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Bock E-Paper 2022 KW20

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4 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Bock | Dienstag, 17. Mai 2022 Demontage des Strassennetzes Robin Dossenbach, Präsident ACS Schaffhausen, äussert sich in seiner Kolumne über den Ausbau der Tempo-30-Zonen in Schaffhausen. Bild: EgelmairPhotography KOLUMNE SCHAFFHAUSEN Der motorisierte Individualverkehr wird in unserer Stadt immer weiter verdrängt, öffentliche Parkmöglichkeiten werden in Rekordtempo abgebaut, die geplante Parkplatzverordnung «PPVO» soll nun sogar die Parkmöglichkeiten für mehr als ein Fahrzeug auf privatem Gelände verunmöglichen. Tempo- 30-Zonen werden im Eilzugtempo ausgedehnt und jetzt scheint sogar der Schritt zu einer flächendeckenden Tempo-30-Zone kurz bevorzustehen! Die ACS Sektion Schaffhausen wehrt sich vehement gegen diese Beeinträchtigung beziehungsweise die Demontage unseres Schaffhauser Strassennetzes und unterstützt die FDP der Stadt Schaffhausen in der Volksinitiative «Gegen Tempo 30 auf Hauptstrassen». Bereits der Presse-Apéro auf dem freien Platz am vergangenen Freitagabend zeigte, dass die Schaffhauser Autofahrerinnen und Autofahrer von den stetigen Schikanen die Nase voll haben. Innert kurzer Zeit füllten sich die Unterschriftsbögen, so dass bereits zum Start der Kampagne ein ansehnliches Fundament an Unterschriften gesammelt werden konnte. Mit dieser Volksinitiative sollen nicht sinnvolle 30er-Zonen zum Beispiel in Schulnähe aufgehoben oder gar bekämpft werden. Selbstverständlich gibt es Orte, an denen Tempo 30 absolut Sinn macht. Solche Zonen, liebe Leserinnen und Leser, kennen wir alle und weil es an diesen Orten auch durchaus bereits vor Jahren Sinn machte, wurden diese Zonen vor mehr als zehn Jahren als solche gekennzeichnet. Übrigens, Tempo 30 verbessert die Luftqualität kaum! Im Gegenteil, denn wenn über längere Distanzen die Geschwindigkeit reduziert werden muss, laufen die Motoren über das ganze Verkehrsnetz wesentlich länger. Wenn es beim einzelnen Fahrzeug auch nur fünf Minuten sind, bei einem aktuellen Stand von rund 67 000 eingelösten Fahrzeugen in unserem Kanton, dürfen Sie sich diese Rechnung gerne individuell selber gestalten. veranstaltungen SPEKTAKEL · POESIE & UTOPIE DAVID DIMITRI · RHEINSERENADE · INSELREISE Kostenloses Programm auf dem Klosterplatz Immobilien 4. Inselfestival RHEINAU 10.–12.JUNI 2022 www.inselfestival.ch SHB_83x120.indd 1 09.05.22 10:31 Unsere Abhol- und Terasse Lieferservice. ist ab sofort Alle Speisen für Sie erhältlich. geöffnet. (Fleischgerichte, Pizza, Pasta, Salate, Desserts) 10% Rabatt bei Onlinebestellung über Jeden Mittwoch, www.alpenblick-sh.ch Pizza und Pasta Tag ab 18.00 Uhr Pasta bei und uns Pizza im Restaurant mit einem alkoholfreien oder bei Abholung, 5dl Getränk, (bei der Lieferung Abholung, normaler für CHF Preis). 15.–. Angepasste Öffnungszeiten: Onlinebestellung: Dienstag bis Sonntag www.alpenblick-sh.ch 11.30 bis 13.30 Uhr Telefon und von 17.30 052 620 bis 22 02 Uhr 02 Familie Habchi und und Team freuen sich sich auf auf Ihren Besuch. Stimmerstrasse 76 76 I I 8200 8200 Schaffhausen I I Telefon 052 052620 62002 02 02 02 I I 0800 0800000 000990 www.alpenblick-sh.ch I I info@alpenblick-sh.ch Zu kaufen gesucht: Einfamilienhaus oder auch Mehrfamilienhaus darf auch sanierungsbedürftig sein. F. Obermeier 079 378 0504 Samstag, 21. Mai 2022 50 historische Fahrzeuge unterwegs von Neuhausen nach Stein am Rhein 08:30 Uhr Abfahrt Korso in Neuhausen via Zentralstrasse – Katzensteig – Mühlenstrasse – Rheinbrücke Schaffhausen – Diessenhoferstrasse – Rheinbrücke Hemishofen – Stein am Rhein 10 – 15 Uhr Ausstellung beim Parkplatz Untertor, Museumsbeiz, Liliputbahn, Fahrten mit historischen Fahrzeugen 15 Uhr Rückfahrt nach Neuhausen (Route wie Hinfahrt) www.museumimzeughaus.ch Tel. 052 632 78 99 Diverses Der Blick über die Grenze News/Kultur/Erlebnis/Veranstaltungen WWW.WOCHENBLATT.NET Stellenangebote Möchten Sie zu einem gut funktionierenden Gemeinwesen beitragen und einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft leisten? Aktuell haben wir folgende Stellenangebote: Landwirtschaftsamt Leiterin Kontrolldienst (m/w), 80 - 100% Landwirtschaftsamt Bereichsleiter Pflanzengesundheit (m/w), 50 - 70% Erziehungsdepartement HR Payroll Spezialistin Schulen (m/w), 60 - 100% Diese und alle anderen offenen Stellen finden Sie auf unserer Webseite:www.sh.ch/stellenangebote SAPHIR Ankauf von Goldschmuck, Münzen, Vreneli, Altgold, Zahngold, Luxusuhren, Besteck, Silber, Zinn Obergasse 29, 8400 Winterthur Tel. 052 203 09 78 shop@altingold.ch www.altingold.ch seit 2001 Wir renovieren Ihre Fensterläden aus Holz (egal welcher Zustand). Wir holen sie bei Ihnen ab, reparieren und streichen sie und bringen sie wieder zurück. Aktion im Mai 20% Rabatt Rufen Sie uns an, unter 079 510 33 22, AC-Reno.ch Ihr Malergeschäft Wir machen Ihnen gerne einen Gratis-Kostenvoranschlag. Automobil Club der Schweiz Sektion Schaffhausen Schützengraben 24, 8200 Schaffhausen +41 52 625 61 81, www.acs-sh.ch

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022 5 Gesellschaft Die Chancen der Wildnis Die 27-jährige Linda Surber, freischaffende Gestalterin, veröffentlichte im März ihr erstes Buch. «Unwegsam» handelt von der Wildnis in der Schweiz, deren Chancen und ihren negativen Konnotation in der Schweizer Bevölkerung. BUCH SCHAFFHAUSEN Nathalie Homberger Was ist Wildnis? Wo ist Wildnis in der dicht besiedelten Schweiz überhaupt noch zu finden? Welche sind die grössten Gefahren für die Wildnis und kann sie dem Klimawandel entgegenwirken? Solche und viele weitere Fragen versuchte Linda Surber, freischaffende Gestalterin aus Schaffhausen, in ihrem ersten Buch «Unwegsam» zu beantworten. Ein Werk, das die Leserinnen und Leser zum Nachdenken anregen und die Chancen einer wilden Schweiz aufzeigen soll. Naturschutz ist ein grosses Anliegen Linda Surber wuchs in Opfertshofen auf und lebt nach einem sechsjährigen Abstecher in Olten heute in Schaffhausen. Nachdem sie eine KV-Lehre absolvierte, entschied sie sich, in Basel visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst zu studieren. Während dem Studium hat sich Linda Surber auf Typografie sowie auf Buchgestaltung spezialisiert. Heute arbeitet sie als freischaffende visuelle Gestalterin und hat sich ihren Traum, selber ein Buch zu schreiben und herauszugeben, erfüllt. Seit März ist ihr erstes Werk «Unwegsam» erhältlich. In ihrer Freizeit widmet Linda Surber sich gerne dem Sport oder anderen Aktivitäten in der Natur: «Ich bin gerne in den Bergen unterwegs, am Wandern und Fotografieren», erzählt die 27-Jährige. So ist ihr auch das Thema Naturschutz und Nachhaltigkeit ein grosses Anliegen. Dies schlägt sich auch in der Produktion des Buches nieder: «Unwegsam» wurde auf nachhaltigem Papier und klimaneutral in der Schweiz gedruckt. Von der Wildnis und der Zivilisation Die Gestalterin absolvierte nach ihrem Studium ein Praktikum in einem Marketingund Kommunikationsbüro, das sich auf Nachhaltigkeit spezialisierte. Dort spannte sich bei der Schaffhauserin bereits der erste Gedanke, ein eigenes Buch zu gestalten. Den ausschlaggebenden Denkanstoss zum Thema des Buches, der Wildnis, gaben der begeisterten Naturliebhaberin und Wanderin eine Studie sowie eine Kartographie der Wildnis von Biogeograph Sebastian Moos. Für ihr Buch war Linda Surber wochenlang in den Bergen unterwegs. Für die junge Autorin ist Wildnis aus ökologischer Sicht ein sehr wichtiges und interessantes Thema. Wildnis im Sinne frei ablaufender natürlicher Prozesse ist in der Schweiz tatsächlich am meisten in den Bergen zu finden. Zudem packte die 27-Jährige beim Thema auch der philosophische Aspekt: «Mich liess der Gedanke nicht mehr los, dass es Wildnis nur gibt, weil es uns Menschen als Zivilisation gibt. Wenn es die Zivilisation nicht gäbe, dann wäre alles Wildnis oder auch nichts.» Fachlicher und visueller Zugang Ein Jahr lang arbeitete Linda Surber an ihrem Buch. Dabei interviewte sie zwölf Fachpersonen, darunter Geografen, Biologen, Bergsteiger, Jäger und einen Forstingenieur, um sich ein breites Bild von einer Wildnis in der Schweiz zu machen. Die Schaffhauserin fungierte aber nicht nur als Autorin, sondern auch als Fotografin, Gestalterin und Herausgeberin des Buches. Die Interviews, welche Linda Surber veröffentlichte, liefern einen individuellen Bild: zVg. fachlichen Kontext. Um den Leserinnen und Lesern auch einen visuellen Zugang zu ihrem Bild der Wildnis in der Schweiz zu gewähren, veröffentlichte sie auch zahlreiche Fotografien, für die sie wochenlang in den Bergen unterwegs war. Eine Herausforderung dabei war, Sujets zu finden, auf denen keine Spuren von Zivilisation zu finden waren. «Das hat die Sicht stark eingeschränkt», führt die Schaffhauserin aus. Die Assoziationen der Schweizer Bevölkerung zur Wildnis sind meist negativ behaftet. Mit dem Buch will Linda Surber dieser negativen Konnotation entgegenwirken. «Viele Personen haben Angst vor der Wildnis, gerade in den Berggebieten. Das ist sehr schade, denn es gibt auch viele Chancen in der Wildnis», führt Linda Surber aus. Mit dem Zusammenspiel von fachlichen Beiträgen und den Naturfotografien wird in «Unwegsam» nach diesen Chancen und weiteren Erklärungen gesucht. Weitere Infos zum Buch «Unwegsam» sind unter lindasurber.ch zu finden. Bock-SPLITTER Richard Altorfer Kari, fröhlich: Der Optimist irrt genau so oft wie der Pessimist. Aber er hat mehr Spass dabei. Dezember 2019 – erinnern Sie sich? In Finnland wurde die 34-jährige Sanna Marin zur jüngsten Ministerpräsidentin gewählt. Simonetta Sommaruga wurde Bundespräsidentin. Angela Merkel klebte fest am Kanzlersessel. Kurz, die Welt war in Ordnung oder nahm zumindest ihren normalen Gang. Gut, in Australien gerieten Buschfeuer ausser Kontrolle, in der Schweiz wurde das AKW Mühleberg abgeschaltet und Roger Federer war nicht mehr der beste Tennisspieler. Aber sonst: Business as usual. Doch seither: Corona, Corona! Lockdowns und Kurzarbeit, Impfangst und Maskenstreit, Aluhüte und Fake News. Venedig ohne Touristen und Beizen ohne Gäste. Kinder und Eltern im Dauerstress. Und dann … kaum hatte man Sars-CoV-2 einigermassen in Griff, reisst ein (W)Irrer einen völlig überflüssigen Krieg vom Zaun. Eine sture Regierung in China sieht nicht ein, dass Zero-Covid nicht geht – weil das Virus nicht Chinesisch denkt, sondern viral. Die Folgen: Gas, Heizöl und Benzin werden teurer, aus China wird nur verzögert geliefert, es fehlt an allem, von Holz auf dem Bau bis zu Ersatzteilen für Fahrräder. Alles wird teurer, auch Nahrungsmittel, es drohen Hungersnöte in Afrika und Arabien. Die Staaten machen Schulden und investieren wie wild in Waffen, ein dritter Weltkrieg mit Atombomben wird wieder denkbar. Unser Geld wird täglich weniger wert. Das 1,5-Gradziel der Klimaschützer wird um Jahrzehnte verfehlt. Strom wird knapp. Ausserdem werden wir Jahr für ein Jahr ein Jahr älter – auch das noch. Stehen wir nun vor der grossen Katastrophe – ohne genau zu wissen, wie sie aussehen könnte – oder war die Welt immer schon so und wir sind bloss hysterisch? Schliesslich gab’s vor weniger als 100 Jahren einen Zweiten Weltkrieg und danach viele weitere kaum weniger üble Kriege und Krisen, Hungersnöte, Tsunamis, Bankencrashes und – Donald Trump. Andererseits: Es gibt niemanden, dem wir heute noch vertrauen könnten. Nicht mal dem smarten Richard David Precht, Elon Musk oder dem Papst – vom Dalai Lama hört man eh nichts mehr. Wie sagte eine gute Freundin: Ich schaue fragend meinen Hund an und ahne: die Welt ist wie sie immer war. Nur anders. Linda Surber versuchte Fotosujets zu finden, auf denen keine Spur von Zivilisation zu finden ist. NEUES ZU NAMEN Ursula Fricker erhält für ihr literarisches Werk «Gesund genug» den Georg-Fischer- Kulturpreis. «Gesund genug» erscheint am 28. Juli im Atlantis Literaturverlag. Der Kulturpreis der Stadt Schaffhausen ist mit einem Preisgeld in Höhe von 15 000 Franken dotiert. Er wird vom Stiftungsrat der Stiftung Georg Fischer-Preis alle zwei bis drei Jahre an Kulturschaffende mit Wirkungsoder Herkunftsort Schaffhausen verliehen. Anzeige Drei Vakanzen im Vorstand des Kantonalen Spitexverbandes galt es an der ordentlichen Delegiertenversammlung vom vergangenen Dienstag zu schliessen. Die Delegierte der Spitex Neuhausen, Christa Kolb, durfte den Ruhestand antreten und wird im Vorstand neu durch Daniela Strebel Schmocker ersetzt, heisst es in einer Mitteilung des Spitex Verbands des Kanons Schaffhausen. Für die Spitex Thayngen übernimmt Michael Bührer den Sitz im Vorstand von der ebenfalls im Juni in den Ruhestand gehenden Madeleine Brühlmann. Nach dem bereits länger zurückliegenden Rücktritt aus dem Vorstand des Vertreters der Spitexorganisation SPUR, Peter Weber, konnte auch hier die Vakanz behoben werden. Marianne Zimmerli wird für die SPUR neu im Kantonalverbandsvorstand vertreten sein. Wie die Grünen Schaffhausen in einer Medienmitteilung schreiben, wurde Regula Sauter als Kandidatin für den auf Ende Schuljahr 2022 freiwerdenden Sitz im Schaffhauser Stadtschulrat gewählt. In ihrer jetzigen Tätigkeit bei der Kinder-Spitex begleitet Regula Sauter Familien im psychopädiatrischen Bereich, die durch schwierige Situationen im Umfeld von Familie und Schule herausgefordert sind. Im vergangenen Herbst wurde der vom Regionalen Naturpark Schaffhausen ins Leben gerufene Randenbus lanciert. Als Sponsoring-Partnerin des Randenbus führte die Clientis BS Bank Schaffhausen bei allen Fahrgästen einen Wettbewerb durch. Bilder: Linda Surber Von den über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden inzwischen die drei Hauptgewinner ermittelt. Diese erhielten am 10. Mai ihre Gutscheine für eine Ballonfahrt mit dem Clientis Ballon von Isabelle Thalmann, Mitarbeiterin der Clientis BS Bank Schaffhausen, überreicht. So konnten sich Rita Scherrer aus Schaffhausen, Eliane Jenny aus Neuhausen, und Martin Schaub aus Schaffhausen über ihren Gewinn freuen. (shb.) Sollen die Ukrainer weiterkämpfen, wenn die Zahl der Toten und die materiellen Schäden ein gewisses Mass überschreiten? Die wohl treffendste Antwort gab eine alte Frau: «Wer Krieg erlebt hat, sagt ‘Nie wieder Krieg!’ Wer Unterdrückung erlebt hat, sagt: ‘Nie wieder Unterdrückung! Dann lieber Krieg!’» Über die Kochkünste von Schiffsköchen (Smutjes) zirkulieren unterschiedliche Meinungen. Kürzlich gelesen: Unser Smutje ist ein Küchengehilfe von den Philippinen, der so griechisch kocht, wie die Chinesen glauben, dass es russisch ist, wenn sie einen arabischen Hamburger türken. Der dumme Spruch am Ende: Manche Arbeit muss man zigmal verschieben, bis man sie vergisst! Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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