50. Geschäftsbericht 2005/06 50° rendiconto d'esercizio 2005/06
50. Geschäftsbericht 2005/06 50° rendiconto d'esercizio 2005/06
50. Geschäftsbericht 2005/06 50° rendiconto d'esercizio 2005/06
Trasformi i suoi PDF in rivista online e aumenti il suo fatturato!
Ottimizzi le sue riviste online per SEO, utilizza backlink potenti e contenuti multimediali per aumentare la sua visibilità e il suo fatturato.
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
<strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong>
Stausee Valle di Lei mit Pizzo Stella / Il serbatoio Valle di Lei con il Pizzo Stella
Inhaltsverzeichnis<br />
Indice<br />
Geschäftstätigkeit / Attività aziendale<br />
Seite / Pagina<br />
Übersichtsplan / Schema riepilogativo 4<br />
Gesellschaftsorgane / Organi della società<br />
Verwaltungsrat / Consiglio di amministrazione 5<br />
Revisionsstelle <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> / Società di revisione <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 5<br />
Geschäftsführung / Direzione 5<br />
Leitendes Kader / Dirigenti 5<br />
Bericht des Verwaltungsrates / Relazione del Consiglio di amministrazione<br />
Zum Jubiläum fünfzig Jahre Kraftwerke Hinterrhein AG 6<br />
50esimo anniversario delle Officine idroelettriche del Reno posteriore S.A. 10<br />
Produktion / Produzione 14<br />
Betrieb und Instandhaltung / Esercizio e manutenzione 21<br />
Erneuerungen / Rinnovi 22<br />
Verschiedenes / Varie 23<br />
Aktionariat, Verwaltungsorgane und Revisionsstelle 25<br />
Azionariato, organi amministrativi e società di revisione<br />
Personal / Personale 25<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Finanzieller Überblick / Relazione finanziaria 26<br />
Erfolgsrechnung für das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 27<br />
Conto economico per l‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Bilanz per 30.09.20<strong>06</strong> / Bilancio al 30.09.20<strong>06</strong> 28, 29<br />
Geldflussrechnung / Conto dei flussi di cassa 30<br />
Eigenkapitalnachweis / Certificazione capitale proprio 31<br />
Anhang / Allegato 32<br />
Verwendung des Bilanzgewinnes<br />
Ripartizione dell‘utile di bilancio 44<br />
Bericht der Revisionsstelle 45<br />
Relazione di certificazione 46<br />
| 3
4 |<br />
Übersichtsplan<br />
Schema riepilogativo<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis
Gesellschaftsorgane Stand September 20<strong>06</strong><br />
Organi della società Situazione settembre 20<strong>06</strong><br />
Verwaltungsrat / Consiglio di amministrazione<br />
Präsident / Presidente:<br />
Dr. Thomas Wagner a. Stadtrat, Zürich<br />
Vizepräsident / Vicepresidente:<br />
Rolf W. Mathis Mitglied Konzernleitung Axpo Holding AG, Niedergösgen<br />
Jörg Aeberhard Leiter Hydraulische Produktion, Aare-Tessin AG für Elektrizität, Olten<br />
Raoul Albrecht Vizedir., Leiter Asset Mgmt. Hydr. Energie, Nordostschweizerische Kraftwerke AG, Baden<br />
Peter Briner Ständerat, Schaffhausen<br />
Dr. Ing. Giuseppe Donghi Resp. Tecnologie Impianti Idroelettrici, sett. Energia Elettrica, Edison S.p.A., Milano<br />
Karl Heiz Direktor, Rätia Energie AG, Poschiavo<br />
Christian Hössli Präsident der Gemeindekorporation Hinterrhein, Splügen<br />
Klaus Huber a. Regierungsrat, Schiers<br />
Hermann Ineichen Direktor, BKW FMB Energie AG, Münchenbuchsee<br />
Dr. Ing. Paolo Pinamonti Direttore Gestione Idroelettrica, Edison S.p.A., Bolzano<br />
Dr. Ing. Paolo Quaini Head of Portfolio Mgmt. and Trading, Edison Trading S.p.A., Milano<br />
Gino Romegialli Stv. Direktor, Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, Ennetbaden<br />
Peter Spichiger Departementssekretär der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, Zürich<br />
Dr. iur. Hans Martin Tschudi a. Regierungsrat, Riehen<br />
lic. iur. Kaspar Vogel Sekretär des Verwaltungsrates, Zürich<br />
Romano Fasani Bundeskommissär, Mesocco<br />
Geschäftsführung / Direzione<br />
Guido Conrad Direktor, Thusis<br />
Leitendes Kader / Dirigenti<br />
Werner Casutt Stv. Direktor, Kaufmännischer Leiter<br />
Die Amtsdauer sämtlicher Verwaltungsräte läuft mit der Generalversammlung im Frühjahr 2008 ab.<br />
La durata della carica di tutti i consiglieri di amministrazione scade con l‘Assemblea generale<br />
della primavera 2008.<br />
Dino Alfaré Prokurist, Leiter Technik<br />
Christian Arpagaus Prokurist, Betriebsleiter<br />
Bruno Christoffel Prokurist, Leiter Talversorgung und Netzbau<br />
Martin Farrér Prokurist, Leiter Personalwesen<br />
Giancarlo Tondini Prokurist, Leiter Bauliche Anlagen<br />
Revisionsstelle <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> / Società di revisione <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
PricewaterhouseCoopers AG, Chur<br />
| 5
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung<br />
der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Zum Jubiläum fünfzig Jahre Kraftwerke Hinterrhein AG<br />
von Dr. Thomas Wagner, Präsident des Verwaltungsrates<br />
Jubiläumskonzert in der Bündner Arena<br />
Concerto per i 50 anni della KHR nella «Bündner Arena»<br />
6 |<br />
An der Generalversammlung vom 10. März<br />
20<strong>06</strong> haben wir die Gründung der Kraftwerke<br />
Hinterrhein AG (KHR) gefeiert. Am<br />
Abend desselben Tages gab das Zürcher<br />
Kammerorchester zum Jubiläum ein öffentliches<br />
Konzert in der Bündner Arena<br />
in Cazis, mit welchem wir unserem Dank<br />
an die Bevölkerung Ausdruck gaben. In<br />
Fortsetzung der Anlässe zum Jubiläum<br />
öffneten wir der Öffentlichkeit am 19.<br />
August 20<strong>06</strong> die Türen zu den Anlagen<br />
der KHR. Dieser Tag bot allen Interessierten<br />
die Gelegenheit, die Produktion von<br />
Strom aus einheimischer Wasserkraft zu<br />
erleben und auf geführten Rundgängen<br />
die dafür erforderlichen Anlagen und<br />
deren Technik kennen zu lernen. Auch<br />
für Verpflegung war gesorgt. Der Anlass<br />
war mit über zweitausend Besuchern ein<br />
voller Erfolg.<br />
Der weitgehend störungsfreie Betrieb<br />
unserer Anlagen ist keine Selbstverständlichkeit.<br />
In all den vergangenen Jahren<br />
ist er nicht zuletzt auch das Ergebnis der<br />
Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft<br />
der KHR-Belegschaft seit Aufnahme des<br />
Betriebes dieser Kraftwerkanlagen. Mit<br />
der Durchführung eines Personalabends<br />
haben wir den heute tätigen KHR-Mitarbeitenden<br />
mit ihren Partnerinnen und<br />
Partnern für ihren Einsatz gedankt.<br />
Seit Gründung der Kraftwerke Hinterrhein<br />
AG am 10. Dezember 1956 in<br />
Thusis ist ein halbes Jahrhundert verstrichen,<br />
was auch einen Rückblick auf die<br />
Entwicklung der Wasserkraftnutzung seit<br />
den Anfängen der Anwendung der Elektrizität<br />
in Graubünden rechtfertigt und<br />
erlaubt, einen Blick auf die Entstehung<br />
der Kraftwerke Hinterrhein AG und deren<br />
Vorgeschichte zu werfen.<br />
Die Möglichkeiten der elektrischen Beleuchtung<br />
fanden in Graubünden zuerst<br />
bei den Hoteliers grosse Beachtung. Die<br />
Anwendung der neuen Technik versprach<br />
für ihre Gäste ein ungewohntes,<br />
ja spektakuläres Ereignis zu werden. Die<br />
erste elektrische Beleuchtungsanlage,<br />
deren Strom mit Wasserkraft in einer<br />
«Hauszentrale» erzeugt wurde, liess das<br />
Kulmhotel in St. Moritz 1878 erstellen.<br />
Eine Reihe solcher Beleuchtungen wurden<br />
auch in anderen der grossen Häuser<br />
erstellt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts<br />
sind weitere private und kommunale<br />
Anlagen zur Elektrizitätserzeugung entstanden,<br />
so beispielsweise in Chur die<br />
Zentrale «Im Sand» an der unteren Rabiusa.<br />
Eine elektrische Kraftübertragung<br />
auf Distanz war indessen noch nicht<br />
erprobt. Die Zentralen für die Nutzung<br />
der Wasserkräfte konnten nur nahe bei<br />
den Verbrauchsstellen der elektrischen<br />
Energie erstellt werden. Solche Situationen<br />
waren in Graubünden zahlreich<br />
und sie wurden auch genutzt.<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
Die weisse Kohle<br />
Der kommende Siegeszug der weissen<br />
Kohle zeichnete sich anfangs des<br />
20. Jahrhunderts ab. Einerseits waren<br />
zwischen 1900 und 1910 drei neue<br />
Kraftwerke mit damals beachtlichen<br />
Leistungen in Betrieb genommen worden,<br />
nämlich das 1898/99 von der Gesellschaft<br />
für elektrochemische Industrie<br />
(Bern) für die Produktion von Karbid<br />
erstellte Elektrizitätswerk Thusis, ausgangs<br />
der Viamala. Es folgte das von<br />
der Kraftwerke Brusio AG 1904-19<strong>06</strong> erstellte<br />
Kraftwerk Brusio-Campocologno,<br />
dessen Produktion auf die elektrisch zu<br />
betreibende Zugförderung in Graubünden<br />
und für Industriebedürfnisse in der<br />
Lombardei ausgerichtet war, sowie das<br />
1907-1910 vom Elektrizitätswerk der<br />
Stadt Zürich gebaute Albulawerk in Sils<br />
für die allgemeine Stromversorgung,<br />
vorab in Zürich. Als darüber die Stadtgemeinde<br />
19<strong>06</strong> abstimmte, bestand noch<br />
keine volle Gewissheit, ob die Stromübertragung<br />
über die grosse Distanz für<br />
die Versorgung der Stadt Zürich genügend<br />
sicher und wirkungsvoll betrieben<br />
werden könnte. Andererseits hatte 1911<br />
der Schweizerische Wasserwirtschaftsverband<br />
eine Talsperrenkommission<br />
bestellt, um die Anlage aller geplanten<br />
und möglichen künstlichen Staubecken<br />
systematisch zu erfassen. Dabei sind im<br />
Einzugsgebiet des Rheines bis 1914 erste<br />
Studien für die Gesamtnutzung der<br />
Wasserkräfte von Averserrhein und Hinterrhein<br />
entstanden.<br />
Ausbau der Wasserkräfte am Hinterrhein<br />
Die elektrochemische Unternehmung<br />
mit dem Kraftwerk in Thusis wechselte<br />
1903 zur Firma Lonza in Basel. Nach<br />
Ende des ersten Weltkrieges stellte sie<br />
das Karbidwerk ein. Indessen hatte die<br />
Lonza schon vorher begonnen, den<br />
gesamten Ausbau der Hinterrhein-Wasserkräfte<br />
weiter zu entwickeln. Lonza<br />
vereinbarte 1917 und 1918 mit den Gemeinden<br />
am Hinterrhein bis Sufers und<br />
am Averserrhein die für den Ausbau der<br />
Wasserkräfte erforderlichen Konzessionensverträge.<br />
Im Juni 1920 verkaufte die Elektrizitätswerk<br />
Lonza AG die Karbidfabrik mit<br />
Kraftwerk an die damals in Thusis gegründete<br />
Rhätische Werke für Elektrizität<br />
AG (RW). Mit dem Verkauf übergab<br />
Lonza ihre Ausbauprojekte an RW, auf<br />
welche sie auch die 1917 und 1918<br />
erworbenen Wasserrechte übertrug.<br />
Die RW wandten sich in der Folge der<br />
Versorgung der Rhätischen Bahn (RhB)<br />
mit Einphasen-Traktionsenergie zu, erweiterten<br />
die Stromabgabe zu den Gemeinden<br />
ins Schams und führten die
Abklärungen und Vorbereitungen für<br />
den Ausbau der Hinterrheinwasserkräfte<br />
weiter. Allerdings waren für die erforderliche<br />
Speicherung der Sommerabflüsse<br />
damals sechs Stauseen und drei Kraftwerke<br />
oberhalb Andeer vorgesehen.<br />
Der weitaus grösste Stausee war mit 60<br />
Mio. m 3 bei Nufenen geplant.<br />
Erweiterung der Trägerschaft<br />
Motor Columbus AG überarbeitete<br />
1930/31 das Konzept zur Nutzung der<br />
Hinterrhein-Wasserkräfte. 1934 beteiligten<br />
RW und ihre Hauptaktionäre die<br />
Stadt Zürich (EWZ) an den Projektarbeiten.<br />
Ferner engagierte sich ab 1941<br />
die NOK an den Bestrebungen zur Nutzbarmachung<br />
der Wasserkräfte des Hinterrheines.<br />
Am 25. August 1942 bildete<br />
sich unter Federführung der Rhätischen<br />
Werke das Konsortium Kraftwerke Hinterrhein,<br />
dem als weitere Gesellschafter<br />
die Stadt Zürich, die Nordostschweizerische<br />
Kraftwerke AG, die Bernische<br />
Kraftwerke AG, die Aare-Tessin AG für<br />
Elektrizität, die Kraftwerke Brusio AG<br />
und die Società Edison, Mailand, angehörten.<br />
1943 trat das EW Basel dem<br />
Konsortium bei. Es umfasste damit die<br />
acht nachmaligen Gründer der KHR.<br />
Damals lag das bis Sils reichende Dreistufenprojekt<br />
der Motor Columbus vor.<br />
Es umfasste drei Zentralen sowie zwei<br />
Speicher, einen bei Sufers und den grossen<br />
Stausee Rheinwald. Letzter beeinträchtigte<br />
die territoriale Integrität der<br />
Gemeinden Splügen, Medels und Nufenen<br />
und die Lebensgrundlagen ihrer<br />
Bewohner ganz erheblich, sodass die<br />
Gemeindeversammlungen im August<br />
1942 die Verleihungsgesuche der RW<br />
ablehnten.<br />
Mitten im zweiten Weltkrieg stehend,<br />
erachtete das Konsortium die Realisierung<br />
des Projektes für dringend. Das<br />
Konsortium gelangte mit dem Gesuch<br />
an die Regierung Graubündens, anstelle<br />
der Gemeinden die drei fehlenden<br />
Verleihungen zu erteilen. Im März 1944<br />
lehnte der Kleine Rat (Regierungsrat)<br />
des Kantons Graubünden das Gesuch<br />
ab. Einen Rekurs an den Bundesrat wies<br />
dieser im November 1946 zurück. Das<br />
Konsortium mit seinem Vorbereitungs-<br />
und Projektierungsausschuss war somit<br />
gezwungen, die neue Situation mit der<br />
Projektverfasserin Motor-Columbus zu<br />
überprüfen.<br />
Projekt Valle di Lei – Hinterrhein<br />
Im Mai 1947 reichte das Konsortium<br />
dem zuständigen Eidgenössischen Departement<br />
sowie dem Bauamt des Kantons<br />
Graubünden ein generelles Vorprojekt<br />
Valle di Lei – Hinterrhein mit dem<br />
grossen Speicher Valle di Lei ein. Damit<br />
war der Ausbau der Hinterrhein-Wasserkräfte<br />
unter Einbezug des in Italien<br />
liegenden Valle di Lei neu lanciert. Für<br />
die Realisierung des Projektes waren die<br />
nötigen, mannigfaltigen und anspruchsvollen<br />
Voraussetzungen noch zu schaffen.<br />
Im September 1947 nahmen die<br />
von den beiden Regierungen ernannten<br />
Delegationen die Verhandlung Schweiz<br />
- Italien auf. Allerdings lagen Vorprojekte<br />
von Seiten der Schweiz und Italien<br />
vor. Die Verhandlungen gelangten am<br />
18. Juni 1949 zum Abschluss mit der<br />
Vereinbarung zwischen der Schweiz<br />
und Italien über die Verleihung der Wasserkräfte<br />
des Reno di Lei, ergänzt mit<br />
einem Zusatzprotokoll bezüglich einer<br />
Grenzbereinigung im Bereich des Valle<br />
di Lei und der freien Ausfuhr von 20 %<br />
der in den projektierten Kraftwerken<br />
Ferrera, Bärenburg und Sils erzeugten<br />
Energie nach Italien. Ferner war für die<br />
im Valle di Lei untergehenden Alpen,<br />
teilweise unter Zupachtung der in der<br />
Schweiz liegenden Alpen Bles, Emet,<br />
Preda und Sovrana, Ersatz zu beschaffen,<br />
was zusätzliche Vereinbarungen<br />
zwischen der Schweiz und Italien betreffend<br />
den Grenzverkehr, Zoll- und<br />
tierpolizeiliche Vorschriften erforderte,<br />
welche in einem Notenwechsel Schweiz<br />
- Italien festgehalten sind.<br />
An das damalige Eidgenössische Post-<br />
und Eisenbahndepartement und an<br />
das Ministero di Lavori Publici waren<br />
Verleihungsgesuche für die Nutzbarmachung<br />
der in der Schweiz, bzw. in<br />
Italien liegenden Gewässerstrecken, zu<br />
stellen. Im Sommer 1947 wurden die<br />
Verhandlungen mit den Gemeinden<br />
am Hinterrhein über die neue Erteilung<br />
der Wasserrechte, anstelle derjenigen<br />
der bestehenden Konzessionsverträge,<br />
aufgenommen. Ferner waren Verhandlungen<br />
mit den Alpbesitzern über den<br />
Erwerb ihrer im Valle di Lei untergehenden<br />
Güter zu führen. In der Folge<br />
wurden sie durch das Consorzio Valle di<br />
Lei vertreten.<br />
Am 25. November 1952 schlossen die<br />
Eidgenossenschaft und die italienische<br />
Republik, wie im Protokoll zur Vereinbarung<br />
vom 18. Juni 1949 festgehalten,<br />
das Übereinkommen über eine Grenzbereinigung<br />
im Valle di Lei ab. Es hatte<br />
den Zweck, dass die grosse Talsperre<br />
Valle di Lei im Zeitpunkt ihrer Kollaudation<br />
auf das Territorium der Schweiz<br />
zu stehen kommt. Dieses Abkommen<br />
genehmigte die Bundesversammlung<br />
am 27. März 1953. In Italien genehmigte<br />
der Senat im Dezember 1954 das<br />
Grenzbereinigungsabkommen und die<br />
Vereinbarung Schweiz - Italien betreffend<br />
Reno di Lei vom 18. Juni 1949. Am<br />
24. Februar 1955 folgten die Genehmi-<br />
Bau der Staumauer Valle di Lei<br />
Costruzione della diga in Valle di Lei<br />
| 7
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Zum Jubiläum fünfzig Jahre Kraftwerke Hinterrhein AG<br />
von Dr. Thomas Wagner, Präsident des Verwaltungsrates<br />
Die Maschinenkaverne Ferrera beim Abschluss<br />
des Felsausbruches<br />
La sala macchine in caverna a Ferrera al termine<br />
dei lavori di sbancamento<br />
8 |<br />
gungen durch die Deputiertenkammer.<br />
Die Abkommen sind durch Austausch<br />
der Ratifikationsurkunden am 23. April<br />
1955 in Rom in Kraft getreten.<br />
Die Verleihungen der Wasserrechte<br />
der Gemeinden am Hinterrhein vom<br />
13. März 1954 hat die Regierung des<br />
Kantons Graubünden am 5. November<br />
1955 genehmigt. Im November<br />
und Dezember 1955 stimmten Edison<br />
und RW der italienischen Verleihung<br />
betreffend Reno di Lei zu und erklärte<br />
RW Annahme der Verleihung des Bundesrates<br />
zuhanden der zu gründenden<br />
KHR. Darauf beschloss der Bundesrat<br />
am 16. Dezember 1955 die Erteilung<br />
der Rechte zur Nutzung der Wasserkraft<br />
an den Gewässern im Avers und erging<br />
am 21. Dezember 1955 das Dekret zur<br />
Verleihung der Wasserkräfte des Reno<br />
di Lei. Diese Verleihungen wurden am<br />
27. bzw. am 31. Januar 1956 in Kraft<br />
gesetzt. Die Wasserrechtsverleihungen<br />
der Gemeinden am Hinterrhein traten<br />
am 1. Februar 1956 in Kraft.<br />
Der Kanton Graubünden machte von<br />
der ihm mit der Revision des kantonalen<br />
Wasserrechtsgesetzes von 1954 eingeräumten<br />
Möglichkeit Gebrauch, sich an<br />
KHR zu beteiligen. Er schloss deshalb<br />
mit den acht Gründern der KHR im<br />
Oktober 1955 eine Vereinbarung über<br />
seine Beteiligung als Partner am Aktienkapital<br />
der KHR. Einschliesslich einer<br />
Beteiligung der Verleihungsgemeinden<br />
von bis zu drei Prozent am Aktienkapital<br />
der KHR umfasste die Beteiligung seitens<br />
Graubünden insgesamt 15%. Mit Volksbeschluss<br />
vom 29. April 1956 wurde die<br />
Beteiligung des Kantons Graubünden<br />
an KHR genehmigt.<br />
Nun stand der Realisierung des Projektes<br />
nichts mehr im Weg. Am 10. Dezember<br />
1956 wurden die Kraftwerke<br />
Hinterrhein AG mit Sitz in Thusis unter<br />
Beteiligung des Kantons Graubünden<br />
und der Gemeinden gegründet. Mit der<br />
Beteiligung der Società Edison, Mailand,<br />
als italienischer Partner, war das Ziel, das<br />
grenzüberschreitende Werk Valle di Lei<br />
- Hinterrhein zu realisieren, erreicht. Es<br />
begann eine beidseitig fruchtbare Zusammenarbeit<br />
zwischen KHR und ihren<br />
Partnern.<br />
Auf Grund seiner Beteiligung verlangte<br />
der Kanton während der Bauzeit des<br />
Kraftwerkes Sils, dass der RhB rund 15<br />
Mio. kWh jährlich zulasten seiner Beteiligung<br />
zur Verfügung gestellt werden. In<br />
der Folge wurden in der Zentrale Sils,<br />
als Sonderanlage des Kantons Graubünden,<br />
zwei Pelton-Einphasengruppen<br />
von zusammen 5 MW Leistung<br />
eingebaut, welche ihre Produktion ins<br />
Fahrleitungsnetz der RhB abgeben.<br />
Die Bahnstrommaschinen gingen am<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
15. Juli bzw. am 7. Oktober 1961 in<br />
Betrieb. Für die einzelnen Werkstufen<br />
wurden als Bauzeiten vorgesehen:<br />
1957-1961 Bärenburg-Sils; 1958-1962<br />
Valle di Lei-Ferrera und 1959-1963 Ferrera/Sufers-Bärenburg.<br />
Der Bau der Kraftwerke<br />
Der Bau der Kraftwerke Hinterrhein in<br />
den Jahren 1956 bis 1963 war damals<br />
eines der grössten Projekte der Schweiz<br />
und eine beeindruckende Demonstration<br />
der Willensstärke und Leistungsfähigkeit.<br />
Am 1. April 1957 wurde<br />
der erste Spatenstich ausgeführt. Gebaut<br />
und ausgerüstet wurden danach<br />
37 km neue Strassen und Wege, zehn<br />
Seilbahnen, dreizehn Bachfassungen,<br />
fünf Staumauern, 59 km Stollen und<br />
Schächte, drei Zentralen, 108 km Übertragungsleitungen<br />
und anderes mehr.<br />
Die Anlagen auf italienischem Gebiet<br />
wurden, gestützt auf die Projekte der<br />
Società Edison in Mailand, diejenigen<br />
auf schweizerischem Gebiet, gestützt<br />
auf die Projekte der Motor-Columbus<br />
AG in Baden, erstellt.<br />
Der Höchststand der Belegschaft auf<br />
allen Baustellen zusammen wurde mit<br />
3390 Mann im Jahre 1959 erreicht.<br />
Die Mannschaft rekrutierte sich auf<br />
den Baustellen in der Schweiz zu 80%<br />
aus Italienern, im Valle di Lei waren<br />
es gar ausschliesslich Italiener. Der<br />
durchschnittliche Stundenlohn betrug<br />
bei Baubeginn Fr. 2.75, bei Bauende<br />
Fr. 4.–. Gearbeitet wurde an sechs Tagen<br />
pro Woche, das Wochenpensum<br />
lag bei 60 Stunden. Für Verpflegung<br />
und Unterkunft standen Schlafbaracken<br />
und Kantinen zur Verfügung. Zu<br />
Baubeginn betrugen die Kosten für die<br />
Verpflegung Fr. 6.–, für die Unterkunft<br />
70 Rappen pro Tag. Diese Preise wurden<br />
später den Lohnerhöhungen angepasst.<br />
Zur Unterhaltung waren Wanderkinos<br />
unterwegs, hin und wieder wurde auch<br />
heftig gefeiert.<br />
Sieben Jahre nach der Gründung, am<br />
10./11. September 1963, wurde die<br />
Kraftwerkanlage Hinterrhein-Valle di Lei<br />
feierlich eingeweiht und dem Betrieb<br />
übergeben.<br />
Der Bau der Kraftwerksgruppe Hinterrhein<br />
brachte auf vielen Teilgebieten des<br />
Kraftwerkbaus innovative Entwicklungen,<br />
die mit dazu beitrugen, die schweizerische<br />
Industrie mit ihrer bautechnischen<br />
und konstruktiven Erfahrung<br />
zur Weltspitze aufrücken zu lassen.<br />
Wichtige Erneuerungen der Anlagen<br />
in der Zeit nach dem Bau<br />
In den ersten Jahren nach der Inbetriebnahme<br />
der Anlagen waren teilweise<br />
umfangreiche Garantiearbeiten an Tur-
inen, Pumpen, Generatoren und Transformatoren<br />
in Kauf zu nehmen. Im Laufe<br />
des folgenden 10-jährigen Betriebs<br />
wurden verschiedene Anlageteile einer<br />
Überprüfung und Revision unterzogen.<br />
Neue Erkenntnisse bei Material und<br />
Konstruktion verminderten Störungen.<br />
Allmählich spielten sich die Anlagen ein<br />
und es konnte ein Betrieb im vorgesehenen<br />
Rahmen gefahren werden.<br />
In der Zeit nach 1966 wurde die Schaltanlage<br />
Sils um weitere 380-kV-Felder<br />
erweitert und die für den Verbundbetrieb<br />
wichtige Schaltanlage wurde mit<br />
dem Vollausbau des 380-kV-Teils der<br />
220/380-kV-Schaltanlage in Sils im Jahre<br />
1970 abgeschlossen. In den nachfolgenden<br />
Jahren waren Erneuerungen<br />
von Anlageteilen und Anpassungen nötig,<br />
um die Betriebssicherheit und die<br />
Zuverlässigkeit der Anlage zu sichern.<br />
1985 wurde die, für total sieben Felder<br />
konzipierte, 380-kV-Schaltanlage erweitert.<br />
Gleichzeitig bestand zusätzlicher<br />
Bedarf an Transformatorenleistung.<br />
Die Erweiterungsarbeiten wurden in<br />
verschiedenen Phasen durchgeführt<br />
und waren 1989 abgeschlossen. In den<br />
nachfolgenden Jahren erfolgten laufend<br />
Erneuerungen und Umbauten, sowohl<br />
in den 220- und den 380-kV-Feldern. In<br />
einem umfangreichen Projekt wurde von<br />
1996 bis 1998 die umfassende, feldweise<br />
Erneuerung der 220-kV-Schaltanlage<br />
Sils bei laufendem Betrieb durchgeführt.<br />
In den 220-kV-Schaltanlagen Bärenburg<br />
und Ferrera mussten 1998/1999 die<br />
alten Druckluftleistungsschalter durch<br />
moderne SF6-Leistungsschalter ersetzt<br />
werden. Ausgetauscht worden sind<br />
gleichzeitig die 220-kV-Messgruppen.<br />
Die neue Dotiergruppe in der Zentrale<br />
Bärenburg lieferte ab Oktober 1968 ihre<br />
Energie in das 16-kV-Talversorgungsnetz.<br />
Für das 1961 stillgelegte Kraftwerk Thusis<br />
wurde eine neue Konzession erworben.<br />
Ein modernisiertes Werk sicherte<br />
die Nutzung des Rest- und Dotierwassers<br />
auf dieser Stufe. Die Inbetriebnahme<br />
des Kraftwerks Thusis datiert auf<br />
Ende 1969.<br />
Im Kraftwerk Ferrera wurde die dritte<br />
Speicherpumpe im April 1972 in Betrieb<br />
genommen.<br />
Das Verteilnetz in den Konzessionsgemeinden<br />
ist laufend erweitert worden<br />
und aufgrund des steigenden Stromverbrauchs<br />
waren bestehende Ortstransformatoren<br />
zu vergrössern oder<br />
neu zu bauen. Mit dem Bau von neuen<br />
50/16-kV-Unterwerken wurde das<br />
Talversorgungsnetz mit weiteren leistungsfähigen<br />
Einspeisemöglichkeiten<br />
erweitert. Auf Wunsch der Gemeinden<br />
sind die bestehenden Niederspan-<br />
nungsfreileitungen in den Gemeinden<br />
nach und nach durch Kabelleitungen<br />
ersetzt worden. Zwecks Verstärkung der<br />
Noteinspeisung ins Talversorgungsnetz<br />
erfolgte 20<strong>06</strong> die Ablösung des bestehenden<br />
4-MVA-Transformators durch<br />
einen leistungsstärkeren von 10 MVA.<br />
Mit Erneuerungen des Rostschutzes in<br />
den Druckleitungen und baulichem Unterhalt<br />
an Druckstollen, Tief- und Hochbauten<br />
wurden die Anlagen in einem<br />
betriebssicheren und guten Zustand<br />
gehalten. Auch dem Unterhalt und der<br />
Erneuerung der Kommunikationseinrichtungen<br />
ist die nötige Beachtung geschenkt<br />
worden.<br />
Nach mehr als 30-jährigem Betrieb bereiteten<br />
die zwei 400-MVA-Transformatoren<br />
in Sils zunehmend Probleme, so<br />
dass die Projektierungsarbeiten zur Erneuerung<br />
fortgesetzt wurden. Die erste<br />
neue 600-MVA-Transformatorengruppe<br />
konnte im Frühjahr 1994 erstmals ans<br />
Netz geschaltet werden. Im Jahre 1995<br />
fand die Inbetriebnahme der zweiten<br />
Transformatorengruppe statt.<br />
Im 1990 erfolgte der Einbau einer Dotierturbinengruppe<br />
in Sufers.<br />
Die Projektierung für die Erneuerung der<br />
Zentralen Leitstelle Sils (ZLS) begann im<br />
1989. Die Ausführung erstreckte sich<br />
über die nächsten Jahre und umfasste<br />
zunehmend auch die Aussenstellen. Im<br />
April 1994 waren die Arbeiten an der<br />
ZLS soweit vorangeschritten, dass in<br />
der Zentrale Bärenburg vom durchgehenden<br />
Schichtbetrieb auf Zweischichtbetrieb<br />
übergegangen werden konnte.<br />
Zudem bestand nun die Möglichkeit,<br />
die Unterwerke von der ZLS aus fernzusteuern.<br />
Im Sommer 1993 fand der Spatenstich<br />
und Baubeginn für den Neubau des<br />
Zentrallagers und des Stützpunkts der<br />
Talversorgung in Thusis statt.<br />
Damit die Anlagen in der Zentrale Sils<br />
den gestiegenen Anforderungen der<br />
Bahnversorgung der RhB genügten,<br />
erfolgte im 1994 der Umbau und eine<br />
Modernisierung.<br />
Nachdem sich die Erneuerung der über<br />
40-jährigen Maschinentransformatoren<br />
in der Zentrale Ferrera als notwendig<br />
erwiesen hatte, wurde der Ersatz aller<br />
10 Pole in drei Etappen bis Ende 20<strong>06</strong><br />
vorgesehen. Die ersten Pole konnten<br />
termingerecht bis Dezember <strong>2005</strong> geliefert<br />
werden. Die Lieferung und Inbetriebnahme<br />
der restlichen Pole erfolgte<br />
im Jahre 20<strong>06</strong>.<br />
In der Zentrale Sils sowie im KW Thusis<br />
wurden die Brandschutzeinrichtungen<br />
in den Jahren 1996/97 saniert. Die komplette<br />
Erneuerung der Brandschutz-,<br />
Lüftungs- und Klimaanlagen in der<br />
Zentrale Ferrera erfolgte in den Jahren<br />
1999/2000. Die Erneuerung der Brandschutz-<br />
und Lüftungsanlagen in der<br />
Zentrale Bärenburg konnte im 20<strong>06</strong> abgeschlossen<br />
werden.<br />
In sämtlichen Wasserfassungen wurden<br />
von 1997 bis 2001 die ölhydraulischen<br />
Antriebe durch elektromechanische<br />
Spindelantriebe ersetzt. Damit konnte<br />
den hohen Sicherheitsanforderungen<br />
betreffend Gewässerschutz Rechnung<br />
getragen werden.<br />
Die vorangehende Aufzählung zeigt<br />
nur einen Teil der Erneuerungen der<br />
Anlagen. Daneben wurden unzählige<br />
Reparatur-, Revisions-, und Unterhaltsarbeiten<br />
ausgeführt, welche ebenfalls<br />
einen gewichtigen Teil dazu beitrugen,<br />
dass die Anlagen der KHR den heutigen<br />
Zustand aufweisen.<br />
Ausblick<br />
Die Nutzung der Wasserkraft ist in der<br />
Schweiz politisch, ökologisch und auch<br />
wirtschaftlich gut verankert. Indes dürfen<br />
wir nicht tatenlos auf den Lorbeeren<br />
unserer Vorfahren ausruhen. Vielmehr<br />
bedarf es immer wieder grosser<br />
Anstrengungen, um die Vorzüge der<br />
Wasserkraft als verlässlicher Energielieferant<br />
zu bekräftigen und auch den Weg<br />
zu ebnen, um möglichen, realistischen<br />
Entwicklungspotentialen eine Chance<br />
zu geben. Dabei ist mit Blick auf die<br />
Zukunft der Erneuerung und dem Unterhalt<br />
der Kraftwerkanlagen die nötige<br />
Beachtung zu schenken. Deshalb sind<br />
bereits neue Studien und Projekte in Planung,<br />
die eine Gesamterneuerung der<br />
Anlagen der KHR vorsehen. Damit soll<br />
sichergestellt werden, dass auch für die<br />
restliche Konzessionsdauer die Anlagen<br />
weiterhin zuverlässig und sicher sind, so<br />
wie sie es in der Vergangenheit waren.<br />
Dr. Thomas Wagner<br />
Präsident des Verwaltungsrates<br />
| 9
10 |<br />
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale<br />
ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
50esimo anniversario delle Officine idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />
Dr. Thomas Wagner, Presidente del Consiglio di amministrazione<br />
Bau der Staumauerzentrale Bärenburg<br />
Costruzione della centrale di Bärenburg nella diga<br />
In occasione dell’Assemblea generale<br />
del 10 marzo 20<strong>06</strong> abbiamo celebrato<br />
l’anniversario della fondazione delle Officine<br />
idroelettriche del Reno posteriore<br />
S.A. (KHR). Quale segno di riconoscenza<br />
nei confronti della popolazione locale, la<br />
sera dello stesso giorno abbiamo offerto<br />
un concerto pubblico dell’Orchestra da<br />
camera di Zurigo nella «Bündner Arena»<br />
di Cazis. I festeggiamenti sono proseguiti<br />
il 19 agosto 20<strong>06</strong> con la giornata delle<br />
porte aperte negli impianti della KHR:<br />
un’opportunità per tutti gli interessati di<br />
assistere in prima persona alla produzione<br />
di energia idroelettrica indigena e di<br />
saperne di più – grazie a visite guidate<br />
– sui relativi impianti o sulla rispettiva<br />
tecnica. Si è provveduto anche al vitto.<br />
Le oltre duemila presenze hanno siglato<br />
il grande successo dell’evento.<br />
Un esercizio dei nostri impianti sostanzialmente<br />
privo di guasti non è cosa<br />
ovvia, bensì il risultato, fra l’altro,<br />
dell’affidabilità ed efficienza dei collaboratori<br />
in tutti questi anni. Con una serata<br />
dedicata al personale si è espressa gratitudine,<br />
per il loro impegno, a tutte le<br />
collaboratrici e i collaboratori della KHR<br />
– e rispettivi partner – attualmente attivi.<br />
È ormai trascorso mezzo secolo dalla<br />
fondazione delle Officine idroelettriche<br />
del Reno posteriore S.A. il 10 dicembre<br />
1956 a Thusis. Questo anniversario<br />
giustifica un excursus sullo sviluppo dello<br />
sfruttamento delle forze idriche dagli<br />
inizi dell’utilizzo dell’elettricità nel Cantone<br />
dei Grigioni. Ci sia consentito uno<br />
sguardo retrospettivo sulla nascita delle<br />
Officine idroelettriche del Reno posteriore<br />
S.A. e i relativi antefatti.<br />
Inizialmente nel Cantone dei Grigioni la<br />
possibilità di avere un’illuminazione elettrica<br />
destò grande interesse soprattutto<br />
fra gli albergatori. L’applicazione della<br />
nuova tecnica prometteva di diventare<br />
un evento spettacolare per i loro ospiti.<br />
Il primo impianto di illuminazione elettrica<br />
– la cui energia veniva prodotta<br />
con forza idrica in una «centrale interna»<br />
– fu installato all’Hotel Kulm di St.<br />
Moritz nel 1878. Una serie di impianti<br />
di illuminazione simili fu realizzata anche<br />
in altri grandi complessi alberghieri.<br />
Prima della fine del 19esimo secolo<br />
sorsero altri impianti, privati e comunali,<br />
per la produzione di elettricità, come ad<br />
esempio la centrale «Im Sand»“ a Coira<br />
nei pressi del torrente Rabiusa. A quei<br />
tempi l’energia elettrica non si trasportava<br />
ancora a distanza. Le centrali<br />
per lo sfruttamento della forza idrica<br />
potevano sorgere solo nelle vicinanze<br />
dei punti di consumo dell’energia elettrica.<br />
Nel Cantone dei Grigioni queste<br />
situazioni favorevoli erano numerose e<br />
vennero sfruttate.<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
Il carbone bianco<br />
Il trionfo del carbone bianco cominciò a<br />
delinearsi agli inizi del 20esimo secolo.<br />
Fra il 1900 e il 1910 entrarono in esercizio<br />
tre nuove centrali idroelettriche di una<br />
potenza per quei tempi considerevole:<br />
l’Elektrizitätswerk di Thusis, costruita nel<br />
1898/99 alla fine della Viamala dalla Società<br />
per l’industria elettrochimica (Berna)<br />
per la produzione di carburo. Seguì<br />
la centrale idroelettrica Brusio-Campocologno<br />
realizzata dalle Forze Motrici<br />
Brusio SA nel 1904-19<strong>06</strong>: la sua produzione<br />
era destinata alla trazione elettrica<br />
della ferrovia nei Grigioni e ad esigenze<br />
industriali in Lombardia. Sorse infine a<br />
Sils la centrale Albula costruita nel 1907-<br />
1910 dall’azienda elettrica della città<br />
di Zurigo per l’approvvigionamento<br />
generale di energia elettrica in primo<br />
luogo a Zurigo. Quando nel 19<strong>06</strong> il<br />
comune di Zurigo votò al riguardo,<br />
non c’era ancora piena certezza che<br />
per l’approvvigionamento della città di<br />
Zurigo si potesse gestire la trasmissione<br />
dell’elettricità su grandi distanze con<br />
sufficiente sicurezza ed efficacia. D’altro<br />
canto nel 1911 l’Associazione svizzera<br />
di economia delle acque aveva nominato<br />
una Commissione dighe per rilevare<br />
sistematicamente gli impianti di tutti i<br />
serbatoi artificiali progettati e possibili.<br />
In questo contesto, fino al 1914 nel bacino<br />
imbrifero del Reno sono nati primi<br />
studi per l’utilizzazione di tutte le forze<br />
idriche del Reno di Avers e del Reno posteriore.<br />
Potenziamento dell’utilizzo delle<br />
acque del Reno posteriore<br />
Nel 1903 la ditta elettrochimica con la<br />
centrale di Thusis passò alla ditta Lonza<br />
di Basilea, che sospese la produzione<br />
di carburo dopo la fine della prima<br />
guerra mondiale. La Lonza aveva cominciato<br />
già in precedenza a sviluppare<br />
l’ampliamento delle centrali idroelettriche<br />
del Reno posteriore. Nel 1917<br />
e 1918 Lonza concordò con i comuni<br />
dell’Hinterrhein fino a Sufers e con quelli<br />
del Reno di Avers i contratti di concessione<br />
necessari per l’ampliamento degli<br />
impianti idroelettrici.<br />
Nel giugno del 1920 l’azienda elettrica<br />
Lonza AG vendette la fabbrica di carburo<br />
con la centrale alla Rhätische Werke<br />
für Elektrizität AG (RW) fondata a quel<br />
tempo a Thusis. Con la vendita, Lonza<br />
passò il proprio progetto di ampliamento<br />
alla RW, a cui furono trasferiti anche i<br />
diritti di utilizzo delle acque acquisiti nel<br />
1917 e 1918. La RW si dedicò, quindi,<br />
all’approvvigionamento della Ferrovia<br />
Retica con energia monofase, ampliò la<br />
fornitura di energia ai comuni a Schams<br />
e proseguì con i chiarimenti e i prepa-
ativi per il potenziamento dell’utilizzo<br />
delle acque del Reno posteriore. A quei<br />
tempi, per la necessaria accumulazione<br />
dei deflussi estivi erano previsti sei<br />
serbatoi e tre centrali sopra Andeer. Il<br />
serbatoio di gran lunga più grande fu<br />
progettato – con 60 mio. m 3 – nei pressi<br />
di Nufenen.<br />
Nuovi consorziati<br />
Nel 1930/31 Motor Columbus AG elaborò<br />
il concetto dello sfruttamento delle<br />
forze idriche del Reno posteriore. Nel<br />
1934 la RW e i suoi azionisti principali<br />
lasciarono che anche la città di Zurigo<br />
(EWZ) partecipasse ai lavori di progettazione.<br />
A partire dal 1941, inoltre, la<br />
NOK si impegnò nell’intento di utilizzare<br />
la forza idrica del Reno posteriore.<br />
Il 25 agosto 1942 si costituì il Consorzio<br />
Officine del Reno posteriore sotto la direzione<br />
della Rhätische Werke, al quale<br />
appartenevano, quali ulteriori consorziati,<br />
la città di Zurigo, la Nordostschweizerische<br />
Kraftwerke AG, la Bernische<br />
Kraftwerke AG, la Aar e Ticino SA di<br />
Elettricità, la Forze Motrici Brusio SA e la<br />
Società Edison, Milano. Nel 1943 anche<br />
la EW Basel entrò a far parte del Consorzio,<br />
che comprendeva così le otto società<br />
che in seguito avrebbero fondato<br />
la KHR.<br />
A quei tempi la Motor Columbus aveva<br />
elaborato un progetto che prevedeva<br />
tre salti fino a Sils. Contemplava tre centrali<br />
e due serbatoi, uno presso Sufers<br />
e il grande lago artificiale Rheinwald.<br />
Quest’ultimo avrebbe compromesso<br />
sensibilmente l’integrità territoriale dei<br />
comuni di Splügen, Medels e Nufenen<br />
come pure la base esistenziale dei loro<br />
cittadini: nell’agosto del 1942, quindi,<br />
le assemblee comunali respinsero le richieste<br />
di rilascio delle concessioni della<br />
RW.<br />
Nel corso della seconda guerra mondiale<br />
il Consorzio reputò urgente la realizzazione<br />
del progetto. Fece richiesta<br />
al Governo del Cantone dei Grigioni<br />
di rilasciare, al posto dei tre comuni, le<br />
concessioni mancanti. Nel marzo 1944<br />
il Piccolo Consiglio (Consiglio di Stato)<br />
del Cantone dei Grigioni rifiutò la richiesta.<br />
Nel novembre 1946 il Consiglio<br />
federale respinse il ricorso inoltratogli.<br />
Il Consorzio, con le sue commissioni di<br />
preparazione e progettazione, fu dunque<br />
costretto a riesaminare la nuova<br />
situazione con la ditta progettista Motor-Columbus.<br />
Progetto Valle di Lei–Hinterrhein<br />
Nel maggio del 1947 il Consorzio inoltrò<br />
al Dipartimento federale competente e<br />
all’Ufficio tecnico dei Grigioni un progetto<br />
preliminare di carattere generale<br />
riguardante la zona Valle di Lei-Hinterrhein<br />
con un grande serbatoio in Valle<br />
di Lei. Con questo progetto si rilanciò<br />
il discorso dell’ampliamento degli impianti<br />
per l’utilizzazione delle acque coinvolgendo<br />
anche la Valle di Lei, situata in<br />
territorio italiano. Per la realizzazione del<br />
progetto si dovevano però ancora creare<br />
molteplici e importanti presupposti. Nel<br />
settembre del 1947 le delegazioni nominate<br />
dai rispettivi governi iniziarono<br />
le trattative fra Italia e Svizzera. Tuttavia<br />
bisognava tener conto dei progetti preliminari<br />
presentati sia da parte svizzera<br />
che da parte italiana. Le trattative si conclusero<br />
il 18 giugno 1949 con l’Accordo<br />
tra la Svizzera e l’Italia concernente la<br />
concessione di forze idrauliche del Reno<br />
di Lei, documento completato da un<br />
protocollo addizionale riguardante una<br />
modifica del confine di stato nei pressi<br />
della Valle di Lei e l’esportazione libera<br />
verso l’Italia del 20% dell’energia idroelettrica<br />
prodotta nelle centrali progettate<br />
di Ferrera, Bärenburg e Sils. Occorreva<br />
inoltre trovare una soluzione alternativa<br />
per le alpi che in Valle di Lei sarebbero<br />
scomparse sott’acqua. La situazione<br />
fu risolta in parte con l’affitto delle alpi<br />
Bles, Emet, Preda e Sovrana su territorio<br />
svizzero, il che implicò la necessità<br />
di trovare ulteriori accordi tra la Svizzera<br />
e l’Italia riguardanti il traffico frontaliero<br />
e le direttive doganali e in materia<br />
di bestiame, fissati in uno scambio di<br />
note relative all‘Accordo tra la Svizzera<br />
e l‘Italia concernente la concessione di<br />
forze idrauliche del Reno di Lei.<br />
Le richieste di concessione per l’utilizzo<br />
dei corsi d’acqua situati sia su territorio<br />
svizzero che italiano dovevano essere<br />
inoltrate all’allora Dipartimento federale<br />
delle poste e delle ferrovie rispettivamente<br />
al Ministero dei Lavori Pubblici.<br />
Nell’estate 1947 ebbero inizio le trattative<br />
con i comuni dell’Hinterrhein per la<br />
nuova concessione di forze idrauliche in<br />
sostituzione dei contratti di concessione<br />
esistenti. Furono inoltre necessarie trattative<br />
con i proprietari delle alpi – che<br />
in seguito furono rappresentati dal Consorzio<br />
Valle di Lei – per l’acquisto delle<br />
proprietà che sarebbero state sommerse<br />
in Valle di Lei.<br />
Il 25 novembre 1952 la Confederazione<br />
svizzera e la Repubblica italiana giunsero<br />
ad un’intesa – fissata nel Protocollo della<br />
Convenzione del 18 giugno 1949 – concernente<br />
una rettifica del confine in Valle<br />
di Lei. L’intento era quello di far trovare<br />
su suolo svizzero la grande diga della<br />
Valle di Lei al momento del suo collaudo.<br />
Questo accordo fu approvato dall’<br />
Assemblea federale il 27 marzo 1953. In<br />
Italia, nel dicembre del 1954 il Senato<br />
approvò la convenzione concernente<br />
Einbringen der Druckschachtpanzerung Sils<br />
Montaggio della blindatura del pozzo in<br />
pressione a Sils<br />
| 11
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
50esimo anniversario delle Officine idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />
Dr. Thomas Wagner, Presidente del Consiglio di amministrazione<br />
Verteilleitung des Kraftwerks Sils<br />
Linea di distribuzione della centrale di Sils<br />
12 |<br />
la rettifica del confine e l’accordo fra la<br />
Svizzera e l’Italia del 18 giugno 1949<br />
relativo al Reno di Lei. Seguirono, il 24<br />
febbraio 1955, le approvazioni da parte<br />
della Camera dei deputati. Gli accordi<br />
sono entrati in vigore in seguito allo<br />
scambio delle ratifiche il 23 aprile 1955<br />
a Roma.<br />
Il 5 novembre 1955 il Governo del<br />
Cantone dei Grigioni approvò le concessioni<br />
dei diritti d’utilizzazione delle<br />
acque dei comuni dell’Hinterrhein del<br />
13 marzo 1954. Nei mesi di novembre<br />
e dicembre del 1955 Edison e RW accettarono<br />
la concessione italiana riguardante<br />
il Reno di Lei e la RW dichiarò di<br />
accettare la concessione del Consiglio<br />
federale a nome la costituenda KHR. In<br />
seguito il Consiglio federale approvò,<br />
il 16 dicembre 1955, il rilascio dei diritti<br />
per l’utilizzo delle forze idriche dei<br />
corsi d’acqua di Avers e il 21 dicembre<br />
1955 emanò il decreto concernente la<br />
concessione di forze idriche del Reno di<br />
Lei. Queste concessioni entrarono in vigore<br />
il 27 e il 31 gennaio 1956, mentre<br />
quelle dei comuni dell’Hinterrhein il 1°<br />
febbraio 1956.<br />
Il Cantone dei Grigioni usufruì della<br />
possibilità concessagli dalla revisione<br />
della Legge cantonale sulle forze idriche<br />
del 1954 di partecipare alla KHR.<br />
Nell’ottobre del 1955, dunque, concluse<br />
un accordo con le otto società<br />
fondatrici della KHR sulla sua partecipazione<br />
al capitale azionario della KHR.<br />
La partecipazione complessiva del Cantone<br />
dei Grigioni ammontava al 15%,<br />
inclusa una partecipazione al capitale<br />
sociale della KHR fino al 3 % da parte<br />
dei Comuni concedenti. La partecipazione<br />
del Cantone dei Grigioni alla KHR fu<br />
approvata con la decisione popolare del<br />
29 aprile 1956.<br />
Nulla più ostacolava, quindi, la realizzazione<br />
del progetto. Il 10 dicembre 1956<br />
furono fondate, con sede a Thusis, le Officine<br />
idroelettriche del Reno posteriore<br />
S.A. con la partecipazione del Cantone<br />
dei Grigioni e dei comuni. L’obiettivo<br />
di realizzare gli impianti Valle di Lei-<br />
Hinterrhein oltre i confini nazionali si<br />
concretizzò con la partecipazione della<br />
Società Edison, Milano, quale partner<br />
italiano. Fu l’inizio di una collaborazione<br />
proficua fra KHR e i suoi partner.<br />
In virtù della sua partecipazione, durante<br />
la costruzione della centrale di Sils<br />
il Cantone richiese che fossero messi a<br />
disposizione della Ferrovia Retica 15<br />
milioni di kWh annui della sua quota di<br />
partecipazione. In seguito, quindi, furono<br />
installate nella centrale di Sils, quale<br />
apposito impianto del Cantone dei Grigioni,<br />
due turbine monofase Pelton con<br />
una potenza complessiva di 5 MW: im-<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
mettevano la propria produzione nella<br />
rete a linea di contatto della Ferrovia<br />
Retica. Le macchine per la produzione<br />
di energia destinata alla ferrovia entrarono<br />
in esercizio il 15 luglio e il 7 ottobre<br />
1961. I tempi di costruzione previsti<br />
per i singoli salti erano i seguenti: 1957-<br />
1961 Bärenburg-Sils; 1958-1962 Valle<br />
di Lei-Ferrera e 1959-1963 Ferrera/Sufers-Bärenburg.<br />
La costruzione degli impianti<br />
La realizzazione degli impianti delle Officine<br />
idroelettriche del Reno posteriore<br />
fra il 1956 e il 1963 fu, a quei tempi, uno<br />
dei progetti più grandi in Svizzera: una<br />
dimostrazione impressionante di forza<br />
di volontà ed efficienza. Il 1° aprile 1957<br />
ebbero inizio i lavori. Poi si costruirono<br />
e attrezzarono 37 km di nuove strade e<br />
sentieri, dieci funivie, 13 opere di presa,<br />
cinque dighe, 59 km di gallerie e pozzi,<br />
tre centrali, 108 km di linee di trasmissione<br />
e molto altro ancora. Gli impianti in<br />
territorio italiano furono realizzati sulla<br />
base dei progetti della Società Edison di<br />
Milano, quelli su suolo svizzero secondo<br />
i progetti di Motor-Columbus AG di<br />
Baden.<br />
Il numero massimo di dipendenti in tutti<br />
i cantieri fu raggiunto nel 1959 con<br />
3390 uomini. Sui cantieri in Svizzera il<br />
personale era composto per l’80 % da<br />
italiani, mentre in Valle di Lei era addirittura<br />
esclusivamente italiano. La paga<br />
oraria media ammontava inizialmente a<br />
Fr. 2.75, per finire a Fr. 4.–. Si lavorava<br />
sei giorni alla settimana per un totale<br />
di 60 ore; vitto e alloggio era garantito<br />
in baracche e mense, per un corrispettivo<br />
giornaliero – all’inizio del periodo<br />
di costruzione – di Fr. 6.– per il vitto e<br />
di cts. 70 per il pernottamento. Questi<br />
prezzi furono poi adattati agli aumenti<br />
di salario. All’intrattenimento si provvedeva<br />
con cinema itineranti e, a volte,<br />
anche con grandi feste.<br />
A sette anni dalla fondazione, il 10 e 11<br />
settembre 1963 furono ufficialmente inaugurati<br />
e messi in esercizio gli impianti<br />
Hinterrhein-Valle di Lei.<br />
La costruzione delle centrali Hinterrhein<br />
ha portato, per molti aspetti, sviluppi<br />
innovativi, che contribuirono a far sì che<br />
l’industria svizzera, con la sua esperienza<br />
in ambito tecnico e costruttivo, raggiungesse<br />
i vertici mondiali.<br />
Importanti rinnovi degli impianti negli<br />
anni successivi alla costruzione<br />
Nei primi anni successivi all’entrata in<br />
esercizio degli impianti si resero necessari<br />
inevitabili lavori di garanzia, in parte<br />
consistenti, a turbine, pompe, generatori<br />
e trasformatori. Nel corso dei dieci<br />
anni seguenti, diverse parti di impianti
furono sottoposte a controlli e revisioni.<br />
Nuove conoscenze dei materiali e delle<br />
tecniche costruttive permisero di ridurre<br />
al minimo i guasti. Poco a poco gli<br />
impianti si avviarono bene e permisero<br />
un esercizio rivelatosi all’altezza delle aspettative.<br />
Dopo il 1966 alla stazione di smistamento<br />
di Sils furono aggiunti ulteriori stalli a<br />
380 kV. Nel 1970 i lavori alla stazione<br />
di smistamento a 220/380 kV di Sils -<br />
di fondamentale importanza per la rete<br />
d’interconnessione - terminarono con<br />
il completamento della parte a 380 kV.<br />
Negli anni successivi, per poter garantire<br />
la sicurezza dell’esercizio e l’affidabilità<br />
degli impianti, furono necessari adattamenti<br />
e interventi di rinnovo. Nel 1985<br />
fu ampliata la stazione di smistamento<br />
a 380 kV, concepita per un massimo di<br />
7 stalli. Contemporaneamente aumentò<br />
il fabbisogno di potenza di trasformazione.<br />
I lavori di ampliamento si suddivisero<br />
in diverse fasi e terminarono nel<br />
1989. Negli anni seguirono ripetutamente<br />
rinnovi e ristrutturazioni, sia negli<br />
stalli a 220 che a 380 kV. Nell’ambito<br />
di un progetto complesso, dal 1996 al<br />
1998 la stazione di smistamento a 220<br />
kV di Sils, rimasta in esercizio, fu completamente<br />
rinnovata, campo per campo.<br />
Nelle stazioni di smistamento a 220<br />
kV di Bärenburg e di Ferrera si dovettero<br />
sostituire, nel 1998/1999, i vecchi interruttori<br />
di potenza ad aria compressa con<br />
moderni interruttori di potenza SF6. In<br />
contemporanea si cambiarono i gruppi<br />
di misurazione a 220 kV.<br />
Il nuovo gruppo di dotazione nella Centrale<br />
di Bärenburg cominciò a fornire<br />
energia elettrica nella rete di approvvigionamento<br />
a 16 kV a partire dall’ottobre<br />
1968.<br />
Per la Centrale di Thusis, fuori servizio<br />
dal 1961, si ottenne una nuova concessione.<br />
Una centrale rimodernata assicurava<br />
l’utilizzo dell’acqua da deflusso<br />
residuale e di dotazione su questo salto.<br />
La Centrale di Thusis fu rimessa in esercizio<br />
alla fine del 1969.<br />
Nella Centrale di Ferrera entrò in funzione<br />
una terza pompa di accumulazione<br />
nell’aprile 1972.<br />
La rete di distribuzione nei Comuni<br />
concedenti fu costantemente ampliata.<br />
Considerato il continuo aumento del<br />
consumo di energia elettrica, si dovettero<br />
ingrandire i trasformatori locali esistenti<br />
o costruirne di nuovi. Con la realizzazione<br />
di nuove sottostazioni a 50/16<br />
kV, la rete per l’approvvigionamento<br />
della regione fu potenziata con ulteriori<br />
efficienti punti di alimentazione.<br />
Su desiderio dei comuni, nelle rispettive<br />
regioni le linee aeree a bassa tensione<br />
esistenti furono via via sostituite<br />
con linee in cavo. Per poter rafforzare<br />
l’alimentazione d’emergenza nella rete<br />
regionale, nel 20<strong>06</strong> il trasformatore da<br />
4 MVA è stato sostituito da uno più potente<br />
da 10 MVA.<br />
Grazie al risanamento della protezione<br />
antiruggine nelle condotte forzate e alla<br />
manutenzione delle gallerie in pressione<br />
e di tutte le infrastrutture, gli impianti<br />
si sono conservati in buono stato e la<br />
sicurezza è sempre stata garantita. Si è<br />
prestata la dovuta attenzione anche alla<br />
manutenzione e al rinnovo degli impianti<br />
di comunicazione.<br />
Dopo più di 30 anni di esercizio i due<br />
trasformatori da 400 MVA di Sils presentavano<br />
sempre più problemi. Riprese<br />
quindi la progettazione di un rinnovo. Il<br />
primo nuovo gruppo di trasformazione<br />
a 600 MVA fu allacciato alla rete nella<br />
primavera 1994, mentre nel 1995 entrò<br />
in servizio il secondo gruppo.<br />
Nel 1990 si installò a Sufers un gruppo<br />
di turbine di dotazione.<br />
La progettazione per il rinnovo del centro<br />
comandi delle centrali ebbe inizio nel<br />
1989. La realizzazione si protrasse negli<br />
anni successivi e comprese man mano<br />
anche le stazioni esterne. Nell’aprile<br />
1994 i lavori erano al punto tale che fu<br />
possibile passare, nella Centrale di Bärenburg,<br />
da un esercizio a turni continui<br />
a un esercizio a due turni. Inoltre, dal<br />
centro comandi di Sils si potevano ora<br />
comandare a distanza le sottostazioni.<br />
Nell’estate 1993 iniziarono i lavori<br />
di costruzione del nuovo magazzino<br />
centrale e del punto di appoggio per<br />
l’approvvigionamento della regione a<br />
Thusis.<br />
Nel 1994 la Centrale di Sils fu ampliata e<br />
ammodernata affinché gli impianti fossero<br />
in grado di soddisfare le crescenti<br />
richieste d’alimentazione della Ferrovia<br />
Retica (FR).<br />
Un rinnovo dei trasformatori di macchina<br />
della Centrale di Ferrera, ormai<br />
vecchi di oltre 40 anni, si è ora rivelato<br />
indispensabile: era dunque prevista la<br />
sostituzione di tutti i 10 poli, suddivisa<br />
in tre tappe, entro la fine del 20<strong>06</strong>. I<br />
primi poli sono stati puntualmente forniti<br />
entro dicembre <strong>2005</strong>. La fornitura<br />
ed entrata in servizio dei poli restanti è<br />
avvenuta nel 20<strong>06</strong>.<br />
Fra il 1996 e il 1997 nelle centrali di Sils<br />
e Thusis fu risanato il sistema antincendio.<br />
Il rinnovo completo dell’impianto<br />
antincendio, di aerazione e di climatizzazione<br />
nella Centrale di Ferrera avvenne<br />
nel 1999/2000, mentre quello nella<br />
Centrale di Bärenburg si è concluso nel<br />
20<strong>06</strong>.<br />
Dal 1997 al 2001 in tutte le prese<br />
d’acqua si sostituirono i dispositivi di<br />
azionamento oleodinamico con disposi-<br />
tivi elettromeccanici a vite. Si è potuto<br />
così tener conto dei severi requisiti in<br />
materia di sicurezza idraulica.<br />
Quanto sopra esposto concerne solo<br />
una parte dei rinnovi degli impianti.<br />
Accanto a ciò sono stati effettuati innumerevoli<br />
lavori di riparazione, revisione<br />
e manutenzione, che hanno contribuito<br />
notevolmente a conservare gli impianti<br />
KHR così come sono oggi.<br />
Uno sguardo al futuro<br />
Lo sfruttamento della forza idrica in Svizzera<br />
è ben ancorato sia in ottica politica,<br />
che ecologica ed economica. Ciò non<br />
significa, però, che si possa ora riposare<br />
sugli allori grazie a quanto hanno<br />
fatto i nostri predecessori. Occorre anzi<br />
impegnarsi sempre più per rafforzare i<br />
pregi della forza idrica quale fonte di energia<br />
affidabile e per creare le premesse<br />
ideali per possibili, realistici potenziali di<br />
sviluppo. In questo contesto, anche in<br />
futuro sarà necessario dedicare la dovuta<br />
attenzione agli interventi di rinnovo<br />
e manutenzione degli impianti idroelettrici.<br />
Sono quindi già in programma<br />
nuovi studi e progetti che prevedono il<br />
rinnovo completo degli impianti KHR,<br />
in modo da garantire che continuino<br />
ad essere affidabili e sicuri, come finora,<br />
anche per il resto della durata delle<br />
concessioni.<br />
Dr. Thomas Wagner<br />
Presidente del Consiglio di amministrazione<br />
| 13
14 |<br />
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Produktion<br />
Die Produktion loco Sils 220/380 kV beläuft<br />
sich auf 831,8 GWh. Dieser Wert<br />
liegt rund 41 % unter dem langjährigen<br />
Mittel von 1‘396,8 GWh. Dazu kommt<br />
die Produktion des KW Thusis von 15,5<br />
GWh. Die Produktion der Einphasen-<br />
Bahnenergieanlage beläuft sich auf 38,8<br />
GWh. Das Äquivalent in Dreiphasenenergie<br />
beträgt 46,6 GWh. Dies ergibt<br />
eine Gesamtproduktion von 893,9 GWh.<br />
Ein weiterer ausgeprägt wasserarmer<br />
Sommer führte im Berichtsjahr zu einem<br />
natürlichen Zufluss in Sufers von nur<br />
66,2% des langjährigen Mittelwertes.<br />
Damit verbunden ist ein um 71,5 %<br />
über dem Durchschnitt liegender Einsatz<br />
von Pumpenergie.<br />
Insgesamt resultierte für die Hauptbetriebe<br />
unter Berücksichtigung der eingesetzten<br />
Pumpenergie ein Energieumsatz<br />
von 999,8 GWh.<br />
Die Speicherenergieabgabe betrug<br />
526,7 GWh, entsprechend 71,9% des<br />
Mittelwertes. Infolge der geringen Zuflüsse<br />
entfielen dagegen nur 251,1<br />
GWh auf die Laufenergieproduktion.<br />
Dies entspricht wiederum 39,8 % des<br />
langjährigen Mittels. Die negative<br />
Laufenergieabgabe im Winterhalbjahr<br />
erklärt sich durch hohen Pumpenergieaufwand<br />
und geringer Produktion aus<br />
Laufenergie.<br />
Damit ist die tiefste Produktion seit Inbetriebnahme<br />
der Anlagen zu verzeichnen.<br />
Die bisherige minimale Gesamtproduktion<br />
im Jahre 1989/1990 lag bei<br />
1‘001 GWh.<br />
%<br />
100<br />
Okt.<br />
ott.<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
80<br />
60<br />
40<br />
20<br />
0<br />
Verlauf Speicherinhalt Valle di Lei<br />
Variazione del livello d‘invaso del bacino Valle di Lei<br />
Nov.<br />
nov.<br />
Dez.<br />
dic.<br />
Jan.<br />
gen.<br />
Feb.<br />
feb.<br />
langjährige Hüllkurve<br />
Curva inviluppo media<br />
März<br />
mar.<br />
Verlauf Speicherinhalt Valle di Lei<br />
Der Inhalt des Kopfspeichers betrug<br />
am Anfang des Geschäftsjahres 123,3<br />
Mio. m 3 , entsprechend 62,6%, gegenüber<br />
einem Mittel von 90,2 %. Der tiefste<br />
Seestand wurde am 14. April 20<strong>06</strong> mit<br />
27,77 Mio. m 3 oder 14,1% des nutzbaren<br />
Inhaltes erreicht.<br />
Am Ende des Geschäftsjahres <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
betrug der Speicherinhalt 166,34 Mio.<br />
m 3 , entsprechend 84,4% des Nutzvolumens.<br />
Dies entspricht zugleich auch<br />
dem höchsten Seestand im Berichtsjahr.<br />
April<br />
apr.<br />
Mai<br />
mag.<br />
Jun.<br />
giu.<br />
Jul.<br />
lug.<br />
Aug.<br />
ago.<br />
langjähriges Mittel<br />
Media pluriennale<br />
Sept.<br />
sett.
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Produzione<br />
La produzione di energia riferita a Sils<br />
220/380 kV si è attestata a 831,8 GWh,<br />
un valore che risulta inferiore del 41 %<br />
circa rispetto alla media pluriennale<br />
di 1‘396,8 GWh. A questo si aggiungono<br />
15,5 GWh di produzione della<br />
Centrale di Thusis e 38,8 GWh di produzione<br />
dell’impianto monofase per<br />
l’alimentazione della ferrovia, che corrispondono<br />
a un equivalente di energia<br />
trifase di 46,6 GWh. La produzione totale<br />
ammonta a 893,9 GWh.<br />
A Sufers un’ulteriore estate particolarmente<br />
povera di precipitazioni ha<br />
fatto registrare, nell’anno in esame, un<br />
afflusso naturale pari soltanto al 66,2 %<br />
della media pluriennale. Di conseguenza<br />
c’è stato un impiego di energia di<br />
pompaggio superiore alla media nella<br />
misura del 71,5%. Nel complesso, per<br />
l’esercizio principale, tenendo conto anche<br />
dell’energia di pompaggio, è emerso<br />
un movimento di energia di 999,8<br />
GWh.<br />
La fornitura di energia da serbatoio è<br />
stata di 526,7 GWh, pari al 71,9 % del<br />
valore medio. A causa del modesto apporto<br />
idrico, invece, la produzione di<br />
energia da acqua fluente ha raggiunto<br />
soltanto i 251,1 GWh, che corrispondono<br />
al 39,8% della media pluriennale.<br />
La fornitura negativa di energia da acqua<br />
fluente nel semestre invernale è<br />
dovuta a un maggior utilizzo di energia<br />
di pompaggio e a una produzione inferiore<br />
di energia da acqua fluente.<br />
Si è dunque registrata la produzione<br />
più bassa dall’entrata in esercizio degli<br />
impianti. La produzione minima rilevata<br />
finora era quella dell’anno 1989/1990<br />
con 1‘001 GWh.<br />
Variazione del livello d‘invaso del<br />
bacino Valle di Lei<br />
All’inizio dell’anno d’esercizio il bacino<br />
Valle di Lei presentava un invaso di<br />
123,3 Mio. m 3 , pari al 62,6% rispetto<br />
al 90,2% di un anno medio. Il livello<br />
minimo d’invaso è stato registrato il 14<br />
aprile 20<strong>06</strong> con 27,77 Mio. m 3 , pari al<br />
14,1% del volume utile.<br />
Alla fine del <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> il livello d’invaso<br />
ammontava a 166,34 Mi m 3 , pari all’<br />
84,4% del volume utile. Ciò corrisponde<br />
anche al livello d’invaso più alto<br />
dell’anno in esame.<br />
| 15
16 |<br />
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Produktion / Produzione<br />
Energieproduktion im Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
(ohne KW Thusis, Dotiergruppen Bärenburg und Sufers sowie Eigenbedarfsmaschinen)<br />
Produzione di energia nell‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
(senza Centrale Thusis e gruppi di dotazione Bärenburg e Sufers nonché impianti per i servizi ausiliari)<br />
Winter Sommer Total<br />
Inverno Estate Totale<br />
Energieproduktion / Produzione di energia, GWh<br />
Kraftwerk Ferrera / Centrale Ferrera 161,1 53,6 214,7<br />
Kraftwerk Bärenburg / Centrale Bärenburg 117,4 170,3 287,7<br />
Kraftwerk Sils / Centrale Sils 128,1 204,6 332,7<br />
Generatorproduktion / Produzione generatori 4<strong>06</strong>,6 428,5 835,1<br />
./. Trafo- und Leitungsverluste / Perdite di linea e dei trasformatori -2,3 -1,0 -3,3<br />
Produktion loco / Produzione riferita a Sils 220/380 kV 404,3 427,5 831,8<br />
Durchschnitt / Media 1962/63 – <strong>2005</strong>/<strong>06</strong>, GWh 1‘396,8<br />
Energieabgabe / Fornitura di energia, GWh<br />
Laufenergie / Energia da acqua fluente -26,5 277,6 251,1<br />
Speicherenergie / Energia di serbatoio 396,1 130,6 526,7<br />
Abgabe an die Partner / Fornitura ai partner 369,6 408,2 777,8<br />
Real- und Dotierersatz, Konzessionsenergie / 34,7 19,3 54,0<br />
Sostituzione reale e di dotazione, energia di concessione<br />
Total Abgabe / Fornitura totale 404,3 427,5 831,8<br />
Pumpenergieeinsatz / Energia di pompaggio, GWh 55,0 113,0 168,0<br />
Total Energieumsatz Hauptbetrieb, GWh 459,3 540,5 999,8<br />
Totale movimento di energia esercizio principale, GWh<br />
Einphasenenergieabgabe an die Rhätische Bahn in GWh 18,7 20,1 38,8<br />
Fornitura energia monofase alla Ferrovia Retica in GWh<br />
GWh<br />
2500<br />
2000<br />
1500<br />
1000<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
500<br />
0<br />
650 789<br />
Winter Sommer<br />
Energieproduktion Hauptbetrieb loco Sils 220/380 kV<br />
Produzione energia esercizio principale riferita a Sils 220/380 kV<br />
570 802<br />
Inverno Estate<br />
573 1<strong>06</strong>1<br />
930 760<br />
840 1338<br />
96/97 97/98 98/99 99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/<strong>06</strong><br />
602 765<br />
761<br />
674<br />
730<br />
429<br />
480<br />
711<br />
404 428
Kraftwerk Sils mit 600-MVA-Transformatoren und Teil der 380-kV-Freiluftschaltanlage<br />
Centrale di Sils con i trasformatori 600 MVA e parte della stazione di smistamento all‘aperto 380 kV
Wasserfall im Madris / Cascata di Madris
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Produktion / Produzione<br />
GWh<br />
1200<br />
1000<br />
800<br />
600<br />
400<br />
200<br />
0<br />
602<br />
613<br />
96/97 97/98 98/99 99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/<strong>06</strong><br />
Laufenergieabgabe an die Partner<br />
Die Laufenergieabgabe belief sich insgesamt auf 251,1 GWh.<br />
540<br />
Fornitura di energia da acqua fluente ai partner<br />
La fornitura di energia da acqua fluente ammontava complessivamente<br />
a 251,1 GWh.<br />
GWh<br />
1200<br />
1000<br />
800<br />
600<br />
400<br />
200<br />
0<br />
768<br />
691<br />
96/97 97/98<br />
810<br />
781<br />
98/99<br />
709<br />
938<br />
1072<br />
1<strong>06</strong>6<br />
781<br />
538<br />
851<br />
Speicherenergieabgabe an die Partner<br />
Bei einer Speicherenergieabgabe von 526,7 GWh betrug der Winteranteil 396,1 GWh.<br />
Im Sommer wurden 130,6 GWh abgegeben.<br />
Fornitura di energia di serbatoio ai partner<br />
Con una fornitura di energia di serbatoio pari a 526,7 GWh, la quota invernale<br />
ammontava a 396,1 GWh, mentre nel semestre estivo sono stati erogati 130,6 GWh.<br />
447<br />
662<br />
358<br />
780<br />
251<br />
527<br />
99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/<strong>06</strong><br />
| 19
20 |<br />
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Produktion / Produzione<br />
380-kV- und 220-kV-Schaltanlagen Sils<br />
Diese beiden Schaltanlagen bilden einen<br />
bedeutenden Knotenpunkt im<br />
schweizerischen und europäischen Verbundnetz.<br />
Sie befinden sich bei unserer<br />
Kraftwerkzentrale Sils und werden von<br />
uns betrieben und unterhalten. Die<br />
Steuerung erfolgt ab unserer Zentralen<br />
Leitstelle (ZLS). Der Energieumsatz<br />
der beiden Freiluftschaltanlagen betrug<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 11’414 GWh oder mehr als das<br />
12-fache unserer eigenen Produktion.<br />
Stazioni di smistamento 380 e<br />
220 kV Sils<br />
Queste due stazioni di smistamento<br />
rappresentano un importante nodo della<br />
rete d’interconnessione svizzera ed<br />
europea. Sorgono nei pressi della nostra<br />
Centrale idroelettrica di Sils, vengono da<br />
noi gestite e mantenute e sono comandate<br />
dal nostro centro comandi di Sils.<br />
Nel <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> il movimento di energia<br />
di entrambe le stazioni di smistamento<br />
all’aperto ammontava a 11‘414 GWh:<br />
un volume più di 12 volte superiore alla<br />
produzione propria.<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
KW Thusis und Talversorgung<br />
Im KW Thusis werden das Dotierwasser<br />
Bärenburg und die Abflüsse des<br />
Zwischeneinzugsgebietes genutzt. Mit<br />
diesem «Restwasserkraftwerk» wird das<br />
Talversorgungsnetz reguliert und die<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> erzeugte elektrische Energie<br />
von 15’505 MWh vollständig in dieses<br />
Netz eingespeist. Damit können die<br />
Energiebezüge der Konzessionsgemeinden<br />
und einzelner kleinerer Verbraucher<br />
von rund 54’600 MWh (Vorjahr<br />
53’600 MWh) nur noch zu einem stetig<br />
kleineren Teil gedeckt werden. Der Energieverbrauch<br />
der Gemeinden nahm<br />
um beachtliche 1,9% zu. Zusammen<br />
mit den Bezügen des Kantons für die<br />
A13 und die Strassenbaustellen sowie<br />
des EWZ für die Rheinwaldgemeinden<br />
wurden über das 50-/16-kV-Netz<br />
61’400 MWh (Vorjahr 60’360 MWh)<br />
abgegeben.<br />
Centrale di Thusis e approvvigionamento<br />
della valle<br />
Nella Centrale di Thusis vengono<br />
sfruttati i deflussi del bacino imbrifero<br />
intermedio e l‘acqua di dotazione Bärenburg.<br />
Tramite questa «centrale dei<br />
deflussi residuali» viene regolata la rete<br />
per l‘approvvigionamento della valle. È<br />
in tale rete che viene immessa interamente<br />
la sua produzione di energia<br />
elettrica <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> pari a 15’505 MWh. Si<br />
possono così coprire soltanto in misura<br />
sempre inferiore i ritiri di energia - pari<br />
a circa 54‘600 MWh (anno precedente:<br />
53‘600 MWh) - dei Comuni concedenti<br />
e di singoli piccoli consumatori. Il consumo<br />
di energia dei comuni è aumentato<br />
niente meno che dell’1,9 %. Unitamente<br />
ai ritiri del Cantone per la A13 nonché<br />
dei cantieri stradali e dell‘EWZ per<br />
i comuni del Rheinwald, tramite la rete<br />
50/16 kV sono stati forniti 61‘400 MWh<br />
(anno precedente: 60’360 MWh).
Betrieb und Instandhaltung / Esercizio e manutenzione<br />
Alle Instandhaltungsarbeiten im Rahmen<br />
des Abstellprogramms wurden wie<br />
geplant und kostengerecht durchgeführt.<br />
Dabei kamen die Professionalität<br />
und die vertieften Anlagenkenntnisse<br />
unserer Mitarbeiter erneut zum Tragen,<br />
was auch im abgelaufenen Jahr<br />
einen praktisch störungsfreien Betrieb<br />
ermöglichte. Nebst zahlreichen routinemässigen<br />
Unterhalts- und Prüfarbeiten,<br />
nicht zuletzt auch für die Stauanlagenüberwachung,<br />
die baulichen Anlagen<br />
und das Talversorgungsnetz, sind nachstehend<br />
einige Beispiele aufgeführt.<br />
Sils: Die Jahreswartung beider 600-<br />
MVA-Trafogruppen sowie die Wartung<br />
der 22 Schaltfelder in den 220-kV- und<br />
380-kV-Freiluftschaltanlagen sichern einen<br />
zuverlässigen Betrieb.<br />
Bärenburg: Die Kontrollen aller Turbinenlaufräder<br />
bestätigten deren guten<br />
Zustand. Gleichzeitig wurden diverse<br />
weitere Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten<br />
ausgeführt.<br />
Ferrera: Die Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten<br />
an den Maschinengruppen<br />
konnten wie vorgesehen<br />
durchgeführt werden.<br />
Nel quadro del programma dei fuori servizio<br />
degli impianti, tutti i lavori di manutenzione<br />
sono stati eseguiti secondo<br />
i piani e nel rispetto dei costi previsti. I<br />
nostri collaboratori hanno nuovamente<br />
dato prova di grande professionalità e<br />
profonde conoscenze degli impianti,<br />
grazie a cui l’esercizio si è svolto, come<br />
l’anno precedente, praticamente senza<br />
alcun guasto. Oltre ai consueti interventi<br />
di manutenzione e di controllo - non<br />
da ultimo anche per la sorveglianza degli<br />
sbarramenti, le infrastrutture edili e<br />
la rete di alimentazione della regione di<br />
concessione – vengono qui di seguito<br />
presentati alcuni esempi degni di menzione.<br />
Sils: La manutenzione annuale di<br />
entrambi i gruppi di trasformazione da<br />
600 MVA e dei 22 stalli nelle stazioni di<br />
smistamento all’aperto 220 kV e 380 kV<br />
consentono un esercizio sicuro.<br />
Bärenburg: I controlli a tutte le giranti<br />
delle turbine hanno confermato il loro<br />
buono stato. Sono stati eseguiti, allo<br />
stesso tempo, altri interventi di manutenzione<br />
e di ispezione.<br />
Wasserzuleitungen und Talsperren:<br />
Die routinemässigen Messungen und<br />
Kontrollen zeigten keine besonderen<br />
Feststellungen. Die Jahreskontrollen der<br />
Staumauern Preda, Valle di Lei, Sufers<br />
und Bärenburg sowie des Wehrs Ferrera<br />
wurden durchgeführt. Der Befund<br />
ist überall gut. Im Weiteren wurden<br />
an allen Anlagen auch die Schützen<br />
mit guten Ergebnissen kontrolliert. Der<br />
undichte Wasserkanal beim Aquädukt<br />
Ferrera, welcher in der Vergangenheit<br />
zu Frostschäden in der Kantonsstrasse<br />
geführt hat, konnte im Februar saniert<br />
werden. Nach den Betonsanierungsarbeiten<br />
wurde eine Spachtelung und<br />
anschliessend eine Polyuretan-Flüssigkunststofffolie<br />
aufgebracht.<br />
Talversorgung und Netzbau: Neben<br />
einer Vielzahl grösserer und kleinerer Instandhaltungsarbeiten<br />
ist unter vielem<br />
anderem die Verstärkung des 16-kV-<br />
Netzes an diversen Stellen zur Versorgung<br />
der Konzessionsgemeinden zu<br />
erwähnen. Im Berichtsjahr wurden 16<br />
Baustromanschlüsse und 12 Hausanschlüsse<br />
erstellt sowie 16 Elektroheizgesuche<br />
behandelt. Letztere betrafen fast<br />
ausschliesslich von uns geförderte Wärmepumpen<br />
für Einfamilienhäuser.<br />
Ferrera: Anche a Ferrera si sono effettuati,<br />
come previsto, controlli e lavori di<br />
manutenzione ai gruppi macchine.<br />
Condotte e dighe: Le misurazioni e i<br />
controlli di routine non hanno rivelato<br />
problemi particolari. Sono stati eseguiti<br />
i controlli annuali delle dighe di Preda,<br />
Valle di Lei, Sufers, Bärenburg e Ferrera.<br />
Le condizioni sono buone ovunque.<br />
Inoltre sono state controllate, con esito<br />
positivo, anche le paratoie di tutti gli<br />
impianti. In febbraio è stato risanato il<br />
canale dell’acqua presso l’acquedotto di<br />
Ferrera, le cui perdite in passato avevano<br />
creato danni sulla strada cantonale a<br />
causa del gelo. Dopo il risanamento del<br />
calcestruzzo è stata applicata una stuccatura<br />
e infine una pellicola di plastica<br />
liquida poliuretanica.<br />
Approvvigionamento della valle e<br />
costruzione reti: Accanto ai numerosi<br />
lavori di manutenzione, citiamo<br />
in particolare il potenziamento,<br />
in diversi punti, della rete 16 kV per<br />
l’approvvigionamento dei Comuni concedenti.<br />
Nell’anno in esame sono stati<br />
fatti 16 allacciamenti per cantieri e 12<br />
allacciamenti domestici. Sono state trattate,<br />
inoltre, 16 richieste di riscaldamento<br />
elettrico per case unifamiliari inerenti<br />
Stollenentleerungen Sufers – Bärenburg<br />
und Bärenburg – Sils: Vom 19.<br />
November <strong>2005</strong> bis 2. Dezember <strong>2005</strong><br />
fanden die Stollenentleerungen der unteren<br />
zwei Stufen statt. Folgende Arbeiten<br />
wurden ausgeführt: Inspektionen an<br />
den Druckstollen und Druckschächten<br />
der Zentralen Sils und Bärenburg; Einbau<br />
von LWL-Kabeln im Stollen Bärenburg<br />
– Sufers sowie komplette Erneuerung<br />
der Steuerwassersysteme in der Zentrale<br />
Bärenburg; Kontrolle der Laufräder in<br />
den Zentralen Sils und Bärenburg sowie<br />
eine Vielzahl weiterer Inspektions- und<br />
Kontrollarbeiten.<br />
Alle Anlagen befinden sich generell in<br />
gutem baulichen Zustand. Der Korrosionsschutz<br />
in den beiden Druckschächten<br />
sowie diverse weitere Anlagenteile<br />
müssen in den nächsten Jahren erneuert<br />
werden.<br />
Die unfallfreie und fachgerechte Abwicklung<br />
sämtlicher Arbeiten im vorgesehen<br />
Kostenrahmen ist dem grossen Einsatz<br />
der Beteiligten zu verdanken.<br />
quasi esclusivamente a pompe di calore,<br />
da noi promosse.<br />
Svuotamento delle gallerie Sufers<br />
– Bärenburg e Bärenburg – Sils: Dal<br />
19 novembre al 2 dicembre <strong>2005</strong> si<br />
sono svuotate le gallerie dei due salti<br />
inferiori. Si è proceduto ai seguenti lavori:<br />
ispezioni alle gallerie forzate e ai<br />
pozzi in pressione delle Centrali di Sils<br />
e Bärenburg; installazione di cavi a fibre<br />
ottiche nella galleria Bärenburg – Sufers<br />
nonché completo rinnovo del sistema<br />
dell‘acqua di azionamento dei servomotori<br />
nella Centrale di Bärenburg; controllo<br />
delle giranti nelle Centrali di Sils<br />
e Bärenburg e molte altre ispezioni. In<br />
generale tutti gli impianti si sono rivelati<br />
in buono stato. Nei prossimi anni la protezione<br />
anticorrosiva in entrambi i pozzi<br />
in pressione così come diverse altre parti<br />
d’impianti devono essere rinnovate.<br />
L’esecuzione di tutti i lavori svolti con<br />
competenza, senza infortuni e nel quadro<br />
dei costi previsti, è da attribuire al<br />
grande impegno di tutte le persone<br />
coinvolte.<br />
| 21
22 |<br />
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Abdichtungsarbeiten im Aquädukt Ferrera<br />
Lavori di impermeabilizzazione nell’acquedotto<br />
di Ferrera<br />
Erneuerungen<br />
380-kV-Freiluftschaltanlage Sils: Die<br />
Projektierung für die Erneuerung der<br />
gesamten Schaltanlage ist wieder aufgenommen<br />
worden. Die aktualisierte<br />
Zustandsbeurteilung bildet dazu die<br />
Grundlage. Die Genehmigung des Projektes<br />
und des Kredites durch den Verwaltungsrat<br />
ist erfolgt und die ersten<br />
Ausschreibungen folgen noch im Herbst<br />
20<strong>06</strong>.<br />
Bärenburg: Die umfassende Sanierung<br />
der Brandschutz- und Lüftungsanlagen<br />
konnte im Berichtsjahr zu einem grossen<br />
Teil abgeschlossen werden.<br />
Ferrera: Die zehn über 40-jährigen<br />
10,5-/220-kV-Maschinentransformatoren<br />
wurden durch neue ersetzt. Der erfolgreiche<br />
Abschluss des Projekts erfolgte<br />
nach kurzer Zeitdauer. Alle Transformatoren<br />
sind seither problemlos in<br />
Betrieb.<br />
Zwecks Verstärkung der Noteinspeisung<br />
ins Talversorgungsnetz wurde der bestehende<br />
4-MVA-Transformator durch<br />
einen leistungsstärkeren von 10 MVA<br />
abgelöst.<br />
Rinnovi<br />
Stazione di smistamento all’aperto<br />
380 kV Sils: È stata ripresa la progettazione<br />
del rinnovo della stazione di smistamento<br />
sulla base di una valutazione<br />
aggiornata delle sue condizioni. Il Consiglio<br />
di amministrazione ha approvato<br />
il progetto e il credito. I primi appalti<br />
verrano eseguiti in autunno 20<strong>06</strong>.<br />
Bärenburg: L’importante risanamento<br />
degli impianti antin-cendio e di aerazione<br />
si è in buona parte concluso<br />
nell’anno in esame.<br />
Ferrera: Dieci nuovi trasformatori di<br />
macchina 10,5/220 kV hanno sostituito<br />
quelli vecchi di oltre 40 anni. Il progetto<br />
si è concluso con successo nell’arco di<br />
un breve lasso di tempo. Da allora tutti<br />
i trasformatori sono in esercizio senza<br />
problemi.<br />
Per rafforzare l’alimentazione d’emergenza<br />
nella rete di approvvigionamento<br />
della regione, l’esistente trasformatore<br />
da 4 MVA è stato sostituito con un nuovo<br />
trasformatore da 10 MVA.<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
Talversorgung und Netzbau: Das Projekt<br />
und der Kredit zur umfassenden<br />
Erneuerung des 50-/16-kV-Unterwerks<br />
Rüti bei Splügen ist vom Verwaltungsrat<br />
genehmigt worden. Die Projektierungsarbeiten<br />
sind im Gange.<br />
Im Rahmen der geplanten Erhöhung<br />
der Leitungsquerschnitte wurden an<br />
verschiedenen Leitungsabschnitten des<br />
16-kV-Netzes die Leitungsquerschnitte<br />
verstärkt.<br />
Es erfolgten die Inbetriebnahmen von<br />
neuen Trafostationen in den Gemeinden<br />
Avers und Andeer sowie einer provisorischen<br />
Station für das Grundwasserpumpwerk<br />
in Thusis.<br />
Approvvigionamento della valle e<br />
costruzione reti: Il progetto e il credito<br />
per il rinnovo della sottostazione 50/16<br />
kV Rüti nei pressi di Splügen sono stati<br />
approvati dal Consiglio di amministrazione.<br />
La progettazione è attualmente in<br />
corso.<br />
Nell’ambito del previsto aumento delle<br />
sezioni trasversali dei conduttori della<br />
rete 16 kV, in alcune zone queste sono<br />
state rafforzate.<br />
Nei comuni di Avers e Andeer sono state<br />
messe in esercizio nuove stazioni di<br />
trasformazione e a Thusis una stazione<br />
provvisoria per l’impianto di pompaggio<br />
per l’acqua freatica.
Verschiedenes<br />
Niederspannungs-Installationsverordnung,<br />
NIV<br />
Die Kontrollen der Niederspannungsinstallationen<br />
(Hausinstallationen) wurden<br />
mit Erlass der NIV 2001 grundlegend<br />
neu organisiert. Deren Umsetzung<br />
in den Gemeinden, welche KHR konzessionsgemäss<br />
mit elektrischer Energie beliefert,<br />
wurde 2002/03 Gegenstand von<br />
vertieften Abklärungen zwischen der<br />
Gemeindekorporation (GKH) und KHR,<br />
welche im 2003 eine Arbeitsgruppe<br />
einsetzten. Diese legte Ende Jahr einen<br />
Vorschlag für eine gemeinsame Lösung<br />
vor, welche indessen die Erwartungen<br />
nicht zu erfüllen vermochte. Die GKH<br />
ersuchte darauf im 2004 das Eidgenössische<br />
Starkstrominspektorat (ESti), festzustellen,<br />
dass KHR im Konzessionsgebiet<br />
der GKH «Netzbetreiberin» im Sinne<br />
der neuen NIV sei. KHR befürchtete,<br />
eine entsprechende Verfügung des ESti<br />
würde in das zwischen den Gemeinden<br />
und KHR bestehende Rechtsverhältnis<br />
eingreifen, wozu das ESti nicht befugt<br />
wäre. Mit Entscheid im 2004 erliess das<br />
ESti die nachgesuchte Verfügung, wogegen<br />
KHR Beschwerde erhob. Schliesslich<br />
erhob KHR Verwaltungsgerichtsbeschwerde<br />
ans Bundesgericht. Dieses<br />
wies die Beschwerde mit Urteil im 20<strong>06</strong><br />
ab. Somit wurde die Feststellungsverfü-<br />
Varie<br />
Ordinanza sugli impianti a bassa tensione,<br />
OIBT<br />
In seguito all’Ordinanza sugli impianti<br />
a bassa tensione (OIBT), nel 2001 i<br />
controlli degli impianti a bassa tensione<br />
(installazioni interne) sono stati sostanzialmente<br />
riorganizzati. L’applicazione<br />
dell’ordinanza nei comuni, che secondo<br />
concessione sono riforniti di energia<br />
elettrica dalla KHR, è stata oggetto di<br />
chiarimenti approfonditi nel 2002/03<br />
fra la Corporazione dei comuni e la KHR,<br />
che nel 2003 ha istituito un apposito<br />
gruppo di lavoro. A fine anno il gruppo<br />
ha presentato una proposta per una<br />
soluzione comune, che non ha però saputo<br />
soddisfare le aspettative. Nel 2004<br />
la Corporazione dei comuni ha quindi<br />
chiesto all’Ispettorato federale degli impianti<br />
a corrente forte (ESti) di accertare<br />
che la KHR fosse definita gestore della<br />
rete, ai sensi della nuova OIBT, nella<br />
regione di concessione della Corporazione<br />
dei comuni. La KHR temeva che<br />
una decisione dell’ESti al riguardo, che<br />
nemmeno sarebbe stata legittimata a<br />
prendere, avrebbe potuto condizionare<br />
il rapporto giuridico esistente fra i comuni<br />
e la KHR. Con decreto del 2004 l’ESti<br />
ha rilasciato la decisione richiesta, con-<br />
gung des ESti von 2004 rechtskräftig.<br />
Gegenüber dem ESti ist folglich KHR für<br />
die Aufsicht und Kontrolle über jene Tätigkeiten<br />
verantwortlich, welche die NIV<br />
den Eigentümern der Hausinstallation<br />
und ihren Elektroinstallateuren zuweist.<br />
In der Folge wurde zwischen GKH und<br />
KHR eine Einigung erzielt und wird in einer<br />
Vereinbarung die Organisation und<br />
Handhabung der Aufsichtstätigkeit gemäss<br />
NIV festgelegt.<br />
Vertrag zwischen der Rhätischen<br />
Werke AG (RW) und KHR betreffend<br />
die Übertragung von Wasserrechten<br />
und Schadloshaltung für Wasserentzug<br />
Im Zuge der Vorbereitungen zur Gründung<br />
der KHR hatte das Konsortium<br />
Kraftwerke Hinterrhein 1955/56 auch<br />
das künftige Verhältnis zwischen RW<br />
und KHR geregelt. RW hatte demnach<br />
alle Konzessionen auf KHR zu übertragen,<br />
mit Ausnahme der für das bestehende<br />
KW Thusis der RW geltenden.<br />
Gestützt darauf wurde die Schadloshaltung<br />
für den Wasserentzug beim KW<br />
Thusis vereinbart. Darin anerkannte KHR<br />
auf die Dauer der Verleihungen zur Nutzung<br />
der Wasserkräfte des Hinterrheines<br />
im damaligen KW Thusis, den Anspruch<br />
der RW auf Aufrechterhaltung der<br />
tro cui la KHR ha fatto ricorso. La KHR,<br />
infine, ha inoltrato ricorso al Tribunale<br />
amministrativo del Tribunale federale,<br />
che lo ha rifiutato con la sentenza del<br />
20<strong>06</strong>. Di conseguenza è entrata in vigore<br />
la decisione d‘accertamento dell’ESti<br />
del 2004. La KHR, così, è responsabile,<br />
nei confronti dell’ESti, della sorveglianza<br />
e del controllo sulle attività che l’OIBT<br />
attribuisce ai proprietari delle installazioni<br />
interne e ai rispettivi elettroinstallatori.<br />
In seguito la Corporazione dei Comuni<br />
e la KHR hanno trovato un’intesa:<br />
un accordo stabilisce l’organizzazione e<br />
la pratica dell’attività di sorveglianza secondo<br />
l’OIBT.<br />
Contratto fra la Rhätischen Werke AG<br />
(RW) e la KHR in merito alla cessione<br />
di diritti di utilizzazione delle acque e<br />
indennizzo per il ritiro d’acqua<br />
In occasione dei preparativi per la<br />
fondazione della KHR, nel 1955/56 il<br />
Consorzio Officine idroelettriche del<br />
Reno posteriore aveva regolato anche il<br />
futuro rapporto fra RW e KHR, secondo<br />
cui la RW avrebbe dovuto trasferire tutte<br />
le concessioni alla KHR, ad eccezione<br />
di quella relativa alla già esistente centrale<br />
di Thusis della RW. Sulla base di<br />
Neuer 10,5-/220-kV-Maschinentransformatorpol<br />
in der Zentrale Ferrera<br />
Nuovo polo di trasformatore di macchina 10,5/<br />
220 kV nella centrale di Ferrera<br />
| 23
Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
Neubau Transformatorenstation in der<br />
Gemeinde Avers<br />
Nuova stazione di trasformazione nel<br />
Comune di Avers<br />
24 |<br />
bisherigen mittleren jährlichen Energiedarbietung<br />
jenes Kraftwerkes.<br />
Am 6. Mai 2001 war die Dauer der letzten<br />
der drei Konzessionen für das seinerzeitige<br />
KW Thusis abgelaufen. KHR<br />
beendete die Zahlung der monatlichen<br />
Betreffnisse für den Wasserentzug. Rätia<br />
Energie AG, Rechtsnachfolgerin von<br />
RW, forderte im Oktober 2002 die Zahlung<br />
der ab 7. Mai 2001 aufgelaufenen<br />
Betreffnisse. In Ihrer Prozesseingabe<br />
vom Dezember 2002 ans Bezirksgericht<br />
Hinterrhein stützte die Klägerin ihre Forderung<br />
auf die Klausel über das Inkrafttreten<br />
und Dauer des Vertrages, wonach<br />
dieser mit Ablauf der Wasserrechtsverleihungen<br />
für das KW Thusis der RW am<br />
6. Mai 20<strong>06</strong> erlischt.<br />
Das Bezirksgericht Thusis wies die Forderung<br />
mit Urteil im 2004 ab. Die Berufung<br />
der Klägerin hiess das Kantonsgericht<br />
Graubünden im <strong>2005</strong> gut. Die von KHR<br />
beim Bundesgericht erhobene Berufung<br />
und staatsrechtliche Beschwerde hatten<br />
keinen Erfolg. Das Gericht trat mit Urteil<br />
vom Dezember <strong>2005</strong> darauf nicht ein,<br />
so dass KHR die bis 6. Mai 20<strong>06</strong> aufgelaufenen<br />
Betreffnisse beglich.<br />
queste premesse si concordò l’indennizzo<br />
per il ritiro d’acqua presso la centrale di<br />
Thusis. Nell’accordo, la KHR riconosceva<br />
– per la durata delle concessioni per<br />
l’utilizzo delle forze idriche del Reno<br />
posteriore nell’ex centrale di Thusis – il<br />
diritto della RW al mantenimento della<br />
produzione media annua di energia di<br />
quella centrale.<br />
Il 6 maggio 2001 è scaduta l’ultima delle<br />
tre concessioni per la centrale di Thusis.<br />
La KHR ha interrotto il versamento degli<br />
importi mensili per il ritiro d’acqua. Rätia<br />
Energie AG, che è successa alla RW, ha<br />
richiesto, nell’ottobre del 2002, il pagamento<br />
degli importi accumulati a partire<br />
dal 7 maggio 2001. Nel suo ricorso del<br />
dicembre 2002 al Tribunale distrettuale<br />
Hinterrhein la ricorrente ha fondato<br />
la propria istanza sulla clausola relativa<br />
all’entrata in vigore e la durata del contratto,<br />
secondo la quale questo si sarebbe<br />
estinto con la scadenza delle concessioni<br />
dei diritti d’acqua per la centrale di<br />
Thusis della RW il 6 maggio 20<strong>06</strong>.<br />
Il Tribunale distrettuale di Thusis ha rifiutato<br />
l’istanza nel 2004. Nel <strong>2005</strong> il<br />
ricorso di Rätia Energie è stato accolto<br />
dal Tribunale cantonale dei Grigioni.<br />
L’appello inoltrato al Tribunale federale<br />
e il ricorso di diritto pubblico della KHR<br />
non hanno avuto successo. Con la sen-<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
Zertifizierungen: In der ersten Hälfte<br />
des Jahres 20<strong>06</strong> wurde die KHR mit den<br />
Qualitätszeichen «naturemade basic»<br />
und «TÜV Erzeugung EE» für eine nachhaltige<br />
Stromproduktion zertifiziert. Die<br />
beiden Qualitätszeichen attestieren der<br />
KHR, dass ihre Stromproduktion konform<br />
mit den bestehenden rechtlichen<br />
Bestimmungen erfolgt. Zusätzlich verpflichtet<br />
das Label «naturemade basic»<br />
die KHR zur Einführung eines Umweltmanagement-Systems<br />
nach der ISO<br />
Norm 14001:2004.<br />
Zur Zeit läuft die Einführung eines Umweltmanagement-Systems<br />
nach der ISO<br />
Norm 14001:2004 als Projekt. Als erster<br />
Schritt im Rahmen dieser Projektrealisierung<br />
wird die Rechtskonformität aller<br />
Aktivitäten der KHR im Detail überprüft<br />
und ein Überblick über alle umweltrelevanten<br />
Tätigkeiten erstellt. Mit der Einführung<br />
des Umweltmanagement-Systems<br />
verpflichtet sich die KHR zu einer<br />
ökonomisch tragbaren, kontinuierlichen<br />
Reduktion möglicher negativer Einflüsse<br />
auf die Umwelt, in erster Linie im Bereich<br />
der als umweltrelevant erkannten<br />
Tätigkeiten.<br />
tenza del dicembre <strong>2005</strong>, il Tribunale federale<br />
non è entrato in materia: la KHR<br />
ha dunque pagato gli importi maturati<br />
fino al 6 maggio 20<strong>06</strong>.<br />
Certificazioni: Nella prima metà del<br />
20<strong>06</strong> KHR ha ottenuto le certificazioni<br />
«naturemade basic» e «TÜV Erzeugung<br />
EE» per una produzione di energia elettrica<br />
rispettosa dell’ambiente. Entrambi<br />
i marchi di qualità attestano che KHR<br />
produce energia elettrica conformemente<br />
alle direttive legali vigenti. Il label<br />
«naturemade basic», inoltre, obbliga<br />
KHR ad introdurre un sistema di gestione<br />
ambientale secondo la norma ISO<br />
14001:2004. Attualmente l’introduzione<br />
di tale sistema è in fase di progettazione.<br />
I primi passi verso la realizzazione sono<br />
la verifica dettagliata della conformità<br />
giuridica di tutte le attività KHR e la<br />
stesura di un documento che riassuma<br />
tutte le attività rilevanti dal punto di<br />
vista dell’ambiente. Con l’introduzione<br />
del sistema di gestione ambientale, KHR<br />
si impegna a perseguire una costante<br />
riduzione, economicamente sostenibile,<br />
di tutti i possibili effetti negativi per<br />
l’ambiente, soprattutto nel quadro delle<br />
attività particolarmente legate alle questioni<br />
ambientali.
Aktionariat, Verwaltungsorgane<br />
und Revisionsstelle<br />
Als neues Mitglied des Verwaltungsrates<br />
wurde von der Generalversammlung<br />
vom 10. März 20<strong>06</strong> Herr Dr. Ing. Giuseppe<br />
Donghi, Edison S.p.A., Milano,<br />
gewählt. Er tritt die Nachfolge des verstorbenen<br />
Herrn Dr. Lodovico Priori an.<br />
Als gesetzliche Revisionsstelle wurde die<br />
PricewaterhouseCoopers AG, Chur, von<br />
der Generalversammlung für ein weiteres<br />
Jahr bestätigt.<br />
Azionariato, organi amministrativi<br />
e società di revisione<br />
In occasione dell’Assemblea generale<br />
del 10 marzo 20<strong>06</strong> è stato eletto quale<br />
nuovo membro del Consiglio di amministrazione<br />
il dr. ing. Giuseppe Donghi,<br />
Edison S.p.A., Milano. Succede al compianto<br />
dr. Lodovico Priori.<br />
L‘Assemblea generale ha confermato<br />
quale società di revisione legale la PricewaterhouseCoopers<br />
AG, Coira, per un<br />
altro anno.<br />
Personal<br />
Ende September 20<strong>06</strong> waren 81,8 Stellen<br />
von 84 Personen besetzt. Je zwei Polymechaniker-<br />
und Netzelektrikerlehrlinge<br />
standen in Ausbildung.<br />
Auf den 01. Januar 20<strong>06</strong> wurde Herr<br />
Werner Casutt, Kaufmännischer Leiter,<br />
zum stellvertretenden Direktor ernannt.<br />
Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeitenden<br />
für ihren grossen Einsatz und<br />
die geleistete zuverlässige Arbeit. Besonders<br />
anerkennt er die speziellen Leistungen,<br />
welche wiederum wesentlich zu<br />
einer hohen Verfügbarkeit und auch zu<br />
einem erfreulichen betriebswirtschaftlichen<br />
Ergebnis dieses Geschäftsjahres<br />
beigetragen haben.<br />
Personale<br />
Alla fine di settembre 20<strong>06</strong> 81,8 posti<br />
erano occupati da 84 persone. Sono stati<br />
formati un apprendista polimeccanico<br />
e un apprendista elettricista di rete. Il 1°<br />
gennaio 20<strong>06</strong> il signor Werner Casutt,<br />
responsabile del reparto amministrativo,<br />
è stato nominato direttore aggiunto.<br />
Il Consiglio di amministrazione ringrazia<br />
sentitamente tutti i collaboratori per il<br />
loro grande impegno e il lavoro svolto.<br />
Apprezza inoltre le prestazioni particolari<br />
che, anche nell‘anno d‘esercizio in<br />
esame, hanno contribuito in maniera<br />
determinante a garantire un’alta disponibilità<br />
degli impianti e a raggiungere<br />
un risultato soddisfacente.<br />
Detailansicht einer neuen Heizungs-/Lüftungseinheit<br />
im Kraftwerk Bärenburg<br />
Dettaglio di una nuova unità di riscaldamento<br />
e areazione nella centrale di Bärenburg<br />
| 25
26 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Finanzieller Überblick / Relazione finanziaria<br />
Erfolgsrechnung<br />
Für die Energieabgabe an die Partner fallen<br />
Jahreskosten von CHF 53.9 Mio. an.<br />
Das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> ist das wasserärmste<br />
Jahr seit der Betriebsaufnahme unserer<br />
Kraftwerksgruppe. Dadurch ergeben<br />
sich durchschnittliche Gestehungskosten<br />
loco Sils 220/380 kV von 6.93 Rp/kWh<br />
gegenüber 4.63 Rp/kWh im Vorjahr.<br />
Die gegenüber dem Vorjahr bedeutend<br />
höheren aktivierten Eigenleistungen<br />
stehen im Zusammenhang mit den Erneuerungen<br />
der Betriebsanlagen.<br />
Der überdurchschnittliche Energieaufwand<br />
resultiert aus dem höchsten Pumpeneinsatz<br />
seit Betriebsaufnahme.<br />
Beim Personalaufwand führt ein leicht<br />
höherer Bestand sowie Kosten für die berufliche<br />
Vorsorge zu einem Anstieg.<br />
Die für den Wasserzins und die Wasserwerksteuer<br />
massgebende Energieproduktion<br />
ist die tiefste seit Inbetriebnahme<br />
der Anlagen. Dem Kanton Graubünden<br />
und den Gemeinden stehen, auf das Geschäftsjahr<br />
berechnet, rund CHF 8.6 Mio.<br />
gegenüber CHF 12.6 Mio. im Vorjahr zu.<br />
Die italienischen Wasserrechtsabgaben<br />
berechnen sich nach installierter Leistung<br />
und teilen sich ähnlich wie die schweizerischen<br />
auf. Aus einem Rechtsstreit betreffend<br />
Forderungen aus Realersatz wurde<br />
ein grösserer Betrag zur Zahlung fällig<br />
und verursachte so einen entsprechend<br />
ausserordentlichen Aufwand.<br />
Die Reduktion des durchschnittlichen Passivzinsfusses<br />
der Anleihen und Darlehen<br />
führte zu einer weiteren Reduktion des<br />
Finanzaufwands. Durch die erwähnte<br />
Forderung für Realersatz entstand jedoch<br />
zusätzlicher Aufwand.<br />
Die Ertragssteuern werden aufgrund<br />
von Berechnungen mit dem Modell für<br />
eine marktnahe Bewertung der Energieproduktion<br />
von Partnerwerken im Kanton<br />
Graubünden ermittelt. Das seit 2001<br />
angewandte Modell ermittelt den Marktwert<br />
der Energie für das jeweilige Geschäftsjahr<br />
aufgrund der werkspezifischen<br />
Daten und den offiziellen statistischen<br />
Basiszahlen.<br />
Der mittlere Zinssatz der Anleihen des<br />
Kantons Graubünden reduzierte sich<br />
aufgrund der Rückzahlung einer Staatsanleihe<br />
per 28.04.<strong>2005</strong>. Diese Rückzahlung<br />
wirkt sich nun vollumfänglich auf<br />
die Berechnung des mittleren Zinssatzes<br />
aus. Dieser reduziert sich somit von 3½%<br />
auf 3¼%. Mit dem Zuschlag von 1%,<br />
gemäss Vereinbarung Kanton/Gründer,<br />
wird eine Pflichtdividende von 4¼%<br />
auszurichten sein. Die gesetzliche Reserve<br />
ist mit CHF 225‘000 zu dotieren. Für das<br />
Berichtsjahr errechnet sich somit ein Jahresgewinn<br />
von CHF 4.475 Mio.<br />
Bilanz<br />
Für das auf mehrere Jahre ausgelegte Programm<br />
zur Erneuerung der Betriebsanlagen<br />
wurden im Geschäftsjahr Ersatz- und<br />
Erneuerungsinvestitionen von CHF 6.5<br />
Mio. getätigt.<br />
Im Laufe des Geschäftsjahres <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
wurden CHF 30 Millionen langfristiges<br />
Fremdkapital aufgenommen. Es diente<br />
der Refinanzierung eines im Dezember<br />
<strong>2005</strong> fällig gewordenen Darlehens in gleicher<br />
Höhe.<br />
Ein im März 2007 auslaufendes 6-jähriges<br />
Darlehen von CHF 15 Mio. wurde aufgrund<br />
einer Restlaufzeit von weniger als<br />
12 Monaten auf kurzfristige Finanzverbindlichkeiten<br />
umgebucht.<br />
Conto economico<br />
Per la fornitura di energia ai partner risultano<br />
costi annuali pari a CHF 53.9 Mio.<br />
Il <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> è stato l’anno più secco da<br />
quando sono entrati in esercizio i nostri<br />
impianti. Ne sono conseguiti costi medi di<br />
produzione, riferiti a Sils 220/380 kV, pari<br />
a 6.93 cts./kWh contro i 4.63 cts./kWh<br />
dell’anno precedente.<br />
In seguito ai rinnovi degli impianti, le<br />
prestazioni interne capitalizzate hanno<br />
subito un aumento significativo rispetto<br />
all’anno precedente.<br />
Il costo dell’energia superiore alla media<br />
risulta da un impiego delle pompe mai registrato<br />
prima.<br />
I costi del personale hanno fatto registrare<br />
un aumento a causa di un effettivo<br />
leggermente superiore e dei costi per la<br />
previdenza professionale.<br />
La produzione di energia determinante<br />
per i canoni idroelettrici e le imposte<br />
sugli impianti idroelettrici è la più bassa<br />
dall’entrata in esercizio degli impianti. Per<br />
l’anno d’esercizio spettano al Cantone dei<br />
Grigioni e ai comuni circa CHF 8.6 Mio.<br />
rispetto ai CHF 12.6 Mio. dell’anno precedente.<br />
I canoni idroelettrici italiani vengono<br />
calcolati in base alla potenza installata<br />
e suddivisi pressapoco come quelli svizzeri<br />
tra regione e comuni. In seguito a una vertenza<br />
giudiziaria relativa a crediti concernenti<br />
la sostituzione reale, è scaduto per il<br />
pagamento un importo rilevante che ha<br />
causato un relativo costo straordinario.<br />
La riduzione del tasso d’interesse passivo<br />
medio dei prestiti obbligazionari e dei debiti<br />
finanziari ha generato un’ulteriore diminuzione<br />
degli oneri finanziari. È però<br />
risultato un costo straordinario supplementare<br />
a causa del già citato pagamento<br />
per la sostituzione reale.<br />
Le imposte sul reddito vengono definite<br />
in base ai calcoli effettuati secondo il modello<br />
per una valutazione conforme alla<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
situazione di mercato della produzione di<br />
energia elettrica da parte di società partner<br />
nel Cantone dei Grigioni. Il modello,<br />
utilizzato dal 2001, stabilisce il valore di<br />
mercato dell’energia per un determinato<br />
anno d’esercizio basandosi sui valori<br />
specifici delle centrali e sui dati statistici<br />
ufficiali.<br />
Il tasso d’interesse medio dei prestiti obbligazionari<br />
del Cantone dei Grigioni è diminuito<br />
grazie al rimborso di un prestito<br />
statale al 28.04.<strong>2005</strong>. Il rimborso si ripercuote<br />
pienamente sul calcolo del tasso<br />
d’interesse medio, ridottosi così dal 3½%<br />
al 3¼%. Con l’aggiunta dell’1%, secondo<br />
la Convenzione fra il Cantone e i Fondatori,<br />
si deve distribuire un dividendo<br />
obbligatorio del 4¼%. La riserva legale<br />
dev’essere dotata di CHF 225‘000. Per<br />
l’anno in esame risulta dunque un utile<br />
d’esercizio di CHF 4.475 Mio.<br />
Bilancio<br />
Nell’ambito del programma pluriennale<br />
di rinnovo degli impianti, nell’anno<br />
d’esercizio sono stati fatti investimenti per<br />
un valore di CHF 6.5 Mio.<br />
Nel corso dell’anno d’esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />
sono stati contratti CHF 30 Mio. di capitale<br />
di terzi a lungo termine. Tale importo<br />
è servito al rifinanziamento di un debito<br />
finanziario, di pari entità, scaduto nel<br />
dicembre 20<strong>06</strong>.<br />
Un debito finanziario della durata di 6<br />
anni di CHF 15 Mio., che scade nel marzo<br />
del 2007, è stato trasferito nei debiti finanziari<br />
a breve termine in base alla sua<br />
durata residua inferiore ai 12 mesi.
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Erfolgsrechnung / Conto economico<br />
Aufwand/Ertrag Anmerkungen <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
Costi/ricavi Commenti CHF CHF<br />
Jahreskosten zu Lasten der Partner 1 53‘900‘000 52‘700‘000<br />
Costi annuali a carico dei partner<br />
Jahreskosten zu Lasten der Rhätischen Bahn 939‘025 840‘214<br />
Costi annuali a carico della Ferrovia Retica<br />
Aktivierte Eigenleistungen 1‘226‘552 758‘778<br />
Prestazioni interne capitalizzate<br />
Übriger Betriebsertrag / Altri ricavi 2 4‘919‘257 4‘677‘290<br />
GESAMTLEISTUNG / TOTALE RICAVI 60‘984‘834 58‘976‘282<br />
Energieaufwand / Costo dell‘energia 3 -6‘605‘039 -4‘850‘495<br />
Material und Fremdleistungen -3‘731‘661 -3‘139‘126<br />
Materiali e prestazioni di terzi<br />
Personalaufwand / Costi del personale -9‘998‘539 -9‘379‘295<br />
Abschreibungen / Ammortamenti -10‘703‘655 -10‘871‘909<br />
Abgaben, Kapital- und sonstige Steuern 4 -13‘370‘633 -15‘663‘949<br />
Oneri, imposte sul capitale e altre imposte<br />
Übriger Betriebsaufwand / Altri costi d‘esercizio -1‘688‘302 -1‘492‘700<br />
BETRIEBSAUFWAND / COSTI D‘ESERCIZIO -46‘097‘829 -45‘397‘474<br />
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN 14‘887‘005 13‘578‘808<br />
RISULTATO ANTE PROVENTI ONERI FINANZIARI E IMPOSTE<br />
Finanzertrag / Proventi finanziari 20‘057 59‘840<br />
Finanzaufwand / Oneri finanziari 5 -5‘735‘669 -5‘723‘074<br />
Ausserordentliche Erträge/Aufwendungen 6 105‘607 1‘635‘426<br />
Proventi/costi straordinari<br />
ERGEBNIS VOR ERTRAGSSTEUERN 9‘277‘000 9‘551‘000<br />
RISULTATO ANTE IMPOSTE SUL REDDITO<br />
Ertragssteuern / Imposte sul reddito 7 -4‘802‘000 -4‘811‘000<br />
JAHRESGEWINN / UTILE D’ESERCIZIO 8 4‘475‘000 4‘740‘000<br />
| 27
28 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Bilanz / Bilancio<br />
Aktiven Anmerkungen 30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
Attivo Commenti CHF CHF<br />
Betriebsanlagen / Impianti 259‘874‘279 263‘477‘075<br />
Ersatzteile / Ricambi 2‘777‘667 2‘525‘644<br />
Grundstücke und Gebäude / Terreni e fabbricati 11‘276‘626 11‘491‘860<br />
Betriebs- u. Geschäftsausstattung / Attrezzature e dotazioni d‘ufficio 967‘035 1‘<strong>06</strong>0‘558<br />
Anlagen im Bau / Impianti in costruzione 5‘662‘790 3‘107‘525<br />
TOTAL ANLAGEVERMÖGEN / TOTALE IMMOBILIZZAZIONI 9 280‘558‘397 281‘662‘662<br />
Materialvorräte und Aufträge in Arbeit 10 1‘097‘260 879‘056<br />
Rimanenze di materiali e commesse in lavorazione<br />
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11 3‘586‘465 2‘653‘560<br />
Crediti per forniture e prestazioni<br />
Übrige Forderungen / Altri crediti 12 85‘888 92‘480<br />
Aktive Rechnungsabgrenzungen / Ratei e risconti attivi 13 57‘795 11‘257<br />
Flüssige Mittel und Wertschriften / Disponibilità liquide e titoli 14 2‘711‘469 10‘779‘203<br />
TOTAL UMLAUFVERMÖGEN / TOTALE ATTIVO CIRCOLANTE 7‘538‘877 14‘415‘556<br />
TOTAL AKTIVEN / TOTALE ATTIVO 288‘097‘274 296‘078‘218<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis
Bilanz / Bilancio<br />
Passiven Anmerkungen 30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
Passivo Commenti CHF CHF<br />
Aktienkapital / Capitale sociale 15 100‘000‘000 100‘000‘000<br />
Allgemeine (gesetzliche) Reserve / Riserva legale 18‘502‘000 18‘262‘000<br />
Bilanzgewinn / Utile d‘esercizio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />
TOTAL EIGENKAPITAL / TOTALE PATRIMONIO NETTO 122‘977‘000 123‘002‘000<br />
Anleihen / Prestiti obbligazionari 16 50‘000‘000 40‘000‘000<br />
Darlehen / Debiti finanziari a lungo termine 17 80‘000‘000 75‘000‘000<br />
Rückstellungen / Accantonamenti 18 0 3‘688‘350<br />
TOTAL LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL<br />
TOTALE CAPITALE DI TERZI A LUNGO TERMINE 130‘000‘000 118‘688‘350<br />
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19 940‘284 2‘304‘798<br />
Debiti per acquisti e prestazioni<br />
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 20 15‘000‘000 30‘000‘000<br />
Debiti finanziari a breve termine<br />
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 937‘918 967‘617<br />
Altri debiti a breve termine<br />
Passive Rechnungsabgrenzungen 21 18‘242‘072 21‘115‘453<br />
Ratei e risconti passivi<br />
TOTAL KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL 35‘120‘274 54‘387‘868<br />
TOTALE CAPITALE DI TERZI A BREVE TERMINE<br />
TOTAL FREMDKAPITAL 165‘120‘274 173‘076‘218<br />
TOTALE CAPITALE DI TERZI<br />
TOTAL PASSIVEN / TOTALE PASSIVO 288‘097‘274 296‘078‘218<br />
| 29
30 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Geldflussrechnung / Conto dei flussi di cassa<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
CHF CHF<br />
Geldfluss aus Geschäftstätigkeit 5‘926‘048 17‘165‘228<br />
Flussi di cassa da attività aziendale<br />
Jahresgewinn / Utile d’esercizio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />
Abschreibungen / Ammortamenti 10‘703‘655 10‘871‘909<br />
Veränderungen Rückstellungen / Variazioni delle riserve -3‘688‘350 52‘627<br />
Gewinn aus Verkauf von Sachanlagen -105‘607 -1‘635‘421<br />
Plusvalenza dalla vendita di immobilizzazioni materiali<br />
Cash Flow / Cash flow 11‘384‘698 14‘029‘115<br />
Veränderung Nettoumlaufvermögen 1) -5‘458‘650 3‘136‘113<br />
Variazione del capitale circolante netto 1)<br />
Geldfluss aus Investitionstätigkeit -9‘493‘783 -3‘425‘839<br />
Flussi di cassa da attività di investimento<br />
Investitionen Sachanlagen -9‘666‘936 -5‘432‘657<br />
Investimenti in immobilizzazioni materiali<br />
Devestitionen Sachanlagen 173‘153 2‘0<strong>06</strong>‘818<br />
Disinvestimenti di immobilizzazioni materiali<br />
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit -4‘500‘000 -4‘750‘000<br />
Flussi di cassa da attività finanziarie<br />
Zunahme langfristige Finanzverbindlichkeiten 30‘000‘000 50‘000‘000<br />
Contrazione debiti finanziari a lungo termine<br />
Abnahme langfristige Finanzverbindlichkeiten -15‘000‘000 -30‘000‘000<br />
Rimborso debiti finanziari a lungo termine<br />
Veränderung kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -15‘000‘000 -20‘000‘000<br />
Variazione debiti finanziari a breve termine<br />
Dividendenzahlung -4‘500‘000 -4‘750‘000<br />
Distribuzione di utili<br />
Veränderung Flüssige Mittel -8‘<strong>06</strong>7‘735 8‘989‘389<br />
Variazione del flusso monetario netto del periodo<br />
Bestand Flüssige Mittel Anfang Geschäftsjahr 10‘776‘403 1‘787‘014<br />
Disponibilità finanziarie nette iniziali<br />
Bestand Flüssige Mittel Ende Geschäftsjahr 2‘708‘668 10‘776‘403<br />
Disponibilità finanziarie nette finali<br />
1) Ohne kurzfristige Finanzverbindlichkeiten / esclusi debiti finanziari a breve termine<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis
Eigenkapitalnachweis / Certificazione capitale proprio<br />
Das Aktienkapital besteht aus unverändert 100‘000 Namenaktien à nom. CHF 1‘000.<br />
Gemäss Eintragung im Aktienbuch besitzen:<br />
Il capitale sociale risulta invariato ed è composto da 100‘000 azioni nominali da CHF 1‘000.<br />
Sulla base delle iscrizioni nel registro delle azioni abbiamo la seguente ripartizione:<br />
Schweiz / Svizzera<br />
Stadt Zürich 19,50%<br />
Nordostschweizerische Kraftwerke AG 19,50%<br />
Kanton Graubünden 12,00%<br />
Aare-Tessin AG für Elektrizität 9,28%<br />
BKW FMB Beteiligungen AG 7,72%<br />
Rätia Energie AG 6,50%<br />
Verleihungsgemeinden 3,00%<br />
Kanton Basel-Stadt 2,50%<br />
Italien / Italia<br />
Edison S.p.A., Milano 20,00%<br />
Obige Aktionäre werden im Bericht als Partner bezeichnet.<br />
Nel <strong>rendiconto</strong> i suddetti azionisti vengono definiti partner.<br />
Eigenkapital / Patrimonio netto<br />
Kanton Basel-Stadt<br />
2,50 %<br />
Verleihungsgemeinden<br />
3,00 %<br />
Rätia<br />
Energie AG<br />
6,50 %<br />
BKW FMB Beteiligungen AG 7,72 %<br />
Edison S.p.A,<br />
(Italien/Italia)<br />
20,00 %<br />
Stadt Zürich<br />
19,50 %<br />
Kt.<br />
Graubünden<br />
12,00 %<br />
Nordostschweiz.<br />
Kraftwerke AG<br />
19,50 %<br />
Aare-Tessin AG für<br />
Elektrizität 9,28 %<br />
Das Eigenkapital hat sich wie Aktien- Allg. (gesetzl.) Bilanz- Total Eigenfolgt<br />
verändert kapital Reserve gewinn kapital<br />
Il patrimonio netto ha subito Capitale Riserva Utile di Totale patrile<br />
seguenti variazioni: sociale legale bilancio monio netto<br />
CHF CHF CHF CHF<br />
Bestand / Situazione all‘ 30.9.2004 100‘000‘000 18‘012‘000 5‘000‘000 123‘012‘000<br />
Zuweisung allgemeine (gesetzl.) Reserve 250‘000 -250‘000<br />
Destinazione alla riserva legale<br />
Dividendenausschüttung 2003/04 -4‘750‘000 -4‘750‘000<br />
Distribuzione dividendo 2003/04<br />
Jahresgewinn / Utile d’esercizio 2004/05 4‘740‘000 4‘740‘000<br />
Bestand / Situazione al 30.09.<strong>2005</strong> 100‘000‘000 18‘262‘000 4‘740‘000 123‘002‘000<br />
Zuweisung Allgemeine (gesetzl.) Reserve 240‘000 -240‘000<br />
Destinazione a riserva legale<br />
Dividendenausschüttung 2004/05 -4‘500‘000 -4‘500‘000<br />
Distribuzione dividendo 2004/05<br />
Jahresgewinn / Utile d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 4‘475‘000 4‘475‘000<br />
Bestand / Situazione al 30.09.20<strong>06</strong> 100‘000‘000 18‘502‘000 4‘475‘000 122‘977‘000<br />
| 31
32 |<br />
Jahresrechnung<br />
Anhang<br />
Rechnungslegungsgrundsätze<br />
Die Jahresrechnung der Kraftwerke<br />
Hinterrhein AG wurde nach den Vorschriften<br />
des Aktienrechtes und in<br />
Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen<br />
zur Rechnungslegung (Swiss<br />
GAAP FER) erstellt. Sie vermittelt ein<br />
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes<br />
Bild der Vermögens-, Finanz-<br />
und Ertragslage. Dieser Swiss GAAP FER<br />
Abschluss entspricht gleichzeitig dem<br />
handelsrechtlichen Abschluss.<br />
Bewertungsgrundsätze<br />
Die Aktiven und Passiven werden nach<br />
einheitlichen Kriterien bewertet. Die<br />
Bestimmungen betreffend Vorsorgeverpflichtungen<br />
gemäss Swiss GAAP FER<br />
16, gültig ab 1.1.20<strong>06</strong>, werden bereits<br />
erfüllt. Die wichtigsten Grundsätze werden<br />
nachfolgend aufgeführt.<br />
Sachanlagen<br />
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt<br />
höchstens zu den Herstellungs- oder<br />
Anschaffungskosten abzüglich der betriebswirtschaftlich<br />
notwendigen Abschreibungen.<br />
Die Abschreibungen<br />
werden linear über die wirtschaftliche<br />
Nutzungsdauer im branchenüblichen<br />
Rahmen vorgenommen.<br />
Die Sachanlagen werden nach branchenüblichen<br />
Richtwerten abgeschrieben<br />
und richten sich nach den technischen<br />
und betriebswirtschaftlichen<br />
Gegebenheiten.<br />
Die Abschreibungsdauer bewegt sich für<br />
die einzelnen Anlagekategorien, welche<br />
zudem in mechanische und elektrische<br />
Unterkategorien aufgeteilt sind, innerhalb<br />
folgender Bandbreiten:<br />
Bauliche Anlagen 30 – 80 Jahre<br />
Übrige Kraftwerksanlagen 20 – 50 Jahre<br />
Übertragungs- und<br />
Verteilanlagen 10 – 40 Jahre<br />
Betriebs- und<br />
Geschäftsausstattung 5 – 10 Jahre<br />
Grundstücke keine Abschreibung<br />
Die Anlagen im Bau sind zu Herstellkosten<br />
bewertet. Während der Erstellungsphase<br />
werden in der Regel keine<br />
Abschreibungen vorgenommen. Die<br />
Ausnahme bilden Kosten, welche Projektstudien<br />
betreffen.<br />
Vorräte<br />
Die Materialvorräte werden zu durchschnittlichen<br />
Einstandspreisen, abzüglich<br />
betriebswirtschaftlich notwendiger<br />
Wertberichtigung, bilanziert.<br />
Die Aufträge in Arbeit sind zu Herstellkosten<br />
bewertet. Allfällige Verlustrisiken<br />
werden durch entsprechende Wertberichtigungen<br />
abgedeckt.<br />
Wertbeeinträchtigung von Aktiven<br />
Die Aktionäre der Kraftwerke Hinterrhein<br />
AG sind aufgrund bestehender Partnerverträge<br />
verpflichtet, die auf ihren Beteiligungsanteil<br />
entfallenden Jahreskosten<br />
zu bezahlen. Somit ist die Werthaltigkeit<br />
des Anlagevermögens des Partnerwerks<br />
nach Swiss GAAP FER 20 gegeben.<br />
Forderungen<br />
Die Forderungen sind zu Nominalbeträgen<br />
bilanziert; einem allfälligen Verlustrisiko<br />
wird dabei angemessen Rechnung<br />
getragen.<br />
Flüssige Mittel und Wertschriften<br />
Die flüssigen Mittel enthalten Kassabestand,<br />
Post- und Bankguthaben sowie<br />
Geldanlagen bei Banken mit einer Laufzeit<br />
von höchstens 6 Monaten.<br />
Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten<br />
bilanziert.<br />
Fremdkapital<br />
Sämtliche Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten<br />
in die Bilanz einbezogen.<br />
Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten<br />
handelt es sich um Verpflichtungen mit<br />
Fälligkeiten von weniger als 12 Monaten.<br />
Eventualverbindlichkeiten<br />
Mögliche oder bestehende Verpflichtungen,<br />
bei welchen ein Mittelabfluss<br />
als unwahrscheinlich eingeschätzt wird,<br />
werden in der Bilanz nicht erfasst. Dagegen<br />
wird der jeweils am Bilanzstichtag<br />
bestehende Haftungsumfang als Eventualverbindlichkeit<br />
im Anhang zur Jahresrechnung<br />
offen gelegt.<br />
Personalvorsorge<br />
Die Kraftwerke Hinterrhein AG sind bei<br />
einer Branchensammeleinrichtung angeschlossen.<br />
Dabei handelt es sich um<br />
eine rechtlich selbständige Vorsorgeeinrichtung.<br />
Mitglieder dieser Vorsorgeeinrichtung<br />
sind sämtliche fest angestellten<br />
Mitarbeitenden der Gesellschaft<br />
ab dem 1. Januar nach Vollendung des<br />
17. Altersjahrs. Diese sind für den Invaliditäts-<br />
und Todesfall versichert. Ab<br />
1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahrs<br />
sind sie auch für Altersleistungen<br />
versichert.<br />
Die wirtschaftlichen Auswirkungen von<br />
Vorsorgeeinrichtungen auf die Gesellschaft<br />
werden wie folgt dargestellt: Die<br />
Aktivierung eines wirtschaftlichen Nutzens<br />
aus Überdeckung in der Vorsorgeeinrichtung<br />
(beispielsweise in Form<br />
einer positiven Auswirkung auf zukünftige<br />
Geldflüsse) wäre zwar zulässig,<br />
erfolgt aber nicht, da die Gesellschaft<br />
nicht beabsichtigt, diesen zur Senkung<br />
der Arbeitgeberbeiträge einzusetzen.<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
Ein sich aus frei verfügbaren Arbeitgeberbeitragsreserven<br />
ergebender Nutzen<br />
wird als Aktivum erfasst. Eine wirtschaftliche<br />
Verpflichtung (beispielsweise in<br />
Form von negativen Auswirkungen auf<br />
zukünftige Geldflüsse infolge einer Unterdeckung<br />
in der Vorsorgeeinrichtung)<br />
wird erfasst, wenn die Voraussetzungen<br />
für die Bildung einer Rückstellung erfüllt<br />
sind. Die auf die Periode abgegrenzten<br />
Beiträge, die Differenz zwischen den<br />
jährlich ermittelten wirtschaftlichen<br />
Nutzen aus Überdeckungen in der Vorsorgeeinrichtung<br />
und Verpflichtungen<br />
sowie die Veränderung der Arbeitgeberbeitragsreserve<br />
werden als Personalaufwand<br />
in der Erfolgsrechnung erfasst.<br />
Nahe stehende Personen<br />
Als Transaktionen mit nahe stehenden<br />
Personen werden Geschäftsbeziehungen<br />
mit Aktionären der Gesellschaft, mit Gesellschaften,<br />
die von diesen vollkonsolidiert<br />
werden sowie mit weiteren nach<br />
Swiss GAAP FER 15 als nahe stehend<br />
geltenden Personen ausgewiesen. Ebenfalls<br />
als Transaktionen mit nahe stehenden<br />
Personen gelten Transaktionen sowie<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten,<br />
die im Rahmen der Bestimmungen des<br />
Gründungsvertrages oder der Statuten<br />
entstanden sind. Als Aktionäre gelten<br />
die auf Seite 31 aufgeführten Partner.<br />
Alte Landbrücke bei Hinterrhein<br />
Antico ponte rurale nei pressi di Hinterrhein
Rendiconto annuale<br />
Allegato<br />
Principi per l‘allestimento dei conti<br />
Il <strong>rendiconto</strong> annuale delle Officine idroelettriche<br />
del Reno posteriore S.A. è<br />
stato redatto secondo le disposizioni del<br />
diritto delle società per azioni e in conformità<br />
ai principi contabili (Swiss GAAP<br />
FER). Esso fornisce un quadro fedele<br />
dell’effettiva situazione patrimoniale,<br />
finanziaria e reddituale delle Officine<br />
idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />
e corrisponde, al tempo stesso, alla chiusura<br />
dei conti redatta in base al diritto<br />
commerciale.<br />
Criteri di valutazione<br />
Gli attivi e i passivi vengono valutati<br />
secondo criteri unitari. Le disposizioni<br />
concernenti gli obblighi di previdenza<br />
secondo lo Swiss GAAP FER 16, in vigore<br />
dall’1.1.20<strong>06</strong>, vengono già osservate. I<br />
principi più importanti sono elencati qui<br />
di seguito.<br />
Immobilizzazioni materiali<br />
Le immobilizzazioni materiali sono iscritte<br />
principalmente ai costi di fabbricazione<br />
o ai prezzi di acquisto, dedotti<br />
i relativi ammortamenti. In conformità<br />
alla prassi adottata nel settore, gli ammortamenti<br />
vengono effettuati in quote<br />
costanti per tutta la durata di utilizzo<br />
economico.<br />
Le immobilizzazioni materiali sono ammortizzate<br />
secondo i valori indicativi<br />
adottati nel settore e tengono conto dei<br />
fattori tecnici e economici.<br />
La durata degli ammortamenti per le<br />
singole categorie di impianti - che a loro<br />
volta si suddividono in sottocategorie<br />
meccaniche e elettriche - viene definita<br />
secondo le seguenti fasce:<br />
Opere civili 30 – 80 anni<br />
Ulteriori impianti nelle<br />
centrali 20 – 50 anni<br />
Impianti di trasmissione<br />
e distribuzione 10 – 40 anni<br />
Attrezzature e dotazioni<br />
d’ufficio 5 – 10 anni<br />
Terreni nessun ammortamento<br />
Gli impianti in costruzione sono valutati<br />
ai costi di fabbricazione. Di norma<br />
durante la fase di costruzione non viene<br />
effettuato alcun ammortamento. Fanno<br />
eccezione i costi riguardanti gli studi di<br />
progettazione.<br />
Rimanenze<br />
Le rimanenze di materiale vengono<br />
iscritte in bilancio al costo medio<br />
d’acquisto, dedotte le rettifiche di valore<br />
economicamente necessarie.<br />
Le commesse in lavorazione sono valorizzate<br />
ai costi di fabbricazione. Gli eventuali<br />
rischi di perdita vengono coperti da<br />
rispettive rettifiche di valore.<br />
Diminuzione di valore di attivi<br />
Sulla base degli esistenti contratti di<br />
partenariato, gli azionisti delle Officine<br />
idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />
sono tenuti a pagare i costi annuali in<br />
proporzione alla loro quota di partecipazione.<br />
È dunque garantito, secondo<br />
lo Swiss GAAP FER 20, il mantenimento<br />
del valore delle immobilizzazioni della<br />
società partner.<br />
Crediti<br />
I crediti sono iscritti in bilancio al loro<br />
valore nominale, opportunamente rettificato<br />
al presumibile valore di realizzo<br />
mediante adeguati stanziamenti.<br />
Disponibilità liquide e titoli<br />
Le disponibilità liquide comprendono la<br />
consistenza di cassa, i conti correnti postali<br />
e bancari, così come gli investimenti<br />
di denaro presso gli istituti di credito con<br />
una durata massima di 6 mesi.<br />
Le disponibilità liquide sono indicate in<br />
bilancio al loro valore nominale.<br />
Capitale di terzi<br />
Tutti i debiti sono iscritti in bilancio al<br />
loro valore nominale. Per quanto concerne<br />
i debiti a breve termine si tratta di<br />
debiti con scadenza inferiore ai 12 mesi.<br />
Impegni eventuali<br />
Gli obblighi possibili o esistenti per i<br />
quali si è ritenuto improbabile un flusso<br />
di mezzi non figurano a bilancio. Per<br />
contro viene esposto nell’allegato al<br />
conto annuale quale impegno eventuale<br />
l’importo corrispondente all’entità della<br />
responsabilità riscontrata alla data dei<br />
chiusura del bilancio.<br />
Previdenza professionale<br />
Le Officine idroelettriche del Reno posteriore<br />
S.A. sono affiliate ad un istituto<br />
di previdenza comune assieme ad altre<br />
imprese del settore. Si tratta di un<br />
istituto di previdenza autonomo dal<br />
punto di vista giuridico. Sono membri<br />
di questo istituto di previdenza tutti i<br />
collaboratori assunti stabilmente dalla<br />
società dal 1° gennaio dopo che hanno<br />
compiuto il 17mo anno di età. Essi<br />
sono assicurati per i rischi di morte e<br />
d‘invalidità. Dal 1° gennaio dopo che<br />
hanno compiuto il 24mo anno d‘età<br />
sono assicurati anche per le prestazioni<br />
di vecchiaia. Gli effetti economici sulla<br />
società da istituzioni di previdenza sono<br />
presentati come segue: un vantaggio<br />
economico derivante dall’eccedenza di<br />
copertura nell’istituzione di previdenza<br />
(per esempio sotto forma di un effetto<br />
positivo sui futuri flussi monetari)<br />
non viene attivato, dato che non sono<br />
né adempiute le condizioni necessarie<br />
per poter procedere in tal modo, né vi<br />
è l’intenzione della società di utilizzarla<br />
per la riduzione dei contributi del datore<br />
di lavoro. Un vantaggio derivante da riserve<br />
di contributi del datore di lavoro<br />
liberamente disponibili viene esposto<br />
quale attivo. Un impegno economico<br />
(per esempio sotto forma di ripercussioni<br />
negative sui futuri flussi monetari in<br />
conseguenza di una situazione di sottocopertura<br />
nell’istituzione di previdenza)<br />
viene contabilizzato qualora sono adempiute<br />
le condizioni per la creazione di un<br />
accantonamento. I contributi delimitati<br />
per il periodo contabile, la differenza<br />
calcolata annualmente nell’istituzione<br />
di previdenza tra i vantaggi economici<br />
da eccedenze di copertura e gli impegni,<br />
nonché la variazione della riserva<br />
dei contributi del datore di lavoro sono<br />
registrati nel conto economico sotto la<br />
voce «Costi del personale».<br />
Persone vicine<br />
Quali transazioni con persone vicine si<br />
intendono rapporti d’affari con azionisti<br />
della società, con società che sono integralmente<br />
consolidate dagli stessi nonché<br />
con coloro i quali, secondo lo Swiss<br />
GAAP FER 15, sono espressamente definiti<br />
persone vicine. Sono ritenute transazioni<br />
con persone vicine anche le transazioni,<br />
i crediti e i debiti riconducibili alle<br />
disposizioni del contratto di costituzione<br />
o degli statuti. Quali azionisti valgono i<br />
partner indicati a pagina 31.<br />
| 33
34 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Anhang / Allegato<br />
Anmerkungen zur Erfolgsrechnung und Bilanz<br />
Commenti al conto economico e al bilancio<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
CHF CHF<br />
1 Jahreskosten zu Lasten der Partner / Costi annuali a carico dei partner 53‘900‘000 52‘700‘000<br />
Die Aktionäre haben im Verhältnis ihrer Aktienbeteiligung und gegen Übernahme<br />
der Jahreskosten Anspruch auf die in den Werken der KHR verfügbare elektrische<br />
Leistung und Arbeit.<br />
Gli azionisti hanno diritto, in proporzione alla loro partecipazione azionaria e<br />
contro l‘assunzione dei costi annuali, alla potenza disponibile negli impianti<br />
della KHR e all‘energia prodotta.<br />
2 Übriger Betriebsertrag / Altri ricavi<br />
Energieabgabe an die Konzessionsgemeinden und Übrige 3‘518‘786 3‘505‘914<br />
Fornitura di energia ai comuni concedenti e altri<br />
Übrige betriebliche Lieferungen und Leistungen 1‘256‘872 1‘001‘367<br />
Altre forniture e prestazioni<br />
Mieten, Pachtzinsen, Aufwandminderungen 143‘599 170‘009<br />
Affitti, canoni d‘affitto, recupero dei costi<br />
Total / Totale 4‘919‘257 4‘677‘290<br />
3 Energieaufwand / Costo dell‘energia<br />
Energieaufwand gegenüber nahe stehenden Personen 6‘605‘039 4‘850‘495<br />
Costo dell‘energia nei confronti di persone vicine<br />
Diese Position beinhaltet die Kosten für die von den Partnern gelieferte Pumpenergie<br />
sowie für Strom für die Gemeinden Sils, Thusis, Medels, Nufenen,<br />
Hinterrhein und die A13.<br />
Questa posizione comprende i costi per l‘energia di pompaggio fornita dai partner<br />
nonché per l‘energia elettrica per i comuni di SIls, Thusis, Medels, Nufenen,<br />
Hinterrhein e per la A13.<br />
4 Abgaben, Kapital- und sonstige Steuern<br />
Oneri, imposte sul capitale e altre imposte<br />
Wasserwerksteuer / Imposte sugli impianti idroelettrici 4‘480‘521 6‘497‘492<br />
Wasserzinsen Schweiz / Canoni idroelettrici svizzeri 4‘157‘513 6‘088‘900<br />
Realersatz / Sostituzione reale 2‘795‘436 1‘233‘311<br />
Übrige Wasserrechtsabgaben / Altri canoni idroelettrici 627‘163 594‘246<br />
Kapital- u. sonstige Steuern / Imposte sul capitale e altre imposte 1‘310‘000 1‘250‘000<br />
Total / Totale 13‘370‘633 15‘663‘949
5 Finanzaufwand / Oneri finanziari<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
CHF CHF<br />
Anleihenszinsen / Interessi su prestiti obbligazionari 1‘388‘334 1‘466‘181<br />
Darlehenszinsen / Interessi su debiti finanziari 3‘649‘311 4‘180‘000<br />
Übriger Finanzaufwand / Altri interessi e oneri finanziari 698‘024 76‘893<br />
Total / Totale 5‘735‘669 5‘723‘074<br />
6 Ausserodentliche Erträge/Aufwendungen 105‘607 1‘635‘426<br />
Proventi/costi straordinari<br />
Bei den Ausserordentlichen Erträgen handelt es sich um den Verkauf<br />
von nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften und Grundstücken.<br />
Alla voce «Proventi straordinari» figura la plusvalenza dalla vendita di immobili<br />
non necessari all’esercizio e di terreni.<br />
7 Ertragssteuern / Imposte sull‘utile<br />
Bund / Confederazione 1‘000‘000 1‘000‘000<br />
Kanton / Cantone 2‘000‘000 2‘000‘000<br />
Kreis / Circoli 2‘000 11‘000<br />
Gemeinden (FAG) / Comuni 1‘800‘000 1‘800‘000<br />
Total / Totale 4‘802‘000 4‘811‘000<br />
8 Jahresgewinn / Utile d‘esercizio<br />
Aufgrund der Vereinbarung Kanton/Gründer vom 28. Oktober 1955 ergibt sich eine Pflichtdividende von 4¼%<br />
(Vorjahr 4½%). Unter Berücksichtigung der Zuweisung an die Allgemeine (gesetzliche) Reserve resultiert ein Jahresgewinn<br />
von CHF 4‘475‘000 (Vorjahr CHF 4‘740‘000).<br />
Secondo la Convenzione del 28 ottobre 1955 fra il Cantone e i Fondatori risulta un dividendo obbligatorio del 4 ¼%<br />
(anno precedente 4½%). Tenendo conto della destinazione alla riserva legale, ne consegue un utile d’esercizio di<br />
CHF 4‘475‘000 (anno precedente CHF 4‘740‘000).<br />
| 35
36 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Anhang / Allegato<br />
9 Sachanlagen / Immobilizzazioni materiali<br />
Der Bilanzwert der Sachanlagen Betriebs- Anlagen Gebäude u. Betriebs- u. Total<br />
hat sich wie folgt verändert: anlagen u. in Bau Grundstücke Geschäfts- Sachanlagen<br />
Ersatzteile ausstattung<br />
I valori di bilancio delle Impanti in Impanti in Terreni e Attrezzature Totale immoimmobilizzazioni<br />
materiali si esercizio e construzione fabbricati e dotazioni bilizzazioni<br />
sono modificati come segue: ricambi d‘ufficio materiali<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
CHF CHF CHF CHF CHF<br />
Bruttowerte 01.10.05 702‘676‘989 3‘107‘525 15‘055‘132 5‘059‘810 725‘899‘456<br />
Valori lordi 01.10.05<br />
Investitionen / Investimenti 917‘244 8‘518‘381 231‘311 9‘666‘936<br />
Übertrag / Riclassifica 5‘963‘116 -5‘963‘116<br />
Abgänge / Decrementi -4‘191‘591 -131‘651 -124‘023 -4‘447‘265<br />
Bruttowerte 30.09.<strong>06</strong> 705‘365‘758 5‘662‘790 14‘923‘481 5‘167‘098 731‘119‘127<br />
Valori lordi 30.09.<strong>06</strong><br />
Kum. Abschreibungen 01.10.05 436‘674‘270 3‘563‘272 3‘999‘252 444‘236‘794<br />
Fondo ammortamenti 01.10.05<br />
Abgänge / Decrementi -4‘185‘832 -93‘367 -100‘520 -4‘379‘719<br />
Abschreibungen 05/<strong>06</strong> 10‘225‘374 176‘950 301‘331 10‘703‘655<br />
Ammortamenti 05/<strong>06</strong><br />
Kum. Abschreibungen 30.09.20<strong>06</strong> 442‘713‘812 3‘646‘855 4‘200‘<strong>06</strong>3 450‘560‘730<br />
Fondo ammortamenti 30.09.20<strong>06</strong><br />
Nettowerte 30.09.<strong>2005</strong> 266‘002‘719 3‘107‘525 11‘491‘860 1‘<strong>06</strong>0‘558 281‘662‘662<br />
Valori netti 30.09.<strong>2005</strong><br />
Nettowerte 30.09.20<strong>06</strong> 262‘651‘946 5‘662‘790 11‘276‘626 967‘035 280‘558‘397<br />
Valori netti 30.09.20<strong>06</strong><br />
Zusammenfassung Erstellungs- und Erwerbswert der Betriebsanlagen inkl. Ersatzteile<br />
Riepilogo del valore di costruzione e di acquisto degli impianti, inclusi i ricambi<br />
30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
CHF CHF<br />
Betriebsanlagen / Impianti 646‘255‘884 644‘526‘360<br />
Übertragungsleitungen / Linee di trasmissione 7‘610‘516 7‘610‘516<br />
Verteilanlagen für die Konzessionsgemeinden 37‘222‘475 36‘482‘725<br />
Impianti di distribuzione per i Comuni concedenti<br />
Bahnenergieanlage Sils 8‘127‘355 8‘127‘355<br />
Impianto per alimentazione ferrovia a Sils<br />
Ersatzteile / Ricambi 6‘149‘528 5‘930‘033<br />
Total Erstellungs-/Erwerbswert 705‘365‘758 702‘676‘989<br />
Totale valore di costruzione e di acquisto<br />
Brandversicherungswert der Sachanlagen 5<strong>06</strong>‘890‘500 507‘077‘300<br />
Valore assicuraz. contro incendi delle immobilizzaz. materiali
Drosselklappen Sufers / Valvole a farfalla, Sufers
Schieberkammer in der Kavernenzentrale Ferrera / Camera delle valvole nella centrale in caverna di Ferrera
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Anhang / Allegato<br />
10 Materialvorräte und Aufträge in Arbeit<br />
Rimanenze di materiali e commesse in lavorazione<br />
30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
CHF CHF<br />
Materialvorräte / Rimanenze di materiali 817‘564 815‘032<br />
Aufträge in Arbeit / Commesse in lavorazione 279‘696 64‘024<br />
Total / Totale 1‘097‘260 879‘056<br />
11 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen<br />
Crediti per forniture e prestazioni<br />
Partner / a partner 2‘287‘695 1‘580‘<strong>06</strong>4<br />
Dritte / a terzi 1‘298‘770 1‘073‘496<br />
Total / Totale 3‘586‘465 2‘653‘560<br />
12 Übrige Forderungen / Altri crediti<br />
Dritte / a terzi 85‘888 92‘480<br />
13 Aktive Rechnungsabgrenzungen / Ratei e risconti attivi<br />
Diverse / diversi 57‘795 11‘257<br />
14 Flüssige Mittel und Wertschriften / Disponibilità liquide e titoli<br />
Kassa, Postcheck, Banken 708‘668 1‘276‘402<br />
Cassa, assegni postali, banche<br />
Festgelder bis 6 Monate / Depositi a termine fino a 6 mesi 2‘000‘000 9‘500‘000<br />
Wertschriften / Titoli 2‘801 2‘801<br />
Total / Totale 2‘711‘469 10‘779‘203<br />
15 Eigenkapital / Patrimonio netto<br />
Das Aktienkapital besteht aus 100‘000 Namenaktien zu einem Nominalwert von je CHF 1‘000.<br />
Die Beteiligungen sind im Eigenkapitalnachweis aufgeführt.<br />
Il capitale sociale è costituito da 100‘000 azioni nominali con un valore nominale di CHF 1‘000 ciascuna.<br />
Le partecipazioni sono elencate nella Certificazione del patrimonio netto.<br />
| 39
40 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Anhang / Allegato<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
CHF CHF<br />
16 Ausstehende Anleihen Liberierungs- Frühester Kündi- Fälligkeit Nominalwert Nominalwert<br />
datum gungstermin<br />
Prestiti in essere Data di Data di Scadenza Valore Valore<br />
accensione prima disdetta nominale nominale<br />
2 ¾ % Kassascheine <strong>2005</strong>-2016 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2016 07.03.2016 10‘000‘000 10‘000‘000<br />
Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2016<br />
2 7 ⁄8 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2017 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2017 07.03.2017 10‘000‘000 10‘000‘000<br />
Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2017<br />
2 7 ⁄8 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2018 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2018 07.03.2018 10‘000‘000 10‘000‘000<br />
Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2018<br />
3 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2019 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2019 07.03.2019 10‘000‘000 10‘000‘000<br />
Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2019<br />
3 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2020 14.12.<strong>2005</strong> 14.12.2020 14.12.2020 10‘000‘000 0<br />
Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2020<br />
Anleihen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr sind in den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten bilanziert.<br />
I prestiti con una durata residua inferiore a un anno sono classificati come debiti a breve termine.<br />
17 Passivdarlehen / Debiti finanziari<br />
50‘000‘000 40‘000‘000<br />
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre / Durata residua da 1 a 5 anni 50‘000‘000 55‘000‘000<br />
Restlaufzeit über 5 Jahre / Durata residua oltre 5 anni 30‘000‘000 20‘000‘000<br />
Total / Totale 80‘000‘000 75‘000‘000<br />
18 Rückstellungen / Accantonamenti<br />
Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen<br />
Accantonamenti per Altri<br />
le imposte accantonamenti<br />
CHF CHF<br />
Bestand / Situazione all‘1.10.2004 1‘176‘823 2‘458‘900<br />
Bildung / Costituzione 0 1‘229‘450<br />
Verwendung / Utilizzo -1‘176‘823 0<br />
Bestand / Situazione al 30.09.<strong>2005</strong> 0 3‘688‘350<br />
Bildung / Costituzione 0 0<br />
Verwendung / Utilizzo 0 -3‘688‘350<br />
Bestand / Situazione al 30.09.20<strong>06</strong> 0 0<br />
1) Die Rückstellung betrifft die bestrittene Dauer der Schadloshaltung für Wasserentzug beim vormaligen Kraftwerk Thusis der Rhätischen Werke AG.<br />
Mit dem Entscheid zur Realersatzpflicht wurde die Rückstellung aufgelöst.<br />
1) L‘accantonamento riguarda la durata del contestato risarcimento per il ritiro d‘acqua dalla ex Centrale di Thusis delle Rhätische Werke AG.<br />
In seguito alla decisione relativa alla sostituzione reale, l‘accantonamento è stato sciolto.<br />
1)
19 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen<br />
Debiti per acquisti e prestazioni<br />
30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
CHF CHF<br />
Partner / verso partner 79‘969 19‘364<br />
Dritte / verso terzi 860‘315 2‘285‘434<br />
Total / Totale 940‘284 2‘304‘798<br />
20 Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten<br />
Debiti finanziari a breve termine<br />
Passivdarlehen / Debiti finanziari 15‘000‘000 30‘000‘000<br />
Total / Totale 15‘000‘000 30‘000‘000<br />
Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten betreffen Passivdarlehen<br />
mit Restlaufzeiten unter einem Jahr.<br />
In questa voce sono classificati i debiti finanziari con una durata residua<br />
inferiore a un anno.<br />
21 Passive Rechnungsabgrenzungen / Ratei e risconti passivi<br />
Aufgelaufene Schuldzinsen / Interessi passivi in corso di maturazione 2‘468‘341 2‘760‘697<br />
Wasserrechtsabgaben / Canoni idroelettrici 7‘121‘676 9‘185‘139<br />
Steuern / Imposte 7‘567‘178 8‘329‘739<br />
Übrige Rechnungsabgrenzungen / Altri ratei e risconti 1‘084‘877 839‘878<br />
Total / Totale 18‘242‘072 21‘115‘453<br />
Die Abgrenzung der Ertrags- und Kapitalsteuern erfolgt aufgrund eines Modells,<br />
welches den steuerbaren Gewinn, abhängig vom Marktwert der Energie sowie der<br />
Produktionsmenge, ermittelt. Diese Steuerabgrenzung berücksichtigt auch die<br />
erst provisorischen Veranlagungen für die Jahre 2004–20<strong>06</strong>.<br />
Il rateo per le imposte sul reddito e sul capitale avviene in base ad un modello<br />
che determina l‘utile in funzione del valore di mercato dell‘energia e della produzione.<br />
Il rateo per le imposte riguarda anche gli anni 2004-20<strong>06</strong>, per i quali esistono solo<br />
tassazioni provvisorie.<br />
| 41
42 |<br />
Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />
Anhang / Allegato<br />
Weitere Angaben / Ulteriori informazioni<br />
Transaktionen mit nahe stehenden Personen <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
Transazioni con persone vicine CHF CHF<br />
Energieaufwand / Costo dell‘energia 6‘605‘039 4‘850‘495<br />
Sonstige Lieferungen und Leistungen / Altre forniture e prestazioni 538‘791 543‘757<br />
Total Lieferungen und Leistungen von nahe stehenden Personen 7‘143‘830 5‘394‘252<br />
Totale forniture e prestazioni di persone vicine<br />
Energielieferungen gegen Erstattung der Jahreskosten an die Aktionäre 53‘900‘000 52‘700‘000<br />
Forniture di energia contro rimborso dei costi annuali agli azionisti<br />
Energielieferungen gegen Erstattung der Jahreskosten an die Rhätische Bahn 939‘025 840‘214<br />
Forniture di energia contro rimborso dei costi annuali alla Ferrovia Retica<br />
Energielieferungen an Konzessionsgemeinden, Kanton Graubünden 3‘126‘403 2‘955‘950<br />
Forniture di energia ai Comuni concedenti, al Cantone dei Grigioni<br />
Einräumung von Benützungsrechten / Cessione dei diritti d‘uso 629‘215 593‘330<br />
Sonstige Lieferungen und Leistungen / Altre forniture e prestazioni 66‘398 269‘610<br />
Total Lieferungen und Leistungen an nahe stehende Personen 58‘661‘041 57‘359‘104<br />
Totale forniture e prestazioni a persone vicine<br />
Die Position «Energieaufwand» beinhaltet den Strombezug für die Lieferung von Pumpenergie der Aktionäre, welche diese über die Jahreskosten wiederum<br />
vergüten. Ebenfalls enthalten ist der Energieankauf für die Versorgung der A13 und Gemeinden. Die «Energielieferungen an die Konzessionsgemeinden»<br />
erfolgen zu Vorzugskonditionen. Die «Einräumung von Benützungsrechten» basiert auf vertraglichen Abmachungen und betrifft die Schaltanlage Sils, Transormatoren<br />
in Sils sowie Kommunikationsanlagen. Diese werden zu branchenüblichen Konditionen abgerechnet. Bei den «sonstigen Lieferungen und Leistungen»<br />
handelt es sich um im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft durchgeführte Transaktionen, die zu marktüblichen Preisen abgewickelt<br />
wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen und Aktionären wurden bereits im Anhang unter den Positionen 11 und<br />
19 offen gelegt.<br />
La posizione «Costo dell‘energia» contiene il ritiro di energia per la fornitura di energia di pompaggio degli azionisti, che la rimborsano a loro volta tramite i<br />
costi annuali. Comprende inoltre l‘acquisto di energia per l‘approvvigionamento della A13 e i comuni. Le forniture di energia ai Comuni concedenti avvengono<br />
alle condizioni preferenziali. La cessione dei diritti d‘uso si basa su accordi contrattuali e riguarda la stazione di smistamento e trasformatori di Sils nonché<br />
impianti di comunicazione. Viene conteggiata alle condizioni di mercato in uso nel settore. Riguardo alle altre forniture e prestazioni si tratta di transazioni<br />
effettuate nell‘ambito della normale attività aziendale, regolate a prezzi di mercato correnti. Prestazioni e debiti nei confronti di persone vicine e azionisti sono<br />
già stati elencati nell‘Allegato alle voci 11 e 19.<br />
Personalvorsorge / Previdenza professionale 30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />
CHF CHF<br />
Verbindlichkeit gegenüber Vorsorgeeinrichtung 79‘824 71‘973<br />
Debito nei confronti della previdenza professionale<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
CHF CHF<br />
Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Auf die Periode Vorsorgeaufwand im<br />
Verpflichtung und Vorsorgeaufwand abgegrenzte Beiträge Personalaufwand<br />
Vantaggio / impegno economico e costi Contributi delimitati Costi per la previdenza<br />
per la previdenza per il periodo contabile nei costi del personale<br />
Vorsorgeeinrichtungen ohne Über-/Unterdeckungen 1‘085‘500 1‘085‘500 610‘700<br />
Istituzioni di previdenza senza eccedenze<br />
di copertura/sottocoperture
Eventualverbindlichkeiten / Impegni eventuali<br />
Per Bilanzstichtag 30. September 20<strong>06</strong> bestehen keine ausweispflichtige Sachverhalte.<br />
Non sussistono fatti soggetti a pubblicazione obbligatoria alla data di chiusura del<br />
bilancio 30 settembre 20<strong>06</strong>.<br />
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag / Eventi dopo la chiusura del bilancio<br />
Nach dem Bilanzstichtag vom 30. September 20<strong>06</strong> sind keine weiteren Ereignisse<br />
eingetreten, die erwähnenswert sind. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag wurden bis<br />
zum 6. November 20<strong>06</strong> berücksichtigt. An diesem Datum wurde die Jahresrechnung<br />
für die Bilanzerstellung vom zuständigen Organ der Revisionsgesellschaft PricewaterhouseCoopers<br />
AG genehmigt.<br />
Dopo la chiusura del bilancio il 30 settembre 20<strong>06</strong> non si sono verificati eventi degni<br />
di nota. Sono stati considerati gli eventi verificatisi dopo la data di chiusura del<br />
bilancio fino al 6 novembre 20<strong>06</strong>, giorno in cui il conto annuale è stato approvato<br />
dall’organo competente della società di revisione PricewaterhouseCoopers AG per la<br />
stesura del bilancio.<br />
Es bestehen keine weiteren nach Art. 663b OR oder Swiss GAAP FER ausweispflichtigen<br />
Sachverhalte.<br />
Non sussistono ulteriori fatti soggetti a pubblicazione obbligatoria secondo l’art.<br />
663b CO o i Swiss GAAP FER.<br />
| 43
44 |<br />
Verwendung des Bilanzgewinns<br />
Ripartizione dell‘utile di bilancio<br />
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, den Bilanzgewinn<br />
wie folgt zu verwenden:<br />
Il Consiglio di amministrazione propone all’Assemblea generale di ripartire<br />
l’utile di bilancio come segue:<br />
<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />
CHF CHF<br />
Vortrag vom Vorjahr / Riporto dall‘anno precedente – –<br />
Jahresgewinn / Utile d‘esercizio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />
Bilanzgewinn / Utile di bilancio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />
Dividende 4¼% (Vorjahr 4½%) 4‘250‘000 4‘500‘000<br />
Dividendo 4¼% (anno precedente 4½%)<br />
Zuweisung an die Allgemeine (gesetzliche) Reserve 225‘000 240‘000<br />
Destinazione alla riserva legale<br />
Vortrag auf neue Rechnung – –<br />
Riporto a conto nuovo<br />
Total Verwendung / Totale ripartizione 4‘475‘000 4‘740‘000<br />
Thusis, 13. Dezember 20<strong>06</strong><br />
Thusis, 13 dicembre 20<strong>06</strong><br />
Namens des Verwaltungsrats:<br />
A nome del Consiglio di amministrazione:<br />
Dr. Thomas Wagner<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis
Bericht der Revisionsstelle<br />
| 45
46 |<br />
Relazione di certificazione<br />
<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis
Titelbild: Averser-Rhein bei Campsut<br />
llustrazione della copertina: Il Reno di Avers nei pressi di Campsut<br />
Fotos: Demateo AG, Thusis und Archiv KHR<br />
Gestaltung und Druck: selva caro druck ag, Flims<br />
Spitalstrasse 7<br />
CH-7430 Thusis<br />
Tel. +41 81 635 37 37<br />
Fax +41 81 632 37 38<br />
admin@khr.ch<br />
www.khr.ch<br />
Über der Deckenverkleidung des Maschinensaals (Kavernenzentrale Ferrera)<br />
Sopra il rivestimento del soffitto della sala macchine (centrale in caverna di Ferrera)