STRASSENBAU Zwei Maschinen als Technologiestudien auf dem Weg zum autonomen Fahren hat Bomag bereits präsentiert: Die Tandemwalze Robomag BW 154 … Robomag-Technologie wird serienreif und macht Baustellen sicherer … und den Walzenzug Robomag BW 177. BOMAG >> Der Baumaschinenhersteller Bomag hat in der Vergangenheit wegweisende Technologiestudien im Bereich der Automatisierung vorgestellt. Die Asphaltwalze Robomag BW 154 und der Walzenzug Robomag BW 177 dienen als Technologieträger, mit denen alle Subsysteme entwickelt und getestet werden, die auf dem Weg zum voll-autonomen Betrieb notwendig sind. Eine der Technologien aus dem Robomag-Konzept, der Bomag Notbremsassistent (Emergency Brake Assist), wird nun in die Serienreife überführt. Der Bomag Notbremsassistent scannt in Echtzeit die Umgebung der im Betrieb befindlichen Baumaschine und erkennt bewegliche wie auch statische Hindernisse und Gegenstände. Objekte, die durch die Maschinenbewegung potenziell gefährdet werden könnten, werden durch das System automatisch erkannt. Droht eine Kollision, wird eine automatische Verlangsamung bis zum Stillstand eingeleitet. So werden mögliche Gefahrensituationen, rechtzeitig bevor sie tatsächlich eintreten, verhindert. Die Technologie stellt einen Meilenstein zur Gefahrenreduktion auf Baustellen dar. Den Mehrwert der Technologie hat die Jury im Rahmen des Intermat Awards in Paris nun geehrt und in der Kategorie »Roads, Materials and Foundations Industries« mit dem Gold-Award ausgezeichnet. Serviceorganisation wird eng in die Entwicklung hin zur Serienreife eingebunden, um später den Kunden auch bei digitalen Systemen den gleichen erstklassigen Service wie bei mechanischen Komponenten zu bieten. Der Notbremsassistent kann auf Bomag Tandemwalzen der -5 Generation eingesetzt werden und ist damit unabhängig vom Einsatz auf einer vollautonomen Asphaltwalze. Vor Serienreife steht, insbesondere bei sicherheitsrelevanten neuen Technologien, die finale Zertifizierung aus, an der in Zusammenarbeit mit Experten momentan gearbeitet wird. Ist diese erteilt, kann die Technologie vollumfänglich interessierten Kunden angeboten werden. © BOMAG Um entsprechend reagieren zu können, überwacht der Bomag Notbremsassistent die Fahrtrichtung der Maschine. Der Notbremsassistent wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kunden auf unterschiedlichen Baustellen getestet. Auch die Bomag 46 JUNI / JULI 2024 » STRASSENBAU
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Dallmann und Dynapac geht weiter DYNAPAC >> Gleich drei Straßenfertiger, zwei SD2500CS mit Bohlen V6000TVE und ein F1250CS, wechselten hier den Besitzer. Mit einem Auftragswert von fast einer Million Euro eine große Investition in die Zukunft des Mittelständlers aus Norddeutschland. Dallmann wurde 1908 im niedersächsischen Bramsche gegründet. Das Leistungsangebot der inhabergeführten Unternehmensgruppe mit rund 500 Mitarbeitern ist seitdem immer vielfältiger geworden und reicht vom Verkehrswege- und Straßenbau über Ingenieurtiefbau bis hin zum Wasserbau. Bereits seit über 40 Jahren verbindet Dallmann und Dynapac eine erfolgreiche Partnerschaft auf Augenhöhe. Doch nicht nur wirtschaftliche Erwägungen spielten bei der Investition eine Rolle. Dallmanns Mitarbeiter hatten ebenfalls einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung verrät Michael Brake, Bauleiter Dallmann. „Der SD2500CS ist sehr viel ergonomischer gebaut. Dank der niedrigen Bohle können die Mitarbeiter problemlos die Materialvorlage im Schneckenraum sehen. Tiefe Bohlenbleche sorgen zudem für eine gute Vorverdichtung und eine optimale Einbauqualität. Schmale Seitenschilde machen das Arbeiten direkt an der Wand, auch ohne Handeinbau, möglich.“ Ende 2023 kam es dann noch zu einem besonderen Get-together zwischen den beiden Unternehmen. Der gesamte Verlauf der Ammerländer Straße wurde neu asphaltiert, direkt vor der Haustür des Dynapac Produktionsstandorts in Wardenburg. Um hier unterbrechungsfrei arbeiten zu können, hatte Dallmann auf den MF2500CS mit Swing-App SW6500 zurückgegriffen. Fertigung des Radweges an der Ammerländer Straße. Im Bild der MF2500CS mit Swing-App SW6500 / © Dynapac Der Einsatz dieses Materialfahrzeugs hat gleich mehrere Vorteile: bessere Fahreigenschaften, da es keine Standzeiten beim Lkw-Wechsel gibt und eine erhöhte Stundenleistung, bei gleichbleibender Geschwindigkeit, möglich ist. Unebenheiten in der Fahrbahn werden vermieden, was zu einem insgesamt gleichmäßigeren Ergebnis führt. Bei der Asphaltierung des parallel verlaufenden Radwegs war es aber natürlich auch einfach praktischer, dass der Lkw für den Asphaltnachschub nicht den schmalen Weg entlangrollen musste. Für alle beeindruckend zog die gesamte Kolonne am Gebäude vorbei. Den ganzen Tag über traf man sich zum Fachsimpeln auf der Baustelle – Maschinen & Technik 42,5 x 48 mm 18.08.2024 HP mittags wurde gemeinsam am Fahrbahnrand gegrillt. Einsatz des MatTracker HALFPIPE HP HALBRUNDE ERDBAUMULDEN IN KRAMPE-QUALITÄT! STRASSENBAU 47
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