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50. Geschäftsbericht 2005/06 50° rendiconto d'esercizio 2005/06

50. Geschäftsbericht 2005/06 50° rendiconto d'esercizio 2005/06

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<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

<strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong>


Stausee Valle di Lei mit Pizzo Stella / Il serbatoio Valle di Lei con il Pizzo Stella


Inhaltsverzeichnis<br />

Indice<br />

Geschäftstätigkeit / Attività aziendale<br />

Seite / Pagina<br />

Übersichtsplan / Schema riepilogativo 4<br />

Gesellschaftsorgane / Organi della società<br />

Verwaltungsrat / Consiglio di amministrazione 5<br />

Revisionsstelle <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> / Società di revisione <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 5<br />

Geschäftsführung / Direzione 5<br />

Leitendes Kader / Dirigenti 5<br />

Bericht des Verwaltungsrates / Relazione del Consiglio di amministrazione<br />

Zum Jubiläum fünfzig Jahre Kraftwerke Hinterrhein AG 6<br />

50esimo anniversario delle Officine idroelettriche del Reno posteriore S.A. 10<br />

Produktion / Produzione 14<br />

Betrieb und Instandhaltung / Esercizio e manutenzione 21<br />

Erneuerungen / Rinnovi 22<br />

Verschiedenes / Varie 23<br />

Aktionariat, Verwaltungsorgane und Revisionsstelle 25<br />

Azionariato, organi amministrativi e società di revisione<br />

Personal / Personale 25<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Finanzieller Überblick / Relazione finanziaria 26<br />

Erfolgsrechnung für das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 27<br />

Conto economico per l‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Bilanz per 30.09.20<strong>06</strong> / Bilancio al 30.09.20<strong>06</strong> 28, 29<br />

Geldflussrechnung / Conto dei flussi di cassa 30<br />

Eigenkapitalnachweis / Certificazione capitale proprio 31<br />

Anhang / Allegato 32<br />

Verwendung des Bilanzgewinnes<br />

Ripartizione dell‘utile di bilancio 44<br />

Bericht der Revisionsstelle 45<br />

Relazione di certificazione 46<br />

| 3


4 |<br />

Übersichtsplan<br />

Schema riepilogativo<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis


Gesellschaftsorgane Stand September 20<strong>06</strong><br />

Organi della società Situazione settembre 20<strong>06</strong><br />

Verwaltungsrat / Consiglio di amministrazione<br />

Präsident / Presidente:<br />

Dr. Thomas Wagner a. Stadtrat, Zürich<br />

Vizepräsident / Vicepresidente:<br />

Rolf W. Mathis Mitglied Konzernleitung Axpo Holding AG, Niedergösgen<br />

Jörg Aeberhard Leiter Hydraulische Produktion, Aare-Tessin AG für Elektrizität, Olten<br />

Raoul Albrecht Vizedir., Leiter Asset Mgmt. Hydr. Energie, Nordostschweizerische Kraftwerke AG, Baden<br />

Peter Briner Ständerat, Schaffhausen<br />

Dr. Ing. Giuseppe Donghi Resp. Tecnologie Impianti Idroelettrici, sett. Energia Elettrica, Edison S.p.A., Milano<br />

Karl Heiz Direktor, Rätia Energie AG, Poschiavo<br />

Christian Hössli Präsident der Gemeindekorporation Hinterrhein, Splügen<br />

Klaus Huber a. Regierungsrat, Schiers<br />

Hermann Ineichen Direktor, BKW FMB Energie AG, Münchenbuchsee<br />

Dr. Ing. Paolo Pinamonti Direttore Gestione Idroelettrica, Edison S.p.A., Bolzano<br />

Dr. Ing. Paolo Quaini Head of Portfolio Mgmt. and Trading, Edison Trading S.p.A., Milano<br />

Gino Romegialli Stv. Direktor, Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, Ennetbaden<br />

Peter Spichiger Departementssekretär der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, Zürich<br />

Dr. iur. Hans Martin Tschudi a. Regierungsrat, Riehen<br />

lic. iur. Kaspar Vogel Sekretär des Verwaltungsrates, Zürich<br />

Romano Fasani Bundeskommissär, Mesocco<br />

Geschäftsführung / Direzione<br />

Guido Conrad Direktor, Thusis<br />

Leitendes Kader / Dirigenti<br />

Werner Casutt Stv. Direktor, Kaufmännischer Leiter<br />

Die Amtsdauer sämtlicher Verwaltungsräte läuft mit der Generalversammlung im Frühjahr 2008 ab.<br />

La durata della carica di tutti i consiglieri di amministrazione scade con l‘Assemblea generale<br />

della primavera 2008.<br />

Dino Alfaré Prokurist, Leiter Technik<br />

Christian Arpagaus Prokurist, Betriebsleiter<br />

Bruno Christoffel Prokurist, Leiter Talversorgung und Netzbau<br />

Martin Farrér Prokurist, Leiter Personalwesen<br />

Giancarlo Tondini Prokurist, Leiter Bauliche Anlagen<br />

Revisionsstelle <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> / Società di revisione <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

PricewaterhouseCoopers AG, Chur<br />

| 5


Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung<br />

der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Zum Jubiläum fünfzig Jahre Kraftwerke Hinterrhein AG<br />

von Dr. Thomas Wagner, Präsident des Verwaltungsrates<br />

Jubiläumskonzert in der Bündner Arena<br />

Concerto per i 50 anni della KHR nella «Bündner Arena»<br />

6 |<br />

An der Generalversammlung vom 10. März<br />

20<strong>06</strong> haben wir die Gründung der Kraftwerke<br />

Hinterrhein AG (KHR) gefeiert. Am<br />

Abend desselben Tages gab das Zürcher<br />

Kammerorchester zum Jubiläum ein öffentliches<br />

Konzert in der Bündner Arena<br />

in Cazis, mit welchem wir unserem Dank<br />

an die Bevölkerung Ausdruck gaben. In<br />

Fortsetzung der Anlässe zum Jubiläum<br />

öffneten wir der Öffentlichkeit am 19.<br />

August 20<strong>06</strong> die Türen zu den Anlagen<br />

der KHR. Dieser Tag bot allen Interessierten<br />

die Gelegenheit, die Produktion von<br />

Strom aus einheimischer Wasserkraft zu<br />

erleben und auf geführten Rundgängen<br />

die dafür erforderlichen Anlagen und<br />

deren Technik kennen zu lernen. Auch<br />

für Verpflegung war gesorgt. Der Anlass<br />

war mit über zweitausend Besuchern ein<br />

voller Erfolg.<br />

Der weitgehend störungsfreie Betrieb<br />

unserer Anlagen ist keine Selbstverständlichkeit.<br />

In all den vergangenen Jahren<br />

ist er nicht zuletzt auch das Ergebnis der<br />

Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft<br />

der KHR-Belegschaft seit Aufnahme des<br />

Betriebes dieser Kraftwerkanlagen. Mit<br />

der Durchführung eines Personalabends<br />

haben wir den heute tätigen KHR-Mitarbeitenden<br />

mit ihren Partnerinnen und<br />

Partnern für ihren Einsatz gedankt.<br />

Seit Gründung der Kraftwerke Hinterrhein<br />

AG am 10. Dezember 1956 in<br />

Thusis ist ein halbes Jahrhundert verstrichen,<br />

was auch einen Rückblick auf die<br />

Entwicklung der Wasserkraftnutzung seit<br />

den Anfängen der Anwendung der Elektrizität<br />

in Graubünden rechtfertigt und<br />

erlaubt, einen Blick auf die Entstehung<br />

der Kraftwerke Hinterrhein AG und deren<br />

Vorgeschichte zu werfen.<br />

Die Möglichkeiten der elektrischen Beleuchtung<br />

fanden in Graubünden zuerst<br />

bei den Hoteliers grosse Beachtung. Die<br />

Anwendung der neuen Technik versprach<br />

für ihre Gäste ein ungewohntes,<br />

ja spektakuläres Ereignis zu werden. Die<br />

erste elektrische Beleuchtungsanlage,<br />

deren Strom mit Wasserkraft in einer<br />

«Hauszentrale» erzeugt wurde, liess das<br />

Kulmhotel in St. Moritz 1878 erstellen.<br />

Eine Reihe solcher Beleuchtungen wurden<br />

auch in anderen der grossen Häuser<br />

erstellt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts<br />

sind weitere private und kommunale<br />

Anlagen zur Elektrizitätserzeugung entstanden,<br />

so beispielsweise in Chur die<br />

Zentrale «Im Sand» an der unteren Rabiusa.<br />

Eine elektrische Kraftübertragung<br />

auf Distanz war indessen noch nicht<br />

erprobt. Die Zentralen für die Nutzung<br />

der Wasserkräfte konnten nur nahe bei<br />

den Verbrauchsstellen der elektrischen<br />

Energie erstellt werden. Solche Situationen<br />

waren in Graubünden zahlreich<br />

und sie wurden auch genutzt.<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

Die weisse Kohle<br />

Der kommende Siegeszug der weissen<br />

Kohle zeichnete sich anfangs des<br />

20. Jahrhunderts ab. Einerseits waren<br />

zwischen 1900 und 1910 drei neue<br />

Kraftwerke mit damals beachtlichen<br />

Leistungen in Betrieb genommen worden,<br />

nämlich das 1898/99 von der Gesellschaft<br />

für elektrochemische Industrie<br />

(Bern) für die Produktion von Karbid<br />

erstellte Elektrizitätswerk Thusis, ausgangs<br />

der Viamala. Es folgte das von<br />

der Kraftwerke Brusio AG 1904-19<strong>06</strong> erstellte<br />

Kraftwerk Brusio-Campocologno,<br />

dessen Produktion auf die elektrisch zu<br />

betreibende Zugförderung in Graubünden<br />

und für Industriebedürfnisse in der<br />

Lombardei ausgerichtet war, sowie das<br />

1907-1910 vom Elektrizitätswerk der<br />

Stadt Zürich gebaute Albulawerk in Sils<br />

für die allgemeine Stromversorgung,<br />

vorab in Zürich. Als darüber die Stadtgemeinde<br />

19<strong>06</strong> abstimmte, bestand noch<br />

keine volle Gewissheit, ob die Stromübertragung<br />

über die grosse Distanz für<br />

die Versorgung der Stadt Zürich genügend<br />

sicher und wirkungsvoll betrieben<br />

werden könnte. Andererseits hatte 1911<br />

der Schweizerische Wasserwirtschaftsverband<br />

eine Talsperrenkommission<br />

bestellt, um die Anlage aller geplanten<br />

und möglichen künstlichen Staubecken<br />

systematisch zu erfassen. Dabei sind im<br />

Einzugsgebiet des Rheines bis 1914 erste<br />

Studien für die Gesamtnutzung der<br />

Wasserkräfte von Averserrhein und Hinterrhein<br />

entstanden.<br />

Ausbau der Wasserkräfte am Hinterrhein<br />

Die elektrochemische Unternehmung<br />

mit dem Kraftwerk in Thusis wechselte<br />

1903 zur Firma Lonza in Basel. Nach<br />

Ende des ersten Weltkrieges stellte sie<br />

das Karbidwerk ein. Indessen hatte die<br />

Lonza schon vorher begonnen, den<br />

gesamten Ausbau der Hinterrhein-Wasserkräfte<br />

weiter zu entwickeln. Lonza<br />

vereinbarte 1917 und 1918 mit den Gemeinden<br />

am Hinterrhein bis Sufers und<br />

am Averserrhein die für den Ausbau der<br />

Wasserkräfte erforderlichen Konzessionensverträge.<br />

Im Juni 1920 verkaufte die Elektrizitätswerk<br />

Lonza AG die Karbidfabrik mit<br />

Kraftwerk an die damals in Thusis gegründete<br />

Rhätische Werke für Elektrizität<br />

AG (RW). Mit dem Verkauf übergab<br />

Lonza ihre Ausbauprojekte an RW, auf<br />

welche sie auch die 1917 und 1918<br />

erworbenen Wasserrechte übertrug.<br />

Die RW wandten sich in der Folge der<br />

Versorgung der Rhätischen Bahn (RhB)<br />

mit Einphasen-Traktionsenergie zu, erweiterten<br />

die Stromabgabe zu den Gemeinden<br />

ins Schams und führten die


Abklärungen und Vorbereitungen für<br />

den Ausbau der Hinterrheinwasserkräfte<br />

weiter. Allerdings waren für die erforderliche<br />

Speicherung der Sommerabflüsse<br />

damals sechs Stauseen und drei Kraftwerke<br />

oberhalb Andeer vorgesehen.<br />

Der weitaus grösste Stausee war mit 60<br />

Mio. m 3 bei Nufenen geplant.<br />

Erweiterung der Trägerschaft<br />

Motor Columbus AG überarbeitete<br />

1930/31 das Konzept zur Nutzung der<br />

Hinterrhein-Wasserkräfte. 1934 beteiligten<br />

RW und ihre Hauptaktionäre die<br />

Stadt Zürich (EWZ) an den Projektarbeiten.<br />

Ferner engagierte sich ab 1941<br />

die NOK an den Bestrebungen zur Nutzbarmachung<br />

der Wasserkräfte des Hinterrheines.<br />

Am 25. August 1942 bildete<br />

sich unter Federführung der Rhätischen<br />

Werke das Konsortium Kraftwerke Hinterrhein,<br />

dem als weitere Gesellschafter<br />

die Stadt Zürich, die Nordostschweizerische<br />

Kraftwerke AG, die Bernische<br />

Kraftwerke AG, die Aare-Tessin AG für<br />

Elektrizität, die Kraftwerke Brusio AG<br />

und die Società Edison, Mailand, angehörten.<br />

1943 trat das EW Basel dem<br />

Konsortium bei. Es umfasste damit die<br />

acht nachmaligen Gründer der KHR.<br />

Damals lag das bis Sils reichende Dreistufenprojekt<br />

der Motor Columbus vor.<br />

Es umfasste drei Zentralen sowie zwei<br />

Speicher, einen bei Sufers und den grossen<br />

Stausee Rheinwald. Letzter beeinträchtigte<br />

die territoriale Integrität der<br />

Gemeinden Splügen, Medels und Nufenen<br />

und die Lebensgrundlagen ihrer<br />

Bewohner ganz erheblich, sodass die<br />

Gemeindeversammlungen im August<br />

1942 die Verleihungsgesuche der RW<br />

ablehnten.<br />

Mitten im zweiten Weltkrieg stehend,<br />

erachtete das Konsortium die Realisierung<br />

des Projektes für dringend. Das<br />

Konsortium gelangte mit dem Gesuch<br />

an die Regierung Graubündens, anstelle<br />

der Gemeinden die drei fehlenden<br />

Verleihungen zu erteilen. Im März 1944<br />

lehnte der Kleine Rat (Regierungsrat)<br />

des Kantons Graubünden das Gesuch<br />

ab. Einen Rekurs an den Bundesrat wies<br />

dieser im November 1946 zurück. Das<br />

Konsortium mit seinem Vorbereitungs-<br />

und Projektierungsausschuss war somit<br />

gezwungen, die neue Situation mit der<br />

Projektverfasserin Motor-Columbus zu<br />

überprüfen.<br />

Projekt Valle di Lei – Hinterrhein<br />

Im Mai 1947 reichte das Konsortium<br />

dem zuständigen Eidgenössischen Departement<br />

sowie dem Bauamt des Kantons<br />

Graubünden ein generelles Vorprojekt<br />

Valle di Lei – Hinterrhein mit dem<br />

grossen Speicher Valle di Lei ein. Damit<br />

war der Ausbau der Hinterrhein-Wasserkräfte<br />

unter Einbezug des in Italien<br />

liegenden Valle di Lei neu lanciert. Für<br />

die Realisierung des Projektes waren die<br />

nötigen, mannigfaltigen und anspruchsvollen<br />

Voraussetzungen noch zu schaffen.<br />

Im September 1947 nahmen die<br />

von den beiden Regierungen ernannten<br />

Delegationen die Verhandlung Schweiz<br />

- Italien auf. Allerdings lagen Vorprojekte<br />

von Seiten der Schweiz und Italien<br />

vor. Die Verhandlungen gelangten am<br />

18. Juni 1949 zum Abschluss mit der<br />

Vereinbarung zwischen der Schweiz<br />

und Italien über die Verleihung der Wasserkräfte<br />

des Reno di Lei, ergänzt mit<br />

einem Zusatzprotokoll bezüglich einer<br />

Grenzbereinigung im Bereich des Valle<br />

di Lei und der freien Ausfuhr von 20 %<br />

der in den projektierten Kraftwerken<br />

Ferrera, Bärenburg und Sils erzeugten<br />

Energie nach Italien. Ferner war für die<br />

im Valle di Lei untergehenden Alpen,<br />

teilweise unter Zupachtung der in der<br />

Schweiz liegenden Alpen Bles, Emet,<br />

Preda und Sovrana, Ersatz zu beschaffen,<br />

was zusätzliche Vereinbarungen<br />

zwischen der Schweiz und Italien betreffend<br />

den Grenzverkehr, Zoll- und<br />

tierpolizeiliche Vorschriften erforderte,<br />

welche in einem Notenwechsel Schweiz<br />

- Italien festgehalten sind.<br />

An das damalige Eidgenössische Post-<br />

und Eisenbahndepartement und an<br />

das Ministero di Lavori Publici waren<br />

Verleihungsgesuche für die Nutzbarmachung<br />

der in der Schweiz, bzw. in<br />

Italien liegenden Gewässerstrecken, zu<br />

stellen. Im Sommer 1947 wurden die<br />

Verhandlungen mit den Gemeinden<br />

am Hinterrhein über die neue Erteilung<br />

der Wasserrechte, anstelle derjenigen<br />

der bestehenden Konzessionsverträge,<br />

aufgenommen. Ferner waren Verhandlungen<br />

mit den Alpbesitzern über den<br />

Erwerb ihrer im Valle di Lei untergehenden<br />

Güter zu führen. In der Folge<br />

wurden sie durch das Consorzio Valle di<br />

Lei vertreten.<br />

Am 25. November 1952 schlossen die<br />

Eidgenossenschaft und die italienische<br />

Republik, wie im Protokoll zur Vereinbarung<br />

vom 18. Juni 1949 festgehalten,<br />

das Übereinkommen über eine Grenzbereinigung<br />

im Valle di Lei ab. Es hatte<br />

den Zweck, dass die grosse Talsperre<br />

Valle di Lei im Zeitpunkt ihrer Kollaudation<br />

auf das Territorium der Schweiz<br />

zu stehen kommt. Dieses Abkommen<br />

genehmigte die Bundesversammlung<br />

am 27. März 1953. In Italien genehmigte<br />

der Senat im Dezember 1954 das<br />

Grenzbereinigungsabkommen und die<br />

Vereinbarung Schweiz - Italien betreffend<br />

Reno di Lei vom 18. Juni 1949. Am<br />

24. Februar 1955 folgten die Genehmi-<br />

Bau der Staumauer Valle di Lei<br />

Costruzione della diga in Valle di Lei<br />

| 7


Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Zum Jubiläum fünfzig Jahre Kraftwerke Hinterrhein AG<br />

von Dr. Thomas Wagner, Präsident des Verwaltungsrates<br />

Die Maschinenkaverne Ferrera beim Abschluss<br />

des Felsausbruches<br />

La sala macchine in caverna a Ferrera al termine<br />

dei lavori di sbancamento<br />

8 |<br />

gungen durch die Deputiertenkammer.<br />

Die Abkommen sind durch Austausch<br />

der Ratifikationsurkunden am 23. April<br />

1955 in Rom in Kraft getreten.<br />

Die Verleihungen der Wasserrechte<br />

der Gemeinden am Hinterrhein vom<br />

13. März 1954 hat die Regierung des<br />

Kantons Graubünden am 5. November<br />

1955 genehmigt. Im November<br />

und Dezember 1955 stimmten Edison<br />

und RW der italienischen Verleihung<br />

betreffend Reno di Lei zu und erklärte<br />

RW Annahme der Verleihung des Bundesrates<br />

zuhanden der zu gründenden<br />

KHR. Darauf beschloss der Bundesrat<br />

am 16. Dezember 1955 die Erteilung<br />

der Rechte zur Nutzung der Wasserkraft<br />

an den Gewässern im Avers und erging<br />

am 21. Dezember 1955 das Dekret zur<br />

Verleihung der Wasserkräfte des Reno<br />

di Lei. Diese Verleihungen wurden am<br />

27. bzw. am 31. Januar 1956 in Kraft<br />

gesetzt. Die Wasserrechtsverleihungen<br />

der Gemeinden am Hinterrhein traten<br />

am 1. Februar 1956 in Kraft.<br />

Der Kanton Graubünden machte von<br />

der ihm mit der Revision des kantonalen<br />

Wasserrechtsgesetzes von 1954 eingeräumten<br />

Möglichkeit Gebrauch, sich an<br />

KHR zu beteiligen. Er schloss deshalb<br />

mit den acht Gründern der KHR im<br />

Oktober 1955 eine Vereinbarung über<br />

seine Beteiligung als Partner am Aktienkapital<br />

der KHR. Einschliesslich einer<br />

Beteiligung der Verleihungsgemeinden<br />

von bis zu drei Prozent am Aktienkapital<br />

der KHR umfasste die Beteiligung seitens<br />

Graubünden insgesamt 15%. Mit Volksbeschluss<br />

vom 29. April 1956 wurde die<br />

Beteiligung des Kantons Graubünden<br />

an KHR genehmigt.<br />

Nun stand der Realisierung des Projektes<br />

nichts mehr im Weg. Am 10. Dezember<br />

1956 wurden die Kraftwerke<br />

Hinterrhein AG mit Sitz in Thusis unter<br />

Beteiligung des Kantons Graubünden<br />

und der Gemeinden gegründet. Mit der<br />

Beteiligung der Società Edison, Mailand,<br />

als italienischer Partner, war das Ziel, das<br />

grenzüberschreitende Werk Valle di Lei<br />

- Hinterrhein zu realisieren, erreicht. Es<br />

begann eine beidseitig fruchtbare Zusammenarbeit<br />

zwischen KHR und ihren<br />

Partnern.<br />

Auf Grund seiner Beteiligung verlangte<br />

der Kanton während der Bauzeit des<br />

Kraftwerkes Sils, dass der RhB rund 15<br />

Mio. kWh jährlich zulasten seiner Beteiligung<br />

zur Verfügung gestellt werden. In<br />

der Folge wurden in der Zentrale Sils,<br />

als Sonderanlage des Kantons Graubünden,<br />

zwei Pelton-Einphasengruppen<br />

von zusammen 5 MW Leistung<br />

eingebaut, welche ihre Produktion ins<br />

Fahrleitungsnetz der RhB abgeben.<br />

Die Bahnstrommaschinen gingen am<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

15. Juli bzw. am 7. Oktober 1961 in<br />

Betrieb. Für die einzelnen Werkstufen<br />

wurden als Bauzeiten vorgesehen:<br />

1957-1961 Bärenburg-Sils; 1958-1962<br />

Valle di Lei-Ferrera und 1959-1963 Ferrera/Sufers-Bärenburg.<br />

Der Bau der Kraftwerke<br />

Der Bau der Kraftwerke Hinterrhein in<br />

den Jahren 1956 bis 1963 war damals<br />

eines der grössten Projekte der Schweiz<br />

und eine beeindruckende Demonstration<br />

der Willensstärke und Leistungsfähigkeit.<br />

Am 1. April 1957 wurde<br />

der erste Spatenstich ausgeführt. Gebaut<br />

und ausgerüstet wurden danach<br />

37 km neue Strassen und Wege, zehn<br />

Seilbahnen, dreizehn Bachfassungen,<br />

fünf Staumauern, 59 km Stollen und<br />

Schächte, drei Zentralen, 108 km Übertragungsleitungen<br />

und anderes mehr.<br />

Die Anlagen auf italienischem Gebiet<br />

wurden, gestützt auf die Projekte der<br />

Società Edison in Mailand, diejenigen<br />

auf schweizerischem Gebiet, gestützt<br />

auf die Projekte der Motor-Columbus<br />

AG in Baden, erstellt.<br />

Der Höchststand der Belegschaft auf<br />

allen Baustellen zusammen wurde mit<br />

3390 Mann im Jahre 1959 erreicht.<br />

Die Mannschaft rekrutierte sich auf<br />

den Baustellen in der Schweiz zu 80%<br />

aus Italienern, im Valle di Lei waren<br />

es gar ausschliesslich Italiener. Der<br />

durchschnittliche Stundenlohn betrug<br />

bei Baubeginn Fr. 2.75, bei Bauende<br />

Fr. 4.–. Gearbeitet wurde an sechs Tagen<br />

pro Woche, das Wochenpensum<br />

lag bei 60 Stunden. Für Verpflegung<br />

und Unterkunft standen Schlafbaracken<br />

und Kantinen zur Verfügung. Zu<br />

Baubeginn betrugen die Kosten für die<br />

Verpflegung Fr. 6.–, für die Unterkunft<br />

70 Rappen pro Tag. Diese Preise wurden<br />

später den Lohnerhöhungen angepasst.<br />

Zur Unterhaltung waren Wanderkinos<br />

unterwegs, hin und wieder wurde auch<br />

heftig gefeiert.<br />

Sieben Jahre nach der Gründung, am<br />

10./11. September 1963, wurde die<br />

Kraftwerkanlage Hinterrhein-Valle di Lei<br />

feierlich eingeweiht und dem Betrieb<br />

übergeben.<br />

Der Bau der Kraftwerksgruppe Hinterrhein<br />

brachte auf vielen Teilgebieten des<br />

Kraftwerkbaus innovative Entwicklungen,<br />

die mit dazu beitrugen, die schweizerische<br />

Industrie mit ihrer bautechnischen<br />

und konstruktiven Erfahrung<br />

zur Weltspitze aufrücken zu lassen.<br />

Wichtige Erneuerungen der Anlagen<br />

in der Zeit nach dem Bau<br />

In den ersten Jahren nach der Inbetriebnahme<br />

der Anlagen waren teilweise<br />

umfangreiche Garantiearbeiten an Tur-


inen, Pumpen, Generatoren und Transformatoren<br />

in Kauf zu nehmen. Im Laufe<br />

des folgenden 10-jährigen Betriebs<br />

wurden verschiedene Anlageteile einer<br />

Überprüfung und Revision unterzogen.<br />

Neue Erkenntnisse bei Material und<br />

Konstruktion verminderten Störungen.<br />

Allmählich spielten sich die Anlagen ein<br />

und es konnte ein Betrieb im vorgesehenen<br />

Rahmen gefahren werden.<br />

In der Zeit nach 1966 wurde die Schaltanlage<br />

Sils um weitere 380-kV-Felder<br />

erweitert und die für den Verbundbetrieb<br />

wichtige Schaltanlage wurde mit<br />

dem Vollausbau des 380-kV-Teils der<br />

220/380-kV-Schaltanlage in Sils im Jahre<br />

1970 abgeschlossen. In den nachfolgenden<br />

Jahren waren Erneuerungen<br />

von Anlageteilen und Anpassungen nötig,<br />

um die Betriebssicherheit und die<br />

Zuverlässigkeit der Anlage zu sichern.<br />

1985 wurde die, für total sieben Felder<br />

konzipierte, 380-kV-Schaltanlage erweitert.<br />

Gleichzeitig bestand zusätzlicher<br />

Bedarf an Transformatorenleistung.<br />

Die Erweiterungsarbeiten wurden in<br />

verschiedenen Phasen durchgeführt<br />

und waren 1989 abgeschlossen. In den<br />

nachfolgenden Jahren erfolgten laufend<br />

Erneuerungen und Umbauten, sowohl<br />

in den 220- und den 380-kV-Feldern. In<br />

einem umfangreichen Projekt wurde von<br />

1996 bis 1998 die umfassende, feldweise<br />

Erneuerung der 220-kV-Schaltanlage<br />

Sils bei laufendem Betrieb durchgeführt.<br />

In den 220-kV-Schaltanlagen Bärenburg<br />

und Ferrera mussten 1998/1999 die<br />

alten Druckluftleistungsschalter durch<br />

moderne SF6-Leistungsschalter ersetzt<br />

werden. Ausgetauscht worden sind<br />

gleichzeitig die 220-kV-Messgruppen.<br />

Die neue Dotiergruppe in der Zentrale<br />

Bärenburg lieferte ab Oktober 1968 ihre<br />

Energie in das 16-kV-Talversorgungsnetz.<br />

Für das 1961 stillgelegte Kraftwerk Thusis<br />

wurde eine neue Konzession erworben.<br />

Ein modernisiertes Werk sicherte<br />

die Nutzung des Rest- und Dotierwassers<br />

auf dieser Stufe. Die Inbetriebnahme<br />

des Kraftwerks Thusis datiert auf<br />

Ende 1969.<br />

Im Kraftwerk Ferrera wurde die dritte<br />

Speicherpumpe im April 1972 in Betrieb<br />

genommen.<br />

Das Verteilnetz in den Konzessionsgemeinden<br />

ist laufend erweitert worden<br />

und aufgrund des steigenden Stromverbrauchs<br />

waren bestehende Ortstransformatoren<br />

zu vergrössern oder<br />

neu zu bauen. Mit dem Bau von neuen<br />

50/16-kV-Unterwerken wurde das<br />

Talversorgungsnetz mit weiteren leistungsfähigen<br />

Einspeisemöglichkeiten<br />

erweitert. Auf Wunsch der Gemeinden<br />

sind die bestehenden Niederspan-<br />

nungsfreileitungen in den Gemeinden<br />

nach und nach durch Kabelleitungen<br />

ersetzt worden. Zwecks Verstärkung der<br />

Noteinspeisung ins Talversorgungsnetz<br />

erfolgte 20<strong>06</strong> die Ablösung des bestehenden<br />

4-MVA-Transformators durch<br />

einen leistungsstärkeren von 10 MVA.<br />

Mit Erneuerungen des Rostschutzes in<br />

den Druckleitungen und baulichem Unterhalt<br />

an Druckstollen, Tief- und Hochbauten<br />

wurden die Anlagen in einem<br />

betriebssicheren und guten Zustand<br />

gehalten. Auch dem Unterhalt und der<br />

Erneuerung der Kommunikationseinrichtungen<br />

ist die nötige Beachtung geschenkt<br />

worden.<br />

Nach mehr als 30-jährigem Betrieb bereiteten<br />

die zwei 400-MVA-Transformatoren<br />

in Sils zunehmend Probleme, so<br />

dass die Projektierungsarbeiten zur Erneuerung<br />

fortgesetzt wurden. Die erste<br />

neue 600-MVA-Transformatorengruppe<br />

konnte im Frühjahr 1994 erstmals ans<br />

Netz geschaltet werden. Im Jahre 1995<br />

fand die Inbetriebnahme der zweiten<br />

Transformatorengruppe statt.<br />

Im 1990 erfolgte der Einbau einer Dotierturbinengruppe<br />

in Sufers.<br />

Die Projektierung für die Erneuerung der<br />

Zentralen Leitstelle Sils (ZLS) begann im<br />

1989. Die Ausführung erstreckte sich<br />

über die nächsten Jahre und umfasste<br />

zunehmend auch die Aussenstellen. Im<br />

April 1994 waren die Arbeiten an der<br />

ZLS soweit vorangeschritten, dass in<br />

der Zentrale Bärenburg vom durchgehenden<br />

Schichtbetrieb auf Zweischichtbetrieb<br />

übergegangen werden konnte.<br />

Zudem bestand nun die Möglichkeit,<br />

die Unterwerke von der ZLS aus fernzusteuern.<br />

Im Sommer 1993 fand der Spatenstich<br />

und Baubeginn für den Neubau des<br />

Zentrallagers und des Stützpunkts der<br />

Talversorgung in Thusis statt.<br />

Damit die Anlagen in der Zentrale Sils<br />

den gestiegenen Anforderungen der<br />

Bahnversorgung der RhB genügten,<br />

erfolgte im 1994 der Umbau und eine<br />

Modernisierung.<br />

Nachdem sich die Erneuerung der über<br />

40-jährigen Maschinentransformatoren<br />

in der Zentrale Ferrera als notwendig<br />

erwiesen hatte, wurde der Ersatz aller<br />

10 Pole in drei Etappen bis Ende 20<strong>06</strong><br />

vorgesehen. Die ersten Pole konnten<br />

termingerecht bis Dezember <strong>2005</strong> geliefert<br />

werden. Die Lieferung und Inbetriebnahme<br />

der restlichen Pole erfolgte<br />

im Jahre 20<strong>06</strong>.<br />

In der Zentrale Sils sowie im KW Thusis<br />

wurden die Brandschutzeinrichtungen<br />

in den Jahren 1996/97 saniert. Die komplette<br />

Erneuerung der Brandschutz-,<br />

Lüftungs- und Klimaanlagen in der<br />

Zentrale Ferrera erfolgte in den Jahren<br />

1999/2000. Die Erneuerung der Brandschutz-<br />

und Lüftungsanlagen in der<br />

Zentrale Bärenburg konnte im 20<strong>06</strong> abgeschlossen<br />

werden.<br />

In sämtlichen Wasserfassungen wurden<br />

von 1997 bis 2001 die ölhydraulischen<br />

Antriebe durch elektromechanische<br />

Spindelantriebe ersetzt. Damit konnte<br />

den hohen Sicherheitsanforderungen<br />

betreffend Gewässerschutz Rechnung<br />

getragen werden.<br />

Die vorangehende Aufzählung zeigt<br />

nur einen Teil der Erneuerungen der<br />

Anlagen. Daneben wurden unzählige<br />

Reparatur-, Revisions-, und Unterhaltsarbeiten<br />

ausgeführt, welche ebenfalls<br />

einen gewichtigen Teil dazu beitrugen,<br />

dass die Anlagen der KHR den heutigen<br />

Zustand aufweisen.<br />

Ausblick<br />

Die Nutzung der Wasserkraft ist in der<br />

Schweiz politisch, ökologisch und auch<br />

wirtschaftlich gut verankert. Indes dürfen<br />

wir nicht tatenlos auf den Lorbeeren<br />

unserer Vorfahren ausruhen. Vielmehr<br />

bedarf es immer wieder grosser<br />

Anstrengungen, um die Vorzüge der<br />

Wasserkraft als verlässlicher Energielieferant<br />

zu bekräftigen und auch den Weg<br />

zu ebnen, um möglichen, realistischen<br />

Entwicklungspotentialen eine Chance<br />

zu geben. Dabei ist mit Blick auf die<br />

Zukunft der Erneuerung und dem Unterhalt<br />

der Kraftwerkanlagen die nötige<br />

Beachtung zu schenken. Deshalb sind<br />

bereits neue Studien und Projekte in Planung,<br />

die eine Gesamterneuerung der<br />

Anlagen der KHR vorsehen. Damit soll<br />

sichergestellt werden, dass auch für die<br />

restliche Konzessionsdauer die Anlagen<br />

weiterhin zuverlässig und sicher sind, so<br />

wie sie es in der Vergangenheit waren.<br />

Dr. Thomas Wagner<br />

Präsident des Verwaltungsrates<br />

| 9


10 |<br />

Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale<br />

ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

50esimo anniversario delle Officine idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />

Dr. Thomas Wagner, Presidente del Consiglio di amministrazione<br />

Bau der Staumauerzentrale Bärenburg<br />

Costruzione della centrale di Bärenburg nella diga<br />

In occasione dell’Assemblea generale<br />

del 10 marzo 20<strong>06</strong> abbiamo celebrato<br />

l’anniversario della fondazione delle Officine<br />

idroelettriche del Reno posteriore<br />

S.A. (KHR). Quale segno di riconoscenza<br />

nei confronti della popolazione locale, la<br />

sera dello stesso giorno abbiamo offerto<br />

un concerto pubblico dell’Orchestra da<br />

camera di Zurigo nella «Bündner Arena»<br />

di Cazis. I festeggiamenti sono proseguiti<br />

il 19 agosto 20<strong>06</strong> con la giornata delle<br />

porte aperte negli impianti della KHR:<br />

un’opportunità per tutti gli interessati di<br />

assistere in prima persona alla produzione<br />

di energia idroelettrica indigena e di<br />

saperne di più – grazie a visite guidate<br />

– sui relativi impianti o sulla rispettiva<br />

tecnica. Si è provveduto anche al vitto.<br />

Le oltre duemila presenze hanno siglato<br />

il grande successo dell’evento.<br />

Un esercizio dei nostri impianti sostanzialmente<br />

privo di guasti non è cosa<br />

ovvia, bensì il risultato, fra l’altro,<br />

dell’affidabilità ed efficienza dei collaboratori<br />

in tutti questi anni. Con una serata<br />

dedicata al personale si è espressa gratitudine,<br />

per il loro impegno, a tutte le<br />

collaboratrici e i collaboratori della KHR<br />

– e rispettivi partner – attualmente attivi.<br />

È ormai trascorso mezzo secolo dalla<br />

fondazione delle Officine idroelettriche<br />

del Reno posteriore S.A. il 10 dicembre<br />

1956 a Thusis. Questo anniversario<br />

giustifica un excursus sullo sviluppo dello<br />

sfruttamento delle forze idriche dagli<br />

inizi dell’utilizzo dell’elettricità nel Cantone<br />

dei Grigioni. Ci sia consentito uno<br />

sguardo retrospettivo sulla nascita delle<br />

Officine idroelettriche del Reno posteriore<br />

S.A. e i relativi antefatti.<br />

Inizialmente nel Cantone dei Grigioni la<br />

possibilità di avere un’illuminazione elettrica<br />

destò grande interesse soprattutto<br />

fra gli albergatori. L’applicazione della<br />

nuova tecnica prometteva di diventare<br />

un evento spettacolare per i loro ospiti.<br />

Il primo impianto di illuminazione elettrica<br />

– la cui energia veniva prodotta<br />

con forza idrica in una «centrale interna»<br />

– fu installato all’Hotel Kulm di St.<br />

Moritz nel 1878. Una serie di impianti<br />

di illuminazione simili fu realizzata anche<br />

in altri grandi complessi alberghieri.<br />

Prima della fine del 19esimo secolo<br />

sorsero altri impianti, privati e comunali,<br />

per la produzione di elettricità, come ad<br />

esempio la centrale «Im Sand»“ a Coira<br />

nei pressi del torrente Rabiusa. A quei<br />

tempi l’energia elettrica non si trasportava<br />

ancora a distanza. Le centrali<br />

per lo sfruttamento della forza idrica<br />

potevano sorgere solo nelle vicinanze<br />

dei punti di consumo dell’energia elettrica.<br />

Nel Cantone dei Grigioni queste<br />

situazioni favorevoli erano numerose e<br />

vennero sfruttate.<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

Il carbone bianco<br />

Il trionfo del carbone bianco cominciò a<br />

delinearsi agli inizi del 20esimo secolo.<br />

Fra il 1900 e il 1910 entrarono in esercizio<br />

tre nuove centrali idroelettriche di una<br />

potenza per quei tempi considerevole:<br />

l’Elektrizitätswerk di Thusis, costruita nel<br />

1898/99 alla fine della Viamala dalla Società<br />

per l’industria elettrochimica (Berna)<br />

per la produzione di carburo. Seguì<br />

la centrale idroelettrica Brusio-Campocologno<br />

realizzata dalle Forze Motrici<br />

Brusio SA nel 1904-19<strong>06</strong>: la sua produzione<br />

era destinata alla trazione elettrica<br />

della ferrovia nei Grigioni e ad esigenze<br />

industriali in Lombardia. Sorse infine a<br />

Sils la centrale Albula costruita nel 1907-<br />

1910 dall’azienda elettrica della città<br />

di Zurigo per l’approvvigionamento<br />

generale di energia elettrica in primo<br />

luogo a Zurigo. Quando nel 19<strong>06</strong> il<br />

comune di Zurigo votò al riguardo,<br />

non c’era ancora piena certezza che<br />

per l’approvvigionamento della città di<br />

Zurigo si potesse gestire la trasmissione<br />

dell’elettricità su grandi distanze con<br />

sufficiente sicurezza ed efficacia. D’altro<br />

canto nel 1911 l’Associazione svizzera<br />

di economia delle acque aveva nominato<br />

una Commissione dighe per rilevare<br />

sistematicamente gli impianti di tutti i<br />

serbatoi artificiali progettati e possibili.<br />

In questo contesto, fino al 1914 nel bacino<br />

imbrifero del Reno sono nati primi<br />

studi per l’utilizzazione di tutte le forze<br />

idriche del Reno di Avers e del Reno posteriore.<br />

Potenziamento dell’utilizzo delle<br />

acque del Reno posteriore<br />

Nel 1903 la ditta elettrochimica con la<br />

centrale di Thusis passò alla ditta Lonza<br />

di Basilea, che sospese la produzione<br />

di carburo dopo la fine della prima<br />

guerra mondiale. La Lonza aveva cominciato<br />

già in precedenza a sviluppare<br />

l’ampliamento delle centrali idroelettriche<br />

del Reno posteriore. Nel 1917<br />

e 1918 Lonza concordò con i comuni<br />

dell’Hinterrhein fino a Sufers e con quelli<br />

del Reno di Avers i contratti di concessione<br />

necessari per l’ampliamento degli<br />

impianti idroelettrici.<br />

Nel giugno del 1920 l’azienda elettrica<br />

Lonza AG vendette la fabbrica di carburo<br />

con la centrale alla Rhätische Werke<br />

für Elektrizität AG (RW) fondata a quel<br />

tempo a Thusis. Con la vendita, Lonza<br />

passò il proprio progetto di ampliamento<br />

alla RW, a cui furono trasferiti anche i<br />

diritti di utilizzo delle acque acquisiti nel<br />

1917 e 1918. La RW si dedicò, quindi,<br />

all’approvvigionamento della Ferrovia<br />

Retica con energia monofase, ampliò la<br />

fornitura di energia ai comuni a Schams<br />

e proseguì con i chiarimenti e i prepa-


ativi per il potenziamento dell’utilizzo<br />

delle acque del Reno posteriore. A quei<br />

tempi, per la necessaria accumulazione<br />

dei deflussi estivi erano previsti sei<br />

serbatoi e tre centrali sopra Andeer. Il<br />

serbatoio di gran lunga più grande fu<br />

progettato – con 60 mio. m 3 – nei pressi<br />

di Nufenen.<br />

Nuovi consorziati<br />

Nel 1930/31 Motor Columbus AG elaborò<br />

il concetto dello sfruttamento delle<br />

forze idriche del Reno posteriore. Nel<br />

1934 la RW e i suoi azionisti principali<br />

lasciarono che anche la città di Zurigo<br />

(EWZ) partecipasse ai lavori di progettazione.<br />

A partire dal 1941, inoltre, la<br />

NOK si impegnò nell’intento di utilizzare<br />

la forza idrica del Reno posteriore.<br />

Il 25 agosto 1942 si costituì il Consorzio<br />

Officine del Reno posteriore sotto la direzione<br />

della Rhätische Werke, al quale<br />

appartenevano, quali ulteriori consorziati,<br />

la città di Zurigo, la Nordostschweizerische<br />

Kraftwerke AG, la Bernische<br />

Kraftwerke AG, la Aar e Ticino SA di<br />

Elettricità, la Forze Motrici Brusio SA e la<br />

Società Edison, Milano. Nel 1943 anche<br />

la EW Basel entrò a far parte del Consorzio,<br />

che comprendeva così le otto società<br />

che in seguito avrebbero fondato<br />

la KHR.<br />

A quei tempi la Motor Columbus aveva<br />

elaborato un progetto che prevedeva<br />

tre salti fino a Sils. Contemplava tre centrali<br />

e due serbatoi, uno presso Sufers<br />

e il grande lago artificiale Rheinwald.<br />

Quest’ultimo avrebbe compromesso<br />

sensibilmente l’integrità territoriale dei<br />

comuni di Splügen, Medels e Nufenen<br />

come pure la base esistenziale dei loro<br />

cittadini: nell’agosto del 1942, quindi,<br />

le assemblee comunali respinsero le richieste<br />

di rilascio delle concessioni della<br />

RW.<br />

Nel corso della seconda guerra mondiale<br />

il Consorzio reputò urgente la realizzazione<br />

del progetto. Fece richiesta<br />

al Governo del Cantone dei Grigioni<br />

di rilasciare, al posto dei tre comuni, le<br />

concessioni mancanti. Nel marzo 1944<br />

il Piccolo Consiglio (Consiglio di Stato)<br />

del Cantone dei Grigioni rifiutò la richiesta.<br />

Nel novembre 1946 il Consiglio<br />

federale respinse il ricorso inoltratogli.<br />

Il Consorzio, con le sue commissioni di<br />

preparazione e progettazione, fu dunque<br />

costretto a riesaminare la nuova<br />

situazione con la ditta progettista Motor-Columbus.<br />

Progetto Valle di Lei–Hinterrhein<br />

Nel maggio del 1947 il Consorzio inoltrò<br />

al Dipartimento federale competente e<br />

all’Ufficio tecnico dei Grigioni un progetto<br />

preliminare di carattere generale<br />

riguardante la zona Valle di Lei-Hinterrhein<br />

con un grande serbatoio in Valle<br />

di Lei. Con questo progetto si rilanciò<br />

il discorso dell’ampliamento degli impianti<br />

per l’utilizzazione delle acque coinvolgendo<br />

anche la Valle di Lei, situata in<br />

territorio italiano. Per la realizzazione del<br />

progetto si dovevano però ancora creare<br />

molteplici e importanti presupposti. Nel<br />

settembre del 1947 le delegazioni nominate<br />

dai rispettivi governi iniziarono<br />

le trattative fra Italia e Svizzera. Tuttavia<br />

bisognava tener conto dei progetti preliminari<br />

presentati sia da parte svizzera<br />

che da parte italiana. Le trattative si conclusero<br />

il 18 giugno 1949 con l’Accordo<br />

tra la Svizzera e l’Italia concernente la<br />

concessione di forze idrauliche del Reno<br />

di Lei, documento completato da un<br />

protocollo addizionale riguardante una<br />

modifica del confine di stato nei pressi<br />

della Valle di Lei e l’esportazione libera<br />

verso l’Italia del 20% dell’energia idroelettrica<br />

prodotta nelle centrali progettate<br />

di Ferrera, Bärenburg e Sils. Occorreva<br />

inoltre trovare una soluzione alternativa<br />

per le alpi che in Valle di Lei sarebbero<br />

scomparse sott’acqua. La situazione<br />

fu risolta in parte con l’affitto delle alpi<br />

Bles, Emet, Preda e Sovrana su territorio<br />

svizzero, il che implicò la necessità<br />

di trovare ulteriori accordi tra la Svizzera<br />

e l’Italia riguardanti il traffico frontaliero<br />

e le direttive doganali e in materia<br />

di bestiame, fissati in uno scambio di<br />

note relative all‘Accordo tra la Svizzera<br />

e l‘Italia concernente la concessione di<br />

forze idrauliche del Reno di Lei.<br />

Le richieste di concessione per l’utilizzo<br />

dei corsi d’acqua situati sia su territorio<br />

svizzero che italiano dovevano essere<br />

inoltrate all’allora Dipartimento federale<br />

delle poste e delle ferrovie rispettivamente<br />

al Ministero dei Lavori Pubblici.<br />

Nell’estate 1947 ebbero inizio le trattative<br />

con i comuni dell’Hinterrhein per la<br />

nuova concessione di forze idrauliche in<br />

sostituzione dei contratti di concessione<br />

esistenti. Furono inoltre necessarie trattative<br />

con i proprietari delle alpi – che<br />

in seguito furono rappresentati dal Consorzio<br />

Valle di Lei – per l’acquisto delle<br />

proprietà che sarebbero state sommerse<br />

in Valle di Lei.<br />

Il 25 novembre 1952 la Confederazione<br />

svizzera e la Repubblica italiana giunsero<br />

ad un’intesa – fissata nel Protocollo della<br />

Convenzione del 18 giugno 1949 – concernente<br />

una rettifica del confine in Valle<br />

di Lei. L’intento era quello di far trovare<br />

su suolo svizzero la grande diga della<br />

Valle di Lei al momento del suo collaudo.<br />

Questo accordo fu approvato dall’<br />

Assemblea federale il 27 marzo 1953. In<br />

Italia, nel dicembre del 1954 il Senato<br />

approvò la convenzione concernente<br />

Einbringen der Druckschachtpanzerung Sils<br />

Montaggio della blindatura del pozzo in<br />

pressione a Sils<br />

| 11


Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

50esimo anniversario delle Officine idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />

Dr. Thomas Wagner, Presidente del Consiglio di amministrazione<br />

Verteilleitung des Kraftwerks Sils<br />

Linea di distribuzione della centrale di Sils<br />

12 |<br />

la rettifica del confine e l’accordo fra la<br />

Svizzera e l’Italia del 18 giugno 1949<br />

relativo al Reno di Lei. Seguirono, il 24<br />

febbraio 1955, le approvazioni da parte<br />

della Camera dei deputati. Gli accordi<br />

sono entrati in vigore in seguito allo<br />

scambio delle ratifiche il 23 aprile 1955<br />

a Roma.<br />

Il 5 novembre 1955 il Governo del<br />

Cantone dei Grigioni approvò le concessioni<br />

dei diritti d’utilizzazione delle<br />

acque dei comuni dell’Hinterrhein del<br />

13 marzo 1954. Nei mesi di novembre<br />

e dicembre del 1955 Edison e RW accettarono<br />

la concessione italiana riguardante<br />

il Reno di Lei e la RW dichiarò di<br />

accettare la concessione del Consiglio<br />

federale a nome la costituenda KHR. In<br />

seguito il Consiglio federale approvò,<br />

il 16 dicembre 1955, il rilascio dei diritti<br />

per l’utilizzo delle forze idriche dei<br />

corsi d’acqua di Avers e il 21 dicembre<br />

1955 emanò il decreto concernente la<br />

concessione di forze idriche del Reno di<br />

Lei. Queste concessioni entrarono in vigore<br />

il 27 e il 31 gennaio 1956, mentre<br />

quelle dei comuni dell’Hinterrhein il 1°<br />

febbraio 1956.<br />

Il Cantone dei Grigioni usufruì della<br />

possibilità concessagli dalla revisione<br />

della Legge cantonale sulle forze idriche<br />

del 1954 di partecipare alla KHR.<br />

Nell’ottobre del 1955, dunque, concluse<br />

un accordo con le otto società<br />

fondatrici della KHR sulla sua partecipazione<br />

al capitale azionario della KHR.<br />

La partecipazione complessiva del Cantone<br />

dei Grigioni ammontava al 15%,<br />

inclusa una partecipazione al capitale<br />

sociale della KHR fino al 3 % da parte<br />

dei Comuni concedenti. La partecipazione<br />

del Cantone dei Grigioni alla KHR fu<br />

approvata con la decisione popolare del<br />

29 aprile 1956.<br />

Nulla più ostacolava, quindi, la realizzazione<br />

del progetto. Il 10 dicembre 1956<br />

furono fondate, con sede a Thusis, le Officine<br />

idroelettriche del Reno posteriore<br />

S.A. con la partecipazione del Cantone<br />

dei Grigioni e dei comuni. L’obiettivo<br />

di realizzare gli impianti Valle di Lei-<br />

Hinterrhein oltre i confini nazionali si<br />

concretizzò con la partecipazione della<br />

Società Edison, Milano, quale partner<br />

italiano. Fu l’inizio di una collaborazione<br />

proficua fra KHR e i suoi partner.<br />

In virtù della sua partecipazione, durante<br />

la costruzione della centrale di Sils<br />

il Cantone richiese che fossero messi a<br />

disposizione della Ferrovia Retica 15<br />

milioni di kWh annui della sua quota di<br />

partecipazione. In seguito, quindi, furono<br />

installate nella centrale di Sils, quale<br />

apposito impianto del Cantone dei Grigioni,<br />

due turbine monofase Pelton con<br />

una potenza complessiva di 5 MW: im-<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

mettevano la propria produzione nella<br />

rete a linea di contatto della Ferrovia<br />

Retica. Le macchine per la produzione<br />

di energia destinata alla ferrovia entrarono<br />

in esercizio il 15 luglio e il 7 ottobre<br />

1961. I tempi di costruzione previsti<br />

per i singoli salti erano i seguenti: 1957-<br />

1961 Bärenburg-Sils; 1958-1962 Valle<br />

di Lei-Ferrera e 1959-1963 Ferrera/Sufers-Bärenburg.<br />

La costruzione degli impianti<br />

La realizzazione degli impianti delle Officine<br />

idroelettriche del Reno posteriore<br />

fra il 1956 e il 1963 fu, a quei tempi, uno<br />

dei progetti più grandi in Svizzera: una<br />

dimostrazione impressionante di forza<br />

di volontà ed efficienza. Il 1° aprile 1957<br />

ebbero inizio i lavori. Poi si costruirono<br />

e attrezzarono 37 km di nuove strade e<br />

sentieri, dieci funivie, 13 opere di presa,<br />

cinque dighe, 59 km di gallerie e pozzi,<br />

tre centrali, 108 km di linee di trasmissione<br />

e molto altro ancora. Gli impianti in<br />

territorio italiano furono realizzati sulla<br />

base dei progetti della Società Edison di<br />

Milano, quelli su suolo svizzero secondo<br />

i progetti di Motor-Columbus AG di<br />

Baden.<br />

Il numero massimo di dipendenti in tutti<br />

i cantieri fu raggiunto nel 1959 con<br />

3390 uomini. Sui cantieri in Svizzera il<br />

personale era composto per l’80 % da<br />

italiani, mentre in Valle di Lei era addirittura<br />

esclusivamente italiano. La paga<br />

oraria media ammontava inizialmente a<br />

Fr. 2.75, per finire a Fr. 4.–. Si lavorava<br />

sei giorni alla settimana per un totale<br />

di 60 ore; vitto e alloggio era garantito<br />

in baracche e mense, per un corrispettivo<br />

giornaliero – all’inizio del periodo<br />

di costruzione – di Fr. 6.– per il vitto e<br />

di cts. 70 per il pernottamento. Questi<br />

prezzi furono poi adattati agli aumenti<br />

di salario. All’intrattenimento si provvedeva<br />

con cinema itineranti e, a volte,<br />

anche con grandi feste.<br />

A sette anni dalla fondazione, il 10 e 11<br />

settembre 1963 furono ufficialmente inaugurati<br />

e messi in esercizio gli impianti<br />

Hinterrhein-Valle di Lei.<br />

La costruzione delle centrali Hinterrhein<br />

ha portato, per molti aspetti, sviluppi<br />

innovativi, che contribuirono a far sì che<br />

l’industria svizzera, con la sua esperienza<br />

in ambito tecnico e costruttivo, raggiungesse<br />

i vertici mondiali.<br />

Importanti rinnovi degli impianti negli<br />

anni successivi alla costruzione<br />

Nei primi anni successivi all’entrata in<br />

esercizio degli impianti si resero necessari<br />

inevitabili lavori di garanzia, in parte<br />

consistenti, a turbine, pompe, generatori<br />

e trasformatori. Nel corso dei dieci<br />

anni seguenti, diverse parti di impianti


furono sottoposte a controlli e revisioni.<br />

Nuove conoscenze dei materiali e delle<br />

tecniche costruttive permisero di ridurre<br />

al minimo i guasti. Poco a poco gli<br />

impianti si avviarono bene e permisero<br />

un esercizio rivelatosi all’altezza delle aspettative.<br />

Dopo il 1966 alla stazione di smistamento<br />

di Sils furono aggiunti ulteriori stalli a<br />

380 kV. Nel 1970 i lavori alla stazione<br />

di smistamento a 220/380 kV di Sils -<br />

di fondamentale importanza per la rete<br />

d’interconnessione - terminarono con<br />

il completamento della parte a 380 kV.<br />

Negli anni successivi, per poter garantire<br />

la sicurezza dell’esercizio e l’affidabilità<br />

degli impianti, furono necessari adattamenti<br />

e interventi di rinnovo. Nel 1985<br />

fu ampliata la stazione di smistamento<br />

a 380 kV, concepita per un massimo di<br />

7 stalli. Contemporaneamente aumentò<br />

il fabbisogno di potenza di trasformazione.<br />

I lavori di ampliamento si suddivisero<br />

in diverse fasi e terminarono nel<br />

1989. Negli anni seguirono ripetutamente<br />

rinnovi e ristrutturazioni, sia negli<br />

stalli a 220 che a 380 kV. Nell’ambito<br />

di un progetto complesso, dal 1996 al<br />

1998 la stazione di smistamento a 220<br />

kV di Sils, rimasta in esercizio, fu completamente<br />

rinnovata, campo per campo.<br />

Nelle stazioni di smistamento a 220<br />

kV di Bärenburg e di Ferrera si dovettero<br />

sostituire, nel 1998/1999, i vecchi interruttori<br />

di potenza ad aria compressa con<br />

moderni interruttori di potenza SF6. In<br />

contemporanea si cambiarono i gruppi<br />

di misurazione a 220 kV.<br />

Il nuovo gruppo di dotazione nella Centrale<br />

di Bärenburg cominciò a fornire<br />

energia elettrica nella rete di approvvigionamento<br />

a 16 kV a partire dall’ottobre<br />

1968.<br />

Per la Centrale di Thusis, fuori servizio<br />

dal 1961, si ottenne una nuova concessione.<br />

Una centrale rimodernata assicurava<br />

l’utilizzo dell’acqua da deflusso<br />

residuale e di dotazione su questo salto.<br />

La Centrale di Thusis fu rimessa in esercizio<br />

alla fine del 1969.<br />

Nella Centrale di Ferrera entrò in funzione<br />

una terza pompa di accumulazione<br />

nell’aprile 1972.<br />

La rete di distribuzione nei Comuni<br />

concedenti fu costantemente ampliata.<br />

Considerato il continuo aumento del<br />

consumo di energia elettrica, si dovettero<br />

ingrandire i trasformatori locali esistenti<br />

o costruirne di nuovi. Con la realizzazione<br />

di nuove sottostazioni a 50/16<br />

kV, la rete per l’approvvigionamento<br />

della regione fu potenziata con ulteriori<br />

efficienti punti di alimentazione.<br />

Su desiderio dei comuni, nelle rispettive<br />

regioni le linee aeree a bassa tensione<br />

esistenti furono via via sostituite<br />

con linee in cavo. Per poter rafforzare<br />

l’alimentazione d’emergenza nella rete<br />

regionale, nel 20<strong>06</strong> il trasformatore da<br />

4 MVA è stato sostituito da uno più potente<br />

da 10 MVA.<br />

Grazie al risanamento della protezione<br />

antiruggine nelle condotte forzate e alla<br />

manutenzione delle gallerie in pressione<br />

e di tutte le infrastrutture, gli impianti<br />

si sono conservati in buono stato e la<br />

sicurezza è sempre stata garantita. Si è<br />

prestata la dovuta attenzione anche alla<br />

manutenzione e al rinnovo degli impianti<br />

di comunicazione.<br />

Dopo più di 30 anni di esercizio i due<br />

trasformatori da 400 MVA di Sils presentavano<br />

sempre più problemi. Riprese<br />

quindi la progettazione di un rinnovo. Il<br />

primo nuovo gruppo di trasformazione<br />

a 600 MVA fu allacciato alla rete nella<br />

primavera 1994, mentre nel 1995 entrò<br />

in servizio il secondo gruppo.<br />

Nel 1990 si installò a Sufers un gruppo<br />

di turbine di dotazione.<br />

La progettazione per il rinnovo del centro<br />

comandi delle centrali ebbe inizio nel<br />

1989. La realizzazione si protrasse negli<br />

anni successivi e comprese man mano<br />

anche le stazioni esterne. Nell’aprile<br />

1994 i lavori erano al punto tale che fu<br />

possibile passare, nella Centrale di Bärenburg,<br />

da un esercizio a turni continui<br />

a un esercizio a due turni. Inoltre, dal<br />

centro comandi di Sils si potevano ora<br />

comandare a distanza le sottostazioni.<br />

Nell’estate 1993 iniziarono i lavori<br />

di costruzione del nuovo magazzino<br />

centrale e del punto di appoggio per<br />

l’approvvigionamento della regione a<br />

Thusis.<br />

Nel 1994 la Centrale di Sils fu ampliata e<br />

ammodernata affinché gli impianti fossero<br />

in grado di soddisfare le crescenti<br />

richieste d’alimentazione della Ferrovia<br />

Retica (FR).<br />

Un rinnovo dei trasformatori di macchina<br />

della Centrale di Ferrera, ormai<br />

vecchi di oltre 40 anni, si è ora rivelato<br />

indispensabile: era dunque prevista la<br />

sostituzione di tutti i 10 poli, suddivisa<br />

in tre tappe, entro la fine del 20<strong>06</strong>. I<br />

primi poli sono stati puntualmente forniti<br />

entro dicembre <strong>2005</strong>. La fornitura<br />

ed entrata in servizio dei poli restanti è<br />

avvenuta nel 20<strong>06</strong>.<br />

Fra il 1996 e il 1997 nelle centrali di Sils<br />

e Thusis fu risanato il sistema antincendio.<br />

Il rinnovo completo dell’impianto<br />

antincendio, di aerazione e di climatizzazione<br />

nella Centrale di Ferrera avvenne<br />

nel 1999/2000, mentre quello nella<br />

Centrale di Bärenburg si è concluso nel<br />

20<strong>06</strong>.<br />

Dal 1997 al 2001 in tutte le prese<br />

d’acqua si sostituirono i dispositivi di<br />

azionamento oleodinamico con disposi-<br />

tivi elettromeccanici a vite. Si è potuto<br />

così tener conto dei severi requisiti in<br />

materia di sicurezza idraulica.<br />

Quanto sopra esposto concerne solo<br />

una parte dei rinnovi degli impianti.<br />

Accanto a ciò sono stati effettuati innumerevoli<br />

lavori di riparazione, revisione<br />

e manutenzione, che hanno contribuito<br />

notevolmente a conservare gli impianti<br />

KHR così come sono oggi.<br />

Uno sguardo al futuro<br />

Lo sfruttamento della forza idrica in Svizzera<br />

è ben ancorato sia in ottica politica,<br />

che ecologica ed economica. Ciò non<br />

significa, però, che si possa ora riposare<br />

sugli allori grazie a quanto hanno<br />

fatto i nostri predecessori. Occorre anzi<br />

impegnarsi sempre più per rafforzare i<br />

pregi della forza idrica quale fonte di energia<br />

affidabile e per creare le premesse<br />

ideali per possibili, realistici potenziali di<br />

sviluppo. In questo contesto, anche in<br />

futuro sarà necessario dedicare la dovuta<br />

attenzione agli interventi di rinnovo<br />

e manutenzione degli impianti idroelettrici.<br />

Sono quindi già in programma<br />

nuovi studi e progetti che prevedono il<br />

rinnovo completo degli impianti KHR,<br />

in modo da garantire che continuino<br />

ad essere affidabili e sicuri, come finora,<br />

anche per il resto della durata delle<br />

concessioni.<br />

Dr. Thomas Wagner<br />

Presidente del Consiglio di amministrazione<br />

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14 |<br />

Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Produktion<br />

Die Produktion loco Sils 220/380 kV beläuft<br />

sich auf 831,8 GWh. Dieser Wert<br />

liegt rund 41 % unter dem langjährigen<br />

Mittel von 1‘396,8 GWh. Dazu kommt<br />

die Produktion des KW Thusis von 15,5<br />

GWh. Die Produktion der Einphasen-<br />

Bahnenergieanlage beläuft sich auf 38,8<br />

GWh. Das Äquivalent in Dreiphasenenergie<br />

beträgt 46,6 GWh. Dies ergibt<br />

eine Gesamtproduktion von 893,9 GWh.<br />

Ein weiterer ausgeprägt wasserarmer<br />

Sommer führte im Berichtsjahr zu einem<br />

natürlichen Zufluss in Sufers von nur<br />

66,2% des langjährigen Mittelwertes.<br />

Damit verbunden ist ein um 71,5 %<br />

über dem Durchschnitt liegender Einsatz<br />

von Pumpenergie.<br />

Insgesamt resultierte für die Hauptbetriebe<br />

unter Berücksichtigung der eingesetzten<br />

Pumpenergie ein Energieumsatz<br />

von 999,8 GWh.<br />

Die Speicherenergieabgabe betrug<br />

526,7 GWh, entsprechend 71,9% des<br />

Mittelwertes. Infolge der geringen Zuflüsse<br />

entfielen dagegen nur 251,1<br />

GWh auf die Laufenergieproduktion.<br />

Dies entspricht wiederum 39,8 % des<br />

langjährigen Mittels. Die negative<br />

Laufenergieabgabe im Winterhalbjahr<br />

erklärt sich durch hohen Pumpenergieaufwand<br />

und geringer Produktion aus<br />

Laufenergie.<br />

Damit ist die tiefste Produktion seit Inbetriebnahme<br />

der Anlagen zu verzeichnen.<br />

Die bisherige minimale Gesamtproduktion<br />

im Jahre 1989/1990 lag bei<br />

1‘001 GWh.<br />

%<br />

100<br />

Okt.<br />

ott.<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

80<br />

60<br />

40<br />

20<br />

0<br />

Verlauf Speicherinhalt Valle di Lei<br />

Variazione del livello d‘invaso del bacino Valle di Lei<br />

Nov.<br />

nov.<br />

Dez.<br />

dic.<br />

Jan.<br />

gen.<br />

Feb.<br />

feb.<br />

langjährige Hüllkurve<br />

Curva inviluppo media<br />

März<br />

mar.<br />

Verlauf Speicherinhalt Valle di Lei<br />

Der Inhalt des Kopfspeichers betrug<br />

am Anfang des Geschäftsjahres 123,3<br />

Mio. m 3 , entsprechend 62,6%, gegenüber<br />

einem Mittel von 90,2 %. Der tiefste<br />

Seestand wurde am 14. April 20<strong>06</strong> mit<br />

27,77 Mio. m 3 oder 14,1% des nutzbaren<br />

Inhaltes erreicht.<br />

Am Ende des Geschäftsjahres <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

betrug der Speicherinhalt 166,34 Mio.<br />

m 3 , entsprechend 84,4% des Nutzvolumens.<br />

Dies entspricht zugleich auch<br />

dem höchsten Seestand im Berichtsjahr.<br />

April<br />

apr.<br />

Mai<br />

mag.<br />

Jun.<br />

giu.<br />

Jul.<br />

lug.<br />

Aug.<br />

ago.<br />

langjähriges Mittel<br />

Media pluriennale<br />

Sept.<br />

sett.


Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Produzione<br />

La produzione di energia riferita a Sils<br />

220/380 kV si è attestata a 831,8 GWh,<br />

un valore che risulta inferiore del 41 %<br />

circa rispetto alla media pluriennale<br />

di 1‘396,8 GWh. A questo si aggiungono<br />

15,5 GWh di produzione della<br />

Centrale di Thusis e 38,8 GWh di produzione<br />

dell’impianto monofase per<br />

l’alimentazione della ferrovia, che corrispondono<br />

a un equivalente di energia<br />

trifase di 46,6 GWh. La produzione totale<br />

ammonta a 893,9 GWh.<br />

A Sufers un’ulteriore estate particolarmente<br />

povera di precipitazioni ha<br />

fatto registrare, nell’anno in esame, un<br />

afflusso naturale pari soltanto al 66,2 %<br />

della media pluriennale. Di conseguenza<br />

c’è stato un impiego di energia di<br />

pompaggio superiore alla media nella<br />

misura del 71,5%. Nel complesso, per<br />

l’esercizio principale, tenendo conto anche<br />

dell’energia di pompaggio, è emerso<br />

un movimento di energia di 999,8<br />

GWh.<br />

La fornitura di energia da serbatoio è<br />

stata di 526,7 GWh, pari al 71,9 % del<br />

valore medio. A causa del modesto apporto<br />

idrico, invece, la produzione di<br />

energia da acqua fluente ha raggiunto<br />

soltanto i 251,1 GWh, che corrispondono<br />

al 39,8% della media pluriennale.<br />

La fornitura negativa di energia da acqua<br />

fluente nel semestre invernale è<br />

dovuta a un maggior utilizzo di energia<br />

di pompaggio e a una produzione inferiore<br />

di energia da acqua fluente.<br />

Si è dunque registrata la produzione<br />

più bassa dall’entrata in esercizio degli<br />

impianti. La produzione minima rilevata<br />

finora era quella dell’anno 1989/1990<br />

con 1‘001 GWh.<br />

Variazione del livello d‘invaso del<br />

bacino Valle di Lei<br />

All’inizio dell’anno d’esercizio il bacino<br />

Valle di Lei presentava un invaso di<br />

123,3 Mio. m 3 , pari al 62,6% rispetto<br />

al 90,2% di un anno medio. Il livello<br />

minimo d’invaso è stato registrato il 14<br />

aprile 20<strong>06</strong> con 27,77 Mio. m 3 , pari al<br />

14,1% del volume utile.<br />

Alla fine del <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> il livello d’invaso<br />

ammontava a 166,34 Mi m 3 , pari all’<br />

84,4% del volume utile. Ciò corrisponde<br />

anche al livello d’invaso più alto<br />

dell’anno in esame.<br />

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Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Produktion / Produzione<br />

Energieproduktion im Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

(ohne KW Thusis, Dotiergruppen Bärenburg und Sufers sowie Eigenbedarfsmaschinen)<br />

Produzione di energia nell‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

(senza Centrale Thusis e gruppi di dotazione Bärenburg e Sufers nonché impianti per i servizi ausiliari)<br />

Winter Sommer Total<br />

Inverno Estate Totale<br />

Energieproduktion / Produzione di energia, GWh<br />

Kraftwerk Ferrera / Centrale Ferrera 161,1 53,6 214,7<br />

Kraftwerk Bärenburg / Centrale Bärenburg 117,4 170,3 287,7<br />

Kraftwerk Sils / Centrale Sils 128,1 204,6 332,7<br />

Generatorproduktion / Produzione generatori 4<strong>06</strong>,6 428,5 835,1<br />

./. Trafo- und Leitungsverluste / Perdite di linea e dei trasformatori -2,3 -1,0 -3,3<br />

Produktion loco / Produzione riferita a Sils 220/380 kV 404,3 427,5 831,8<br />

Durchschnitt / Media 1962/63 – <strong>2005</strong>/<strong>06</strong>, GWh 1‘396,8<br />

Energieabgabe / Fornitura di energia, GWh<br />

Laufenergie / Energia da acqua fluente -26,5 277,6 251,1<br />

Speicherenergie / Energia di serbatoio 396,1 130,6 526,7<br />

Abgabe an die Partner / Fornitura ai partner 369,6 408,2 777,8<br />

Real- und Dotierersatz, Konzessionsenergie / 34,7 19,3 54,0<br />

Sostituzione reale e di dotazione, energia di concessione<br />

Total Abgabe / Fornitura totale 404,3 427,5 831,8<br />

Pumpenergieeinsatz / Energia di pompaggio, GWh 55,0 113,0 168,0<br />

Total Energieumsatz Hauptbetrieb, GWh 459,3 540,5 999,8<br />

Totale movimento di energia esercizio principale, GWh<br />

Einphasenenergieabgabe an die Rhätische Bahn in GWh 18,7 20,1 38,8<br />

Fornitura energia monofase alla Ferrovia Retica in GWh<br />

GWh<br />

2500<br />

2000<br />

1500<br />

1000<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

500<br />

0<br />

650 789<br />

Winter Sommer<br />

Energieproduktion Hauptbetrieb loco Sils 220/380 kV<br />

Produzione energia esercizio principale riferita a Sils 220/380 kV<br />

570 802<br />

Inverno Estate<br />

573 1<strong>06</strong>1<br />

930 760<br />

840 1338<br />

96/97 97/98 98/99 99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/<strong>06</strong><br />

602 765<br />

761<br />

674<br />

730<br />

429<br />

480<br />

711<br />

404 428


Kraftwerk Sils mit 600-MVA-Transformatoren und Teil der 380-kV-Freiluftschaltanlage<br />

Centrale di Sils con i trasformatori 600 MVA e parte della stazione di smistamento all‘aperto 380 kV


Wasserfall im Madris / Cascata di Madris


Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Produktion / Produzione<br />

GWh<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0<br />

602<br />

613<br />

96/97 97/98 98/99 99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/<strong>06</strong><br />

Laufenergieabgabe an die Partner<br />

Die Laufenergieabgabe belief sich insgesamt auf 251,1 GWh.<br />

540<br />

Fornitura di energia da acqua fluente ai partner<br />

La fornitura di energia da acqua fluente ammontava complessivamente<br />

a 251,1 GWh.<br />

GWh<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0<br />

768<br />

691<br />

96/97 97/98<br />

810<br />

781<br />

98/99<br />

709<br />

938<br />

1072<br />

1<strong>06</strong>6<br />

781<br />

538<br />

851<br />

Speicherenergieabgabe an die Partner<br />

Bei einer Speicherenergieabgabe von 526,7 GWh betrug der Winteranteil 396,1 GWh.<br />

Im Sommer wurden 130,6 GWh abgegeben.<br />

Fornitura di energia di serbatoio ai partner<br />

Con una fornitura di energia di serbatoio pari a 526,7 GWh, la quota invernale<br />

ammontava a 396,1 GWh, mentre nel semestre estivo sono stati erogati 130,6 GWh.<br />

447<br />

662<br />

358<br />

780<br />

251<br />

527<br />

99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/<strong>06</strong><br />

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Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Produktion / Produzione<br />

380-kV- und 220-kV-Schaltanlagen Sils<br />

Diese beiden Schaltanlagen bilden einen<br />

bedeutenden Knotenpunkt im<br />

schweizerischen und europäischen Verbundnetz.<br />

Sie befinden sich bei unserer<br />

Kraftwerkzentrale Sils und werden von<br />

uns betrieben und unterhalten. Die<br />

Steuerung erfolgt ab unserer Zentralen<br />

Leitstelle (ZLS). Der Energieumsatz<br />

der beiden Freiluftschaltanlagen betrug<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 11’414 GWh oder mehr als das<br />

12-fache unserer eigenen Produktion.<br />

Stazioni di smistamento 380 e<br />

220 kV Sils<br />

Queste due stazioni di smistamento<br />

rappresentano un importante nodo della<br />

rete d’interconnessione svizzera ed<br />

europea. Sorgono nei pressi della nostra<br />

Centrale idroelettrica di Sils, vengono da<br />

noi gestite e mantenute e sono comandate<br />

dal nostro centro comandi di Sils.<br />

Nel <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> il movimento di energia<br />

di entrambe le stazioni di smistamento<br />

all’aperto ammontava a 11‘414 GWh:<br />

un volume più di 12 volte superiore alla<br />

produzione propria.<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

KW Thusis und Talversorgung<br />

Im KW Thusis werden das Dotierwasser<br />

Bärenburg und die Abflüsse des<br />

Zwischeneinzugsgebietes genutzt. Mit<br />

diesem «Restwasserkraftwerk» wird das<br />

Talversorgungsnetz reguliert und die<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> erzeugte elektrische Energie<br />

von 15’505 MWh vollständig in dieses<br />

Netz eingespeist. Damit können die<br />

Energiebezüge der Konzessionsgemeinden<br />

und einzelner kleinerer Verbraucher<br />

von rund 54’600 MWh (Vorjahr<br />

53’600 MWh) nur noch zu einem stetig<br />

kleineren Teil gedeckt werden. Der Energieverbrauch<br />

der Gemeinden nahm<br />

um beachtliche 1,9% zu. Zusammen<br />

mit den Bezügen des Kantons für die<br />

A13 und die Strassenbaustellen sowie<br />

des EWZ für die Rheinwaldgemeinden<br />

wurden über das 50-/16-kV-Netz<br />

61’400 MWh (Vorjahr 60’360 MWh)<br />

abgegeben.<br />

Centrale di Thusis e approvvigionamento<br />

della valle<br />

Nella Centrale di Thusis vengono<br />

sfruttati i deflussi del bacino imbrifero<br />

intermedio e l‘acqua di dotazione Bärenburg.<br />

Tramite questa «centrale dei<br />

deflussi residuali» viene regolata la rete<br />

per l‘approvvigionamento della valle. È<br />

in tale rete che viene immessa interamente<br />

la sua produzione di energia<br />

elettrica <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> pari a 15’505 MWh. Si<br />

possono così coprire soltanto in misura<br />

sempre inferiore i ritiri di energia - pari<br />

a circa 54‘600 MWh (anno precedente:<br />

53‘600 MWh) - dei Comuni concedenti<br />

e di singoli piccoli consumatori. Il consumo<br />

di energia dei comuni è aumentato<br />

niente meno che dell’1,9 %. Unitamente<br />

ai ritiri del Cantone per la A13 nonché<br />

dei cantieri stradali e dell‘EWZ per<br />

i comuni del Rheinwald, tramite la rete<br />

50/16 kV sono stati forniti 61‘400 MWh<br />

(anno precedente: 60’360 MWh).


Betrieb und Instandhaltung / Esercizio e manutenzione<br />

Alle Instandhaltungsarbeiten im Rahmen<br />

des Abstellprogramms wurden wie<br />

geplant und kostengerecht durchgeführt.<br />

Dabei kamen die Professionalität<br />

und die vertieften Anlagenkenntnisse<br />

unserer Mitarbeiter erneut zum Tragen,<br />

was auch im abgelaufenen Jahr<br />

einen praktisch störungsfreien Betrieb<br />

ermöglichte. Nebst zahlreichen routinemässigen<br />

Unterhalts- und Prüfarbeiten,<br />

nicht zuletzt auch für die Stauanlagenüberwachung,<br />

die baulichen Anlagen<br />

und das Talversorgungsnetz, sind nachstehend<br />

einige Beispiele aufgeführt.<br />

Sils: Die Jahreswartung beider 600-<br />

MVA-Trafogruppen sowie die Wartung<br />

der 22 Schaltfelder in den 220-kV- und<br />

380-kV-Freiluftschaltanlagen sichern einen<br />

zuverlässigen Betrieb.<br />

Bärenburg: Die Kontrollen aller Turbinenlaufräder<br />

bestätigten deren guten<br />

Zustand. Gleichzeitig wurden diverse<br />

weitere Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten<br />

ausgeführt.<br />

Ferrera: Die Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten<br />

an den Maschinengruppen<br />

konnten wie vorgesehen<br />

durchgeführt werden.<br />

Nel quadro del programma dei fuori servizio<br />

degli impianti, tutti i lavori di manutenzione<br />

sono stati eseguiti secondo<br />

i piani e nel rispetto dei costi previsti. I<br />

nostri collaboratori hanno nuovamente<br />

dato prova di grande professionalità e<br />

profonde conoscenze degli impianti,<br />

grazie a cui l’esercizio si è svolto, come<br />

l’anno precedente, praticamente senza<br />

alcun guasto. Oltre ai consueti interventi<br />

di manutenzione e di controllo - non<br />

da ultimo anche per la sorveglianza degli<br />

sbarramenti, le infrastrutture edili e<br />

la rete di alimentazione della regione di<br />

concessione – vengono qui di seguito<br />

presentati alcuni esempi degni di menzione.<br />

Sils: La manutenzione annuale di<br />

entrambi i gruppi di trasformazione da<br />

600 MVA e dei 22 stalli nelle stazioni di<br />

smistamento all’aperto 220 kV e 380 kV<br />

consentono un esercizio sicuro.<br />

Bärenburg: I controlli a tutte le giranti<br />

delle turbine hanno confermato il loro<br />

buono stato. Sono stati eseguiti, allo<br />

stesso tempo, altri interventi di manutenzione<br />

e di ispezione.<br />

Wasserzuleitungen und Talsperren:<br />

Die routinemässigen Messungen und<br />

Kontrollen zeigten keine besonderen<br />

Feststellungen. Die Jahreskontrollen der<br />

Staumauern Preda, Valle di Lei, Sufers<br />

und Bärenburg sowie des Wehrs Ferrera<br />

wurden durchgeführt. Der Befund<br />

ist überall gut. Im Weiteren wurden<br />

an allen Anlagen auch die Schützen<br />

mit guten Ergebnissen kontrolliert. Der<br />

undichte Wasserkanal beim Aquädukt<br />

Ferrera, welcher in der Vergangenheit<br />

zu Frostschäden in der Kantonsstrasse<br />

geführt hat, konnte im Februar saniert<br />

werden. Nach den Betonsanierungsarbeiten<br />

wurde eine Spachtelung und<br />

anschliessend eine Polyuretan-Flüssigkunststofffolie<br />

aufgebracht.<br />

Talversorgung und Netzbau: Neben<br />

einer Vielzahl grösserer und kleinerer Instandhaltungsarbeiten<br />

ist unter vielem<br />

anderem die Verstärkung des 16-kV-<br />

Netzes an diversen Stellen zur Versorgung<br />

der Konzessionsgemeinden zu<br />

erwähnen. Im Berichtsjahr wurden 16<br />

Baustromanschlüsse und 12 Hausanschlüsse<br />

erstellt sowie 16 Elektroheizgesuche<br />

behandelt. Letztere betrafen fast<br />

ausschliesslich von uns geförderte Wärmepumpen<br />

für Einfamilienhäuser.<br />

Ferrera: Anche a Ferrera si sono effettuati,<br />

come previsto, controlli e lavori di<br />

manutenzione ai gruppi macchine.<br />

Condotte e dighe: Le misurazioni e i<br />

controlli di routine non hanno rivelato<br />

problemi particolari. Sono stati eseguiti<br />

i controlli annuali delle dighe di Preda,<br />

Valle di Lei, Sufers, Bärenburg e Ferrera.<br />

Le condizioni sono buone ovunque.<br />

Inoltre sono state controllate, con esito<br />

positivo, anche le paratoie di tutti gli<br />

impianti. In febbraio è stato risanato il<br />

canale dell’acqua presso l’acquedotto di<br />

Ferrera, le cui perdite in passato avevano<br />

creato danni sulla strada cantonale a<br />

causa del gelo. Dopo il risanamento del<br />

calcestruzzo è stata applicata una stuccatura<br />

e infine una pellicola di plastica<br />

liquida poliuretanica.<br />

Approvvigionamento della valle e<br />

costruzione reti: Accanto ai numerosi<br />

lavori di manutenzione, citiamo<br />

in particolare il potenziamento,<br />

in diversi punti, della rete 16 kV per<br />

l’approvvigionamento dei Comuni concedenti.<br />

Nell’anno in esame sono stati<br />

fatti 16 allacciamenti per cantieri e 12<br />

allacciamenti domestici. Sono state trattate,<br />

inoltre, 16 richieste di riscaldamento<br />

elettrico per case unifamiliari inerenti<br />

Stollenentleerungen Sufers – Bärenburg<br />

und Bärenburg – Sils: Vom 19.<br />

November <strong>2005</strong> bis 2. Dezember <strong>2005</strong><br />

fanden die Stollenentleerungen der unteren<br />

zwei Stufen statt. Folgende Arbeiten<br />

wurden ausgeführt: Inspektionen an<br />

den Druckstollen und Druckschächten<br />

der Zentralen Sils und Bärenburg; Einbau<br />

von LWL-Kabeln im Stollen Bärenburg<br />

– Sufers sowie komplette Erneuerung<br />

der Steuerwassersysteme in der Zentrale<br />

Bärenburg; Kontrolle der Laufräder in<br />

den Zentralen Sils und Bärenburg sowie<br />

eine Vielzahl weiterer Inspektions- und<br />

Kontrollarbeiten.<br />

Alle Anlagen befinden sich generell in<br />

gutem baulichen Zustand. Der Korrosionsschutz<br />

in den beiden Druckschächten<br />

sowie diverse weitere Anlagenteile<br />

müssen in den nächsten Jahren erneuert<br />

werden.<br />

Die unfallfreie und fachgerechte Abwicklung<br />

sämtlicher Arbeiten im vorgesehen<br />

Kostenrahmen ist dem grossen Einsatz<br />

der Beteiligten zu verdanken.<br />

quasi esclusivamente a pompe di calore,<br />

da noi promosse.<br />

Svuotamento delle gallerie Sufers<br />

– Bärenburg e Bärenburg – Sils: Dal<br />

19 novembre al 2 dicembre <strong>2005</strong> si<br />

sono svuotate le gallerie dei due salti<br />

inferiori. Si è proceduto ai seguenti lavori:<br />

ispezioni alle gallerie forzate e ai<br />

pozzi in pressione delle Centrali di Sils<br />

e Bärenburg; installazione di cavi a fibre<br />

ottiche nella galleria Bärenburg – Sufers<br />

nonché completo rinnovo del sistema<br />

dell‘acqua di azionamento dei servomotori<br />

nella Centrale di Bärenburg; controllo<br />

delle giranti nelle Centrali di Sils<br />

e Bärenburg e molte altre ispezioni. In<br />

generale tutti gli impianti si sono rivelati<br />

in buono stato. Nei prossimi anni la protezione<br />

anticorrosiva in entrambi i pozzi<br />

in pressione così come diverse altre parti<br />

d’impianti devono essere rinnovate.<br />

L’esecuzione di tutti i lavori svolti con<br />

competenza, senza infortuni e nel quadro<br />

dei costi previsti, è da attribuire al<br />

grande impegno di tutte le persone<br />

coinvolte.<br />

| 21


22 |<br />

Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Abdichtungsarbeiten im Aquädukt Ferrera<br />

Lavori di impermeabilizzazione nell’acquedotto<br />

di Ferrera<br />

Erneuerungen<br />

380-kV-Freiluftschaltanlage Sils: Die<br />

Projektierung für die Erneuerung der<br />

gesamten Schaltanlage ist wieder aufgenommen<br />

worden. Die aktualisierte<br />

Zustandsbeurteilung bildet dazu die<br />

Grundlage. Die Genehmigung des Projektes<br />

und des Kredites durch den Verwaltungsrat<br />

ist erfolgt und die ersten<br />

Ausschreibungen folgen noch im Herbst<br />

20<strong>06</strong>.<br />

Bärenburg: Die umfassende Sanierung<br />

der Brandschutz- und Lüftungsanlagen<br />

konnte im Berichtsjahr zu einem grossen<br />

Teil abgeschlossen werden.<br />

Ferrera: Die zehn über 40-jährigen<br />

10,5-/220-kV-Maschinentransformatoren<br />

wurden durch neue ersetzt. Der erfolgreiche<br />

Abschluss des Projekts erfolgte<br />

nach kurzer Zeitdauer. Alle Transformatoren<br />

sind seither problemlos in<br />

Betrieb.<br />

Zwecks Verstärkung der Noteinspeisung<br />

ins Talversorgungsnetz wurde der bestehende<br />

4-MVA-Transformator durch<br />

einen leistungsstärkeren von 10 MVA<br />

abgelöst.<br />

Rinnovi<br />

Stazione di smistamento all’aperto<br />

380 kV Sils: È stata ripresa la progettazione<br />

del rinnovo della stazione di smistamento<br />

sulla base di una valutazione<br />

aggiornata delle sue condizioni. Il Consiglio<br />

di amministrazione ha approvato<br />

il progetto e il credito. I primi appalti<br />

verrano eseguiti in autunno 20<strong>06</strong>.<br />

Bärenburg: L’importante risanamento<br />

degli impianti antin-cendio e di aerazione<br />

si è in buona parte concluso<br />

nell’anno in esame.<br />

Ferrera: Dieci nuovi trasformatori di<br />

macchina 10,5/220 kV hanno sostituito<br />

quelli vecchi di oltre 40 anni. Il progetto<br />

si è concluso con successo nell’arco di<br />

un breve lasso di tempo. Da allora tutti<br />

i trasformatori sono in esercizio senza<br />

problemi.<br />

Per rafforzare l’alimentazione d’emergenza<br />

nella rete di approvvigionamento<br />

della regione, l’esistente trasformatore<br />

da 4 MVA è stato sostituito con un nuovo<br />

trasformatore da 10 MVA.<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

Talversorgung und Netzbau: Das Projekt<br />

und der Kredit zur umfassenden<br />

Erneuerung des 50-/16-kV-Unterwerks<br />

Rüti bei Splügen ist vom Verwaltungsrat<br />

genehmigt worden. Die Projektierungsarbeiten<br />

sind im Gange.<br />

Im Rahmen der geplanten Erhöhung<br />

der Leitungsquerschnitte wurden an<br />

verschiedenen Leitungsabschnitten des<br />

16-kV-Netzes die Leitungsquerschnitte<br />

verstärkt.<br />

Es erfolgten die Inbetriebnahmen von<br />

neuen Trafostationen in den Gemeinden<br />

Avers und Andeer sowie einer provisorischen<br />

Station für das Grundwasserpumpwerk<br />

in Thusis.<br />

Approvvigionamento della valle e<br />

costruzione reti: Il progetto e il credito<br />

per il rinnovo della sottostazione 50/16<br />

kV Rüti nei pressi di Splügen sono stati<br />

approvati dal Consiglio di amministrazione.<br />

La progettazione è attualmente in<br />

corso.<br />

Nell’ambito del previsto aumento delle<br />

sezioni trasversali dei conduttori della<br />

rete 16 kV, in alcune zone queste sono<br />

state rafforzate.<br />

Nei comuni di Avers e Andeer sono state<br />

messe in esercizio nuove stazioni di<br />

trasformazione e a Thusis una stazione<br />

provvisoria per l’impianto di pompaggio<br />

per l’acqua freatica.


Verschiedenes<br />

Niederspannungs-Installationsverordnung,<br />

NIV<br />

Die Kontrollen der Niederspannungsinstallationen<br />

(Hausinstallationen) wurden<br />

mit Erlass der NIV 2001 grundlegend<br />

neu organisiert. Deren Umsetzung<br />

in den Gemeinden, welche KHR konzessionsgemäss<br />

mit elektrischer Energie beliefert,<br />

wurde 2002/03 Gegenstand von<br />

vertieften Abklärungen zwischen der<br />

Gemeindekorporation (GKH) und KHR,<br />

welche im 2003 eine Arbeitsgruppe<br />

einsetzten. Diese legte Ende Jahr einen<br />

Vorschlag für eine gemeinsame Lösung<br />

vor, welche indessen die Erwartungen<br />

nicht zu erfüllen vermochte. Die GKH<br />

ersuchte darauf im 2004 das Eidgenössische<br />

Starkstrominspektorat (ESti), festzustellen,<br />

dass KHR im Konzessionsgebiet<br />

der GKH «Netzbetreiberin» im Sinne<br />

der neuen NIV sei. KHR befürchtete,<br />

eine entsprechende Verfügung des ESti<br />

würde in das zwischen den Gemeinden<br />

und KHR bestehende Rechtsverhältnis<br />

eingreifen, wozu das ESti nicht befugt<br />

wäre. Mit Entscheid im 2004 erliess das<br />

ESti die nachgesuchte Verfügung, wogegen<br />

KHR Beschwerde erhob. Schliesslich<br />

erhob KHR Verwaltungsgerichtsbeschwerde<br />

ans Bundesgericht. Dieses<br />

wies die Beschwerde mit Urteil im 20<strong>06</strong><br />

ab. Somit wurde die Feststellungsverfü-<br />

Varie<br />

Ordinanza sugli impianti a bassa tensione,<br />

OIBT<br />

In seguito all’Ordinanza sugli impianti<br />

a bassa tensione (OIBT), nel 2001 i<br />

controlli degli impianti a bassa tensione<br />

(installazioni interne) sono stati sostanzialmente<br />

riorganizzati. L’applicazione<br />

dell’ordinanza nei comuni, che secondo<br />

concessione sono riforniti di energia<br />

elettrica dalla KHR, è stata oggetto di<br />

chiarimenti approfonditi nel 2002/03<br />

fra la Corporazione dei comuni e la KHR,<br />

che nel 2003 ha istituito un apposito<br />

gruppo di lavoro. A fine anno il gruppo<br />

ha presentato una proposta per una<br />

soluzione comune, che non ha però saputo<br />

soddisfare le aspettative. Nel 2004<br />

la Corporazione dei comuni ha quindi<br />

chiesto all’Ispettorato federale degli impianti<br />

a corrente forte (ESti) di accertare<br />

che la KHR fosse definita gestore della<br />

rete, ai sensi della nuova OIBT, nella<br />

regione di concessione della Corporazione<br />

dei comuni. La KHR temeva che<br />

una decisione dell’ESti al riguardo, che<br />

nemmeno sarebbe stata legittimata a<br />

prendere, avrebbe potuto condizionare<br />

il rapporto giuridico esistente fra i comuni<br />

e la KHR. Con decreto del 2004 l’ESti<br />

ha rilasciato la decisione richiesta, con-<br />

gung des ESti von 2004 rechtskräftig.<br />

Gegenüber dem ESti ist folglich KHR für<br />

die Aufsicht und Kontrolle über jene Tätigkeiten<br />

verantwortlich, welche die NIV<br />

den Eigentümern der Hausinstallation<br />

und ihren Elektroinstallateuren zuweist.<br />

In der Folge wurde zwischen GKH und<br />

KHR eine Einigung erzielt und wird in einer<br />

Vereinbarung die Organisation und<br />

Handhabung der Aufsichtstätigkeit gemäss<br />

NIV festgelegt.<br />

Vertrag zwischen der Rhätischen<br />

Werke AG (RW) und KHR betreffend<br />

die Übertragung von Wasserrechten<br />

und Schadloshaltung für Wasserentzug<br />

Im Zuge der Vorbereitungen zur Gründung<br />

der KHR hatte das Konsortium<br />

Kraftwerke Hinterrhein 1955/56 auch<br />

das künftige Verhältnis zwischen RW<br />

und KHR geregelt. RW hatte demnach<br />

alle Konzessionen auf KHR zu übertragen,<br />

mit Ausnahme der für das bestehende<br />

KW Thusis der RW geltenden.<br />

Gestützt darauf wurde die Schadloshaltung<br />

für den Wasserentzug beim KW<br />

Thusis vereinbart. Darin anerkannte KHR<br />

auf die Dauer der Verleihungen zur Nutzung<br />

der Wasserkräfte des Hinterrheines<br />

im damaligen KW Thusis, den Anspruch<br />

der RW auf Aufrechterhaltung der<br />

tro cui la KHR ha fatto ricorso. La KHR,<br />

infine, ha inoltrato ricorso al Tribunale<br />

amministrativo del Tribunale federale,<br />

che lo ha rifiutato con la sentenza del<br />

20<strong>06</strong>. Di conseguenza è entrata in vigore<br />

la decisione d‘accertamento dell’ESti<br />

del 2004. La KHR, così, è responsabile,<br />

nei confronti dell’ESti, della sorveglianza<br />

e del controllo sulle attività che l’OIBT<br />

attribuisce ai proprietari delle installazioni<br />

interne e ai rispettivi elettroinstallatori.<br />

In seguito la Corporazione dei Comuni<br />

e la KHR hanno trovato un’intesa:<br />

un accordo stabilisce l’organizzazione e<br />

la pratica dell’attività di sorveglianza secondo<br />

l’OIBT.<br />

Contratto fra la Rhätischen Werke AG<br />

(RW) e la KHR in merito alla cessione<br />

di diritti di utilizzazione delle acque e<br />

indennizzo per il ritiro d’acqua<br />

In occasione dei preparativi per la<br />

fondazione della KHR, nel 1955/56 il<br />

Consorzio Officine idroelettriche del<br />

Reno posteriore aveva regolato anche il<br />

futuro rapporto fra RW e KHR, secondo<br />

cui la RW avrebbe dovuto trasferire tutte<br />

le concessioni alla KHR, ad eccezione<br />

di quella relativa alla già esistente centrale<br />

di Thusis della RW. Sulla base di<br />

Neuer 10,5-/220-kV-Maschinentransformatorpol<br />

in der Zentrale Ferrera<br />

Nuovo polo di trasformatore di macchina 10,5/<br />

220 kV nella centrale di Ferrera<br />

| 23


Bericht des Verwaltungsrates an die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre über das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Relazione del Consiglio di amministrazione all‘Assemblea generale ordinaria degli azionisti sull‘anno d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

Neubau Transformatorenstation in der<br />

Gemeinde Avers<br />

Nuova stazione di trasformazione nel<br />

Comune di Avers<br />

24 |<br />

bisherigen mittleren jährlichen Energiedarbietung<br />

jenes Kraftwerkes.<br />

Am 6. Mai 2001 war die Dauer der letzten<br />

der drei Konzessionen für das seinerzeitige<br />

KW Thusis abgelaufen. KHR<br />

beendete die Zahlung der monatlichen<br />

Betreffnisse für den Wasserentzug. Rätia<br />

Energie AG, Rechtsnachfolgerin von<br />

RW, forderte im Oktober 2002 die Zahlung<br />

der ab 7. Mai 2001 aufgelaufenen<br />

Betreffnisse. In Ihrer Prozesseingabe<br />

vom Dezember 2002 ans Bezirksgericht<br />

Hinterrhein stützte die Klägerin ihre Forderung<br />

auf die Klausel über das Inkrafttreten<br />

und Dauer des Vertrages, wonach<br />

dieser mit Ablauf der Wasserrechtsverleihungen<br />

für das KW Thusis der RW am<br />

6. Mai 20<strong>06</strong> erlischt.<br />

Das Bezirksgericht Thusis wies die Forderung<br />

mit Urteil im 2004 ab. Die Berufung<br />

der Klägerin hiess das Kantonsgericht<br />

Graubünden im <strong>2005</strong> gut. Die von KHR<br />

beim Bundesgericht erhobene Berufung<br />

und staatsrechtliche Beschwerde hatten<br />

keinen Erfolg. Das Gericht trat mit Urteil<br />

vom Dezember <strong>2005</strong> darauf nicht ein,<br />

so dass KHR die bis 6. Mai 20<strong>06</strong> aufgelaufenen<br />

Betreffnisse beglich.<br />

queste premesse si concordò l’indennizzo<br />

per il ritiro d’acqua presso la centrale di<br />

Thusis. Nell’accordo, la KHR riconosceva<br />

– per la durata delle concessioni per<br />

l’utilizzo delle forze idriche del Reno<br />

posteriore nell’ex centrale di Thusis – il<br />

diritto della RW al mantenimento della<br />

produzione media annua di energia di<br />

quella centrale.<br />

Il 6 maggio 2001 è scaduta l’ultima delle<br />

tre concessioni per la centrale di Thusis.<br />

La KHR ha interrotto il versamento degli<br />

importi mensili per il ritiro d’acqua. Rätia<br />

Energie AG, che è successa alla RW, ha<br />

richiesto, nell’ottobre del 2002, il pagamento<br />

degli importi accumulati a partire<br />

dal 7 maggio 2001. Nel suo ricorso del<br />

dicembre 2002 al Tribunale distrettuale<br />

Hinterrhein la ricorrente ha fondato<br />

la propria istanza sulla clausola relativa<br />

all’entrata in vigore e la durata del contratto,<br />

secondo la quale questo si sarebbe<br />

estinto con la scadenza delle concessioni<br />

dei diritti d’acqua per la centrale di<br />

Thusis della RW il 6 maggio 20<strong>06</strong>.<br />

Il Tribunale distrettuale di Thusis ha rifiutato<br />

l’istanza nel 2004. Nel <strong>2005</strong> il<br />

ricorso di Rätia Energie è stato accolto<br />

dal Tribunale cantonale dei Grigioni.<br />

L’appello inoltrato al Tribunale federale<br />

e il ricorso di diritto pubblico della KHR<br />

non hanno avuto successo. Con la sen-<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

Zertifizierungen: In der ersten Hälfte<br />

des Jahres 20<strong>06</strong> wurde die KHR mit den<br />

Qualitätszeichen «naturemade basic»<br />

und «TÜV Erzeugung EE» für eine nachhaltige<br />

Stromproduktion zertifiziert. Die<br />

beiden Qualitätszeichen attestieren der<br />

KHR, dass ihre Stromproduktion konform<br />

mit den bestehenden rechtlichen<br />

Bestimmungen erfolgt. Zusätzlich verpflichtet<br />

das Label «naturemade basic»<br />

die KHR zur Einführung eines Umweltmanagement-Systems<br />

nach der ISO<br />

Norm 14001:2004.<br />

Zur Zeit läuft die Einführung eines Umweltmanagement-Systems<br />

nach der ISO<br />

Norm 14001:2004 als Projekt. Als erster<br />

Schritt im Rahmen dieser Projektrealisierung<br />

wird die Rechtskonformität aller<br />

Aktivitäten der KHR im Detail überprüft<br />

und ein Überblick über alle umweltrelevanten<br />

Tätigkeiten erstellt. Mit der Einführung<br />

des Umweltmanagement-Systems<br />

verpflichtet sich die KHR zu einer<br />

ökonomisch tragbaren, kontinuierlichen<br />

Reduktion möglicher negativer Einflüsse<br />

auf die Umwelt, in erster Linie im Bereich<br />

der als umweltrelevant erkannten<br />

Tätigkeiten.<br />

tenza del dicembre <strong>2005</strong>, il Tribunale federale<br />

non è entrato in materia: la KHR<br />

ha dunque pagato gli importi maturati<br />

fino al 6 maggio 20<strong>06</strong>.<br />

Certificazioni: Nella prima metà del<br />

20<strong>06</strong> KHR ha ottenuto le certificazioni<br />

«naturemade basic» e «TÜV Erzeugung<br />

EE» per una produzione di energia elettrica<br />

rispettosa dell’ambiente. Entrambi<br />

i marchi di qualità attestano che KHR<br />

produce energia elettrica conformemente<br />

alle direttive legali vigenti. Il label<br />

«naturemade basic», inoltre, obbliga<br />

KHR ad introdurre un sistema di gestione<br />

ambientale secondo la norma ISO<br />

14001:2004. Attualmente l’introduzione<br />

di tale sistema è in fase di progettazione.<br />

I primi passi verso la realizzazione sono<br />

la verifica dettagliata della conformità<br />

giuridica di tutte le attività KHR e la<br />

stesura di un documento che riassuma<br />

tutte le attività rilevanti dal punto di<br />

vista dell’ambiente. Con l’introduzione<br />

del sistema di gestione ambientale, KHR<br />

si impegna a perseguire una costante<br />

riduzione, economicamente sostenibile,<br />

di tutti i possibili effetti negativi per<br />

l’ambiente, soprattutto nel quadro delle<br />

attività particolarmente legate alle questioni<br />

ambientali.


Aktionariat, Verwaltungsorgane<br />

und Revisionsstelle<br />

Als neues Mitglied des Verwaltungsrates<br />

wurde von der Generalversammlung<br />

vom 10. März 20<strong>06</strong> Herr Dr. Ing. Giuseppe<br />

Donghi, Edison S.p.A., Milano,<br />

gewählt. Er tritt die Nachfolge des verstorbenen<br />

Herrn Dr. Lodovico Priori an.<br />

Als gesetzliche Revisionsstelle wurde die<br />

PricewaterhouseCoopers AG, Chur, von<br />

der Generalversammlung für ein weiteres<br />

Jahr bestätigt.<br />

Azionariato, organi amministrativi<br />

e società di revisione<br />

In occasione dell’Assemblea generale<br />

del 10 marzo 20<strong>06</strong> è stato eletto quale<br />

nuovo membro del Consiglio di amministrazione<br />

il dr. ing. Giuseppe Donghi,<br />

Edison S.p.A., Milano. Succede al compianto<br />

dr. Lodovico Priori.<br />

L‘Assemblea generale ha confermato<br />

quale società di revisione legale la PricewaterhouseCoopers<br />

AG, Coira, per un<br />

altro anno.<br />

Personal<br />

Ende September 20<strong>06</strong> waren 81,8 Stellen<br />

von 84 Personen besetzt. Je zwei Polymechaniker-<br />

und Netzelektrikerlehrlinge<br />

standen in Ausbildung.<br />

Auf den 01. Januar 20<strong>06</strong> wurde Herr<br />

Werner Casutt, Kaufmännischer Leiter,<br />

zum stellvertretenden Direktor ernannt.<br />

Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeitenden<br />

für ihren grossen Einsatz und<br />

die geleistete zuverlässige Arbeit. Besonders<br />

anerkennt er die speziellen Leistungen,<br />

welche wiederum wesentlich zu<br />

einer hohen Verfügbarkeit und auch zu<br />

einem erfreulichen betriebswirtschaftlichen<br />

Ergebnis dieses Geschäftsjahres<br />

beigetragen haben.<br />

Personale<br />

Alla fine di settembre 20<strong>06</strong> 81,8 posti<br />

erano occupati da 84 persone. Sono stati<br />

formati un apprendista polimeccanico<br />

e un apprendista elettricista di rete. Il 1°<br />

gennaio 20<strong>06</strong> il signor Werner Casutt,<br />

responsabile del reparto amministrativo,<br />

è stato nominato direttore aggiunto.<br />

Il Consiglio di amministrazione ringrazia<br />

sentitamente tutti i collaboratori per il<br />

loro grande impegno e il lavoro svolto.<br />

Apprezza inoltre le prestazioni particolari<br />

che, anche nell‘anno d‘esercizio in<br />

esame, hanno contribuito in maniera<br />

determinante a garantire un’alta disponibilità<br />

degli impianti e a raggiungere<br />

un risultato soddisfacente.<br />

Detailansicht einer neuen Heizungs-/Lüftungseinheit<br />

im Kraftwerk Bärenburg<br />

Dettaglio di una nuova unità di riscaldamento<br />

e areazione nella centrale di Bärenburg<br />

| 25


26 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Finanzieller Überblick / Relazione finanziaria<br />

Erfolgsrechnung<br />

Für die Energieabgabe an die Partner fallen<br />

Jahreskosten von CHF 53.9 Mio. an.<br />

Das Geschäftsjahr <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> ist das wasserärmste<br />

Jahr seit der Betriebsaufnahme unserer<br />

Kraftwerksgruppe. Dadurch ergeben<br />

sich durchschnittliche Gestehungskosten<br />

loco Sils 220/380 kV von 6.93 Rp/kWh<br />

gegenüber 4.63 Rp/kWh im Vorjahr.<br />

Die gegenüber dem Vorjahr bedeutend<br />

höheren aktivierten Eigenleistungen<br />

stehen im Zusammenhang mit den Erneuerungen<br />

der Betriebsanlagen.<br />

Der überdurchschnittliche Energieaufwand<br />

resultiert aus dem höchsten Pumpeneinsatz<br />

seit Betriebsaufnahme.<br />

Beim Personalaufwand führt ein leicht<br />

höherer Bestand sowie Kosten für die berufliche<br />

Vorsorge zu einem Anstieg.<br />

Die für den Wasserzins und die Wasserwerksteuer<br />

massgebende Energieproduktion<br />

ist die tiefste seit Inbetriebnahme<br />

der Anlagen. Dem Kanton Graubünden<br />

und den Gemeinden stehen, auf das Geschäftsjahr<br />

berechnet, rund CHF 8.6 Mio.<br />

gegenüber CHF 12.6 Mio. im Vorjahr zu.<br />

Die italienischen Wasserrechtsabgaben<br />

berechnen sich nach installierter Leistung<br />

und teilen sich ähnlich wie die schweizerischen<br />

auf. Aus einem Rechtsstreit betreffend<br />

Forderungen aus Realersatz wurde<br />

ein grösserer Betrag zur Zahlung fällig<br />

und verursachte so einen entsprechend<br />

ausserordentlichen Aufwand.<br />

Die Reduktion des durchschnittlichen Passivzinsfusses<br />

der Anleihen und Darlehen<br />

führte zu einer weiteren Reduktion des<br />

Finanzaufwands. Durch die erwähnte<br />

Forderung für Realersatz entstand jedoch<br />

zusätzlicher Aufwand.<br />

Die Ertragssteuern werden aufgrund<br />

von Berechnungen mit dem Modell für<br />

eine marktnahe Bewertung der Energieproduktion<br />

von Partnerwerken im Kanton<br />

Graubünden ermittelt. Das seit 2001<br />

angewandte Modell ermittelt den Marktwert<br />

der Energie für das jeweilige Geschäftsjahr<br />

aufgrund der werkspezifischen<br />

Daten und den offiziellen statistischen<br />

Basiszahlen.<br />

Der mittlere Zinssatz der Anleihen des<br />

Kantons Graubünden reduzierte sich<br />

aufgrund der Rückzahlung einer Staatsanleihe<br />

per 28.04.<strong>2005</strong>. Diese Rückzahlung<br />

wirkt sich nun vollumfänglich auf<br />

die Berechnung des mittleren Zinssatzes<br />

aus. Dieser reduziert sich somit von 3½%<br />

auf 3¼%. Mit dem Zuschlag von 1%,<br />

gemäss Vereinbarung Kanton/Gründer,<br />

wird eine Pflichtdividende von 4¼%<br />

auszurichten sein. Die gesetzliche Reserve<br />

ist mit CHF 225‘000 zu dotieren. Für das<br />

Berichtsjahr errechnet sich somit ein Jahresgewinn<br />

von CHF 4.475 Mio.<br />

Bilanz<br />

Für das auf mehrere Jahre ausgelegte Programm<br />

zur Erneuerung der Betriebsanlagen<br />

wurden im Geschäftsjahr Ersatz- und<br />

Erneuerungsinvestitionen von CHF 6.5<br />

Mio. getätigt.<br />

Im Laufe des Geschäftsjahres <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

wurden CHF 30 Millionen langfristiges<br />

Fremdkapital aufgenommen. Es diente<br />

der Refinanzierung eines im Dezember<br />

<strong>2005</strong> fällig gewordenen Darlehens in gleicher<br />

Höhe.<br />

Ein im März 2007 auslaufendes 6-jähriges<br />

Darlehen von CHF 15 Mio. wurde aufgrund<br />

einer Restlaufzeit von weniger als<br />

12 Monaten auf kurzfristige Finanzverbindlichkeiten<br />

umgebucht.<br />

Conto economico<br />

Per la fornitura di energia ai partner risultano<br />

costi annuali pari a CHF 53.9 Mio.<br />

Il <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> è stato l’anno più secco da<br />

quando sono entrati in esercizio i nostri<br />

impianti. Ne sono conseguiti costi medi di<br />

produzione, riferiti a Sils 220/380 kV, pari<br />

a 6.93 cts./kWh contro i 4.63 cts./kWh<br />

dell’anno precedente.<br />

In seguito ai rinnovi degli impianti, le<br />

prestazioni interne capitalizzate hanno<br />

subito un aumento significativo rispetto<br />

all’anno precedente.<br />

Il costo dell’energia superiore alla media<br />

risulta da un impiego delle pompe mai registrato<br />

prima.<br />

I costi del personale hanno fatto registrare<br />

un aumento a causa di un effettivo<br />

leggermente superiore e dei costi per la<br />

previdenza professionale.<br />

La produzione di energia determinante<br />

per i canoni idroelettrici e le imposte<br />

sugli impianti idroelettrici è la più bassa<br />

dall’entrata in esercizio degli impianti. Per<br />

l’anno d’esercizio spettano al Cantone dei<br />

Grigioni e ai comuni circa CHF 8.6 Mio.<br />

rispetto ai CHF 12.6 Mio. dell’anno precedente.<br />

I canoni idroelettrici italiani vengono<br />

calcolati in base alla potenza installata<br />

e suddivisi pressapoco come quelli svizzeri<br />

tra regione e comuni. In seguito a una vertenza<br />

giudiziaria relativa a crediti concernenti<br />

la sostituzione reale, è scaduto per il<br />

pagamento un importo rilevante che ha<br />

causato un relativo costo straordinario.<br />

La riduzione del tasso d’interesse passivo<br />

medio dei prestiti obbligazionari e dei debiti<br />

finanziari ha generato un’ulteriore diminuzione<br />

degli oneri finanziari. È però<br />

risultato un costo straordinario supplementare<br />

a causa del già citato pagamento<br />

per la sostituzione reale.<br />

Le imposte sul reddito vengono definite<br />

in base ai calcoli effettuati secondo il modello<br />

per una valutazione conforme alla<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

situazione di mercato della produzione di<br />

energia elettrica da parte di società partner<br />

nel Cantone dei Grigioni. Il modello,<br />

utilizzato dal 2001, stabilisce il valore di<br />

mercato dell’energia per un determinato<br />

anno d’esercizio basandosi sui valori<br />

specifici delle centrali e sui dati statistici<br />

ufficiali.<br />

Il tasso d’interesse medio dei prestiti obbligazionari<br />

del Cantone dei Grigioni è diminuito<br />

grazie al rimborso di un prestito<br />

statale al 28.04.<strong>2005</strong>. Il rimborso si ripercuote<br />

pienamente sul calcolo del tasso<br />

d’interesse medio, ridottosi così dal 3½%<br />

al 3¼%. Con l’aggiunta dell’1%, secondo<br />

la Convenzione fra il Cantone e i Fondatori,<br />

si deve distribuire un dividendo<br />

obbligatorio del 4¼%. La riserva legale<br />

dev’essere dotata di CHF 225‘000. Per<br />

l’anno in esame risulta dunque un utile<br />

d’esercizio di CHF 4.475 Mio.<br />

Bilancio<br />

Nell’ambito del programma pluriennale<br />

di rinnovo degli impianti, nell’anno<br />

d’esercizio sono stati fatti investimenti per<br />

un valore di CHF 6.5 Mio.<br />

Nel corso dell’anno d’esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong><br />

sono stati contratti CHF 30 Mio. di capitale<br />

di terzi a lungo termine. Tale importo<br />

è servito al rifinanziamento di un debito<br />

finanziario, di pari entità, scaduto nel<br />

dicembre 20<strong>06</strong>.<br />

Un debito finanziario della durata di 6<br />

anni di CHF 15 Mio., che scade nel marzo<br />

del 2007, è stato trasferito nei debiti finanziari<br />

a breve termine in base alla sua<br />

durata residua inferiore ai 12 mesi.


Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Erfolgsrechnung / Conto economico<br />

Aufwand/Ertrag Anmerkungen <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

Costi/ricavi Commenti CHF CHF<br />

Jahreskosten zu Lasten der Partner 1 53‘900‘000 52‘700‘000<br />

Costi annuali a carico dei partner<br />

Jahreskosten zu Lasten der Rhätischen Bahn 939‘025 840‘214<br />

Costi annuali a carico della Ferrovia Retica<br />

Aktivierte Eigenleistungen 1‘226‘552 758‘778<br />

Prestazioni interne capitalizzate<br />

Übriger Betriebsertrag / Altri ricavi 2 4‘919‘257 4‘677‘290<br />

GESAMTLEISTUNG / TOTALE RICAVI 60‘984‘834 58‘976‘282<br />

Energieaufwand / Costo dell‘energia 3 -6‘605‘039 -4‘850‘495<br />

Material und Fremdleistungen -3‘731‘661 -3‘139‘126<br />

Materiali e prestazioni di terzi<br />

Personalaufwand / Costi del personale -9‘998‘539 -9‘379‘295<br />

Abschreibungen / Ammortamenti -10‘703‘655 -10‘871‘909<br />

Abgaben, Kapital- und sonstige Steuern 4 -13‘370‘633 -15‘663‘949<br />

Oneri, imposte sul capitale e altre imposte<br />

Übriger Betriebsaufwand / Altri costi d‘esercizio -1‘688‘302 -1‘492‘700<br />

BETRIEBSAUFWAND / COSTI D‘ESERCIZIO -46‘097‘829 -45‘397‘474<br />

ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN 14‘887‘005 13‘578‘808<br />

RISULTATO ANTE PROVENTI ONERI FINANZIARI E IMPOSTE<br />

Finanzertrag / Proventi finanziari 20‘057 59‘840<br />

Finanzaufwand / Oneri finanziari 5 -5‘735‘669 -5‘723‘074<br />

Ausserordentliche Erträge/Aufwendungen 6 105‘607 1‘635‘426<br />

Proventi/costi straordinari<br />

ERGEBNIS VOR ERTRAGSSTEUERN 9‘277‘000 9‘551‘000<br />

RISULTATO ANTE IMPOSTE SUL REDDITO<br />

Ertragssteuern / Imposte sul reddito 7 -4‘802‘000 -4‘811‘000<br />

JAHRESGEWINN / UTILE D’ESERCIZIO 8 4‘475‘000 4‘740‘000<br />

| 27


28 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Bilanz / Bilancio<br />

Aktiven Anmerkungen 30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

Attivo Commenti CHF CHF<br />

Betriebsanlagen / Impianti 259‘874‘279 263‘477‘075<br />

Ersatzteile / Ricambi 2‘777‘667 2‘525‘644<br />

Grundstücke und Gebäude / Terreni e fabbricati 11‘276‘626 11‘491‘860<br />

Betriebs- u. Geschäftsausstattung / Attrezzature e dotazioni d‘ufficio 967‘035 1‘<strong>06</strong>0‘558<br />

Anlagen im Bau / Impianti in costruzione 5‘662‘790 3‘107‘525<br />

TOTAL ANLAGEVERMÖGEN / TOTALE IMMOBILIZZAZIONI 9 280‘558‘397 281‘662‘662<br />

Materialvorräte und Aufträge in Arbeit 10 1‘097‘260 879‘056<br />

Rimanenze di materiali e commesse in lavorazione<br />

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11 3‘586‘465 2‘653‘560<br />

Crediti per forniture e prestazioni<br />

Übrige Forderungen / Altri crediti 12 85‘888 92‘480<br />

Aktive Rechnungsabgrenzungen / Ratei e risconti attivi 13 57‘795 11‘257<br />

Flüssige Mittel und Wertschriften / Disponibilità liquide e titoli 14 2‘711‘469 10‘779‘203<br />

TOTAL UMLAUFVERMÖGEN / TOTALE ATTIVO CIRCOLANTE 7‘538‘877 14‘415‘556<br />

TOTAL AKTIVEN / TOTALE ATTIVO 288‘097‘274 296‘078‘218<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis


Bilanz / Bilancio<br />

Passiven Anmerkungen 30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

Passivo Commenti CHF CHF<br />

Aktienkapital / Capitale sociale 15 100‘000‘000 100‘000‘000<br />

Allgemeine (gesetzliche) Reserve / Riserva legale 18‘502‘000 18‘262‘000<br />

Bilanzgewinn / Utile d‘esercizio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />

TOTAL EIGENKAPITAL / TOTALE PATRIMONIO NETTO 122‘977‘000 123‘002‘000<br />

Anleihen / Prestiti obbligazionari 16 50‘000‘000 40‘000‘000<br />

Darlehen / Debiti finanziari a lungo termine 17 80‘000‘000 75‘000‘000<br />

Rückstellungen / Accantonamenti 18 0 3‘688‘350<br />

TOTAL LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL<br />

TOTALE CAPITALE DI TERZI A LUNGO TERMINE 130‘000‘000 118‘688‘350<br />

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19 940‘284 2‘304‘798<br />

Debiti per acquisti e prestazioni<br />

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 20 15‘000‘000 30‘000‘000<br />

Debiti finanziari a breve termine<br />

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 937‘918 967‘617<br />

Altri debiti a breve termine<br />

Passive Rechnungsabgrenzungen 21 18‘242‘072 21‘115‘453<br />

Ratei e risconti passivi<br />

TOTAL KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL 35‘120‘274 54‘387‘868<br />

TOTALE CAPITALE DI TERZI A BREVE TERMINE<br />

TOTAL FREMDKAPITAL 165‘120‘274 173‘076‘218<br />

TOTALE CAPITALE DI TERZI<br />

TOTAL PASSIVEN / TOTALE PASSIVO 288‘097‘274 296‘078‘218<br />

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30 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Geldflussrechnung / Conto dei flussi di cassa<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

CHF CHF<br />

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit 5‘926‘048 17‘165‘228<br />

Flussi di cassa da attività aziendale<br />

Jahresgewinn / Utile d’esercizio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />

Abschreibungen / Ammortamenti 10‘703‘655 10‘871‘909<br />

Veränderungen Rückstellungen / Variazioni delle riserve -3‘688‘350 52‘627<br />

Gewinn aus Verkauf von Sachanlagen -105‘607 -1‘635‘421<br />

Plusvalenza dalla vendita di immobilizzazioni materiali<br />

Cash Flow / Cash flow 11‘384‘698 14‘029‘115<br />

Veränderung Nettoumlaufvermögen 1) -5‘458‘650 3‘136‘113<br />

Variazione del capitale circolante netto 1)<br />

Geldfluss aus Investitionstätigkeit -9‘493‘783 -3‘425‘839<br />

Flussi di cassa da attività di investimento<br />

Investitionen Sachanlagen -9‘666‘936 -5‘432‘657<br />

Investimenti in immobilizzazioni materiali<br />

Devestitionen Sachanlagen 173‘153 2‘0<strong>06</strong>‘818<br />

Disinvestimenti di immobilizzazioni materiali<br />

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit -4‘500‘000 -4‘750‘000<br />

Flussi di cassa da attività finanziarie<br />

Zunahme langfristige Finanzverbindlichkeiten 30‘000‘000 50‘000‘000<br />

Contrazione debiti finanziari a lungo termine<br />

Abnahme langfristige Finanzverbindlichkeiten -15‘000‘000 -30‘000‘000<br />

Rimborso debiti finanziari a lungo termine<br />

Veränderung kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -15‘000‘000 -20‘000‘000<br />

Variazione debiti finanziari a breve termine<br />

Dividendenzahlung -4‘500‘000 -4‘750‘000<br />

Distribuzione di utili<br />

Veränderung Flüssige Mittel -8‘<strong>06</strong>7‘735 8‘989‘389<br />

Variazione del flusso monetario netto del periodo<br />

Bestand Flüssige Mittel Anfang Geschäftsjahr 10‘776‘403 1‘787‘014<br />

Disponibilità finanziarie nette iniziali<br />

Bestand Flüssige Mittel Ende Geschäftsjahr 2‘708‘668 10‘776‘403<br />

Disponibilità finanziarie nette finali<br />

1) Ohne kurzfristige Finanzverbindlichkeiten / esclusi debiti finanziari a breve termine<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis


Eigenkapitalnachweis / Certificazione capitale proprio<br />

Das Aktienkapital besteht aus unverändert 100‘000 Namenaktien à nom. CHF 1‘000.<br />

Gemäss Eintragung im Aktienbuch besitzen:<br />

Il capitale sociale risulta invariato ed è composto da 100‘000 azioni nominali da CHF 1‘000.<br />

Sulla base delle iscrizioni nel registro delle azioni abbiamo la seguente ripartizione:<br />

Schweiz / Svizzera<br />

Stadt Zürich 19,50%<br />

Nordostschweizerische Kraftwerke AG 19,50%<br />

Kanton Graubünden 12,00%<br />

Aare-Tessin AG für Elektrizität 9,28%<br />

BKW FMB Beteiligungen AG 7,72%<br />

Rätia Energie AG 6,50%<br />

Verleihungsgemeinden 3,00%<br />

Kanton Basel-Stadt 2,50%<br />

Italien / Italia<br />

Edison S.p.A., Milano 20,00%<br />

Obige Aktionäre werden im Bericht als Partner bezeichnet.<br />

Nel <strong>rendiconto</strong> i suddetti azionisti vengono definiti partner.<br />

Eigenkapital / Patrimonio netto<br />

Kanton Basel-Stadt<br />

2,50 %<br />

Verleihungsgemeinden<br />

3,00 %<br />

Rätia<br />

Energie AG<br />

6,50 %<br />

BKW FMB Beteiligungen AG 7,72 %<br />

Edison S.p.A,<br />

(Italien/Italia)<br />

20,00 %<br />

Stadt Zürich<br />

19,50 %<br />

Kt.<br />

Graubünden<br />

12,00 %<br />

Nordostschweiz.<br />

Kraftwerke AG<br />

19,50 %<br />

Aare-Tessin AG für<br />

Elektrizität 9,28 %<br />

Das Eigenkapital hat sich wie Aktien- Allg. (gesetzl.) Bilanz- Total Eigenfolgt<br />

verändert kapital Reserve gewinn kapital<br />

Il patrimonio netto ha subito Capitale Riserva Utile di Totale patrile<br />

seguenti variazioni: sociale legale bilancio monio netto<br />

CHF CHF CHF CHF<br />

Bestand / Situazione all‘ 30.9.2004 100‘000‘000 18‘012‘000 5‘000‘000 123‘012‘000<br />

Zuweisung allgemeine (gesetzl.) Reserve 250‘000 -250‘000<br />

Destinazione alla riserva legale<br />

Dividendenausschüttung 2003/04 -4‘750‘000 -4‘750‘000<br />

Distribuzione dividendo 2003/04<br />

Jahresgewinn / Utile d’esercizio 2004/05 4‘740‘000 4‘740‘000<br />

Bestand / Situazione al 30.09.<strong>2005</strong> 100‘000‘000 18‘262‘000 4‘740‘000 123‘002‘000<br />

Zuweisung Allgemeine (gesetzl.) Reserve 240‘000 -240‘000<br />

Destinazione a riserva legale<br />

Dividendenausschüttung 2004/05 -4‘500‘000 -4‘500‘000<br />

Distribuzione dividendo 2004/05<br />

Jahresgewinn / Utile d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 4‘475‘000 4‘475‘000<br />

Bestand / Situazione al 30.09.20<strong>06</strong> 100‘000‘000 18‘502‘000 4‘475‘000 122‘977‘000<br />

| 31


32 |<br />

Jahresrechnung<br />

Anhang<br />

Rechnungslegungsgrundsätze<br />

Die Jahresrechnung der Kraftwerke<br />

Hinterrhein AG wurde nach den Vorschriften<br />

des Aktienrechtes und in<br />

Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen<br />

zur Rechnungslegung (Swiss<br />

GAAP FER) erstellt. Sie vermittelt ein<br />

den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes<br />

Bild der Vermögens-, Finanz-<br />

und Ertragslage. Dieser Swiss GAAP FER<br />

Abschluss entspricht gleichzeitig dem<br />

handelsrechtlichen Abschluss.<br />

Bewertungsgrundsätze<br />

Die Aktiven und Passiven werden nach<br />

einheitlichen Kriterien bewertet. Die<br />

Bestimmungen betreffend Vorsorgeverpflichtungen<br />

gemäss Swiss GAAP FER<br />

16, gültig ab 1.1.20<strong>06</strong>, werden bereits<br />

erfüllt. Die wichtigsten Grundsätze werden<br />

nachfolgend aufgeführt.<br />

Sachanlagen<br />

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt<br />

höchstens zu den Herstellungs- oder<br />

Anschaffungskosten abzüglich der betriebswirtschaftlich<br />

notwendigen Abschreibungen.<br />

Die Abschreibungen<br />

werden linear über die wirtschaftliche<br />

Nutzungsdauer im branchenüblichen<br />

Rahmen vorgenommen.<br />

Die Sachanlagen werden nach branchenüblichen<br />

Richtwerten abgeschrieben<br />

und richten sich nach den technischen<br />

und betriebswirtschaftlichen<br />

Gegebenheiten.<br />

Die Abschreibungsdauer bewegt sich für<br />

die einzelnen Anlagekategorien, welche<br />

zudem in mechanische und elektrische<br />

Unterkategorien aufgeteilt sind, innerhalb<br />

folgender Bandbreiten:<br />

Bauliche Anlagen 30 – 80 Jahre<br />

Übrige Kraftwerksanlagen 20 – 50 Jahre<br />

Übertragungs- und<br />

Verteilanlagen 10 – 40 Jahre<br />

Betriebs- und<br />

Geschäftsausstattung 5 – 10 Jahre<br />

Grundstücke keine Abschreibung<br />

Die Anlagen im Bau sind zu Herstellkosten<br />

bewertet. Während der Erstellungsphase<br />

werden in der Regel keine<br />

Abschreibungen vorgenommen. Die<br />

Ausnahme bilden Kosten, welche Projektstudien<br />

betreffen.<br />

Vorräte<br />

Die Materialvorräte werden zu durchschnittlichen<br />

Einstandspreisen, abzüglich<br />

betriebswirtschaftlich notwendiger<br />

Wertberichtigung, bilanziert.<br />

Die Aufträge in Arbeit sind zu Herstellkosten<br />

bewertet. Allfällige Verlustrisiken<br />

werden durch entsprechende Wertberichtigungen<br />

abgedeckt.<br />

Wertbeeinträchtigung von Aktiven<br />

Die Aktionäre der Kraftwerke Hinterrhein<br />

AG sind aufgrund bestehender Partnerverträge<br />

verpflichtet, die auf ihren Beteiligungsanteil<br />

entfallenden Jahreskosten<br />

zu bezahlen. Somit ist die Werthaltigkeit<br />

des Anlagevermögens des Partnerwerks<br />

nach Swiss GAAP FER 20 gegeben.<br />

Forderungen<br />

Die Forderungen sind zu Nominalbeträgen<br />

bilanziert; einem allfälligen Verlustrisiko<br />

wird dabei angemessen Rechnung<br />

getragen.<br />

Flüssige Mittel und Wertschriften<br />

Die flüssigen Mittel enthalten Kassabestand,<br />

Post- und Bankguthaben sowie<br />

Geldanlagen bei Banken mit einer Laufzeit<br />

von höchstens 6 Monaten.<br />

Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten<br />

bilanziert.<br />

Fremdkapital<br />

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten<br />

in die Bilanz einbezogen.<br />

Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten<br />

handelt es sich um Verpflichtungen mit<br />

Fälligkeiten von weniger als 12 Monaten.<br />

Eventualverbindlichkeiten<br />

Mögliche oder bestehende Verpflichtungen,<br />

bei welchen ein Mittelabfluss<br />

als unwahrscheinlich eingeschätzt wird,<br />

werden in der Bilanz nicht erfasst. Dagegen<br />

wird der jeweils am Bilanzstichtag<br />

bestehende Haftungsumfang als Eventualverbindlichkeit<br />

im Anhang zur Jahresrechnung<br />

offen gelegt.<br />

Personalvorsorge<br />

Die Kraftwerke Hinterrhein AG sind bei<br />

einer Branchensammeleinrichtung angeschlossen.<br />

Dabei handelt es sich um<br />

eine rechtlich selbständige Vorsorgeeinrichtung.<br />

Mitglieder dieser Vorsorgeeinrichtung<br />

sind sämtliche fest angestellten<br />

Mitarbeitenden der Gesellschaft<br />

ab dem 1. Januar nach Vollendung des<br />

17. Altersjahrs. Diese sind für den Invaliditäts-<br />

und Todesfall versichert. Ab<br />

1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahrs<br />

sind sie auch für Altersleistungen<br />

versichert.<br />

Die wirtschaftlichen Auswirkungen von<br />

Vorsorgeeinrichtungen auf die Gesellschaft<br />

werden wie folgt dargestellt: Die<br />

Aktivierung eines wirtschaftlichen Nutzens<br />

aus Überdeckung in der Vorsorgeeinrichtung<br />

(beispielsweise in Form<br />

einer positiven Auswirkung auf zukünftige<br />

Geldflüsse) wäre zwar zulässig,<br />

erfolgt aber nicht, da die Gesellschaft<br />

nicht beabsichtigt, diesen zur Senkung<br />

der Arbeitgeberbeiträge einzusetzen.<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

Ein sich aus frei verfügbaren Arbeitgeberbeitragsreserven<br />

ergebender Nutzen<br />

wird als Aktivum erfasst. Eine wirtschaftliche<br />

Verpflichtung (beispielsweise in<br />

Form von negativen Auswirkungen auf<br />

zukünftige Geldflüsse infolge einer Unterdeckung<br />

in der Vorsorgeeinrichtung)<br />

wird erfasst, wenn die Voraussetzungen<br />

für die Bildung einer Rückstellung erfüllt<br />

sind. Die auf die Periode abgegrenzten<br />

Beiträge, die Differenz zwischen den<br />

jährlich ermittelten wirtschaftlichen<br />

Nutzen aus Überdeckungen in der Vorsorgeeinrichtung<br />

und Verpflichtungen<br />

sowie die Veränderung der Arbeitgeberbeitragsreserve<br />

werden als Personalaufwand<br />

in der Erfolgsrechnung erfasst.<br />

Nahe stehende Personen<br />

Als Transaktionen mit nahe stehenden<br />

Personen werden Geschäftsbeziehungen<br />

mit Aktionären der Gesellschaft, mit Gesellschaften,<br />

die von diesen vollkonsolidiert<br />

werden sowie mit weiteren nach<br />

Swiss GAAP FER 15 als nahe stehend<br />

geltenden Personen ausgewiesen. Ebenfalls<br />

als Transaktionen mit nahe stehenden<br />

Personen gelten Transaktionen sowie<br />

Forderungen und Verbindlichkeiten,<br />

die im Rahmen der Bestimmungen des<br />

Gründungsvertrages oder der Statuten<br />

entstanden sind. Als Aktionäre gelten<br />

die auf Seite 31 aufgeführten Partner.<br />

Alte Landbrücke bei Hinterrhein<br />

Antico ponte rurale nei pressi di Hinterrhein


Rendiconto annuale<br />

Allegato<br />

Principi per l‘allestimento dei conti<br />

Il <strong>rendiconto</strong> annuale delle Officine idroelettriche<br />

del Reno posteriore S.A. è<br />

stato redatto secondo le disposizioni del<br />

diritto delle società per azioni e in conformità<br />

ai principi contabili (Swiss GAAP<br />

FER). Esso fornisce un quadro fedele<br />

dell’effettiva situazione patrimoniale,<br />

finanziaria e reddituale delle Officine<br />

idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />

e corrisponde, al tempo stesso, alla chiusura<br />

dei conti redatta in base al diritto<br />

commerciale.<br />

Criteri di valutazione<br />

Gli attivi e i passivi vengono valutati<br />

secondo criteri unitari. Le disposizioni<br />

concernenti gli obblighi di previdenza<br />

secondo lo Swiss GAAP FER 16, in vigore<br />

dall’1.1.20<strong>06</strong>, vengono già osservate. I<br />

principi più importanti sono elencati qui<br />

di seguito.<br />

Immobilizzazioni materiali<br />

Le immobilizzazioni materiali sono iscritte<br />

principalmente ai costi di fabbricazione<br />

o ai prezzi di acquisto, dedotti<br />

i relativi ammortamenti. In conformità<br />

alla prassi adottata nel settore, gli ammortamenti<br />

vengono effettuati in quote<br />

costanti per tutta la durata di utilizzo<br />

economico.<br />

Le immobilizzazioni materiali sono ammortizzate<br />

secondo i valori indicativi<br />

adottati nel settore e tengono conto dei<br />

fattori tecnici e economici.<br />

La durata degli ammortamenti per le<br />

singole categorie di impianti - che a loro<br />

volta si suddividono in sottocategorie<br />

meccaniche e elettriche - viene definita<br />

secondo le seguenti fasce:<br />

Opere civili 30 – 80 anni<br />

Ulteriori impianti nelle<br />

centrali 20 – 50 anni<br />

Impianti di trasmissione<br />

e distribuzione 10 – 40 anni<br />

Attrezzature e dotazioni<br />

d’ufficio 5 – 10 anni<br />

Terreni nessun ammortamento<br />

Gli impianti in costruzione sono valutati<br />

ai costi di fabbricazione. Di norma<br />

durante la fase di costruzione non viene<br />

effettuato alcun ammortamento. Fanno<br />

eccezione i costi riguardanti gli studi di<br />

progettazione.<br />

Rimanenze<br />

Le rimanenze di materiale vengono<br />

iscritte in bilancio al costo medio<br />

d’acquisto, dedotte le rettifiche di valore<br />

economicamente necessarie.<br />

Le commesse in lavorazione sono valorizzate<br />

ai costi di fabbricazione. Gli eventuali<br />

rischi di perdita vengono coperti da<br />

rispettive rettifiche di valore.<br />

Diminuzione di valore di attivi<br />

Sulla base degli esistenti contratti di<br />

partenariato, gli azionisti delle Officine<br />

idroelettriche del Reno posteriore S.A.<br />

sono tenuti a pagare i costi annuali in<br />

proporzione alla loro quota di partecipazione.<br />

È dunque garantito, secondo<br />

lo Swiss GAAP FER 20, il mantenimento<br />

del valore delle immobilizzazioni della<br />

società partner.<br />

Crediti<br />

I crediti sono iscritti in bilancio al loro<br />

valore nominale, opportunamente rettificato<br />

al presumibile valore di realizzo<br />

mediante adeguati stanziamenti.<br />

Disponibilità liquide e titoli<br />

Le disponibilità liquide comprendono la<br />

consistenza di cassa, i conti correnti postali<br />

e bancari, così come gli investimenti<br />

di denaro presso gli istituti di credito con<br />

una durata massima di 6 mesi.<br />

Le disponibilità liquide sono indicate in<br />

bilancio al loro valore nominale.<br />

Capitale di terzi<br />

Tutti i debiti sono iscritti in bilancio al<br />

loro valore nominale. Per quanto concerne<br />

i debiti a breve termine si tratta di<br />

debiti con scadenza inferiore ai 12 mesi.<br />

Impegni eventuali<br />

Gli obblighi possibili o esistenti per i<br />

quali si è ritenuto improbabile un flusso<br />

di mezzi non figurano a bilancio. Per<br />

contro viene esposto nell’allegato al<br />

conto annuale quale impegno eventuale<br />

l’importo corrispondente all’entità della<br />

responsabilità riscontrata alla data dei<br />

chiusura del bilancio.<br />

Previdenza professionale<br />

Le Officine idroelettriche del Reno posteriore<br />

S.A. sono affiliate ad un istituto<br />

di previdenza comune assieme ad altre<br />

imprese del settore. Si tratta di un<br />

istituto di previdenza autonomo dal<br />

punto di vista giuridico. Sono membri<br />

di questo istituto di previdenza tutti i<br />

collaboratori assunti stabilmente dalla<br />

società dal 1° gennaio dopo che hanno<br />

compiuto il 17mo anno di età. Essi<br />

sono assicurati per i rischi di morte e<br />

d‘invalidità. Dal 1° gennaio dopo che<br />

hanno compiuto il 24mo anno d‘età<br />

sono assicurati anche per le prestazioni<br />

di vecchiaia. Gli effetti economici sulla<br />

società da istituzioni di previdenza sono<br />

presentati come segue: un vantaggio<br />

economico derivante dall’eccedenza di<br />

copertura nell’istituzione di previdenza<br />

(per esempio sotto forma di un effetto<br />

positivo sui futuri flussi monetari)<br />

non viene attivato, dato che non sono<br />

né adempiute le condizioni necessarie<br />

per poter procedere in tal modo, né vi<br />

è l’intenzione della società di utilizzarla<br />

per la riduzione dei contributi del datore<br />

di lavoro. Un vantaggio derivante da riserve<br />

di contributi del datore di lavoro<br />

liberamente disponibili viene esposto<br />

quale attivo. Un impegno economico<br />

(per esempio sotto forma di ripercussioni<br />

negative sui futuri flussi monetari in<br />

conseguenza di una situazione di sottocopertura<br />

nell’istituzione di previdenza)<br />

viene contabilizzato qualora sono adempiute<br />

le condizioni per la creazione di un<br />

accantonamento. I contributi delimitati<br />

per il periodo contabile, la differenza<br />

calcolata annualmente nell’istituzione<br />

di previdenza tra i vantaggi economici<br />

da eccedenze di copertura e gli impegni,<br />

nonché la variazione della riserva<br />

dei contributi del datore di lavoro sono<br />

registrati nel conto economico sotto la<br />

voce «Costi del personale».<br />

Persone vicine<br />

Quali transazioni con persone vicine si<br />

intendono rapporti d’affari con azionisti<br />

della società, con società che sono integralmente<br />

consolidate dagli stessi nonché<br />

con coloro i quali, secondo lo Swiss<br />

GAAP FER 15, sono espressamente definiti<br />

persone vicine. Sono ritenute transazioni<br />

con persone vicine anche le transazioni,<br />

i crediti e i debiti riconducibili alle<br />

disposizioni del contratto di costituzione<br />

o degli statuti. Quali azionisti valgono i<br />

partner indicati a pagina 31.<br />

| 33


34 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Anhang / Allegato<br />

Anmerkungen zur Erfolgsrechnung und Bilanz<br />

Commenti al conto economico e al bilancio<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

CHF CHF<br />

1 Jahreskosten zu Lasten der Partner / Costi annuali a carico dei partner 53‘900‘000 52‘700‘000<br />

Die Aktionäre haben im Verhältnis ihrer Aktienbeteiligung und gegen Übernahme<br />

der Jahreskosten Anspruch auf die in den Werken der KHR verfügbare elektrische<br />

Leistung und Arbeit.<br />

Gli azionisti hanno diritto, in proporzione alla loro partecipazione azionaria e<br />

contro l‘assunzione dei costi annuali, alla potenza disponibile negli impianti<br />

della KHR e all‘energia prodotta.<br />

2 Übriger Betriebsertrag / Altri ricavi<br />

Energieabgabe an die Konzessionsgemeinden und Übrige 3‘518‘786 3‘505‘914<br />

Fornitura di energia ai comuni concedenti e altri<br />

Übrige betriebliche Lieferungen und Leistungen 1‘256‘872 1‘001‘367<br />

Altre forniture e prestazioni<br />

Mieten, Pachtzinsen, Aufwandminderungen 143‘599 170‘009<br />

Affitti, canoni d‘affitto, recupero dei costi<br />

Total / Totale 4‘919‘257 4‘677‘290<br />

3 Energieaufwand / Costo dell‘energia<br />

Energieaufwand gegenüber nahe stehenden Personen 6‘605‘039 4‘850‘495<br />

Costo dell‘energia nei confronti di persone vicine<br />

Diese Position beinhaltet die Kosten für die von den Partnern gelieferte Pumpenergie<br />

sowie für Strom für die Gemeinden Sils, Thusis, Medels, Nufenen,<br />

Hinterrhein und die A13.<br />

Questa posizione comprende i costi per l‘energia di pompaggio fornita dai partner<br />

nonché per l‘energia elettrica per i comuni di SIls, Thusis, Medels, Nufenen,<br />

Hinterrhein e per la A13.<br />

4 Abgaben, Kapital- und sonstige Steuern<br />

Oneri, imposte sul capitale e altre imposte<br />

Wasserwerksteuer / Imposte sugli impianti idroelettrici 4‘480‘521 6‘497‘492<br />

Wasserzinsen Schweiz / Canoni idroelettrici svizzeri 4‘157‘513 6‘088‘900<br />

Realersatz / Sostituzione reale 2‘795‘436 1‘233‘311<br />

Übrige Wasserrechtsabgaben / Altri canoni idroelettrici 627‘163 594‘246<br />

Kapital- u. sonstige Steuern / Imposte sul capitale e altre imposte 1‘310‘000 1‘250‘000<br />

Total / Totale 13‘370‘633 15‘663‘949


5 Finanzaufwand / Oneri finanziari<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

CHF CHF<br />

Anleihenszinsen / Interessi su prestiti obbligazionari 1‘388‘334 1‘466‘181<br />

Darlehenszinsen / Interessi su debiti finanziari 3‘649‘311 4‘180‘000<br />

Übriger Finanzaufwand / Altri interessi e oneri finanziari 698‘024 76‘893<br />

Total / Totale 5‘735‘669 5‘723‘074<br />

6 Ausserodentliche Erträge/Aufwendungen 105‘607 1‘635‘426<br />

Proventi/costi straordinari<br />

Bei den Ausserordentlichen Erträgen handelt es sich um den Verkauf<br />

von nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften und Grundstücken.<br />

Alla voce «Proventi straordinari» figura la plusvalenza dalla vendita di immobili<br />

non necessari all’esercizio e di terreni.<br />

7 Ertragssteuern / Imposte sull‘utile<br />

Bund / Confederazione 1‘000‘000 1‘000‘000<br />

Kanton / Cantone 2‘000‘000 2‘000‘000<br />

Kreis / Circoli 2‘000 11‘000<br />

Gemeinden (FAG) / Comuni 1‘800‘000 1‘800‘000<br />

Total / Totale 4‘802‘000 4‘811‘000<br />

8 Jahresgewinn / Utile d‘esercizio<br />

Aufgrund der Vereinbarung Kanton/Gründer vom 28. Oktober 1955 ergibt sich eine Pflichtdividende von 4¼%<br />

(Vorjahr 4½%). Unter Berücksichtigung der Zuweisung an die Allgemeine (gesetzliche) Reserve resultiert ein Jahresgewinn<br />

von CHF 4‘475‘000 (Vorjahr CHF 4‘740‘000).<br />

Secondo la Convenzione del 28 ottobre 1955 fra il Cantone e i Fondatori risulta un dividendo obbligatorio del 4 ¼%<br />

(anno precedente 4½%). Tenendo conto della destinazione alla riserva legale, ne consegue un utile d’esercizio di<br />

CHF 4‘475‘000 (anno precedente CHF 4‘740‘000).<br />

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36 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Anhang / Allegato<br />

9 Sachanlagen / Immobilizzazioni materiali<br />

Der Bilanzwert der Sachanlagen Betriebs- Anlagen Gebäude u. Betriebs- u. Total<br />

hat sich wie folgt verändert: anlagen u. in Bau Grundstücke Geschäfts- Sachanlagen<br />

Ersatzteile ausstattung<br />

I valori di bilancio delle Impanti in Impanti in Terreni e Attrezzature Totale immoimmobilizzazioni<br />

materiali si esercizio e construzione fabbricati e dotazioni bilizzazioni<br />

sono modificati come segue: ricambi d‘ufficio materiali<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

CHF CHF CHF CHF CHF<br />

Bruttowerte 01.10.05 702‘676‘989 3‘107‘525 15‘055‘132 5‘059‘810 725‘899‘456<br />

Valori lordi 01.10.05<br />

Investitionen / Investimenti 917‘244 8‘518‘381 231‘311 9‘666‘936<br />

Übertrag / Riclassifica 5‘963‘116 -5‘963‘116<br />

Abgänge / Decrementi -4‘191‘591 -131‘651 -124‘023 -4‘447‘265<br />

Bruttowerte 30.09.<strong>06</strong> 705‘365‘758 5‘662‘790 14‘923‘481 5‘167‘098 731‘119‘127<br />

Valori lordi 30.09.<strong>06</strong><br />

Kum. Abschreibungen 01.10.05 436‘674‘270 3‘563‘272 3‘999‘252 444‘236‘794<br />

Fondo ammortamenti 01.10.05<br />

Abgänge / Decrementi -4‘185‘832 -93‘367 -100‘520 -4‘379‘719<br />

Abschreibungen 05/<strong>06</strong> 10‘225‘374 176‘950 301‘331 10‘703‘655<br />

Ammortamenti 05/<strong>06</strong><br />

Kum. Abschreibungen 30.09.20<strong>06</strong> 442‘713‘812 3‘646‘855 4‘200‘<strong>06</strong>3 450‘560‘730<br />

Fondo ammortamenti 30.09.20<strong>06</strong><br />

Nettowerte 30.09.<strong>2005</strong> 266‘002‘719 3‘107‘525 11‘491‘860 1‘<strong>06</strong>0‘558 281‘662‘662<br />

Valori netti 30.09.<strong>2005</strong><br />

Nettowerte 30.09.20<strong>06</strong> 262‘651‘946 5‘662‘790 11‘276‘626 967‘035 280‘558‘397<br />

Valori netti 30.09.20<strong>06</strong><br />

Zusammenfassung Erstellungs- und Erwerbswert der Betriebsanlagen inkl. Ersatzteile<br />

Riepilogo del valore di costruzione e di acquisto degli impianti, inclusi i ricambi<br />

30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

CHF CHF<br />

Betriebsanlagen / Impianti 646‘255‘884 644‘526‘360<br />

Übertragungsleitungen / Linee di trasmissione 7‘610‘516 7‘610‘516<br />

Verteilanlagen für die Konzessionsgemeinden 37‘222‘475 36‘482‘725<br />

Impianti di distribuzione per i Comuni concedenti<br />

Bahnenergieanlage Sils 8‘127‘355 8‘127‘355<br />

Impianto per alimentazione ferrovia a Sils<br />

Ersatzteile / Ricambi 6‘149‘528 5‘930‘033<br />

Total Erstellungs-/Erwerbswert 705‘365‘758 702‘676‘989<br />

Totale valore di costruzione e di acquisto<br />

Brandversicherungswert der Sachanlagen 5<strong>06</strong>‘890‘500 507‘077‘300<br />

Valore assicuraz. contro incendi delle immobilizzaz. materiali


Drosselklappen Sufers / Valvole a farfalla, Sufers


Schieberkammer in der Kavernenzentrale Ferrera / Camera delle valvole nella centrale in caverna di Ferrera


Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Anhang / Allegato<br />

10 Materialvorräte und Aufträge in Arbeit<br />

Rimanenze di materiali e commesse in lavorazione<br />

30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

CHF CHF<br />

Materialvorräte / Rimanenze di materiali 817‘564 815‘032<br />

Aufträge in Arbeit / Commesse in lavorazione 279‘696 64‘024<br />

Total / Totale 1‘097‘260 879‘056<br />

11 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen<br />

Crediti per forniture e prestazioni<br />

Partner / a partner 2‘287‘695 1‘580‘<strong>06</strong>4<br />

Dritte / a terzi 1‘298‘770 1‘073‘496<br />

Total / Totale 3‘586‘465 2‘653‘560<br />

12 Übrige Forderungen / Altri crediti<br />

Dritte / a terzi 85‘888 92‘480<br />

13 Aktive Rechnungsabgrenzungen / Ratei e risconti attivi<br />

Diverse / diversi 57‘795 11‘257<br />

14 Flüssige Mittel und Wertschriften / Disponibilità liquide e titoli<br />

Kassa, Postcheck, Banken 708‘668 1‘276‘402<br />

Cassa, assegni postali, banche<br />

Festgelder bis 6 Monate / Depositi a termine fino a 6 mesi 2‘000‘000 9‘500‘000<br />

Wertschriften / Titoli 2‘801 2‘801<br />

Total / Totale 2‘711‘469 10‘779‘203<br />

15 Eigenkapital / Patrimonio netto<br />

Das Aktienkapital besteht aus 100‘000 Namenaktien zu einem Nominalwert von je CHF 1‘000.<br />

Die Beteiligungen sind im Eigenkapitalnachweis aufgeführt.<br />

Il capitale sociale è costituito da 100‘000 azioni nominali con un valore nominale di CHF 1‘000 ciascuna.<br />

Le partecipazioni sono elencate nella Certificazione del patrimonio netto.<br />

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40 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Anhang / Allegato<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

CHF CHF<br />

16 Ausstehende Anleihen Liberierungs- Frühester Kündi- Fälligkeit Nominalwert Nominalwert<br />

datum gungstermin<br />

Prestiti in essere Data di Data di Scadenza Valore Valore<br />

accensione prima disdetta nominale nominale<br />

2 ¾ % Kassascheine <strong>2005</strong>-2016 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2016 07.03.2016 10‘000‘000 10‘000‘000<br />

Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2016<br />

2 7 ⁄8 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2017 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2017 07.03.2017 10‘000‘000 10‘000‘000<br />

Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2017<br />

2 7 ⁄8 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2018 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2018 07.03.2018 10‘000‘000 10‘000‘000<br />

Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2018<br />

3 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2019 07.03.<strong>2005</strong> 07.03.2019 07.03.2019 10‘000‘000 10‘000‘000<br />

Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2019<br />

3 % Kassascheine <strong>2005</strong>-2020 14.12.<strong>2005</strong> 14.12.2020 14.12.2020 10‘000‘000 0<br />

Obbligazioni di cassa <strong>2005</strong>-2020<br />

Anleihen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr sind in den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten bilanziert.<br />

I prestiti con una durata residua inferiore a un anno sono classificati come debiti a breve termine.<br />

17 Passivdarlehen / Debiti finanziari<br />

50‘000‘000 40‘000‘000<br />

Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre / Durata residua da 1 a 5 anni 50‘000‘000 55‘000‘000<br />

Restlaufzeit über 5 Jahre / Durata residua oltre 5 anni 30‘000‘000 20‘000‘000<br />

Total / Totale 80‘000‘000 75‘000‘000<br />

18 Rückstellungen / Accantonamenti<br />

Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen<br />

Accantonamenti per Altri<br />

le imposte accantonamenti<br />

CHF CHF<br />

Bestand / Situazione all‘1.10.2004 1‘176‘823 2‘458‘900<br />

Bildung / Costituzione 0 1‘229‘450<br />

Verwendung / Utilizzo -1‘176‘823 0<br />

Bestand / Situazione al 30.09.<strong>2005</strong> 0 3‘688‘350<br />

Bildung / Costituzione 0 0<br />

Verwendung / Utilizzo 0 -3‘688‘350<br />

Bestand / Situazione al 30.09.20<strong>06</strong> 0 0<br />

1) Die Rückstellung betrifft die bestrittene Dauer der Schadloshaltung für Wasserentzug beim vormaligen Kraftwerk Thusis der Rhätischen Werke AG.<br />

Mit dem Entscheid zur Realersatzpflicht wurde die Rückstellung aufgelöst.<br />

1) L‘accantonamento riguarda la durata del contestato risarcimento per il ritiro d‘acqua dalla ex Centrale di Thusis delle Rhätische Werke AG.<br />

In seguito alla decisione relativa alla sostituzione reale, l‘accantonamento è stato sciolto.<br />

1)


19 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen<br />

Debiti per acquisti e prestazioni<br />

30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

CHF CHF<br />

Partner / verso partner 79‘969 19‘364<br />

Dritte / verso terzi 860‘315 2‘285‘434<br />

Total / Totale 940‘284 2‘304‘798<br />

20 Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten<br />

Debiti finanziari a breve termine<br />

Passivdarlehen / Debiti finanziari 15‘000‘000 30‘000‘000<br />

Total / Totale 15‘000‘000 30‘000‘000<br />

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten betreffen Passivdarlehen<br />

mit Restlaufzeiten unter einem Jahr.<br />

In questa voce sono classificati i debiti finanziari con una durata residua<br />

inferiore a un anno.<br />

21 Passive Rechnungsabgrenzungen / Ratei e risconti passivi<br />

Aufgelaufene Schuldzinsen / Interessi passivi in corso di maturazione 2‘468‘341 2‘760‘697<br />

Wasserrechtsabgaben / Canoni idroelettrici 7‘121‘676 9‘185‘139<br />

Steuern / Imposte 7‘567‘178 8‘329‘739<br />

Übrige Rechnungsabgrenzungen / Altri ratei e risconti 1‘084‘877 839‘878<br />

Total / Totale 18‘242‘072 21‘115‘453<br />

Die Abgrenzung der Ertrags- und Kapitalsteuern erfolgt aufgrund eines Modells,<br />

welches den steuerbaren Gewinn, abhängig vom Marktwert der Energie sowie der<br />

Produktionsmenge, ermittelt. Diese Steuerabgrenzung berücksichtigt auch die<br />

erst provisorischen Veranlagungen für die Jahre 2004–20<strong>06</strong>.<br />

Il rateo per le imposte sul reddito e sul capitale avviene in base ad un modello<br />

che determina l‘utile in funzione del valore di mercato dell‘energia e della produzione.<br />

Il rateo per le imposte riguarda anche gli anni 2004-20<strong>06</strong>, per i quali esistono solo<br />

tassazioni provvisorie.<br />

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42 |<br />

Jahresrechnung / Rendiconto annuale<br />

Anhang / Allegato<br />

Weitere Angaben / Ulteriori informazioni<br />

Transaktionen mit nahe stehenden Personen <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

Transazioni con persone vicine CHF CHF<br />

Energieaufwand / Costo dell‘energia 6‘605‘039 4‘850‘495<br />

Sonstige Lieferungen und Leistungen / Altre forniture e prestazioni 538‘791 543‘757<br />

Total Lieferungen und Leistungen von nahe stehenden Personen 7‘143‘830 5‘394‘252<br />

Totale forniture e prestazioni di persone vicine<br />

Energielieferungen gegen Erstattung der Jahreskosten an die Aktionäre 53‘900‘000 52‘700‘000<br />

Forniture di energia contro rimborso dei costi annuali agli azionisti<br />

Energielieferungen gegen Erstattung der Jahreskosten an die Rhätische Bahn 939‘025 840‘214<br />

Forniture di energia contro rimborso dei costi annuali alla Ferrovia Retica<br />

Energielieferungen an Konzessionsgemeinden, Kanton Graubünden 3‘126‘403 2‘955‘950<br />

Forniture di energia ai Comuni concedenti, al Cantone dei Grigioni<br />

Einräumung von Benützungsrechten / Cessione dei diritti d‘uso 629‘215 593‘330<br />

Sonstige Lieferungen und Leistungen / Altre forniture e prestazioni 66‘398 269‘610<br />

Total Lieferungen und Leistungen an nahe stehende Personen 58‘661‘041 57‘359‘104<br />

Totale forniture e prestazioni a persone vicine<br />

Die Position «Energieaufwand» beinhaltet den Strombezug für die Lieferung von Pumpenergie der Aktionäre, welche diese über die Jahreskosten wiederum<br />

vergüten. Ebenfalls enthalten ist der Energieankauf für die Versorgung der A13 und Gemeinden. Die «Energielieferungen an die Konzessionsgemeinden»<br />

erfolgen zu Vorzugskonditionen. Die «Einräumung von Benützungsrechten» basiert auf vertraglichen Abmachungen und betrifft die Schaltanlage Sils, Transormatoren<br />

in Sils sowie Kommunikationsanlagen. Diese werden zu branchenüblichen Konditionen abgerechnet. Bei den «sonstigen Lieferungen und Leistungen»<br />

handelt es sich um im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft durchgeführte Transaktionen, die zu marktüblichen Preisen abgewickelt<br />

wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen und Aktionären wurden bereits im Anhang unter den Positionen 11 und<br />

19 offen gelegt.<br />

La posizione «Costo dell‘energia» contiene il ritiro di energia per la fornitura di energia di pompaggio degli azionisti, che la rimborsano a loro volta tramite i<br />

costi annuali. Comprende inoltre l‘acquisto di energia per l‘approvvigionamento della A13 e i comuni. Le forniture di energia ai Comuni concedenti avvengono<br />

alle condizioni preferenziali. La cessione dei diritti d‘uso si basa su accordi contrattuali e riguarda la stazione di smistamento e trasformatori di Sils nonché<br />

impianti di comunicazione. Viene conteggiata alle condizioni di mercato in uso nel settore. Riguardo alle altre forniture e prestazioni si tratta di transazioni<br />

effettuate nell‘ambito della normale attività aziendale, regolate a prezzi di mercato correnti. Prestazioni e debiti nei confronti di persone vicine e azionisti sono<br />

già stati elencati nell‘Allegato alle voci 11 e 19.<br />

Personalvorsorge / Previdenza professionale 30.09.20<strong>06</strong> 30.09.<strong>2005</strong><br />

CHF CHF<br />

Verbindlichkeit gegenüber Vorsorgeeinrichtung 79‘824 71‘973<br />

Debito nei confronti della previdenza professionale<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

CHF CHF<br />

Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Auf die Periode Vorsorgeaufwand im<br />

Verpflichtung und Vorsorgeaufwand abgegrenzte Beiträge Personalaufwand<br />

Vantaggio / impegno economico e costi Contributi delimitati Costi per la previdenza<br />

per la previdenza per il periodo contabile nei costi del personale<br />

Vorsorgeeinrichtungen ohne Über-/Unterdeckungen 1‘085‘500 1‘085‘500 610‘700<br />

Istituzioni di previdenza senza eccedenze<br />

di copertura/sottocoperture


Eventualverbindlichkeiten / Impegni eventuali<br />

Per Bilanzstichtag 30. September 20<strong>06</strong> bestehen keine ausweispflichtige Sachverhalte.<br />

Non sussistono fatti soggetti a pubblicazione obbligatoria alla data di chiusura del<br />

bilancio 30 settembre 20<strong>06</strong>.<br />

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag / Eventi dopo la chiusura del bilancio<br />

Nach dem Bilanzstichtag vom 30. September 20<strong>06</strong> sind keine weiteren Ereignisse<br />

eingetreten, die erwähnenswert sind. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag wurden bis<br />

zum 6. November 20<strong>06</strong> berücksichtigt. An diesem Datum wurde die Jahresrechnung<br />

für die Bilanzerstellung vom zuständigen Organ der Revisionsgesellschaft PricewaterhouseCoopers<br />

AG genehmigt.<br />

Dopo la chiusura del bilancio il 30 settembre 20<strong>06</strong> non si sono verificati eventi degni<br />

di nota. Sono stati considerati gli eventi verificatisi dopo la data di chiusura del<br />

bilancio fino al 6 novembre 20<strong>06</strong>, giorno in cui il conto annuale è stato approvato<br />

dall’organo competente della società di revisione PricewaterhouseCoopers AG per la<br />

stesura del bilancio.<br />

Es bestehen keine weiteren nach Art. 663b OR oder Swiss GAAP FER ausweispflichtigen<br />

Sachverhalte.<br />

Non sussistono ulteriori fatti soggetti a pubblicazione obbligatoria secondo l’art.<br />

663b CO o i Swiss GAAP FER.<br />

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44 |<br />

Verwendung des Bilanzgewinns<br />

Ripartizione dell‘utile di bilancio<br />

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, den Bilanzgewinn<br />

wie folgt zu verwenden:<br />

Il Consiglio di amministrazione propone all’Assemblea generale di ripartire<br />

l’utile di bilancio come segue:<br />

<strong>2005</strong>/<strong>06</strong> 2004/05<br />

CHF CHF<br />

Vortrag vom Vorjahr / Riporto dall‘anno precedente – –<br />

Jahresgewinn / Utile d‘esercizio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />

Bilanzgewinn / Utile di bilancio 4‘475‘000 4‘740‘000<br />

Dividende 4¼% (Vorjahr 4½%) 4‘250‘000 4‘500‘000<br />

Dividendo 4¼% (anno precedente 4½%)<br />

Zuweisung an die Allgemeine (gesetzliche) Reserve 225‘000 240‘000<br />

Destinazione alla riserva legale<br />

Vortrag auf neue Rechnung – –<br />

Riporto a conto nuovo<br />

Total Verwendung / Totale ripartizione 4‘475‘000 4‘740‘000<br />

Thusis, 13. Dezember 20<strong>06</strong><br />

Thusis, 13 dicembre 20<strong>06</strong><br />

Namens des Verwaltungsrats:<br />

A nome del Consiglio di amministrazione:<br />

Dr. Thomas Wagner<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis


Bericht der Revisionsstelle<br />

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46 |<br />

Relazione di certificazione<br />

<strong>50.</strong> <strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis / <strong>50°</strong> <strong>rendiconto</strong> d‘esercizio <strong>2005</strong>/<strong>06</strong> KHR Thusis


Titelbild: Averser-Rhein bei Campsut<br />

llustrazione della copertina: Il Reno di Avers nei pressi di Campsut<br />

Fotos: Demateo AG, Thusis und Archiv KHR<br />

Gestaltung und Druck: selva caro druck ag, Flims<br />

Spitalstrasse 7<br />

CH-7430 Thusis<br />

Tel. +41 81 635 37 37<br />

Fax +41 81 632 37 38<br />

admin@khr.ch<br />

www.khr.ch<br />

Über der Deckenverkleidung des Maschinensaals (Kavernenzentrale Ferrera)<br />

Sopra il rivestimento del soffitto della sala macchine (centrale in caverna di Ferrera)

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