Aufrufe
vor 2 Jahren

COMPACT-Edition 3

  • Text
  • Merkel
  • Deutschland
  • Europa
  • Menschen
  • Deutsche
  • Deutschen
  • Zeitung
  • Welt
  • Merkels
  • Kanzlerin

Die Eurokratin Das

Die Eurokratin Das merken wir uns! «Ein guter Europäer ist nicht unbedingt der, der schnell hilft. Ein guter Europäer ist der, der die europäischen Verträge und das jeweilige nationale Recht achtet und so hilft, dass die Stabilität der Eurozone keinen Schaden nimmt.» (Regierungserklärung zu den angeblichen Hilfen für Griechenland, 5.5.2010) Alternativlos «Die zu beschließenden Hilfen für Griechenland sind alternativlos, um die Finanzstabilität des Euro-Gebietes zu sichern.» (Regierungserklärung zu den angeblichen Hilfen für Griechenland, 5.5.2010) Das Europa der Eliten 100 «Das ist unsere historische Aufgabe; denn scheitert der Euro, dann scheitert Europa.» (Regierungserklärung zu den Euro-Stabilisierungsmaßnahmen, 19.5.2010) «Die zu beschließenden Hilfen für Griechenland sind alternativlos.» 5.5.2010 Wer einmal lügt… «Eine einfache Verlängerung kann und wird es mit Deutschland nicht geben, weil der Rettungsschirm nicht als langfristiges Instrument taugt (…). Er fördert die Erwartungshaltung, dass Deutschland und andere Mitgliedstaaten und damit auch die Steuerzahler dieser Länder im Krisenfall schon irgendwie einspringen und das Risiko der Anleger übernehmen können.» (Entgegen dieses Versprechens wurden in den Folgejahren weitere Rettungsschirme beschlossen; Regierungserklärung, 27.10.2010) Plakat der CDU zur EU-Parlamentswahl 2014. Als Witz war das nicht gemeint... Foto: CDU Deutschland zahlt für Alle «Niemand in Europa wird alleingelassen, niemand in Europa wird fallen gelassen, Europa gelingt gemeinsam. Ich füge hinzu: Europa gelingt nur gemeinsam.» (Regierungserklärung zum Europäischen Rat, 15.12.2010) Visionen einer Finanzdiktatur «Wir brauchen mehr Harmonie in der Wirtschaftsund Finanzpolitik, eine Art Wirtschaftsregierung in Europa auf der Basis gemeinsamer Stabilitätsregeln.» (Bild, 16.12.2010) Die neue Breschnew-Doktrin «Ein Zerfall der Eurozone, schon das Ausscheiden eines kleineren Landes aus dem Euro, hätte schwerste Folgen für Deutschland.» (Bild, 16.12.2010)

Die Eurokratin Ursachenfälschung «Es gibt keine Krise des Euro an sich, sondern es gibt im Wesentlichen eine Schuldenkrise.» (Rede anlässlich des Jahrestreffens 2011 des Weltwirtschaftsforums, 28.1.2011) So hieß es damals… «Wir geben keine zusätzliche Zuständigkeit nach Brüssel ab.» (Bild, 10.3.2011) Schon wieder gelogen! «… eine Transferunion wird es mit mir nicht geben. Jedes Land ist für seine Schulden selbst verantwortlich.» (Bild, 23.3.2011) Voodoo-Ökonomie «Wir müssen unser Geld nicht lieben, sondern sehen, wie sehr es uns nützt, und das tut der Euro auf ganzer Linie.» (Bild, 23.3.2011) Schnee von gestern «Denn wir haben ja bei der Einführung des Euro nicht umsonst eine No-Bail-Out-Klausel gehabt; das heißt, kein Staat steht für die Schulden eines anderen ein.» (Rede anlässlich des «Frankfurt Finance Summit», 23.3.2011) Dummfug! «Ich will mir gar nicht ausmalen, wie viel härter uns die internationale Finanz- und Bankenkrise 2008 getroffen hätte, wenn wir nicht die gemeinsame Währung gehabt hätten.» (Rede anlässlich des «Frankfurt Finance Summit», 23.3.2011) Stimmt nicht! «Die Haftung Deutschlands ist nach oben begrenzt. (…) Es wird also weder regelmäßige noch dauerhafte Transferleistungen geben.» (Regierungserklärung zum Europäischen Rat, 24.3.2011) Trotz manchem Knistern gelten Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande in der EU-Politik als unzertrennlich. Foto: picture alliance/dpa 101

© COMPACT-Magazin GmbH 2016 Alle Rechte vorbehalten

   Mediadaten  /  Datenschutz  /  Impressum  /  Kommentarregeln  /  Nutzungsbedingungen  /  Widerruf