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IL BOLLETTINO - Gemeindebrief CCPM (März-marzo - Juni-giugno 2018) - PACE & RICONCILIAZIONE - FRIEDEN & VERSÖHNUNG (WEB)

Zeichen der Versöhnung

Zeichen der Versöhnung sind wichtig. Um die engen Beziehungen der deutschen Lutherischen Kirche mit dem Lutherischen Weltbund (LWB) und seinen Partnern in Jerusalem darzustellen, pflanzte eine deutsche Delegation des LWBs auf dem Ölberg in Jerusalem einen Olivenbaum, den letzten „Partnerbaum“ zum Luthergarten in Wittenberg. Mit dabei der Präsident der CCPM, Andreas Kipar, Hauptideengeber dieses vielbeachteten Projekts in der Lutherstadt während der vergangenen Lutherdekade. Weitere Partnerbäume stehen unter anderem in Mailand im „Orto della fede“ vor der CCPM und vor der katholischen Nachbarkirche San Marco. Im Bild gesprochen, unterstrich Kipar, wie wichtig das Miteinander ist und ein ständiges „Zusammen wachsen und zusammenwachsen“ Traurige Aktualität gewann die Notwendigkeit dieses Aufrufs wenige Tage später, als der Konflikt zwischen Israel und Palästina erneut aufflammte. Die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, löste im Nahen Osten vielerorts Proteste und Unruhen aus. Hintergrund dieses Kernkonflikts in Nahost ist der natürliche Wunsch und das legitime Bedürfnis der Juden und der Palästinenser auf einen eigenen Staat. Seit Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 bestehen die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern trotz beidseitiger und internationaler Friedensbemühungen.

1980 annektierte Israel Ost-Jerusalem und erklärte Jerusalem zur "ewig ungeteilten Hauptstadt". 1988 rief die PLO den unabhängigen Staat Palästina aus – mit Jerusalem als Hauptstadt, wobei eine völlig widersprüchliche Situation entstand. Nach der "Ersten Intifada", bei der es zu jahrelangen blutigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Armee kam, wurde 1993 durch die Osloer Verträge ein Friedensprozess eingeleitet. Zwei Jahre später garantierte das zweite Oslo-Abkommen den Palästinensern ein größeres Maß an Selbstverwaltung – sowohl im Westjordanland als auch im Gazastreifen. Nach weiteren positiven Ereignissen wie dem israelisch-jordanischen Friedensvertrag und der Verleihung des Friedensnobelpreises an Jassir Arafat und Jitzchak Rabin kam es im Jahr 2000 zur "Zweiten Intifada", einem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis, der bis Februar 2005 andauerte und viele Opfer forderte. Durch die israelischen Absperranlagen im Westjordanland und Jerusalem wurde eine deutliche Verringerung palästinensischer Terroranschläge erreicht. Die Anlagen verstoßen jedoch gemäß einer Erklärung des Internationalen Gerichtshofs gegen das Völkerrecht. Die weitgehende Blockade setzt den Einwohnern zu. Nach drei Kriegen ist das Land zerstört. Viele Palästinenser leben in Notunterkünften, das Wasser ist nicht sauber, es gibt kaum Strom und keine ausreichende medizinische Versorgung. Gerade junge Palästinenser sind frustriert. Viele haben studiert, finden aber keine Arbeit. Der innerpalästinensische Machtkampf zwischen der Hamas und der Fatah-Bewegung erschwert die Lage zusätzlich. Eine friedliche Lösung kann vermutlich nur darin liegen, einen palästinensischen Staat auszurufen und Israelis und Palästinenser gleichberechtigt miteinander

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