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Bock E-Paper KW38_21

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2 Hintergrund

2 Hintergrund Bock | Dienstag, 21. September 2021 «Ich bin ein Stehaufmännchen» Er kämpfte als Kind in Indien fünfeinhalb Jahre auf der Strasse ums Überleben. Später kam er als Adoptivkind in die Schweiz und baute als junger Mann sein eigenes Pneucenter auf. Nach einem Töffunfall lag er vier Tage in einem Koma und überlebte einen Herzinfarkt. Das bewegte Leben des Andy Auerhammer. PORTRÄT MARTHALEN Yves Keller «Meine Eltern in Indien waren wohlhabend. Wir hatten ein grosses Haus, Ländereien, Lastwägen und ein Carunternehmen, uns ging es gut», erinnert sich Andy Auerhammer an seine jüngste Kindheit. Sein Vater Inder, die Mutter Engländerin, vier Geschwister, hinter dem Haus ein Wald und ein See. Die idyllische Kindheit währte jedoch nicht lange. Als der lebensfrohe Bub fünf Jahre alt war, verstarb seine Mutter an Magenkrebs, was das Leben der Familie fundamental veränderte. Der Vater heiratete bald eine neue Frau, die eigene Kinder in die Beziehung brachte und Andy Auerhammer und seine Geschwister fortan im wahrsten Sinne des Wortes «stiefmütterlich» behandelte: «Sie schikanierte uns regelmässig und gab uns weniger Essen als ihren leiblichen Kindern. Unser Vater kaufte uns manchmal auswärts heimlich zusätzliches Essen, um uns zu helfen. Sie ändern konnte er aber auch nicht, er war ihr hörig.» Für die Kinder war diese Situation so belastend, dass Andy Auerhammer sich irgendwann entschloss, von zu Hause davon zu laufen. Kurz darauf wurde er gefunden und wieder zur Familie zurückgebracht, nur um wenig später wieder abzuhauen. Dieses Mal definitiv. Seinen Vater und seine Geschwister sah er seither nie wieder. Das brutale Strassenleben «Ich habe keine Ahnung, wo ich überall war, ich fuhr einfach viel mit dem Zug umher. Schwarzfahren ist in Indien deutlich einfacher als hier», erklärt Andy Auerhammer. Auf der Strasse zu leben, stellen sich wohl die meisten als schwierig vor. Nur in Indien sei dies nochmals ganz anders, betont er: «Es war jeden Tag ein Kampf ums Überleben. Ich schlug mich auf den Strassen durch, versuchte Pro- Andy Auerhammer vor seiner Garage und dem Pneucenter in Marthalen. Bild: Yves Keller blemen aus dem Weg zu gehen, bettelte und suchte in den Abfalleimern nach etwas Essbarem.» Immer wieder sah er das nackte Elend. Er sah wie ein hungernder Bub eine Banane von den Gleisen holen wollte und ihm dabei vom abfahrenden Zug eine Hand abgetrennt wurde. Er sah, wie Bettelnde neben toten Hunden lagen und selber gegen den Hunger kämpften und er sah, wie brutal die Verhältnisse in indischen Gefängnissen waren. «Einmal wurde ich des Diebstahls verdächtigt und in einem Raum mit 60 anderen Insassen eingesperrt. In der einen Ecke verrichtete man sein grosses Geschäft, in der anderen das Kleine. Es stank und war eng. Ich fragte mich ständig, wie ich da lebend wieder rauskomme.» Nach ein paar Tagen wurde er aus der Zelle geholt und mit einem Auto weit weg von der Stadt, mitten in der Wildnis ausgesetzt. Er fand zurück in die Stadt und kämpfte sich weiter durch. Freunde hatte er kaum und meistens war er allein unterwegs: «Viele von uns waren Einzelgänger aus einem ganz einfachen Grund: Wenn du mit jemandem zusammen unterwegs bist, musst du das Essen teilen. Das konnte ich mir nicht leisten.» Wie erbarmungslos das Leben auf der Strasse war, zeigt auch die Geschichte, als er eines Tages eine Banknote fand. Mit dem Geld konnte er sich Essen und eine Decke kaufen. Am Abend legte er sich beim Bahnhof unter seiner neuen Decke schlafen: «Ich war vorsichtig. Andy Auerhammer Das Wechselgeld, das ich noch hatte, klemmte ich zwischen meine ‹Füdlibagge›, damit es auch wirklich niemand stehlen kann, dann schlief ich glücklich ein. Am nächsten Morgen erwachte ich ohne Decke und ohne Geld. Alles war weg.» Die Wende Rund fünfeinhalb Jahre lebte Andy Auerhammer in Indien auf der Strasse, bis er als Zehnjähriger in einem katastrophalen Zustand in ein Kinderheim von «Terre des hommes» kam. «Mein Fuss war von einem Unfall mit einer Petrollampe völlig vernarbt und die Narben heilten nicht richtig. Zudem hatte ich Tuberkulose und bekam im Heim jeden Tag eine Spritze.» Rund ein halbes Jahr wurde er aufgepäppelt. Und auch hier blieb er von dramatischen Ereignissen nicht verschont. Bei einem Streit um ein Glas Orangensaft, rammte ihm ein «Es war jeden Tag ein Kampf ums Überleben.» anderer Junge im Heim einen Bleistift ins Bein und traf eine Vene. «Das Blut spritzte nur so. Aber ich habe es überlebt und bekam mein Glas Orangensaft», lacht Andy Auerhammer heute darüber. Als er nach einigen Monaten im Heim zu Kräften kam, wurde er gefragt, ob er in eine neue Familie in der Schweiz aufgenommen werden wolle. Sofort habe er zugesagt, erinnert er sich. Am 16. Dezember 1981 landete Andy Auerhammer am Flughafen in Genf. «Da sah ich zum ersten Mal in meinem Leben Schnee. Alles war neu, aber es überforderte mich nicht. Ich nahm den Moment und begann mein neues Leben.» Seine Adoptiveltern und seine neue Schwester nahmen ihn am Flughafen in Empfang, die Schwester schenkte ihm ein Plüschtier. «Ich kannte das nicht, das Plüschtier fühlte sich für mich damals irgendwie eklig an, sodass ich es, kaum berührt, im hohen Bogen von mir wegwarf. Das war die erste Begegnung mit meiner neuen Familie.» Das nächste amüsante Missgeschick folgte kurz darauf. In Indien war es üblich, dass Menschen von tieferem Stand im Auto vorne auf dem Beifahrersitz Platz nahmen, während die höher gestellten hinten einstiegen. «Als wir dann vom Flughafen zum Auto gingen, stieg ich selbstverständlich zuerst vorne ein, bevor ich mich dann auf den Protest meiner neuen Eltern hin leicht verwirrt auf die Rückbank setzte.» In der Schweiz war für ihn alles neu. Die sauberen Strassen, die Gepflogenheiten, aber auch das Gefühl von Geborgenheit. «Ich fühlte mich sofort wohl hier und hatte dank meinen neuen Eltern eine wunderbare Kindheit und Jugend. Nur die Sprache konnte ich am Anfang nicht. In den ersten Wochen verständigte ich mich mit meiner Familie mit Händen und Füssen.» Die Sprache war nicht das einzige Problem. Andy Auerhammer besuchte in Indien, mit Ausnahme von den wenigen Monaten im Heim, nie eine Schule. Trotzdem kam er in Dachsen direkt in die zweite Klasse. «Irgendwie ging es und ich machte rasch Fortschritte. Ich war ja auch so noch zwei Jahre älter als die anderen Kinder in meiner Klasse. Wegen meiner Unterernährung in Indien war ich aber noch relativ klein und so fiel das gar nicht auf.» Dieses Foto wurde 1981 Andy Auerhammers Adoptiveltern aus Indien zugeschickt. Der Erfolg Nach der Schule machte er zuerst eine Schreinerlehre, die er nach zwei Jahren abbrach. Sein Traum war immer, eine eigene Garage zu haben, und so ging er eines Tages zu einem Pneuhändler in Schaffhausen und sagte zum Chef: «Ich will einen Job.» Nach einer Probezeit hatte er seine Traumstelle und wurde später Werkstattchef in einer neu eröffneten Filiale. Nach einigen Zwischenstationen eröffnete er 2001 in Feuerthalen seine erste eigene Werkstatt. Heute hat Andy Auerhammer in Marthalen direkt beim Bahnhof eine gut laufende Garage mit Pneucenter, in Langwiesen hat er eine Wohnüberbauung geplant und mit einem Investor zusammen bauen lassen und seine Freizeit verbringt er auf seinem Boot auf dem Untersee. Ist er stolz auf das, was er erreicht hat? «Schon, ja. Viel mehr bin ich aber dankbar, dass ich leben und das Leben geniessen darf. Ich sprang dem Teufel schon einige Male vom Karren. Nicht nur in Indien. In der Schweiz lag ich nach einem Töffunfall vier Tage im Koma, ich hatte schon einen Herzinfarkt und als Jugendlicher lag ich mit einer schweren Hirnhautentzündung bewusstlos im Spital. Aber ich lebe noch und freue mich jeden Tag darüber.» «Ich sprang dem Teufel schon einige Male vom Karren.» Andy Auerhammer Bild: zVg. Richtiger Schweizer Schon am Anfang, als er in die Schweiz kam, integrierte sich Andy Auerhammer sofort in seinem neuen Wohnort Dachsen und auch die hiesige Mentalität machte er sich rasch zu eigen. Heute sagt er, der Mitglied der SVP ist: «Ich bin ein richtiger Schweizer mit einer typisch schweizerischen Lebenseinstellung.» Und was ist typisch indisch an ihm? «Meine Hautfarbe.» Ein Grinsen liegt auf seinem Gesicht. Heute ist er in einer glücklichen Partnerschaft und hat einen 14-jährigen Sohn. Über seine Vergangenheit spricht er offen und gefasst, in Indien war er seit seiner Adoption aber nie mehr. Und er will es auch nicht. «Ich weiss, wer ich war und wie das Leben da war. Ich will nicht mehr zurück. Ich glaube, es würde mich zerreissen, wenn ich da zurückgehen würde.» Groll habe er aber keinen und er schätze auch die Lebenserfahrung, die er aus seiner Zeit als indischer Strassenjunge gewann. «Meine Vergangenheit in Indien hat mich geprägt – aber in keinster Weise negativ.» Er sei durchaus dankbar für seine Vergangenheit, die ihn zu dem machte, der er heute ist. Offene Wünsche habe er heute nur wenige. «Ich würde gerne mit meiner Partnerin in einem Wohnmobil durch Skandinavien fahren. Und irgendwann schreibe ich meine Geschichte in einem Buch nieder.» Der Titel des Buches? «Stehaufmännchen.» So lief die erste Woche mit der Zertifikatspflicht Seit vergangenem Montag braucht es vielerorts ein Covid-Zertifikat. Gastronomie- und Freizeitbetriebe sowie eine Apotheke berichten von ihren ersten Erfahrungen. CORONAPANDEMIE SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Geimpft, getestet oder genesen: An vielen Orten des öffentlichen Lebens gilt seit vergangenem Montag, dass ein Covid-Zertifikat vorgewiesen werden muss. Von der Zertifikatspflicht stark betroffen sind Gastronomiebetriebe, die keine Aussensitzplätze haben. So das Restaurant Ufenau in der Schaffhauser Altstadt. «Zu Beginn hatten wir einige Stornierungen, ein Gast hat sich bis Januar verabschiedet – aber insgesamt ist es im Betrieb entspannter geworden», berichtet Inhaber Mauro Stracka. Einige Gäste würden sich durch die Kontrolle sicherer fühlen und viele halten bereits beim Betreten des Lokals das Zertifikat bereit. Auch Karin Stoll, Inhaberin der Bars N°13 und The_ke, blickt auf positive erste Erfahrungen zurück: «Die erste Woche verlief überraschend einfach, es gab bisher weder Diskussionen noch Schwierigkeiten in der Umsetzung.» Es sei schön, dass die Gäste endlich wieder in der Bar stehen und tanzen dürfen, und nicht ständig zum Sitzen aufgefordert werden müssen. Weniger Trainierende Raffael Brandenberger, Geschäftsführer Kieser Training Schaffhausen, merkt deutlich, dass aktuell weniger Personen im Studio trainieren, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen sei, dass noch immer viele nicht geimpft sind. «Grundsätzlich merken wir seit der Zertifikatspflicht jedoch, dass sich die Kunden, die kommen, wohler und sicherer fühlen», so Raffael Brandenberger, der hofft, dass die Tests in den Apotheken weiterhin kostenlos bleiben. Die Impfzertifikate werden jeweils eingescannt und für drei Monate im System hinterlegt. Ähnlich erlebt dies Ueli Jäger, Geschäftsführer KSS: «Diejenigen, die jetzt kommen können, sind sehr dankbar und freuen sich enorm über die gewonnenen Freiheiten. Viele reagieren schon fast irritiert, wenn wir ihnen nach dem Check des Zertifikats sagen, dass sie jetzt die Maske ausziehen können.» Daneben sei die KSS bereits mit den verschiedensten Reaktionen konfrontiert worden: Von Frust über Unverständnis bis zu lautstarken Drohungen. Alle wollen sich testen lassen Bereits am Montag standen die Leute Schlange vor den Apotheken. «Die Anfragen per Telefon oder E-Mail haben letzte Woche nochmal sehr zugenommen», so Enrico Giovanoli, Geschäftsführer der Volksapotheke Schaffhausen. Die Wartezeit für die Walk-in Impfungen, welche dort vorübergehend angeboten werden, habe teilweise bis zu zwei Stunden betragen. Herausfordernd sieht er die Zunahme an neuen Aufgaben, die mit dem bestehenden Personal nicht bewältigt werden können, da der angestammte Apothekenbetrieb weiterhin läuft. «Eine zusätzliche Herausforderung ist beim Testen und teilweise beim Impfen entstanden, da sich einige Personen vom Staat und den Verordnungen bedrängt fühlen und den Frust und die Verärgerung an unserem Personal auslassen.» Dabei stellen die Apotheken nur die Möglichkeit zur Verfügung, sich impfen oder testen zu lassen. Sehr positiv empfindet Enrico Giovanoli die Zusammenarbeit mit den beteiligten Apotheken und dem Impfzentrum. Seit letzter Woche braucht es vielerorts ein gültiges Covid-Zertifikat. Symbolbild: sz.

Bock | Dienstag, 21. September 2021 Nachrichten 3 Moderate Defizite erwartet Trotz coronabedingt schwierigem Umfeld werden im kantonalen Budget 2022 und in den Finanzplanjahren bis 2025 praktisch ausgeglichene Abschlüsse erwartet. FINANZEN KANTON SCHAFFHAUSEN Nathalie Homberger Vergangene Woche präsentierte der Schaffhauser Regierungsrat das Budget 2022 und den Finanzplan 2022-2025. «Wir sind gut unterwegs, trotz schwierigem Umfeld», erklärt Regierungspräsident Walter Vogelsanger. Der Regierungsrat erwartet im Budget 2022 und in den Finanzplanjahren bis 2025 praktisch ausgeglichene Abschlüsse. Die Kennzahlen des kantonalen Budgets 2022 im Überblick. Visualisierung: nh. Schaffhausen wird Geberkanton Das Budget 2022 weist einen Aufwandüberschuss von 6,4 Millionen Franken aus. «Das ist weniger als ein Prozent vom Gesamtaufwand», sagt Finanzdirektorin Cornelia Stamm Hurter vor den Medien. Das Ergebnis setzt sich aus dem operativen Ergebnis von minus 25,7 Millionen Franken, dem ausserordentlichen Ergebnis von 27,3 Millionen Franken und den Entnahmen aus Vorfinanzierungen respektive Auflösungen von finanzpolitischen Reserven von 7,9 Millionen Franken zusammen. «In Hinblick darauf, dass wir in den vergangenen Jahren hervorragende Rechnungsabschlüsse hatten, ist das Defizit vertretbar», führt Cornelia Stamm Hurter weiter aus. Wesentlichen Einfluss auf das budgetierte Ergebnis werde das revidierte Strassengesetz haben. Wenn es wie geplant am 1. Januar 2022 in Kraft tritt, dann wird der Kanton zugunsten der Gemeinden im Umfang von 8,3 Millionen Franken mehr belastet. «Im Vergleich zum Budget 2021 steigt der betriebliche Aufwand von 770,6 Millionen Franken auf 793,9 Millionen Franken», erklärt Cornelia Stamm Hurter. Bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen geht der Regierungsrat von 72 Millionen Franken aus. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen werden nur 0,5 Millionen Franken höher als im Vorjahr liegen. Die vergangene Woche im Kantonsrat teilweise beschlossenen steuerlichen Entlastungen können in einem Umfang von 8,8 Millionen Franken aus der finanzpolitischen Reserve ausgeglichen werden. Für das Budget 2022 sowie den Finanzplan 2023 und 2024 geht der Regierungsrat von einem Steuerfuss von 100 Prozent aus – unter Vorbehalt der Annahme der Teilrevision des Steuergesetzes in Sachen befristete Steuersenkung von 2 Prozent und weiteren steuerlichen Massnahmen zugunsten tieferer Einkommen aufgrund der Corona-Krise, die ebenfalls durch finanzpolitische Reserven finanziert werden können. Die Einnahmen aus dem Nationalen Finanzausgleich (NFA) nehmen 2022 weiter ab (minus 3,2 Millionen Franken) und betragen noch 9,1 Millionen Franken. Aufgrund der guten Steuerentwicklung gegenüber den meisten anderen Kantonen in den vergangenen Jahren sowie neuen Berechnungsfaktoren wird der Kanton Schaffhausen wohl ab 2024 zum Geberkanton, führt der Regierungsrat aus. Im Jahr 2022 sind Nettoinvestitionen von 34,3 Millionen Franken geplant. «Vor allem sind die Liegenschaften vom Verwaltungsvermögen betroffen. Da haben wir 14,3 Millionen eingeplant», so die Finanzdirektorin. Solide Eigenkapitaldecke Laut dem Regierungsrat resultiert für die Planungsperiode 2022-2025 ein Gesamt- Der Regierungsrat erwartet ausgeglichene Abschlüsse. Bild: Nathalie Homberger ergebnis von minus 44 Millionen Franken. «Ab 2024 wird der Kanton Schaffhausen vermutlich moderate Defizite aufweisen. Aber diese sind nicht zuletzt wegen unserer soliden Eigenkapitaldecke verkraftbar», ergänzt Cornelia Stamm Hurter. Mit rund 70 Prozent des Gesamtaufwandes des Staatshaushalts sind weiterhin die Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziale Sicherheit die grössten Nettoaufwandposten. Diese können aber für die kommende Planungsperiode relativ konstant gehalten werden. Laut dem Regierungspräsidenten steht der Kanton Schaffhausen vor allem im Bereich des NFA und in Bezug auf die Revision des Baugesetzes vor grossen Herausforderungen. Jedoch sei der Kanton Schaffhausen trotz der coronabedingt schwierigen Situation für die Planungsperiode 2022-2025 gut unterwegs. Bock-Blick Impfung ohne Anmeldung. Seit gestern Montag, 20. September, können sich impfwillige Personen an bestimmten Daten in verschiedenen ländlichen Gemeinden ohne Anmeldung gegen Covid-19 impfen lassen. An welchen Tagen in welchen Gemeinden geimpft wird, ist auf der Webseite schaffhausen24.ch zu finden. KSS soll Genossenschaft bleiben. Der Schaffhauser Stadtrat und die Verwaltung der KSS empfehlen, die Rechtsform der KSS bei der Genossenschaft zu belassen, jedoch ein umfassendes Reformpaket umzusetzen. Dieses beinhalte die Optimierung der Statuten und der Leistungsvereinbarung, die Klärung der Finanzierung und die Erneuerung des Baurechts. Das Reformpaket sieht zudem die Erhöhung des Betriebsbeitrages um 165 000 Franken vor, damit die KSS künftig in der Lage sei, einen grösseren Teil des Unterhalts ihrer Anlagen mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Im nächsten Schritt werden der Grosse Stadtrat und die Generalversammlung der Genossenschaft über das Reformpaket befinden. Nachtsperrung der A4. Das Bundesamt für Strassen ASTRA saniert im Abschnitt der A4 zwischen Herblingen und Thayngen die Entwässerungsanlagen. Zur Zustandserfassung werden die bestehenden Leitungen mittels TV-Befahrung überprüft. Dadurch erfolgen nächtliche Sperrungen der A4. Der Abschnitt Herblingen bis Thayngen wird seit Montag, 20. September (20 Uhr), bis Samstag, 25. September (5 Uhr), sowie von Montag, 27. September (20 Uhr), bis Mittwoch, 29. September (5 Uhr), nachts in beide Fahrtrichtungen gesperrt. (shb.) Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie. Montag, 20.9. bis Samstag, 25.9.21 –26% 13.90 statt 18.80 –20% 7.95 statt 9.95 LINDT PRALINÉS div. Sorten, z.B. Lindor Kugeln Milch, 200 g –27% 2.70 statt 3.70 BSCHÜSSIG 3-EIER-TEIGWAREN div. Sorten, z.B. Spiralen, 500 g AGRI NATURA CERVELAS 4 x 100 g –36% –33% –25% 1.50 2.20 statt 2.95 statt 2.35 KOHLRABI statt 2.35 Schweiz, Stück 3.95 statt 5.90 FAIRTRADE BANANEN Herkunft siehe Etikette, per kg MÖVENPICK KAFFEE div. Sorten, z.B. Bohnen, 2 x 500 g –20% 6.30 statt 7.95 HERO FLEISCHKONSERVEN div. Sorten, z.B. Delikatess-Fleischkäse, 3 x 115 g –33% 8.40 statt 12.60 SHEBA div. Sorten, z.B. Fresh & Fine Geflügel, 3 x 6 x 50 g –42% 4.95 statt 8.60 TEMPO PAPIERTASCHENTÜCHER div. Sorten, z.B. Classic, 30 x 10 Stück –25% 1.80 statt 2.40 LATTESSO div. Sorten, z.B. Macchiato, 250 ml –33% 3.10 statt 4.65 MINI BABYBEL 9 x 22 g, Aktion 9 für 6 –41% 14.90 statt 25.50 ENERGIZER BATTERIEN div. Sorten, z.B. Max AAA, 8 Stück + 4 gratis –21% –20% –30% –23% –21% 10.80 statt 13.80 BIRRA MORETTI Dose, 6 x 50 cl 8.70 statt 10.90 RED BULL ENERGY DRINK 6 x 250 ml (Jahrgangsänderung vorbehalten) 5.50 statt 7.90 ZINFANDEL CASWELL California, USA, 75 cl, 2019 6.40 statt 8.40 AGRI NATURA BÜNDNER ROHSCHINKEN geschnitten, 100 g 2.50 statt 3.20 VOLG BISCUITS div. Sorten, z.B. Vogelnestli, 200 g Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich: CELEBRATIONS 196 g PEPITA GRAPEFRUIT 6 x 1,5 l 3.95 statt 4.75 8.40 statt 12.60 LANGNESE HONIG div. Sorten, z.B. Sommerblütenhonig, 2 x 500 g FLAWA WATTE z.B. Wattepads rund, 3 x 80 Stück 11.20 statt 15.10 5.80 statt 8.70 MAGGI POLENTA TICINESE 2 Portionen, 188 g FINISH div. Sorten, z.B. Quantum Ultimate, Tabs, 54 WG 2.80 3.10 statt 3.50 19.90 Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. 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