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Bock E-Paper 2022 KW20

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Mit eurer Unterstützung schaffen wir den Finaleinzug: Kadetten – GC Amicitia Zürich NIK TOMINEC Flügel rechts 3. Playoff-Halbfinal Donnerstag, 19. Mai, 18 Uhr, BBC-Arena Matchprogramm auf www.kadettensh.ch Kadetten Schaffhausen. Erfolgreichste Handballer der Schweiz: 34 nationale Titel. 5 Franken Heimvorteil bei den Kadetten Einfach Karte zeigen und beim Eintritt sparen www.shkb.ch/heimvorteil Matchtipp Beat Müller Betriebsökonom und zugelassener Revisor, BMO Treuhand AG 30: 28 Markus Steinemann A-Z Vermietung Steinemann GmbH 33: 30 IHR TRANSPORT- & LAGERLOGISTIK- PARTNER IN DER REGION Planzer Logistik AG | planzer.ch Ebnatstrasse 165 | 8207 Schaffhausen Langjähriger Reisepartner der Kadetten Schaffhausen Rattin AG | Carreisen | Neuhausen Tel. 052 633 00 00 | info@rattin.ch www.rattin.ch scheffmacher scheffmacher www.scheffmacher.com www.scheffmacher.com Fanartikel vor Ort einkaufen | Öffnungszeiten Fanshop: Mo – Fr: 8 – 17 Uhr, Herrenacker 15 | 8200 Schaffhausen | meetingpoint-sh.ch

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022 Eine Reise durch die Zeit 13 kuLtur Bock-Vorschau Am kommenden Wochenende treten rund 97 Tänzerinnen und Tänzer der Ballett Schule Conny im Rampenlicht des Stadttheaters Schaffhausen auf. Mit dem Thema «Once Upon a Time in Dance» und prachtvollen Kostümen führen die Schülerinnen und Schüler das Publikum auf eine märchenhafte Reise in die Vergangenheit des Tanzes. «Once Upon a Time in Dance» ist das diesjährige Thema, welches die Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne des Stadttheaters aufführen werden. Bild: zVg. BALLETT SCHAFFHAUSEN Salome Zulauf Arabesques, Pliés und ein Grand Battement –im Trainingsraum an der Grabenstrasse in Schaffhausen wird fleissig geprobt. Die Ballett Schule Conny tritt am kommenden Wochenende zum dritten Mal auf der grossen Bühne des Stadttheaters in Schaffhausen auf. Rund 97 Schülerinnen und Schüler zwischen vier und 25 Jahren präsentieren ihr Können und ihr Talent am 21. und 22. Mai um 17 Uhr im Scheinwerferlicht des Schaffhauser Stadttheaters. «Es ist so schön zu sehen, wie alle meine Schülerinnen und Schüler während dem Tanzen immer mehr Dauerbaustelle im Mittelalter in ihrer Choreografie aufblühen», erzählt Cornelia Székely-Mayone, Ballettlehrerin der Ballett Schule Conny. Die Vorbereitungen seien ein langer Weg gewesen, welcher sehr viel Zeit und Energie gekostet habe, um schlussendlich am kommenden Wochenende in den glitzernden Kleidern vor Publikum stehen zu können. Mit dem Thema «Once Upon a Time in Dance» lädt die Ballett Schule die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine märchenhafte Reise durch die Geschichte des Tanzes ein. «Die letzte Aufführung war eine Weltreise, die diesjährige Aufführung soll das Publikum mitreissen und es anhand von den unterschiedlichsten Tanzarten in die Geschichte des Tanzes entführen», fügt Cornelia Székely- Die aktuellen Bauuntersuchungen beim Stadthausgeviert belegen eine rege Bautätigkeit im Barfüsserkloster Schaffhausen. GESCHICHTE SCHAFFHAUSEN Vor rund 800 Jahren errichteten die Barfüsser mitten in Schaffhausen ein Kloster. Bis zur Reformation im Jahr 1529 lebte und wirkte der Bettlerorden hier, danach gingen die Gebäude an private Besitzer und die Stadt über. Nun erfahren die Häuser beim Stadthausgeviert einen erneuten Wandel: Die Liegenschaften werden seit Anfang 2022 zu Wohnungen und Räumen für Gewerbe und Gastronomie umgebaut. Ein Team im Auftrag des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Schaffhausen begleitet die Bauarbeiten. Es stiess dabei auf klosterzeitliche Baustrukturen, die seit dem Auszug der Mönche nicht mehr sichtbar waren. Grossüberbauung im 13. Jahrhundert Die Franziskaner – auch Barfüsser genannt – liessen sich bevorzugt in Städten nieder. Das Franziskanerkloster von Schaffhausen wird in einer Schriftquelle von 1253 zum ersten Mal erwähnt. Aus dieser frühen Zeit haben sich unter den modernen Betonböden mehrere Mauerreste erhalten. Wie der erste Klosterbau ausgesehen hat, wissen wir aber nicht. Kurz vor 1280 begann ein gross angelegter und genau geplanter Neubau der gesamten Klosteranlage: Kurz nacheinander entstanden mehrere zweigeschossige Gebäude mit Raumhöhen von eindrücklichen vier Metern. Sie umschlossen auf drei Seiten einen Innenhof mit Kreuzgang, im Süden war die Kirche angebaut. Das grösste der Konventgebäude, ein stattlicher Bau von 50 Metern Länge im Norden der Anlage, ist in seiner ursprünglichen Form weitgehend erhalten geblieben. Dauerbaustelle Nur rund zehn Jahre nach dem Neubau beschädigte ein grosses Feuer das Kloster. Das zeigen die bis heute von der Hitze des Brandes geröteten Mauern. Dank feuerfest gebauten Zwischenböden brannte nicht alles bis auf die Grundmauern nieder. Dennoch musste vieles neu aufgebaut und die Mauern frisch verputzt werden. Danach herrschte bis zur Reformation von 1529 im Kloster fast steter Baubetrieb: Mauerdurchbrüche für zusätzliche Fenster, neue Gewölbekeller, verschiedene Einbauten von Zwischenwänden und der Ersatz von Dachstühlen zeugen davon. In den Jahren um 1515 nahmen die Mönche gar den Bau eines neuen Kreuzgangs in Angriff. Geplant war ein dekoratives Kreuzrippengewölbe und Fenster mit filigranen Verzierungen aus Sandstein. Das Gewölbe wurde jedoch nie gebaut und das Werk damit Mayone weiter hinzu. «In den letzten Monaten gab es so viele schreckliche Momente, welche uns bis heute in unserem Alltag begleiten. Daher finde ich es umso wichtiger, dem Publikum einen Moment zu schenken, welcher sie auf eine ganz besondere Art fasziniert und berührt.» Von Modern Dance, einer Choreografie zum Lied «Shadow» von der Musikerin Birdy bis hin zu den klassischen Stücken des Balletts zeigen die Tänzerinnen und Tänzer ihre einstudierten Variationen auf der grossen Bühne. «Das Stadttheater ist wie ein Zuhause» «Es ist immer wieder aufs Neue schön, im Stadttheater anzukommen und die vielen Erinnerungen von den vorherigen Aufführungen Revue passieren zu lassen», so die Ballettlehrerin. «Die Woche vor der Aufführung ist für uns alle immer sehr zeitintensiv. Jedoch freue ich mich auch, mit meinen Schülerinnen und Schülern eine weitere tolle Aufführung im Stadttheater zu präsentieren.» Zu sehen, wie viel Herzblut die Kinder und Jugendlichen in die Aufführung hineinstecken und sich darauf fokussieren, dass schlussendlich eine solche Meisterleistung entsteht, ist für die Schaffhauserin immer wieder eine tolle Erfahrung, welche sie als Ballettlehrerin nicht missen möchte. «Die Schülerinnen und Schüler waren immer sehr hilfsbereit und fragten nach, ob sie bei den jüngeren Jahrgängen noch anpacken könnten. Wir sind ein grosses und starkes Team, dies macht es umso schöner, nun gemeinsam inmitten der Schaffhauser Altstadt im Rampenlicht zu stehen», fügt Cornelia Székely-Mayone dankbar hinzu. Sich auf eine Zeitreise einlassen «Mit den Kleinsten wird die Aufführung starten – sie begeistern das Publikum mit einem farbenfrohen Programm, um anschliessend von den fortgeschrittenen Ballerinas abgelöst zu werden», ergänzt die Schaffhauserin. In bezaubernden Kostümen und mit präzisen Schritten folgen anschliessend Auszüge aus dem klassischen Ballett «Raymonda». So erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer immer mehr über die Geschichte des Tanzes und dessen Herkunft. Solos aber auch Tänze mit vielen Emotionen und Freude sind alles Teil der Aufführung. In 28 Tänzen Seit Januar 2021 arbeitet Cornelia Székely-Mayone daran, die unterschiedlichen Choreografien einzustudieren und eine passende Musik dazu zu finden. «In den vergangenen Sommerferien hatte ich ganz viel Zeit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und die unterschiedlichsten Choreografien einzustudieren, so kamen schlussendlich 28 Tänze zu Stande, welche ich mit meinen Tänzerinnen und Tänzern im letzten Jahr gelernt habe. Die Mühe und somit auch die strahlenden Gesichter während diesen zwei Aufführungstagen sind für mich einer der grössten Höhepunkte, welche ich jedes Mal aufs Neue miterleben darf», fügt Cornelia Székely-Mayone zum Schluss hinzu. Weitere Informationen zu der Aufführung und den Tickets sind unter stadttheater-sh.ch zu finden. Blick in den Innenhof mit dem ehemaligen Kreuzgang. Die beiden Bögen (Kreuzgangbögen) in der Bildmitte sind vor kurzem freigelegt worden. Bilder: Kantonsarchäologie Schaffhausen nicht vollendet. Lag es an Geldmangel oder sorgte die nahende Reformation für einen Abbruch der Bauarbeiten? Einmalige Chance für die Bauforschung Die Gesamtsanierung der verschiedenen zusammenhängenden Gebäude gibt erstmals grossflächig den Blick auf den klosterzeitlichen Kern frei. Bauforscher und Denkmalpfleger dokumentieren fortlaufend die zum Vorschein kommende alte Bausubstanz. Ziel ist es, die Geschichte des Klosters und seiner nachreformatorischen Nutzung zu rekonstruieren. Als Hilfsmittel dienen unter anderem die Holzaltersbestimmung anhand der Jahrringe von Bauhölzern sowie ein moderner 3D-Laserscan der labyrinthartigen Anlage. Die neuen Erkenntnisse können mit denjenigen der archäologischen Ausgrabungen im ehemaligen Kreuzhof und der Kirche sowie mit früheren Beobachtungen und Erkenntnissen kombiniert werden. Ein spannendes Ergebnis ist garantiert. (shb.) Bauforscher untersuchen den Kreuzgang des Barfüsserklosters. Im Museum Lindenwurm wird am Mittwoch vorgelesen. Symbolbild: pexels Lesestunde für die kleinen gäste Anlässlich des Schweizer Vorlesetags organisiert das Museum Lindwurm in Stein am Rhein eine Lesung für das junge Publikum. Am Mittwoch, 18. Mai, um 15 Uhr können Kinder ab fünf Jahren an der Lesung der Leseanimatorin Karin Brunner teilnehmen. Karin Brunner liest auf dem Estrich des Museums die Geschichte einer Mäusefamilie, die einen neuen Mitbewohner bekommt. Im Anschluss findet ein kleiner Bastel-Workshop im Museum Lindwurm statt. (shb.) Judith Bach präsentiert ihr zweites Solostück im Haberhaus. Bild: zVg. Judith bach kommt auf die Bühne Ein Friedhof, viel Himmel und jede Menge lockere Schrauben. Auch in ihrem zweiten Solostück macht Judith Bach alias Claire ihr eigenes Ding: Die Berlinerin singt, philosophiert und verspielt sich gut und gerne am Klavier. Am Mittwoch, 18. Mai, findet im Haberhaus in Schaffhausen die Premiere des Stücks «Endlich – ein Stück für immer» um 20.30 Uhr statt. Weitere Infos und Tickets sind unter haberhaus.ch zu finden. (shb.) Die Musikband First Cool Big Band tritt im Trottentheater auf. Symbolbild: pexels groove bis zum letzten Ton Am Freitag, 20. Mai, zeigt die First Cool Big Band im Trottentheater in Neuhausen ihr musikalisches Können. Mit dem Thema «As Long As I Am Swinging – Groove bis zum letzten Ton!» können interessierte Gäste ab 20.30 Uhr in die Welt der unterschiedlichsten Musikrichtungen eintauchen und den rund 20 Musikerinnen und Musikern zuhören. Weitere Informationen und Tickets sind unter fcbb.ch zu finden. (shb.)

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