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bonalifestyle-Ausgabe 1 | 2014

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Vater und Sohn im

Vater und Sohn im gleichen Team: Vor einem Jahr entschloss sich Raphael Jordi ins Uhrengeschäft einzusteigen. Vater Michel Jordi freut sich über die gute Zusammenarbeit. MICHEL JORDI AUS LEIDENSCHAFT UNTERNEHMER 28 29 LIFESTYLE bona

ANDERS ANLEGEN PERSÖNLICH Bilder Carmen Harms | HO In den 1990er-Jahren verdiente er Millionen. Dann fiel sein Imperium zusammen. Nun ist Michel Jordi mit der neuen Uhrenkollektion Swiss Icon wieder gut im Geschäft. Aufgegeben hat er nie. Nicht als Unternehmer, nicht als leidenschaftlicher Uhrmacher. Michel Jordi hat mit seiner neuen Uhrenkollektion Swiss Icon ein Produkt in der Haute Horlogerie lanciert, das voller Geschichten und Symbole steckt. Damit kennt sich Jordi aus. Schon in den 1990er-Jahren setzte der Entrepreneur mit seiner «Ethno Watch» auf Swissness: Kuhemblem, Edelweiss und Schweizerwappen waren feste Bestandteile eines jeden Jordi-Stücks. Damals wie heute zelebriert er seine Wurzeln, spielt mit Schweizerwerten. Vor 20 Jahren traf er damit den Zeitgeist, feierte Riesenerfolge, verdiente Millionen und genoss internationale Aufmerksamkeit. Jahre später fiel das Imperium zusammen. «Der Markt wurde nach einigen Jahren des Erfolgs mit Ethno-Uhren regelrecht überschwemmt» sagt Michel Jordi. Der Kunde habe nicht mehr realisiert, ob er nun eine original Jordi-Watch kaufte oder eben eine Kopie. Die Zeit der Ethno-Uhren war vorbei. Der geschäftliche Absturz folgte unaufhaltsam. Jordi verlor zwar viel Geld, doch nie die Faszination an Uhren. Statt zu resignieren, suchte er nach neuen Projekten, nach neuen Herausforderungen und neuen Partnern. Der heute 66-jährige Geschäftsmann schätzt mehr denn je das Privileg, eigene Ideen verwirklichen zu können. «Seit meiner frühsten Jugend war ich von der Uhrmacherkunst fasziniert, die ich erst in der Werkstatt meines Vaters, dann in den legendären Schweizer Juratälern kennenlernte.» Von seinem Vater habe er Disziplin, Präzision und Zuverlässigkeit gelernt. Die Heraus- bona