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UmweltJournal Ausgabe 2018-01

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NEWS 6

NEWS 6 UmweltJournal /Jänner 2018 Ecomondo und Key Energy als italienische Umwelttechnik-Bühne: Kreislaufwirtschaft als Hauptdarsteller 116.131 Besucher fanden sich auf der Messe in Rimini zur Ecomondo und Key Energy (organisiert von der Italian Exhibition Group) zusammen. Das Thema Kreislaufwirtschaft zog sich durch alle Messehallen und wurde von der der Ecomondo eigenen, kreativen Messegestaltung zusätzlich befeuert. Es gibt nicht mehr sehr viele alljährlich stattfindende internationale Messen – und schon gar nicht im Bereich Umwelttechnik, Abfallwirtschaft und Erneuerbare Energie. Dass ein solcher Event aber nicht nur machbar ist, sondern zudem seit Jahren wächst und gedeiht wie kaum eine andere Messe der Branche, beweist jeden November die Ecomondo in Rimini (gemeinsam mit dem Side-Event Key Energy). Die Messe bietet jedes Jahr aufs Neue eine erfrischende Mischung aus branchenrelevanten Innovationen, vielfältigen und kreativen Besucherangeboten und dem gewissen italienischer Präsentationstalent, das man durch alle Messetage hinweg spüren und erleben kann. All das macht die Ecomondo zum wohl freundlichsten, fröhlichsten und wärmsten Zusammentreffen unserer Branche. Das sind die Hauptgründe, die jeden Herbst Besuchermassen zur Rimini Fiera strömen lassen. Mittlerweile ist die Messe dabei auch zur bedeutendsten Einkaufs-Plattform des Mittelmeerraums für die UT-Technologien avanciert. 116.131 Besucher Die neue Planung von Industrieprodukten und -prozessen unter den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft – so lautete das Thema der diesjährigen, wieder äußerst erfolgreichen Messe Ecomondo und Key Energy in Rimini. Foto: Italian Exhibition Group „Die Ecomondo vermittelt auch Vertrauen in die Zukunft“, wie Lorenzo Cagnoni, Präsident der Italian Exhibition Group, erklärt: „Die Kreislaufwirtschaft ist dabei der gemeinsame Nenner.“ Konkrete Konzepte dazu wurden auch vom italienischen Umweltminister Gian Luca Galletti bei der Eröffnung der Messe hervorgehoben – sein Fazit: „,Green Economy´ und Kreislaufwirtschaft sind die einzig denkbare Art des Wirtschaftens, wenn wir zukunftsbewusst handeln wollen – und die Ecomondo zeigt die besten Beispiele dafür.“ Auf einem Messegelände von 113.000 Quadratmetern haben 1.200 Unternehmen an der Ecomondo und Key Energy teilgenommen. Mehr als 200 Green Economy Events wurden für das wissbegierige Publikum, sowie für Fachbesuchern und Experten veranstaltet. Der Treffpunkt der Italian Exhibition Group schloss letztlich mit einer Besucherzahl von 116.131 (wieder plus zehn Prozent zum Vorjahr), wovon mehr als 12.000 ausländische Messegäste waren. Normen und Forschung im kreativen Kleid „Die besondere Leistung in diesem Jahr liegt aber sicher darin, normenspezifische Inhalte gemeinsam mit Forschungsthemen, sowie Innovation und Kreation aus den Abteilungen der Unternehmen auf der Ecomondo zu zeigen und zu verknüpfen“, meint Fabio Fava, verantwortlicher Leiter des technischen Wissenschaftsausschusses der Messe. Eine Entscheidung, die es der Messegestaltung ermöglichte, viele neue und lebendige Verbindungen zu knüpfen. Ob in Expertenrunden, Einkäufer-Touren oder Technik- und Forschungspräsentationen … „Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, neue Partnerschaften zu schließen und so dem gesamten Industriezweig einen Mehrwert zu verleihen“, so Fava. Diesen Weg wird man sicherlich auch 2018 wieder beschreiten, um den boomenden alljährlichen Fixpunkt im Messekalender weiter zu bestärken – nächstes Jahr dann vom Dienstag, den 6., bis Freitag, den 9. November. Nestro liefert Windtunnel für EXPO 2017 Hochleistungs-Axial-Rohrventilatoren simulieren drei verschiedene Windstärken in „Nur Alem“, dem architektonischen Symbol der Weltausstellung in Kasachstan. Für den Pavillion „Nur Alem“ der EXPO 2017 in Astana (Kasachstan) – die Mitte September zu Ende ging – konstruierte, projektierte, lieferte und installierte die Nestro Lufttechnik GmbH drei komplette Umluft- Windtunnel. „Nur Alem“ war das architektonische Symbol der Weltausstellung und laut Veranstalter mit einem Durchmesser von 80 Metern und einer Höhe von 100 Metern das größte sphärische Gebäude der Welt. Als Museum der Zukunft konzipiert, werden auf den sechs oberen Etagen die grundlegenden Energiequellen erlebbar gemacht: der Weltraum, die Sonne, die Biomasse, der Wind, das Wasser und die Kinetik. Besucher der Ausstellung konnten im sechsten Stockwerk in drei Bereichen dank der Windtunnel aus Schkölen Luftstrahlgeschwindigkeiten von drei, von fünf sowie von sieben Beaufort (Bft.) erleben und empfinden. Hierzu erzeugen drei mit Sonnenenergie betriebene, frequenzgesteuerte Hochleistungs- Axial-Rohrventilatoren mit Schaufeln aus Aluminiumguss in drei separaten Systemen den jeweils notwendigen Volumenstrom von 32.400, 55.000 beziehungsweise 80.000 Kubikmeter pro Stunde. Die Windstärke von drei Bft. mit Windgeschwindigkeiten von zwölf bis 19 km/h nennt man eine schwache Brise, bei der sich Blätter und dünne Zweige bewegen, Wimpel sich strecken. Bei fünf Bft. mit Windgeschwindigkeiten von 29 bis 38 km/h spricht man von einer frischen 25 Brise. Größere Zweige und Bäume bewegen sich, der Wind wird deutlich hörbar. Als steifer Wind werden sieben Bft. mit Geschwindigkeiten von 50 bis 61 km/h bezeichnet. Diese Windstärke lässt Bäume schwanken. Der Besucher spürt beim Gehen gegen den Wind einen deutlichen Widerstand. So lässt sich Windenergie im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erleben und anfühlen, der Besucher bekommt einen unmittelbaren Eindruck von der Kraft dieser Naturgewalt. Foto: nestro Mit dem Windtunnel aus Schkölen konnten Besucher der Weltausstellung Luftstrahlgeschwindigkeiten von drei, von fünf sowie von sieben Beaufort – von schwacher bis steifer Brise – erleben und empfinden. 16.-19. April 2018 Reed Messe Wien Jetzt registrieren und Ticket sichern! # TRA2018

Jänner 2018/ UmweltJournal KOMMUNE 4.0 7 Chancen der Digitalisierung erkennen und ergreifen Digitale Roadmap: Kommunen auf dem Weg in die Zukunft Die „heiße Phase“ der digitalen Transformation soll in der Bundesrepublik Deutschland bis 2025 abgeschlossen sein. Davon überzeugt sind rund 64 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen des Technologieverbandes VDE. Im Zuge dieses digitalen Wandels stehen besonders auch die Kommunen vor großen Herausforderungen. Denn: Nahezu alle Lebensbereiche in der Gesellschaft werden oder wurden bereits digitalisiert. Um sich für eine digitalisierte Zukunft nachhaltig aufzustellen, profitieren Kommunen und Gemeinden davon, sich externe Hilfe durch spezialisierte Beratungsunternehmen zu holen. Autor: Carina Wegner Wordfinder PR Für Bürger und Betriebe steht und fällt die Attraktivität einer Kommune mit ihrem Digitalisierungsfortschritt. Wo digitale Plattformen zur Vermittlung von Ferienwohnungen schon heute Auswirkungen auf den Wohnungs- und Tourismusmarkt vor Ort haben und der lokale Einzelhandel im Konkurrenzkampf mit den Onlineshops steht, stellt sich für Kommunen nicht mehr die Frage ob, sondern wann das Thema Digitalisierung aufgegriffen wird und inwieweit die Kommunen von der Digitalisierung profitieren wollen. Für Kommunen gilt daher, eine entwickelte Infrastruktur als zentralen Standortfaktor zu schaffen und Potenziale zu nutzen. Der Spagat für die Kommunen ist darin begründet, bürgernah, kundenfreundlich und transparent zu sein, ohne dabei an Effizienz und Effektivität in ihrer Aufgabenerfüllung einzubüßen. Zwei wesentliche Bereiche müssen kommunalseitig bedient werden, um die Digitalisierung erfolgreich bewerkstelligen zu können. Zum einen gilt es, durch sogenanntes „E-Government“ Verwaltungsprozesse mit modernen Telekommunikationsmitteln auszustatten. Ein weiterer wesentlicher Bereich ist das „Open Government“. Hier besteht das Ziel darin, die Beteiligung, Transparenz und Zusammenarbeit in der Kommune zu fördern. Durch die Einbeziehung von Politik, Verwaltung, Bürgern, Vereinen und Wirtschaft soll erreicht werden, dass alle relevanten Personengruppen „mitgenommen“ werden und an Entscheidungsprozessen teilhaben können. Von intelligentem Daten-Management profitieren Digitalisierung lebt unterm Strich von Daten und davon haben Kommunen eine Vielzahl in ihren Archiven. Nicht zuletzt durch das gesetzlich vorgeschriebene Abfragen personenbezogener Daten der Bürger, zählen Kommunen und Gemeinden zu den bekanntesten und vertrauenswürdigsten Stellen auf dem Gebiet der Datenerhebung. Umfangreiche Datenberge werden im Rahmen von Digitalisierungsprozessen mit „Big Data“ bezeichnet. Dieser Begriff definiert laut des Branchenverbandes Bitkom die „wirtschaftlich sinnvolle Gewinnung und Nutzung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse aus qualitativ vielfältigen und unterschiedlich strukturierten Informationen, die einem schnellen Wandel unterliegen und in bisher ungekanntem Umfang anfallen“. Oberste Priorität sollte daher der Wert der Daten haben, die es zu generieren und aufzubereiten gilt. Gemeint ist damit die Fähigkeit, Daten miteinander zu vernetzen und neue, innovative Dienstleistungen zu schaffen. Speziell Kommunen können ihren Nutzen aus den Daten ziehen, indem sie „Big Data“ beispielsweise für kommunale Betriebe bereitstellen, die wiederum als Innovationsmotor in der Region wirken können. Stehen die Anwendungsbereiche der Datennutzung und Wirtschaft auch noch am Anfang, gibt es gegenwärtig bereits zahlreiche Verknüpfungspunkte für eine kommunal ausgerichtete Nutzung: Durch Bereitstellung aktueller Daten und Informationen aus historischen Archiven können Augmented Reality (erweiterte Realität) Apps zur Tourismusförderung entstehen. Ein weiterer Bereich, der von der Digitalisierung profitieren kann, ist der ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) in ländlichen Regionen. Hier lassen sich bedarfsgerechtere Angebote schaffen, die weit über elektronische Fahrausweise und Fahrplan-Apps hinausgehen. Einzelfallabhängige Bündelungsstrategien sind hier maßgeblich, etwa durch ländliches Carsharing, kombinierte Personen-, Paket- und Gütertransportlösungen. Im Idealfall werden Mobilpunkte geschaffen, an denen der ÖPNV mit den Car- und Bike-Sharing-Angeboten vernetzt wird. Weiter wird in einigen Gemeinden schon intelligente, multifunktionale Straßenbeleuchtung getestet. Diese wird dabei als Grundbaustein der intelligenten Infrastruktur gesehen und bietet verschiedene Möglichkeiten zum intelligenten Ausbau der Städte. Messstationen, WLAN Netze und Notrufsysteme können direkt in innovativen Infrastrukturen eingebaut werden. Herausforderungen und Risiken im digitalen Wandel So vielversprechend diese Aussichten auch sind, so überfordert sind viele Kommunen mit den neuen Prozessanforderungen. Auf dem Weg zu einer „digitalen“ Kommune müssen besondere Herausforderungen bemeistert werden. Die größte Hürde stellt wohl die flächendeckende, schnelle Breitbandversorgung dar. Nur durch umfangreiche Verfügbarkeit des Internets wird es den Kommunen, aber vor allem den Nutzern digitaler Angebote, ermöglicht, von diesen zu profitieren. In dem Zusammenhang stehen Kommunen oftmals nicht die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung, um die technische Infrastruktur auf- und umzurüsten und alle Optionen der Digitalisierung vollständig zu nutzen. Darüber hinaus ist nicht genügend qualifiziertes Personal vorhanden, um den Transfer von der analogen zur digitalen Verwaltung zufriedenstellend bewerkstelligen zu können. Dahingehend muss einer Aufstockung der Personalkapazität Sorge getragen werden. Mit zunehmender Vernetzung unterschiedlicher Systeme geht darüber hinaus das Risiko einher, dass Kommunen auch angreifbarer werden. Im „intelligenten Straßenverkehr“ beispielsweise, kann ein Eingriff in das Stromnetz durch die Vernetzung ganze Verkehrslenkungssysteme und den ÖPNV lahmlegen. Um hier für größtmögliche Sicherheit zu sorgen, hat die deutsche Bundesregierung im Juli 2015 das IT-Sicherheitsgesetz verabschiedet. Dieses weißt dem deutschen Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik die zentrale Rolle beim Schutz kritischer Infrastruktur vor Cyberangriffen zu. Bei diesem Thema kooperieren die Kommunen aktuell bereits sehr stark mit der Bundes- und Landespolitik. Lernen von Profis Unter Berücksichtigung der genannten Hürden und fehlendem Know-how im Bereich der Digitalisierung benötigen viele Kommunen Hilfestellungen bei der Strategieentwicklung. Für viele Kommunen und Gemeinden stellen sich die grundlegenden Fragen, inwiefern sie sich neu positionieren müssen, um auch künftig bürgernah, kundenorientiert und transparent zu bleiben und wie genau sie ihre Daten aktuell bereits effektiv nutzen. Hier kommen Beratungsunternehmen wie etwa das Unternehmen „AdEx Partners“ ins Spiel. Um neue Strategie- und IT-Entwicklungen, Restrukturierungen oder Reorganisationen sowie Vertriebs- oder Finanzoptimierungen professionell umzusetzen, hat sich AdEx Partners darauf spezialisiert, die Weichen für Entwicklung und Wachstum richtigzustellen. Unternehmen und Kommunen profitieren von der strategischen Vorgehensweise, bei der AdEx in den vier Kernphasen Planung, Konzeption, Initialisierung und Umsetzung dabei unterstützt, Digitalisierungsprozesse zu meistern. Entwicklung ausgereifter Digitalisierungsstrategien Ein wichtiger Punkt in der Digitalen Roadmap von beispielsweise Bauindustrieunternehmen: Mit den Techniken der digitalen Virtual Reality und deren Vorstufe Building Information Modelling kann ein Gebäude komplett in einer virtuellen Realität erschaffen werden. Zunächst werden Geschäftsprozesse analysiert und Potenziale definiert. Daraus resultierende Handlungsempfehlungen fließen in einzelne Projekte ein, sodass der Weg der Digitalisierung Schritt für Schritt und systematisch gegangen werden kann. Der Kunde wird bis in die Initialisierungs- und Umsetzungsphase der Neuerungen begleitet. Um eine durchgängige Vernetzung von Wissen und Information zu ermöglichen und bestehende Geschäftsfelder internetbasiert zu dynamisieren, Unternehmensabläufe zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, hilft die Erstellung digitaler Roadmaps. Für Kommunen decken digitale Roadmaps unter anderem Vorteile auf, die ein Investment in neue digitale Technologien bringen kann. Mit dem „Digital Maturity Assessment“ ist der erste Schritt zur Digital Roadmap getan. Vier verschiedene Stadien werden bei dem Projekt „Digital Roadmap“ durchlaufen. Es beginnt mit der Erfassung des digitalen Status quo: Der digitale Reifegrad beispielsweise der Kommune wird dabei zum einen durch die Perspektive von außen betrachtet, zum anderen findet mithilfe des Digital Maturity Assessments eine digitale Selbstbewertung statt. In der anschließenden Analysephase werden laufende und geplante digitale Aktivitäten erfasst sowie digitale Lücken und mögliche Änderungsbedarfe identifiziert. Die gewonnenen Ergebnisse werden bewertet. Dem schließt sich die Designphase an, in der Highlevel- Lösungsoptionen entwickelt und validiert werden. In der finalen vierten Phase wird ein digitaler Strategieplan definiert und finalisiert. Dafür werden wichtige Meilensteine der Digital Roadmap festgelegt. Auf diese Weise wird die digitale Roadmap entwickelt. Reifegrad im Kontext der Digitalisierung Das Digital Maturity Assessment ist Kernbestandteil der ersten Bestandsaufnahme. Es ermittelt den Reifegrad der Kundenfirma im Kontext der Digitalisierung und stellt den ersten Schritt auf dem Weg zur digitalen Roadmap dar. Das Assessment ist dabei ein Ausschnitt des AdEx IT Assessment Framework. Dieses Rahmenwerk basiert auf einem Katalog von insgesamt 1.200 Hypothesen zu neun Dimensionen der Unternehmensstruktur. Die im Kontext der Digitalisierung geeigneten Hypothesen werden passend ausgewählt, individualisiert und nach Bedarf erweitert, Digital sodass auf Roadmap die Kommunen @ Etex als Kunden zugeschnittene Fragebögen entstehen. So wird ein ganzheitlicher, standardisierter Blick auf den Status quo möglich. Die Vorgehensweise über Grafik 1 (Option B) Input Gesammelte Geschäftsanforderungen Grafik 1 (Option B) Input Gesammelte Geschäftsanforderungen Digital Schritt Roadmap 1 Schritt @ Etex 2 Erfassung des digitalen Status Quo Schritt 1 Erfassung des digitalen Status Quo © 2017 | AdEx Partners | www.adexpartners.com Analyse und Bewertung der Ergebnisse Schritt 3 Empfehlung von Verbesserungen Schritt 2 Analyse und Schritt 3 Empfehlung von Schritt 4 Bewertung der Verbesserungen Projekt Ergebnisse und Stakeholder Management Projekt und Stakeholder Management Hypothesen führt schnell zum Ziel. Schwachstellen können in den kommunalen Strukturen identifiziert und jene Themen aufgedeckt werden, für die Kommunen Unterstützung brauchen, um von der Digitalisierung nicht überholt zu werden, sondern im Gegenteil gut aufgestellt vom Wandel profitieren zu können. Nur wenn komplexe Zusammenhänge und Abhängigkeiten betrachtet und integriert werden, können Lösungsmodelle entwickelt werden, die langfristig und nachhaltig wirken. Für viele Branchen können Digitale Roadmaps neue Vorteile aufzeigen, die ein Investment in neue digitale Technologien bringen kann: In der Bauoder Baustoffindustrire beispielsweise veranschaulichen Techniken der digitalen Virtual Reality und deren Vorstufe Building Information Modelling jedes Gebäude nach Wunsch für den Kunden komplett in einer virtuellen Realität. Der Kunde kann auf diese Weise einen vollständigen und detaillierten Eindruck gewinnen, wie sein Objekt aussehen wird, schon bevor es gebaut wurde. Um die Digitalisierung auch in Kommunen in Gang zu bringen, ist in jedem Fall eine Zusammenarbeit zwischen Bürgern, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft erforderlich. Es gilt neue Angebote zu schaffen und auszubauen, die die Attraktivität der Kommunen – ob im ländlichen oder verdichteten Raum – für die Zukunft garantieren. Dieser Prozess kann jedoch nur unter Einflussnahme der Politik auf die Erfüllung der nötigen Voraussetzungen hinsichtlich einer schnelleren, flächendeckenderen Breitbandversorgung und hinsichtlich der Datensicherheit, gelingen. Schritt 4 Definition eines digitalen Strategieplans Definition eines digitalen Strategieplans Vision & Strategie Organization & Governance Applikationen & Infrastruktur Prozesse & Services Budget & Kosten Management Mitarbeiter & Kultur Kundenbeziehungen Vision Beschaffung & Strategie & Partner Organization Sicherheit & Governance Applikationen & Infrastruktur Prozesse & Services Budget & Kosten Management Mitarbeiter & Kultur Kundenbeziehungen Beschaffung & Partner Sicherheit 2