8GesellschaftBock | Dienstag, 14. Oktober 2025Dämmerungseinbrüche:Wie schütze ich mich?RATGEBERKOLUMNEMOBILIARViktorie JiratWenn die Tagekürzer werdenund die Dunkelheitfrüher kommt,haben Einbrüchewieder Saisonstart.Was Sie dagegen tunkönnen? Wir geben Ihnen Tipps underklären, wieso eine Hausratversicherungsinnvoll ist. Obwohl das Einbruchrisikoin der Schweiz in den letzten fünf Jahrenabgenommen hat, ist Einbruch immernoch eines der häufigsten Delikte.Sorgen Sie vorOft genügen einfache Massnahmen, umdas Einbruchrisiko zu verringern:• Verschliessen Sie Fenster und Türen immersorgfältig und informieren Sie sichüber eine sinnvolle Einbruchsicherung.• Verraten Sie Ihre Abwesenheit nichtdurch Zettel an der Haustüre, Mitteilungenauf dem Anrufbeantworteroder in sozialen Medien wie Facebook.• Verstecken Sie Ihre Wohnungsschlüsselnie unter dem Türvorlegeroder im Briefkasten – diese Versteckekennen auch Einbrecher.• Installieren Sie bei FerienabwesenheitenZeitschaltuhren, damit zu unterschiedlichenZeiten in verschiedenenRäumen Licht brennt.• Bewahren Sie Wertsachen und wichtigeDokumente in einem Tresor auf – oderim Kundenschliessfach bei Ihrer Bank.• Wirksamer Schutz vor Einbrechernbieten auch aufmerksame Nachbarn.Pflegen Sie den gegenseitigenKontakt oder bitten sie diese sogar,bei Abwesenheiten den Briefkastenzu leeren und regelmässig nach demRechten zu sehen.Hausratversicherung hilftSollte dennoch jemand einbrechen,schützt Sie eine Hausratversicherungvor den finanziellen Konsequenzen.Ihr Hab und Gut ist bis zur gewähltenVersicherungssumme zum Neuwert versichert– bei den meisten Gesellschaftenist bei Einbrüchen auch Bargeld bis5000 Franken gedeckt. Die Zusatzversicherung«einfacher Diebstahlauswärts» versichert auch Wertgegenstände,die unterwegs gestohlen werden.In der Regel sind sogar gemietete odergeleaste Geräte mitversichert – informierenSie sich, bevor Sie zum Beispielbei der Miete von Skis eine (unnötige)Diebstahlversicherung abschliessen.052 630 65 19, viktorie.jirat@mobiliar.chReise-Tipp: Empfehlungen der SpezialistinTIPP DER WOCHESCHAFFHAUSENSuisse AG.Etienne Graf ist Reiseexpertevon KuoniSchaffhausen auf demHerrenacker. Schweizweithat Kuoni 83 Filialen,die integriert sindin die DERTOURNach der Mythologie und SchöpfungsgeschichteJapans haben der Gott und dieGöttin, Izanagi und Izanami die Welt undJapan erschaffen, auf japanisch Nihon undNippon genannt. Beide Begriffe bedeutenUrsprung der Sonne, was später in dasLand der aufgehenden Sonne übersetztwurde. Es gibt kaum ein Land mit mehrGegensätzen wie Japan.Gegensätze ziehen sich anDie modernsten Metropolen werdendurch die Shinkansen-Schnellzügen mitden ländlichen Dörfern verbunden. AlteTraditionen mussten bis heute dem neuenLebensstil nicht weichen, beides findet imLeben seinen Platz. Anlässe wie die Teezeremonie,die Samurai-Performance-Shows,der Sumo- Ringkampf, ein Leben im Alltageiner Geisha, die Übernachtung imRyokan oder die Stille in einem Zen-Gartengeniessen, werden immer noch gelebt undgehören heute zu den beliebtesten touristischenAttraktionen Japans. Für die moderneJugend zählen vorwiegend Aktivitätenwie Karaoke, Car-Racing, Studium, Musik,Erfolg und ein angesehener Job. Ich habeviel bereist, aber Japan, und seine Kultur,hat mich in seinen Bann gezogen. Die Lebensphilosophiensind das eigene Gesichtbewahren und anderen Menschen helfen.In Shubaya oder Ginza, bewegt man sich inder pulsierenden Metropole mit modernenEinkaufshäusern. Nur wenige Schritte weiter,in Nebenstrassen wird bei der Essensbestellungnoch mit dem Finger auf ein Fotogezeigt, da nur Japanisch gesprochen wird.Riesengrosses AngebotDie EXPO25 krönte in diesem Jahr den Besuchin Osaka. Die Food Street Tour, begleitetvon Neon Leuchtreklamen, ist der Tippfür den abendlichen Ausgang. Von Tokyoaus empfehle ich die Tagesausflüge nachNikko (Toshuga Shrine mit Kegon Wasserfall)und Kamakura (mit Amida-Buddha,Kokokaji-Tempel und ältesten Zen-Gärten).Im Zentrum Tokyos lohnt sich der Besuchdes Ueno-Parks, des Sensoji-Shrines, des Kaiserpalastesund des Meiji-Tempels. Vom TokyoTower oder Skytree aus erleben Sie aufbeeindruckende Weise die Gösse der Stadt.Die zahlreichsten Shrine, Tempelanlagenund Zen-Gärten sind jedoch in Kyoto beheimatet.Als Tipp gilt Kyoto mit dem Fahrradzu erleben oder einen Ausflug nach Narazu unternehmen. Nach zweistündiger Fahrterreicht man Kanazawa, bekannt durch dasgut erhaltene Viertel aus der Edo-Ära undden meist besuchten Garten Konreku-en.Nach der Degustation in der Sake-Brauereifahren Sie mit dem Bus via Shirakawa-gonach Takayma und übernachten im Ryokan.Sie erkunden die schöne, ländliche Gegendin den Alpen. Ein absolutes Highlight istdie Wanderung auf dem Nakasendo-Trail,der alten Poststrasse. Diese führt Sie durchalte Dörfer, wo einst eine Poststelle war, vonMagome via Tsumago durch das Kisotal. Eslohnt sich zudem, einen Abstecher in denHakone Nationalpark zu machen. Von daerhalten Sie einen fantastischen Blick überden Lake Ashi direkt auf den majestätischenFujiyama.Es gibt noch unzählige Perlen im Land deraufgehenden Sonne.kuoni.chWundervoller Blick über den Ashi-See, in Hakone, Richtung des Vulkans Fuji.Bild: PixabayNachhaltige Wärmefür Ihr ZuhauseSH POWER bündelt mit Wärmeverbünden lokaleWärmequellen für Wohnhäuser, Gewerbe undöffentliche Einrichtungen.Erfahren Sie mehr an derHerbstmesse Schaffhausen22. - 26.10.2025 | Halle 2, Stand 14Mehr InfosInserate WV 286x218_Herbstmesse_SHBOCK.indd 1 10.10.2025 11:44:42
9SportBockMeine Heimat.Mein Engagement.Meine Bank.Bäuerliches SorgentelefonMut haben, anzurufen.Seite 14Für die LachmuskelnComedy im Klub8.Seite 16«Das Teamgefüge ist eine unserergrössten Stärken in dieser Saison»Nach dem Abstieg in die 3. Liga startet der EHC Schaffhausen mit frischem Elan in die neue Saison und das gleich mit einem Sieg. HeadCoach Simon Korn der ersten Mannschaft spricht im Interview über den Weg zurück zu Selbstvertrauen und Spielfreude, einem starkenTeamgeist und warum der Aufstieg zwar kein Muss, aber durchaus möglich ist.EISHOCKEYSCHAFFHAUSENSalome Zulauf«Bock»: Nach dem Abstieg in die3. Liga ist euch gleich zum Saisonstartein Sieg gelungen. Was habt ihr in denletzten Wochen optimiert, damit derAuftakt so positiv verlaufen ist?Simon Korn: Wir haben nur punktuelleAnpassungen im taktischen Bereichvorgenommen und die Intensität imTraining bewusst auf einem sehr hohenLevel gehalten. Das Wichtigste war aber,den Jungs wieder Mut zu machen. Nachder letzten Saison stand das ganz obenauf unserer Liste – das Vertrauen unddie Freude am Spiel zurückzugewinnen.Wie zufrieden seid ihrmit den Trainings und Testspielen?Korn: Die Trainings können natürlichimmer noch besser sein – das ist auchunser Anspruch. Insgesamt sind wiraber aktuell sehr zufrieden. Die erstendrei Testspiele waren, mit zwei Siegenund einer Niederlage, überaus positiv.Bei den letzten beiden gab es leider zweiNiederlagen, welche vermeidbar gewesenwären. Trotzdem haben wir wertvolleErkenntnisse gewonnen, die unshelfen, weiter zu wachsen.Wie hat sich die Mannschaftseit dem Sommer als Einheit entwickelt?Korn: Der Teamzusammenhalt warschon in der letzten Saison – trotz Abstieg– eine unserer grossen Stärken.Die neuen Spieler wurden super aufgenommenund konnten sich rasch insTeam integrieren. Man spürt, dass sicheine echte Einheit gebildet hat, auf undneben dem Eis.Wo seht ihr aktuell die grössten Stärkeneures Teams und in welchen Bereichenmöchtet ihr euch noch gezielt verbessern?Korn: Wie bereits erwähnt, ist dasTeamgefüge eine unserer grossen Stärken.Wir wollen zudem unser tiefesDurchschnittsalter mit hoher Intensitätim Spiel gewinnbringend einsetzenkönnen. Gleichzeitig arbeiten wir starkan den taktischen Automatismen, damitdiese von Woche zu Woche besser greifen.Ebenfalls wollen wir im BereichSelbstvertrauen weiter zulegen – mitmöglichst guten Resultaten, damit dieJungs wieder richtig an sich glauben.Das hat in der letzten Saison teilweiseetwas gelitten.Wie schätzt ihr das Niveau unddie Konkurrenz in eurer Gruppe ein?Seid ihr optimistisch, dass vielleicht sogar derWiederaufstieg in die 2. Liga möglich ist?Korn: Das Niveau in der 3. Liga ist keineswegsdeutlich tiefer. Es gibt einigeTeams mit sehr viel Qualität. Unser Zielist es, uns in der oberen Tabellenhälftezu etablieren. Wenn wir das Schaffen, istvieles möglich. Aber wir denken bewusstvon Spiel zu Spiel – und wollen über dieganze Saison das Optimum herausholen.Kommendes Spiel in Winterthur: Wasist euer Ziel für die Partie am Samstag,18. Oktober, und wie bereitet ihr euch indieser Woche konkret darauf vor?Korn: Wir haben gegen Winterthur bereitsein Testspiel absolviert und wissen,Der Teamzusammenhalt ist eine der grossen Stärken des EHC Schaffhausen.worauf wir achten müssen. In der Vorbereitungarbeiten wir nochmals gezieltan der Taktik und an den Spezialteams.Wenn wir mit derselben Leidenschaftund Geschlossenheit auftreten, wie zumBild: zVg.Saisonauftakt, bin ich zuversichtlich,dass wir auch gegen Winterthur einegute Leistung zeigen. Wir geben natürlichalles, um weitere Punkte in Schaffhausenerzielen zu können.Grosses Spiel zum Auftakt der European LeagueAm Dienstag, um 18.45 Uhr, starten die Kadetten Schaffhausen in die European League – mit einemgrossen Spiel gegen das spanische Topteam Ademar León in der BBC Arena. Schon in der ChampionsLeague lieferten sich die beiden Clubs heisse Duelle.HANDBALLSCHAFFHAUSENKadetten Schaffhausen, Andreas JoasDie aktuelle Spielzeit markiert die insgesamt30. mit einer Teilnahme am europäischenWettbewerb für die Kadetten. Seitdie European League 2020/21 reformiertwurde, sind die Orangen Stammgast undjedes Jahr dabei. Auch dieses Jahr habensie sich ambitionierte Ziele gesteckt undmöchten an die Erfolge vergangener Jahreanknüpfen. Nur einmal kam man nichtmindestens unter die letzten 16 Teams –in der letzten Saison beim erstmaligenGruppenaus. Zweimal stiessen die Munotstädterdabei in den Viertelfinal vor,einmal in die Play-Offs.Vorfreude auf EuropacupNun ist die Vorfreude auf heisse Europacup-Nächstegross. In der sehr ausgeglichenbesetzten Gruppe H wird ein guterStart essenziell sein. Neben León kämpfennoch der kroatische Vizemeister RKNexe Nasice, Ex-Club von Hrvoje Horvatund Kristian Pilipovic, sowie der serbischeMeister Partizan Belgrad um diezwei Tickets für die Hauptrunde. Mitdem ersten Gegner Ademar León aus derautonomen Gemeinschaft Kastilien undLeón gab es bereits fünf Vergleiche inder Champions League – allesamt warensie ganz enge Angelegenheiten. Nebenzwei Remis stehen drei Erfolge für dieSpanier in den Chroniken – alle mit nureinem Tor Differenz.Erfolgreiche GeneralprobeWie den Kadetten (35:29 in Basel) gelangauch León eine erfolgreiche Generalprobeund ein 33:26-Auswärtssieg am Freitagbei Puente Genil. Nach fünf Spielen liegtder spanische Traditionsverein mit siebenPunkten auf Rang fünf der Liga Asobal.Das junge Team setzt sich vor allem ausvielen Spielern mit Einsätzen in den verschiedenenspanischen Junioren-Nationalmannschaftenzusammen, ergänzt durcheinige Routiniers. In der letzten Saisonteilten die Nordspanier das Schicksalder Kadetten und mussten schon in derGruppenphase die Segel streichen. In derMeisterschaft belegte die Mannschaft ausder 120 000-Einwohner-Stadt Rang sechs,konnte sich allerdings dank der Finalteilnahmeim spanischen Cup für die EuropeanHandball League qualifizieren.Grosse Herausforderung in SichtSportlich wartet auf die Orangen zum Startder Europacup-Saison somit eine grosseHerausforderung. Mit zehn Siegen ausden ersten zehn Spielen in der QuicklineHandball League scheint die Mannschaftvon Hrvoje Horvart bestens dafür gerüstet,muss nun jedoch noch einmal einen Ganghöher schalten. Ein ganz besonderes Spielsteht Juan Castro Alvarez bevor. Der Spielmacherder Kadetten trifft auf jenes Team,bei dem er die meiste Zeit seiner Karriereaktiv war. Schon in der Jugend und in verschiedenenStadien seiner Profilaufbahn.Noch immer bestehen viele Freundschaftenzu aktuellen Spielern und dem Trainerteam.«Meine ganze Familie und die meistenmeiner besten Freunde», erklärt er, «wohnenin León. Ademar ist das Team meinesLebens, dort bin ich aufgewachsen und ichwerde immer ein Fan dieses Clubs sein.»Ein guter Start ist entscheidendFür 60 Minuten wird diese enge Verbindungam Dienstag ruhen, obwohl es ein ganz besondersGefühl für den Mittelmann werdenwird. «Ich habe zwar schon gegen Ademargespielt, jedoch noch nie im internationalenWettbewerb», so der 33-Jährige, der denJuan Castro Álvarez beim Kadettenspiel in Bern.ersten Gegner bestens kennt. «Sie arbeitenhart und viel mit jungen Spielern», weisser und fügt an: «Sie haben vielleicht nichtdie grossen Namen im Kader, aber sie funktionierenals Team sehr gut.» Castro Alvarezwarnt insbesondere vor ihrer Defensive sowieihren Torhütern und unterstreicht: «Sie sindein sehr gefährliches Team, wie alle in unsererGruppe.» Grosse Bedeutung kommt der erstenBegegnung für alle Teilnehmer zu. «Einguter Start ist entscheidend», betont derRoutinier. «Mit einem Sieg in der BBC Arenazu starten ist sehr wichtig für uns.»Bild: zVg.Regio-Sport43. Juniorenturnier in DübendorfAm Wochenende, vom 4. und 5. Oktober,fand das alljährliche Juniorenturnier in Dübendorfstatt. Mit dabei auch zwei SchaffhauserVertreter: Silvan Blättler, mit demTeam St. Gallen-Schaffhausen, und LukasPfändler mit dem Dübendorfer Team Axnick.Das Team St. Gallen konnte in ihrerStärkeklassen den ersten Platz belegen unddas Dübendorfer Team in der anderen Stärkeklasseden zweiten Platz erringen.Stärkeklasse ADas Teilnehmerfeld wurde in zwei Stärkeklasseneingeteilt. Das Turnier der StärkeklasseA wurde als Vereinsinternes Turnierdurchgeführt und führte über drei Vorrundenspieleund einer Finalrunde. Das DübendorferTeam um Lukas Pfändler konnte alleVorrundenspiele für sich entscheiden undtraf im Finale erneut auf das Team von PieraAufdenblatten. Im Finale ging man früh mit5:1 in Führung, doch leider konnte man diesenicht verteidigen und mussten im letztenEnd sogar noch ein Fünfer-Haus einstecken.So ging dieses Spiel verloren und sie musstensich mit dem zweiten Schlussrang begnügen.Stärkeklasse BDiese Gruppe war internationaler und auchmit mehreren verschiedenen Teams aus derOstschweiz besetzt. In dieser Gruppe spieltenalle Teams einmal gegen alle in der Gruppe.Es wurde jedoch nur auf 6 Ends gespielt. Somitwaren die Teams auch gefordert konzentriertzu spielen, denn ein früher Rückstandkonnte vermutlich nicht mehr korrigiertwerden. Das Team Schaffhausen-St. Gallenkonnte vier der fünf Spiele gewinnenund eines endete mit einem Unentschiedenund gleichzeitig mit dem ersten Platz in derSchlussrangliste. Gratulation an das TeamSchaffhausen-St. Gallen mit Silvan Blättler.
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