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UmweltJournal Ausgabe 2018-01

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AKTUELLES 20

AKTUELLES 20 UmweltJournal /Jänner 2018 DIE PRESSE ZU: Klimakonferenz in Bonn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat eine insgesamt positive Bilanz der Weltklimakonferenz gezogen. „Wir haben einen neuen Geist erlebt“, sagte sie am Freitag in Bonn. Immer mehr Entwicklungsländer, Regionen und Städte wollten sich am Klimaschutz beteiligen. Nord und Süd und Arm und Reich arbeiteten enger zusammen. Umweltorganisationen zeigten sich dagegen teilweise enttäuscht. Ausdrücklich würdigte Hendricks die „konstruktive“ Rolle Chinas. Zu der von über zwanzig Staaten vereinbarten Allianz für den Kohleausstieg sagte Hendricks, man müsse aufpassen, dass die Atomenergie nicht wieder als klimaverträgliche Energie aufgewertet werde. Mit Blick auf die neue Bundesregierung sagte die SPD-Politikerin, sie glaube nicht, dass Deutschland bis 2030 komplett aus der Kohle aussteigen werde. Die neue Koalition werde vermutlich einen Pfad zum langsamen Ausstieg skizzieren. (FAZ, 17.11.2017) Nach dem Ausräumen des letzten Hauptstreitpunktes hat die UN-Klimakonferenz in Bonn eine Reihe von wichtigen Beschlüssen verabschiedet. Wie der Konferenz-Präsident, Fidschis Regierungschef Frank Bainirama, am Samstag in der Früh verkündete, einigten sich die Delegationen aus fast 200 Ländern auf eine Regelung für eine Fortführung des Anpassungsfonds. Der Anpassungsfonds dient der Bewältigung der Folgen des Klimawandels in armen Ländern. Wie es von Beobachtern am Samstag hieß, war nach stundenlangen Verhandlungen eine Einigung erzielt worden, die den Weg dafür ebnet, dass der im Rahmen des Kyoto-Protokolls eingerichtete Anpassungsfonds künftig auch unter dem Pariser Klimaabkommen gilt. Die im Konferenzplenum verkündete Einigung wurde mit Applaus begrüßt. (Die Presse, 18.11.2017) CleanTechConnect.2017 Rennen um Nachwuchskräfte Unter dem Leitthema „Welche Strategien und Anreize braucht es, damit die Umwelt- und Energietechnik- Branche junge engagierte Fachkräfte anzieht?“ fand kürzlich die CleanTechConnect.2017 statt. Im Anschluss an die Jahrestagung der Umwelttechnik- und Energiebranche wurde bereits zum vierten Mal der Innovationspreis [ie:ku].2017 an junge Cleantech-Pioniere verliehen. Um die besten Nachwuchskräfte für sich gewinnen zu können, sollten Unternehmer mehrere wichtige Aspekte in ihr Recruiting miteinbeziehen. Das zeigten die Vorträge und Diskussionen am CleanTechConnect.2017 in Engerwitzdorf (OÖ), der vom Cleantech- Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria initiiert und organisiert wurde. Zunächst sei es ratsam, die verschiedenen Charaktere Jugendlicher zu verstehen. Dadurch lasse sich leichter feststellen, welcher Menschentyp der geforderten Qualifikation entspricht, wie Bernhard Heinzlmaier vom Institut für Jugendkulturforschung zu berichten wusste. Karin Krobath von „Identitäter“, der ersten Internal- und Employer Branding Agentur Österreichs, wies auf die Attraktivität, Kultur und Strahlkraft der Unternehmensmarke hin, die Jugendlichen Ansehen in ihrem Umfeld und Christian Maurer (Leiter CTC) mit Siegerin Julia Schmitt und Sponsor des Preisgeldes Christian Ehrengruber (Vorstand LAVU). authentische Bindung ermöglicht. Was und welche Bereiche die Digitalisierung verändern wird und wie sie im Konkreten polarisiert, thematisierte Rudolf Winter-Ebmer von der Johannes Kepler Universität Linz. Reibungs- und Verunsicherungspotenzial ortet Winter-Ebmer beispielsweise dort, wo in größeren Betrieben die Generation „digital Nativ“ auf ältere Mitarbeiter trifft. Gerald Hanisch, CEO von Rubble Master HMH und Beiratsmitglied des Cleantech-Clusters, erläuterte aus persönlicher Erfahrung, welche vielfältigen strategischen Maßnahmen es braucht, um die für sich besten Arbeitskräfte zu finden, weiter auszubilden und ans Unternehmen zu binden. Es gilt vor allem ein glaubwürdiges Zukunftsversprechen abzugeben und eine nachvollziehbare Unternehmenskultur zu bieten. Innovationspreis [ie:ku] an junge Cleantech-Pioniere Der Innovationspreis [ie:ku] des Cleantech-Clusters wird alle zwei Jahre verliehen. Heuer richtete sich die Ausschreibung erstmals explizit an junge Cleantech-Pioniere für die erfolgreiche Umsetzung kreativer Ideen und innovativer Projekte in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Erstplatzierten erhielten neben der Siegertrophäe auch ein Preisgeld in der Höhe von 1.000 Euro und eine kostenlose Jahresmitgliedschaft VOR-GELESEN im Cleantech-Cluster. Die Gewinner des [ie:ku] 2017: Martin Tscheliesnig von der Kappa Filter Systems GmbH aus Steyr-Gleink mit dem Projekt „Kappa Video-Fluid-Dynamic (VFD) Software zur Bewertung diffuser Emissionen“. Lisa-Maria Putz von der FH OÖ Forschungs- & Entwicklungs-GmbH (Logistikum – Department of Logistics) in Steyr mit dem Projekt „RE- Trans – Research and Education on Transport Logistics“. Julia Schmitt vom Institute for Integrated Quality Design (IQD) an der JKU Linz mit dem Projekt „Cradle to Cradle Innovation Processes (CCIP)“. ISBN 978-3-96006-014-7 ISBN 978-3-86581-838-6 Pestizide! Überall auf der Welt sind sie auf dem Vormarsch. Überall? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf in Südtirol hört nicht auf, diesem Eindringling Widerstand zu leisten. Mals will zur ersten Gemeinde Europas werden, die den Einsatz von Pestiziden verbietet. In einer Volksabstimmung entscheiden sich 76 Prozent der Bewohner für eine Zukunft ohne Glyphosat & Co. Alexander Schiebel erzählt die Geschichte eines Aufstandes. Dort der rasante Humusschwund, hier die rapide Zunahme von Kohlendioxid. Was nach zwei separaten Problemen aussieht, ist miteinander verbunden: Wir haben zu wenig Kohlenstoff im Boden und zu viel in der Atmosphäre. Die Devise lautet: „Back to the roots!“ Global gesehen ist die „Humusrevolution“ ein Hoffnungsträger für weltweite Ernährungssouveränität – sowie für den Kampf gegen Klimaextreme und Migration. Das Gute: Jeder kann sofort anfangen. Kälteanlagentechnik Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung (Zusatzprüfung) Kursstart: 12.2.2018 WIFI. Wissen Ist Für Immer. www.wifiwien.at/702907 Jetzt anmelden Foto: pixabay Foto: austria-tech V O R S C H A U DAS NÄCHSTE UMWELTJOURNAL ERSCHEINT AM 7. MÄRZ 2018. Naturtrend Waldwellness: Aufenthalte im Wald wirken sich positiv auf das psychische und körperliche Wohlbefinden aus. Der Wald mit seinen gesundheitsfördernden Potenzialen wird nun auch immer mehr in „Wellness-Angebote“ und Ausbildungsprogramme verpackt. So kann man sich mittlerweile bereits via Fernkurs zum „Wald-Achtsamkeitstrainer“ und „Waldtherapeuten“ ausbilden lassen. Mehr dazu im nächsten UmweltJournal. Von 16.-19. April 2018 wird Europas größte Verkehrsforschungskonferenz, die Transport Research Arena, in Wien ausgetragen. Unter dem Motto „a digital era for transport. solutions for society, economy and environment“ werden sich rund 3.000 internationale Experten treffen, um über die Entwicklungen im Bereich Mobilität und neuesten Forschungsergebnisse zu diskutieren. Das UmweltJournal ist Medienpartner der TRA 2018 und vor Ort mit dabei. Impressum Eigentümer, Verleger: SCIAM Fachmedien GmbH & Co KG. Herstellungs- und Erscheinungsort: Wien; Verlagsort, Redaktions- und Verwaltungsadresse: 1170 Wien, Geblergasse 95; Tel.: +43 (0)1 90680-0, Fax: +43 (0)1 90680-91100; E-Mail: umweltjournal@umweltjournal.at; Internet: www.umweltjournal-online.at; Verlagsgeschäftsführung: Mag. Martin Ögg, Mag. Gerald Fiala; Objektleiter: Mag. Alexander Kohl, alexander.kohl@sciam.at; Anzeigenleitung: Renate Storz, renate.storz@sciam.at; Leitender Redakteur: Mag. Alexander Kohl, alexander.kohl@sciam.at; Redaktion: Mag. Astrid Minnich, Mag. Ulrike Putz; Layout: Iris Schönauer; Druck: Russmedia Service GmbH, A-6858 Schwarzach; Einzelpreis: 4,50,– Euro (inkl. 10% Mwst.); Jahresabonnement Inland: 24,00,- Euro (inkl. 10 % Mwst. und Versand); Europa: 32,00,– Euro; Gültiger Anzeigentarif: 2018; Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Gewähr. Der Verlag behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. 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