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Circle 33 Ausgabe Juli 2020

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CIRCLE

CIRCLE 33-REPORT Irrtümer beim Sonnenschutz So kommt die Haut gesund durch den Sommer Beim Thema Sonnenschutz gibt es viele gefährliche Missverständnisse. Jetzt beginnt die schönste Zeit des Jahres. Für unsere Haut bedeutet die intensive Sonne allerdings Stress. Wir verraten, wie Sie Ihre Haut vor gefährlicher UV-Strahlung schützen, damit Sie den Sommer so richtig genießen können. definiert. Diese Einteilung wird bis heute von Dermatologen verwendet. Grob gesagt gilt: Je heller der Hautton, desto kürzer ist die Eigenschutzzeit der Haut. Während die meisten von uns im Schwimmbad selbstverständlich Sonnencreme auftragen, wird am Nachmittag im Biergarten, oder im Cafe gerne mal auf die „klebrige Schutzschicht“ verzichtet. Bei welcher Aktivität sollte ich nun Sonnenschutz verwenden? Und wann kann ich auch einmal darauf verzichten? Wann ist Sonnencreme ein Muss? Im Sommer sollten Sie grundsätzlich Sonnencreme auf die unbedeckte Haut auftragen, vor allem auf das Gesicht. Denn der Eigenschutz der Haut lässt zumindest bei helleren Hauttypen relativ schnell nach. Wann letztlich eine sonnenbedingte Hautschädigung einsetzt, das ist sowohl abhängig von der Intensität der Sonnenstrahlung (siehe UV-Index auf der Website des Bundesamts für Strahlenschutz) als auch vom individuellen Hauttyp. Bereits in den 70er-Jahren wurden sechs Hauttypen Menschen vom Hauttyp I haben eine sehr helle Haut, blondes oder rotes Haar und sehr häufig Sommersprossen. In der Sommersonne rötet sich ihre Haut sehr schnell. Die Eigenschutzzeit beträgt ca. 10 Minuten. Daher sollten Menschen vom Hauttyp I eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) auftragen. Dunkelhäutige Menschen vom Hauttyp VI können sich deutlich länger ohne zusätzlichen Sonnenschutz in der Sonne aufhalten, etwa 45 Minuten. Denn ihre Haut besitzt einen weitaus höheren Anteil an Melanin – das ist der natürliche Farbstoff der Haut, der vor gefährlicher 6 www.circle33.de

UV-Strahlung schützt. Die Gefahr von Hautreizungen ist bei diesem Hauttyp wesentlich geringer. Dennoch sind sonnenbedingte Hautschädigungen auch bei ihnen möglich, so dass Sonnenschutz-Maßnahmen absolut sinnvoll sind. Wissenswertes und Wichtiges CIRCLE 33-REPORT 30 Milliliter (ca. 3 bis 4 Esslöffel) Sonnencreme sind mindestens nötig, um den ganzen Körper damit einzureiben – weniger bedeutet unzureichender Schutz! 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Sonnenschutz 1 x 1 Wenn der Eigenschutz der Haut gegen die UV-Strahlung nachlässt, steigt die Gefahr von sonnenbedingten Hautschädigungen rapide an, auch die Hautalterung wird stark beschleunigt. Rötungen und Schmerzen nach dem Sonnenbad sind immer ein zuverlässiges Zeichen, dass die Haut zu lange unzureichend geschützt der Sonne ausgesetzt war. Geeigneten Sonnenschutzmaßnahmen Meiden Sie an Sommertagen die pralle Sonne, vor allem die Mittagssonne: Im Schwimmbad einfach einen Schattenplatz suchen oder einen Sonnenschirm aufstellen. Babys und Kleinkinder bitte nie direkt der Sonne aussetzen: Immer im Schatten behalten, Kopfbedeckung mit Nackenschutz aufsetzen und schützende, luftige Kleidung anziehen. Sonnencreme bereits eine halbe Stunde vor dem Rausgehen auftragen, damit sie gut einwirken und ihren effektiven Sonnenschutz aufbauen kann. Nach dem Schwimmen erneut Sonnencreme auftragen (denn auch eine „wasserfeste“ Sonnencreme reibt und wäscht sich mit der Zeit ab). Immer reichlich Sonnencreme verwenden, dabei keinesfalls unnötig sparsam sein (die meisten Menschen tragen in der Tat zu wenig Sonnencreme auf). Bei Urlauben am Meer oder in den Bergen eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Einen Sonnenhut oder eine andere Kopfbedeckung mit Nackenschutz tragen. Die Augen mit einer Sonnenbrille schützen (wichtig: Gläser mit UV-Filter!). Lichtschutzfaktor: LSF 20 bedeutet zwanzigmal längeren Schutz als die Eigenschutzzeitdauer der Haut. Beträgt die Eigenschutzdauer beispielsweise 10 Minuten in der Mittagssonne, kann der Schutz mit einer Sonnencreme „LSF 20“ auf bis zu 200 Minuten „ausgedehnt“ werden. Regelmäßiges Nachcremen (alle 2 bis 3 Stunden) ist sehr wichtig, um den Sonnenschutz aufrechtzuerhalten. Neben dem UVB-Schutz (Standard) ist bei einer Sonnencreme auch ein ausreichender UVA-Schutz von großer Bedeutung. Kinder benötigen immer einen höheren Lichtschutzfaktor als Erwachsene. Auch die beste Sonnencreme kann keinen vollständigen Schutz gewährleisten – deshalb immer zusätzlich auch weitere Sonnenschutzmaßnahmen (z.B. schützende Kleidung) ergreifen. Irrtümer beim Sonnenschutz: 1. Der Lichtschutzfaktor lässt sich mit mehrfachen eincremen erhöhen? Häufiges eincremen erhöht den LSF nicht! Hautärzte raten trotzdem zum „Mehrfachcremen“. 2. Sonnenschirm und T-Shirt schützen genauso wie Sonnenschutzcreme? FALSCH Die meisten hellen Shirts und auch Sonnenschirme halten UV-Strahlen nicht vollständig ab. Deshalb auch im Schatten eincremen. 3. Dick auftragen bringt nichts? FALSCH Eine etwa 1,80m große Person benötigt 40 Milliliter Sonnencreme. Das entspricht ca. 3 Esslöffeln. 4. Vorbräunen beugt Hautschäden vor? FALSCH Vorbräunen bietet nur einen geringen Schutz. 10 11 12 13 14 FALSCH Das Landkreis Schwandorf Journal 7

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