4AnzeigenAnzeigenannahme:Verlag Bock | Telefon: 052 632 30 30www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.chBock | Dienstag, 9. Juni 2026ImmobilienDiversesStellenangeboteHallauHauptstrasse 286-Zimmer EinfamilienhausGrundstück:600 m 2Wohnfläche:175 m 2Preis: CHF 698‘000.00Schöffel & PartnerImmobilien Weil Sie wissen,was wir tun.Jetzt Gönner werden:www.rega.chHallauNeuwiesenstrasse 125.5 Zimmer-EinfamilienhausGrundstück:Wohnfläche:Preis:Schöffel & PartnerImmobilien1'174 m 2136 m 2CHF 869'000.00WilchingenWinkelstrasse 226-Zimmer Liegenschaft mit PotenzialGrundstück:Wohnfläche:Preis:Schöffel & PartnerImmobilienEine Alternative zumklassischenImmobilienverkauf307 m 2240 m 2CHF 649'885.00Direkte Kaufmöglichkeit mit klarer Zeitplanung.48 Stunden bis zur Rückmeldung. Verkaufinnerhalb eines Monats möglich.Jetzt Optionenprüfeninfo@swissimmodeal.chInserate?Tel.: 052 632 30 30 | Mail: info@bockonline.chDie im Jahr 1510 erbaute Wirtschaft zur Stube in Rüdlingenverwöhnt die Gäste mit regionalen Spezialitäten in idyllischerUmgebung. Ob in der heimeligen Gaststube, im lauschigenGarten oder in einem unserer Seminarräume: Fisch, Fleischoder vegetarisch wird hier täglich mit viel Liebe zubereitet.Wir suchen per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung eineKüchenhilfe 80–100 % (m/w)Die Herausforderung:• Verantwortung Bereich Abwasch• Erledigen von Rüst- und Auffüllarbeiten• Allgemeine Aufräum- und Reinigungsarbeiten• Umsetzung der Hygiene- und QualitätsstandardsDas Profil:• Du kannst dich in der deutschen Sprache gut verständigen.• Du bist Teamplayer/in und arbeitest dienstleistungsorientiert.• Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und eine hohe Flexibilitätzeichnen dich aus.• Du bringst ein hohes Mass an Qualitätsbewusstsein mitund hast Freude an der Mithilfe in der Küche.• Selbständiges Arbeiten gehört zu deinen Stärken.Dich erwarten eine äusserst vielfältige Tätigkeit, einspannender Arbeitsplatz sowie ein familiäres, engagiertes undkompetentes Team.Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme per Mail ancosandier@stuberuedlingen.ch oder via Telefon 044 867 01 30.Elektro-Installationen– schnell– sauber– günstigVon GuntenElektro AGElektroapparateAlarmanlagenElektroapparateGeneralagentur Mike BechtelSchützengraben 24 | 8200 SchaffhausenALLIANZ.CH/MIKE.BECHTELKüchen mit CharakternusseniesserA1495281Küchen mit CharakterEssen mitStil!Gennersbrunnerstrasse 678207 SchaffhausenTelefon 052 335 00 00Telefax 052 335 00 44www.kreativ-kuechen.chGennersbrunnerstrasse 678207 SchaffhausenTelefon 052 335 00 00Telefax 052 335 00 44Gennersbrunnerstrasse www.kreativ-kuechen.ch 678207 SchaffhausenTelefon 052 335 00 00www.kreativ-kuechen.chJetzt Kücheplanen!Perfekte KüchenWer möchte mal, wer hat noch nie?Sowohl KÜCHEN im wochentäglichen MIT CHARAKTER Spiel in Wald als auch imHeimspiel gegen Küsnacht lag Beringen jeweils einmalmit zwei Treffern in Führung, konnte aber den Zwei-Tore-Vorsprungnicht konservieren und verlor beide Partien.Gegen Wald 4:6 und gegen Küsnacht 5:6. 21 Tore in zweiSpielen ist rekordverdächtig. Die 12 Gegentore zeigen klarauf wo der Has bei Beringen im Pfeffer liegt. In der Abwehrliegt die Schwäche und die fehlende Klasse. GegenKüsnacht geriet Beringen früh mit 0:2 in Rückstand undkonnte Gennersbrunnerstrasse kaum Akzente setzen. Eher 67überraschend kam derAnschlusstreffer 8207 kurz Schaffhausen vor der Pause durch den DreifachtorschützenTranquilli. Bis nach Ablauf einer Stunde passierteTelefon 052 335 00 00Telefax 052 335 00 44kaum Nennenwertes, www.kreativ-kuechen.ch bis der Rest der Partie von Turbolenzengekennzeichnet war. Weber und Tranquilli drehtenBesuchen Sieinnerhalb von zwei unsMinuten auf Facebook! das Spiel, und nach dem Ausgleichstellten Busenhart und Tranquilli neun Minuten vorSpielende auf 5:3. Doch Beringen machte nicht den Deckeldrauf. Bis Spielende gelangen den Gästen gegen das Heimteamnoch drei Treffer zum Sieg. Für den Abschied aus der2. Liga bleiben noch zwei Partien. Hopp Beringe!perfektes Essen !Mühlentalstrasse 264, CH-8200 Schaffhausenwww.rinatol.ch 052 659 30 70Inserat_GA_Bechtel_70x35.indd 1 25.10.23 08:332 LIGA – GRUPPE 2, SAISON 2025/261. FC Stäfa 24 18 4 2 63:21 582. FC Herrliberg 24 15 4 5 72:29 493. SC Veltheim 23 15 3 5 65:36 484. FC Glattbrugg 24 12 7 5 47:37 435. FC Gossau ZH 24 10 6 8 35:35 366. FC Wald 24 9 5 10 55:57 327. FC Embrach 24 9 4 11 37:49 318. FC Brüttisellen-Dietlik. 24 9 3 12 47:58 309. FC Bassersdorf 24 7 7 10 42:48 2810. FC Greifensee 24 7 6 11 36:36 2711. FC Wiesendangen 23 7 5 111 31:43 2612. FC Phönix Seen 24 7 5 12 28:39 2613. FC Küsnacht 24 6 2 15 33:67 2114. FC Beringen 24 4 2 18 36:72 14Inserat 70 x 70 mm, 1:1Ihr regionalerSchmierstofflieferant.RINATOL® Swiss Motor Oil vonEss+Müller AGWir sind für Ihr Dach da!Neubau.Umbau.Sanierung.Service.Dä mit de rote Auto und em blaue TropfeFenster | Haustüren | SonnenschutzSuter Fenster + Haustüren GmbHTobeläckerstrasse 118212 Neuhausen a/RhfTelefon 052 674 01 80www.suterfenster.chHerzlich willkommen zurpermanenten Ausstellung
Bock | Dienstag, 9. Juni 2026 5GesellschaftWeltlage verunsichertBock-SPLITTERDie Welt bleibt nie stehen, weder im Kanton Schaffhausen, noch anderswo. Im Interview mit dem «Bock» verrätRegierungsratspräsidentin, Cornelia Stamm Hurter, was die Menschen aktuell bewegt, worauf die Regierung denFokus legt, geht auf manche Schwerpunktthemen der Legislatur ein und blickt auf emotionale Momente zurück.POLITIKSCHAFFHAUSENSandro Zoller«Unser oberstes Ziel ist es, den KantonSchaffhausen als attraktiven Lebens- undWirtschaftsstandort weiter zu stärken undgleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhaltzu fördern. Gerade angesichts dergeopolitischen Entwicklungen und desgesellschaftlichen Wandels stehen wir voranspruchsvollen Aufgaben», sagt CorneliaStamm Hurter, Regierungsratspräsidentindes Kantons Schaffhausen, gegenüber dem«Bock». Dazu würden insbesondere dieStandortförderung, Investitionen in dieSicherheit, die Digitalisierung der Verwaltungsowie bedeutende Infrastrukturprojektewie das Polizei- und Sicherheitszentrumgehören. «Wichtig ist mir dabei, dassdie Regierung als verlässliches, lösungsorientiertesund handlungsfähiges Teamwahrgenommen wird.» Gerade in herausforderndenZeiten brauche es eine Politikmit Augenmass, da die Menschen erst rechtStabilität und Orientierung erwarten.Prägende Erlebnisse«Das Brandunglück in Crans-Montana hatmich zu Beginn des Jahres sehr bewegt»,sagt Stamm Hurter nachdenklich. Als Regierungspräsidentinnahm sie für den KantonSchaffhausen ander Trauerfeier teil undhabe die grosse Betroffenheitder Angehörigensowie der Freundinnen,Freunde undBekannten der Opferhautnah gespürt. DerEinsatz der Rettungskräfte,Feuerwehren,des medizinischen Personalsund der zahlreichenHelfenden habesie tief beeindruckt.«Solche Ereignisse zeigen eindrücklich,wie wichtig funktionierende Strukturen,Einsatzbereitschaft und gesellschaftlicherZusammenhalt sind», so Stamm Hurterabschliessend zu diesem Thema.Hingegen sei die Reise Anfang März nachJoinville, Brasilien, anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums der Stadtgründung, ein erfreulichesErlebnis gewesen. Dazumal wandertenSchaffhauserinnen und Schaffhauser ins«Land des Zuckerhuts» aus und gründetenLESERMEINUNGENDichtestress - was tun?Dichtestress, egal für wen und wo, tutnicht gut - weder in der Natur, in denArztpraxen, im Spital, Altersheim, Gefängnis,im Wohnungssektor, Bus, Zugoder auf der Strasse. Die Bevölkerungder Schweiz ist von 2000 bis 2025 umzwei Millionen gewachsen, von 7 auf 9Millionen. Die Landwirtschaftsflächehingegen schrumpfte von 2009 bis 2018in neun Jahren um die Fläche des gesamtenKantons Schaffhausen. Wollen wirwirklich weiterhin wie bisher ein unbegrenztesWachstum von jährlich 80 000bis 115 000 Personen hinnehmen, alsoAnzeige«Der internationaleWettbewerbhat sich starkverändert.»Cornelia Stamm HurterRegierungsratspräsidentinKanton Schaffhausendie Stadt Joinville. Heute verbindet Schaffhauseneine enge Partnerschaft mit Joinville.«Es ist beeindruckend zu sehen, wie starkdie Verbundenheit der Nachkommen mitSchaffhausen bis heute geblieben ist.» Der«Bock» und «Schaffhausen24» berichtetenim März 2025 ausführlich darüber.Cornelia Stamm Hurter durfte kurz daraufBundesrat Martin Pfister, mit einer Delegationder Sicherheitspolitischen Kommissiondes Nationalrates, nach Polen begleiten. Dorthätten sie das Parlament und Einrichtungender Sicherheitskräfte besucht und Einblickerhalten, wie Polen, angesichts der unmittelbarenNähe zu Russland und zur Ukraine,mit der aktuellen Bedrohungslage umgeht.«Die Reise hat deutlich gemacht, wie zentralResilienz, Sicherheit und eine funktionierendeZusammenarbeit der staatlichen Institutionengeworden sind», resümiert die SchaffhauserRegierungsratspräsidentin.Wettbewerbsfähigkeit sichernDie geopolitischen Konflikte und die damitverbundenen Unsicherheiten, wie beispielsweisedrohende Benzinknappheit, seien Themen,welche die Schaffhauser Bevölkerung,wie auch die ganze Schweiz und Nachbarländer,beschäftigen. Damit würden Themenwie sichere Infrastrukturen, Notvorsorge,Cybersicherheit sowie eine gut ausgerüsteteArmee und leistungsfähige Blaulichtorganisationenverstärkt inden Fokus rücken.«Der Kanton leistethier seinen Beitrag miteiner gut aufgestelltenSicherheitsorganisation,der Schaffung von NotfalltreffpunktenmitNotrufsäulen, Informationsangebotenfür dieBevölkerung, der Überarbeitungder Schutzraumstrategiesowieder Weiterentwicklungunseres Krisenkonzepts», zählt Stamm Hurterauf. Die Schaffhauser Bevölkerung nehmeebenfalls die Steuerpolitik des Kantons positivwahr. Der Regierungsrat hat gerade eineTeilrevision des kantonalen Steuergesetzesverabschiedet. Vorgesehen seien etwa höhereVersicherungs- und Kinderabzüge.Die amtierende Regierungsratspräsidentinbeschäftigt derzeit insbesondere die Frage,wie die Wettbewerbsfähigkeit des Kantonsund Wirtschaftsstandorts langfristig zueine Zunahme, die mindestens der gesamtenBevölkerung des ganzen KantonsSchaffhausen entspricht? Oderwollen wir nicht lieber selbstbestimmtnur etwa die Hälfte davon, also etwa40 000 Personen jährlich bei uns willkommenheissen und versuchen, diesegut zu integrieren? Vergessen wir nicht,dass diese 40 000 Zuzüger auch ihre Bedürfnissehaben und dadurch den Dichtestressvermehren. Darum ist dieseslangsamere Wachstum ein vernünftigesZiel, das wir in unserer direktdemokratischenSchweiz anstreben sollten.Damit schaffen wir bei uns Platz fürCornelia Stamm Hurter, Regierungsratspräsidentin des Kantons Schaffhausen.sichern ist: «Der internationale Wettbewerbhat sich stark verändert. Heute stehennicht immer Fairness und gleiche Rahmenbedingungenim Vordergrund, sondernzunehmend egoistische Interessen und diewirtschaftliche Stärke einzelner Staaten.»Gerade für Schaffhausen sei es deshalbmatchentscheidend, attraktive Rahmenbedingungenfür Unternehmen, Fachkräfteund Investitionen zu schaffen, wobei es diehohe Lebensqualität zu erhalten gelte.Von Digitalisierung bis GleichstellungInformatik Schaffhausen sei daran eine sichereund datenschutzkonforme KI-Plattformeines Schweizer Anbieters einzuführen.«Erste KI-Projekte sind bereits in derUmsetzung.» Die Einführung dieser gesichertenKI-Plattform ermögliche die Umsetzungweiterer KI-Projekte. Mithilfe diesersei es möglich Gefahren zu reduzierenund zudem sicherzustellen, dass die eingegebenenDaten in der dafür vorgesehenenUmgebung verbleiben.Ein Schwerpunktthema, der Legislaturperiode2025 bis 2028, ist «Energie und Verkehr».Bei der Reduktion der Treibhausgasemissionensoll sich der Kanton vorbildlichverhalten. Während die Schweiz das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreichen will, möchte esdie kantonale Verwaltung bereits 2040 geschaffthaben. Dazu werde noch dieses Jahrein Konzept erarbeitet. Dieses zeige auf, woernsthaft am Leben Bedrohte, für diegesuchten Arbeitskräfte und leidenselbst nicht unter Dichtestress. HelfenSie mit, dieses nachhaltige Ziel gemeinsamzu erreichen. Stimmen Sie JA zurNachhaltigkeitsinitiative. Besten Dank.Gertrud Walch, SchaffhausenPflegezentrum im Park –die selbstverständliche LösungWas anderswo selbstverständlich ist mussauch für Neuhausen selbstverständlichsein und darf nicht ausgeblendet werden.Nämlich dass bei der Burgunwieseabstimmungdie Bedürfnisse der NeuhauserSeniorinnen und Senioren im Mittelpunktder Überlegungen stehen müssen.Sie haben es verdient, dass wir für IhrWohl den bestmöglichen Pflegeplatzauswählen. Ältere und pflegebedürftigePersonen sind darauf angewiesen in einersicheren, würdevollen und menschlichenUmgebung leben zu können. Die hoheBild: zVg.die kantonale Verwaltung betreffend Treibhausgasemissionensteht und wie das Netto-Null-Zielerreicht werden kann. «Wirbefinden uns aber bereits mitten in der Umsetzung,indem wir etwa die noch vorhandenenfossilen Energieträger durch Systememit erneuerbarer Energie ersetzen», führtStamm Hurter weiter aus.Die Grundlagen für die Steuerung desKantonshaushalts sind heute bereits in derKantonsverfassung sowie im Finanzhaushaltsgesetzfestgelegt. «Zentral ist dabei derGrundsatz, dass der Finanzhaushalt des Kantonsmittel- bis langfristig ausgeglichen seinmuss», stellt Stamm Hurter klar. Um diefinanzpolitischen Ziele künftig noch klarerauszurichten, soll zusätzlich eine umfassendeFinanzstrategie erarbeitet werden. EinzelneElemente, wie etwa das kürzlich verabschiedeteRisikomanagement, wurden bereitsentwickelt oder weiterentwickelt.Um dem Schwerpunktthema Gleichstellungvon Mann und Frau gerecht zu werden,soll der kantonale Aktionsplan zur Gleichstellungder Geschlechter klare Ziele undMassnahmen enthalten. Diese sollen aufder Grundlage der Handlungsfelder aus derGleichstellungsstrategie 2030 des Bundes,und deren geplanten Weiterentwicklung,sowie der kantonalen Bestandesanalyse zurGleichstellung der Geschlechter basieren.Details zur Richtplananpassung 2026 auf schaffhausen24.chWohnqualität des Pflegeheims inmitteneiner Parkanlage auf der Burgunwieseentspricht diesen Anforderungen vollumfänglichund ist daher die bestmöglicheStandortwahl. Oder wollen wirunsere Liebsten ins teure SIG-Areal verschachern,mit Betonsicht auf Fabrikanlagenund Hochhäuser? Mit jährlichenMehrkosten nur für die Landbenutzungvon 280 000 Franken die ohne Mehrwertjährlich im Boden versickern - dafür dieTarife stark steigen? Selbstverständlichnicht! Politische Entscheidungen dürfennicht nach ideologischen Interessen getroffenwerden. Darum unbedingt 2 × Jaund bei der Stichfrage Variante 2.Hedy Mannhart, Neuhausen am RheinfallDie Leserbriefe beinhalten ausschliesslich die Meinung derAutorinnen und Autoren. Eingesandte Texte dürfen maximal1200 Zeichen aufweisen. Die Redaktion behält sich dasKürzen vor. Es besteht keine Gewähr zur Publikation.Kari, völlig von Sinnen (behauptend,das komme von den irren Diskussionenum die 10-Millionen-Initiative – kannja sein): «Wenn zwei Elefanten über dieWüste fliegen, wieviele Eier liegen dannim Nest? Antwort: Gar keine, denn ein Joghurthat keine Gräten.»Wenn Sie Onkel Hugo ärgern wollen,müssen Sie ihm raten, er solle nicht dauerndklönen über die Politik, über seine Gelenke,über die Diät, die er einhalten soll, darüberdass ihm der Doktor geraten habe, auf Alkoholzu verzichten, dass es beim Brünzeln nichtmehr rausche wie früher und dergleichenWehwehchen, sondern sich auf das konzentrieren,was alles noch klappt. Nein, Hugohat genug von diesem «Think-positive»-Gesülze.Er WILL jammern und schimpfen.Älterwerden sei sowas von Mist. Der Rückenschmerze, er vergesse dauernd Namen, dieFüsse seien geschwollen und er sollte seinenHallux-valgus operieren, weil er kaum mehrgehen könne. Und irgendwann erwische ihnsowieso der Krebs oder ein Herzinfarkt oderder Herr Alzheimer. Nein, er habe keine Lust,sich über übriggebliebene Fertigkeiten undein paar schmerzfreie Stellen an seinem Körperzu freuen. Er werde eine Jammergruppegründen, einen Klön-Kreis, am besten miteinem bedeutsam klingenden englischenNamen. «Grumbling circle» zum Beispiel.Philosophie: Altwerden ist Scheisse und wirstehen dazu – neudeutsch etwa: «Getting oldsucks!» Klagen muss endlich erlaubt sein. Erdenkt an Podcasts, Reels und wöchentlicheMeetings bei Wein, Whisky und Carmol àdiscretion. Püriertem Château Briand, Flachwitzenund alten Schlagerfetzen. Bösen Anekdotenüber Ärzte und Pflegeheime und jährlicheinen Besuch auf einem Friedhof oder inFilmen mit Gene Hackman oder Bruce Willis.Hugo erst mal in Fahrt, ist erbarmungslos.Es gibt Leute, die rennen am Morgen odernachmittags, sogar abends durch den Wald,über den Vita-Parcours oder auf der Fitnessbahn.Ein Nachbar warnt seine Freunde eindringlich:Wenn ihr mich irgendwann malrennen sehen solltet … – rennt unbedingtmit. Ich renne nicht ohne Grund!Gute Frage: Was für eine Farbe hat das Corona-Virus?Gute Zusatzfrage: Warum istdie Frage so schwer zu beantworten?Kann man seit 20 Jahren warnen: «Siamotroppi!» und dennoch dafür sein, dassdie Schweiz bald mehr als 10 Millionen Einwohnerzählt? Kann man, muss man abernicht. Ist unlogisch. Andererseits: Was hatLogik damit zu tun?Fast täglich sterben Tierarten aus.Schlimm? Na ja, schon, wenn es sich umseltene schöne Vögel oder putzige Lemurenhandelt. Aber warum sterben eigentlich nieViecher aus, denen niemand nachtrauert?Milben zum Beispiel. Oder Eichenprozessionsspinner.Oder wenigstens Stechmücken,die Viruskrankheiten übertragen? Das wäreeine gute Nachricht: Verschwunden von derRoten Liste, weil ausgestorben: die Zecken!Alte Wildwest-Weisheit: Nicht die Goldgräberverdienen am meisten, sondern dieVerkäufer von Schaufeln.AnzeigeIHR TOYOTA & LEXUSSPEZIALISTBeringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch
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