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Bock E-Paper 2022 KW20

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8 Sonderpublikation

8 Sonderpublikation Bock | Dienstag, 17. Mai 2022 Für abwechslungsreiches Angebot an Speis und Trank ist auch in diesem Jahr gesorgt. Unter anderem wartet die Festküche mit saftigen Rindsburgern auf. Bilder: zVg. ANT THE BAND tritt am Dorffäscht des Quartiervereins Herblingen auf. Die Besucherinnen und Besucher dürfen auf den abendlichen Auftritt des lokalen Kinderchors Crazy Kids gespannt sein. Das Dorffäscht Herblingen – Ein tolles Frühlingsfest für alle Ein Stück Lebensqualität dank einem guten Unterhaltungsprogramm, unbeschwerter Lebensfreude und guten Gesprächen für Jung und Alt, das sind die Ziele des traditionellen Herblinger Dorffäschts des Quartiervereins Herblingen. Mit der Unterstützung von Helfern und Sponsoren aus dem Gewerbe kann dem Publikum wieder ein besonderes Frühlingserlebnis ermöglicht werden. Kinder- & Familienprogramm ab 16.00 Uhr, Schlossstrasse Malen, Kneten Kinderreiten, Go-Kart-Fahren Hüpfburg, Strassenzeichnen Kinderschminken, Tattoo & Frisieren Schlangenbrot backen PR SCHAFFHAUSEN–HERBLINGEN Quartierverein Herblingen Als Vorprogramm findet ab 16 Uhr auf der abgesperrten Schlossstrasse in Herblingen wieder ein attraktives Kinder-Unterhaltungsprogramm mit Hüpfburg, Reiten, Strassenmalen, Go-Kart-Fahren, Basteln und Schminken statt. Auch das städtische Spielmobil macht an diesem Nachmittag in Herblingen Halt. Die Kinderaugen werden einmal mehr glänzen und der Kinder-Nachmittagsplausch soll den Kleinen und Kleinsten wieder ein unvergessliches Erlebnis schaffen. Der Quartierverein Herblingen wird in der Organisation vom CEVI Herblingen, dem Chinderhuus Dorf und der Spielgruppe «Kleiner Löwe» unterstützt. Letztere feiert dieses Jahr das Zehn-Jahr- Jubiläum. Auch für das Team von Connys Hairworld stellt der beliebte Kinderplausch ein Jubiläum dar. Der lokale Coiffeur-Betrieb unterstützt den Anlass nämlich bereits seit zehn Jahren mit Frisieren für Mädchen und Knaben. Während sich die Eltern bei Getränken und Kuchen austauschen, können die Kinder für rund zwei Stunden vergnügt und unbekümmert auf der verkehrsfreien Schlossstrasse spielen. Am Abend dann Festwirtschaft, Tanz und Barbetrieb Für das Abendprogramm setzt sich der Quartierverein seit vielen Jahren das Ziel, jeweils eine Unterhaltungsmusik aus der Region zu engagieren. Mit dem Auftritt der Band ANT THE BAND erfüllt der Quartierverein seinen Grundsatz auch im 2022 gleich doppelt, so hat die Music-Band dieses Jahr sogar «Herblinger Wurzeln». Musikalisch lautet das Motto in diesem Jahr «Mai Tanz» und so soll an diesem Frühlingsabend schwungvoll getanzt werden können. Der Eintritt ist frei. Gespannt darf man auf den abendlichen Auftritt des lokalen Kinderchors Crazy Kids sein. Unter der Leitung von Santina Krizanac tritt der Chor mit einer speziell einstudierten und modernen Performance auf. Die jungen Sängerinnen und Sänger im Alter von sechs bis zwölf Jahren konnten während der Pandemie nicht im gewohnten Umfang üben. Sie können es kaum erwarten, dem Publikum zu zeigen, dass sie den Probenunterbruch erfolgreich organisiert vom: Hauptsponsoren: Sponsoren und Gönner: Das Dorffäscht des Quartiervereins Herblingen wartet mit einem abwechslungsreichen Programm für Gross und Klein auf. gemeistert haben. Der Kinderchor steigt um 19.30 Uhr für die Besucherinnen und Besucher auf die Bühne im Festzelt. Für ein abwechslungsreiches Angebot an Speis und Trank ist auch in diesem Jahr gesorgt. Unter anderem wartet die Festküche mit saftigen Rindsburgern auf. Ein beliebter Treffpunkt wird sicher auch die charmant dekorierte «Härzchlopfe-Bar» sein. Einmal mehr nutzt der Quartierverein die Infrastruktur gleich doppelt. Am Sonntag Connys Hairworld, CEVI Herblingen, Chinderhuus Dorf, Janine Koch mit Ponys Rita’ und ‘Lotta’, Quartierentwicklung Stadt Schaffhausen Spielgruppe ‚Kleiner Löwe‘ Infos unter www.herblingen.ch Cellere Bau AG, Ersparniskasse Schaffhausen, Garage Nordstern AG, Georg Fischer AG, Gilg & Jung AG, Graf & Partner Immobilien AG, Hutter Dynamics AG, Monopac AG, PEBA Gerüste AG, Rüeger e-concept GmbH, TCS Schaffhausen, Von Gunten Elektro AG Blütenwerk Martina Wahner, Connys Hairworld, EKS AG, Glas Max AG, Gloor Immo AG, GVS Landi, Implenia Schweiz AG, Monopac AG, Robert Meister AG, Schnelli AG, Stamm Gartenbau AG, SV Easy Plan GmbH werden sich die Teilnehmenden des 16. slowUp Schaffhausen-Hegau im slowUp- Village Herblingen, einer der neun Stationen der beliebten grenzüberschreitenden Velo-Rundstrecke, mit einem Zwischenhalt wieder stärken können. Verpassen Sie es nicht, von Anfang an am beliebten «Quartiertreffpunkt» für Klein bis Gross und Jung bis Alt dabei zu sein – der Quartierverein Herblingen freut sich auf Sie! GVS Weinkellerei, Metzgerei Niedermann, Müller Beck – Mitglied www.gloor-immo.ch Tel. 052 644 80 44 BISTRO – TREFFPUNKT FÜR GENIESSER Lassen Sie sich mit unseren tollen Tagesmenüs verwöhnen – Frische saisonale, regionale Küche und charmanter Service. Wir freuen uns auf Sie. Stilvoll, elegant und persönlich. Seien Sie gerne unser Gast und geniessen Sie gemütliche Stunden. LARÉSIDENCE BISTRO Stettemerstrasse 95 l 8207 Schaffhausen Telefon 052 644 82 07 l laresidence-sh.ch/bistro Ab dem 29. Mai 2022 wieder im Angebot: knackig & frisch unser buntes Salatbuffet mit grosser Auswahl – Genuss nach Lust und Laune • Baumeisterarbeiten • Betonsanierung • Bautenschutz • Kunstharzbeschichtung • Injektionen • Betontrennung Schnelli AG Neutalstrasse 68 8207 Schaffhausen Telefon 052 644 03 03 Internet www.schnelli.ch Zahlreiche Helferinnen und Helfer setzen sich für eine gelungene Umsetzung des Dorffäschts ein. Unsere Qualität , Ihre Zufriedenheit Unsere Qualität, Ihre Zufriedenheit

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022 Sonderpublikation 9 Das Ortsmuseum Beringen hat Weitsicht Als im Februar 2021 die Aushubarbeiten für die Erweiterung des Ortsmuseums in Beringen begannen, kamen unerwartet alte Burggrabenmauern zum Vorschein. Ein anfänglicher Schock, der sich im Nachhinein als Glücksfall entpuppte. MUSEUM BERINGEN Gabriella Coronelli Der erste dokumentierte Eintrag, der von einer Erweiterung des Ortsmuseums Beringen handelt, findet sich in einem Protokoll der Stiftung Museum aus dem Jahr 2015. Seit jener Zeit verzeichnete das Ortsmuseum Beringen einige -zum Teil auch abenteuerliche- Ereignisse im Zusammenhang mit diesem Projekt. Der Erweiterungsbau wurde diskutiert, skizziert, geplant, mit der Denkmalpflege besprochen und schliesslich traf im Mai 2020 die Baubewilligung ein. Als dann im Februar 2021 die Aushubarbeiten begannen, kamen nicht nur die anwesenden Archäologen ins Staunen. Bereits nach nur wenig abtransportierter Erde traten wenige Zentimeter unter der Rasenfläche alte und völlig unerwartete Burggrabenmauern hervor. Das Projekt musste umgehend gestoppt werden und die Archäologen begannen mit ihrer Arbeit. Seither ist von aussen betrachtet nicht mehr viel passiert. Tatsächlich hat sich jedoch einiges getan. Bei der Medieninformation von letzter Woche sind die neuen Pläne des An- und Umbaus präsentiert worden. Diese sehen vor, dass die überraschend entdeckten Burggrabenmauern in das neue Projekt integriert werden. Das Museum im Museum Unter Berücksichtigung der neuen Gegebenheiten mussten die bereits bewilligten Pläne überdacht und den neuen Verhältnissen angepasst werden. Die Entdeckung der Burggrabenmauern sei anfänglich ein Schock gewesen. Die Bauherrin des Vorhabens, die Stiftung Museum Beringen, sieht in diesem Fund mittlerweile einen kulturellen Mehrwert. «Eine Gemeinde mit Weitsicht» - so das Motto von Beringen. Weitsichtigkeit ist auch im Erweiterungsprojekt «Museumplus» ein wichtiger Leitgedanke. Wie bereits heute sind auch für das zukünftige Museum drei Ausstellungsebenen vorgesehen. Jedes Stockwerk wird jedoch neu mit dem Lift erreichbar sein. Die präsentierten neuen Pläne sehen insbesondere in Bezug auf die nutzbare Fläche des Erdgeschosses eine Änderung vor. Der Zufallsfund der Mauern habe zwar einerseits dieses Stockwerk verkleinert, andererseits jedoch zusätzlichen Ausstellungsraum generiert. Die Verbindung zwischen Neu und Alt sowie die Berücksichtigung historischer zu zeitgenössischer Architektur scheinen ein wichtiges Anliegen zu sein. «Das überarbeitete Museumplus-Projekt verkörpert die einzigartige Chance, in einem Gebäude die Vergangenheit zu erleben, die Gegenwart zu geniessen und die Zukunft zu gestalten», so der anwesende Gemeindepräsident von Beringen, Roger Paillard. Kostenpunkt: 4 Millionen Franken Die im ursprünglichen Projekt veranschlagten Kosten beliefen sich auf 3,2 Millionen Franken. Das neue Projektvolumen sieht einen Kostenpunkt von vier Millionen Franken vor. Die Differenz von 700 000 Franken entstand einerseits aufgrund der Anfertigung neuer Pläne durch Spezialisten und andererseits wegen der Der Präsident der Stiftung Museum und des Museumsvereins Beringen Thomas Maag, der Gemeindepräsident von Beringen Roger Paillard und Roger Büchler von der Baukommission (v. l.) informierten über die geänderten Baupläne des Museumplus-Projektes. Bild: Gabriella Coronelli generellen Teuerung in der Beschaffung der Materialien sowie der Baukosten. Die Summe von vier Millionen Franken sei jedoch nicht ausschliesslich für den Anbau vorgesehen. Auch im bestehenden Gebäude seien Anpassungen wie beispielsweise eine neue Heizung notwendig. «Im Moment arbeiten wir parallel zur Planung auch an der Sicherstellung der Finanzierung. Wir sind noch nicht ganz über den Berg», erzählt Thomas Maag, Präsident der Stiftung Museum und des Museumsverein Beringen. Aus eigenen Mitteln der Stiftung Museum und der Stiftung Schloss fliessen zwei Millionen Franken in das Projekt, ein weiterer Teil finanziert sich aus einer Hypothek. Weiterhin sei das Projekt jedoch auf finanzielle Zuwendungen angewiesen. Entsprechend werden weitere Stiftungen angeschrieben. Ausserdem seien für die archäologisch verursachten Kosten Subventionen von Bund und Kanton in Abklärung. Die nächsten Schritte Im Juni soll es mit dem Aushub wieder weitergehen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die vorgesehenen Arbeiten per Dezember 2023 abgeschlossen sein sollten. Thomas Maag freut sich jetzt schon auf die Eröffnung, die planmässig im Frühling 2024 erfolgen sollte. «Wir möchten das Museum mit Leben beflügeln», erzählt er weiter. Das neue Museum soll zukünftig nicht nur als solches fungieren. Es soll auch ein Ort für kulturelle Anlässe werden. Vorstellbar sind beispielsweise kleine Konzerte, Jungbürgerfeiern und auch kleinere Lesungen. Denkbar und willkommen seien auch Ausstellungen von Schulprojekten aus der Gemeinde Beringen. Weitsichtigkeit scheint demnach nicht nur während der Projekt- und Planungsphase des neuen Museums von Wichtigkeit zu sein, sondern auch in der zukünftigen Nutzung der neuen Räumlichkeiten. Museumsnews der region Korso: Am Samstag, 21. Mai, besucht das Museum im Zeughaus mit 50 historischen Fahrzeugen das Städtchen Stein am Rhein. Die Fahrzeuge repräsentieren anschaulich die Motorisierung der Schweizer Armee und die technologische Entwicklung schweizerischer Nutzfahrzeuge im 20. Jahrhundert. Um 8.30 Uhr erfolgt der Start im SIG Areal in Neuhausen. Von dort führt die Fahrt über die Badstrasse – Lindenstrasse – Industriestrasse – Zentralstrasse – Kreisel Scheidegg – Katzensteig – Mühlenstrasse – Rheinuferstrasse – Rheinbrücke – Zürcherstrasse – Diessenhoferstrasse – Bahnhof Schlatt – Umfahrung Diessenhofen – Steinerstrasse – Wagenhausen – Rheinbrücke Hemishofen – Hemishoferstrasse – nach Stein am Rhein zum Parkplatz beim Untertor. Die Fahrzeuge werden dort von 10 bis 15 Uhr in einer attraktiven Ausstellung präsentiert. Gleichzeitig sind auch die Museumsbeiz und die Liliputbahn in Betrieb. Die Rückfahrt nach Neuhausen beginnt um 15 Uhr und erfolgt auf der gleichen Route wie die Hinfahrt. Führung: Den Spuren des jüdischen Schriftstellers Jacob Picard folgend, informiert der Historiker Helmut Fidler am Donnerstag, 19. Mai, über das Zusammenleben von Juden und Christen auf der Halbinsel Höri. Über dreihundert Jahre gab es in Wangen eine jüdische Gemeinde, deren Alltagsleben Jacob Picard in seinen Erzählungen aus dem Landjudentum festgehalten hat. Die Wanderung führt durch das von jüdischen Wohnhäusern geprägte Unterdorf, in den Jacob Picard Gedenkraum im ehemaligen Rathaus und weiter hinauf zum jüdischen Friedhof, der am Waldrand oberhalb des Dorfes liegt. Die Führung beginnt um 15 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz beim Museum Fischerhaus in Öhningen-Wangen. Männliche Teilnehmer werden gebeten, den Friedhof mit Kopfbedeckung zu betreten. Vorherige Anmeldung erforderlich unter Tel. +49 (0) 7735 819 20 (Tourist-Info Öhningen). (shb.)

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