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Bock E-Paper 2022 KW26

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4 Anzeigen StelLenangebote Möchten Sie zu einem gut funktionierenden Gemeinwesen beitragen und einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft leisten? Aktuell haben wir folgendes Stellenangebot: Interkantonales Labor Fachbereichsleiterin klimaangepasste Siedlungsentwässerung (m/w), 60 - 100% Diese und alle anderen offenen Stellen finden Sie auf unserer Webseite:www.sh.ch/stellenangebote Bock Für unseren Getränkelieferdienst suchen wir per 1. Juli oder nach Vereinbarung einen Chauffeur/Magaziner 100 % (Führerausweis 100% (Führerausweis Kat B/E) Kat B/E) Ihre Aufgaben: Zu dieser verantwortungsvollen Tätigkeit gehört die Zulieferung von Getränken an Privatkunden, Firmen und Restaurants in der Region Schaffhausen, des Weiteren sind Sie mitverantwortlich für die Lagerbewirtschaftung. Ihr Profil: - körperlich fit mit guter Konstitution - gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift - belastbare, flexible und vertrauenswürdige Person - Führerausweis Kat B/E, Bereitschaft zum Erlangen von Kat. C, sowie einen anerkannten Staplerausweis Es erwartet Sie ein kollegiales Team sowie ein spannendes Aufgabengebiet. Für Auskünfte steht Ihnen Thomas Schudel, Tel. 052 675 56 56 gerne zur Verfügung. Bitte bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Unterlagen per Mail an job@tamagni.ch oder schriftlich an: Tamagni Getränke AG, Thomas Schudel, Chlaffentalstrasse 100, 8212 Neuhausen am Rheinfall. Kundenberater im Aussendienst (m/w) 80-100 % Nahrin stellt seit über 60 Jahren feine Bouillons, aromatische Gewürze und Saucen sowie hochwertige Nahrungsergänzungsmittel her. Unsere erstklassigen Produkte verdienen professionelle und begeisterte Beratung. Im Aussendienst bei der Nahrin AG arbeiten Sie äusserst selbständig und betreuen unsere geschätzte Privatkundschaft, dennoch sind Sie nicht auf sich alleine gestellt. Sie profitieren von professionellem Coaching und einer topmodernen Infrastruktur. Wir bieten Ihnen ∙ Attraktives Monatsgehalt ∙ Leidenschaft und Talent werden zusätzlich honoriert ∙ Mind. 5 Wochen bezahlte Ferien ∙ Moderns Firmenfahrzeug, Handy mit unlimitiertem Abo, Tablet ∙ Verkaufsgebiet mit Gebietsschutz und bestehendem Kundenstamm ∙ Mitglied in unserer „Sales Academy“ ∙ VIP- und Elite-Club mit attraktiven Benefits ∙ Produktebezug mit grosszügigem Mitarbeiterrabatt Sie bringen mit ∙ Fleiss und Ehrgeiz, Begeisterungsfähigkeit für Neues ∙ Leidenschaft am Kochen und Lifestyle (Genuss und Wohlbefinden) ∙ Gepflegtes Erscheinungsbild und angenehme Umgangsformen ∙ Bereitschaft Privatkunden täglich zu Hause zu besuchen ∙ Schweizerdeutsch und Führerschein (Kategorie B) Inserate? Tel.: 052 632 30 30 | Mail: info@bockonline.ch Gratulation zum Lehrabschluss 2022 Nahrin AG Industriestrasse 27 6060 Sarnen www.nahrin.ch Monika Weber Leiterin HR AD 041 666 08 91 « Haben Sie Fragen? Rufen Sie mich gerne an » Jetzt bewerben Wir gratulieren unseren Lernenden Wir herzlich gratulieren zur unseren Lernenden herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung Musteranzeige Der «Bock» ist die grösste gratis Wochenzeitung der Region Schaffhausen, welche sich ausschliesslich auf die Geschehnisse in der Region fokussiert. Unser Onlineportal schaffhausen24 bietet zusätzlich eine ausführliche Übersicht über das regionale Geschehen in Schaffhausen und Region. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1.9.2022 oder nach Vereinbarung eine/einen Praktikant/in Kommunikation & Marketing (befristete Stelle) In deiner Funktion bist du direkt der Geschäftsleitung unterstellt und arbeitest eng mit anderen Teams zusammen. Deine Aufgaben • Redaktionelle Aufgaben: Mitarbeit an Kommunikationsprojekten für Print, Online und Multimedia • Unterstützung in der Medienarbeit aller Kanäle • Publikation schriftlicher und multimedialer Inhalte auf der Website, in den sozialen Medien, auf verschiedenen Plattformen und mit digitalen Hilfsmitteln • Diverse administrative Aufgaben und organisatorische Tätigkeiten Dein Profil • Lehrabschluss oder abgeschlossene Matura • Gute schulische Zeugnisse und ein ausgeprägtes Interesse an wirtschaftlichen und bildungspolitischen Themen • Interesse an Event- und dienstleistungsbezogenen Administrationsaufgaben Wir bieten Dir eine befristete Anstellung (1 Jahr) mit Option auf Verlängerung inkl. interessanten und vielseitigen Tätigkeiten in einem spannenden Umfeld. Ein dynamisches und begeistertes Team freut sich auf deine Bewerbung. Diese sendest Du bitte online an: andreas.wittausch@bockonline.ch. Bei Fragen steht Dir die Kontaktperson auch unter der Tel. 052 632 30 30 gerne zur Verfügung. Gratulieren Sie Ihren Lernenden, Ihren Kindern und Enkel Kindern zum Lehrabschluss Auf unseren Sonderseiten vom 5./12. Juli 2022 Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 052 632 30 30 oder per Email info@bockonline.ch Der «Bock» ist die Gratis-Wochenzeitung des Kantons Schaffhausen, die sich ausschliesslich auf die Geschehnisse in der Region fokussiert. Sie ist politisch und konfessionell unabhängig, orientiert sich am Ideal einer freien Gesellschaft und ist einer liberalen Grundhaltung verpflichtet. Dazu gehören Toleranz und Fairness sowie das Bekenntnis zur Demokratie. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per August 2022 oder nach Vereinbarung eine/einen Praktikantin/Praktikanten Redaktion & Social Media Deine Aufgaben • Selbständiges Verfassen und Bearbeiten von Texten für die Printausgabe und unsere Webseite schaffhausen24.ch • Erstellen und Bearbeiten von Kundenartikeln inkl. PR-Arbeiten • Fotoarbeiten und Redigieren von eingesandten Beiträgen • Mithilfe bei der Produktion des Printproduktes • Kreation und Durchführung von Social-Media-Kampagnen • Sicherstellen eines Dialogs auf unseren Social-Media-Plattformen Dein Profil • Du verfügst über eine abgeschlossene Berufslehre oder eine Matura, oder befindest dich im Abschlussjahr der Fachmittelschule • Du kannst Dich schriftlich einwandfrei ausdrücken, bist kommunikativ und arbeitest selbständig • Du begeisterst Dich für das Thema Social Media und bist erfahren mit Plattformen wie FB und Instagram • Du bist pflichtbewusst und zuverlässig Bei uns bekommst Du Einblick in die moderne, crossmediale und digitale Verlagswelt. Wir bieten Dir die Möglichkeit, in einer spannenden, dynamischen Werbewelt Neues zu bewegen. Das Praktikum ist auf die Dauer von mindestens sechs Monaten festgelegt. Interessiert? Dann sende uns Deine Bewerbungsunterlagen bitte in elektronischer Form an redaktion@bockonline.ch. Hast du noch Fragen? Nathalie Homberger, Chefredaktorin, gibt Dir gerne Auskunft: Telefon 052 632 30 30. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Erleben Sie das Stars in Town 2022 in einzigartiger Atmosphäre im Meetingpoint am Herrenacker! • 3-Gang-Menü inkl. Begrüssungs-Apéro • Gemütliches Ambiente direkt am/im Festgelände während den Konzertpausen • Freier Zugang ab Türöffnung bis Festivalschluss • Nutzung der Infrastrukturen inkl. Sanitäranlagen Geniessen Sie exklusiv für nur CHF 89.–/Person an folgenden Daten: 5./6. und 11.–13. August 2022 (Konzertticket nicht inbegriffen). Reservationen unter https://www.meetingpoint-sh.ch/eventkalender oder Telefon 052 632 30 30 (Platzzahl beschränkt!)

Bock | Dienstag, 28. Juni 2022 Sieben auf einen Streich Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der fünf Rafzerfelder Gemeinden sowie Rüdlingen und Buchberg befinden demnächst über die Zusammenlegung ihrer Forstreviere. Die Behörden erwarten dadurch eine effizientere Waldpflege. FORSTWIRTSCHAFT RAFZERFELD Daniel Lehmann «Die Zusammenlegung der Forstreviere wird in Zukunft die Ansprüche aller Bevölkerungsgruppen an den Wald noch besser befriedigen», sagt der 26-jährige Caspar Briner an einem heissen Mittag in der Forsthütte Wil. Er ist Gemeinderat in Wil und zuständig für Forst- und Landwirtschaft. Das Projekt Im Jahre 2018 sitzen die Präsidenten der Rafzerfelder Gemeinden – Eglisau, Wasterkingen, Hüntwangen, Wil und Rafz –zusammen und besprechen die Bewirtschaftung des Waldes. Sie beauftragen alle ihre Forstvorstände, als Projektgruppe unter Leitung von Caspar Briner ein Konzept über den Zusammenschluss der heutigen Forstreviere zu erstellen. Von Anfang an war klar, dass auch Rüdlingen und Buchberg mitwirken. Neben Unterstützung durch die Gemeindeförster und die Kreisförster der Kantone Schaffhausen und Zürich wird das Projekt von einer externen Beratungsfirma begleitet. Nach drei Jahren Arbeit ist es so weit: eine abstimmungsreife Vorlage über die Zusammenlegung der bisherigen Forstreviere ist nun zum zweiten Mal vorgeprüft. Läuft alles nach Plan, werden in diesem Herbst die beiden Gemeinden Buchberg Der Wert des Alters KOLUMNE POLITIK SCHAFFHAUSEN Simon Stocker (SP) Neulich war ich in Thayngen und traf dort mehrere Schaffhauser Gemeinden, die ich im Auftrag des Kantons auf dem Weg zu einer altersfreundlichen Gemeinde begleite. Vor mir sassen Dutzende engagierter Menschen aus allen Kantonsteilen. Was für ein wunderbares Bild. Viele Gemeinden haben erkannt, wie wichtig ein gutes Lebensumfeld für ältere Menschen ist. Und auch aus finanzieller Sicht der Gemeinden und des Kantons ist es entscheidend, den älteren Menschen genau die Unterstützung zu geben, welche die Situation verlangt. Ziel ist die Förderung der Autonomie und das befriedigt gleichzeitig das Bedürfnis älterer Menschen und der Staatskassen. Die Strategie hin zu einem altersfreundlichen Kanton ist sehr erfreulich. Der Blick nach Bundesbern und zu den aktuellen Diskussionen um AHV- und Pensionskassen-Revisionen ist diesbezüglich eher betrüblich. In den nächsten 20 Jahren werden wir immer mehr Pensionierte gegenüber weniger Arbeitnehmenden haben. Für die AHV wird das eine Herausforderung: Weniger Einnahmen stehen mehr Ausgaben und Rüdlingen an den Gemeindeversammlungen den Antrag auf Zusammenlegung ihrer heutigen Forstreviere zur Abstimmung bringen, die fünf Zürcher Gemeinden ihre Beschlüsse zu Beginn des nächsten Jahres an der Urne fassen. Da das geplante Forstrevier Gebiete in den Kantonen Zürich und Schaffhausen umfasst, braucht es zwischen den beiden Kantonen einen Staatsvertrag. Nach Caspar Briner sind dadurch aus heutiger Sicht keine zusätzlichen Hürden zu befürchten. Schlanke und wirksame Strukturen Vorgesehen ist, das neue Forstrevier als Interkommunale Anstalt (IKA) mit eigener Rechtspersönlichkeit zu errichten. «Heute gibt es bei der Verwaltung der Forstreviere viele Doppelspurigkeiten. In Zukunft werden die Strukturen schlanker, damit auch effizienter», sagt Caspar Briner. Mit einem Förster, dem Stellvertreter, mehreren Forstwarten und Lehrlingen wird der Wald bewirtschaftet. Bei der Frage, ob es zu Kündigungen kommt, winkt Caspar Briner vehement ab: «Es werden alle heute angestellten Personen ihre Stelle behalten». Sinnvolle Grösse Wie Caspar Briner festhält, ermöglicht das geplante Forstrevier mit seiner Grösse von insgesamt 1630 Hektaren sowohl eine betriebswirtschaftliche wie auch ökologisch gegenüber. Und auch die PK-Renditen sind nicht mehr so rosig, gleichzeitig steigt die Lebenserwartung. Bei 20% der Pensionierten geht man davon aus, dass sie arm sind oder ein hohes Armutsrisiko haben. Und am schlimmsten: Frauen erhalten heute bereits massiv tiefere PK-Renten. Mutterschaftspause und Teilzeitjob verhindern höhere Pensionskassen-Einzahlungen. Die Fragen liegen deshalb seit Jahren auf dem Tisch: Wieviel Geld ist nach der Pensionierung im Portemonnaie? Erhalten Frauen endlich gerechtere Renten? Welche Ausgaben leisten wir uns, um in Würde zu altern? Wie verhindern wir Altersarmut? Im Gegensatz zum Kanton Schaffhausen zeugt die politische Diskussion auf nationaler Ebene nicht von Wertschätzung; weder gegenüber Älteren noch gegenüber Frauen. Hier scheint es nur eine Richtung zu geben. Alter darf nichts kosten, gerechte Renten für Frauen dürfen nichts kosten. Politisch bedeutet das eine Erhöhung des AHV-Alters und die Senkung des PK-Umwandlungssatzes. Als Krönung wird dann auch noch behauptet, die Erhöhung des Rentenalters für Frauen sei Gleichberechtigung. Fast 2.5 Millionen Menschen erhalten eine AHV-Rente und möchten in Würde alt werden. Doch statt Antworten auf dringliche Fragen zu erhalten, laufen AHV- und PK-Reform wieder einmal Gefahr zu scheitern. Gewisse Parteien und Personen scheinen in all den Jahren nichts dazugelernt zu haben. Bei Annahme ist das Forstrevier mit 1630 Hektaren das grösste im Kanton Zürich. günstige Führung. «Der Maschinenpark wird bei dieser Grösse genügend ausgelastet, das Forstteam hat Kapazität, auch den privaten Waldeigentümern die verlangten Dienstleistungen anzubieten». Damit werde für die Trägergemeinden die Bewirtschaftung ihres Waldes kostengünstig. Zudem dürften nach heutigen Sicherheitsvorgaben alle wesentlichen Forstarbeiten nur noch im Dreierteam ausgeführt werden, was bei Forstrevieren, die im Einmannbetrieb geführt werden, nicht möglich ist. Die Waldbewirtschaftung muss langfristig die Aufgaben des Waldes als Nutz-, Erholungs- und Schutzwald sicherstellen, erklärt Caspar Briner. Ein Revier dieser Grösse sei auch ein verlässlicher Partner in der Kette des Holzabsatzes. «Mit einer fundierten Betriebsführung sind wir je nach Marktnachfrage in der Lage, gefragte Holzprodukte bei Industrie- und Energieholz anzubieten», sagt Caspar Briner weiter. Positive Beurteilung Auch die beiden angefragten Gemeindepräsidenten sehen das Konzept sachlich und gemeindepolitisch als richtigen Schritt. Für Urs Rüegg, Gemeindepräsident von Wil, stellt die geplante Forstzusammenlegung ein Signal für Zusammenarbeit auch in weiteren Bereichen dar. «Für kleinere Gemeinden bieten solche Kooperationen ein Instrument zur gemeinsamen Bewältigung NEUES ZU NAMEN Vergangene Woche wurde in Opfertshofen im Restaurant Reiatstübli die Gründungsversammlung der Kreispartei SVP-Reiat durchgeführt. 57 Parteimitglieder, Sympathisanten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik waren anwesend. Kantonalpräsidentin Andrea Müller überbrachte die Grussworte der Mutterpartei. Der neugewählte Kreispartei-Präsident Thomas Müller (2. v. r.) führte durch die Gründungsversammlung. Weitere neugewählte Vorstandsmitglieder sind Pentti Aellig, Lara Winzeler, Erhard Stamm (l.) sowie Marc Welz (2. v. l.), von der Jungen SVP. Die Programmchefin der SVP Schweiz, Esther Friedli (r.), wurde als Taufpatin der neuen Kreispartei Reiat eingeladen. Durch den Zusammenschluss der politischen Gemeinde mit der Schulgemeinde zählt der Gemeinderat Eglisau per 1. Juli Anzeige Bilder: dl. grosser Aufgaben», sagt er. Für Martin Kern, Präsident der Gemeinde Rüdlingen, ist klar: «Das Konzept sichert uns als kleinster Gemeinde im Verbund mit dem vorgesehenen Kopfstimmrecht eine angemessene Mitsprache. Gleichzeitig werden wir Teil einer professionellen Waldbewirtschaftung». Im Moment ist auf Behördenebene keine Kritik zur geplanten Zusammenlegung auszumachen. Ob sich dies im Vorfeld der Volksentscheide ändert, bleibt abzuwarten. Caspar Briner jedenfalls ist zuversichtlich, dass das Projekt von der Stimmbevölkerung angenommen wird. «Schliesslich geht es darum, dass wir Sorge tragen zu einer unserer wichtigsten natürlichen Ressourcen, dem Wald». Caspar Briner aus Wil sieht das geplante Revier als nachhaltiges Dienstleistungszentrum für Bevölkerung und Wald. neu sieben statt fünf Sitze in der Gemeinde. Fest standen bereits die Besetzung des Präsidiums durch Roland Ruckstuhl und des Ressorts Bildung durch die Präsidentin der Schulpflege, Sandrine Haas. Beide wurden vom Eglisauer Stimmvolk in ihr Amt als Präsident respektive Präsidentin gewählt, schreiben die Verantwortlichen in einer Gemeindemitteilung. Im Rahmen der Konstituierungssitzung wurden die weiteren Ressorts wie folgt verteilt: Das Ressort Bau und Planung geht an Nicolas Wälle, die Technischen Betriebe an Felix Baader, die Bevölkerungsdienste und Sicherheit an Nando Oberli und das neu geschaffene Ressort Gesellschaft an Regula Peter. Das Ressort Soziales bleibt bei Thomas Laufer. Wie aus dem Gemeindeanzeiger der Gemeinde Dachsen zu entnehmen ist, wird der Gemeindepräsident Daniel Meister nach über 4950 Gemeinderatsgeschäften, rund 130 Geschäften in Gemeindeversammlungen und Hunderten von Sitzungen verabschiedet. Am 18. April 2002 trat Daniel Meister das Amt als Gemeinderat an. Am 1. Juli 2010 übernahm er das Amt des Gemeindepräsidenten und war nebst seinen präsidialen Verpflichtungen zuständig für die Verwaltung, das Polizeireferat und das Forst- und Landwirtschaftsreferat. (shb.) Gesellschaft Bock-SPLITTER Anzeige Richard Altorfer Kari, verstört: Stürme, Kriege, Inflation – alles irgendwie auszuhalten. Doch gestern, gelesen: Männersandalen seien neuerdings «in». Sogar mit Socken. Mein Gott, in was für einer Welt leben wir? Onkel Hugo zu seinem Neffen: Du kannst dich über deine Eltern beschweren, bis du 30 bist. Aber danach solltest du ihnen für nichts mehr die Schuld geben. Idrissa Gueye ist einer der Star-Fussballer bei Paris St-Germain und der senegalesischen Nati. Marktwert circa 12 Millionen. Vor Wochen weigerte er sich, aus Solidarität mit der LGBQT-Bewegung mit regenbogenfarbener Nummer zu spielen. Logische Folge: ein Shitstorm, Forderungen nach Strafe und Maulkörbe für Spieler, die sich mit Gueye solidarisierten. Die Folge davon: Eine Welle der Empörung im Senegal über die heuchlerischen Europäer. Was man wissen muss: Gueye ist Moslem, die LGBQT- Bewegung (Lesbisch, Gay, Bi, Queer, Trans) geniesst in seiner Kultur wenig Unterstützung. Eines fällt auf: Clubs wie Newcastle United und Paris St-Germain sind im Besitz von Staatsfonds oder Milliardären aus Saudiarabien oder Qatar – Staaten, in denen Homosexuelle verfolgt, inhaftiert oder gar umgebracht werden. Sind «die Europäer» also scheinheilig? Sicher. Noch sicherer aber Gueyes Kollegen, die sich gerne auch regenbogenfarben Millionen von homophoben Staaten überweisen lassen. «Die Toleranz wird ein solches Ausmass erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.» Der Satz stammt nicht (wie auf Facebook behauptet) von Fjodor M. Dostojewski, aber er spricht ein Phänomen an, das wir als «Politische Korrektheit» oder «wokeness» kennen. Klar, dass der Satz kaum je mit einem Beispiel unterlegt wird, weil jedes Beispiel sofort den Protest einer beleidigten idiotischen Minderheit hervorrufen und man den Vorwurf einer gegen wen auch immer gerichteten «-phobie» oder eines üblen «Anti…ismus» ernten würde. Was zeigt: Der Dostojewski-Satz stimmt nicht: Nicht das Denken wird verboten, sondern das Schreiben. Die Migros bleibt alkoholfrei – haben die Genossenschafter entschieden. Alkohol darf weiterhin nur von Denner oder Migrolino verkauft werden (beide gehören der Migros). Natürlich ist das inkonsequent und ein bisschen scheinheilig: Der Migros-Konzern verkauft ja doch Alkoholika, nur eben nicht im Migros-Laden. Was also freut einen trotzdem an diesem Entscheid (getroffen von Leuten, die fast alle Alkohol trinken)? Vielleicht die Tatsache, dass Inkonsequenz einfach Spass macht? Das Festhalten an einer Tradition, und sei sie noch so aus der Zeit gefallen? (Wer weiss, vielleicht ist sie ja morgen wieder «in».) Der Protest gegen die Ökonomisierung selbst von Institutionen, die einmal soziale Ziele verfolgten? Oder einfach die Einsicht, dass nichts besser wird, nur weil es «modern» ist? Egal, Coop, Lidl, Aldi & Co. wird’s freuen. Der dumme Spruch am Ende: God save the Gin! IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch 5

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