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LERNEN MIT ZUKUNFT März 2014

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information & gesundheitinformation & gesundheit ■ Der Fall H. A. Se. - Teil 1: ■ Wahnsinn DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN? Prof. Franz W. Strohmer med. Journalist Ein etwa fünfzigjähriger Mann fährt mit einer Geschwindigkeit von rund 20 km/ h in Schlangenlinien auf der Autobahn, wird von der Polizei aus dem Verkehr gezogen und aufgrund seines aggressiven Verhaltens in eine psychiatrische Klinik gebracht. Bei der Aufnahme zeigt sich der Mann krankheitsuneinsichtig, verweigert jede Behandlung, bedroht das Krankenhauspersonal und zerstört, realgedanklich stark eingeschränkt, Teile des Stationsinventars. Nach einem tätlichen Angriff auf den untersuchenden Arzt wird der offensichtlich psychisch Kranke fixiert (mit Gurten gefesselt) und mit Psychopharmaka (Mittel zur Beruhigung und zur Auflösung des wahnhaften Geschehens) zwangsmediziniert (Medikamenteverabreichung erfolgt in die Vene oder in den Muskel mittels Injektionsnadel), um eine rasche und länger andauernde Wirkung zu erzielen. DEUTLICHE EINSCHRÄNKUNGEN Es stellt sich bei den Erhebungen der Vorgeschichte heraus, dass der Betreffende sich schon mehrmals in psychiatrischen Kliniken aufgehalten hat, teils gezwungen, teils auch freiwillig, dass es auch über längere Zeit zu keinen Phasen der Erkrankung gekommen ist, dass aber nunmehr öfter und immer schwerwiegendere wahnhafte Episoden mit verschiedenen strafbaren, meist marginalen, aber teilweise bedrohlichen Delikten auftreten. Der Mann erhält einen bevollmächtigten Betreuer, der den Lebensvollzug des Kranken durch sein Einspruchsrecht bei den Dingen des täglichen Lebens massiv beeinflussen und dadurch auch grundlegend verändern kann. Alles Individuelle, geht im Zuge dieser Betreuung und der vielleicht oft auch kontraproduktiven (weil unpassenden), kaum ganzheitlich hinterfragten, zwanghaften Medikation verloren. Der Kranke wird zum Objekt, zur Sache, zum Fall und aus der Gesellschaft verbannt und vielfach auch nicht mehr resozialisierund heilbar. Die Symptomatik (erkennbare Anzeichen) wird chronifiziert, der Kranke zum gefährlichen Pflegefall. VIELFÄLTIGE ERSCHEINUNGS- FORMEN Was weiß man aber wirklich über das "wahnhafte Geschehen" (über die Psychose). Es kann eine sogenannte "genetische Prädisposition"vorliegen, das heißt, dass in betreffenden Familien schon in früheren Generationen oder jetzt bei anderen Familienmitgliedern wahnhafte Erkrankungen aufgetreten sind. Beim Fall H. A. Se. starb die Mutter durch Suizid (Selbstmord), die Cousine leidet an "Schizophrenie". Dies sagt aber nicht aus, dass unbedingt über Generationen bei allen Familienmitgliedern die Krankheit ausbrechen muß. Es gibt bekannte Auslösefaktoren und viele Vermutungen, was dazu führen kann, dass Menschen die Kontrolle über ihre Handlungen, über ihre Denkweisen und Empfindungen verlieren. Wie der Verlauf sich darstellt und die Behandlung einer Psychose sein kann oder vielleicht sich einmal ändern müsste, wird vom Fall H. A. Se. ausgehend, der an einer sogenannten schizoaffektiven Psychose, also einer Mischform typischer psychotischer Erkrankungen leidet, weiter demonstriert werden. 6 | MÄRZ 2014 Fotos: © Kletr - Fotolia.com ONLINEZEITUNG: http://aktuell.LmZukunft.at

■ ■ Talente sind zum Schmieden da: Sind LehrerInnen Goldschmiede? ARBEITEN MIT DEN WERTVOLLSTEN ROHSTOFFEN information & ich-marke information & ich-marke info ICH-Marke-Seminar im Sinne "das eigene Gold schmieden": 24. 5. 2014 in Wien, www.stoareich.at Lehrerinnen und Lehrer, das ist der wichtigste Beruf in dieser Republik. Das sind die Goldschmiede Österreichs. Ihnen vertrauen wir das an, was uns am wichtigsten ist, nämlich die Talente dieses Landes! Ich nehme an, geschätzte PädagogInnen - aber nicht nur! - Sie werden diesem Gedanken zustimmen, auch wenn sie von einem Politiker kommen; vom NEOS-Chef Matthias Strolz, im Parlament vorgetragen. LehrerInnen: Der wichtigste Beruf?! Weil es um die Zukunft geht; um die „Rohstoffe“ dafür. Darum, dass junge Menschen kompetent die Grundlagen unseres Lebens pflegen, weiterentwickeln und das Rad des Seins voran drehen, verantwortungsbewusst lenken … Das soll jetzt kein Ranking werden, denn letztlich hat jeder Job seine Wichtigkeit für die Gesellschaft: ob Pflegerin, Straßenkehrer oder Chirurg. – Bei Finanzjongleuren im Nadelstreif könnte man allerdings ins Zweifeln kommen… VERMÖGEN soll hier als PERSÖNLICHER SCHATZ gesehen werden: welche Anlagen bringt jede/r mit – welche Talente gilt es zu fördern, zu polieren, auf dass sie für uns alle nutzenbringend strahlen können? PÄDAGOGISCHE GOLDSCHMIEDEKUNST Ich erinnere mich an meine Schulzeit: im Alter von 11 fanden sich in meiner Schultasche statt Büchern/Heften Waren aus Großvaters Bäckerei – alle verkauft „Jeder hat eine Goldmine in sich; wir müssen nur das taube Gestein zur Seite räumen.“ Helmut A. Gansterer zur Taschengeldaufbesserung; mit 13 Schülerzeitung gemacht – Inserate kassiert, Klassensprecher, mit 16 Theaterfahrten aus dem Waldviertel nach Wien organisiert – auf eigenes Risiko, mit geistigem und materiellen Gewinn. Aber glauben Sie, dass irgendein Lehrer gemeint hätte: „Du hast Talent für die Selbstständigkeit…“ Wie soll(te) er/sie´s denn erkennen – als Pragmatisierte/r – fernab von den Gezeiten des Lebens, nur auf Biennien fixiert?! Verzeihen Sie die kleine Provokation: aber SOLCHE PädagogInnen lassen Gold ermatten und verderben weitere Generationen: weil sie nur Brave, Angepasste achten, jene, die nicht frech sind, ideal für eine Beamtenlaufbahn. Und unglücklich werden, eigentlich Job wechseln wollen – aber bestbezahlt ausharren. Psychopharmaka schlucken. Weil sie NIE das IHRE, UREI- GENE, Ihre Marke umgesetzt haben. auf MARKant VEREDELT Ja, die „pädagogische Goldschmiedekunst“ müsste der höchstangesehene Beruf sein. Mit der Voraussetzung, erkennen zu können/wollen(!), wo ein Talent, noch im Verborgenen, glänzt – und dieses behutsam und wertschätzend zu einem funkelnden Schmuckstück, zu einer ICH-Marke, veredeln helfen. Dr. Manfred Greisinger ICH-Marke-Pionier, Autor, PR-Trainer, Vortragender www.ich-marke.com www.stoareich.at ONLINEZEITUNG: http://aktuell.LmZukunft.at Fotos: © ComZeal - Fotolia.com MÄRZ 2014 | 7