers
economie@cdm.lu
cdm.lu
/09/2025
14
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je suis
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JURIDIQUE
Une version allemande
de cet article est
disponible sur cdm.lu
DIRECTIVE NIS2
Cybersécurité dans l’Artisanat.
La directive européenne 2022/2555 (NIS2) fixe des normes minimales contraignantes en matière de cybersécurité à l'échelle de
l’Union européenne. Alors que la Belgique a déjà transposé la directive en droit national, le Luxembourg travaille actuellement sur
le projet de loi, dont l’adoption est attendue d’ici fin 2025.
La directive NIS2 impose aux entreprises relevant de 18
secteurs dits critiques des mesures de sécurité obligatoires
ainsi que des obligations de notification. Les entreprises
concernées sont en principe celles qui emploient au moins
50 personnes ou qui réalisent un chiffre d’affaires annuel d’au
moins 10 millions d’euros.
En fonction de leur secteur d’activité et de leur taille, ces
établissements sont classés comme entités essentielles (annexe
I) ou entités importantes (annexe II). Les entités essentielles
sont soumises à des exigences de surveillance plus strictes,
notamment une obligation de notification à l’autorité
compétente des mesures de sécurité mises en œuvre. En
revanche, les entités importantes ne font l’objet d’un contrôle
qu’en cas de soupçon ou d’incident grave.
Secteurs hautement critiques
Annexe I
Les deux types d’entités sont tenus de mettre en place des
mesures techniques, organisationnelles et opérationnelles
appropriées et proportionnées pour gérer les risques pesant sur
la sécurité des réseaux et des systèmes d’information, ainsi que
pour éliminer ou réduire les conséquences des incidents.
Les entreprises artisanales peuvent être considérées comme des
entités importantes si elles atteignent la taille moyenne et sont
actives dans les secteurs critiques définies par la directive NIS2.
Même les entreprises non directement définies par la
directive NIS2 peuvent être concernées, notamment en tant
que fournisseurs ou prestataires de services pour des entités
soumises à NIS2. Ces dernières peuvent imposer le respect de
certaines exigences en matière de cybersécurité tout au long
de la chaîne d’approvisionnement.
Autres secteurs
Annexe II
/09/2025
16
MAGAZINE
JURIDIQUE
Exemples d’entreprises artisanales potentiellement concernées
Secteur critique selon NIS2 Entreprises susceptibles d’être concernées Entité essentielle NIS2 Entité importante NIS2
Fabrication de machines et équipements n.c.a.
Construction de véhicules 1
Carrossiers,
ateliers de construction métallique
À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Fabrication d’équipements électriques 2
Électricien
(si secteur de fabrication)
À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Gestion des services TIC (Business to Business)
Cloud-Computing
Électricien
Installateur d’équipements électroniques
Grandes entreprises
À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Gestion des déchets
(si activité économique principale)
Recycleur d’équipements électriques et
électroniques
À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Fabrication et distribution de produits chimiques
(REACH)
Peintres, magasins de bricolage
À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Transformation, production et distribution de Boulangeries industrielles, boucheries À partir d’une taille
denrées alimentaires 3 d’entreprise moyenne
Prestataires de soins de santé 4 Opticiens, orthopédistes Grandes entreprises À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Fabrication de dispositifs médicaux
Laboratoires dentaire, mécanicien de matériel
médico-chirurgical (si secteur de fabrication)
À partir d’une taille
d’entreprise moyenne
Que faut-il faire ?
Dans un premier temps, les entreprises doivent vérifier si
elles relèvent directement de la directive NIS 2 et, le cas
échéant, se déclarer auprès de l’autorité compétente. Pour les
entreprises artisanales, cette autorité est généralement l’Institut
luxembourgeois de régulation (ILR).
Les entités essentielles et importantes sont tenues de
mettre en œuvre les dix mesures de gestion des risques
en matière de cybersécurité prévues à l’article 21 de la
directive NIS2.
Ces mesures peuvent être regroupées en quatre grands
domaines : 5
Aperçu des dix mesures de gestions des risques en matière de cybersécurité
Préparation aux incidents
de sécurité
Mesures concernant
les relations d’affaires
Évaluation et
sensibilisation
Mise en œuvre
technique
• Analyse des risques et politiques
de sécurité : preuve d’analyses des
risques
• Gestion des incidents: plans et
processus d’urgence
• "Business Continuity" : Continuité
des activités: sauvegardes, reprises
et gestion des crises
• Sécurité de la chaîne
d’approvisionnement : vérification
des fournisseurs et des prestataires
de services
• Mesures de sécurité lors de
l’acquisition/développement/
maintenance réseaux et systèmes
d’information
• Gestion des vulnérabilités
• Efficacité des mesures :
évaluation régulière
• Sensibilisation et formation :
pour la direction et le personnel
• Protection cryptographique et
chiffrement
• Politiques de contrôle d’accès
• Authentification à plusieurs facteurs ou
continue, communications sécurisées
• Protection contre les logiciels
malveillants
• Mises à jour régulières
En fonction du niveau de compétence interne en matière de
systèmes d’information, de cybersécurité ou de connaissance
des mesures de gestion des risques liées à la directive NIS2, il
peut être pertinent de faire appel à des consultants externes
spécialisés dans ce domaine.
Soutien aux PME
Le programme SME Packages - Cybersecurity offre aux petites
et moyennes entreprises un soutien ciblé pour la mise en
œuvre de la cybersécurité dans l’entreprise.
Contactez le service eHandwierk de la Chambre des Métiers
pour participer au programme ou pour obtenir des conseils :
Service eHandwierk
Digitalisation / Innovation / Développement durable
(+352) 42 67 67 - 505 • ehandwierk@cdm.lu
Pour plus d’informations RDV sur
services.cdm.lu
ilr.lu
Chambre des Métiers
maurice.muller@cdm.lu
Conseiller Technologies & Développement Durable
cdm.lu
1
NACE Rév. 2, section C, div.
28, div. 29, div. 30
2
NACE Rév. 2, section C,
division 27
3
Entreprises du secteur
alimentaire qui exercent des
activités de distribution en
gros ainsi que de production
et de transformation
industrielles, par exemple
les boulangeries et les
boucheries, à partir d'une
taille moyenne, qui vendent
des denrées alimentaires aux
supermarchés.
4
Au sens de l'article 2, lettre e)
de la loi modifiée du 24 juillet
2014 relative aux droits et
obligations du patient.
5
Répartition en quatre groupes
d'après « Fraunhofer IESE ».
Source : https://www.iese.
fraunhofer.de/blog/nis-2-
richtlinie-zusammenfassungumsetzung-deutschland/
17
D’Lëtzebuerger
Handwierk
bei eis am
Gespréich.
Dir kënnt Handwierk on Air op alle populäre
Podcast Plattforme lauschteren.
Lauschtert elo eran:
www.cdm.lu
MAGAZINE
INTERVIEW
Dag vun der Lëtzebuerger
Sprooch.
Anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen hatte „d’Handwierk“ die besondere Ehre, ein Interview mit dem Kulturminister Eric
Thill zu führen. In diesem aufschlussreichen Gespräch spricht er über die Bedeutung der luxemburgischen Sprache und ihre Rolle bei
der Förderung der nationalen Identität und des kulturellen Erbes. Minister Thill teilt seine Vision für den „Dag vun der lëtzebuerger
Sprooch“ und hebt die zentrale Rolle des Handwerkssektors bei der Bewahrung und Förderung der luxemburgischen Sprache hervor.
Herr Minister, was ist die ursprüngliche
Idee hinter dem „Dag vun der
lëtzebuerger Sprooch“, der am
26. September 2025 zum 1. Mal
stattfinden wird?
Am 26. September findet der
Europäische Tag der Sprachen statt,
ein Tag, der zur Wertschätzung aller
Sprachen und Kulturen Europas
beitragen soll, aber auch die individuelle
Mehrsprachigkeit herausfordert und
jede(n) zum Lernen von Sprachen
motivieren soll. Genau da passt
Luxemburgisch perfekt hinein. Als
Land, das auf gelebter Mehrsprachigkeit
basiert, wollen wir an diesem Tag ganz
bewusst auch d’Lëtzebuerger Sprooch
feieren.
Die Regierung verpflichtet sich seit Jahren
dafür, sowohl die luxemburgische
Sprache als auch die Mehrsprachigkeit
zu fördern. Ein wichtiger Ansatz liegt
in der Visibilität der Sprache, sie soll im
öffentlichen Raum präsenter werden.
Um ihre Stellung zu festigen, nutzen wir
den Dag vun der Lëtzebuerger Sprooch,
um verstärkt auf sie aufmerksam zu machen.
Mir ist es wichtig, Luxemburgisch
als lebendige Sprache zu stärken und die
Motivation zu schaffen, Luxemburgisch
aktiv zu sprechen. Ich wünsche mir eine
Sprachkultur, die die Integration fördert
und Brücken baut, ganz unter dem
Motto Schwätz mat, Lëtzebuergesch
verbënnt. Denn Luxemburgisch gehört
allen, die es sprechen – egal ob von
klein auf oder erst seit Kurzem.
Welche Rolle spielt die luxemburgische
Sprache für die nationale
Identität – gerade im Kontext von
Mehrsprachigkeit?
Die Art und Weise, wie wir in den
verschiedensten Bereichen, gleichzeitig
mit mehreren Sprachen umgehen
und stets zwischen ihnen hin und
her wechseln, ja regelrecht mit
den Sprachen jonglieren, prägt das
Zusammenleben in unserem Land.
Dass wir im Alltag so selbstverständlich
zwischen Sprachen wechseln, ist ein
Alleinstellungsmerkmal – und eine
Bereicherung.
Innerhalb dieser Mehrsprachigkeit
hat Luxemburgisch eine besondere
Rolle: Es ist für viele Menschen mit
Herkunft, Geschichte und einem Gefühl
der Zugehörigkeit verbunden. Diese
emotionale Bindung macht die Sprache
zu einem zentralen Element unserer
Identität – ohne andere Sprachen
auszuschließen.
Welche Rolle spielt das Handwerk in der
Förderung der lëtzebuerger Sprooch?
Das Handwerk ist nicht nur ein
wirtschaftlicher Motor, sondern auch
ein wichtiger Träger und Förderer der
19
MAGAZINE
INTERVIEW
Hier die 5 Wörter
entdecken
luxemburgischen Kultur und somit
auch des Lëtzebuergeschen. Durch
die handwerkliche Ausbildung, die
Kundennähe und die gelebte Tradition
leistet es einen Beitrag zur Pflege und
Weitergabe der luxemburgischen
Sprache an die kommenden
Generationen. Das Handwerk ist
stark in unserem Alltag verankert.
Es umfasst Berufe, die im direkten
Kontakt mit den Kunden stehen und
somit häufig auf das Luxemburgische
zurückgreifen. So bleibt die Sprache
lebendig. In den handwerklichen
Ausbildungen wird Luxemburgisch
als Kommunikationssprache
gefördert, das zur Konsequenz hat,
dass die Sprachkompetenzen der
Auszubildenden gestärkt werden und
die Integration vereinfacht wird. Nicht
zuletzt trägt das Handwerk durch die
Pflege von Traditionen und die enge
Verankerung in der Gesellschaft dazu
bei, dass Luxemburgisch als Teil unserer
kulturellen Identität sichtbar und hörbar
bleibt.
Welche Aktionen sind dieses Jahr
geplant – zunächst an den Schulen?
An der Grundschule werden
die Schülerinnen und Schüler
luxemburgische Lieder einüben
und Theateraufführungen auf
Luxemburgisch mitgestalten. What
makes us human, ein Bilderbuch
der UNESCO, wird an jenem Tag
erscheinen und die ganz Kleinen in der
Vorschule begeistern. Die Schüler der
weiterführenden Schulen können im
Luxembourg Online Dictionnaire-LOD
selbst gestalten. Dazu wird ihnen das
Format als elektronische Vorlage zur
Verfügung gestellt. Die Schüler können
frei nach ihren Vorstellungen ihre
Vorschläge einreichen. Wir erwarten
uns viel kreative, gewagte und bestimmt
auch ein paar witzige Ausdrücke.
Dazu kommen zahlreiche
Publikationen zum Thema Sprache
und Mehrsprachigkeit – von
Kinderheften über Elternmagazine bis
hin zu Fachbroschüren. Ziel ist, alle
Altersgruppen auf unterschiedlichen
Kanälen zu erreichen. Der Service
Information et presse bringt ein
neues à propos heraus, allgemein
zugänglich, und das in vier Sprachen.
Zudem wird die Sprache in etlichen
anderen Publikationen thematisiert,
die sowohl Jugendliche als auch
Erwachsene erreichen sollen, u.a. De
Piwitsch für Schülerinnen und Schüler,
das EDI-Infomagazin für Eltern, De
Panewippchen des Naturhistorischen
Museums, de Konterbont der Fondation
Autisme, und die Publikationen der
Berufs-und Patronatskammern, unter
anderem mit diesem Gespräch, das wir
gerade führen.
Was meinen Sie mit dem Motto des
Tages: Schwätz mat, Lëtzebuergesch
verbënnt ?
Schwätz mat, Lëtzebuergesch verbënnt
ist eine Einladung an alle, mitzumachen.
Luxemburgisch verbindet – weil
Sprache immer auch Nähe, Verstehen
und Gemeinschaft schafft. Mit dem Dag
vun der Lëtzebuerger Sprooch, möchten
wir die luxemburgische Sprache
valorisieren, sie ins Rampenlicht stellen
und die Leute sensibilisieren, dass die
luxemburgische Sprache Türen öffnet.
Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit
mit den Berufskammern
und Federationen, die sich sofort bereit
erklärt haben, uns am Tag der luxemburgischen
Sprache zu unterstützen.
Kommt es im Zusammenhang mit dem
Dag vun der Lëtzebuerger Sprooch zu
Aktionen aus dem Bereich Wissenschaft
und Kultur?
Ja, und das in großer Vielfalt: Im
Europaparlament in Kirchberg wird in
Zusammenarbeit mit dem Zenter fir
Lëtzebuerger Sprooch (ZLS) die
Wanderausstellung „Lëtzebuerger
Sprooch(en)“ gezeigt. Diese
Ausstellung versteht sich als Einladung,
sich mit dem Luxemburgischen
und den Sprachen Luxemburgs
auseinanderzusetzen. Es werden
Führungen durch die Expo angeboten.
Zudem finden Konferenzen zur
Sprachensituation in Luxemburg statt.
Chambre des Métiers
communication@cdm.lu
cdm.lu
/09/2025
20
Chaque
entreprise
compte pour
un futur plus
durable.
*Sous réserve d’acceptation dudossier par labanque. Des conditions s’appliquent.
EGS :environnement, social et gouvernance
MAGAZINE
FORMATION
TRAVAILLEURS DÉSIGNÉS / DER SICHERHEITSBEAUFTRAGTE
TRAVAILLEURS DÉSIGNÉS / DER SICHERHEITSBEAUFTRAGTE
N° REF TITRE DE LA FORMATION LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
N° REF Risikoanalyse: TITRE Analyse DE LA und FORMATION Bewertung von Risiken am LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
5808
29/10/2025 4h 195 €
Arbeitsplatz
Risikoanalyse: Analyse und Bewertung von Risiken am
5808
Prozessorientiertes Arbeiten im Bereich der
29/10/2025 4h 195 €
Arbeitsplatz
5805
12/11/2025 4h 195 €
Arbeitssicherheit
Prozessorientiertes NEW
Formation Arbeiten pour travailleurs im Bereich désignés der – Artisanat
5805
12/11/2025 4h 195 €
Arbeitssicherheit
5815
24/11/2025 12h 280 €
Groupe A (1-15 salariés)
5815
NEW
Formation pour travailleurs désignés – Artisanat
CONSTRUCTION
Groupe A (1-15 salariés)
24/11/2025 12h 280 €
N° REF TITRE DE LA FORMATION LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
Zertifizierter Passivhaushandwerker 20/10/2025
Gratuit
4800
35h
Artisan Certifié Maison Passive 21/10/2025 Kostenlos
N° REF TITRE DE LA FORMATION LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
Artisan rénovation énergétique 01/10/2025
Gratuit
Zertifizierter 4817 Passivhaushandwerker 20/10/202517.5h
Gratuit
Renovierungshandwerker 10/10/2025 Kostenlos
4800
35h
Artisan Certifié Maison Passive 21/10/2025 Kostenlos
CONSTRUCTION
4817
Artisan rénovation énergétique 01/10/2025
/09/2025
22
17.5h
Gratuit
Formations continues 2025
MAGAZINE
FORMATION
RESSOURCES HUMAINES / DÉVELOPPEMENT PERSONNEL
N° REF TITRE DE LA FORMATION LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
5002
Lehrlinge ausbilden und betreuen 06/10/2025
Formez et accompagnez vos apprenti(e)s 16/10/2025
24h 350 €
5091 Harcèlement moral, le repérer, le traiter 19/11/2025 8h 240 €
5310
NEW
Manager autrement grâce à des feedbacks
efficaces et apprenants
14/10/2025 3h 185 €
GESTION D’ENTREPRISE
N° REF TITRE DE LA FORMATION LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
5030
Comptabilité et analyse financière - Les essentiels pour
créateurs et repreneurs d'entreprise
07/10/2025 20h 550 €
5032
5033
Lohnabrechnung 29/10/2025
Le calcul des salaires 12/11/2025
Gestion du personnel 24/11/2025
Personalführung 24/11/2025
12h 250 €
12h 250 €
5054
Le détachement de salariés vers la France (Cycle de
formation - Grande Région)
25/11/2025 5h 165 €
SUSTAINABILITY
N° REF TITRE DE LA FORMATION LANGUES DATE DE DÉBUT DURÉE TARIF
5300
5303
NEW
Einführung in die Kreislaufwirtschaft eine Chance
für Innovation?
NEW Talent, diversité, différence, une approche
économique et inclusive ! Est-ce possible en entreprise ?
29/10/2025 4h Kostenlos
15/10/2025 3h Gratuit
5305
NEW
Décarboner la Supply Chain : Les Clés de la Réussite! 07/10/2025 7h Gratuit
5307
NEW
Einführung in die CO2-Bilanzierung 13/11/2025 4h Kostenlos
5308
5309
NEW
Verstehen der europäischen Richtlinie zum
Nachhaltigkeitsbericht (CSRD) und der Auswirkungen
auf große Unternehmen und KMU
NEW
Comprendre la directive européenne sur le rapport
de durabilité (CSRD) et les conséquences pour les
grandes entreprises et les PME
NEW
L'analyse de double matérialité et la stratégie ESG
dans le cadre de la CSRD
NEW Die Analyse der doppelten Wesentlichkeit und die
ESG-Strategie im Rahmen der CSRD
27/11/2025
Kostenlos
8h
16/10/2025 Gratuit
20/11/2025
Gratuit
8h
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23
MAGAZINE
SUSTAINABLE
HANDWIERK
INDR
Facteurs clés de succès pour
une démarche de durabilité
des TPE et PME.
L’Institut National pour le Développement Durable et la Responsabilité Sociale des Entreprises (INDR) partage son expérience sur
l’accompagnement vers le label ESR et sur le programme Starter Kit RSE.
Près de 80% des entreprises
labellisées ESR par l’INDR sont
des PME ou des TPE. En mettant
en lumière leurs meilleures pratiques
et en recueillant les retours de 80% des
TPE utilisatrices du Starter Kit RSE via
une enquête clôturé au printemps
2025, l’INDR constate que la RSE est
un enjeu stratégique majeur pour
un nombre croissant de petites et
moyennes structures. Bien que
souvent non directement soumises à
des obligations réglementaires pour
leur rapport de durabilité, elles sont
« S’engager dans une démarche de durabilité
n’est plus une option, ou simplement issue
d’une conviction personnelle. »
néanmoins impactées par les exigences
croissantes de leurs banques, clients,
fournisseurs et autres partenaires
commerciaux.
S’engager dans une démarche de
durabilité n’est plus une option, ou
simplement issue d’une conviction
personnelle. C’est un levier essentiel de
compétitivité, d’attractivité des talents,
et de résilience à long terme. Selon le
retour d’un PDG d’une structure de
dix personnes ayant subi une forte
restructuration, la stratégie RSE devrait
faire « partie intégrante de la stratégie
de l’entreprise pour se rendre résilient
aux perturbations externes ».
Pour les TPE et PME qui souhaitent
réussir leur transition vers des pratiques
plus durables, plusieurs facteurs
essentiels se dégagent selon l’enquête :
Engagement fort de la direction et
planification
• L’engagement de la direction
est indispensable pour initier et
soutenir une stratégie de durabilité.
Parallèlement, la mobilisation et
l’implication des collaborateurs
sont cruciales, car elles renforcent
le sentiment d’appartenance et la
réussite de la démarche.
• Les initiatives RSE nécessitent
d’être planifiées comme des projets
spécifiques, en prenant en comptes
les contraintes opérationnelles
ou saisonnières de l’entreprise et
en dégageant du temps pour s’y
consacrer régulièrement. Cela
implique de bloquer un nombre
déterminé de jours par mois (sur 3 à
6 mois minimum) en mode « projet ».
• C’est l’astuce partagée par le PDG
du secteur automobile qui confiait
ses contraintes : « Je dois engager
quelqu’un pour m’aider, entre-autres,
sur le sujet RSE. Cela ne pourra pas
être son rôle à 100% et elle/il devra
être accompagné(e). Pour le moment,
c’est moi tout seul avec ma secrétaire
qui fait aussi RH et comptabilité. »
Compréhension des concepts RSE et
communication transparente
• La familiarisation du personnel et
de la direction avec les concepts de
durabilité est essentielle pour garantir
l’engagement et la viabilité des
initiatives. La Chambre de Métiers,
l’INDR et la House of Sustainability
proposent des ateliers, outils et
formations pour assimiler ces
concepts.
/09/2025
24
MAGAZINE
SUSTAINABLE
HANDWIERK
• Communiquer en interne de manière
simple, transparente et régulière
motive les salariés et renforce la
confiance tout en démontrant les
bénéfices de la RSE : génération
de revenus, optimisation des
appels d’offre, alignement avec les
besoins clients, réduction des coûts
opérationnels et des risques, gain en
réputation, et obtention facilitée de
lignes de crédit.
Définition d’une stratégie claire et
mesurable, focalisée sur l’essentiel
• La réalisation d’un état des lieux,
comme un bilan force/faiblesse
ou une analyse de matérialité
même simple, est fondamentale
pour identifier les impacts
environnementaux, sociaux et de
gouvernance (ESG) de l’entreprise.
Cela permet de cibler un nombre
limité de priorités car tout ne peut pas
être fait en même temps.
• Une démarche réussie passe
également par la définition
d’objectifs SMART (Spécifiques,
Mesurables, Atteignables, Réalistes,
Temporellement définis) alignés
sur la mission et les valeurs de
l’entreprise. Cela demande du temps
pour repenser et documenter la
stratégie, les engagements et le plan
d’action RSE (avec délais, responsable,
indicateurs, etc.).
Adoption d’une démarche de suivi et
d’amélioration continue
• Une fois stratégie et actions mises
en place, un suivi régulier des
progrès à l’aide d’indicateurs clés de
performance (ICP) est nécessaire. Il
s’agit d’être pragmatique, concret et
de sélectionner quelques ICP phares.
Cela permet d’évaluer et d’ajuster les
actions pour favoriser une démarche
d’amélioration continue, essentielle
pour la performance économique et
la durabilité.
• Commencer par le programme
Starter Kit puis se lancer dans
l’obtention d’un label, tel que le Label
ESR de l’INDR, est une manière de
structurer et valoriser l’engagement
de l’entreprise. C’est aussi vu comme
un gain de temps par les entreprises
ayant enchaîné les deux.
Utilisation des aides et des expertises
externes
• De nombreuses aides étatiques sont
disponibles pour soutenir les projets
de durabilité, comme le programme
Starter Kit RSE qui bénéficie d’une
prise en charge intégrale des coûts.
• Pour une large majorité de TPE,
l’accompagnement externe est jugé
indispensable. Les experts agréés
fournissent des conseils précieux qui
permettent de gagner du temps
• Un entrepreneur du secteur
HORESCA a décrit ces aides et
l’accompagnement comme un
« investissement pour l’avenir » qui
aide à la réflexion, la simplification,
la planification stratégique et la
direction des investissements avec et
pour les salariés.
En substance, ces meilleures pratiques,
appliquées dans un cadre structuré et
avec un accompagnement adapté aux
TPE/PME leur permettent de renforcer
leur stratégie RSE et mettre en place
une sélection pertinente d’actions
concrètes ayant un impact positif sur
leur gouvernance, leur stratégie et
leurs opérations. Les entreprises qui
s’engagent pleinement dans cette voie
constatent des bénéfices mesurables et
renforcent leur résilience face aux défis
futurs.
N’attendez plus, faites le Starter
Kit RSE !
INDR
Stanislas Faure
stanislas.faure@indr.lu
indr.lu
esr.lu
25
MAGAZINE
SUSTAINABLE
HANDWIERK
La Chambre des Métiers
et le Sustainability Mag
sont engagés dans un
partenariat stratégique
afin de soutenir et
sensibiliser l'artisanat
aux questions de
développement durable.
Quand des entreprises au
Luxembourg se tournent
vers la nature.
Au Grand-Duché, certaines entreprises explorent leurs liens avec les écosystèmes et placent la biodiversité au cœur de leurs actions.
Si toutes les tailles d’organisation peuvent agir, ce sont ici trois structures à taille humaine que nous mettons en lumière, autant
d’exemples concrets d’un engagement possible à une échelle locale. Rencontre avec trois acteurs engagés pour la nature.
Revêtement de façade
en matériaux naturels
réalisé par l'entreprise
luxembourgeoise Scartech.
Crédit photo : Scartech
Implantée dans le nord du pays, la
société Scartech entend démontrer
que le secteur de la construction
auquel elle appartient et la nature sont
deux univers compatibles. Elle agit
ainsi sur différents tableaux. Avant tout,
l’entreprise cherche à limiter ses impacts
négatifs en générant le moins de déchets
possibles et assurant un recyclage adéquat.
Alexander Scheuren, membre de
la direction, témoigne : « Dans le secteur
du bâtiment, les pratiques évoluent. Aujourd’hui,
il faut penser un peu plus loin
en matière d’élimination des déchets et
de construction durable. » Il cite ainsi
l’exemple des isolants, pour lesquels
des alternatives durables intéressantes
existent comme la laine de mouton, le
coton récupéré de pantalons en jean ou
encore l’herbe. Au-delà de la question
du coût, le défi principal reste la prise en
compte en amont des problématiques de
pollution ou de recyclage des matériaux.
« Les projets doivent dès leur conception
être pensés plus durables et ceci
repose notamment sur les architectes. »
Il faut, explique Alexander Scheuren,
« repenser l’ensemble du montage de
manière à ce que les matériaux puissent
être démontés et remontés dans 80, 100,
voire 200 ans. » En tant que petite entreprise,
Scartech a la possibilité de choisir
ses projets et ses clients. Ceci permet
de s’impliquer dans des projets positifs
pour l’environnement. Enfin, pour
compléter son engagement en faveur
de la nature, l’entreprise travaille avec
les parcs naturels du pays pour mettre
en place des infrastructures et des
pratiques afin de préserver diverses espèces
d’oiseaux telles que les hirondelles
rustiques ou les faucons crécerelles.
Dans un tout autre secteur, Phil Keech,
responsable durabilité de l’International
School of Luxembourg nous dévoile la
récente stratégie de cet établissement
basé à Luxembourg-Ville, en plein cœur
urbain. Au-delà de la réduction de la
consommation d’énergie et des émissions
carbone, il s’agit de promouvoir
la biodiversité au sein du campus. Plus
précisément, la communauté de cette
école est invitée à réimaginer, régénérer
et ré-ensauvager les espaces extérieurs
du campus pour augmenter la biodiversité
et créer des zones innovantes
et passionnantes d’apprentissage par la
nature. Tout cela dans le but de créer un
« apprentissage durable inspirant ».
À la croisée de ces deux mondes se
trouve l’IFSB (Institut de formation
sectoriel du bâtiment) basé à
Bettembourg. Au cœur des métiers de
la construction, cette organisation tente
d’inspirer et de sensibiliser afin d’ouvrir
les yeux sur les pratiques favorables
à la nature qui peuvent être mises en
place. Ce secteur a un réel impact sur
la biodiversité par la nature même de
ses activités et il est clef de changer ou
d’adapter les manières de construire
pour y intégrer le vivant. ll est essentiel
de restaurer des zones de biodiversité
dans les zones urbaines et de préserver
les zones encore actuellement refuge de
biodiversité. Camille Hermans, chargée
de projets durabilité, nous partage
qu’aux vues des objectifs ambitieux
du Green Deal et du plan national
intégré en matière d'énergie et de
climat du Luxembourg (PNEC), il est
important de dialoguer en encourageant
des changements progressifs. Il est
clef de valoriser le moindre effort et
changement positif. Une stratégie pour
la nature est un excellent point de
départ. C’est une approche complète
qui permet de faire un état des lieux en
entreprise puis de mettre en place des
actions sur le court et long terme pour
préserver la biodiversité au travers de
nos activités et de notre site. Camille
conclut : « Je suis curieuse de voir les
éléments qui vont être intégrés dans
certaines des futures constructions. »
Certaines entreprises comprennent
désormais l’intérêt à la fois écologique et
économique de s’engager concrètement
pour la nature. C’est le cas des dix
entreprises qui ont signé le 5 juin
dernier, le manifeste d’engagement pour
la nature d’IMS Luxembourg. Après
/09/2025
26
MAGAZINE
SUSTAINABLE
HANDWIERK
avoir travaillé sur leurs engagements,
les directions de ces organisations
s’engagent à mettre en œuvre les actions
identifiées dans leur entreprise pour
réduire les impacts et préserver les
écosystèmes.
Pourquoi les entreprises
doivent-elles se doter d’une
stratégie pour la nature ?
Découvrez l’intégralité
du dossier consacré au
sujet dans le Luxembourg
Sustainability Mag :
IMS Luxembourg
accompagne les
entreprises du pays
sur le sujet de la
biodiversité. Pour en
savoir plus :
Rejoignez le réseau IMS
Luxembourg et profitez
de 35% de réduction
la première année en
tant que membre de la
Chambre des Métiers :
Chambre des Métiers
cdm.lu
À l’École Internationale du
Luxembourg, les élèves
sont invités à réimaginer,
régénérer et réensauvager
les espaces extérieurs,
en les transformant en
écosystèmes florissants
et en environnements
d’apprentissage stimulants.
Crédits photos :
International School of Luxembourg
Ihr
kostenloser
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Wissen
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Filme, Musik undvielesmehr.
27
MAGAZINE
SUSTAINABLE
HANDWIERK
KLIMAPROGRAMM HANDWIERK
Zwischenbericht zeigt
beeindruckende Ergebnisse.
Am 2. Juni 2025 wurde eine erste Bilanz zum „Klimaprogramm Handwierk“ gezogen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, initiiert von
der Chambre de Métiers. Das Projekt läuft über zwei Jahre (September 2024 bis September 2026) und fokussiert sich auf Beratung,
Begleitung, Information und Ausbildung für Handwerksbetriebe rund um die Themen Energiewende und Dekarbonisierung. Das
Programm richtet sich an alle Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Handel.
/09/2025
MAGAZINE
SUSTAINABLE
HANDWIERK
Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für
Umwelt, Klima und Biodiversität sowie Partnern wie
der Klima-Agence und Luxinnovation im Rahmen der
Initiative KlimaPakt fir Betriber.
Die drei Hauptschwerpunkte sind:
1. Orientieren, Begleiten, Schulen – ein Schwerpunkt ist hier
die Vor-Ort-Beratung der Unternehmen
2. Sensibilisieren und Informieren
3. Verwerten
Fortschritte im ersten Jahr
Im ersten Jahr wurden bereits 75 % der geplanten
Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören die Durchführung von
Unternehmensbesuchen, Fach-Informationsveranstaltungen,
Entwicklung von Schulungsmaterialien, und die Erstellung
von Informationsbroschüren.
Bereits 81 Unternehmensbesuche – das entspricht 110 % des
geplanten Ziels für Jahr 1! Die Besuche behandelten Themen
wie Photovoltaik, Energieeinsparung, E-Mobilität und
staatliche Förderungen.
Temporäre Unterstützung für Betriebe
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die die Beratung und
Unterstützung der Betriebe bei der „Aide temporaire à l’impact
environnemental“ – eine zeitlich begrenzte Förderung für
Handwerksbetriebe.
Bis Februar 2025 wurden 52 Anträge mit einem
Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 6,4 Millionen Euro gestellt.
Davon sind ca. 3,4 Millionen Euro als Beihilfen vorgesehen.
Geförderte Maßnahmen umfassen die Installation von
Photovoltaikanlagen, die Umstellung auf Elektromobilität und
die energetische Sanierung von Gebäuden.
Erfolge und Maßnahmen
Das Projekt hat bereits viele Maßnahmen zur
Energieeinsparung und CO₂-Reduktion umgesetzt. Hier einige
Highlights der beantragten Projekte:
• Photovoltaik: Anlagen mit einer Gesamtleistung von
ca. 1.200 kWp installiert – das ermöglicht eine jährliche
Stromerzeugung von ca. 1.160 MWhel.
• Energieeinsparungen: Durch Effizienzmaßnahmen wurden
ca. 410.000 kWh Strom und ca. 115.000 kWh Brennstoff/Gas
pro Jahr eingespart.
• Elektroantriebe: Die Umstellung von Verbrennungsmotoren
auf Elektroantriebe führte zu einer Einsparung von ca.
480.000 kWh/a.
• Heizwärme: Sanierungsmaßnahmen ermöglichten eine
Einsparung von ca. 165.000 kWh Heizwärme pro Jahr.
• CO₂-Reduktion: Insgesamt wurden ca. 900 Tonnen CO₂ pro
Jahr eingespart.
Ausblick und nächste Schritte
Für die zweite Jahreshälfte 2025 sind weitere spannende
Maßnahmen geplant. Dazu gehört die Einführung eines
E-Tools, das Handwerksbetrieben hilft, ihre Energiedaten zu
erfassen und Optimierungspotenziale zu identifizieren.
Das Tool ermöglicht eine strukturierte Erfassung und
zentrale Sammlung aller relevanten Energiedaten und dient
als Entscheidungsbasis für zukünftige Maßnahmen.
Zusätzlich sind verschiedene Informationsveranstaltungen
und Workshops geplant. Themen wie Photovoltaik,
Eigenverbrauchsoptimierung und Querschnittstechnologien/
Energieeinsparmassnahmen stehen dabei im Fokus.
• Photovoltaik „Strom Teilen“: Veranstaltung am 19. Juni
2025 zu kooperativen Modellen und Erfahrungsberichten.
• Photovoltaik „Eigenverbrauch optimieren“: Veranstaltung
am 9. Juli 2025 zu Batterien und Energiemanagement.
• Dekarbonisierung im Betrieb - Einführung in Standard-
Maßnahmen und Quick-Wins im Oktober 2025.
Außerdem wird aktuell an einem Ausbildungspaket für
Betriebe gearbeitet, das zum einen Grundlagen im Bereich
Energie / Rechnungswissen und zum anderen konkrete
Beispiele für (Kosten)-Einsparmaßnahmen, durch
Energieeinsparung, Nutzung erneuerbarer Energien und die
Umstellung des Fuhrparks beinhalten wird, Die Ausbildung
soll voraussichtlich Ende des Jahres angeboten werden.
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Das Klimaprogramm Handwierk zeigt bereits nach knapp
einem Jahr beeindruckende Fortschritte. Mit gezielten
Maßnahmen und umfassender Beratung unterstützt es
Handwerksbetriebe auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung
und trägt aktiv zur Energiewende bei.
Die nächsten Schritte versprechen weitere spannende
Entwicklungen und Fortschritte.
Chambre des Métiers
ehandwierk@cdm.lu
+ 352 42 67 67 - 505
sustainable-handwierk.lu
29
MAGAZINE
INNOVATION &
DIGITALISATION
„Zunächst haben wir uns intensiv mit den
Grundlagen, Richtlinien und Konzepten
der CO 2
-Bilanzierung beschäftigt.“
CO 2
-BILANZIERUNG ERFOLGREICH UMSETZEN
Erfahren Sie, wie eine
CO 2
-Bilanz Ihrem Unternehmen
strategische Vorteile
verschaffen kann.
„CO 2
-Bilanzen gewinnen im Rahmen von CSR und ESR zunehmend an Bedeutung. Neben gesetzlichen Vorgaben und künftigen
Berichtspflichten motiviert uns vor allem unser eigenes Interesse an nachhaltiger Geschäftsführung.“
Steffen Holzbau S.A. ist ein innovativer Dienstleister im
Holzbau, spezialisiert auf die Planung und Umsetzung
maßgeschneiderter Projekte. Das Unternehmen bietet
nachhaltige Lösungen für geschlossene Gebäudehüllen –
sowohl im Hochbau als auch für Fassaden und Dächer. Seit
der Gründung 1993 in Grevenmacher ist Steffen Holzbau
kontinuierlich gewachsen, insbesondere in den letzten acht
Jahren in Bezug auf Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl.
Geschäftsführer Stephan Hostert gibt Einblicke in die
Umsetzung der CO 2
-Bilanz.
Was hat Ihr Unternehmen dazu bewogen, eine CO 2
-Bilanz zu
erstellen?
Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur eine Investition
in Umwelt und Gesellschaft, sondern auch eine
strategische Chance, das Wachstum, die Profitabilität
und den Wert unseres Unternehmens zu steigern.
Wir nehmen seit mehreren Jahren an verschiedenen
Nachhaltigkeitszertifizierungen und -programmen in
Luxemburg teil und haben eigene Investitionen in dem
Bereich getätigt. So haben wir zwischen 2014 und 2023
/09/2025
30
MAGAZINE
INNOVATION &
DIGITALISATION
unsere Fahrzeugflotte mit Elektrofahrzeugen erweitert und
setzen auf Naturstrom sowie zertifizierte Energiequellen.
Auch soziale Verantwortung ist uns wichtig: Seit 2012 sind wir
ESR-zertifiziert und haben zusätzlich eine CSR-Zertifizierung
(Corporate Social Responsibility) erworben. CO 2
-Bilanzen
gewinnen im Rahmen von CSR-Zertifizierung zunehmend
Bedeutung. Neben gesetzlichen Vorgaben und künftigen
Berichtspflichten motiviert uns vor allem unser persönliches
Interesse. Wir sind überzeugt, dass uns dieses Engagement
einen zeitlichen Vorsprung gegenüber anderen Unternehmen
verschafft.
Die CO 2
-Bilanz hilft uns zudem, Emissionsquellen zu identifizieren
und Potenziale zur Kostenreduktion zu erkennen.
Haben Sie Ihre CO 2
-Bilanzierung Bewertung alleineeigenständig
oder mit externer Hilfe eines ExpertenUnterstützung
durchgeführt?
Wir haben am Programm „Fit4Sustainability“ teilgenommen,
das vom Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit
Luxinnovation angeboten wird. Es unterstützt kleine und
mittlere Unternehmen bei der Erstellung ihrer CO₂-Bilanz.
Wie verlief die Erstellung Ihres CO 2
-Fußabdrucks – von der
Datenerfassung bis Abschlussbericht?
Zunächst haben wir uns intensiv mit den Grundlagen,
Richtlinien und Konzepten der CO 2
-Bilanzierung
beschäftigt. Als das Programm startete, begannen wir zügig
mit der Datenerfassung. Wir prüften zunächst, welche
Daten bereits vorlagen, in welcher Form sie verfügbar
waren und wie wir fehlende Informationen beschaffen
konnten. Wir gingen dabei bereichsweise vor und haben
innerhalb des Unternehmens die zuständigen Kolleginnen
und Kollegen für die jeweiligen Kategorien identifiziert. Die
gesammelten Daten wurden anschließend aufbereitet und
die Emissionen berechnet – unterstützt durch ein externes
Fachunternehmen.
Nach der Auswertung analysierten wir die Ergebnisse und
leiteten konkrete Maßnahmen ein.
Welche konkreten Schritte haben Sie zur Reduktion Ihres CO 2
-
Fußabdrucks unternommen?
Wir unterscheiden zwischen drei zentralen
Maßnahmenarten: Reduktion, Substitution und
Kompensation.
Reduktion: Im Jahr 2022 verursachte unsere Fahrzeugflotte
rund 89% der Gesamtemissionen. Auch wenn dieser Anteil
im Verhältnis zu unserer Tätigkeit nicht ungewöhnlich
hoch erscheint, stellt er dennoch einen erheblichen
Emissionsfaktor dar. Das hat uns dazu veranlasst, gezielte
Maßnahmen zur Umstellung der Flotte zu ergreifen. Neben
der Anschaffung weiterer Elektrofahrzeuge haben wir auch in
die notwendige Ladeinfrastruktur investiert. Unser Ladepark
umfasst inzwischen Stationen für Elektroautos und einen
Elektro-Lkw und wird aktuell weiter ausgebaut. Bereits seit
2004 betreiben wir eine große Photovoltaikanlage, die wir
derzeit auf Eigenstrom umstellen.
Substitution: Ziel ist es, unsere Einkaufsprozesse und die
damit verbundenen Transportwege nachhaltiger zu gestalten.
Dazu stehen wir in regelmäßigem Austausch mit Herstellern
und Lieferanten, um langfristige Optimierungen umzusetzen.
Kompensation: Nicht vermeidbare Restemissionen gleichen
wir durch gezielte Kompensationsmaßnahmen aus – entweder
vollständig oder bezogen auf einzelne Kategorien und
Scopes. Derzeit sind wir in Kontakt mit Umweltorganisationen,
um unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen sowohl
regional als auch international zu kompensieren.
31
MAGAZINE
INNOVATION &
DIGITALISATION
Dabei legen wir Wert auf Projekte, die zur nachhaltigen
Entwicklung beitragen, keine sozialen oder ökologischen
Schaden verursachen und mit unseren Unternehmenswerten
vereinbar sind. Bei der Auswahl achten wir auf Kriterien
wie Zusätzlichkeit, Nachhaltigkeit, Transparenz und
Verifizierbarkeit.
Um die Verfügbarkeit und Qualität unserer Daten zu
verbessern, haben wir gezielte Maßnahmen ergriffen. Für
Scope 1 (direkte Emissionen aus unternehmenseigenen
Quellen) und Scope 2 (indirekte Emissionen durch zugekaufte
Energie) wurden bereits erste interne Anpassungen umgesetzt.
Bei Scope 3 – also alle weiteren indirekten Emissionen
außerhalb unseres direkten Einflussbereichs – sind wir auf
Informationen von externen Stakeholdern angewiesen. Daher
gestalten sich Optimierungen in diesem Bereich komplexer
und zeitintensiver.
Konnten Sie Ihre Mitarbeitenden in die CO 2
-Bilanzierung aktiv
einbinden?
Ja – wir freuen uns über das große Interesse und die
engagierte Unterstützung unseres Teams. Sowohl bei der
Datenerhebung als auch bei der Umsetzung erster Maßnahmen
zur Emissionsreduktion zeigten sich unsere Mitarbeiter
motiviert und offen. Besonders deutlich wurde das bei
internen Befragungen, an denen nahezu alle teilnahmen.
Einige Veränderungen, wie die erstmalige Umstellung unserer
Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge, erforderten zunächst
Informations- und Sensibilisierungsarbeit. Die Neuerungen
wurden jedoch positiv aufgenommen und konnten
reibungslos umgesetzt werden.
Was war aus Ihrer Sicht der größte Nutzen der CO 2
-Bilanz für
Ihr Unternehmen?
Wie bei jeder Zertifizierung gewinnt man neue Erkenntnisse,
wenn man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt.
Die CO 2
-Bilanz hat uns erneut bestätigt, dass Holz ein
besonders nachhaltiger Baustoff ist. Unsere Überzeugung,
dass „Holz der Baustoff der Zukunft“ ist, wurde dadurch
gestärkt – und wir fühlen uns in unserer strategischen
Ausrichtung klar bestätigt.
Welche Empfehlungen geben Sie anderen Unternehmen, die
eine CO 2
-Bilanzierung planen?
• Starten Sie unkompliziert – auch digitale Tools und
künstliche Intelligenz können den Einstieg erleichtern.
• Setzen Sie sich aktiv mit dem Thema auseinander und
verfolgen Sie aktuelle gesetzliche Entwicklungen sowie
relevante Nachrichten.
• Suchen Sie den Austausch mit Partnern und anderen
Unternehmen – auch über Branchengrenzen hinweg.
• Ziehen Sie bei Bedarf Nachhaltigkeitsexperten hinzu, um
fundierte Entscheidungen zu treffen.
• Nutzen Sie verfügbare Förderprogramme, um finanzielle
und fachliche Unterstützung zu erhalten.
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32
MAGAZINE
INNOVATION &
DIGITALISATION
In 5 Schritten zur Umsetzung Ihrer
CO 2
-Bilanz.
1Projektstart: CO 2
-Bilanzierung initiieren
Benennen Sie eine engagierte Projektleitung, die die Organisation des CO 2
-Bilanz übernimmt. Stellen Sie ein
unterstützendes Team zusammen, das die Ziele und Motivation des Unternehmens mitträgt. Schulen Sie Ihre
Mitarbeitenden und sensibilisieren Sie intern für das Thema. Für die externe Durchführung können Sie auf spezialisierte
Dienstleister zurückgreifen.
2Scope und Projektumfang festlegen
Berücksichtigen Sie unternehmensspezifische
Parameter wie die Größe, Branche und Tätigkeitsfelder.
Definieren Sie die Scopes (1, 2 und 3) und grenzen
Sie organisatorische, betriebliche und zeitliche
Rahmenbedingungen klar ab.
3Daten erfassen und auswerten
Die Datenerhebung ist meist der zeitintensivste
Schritt. Sammeln Sie relevante Aktivitätsdaten und die
dazugehörigen Emissionsfaktoren. Etablieren Sie einen
Prozess zur regelmäßigen Datenerfassung und ergänzen Sie
Ihr Flow-Mapping mit den gewonnenen Informationen.
4Aktionsplan entwickeln und umsetzen
Identifizieren Sie die emissionsintensivsten Bereiche
und konzentrieren Sie Ihre Maßnahmen dort, wo sie die
größte Wirkung entfalten. Erstellen Sie einen konkreten
Aktionsplan mit Budget, Zeitplan, Verantwortlichkeiten
und möglichen Herausforderungen.
5Ergebnisse kommunizieren und weiterentwickeln
Erstellen Sie eine Zusammenfassung und einen
Verbesserungsbericht. Kommunizieren Sie Ihre CSR-
Maßnahmen aktiv – das stärkt Ihre Arbeitgebermarke und
das Vertrauen Ihrer Kundschaft.
Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung?
Die Abteilung eHandwierk der Chambre des Métiers steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Telefon: 42 67 67 - 505
Informieren Sie sich online über Förderprogramme, Praxisbeispiele und weitere Angebote rund um Nachhaltigkeit im
Handwerk.
Chambre des Métiers
ehandwierk@cdm.lu
www.cdm.lu/ehandwierk
33
MAGAZINE
ÉNERGIE
FACILITER L’INSTALLATION DE BORNES DE CHARGE EN RÉSIDENCE
Des outils concrets pour
préparer l’électromobilité
en copropriété.
Installer des bornes de charge en résidence : un marché en plein essor, mais souvent complexe. Pour accompagner les
professionnels, Klima-Agence propose des outils pratiques et standardisés.
Alors que les véhicules
électriques gagnent du terrain
au Luxembourg, la question des
bornes de charge dans les résidences
devient centrale et la demande
s’accroît.
Pourtant, ces projets en copropriété
sont souvent perçus comme délicats :
multiplicité des acteurs, contraintes
techniques, autorisations et mise aux
normes, motivation des copropriétaires,
votes en assemblée générale…
De nombreux artisans hésitent à
s’engager dans ces projets, bien qu’ils
représentent un potentiel important
pour leur activité.
Afin de lever ces freins, Klima-Agence
met à disposition des artisans et des
autres parties prenantes un ensemble
d’outils concrets visant à simplifier la
mise en œuvre de projets d’installation
de bornes dans les résidences. Ces
supports gratuits, accessibles en ligne,
offrent un cadre clair et professionnel
pour mieux structurer les démarches
et favoriser la collaboration entre
copropriétaires, syndics et prestataires.
La fiche pratique accompagne les
copropriétaires et les professionnels
pas à pas, depuis les premières étapes
telles que les demandes d’autorisation
et de devis jusqu’à la réception de
l’installation et la demande d’aides
financières. Elle décrit les responsabilités
respectives, les modalités de vote
à prévoir tout en communiquant des
informations pratiques et concrètes
pour maîtriser le sujet.
Un modèle de cahier des charges,
intégré à la fiche pratique, permet
d’harmoniser les devis et de s’assurer
de n’oublier aucun élément du projet,
par exemple si certaines positions
doivent être prises en charge par
d’autres prestataires. Cette structure
aide les artisans à formuler des offres
aussi complètes que possible en tenant
compte des exigences techniques et
réglementaires d’un projet collectif.
En complément, le « Formulaire home
check pour les résidences » reste un
outil clé pour préparer efficacement
une visite technique. Renseigné en
amont par le syndic ou un représentant
du syndicat de copropriétaires, il
centralise les informations essentielles :
données techniques du bâtiment,
niveau d’avancement du projet, infrastructure
existante, puissance disponible,
etc. Il permet ainsi au prestataire
de gagner en efficacité et de proposer
un devis cohérent. Pour avoir plus d’informations,
vous pouvez adresser un
mail à e-mobility@klima-agence.lu
Pour télécharger la fiche pratique
« Infrastructure de charge en
résidence : syndic, syndicat de
copropriétaires, copropriétaires
d’immeuble », scannez le code QR.
À noter dans votre agenda -
événements mobilité
Home Expo, Luxexpo
9-12 octobre
Salon dédié à la rénovation et à
l’habitat durable. Klima-Agence
y offrira en outre du conseil pour
l’installation de bornes de charge.
GO electric day, Coque
19 octobre
Un tout nouvel événement
d’envergure nationale consacré
à la découverte de la mobilité
électrique, organisé par Klima-
Agence et l’ACL.
International Motorshow,
Luxexpo
14-16 novembre
Le salon automobile consacre un
espace à la transition énergétique
avec une zone « Mobility et
Sustainability ».
/09/2025
34
MAGAZINE
EUROPE
ET GRANDE
RÉGION
EIN MITTEL, UM NEUE MÄRKTE ZU ERSCHLIESSEN
Internationale Kooperationsangebote.
Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern, wissen
jedoch nicht, wo Sie sie finden? Zur gezielten Geschäfts- und
Kooperationspartnersuche verwaltet das Enterprise Europe Network
eine europaweite Onlineplattform. Aktuell enthält sie 6.000 aktive
Kooperationsgesuche. Diese Unternehmens- und Branchenprofile
werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und aktualisiert.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl, die für Handwerksbetriebe
interessant sein könnte:
Lieferantensuche für imprägnierte Holzprofile / Das
litauische Unternehmen führt Infrastrukturprojekte in den
baltischen Staaten und den skandinavischen Ländern durch. Es
sucht Partnerschaften für die Herstellung oder Lieferung von
imprägnierten Standard-Querschnittsholzprofilen nach dem NTR-
Qualitätsstandard. Es werden Lieferanten oder Fertigungsverträge
angeboten.
(BRLT20250526001)
Gesucht: Verchromung für Sanitärkunststoffteile / Ein
französisches Unternehmen ist europäischer Marktführer
in der Herstellung kleiner Kunststoffkomponenten für den
Sanitär- und Bausektor, insbesondere von Spülknöpfen aus ABS
Terluran GP22. Es legt großen Wert auf nachhaltige Entwicklung
und CO2-Reduktion. Der Hersteller kombiniert eine hohe
Fertigungskompetenz mit nachhaltiger Unternehmenspolitik und
ist auf eine anspruchsvolle Oberflächenveredelung spezialisiert.
Gesucht wird ein industrieller Partner, der hochwertige
Chrom(VI)- oder Chrom(III)-Beschichtungen im Bereich 16,3 bis
39,5 μm zuverlässig und kosteneffizient erbringen kann.
(BRFR20250526004)
Metallbauunternehmen sucht Partnerschaft zum Polieren von
Flachstahl / Ein österreichisches Metallbauunternehmen sucht
einen Partner, der Polierarbeiten anbietet. Seit
1949 arbeitet es im Anlagen-, Behälter- und Tankbau sowie
stellt Bootsbeschläge her. Die Produkte werden von Partnern
und Kunden weltweit eingesetzt. Sie verfügen über ein
solides Partnernetz, zuverlässige Lieferanten und ein eigenes
Konstruktionsbüro. Die aktuelle Auftragslage macht es notwendig,
zuverlässige und vertrauenswürdige Geschäftspartner zu suchen,
die das Polieren von Flachstahl unterstützen.
(BRAT20250515003)
Gesucht: Vertriebspartnerschaft Blockhäuser / Ein finnisches
Unternehmen stellt hochwertige Blockhäuser her, die individuell
für Wohn- und Freizeitnutzung entworfen werden. Dabei verbindet
es moderne Architektur mit ökologischen Materialien. Es sucht
Vertriebspartnerschaften mit Erfahrung im Bauwesen oder im
Vertrieb von Holzbauten, die das Angebot des Unternehmens lokal
vertreten können.
(BOFI20250512018)
Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein, mehr über die
Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil veröffentlichen wollen,
dann kontaktieren Sie uns. Sie können auch gerne Ihre eigene Suche
in der Datenbank starten.
Enterprise Europe Network
Chambre des Métiers
+352 42 67 67 - 366
/09/2025
36
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ENOPRIMES
PME :
RÉDUISEZ VOS COÛTS
GRÂCE AUX ENOPRIMES
Saviez-vous que derrière chaque
PME se cache un potentiel
d’économies d’énergie ? Le
programme enoprimes vous aide à
l’exploiter grâce à des primes renforcées
pour les PME et un bonus pompe
à chaleur de 7 500 € disponible
jusqu’à fin 2025. Un conseiller dédié
vous accompagne pour transformer
ces opportunités en résultats concrets.
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dans votre entreprise grâce au programme
enoprimes.
DES PRIMES DOUBLÉES
POUR VOS PROJETS
Que vous soyez boulanger, menuisier,
hôtelier, restaurateur, commerçant
ou tout autre petit entrepreneur, vos
investissements dans l’efficacité
énergétique bénéficient d’un soutien
renforcé grâce aux primes doublées.
Isolation performante, éclairage LED,
récupération de chaleur, remplacement
de moteurs : chaque action entreprise
bénéficie d’une aide financière adaptée,
rendant vos projets plus rentables et
plus accessibles. Ces primes vous
permettent d’agir dès aujourd’hui
pour réduire vos charges et améliorer
durablement votre compétitivité.
Elles sont en outre cumulables avec
les aides d’État, ce qui maximise
encore l’avantage financier pour votre
entreprise.
UN BONUS POMPE À CHALEUR
DE 7 500 €
Autre nouveauté : l’installation d’une
pompe à chaleur dans une PME donne
droit à un bonus fixe de 7 500 €,
valable jusqu’à fin 2025. C’est une
opportunité unique d’accélérer la transition
énergétique de votre entreprise.
Cette aide constitue un levier concret
pour investir sans attendre.
EXEMPLE CONCRET :
UNE MENUISERIE
En installant un variateur de vitesse
sur son système de dépoussiérage, une
menuiserie a bénéficié de 3 040 € de
primes enoprimes pour un investissement
estimé à 12 500 €. Cette solution
permet d’ajuster automatiquement la
vitesse du ventilateur selon le débit
d’air nécessaire, générant ainsi une
économie annuelle d’environ 32 MWh.
Résultat : des coûts de fonctionnement
réduits et une entreprise mieux armée
pour rester compétitive.
UN ACCOMPAGNEMENT SIMPLE
ET EFFICACE
Avec un réseau de partenaires spécialisés
et des conseillers disponibles à
chaque étape, enoprimes simplifie vos
démarches. Le conseiller enoprimes
vous aide à identifier toutes les pistes
d’économies d’énergie, qu’il s’agisse
de mesures simples, d’investissements
ciblés ou de rénovations plus ambitieuses.
Chaque PME bénéficie ainsi
d’un suivi personnalisé qui lui fait
gagner du temps tout en maximisant
ses avantages financiers.
Prenez rendez-vous avec votre conseiller
enoprimes et identifiez tout votre potentiel
d’optimisation énergétique.
Plus d’informations : pme.enoprimes.lu
enoprimes
D’HANDWIERK/XX/XX
00
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LUXEMBOURG AIR RESCUE
UNE ADHÉSION À LAR COMME AVANTAGE SALARIAL
La santé et la sécurité de votre personnel font partie de vos préoccupations ? Témoignez de vos valeurs et de votre engagement
social en souscrivant à une adhésion d’entreprise LAR. Vous pourrez dès lors offrir à vos employés une carte de membre en guise
d’avantage salarial, ce qui leur garantit d’être secouru par les équipes LAR à chaque instant et dans le monde entier.
Sans doute avez-vous déjà vu passer, au-dessus de vos têtes,
l’un des hélicoptères de Luxembourg Air Rescue (LAR), l’unique
organisation à assurer le sauvetage aérien au Luxembourg…
Dans un pays où les embouteillages sont quotidiens, passer
par les airs offre la possibilité de rallier chaque point du Grand-
Duché en 10 minutes maximum, or quand la vie est en jeu,
chaque seconde compte.
L’hélicoptère permet dès alors d’amener rapidement un médecinurgentiste
sur le lieu d’intervention, de prendre en charge le
patient, de stabiliser son état de santé et d’assurer son transport
dans les meilleures conditions possibles jusqu’à l’hôpital.
Depuis sa création en 1998, LAR a ainsi porté secours à de nombreuses
personnes ici au Luxembourg, mais aussi aux quatre coins
du monde. Car, en plus de ses missions au sein du pays, LAR effectue
aussi des rapatriements médicalisés et des transports en soins intensifs
dans le monde entier, grâce à son propre personnel médical et à
ses propres avions sanitaires ultramodernes qui répondent aux plus
hauts standards de sécurité et de qualité. Aussi, si vous êtes victime
d’une urgence médicale durant vos séjours à l’étranger, vous pouvez
compter sur LAR et ses 190 spécialistes — pilotes, médecins, infirmiers,
ingénieurs, techniciens… —, prêts à voler à votre secours et à
vous rapatrier gratuitement vers le Luxembourg 365 j/an, 24 h/24.
Une affiliation LAR comme avantage salarial
Comptant 185 000 membres, Luxembourg Air Rescue fait aujourd’hui
partie des meilleures organisations mondiales de secours
aérien. Fin 2024, LAR a été récompensée pour la deuxième
fois par le prestigieux prix international du « Meilleur prestataire
de services de sauvetage aérien au monde ». Souscrire en tant
qu’entreprise à ses services, c’est soutenir la seule organisation
de sauvetage aérien au Luxembourg, aider à sauver des vies
humaines au quotidien et avant tout, prouver que vous avez à
cœur de garantir leur santé et leur sécurité où qu’ils soient dans
le monde. L’occasion donc d’appliquer concrètement les valeurs
prônées dans votre politique RSE et d’offrir, en guise d’atout supplémentaire
dans votre offre salariale, une adhésion et une carte
de membre à chacun de vos salariés.
Et quoi de mieux pour matérialiser cet avantage et faire comprendre
à votre personnel les avantages de son affiliation que de
venir visiter LAR et ses installations au Findel ? Une visite exclusive
vous sera proposée sur place ! Les équipes LAR peuvent également
proposer des formations en premiers secours, en support
vital de base ou en utilisation d’un défibrillateur dans les locaux
de LAR — et ce à un tarif préférentiel réservé aux entreprises partenaires
dont vous ferez dès lors partie !
Ce statut intéressera sans doute également votre département
communication car il permettra de bénéficier de prix réduits pour
les annonces à paraître dans le magazine trimestriel de LAR, le
LAR-NEWS, qui, avec ses 90 000 exemplaires, compte parmi les
plus grands tirages nationaux et touche plus de 200 000 lecteurs !
Envie d’en savoir plus ? Contactez LAR via leur site, lar.lu
Pour en savoir plus :
We fly for your life
lar.lu
(rubrique : devenez-membre/adhesion-d-entreprise)
Pour en savoir plus :
(+352) 48 90 06
lar.lu
(rubrique : devenez-membre/adhesion-d-entreprise)
corporate@lar.lu
www.lar.lu
@luxembourgairrescue
(+352) 48 90 06
/LuxembourgAirRescue
corporate@lar.lu
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MAGAZINE
RUBRIQUE
LA FÉDÉRATION DES ARTISANS DÉVOILE SA NOUVELLE IDENTITÉ VISUELLE
Un logo moderne pour une
organisation enracinée et
tournée vers l’avenir.
La Fédération des Artisans, porte-parole
du secteur artisanal luxembourgeois
depuis plus d’un siècle, franchit
aujourd’hui une nouvelle étape dans son
développement stratégique en dévoilant
sa nouvelle identité visuelle. Cette
modernisation graphique s’inscrit dans
une volonté affirmée de renforcer la
visibilité, la proximité et la cohérence
de son positionnement en tant que
représentant incontournable de l’artisanat
luxembourgeois.
Le nouveau logo ne constitue pas une simple
refonte esthétique. Il traduit en image
l’évolution profonde de l’organisation et
l’engagement renouvelé de la Fédération
envers ses membres, dans un contexte
économique, technologique et sociétal en
pleine mutation.
« Nouveau logo, même engagement »,
résume Luc Meyer, Président
de la Fédération des Artisans.
« Ce changement visuel reflète une réalité
bien ancrée : l’artisanat luxembourgeois est
en constante évolution. Avec cette nouvelle
identité, nous affirmons notre volonté d’agir
en réseau, d’être proches de nos membres et
d’accompagner le secteur dans les transitions
de demain. »
Une image au service d’un engagement de fond
La nouvelle identité visuelle incarne :
• L’ancrage dans les réalités du terrain,
en phase avec les besoins concrets des
entreprises artisanales ;
• La proximité avec les chefs d’entreprise,
cœur battant du tissu économique
luxembourgeois ;
• La volonté d’innover, d’évoluer et de
renforcer la compétitivité du secteur tout
en restant fidèle aux valeurs artisanales
: qualité, savoir-faire, solidarité et
transmission.
Une Fédération en mouvement, fidèle à ses
valeurs
La Fédération des Artisans regroupe
aujourd’hui une trentaine de fédérations
professionnelles, représentant un réseau
de plus de 2.500 entreprises membres.
Ce changement de logo est également
l’expression visible d’un travail de fond sur
la stratégie, les services aux membres, et la
place de l’artisanat dans les grands débats
nationaux.
Le lancement officiel de cette nouvelle
identité sera accompagné d’une campagne
sur les réseaux sociaux à partir du 22 juillet,
avec une vidéo de présentation et une
série de contenus illustrant les valeurs et
ambitions de la Fédération.
/09/2025
40
MAGAZINE
RUBRIQUE
DIE FÉDÉRATION DES ARTISANS PRÄSENTIERT IHRE NEUE VISUELLE IDENTITÄT
Ein modernes Logo für eine starke und zukunftsorientierte
Organisation.
Die Fédération des Artisans – seit über
einem Jahrhundert die Stimme des
luxemburgischen Handwerks – geht
einen neuen Schritt in ihrer strategischen
Entwicklung und stellt heute ihre neue
visuelle Identität vor. Dieses neue Logo
symbolisiert die Stärkung der Sichtbarkeit,
die Nähe zu den Mitgliedern und die
Verankerung in der Realität des Sektors.
Das neue Logo ist mehr als nur ein
grafisches Update – es steht für eine
klare Positionierung, einen erneuerten
Anspruch, und ein Handwerk, das sich den
Herausforderungen der Zeit stellt.
„Neues Logo, gleiche Verpflichtung“, fasst
Luc Meyer, Präsident der Fédération des
Artisans, zusammen.
„Diese visuelle Veränderung spiegelt eine
tiefere Realität wider: Das Handwerk ist
in Bewegung. Mit diesem neuen Auftritt
bekennen wir uns zu einer starken
Gemeinschaft, zu Nähe zu unseren
Mitgliedern und zu einem Handwerk, das
mutig nach vorne blickt.“
Ein Logo mit Aussagekraft
Die neue visuelle Identität verkörpert:
• Die Verwurzelung im Alltag der
Betriebe – nah an den Bedürfnissen der
Unternehmer*innen,
• Die gelebte Nähe zu den Mitgliedern –
praxisorientiert, zugänglich und engagiert,
• Den Willen zur Innovation, ohne die
handwerklichen Werte aus den Augen
zu verlieren: Qualität, Verantwortung,
Weitergabe von Know-how und
Solidarität.
Ein moderner Verband mit starken Werten
Heute vereint die Fédération des Artisans
rund 30 Berufsverbände, die mehr als 2.500
Mitgliedsunternehmen repräsentieren. Die
Einführung des neuen Logos ist Teil einer
umfassenden Strategie, die darauf abzielt,
das Dienstleistungsangebot zu stärken,
den Sektor politisch wirksam zu vertreten
und die Zusammenarbeit im Netzwerk zu
fördern.
Die neue Identität wird durch eine
begleitende Social-Media-Kampagne
eingeführt – ab dem 22. Juli mit einem Video
sowie Bildbeiträgen rund um die Werte und
Vision der Organisation.
Fédération des Artisans
Christian Reuter
c.reuter@fda.lu
+352 42 45 11 - 28
fda.lu
41
MAGAZINE
FÉDÉRATION
L’INTELLIGENCE ARTIFICIELLE DANS L’ARTISANAT
Participez au projet pilote !
La Fédération des Artisans, en
collaboration avec le Ministère
de l’Économie et le prestataire
RIGHT-ON-SKILL, a lancé un projet
pilote ambitieux visant à équiper
les entreprises artisanales avec des
solutions d’intelligence artificielle
concrètes, simples et adaptées à leur
quotidien.
L’objectif : aider les PME artisanales à faire
un pas vers la transformation numérique,
sans bouleverser leur fonctionnement.
Chaque entreprise participante peut
choisir un cas d’usage parmi quatre
scénarios pratiques : assistant client,
automatisation administrative, création de
contenus marketing ou gestion intelligente
de documents. Ce projet bénéficie d’un
financement important de l’État via le
programme Fit 4 Digital Packages – SME.
5 places encore disponibles !
Il reste actuellement 5 places disponibles
pour des entreprises motivées. Une
réunion préparatoire avec RIGHT-
ON-SKILL permettra d’analyser vos
besoins et de proposer une solution
sur mesure.
Cette phase est sans engagement – seule
la signature du devis constitue une
confirmation définitive.
Intéressé(e) ?
Contactez Jill Krause
par e-mail à j.krause@fda.lu
ÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM HANDWERK
Jetzt Teil des Pilotprojekts werden!
Die Fédération des Artisans
entwickelt gemeinsam mit dem
Ministère de l’Économie und
dem Partnerunternehmen RIGHT-ON-
SKILL ein Pilotprojekt zur Einführung
von KI-Lösungen im Handwerk. Ziel
ist es, kleine und mittlere Betriebe mit
einfachen, maßgeschneiderten und
sofort einsatzbereiten Werkzeugen
auszustatten – zur Reduktion von
Büroaufwand, zur Unterstützung der
Kundenkommunikation oder zur
Vereinfachung interner Abläufe.
Das Projekt richtet sich an Handwerksbetriebe
aus allen Branchen, die ihre
digitale Transformation konkret, pragmatisch
und nutzbringend gestalten wollen.
In einem ersten Schritt können die
teilnehmenden Betriebe eines von vier
Anwendungsfeldern wählen, z. B. einen
Kundenkommunikationsassistenten, ein
KI-gestütztes Verwaltungstool, einen
Content-Generator oder eine intelligente
Dokumentenablage. Der Großteil der
Projektkosten wird durch das Programm
Fit 4 Digital Packages – SME übernommen.
Jetzt noch mitmachen – 5 Plätze
verfügbar!
Aktuell sind noch 5 Plätze im Projekt
frei. Die Teilnahme erfolgt in
enger Zusammenarbeit mit dem
Umsetzungspartner RIGHT-ON-SKILL.
In einer individuellen Vorbesprechung
werden die konkreten Bedürfnisse Ihres
Betriebs analysiert und ein Vorschlag
zur Umsetzung erstellt.
Diese Phase ist unverbindlich – erst mit
der Unterzeichnung des Angebots ist
Ihre Teilnahme fix.
Interessierte Betriebe wenden
sich bitte direkt an Jill Krause
unter j.krause@fda.lu
Fédération des Artisans
Jill Krause
j.krause@fda.lu
+352 42 45 11 - 27
fda.lu
/09/2025
42
MAGAZINE
FÉDÉRATION
SUMMER COCKTAIL 2025
Une soirée conviviale marquée
par une nouvelle identité.
Le 22 juillet 2025, la terrasse de la
Chambre des Métiers a accueilli
près de 140 membres à l’occasion
du Summer Cocktail annuel de la
Fédération des Artisans. Ce rendezvous
estival, désormais incontournable,
a une fois de plus permis aux membres
de se retrouver dans une atmosphère
chaleureuse et détendue, juste avant la
pause estivale.
Un moment de convivialité et d’échanges
Cheffes et chefs d’entreprise, représentants
de fédérations professionnelles,
partenaires institutionnels et collaborateurs
de la Fédération ont répondu
présents pour cette soirée placée sous
le signe du dialogue, du partage et de la
proximité. Dans une ambiance estivale
et décontractée, les échanges ont été
nombreux, renforçant ainsi le tissu relationnel
au sein du secteur artisanal.
Une nouvelle identité visuelle pour une
organisation en mouvement
Cette édition 2025 du Summer Cocktail
a également été marquée par un moment
fort : la présentation officielle de
la nouvelle identité visuelle de la Fédération
des Artisans. Ce changement, qui
va bien au-delà d’un simple relooking,
est le reflet d’un changement stratégique
profond, qui vise à aligner l’image de la
Fédération avec l’évolution du secteur
artisanal luxembourgeois et les attentes
de ses membres.
Pensé comme un repère visuel fort,
ce nouveau logo exprime la diversité
des métiers, la cohésion du réseau et
l’engagement constant de la Fédération
à accompagner ses membres dans les
transitions économiques, sociétales et
technologiques.
Un site Internet repensé pour les
membres
Dans le prolongement de cette nouvelle
identité, un nouveau site internet a
également été dévoilé. Bien plus qu’une
vitrine, il s’agit d’un véritable outil de
dialogue et de service, pensé pour
faciliter la vie des entreprises artisanales.
Un signal fort pour l’avenir de l’artisanat
Le Summer Cocktail 2025 a
parfaitement illustré la volonté de la
Fédération des Artisans : rester fidèle
à ses racines tout en se projetant
résolument vers l’avenir. Le lancement
simultané de la nouvelle identité
graphique et du site web constitue un
message clair : l’artisanat avance, et la
Fédération l’accompagne avec ambition,
proximité et modernité.
Fédération des Artisans
Emma Jacquin
e.jacquin@fda.lu
+352 42 45 11 - 22
fda.lu
43
MAGAZINE
FÉDÉRATION
AGO DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS
Des réformes structurelles
maintenant !
Des réformes structurelles maintenant !
La Fédération des Artisans met
en garde, au vu de la conjoncture
actuelle, contre les conséquences d’une
stagnation économique persistante.
Alors que certains secteurs, comme la
construction de logements, enregistrent
quelques impulsions positives, la
situation globale dans l’artisanat et
notamment dans le bâtiment reste
critique. L’année dernière, environ
150 entreprises ont quitté le marché,
que ce soit par reprise, fusion, faillite
ou cessation d’activité. Parallèlement,
le secteur de la construction a perdu
environ 6.000 emplois, dont environ
4.700 uniquement dans le gros œuvre.
Des conditions-cadres toujours difficiles
Depuis la pandémie de 2020, de
nombreuses entreprises luttent contre
des conditions-cadres exigeantes,
sans qu’une amélioration durable ne
se dessine. Le STATEC a de nouveau
revu ses prévisions à la baisse, et
même la place financière affiche des
perspectives moroses. Au cours des
cinq dernières années, seules deux
ont été marquées par la croissance, les
autres étant des années de récession. La
crise énergétique et les mesures de la
tripartite n’ont apporté que peu de répit
aux entreprises. Les coûts de l’énergie
et des salaires continuent d’augmenter,
tandis que les marges se réduisent
et que la concurrence s’intensifie. La
productivité est aujourd’hui revenue à
son niveau de 2019, sans perspective
d’amélioration.
La nécessité de véritables réformes
Dans ce contexte, la Fédération des
Artisans plaide en faveur de réformes
structurelles profondes. « Nous n’avons
pas besoin de nouvelles subventions
ou de cadeaux sociaux, mais de
véritables réformes qui permettent aux
entreprises d’avancer par leurs propres
moyens », souligne l’organisation. Des
réformes urgentes sont nécessaires dans
des domaines tels que les pensions,
l’assurance maladie, les réglementations
sur les absences, le droit du travail, les
conventions collectives, la politique
du logement, la fiscalité ainsi que la
digitalisation et l’intelligence artificielle.
Par ailleurs, la réduction de la
bureaucratie doit être mise en œuvre de
manière conséquente et la création de
zones d’activités doit être accélérée.
Un nouvel élan au sein du conseil
d’administration
Lors de l’assemblée générale, le conseil
d’administration a été partiellement
renouvelé. Lionel Ferber, qui
représentera désormais les métiers de la
mode et de la santé, ainsi que Frédéric
Gillen, responsable des médias et des
services, deux jeunes entrepreneurs, ont
été élus. Ils incarnent un nouvel élan
et une orientation résolument tournée
vers l’avenir pour l’organisation.
Domenica Fortunato, Pol Koppes, Christian Nilles,
Philippe Mersch, Alexa Ballmann, Romain Schmit,
Tun Di Bari, Luc Meyer, Lionel Ferber, Christian Colas,
Fréderic Gillen
Fédération des Artisans
Christian Reuter
c.reuter@fda.lu
+352 42 45 11 - 28
fda.lu
/09/2025
44
MAGAZINE
FÉDÉRATION
Grenzen überschreiten,
Perspektiven gewinnen.
Ein Schweizer Spenglerlehrling zu Gast bei Ferisol – Austausch im Rahmen der „Kleinen Walz“. Ein vierwöchiges Praktikum in
Luxemburg, ein neuer Umgang mit Werkstoffen, moderne Maschinen und internationale Erfahrung – Marco Schuler, Spenglerlehrling im
dritten Lehrjahr aus Wetzikon Schweiz, erlebt bei Ferisol in Dickweiler eine Ausbildungszeit, die ihn fachlich wie persönlich weiterbringt.
Möglich macht das die Schweizer Initiative „Kleine Walz“, in die Luxemburg eingebunden ist. Ein Programm mit Pioniergeist.
Die „Kleine Walz“ ist ein
Austauschprogramm des Schweizer
Gebäudetechnikverbands suissetec
und richtet sich an besonders
leistungsstarke Lernende im
Spenglerhandwerk. Die besten ihres
Jahrgangs dürfen für vier Wochen in
einem Betrieb im deutschsprachigen
Ausland arbeiten – sei es in Österreich,
Deutschland, Südtirol oder, wie in
diesem Fall, bereits zum zweiten Mal
in Luxemburg.
Marco ist der zweite Schweizer
Teilnehmer, der sein
Austauschpraktikum in einem
luxemburgischen Betrieb absolviert
–bei Ferisol, einem Mitglied der
Fédération des Artisans, unter der
Leitung von Michel Kirchen.
Vom Bauernhof zur Werkbank
Marco stammt aus einem
landwirtschaftlichen Familienbetrieb
und bringt handwerkliches Gespür
und Bodenständigkeit mit. „In der
Schweiz arbeiten wir vor allem mit
Kupfer“, sagt er. „Hier habe ich zum
ersten Mal intensiv mit Aluminium
und Zink gearbeitet. Besonders
beeindruckt hat mich der Einsatz eines
industriellen Lasersystems – bei uns
im Betrieb gibt es das in dieser Form
nicht.“
Neben der Werkstattarbeit stehen
Baustellenbesuche im ganzen Land
auf dem Programm. Für Marco
besonders spannend: „In Luxemburg
sieht man auf kleinem Raum eine
Vielzahl unterschiedlicher Projekte –
das ist extrem lehrreich.“ Und weil
sein Herz auch weiterhin für die
Landwirtschaft schlägt, ist ein Besuch
bei beim Agrarindustriebetrieb J.Reiff
in Troisvierges, einem renommierten
Lohnunternehmen, fester
Programmpunkt.
Eine Initiative mit Signalwirkung
Ins Leben gerufen wurde das Programm
von Urs Fretz, Berufsschullehrer
an der Berufsbildungsschule
Winterthur. Gemeinsam mit suissetec
Nordostschweiz entwickelte er
das Konzept der „Kleinen Walz“
– organisiert Partnerbetriebe,
regelt Versicherungen, koordiniert
mit Behörden und sorgt für
die Finanzierung über die
Mobilitätsagentur Movetia.
„Ein Auslandsaufenthalt verändert
junge Menschen“, sagt Fretz. „Sie
werden selbstständiger, reifer und
gewinnen Vertrauen in ihr Können.
Genau das sollte eine gute Ausbildung
auch leisten.“
Ausbildung weiterdenken – über Grenzen
hinweg
Auch Michel Kirchen sieht in der
Initiative eine große Chance – nicht nur
für die Schweiz, sondern für die ganze
Großregion:
„Warum nicht auch junge Luxemburger
in dieses Programm einbinden? Die
Berufsausbildung muss europäisch
gedacht werden. Wir hätten viel
zu gewinnen – und können viel
voneinander lernen.“
Ferisol zeigt, wie moderne Technik
und Ausbildungsqualität Hand in
Hand gehen. „Wir investieren nicht
nur in Maschinen, sondern auch
Marco Schuler, Michel Kirchen und Raymond Horper (FDA)
in Menschen“, sagt Kirchen. „Die
Kleine Walz ist ein gutes Beispiel,
wie wir Ausbildungattraktiver und
zukunftsorientierter gestalten können.“
Fazit
Marcos Aufenthalt ist mehr als ein
Praktikum – er ist ein Beispiel für
die Kraft grenzüberschreitender
Bildungsinitiativen. Die „Kleine
Walz“ bringt frischen Wind in
das Handwerk – und zeigt, wie
Engagement, Offenheit und Austausch
neue Wege für junge Talente öffnen.
Mehr Informationen zur Initiative:
www.suissetec.ch • info@fda.lu
Fédération des Artisans
Christian Reuter
c.reuter@fda.lu
+352 42 45 11 - 28
fda.lu
45
MAGAZINE
FÉDÉRATION
SUMMERFEST DE LA FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE
Un moment de convivialité et
d’engagement.
Le 19 juin, les membres de la
Fédération du Génie Technique
(FGT) se sont réunis à l’occasion
de leur traditionnel "Summerfest". Cet
événement annuel a été l’occasion non
seulement de resserrer les liens entre
professionnels du secteur, mais aussi
de réaffirmer leur rôle clé dans les défis
actuels liés à la transition énergétique.
Un secteur au cœur de la transition
énergétique
En tant qu’acteurs de terrain, les
professionnels du génie technique
représentent le dernier maillon essentiel
dans la mise en œuvre concrète de la
transition énergétique au Luxembourg.
Leur expertise et leur engagement sont
plus que jamais cruciaux pour atteindre
les objectifs climatiques du pays.
Conscients de cette responsabilité,
le ministre de l’Énergie ainsi que
le ministre du Travail ont honoré
l’événement de leur présence. Tous
deux ont exprimé leur reconnaissance
pour le travail accompli par les artisans
du secteur et ont réitéré le soutien du
gouvernement à leur égard.
Lancement de la Charte des Pompes à
Chaleur
La soirée a également marqué un
moment fort : le lancement officiel
de la Charte des Pompes à Chaleur.
Fruit d’une collaboration étroite entre
la Fédération du Génie Technique, la
Chambre des Métiers et la Fédération
des Artisans (FDA), cette charte
vise à structurer et à promouvoir le
développement durable des systèmes
thermiques dans les bâtiments.
Ce projet bénéficie du soutien de
plusieurs institutions majeures,
notamment :
- le Ministère de l’Énergie,
- la Klima-Agence,
- et l’Union Luxembourgeoise des
Consommateurs (ULC).
Un signal fort pour l’avenir
Au-delà de l’aspect festif, cette édition
2025 de la fête d’été s’inscrit comme un
symbole d’unité, de reconnaissance et de
projection vers l’avenir. Les partenaires
institutionnels, les acteurs économiques
et les professionnels du terrain y ont
affirmé, ensemble, leur volonté de faire
de la transition énergétique un succès
collectif.
Fédération des Artisans
Sarah Oestreicher
s.oestreicher@fda.lu
+352 42 45 11 - 33
fda.lu
/09/2025
46
MAGAZINE
FÉDÉRATION
Alexander Kieffer
élu président
de la Fédération du
Génie Technique.
Rückblick auf
die 5. Diskussionsrunde
der FPPL!
La Fédération du Génie Technique
(FGT), qui regroupe quelque
400 entreprises actives dans les
domaines de l’électricité, du chauffage
sanitaire et de la climatisation au
Luxembourg, a élu Alexander Kieffer
à sa présidence. Il succède à Marc
Thein, qui a œuvré avec engagement et
détermination à la tête de la Fédération
ces dernières années.
Alexander Kieffer est à la tête de
l’entreprise Gabbana et connaît bien
les enjeux auxquels fait face le secteur
du génie technique, notamment dans
le contexte de la transition énergétique
et du développement des énergies renouvelables.
Sous sa présidence, la FGT
continuera à jouer son rôle d’interlocuteur
privilégié des autorités publiques et
des partenaires institutionnels en matière
de politique énergétique durable.
Outre son rôle de représentation, la
FGT entend poursuivre son engagement
en faveur de la formation initiale
et continue, de l’innovation et de
l’amélioration de la productivité dans
les entreprises. Dans un environnement
technologique et réglementaire en
constante évolution, la Fédération
s’attachera à renforcer l’accompagnement
de ses membres afin de les aider à relever
les défis actuels et futurs.
La Fédération du Génie Technique
réaffirme également sa volonté de collaboration
étroite avec la Fédération des
Artisans (FDA) et l’ensemble de la famille
artisanale, dans un esprit de solidarité et
de complémentarité entre les métiers.
La Fédération des Artisans adresse ses
félicitations à Alexander Kieffer et son
vice-président Claude Schreiber pour
leur nomination et leur souhaite une
pleine réussite dans leurs nouvelles
fonctions.
À propos de la FGT – Fédération du Génie
Technique
La Fédération du Génie Technique
(FGT) est l’organisation professionnelle
représentant les entreprises actives
dans les domaines de l’électricité,
du chauffage, du sanitaire et de
la climatisation au Luxembourg.
Membre de la Fédération des
Artisans, elle regroupe quelque 400
entreprises et défend leurs intérêts
auprès des décideurs publics et des
institutions. La FGT s’engage pour la
transition énergétique, la formation
professionnelle, l’innovation technique
et le développement durable des
entreprises.
Plus d’informations :
Fédération des Artisans
Sarah Oestreicher
s.oestreicher@fda.lu
+352 42 45 11 - 33
fda.lu
AAm 23. Juli 2025 organisierte die FPPL für ihre
Mitglieder den 5. Stammtisch, der diesmal in
der „Buvette des Rotondes“ stattfand. Es war
die ideale Gelegenheit, sich auf der Terrasse bei gutem
Wetter austauschen und sich mit dem Comité der FPPL
zu verschiedenen aktuellen Themen zu unterhalten.
Dem Comité ist es sehr wichtig, über diesen informellen
Weg über Schwierigkeiten informiert zu werden, mit
denen die professionellen Fotografen in ihrer täglichen
Arbeit konfrontiert werden. Diese Informationen werden
vom Comité aufgegriffen und es wird versucht, hierfür
Lösungen zu erarbeiten. So wird auch demnächst auf der
Webseite der FPPL (www.fppl.lu) eine nur für FPPL-
Mitglieder zugängliche Seite eingerichtet, auf der die
Mitglieder Informationen, Dokumente und Hilfsmittel
herunterladen können. Herr Sébastien Steffes, Mitglied
des Verwaltungsrates und Sekretär der FLAG (Fédération
Luxemburgeoise des Arts Graphiques) und CEO von
MOLOTOV Design, die die Webseite kreiert haben, war
zudem beim Stammtisch anwesend und konnte sich mit
den Fotografen über etliche Themen unterhalten, welche
die beiden Verbände betreffen. Hier stand unter anderem
die finanzielle Belastung durch die Sozialabgaben bei den
‚Indépendants‘ zur Diskussion.
Fédération des Artisans
Tom Wagner
t.wagner@fda.lu
+352 42 45 11 - 35
fda.lu
47
La plateforme
des artisans certifiés
au Luxembourg
se modernise
La nouvelle plateforme sera en ligne
en octobre 2025 !
C
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votre visibilité et de conquérir de nouveaux clients.
M
J
CM
MJ
CJ
CMJ
N
Pour tous les artisans luxembourgeois !
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Fédération des Artisans (FDA)
Une interface plus
moderne et intuitive
Nous vérifions et mettons
en avant vos certifications
et labels
Wedo est une initiative de la Fédération
des Artisans (FDA) du Luxembourg,
visant à dynamiser et valoriser
le secteur de l'artisanat.
Présentez vos réalisations
grâce à des galeries photos
optimisées
Recherche géolocalisée et
par corps de métier plus
performante
Un espace dédié aux aides
étatiques et coopération
Klima-Agence
Rejoignez Wedo, la plateforme
de l'artisanat au Luxembourg.
La plateforme a été entiérement
repensée pour :
• Mettre en avant votre savoir-faire grâce à
vos certifications et labels (régulièrement
vérifiées par un expert Wedo),
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futurs clients.
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Vous êtes artisan au Luxemoburg.
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wedo-solutions.lu | info@wedo.lu | +352 20 29 65 33
MAGAZINE
AGENDA/
EVENTS
Save the date.
www.fda.lu
www.cdm.lu
23
OCT
2025
AFTERWORK DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS
CHEZ LA SOCIÉTÉ DE VERBAND
Inscription sur www.fda.lu/agenda
13
OCT
2025
COFINANCEMENT DE LA FORMATION
EN ENTREPRISE (FR)
À 9h30
L’INFPC accompagne les entreprises qui
sollicitent l’aide de l’État à la formation
en entreprise et instruit les demandes.
16
OCT
2025
COFINANCEMENT DE LA FORMATION
EN ENTREPRISE (FR)
À 9h30
L’INFPC accompagne les entreprises qui
sollicitent l’aide de l’État à la formation
en entreprise et instruit les demandes.
Le magazine du secteur
de l’Artisanat au Luxembourg
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